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Ruhig ist es geworden um Fridays for Future. Und auch angesichts zahlreicher anderer Krisen entsteht der Eindruck, dass Umweltthemen eher in den Hintergrund rücken. Dass gerade diese Krisen Nachhaltigkeit quasi durch die Hintertüre fördern, wirkt fast wie eine historische Pointe.
Denn angesichts der Speicherpreise und Speicherknappheit boomen Wartung und Laufzeitverlängerungen von Hardware. Welche Auswirkungen das auf Hersteller und Dienstleister im PC-Markt hat, darum geht es in unserer Titelgeschichte (S. 10).








Ebenso profitieren Refurbishing & Remarketing. Im Channel Fokus lesen Sie, welche drei Dinge diese Märkte antreiben (S. 30 und S. 36). Von Second Hand zu Smart Choice, wie dort zu lesen ist.















Nachhaltigkeit kann in vielerlei Richtungen interpretiert werden. Beispielsweise in Richtung resilienter Geschäftsmodelle. Dann gehören Themen wie Digitale Souveränität und Open Source ebenso dazu wie Cybersecurity. In puncto Digitale Souveränität lesen Sie auf Seite 24, wie sich OVHcloud als Gegenmodell zu den Hyperscalern positioniert. Um Open-Source-Software im GPU-Umfeld von AMD geht es auf S. 46. Und warum man bei Wartungszugriffen eine klare Security-Strategie benötigt, um den Geschäftsbetrieb zu sichern, das erfahren Sie auf Seite 48.









Und wenn angesichts steigender Spritpreise mehr Menschen auf Bahn und Fahrrad umsteigen, dann kommt auch hier die Nachhaltigkeit durch die Hintertüre.

SYLVIA LÖSEL sylvia.loesel@vogel.de












CHANNEL FOKUS







REFURBISHING & REMARKETING


Souveränität in der Cybersecurity wird angesichts geopolitischer Spannungen, KI-gestützter Angriffe und regulatorischer Anforderungen immer wichtiger.






Im Windschatten von Nvidia hat sich PNY zu einem wichtigen VAD für die Lösungen des GPU- und KIGiganten gemausert.








Nachhaltigkeit wird immer wichtiger und so erfährt generalüberholte IT einen neuen Aufschwung, sozusagen ihren „zweiten Frühling“.




















Angetestet: Das MSI Prestige Flip 14 AI + ist eines der ersten Convertible-Notebooks mit Intels Panther-Lake-CPU.














Preise schnellen nicht nur an Tankstellen in die Höhe. Auch der PCMarkt gerät durch die Speicherknappheit immer mehr unter Druck.





MARKT & ANALYSEN
Spezialdistributor für Nvidia-Lösungen
Im Windschatten von Nvidia hat sich PNY zu einem wichtigen VAD gemausert. > 6
CHANNEL-CHAT: Erfolgsindikator Zufriedenheit
Im Channel-Chat ist Christopher Decker, CEO der Citadelle Systems. >8
TITEL PC-Markt out of Memory
Der PC-Markt gerät durch die Speicherknappheit immer mehr unter Druck. > 10
Erfolgsrezept: Extreme Automatisierung
Die Managed-Services-Sparte der Synaxon-Gruppe boomt. > 16
Cybersecurity-Souveränität im Fokus
Infoguard fokussiert sich strategisch auf operative Cyberresilienz. > 18
Compliance auf Papier reicht nicht
In der Sicherheitsstrategie muss ein Umdenken stattfinden, meint Georgeta Toth von Rapid7. > 20
PEOPLE, STRATEGIES & INNOVATIONS
Dell NativeEdge und Dell Private Cloud
Wie Unternehmen ihre Virtualisierungsstrategie neu denken können. > 22
Drei Säulen der Souveränität
OVHcloud positioniert sich als Gegenmodell zu den Hyperscalern. > 24
Management-Wechsel
Bei Westcon-Comstor, Xerox und der Abilis Gruppe tut sich was im Management. > 26
Chefetage
Apple bekommt einen neuen CEO, Michael AG und D.velop haben Änderungen im Vorstand. > 27


CHANNEL FOKUS Refurbishing –
Remarketing
Refurbished IT im zweiten Frühling?
Generalüberholte IT erfährt einen neuen Aufschwung.
Updates für den Gebrauchtsoftware-Markt
> 30
Auch bei Software-Assets sollte die Lebensdauer ausgereizt werden. > 36
PRODUKTE
Gaming-Monitor und Mini-PC
Philips bietet Full-HD-Gaming mit smartem Ambiglow, Aquado einen Mini-PC mit Desktop-CPU. > 40
Robuste KI-Workstation, Profi-GPUs
Durabook-KI-Workstation für unwirtliche Umgebungen, Intel-Grafikkarten mit großer Battlemage-GPU > 41
Angetestet:
MSI Prestige Flip 14 AI + Schickes Convertible mit IntelPanther-Lake-CPU
AMD: mit KI-Software gegen Nvidia-Dominanz
42
AMD setzt auf Open Source, Triton-Programmiersprache und KI-Agenten. > 46
Wenn Helfer zur Gefahr werden
Rund die Hälfte der Sicherheitsvorfälle im OT-Bereich geht auf externe Zugriffe zurück. > 48
Impressum > 50
48 Wenn Helfer zur Gefahr werden
Rund die Hälfte der Sicherheitsvorfälle im OT-Bereich geht auf externe Zugriffe zurück.
AKTUELLE NEWS & HINTERGRÜNDE AUS DEM IT-MARKT






Im Windschatten von Nvidia hat sich PNY zu einem wichtigen VAD für die Lösungen des GPU- und KI-Giganten gemausert. Diese reichen von einzelnen Grafikkarten bis hin zu kompletten Rechenzentren, die PNY gemeinsam mit Partnern realisiert. | Klaus Länger












Der bereits 1985 in den USA als Händler von Speicherchips gegründete Hersteller PNY gehört zu den ältesten Nvidia-Partnern. Er war einer der ersten Anbieter von Quadro-Karten für Workstations und ist laut Gunnar Ehlers, Head of Sales Corporate Business EMEA bei PNY, der einzige Nvidia-Partner, der eigene OEMVersionen der RTX-Pro-Karten produzieren kann, etwa Modelle mit reduzierter Leistungsaufnahme für den Einsatz in der Medizintechnik oder in Scannern für Personen und Gepäck an Flughäfen. Zudem bietet der Hersteller seit etwa vier Jahren auch Geforce-Karten an und hat für den Consumer-Markt Speichermodule für PCs und Notebooks, SSDs sowie andere Flash-Speicher im Sortiment.







In enger Zusammenarbeit und gemeinsam mit unseren Partnern bauen wir komplette KI Rechenzentren für ihre Kunden auf.


Überdies ist PNY für Nvidia ein wichtiger VAD und wurde im vergangenen Jahr als Distributor des Jahres für die EMEA-Region ausgezeichnet. Wie Ehlers betont, deckt seine Firma dabei das komplette Portfolio von Nvidia ab, von der RTX-Pro-Karte bis hin zu kompletten KI-Rechenzentren, die PNY gemeinsam mit Systemhäusern und Industrie-Partnern wie Dell, Vast Data und Vertiv realisiert. Hier spielen laut Ehlers DGX-Superpod-Projekte eine große Rolle.
Allerdings sind durch die gestiegenen Speicherpreise auch Nvidia-Produkte erheblich teurer geworden und auch die Verfügbarkeit hat sich verschlechtert. Einige Kunden nutzen daher statt Nvidias DGX-Systemen oder HGX-Lösungen lieber Server mit günstigeren RTX-Pro-6000-
Server-Edition-Karten. Ehlers sieht hier eine steigende Nachfrage und betont, dass PNY noch genügend Karten auf Lager hat, um diese auch decken zu können. PNY unterstütze Partner auch bei Finanzierungslösungen für die Kunden.
Die Lagerhaltung ist laut dem CorporateSales-Leiter auch ein entscheidender Faktor bei den Netzwerkprodukten von Nvidia, die eine längere Lieferdauer haben als die GPUs. Hier sorge PNY als Distributor dafür, dass für Projekte der Partner alle relevanten Komponenten zur Verfügung stehen, und verfüge auch über eigene Expertise für die Implementierung von Nvidias KI-Software. Zudem arbeitet der Distributor mit Nvidia, mit ISVs und mit Beratungsunternehmen zusammen, um die Partner zu unterstützen.




Seit 2022 ist Christopher Decker Mitglied des Vorstands der Citadelle Systems und seit Anfang 2024 leitet er als CEO die Gruppe. Die IT-Systemhausgruppe, die an 14 Standorten tätig ist und mehr als 230 Mitarbeitende beschäftigt, verfolgt eine Buy-and-Build-Strategie mit dem Ziel, die Geschäfte ihrer Kunden zu stärken und zu fördern.






Was macht Ihnen aktuell wirklich Spaß an Ihrem Job?
Die Möglichkeit zu gestalten. Wir wachsen als Buy-and-Build-Gruppe sehr stark anorganisch, indem wir Systemhausinhabern (meist sind es Männer) passende Nachfolgelösungen bieten. Mit diesen erfahrenen Inhabern, die Teil unseres Management-Teams sind, eine Systemhausgruppe zu bauen, bietet erheblichen Gestaltungsspielraum. Das entschädigt für den ein oder anderen längeren Tag unterwegs, im Auto, Zug und Hotel.
Wie gehen Sie mit KI im eigenen Unternehmen um?



Wir testen KI aktiv, sammeln Erfahrungen im täglichen Einsatz und entwickeln daraus konkrete Use-Cases und bauen so Glaubwürdigkeit für die Kundenberatung auf. Wir nutzen intern KI, um Meetings effizienter zu gestalten und auch bei der Ticketbearbeitung. Dort geht es um die Unterstützung bei der Lösung des Problems bis zur Erzeugung einer einfachen und verständlichen Rückmeldung oder Dokumentation an den Kunden.
Welche Kennzahl sagt Ihnen persönlich mehr als Umsatz oder Marge?
Umsatz und Marge zeigen nur das Ergebnis. Entscheidend ist für mich die Zufrie-

denheit unserer Kunden und Mitarbeitenden. Sie zeigt, ob wir verlässlich liefern, ob unsere Teams stabil arbeiten und ob wir echten Mehrwert schaffen. Diese Zufriedenheit ist für mich der beste Frühindikator für nachhaltigen Erfolg.
Was würden Sie IT-Dienstleistern raten, die heute neu starten?
Ich würde diesen raten, eine klare Kundengruppe zu definieren, die sie mit

ihrem Portfolio ansprechen möchten. Sich gezielt zu entscheiden, welche Portfolio-Bestandteile sie selbst erbringen möchten und bei welchen sie auf Partner setzen. Sie sollten sich eine spannende Nische suchen, in der sie für Kunden als externe IT-Abteilung unverzichtbar sind oder werden. Und vor allem: In ganzheitlichen Lösungen und (wiederkehrenden) Services denken und Vertrieb lernen.








Preise schnellen nicht nur an Tankstellen in die Höhe. Auch der PC-Markt gerät durch die Speicherknappheit immer mehr unter Druck. Die Kosten für Computer und Notebooks steigen, die Nachfrage sinkt. Und das hat Folgen für den Channel. | Margrit Lingner




Die Analysten von Gartner gehen davon aus, dass bis Ende 2026 die kombinierten Preise für DRAM und SSDs um 130 Prozent steigen werden. Dadurch klettern die PC-Preise um 17 Prozent und Smartphones werden um 13 Prozent teurer im Vergleich zu 2025. Die anhaltend hohe KI-Nachfrage und Lieferkettenprobleme, etwa durch Engpässe bei der Heliumbeschaffung, dürften Preissteigerungen weiter befeuern.







































Wer transparent kommuniziert, verlässlich liefert und über Services zusätzlichen


Nutzen bietet, kann Kunden auch in schwierigen Marktphasen gut begleiten.


































sparen. Sinnvoller ist es, Geräte noch stärker am tatsächlichen Bedarf auszurichten“. Vorteilhaft sei es auch, „auf standardisierte, gut verfügbare Modelle zu setzen“. Zudem könnten „Finanzierungs- und Nutzungsmodelle eine gute Option sein“.
Um allerdings bei Kunden den genauen Bedarf an Desktops oder Notebooks zu ermitteln, wird mehr Beratung und Zusammenarbeit im Channel erforderlich sein. So räumt Husemann ein, dass sie „sehr eng mit Partnern und Kunden zusammenarbeiten, um sie bei der Auswahl passender Notebooks zu unterstützen und geeignete Alternativen aufzuzeigen“. Und selbst für budgetsensible Kunden gäbe es sinnvolle Alternativen. Support-Verlängerungen bei bestehenden Geräten sind dabei ebenso empfehlenswert wie modulare oder aufrüstbare Systeme. „Unternehmen können mit einer günstigeren Basiskonfiguration starten und den Speicher bei Bedarf später erweitern“, ergänzt der HP-Manager. Denkbar wäre es auch, die Speicherkonfiguration etwa beim Arbeitsspeicher „auf ein vertretbares Minimum zu reduzieren, ohne die User Experience zu stark zu belasten“, bemerkt Jacobi. Eine Reduktion




Wir sehen vermehrt Kunden, die ihre Beschaffungsvorhaben verschieben oder nur teilweise upgraden, aber keinen generellen Investitionsstopp.
Dennis Jacobi,

von 32 GB auf 16 GB hätte noch den Vorteil, dass kleinere Kapazitäten derzeit noch besser verfügbar seien. Der IT-Haus-Experte ist überzeugt, „das spart Kosten und erhöht die Chance, die Ware in einem angemessenen Zeitraum zu erhalten.“ Längere Nutzungszyklen empfiehlt Sandata seinen Kunden. Sie bieten sich




Viele Kunden verlängern ihre



dort an, „wo es technisch vertretbar ist“, erläutert Wunram. „Alternative Finanzierungs- oder As-a-Service-Modelle und eine saubere Standardisierung“ bieten sich ebenso für manche Unternehmenskunden an. Schließlich ist der Sandata-Geschäftsführer überzeugt, dass individuelle Sonderkonfigurationen aktuell zu den größten Kostentreibern gehören. Doch verlängern tatsächlich viele Kunden die Nutzungszyklen zum Teil um bis zu zwölf Monate. Zudem gehöre auch ein Verschieben von Investitionsentscheidungen auf Teilflotten durchaus zum Alltag bei IT-Dienstleistern.







Michael Wunram, Geschäftsführer von Sandata
Eine „Abkehr vom klassischen Austauschzyklus hin zu bedarfsorientierten, punktuellen Hardware Refreshes“ bei Unternehmenskunden hat auch Jacobi ausgemacht. Dass Kunden Investitionen ganz auf Eis legen, sei allerdings nicht der Fall. Vielmehr hätten sie bei Sandata sogar die Bereitschaft ausmachen können, „gezielt in leistungsfähigere Geräte für kritische Arbeitsplätze zu investieren. Wir sehen also weniger pauschalen Austausch, dafür deutlich selektiveres Vorgehen.“
Außerdem könnte neben beratungsintensiven Virtual Desktops auch Bring-Your-


Own-Device-Lösungen wieder eine Renaissance erleben, glaubt der IT-HausManager. Auch das erfordere wiederum mehr Beratung. Schließlich müssten die Privatgeräte in den Firmennetzwerken richtig integriert und gesichert werden. Bei kleineren Unternehmenskunden, deren Budget eingeschränkt ist, rät Jacobi zudem, den Renew-Markt in Betracht zu ziehen. Darüber hinaus könne sich auch ein Blick auf Chromebooks lohnen. „Wer primär mit webbasierten Anwendungen arbeitet und keine lokale, reine Windows-Applikation benötigt, kann damit Kosten sparen.“
Tatsächlich gehen die Analysten von Gartner davon aus, dass sich die PCLebensdauer für Geschäftskunden bis Ende 2026 um 15 Prozent und für Verbraucher sogar um 20 Prozent verlängern wird. Das wiederum könnte zu mehr Sicherheitsproblemen und Herausforderungen beim Management älterer Geräte führen. Damit steigt wiederum der Beratungs- und Lösungsbedarf und bietet neue Chancen für den Channel.
Dem ADN-Chef zufolge stehen „bei vielen Kundengesprächen die Themen Security und Betriebsoptimierung hoch im Kurs.










Eine enge Zusammenarbeit entlang der Lieferkette ist entscheidend, um Kostenrisiken frühzeitig abzufedern.












Hartmut Husemann, Director Channel Germany bei HP



Damit verändert sich auch unser Geschäftsmodell, nicht ungeplant, aber schneller als erwartet.“
Und für Unternehmenskunden bedeutet das, dass sie sehr genau prüfen müssten, wie sie ihre Investitionen optimal einsetzen, ist Husemann überzeugt. Schließlich müssten sie gut abwägen, „welches Gesamtpaket für sie und ihre Mitarbeiter den größten Mehrwert bietet“. Ähnlich sieht das auch Neuhold und fügt hinzu,
„der Markt verschiebt sich vom reaktiven Einkauf hin zu einer strategischeren Beschaffung“.
Problematisch sei in der derzeitigen Lage allerdings, dass IT-Dienstleister von Herstellern teilweise Angebote mit nur sehr kurzen Gültigkeiten erhielten. Das führe dazu, „dass wir die Angebote in Richtung unserer Kunden deutlich öfter aktualisieren müssen. Das ist derzeit ein

Die gesamte wirtschaftliche Situation sorgt bei vielen unserer Ansprechpartner für Verunsicherung.









rung fixiert. Das führe zu fehlender Planungssicherheit, wenig Akzeptanz und rechtlicher Unsicherheit bei den Kunden. „Alles in allem bringt die Situation derzeit eine enorme Unruhe in die Kundenbeziehungen“, erklärt Jacobi.


enormer Mehraufwand“, gibt Jacobi zu bedenken.



Dass der Aufwand bei der Angebotskalkulation deutlich gestiegen sei und Preise eine kürzere Halbwertszeit als früher hätten, bestätigt auch SandataGeschäftsführer Wunram. „Umso wichtiger ist heute eine enge Abstimmung mit den Herstellern und eine realistische Erwartungshaltung beim Kunden.“
















Außerdem werden Bestellungen zwar angenommen, die tatsächlich fakturierten Preise der Systeme würden jedoch erst bei Ausliefe-


Dabei sei „im Channel vor allem Verlässlichkeit statt maximaler Flexibilität entscheidend. Dazu gehören klare Angaben zu Preisen, lieferbaren Konfigurationen und realistischen Zeitplänen. Planbarkeit ist wichtiger als der niedrigste Einstiegspreis“, betont der Lenovo-Channelchef. „Vertrauen und Verlässlichkeit zu schaffen“ sei auch bei HP erklärtes Ziel, wie Husemann anmerkt: Nur so könnten „unsere Kunden in dieser schwierigen Zeit sicher sein, den bestmöglichen Return on Investment für ihre Investitionen zu erzielen“. Thorsten Sauerland, CCO bei Also Deutschland, stimmt hier zu: „Planungssicherheit, Flexibilität und partnerschaftliche Zusammenarbeit werden zu entscheidenden Faktoren für nachhaltigen Markterfolg“, gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten. Die Speicherknappheit wirkt sich auf die gesamte Wertschöpfungskette aus Herstellern, Distribution und Systemhäusern aus. An deren Ende werden die Unternehmenskunden mit Preiserhöhungen leben müssen. Um die damit verbundenen Risiken zu minimieren, dürfte sich eine enge Zusammenarbeit mit den IT-Dienstleistern durchaus bezahlt machen. Kämmerer ist dabei der Überzeugung, „eine gute Business-Strategie zu haben, die auch auf Veränderungen am Kunden- und Lieferantenmarkt schnell reagieren kann, ist zurzeit existenziell. Wenn unsere Kunden uns dabei mit ins Boot nehmen und wir klassische Anforderungen an die IT zusammenführen mit Security- und Compliance-Themen und dabei noch auf die passende KI-Strategie hinsteuern, dann sind Investitionen zwar notwendig, aber der Erfolg auch messbar“. Stabile Lieferketten, langfristige Partnerschaften und Geschäftsmodelle, die über das reine Produkt hinausgehen, sieht auch Neuhold als Schlüssel zum Erfolg.

















die
Markus












Natürlich nutzen wir KI. Die KI schafft ja keine Jobs ab, sie schafft die Leute ab, die keine KI nutzen.













Die Managed-Services-Sparte der Synaxon-Gruppe boomt: Plus 30 Prozent im Jahr 2025. Das Geheimnis? Hochgradige Automatisierung und KI. Geschäftsführer Markus Rex erklärt, welche neuen Services 2026 auf den Markt kommen und was der Anbieter sonst noch im Köcher hat. | Sylvia Lösel
Die IT-Branche jammert. Fachkräftemangel, Lieferkettenprobleme, Preisexplosionen bei CloudDiensten. Und mittendrin wächst ein Unternehmen, das genau dafür Lösungen bietet – durch hochgradig automatisierte Services. Die ManagedService-Sparte der Synaxon-Gruppe legte 2025 um satte 30 Prozent zu. Und auch 2026 lässt sich gut an: „Die ersten zwei Monate dieses Jahres waren schon sehr gut“, freut sich Synaxon-ServicesGeschäftsführer Markus Rex.
„Es geht nur über Standardisierung und Automatisierung“, erklärt Rex. Und das hat der Anbieter perfektioniert. Sechs Techniker betreuen bei der Synaxon-ServicesSparte rund 50.000 Endpoints im Remote Management. Das sind mehr als 8.000 Geräte pro Mitarbeiter. Und so geht die Rechnung auf. Mit knapp 30 Mitarbeitern betreut das Team von Rex inzwischen über 21.000 Endkunden für rund 700 Partner. Das Unternehmen ist seit 2023 profitabel und finanziert sein Wachstum sowie alle Neuinvestitionen aus dem operativen Geschäft. „Und natürlich nutzen wir KI. Die KI schafft ja keine Jobs ab, sie schafft die Leute ab, die keine KI nutzen.“
Für 2026 hat Rex drei neue vollautomatisierte Services in der Pipeline. Noch im März startete Managed ISA Plus. Dahinter verbirgt sich ein Framework mit verschiedenen Modulen: von der Infrastrukturanalyse über den Cyber-Risiko-Check bis hin zum BSI-IT-Grundschutz.
Im zweiten Quartal soll dann der Service „Managed Network“ folgen, der in Kooperation mit TP-Link entsteht. Im dritten oder vierten Quartal wird es dann noch ein KI-gestütztes Telefonsystem geben. Rex: „Wir haben uns hierfür mit einem Anbieter aus Berlin zusammengetan, dessen Lösung uns überzeugt hat.“
Um Kunden den Einstieg in die Welt des Master-MSP so einfach wie möglich zu machen, bietet das Unternehmen seine Services inzwischen in drei Stufen an:
Stufe 1 – Pure: Pure Beschaffungsoptimierung; Produkte werden ohne große Veredelung angeboten, zentrale Rechnung, wo möglich.
Stufe 2 – Advanced Service: Mit Mehrwert; gemeinsame Abrechnung, Vorkonfiguration und erweiterte Services.
Stufe 3 – Full Service: Vollservice-Paket; komplett automatisierte Betreuung

Die Partnerbasis wächst kontinuierlich: „Es kommen jeden Monat zwischen 10 und 20 neue Kunden dazu.“ Und dann ist da auch noch Wachstum in neuen Märkten. In Österreich sind bereits zwei Vertriebler aktiv. Auch Großbritannien steht auf der Agenda, allerdings mit einem selektiven Portfolio: „Für Großbritannien liegen die Hürden ein bisschen höher, weil der Markt dort viel fortgeschrittener ist. Vor allem beim Thema Managed Services. Vieles aus Deutschland können wir für Österreich genau so verwenden. Das ist allerdings für Großbritannien nicht unbedingt der Fall“, so Rex.
Was die Synaxon-Services-Sparte tatsächlich von anderen unterscheidet, ist das vierstufige Channel-Modell, vom Endkunden über den MSP, den Master-MSP bis hin zum Hersteller. Das gibt es laut Rex sonst nirgends. Rex’ Fazit nach fast sieben Jahren Aufbau: Nicht jeder Synaxon-Partner braucht sofort die maximale Automatisierungstiefe. Entscheidend ist, die passende Stufe zu wählen. Eine tiefe Vollautomatisierung rechnet sich vor allem bei sehr hohen Stückzahlen. Genau deshalb funktioniert unser Master-MSPModell so gut.“
Mit über 21.000 Endkunden, 700 Partnern und profitablem Wachstum hat der Master-MSP selbst diese kritische Masse längst erreicht.




Rüdiger Trost &
Tobias Schrödel:
„Chat mit dem Feind: wenn wir mit Hackern verhandeln müssen“


Thomas Hemker & Dr. Kerstin Zettl-Schabath: „Gegneranalyse – Bedrohungslage verstehen, um Niederlagen zu verhindern“
FRANKFURT A. M.
Scandic Hafenpark
16. JUNI
HAMBURG
Grand Elysée Hotel
9. JUNI
MÜNCHEN
Design Offices Atlas
23. JUNI
DÜSSELDORF
Design Offices Fürst & Friedrich



Stefan Strobel & Michael Brügge: „Cybercrime 2026 –Bedrohungen, Erkennung und Schutz“

Mit unserem Promotioncode »PROTECT26« nimmst Du kostenfrei teil! Anmeldung unter www.isxconference.de/anmeldung
Souveränität in der Cybersecurity wird angesichts geopolitischer Spannungen, KI-gestützter Angriffe und regulatorischer Anforderungen immer wichtiger.
Daniel Heinzig, CEO bei Infoguard Deutschland, erklärt im Gespräch, wie sich der IT-Dienstleister strategisch auf operative Cyberresilienz fokussiert. | Ira Zahorsky
Bevorzugung europäischer Anbieter
Anpassungsmöglichkeiten der Lösung an zukünftige technologische Entwicklungen berücksichtigen
Hosting in europäischen Clouds
Konkrete Planung des Transitionsprojekts
Einführung im Parallelbetrieb und in einzelnen Projekten
Unternehmensstrategie Technologieunabhängig aufstellen
aniel Heinzig, CEO bei Infoguard Deutschland, sieht aktuell zwei Bedrohungsvektoren: Mit Ransomware as a Service wollen Angreifer in erster Linie schnelles Geld machen, und „im breiten deutschen Mittelstand sind entsprechend viele zahlungsfähige Unternehmen als Opfer verfügbar“. „Ein anderes Vorgehen, mehr Power, mehr Langatmigkeit“ haben Heinzig zufolge staatlich ambitionierte, geopolitische Bedrohungen, die sich in den letzten Monaten erneut verschärft haben. Eine große Rolle spielen dabei auch das höhere Angriffstempo durch den Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) sowie die Automatisierung, die den Angreifern die Skalierung auf viele kleinere Unternehmen ermögliche. „Es finden sehr intensiv erfolgreiche Cyberangriffe auf den DACH-Raum statt. Das ‚Business-Modell‘ der Angreifer funktioniert also, und das zeigt, dass die Widerstandsfähigkeit nicht ausreichend gut ist“, fasst der Manager die Ausgangslage zusammen.
Der CEO sieht bei den betroffenen Unternehmen im Umgang mit der Situation „unglaubliche Unterschiede im Reifegrad der IT-Sicherheit“. Im industriellen Bereich sei das Bewusstsein für IT-Security schon lange sehr hoch, denn dort ist klar: „Funktioniert die Produktion nicht, ist man nicht mehr handlungsfähig, und die Wertschöpfung ist gestört.“ Dementsprechend kümmert man sich in diesen Branchen aktiv um IT-Sicherheit und Business Continuity. Für den Mittelstand sei das Thema eine große Herausforderung: „Wir haben sehr viele kleine Instanzen, die sich selbst schützen müssen, denen aber
die Mittel und das Knowhow fehlen“, so Heinzig. In der kritischen und öffentlichen Infrastruktur sieht der Manager das Problem im Tempo der Umsetzung. „Hier hat man mit dem KRITIS-Dachgesetz von der regulierenden Seite sehr gut gegengesteuert und Rahmenbedingungen geschaffen, dass Resilienz aufgebaut wird“, glaubt der CEO.
Beim Thema Souveränität in der Technologie übt der Manager jedoch Kritik. KRITISUnternehmen führen zwar Technologie
Mit Künstlicher Intelligenz und Automatisierung kann der IT-Security-Schutzschirm auch auf KMU skaliert werden.





ein, im Vergaberecht sei Souveränität jedoch quasi nicht präsent. Probleme sieht er zum einen im fehlenden Investment in westliche Technologie. Zum anderen aber auch im Sell-out fortschrittlicher kleiner Unternehmen an große internationale Konzerne. Daher wünscht sich der Manager nicht nur mehr Tempo bei der Umsetzung, sondern auch mehr staatliche Förderung und Unterstützung, beispielsweise durch Technologie-Bündelung an Hubs, sodass „man auch in der Lage ist, westliche Technologie einzusetzen“.
Infoguard sieht sich als ganzheitlicher IT-Dienstleister, der mit rund 350 Mitarbeitenden einen 360-Grad-CybersecurityAnsatz – von der Beratung und Bestandsanalyse über Problemlösungen bis hin zu Krisenbewältigung – leistet. „Wir betrachten das Themenfeld Cybersecurity für die Kunden konsolidiert“, erklärt Heinzig. „Technologie, Cloud und Automatisierung beziehungsweise KI sind dabei der Schlüssel zur Skalierung nach unten.“ Die Kooperation mit einem IT-Security-Dienst-





Infoguard feiert 25-jähriges Jubliäum
Die Schweizer Infoguard AG wurde 2001 gegründet und hat ihren Hauptsitz in Baar/Zug. Anfang 2025 übernahm Infoguard den deutschen Cybersecurity-Anbieter Communication Systems GmbH (Com-Sys), der in Infoguard Com-Sys GmbH umfirmiert wurde. Anfang dieses Jahres wurde die deutsche Dependance nochmals umfirmiert und soll mit dem Namen Infoguard Deutschland GmbH den One-Brand-Ansatz stärken. Das vereinte Unternehmen erzielte 2025 einen Umsatz von über 100 Millionen Euro und hat mehr als 350 Mitarbeitende, verteilt auf sechs Standorte.
leister lohnt sich vor allem für kleinere Unternehmen, denn deren Allround-ITFachkraft hat selten das fachliche Cybersecurity-Knowhow. Die Infoguard-Experten könnten per 24/7-Überwachung bei Anomalien sofort intervenieren und die Geschäftsfähigkeit sicherstellen. Im Incident-Response-Kontext arbeitet der Dienstleister auch mit CybersecurityVersicherungen zusammen. So werden beispielsweise die Experten von Infoguard für eine zweite Meinung oder für die




Verhandlungen mit Erpressern hinzugezogen. „Die haben übrigens feste Arbeitszeiten“, schmunzelt Heinzig. Im Nachgang übernimmt Infoguard auch die Aufarbeitung eines Sicherheitsvorfalls. Der CEO fasst zusammen: „Das Risiko von Cyberangriffen besteht immer. Wir können nur an der Eintrittswahrscheinlichkeit arbeiten und diese reduzieren. Man muss immer auf eine Krise vorbereitet sein und das Thema Incident Response ernst nehmen. Das ist auch unsere Hauptstärke.“














Unternehmen sollten sich in ihrer Strategie Technologie-unabhängig aufstellen.

Daniel Heinzig, CEO von Infoguard Deutschland



NIS2 zwingt Unternehmen zum Umdenken. Cybersecurity wird zur operativen Pflicht – Compliance auf dem Papier reicht nicht mehr. Warum ein Paradigmenwechsel in der Sicherheitsstrategie stattfinden muss, bringt Georgeta Toth von Rapid7 auf den Punkt. | Ira Zahorsky
Mit NIS2 beginnt für viele deutsche Unternehmen eine neue Realität, und viele Betroffene fühlen sich überfordert. „NIS2 hat Unternehmen ‚erwischt‘, die früher gedacht haben, Compliance und Resilienz sind Themen, die nur andere betreffen“, erläutert


Georgeta Toth, Senior Regional Director Central Europe bei Rapid7. „Und gerade der Mittelstand hat gesagt: ‚No way, wir brauchen das nicht!‘“ Doch die Anforderungen, auch die Lieferanten zu überprüfen, und die Nachweispflicht, dass sich die Geschäftsführer auch in Bezug auf Cybersicherheit und deren Kontrolle geschult haben, haben klar gemacht: Viele Organisationen sind darauf nicht vorbereitet. „Die Unternehmen sind nicht NIS2-ready, aber sie tun mittlerweile viel mehr als vorher“, ist die Managerin überzeugt.


„Wir als Hersteller sehen, dass eine starke Konsolidierung stattfindet. Man hat erkannt: Wenn ich mir die besten Security-
Technologien hole, reicht das nicht. Ich brauche den holistischen Überblick darüber, was zu tun ist, und es liegt noch ein langer Weg vor uns.“
Unternehmen sieht Toth darin, dass „viele denken, dass das nur eine Checkbox ist“. Doch inzwischen ist weit mehr gefordert. Durch Künstliche Intelligenz (KI) und daraus resultierend die Automatisierung und Beschleunigung der Cyberangriffe ist es essenziell, die „gesamte Infrastruktur und ihr Sicherheitslevel zu kennen und dieses kontinuierlich zu überprüfen“, rät sie. Letzteres ist ein weiterer Grund, der Unternehmen an die Belastungsgrenze bringt: die NIS2-Anforderung nach einem Security Operation Center


(SOC) oder einem eigenen Ansatz, der sicherstellt, dass die gesamte Infrastruktur über ein Logmanagement kontinuierlich überprüft wird. Ein dritter Punkt ist, dass viele Unternehmen keine Prozesse haben,


















was im Falle eines erfolgreichen Cyberangriffs zu tun ist. „Hier muss ein Paradigmenwechsel stattfinden, denn wir wissen, dass jedes Unternehmen irgendwann angegriffen wird“, stellt Toth klar. In vielen Unternehmen seien inzwischen Ex-Feuerwehrleute als Cybersecurity-Experten tätig, denn diese




Ex-Feuerwehrleute sind als IT-Security-Experten gefragt, denn sie wissen, wie man die Kronjuwelen eines Unternehmens am besten schützt.




wissen: Wenn es brennt, muss ich agieren. In Trockenübungen à la „Wie rolle ich am schnellsten diesen Schlauch aus?“ müssen alle Handgriffe auch für Cyberangriffe regelmäßig trainiert werden.
Unternehmen müssen ihre Sicherheitsstrategie stetig anpassen, davon ist Toth überzeugt. Mit lokalen Channelpartnern seien diese Herausforderungen oft besser umsetzbar. Auch für Rapid7. „In diesem Markt ist eine hohe Cyberresilienz gefordert, und wir bedienen den Mittelstand extrem gerne, auch, weil diese Kunden sehr loyal sind. Außerdem bin ich selbst eine große Channel-Verfechterin“, bekräftigt sie. Denn die zertifizierten Partner ergänzen die Standardlösungen durch lokale Anforderungen, leisten 24/7-Service bei den Kunden vor Ort und punkten in Krisensituationen mit der deutschen
Muttersprache. Da es am Ende des Tages darum geht, den Kunden cyberresilienter zu machen, hat Rapid7 auch am Partnerprogramm geschraubt. „Wir haben alles glattgezogen. Der Partner hat immer die gleichen Konditionen, ob er nur die Technologie oder die Technologie inklusive Services verkauft.“
Der Bedarf an Managed Services verändert sich nicht nur durch den NIS2Kontext. Hier profitieren die Partner in erster Linie von der direkten offenen Kommunikation mit dem CybersecurityAnbieter. Rapid7 stehe nicht nur beratend zur Seite, sondern erarbeite gemeinsam mit dem IT-Dienstleister auch individuelle finanzielle Lösungen für den Kunden. „Viele Projekte funktionieren nur, indem wir dem Kunden gemeinsam die Hand halten“, betont Toth die schon fast familiäre Zusammenarbeit.
Das Testat C5 (Cloud Computing Compliance Criteria Catalogue) des BSI ist einer der weltweit strengsten und anerkanntesten Standards für Cloud-Informationssicherheit. Typ 1 besagt, dass ein Unternehmen sich Sicherheitsmaßnahmen ausgedacht und beschrieben hat. Bei Typ 2 prüfen unabhängige Wirtschaftsprüfer über einen längeren Zeitraum (meist 6 bis 12 Monate), ob diese strengen Sicherheitsvorgaben im Alltag tatsächlich lückenlos gelebt und eingehalten werden. Rapid7 hat im März 2026 das C5-Typ-2-Testat für seine Lösung Threat Command sowie für die Command Platform erhalten.



Lange Zeit schien die Frage nach der richtigen Virtualisierungsplattform für die meisten Unternehmen beantwortet.
Man hatte sich früh für einen Anbieter entschieden, Lizenzen wurden verlängert, Infrastrukturen ausgebaut, Support-Verträge routinemäßig erneuert.
Ein Wechsel stand nicht zur Debatte.
Das hat sich mittlerweile geändert. Steigende Lizenzkosten, geänderte Vertragsbedingungen und Hardware-Bindungen haben
IT-Verantwortliche dazu veranlasst, Fragen neu zu stellen, die sie längst für beantwortet hielten: Sind wir mit unserer aktuellen Virtualisierungsplattform noch richtig aufgestellt? Oder gibt es bessere Alternativen? Verstärkt wird dieser Impuls durch ein gewachsenes Bewusstsein für Lock-in-Risiken: Viele Unternehmen wollen sich nicht länger dauerhaft an einen Anbieter binden. Flexibilität und die Kontrolle über die eigene Infrastruktur rücken bei Beschaffungsentscheidungen wieder stärker in den Mittelpunkt.
EIN MARKT SUCHT NEUE WEGE
Vielen Unternehmen ist mittlerweile bewusst, dass es Alternativen zu ihrer aktuellen Virtualisierungsplattform gibt –aber sie kennen sie nicht im Detail. Dell Technologies unterstützt sie in dieser Frage

und hat sein Portfolio gezielt um Virtualisierungslösungen für den Enterprise-Bereich ausgebaut. Mit Dell NativeEdge und Dell Private Cloud stehen zwei Lösungen zur Verfügung, die unterschiedliche Einsatzszenarien abdecken und gemeinsam auf einer zentralen Managementplattform, der Dell Automation Platform, betrieben werden können.
Bei der Plattform handelt es sich um ein Orchestrierungsoverlay, das als einheitliche Management- und Automatisierungsschicht über der gesamten IT-Infrastruktur liegt. Vom zentralen Rechenzentrum bis zu
entfernten Edge-Standorten lassen sich alle Workloads über eine einzige Oberfläche steuern und automatisieren. Die Plattform selbst ist nicht lizenzpflichtig; Kosten entstehen ausschließlich über die eingebundenen Geräte. Unter diesem Dach laufen die beiden Hauptworkloads: Dell Private Cloud für zentrale Rechenzentren und Dell NativeEdge für verteilte Standorte https://automation.dell.com/catalog/offers
Dell Private Cloud richtet sich primär an Unternehmen mit großen, zentralen Rechenzentren und klassischen EnterpriseWorkloads. Dell Technologies liefert die


Entdecken Sie die vielfältigen Vorteile des Partnerprogramms von Dell Technologies in diesem Webcast. Schnell reinhören!
Infrastruktur – welches Betriebssystem und welche Virtualisierungsplattform darauf läuft, entscheidet der Kunde. Bestehende Hypervisoren können weitergeführt, neue Plattformen integriert oder Umgebungen schrittweise migriert werden. Das ist der konzeptionelle Unterschied zu klassischen HCI-Ansätzen, die zwar Vereinfachung versprechen, Kunden aber strukturell tief an einen Stack binden und damit zu Abhängigkeiten führen.
Mit Dell NativeEdge adressiert Dell Technologies Unternehmen mit verteilten Standorten, Filialnetzen oder Edge-Infrastrukturen in der Produktion. Klassische Virtualisierungskonzepte stoßen dort schnell an ihre Grenzen: Diese wurden für zentrale Rechenzentren entwickelt, nicht für Umgebungen mit wenig IT-Personal vor Ort, begrenzter Bandbreite und hohen Anforderungen an die Betriebsstabilität. Dell NativeEdge kombiniert IT-Infrastruktur mit einem eigenen, unveränderlichen
Betriebssystem, das gegen externe Eingriffe abgesichert ist und nicht manuell verändert werden kann. Darunter läuft ein KVM-Hypervisor mit integrierter Container-Runtime, über den VMs, Container und Applikations-Setups zentral ausgerollt und verwaltet werden können. Das Infrastruktur-Portfolio reicht von kompakten Optiplex-Systemen bis zu vollausgestatteten Rack-Servern; unter bestimmten Voraussetzungen lassen sich auch vorhandene x86-Geräte einbinden.
Für den Betrieb an entfernten Standorten ist das Zero-Touch-Onboarding von zentraler Bedeutung: Geräte werden bereits ab Werk vorkonfiguriert. Am Einsatzort genügt es, sie an Strom und Netzwerk anzuschließen – der restliche Onboarding-Prozess läuft voll automatisiert ab. Wurde ein Gerät auf dem Weg manipuliert, etwa durch den Austausch von Komponenten, erkennt das System dies und verweigert die Verbindung zum Orchestrator. Sicherheit ist damit bereits in die Lieferkette integriert.
Was Dell NativeEdge von herkömmlichen Lösungen unterscheidet, ist die konsequente Ausrichtung auf automatisiertes Management über viele Standorte hinweg. Kernstück sind sogenannte Blueprints –konfigurierbare Vorlagen, die definieren, welche Applikationen bereitgestellt werden sollen. Darüber lassen sich komplette Anwendungs-Stacks per Mausklick gleichzeitig auf Dutzende oder Hunderte von Edge-Standorten ausrollen. Bestehende Automatisierungsskripte auf Basis von Ansible oder Terraform können
über Plugins eingebunden werden. Das Lizenzmodell ist ganz auf Einfachheit ausgelegt: Abgerechnet wird nach Gerätetyp, nicht nach Sockeln oder Cores, und zwar in Subscription-Modellen mit Laufzeiten von einem bis zu fünf Jahren. Der Orchestrator selbst ist kostenfrei; wer die Plattform nicht selbst betreiben möchte, kann auf eine SaaS-Option zurückgreifen.
Dell NativeEdge ist so konzipiert, dass ein Parallelbetrieb mit vorhandenen Plattformen möglich ist. Der Orchestrator verbindet sich mit bestehenden Hypervisor-Umgebungen, macht vorhandene VMs sichtbar und ermöglicht deren selektive Überführung in die neue Umgebung. Eine schrittweise Migration ohne erzwungenen Schnitt ist damit technisch vorgesehenund entspricht der Realität vieler IT-Teams, die Betriebskontinuität sicherstellen müssen, während sie ihre Infrastruktur modernisieren.
Auch wenn das Bewusstsein für Alternativen im Virtualisierungsmarkt gewachsen ist, bleiben viele Fragen offen: Wie sieht ein realistischer Migrationsplan aus? Was passiert mit Applikationen, die tief in die bisherige Plattform integriert sind? Dell Technologies und sein Partnernetzwerk verstehen sich dabei als Begleiter, nicht nur als Produktlieferanten. Autorisierte Vertriebspartner können individuelle Infrastruktursituationen analysieren, Einstiegspunkte identifizieren und Migrationspfade entwickeln, die technisch wie wirtschaftlich zur jeweiligen Organisation passen – unabhängig davon, ob ein einzelner Edge-Standort modernisiert oder eine vollständige Neuausrichtung geplant wird. Wer sich ein konkretes Bild von Dell NativeEdge und Dell Private Cloud machen möchte, findet bei Dell Technologies und seinen Partnern die richtigen Ansprechpartner für den nächsten Schritt
Digitale Souveränität gilt als zentrales Versprechen europäischer Cloud-Anbieter. Der französische Provider OVHcloud übersetzt diesen Anspruch in ein Drei-SäulenModell. Alexander Siegert
Digitale Souveränität ist vom Schlagwort zur strategischen Leitlinie geworden. Unternehmen hinterfragen zunehmend, wo ihre Daten liegen und wer darauf zugreifen kann. OVHcloud versucht, daraus ein konsistentes Gegenmodell zu den Hyperscalern zu entwickeln. Der Cloud-Provider definiert Souveränität entlang von drei Säulen: rechtlich, technologisch und operativ. Dieses Modell dient als Leitlinie für die eigene Plattformstrategie und als Abgrenzung zu den Hyperscalern.
Die erste Säule ist die rechtliche Souveränität. Sie bildet das Fundament des gesamten Ansatzes. „Wir bieten unseren Partnern und Kunden eine rechtssichere europäische IT-Umgebung, in der sie sicher sein können, dass keine außereuropäischen Behörden auf ihre Daten zugreifen können“, erklärt

können echte digitale Souveränität gewährleisten, weil sie ausschließlich europäischem Recht unterliegen.“ Dass dieses Argument zunehmend auch politisch trägt, zeigt ein aktueller Großauftrag. Gemeinsam mit Partnern wurde OVHcloud von der Europäischen Kommission ausgewählt, eine souveräne CloudInfrastruktur für EU-Institutionen bereitzustellen. Das Projekt gilt als konkreter


































Andreas Trapper, Partner Program Manager Central Europe bei OVHcloud. Daraus leitet das Unternehmen eine klare Position ab. „Nur europäische Anbieter

























Baustein der europäischen Cloud-Strategie und als Signal für mehr Vertrauen in europäische Anbieter.
Gleichzeitig zeigt ein aktueller Rechtsstreit, wie fragil dieses Konstrukt sein kann. In Kanada wurde brisanterweise OVHcloud selbst von einem Gericht mit der Forderung konfrontiert, Daten außerhalb der eigenen Jurisdiktion herauszugeben. Das Unternehmen geht aktiv gegen das Urteil vor. „Ein kanadisches Gericht kann aus unserer Sicht nicht über europäische Daten entscheiden“, meint Stefan Schäfer, Marketing Director Central Europe OVHcloud. Der Fall könnte Signalwirkung haben. Sollte sich eine solche extraterritoriale Auslegung durchsetzen, würde das die Idee klar abgegrenzter Rechtsräume im Cloud-Geschäft massiv unter Druck setzen. Die zweite Säule ist die technologische Souveränität. Sie zielt darauf ab, Abhängig-
keiten zu vermeiden und Kunden Wahlfreiheit zu geben. „Technische Souveränität bedeutet, dass Kunden jederzeit den Anbieter wechseln können – ohne VendorLock-in“, so Schäfer.
Ein zentraler Baustein ist dabei Open Source. Der Ansatz ist strategisch verankert und prägt auch das Partnerökosystem. „Viele Partner kommen gezielt zu uns, weil sie eine Plattform für Open-Source-basierte Lösungen suchen“, erzählt Trapper. Gleichzeitig ist klar, dass diese Offenheit keine Einbahnstraße ist. Partner sollen diesen Ansatz teilen und aktiv weitertragen.
Für den Channel entsteht daraus ein konkretes Modell. OVHcloud setzt auf Co-Selling und Integration. „Wir binden Partner aktiv in größere Projekte ein – auch kleinere Systemhäuser bekommen so Zugang zu Deals, die sie alleine nicht


erreichen würden“, so Trapper. Gerade für mittelständische IT-Dienstleister eröffnet das neue Möglichkeiten.
Die dritte Säule ist die operative Souveränität. Sie wird besonders dort sichtbar, wo Infrastruktur physisch betrieben wird. Ein oft nachgefragtes Beispiel dafür ist die On-Premises-CloudPlatform des Anbieters.
Im Kern geht es darum, Infrastruktur wie ein Cloud-Anbieter zu betreiben, nur lokal. Die Plattform kombiniert vorkonfigurierte Hardware, Netzwerk und Automatisierung zu einer standardisierten Umgebung. Prozesse wie Provisionierung, LifecycleManagement und Netzwerkbetrieb werden automatisiert und über Orchestrierungstools gesteuert.

Gleichzeitig sind Sicherheits- und Compliance-Funktionen von Anfang an integriert. Dazu gehören Verschlüsselung, rollenbasierte Zugriffskontrollen und sogar vollständig abgeschottete Betriebsmodi für kritische Umgebungen.
Das zahlt direkt auf den Souveränitätsgedanken ein. „Mit unserer On-PremisesCloud-Platform-Lösung können Kunden Cloud-On-Premise betreiben und bleiben auch im Notfall arbeitsfähig, etwa bei Netzausfällen.“ Die Nachfrage steige in Deutschland besonders stark: „Kunden wollen nicht zurück zu klassischer Hardware, sondern eine Cloud-Erfahrung – aber im eigenen Rechenzentrum.“ Gleichzeitig bleibt die Plattform offen und skalierbar, um unterschiedliche Workloads abzubilden und langfristige Abhängigkeiten zu vermeiden.
Auch Zukunftsthemen wie KI ordnen sich in dieses Modell ein. „Gerade im Legal- und Versicherungsumfeld sehen wir starke Nachfrage nach souveränen KI-Lösungen“, so Trapper. Partner und Kunden erhalten bei OVHcloud die Grundlage für die Entwicklung eigener KI-Anwendungen. Auch wenn sich der Cloud-Markt beim Thema digitale Souveränität neu ordnet, lässt ein europäischer Hyperscaler momentan noch auf sich warten. „Wenn Kunden nicht anfangen, europäische Clouds zu nutzen, wird es auch keinen europäischen Hyperscaler geben“, meint Schäfer. So wird Souveränität weniger zu einer technischen Zielgröße als zu einer Frage von Wertentscheidungen.
Nach dem Weggang von Robert Jung und Jens Tamm Anfang März 2026 hat der Distributor Westcon-Comstor nun die Nachfolge geregelt. Mit Jens Gerken wird ein erfahrener
Channel-Manager neuer Vice President Regional Sales für die DACH-Region. Gerken war zuvor über 20 Jahre lang in leitenden Positionen bei IT-Unternehmen wie Crayon, SoftwareOne und Insight tätig. Bei Westcon-Comstor verantwortet er die Umsetzung der Go-to-Market-Strategie im deutschsprachigen Raum und die Betreuung von Resellern und Herstellern.
Die Neubesetzung erfolgt im Rahmen einer umfassenden Neustrukturierung des Distributors



in Europa, die Stéphane Reboud als Senior Vice President Sales Europe angestoßen hatte. Mit der Zusammenführung der Vertriebsorganisationen will das Unternehmen Prozesse vereinheitlichen, Zuständigkeiten klären und die Betreuung der Partner verbessern. Zudem sollen Reseller- und Herstellerpartner leichter im europäischen Markt Fuß fassen und wachsen. | sl

Jens Gerken wird Vertriebschef bei Westcon-Comstor für die DACH-Region.


Xerox hat bekannt gegeben, dass Michael Lang, vormals Geschäftsführer von Lexmark Deutschland, Österreich und der Schweiz, zusätzlich zum Leiter von Xerox für Deutschland, Österreich und die Schweiz ernannt wurde. Die Ernennung erfolgt knapp zwei Monate, nachdem der Ex-Lexmark-Chef als neuer Vertriebschef den Channel- und Behördensektor der Lexmark- und Xerox-DACH-Organisation zusammenführen sollte. Lang übernimmt die Rolle des Deutschlandchefs bei Xerox von Melanie Goddard, die im Herbst 2024 zur Geschäftsführerin ernannt wurde.
Wenige Monate nach ihrer Ernennung hat Xerox den Konkurrenten Lexmark geschluckt. Goddard leitet seit Anfang April 2026 die Abteilung „Global Accounts, Regional Service Managers, and Alliances“ bei dem Print-Riesen.
Lang soll nun als Vorsitzender der Geschäftsführung der Xerox Holding Deutschland GmbH, Geschäftsführer der Xerox GmbH, Geschäftsführer der Xerox Austria GmbH sowie Präsident des Verwaltungsrats der Xerox AG, Schweiz, die Teams des Druckspezialisten zusammenführen. | ml


Der Generationenwechsel bei Abilis ist vollzogen: Thomas Kamuf, Benjamin Karolus und Tobias Breitling haben im Rahmen eines Management-Buy-outs die Geschäftsanteile und Geschäftsführung übernommen. Die Familie Schäfer zieht sich aus dem Unternehmen zurück. Die neuen Geschäftsführer sind langjährig im Führungskreis der Abilis Gruppe tätig und haben die Entwicklung in den vergangenen Jahren mitgeprägt. Karolus hat sich um den Ausbau der IT- und Cloud-Dienstleistungen gekümmert, Breitling hat die SAP-Lösungen und die FlowDOCS Software weiterentwickelt und Kamuf spielte eine zentrale Rolle in der strategischen Weiterentwicklung in den Bereichen Strategie, Vertrieb, Personal und Organisation. | md
Ab dem 1. September 2026 bekommt Apple einen neuen CEO. John Ternus, aktuell Senior Vice President für HardwareEngineering, übernimmt den Posten von Tim Cook, der Verwaltungsratschef wird. Der Übergang wurde einstimmig vom Vorstand genehmigt und folgt einem durchdachten, langfristigen Nachfolgeplanungsprozess. Die kommenden Monate wird Cook seinen Nachfolger, von dessen Qualitäten er überzeugt ist, einarbeiten. „John Ternus hat den Verstand eines Ingenieurs, die Seele eines Innovators und das Herz, mit Integrität und Ehre zu führen. Er ist ein Visionär, dessen Beiträge zu Apple über 25 Jahre hinaus bereits unzählbar sind, und er ist zweifellos die richtige Person, um Apple in die Zukunft zu führen.“ Ternus wird außerdem ab dem 1. September dem Vorstand beitreten.





Als Geschäftsführer des Vorstands wird Cook nach dem Wechsel unter anderem die Zusammenarbeit mit politischen Entscheidungsträgern weltweit übernehmen. | iz
Ab dem 1. Mai 2026 übernimmt Magnus Michael die Position des Vorstandsvorsitzenden bei der Michael AG und löst damit Siegfried Michael ab. Mit dem planmäßig vollzogenen Generationenwechsel an der Spitze des ITK-Distributors möchte die Michael AG die Weichen für eine strategische Weiterentwicklung stellen. Die Neuausrichtung soll zudem verdeutlichen, dass das Familienunternehmen aus Bohmte in einem anspruchsvollen Marktumfeld auf Kontinuität in seinen Werten sowie auf Innovationskraft und unternehmerische Agilität setzt und weiter als verlässlicher Partner im
Distributionsmarkt agieren wird. Magnus Michael hat das Unternehmen in der Vergangenheit beim Portfolioausbau und der Digitalisierung maßgeblich geprägt. Sein künftiger Schwerpunkt liegt nun darin, insbesondere die Wachstumspotenziale der Geschäftsfelder ITK, Breitbandvermarktung und Cloud-Lösungen voranzutreiben. Gleichzeitig möchte die Michael AG das Lebenswerk des Gründers Siegfried Michael würdigen, der das Unternehmen über 42 Jahre hinweg mit großem Engagement und unternehmerischer Weitsicht aufgebaut und weiterentwickelt hat. | md
Veränderungen im Vorstand: Greiwe verlässt D.velop
Vor dem Hintergrund sich wandelnder technologischer und wirtschaftlicher Rahmenbedingungen haben sich bei dem Softwarehersteller D.velop und Vorstandssprecher Martin Greiwe unterschiedliche Auffassungen hinsichtlich der zukünftigen Ausrichtung des Unternehmens ergeben. Daher haben sich Greiwe und der Aufsichtsrat nach knapp zwei Jahren auf eine Auflösung des Vorstandsvertrags geeinigt. Die strategische Gesamtverantwortung für das Unternehmen liegt somit bei Nico Bäumer für das Vorstandsressort Entwicklung und Dr. Stephan Held für das Finanzressort. Die operative Marktverantwortung in den einzelnen Business Divisions tragen wie zuvor auch weiterhin die jeweiligen COOs. | iz












































































































































Nachhaltigkeit wird immer wichtiger und so erfährt generalüberholte IT einen neuen Aufschwung, sozusagen ihren „zweiten Frühling“. Grund für die gesteigerten Wachstumsraten sind vermehrte Treiber, neue Kategorien und sogar Konkurrenzmodelle. Doch mit Wachstum gehen auch Herausforderungen einher. |








Das wachsende Bewusstsein für Ressourcenschonung und der Wunsch, Elektroschrott zu reduzieren und zu vermeiden, treiben die Nachfrage weiter positiv an.





Ralf Schweitzer, Geschäftsführer bei GSD






Der Markt für generalüberholte Geräte floriert. IT-Refurbishing ist mittlerweile ein Milliardenmarkt, der 2025 global auf 57,99 Milliarden US-Dollar geschätzt wird. 2024 lag der Wert bei 53,5 Milliarden US-Dollar – eine jährliche Wachstumsrate von rund 10,5 Prozent, wie Research Nester analysiert. „In den letzten zwölf Monaten haben wir eine deutlich steigende Unternehmensnachfrage nach refur-
Zweistellige Wachstumsraten, mehrere Treiber und neue Kategorien: Der Refurbishing-Markt floriert und erlebt derzeit so etwas wie einen „zweiten Frühling“.

bished IT verzeichnet. Allein im Zeitraum Januar bis Februar ist unser Geschäft im Year-over-Year-Vergleich 2025 zu 2026 um über 100 Prozent gewachsen“, bestätigt Thomas Gros, CEO bei Circulee. Als Treiber nennt er Kosten, Verfügbarkeit und Risikofaktoren. Neben sinkenden Budgets etabliere sich refurbished IT aufgrund der Lieferproblematik bei Neuprodukten immer mehr. Ralf Schweitzer, Geschäftsführer bei GSD Remarketing, beschreibt den


Markt als „sehr dynamisch“, geprägt vom Windows-10-Support-Ende, „sowohl durch große Austauschprojekte bei Unternehmen als auch der starken Nachfrage bei Verbrauchern nach Windows-11-Geräten, die verstärkt auf wiederaufbereitete Smartphones, Laptops und Tablets zurückgreifen.“ Marco Kuhn, Managing Director bei BB-Net, bestätigt: „Ein Wachstumstreiber war das Support-Ende von Windows 10, das viele Unternehmen zum Austausch ihrer IT bewegt hat.“
Die Nachfrage nach „klassischen“ Segmenten bleibt also hoch. Weitere Entwicklungen sieht Daniel Büchle, Geschäftsführer bei AfB: „Professionalisierung, Skalierung, Digitalisierung, Automatisierung, neue Gerätearten wie Haushaltsgeräte, E-Bikes, Smart-Home, IOT. EU Circular Economy Act und digitale Produktpässe könnten weitere Treiber werden.“
Auch Server und Netzwerkkomponenten hätten Potenzial. Einige Refurbisher wie AfB und Circulee nehmen sich daher diesem Segment an. GSD bespielt diesen Markt schon seit mehreren Jahren. Kuhn verfolgt eine andere Strategie: „Bei Produktkategorien wie Server bleiben wir bewusst bei unseren Kernkompetenzen







Server haben ebenfalls ein enormes Potenzial, dementsprechend Ersatzteilverkäufe.

Daniel Büchle, Geschäftsführer bei AfB













Wie auch beim Refurbishing & Remarketing ist die Intention hinter dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis (DNP), Lösungen zu würdigen, die Klima, Ressourcen, Natur, Wertschöpfungskette und Gesellschaft positiv transformieren. Die Vogel Communications Group begleitet als Medienpartner den DNP und unterstützt die Stiftung für die Kategorie „Produkte“. Gesucht werden Lösungen, die Ressourcen effizienter nutzen, Kreisläufe stärken, gesellschaftliche Herausforderungen adressieren oder neue Geschäftsmodelle entwickeln. Bewerbungen sind online bis 7. Juni 2026 möglich.


und überlassen spezialisierte Nischen den jeweiligen Experten.“ Und das nicht ohne Grund. Schweitzer erklärt: „Die Aufnahme von ungewöhnlichen Produkten ermöglicht der GSD ein breiteres Angebot für Geschäftskunden und erschließt neue Marktsegmente. Vorteile sind höhere Margen und langfristige Kundenbindung. Allerdings erfordern diese Produktgruppen einen höheren Prüf- und Zertifizierungsaufwand sowie spezielle technische Expertise. Die Logistik und das Qualitätsmanagement sind dadurch komplexer und ressourcenintensiver, was Investitionen in Personal und Infrastruktur erforderlich macht.“ Das kann und möchte sich nicht jeder leisten.
Mit neuen Segmenten und Wachstum verstärken zudem Hersteller ihre Refurbishment-Aktivitäten – Chance oder Herausforderung? „Hersteller-eigene Refurbished-Programme zeigen, dass sich das Modell zwischenzeitlich etabliert hat und stärken damit die Akzeptanz“, findet Gros. Schweitzer sieht wenig Wettbewerbsdruck: „Die zunehmende Aktivität von Herstellern im Refurbishing-Markt sorgt für

















Die zunehmenden RefurbishmentAktivitäten der Hersteller verändern den Markt. Gleichzeitig entstehen Chancen, etwa als Dienstleister.








eine wachsende Akzeptanz von wiederaufbereiteten Produkten bei den Endkunden, erhöht den Wettbewerbsdruck aber nicht.“
Die Hersteller-Produkte seien preislich meist auf dem selben Niveau wie Neuware und „eher die Konsequenz aus einer wirtschaftlichen Verwertung von Garantierückläufern und Geräten aus Widerrufen beim Onlinekauf.“ Hersteller konzentrieren sich zudem auf eigene Marken und jüngere Generationen. „So bleibt für herstellerunabhängige Anbieter wie Circulee ein relevanter Markt in Multi-Brand-Umgebungen und für ältere Generationen, die weiterhin produktiv genutzt werden können und in großen Stückzahlen verfügbar sind“, ist der Circulee-Chef überzeugt. Dennoch kann diese Entwicklung auch einen gewissen Druck erzeugen. „Die steigende Nachfrage und neue Wettbewerbssituation waren mitunter ein Treiber für die Integration in die Econocom-Gruppe“, so Kuhns Reaktion. Größe kann in diesem Kontext nämlich von Vorteil sein, findet auch Büchle: „Entscheidend ist es, dass auch Hersteller mit ihrem Refurbishing-Angebot die höchstmögliche Reuse-Quote anstreben. Manchmal sind



wir Wettbewerber, an einem anderen Tag bedienen wir gemeinsam einen großen Kunden. Kleinere Refurbisher könnten dadurch zwar unter Druck geraten, doch durch unsere Größe können wir gut mithalten.“
Refurbisher schaffen ihre Differenzierung über lösungsorientierte Herangehensweisen. „Wir verstehen uns nicht nur als Verkäufer von refurbished Hardware, sondern als Solution-Partner, der Refurbished IT bedarfsgerecht in die bestehende IT-Landschaft seiner B2B-Kunden integriert“, erklärt Gros. Schweitzer nennt „ein extrem breites Hersteller- und Modellportfolio, attraktivere Preispunkte und eine transparente Aufbereitung der Produkte“ als Vorteile. Ebenso zeichnen sie sich durch persönlichen Kundenservice und flexible Garantieoptionen aus. „Die persönliche und individuelle Betreuung unserer Channel-Partner ist ein weiterer Vorteil, den die großen Player nicht bieten können oder wollen“, so Schweitzer. Und neben der Channel-Expertise kann Agilität vorteilhaft sein. „Trotz Konzernzugehörigkeit agieren wir als Schnellboot, während Hersteller oft
PREMIUM-IT-REFURBISHMENT MIT AFB SOCIAL & GREEN IT
Auch im Jahr 2025 hat die afb-Gruppe die Anzahl der bearbeiten Geräte gesteigertund dadurch die Umweltwirkung des Refurbishments weiter verbessert.
Von 728.000 gebrauchten Business-IT und Mobilgeräten konnte afb 71 % wiederaufbereiten und weitervermarkten. Die Geräte stammen von mehr als 2.000 Partnern, darunter DAX-Konzerne, KMU und Behörden. Anhand der aufbereiteten Geräte, verglichen mit dem Ressourcenbedarf eines Neugeräts, lässt sich die ökologische Wirkung genau beziffern: Im Jahr 2025 wurden 68.200 Tonnen CO2-äquivalente Treibhausgase, 261.400 Megawattstunden Primärenergie und 483 Millionen Liter Wasser eingespart. Ebenfalls gespart wurden 33.500 Tonnen Eisen-äquivalente Rohstoffe wie Metalle und Kunststoffe, sowie 371.000 Tonnen 1,4-DBäquivalente (Dichlorbenzol) humantoxische Stoffe.
IT-UNTERNEHMEN TREIBT INKLUSION VORAN
Bei afb arbeiten europaweit rund 700 Mitarbeitende u.a. in Lager und Logistik, Datenlöschung und Refurbishment, Verkauf und Kundenservice. Das Besondere an afb: Fast die Hälfte der Mitarbeitenden sind Menschen mit Schwerbehinderung, die keinen oder einen erschwerten Zugang zum ersten Arbeitsmarkt haben.
IT-Partner leisten einen Beitrag zur Schaffung von inklusiven Arbeitsplätzen, welche die Lebensqualität der schwerbehinderten Beschäftigten nachweislich verbessert.
WIRTSCHAFTLICH, SOZIAL, ÖKOLOGISCH
Eine Partnerschaft mit afb hat somit sowohl wirtschaftliche und ökologische als auch soziale Vorteile.
„Nachhaltigkeit ist ein zentraler Bestandteil unserer Unternehmensstrategie. Die Zusammenarbeit mit afb social & green IT zeigt, wie soziales und ökologisches Engagement Hand






Bei afb arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung in allen Bereichen gemeinsam am Ziel, möglichst vielen Geräten ein zweites Leben zu schenken.




afb weist IT-Partnern KPIs zu CO2, Wasser und Inklusion auf einer individuellen Wirkungsurkunde aus.
in Hand gehen können – von der sinnvollen Weiterverwendung funktionstüchtiger Geräte bis zur Förderung inklusiver Arbeitsplätze“, sagt Markus Ruf, Mitglied des Vorstands der Bertrandt AG. Bertrandt ist langjähriger IT-Partner von afb.
Da jedes abgegebene Gerät bei afb genau erfasst wird, erhalten die Partner ebenfalls jährlich exakte Zahlen zum Impact auf Umwelt, Klima und Inklusion, wertvoll insbesondere für die ESG-Nachhaltigkeitsberichterstattung


ZERTIFIZIERTES REMARKETING ÜBERZEUGT GLOBAL PLAYER
afb ist Platinum Partner der weltweit meist-zertifizierten Löschsoftware Blancco und nach ISO 9001, ISO 14001 sowie ISO 27001 zertifiziert. Auf die hohe Professionalität des inklusiven Unternehmens vertrauen unter anderem Global Player wie Siemens, Pfizer oder die Telekom.
MEHR ERFAHREN UNTER: www.afb-group.de









eher Öltanker sind“, nennt Kuhn ein Differenzierungsmerkmal zum Angebot der Hersteller.
Um diese Vorteile ausspielen zu können, braucht es zuverlässige Gerätebeschaffungen. Hier bietet sich die Zusammenarbeit mit Leasinggesellschaften an. „Partnerschaften mit Leasinggesellschaften sind zentral. Gerade hier zeigt sich: Remarketing ist kein Nice-to-have, sondern essenziell. Ohne wirtschaftliche Weitervermarktung ist Leasing oft nicht tragfähig“, findet Kuhn. Gros unterstreicht zudem: „End-ofLease-Flotten ermöglichen planbare Mengen und Qualität. Beide Seiten profitieren von optimierten Restwerten und einer besseren ESG-Bilanz. So entstehen zirkuläre Modelle wie Device as a Service“ – also Win-Win für alle.
Dennoch sieht Gros die Gerätebeschaffung in Zukunft kritisch: „Die Nachfrage steigt, gleichzeitig ist die Zahl geeigneter Rückläufer begrenzt.“ Aktuell gibt es noch Potenzial, und Zahlen des Bitkom geben gewissermaßen Entwarnung: 33 Prozent der Unternehmen spenden ihre Altgeräte an wohltätige Organisationen, 18 Prozent
der Unternehmen verschenken diese an die Belegschaft, 23 Prozent verkaufen sie vergünstigt an Mitarbeitende und 28 Prozent geben sie an den Leasinggeber zurück. Wie sich das aber künftig entwickeln wird und was das für RefurbishingUnternehmen bedeutet, ist ungewiss. Und „ein wachsender Markt weckt Begehrlichkeiten, regulatorische Anforderungen steigen und Faktoren wie Speicherknappheit sowie geopolitische Unsicherheiten belasten die Lieferketten“, weiß Kuhn. Weitere Preiserhöhungen und Lieferengpässe werden erwartet. Remarketing könne genau hier „eine stabile Alternative“ bieten. Ein zweischneidiges Schwert: Die Entwicklung kann ebenso zur Folge haben, dass Leasing- und Gerätezyklen verlängert, Preise erhöht und die Gerätebeschaffung erschwert wird. Ähnlich verhält es sich konkret mit der Speicherkrise. „Sie gibt diesem Trend derzeit weiteren Schwung, führt aber auch dazu, dass wir gemeinsam mit unseren Partnern sehr flexibel auf Lieferverschiebungen und Projektverzögerungen reagieren müssen“, erklärt Schweitzer. Gleichzeitig rücken hohe Qualitätsstan-



Im Zeitraum Januar bis Februar ist unser Geschäft im Yearover-Year-Vergleich 2025 zu 2026 um über 100 Prozent gewachsen.






dards, die Einhaltung regulatorischer Vorgaben und die Skalierung effizienter Logistikprozesse weiter in den Fokus der Refurbisher. „Die Branche muss sich auf eine zunehmende Professionalisierung einstellen, während gleichzeitig neue Anforderungen – wie Datenschutz und Datensicherheit bei gebrauchten ITGeräten und ein wachsender Wettbewerbsdruck – bewältigt werden müssen“, prognostiziert der GSD-Chef.
Und schließlich steht der europäische Refurbishing-Markt im „globalen Wettbewerb, vor allem im Bereich von Smartphones, Tablets und Notebooks. Die Dienstleistungen rund um Refurbishment können z. B. in Asien durch deutlich niedrigere Lohnkosten und geringere Umweltstandards viel günstiger angeboten werden“, nennt Büchle eine weitere Herausforderung. Hier müsse sich Europa beweisen. Letztlich geht es jedoch um Nachhaltigkeit. Refurbished IT kann das leisten, egal wo. Daher ist entscheidend, „dass Refurbished IT sich in der Wahrnehmung weiter von ‚Second Hand‘ hin zur ‚Smart Choice‘ entwickelt“, findet Gros.
Warum der Ankauf gebrauchter Microsoft-Lizenzen für Systemhäuser ein aktuelles Thema ist
Ausgaben für Software, Apps und Cloud-Dienste machen in Unternehmen mittlerweile bis zu 30 Prozent ihrer Gesamtkosten aus. Tendenz steigend, denn Prognosen gehen davon aus, dass die Kosten in Zukunft weiter wachsen – jährlich um rund 7 Prozent und damit schneller als Inflation und Umsatz. Systemhäuser und IT-Dienstleister kennen das Problem und bekommen den Druck zu spüren, unter dem ihre Kunden stehen. Gleichzeitig lassen sie ungenutzt, wenn Migrationen, Konsolidierungen oder Strategiewechsel zu einem Überhang an betrieblichen Lizenzen führen. Der Microsoft-Distributor MRM erinnert daran, dass es sich lohnt, diese Assets zu erfassen – und an MRM zu verkaufen.
Microsoft-Lizenzen, die nicht mehr aktiv genutzt werden, haben einen Marktwert. Wer diese Assets systematisch erfasst und veräußert, kann für seine Kunden Budget zurückführen, das neue Investitionen gegenfinanziert. Denn was auf Kundenseite als „Altbestand“ brachliegt, ist gebundenes Kapital.
Ein Blick auf aktuelle Ankaufspreise macht das deutlich: Für Office 2024 Standard zahlte MRM einer Kommune im März diesen Jahres 148 Euro pro Lizenz. Damit wird selbst bei kleineren Beständen schnell ein relevanter Betrag frei – bei größeren Umgebungen entsprechend mehr. Beispiel hierfür ist die AOK Niedersachsen, die 2.000 nicht mehr benötigte Office-Pakete an MRM verkaufte – mit einem fünfstelligen Rückfluss ins IT-Budget. adelphi, ein Thinktank für Klima und nachhaltige Entwicklung, fragte sich „Was tun mit Exchange-, Office- und CAL-Lizenzen, die niemand mehr braucht?“ Statt sie im digitalen Abstellraum zu vergessen, übergab man sie an MRM und verwendete den Erlös auf den unumgänglich gewordenen Gang in die Cloud. Für Systemhäuser ergibt sich daraus ein zusätzlicher Hebel in der
Kundenberatung. Neben Beschaffung und Betrieb wird der Umgang mit bestehenden Lizenzbeständen zum Thema. Wer hier aktiv wird, kann Kosten senken, Projekte ermöglichen und sich mehrwertstiftend in die Planung seiner Kunden einbringen.
HYBRIDE IT-STRATEGIEN: WARUM GEBRAUCHTE SOFTWARE AUCH IN CLOUD-UMGEBUNGEN RELEVANT IST
Felix Reichlmair, Head of Sales bei MRM Distribution, sieht die Rolle gebrauchter Microsoft-Produkte auch als Aktivposten in Cloud-Umgebungen. „Überall fehlt es Firmen an Geld. Da ist es nicht logisch, Cloud-only einzuführen und sich immer weiter steigenden Gebühren auszusetzen“, argumentiert er. Stattdessen sollten IT-Häuser zu hybriden Lösungen raten –und auch hier mit Office- und Server-Lizenzen aus zweiter Hand arbeiten. „Während reine Miet-Modelle laufende Kosten verursachen, amortisieren sich gebrauchte Kauflizenzen nach zwei bis drei Jahren, verbleiben als Asset im Unternehmen und schaffen einen potenziellen Wiederverkaufswert.“ Der Unterschied von Cloud-only zu hybrid: Einsparungen von 30 bis 40 Prozent – plus lukrative Margen für die Vermittlung der Gebrauchten.
2016/2019: GEBRAUCHTSOFTWARE ALS UPGRADE-OPTION
Zu Gebrauchtsoftware rät Felix Reichlmair auch, wenn Unternehmen nach dem Supportende von Office und Exchange 2016/2019 unter Handlungsdruck geraten: „Als IT-Dienstleister tun Sie Ihren Kunden einen echten Gefallen, wenn Sie sie auf wiederverwendbare Office-2024-Lizenzen upgraden. Neulizenzen sind unnötig teuer und zu einem vollständigen Wechsel in die Cloud kann man guten Gewissens nicht raten. Gebraucht bietet die wirtschaftlichste Möglichkeit, Modernisierung umzusetzen!“ Damit Kompatibilitäten stimmen, alles auditsicher und rechtkonform abläuft und







Felix Reichlmair Head of Sales bei MRM
Distribution
„IT-Berater können auf einen der größten IT-Kostenfaktoren in Unternehmen Einfluss nehmen –und gebundenes Kapital für sich nutzen!“
Kunden funktional vom optimalen Mix profitieren, unterstützen die MicrosoftExperten von MRM mit umfassender Beratung.
Ankauf und Einkauf gebrauchter Software wird damit zum Gegenstück eines „fully Cloud“-Ansatzes – und zu einem Instrument, mit dem Systemhäuser steigende IT-Kosten aktiv eindämmen können. Wer den Lifecycle von Microsoft-Lizenzen ganzheitlich betrachtet, wirkt auf einen der größten IT-Kostenfaktoren im Unternehmen – und schafft neben Einsparungen zusätzliche Budgets.
Wie MRM dabei unterstützen kann? www.mrm-distribution.com/partner-werden





Es ist wirtschaftlich, die Lebensdauer von Assets zu nutzen und zwar auch bei Software-Assets. Zudem lässt sich in diesem Business im Einkauf auf Unternehmensseite einiges an Geld einsparen – auch in der vermeintlichen „Cloud-First-Ära“. | Dr. Stefan Riedl












GKosten nicht explodieren, sondern finanzielle Freiheiten schaffen. Die MRM-Chefin spricht von „Einsparungen von weit über 30 Prozent“, die dabei keine Ausnahme seien. Dabei gehe es nicht nur um Microsoft, sondern auch um Virtualisierung, KI, Hyperautomation und Dokumentenmanagement.

eopolitische Entwicklungen, der laute Ruf nach Digitaler Souveränität und allgemeine Umbruchsstimmung prägen die aktuelle Diskussion, auch oder allen voran, wenn es um Cloud und Software geht. Laut Melanie Achten, Geschäftsführerin der MRM Distribution, lässt diese Gemengelage derzeit die Nachfrage nach On-Premises-Lösungen steigen. Und damit einhergehend die Nachfrage nach gebrauchter Software – „ganz einfach, weil die ein Drittel weniger kostet als die meisten Cloud-Modelle“, so Achten.

Bei vielen Gebrauchtsoftwarehändlern, so auch bei MRM, geht es aber im Tagesgeschäft längst nicht mehr nur um Lizenzen von On-Prem-Software. Vielmehr liegt für die Branche Potenzial im Umstieg auf hybride Lösungen oder auch im Segment „M365-only“. Das sei auch eine Chance für Reseller und Systemhäuser, so die Geschäftsführerin, denn einher geht meist die Frage nach den bisherigen On-Prem-Lizenzen der Unternehmenskunden, die in der Cloud obsolet werden. „MRM-Partner können das konsequent für sich nutzen, indem sie uns die gebrauchte Software zum Kauf anbieten“, so die Managerin. Achten spricht von „Smart Licensing“. Es bedeutet, Lizenzierung nicht isoliert zu betrachten, sondern als strategischen Hebel. In dem Business werden IT-Architekturen aufgestellt, deren




„Gebrauchtsoftware wird totgeredet, seit es die Microsoft Cloud gibt – und ist doch immer noch da“, blickt Björn Orth, Geschäftsführer bei Vendosoft, süffisant zurück. Das sagt aus seiner Sicht eigentlich alles. Der Mittelstand folgt demnach nicht einfach einem Narrativ. In vielen Betrieben wird vielmehr noch gerechnet und erkannt: „Gebrauchte Microsoft-Lizenzen kommen einfach günstiger als die meisten Online-Pläne“, so der Vendosoft-Chef. So langsam würden sich auch die Berichte von Unternehmen mehren, die in die Cloud gegangen sind und dabei erlebt haben, was es bedeutet, sich dort zu stark zu binden: hohe laufende Kosten, wachsende Abhängigkeiten, schrumpfende Budgets. Das schwächt demnach den Cloud-Hype genauso wie die neu entflammte Frage nach der Datensouveränität, die laut Orth mit Fragen einhergeht: Wo liegen meine Daten? Wer kann im Zweifel darauf zugreifen? Wie sicher ist ein „Hosted in Europe“-Versprechen, wenn es von amerikanischen Hyperscalern kommt? Voll auf Online-Dienste zu setzen, ist heute laut Orth keine reine IT-Frage mehr







Die geopolitischen Entwicklungen prägen die aktuelle Diskussion um Datensicherheit und Datensouveränität. Das lässt die Nachfrage nach On-Premises-Lösungen steigen.


Melanie Achten, Geschäftsführerin, MRM Distribution










– sondern eine strategische Entscheidung, so der Manager. Er hält deshalb nicht „Cloud first“, sondern „Cloud right“ für „die wirtschaftlich, funktional und sicherheitstechnisch smartere Lösung“. Doch was bedeutet das in der Praxis? Die Antwort liegt meist im hybriden Ansatz. Und schon sei man bei „neu versus gebraucht einkaufen“ angekommen, also im Gebrauchtsoftwaremarkt.
Drei Dinge prägen aus der Perspektive von Andreas Thyen, Präsident des Verwal-




Jede Branche kennt „Schwarze Schafe“ - auch der Gebrauchtsoftware-Handel.




öffentlichen Hand. Und drittens nennt Thyen die Regulatorik als Einflussfaktor: „Der Data Act stärkt Wechsel- und Portabilitätsrechte – insbesondere bei Cloud- und Datenverarbeitungsdiensten – das spielt gebrauchter Software direkt in die Karten“, so Thyen.




tungsrates bei LizenzDirekt, vor allem das Marktgeschehen: Erstens die geopolitische Lage, also die Abhängigkeit von US-Anbietern, die vielen erst jetzt wirklich bewusst geworden sei. Digitale Souveränität ist demnach kein abstraktes Thema mehr, sondern vielmehr ist sie in fast allen IT-Abteilungen und Chefetagen angekommen. „Wer sich fragt, wie selbstbestimmt er seine geschäftskritische IT eigentlich betreibt, landet schnell bei unbefristeten Lizenzen als eines der wenigen Instrumente, die echte Wahlfreiheit schaffen“, so Thyen. Zweitens prägt der Kostendruck durch Abo-Modelle das Marktgeschehen, findet der Manager. Regelmäßige Preiserhöhungen machen demnach Subscriptions für viele Unternehmen schwer kalkulierbar, gerade im Mittelstand und in der






Die Vorstellung, dass irgendwann alles in der Cloud läuft und On-Premises verschwindet, hat sich schlicht nicht bewahrheitet.






Andreas Thyen, Präsident des Verwaltungsrates,




Philipp Mutschler, CEO bei Soft & Cloud, schlägt in dieselbe Kerbe wie seine Branchenkollegen. Seiner Überzeugung nach bleibt das Geschäftsmodell „Gebrauchtsoftwarehandel“ dauerhaft zukunftsfähig, „denn viele Unternehmen werden auch künftig hybride IT-Infrastrukturen betreiben“. Nicht jede Applikation lasse sich wirtschaftlich oder strategisch sinnvoll in die Cloud verlagern, der Bedarf an klassischen On-Premises-Produkten bleibe entsprechend hoch. „Gleichzeitig verändern sich die Anforderungen unserer Kunden und wir entwickeln unser Modell konsequent weiter: weg vom reinen Lizenzhandel, hin zu einem ganzheitlichen Advisory- und Lösungsansatz rund um Kostenoptimierung, Vertragsstrategie und hybride Lizenzmodelle“, berichtet der Manager. Der Markt wird seiner Beobachtung nach von drei zentralen Faktoren geprägt, nämlich dem wachsenden Kostendruck in Unternehmen, der zunehmenden Komplexität herstellerseitiger Lizenzmodelle sowie dem Wunsch vieler Kunden nach mehr Unabhängigkeit von reinen Subscription-Modellen.






Europa steht an einem entscheidenden Punkt in seiner digitalen Entwicklung. Die Abhängigkeit von außereuropäischen, insbesondere US-amerikanischen Technologieanbietern ist in den vergangenen Jahren deutlich gewachsen und rückt zunehmend in den Fokus wirtschaftlicher und politischer Debatten.
Laut der Synergy Research Group liegen rund 70 Prozent der europäischen Cloud-Infrastruktur in den Händen weniger großer Anbieter. Gleichzeitig geben laut Bitkom 89 Prozent der deutschen Unternehmen an, in gewissem Maße digital vom Ausland abhängig zu sein.
Volle Funktion, deutlich
Software aus dem Remarketing bietet die volle Funktionalität und profitiert ohne Einbußen von Updates sowie dem vollen Supportumfang, genau wie neu erworbene Lizenzen. Was sich unterscheidet, ist der Preis: Im Vergleich zum Neupreis ergibt
von Softwarelizenzen innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums ausdrücklich erlaubt. Der Erwerb von gebrauchten Softwarelizenzen ist damit keine Grauzone, sondern ein etablierter und rechtssicherer Beschaffungsweg. Entscheidend ist die Wahl des richtigen Partners: Zertifizierungen durch den TÜV oder EuGH-Konformitätsbescheinigungen garantieren Transparenz beim Transfer. Eine individuelle Lizenzberatung vermeidet zudem Über- oder Unterlizenzierung und optimiert die Kosten.
Ihr Partner für digitale Unabhängigkeit


Zudem steigen die Kosten für SoftwareAbonnements Jahr für Jahr, während die Kontrolle über die eigene IT-Landschaft sinkt.
Für viele Unternehmen ist das längst kein abstraktes Problem mehr, sondern eine konkrete Belastung: steigende Lizenzkosten, erzwungene Produktwechsel, Abhängigkeit von Herstellerentscheidungen. Der Ruf nach tragfähigen Alternativen wird lauter. Wie also können Unternehmen ihre digitale Souveränität stärken und gleichzeitig ihre IT-Budgets im Griff behalten?
Eigentum schafft Handlungsspielraum Eine wirksame Gegenstrategie liegt näher, als viele denken: Softwarelizenzen aus dem Remarketing, also gebrauchte Softwarelizenzen. Wer auf On-PremiseLizenzen statt auf Cloud-Lizenzen setzt, behält die volle Kontrolle über seine Daten und bleibt unabhängig von Preiserhöhungen, Abo-Bedingungen und Hersteller-Roadmaps.

Soft & Cloud ist einer der führenden Anbieter für Microsoft-Softwarelizenzen aus dem Remarketing in Europa und unterstützt Unternehmen als Partner für kostenoptimiertes Lizenzmanagement. Ziel ist es, bestehende Lizenzstrukturen transparenter zu gestalten, Abhängigkeiten zu reduzieren und gezielt Einsparpotenziale zu erschließen. Unternehmen profitieren dabei nicht nur von einem rechtlich abgesicherten Erwerb, sondern auch von klar strukturierten und


sich ein deutliches Einsparpotenzial. Gebrauchte Software bietet also nicht nur die Möglichkeit, die IT-Infrastruktur auf dem neuesten Stand zu halten und die digitale Souveränität zu stärken, sondern reduziert gleichzeitig die Kosten.
Sicherer Lizenztransfer: Darauf kommt es an
Der rechtliche Rahmen ist klar: Der Europäische Gerichtshof hat 2012 mit dem Erschöpfungsgrundsatz den Weiterverkauf


effizienten Prozessen: Bei Soft & Cloud stehen Lizenzen kurzfristig zur Verfügung und lassen sich über ein eigenes Lizenzverwaltungsportal zentral verwalten.
Soft & Cloud unterstützt Sie gerne dabei, Ihre Lizenzierung kostenoptimiert und unabhängiger zu gestalten.
Kontaktieren Sie Soft & Cloud: Telefon: +49 251 240 127 00 E-Mail: info@softandcloud.com
Der Full-HD-Gaming-Monitor Philips Evnia 27M2N5201P baut auf einem Fast-IPS-Panel mit einer nativen Bildwiederholrate von bis zu 240 Hz auf. Übertaktet schafft der 27-Zöller sogar 260 Hz. Zudem bietet der von MMD hergestellte Philips-Monitor eine G2G-Reaktionszeit von einer Millisekunde sowie eine Adaptive-Sync-Unterstützung und HDR10. Smart MBR soll beim Gaming durch eine angepasste Steuerung der LED-Hintergrundbeleuchtung Bewegungsunschärfen reduzieren. Die Reaktionszeit sinke hier auf 0,3 ms.
Eine Besonderheit des Evnia-Monitors für 199 Euro (UVP) ist die Ambiglow-Umgebungsbeleuchtung. Eine KI-Funktion analysiert den Bildinhalt und passt die




Farben der RGB-LEDs auf der Rückseite des Gehäuses in Echtzeit an. Das soll das Spielen immersiver machen. Ein höhenverstellbarer Standfuß und die SoftBlue-LEDTechnologie sorgen für Ergonomie. | kl
In vielen kompakten PCs setzen die Hersteller mit dem Mainboard verlötete Mobilprozessoren ein. Aquado geht bei den Slim-PCs OX Ultra M200 und


Der Gaming-Monitor Philips Evnia 27M2N5201P verfügt auf seiner Rückseite über ein KIgestütztes Ambiglow als Beleuchtungssystem.



Das kompakte, nur 33 mm hohe Gehäuse der beiden EOX-Ultra-Rechner hat ein Gehäusevolumen von nur 1,1 Litern.
P200 einen anderen Weg: Hier sitzen auf der Hauptplatine gesockelte Arrow-Lake-Desktop-Prozessoren von Intel. Auch der DDR5-Arbeitsspeicher ist in Form von einem oder zwei SO-DIMMs gesteckt. Das bringt dem Hersteller und seinen Händlern mehr Flexibilität bei der Konfiguration und den Kunden die Option, den Rechner später aufzurüsten. Mit einem Gehäusevolumen von nur 1,1 Litern sind die PCs sehr kompakt. Auf dem Mainboard mit Intel-B860-Chipsatz sitzt beim EOX Ultra P200 ein Intel Core Ultra 7 265T mit insgesamt 20 Cores und beim M200 der Zehnkerner Core Ultra 225. Auf der Vorder- und Rückseite der beiden Rechner ist eine breite Palette an Schnittstellen versammelt, darunter USB-C, ein GbE-Port und sogar ein VGA-Ausgang. Zudem gehört eine Wi-Fi-6E-Karte zur Ausstattung der bereits lieferbaren Rechner. | kl
Durabook hat mit der Z14I-HG eine leistungsstarke 14 Zoll große mobile Workstation für KI, Simulation und Datenverarbeitung in extremen Bedingungen vorgestellt. Sie ist mit Intel-Core-UltraProzessoren der Meteor-Lake-Generation sowie mit einer zusätzlichen RTX-AdaGrafik von Nvidia ausgestattet. Die Z14I-HG integriert wahlweise eine RTX 3500 Ada mit 12 GB ECC GDDR6 oder eine RTX 5000 Ada mit 16 GB ECC-GDDR6-Speicher. Das ermöglicht der KI-Workstation das Ausführen grafikintensiver Workloads wie Echtzeit-3D-Rendering, Digital-Twin-Modellierung, GIS- und Geodaten-Visualisierung sowie komplexe Ingenieur- und Simulationsanwendungen. Die stoßfeste und nach






IP66 gegen Staub sowie Wasser geschützte Workstation ist mit einem 1.200 Nits hellen Full-HD-Touchscreen ausgestattet, modular aufgebaut und bietet eine Vielzahl an Schnittstellen. | ml





Die mobile KI-Workstation Durabook Z14I-HG wurde für Unternehmen entwickelt, die Hochleistungs-Computing und KI direkt am Einsatzort auch in unwirtlichen Umgebungen benötigen.
Die schon lange erwarteten Intel-Grafikkarten mit der großen BattlemageGPU BMG-G31 sind endlich da. Im Gegensatz zur bisherigen BMG-G21-



GPU mit maximal 20 Xe-2-Cores bieten sie bis zu 32 Xe-Cores der zweiten Generation und unterstützen mit ihrem 256-Bit-Speicher-Interface nun 32 GB GDDR6. Zudem gibt es eine schnellere Anbindung an die CPU mit 16 PCIeGen5-Lanes. Allerdings bringt Intel die große GPU nur auf Profi-Karten, die für KI, CAD oder Rendering genutzt werden. Bei der günstigeren Intel Arc Pro B65 sind 20 Xe-2-Cores freigeschaltet, die für eine KI-Performance von 197 TOPS sorgen. Die Intel Arc Pro B70 verfügt dagegen über 32 Xe-2-Kerne mit insgesamt 256 Vektor-Engines und ebenfalls 256 XMX-Engines, die für KI-Berechnungen zuständig sind. Daher gibt Intel hier eine KI-Leistung von 367 TOPS an. Beide Karten sind zudem mit Ausgängen für vier Displays ausgestattet, die 8K mit bis zu 120 Hz unterstützen. Bis zu acht Karten können parallel arbeiten. | kl
Das MSI Prestige Flip 14 AI + ist eines der ersten Convertible-Notebooks mit Intels Panther-Lake-CPU. Im Hands-on-Test haben wir eine Variante des Notebooks mit einem Core Ultra X7 Prozessor 358H, die MSI über den Channel noch nicht anbietet, die aber durch die schnelle integrierte GPU trotzdem sehr interessant ist. | Klaus Länger
Es passiert nicht oft, dass Hersteller ein Gerät in einen Test schicken, das in der vorliegenden Form nicht – oder noch nicht – über den IT-Channel angeboten wird. Im Fall des MSI Prestige Flip 14 AI + mit der Modellnummer D3MTG-030 haben wir uns trotzdem für einen Hands-on-Test des Geräts entschieden. Denn einerseits ist der hier eingebaute Intel Core Ultra X7 358H durch die integrierte Arc-B390-GPU eine sehr spannende CPU, andererseits geben die System- und Akkuleistung sowie das Look-and-Feel des Geräts einen guten Anhaltspunkt für die Qualitäten des derzeit verfügbaren Modells mit Core Ultra 9 386H. Beide Panther-Lake-Prozessoren verfügen über insgesamt 16 Kerne, darunter vier P-Cores ohne Hyperthreading sowie acht E- und vier LPE-Cores. Eine 50-TOPS-NPU für lokale KI-Anwendungen ist ebenfalls bei beiden CPUs an Bord. Der Unterschied liegt in der Grafikeinheit: Im Prozessor des Testgeräts ist die Arc-B390GPU mit 12 Xe-3-Cores integriert, im Core Ultra 9 386H eine GPU mit vier Xe-3-Cores. Mit den zwölf GPU-Cores erzielt das Testgerät für eine integrierte Grafik sehr gute 6.704 Punkte im 3DMark Time Spy, das derzeit erhältliche Modell D3MTG-055 dürfte also auf ein Drittel dieses Wertes kommen. Die Leistung bei typischen Office-Anwendungen dürfte dagegen auf einem ähnlichen Niveau liegen: Das Testgerät erzielt hier 9.348 Punkte im PCMark 10 Extended. Daran hat auch der 32 GB große Arbeitsspeicher seinen Anteil. Die LPDDR5x-Chips sind auf dem Main-
board aufgelötet, ebenso wie die Killer-WiFi-7-Karte. Auswechselbar sind daher nur die 1 TB große PCIe-Gen4-SSD im M.22280-Format und der große 81-Wh-Akku.



Der sorgt im Batterie-Testlauf des PCMark für eine sehr lange Laufzeit von 20 Stunden und 13 Minuten.
Verpackt sind die Komponenten in ein flaches und solides Aluminium-Chassis. Ein ausgesprochenes Leichtgewicht ist das Prestige Flip aber nicht: Das Gerät bringt knapp 1,4 kg auf die Waage. Dazu trägt auch das zusätzliche Gorilla Glass seinen


















Das Innenleben des Convertibles wird von einem 81-Wh-Akku dominiert. Er sorgt im PCMark 10 für eine Akkulaufzeit von mehr als 20 Stunden.
Teil bei, das das 14-Zoll-OLED-Panel bei Touch- und Stifteingaben schützt. Das von Samsung hergestellte 60-Hz-Display mit 1.920 x 1.200 Bildpunkten liefert intensive Farben und ein tiefes Schwarz, ist aber mit 300 Nits nicht besonders hell für die Arbeit im Freien. Ein passender Stift gehört zum Lieferumfang des Prestige Flip. Der MSI-NanoPen ist in einer Aussparung in der




Das OLED-Panel im MSI Prestige Flip 14 AI+ hat eine Auflösung von 1.920 x 1.200 Pixel. Es ist allerdings mit 300 Nits nicht besonders hell.


Einblicke in das Prestige Flip 14 AI+ gibt es im Video.




Zum Lieferumfang des Prestige Flip 14 AI+ gehört der MSI-Nano-Pen. Er hat einen Parkplatz in der Unterseite des Convertibles.





Unterseite des Gehäuses untergebracht und wird dort auch gleich geladen. Laut MSI reichen dabei 30 Sekunden für 60 Minuten Betriebsbereitschaft aus. Allerdings ist der Stift sehr dünn und daher eher für schnelle Notizen geeignet. Eher eine Spielerei ist das im Stift eingebaute Bluetooth-Mikrofon für die Kommunikation mit Microsofts Copilot. Zudem hat der Hersteller gleich drei Mikrofone für Videocalls im Notebook integriert, unterstützt durch eine KI-Rauschunterdrückung. Die verschließbare Full-HD-Kamera mit Windows-Hello-Funktion und Anwesenheitserkennung liefert nur eine mittelmäßige Qualität. Dafür verfügt das Gerät über eine hochwertige Tastatur mit angenehmem Tastenanschlag sowie über ein großes „Action Touchpad“ mit konfigurierbaren Zusatzfunktionen. Die vier Lautsprecher im Chassis sorgen für einen guten Klang. An Schnittstellen hat MSI neben zwei Thunderbolt4-Ports auch noch einen HDMI-Ausgang und zwei USB-Typ-A-Buchsen integriert.
Für Freiberufler oder für Firmen, die ein Convertible ohne vPro suchen, ist der momentan erhältliche MSI Prestige Flip 14 AI + D3MTG-055 mit Core Ultra 9 386H sicher eine gute Wahl. Das mit 2-TB-SSD etwa 1.800 Euro teure Gerät bietet eine hohe Systemleistung, eine gute Ausstattung und eine lange Akkulaufzeit. Trotzdem wäre es schön, wenn MSI das Prestige auch in der getesteten Konfiguration über den IT-Channel anbieten würde. Denn dann bekäme man einen tollen Allrounder.




















Die beherrschende Position von Nvidia im KI-Sektor liegt auch an dem umfangreichen Software-Ökosystem rund um Cuda. AMD will diese Barriere nun umgehen und setzt dabei auf Open-Source-Software, die Triton-Programmiersprache von OpenAI und auf die Hilfe von KI-Agenten. | Klaus Länger
Bei der Hardware für KI-Systeme hat AMD in den letzten Monaten ordentlich zugelegt: Mit der Instinct-Serie bietet der Chiphersteller leistungsfähige GPUKarten und -Module für anspruchsvolle KI-Workloads, die günstiger sind als die Blackwell-GPUs von Nvidia. Zudem holt der Herausforderer bei kompletten Rack-Lösungen auf und will dieses Jahr Helios auf den Markt bringen.
Ein wichtiger Schritt ist für Anush Elangovan, Vice President für KI-Software bei AMD, der offene KI-Software-Stack ROCm in der Version 7, den der Hersteller im August 2025 veröffentlicht hat. Laut Elangovan hat ROCm mittlerweile einen Reifegrad erreicht, der mit dem von Nvidias Cuda-Toolkit konkurrieren kann. Er betont, dass sein Team inzwischen wie
eine Software-Firma operiere und eine schnellere Veröffentlichungsfrequenz anstrebe, nach dem Vorbild des ChromeBrowsers von Google, an dem Elangovan vor der Gründung seines Startups gearbeitet hat. Zudem sei ROCm nun sehr viel mehr auf Portabilität für unterschiedliche AMD-Chips hin ausgelegt als zuvor und biete einen besseren Support für die Windows-Plattform. Dass ROCm mit Ausnahme der Firmware quelloffen ist, biete den Vorteil, dass sich externe Entwickler an der Verbesserung der Software beteiligen und damit das Tempo der Weiterentwicklung beschleunigen. Mit der AMD Developer Cloud hat das Unternehmen darüber hinaus einen einfachen

Leistungsfähige Hardware für KI-Anwendungen wie die aktuellen GPUs der InstinctMI350-Serie hat AMD bereits im Portfolio. Es fehlt aber noch am passenden Software-Ökosystem. Hier will der Hersteller aber zum großen Rivalen Nvidia aufschließen.
Anush Elangovan, Vice President für KI-Software bei AMD










Mit Helios hat auch AMD eine komplette, flüssigkeitsgekühlte Rack-Lösung entwickelt, basierend auf den kommenden Zen-6-EpycProzessoren der Venice-Generation, Instinct-MI455X-GPUs und AMDs eigenen Pensando-Vulcano-NICs.


Zugang für die Entwickler- und OpenSource-Community zu AMD-KI-Systemen mit Instinct-MI300X-GPUs geschaffen. So können auch ohne eigene High-End-Hardware bessere KI-Lösungen entwickelt werden. In naher Zukunft soll das Angebot um neuere GPUs erweitert werden.
Ein weiteres Element, das die Software-Vorherrschaft von Nvidia brechen könnte, ist Triton. Die Python-ähnliche Open-SourceProgrammiersprache von OpenAI soll Entwickler dazu befähigen, hocheffizienten GPU-Code unabhängig von der HardwarePlattform zu schreiben. AMD arbeitet gemeinsam mit OpenAI an der Optimierung des Triton-Compilers. Damit entfällt laut Elangovan für viele KI-Entwickler die Notwendigkeit, Cuda-Code mit Tools wie HIPify zu konvertieren, damit er auf AMD-GPUs läuft. Sie schreiben ihre Software gleich in Triton und können sich dann für die bessere und günstigere Hardware entscheiden, die für den AMD-VP natürlich von seiner Firma stammt. Eigene LLMs will AMD im Gegensatz zu Nvidia nicht entwickeln. Vielmehr setzt der Chiphersteller auf spezialisierte LLM-Entwickler sowie auf die OpenSource-Community. Große Hoffnungen setzt Elangovan zudem auf KI-Agenten, die bei der Konvertierung oder beim Schreiben optimierte GPU-Codes unterstützen. Was KI-Tools dabei leisten können, illustriert der AMD-Manager mit einem experimentellen GPU-User-Space-Treiber, den er in kürzester Zeit mit Hilfe von Anthropics Claude Code in Python geschrieben hat. Er fasst seine Erfahrung so zusammen: „KI-Agenten sind der große Gleichmacher in der Software“, und die Geschwindigkeit sei in der Softwareentwicklung inzwischen wichtiger, als das letzte Quäntchen Optimierung des Codes. Allerdings räumt Elangovan ein, dass AMD bisher mit der Breite des Software-Ökosystems von Nvidia nicht konkurrieren könne. Schließlich bietet der große Konkurrent mit AI Enterprise eine Cloud-native Suite mit Software-Tools für die Entwicklung agentenbasierter KI und mit Omniverse könnten industrielle digitale Zwillinge sowie KI-gestützte Roboter entwickelt werden. AMD hingegen arbeitet noch an individuellen Lösungen mit einzelnen Unternehmen.

Rund die Hälfte der Sicherheitsvorfälle im OT-Bereich geht auf externe Zugriffe zurück. Techniker, die sich frei im Netz bewegen, und ein Wildwuchs aus Tools machen es schwer, Wartungszugriffe abzusichern. Früher war das ein kalkuliertes Risiko, heute wird es zum Compliance-Thema.
| Natalie Forell
Montagmorgen, halb acht: Eine CNC-Fräse in der Produktion steht still. Der Maschinenhersteller in Italien braucht einen Fernzugriff für ein Firmware-Update. Der IT-Leiter öffnet die VPN-Verbindung und gibt damit auch die Kontrolle ab. Was genau der Techniker macht, ob er sich lateral durch das Netzwerk bewegt oder welche Daten er einsieht, das kann der Leiter nicht nachvollziehen.
Früher war das ein einkalkuliertes Risiko. Heute ist das mit NIS2 ein ComplianceProblem. Von NIS2 betroffene Unternehmen müssen verpflichtend externe Zugriffe sowohl absichern als auch dokumentieren.
Die Studie zum Stand der ICS/OTSicherheit 2025 des Sans Instituts zeigt: Fernzugriffe stellen weiterhin ein „erhebliches Risiko“ dar. Rund die Hälfte der gezählten Cybervorfälle sind auf unbefugten externen Zugriff zurückzuführen. Doch nur 13 Prozent der befragten Unternehmen setzen auf fortschrittliche Kontrollmechanismen wie Aufzeichnungen der Sitzung, zeitlich begrenzte Zugriffe für externe Dienstleister oder OT-spezifische Zugriffsbeschränkungen. Das Problem vieler Unternehmen ist, dass Maschinenlieferanten und Servicetechniker einen Zugang in das Netzwerk brauchen. „Klassische Lösungen sind aber entweder
zu restriktiv für den Betrieb oder zu offen für die Security“, erklärt Thorsten Eckert, Regional Vice President Sales Central bei Claroty, einem Anbieter von OTSicherheitslösungen.
Die Konsequenzen eines Sicherheitsvorfalls in einem produzierenden Unternehmen reichen weit über die IT hinaus. Navigiert ein externer Techniker unkontrolliert durch ein Produktionsnetzwerk, dann kann er bei falschen Konfigurationen kritische Prozesse stören, ob nun absichtlich oder versehentlich. Beispielsweise können in der chemischen Industrie falsche Änderungen im Ernstfall zu lebensgefährlichen Reaktionen führen. In der Fertigung bedeuten manipulierte oder ausgefallene Anlagen Produktionsstillstände, die schnell zu existenzbedrohenden Verlusten werden können. Hinzu kommt das verlorene Kundenvertrauen, wenn sensible Produktionsdaten oder Kundeninformationen durch ungesicherte Fernwartungsverbindungen abfließen. Das gefährdet mitunter langfristige Geschäftsbeziehungen.
Wie kann es trotz zunehmender Regulierung und Sensibilisierung noch zu dieser Menge an Sicherheitsvorfällen kommen? Die Antwort liegt häufig in einem fehlenden Überblick über die Remote-AccessLandschaft. Fragen wie „Welcher Dienstleister hat gerade Zugriff und auf welche









Systeme?“ oder „Wie lange hat dieser Dienstleister Zugriff?“ bleiben oft unbeantwortet.









„Externe Techniker verbinden sich häufig über nicht verwaltete Laptops oder Remote-Access-Tools, die außerhalb der unternehmenseigenen Sicherheitskontrollen liegen“, erklärt Peter Machat, Senior Director EMEA Central bei Armis. Laut der Studie des Sans Instituts haben rund ein Drittel der befragten Unternehmen (31 Prozent) kein formelles und zentrales Inventar, das einen Überblick über die aktiven Fernzugriffspunkte bietet. „Unternehmen müssen Transparenz und Segmentierung priorisieren, um diese Risiken wirksam zu minimieren", sagt Jason D. Christopher, Sans-zertifizierter Trainer und Autor der Studie.










Dazu gehört auch, dass Teams, die für die Verwaltung der Fernzugriffe zuständig sind, genügend Ressourcen erhalten. Erschwerend kommt hinzu, dass in industriellen Umgebungen oft klare Wartungsfenster fehlen. „Eine Produktionsanlage, die











Ein Wartungsarbeiter braucht keinen Zugang zum gesamten Netz. Moderne Zugriffskontrollen und Segmentierung sorgen für abgesicherte Zugriffe und kontrollierte Bewegungen.
Jede externe Sitzung muss standardmäßig als nicht vertrauenswürdig behandelt werden.



rund um die Uhr läuft, lässt sich nicht mal eben für ein Sicherheitsupdate anhalten“, erklärt Eckert. Dass Patch-Zyklen mehrere Monate Abstand haben, ist deshalb auch keine Fahrlässigkeit, sondern eine betriebliche Realität.
Eine Antwort auf diese Probleme liegt oft in der Konsolidierung einzelner, zusammenhangsloser Tools und präzisen Zugriffskontrollen nach Zero-Trust-Prinzipien. „Jede externe Sitzung muss standardmäßig als nicht vertrauenswürdig behandelt werden“, so Machat von Armis. Der Zugriff wird ausschließlich auf die Assets und Zeitfenster beschränkt, die wirklich benötigt werden. Machat fährt fort: „Jede Verhaltensabweichung vom erwarteten Wartungsmuster sollte unverzüglich einen Alert auslösen.“ Der Zugriff sollte daher















„temporär, mit minimalen Berechtigungen und eng begrenzt sein“, sagt Kay Ernst, Regional Manager DACH bei Zero Networks. Dafür ist Segmentierung entscheidend. Moderne Segmentierung entkoppelt sich vom physischen Netzwerk, funktioniert logisch, also softwarebasiert, und „begrenzt die laterale Bewegung“, betont Ernst. Selbst wenn ein Asset kompromittiert wird, besteht nicht die Möglichkeit, sich im Netzwerk auszubreiten, sei es nun ein Angreifer oder ein Wartungsarbeiter. Allerdings ist es laut Ernst wichtig, dass OT-Umgebungen eine angepasste Segmentierung erhalten. Hier laute die Priorität Verfügbarkeit und Stabilität. Ernst erklärt, dass die Segmentierung im OT-Bereich daher „nicht-intrusiv, deterministisch und auf die Betriebsprozesse abgestimmt sein muss“.






Da allerdings nicht jede potenzielle Schwachstelle gleichzeitig behoben werden kann, muss priorisiert werden. Lösungen wie Exposure Management helfen, Schwachstellen nach betrieblichem Kontext zu bewerten und die wirklich kritischen Lücken als erstes zu schließen. Das erfordert neben technischen Maßnahmen auch einen präzisen Austausch zwischen IT- und OT-Teams.
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Jan Bindig Vorstandsmitglied Kiwiko

Sven Glatter Geschäftsführer Comteam

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Fachhändler dafür 9x in Folge mit Platin auszeichnen, macht uns stolz – und hungrig auf den 10.









