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IT-BUSINESS 21/2025

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CHANNEL FOKUS DISTRIBUTION

FIT FOR FUTURE?

Ein umfassendes Fitnessprogramm und eine Agenda 2030 fordert Wirtschaftsministerin Katherina Reiche –eine Agenda für Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit.

Zusammen mit dem sogenannten Entlastungskabinett der vergangenen Woche stimmen die Signale, die die Politik sendet. Denn obwohl für das kommende Jahr ein Wirtschaftswachstum von etwa 1,2 Prozent prognostiziert wird, kommt der Anschub wohl vor allem aus dem Investitionsfonds. Es muss also strukturell viel passieren, damit es hierzulande wieder läuft – und die Weichen müssen jetzt gestellt werden, gerade in Bezug auf KI (S. 8).

Auch die IT­Distribution befindet sich in dieser Phase und stellt sich für ihr Fitnessprogramm die Frage: Breit graben oder tief bohren? (S. 26) Fit sollten Sie sich auf jeden Fall in puncto Agentic AI machen, denn das wird der nächste große Umbruch, wenn es um die Automatisierung von Geschäftsprozessen und IT­Aufgaben geht (S. 44).

Um FIT­ness einer ganz anderen Art geht es beim FIT­Kongress, der am 27. November in Augsburg stattfindet und bei dem sich die Frauen der ITBranche zu aktuellen Themen austauschen. Sie wollen bei diesem inspirierenden Event dabei sein? Dann geht es hier zur Anmeldung!

SYLVIA LÖSEL

sylvia.loesel@vogel.de

CHANNEL FOKUS

DISTRIBUTION

16

Keine KI-Kenntnisse, kein Job

KI-Skills sind keine Kür mehr, sondern Pflicht. Um den Bedarf an Fachkräften zu decken, ist ein Kulturwandel nötig.

26

Breit graben oder tief bohren?

Wer nach Wasser sucht, steht vor einer Grundsatzentscheidung: breit graben oder tief bohren und auf einen bestimmten Treffer setzen? In der IT-Distribution stellt sich eine ähnliche Frage.

42

Kleiner Rechner, große Leistung

Mit dem Edge AI hat Sapphire gerade einen Mini-PC-Barebone mit Copilot+-fähigen AMD-Prozessoren vorgestellt. Wir sehen uns das Spitzenmodell mit AMD Ryzen AI 9 HX 370 im Hands-on-Test an.

6 ManagerHaftung bei Cyberangriffen

Manager-Haftung und Cyberrisiken sind real, und die persönliche Haftung ist ein ernst zu nehmendes Thema.

44 Agentic AI als strategischer Baustein

Während der Markt mit agentenbasierten Lösungen geflutet wird, ist das tatsächliche Potenzial dieser Technologie noch umstritten. Der IT-Dienstleister Cancom will mit seinem Ansatz „Agentic AI for KPI“ das Hype-Thema in die Praxis bringen.

TITELSTORY

KI in Deutschland: Wo stehen wir?

Deutschland schöpft das Potenzial von KI noch längst nicht aus. Doch entscheidend ist, die Weichen nun richtig zu stellen.

MARKT & ANALYSEN

Manager-Haftung bei Cyberangriffen

Persönliche Haftung bei Cyberrisiken ist ein ernst zu nehmendes Thema. >6

TITEL KI in Deutschland: Wo stehen wir?

Deutschland schöpft das Potenzial von KI noch längst nicht aus. Doch der Weg zur Wettbewerbsfähigkeit beginnt jetzt. > 8

Keine KI-Kenntnisse, kein Job

KI-Skills sind keine Kür mehr, sondern Pflicht. Um den Bedarf an Fachkräften zu decken, ist ein Kulturwandel nötig. > 16

Motorola will nach oben

Steigende Verkaufszahlen von Motorola zeigen, dass der eingeschlagene Weg in die richtige Richtung führt. > 18

Wechsel im Management

HPE, die Infinigate Group und Riedel verändern ihr Management. > 20

Personalwechsel

Bei Bechtle, Watchguard und Myra gibt es personelle Veränderungen. > 22

News aus dem Channel

Souveräne Office-Alternative, Veränderungen bei Sharp und Zukauf bei Vertiv. > 24

Partnerbindung

Zoom, Netgear und Cisco legen ihre Partnerprogramme neu auf. > 25

CHANNEL FOKUS Distribution

Breit graben oder tief bohren?

Sollen Distributoren möglichst viele Technologiefelder abdecken oder sich tief in Spezialbereiche hineinzubohren? > 26

PRODUKTE

Dicker Server, dünnes Smartphone

Asus bringt einen starken KI-Server, Motorola ein schlankes Smartphone. > 36

MFPs und OLED-Displays

Neue MFPs von Brother und günstige OLED-Gaming-Monitore von AOC. > 38

Sicherheitsplattformen

Palo Alto Networks und Sophos erweitern das Portfolio. > 40

Kleiner Rechner mit großer Leistung

Mini-PC im Hands-on-Test: Sapphire Edge AI mit starker AMD-Mobile-CPU. > 42

Cancom Agentic AI - as

Cancom will mit seinem Ansatz „Agentic AI for KPI“ das Hype-Thema KI-Agenten in die Praxis bringen. > 44

Windows 11 und weniger Schrott

Windows 11 zwingt zu kostspieligen Hardware-Upgrades. Oneclick und Exoscale wollen einen Ausweg bieten. > 48

VERANSTALTUNGEN

IONOS Partner Summit

Der Summit stand unter dem Motto „Deutsche Cloud. Sicher. Souverän. Jetzt.“ > 70

25 Jahre Benq

Benq feierte mit rund 100 Gästen im Bottroper „Lokschuppen“. > 74

Impressum > 50

CHANNEL GUIDE AWS

AKTUELLE NEWS & HINTERGRÜNDE AUS

MANAGERHAFTUNG BEI CYBERANGRIFFEN

Manager-Haftung und Cyberrisiken sind real. 2022 stand ein Geschäftsführer vor Gericht: Er hielt Phishing-Mails für echt und überwies ins Ausland. Fahrlässig, doch wegen Sonderumständen nicht haftbar – nicht aus Justizmilde. Fazit: Persönliche Haftung ist ein ernst zu nehmendes Thema. | Klaus

Für NIS2 ist die Diskussion über eine persönliche Haftung des Managements ein Streitpunkt in Berlin. Denn im EU-Recht ist hinterlegt, dass die Mitglieder der Geschäftsleitung sollen bei „Nichtstun“ persönlich haftbar gemacht werden können. Die EU wollte damit ein starkes Signal setzen, um die Umsetzung des höheren Sicherheitsniveaus zu fördern und keinen „zahnlosen Tiger“ erschaffen.

In Deutschland will die Regierung hingegen vermeiden, dass die heute schon vorhandenen und der zivilrechtlichen Haftung unterliegenden Verletzungen der Sorgfaltspflichten der GmbH und AG nicht nur aus dem GmbH-Recht (GmbHG) und Aktienrecht (AktG) heraus der Haftbarkeit unterliegen, sondern auch aus NIS2, womit ein Haftungstatbestand der mangelnden Sorgfaltspflicht einer doppelten Rechtsnorm unterliegen könnte. Oder soll zweierlei Strafmaß für AG, GmbH und andere Rechtsformen gelten?

Die Business Judgement Rule (BJR) ist ein rechtlicher Grundsatz, der vor allem im deutschen Aktienrecht (§ 93 Abs. 1 Satz 2 AktG) und ähnlich im GmbH-Recht (§ 43 GmbHG) verankert ist. Sie schützt Geschäftsleiter (Vorstände, Geschäftsführer) vor persönlicher Haftung, wenn sie unter bestimmten Bedingungen unternehmerische Entscheidungen treffen.

Ein Geschäftsleiter haftet nicht für eine unternehmerische Entscheidung, wenn:

1. keine Pflichtverletzung vorliegt, 2. die Entscheidung auf Grundlage angemessener Informationen getroffen wurde, 3. zum Wohle der Gesellschaft gehandelt wurde,

4. keine Interessenkonflikte bestehen. Es geht also darum, dass Führungskräfte sorgfältig und informiert handeln – auch wenn sich später herausstellt, dass die Entscheidung falsch war.

Die persönliche Haftung von geschäftsleitenden Managern sollte auch abseits der NIS2-Thematik nicht vernachlässigt werden.

Wenn die Geschäfts leitung nachweislich proaktiv, informiert gehandelt hat, greift der Schutz der BJR.

Praxis-Tipps für Geschäftsleitungen

Implementieren: ISMS nach anerkannten Standards (z. B. ISO 27001/TISAX)

Regelmäßig überprüfen: Penetrationstests, Audits, Risikoanalysen

Schulen: Awareness-Programme für Mitarbeiter und Führungskräfte

Reagieren: Klare Prozesse für Incident Response

Dokumentieren: Jede Entscheidung und Maßnahme schriftlich festhalten, um im Ernstfall nachweisen zu können, dass angemessene Informationen vorlagen und angemessen gehandelt wurde.

Hinweis: Die Tipps und Empfehlungen des Autors stellen keine Rechtsberatung dar.

Im Kontext von Cybersecurity und Cyberangriffen hat die Business Judgement Rule verschiedene Auswirkungen. Zum einen die Frage der Vorbereitungspflicht: Geschäftsleitungen müssen angemessene technische und organisatorische Maßnahmen zum Schutz der Informationssicherheit treffen (z. B. nach ISO 27001, TISAX, BSI IT-Grundschutz, NIS2). Zum anderen geht es um die Risikobewertung. Hierbei sind eine fundierte Risikoanalyse und regelmäßige Sicherheitsbewertungen zwingend. Darüber hinaus geht es um die Reaktion auf Vorfälle, den „Incident Response“. So muss ein Notfallplan existieren, der im Fall eines Angriffs schnell aktiviert werden kann. Zu guter Letzt geht es um die Dokumenta-

tion: Alle relevanten Entscheidungen und Maßnahmen sollten nachweisbar dokumentiert werden.

Grundsätzlich gilt: Wenn die Geschäftsleitung vor einem Angriff nachweislich angemessene Sicherheitsmaßnahmen implementiert, regelmäßig geprüft und auf bekannte Risiken reagiert hat, greift der Schutz der Business Judgement Rule. Doch Vorsicht! Die Cybersicherheit sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Denn wenn die Cybersicherheit ignoriert oder nur oberflächlich behandelt wird, besteht kein Schutz! Dasselbe gilt, wenn gesetzliche Vorgaben (z. B. NIS2, DSGVO, CRA) nicht erfüllt werden oder wenn bekannte Schwachstellen trotz Warnung nicht beseitigt wurden. Auf

dieser Basis sollte man sich im Führungsteam genau überlegen, was man tut.

Wer Cyberrisiken unterschätzt und nichts unternimmt, spart kurzfristig zwar Kosten und Aufwand, verbessert aber nicht seine Resilienz und fällt vor allem selbst nicht unter den Schutz dieser Regel vor persönlichen Haftungsrisiken. Und wer etwas tut, reduziert die Risiken für die Organisation, verringert die Anzahl der Vorfälle, beschleunigt die Wiederherstellung nach einem Vorfall und reduziert seine eigenen Haftungsrisiken.

Die Business Judgement Rule schützt nicht vor den Folgen eines Cyberangriffs – aber sie kann persönliche Haftung verhindern, wenn die Geschäftsleitung proaktiv, informiert und sorgfältig gehandelt hat. n

KI

IN DEUTSCHLAND: WO STEHEN WIR?

Deutschland schöpft das Potenzial von KI noch längst nicht aus. Dafür gibt es politische, strukturelle, aber auch unternehmerische Gründe. Doch entscheidend ist, die Weichen nun richtig zu stellen. Denn der Weg zur Wettbewerbsfähigkeit beginnt jetzt. | Sylvia Lösel

KI stellt Herausforderungen an Politik, Unternehmen und Mitarbeiter – doch wer die Weichen jetzt nicht stellt, bleibt zurück.

KI-Anwendungen bieten ein großes Potenzial zur Erhöhung der Produktivität in Deutschland, wir nutzen dieses Potenzial bisher aber nur unzureichend.“ Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft und bringt damit auf den Punkt, was viele mutmaßen. Erkenntnis ist der erste Schritt – doch was muss passieren, damit es besser wird? „KI ist das Betriebssystem der Zukunft –und Deutschland darf es sich nicht leisten, hier nur Nutzer zu sein. Wir müssen Gestalter werden“, sagt Oliver Süme, Vorstandsvorsitzender des Eco-Verbands, und nennt fünf Hebel, die in die richtige Richtung bewegt werden müssen:

1. Rechtssicherheit, vor allem in Bezug auf den AI Act

2. KI-Aufsicht mit Verständnis für unternehmerische Praxis, klare Prozesse für

ezielte Fördermaßnahmen und Kompetenzentwicklung igitale Infrastruktur: Rechenzentren, Hochgeschwindigkeitsnetze, bezahl-

erwaltung als KI-Pionier

Die heute zu treffenden Weichenstellungen bei Infrastruktur, Datenverfügbarkeit, Qualifizierung, Regulierung und Investitionen entscheiden über die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands in den kommenden Jahrzehnten. In einer Projektion für die Jahre 2025 bis 2030 erwartet das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) für Deutschland ein jährliches Produktivitätswachstum von 0,9

Prozent und für die Jahre 2030 bis 2040 von 1,2 Prozent. „KI-Anwendungen erhöhen perspektivisch unser Potenzial, ein von vielen erhofftes ‚Produktivitätswunder‘ wird aber ausbleiben“, ist das Resümee der Wirtschaftsforscher. Interimsmanagerin Jane Enny van Lambalgen sagt klar: „Die industrielle Nutzung von Künstlicher Intelligenz wird über das Schicksal Deutschlands als Produktionsstandort entscheiden.“ Wo stehen wir also?

KI ist rechenintensiv und stromhungrig. Der Ausbau der Infrastruktur sowie die Bereitstellung von bezahlbarer Energie sind entscheidende Faktoren. Bleibt es beim heutigen Ausbautempo, könnte bereits ab 2028 eine strukturelle Lücke von mindestens einem Gigawatt Rechenzentrumsleistung in Deutschland entstehen, erkennt eine aktuelle Studie des Eco-Verbands. In Deutschland entfielen rund 15 Prozent der gesamten Rechenzentrumskapazitäten im Jahr 2024 bereits auf Künstliche Intelligenz (KI) und High Performance Computing (HPC) – sowohl in On-Premises-Umgebungen als auch in Colocation-Rechenzentren. Van Lambalgen ordnet ein: „Es ist nicht so, dass nicht auch in Deutschland kräftig in KI investiert wird – mit durchaus beeindruckenden Zuwachsraten. Aber diese lenken allzu leicht davon ab, dass die KIAusbreitung in anderen Wirtschaftsräumen eben deutlich schneller und umfassender erfolgt.“

Dazu passt auch die Meldung des Managementwechsels bei der deutschen KI-Hoffnung Aleph Alpha. Der einstige Hoffnungsträger fiel im Vergleich beispielsweise zum französischen Mistral

Die Rechenzentrumsbetreiber brauchen verlässliche Rahmenbedingungen, schnellere Genehmigungsverfahren und vor allem günstigen Strom.

Bitkom-Präsident Dr. Ralf Wintergerst

Nutzung Künstlicher Intelligenz –

weit zurück und spezialisierte sich auf Anwendungen für Behörden und Verticals. Künftig soll der Schwarz-Gruppe nahestehende Manager Reto Spörri dort die Geschicke lenken.

Dass viele Lektionen verstanden wurden und in KI in Deutschland investiert wird, zeigen zwei weitere Beispiele. So hat Google seinen „bis dato größten Investitionsplan für Deutschland“ verkündet und plant, in den nächsten vier Jahren 5,5 Milliarden Euro zu investieren. Der Internetgigant will ein neues Rechenzentrum bauen und das bestehende Datacenter in Hanau erweitern. Außerdem sollen die GoogleStandorte in München, Frankfurt und Berlin ausgebaut werden. Dabei setzt Google auf erneuerbare Energie und erweitert seine Partnerschaft mit dem Energiedienstleister Engie.

Die Telekom investiert ebenfalls und baut gemeinsam mit Nvidia eine KI-Fabrik in München. Großkunde soll wohl SAP werden, die unlängst in München eine

weitere Niederlassung eröffnet hat. Dazu erklärt BitkomPräsident Dr. Ralf Wintergerst: „Leistungsfähige Rechenzentren sind die Grundvoraussetzung für einen starken KI-Standort und ein digital souveränes Deutschland.“ Und er mahnt: „Die Rechenzentrumsbetreiber brauchen verlässliche Rahmenbedingungen, schnellere Genehmigungsverfahren und vor allem günstigen Strom.“ Dass es einer gemeinsamen Anstrengung bedarf, hat die neue Bundesregierung erkannt. Der Koalitionsvertrag sieht vor, Deutschland als Rechenzentrumsstandort zu stärken. Zu den geplanten Maßnahmen gehört deshalb die Entwicklung einer nationalen Strategie zur Förderung von Betrieb und Ansiedlung von Rechenzentren. Ein erster Entwurf soll Ende dieses Jahres publiziert werden. Das Bürokratieentlastungskabinett hat zudem eine Novelle des Energieeffizienzgesetzes beschlossen. „Wir führen Vorschriften des Energieeffizienzgesetzes auf eine 1:1-Umsetzung der EU-Energieeffizienzrichtlinie zurück. Darüber hinaus wird die Novelle einem Praxischeck unterzogen – mit besonderem Fokus auf Rechenzentren.“ Pragmatik scheint sich hier durchzusetzen. Denn der Erfolg oder Misserfolg von KI-Fertigung steht und fällt mit der Bereitstellung kostengünstiger Energie. Jan Lange, Geschäftsführer der Telemaxx, schlägt in die Energiekerbe: „Die Konsequenzen einer Energieknappheit werden

Oliver Süme, Vorstandsvorsitzender des Eco Verbands

Kennzahlen zu KI

Ausgewählte Kennzahlen zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz bei der Arbeit

beispielsweise am Hotspot Frankfurt sichtbar: Dort können neue Rechenzentrumskapazitäten unter anderem aufgrund fehlender Netzanschlusskapazitäten nicht wunschgemäß realisiert werden.“ Energie mache je nach Standort und Effizienz bis

zu 40 Prozent der Gesamtkosten eines Rechenzentrums aus. „In Deutschland wirken sich im internationalen Vergleich hohe Strompreise ohnehin negativ auf die Standortattraktivität aus“, so der Manager. Regulierung ist ein weiteres heißes Eisen. Gerade „KMU brauchen zusätzlich praxisnahe Checklisten und andere Umsetzungshilfen, um den AI Act aufwandsarm und regelkonform umsetzen zu können“, mahnt das IW. Dieses Thema könnte sich vielleicht demnächst erledigen, wenn Brüssel noch einmal über den AI Act nachdenkt. Eigentlich sollte dieser bis August 2026 in die vollständige Umsetzung kommen. Die EU-Kommission plant nun aber offenbar, die weitere Einführung zu verschieben.

Doch unabhängig aller staatlichen und infrastrukturellen Themen bleibt die unternehmerische Verankerung und Verantwortung. Uwe Peter, Ge-

schäftsführer von Cisco Deutschland, kommentiert die dritte Auflage des AI Readiness Index: „Die KI-Revolution nimmt in Deutschland Fahrt auf – aber es ist noch immer sehr viel zu tun.“ Laut eines Reports des Eco-Verbands nutzen bereits 28 Prozent der KMU in Deutschland KI-Technologien – ein erheblicher Anstieg gegenüber 15 Prozent im Jahr 2021 – und damit mehr als im EU-Durchschnitt von 21 Prozent. Bei großen Unternehmen ist der Einsatz von KI noch ausgeprägter: Hier liegt der Anteil in Deutschland bereits bei 48 Prozent – 7 Prozentpunkte über dem EU-Schnitt (41 %). Trotz einer starken Forschungsbasis und einzelner Leuchttürme fehlt Deutschland nach wie vor ein global skalierbarer KI-Champion. 2024 wurden weltweit 150 „Foundation Models“ gezählt; davon entstanden nur zwei in Deutschland, während die USA mit über 100 Modellen klar dominieren und China knapp 20 beiträgt.

Der EU AI Act ist, wenn man ihn ernst nehmen würde, im Grunde ein Drama –aber nur eines von vielen.
Jane Enny van Lambalgen, Geschäftsführerin von Planet Industrial Excellence
BILD: © DIVERSE

Die Top-3-Hürden bei der Skalierung von Technologie-Investitionen

über die Hälfte gibt an, dass die Innovations-Bemühungen nach der PoC-Phase stagnieren

Positiv hervorzuheben ist die starke Stellung bei industrieller KI – von automatisierten Produktionsprozessen über intelligente Sensorik bis hin zu maschineller Qualitätskontrolle, wo Deutschland zur Weltspitze zählt. Auch in anderen Bereichen punktet Deutschland mit KI. Gerade die Digitale Souveränität spielt hier vielen in die Karten, wie Beispiele zeigen:

1. Ein Problem, speziell beim Training von LLMs, ist der Stromhunger der GPU-Cluster. Einige Hersteller arbeiten an effizienteren Lösungen. Einer ist das deutsche Startup Q. ANT mit einem KI-Beschleuniger.

2. Fsas Deutschland bietet eine Private-GPTLösung – eine, wie der Anbieter betont, souveräne GenAI-Lösung fürs eigene Datacenter. Sie läuft auf einem Standard-Primergy-Server mit zwei Intel-CPUs und einer Nvidia-L40S-Karte. Als Betriebssystem und Basis für Container dient Suse SLES, das LLM ist eine Mistral-NeMo-Variante.

3. Das Systemhaus Kutzschbach hat den AuxDataSpace gegründet – ein Startup, das KI-Lösungen für Unternehmen entwickelt. „Wir beschäftigen uns schon länger damit, wie wir eine Unternehmens-KI für Kunden schaffen können. Es ist unsere Aufgabe als Systemhaus, unseren Kunden die Vorteile, die KI bietet, zugänglich zu machen“, betont Geschäftsführer Frank Söder.

4. Der deutsche Serveranbieter RNT Rausch und das Startup Co-mind.ai veröffentlichen

1. Komplexität der Technologie-Umgebungen (31%)

2. Regulatorische oder Compliance-Bedenken (31%)

3. Schwierigkeiten bei der Abstimmung zwischen Business- und Technologie-Teams (26%)

Yeren Local AI, eine europäische KI-Lösung. Sie soll KI nahtlos, schnell und sicher bereitstellen und kann standortübergreifend skaliert werden.

5. Ionos startet mit Momentum ein souveränes KI-Ökosystem für Mittelstand und Public Sector, das Infrastruktur, Automatisierung und Anwendungen auf einer DSGVOkonformen Plattform bündelt. Mit Tools wie AI-Telefonassistent und Website-Builder bietet Ionos eine europäische Alternative zu globalen Plattformen.

Staatliche und regulatorische Rahmenbedingungen sind das eine – das andere ist unternehmerisches Handeln. Und gerade hier tut sich einiges. Auf Anwenderseite gibt es noch Hausaufgaben. Digitalisierung und Datenmanagement sind wichtige Grundlagen erfolgreicher KI-Anwendungen.

Die korrekte Aufbereitung der Datengrundlage ist ein von Unternehmen erkannter erster Schritt zum KI-Erfolg. 61 Prozent nennen Datenmanagement als wichtigsten Bereich für KI-Investitionen. Denn blindes Experimentieren kann schnell zu Frust führen. Der Kyndryl Readiness Report zeigt: 72 Prozent haben mehr Pilotprojekte, als sie realistisch skalieren können. Um das Potenzial von KI zu heben, ist nicht Aktionismus gefragt, sondern kluge Weichenstellungen. Am Ende müssen Politik, unternehmerisches Handeln und Infrastruktur möglichst nahtlos ineinandergreifen. n

ParallelVerarbeitung

Unmögliches wird sofort erledigt, Wunder brauchen etwas länger. Ein Kalenderspruch, der die aktuelle KI-Entwicklung in Deutschland trefflich beschreibt. Die Einsicht ist ja offenbar da, dass es wettbewerbsfähiger Energiekosten, einer Regulierung mit Augenmaß, Investitionsanreize und belastbare Infrastruktur bedarf, wenn es mit KI in Deutschland funktionieren soll. Signale wie die mögliche Verschiebung des AI Acts, die Bürokratieentlastungsvorhaben, die Infrastrukturmilliarden stimmen positiv. Dennoch sollten Unternehmen nicht nur auf die Politik zeigen. Denn unabhängig davon ist der zukunftsfähige Umbau von Betrieben mittels Digitalisierung, zukunftsgerichteter Geschäftsprozesse, Daten- und Cybersecurity-Strategie etwas, das jeder jetzt schon in Angriff nehmen kann und muss – damit es dann, wenn auch die Politik die Hausaufgaben gemacht hat, wirklich schnell geht. | sl

Sylvia

KEINE KI-KENNTNISSE,

KEIN JOB

KI-Skills sind keine Kür mehr, sondern Pflicht. Ein aktueller Bericht des AI Workforce Consortium zeigt, dass in 78 Prozent der ITK-Stellenanzeigen bereits KI-Kompetenzen gefordert werden. Um den Bedarf an Fachkräften zu decken, ist ein Kulturwandel nötig. | Alexander Siegert

Das AI Workforce Consortium hat seinen zweiten Report „ICT in Motion: The Next Wave of AI Integration“ veröffentlicht. Die Analyse von 50 ITK-Berufen in den G7-Ländern verdeutlicht, dass 78 Prozent der wichtigsten Technologiepositionen inzwischen technische KI-Kenntnisse voraussetzen. „Die Implementierung von KI-Tools ist eine Geschäftsentscheidung.

CIOs sind hier stark unter Druck, eine KI-Infrastruktur aufzubauen, die den Unternehmenserfolg tatsächlich vorantreibt“, sagt Christian Korff, VP Services, Strategy & Planning, Software and Strategic Sales bei Cisco EMEA. KI sei ein „Jobveränderer“, und es werden bestimmte Anforderungsprofile wegfallen und neue hinzukommen.

Sieben der zehn am schnellsten wachsenden ITK-Berufe haben einen direkten Bezug zu KI – darunter KI-/ML-Entwickler, Spezialisten für KI-Risiken und Governance sowie NLP-Entwickler. In Deutschland stehen laut Report vor allem SoftwareEntwickler, KI/ML-Entwickler, Embedded Engineers, Cloud Engineers und Data Engineers hoch im Kurs. Auch geografisch

KI-Kenntnisse sind nicht länger nice-to-have, sondern essenziell, um einen Job zu bekommen.

Prof. Dr. Yasmin Weiß über den zukünftigen Arbeitsmarkt: „Es wird zur Schlüsselfähigkeit, uns so schnell anzupassen, wie wir uns noch nie an etwas angepasst haben.“

zeigt sich ein klarer Trend: Tech-Hubs weltweit bleiben Wachstumstreiber für KI-Jobs. Spitzenreiter beim Stellenwachstum ist das Silicon Valley (+156 %), gefolgt von London (+132 %), Toronto (+118 %) und Berlin (+104 %). Neue Zentren wie Manchester, Lyon und Vancouver verzeichnen ebenfalls deutliche Zuwächse.

Neben den technischen Kompetenzen wächst die Nachfrage nach ethischer und governance-orientierter Expertise rasant. Die Anforderungen an Fähigkeiten in KI-Governance stiegen um 150 Prozent, in KI-Ethik um 125 Prozent. „KI ordnet Rollen, Aufgaben und Verantwortlichkeiten neu – nirgends so deutlich wie in der Wissensarbeit und in ITK-Berufen“, erklärt Prof. Dr. Yasmin Weiß, die an der Technischen Hochschule Nürnberg sowie der TU Berlin lehrt und zu den Auswirkungen der Digitalisierung auf den Arbeitsmarkt forscht. „Entscheidend wird nicht sein, ob wir mit KI arbeiten, sondern wie: Wer sie als Copilot nutzt und zugleich das Steuer in der Hand behält, bleibt zukunftsfähig“, so Weiß. Parallel gewinnen Soft Skills wie Kommunikation, kritisches Denken, Teamarbeit und Problemlösungsfähigkeit weiter an Bedeutung. Weiß fordert deshalb die Stärkung praxisnaher Lernpfade wie Micro-Credentials, wie sie beispielsweise in den USA üblich sind, dualer Studiengänge und Kooperationen zwischen Hochschulen und Unternehmen. Um die Lücke zwischen Fachkräftemangel und neuen Kompetenzprofilen zu schließen, sei ein Kulturwandel nötig. „Bildung und Unternehmen müssen gemeinsam Verantwortung übernehmen, um Re-

Es wird zur Schlüsselfähigkeit, uns so schnell anzupassen, wie wir uns noch nie an etwas angepasst haben.“

Skilling und neue Lernformen zu fördern. Neben betrieblichen Angeboten braucht es staatliche Investitionen in Curricula und Lehrkräfte – insbesondere nach dem Prinzip ‚Teach the Teacher‘. Nur so kann ein kultureller Wandel gelingen, der Besitzstandswahrung überwindet und Offenheit für neue berufliche Wege stärkt.“ Weiß betont: „Viele Unternehmen setzen bei der Qualifizierung für eine Arbeitswelt mit KI noch zu sehr auf Tool-Trainings. Doch KI verlangt mehr: soziale und reflexive Kompetenzen, ein neues Rollenverständnis und den Mut, Denkgewohnheiten zu hinterfragen.“ Karrieren verliefen heute nicht mehr linear, sondern bestünden aus unterschiedlichen Bausteinen und beruflichen Identitäten. „Das bedeutet, dass neue Meta-Kompetenzen in unserem Ausbildungssystem entlang der gesamten Qualifizierungsstrecke gestärkt werden müssen. Nur so lässt sich zukünftig der Spagat zwischen Fachkräftemangel und Jobprofilen erfolgreich meistern.“ n

Prof. Dr. Yasmin Weiß, die an der Technischen Hochschule Nürnberg sowie der TU Berlin lehrt

MOTOROLA WILL NACH OBEN

Mit coolem Design, innovativen Funktionen und einem wachsenden Ökosystem ist Motorola angetreten, sich im Smartphonemarkt einen Platz gleich hinter Samsung und Apple zu sichern. Steigende Verkaufszahlen zeigen, dass der eingeschlagene Weg in die richtige Richtung führt. | Margrit Lingner BILD:

Mit neuen Formfaktoren und mehr Premium-Smartphones will Motorola weiter wachsen.

Mit dem Edge 70 hat Motorola ein ultraschlankes Smartphone auf den Markt gebracht, das es durchaus mit den Konkurrenten, dem iPhone Air und dem Samsung Galaxy S25 Edge, aufnehmen kann. Zwar ist das Edge 70 geringfügig dicker als das Apple-Gerät, dafür verfügt es über eine Top-Ausstattung mit leistungsfähiger Kamera, einem performanten Prozessor und einem ausdauernden Akku.

Motorola steht seit jeher für zuverlässige, langlebige und bezahlbare, aber stets innovative Produkte.
BILD: LENOVO
BILD: MOTOROLA
Björn Simski, Director und General Manager bei Motorola DACH

Seit dem mehrmonatigen Verkaufsverbot von MotorolaSmartphones 2024 sind die Mobiltelefone der Lenovo-Tochter in Deutschland wieder verfügbar. Und hierzulande greifen auch immer mehr Nutzer zu Motorola-Geräten. Aktuell sind die Smartphone-Umsätze bei Lenovo um über 14 Prozent auf 2,2 Milliarden US-Dollar gestiegen (im Jahresvergleich). Dabei habe der Marktanteil der Motorola-Smartphones in Märkten außerhalb Chinas ein Rekordhoch erreicht. Der Erfolg des RazrModells führte sogar zur Marktführerschaft bei Flip-Phones. Doch Motorola will den Markt weiter aufmischen und schickt sich an, im Fiskaljahr 2026/27 den Gewinn zu verdoppeln und zum drittgrößten Hersteller zu werden – nach Samsung und Apple. Dabei helfen sollen nicht nur ungewöhnliche Formfaktoren wie bei dem Razr oder dem Edge 70, sondern auch frische Farben und cool designte Geräte. Damit sollen vor allem jüngere Zielgruppen angesprochen werden, erklärt Björn Simski, Director und General Manager Motorola DACH. „Wir bieten für jeden Lebensstil das passende Smartphone“, führt der Deutschlandchef aus. Wichtig dabei sind Kooperationen mit Partnern wie Pantone. Damit ließen sich zum einen angesagte Farbvarianten für die aktuellen Smartphone-Modelle realisieren, zum anderen aber bieten Kamera und Display der Geräte kalibrierte, standardisierte Farben.

Smartphones sind zum Lifestyle-Objekt geworden, ist Ruben Castano, VP Design, Brand & Customer Experience, Motorola, überzeugt. Demnach werden heute Mobiltelefone weniger wegen Features wie Akkulaufzeit oder Prozessor gekauft, sondern eher wegen der attraktiven Farben und Designs. Diese orientieren sich an Trends und werden zum Ausdruck der eigenen Individualität.

Zu der Strategie passt auch die Zusammenarbeit mit Swarovski. In der „Brilliant Collection“ (Crystals by Swarovski) erhalten Kundinnen ein mit Swarovski-Kristallen besetztes Razr 60 und die ebenfalls funkelnden Moto Buds Loop. Letztere sind in Kooperation mit dem Soundspezialisten Bose entstanden. Auch wenn die Technikausstattung bei Smartphones für viele Nutzer nicht zu den entscheidenden Kriterien gehört, müssen die Geräte dennoch innovativ sein. So zählen KI-Funktionen bei Motorola zum Standard – nicht nur in der Premium-Linie. Auch bei den Akkus setzt der Tech-Riese auf Innovationen und stattet auch Einsteiger- und Mittelklasse-Geräte mit Silizium-Kohlenstoff-Akkus aus. Zudem lassen sich damit dünnere Geräte

Innovative und vor allem preislich attraktive Geräte haben dem ersteller ein beachtliches Wachstum in Südamerika und Indien beschert. Doch Motorola will künftig verstärkt im Premium-Bereich wachsende Umsätze einfahren. So werden im kommenden Jahr nicht nur weitere hochwertige Produkte auf den Markt kommen, vielmehr soll deren Ökosystem weiter ausgebaut werden. Dazu zählen passende Wearables wie smarte Uhren und

Darüber hinaus wird vor allem für Business-Kunden geräteübergreifendes Arbeiten weiter optimiert. Wie wichtig es ist, in einem Ökosystem zum Beispiel einfach Geräte hinzuzufügen und Dateien auszutau-

schen, macht nicht zuletzt Apple vor. Möglich ist das mit Smart Connect. Damit lassen sich etwa ThinkPhones mit einem LenovoTablet oder -Notebook verbinden und Dateien austauschen. Mit einem überarbeiteten Smart Connect sollen der Zugriff auf Geräte außerhalb des Lenovo-Ökosystems möglich und die Nutzung vereinfacht werden. Damit will Motorola mehr Anreize für Business-Kunden schaffen, im Paket mit anderen Lenovo-Produkten und -Services auch verstärkt zu den Smartphones des TechRiesen zu greifen. Lenovo-Partnern gibt das die Chance, im Rahmen des Partnerprogramms Lenovo 360 Motorola- oder ThinkPhones gleich mit anzubieten. n

HPE: WECHSEL IM AUFSICHTSRAT

HPE Deutschland hat mit Heiko Meyer einen neuen Aufsichtsratsvorsitzenden. Meyer folgt auf Menno Harms, der nach 20 Jahren als Aufsichtsratsvorsitzender ausscheidet. Meyer beendete zum 1. November 2025 seine Tätigkeit als Chief Sales Officer von HPE, wird aber noch bis 31. März 2026 Teil von HPEs globalem Leitungsteam bleiben und seinen Nachfolger Phil Mottram bei der Einarbeitung unterstützen. Marc Fischer, Vorsitzender der Geschäftsführung der deutschen HPE-Gesellschaft, erklärt, dass Harms die Geschichte von HP und HPE in Deutschland wesentlich geprägt habe. Harms stieg im Jahr 1968 als Entwicklungsingenieur bei Hewlett-Packard ein. Er war unter anderem von 1981 bis 1993 Leiter der Böblinger Medical Division und von 1993 bis 2000 sowie von 2002 bis 2004 Vorsitzender der Geschäftsführung von Hewlett-Packard. Im November 2005 übernahm er den

Vorsitz des Aufsichtsrats. Harms war einer der Gründer des Branchenverbandes Bitkom. Er erhielt 2000 das Bundesverdienstkreuz und 2004 die Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg. | ml

PETER MEIER WIRD CFO UND COO DER INFINIGATE GROUP

Ab Anfang nächsten Jahres wird Peter Meier als CFO und COO der Infinigate Group, Technologieanbieter für Cybersecurity, Cloud und Netzwerk, fungieren. Er bringt langjährige Erfahrung als CFO und Vorstandsmitglied globaler Technologieunternehmen mit. Dort war er unter anderem für die operative Transformation des Geschäfts verantwortlich. Zuletzt war Meier Group CFO bei DKV Mobility, einer europäischen B2B-Plattform für Zahlungen und Lösungen im Straßenverkehr. Frühere Berufsstationen waren die Position als CFO bei Here Technologies, der Kuoni Group sowie bei Sulzer.

Bei Infinigate wird Meier das Finanzressort verantworten. Zu seinen Aufgaben zählen, die finanziellen Ressourcen gezielt zu optimieren und die M&AStrategie aktiv zu unterstützen. Zudem soll er in der Umsetzung der Wachstumsstrategie eine zentrale Rolle übernehmen, indem er die Weiterentwicklung der Next-Generation-Operating-Plattform mitgestaltet und die operative Effizienz stärkt. „Der Cybersicherheitsmarkt, in dem Infinigate eine starke Position einnimmt, wird voraussichtlich weiterhin zweistellig wachsen und großartige Perspektiven bieten“, so Meier. | md

ist Nachfolger von Menno Harms.

Riedel mit verschlanktem

Führungsteam

Riedel stellt seine Führungsebene neu auf: Aus dem bisherigen C-Level mit fünf Verantwortlichen wird ein Dreierteam aus Michael Martens (CEO), Thomas Bender (COO) und Oliver Burgdorf (CSO). Damit sollen Entscheidungswege kürzer und die Agilität sowie Kundennähe erhöht werden. Das mittlere Management und die Teamleads übernehmen künftig mehr Verantwortung. Schlüsselbereiche führen unter anderem Timo Imbrogno, Julia Kirk, Dennis Frankhauser, Simone Krämer, Mario Druschba, Sabrina Sehrt, Timo Siebel und Uwe Wolff. Timo Koch, bisher CCO Media, hat Riedel zum 1. Oktober 2025 verlassen. Martens ist zusätzlich CTO und soll die technologische Weiterentwicklung vorantreiben. | ap

HPE Deutschland hat einen Wechsel im Aufsichtsrat bekannt gegeben: Heiko Meyer (r.)

KONSTANTIN EBERT WIRD

2027 BECHTLE-CEO

Konstantin Ebert ist seit 2021 bei Bechtle. Jetzt steht fest, dass er ab 1. Januar 2027 als CEO an der Konzernspitze stehen wird. Er folgt damit auf Dr. Thomas Olemotz, dessen Vertrag Ende 2026 ausläuft.

„Konstantin Ebert hat in den vergangenen fünf Jahren mit eindrucksvoller Dynamik die Internationalisierung von Bechtle vorangetrieben und den strategischen Umbau hin zu einer MultichannelOrganisation maßgeblich mitgestaltet. Mit ihm übernimmt ein überzeugter Europäer und Teamplayer den Vorstandsvorsitz, der die Bechtle-Werte mit Überzeugung lebt und das Unternehmen mit frischen Impulsen weiterentwickelt“, kommentiert Klaus Winkler, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Bechtle AG.

Die frühzeitige Vertragsverlängerung und Ernennung zum Vorstandsvorsitzenden würdigen die bisherigen Leistungen von

Konstantin Ebert löst

Dr. Thomas Olemotz als Bechtle-CEO ab.

Ebert und unterstreichen vor allem das Vertrauen, so Winkler. Ebert war bei Bechtle zunächst als Bereichsvorstand tätig. Anfang 2024 wurde er als COO Teil des Konzernvorstands. | iz

JOE SMOLARSKI ALS NEUER CEO VON WATCHGUARD

Watchguard Technologies hat Anfang November Joe Smolarski, ehemaliger Präsident von Kaseya, zum Chief Executive Officer (CEO) ernannt. Er folgt auf Vats Srivatsan, der seit Mai 2025 als Interims-CEO tätig und auf Prakash Panjwani gefolgt war. Srivatsan bleibt dem Unternehmen als Mitglied des Aufsichtsrats erhalten. Alex Slusky, Gründungspartner von Vector Capital und Aufsichtsratsvorsitzender von Watchguard, betont: „Ich möchte Vats Srivatsan dafür danken, dass er als Interim-CEO eingesprungen ist und in so kurzer Zeit eine rasante Leistungssteige-

rung erzielt hat.“ Smolarski bringt über 25 Jahre Erfahrung in den Bereichen Technologie, Operations und Strategie mit. Er war in leitender Funktion bei Kaseya tätig, zunächst als Chief Operating Officer, zuletzt als Präsident. Dort wirkte er am Ausbau der MSP-Plattform mit, integrierte Zukäufe in ein konsistentes Ökosystem und trug dazu bei, Umsatz und Unternehmenswert zu steigern. Auch bei Watchguard soll Smolarski eng mit dem bestehenden Führungsteam und dem Board zusammenarbeiten und die Unified-Security-Plattform weiter zum Wachstumsmotor ausbauen. | nf

Myra Security will das Partnernetzwerk ausbauen

Myra Security richtet derzeit das Partnerprogramm „Alliance“ neu aus und will so das internationale Partnernetzwerk ausbauen und die Channel-Strategie stärken. Für diese Aufgabe holt sich das deutsche Cybersicherheitsunternehmen Amer Buljubasic als Teamleiter für strategische Partnerschaften an Bord, der auf mehr als 15 Jahre Erfahrung zurückgreifen kann. „Europa muss dringend die eigenen Technologien vorantreiben, um Abhängigkeiten zu verringern“, postuliert Buljubasic. Der Manager sieht in seiner neuen Position viel Potenzial, seine „ganze Erfahrung einzubringen und diese technologische Bewegung innerhalb Europas in meiner neuen Rolle mitprägen zu können“. | iz

REFORMEN & FACHKRÄFTEMANGEL

FORDERN UMDENKEN BEI RECHENZENTREN

WARUM UNTERNEHMEN VON COLOCATION PROFITIEREN

Steigende Energiepreise, das Energieeffizienzgesetz und Fachkräftemangel setzen viele IT-Abteilungen unter Druck. Erfahren Sie, warum die Auslagerung in ein externes Rechenzentrum ein Zukunftsmodell ist.

Digitale Transformation bedeutet längst mehr als nur Daten in der Cloud zu speichern. Sie verlangt stabile, effiziente und sichere IT-Infrastrukturen und stellt Unternehmen vor die Frage: Lohnt sich der Eigenbetrieb eines Rechenzentrums noch?

Mittelständische Unternehmen stoßen mit eigenen Serverräumen längst an ihre Grenzen. Steigende Energiekosten, strengere Sicherheitsrichtlinien und fehlendes Fachpersonal führen dazu, dass sich der Eigenbetrieb wirtschaftlich kaum noch lohnt. Der Datacenter Leitfaden: „Fünf Schritte zur sicheren Rechenzentrums-Wahl“ beantwortet die Frage nach dem Eigenbetrieb mit einem klaren Nein. Allerdings könnte sich der Wechsel zu einem professionellen Colocation-Anbieter lohnen. Das Whitepaper erläutert praxisnah, welche Kriterien heute über die Zukunftsfähigkeit einer IT-Umgebung entscheiden: Energieeffizienz, Sicherheit, Wirtschaftlichkeit und Fachkräftesicherung.

Mit dem neuen Energieeffizienzgesetz (EnEfG) wird der Rechenzentrumsbetrieb zum regulatorischen Drahtseilakt. Unternehmen müssen Power Usage Effectiveness (PUE)-Grenzwerte einhalten, Abwärme nutzbar machen und ab 2027 vollständig auf grünen Strom umstellen. Für viele Betreiber eigener Infrastruktur bedeutet das erhebliche Investitionen. Colocation-Anbieter hingegen können dank standardisierter Prozesse, modernster Technik und Skaleneffekte effizienter arbeiten und die gesetzlichen Vorgaben

besser erfüllen. Moderne Rechenzentren, wie beispielsweise das neue Datacenter Hannover, wurden genau mit diesem Ziel entwickelt: Sie kombinieren modernste Kühltechnik mit redundanter Stromversorgung und nutzen erneuerbare Energien. So wird Nachhaltigkeit nicht zur Auflage, sondern zum Effizienzvorteil.

Parallel steigen die Anforderungen an IT-Sicherheit und Compliance. NIS2 und KRITIS verschärfen die Pflichten für Betreiber kritischer Infrastrukturen. Externe Rechenzentren bieten hier einen entscheidenden Vorteil: Sie verfügen über definierte Sicherheitsprozesse, physische Zugangskontrollen, 24/7-Monitoring und Notfallmanagement, die regelmäßig auditiert und verbessert werden.

„Unsere Datacenter bieten maßgeschneiderte Lösungen für diesen Bedarf und sind nach europäischen Normen zertifiziert. Dazu gehört die EN 50600 für physische Sicherheit und die ISO 27001 für Datenmanagement“, erklärt Dr. Sebastian Lissek, technischer Geschäftsführer des Datacenter Hannover. Diese Standards sorgen dafür, dass sensible Unternehmenshardware unter optimalen Bedingungen gesichert wird.

Neben Sicherheit und Nachhaltigkeit spielt der Faktor Kosten eine zentrale Rolle. Der Betrieb eigener Serverräume bindet Kapital, Personal und Know-how – Ressourcen, die in Zeiten von Fachkräftemangel knapp sind. Durch Colocation-Modelle oder hybrides Housing lassen sich Fixkosten senken, ohne die Kontrolle über die eigene Hardware zu verlieren. Unternehmen, die auf externe Rechenzentren setzen, profitieren von planbaren Betriebskosten, flexibler Skalierbarkeit und professionellem Support. Hinzu kommt eine deutliche Entlastung interner Teams, die sich auf strategische IT-Themen konzentrieren können.

envia TEL verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung im Aufbau und Betrieb leistungsfähiger Glasfaser- und Rechenzentrumsinfrastrukturen in Deutschland. Mit Standorten in Leipzig und Hannover bündelt das Unternehmen technisches, regulatorisches und betriebliches Know-how.

Whitepaper herunterladen: enviaTEL.de/datacenter-leitfaden

Außenansicht, begrünte Fassade des Datacenter Hannover.

SOUVERÄNE OFFICE-ALTERNATIVE

Ionos und Nextcloud, eine datenschutzkonforme Kollaborationsplattform, haben auf dem Ionos Summit 2025 in Berlin den Nextcloud-Workspace „Ionos Nextcloud Workspace“ vorgestellt. Die Plattform soll eine europäische Alternative zu Angeboten wie Microsoft 365 darstellen, die höchste Anforderungen an Datenschutz, Sicherheit und digitale Souveränität erfüllt. Die Office- und Kollaborationsplattform von Nextcloud wird auf der zertifizierten souveränen Cloud-Infrastruktur von Ionos in deutschen Rechenzentren betrieben. Der Ionos Nextcloud Workspace basiert auf der bewährten Open-SourceTechnologie von Nextcloud und richtet sich insbesondere an öffentliche Einrichtungen, mittelständische Unternehmen sowie Organisationen mit hohen Anforderungen an Datenschutz und digitale Souveränität. Die Plattform vereint zentrale Funktionen wie Dateiablage, E-Mail- und Kalenderdienste, Videokonferenzen sowie einen mit dem AI Model Hub von Ionos konfigurierten,

Ionos Vorstand Dr. Jens Reich und Nextcloud CEO Frank Karlitschek stellen auf dem Ionos Summit in Berlin Nextcloud Workspace vor.

intelligenten KI-Assistenten in einer benutzerfreundlichen Lösung. Der KIAssistent soll den Arbeitsalltag erleichtern, indem er wiederkehrende Aufgaben automatisiert, Texte übersetzt, Bilder erstellt und mit seiner Chatfunktion eine effiziente und intuitive Nutzung ermöglicht. Die Anwendungen können flexibel einzeln oder als Teil eines harmonisch integrierten

SHARP: KONSOLIDIERUNG UND MEHR IT-SERVICES

Mit dem Konzept „One Sharp“ will sich Sharp Europe stärker als umfassender Anbieter von Business-Technologien und -Dienstleistungen positionieren. Das Unternehmen rückt dabei seine ITServices für den digitalen Arbeitsplatz, Cybersecurity und Digitale Transformation stärker in den Vordergrund – ergänzend zum Hardware-Portfolio, in dem Sharp vor allem mit Multifunktionsdruckern und MPS-Lösungen aktiv ist. Zudem wird Sharp Display Solutions Europe, vormals Sharp NEC Display Solutions Europe, in Sharp Electronics Europe integriert.

„Die Konsolidierung der Geschäftsbereiche und die Neupositionierung zeigen, in

welche Richtung wir uns entwickeln werden“, erklärt Joe Tomota, Präsident von Sharp Europe. „Unsere Expertise in IT-Services, Druck-, AV- und Arbeitsplatzlösungen unter einem Markendach zu bündeln, ist ein wichtiger Schritt. Durch die Integration der Sharp/NEC-Displays entsteht ein abgestimmtes, ganzheitliches Angebot.“ Teil der Strategie ist die Einbindung von ITpoint und des französischen Cloud-Spezialisten Apsia, der Ende 2024 übernommen wurde. Apsia bietet Services in den Bereichen Cloud-ERP, Cloud-CRM, Cybersicherheit und Datenanalytik. Auch SecurityAwareness-Trainings ergänzen das Portfolio. | kl

digitalen Arbeitsplatzes genutzt werden. Für Aufgaben wie Textverarbeitung, Tabellenkalkulation oder Präsentationen ist ein Online-Office integriert. Die Software ermöglicht einen Übergang aus bestehenden Systemen in eine umfassende Arbeitsumgebung. Sie ist DSGVO-konform, transparent und unabhängig von USHyperscalern. | ap

Vertiv plant Übernahme von PurgeRite

Vertiv, Anbieter kritischer digitaler Infrastrukturen für Rechenzentren, übernimmt PurgeRite, Spezialist für Spül-, Reinigungs- und Filterdienste in unternehmenskritischen Einrichtungen. Der Kaufpreis beträgt rund eine Milliarde US-Dollar, zuzüglich bis zu 250 Millionen bei Zielerreichung 2026. Die Übernahme stärkt Vertivs WärmemanagementKompetenz und Position als Anbieter von Kühlinfrastrukturen der nächsten Generation für KI-Rechenzentren. Kunden erhalten bessere Systemleistung, geringere Ausfallrisiken und erweiterte Services. CEO Gio Albertazzi nennt den Deal eine strategische Erweiterung im Flüssigkeitsmanagement, um hochdichte KI-Anwendungen effizienter zu unterstützen. | ap

BILD: SHARP

MEHR FLEXIBILITÄT UND WACHSTUM

Der UCC-Anbieter Zoom hat sein Partnerprogramm überarbeitet und setzt dabei auf mehr Flexibilität und schnelleres Wachstum. „Unser bisheriges Partnerprogramm hat uns in der Anfangsphase gute Dienste geleistet, war jedoch nicht darauf ausgelegt, mit der Vielfalt und dem Wachstum unseres globalen Partner-Ökosystems Schritt zu halten“, erklärt Nick Tidd, Head of Global Channel GTM bei Zoom. Das neue Programm ermögliche „unseren Partnern, mit uns zu wachsen, und es erleichtert Kunden, zum richtigen Zeitpunkt das richtige Knowhow zu finden“. Wichtige Neuerungen sind unter anderem getrennte Tracks für Reseller und Agenturpartner: Partner werden künftig auf separaten, auf ihr Geschäftsmodell zugeschnittenen Tracks bewertet, sodass Leistung und Vergütung entsprechend ihres Modells angepasst werden können. Flexibles, punktebasiertes

Der UC-Anbieter Zoom hat das Partnerprogramm überarbeitet und will so mit den Partnern weiter wachsen.

System: Anstelle eines starren ChecklistenModells setzt Zoom nun auf ein dynamisches Punktesystem. Partner können Punkte für Aktivitäten sammeln, die am besten zu ihren individuellen Geschäftszielen passen. Jährlicher Bewertungszeitraum: Ein fester jährlicher Bewertungszyklus bietet Partnern mehr Struktur und Vorhersehbarkeit. Erweiterte Partnersegmentierung: Das Zoom Services Certification Program wird in Zoom Up integriert und mit bestehenden Ver-

NETGEAR ENTERPRISE MIT NEUEM PARTNERPROGRAMM

Netgear hat das Drive Partner Success Program eingeführt. Ziel ist es, Unternehmen durch verbesserte Marketing- und Vertriebstools zu unterstützen und gemeinsam zu wachsen. Das Programm hat drei Stufen – Ignite, APEX und APEX MSP –, die auf unterschiedliche Geschäftsmodelle abgestimmt sind. Jede Stufe bietet Vorteile, die auf PartnerInvestments basieren. Diese werden durch Kundenerfolge und -referenzen sowie den Abschluss von Schulungs- und Zertifizierungszielen nachgewiesen. Daneben erhalten Partner Zugang zu Co-Investitionsmöglichkeiten, Schulun-

gen, Marketingmaterialien, gemeinsamen Kampagnen, partnerspezifischem technischen Support sowie Zertifizierungen. Das neue Partnerportal soll zudem die Self-Service-Fähigkeiten und den Zugang zum Programm optimieren. Alle Partner haben Zugriff auf das aktuelle Produktportfolio, technische Informationen, Verkaufs- und Marketingressourcen. Während der Umstellung können sie weiter unter den bestehenden Programmbedingungen Transaktionen durchführen. Bestehende Partner sollen bis zum 1. Januar 2026 ins neue Programm übergeführt werden. | ml

triebskompetenzen kombiniert. Partner werden für ihre spezifischen Fachgebiete anerkannt. Zoom definiert und kommuniziert künftig den Mehrwert der einzelnen Programmniveaus klar gegenüber Kunden, damit diese rasch den passenden Partner finden. Zudem wird Zoom im Februar 2026 ein neues Partner-Dashboard einführen, das Komplexität reduzieren und es Partnern ermöglichen soll, ihre Ziele und Erfolge auf einen Blick zu sehen. | ml

Profitabilität und Kundennutzen steigern

Cisco hat auf dem Partner Summit in San Diego Details zum 360-Partnerprogramm vorgestellt, das am 25. Januar 2026 startet. Es unterstützt Partner bei der Umsetzung von KI-Lösungen, erweitert Ciscos bestehende Initiativen und bietet neue Incentives. Partner profitieren von Boni für eine breite Portfolio-Abdeckung, Expertise und die Umsetzung von Lösungen für Sicherheit, Campus-Refresh, KI, Collaboration und skalierbare Infrastruktur. Ein Incentive-Tool ermöglicht die Berechnung der potenziellen Profitabilität. Ab Februar 2026 können Cisco Preferred Partner zudem Zertifizierungen zu Spezialisierungen wie Secure AI Infrastructure und Secure Networking erwerben, die zusätzliche Bonuszahlungen bringen. | as

CHANNEL FOKUS DISTRIBUTION

BREIT GRABEN ODER TIEF BOHREN?

Wer nach Wasser sucht, steht vor einer Grundsatzentscheidung: breit graben oder tief bohren und auf einen bestimmten Treffer setzen? In der IT-Distribution stellt sich eine ähnliche Frage: Sollen Distributoren wie digitale Bagger möglichst viele Technologiefelder abdecken, oder ist es klüger, sich tief in Spezialbereiche hineinzubohren – oder ist beides möglich?

Sollten Distributoren breit graben und mehrere Technologiefelder abdecken oder tief in einem bestimmten Segment bohren?

Um dieser Komplexität zu begegnen, braucht es tiefes technisches Knowhow und individuelle Beratung.

Ob Distributor, Broadliner oder Value Added Distributor: Bei der deutschen IT-Distribution zeichnen sich positive Ergebnisse ab. Das Umsatzniveau liegt von Januar bis September 2025 mit „+0,3 Prozent stabil zu den Vorjahreswerten“, so Tatjana Wismeth, Head of Distribution & Supply Chain Intelligence bei der GfK. Und eine gesteigerte Nachfrage von 4 Prozent in den vergangenen Monaten weckt Hoffnung für das kommende Jahr. Wachstumstreiber ist das B2B-Segment mit einem Umsatzanteil von über 65 Prozent. ITFachhändler brachten Distributoren sogar „rund 11 Prozent mehr Umsatz als im Vorjahr“, ist die Expertin erfreut. Dabei zeigt sich: Der deutsche Mittelstand bleibt trotz Herausforderungen ein verlässlicher Partner und sorgt weiter für Umsatz- und Absatzplus bei deutschen Distributoren.

Was die einzelnen Kategorien anbelangt, entwickelte sich IT-Hard- und Software mit 4 Prozent gegenüber dem Vorjahr stark und erreichte 72 Prozent Umsatzanteil am Distributionsgeschäft. „Dank Replace-

ment-Zyklen, dem Windows-Support-Ende und neuer KI-fähiger PCs legten Mobile Computer rund 6 Prozent im Umsatz zu“, berichtet Wismeth – Desktop-PCs sogar um 29 Prozent – auch das Komponentengeschäft wächst (6 %). Software bleibt Spitzenreiter, insbesondere für Cybersecurity (7 %) sowie Monitoring & Networking (5 %). KI-getrieben verzeichnete Virtualisierungssoftware ein „Wachstum von beeindruckenden 124 Prozent“ und macht „15 Prozent des gesamten Softwareumsatzes“ aus, betont Wismeth. Die Zahlen zeigen, dass Cybersecurity und Virtualisierung in Anbetracht des KI-Einsatzes stärker in den Fokus rücken.

Gleichzeitig steigt dadurch die Komplexität, weswegen sich der Trend stärker hin zur Spezialisierung entwickelt. „Um dieser Komplexität zu begegnen, braucht es tiefes technisches Knowhow und individuelle Beratung“, begründet Mathias von Bescherer, Managing Director bei Arrow ECS Deutschland. Es brauche „maßgeschneiderte Services, die den spezifischen Bedürfnissen von Herstellern und ChannelPartnern gerecht werden.“ Das bekräftigt ebenso Falk Schwarzenberg, Managing Director bei Infinigate Deutschland: „Es ist nicht länger möglich, den gesamten Markt im Blick zu haben. Zudem entwickeln sich neue Markttrends im Bereich Operational Technology, Robotics, KI und weiteren, welche diese Komplexität zusätzlich verstärken.“ Für spezialisierte Distributoren wird die Komplexität damit zu Treiber und Chance zugleich. Beide Unternehmen richten sich strategisch danach und bauen ihr Portfolio dementsprechend aus – „mit Fokus auf Interoperabilität, Skalierbarkeit und Sicherheit“, beschreibt von Bescherer.

Mathias von Bescherer, Managing Director bei Arrow ECS Deutschland

Die Distributionsumsätze bleiben im Vergleich zum Vorjahr stabil.

„Unsere Strategie: Nicht nur Produkte liefern, sondern Lösungen orchestrieren –inklusive Beratung, Training und Support.“ Ähnlich argumentiert Schwarzenberg: Als spezialisierter VAD habe Infinigate den Vorteil als auch den Anspruch, die anvisierten „Segmente vollständig zu durchdringen und DIE Anlaufstelle für unsere Partner bei komplexen Endkundenprojekten zu sein“.

Anders bewertet das Stefan Blome, Chief Customer Officer (CCO) bei Also Deutschland. Das eine Modell schließe das andere nicht aus. „Vielmehr entsteht ein klarer Trend, beide Ansätze gezielt zu kombinieren, um den komplexen Anforderungen des Marktes gerecht zu werden.“ Blome verdeutlicht das am Ökosystem von Also: „Neben den klassischen Disziplinen eines Broadline-Distributors, wie Logistikdienstleistungen oder innovativen Finanzierungsmodellen, setzt Also zunehmend auf spezialisierte Value-Added-Services. Dazu zählen Beratungsleistungen, Projektbegleitung, spezialisierter Fachvertrieb sowie gezielte Schulungsangebote.“ So bleibt das

Broadline-Konzept weiterhin Teil der Unternehmensstrategie, wird aber ergänzt und an entsprechender Stelle vertieft. „Die Verbindung von Spezialisierung und einem breiten Produktportfolio ist nicht nur möglich, sondern zwingend erforderlich, um den Anforderungen von Partnern und Kunden gerecht zu werden“, ist der CCO

überzeugt. Und er könnte recht behalten. Denn Segmente wie KI werden übergreifender, wodurch eine breitere Themenab-

BILD: MIDJOURNEY / KI-GENERIERT
Tatjana Wismeth, Head of Distribution & Supply Chain Intelligence bei Gfk
BILD: GFK
BILD: NIQ MI: SUPPLY CHAIN
BAB - Dein Kioxia Distributor

deckung ebenso erforderlich wird wie tiefgreifende Expertise.

Auch Alexander Maier, Senior Vice President & Chief Country Executive DACH bei Ingram Micro, beobachtet einen wachsenden Bedarf an Spezialisierung, jedoch in Kombination mit einem breiten Portfolio, um ganzheitliche Lösungen bieten zu können. „Wir verbinden die Breite unseres Portfolios mit gezielter Tiefe in Schlüsseltechnologien. So unterstützen wir unsere Partner dabei, sich erfolgreich in einem anspruchsvollen Markt zu positionieren.“ Die steigende Komplexität der Technologien betrachtet Maier als Treiber. „Gerade im SMB-Segment benötigen Partner Lösungen, die sich einfach integrieren, effizient managen und wirtschaftlich skalieren lassen. Deshalb bauen wir diese Spezialisierungsbereiche gezielt aus, ohne unsere Breite aufzugeben.“ Beim One-Click-CAF und dem Instant Framework for AWS setzt Ingram Micro beispielsweise bei der Tiefe auf ein Zusammenspiel aus Plattformtechnologie und Expertenwissen. So reduziere Xvantage die Komplexität im Beschaffungsprozess, indem sich das

Partnergeschäft über eine Plattform verwalten lässt. Spezialisierte Teams für z.B. Cloud und Cybersecurity, EnablementProgramme und ein Solution-Design-Team mit Zertifizierungen ermöglichen zusätzlich Fachwissen.

Auf beide Komponenten setzt ebenso TD Synnex mit einem Go-to-Market-Modell mit Spezialisierungen wie Advanced Solutions, GCC, Datech oder Maverick. Diese fokussieren sich auf spezifische Segmente, um Expertise und das Serviceangebot zu vertiefen. Im Centers of Excellence arbeiten zudem lokale Fachleute mit internationalen Experten, um „Proof of Concepts und Formate wie AI-Labs und Democenter“ zu begleiten, erklärt Michael Görner, Vice President Advanced Solutions & Maverick TD Synnex DACH. Trotz der breiten Produktpalette wird Expertise gezielt aufgebaut: „Eine spezialisierte Expertise aufzubauen und unsere Experten weiter zu schulen, gehört für uns genauso zu unserer täglichen Aufgabe, wie Operational Excellence, die Optimierung und Sicherstellung der Zukunftsfähigkeit unseres Portfolios sowie unsere Partner bei ihrem Wachstum zu unterstützen“, so Görner. Der Fokus liegt hier neben Cloud, Security und KI auf Services – Pre-Sales, Deployment und Post-Sales. Ein Beispiel ist das Destination-AI-Programm, das Partnern den Zugang zu einem KI-Ecosystem,

Die Komplexität steigt und es ist nicht länger möglich, den gesamten Markt im Blick zu haben.

Falk Schwarzenberg, Managing Director bei Infinigate Deutschland

CLOUD MARKETPLACE

Gemeinsame Bedrohung oder gemeinsamer Benefit?

Cloud-Marktplätze der US-Hyperscaler füllen den Markt, doch Distributoren reagieren pragmatisch und setzen auf eigene Marketplaces: Also knackte damit vergangenes Jahr die Milliarden-Umsatzmarke. „Wir integrieren Hyperscaler-Angebote in unsere ArrowSphere-CloudPlattform und ergänzen sie durch Beratung, Governance, Compliance-Know-how und eine breite Palette an Dienstleistungen“, erklärt von Bescherer das Vorgehen bei Arrow ECS. Maier betont, Hyperscaler-Marktplätze seien „seit Jahren Teil eines dynamischen Ökosystems“ und würden „weitere Bezugswege darstellen“. Das Unternehmen hat selbst solch einen Platz sowie die Hyperscaler-Angebote in Xvantage integriert und ergänzt diese durch technische Expertise, Beratung, Migrationsdienste und Enablement-Programme.

TD Synnex setzt auf Zuhören und verbesserte Services. Das Unternehmen entwickelte StreamOne, um das Marketplace-Geschäft der Partner zu unterstützen – mit einem Portfolio aller Hyperscaler, darunter auch die AWS European Sovereign Cloud. Kritischer sieht Schwarzenberg Cloud-Marketplace-Player: Zwar seien einige technologisch eng mit den Distributoren verbunden, andere aber „aufgrund ihrer sehr aggressiven Preispolitik und eingeschränkten Mehrwerten“ kritisch für den Markt.

Die Verbindung von Spezialisierung und einem breiten Produktportfolio ist nicht nur möglich, sondern zwingend erforderlich

Stefan Blome, CCO bei Also Deutschland

erweiterten Frameworks und neuen Tools ermöglicht, um KI-Strategien zu operationalisieren. Das Endpoint-Business „bleibt davon unberührt, da wir auch für die Anforderungen in dem Segment neue Services in unser Portfolio aufgenommen haben“.

Unterschiedliche Herangehensweisen, doch wer hat die Nase vorn? „Broadliner beanspruchen weiterhin den Löwenanteil in der Distribution. Spezialdistributoren und Value-Add-Distributoren konnten jedoch zuletzt etwas bessere Umsatzwerte verzeichnen“, erklärt Wismeth. Der Bedarf nach Services, Beratung und Betreuung wächst mit der zunehmenden Komplexität – ganz zum Vorteil der VAD. „Auch wenn Plattform-Business boomt und Effizienzen schafft – bestenfalls auch Kostensenkungen realisiert –, ist Kundennähe und enge,

persönliche Betreuung und Beratung auch in Anbetracht der aktuellen Entwicklungen und Komplexität im Channel der Schlüssel zum Erfolg“, weiß die Expertin.

Danach richten sich auch die Broadliner und setzen sowohl auf Breite als auf Tiefe. Dass sie somit teilweise in die Gebiete der Spezialdistributoren und VAD vordringen, sehen diese gelassen. „Unsere Antwort darauf ist klare Differenzierung: durch zertifizierte Experten, dedizierte Business Units und tiefgreifende Herstellerbeziehungen“, entgegnet von Bescherer. Schwarzenberg wird noch deutlicher: „Eine vergleichbare Durchdringung der Materie und eine ähnliche Spezialisierung“ sei nur schwer zu erreichen.

BILD: MIDJOURNEY / KI-GENERIERT
Wir verbinden die unseres Portfolios mit gezielter Tiefe in Schlüsseltechnologien.

Dedizierte Teams in wachstumsstarken

Segmenten mit einem angepassten Leistungsportfolio stellen aber auch einige Broadliner bereit. Durch die Kombination an Breite und Tiefe sei es möglich, in Wachstumsfeldern wie Cybersecurity oder KI auch „ein hohes Maß an Expertise und Servicequalität zu bieten“, so Blome. Partner können somit alles aus einer Hand erhalten – von Produkten bis zu spezialisierten Services. Ob diese jedoch ebenso tief sind wie jene der VAD?

Wismeth ist überzeugt, dass Mehrwert zählt. „Dies kann sich durch Spezialisierung auf verschiedene Kundensegmente, Produkte/Produktgruppen, Hersteller oder Services ergeben.“ Unter anderem bietet Cybersecurity Wachstumschancen „durch die Vielzahl an Anbietern und Anwen-

Wir setzen auf ein spezialisiertes Go-to-Market-Modell, in dem alle unsere Spezialisten ihre jeweiligen Lösungsund Serviceportfolios anbieten.
Michael
DACH

dungsbereichen, aber auch durch das stete Risiko, welches Cyberangriffe auf Unternehmen haben, stellt dieser Bereich Weichen für eine Spezialisierung“, erklärt sie. Aufgrund der steigenden Komplexität sei Security Consulting gefragt, ebenso spezielle KI- oder Storage-Expertise.

Letztlich haben Partner individuelle Bedürfnisse. Während die einen eine zentrale Anlaufstelle suchen, ziehen andere maßgeschneiderte Einzellösungen vor. Fest steht jedoch: Der Markt verändert sich, wird komplexer. Tief zu bohren ist damit nicht nur erforderlich, sondern essenziell. Gleichzeitig werden Segmente übergreifender, – KI berührt beinahe alles, Security und Netzwerk wachsen zusammen – es gilt auch, breit auszugraben, um

auf eine Wasserader zu stoßen. Doch ob neu interpretierter Broadliner, Spezialoder Value Added Distributor: Die Aussichten für den Channel und die Distribution sind positiv. Trotz politischer Unsicherheiten sind Unternehmen optimistisch gestimmt, „auch die Stimmung im Handel hellt sich wieder auf“, berichtet Wismeth. Zudem würden Verteidigung, Infrastruktur und Wohnungsbau wieder mehr Aufmerksamkeit erhalten. Ebenso könnten die Bestrebungen nach europäischer Souveränität der Wirtschaft neue Impulse liefern. „Die Investments in IT-Infrastruktur und Software sollten sich weiter fortsetzen“, prognostiziert die Expertin und ist daher überzeugt: „Für die Distribution bleiben weiterhin positive Aussichten, um die steigende Komplexität zu orchestrieren.“ n

Görner, Vice President Advanced Solutions & Maverick bei TD Synnex
Alexander Maier, Senior Vice President &
BILD: GUDRUN KAISER
BILD: TD SYNNEX

MRM DISTRIBUTION DER EFFIZIENZPARTNER DES CHANNELS

Cloud, KI, Cyber Security, Lizenzumstellungen – die Aufgaben im ITK-Channel wurden 2025 noch mal komplexer, die Budgets enger. Damit geht auch die Rolle der Distributoren längst über die reine Beschaffung hinaus. MRM hat sein Portfolio entsprechend erweitert – und neben der günstigen MicrosoftLizenzierung Alternativen für VMware und KI-Tools etabliert. Der Fokus auf Effizienz und Kostensenkung bleibt.

„Unsere Partner müssen ihren Kunden Lösungen liefern, die technisch, rechtlich und wirtschaftlich funktionieren“, sagt MRM-Geschäftsführerin Melanie Achten.

„Die bekommen sie bei uns – bezahlbar und nachhaltig.“

MICROSOFT ALS SPARHEBEL

Beispiel Microsoft: MRM Distribution belegt immer wieder, dass sich moderne Technologie und Wirtschaftlichkeit nicht ausschließen. „Statt reiner M365-Strategien, die über drei bis fünf Jahre die teuerste Option sind, liefern wir Hybridmodelle mit wiederverwendbaren Lizenzen“, erklärt Melanie Achten. Die sind um die 40 und teils sogar bis zu 70 Prozent günstiger. Das hohe Einsparpotenzial bestätigt auch der IT-Dienstleister Daniel Mülheims: „Ich stelle meinen Kunden immer neue und gebrauchte Microsoft-Lizenzen gegenüber. Die Entscheidung ist dann einfach.“

Wichtig ist dem MRM-Partner an der Zusammenarbeit: „Hier geht es schnell, rechtlich absolut sicher – und preislich absolut top.“

VIRTUALISIERUNG, KI UND AUTOMATISIERUNG: ALTERNATIVEN MIT WIRKUNG Für seine Lizenzberatung mit Mehrwert wird MRM vom Channel seit Jahren mit dem „IT Business Distri-Award“ ausgezeichnet. Und auch über günstige Office und Microsoft Server hinaus eröffnet der Distributor Zugang zu Lösungen, die digitale Prozesse vereinfachen – und Budgets schonen: Sangfor HCI: eine leistungsstarke, einfach lizenzierbare Virtualisierungsplattform und echte Alternative nach der

Broadcom-Übernahme von VMware. Ideal für den Mittelstand, zuverlässig und bedeutend günstiger.

Quickwork: das Tool für durchgängige Hyperautomation. Mit über 1.800 Konnektoren, Drag-&-Drop-Oberfläche und API-Funktionalität automatisiert die Plattform Workflows KI-gestützt – ein zentraler Hebel für Effizienz und Kostenkontrolle.

Pragatix Private AI: eine sichere Private-AI-Plattform mit integrierter AI Firewall, die Schatten-KI und Datenabflüsse verhindert. Datenschutzkonform, On-Premises oder als SaaS nutzbar. Erleichtert KMU den professionellen KI-Einsatz.

FlexiPDF von SoftMaker: eine kaufbasierte Lösung zum Bearbeiten und Konvertieren von PDFs – ohne AboZwang und mit transparenter Lizenzstruktur ist FlexiPDF die günstige Adobe-Alternative.

STARKE PARTNERBASIS

Mehr als 6.000 Systemhäuser, Fachhändler und Einkaufsverbände wie Synaxon und Nordanex beziehen die Software für ihre Unternehmenskunden bei MRM. Darunter auch die ICT GmbH. Geschäftsführer Jannik Hindriks: „Wir bekommen eine Top-Lizenzberatung, verlässliche Softwarelieferungen und perfekte Dokumenta-

„Systemhäuser schätzen an uns, dass wir bezahlbare Lösungen für die Digitalisierung im Mittelstand liefern.“

tionen. Damit schaffen wir äußerst zufriedene Kunden – und sind selbst hochzufrieden.“

In diesem wirtschaftlich angespannten Jahr, in dem die Budgets der Kunden knapp waren, ist auch der Online-Shop JACOB Elektronik froh um seinen Distributor. „Dass wir bei MRM super Preise bekommen, weiß ich besonders zu schätzen“, sagt Jaqueline Rupp.

MRM verschafft dem ITK-Channel Freiräume. Das steht auch 2026 im Fokus. Kosteneffizienz ist dabei ein entscheidender Erfolgsfaktor – und für den steht

MRM Distribution. www.mrm-distribution.com

Melanie Achten, CEO der MRM Distribution

KI-SERVER MIT BLACKWELL-ULTRA-OKTETT

Für anspruchsvolle KI-Anwendungen im Datacenter oder der Cloud hat Asus den GPU-Server XA NB3I-E12 entwickelt. Er ist mit acht B300-GPUs von Nvidia bestückt und zeichnet sich durch einen modularen Aufbau aus. Der B300, oder Blackwell Ultra, ist die maximale Ausbaustufe der aktuellen Datacenter-GPU für OEM-Server von Nvidia.

Die aus zwei Dies bestehende GPU verfügt über 270 GB HBM3E statt der 192 GB beim herkömmlichen Blackwell GB200. Das Asus-System basiert auf der HGX-B300-Plattform mit acht über NVLink verbundenen GPUs im SXM-Format. Der luftgekühlte Server ist modular aufgebaut und kommt mit einem Minimum an Kabelverbindungen aus. In dem 9-HE-Chassis sind neben dem GPU-Modul mit acht zusätzlichen CX8-

Der Asus XA NB3I-E12 belegt neun Höheneinheiten im Rack. Über den Einschüben für die SSDs sind die acht CX8-InfiniBand-Ports mit 800 Gbps zu sehen. Infiniband-Ports noch das CPU-Modul mit zwei Intel-CPUs sowie ein Modul mit SSD-Einschüben und PCIe-Gen5-Slots untergebracht. | kl

SCHLANKES SMARTPHONE

Die 50-MP-Hauptkamera im Motorola Edge 70 erlaubt 4K-Videoaufzeichnung und das 50-MP-Ultraweitwinkelobjektiv bietet ein Sichtfeld von 120 Grad. Außerdem integriert ist ein dedizierter 3-in-1-Lichtsensor.

Motorola hat mit dem Edge 70 ein ultradünnes Premium-Smartphone vorgestellt. Das Mobiltelefon ist aber mit nur 5,99 mm nicht nur extrem dünn, sondern auch widerstandsfähig (zertifiziert nach MIL-STD-810H und IP69). Es ist damit zwar geringfügig dicker als das iPhone Air von Apple, bietet dafür aber gleich drei 50-MP-Kameras – eine davon in der Front – und ist mit 159 Gramm auch noch leichter. Angetrieben wird das Android-16-Mobiltelefon von der Snapdragon-7-Gen-4-Mobile-Platform von Qualcomm. Dazu gibt es 8 GB oder 12 GB LPDDR5X-Arbeitsspeicher und 256 GB oder 512 GB Massenspeicher. Das 6,67-Zoll-große OLED-Display löst mit 2.712 × 1.220 Pixel auf und bietet eine Bildwiederholrate von bis zu 120 Hz sowie Spitzenhelligkeiten von bis zu 4.500 Nits. Der 4.800-mAh-starke Akku des Edge 70 soll eine Ausdauer von bis zu 50 Stunden erlauben. Das Motorola Edge 70 gibt es für 800 Euro (UVP) in den Farben Bronze Green, Lily Pad und Gadget Grey. | ml

Deadline: 24.11.2025

KOMPAKTE TINTENSTRAHLER UND MONOLASER

Eine kompakte Bauform und die Unterstützung von 5-GHz-WLAN zeichnen die neuen Tintenstrahlund Monolaser-Geräte aus, die Brother neu ins Portfolio aufgenommen hat. Sie sollen sich als Arbeitsplatzdrucker in kleineren Firmen, für kleine Büros oder für den Einsatz im Homeoffice eignen. Die neuen A4-Tintenstrahl-MFPs basieren alle auf einem Druckwerk, das bis zu 16 Farbseiten pro Minute drucken kann. Mit Ausnahme des Einstiegsmodells DCP-J1260W unterstützen die Geräte automatischen Duplexdruck. Es und die Modelle DCP-J1310DW, DCP-J1360DW und DCP-J1460DW sind 3-in1-MFPs; die Modelle MFC-J4350DW und MFC-J4550DW können auch faxen. Für Anwender, die keinen Farbdruck benötigen, sind die 3-in1-MFPs DCP-L1660W, DCP-L1640W und der Drucker HL-L1240W bestimmt. Das A4-Laser-Druckwerk schafft bis zu 20

Seiten pro Minute, bietet aber keine Duplexfunktion. Drucken und, mit Ausnahme des HL-L1240W, auch Scannen vom Mobilgerät aus via App, AirPrint und Mopria wird generell unterstützt. | kl

GÜNSTIGE OLEDDISPLAYS FÜR GAMER

Mit den 27-Zoll-Monitoren Q27G4SDR und Q27G4ZDR bietet Agon by AOC nun auch OLED-Gaming-Displays im Midrange-Segment an. In beiden

Eine kompakte Bauform mit geringer Standfläche zeichnet die neuen Monolaser von Brother aus. Das Top-Modell DCP-L1660W bietet einen automatischen Dokumenteneinzug für 10 Blatt.

Modellen kommt ein QD-OLED-Panel zum Einsatz, das eine Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixel liefert und 1,07 Milliarden Farben darstellt. Der Unterschied zwischen den beiden Monitoren liegt in der Bildwiederholrate und den HDR-Fähigkeiten. Der Q27G4SDR schafft eine Bildwiederholrate von 360 Hz und eine Spitzenhelligkeit von 1.000 cd/m². Er kann mit der Zertifizierung VESA-DisplayHDRTrue-Black-400 aufwarten. Beim günstigeren Q27G4ZDR werden bis zu 240 Hz Refresh-Rate und HDR10 mit bis zu 400 cd/m² Helligkeit geboten. Gleichstand gibt es wieder bei der OLED-typischen, sehr schnellen GtG-Reaktionszeit von 0,03 ms sowie der Adaptive-Sync-Unterstützung mit Nvidia-G-Sync-Kompatibilität. Die AOC-Gaming-Monitore Q27G4SDR und Q27G4ZDR sollen 649 Euro beziehungsweise 469 Euro (UVP) kosten. | kl

Gemeinsam. Laut.Stark.

+4928325094955https://echo-eg.eu/ info@echo-eg.eu AlsIT-Kooperationsindwir mehr alsnur einZusammenschluss –wir sind eine Community,die gemeinsamwächst. Nutze unsereMarktmacht, profitiere vonexklusivenVorteilenund bleibe im Channelerfolgreich!”

CORTEX AGENTIX FÜR SICHERE KI-AGENTEN

Palo Alto Networks kündigt Cortex AgentiX an, eine Plattform für den Aufbau, Einsatz und die Steuerung von KI-Agenten. Des Weiteren stellt das Unternehmen zwei umfangreiche neue Updates vor: Prisma AIRS 2.0 und Cortex Cloud 2.0. Das Prisma-AIRS-Update und die CortexAgentiX-Lösung sind ab sofort verfügbar, die eigenständige Plattform für Cortex AgentiX und das Update für die Cortex Cloud kommen in der ersten Jahreshälfte 2026 auf den Markt. Die neue Cortex-AgentiX-Plattform basiert auf Cortex XSOAR und soll KI-Agenten mit umfassenden Sicherheitskontrollen ermöglichen. Die Plattform liefert vorgefertigte Sicherheitsagenten, die Bedrohungen analysieren, kontextbezogen handeln und Entscheidungen treffen. Die SOC-Analysten sollen sich dadurch erheblich Zeit sparen, was eine deutlich schnellere Reaktionszeit ermöglicht. Außerdem sind folgende Funktionen enthalten: erprobte Agenten mit Sicherheitsfunktionen für Threat Intelligence, E-Mail, Endpunktmanagement,

NEUE CHANCEN FÜR SOPHOS-PARTNER

Netzwerk und Cloud. Über einen GenAI-Builder lassen sich individuelle No-Code-Agenten erstellen. Die Agenten können entweder aus jedem Cortex-Produkt gestartet oder über die künftige AgentiX-Plattform gesteuert werden. Damit die autonomen Prozesse sicher ablaufen, gibt es rollenbasierte Zugriffsrechte, Genehmigungs-Workflows und vollständige Nachverfolgbarkeit. | nf

Palo Alto gibt die Veröffentlichung von Cortex AgentiX bekannt. Die eigenständige Plattform soll Anfang 2026 verfügbar sein.

Seit der Übernahme von Secureworks im Februar 2025 baut Sophos das Security-Operations-Portfolio stetig aus, vereint peu à peu die Lösungen und hat aktuell die cloudnative Sicherheitsplattform Taegis vollständig integriert. Diese soll IT- und OT-Umgebungen durch Prävention, Erkennung und Reaktion vor Bedrohungen schützen. Erst kürzlich hatte Sophos XDR und MDR um Identity Threat Detection and Response (ITDR) erweitert. Ebenfalls aus der Übernahme resultieren die seit Oktober verfügbaren Sophos Advisory Services.

Die Erweiterungen bieten ChannelPartnern neue Chancen, ist Stefan Fritz, Vice President Channel Sales EMEA Central bei Sophos, überzeugt: „Mit einem breiteren Service-Portfolio, nahtlosen Integrationen und klar messbaren Sicherheitsresultaten können Partner ihren Kunden noch stärkere Mehrwerte bieten und ihr eigenes Service-Geschäft nachhaltig ausbauen.“ | iz

Stück für Stück integriert Sophos die Lösungen und Services von Secureworks.

Mit passendem KI-generierten Song! #Ohrwurm

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KLEINER RECHNER, GROßE LEISTUNG

Mit dem Edge AI hat Sapphire gerade einen Mini-PC-Barebone mit Copilot+-fähigen AMD-Prozessoren vorgestellt. Wir sehen uns das Spitzenmodell mit AMD Ryzen AI 9 HX 370 im Hand-on-Test an. Der kleine Rechner wartet mit 12 CPU-Cores, flotter integrierter Radeon-Grafik und einer starken NPU auf. | Klaus Länger

Sapphire ist vor allem durch seine Radeon-Grafikkarten bekannt. Neben den Consumer-Grafikkarten und neuerdings auch Mainboards pflegt Sapphire schon seit Jahren eine B2B-Sparte, in der auch die Mini-PCs angesiedelt sind. Der jüngst vorgestellte Edge AI kann allerdings durchaus auch Privatkunden ansprechen, die einen leistungsstarken Mini-PC suchen. Verkauft wird der kleine Rechner grundsätzlich als Barebone ohne RAM, SSD und Betriebssystem. Unser Testgerät erreichte uns allerdings mit vorinstallierten 32 GB DDR5-5600 von Kingston und einer 1-TB-SSD desselben Herstellers. Montiert sind die Komponenten schnell: Der Hersteller hat das Mainboard um 180 Grad gedreht eingebaut. Die beiden SO-DIMMSockel für bis zu 96 GB DDR5-5600 und die beiden Steckplätze für eine M.2-2280- und eine M.2-2242-SSD sind über den magnetisch befestigten Deckel des Mini-Rechners ohne Schraubenzieher im Handumdrehen zugänglich. Der Prozessor – im Testgerät ist ein AMD Ryzen AI 9 HX 370 aufgelötet –sitzt auf der Unterseite der Platine.

Der zur Strix-Point-Familie gehörende Prozessor bietet vier Zen-5-Cores, acht Zen5c-Cores, jeweils mit SMT, eine integrierte Radeon-890M-GPU mit 16 RDNA-3.5-Cores und eine 50-TOPS-NPU, die Microsofts Copilot+-Anforderungen erfüllt. Im Anwendungsbenchmark PCMark10 Extended messen wir 7.268 Punkte, ein Wert, der auf dem Niveau leistungsstarker BusinessNotebooks liegt. Bei prozessorintensiven

Aufgaben wirken sich die maximal 24 Threads positiv aus: Cinebench 23 gibt für den Multicore-Test 17.923 Punkte an. Auch

die 3D-Leistung kann sich mit 3.758 Punkten im Time-Spy-Lauf des 3DMark sehen lassen. Spielen ist mit aktuellen Games möglich, wenn man Frame Generation nutzt. Die Messungen haben wir mit dem voreingestellten Balanced-Profil durchgeführt. Alternativ gibt es noch ein Silent- und ein Performance-Profil, die aber nur umständlich über das BIOS-Setup

Vorstellung des Edge AI im AngetestetVideo der E-Paper-Ausgabe

Der magnetisch befestigte Deckel gibt den Zugang zu den Steckplätzen für die DDR5-SO-DIMMs und die SSDs frei. Der kleine Barebone-Rechner fasst eine M.2-2280 und eine M.2-2242-SSD.

Unter der M.2-2280-SSD sitzt das Wi-Fi-6E-Modul mit Mediatek-MT7922-Chip.

Der Mini-PC Sapphire Edge AI ist nur 117 x 111 x 30 mm groß, verfügt aber trotzdem über einen leistungsstarken Mobilprozessor von AMD. In der getesteten Variante sitzt ein AMD Ryzen AI 9 HX 370 auf dem Mainboard.

Die Rückseite des Sapphire Edge AI beherbergt unter anderem zwei USB-4-Ports und eine 2,5GbE-Schnittstelle.

ausgewählt werden können. Im Leerlauf und bei niedriger Last arbeitet der Edge AI dank Fan-Stop lautlos. Unter Last macht sich der kleine Lüfter deutlich bemerkbar.

Großzügig für einen derart kleinen Rechner – das Gehäuse misst 117 x 111 x 30 mm – ist die Schnittstellenauswahl mit zwei HDMI-Ausgängen, zwei USB-4-Ports, zwei USB-A-Buchsen und einem LAN-Part in der Rückseite und zwei weiteren USB-A-Ports sowie einer Audiobuchse in der Front. Seitlich im Gehäuse sitzt noch eine Aussparung für einen Kensington-Lock. Für den LAN-Anschluss ist mit dem Realtek RTL8125 ein 2,5GbE-Controller zuständig, den Windows 11 auch ohne zusätzliche Treiber erkennt. Zusätzlich ist noch eine WLAN-Karte mit Mediatek-MT7922-Chip installiert, die Wi-Fi 6E und Bluetooth 5.2 unterstützt. Die beiden USB-4-Ports, die zusammen mit den HDMI-Ausgängen einen Anschluss von bis zu vier Displays erlau-

ben, lassen sich prinzipiell auch für die Stromversorgung des Rechners nutzen. Allerdings reichen hier die bei vielen Docking-Stationen oder Monitoren mit USB-C üblichen 65 Watt nicht für einen stabilen Betrieb aus – 100 Watt sollten es schon sein. Das mitgelieferte externe Netzteil liefert sogar 120 Watt.

Der kleine Sapphire Edge AI hinterlässt in unserem Hand-on-Test einen sehr guten Eindruck. Trotz winziger Abmessungen –er ist noch etwas kleiner als viele vergleichbare Mini-PCs – liefert er eine sehr gute Leistung. Mit aufgelötetem LPDDR5x als Speicher könnte er noch schneller sein, aber dafür auch deutlich teurer als die 749 Euro, die Sapphire als UVP nennt, und nicht aufrüstbar. Ein weiterer Pluspunkt ist die einfache Montage der Komponenten. Verbesserungswürdig ist nur die Lautstärke unter voller Last. Schön wäre zudem ein USB-C-Port an der Front des Rechners. n

AGENTIC AI

ALS STRATEGISCHER BAUSTEIN

Während der Markt mit agentenbasierten Lösungen überflutet wird, bleibt die Frage: Wo entsteht echter Mehrwert? Der IT-Dienstleister Cancom will mit seinem Ansatz „Agentic AI for KPI“ zeigen, dass Agenten nicht nur faszinierende Spielzeuge sind, sondern konkrete Unternehmensziele messbar voranbringen können. | Alexander Siegert

Wenn bahnbrechende Technologien Produktivitätsexplosionen versprechen, sieht die Realität häufig anders aus: Implementierungen dauern Jahre, Projekte sprengen Budgets, viele Systeme scheitern kläglich. Folgen KI-Agenten einem typischen Muster technologischer Innovationen: kurzfristig überschätzt, langfristig unterschätzt? „KI-Agenten sind nur dann überbewertet, wenn man der Illusion erliegt, out of the box, ohne viel Trainingsaufwand und das Implementieren einer großen Herstellerlösung, komplette menschliche Arbeitsplätze durchzuautomatisieren“, erklärt Sinan Tankaz, Director Digital Solutions & AI, im Rahmen der Cancom Live in München. Sein Leitsatz lautet: „Keine Agenten-Implementierung ohne unternehmerische Kennziffern – KPIs.“ „Agentic AI for KPI“ bei Cancom ist mehr als ein technisches Framework. Das Konzept verbindet jede Agenteninteraktion mit konkreten, messbaren Unternehmenszielen wie Produktivität, Kosten, Kundenzufriedenheit oder Qualität. KI-Einsätze werden damit nicht isoliert betrachtet, sondern direkt auf ihren Beitrag zum Geschäftserfolg geprüft. Laut den Marktanalysten von McKinsey setzen rund 80 Prozent der Unternehmen generative KI ein, doch ebenso viele berichten von keinem spürbaren Ergebnis für die Bilanz. Mit dem KPI-basierten Ansatz soll sich dieses Verhältnis umkehren.

Tankaz spricht in diesem Zusammenhang vom „German AI Miracle“. Unternehmen, die Agentic AI gezielt auf betriebswirtschaftliche Kennziffern ausrichten, erzielen nicht nur Effizienzsteigerungen, sondern gewinnen nachweislich Marktanteile zurück. Beispiele zeigen, wie das in der Praxis funktioniert. „Das Onboarding neuer Mitarbeiter dauert häufig ein bis zwei Tage. Mit Agentic AI lässt sich dieser Prozess auf etwa zwei Stunden verkürzen“, so Tankaz. Auch im Kundensupport zeigen sich deutliche Effizienzgewinne: „In Projekten mit Tausenden Kundeninteraktionen über Telefon und E-Mail können wir mit KI-Agenten im First-Level-Support in bestimmten Nischen bis zu 70 Prozent Automatisierung erreichen. Das ist ohne Zweifel ein Schritt in Richtung ‚Next Big Thing‘.“

In der Produktionsplanung kombinieren lernende Agenten täglich Lieferanten-, Maschinen- und Logistikdaten neu und schlagen den Planern automatisch optimierte Auftragsreihenfolgen vor. Das erhöhe die Gesamteffektivität der Anlagen um bis zu zehn Prozent. Auch in der Rechnungsverarbeitung unterstützen Agenten durch Klassifikationsmodelle, die Komplexität und Korrekturbedarf vorhersagen und dadurch die Bearbeitung beschleunigen.

Etabliert haben sich inzwischen Frameworks und standardisierte Protokolle wie Model Context Protocol (MCP) oder

Agent-to-Agent (A2A), die es mehreren Agenten ermöglichen, miteinander zu kommunizieren.

„Die technische Verbindung vieler KI-Agenten ist nicht die eigentliche Herausforderung. Wesentlich schwieriger ist es, eine einheitliche Governance über alle Agenten hinweg zu etablieren“, so Tankaz. Es genügt nicht, KI-Agenten in bestehende Workflows einzubauen. Unternehmen müssen einen Rahmen schaffen, in dem spezialisierte und standardisierte Agenten zusammenarbeiten und Risiken beherrschbar bleiben.

Auch organisatorisch ist Wandel erforderlich. Vertrauen, Akzeptanz und eine klare Steuerung der Agentenautono-

mie sind entscheidend, um unkontrolliertes Wachstum zu verhindern. Wichtig ist, die richtige Balance zwischen Automatisierung und menschlicher Kontrolle zu finden. Aufgaben, die mit natürlicher Sprache gelöst werden können, sollten daraufhin geprüft werden, ob sie sich durch KI unterstützen lassen. Tankaz betont zudem die Bedeutung Digitaler Souveränität. Während Hyperscaler aus den USA und China ihre AgenticAI-Lösungen global ausrollen, müsse Europa eigene Strukturen aufbauen. „Wir müssen Unternehmen garantieren, dass ihre Systeme nicht von außen abschaltbar sind.“ Der Aufbau einer europäischen Agentic-AI-Infrastruktur sei daher nicht nur eine technologische, sondern auch eine volkswirtschaftliche Notwendigkeit.

„Uns geht langsam der volkswirtschaftliche Puffer aus, wenn wir immer mehr digitale Kerninfrastruktur nicht bei uns haben. Wenn Agentic AI zu einem zentralen Bestandteil der Produktentwicklung wird und wir sie ausschließlich als Service aus den USA oder China beziehen, werden wir in eben dieser Produktentwicklung hinter anderen zurückbleiben“, so der CancomExperte.

Agentic AI ist nicht das Ende menschlicher Arbeit, sondern der Beginn einer neuen Form der Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine. Unternehmen, die frühzeitig in Governance, Transparenz und messbare Ziele investieren, sichern sich nicht nur technologische Vorteile, sondern auch ihre Digitale Souveränität im globalen Wettbewerb. n

Sinan Tankaz, Director Digital Solutions and AI

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PANELDISCUSSION

Wachstum in der Krise: Stabilität oder Aufbruch?

Sandra Balz, Vorständin, kiwiko eG

Christian Gäbel, Geschäftsführer, pco GmbH & Co. KG Holger Kämmerer, Geschäftsführer, ATD GmbH Andreas Prenneis, Mitglied des Vorstands, adesso SE

Moderation: Sylvia Lösel, Chefredakteurin, IT-BUSINESS

WAS SIND DIE GAMECHANGER 2026?

Channel Trends 2026+: Zukunftspotenziale für MSPs & Systemhäuser

Tatjana Wismeth, Head of Distribution & Supply Chain Intelligence, NIQ/GfK

AI Act – Mythos oder Wahrheit?

Dr. Jens Eckhardt, Rechtsanwalt und Gründungspartner, pitc legal

Die härteste Währung in der Transformation? Vertrauen.

Dr. Sven Fürth, CFO, netgo Group GmbH

SoverAIgn. Secure. Smart. – Digitalisierung in allen Tiefen!

Dr. Maximilian Ahrens, Managing Director T Digital, Deutsche Telekom Geschäftskunden GmbH

KI-Wertschöpfung 2026: Souveränität gewinnen, Hyperscaler meistern, Prozesse transformieren

Silvio Kleesattel, CTO, Skaylink

KEYNOTES

Vom Hype zur Handlung: Warum 2025 das Jahr ist, in dem KI endlich aus den Labs in die Realität der IT-Dienstleister kommt

Thorsten Raquet, CEO, Public Cloud Group

CHANNELBLITZLICHTER

WINDOWS 11, ELEKTROSCHROTT ABER WENIGER

Windows 10 ist ausgelaufen, und ursprüngliche Hardware kann durch die Anforderungen von Windows 11 auf einen Schlag veraltet sein. Oneclick und Exoscale bieten nun Desktop-as-a-ServiceLösungen (DaaS) für Windows 11 an. So lasse sich bestehende Hardware weiterverwenden. Allerdings muss auch dann auf

Windows 11 zwingt zu kostspieligen Hardware-Upgrades. Oneclick und Exoscale wollen einen Ausweg bieten: Windows 11 als Desktop-as-a-Service aus der Cloud. Die Datenverarbeitung und der Support erfolgen DSGVO-konform aus europäischen Rechenzentren und alte Hardware wird zum Zugangsterminal. | Natalie Forell

das verwendete Betriebssystem geachtet werden. Die Nutzung eines ungesicherten Windows 10 PCs, um auf ein virtuell bereitgestelltes Windows 11 zuzugreifen, birgt große Risiken“, warnt Sven Langenfeld, Geschäftsführer Scimus Langenfelder & Helber.

Oneclick auf Exoscale, einer europäischen Cloud, ermöglicht Windows-11-Cloud-

Veraltete Computer erfüllen die Windows-11-Anforderungen oft nicht. Mit Cloud-basierter Virtualisierung aus einer europäischen Cloud wollen Exoscale und Oneclick Kosten und Aufwand sparen.

Arbeitsplätze und das ausschließlich in Europa. Pascal Poschenrieder, Chief Technology Officer bei Oneclick, betont: „Wir adressieren die drängenden Herausforderungen des Windows-10-End-of-Life mit einer Plattform, die Leistung, Sicherheit und Nachhaltigkeit vereint.“ Die Bereitstellung der vorkonfigurierten Cloud-Infrastruktur läuft komplett automatisch. Im Lösungspaket enthalten sind zusätzlich Einrichtung, Serverschutz und Backup. Laut den Anbietern ist das aktuell die einzig komplett europäische Windows11-DaaS-Gesamtlösung: Hosting und Service finden ebenfalls in europäischen Rechenzentren statt.

Windows 11 verlangt moderne HardwareSicherheitsfeatures wie Trusted-PlatformModule (TPM 2.0) und Secure Boot. Altgeräte können diesen Anforderungen oft nicht nachkommen, und für einen Umstieg auf Windows 11 bedeutet das neue

Die Pakete mit Windows 11 möchten beide Unternehmen möglichst transparent, flexibel und DSGVOkonform halten. Als Beispiel nennt Oneclick drei Preis-Pakete: ab 49,90€, ab 59,90€ und ab 69,90€.

Multi-Session vs. Single-Session:

Bei Desktop-as-a-Service gibt es zwei Modelle: Single-Session (eine VM pro User) und Multi-Session (mehrere User teilen sich eine VM in getrennten Sitzungen). Multi-Session ist meist günstiger, da eine VM mehrere User ermöglicht, bietet aber weniger Individualisierung und geteilte Ressourcen. Microsoft erlaubt Multi-Sessions für Windows 10 und 11 ausschließlich in Azure oder stellt sie für On-premises-Infrastrukturen mit Azure Local bereit. Andere CloudProvider können diese Technologie nicht nutzen und müssen auf SingleSessions ausweichen. Dadurch werden DaaS-Angebote außerhalb von Azure etwas teurer, da mehr physische Hardware nötig ist.

Kosten sowie zusätzlichen Elektroschrott. In virtuellen Maschinen sind diese Anforderungen virtuell erfüllt – so können alte Notebooks und PCs als reine Zugangsclients weitergenutzt werden, obwohl sie lokal kein Windows 11 ausführen könnten. Die Cloud-Infrastruktur von Exoscale kommt diesen Herausforderungen entgegen und bietet neben einer dedizierten Hypervisor-Technologie auch vTPM 2.0, Secure Boot und ein zentrales ImageManagement. Die Performance für GPU und Storage richtet sich nach Instanztyp und Standort. Nach Angaben des Anbieters gibt es hierfür keine Drosselungen. Mit ihrer gleichnamigen Plattform ermöglicht Oneclick dazu den Zugriff von sämtlichen Endgeräten (z. B. Mac- oder Linux-Clients), entweder durch den lokal installierten Client direkt über ein Secure Gateway oder über einen Webbrowser durch Secure Streaming.

Die neue Lösung ist mit unterschiedlichen Funktionen wie unter anderem Microsoft Defender, Microsoft 365 oder Intune kompatibel und funktioniert auch in hybriden Infrastrukturen. „Diese Kooperation unterstreicht unser Engagement für Datensouveränität und ermöglicht es Unternehmen, ihre IT-Infrastruktur modern und effizient zu gestalten, ohne Kompromisse bei Sicherheit und Compliance einzugehen“, so Antoine Coetsier, Chief Operating Officer bei Exoscale.

Ein weiteres Problem stellt die Lizenzierung dar. Multi-Sessions sind derzeit

ausschließlich auf Azure beschränkt. Oneclick und Exoscale setzen daher auf Single-Session-Desktops. Die Nutzungsrechte werden pro Nutzer über Virtual Desktop Access (VDA) lizenziert, wobei Oneclick diese als Cloud Solution Provider (CSP) bereitstellt – entweder in bestehende Microsoft-Tenants des Kunden oder als neuen Tenant über Oneclick als CSP-Direct-Partner. Die Lizenzierung selbst erfolgt per User und nicht per VM.

Oneclick arbeitet über den Channel sowie direkt mit den Endkunden. Bereits zehn Cloud-Provider sind in die Plattform integriert, wobei nach eigenen Angaben von Oneclick nur Exoscale in der Lage ist, das DaaS-Angebot in diesem Umfang bereitzustellen. Auch wenn die Lösung nur mit beiden Unternehmen gemeinsam funktioniert, gibt es für Kunden nur einen Vertrag mit einer Rechnung sowie einem Ansprechpartner. Das läuft vorrangig über den Service von Oneclick. Die ExoscaleCloud ist momentan an acht Standorten verfügbar, wobei der Fokus bisher auf Ost-Europa lag: Frankfurt, Genf, München, Sofia, Zagreb, Zürich und zwei Standorte in Wien. Im kommenden Jahr ist schließlich eine Ausbreitung geplant, so dass auch mehr Kunden in West-Europa die Lösung beziehen können. Auch wenn die Lösung nur mit beiden Unternehmen gemeinsam funktioniert, gibt es für Kunden nur einen Vertrag mit einer Rechnung sowie einem Ansprechpartner. Das läuft vorrangig über den Service von Oneclick. n

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Jens Reich und Claudio Serrano (beide IONOS) zeichneten ihre Partner in verschiedenen Kataegorien mit dem Partner Award 2025 aus.

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Unter dem Motto „Deutsche Cloud. Sicher. Souverän. Jetzt.“ gab es beim IONOS Partner Summit 2025 interessante Keynotes, spannende Impulse und Einblicke „hinter die Kulissen“ rund um Digitale Souveranität und KI. | Stephanie Steen

Der Channel trifft sich bei IONOS: (v. l.) Tim Kartali (IONOS), Sandra Balz (Kiwiko), Hendrik Flierman (Swissbit)

Emily Raidt (IONOS), Stephanie Steen (IT-BUSINESS) und Julian Stimpfl (IONOS) freuen sich über die tolle Zusammenarbeit.

KI und Digitale Souveränität in Europa – ein spannendes Thema mit Leif Lundbaek (Noxtua), Bernd Holtwick (Hochtief) und Andreas Nauerz (IONOS).

Zukunftsforscher Kai Gondlach referierte über 2050 – Die Zukunft ist heute.

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Das BenQ-Team feiert 25 Jahre BenQ Deutschland.

Weitere Impressionen gibt es hier im Video:

BENQ FEIERT 25-JÄHRIGES JUBILÄUM

BenQ Deutschland ist 25 Jahre alt geworden – und dieses besondere Jubiläum wurde groß gefeiert. Mit rund 100 Gästen gab es im Bottroper „Lokschuppen“ eine Zeitreise durch die letzten 25 Jahre, ein leckeres Gala-Dinner, und Stand-upComedian Markus Krebs beglückte das Publikum mit seinem ruhrpott-typischen Humor. Bis in die Nacht hinein wurde getanzt und gefeiert. | Stephanie Steen

BenQ-Geschäftsführer Volkan Weissenberg freut sich über 25 Jahre erfolgreiche Partnerschaft mit den IT-BUSINESS-Medien, vertreten durch Lilli Kos (l.) und Stephanie Steen.

Auch der Distributor Ingram gratuliert zum 25-jährigen Jubiläum: (v. l.) Marco Kampmeyer, Hülya Schimanski und Volkan Weissenberg (alle BenQ) mit André Stute und Miladin Zivanovic (Ingram)

Extra aus Hamburg angereist war das Kern & Stelly Team.

Die drei Ladies haben allen Grund zu feiern! Danke für die super Organisation an (v. l.) Sarah Wilhelm, Agnes Juliano und Hülya Schimanski.

Überraschung des Abends war der Stand-up-Comedian Markus

Mehr Bilder unter: https://voge.ly/25-Jahre-BenQ/

Tolle Atmosphäre im Bottroper Lokschuppen
Krebs.

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