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Unser Ziel - Frühling 2018

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Frühjahr 2018

UNSER ZIEL

Zeitschrift für Partner & Freunde der José Carreras Leukämie-Stiftung

Liebe Freunde und ­Förderer, über 3,2 Millionen Euro für den Kampf gegen Leukämie und verwandte Blutkrankheiten – das Spendenergebnis der 23. José Carreras Gala hat wieder alle unsere Erwartungen übertroffen. Jeder Euro hilft, Leben zu retten und Leid zu lindern, deshalb kann ich Ihnen für Ihre großartige und nachhaltige Unterstützung gar nicht genug danken. Auch in dieser Ausgabe unserer Förderer-Zeitschrift „UNSER ZIEL“ erklären wir, welche Forschungs- und Sozialprojekte wir unterstützen. Und wir berichten, mit welchen schönen Initiativen Sie uns helfen und wie Patienten und deren Familien den Kampf gegen Leukämie aufnehmen. Besonders beeindruckend war für mich die Begegnung mit der kleinen Ismini, die ich im Vorfeld der 23. José Carreras Gala auf der Isolierstation des Universitätsklinikums Frankfurt besuchen durfte. Sie empfing mich mit einem wunderschönen Lächeln und strahlte einen Optimismus aus, der einfach nur ansteckend ist. Ich hoffe, dass der große Kampf der kleinen Ismini auch anderen Patienten hilft, nie den Mut zu verlieren und am Ende die Krankheit zu besiegen. Mittlerweile laufen bereits die Planungen für die nächste José Carreras Gala auf Hochtouren. Auch in diesem Jahr werden wir in München zu Gast sein, und zwar am 12. Dezember 2018. In den kommenden Wochen und Monaten werden wir Sie über die weiteren Details informieren. Versprechen kann ich schon jetzt: Es wird ein wunderbarer Abend - dank meiner vielen internationalen und nationalen Künstlerfreunde. Und insbesondere Dank Ihnen – unserem treuen und großzügigen Publikum. Vielen Dank Ihr

José Carreras

Ismini, Intensivstation am Universitätsklinikum der Johann-Wolfgang-Goethe Universität Frankfurt am Main, November 2017

Stille Heldin

Der große Kampf der kleinen Ismini Sie war eine der stillen Helden der 23. José Carreras Gala: Seit Monaten kämpft die 11-jährige Ismini auf der Isolierstation des Uniklinikums Frankfurt gegen die Leukämie. Lesen Sie mehr auf den Seiten 8 und 9.

Termin steht:

24. José Carreras Gala am 12. Dezember 2018, live aus München bei SAT.1 Gold


Veranstaltungskalender der José Carreras ­Leukämie-Stiftung (Stand: 08.03.2018) Aktualisierung unter: www.carreras-stiftung.de 12. bis 18. Mai 2018 José Carreras Yacht Törn, Mallorca. In Kooperation mit Lars Liewald, yachtschulemallorca.com 06. Juli 2018 Benefizkonzert „Lieder der Liebe, Lieder der Lausitz“ Aus Anlass des Todes von Dr. Michael Lang, Spremberg

#ichfürdich

Aktionen für den guten Zweck

Die José Carreras Leukämie-Stiftung hat das Waldpiratencamp in den vergangenen 18 jahren mit bislang fast 1,2 Mio. Euro gefördert. Damit wurden jungen Patienten mit Leukämie oder anderen Krebserkrankungen sowie deren Geschwistern knapp 6.700 Aufenthaltstage im Waldpiratencamp der Deutschen Kinderkrebsstiftung ermöglicht.

Immer wieder bewegt uns das Mitgefühl unserer Mitmenschen für Kranke. Mit viel Einsatz und kreativen Ideen unterstützen sie uns bei unserem großen Ziel.

07. Juli 2018 3. José Carreras Golf-Cup Margarethenhof, Tegernsee 29. Juli - 04. August 2018 8. Philipp Lahm Sommercamp für junge Leukämiepatienten, Maxhofen August 2018 Stars in der Manege In Kooperation mit Circus Krone, Ort noch offen (in Planung) 08. September 2018 Veranstalter: Menschen für Kinder e.V., Benefiz-Radtour, Wetzlar 12. Dezember 2018 24. José Carreras Gala, München

Impressum UNSER ZIEL ist eine kostenfreie Zeitschrift für Förderer und Freunde des DJCLS e.V. V.i.S.d.P.: Dr. Gabriele Kröner (Geschäftsführender Vorstand)

Redaktion: Dr. Gabriele Kröner, Lara Kröner, Torsten Fricke Layout: Rapture Design, Beatrix Schmitt, Stadtbergen

Fotos DJCLS: Torsten Fricke, John Farr, API, SchneiderPress, Bernd Hassenjürgen, Uniklinikum Regensburg, Peter Weber / Uniklinikum Tübingen Druck: Sattler Direct Mail GmbH, Hildesheim

Herausgeber und Verleger: Deutsche José Carreras Leukämie-­Stiftung e.V. im Text genannt: José Carreras Leukämie-Stiftung Erscheinungsweise: Halbjährlich Ausgabe: I, 2018

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Felix (li.) mit seinem Bruder Max, Kamp-Lintfort 2017

Spontane Konzerte auf dem Weihnachtsmarkt Der 10-jährige Max und der 8-jährige Felix sahen einen Flyer der José Carreras Leukämie-Stiftung und beschlossen auch etwas für den guten Zweck tun. Spontan nahmen sie ihre Geigen mit auf den Weihnachtsmarkt in Kamp-Lintfort und spielten trotz

Schnee und Kälte den Besuchern des Weihnachtsmarktes vor. Mit ihren fünf Konzerten haben die beiden Brüder eine Spende in Höhe von über 143 Euro gesammelt. Wir sagen Danke für diesen tapferen Einsatz.

Die José Carreras Leukämie-Stiftung dankt allen Initiativen für die tollen Ideen und Unterstützung! Infos, wie man selbst ein Engagement planen kann, finden Sie auf Seite 27.


Aerobic Marathon Bereits zum 12. Mal (!) veranstaltete ­Beate Keller aus Pleinfeld ihren alljährlichen Benefiz-Aerobicmarathon zugunsten leukämiekranker Menschen. Im Dezember konnte sie mithilfe von über 100 Teilnehmern einen neuen Spendenrekord in Höhe von 6330 Euro aufstellen. Dank des sportlichen Engagements und den zahlreichen Spenden konnten in den letzten Jahren bereits über 45.000 Euro gesammelt werden. Vielen Dank für dieses treue Engagement!

Frühstücksbrettchen für den guten Zweck

Jimmy Ng von Brews Lee Coffee mit Terence Wu

Das Brews Lee Coffee aus Bonn hat gemeinsam mit dem Künstler Terence Wu aus Hongkong eine Spendenaktion gegen Leukämie gestartet. An mehreren Tagen verzierte der Künstler mit der sogenannten Woodburning-Technik einzigartig gestaltete Frühstückbrettchen. Gegen eine Spende konnte jeder seine individuellen Wünsche zum Design abgeben und ein Frühstücksbrett erhalten. Dank diesem künstlerischen Engagement wurden 280 Euro gesammelt.

Dr. Silke Altmann (re.) begrüßt zu einer musikalischen Vernissage

Seminarfachgruppe: Akute Lymphatische Leukämie

Konzertabend mit Vernissage

Die drei Abiturientinnen Rebecca, Nicole und Lucy beschlossen in ihrer Seminararbeit über die José Carreras Leukämie-Stiftung zu berichten. Ihr Ziel war nicht nur die Arbeit der Stiftung vorzustellen, sondern vor allem andere Jugendliche für das Thema Blutkrebs zu sensibilisieren. Im Februar kamen bei der großen Abschlusspräsentation 273 Euro an Spenden zusammen. Wir danken Euch für diese tolle Unterstützung und wünschen Euch viel Erfolg beim Abi!

Bereits zum zweiten Mal lud Dr. Silke Altmann in ihre Praxis in Ribnitz-Damgarten, Mecklenburg-Vorpommern ein. Dort fand ein Kammerkonzert von Meisterschülern der Hochschule für Musik und Theater Rostock statt. Neben musikalischen Klängen gab es auch künstlerische Vielfalt: Die Künstlerin Regine Kuschke stellte einige ihrer Bilder im Rahmen einer Vernissage aus. An diesem Abend konnten 1.200 Euro zugunsten der José Carreras Leukämie-Stiftung gesammelt werden.

V.l.n.r.: Rebecca Bischof, Lucy Wassermann und Nicole Vogl

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Liebe Freunde und Förderer der José Carreras Leukämie-Stiftung, in diesem Heft widmen wir unseren Schwerpunkt ­„Wissenswertes“ der Stammzelle als kleines Wunderwerk, bedenkt man welche unterschiedlichen Entwicklungswege eine solche Ursprungs-Zelle einschlagen kann. Ich bin persönlich immer tief beeindruckt, was sich die Natur alles an Vielfalt ausgedacht hat und wie diese Systeme ineinandergreifen. Die Zelle ist eine fundamentale biologische Organisi­ tionseinheit, aus der nahezu alle bekannten Lebewesen aufgebaut sind. Zellen sind die kleinsten Einheiten des Lebens; sie sind autonom zur Reproduktion sowie Selbsterhaltung fähig und können sich während ihrer Entwicklung differenzieren. Sie haben einen mittleren Durchmesser von ca. 0,1-0,01 mm, können aber – wie ­beispielsweise Nervenzellen auch – bis über 1 m lang ­werden. Im Jahrzehnt zwischen 1830 und 1840 war die Erkenntnis von der Zelle als dem universellen Baustein aller Organismen gereift. Johann Evangelista Purkinje (1787 - 1869), Robert Brown (1773 - 1858), Matthias Jakob Schleiden (1804 - 1881) sowie T­ heodor Schwann (1810 - 1882) gelten als die Begründer der „­ Zelltheorie“. Erst Rudolf Virchow (1821 - 1902) verhalf schließlich der Erkenntnis zum Durchbruch, dass Zellen immer wieder nur aus Zellen hervorgehen können. Sein berühmter Satz „omnis cellula e cellula“ erschien zum ersten Male im Jahre 1855 in einem Aufsatz. So vielfältig wie die Zellen in unserem Organismus, der Tier- und Pflanzenwelt, sind auch die Geschichten, die wir in unserem Heft vorstellen. Schwere Schicksale mit gütlichem Ausgang oder Hoffnung, aber auch Scheitern. Und Initiativen von Freunden und Förderern der Stiftung, für die wir so dankbar sind. Denn ohne diese Unterstützung könnten wir unseren satzungsgemäßen Auftrag nicht erfüllen und keine wichtigen und innovativen Projekte aufsetzen, die uns gemeinsam weiter voranbringen. Seit der Gründung der José Carreras Leukämie-Stiftung sind es nunmehr bereits über 1.200 Projekte. Vielen Dank Ihnen allen für Ihr Interesse und Ihre ­Mitwirkung,

Dr. Gabriele Kröner

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Wissenswertes

„Die Stammzelle“ Dr. Marcus Buschbeck forscht seit 2015 am „Josep Carreras Leukaemia Research Institute“ in Barcelona. Zuvor arbeitete der Stammzellenexperte am Max Planck Institut für Biochemie, an der ­Universität von Oxford, am „Center of Genomic ­Regulation“ und am Institut für Personalisierte Krebsmedizin.

Dr. Marcus Buschbeck

Herr Dr. Buschbeck, was genau sind Stammzellen? Stammzellen sind Zellen, die in der Lage sind alle anderen Zellen eines Lebewesens oder eines Organes zu bilden. Man spricht von Differenzierung. So besteht zum Beispiel unser Blut aus roten und vielen verschiedenen weissen Blutzellen, welche alle von den gleichen Stammzellen im Knochenmark abstammen. Wie funktioniert der Regelmechanismus in einer Stammzelle? Woher weiß die Stammzelle eigentlich, an welchem Ort im Körper sie was werden bzw. welche Funktion übernehmen soll? Es ist unheimlich faszinierend zu bedenken, dass unsere Stammzellen unser ganzes Leben lang hervorragende Arbeit leisten. Alle hundert Tage ist unser gesamtes Blut erneuert, alle zwei Wochen haben wir neue Haut. Letzteres sieht man vor allem dann besonders gut, wenn kleine Wunden oder Sonnenbrände heilen. Wie genau Stammzellen reguliert werden und was bei manchen Krankheiten dabei schief läuft, sind wichtige Themen, um die sich die Forschung aktuell kümmert. In Ihrer wissenschaftlichen Forschung fokussieren Sie sich derzeit auf sogenannte hämatopoetische Stammzellen, also auf jene Stammzellen, die für die Bildung aller Zellen des Blutes zuständig sind. Faszinierend ist, dass sich eine multipotente Mutterstammzelle bei hämatopoetischen


Stammzellen in zwei Tochterdiese zwei Meter in der Zelle stammzellen teilt, die dann verpackt werden. Mann kann sich völlig unterschiedlich sich das vorstellen, wie bei weiterentwickeln. Können 10.000 Büchern, die man auf Sie uns erklären, was Mutter ganz verschiedene Weise in Natur damit bewirkt? eine Bibliothek einräumen Mit der kontinuierlichen Erkann. Jene Bücher, die man neuerung unserer Blutzellen braucht sind aufgeklappt gewährleistet der Körper, dass in der Auslage und jene die unser Blut seine wichtigen man sicher nicht mehr liest, Aufgaben unser Leben lang werden in Kisten verstaut. erfüllen kann. Rote Blutzellen transportieren Sauerstoff von Die Stammzellentransplander Lunge zu allen Organen Dr. Marcus Buschbeck (Dritter von links) und seine Arbeitsgruppe am Josep tation ist für viele KrebspaCarreras Leukamia Research Institut, Barcelona unseres Körpers und die vertienten oft die letzte Rettung. schiedenen weißen Blutzellen Wie geht dieser Eingriff sind zum Beispiel für die Immunabwehr verantwortlich. Wir vonstatten? Ist dieser Eingriff für den Spender mit einem wissen heute, dass dies in mehreren Schritten geschieht. So Risiko verbunden? bilden die Stammzellen zunächst verschiedene VorläuferzelWenn sich Gene in Blutstammzellen krankhaft verändern, len, die eingeschränkte Entwicklungsmöglichkeiten haben. kann Leukämie entstehen. Das heißt, es werden Zellen gebildet, welche nicht mehr funktionstüchtig sind und die gesunden Eine große Frage die Forscher derzeit beschäftigt ist die Epiverdrängen. In manchen Fällen kann dann nur eine Stammgenetik. Was genau ist das? zelltransplantation helfen. Dabei werden dem Patienten seine Epigenetik ist die Frage danach wie es möglich ist, dass alle eigenen Blutstammzellen abgetötet und gesunde Stammzellen Zellen unseres Körpers zwar die gleiche genetische Informaeines Spenders gespritzt. Falls alles gut geht, werden diese ihren tion (DNA) haben, diese aber unterschiedlich nutzen könweg ins Knochenmark finden und von nun an gesundes Blut nen, um Bestandteile ganz verschiedener Organe zu werden. für den Patienten produzieren. Damit ist der Patient geheilt. Genauso wichtig ist auch, dass Zellen nicht vergessen, was sie Dieser Eingriff hat allerdings ein hohes Risiko für den Patisind. enten und ist daher nur zu empfehlen, falls es keine anderen Jede Zelle hat zwei Meter DNA. Ein großer Teil der sogeTherapiemöglichkeiten gibt. Für den Spender ist die Entnahme nannten epigenetischen Information liegt darin, wie genau von Knochenmark aus dem Hüftknochen unangenehm und wie jeder noch so kleine klinische Eingriff mit einem gewissen Risiko behaftet. Aber gemessen an dem Risiko, das der Patient Was ist Epigenetik trägt, ist das Risiko für den Spender eher gering. Spender habe die einzigartige Möglichkeit ein Leben zu retten. Die Stammzellentransplantation ist die große Hoffnung im Kampf gegen Leukämie. Bei welchen anderen Erkrankungen könnte sie ebenfalls der Schlüssel für eine erfolgreiche Therapie sein? Im Gegensatz zu anderen Krebserkrankungen ist Leukämie nicht operabel, da sich kranke Zellen im ganzen Körper verteilen. Daher der hohe Stellenwert der Stammzelltransplantation. Patienten anderer Krebserkrankungen können durch eine Operation geheilt werden, solange man den Krebs erkennt bevor er streut. Conrad H. Waddington führte schon vor 80 Jahren den Begriff der Epigenetik ein. Er stellte sich vor, dass eine Stammzelle bei der Differenzierung mehrere Wege einschlagen kann, vergleichbar mit einer Kugel die einen Berg hinunterrollt und letztendlich in einem von vielen Tälern ankommen kann. Jedes Tal entspricht einer spezifischen Zellart. Am Anfang ist die Zelle eine Stammzelle und kann noch alles werden. Je weiter sie runterrollt, desto mehr schränken sich ihre Möglichkeiten ein.

Was fasziniert Sie an Ihrem Forschungsgebiet? Unser Körper ist komplex und funktioniert doch auf wundervolle Weise. Meistens nehmen wir dies nicht wahr bis zu dem Tag, an dem wir erkranken und irgendetwas eben nicht mehr so gut funktioniert. In der Forschung gibt es immer noch so viel über die molekularen Abläufe zu entdecken und dies hilft uns, Gesundheit zu verstehen und Erkrankung zu bekämpfen. Vielen Dank für das Gespräch. Das Interview führte Torsten Fricke

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Ford Mondeo Vignale Hybrid

Moderner Antrieb. Zeitlose Eleganz.

Puren Luxus gibt es jetzt auch mit hochmodernem Hybrid-Antrieb. Der Ford Mondeo Vignale Hybrid vereint zukunftsweisende und umweltschonende Technologien mit elegantem Design und exklusiven Ausstattungshighlights wie die von Hand gesteppten Ledersitze.

Abbildung zeigt Wunschausstattung gegen Mehrpreis. Kraftstoffverbrauch (in l/100 km nach nach VO (EG) 715/2007 und VO (EG) 692/2008 in der jeweils geltenden Fassung): 2,9 (innerorts), 4,7 (außerorts), 4,0 (kombiniert). CO2 -Emissionen: 92 g/km (kombiniert).


José Carreras Best Paper Award

Auszeichnung für Dr. Stefanie Göllner aus Halle Zum zweiten Mal hat die José Carreras Leukämie-Stiftung den José Carreras Best Paper Award ausgelobt. Der mit 10.000 Euro dotierte Award war im Herbst 2016 erstmals ausgeschrieben worden und richtet sich an von der José Carreras Leukämie-Stiftung in der Vergangenheit geförderte Mediziner und andere Forscher aus anderen naturwissenschaftlichen Fachgebieten, die eine wissenschaftliche Arbeit über Leukämie oder eine andere bösartige Blut- oder Knochenmarkerkrankung veröffentlicht haben und deren Publikation in Fachkreisen auf eine möglichst große Resonanz gestoßen ist. Das Preisgeld dient dazu, die wissenschaftliche Forschung des Ausgezeichneten weiter zu unterstützen. Diesjährige Preisträgerin ist nach der Prüfung und Entscheidung durch den Wissenschaftlichen Beirat und Vorstand der José Carreras Leukämie-Stiftung Dr. Stefanie Göllner von der Klinik für Innere Medizin IV am Martin­-LutherUniversitätsklinikum Halle, an der Saale für ihre im Dezember 2016 im Journal Nature Medicine erschienene Arbeit „Loss of the histone methyltransferase EZH2 induces resistance to multiple drugs in acute myeloid leukemia“. 2016 betrug der sogenannte Impact ­Factor von Nature Medicine 29.886. Der 5-­Jahres-Impact Factor liegt bei 32.261. Dr. Gabriele Kröner, Geschäftsführender Vorstand der José Carreras Leukämie-Stiftung: „Bei der Akuten Myeloischen Leukämie (AML) tritt häufig eine Therapieresistenz auf, die zu einer hohen Mortalität bei den Patienten führt. Die Mechanismen, die leukämische Zellen resistent machen, bleiben jedoch weitgehend undefiniert. Das von der José Carreras Leukämie-Stiftung ­geförderte Forschungsprojekt von Dr.  Stefanie Göllner hilft, diesen Mechanismus zu verstehen und neue Therapieansätze zu entwickeln.“ Dr. Stefanie Göllner ist seit Februar

2014 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Klinikum der Martin-Luther-Universität Halle-Saale tätig. Im Fokus ihrer wissenschaftlichen Arbeiten steht die Deregulation epigenetischer Mechanismen in der Pathogenese der Akuten Myeloischen Leukämie. Ihre wissenschaftlichen Schwerpunkte sind die Deregulation DNA-methylierender und Chromatin-modifizierender Proteine in der Pathogene der akuten Leukämie, die Mechanismen der Chemoresistenz und die Identifikation von prognostischen Biomarkern für die akute Leukämie. Die nächste Ausschreibung des José Carreras Best Paper Awards findet im Herbst 2018 statt.

Dr. Stefanie Göllner vom Universitätsklinikum der Martin-Luther-Universität Halle an der Saale

José Carreras-DGHO Promotionsstipendiaten

Drei Stipendien an junge Talente im Kampf gegen bösartige Blutkrankheiten Zusammen mit der deutschen Fachgesellschaft in Erwachsenenmedizin DGHO (Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie) vergibt die José Carreras Leukämie-Stiftung jährlich Promotionsstipendien. Bereits zum sechsten Mal wurden in Berlin am 23. März drei Stipendien an junge Nachwuchswissenschaftler aus Deutschland vergeben. Das José Carreras-DGHO-Promotionsstipendium ist mit jeweils 10.000 Euro dotiert und wird von der José Carreras Leukämie-Stiftung finanziert.

V.l.n.r.: Katharina Petry, Pascal P. Nieper, Vera Köhl, Preisträger 2018

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Patientengeschichte

Ismini: „Mami, wir schaffen das, ich gebe nicht auf.“ Ihr großer Kampf rührte José Carreras und die Zuschauer in der Gala und vor den Fernsehern: Die 11-jährige Ismini ist an Leukämie erkrankt, lässt sich aber trotz zahlreicher Rückschläge ihren Optimismus nicht nehmen und kämpft sich seit nunmehr über drei Jahren zurück ins Leben. Mutter Heike und Tochter Ismini verfolgen jedes Jahr gemeinsam die José Carreras Gala. Um Ismini in dieser schweren Zeit Mut zu machen, hat der Star-Tenor das Mädchen Ende November 2017 im Johann Wolfgang Goethe-Universitätsklinikum Frankfurt besucht. Eine Geschichte, die anderen Patienten Mut machen soll, aufgeschrieben von Isminis Mutter Heike: „Seit dem 27. August 2015 ist nichts mehr wie es einmal war. An diesem Tag überbrachten uns die Ärzte die schlimme Diagnose: Unser Tochter Ismini ist an Leukämie erkrankt. Die Kleine war damals acht Jahre alt. Vor ihrer Erkrankung hatte sie sehr viel Sport gemacht. So liebte sie Radtouren mit der ganzen Familie, doch in letzter Zeit wurde sie schnell müde und kraftlos. Da Ismini über Rückenschmerzen klagte, suchten wir zunächst einen Orthopäden auf. Als dann noch ständige Übelkeit dazu kam, machte ich einen Termin bei unserem Kinderarzt für eine Blutuntersuchung. Den Moment, als mich unser Kinderarzt anrief, werde ich nicht vergessen. Es war ein Donnerstagmorgen, kurz nach 9 Uhr: Verdacht auf Leukämie, ich müsse sofort mit Ismini nach Frankfurt in die Kinderklinik fahren. Ich hoffte auf einen Irrtum, aber verschiedene Tests an der Kinderklinik bestätigten kurze Zeit später den Verdacht: Ismini hat Akute Lymphatische Leukämie (ALL). Für uns brach eine Welt zusammen. In der ersten Woche musste Ismini sich nur übergeben und nahm 11 Kilogramm ab. Ich blieb Tag und Nacht bei ihr, dennoch war es am Anfang schwer für Ismini zu verstehen, warum ausgerechnet sie diese Krank-

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Ismini mit ihrer Mutter.

auch viele andere an Leukämie erkrankte Kinder kennengelernt. Mit einigen hat sich eine Freundschaft entwickelt. Anfangs haben sich noch Isminis alte Freunde gemeldet, aber mit der Zeit wurden die Besuche immer weniger. Nur zwei Freundinnen sind geblieben, die immer für Ismini da waren.

Ismini im Dezember 2014 vor ihrer Erkrankung.

heit bekommen hat. Nach der 3. Woche durften wir die Klinik endlich verlassen, und Ismini versprach uns: „Ich werde es schaffen, egal wie schlimm es wird – ich will leben“. Die Chemotherapie war heftig. Ismini durfte nicht mehr in die Schule und auch keine Freunde mehr daheim empfangen. Sie hielt sich aber an dem Hausunterricht fest – selbst in der Klinik, wenn es ihr schlecht ging. „Es ist das einzige, was mir von meinem alten Leben geblieben ist“, sagte sie uns immer wieder. In der Klinik haben wir

Neben dem Verlust von mehreren Freundinnen litt Ismini unter den Nebenwirkungen der Chemotherapie. Sie konnte nicht mehr laufen, saß im Rollstuhl, hatte Schmerzen und war abgemagert. Hinzu kam eine schlimme Pilzinfektion. Ihr Mund war ganz entzündet und offen, sie konnte mehrmals für drei bis vier Wochen nichts essen, selbst das Trinken von Wasser war schlimm. In den schmerzhaften Kliniktagen war für Ismini die Erzieherin immer ein Lichtblick, die sie mit Spielen und Basteln ablenkte. Nach eineinhalb Jahren Chemotherapie und viele Wochen Klinikaufenthalt hatte Ismini es zunächst geschafft. Sie wurde in die Erhaltungstherapie überwiesen. Wir schöpften Hoffnung, dass wir endlich unser altes Leben zurückbekommen.


Ismini während ihrer Behandlung in der Universitätsklinik der Johann-Wolfgang-Goethe Universität, Frankfurt a. Main.

José Carreras besucht Ismini in Frankfurt, November 2017.

Trotzdem: Bei jeder Blutentnahme, die alle zwei Wochen stattfand, hatten wir Angst und zitterten, bis die Ergebnisse kamen. Fünf Monate lang war Ismini krebsfrei und besuchte wieder die Schule. Dann wurden bei einer Routineuntersuchung wieder Leukämiezellen festgestellt, zwar ganz wenige, aber jedoch messbar. Alle unsere Hoffnungen waren damit wieder zunichte gemacht.

sich. Die Ärzte sahen nur noch eine Chance: Eine Stammzelltransplantation. Und wir hatten Glück. Sehr schnell wurden gleich passende Spender gefunden, und Ismini machte der ganzen Familie Mut: „Mami, wir schaffen es, ich gebe nicht auf.“

Der Krebs war wieder da Wir fuhren mit Ismini in den Urlaub nach Griechenland in der Hoffnung, das Klima, das Meer und die Umgebung würden ihr helfen. Doch der Krebs ging nicht zurück, es bildeten sich mehr und mehr Zellen, die Werte verschlechterten

Am 8. November 2017 erfolgte der lebensrettende Eingriff, Isminis zweiter Geburtstag. Bereits sechs Wochen nach der Transplantation durfte Ismini nach Hause. Die Ärzte sind mit dem Verlauf bislang sehr zufrieden. Sie darf noch nirgends hingehen, nur in die Klinik und zurück, aber sie ist tapfer und geduldig. Nach der 2. Knochenmarkpunktion sind wir sehr zuversichtlich, beide Tests waren bis jetzt ohne Befund. Dennoch: Wir planen nichts und leben jeden Tag, so wie es am besten geht. Alle sind glücklich, dass die Genesung voran schreitet. Ismini kann mittlerweile sogar wieder Sport machen, allerdings nur zu Hause. Und mit Unterstützung ihrer Hauslehrerin holt sie den Schulstoff nach, da sie unbedingt in die 7. Klasse des Gymnasiums versetzt werden will.

Ismini mit ihrem Vater.

Man kann umfallen, n kurz liegen bleiben, dan d muss man aufstehen un weiterkämpfen. Ismini

„Ich bin so glücklich, dass ich dieses inspirierende und lebensfrohe Mädchen treffen durfte. Ismini ist ein Grund mehr für mich, immer weiter zu machen mit meinem Engagement. Wir müssen diese furchtbare Krankheit besiegen. Ich hoffe sehr, dass Ismini es schaffen wird, und ich sie persönlich zur José Carreras Gala in 2018 einladen kann. Ismini ist ein sehr tapferes Mädchen.“ José Carreras

Die entscheidenden 100 Tage nach der Transplantation haben wir bereits überstanden. Wenn wir zurückdenken, wissen wir nicht, wie wir es geschafft haben. Der Weg war steil und steinig. Aber: Man kann umfallen, kurz liegen bleiben, dann muss man aufstehen und weiterkämpfen. Es lohnt sich, und so langsam kehrt unser normales Leben zurück. Und wenn wir doch einen vorsichtigen Blick in die Zukunft wagen: Ismini will unbedingt ein Konzert von Luis Fonsi besuchen und irgendwann einmal Fallschirmspringen. Wir als Eltern hoffen, dass wir ihr diese und viele andere Wünsche bald erfüllen können – dennoch: Es wird noch lange dauern, bis die Angst aus unseren Köpfen verschwunden ist.“

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Standort Düsseldorf, Prof. Gesine Kögler

José Carreras Stammzellbank seit 25 Jahren oft letzte Rettung Die blutbildenden Stammzellen des Nabelschnurblutes sind eine wichtige Spenderquelle für Patienten mit malignen oder genetischen Erkrankungen, die nur durch eine allogene (unverwandte) hämatopoietische Zelltransplantation geheilt werden können. Diese Patienten haben häufig keinen geeigDie Gewinnung und neten HLA (Hu­Spende blutbildender mane Leukozytäre Stammzellen aus dem NaAntigene)– identibelschnurblut wurde 1992 schen verwandten erstmals in Deutschland oder unverwandten für allogenes verwandKnochenmarktes und unverwandtes fremdspender. Die ­Nabelschnurblut in der Gewinnung und Spende blutbildenJosé Carreras Stammder Stammzellen zellbank in Düsseldorf aus dem Nabel­etabliert und wird ­seitdem schnurblut wurde für die Verwendung 1992 erstmals in weltweit für Patienten zur Deutschland für alVerfügung gestellt. logenes verwandtes und unverwandtes Nabelschnurblut in der José Carreras Stammzellbank in Düsseldorf etabliert und wird seitdem für die Verwendung weltweit für Patienten zur Verfügung gestellt. Die José Carreras Stammzellbank in Düsseldorf war nach Gründung der Stiftung eines der ersten Projekte und wurde mit insgesamt zwei Millionen Euro gefördert. Die Stammzellbank arbeitet seit 1992 eng mit der Frauenklinik des Universitätsklinikums Düsseldorf und weiteren 40 Kliniken im Raum NRW und Niedersachen zusammen. Ohne das Engagement des Teams, dem Netzwerk aus Hebammen und Ärzten, wäre das Projekt nicht möglich gewesen. Düsseldorf verwendet nur gespendetes Nabelschnurblut ab der 36. Schwangerschaftswoche mit dem Einverständnis der Spende durch die Mutter. Durch die Düsseldorfer Stammzellbank konnten bisher 1335 Nabelschnurblutpräparate (Stand: März 2018) für Patienten zur Verfügung gestellt werden (84% für Patienten mit Leukämien, 16% für Patienten mit Immundefekten,

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Familie Hey mit Baby Flora, dessen Nabelschnurblut für die José Carreras ­Stammzellbank gespendet wurde

genetischen-und Stoffwechselerkrankungen). Von den über 27.000 bisher gelagerten kryokonservierten Nabelschnurpräparaten sind 444 für Familien, bei denen ein Geschwisterkind an einer Leukämie, Anämie, Thalässämie oder Immundefekt, erkrankt ist. Allerdings sind nur 25% dieser Präparate zum Patienten HLA-identisch, 16 Patienten konnten innerhalb der Familie transplantiert werden. Die Verwendung unverwandter Spenden ist sehr viel häufiger: Inzwischen sind 62% der Patienten Erwachsene, 38% Kinder. Die José Carreras Stammzellbank ist über das NMDP (National

Marrow Donor Programm), die WMDA (World Marrow Donor Association), das internationale Akkreditierungsprogramm NetCord/FACT (Foundation for the Accreditation of Cellular Therapy) und die CBA (Cord Blood Association) sehr gut international mit Stammzellbanken, Transplantationszentren und Forschungseinrichtungen vernetzt. Die Transplantation bei Erwachsen ist erst möglich geworden, seit zwei HLA-verträgliche Nabelschnurbluttransplantate aufgrund der Unreife der Immunzellen im Nabelschnurblut transplantiert werden können. Neben der etablierten klinischen Anwendung gibt es derzeit internationale Studien bei anderen Indikationen wie der Behandlung von Schlaganfall, zerebralen Hirnschäden und Autismus. Die ehemalige Patientin Mary zusammen mit José Carerras bei der Stammzellbank in Düsseldorf


Prof. Julia Hauer

Entstehung der Akuten Lymphatischen Leukämie im Kindesalter

Prof. Julia Hauer

Die Akute Lymphatische Leukämie (ALL) ist die häufigste Krebserkrankung im Kindesalter. Besonders häufig tritt die ALL im Alter von 2-6 Jahren auf. Obwohl die Erkrankung mittlerweile vergleichsweise gut behandelbar ist, ist die ALL eine bedeutende Ursache für Todesfälle im Kindesalter. Trotz mittlerweile sehr guter Behandlungsergebnisse, führt die Gabe von Chemotherapeutika in vielen Fällen zu akuten und chronischen medizinischen Problemen. Vor allem aber schränkt sie das Alltagsleben, Kindergarten und Schulbesuch sowie die soziale Entwicklung der Kinder sehr ein. Die Arbeitsgruppe von Prof. Julia Hauer untersucht aus diesem Grund

die Ursache der ALL im Kindesalter mit dem Ziel, Strategien zu entwickeln, die eine Leukämieentstehung verhindern. Studiert werden Veränderungen des Erbgutes (DNA), sogenannte Mutationen, die das Auftreten einer ALL im Kindesalter zur Folge haben. Diese Mutationen können von den Eltern vererbt sein oder in den betroffenen Kindern neu aufgetreten sein (Auer et al, Leukemia 2013). Besonders interessant ist, dass nicht alle Kinder, die eine solche Veränderung des Erbgutes tragen, an einer Leukämie erkranken. Es sind vermutlich weitere Umweltfaktoren notwendig, die in Kombination mit

einer Veränderung des Erbgutes dazu führen, dass einige dieser Kinder eine ALL entwickeln, andere jedoch gesund bleiben. Mit Unterstützung der José Carreras Leukämie-Stiftung konnte die Arbeitsgruppe um Prof. Julia Hauer zeigen, dass die Exposition gegenüber gängigen Infektionserregern eine ALL auslösen kann. Dies ist jedoch nur dann möglich, wenn bestimmte Veränderungen in der Erbsubstanz vorliegen. Die Bedeutung der Infektionsexposition für die Leukämieentstehung im Kindesalter untersucht die Arbeitsgruppe mit ihren Kooperationspartnern (Rodriguez-Hernandes et al Cancer Research 2017; Martin-Lorenzo et al, Cancer Discovery 2015). Das Ziel ist es, mit diesen Modellen Strategien zu untersuchen, die eine Leukämieentstehung bei Kindern, die durch eine Veränderung der Erbsubstanz eine erhöhte Wahrscheinlichkeit tragen an einer ALL zu erkranken, zu vermeiden.

Förderung Standort ­Düsseldorf gesamt: Fördersumme gesamt: rund 4,1 Mio. Euro Anzahl Projekte gesamt

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Anzahl laufende Projekte

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José Carreras Gala erzielt über „Es war ein wunderbarer Abend, der uns hilft, auch in Zukunft Leben zu retten und Leid zu lindern. Unser Publikum hat uns auch in diesem Jahr wieder großzügig unterstützt. Ich bin überwältigt und sehr dankbar über 3.258.687 Euro Spendenergebnis.“, freut sich José Carreras, Gastgeber und Moderator beim Finale der 23. José Carreras Gala. Dr. Gabriele Kröner, Geschäftsführender Vorstand der José Carreras Leukämie-Stiftung: „Unser großer Dank gilt allen Spendern, Unterstützern sowie den vielen Künstlern, die diesen Erfolg erst möglich gemacht haben. Und natürlich dem TV-Sender Sat.1 Gold aus der ProSiebenSat.1 Media-Gruppe, der die Gala wieder im frei empfangbaren Fernsehen live übertragen hat. Wir freuen uns sehr, dass wir bis zum Ende des Jahres ein Spendenergebnis von 4 Mio. Euro erreicht haben.“ Zum ersten Mal wurde die Live-Sendung aus München gesendet, dem Sitz der Deutschen José Carreras Leukämie-Stiftung. Neben José Carreras führten Nina Eichinger als Co-Moderatorin und Matthias Killing als Panel-Kapitän durch den Abend. Wie gewohnt übernahm Ulrich Meyer die Moderation der Spenden-Nachrichten und Peter Hardenacke die Außen-Moderation mit einer Spendenaktion mit voXXclub vom Schwabinger Weihnachtsmarkt. Zu Gast in der Gala war auch Ex-Fußballweltmeister-Kapitän Philipp Lahm, in dessen Sommercamp alljährlich junge Leukämiepatienten in ihr neues Leben starten und deren Aufenthalt von der José Carreras Leukämie-Stiftung finanziert wird. Bereits am Vortag startete

Katie Melua

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Ausdauersportler Joey Kelly am Schloss Neuschwanstein zu einem 120-Kilometer-Charity-Lauf Richtung Bavaria Studios, um einen Scheck in der Gala zu übergeben. Auch in diesem Jahr war José Carreras von zahlreichen internationalen und nationalen Stars unterstützt worden: Mit dabei Anastacia, David Garrett, Stefanie Heinzmann, Roland Kaiser, Jonas Kaufmann, Katie Melua, Sophie Pacini, Ivy Quainoo, Spider Murphy Gang, voXXclub, Wincent Weiss und Judith Williams.

The Voice of Germany-Gewinnerin Ivy Quainoo

Spider Murphy Gang

Am Spendentelefon saßen Klaus Augenthaler, Martin Gruber, Alexander Hold, Joey Kelly, Miss Germany Soraya Kohlmann, Alexander Kumptner, Dr. Antje Kühnemann, Philipp Lahm, Dieter Landuris, Olaf Malolepski, Sven Martinek, Alexander Mazza, Prinz Leopold von Bayern, Timothy Peach, Simon Pierro, Marcel Remus, Andrea Kaiser, Nicola Tiggeler, Jürgen Tonkel, Elmar Wepper, Sarah Winkhaus, Sonja Kirchberger und Daniela Ziegler. Mit der José Carreras Gala und vielen weiteren Aktionen hat die José Carreras

David Garrett


r 3,2 Millionen Euro

Leukämie-Stiftung bislang über 200 Millionen Euro an Spenden generieren können. „Unsere Ziele sind es, über Leukämie aufzuklären, gegenüber den Patienten und deren Familien Solidarität zu zeigen sowie Forschungs-, Struktur- und Sozialprojekte zu fördern, die Lebenszeit und -qualität schenken“, erklärt Dr. Gabriele Kröner, Geschäftsführender Vorstand der José Carreras Leukämie-Stiftung. Wie wichtig diese Unterstützung ist, belegen die Zahlen. Dr. Gabriele Kröner: „Wir haben in der Therapie signifikante Fortschritte erreicht, vor allem bei der Behand-

Volksband voXXclub

24.

JOSÉ CARRERAS GALA

lung von Kindern. „München war ein herGleichzeitig steigt vorragender Gastgeber, aber unter andeshalb findet die 24. 12. Dezember 2018 derem vor dem José Carreras Gala am Hintergrund der 12. Dezember 2018 20:15 Uhr, höheren Lebenswieder in der bayerilive aus München erwartung die Zahl schen Landeshauptstadt bei SAT.1 Gold der Erkrankungsfälle statt. Ich bin mir sicher, an. Aktuell erkrankt jede dass wir wieder einen emotio12. Minute in Deutschland nalen Abend mit vielen magischen ein Mensch an Leukämie oder einer Momenten und segensreichen Spenden verwandten Blutkrankheit. Und nur eterleben werden“, so José Carreras. was mehr als die Hälfte der betroffenen Die Vorbereitungen für das große Erwachsenen überlebt die Krankheit. Es Charity-Ereignis laufen bereits jetzt auf gibt also noch viel zu tun.“ Hochtouren.

Shootingstar Wincent Weiss

José Carreras mit Pianistin Sophie Pacini und Jonas Kaufmann

Dr. Gabriele Kröner mit Musikproduzent Ralph Siegel und Freundin Laura

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Anastacia: „Ich bewundere José Carreras für sein großes und nachhaltiges Engagement. Er sammelt nicht nur seit über zwei Jahrzehnten Spenden für den Kampf gegen Leukämie, sondern zeigt den Patienten, dass sie mit dieser schweren Erkrankung nicht allein gelassen werden. Dieses Eintreten für Menschen, denen es gerade nicht gut geht, ist wichtig. Auch deshalb unterstütze ich José Carreras sehr gerne.“ David Garrett: „Ich bin seit vielen Jahren Botschafter der José Carreras Leukämie-Stiftung, weil ich sehe, wie wichtig das Engagement von José Carreras für die betroffenen Patienten und deren Familien ist. In den vergangenen zwei Jahrzehnten hat die José Carreras Leukämie-Stiftung allein in Deutschland über 200 Millionen Euro an Spenden generiert und damit die Forschung und weitere Projekte unterstützt. Dadurch konnten bereits viele Leben gerettet und großes Leid verhindert werden.“

Philipp Lahm im Patientengespräch mit Patientenkind Franz, Nina Eichinger und José Carreras

Jonas Kaufmann: „Ich verehre José Carreras als Künstler und als Mensch. José Carreras ist ein wahrer Künstler, der nie halbe Sachen macht. Und er ist ein Überlebenskünstler, der mit einer unglaublichen Energie seine Leukämieerkrankung überstanden und anschließend diese wunderbare Stiftung gegründet hat. Es ist deshalb für mich eine große Ehre, José Carreras als neuer Stiftungsbotschafter zu unterstützen.“ Katie Melua: „Als Tochter eines Herzchirurgen weiß ich, wie dramatisch sich das Leben von einer Sekunde auf die andere ändern kann. Niemand ist vor einer schlimmen Erkrankung gefeit. Ich unterstütze José Carreras gerne, weil ich weiß, wie wichtig und nachhaltig sein Engagement ist. Ich empfinde es als Ehre, die wichtige Arbeit der Stiftung unterstützen zu dürfen.“ Wincent Weiss: „Als Künstler hat man das Privileg, seine Leidenschaft zum Beruf machen zu dürfen. Ich finde es deshalb schön, wenn man mit dieser Leidenschaft auch einen kleinen Teil dazu beitragen kann, eine schlimme Krankheit endlich zu besiegen.“ Roland Kaiser: „Gesundheit ist keine Selbstverständlichkeit. Selbstverständlich

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Schweizer Sängerin Stefanie Heinzmann

sollte es aber sein, dass wir gemeinsam gegen schwere Erkrankungen kämpfen und solidarisch mit den betroffenen Patienten und deren Familien sind. Die Medizin hat in den letzten zwanzig Jahren enorme Fortschritte gemacht. José Carreras, die José Carreras Leukämie-Stiftung sowie die vielen Spender und Unterstützer haben daran einen maßgeblichen Anteil. Diese großartige Mission unterstütze ich gerne.“ Stefanie Heinzmann: „Ich habe selbst schon erfahren, was es bedeutet, wenn der Körper plötzlich nicht mehr mitmacht – auch wenn das kein Vergleich zu einer Leukämie oder einer anderen schwerwiegenden Erkrankung

Schlagerstar Roland Kaiser

war. Über seine Stiftung fördert José Carreras nicht nur den Kampf gegen Leukämie, sondern unterstützt auch die Patienten und deren Familien in dieser schweren Zeit. Als echter Familienmensch unterstütze ich das natürlich besonders gerne.“ Judith Williams: „Ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn einem plötzlich der Boden unter den Füßen wegbricht. Gerade in dieser schwierigen Zeit ist es so wichtig, Menschen zu haben, die einen auffangen. José Carreras ist deshalb als Künstler und Mensch ein Vorbild für mich. Es ist deshalb eine Ehre für mich, diesen unglaublichen Mann in seiner großen Mission zu unterstützen.“


Anastacia mit den Schauspielern Dieter Landuris und Jürgen Tonkel

Dr. Gabriele Kröner (li.) mit dem Schauspielerpaar Timothy Peach und Nicola Tiggeler

Judith Williams mit Ehemann Alexander-Klaus Stecher

iPad-Magier Simon Pierro

José Carreras mit Co-Moderatorin Nina Eichinger (2. von re.), Panel-Kapitän Matthias Killing (re.) und Mitwirkenden im Finale

Unverbindliche Karten­ reservierung für die José ­Carreras Gala 2018 bei der José Carreras LeukämieStiftung, Elisabethstr. 23, 80796 München, per Email unter jcg@­carreras-stiftung. de oder telefonisch unter 089 / 272 904-0.

Elmar Wepper mit Ehefrau Anita

Prinz Leopold von Bayern mit Ehefrau Ursula

Ärztin Dr. Antje-Katrin Kühnemann

Schauspielerin Sonja Kirchberger mit Schauspielkollege Sven Martinek

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„Erfolg entsteht, wenn Kompetenz und Vertrauen sich treffen.“

Der Vermögensverwalter TOP Vermögen AG ist seit mehr als 15 Jahren diskret und mit kontinuierlich guten Ergebnissen als eine der ersten Adressen für anspruchsvolle Privatpersonen und institutionelle Kunden am Starnberger See und darüber hinaus bekannt.

José Carreras hat eigene Wie Sie Ihre den Stiftung grün en – für eine egung setz Mehr in Bew . des Stiftens starke Kultur

mit seiner Stiftung Pionierarbeit geleistet. Auch Hubert Thaler, Vorstand der TOP Vermögen AG, hat bereits mehrere namhafte Stiftungen aufgebaut. Den Leitfaden „Wie Sie Ihre eigene Stiftung gründen“ finden Sie unter www.topvermoegen.de/stiftungsberatung

TOP Vermögen AG Starnberg Maximilianstr. 4b 82319 Starnberg Tel. 08151. 36896 – 0 Fax. 08151.36896 – 21 team@topvermoegen.de www.topvermoegen.de


Aktion #ichfürdich Prominente Glücksschweine erzielen über 20.000 Euro

Wincent Weiss

José Carreras, Anastacia, Katie Melua, David Garrett, Jonas Kaufmann, Philipp Lahm und viele weitere Prominente haben am Rande der 23. José Carreras Gala für den guten Zweck Glücksschweine gestaltet. Die kleinen Kunstwerke wurden jetzt über die Plattform United Charity für den Kampf gegen Leukämie und verwandte Blutkrankheiten versteigert. Dr. Gabriele Kröner, Geschäftsführender Vorstand der José Carreras Leukämie-Stiftung: „Wir haben damit über 20.000 Euro erzielt. Diese schöne Aktion war damit ein grandioser Erfolg. Vielen Dank an unsere prominenten Künstler und an unsere großzügigen Bieter, die jetzt kleine Kunstwerke daheim haben. Jeder Euro hilft, Leben zu retten und Leid zu lindern. Und dafür werden wir auch weiter „schweinderln“.

Anastacia

David Garrett

José Carreras

Katie Melua

voXXclub

Roland Kaiser Judith Williams

Klaus Augenthaler Philipp Lahm

Jonas Kaufmann

Martin Gruber Stefanie Heinzmann

Spider Murphy Gang 17


Aus der Stiftung

Werkstudent Lenny: „Diese Erfahrung war wichtig und hat mich geerdet.“ Lenny Maintz unterstützt als Werksstudent in der Geschäftsstelle der José Carreras Leukämie-­ Stiftung. Im Interview erzählt der 18-jährige, wie er zur Stiftung kam und welche Erfahrungen er bislang gemacht hat.

Werkstudent Lenny Maintz José Carreras Leukämie-Stiftung

Lenny, wie bist du zu der José Carreras Leukämie-Stiftung gekommen? Lenny: Ein Freund hat mir davon erzählt. Ich habe mir gedacht, dass es nach der Schule sicherlich eine gute Erfahrung ist, mal etwas im sozialen Bereich zu machen. Welche Beziehungen hast du mit dem Thema Leukämie? Lenny: Ehrlich gesagt, musste ich das Wort Leukämie erst einmal googeln und mich genau über die Krankheit informieren, bevor ich mich als Werkstudent beworben habe. In meiner Familie und meinem Freundeskreis ist Gott sei Dank niemand betroffen, aber mittlerweile kenne ich natürlich viele Patienten und deren Familien. Was machst du in der Stiftung? Lenny: Als Werkstudent bin ich Mädchen für alles. Mein Aufgabengebiet reicht von Computerarbeiten, wie dem

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Ausarbeiten von Listen, bis hin zu Fahrdiensten während der José Carreras Gala. Wie war dein Einsatz bei der José Carreras Gala? Lenny: José Carreras und die anderen bekannten Künstler hautnah zu erleben, war das Allergrößte für mich. Ich habe mitgefiebert als das Spendenergebnis bekanntgegeben wurde und mich mit dem ganzen Team gefreut, dass wir das Vorjahresergebnis noch einmal verbessern konnten. Es ist schön, Teil eines Teams zu sein, das ein großes Ziel hat: Nämlich Leben zu retten und Leid zu lindern. Wie erlebst du die Begegnungen mit den Patienten? Lenny: Am Anfang war es ein Schock, schwerstkranke Menschen zu sehen, die auf einer Isolierstation um ihr Leben kämpfen. Als normaler 18-jähriger

hatten sich meine Gedanken bislang um Sport, Freizeit und Partys gedreht. Durch die Arbeit für die José Carreras Leukämie-Stiftung erlebe ich jetzt hautnah, dass niemand vor einer schweren Erkrankung gefeit ist und dass sich das Leben von einer Sekunde auf die andere ändern kann. Diese Erfahrung war wichtig und hat mich geerdet. Ich sehe, dass es eben noch andere Dinge im Leben gibt außer Partys und Spaß, obwohl man das Leben natürlich genießen soll. Und ich erlebe auch, dass man diesen schweren Kampf gewinnen kann. Wie schaut deine berufliche Zukunft aus? Lenny: Die Arbeit bei der José Carreras Leukämie-Stiftung hat mir gezeigt, wie wichtig und erfüllend es ist, anderen Menschen beizustehen. Ich kann mir durchaus vorstellen, einen Beruf im sozialen Bereich anzustreben. Das Interview führte Torsten Fricke.


Buchvorstellung

Ich liebe das Leben viel zu sehr

In seinem Buch „Ich liebe das Leben viel zu sehr“ (Originaltitel: „Vampire en pyjama“) erzählt der französische Rockmusiker und Romanautor Mathias Malzieu von dem Jahr, in dem er beinahe an einer lebensbedrohlichen Krankheit gestorben wäre. Nach einem Schwächeanfall wurde bei ihm eine seltene Autoimmunkrankheit festgestellt, die sein Knochenmark beeinträchtigt, sodass er nur noch durch wöchentliche Bluttransfusionen am Leben gehalten werden kann. Schonungslos ehrlich, aber auch voller poetischer Bilder und mit seinem ganz eigenen Humor beschreibt Malzieu, wie er zwischen Leben und Tod schwebte und sich seine Perspektive auf die Bedeutung des Lebens in dieser Zeit vollkommen verändert hat. Nach einem Jahr voller Hoffen und Bangen gelingt schließlich eine Knochenmarkstransplantation. Das Jahr seiner Krankheit sieht Malzieu rückblickend als größtes Abenteuer an, das ihm geholfen hat, sein Leben als einzigartiges Geschenk anzunehmen und täglich neu zu feiern.

Kinder gestalten Schweine Im Rahmen unserer Aktion #ichfürdich haben nicht nur prominente Künstler eigene Schweine gestaltet. Auch Schulklassen haben sich im Rahmen des Unterrichts künstlerisch betätigt und fleißig gemalt und geschmückt. Herzlichen Dank dafür! Sollten auch Sie mit einer Klasse, Jugendgruppe oder in der Familie ebenfalls eigene Schweinchen kreieren wollen, können Sie gerne entsprechende Rohlinge bei uns zu einem Preis von € 15,00 pro Stück erwerben. Wir freuen uns dann auch über Fotos während und nach der Entstehung.

Grundschule Hiddensee

Ich liebe das Leben viel zu sehr

Mathias Malzieu € 16,00 SBN: 978-3-570-58569-6 Erhältlich online oder im Buchhandel

Grundschule an der Manzostraße, München

Auch Sie können helfen. Jeder Cent zählt! „Schwein für Dich“ – Sparen für den guten Zweck Das 9x10 bzw. 15x13 Zentimeter große Sparschwein mit dem Aufdruck #ichfürdich steht für Solidarität mit betroffenen Patienten. Der Reinerlös kommt mit gezielter ­Projektarbeit den Betroffenen zu Gute. Jubiläums-T-Shirt „20 Jahre José Carreras ­Leukämie-Stiftung“ Anlässlich des 20-jährigen Stiftungsjubiläums wurden T-Shirts in limitierter Auflage aufgelegt. Die T-Shirts sind in allen Größen in den Farben navy-blau (m) und weiß (w) erhältlich.

Cap aufsetzen – Zeichen setzen Setzen Sie ein Zeichen (auf) und unterstützen Sie die José Carreras Leukämie-Stiftung. Der Reinerlös geht zu 100 % an die José Carreras Leukämie-Stiftung. Aus Aktionen mit Joey Kelly gibt es zusätzlich eine limitierte Auflage Caps mit der Aufschrift „Joey Kelly & Friends“. Tassen schenken – Hoffnung spenden Machen Sie mit den Stiftungs-Tassen sich und anderen eine Freude und unterstützen Sie mit dem Reinerlös den Kampf gegen Leukämie. Schlüsselanhänger der Solidarität Die weiße Aufschrift auf blauem Filz „Ich für Dich“ mit dem Stiftungslogo ist ein echter Hingucker und setzt ein Zeichen der Solidarität.

Alle Artikel inkl. Versand. Bestellung unter info@carreras-stiftung.de Sparschwein: 15 € (klein) bzw. 25 € (groß) // T-Shirts: 25 € /// Caps: 15 € /// Tassen: 15 € /// Schlüsselanhänger: 3 €

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Partner-Advertorial

Deutschlands beliebtester Händler

Selbstverständlich nachhaltig Nachhaltigkeit ist für dm-drogerie markt kein unternehmerisches Ziel, sondern vielmehr Teil eines Selbstverständnisses. Das bedeutet, es soll für die Mitarbeiter, die Kunden und die Partner tagtäglich erlebbar sein. dm versteht Nachhaltigkeit in vier Dimensionen: ökonomisch, ökologisch, sozial und kulturell. Die kulturellen Aspekte stehen im Zentrum und werden somit als wichtigstes Element betrachtet. Kultur und Bildung ist für dm der

Schlüssel zu jeder nachhaltigen Entwicklung. Bildung liefert Impulse, regt zum Nachdenken über nachhaltiges Handeln an und macht Mut, persönlich Verantwortung zu übernehmen. Den Menschen als Ziel allen Handelns anzuerkennen, bedeutet auch, vorbildlich in die Gesellschaft wirken zu wollen. Für sein nachhaltiges soziales Engagement erhielt das Unternehmen den Deutschen Nachhaltigkeitspreis und den Deutschen Kulturförderpreis. Mit der

Initiative „HelferHerzen – Der dm-Preis für Engagement“ würdigt dm ehrenamtliches Engagement. Gemeinsam mit dem Naturschutzbund Deutschland e. V., dem Deutschen Kinderschutzbund Bundesverband e. V. und der Deutschen UNESCO-Kommission e. V. soll das Vorbild engagierter Menschen in das öffentliche Bewusstsein gerückt werden. Mehr als 20.000 Bürgerinnen, Bürger und Organisationen sind der Aufforderung zur Teilnahme bislang gefolgt.

Auf jeden Einzelnen kommt es an

Gemeinsam nachhaltig handeln und Verantwortung übernehmen Vorsitzenden der dm-Geschäftsführung, Erich Harsch. Der größere Teil des Engagements findet aber in den Fachbereichen und den rund 1.900 dm-Märkten

„Wir interpretieren die Forderung der Weltorganisation UNESCO nach Bildung als einen Kulturauftrag, dem wir als Gemeinschaft nachkommen wollen und der auch das Handeln möglichst vieler Menschen bei dm leitet.“ Erich Harsch, Vorsitzender der dm-Geschäftsführung.

statt. Regelmäßig beraten die Mitarbeiter über den Stand der Wissenschaft und die aktuellen Entwicklungen und initiieren gemeinsame Projekte zu aktuellen Nachhaltigkeitsaspekten.

Erich Harsch, Vorsitzender der dm-Geschäftsführung

Fotos: Jannik Hammes, Alex Stiebriz

Als sozialer Organismus ist ein Unternehmen ein Miteinander von selbstständig handelnden Individuen. Wenn jeder Einzelne die Möglichkeit hat, mit seinen Fähigkeiten und im Einklang mit seinen Bedürfnissen und Aufgaben nachhaltig zu handeln, handelt das Unternehmen insgesamt nachhaltig. Davon ist man bei dm überzeugt. In der Praxis bedeutet es, Nachhaltigkeit beständig ins Bewusstsein der Menschen zu bringen und dann in kleine, handhabbare und täglich umsetzbare Ziele zu übersetzen. Gemeinsam mit seinen Partnern und Kunden geht dm-drogerie markt diesen Weg schon seit vier Jahrzehnten. Kundentreue und langfristige Kooperationen sind demzufolge die Basis, um tatsächlich nachhaltig wirken zu können. Der Nachhaltigkeitsgedanke ist in der gesamten dm-Arbeitsgemeinschaft präsent. Ressortübergreifende Nachhaltigkeitsthemen liegen in der Obhut des


3. José Carreras Golf-Cup

07. Juli 2018 am Margarethenhof, Tegernsee Nach den Erfolgen im Vorjahr laden die José Carreras Leukämie-Stiftung und der Margarethenhof am Samstag, 7. Juli 2018, zum 3. José Carreras Golf-Cup auf den 18-Loch-Platz oberhalb des Tegernsees ein. In den letzten Jahren

gab es prominente Unterstützung von gleich drei Stiftungsbotschaftern: Dem Schauspieler Elmar Wepper und Martin Gruber sowie Diskurs-Olympiasieger Lars Riedel. Nach einem sportlichen Tag wird der

Abend bei einem gemeinsamen Abendessen ausklingen mit der Möglichkeit, besondere Unikate für den guten Zweck zu ersteigern. Anmeldung bis zum 30. Juni 2018 unter event@carreras-­ stiftung.de.

Dr. Gabriele Kröner mit den Schauspielern und Stiftungsbotschaftern Elmar Wepper und Martin Gruber, Tegernsee, Juli 2017.

8. Philipp Lahm Sommercamp für junge Leukämiepatienten

29. Juli bis 04. August 2018 Er ist Weltmeister mit großem Herz: Philipp Lahm lädt zum 8. Mal in Kooperation mit der José Carreras Leukämie-Stiftung junge Leukämiepatienten vom 29. Juli bis 04. August 2018 ins Philipp Lahm Sommercamp nach Oberbayern ein. Unter dem Motto „Entdecke dich und die Welt mit Philipp Lahm“ finden Jungen und Mädchen von 9 bis 12 Jahren, die die Leukämie überwunden haben, spielerisch in der Gemeinschaft den Weg zurück ins Leben. Dabei dürfen sie auch ihren Bruder, ihre Schwester, Freund oder Freundin mit als Begleitung ins Camp nehmen. Auch Geschwisterkinder von verstorbenen Kindern sind eingeladen. Philipp Lahm: „Es freut mich sehr, dass wir dank des Engagements der José Carreras Leukämie-Stiftung wieder vielen jungen Leukämiepatienten die Möglichkeit bieten können, nach der anstrengenden und fordernden medizinischen Behandlung eine Woche lang im Sommercamp unter Gleichgesinnten abzuschalten und Spaß zu haben. Es ist eine große Freude zu erleben, wie diese Kinder in der Woche aufblühen und

neuen Lebensmut fassen.“ José Carreras: „Dass das Philipp Lahm Sommercamp in diesem Sommer zum 8. Mal stattfindet, zeigt, wie nachhaltig das Engagement von Philipp Lahm ist. Er ist nicht nur ein großer Fußballer, sondern auch außerhalb des Platzes als Mensch ein Vorbild.“ Themenschwerpunkte beim 8. Philipp Lahm Sommercamp sind Persönlichkeitsentwicklung, Bewegung und Ernährung. Die Teilnahme ist dank der Spenden für die José Carreras Leukämie-Stiftung für alle Kinder kostenfrei. Anmeldung bis zum 15. Juni unter plsc@carreras-stiftung.de.

Philipp Lahm besucht die Teilnehmer des Sommercamps persönlich

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Ehemalige Patienten

Großes Wiedersehen mit Mira Mira mit ihrem selbst bemalten Schweinchen

Gruppenbild: Mira und das Team der José Carreras Leukämie-Stiftung während ihrem Praktikum im März

Beste Freundinnen: Mira (14) und Aline

Am 19. Februar 2010 erhält die damals erst 6-jährige Mira die Diagnose: Leukämie. Anstatt in die Schule zu gehen wird sie isoliert im Krankenhaus mit einer Chemotherapie behandelt. Sechs Monate nach der Diagnose besucht José Carreras das kleine Mädchen im Universitäts-Klinikum Schwabing in München. Um Mira abzulenken, spielt der Star-Tenor mit ihr Memory, spielt mit den Kuscheltieren. Ein großes Hobby

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von Mira: Malen. Gemeinsam mit José Carreras besucht Mira dann auch noch das Atelier eines Münchner Malers. Trotz Komplikationen, wie einer Blutvergiftung, konnte das Mädchen den Krebs besiegen. 2012 ist die Chemotherapie für Mira erfolgreich beendet. Dank der engagierten Krankenhauslehrerin, hat Mira die ersten Klassen der Grundschule nicht verpasst und kann

zurück zu ihren Freundinnen in die dritte Klasse gehen. Mittlerweile ist Mira 14 Jahre alt und besucht die neunte Klasse einer Realschule. Den Kontakt zu José Carreras und der José Carreras Leukämie-Stiftung hat sie beibehalten. So besuchte sie im Sommer 2015 das Philipp Lahm Sommercamp und seit 2013 jährlich das Waldpiratencamp. Das Camp ist jedes Jahr ein besonders schönes Erlebnis, da


sich dort über die Jahre ein fester Freundeskreis etabliert hat. „Einmal im Jahr treffe ich dort meine Freunde, die ich sonst nicht sehe, da sie in ganz Deutschland verteilt sind.“ Aufgrund des engen Kontaktes zur Stiftung war für Mira auch sofort klar wo sie ihr soziales Schulpraktikum absolvieren möchte: Bei der José Carreras Leukämie-Stiftung. Eine Woche hatte Mira die Möglichkeit die Stiftung zu besuchen und sich ein wenig einzuarbeiten. Hier kann sie einen Blick hinter die Kulissen der Projekte werfen, sehen wie sie entwickelt werden, betreut und auch wie Spendergelder sorgsam verwaltet und Förderausgaben kontrolliert werden.

Mira vor ihrer Erkrankung im Alter von 5 Jahren

Nach ihrem Abschluss möchte sie an die FOS (Fachoberschule) gehen und dort ihr Fachabitur in einem sozialen Bereich machen. Nach ihrer Mittleren Reife möchte Mira jobben, bevor sie ihr Fachabitur macht. „Das Praktikum in einem sozialen Bereich hat mir sehr gefallen. Ich kann mir gut vorstellen nach der 10. Klasse noch einmal in der José Carreras Leukämie-Stiftung zu arbeiten.“ Auch heute malt die 14-jährige genauso gerne wie vor 8 Jahren. Inspiriert von der Aktion #ichfürdich hat sie deshalb ihr eigenes, persönliches Sparschwein bemalt. Das Sparschwein sieht nicht nur besonders aus, sondern hat eine ganz besondere Botschaft: „Ein Schweinchen ist normalerweise rosa. Dieses Schweinchen ist aber auch zur anderen Hälfte blau. Das kann man auch auf Menschen übertragen. Jeder Mensch hat zwei verschiedene Seiten. Man sollte sich nicht von der Gesellschaft unterdrücken lassen und das tun, was man will.“ Neben dem Malen, macht sie gerne Sport, liebt es zu Joggen oder Schwimmen zu gehen. Nach ihrem Praktikum in der Stiftung, geht es für Mira erst einmal in den Urlaub. Mit ihrer besten Freundin Aline und ihrer Familie fährt sie nach Italien. Ihr großer Traum: Mit ihrer Familie nach Amerika ins Disneyworld in Orlando. „Mein Herzenswunsch ist es, einmal nach Amerika zu reisen. Und irgendwann mache ich eine Weltreise. “

José Carreras besuchte Mira im Klinikum Schwabing, Oktober 2010, München

Philipp Lahm Sommercamp: Mira (ganz rechts) im Philipp Lahm Sommercamp 2015

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Nachruf

Trauer um Prof. Michael Pfreundschuh Er war Hoffnungsträger für Millionen von Krebspatienten auf der ganzen Welt, eine Koryphäe auf dem Gebiet der Stammzell-Transplantation in Deutschland und Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande: Jetzt ist Prof. Michael Pfreundschuh, 1949 in Philippsburg-Rheinsheim geboren, tot. Der Direktor der Inneren Medizin I am Universitätsklinikum des Saarlandes in Homburg starb am 5. März 2018 im Alter von 68 Jahren in seinem Haus in Kirrberg. Pfreundschuh studierte in Heidelberg und New York und kam nach Stationen an den Universitäten Hannover und Köln 1991 nach Homburg, wo er sich schnell den Ruf eines Spitzenmediziners und weltweit geschätzten Wissenschaftlers erarbeitete. Renommierte Preise ließen nicht lange auf sich warten. So erhielt er im Jahr 2000 unter anderem den William B. Coley Award für herausragende Forschungsarbeit auf dem Gebiet der Tumorimmunologie, einen der wichtigsten Preise weltweit. Bei der feierlichen Zeremonie an der Fifth Avenue in New York wurde er damals gemeinsam mit seinem Kollegen Mark M. Davis von der berühmten kalifornischen Stanford-Universität geehrt. Pfreundschuh war der erste Deutsche, dem diese Ehre zuteil wurde. Er hatte mit seiner Arbeitsgruppe die sogenannte SEREX-Technologie entwickelt,

Hämatologe und Onkologe Michael Pfreundschuh verstarb im Alter von 68 Jahren.

eine Methode, die die Identifikation und Charakterisierung menschlicher Tumorantigene erleichtert. Als Gründungsmitglied der „New Yorker Akademie für Tumorimmunologie“ und deutscher Vertreter bei der „European Task Force für bösartige Lymphomen“ leistete der gebürtige Badener auch außerhalb von Universität und Labor große Beiträge zur Krebsbekämpfung. Ihm war es darüber hinaus zu verdanken, dass 2005 das renommierte Jose-Carreras-Forschungszentrum nach Homburg Saar kam, das er selbst leitete. Autor: Henning Belle

Soziale Kleinprojekte

Oft ermöglicht unsere überschaubare Anschubfinanzierung die Umsetzung von Planungsideen zur unmittelbaren ­Verbesserung des Patientenumfeldes.

Elternhaus Tübingen, Universitätsklinik Tübingen

Carreras-Wohnung, München

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Dabei konnten vielfältige soziale Kleinprojekte und Dienste in den letzten Jahren unterstützt werden, wie z.B. eine finanzielle Unterstützung des Elternhauses in Tübingen – Oase der Ruhe, Möblierung der Carreras-Angehörigen-Wohnung in München Großhadern (Übernahme der laufenden Kosten), Ausstattung der Patientenzimmer Sankt-Marien-Krankenhaus, Universitätsklinik Göttingen – Einrichtung einer Artothek, Marienhospital Hamm – Anschaffung einer Musikanlage. Darüber hinaus finanzielle Unterstützung beim Kauf von Sportgeräten, Spielen, Farben, Notebooks, sonstige Einrichtungen, Sonnenschutz, Gewährleistung einer Musikgruppentherapie. Insbesondere durch Finanzierung von Büroausstattung, wie Telefonanlagen, Laptops, Drucker usw. wird für den Anschub und Erhalt von Selbsthilfe-

gruppen für Leukämie und verwandte Blutkrankheiten gesorgt. Mitfinanzierung von Patientenkongressen oder Workshops ist ebenfalls ein wichtiger Aspekt in der Finanzierung , wie z. B. der jährliche, bundesweite DLH Patienten Kongress für Leukämie- und Lymphompatienten oder für die Jahrestagung der Haarzell-Leukämie-Hilfe e.V..

Ruheoase, Klinikum Berlin-Buch


Nachlass

Bereits zu Lebzeiten schenken und weiter sorglos wohnen Oftmals wird unsere Organisation von Spendern kontaktiert, die bereits zu Lebzeiten einen Großteil ihres Vermögens bzw. ihre Immobilie an die Deutsche José Carreras Leukämie-Stiftung verschenken möchten und dennoch weiterhin sorglos leben bzw. ihre Immobilie bewohnen möchten. Zu diesem Thema dürfen wir Ihnen im Folgenden einen Überblick geben. Sollten Sie planen, bereits zu Lebzeiten eine größere (Bar-) Schenkung vorzunehmen, empfehlen wir zunächst sorgfältig zu überlegen und zu rechnen, welche Vermögenswerte bereits zu Lebzeiten weggegeben werden können, ohne dass die Sicherung des gewünschten Lebensunterhaltes in Gefahr ist. Auch für eine solche lebzeitige Schenkung kann eine Zuwendungsbestätigung ausgestellt werden. Für die lebzeitige Übertragung einer Immobilie sieht bereits das Gesetz finanzielle Sicherungsmechanismen vor. So können beispielsweise Nutzungsrechte für den Schenker/die Schenkerin vereinbart werden. Hier sind insbesondere das Nießbrauchs- und das Wohnrecht zu nennen. Sinnvoll könnte zum Beispiel eine Übertragung einer Immobilie unter Einräumung eines solchen Nutzungsrechts sein, wenn der Schenker oder seine Angehörigen (Ehefrau usw.) die Immobilie weiterhin bewohnen möchte, aber für die Sanierungs- und Instandhaltungskosten nicht aufkommen kann oder will. Wird bei einer Schenkung ein lebenslanger Nießbrauch für den Schenker eingeräumt, kann der Schenker bis zu seinem Lebensende mit der Immobilie verfahren, wie wenn sie noch in seinem Eigentum stehen würde. Insbesondere kann er selbst darin wohnen oder diese vermieten und erhält die Mieteinnahmen. Er erhält sozusagen alle Früchte, die die Immobilie „trägt“. Beim sogenannten Wohnrecht ist der Schenker berechtigt, persönlich die Immobilie unentgeltlich zu bewohnen.

… Gerne nehmen wir Ihren Hinweis Sie haben Fragen zur oder beantworten Ihre n entgegen ­Fragen unter Stiftung oder Anregunge info@carreras-stiftung.de zu jeglichen oder telefonisch: 089/27 29 04-0 Themen im Heft? Sollte er bei dieser Konstellation die Immobilie nicht selbst bewohnen, sondern vermieten, steht die Miete jedoch nicht ihm, sondern dem neuen Eigentümer zu. Selbstverständlich könnte auch eine Immobilie ohne ein solches Nutzungsrecht übertragen werden. Hier verliert der Schenker jedoch jedes Rechts an dieser und hat auch keine der vorgenannten Absicherungen. Die absolute Sicherheit gewährt die erst aufgezählte Option, also der Übertrag der Immobilie unter Einräumung eines

Nießbrauches an den Schenker oder eine ihm nahestehende Person wie beispielsweise der Ehepartner. Wenn Sie weitere Fragen rund um das Thema Verschenken, Vererben oder Nachlass haben, freuen wir uns, wenn Sie sich per Brief an die José Carreras Leukämie-Stiftung, Elisabethstraße 23, 80796 München oder per E-Mail an nachlass@carreras-stiftung.de wenden. Wir werden Ihre Fragen vertrauensvoll bearbeiten. Die Umsetzung und Beachtung des Schenker- und Erblasserwillens ist uns ein großes Anliegen.

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Viele Freunde und Förderer engagieren sich für den José Carreras Leukämie-Stiftung e.V.

Unsere Freunde und Förderer und der Wandel der Zeit

Spendentelefon José Carreras Gala 2016, Berlin

Spendenpanel José Carreras Gala 2016, Berlin

Dieter Landuris, José Carreras Gala 2017, München

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Die José Carreras Leukämie-Stiftung unterliegt dem Wandel der Zeit und muss sich immer neuen Herausforderungen stellen. Seit Gründung des Vereins (Stiftung) vor knapp 25 Jahren hat sich nicht nur die Gesellschaft, sondern insbesondere die Art der Kommunikation fundamental verändert. War beispielsweise das telefonische Spenden live während der Gala vor über 20 Jahren revolutionär und modern, ist Telefonieren heute eher altmodisch. Durch die Möglichkeiten des Internets und worldwide web und den damit verbundenen Online-Diensten haben sich komplett neue Wege aufgetan. Die Stiftung bemüht sich, diesbezüglich allen Spendern gerecht zu werden. Zahlreiche treue Spender schätzen nach wie vor unseren klassischen Versand von Briefen sowie die Printausgabe der Mitgliederzeitschrift „UNSER ZIEL“. Wie Sie insbesondere der vorliegenden Ausgabe entnehmen können, in welcher wir einige junge Menschen vorstellen, haben wir auch zahlreiche neue, jugendliche Unterstützer, die naturgemäß der Online-Generation entstammen und somit ein völlig anderes Kommunikationsverhalten haben, teils auch weg vom klassischen Fernsehen hin zu Youtube, Facebook, Instagram, Snapchat und Twitter. Wir sehen es auch als unsere Pflicht an, nicht nur thematisch, sondern auch durch die Art der Kommunikation, allen Altersgruppen gerecht zu werden. Insbesondere unsere treuen Spender b ­ itten wir herzlich, den Geist der Stiftung und die persönliche ­Geschichte unseres Stiftungsgründers, José

Dr. Antje Kühnemann, José Carreras Gala 2017, München

­ arreras, auch an die nächste GeneratiC on weiterzugeben. Sollten Sie Anregungen oder Fragen zu diesem Thema haben, freuen wir uns sehr über eine entsprechende Kontaktaufnahme, sei es per Brief, Email oder Telefon unter oder auch über Tools wie Facebook usw …

Simon Pierro, José Carreras Gala 2017, München

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Sie möchten sich engagieren? Ihrer Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt, lassen Sie sich von unseren Engagements auf den Seiten 2 und 3 inspirieren. Was immer Sie zugunsten der José Carreras Leukämie-Stiftung veranstalten möchten – wir freuen uns und unterstützen Sie, wo wir können: Gerne versorgen wir Sie auch mit Informationsmaterial rund um die José Carreras Leukämie-Stiftung und stellen Ihnen Werbematerialien wie Beach Flags oder Roll Ups sowie Spendendosen zur Verfügung. http://carreras-stiftung.de/ info@carreras-stiftung.de 0 89 / 27 29 04-0

+++ Auszug Spendenticker +++ Spenden statt schenken +++ Auszug Spendenticker +++ Belegschaft von Chopard spendet zugunsten der Stiftung Anlässlich des 80. Geburtstag von Karl Scheufele und der 23. José Carreras Gala hat die Belegschaft von Chopard zugunsten der José Carreras Leukämie-Stiftung gesammelt. 3.500 € konnten dank der großzügigen Spenden für den Kampf gegen Leukämie gesammelt werden. Die José Carreras Leukämie-Stiftung bedankt sich bei Karl Scheufele und dem Team von Chopard für diese langjährige und großzügige Unterstützung.

Karl Scheufele, Ehefrau Karin und Enkelin Carolin, José Carreras Gala 2017, München

++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ Ute Wald, Griesheim – 60. Geburtstag – 600 Euro +++ Werner Mönig, Arnsberg, Geburtstag – 570 Euro +++ Ria Degener, Erkrath – Geburtstag – 500 Euro +++ Manfred Hochstein, ­Wölfersheim – 75. Geburtstag – 550 Euro +++ Andrea Klein, Haiger – 60. Geburtstag – 850 Euro +++ Heide-­ Dore Kühn, Poxdorf – 80. Geburtstag – 300 Euro +++ Carmen Schaub, Wölfersheim – 50. Geburtstag – 1.000 Euro +++ Spendenaktion Federleichtes in schweren Zeiten, Filderstadt – 284,20 Euro ++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

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Ehemalige Patienten berichten

Was wurde aus Mira?

Alle 14 Minuten erkrankt in Deutschland ein Mensch an Leukämie oder einer verwandten Blutkrankheit. Jeder Einzelne ist einer zu viel. Deshalb unsere große Bitte: Unterstützen auch Sie Projekte, die Leben retten und Lebensqualität schenken.

In dieser Ausgabe widmen wir uns Mira G., heute 14 Jahre. Wir möchten nicht mehr verraten, denn Sie werden sie kaum erkennen. Und das ist in dem Fall gut so: Denn Mira ist mit José Carreras auf einem unserer bekannten Anzeigenmotive zu sehen. Heute lebt sie, acht Jahre nach ihrer schweren Erkrankung, ein gesundes Leben. Und was uns besonders freut: Als es darum ging, in der 9. Klasse der Realschule ein soziales Schülerpraktikum zu absolvieren, hat Mira sich bei der José Carreras Leukämie Stiftung beworben Kontaktieren Sie uns für um einen Blick hinter die weitere Informationen: Kulissen der StiftungsarJosé Carreras Leukämie-Stiftung beit zu werfen. Elisabethstraße 23 Lesen Sie mehr auf den 80796 München ­Seiten S. 22 und 23. Tel. 089 / 272 904-0

Fax 089 / 272 904-44 Ob mit Ihrer Spende, Ihrem Nachlass oder einer Zustiftung – jeder einzelne Beitrag hilft. Kontaktieren Sie uns für Alle 14 Minuten erkrankt in Deutschland ein Mensch an info@carreras-stiftung.de Kontaktieren Sie uns für Alle 14 Minuteninerkrankt in Deutschland ein Mensch anweitere Alle 12 Minuten erkrankt Deutschland ein Mensch an Informationen: www.carreras-stiftung.de Leukämie oder einer verwandten Blutkrankheit. Jeder weitere Informationen: Leukämie oder einer verwandten Blutkrankheit. Jeder oder einer ­verwandten Blutkrankheit. J ­ eder José Carreras Leukämie-Stiftung EinzelneLeukämie ist einer zu viel. José Carreras Leukämie-Stiftung Spendenkonto: Einzelne ist einer zu viel.

­Einzelne ist einer José zu viel. Carreras Leukämie-Stiftung

Elisabethstraße 23 23 Elisabethstraße

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München Deshalb unsere große Unterstützen 80796 80796 München Deshalb unsere große Bitte: Unterstützen auch Sie auch Sie JOSÉ Commerzbank AGBitte: München Projekte, dieDE96 retten Lebensqualität Deshalb unsere große ­BLeben itte:7008 Unterstützen auch IBAN: 0000und 0319 9666 01 Sie schenken. CARRERAS

Projekte, die Leben retten und Lebensqualität schenken.

Tel. 089 / 272 14. Dezember 2017 904-0 GALA 089 / 272 20:15 Uhr/ 904-0 Fax 089 272 904-44

Tel. ­Projekte, dieOb mit Ihrer Spende, Ihrem Nachlass oder schenken. einer Fax 089 / 272 904-44 Ob mit Ihrer Spende, Ihrem oder einer Zustiftung –Nachlass jeder96einzelne Beitrag hilft. Konto: 319 66 01 info@carreras-stiftung.de Ob–mit Ihrereinzelne Spende, Ihrem oder einer ­Zustiftung Zustiftung jeder hilft. BLZ:Beitrag 700 800 Nachlass 00 www.carreras-stiftung.de info@carreras-stiftung.de – jeder einzelne Beitrag hilft. Spendenkonto: www.carreras-stiftung.de BIC:retten DRESDEFF700 Leben und Lebens­qualität

Live im Free-TV

José Carreras Leukämie-Stiftung Oder senden Sie eine SMS mit dem Kennwort „Blutkrebs“

*Beim Verein

**4,83 Euro gehen an den guten Zweck.

23. Helfen Sie mit Ihrer Spende!

JOSÉ Spendenkonto: Commerzbank AG München an die Nummer 81190 und spenden Sie damit 5 Euro** IBAN: DE96 7008 0000 0319 9666 01 CARRERAS José Carreras Leukämie-Stiftung 14. Dezember 2017 GALA BIC: DRESDEFF700 20:15 Uhr JOSÉ Commerzbank AG München Telefonische Spendenhotline: Spendenkonto: Konto: 3199666 96 66 01 IBAN: DE96 7008 0000 0319 01 CARRERAS 01802 400 100 (Kosten aus dem deutschen Festnetz: 0,06 Euro) BLZ: 700 800 00 14. Dezember 2017 GALA *Beim Verein BIC: DRESDEFF700 Online-Spenden Commerzbank AG 20:15 Uhr

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Konto: 319 96 66 01 Oder …oder senden Sie eine SMS Konto 319 966 601 senden Sie eine SMS mit dem Kennwort „Blutkrebs“ **4,83 Euro gehen an den guten Zweck. Live im Free-TV BLZ: 700IBAN 800 00 an DE die Nummer spenden mit dem Wort BLUTKREBS an die Nummer 81190 96 700881190 0000und 0319 9666Sie01damit 5 Euro** *Beim Verein Folgen Sie uns auch auf: facebook.com/JCLStiftung twitter.com/JCLStiftung Oder senden Sie eine SMS mit dem Kennwort „Blutkrebs“ **4,83 Euro gehen an den guten Zweck. an die Nummer 81190 und spenden Sie damit 5 Euro**


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