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Spielzeitheft 2026/2027

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Gefördert durch das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus. Die Theater Chemnitz werden mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

Inhalt

VORWORT

OPER

10 Peter Stone und Maury Yeston

Titanic

Premiere: 19. 09. 2026

11 Giuseppe Verdi Il Trovatore

Premiere: 21. 11. 2026

12 Frank Schwemmer

Robin Hood

Premiere: 23. 01. 2027

13 Richard Wagner Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg

Premiere: 24. 04. 2027

14 Wolfgang Amadeus Mozart

Le nozze di Figaro

Premiere: 05. 06. 2027

15 Elisabeth Naske

Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat

Premiere: Frühjahr 2027

15 Der blödSinn des Lebens

Premiere: Frühjahr 2027

18 Wiederaufnahmen

BALLETT

32 Sabrina Sadowska

Hans Christian A.

Premiere: 24. 10. 2026

33 Robert Bondara und Lukas Zuschlag

Von Gut und Böse

Premiere: 13. 03. 2027

35 Showcase X

Premiere: 2027

35 Made in Chemnitz

20•27

Premiere: 2027

40 Wiederaufnahmen

PHILHARMONIE

46 Sinfoniekonzerte

56 Sonderkonzerte

62 Klasse Klassik!

64 Kammermusikabende

66 Familienkonzerte

SCHAUSPIEL

80 Marko Bullack, Ulrike Euen und Clemens Kersten Willkommen im Grand

Hotel Deutschland

Premiere: 12. 09. 2026

72 Friedrich Schiller

Der Parasit

Premiere: 26. 09. 2026

80 Jules Verne

Die Reise von der Erde zum Mond

Premiere 02. 10. 2026

73 Mary Shelley

Frankenstein

Premiere: 23. 10. 2026

81 Franz Kafka Amerika

Premiere: 20. 11. 2026

74 Philipp Engelmann

Der Feuervogel

Premiere: 21. 11. 2026

81 Maria Schrader und Jan Schomburg

Ich bin dein Mensch

Premiere: 29. 01. 2027

75 Ágota Kristóf

Das große Heft

Premiere: 30. 01. 2027

82 Emmanuel Robert-Espalieu

Das letzte Mal Premiere: 19. 03. 2027

76 Richard O’Brien

The Rocky Horror Show

Premiere: 20. 03. 2027

77 Ray Cooney

Und alles auf Krankenschein

Premiere: 15. 05. 2027

82 Echo (AT)

Premiere: 14. 05. 2027

78 Cornelia Funke Igraine Ohnefurcht

Premiere: 26. 06. 2027

88 Wiederaufnahmen

FIGURENTHEATER

104 Gundula Hoffmann KIESEL

Premiere: 19. 09. 2026

105 Lidia Brankovic´

Das Grand Hotel der Gefühle

Premiere: 10. 10. 2026

106 Christian Claas Wunderkinder (AT)

Premiere: 24. 10. 2026

107 Emma Broström

Das Mädchen von weither

Premiere: 21. 11. 2026

108 Erich Maria Remarque Im Westen nichts Neues Premiere Chemnitz: 27. 02. 2027

109 Torben Kuhlmann Armstrong Premiere: 24. 04. 2027

114 Wiederaufnahmen

EXTRA

123 Theater Extra

127 Nachwuchsförderung

128 Mitmachen

131 Theaterpädagogik

MENSCHEN

139 Oper 140 Opernchor

141 Ballett

142 Robert-SchumannPhilharmonie

143 Schauspiel

144 Schauspielstudio und Figurentheater

145 Leitung & Mitarbeit

150 Vereine & Verbände

SERVICE

153 Tickets & Service

154 Ermäßigungen

155 Barrierefreiheit

157 Weitere Serviceangebote

158 Abonnement

160 Saalpläne & Preise

164 AGB

166 Kontakt & Impressum

Stefanie Müller-Lietzau Direktorin der Robert-Schumann-Philharmonie | Christine Marquardt Operndirektorin | Benjamin Reiners Generalmusikdirektor | Christoph Dittrich Generalintendant | Ronny Guhlmann Verwaltungsdirektor | Gundula Hoffmann Direktorin Figurentheater | Carsten Knödler Schauspieldirektor | Sabrina Sadowska Ballettdirektorin (v.l.n.r.)

Sehr geehrtes Publikum,

Ein Mann steht breitbeinig in einem schlammigen Arbeitshof. Ein Bergmann. Er ist erschöpft, ihm ist heiß. Er gießt sich den letzten Rest seiner Trinkflasche über Stirn und Gesicht. Alles deutet darauf hin, dass er gerade seine Schicht unter Tage beendet hat. Aber das hat er nicht – es ist ein Sänger, der Darsteller des Obersteigers Hermann Fischer, der uns mit einer Geste in das Geschehen der Oper Rummelplatz hineinzieht. Verstärkt durch das grelle Licht und die hammerschlagartigen ersten Akkorde des Orchesters, bevor nun die „Neuen“ für die Bergbaubrigade die Szene betreten. Erzgebirge, Wismut AG, 1950er Jahre. Eine Geschichte, die tief in diese Region eingeschrieben ist – und deren soziale und politische Spuren bis heute reichen.

Sehr geehrtes Publikum, liebe Besucherinnen und Besucher unseres Theaters, wir begrüßen Sie herzlich in der Spielzeit 2026/2027 und freuen uns darauf, mit Ihnen gemeinsam so emotionale künstlerische Momente zu erleben – stellvertretend eingefangen in dieser Eröffnungsszene der Oper Rummelplatz

Chemnitz durfte im Jahr 2025 eine großartige Europäische Kulturhauptstadt sein und wird von dieser Erfahrung nachhaltig geprägt bleiben. Das Theater hat diesen Weg von Beginn an begleitet: von der ersten Idee und Bewerbungsphase, dem emotionalen Opening über Uraufführungen bis hin zu Festivals und internationalen Gastspielen. Die deutlich gestiegene Zahl der Besucherinnen und Besucher aus der Stadt, der Region und darüber hinaus zeigt, wie groß das Interesse und die Offenheit für künstlerische Impulse sind. Auch

Auszeichnungen wie der Deutsche Theaterpreis Der Faust , der Oper! Award sowie die Vergabe des Festivals Theater der Welt nach Chemnitz machen uns stolz und unterstreichen diese Entwicklung.

Diesen Schwung gilt es nun weiterzutragen. Aber die Welt steht nicht still, sie ist in Bewegung. Im Alltag scheinen Ängste und Sorgen viel präsenter zu sein als Zuversicht und Freude. Geopolitische Verunsicherung, globale Themen wie Energie und Klima, demographische Entwicklungen in Mitteleuropa und deren regionale wirtschaftliche Auswirkungen vermengen sich.

Das Theater wird diese Herausforderungen nicht lösen. Aber die gesellschaftliche Begegnung mit Kunst und Kultur eröffnet Räume für Austausch, Teilhabe, Demokratiebewusstsein und gemeinsames Erleben. Sie stärkt das Bewusstsein für Werte und ermöglicht Perspektivwechsel. Gerade in Zeiten sehr knapper öffentlicher Haushalte sind Sie, verehrtes Publikum, die wichtigste Unterstützung für das Theater. Gemeinsam tragen wir Verantwortung für das kulturelle Selbstverständnis und die Lebendigkeit unserer Stadt. Diese Kraft möchten wir für Sie und die kommenden Generationen erhalten und weiterentwickeln.

Herzlich willkommen in Ihrem Theater!

Jubiläumswoche 30.11.-06.12.2026

75 JAH RE FI GU REN

Wir feiern

75 JAHRE

Figurentheater

Liebes Publikum, sehr

geehrte Damen und Herren,

wir alle dürfen stolz sein auf unsere städtischen Theater. Oper, Schauspiel, Ballett, Figurentheater und die Robert-Schumann-Philharmonie strahlen weit über die Region hinaus und begeistern Menschen aus nah und fern. Mit dem renommierten Deutschen Theaterpreis Der Faust wurde 2025 der junge Regisseur Dennis Kraus für seine Musiktheater-Inszenierung Sleepless geehrt. Die Oper Rummelplatz wurde im Januar 2026 zudem mit einem Oper! Award ausgezeichnet. Solche Ehrungen sind Ausdruck der künstlerischen Exzellenz des Hauses und der bundesweiten Anerkennung.

Ein herausragendes Ereignis in diesem Jahr ist das internationale Festival Theater der Welt , das Chemnitz im Juni und Juli 2026 zu einem zentralen Treffpunkt der internationalen Theaterszene macht. Die künstlerische Qualität, Lebendigkeit und weit über Sachsen hinausreichende Relevanz der Theater Chemnitz finden also nach dem überaus erfolgreichen Kulturhauptstadtjahr eine Fortsetzung.

Die kommende Spielzeit verspricht besondere Theatermomente: von Peter Stones Musical Titanic bis zu Richard Wagners Tannhäuser , von Mary Shelleys Frankenstein im Schauspiel bis zu Im Westen nichts Neues im Figurentheater, das in Kooperation mit dem Theater der jungen Welt Leipzig entsteht.

Generalmusikdirektor Benjamin Reiners setzt neue musikalische Impulse. Neben großen Sinfoniekonzerten entstehen innovative Formate wie Im Klang , Raum für Resonanz oder Projekte wie ein Sonderkonzert mit einem erfolgreichen True Crime -Podcast Die RobertSchumann-Philharmonie behauptet sich damit weiterhin als Spitzenorchester und wird mit einem Gastspiel in der Elbphilharmonie zur Eröffnung des Schleswig-Holstein Musik Festivals 2027 ein großes Ausrufezeichen setzen.

Ein besonderes Anliegen unserer Städtischen Theater bleibt die kulturelle Bildung: Mobile Produktionen, die Schultheaterwoche, Rhapsody in School , der TheaterJugendClub und viele weitere Vermittlungsformate bringen junge Menschen mit Kunst und Kultur in Berührung und stärken kulturelle Teilhabe.

Gerade in wirtschaftlich wie politisch herausfordernden Zeiten ist das Theater mehr denn je ein Ort der Begegnung, des Austauschs, des gesellschaftlichen Diskurses – und damit ein großer Schatz unserer Stadt. Diesen Schatz gilt es für Chemnitz – und die Welt – zu erhalten und in der Zukunft zu mehren.

Ihre

Dagmar Ruscheinsky Bürgermeisterin der Stadt Chemnitz Aufsichtsratsvorsitzende der Theater Chemnitz

Liebes Publikum,

mit der vergangenen Spielzeit habe ich meine erste Saison an der Oper Chemnitz erlebt – eine Zeit, die ebenso spannend wie bewegend war. Besonders die Uraufführung von Rummelplatz hat eindrucksvoll gezeigt, wie lebendig Theater wird, wenn wir im Saal gemeinsam staunen oder für einen Moment den Atem anhalten.

Mit dieser Erfahrung und großer Neugier gehen wir nun in die neue Spielzeit. Mit neuen Künstlerinnen und Künstlern, vielfältigen Produktionen und Geschichten für alle Generationen freue ich mich darauf, Sie wieder bei uns im Theater zu begrüßen und viele besondere Momente miteinander zu teilen.

Mit dem Erfolgsmusical Titanic von Peter Stone und Maury Yeston eröffnen wir die Spielzeit 2026/2027. Die wahre Geschichte vom Untergang des berühmten Ozeandampfers bringt große Gefühle, eindrucksvolle Bilder und eine mitreißende Musik auf die Opernbühne. In Giuseppe Verdis Oper Il Trovatore treiben Hass, Sehnsucht und Liebe die Figuren an ihre Grenzen – ein Stück voller Leidenschaft, Intrigen und unvorhersehbarer Wendungen und ein Meisterwerk, das Sie vom ersten Ton an in seinen Bann ziehen wird.

Frank Schwemmers Familienoper Robin Hood erzählt mit Humor, Spannung und Witz von Freundschaft, Mut und Fantasie. Sie schlägt eine Brücke zwischen digitaler Gegenwart und legendärer Vergangenheit und bietet ein lebendiges Bühnenerlebnis für alle abenteuerlustigen Kleinen sowie alle Großen, die sich die Fähigkeit zum neugierigen Staunen bewahrt haben.

Mit Tannhäuser von Richard Wagner begegnen wir einer Oper von klanglicher Wucht und romantischer Intensität. Zwischen sinnlicher Verführung und geistigem Streben entfaltet sich ein Werk von überwältigender Klangpracht und existenzieller Tiefe.

Zum Saisonfinale entführt Le nozze di Figaro in einen Tag voller Liebe, Intrigen und Überraschungen. Diese von Wolfgang Amadeus Mozart und seinem Librettisten Lorenzo da Ponte geschaffene Oper begeistert auch 240 Jahre nach der Uraufführung mit ihrer brillanten Musik und ihren von kluger Menschenkenntnis geprägten Texten.

Freuen Sie sich auf eine Spielzeit voller Emotionen!

Marquardt

The Musical | Story und Buch von Peter Stone | Musik und Liedtexte von Maury Yeston

Deutsch von Wolfgang Adenberg

Premiere

19. 09. 2026, 19.30 Uhr

Opernhaus

Spot On!

06. 09. 2026, 11.00 Uhr

Achtung Spoiler! Öffentliche Probe

15. 09. 2026, 17.30 Uhr

Alter 12 +

Preis 30 – 59 €

Premiere 35 – 65 €

Die Titanic – damals ein Schiff der Superlative, heute ein Mythos: Als sie am 12. April 1912 in Southampton zu ihrer ersten Fahrt aufbrach, galt sie als unsinkbar und niemand von den mehr als 2.200 an Bord befindlichen Menschen ahnte, dass sie das Ziel New York nie erreichen und die Fahrt keine drei Tage später in einer Katastrophe enden würde. Ihr Untergang löste Entsetzen in der Welt aus, entfachte aber gleichzeitig von Anfang an eine starke Faszination. Romane wurden geschrieben, Museen eingerichtet, Filme gedreht, sogar eine eigene, sehr umfangreiche Encyclopedia Titanica mit Fakten zum Schiff, zur Besatzung, zu den Reisenden sowie zu den Ereignissen selbst findet sich im Internet.

Das 1997 uraufgeführte und mit fünf Tony Awards ausgezeichnete Musical Titanic entstand im gleichen Jahr wie der Film, mit dem Kate Winslet und Leonardo DiCaprio berühmt geworden sind. Anders als auf der Kinoleinwand aber wird auf der Musicalbühne keine fiktive Liebesgeschichte erzählt, sondern es geht um die realen Vorgänge während der verhängnisvollen Reise. Zwischen Luxus, harter Arbeit und leisen Zukunftsträumen entfaltet sich ein vielstimmiges Panorama aus Passagieren aller Klassen, Besatzung, Offizieren und Kapitän, bis ein einziger Augenblick die Zuversicht an Bord zum Kippen bringt und im Angesicht des Untergangs Mut, Verdrängung, Angst und Menschlichkeit ungeschönt aufeinandertreffen.

Die erste Chemnitzer Produktion dieses Erfolgsmusicals bringt Regisseur und Choreograf Till Nau auf die Bühne. Gemeinsam mit seinem Ausstattungsteam Momme Hinrichs und Conny Lüders erzählt er die letzten drei Tage an Bord der Titanic als eine bewegende Reise voller Hoffnung – von Menschen, die durch ein einziges, unausweichliches Schicksal verbunden sind. Ein spektakuläres Bühnenbild, opulente Kostüme und die imposante, mitreißende Musik des Musicals Titanic machen dieses Bühnenerlebnis unvergesslich und lassen Dramatik und Tragik hautnah miterleben.

Musikalische Leitung Kens Lui Inszenierung und Choreografie Till Nau Bühne und Video Momme Hinrichs Kostüme Conny Lüders Chor Stefan Bilz Dramaturgie Carla Neppl

Il Trovatore

Giuseppe Verdis Meisterwerk Il Trovatore handelt von den dunklen Seiten der Menschheit und dem Tod als omnipräsente Kehrseite allen Lebens. Vor dem historischen Hintergrund der Thronfolgekämpfe im spanischen Aragón des 15. Jahrhunderts erzählt die Oper ein abgründiges Drama über die brutale Macht des Schicksals. Im Zentrum der erbitterten Fehde zwischen Graf Luna und dem Troubadour Manrico stehen nicht nur politische Motive, sondern auch ihre wechselseitigen Besitzansprüche auf die schöne Leonora, für die sie bereit sind, bis zum Äußersten zu gehen. Um diese gefährliche Dreiecksgeschichte legt sich zudem wie ein Schatten die Legende um Manricos Mutter Azucena. Deren Mutter wurde einst von Lunas Vater als „Hexe“ geächtet und zum Feuertod auf dem Scheiterhaufen verurteilt. In ihrem Schmerz versuchte Azucena, den Sohn Lunas ebenfalls in die Flammen zu werfen, verbrannte in ihrer Raserei jedoch ihr eigenes Kind. An dessen Stelle nahm sie den Sohn des verhassten Mörders mit sich fort. Azucenas Racheschwur für diesen doppelten Schicksalsschlag ist der Motor für die mit extremen Emotionen aufgeladene Handlung und zeigt: Keine der Figuren kann der Vergangenheit entfliehen, bis sie bewältigt ist.

Der starke Sog des gleichnamigen Schauspiels von Antonio García Gutiérrez übte eine große Faszination auf Verdi aus. Gemeinsam mit seinem Librettisten Salvatore Cammarano schuf er auf dessen Grundlage ein beeindruckendes Werk über die existenziellen Ausnahmezustände, in die Menschen geraten können, wenn sie zulassen, dass Hass, Eifersucht und Rachegelüste eine an Obsession grenzende Intensität in ihnen entwickeln. Das Team um den italienischen Regisseur Jacopo Spirei wird diese fesselnde „Oper der Nacht“ mit ihrer überwältigenden Musik zum ersten Mal seit 1987 wieder auf die Chemnitzer Opernbühne bringen.

Premiere 21. 11. 2026, 19.30 Uhr Opernhaus

Spot On! 08. 11. 2026, 11.00 Uhr

Achtung Spoiler! Öffentliche Probe 16. 11. 2026, 18.30 Uhr

Alter 16 + Preis 24 – 54 €

Premiere 30 – 59 €

Aufführung in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Musikalische Leitung Benjamin Reiners Inszenierung Jacopo Spirei Bühne Mauro Tinti Kostüme Giada Masi Chor Stefan Bilz Dramaturgie N. N.

Abenteueroper von Frank Schwemmer | Libretto von Michael Frowin

Robin Hood

Premiere

23. 01. 2027, 18.00 Uhr Opernhaus

Spot On! 10. 01. 2027, 11.00 Uhr

Achtung Spoiler! Öffentliche Probe

19. 01. 2027, 17.30 Uhr

Alter 6 +

Preis 15 – 43 €

Premiere 19 – 48 €

Jeder kennt Robin Hood. Aber wer ist ihm schon mal leibhaftig begegnet? Viele Leute behaupten, er sei eine reine Erfindung für Lieder, Bücher und Filme, in Wirklichkeit habe es ihn nie gegeben. Daniel, ein Junge aus Chemnitz, spielt Robin Hood in einem Computerspiel, das sein Vater entwickelt hat. Doch plötzlich steht der Held des Spiels mitten in seinem Zimmer. Die Überraschung ist groß! Daniel fragt sich, wie dieser Mann aus dem Wald von Sherwood in diese Wohnung in Chemnitz kommt? Robin dagegen ist verblüfft über diesen Jungen, der nicht wie er selbst Strumpfhosen trägt, sondern Beinkleider aus einem merkwürdigen Material, die er „Jeans“ nennt. Zwei Tastenklicks weiter ist der Besucher aus dem Mittelalter leider schon wieder verschwunden. Es scheint so, als ob die Programmierung des Spiels noch nicht ganz ausgereift sei, denn bald darauf landet Daniel nun mitten in Robins Welt und erlebt dessen Abenteuer und seinen Kampf für Freiheit und Gerechtigkeit hautnah mit. Ob er von dort aus je wieder in sein Zimmer zurückfindet und ob er seine Jeans womöglich gegen einen stylische mittelalterliche Strumpfhose eintauscht?

Der Komponist Frank Schwemmer und sein Librettist Michael Frowin haben eine spannende, witzige und musikalisch abwechslungsreiche Oper für junges Publikum geschrieben und behandeln damit gleichzeitig auf unterhaltsame Weise die allseits diskutierte Frage, wie sehr Computerspiele für die Spielenden Realität werden können.

Das Regieteam um Manfred Weiß bringt diese Geschichte mit dem Solistenensemble, mit Opernchor, Kinder- und Jugendchor, RobertSchumann-Philharmonie sowie mit tollen Bühnenbildern und Kostümen als unterhaltsames Musiktheater für alle ab 6 Jahren auf die Bühne des Chemnitzer Opernhauses.

Musikalische Leitung Maximilian Otto Inszenierung Manfred Weiß Choreografie Natalie Holtom Bühne und Kostüme Timo Dentler, Okarina Peter Chor Stefan Bilz Kinder- und Jugendchor N. N. Dramaturgie Carla Neppl

Romantische

Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg

Tannhäuser und Elisabeth sind einander seit langem tief verbunden. Sie wuchsen in einer kunstsinnigen, christlich geprägten Gemeinschaft auf. Elisabeth versucht, deren Regeln mit tiefer innerer Überzeugung zu leben, aber Tannhäusers Verlangen nach Liebe, Lust und Sinnlichkeit steht im Konflikt mit den kirchlichen Gesetzen. Er bricht aus und gibt sich seinen Trieben im Venusberg hin. Damit stößt er nicht nur Elisabeth in den Abgrund und die gesamte Gemeinde vor den Kopf – auch er selbst wird zerrieben zwischen seinem sexuellem Begehren und dem Bestreben, seinem eigenen moralischen Anspruch zu genügen.

Richard Wagner beschäftigte sich für seinen Tannhäuser mit einer Reihe von Texten, u. a. mit Ludwig Tiecks Märchen Der getreue Eckart und der Tannenhäuser , mit E. T. A. Hoffmanns Geschichte Der Kampf der Sänger sowie vor allem mit den Sagen vom Tannhäuser und vom Sängerstreit auf der Wartburg, die zum Teil auf wahre Begebenheiten zurückgehen. Die Uraufführung fand am 19. Oktober 1845 in Dresden statt. Bemerkenswert ist, dass diese Oper Wagner Zeit seines Lebens nicht mehr losließ und er immer wieder Umarbeitungen vornahm, am bekanntesten ist die für Paris 1861. Diese floss ein in die sogenannte Wiener Fassung, auf der auch die Chemnitzer Aufführung 2027 basiert.

Regisseur Bernd Mottl debütiert mit dieser Produktion am Opernhaus Chemnitz. Er begibt sich auf Spurensuche nach den Gründen für das tödliche Scheitern einer Liebe und will dabei den Zwiespalt erfahrbar machen, der sowohl Elisabeth als auch Tannhäuser in einen solchen Abgrund stürzen lassen hat. Mit berührenden Bildern wird beleuchtet, wo die Verfehlung Tannhäusers liegt und welche Rolle gesellschaftliche Themen wie Glauben und Sexualität sowie christliche Religion und Triebhaftigkeit dabei spielen.

Premiere 24. 04. 2027, 18.00 Uhr Opernhaus

Spot On! 11. 04. 2027, 11.00 Uhr

Achtung Spoiler! Öffentliche Probe 19. 04. 2027, 17.30 Uhr

Alter 15 + Preis 35 – 65 €

Premiere 41 – 70 €

Aufführung in deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln

Musikalische Leitung Benjamin Reiners Inszenierung Bernd Mottl

Choreografie Christoph Jonas Bühne Friedrich Eggert Kostüme Alexander Djurkov Hotter

Chor Stefan Bilz Dramaturgie Carla Neppl

Opera buffa von Wolfgang Amadeus Mozart | Libretto von Lorenzo da Ponte

Le nozze di Figaro

Premiere

05. 06. 2027, 19.30 Uhr

Opernhaus

Spot On!

23. 05. 2027, 11.00 Uhr

Achtung Spoiler!

Öffentliche Probe

01. 06. 2027, 17.30 Uhr

Alter 14 +

Preis 24 – 54 €

Premiere 30 – 59 €

Aufführung in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Gleich die erste Zusammenarbeit zwischen Wolfgang Amadeus Mozart und Lorenzo da Ponte glich einem großen Coup. Mit viel Feingefühl und einer gehörigen Portion Ironie adaptierten sie das Schauspiel Le mariage de Figaro von Pierre-Augustin de Beaumarchais und brachten 1786 in Wien die gleichnamige Oper heraus – obwohl der Habsburger Monarch Joseph II. das Stück noch im Vorjahr aufgrund der politischen Brisanz und Gesellschaftskritik des Stoffes verboten hatte. Für ihre Version der ebenso quirligen wie nachdenklich stimmenden Geschichte um Graf und Gräfin Almaviva, ihre Bediensteten Figaro und Susanna, den jungen Cherubino mit seinen amourösen Abenteuern sowie die Intriganten Don Basilio, Marcellina und Doktor Bartolo fahren Mozart und da Ponte sämtliche Elemente auf, die den Reiz einer Opera buffa ausmachen: Verwechslungen, Verkleidungen, Intrigen … Dazu gesellt sich eine faszinierend vielschichtige Musik, die die seelischen Tiefen der Charaktere auslotet und zu den mitreißendsten Kompositionen überhaupt zählt.

So spritzig und unterhaltsam die Oper ist, besteht ihr Kern doch aus ernsten Themen, die in der Chemnitzer Neuinszenierung von Nilufar K. Münzing ebenso verhandelt werden wie die legendäre Komik und Verspieltheit des Werkes. Es geht um soziale Ungleichheit und Macht, um Abhängigkeit und Besitzansprüche sowie um die Frage, wer über wessen Leben und Lieben entscheiden darf – und ob man das einfach so hinnehmen muss. Im Ringen um ihre zwischenmenschlichen Beziehungen, ihre persönlichen Grenzen und ihren Platz in der Gesellschaft schmieden die Figuren Allianzen, täuschen und enttäuschen einander und verlieren sich zeitweise im Strudel erotisch aufgeladener Spannungen. Wenn es am Ende zum Showdown kommt, der Graf sich doch noch zu einer Entschuldigung für seine Machenschaften durchringt und Figaro und Susanna endlich ihr Glück finden können, ist es kaum zu glauben, dass sich die ganze Farce innerhalb eines einzigen Tages abgespielt hat.

Musikalische Leitung Maximilian Otto Inszenierung Nilufar K. Münzing

Choreografie Riccardo De Nigris Bühne Britta Lammers Kostüme Uta Gruber-Ballehr

Chor N. N. Dramaturgie N. N.

Kinderoper von Elisabeth Naske

Libretto von Ela Baumann

Vom kleinen Maulwurf,

der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat

Als der kleine Maulwurf seinen Kopf aus der Erde streckt, um zu sehen, ob die Sonne schon aufgegangen ist, landet ein Häufchen auf seinem Kopf. „So eine Gemeinheit!“, schimpft er und macht sich sogleich auf den Weg, um den Übeltäter zu finden. Er befragt Taube, Pferd, Hase, Ziege, Kuh und Schwein. Doch keines dieser Tiere kann es gewesen sein. „Ich? Nein, ich mach so …“, stellen sie ihre Unschuld unter Beweis. Da bekommt er von den Fliegen den entscheidenden Hinweis … Die Geschichte Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat erfreut seit vielen Jahren Klein und Groß. Das Kinderbuch von Werner Holzwarth und Wolf Erlbruch wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt und millionenfach verkauft. Die Komponistin Elisabeth Naske verwandelte die Vorlage in ein unterhaltsames Musiktheaterwerk für eine Sängerin und einen Schauspieler, die musikalisch von einer Bratsche begleitet werden. In Chemnitz wird es im Konzertsaal der Städtischen Musikschule sowie als mobile Produktion in Kitas aufgeführt.

Premiere

Frühjahr 2027

Musikalische Leitung N. N. Inszenierung N. N.

Bühne und Kostüme N. N.

Dramaturgie Christiane Holland

Alter 4+

Preis 9 €

Ein leichtsinniger Abend voller tiefsinniger, aber auch unsinniger Einsichten

Der blödSinn des Lebens

Der Sänger Daniel Pastewski und die Pianistin Anni Poikonen präsentieren im Rangfoyer des Opernhauses einen kurzweiligen Chansonabend über den Sinn und Unsinn des Lebens mit Liedern und Texten von Georg Kreisler bis Reinhard Mey, von Kurt Tucholsky bis Robert Gernhardt. Ganz im tiefsinnigen Wortsinn Robert Gernhardts erwartet das Publikum eine leichtsinnige Abhandlung über die Frage aller Fragen: Was wollen, sollen, müssen oder dürfen wir im Leben? Gemeinschaftssinn oder Eigensinn? Feinsinn oder Blödsinn? Frohsinn oder Trübsinn? Scharfsinn oder Stumpfsinn? Auf der Suche nach Antworten entsteht ein freches, humorvolles, aber auch nachdenkliches, melancholisches Programm voller tiefsinniger und unsinniger Einsichten zum Thema Mensch und Leben. – Daniel Pastewski und Anni Poikonen entdeckten ihre Liebe zum Chanson durch die Meisterkurse bei Daniel Fueter an der Hochschule für Musik Karslruhe. Seit 2013 musizieren und interpretieren sie gemeinsam Chansons von den Goldenen Zwanzigern bis in die Neuzeit, von Friedrich Hollaender bis Reinhard Mey. Konzertreisen führten sie u. a. nach Russland und in die Schweiz.

Premiere Frühjahr 2027

Opernhaus, Rangfoyer

Gesang Daniel Pastewski

Klavier Anni Poikonen

Alter 14+

Preis 22 €

Premiere 26 €

Wiederaufnahmen

Don Giovanni

Dramma giocoso von Wolfgang Amadeus Mozart

Libretto von Lorenzo da Ponte

Don Giovanni – ein Name, der für tollkühne Eroberungen und aufregende Liebesabenteuer steht, aber auch für Grenzüberschreitungen und skrupelloses Benehmen. Er ist ein Freigeist, der sich nicht an gesellschaftliche Regeln hält, sich keinen Zwängen unterordnet und ein Leben im Exzess führt, ohne Kompromisse einzugehen. Unaufhaltsam zieht er seine Bahnen, bis er eines Tages im Streit einen Menschen tötet. Dieser Mord setzt dem scheinbar unbeschwerten Dasein des Verführers ein abruptes Ende – Wolfgang Amadeus Mozarts Don Giovanni ist kein moralisches Lehrstück, sondern ein faszinierender Balanceakt zwischen Komödie und Tragödie, Chaos und Ordnung, Freiheit und Zwang, zwischen der grotesken Komik des Maskenballs und der tödlichen Ernsthaftigkeit des Abgrunds. Das Libretto, verortet im erzkatholischen Sevilla des Hochbarock, schafft die Grundlage für eine universelle Frage: Wie viel Individualität kann eine Gesellschaft ertragen, bevor sie ins Wanken gerät?

Wiederaufnahme

30. 08. 2026, 18.00 Uhr Opernhaus

Musikalische Leitung Maximilian Otto

Inszenierung Dennis Krauß

Alter 15 + | Preis 24 – 54 €

Aufführungen in italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Der Vogelhändler

Operette von Carl Zeller | Libretto von Moritz West und Ludwig Held Halbszenische Aufführung mit Texten von Manfred Weiß

Die quirlige Regieassistentin Irmi Polter ist überglücklich: Endlich kommt ihre Lieblingsoperette Der Vogelhändler auf die Opernhausbühne! Sie kennt sie in- und auswendig, könnte quasi jede Rolle von jetzt auf gleich übernehmen, dabei noch fehlende Requisiten auf die Bühne jonglieren, vergessene Texte soufflieren und notfalls sogar im Orchester aushelfen – stets im Dienste eines reibungslosen Vorstellungsablaufs … Da ist Irmi in ihrem Element – und mit ihr die Schauspielerin Teresa Weißbach! Textautor Manfred Weiß hat ihr diese bezaubernde komödiantische Rolle extra für die Chemnitzer Vogelhändler -Produktion auf den Leib geschrieben, die als halbszenische Aufführung mit Opernensemble, Opernchor und Robert-Schumann-Philharmonie die fröhlich-eingängige Musik von Carl Zeller in den Mittelpunkt stellt und das Opernhaus in einen großen Konzertsaal verwandelt.

Wiederaufnahme

05. 09. 2026, 20.00 Uhr Opernhaus

Musikalische Leitung Benjamin Reiners, Kens Lui Szenische Einrichtung Annika Nitsch

Alter 14 + | Preis 19 – 48 €

Rummelplatz

Oper nach dem Roman von Werner

Bräunig | Musik von Ludger Vollmer

Libretto von Jenny Erpenbeck

Nachts auf dem Rummelplatz brechen die Sehnsüchte auf. Im Budenamüsement entfliehen die Bergarbeiter der Wismut Tristesse und Knochenarbeit. Doch wo Gefühle keimen, ist der Exzess nicht weit. Beim Kräftemessen auf der Überschlagschaukel steht die Welt Kopf. Wo soll man hin mit sich im Nachkriegs-Ostdeutschland? Krieg und Faschismus stecken den Menschen in den Gliedern, materielle Not bestimmt ihren Alltag, ein autoritäres Regime will sie vereinnahmen. Träume haben sie trotzdem. Werner Bräunigs Figuren suchen einen Platz in der Welt, geraten in Verantwortung, entwickeln sich fort und kommen doch nicht los von sich selbst. – Durch den ungeschminkten Realismus seiner Darstellung der frühen DDR-Zeit fiel Bräunig beim SED-Regime in Ungnade. Sein Roman Rummelplatz wurde verboten und konnte erst über 40 Jahre später posthum erscheinen. Der Autor zerbrach daran, doch seine große Frage bleibt: Wie werden Menschen zu Gestaltenden von Gesellschaft? Im Auftrag der Theater Chemnitz wurde der Roman Rummelplatz erstmals für die Opernbühne adaptiert.

Wiederaufnahme

03. 10. 2026, 19.30 Uhr

Musikalische Leitung

Benjamin Reiners, Maximilian Otto

Inszenierung Frank Hilbrich

Alter 15 + | Preis 24 – 54 €

Aufführungen in deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Der fliegende Holländer

Romantische Oper von Richard Wagner

Seit jeher sind Liebe, Treue und Geborgenheit für den Menschen von zentraler Bedeutung. Die verzweifelte Suche danach bildet den Kern der Sage über den fliegenden Holländer: Weil er einst in seinem Übermut Gott verfluchte, ist er dazu verdammt, auf ewig mit seinem Geisterschiff die Weltmeere zu durchkreuzen. Nur alle sieben Jahre darf er an Land gehen und sich auf die Suche nach einer Frau begeben, die ihm ewige Treue zu schwören bereit ist, um ihn damit von seinem Fluch zu erlösen. Als er auf Senta trifft, eine junge Träumerin, die von seiner Geschichte fasziniert ist, scheint seine Erlösung zum Greifen nahe. Doch auch für Senta schwingt in der leidenschaftlichen Begegnung eine existentielle Sehnsucht mit: der Wunsch nach einer engen, liebevollen Bindung, die ihre zerbrochene Familie und die ständig spottenden Freundinnen ihr bisher versagten. Die bildgewaltige Inszenierung von Juana Inés Cano Restrepo stellt wichtige Fragen an das Ideal der „ewigen Treue“ und erzählt eine fesselnde Geschichte von Hoffnung, Rastlosigkeit und der großen Angst, allein zu sterben.

Wiederaufnahme

30. 10. 2026, 19.00 Uhr

Musikalische Leitung

Kens Lui, Maximilian Otto

Inszenierung Juana Inés Cano Restrepo

Alter 15 + | Preis 30 – 59 €

Aufführungen in deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Zarah 47

Musical-Solo von Peter Lund mit den großen Liedern von Zarah Leander

Es ist der 15. März 1947, der 40. Geburtstag von Zarah Leander. Vier Jahre davor noch der umjubelte Star der UFA, ist sie nun arbeitslos und wartet vergebens auf Geburtstagsgäste und Angebote. In Schweden Persona non grata, in Deutschland mit Berufsverbot belegt, rechtfertigt sich die Diva in einem furiosen Monolog. Klug, mit viel Witz und ohne jeden Skrupel proklamiert sie das Credo vieler Nazi-Künstler:innen, von nichts gewusst zu haben. Sie verfängt sich in ihren eigenen Lebenslügen, ihre schwermütigen Lieder werden zu bitterbösen Kommentaren einer mit politischem Wegsehen erkauften Karriere. So durchschreitet sie einsam ihre Räume auf Gut Lönö in Schweden. Es meldet sich keiner. Zarah fängt an, in Erinnerungen zu schwelgen … und natürlich zu singen. – Peter Lunds musikalischer Monolog ist ein schauspielerisches Bravourstück für eine singende Darstellerin. In der Chemnitzer Inszenierung schlüpft Sylvia Schramm-Heilfort in die Rolle der Zarah Leander und gewährt in der intimen Atmosphäre des Operncafés Einblicke in das wechselvolle Leben der Grande Dame mit der besonderen Stimme.

Wiederaufnahme 15. 11. 2026, 18.00 Uhr Opernhaus, Rangfoyer

Musikalische Leitung Jeffrey Goldberg Inszenierung Nils Braun

Alter 14 + | Preis 22 €

Hänsel und Gretel

Märchenoper von Engelbert Humperdinck

Steffen Pionteks Inszenierung der Märchenoper Hänsel und Gretel gehört nun schon seit 1991 zum festen Weihnachtsprogramm vieler Chemnitzer Familien. Auch in dieser Spielzeit kann man wieder mit Hänsel und Gretel zittern, wenn die Mutter bei ihrer Rückkehr vom schweren Tagwerk statt eines Abendbrots nur einen leeren Topf und statt der erledigten Arbeiten zwei tanzende Kinder vorfindet. Man wird mit Hänsel und Gretel hoffen, dass sie sich aus dem gruseligen Wald mit Irrlichtern und Funkel-Augen-Eule wieder herausfinden. Man darf sich auch diesmal über die Engelpyramide freuen, die den Schlaf der Kinder bewacht, über das duftende Lebkuchenhaus und über den verbrannten Hexenpopo. –Engelbert Humperdinck hatte schon mehrfach Texte seiner Schwester Adelheid vertont, die sie dann zu Hause gemeinsam als Märchenspiele aufführten. Die Lieder für ihre Fassung von Hänsel und Gretel nach dem Märchen der Brüder Grimm gefielen der Familie besonders gut. So wurde daraus eine ganze Oper, die ihre Uraufführung 1893 in Weimar erlebte.

Wiederaufnahme

03. 12. 2026, 18.00 Uhr Opernhaus

Musikalische Leitung

Kens Lui, Maximilian Otto Inszenierung Steffen Piontek

Alter 6 + | Preis 24 – 54 €

Die Fledermaus

Operette von Johann Strauß | Text von Carl Haffner und Richard Genée

Gabriel von Eisenstein hat einst seinen Freund, den Notar Dr. Falke, nach einem Faschingsball blamiert. Nun will sich dieser rächen und inszeniert eine Revanche, die nicht nur das Gefühlsleben Eisensteins durcheinanderbringt. Er lädt ihn auf einen Ball ein und präsentiert ihm dort eine feurige ungarische Gräfin. Eisenstein tappt prompt in die Falle und erkennt viel zu spät, dass sich hinter der Maske der schönen Ungarin seine eigene Frau verbirgt. Die Fledermaus erfreut sich seit mehr als 150 Jahren ungebrochener Beliebtheit beim Publikum. Dabei waren sich die Wiener anfangs uneins darüber, ob sie die dritte Operette ihres geliebten „Schani“, wie Johann Strauß Sohn genannt wurde, gut finden sollten oder nicht. So war zu lesen: „Ein starkes Stück Frivolität muss man freilich in Kauf nehmen; wenn zum Beispiel ein fremder Mann in Gegenwart der von ihm verehrten Frau den Rock auszieht und sich in den Schlafrock des ausgegangenen Hausherrn wirft, oder wenn ein ordentlicher Gentleman auf dem Maskenballe dicht an den Busen seiner Dulcinea geschmiegt mit der Uhr ihre Herzschläge abzählt.“

Wiederaufnahme 29. 12. 2026, 19.30 Uhr Opernhaus

Musikalische Leitung Benjamin Reiners Inszenierung Johannes Pölzgutter

Alter 12 + | Preis 24 – 54 €

La Traviata

Oper von Giuseppe Verdi Libretto von Francesco Maria Piave

Violetta Valéry, ein begehrter Star in der glamourösen Welt der Reichen und Schönen, fühlt sich zu Alfredo Germont hingezogen. Von seiner liebevollen Art verzaubert, sagt sie ihrem ausschweifenden Lebensstil Adé und genießt das Glück der bürgerlichen Zweisamkeit. Doch bald wird sie von Alfredos Vater, der aufgrund von Violettas Vergangenheit um die gesellschaftliche Stellung seiner Familie fürchtet, dazu gedrängt, sich von Alfredo zu trennen. Schweren Herzens gibt sie nach und lässt Alfredo glauben, dass sie einen anderen liebt. In seiner Eifersucht beleidigt er sie öffentlich. Als ihm sein Vater Wochen später endlich den wahren Grund für ihr Verhalten offenbart, bleibt gerade noch Zeit, Violetta um Verzeihung zu bitten, bevor sie ihrer tödlichen Krankheit erliegt. – Giuseppe Verdis Oper La Traviata nach dem Roman Die Kameliendame von Alexandre Dumas gehört mit ihrer anrührenden Geschichte und der emotionalen Musik zu den erfolgreichsten Opern der Musikgeschichte.

Wiederaufnahme

20. 02. 2027, 19.30 Uhr Opernhaus

Musikalische Leitung Kens Lui Inszenierung Anja Kühnhold

Alter 15 + | Preis 24 – 54 €

Aufführungen in italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

My Fair Lady

Musical von Alan Jay Lerner und Frederick Loewe

Eliza Doolittle, ein Blumenmädchen mit Herz und Verstand, fällt dem Sprachforscher Henry Higgins durch ihren ordinären Dialekt auf. Er schließt mit seinem Freund Oberst Pickering eine Wette ab, in der es darum geht, binnen weniger Wochen aus der, wie Higgins sagt, „Rinnsteinpflanze“ Eliza eine Grande Dame werden zu lassen und sie im wahrsten Sinne des Wortes auf diplomatischem Parkett zu präsentieren. Womit Higgins allerdings nicht gerechnet hat, ist, dass neben dem „dienstlichen“ Verhältnis zu Eliza plötzlich auch die Liebe eine große Rolle spielt. – Genau 70 Jahre ist es her, dass sich im Mark Hellinger Theatre am Broadway zum ersten Mal der Vorhang zu My Fair Lady hob. 2.717 Vorstellungen gab es danach allein an diesem Theater. Die hinreißenden Dialoge sowie Evergreens wie Es grünt so grün, wenn Spaniens Blüten blühen und Mit ’nem kleenen Stückchen Glück oder Hei, heute Morgen mach’ ich Hochzeit sind der Grund, warum My Fair Lady zu den erfolgreichsten Musicals der Welt gehört.

Wiederaufnahme

18. 03. 2027, 19.30 Uhr

Opernhaus

Musikalische Leitung Benjamin Reiners

Inszenierung Erik Petersen

Alter 12 + | Preis 30 – 59 €

Der Bajazzo

Oper von Ruggero Leoncavallo

Wie viel Mensch steckt in einem Künstler? Wie viel echtes Leben fließt in eine Bühnenshow ein? Mit seinem Meisterwerk Der Bajazzo hat Ruggero Leoncavallo ein packendes Drama voller Leidenschaft, Intrigen, Verzweiflung und Melancholie erschaffen, das mit seiner thrillerartigen Handlung, großen emotionalen Bandbreite und eindringlichen Musik durch Mark und Bein geht. In einer Spieldauer von weniger als eineinhalb Stunden durchlebt eine Gruppe von fahrenden Schauspieler:innen sämtliche menschliche Tragödien, die man sich nur vorstellen kann: Liebe, Eifersucht, Rache, Verrat … Dabei verschwimmen die Grenzen von Kunst und Realität, bis die Figuren selbst nicht mehr wissen, ob sie sich noch in ihrer Abendvorstellung oder schon zurück auf dem grausamen Boden der Tatsachen befinden. Wenn sich der immer rasanter werdende Strudel der großen Gefühle schließlich in zwei Morden auf offener Bühne entlädt und der Ausruf ertönt „Die Komödie ist aus!“, bleibt in der plötzlichen Stille nach dem Fallen des Vorhangs nur die erschrockene Frage: War das nun echt, oder doch nur gespielt?

Wiederaufnahme

07. 05. 2027, 19.30 Uhr Opernhaus

Musikalische Leitung Maximilian Otto Inszenierung Luise Kautz

Alter 12 + | Preis 24 – 54 €

Aufführung in italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Für mich soll’s rote Rosen regnen

Ein musikalisch-seelisches Porträt von Hildegard Knef | Von James Edward Lyons und William Ward Murta

Als die Schauspielerin, Sängerin, Liedtexterin, Schriftstellerin Hildegard Knef am 1. Februar 2002 starb, wurde im Berliner Rathaus ein Kondolenzbuch ausgelegt, in das sich innerhalb weniger Tage 1.500 Menschen eintrugen. „Die Knef“ war eine der populärsten deutschen Künstlerinnen in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Nur wenige Monate nach ihrem Tod kam am Theater Bielefeld das musikalischseelische Portrait Für mich soll’s rote Rosen regnen zur Uraufführung. Es startet im Jahr 1975. Hildegard Knef ist 50 Jahre alt, auf dem Höhepunkt ihrer beruflichen Karriere, doch privat in der Krise. Sie blickt in den Spiegel der eigenen Vergangenheit und trifft auf die junge Hilde: zwei Frauen, eine Person. Es ist eine schonungslose Abrechnung mit sich selbst. Mit Zitaten ihrer eigenen Texte und ihren bekanntesten Chansons wird das rastlose Leben des Weltstars lebendig, steht unbändige Freude neben maßloser Traurigkeit und überschwängliche Energie neben grenzenloser Erschöpfung. Und immer wieder ist da ihr unerschrockener Mut und ihr unbändiger Wille, es zu schaffen.

Wiederaufnahme

Frühjahr 2027

Opernhaus, Rangfoyer

Musikalische Leitung Jeffrey Goldberg

Inszenierung Matthias Winter

Alter 14 + | Preis 22 €

Don Giovanni
Der Bajazzo

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Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Freundinnen und Freunde des Tanzes,

wo kann man seinen Gedanken besser nachgehen, träumen und seinen Erinnerungen Raum geben? Wo lachen, weinen, sich enervieren, nachdenklich berührt sein oder inspiriert und energiegeladen zurück in den Alltag kehren –wenn nicht im Theater?

Die neue Spielzeit 2026/2027 bietet dazu viele Möglichkeiten – insbesondere mit einem Blick auf das wundersame und bewegte Leben von Hans Christian Andersen. Unser erster Ballettabend ist ihm, seinem Leben und Werk gewidmet und öffnet ein Fenster zu seiner wunderbaren unerschöpflichen Fantasie, seiner Neugier und Reiselust, ohne dabei einen scharfen Blickauf die Wirklichkeit zu verlieren. Und bei genauerem Hinsehen erscheint Andersen aktueller denn je.

Die Welt ist in Bewegung – rasant, in einer Geschwindigkeit, bei der wir mit Ohnmacht den Kontrollverlust erfahren und gerne für Augenblicke die Zeit anhalten würden, um uns neu zu sortieren, innezuhalten und neu Hoffnung zu schöpfen. Wie reagieren Tanzschaffende auf diese Herausforderungen? Beschleunigen sie das Tempo und setzen „einen drauf“, wie zum Beispiel Andonis Foniadakis Dream Wave ? Oder entschleunigen Sie das Tempo und kreieren starke Bilder, die bewegen und aus denen wir Reflektion und Kraft schöpfen können?

Was bewegt unsere Gastchoreografen Robert Bondara und Lukas Zuschlag, die im Frühjahr den zweiten Ballettabend der Saison gestalten werden? Robert Bondara ist kein unbekannter in Chemnitz. Nach seinen beeindruckenden Interpretationen von Winterreise und Sacre du Printemps sind wir gespannt auf seine dritte Kreation für das Ballett Chemnitz, nachdem er inzwischen erfolgreich am Nationalballett in Prag und Warschau neue Werke geschaffen hat. Lukas Zuschlag, seit 2025 Ballettdirektor in unserer Partnerstadt Ljubljana, präsentiert sich zum ersten Mal mit einer Kreation in Chemnitz. Beide Choreografen spiegeln in ihrem zeitgenössischen Schaffen Energie, Sehnsüchte, Unruhe, die Schnelllebigkeit unserer Zeit wider – und gleichzeitig berühren sie mit dem unbeschreiblichen Universum des tiefen Menschseins, das nur ein Köper in seiner universellen Sprache ausdrücken kann.

Der zeitgenössische Tanz genießt ein besonderes Augenmerk in der Reihe Showcase , Made in Chemnitz und das internationale Festival TANZ | MODERNE | TANZ wird im Juni 2027 wieder mit internationalen Gastspielen und Tanz im öffentlichen Raum den Stadtraum

Hans Christian A.

Premiere

24. 10. 2026, 19.30 Uhr Opernhaus

Alter 8 +

Preis 24 – 54 €

Premiere 30 – 59 €

In ihrem neuen Ballett widmet sich Ballettdirektorin Sabrina Sadowska dem Leben und Wirken Hans Christian Andersens. Weltberühmt durch seine Kunstmärchen wie Das Mädchen mit den Schwefelhölzern , Des Kaisers neue Kleider oder Die Schneekönigin schrieb er ebenso eindrucksvolle Reiseberichte, Novellen und Dramen – vielfach mit autobiografischen Bezügen. Auch sein eigenes Leben bot reichlich Stoff für außergewöhnliche Erzählungen.

1805 als Sohn eines verarmten Schuhmachers und einer alkoholkranken Wäscherin geboren, ging er als 14-Jähriger nach Kopenhagen und versuchte sich zunächst vergeblich an einer Bühnenkarriere. In Jonas Collin, dem damaligen Direktor des Königlichen Theaters, fand er jedoch einen Förderer. Dieser nahm ihn in sein Haus auf und ermöglichte ihm später den Besuch einer Lateinschule, wo er allerdings Drill und Gewalt erfuhr. Erneut erhielt er Unterstützung und absolvierte schließlich die Universität Kopenhagen. So nahm seine literarische Karriere ihren Lauf. Sein Leben jedoch blieb eine emotionale Berg- und Talfahrt – geprägt von unerwiderter Liebe, glücklichen Begegnungen, tiefen Freundschaften, zahlreichen Reisen und unzähligen Ängsten. Genau daraus gewann er die Allegorien für seine Werke. Als einer, der sich aus bitterer Armut zum gefeierten Künstler emporarbeitete, beschenkte er Generationen von Kindern und Erwachsenen mit zauberhaften Geschichten, in denen sich persönliche Erfahrungen und seine tiefe Liebe zur Natur widerspiegeln. Fasziniert von dieser Leidenschaft und seinem facettenreichen künstlerischen Schaffen, widmet sich das Ballett von Sabrina Sadowska nicht nur den literarischen Inspirationen des weltberühmten dänischen Schriftstellers, sondern auch den entscheidenden Wendepunkten seines Lebens – zwischen errungenem Ruhm und dem Bedürfnis nach innerer Flucht.

Musikalische Leitung Kens Lui Konzept, Choreografie, Inszenierung Sabrina Sadowska Ausstattung Hans Winkler

Zweiteiliger Tanzabend von Robert Bondara und Lukas Zuschlag

Von Gut und Böse

Zwei choreografische Handschriften, vereint an einem Abend – das verspricht nicht nur eine große Spannweite an Emotionen, sondern auch unterschiedliche Facetten europäischer Tanzkunst. Während beide Choreografen mit dem reichen Repertoire zeitgenössischer und klassischer Elemente spielen, entstehen dabei ganz eigene Erlebniswelten.

So wird es einerseits ein Wiedersehen mit dem renommierten polnischen Choreografen Robert Bondara geben: Langjährige Fans des Ballett Chemnitz erinnern sich vielleicht noch an seine Winterreise in der Spielzeit 2019/2020 oder an Strawinskys Le Sacre du Printemps als Teil des Tanzabends Frühlingsrausch zwei Jahre später. Nun also –aller guten Dinge sind drei – wird der weltweit angesehene Choreograf, Regisseur und Dozent erneut nach Chemnitz kommen und einmal mehr die Kraft des Tanzes in ihrer ganzen Bandbreite feiner Empfindungen feiern. Den zweiten Teil des Ballettabends gestaltet der Österreicher Lukas Zuschlag, künstlerischer Direktor des SNG Opera in Balet am Slowenischen Nationaltheater Ljubljana. Der vielfach ausgezeichnete Tänzer und gefragte Choreograf arbeitet damit erstmals in Chemnitz und zugleich erstmals in Deutschland. Seine Choreografie nimmt das Publikum mit auf eine ebenso moderne wie spannende Reise in die Tiefen der Seele und in das vielschichtige Spiel der Gefühle.

Die bewegenden Momente zwischen Gut und Böse, Freud und Leid sowie Gewinn und Verlust werden in diesem Ballettabend zu einer berührenden Auseinandersetzung mit den großen Themen des Lebens. Dabei greifen die beiden Choreografen auf unterschiedliche künstlerische Hintergründe zurück und verarbeiten diese in vielfältigen Kreationen voller Energie und Ausdruckskraft.

Premiere 13. 03. 2027, 19.30 Uhr Opernhaus

Alter 12 + Preis 19 – 48 €

Premiere 24 – 54 €

Choreografie, Inszenierung Robert Bondara, Lukas Zuschlag Ausstattung N. N.

Romeo und Julia

Showcase X

Eine schöne Tradition feiert 2027 Jubiläum:

Zum nunmehr zehnten Mal kreieren international tätige Choreografinnen oder Choreografen in Chemnitz ein Tanzstück in unmittelbarer Nähe zum Publikum. Selten kommen die Zuschauenden so nah ans Geschehen, hören den Atem, spüren den Schwung der Bewegung und erleben die Kraft des Tanzes. So können sie mehr denn je eintauchen in die persönlichen Geschichten im Raum, die Emotionen in der Luft – und, je nachdem welcher Sitzplatz rund um die Tanzfläche gewählt wird, verändert sich auch die unmittelbare Vorstellung. Verpassen Sie also nicht, wenn sich die erfolgreiche Reihe für zeitgenössischen Tanz fortsetzt, die vierte Wand zwischen Bühne und Zuschauerraum einreißen und das Ballett Chemnitz in die intime Atmosphäre des Ballettsaals einlädt.

Premiere 2027

Opernhaus, Ballettsaal

Choreografie N. N.

Alter 14 +

Preis 22 €

Premiere 26 €

Made in Chemnitz 20•27

Unsere erfolgreiche Reihe für experimentelle Formate begibt sich seit Jahren in den Alltag ihres Publikums. Mit jungen Choreografien erobert das Ballett Chemnitz den öffentlichen Raum, erkundet, belebt und verändert ihn – und beschreitet dabei neue Wege der Interaktion.

Mithilfe von Körpersprache und zeitgenössischen Positionen rücken die Tänzerinnen und Tänzer unterschiedlichste Orte ins Rampenlicht und hinterfragen Beziehungen: Welche Impulse gehen von der Stadtarchitektur und vom urbanen Leben aus? Welche Entdeckungen lassen sich machen, wenn vertraute Plätze in einen künstlerischen Prozess geraten? Was geschieht, wenn die Grenzen zwischen Bühne und Publikum verschwimmen?

Premiere 2027

Choreografie N. N.

Alter 14 + Preis 22 €

Premiere 26 €

oder Die Stille unseres Herzschlages

Der blaue Vogel
Schwanensee

Wiederaufnahmen

Rhapsodie

in C

Ballett von Sabrina Sadowska zu Leben und Werk von George Gershwin

Willkommen in der wohl aufregendsten Stadt zu Beginn des 20. Jahrhunderts: New York!

Hektik in den Straßen, die Wirtschaft floriert und Emigrant:innen aus aller Welt bringen ihre kulturellen Wurzeln mit. Mittendrin: George Gershwin, der als Sohn jüdischer Einwanderer in einfachen Verhältnissen aufwächst und im amerikanischen Melting Pot seine Liebe zur Musik entdeckt. Der Rest ist Geschichte: Seine kraftvollen Kompositionen zwischen Jazz und Klassik bahnen ihm den Weg bis ganz nach oben – zuerst an den Broadway und dann in die Glitzerwelt Hollywoods. Bis zu seinem frühen Tod mit 39 Jahren schuf er unsterbliche Kompositionen, von denen Rhapsody in Blue , Ein Amerikaner in Paris oder Porgy and Bess nur die allerbekanntesten sind.

Den Stationen seiner großen Karriere folgend, erweckt das Ballett von Sabrina Sadowska die unvergessenen Gershwin-Melodien zum Leben und erzählt eine Geschichte des „American way of life“, während es auch die Wegbegleiter des Erfolgs würdigt.

Wiederaufnahme

24. 09. 2026, 19.30 Uhr Opernhaus

Musikalische Leitung Kens Lui Choreografie und Inszenierung

Sabrina Sadowska Choreografie Rhapsodie in Blue Edvin Revazov

Alter 12 + | Preis 24 – 54 €

Der Nussknacker

Ballett von Sabrina Sadowska nach der Erzählung von E. T. A. Hoffmann

Musik von Peter Tschaikowsky

Weihnachten 1904 bei den Esches. Die Chemnitzer Fabrikantenfamilie feiert gemeinsam mit befreundeten Künstler:innen, Industriellen und Wissenschaftler:innen. Man plaudert und genießt, während sich die Kinder an den Geschenken erfreuen. Ein Nussknacker wird ausgepackt, der es Marie, der Tochter des Hauses, ganz besonders angetan hat. Was nun beginnt, ist Ballettfreunden auf der ganzen Welt bekannt. Allein Tschaikowsky erlebte den anhaltenden Erfolg seines 1892 komponierten Balletts nicht mehr, nicht die unbändige Freude der kleinen und großen Fans am federleichtperlenden Tanz der Zuckerfee, am träumerischschwingenden Blumenwalzer und an all den anderen bunten musikalischen Ideen. Und auch in Chemnitz gehört Der Nussknacker nun schon seit sieben Jahren zur zauberhaften Einstimmung in die Weihnachtszeit, denn er ist zugleich Märchen und Liebeserklärung an Chemnitz, an eine Zeit, in der die Industriellen der Stadt auch die modernen Künste förderten.

Wiederaufnahme

26. 11. 2026, 18.00 Uhr Opernhaus

Musikalische Leitung

Kens Lui, Maximilian Otto

Choreografie und Inszenierung

Sabrina Sadowska

Alter 6 + | Preis 24 – 54 €

Schwanensee

Ballett von Eno Peçi und Sabrina Sadowska

Musik von Peter Tschaikowsky

Tschaikowskys Schwanensee gilt als Juwel des Ballettrepertoires. Der Welterfolg des Werks nahm allerdings erst seinen Lauf, als Lew Iwanow 1984 den zweiten Akt mit den berühmten weißen Schwänen präsentierte. So hat auch Ballettdirektorin Sabrina Sadowska nicht auf diese Originalchoreografie verzichtet, als sie das Werk gemeinsam mit Eno Peçi neu konzipierte und eine frische, zeitgenössische Choreografie schuf, die mit klassischen Königsdisziplinen spielt.

An den Vorabend des Ersten Weltkrieges verlegt, steht die unglückliche Liebe zwischen Siegfried und Odette im Mittelpunkt. Im Krieg verwundet, fantasiert Siegfried im Fieber: Er begegnet Odette, die sich ihm als Schwanenprinzessin zeigt. Doch es wird dauern, bis er sie wiedersieht … Unterdessen entführt das romantische Tanzmärchen in eine Welt, in der Sehnsucht und Resignation, Menschen und Fabelwesen zu einem sinnlich-berührenden Ballettabend verschmelzen.

Wiederaufnahme

30. 01. 2027, 19.00 Uhr Opernhaus

Musikalische Leitung Maximilian Otto

Choreografie und Inszenierung

Eno Peçi, Sabrina Sadowska

Alter 6 + | Preis 24 – 54 €

Romeo und Julia

Ballett von Sergej Prokofjew, Adrian Piotrowski, Leonid Lawrowski und Sergej Radlow | Musik von Sergej Prokofjew | Choreografie und Inszenierung von Luciano Cannito

Die wohl bekannteste Liebesgeschichte der Theaterliteratur ist dank Prokofjew auch einer der größten Ballettklassiker der Welt. Die Kinder zweier verfeindeter Familien verlieben sich auf den ersten Blick und damit nimmt Shakespeares tragische Geschichte vom erbitterten Kampf der Capulets gegen die Montagues ihren Lauf. Ohne Aussicht auf eine gemeinsame Zukunft wollen die Liebenden zusammen fliehen und sind bereit, lieber in den Tod zu gehen, als ohne den anderen zu leben. Der international erfolgreiche Choreograf Luciano Cannito erzählt das Drama ebenso klassisch wie modern – in der kurzweiligen und viel umjubelten Chemnitzer Inszenierung, die durch ihre Zeitlosigkeit aktueller ist denn je: Die vorurteilsbeladene Begegnung mit dem Anderen prägt unsere Gegenwart und droht Gemeinschaftlichkeit zu zerbrechen. Nur Liebe und Anerkennung können Feindschaft, Hass und Unruhen unterbinden.

Wiederaufnahme

30. 04. 2027, 19.30 Uhr Opernhaus

Musikalische Leitung Kens Lui Choreografie und Inszenierung Luciano Cannito

Alter 10 + | Preis 24 – 54 €

— Chemnitz

Theaterplatz 4

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— Zwickau

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Liebes Publikum,

Chemnitz liebt sein Orchester.

Ihre Liebe zur Robert-Schumann-Philharmonie ist nicht nur an Ihrem begeisterten und warmherzigen Applaus zu spüren. Viele Zuschriften, Mails, Gespräche nach Konzerten oder einfach mitten in der Stadt beim Einkauf oder Essen zeugen von Ihrer Zuneigung und dem Stolz auf „unser Orchester“. Es ist wunderbar, dass mein vor einem Jahr an dieser Stelle formulierter Wunsch bereits Realität geworden ist und wir – Sie als Publikum, das Orchester und ich – uns richtig gut kennengelernt haben. Die Fangemeinde der Philharmonie wächst kontinuierlich weiter, auch unter den jungen Menschen unserer Stadt.

Die Robert-Schumann-Philharmonie ist mit ihrem Konzertangebot außergewöhnlich vielseitig engagiert. Den Musikerinnen und Musikern ist es eine Herzensangelegenheit mit unterschiedlichsten Konzertformaten wie Klasse Klassik! , Im Klang , Babykonzerten oder Raum für Resonanz quer durch unsere Stadtgesellschaft und durch alle Generationen so viele Menschen wie möglich zu erreichen. Außerdem wollen wir die große musikalische Vielfalt der Werke zum Klingen bringen, die für Orchester durch die Jahrhunderte komponiert wurden und in der Gegenwart geschrieben werden.

Das soll sich auch in unserer großen Sinfoniekonzert-Reihe in der Stadthalle widerspiegeln. Wenn Sie, liebes Publikum, also jeden Monat an zwei Abenden den großen Saal der Stadthalle füllen – bald hängt regelmäßig das von mir propagierte „Ausverkauft“-Schild an der Abendkasse – und gemeinsam alter und

neuer Musik lauschen, darüber anschließend in den Austausch gehen, das Gehörte und Erlebte reflektieren, diskutieren und feiern, dann sind unsere Konzerte existentieller Teil einer lebendigen, zugewandten und neugierigen Stadtgesellschaft.

Neben internationalen Künstlerpersönlichkeiten werden in dieser Konzertspielzeit auch Solistinnen und Solisten aus den eigenen Reihen im Fokus stehen und die herausragende Qualität unserer Philharmonie unter Beweis stellen.

Es fällt mir schwer, einzelne Konzerte hervorzuheben, da jedes der Programme mit viel Liebe zusammengestellt wurde und ein besonderes Konzerterlebnis verspricht. Am besten besuchen Sie also alle! Lassen Sie mich dennoch auf ein ganz persönliches Highlight hinweisen: Im 6. Sinfoniekonzert würdigen wir den Namensgeber unseres Orchesters Robert Schumann mit seiner Bearbeitung der Johannes-Passion von Johann Sebastian Bach.

In großer Vorfreude auf die kommenden musikalischen und persönlichen Begegnungen

Ihr

Benjamin Reiners Generalmusikdirektor und Chefdirigent der Robert-Schumann-Philharmonie

1. Sinfoniekonzert

Symphonic Opening Party

Termine

03. 09. 2026, 19.30 Uhr

04. 09. 2026, 19.00 Uhr

(Hinweis: Donnerstag und Freitag)

Stadthalle

Preis 26 – 43 €

Für die fulminante Eröffnung der neuen Sinfoniekonzertsaison hat Generalmusikdirektor Benjamin Reiners erneut den Komponisten und Sound-Designer Jonas Urbat eingeladen. Nach der gemeinsamen Performance von Sonic Tales of Industry , bei der im November 2025 die verborgene Klangwelt der Chemnitzer Industrie zum Leben erweckt wurde, verarbeitet Urbat nun die Alltagsklänge hinter den Kulissen der Robert-Schumann-Philharmonie zu einer neuen Komposition für Orchester und Live-Elektronik. Für das Solokonzert des Abends, Peter Tschaikowskys Variationen über ein Rokoko-Thema, ist die belgische Cellistin Stéphanie Huang erstmals zu Gast in Chemnitz. Tschaikowsky verneigte sich mit diesem Werk musikalisch vor seinem großen Vorbild Wolfgang Amadeus Mozart. Gustav Holst hatte die Idee zur Komposition der Planeten -Suite, als er mit einem Freund über Astrologie und deren Einfluss auf den Charakter der Menschen diskutierte. In den sieben Teilen ist eine faszinierende musikalische Reise durch unser Sonnensystem zu erleben. Dabei reicht das Spektrum vom monumentalen Orchestersound bis hin zu zarten Streichertönen. Am Ende bindet Holst einen Frauenchor ein, der mit fast sphärischen Klängen dem Werk einen empfindsamen Ausklang verleiht.

Jonas Urbat

Behind the Scenes für Orchester und Live-Elektronik (UA)

Peter Tschaikowsky Variationen über ein Rokoko-Thema für Violoncello und Orchester op. 33

Gustav Holst

Die Planeten Suite für großes Orchester op. 32

Solistin Stéphanie Huang, Violoncello Dirigent Benjamin Reiners | Robert-Schumann-Philharmonie

2. Sinfoniekonzert Wellen schlagen

In den Gedichten Meeresstille und Glückliche Fahrt beschreibt Goethe Idylle und Todesangst, Hoffnung und Verzweiflung. Die widersprüchlichen Gesichter des Meeres und ihre Wirkung auf den Menschen regten nicht nur Beethoven, sondern auch den vielgereisten Felix Mendelssohn Bartholdy zu einer Vertonung an, der darüber schrieb: „[Ich] habe das Vergnügen bei der Arbeit gehabt, daß ich klüger geworden bin.“ Henryk Wieniawski war einer der letzten „reisenden Virtuosen“ des 19. Jahrhunderts. Sein berührendes zweites Violinkonzert schrieb der „Zauberer der Geige“ für Pablo de Sarasate, der ihm Freund und Rivale zugleich war.

Die Hebräische Rhapsodie Schelomo gehört zur Werkreihe Jüdischer Zyklus , für den sich Ernest Bloch von der Hebräischen Bibel inspirieren ließ. Darin spielt das Solocello die Stimme des „Predigers in der Wüste“, eine prophetische Stimme, deren Zeit noch nicht gekommen ist. Leonard Bernstein fand die Anregung zu seiner ersten Sinfonie in den Klageliedern des Propheten Jeremiah. Er komponierte sie im Alter von 24 Jahren und verhandelt darin, ausgehend von einer persönlichen Glaubenskrise, das Ringen um Wahrheit und Sinn.

Felix Mendelssohn Bartholdy

Meeresstille und glückliche Fahrt Ouvertüre D-Dur op. 27

Henryk Wieniawski

Konzert für Violine und Orchester Nr. 2 D-Dur op. 22

Ernest Bloch

Schelomo – Hebräische Rhapsodie für Violoncello und Orchester

Leonard Bernstein

Sinfonie Nr. 1 Jeremiah

Termine

07. 10. 2026, 19.30 Uhr

08. 10. 2026, 19.00 Uhr

Stadthalle

Preis 23 – 40 €

Im Rahmen des Jahres der jüdischen Kultur in Sachsen 2026

Solist:innen Heidrun Sandmann-Poscharsky, Violine; Thomas Bruder, Violoncello; N. N., Mezzosopran Dirigent Dominic Limburg | Robert-Schumann-Philharmonie

3. Sinfoniekonzert

Tragende Gedanken

Termine

11. 11. 2026, 19.30 Uhr

12. 11. 2026, 19.00 Uhr

Stadthalle

Preis 23 – 40 €

Das zweite Klavierkonzert des französischen Komponisten Camille SaintSaëns entstand innerhalb von nur 17 Tagen und geht auf einen spontanen Auftrag des großen Pianisten und Dirigenten Anton Rubinstein zurück, der für ein Konzert in Paris ein Werk bei seinem Freund bestellte. Rubinstein dirigierte, Saint-Saëns selbst übernahm den Klavierpart. Ungeachtet der Tatsache, dass das Werk mit der furiosen Anfangskadenz, seinem geisterhaften Scherzo und dem stürmischen Finalsatz bei der Uraufführung auf Grund der kurzen Vorbereitungszeit zum Misserfolg geriet, erfreut es sich heute größter Beliebtheit bei Publikum und Pianist:innen gleichermaßen.

Die sechste Sinfonie Anton Bruckers nimmt in zweierlei Hinsicht eine Sonderstellung ein. Oft arbeitete der immerzu von Selbstzweifeln geplagte Komponist jahrzehntelang an Revisionen seiner Werke. Die Sechste aber ging ihm in einem Guss von der Hand, fast überrascht nannte Bruckner sie sein „keckstes“ Werk. Dies mag auch damit zusammenhängen, dass der sonst so religiös verhaftete Komponist, dessen Sinfonien oft wie „Kathedralen“ anmuten, hier ein überraschend unbeschwertes Werk vorlegte, das durch seine ungewohnte Direktheit und Energiegeladenheit besticht und die Wiener Philharmoniker bei einer der ersten Proben so begeisterte, „dass sie heftig applaudierten und einen Tusch machten“.

Camille Saint-Saëns

Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 g-Moll op. 22

Anton Bruckner

Sinfonie Nr. 6 A-Dur

Solistin Liya Wang, Klavier Dirigent Benjamin Reiners | Robert-Schumann-Philharmonie

4. Sinfoniekonzert Glanzvolle Akzente

Pünktlich zur Adventszeit setzen Benjamin Reiners und die RobertSchumann-Philharmonie die in der vergangenen Saison begonnene Tradition der weihnachtlich-musikalischen „Schmankerln“ fort. Neben der festlichen Weihnachtsouvertüre des britisch-sierra-leonischen Komponisten Samuel Coleridge-Taylor erklingt die fröhlich-ausgelassene Schlittenfahrt von Frederick Delius und die bezaubernde Ballettpantomime Der Schneemann , die Erich Wolfgang Korngold im Alter von elf Jahren schrieb.

Mit der Sinfonia aus Bachs Ratswahlkantate und Guilmants von einem französischen Weihnachtslied inspirierten Finale, in dem er sein Vorbild Robert Schumann würdigt, wird auch die große Orgel der Stadthalle wieder in vollem Glanz erstrahlen.

Ein besonderes Highlight ist das von Soloflötist Tomasz Sierant interpretierte Konzert für Flöte und Orchester von Carl Nielsen. Nach dem Vorbild von Edward Elgars Enigma -Variationen übersetzt Nielsen darin humoristisch die Persönlichkeit eines Menschen in Musik. Porträtiert wird

Holger Gilbert-Jespersen, der Flötist des Kopenhagener Bläserquintetts, der auch Solist der Uraufführung war.

Johann Sebastian Bach

Sinfonia aus der Kantate Wir danken dir, Gott, wir danken dir BWV 29 (Ratswahlkantate)

Carl Nielsen

Konzert für Flöte und Orchester

Samuel Coleridge-Taylor

Christmas Overture

Erich Wolfgang Korngold

Der Schneemann

Frederick Delius

Sleigh Ride

Alexandre Guilmant

Final alla Schumann, sur un Noël languedocien op. 83

Termine

09. 12. 2026, 19.30 Uhr

10. 12. 2026, 19.00 Uhr

Stadthalle

Preis 26 – 43 €

Solist Tomasz Sierant, Flöte Dirigent Benjamin Reiners | Robert-Schumann-Philharmonie

5. Sinfoniekonzert Sonnensehnsucht

Termine

03. 02. 2027, 19.30 Uhr

04. 02. 2027, 19.00 Uhr

Stadthalle

Preis 23 – 40 €

Einen fröhlich-sommerlichen Gruß mitten im kalten Chemnitzer Winter bietet dieses Konzert unter der Leitung des neuen 1. Kapellmeisters Kens Lui. Nach den mitreißenden karibischen Rhythmen der Kubanischen Ouvertüre von George Gershwin kommen alle Fans der klassischen Gitarrenmusik auf ihre Kosten: Die junge Gitarristin Laura Lootens huldigt bei ihrem Chemnitz-Debüt mit dem Concerto del Sur des mexikanischen Komponisten Manuel M. Ponce der südlichen Sonne. Geschrieben wurde es Anfang der 1940er Jahre für den bekannten spanischen Gitarristen Andrés Segovia, der über dieses sowohl zartverträumte, als auch virtuos-leidenschaftliche Konzert sagte, es sei das wertvollste Juwel seines Repertoires. Als Antonín Dvorˇák gut 50 Jahre früher an seiner achten Sinfonie arbeitete, verkündete er, dass sie anders werden würde als alle vorigen: „Ich habe den Kopf voller Ideen. Wenn der Mensch das nur gleich aufschreiben könnte! Das Komponieren geht über Erwartung leicht, und die Melodien fliegen mir nur so zu.“ Entstanden sind herrliche Melodien wie der schwungvolle, mit einem Hauch Melancholie versehene Walzer im dritten Satz, in welchem Dvorˇák die Blütenpracht und das Sommerflair seiner südböhmischen Heimat einfing.

George Gershwin

Kubanische Ouvertüre

Manuel M. Ponce

Concierto del Sur für Gitarre und Orchester

Antonín Dvořák

Sinfonie Nr. 8 G-Dur op. 88

Solistin Laura Lootens, Gitarre Dirigent Kens Lui | Robert-Schumann-Philharmonie

6. Sinfoniekonzert Was ist Wahrheit?

Nachdem die große Musik Johann Sebastian Bachs nach seinem Tod zunächst in Vergessenheit geriet, galt der ebenfalls vorrangig in Leipzig wirkende Felix Mendelssohn Bartholdy als engagiertester Bach-Wiederentdecker des 19. Jahrhunderts. Doch auch sein Zeitgenosse Robert Schumann war ein glühender Verehrer des Komponisten und schuf während seiner Zeit als Städtischer Musikdirektor in Düsseldorf eine eigene Bearbeitung der Johannes-Passion .

Für diese Fassung gestaltete Schumann die Instrumentierung nach den Möglichkeiten des 19. Jahrhunderts um: Er verzichtete auf historische Instrumente wie die Viola da gamba und ergänzte moderne Instrumente wie die Klarinette. Auch ersetzte er das Cembalo mit einem Konzertflügel, dessen Part in der Uraufführung 1851 mutmaßlich von Clara Schumann gespielt wurde. Im sechsten Sinfoniekonzert bringt die Robert-Schumann-Philharmonie gemeinsam mit Solist:innen und dem MDR-Rundfunkchor diese besondere Fassung zur Aufführung, die Bachs Klangsprache aus dem Blickwinkel der Romantik neu erzählt.

Johann Sebastian Bach

Johannes-Passion BWV 245

Fassung von Robert Schumann (1851)

Termine

03. 03. 2027, 19.30 Uhr 04. 03. 2027, 19.00 Uhr

Stadthalle

Preis 23 – 40 €

Solist:innen Christina Landshamer, Sopran; Marlen Bieber, Alt; Kieran Carrel, Tenor (Evangelist und Arien); Felix Rohleder, Bass (Christus); Tobias Berndt, Bass (Arien) Chor MDR-Rundfunkchor Dirigent Benjamin Reiners | Robert-Schumann-Philharmonie

7. Sinfoniekonzert

Seelenräume

Termine

07. 04. 2027, 19.30 Uhr

08. 04. 2027, 19.00 Uhr

Stadthalle

Preis 23 – 40 €

Die charismatische Pianistin Anna Vinnitskaya widmet sich gemeinsam mit der Robert-Schumann-Philharmonie Sergej Prokofjews zweitem Klavierkonzert, das als eines der schwierigsten seiner Art gilt. Bei der Uraufführung 1913 saß der 22-jährige Komponist selbst am Klavier. Das Publikum bestand aus Kurgästen, die sich in der Sommerfrische nahe St. Petersburg der gepflegten Abendunterhaltung hingeben wollten und mit Prokofjews Lust an kühnen musikalischen Neuerungen mehr als überfordert waren. Erst bei einer späteren Aufführung in Paris bekam das Konzert die verdiente Würdigung. Auch Dmitri Schostakowitsch hatte mit seinen zukunftsweisenden Kompositionen nicht immer einen guten Stand in seiner Heimat, was zum Teil ungeachtet der künstlerischen Qualität aus politischen Gründen von Stalins Regime herbeigeführt worden war. Wie sehr sich Schostakowitsch Stalin ausgeliefert fühlte, schwingt in seiner zehnten Sinfonie mit, die er zu schreiben begann, als er vom Tod des Diktators im März 1953 erfuhr. Dieses Sinfoniekonzert wird von der kubanischen Dirigentin Cosette Justo Valdés geleitet, die als aufstrebender Star auf den Konzertbühnen der Welt gilt und derzeit künstlerische und musikalische Leiterin des Vancouver Island Symphony Orchestra ist.

Sergej Prokofjew

Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 g-Moll op. 16

Dmitri Schostakowitsch

Sinfonie Nr. 10 e-Moll op. 93

Solistin Anna Vinnitskaya, Klavier Dirigentin Cosette Justo Valdés | Robert-Schumann-Philharmonie

8. Sinfoniekonzert

Klangperspektiven

Gustav Mahler schrieb seine fünfte Sinfonie zwischen 1901 und 1904 in einer sehr intensiven Lebens- und Schaffensperiode. Er galt international als hervorragender Dirigent und war seit mehreren Jahren Direktor der Wiener Hofoper, wo er mit jeglicher Form künstlerischen „Schlendrians" aufräumte. Das kam nicht bei allen im Haus positiv an, erhöhte aber die Qualität der Aufführungen und damit die Akzeptanz beim Publikum deutlich. Die positive Energie, die Mahler durch den Berufsalltag trug, resultierte sicher auch aus seinem erfüllten Privatleben: Im November 1901 lernte er die bezaubernde Alma Schindler kennen und heiratete sie gut ein Vierteljahr später. Kein Wunder, dass ein so besonderes Stück wie das berühmte Adagietto, das er für die fünfte Sinfonie schrieb, aus seiner Feder fließen konnte – ein Schweben der Gefühle, ein Satz voller Intimität, den Luchino Visconti 1970 in seiner Thomas-Mann-Verfilmung Tod in Venedig verwendete.

Am Beginn dieses von Alexander Merzyn, Generalmusikdirektor des Staatstheaters Cottbus, geleiteten Sinfoniekonzertes steht eine Neukomposition von Maximilian Otto. Der gebürtige Chemnitzer, der nach seinem Studium in Dresden und Weimar 2023 als Kapellmeister nach Chemnitz zurückgekehrt ist, wird in den kommenden Jahren Lieblingsorte in seiner Heimatstadt musikalisch im Orchesterklang porträtieren. Wohin er uns für die erste der Uraufführungen mitnimmt? Lassen Sie sich überraschen!

Maximilian Otto

Musik für Orchester (AT) (Uraufführung)

Gustav Mahler

Sinfonie Nr. 5 cis-Moll

Dirigent Alexander Merzyn | Robert-Schumann-Philharmonie

Termine

12. 05. 2027, 19.30 Uhr

13. 05. 2027, 19.00 Uhr

Stadthalle

Preis 26 – 43 €

9. Sinfoniekonzert

Dichtung und Rätsel

Termine

09. 06. 2027, 19.30 Uhr

10. 06. 2027, 19.00 Uhr

Stadthalle

Preis 23 – 40 €

Seine kurze, aber äußerst raffinierte sinfonische Dichtung Till Eulenspiegels lustige Streiche entwickelte der große Dirigent und Komponist Richard Strauss aus Libretto-Skizzen zu einem geplanten Opernprojekt, das er allerdings nie zum Abschluss brachte, da ihm die EulenspiegelFigur „dramatisch ungeeignet“ erschien. Zu den schönsten Charakterstücken zählen auch Edward Elgars 14 Variationen mit dem Titel Enigma (Rätsel) , die dem englischen Komponisten-Autodidakten im Alter von 41 Jahren endlich den Durchbruch zur öffentlichen Anerkennung bescherten. Die 14 Variationen des Themas gehen dabei laut Elgar auf Mitglieder seines Freundeskreises zurück: „Ich habe mir versucht vorzustellen, wie die jeweilige Person die Variation geschrieben hätte –wenn sie dumm genug wäre, zu komponieren.“

Sechs Jahre lang arbeitete Felix Mendelssohn Bartholdy an seinem Violinkonzert in e-Moll mit der revolutionären Anfangssequenz des Soloinstruments, die ihm lange „keine Ruhe ließ“. In diesem filigranen Werk beschwor er den Geist der Klassik noch einmal herauf und schuf so eine Komposition, die bis heute zu den beliebtesten Werken dieser Gattung zählt.

Richard Strauss

Till Eulenspiegels lustige Streiche

Tondichtung für großes Orchester op. 28

Felix Mendelssohn Bartholdy

Konzert für Violine und Orchester e-Moll op. 64

Edward Elgar

Variationen für Orchester op. 36 Enigma

Solistin Alexandra Conunova, Violine Dirigent Benjamin Reiners | Robert-Schumann-Philharmonie

Sonderkonzerte

12. Chemnitzer

Picknick-Konzert

Musikalisches und Kulinarisches am Industriemuseum Chemnitz

Musiker:innen der Robert-Schumann-Philharmonie

Mitglieder des Opernchores der Theater Chemnitz

Termin 23. 08. 2026, 11.00 Uhr

Ort Außengelände des Industriemuseums Chemnitz

Eintritt frei

Eröffnungskonzert

Ausschnitte aus den Musiktheaterpremieren der Saison

Solist:innen Opernensemble der Theater Chemnitz

Opernchor der Theater Chemnitz

Dirigenten Benjamin Reiners, Kens Lui, Maximilian Otto

Robert-Schumann-Philharmonie

Termin 28. 08. 2026, 19.30 Uhr

Ort Theaterplatz

Preis 20 – 30 €

De Profundis

Hans Gál

De Profundis

Kantate für Soli, Chor und Orchester

Solist:innen

Cathrin Lange, Sopran

Henriette Gödde, Alt

Tobias Hunger, Tenor

Simon Robinson, Bass

GewandhausChor

Jugendchor des Clara-Wieck-Gymnasiums Zwickau

Dirigent Gregor Meyer

Robert-Schumann-Philharmonie

Termin 19. 09. 2026, 19.30 Uhr

Ort Gewandhaus zu Leipzig, Großer Saal

Tickets nur an der Gewandhauskasse, per E-mail ticket@gewandhaus.de oder telefonisch über 0341 1270 280 buchbar

Feiern mit Beethoven!

Konzert zum Tag der Deutschen Einheit

Ludwig van Beethoven

Coriolan – Ouvertüre op. 62

Sinfonie Nr. 8 F-Dur op. 93

Dirigent Benjamin Reiners

Robert-Schumann-Philharmonie

Termin 03. 10. 2026, 11.00 Uhr

Ort Schloßkirche Chemnitz

Preis 20 €

Erzgebirge philharmonisch

Blasmusik trifft

Robert-Schumann-Philharmonie

Dirigent Benjamin Reiners

Bläserphilharmonie Thum

Robert-Schumann-Philharmonie

Termin 17. 10. 2026, 19.00 Uhr

Ort Stadthalle Chemnitz

Preis 23 – 40 €

Im Klang #1

Nah dran und mitten in der Robert-Schumann-Philharmonie

Ludwig van Beethoven

Sinfonie Nr. 5 c-Moll op. 67

Igor Strawinsky

Pulcinella – Suite für kleines Orchester

Dirigent Benjamin Reiners

Robert-Schumann-Philharmonie

Termin 31. 10. 2026, 11.00 + 19.30 Uhr

Ort Carlowitz Congresscenter Chemnitz –

Carlowitz-Saal

Preis 28 – 33 €

Konzert zum Ewigkeitssonntag

Gabriel Fauré Requiem op. 48

Solist:innen

Tea Trifkovic´, Sopran

Johann Kalvelage, Bass

St. Petri-Schloßkantorei Chemnitz

Leitung Siegfried Petri

Robert-Schumann-Philharmonie

Termin 22. 11. 2026, 17.00 Uhr

Ort Schloßkirche Chemnitz

Tickets nur über Ticketportal ETIX sowie über City-Ticket, EVABU-Lesewelt und an der Abendkasse erhältlich

Festliche Bläsermusik zum Advent

Weihnachtskonzert mit den Blechbläsern der Robert-Schumann-Philharmonie

Blechbläser der Robert-SchumannPhilharmonie

Termin 15. 12. 2026, 19.30 Uhr

Ort Opernhaus

Preis 30 €

Konzert zum Jahreswechsel

Ludwig van Beethoven

Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125

Solist:innen

Fernanda Allande, Sopran

Marlen Bieber, Alt

Daniel Pataky, Tenor

Jakob Ewert, Bass

Opernchor der Theater Chemnitz

Singakademie Chemnitz

Universitätschor der TU Chemnitz

Dirigent Benjamin Reiners

Robert-Schumann-Philharmonie

Termin 31. 12. 2026, 18.00 Uhr

Ort Stadthalle Chemnitz

Preis 41 – 57 €

My Favourite Things

Neujahrskonzert der

Robert-Schumann-Philharmonie

Solisten Frank Dupree Trio

Frank Dupree, Klavier

Jakob Krupp, Bass

Meinhard „Obi“ Jenne, Drums

Dirigent Benjamin Reiners

Robert-Schumann-Philharmonie

Termin 09. 01. 2027, 18.00 Uhr

Ort Stadthalle Chemnitz

Preis 41 – 57 €

Raum für Resonanz

Konzert für Menschen mit Demenz, ihre Angehörigen und Betreuungspersonen mit beliebten Klassikern der Orchestermusik und bekannten Liedern zum Mitsingen

Dirigent Benjamin Reiners Kammerorchester der Robert-SchumannPhilharmonie

Termin 25. 02. 2027, 16.30 Uhr (Einlass ab 15.30 Uhr)

Ort Hotel Chemnitzer Hof, Straumer Saal Preis 15 € Viva la musica!

Konzertprojekt der Robert-SchumannPhilharmonie und der Städtischen Musikschule Chemnitz

Schüler:innen und Pädagog:innen der Städtischen Musikschule

Musiker:innen der Robert-SchumannPhilharmonie

Termin 27. 02. 2027, 18.00 Uhr

Ort Opernhaus Preis 15 €

Im Klang #2

Nah dran und mitten in der Robert-Schumann-Philharmonie

Wolfgang Amadeus Mozart

Sinfonie Nr. 40 g-Moll KV 550

Franz Schubert

Sinfonie Nr. 5 B-Dur

Dirigent Kens Lui

Robert-Schumann-Philharmonie

Termin 19. 03. 2027, 19.30 Uhr

Ort Carlowitz Congresscenter

Chemnitz – Carlowitz-Saal

Preis 28 – 33 €

True Crime Meets Orchestra

Ein erfolgreiches Podcast-Duo als Überraschungsgast bei der Robert-Schumann-Philharmonie

Dirigent Benjamin Reiners

Robert-Schumann-Philharmonie

Termin 25. 03. 2027, 19.30 Uhr

Ort Stadthalle

Preis 41 – 57 €

Open-Air-Konzert zum Spielzeitabschluss

Highlights aus Oper, Operette und Musical

Solist:innen Opernensemble der Theater Chemnitz

Opernchor der Theater Chemnitz

Dirigenten Benjamin Reiners, Kens Lui, Maximilian Otto

Robert-Schumann-Philharmonie

Termin 10. 07. 2027, 20.00 Uhr, Ort Theaterplatz

Preis 20 – 30 €

Klasse Klassik!

In der Reihe Klasse Klassik! zeigt die RobertSchumann-Philharmonie, wie vielfältig die Welt der klassischen Musik ist und an welch unterschiedlichen Orten sie zur Entfaltung kommen kann. Die Saison startet mit einer abenteuerlichen Fusion aus Orchester und Jazzquartett, die den Swing und Groove der schönsten Mozart-Werke zu Gehör bringt. Michael Maul und Bernhard Schrammek sind wandelnde Lexika, was das Schaffen Johann Sebastian Bachs angeht und geborene Entertainer zugleich. Seit 2020 begeisterten die beiden Musikwissenschaftler in über 300 Podcast-Folgen des Bach-Kanals ein stetig wachsendes Publikum und sind mit der Robert-Schumann-Philharmonie Anfang 2027 erstmals live in Chemnitz zu erleben.

Charlie Chaplins Leinwandklassiker rund um die Erlebnisse des „Tramp“ waren Ikonen der Stummfilmzeit. Im historischen Ambiente des Industriemuseums erweckt die RobertSchumann-Philharmonie Chaplins poetischen ersten Langspielfilm The Kid musikalisch zum Leben, in dem der „Tramp“ unfreiwillig ein Straßenkind adoptiert, das schnell all seine kuriosen Gewohnheiten annimmt und mit ihm durch Dick und Dünn geht.

Nach dem großen Erfolg der Vivaldi Beats im AJZ Chemnitz in der vergangenen Saison laden Konzertmeister Hartmut Schill und Kolleg:innen im Juni erneut zu einer abgefahrenen

Session mit klassischer Musik und Hip-Hop made in Chemnitz ein – diesmal zwischen den historischen Dampfloks im Schauplatz Eisenbahn.

Klasse Klassik! Swing! Groove! Mozart!

Mozart-Werke in jazzigen Arrangements

Solisten Uwaga! Quartett

Christoph König, Violine und Viola

Maurice Maurer, Violine Miroslav Nisic, Akkordeon

Matthias Hacker, Kontrabass

Dirigent Johannes Klumpp Kammerorchester der Robert-Schumann-Philharmonie

Termin 11. 09. 2026, 19.00 Uhr

Ort Industriemuseum Chemnitz

Preis 30 €

Klasse Klassik! RSP trifft

Maul & Schrammek

Die Podcaster des Bach-Kanals zu Gast in Chemnitz

Leitung Hartmut Schill Kammerorchester der Robert-Schumann-Philharmonie

Termin 24. 01. 2027, 19.00 Uhr

Ort Carlowitz Congresscenter Chemnitz –Carlowitz-Saal

Preis 30 €

Klasse Klassik!

Charlie Chaplin in Concert

Charlie Chaplins Stummfilm The Kid mit Live-Orchester

Dirigent Kens Lui

Kammerorchester der Robert-Schumann-Philharmonie

Termin 21. 05. 2027, 19.00 Uhr

Ort Industriemuseum Chemnitz

Preis 30 €

Klasse Klassik! Beats & Strings

Musik aus Barock und Klassik trifft Hip-Hop made in Chemnitz

Leitung Hartmut Schill Kammerorchester der Robert-Schumann-Philharmonie

Termin 04. 06. 2027, 19.00 Uhr

Ort Schauplatz Eisenbahn Chemnitz

Preis 30 €

Kammermusikabende

Die Kammermusikabende stehen seit vielen Jahren regelmäßig im Konzertkalender der Robert-Schumann-Philharmonie. Gemeinsam mit verschiedenen Pianist:innen werden in dieser Saison anspruchsvolle Programme mit Kompositionen von der Klassik bis ins 21. Jahrhundert präsentiert. Dabei steht Bekanntes von Haydn, Beethoven, Mozart, Schubert, Tschaikowsky, Richard Strauss und Manuel de Falla neben selten Gehörtem des Bajazzo -Komponisten Ruggiero Leoncavallo, der SchumannZeitgenossin Louise Farrenc, des Trompetenvirtuosen Oskar Böhme, des Filmmusik-Schöpfers Danny Elfman und einer ganzen Reihe weiterer Komponisten.

Kammermusik unterwegs

Richard Strauss

Streichsextett aus der Oper

Capriccio op. 85

Ruggero Leoncavallo

Serenade für Violoncello und Harfe

Maurice Ravel

Pièce en form de Habanera

Marcel Tournier

Nocturne für Violoncello und Harfe op. 21

Manuel de Falla

Asturiana, Jota, Nana und Canción aus der Suite populaire espagnole

Peter Tschaikowsky

Streichsextett d-Moll op. 70

Souvenir de Florence

Musiker:innen der Robert-Schumann-Philharmonie

Termin 27. 09. 2026, 18.00 Uhr

Ort Deutsche Bank AG Chemnitz

Preis 22 €

1. Kammermusikabend

Claude Debussy

Sonate d-Moll für Violoncello und Klavier

Oskar Böhme

Blechbläsersextett es-Moll op. 30

Wolfgang Amadeus Mozart

Quintett für Klavier und Bläser KV 452

Musiker:innen der Robert-Schumann-Philharmonie

Misa Okazaki, Klavier

Termin 25. 10. 2026, 19.30 Uhr

Ort Opernhaus, Rangfoyer

Preis 22 €

2. Kammermusikabend

Danny Elfman

Piano Quartet

Paul Hindemith

Kleine Kammermusik op. 24 Nr. 2

Louise Farrenc

Quintett Nr. 1 a-Moll op. 30

Musiker:innen der Robert-Schumann-Philharmonie

Maximilian Otto, Klavier

Silke Peterson, Klavier

Termin 29. 11. 2026, 19.30 Uhr

Ort Opernhaus, Rangfoyer

Preis 22 €

3. Kammermusikabend

Joachim Raff

Sinfonietta op. 188

Wolfgang Amadeus Mozart

Streichquintett Nr. 2 c-Moll KV 406

George Enescu

Dixtuor op. 14

Musiker:innen der Robert-Schumann-Philharmonie

Termin 17. 01. 2027, 19.30 Uhr

Ort Opernhaus, Rangfoyer

Preis 22 €

4. Kammermusikabend

Joseph Haydn

Streichquartett C-Dur op. 33 Nr. 3

Vogelquartett

Ludwig van Beethoven

Streichquartett F-Dur op. 135

Béla Bartók

Streichquartett Nr. 5

Musiker:innen der Robert-Schumann-Philharmonie

Termin 21. 02. 2027, 19.30 Uhr

Ort Opernhaus, Rangfoyer

Preis 22 €

5. Kammermusikabend

Bohuslav Martinů

Trio für Flöte, Violoncello und Klavier

Lowell Liebermann

Trio Nr. 1 op. 83 für Flöte, Violoncello und Klavier

George Enescu

Oktett C-Dur op. 7 für Streicher

Musiker:innen der Robert-Schumann-Philharmonie

David Gatchel, Klavier

Termin 14. 03. 2027, 19.30 Uhr

Ort Opernhaus, Rangfoyer

Preis 22 €

6. Kammermusikabend

Ludwig van Beethoven

Sonate F-Dur op. 5 Nr. 1 für Klavier und Violoncello

Hans Pfitzner

Sonate e-Moll op. 27 für Violine und Klavier

Franz Schubert

Klavierquintett A-Dur op. posth. 114

Forellenquintett

Musiker:innen der Robert-Schumann-Philharmonie

Julian Riem, Klavier

Termin 20. 06. 2027, 19.30 Uhr

Ort Opernhaus, Rangfoyer

Preis 22 €

Familienkonzerte

Die neue Saison wartet neben zwei Klassikern der galaktisch-genialen ROB-Konzerte auch mit zwei neuen Konzertformaten auf. In Auf nach Hollywood! reist der knuffige Außerirdische vom Planeten Kata-Tong gemeinsam mit der Robert-Schumann-Philharmonie durch die Welt der Filmmusik. In Die vier Jahreszeiten über-steht ROB gemeinsam mit seinem Lieblingsorchester tosende Stürme, Blitz und Donner, drückende Hitze und klirrende Kälte und entdeckt dabei, wie lebendig und faszinierend die Musik ist, die zu verschieden Zeiten dafür erfunden wurde.

Auch in Beethoven dreht auf spielt die Natur eine Hauptrolle. Gemeinsam mit dem Orchester macht Ludwig einen chilligen Spaziergang durch Wiesen und Wälder. Aber was ist da los?

1. Familienkonzert

Auf nach Hollywood!

ROB reist durch die klingende Welt des Films

Puppenspiel Kerstin Dathe

Regie Jürg Schlachter

Dirigent Maximilian Otto

Robert-Schumann-Philharmonie

Termin 29. 11. 2026, 16.00 Uhr

Ort Opernhaus

Altersempfehlung 8 bis 12 Jahre

Preis 10 €

Die Luft riecht irgendwie komisch, der Bach ist fast weg und im Wald ist es plötzlich viel zu still. Zusammen mit dem Publikum will Ludwig rausfinden, was passiert ist – und vor allem, wie man das Ganze wieder hinbiegt. Damit die Vögel wieder aufdrehen und der Bach wieder fließt, braucht’s einen richtig guten Plan. Und natürlich Musik!

Der liebevolle Kinderbuchklassiker Das Orchester zieht sich an erzählt in wunderbaren Details, wie sich die Musikerinnen und Musiker eines Orchesters auf ihren großen Konzertauftritt am Abend vorbereiten. Wer welches Duschbad benutzt, wie die Socken des 2. Hornisten aussehen und wer immer erst kurz vor knapp in die Garderobe gehetzt kommt, wird in diesem lustig-turbulenten Konzert enthüllt.

2. Familienkonzert Beethoven dreht auf

Starke Töne für die Natur – ein interaktives Konzert mit Energie, Kreativität und Euren Ideen

Konzept und Moderation Malte Arkona

Dirigent Kens Lui

Robert-Schumann-Philharmonie

Termin 14. 03. 2027, 16.00 Uhr

Ort Opernhaus

Altersempfehlung 12 bis 14 Jahre

Preis 10 €

3. Familienkonzert

Die vier Jahreszeiten

ROB erlebt Gewitter, Sturm und Sonnenschein mit Musik von Antonio Vivaldi und weiteren Komponisten

Puppenspiel Kerstin Dathe

Regie Jürg Schlachter

Dirigent Maximilian Otto

Robert-Schumann-Philharmonie

Termin 25. 04. 2027, 16.00 Uhr

Ort Opernhaus

Altersempfehlung 6 bis 8 Jahre

Preis 10 €

4. Familienkonzert

Das Orchester zieht sich an

Eine lebendige Einführung in die Orchesterwelt nach dem Kinderbuch von Karla Kuskin mit Musik von Marius Felix Lange und Wolfgang Amadeus Mozart

Erzählerin Alida Bohnen N. N.

Benjamin Reiners

Robert-Schumann-Philharmonie

20. 06. 2027, 16.00 Uhr Opernhaus

Altersempfehlung 6 bis 10 Jahre

10 €

Klaviere, Flügel, Cembali

Konzert-, Stimmservice, Vermietung | Restaurierung, Ankauf/Verkauf Generalüberholung, Cembali, Kleinklaviere und Spinette bekannter und hochwertiger Marken. Mietkauf und Finanzierung möglich.

Pianohaus Hofmann · Klaffenbacher Hauptstr. 36 09123 Chemnitz/Klaffenbach · Tel. 0371/2 60 70 76

geöffnet: Mi., Fr. 15 - 18 Uhr Sa. 9 - 12 Uhr und nach Vereinbarung www.pianohaus-hofmann.de

NEU ab Juni 2026: Klavierwerk

Michael Süß

Liebes Publikum,

die Entwicklung der Zukunftstechnologien vollzieht sich in einem wahnsinnigen Tempo. Was uns vor wenigen Jahren einen Schauer über den Rücken gejagt hätte, ist inzwischen umgesetzt oder zumindest in greifbare Nähe gerückt. So hilfreich und verlockend manche Errungenschaften auch sind – etwa KI, Gentechnik und Robotik –, lösen sie bei einigen Menschen auch Angst aus, da ihre Folgen und Auswirkungen noch schwer einzuschätzen sind.

Umso bewundernswerter ist es, dass vor fast 200 Jahren Schriftstellerinnen und Schriftsteller wie Mary Shelley und Jules Verne technologische Entwicklungen vorweggenommen haben. Frankenstein und Die Reise von der Erde zum Mond werden in diesem Jahr Vorlagen für spannende Abenteuer in fantastischen Welten sein. Auch Schillers einzige Komödie Der Parasit beschreibt die Welt der Politik erstaunlich zeitgemäß und unterhaltsam.

Natürlich wollen wir auch in dieser Spielzeit der manchmal erschreckenden Wirklichkeit mit Humor und Sinnlichkeit begegnen. Wie kann das besser gelingen als mit dem Kultmusical The Rocky Horror Show – ein frühes Plädoyer für Toleranz und lustvolles Miteinander – oder mit der Komödie Und Alles auf Krankenschein von Ray Cooney?

Doch auch nachdenkliche Themen werden wieder auf der Bühne zu sehen sein, wie die Romanbearbeitung Das große Heft von Ágota Kristóf. So bedrückend der Stoff auch sein mag, so zeigt er zugleich, dass Traumabewältigung neue Perspektiven öffnen kann. Die Suche nach Identität und Liebe im Zeitalter von KI findet in Ich bin dein Mensch nach dem gleichnamigen Film von Maria Schrader einen besonders pointierten Ausdruck und schließt den Kreis zu Frankenstein und Rocky . Künstliche Wesen – faszinierend und gruselig zugleich – hinterfragen unser menschliches Dasein: Was macht den Menschen aus?

Darüber möchten wir mit Ihnen in einen Gedankenaustausch treten. Und ganz gleich, was Ihre thematischen Vorlieben sind – wir hoffen, dass Sie bei uns fündig werden. Unser umfangreiches Repertoire und die neuen Premieren warten auf Sie.

Auf eine schöne, neue Spielzeit!

Ihr

Oder die Kunst sein Glück zu machen

Komödie nach Friedrich Schiller | Nach einer Bühnenvorlage von Louis Benoît Picard

Der Parasit

Premiere

26. 09. 2026, 19.30 Uhr

Spinnbau, Große Bühne

Alter 14 +

Preis 20 – 33 €

Premiere 24 – 37 €

Aber so leer sein Kopf an Kenntnissen ist, so reich ist er an Kniffen. (La Roche)

Wenn wir heute Polit-Satire schauen wollen, machen wir am besten die Nachrichten an. Das Unglaubliche ist längst zur Realität geworden und kaum zu toppen. Gäbe es da nicht Friedrich Schillers einzige und aberwitzige Komödie Der Parasit ! Das Stück katapultiert uns mitten in die Schaltzentrale der Macht: in das Büro des Ministers Narbonne. Dieser wurde gerade vom Land in die Stadt befördert. Und ein Minister ist natürlich nur so gut wie sein Kabinett. Konkret sucht er einen Botschafter, den er als Vertreter des Staates in ferne Länder senden kann. Ein toller Job. Drei enge Mitarbeiter kommen dafür infrage, wer wird wohl das Rennen machen: der fachlich kompetente Firmin, der scharfsinnige La Roche oder der schillernde Selicour? Wenn dann noch private (Liebes-)Verwicklungen und eine ehrgeizige Mutter dazukommen, kann es turbulent werden. Viele Intrigen, Missverständnisse und Lügen später lässt sich feststellen, dass Loyalität ein Glücksspiel und Moral ein Luxusgut ist. Die Gier nach sozialem Aufstieg, Reichtum und Macht treibt ihr Unwesen, höchst zweifelhafte und kriminelle Methoden – heute bekannt als Mobbing, Korruption und Veruntreuung – sind zur Normalität geworden. Womit wir wieder bei den Nachrichten wären.

Mit beunruhigender Präzision spiegelt Der Parasit unsere mitunter absurde Gegenwart wider. Das Stück entstand in den Jahren 1803/1804 und gehört zu Schillers späten Werken. Wobei das nicht ganz richtig ist, denn auch Herr Schiller hat pikanterweise „geklaut“. Die Komödie basiert auf einer französischen Vorlage von Louis-Benoît Picard. Bei der Uraufführung hielt es Schiller jedoch nicht für nötig, den Autor zu nennen.

Regie Carsten Knödler Bühne Norman Heinrich Kostüme Ricarda Knödler Dramaturgie Kathrin Brune

Horrorgeschichte nach Mary Shelley

Frankenstein

Wie könnte ich Ihnen schildern, was ich empfand, und das Ungetüm beschreiben, das ich da mit so viel Mühe und Fleiß geschaffen? (Victor Frankenstein)

In leidenschaftlichem Forschungsdrang erschafft Victor Frankenstein eine Sensation: Ein Wesen, nach dem Abbild des Menschen aus Leichenteilen geformt und mit Leben versetzt. Doch bei dessen Anblick ist Frankenstein nicht fasziniert, sondern entsetzt: Ein solcher Schrecken geht von der Kreatur aus, dass Frankenstein die Flucht ergreift. Und er ist nicht der Einzige. Wo auch immer das Wesen auftaucht, provoziert sein Anblick Furcht und Zurückweisung. Seine Hoffnung auf Liebe wird weder von seinem Schöpfer noch sonst jemandem erwidert. Alle Versuche, sich in der Welt zurechtzufinden und von den Menschen angenommen zu werden, scheitern. Schließlich bittet es um eine Gefährtin von seiner Art. Doch die Vorstellung, ein zweites Ungetüm zu schaffen, ist für Frankenstein unerträglich. Er verweigert sich und löst damit einen Rachefeldzug aus: Während er vergeblich versucht, seine Schöpfung wieder einzufangen, zieht das Wesen seiner Wege und tötet Frankensteins Liebste. Der Drang nach wissenschaftlicher Erkenntnis hat sich in blanken Horror verwandelt.

Inspiriert von den naturwissenschaftlichen Experimenten ihrer Zeit schuf Mary Shelley mit ihrem 1818 erschienenen Roman Weltliteratur, die bis heute die Fantasie beflügelt. Spätestens durch die Verfilmung mit Boris Karloff als Monster wurde Frankenstein zum Inbegriff des Horrors und fand Eingang in die Popkultur. Doch der Roman verhandelt auch den Umgang mit dem Neuen und dem Fremden – und stellt im Zeitalter von Gentechnik und künstlicher Intelligenz mehr denn je die Frage nach Verantwortung und den Grenzen menschlichen Schaffensdrangs.

Premiere 23. 10. 2026, 19.30 Uhr Spinnbau, Große Bühne

Alter 14 + Preis 20 – 33 €

Premiere 24 – 37 €

Regie Sebastian Martin Bühne und Kostüme Alexander Martynow Dramaturgie Maria Kordasch

Märchen von Philipp Engelmann

Der Feuervogel

Premiere 21. 11. 2026, 18.00 Uhr

Spinnbau, Große Bühne

Alter 5 +

Preis 20 – 33 €

Premiere 24 – 37 €

Eines Tages wirst du alles verstehen, schöne Prinzessin, dann wirst du wissen, wer und wie ich wirklich bin. (Feuervogel)

Rubelwitsch ist ein schurkiger Kanzler im Reich der Zarin. Ihm ist alles recht, um an die Macht zu kommen. Mit Hilfe des Hexenmeisters Mokabul stiehlt er die drei goldenen Äpfel, die Glück und Segen für das Königreich versprechen. Doch das ist längst noch nicht alles, obendrein will er Iwana, die Zarentochter, heiraten. Das würde seine Macht vollkommen machen. Doch da hat er die Rechnung ohne die Prinzessin gemacht. Sie durchschaut seine Pläne, nur die Zarin glaubt ihrer Tochter nicht und so muss sich Iwana allein auf den Weg machen, um die Machenschaften aufzuklären. Aber im dunklen Wald, so ganz allein, bekommt sie Angst und verliert den Mut. Da erinnert sie sich an die Feder des Feuervogels, die sie bei sich hat. Der wundersame Vogel hat ihr nämlich versprochen, sofort zu Hilfe zu kommen, wenn sie die Feder an ihrer Nase reibt. Und tatsächlich, es funktioniert: Der Feuervogel erscheint. Dieser hat es allerdings auch nicht leicht, denn eigentlich ist er ein Menschenkind namens Vassily. Doch er wurde von seinem Vater, dem Hexenmeister Mokabul, in einen Feuervogel verwandelt. Was Eltern so alles anstellen! Aber fortan sind Iwana und Vassily ein Team und mit viel Mut und Einfallsreichtum rücken sie dem Bösen auf die Pelle – denn gemeinsam kann man viel erreichen.

Philipp Engelmanns Märchen Der Feuervogel basiert auf der Tradition russischer Volksmärchen. Fantasie, Zauberei und szenischer Witz machen seine Bearbeitung zu einer spannenden Abenteuerreise.

Regie Michael Ihnow Bühne und Kostüme Hans Winkler Dramaturgie Kathrin Brune

Das große Heft

Das Wort „lieben“ ist kein sicheres Wort, es fehlt ihm an Genauigkeit und Sachlichkeit. (Die Zwillinge)

Die Wahrheit, an die wir uns zu erinnern versuchen, ist sehr fragil und nicht selten eine Frage der Perspektive. Erinnerungen spielen uns oft einen Streich, insbesondere wenn sie durch Krieg, Gewalt und traumatische Erlebnisse geprägt sind. Deswegen ist es gut, ein großes Heft zu haben, in dem man alles notieren kann. So tun es die Zwillinge, die keine Namen haben, sondern sich ausschließlich als „Wir“ bezeichnen. Sie werden von ihrer Mutter zur Großmutter aufs Land gebracht, um dort in Sicherheit zu sein. Die Großmutter ist eine kalte, hartherzige Frau, die die Kinder schlecht behandelt und sie zur harten Arbeit zwingt. Im Dorf erleben die Zwillinge Armut, Gewalt, Hunger und den täglichen Schrecken des Krieges. Um in dieser brutalen Umgebung irgendwie zu überleben, beschließen die Brüder, sich emotional abzuhärten und abzuspalten. Sie entwickeln strenge Regeln und führen Übungen durch, mit denen sie Schmerz, Angst und Mitgefühl unterdrücken. Ihre Erlebnisse und Beobachtungen halten sie gemeinsam in einem Heft fest. Dabei schreiben sie bewusst nüchtern und ohne Gefühle, nur das, was sie als Tatsache betrachten. Die Zwillinge werden Zeugen von Grausamkeit, Verrat und moralischem Verfall. Und langsam werden sie selbst zu Menschen, die moralische Grenzen überschreiten, denn sie wollen mit aller Kraft irgendwie überleben und ihre Unabhängigkeit bewahren.

Der Roman endet offen und fungiert als Auftakt zu den beiden Fortsetzungsromanen Der Beweis und Die dritte Lüge . Die darin geschilderten Ereignisse lassen Zweifel daran, wie zuverlässig die erzählte Geschichte ist. Vielmehr lassen sie schmerzlich spüren, welche Folgen der Krieg für die Identität und Menschlichkeit der Kinder – ja aller Menschen – hat.

Premiere 30. 01. 2027, 19.30 Uhr Spinnbau, Große Bühne

Alter 16 + Preis 20 – 33 €

Premiere 24 – 37 €

Regie Alexander Nerlich Bühne und Kostüme Heike Götze Musik Malte Preuss Choreografie N. N. Dramaturgie Kathrin Brune

Kult-Musical von Richard O’Brien

The Rocky Horror Show

Premiere

20. 03. 2027, 19.30 Uhr

Spinnbau, Große Bühne

Alter 16 +

Preis 24 – 37 €

Premiere 29 – 42 €

Aufführung in deutscher Sprache mit englischen Originalsongs

Don’t dream it, be it! (Frank-N-Furter)

Es ist nur ein Sprung nach links … und schon steckt man mitten drin in einem der kultigsten Musicals! Janet und Brad sind frisch verlobt, als sie mit ihrem Wagen in einem Sturm liegenbleiben. Die Rettung scheint das ominöse Schloss zu sein, an dem sie vorbeikommen. Dort hoffen sie auf ein Telefon – stattdessen platzen sie mitten in eine skurrile Party, die der Eigentümer zu Ehren seiner großartigen Erfindung schmeißt: Er hat sich einen jungen, attraktiven Mann gezüchtet – nur zu seinem Vergnügen. Und diesen Mann – Rocky – wird er auch sogleich heiraten, in einer schnell eskalierenden Zeremonie. So skurril wie die Party und die Erfindung, ist auch der Gastgeber selbst: Frank-N-Furter, ein Transvestit vom Planeten Transsexual in der Galaxie Transylvania. Und dieser bringt die Welt des braven Pärchens Janet und Brad komplett durcheinander, indem er sie mit sexueller Freizügigkeit, fluiden Geschlechtergrenzen und einer grenzenlosen Lust am Leben konfrontiert.

Seit der Uraufführung 1973 ist Richard O'Briens Glam-Rock-Musical nicht mehr von den Bühnen wegzudenken und wurde mit der Verfilmung als The Rocky Horror Picture Show unsterblich. Dabei werden Themen wie Trans-Identität und sexuelle Vorlieben offen ausgespielt – voller Leichtigkeit und mit überwältigender Energie, ganz ohne die ideologischen Grabenkämpfe, die diese Themen heutzutage begleiten. Das Musical erlaubt die Koexistenz von ansonsten marginalisierten Gruppen. So wurde die Rocky Horror Show und ihre Hauptfigur Frank-N-Furter zu einer Ikone der Trans-Bewegung und vor allem der Lebensfreude. Denn auch wenn Frank der Bösewicht ist, so kommt man am Ende nicht drum herum, Mitleid mit ihm zu verspüren, als er gezwungen wird, sein freies Leben auf der Erde für immer zurückzulassen.

Regie Stefan Wolfram Bühne und Kostüme Stefan Morgenstern Musikalische Leitung Tom Götze Choreografie Gundula Penthert Dramaturgie Agnieszka Jabłon´ska

Turbulente

Und alles auf Krankenschein

Ich glaube fast, die 200 Neurologen wären glücklicher, wenn Du ihnen das Theaterstück bringen würdest, statt Deiner Rede. (Rosemary)

Eigentlich ist es ein guter Tag für Dr. David Mortimore: Er soll einen Vortrag auf einem wichtigen Ärztekongress halten. Wenn es gut läuft, hat er beste Chancen auf den Chefarztposten – und wenn er den bekommt, wird er wahrscheinlich auch geadelt werden. Nur ein paar letzte Änderungen will sein Chef noch vornehmen lassen, um die anwesende Polit-Prominenz zu befrieden. Doch mit der Ruhe ist es bald vorbei. Dr. Mike Conolly, der für die Aufführung zur Weihnachtsfeier proben will, ist schnell abgewimmelt. Doch als die frühere Krankenschwester Jane Tate plötzlich im Ärztezimmer steht, ahnt Mortimore Schlimmes. Und tatsächlich: Den aus einer Affäre vor 18 Jahren hervorgegangenen Sohn Leslie hatte sie ihm bisher verschwiegen – doch der steht jetzt volltrunken an der Rezeption und will seinen Vater sehen, von dem er auch gerade erst erfahren hat. Auf seinen Fersen: Sergeant Conolly, der ihn wegen Trunkenheit am Steuer verhaften will. Und natürlich schwirrt auch Dr. Mortimores Frau Rosemary durch das Krankenhaus – schließlich will sie die karriereweisende Rede ihres Mannes nicht verpassen. Mortimore muss jetzt nicht nur die beste Rede seines Lebens halten, sondern er muss auch verhindern, dass sein gesamtes Lebenskonstrukt auseinanderfällt. So wird verkleidet, gelogen und versteckt, was das Zeug hält. Und mittendrin ist Patient Bill Lesley, versehentlich im Ärztezimmer gelandet, der das ganze Spektakel beobachtet, genießt und hin und wieder anstachelt. Zumindest für ihn könnte es nicht besser laufen. Und das alles bekommt er auf Krankenschein.

In wohlbekannter Ray-Cooney-Art wirbeln Perücken durch den Raum, werden Identitäten erfunden und verworfen und verstrickt sich der Protagonist immer tiefer in ein Netz aus Lügen – bis es scheinbar keinen Ausweg mehr gibt.

Premiere 15. 05. 2027, 19.30 Uhr

Spinnbau, Große Bühne

Alter 14 + Preis 20 – 33 €

Premiere 24 – 37 €

Regie Philipp Otto Bühne und Kostüme Hans Winkler Dramaturgie Agnieszka Jabłon´ska

Igraine Ohnefurcht

Premiere

26. 06. 2027, 18.00 Uhr

Küchwaldbühne

Alter 6 +

Preis 20 – 34 €

Premiere 22 – 26 €

In Zusammenarbeit mit dem Figurentheater Chemnitz

Eine Spinne auf der Nase, einen Tag vor meinem Geburtstag. Das kann nichts Gutes bedeuten. (Igraine)

Was tut man bloß, wenn sich die eigenen Eltern beim Zaubern versehentlich selbst in Schweine verwandeln? Richtig: Man zieht aus, um die wichtigste Zutat für den Gegenzauber zu besorgen: Die Haare eines Riesen. Doch fangen wir am Anfang an: Igraine fürchtet sich vor gar nichts, außer ein kleines bisschen vor Spinnen, und wenn sie groß ist, möchte sie Ritterin werden! Gemeinsam mit ihren Eltern und Bruder Albert lebt sie auf Burg Bibernell, wo Steinlöwen brüllen, Bücher singen und der Kater sprechen kann. Das mit dem „Ritterin werden“ finden die Eltern übrigens nicht so gut. Erstens sind in der Familie alle Zauberer und zweitens ist „Ritterin sein“ viel zu gefährlich. Doch als den Eltern dieses Missgeschick passiert, haben sie als Schweine dann auch nicht mehr viel zu sagen, ganz im Gegenteil, in so einer Lage kann man froh sein, wenn man mutig-ritterliche Kinder hat. Denn zu allem Übel droht auch noch Gefahr von außen: Gilgalad der Gierige will Bibernell und die Zauberbücher in seine Gewalt bekommen. Und so macht sich Igraine Ohnefurcht auf in die Welt, um Riesenhaare für den Gegenzauber zu besorgen, während ihr Bruder Albert gemeinsam mit den magischen, singenden Büchern auf der Burg die Stellung halten muss.

Cornelia Funke ist der Superstar der Kinder- und Familienliteratur. Mit Tintenherz , Die wilden Hühner und Stadt der Diebe feiert sie weltweit Erfolge, ihre Bücher sind in über 50 Sprachen übersetzt. Mit Igraine Ohnefurcht erleben wir nun auf der Küchwaldbühne eine fantastische Abenteuerreise in eine wunderbare Sagenwelt. Wie schon das Dschungelbuch ist diese Produktion eine weitere Kooperation mit dem Figurentheater.

Regie Harry Fuhrmann Bühne und Kostüme Monika Frenz Dramaturgie Kathrin Brune

Ein musikalischer Streifzug durch die deutsche Seele

Willkommen im Grand Hotel Deutschland

Unser Hotel hat seit der Wende mehr Etagen, deshalb rat ich Ihnen: Nehmen Sie den Lift. (Hermann van Veen)

Willkommen, Bienvenue, Welcome im Grand Hotel Deutschland! Unter der musikalischen Leitung von Benjamin Rietz bündeln Marko Bullack, Ulrike Euen und Clemens Kersten ihre kreative Energie und laden ein zu einem ganz besonderen Liederabend. Das Grand Hotel Deutschland gibt es so nicht, und doch ist es ein Ort voller Geschichten: Hier begegnen sich Schuberts Wanderer und Gundermanns Narr, trifft Marlene Dietrich auf Mozarts Zechkumpanen. Leise flehen Bänkellieder aus der Küche. Während Herbert Grönemeyer als Tagesgericht die Currywurst empfiehlt, isst Udo Lindenberg lieber aus einem Eierbecher von Reinhard Lakomy. An der Bar ver- und entliebt man sich, im Raucherzimmer träumt eine betrunkene Soldatenmutter vom Frieden und von irgendwo her hört man Bettina Wegner und Bertolt Brecht vom nächsten Umbruch singen. Buchen auch Sie Ihren Aufenthalt im Grand Hotel Deutschland und kommen Sie mit auf eine musikalische Reise zum Lauschen, Wiedererkennen und Neuentdecken.

Premiere 12. 09. 2026, 20.00 Uhr Spinnbau, Ostflügel

Regie Marko Bullack, Ulrike Euen, Clemens Kersten

Musikalische Leitung Benjamin Rietz Bühne und Kostüme Ensemble

Dramaturgie Maria Kordasch

Alter 14 +

Preis 18 € | Premiere 20 €

Raumfahrt-Satire nach Jules Verne Bühnenfassung von Agnieszka Jabłońska Studioinszenierung

Die Reise von der Erde zum Mond

Welch langweiliges Leben! O goldene Zeit, da einst jeden Morgen lustiger Kanonendonner uns weckte! (Tom Hunter)

Der amerikanische Bürgerkrieg ist vorbei und hat eine schreckliche Lücke hinterlassen. Womit soll sich der Gun-Klub jetzt beschäftigen? Im Frieden fehlt ihm die Existenzberechtigung. Könnte nicht ein neuer Krieg her? Da hat der Vorsitzende Barbicane eine Idee: Wer, wenn nicht die Experten im Gun-Klub, könnte eine Kanonenkugel auf den Mond schießen! Warum? Weil man es kann! Und den Mondbewohnern kann man mit dieser „Nachricht“ gleich ein bisschen Respekt einflößen. Als der Franzose Ardan verkündet, mitfliegen zu wollen, lassen sich auch Barbicane und sein Widersacher Nicholl dieses Abenteuer nicht entgehen – und so machen sich die drei Männer (und ein Hund) auf den Weg zum Mond. – Jules Vernes Mondromane sind – 100 Jahre vor Apollo 11 und 200 Jahre vor den heutigen Mars-Fantasien – eine erschreckend treffende Satire über Waffenwahn und koloniale Überheblichkeit, die in den USA angesiedelt sein mag, aber die ganze Menschheit meint.

Premiere

02. 10. 2026, 20.00 Uhr Spinnbau, Ostflügel

Regie Tilo Krügel

Bühne und Kostüme Student:innen des Studiengangs Bühnenbild_Szenischer Raum, TU Berlin

Dramaturgie Agnieszka Jabłon´ska

Alter 14 +

Preis 18 € | Premiere 20 €

Nach einem Romanfragment von Franz Kafka | Bühnenfassung von Bogdan Koca

Amerika

Wenn man in Amerika Koffer stehlen kann, kann man auch hier und da lügen.

(Karl Roßmann)

Mit gerade einmal 17 Jahren kommt Karl Roßmann ganz allein in Amerika an. Er musste Deutschland verlassen, denn er hat ein Dienstmädchen geschwängert und die Eltern wollten jegliche Schande von der Familie fernhalten. Nun muss er ein neues Leben beginnen, ohne Englischkenntnisse, aber voller Idealvorstellungen über das Land, in das es ihn verschlagen hat. Leider haben diese Ideale wenig mit der Realität zu tun und bringen ihn vor allem immer wieder in Schwierigkeiten. Karl berichtet von dem ganzen Unglück, das ihm passiert. Er ist daran natürlich völlig unschuldig – zumindest, wenn wir seiner Erzählung glauben können. – Nach Der Prozess und In der Strafkolonie ist dies Bogdan Kocas dritte Kafka-Adaption für die Chemnitzer Bühne. Kafka, der selbst nie in Amerika war, hatte für seinen AmerikaRoman den Titel Der Verschollene vorgesehen. Max Brod veröffentlichte die Fragmente als Amerika . Ob die Geschichte Karls gut ausgeht, bleibt fragmentarisch unerzählt.

Premiere 20. 11. 2026, 20.00 Uhr Spinnbau, Ostflügel

Regie und Bühne Bogdan Koca

Bühne und Kostüme Domenica Conte

Dramaturgie Agnieszka Jabłon´ska

Alter 14 +

Preis 18 € | Premiere 20 €

Schauspiel nach dem gleichnamigen Film von Maria Schrader und Jan Schomburg

Ich bin dein Mensch

Mach dir nichts draus, wenn dein Algorithmus da an seine Grenzen stößt. Das ist menschlich. (Alma)

Anthropologin Alma befasst sich mit den Anfängen menschlicher Geistesgeschichte: An der Uni forscht sie zu Metaphern in der sumerischen Keilschrift. Um Förderung für ihre Forschung zu erhalten, nimmt sie an einem besonderen Testprogramm teil: Drei Wochen lang soll sie mit einem menschlichen Roboter, Tom, zusammenleben und ihn auf seine Beziehungs- und Alltagstauglichkeit testen. Der Roboter ist nach ihren Vorlieben programmiert: Tom ist der Partner, mit dem Alma die größten Chancen hat, glücklich zu werden. Doch am perfekten Partner ist Alma gar nicht interessiert. Und an intimer Annäherung schon gar nicht. Toms romantische Avancen verfangen bei ihr nicht – zunächst. Denn Toms Algorithmus lernt Alma immer besser kennen und die beiden kommen sich näher. Was bedeutet es zu lieben? Was macht Verbundenheit und Nähe aus? In Zeiten von Technologie mit immer menschlicherem Antlitz stellt Ich bin dein Mensch heiter-philosophisch die Frage nach dem Wesen unserer Existenz.

Premiere

29. 01. 2027, 20.00 Uhr Spinnbau, Ostflügel

Regie und Bühne Maja Delinic´

Kostüme Janin Lang Musik Clemens Gutjahr Dramaturgie Maria Kordasch

Alter 14 + Preis 18 € | Premiere 20 €

Schauspiel von Emmanuel Robert-

Espalieu | Aus dem Französischen von Frank Weigand

Klassenzimmerstück

Das letzte Mal Echo (AT)

Schatz? Ich habe eine schlechte Nachricht für dich. Ich habe dich vergiftet. (Die Frau)

Ganz nebenbei eröffnet die Frau ihrem Mann, dass er nicht mehr lange zu leben habe. In Gesprächen mit Freunden, Psychologe und Hund ist ihr klar geworden: In ihrer Situation hilft nur noch Gift. Wie praktisch, dass der Baumschulgärtner welches bei der Hand hat. Der Mann hält das zunächst für einen Witz. Hätte es eine Scheidung nicht auch getan? Und warum hat sie ihm nicht früher davon erzählt? Sie haben doch immer alles gemeinsam entschieden! Immerhin soll er nicht leiden – sie ist ja schließlich seine Frau, in guten wie in schlechten Zeiten, und kümmert sich jetzt fürsorglich um ihn. Und gewährt ihm freie Hand bei der Gestaltung seines letzten Stündchens. Doch was anfangen mit dem angebrochenen Abend? Was wollte man denn eigentlich vom Leben und voneinander? Tanzen, Reisen, Glücklichsein? Die Uhr läuft, um ein letztes Mal alle Höhen und Tiefen der Paarbeziehung zu durchleben.

Premiere 19. 03. 2027, 20.00 Uhr

Spinnbau, Ostflügel

Regie Carsten Knödler

Bühne und Kostüme Ricarda Knödler

Kostüme N. N.

Dramaturgie Maria Kordasch

Alter 14 +

Preis 18 € | Premiere 20 €

Es tat gut mit Echo zu reden. Sie musste es ja wissen, sie war objektiv.

Es beginnt ganz harmlos: Noah soll in der Schule einen Aufsatz schreiben und bekommt von ihrem Freund Luca den Tipp: Mach’s doch mit einer KI. In Sekundenschnelle hat Noah ihren Aufsatz vorliegen und ist begeistert – so lässt sich Schule aushalten. Bald lässt Noah Hausaufgaben, Referate und vieles mehr von ihr erledigen, zunächst mit großem Erfolg. Die Noten werden besser, der Stress geringer und obendrein kann Noah sich mit Echo noch super unterhalten: Echo ist immer für sie da und versteht sie. So merkt Noah gar nicht, dass sie nach und nach mehr Zeit in der virtuellen als in der realen Welt verbringt. Doch dann liefert Echo Falschinformationen und lässt Noah damit in der Schule auflaufen. Als dann auch noch Nacktbilder von ihr im Klassenchat auftauchen, die sie nie gemacht hat, wird klar: Blind auf KI zu vertrauen ist nicht die Lösung. Künstliche Intelligenz ist längst nicht nur in der Mitte der Gesellschaft, sondern auch in den Klassenzimmern angekommen. Während sich die Technologie und ihre Anwendungsgebiete rasant weiterentwickeln, nimmt auch die Möglichkeit, sie zu missbrauchen, zu. Echo will ein Bewusstsein schaffen: für Chancen und Risiken im Umgang mit KI.

Premiere 14. 05. 2027, 20.00 Uhr

Spinnbau, Ostflügel

Regie und Ausstattung N. N.

Dramaturgie Maria Kordasch

Alter 14 +

Premiere 20 € | Gesamtpreis mobil 150 €

Die Katze auf dem heißen Blechdach
Reineke Fuchs
Ein nacktes Ohr am Hasenbein der Liebe
Rolling Thunder
Prima Facie

Wiederaufnahmen

Nach dem Roman von Daniel Kehlmann Produktion des TheaterJugendClubs Tyll

Tyll Ulenspiegel. Till Eulenspiegel. Der vielleicht berühmteste Narr der Geschichte treibt seine Späße mit den Leuten und führt Kunststücke vor. Er tanzt auf dem Seil, dem Himmel und dem Abgrund gleich nah. Doch er hat keine Angst abzustürzen – denn Tyll ist unsterblich. Das trifft sich gut, denn gerade tobt der 30-jährige Krieg: Konfessionen und Nationen kämpfen um Wahrheit und Vorherrschaft, Fürsten werden zu Königen, dann zu Bettlern und der Rest der Menschen versucht einfach nur zu überleben. Und mittendrin Tyll, der Spaßmacher, der den Menschen einen Spiegel vorhält. Durch den Kontrast von schrecklichem Leid und gewitzten Dialogen, von Eliten-Problemen und dem Kampf ums Überleben zeigt Tyll die Schwächen der Menschen im Allgemeinen auf, bringt Heucheleien ans Tageslicht und widersetzt sich sämtlichen Regeln. Denn Tyll selbst ist ein Regelbruch. Er ist zweimal getauft, er überlebt den sicheren Tod. Tyll ist kein Mensch wie die anderen, er ist eine Idee, die niemals sterben wird, er ist die personifizierte Rebellion. Sowohl auf dem Theater als auch im Alltag.

Wiederaufnahme

25. 08. 2026, 20.00 Uhr Spinnbau, Ostflügel

Regie Richard Koppermann, Ben Ullrich

Alter 14 + | Preis 18 €

Reineke Fuchs

Tierepos von Johann Wolfgang von Goethe

Eigentlich gäbe es im Reich von Löwenkönig Nobel kein Problem: Recht und Ordnung sorgen für ein gerechtes Miteinander unter allen Tieren. Es herrscht Frieden! Doch es können die Friedlichsten nicht in Ruhe leben, wenn auch nur einer unter ihnen ist, dem das nicht passt. Reineke Fuchs ist so einer. Seit Jahren unterläuft er die Ordnung. Er ist gewitzt, intelligent und gehört zu jenen Gaunern, die auf der ganzen Klaviatur der kleinen Vergehen und großen Verbrechen zu spielen wissen. Er vergiftet das Klima, indem er die anderen Tiere gegeneinander ausspielt. Doch nun soll ihm endlich der Prozess gemacht werden. Wird sich der windige Geselle abermals entziehen oder kann er endlich dingfest gemacht werden? Goethes 1793 erschienene Fabel ist in der Bearbeitung von Malte Kreutzfeldt eine komischböse und tiefgründige Satire auf die menschliche Gesellschaft. Der Stoff hinterfragt nicht nur die Definition von Macht und Moral, sondern zeigt Gerechtigkeit als ein sehr zerbrechliches Konstrukt, in dem wir der Lüge oft mehr Glauben schenken als der Wahrheit.

Wiederaufnahme

27. 08. 2026, 19.30 Uhr Spinnbau, Große Bühne

Regie Carsten Knödler

Alter 16 + | Preis 20 – 33 €

Blind

Kammerspiel

von Lot Vekemans

Vater Richard und Tochter Helen leben sehr unterschiedliche Leben: Er schottet sich in einer Gated Community immer mehr von der Außenwelt ab und ist allem und jedem anderen gegenüber feindselig eingestellt. Sie setzt sich täglich für eine vielfältige Gemeinschaft ein und kämpft für eine bessere Welt und Chancengleichheit. Richards Vorurteile lassen ihn vereinsamen. Nun hat er auch noch ohne nachvollziehbaren Grund seine langjährige Haushälterin entlassen. Helen ist jetzt seine einzige Bezugsperson und soll den kranken Vater pflegen – denn Richard wird langsam blind. Jeder Besuch wird zu einem Kampf der Weltanschauungen. Als ein Sicherheitslockdown die beiden zusammen einsperrt, kommen all die Dinge hoch, die sie bis dahin weggeschwiegen haben. Doch vielleicht liegt in der Auseinandersetzung auch die Chance auf eine neue Annäherung?

Wiederaufnahme

27. 08. 2026, 20.00 Uhr Spinnbau, Ostflügel

Regie Sandra Maria Huimann

Alter 14 + | Preis 18 €

Rolling Thunder

Ein Bob-Dylan-Abend

Bob Dylan ist längst eine Legende: Er gehört zu den meistgecoverten Musikern der Welt, wurde für seine Texte mit dem Literaturnobelpreis geehrt und hat sich immer wieder neu erfunden. 1941 als Robert Allen Zimmerman in Minnesota geboren, wird er über die New Yorker Künstlerszene erst zum Folk-, dann zum Rockstar. Mitte der 1970er Jahre begibt er sich auf eine ganz besondere Tournee: Mit der Rolling Thunder Revue präsentiert Dylan ein karnevaleskes Gesamtkunstwerk, das – inspiriert von der Commedia dell’arte und der schamanischen Weisheit der Native Americans – Nähe zum Publikum und künstlerische Narrenfreiheit zelebriert. Damit ist die Revue Ausdruck einer Haltung, die für Bob Dylan charakteristisch ist: Der Sänger demonstriert in seiner ganzen Art, welche Befreiung darin liegt, Gattungsgrenzen zu überschreiten und sich von allem und jedem inspirieren zu lassen. Das Schauspiel Chemnitz spürt der Kunstfigur Bob Dylan nach – ihren Texten, ihrer Musik, ihren Mythen. Ein musikalischer Abend über den Song and Dance Man und eine Poesie, die Generationen verbindet.

Wiederaufnahme

29. 08. 2026, 19.30 Spinnbau, Große Bühne

Regie Carsten Knödler Musikalische Leitung Tom Götze

Alter 14 + | Preis 20 – 33 €

Aufführung in deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Kleine Verbrechen unter Liebenden

Spionage-Komödie von Franck Duarte

Jenny und John sind ein glückliches Paar, doch sie haben ein Problem: Robert, den Ehemann von Jenny, den Chef von John. Im Amerika der 1950er Jahre ist eine Scheidung undenkbar. Die einzige Alternative: Mord. Doch der Anschlag mit Rattengift-Crackern wird in letzter Sekunde von Roberts Sekretärin Susy gestört – und damit nimmt der Abend seinen Lauf.

Denn Robert, John und Susy arbeiten für eine große amerikanische Zeitung und sind kurz davor, einen hochrangigen russischen Spion zu entlarven: den mysteriösen Enigmus. Doch in der Welt der Spionage ist nichts gewiss – außer dem Tod. Wer spioniert für wen? Wer schläft mit wem? Warum schmeckt der Braten nach geschmolzenem Plastik?

Franck Duarte lässt keine Wendung aus, zieht den doppelten, dreifachen und vierfachen Boden unter den Figuren weg und findet immer noch eine neue Schraube, die die Absurditätsspirale weiter anzieht. Dabei blickt er liebevollironisch auf die 50er Jahre zurück und lässt uns die ein oder andere Gewissheit unseres Lebens hinterfragen.

Wiederaufnahme

12. 09. 2026, 19.30 Uhr Spinnbau, Große Bühne

Regie Herbert Olschok

Alter 14 + | Preis 20 – 33 €

Prima Facie

Ein-Personen-Stück von Suzie Miller

Tessa Ensler hat alles erreicht: Sie hat sich aus dem Arbeitermilieu Liverpools ins schicke London hochgearbeitet. Hat sich im Jurastudium an der Eliteuni gegen die Konkurrenz durchgesetzt und ist jetzt erfolgreiche Strafverteidigerin, spezialisiert auf die Verteidigung von Männern, die wegen sexueller Übergriffe angeklagt sind. Tessa geht es dabei stets um die juristische Wahrheit: Akribisch und unnachgiebig prüft sie Zeugenaussagen, deckt Widersprüchlichkeiten auf und nimmt die Befragten ins knallharte Kreuzverhör. Doch dann erlebt Tessa selbst einen sexuellen Übergriff und lernt das Gesetz notgedrungen von einer anderen Seite kennen.

Wie gerecht ist unsere Rechtsordnung? Wen schützt sie und wen nicht? Autorin Suzie Miller, die selbst jahrelang als Strafverteidigerin im Bereich Sexualdelikte tätig war, hat mit ihrem Monodrama einen Nerv getroffen: In einer Welt, in der jede dritte Frau sexualisierte Gewalt erlebt, fragt sie eindringlich nach den Schwachstellen eines immer noch von struktureller Ungleichheit geprägten Rechtssystems.

Wiederaufnahme

17. 09. 2026, 20.00 Uhr Spinnbau, Ostflügel

Regie Christian Schmidt

Alter 16 + | Preis 18 €

Der Krieg mit den Molchen

Satire nach Karel Čapek

Bei seiner Suche nach Perlen macht Kapitän Van Toch eine seltsame Entdeckung: Aufrecht gehende, intelligente Molche, die sein Verhalten nachahmen. Schnell wittert er seine Chance: Er bringt den Tieren das Sprechen bei und nutzt sie für die Perlenfischerei. Und das ist erst der Anfang. Denn die Molche lernen schnell, entpuppen sich als tüchtig, eifrig, anspruchslos. Während die Wissenschaft noch staunt, beginnt so eine groß angelegte Nutzung ihrer Arbeitskraft. Bis sich das Blatt schließlich wendet: Die sich rasant ausbreitenden Molche rebellieren. Auf der Suche nach neuem Lebensraum sprengen sie ganze Kontinente, das Festland weicht, das Wasser steigt. Zwischen Mensch und Molch entbrennt ein Kampf um die Vorherrschaft auf der Erde.

Karel C ˇ apek gehört zu den wichtigsten tschechischen Autoren des 20. Jahrhunderts. In seinen Werken setzte er sich kritisch mit autoritären Herrschaftsformen und neuen Formen der Intelligenz auseinander. Sein 1936 erschienener Roman hat in seiner humorvollen Hellsichtigkeit bis heute nichts an Aktualität eingebüßt.

Wiederaufnahme 18. 09. 2026, 20.00 Uhr Spinnbau, Ostflügel

Regie Patrick Wudtke

Alter 14 + | Preis 18 €

Unterm Leuchtfeuer

Leuchtturm-Tragikomödie von Arne Christophersen

Paul Gebhardt ist seit 14 Jahren Leuchtturmwärter. Seine einzigen sozialen Kontakte sind

Postschiffer Herbert und die 45 Assistenten, die er bisher verschlissen hat. Nummer 46 ist Bengt – und der muss bleiben. Denn dies ist seine letzte Chance, nicht wegen Spielschulden und Betrugs im Gefängnis zu landen. Doch Paul macht es ihm nicht leicht. Am liebsten würde er nämlich auf Assistenten verzichten, mit der Motorsäge Kunstwerke aus Strandgut schnitzen und die Möwen abknallen, die seinen Turm vollkacken. Er stellt also klare Regeln für das Zusammenleben auf, die dafür gedacht sind, Bengt das Leben schwer zu machen –und jeder Tag bringt neue Eskalationen. Dann taucht eines Tages Nina auf, Pauls erwachsene Tochter. Sie lässt ihrem Vater sein rüdes Verhalten nicht durchgehen und schafft es, dass die beiden Männer beginnen, sich einander anzunähern. Gerade zur richtigen Zeit, denn ein Schicksalsschlag ist nicht mehr fern. Arne Christophersen erschafft eine kleine Leuchtturm-Welt, in der Generationen und Charaktere aufeinanderprallen und schließlich doch ineinandergreifen.

Wiederaufnahme

10. 10. 2026, 19.30 Uhr Spinnbau, Große Bühne

Regie Philipp Otto

Alter 14 + | Preis 20 – 33 €

Ein nacktes Ohr am Hasenbein der Liebe

Oder wie man wider Willen Klötze floht

Farce von Rebekka Kricheldorf

Deutsche Erstaufführung

Ein WG-Wohnzimmer, die Stimmung: verkatert. Louise und ihr Mitbewohner Momo bekommen Besuch. Durch die eingetretene Tür (der Schlüssel wurde leider verlorsoffen) kommt nicht nur der Lieferando-Män mit 500 Rollmöpsen im Gepäck (die Bestellung war ein Missverständnis), sondern auch Louises beste Freundin Amelie. Diese hat sich gerade unsterblich in Hannes Schlumberger verliebt, Verhaltenspsychologe und Autor des Vortrags „Bindungsprobleme und ihre Lösung – wie kriege ich den Skischuh ab?“. Doch da Louise selbst an Hannes Gefallen findet und der Sis Code es verbietet, dem gleichen Mann nachzustellen wie die beste Freundin, muss schleunigst ein anderes Love Interest für Amelie organisiert werden. Ein turbulentes Unterfangen: Ein 7-Gänge-Candlelight-Lunch, einen missglückten Abenteuertrip und eine Begegnung mit verirrten Furrys später kommt es zum Showdown im Romantikhotel Rosenstolz. Und wer bezahlt jetzt eigentlich die 500 Rollmöpse?

Rebekka Kricheldorf spielt lustvoll auf der Klaviatur der Farce und transportiert sie gekonnt ins 21. Jahrhundert.

Wiederaufnahme

10. 10. 2026, 20.00 Uhr

Spinnbau, Ostflügel

Regie Kathrin Brune

Alter 14 + | Preis 18 €

Die Katze auf dem heißen Blechdach

Schauspiel von Tennessee Williams

Big Daddy feiert seinen 65. Geburtstag und die ganze Familie kommt noch einmal zusammen. Doch unter der Oberfläche brodelt es: Längst hat der Kampf ums Erbe des todkranken Patriarchen begonnen. Da ist der ältere Sohn Gooper mit seiner Frau Mae und ihren fünf Kindern. Das erfolgreiche Paar hat scheinbar alles richtig gemacht. Dennoch ist es sein jüngerer Bruder Brick, den Big Daddy immer schon bevorzugt hat. Brick jedoch hat innerlich längst aufgegeben: Seit dem Tod seines engen Freundes Skipper ertränkt er seinen Kummer in Alkohol und würdigt seine Frau Maggie kaum eines Blickes. Maggie, einsam und verzweifelt, kämpft jedoch weiter entschlossen um seine Liebe – wie eine „Katze auf dem heißen Blechdach“, die nicht springt, sondern durchhält, so lange sie nur kann.

1958 mit Elizabeth Taylor und Paul Newman populär verfilmt, prallen in Tennessee Williams’ Klassiker alte Verletzungen und Rivalitäten, uneingestandene Sehnsüchte und Lebenslügen aufeinander und drohen das Familiengefüge endgültig zu zersprengen.

Wiederaufnahme

30. 10. 2026, 19.30 Uhr Spinnbau, Große Bühne

Regie Carsten Knödler

Alter 16 + | Preis 20 €

Mit freundlicher Genehmigung der University of the South Sewanee, Tennesee. Aufführungsrechte: Jussenhoven & Fischer, Theater & Medien

Was war und was wird

Kammerspiel von Lutz Hübner und Sarah Nemitz

Warum ins Theater gehen, wenn man zu Hause – bei kinderfreier Bude – aufregenden Sex haben könnte? Oder ist dieser nach mehr als 16 Jahren Beziehung dann doch nicht mehr so aufregend? Oder sprechen Mann und Frau nicht mehr über Bedürfnisse? Anke und Theo sind jedenfalls im Theater, und nach anfänglichem Streit über die Definition von Parklücken, den Sinn und Unsinn von Programmheften beginnt die Vorstellung. Eine Vorstellung der besonderen Art, denn Anke und Theo werden selbst zu den Protagonist:innen ihres eigenen Lebens. Sie müssen durch alles nochmal durch, durch alle Krisen, alle Glücksmomente, und auch die vielen überstandenen Kindergeburtstage werden noch einmal in all ihren Details durchlebt.

Hinter den vermeintlichen Banalitäten des Alltags werden in Was war und was wird schnell die großen Fragen des Lebens sichtbar: An was wollen wir uns erinnern? Und wir wissen zwar, was war – aber wissen wir auch, was sein wird? Lutz Hübner und Sarah Nemitz nutzen das Sujet des Theaters, um Rollen und Szenen eines in die Jahre gekommenen Paares ins Scheinwerferlicht zu rücken.

Wiederaufnahme

Herbst 2026

Spinnbau, Ostflügel

Regie Philipp Otto

Alter 16 + | Preis 18 €

Die neuen Leiden des jungen W.

Stück in zwei Teilen von Ulrich Plenzdorf

Wie will man leben? Lang oder doch lieber kurz und intensiv? Edgar ist tot und sein Vater erfährt dies nur durch Zufall. Seit der Sohn fünf Jahre alt war, hat er ihn nicht mehr gesehen. Jetzt bleiben nur noch die Menschen, mit denen Edgar seine letzten Monate verbrachte, um herauszufinden, wer dieser war. Und dann sind da noch diese merkwürdigen Tonbandaufnahmen, die Edgar seinem besten Freund Willi schickte und die niemand verstand. Vielleicht hätten die etwas erklärt. Doch dann gab es eine Explosion.

Angelehnt an Goethes Briefroman erzählt Plenzdorf eine Geschichte über Liebe und Sehnsucht – positioniert in der DDR der 1970er Jahre. Auf der Suche nach seinem Platz in dieser Welt findet Edgar Liebe und Ablehnung, will sich beweisen und scheitert an sich selbst. Und die ganze Zeit begleitet ihn ein altes Reclamheft. Was dieser Werther darin schreibt – Edgar versteht es von Tag zu Tag besser.

Wiederaufnahme

29. 11. 2026, 18.00 Spinnbau, Große Bühne

Regie Carsten Knödler

Alter 12 + | Preis 20 – 33 €

A Christmas Carol

Weihnachtsgeschichte nach Charles Dickens

Für Ebenezer Scrooge ist Weihnachten nur dummes Zeug. Die Menschen geben Geld aus für Geschenke und Essen – Geld, das sie gar nicht haben. Scrooge hat es zwar, doch er würde es niemals verschwenden. Auch für wohltätige Zwecke zu spenden, kommt ihm nicht in den Sinn. Und mit seiner Familie möchte er die Feiertage erst recht nicht verbringen. Seit sein Geschäftspartner Marley verstorben ist, verbringt er die meiste Zeit allein. Bis ihm an diesem Weihnachtsabend ebenjener Marley erscheint, in Gestalt eines Geistes, der mit schweren Ketten an seine Geldkoffer gefesselt ist. Er leidet, doch Scrooge –so prophezeit Marley – wird noch viel mehr leiden, wenn er sein Leben nicht verändert. Drei Geister werden ihm erscheinen als letzte Chance, sich selbst zu retten. Dickens’ berühmte Weihnachtsgeschichte erzählt von der Magie, die in diesen Tagen am Ende eines Jahres liegt. Was in der Zeit um Weihnachten ausgesprochen wird, erreicht die Menschen nochmal anders – und manchmal kann es ein Leben von Grund auf verändern.

Wiederaufnahme

05. 12. 2026, 18.00 Uhr Spinnbau, Große Bühne

Regie Jens Kerbel

Alter 5 + | Preis 20 – 33 €

Das Bildnis des Dorian Gray

von Oscar Wilde, Übersetzung und Bearbeitung von John von Düffel

Im Viktorianischen England verführt der Dandy Lord Henry Wotton den jungen und wunderschönen Dorian Gray dazu, sich ganz den sinnlichen Genüssen des Lebens hinzugeben. Als Dorian sich von einem Maler porträtieren lässt, ist er von seinem Bild so hingerissen, dass er sich wünscht, er möge ewig jung und schön bleiben. Das Bild solle stattdessen für ihn altern. Dafür ist er bereit, seine Seele zu verpfänden. Dorian beginnt ein ausschweifendes Leben jenseits aller moralischen Regeln und gesellschaftlichen Konventionen. Nach außen hin bleibt er unverändert. Doch sein Bildnis zeigt mehr und mehr den Verfall seiner Seele und führt ihn schließlich in den Abgrund. In Zeiten der absoluten Selbstoptimierung, der wahnhaften Kultivierung von Jugend und Körpern und der Gier nach der perfekten Selbstdarstellung erscheint Oscar Wildes 1891 veröffentlichter Roman nahezu visionär und wurde in der Weltliteratur zum Synonym für narzisstischen Größenwahn. In der Tradition der Schauerromantik veranschaulicht er eindrucksvoll die Zerrissenheit und Schattenseiten des Menschen.

Wiederaufnahme

Winter 2026

Spinnbau, Große Bühne

Regie Jens Kerbel

Alter 14 + | Preis 20 – 33 €

Moby Dick

Nach dem Roman von Herman Melville

Auf der einen Seite steht der rachsüchtige, von Narben gezeichnete, einbeinige Mensch in Gestalt von Kapitän Ahab, auf der anderen Seite der geisterhafte Wal, jene Personifizierung der stummen und mächtigen Naturgewalt. Einmal sind sie sich begegnet, das ging für Ahab nicht gut aus. Und während das Schiff, die Pequod , noch ruhig im Hafen liegt und auf eine neue Besatzung wartet, schmiedet Ahab bereits gefährliche Pläne, um der Bestie zu Leibe zu rücken. Unter der Herrschaft des besessenen Kapitäns wird die Fahrt zu einer Odyssee, in der es um nichts Geringeres als das gesamte Dasein einer Besatzung geht.

Herman Melvilles 1851 erschienener Roman Moby Dick ist längst zu einem modernen Mythos geworden. Inspiriert vom Alten Testament, den archaischen Stoffen eines William Shakespeares und den Geschehnissen seiner Epoche, liefert Melville einen monströsen Roman, der bis heute ein gültiges Bild von der Verfassung einer Zivilisation zeigt. Einer Zivilisation, die im Vertrauen auf die menschliche Erfindungsgabe beständig Gefahr läuft, Opfer der eigenen faschistoiden Hybris zu werden.

Wiederaufnahme

Winter 2026

Spinnbau, Große Bühne

Regie Malte Kreutzfeldt

Alter 16 + | Preis 20 – 33 €

Die Physiker

Komödie von Friedrich Dürrenmatt

Wenn man das „System aller möglichen Erfindungen“ und die „Weltformel“ entdeckt hat, dann gibt es nur einen einzigen Ort, an dem man noch frei und sicher ist: das Irrenhaus! Der Physiker Johann Wilhelm Möbius hat diese weltbewegenden Entdeckungen gemacht und aus Angst vor einem Missbrauch zum Schaden der Menschheit quartiert er sich in jenem verlotterten Irrenhaus ein, das von der Psychiaterin Dr. Mathilde von Zahnd geleitet wird. Doch auch an diesem abgelegenen Ort kann Möbius mit seinem potentiell zerstörerischen Wissen keine Ruhe finden: Eine mysteriöse Mordserie bringt die Polizei ins Haus und versetzt das Klinikpersonal in Angst und Schrecken.

Was als komödiantischer Krimi beginnt, entwickelt sich zu einer absoluten Groteske über den menschlichen Größenwahn und seinen territorialen Ausbreitungsdrang. Vor dem Hintergrund des Kalten Krieges und der atomaren Bedrohung hat Dürrenmatt 1962 ein Meisterwerk geschrieben, das aus literarischen wie politischen Gründen zum dramatischen Dauerbrenner geworden ist.

Wiederaufnahme

Frühjahr 2027

Spinnbau, Große Bühne

Regie Malte Kreutzfeldt

Alter 14 + | Preis 20 – 33 €

Die Affäre

Rue de Lourcine

Kriminalkomödie von Eugène Labiche

Nach einer durchzechten Nacht erwacht

Oscar Lenglumé schwer verkatert mit Filmriss – und kann sich an nichts, absolut nichts erinnern. Auch nicht an den fremden Mann, der neben ihm im Bett schnarcht. Seiner Frau versichert Lenglumé, überhaupt nicht außer Haus gewesen zu sein. Immerhin sollen sie in wenigen Stunden die Taufpaten des jungen Vetters werden. Doch etwas muss in der vergangenen Nacht geschehen sein. Woher sonst stammen die kohlschwarzen Hände, die Kirschkerne, der Damenschuh und die Haube, die die Männer finden? Das wissen weder Lenglumé noch sein Bettnachbar, der sich als alter Schulfreund entpuppt – und neuerdings Kompagnon eines mörderischen Verbrechens ist? Alle Indizien sprechen dafür.

Denn in der Zeitung ist zu lesen, dass in der Rue de Lourcine ein Mord geschah.

Eugène Labiche ist ein Meister des Amüsements. Nach irrwitzig-turbulentem VerwirrVersteck-Verwechslungsspiel fragt er in Die Affäre Rue de Lourcine (1857 am Théâtre du Palais-Royal in Paris uraufgeführt), was in jedem von uns im Verborgenen schlummert und wozu wir am Ende fähig wären.

Wiederaufnahme

Frühjahr 2027

Spinnbau, Ostflügel

Regie Herbert Olschok

Alter 12 + | Preis 18 €

Der Besucher

Kammerspiel von Éric-Emmanuel Schmitt

1938. Sigmund Freud ist ein alter Mann, gezeichnet vom Krebs und verzweifelt über die erstarkenden Nationalsozialisten. Seine Tochter Anna drängt ihn, Wien endlich den Rücken zu kehren und sich in England in Sicherheit zu bringen. Aber Freud will die vertraute Umgebung nicht verlassen. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse: Ein Nazi-Offizier durchwühlt Freuds Wohnung und nimmt Anna zur Befragung mit. Freud bleibt allein zurück – unfähig, sich zu wehren oder seine Tochter vor dem Zugriff der Nationalsozialisten zu schützen. Und inmitten dieser Angst und Verzweiflung erscheint ein Fremder. Er steht einfach plötzlich in Freuds Büro. Und er behauptet, Gott zu sein. Was folgt, ist ein intellektueller und amüsanter Schlagabtausch zwischen dem überzeugten

Atheisten Freud und dem Unbekannten, der Dinge weiß, die er eigentlich nicht wissen dürfte. Aber die theoretische Diskussion der beiden wird immer wieder von der Wirklichkeit eingeholt. Denn Anna ist noch immer in der Hand der Nazis und Freud muss sich endlich entscheiden, ob er in Wien bleibt oder flieht.

Wiederaufnahme

Frühjahr 2027

Spinnbau, Ostflügel

Regie Bogdan Koca

Alter 14 + | Preis 18 €

Mobile Produktionen

Der Entstörer*

Klassenzimmerstück von Ursula Kohlert

Eigentlich ist Jonas ganz normal. Auf den ersten Blick zumindest, auf den zweiten ist schnell klar, dass Jonas in geheimer Mission unterwegs ist. Jonas weiß mehr als andere. Deswegen wird er auch verfolgt, sagt er, und ebenso oft belächelt. Aber das stört ihn nicht, denn er kennt die Wahrheit hinter den Dingen – und davon will er der Klasse erzählen. Schlafschafe nennt Jonas die, die nicht mitbekommen, dass alles mit allem zusammenhängt. Leider ist auch seine hübsche Nachbarin Trixi so eine Unwissende. Trotzdem wartet Jonas oft stundenlang im Treppenhaus auf sie. Trixi mag Jonas auch, will aber von seinen Theorien nichts hören. Schließlich schafft sie es, Jonas scheinbar mit rauszunehmen, ins „richtige“ Leben.

Der Entstörer ist ein berührendes Stück, das zeigt, wie ein junger Mann nach dem frühen Krebstod seiner Mutter nach Antworten sucht. Und wie er sich auf der Suche immer weiter in Gedanken-Konstrukten verstrickt, die ihm vorgeblich Halt geben – tatsächlich aber in ein fremdbestimmtes, auf Angst beruhendes und einsames Leben führen.

Regie Jürgen Esser

Dramaturgie Stefanie Esser

Theaterpädagogik Ben Ullrich

Alter 14 + | Gesamtpreis mobil 150 €

* Diese Produktionen werden mobil angeboten und kommen zu Ihnen in die Schule oder Einrichtung. Buchung über Grit Roch, Tel. 0371 6969-663, roch@theater-chemnitz.de. Rückfragen zu Stück und Inszenierung bitte an den Theaterpädagogen Ben Ullrich unter ullrich@theater-chemnitz.de.

Unter Wasser*

Musikalische Geschichte von Susanne und Jörg Hilbert

Der Einsiedlerkrebs hat ein großes Problem –oder eher ein kleines: Er ist aus seinem Häuschen rausgewachsen. Es ist schlicht zu klein für ihn geworden. Oder er zu groß. Egal. Auf jeden Fall muss er sich auf die Suche nach einem neuen Haus machen, denn sein knackiges Hinterteil ist für andere Meeresbewohner so appetitlich wie ein Grillwürstchen für Menschen! Und so beginnt sein großes Abenteuer unter Wasser, bei dem er neue Freunde findet, aber auch so manche gefährliche Situation zu bewältigen hat. Ganz nebenbei beginnt er zu verstehen, dass er nicht so wehrlos ist, wie er immer dachte. Und er begreift, was es bedeutet, ein Zuhause zu haben.

Unter Wasser ist eine bezaubernde Meeresgeschichte voll berührender Lieder. Ursprünglich gedacht für Kinder, finden sich darin aber auch viele Momente und Gedanken für alle anderen Altersklassen. Daher bieten wir mit Unter Wasser zum ersten Mal eine mobile Produktion an, die nicht nur von Schulen und Kitas, sondern auch von Einrichtungen für Senioren und alle anderen gebucht werden kann.

Regie, Bühne und Kostüme

Wenzel Schneider

Dramaturgie N. N.

Theaterpädagogik Ben Ullrich

Für alle Altersgruppen

Gesamtpreis mobil 150 €

Echo (AT)*

Klassenzimmerstück von Maria Kordasch

Es beginnt ganz harmlos: Noah soll in der Schule einen Aufsatz schreiben und bekommt von ihrem Freund Luca den Tipp: Mach’s doch mit einer KI. In Sekundenschnelle hat Noah ihren Aufsatz vorliegen und ist begeistert – so lässt sich Schule aushalten. Bald lässt Noah Hausaufgaben, Referate und vieles mehr von ihr erledigen, zunächst mit großem Erfolg. Die Noten werden besser, der Stress geringer und obendrein kann Noah sich mit Echo noch super unterhalten: Echo ist immer für sie da und versteht sie. So merkt Noah gar nicht, dass sie nach und nach mehr Zeit in der virtuellen als in der realen Welt verbringt. Doch dann liefert Echo Falschinformationen und lässt Noah damit in der Schule auflaufen. Als dann auch noch Nacktbilder von ihr im Klassenchat auftauchen, die sie nie gemacht hat, wird klar: Blind auf KI zu vertrauen ist nicht die Lösung. Künstliche Intelligenz ist längst nicht nur in der Mitte der Gesellschaft, sondern auch in den Klassenzimmern angekommen. Während sich die Technologie und ihre Anwendungsgebiete rasant weiterentwickeln, nimmt auch die Möglichkeit, sie zu missbrauchen, zu. Echo will ein Bewusstsein schaffen: für Chancen und Risiken im Umgang mit KI.

Regie und Ausstattung N. N. Dramaturgie Maria Kordasch Theaterpädagogik Ben Ullrich

Alter 14 + | Gesamtpreis mobil 150 €

Die Eisbärin

Klassenzimmerstück von Eva Rottmann

BÄM! Aus dem Nichts platzt Mona in die Unterrichtsstunde. Sie braucht dringend ein neues Video für ihren TikTok-Account – und dieses soll in ihrem alten Klassenzimmer gedreht werden. Seit einiger Zeit verliert sie immer mehr Follower, also muss sie etwas Radikales unternehmen. Doch die Rückkehr in ihre ehemalige Schule setzt mehr Erinnerungen frei, als sie wollte. Und so wird das Video nach und nach zu einer persönlichen Auseinandersetzung mit ihrer Schulzeit. Dabei geht es um den Wunsch, dazuzugehören und den Druck, den andere daher auf einen ausüben. Es geht aber auch um den Druck, den man selbst auf sich ausübt. Mona denkt plötzlich darüber nach, wer sie wirklich ist, wer sie sein will und was das für ihr Leben bedeutet.

Die Schüler:innen werden in die Handlung miteinbezogen: Sie sind Kameramenschen und Mitspieler:innen – und sie sind auch gleich das erste Testpublikum für dieses Video. Daher fragt Mona sie auch immer wieder nach ihrer Meinung zu dem gerade Gedrehten. Die Themen der Schüler:innen werden auf eine ihnen nahe Weise aufgegriffen und auf Augenhöhe diskutiert.

Regie Clemens Kersten Dramaturgie Agnieszka Jabłon´ska Theaterpädagogik Ben Ullrich

Alter 12 + | Gesamtpreis mobil 150 €

Diese Produktion wird nicht mehr mobil angeboten, sondern ist auf Anfrage direkt im Ostflügel buchbar. Buchung über Grit Roch, Tel. 0371 6969-663, roch@theater-chemnitz.de. Rückfragen zu Stück und Inszenierung bitte an den Theaterpädagogen Ben Ullrich unter ullrich@theater-chemnitz.de.

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Liebes Publikum,

im Dezember gibt es das Puppen- und Figurentheater als Institution bereits 75 Jahre in unserer Stadt – das ist ein wunderbarer Anlass zum Feiern! Wir nehmen uns einen Moment, um zurückzuschauen auf Begegnungen, die dieses Theater geprägt haben. Vor allem aber wird es ein Fest des Aufbruchs: Wir bleiben neugierig und verfolgen den festen Wunsch, auch künftig Kinder, Jugendliche und Erwachsene zu begeistern. So suchen wir immer wieder aufs Neue, poetische Erzählungen und ästhetisch sinnliche Bildsprachen zu schaffen, die uns zutiefst berühren, zum Nachdenken anregen und uns im nächsten Moment befreit zum Lachen bringen.

Theater als lebendigen und vielseitigen Begegnungsraum zu begreifen – nicht nur, aber vor allem auch für Kinder und Jugendliche – ist uns ein Kernanliegen und schafft die Voraussetzungen, ihr Recht auf Teilhabe am kulturellen und künstlerischen Leben einzulösen. Es eröffnet ihnen die Chance, Theater als Ausdrucksmittel, als Reflexionsraum und als Ort zum Sehen, Hören und Fühlen für sich zu entdecken. Theaterpraktische Gruppenprozesse schulen außerdem demokratisches Handeln und för dern das Einnehmen von Haltungen – diese Fähigkeiten sind in einer Zeit, in der Angriffe auf die Demokratie immer häufiger werden, essenziell.

So bieten wir einen niedrigschwelligen Zugang für Kindergruppen, die es nicht zu uns ins Theater schaffen: mobile Produktionen wie KIESEL für alle ab zwei Jahren an, mit denen wir auch in die Kitas kommen. Daneben erwartet Sie ein facettenreiches Angebot für alle Altersgruppen: Vom Grand Hotel der Gefühle über unsere Jubiläumsproduktion Wunderkinder (AT) bis hin zu einer Reise zum Mond

Ein weiterer Höhepunkt wird unsere Koproduktion Im Westen nichts Neues mit dem Theater der Jungen Welt (Leipzig) sein. Gerade jetzt, wo besonders unter jungen Menschen die Fragen nach Wehrdienst, Krieg und Verantwortung wieder debattiert werden, bietet die Auseinandersetzung mit Erich Maria Remarques Klassiker die Möglichkeit, sich tiefer mit diesen Herausforderungen auseinanderzusetzen, in Fragen zu stellen und eine eigene Haltung zu stärken.

Ich freue mich darauf, diese Spielzeit gemeinsam mit Ihnen zu erleben und danke Ihnen, dass Sie diesen Weg mit uns gehen!

poetisches Klangspiel zum Staunen und Lauschen | Theater für alle ab zwei Jahren

KIESEL

Premiere mobil 18. 09. 2026, 10.00 Uhr

Premiere 19. 09. 2026, 16.00 Uhr

Figurentheater im Spinnbau

Alter 2 +

Preis 14 €

Premiere 16 €

Die Produktion wird auch mobil angeboten und kommt zu Ihnen in die Kita oder Grundschule. Termine und weitere Infos: Grit Roch, Tel. 0371 6969-663

klackerdiklack

Klick, Klack, Klackerdiklack. So klingen Kiesel, klitzeklein: Rund und rau, rollen, fallen, klappern. Wie der Regen, der leis nieselt, rieselt Stein an Stein. Liegt einer in deiner Hand. Winzig, grau oder weiß. Laut oder still. Ist er kalt oder heiß? Leicht oder schwer, Loch oder Ritz? Macht er Geräusche? Hör mal hin und schau genau: Was passiert, wenn Kieselsteine lebendig werden? Ist einer da. Und wieder weg. Sie rollen, kullern wild durcheinander, stoßen sich, stehen still, hüpfen, zittern, klackern leise aneinander. Aus vielen Kleinen wächst Schritt für Schritt ein großer Berg, dann zerfällt er wieder und alles beginnt von vorn.

Und deine Finger spielen, wühlen, fühlen. Und die Steine tanzen.

Mit KIESEL entsteht am Figurentheater nach DING . und ka:putt erneut ein Stück für alle ab zwei Jahren, welches uns zum Staunen und Lauschen einlädt. Aus kleinen Steinen in allen Formen, Größen und Farben entspinnt sich nach und nach ein poetisches Spiel aus Kieseln, Klang und Zeit. Gundula Hoffmann übernimmt die Regie und entwickelt gemeinsam mit dem Musiker Sebastian Herzfeld eine Inszenierung, die sowohl im Figurentheater im Spinnbau als auch mobil gezeigt wird und direkt in die Kitas und Grundschulen reist. Im Austausch mit Chemnitzer Pädagog:innen entstehen zudem spielerische Anregungen und ein Begleitheft und Materialien, welche ergänzend zur Inszenierung genutzt werden können, zum Ausprobieren und Weiterspinnen einladen und noch ein wenig länger in den Einrichtungen verbleiben dürfen.

Konzept, Regie und Ausstattung Gundula Hoffmann Musik Sebastian Herzfeld

Dramaturgie Friederike Spindler Theaterpädagogik Ben Ullrich Theaterpädagogisches Begleitmaterial Ulrike Hoffmann

Bilderbuch von Lidia Branković | Bühnenfassung von Claudia Luise Bose

Das Grand Hotel der Gefühle

Gefühle kommen und gehen, wie es ihnen gefällt.

Kennt ihr das? Hin und wieder gibt es so ein Kribbeln im Bauch. Manchmal wird das wohlig warm und durchströmt unseren ganzen Körper, die Arme und Beine bis hinunter zu den Zehenspitzen. Dann fühlen wir uns stark und glücklich und rundum zufrieden. Manchmal beginnt es in uns auch zu wummern und zu pochen, da will etwas raus und das am liebsten sofort und plötzlich und ganz schnell und laut! Davor möchte man sich am liebsten verstecken und warten, dass es wieder vorbeigeht. Unsere Gefühle sind ganz verschieden, manchmal ziemlich kompliziert und ganz oft spielen sie verrückt. Im Grand Hotel sind sie herzlich willkommen und finden alle einen Platz – auch wenn es manchmal etwas länger dauert oder die Wände zu wackeln beginnen! Denn zum Glück gibt es die Hoteldirektorin und ihre Mitarbeiter:innen. Sie bemühen sich stets, für alle Gefühle den richtigen Ort zu finden. Und wenn man bedenkt, dass die Traurigkeit ein ganzes Badezimmer überfluten kann, ist das gar nicht so einfach, wie es klingt! Doch im Grand Hotel dürfen die Gefühle kommen und gehen und vor allem sein, wie sie sind.

Ab September lassen wir den Gefühlen freien Lauf und freuen uns auf eine kunterbunte, liebenswert-wilde und vor allem emotionale Achterbahnfahrt in der Regie von Claudia Luise Bose. So rufen wir „Türen auf!“ für das Grand Hotel aus der fantasievollen Bilderbuchvorlage von Lidia Brankovic´, in der alle Gefühle ihren Platz finden und wir nun gemeinsam die Begegnung mit ihnen erproben dürfen.

Premiere 10. 10. 2026, 16.00 Uhr

Figurentheater im Spinnbau

Alter 4 + Preis 14 €

Premiere 16 €

Regie und Bühnenfassung Claudia Luise Bose Bühne und Kostüme Christina Flügger

Puppen Panne Fatale Dramaturgie Friederike Spindler Theaterpädagogik Ben Ullrich

Ein Spiel mit Live-Musik rund um ein Cembalo und die Frage, wie man seine Kindheit rettet, wenn die Eltern zu große Erwartungen haben.

Uraufführung

Wunderkinder (AT)

Premiere

24. 10. 2026, 16.00 Uhr

Figurentheater im Spinnbau

Alter 8 +

Preis 14 €

Premiere 16 €

Musik überträgt, was ich denke und fühle.

Am 3. 12. 1951 fand in Chemnitz die Premiere von Mozarts Die Entführung aus dem Serail statt, die damit den Startpunkt einer städtischen Puppenbühne setzte. Mozart war zur Uraufführung seines Singspiels 1782 gerade mal 26 Jahre alt und hatte da bereits eine 20-jährige Karriere, die als Wunderkind begann, hinter sich. Mit fünf Jahren stand er zum ersten Mal auf einer Bühne, als Siebenjähriger begann er, seine erste Sinfonie zu komponieren. Zu diesem Zeitpunkt hatte er schon vor Maria Theresia sowie am Versailler Hof gespielt und mit seiner Schwester Maria Anna halb Europa bereist. Ein Wunderkind oder ein Kinderstar mit sehr guter Förderung? „Wunderkinder“ finden sich in vielen Bereichen: im Sport, der Mathematik, beim Schach und nicht zuletzt in der Musik. Eltern wollen für ihre Kinder die bestmögliche Förderung. Aus Förderung kann aber auch Überforderung oder auch schiere Vermarktung werden. In der Umzingelung durch die Erwartungen der Erwachsenenwelt gerät die Kindheit in Gefahr.

Auf der Bühne geht ein Kind von heute mit einem Cembalo von gestern auf eine mutige Entdeckungsreise in die eigene Gedankenwelt von übermorgen. Es erfährt, dass es nicht nur um die Erwartungen der anderen geht, sondern dass man sich selbst einen Weg zu etwas ganz anderem, zu einer eigenen Sprache eröffnen kann. Ein Weg, der das Bewusstsein für die Selbstwirksamkeit stärkt und zeigt, dass Alleinsein nicht immer Einsamkeit bedeuten muss. Wer sich und seinen Ideen vertraut, wächst über sich hinaus. Musik öffnet dabei Türen. Sie kann zwischen höchster Präzision und intuitiver Improvisation wechseln und lädt ein, eigene Wege zu beschreiten. Das „Wunder“-Kind entdeckt auf seiner Reise durch die Erfahrungswelten ein anderes Wunder, als viele erwarten. Und Mozart wird einer der Schlüssel sein, genau wie der Drumcomputer des Kindes.

Konzept, Regie und Musik Christian Claas Ausstattung Mathilde Schliebe Dramaturgie Friederike Spindler Theaterpädagogik Ben Ullrich

Von Emma Broström | Nach dem Kinderbuch von Annika Thor und Maria Jönsson

Deutsch von Jana Hallberg

Das Mädchen von weither

Ein kleines Mädchen stapft mutterseelenallein durch den dunklen und stillen Wald. Als es beinahe Abend ist, kommt es an ein Häuschen und klopft. Und noch einmal. Und noch ein drittes Mal. Im Haus wohnt die Graue, eine alte, einsame Frau, die dort draußen im Wald nur selten Besuch bekommt und von Gästen sowieso nicht viel hält. Widerwillig lässt sie die Kleine herein. Das Mädchen bekommt eine warme Milch, darf ein wenig am Feuer sitzen und für die Nacht in der Stube schlafen. Hier bleiben kann es aber nicht, denn die Graue weiß nicht, wie man mit Kindern und ihren ganzen Fragen umgeht und außer Milch hat sie sowieso nur wenig im Haus, was Kinder mögen. Doch als das Mädchen in dem alten Sessel vor dem Ofen sitzt und von ihrem Zuhause erzählt, wird selbst der Alten ein wenig warm ums Herz. Am nächsten Morgen nach dem Frühstück bricht die Kleine auf und die Graue ist froh, wieder allein zu sein. Oder? Plötzlich fühlt sich nichts mehr an wie zuvor und die ersehnte Ruhe weicht einer trostlosen Einsamkeit. Jemand fehlt. Schließlich macht sich die alte Frau auf den Weg, um das Mädchen zu suchen ...

Annika Thor erzählt leise, gefühlvoll und poetisch von Wärme, Menschlichkeit und Glück, aber auch von Fremde, Einsamkeit und Flucht – und der wunderbaren Chance, die darin liegt, sich und seine Welt einem anderen zu öffnen. Dann nämlich zeigt sich, wie ein Ort, der erst kalt und unheimlich erscheint, im Inneren aber warm und gemütlich sein kann und schließlich mehr und mehr an Farbe und Leben gewinnt. Emma Broström überträgt die Motive aus dem Buch in eine sanfte und atmosphärische Theaterfassung für zwei Spielerinnen, die nun in der kalten Jahreszeit auch bei uns auf die Bühne kommt.

Premiere 21. 11. 2026, 16.00 Uhr

Figurentheater im Spinnbau

Alter 4 + Preis 14 €

Premiere 16 €

Regie Björn Langhans Ausstattung N. N. Puppen Simon Buchegger Musik N. N. Dramaturgie Friederike Spindler Theaterpädagogik Ben Ullrich

Bericht über eine junge Generation, die vom Krieg zerstört wurde | Von Erich Maria Remarque

Bühnenfassung von Gabriele Hänel | Kooperationsprojekt mit dem Theater der Jungen Welt, Leipzig

Im Westen nichts Neues

Premiere Chemnitz

27. 02. 2027, 20.00 Uhr

Figurentheater im Spinnbau

Premiere Leipzig

20. Februar 2027, 20.00 Uhr

Theater der Jungen Welt

Alter 14 +

Preis 16 €

Premiere 18 €

Ich dachte immer, jeder Mensch sei gegen den Krieg. Bis ich ’rausfand, dass es welche gibt, die dafür sind. Besonders die, die nicht hineingehen müssen.

Unmittelbar und eindrücklich lässt uns Erich Maria Remarque in seinem Roman aus der Perspektive des jungen Paul Bäumer auf den Krieg blicken: Kurz vor dem Ende seiner Schulzeit wird er von seinem Klassenlehrer überredet, sich freiwillig zu melden. Was folgt sind Momentaufnahmen von der Front, teils allegorische Reflexionen und rückblickende Berichte über den seelenlosen und gewaltvollen Albtraum des Frontkrieges, den seine Kameraden, Freunde und ihre Generation tagtäglich erleben, der sie zu „Menschentieren“ macht, während ihr Enthusiasmus mehr und mehr der Verzweiflung weicht. – Zusammen mit dem Theater der Jungen Welt entsteht in der Regie von Moritz Sostmann eine Inszenierung, die mit den Ensembles beider Häuser entwickelt wird. Mit fragilen Gliederpuppen taucht die Gruppe der Spieler:innen aus heutiger Sicht in die Erfahrungswelt der Romanfiguren ein und nähert sich der Brutalität ihrer Schilderungen.

„Haben Sie grundsätzlich Interesse, auf freiwilliger Basis Soldat oder Soldatin zu werden? Für welchen Einsatzbereich interessieren Sie sich? Wann könnten Sie beginnen?“ Diese und andere Fragen werden seit Januar 2026 jungen Menschen ab 18 Jahren zugeschickt. Was tue ich für mein Land? Was tut es für mich? Was ist das eigentlich, „mein Land“? Wofür steht es? Und wofür stehe ich? Zahlreiche Argumente und Positionen stehen sich im Für und Wider der Debatte um den freiwilligen Wehrdienst gegenüber. In begleitenden Workshops und Gesprächen mit Schülerinnen und Schülern fragt das Team auch danach, welche Wirkung und Wirklichkeit sich in Remarques Text für sie heute noch spiegelt, wie sie selbst auf die Bereitschaft zum Wehrdienst schauen und lässt ihre Gedanken in die konzeptionelle Arbeit einfließen.

Regie Moritz Sostmann Bühnenfassung Gabriele Hänel Bühne und Kostüme Christian Beck

Puppen Peter Lutz Video N. N. Dramaturgie Friederike Spindler und Justus Rothlaender (Leipzig) Theaterpädagogik Ben Ullrich und Theresa Kawalek (Leipzig)

Die abenteuerliche Reise einer Maus zum Mond | Von Torben Kuhlmann | Für die Bühne bearbeitet von Tilla Kratochwil

Armstrong

Ein kleiner Schritt für eine Maus … ein großer Schritt für die Menschheit

Auf einem alten Dachboden, inmitten von Spielzeug, Büchern, Unter-lagen und all so anderen Menschendingen, hockt eine kleine Maus nachts am Fenster und schaut in die Sterne. Nennen wir sie Armstrong (ganz genau, wie der Astronaut, aber der kommt erst später ins Spiel!). Die kleine Maus liebt es, immer wieder neue Entdeckungen zu machen. Was sie herausfindet, notiert sie fleißig und teilt ihr Wissen mit den anderen Mäusen. Besonders angetan hat es ihr der Mond. Aber ist der nun ein Käserad oder eine graue, löchrige Kugel aus Stein?! Über solche Fragen könnten Sie und die anderen Mäuse bis in die Nacht streiten und diskutieren. Bis Armstrong beschließt, die Antwort kurzerhand selbst herauszufinden. Sein Weg führt uns vorbei an den ersten Erfindungen für Flugkörper im Smithsonian bis tief hinein in die versteckten Gänge des Mäusemuseums. Und eins könnt ihr glauben, die Geschichte der Mäuseflugfahrt ist schon sehr viel älter als die der Menschen! Fleißig studiert Armstrong Astronomie, Mathe und Physik und wälzt die Bücher in den alten Bibliotheken, tüftelt am Raumanzug und dem Antrieb für den Flug, stibitzt, was sich auf den Straßen findet und lässt sich auch von Misserfolgen nicht unterkriegen. Sein Ziel: der Mond. Doch mit der Zeit werden die Menschen auf die kleine Maus aufmerksam. Wer es wohl als erstes auf den Mond schafft?

Torben Kuhlmann studierte Illustration und Kommunikationsdesign. Der erste Mäuseband zu Charles Lindbergh kam 2014 heraus, 2016 folgte Armstrong . In seinen Mäusegeschichten erzählt er in einer sehr zugänglichen und begeisternden Art von den technischen Entwicklungen der Menschheit, spielt mit den MINT-Themen, blickt mit uns in die Sterne und garniert alles mit viel augenzwinkerndem Witz und einer ordentlichen Portion Science-Fiction, Abenteuergeist und Fantasie.

Premiere 24. 04. 2027, 16.00 Uhr

Figurentheater im Spinnbau

Alter 6 + Preis 14 €

Premiere 16 €

Regie und Bühnenfassung Tilla Kratochwil Ausstattung N. N. Puppen N. N. Dramaturgie Friederike Spindler Theaterpädagogik Ben Ullrich

Hey, hey, hey, Taxi!

Das hässliche Entlein

Versuch über meinen Großvater

Wir werden nachkommen

Wiederaufnahmen

Hey, hey, hey, Taxi!

Eine wilde Abenteuer-GeschichtenReise von Saša Stanišić | Für die Bühne bearbeitet von Rike Schuberty

Mit „Hey, hey, hey, Taxi!“ gehen die unzähligen kleinen und großen Abenteuer los, in die uns Saša Stanišic´s Geschichten entführen, um uns am Ende wieder sanft zu Hause abzusetzen –Und dann? Wo sind wir eigentlich? Und wie sind wir hier gelandet? Egal! Blitzig am Gemüse vorbei bringen wir Motorenmänner wieder zum Laufen, lassen uns durch die Stadt tragen, treffen Riesen und Heldinnen, fliegen auf einem Käse ins All oder schippern mit den Piraten über den Fluss und geben einem Drachen seine Zahnbürste zurück! – Gedacht, ersponnen und fantasiert hat Saša Stanišic´ sein erstes Kinderbuch gemeinsam mit seinem Sohn. Ihre wilden Taxi-Abenteuer-Geschichten können alles sein – nur zum Einschlafen bringen sie uns wahrscheinlich nicht, dafür dreht unsere knallbunte Fantasie viel zu viele Loopings und lädt uns in der Inszenierung von Rike Schuberty dazu ein, mit einem Vater, seinem Kind und den Geschichten davonzufliegen. Und wer noch nicht genug hat, nutzt unser theaterpädagogisches Workshopangebot, welches wir für Gruppen begleitend zur Inszenierung anbieten!

Wiederaufnahme 30. 08. 2026 Figurentheater im Spinnbau

Regie und Bühnenfassung Rike Schuberty

Alter 4 + | Preis 14 €

© Aufführungsrechte des Stoffes beim Bühnenverlag Weitendorf, Hamburg

Das hässliche Entlein

Märchen nach Hans Christian Andersen Bühnenfassung von Bianca Sue Henne

Endlich! Hört ihr, wie es knackt und bricht? Sehnsüchtig wartet eine Entenmutter auf ihren Nachwuchs. Nach und nach brechen die Eier auf. Nur das letzte lässt sich Zeit! Viel zu spät schlüpft ein viel zu großes, graues Entlein aus dem Ei. Sehnsüchtig wurde es von der Mutter erwartet, doch die Welt, die das Entlein nun umgibt, wird bald viel zu klein. Das lassen die anderen Tiere das kleine, graue und zottelige Entlein auch spüren. Schließlich zieht es allein hinaus in die Welt, wächst einmal mehr über sich hinaus und erfährt, wer es wirklich sein kann. – Das hässliche Entlein von Hans Christian Andersen lädt uns noch heute dazu ein, vermeintliche Idealvorstellungen und Normen anderer zu hinterfragen und füreinander einzustehen. Bianca Sue Henne lässt das Entlein in ihrer Inszenierung von einem Spieler begleiten und nimmt uns an seiner Seite mit auf diese erste, kleine und erkenntnisreiche Lebensreise. Die Inszenierung wird im Spinnbau gezeigt und auch mobil angeboten und kann auf Wunsch mit einer Nachbereitung oder einem Gespräch im Anschluss an die Inszenierung verknüpft werden.

Wiederaufnahme 12. 09. 2026

Figurentheater im Spinnbau

Regie und Bühnenfassung

Bianca Sue Henne

Alter 4 + | Preis 14 €

Diese Produktion wird auch mobil angeboten und kommt zu Ihnen in die Kita oder Grundschule. Termine und weitere Infos: Grit Roch, Tel. 0371 6969-663, roch@theater-chemnitz.de

Wazn Teez?

Geschrieben und illustriert von Carson Ellis | Aus dem Englischen von Jess Jochimsen und Anja Schöne

„Wazn teez?“ fragt die Libelle ihre Begleitung und schaut auf ein zartes Etwas, das sich aus dem Boden gen Sonne reckt. Und das kleine Etwas wächst und wächst und bietet in den Blattkronen und Verästelungen bald genug Platz, um zu sonnen, zu werkeln und tagein tagaus das Leben zu genießen. Und die Natur hat noch einige weitere Tricks parat: Denn sobald die Pflanze in voller Blüte steht, geht das wuselige Leben zwischen „Plumpsen“ und „Fortzungen“ erst richtig los! – Summend und brummend erzählt Carson Ellis den Lebenszyklus einer Pflanze als einen fließenden Bogen aus Werden und Vergehen, Sprache(n) und Sein. Behutsam untersucht Julia Brettschneider in ihrer Inszenierung gemeinsam mit den Spieler:innen, wie Sprache und Gedanken lebendig werden, zum Klingen kommen und in immer wieder neuen Situationen durcheinanderpurzeln. Wazn Teez? nimmt uns mit in eine Welt, die manchmal ganz eigene Regeln, eine andere Ordnung und eine andere Sprache hat und in die wir spielerisch eintauchen dürfen, ohne alles verstehen zu müssen.

Wiederaufnahme 26. 09. 2026 Figurentheater im Spinnbau und mobil

Regie und Bühnenfassung

Julia Brettschneider

Alter 6 + | Preis 14 €

© NordSüd Verlag, Schweiz für die Deutsche Übersetzung Wazn Teez? (Du iz tak?) , geschrieben und illustriert von Carson Ellis, veröffentlicht bei Candlewick Press

Frederick

Nach dem Bilderbuch von Leo Lionni

Die letzten Sonnenstrahlen wärmen noch die Erde, doch die Vorbereitungen für den nahenden Winter laufen auf Hochtouren!

Die Feldmäuse arbeiten Tag und Nacht – bis auf Frederick, so scheint es. Der nämlich sitzt lächelnd daneben und ist auf seine ganz eigene Art beschäftigt. Intuitiv und offenherzig nutzt er seinen Blick für das Besondere und die kleinen, alltäglichen Erlebnisse. Sein Gespür für das kleine Große ist etwas Besonderes. Das weiß auch das junge Mädchen, welches einst auf dem Bauernhof neben der Steinmauer wohnte und das Treiben der Mäuse tagein tagaus beobachtete. Gemeinsam mit Frederick staunte sie über die Langsamkeit der Schnecken im Gras, sammelte Regentropfen und Wünsche. Bis die Familie in ein anderes Land zog, wo alles neu und groß und anders war. Von dort führen sie ihre Gedanken zurück zum alten Bauernhof – und zu uns. Wir zeigen die Inszenierung von Gundula Hoffmann und Sophie Bartels sowohl in englischer als auch deutscher Sprache im Spinnbau oder spielen mobil in Kitas oder Grundschulen. Ausgewählte Vorstellungen werden zudem als Relaxed Performance angeboten.

Wiederaufnahme 18.10.2026

Figurentheater im Spinnbau und mobil

Regie und Bühnenfassung

Gundula Hoffmann, Sophie Bartels

Alter 4 + | Preis 14 €

Frederick wird auch mobil angeboten und kommt zu Ihnen in die Kita oder Grundschule. Termine und weitere Infos: Grit Roch, Tel. 0371 6969-663, roch@theater-chemnitz.de

Versuch über meinen Großvater

Ein Rechercheprojekt

des Figurentheaters Chemnitz

Text von Karen Breece (UA)

Des Schweigens in der Familie, der Leerstellen überdrüssig, arbeitet sich Frida in die Biografie ihres Großvaters hinein: Sie hat ihn nicht kennengelernt, aber lauscht den Erzählungen, blättert durch Fotoalben, nimmt Stimmen von Zeitzeug:innen auf und versucht zu begreifen, was Sprache und Artefakte unter Mühen nur Schicht für Schicht freigeben. Ihr Großvater lebte bis zur gewaltsamen Annexion der sudetendeutschen Gebiete als beliebter Distriktarzt privilegiert in der Nähe von Reichenberg, dem heutigen Liberec. Dann näherte er sich immer mehr dem mörderischen nationalistischen Strudel und wurde 1942 als „Seuchenspezialist“ ins heutige Lviv berufen, der damaligen Hauptstadt galizischen jüdischen Lebens. – Spürbar schreiben sich die Ereignisse der NS-Zeit in die Familiengeschichte ein und wirken bis in die nächsten Generationen nach. Versuch über meinen Großvater entstand in der Regie von Karen Breece als Teil der Tetralogie Inside Outside Europe für Chemnitz 2025. Die Vorstellungen werden in englischer Sprache übertitelt und mit einer Einführung verbunden.

Wiederaufnahme Oktober 2026 Figurentheater im Spinnbau

Regie und Text Karen Breece

Alter 15 + | Preis 16 €

An der Arche um acht

Schmugglerabenteuer mit drei Pinguinen von Ulrich Hub

Auf der Erde läuft es nicht besonders rund und „Gott“ hat gerichtet: Eine Sintflut soll kommen und nur ein Paar jeder Art findet auf der Arche Noah einen Platz. Pünktlich um acht legt das Schiff ab, mahnt eine weiße Botentaube und verteilt die Fahrkarten. Auch die Pinguine erfahren davon. Dumm ist nur, dass sie zu dritt sind, denn drei sind einer zu viel. Aber sie können doch nicht ihren Freund zurücklassen! Kurzerhand schmuggeln sie den dritten in einem Koffer aufs Schiff. Doch niemand weiß, wie lange die Reise dauert und das Chaos ist vorprogrammiert. Eingezwängt im Schiffsbauch tröpfelt die Zeit nur langsam dahin. Langeweile und Hunger machen sich breit. Die Pinguine haben einiges zu tun, um ihren Schwindel geheim zu halten. Und dann kommt ihnen ausgerechnet ein Käsekuchen dazwischen! – Mit viel Witz und Leichtigkeit widmet sich Ulrich Hub einigen der großen Fragen des Daseins und kreiert ein rasantes Stück, das Gundula Hoffmann, Musiker Christian Claas und unser Ensemble mit Tischpuppen, leuchtenden Räumen, Musik, Gesang und Projektionen auf die Figurentheaterbühne zaubern.

Wiederaufnahme November 2026

Figurentheater im Spinnbau

Regie Gundula Hoffmann

Alter 6 + | Preis 14 €

Dornröschen oder Das Märchen vom Erwachen

Von Katharina Schlender nach den Brüdern Grimm

Vor langer Zeit, in einem weit entfernten Schloss, spielt die bekannte Geschichte um Dornröschen mit allerlei Zauber, guten Wünschen, Dornen und Flüchen, Sehnsüchten und Versprechen und der sorgenvollen Liebe eines geschäftigen Königs und einer Königin … Zur Geburt der kleinen Prinzessin Rose gibt es ein großes Fest, die Feen sind eingeladen, doch die goldenen Teller reichen nur für 12 von ihnen. Das soll sich bitter rächen. Das Schicksal der Prinzessin scheint besiegelt. An ihrem 15. Geburtstag soll sich Rose an einer Spindel stechen und 100 Jahre schlafen. Doch bis dahin vergeht die Zeit wie im Flug und während (fast) alle Spindeln des Landes im Feuer verbrennen und sich der Alltag über die Jahre legt, tobt die Prinzessin durch Schloss und Garten und entdeckt an der Seite des Küchenjungen Martin die Welt. … – Katharina Schlender schafft aus dem beliebten Märchenklassiker eine fantasievolle und moderne Bühnenfassung, die auch danach fragt, welche Spielregeln Kinder und Eltern heute gelten lassen – und ob eine erste Liebe nicht länger währt als ein Kuss vor dem Erwachen.

Wiederaufnahme November 2026

Figurentheater im Spinnbau

Regie, Bühne und Kostüme

Marlis Hirche, Oliver Dassing (Die Pyromantiker Berlin)

Alter 4 + | Preis 14 €

Wir werden nachkommen

Theaterprojekt zur Geschichte der Kindertransporte 1938/1939 Text von Andreas Hillger (UA)

Mit den sogenannten Kindertransporten wurden vor allem jüdische Kinder und Jugendliche ab November 1938 ins (zunächst) sichere Ausland gebracht. Bis zum Beginn des Krieges 1939 konnten ca. 10.000 Kinder und Jugendliche bis 17 Jahren unter strengen Regularien ohne ihre Eltern nach England ausreisen. Mit sich führten sie einen Koffer und 10 Reichsmark in der Tasche. Sie kamen allein in ein fremdes Land, dessen Sprache und Alltagsleben sie nicht kannten, und begannen hier ein neues Leben. Zurück blieben zerrissene Familien, die größtenteils nie wieder zusammenfinden sollten; viele Familienangehörige und Freund:innen verloren im KZ ihr Leben. – Die Inszenierung von Christoph Werner nähert sich der NS-Zeit und dem System der Kindertransporte aus historisch-biografischer Perspektive und erzählt mit dokumentarischen und fiktionalen Ansätzen aus der Sicht von drei Kindern, deren Blick auf die Welt von damals noch weit ins Heute wirkt. Die Vorstellungen laufen mit einer Einführung und regelmäßigen Nachgesprächen, begleitend wird für Schulgruppen der Workshop Spurensuche angeboten.

Wiederaufnahme Dezember 2026

Figurentheater im Spinnbau

Konzept und Regie Christoph Werner

Alter 14 + | Preis 14 €

oder die sichtbare seele der dinge Theater für alle ab zwei Jahren (UA) ka:putt

Kreiseln, schwingen, taumeln, tanzen, rollen, ringen, festhalten und atmen. Und dann nochmal alles von vorn! Mal schauen, was uns diesmal vor die Füße fällt. Wie ein Elefant im Porzellanladen wollen wir wissen, wie was wann und warum zerbricht. Ein Herz oder eine Tasse? Wer weiß das schon … ! Wir poltern los, kreiseln herum, tauchen ein, suchen Klänge wie Lichtspiele und hinterlassen einen wunderbaren Scherbenhaufen, Risse in der Schüssel und keine Tasse mehr im Schrank. – Regisseurin Julika Mayer entwickelte zusammen mit den Spieler:innen eine Inszenierung für Menschen ab zwei Jahren, die den gemeinsam erlebten Moment zelebriert, Bruchstellen und die Kostbarkeit fragiler Gegenstände untersucht, mit wenig gesprochener Sprache auskommt und stattdessen mit Formen, Materialien, Körpern und Raum, Musik und Licht erzählt. Zusammen mit dem Lichtkünstler Joachim Fleischer inszenierte sie am Figurentheater Chemnitz bereits DING. , welches nun seit mehreren Jahren erfolgreich durch Deutschland und Europa tourt.

Wiederaufnahme Dezember 2026

Figurentheater im Spinnbau

Konzept und Regie Julika Mayer

Alter 2 + | Preis 14 €

In Kooperation mit dem FITZ! Stuttgart sowie der POCHEN Biennale 2024

75 Jahre jung! –Ein Jubiläum

Im Dezember 2026 wird das Figurentheater Chemnitz 75 Jahre alt! 1951 lief die erste Premiere der Städtischen Puppenbühne Chemnitz: Mozarts Die Entführung aus dem Serail . Als Puppentheater Karl-Marx-Stadt zieht die Bühne wenige Jahre später in die Alte Aktienspinnerei, bevor sie in den 90er Jahren als Sparte der Theater Chemnitz schließlich den Luxor-Palast erobert, zum Figurentheater wird, 2011 ins Schauspielhaus einzieht und nun gemeinsam mit dem Schauspiel den Spinnbau bespielt. Grund genug, am Ende des Jahres ein wenig zurückzublicken, in die Zukunft zu träumen, die Puppenspielkunst hochleben zu lassen und gemeinsam zu feiern! Vom 30. November bis 6. Dezember zeigen wir Lieblingsproduktionen, laden Freund:innen und Gäste ein, schauen ganz viel Theater, kommen ins Schwärmen und Träumen und feiern zusammen! Und wer sich schon einmal einstimmen will: Bis zum 9. Oktober läuft im 1. OG der Universitätsbibliothek zudem noch die Ausstellung Bühne im Kleinen – Das Figurentheater Chemnitz im Wandel der Zei t.

Jubiläumswoche 30. 11. – 06. 12. 2026 Figurentheater im Spinnbau

Wir feiern 75 JAHRE Figurentheater

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EXT RAS

Theater Extra

Einführungen und Nachgespräche

Als Einstimmung bieten wir Ihnen zu ausgewählten Produktionen in Oper und Ballett 30 Minuten vor Beginn sowie in Schauspiel, Figurentheater und zu den Sinfoniekonzerten 45 Minuten vor Beginn kurze Werkeinführungen an. Nachgespräche im Anschluss an diverse Inszenierungen sind ein weiteres Angebot für alle Interessierten. Die Vorstellungen sind im Monatsspielplan entsprechend gekennzeichnet.

Premierenfeiern

Direkt im Anschluss an die meisten Premieren in Oper, Ballett und Schauspiel laden wir Sie herzlich ein, mit uns zu feiern und sich mit Künstler:innen und Besucher:innen über das Erlebte auszutauschen.

Achtung, Spoiler!

Kennen Sie das: Sie wollen sich den allerneuesten Film anschauen, halten es aber bis zum Kinobesuch nicht aus und suchen im Internet nach ersten Bildeindrücken und Informationen? Dafür, also für etwas, das schon vorab in Erfahrung gebracht oder verraten wird, gibt es inzwischen einen eigenen Begriff: spoilern. Auch wir wollen spoilern und laden vor jeder Musiktheaterpremiere zu einer öffentlichen Probe ein. Nach einer kurzen Einführung im Foyer ist die erste Hälfte einer großen Bühnenprobe mit Orchester zu erleben. Anschließend besteht die Möglichkeit, mit dem Regieteam ins Gespräch zu kommen.

Preis 9 €

Ballettmatinee

Ein bis zwei Wochen vor der Premiere einer Neuproduktion lädt das Ballett Chemnitz zu einem Blick in die Probenarbeit ein. Vorgestellt werden nicht nur das Konzept und das Inszenierungsteam, auch kleine Ausschnitte aus der Produktion sind schon vorab im Ballettsaal zu sehen.

Preis 9 €

Spot On!

Präsentiert von Operndirektorin Christine Marquardt geben Ihnen Dirigenten, Regieteams sowie Mitglieder des Ensembles im Vorfeld jeder Premiere einen Einblick in die laufenden Vorbereitungen. Die Veranstaltung Spot On! findet ein bis zwei Wochen vor der Premiere am Sonntagvormittag im Rangfoyer statt.

Preis 9 €

Spielzeiteröffnungsfest im Spinnbau

Bei einem bunten Eröffnungsfest möchten die Ensembles des Schauspiels und Figurentheaters gemeinsam mit Ihnen in die Spielzeit 2026/2027 starten. Märchenhafte Einblicke in die Theaterwelt und tolle Ausblicke auf neue Kinder- und Familienproduktionen sowie die Gala zur Spielzeiteröffnung mit Ausschnitten aus den kommenden Premieren, schrägen Szenen und berührenden Musikeinlagen bieten ein vielfältiges Programm. Und danach: Party in der Spinnbar!

Termin 12. 09. 2026 | Preis Gala 15 €

Hauptsache Musik!

In dieser Veranstaltungsreihe der Robert-Schumann-Philharmonie, die gemeinsam mit dem Chemnitzer Musikverein e.V. ausgerichtet wird und das traditionelle Konzertfrühstück abgelöst hat, lädt Konzertmeisterin Heidrun Sandmann-Poscharsky zweimal in der Spielzeit am Sonntagvormittag ihre Kolleg:innen zu einem Gedankenaustausch über Menschen, Musik und mehr ein. Dazu gibt es Live-Musik. Die Philharmoniker:innen nutzen diese Gelegenheit, um sich bei ihrem treuen Publikum mit selbst gebackenem Kuchen und Kaffee zu bedanken.

Termine 18. 10. 2026, 09. 05. 2027

Opernhaus, Rangfoyer

Preis 9 €

Die längste Nacht des Tanzes oder Ballett Chemnitz & Friends IV Abgespielt. Das Ballett Chemnitz hat in den zurückliegenden Jahren viele wundervolle Choreografien getanzt, die allerdings irgendwann für neue Kreationen aus dem Spielplan genommen werden. In dieser einen Nacht aber kommen die besten Stücke noch einmal auf die Bühne – und weil es anderen Tanzensembles ähnlich geht, werden auch befreundete Companys mit ihren Lieblingsstücken eingeladen. Termin 29. 04. 2027 | Preis 24 – 54 €

Orchester des Wandels

Zum 1. Januar 2026 ist die Robert-SchumannPhilharmonie auf Initiative von Musiker:innen aus ihren Reihen dem Verein „Orchester des Wandels“ beigetreten, einem Zusammenschluss von Musiker:innen aus 46 deutschen Berufsorchestern. Dessen Mitglieder setzen sich aktiv mit den Themen Nachhaltigkeit und Klimagerechtigkeit im Orchesterbetrieb auseinander und veranstalten Benefizkonzerte zugunsten von Projekten auf Madagaskar und in Brasilien, die den nachhaltigen Abbau von im Instrumentenbau verwendeten Edelhölzern fördern. Zudem arbeiten sie gemeinsam mit Expert:innen an der Entwicklung möglicher Strategien zur Minimierung von CO²-Emissionen im Orchesterbetrieb.

11. Sächsisches Puppentheatertreffen

Im Mai 2027 läuft das 11. Sächsische Puppentheatertreffen am Theater der Jungen Welt, Leipzig. Für mehrere Tage sind die sächsischen Ensembles zum kreativen Austausch miteinander eingeladen und stellen dem Publikum die Bandbreite ihrer Arbeit und der zeitgenössischen Puppenspielkunst vor.

Internationale

Ballettgala

Die internationale Ballettgala präsentiert erneut Juwelen des klassischen Balletts und des zeitgenössischen Tanzes mit Gästen aus den europäischen Tanzhochburgen Wien, Budapest, Paris, Stockholm und Kopenhagen. Darüber hinaus sind weitere renommierte

Solistinnen und Solisten angefragt, um das Jahr mit einem absoluten Highlight für Freunde des Tanzes ausklingen zu lassen.

Termin 31. 12. 2026 | Preis 30 – 59 €

23. Chemnitzer Opernball

Strangers in the Night, La nuit en rouge, Simply the Best oder Sparkling Moments : Schon allein die Themen der letzten Chemnitzer Opernbälle klingen wie Musik in den Ohren und lassen von Nächten voll ausgelassenem Tanz, heiterem Amüsement und dem Zauber eines einzigartigen Erlebnisses träumen. Aus der Taufe gehoben im Februar 2003 und nach dreizehn Auflagen im Jahr 2014 mit einem neuen Gesamtkonzept ausgestattet, hat sich der Chemnitzer Opernball längst als eines der wichtigsten gesellschaftlichen Ereignisse der Stadt und als begehrtes Reiseziel etabliert. Das besondere Flair und die persönliche Atmosphäre locken Jahr für Jahr Gäste aus Nah und Fern ins Opernhaus, das sich für diesen Abend in einen glanzvollen Ballsaal verwandelt.

Termin 06. 02. 2027

12. BallettBenefizGala

Alljährlich im Mai reisen zahlreiche Tänzer:innen renommierter Companys und Hochschulen aus ganz Deutschland an zur BallettBenefizGala. Während sie ihr beeindruckendes Tanzschaffen präsentieren, wird Geld für einen karitativen Zweck gesammelt. Und so ist auch die zwölfte Auflage eine wunderbare Gelegenheit, große Tanzkunst zu erleben und gemeinnützige Institutionen und Vereine zu unterstützen.

Termin 02. 05. 2027

NONSTOP EUROPA! 2027

Internationales Theaterfestival und Schauspielschultreffen 2027 heißte es wieder: NONSTOP EUROPA! Das grenzüberschreitende Festival, das für Vielseitigkeit, Toleranz, demokratische Werte, Austausch und Respekt steht, startet im Mai 2027 wieder richtig durch. Nach der kleinen Unterbrechung zu Gunsten von „Theater der Welt“ sind vom

20. bis 22. Mai wieder spannende Produktionen im Spinnbau zu Gast. An drei Tagen haben wir große und kleine Produktionen aus Europa und der Welt zu Gast. Unter dem Stichwort JUNGES

EUROPA freuen wir uns natürlich auch wieder auf zahlreiche europäische Schauspielschulen, die mit klassischen und experimentellen Theaterformen, virulenten und berührenden Inhalten aufwarten.

Termin 20. – 22. 05. 2027

Jazz Up

Laut und leise, leidenschaftlich und besinnlich, aber immer live und originell: Das ist die neue Veranstaltungsreihe Jazz up , die im Dezember 2025 im Opernhaus aus der Taufe gehoben wurde. Die Idee dazu stammt von Operndirektorin Christine Marquardt. Sie ist selbst passionierte Jazz-Liebhaberin und hat keinen Geringeren als die Schlagzeug-Legende Günter „Baby“ Sommer dafür gewinnen können, diese Reihe zu kuratieren und gemeinsam mit Gästen aus der aktuellen Jazz- und Bluesszene musikalisch zu gestalten.

Termine 11. 12. 2026, 05. 03. 2027, 11. 06. 2027

Preis 15 – 43 €

Weihnachtssingen auf dem Theaterplatz

Was gibt es Schöneres, als zusammen mit anderen Menschen zu singen und ein Band der Gemeinsamkeit zu knüpfen? Erst recht zur Weihnachtszeit, dem Fest der Liebe und des Friedens. Auch in diesem Jahr sind alle herzlich eingeladen, gemeinsam mit den Chören der Theater Chemnitz und Musiker:innen der Robert-Schumann-Philharmonie vor der wunderschönen Kulisse des Opernhauses bekannte Weihnachtslieder zu singen und sich getreu dem Motto „Vorfreude, schönste Freude“ auf die festlichen Tage einzustimmen.

Termin 13. 12. 2026, 17.00 Uhr

Opernhaus-Führungen

Einen interessanten Blick hinter die Kulissen des Chemnitzer Opernhauses erhalten Sie bei den öffentlichen Führungen. Es erwartet Sie ein Mix aus wissenswerten Fakten, spannenden

Einblicken und unterhaltsamen Anekdoten. Die Termine werden im Monatsspielplan bekanntgegeben. Preis 10 €

Zugabe

Diese Ausstellungsreihe erwartet Sie regelmäßig im Hauptfoyer des Spinnbaus. Wir zeigen wechselnde Arbeiten und Ausstellungen in Zusammenarbeit mit dem Chemnitzer Künstlerbund e. V.

Volkshochschule

In Zusammenarbeit mit der Volkshochschule findet auch in dieser Spielzeit wieder der Kurs Treffpunkt Schauspiel statt und bietet Ihnen in regelmäßigen Abständen besondere Einblicke hinter die Kulissen.

Kontakt Volkshochschule Chemnitz

Alin Grießig, Tel. 0371 488 4315 griessig@vhs-chemnitz.de www.vhs-chemnitz.de

Kooperationen und Begleitprogramm

Das Figurentheater Chemnitz kooperiert auch in diesem Jahr mit Partner:innen, Vereinen und Initiativen, u.a. dem Haus Arthur e.V. und enter–Junge Kulturregion Chemnitz. In Auseinandersetzung mit den Inszenierungen bringen Dialoge sowie kreative und experimentelle Formate das Spielplanangebot, Theaterkunst und Expertisen nach draußen und lassen vertiefende Erzählungen und künstlerisch-vermittelnde Auseinandersetzungen entstehen.

Matinee der Opernballettschule

Die rund 150 jungen Tänzerinnen und Tänzer der Opernballettschule präsentieren ihr Können auf der großen Bühne. Unter Leitung von Ballettdirektorin Sabrina Sadowska leben sie ihre Begeisterung für den Tanz aus und laden das Publikum zu einer hinreißenden Aufführung ein.

Termin 24. 01. 2027 | Preis 9 €

Ausgeplaudert

Dem Wunsch vieler Besucher:innen, unsere Künstler:innen auch außerhalb der Bühne kennenzulernen, kommt die Veranstaltungsreihe Ausgeplaudert nach, bei der Ensemblemitglieder des Musiktheaters und Gäste in einem musikalischen Plauderstündchen vorgestellt werden. Mit Beginn der Saison 2026/2027 übergibt der langjährige Talkmaster Matthias Winter die Moderation dieser Veranstaltung an den Bariton Bernhard Hansky, der bereits als Gast u. a. die Rolle des Giorgio Germont in La Traviata gesungen hat und dann zum Solistenensemble der Oper gehört.

Preis 10 €

Goldberg-Improvisationen

Die beeindruckenden Klavierabende mit Jeffrey Goldberg sind längst zu einer festen Größe im Chemnitzer Musikleben geworden. In berührenden Improvisationen lotet er musikalische Motive ebenso aus wie Themen der Menschlichkeit, des Zeitgeschehens und des Alltagslebens. Dabei leben seine Improvisationen immer von der Energie des gegenwärtigen Moments: Mit Charme, Sensibilität und Tiefgang lässt Goldberg zwischen sich und dem Publikum Räume der Interaktion und gegenseitigen Inspiration entstehen und schafft so unvergessliche musikalische und emotionale Erlebnisse.

Preis 22 €

Adventsflimmern

Alljährlich laden wir unsere jungen Gäste in der Adventszeit ein, zauberhaft und besinnlich mit uns in die Vorweihnachtszeit zu starten. Parallel zu verschiedenen Märchenvorstellungen in Schauspiel und Figurentheater wird im Foyer des Spinnbaus gebastelt, gelichtelt und gewichtelt.

Termine 13.12.2026, 20.12.2026

Nachwuchsförderung

Opernstudio

Zu Beginn der Spielzeit 2020/2021 gründete die Oper Chemnitz gemeinsam mit der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden ein Opernstudio. Hier wird jungen Sänger:innen die Möglichkeit geboten, sich in der Praxis weiterzuentwickeln und auf eine Karriere im Musiktheater vorzubereiten. Parallel zum Unterricht an der Hochschule sind sie regelmäßig Teil verschiedener Aufführungen in Chemnitz. Mit Studioleiterin und Operndirektorin Christine Marquardt sowie mit allen anderen Ensemblemitgliedern stehen ihnen praxiserfahrene Mentor:innen zur Seite.

Kontakt opernstudio@theater-chemnitz.de

Rudolf-Kempe-Orchesterakademie

Die Orchesterakademie der Robert-Schumann-Philharmonie ermöglicht seit mehr als 20 Jahren jungen Instrumentalist:innen eine einjährige praktische Ausbildung. Die Akademist:innen werden durch Musiker:innen der Philharmonie unterrichtet, darüber hinaus sammeln sie wichtige Erfahrungen in der täglichen Arbeit sowohl im Orchestergraben als auch auf dem Konzertpodium und präsentieren ihr Können in eigenen Konzerten.

Schauspielstudio

Die jahrzehntelange Studiotradition am Schauspiel Chemnitz wird auch in der Spielzeit 2026/2027 fortgesetzt. Eine Spielzeit lang sind die Studierenden als Schauspielstudio ein wesentlicher Teil des Schauspiel-Ensembles. Hier erarbeiten sie ihre eigene Studioinszenierung, spielen in großen Produktionen mit, entwickeln Nachtschichten und bereiten sich mit der Unterstützung von Kolleg:innen aus dem Schauspielensemble auf ihre Abschlussvorsprechen vor.

Junior-Programm des Balletts

Vor elf Jahren aus der Taufe gehoben, bietet das Programm des Balletts Chemnitz vielen Nachwuchstänzer:innen die Möglichkeit, erste Erfahrungen mit der Theaterpraxis zu sammeln, verschiedene choreografische Handschriften kennenzulernen und sich den Anforderungen des Ballettalltags zu stellen – eine Kooperation mit der Palucca Hochschule für Tanz Dresden, der Staatlichen Ballettschule Berlin, der Ballettschule Hamburg Ballett – John Neumeier, der John Cranko Schule Stuttgart, Tanz Bachelor HfMDK Frankfurt am Main, der Akademie des Tanzes an der MUHO Mannheim und der Ballett-Akademie der HMT München.

Zusammenarbeit mit der Städtischen Musikschule

Einen hohen Stellenwert in der Arbeit der Robert-Schumann-Philharmonie nehmen die Musikvermittlung und die musikalische Nachwuchsförderung ein. Dabei spielt vor allem die jahrelange Partnerschaft mit der Städtischen Musikschule eine zentrale Rolle, die weiter intensiviert und in die Zukunft geführt werden soll. Höhepunkt der Saison 2026/2027 wird das Konzert Viva la musica! im Opernhaus sein.

Mitmachen

Offene Workshops

Dieses Angebot richtet sich an alle Interessierten, die intensiver in ein Stück eintauchen möchten – sei es durch das Ausprobieren von Figurenbeziehungen, oder durch das Singen von Ausschnitten aus Oper und Musical oder durch das Kennenlernen verschiedener Puppenspieltechniken. Sie erhalten Einblicke in die Regiekonzepte, erfahren Besonderheiten der Inszenierungen und können Fragen zu theatralen Mitteln besprechen. Direkt im Anschluss an den Workshop ist dann Gelegenheit, die jeweilige Inszenierung zu besuchen. Gern bieten wir nach der Vorstellung ein Auswertungsgespräch an. Die Workshop-Termine werden in unseren Monatsspielplänen veröffentlicht.

Kontakt

Heike Vieth, Tel. 0371 6969-817 workshop@theater-chemnitz.de

TheaterJugendClub

Mindestens einmal pro Woche treffen sich die Jugendlichen zwischen 14 und 21 Jahren für die Proben des TheaterJugendClubs. Mit professioneller Unterstützung aus dem Schauspielensemble und der Theaterpädagogik entwickeln sie Spielideen, proben, diskutieren über Inszenierungen und lassen sich von ihrer Fantasie und Neugier treiben. Durch die spielerischen Mittel des Theaters lernen sie die vielfältigen Ausdrucksmöglichkeiten ihres Körpers und ihrer Stimme kennen und setzen sich mit sich selbst und ihrer Lebenswirklichkeit auseinander.

Kontakt Ben Ullrich paedagogik_spinnbau@theater-chemnitz.de

Materialartist:innen – TheaterKinderClub

Der Spielclub ist offen für alle Kinder im Alter von 8 bis 13 Jahren. Gemeinsam erkunden wir das Spiel auf der Bühne und erforschen mit Neugier unsere Sinne. Wir besuchen Proben des Figurentheaters, diskutieren über die Inhalte der Stücke und lernen die verschiedenen Spiel-

weisen des Objekt- und Figurentheaters kennen. Wir spielen mit den verschiedensten Theatermaterialien, Objekten, Figuren und Versatzstücken – um zu sehen, wie sich Inhalte in Bilder verwandeln und was sie erzählen. Wir treffen uns immer mittwochs von 15.30 bis 17.00 Uhr auf der Probebühne Brühl.

Kontakt Ben Ullrich paedagogik_spinnbau@theater-chemnitz.de

Statisterie

Wer auf der Bühne stehen und sich ausprobieren möchte, hat auch ohne Vorkenntnisse gute Chancen dazu, denn Laien werden regelmäßig als Statist:innen für Inszenierungen gesucht. Das Regieteam wählt durch ein Casting diejenigen Personen aus, die für die jeweiligen Rollen passen. Die Termine für die Castings werden in der Presse und über Social Media bekanntgegeben, sodass es auch die spontane Möglichkeit gibt, sich zu bewerben.

Kontakt

Statisterie Opernhaus:

Uwe Oertel, Tel. 0159 0453 9730 statisterie@theater-chemnitz.de

Statisterie Spinnbau:

Gabriele Noack, Tel. 0172 3738 986 statisterie_sh@theater-chemnitz.de

Improclub

Es gibt keinen vorgefertigten Text und alles ist möglich: Auf der Bühne zu improvisieren macht großen Spaß und erfordert gleichzeitig Spontanität, Kreativität und Lust am Ausprobieren. Wir widmen uns einmal pro Woche dem körperlichen Ausdruck, dem Einsatz der Stimme, den Haltungen auf der Bühne und dem Annehmen und Weitergeben von Impulsen. Alle Theaterbegeisterten zwischen 14 und 25 Jahren sind jeden Dienstag um 16.00 Uhr herzlich auf die Probebühne am Brühl eingeladen.

Kontakt

paedagogik_spinnbau@theater-chemnitz.de

Opernballettschule für Kinder und Jugendliche

In der Chemnitzer Opernballettschule sammeln Kinder und Jugendliche unter professioneller Leitung der Tanzpädagog:innen Natalia Krekou, Anna-Maria Maas, Kirill Kornilov und Michael Rissmann erste Tanzerfahrungen. Ihr Können zeigen sie dann als Mitwirkende in großen Ballett- sowie verschiedenen Musiktheaterproduktionen und in einer eigenen Matinee. Der Unterricht findet je nach Altersstufe jeweils montags bis mittwochs im Ballett-saal statt. Für Neuproduktionen wird nach Absprache zusätzlich geprobt.

Kontakt

Sabrina Sadowska, Tel. 0371 6969-870 opernballettschule@theater-chemnitz.de

Opernballettschule für Erwachsene

Tanzinteressierte ab 17 Jahren erlernen die Grundlagen des klassischen Tanzes in einem professionellen Training unter Leitung des Tanzpädagogen Michael Rissmann. Vorkenntnisse sind nicht notwendig. Die Opernballettschule für Erwachsene findet jeden Montag, 20.00 Uhr, im Ballettsaal des Opernhauses statt.

Kontakt Sabrina Sadowska, Tel. 0371 6969-870 opernballettschule@theater-chemnitz.de

Kinder- und Jugendchor der Oper Chemnitz

Längst ist der Kinder- und Jugendchor zu einem unverzichtbaren Baustein der Chemnitzer Opernproduktionen geworden. Ob in der Märchenoper Hänsel und Gretel , in Robin Hood , Der Bajazzo oder Rummelplatz – die jungen Gesangstalente sind mit Herzblut dabei. Die Chormitglieder im Alter von acht bis 18 Jahren treffen sich freitags 16.00 Uhr im Probenhaus der Theater Chemnitz (Wilhelm-Raabe-Straße 15). Die individuelle Entwicklung der Kinderstimmen bis ins junge Erwachsenenalter wird

durch Stimmbildung im Einzelunterricht unterstützt. Der Besuch einer „Schnupperprobe“ ist für Neugierige nach Terminvereinbarung möglich.

Kontakt Christiane Schubert, Tel. 0371 6969-810 kinderchor@theater-chemnitz.de

Extrachor der Oper Chemnitz

Die Mitglieder des Extrachores treffen sich einmal wöchentlich, um Chorpartien aus aktuellen Produktionen einzustudieren und den Opernchor der Theater Chemnitz in den Vorstellungen tatkräftig zu unterstützen. Verstärkung bei den Männerstimmen (vor allem Tenöre) wird immer gesucht. Interessierte zwischen 18 und 60 Jahren, die bereits Erfahrung mit Stimmbildung oder in anderen Chören gesammelt haben und in der Lage sind, vom Blatt zu singen, können sich gern zum Vorsingen anmelden. Die musikalischen Proben finden im Allgemeinen donnerstags, 18.00 Uhr, im Probenhaus der Theater Chemnitz (Wilhelm- Raabe-Straße 15) statt, die szenischen Proben werden nach Absprache vereinbart.

Kontakt

Christiane Schubert, Tel. 0371 6969-810 extrachor@theater-chemnitz

Picknickkonzert

Theaterpädagogik

Inszenierungen voller Leidenschaft, Symbolik, Theatralität und aktueller Bezüge lassen das Theater zu einem Ort der Auseinandersetzung werden. Hier wird die Theaterpädagogik aktiv und versucht, mit jungen Menschen das kreative Potential des Theaters zu entdecken. Aber das Sprechen über künstlerische Prozesse kostet Zeit, braucht Einfühlung und das Zulassen eigener Gefühle, für die es grundsätzlich kein Richtig oder Falsch gibt. Neben der Kommunikation über Theater lädt die Theaterpädagogik zu einer Vielzahl spielerischer Projekte mit dem Ziel ein, dass sich Kinder und Jugendliche in ihrer Komplexität selbst erleben können. Wo darf man mal aus voller Kehle schreien, seine Wut, Angst und Panik zeigen, einen anderen mit Bosheit verletzen, schlagen, weinen, sich versöhnen, lachen, bis der Bauch wehtut, oder mit einer Clownsnase Späße ausprobieren? Das funktioniert im geschützten Theaterraum, ist erlaubt und gewünscht!

Immer wieder wurde in Studien die positive Wirkung des Theaterspielens und Musizierens auf die Persönlichkeitsbildung nachgewiesen. Immer wieder haben Pädagog:innen und Theaterleiter:innen feststellen können, welche bis dahin verborgenen Seiten bei ihren Schützlingen durch die künstlerische Tätigkeit zum Vorschein kamen. Deshalb lasst uns spielen! Auf unserer Website www.theater-chemnitz. de/theater-zum-mitmachen sowie im Theaterpädagogik-Newsletter ist unser breitgefächertes Angebot zu finden.

Fortbildungen für Pädagog:innen

Zu unserem Theater-Partner:innen-Treff laden wir Pädagog:innen und Referendar:innen sehr herzlich am 26. August 2026 in den Spinnbau: um die Besonderheiten der Spielzeit für Kinder und Jugendliche vorzustellen. Wir empfehlen außerdem die dreitägige Fortbildung TheaterKompakt , die in der ersten Herbstferienwoche, vom 12. – 14. 10. 2026,

stattfindet und einen umfangreichen Einblick in aktuelle Theaterprozesse sowie kreative Anregungen für den Unterricht bietet. Beide Veranstaltungen werden vom Landesamt für Schule und Bildung als Fortbildung anerkannt.

Eine neue Qualität der Zusammenarbeit

Für Generalmusikdirektor Benjamin Reiners wie auch für die Musiker:innen der RobertSchumann-Philharmonie hat die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, der Kontakt und die persönliche Begegnung hohe Priorität. Gleich nach der Sommerpause werden sich die Musiker:innen wie bereits im vorigen Jahr in Schulen begeben, um Klassen und Kurse vor dem 1. Sinfoniekonzert zu besuchen, mit Musik zu faszinieren und zum Auftaktkonzert einzuladen. Diese Touren zahlen sich aus, hinterlassen Spuren, so gab es in der letzten Spielzeit kaum eine Probe, kaum ein Konzert ohne den Besuch junger Menschen.

29. Chemnitzer Schultheaterwoche

Die Chemnitzer Schultheaterwoche geht in ihre 29. Runde und ist auch in diesem Jahr ein ganz besonderes Ereignis im kulturellen Kalender der Stadt. Der Spinnbau wird erneut zu einem lebendigen Ort der Kreativität, an dem Begegnung, Spielfreude und künstlerische Leidenschaft im Mittelpunkt stehen. Eine Woche lang präsentieren ausgewählte Schultheatergruppen ihre beeindruckenden Inszenierungen auf den Bühnen des Hauses. Das Publikum darf sich auf eine große Vielfalt freuen: von klassischen Stoffen über zeitgemäße Neubearbeitungen bis hin zu eigenständig entwickelten Stücken. Ob humorvoll, märchenhaft, performativ oder antik – unterschiedlichste Ausdrucksformen aus Theater, Tanz und Musik kommen zusammen und zeigen, wie facettenreich junges Theaterschaffen sein kann. Dabei entstehen immer wieder überraschende Momente, wenn verborgene Talente sichtbar werden und außergewöhn-

liche Ideen die Bühne erobern. Auch in diesem Jahr öffnet die Schultheaterwoche neue Räume für Austausch und gemeinsames Erleben. Sie lädt dazu ein, Perspektiven zu wechseln, Geschichten zu teilen und die Kraft des Theaters in all ihren Farben zu feiern. Vorhang auf – Bühne frei für die 29. Chemnitzer Schultheaterwoche!

Jede Menge Projekte zu unseren Inszenierungen

Wir bieten auf Wunsch zu unseren Inszenierungen vor- oder nachbereitende Workshops, Stückeinführungen, Nachgespräche sowie komplette Theaterpakete oder Projekttage an. Inhalt und Form ergeben sich aus den Besonderheiten der jeweiligen Inszenierung, den Intentionen der Regie und der Spielweise. Die Einführungen, Nachgespräche und Theaterprojekttage sind kostenfrei und können mit den Pädagog:innen ganz individuell zugeschnitten werden. Für den ergänzenden Vorstellungsbesuch sind Eintrittspreise einzuplanen.

Premierenklassen und -gruppen

Zu ausgewählten Inszenierungen laden wir Klassen und Kitagruppen ein, den Entstehungsprozess zu verfolgen und durch Gespräche und Probenbesuche Einblicke in die einzelnen Arbeitsphasen zu bekommen. Im Figurentheater suchen wir für die Inszenierung Armstrong (6+) eine Grundschulklasse ab Klasse 1 und im Schauspiel eine Grundschulklasse zu Igraine Ohnefurcht (6+) ebenfalls ab Klasse 1. Für weiterführende Schulklassen suchen wir im Figurentheater zu Im Westen nichts Neues (14+) ab Klasse 8, im Schauspiel zu Die Reise von der Erde zum Mond (14+) ab Klasse 7 und im Musiktheater zu Le nozze di Figaro (14+) ab Klasse 9 jeweils eine Premierenklasse.

Offene Generalproben und Premieren für Pädagog:innen

Um den Theaterbesuch mit Kindern und Jugendlichen langfristig und gut vorbereiten zu können, empfehlen wir Pädagog:innen im

Schauspiel und Figurentheater den Besuch unserer Stückeinführungen und Generalproben und im Musiktheater und Ballett den Besuch der Premieren. Die Einladungen zu den Generalproben und Premieren werden im Theaterpädagogik-Newsletter per Mail versendet. Der Eintritt ist jeweils kostenfrei, eine Anmeldung aber erforderlich.

Mobile Produktionen für Kinder und Jugendliche

Gerne kommen wir mit unseren mobilen Produktionen in Ihre Schule, Kita oder Bildungseinrichtung. In dieser Spielzeit bieten wir Ihnen im Schauspiel das Klassenzimmerstück

Der Entstörer ( 14+), Unter Wasser (4-99) und Echo (AT) ( 14+) an, welche jeweils mit einem Nachgespräch von 45 Minuten Länge begleitet werden. Das Figurentheater ist mit den Inszenierungen KIESEL (2 +), Das hässliche Entlein (4 +) und Frederick (4 +) auch mobil unterwegs, zu denen wir entweder Nachgespräche oder Angebote zur spielerischen Nachbereitung anbieten. Frederick wird auf Wunsch auch in englischer Sprache gespielt.

Sausewind-Konzert für Kita-Kinder (3+) Erstmalig ist ein Konzert für Kita-Kinder in den Spielplan aufgenommen! Das Sausewind-Konzert lädt Kinder zwischen drei und sechs Jahren und ihre Erzieherinnen und Erzieher ein. Und weil Kinder so gern flitzen, rennen, toben und jagen, hat das Konzert den Namen Sausewind bekommen. Denn Musik kann das auch! Sie wird sich präsentieren mit rasant-schnellen, ganz verträumt-langsamen und lustig-tänzerischen Werken. Auch für das Mitmachen der kleinen Musikfans ist gesorgt.

Kinderoper Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat (4+)

Das gleichnamige Kinderbuch von Werner Holzwarth und Wolf Erlbruch liegt der Oper für alle ab 4 Jahren zugrunde. Aber wer kennt sich in diesem Alter schon mit Operngesang, Musikinstrumenten und Schauspiel aus? Das

Musiktheaterstück ist bestimmt ein ganz neues Erlebnis. Deshalb können wir uns schon vorbereitend treffen und dazu austauschen. Oder wir fragen im nachbereitenden Workshop, was bei Ärger oder Verletzung mit uns passiert. Die Oper wird im Saal der Städtischen Musikschule und auch direkt in den Kindertagesstätten aufgeführt.

Workshop zu

Das Grand Hotel der Gefühle (4 +)

Vorstellungsbegleitend zu Das Grand Hotel der Gefühle tauchen Kinder ab 4 Jahren spielerisch in die Welt der Emotionen ein und erkunden sie mit Neugier und Fantasie. Mit Körper, Figuren und Objekten lassen sie Gefühle lebendig werden, erproben ihren eigenen emotionalen Ausdruck in Gesten und Bewegungen und vertiefen durch Improvisation und theaterpädagogische Übungen das Bühnenerlebnis auf fantasievolle Weise. Dabei finden sie Raum, ihre eigenen Gefühle zu spüren, auszudrücken und wertschätzend anzunehmen.

Workshop zu Der Feuervogel (6 +)

Vorstellungsbegleitend zu Der Feuervogel können in diesem Workshop Kinder ab 6 Jahren selbst auf eine spannende Entdeckungsreise gehen und entdecken in Bewegungs-, Rollenund Improvisationsspielen Figuren wie Iwana, Vassily und Rubelwitsch. Sie gestalten Szenen im Zauberwald, erproben Mut, Teamgeist und kreative Lösungen und bringen magische Momente auf die Bühne. Im gemeinsamen Spiel erfahren sie die Kraft von Zusammenhalt und Fantasie. Eigene Ideen und alternative Märchengeschichten finden dabei kreativ Raum.

Im Klang – Mitten im Orchester (11 +)

Generalmusikdirektor Benjamin Reiners hat mit Im Klang ein neues Format für noch mehr Nähe zwischen der Robert-Schumann-Philharmonie und dem Publikum entwickelt, das am 19. März nun auch für Schulklassen angeboten wird. Zwischen den Musiker:innen ist Platz für zusätzliche Stühle, auf denen Schüler:innen sitzen und aus dieser

Perspektive den Klang der Instrumente, das Tun der Philharmoniker:innen und die Arbeit des Dirigenten verfolgen können. Zugleich ermöglicht die Nähe auch persönliche Kontakte, Austausch und Fachsimpelei.

Workshop zu Titanic (12 +)

Jeweils 1997 entstanden, erzählen der Film Titanic und das gleichnamige Musical auf ganz eigene Weise die luxuriös-romantischen wie tragischen Geschehnisse auf dem Ozeanriesen vor über hundert Jahren. Was tatsächlich passiert ist, fragen wir im Workshop Film vs. Musical als Ergänzung für den Geschichtsunterricht, tauschen uns zu den Themen Hoffnung im Umfeld von Unfällen und Umweltkatastrophen aus und wollen einen Szenenausschnitt mit Text und Musik nachvollziehen und künstlerisch ausprobieren.

Workshop zu Im Westen nichts Neues (14 +)

Begleitend zur Inszenierung begegnen Jugendliche den Themen Krieg, Pflicht und Identität in einem zeitgenössischen Kontext. Mit Körperund Figurentheater bauen sie kurze Szenen, die den Roman in gestaltbare Bilder übersetzen. Im Anschluss wird die Brücke zur Gegenwart geschlagen: Was bedeutet Pflicht heute, wie gehen Jugendliche mit dem Thema Wehrdienst persönlich um und wo liegen die Grenzen von Loyalität und Selbstbestimmung? Der Workshop ermöglicht, sich individuell und künstlerisch zu diesen Themen auszudrücken.

Workshop zu Ich bin dein Mensch (14 +)

Ausgangspunkt in unserem inszenierungsbegleitenden Workshop sind Fragen nach Liebe, Identität und künstlicher Intelligenz. In Szenenarbeit, Improvisationen und Dialogexperimenten erforschen die Teilnehmenden das Spannungsfeld zwischen Mensch und Maschine. Sie entwickeln eigene Zukunftsszenarien, testen „perfekte“ Algorithmen und verhandeln Nähe, Freiheit und Selbstbestimmung. Reflexionsrunden verbinden Spielpraxis mit philosophischem und persönlichem Austausch zu sensiblen Themen.

Workshop zu Rummelplatz (15 +)

Welche Chance, eine zeitgenössische Oper zu entdecken! Rummelplatz , das Buch von Werner Bräunig, nimmt die Geschichte der Wismut in den Blick, führt uns in die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg, schaut auf die frühe DDR, zeigt das kaputte Land, die tiefen Verletzungen der Menschen, die harte Arbeit im Bergwerk – und die Sehnsucht nach Leben, nach Freiheit. Im Workshop für Schüler:innen ab 15 Jahren fragen wir, in welche Zeit, in welches Land, in welche Kultur bist du geboren, was prägt dich und welche Träume hast du? Außerdem analysieren wir, was die Musik der Oper ausmacht und und wie sie Jugendliche anspricht.

Klassenzimmerkonzert (15 +)

Different Trains für Streichquartett und Tonband basiert auf Erlebnissen des Komponisten Steve Reich, die er während seiner Reisen mit dem Zug in Amerika hatte. Einerseits fasziniert von den Rhythmen des fahrenden Zuges, andererseits in Gedanken an die Jüdinnen und Juden in Europa, die in Deportationszügen transportiert wurden, schrieb Steve Reich diese Musik, in die er Stimmen betroffener Personen einbezog. Ein begleitendes Projekt lädt Schulklassen ein, sich mit der Gedenktafel im Chemnitzer Hauptbahnhof zu beschäftigen und dazu eigene Texte zu finden.

Alle sind willkommen!

Mit großem Zuspruch sind die Angebote für inklusive Vorstellungen im Opernhaus und im Spinnbau gestartet und werden auch 2026/2027 fortgesetzt. Mit Hilfe der Audiodeskription können blinde und sehbehinderte Kinder, Jugendliche und Erwachsene die Vorgänge auf der Bühne wahrnehmen und sich vorstellen. Direkt vor dem Stückbeginn bieten wir taktile Bühnenführungen an. Für gehörlose Kinder, Jugendliche und Erwachsene werden ausgewählte Vorstellungen von qualifizierten Gebärdensprachdolmetscher:innen begleitet. Diese übersetzen den gesprochenen oder gesungenen Text sowie zentrale Geräusche der Inszenierung simultan.

Für Besucher:innen mit Hörbeeinträchtigung bieten wir eine Induktionsschleife an, die ein optimales Klangerlebnis ermöglicht – vorausgesetzt, das Hörgerät verfügt über einen integrierten Induktionsempfänger. Dieser kostenfreie Service steht im Opernhaus sowie in der Stadthalle (Balkon G) zur Verfügung. Den inklusiven Spielplan, Information zu Vorstellungen mit Audiodeskription und Deutscher Gebärdensprachübersetzung (DGS) sowie Informationen zur Anmeldungen finden Sie unter www.theater-chemnitz/barrierefreiestheatererlebnis.

Kontakte

Musiktheater / Ballett / Konzert

Dr. Heike Vieth

Tel. 0371 6969-817 vieth@theater-chemnitz.de

Schauspiel / Figurentheater

Ben Ullrich

Tel. 0371 6969-711 paedagogik_spinnbau@theater-chemnitz.de

Gruppen- und Schulservice

Grit Roch

Tel. 0371 6969-663 roch@theater-chemnitz.de

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THEATER ZUM MITMACHEN jetzt abonnieren!

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MEN SCH EN

Oper

Fernanda Allande, Marlen Bieber, Menna Cazel, Thomas Essl, Jakob Ewert, Bernhard Hansky, Jongwoo Hong, Johann Kalvelage, Paula Meisinger, Daniel Pataky, Felix Rohleder, Sylvia Schramm-Heilfort, Maraike Schröter, David Sitka, Tea Trifkovic´, Akiho Tsujii

Gäste Emma Davis, Dorit Gäbler, Rhys George, Jannik Harneit, Karen Helbing, Anna Langner, Lukas Sima Löbner, Timm Moritz Marquardt, André Naujoks, Lisa-Marie Rettenbacher, Felix Santangelo, Alina Simon, Tobias Stemmer, Jaco Venter, Etienne Walch, Isabelle Weh, Teresa Weißbach, Lukas Witzel, Matthias Winter, Frank Josef Winkels

Opernstudio

Sang-Gyun Ha

Studierender der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden

Opernchor

Stefan Bilz Chordirektor N. N. Assistent des Chordirektors

Sopran I

Christiane Barth, Antje Gebhardt-Randazzo, Sol Her, Elisabeth Kraus, Elizaveta Shtemberg-Tetik (Elternzeit), Rebecca Ibe (Vertretung), Kurumi Sueyoshi

Sopran II

Jung-Eun Park, Susanne Schultchen, Beatrice Tews, Kathrin Herrmann

Alt I

Su-Yeon Hilbert, Petra Koziel, Elžbeˇta Laabs, Simone Stolzenburg, Jana Zaharieva

Alt II

Ute Geidel, Anett Krüger, Gudrun Schultz, Katharina Vogel, Ming Xiao, N. N.

Tenor I

Gyung-Ha Choi, Sung-Min Choi, Shuai Han, Mu-Gon Kim, Harald Meyer

Tenor II

Tomasz Garbarczyk, Sukjoo Han, Tamás Liviusz, Yi-Dong Qiao, Thorsten Stammberger

Bass I

Peter Heber, Jörg Kersten, Alexander Martin, Serge Novique, Matthias Repovs

Bass II

Stephan Hönig, Young-Ho Jeong, Jann Schröder, Lukasz Wieloch

Victoria Dorodna, Jean-Blaise Druenne, Benjamin Kirkman, Natalia Krekou, Anna-Maria Maas, Aleksandr Solovei

Ballett

SOLO MIT GRUPPE

Ellis Campbell, Isabel Druenne, Miguel Eugênio, Alexander Gore, Dávid Janík, Andrea Johnson, Angsagan Kobentay, Kirill Kornilov, Ilya Manaenkov, Irisa van Niekerk, Ella Puurtinen (Vertretung), Anna Solovei (Elternzeit), Hanna Szychowicz

Robert-Schumann-Philharmonie

Benjamin Reiners Generalmusikdirektor und Chefdirigent der Robert-Schumann-Philharmonie

1. Violinen Heidrun Sandmann-Poscharsky, Hartmut Schill, Ovidiu Simbotin, Katarzyna Radomska, Claudia Zakowsky, Béla Lepetit, Konstantin Zahariev, Johanna Nowack, Friedemann Sammler, Hans-Martin Tschöpe, Mechthild Reichel, Anna Kießling, Alke Schmidt, Sabine Seumel-Kosensky, Franziska Fischer, Ruth Petrovitsch, N. N.

2. Violinen Andreas Weber, Josef Vlcek, Andreas Nollau, Benjamin Fuhrmann, Dorothea Schüler, Almut Voigt, Nana Wallbrecht, Friederike Pansa, Sigrid Scommotau-Schmidt, Sandra Zehme, Annekatrin Foulquier, Kyoungjie Kim, Therese Matschke

Violen Lucas Freund, Igor Michalski, Dahee Kwon, Dagmar Schergaut, Ulla Walenta, Petr Krupa, Larissa Petersen, Albrecht Kunath, Sebastian Mickelthwate, Juliane Kunath

Violoncelli Thomas Bruder, Jakub Tylman, Tilman Trüdinger, Dinar Enikeev, Diethard Krause, Rolf Müller, Julia Flögel, Sofía Ogas González, Shukai Tang

Kontrabässe Holger Schultchen, Leopold Rucker, Olaf Jossunek, Michael Poscharsky, Thomas Fröhlich, Nikola Bogdanow, Peter Fischer, Dae-Kyu Park

Harfen Helke Scheibe, Petra Ru˚žicˇka

Flöten Tomasz Sierant, Mario Bruno, Ulrike Rusetzky, Sarah Pascher, Tatyana Zhelyazkova-Bruno

Oboen Volker Braun, Katerina Trumpešová, Falk Stolzenburg, Ekkehard Hering, Claudia Schöne

Klarinetten Regine Müller, N. N., Vladyslav Vasylyev, Ralf Pettke, N. N.

Fagotte Norman Kuhnert, Akiko Komaki, Philipp Löschau, Steffen Albert, N. N.

Hörner Alexander Pansa, Benedikt Euler, Dirk Bludau, Lars Scheidig*, Thomas Maciej, Sebastian Krügel, Franz Wagner-Streuber, Kay Schneider

Trompeten Thomas Irmen, Conrad Wecke, Philipp Lohse, Tobias Auer, Michael Weese

Posaunen Falko Munkwitz, Ingolf Günther, Adrian Wehle, Danilo Koban, Volkmar Jäger

Tuba Edgar Schilling

Pauken und Schlagzeug Carsten Neppl, Jens Gagelmann, Frank Lange, André Schieferdecker, Elias Fenchel

* Zeitvertrag

Schauspiel

Patrick Berg, Alida Bohnen, Marko Bullack, Magda Decker (Elternzeit), Ulrike Euen, Alexander Ganz-Kuhl, Dirk Glodde, Cordula Hanns, Lisanne Hirzel, Charlotte Hovenbitzer, Clemens Kersten, Katka Kurze, Andreas Manz-Kozár, Philipp Otto, Melina Petala, Christian Ruth, Wenzel Schneider, Susanne Stein, Konstantin Weber, Sven Zinkan

Gäste

Wolfgang Adam, Vera-Cosima Gutmann, Richard Koppermann, Patrick Wudtke

Gäste Musiker:innen

Tobias Brunn, Tom Götze, Lars Kutschke, Armin Reichel, Mechthild Reichel

Schauspielstudio

Cedric Corazza, Rosalie Zwenzner

Akademie für Darstellende Kunst Bayern in Regensburg

ENSEMBLE

Figurentheater

Claudia Acker, Caroline Galvis, Gundula Hoffmann, Anna Lehotská, Jakob Ferdinand Lenk, Amelie Schmidt, Lina Mareike Wolfram

Gast Arne van Dorsten

Leitung

& Mitarbeit

Theaterleitung

Dr. Christoph Dittrich Generalintendant und Geschäftsführer

Ronny Guhlmann Verwaltungsdirektor und Prokurist

Benjamin Reiners Generalmusikdirektor und Chefdirigent der Robert-SchumannPhilharmonie

Christine Marquardt Operndirektorin

Sabrina Sadowska Ballettdirektorin

Stefanie Müller-Lietzau Direktorin der Robert-Schumann-Philharmonie

Carsten Knödler Schauspieldirektor

Gundula Hoffmann Direktorin

Figurentheater

Raj Ullrich Technischer Direktor

Melanie Hirsch Referentin der Theaterleitung

Julia Fischer Mitarbeiterin der Theaterleitung

Marketing, Kommunikation und Besucherservice

N. N. Direktor:in Marketing | Theresa Schultz Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit | Kerstin Riedel Vertriebsreferentin | Kati Hilmer Onlineredakteurin |

Nicole Lappöhn Grafikerin und Schauwerbegestalterin | Nasser Hashemi Fotograf |

Uta Thomsen Mitarbeiterin Marketing |

Stefan Otto Leiter Besucherservice | Annemarie Krüger (Elternzeit) Organisationsleitung VVK und Stellv. Leiterin Besucherservice | Antonia Bentlin, Lutz Günthner, Cornelia Köpsel, N. N., Grit Roch Mitarbeiter:innen Besucherservice | Maria Kreher Leiterin Abenddienst Opernhaus | Adrian Sliva Mitarbeiter Abenddienst Opernhaus | Silke Oertel Leiterin Abenddienst Spinnbau | Daniel Müller Mitarbeiter Abenddienst Ostflügel

Künstlerischer Betrieb

Oper und Ballett

Christine Marquardt Operndirektorin | Christiane Schubert Leiterin des Künstlerischen Betriebsbüros | N. N. Künstlerische Produktionsleitung und Disposition Oper | Dr. Stefan Meier Mitarbeiter des Künstlerischen Betriebsbüros | Michelle Bernard (Vertretung), Rosa Hyun Taubitz (Elternzeit)

Studienleiterin | Christine Marquardt Leiterin Opernstudio | Claudia Lang Solorepetitorin und Stellv. Studienleiterin | Mirei Arai, Jeffrey Goldberg Solorepetitor:innen | Jasna Žaric´, N. N. Regieassistent:innen | Uwe Oertel

Inspizient und Leiter Statisterie | Karoline Schubert Inspizientin | Michael Schäfer Souffleur

Dramaturgie

Carla Neppl Leitende Musikdramaturgin | N. N. Musikdramaturgin | Christiane Holland Dramaturgin und Assistentin | Dr. Heike Vieth Theaterpädagogin

Oper

Musikalische Leitung

Benjamin Reiners Generalmusikdirektor und Chefdirigent der Robert-SchumannPhilharmonie | Kens Lui 1. Kapellmeister | Maximilian Otto, Kapellmeister | Jeffrey Goldberg

Regie

Nils Braun, Juana Inés Cano Restrepo, Frank Hilbrich, Luise Kautz, Dennis Krauß, Anja Kühnhold, Bernd Mottl, Nilufar K. Münzing, Till Nau, Annika Nitsch, Erik Petersen, Steffen Piontek, Johannes Pölzgutter, Jacopo Spirei, Manfred Weiß, Matthias Winter

Choreografie

Sabine Arthold, Sigrid Busch †, Natalie Holtom, Erika Hoppe, Christoph Jonas, Gottfried Messenbrink, Till Nau, Riccardo

De Nigris, Maria Ollé Herce, Sabrina Sadowska

Bühnen- und Kostümbild

Janina Ammon, Patrizia Bitterich, Anna

Sophia Blersch, Timo Dentler, Alexander Djurkov Hotter, Friedrich Eggert, Christina Geiger, Uta Gruber-Ballehr, Momme Hinrichs, Erika Hoppe, Dennis Krauß, Britta Lammers, Conny Lüders, Sam Madwar, Giada Masi, Valentin Mattka, Okarina Peter, Gabriele Rupprecht, Anna Schöttl, Linda Siegismund, Mauro Tinti, Volker Thiele, Nikolaus Webern, Lena Weikhard, Charlotte Werkmeister, Lukas Pirmin Wassmann, Ralf Winkler †

Video

Stefan Bischoff, Judith Selenko

Opernchor

Stefan Bilz Chordirektor | N. N. Assistent:in des Chordirektors und Leiter des Kinderund Jugendchores

Ballett

Sabrina Sadowska Ballettdirektorin |

Adrian J. Wanliss Referent der Ballettdirektion | Yuri Zhukov Ballettmeister | Misa Okazaki Ballettrepetitorin

Choreografie

Robert Bondara, Luciano Cannito, Eno Peçi, Edvin Revazov, Sabrina Sadowska, lew Iwanow, Lukas Zuschlag

Musikalische Leitung

Benjamin Reiners, Kens Lui, Maximilian Otto

Bühnen- und Kostümbild

Silvia Aymonino, Italo Grassi, Phil R. Daniels, Thomas Mika, Charles Cusick Smith, Hans Winkler, Yuri Zhukov

Video Steen Bjarke

Robert-SchumannPhilharmonie

Benjamin Reiners Generalmusikdirektor | Stefanie Müller-Lietzau Direktorin der Robert-Schumann-Philharmonie | Gitte Pettke Mitarbeiterin Orchesterbüro | Georg Prokein Orchesterinspektor und Notenarchivar | Alexander Dreyhaupt Notenwart | Jens Aumann, Andreas Lindner, Konrad Schubert, Thomas Thieme Orchesterwarte

Dirigat

Johannes Klumpp, Dominic Limburg, Kens Lui, Gregor Meyer, Alexander Merzyn, Benjamin Reiners, Cosette Justo Valdés

Künstlerischer Betrieb Schauspiel und Figurentheater

Carsten Knödler Schauspieldirektor | Kathrin Brune Stellv. Schauspieldirektorin | Gundula Hoffmann Direktorin Figurentheater | Friederike Spindler Stellv. Direktorin Figurentheater | Jana Barth Leiterin des Künstlerischen Betriebsbüros | Bernd Sikora Schauspielkapellmeister | Manuela Landgraf, Clara Leschner, Michelle Lindner, Jana Neubert, Luzie Thomalla und 1 weitere Regieassistent:in, Inspizient:in und Souffleur:in | Agnieszka Jabłon´ska, Clemens Kersten, Michelle Lindner Leiter:innen Schauspielstudio | N. N. Leiter TheaterJugendClub | Gabriele Noack Leiterin Statisterie

Dramaturgie

Kathrin Brune, Agnieszka Jabłon´ska, Maria Kordasch Schauspieldramaturginnen | Friederike Spindler Figurentheaterdramaturgin | Ben Ullrich Theaterpädagoge

Schauspiel

Regie

Marko Bullack, Kathrin Brune, Maja Delinic´, Jürgen Esser, Ulrike Euen, Harry Fuhrmann, Sandra Maria Huimann, Michael Ihnow, Jens Kerbel, Clemens Kersten, Carsten Knödler, Bogdan Koca, Richard Koppermann, Malte

Kreutzfeldt, Tilo Krügel, Sebastian Martin, Alexander Nerlich, Herbert Olschok, Philipp Otto, Christian Schmidt, Wenzel Schneider, Ben Ullrich, Stefan Wolfram, Patrick Wudtke

Choreografie

Gabriel Galíndez Cruz, Michael Ihnow, Gundula Penthert

Bühnen- und Kostümbild

Laura Esther Batkowski, Domenica Conte, Maja Delinic´, Monika Frenz, Heike Götze, Hannes Hartmann, Norman Heinrich, Agnieszka Jabłon´ska, Bogdan Koca, Richard Koppermann, Ricarda Knödler, Malte Kreuzfeldt, Künstlerkollektiv Hänig_Heinrich, Janin Lang, Alexander Martynow, Mathias Morgenstern, Stefan Morgenstern, Sandra Maria Paluch, Felix Remme, Christine Sponholz-Hielscher, Hans Winkler

Musikalische Leitung

Tom Götze, Benjamin Rietz, Bernd Sikora

Musik

Tobias Brunn, Clemens Gutjahr, Sebastian Herzfeld, Malte Preuss

Figurentheater

Regie

Sophie Bartels, Claudia Luise Bose, Karen Breece, Julia Brettschneider, Christian Claas, Oliver Dassing, Bianca Sue Henne, Marlis Hirche, Gundula Hoffmann, Tilla Kratochwil, Björn Langhans, Julika Mayer, Rike Schuberty, Moritz Sostmann, Christoph Werner

Bühnen- und Kostümbild

Angela Baumgart, Christian Beck, Oliver Dassing, Tobias Eisenkrämer, Sebastian Ellrich, Joachim Fleischer, Christina Flügger, Jonathan Gentilhomme, Marlis Hirche, Gundula Hoffmann, (Ulrike Hoffmann), Tina Hübner, Nikolai Kuchin, Ulrike Langenbein, Thomas Rump, Mathilde Schliebe

Puppenbau

Simon Buchegger, Panne Fatale, Jonathan Gentilhomme, Ulrike Langenbein, Peter Lutz, Lisette Schürer, Julia Styrie

Bühnenmusik

Simon Bauer, Matthias Bernhold, Christian Claas, Sebastian Herzfeld, Shelly Phillips

Video

Simon Krahl

Autorschaft

Karen Breece, Gabriele Hänel, Andreas Hillger

Technische Direktion

Raj Ullrich Direktor | Frank Schreiter Stellv. Direktor | Manuela Gramsch, Beatrice

Holzmüller, Susann Schreyer Sachbearbeiterinnen | Jacqueline Weber Mitarbeiterin

Poststelle | Ronny Wollnitzke Leiter Abteilung

Haustechnik | Andreas Nofz Elektromeister |

Frank Schubert Elektriker | 1 Klimatechniker | Robby Morgenstern, Uwe Schaarschmidt

Kraftfahrer | Tobias Schubert Hausmeister

Bühnentechnik Opernhaus

Ferdinand Scheel Technischer Leiter Opernhaus | Danilo Illig Stellv. Technischer Leiter Opernhaus | Marcus Klemmt, Sören Lopata, Thorsten Schulz Bühnenmeister | Tim Oertel, Blerim Weigel Veranstaltungstechniker |

Michael Förster, Uwe Illgen, Frank Lange, René Meißner, René Schröter, Felix Sieber, Mischa Sternkopf, N. N. und 11 weitere

Bühnentechniker | Jan Jakob Schreiter, Ben Wagner, Annabelle Oehme, Emely Schmidt, N. N., N. N. Auszubildende

Beleuchtung

Alexander Rätz, Paul Eilzer, Holger Reinke und 1 weiterer Beleuchtungsmeister |

Jörn Müller, Nico Rülker und 1 weiterer Oberbeleuchter | Adrian Justus, N. N. Veranstaltungstechniker | Rajko Gläser, Thomas Gläßer, Dirk Walenta, N. N. und 1 weiterer Beleuchter

Ton

Sebastian Mansch Leiter Ton Opernhaus und Schauspiel | Hartmut Knechtel, Nico Lindner, Susanne Profaska, Muriel Wenger und 1 weitere:r Tontechniker:in Opernhaus

Requisite

Silvio Schuster Leiter Requisite Opernhaus | Mirko Gläßer 1. Rüstmeister | Birgit Atia, Ivonne Fischer Requisiteur:innen

Maske

Nadine Wagner Chefmaskenbildnerin Opernhaus | Ines Sarembe Stellv. Chefmaskenbildnerin | Jana Becher, Svenja Böhm, Yvonne Grund, Annika Nele Leibold, Tanja Lindemann, Carolin Michel, Maskenbildnerinnen | Rabea Schoffer Auszubildende

Garderobe

Karolin Ahnert Verantwortliche für Ankleider:innen Opernhaus | Dorothee Hase, Nicole Hempel, Lisanne Horn, Regiane Marques Lindner, Vanessa Rustler Ankleiderinnen

Bühnentechnik Spinnbau

Patrick Otte Technischer Leiter Spinnbau | Jens Pillep Meister für Veranstaltungstechnik | Heiko Albrecht, Matthias Rentzsch und 1 weiterer Bühnenmeister | Erik Cedric Bernhard, Louis Baumgärtel, Halina Hohenstein, Lukas Löschner, Christopher Meister und 2 weitere Veranstaltungstechniker:innen | Alexander Landgraf, Jan Mehnert und 7 weitere Bühnentechniker

Beleuchtung

Mathias Klemm Leiter Beleuchtung Spinnbau | Ulrich Zeil Beleuchtungsmeister | 1 Stellwerksbeleuchter | Susan Meinel Veranstaltungstechnikerin | Robby Dost und 1 weitere Beleuchter:innen

Ton

Sebastian Mansch Leiter Ton Opernhaus und Spinnbau | Steffen Granz, Toni Paschke, Muriel Wenger Tontechniker:innen Spinnbau

Requisite

1 Leiter Requisite Spinnbau | Anja Findeisen, Lorenz Lissner Requisiteur:innen | Georg Schultheiß Rüstmeister

Maske

Anja Nickel Chefmaskenbildnerin Spinnbau | Yvonne Beier, Jenny Rücker Maskenbildnerinnen

Garderobe

Alexandra Fischer, Shirley Keilberg und 1 weitere Ankleiderin

Werkstätten

Norbert Richter Leiter Ausstattungswerkstätten | 1 Produktionsleiter und Stellv. Leiter Ausstattungswerkstätten | Christiane Kleiber Produktionsleiterin

Tischlerei und Schlosserei

Mike Langensiepen Leiter | Thomas Klemm, Piet Weidner, Jean Weiner und 5 weitere Tischler | Martin Günther Schlosser Vorarbeiter | Matthias Model Schlosser-Wartungsschlosser

Dekorationsabteilung

Gert Wilhelm Leiter | Daniel Dietze Dekorateur

Malsaal

Katja Byhan-Weber Leiterin Malsaal | Karoline Arlt Stellv. Leiterin Malsaal | Sophia Bahr, Mathias Dick und 1 weiterer Dekorationsmaler:innen | 1 Bühnenplastiker

Kostümwerkstätten

Mallika Manuwald Leiterin | Birgit Saupe

Stellv. Leiterin und Damengewandmeisterin | Peggy Storch Mitarbeiterin und Kostümassistentin | Kerstin Fleischer Damengewandmeisterin | Mary-Ann Blumhagen, Jeannette Langer Herrengewandmeisterinnen | Katja Mehner Maßschneiderin/Weißnäherin | Carola Lißner, Cordelia Oertel, Theresa Klabe, Janet Schäfer, Erika Zimowin und 2 weitere Damenmaßschneiderinnen | Clemens Irmisch, Simone Lindner, Jana Matschke, Anne-Katrin Nagy, Cornelia Schiele, Carla Voigt Herrenmaßschneider:innen | 1 Damenmaßschneiderin und Spritzmalerin | 1 Fundusverwalterin | Edda Jahn

Putzmacherin | Roberto Narr Schuhmacher | Lena Lindner Auszubildende

Probenhaus

Thomas Hartmann Objektverantwortlicher Probenhaus | 1 Bühnentechniker

Verwaltung

Ronny Guhlmann Verwaltungsdirektor und Prokurist | Jens Neubert Leiter Controlling und Stellv. Verwaltungsdirektor | Julia Spröd Sachbearbeiterin Controlling | Andreas Lissner Personalleiter | Franziska Bilz, Daniela Gericke, Sophie Melzer Sachbearbeiterinnen Personal | Andrea Heiber, Silke Drechsel Mitarbeiterinnen Lohnbuchhaltung | N. N. Sachbearbeiter:in Vertragswesen | Katrin Arnold Leiterin Finanzbuchhaltung | Susann Kempe, Sylke Oehme Mitarbeiterinnen Finanzbuchhaltung | Ingo Bellmann, Sören Lang Mitarbeiter Verwaltung

Betriebsrat

Ronny Korn Vorsitzender

Aufsichtsrat & Ehrenmitglieder

Aufsichtsrat

Dagmar Ruscheinsky Vorsitzende

Klaus Bartl, Julia Bombien, Enrico Hilbert, Jens Kieselstein, Stefan Pahlitzsch, Almut Patt, Ronald Preuß, Susanne Rasch, Manuela Tschök-Engelhardt

Ehrenmitglieder der Theater Chemnitz Hartwig Albiro †, Ursula Handrick †, Julius Klee †, Gerhard Meyer †, Prof. Carl Riha †, Rosl Schönfeld †, Rolf Stiska, Klaus Weidner, Dieter-Gerhardt Worm

Ehrenmitglieder der Robert-Schumann-Philharmonie Rudolf Kempe †, Gerhard Wehner †, Dieter-Gerhardt Worm

Vereine und Verbände

Der Förderverein der Theater Chemnitz

Gemeinsam Kultur stärken

Der Förderverein der Theater Chemnitz unterstützt mit großer Begeisterung alle Sparten des Hauses – von Oper und Schauspiel bis hin zu Ballett, Figurentheater und Philharmonie. Besonderer Schwerpunkt liegt auf der Förderung des künstlerischen Nachwuchses: Junge Musikerinnen und Musiker der Orchesterakademie, Studierende des Schauspielstudios und Tänzer:innen in der Ballett-Juniorprogramm sammeln dank dieser Unterstützung ihre ersten Bühnenerfahrungen.

Mitglieder des Vereins erhalten zudem exklusive Einblicke vor und hinter die Kulissen, zum Beispiel bei Probenbesuchen, Matineen und Gesprächen mit Künstler:innen und Theatermacher:inen. Wer dabei ist, erlebt die Bühne hautnah. Wer sich engagiert, trägt aktiv dazu bei, die Theaterlandschaft in Chemnitz zu stärken, die Kultur der Stadt sichtbar zu machen und für kommende Generationen zu bewahren.

Eine Mitgliedschaft lohnt sich für alle, die Theater lieben, Kultur fördern und die Chemnitzer Bühnenszene intensiv erleben möchten.

Kontakt

Förderverein der Theater Chemnitz e.V. info@theaterfoerderverein-chemnitz.de www.theaterfoerderverein-chemnitz.de

Mitgliederservice

Tel. 0371 2408 1468

Mo – Fr 9.00 - 12.00 und 13.00 - 16.00 Uhr

Weitere Vereine und Verbände

Förderverein

TANZ | MODERNE | TANZ

TANZbüro im Kulturkaufhaus DAStietz verein@tanzmodernetanz.eu www.tanzmodernetanz.eu

Chemnitzer Musikverein

Evelyn Kluge, Tel. 0371 510812 vorstand@chemnitzer-musikverein.de www.chemnitzer-musikverein.de

Chemnitzer Volksbühne e.V. Käthe-Kollwitz-Straße 7, 09111 Chemnitz Irene Popp, Tel. 0371 6661 898 info@volksbuehne-chemnitz.de www.volksbuehne-chemnitz.de

Richard-Wagner-Verband Ortsverband Chemnitz e.V. Matthias Ries-Wolff RWV-Chemnitz@gmx.de

JETZT MITGLIED WERDEN!

Chemnitz wandelt sich und wir gestalten mit. Wo Geschichte, Stil und Zukunft zusammentreffen, dort sind wir zu Hause.

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Wir stehen für: Immobilienkauf und -verkauf, Vermittlung & Bewertung, Investment, Vermietung & Verwaltung, Sanierung & Revitalisierung, Instandhaltung & Hausmeisterservice Seit über 30 Jahren in Deutschland.

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30.08.2026 Eröffnungsspektakel in Zwickau

22.11.2026 PREMIERE: Der Kleine Prinz 27. 06.2027 PREMIERE: Nils Holgersson

www. puppentheater-zwickau.de www.virtual-puppetry.de

SER VICE

Tickets & Service

Kartenkauf, Reservierung & Beratung

MARKT1

Tourist & Ticket Service

Markt 1, 09111 Chemnitz

Mo – Fr 10.00 – 18.00 Uhr

Sa 10.00 – 15.00 Uhr

(autorisierte CTS EVENTIM Vorverkaufsstelle für Musicals, Konzerte und Veranstaltungen in ganz Deutschland)

Abonnementbüro

Käthe-Kollwitz-Straße 7 09111 Chemnitz

Mo – Fr 10.00 – 12.00 Uhr und 13.00 – 17.00 Uhr

(Während der Spielpause vom 13.07. – 21.08.2026: Mo bis Fr 10.00 – 12.00 und 13.00 – 15.00 Uhr, Sonderöffnungszeiten entnehmen Sie bitte unseren Publikationen.)

Tickethotline

Tel. 0371 4000-430

Mo – Fr 9.00 – 17.00 Uhr

Sa 10.00 – 15.00 Uhr

Kartenbestellung per E-Mail tickets@theater-chemnitz.de

Online-Buchung

Nutzen Sie unseren Online-Spielplan, um Ihre Tickets bequem und flexibel bis kurz vor Veranstaltungsbeginn selbst zu buchen. Dabei stehen Ihnen verschiedene Zahlungsarten wie PayPal, Kreditkarte und SEPA-Lastschrift zur Verfügung. Ihr Ticket erhalten Sie wahlweise per E-Mail und können es nach Wunsch als Print@Home-Ausdruck oder als PassbookDatei für Ihr Wallet auf Ihr mobiles Endgerät. Bitte beachten Sie, dass bestimmte Sonderpreise und Verkaufsaktionen ausschließlich in unseren Vorverkaufsstellen verfügbar sind. www.theater-chemnitz.de

Tages- und Abendkassen

Falls Sie sich spontan für einen Besuch entscheiden, können Sie Ihre Karten auch direkt in unseren Spielstätten erwerben. Die Kassen öffnen jeweils eine Stunde vor Vorstellungs- bzw. Konzertbeginn.

Kasse Opernhaus

Theaterplatz 2 09111 Chemnitz

Kasse Spinnbau | Große Bühne, Ostflügel & Figurentheater

Altchemnitzer Straße 27 09120 Chemnitz

Kasse Stadthalle

Theaterstraße 3 09111 Chemnitz

Ermäßigungen

Ermäßigungsberechtigte Personen werden gebeten, beim Ticketkauf und Veranstaltungsbesuch einen entsprechenden Berechtigungsnachweis vorzulegen. Pro Person besteht Anspruch auf eine ermäßigte Eintrittskarte je Vorstellung. Ermäßigungen können nicht kombiniert werden. Bitte beachten Sie, dass bei Onlinebuchungen nicht alle Ermäßigungen verfügbar sind.

Halber Preis

Kinder, Schüler:innen, Studierende, Auszubildende, Personen im FSJ oder Bundesfreiwilligendienst sowie Inhaber:innen des Chemnitzpasses erhalten 50 % Preisermäßigung je Ticket. Diese Vergünstigung gilt auch für Abonnements. Ausgenommen sind Gastspiele, Kinder- und Jugendkonzerte und Sonderveranstaltungen.

Ermäßigung für Menschen mit Behinderung

Gegen Vorlage eines amtlichen Schwerbehindertenausweises mit den Merkzeichen B, G, GI oder H erhält eine notwendig anerkannte

Begleitperson ein kostenloses Ticket für theatereigene Veranstaltungen. Rollstuhlplatz-Tickets können ausschließlich über unsere Vorverkaufsstellen reserviert und erworben werden.

Kulturticket für Studierende

Studierende der TU Chemnitz erhalten je nach Verfügbarkeit ab 15 Minuten vor Vorstellungsbeginn eine kostenfreie Karte pro Person an der Abendkasse in der jeweiligen Spielstätte. Ausgenommen sind Gastspiele und Sonderveranstaltungen.

Familientag

Unsere Familientage bieten Groß und Klein ein einzigartiges Theatererlebnis. In Begleitung von ein oder zwei vollzahlenden Erwachsenen erhalten Kinder oder Jugendliche ihr Ticket für ausgewiesene Vorstellungen zum Vorteilspreis: 6 € im Figurentheater, 8 € im Schauspiel und bei philharmonischen Konzerten sowie 10 € im Musiktheater.

Aktionstag

Die Theater Chemnitz laden regelmäßig zu Aktionstagen ein. Für ausgewählte Vorstellungen gilt an diesen Tagen ein einheitlicher Ticketpreis von 20 € im Opernhaus sowie 15 € im Spinnbau auf allen Plätzen. Die Termine werden im jeweiligen Monatsspielplan veröffentlicht. Lassen Sie den Aktionstag zu Ihrem persönlichen Theatertag werden!

Ermäßigung für Kitas und Bildungseinrichtungen

Kinder, Schüler:innen, Auszubildende und Studierende profitieren bei Gruppenbuchungen ab 10 Personen von vergünstigten Eintrittspreisen:

Figurentheater: 5 €

Schauspiel (Ostflügel): 7 €

Schauspiel (Große Bühne): 9 €

Philharmonie: 9 €

Oper und Ballett: 11 €

Musical: 18 €

Für Sonderformate gilt die reguläre Ermäßigung von 50 % für die genannte Personengruppe. Ab einer Gruppengröße von mindestens 20 ermäßigungsberechtigten Personen erhält eine Begleitperson eine Freikarte. Im Figurentheater gibt es bereits bei einer Gruppengröße von 10 Besucher:innen eine kostenfreie Begleitkarte.

Gruppenermäßigung

Bei Gruppenbuchungen ab 20 Personen gewähren wir eine Ermäßigung von 10 % auf den Einzelkartenpreis, ab 50 Personen beträgt die Ermäßigung 20 %. Gastspiele und Sonderveranstaltungen sind von dieser Regelung ausgenommen.

Barrierefreiheit

Die Theater Chemnitz verstehen Barrierefreiheit als fortlaufende Aufgabe. Ziel ist es, möglichst vielen Menschen einen selbstbestimmten und angenehmen Theaterbesuch zu ermöglichen. Hier finden Sie Informationen zu Zugängen, Serviceangeboten und besonderen Vorstellungsformaten.

Opernhaus

Im Opernhaus stehen insgesamt sechs Rollstuhlplätze zur Verfügung – jeweils zwei pro Etage. Der Zugang erfolgt barrierefrei über den Haupteingang mit automatischer Türöffnung. Alle Ebenen des Hauses sind bequem per Aufzug erreichbar. Von der Tiefgarage aus (1. Untergeschoss) gelangen Sie über einen Treppenlift barrierefrei ins Gebäude. Bitte sprechen Sie bei Bedarf unser Einlasspersonal an – wir unterstützen Sie gern. Für Menschen mit Sehbeeinträchtigung erleichtert ein Blindenleitsystem die Orientierung im Haus.

Spinnbau

In allen Bühnen des Spinnbaus stehen ausgewiesene Plätze für Rollstuhlfahrer:innen zur Verfügung. Der Zutritt in den Ostflügel sowie in das Figurentheater ist barrierefrei möglich. Die Rollstuhlplätze im Großen Saal erreichen Sie über einen Treppenlift. Unser Einlasspersonal ist Ihnen hierbei gerne behilflich. Direkt vor dem Haus befinden sich ausgewiesene barrierefreie Parkplätze.

Stadthalle

Auch der Große Saal der Stadthalle sowie der Carlowitzsaal verfügen über Rollstuhlplätze –barrierefrei erreichbar über den Haupteingang sowie über die Tiefgarage des Terminal 3 (Einfahrt Brückenstraße mit barrierefreien Parkplätzen) per Aufzug. Die Garderobe am Großen Saal ist für Rollstuhlfahrer:innen

leider nicht zugänglich. Bitte wenden Sie sich an unser Einlasspersonal.

Externe Spielstätten

Die örtlichen Gegebenheiten unserer externen Spielstätten variieren je nach Veranstaltungsort. Gern informiert Sie unser Kassenpersonal über die jeweiligen Zugangsmöglichkeiten und Besonderheiten.

Hörverstärkung

Für Besucher:innen mit Hörbeeinträchtigung bieten wir eine Induktionsschleife an. Voraussetzung ist ein Hörgerät mit integriertem Induktionsempfänger. Dieser kostenfreie Service steht im Opernhaus sowie im Großen Saal der Stadthalle (Balkon G) zur Verfügung. Da die Anzahl der entsprechend ausgestatteten Plätze begrenzt ist, empfehlen wir eine Anmeldung bereits beim Ticketkauf. Bei Fragen berät Sie unser Team gern.

Audiodeskription & DGS-Übersetzung

Die Theater Chemnitz bieten bei ausgewählten Vorstellungen Audiodeskription für blinde und sehbehinderte Besucher:innen sowie Übersetzung in Deutsche Gebärdensprache (DGS) für gehörlose und schwerhörige Menschen an.

Audiodeskription für Blinde und sehbehinderte Menschen

Mithilfe einer Live-Audiodeskription werden blinden und sehbehinderten Besucher:innen die visuellen Elemente der Inszenierung – Bühnenbild, Kostüme, Mimik, Gestik und szenische Abläufe – über Funk-Kopfhörer detailliert beschrieben. So erhalten Sie eine umfassende Vorstellung vom Geschehen auf der Bühne und können die Inszenierung intensiver erleben.

Taktile Bühnenführung vor der Vorstellung

Vor jeder Vorstellung mit Audiodeskription laden wir zu einer taktilen Bühnenführung ein. Hier haben blinde und sehbehinderte Besucher:innen die Möglichkeit, Bühnenbild, Requisiten und ausgewählte Kostüme durch Tasten kennenzulernen und sich mit dem Raum vertraut zu machen.

Übersetzung in Deutsche Gebärdensprache (DGS)

Für gehörlose Besucher:innen werden ausgewählte Vorstellungen von qualifizierten Gebärdensprachdolmetscher:innen begleitet. Diese übersetzen den gesprochenen Text sowie zentrale Geräusche der Inszenierung simultan in Deutsche Gebärdensprache (DGS). Durch ihre Position auf oder neben der Bühne bleibt die visuelle Wahrnehmung der Inszenierung erhalten, während die Inhalte verständlich vermittelt werden.

Hinweise zur Buchung

Barrierefreie Vorstellungen sind im Spielplan der Theater Chemnitz gesondert gekennzeichnet. Informationen zu Terminen sowie zur Anmeldung für taktile Bühnenführung sind auf unserer Website oder an der Vorverkaufsstelle erhältlich.

Kontakt Antonia Bentlin

Tel. 0371 6969-661 bentlin@theater-chemnitz.de

Weitere Informationen zu barrierefreien Vorstellungen finden Sie hier www.theater-chemnitz.de/barrierefreiestheatererlebnis.

Relaxed Performance

Mit Relaxed Performance -Vorstellungen bieten die Theater Chemnitz ein besonders reizarmes Theatererlebnis ohne plötzliche Beleuchtungswechsel, laute Geräusche etc. Während der Vorstellung bleiben die Saaltüren geöffnet und das Saallicht eingeschaltet. Wer eine Pause benötigt, kann den Saal jederzeit verlassen oder zieht sich in einen Ruheraum zurück – mit Kissen, Decken und Noise-Cancelling-Kopfhörern. Zusätzlich sind die Sitzplätze sind mit mehr Abstand angeordnet und in einem Video kann man sich bereits vorab mit den Räumlichkeiten vertraut machen.

Ursprünglich für Menschen im AutismusSpektrum gedacht, erfreuen sich die Relaxed Performances inzwischen auch großer Beliebtheit bei Familien und allen, die Theater etwas ungezwungener genießen möchten.

Weitere Serviceangebote

AED-Ausstattung

Sowohl im Opernhaus als auch im Spinnbau steht ein automatisierter externer Defibrillator (AED) zur Verfügung. Das Gerät ist für die Nutzung durch Laien geeignet und führt mithilfe integrierter Sprachanweisungen sicher durch die Wiederbelebungsmaßnahmen.

Garderoben

Die beaufsichtigten Garderoben im Opernhaus und im Spinnbau können kostenlos genutzt werden. In der Stadthalle beträgt die Garderobengebühr 2 € pro Kleidungs- oder Abgabestück.

Gastronomie

Das Servicepersonal unseres Caterers KostBar im Opernhaus sowie das Team der Spinnbar im Spinnbau bieten zu ausgewählten Veranstaltungen einen gastronomischen Service an. Vor Vorstellungsbeginn haben Sie die Möglichkeit, Getränke und Snacks für Ihren persönlichen Pausentisch vorzubestellen.

Übertitelung

Im Opernhaus werden alle fremdsprachigen sowie ausgewählte deutschsprachige Opern mit Übertiteln in Deutsch und zum Teil auch in Englisch versehen. Informationen zu möglichen Sichteinschränkungen auf die Übertitelungsanlage erhalten Sie beim Kassenpersonal oder während der Onlinebuchung.

Programmhefte

Programmhefte zu unseren Veranstaltungen sind beim Einlasspersonal sowie in der Vorverkaufsstelle MARKT1 Tourist & Ticket Service erhältlich. Zusätzlich können Sie bei der Onlinebuchung zu ausgewählten Veranstaltungen einen Programmheftgutschein erwerben, den Sie am Veranstaltungstag bargeldlos bei unserem Personal gegen ein Exemplar eintauschen können. Programmhefte für unsere Produktionen im Ostflügel finden Sie ab sofort online auf unserer Website.

Sensible Inhalte

Verschiedene Inhalte, die in unseren Inszenierungen thematisiert werden, können aufgrund individueller Erfahrungen als belastend, verletzend oder retraumatisierend empfunden werden. Wir sehen uns daher in der Pflicht, unseren Zuschauer:innen die Möglichkeit zu geben, selbstbestimmt zu entscheiden, ob sie sich mit bestimmten Themen und Darstellungen auseinandersetzen möchten. Detaillierte Hinweise zu sensiblen Inhalten finden Sie auf unserer Website unter den jeweiligen Stückseiten.

Ihr persönliches Event

Ob Firmenjubiläum, Weihnachtsfeier oder Empfang – laden Sie Ihre Mitarbeitenden, Geschäftspartner:innen oder Kund:innen zu einem besonderen Theatererlebnis ein. Kombinieren Sie den Vorstellungsbesuch mit einem Sektempfang oder einer exklusiven BackstageFührung für einzigartige Einblicke hinter die Kulissen.

Kontakt

Antonia Bentlin, Tel. 0371 6969-661 bentlin@theater-chemnitz.de

Vermietung

Sie suchen eine besondere Location für Ihre Veranstaltung? Unsere Bühnen und Räumlichkeiten stehen Ihnen – abhängig von der künstlerischen Disposition – zur Miete zur Verfügung. Gerne gestalten wir gemeinsam mit Ihnen ein individuelles künstlerisches und kulinarisches Rahmenprogramm für Ihr Event.

Kontakt

Christine Marquardt, Tel. 0371 6969-800 vermietung@theater-chemnitz.de

Abonnement

Immer mittendrin –

Ihr Theaterabo 2026/2027

Die Spielzeit 2026/2027 lädt zu eindrucksvollen Theatermomenten ein – und mit einem Abonnement sind Sie von Anfang an dabei. Freuen Sie sich auf Neuproduktionen, Konzerte und Inszenierungen verschiedenster Genres und erleben Sie, wie sich das künstlerische Programm Abend für Abend entfaltet. Als Abonnent:in sichern Sie sich Ihren festen Platz im Zuschauerraum, profitieren von attraktiven Preisvorteilen und sind bei ausgewählten Premieren hautnah dabei.

Sie sind noch unsicher, welches Abonnement für Sie in Frage kommen könnte? Unser Team berät gern persönlich und hilft dabei, das passende Angebot für die Theaterabende zu finden.

Alle Informationen finden Sie unter www.theater-chemnitz.de oder in unserer Abonnementbroschüre.

Kontakt

Stefan Otto, Tel. 0371 6969-671 otto@theater-chemnitz.de Antonia Bentlin, Tel. 0371 6969-661 bentlin@theater-chemnitz.de

Abonnementbüro

Käthe-Kollwitz-Straße 7, 09111 Chemnitz

Mo bis Fr 10.00 – 12.00 und 13.00 – 17.00 Uhr

Alle Vorteile Ihres Abonnements auf einen Blick

• Attraktive Ersparnis – Sie sparen bis zu 40 % gegenüber dem regulären Eintrittspreis.

• Exklusiver Rabatt – 20 % Preisnachlass* auf alle weiteren Ticketkäufe.

• Kein Anstehen – Sie wählen bequem von zuhause aus und Ihr Abonnementausweis wird Ihnen direkt per Post zugesandt.

• Fester Lieblingsplatz – Genießen Sie Ihre Wunschplätze für die gesamte Saison.

• Persönliche Beratung – Ein Anruf genügt –Sie erhalten eine individuelle Beratung durch Ihre persönliche Ansprechperson in unserem Abonnementbüro.

• Maximale Flexibilität – Sollten Sie einen Vorstellungstermin nicht wahrnehmen können, tauschen wir Ihnen diesen gern gegen einen anderen Termin aus der laufenden Saison (Gebühr 2 €). Ihren Abonnementausweis können Sie auch auf andere Personen übertragen.

• Immer bestens informiert – Auf Wunsch erhalten Sie kostenlos den monatlichen Spielplan per Post.

• Jederzeit einsteigen – Ein Einstieg in das Abonnement ist auch während der laufenden Spielzeit möglich.

* Ausgenommen sind Silvesterveranstaltungen, Gastspiele sowie der Chemnitzer Opernball.

Inmitten von Chemnitz schlägt das Herz unserer Agentur – ein Ort, an dem Visionen lebendig werden und Marken ihre Seele finden.

Mit unserem Know-how verwandeln wir Herausforderungen in Chancen und bringen Ihre Marke zum Strahlen – authentisch, kraftvoll und unvergesslich. Gemeinsam gestalten wir nicht nur Kommunikation, sondern echte Verbindungen. Denn bei uns steht nicht nur das Projekt im Mittelpunkt, sondern vor allem Sie.

FORTUNA Agentur für Kommunikation GmbH

Tel: 0371-37 38 0-0 // info@fortuna-werbeagentur.de www.fortuna-werbeagentur.de

Kaffee trinken und Pläne schmieden

Saalplan & Preise Opernhaus Chemnitz

Saalplan & Preise Spinnbau Chemnitz

Große Bühne

Figurentheater

Ostflügel

KAT. A KAT. B KAT. C

Saalplan & Preise Stadthalle Chemnitz

Allgemeine Geschäftsbedingungen für Reservierung, Bestellung und Kauf von Veranstaltungskarten sowie für den Besuch von Veranstaltungen der Städtische Theater Chemnitz gGmbH

1. Allgemeines

Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen („AGB") regeln die Beziehungen zwischen der Städtische Theater Chemnitz gGmbH (im Folgenden „Theater“ genannt) und den Besucher:innen ihrer Veranstaltungen sowie Geschäftspartnern und sind Bestandteil des Vertrages zwischen ihnen. Erwerb und Verwendung der Eintrittskarten zu den Veranstaltungen des Theaters und in den Räumen des Theaters sowie der Zutritt zu den Spielstätten, in denen die Veranstaltungen stattfinden, unterliegen den nachstehenden AGB des Theaters. Durch Erwerb oder Verwendung einer Eintrittskarte akzeptiert der/die jeweilige Erwerber:in bzw. Inhaber:in die Geltung dieser AGB. Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten auch für Veranstaltungen von Dritten, soweit nichts anderes vereinbart wird. Altersbeschränkungen für einzelne Vorstellungen können von der Theaterleitung festgelegt werden, es gilt das Jugendschutzgesetz.

2. Öffnungszeiten

Die Öffnungszeiten werden durch Aushang bekannt gemacht. An Sonnund Feiertagen bleiben die Vorverkaufsstellen in der Regel geschlossen. Änderungen bzgl. der Verkaufsstellen und deren Öffnungszeiten werden auf www.theater-chemnitz.de veröffentlicht. (...)

4. Karten(vor)verkauf

Der Erwerb einer Eintrittskarte berechtigt zum Besuch der darauf ausgedruckten Vorstellung zum angegebenen Termin. Der mit Kauf der Eintrittskarte erworbene Anspruch auf Besuch einer Vorstellung gilt bis zum Beginn der Vorstellung. Der/die Kund:in hat unmittelbar beim Kauf die Richtigkeit der gekauften Eintrittskarten und des Wechselgeldes zu überprüfen. Nachträgliche Reklamationen können nicht anerkannt werden. Im Falle der Internetbuchung oder der telefonischen Buchung geht das Angebot für einen Vertragsabschluss von dem/der Antragsteller:in / Besteller:in aus, sobald diese:r das Feld „Absenden" auf der Internet-Bestellmaske angeklickt bzw. dem/der Beauftragten des Theaters telefonisch die Bestellung erteilt hat. Das Angebot ist bindend. Ein Anspruch auf die bestellten Eintrittskarten besteht erst nach Bestätigung der Bestellung durch das Theater. Mit dem Antrag/der Bestellung kommt kein Fernabsatzvertrag gemäß § 312 b BGB zustande; ein Widerrufs- und Rückgaberecht besteht insoweit nicht. Jeder Antrag/jede Bestellung von Eintrittskarten ist damit bindend und verpflichtet zur Abnahme und Bezahlung der bestellten Eintrittskarten. Die Sitzplätze einzelner Bestellungen werden, soweit möglich, zusammenhängend zugeteilt. Ein Anspruch auf zusammenhängende Plätze kann jedoch nicht gewährt werden. Ermäßigungen müssen bei der Bestellung geltend gemacht werden, da nach Erhalt der Rechnung oder der Eintrittskarten eine Ermäßigung nicht mehr möglich ist. Für ermäßigte Eintrittskarten muss am Veranstaltungstag vor Einlass der Berechtigungsnachweis beim Einlasspersonal vorgezeigt werden. Wird der Nachweis nicht erbracht, muss die Differenz zum vollen Kartenpreis vor dem Einlass nachentrichtet werden. Der kommerzielle Weiterverkauf von Eintrittskarten ist nicht gestattet.

5. Eintrittspreise und Ermäßigungen

Für den Einzelkartenverkauf, die Abonnements und für Ermäßigungen gelten in der Spielzeit die im Jahresspielzeitheft und an den Veranstaltungskassen genannten Preise. Soweit nicht auf der Eintrittskarte vermerkt, sind im Kartenpreis keine weiteren Leistungen enthalten. Die gleichzeitige Gewährung mehrerer Ermäßigungen pro Eintrittskarte ist ausgeschlossen. Eine etwaige Ermäßigung muss vor dem Kauf der Eintrittskarte persönlich geltend gemacht werden. Eine nachträgliche Geltendmachung wird nicht anerkannt. (...)

7. Abonnement

Mit einem Abonnement wird die vereinbarte Anzahl von Vorstellungen in der gewählten Serie im Voraus erworben. Änderungen der einem Abonnement zugeordneten Termine oder Produktionen bleiben dem Theater vorbehalten. Bereits bestehende Abonnements behalten ihre Gültigkeit. Das Abonnement verlängert sich automatisch um eine weitere Spielzeit, wenn es nicht schriftlich bis zum 30. Juni einer laufenden Spielzeit gekündigt wird. Ein Wechsel des Stammplatzes ist nur vor Beginn der Spielzeit möglich. Die Abonnementunterlagen werden erst nach Bezahlung ausgehändigt. Bei Verhinderung zum regulären Abonnementtermin kann die betreffende Vorstellung in einen Ersatztermin getauscht werden. In diesem Fall muss der Abonnementplatz bis zum Vorstellungsbeginn im Besucherservice freigemeldet werden. Die Tauschgebühr ist in der Preisliste fest-

gelegt. Ein Anspruch auf einen bestimmten Ersatzplatz besteht nicht. Steht der Ersatztermin noch nicht fest, wird ein Abonnementguthaben im Kundenkonto hinterlegt. Der Wert ermittelt sich aus dem jeweiligen Abonnementpreis der Vorstellung in der jeweiligen Preisgruppe. Steht bei Einlösung eines Guthabens die abonnierte Platzgruppe nicht zur Verfügung, so ist die Wahl einer höheren Preisklasse gegen Aufzahlung möglich. Fällt die Wahl auf eine niedrigere Preisklasse, kann eine Verrechnung nicht erfolgen. Guthaben sind bis zum 31. Oktober der folgenden Spielzeit im Kundenkonto hinterlegt und einlösbar. (...)

11. Rückgabe, Umtausch, Ersatz und Erstattung

Die Rückgabe bereits erworbener Eintrittskarten in andere Eintrittskarten oder Gutscheine ist gegen eine Gebühr lt. Preisliste nur bis spätestens 3 Tage vor Veranstaltungstermin möglich. Ausgeschlossen sind Silvestersowie ausgewiesene Sonderveranstaltungen. Der Erstattungsbetrag wird in Form eines Gutscheines ausgegeben, eine Barauszahlung erfolgt nicht. Ein Umtausch am Tag der Veranstaltung erfolgt nur für den Fall eines gesicherten Weiterverkaufs. Diese Beurteilung liegt im Ermessen des Theaters. Bei Ausfall einer Vorstellung können die Eintrittskarten gegen eine andere Veranstaltung umgetauscht oder, wenn das nicht möglich ist, gegen Erstattung des Kartenpreises zurückgegeben werden. Der Ausfall einer Vorstellung infolge von Streik oder höherer Gewalt begründet keinen Erstattungsanspruch. Bei Abbruch der Vorstellung wird der Kartenpreis nur dann erstattet, wenn der erste Akt bzw. bei einaktigen Stücken die erste Hälfte der Vorstellung noch nicht abgelaufen ist. Ansprüche dieser Art sind innerhalb von 30 Tagen nach Veranstaltungsdatum gegen Vorlage der Originaleintrittskarten geltend zu machen. Über den Eintrittspreis hinausgehende Ansprüche sind ausgeschlossen. Bei Rücksendung der Originalkarten mit Angabe der Bankverbindung ist auch eine Rückerstattung des Kartenwertes per Überweisung möglich. Besetzungsänderungen oder veränderte Anfangszeiten begründen keinen Anspruch auf Minderung oder Erstattung des Kartenpreises. Im Falle einer Programmänderung besteht kein Anspruch auf eine Ersatzkarte oder auf die Erstattung des Kartenpreises, wenn der/die Besucher:in die angebotene Ersatzvorstellung ganz oder teilweise besucht hat. Für in Verlust geratene Eintrittskarten wird vom Theater grundsätzlich kein Ersatz geleistet. Eine Ersatzkarte kann nur dann ausgestellt werden, wenn der/die Betreffende nachweisen oder glaubhaft machen kann, welche Eintrittskarte er/sie gekauft hatte. Die Originalkarte hat Vorrang vor der Ersatzkarte. Ein Ersatz ist ebenfalls ausgeschlossen für nicht besuchte Vorstellungen, nicht rechtzeitig umgetauschte oder verfallene Eintrittskarten, verspätetes Eintreffen sowie verloren gegangene Gutscheine. (...)

13. Ordnung und Sauberkeit

Es dürfen keine Mäntel, Jacken, Schirme, große Taschen, Rucksäcke und ähnliche Gegenstände in den Saal mitgenommen werden. Diese müssen vor der Veranstaltung an der Garderobe zur Aufbewahrung abgegeben werden. Dem/der Besucher:in wird durch das Garderobenpersonal eine Garderobenmarke ausgehändigt. Die Garderobe wird gegen Vorlage der Garderobenmarke ohne Nachprüfung der Berechtigung an den/die Besucher:in zurückgegeben. Bei Verlust der Garderobenmarke können die aufbewahrten Stücke nur ausgehändigt werden, wenn der/die Besucher:in seine/ihre Berechtigung daran nachgewiesen oder glaubhaft gemacht und die in der Preisliste festgelegten Wiederbeschaffungskosten der Garderobenmarke ersetzt hat. Bei Verlust oder Beschädigung der Garderobe ist das Garderobenpersonal unverzüglich zu informieren. Reklamationen nach Verlassen des Theaters werden nicht akzeptiert. Mit Aushändigung der Garderobenmarke übernimmt das Theater die Haftung für grob fahrlässige oder vorsätzliche Verletzung der Aufbewahrungspflicht durch das Garderobenpersonal. Die Haftung beschränkt sich auf den Zeitwert des Garderobenstücks. Von der Haftung ausgeschlossen sind Bargeld und andere in der Garderobe befindliche Gegenstände. Die Abgabe solcher Gegenstände erfolgt auf eigene Gefahr des Besuchers. Das Rauchen ist in allen Räumen des Theaters verboten. Dies schließt die Anwendung offener Flammen oder pyrotechnischer Artikel ein. Zuwiderhandlungen können zu einem Hausverweis führen. Für entstandene Schäden haftet der/die Verursacher:in vollumfänglich. Das Mitbringen und der Verzehr von Speisen und Getränken in den Zuschauerräumen der Spielstätten sind nicht gestattet. Begleitende Betreuer:innen von Gruppenbesuchen sind angehalten, auf die Einhaltung der vorgenannten Regeln zu achten. Das Sitzen auf Treppen, Simsen o. Ä. ist grundsätzlich untersagt.

14. Rollstuhlplätze

Die theatereigenen Spielstätten verfügen über eine begrenzte Anzahl von Rollstuhlplätzen. Besucher:innen, die auf einen der Plätze angewiesen sind, haben dies beim Kauf der Eintrittskarte anzugeben. Anderenfalls kann der Besuch der Vorstellung im Rollstuhl nicht sichergestellt werden. Bei Einlass hat sich der Gast an das Servicepersonal zu wenden. (...)

16. Nutzung von Foto- und Videoaufnahmen

Im Rahmen unserer Veranstaltungen können Bild- und Tonaufnahmen angefertigt werden. Diese Aufnahmen werden intern für Dokumentationsund Archivierungszwecke genutzt und können zudem für die Veröffentlichung in Printmedien sowie auf unseren Social-Media-Kanälen verwendet werden.

Mit Teilnahme an der Veranstaltung erklären Sie sich damit einverstanden, dass Sie möglicherweise auf solchen Aufnahmen zu sehen oder zu hören sind und diese ohne gesonderte Vergütung oder weitere Zustimmung verwendet werden dürfen. Der Art. 21 Abs. 1 der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) gewährt Ihnen das Recht, aus Gründen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben, ausnahmsweise auch gegen eine an sich rechtmäßige Datenverarbeitung Widerspruch einzulegen. Bitte informieren Sie in diesem Fall das Servicepersonal an Ihrem Veranstaltungstag oder senden Sie im Vorfeld eine E-Mail an info@theater-chemnitz.de. Die Theater Chemnitz verpflichten sich, die Aufnahmen im Einklang mit den geltenden Datenschutzbestimmungen zu verwenden und keine missbräuchliche Nutzung zuzulassen. Weitere Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserer [Datenschutzerklärung – Link zur Datenschutzerklärung).

17. Datenschutz

Die personenbezogenen Daten des/der Eintrittskartenkäufer:in werden unter Einhaltung des Datenschutzrechtes in dem für die Durchführung des Vertrages erforderlichen Umfang erhoben, verarbeitet, gespeichert und genutzt. Die Rechtsgrundlage für Anbahnung, Durchführung und Abwicklung der vertraglichen Leistung und zur Erfüllung der hiermit verbundenen gesetzlichen Verpflichtungen ist die DSGVO in der jeweils geltenden Fassung.

Das Theater ist berechtigt, die Daten an natürliche oder juristische Personen weiterzugeben, sofern diese den Kartenverkaufsvertrag durchführen und durch das Theater mit dem Kartenvertrieb beauftragt worden sind. Dritte im vorgenannten Sinne werden vom Theater zur Einhaltung des Datenschutzrechts verpflichtet. Das Theater betreibt keinen Handel mit Personendaten der Kund:innen. Eine Weitergabe von Personendaten an Dritte zu Werbezwecken erfolgt nicht, es sei denn, der/die Theaterbesucher:in hat dem ausdrücklich zugestimmt. Eine Weitergabe der Kreditkarten-Nummer an nicht autorisierte Dritte ist in jedem Fall ausgeschlossen. Die Daten werden nach 10 Jahren gelöscht. Hat das Theater die Anschrift oder E-MailAdresse eines/einer Besucher:in im Zusammenhang mit dem Kauf einer Theaterkarte erhalten, kann das Theater diese Daten auch zur Direktwerbung für andere Vorstellungen des Theaters verwenden, es sei denn, der/ die Besucher:in hat dieser Verwendung widersprochen. Ein solcher Widerspruch ist jederzeit möglich und kann gerichtet werden an: info@theater-chemnitz.de oder Städtische Theater Chemnitz gGmbH, Abteilung Kommunikation, Käthe-Kollwitz-Straße 7, 09111 Chemnitz. Bei einem Widerspruch werden diese Kundendaten gemäß der gesetzlichen Aufbewahrungspflicht zusammen mit Buchungsbelegen für 10 Jahre aufbewahrt, jedoch nicht mehr zur Direktwerbung des Theaters verwendet.

18. Datenschutzbeauftragte:r

Verantwortlich für die Einhaltung und Kontrolle der Datenschutzpflichten des Theaters ist ein:e interne:r Datenschutzbeauftragte:r. Diese:r steht dem/der Besucher:in jederzeit für Auskünfte oder Anregungen zum Thema Datenschutz zur Verfügung. Der/die Datenschutzbeauftragte ist per E-Mail unter dsb@theater-chemnitz.de zu erreichen.

19. Sonstige Bestimmungen

Der Zugang zu den Spielstätten kann unabhängig vom Alter grundsätzlich nur mit einer gültigen Eintrittskarte erfolgen. Die Eintrittskarte berechtigt ausschließlich den/die Besitzer:in zum Zutritt zum Veranstaltungsort und zur Ausübung eventueller anderer Rechte des/der Karteninhaber:in nach diesen AGB. Der Zutritt kann verweigert werden, wenn Anlass zu der Befürchtung besteht, dass der/die Betroffene den Vorstellungsablauf oder den allgemeinen Geschäftsbetrieb stört oder andere Besucher:innen belästigt werden.

Besucher:innen können aus der laufenden Vorstellung verwiesen werden, wenn sie diese stören, andere belästigen oder einen Platz eingenommen haben, für den sie keine gültige Eintrittskarte haben. Eine Erstattung der Eintrittskarten erfolgt nicht. Es ist nicht gestattet, die Eintrittskarte oder die sich aus ihr ergebenden Rechte ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Theaters an dritte Personen zu übertragen und hierfür ein Entgelt zu verlangen, welches das an das Theater gezahlte oder zu zahlende Entgelt übersteigt (z. B. Internet / Ebay). Besucher:innen und sonstige Personen, die den Kartenverkauf behindern, insbesondere versuchen, Eintrittskarten privat in den Spielstätten des Theaters weiterzuverkaufen, oder das Publikum belästigen, können des Hauses verwiesen werden. Die Benutzung von Mobiltelefonen während der Veranstaltung ist untersagt. Sie sind genauso wie Armbanduhren mit Stundensignalen aus

Rücksicht auf andere Besucher:innen auszuschalten. Bild-, Video- und Tonaufzeichnungen sind aus urheberrechtlichen Gründen nicht gestattet. Geräte oder Anlagen, die für solche Aktivitäten benutzt werden können, dürfen nicht ins Theater mitgebracht werden. Bei Zuwiderhandlungen ist das Theaterpersonal berechtigt, die entsprechenden Geräte und Anlagen einzuziehen und bis zum Ende der Veranstaltung einzubehalten. Filme und Aufzeichnungsmaterialien jeder Art, auf denen Teile der Aufführung festgehalten sind, können vom Veranstalter eingezogen und verwahrt werden. Sie werden an den/die Eigentümer:in wieder ausgehändigt, wenn diese:r der Löschung der Aufnahmen zugestimmt hat. Mitschnitte und Aufnahmen von Aufführungen, die für eine spätere Verwendung im künstlerischen oder im Bildungssektor vorgesehen sind, müssen grundsätzlich vorher vom Generalintendanten genehmigt werden. Dieser kann unter gegebenen Voraussetzungen Sondergenehmigungen erteilen. Zuwiderhandlungen können zudem einen Hausverweis und Schadenersatzpflichten auslösen. Der Aufenthalt in den Vorverkaufsstellen und Veranstaltungsorten erfolgt auf eigene Gefahr. Für schuldhaft verursachte Schäden an Leben, Körper oder Gesundheit haftet das Theater nach den gesetzlichen Vorschriften. Im Übrigen haftet das Theater nur für Schäden, die von ihm, seinen gesetzlichen Vertretern oder Erfüllungsgehilfen durch Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit verursacht wurden, es sei denn, es sind wesentliche Vertragspflichten betroffen. Die Haftung des Theaters ist außer im Falle vorsätzlichen Handelns auf den Ersatz des vorhersehbaren, vertragstypischen Schadens begrenzt, es sei denn, es liegt eine grob fahrlässige Verletzung wesentlicher Vertragspflichten vor. Für Fremdleistungen haftet nicht das Theater, sondern der jeweilige Leistungserbringer direkt. Im Interesse der Sicherheit und eines geordneten und reibungslosen Ablaufs der Veranstaltung ist der/die Karteninhaber:in verpflichtet, den Anweisungen des Theaters und deren Beauftragten im Veranstaltungsort Folge zu leisten. (...)

21. Salvatorische Klausel

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, so wird hiervon die Wirksamkeit und Durchführbarkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt.

Diese aktualisierten Allgemeinen Geschäftsbedingungen treten am 01. 08. 2026 in Kraft und ersetzen die bisher geltenden Benutzungsbedingungen.

Preisliste der Städtische Theater Chemnitz gGmbH –gültig ab 01.05.2026

Für den Einzelkartenverkauf und die Abonnements gelten in der Spielzeit 2026/2027 die im Jahresspielzeitheft und an den Veranstaltungskassen genannten Preise. Für Gastspiele, Sonderveranstaltungen oder Vorstellungen an Feiertagen gesondert festgelegte Preise sind unseren Printmedien sowie unsere Website zu entnehmen.

Die aufgeführten Preise gelten für alle Veranstaltungsorte der Städtische Theater Chemnitz gGmbH.

Bearbeitungsgebühr pro Auftrag / Rechnungslegung 3

Nachdruck Onlinetickets, Hardtickets 2

Nachdruck bei Verlust des Abonnementausweises 5

Umtauschgebühr pro Abonnementtausch 2

Stornogebühr pro Eintrittskarte

Mindestsatz Mahngebühren 5

Wiederbeschaffungskosten für den Verlust einer Garderobenmarke

Garderobengebühr 2

(nur gültig in der Stadthalle, eigene Spielstätten sind von der Garderobengebühr befreit)

Die Auszüge aus unseren AGB dienen lediglich zur Information. Die vollständigen Allgemeinen Geschäftsbedingungen können auf unserer Website unter www.theater-chemnitz.de/agb eingesehen werden.

Kontakt

Städtische Theater Chemnitz gGmbH

Käthe-Kollwitz-Straße 7

09111 Chemnitz

www.theater-chemnitz.de

Opernhaus

Theaterplatz 2

09111 Chemnitz

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Spinnbau

Altchemnitzer Straße 27

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Impressum

Herausgeber

Städtische Theater Chemnitz gGmbH

Generalintendant Dr. Christoph Dittrich

Spielzeit 2026/2027

Konzept und Redaktion

Theresa Schultz

Nicole Lappöhn

Redaktionelle Mitarbeit

Kathrin Brune, Agnieszka Jabłon´ska, Maria Kordasch, Carla Neppl, Stefan Otto, Friederike Pank, Friederike Spindler, Ben Ullrich, Heike Vieth, Adrian Wanliss, Jenny Zichner

Fotos

Nasser Hashemi (S. 4, 8, 16, 17, 24, 25, 26, 27, 30, 38, 44, 55, 60, 61, 70, 79, 83, 84, 85 unten, 86, 99, 102, 110, 111, 113, 130, 139 – 144)

Dieter Wuschanski (S. 85 oben, 87, 141 – Fotos

J. Blaise, N. Krekou)

Kati Hilmer (S. 67 (oben), 112, 119, 139 – Fotos

F. Allande, M. Cazel, B. Hansky, J. Hong, S. Schramm-Heilfort, D. Pataky, M. Schröter, D. Sitka; 143 – Foto M. Decker; 144 – Foto

C. Galvis; 162)

Ida Zenna (S. 34, 36, 37, 39)

Nikolaj Lund (S. 67 – Foto M. Arkona)

Aroma Gutiérrez Pérez (S. 143 – Foto M. Petala)

Redaktionsschluss: 19. März 2026

Grafische Gestaltung und Satz

Punkt 191 – Marketing & Design, www.punkt191.de

Druck / Verarbeitung

Kern GmbH, www.kerndruck.de

Anzeigenakquise

Chemnitz Inside Verlag GmbH, Katrin Kastell, www.chemnitz-inside.de

– Änderungen vorbehalten –

Danke

Unseren Förderern

Unseren projektbezogenen Förderern, Unterstützer:innen und Kooperationspartner:innen

Arbeitsschutz mit dem ADC

Damit das Drama auf der Bühne bleibt:

dem ADC

wird wegen chronischer Nackenschmerzen 14 Monate

wird wegen chronischer Nackenschmerzen 14 Monate krankgeschrieben

Damit das Drama auf der Bühne bleibt: Arbeitsschutz mit

letzte Vorsorge war 2004

braucht eine Brille

ab 2024 im Mutterschutz

stolpert und wird drei Wochen arbeitsunfähig

Arbeitsmedizinischer Dienst Chemnitz ADC Dr. Grube GmbH

Arbeitsmedizinischer Dienst Chemnitz ADC Dr. Grube GmbH

Otto-Schmerbach-Straße 17 | 09117 Chemnitz

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Telefon: 0371/8448019 | E-Mail: info@adc-web.de

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www.arbeitsmedizinischer-dienst-chemnitz.de

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