Leukämie muss heilbar werden. Immer und bei jedem. José Carreras
Liebe Freunde und Förderer, bis vor ein paar Jahren galt die akute myeloische Leukämie (AML) als unheilbare Erkrankung. Zwar haben sich die Heilungschancen deutlich verbessert, aber für viele AML- Patienten ist eine Heilung bis heute noch nicht möglich. Der Hauptgrund dafür ist - wie bei Ellen - die hohe Zahl der Krankheitsrückfälle nach zunächst erfolgreicher Behandlung. Rund ein Drittel aller Patienten mit akuter myeloischer Leukämie ist davon betroffen. Nur fundierte Grundlagenforschung und neue klinische Studien können zu weiteren Therapieverbesserungen führen und somit dazu beitragen, die Heilungschancen für akute Leukämien zu erhöhen. Daher meine Bitte: Unterstützen auch Sie die Arbeit der José Carreras Leukämie-Stiftung, damit auch in Zukunft viele wichtige Projekte zur Erforschung und Behandlung von Leukämien ermöglicht werden können. Und sich unser gemeinsames großes Ziel eines Tages erfüllt: Leukämie muss heilbar werden. Immer und bei jedem. Herzlichen Dank! Ihr José Carreras
Die Deutsche José Carreras Leukämie-Stiftung verfolgt seit ihrer Gründung im Jahr 1995 das von José Carreras formulierte Ziel: „Leukämie muss heilbar werden. Immer und bei jedem.“ Über 900 Forschungs-, Strukturund Sozialprojekte wurden seither erfolgreich finanziert und realisiert und haben dazu beigetragen, die Lebens zeit von Leukämiepatienten zu verlängern und die Lebensqualität der Betroffenen zu erhöhen. Wenn auch Sie die José Carreras Leukämie-Stiftung unterstützen möchten, treten Sie mit uns in Kontakt. Gerne schicken wir Ihnen unsere Publikationen, wie die Förderkreiszeitschrift „Unser Ziel“ oder unsere neue informative Nachlassbroschüre „Willen sichern – Hoffnung schenken“, sowie weiteres Informationsmaterial zu unseren Stiftungsprojekten und Spendeninitiativen zu. Wir beraten Sie auch gerne, wenn Sie sich mit einer Aktion oder einem Engagement zugunsten unserer Stiftung einbringen möchten. Die Deutsche José Carreras LeukämieStiftung e. V. ist Träger des DZI SpendenSiegels, dem Gütesiegel im deutschen Spendenwesen. Deutsche José Carreras Leukämie-Stiftung e. V. Elisabethstraße 23, 80796 München Telefon: 089/27 29 04-0, Fax: 089/27 29 04-44 info@carreras-stiftung.de www.carreras-stiftung.de Spendenkonto: Commerzbank AG München Konto-Nr. 319 966 601, BLZ 700 800 00 IBAN: DE96 7008 0000 0319 9666 01 SWIFT-BIC: COBADEFFXXX Folgen Sie uns auch auf:
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Diagnose:
Akute Leukämie
Ellen K. aus Husum erzählt von diesem Moment der Fassungslosigkeit und ihrem langen Kampf gegen die Leukämie:
Mir ging es manchmal so schlecht, dass ich dachte: Wenn ich heute sterben würde, wäre es mir egal.
sowie kompetente und menschliche Ärzte. Auch außerhalb des Krankenhauses haben mich alle wunderbar unterstützt, allen voran mein Mann und meine Kinder. Aber auch meine Freunde, die sich mit vielen Anrufen, E-Mails, Briefen und Päckchen nach meinem Befinden erkundigten und mir Mut machten. Das half mir sehr, nach vorne zu schauen. Ich versuchte, daran zu denken, was ich noch alles erleben wollte: Oma werden und mit meinem Mann tanzen und reisen.
„Es begann mit einer routinemäßigen Blutuntersuchung. Dabei wurde bei mir ein zu niedriger Wert an weißen Blutkörperchen festgestellt. Nie werde ich den Augenblick vergessen, als ich am 12. Februar 2005 die Diagnose erhielt: akute myeloische Leukämie (AML). Der Boden versank unter meinen Füßen. Dann ging alles ganz schnell. Statt in der Apotheke zu stehen, in der ich 21 Jahre lang so gerne gearbeitet hatte, musste ich ums Überleben kämpfen. eine passende Stammzellspende benötige. Nur diese würde mich retten können. Anfang Mai 2005 kam dann die erlösende Nachricht: Es gibt einen Spender. Am 16. Juni war es schließlich soweit und mir wurden die Stammzellen eines Schweizer Spenders übertragen. Und ich hatte Glück. Schnell ging es mir wieder besser: Ich kam zu Kräften und konnte die Sektion für Stammzellund Immuntherapie des Universitätsklinikums Kiel verlassen. Und dann der zweite Schock: ein Rückfall.
Meine Kollegen haben mit mir geweint. Es war auch für sie unfassbar.
Vier Tage nachdem ich die Diagnose erhalten hatte, wurde ich stationär im Universitätsklinikum Kiel aufgenommen und die Chemotherapie begann. Meinen Arbeitskollegen sagte ich, dass ich wohl bald aussehen werde, wie die Patienten aus der José Carreras Gala. Leider stellte sich bei der Behandlung heraus, dass ich
Dieses Glück war leider nur von kurzer Dauer. Ende 2006 hatte ich einen Rückfall. Ich war fassungslos. Und ich dachte: Wie bringe ich es nur meinem Mann und meinen Kindern bei, die schon so schwere Zeiten mit mir durchgestanden hatten? Es ging alles wieder von vorne los. Im März 2007 wurde ich das zweite Mal transplantiert. Wieder musste sich mein Körper ins Leben zurückkämpfen. Die Therapie war beschwerlich und schmerzhaft und die Tage auf der Isolierstation schienen oft endlos. Eine große Hilfe waren die Menschen, die ich durch diese schreckliche Krankheit kennenlernen durfte: engagierte Krankenschwestern und Pfleger
Mein größter Wunsch: so lange wie möglich gesund zu bleiben, um eine tolle Zeit mit meiner Familie verbringen zu können.
Im Gegensatz zu vielen Mitpatienten, die leider die Krankheit nicht überlebt haben, hatte ich bislang Glück: Die Therapie hat bei mir angesprochen und mein Immunsystem fing wieder an zu arbeiten. Im Moment geht es mir wieder besser. Zwar kann ich meinen Beruf nicht mehr ausüben, aber dafür bin ich unendlich froh, dass mein größter Wunsch in Erfüllung gegangen ist: Oma von drei tollen Enkelkindern zu sein.“
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