OPER | BALLETT | PHILHARMONIE | SCHAUSPIEL | FIGURENTHEATER
SPIELZEIT 20 1 9 | 20
2019 |20
DANKE UNSEREN HAUPTSPONSOREN
UNSEREN SPONSOREN
UNSEREM FÖRDERER
UNSEREM MEDIENPARTNER
KULTUR
KULTURPAKT 2019 – 2022
Diese Einrichtung wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.
OPER 12
Arrigo Boito MEFISTOFELE 28.09.2019
13
Oliver Ostermann BEI DER FEUERWEHR WIRD DER KAFFEE KALT URAUFFÜHRUNG 02.11.2019
44
Robert Bondara nach Franz Schubert WINTERREISE URAUFFÜHRUNG 06.09.2019
45
Sabrina Sadowska | Peter Tschaikowsky DER NUSSKNACKER 30.11.2019
46
Samuel Mathieu SHOWCASE III URAUFFÜHRUNG 15.02.2020
14
Richard Wagner LOHENGRIN 25.01.2020
15
Georges Bizet CARMEN 14.03.2020
47
Julio Arozarena nach William Shakespeare OTHELLO 28.03.2020
16
Wolfgang Amadeus Mozart DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL 08.05.2020
54 57 58
Wiederaufnahmen Sonderveranstaltungen Ballett Extra
17
Andrew Lloyd Webber EVITA 26.06.2020
18
4
BALLETT
Peter Lund ZARAH 47 14.09.2019
18
Harvey Schmidt I DO! I DO! (DAS MUSIKALISCHE HIMMELBETT) 23.01.2020
29 36 38
Wiederaufnahmen Sonderveranstaltungen Oper Extra
ENTRÉE
PHILHARMONIE 64
SINFONIEKONZERTE
66 67 68 69 72
Familienkonzerte Klasse Klassik! Kammermusikabende Sonderkonzerte Philharmonie Extra
SCHAUSPIEL 78
Reginald Rose DIE ZWÖLF GESCHWORENEN 21.09.2019
79
Peter Quilter GLORIOUS! DIE WAHRE GESCHICHTE DER FLORENCE FOSTER JENKINS 12.10.2019
80
Michael Ende DIE UNENDLICHE GESCHICHTE 23.11.2019
81
Max Frisch BIOGRAFIE: EIN SPIEL 01.02.2020
82
Jewgeni Schwarz DER DRACHE 21.03.2020
83
Carsten Knödler, Steffan Claußner nach Friedrich de la Motte Fouqué UNDINE – DIE KLEINE WELLE URAUFFÜHRUNG 09.05.2020
84
90
91
92
Astrid Lindgren RONJA RÄUBERTOCHTER SOMMERTHEATER IM KÜCHWALD 04.07.2020 Peter Hacks nach Aristophanes DER FRIEDEN STUDIOINSZENIERUNG 27.09.2019 Stückentwicklung FEINDLICHE ÜBERNAHME URAUFFÜHRUNG 08.11.2019 Ron Hutchinson MONDLICHT UND MAGNOLIEN 22.11.2019
93
Johann Wolfgang von Goethe DIE LEIDEN DES JUNGEN WERTHER 31.01.2020
94
Tennessee Williams DIE GLASMENAGERIE 28.02.2020
95
CHEMNITZER THEATERPREIS FÜR JUNGE DRAMATIK 2020 URAUFFÜHRUNG 08.05.2020
96
Kooperationsprojekt EIN ZIMMER FÜR SICH ALLEIN ab Spätsommer 2019
103 112 114 116
FIGURENTHEATER 122
Joke van Leeuwen ALS MEIN VATER EIN BUSCH WURDE UND ICH MEINEN NAMEN VERLOR 05.10.2019
123
Nach den Brüdern Grimm DER ZAUBERMANTEL 23.11.2019
124
Annalena Küspert JURI URAUFFÜHRUNG 08.02.2020
125
Ulrich Hub AN DER ARCHE UM ACHT 28.03.2020
131 137
Wiederaufnahmen Figurentheater Extra
MITMACHEN 140
Angebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene
MENSCHEN 146 147 148 149 150 151 152 154
Oper Opernchor Ballett Robert-Schumann-Philharmonie Schauspiel Figurentheater Leitung & Mitarbeiter Vereine & Verbände
SERVICE 162 164 165 169 176 178
Tickets & Service Ermäßigungen Sitzpläne & Preise Abonnements Allgemeine Geschäftsbedingungen Kontakt & Impressum
Wiederaufnahmen Sonderveranstaltungen Nachtschicht Schauspiel Extra ENTRÉE
5
Christoph Dittrich Generalintendant | Gundula Hoffmann Direktorin Figurentheater | Carsten Knödler Schauspieldirektor | Sabrina Sadowska Ballettdirektorin | Hergen Gräper Verwaltungsdirektor | Guillermo García Calvo Generalmusikdirektor (v.l.n.r.)
VORWORT
SEHR GEEHRTE THEATER- UND MUSIKFREUNDE, ich möchte Sie in der neuen Spielzeit herzlich willkommen heißen. In allen Sparten, auf allen Bühnen dürfen Sie sich auf emotionale, unterhaltsame und auch aufregende Inszenierungen und Konzerte freuen. Nicht erst seit dem September 2018 wissen wir, dass Theater keinesfalls auf Bühnenräume beschränkt ist. Natürlich haben uns die dramatischen Ereignisse in Chemnitz tief bewegt, sie haben uns verändert und gleichzeitig motiviert, Haltung zu zeigen und nach neuen Antworten zu suchen. Zum einen steht die Kunst für Diskursoffenheit und eine respektvolle Gesellschaft, zum anderen ist sie in der Lage, das Bild einer positiven, freundlichen Stadt Chemnitz in die Welt zu tragen. Die Idee der Bewerbung zur Kulturhauptstadt Europas ist nicht etwa hinfällig geworden, sondern entfaltet noch mehr Kraft als bisher. Richard Wagners Ring des Nibelungen wurde in nur einem Jahr an unserem Haus geschmiedet. Die zyklischen Aufführungen der hoch gelobten Inszenierungen sind nun ein Highlight für die Opernliebhaber. Für Familien und Kinder rollt im Opernhaus zugleich musikalisch die „Feuerwehr“ an. Die Uraufführung nach dem Kinderbuchklassiker, aktionsreich und heiter, erwarten wir mit besonderer Freude. Das Ballett hat mit seiner breiten und perfekt eingesetzten Stilistik von Spitzentanz bis zeitgenössischem Tanz unter der Leitung von Sabrina Sadowska sein Publikum enorm erweitern können. Mit Tschaikowskys Nussknacker werden wir ein weiteres Meisterwerk ins Programm aufnehmen. Im Schauspiel präsentiert Carsten Knödler die Bühnenfassung eines psychologischen Filmklassikers, Die zwölf Geschworenen, und auch Hasko Weber kehrt als Regisseur von Jewgeni Schwarz‘ Der Drache an unser Haus zurück. Menschliche Fragen von Verantwortung und Zweifel werden in diesen Inszenierungen verhandelt, aber auch das Heitere und die Komödie kommen mit Glorious! oder Ronja Räubertochter nicht zu kurz. Nicht zuletzt haben wir im Mai 2020 die Ehre, Gastgeber für das 11. Sächsische Theatertreffen zu sein.
Mit dem Stefan-Heym-Abend Wenn mich einer fragte ... hatte unser Figurentheater nicht nur beim Chemnitzer Publikum großen Erfolg, sondern wurde auch zu zahlreichen Festivals eingeladen. Bei Groß und Klein wird sich die Sparte mit der neuen Inszenierung Der Zaubermantel nach den Brüdern Grimm ebenso in die Herzen spielen wie mit einer Geschichte um den ersten Menschen im Weltall, Juri Gagarin. Die Robert-Schumann-Philharmonie unter der Leitung von Guillermo García Calvo pflegt die große romantische Tradition im Sinfoniekonzert, hat aber mit Klasse Klassik! auch ein Format entwickelt, das Publikum und Musiker auf gemeinsame Entdeckungsreise zu neuen Spielorten und unbekannteren Werken mitnimmt. Dass 2020, im Jubiläumsjahr des klassischen Meisters, ein Beethoven-Projekt dazugehört, versteht sich von selbst. Eine weitere „Premiere“ darf ich Ihnen noch ankündigen: Ab der Spielzeit 2019/2020 gelten Ihre Theatertickets und auch Ihr Abonnementausweis zugleich als Fahrschein für die öffentlichen Nahverkehrsmittel im Verbundraum des VMS. Ich freue mich auf die Begegnungen mit Ihnen! Ihr
Christoph Dittrich Generalintendant
ENTRÉE
7
Ralph Burghart Bürgermeister für Bildung, Soziales, Jugend, Kultur und Sport
VORWORT
Schönheit wird die Welt retten! (Fjodor Dostojewski)
SEHR GEEHRTE DAMEN UND HERREN, einer der größten Schönheits-Experten war Fjodor Dostojewski. Schönheit war in seinem Leben etwas so Fundamentales, dass sich der große russische Schriftsteller jedes Jahr nach Dresden begab, um Raphaels wunderschöne Sixtinische Madonna zu betrachten. Vor diesem Gemälde verweilte er lange Zeit. Das Bestaunen dieses Meisterwerks war seine persönliche Kraftquelle. „Gewiss können wir nicht ohne Brot leben, aber es ist ebenso unmöglich, ohne Schönheit zu leben“, wiederholte Dostojewski immer wieder. Schönheit ist mehr als Ästhetik, sie hat viele Dimensionen und ist auch ein verbindendes Element zwischen den Künsten. Die Musik- und Theaterkunst hilft uns, nicht am Alltäglichen zu erschöpfen. Sie spendet Kraft und Trost, berührende Momente, schöne Bilder und schöne Klänge. So wie einst Dostojewski die Sixtinische Madonna Nahrung für Geist und Seele war. Unser traditionsreiches Fünf-Sparten-Theater ist ein Ort der Schönheit zur Pflege unseres reichen kulturellen Erbes. Theater sind Wunderorte: Orte der Erkenntnis und Erfahrung, Orte voller Mysterien und tiefer Aufrichtigkeit, Orte des sinnlichen Reichtums, der Begeisterung und der Leidenschaft, Orte der Bildung und sozialer Treffpunkt.
Aus diesen vielen Gründen bin ich dankbar und stolz, dass es unser Theater gibt. Es ist ein Segen für unsere Stadt, für unsere Region. Und wird insofern seinen Teil dazu beitragen, unsere Bewerbung zur Kulturhauptstadt Europas im Jahr 2025 zu unterstützen. Kommen Sie häufig, damit Sie diese großartigen Augenblicke nicht verpassen! Kommen Sie mit Ihren Freunden, Partnern und Familien, mit Ihren Kollegen und Geschäftspartnern oder auch allein – denn in eine Vorstellung mag man zwar allein gehen, jedoch wird man dort gemeinsame Momente erleben. Ich wünsche Ihnen eine schöne neue Spielzeit 2019/2020. Seien Sie herzlich willkommen. Wir freuen uns auf Sie! Ihr
Ralph Burghart Bürgermeister der Stadt Chemnitz für Bildung, Soziales, Jugend, Kultur und Sport
Unsere Welt wird unübersichtlicher. Immer schneller jagen einander News und Fake-News. Ich bin überzeugt, dass der Generalintendant Christoph Dittrich mit seinem Team darauf weiterhin umsichtig reagieren wird und gleichzeitig die ästhetisch-künstlerische Qualität und Entwicklung fest im Blick behält. Eines der vielen Indizien dafür ist die lobende Reportage über unsere Stadt, unser Theater, über dessen Inszenierung von Richard Wagners Ring des Nibelungen, welche im Februar 2019 in der Fachzeitschrift Opernwelt erschien.
ENTRÉE
9
PREMIEREN
Mefistofele Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt (UA) Lohengrin Carmen Die Entführung aus der Serail Evita Zarah 47 I Do! I Do! (Das musikalische Himmelbett)
WIEDERAUFNAHMEN Fidelio Der Teufel auf Erden Drachenherz (UA) Die Zauberflöte My Fair Lady Die Fledermaus La Cenerentola (Aschenputtel) Hänsel und Gretel Das Rheingold Die Walküre Siegfried Götterdämmerung Nachtcafé: Alles nur Theater Weiße Rose
OPER
PREMIERE 28.09.2019 Opernhaus WEITERE VORSTELLUNGEN 05.10.2019 | 27.10.2019 16.11.2019 | 20.12.2019 19.01.2020 | 29.02.2020 22.03.2020 | 19.04.2020
MEFISTOFELE Oper in einem Prolog, vier Akten und einem Epilog von Arrigo Boito
OPERNFRÜHSTÜCK 15.09.2019
MUSIKALISCHE LEITUNG Guillermo García Calvo / Jakob Brenner INSZENIERUNG Balázs Kovalik BÜHNE Csaba Antal KOSTÜME Mari Benedek CHOREOGRAFIE Leo Mujić CHOR Stefan Bilz DRAMATURGIE Carla Neppl BESETZUNG Magnus Piontek (Mefistofele), Cosmin Ifrim (Faust), Katerina Hebelkova (Margherita / Helena), Siyabonga Maqungo (Wagner / Nereo), Sophia Maeno (Marta / Pantalis); Opern- und Extrachor, Kinder- und Jugendchor, Ballett, Statisterie, Robert-SchumannPhilharmonie
ALTER 14+ PREIS 15 – 40 E | Premiere 19 – 45 E
Aufführung in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln In Kooperation mit dem Programm neue unentd_ckte narrative des ASA-FF e.V.
12
OPER
Mit Arrigo Boitos Mefistofele kommt eine der erfolgreichsten italienischen Opern des ausgehenden 19. Jahrhunderts auf die Bühne des Chemnitzer Opernhauses. Sie ist gleichzeitig diejenige unter allen Faust-Opern, die sich am engsten an den Goethe-Text anlehnt. „In Goethes Dichtung finden sich alle Elemente der Kunst in einer gewaltigen Einheit versammelt: Der Prolog im Himmel stellt das Erhabene dar, die Walpurgisnacht das Schreckliche, der Osterspaziergang das Wirkliche, die klassische Walpurgisnacht das Schöne“, schrieb Boito fasziniert über das Werk des deutschen Meisters. Er nannte die Oper Mefistofele, weil sein Theaterinstinkt, der sich schon beim Libretto für die Hamlet-Oper Franco Faccios gezeigt hatte und später u. a. zu so genialen Operntexten wie Otello in Verdis Vertonung führen sollte, in dieser Figur das größte dramatische Potential sah. Ein starkes Eröffnungsbild zeigt den gefallenen Engel Mefistofele im Dialog mit Gott, musikalisch auf beeindruckende Weise durch opulent besetzte Chöre im sinfonischen Stil dargestellt. Mefistofele ist überzeugt davon, dass er Fausts Seele für sich gewinnen kann. Darüber schließt er mit Gott eine Wette ab. Faust lässt sich zum allbekannten Pakt überreden und genießt die Freuden, die ihm Mefistofele verschafft. Aber das Spiel endet anders als vom Höllenfürsten geplant, denn der Augenblick, zu dem Faust sagt: „Verweile doch, du bist so schön!“, ist der Moment, an dem dieser die Endlichkeit des Seins erkennt und sich Gott zuwendet, der ihm Erlösung im Tod gewährt. Nachdem die Uraufführung der Oper an der Mailänder Scala 1868 noch ein Fiasko war, weil Boitos Fünfeinhalb-Stunden-Stück das Publikum nicht nur zeitlich, sondern aufgrund des in Italien noch relativ unbekannten Faust-Stoffs auch inhaltlich überforderte, konnte Mefistofele in einer überarbeiteten, sehr gestrafften Version 1875 in Bologna auf Anhieb einen großen Erfolg verbuchen, der sich bald auch auf den internationalen Bühnen einstellte. Der Regisseur Balázs Kovalik wird dieses außergewöhnliche Werk nun für die Oper Chemnitz in Szene setzen. Geboren in Budapest, war er von 2007 bis 2010 als Künstlerischer Leiter der Ungarischen Staatsoper tätig und machte mit seinen dortigen Inszenierungen von Elektra, Fidelio, Xerxes und József Sáris Sonnenfinsternis auf sich aufmerksam. Darüber hinaus ist Balázs Kovalik regelmäßig an Opernhäusern in Deutschland zu Gast, u. a. in Bonn, Hannover, München und Schwerin.
BEI DER FEUERWEHR WIRD DER KAFFEE KALT Kinderoper nach dem Buch von Hannes Hüttner | Musik von Oliver Ostermann | Libretto von Alexander Kuchinka | URAUFFÜHRUNG
PREMIERE 02.11.2019 Opernhaus WEITERE VORSTELLUNGEN 14.11.2019 | 06.12.2019 10.01.2020 | 18.01.2020 26.01.2020 | 29.03.2020 30.03.2020 | 11.05.2020 12.05.2020 | 10.06.2020 OPERNFRÜHSTÜCK 27.10.2019
Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt – wer kennt nicht den beliebten Kinderbuchklassiker des Autors Hannes Hüttner und des Illustrators Gerhard Lahr aus dem Jahr 1969! Es ist ja auch verflixt lustig: Da möchten sich die Feuerwehrmänner gerade von ihrer anstrengenden Arbeit bei einer guten Tasse Kaffee erholen, da bimmelt schon wieder das Telefon und ruft zum nächsten Einsatz. Der Kaffee bleibt unangerührt stehen und Wachtmeister Meier, Löschmeister Wasserhose und alle anderen Feuerwehrmänner eilen zu Oma Eierschecke in die Kaffeestraße 13, bei der soeben eine geöffnete Ofentür die Wohnung in Brand gesetzt hat. Zum Glück ist niemandem etwas passiert. Als Dank steckt ihnen Oma Eierschecke den immerhin nicht verkohlten Kuchen in die Tasche. Aber wer denkt, dass dieser zur nächsten Kaffeepause gemütlich verspeist werden kann, hat sich natürlich geirrt … Sei es die Rettung des im überfrorenen Schwanenteich eingebrochenen Emil Zahnlücke oder die umgefallene Linde im Tierpark zwischen Elefantengehege und Futterhaus – die zeitlose Geschichte über die turbulenten Einsätze dieser herzlich-skurrilen Feuerwehrmannschaft hat die vielseitigen österreichischen Schöpfer erfolgreicher Uraufführungen, den Komponisten und Dirigenten Oliver Ostermann sowie den Textdichter und Regisseur Alexander Kuchinka, 50 Jahre nach dem Erscheinen des Kult-Kinderbuchs zu einer Oper für Groß und Klein inspiriert. Mit schmissigen Versen und filmähnlich bebildernder Musik haben sie darüber hinaus noch witzige und romantische Episoden hinzuerdacht. Aus Emil ist Emilia geworden, die am liebsten Tierpflegerin werden möchte und mit Oma Eierschecke einen ereignisreichen Zoobesuch plant, wäre sie nicht nach der Rettung durch die Feuerwehr im Krankenhaus gelandet. Und da bei einer richtigen Oper die Romantik nicht fehlen darf, verabreden sich Tierparkdirektor Futtersack und Oma Eierschecke zum Abendessen … Unterhaltsame Alltagsabenteuer liebenswerter Menschen, die uns jederzeit heute und in Zukunft begegnen könnten, verschmelzen hier zu einer charmant erzählten Kinderoper mit Ohrwurm-verdächtiger Musik.
MUSIKALISCHE LEITUNG Oliver Ostermann INSZENIERUNG Alexander Kuchinka CHOREOGRAFIE Nini Stadlmann BÜHNE UND KOSTÜME Alexia Redl PROJEKTIONEN UND ANIMATIONEN Michael Bachhofer KINDER- UND JUGENDCHOR Dovilė Šiupėnytė DRAMATURGIE Susanne Holfter BESETZUNG N. N. (Wachtmeister Meier), Matthias Winter (Löschmeister Wasserhose), Dagmar Schellenberger (Oma Eierschecke), Marie Hänsel / Franziska Krötenheerdt (Emilia Zahnlücke), Reto Rosin (Tierparkdirektor Futtersack), Sylvia Schramm-Heilfort (Telefon / Rabe Jakob), Tommaso Randazzo (Arzt / Futterkoch); Kinder- und Jugendchor, Opernballettschule, Statisterie, Robert-Schumann-Philharmonie
ALTER 6+ PREIS 11 – 31 E | Premiere 13 – 35 E
Ein Auftragswerk der Oper Chemnitz
OPER
13
PREMIERE 25.01.2020 Opernhaus WEITERE VORSTELLUNGEN 01.02.2020 | 22.02.2020 15.03.2020 | 05.04.2020 10.05.2020 | 01.06.2020
LOHENGRIN Romantische Oper in drei Aufzügen von Richard Wagner
OPERNFRÜHSTÜCK 12.01.2020
MUSIKALISCHE LEITUNG Guillermo García Calvo INSZENIERUNG Joan Anton Rechi BÜHNE Sebastian Ellrich KOSTÜME Mercè Paloma CHOR Stefan Bilz DRAMATURGIE Carla Neppl BESETZUNG Magnus Piontek / David Steffens (Heinrich der Vogler), Viktor Antipenko / Benjamin Bruns (Lohengrin), Cornelia Ptassek / Maraike Schröter (Elsa), Martin Bárta (Telramund), Monika Bohinec / Stéphanie Müther (Ortrud), Andreas Beinhauer (Heerrufer); Opern- und Extrachor, Statisterie, Robert-Schumann-Philharmonie
ALTER 16+ PREIS 29 – 56 E | Premiere 34 – 61 E
Aufführung mit deutschen Übertiteln
14
OPER
Auf dem Sterbebett hatte der Herzog von Brabant seine beiden Kinder Elsa und Gottfried in die Obhut von Graf Telramund gegeben. Doch nun ist Gottfried tot und Elsa soll seine Mörderin sein. Das jedenfalls behauptet Telramund, der gemeinsam mit Ortrud nach der Macht strebt. Jetzt soll die Schuldfrage geklärt werden. Telramund und ein von Elsa bestimmter Kämpfer müssen gegeneinander antreten. Gewinnt Letzterer, so ist damit Elsas Unschuld bewiesen. Keiner der Anwesenden wagt es, sich Telramund entgegenzustellen. In höchster Not fleht Elsa Gott um Hilfe an und tatsächlich erscheint ein Fremder. Er will für Elsa kämpfen, doch nur unter der Bedingung, dass sie ihn nie nach seinem Namen und seiner Herkunft fragen dürfe. Telramund wird von dem Fremden besiegt. Glücklich nimmt Elsa ihren Retter zum Mann. Doch wird ihr Vertrauen in den Fremden groß genug sein, das Frageverbot zu akzeptieren? Lohengrin nimmt in Wagners Œuvre eine besondere Stellung ein. Die Geschichte um Macht, Glaube und nicht zuletzt um die Frage, ob und welche Bedingungen die Liebe stellen darf und welche Rolle das Vertrauen dabei spielt, beschäftigte ihn bereits Anfang der 1840er Jahre, als er sich mit dem Tannhäuser auseinandersetzte, und inspirierte ihn nur wenige Jahre später zur wohl emotionalsten Musik, die er je geschrieben hat. Als sie im September 1850 in Weimar zum ersten Mal erklang, konnte Wagner nicht dabei sein. Aufgrund seiner Beteiligung am Dresdner Mai-Aufstand wurde er steckbrieflich gesucht und war deshalb aus Deutschland geflohen. An Franz Liszt, der die Uraufführung in Weimar trotz der politisch schwierigen Personalie ermöglicht hatte, schrieb er danach voller Dankbarkeit: „Liebster Liszt, hatte ich recht, als ich in der Vorrede zum Kunstwerk der Zukunft schrieb, dass nicht der Einzelne, sondern nur die Gemeinsamkeit wahrhafte Kunstwerke schaffen könnte? Sieh, Du hast das Unmögliche geleistet, aber glaube mir, alle müssen das heutzutage Unmögliche leisten, um das in Wahrheit dennoch Mögliche zustande zu bringen.“ Für die neue Chemnitzer Lohengrin-Inszenierung ist der Regisseur Joan Anton Rechi erstmalig zu Gast in Chemnitz. Geboren 1968 in Andorra, arbeitete er bisher u. a. an den Theatern Barcelona, Bilbao, Bogotá, Freiburg, Madrid, Mainz, Oberhausen und an der Deutschen Oper am Rhein. Sein breit gefächertes Repertoire umfasst Werke wie Adriana Lecouvreur, Il barbiere di Siviglia, Die Csárdásfürstin, Król Roger, Der Mann von La Mancha und Salome.
CARMEN Opéra comique in vier Akten von Georges Bizet | Libretto von Henri Meilhac und Ludovic Halévy nach der Novelle von Prosper Mérimée
PREMIERE 14.03.2020 Opernhaus WEITERE VORSTELLUNGEN 20.03.2020 | 27.03.2020 24.04.2020 | 14.05.2020 12.06.2020 OPERNFRÜHSTÜCK 01.03.2020
Unter der Mittagssonne Andalusiens beobachten die Männer die Arbeiterinnen der Tabakfabrik während ihrer Pause. Carmen zieht alle Blicke auf sich. Nur der baskische Soldat Don José schenkt ihr keine Beachtung. Erst als ihm Carmen eine Akazienblüte hinwirft, ist er fortan an ihre wilde Schönheit gefesselt. Er opfert seine Militärkarriere und begibt sich mit Carmen in das ihm fremde Schmugglermilieu. Als desertiertem Soldaten ist ihm nur die Liebe zu ihr geblieben. Seine zunehmenden Besitzansprüche engen Carmen ein und lassen ihre Gefühle für ihn erkalten. Stattdessen wendet sie sich dem erfolgreichen Torero Escamillo zu. Doch Don José kann weder mit noch ohne Carmen leben und ermordet sie. Selbst im Angesicht des Todes gibt Carmen ihren Drang nach Freiheit nicht auf. Sie stirbt, wie sie gelebt und geliebt hat: als freie Frau. Das Auftragswerk für die Opéra-comique in Paris erlebte bei seiner Uraufführung am 3. März 1875 ein Fiasko. Die geradezu dem Verismus vorgreifende Drastik einer Milieustudie, bei der eine Zigeunerin einen desertierten Soldaten verführt und von ihm auf offener Bühne ermordet wird, barg damals vermutlich für ein bürgerliches Opernpublikum zu viel Lebensrealität in sich. Bizet, dessen Gesundheit ohnehin stark angegriffen war, wurde nach dem Misserfolg zusätzlich durch Depressionen geschwächt. Drei Monate nach der Uraufführung starb er im Alter von 36 Jahren. Die für die Wiener Erstaufführung im Oktober 1875 geplanten Rezitative konnte er nicht mehr selbst komponieren. Dies übernahm sein vertrauter Freund Ernest Guiraud. In dieser durchkomponierten Fassung feierte Carmen zunächst weltweit Erfolge. Inzwischen kehrt man jedoch überwiegend zu der ursprünglichen und für die Gattung der Opéra comique typischen Form mit Dialogen zurück, die Bizets Meisterwerk packende Authentizität verleihen. Die Regisseurin Arila Siegert, der Bühnenbildner Hans Dieter Schaal und die Kostümbildnerin Marie-Luise Strandt, die an der Oper Chemnitz bereits Faurés Pénélope, Webers Freischütz, Tschaikowskys Eugen Onegin und zuletzt Verdis Maskenball auf die Bühne gebracht haben, werden die Geschichte der alle gesellschaftlichen Konventionen sprengenden Frau als Arena der Leidenschaften erzählen, aus der es kein Entrinnen gibt.
MUSIKALISCHE LEITUNG Guillermo García Calvo / Jakob Brenner INSZENIERUNG Arila Siegert BÜHNE Hans Dieter Schaal KOSTÜME Marie-Luise Strandt CHOR Stefan Bilz DRAMATURGIE Bernd Feuchtner, Susanne Holfter BESETZUNG Gustavo Peña (José), Andreas Beinhauer / Krisztián Cser (Escamillo), N. N. (Dancaïro), Tommaso Randazzo (Remendado), Matthias Winter (Moralès), André Eckert (Zuniga), Sophia Maeno / Sylvia Rena Ziegler (Carmen), Tatiana Larina / Maraike Schröter (Micaëla), Sylvia Rena Ziegler / Sofiya Almázova (Mercédès), Marie Hänsel / Franziska Krötenheerdt (Frasquita), Sylvia Schramm-Heilfort (eine Frau / Pastia / Bergführer / Alcalde); Opernchor, Kinder- und Jugendchor, Statisterie, RobertSchumann-Philharmonie
ALTER 14+ PREIS 15 – 40 E | Premiere 19 – 45 E
Aufführung in französischer Sprache mit deutschen Übertiteln
OPER
15
PREMIERE 08.05.2020 Opernhaus WEITERE VORSTELLUNGEN 16.05.2020 | 31.05.2020 07.06.2020 | 13.06.2020 OPERNFRÜHSTÜCK 26.04.2020
MUSIKALISCHE LEITUNG N. N. INSZENIERUNG Johannes Pölzgutter BÜHNE Nikolaus Webern KOSTÜME Janina Ammon CHOR Stefan Bilz DRAMATURGIE Susanne Holfter BESETZUNG N. N. (Bassa Selim), Tatiana Larina (Konstanze), Marie Hänsel (Blonde), Siyabonga Maqungo (Belmonte), N. N. (Pedrillo), Magnus Piontek (Osmin); Opernchor, Statisterie, RobertSchumann-Philharmonie
ALTER 14+ PREIS 15 – 40 E | Premiere 19 – 45 E
DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL Singspiel in drei Aufzügen von Wolfgang Amadeus Mozart | Libretto von Johann Gottlieb Stephanie d. J. nach einem Libretto von Christoph Friedrich Bretzner
In der Türkei auf dem Landgut des Bassa Selim: Konstanze, Blonde und Pedrillo wurden gefangen genommen und als Sklaven an Bassa Selim verkauft. Belmonte, Konstanzes Verlobter, will sie aus dem Serail befreien, doch die Entführung misslingt. Alle vier erwartet der Tod. Während der hämische Aufseher Osmin sich genüsslich deren Hinrichtung ausmalt, schenkt der großmütige Bassa Selim den Europäern das Leben und die Freiheit. Die Entstehung der Entführung aus dem Serail fällt in das Jahr 1781, eine Zeit, in der Mozart gerade in Wien Quartier bezogen hatte und sich voller Enthusiasmus in die Arbeit stürzte. Bereits im Jahr darauf fand am 16. Juli die Uraufführung am Wiener Hof- und Nationaltheater statt. Damit gelang dem Komponisten der größte Opernerfolg, der ihm zu Lebzeiten vergönnt war. 1818 verlieh auch Carl Maria von Weber, der das Werk in Dresden aufführte, seiner Begeisterung Ausdruck: „Ich getraue mir den Glauben auszusprechen, dass in der Entführung Mozarts Kunsterfahrung ihre Reife erlangt hatte und dann die Welterfahrung weiterschuf.“ Bei keiner anderen Oper wirkte Mozart an der Gestaltung des Librettos so intensiv mit wie bei der Entführung. Zudem wertete er die Figur des Osmin zum ambivalenten Bassbuffo mit dunkler Seele erheblich auf. Ihm war daran gelegen, von Menschen und ihren intimsten Beziehungen zu erzählen. So macht sich Mozart weder über die Europäer Konstanze, Blonde, Belmonte und Pedrillo noch über die Türken Osmin und Bassa Selim lustig, sondern er lotet die Konflikte zwischen ihnen aus. Seine ausdrucksstarke musikalische Gestaltung der einzelnen Figuren geht psychologisch in die Tiefe und bietet orientalisches Kolorit. Schließlich treffen in der Entführung Menschen aus Orient und Okzident, aus Abendland und Morgenland aufeinander: Spanier, Türken und eine Engländerin. Missverständnisse und die Anziehungskraft des Fremden, sowohl in der Liebe als auch in den verschiedenen Kulturen, sind die Folge. Mauern – reale und die in den Köpfen – müssen überwunden werden. Aktueller kann ein modernes Singspiel kaum sein. Für die Chemnitzer Neuinszenierung konnte der österreichische Regisseur Johannes Pölzgutter gewonnen werden, der mit den Ausstattern Nikolaus Webern und Janina Ammon bereits 2018 Die Fledermaus mit viel Verve auf die Bühne der Oper Chemnitz gebracht hat.
16
OPER
EVITA Musical von Tim Rice | Musik von Andrew Lloyd Webber | Deutsch von Michael Kunze | Inszenierung der Originalproduktion von Harold Prince
PREMIERE 26.06.2020 Opernhaus WEITERE VORSTELLUNGEN 27.06.2020 | 28.06.2020 03.07.2020 | 04.07.2020 05.07.2020 | 10.07.2020 11.07.2020 | 12.07.2020 OPERNFRÜHSTÜCK 14.06.2020
Meine größte Angst im Leben ist es, vergessen zu werden. (Eva Perón) Ihre Angst sollte sich nicht bewahrheiten: Auch sieben Jahrzehnte nach dem Tod der erst 33-jährigen Primera Dama Argentiniens María Eva Duarte de Perón infolge einer unheilbaren Krebserkrankung lebt ihre Legende weiter. In Filmen und Theaterstücken wird ihr Weg nachgezeichnet, der sie aus ärmsten Verhältnissen auf das ganz große politische und gesellschaftliche Parkett geführt hat. Geboren und aufgewachsen als fünftes uneheliches Kind in tiefster Provinz, machte sich die 15-jährige Eva nach Buenos Aires auf, um Schauspielerin zu werden. Doch erst durch klug gewählte (Männer-)Bekanntschaften schaffte sie es mit beispielloser Hingabe vom Model über die ewige Nebendarstellerin und Radioredakteurin bis hin zur umjubelten Präsidentengattin. An der Seite des argentinischen Staatsoberhauptes Juan Perón setzte sie sich für Frauen, Arbeiter und Bedürftige ein – ihre eigene Herkunft und ihr Charisma ließen sie trotz teurer Roben zur Ikone einer ganzen Nation und zum Hassobjekt ihrer politischen Gegner werden. Zu ihrer Unsterblichkeit hat auch Andrew Lloyd Webbers und Tim Rices Musical Evita aus dem Jahr 1978 beigetragen. Mitreißende Ensembleszenen, in denen die Energie des argentinischen Volkes aufgegriffen wird, und berührende Balladen prägen das Stück, das immer wieder auch Einblicke in die Schattenseiten und Widersprüche des Lebens und Wirkens von Eva Perón gewährt. Seit der Uraufführung im Prince Edward Theatre in London wurde das Musical mit dem Olivier-, Tony- sowie dem Drama Desk Award als „Bestes Musical“ ausgezeichnet und begeistert bis heute weltweit auf den ganz großen Bühnen. Thomas Winter, der 2015/2016 bereits bei Chess – Das Musical in Chemnitz für die Regie verantwortlich zeichnete, wird den Publikumserfolg von Andrew Lloyd Webber inszenieren. Thomas Winter war als Schauspieler am Theater Heilbronn sowie am Staatstheater Oldenburg engagiert und arbeitet seit 2005 freischaffend für Theater, Film und Fernsehen. Darüber hinaus ist er als Regisseur tätig und inszenierte u. a. am Volkstheater Rostock, am Theater Konstanz und am Theater Bielefeld, wo er die Spielstätte LOFT künstlerisch betreut und als Hausregisseur diverse Musicalproduktionen inszenierte.
MUSIKALISCHE LEITUNG Jakob Brenner INSZENIERUNG Thomas Winter CHOREOGRAFIE Danny Costello BÜHNE Sam Madwar KOSTÜME Sebastian Ellrich CHOR Dovilė Šiupėnytė DRAMATURGIE Christiane Dost BESETZUNG Marie Hänsel, Andreas Kindschuh, Franziska Krötenheerdt sowie weitere Gäste; Musicalensemble, Opernchor, Kinder - und Jugendchor, Statisterie, Robert-SchumannPhilharmonie
ALTER 14+ PREIS 15 – 40 E | Premiere 19 – 45 E
OPER
17
MUSIKTHEATER IM OPERNCAFÉ ZARAH 47
I DO! I DO!
Musical-Solo für eine Darstellerin von Peter Lund | Mit den großen Liedern von Zarah Leander
(DAS MUSIKALISCHE HIMMELBETT)
Es ist der 15. März 1947, Zarah Leanders 40. Geburtstag. Vier Jahre davor noch der umjubelte Star der UFA, ist sie nun arbeitslos und wartet vergebens auf Geburtstagsgäste und Angebote. In Schweden Persona non grata, in Deutschland mit Berufsverbot belegt, rechtfertigt sich die Diva in einem furiosen Monolog. Klug, mit viel Witz und ohne jeden Skrupel proklamiert sie das Credo vieler Nazi-Künstler: von nichts gewusst zu haben. Sie verfängt sich in ihren eigenen Lebenslügen, ihre schwermütigen Lieder werden zu bitterbösen Kommentaren einer mit politischem Wegsehen erkauften Karriere. So durchschreitet sie einsam ihre Räume auf Gut Lönö in Schweden. Es meldet sich keiner. Zarah fängt an, in Erinnerungen zu schwelgen … und natürlich zu singen. – Peter Lunds musikalischer Monolog ist ein schauspielerisches Bravourstück für eine singende Darstellerin. In der Chemnitzer Inszenierung schlüpft Sylvia SchrammHeilfort in die Rolle der Zarah Leander und gewährt in der intimen Atmosphäre des Operncafés Einblicke in das wechselvolle Leben der Grande Dame mit der besonderen Stimme.
Wenn aus einem „Ich“ und einem „Du“ ein „Wir“ wird, folgt nach dem „Ja“-Wort („I do!“) und dem rauschenden Hochzeitsfest womöglich eine traumhafte Nacht im Himmelbett. Doch was, wenn dieses „Wir“ eines Tages in die Jahre kommt und man sich gegenseitig nur noch auf die Palme statt in den Siebten Himmel bringt? – Den Autoren Tom Jones und Harvey Schmidt ist mit I Do! I Do! (Das musikalische Himmelbett) ein Klassiker des amerikanischen Musicaltheaters geglückt, der es 1966 als erstes Zwei-PersonenStück an den New Yorker Broadway schaffte. In Songs voller Leidenschaft und Gefühl sowie schlagfertigen Dialogen durchlebt ein Paar die Höhen und Tiefen seiner einige Jahrzehnte währenden Ehe, die vielleicht die besten Zeiten schon hinter sich hat – oder doch noch nicht? Lust und Frust, Euphorie und Ehemüdigkeit, Turbulenzen und Langeweile wechseln sich ab. Jasna Žarić, seit der Spielzeit 2017/2018 Regieassistentin und Abendspielleiterin an der Oper Chemnitz, inszenierte u. a. an den Nationalopern in Sofia sowie Zagreb und gibt mit diesem intimen Kammerspiel ihr Chemnitzer Regiedebüt.
Ein Musical nach Jan de Hartogs Komödie The Fourposter | Buch und Gesangstexte von Tom Jones | Musik von Harvey Schmidt | Deutsch von Peter Goldbaum und Walter Brandin
PREMIERE 14.09.2019 | Operncafé PREMIERE 23.01.2020 | Operncafé WEITERE VORSTELLUNGEN 20.09.2019 | 22.09.2019 | 09.10.2019 | 18.10.2019 | 10.11.2019 | 28.11.2019 | 13.12.2019 | 14.12.2019 | 30.12.2019 | 12.02.2020 | 15.02.2020 MUSIKALISCHE LEITUNG Jeffrey Goldberg INSZENIERUNG Nils Braun DRAMATURGIE Christiane Dost BESETZUNG Sylvia Schramm-Heilfort (Zarah Leander), Jeffrey Goldberg (Klavier) ALTER 14+ PREIS 18 E | Premiere 20 E
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OPER
WEITERE VORSTELLUNGEN 30.01.2020 | 20.02.2020 | 08.03.2020 | 26.03.2020 | 03.04.2020 | 23.04.2020 | 30.04.2020 | 03.05.2020 | 11.06.2020 MUSIKALISCHE LEITUNG Jeffrey Goldberg INSZENIERUNG Jasna Žarić DRAMATURGIE Susanne Holfter BESETZUNG Franziska Krötenheerdt (Agnes), Andreas Kindschuh (Michael), Leonard Martynek und Jeffrey Goldberg (Klavier) ALTER 14+ PREIS 18 E | Premiere 20 E
19 OPER Die Zauberflöte
Siegfried
Weiße Rose
Drachenherz
La Cenerentola (Aschenputtel)
WIEDERAUFNAHMEN FIDELIO Große Oper von Ludwig van Beethoven | Text von Joseph Sonnleithner, Stephan von Breuning und Georg Friedrich Treitschke
Marzelline hat sich in Fidelio verliebt, den neuen Gehilfen ihres Vaters, des Gefängnismeisters Rocco. Doch hinter Fidelio verbirgt sich die verzweifelte Leonore. Sie vermutet in dem Gefängnis ihren Mann Florestan, den der Gefängnisgouverneur Don Pizarro wegen Regimekritik einkerkern ließ. Da der Minister das Gefängnis inspizieren möchte, ordnet Pizarro an, den Gefangenen zu beseitigen. Doch Rocco vermag nicht zu morden, ist aber bereit, die Vorbereitungen hierfür zu treffen. Fidelio erwirkt, dabei helfen zu können und erkennt in dem Gefangenen Florestan. Als Pizarro ihn töten will, stellt sich ihm Leonore in den Weg. Beethovens Fidelio, eine packende Befreiungsoper, berührt bis heute nicht zuletzt durch die erschütternde wie triumphale Musik.
MUSIKALISCHE LEITUNG Guillermo García Calvo / Jakob Brenner INSZENIERUNG Robert Lehmeier BÜHNE Tom Musch KOSTÜME Ingeborg Bernerth CHOR Stefan Bilz BESETZUNG Andreas Beinhauer (Fernando), Krisztián Cser (Pizarro), Gerhard Siegel (Florestan), Pauliina Linnosaari (Leonore), Magnus Piontek (Rocco), Marie Hänsel / Franziska Krötenheerdt / Guibee Yang (Marzelline), Siyabonga Maqungo (Jaquino), Edward Randall (Erster Gefangener), André Eckert (Zweiter Gefangener); Opernund Extrachor, Statisterie, Robert-Schumann-Philharmonie TERMINE 08.09.2019 | 20.10.2019 | 01.12.2019 | 17.01.2020 | 21.02.2020 GASTSPIEL Friedrichshafen 17.03.2020 ALTER 14+ PREIS 15 – 40 E Aufführung mit deutschen Übertiteln
DER TEUFEL AUF ERDEN Fantastisch-burleske Operette von Franz von Suppé | Textliche Neufassung von Alexander Kuchinka | Revidierte musikalische Fassung von Jakob Brenner Was macht der gestresste Oberteufel, wenn es ihm in seinem Reich zu voll wird, weil heutzutage jeder in die Hölle will? Genau: Er lässt sich auf der Erde nieder. Kein Wunder, dass das Höllenleben ohne Chef völlig aus dem Ruder gerät und die Belegschaft überfordert ist. Wieso ist er auch ausgerechnet jetzt nicht da?! Und wo, zum Teufel, steckt er eigentlich genau? Der einzige Ausweg ist, dass ein Unterteufel die Erdenleiter hinaufklettert, um nach ihm zu suchen. Auf seiner Reise streift er durch die Kontinente und Jahrhunderte, um festzustellen, dass das Leben dort viel teuflischer ist, als er je geahnt hätte. – Mit seiner Operette Der Teufel auf Erden schrieb Franz von Suppé 1878 ein augenzwinkerndes, zeitkritisches Bühnenwerk in bester OffenbachTradition, das auch für das heutige Publikum noch teuflisch gute Unterhaltung bietet.
MUSIKALISCHE LEITUNG Jakob Brenner INSZENIERUNG, BÜHNE UND KOSTÜME Hinrich Horstkotte CHOREOGRAFIE Sabrina Sadowska CHOR Stefan Bilz BESETZUNG Alexander Kuchinka (Ruprecht), Matthias Winter (Rupert), Dagmar Schellenberger (Mutter Aglaja / Intendant), Gerhard Ernst (Oberst Donnersbach), Marie Hänsel / Franziska Krötenheerdt (Amanda u. a.), Sophia Maeno / Sylvia Rena Ziegler (Isabella u. a.), Andreas Beinhauer / Till von Orlowsky (Isidor u. a.), Reto Rosin (Reinhart u. a.), Matthias Otte (Haderer u. a.), Tilo Kühl-Schimmel / Jürgen Schimmel (Tanzschulleiter); Opernchor, Tanzschule Köhler-Schimmel, Opernballettschule, Statisterie, Robert-Schumann-Philharmonie TERMINE 21.09.2019 | 04.10.2019 | 13.10.2019 | 03.11.2019 | 24.11.2019 | 19.12.2019 | 12.01.2020 | 08.03.2020 ALTER 14+ PREIS 15 – 40 E In Kooperation mit der Volksoper Wien
OPER
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WIEDERAUFNAHMEN DRACHENHERZ
DIE ZAUBERFLÖTE
Musical von Wolfgang Böhmer und Peter Lund (UA)
Eine deutsche Oper von Wolfgang Amadeus Mozart | Libretto von Emanuel Schikaneder
Günnis Clique ist cool! Im Gegensatz zu der mitteldeutschen Kleinstadt, in der viele arbeitslos sind und vor der Glotze sitzen. Dann kommt Fred. Er hat was im Kopf. Mit ihm macht alles mehr Spaß und schon bald ist er Günnis engster Gefolgsmann. Aber Günnis bester Mann war doch eigentlich immer Hagen. Und wenn einer Günnis Schwester den Hof machen darf, dann doch wohl er! Mit einem Wort: Fred geht Hagen schwer gegen die Ehre ... Was man tut, wie man kämpft und vor allem wofür – das sind Fragen, die Jugendliche an die Gesellschaft stellen und denen das Musical Drachenherz des preisgekrönten Autorenteams Wolfgang Böhmer und Peter Lund mithilfe der SiegfriedSage nachgeht. Es ist nur auf den ersten Blick überraschend, wie genau die alte Sage den jungen Protagonisten in Herz und Hirn schaut.
Prinz Tamino wird von der Königin der Nacht auserwählt, ihre Tochter Pamina aus den Fängen Sarastros zu befreien. Als Preis wird ihm Pamina versprochen. Gemeinsam mit dem redseligen Vogelfänger Papageno gelingt es ihm, zu Sarastro vorzudringen, der sich keineswegs als der Tyrann erweist, der er sein soll. Tamino stellt sich harten Prüfungen, um Paminas Herz zu gewinnen. Als Glücksbringer erhält er eine Zauberflöte und Papageno ein Glockenspiel mit auf den Weg. Am Ende triumphiert neben der Freundschaft auch die Liebe. – Der Regisseur Michael Schilhan und die Ausstatterin Alexia Redl erzählen Mozarts Zauberflöte humorvoll und poetisch als heutiges Märchen und zeitlose Parabel über Brüderlichkeit, Toleranz und die Überwindung von Ängsten und Vorurteilen durch Mut, Besonnenheit und Liebe.
MUSIKALISCHE LEITUNG Tobias Bartholmeß INSZENIERUNG Peter Lund, Mathias Noack CHOREOGRAFIE Neva Howard BÜHNE UND KOSTÜME Ulrike Reinhard BESETZUNG Florian Heinke (Günni), Johannes Krimmel (Hagen), Denis Riffel (Fred), Florentine Beyer (Brüning), Nicola Kripylo (Jenny), Tristan Giovanoli (Nasir), Timo Stacey (Tropi), Karim Plett (Baktus), Ngako Keuni (Woda); Drachenherz-Band TERMINE 02.10.2019 | 07.10.2019 | 25.10.2019 | 13.02.2020 | 24.02.2020 GASTSPIEL Ludwigsburg 31.03.2020 ALTER 14+ PREIS 15 – 40 E Koproduktion der Theater Chemnitz und der Neuköllner Oper Berlin in Zusammenarbeit mit der Universität der Künste Berlin Mit freundlicher Unterstützung
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OPER
MUSIKALISCHE LEITUNG N. N. INSZENIERUNG Michael Schilhan CHOREOGRAFIE Benjamin Rufin BÜHNE UND KOSTÜME Alexia Redl PROJEKTIONEN UND ANIMATIONEN Michael Bachhofer PIKTOGRAMME Juli Gudehus CHOR Dovilė Šiupėnytė BESETZUNG Ralf Lukas / Magnus Piontek (Sarastro), Siyabonga Maqungo (Tamino), André Eckert (Sprecher / 1. Priester / 2. Geharnischter), Edward Randall (2. Priester / 1. Geharnischter), Olga Jelínková / Vanessa Waldhart (Königin der Nacht), Marie Hänsel / Franziska Krötenheerdt / Guibee Yang (Pamina), Tatjana Larina / Maraike Schröter (Erste Dame), Sofiya Almazova / Sylvia Rena Ziegler (Zweite Dame), Sophia Maeno / Anja Schlosser (Dritte Dame), Andreas Beinhauer / Till von Orlowsky (Papageno), Katharina Baumgarten / Marie Hänsel (Papagena), Tommaso Randazzo (Monostatos); Dresdner Kapellknaben und Tölzer Knabenchor, Opernchor, Statisterie, Robert-Schumann-Philharmonie TERMINE 11.10.2019 | 31.10.2019 | 23.11.2019 | 29.12.2019 | 14.02.2020 | 07.03.2020 ALTER 12+ PREIS 15 – 40 E
MY FAIR LADY
DIE FLEDERMAUS
Musical von Alan Jay Lerner und Frederick Loewe
Operette von Johann Strauß | Text von Carl Haffner und Richard Genée
Eliza Doolittle, ein Blumenmädchen mit Herz und Verstand, fällt dem Sprachforscher Henry Higgins durch ihren ordinären Dialekt auf. Er schließt mit seinem Freund Oberst Pickering eine Wette ab, in der es darum geht, binnen weniger Wochen aus der, wie Higgins sagt, „Rinnsteinpflanze“ Eliza eine Grande Dame werden zu lassen. Womit Higgins allerdings nicht gerechnet hat, ist, dass neben dem „dienstlichen“ Verhältnis zu Eliza plötzlich auch die Liebe eine große Rolle spielt. – Evergreens wie Es grünt so grün, wenn Spaniens Blüten blühen, Wäre det nich wundascheen, Mit ’nem kleenen Stückchen Glück und Hei, heute Morgen mach’ ich Hochzeit sind der Grund, warum My Fair Lady zu den erfolgreichsten Musicals der Welt gehört.
Gabriel von Eisenstein hat vor einiger Zeit seinen Freund, den Notar Dr. Falke, nach einem Faschingsball blamiert. Nun will sich Falke an Eisenstein rächen und inszeniert eine Revanche, die mit ihren Irrungen und Wirrungen nicht nur das Gefühlsleben Eisensteins durcheinanderbringt. Er lädt Eisenstein auf einen Ball ein und präsentiert ihm dort eine feurige ungarische Gräfin. Eisenstein tappt prompt in die Falle und erkennt viel zu spät, dass sich hinter der Maske der schönen Ungarin seine eigene Frau verbirgt … „Die Fledermaus ist so klassisch wie der Nibelungenring Wagners“, schrieb Dirigent Hans von Bülow über jenes Werk, das als die Operette schlechthin gilt und sich seit mehr als 140 Jahren ungebrochener Beliebtheit beim Publikum erfreut.
MUSIKALISCHE LEITUNG Jakob Brenner / Jeffrey Goldberg INSZENIERUNG Erik Petersen CHOREOGRAFIE Sabine Arthold BÜHNE Sam Madwar KOSTÜME Lukas Waßmann CHOR Dovilė Šiupėnytė
MUSIKALISCHE LEITUNG N. N. INSZENIERUNG Johannes Pölzgutter CHOREOGRAFIE Sabrina Sadowska BÜHNE Nikolaus Webern KOSTÜME Janina Ammon CHOR Stefan Bilz
BESETZUNG Matthias Winter (Higgins), Dorit Gäbler (Mrs. Higgins), Marie Hänsel / Joanna Lissai (Eliza), Björn Christian Kuhn (Doolittle), Gunther Emmerlich / Rolf Germeroth (Pickering), Sylvia SchrammHeilfort (Mrs. Pearce), Benjamin Sommerfeld (Freddy), André Eckert (Jamie), Tommaso Randazzo (Harry), Jürgen Mutze (Boxington), Isabelle Weh (Lady Boxington / Mrs. Hopkins); Opernchor, Ballett, Statisterie, Robert-Schumann-Philharmonie
BESETZUNG Reto Rosin (Eisenstein), Tatiana Larina / Maraike Schröter (Rosalinde), Matthias Winter (Frank), Sophia Maeno / Sylvia Rena Ziegler / Vasily Khoroshev (Orlofsky), Siyabonga Maqungo / Tommaso Randazzo (Alfred), Andreas Beinhauer / Till von Orlowsky (Falke), Jürgen Mutze (Blind), Marie Hänsel / Franziska Krötenheerdt (Adele), Sylvia Schramm-Heilfort (Ida), Hardy Hoosman (Frosch); Opernchor, Ballett, Statisterie, RobertSchumann-Philharmonie
TERMINE 12.10.2019 | 30.10.2019 | 01.11.2019 | 29.11.2019 | 31.12.2019 | 30.05.2020 | 06.06.2020 GASTSPIEL Aschaffenburg 18.03.2020 ALTER 12+ PREIS 15 – 40 E | 34 – 61 E (31.12.2019, 14.00 Uhr) | 39 – 66 E (31.12.2019, 19.00 Uhr)
TERMINE 07.11.2019 | 15.11.2019 | 27.12.2019 | 03.01.2020 | 01.03.2020 ALTER 12+ PREIS 19 – 45 E
OPER
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WIEDERAUFNAHMEN LA CENERENTOLA
HÄNSEL UND GRETEL
(ASCHENPUTTEL)
Märchenoper von Engelbert Humperdinck | Libretto von Adelheid Wette
Melodramma giocoso in zwei Akten von Gioachino Rossini | Libretto von Jacopo Ferretti
Angelina, genannt Aschenputtel, lebt bei ihrem geldgierigen, hartherzigen Stiefvater Don Magnifico, gemeinsam mit ihren beiden selbstgefälligen Stiefschwestern Clorinda und Tisbe. Eines Tages kommt ein fremder junger Mann ins Haus, in den sich Angelina verliebt. Doch bis sie ihrem Traumprinzen endlich die Hand reichen darf, gibt es eine Menge Verwechslungen, Verkleidungen, Böswilligkeiten und Intrigen. – Das Märchen von der ungeliebten Stieftochter, die tagein, tagaus putzen, kochen, waschen und den bösen Stiefschwestern dienen muss, kennt man auf der ganzen Welt. Rossini komponierte die wohl erfolgreichste und temporeichste Opernfassung des Stoffes, die in der multimedialen Inszenierung von Kobie van Rensburg eine faszinierende Gestalt erhält.
MUSIKALISCHE LEITUNG Jakob Brenner INSZENIERUNG UND VIDEO Kobie van Rensburg BÜHNE Steven Koop CHOREOGRAFIE Sabrina Sadowska KOSTÜME Kristopher Kempf CHOR Stefan Bilz BESETZUNG Siyabonga Maqungo (Ramiro), Andreas Beinhauer (Dandini), Noé Colín (Magnifico), Sophia Maeno (Tisbe), Franziska Krötenheerdt (Clorinda), Sylvia Rena Ziegler (Angelina), Ralf Lukas (Alidoro); Opernchor, Opernballettschule, Robert-SchumannPhilharmonie TERMINE 08.11.2019 | 21.12.2019 | 28.12.2019 GASTSPIEL Ludwigsburg 16.02.2020 ALTER 10+ PREIS 15 – 40 E Aufführung in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
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OPER
Steffen Pionteks Inszenierung der Märchenoper Hänsel und Gretel lockt nun schon seit 1991 zur Weihnachtszeit Familien ins Chemnitzer Theater, von denen sicher der eine oder andere die bekannten Kinderlieder wie Brüderchen, komm tanz mit mir oder Ein Männlein steht im Walde leise mitsummt. Auch in der Spielzeit 2019/2020 können Groß und Klein wieder mit Hänsel und Gretel zittern, wenn die Mutter bei ihrer Rückkehr vom schweren Tagwerk statt eines Abendbrots nur einen leeren Topf und statt der erledigten Arbeiten zwei tanzende Kinder vorfindet. Man wird mit den Geschwistern hoffen, dass sie aus dem dunklen Wald mit der Funkel-Augen-Eule wieder herausfinden und darf sich auch diesmal über die Engelpyramide freuen, über das duftende Lebkuchenhaus und über den verbrannten Hexenpopo.
MUSIKALISCHE LEITUNG Jakob Brenner INSZENIERUNG Steffen Piontek BÜHNE UND KOSTÜME Ralf Winkler † CHOREOGRAFIE Sigrid Busch †, Gottfried Messenbrink KINDER- UND JUGENDCHOR Dovilė Šiupėnytė BESETZUNG Andreas Beinhauer / Matthias Winter (Vater), Dagmar Schellenberger (Mutter), Sophia Maeno / Sylvia Rena Ziegler (Hänsel), Marie Hänsel / Franziska Krötenheerdt (Gretel), Peter Svensson (Hexe), Sofiya Almázova (Sandmännchen), Katharina Baumgarten (Taumännchen); Opernchor, Kinder- und Jugendchor, Opernballettschule, Robert-Schumann-Philharmonie TERMINE 04.12.2019 | 08.12.2019 | 15.12.2019 | 16.12.2019 | 17.12.2019 | 26.12.2019 ALTER 6+ PREIS 15 – 40 E
DAS RHEINGOLD
DIE WALKÜRE
Vorabend zu dem Bühnenfestspiel Der Ring des Nibelungen von Richard Wagner
Erster Tag aus dem Bühnenfestspiel Der Ring des Nibelungen von Richard Wagner
Ein „Drama der Gegenwart“ nannte George Bernard Shaw Wagners Ring des Nibelungen im Jahre 1896, und bis heute ist der politische und gesellschaftskritische Gehalt des Werks aktuell. Am Beginn der Tetralogie, im Rheingold, befindet sich das Geschehen in einer Art Urzustand. Doch bald schon zerstören Gewalt und Betrug die unberührte Natur. Der Nibelung Alberich raubt den Rheintöchtern das Gold und lässt es zu einem Ring schmieden, um den ein unheilvoller Machtkampf entbrennt, der für alle zur existentiellen Bedrohung wird. Alberich, durch List und Tücke des Rings beraubt, belegt das Machtsymbol mit einem Fluch: Wer mit ihm in Berührung kommt, ist dem Untergang geweiht. Erstes Opfer wird der Riese Fasolt.
Siegmund, von Wotan gezeugt, um als freier Held den Ring zurückzugewinnen, ist auf der Flucht und sucht Schutz bei Sieglinde und Hunding. Die Zwillinge Sieglinde und Siegmund, als Kinder schicksalhaft voneinander getrennt, entbrennen in Liebe zueinander. Hunding fordert Siegmund zum Duell heraus und stirbt. Wotans Frau Fricka prangert Ehebruch und Geschwisterliebe an und ringt Wotan das Versprechen ab, Siegmund zu töten. Brünnhilde, entsetzt vom Sinneswandel ihres Vaters, beschließt, Siegmund gegen Wotans Befehl zu schützen, kann ihn aber nicht retten. Brünnhilde verhilft der mit Siegfried schwangeren Sieglinde zur Flucht und stellt sich der harten Strafe ihres Vaters Wotan. Regisseurin Monique Wagemakers erzählt die Familientragödie aus der Sicht der traumatisierten Kinder.
MUSIKALISCHE LEITUNG Guillermo García Calvo INSZENIERUNG Verena Stoiber BÜHNE UND KOSTÜME Sophia Schneider BESETZUNG Krisztián Cser (Wotan), Andreas Beinhauer (Donner), Siyabonga Maqungo (Froh), Johannes Chum (Loge), Simone Schröder (Fricka), Maraike Schröter (Freia), Anja Schlosser (Erda), Jukka Rasilainen (Alberich), Reto Rosin (Mime), Magnus Piontek (Fasolt), Avtandil Kaspeli (Fafner), Guibee Yang (Woglinde), Sylvia Rena Ziegler (Wellgunde), Sophia Maeno (Floßhilde); Statisterie, Robert-Schumann-Philharmonie TERMINE 31.01.2020 | 09.04.2020 | 20.05.2020 ALTER 16+ PREIS 29 – 56 E (31.01.2020) | 39 – 66 E (09.04.2020 | 20.05.2020) Aufführung mit deutschen Übertiteln
MUSIKALISCHE LEITUNG Guillermo García Calvo INSZENIERUNG Monique Wagemakers BÜHNE Claudia Weinhart KOSTÜME Erika Landertinger BESETZUNG Viktor Antipenko / Daniel Kirch (Siegmund), Magnus Piontek (Hunding), Aris Argiris (Wotan), Maraike Schröter (Sieglinde), Simone Schröder (Fricka), Stéphanie Müther / Iordanka Derilova (Brünnhilde), Guibee Yang (Helmwige), Franziska Krötenheerdt (Gerhilde), Tatiana Larina (Ortlinde), Sylvia Rena Ziegler (Waltraute), Anja Schlosser (Siegrune), Simone Schröder (Rossweiße), Sophia Maeno (Grimgerde), Nora Steuerwald (Schwertleite); Statisterie, Robert-Schumann-Philharmonie TERMINE 23.02.2020 | 10.04.2020 | 21.05.2020 ALTER 16+ PREIS 29 – 56 E (23.02.2020) | 39 – 66 E (10.04.2020 | 21.05.2020)
Gefördert von der Sparkasse Chemnitz Aufführung mit deutschen Übertiteln Gefördert von der Sparkasse Chemnitz
OPER
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WIEDERAUFNAHMEN SIEGFRIED
GÖTTERDÄMMERUNG
Zweiter Tag aus dem Bühnenfestspiel Der Ring des Nibelungen von Richard Wagner
Dritter Tag aus dem Bühnenfestspiel Der Ring des Nibelungen von Richard Wagner
Nach dem Tod seiner Eltern Siegmund und Sieglinde wächst Siegfried bei dem Nibelungen Mime auf. Siegfried weiß nichts von alldem, was vorher war und er hat keine Angst vor nichts und niemandem. Mime will das ausnutzen, denn nur ein Furchtloser kann das zerbrochene Schwert Siegmunds neu schmieden und damit den Riesen Fafner töten, der in Gestalt eines Drachen den zur Macht über die Welt verhelfenden Ring hütet. Siegfried überwältigt den Drachen und beseitigt auch den hinterhältigen Mime. Kein Hindernis scheint für ihn unüberwindlich, bis ihm in Gestalt von Brünnhilde die Liebe begegnet. Zum ersten Mal spürt er Angst – vor dem neuen Gefühl in seinem Herzen. Gemeinsam mit Brünnhilde, die er von dem göttlichen Bann ihres Vaters Wotan erlöst, erlebt er den Akt der Menschwerdung als hoffnungsvollen Weg in die Zukunft.
In der Götterdämmerung spitzt sich zu, was dem Ring, dem Machtsymbol schlechthin, seit Alberichs Fluch im Rheingold anhaftet: Er bringt allen, die ihn besitzen, den Tod und führt zum Untergang der Mensch und Natur ausbeutenden Welt. Siegfried, der furchtlose Held, anders als sein Vater Siegmund nun frei von Wotans Willen, ist sich der Verantwortung und Bedeutung dieses fluchbeladenen Rings jedoch nicht bewusst. Von Alberichs Sohn Hagen manipuliert, verspielt Siegfried den Ring, seine große Liebe zu Brünnhilde, sein Leben und damit jede Chance auf Wiedergutmachung und Rettung der aus den Fugen geratenen Welt. Brünnhilde hingegen, durch Liebe und schmerzvolle Erfahrung gereift, überdauert den Untergang des machtzerfressenen, elitär-dekadenten und brutalen Gesellschaftssystems. Durch sie besteht die Möglichkeit der Hoffnung auf eine Zukunft.
MUSIKALISCHE LEITUNG Guillermo García Calvo INSZENIERUNG Sabine Hartmannshenn BÜHNE UND CHOREOGRAFIE Lukas Kretschmer KOSTÜME Susana Mendoza
MUSIKALISCHE LEITUNG Guillermo García Calvo INSZENIERUNG Elisabeth Stöppler BÜHNE Annika Haller KOSTÜME Gesine Völlm CHOR Stefan Bilz
BESETZUNG Daniel Kirch (Siegfried), Arnold Bezuyen (Mime), Ralf Lukas (Wanderer), Jukka Rasilainen (Alberich), Avtandil Kaspeli (Fafner), Anja Schlosser (Erda), Stéphanie Müther / Daniela Köhler (Brünnhilde), Guibee Yang (Waldvogel); Statisterie, RobertSchumann-Philharmonie TERMINE 11.04.2020 | 22.05.2020 ALTER 16+ PREIS 39 – 66 E
BESETZUNG Daniel Kirch (Siegfried), Pierre-Yves Pruvot (Gunther), Jukka Rasilainen (Alberich), Marius Boloş (Hagen), Stéphanie Müther (Brünnhilde), Cornelia Ptassek (Gutrune / 3. Norn), Anja Schlosser (Waltraute / 1. Norn), Sylvia Rena Ziegler (Wellgunde / 2. Norn), Guibee Yang (Woglinde), Sophia Maeno (Floßhilde); Opernchor, Statisterie, Robert-Schumann-Philharmonie
Aufführung mit deutschen Übertiteln
TERMINE 13.04.2020 | 24.05.2020 ALTER 16+ PREIS 39 – 66 E
Gefördert von der Sparkasse Chemnitz
Aufführung mit deutschen Übertiteln Gefördert von der Sparkasse Chemnitz
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OPER
NACHTCAFÉ: ALLES NUR THEATER Schlager, Chansons, Musicalhits und Geschichten rund ums Theater
Schauspiel, Oper, Musical – alles nur Theater! Wirklich „nur“? Nirgends wird doch so schön gestorben, so glühend heiß geliebt, so ergreifend gelitten, so betörend betrogen wie auf den Brettern, die die Welt bedeuten – manchmal sogar auch hinter den Kulissen … Mit viel Musik und den passenden Worten nimmt Regisseur und Ensemblemitglied Matthias Winter das mitunter turbulente und kuriose Theaterleben liebevoll und selbstironisch aufs Korn. – Vorhang auf für die Bühnenstars Sylvia Schramm-Heilfort und Claudia Müller-Kretschmer, denn sie machen mit dem Tastengott Jeffrey Goldberg buchstäblich „Musik, da geht euch der Hut hoch“. Dabei kommen sie dem Publikum im Operncafé ganz nah, aber keine Angst, sie wollen nur spielen und singen!
ARRANGEMENTS UND MUSIKALISCHE LEITUNG Jeffrey Goldberg BUCH UND INSZENIERUNG Matthias Winter BESETZUNG Sylvia Schramm-Heilfort und Claudia MüllerKretschmer (Gesang), Jeffrey Goldberg (Klavier) TERMINE 19.11.2019 | 03.12.2019 | 15.12.2019 | 29.12.2019 | 05.01.2020 ALTER 16+ PREIS 18 E
WEISSE ROSE Kammeroper von Udo Zimmermann nach Texten von Wolfgang Willaschek | Reduzierte Fassung von Arno Waschk
Udo Zimmermanns Kammeroper Weiße Rose schildert die letzte Stunde der Geschwister Hans und Sophie Scholl vor ihrer Hinrichtung am 22. Februar 1943 mit klaustrophobischer Beklemmung. Als führende Mitglieder der Widerstandsgruppe Weiße Rose kämpften sie bis zum Moment ihres Todes mutig gegen die nationalsozialistische Herrschaft. Angesichts dessen ist nicht zu verstehen, dass die weiße Rose, dieses antifaschistische Symbol, im September 2018 in Chemnitz bei einem populistischen „Trauermarsch“ in direkter Nachbarschaft zu verbotenen Symbolen des Rechtsextremismus getragen wurde. – Die Aufführungsserie gehört zur Veranstaltungsreihe Gemeinsam stärker. Sie wird im Rahmen des Programms Demokratie Leben! vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert sowie von enviaM und ASA-FF e. V. unterstützt.
MUSIKALISCHE LEITUNG Jakob Brenner INSZENIERUNG Nils Braun BÜHNE UND KOSTÜME Rebekka Bentzen BESETZUNG Katharina Baumgarten / Marie Hänsel (Sophie Scholl), Andreas Beinhauer (Hans Scholl); Musiker des Projektensembles TERMINE ab Oktober 2019 in der Städtischen Musikschule Chemnitz ALTER 15+ Mit freundlicher Unterstützung
OPER
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WAGNER IN CHEMNITZ DER RING DES NIBELUNGEN ALS ZYKLUS
WAGNERGASTVORTRÄGE
Die Theater Chemnitz haben sich 2018, im Jahr des 875. Stadtjubiläums, einer der größten Herausforderungen des Musiktheaters gestellt und Richard Wagners gewaltiges Bühnenfestspiel Der Ring des Nibelungen innerhalb von nur zwölf Monaten als Neuinszenierung auf die Opernbühne gebracht. Vier Regisseurinnen – Verena Stoiber (Das Rheingold), Monique Wagemakers (Die Walküre), Sabine Hartmannshenn (Siegfried) und Elisabeth Stöppler (Götterdämmerung) – haben mit einer jeweils ganz eigenen Handschrift überregional für Aufmerksamkeit gesorgt. So hat das „Opernwunder von Chemnitz“, wie die Presse verlauten ließ, den Ruf der Stadt als „Sächsisches Bayreuth“ einmal mehr gefestigt und über die Landesgrenzen hinweg nach außen getragen. In der Spielzeit 2019/2020 wird die Tetralogie neben den Repertoire-Vorstellungen von Wagners Musikdramen in zwei Zyklen zu erleben sein.
Schon seit mehreren Jahren begleitet Prof. Dr. Christoph Fasbender von der TU Chemnitz die Wagner-Produktionen im Chemnitzer Opernhaus mit seinen unterhaltsam-spannenden Vorträgen. 2020 beleuchtet er erneut den reichhaltigen Fundus an Literatur, der Wagner seinerzeit als Inspirationsquelle diente, seien es die altnordischen Heldenlieder, Friedrich Heinrich von der Hagens Deutsches Heldenbuch, die Deutsche Mythologie Jacob Grimms, Wilhelm Grimms Deutsche Heldensage, Karl Lachmanns Edition des Nibelungenliedes und vieles mehr.
RING-ZYKLUS OSTERN 2020 09.04.2020, 19.00 Uhr Das Rheingold 10.04.2020, 16.00 Uhr Die Walküre 11.04.2020, 16.00 Uhr Siegfried 13.04.2020, 16.00 Uhr Götterdämmerung RING-ZYKLUS HIMMELFAHRT 2020 20.05.2020, 19.00 Uhr Das Rheingold 21.05.2020, 16.00 Uhr Die Walküre 22.05.2020, 16.00 Uhr Siegfried 24.05.2020, 16.00 Uhr Götterdämmerung ZYKLUS-PREIS 156 – 264 E Gefördert von der Sparkasse Chemnitz
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OPER
09.04.2020 | 20.05.2020 Der Hort der Nibelungen Quellen zu Wagners Das Rheingold 10.04.2020 | 21.05.2020 Wotans rebellische Tochter Quellen zu Wagners Die Walküre 11.04.2020 | 22.05.2020 Ich lieg‘ und besitz‘ Vom Umgang mit Schätzen vor Richard Wagners Siegfried 13.04.2020 | 24.05.2020 Des Schatzes vergaß ich fast Die Hintergründe der Götterdämmerung jeweils 10.30 Uhr im Opernhaus, Rangfoyer Eintritt frei, Anmeldung unter: info@theater-chemnitz.de
SONDERVERANSTALTUNGEN 18. CHEMNITZER OPERNBALL 08.02.2020, Opernhaus
LIEDERABENDE 17.11.2019 | 08.12.2019 | 26.01.2020 | 14.06.2020 Opernhaus, Rangfoyer
Walzerträume, Strangers In The Night, Gold und Silber, Unforgettable, La nuit en rouge, Fly Me To The Moon: Schon allein die Themen der letzten Opernbälle klingen wie Musik in den Ohren und lassen von Nächten voll ausgelassenem Tanz, heiterem Amüsement und dem Zauber eines einmaligen Erlebnisses träumen. Wie das Motto 2020 lautet? Lassen Sie sich überraschen und seien Sie sich sicher, dass auch diesmal keiner Ihrer Wünsche offenbleiben wird. Längst ist der Chemnitzer Opernball eines der wichtigsten gesellschaftlichen Ereignisse der Stadt und weit über deren Grenzen hinaus ein begehrtes Reiseziel geworden. Das besondere Flair und die persönliche Atmosphäre locken Jahr für Jahr nicht nur Stammgäste, sondern auch immer mehr junge Leute in den schönsten Ballsaal von Chemnitz.
Wenn, wie der Geiger Yehudi Menuhin sagte, Singen die eigentliche Muttersprache des Menschen ist, so geben Lieder tiefe Einblicke in die Natur und das Seelenleben des menschlichen Wesens. Nicht ohne Grund haben sich Komponisten über Epochen hinweg intensiv mit dem Lied auseinandergesetzt und Werke geschaffen, die wie Kaleidoskope gebündelte Empfindungen und Gedanken auf unmittelbare Art und Weise transportieren. Auch in der Spielzeit 2019/2020 tauchen Sängerinnen und Sänger der Oper Chemnitz in der intimen Atmosphäre des Rangfoyers ein in große Liedkompositionen von der Romantik bis in die Moderne. Den Höhepunkt erlebt die Reihe mit einem EnsembleLiederabend, bei dem innerhalb eines Programms mehrere Solisten zu hören sein werden.
PREIS 239 – 569 E
PREIS 18 E
JEFFREY GOLDBERG IM KONZERT 07.09.2019 Opernhaus, Rangfoyer Mit seinen Veranstaltungen gehört Jeffrey Goldberg längst zum Spielplan der Theater Chemnitz und lockt neben seinem treuen Zuhörerkreis immer wieder auch neugierige Besucher an, die seine intensiven und vielfältigen Klang- und Gedankensphären erstmals erkunden möchten. In der Spielzeit 2019/2020 startet er mit einem Abend seiner neuen Veranstaltungsreihe Jeffrey Goldberg & Friends. Dafür lädt er sich wieder befreundete Künstler und Kollegen ein, um dem Publikum ein Genregrenzen überschreitendes Programm zwischen Musik und Literatur, Instrumentalklängen und der menschlichen Stimme zu präsentieren. PREIS 18 E
OPER
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OPER EXTRA OPERNFRÜHSTÜCK
FÜHRUNGEN
Präsentiert von unseren Dramaturginnen, geben Ihnen Dirigent, Regieteam und Sängerinnen und Sänger einen Einblick in die Premierenvorbereitungen. Das Opernfrühstück findet in der Regel ein bis zwei Wochen vor der Premiere am Sonntagvormittag im Rangfoyer statt.
Nutzen Sie unsere öffentlichen Rundgänge durch das Opernhaus, bei denen neben wissenswerten Fakten zum Theateralltag sicher auch die eine oder andere Anekdote preisgegeben wird, um einmal hinter die Kulissen zu schauen. Die Termine entnehmen Sie bitte den aktuellen Spielplänen. Karten für die Führungen erhalten Sie im Vorverkauf.
PREIS 6 E
PREIS 8 E
EINFÜHRUNGEN Sicher kennen Sie das: Sie sitzen erwartungsvoll im Zuschauerraum, der Vorhang geht auf, das Stück beginnt – und plötzlich beschleicht Sie das Gefühl, dass ein vorheriger Blick in den Opernführer gut getan hätte. Das passiert Ihnen nun nicht mehr: Jeweils eine halbe Stunde vor ausgewählten Opernvorstellungen begrüßen unsere Dramaturginnen Sie im Rangfoyer zu einer kurzen Einführung. Diese Vorstellungen sind im Monatsspielplan mit einem E gekennzeichnet.
PREMIERENFEIERN Im Anschluss an die Premieren finden im Rangfoyer des Opernhauses unsere Premierenfeiern statt. Wir laden Sie herzlich ein, sich mit den Künstlern und Besuchern über das Erlebte auszutauschen.
AUSGEPLAUDERT Dem Wunsch vieler Besucher, die Künstler auch außerhalb der Bühne kennen zu lernen, kommen wir mit der Veranstaltungsreihe Ausgeplaudert entgegen. Im Foyer des Opernhauses trifft Matthias Winter Ensemblemitglieder, die er Ihnen in einem musikalischen Plauderstündchen vorstellt. Den Anfang macht in dieser Saison ein Ausgeplaudert-Spezial zu My Fair Lady mit Dorit Gäbler und Gunther Emmerlich. TERMINE 05.10.2019 | 07.12.2019 | 01.02.2020 | 04.04.2020 | 06.06.2020 PREIS 6 E
JOW – JUNGE OPERNWERKSTATT In der Spielzeit 2019/2020 geht es mit JOW, der JungenOpernWerkstatt der Oper Chemnitz, weiter. Die Mitglieder schauen hinter die Kulissen, probieren sich aus, lernen Menschen
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des Bühnenalltags kennen und entschleiern so das eine oder andere Bühnengeheimnis. Weitere Informationen findest du auf Seite 140 und in der gesonderten Broschüre Junges Theater. KONTAKT Christiane Dost, Tel. 0371 6969-815, dost@theater-chemnitz.de
AUSSTELLUNG: WEIHNACHT IM THEATER Weihnachtliche Themen bestimmen traditionell das Ausstellungsgeschehen um die Jahreswende im Schloßbergmuseum. Diesmal verbindet sich dieser Brauch mit einer weiteren liebgewonnenen Tradition und einem hochwertigen künstlerischen Anspruch: Fotografien, Kostüme und Bühnenbildentwürfe der Weihnachtsinszenierungen an den Theatern Chemnitz lassen eine bunte Bühnenwelt lebendig werden. In Chemnitz war der Besuch des Weihnachtsmärchens für viele Menschen die erste Begegnung mit Oper, Schauspielhaus oder Figurentheater – oft war sie Ausgangspunkt für eine lebenslange Verbundenheit. Grund dafür sind die besonders opulenten Bühnenbilder und Kostüme sowie die farbenfrohen und lebendigen Inszenierungen. Die Ausstellung entsteht als Kooperation der Theater Chemnitz und des Schloßbergmuseums Chemnitz. TERMIN 08.12.2019 – 26.01.2020, Schloßbergmuseum
PREMIEREN Winterreise (UA) Der Nussknacker Showcase III (UA) Othello
WIEDERAUFNAHMEN Das Dschungelbuch Made In Chemnitz 20 ·19 (UA) Schwanensee Eine Weihnachtsgeschichte Lampenfieber – It‘s Showtime (UA) Romeo und Julia
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PREMIERE 06.09.2019 Opernhaus WEITERE VORSTELLUNGEN 29.09.2019 | 03.10.2019 20.11.2019 | 09.01.2020 24.01.2020 | 11.03.2020
CHOREOGRAFIE UND INSZENIERUNG Robert Bondara BÜHNE UND KOSTÜME Hans Winkler DRAMATURGIE Christiane Dost BESETZUNG Ballett Chemnitz, Andreas Beinhauer / Till von Orlowsky (Gesang), Anna Beinhauer / Pavel Kuznetsov (Klavier)
ALTER 14+ PREIS 11 – 31 E | Premiere 13 – 35 E
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BALLETT
WINTERREISE Ein Tanzstück von Robert Bondara zur Musik von Franz Schuberts Lieder-Zyklus Winterreise op. 89 | URAUFFÜHRUNG
„Fremd bin ich eingezogen, fremd zieh‘ ich wieder aus.“ – Schon der Eingangsvers des ersten Liedes aus Schuberts Zyklus Winterreise lässt den emotionalen Schwebezustand des Werks erahnen, der sich über 24 Lieder hinweg in unterschiedlichsten Schattierungen zeigt. Denn genau das sind sie: Impressionen von Schatten und Licht, die die Melancholie des rastlos Wandernden in all ihren Nuancen vor dem Zuhörer in musikalischen Reflexionen ausbreiten. Franz Schuberts feinnervige Vertonungen der Gedichte Wilhelm Müllers sind Assoziationen eines Zerrissenen, der auf der Suche nach sich selbst den Nullpunkt nicht überschreitet oder überschreiten kann. Er kreist in unaufhörlichen Bildern um Hoffnung und Hoffnungslosigkeit, Vergebung und Zorn, zehrende Einsamkeit und Reste menschlicher Wärme. Damit lässt Schubert bei genauer Betrachtung den identitätssuchenden Protagonisten über die Romantik hinweg bereits in die Moderne und ihre in der nicht greifbaren Menschenmasse verlorenen Individuen vorausblicken. Die Winterreise gehört zu den wichtigsten Werken im Bereich des Liedes und der klassischen Musik überhaupt und ist regelmäßig in verschiedenen Konzertformaten zu erleben. So ist es Zeit, den Zyklus 192 Jahre nach seiner Entstehung aus der eigentlichen Aufführungspraxis im Konzertsaal zu holen und in einen ganz neuen Kontext zu bringen. Der polnische Tänzer, Choreograf, Regisseur und Pädagoge Robert Bondara greift Schuberts Winterreise für seinen gleichnamigen Ballettabend der besonderen Art auf und verleiht Dichtung und Komposition somit eine dritte Dimension. Die romantischen Lieder, welche live von Bariton Andreas Beinhauer interpretiert werden, erfahren durch die Begegnung mit dem hochkonzentrierten, heutigen Tanz des Balletts Chemnitz eine bildstarke Übersetzung in dynamische Körperlichkeit. Bühne und Kostüme stammen aus der Feder von Hans Winkler, der bereits das 2017 mit dem Sächsischen Tanzpreis ausgezeichnete Stück Gesichter der Großstadt sowie den Publikums-Hit Das Dschungelbuch ausgestattet hat.
DER NUSSKNACKER Ballett von Sabrina Sadowska nach der Erzählung von E. T. A. Hoffmann | Musik von Peter Tschaikowsky
PREMIERE 30.11.2019 Opernhaus WEITERE VORSTELLUNGEN 05.12.2019 | 14.12.2019 18.12.2019 | 22.12.2019 23.12.2019 | 25.12.2019 MATINEE 23.11.2019
Welches Ballett könnte passender für die Weihnachtszeit sein als Der Nussknacker und welches Premierendatum wäre idealer als der Vorabend des ersten Advent? Die Ballettdirektorin Sabrina Sadowska und das Ballett Chemnitz bringen gemeinsam mit der RobertSchumann-Philharmonie dieses Lieblingswerk vieler Ballettfreunde als Neuproduktion ins Chemnitzer Opernhaus. Dabei wird die Geschichte der Stadt eine nicht unerhebliche Rolle spielen: Sabrina Sadowska, gebürtige Schweizerin, die seit 2013 in Chemnitz lebt, war von Anfang an fasziniert von der Kulturgeschichte dieser Stadt, von den vielen Künstlern, die das Leben vor allem im 20. Jahrhundert geprägt haben, aber auch von der Industriegeschichte, von der großen Zahl an Erfindungen und davon, wie sich Industrielle schon damals für die Kulturförderung engagierten. Warum ihnen also nicht auf der Bühne ein Denkmal setzen, sich auf künstlerische Art vor ihren großartigen Leistungen verbeugen, zumal Tschaikowskys Vorlage einen idealen Rahmen dafür bietet? Folgen Sie uns also auf eine Zeitreise ins Jahr 1904, zu einer Familie, die den Heiligen Abend in geselliger Runde mit befreundeten Künstlern, Fabrikanten und Wissenschaftlern verbringt. Die Erwachsenen erfreuen sich am Punsch, die Kinder an den Geschenken. Besondere Aufmerksamkeit wird dabei dem Nussknacker zuteil, einem Geschenk von Patenonkel Drosselmeier – für die kleine Marie Liebe auf den ersten Blick. Sie muss ihn vor den neidischen Zugriffen ihrer Altersgenossen schützen und erlebt mit ihm zwischen Traum und Wirklichkeit aufregende Abenteuer im sächsischen Erfinderland …
MUSIKALISCHE LEITUNG N. N. CHOREOGRAFIE UND INSZENIERUNG Sabrina Sadowska BÜHNE UND KOSTÜME Charles Cusick Smith, Phil Daniels DRAMATURGIE Carla Neppl BESETZUNG Ballett Chemnitz, Opernballettschule, Robert-SchumannPhilharmonie
ALTER 6+ PREIS 15 – 40 E | Premiere 19 – 45 E
Als Peter Tschaikowsky 1892 die Musik zu diesem Ballett komponierte, ahnte er sicher nicht, welche Freude kleine und große Zuschauer auch mehr als 125 Jahre später am federleicht-perlenden Tanz der Zuckerfee, am träumerisch-schwingenden Blumenwalzer und all den anderen bunten musikalischen Ideen haben würden.
BALLETT
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PREMIERE 15.02.2020 Ballettsaal WEITERE VORSTELLUNGEN 16.02.2020 | 27.02.2020 01.03.2020 | 07.03.2020 08.04.2020 | 16.04.2020
CHOREOGRAFIE UND INSZENIERUNG Samuel Mathieu DRAMATURGIE Christiane Dost BESETZUNG Ballett Chemnitz
ALTER 14+ PREIS 18 E | Premiere 20 E
SHOWCASE III Tanzstück von Samuel Mathieu | URAUFFÜHRUNG
Nah am Publikum. Denn das sitzt in einer Reihe am Rand der Bühne, die Tänzer rauschen normalerweise bis zu etwa einer Armlänge Entfernung am Publikum vorbei. Hier hört man das Krachen ungedämpft, wenn sich die Tänzer auf den Boden werfen, sieht ihre Schweißtropfen, hört ihren Atem. Kann sich nicht der Erkenntnis entziehen, wie knochenhart, intensiv und fordernd Tanz ist. Manche Zeitgenossen denken ja immer noch: Och, das bisschen Ballett. Es sind Ahnungslose! (Freie Presse) Es sind intensive und hochemotionale Eindrücke, die sowohl auf das Publikum als auch auf die Tänzer während der Vorstellungen von Showcase in der Intimität und Unmittelbarkeit des Ballettsaals einwirken. Seit 2017 lädt das Ballett Chemnitz zusammen mit Choreografen des zeitgenössischen Tanzes wie Anthony Missen und Peter Svenzon in diesen außergewöhnlichen Veranstaltungsraum ein, damit die sonst übliche Distanz zwischen Bühne und Publikum, die durch den Orchestergraben und die Rampe vorgegeben ist, einer puren Begegnung mit den Tänzern weichen kann und eine neue, andere Wahrnehmung von Körpersprache, Bewegung und Menschlichkeit ermöglicht wird. Auch der dritte Teil der Reihe wird ein Tanzabend der Extraklasse. Zu Gast ist dieses Mal der aus Toulouse stammende und international gefragte Choreograf Samuel Mathieu, der bereits 2015 und 2017 mit seiner eigenen Company das Publikum im Rahmen des Chemnitzer Festivals TANZ | MODERNE | TANZ begeisterte. Er kreiert intensiven zeitgenössischen Tanz, der mithilfe von Bewegung tief in Vorstellungswelten, Konventionen und scheinbar selbstverständlich Akzeptiertes eintaucht, es aufbricht und Perspektiven umkehrt – unprätentiös und direkt, konzentriert und artifiziell. Samuel Mathieus Stücke, die von der Presse vielfach hochgelobt wurden, folgen der Dramaturgie des Körpers, um mit ihm zu erzählen. So begibt sich das Ballett Chemnitz für Showcase zusammen mit dem Choreografen auf eine spannende physisch-tänzerische Entdeckungsreise – für Tanz zum Anfassen nah.
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BALLETT
OTHELLO Tanzstück von Julio Arozarena nach William Shakespeare | Musik von Claude Bolling u. a.
PREMIERE 28.03.2020 Opernhaus WEITERE VORSTELLUNGEN 04.04.2020 | 18.04.2020 09.05.2020 | 15.05.2020 27.05.2020 MATINEE 14.03.2020
Der englische Dramatiker, Lyriker, Regisseur und Geschäftsmann William Shakespeare ist der Inbegriff großer Theaterkunst – und ausgefeilter Psychologie. Seine Dramen sind Zeugnisse seiner umfassenden Menschenkenntnis und eines besonderen Fingerspitzengefühls für die detailreiche Ausgestaltung von Charakteren. Vor allem seine Tragödie Othello aus dem Jahr 1604 begeistert die Zuschauer seit der Uraufführung als ein Meisterwerk der psychologischen Schachzüge, die Jago, der hochintelligent geführte Antipode zu Othello, unternimmt, um seine Mitmenschen zum Kollaps zu führen. So sind es auch die stärksten menschlichen Emotionen, die als Triebkräfte im Stück wirksam werden: Liebe, Neid, Leidenschaft und Eifersucht. Der venezianische Feldherr Othello hat Cassio statt Jago zum Leutnant befördert. Gekränkt durch diese Zurückweisung, sinnt Jago auf Rache und entspinnt einen perfiden Plan. Er will nicht nur Cassio bei seinem Vorgesetzten in Misskredit bringen, sondern auch Othellos persönliches Glück zerstören, indem er den Eindruck erweckt, Desdemona, Othellos Frau, habe ein Verhältnis mit Cassio. Darüber hinaus gelingt es Jago, den Edelmann Roderigo, der Desdemona mit allen Mitteln für sich gewinnen möchte, für seine Zwecke zu instrumentalisieren und das Verhältnis zwischen allen Beteiligten von innen heraus zu zerstören. Ein verhängnisvoller Teufelskreis beginnt, bei dem für die einen der unbeugsame Wille zu Macht und Vergeltung und für die anderen reines Ehrgefühl zu tödlichen Konsequenzen führen.
CHOREOGRAFIE UND INSZENIERUNG Julio Arozarena BÜHNE Marko Japelj KOSTÜME Sandra Wauqaire DRAMATURGIE Christiane Dost BESETZUNG Ballett Chemnitz, Pavel Kuznetsov (Klavier)
ALTER 14+ PREIS 13 – 35 E | Premiere 15 – 40 E
Der kubanische Tänzer, Choreograf, stellvertretende Ballettdirektor und -meister des Béjart Ballet Lausanne Julio Arozarena widmet sich im neuen Ballettabend Othello dieser hochdramatischen Geschichte, die zwar auf den ersten Blick von Männern dominiert wird, bei der aber die Frauen Desdemona, Emilia und Bianca eine ebenso entscheidende Rolle spielen und großen Einfluss auf Othello, Jago, Roderigo und Cassio haben. Julio Arozarena arbeitet die Nuancen des Spiels zwischen Lüge und Wahrheit, Gut und Böse, Mann und Frau in mitreißenden Tanzbildern heraus.
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Schwanensee
Nordlicht / Unleash
Nordlicht / Episode 31
Romeo und Julia
WIEDERAUFNAHMEN DAS DSCHUNGELBUCH
MADE IN CHEMNITZ 20•19
Ballett von Ashley Lobo nach Rudyard Kipling
Tanzstück von Kaori Ito (UA)
Mehr als 100 Jahre alt und dennoch unvergessen ist die Geschichte des britischen Autors Rudyard Kipling über das Findelkind Mowgli. Als Baby in einem Korb auf dem Fluss ausgesetzt, landet Mowgli mitten im indischen Dschungel. Dort findet ihn ein Wolfsrudel, das ihn wie ein eigenes Junges aufzieht. Beschützt von den Tieren, erlebt Mowgli viele Abenteuer – doch der Tiger Shere Khan ist ihm auf den Fersen, denn er will das Menschenkind loswerden … Der indische Choreograf Ashley Lobo bringt Mowglis Erlebnisse und die Geheimnisse des Dschungels als energiegeladenes Ballett für Jung und Alt auf die Bühne. Die Körpersprache des westlichen Tanzes und die besondere Emotionalität der indischen Kultur verbinden sich zu einem Abenteuer für die ganze Familie.
Die japanische Choreografin Kaori Ito hat mit den unerschöpflichen Möglichkeiten der Bewegung und des Tanzes unendlich viel zu erzählen, zu erfragen und zu erspüren – über ihr Sein, über die Familie, die Gesellschaft und unsere (Um)Welt. In ihrer Tanzsprache verbinden sich Elemente des zeitgenössischen europäischen Tanztheaters mit japanischen Einflüssen. Ihre Stücke sind geprägt von starken Emotionen wie Liebe, Sehnsucht, Aggression, Wut und Fremdsein, aber auch Poesie, Übertreibung und Humor sind charakteristisch für ihre Stückkreationen, für die sie jeweils aus ganz persönlichen Erfahrungen schöpft. Nach Jahren in New York und Paris kehrte sie in ihr japanisches Elternhaus zurück und spürte, hier fremd geworden zu sein. Dieses Empfinden und viele andere ganz eigene Gedanken lässt sie in ihre Arbeiten einfließen. Ihre künstlerische Energie hat sie nun auch in eine Choreografie für das Ballett Chemnitz übertragen und einen berührenden wie nachdenklich stimmenden Tanzabend kreiert.
CHOREOGRAFIE UND INSZENIERUNG Ashley Lobo BÜHNE UND KOSTÜME Hans Winkler BESETZUNG Raul Arcangelo / Alejandro Guindo Martín (Mowgli), Jean-Blaise Druenne / Yester Mulens Garcia (Bagheera), Emilijus Miliauskas / Ivan Cheranev (Baloo), Milan Maláč / Benjamin Kirkman (Shere Khan), Nela Mrázová / Soo-Mi Oh (Kaa), Ivan Cheranev / Raul Arcangelo (King Louie), Natalia Krekou (Shanti); Ballett Chemnitz TERMINE 15.09.2019 | 16.09.2019 | 13.12.2019 ALTER 5+ PREIS 13 – 35 E
CHOREOGRAFIE, INSZENIERUNG UND KOSTÜME Kaori Ito BESETZUNG Ballett Chemnitz TERMINE 10.10.2019 | 24.10.2019 | 02.11.2019 ALTER 14+ PREIS 18 E Gefördert vom Institut Français
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BALLETT
SCHWANENSEE Ballett von Eno Peçi und Sabrina Sadowska mit Teilen der Originalchoreografie von Lew Iwanow | Musik von Peter Tschaikowsky | Libretto von Sabrina Sadowska
Peter Tschaikowskys Schwanensee, uraufgeführt 1877 im Moskauer Bolschoi-Theater, avancierte erst 18 Jahre später durch Lew Iwanows Hinzuerfindung der weißen Schwäne im zweiten und vierten Akt für die Neufassung des MariinskiTheaters in St. Petersburg zum Welterfolg. Für den Chemnitzer Schwanensee konnte der aus Tirana stammende Choreograf und Solotänzer des Balletts der Wiener Staatsoper Eno Peci gewonnen werden. Die berühmten „weißen Akte“, die Sabrina Sadowska an Lew Iwanows Originalchoreografie anlehnt, entführen in eine zauberhafte Traumwelt. Mit der ergreifenden Musik Tschaikowskys entsteht eine Reminiszenz an das romantische Tanzmärchen, in der Liebe und Tod, Sehnsucht und Resignation, Menschen- und Fabelwelt zu einem sinnlich-berührenden Ballettabend verschmelzen.
EINE WEIHNACHTSGESCHICHTE Ballett von Reiner Feistel nach Charles Dickens
Am Tag vor dem heiligen Fest ist die Stadt erfüllt von weihnachtlicher Barmherzigkeit. Nur der gefühllose Geschäftsmann Ebenezer Scrooge zeigt sich unberührt von dem bunten Treiben um Geschenke und der Vorfreude auf die Zeit mit der Familie – bis ihm am Abend sein verstorbener Teilhaber Marley als Geist erscheint. Er fordert ihn auf, sein Leben zu ändern, ehe es zu spät ist und kündigt ihm die Ankunft der drei Geister der Weihnacht an, die Scrooge mitnehmen auf eine Reise durch die Nacht. Sie zeigen ihm das Glück, das er durch seine Habgier und Selbstsucht versäumt hat, aber auch die Einsamkeit, in der er sterben wird, falls er sein Leben nicht ändert.
CHOREOGRAFIE UND INSZENIERUNG Reiner Feistel BÜHNE UND KOSTÜME Stefan Wiel MUSIKALISCHE LEITUNG N. N. CHOREOGRAFIE UND INSZENIERUNG Eno Peçi (1. + 3. Akt), Sabrina Sadowska (2. + 4. Akt) nach Lew Iwanow BÜHNE UND KOSTÜME Thomas Mika LICHTDESIGN Steen Bjarke BESETZUNG Natalia Krekou / Nela Mrázová (Odette), Nela Mrázová / Soo-Mi Oh (Odile), Yester Mulens Garcia / Emilijus Miliauskas (Rothbart), Jean-Blaise Druenne / Milan Maláč (Siegfried), Ivan Cheranev / Jean-Blaise Druenne (Benno); Ballett Chemnitz, Student/innen des Tanzkonservatoriums Prag, des A.S.D. Progetto Danza Villabate (Palermo) und der Staatlichen Ballettschule Berlin, Opernballetschule, Robert-Schumann-Philharmonie
BESETZUNG Emilijus Miliauskas / Benjamin Kirkman (Scrooge), Raul Arcangelo (Bob), Helena Gläser (Bobs Frau), Ivan Cheranev (Fred), Sandra Ehrensperger (Freds Frau), Alejandro Guindo Martín (Marleys Geist), Isabel Dohmhardt (Geist der vergangenen Weihnacht), Sascha Paar (Geist der gegenwärtigen Weihnacht), Kirill Kornilov (Geist der zukünftigen Weihnacht); Ballett Chemnitz, Opernballettschule TERMINE 10.12.2019 | 11.12.2019 | 12.12.2019 ALTER 7+ PREIS 9 – 25 E
TERMINE 19.10.2019 | 26.10.2019 | 09.11.2019 | 10.11.2019 | 07.12.2019 | 11.01.2020 | 21.03.2020 | 23.03.2020 | 25.04.2020 | 26.04.2020 | 07.05.2020 | 04.06.2020 | 05.06.2020 ALTER 12+ PREIS 15 – 40 E In Kooperation mit dem Tanzkonservatorium Prag, dem A.S.D. Progetto Danza Villabate (Palermo) und der Staatlichen Ballettschule Berlin
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WIEDERAUFNAHMEN LAMPENFIEBER – IT’S SHOWTIME Ballettrevue von Sabrina Sadowska (UA)
Let’s Dance: In einer bunten Revue streifen namhafte Choreografen durch die Zeit und lassen legendäre Tänze in besonderer Kulisse aufleben. Dreh- und Angelpunkt ist ein alter Ballsaal in einer europäischen Metropole, der von den 1920er Jahren bis in die Gegenwart künstlerische, politische und auch ganz persönliche Geschichten miterlebt hat und nun in einer Rückschau von seinem wechselvollen Dasein zwischen Showtreppe und Garderobenalltag „erzählt“. Charleston, Jazzdance, Rock’n’Roll, weltberühmte Musicalhits und Titel bekannter Tanzfilme – dem Tanz wird die Bühne überlassen. Er ist der gemeinsame Nenner einer Vielzahl von Charakteren vor und hinter den Kulissen, die ihre ganz verschiedenen Lebensentwürfe im Moment der Bewegung erfüllt sehen.
INSZENIERUNG Sabrina Sadowska, Reiner Feistel CHOREOGRAFIE Sabrina Sadowska, Reiner Feistel, Mark McClain, Götz Hellriegel, Peter Svenzon BÜHNE Marion Eisele KOSTÜME Esther Bätschmann BESETZUNG Natalia Krekou (Gabrielle), Jean-Blaise Druenne (Jonas), Isabel Dohmhardt / Helena Gläser (Janine), Benjamin Kirkman (Gustav), Nela Mrázová (Wilhelmina), Milan Maláč (Hans), Valeria Gambino (Ina); Ballett Chemnitz, Opernballettschule TERMINE 30.12.2019 | 02.01.2020 | 22.01.2020 | 28.02.2020 ALTER 12+ PREIS 19 – 45 E
ROMEO UND JULIA Ballett von Luciano Cannito nach William Shakespeare | Musik von Sergej Prokofjew
Romeo und Julia, Nachkommen zweier verfeindeter Familien, verlieben sich Hals über Kopf ineinander und besiegeln ihre Liebe mit einer heimlichen Hochzeit. Doch nicht nur die geplante Vermählung der jungen Braut mit einem Grafen bedroht ihre Liebe. In einem Kampf kommt Romeos Freund Mercutio ums Lebens – eine Tat, die Romeo, blind vor Wut, ebenso blutig vergilt. Nur eine Flucht könnte die beiden aus den schicksalhaften Verwicklungen führen. Doch die Geschichte nimmt ihren unbarmherzigen Lauf. – Sergej Prokofjew schuf eine packende Musik zu Shakespeares Tragödie, die zu einem der größten Klassiker der Ballettliteratur avancierte. Luciano Cannitos Choreografie, die bereits im Teatro Massimo in Palermo das Publikum mitgerissen hat, begeistert seit der Spielzeit 2017/2018 auch das Chemnitzer Publikum.
MUSIKALISCHE LEITUNG Jakob Brenner CHOREOGRAFIE UND INSZENIERUNG Luciano Cannito BÜHNE Italo Grassi KOSTÜME Silvia Aymonino VIDEO Maurizio Gaibisso BESETZUNG Jean-Blaise Druenne / Emilijus Miliauskas / Yester Mulens Garcia (Romeo), Natalia Krekou / Nela Mrázová (Julia), Nela Mrázová / Soo-Mi Oh (Amme), Milan Maláč / Benjamin Kirkman (Tybalt), Raul Arcangelo / Yester Mulens Garcia (Mercutio), Ivan Cheranev / Raul Arcangelo (Benvolio), Benjamin Kirkman / Milan Maláč (Graf Capulet), Sabrina Sadowska (Gräfin Capulet); Ballett Chemnitz, Opernballettschule, Statisterie, Robert-Schumann-Philharmonie TERMINE 02.02.2020 | 13.03.2020 | 12.05.2020 ALTER 12+ PREIS 15 – 40 E
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BALLETT
SONDERVERANSTALTUNGEN TANZ|MODERNE|TANZ Internationales Festival für zeitgenössischen Tanz 17. – 21.06.2020, verschiedene Orte in Chemnitz
Wenn laut Fred Astaire Tanz Esperanto mit dem Körper sei, dann ist im Juni 2020 die Stadt Chemnitz wieder erfüllt von einer Vielzahl an Dialekten dieser großartigen, universellen Sprache. Vom 17. bis 21. Juni sind im Rahmen des Festivals TANZ | MODERNE | TANZ erneut SpitzenCompanys der zeitgenössischen Tanzszene in Chemnitz zu Gast und erzählen aus ihren unterschiedlichen kulturellen Perspektiven und über jeweils ganz eigene, aber intuitiv verständliche Bewegungssprachen von aktuellen und zeitlosen Themen, vom Menschen und dem, was ihn bewegt. Schon seit mittlerweile fünf Jahren bringen Ensembles wie die sich nahezu in Trance drehende Compagnie Hervé Koubi, die fokussiert agierende Gruppe des Choreografen Samuel Mathieu oder die kraftvolle Company Chameleon frischen und inspirierenden Tanz-Wind aus aller Welt in die Stadt. Neben Gastensembles tritt auch das Ballett Chemnitz im Rahmen des Festivals in Erscheinung, zeigt sich von einer neuen, ungewohnten Seite und erobert die Stadt. Und so wird Chemnitz einmal mehr zu einem Ort für die Gegenwart verschiedener künstlerischer und kultureller Gemeinschaften, aus deren Vielfalt Internationalität und Integration entstehen kann. Ein Spiegel für ein Europa voller Geschichten und Brüche, Reibungspunkte, Tatendrang und Zukunftsgeist!
7. CHEMNITZER BALLETTBENEFIZGALA 29.05.2020, Opernhaus
Seit einigen Jahren steht ein Besuch in Chemnitz im Mai jeden Jahres fest im Terminkalender vieler renommierter Ballettensembles aus ganz Deutschland. Denn dann heißt es wiederholt „Tanzen für den guten Zweck“. Alljährlich lädt Ballettdirektorin Sabrina Sadowska zur Chemnitzer BallettBenefizGala ein, die in diesem Jahr bereits in die siebte Auflage geht. Mitglieder namhafter Companys und Tanzhochschulen traten bisher bereits u. a. für den Elternverein krebskranker Kinder e.V. Chemnitz, das Haus Sonne, die Chemnitzer Selbsthilfegruppe Multiple Sklerose offensiv, den Wildwasser e.V. Chemnitz, den Freundeskreis Indira Gandhi e.V., die Bürgerstiftung für Chemnitz, den Hospizund Palliativdienst Chemnitz e.V. und die Stiftung TANZ – Transition Zentrum Deutschland auf. Auch in der Spielzeit 2019/2020 wird der Erlös einer karitativen Einrichtung in Chemnitz zugute kommen.
PREIS 15 – 40 E
Das Festivalprogramm umfasst neben den Gastspielen auch Workshops und richtet sich an alle Altersgruppen.
BALLETT
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BALLETT EXTRA MATINEE Ein bis zwei Wochen bevor sich für eine Inszenierung auf der großen Bühne der Premierenvorhang hebt, lädt das Ballett Chemnitz zu einer Matinee ein, in der das Autorenteam das Konzept – illustriert durch Ausschnitte – auf der Bühne vorstellt.
TRAININGS- UND PROBENBESUCHE
MATINEE DER OPERNBALLETTSCHULE
Auf Anfrage sind Trainings- und Probenbesuche für alle interessierten Schulklassen, Kita-Gruppen, Vereine, Jugendclubs etc. möglich.
PREIS 6 E
KONTAKT Heike Vieth Tel. 0371 6969-817 vieth@theater-chemnitz.de
EINFÜHRUNGEN
BALLET AU LAIT
Eine halbe Stunde vor ausgewählten Ballettvorstellungen bieten wir Ihnen im Foyer des Opernhauses eine kurze Einführung an, in der Sie interessante Details zur Bearbeitung des Stückes, zu Inhalt und Konzeption erfahren können. Diese Vorstellungen sind im Monatsspielplan mit einem E gekennzeichnet.
Was Sie schon immer über Tanz wissen wollten, können Sie hier erfahren! – In der Spielzeit 2019/2020 lädt Ballettdirektorin Sabrina Sadowska zu Ballet au lait wieder in den Ballettsaal ein und gibt bei einer Tasse Café au lait oder Tee oder auch einem kalten Erfrischungsgetränk Einblicke in die vielen Geheimnisse der Welt des Tanzes.
Es ist in den letzten Jahren zu einer schönen Tradition geworden, dass sich die jungen Talente der Opernballettschule in einer eigenen Veranstaltung auf der Bühne des Opernhauses präsentieren. Ob unter dem Titel Erste Schritte, In 80 Tagen um die Welt, Cinderella oder Pinocchio: Stets haben die ca. 150 Nachwuchstänzerinnen und -tänzer ihrer Begeisterung intensiv Ausdruck verliehen. Neben den ganz Kleinen, die gerade mit dem Tanzen begonnen haben, treten auch Kinder und Jugendliche auf, die schon länger dabei sind und bei diversen Produktionen neben den Mitgliedern der Chemnitzer Company bereits auf der Bühne standen. Traditionell sind auch die Teilnehmer der Opernballettschule für Erwachsene zur Matinee zu erleben. Weitere Informationen zur Opernballettschule finden Sie auf Seite 140.
TERMINE 08.12.2019 | 23.02.2020 PREIS 6 E
TERMIN 02.02.2020 PREIS 11 E
PREMIERENFEIERN Im Anschluss an unsere Premieren finden im Rangfoyer des Opernhauses unsere Premierenfeiern statt. Wir laden Sie herzlich ein, sich mit den Künstlern und Besuchern über das Erlebte auszutauschen.
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BALLETT
BALLETT MAL ANDERS Einmal pro Spielzeit zeigen die Mitglieder des Ballettensembles im Rahmen der NACHTSCHICHT im Schauspielhaus, welche Talente sonst noch in ihnen schlummern. Die Termine werden im Monatsspielplan bekannt gegeben.
SINFONIEKONZERTE FAMILIENKONZERTE KLASSE KLASSIK! KAMMERMUSIKABENDE SONDERKONZERTE
PHILHARMONIE
SINFONIEKONZERTE 1. Sinfoniekonzert
BRAHMS | SCHUMANN 02. + 03.10.2019
3. Sinfoniekonzert
SCHOSTAKOWITSCH | BRAHMS 20. + 21.11.2019
Johannes Brahms Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 d-Moll op. 15 Robert Schumann Sinfonie Nr. 4 d-Moll op. 120 SOLIST Javier Perianes, Klavier DIRIGENT Guillermo García Calvo Robert-Schumann-Philharmonie
Johannes Brahms Ein deutsches Requiem op. 45 SOLISTEN Thomas Bruder, Violoncello Lydia Teuscher, Sopran Tómas Tómasson, Bariton Philharmonischer Chor Dresden Kantorei der Kreuzkirche Chemnitz
23. + 24.10.2019
DIRIGENT Guillermo García Calvo Robert-Schumann-Philharmonie
Hector Berlioz Le carnaval romain Ouvertüre op. 9
4. Sinfoniekonzert
Igor Strawinsky Petruschka Burleske in vier Szenen (Urfassung 1911) Jean Sibelius Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 43 DIRIGENT Jesko Sirvend Robert-Schumann-Philharmonie
PHILHARMONIE
Johannes Brahms Akademische Festouvertüre c-Moll op. 80 Peter Tschaikowsky Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 35 Sergej Rachmaninow Sinfonische Tänze op. 45 SOLIST Valeriy Sokolov, Violine DIRIGENT Ramón Tebar Robert-Schumann-Philharmonie
6. Sinfoniekonzert
BERNSTEIN | WALTON | SCHOSTAKOWITSCH 11. + 12.12.2019 Leonard Bernstein Ouvertüre zu Candide William Walton Konzert für Violine und Orchester Dmitri Schostakowitsch Sinfonie Nr. 9 Es-Dur op. 70 SOLISTIN Heidrun Sandmann, Violine DIRIGENT John Fiore Robert-Schumann-Philharmonie
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BRAHMS | TSCHAIKOWSKY | RACHMANINOW 08. + 09.01.2020
Dmitri Schostakowitsch Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 2 op. 126
2. Sinfoniekonzert
BERLIOZ | STRAWINSKY | SIBELIUS
5. Sinfoniekonzert
SYMPHONIC KLEZMER 05. + 06.02.2020 Werke für Klezmer-Band und Sinfonieorchester SOLISTEN Kolsimcha – Contemporary Klezmer Band DIRIGENT N. N. Robert-Schumann-Philharmonie
7. Sinfoniekonzert
8. Sinfoniekonzert
10. Sinfoniekonzert
04. + 05.03.2020
01. + 02.04.2020
27. + 28.05.2020
Ēriks Ešenvalds Fanfare
Vache Sharafyan Surgite Gloriae Konzert für Viola, Duduk, Bariton und Streichorchester
Nino Rota Divertimento concertante für Kontrabass und Orchester
EŠENVALDS | SCHUMANN | STRAUSS
Robert Schumann Konzert für Violoncello und Orchester a-Moll op. 129
SHARAFYAN | BERNSTEIN | COPLAND
Leonard Bernstein Divertimento for Orchestra
Richard Strauss Don Juan Tondichtung nach Nikolaus Lenau für großes Orchester op. 20
Aaron Copland Sinfonie Nr. 3
Richard Strauss Tod und Verklärung Tondichtung für großes Orchester op. 24
SOLISTEN Matthias Worm, Viola Arayik Bakhtikyan, Duduk Carl Thiemt, Bariton DIRIGENT Jakob Brenner Robert-Schumann-Philharmonie
SOLIST Steven Isserlis, Violoncello DIRIGENT Karel Mark Chichon Robert-Schumann-Philharmonie
9. Sinfoniekonzert
STRAUSS | BRUCKNER
ROTA | SCHOSTAKOWITSCH
Dmitri Schostakowitsch Sinfonie Nr. 15 A-Dur op. 141 SOLIST Ödön Rácz, Kontrabass DIRIGENT Guillermo García Calvo Robert-Schumann-Philharmonie
Die Sinfoniekonzerte finden jeweils mittwochs und donnerstags, 19.00 Uhr im Großen Saal der Stadthalle statt. Der Eintrittspreis der Sinfoniekonzerte 1 – 5 sowie 7 – 10 beträgt 15 – 31 E. Der Eintrittspreis des 6. Sinfoniekonzerts beträgt 21 – 36 E.
29. + 30.04.2020 Richard Strauss Konzert für Oboe und kleines Orchester D-Dur Anton Bruckner Sinfonie Nr. 5 B-Dur SOLISTIN Viola Wilmsen, Oboe DIRIGENT Guillermo García Calvo Robert-Schumann-Philharmonie
Zur Konzerteinführung laden wir Sie an beiden Tagen 45 Minuten vor Beginn in das Foyer ein. Kinder und Jugendliche (bis 18 Jahre) in Begleitung eines vollzahlenden erwachsenen Konzertbesuchers erhalten zu allen Sinfoniekonzerten freien Eintritt.
PHILHARMONIE
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FAMILIENKONZERTE 1. Familienkonzert
WO IST MEIN BOGEN? 22.09.2019
3. Familienkonzert
VON FREMDEN LÄNDERN UND MENSCHEN 14.06.2020
ROB auf der Suche nach dem verlorenen Geigenbogen
ROB auf musikalischer Weltreise
Puppenspieler/in des Figurentheaters Chemnitz (ROB) REGIE Christian Claas DIRIGENT UND MODERATION Jakob Brenner Robert-Schumann-Philharmonie
Puppenspieler/in des Figurentheaters Chemnitz (ROB) REGIE Christian Claas DIRIGENT UND MODERATION Jakob Brenner Robert-Schumann-Philharmonie
In Zusammenarbeit mit dem Figurentheater Chemnitz
In Zusammenarbeit mit dem Figurentheater Chemnitz
2. Familienkonzert
PETER GEGEN DEN WOLF
Die Familienkonzerte der RobertSchumann-Philharmonie bieten Programme, die den „Frischlingen“ unter den Zuhörern den Weg in die spannende Welt der klassischen Musik zeigen, aber gleichzeitig den „erfahrenen Hasen“ Gewohntes in neuem Licht präsentieren. Der Erfolg der Konzerte hat sich schon weit über die Stadtgrenzen hinaus herumgesprochen – ach, was heißt Stadtgrenzen? Ländergrenzen! Ja, sogar bis ans Ende der Milchstraße. Von dorther kommt ROB. Er ist ein kleiner quirliger Typ, der Musik über alles liebt und der es geschafft hat, sich einen Platz in der Fan-Loge der Philharmonie zu sichern, um mit den Musikern gemeinsam aufregende Sonntagsnachmittags-KonzertAbenteuer zu erleben.
17.11.2019 Ein gerichtliches Lustspiel mit Orchester für Kinder von Justin Locke nach dem sinfonischen Märchen Peter und der Wolf von Sergej Prokofjew Simone Fulir (Peter) Jan Gerrit Brüggemann (Wolf) Robert Frank (Richter) Volker Wackermann (Staatsanwalt) REGIE Cordula Jung DIRIGENT Jakob Brenner Robert-Schumann-Philharmonie
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PHILHARMONIE
Die Familienkonzerte finden jeweils sonntags, 15.00 Uhr im Opernhaus statt. Der Eintrittspreis beträgt 9 – 25 E. Abonnenten der Familienkonzerte können für Kinder und Jugendliche (bis 18 Jahre) ein kostenfreies zusätzliches Abonnement abschließen.
KLASSE KLASSIK! DVOŘÁK – BÖHMISCHE SERENADE 06.09.2019, 19.00 Uhr Sparkasse Chemnitz, VeranstaltungsCenter Moritzhof Antonín Dvořák Notturno für Streichorchester H-Dur op. 40 Quintett für 2 Violinen, Viola, Violoncello und Kontrabass G-Dur op. 77 Streicherserenade E-Dur op. 22 LEITUNG Hartmut Schill Kammerorchester der Robert-SchumannPhilharmonie
SCHUBERT – POESIE UND EINSAMKEIT 28.03.2020, 19.00 Uhr Museum Gunzenhauser
VAUGHAN WILLIAMS – BRITISCHER IMPRESSIONISMUS 15.05.2020, 19.00 Uhr Hotel Chemnitzer Hof Ralph Vaughan Williams Konzert für Oboe und Streicher a-Moll The Lark Ascending – Romanze für Violine und kleines Orchester Fantasia On Greensleaves aus der Oper Sir John In Love Concerto grosso für Streichorchester SOLISTEN Heidrun Sandmann, Violine Volker Braun, Oboe LEITUNG Student/in der Dirigentenklasse von Ekkehard Klemm an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden Kammerorchester der Robert-SchumannPhilharmonie
Auch in der Spielzeit 2019/2020 laden Musiker der Robert-Schumann-Philharmonie in der Reihe Klasse Klassik! für erlesene Programme der Kammersinfonik zu einer Entdeckungsreise an besondere Orte der Stadt Chemnitz ein. Diesmal führen die drei Abende mit dem Kammerorchester der RobertSchumann-Philharmonie für Antonín Dvořák in die Sparkasse Chemnitz, für Franz Schubert in das Museum Gunzenhauser und für Ralph Vaughan Williams in den Ballsaal des Hotels Chemnitzer Hof. Alle drei Komponisten verbindet die klanggewordene Liebe zu ihrer Heimat. Der Eintrittspreis beträgt 25 E.
Franz Schubert Rondo für Violine und Streichorchester A-Dur D 438 Streichquartett d-Moll D 810 Der Tod und das Mädchen (Bearbeitung für Streichorchester von Gustav Mahler) SOLIST UND LEITUNG Hartmut Schill, Violine Kammerorchester der Robert-SchumannPhilharmonie
PHILHARMONIE
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KAMMERMUSIKABENDE 1. Kammermusikabend
3. Kammermusikabend
03.11.2019
16.02.2020
Wilhelm Bernhard Molique Flötenquintett D-Dur op. 35
Wolfgang Amadeus Mozart Flötenquartett C-Dur KV Anh 171 (285 b)
MOLIQUE | FRANÇAIX | OHANA | JOLIVET
MOZART | LEKEU | BRAHMS
5. Kammermusikabend
HÄNDEL | BACH | SCARLATTI | BOZZA | FRANCK 26.04.2020
Jean Françaix Streichtrio Maurice Ohana Quatre études chorégraphiques André Jolivet Suite en concert pour flûte et percussion
Guillaume Lekeu Violinsonate G-Dur Johannes Brahms Streichquartett a-Moll op. 51, 2 Thomas-Michael Gribow, Klavier Musiker der Robert-Schumann-Philharmonie
CRAS | LANGE | DEBUSSY 01.12.2019
Jean Cras Quintett für Harfe, Flöte, Violine, Viola und Violoncello Friedrich Gustav Lange Pastoral-Quartett F-Dur für 2 Oboen, Englischhorn und Fagott Claude Debussy Klaviertrio G-Dur Musiker der Robert-Schumann-Philharmonie
Johann Sebastian Bach Violinsonate N. 2 A-Dur BWV 1015 Domenico Scarlatti 7 Arien für Trompete, Sopran und Basso continuo (Auszüge) Eugène Bozza Caprice für Trompete und Klavier
Musiker der Robert-Schumann-Philharmonie
2. Kammermusikabend
Georg Friedrich Händel Let the bright Seraphim Arie aus dem Oratorium Samson
4. Kammermusikabend
César Franck Violinsonate A-Dur
29.03.2020
Ina Yoshikawa, Sopran Guillermo García Calvo, Klavier Musiker der Robert-Schumann-Philharmonie
GRIEG | SAINT-SAËNS | HENZE | BRAHMS Edvard Grieg Violinsonate Nr. 3 c-Moll op. 45 Camille Saint-Saëns Cellosonate Nr. 1 c-Moll op. 32
6. Kammermusikabend
Hans Werner Henze Kammersonate
07.06.2020
Johannes Brahms Klaviertrio Nr. 3 c-Moll op. 101 Julian Riem, Klavier Musiker der Robert-Schumann-Philharmonie
RENDEZVOUS MIT DER VIOLA DA GAMBA Sonaten und Kammermusik für Viola da Gamba, Blockflöte, Oboe, Cembalo und Violoncello Musiker der Robert-Schumann-Philharmonie und Gäste
Die Kammermusikabende finden jeweils sonntags, 19.30 Uhr im Rangfoyer des Opernhauses statt. Der Eintrittspreis beträgt 18 E. 68
PHILHARMONIE
SONDERKONZERTE OPEN-AIR-KONZERT ZUR SPIELZEITERÖFFNUNG
IN DER BAR ZUM KROKODIL
KONZERT ZUM JAHRESWECHSEL
31.08.2019, 19.00 Uhr Theaterplatz
04.12.2019, 20.00 Uhr Opernhaus
31.12.2019, 18.00 Uhr Stadthalle
Musikalischer Ausblick auf die neue Spielzeit
Tonfilm-Schlager und Swing der 20er und 30er Jahre
Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125
Solisten, Chor und Gäste der Oper Chemnitz MODERATION Christoph Dittrich DIRIGENT Jakob Brenner Robert-Schumann-Philharmonie
LEITUNG Jakob Brenner Orchester Karl S. – Salonorchester der Oper Chemnitz
SOLISTEN Maraike Schröter, Sopran Simone Schröder, Alt Siyabonga Maqungo, Tenor Magnus Piontek, Bass
PREIS 13 – 35 E
PREIS 10 E
TRAUMKONZERT 11.11.2019, 19.00 Uhr Stadthalle
WELCOME SANTA CLAUS! 16.12.2019, 20.00 Uhr Opernhaus
Camerata Poznań Singakademie Chemnitz Universitätschor der TU Chemnitz DIRIGENT Pablo Mielgo Robert-Schumann-Philharmonie PREIS 26 – 41 E
Swingmusik zur Weihnachtszeit Junge Künstler mit und ohne Handicap musizieren gemeinsam mit Musikern der Robert-SchumannPhilharmonie Kartenverkauf nur in der Vorverkaufsstelle Tourist- und Ticketservice MARKT1 Kooperation der Theater Chemnitz mit der Bürgerstiftung Chemnitz e.V. und der Städtischen Musikschule Chemnitz
SPECIAL GUESTS VOC A BELLA MODERATION Jakob Brenner LEITUNG Rolf von Nordenskjöld Big Band der Robert-SchumannPhilharmonie PREIS 19 – 45 E
NEUJAHRSKONZERT 04.01.2020, 19.00 Uhr 05.01.2020, 11.00 + 18.00 Uhr Opernhaus Sinfonische Stand-up-Comedy mit Werken nicht nur von Johann Strauß MODERATION UND KLARINETTE Christopher Hall DIRIGENT Jakob Brenner Robert-Schumann-Philharmonie PREIS 29 – 56 E
PHILHARMONIE
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SONDERKONZERTE KAMMERMUSIK PLUS
VIVA LA MUSICA!
PHILHARMONIE ON TOUR
06.03.2020, 20.30 Uhr Opernhaus, Rangfoyer
20.06.2020, 18.00 Uhr Opernhaus
13.09.2019, 20.00 Uhr World Conference Center Bonn
Theodor Kirchner / Aribert Reimann Die schönen Augen der Frühlingsnacht Sechs Lieder von Theodor Kirchner nach Gedichten von Heinrich Heine für Sopran und Streichquartett bearbeitet und verbunden mit sieben Bagatellen für Streichquartett von Aribert Reimann
Konzertprojekt der RobertSchumann-Philharmonie und der Städtischen Musikschule Chemnitz
Ludwig van Beethoven Ouvertüre Nr. 1 zu Leonore op. 138
Robert Schumann Sechs Gesänge op. 107 für Sopran und Streichquartett transkribiert von Aribert Reimann Franziska Krötenheerdt, Sopran Mejo-Quartett PREIS 18 E
PREIS 6 E
10. CHEMNITZER PICKNICK-KONZERT 21.06.2020, 11.00 Uhr Schloßbergmuseum Musikalische und kulinarische Kostbarkeiten am und im Schloßbergmuseum Musiker der Robert-SchumannPhilharmonie Eintritt frei
GALA DER OPERNCHÖRE 17.04.2020, 19.00 Uhr 03.05.2020, 15.00 Uhr Opernhaus Die schönsten Chöre aus Opern von Jacques Offenbach, Giuseppe Verdi, Carl Maria von Weber, Richard Wagner und anderen Opernchor der Theater Chemnitz LEITUNG Stefan Bilz Robert-Schumann-Philharmonie
BACKSTAGE21 30.06.2020, 19.00 Uhr Opernhaus, Hinterbühne Kammermusikalische Kompositionen aus dem 20. und 21. Jahrhundert ensemble01 und Musiker der Robert-Schumann-Philharmonie PREIS 18 E
PREIS 13 – 35 E In Kooperation mit Ufer e.V. | Weltecho Klangwerk – Neue Musik
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PHILHARMONIE
Clara Schumann Konzert für Klavier und Orchester a-Moll op. 7 Bettina Skrzypczak Auftragswerk des Beethovenfestes Bonn (Uraufführung) Robert Schumann Konzert für Klavier und Orchester a-Moll op. 54 SOLISTEN Jamina Gerl und Fabian Müller, Klavier DIRIGENT Gerrit Prießnitz Robert-Schumann-Philharmonie Sonderkonzert anlässlich des 200. Geburtstages von Clara Schumann im Rahmen des Beethovenfestes Bonn
BEETHOVEN-ZYKLUS 17.07.2020, 19.00 Uhr Opernhaus Ludwig van Beethoven Coriolan – Ouvertüre op. 62 Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 C-Dur op. 15 Konzert für Klavier und Orchester Nr. 4 G-Dur op. 58 18.07.2020, 19.00 Uhr Opernhaus Ludwig van Beethoven Die Ruinen von Athen – Ouvertüre op. 113 Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 c-Moll op. 37 Sinfonie Nr. 7 A-Dur op. 92 19.07.2020, 17.00 Uhr Opernhaus Ludwig van Beethoven Zur Namensfeier – Ouvertüre op. 115 Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 B-Dur op. 19 Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5 Es-Dur op. 73
Am 17. Dezember 2020 jährt sich zum 250. Mal der Geburtstag des Komponisten Ludwig van Beethoven. Grund genug, ein knappes halbes Jahr vorher im Juli mit einem dreitägigen Zyklus seiner fünf Klavierkonzerte die Feierlichkeiten zu seinem Gedenken einzuläuten. Mit Herbert Schuch ist ein herausragender Beethoven-Interpret und mit einem ECHO Klassik für seine Einspielung des 3. Klavierkonzerts des Komponisten ausgezeichneter Pianist zu Gast. Zusammen mit der RobertSchumann-Philharmonie unter der musikalischen Leitung ihres Generalmusikdirektors Guillermo García Calvo wird er alle fünf Klavierkonzerte an nur drei Tagen aufführen. Die Programme werden jeweils mit einer Konzert-Ouvertüre eröffnet. Zudem wird im zweiten Konzert auch Beethovens 7. Sinfonie erklingen, die weitestgehend 1811 entstanden ist, im Jahr der Uraufführung seines 5. Klavierkonzerts.
SOLIST Herbert Schuch, Klavier DIRIGENT Guillermo García Calvo Robert-Schumann-Philharmonie PREIS 13 – 35 E
PHILHARMONIE
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PHILHARMONIE EXTRA KONZERTFRÜHSTÜCK
TRAUMKONZERT
Mehrmals pro Spielzeit gibt es am Sonntagvormittag ein Konzertfrühstück, bei dem der Orchesterdirektor Raimund Kunze gemeinsam mit Dirigenten und Musikern des Orchesters über Aktuelles, Besonderes und wichtige Werke berichtet. Die Musiker der Robert-Schumann-Philharmonie nutzen diese Gelegenheit, um sich bei ihrem treuen Publikum mit musikalischen Beiträgen, selbst gebackenem Kuchen und Kaffee zu bedanken.
Bereits zum fünften Mal gestalten junge Künstler mit und ohne Handicap gemeinsam mit Musikern der RobertSchumann-Philharmonie einen traumhaften Abend, der für wahrgewordene Träume steht und ins Träumen geraten lässt. – Dieses von der Bürgerstiftung Chemnitz e. V., der Städtischen Musikschule Chemnitz und der RobertSchumann-Philharmonie realisierte Kooperationsprojekt erhielt 2018 den Sächsischen Inklusionspreis in der Kategorie Freizeit & Kultur.
TERMINE 29.09.2019 | 10.05.2020 PREIS 6 E
TERMIN 11.11.2019, Stadthalle Kartenverkauf nur in der Vorverkaufsstelle Tourist- und Ticketservice MARKT1
EINFÜHRUNGEN 45 Minuten vor jedem Sinfoniekonzert gibt es im Foyer der Stadthalle eine Einführung. Dirigenten, Solisten und Dramaturgen vermitteln Wissenswertes rund um die jeweiligen Werke.
KÄNGURU-PLAKAT Diese Plakataktion wird nach wie vor von vielen Freunden der Philharmonie unterstützt, bei denen wir uns herzlich bedanken möchten. Neue „Paten“, die ein Plakat in ihrer Nähe (beim Bäcker, Friseur, im Haus usw.) aufhängen möchten und mit den entsprechenden „Einlegern“ aktualisieren wollen, sind herzlich willkommen. KONTAKT Christiane Dost Tel. 0371 6969-815 dost@theater-chemnitz.de
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PHILHARMONIE
ZUSAMMENARBEIT MIT DER MUSIKSCHULE Die Philharmoniker verbindet eine intensive Zusammenarbeit mit der Städtischen Musikschule Chemnitz. Die Aktivitäten reichen dabei von der Konzertvorbereitung verschiedener Musikschulensembles über die Begleitung besonders begabter Schüler auf dem Weg zu Wettbewerben und zum Studium bis hin zu gemeinsamen Konzertprojekten. NÄCHSTES PROJEKT Viva la musica! 20.06.2020, Opernhaus PREIS 6 E
RUDOLF-KEMPEORCHESTERAKADEMIE Seit 2004/2005 gibt es die Orchesterakademie der Robert-SchumannPhilharmonie, die jungen Instrumentalisten eine einjährige praktische Ausbildung ermöglicht. Sie werden durch Musiker der Philharmonie unterrichtet und sowohl in der Oper als auch in den Konzerten eingesetzt. 2018 wurde die Akademie nach Rudolf Kempe benannt. Er war von 1945 bis 1948 in Chemnitz als Generalmusikdirektor tätig, bevor er von hier aus seine internationale und vielbeachtete Dirigentenlaufbahn antrat. Maßgeblich war er am Wiederaufbau des Chemnitzer Musiklebens nach dem Krieg beteiligt und half mit großen Visionen über die traumatische Krisenzeit hinweg. Botschafterin der Rudolf-Kempe-Orchesterakademie ist Cordula Kempe, Witwe des Dirigenten und Künstlerische Leiterin der Rudolf Kempe Society. Mit freundlicher Unterstützung
PREMIEREN
Die zwölf Geschworenen Glorious! Die wahre Geschichte der Florence Foster Jenkins Die unendliche Geschichte Biografie: Ein Spiel Der Drache Undine – Die kleine Welle (UA) Ronja Räubertochter Der Frieden Feindliche Übernahme (UA) Mondlicht und Magnolien Die Leiden des jungen Werther Die Glasmenagerie Chemnitzer Theaterpreis für junge Dramatik 2020 (UA)
WIEDERAUFNAHMEN Adams Äpfel Rauschen – oder: Wenn du nicht existierst, geh mir bitte aus dem Licht. Danke! (UA) La Strada. Das Lied der Straße Weiße Nächte The Silent (UA) Faust I Faust II Treffen am Nachmittag Soll mir lieber Goya den Schlaf rauben als irgendein Arschloch Einsame Menschen Schöne Bescherungen Der Teufel mit den drei goldenen Haaren Der kleine Lord Fauntleroy Der dressierte Mann Ring Of Fire the future is still unwritten (UA) Traumjobs
SCHAUSPIEL
PREMIERE 21.09.2019 Schauspielhaus, Große Bühne WEITERE VORSTELLUNGEN 27.09.2019 | 30.10.2019 16.11.2019 | 07.12.2019 26.04.2020
REGIE Carsten Knödler BÜHNE Frank Hänig KOSTÜME Teresa Monfared DRAMATURGIE Friederike Spindler
ALTER 14+ PREIS 13 – 24 E | Premiere 15 – 28 E
DIE ZWÖLF GESCHWORENEN Gerichtsdrama in drei Akten von Reginald Rose | Aus dem Englischen von Horst Budjuhn
Sie haben doch schuldig gestimmt. Oder nicht? Auf welcher Seite stehen Sie? Die Gerichtsverhandlung ist vorüber. Beweisführung und Zeugenbefragungen sind abgeschlossen, die Schlussplädoyers gehalten. Nun ziehen sich die zwölf Geschworenen zurück, um das Urteil zu fällen: Schuldig oder nicht schuldig? Mit dieser Frage entscheiden sie über das Leben eines jungen Mannes. Er ist des Mordes an seinem Vater angeklagt, den er mit einem Messer erstochen haben soll. Alle Indizien scheinen gegen ihn zu sprechen, zwei Zeugenaussagen bestätigen seine Schuld, die Beweislage ist erdrückend. Doch Geschworener Nr. 8 hat Zweifel. Oder zumindest ein Gefühl. – Aber was heißt das schon? Und reicht das, um ein Urteil abzuwenden, welches andere längst gefällt haben? Zumindest forciert er, dass um den Schuldspruch noch einmal ehrlich diskutiert wird, denn die Entscheidung für das Urteil muss einstimmig getroffen werden. Eingeschlossen im Konferenzraum entspinnt sich schließlich ein erbitterter und hitziger Kampf um Wahrheiten und Argumente, persönliche Ideale, Lebenseinstellungen und Vorurteile. Reginald Rose (1920–2002) arbeitete als Drehbuch- und Theaterautor. Mit seinen sozialpolitischen Themensetzungen prägte er insbesondere die frühen Jahre des US-amerikanischen Fernsehspiels. 1954 schrieb er Die zwölf Geschworenen (Twelve Angry Men) und verarbeitete darin seine Erfahrungen in einer Geschworenenjury. Die Filmadaption in der Regie von Sidney Lumet kam 1957 in die Kinos, war für drei Oscars nominiert und wurde im selben Jahr u. a. mit dem Goldenen Bären der Internationalen Filmfestspiele Berlin ausgezeichnet. Zahlreiche weitere Verfilmungen und Übersetzungen folgten. – Auch wenn es die Geschworenengerichte im deutschen Rechtssystem nicht mehr gibt, so stellt das Stück doch eine interessante Versuchsanordnung dar: Was wäre wenn? Kann ein Laie dieser Rolle gerecht werden? Von welchen Eindrücken, Vorurteilen und Bildern lassen wir uns leiten? Und aus welchen individuellen Motiven heraus treffen wir unsere Entscheidungen? So steht an diesem Abend nicht zuletzt auch unser eigenes Verhalten in meinungsstarken Gruppenkonstellationen zur Disposition.
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SCHAUSPIEL
GLORIOUS! DIE WAHRE GESCHICHTE DER FLORENCE FOSTER JENKINS Komödie von Peter Quilter | Aus dem Englischen von Horst Johanning
Die Leute können vielleicht behaupten, dass ich nicht singen kann, aber niemand kann behaupten, dass ich nicht gesungen hätte. Der Wille versetzt Berge! So muss sie es sich gedacht haben: Florence Foster Jenkins – die schlechteste Sängerin der Welt. Im New York der 1940er Jahre war sie ein phänomenales Gesellschaftsereignis. Sie liebte die Musik. Für eine Sopranistin hatte sie allerdings eine schräge Auffassung von Intonation – und mit Noten stand sie eher auf Kriegsfuß. Dennoch quietschte sie sich munter und mit großer Begeisterung durch die Gesangsliteratur und quälte damit so manches empfindliche Ohr. Dank ihrer finanziellen Potenz und ihres unermüdlichen Enthusiasmus schaffte sie es immer wieder, ein Publikum um sich zu scharen. Unermüdlich schmetterte sie ihre Darbietungen auf Wohltätigkeitsveranstaltungen und Bällen von der Bühne. Höhepunkt ihrer Karriere war ein legendäres Konzert in der Carnegie Hall. In ihrem Kopf mag sie mit engelsgleicher Stimme die Welt verzaubert haben, in der akustischen Realität aber bogen sich die Balken und die Zuschauer aus der High Society vor Lachen. Doch Kritik und Zweifel fochten diese exzentrische, willensstarke Dame nicht an. Unbeirrt ließ sie die Welt an den Segnungen ihrer Musikalität teilhaben. Getragen und gestützt wurde sie von einem Freundeskreis, der ebenso schillernd und ausgefallen war wie sie selbst.
PREMIERE 12.10.2019 Schauspielhaus, Große Bühne WEITERE VORSTELLUNGEN 20.10.2019 | 26.10.2019 29.11.2019 | 06.12.2019 26.01.2020 | 09.02.2020 24.04.2020
REGIE Herbert Olschok BÜHNE Alexander Martynow KOSTÜME Sabine Pommerening DRAMATURGIE Kathrin Brune
ALTER 14+ PREIS 13 – 24 E | Premiere 15 – 28 E
Aus dem Leben der Industriellentochter Florence Foster ist nur wenig überliefert. Und so machte sich der britische Autor Peter Quilter auf Spurensuche: Aus spärlichen Fakten und Anekdoten schrieb er 1999 das Bühnenstück Glorious! und landete damit am Westend-Theater in London einen Riesenerfolg. Schnell eroberte die skurrile Geschichte die großen Bühnen in Sydney, Montreal, Helsinki, Prag und Boston und war 2006 als „Beste Komödie“ für den Laurence Olivier Award nominiert. Doch Quilters Stück ist mehr als „nur“ Komödie, es ist zugleich eine anrührende Hommage an eine Frau, deren Lebensfreude und Liebe zur Musik bewundernswert und absolut ansteckend sind. Regisseur Herbert Olschok spürt dem nach und untersucht damit nicht zuletzt auch die Kehrseite dessen: die bösartige Lust der Gesellschaft an der Lächerlichkeit.
SCHAUSPIEL
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PREMIERE 23.11.2019 Schauspielhaus, Große Bühne WEITERE VORSTELLUNGEN 24.11.2019 | 25.11.2019 01.12.2019 | 02.12.2019 03.12.2019 | 04.12.2019 05.12.2019 | 06.12.2019 09.12.2019 | 10.12.2019 11.12.2019 | 12.12.2019 13.12.2019 | 17.12.2019 18.12.2019 | 22.12.2019 23.12.2019 | 25.12.2019 27.12.2019 | 28.12.2019
REGIE Silke Johanna Fischer BÜHNE UND KOSTÜME Stefan Morgenstern PUPPENBAU N. N. MUSIK Steffan Claußner DRAMATURGIE Friederike Spindler
ALTER 6+ PREIS 13 – 24 E | Premiere 15 – 28 E
In Zusammenarbeit mit dem Figurentheater Chemnitz
DIE UNENDLICHE GESCHICHTE Nach dem Roman von Michael Ende in einer Bühnenfassung von Silke Johanna Fischer
Tu, was du willst. Bastian Balthasar Bux ist ein Außenseiter: In der Schule wird der schüchterne Junge von den anderen schikaniert und wegen seines Aussehens gemobbt, sein Vater vertieft sich nach dem Tod der Mutter ganz in seine Arbeit. Als Bastian eines Tages in Karl Konrad Koreanders Buchladen steht, fällt ihm Die unendliche Geschichte in die Hände. Er kann nicht widerstehen, stiehlt das Buch und beginnt auf dem Dachboden der Schule darin zu lesen … Gemeinsam mit ihm tauchen wir ein in die Geschichte Phantásiens: Die Kindliche Kaiserin ist krank. Ihr Name ist längst vergessen und alles droht im Nichts zu versinken. Ein Winzling mit seiner Rennschnecke, der Steinbeißer, Irrlichter, Nachtalben und auch der junge und tapfere Abenteurer Atréju folgen ihrem Ruf. Doch niemand kann ihr helfen, denn nur ein Menschenkind vermag ihr einen neuen Namen zu geben. Allein begibt sich Atréju auf die große Suche, reist zur uralten Morla und ins Land der toten Berge, trifft am Südlichen Orakel auf die Zweisiedler Urgl und Engywuck und schafft es mit Hilfe des Glücksdrachens Fuchur, allerlei Gefahren und Rätsel zu bestehen und Bastian nach Phantásien zu holen. Von ihm erhält die Kaiserin einen neuen Namen. Bastian wird ihr Stellvertreter und Träger des kaiserlichen Auryns – denn nur er hat die Macht, Phantásien aus seinen Wünschen und Gedanken neu zu erschaffen. So reist Bastian als stolzer Krieger durch Nachtwälder und Wüsten, geisterhafte Städte, zauberhafte Paläste und trifft auf geheimnisvolle Wesen wie den Löwen Graógramán, die Hexe Xayíde mit ihren Panzerriesen oder den Affen Argax. Doch mit jedem Wunsch opfert Bastian eine seiner Erinnerungen – und nur wer weiß, was er wirklich will, findet den Weg zurück nach Hause. Michael Ende (1929–1995) wurde u. a. mit seinen Erzählungen um Jim Knopf oder Momo weltweit bekannt und veröffentlichte 1979 Die unendliche Geschichte. Verschiedene Übersetzungen, Hörspiele, Theater- und Filmadaptionen folgten. Ende arbeitete an der Hörspielfassung zu Die unendliche Geschichte mit, sprach sich aber entschieden gegen Wolfgang Petersens filmische Umsetzung aus, da sich diese nur auf einen Teil des Romans konzentrierte. – „Lesen wir wirklich alle immer das gleiche Buch?“, fragt Michael Ende in seinen Werken und gibt mit Die unendliche Geschichte eine fantasievolle und zauberhafte Antwort.
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SCHAUSPIEL
BIOGRAFIE: EIN SPIEL Tragikomödie von Max Frisch
PREMIERE 01.02.2020 Schauspielhaus, Große Bühne WEITERE VORSTELLUNGEN 07.02.2020 | 05.03.2020 14.03.2020 | 05.04.2020
REGIE Kathrin Brune BÜHNE UND KOSTÜME Pia Wessels DRAMATURGIE René Schmidt
Ich weigere mich zu glauben, dass unsere Biografie, meine oder ihre oder irgendeine, nicht anders ausgehen könnte. Vollkommen anders. Was wäre, wenn man sein Leben noch einmal durchspielen und sich in bestimmten Situationen anders entscheiden könnte? – Professor Kürmann, Ende Vierzig und allseits geschätzter Verhaltensforscher, führt eine ziemlich anstrengende Ehe mit Antoinette, seiner zweiten Frau. Er hatte sie nach einer Party vor sieben Jahren kennen gelernt. Was als verklemmtes Gespräch begann, entwickelte sich über schöne Umwege zu einer enttäuschenden und verletzenden Beziehung. Kürman hat nun die Möglichkeit, sein Leben zu ändern, denn er darf es mit aller Erfahrung noch einmal durchspielen und korrigieren, wann immer er möchte. Und weil Kürmann der Meinung ist, dass sich der Mensch frei entfalten kann und die tatsächlich gelebte Biografie nur eine unter vielen möglichen ist, erscheint ihm diese Herausforderung als eine leichte. Er ruft verschiedene Lebenssituationen auf, deren Verlauf er ändern möchte: die tragische Hochzeit mit seiner ersten Frau, jenen Abend mit Antoinette und ein denkwürdiges Treffen mit Prof. Krolewsky, in dem es um die Mitgliedschaft in einer unpopulären Partei ging. Doch immer mehr gerät Kürmann – unfähig zu einer wirklichen Entscheidung – in Bedrängnis. Verhaftet im alten Leben, kann er weder loslassen noch sich auf etwas Neues einlassen. Am Ende ist es seine Frau Antoinette, die für eine wirkliche Überraschung sorgt.
ALTER 16+ PREIS 13 – 24 E | Premiere 15 – 28 E
Der Schweizer Dramatiker und Romancier Max Frisch (1911–1991) entwirft in seinem Stück eine großartige Versuchsanordnung über verpasste Möglichkeiten und die Schwierigkeiten persönlicher Entscheidungen. Die ironischen Brechungen und humorvollen Zuspitzungen des Spiels offenbaren ein Leben zwischen Macht und Ohnmacht, zwischen Freiheit und Schicksal. Damit vertraut Max Frisch einmal mehr der Kraft des Theaters, lachenden Auges kleinen und großen (Lebens-)Lügen auf die Schliche zu kommen.
SCHAUSPIEL
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PREMIERE 21.03.2020 Schauspielhaus, Große Bühne WEITERE VORSTELLUNGEN 27.03.2020 | 04.04.2020 23.04.2020
DER DRACHE Heldenmärchen für Erwachsene von Jewgeni Schwarz
REGIE Hasko Weber BÜHNE UND KOSTÜME N. N. DRAMATURGIE René Schmidt
Die Seele, mein Lieber, ist sehr zäh. Mit der kannst du alles machen. ALTER 14+ PREIS 13 – 24 E | Premiere 15 – 28 E
Der Drache schützt die Stadt vor Fremden, bewahrt vor Krankheiten und verhilft zu bescheidenem Wohlstand. An seine lästige Angewohnheit, von Jahr zu Jahr eine Jungfrau zu verspeisen, hat man sich genauso gewöhnt wie an die gewaltige Steuerlast, die er fordert. Der Drache ist Vergangenheit und verheißungsvolle Zukunft in einem, denn er war immer da, er kannte schon die Großeltern der Großeltern der jetzigen Bewohner. Doch da erscheint ein Fremder in der Stadt und stört die angstvolle Koexistenz. Er nennt sich Lanzelot, ist von Beruf Held und erträgt keinerlei Ungerechtigkeiten. Lanzelot will den Drachen bekämpfen und die Stadt sowie die schöne Elsa retten, in die er sich verliebt. Aber er hat die Rechnung ohne die Stadtoberen gemacht. Nur allzu gern wären sie den Helden gleich wieder los und sie taktieren und halten hin, wo es nur geht. Wären da nicht ein kluger Kater und ein unterschätzter Esel, Lanzelot würde weder Helfer noch Waffen finden. Als er schließlich gegen den Drachen antritt, kostet der Kampf fast sein Leben. Schwer verletzt schleppt er sich am Ende einsam aus der Stadt. Der alte Bürgermeister aber wittert eine einmalige Chance … Jewgeni Schwarz‘ Der Drache lässt sich als Parabel auf totalitäre Gesellschaften lesen, der Drache als Staat und Staatsschutz in einem. Schwarz zeigt nicht nur, wie die Anwesenheit des Drachen Familienbeziehungen und Gesellschaft kontaminiert, sondern auch, was geschieht, wenn er plötzlich überwunden wird. Denn wenn „frei sein“ nicht erlernt ist, besteht eine nicht geringe Gefahr, dass der Drache in jedem Einzelnen weiterlebt und das Verhältnis der Menschen weiterhin vergiftet. Die dargestellten Unterdrückungsmechanismen und Schwierigkeiten im Umgang mit der Freiheit erlangen angesichts der weltweit erstarkenden populistischen Bewegungen eine beängstigende Relevanz. – Die Regie übernimmt Hasko Weber, der den Wendeherbst 1989 in Chemnitz maßgeblich mitprägte und zuletzt Homo faber (Max Frisch) am Schauspiel Chemnitz inszenierte.
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SCHAUSPIEL
UNDINE – DIE KLEINE WELLE Art-Musical von Carsten Knödler und Steffan Claußner nach der Märchennovelle von Friedrich de la Motte Fouqué | URAUFFÜHRUNG
Und wenn ich sterben dürfte an einem Kuss von dir! Die Liebe ist eine Naturgewalt – sie ist unmittelbar und absolut, archaisch und kompromisslos und sie kennt keine Gnade. Manchmal ist sie wie ein reißender Strom, der einen mit sich zerrt und im Zweifel nicht mehr auftauchen lässt. Die Liebe ist aber auch ein tiefes und sanftes Meer, das einen umwogt und trägt. In jedem Fall ist sie ein abenteuerliches und zugleich sehnsuchtsvolles Gewässer – so wie Undine. Undine ist kein Menschenkind, sondern die Tochter eines Wassergeistes. Sie könnte alle Reichtümer haben, doch was ihr fehlt, ist eine Seele. Die bekommt sie nur, wenn ein Mensch sie liebt und heiratet. Und so wird sie armen Fischersleuten, die ihre eigene Tochter verloren haben, zugespült. Auf einer abgelegenen Landzunge, fernab der Stadt, wächst Undine auf. Eines Tages verirrt sich der Ritter Huldbrand von Ringstätten zu den Fischersleuten. Er ist fasziniert von ihr und auch Undine fragt sich, wo dieser Mann ihr ganzes Leben lang gesteckt hat. Sie heiraten und leben fortan glücklich und zufrieden auf der abgelegenen Landzunge. Doch die kleine Insel des Glücks wird irgendwann zu eng. Das junge Paar zieht in die Stadt. Aber mit dem Einzug in die Zivilisation wird die bislang ungetrübte und von äußeren Einflüssen freie Liebe der beiden auf eine harte Probe gestellt. In der Stadt wartet Bertalda, Ziehtochter des Herzogs, sehnsüchtig auf Huldbrands Rückkehr. Bevor dieser Undine traf, stand sie in seiner Gunst. Und natürlich ist Bertalda enttäuscht. Noch größer ist ihre Enttäuschung jedoch, als sie erfährt, dass die einfachen Fischersleute ihre wahren Eltern sind. Ihr Hochmut führt dazu, dass die Zieheltern sie verstoßen. Undine hat Mitleid mit der jungen Frau. Trotz der widrigen Umstände freunden sie sich an und ziehen zu dritt auf die Rittersburg. Für die Dreiecksbeziehung gibt es jedoch eine wichtige Regel: Huldbrand darf auf keinen Fall Verrat an Undine begehen. Und er darf sich auf dem Wasser niemals mit ihr streiten, sonst wandelt sich die Liebe von einem sanft wogenden Gewässer zu einem reißenden und vernichtenden Strom.
PREMIERE 09.05.2020 Schauspielhaus, Große Bühne WEITERE VORSTELLUNGEN 20.05.2020 | 24.05.2020 29.05.2020 | 30.05.2020
REGIE Carsten Knödler MUSIKALISCHE LEITUNG Steffan Claußner BÜHNE Stefan Morgenstern KOSTÜME Ricarda Knödler DRAMATURGIE Kathrin Brune
ALTER 14+ PREIS 15 – 28 E | Premiere 20 – 32 E
Carsten Knödler bearbeitet die 1811 erschienene Märchennovelle für die Chemnitzer Bühne. Fragen nach dem wahren Wesen der Liebe, nach Beständigkeit in unbeständigen Zeiten sind dabei ebenso leitend wie die Auseinandersetzung mit dem „Fremden“ und der eigenen Identität.
SCHAUSPIEL
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PREMIERE 04.07.2020 Küchwaldbühne
REGIE Stefan Wolfram BÜHNE N. N. KOSTÜME N. N. DRAMATURGIE Kathrin Brune
RONJA RÄUBERTOCHTER Eine Abenteuergeschichte von Astrid Lindgren | SOMMERTHEATER IM KÜCHWALD
ALTER 5+ PREIS 18 E
Diesen Sommer werde ich bis an mein Lebensende in mir tragen, das weiß ich. Mit freundlicher Unterstützung
Zwischen Geistern, Graugnomen, Kobolden und Rumpelwichten fühlt sich Ronja zu Hause. Neugierig sucht sie stets nach neuen Abenteuern. Damit sorgt der kleine Wirbelwind regelmäßig für ein ordentliches Tohuwabohu in der Räuberwelt und ist zugleich der ganze Stolz ihres Vaters, des Räuberhauptmanns Mattis. Schon ihre Geburt war äußerst abenteuerlich: Mitten in einem gräulich tosenden Gewittersturm schlägt ein Blitz in die Mattis-Festung ein und reißt sie in zwei Teile – genau in diesem Moment erblickt Ronja das Licht der Welt. Seitdem ist sie der Schatz der gesamten Sippe. Doch ihr kühner Mut, ihr Tatendrang und ihre quirlige Abenteuerlust überfordern bisweilen selbst gestandene Räuber. Ihr größtes Abenteuer beginnt jedoch, als sie Birk kennen lernt. Er ist der Sohn des Borka-Clans, einer Räuberbande, die seit Generationen mit der Mattis-Familie verfeindet ist. Und auch wenn Ronja ihn und seine Familie zunächst zum „Donnerdrummel“ wünscht, entwickelt sich zwischen den beiden bald eine enge Freundschaft. Zu zweit macht es ja auch viel mehr Spaß, die kleinen Rumpelwichte zu necken und die Geheimnisse des Waldes zu entdecken. Aber die beiden verfeindeten Familienoberhäupter verbieten die Freundschaft. Stur wie Erwachsene manchmal sind, beharren sie auf ihrem alten Streit und drohen, die Kinder zu verstoßen, wenn sie den Kontakt zueinander nicht abbrechen. Doch Ronja und Birk denken gar nicht daran! Gemeinsam fliehen sie in die Tiefen des Waldes und setzen damit beinahe ihr Leben aufs Spiel. Nach den fantasievollen Sommertheaterproduktionen wie Die kleine Hexe, Zorro oder Robin Hood erobert nun Ronja Räubertochter die Naturbühne im Küchwald. Mit ihrer Courage und dem Glauben an eine tiefe Freundschaft gelingt es ihr, zwei verfeindete Familien zusammenzubringen und Frieden in der räuberischen Welt zu schaffen – und genau das macht die kleine Ronja zu einer ganz großen Heldin.
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SCHAUSPIEL
La Strada. Das Lied der Straße
Faust II
Weiße Nächte
PREMIERE 27.09.2019 Schauspielhaus, Ostflügel
REGIE Branko Janack BÜHNE UND KOSTÜME Studierende des Masterstudiengangs Bühnenbild_Szenischer Raum der TU Berlin DRAMATURGIE Kathrin Brune
ALTER 14+ PREIS 14 E | Premiere 16 E
In Kooperation mit der Technischen Universität Berlin
Mit freundlicher Unterstützung
DER FRIEDEN Komödie von Peter Hacks nach Aristophanes | STUDIOINSZENIERUNG
Fasst Mut, Menschen. Am Ende ist noch Hoffnung. Die vier neuen Mitglieder des Schauspielstudios Chemnitz nehmen sich einer kühnen Frage an: Wie bringt man den Frieden zurück in die Welt? Dieser wurde nämlich geraubt und eingesperrt und zu lange schon tobt nun der Krieg. Doch ein schlauer Bauer schwingt sich auf einem Mistkäfer hinauf zum Olymp, um den Frieden zu befreien. Rätselhaft, dass dies nicht jedem gefällt!? Während ihn die Einen als Segensbringer und Held feiern, machen ihn die Anderen zum Staatsfeind Nummer eins, denn der Krieg ist ein Riesengeschäft und mit der Rückkehr des Friedens würden manche Kassen leerbleiben. Aristophanes (444 v. Chr. – 380 v. Chr.) schrieb diese Komödie im Alter von 23 Jahren, und dem Genre entsprechend kann man davon ausgehen, dass am Ende alles gut wird. Doch wie gut ist denn gut? Mitten in Kalten-Kriegs-Zeiten bearbeitete Peter Hacks (1928–2003) den Stoff zu einer scharfen und pointiert bissigen Fassung, die die Zeichen der Zeit brisant widerspiegelte. Ausgehend von Hacks‘ Fassung, die 1962 in der Regie von Benno Besson am Deutschen Theater (Ost-)Berlin uraufgeführt wurde, untersuchen die jungen Studierenden auf sinnlich-spielerische Weise heutige gesellschaftliche Positionen und stellen sich archaischen Themen wie Krieg und Frieden. Auch in der Spielzeit 2019/2020 setzen wir die jahrzehntelange Studiotradition am Schauspiel Chemnitz fort. Vier Studierende der mit uns kooperierenden Hochschulen aus Linz und Zürich verbringen ihr letztes Studienjahr am Schauspielhaus, um als Teil des Ensembles zu lernen und sich auf ihr Berufsleben vorzubereiten. Ebenso setzen wir die erfolgreiche Kooperation mit der TU Berlin fort. Unter der Mentorschaft von Frank Hänig entwerfen Studierende des Masterstudiengangs Bühnenbild_Szenischer Raum Bühnenund Kostümbilder zu dieser Produktion, von denen dann ein Konzept ausgewählt und realisiert wird.
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SCHAUSPIEL
FEINDLICHE ÜBERNAHME Stückentwicklung zur wackelig gewordenen Grundordnung | URAUFFÜHRUNG
PREMIERE 08.11.2019 Schauspielhaus, Ostflügel
REGIE Brian Bell BÜHNE UND KOSTÜME N. N. DRAMATURGIE René Schmidt
ALTER 16+ PREIS 14 E | Premiere 16 E
Sei du selbst die Veränderung, die du in der Welt sehen willst. (Mahatma Gandhi) In beeindruckender geistiger Klarheit bereitete Nikolaus Kopernikus Anfang des 16. Jahrhunderts dem geozentrischen Weltbild in Europa den Anfang vom Ende. Seitdem dreht sich die Erde um die Sonne und nicht mehr umgekehrt. Nahezu fünfhundert Jahre später stellt der Philosoph Peter Sloterdijk fest: „Die Haupttatsache der Neuzeit ist nicht, dass die Erde um die Sonne, sondern das Geld um die Erde läuft.“ Damit weist er das freie Spiel der Märkte, den global und ungebremst agierenden Kapitalismus als die zentrale Struktur aus, welche alle gegenwärtigen Herausforderungen bestimmt, von der Klimaerwärmung bis hin zu den Ursachen weltweiter Migration. – Aus verschiedenen Perspektiven begeben wir uns in unserer Stückentwicklung auf die Suche nach neuen Narrativen, denn es ist Zeit für einen Paradigmenwechsel.
In Koproduktion mit dem Programm neue unentd_ckte narrative des ASA-FF e.V. Gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, dem ASA-FF e.V. und dem Förderverein der Theater Chemnitz e.V.
Wir beginnen unsere Recherche in der Geschichte: Im 17. Jahrhundert gründeten Jesuiten im heutigen Paraguay sogenannte Reduktionen, in denen europäische Missionare und amerikanische Ureinwohner vergleichsweise friedlich zusammenlebten. Wirtschaftlich wie sozial erfolgreich – aus damaliger europäischer Perspektive nahezu eine Utopie des humanistischen Zusammenlebens – wurden sie Mitte des 18. Jahrhunderts aufgelöst. Unter anderem hatten spanische Großgrundbesitzer intensive Lobbyarbeit am spanischen Königshof geleistet, da ihnen unliebsame wirtschaftliche Konkurrenz erwuchs und zu viele Sklaven in die Jesuitenreduktionen entlaufen waren. – Auf das selbstzerstörerische Beharrungsvermögen von Gesellschaften verweist der US-amerikanische Historiker Jared Diamond. In seinem 2005 erschienen Buch Kollaps reflektiert er ökologische und ökonomische Ursachen des Niedergangs früherer Gesellschaften, insbesondere aber deren Unfähigkeit, sich neuen Herausforderungen zu stellen und gesellschaftliche Strukturen zu verändern. Schließlich recherchieren wir nach Chemnitzer Vordenkern, die unkonventionelle Wege beschritten. Mal schräg, mal nachdenklich, mal laut, mal leise begeben wir uns auf eine Reise mit unbekanntem Ausgang. Regie führt der US-amerikanische Regisseur Brian Bell, der – übrigens – in einer Stadt am Rande des Llano Estacado aufwuchs, dem Handlungsort eines Romans von Karl May.
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PREMIERE 22.11.2019 Schauspielhaus, Ostflügel
REGIE Katka Kurze BÜHNE UND KOSTÜME Ricarda Knödler DRAMATURGIE Kathrin Brune
MONDLICHT UND MAGNOLIEN Komödie von Ron Hutchinson | Aus dem Englischen von Katharina Abt und Daniel Karasek
ALTER 14+ PREIS 14 E | Premiere 16 E
Nimm ein Taschentuch, mein Kind. In den entscheidenden Augenblicken deines Lebens hattest du nie ein Taschentuch. Hinter den Kulissen von Hollywood brodelt es. Vom Winde verweht steht auf der Kippe. Scarlett O‘Hara und Rhett Butler drohen in der Versenkung zu verschwinden, noch bevor sie das Licht der Leinwand erblickt haben. Was das für Generationen von schmachtenden Filmenthusiasten und die Taschentuchindustrie bedeuten würde – nicht auszudenken. Doch die Lage ist ernst. Die Dreharbeiten haben gerade begonnen, als der Produzent David O. Selznick sie stoppen lässt und Drehbuchautor und Regisseur feuert. Nichts ist so, wie es sein soll – eine Katastrophe. Selznick hat fünf Tage Zeit, die Situation in den Griff zu bekommen, sonst ist sein Studio ruiniert. Er engagiert einen neuen Autor, den besten: Ben Hecht, ein Routinier seines Fachs. Und den Starregisseur Victor Fleming. Dumm ist nur, dass Hecht den Roman nie gelesen hat. Aber dafür ist jetzt auch keine Zeit mehr. Selznick greift zu der einzig möglichen Lösung in dieser Situation: Er schließt den Regisseur, den Autor und sich in seinem Büro ein. Kontakt zur Außenwelt gibt es nur über die Sekretärin Miss Poppenguhl und so spielen Fleming und Selznick dem unwissenden Autor die Romanhandlung kurzerhand selbst vor. Die Männer schlüpfen in wechselnde Rollen, steigern sich in den Rausch und die Emotionen des Melodramas, durchleben den Brand Atlantas, dramatische Geburten diverser Babys und die bittersüßen Intrigen und Liebschaften der schönen Südstaatentochter Scarlett O‘Hara. Dabei kämpfen die drei Männer mit ihrer eigenen Erschöpfung, wachsender Gereiztheit, Darmproblemen sowie höchst unterschiedlichen Sichtweisen auf den Stoff und stehen bald am Rande des Wahnsinns. Aber nach knapp einer Woche liegt vor ihren rauchenden Köpfen und in ihren schwitzenden Händen ein neues Skript – ein Stoff, aus dem die Träume sind. Das Epos von Margaret Mitchell (1900–1949) über Stolz und Vorurteil, über Liebe in Zeiten von Krieg und Frieden wurde sofort nach Erscheinen im Jahre 1936 zum Bestseller. Die legendäre Verfilmung drei Jahre später machte Vivien Leigh als Scarlett und Clark Gable als Rhett zu einem der berühmtesten Liebespaare der Filmgeschichte. Ron Hutchinson ist mit Mondlicht und Magnolien eine urkomische und zugleich bitterböse Hommage an die Traumfabrik Hollywood gelungen, die eben beides ist: Traum und Fabrik.
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SCHAUSPIEL
DIE LEIDEN DES JUNGEN WERTHER Ein Seelendrama nach dem Roman von Johann Wolfgang von Goethe
Wenn wir uns selbst fehlen, fehlt uns doch alles.
PREMIERE 31.01.2020 Schauspielhaus, Ostflügel
REGIE N. N. BÜHNE UND KOSTÜME N. N. DRAMATURGIE Friederike Spindler
ALTER 14+ PREIS 14 E | Premiere 16 E
Der junge Werther, Sohn einer wohlsituierten bürgerlichen Familie, reist im Auftrag seiner Mutter herum, um Erbschaftsangelegenheiten zu klären. Wahlheim, ein kleines unscheinbares Örtchen inmitten wilder Natur, hat es ihm angetan und er bleibt, um zu lesen, zu malen und die Welt in vollen Zügen in sich aufzusaugen. Auf einem Ball begegnet er Lotte, der Tochter des Amtmanns, in die er sich zunächst schwärmerisch und schließlich umso heftiger verliebt, obwohl sie bereits einem Anderen versprochen ist. Auch als Albert, ihr Verlobter, zurückkehrt, setzen sich die Besuche Werthers fort und zwischen den Dreien entspinnt sich eine zärtliche Verbundenheit. Doch mit der Zeit sprengt die Liebe des Einen die freundschaftliche Zuneigung der Anderen. Werther entzieht sich der Verbindung und tritt in der Ferne eine Stellung an. Doch lange hält es ihn nicht, kaum etwas hat für ihn Dauer und Beständigkeit. Bald irrt er ziellos durch die Welt und nähert sich ein Jahr später mit fehlgeschlagenen Hoffnungen im Herzen erneut der kleinen Stadt. Lotte und Albert sind mittlerweile verheiratet. Die Beziehung hat sich merklich verändert, Werthers Verhältnis zu Albert ist abgekühlt und die Gerüchte über eine vermeintliche Liaison zwischen ihm und Lotte brodeln schärfer als zuvor. Die Grenzen der menschlichen Natur scheinen für Werther erreicht, er verliert vollends den Halt und schwankt zwischen Sehnsucht, überschwänglicher Erregung und Hoffnungslosigkeit. Dieses Mal sieht er als Ausweg nur den Tod. Mit Die Leiden des jungen Werther gelingt Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) ein explosives Sittenbild einer Epoche, die sich dem neuen, fühlenden Menschen und dem Weltbild der Stürmer und Dränger immer stärker öffnet und schließlich in den revolutionären Erschütterungen des Bürgertums aufbricht. Der Briefroman wird 1774 erstmals veröffentlicht und macht den jungen Autor mit einem Schlag berühmt. Goethe lässt die Schilderungen Werthers von einem fiktiven Herausgeber kommentieren, konzentriert sich ansonsten aber ausschließlich auf die subjektive Perspektive und das aufgewühlte Seelenleben seines Protagonisten. Kritiker und Kirchen laufen Sturm, Anhänger wie Nachahmer Werthers treiben die Verkaufszahlen in die Höhe und bereiten bis heute den Boden für zahlreiche Bearbeitungen.
SCHAUSPIEL
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PREMIERE 28.02.2020 Schauspielhaus, Hinterbühne
REGIE Nina Mattenklotz BÜHNE UND KOSTÜME Johanna Pfau DRAMATURGIE Kathrin Brune
DIE GLASMENAGERIE Ein Spiel der Erinnerungen von Tennessee Williams | Aus dem Englischen von Jörn van Dyck
ALTER 16+ PREIS 14 E | Premiere 16 E
Lüge ist das Gesetz unseres Lebens, es gibt zwei Wege daraus. Alkohol ist der eine und Tod der andere. Jeder träumt doch von etwas, vielleicht von kitzelnden Sonnenstrahlen auf der Nase, vielleicht von einem anderen Leben, vielleicht von der Liebe, vielleicht von einer gerechteren Welt, vielleicht aber auch nur von ein bisschen Ausruhen. Kleine wie große Träume sind Balsam für die Seele. Doch wenn sie zerplatzen, liegt sie da, die Seele, wund und schutzlos der Realität ausgeliefert. In der Familie Wingfield entflieht jeder auf seine eigene traumwandlerische Weise der Tristesse des Alltags. Nachdem der Vater die Familie verlassen und nur ein Foto und ein Grammophon hinterlassen hat, sind Mutter, Tochter und Sohn auf sich gestellt und kämpfen Tag um Tag mit ihrer prekären finanziellen Situation. Jeder von ihnen braucht einen Traum, einen Rückzugsort, um das Leben aushalten zu können. Mutter Amanda flüchtet sich in die Vergangenheit, in ihre Jugend als strahlende Ballkönigin. Ihr Sohn Tom, der die Familie als Lagerarbeiter in einer Schuhfabrik durchbringen muss, schreibt heimlich Gedichte und verbringt jede freie Minute im Kino. Und Tochter Lauras ganzes Glück besteht in einer Sammlung geheimnisvoller und fragiler Glastiere – ihrer Glasmenagerie. Doch eines Tages ist ein Hoffnungsstreif am dunklen Horizont zu erkennen. Ein Arbeitskollege von Tom, Jim O’Connor – einst schillernde Figur an der High School –, nimmt eine Einladung der Familie zum Abendessen an. Amanda sieht in Jim den idealen Ehemann für ihre Tochter. Und tatsächlich kommen sich die beiden an dem Abend näher. Sie zeigt ihm ihre Glasmenagerie. Es kommt zum Kuss. Dabei zerbricht Lauras schönstes Glastier, das Einhorn. Doch in diesem Bruchteil einer Sekunde öffnet sich für sie plötzlich ein Spalt zwischen Traum und Realität, denn für diesen einen kurzen Moment erscheint für Laura, die der Welt schon abhandengekommen war, noch einmal alles möglich. Die Glasmenagerie wurde 1944 in Chicago uraufgeführt und machte den US-amerikanischen Autor Tennessee Williams (1911–1983) über Nacht berühmt. Sensibel und mit viel Liebe für seine Figuren erzählt Williams von der Sehnsucht, vom Verlust der Unschuld und vom Einbruch des Realen in die Welt der Träume – ein Thema von zeitloser Gültigkeit.
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SCHAUSPIEL
CHEMNITZER THEATERPREIS FÜR JUNGE DRAMATIK 2020 URAUFFÜHRUNG
PREMIERE 08.05.2020 Schauspielhaus, Ostflügel
REGIE N. N. BÜHNE UND KOSTÜME N. N. DRAMATURGIE René Schmidt
PREIS 14 E | Premiere 16 E
Aus kleinem Anfang entspringen alle Dinge. In unserer beschleunigten und multimedialen Welt ist das Theater ein Fossil unter den Medien: ein entschleunigter Raum für Geschichte(n) von Mensch zu Mensch. Als sinnlichlebendiger Gedächtnisraum ist es dann besonders bedeutsam, wenn es die Zuschauer unversehens überrascht, berührt, aufwühlt und ihren Reizschutz durchbricht. In diesem Sinne verstehen wir den Chemnitzer Theaterpreis für junge Dramatik als Nachwuchs- und Förderpreis und laden junge Autorinnen und Autoren ein, sich mit virulenten Themen unserer Gegenwart künstlerisch auseinanderzusetzen.
Mit freundlicher Unterstützung
Dank der Uraufführung des Preisträgerstückes ist unser Theaterpreis Anregung und praktisches Experimentierfeld zugleich: für junge Autoren und Autorinnen, sowie neue Regiehandschriften. Er bietet die Möglichkeit, sich kritisch und fantasievoll, freimütig und scharfsinnig unserer gegenwärtigen Lebensrealität zu stellen. Wir laden dazu ein, Formen auszuprobieren und Grenzen zu durchbrechen, Denkverbote zu benennen und Positionen meinungsstark zu behaupten – und das uneingeschränkt ohne Vorgabe.
AUSWAHLVERFAHREN Der Theaterpreis ist mit 5.000 E dotiert. Bewerben können sich Autorinnen und Autoren ausschließlich mit deutschsprachigen Theatertexten. Das Stück darf bei keinem Verlag erschienen sein und muss zur Uraufführung freistehen. Die Besetzung sollte zwei bis vier Figuren betragen. Bitte reichen Sie Ihre Stücke bis zum 30. November 2019 ein. Das von einer fünfköpfigen Jury ausgewählte Werk wird im Januar 2020 bekanntgegeben. Die Preisverleihung findet im Rahmen der Uraufführung im Chemnitzer Schauspielhaus statt. Kontakt und weitere Infos: Kathrin Brune, brune@theater-chemnitz.de Postadresse: Städtische Theater Chemnitz, Käthe-Kollwitz-Straße 7, 09111 Chemnitz
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TERMIN ab Spätsommer 2019 Schauspielhaus Chemnitz und andere Orte
Gefördert im Fonds Doppelpass der Kulturstiftung des Bundes
EIN ZIMMER FÜR SICH ALLEIN Kooperationsprojekt mit Kollektiv Eins und Kosmos Theater Wien
Gemeinsam mit der freien Theatergruppe Kollektiv Eins und im Austausch mit dem Kosmos Theater Wien startet das Schauspiel Chemnitz 2019 eine Kooperation im Rahmen des Fonds Doppelpass der Kulturstiftung des Bundes. Virginia Woolfs Essay Ein Zimmer für sich allein steht dabei leitmotivisch für das gemeinsame Arbeitsvorhaben. In den nächsten zwei Jahren entstehen in Chemnitz und Wien gemeinsame Produktionen mit Kollektiv Eins, die auch in der jeweils anderen Stadt gezeigt werden. Ein weiterer und erster Schwerpunkt wird ein performatives Format im öffentlichen Raum sein, das sich am jeweiligen Ort mit subversiven Revolten auseinandersetzen und in Form eines begeh- und bespielbaren Glashauses zwischen Chemnitz und Wien hin- und herreisen wird. Das fragile und zerbrechliche Glashaus als Aktions- und Diskussionsraum soll den Menschen der jeweiligen Stadt sowohl Schutzraum als auch partizipativer Ort sein, an dem das Außen seine Wirkkraft verliert und eine neue Wirklichkeit zu greifen beginnt. Die Menschen, die diesen Raum betreten, füllen ihn mit ihren Geschichten und treten miteinander in den Dialog. Während der Dauer der Besetzung wird hier ein eigener kleiner Spielplan verfolgt: Kommunikative Formate wie Diskussionen, Vorträge, Interviews, Happenings, Musikund Filmabende oder gemeinsame Abendessen sind in Planung. Zugleich ist dieser gläserne, öffentliche Raum auch mobiles Denkmal für alle, die sonst nicht gehört werden. „Wer im Glashaus sitzt …“ – im Glashaus können wir miteinander Zeit und Raum dehnen und uns lustvoll drängenden Themen widmen und fragwürdige Fragen stellen. Seit ihrer Gründung 2012 beschäftigt sich die Theatergruppe Kollektiv Eins intensiv mit feministischer und antirassistischer Theorie. In der Arbeit als Kollektiv, aber auch außerhalb des Theaters untersuchen sie, wie sich gewonnene Erkenntnisse im alltäglichen Leben anwenden lassen. Diese Themen im Theater zu verankern, wo die Kette GedankeWort-Tat revolutionäres Potential entfalten kann, ist Bedürfnis und Anliegen ihrer Arbeit. Im partizipativen Dialog und dem gemeinsamen Erleben gilt es, gängige narrative Muster aufzubrechen und ihnen neue oder bisher unerhörte Erzählungen entgegenzustellen.
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SCHAUSPIEL
Soll mir lieber Goya den Schlaf rauben als irgendein Arschloch
Treffen am Nachmittag
Der Teufel mit den drei goldenen Haaren
Einsame Menschen
WIEDERAUFNAHMEN ADAMS ÄPFEL
RAUSCHEN –
Rabenschwarze Komödie von Anders Thomas Jensen | Aus dem Dänischen von Beate Klöckner | Bühnenfassung von K. D. Schmidt
ODER: WENN DU NICHT EXISTIERST, GEH MIR BITTE AUS DEM LICHT. DANKE!
Obwohl ihm das Leben einiges abverlangt, hält Ivan bis zur totalen Selbstverleugnung am Guten im Menschen fest. In seiner winzigen Pfarrei versucht er, Strafgefangene zu resozialisieren. Da sind zunächst der arabische Tankstellenräuber Khalid – nie um einen Spruch verlegen – und der fette Alkoholiker Gunnar, der sich für Frauen in besonderer Weise interessiert. Der Neonazi Adam wird der dritte Zögling. Im ersten Gespräch wird er von Ivan aufgefordert, sich eine Aufgabe zu suchen. Adams Antwort: „Apfelkuchen. Mein Ziel ist ein riesiger Apfelkuchen.“ Wider Erwarten wird dies für ihn zur alles entscheidenden Herausforderung im Ringen mit Ivan. – Der Film Adams Äpfel gewann nach seinem Erscheinen 2005 eine Reihe von Preisen, nicht die ersten Auszeichnungen für den produktiven dänischen Regisseur und Drehbuchautor Anders Thomas Jensen.
Oertel, Ruk und Al Tee landen auf der Erde oder nein, anders: Peng – sie sind einfach da. Während Oertel und Ruk in einem merkwürdigen Gebäude mit siebenundzwanzig identischen Zimmern und einem scheinbar endlosen Flur landen, verschlägt es Al Tee in eine politisch engagierte Wohngemeinschaft, die gegen TTIP auf die Straße geht, den Müll trennt, bestens vernetzt und weltoffen ist und grundsätzlich findet, dass man einfach mehr zu sich selber finden muss. Aber wenn plötzlich so ein Außerirdischer in der Küche sitzt, gerät das Selbstbild und die eigene Wahrnehmung doch etwas ins Wanken. Man wird unsicher, ob das befremdliche Gegenüber überhaupt da sein kann. Was es nicht gibt, das gibt es schließlich nicht. – Mit stilistischer Genauigkeit wirft die Autorin Natalie Baudy einen kritischhumoristischen Blick auf die Absurditäten unseres Lebens.
REGIE Carsten Knödler BÜHNE UND KOSTÜME Teresa Monfared WIEDERAUFNAHME 13.09.2019 SPIELORT Schauspielhaus, Große Bühne ALTER 14+ PREIS 13 – 24 E
Von Natalie Baudy | Gewinnerstück des Chemnitzer Theaterpreises für junge Dramatik 2019 (UA)
REGIE Brian Bell BÜHNE UND KOSTÜME Daniel Unger WIEDERAUFNAHME 13.09.2019 SPIELORT Schauspielhaus, Ostflügel ALTER 16+ PREIS 14 E
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WIEDERAUFNAHMEN LA STRADA. DAS LIED DER STRASSE Schauspiel von Gerold Theobalt nach dem Drehbuch von Federico Fellini, Tullio Pinelli und Ennio Flaiano
Federico Fellinis berühmter Film sorgte 1954 für einen Skandal. – Die junge Gelsomina wird von ihrer Mutter an den Artisten Zampanò verkauft. Fortan zieht sie mit ihm von Dorf zu Dorf, von einem staubigen Jahrmarkt zum nächsten. Mit Zampanò schläft sie, er schlägt sie und von ihm lernt sie Trompete spielen. Doch eines Tages sieht Gelsomina einen Engel, weit oben. Es ist der Seiltänzer Matto, der bald sterben wird, dem Himmel so nah. Und Gelsomina muss sich entscheiden: Geht sie mit Matto oder bleibt sie bei Zampanò, dessen gewalttätige Hilflosigkeit ihre Mission geworden ist. – Fellinis Figuren treiben unter dem weiten Himmel ihrer Träume durch eine unbarmherzige Welt, immer auf der Suche nach etwas Herzenswärme, nach einem Ort zum Lieben.
REGIE Robert Czechowski BÜHNE Wojtek Stefaniak KOSTÜME Elżbieta Terlikowska MUSIK Damian neogenn Lindner CHOREOGRAFIE Alexandr Azarkevitch WIEDERAUFNAHME 14.09.2019 SPIELORT Schauspielhaus, Große Bühne ALTER 16+ PREIS 13 – 24 E
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SCHAUSPIEL
WEISSE NÄCHTE Eine Liebesgeschichte von Fjodor M. Dostojewski | Bühnenfassung von Kathrin Brune
Während alle Welt in die Sommerfrische aufbricht, streift ein junger Mann träumend durch die weißen Nächte von St. Petersburg. Im Schatten einer Brücke trifft er auf eine junge Frau und verbringt die nächsten vier Nächte mit ihr und ihren Gedanken. Gemeinsam sprechen sie über das Leben, die Einsamkeit und unerfüllte Sehnsüchte. Während er ihr von seinem Leben als Träumer und sie ihm von der unerfüllten Liebe zu einem Mann erzählt, auf dessen versprochene Rückkehr sie bis heute wartet, kommen sie sich kreiselnd immer näher. Ist ihre Begegnung ein Neubeginn? Dostojewskis Novelle erschien erstmals 1848. Denkt man die gefühlvolle und zarte Annäherung der beiden vor dem Hintergrund unserer schnelllebigen Welt, dann wirken sie wie zwei aus der Zeit gefallene Romantiker – gibt es sie heute noch?
REGIE Kathrin Brune BÜHNE UND KOSTÜME Frank Hänig WIEDERAUFNAHME 14.09.2019 SPIELORT Schauspielhaus, Ostflügel ALTER 14+ PREIS 14 E
THE SILENT
FAUST I
Ein Abend mit Songs von Leonard Cohen (UA)
Tragödie von Johann Wolfgang von Goethe
Vom Vater hatte er das untrügliche Gespür für Anzüge geerbt, von der Mutter neben dem Gefühl unerschütterlicher Liebe eine Neigung zur Depression. Leonard Cohen wurde am 21. September 1934 geboren und wuchs in den geordneten Verhältnissen eines wohlhabenden jüdischen Elternhauses in Montreal auf. Während seines LiteraturStudiums reüssierte er als Dichter, zog weiter nach New York, London und auf die griechische Insel Hydra. Als er 1967 sein erstes Album Songs of Leonard Cohen vorlegte, war jener Sound gefunden, der bis heute nachhallt. – Der 2016 verstorbene Meister sehnsuchtsvoller Melancholie konnte mit seinen Versen und seiner Stimme direkt in die Seele singen. Viel war und ist von ihm zu lernen: an Empathie und Respekt, an Gespür für die Schönheit und die Tragik des Lebens.
Faust schließt eine folgenreiche Wette mit dem Teufel ab. Mit ihm an seiner Seite gelangt er in unentdeckte Sphären seiner selbst. Was in Auerbachs Keller als leichtes Saufgelage beginnt, endet über Hexenkeller und Walpurgisnacht in der Vernichtung einer jungen Frau, die noch nicht einmal angefangen hatte zu leben. Faust bereut die Wette mit dem Teufel, weil er mehr und mehr spürt, in welcher Abhängigkeit er sich befindet. Aber ist es wirklich die Abhängigkeit, die er verteufelt? Sind es nicht vielmehr unentdeckte oder verdrängte Begierden, mit denen sich Faust plötzlich, wie in einem Spiegel, konfrontiert sieht?
IDEE Steffan Claußner, René Schmidt, Carsten Knödler MUSIKALISCHE LEITUNG Steffan Claußner SZENISCHE EINRICHTUNG Carsten Knödler BÜHNE UND KOSTÜME Norman Heinrich WIEDERAUFNAHME 15.09.2019 SPIELORT Schauspielhaus, Foyer ALTER 16+ PREIS 20 E
REGIE Carsten Knödler BÜHNE Frank Hänig KOSTÜME Ricarda Knödler MUSIK Steffan Claußner CHOREOGRAFIE Sabrina Sadowska TERMINE 25.09.2019 | 06.11.2019 | 17.01.2020 | 06.03.2020 | 09.04.2020 | 22.05.2020 | 23.05.2020 SPIELORT Schauspielhaus, Große Bühne ALTER 15+ PREIS 15 – 28 E
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WIEDERAUFNAHMEN FAUST II Tragödie von Johann Wolfgang von Goethe
TREFFEN AM NACHMITTAG Kammerspiel von Henning Mankell | Aus dem Schwedischen von Hansjörg Betschart
Gier und Macht, Expansionsdrang und Ausbeutung jeglicher Ressourcen – Faust erweist sich in diesem zweiten Teil als jener Global Player, der auf der Klaviatur der großen Systeme zu spielen weiß. Doch wenn nur noch Positionen, Funktionen und Mehrwert leitend sind, wo treibt der Mensch dann hin? Diese Frage aufgreifend, inszenierte Carsten Knödler mit Faust II die Fortsetzung des Fauststoffs. – Goethes Faust – Der Tragödie zweiter Teil erschien 1833 posthum. So wollte es der Dichter. Zu maßlos, ausufernd, experimentell war die Fortsetzung der Tragödie. Doch heute erscheint dieser zweite Teil geradezu visionär. In ihm wird nicht nur die Moderne mit all ihren Schrecken und Verheißungen vorweggenommen, sondern er spiegelt umso mehr den durch technischen und medialen Fortschritt begünstigten Expansions- und Verwirklichungsdrang des rastlosen Menschen unserer Tage wider.
Die Liebe – welches Schlachtfeld könnte leidenschaftlicher, wüster, liebevoller, freundschaftlicher, aber auch gemeiner und voller Tücken sein – egal wie alt man ist. Seit 50 Jahren ist das Paar verheiratet, seit 21 Jahren lebt es getrennt. Oder seit 20? Da fängt der Streit schon an, als die beiden sich wiedertreffen. Der Grund: Die Frau will sich, nach all den Jahren ohne ihn, nun auch offiziell scheiden lassen. Sie will nicht sterben, bevor sie mit ihm fertig ist. Die Stimmungen wechseln sprunghaft: Nur Augenblicke vergehen zwischen der Beichte eines Ehebruchs und der Erinnerung an den Heiratsantrag. Aber sie reden miteinander, zum ersten Mal seit Jahren. Ihr Dialog steckt voller Verletztheiten, aber auch voller Vertrautheit – und ja, noch immer voller Liebe ...
REGIE Carsten Knödler BÜHNE Frank Hänig KOSTÜME Ricarda Knödler MUSIK Steffan Claußner CHOREOGRAFIE Sabrina Sadowska
WIEDERAUFNAHME 04.10.2019 SPIELORT Schauspielhaus, Ostflügel ALTER 16+ PREIS 14 E
TERMINE 28.09.2019 | 07.11.2019 | 18.01.2020 | 07.03.2020 GASTSPIEL Friedrichshafen 04.02.2020 | Aschaffenburg 13.+14.02.2020 SPIELORT Schauspielhaus, Große Bühne ALTER 16+ PREIS 13 – 24 E
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REGIE Philipp Otto BÜHNE UND KOSTÜME Norman Heinrich
SOLL MIR LIEBER GOYA EINSAME MENSCHEN von Gerhart Hauptmann nach einer Fassung von DEN SCHLAF RAUBEN ALS Drama Michael Thalheimer unter Mitarbeit von Oliver Reese IRGENDEIN ARSCHLOCH Von Rodrigo García | Aus dem Spanischen von Philipp Löhle Er ist fünfzig Jahre alt, hat fünftausend schwer erarbeitete Euro auf der Bank und möchte damit etwas anstellen, das richtig knallt, etwas das Substanz und Tiefe hat, etwas Sinnvolles im Gegensatz zu den Verlockungen von Adidas, Gucci oder Volkswagen. Er liebt die Bibliothek von Espinaredo, diese Ansammlung von Büchern und Schriften, die nach Papier riechen und die Gedanken, Träume, aber auch allzu menschliche Geheimnisse enthalten. Und in ihm reift ein verrückter Plan: Gemeinsam mit seinen Kindern will er zum Museo del Prado fahren, dort ein Fenster einschlagen und sich mit Drogen, Chips und einer Flasche Macallan eine Nacht lang den gewaltigen Bildern von Goya aussetzen.
REGIE, BÜHNE UND KOSTÜME Esther Undisz WIEDERAUFNAHME 11.10.2019 SPIELORT Schauspielhaus, Ostflügel ALTER 16+ PREIS 14 E
Endlich – der langersehnte Sohn ist da! Für das junge Paar Käthe und Johannes erfüllt sich eine große Sehnsucht. Doch dann ist nichts so, wie es sein sollte und hinter der vermeintlich glücklichen Fassade schwelt bereits ein Flächenbrand. Johannes hadert mit seiner philosophischen Arbeit, er ist gereizt und ungeduldig, fühlt sich von dem kleinen Familienglück eingeengt und bedroht. Das Paar entfremdet sich voneinander. Eines Tages steht überraschend die Studentin Anna Mahr vor der Tür. Johannes bittet sie zu bleiben, sieht er doch in dieser selbstbewussten und emanzipierten Frau eine ebenbürtige Gesprächspartnerin – eine Verwandte im Geiste. Doch statt sie als Bedrohung zu betrachten, als konkurrierende Frau, untersucht Regisseurin Nina Mattenklotz mit ihr den „Einbruch des Fremden“ und damit die Möglichkeit, alte Lebensformen zu hinterfragen und neue auszuloten.
REGIE Nina Mattenklotz BÜHNE UND KOSTÜME Johanna Pfau WIEDERAUFNAHME 25.10.2019 SPIELORT Schauspielhaus, Große Bühne ALTER 16+ PREIS 13 – 24 E
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WIEDERAUFNAHMEN SCHÖNE BESCHERUNGEN
DER TEUFEL MIT DEN DREI GOLDENEN HAAREN
Ziemlich weihnachtliche Komödie von Alan Ayckbourn | Aus dem Englischen von Max Faber
Weihnachtsmärchen nach den Brüdern Grimm von Katrin Lange
Die Geschenke sind verpackt und in der Küche schmort bereits der Braten in der Röhre. Alle sitzen in den Startlöchern und unter dem Deckmantel bürgerlicher Weihnachtsseligkeit entspinnt sich ein atemberaubender Familienkrach. Er gegen sie, sie gegen ihn, Schwester gegen Schwester, der Onkel gegen den Weihnachtsmann und alle auf einen. Dieser eine heißt Bernard und möchte zum Verdruss der anderen wie in jedem Jahr sein Weihnachtspuppentheater aufführen. In diesem Jahr steht die Geschichte von den drei kleinen Schweinchen auf dem Plan, mit ihrem unterschiedlichen Hausbau und dem bösen Wolf. Was aber, wenn es gar nicht ums Baumaterial geht, sondern um Beziehungsfundamente? Da steckt Bernard mit hochroten Ohren bereits mitten im Streit.
Vor vielen Jahren, als das Wünschen noch geholfen hat, erblickt ein Glückskind das Licht der Welt. Dem armen kleinen Jungen wird vorausgesagt, die Königstochter zu heiraten und eines Tages Herrscher des Reiches zu werden. Schnell wie der Wind verbreitet sich diese Weissagung und kommt dem König zu Ohren. Der erbost so sehr, dass er das Kind töten will … Grimms zauberhaftes Märchen passt genau in die besinnliche Weihnachtszeit. Voller Selbstvertrauen fürchtet das Glückskind weder König noch Teufel, hadert niemals mit seinem Schicksal oder verzweifelt an einer Aufgabe. Es nimmt sein Leben an und erobert nicht nur das Königreich, sondern die reizende Prinzessin gleich mit. Wenn wir nur alle so mutig wären …
REGIE UND BÜHNE Bogdan Koca KOSTÜME Pia Wessels WIEDERAUFNAHME 01.11.2019 SPIELORT Schauspielhaus, Große Bühne ALTER 14+ PREIS 13 – 24 E
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REGIE Stefan Wolfram BÜHNE UND KOSTÜME Barbara Blaschke TERMINE 26.11.2019 | 27.11.2019 | 28.11.2019 | 19.12.2019 SPIELORT Schauspielhaus, Große Bühne ALTER 5+ PREIS 13 – 24 E
DER KLEINE LORD FAUNTLEROY Weihnachtsmärchen von Marc Gruppe nach dem Kinderbuch von Frances Hodgson Burnett
Der kleine Cedric lebt mit seiner Mama in New York. Sie sind zwar nicht reich, aber glücklich. Eines Tages erreicht den Jungen eine seltsame Nachricht: Der Earl of Dorincourt, Cedrics bislang unbekannter Großvater, bittet seinen Enkel, nach England zu kommen. Dort will er ihn zu einem kleinen Lord machen. Das ist erstmal ein Schock! Und der Earl ist auch nicht gerade das, was man einen liebevollen Großvater nennt. Doch der kleine Sonnenschein Cedric schafft, was bisher keinem gelang: Er bricht den Panzer des alten Earls auf und aus dem ungeliebten Griesgram wird ein Mann, der noch einmal zu leben beginnt. – Eine wunderbare Geschichte über die Kraft der Liebe und die Freude, die es bereitet, anderen Gutes zu tun.
REGIE Silke Johanna Fischer BÜHNE UND KOSTÜME Stefan Morgenstern MUSIK Steffan Claußner TERMINE 14.12.2019 | 15.12.2019 | 16.12.2019 SPIELORT Schauspielhaus, Große Bühne ALTER 5+ PREIS 13 – 24 E
DER DRESSIERTE MANN Komödie von John von Düffel nach dem gleichnamigen Bestseller von Esther Vilar
Scheinbar ist alles gut zwischen Helen und ihrem Freund Bastian. Beide machen Karriere bei derselben Bank, er kocht für sie, der Nachwuchs wird langsam Thema und sie möchte die Seine werden. Doch eines Abends gerät alles aus den Fugen. Sie eröffnet ihm, dass sie Vorstandsmitglied beim gemeinsamen Arbeitgeber wird und auf der Karriereleiter bei zehnfachem Gehalt an ihm vorbeirauscht. Das hält der stärkste Mann nicht aus. Bastian zieht seinen geplanten Heiratsantrag zurück und der Haussegen hängt schief. Damit kommen die Mütter ins Spiel. Seine ist Hardcore-Feministin und ihre eine mit allen Finessen weiblicher Schattenkriegsführung beschlagene Zahnarztgattin. Beide munitionieren Helen für den Kampf gegen das andere Geschlecht auf und merken gar nicht, wie ihre Indoktrinierung an den Bedürfnissen von Helen vorbeigeht.
REGIE Herbert Olschok BÜHNE UND KOSTÜME Alexander Martynow WIEDERAUFNAHME wird noch bekannt gegeben SPIELORT Schauspielhaus, Große Bühne ALTER 14+ PREIS 13 – 24 E
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WIEDERAUFNAHMEN RING OF FIRE Eine Johnny-Cash-Hommage
THE FUTURE IS STILL UNWRITTEN Eine Stückentwicklung des TheaterJugendClubs (UA)
Aufgewachsen auf den Baumwollfeldern im Süden der USA, machte Johnny Cash als Musiker sensationell Karriere: Er tourte in den 1950er Jahren mit Elvis Presley, Jerry Lee Lewis u. a., spielte 1968 legendär im Folsom State Prison und begeisterte in den 1990ern mit den American Recordings ein neues, junges Publikum. Unsere sehr persönliche Hommage erinnert an einen Mann, der sein Leben zwischen Rausch und Religion, zwischen Verausgabung und beständiger Liebe zu seiner Frau June Carter lebte. – Die Inszenierung erlebt am Schauspiel Chemnitz inzwischen ihre 7. Spielzeit und noch immer sind nahezu alle Vorstellungen ausverkauft. Sichern Sie sich rechtzeitig Ihre Karten!
MUSIKALISCHE LEITUNG Steffan Claußner SZENISCHE EINRICHTUNG Carsten Knödler KONZEPT, BÜHNE UND KOSTÜME René Schmidt WIEDERAUFNAHME wird noch bekannt gegeben SPIELORT Schauspielhaus, Große Bühne ALTER 14+ PREIS 15 – 28 E
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Anknüpfend an ihre vorherige Produktion Ich bereue nichts widmen sich die Mitglieder des TheaterJugendClubs in the future is still unwritten ihrer heutigen und zukünftigen Lebenswelt: Was für Erwartungen haben sie an die Zukunft und ihr Leben? Wie viel Einfluss wollen sie auf die Entwicklungen nehmen? Und welche Verantwortung tragen sie mit ihrem Handeln? Geht jeder den Weg allein oder sind wir gemeinsam stärker? Und überhaupt, wie rettet man die Erde, wenn die Zukunft gar nicht mehr so unbeschrieben ist, wie es scheint? – Mit vielen Visionen, eigenen Texten und kontroversen Gedanken, Musik und Fantasie nähern sich die Jugendlichen in ihrem jüngsten Stück einer Welt, die bald ihnen gehört und stellen sich den Fragen in einem gemeinsamen Spiel. Game on!
KONZEPTION, BÜHNE UND KOSTÜME Jan Gerrit Brüggemann, Denise von Schön-Angerer REGIE UND SPIELLEITUNG Denise von Schön-Angerer WIEDERAUFNAHME wird noch bekannt gegeben SPIELORT Schauspielhaus, Ostflügel ALTER 14+ PREIS 10 E
TRAUMJOBS Klassenzimmerstück von John von Düffel | Mitarbeit: Peter von Düffel
Der Berufsberater Carlo Destra steht vor der Klasse und beginnt zu erzählen: von seiner frühen Jugend in bescheidenen Verhältnissen in Neapel, von Arbeitslosigkeit und dem Gefühl, von der Politik im Stich gelassen worden zu sein. Er erzählt von der Angst des Vaters, vom Wunsch nach Anerkennung und sozialem Aufstieg. Und von einem Angebot der Camorra, das er nicht ablehnen konnte. Sein Weg führte ihn nach Deutschland, wo er reich und mächtig, aber nicht glücklich wurde. Da war immer diese Angst. Als ein Bekannter auf offener Straße erschossen wurde, stellte er sich die Frage neu: Was kann ich und was will ich im Leben? – Das Klassenzimmerstück Traumjobs handelt von vermeintlich leichten Wegen, von Gefährdungen und der Verantwortung, die letztlich jeder für sich trägt.
REGIE Ulrike Sorge TERMINE auf Anfrage SPIELORT mobil ALTER 14+ GESAMTPREIS MOBIL 150 E Diese Produktion wird mobil angeboten und kommt zu Ihnen in die Schule. Termine und weitere Infos: Ina Baldauf, Tel. 0371 6969-663, baldauf@theater-chemnitz.de
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SONDERVERANSTALTUNGEN SPIELZEITERÖFFNUNGSFEST 07.09.2019, Schauspielhaus Feiern Sie mit uns in die neue Spielzeit! Bereits am Nachmittag öffnen sich die Türen des Schauspielhauses für ein buntes Kinderfest. Auf unsere kleinen und großen Gäste warten jede Menge Einblicke in die Theaterwelt, Ausblicke auf die kommenden Kinder- und Familienproduktionen in Schauspiel und Figurentheater sowie Märchen und Zauberhaftes im ganzen Theater. Am Abend heißt es dann „Vorhang auf“ für die große Spielzeiteröffnungsgala. Freuen Sie sich auf neue Ensemblemitglieder, Ausschnitte aus unseren kommenden Premieren in Schauspiel und Figurentheater sowie schräge Szenen, berührende Musikeinlagen und weitere Überraschungen. Bis weit in die Nacht hinein lassen wir dann den Tag bei kühlen Getränken und tanzbarer Musik gemeinsam im Theaterclub ausklingen. Eintritt frei
DENKFABRIK
ADVENTSFLIMMERN
03.11.2019 | 01.03.2020 | 07.06.2020 Schauspielhaus, Große Bühne
01.12.2019 | 15.12.2019 | 22.12.2019 Schauspielhaus, Foyerbühne
Lassen Sie uns Gedanken bauen! Vor dem Hintergrund der globalen Zunahme von Radikalität, faschistoiden Tendenzen und populistischen Massenphänomenen wollen wir kontrovers und diskursiv danach forschen, welche Ursachen sich dafür benennen lassen und welche Handlungsspielräume das demokratische Gemeinwesen bzw. die Zivilgesellschaft hat. Solchen Fragen nachgehend, konnten wir in der vergangenen Spielzeit bereits erhellende Vorträge hören, unter anderem von Dr. Hans-Joachim Maaz über „Das falsche Leben – Ursachen und Folgen unserer normopathischen Gesellschaft“ oder von Dr. Mehmet Daimagüler, der als Anwalt der NSUOpfer über den Prozessverlauf und dessen Folgen berichtete. Auch in der Spielzeit 2019/2020 werden wir die Denkfabrik fortführen und mit Experten aus Politik, Philosophie, Kultur und Gesellschaft diverse Themenfelder, Fragestellungen und Konzeptionen unseres Spielplans flankieren. Und vor allem möchten wir mit Ihnen, unserem Publikum, ins Gespräch kommen.
Mit unseren großen und kleinen Gästen wollen wir auch in diesem Jahr gemeinsam in die Vorweihnachtszeit starten. Parallel zu den Märchenvorstellungen auf der Großen Bühne und im Figurentheater gibt es an drei Adventssonntagen wieder allerhand Weihnachtliches zu entdecken. Auf der Foyerbühne können unsere kleinen Gäste am großen Basteltisch selbst kreativ werden und Andenken oder einen märchenhaften Gruß für Freunde und Familie mit nach Hause nehmen. Zauberhaft und besinnlich stimmen wir uns mit Märchen und Musik auf die Weihnachtszeit ein und lassen die Erlebnisse im Theater Revue passieren.
Eintritt frei
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Eintritt frei
FESTIVALS AUFSTAND DER UTOPIEN
NONSTOP EUROPA 2020!
06. – 10.11.2019 Schauspielhaus und andere Orte
Frühjahr 2020, Schauspielhaus
Zusammen mit dem Modellprogramm neue unentd_ckte narrative des ASA-FF e.V. richten die Theater Chemnitz 2019 den Blick in die Zukunft, auf Utopien und Dystopien: Welche Erzählungen prägen unsere Vorstellungen über die Zukunft und welche Rolle spielen diese für aktuelle Herausforderungen? Zahlreiche künstlerische Kreativformate bündeln Fragestellungen und Ergebnisse in einem umfassenden und anregenden Festivalprogramm. In der Stadt laden verschiedene Experimentier- und Begegnungsräume dazu ein, gemeinsam an neuen Erzählungen zu arbeiten, in gegenseitigen Austausch zu treten und sich über Zukunftsfragen zu verständigen. Die Theater Chemnitz beteiligen sich als Kooperationspartner unter anderem mit den Produktionen Feindliche Übernahme und Juri sowie einem theaterpädagogischen Zukunftslabor.
Auch 2020 laden wir im Frühjahr internationale Gastspielproduktionen zu NONSTOP EUROPA! nach Chemnitz ein. Ergänzt wird das Festival um ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm sowie das Internationale Schauspielschultreffen – mittlerweile ein besonderes Highlight unseres Studiojahres. Studierende aus dem Inund Ausland kommen nach Chemnitz, um ihre vielseitigen Abschlussarbeiten, Szenenstudien und besonderen Projekte, Monologe und Liederprogramme zu zeigen und sich auszutauschen. Lassen Sie uns gemeinsam über Theater und die Welt ins Gespräch kommen und feiern! Mit freundlicher Unterstützung
11. SÄCHSISCHES THEATERTREFFEN 13. – 17.05.2020 Schauspielhaus und andere Orte Im Mai 2020 findet das 11. Sächsische Theatertreffen statt. Nach Stationen u. a. in Leipzig, Bautzen und Dresden freuen wir uns, dass die Leistungsschau der sächsischen Theater nach 2010 erneut in Chemnitz gezeigt wird. Bereits jetzt laufen die Vorbereitungen für die 11. Ausgabe auf Hochtouren. An fünf Tagen präsentieren der Sächsische Landesverband des Deutschen Bühnenvereins und die Theater Chemnitz mit hochwertigen und kontroversen Produktionen, vielfältigen Inszenierungsformaten und spannenden Themensetzungen die große Bandbreite der sächsischen Theaterlandschaft. Der Preis des Sächsischen Theatertreffens, der bemerkenswerte Leistungen auszeichnet, wird in Chemnitz das dritte Mal verliehen. Gefördert vom Deutschen Bühnenverein, Landesverband Sachsen
Gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, dem ASA-FF e.V. und dem Förderverein der Theater Chemnitz e.V.
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DAS LATE-NIGHTFORMAT IM SCHAUSPIELHAUS Vorhang auf für das zwölfte Jahr der NACHTSCHICHT,
BÜHNE FREI Das offene Format! Lesungen oder Musikabende, Tanz- und Videoperformances, neue Serien- oder Showformate, Werkstattpräsentationen und Experimente – alles ist möglich. Den Spielwütigen eine Bühne!
AUF DEM WEG Hilfe, sie sind losgelassen! Die Schauspielstudierenden des Chemnitzer Studios zeigen ihre aktuellen Arbeiten, Monologe, Szenenstudien und Liederabende sowie abgedrehte Projekte.
PUPPE – ODER WAS? Ensemblemitglieder des Figurentheaters experimentieren wild und poetisch mit Musik, Texten, Materialien, Videografik, Puppen und allerlei Objekten. Ein fantasievoller Abend – bis in die Puppen!
UNPLUGGED Die Mitglieder des Schauspielensembles stellen sich vor und zeigen, was sie abseits der Bühne noch so alles machen.
BALLETT MAL ANDERS Die einen tanzen, die anderen spielen. In ballett mal anders ist alles verquer. Tänzerinnen und Tänzer graben Talente aus, die sonst im Verborgenen schlummern und zeigen Dinge, die sie schon immer einmal präsentieren wollten.
LIVE-HÖRSPIEL Erleben Sie Klassiker, Highlights der Weltliteratur und Perlen des Krimi- und Gruselgenres, live gelesen und vertont. Alles garantiert ohne Konserve!
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WEITERE INFOS www.theater-chemnitz.de www.nachtschicht-chemnitz.de
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KONTAKT Friederike Spindler Tel. 0371 6969–722 spindler@theater-chemnitz.de
Mit Dank an den Förderverein der Theater Chemnitz e.V.
SOUNDSCAPE Erleben Sie in experimentellen Klanglandschaften einen Monatsrückblick der besonderen Art. Aktuelle Themen und Ereignisse des Monats werden musikalisch reflektiert. Von und mit Steffan Claußner.
FORUM FREIE MUSIK Alles ist erlaubt, nur keine fertigen Kompositionen. Freie Improvisationen und der Dialog verschiedener Soundelemente stehen im Vordergrund. Von und mit Steffan Claußner.
ZELLULOID Fiktion, Dok, Animation oder Experimentelles – der besondere Film. In Zusammenarbeit mit der Filmwerkstatt Chemnitz.
ÜBUNGSPARTY GESELLSCHAFTSTANZ Der perfekte Schritt, die perfekte Drehung, der perfekte Paartanz zur perfekten Tanzmusik – hier kann das geübt werden, was auf dem Tanzparkett alle anderen vor Neid erblassen lässt. In Zusammenarbeit mit der Tanzschule Köhler-Schimmel.
KNEIPENQUIZ Dienstag ist Wissenstag: Fragen, Fragen, noch mehr Fragen. Die fakultative Abendunterhaltung für Wissensdurstige und Spielwütige im Theaterclub.
SPEZIAL Egal ob Lesung, Konzert oder szenische Beiträge, spezial ist das besondere Format für Veranstaltungen mit unseren Kooperationspartnern – entweder im Schauspielhaus oder unterwegs an interessanten Orten und Institutionen der Stadt.
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SCHAUSPIEL EXTRA EINFÜHRUNGEN
PUBLIKUMSGESPRÄCHE
ZUGABE
Für ausgewählte Produktionen bieten wir Ihnen eine halbe Stunde vor Aufführungsbeginn eine Einführung zu Stück und Inszenierung an. Diese Vorstellungen sind im Monatsspielplan mit einem E markiert.
In regelmäßigen Abständen haben Sie im Anschluss an ausgewählte Vorstellungen die Gelegenheit, mit unserem Team über die gesehene Inszenierung zu diskutieren. Die Termine entnehmen Sie bitte unserem aktuellen Monatsspielplan.
Die Ausstellungsreihe erwartet Sie regelmäßig im Seitenfoyer des Schauspielhauses. Wir zeigen wechselnde Arbeiten und Ausstellungen in Zusammenarbeit mit dem Chemnitzer Künstlerbund e.V.
PREMIERENFEIERN Im Anschluss an unsere Premieren auf der Großen Bühne laden wir Sie ein, gemeinsam mit uns zu feiern und im Foyer oder Theaterclub bei Getränken und Musik über das Erlebte ins Gespräch zu kommen.
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FÜHRUNGEN Schauen Sie bei unseren Führungen hinter die Kulissen des Theaters. KONTAKT Denise von Schön-Angerer Tel. 0371 6969-711 schoen-angerer@theater-chemnitz.de
VOLKSHOCHSCHULE In Zusammenarbeit mit der Volkshochschule findet der Kurs „Treffpunkt Schauspielhaus“ statt und bietet Ihnen in regelmäßigen Abständen besondere Einblicke hinter die Kulissen. KONTAKT Dr. Urs Luczak Fachbereichsleiter Kunst und Kultur Tel. 0371 488-4322 luczak@vhs-chemnitz.de www.vhs-chemnitz.de
PREMIEREN
Als mein Vater ein Busch wurde und ich meinen Namen verlor Der Zaubermantel Juri (UA) An der Arche um acht
WIEDERAUFNAHMEN Der Mondmann Yö – Geheimnisse der Nacht (UA) Nur ein Tag Wenn mich einer fragte ... (UA) Aufstand der Dinge (UA) Nichts. Was im Leben wichtig ist Die goldene Gans Der Froschkönig Die Gänsemagd (UA) Am Anfang war weiß (UA) The Dark Trullala Frerk, du Zwerg!
FIGURENTHEATER
PREMIERE 05.10.2019 Figurentheater
REGIE Gundula Hoffmann BÜHNE UND KOSTÜME Kerstin Schmidt PUPPENBAU Barbara Weinhold MUSIK Sebastian Herzfeld DRAMATURGIE René Schmidt
ALTER 6+ PREIS 5 E Ki. / 10 E Erw.
ALS MEIN VATER EIN BUSCH WURDE UND ICH MEINEN NAMEN VERLOR Geschichte einer Reise von Joke van Leeuwen | aus dem Niederländischen von Hanni Ehlers | Bühnenfassung von Gundula Hoffmann und René Schmidt Wo jasel dö? – Wie geht es Ihnen? Brallewosewie, dussel! – Ausgezeichnet, danke! In einem Land irgendwo, jetzt oder auch viel früher, lebte das Mädchen Toda unbeschwert mit ihrem Vater in einem kleinen Städtchen. Todas Vater war der Beste. Von Beruf Bäcker konnte er die leckersten Kuchen backen und mit ihren Gerüchen die Welt verzaubern. – Eines Morgens bleibt der Backofen kalt. Im Süden kämpfen die Einen gegen die Anderen und der Vater muss helfen, die Einen gegen die Anderen zu verteidigen. Zum Glück hat er ein Buch, in dem steht, wie er sich als Busch tarnen kann. Während Toda bei ihrer Oma bleibt, kommt der Krieg immer näher und es wird viel zu gefährlich für ein Kind. Besser ist es, ins friedliche Nachbarland zu fahren, wo die Mutter wohnt. Unterwegs begegnet Toda hilfsbereiten Helfern, gierigen Schleppern, einem einsamen General und schließlich – nachts allein im Wald – einem Busch, der wie sie auf der Flucht ist, weil er nicht befehlen kann. Toda übt es mit ihm und er zeigt ihr dafür den Polarstern am nächtlichen Himmel. Mit dessen Hilfe gelangt Toda schließlich ins Nachbarland, wo alles irgendwie anders ist, auch die Sprache, und dann doch wieder nicht. Mit Als mein Vater ein Busch wurde und ich meinen Namen verlor ist der Autorin Joke van Leeuwen (*1952) ein Meisterstück gelungen. Sie erzählt – zum Lachen und Weinen, zum Nachdenken und Mitfiebern – aus der Perspektive eines Kindes von Krieg, Flucht und wie sich Menschen in Krisenzeiten verändern. Van Leeuwens kleine Heldin wertet nicht, sie beschreibt, was sie sieht und damit auch, welche Welt Erwachsene für Kinder bereithalten. – Joke van Leeuwen ist eine der bedeutendsten niederländischen Autorinnen der Gegenwart. Sie wurde 1988 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis und 2013 mit dem James Krüss Preis für internationale Kinder- und Jugendliteratur ausgezeichnet.
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FIGURENTHEATER
DER ZAUBERMANTEL
PREMIERE 23.11.2019 Figurentheater
Weihnachtsmärchen von Katrin Lange nach den Brüdern Grimm REGIE Dorothee Metz BÜHNE UND KOSTÜME Jens Burde PUPPENBAU Vanessa Valk DRAMATURGIE René Schmidt
Nicht mal nach ihrem Namen hab ich sie gefragt. Ich sehn mich nach, ich weiß nicht was, und sehne mich nach ihr.
ALTER 4+ PREIS 5 E Ki. / 10 E Erw.
Hans, ein junger Schmied, ist zornig. Und das völlig zu Recht. Einst hatte ihm eine zauberkundige Alte als Dank für seine Hilfe einen flugtüchtigen Zaubermantel und ein Goldkorn geschenkt, welches sich auf wundersame Weise allmorgendlich vermehrte. Frohgemut war er durch die Lüfte geflogen und hatte ein schönes, ein sehr schönes Mädchen entdeckt, bei dessen Haus er landete. Das arme Mädchen war jedoch wie der Sonnentau eine schöne Falle. Auf Drängen der Mutter lockte es Fremde ins Haus, um sie zu berauben. So verlor der gutgläubige und verliebte Hans zuerst das Goldkorn und schließlich – auf dem kalten und unwirtlichen Granatberg – seinen Zaubermantel, wo das Mädchen ihn auf Geheiß der Mutter in tiefen Schlaf versetzte und den Mantel stahl. Als Hans schließlich erwacht, ist er außer sich vor Zorn. Mit Hilfe der Wolken entkommt er dem todbringenden Berg und schmiedet inmitten eines wundersamen Kohlfeldes einen Racheplan: In Eselinnen würde er Mutter und Mädchen verwandeln. Allerdings hat er seine Rechnung ohne das schlechte Gewissen des Mädchens und die Kraft der Liebe gemacht. In zauberhaften Szenen zeichnet Katrin Lange (*1942) nach dem Grimmschen Märchen Der Krautesel sowohl die Entwicklung des Hans als auch die des zunächst namenlosen Mädchens nach. Hans überwindet seine Naivität und lernt, die Welt in ihrer Widersprüchlichkeit zu erkennen und anzunehmen. Das Mädchen hingegen nabelt sich von der Mutter ab und reift zu einer eigenständigen Persönlichkeit. Beider Entwicklung wird angetrieben von einer tiefen Liebe zueinander, die sie alle Widerstände aushalten, Überlebtes zurücklassen und schließlich zueinander finden lässt.
FIGURENTHEATER
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PREMIERE 08.02.2020 Figurentheater
REGIE Tobias Eisenkrämer PUPPENBAU Simon Buchegger BÜHNE UND KOSTÜME N. N. DRAMATURGIE Friederike Spindler
ALTER 8+ PREIS 5 E Ki. / 10 E Erw.
In Koproduktion mit dem Programm neue unentd_ckte narrative des ASA-FF e.V. Gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, dem ASA-FF e.V. und dem Förderverein der Theater Chemnitz e.V.
JURI Die erste Reise – 108 Minuten Zukunft von Annalena Küspert | URAUFFÜHRUNG
Wie lebst du? + Wonach sehnst du dich? + Was ist Glück für dich? + Wie stellst du dir das Leben im Weltall vor? + Kann Heimat auch woanders sein? + Wem gehört das Weltall? + Zu wem gehörst du? + Was ist dir wichtig? + Hast du eher Erfinder- oder Entdeckergeist? + Was hast du einem Roboter voraus? + Welche Vorstellung von der Zukunft macht dir Angst? + Ist die Welt in dir drin oder bist du ein Teil der Welt? + Was ist Freiheit für dich? + Wie fühlt sich der Griff nach den Sternen an? + Welche drei Dinge von der Erde würdest du mitnehmen wollen, wenn du zukünftig im Weltall lebtest? + Was würdest du vermissen? + Sind Träume Wirklichkeit oder ist die Wirklichkeit ein Traum? + Können zwei Menschen das Gleiche träumen? + Möchtest du fliegen können? + Wie sieht die Welt von oben aus? + Was würdest du anstellen, wenn du einen ganzen Tag auf dem Mars verbringen dürftest? + Sind im Weltall alle Menschen gleich? + Gibt es dort Jahreszeiten? + Kann man auf Sternschnuppen reiten? + Wie riecht die Luft im Weltall? + Welche Farbe hat der Mond in seinem Inneren? + Kennst du Juri Gagarin? + Welchen Planeten müsste man erst noch entdecken? + Wie könnte es dort aussehen? + Wann möchtest du über dich hinauswachsen? + Welche Frage hast du noch? Wie sehen Kinder die Welt, was wünschen sie sich und was würden sie verändern?! Mit der Produktion Juri möchten wir den Blick in die Zukunft richten – uns mit Visionen eines zukünftigen Zusammenlebens, neuen Arbeitswelten und noch unentdeckten Lebensräumen auseinandersetzen, uns utopische Ideen ausmalen und dystopischen Gedanken stellen. Wir reisen durch Raum und Zeit, besiedeln das Weltall und blicken aus einer neuen und ungewohnten Perspektive gemeinsam auf unsere kleine, große Erde (zurück). Für die Arbeit konnten wir die Autorien Annalena Küspert gewinnen. Sie schreibt im Laufe des Jahres ein neues Stück für das Figurentheater Chemnitz, welches im Februar 2020 in Koproduktion mit dem Programm neue unentd_ckte narrative des ASA-FF e.V. uraufgeführt wird. Schon im Herbst 2019 werden wir uns dem Thema im Rahmen des Festivals Aufstand der Utopien mit einem theaterpädagogischen Zukunftslabor auf fantasievolle und spielerische Weise annähern und unsere Ideen im Rahmen der Inszenierung weiterspinnen und diskutieren.
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FIGURENTHEATER
AN DER ARCHE UM ACHT Schmugglerabenteuer mit drei Pinguinen von Ulrich Hub
Kein Pinguin lässt einen anderen Pinguin im Regen stehen.
PREMIERE 28.03.2020 Figurentheater
REGIE Leonhard Schubert AUSSTATTUNG Jonathan Gentilhomme DRAMATURGIE Friederike Spindler
ALTER 6+ PREIS 5 E Ki. / 10 E Erw.
Auf der Erde läuft es nicht besonders rund. Überall lauern Zwist und Streitigkeiten, Irrglauben und Oberflächlichkeiten. Nun hat Gott gerichtet: Eine Sintflut soll über die Erde kommen. Gerettet wird nur ein Paar jeder Art, das auf der Arche Noah in eine neue Welt reisen darf. Pünktlich um acht legt das Schiff ab, mahnt eine weiße Botentaube und verteilt die Fahrkarten. – Auch die Pinguine erfahren davon. Dumm ist nur, dass sie zu dritt sind. Drei sind einer zu viel, aber sie können doch nicht ihren Freund zurücklassen! Kurzerhand schlagen zwei Pinguine den dritten k.o. und schmuggeln ihn in einem Koffer an den wachsamen Augen der Taube vorbei aufs Schiff. Damit ist das Chaos vorprogrammiert, denn niemand weiß, wie lange die Reise dauern wird. Eingezwängt im Schiffsbauch tröpfelt die Zeit nur langsam dahin. Spiele sind verboten, einen Pool gibt es nicht, Langeweile und Hunger machen sich breit und zu allem Überfluss stinkt es auch noch gewaltig. Immer wieder erregen die Pinguine die Aufmerksamkeit der Taube und haben erhebliche Mühe, ihren Schwindel geheim zu halten. Gut, dass sie sich so ähnlich sehen und einer von ihnen abwechselnd im Koffer verschwinden kann. Doch dann kommt ihnen ein Käsekuchen dazwischen und lässt alles auffliegen! Der Ärger der Taube ist groß und Noahs drohende Bestrafung wird sicher fürchterlich ausfallen. In dem Moment aber setzt das Schiff auf Grund, die Sintflut ist vorüber. Nun brauchen sie nur noch einen klugen Plan, um das Schiff unauffällig zu verlassen … „Wer ist Gott?“ – ein alter Mann mit einem langen weißen Bart? Oder ein Gedanke, ein Funken Glaube, der in uns allen liegt, in jedem Menschen, jedem Tier und jeder Pflanze? Mit viel Witz und Leichtigkeit behandelt Ulrich Hub (*1963) eine der großen Fragen unseres Daseins. Nach Der dickste Pinguin vom Pol und Pinguine können keinen Käsekuchen backen ist An der Arche um acht Hubs drittes Stück, dessen Erzählkern von Pinguinen getragen wird. Es entstand 2005/2006 als Auftragswerk für das Badische Staatstheater in Karlsruhe. Die spielerische und pointierte Auseinandersetzung mit Lebens- und Glaubensfragen erhielt noch im Jahr der Uraufführung u. a. den Deutschen Kindertheaterpreis und findet sich seitdem regelmäßig in den Spielplänen der Theater.
FIGURENTHEATER
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Der Mondmann
Nur ein Tag
Aufstand der Dinge
Wenn mich einer fragte …
Yö – Geheimnisse der Nacht
WIEDERAUFNAHMEN DER MONDMANN Nach Tomi Ungerer in einer Bühnenfassung von Tobias Eisenkrämer
YÖ – GEHEIMNISSE DER NACHT
Professor Bunsen van der Dunkel hat ein Problem: Weder ihn noch seine verrückten Erfindungen nimmt irgendjemand ernst. Damit die Menschen endlich seine Genialität erkennen, beschließt er, die Weltherrschaft an sich zu reißen und den Mond vom Himmel zu holen. Doch dieser ist nicht unbewohnt: Nacht für Nacht wacht dort der kleine Mondmann über unseren Schlaf und fühlt sich doch schrecklich einsam. Da kommt ihm Bunsens Rakete gerade recht! Heimlich schmuggelt er sich auf die Erde und bringt die Pläne des Professors gehörig durcheinander. – In der Regie von Korbinian Schmidt spielt Tobias Eisenkrämer mit Figuren, Erfindungen und Projektionen, zaubert mittels Licht- und Schattenspiel immer wieder neue Räume, reist durch die Galaxie und lässt uns mit den Augen des kleinen Mondmanns auf die Welt schauen.
„Yö“ ist Finnisch und meint die besondere Zeit nach Sonnenuntergang, in der ein Teil der Erde in der Dunkelheit der Nacht versinkt und die Sterne am Himmel leuchten. Mit unseren Sinnen nehmen wir die Welt plötzlich ganz anders wahr und beginnen zu fliegen: durch unsere Gedanken und Träume mitten hinein in die Geheimnisse der Nacht. – Laura Ertimo und Satu Kontinen erzählen in ihrer Kinderbuch-Enzyklopädie von faszinierenden Naturschauspielen, nachtaktiven Tieren und geheimnisvollen Fabelwesen, die uns in den Schlaf begleiten. Regisseurin Merja Pöyhönen verwendet diesen besonderen Wissensschatz als Grundlage für ihre Inszenierung: Mit Puppen und Objekten, Farben, Licht- und Schattenspiel nimmt sie unser Publikum mit auf eine poetische und sinnliche Reise in die nächtlichen Traumwelten.
REGIE Korbinian Schmidt AUSSTATTUNG Tobias König PUPPENBAU Verena Waldmüller
REGIE Merja Pöyhönen AUSSTATTUNG Lisa Nickstat, Sascha Koch PUPPENBAU Atif Hussein, Lisa Nickstat, Sascha Koch
WIEDERAUFNAHME 01.09.2019 SPIELORT Figurentheater ALTER 6+ PREIS 5 E Ki. / 10 E Erw.
WIEDERAUFNAHME 04.09.2019 SPIELORT Figurentheater ALTER 5+ PREIS 5 E Ki. / 10 E Erw.
Eine Geschichte über das Träumen nach der Idee von Laura Ertimo und Satu Kontinen | Bühnenfassung von Merja Pöyhönen (UA)
FIGURENTHTHEATER
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WIEDERAUFNAHMEN NUR EIN TAG Poetische Lebensreise für kleine und große Leute von Martin Baltscheit
Der Fuchs und sein Freund, das dicke Wildschwein, erleben eines Morgens, wie eine kleine Eintagsfliege ihre Flügel entfaltet und in ihren einzigen Tag fliegt. Ganz traurig betrachtet das Schwein die Fliege und möchte schnell fort – bloß nicht verlieben, wenn man sich am Abend schon wieder trennen muss! Da fragt die putzmuntere Fliege neugierig, warum es so traurig schaut und das Schwein erfindet eine klitzekleine Notlüge: „Na wegen des Fuchses! Füchse leben hierzulande nur einen Tag.“ Da hat die Fliege Mitleid und gemeinsam erfinden die Drei an einem einzigen Tag ein ganzes Leben für den Fuchs: Er geht zur Schule, heiratet das Schwein, bekommt mit ihm ein Kind … Doch dann verplappert sich der Fuchs und die Geschichte nimmt eine ungeahnte Wende.
REGIE Annette Scheibler AUSSTATTUNG Anja Müller WIEDERAUFNAHME 10.09.2019 SPIELORT Figurentheater ALTER 5+ PREIS 5 E Ki. / 10 E Erw.
WENN MICH EINER FRAGTE ... Ein Stück über Stefan Heym und Chemnitz (UA)
Der Schriftsteller, Politiker und Publizist Stefan Heym wurde 1913 als Helmut Flieg in Chemnitz geboren. Nach der Veröffentlichung eines antimilitaristischen Gedichts flog er vom Gymnasium, musste Chemnitz verlassen und floh 1933 vor den Nazis nach Prag, wo er sich sein Pseudonym Stefan Heym zulegte. Nach seiner Emigration in die USA begann er als Schriftsteller, Journalist und Redakteur zu arbeiten, bis er Anfang der 50er Jahre nach Ostberlin übersiedelte. – In Wenn mich einer fragte ... kehren der alte und der junge Heym nach Chemnitz zurück und blicken in ihrer je eigenen Perspektive auf die Stadt und eine gemeinsame Lebensgeschichte, die voller Umbrüche, Widersprüche und Visionen steckt.
REGIE Christoph Werner AUSSTATTUNG Angela Baumgart PUPPENBAU Hagen Tilp VIDEO Conny Klar WIEDERAUFNAHME 13.09.2019 SPIELORT Figurentheater ALTER 15+ PREIS 6 E Ki. / 12 E Erw. In Kooperation mit dem Programm neue unentd_ckte narrative des ASA-FF e.V. Gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und dem Förderverein der Theater Chemnitz e.V.
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FIGURENTHTHEATER
AUFSTAND DER DINGE Ein Generationenprojekt zur Nachwendezeit (UA)
NICHTS. WAS IM LEBEN WICHTIG IST Nach dem Roman von Janne Teller in der Bühnenfassung von Andreas Erdmann | Nach der Übersetzung aus dem Dänischen von Sigrid C. Engeler
„Sind die aus dem Mittelalter?“ – „Nein, aus der DinoZeit!“ – „Nein, aus dem Wilden Westen!“ – so beschreiben Kinder das, was von der DDR übrig ist: als sonderbaren Ort in einer schwer definierbaren Vergangenheit. Warum also nicht einen Bogen von damals ins Heute spannen und vom Osten Deutschlands und der Wende mittels eines raffinierten Märchens für Nachgeborene und Zeitzeugen berichten? Um das Märchen zu erzählen, müssen zunächst die Darsteller gefunden werden. Bewerben dürfen sich Gegenstände aus der DDR, egal ob weltbekannt oder inzwischen in Vergessenheit geraten. Voller Hoffnung stellen sie sich der neuen Herausforderung, denn sie möchten (endlich wieder) gehört werden. Wer es wohl schafft? Darüber entscheiden nicht zuletzt Sie, die Zuschauer.
KONZEPT, REGIE UND AUSSTATTUNG Mirko Winkel KÜNSTLERISCHE BERATUNG Martin Schick WIEDERAUFNAHME 27.09.2019 SPIELORT Figurentheater ALTER 8 bis 108 PREIS 6 E Ki. / 12 E Erw. In Kooperation mit dem Programm neue unentd_ckte narrative des ASA-FF e.V. und dem Industriemuseum Chemnitz
In einer Kleinstadt beginnt das neue Schuljahr für die Klasse 7A wie gewohnt. Doch da steht Pierre Anthon plötzlich auf und erklärt, dass nichts etwas bedeute und es sich folglich auch nicht lohne, irgendetwas zu tun. Um ihm das Gegenteil zu beweisen, tragen die Schüler in einem stillgelegten Sägewerk alles zusammen, was von Bedeutung ist. Als die selbsterwählten Opfergaben immer gewichtiger werden, eskaliert die Situation. – Janne Tellers Jugendbuch löste 2000 einen Skandal aus und avancierte zugleich zum internationalen Bestseller. Schmerzlich lässt die Autorin Fragen nach der Bedeutung und der Sinnlosigkeit des Lebens durchspielen und schafft den Raum für eine beeindruckende und radikale Parabel über Moral, Gewalt und die Verantwortung jüngeren Generationen und nicht zuletzt uns selbst gegenüber.
REGIE Katharina Kummer AUSSTATTUNG Julia Bosch MUSIK Sebastian Viehmann WIEDERAUFNAHME 10.10.2019 SPIELORT Figurentheater ALTER 14+ PREIS 6 E Ki. / 12 E Erw.
Gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und dem Förderverein der Theater Chemnitz e.V.
FIGURENTHTHEATER
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WIEDERAUFNAHMEN DIE GOLDENE GANS
DER FROSCHKÖNIG
Märchen von Peter Brasch nach den Brüdern Grimm
Märchen nach den Brüdern Grimm in einer Bühnenfassung von Dorothee Metz
Vor Jahren lebte ein Junge, den jedermann für dumm hielt und der deswegen schlecht behandelt wurde. Weil er aber gut und hilfreich war, erhielt er von einem Alten ein wunderbares Geschenk: eine goldene Gans mit eingebauter Diebstahlsicherung. Mit ihr zog er in die weite Welt hinaus und machte schließlich am Königshof sein Glück. – Zwei spielfreudige Puppenspieler überbieten sich lachenden Auges an Ideen und waghalsigen Erzählmanövern. Wie nebenbei zaubern sie mit Hilfe eines Wunderwerkes an fantastischen mechanischen Sperrholzfiguren die Grimmsche Märchenwelt auf ihren Kurbellaufbandtisch.
Das Leben einer Königstochter am Hof ist gar nicht so leicht: Man darf nicht jammern, nie fluchen, die Krone drückt und die Kleider sind total unbequem. Viel lieber spielt Prinzessin Rosalinde mit ihrer goldenen Kugel draußen im Wald. Als die Kugel eines Tages in den Brunnen fällt, kann nur ein Frosch sie herausholen. Doch das hat seinen Preis! – Die Geschichte vom verzauberten Froschkönig ist ein Märchenklassiker für die ganze Familie. Dorothee Metz hält sich eng an die Vorlage der Brüder Grimm und erzählt mit fantasievollem Stabpuppen- und Schattenspiel im märchenhaften Bühnenbild von Andreas Becker von den Schwierigkeiten des Erwachsenwerdens – und dass es immer besser ist, Versprechen zu halten, denn man wird sicherlich dafür belohnt.
REGIE Ines Heinrich-Frank AUSSTATTUNG Robert Voss WIEDERAUFNAHME 15.10.2019 SPIELORT Figurentheater ALTER 5+ PREIS 5 E Ki. / 10 E Erw. Übernahme vom Puppentheater Halle/Saale
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FIGURENTHTHEATER
REGIE Dorothee Metz AUSSTATTUNG Andreas Becker MUSIK Steffan Claußner WIEDERAUFNAHME 25.10.2019 SPIELORT Figurentheater ALTER 4+ PREIS 5 E Ki. / 10 E Erw.
DIE GÄNSEMAGD Märchen mit einer falschen Prinzessin nach den Brüdern Grimm von Andrea Czesienski (UA)
Noch jung an Jahren, heißt es für die Königstochter Abschied nehmen von der Mutter. Begleitet von ihrem geliebten Pferd Fallada und einer Magd begibt sie sich auf die weite und gefährliche Reise zu ihrem künftigen Gemahl, dem Prinzen. Unterwegs stellt sich jedoch heraus, wie unerfahren die Prinzessin ist. Völlig wehrlos gegenüber der selbstbewussten Magd wird sie gezwungen, Pferd und Kleider zu tauschen. Wer erkennt schon eine Königstochter ohne königliche Gewänder? Wäre da nicht ein sprechender Pferdekopf, die Prinzessin müsste für immer als Magd dienen. – Grimms Märchen erzählt von einer Erfahrung, die viele Kinder teilen: Früh müssen sie lernen, sich in einer neuen Umgebung zurechtzufinden und ihren Platz zu behaupten, sei es in der Kita oder in der Schule.
AM ANFANG WAR WEISS Objekttheater für die Allerkleinsten von Gundula Hoffmann (UA)
Am Anfang war das Nichts. Das kannst du dir sicher schwer vorstellen. Du musst alles, was es jetzt gibt, weglassen. Du musst das Licht ausmachen und selbst nicht da sein und dann sogar noch die Dunkelheit weglassen, denn am Anfang war nichts, also auch keine Dunkelheit. Wenn du den Anfang von allem sehen willst, musst du sehr viel weglassen. „Weiß“ ist eine Möglichkeit des „Noch-Nicht-Seins“. Doch das „Nicht-Sein“ strebt nach einem Werden. In diesem Sinne steht „Weiß“ für „Anfang“ und so können unsere kleinen Zuschauer den Ursprung, das Beginnen von und mit etwas assoziativ erforschen. Anhand verschiedener Objekte werden sinnlich und fantasievoll Erfahrungsräume erkundet und neue Dinge entdeckt.
REGIE Ines Heinrich-Frank AUSSTATTUNG Robert Voss
REGIE Gundula Hoffmann AUSSTATTUNG Ulrike Hoffmann MUSIK Christian Claas
WIEDERAUFNAHME 16.11.2019 SPIELORT Figurentheater ALTER 5+ PREIS 5 E Ki. / 10 E Erw.
WIEDERAUFNAHME wird noch bekannt gegeben SPIELORT Figurentheater ALTER 2+ PREIS 5 E Ki. / 10 E Erw.
FIGURENTHTHEATER
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WIEDERAUFNAHMEN THE DARK TRULLALA
FRERK, DU ZWERG!
Alptraum einer Puppenspielerin
Mobiles Puppentheater nach dem Kinderbuch von Finn-Ole Heinrich
Im kreiselnden Licht des Scheinwerfers betritt eine altbekannte Figur die Bühne, der Kasper. Und der ist mitnichten nur lustig! Die kleine Puppe nimmt das Zepter in die Hand und beginnt einen epischen und schonungslosen Kampf um die Bühnenwelt und die eigene Erzählung. Vorhang auf für eine fantasievolle und rasend komische Alptraum-Etüde: Hier spielt der Kasper mit allen Tricks, um die Wirklichkeit aus den Angeln zu heben und die Spielerin unter seine Kontrolle zu bringen. Wer gewinnt, wird sich zeigen. Der Kasper immerhin hat einen entscheidenden Vorteil: Er ist nicht totzukriegen. – In Sarah Wissners Solostück geben sich Handpuppen, Großfiguren und Klappmaulpuppen in rasantem Erzähltempo die Klinke in die Hand und bereiten den Raum für allerlei skurrile und tragikomische Begegnungen.
Frerk ist nicht besonders groß und außerdem auch etwas ängstlich, weil er öfter mal was auf den Kopf kriegt – zum Beispiel von Andi Kolumpeck. Er und die anderen hänseln Frerk, weil er kleiner ist als sie, seltsam spricht und mit seinen Bügelfaltenhosen und Hemden ein bisschen so aussieht wie sein Vater, der Schuhverkäufer ist und kaum redet. In Frerks Kopf aber wohnen wilde Gedanken, bunte Wörter, er träumt von Abenteuern und ganz besonders von einem zotteligen Riesenhund. Eines Tages findet er ein Ei und sein geordnetes Leben nimmt schwungvoll Fahrt auf. – Puppenspielerin Claudia Acker lässt Frerks Welt als Live-Hörspiel mittels Stop-Motion-Puppen, Flachfiguren, Loop-Maschine und wilder Fantasie aus einem überdimensionalen Ei entstehen. Die erfolgreiche Produktion bleibt als mobiles Angebot auch weiterhin im Spielplan.
REGIE Lutz Großmann AUSSTATTUNG Sarah Wissner
REGIE Tobias Eisenkrämer AUSSTATTUNG Gildas Coustier
WIEDERAUFNAHME wird noch bekannt gegeben SPIELORT Figurentheater ALTER 15+ PREIS 6 E Ki. / 12 E Erw.
TERMINE auf Anfrage SPIELORT mobil ALTER 5+ GESAMTPREIS MOBIL 150 E Diese Produktion kommt zu Ihnen in Kita, Hort oder Schule. Termine und weitere Infos: Ina Baldauf Tel. 0371 6969-663, baldauf@theater-chemnitz.de
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FIGURENTHTHEATER
FIGURENTHEATER EXTRA EINFÜHRUNGEN
FÜHRUNGEN
Für ausgewählte Produktionen bieten wir Ihnen eine halbe Stunde vor Aufführungsbeginn eine Einführung zu Stück und Inszenierung an. Diese Vorstellungen sind im Monatsspielplan mit einem E markiert.
Schauen Sie bei unseren Führungen hinter die Kulissen des Theaters.
PUBLIKUMSGESPRÄCHE
PROBENBESUCHE
In regelmäßigen Abständen haben Sie im Anschluss an ausgewählte Vorstellungen die Gelegenheit, mit unserem Team über die gesehene Inszenierung zu diskutieren. Die Termine entnehmen Sie bitte unserem aktuellen Monatsspielplan.
Auf Anfrage sind produktionsbegleitende Probenbesuche für alle interessierten Schulklassen und Kita-Gruppen möglich.
PUPPE – ODER WAS? Im Rahmen der NACHTSCHICHT experimentieren die Ensemblemitglieder des Figurentheaters wild und poetisch mit Musik, Texten, Materialien, Videografik, Puppen und allerlei Objekten. Die aktuellen Termine entnehmen Sie bitte dem jeweiligen Monatsspielplan.
KONTAKT Denise von Schön-Angerer Tel. 0371 6969-711 schoen-angerer@theater-chemnitz.de
KONTAKT Denise von Schön-Angerer Tel. 0371 6969-711 schoen-angerer@theater-chemnitz.de
KOOPERATION MIT DEM VEREIN ASA-FF Die langjährige Kooperation mit dem ASA-FF e.V. – dem Netzwerk für globales Lernen und entwicklungspolitische Bildung – wird auch in dieser Spielzeit fortgesetzt. Im Rahmen des Modellprogramms neue unentd_ckte narrative, welches in diesem Jahr auf Utopien und Dystopien zielt und die Rolle von Zukunftserzählungen für aktuelle Herausforderungen untersucht, entstehen die Figurentheaterproduktion Juri als gemeinsame Koproduktion sowie ein theaterpädagogisches Zukunftslabor, das im Herbst 2019 zum Festival Aufstand der Utopien umgesetzt wird.
SOMMERTHEATERPRODUKTION Zum Ende der Spielzeit 2019/2020 zieht es das Figurentheater Chemnitz hinaus in die Stadt. Mit einer Sommertheaterproduktion entdeckt das Ensemble alte, spannende oder vielleicht vergessene Orte in Chemnitz neu, um diese zu bespielen. Ab Ende Mai laden wir Sie an ausgesuchten Wochenenden dazu ein, die besondere Atmosphäre einer lauen Sommernacht zu genießen und Theater unter freiem Himmel zu erleben. Der Ort ist noch ein Geheimnis. Und mit ihm Stück und Inszenierung, die durch die ästhetische Formenvielfalt des Figurentheaters eine zauberhafte Bildwelt entfalten, mit tragikomischen und poetischen Fantasien unterhalten sowie schillernde Figuren und alten Glanz zu neuem Leben erwecken werden – ein weiterer Akzent für einen offenen und bunten Theatersommer in Chemnitz. TERMIN ab 30.05.2020
FIGURENTHEATER
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TheaterJugendClub JOW – JungeOpernWerkstatt Opernballettschule für Kinder und Jugendliche Opernballettschule für Erwachsene Kinder- und Jugendchor der Oper Chemnitz Extrachor der Oper Chemnitz Materialartisten Offene Workshops
MITMACHEN
MITMACHEN THEATERJUGENDCLUB Mindestens einmal pro Woche treffen sich die 18 Jugendlichen zwischen 14 und 20 Jahren für die Proben des TheaterJugendClubs im Schauspielhaus. Unter der Leitung der Theaterpädagogin Denise von Schön-Angerer und eines Mitglieds des Schauspielensembles entwickeln sie Spielideen, improvisieren, proben für neue Projekte, besuchen Theatervorstellungen, diskutieren über Inszenierungen und lassen sich von ihrer Fantasie und Neugier treiben. Durch die spielerischen Mittel des Theaters lernen sie vielfältige Ausdrucksmöglichkeiten ihres Körpers und ihrer Stimme kennen und setzen sich mit sich selbst und ihrer Lebenswirklichkeit auseinander. Nach den erfolgreichen Premieren der letzten Jahre wie #blümchenwieseblümchenwiesefuckfuckfuck, Ich bereue nichts oder the future is still unwritten werden in der Spielzeit 2019/2020 die Karten neu gemischt. Ein Wechsel in der Jugendclubleitung steht bevor und wir suchen nach neuen Spielideen. Neue Mitglieder werden nur im Sommer aufgenommen. Bei Interesse könnt ihr euch für ein Treffen zum Kennenlernen im Juli 2019 anmelden. KONTAKT Denise von Schön-Angerer Tel. 0371 6969-711 schoen-angerer@theater-chemnitz.de
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MITMACHEN
JOW – JUNGE OPERNWERKSTATT Musiktheater ist so viel: lebendig und kunstvoll, es ermöglicht Begegnungen mit Menschen und erzählt Geschichten über Liebe und Hass, Ankunft und Abschied, über unser gesamtes Zusammensein. Musiktheater ist aber auch, besonders durch die grenzenlose Sprache der Musik, nah und für jeden erlebbar, es kann Sehnsüchte befreien und zu eigenem Empfinden anregen. Es ist eine einzigartige Kunst, die wir mit Jugendlichen gemeinsam entdecken und erleben möchten. In der Spielzeit 2019/2020 geht es mit JOW, der JungenOpernWerkstatt der Oper Chemnitz, weiter. Die Mitglieder schauen hinter die Kulissen, probieren sich aus, lernen Menschen des Bühnenalltags kennen und entschleiern so das eine oder andere Bühnengeheimnis. Egal ob du ein Instrument spielst, leidenschaftlich gern singst oder schreibst oder auch nur gern ins Theater gehst – du bist willkommen. KONTAKT Christiane Dost Tel. 0371 6969-815 dost@theater-chemnitz.de
OPERNBALLETTSCHULE FÜR KINDER UND JUGENDLICHE Kinder und Jugendliche haben großen Spaß daran, ihrer Fantasie und ihren Vorstellungswelten im Tanz Flügel zu verleihen. Die Chemnitzer Opernballettschule bietet allen Kindern ab 6 Jahren die Möglichkeit, unter professioneller Leitung Tanzerfahrungen zu sammeln. Als Mitwirkende in Musiktheater- und Ballettproduktionen wie Hänsel und Gretel, Der Teufel auf Erden, Der Nussknacker oder Eine Weihnachtsgeschichte sowie in einer eigenen Matinee zeigen die Schülerinnen und Schüler ihr Können auf der Bühne des Opernhauses. Der Unterricht findet unterteilt nach Altersstufen jeweils am Montag oder Donnerstag im Ballettsaal statt. Für laufende Vorstellungen wird nach Absprache zusätzlich geprobt. Die Jahresgebühr beträgt 105 E für eine Stunde bzw. 130 E für zwei Stunden wöchentlich. Zu Spielzeitbeginn können wieder neue Schülerinnen und Schüler aufgenommen werden. KONTAKT Sabrina Sadowska Tel. 0371 6969-870 opernballettschule@theater-chemnitz.de
OPERNBALLETTSCHULE FÜR ERWACHSENE
KINDER- UND JUGENDCHOR DER OPER CHEMNITZ
Sie träumen schon seit Ihrer Kindheit davon, sich einmal zu schöner Musik zu bewegen, leichtfüßig über die Bühne zu schweben oder die Grundpositionen des klassischen Balletts auszuprobieren, hatten aber nie die Möglichkeit dazu? Dann sind Sie in der Chemnitzer Opernballettschule für Erwachsene genau richtig. Tanzinteressierte ab 17 Jahren treffen sich jeden Montag 19.00 Uhr im Ballettsaal des Opernhauses. Dort können sie in die Grundlagen des klassischen Tanzes hineinschnuppern und an einem professionellen Training mit Tanzpädagogin B. A. Anna Maria Damm teilnehmen. Vorkenntnisse sind für die Teilnahme nicht notwendig. Die Jahresgebühr beträgt 105 E. Mit Beginn des neuen Kurses im September 2019 können wieder Neuanmeldungen entgegengenommen werden.
Längst ist der Kinder- und Jugendchor zu einem unverzichtbaren Baustein der Chemnitzer Musiktheaterproduktionen geworden. Ob in der Märchenoper Hänsel und Gretel, anderen großen Werken der Musiktheaterliteratur wie Mefistofele, Evita und Carmen oder in der Familienoper Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt: Die jungen Gesangstalente geben immer alles. Lampenfieber ist mit Sicherheit vorprogrammiert. – Damit aus reinem Spaß am Gesang eine bühnenreife Leistung wird, treffen sich die Chormitglieder im Alter von 8 bis 18 Jahren einmal wöchentlich unter Leitung von Dovilė Šiupėnytė im Probenhaus der Theater Chemnitz (WilhelmRaabe-Straße 15). Der Besuch einer „Schnupperprobe“ ist für Neugierige nach Anmeldung jederzeit möglich.
KONTAKT Sabrina Sadowska Tel. 0371 6969-870 opernballettschule@theater-chemnitz.de
KONTAKT Christiane Schubert Tel. 0371 6969-810 kinderchor@theater-chemnitz.de
EXTRACHOR DER OPER CHEMNITZ Spätestens seit dem Chorprojekt Chemnitz singt! steht fest: Die Chemnitzer singen in Gemeinschaft für ihr Leben gern. Dieser Freude am gemeinsamen Musizieren gehen auch die ca. 20 Mitglieder des Extrachores der Oper Chemnitz nach. Woche für Woche treffen sie sich, um unter der Leitung von Dovilė Šiupėnytė Chorpartien aus aktuellen Produktionen einzustudieren und den Opernchor in den Vorstellungen tatkräftig zu unterstützen. Verstärkung für den Extrachor, besonders bei den Männerstimmen (vor allem Tenöre), wird immer gesucht. Interessenten zwischen 18 und 60 Jahren, die bereits Erfahrung mit Stimmbildung oder in anderen Chören gesammelt haben und in der Lage sind, vom Blatt zu singen, können sich gern zum Vorsingen anmelden und vielleicht bald neben den Solisten des Chemnitzer Ensembles auf der Bühne stehen. Die musikalischen Proben finden im Allgemeinen donnerstags 18.00 bis 21.00 Uhr im Opernhaus oder im Probenhaus der Theater Chemnitz (Wilhelm-Raabe-Straße 15) statt. Szenische Proben werden nach Absprache vereinbart. KONTAKT Christiane Schubert Tel. 0371 6969-810 extrachor@theater-chemnitz.de
MITMACHEN
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MITMACHEN MATERIALARTISTEN
OFFENE WORKSHOPS
Die Theatergruppe des Figurentheaters richtet sich an Kinder im Alter von 8 bis 13 Jahren, die sich auch in dieser Spielzeit wieder den darstellerischen Herausforderungen des modernen Puppenspiels stellen. Neben Probenbesuchen und Diskussionen über Inhalte und verschiedene Spielweisen greifen die Kinder zu Spielmaterialien jeglicher Art. So wie richtige Puppenspieler stehen sie selbst mit auf der Bühne, agieren offen, spielen mit Objekten, Materialien, Versatzstücken, einfach allem, was ihnen in die Finger kommt und dazu taugt, Inhalte auf assoziative Weise zu transportieren. Denn schon längst bestimmen nicht mehr nur traditionelle Puppenarten und verdeckte Spielweise das Geschehen auf der Puppentheaterbühne. Die Treffen finden immer mittwochs 16.00 bis 17.30 Uhr in der Probebühne des Figurentheaters (Brühl) unter der Leitung von Puppenspielerin Claudia Acker statt. Neue Materialartisten sind herzlich willkommen.
Mit diesem Angebot laden wir Sie herzlich ein, intensiver in ein Stück einzutauchen. Kommen Sie und nehmen Sie teil an unseren offenen Workshops, die meist am späten Nachmittag stattfinden und Sie auf ein Theaterstück einstimmen. Sei es durch einfache Schritte und Bewegungen, mit denen Sie Szenen einer Tanzinszenierung nachvollziehen können, sei es durch das Singen von Ausschnitten aus Oper und Musical oder aber durch das Ausprobieren von Figurenbeziehungen in Schauspielstücken. Sie erfahren, was die Regisseure, Bühnen- und Kostümbildner mit ihren Konzepten beabsichtigen und welche Wirkung diese haben können. Direkt im Anschluss an den Workshop haben Sie dann Gelegenheit, die jeweilige Inszenierung zu besuchen. Nach der Vorstellung treffen wir uns zu einem abschließenden Gespräch. Sind Sie neugierig geworden? Dann freuen wir uns auf Sie. Die Workshop-Termine finden Sie in unseren Monatsspielplänen.
KONTAKT Denise von Schön-Angerer Tel. 0371 6969-711 schoen-angerer@theater-chemnitz.de
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MITMACHEN
KONTAKT Heike Vieth, Tel. 0371 6969-817 Denise von Schön-Angerer Tel. 0371 6969-711 workshop@theater-chemnitz.de
JUNGES THEATER
JUNGES THEATER
Alle Angebote für Kinder, Jugendliche und Pädagogen in einem Heft!
MUSIKTHEATER | BALLETT | KONZERT Dr. Heike Vieth Tel. 0371 6969-817 Fax 0371 6969-898 vieth@theater-chemnitz.de SCHAUSPIEL | FIGURENTHEATER Denise von Schön-Angerer Tel. 0371 6969-711 schoen-angerer@theaterchemnitz.de
Erhältlich in unseren Vorverkaufsstellen und Spielstätten.
MITMACHEN
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Oper Opernchor Ballett Robert-Schumann-Philharmonie Schauspiel Figurentheater Leitung & Mitarbeiter Förderverein der Theater Chemnitz Chemnitzer Musikverein Freunde der Robert-Schumann-Philharmonie Richard-Wagner-Verband Chemnitz Chemnitzer Volksbühne
MENSCHEN
SOLISTEN Marie Hänsel Franziska Krötenheerdt Tatiana Larina Sylvia Schramm-Heilfort Maraike Schröter
OPER
RESIDENZGÄSTE Sofiya Almazova, Katharina Baumgarten, Sophia Maeno, Katerina Hebelkova, Stéphanie Müther, Dagmar Schellenberger, Simone Schröder, Anja Schlosser, Guibee Yang, Sylvia Rena Ziegler Krisztián Cser, André Eckert, Cosmin Ifrim, Ralf Lukas, Tommaso Randazzo, Reto Rosin, Till von Orlowsky, Peter Svensson
Andreas Beinhauer Siyabonga Maqungo Magnus Piontek Edward Randall Matthias Winter N. N.
GÄSTE Florentine Beyer, Monika Bohinec, Iordanka Derilova, Daniela Köhler, Dorit Gäbler, Olga Jelínkova, Nicola Kripylo, Pauliina Linnosaari, Joanna Lissai, Claudia Müller-Kretschmer, Cornelia Ptassek, Nora Steuerwald, Vanessa Waldhart, Isabelle Weh
Viktor Antipenko, Aris Argiris, Martin Bárta, Bernhard Berchtold, Arnold Bezuyen, Benjamin Bruns, Johannes Chum, Noé Colin, Gunther Emmerlich, Gerhard Ernst, Rolf Germeroth, Tristan Giovanoli, Florian Heinke, Hardy Hoosman, Avtandil Kaspeli, Ngako Keuni, Vasily Khoroshev, Daniel Kirch, Johannes Krimmel, Alexander Kuchinka, Tilo Kühl-Schimmel,
Björn Christian Kuhn, Jürgen Mutze, Matthias Otte, Gustavo Peña, Karim Plett, Jukka Rasilainen, Denis Riffel, Jürgen Schimmel, Gerhard Siegel, Benjamin Sommerfeld, Timo Stacey, David Steffens, Bjørn Waag
OPERNCHOR
Andrea Ahrens, Ulrike Bader, Christiane Barth, BabettJaqueline Bode, Beate Dimitrova, Antje GebhardtRandazzo, Ute Geidel, Su-Yeon Hilbert, Petra Koziel, Elisabeth Kraus, Anett Krüger, Elžběta Laabs, Annemari Moilanen, Jung-Eun Park, Susanne Schultchen, Gudrun Schultz, Kathrin Schulz, Simone Stolzenburg, Beatrice Tews, Katharina Vogel, Jana Zaharieva
Gyung-Ha Choi, Sung-Min Choi, Tomasz Garbarczyk, Peter Heber, Stephan Hönig, Young-Ho Jeong, Plamen Jontschev, Jörg Kersten, Mu-Gon Kim, Mathias Kunze, Tamás Liviusz, Alexander Martin, Harald Meyer, Serge Novique, Yi-Dong Qiao, Matthias Repovs, Jann Schröder, Łukasz Wieloch
BALLETT
SOLISTEN Natalia Krekou Nela Mrázová Raul Arcangelo Jean-Blaise Druenne Benjamin Kirkman Milan Maláč Emilijus Miliauskas
SOLO MIT GRUPPE Mariam Alemany Romero Isabel Dohmhardt Sandra Ehrensperger Valeria Gambino Helena Gläser Emily Grieshaber Savanna Haberland Soo-Mi Oh
Ivan Cheranev Kirill Kornilov Alejandro Guindo Martín Yester Mulens Garcia Sascha Paar
PRAKTIKANTEN Roberto Calabrese Michael Steven Carman Ayda Frances Guneri Florine Fournier
ROBERT-SCHUMANN-PHILHARMONIE
1. VIOLINEN Heidrun Sandmann, Hartmut Schill, Ovidiu Simbotin, Katarzyna Radomska, Claudia Zakowsky, Béla Lepetit, Konstantin Zahariev, Johanna Nowack, Friedemann Sammler, Hans-Martin Tschöpe, Mechthild Winkler, Anna Kießling, Alke Schmidt, Sabine SeumelKosensky, Franziska Fischer, Nadine Gürke, Ruth Petrovitsch, Cornelia Pfeil
2. VIOLINEN Hanna Hilsberg, Andreas Weber, Andreas Nollau, Benjamin Fuhrmann, Dorothea Schüler, Lutz Schmidt, Almut Voigt, Nana Wallbrecht, Friederike Pansa, Sigrid Scommotau, Sandra Zehme, Annekatrin Foulquier, Kyoungjie Kim VIOLEN Matthias Worm, Hardy Wenzel, Eckbert Reuter, Dagmar Schergaut, Ulla Walenta, Beatrice Adolphi-Bludau, Petr Krupa, Larissa Petersen, Albrecht Kunath, Sebastian Mickelthwate, N. N.
VIOLONCELLI Thomas Bruder, Jakub Tylman, Tilman Trüdinger, Dinar Enikeev, Matthias Gäbler, Rolf Müller, Jörg Schmidt, Enrico Schüler, Julia Flögel, Diethard Krause KONTRABÄSSE Jörg Scholz, Holger Schultchen, Olaf Jossunek, Michael Poscharsky, Thomas Fröhlich, Nikola Bogdanow, Peter Fischer, Dae-Kyu Park
HÖRNER Alexander Pansa, Benedikt Euler, Dirk Bludau, Thomas Maciej, Sebastian Krügel, Franz Wagner-Streuber, Kay Schneider TROMPETEN Thomas Irmen, Conrad Wecke, Udo Schauppner, Michael Weese, Philipp Lohse POSAUNEN Dirk Fuchs, Falko Munkwitz, Ingolf Günther, Danilo Koban, Volkmar Jäger
HARFEN Helke Scheibe, Petra Růžička
TUBA Edgar Schilling
FLÖTEN Gudrun Jahn, Ulrike Rusetzky, Marianne Tilsch, Sabine Bruder, Jérémie Abergel
PAUKEN UND SCHLAGZEUG Carsten Neppl, Jens Gagelmann, Sebastian Pfeuffer, Frank Lange, André Schieferdecker
OBOEN Peter Wenzel, Volker Braun, Falk Stolzenburg, Ekkehard Hering, Claudia Schöne KLARINETTEN Ingolf Grohmann, Regine Müller, Arnim Kosensky, Vladyslav Vasylyev, Ralf Pettke, Uwe Fritzsching FAGOTTE Norman Kuhnert, Akiko Komaki, Philipp Löschau, Steffen Albert
RUDOLF-KEMPE-ORCHESTERAKADEMIE Sumin Lee (Violine), MinJin Kim (Violine), N. N. (Violine), N. N. (Viola), Miguel Blanco Puente (Violoncello), N. N. (Fagott), Philip Usselmann (Horn)
ENSEMBLE Magda Decker Ulrike Euen Christine Gabsch Lisanne Hirzel Katka Kurze Lauretta van de Merwe Maria Schubert Susanne Stein Andrea Zwicky
SCHAUSPIEL
Wolfgang Adam Marko Bullack Martin Esser Alexander Ganz Dirk Glodde Andreas Manz-Kozár Christian Ruth René Schmidt Philipp von Schön-Angerer Konstantin Weber Patrick Wudtke N. N.
GÄSTE Seraina Leuenberger Muriel Wenger Jan Gerrit Brüggemann Horst Damm Marius Marx Philipp Otto Martin Valdeig MUSIKER Tobias Brunn Jan Christoph Gregor Kuhn Armin Reichel
SCHAUSPIELSTUDIO Julian Laybourne * Nina Vieten * Dorothea Röger ** Vinzenz Wegmüller **
ENSEMBLE Claudia Acker Gundula Hoffmann Karoline Hoffmann Mona Krueger
* Student/in der Zürcher Hochschule der Künste ** Student/in der Anton Bruckner Privatuniversität Linz
Tobias Eisenkrämer N. N.
FIGURENTHEATER
GÄSTE Arne van Dorsten Patrick Jech Christine Müller Sarah Wissner
LEITUNG & MITARBEITER THEATERLEITUNG Dr. Christoph Dittrich Generalintendant und Geschäftsführer Hergen Gräper Verwaltungsdirektor und Prokurist Guillermo García Calvo Generalmusikdirektor Patrick Wurzel Direktor für Künstlerische Planung und Betriebsdirektor Oper Sabrina Sadowska Ballettdirektorin Raimund Kunze Orchesterdirektor Carsten Knödler Schauspieldirektor Gundula Hoffmann Direktorin Figurentheater Raj Ullrich Technischer Direktor Wilhelmine Falkenau Mitarbeiterin der Theaterleitung MARKETING, ÖFFENTLICHKEITSARBEIT UND BESUCHERSERVICE Enrico Merkel Leiter | Uta Thomsen Pressereferentin | Kerstin Riedel Vertriebsreferentin | Dr. Henning Franke Internetredakteur | Nicole Lappöhn Grafikerin und Schauwerbegestalterin | Nasser Hashemi Fotograf | Stefan Otto Leiter Besucherservice | Annemarie Krüger Organisationsleitung VVK und stellv. Leiterin Besucherservice | Ina Baldauf, Barbara Große, Lutz Günthner, Marion Langer, Birgit Leipziger, Cornelia Swientek Mitarbeiter/innen Besucherservice | Carmen Epphardt Leiterin Abenddienst Opernhaus | Silke Oertel Leiterin Abenddienst Schauspielhaus | Christian Pönitz Mitarbeiter
KÜNSTLERISCHER BETRIEB OPER UND BALLETT Patrick Wurzel Direktor für Künstlerische Planung und Betriebsdirektor Oper | Christiane Schubert Leiterin des Künstlerischen Betriebsbüros | Madeleine Tost Mitarbeiterin des Künstlerischen Betriebsbüros | Dan Ratiu Studienleiter | Claudia Lang Solorepetitorin und stellv. Studienleiterin | Jeffrey Goldberg, Leonard Martynek Solorepetitoren | Nils Braun, Jasna Žarić Regieassistent/in | Uwe Oertel Inspizient und Leiter Statisterie | Karoline Schubert Inspizientin | Andreas Kindschuh, Michael Schäfer Souffleure
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MENSCHEN
DRAMATURGIE Carla Neppl Leitende Musikdramaturgin | Susanne Holfter Musikdramaturgin | Christiane Dost Dramaturgin und Assistentin | Dr. Heike Vieth Theaterpädagogin
OPER Guillermo García Calvo Generalmusikdirektor | Jakob Brenner, N. N. Kapellmeister DIRIGAT Tobias Bartholmeß, Jakob Brenner, Guillermo García Calvo, Jeffrey Goldberg, Oliver Ostermann REGIE Nils Braun, Juana Cano Restrepo, Sabine Hartmannshenn, Hinrich Horstkotte, Balázs Kovalik, Alexander Kuchinka, Robert Lehmeier, Peter Lund, Mathias Noack, Erik Petersen, Steffen Piontek, Johannes Pölzgutter, Joan Anton Rechi, Kobie van Rensburg, Michael Schilhan, Arila Siegert, Verena Stoiber, Elisabeth Stöppler, Monique Wagemakers, Matthias Winter, Thomas Winter CHOREOGRAFIE Sabine Arthold, Sigrid Busch †, Neva Howard, Gottfried Messenbrink, Leo Mujić, Benjamin Rufin, Sabrina Sadowska BÜHNEN- UND KOSTÜMBILD Janina Ammon, Csaba Antal, Mari Benedek, Rebekka Bentzen, Ingeborg Bernerth, Sebastian Ellrich, Annika Haller, Hinrich Horstkotte, Kristopher Kempf, Steven Koop, Lukas Kretschmer, Erika Landertinger, Sam Madwar, Susana Mendoza, Tom Musch, Mercè Paloma, Alexia Redl, Ulrike Reinhard, Hans Dieter Schaal, Sophia Schneider, Marie-Luise Strandt, Gesine Völlm, Lukas Waßmann, Nikolaus Webern, Claudia Weinhart, Ralf Winkler † VIDEO, PROJEKTIONEN, ANIMATIONEN Michael Bachhofer, Roman Rehor, Kobie van Rensburg
OPERNCHOR Stefan Bilz Chordirektor | Dovilė Šiupėnytė Assistentin des Chordirektors und Leiterin Kinder- und Jugendchor
BALLETT Sabrina Sadowska Ballettdirektorin | N. N. Ballettmeister | Pavel Kuznetsov Ballettrepetitor CHOREOGRAFIE Julio Arozarena, Robert Bondara, Luciano Cannito, Reiner Feistel, Götz Hellriegel, Kaori Ito, Ashley Lobo, Samuel Mathieu, Mark McClain, Eno Peçi, Sabrina Sadowska, Peter Svenzon GAST-BALLETTMEISTER Marian Anton, Monica Caturegli, Sebastian Mari, Roser Muñoz, Luigi Neri, Javier Torres Lopez DIRIGAT Jakob Brenner, N. N. BÜHNEN- UND KOSTÜMBILD Silvia Aymonino, Esther Bätschmann, Phil Daniels, Marion Eisele, Italo Grassi, Kaori Ito, Marko Japelj, Thomas Mika, Charles Cusick Smith, Sandra Wauqaire, Stefan Wiel, Hans Winkler LICHTDESIGN, VIDEO Steen Bjarke, Maurizio Gaibisso
ROBERT-SCHUMANNPHILHARMONIE Guillermo García Calvo Generalmusikdirektor | Raimund Kunze Orchesterdirektor | Gitte Pettke Mitarbeiterin | Georg Prokein Orchesterinspektor DIRIGAT Jakob Brenner. Karel Mark Chichon, John Fiore, Guillermo García Calvo, Pablo Mielgo, Ramón Tebar, Jesko Sirvend
KÜNSTLERISCHER BETRIEB SCHAUSPIEL UND FIGURENTHEATER Carsten Knödler Schauspieldirektor | Gundula Hoffmann Direktorin Figurentheater | Jana Barth Leiterin des Künstlerischen Betriebsbüros | Agnieszka Jabłońska, Manuela Landgraf, Monika Meyer, Katalin Naszály, Jana Neubert Regieassistentinnen, Inspizientinnen und Souffleusen | Ilona Dittmann Inspizientin | Kathrin Brune, Ulrike Euen Leiterinnen Schauspielstudio | Denise von Schön-Angerer Leiterin Theaterjugendclub | Gabriele Noack Leiterin Statisterie DRAMATURGIE Kathrin Brune, René Schmidt, Friederike Spindler, Stefanie Witzelsberger Schauspielund Figurentheaterdramaturg/innen | Denise von Schön-Angerer Theaterpädagogin
SCHAUSPIEL REGIE Brian Bell, Kathrin Brune, Robert Czechowski, Silke Johanna Fischer, Branko Janack, Carsten Knödler, Bogdan Koca, Katka Kurze, Nina Mattenklotz, Herbert Olschok, Philipp Otto, Esther Undisz, Denise von Schön-Angerer, Ulrike Sorge, Hasko Weber, Stefan Wolfram BÜHNEN- UND KOSTÜMBILD Barbara Blaschke, Jan Gerrit Brüggemann, Frank Hänig, Norman Heinrich, Ricarda Knödler, Bogdan Koca, Alexander Martynow, Teresa Monfared, Stefan Morgenstern, Johanna Pfau, Sabine Pommerening, René Schmidt, Denise von Schön-Angerer, Wojtek Stefaniak, Elżbieta Terlikowska, Esther Undisz, Daniel Unger, Pia Wessels CHOREOGRAFIE Alexandr Azarkevitch, Sabrina Sadowska
FIGURENTHEATER REGIE Tobias Eisenkrämer, Ines Heinrich-Frank, Lutz Großmann, Gundula Hoffmann, Katharina Kummer, Dorothee Metz, Merja Pöyhönen, Annette Scheibler, Korbinian Schmidt, Leonhard Schubert, Christoph Werner, Mirko Winkel PUPPENBAU, BÜHNENUND KOSTÜMBILD Angela Baumgart, Andreas Becker, Julia Bosch, Simon Buchegger, Jens Burde, Gildas Coustier, Jonathan Gentilhomme, Ulrike Hoffmann, Atif Hussein, Sascha Koch, Tobias König, Anja Müller, Lisa Nickstat, Kerstin Schmidt, Hagen Tilp, Vanessa Valk, Robert Voss, Verena Waldmüller, Barbara Weinhold, Mirko Winkel, Sarah Wissner
AUFSICHTSRAT & EHRENMITGLIEDER AUFSICHTSRAT Ralph Burghart Vorsitzender Hubert Gintschel, Jörg Hopperdietzel, Ulf Kallscheidt, Cornelia Knorr, Thomas Lehmann, Jürgen Leistner, Almut Patt, Falk Stolzenburg, Gert Wilhelm EHRENMITGLIEDER DER THEATER CHEMNITZ Hartwig Albiro, Ursula Handrick †, Julius Klee †, Gerhard Meyer †, Prof. Carl Riha †, Rosl Schönfeld †, Rolf Stiska, Klaus Weidner, Dieter-Gerhardt Worm EHRENMITGLIEDER DER ROBERT-SCHUMANN-PHILHARMONIE Rudolf Kempe †, Gerhard Wehner †, Dieter-Gerhardt Worm
BÜHNENMUSIK Christian Claas, Steffan Claußner, Sebastian Herzfeld, Sebastian Viehmann
TECHNISCHE DIREKTION Raj Ullrich Direktor | Frank Schreiter Stellvertretender Direktor | Ferdinand Scheel Technischer Leiter Opernhaus | Jörg Lenk Technischer Leiter Schauspielhaus | Norbert Richter Leiter Ausstattungswerkstätten | Mallika Manuwald Leiterin Kostümwerkstätten | Gerlinde Schönherr Mitarbeiterin Technische Direktion | Manuela Gramsch Sachbearbeiterin Technische Direktion
VERWALTUNG Hergen Gräper Verwaltungsdirektor und Prokurist | Ronny Guhlmann Leiter Controlling und stellv. Verwaltungsdirektor BETRIEBSRAT Heidrun Sandmann Vorsitzende
BÜHNENMUSIK Steffan Claußner, Damian neogenn Lindner
MENSCHEN
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VEREINE & VERBÄNDE FÖRDERVEREIN DER THEATER CHEMNITZ
Was war das für ein wunderbares Ereignis. Tausende harrten unter dem Motto Gemeinsam stärker bei Beethovens Neunter im strömenden Regen vor der Oper aus. Kultur steht für Offenheit und Vielfalt. Diesem Bekenntnis fühlt sich der Theaterförderverein besonders verpflichtet. Die Mitglieder, erfreulicher Weise immer mehr, fördern aber auch einzelne Maßnahmen ganz direkt wie die Ballettproduktion Schwanensee, und sie greifen den Studenten der Rudolf-KempeOrchesterakademie, des Schauspielstudios und den Balletteleven unter die Arme. Gerade jetzt, wo Chemnitz so viele negative Schlagzeilen gemacht hat, haben die Theater wie kaum eine andere Institution in der Stadt positive Signale ausgesandt: mit dem neuen, vielbeachteten Ring des Nibelungen etwa, aber auch außerhalb mit der konzertanten Aufführung der Walküre in Ludwigsburg, die überregional helle Begeisterung hervorrief und die im Rundfunk übertragen wurde. Die Mitglieder eint der Stolz auf ihr tolles Haus, aber auch schlichtweg die Freude an dem, was die fünf Sparten auf die Beine stellen und was die Mitglieder hautnah, schon in den Proben, miterleben dürfen. Nach dem großen Erfolg mit Faust I / Faust II Carsten Knödlers im Schauspiel (in der neuen Spielzeit inszeniert er übrigens seine Version des Films Die zwölf Geschworenen) bietet nun die Oper Boitos Faust-Version Mefistofele an. Der Ruf von Chemnitz als Wagner-Stadt wird mit Lohengrin weiter gefestigt werden. Wir freuen uns auf Carmen in der Regie von Arila Siegert, auf Sabrina Sadowskas Choreografie zum Nussknacker und auf die Uraufführung des Art-Musicals Undine von Carsten Knödler und Steffan Claußner, auf die neuen Produktionen des Figurentheaters und auf die Robert-Schumann-Philharmonie, die sich für das Beethoven-Jahr 2020 etwas ganz Besonderes vorgenommen hat.
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MENSCHEN
Freude haben, Freude schaffen – das wollen die Mitglieder des Theaterfördervereins. Und dafür sorgen, dass der gute Ruf der Chemnitzer Theater noch deutlicher nach draußen hallt – gerade jetzt, und gerade auf dem Bewerbungsweg zur europäischen Kulturhauptstadt 2025. Das lohnt sich doch, oder? Sie gehören dazu, machen Sie mit! Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns. Herzlich willkommen! Ihr Johannes Schulze Vorsitzender
KONTAKT Förderverein der Städtischen Theater Chemnitz e.V. info@theaterfoerderverein-chemnitz.de www.theaterfoerderverein-chemnitz.de MITGLIEDERSERVICE Ina Baldauf, Barbara Große Tel. 0371 2408 1468 Di und Do 10.00 – 12.00 und 14.00 – 16.00 Uhr
CHEMNITZER MUSIKVEREIN
FREUNDE DER ROBERT-SCHUMANNPHILHARMONIE
Die Jugend ist glücklich, weil sie fähig ist, Schönheit zu erkennen. Jeder, der sich die Fähigkeit erhält, Schönes zu erkennen, wird nie alt werden. (Franz Kafka)
Die Robert-Schumann-Philharmonie ist das Herzstück der Städtischen Theater Chemnitz. Ohne ihre Musik gäbe es keine Oper, kein Musical, kein Ballett und natürlich keine Konzerte. Die Initiativen der Philharmoniker auch außerhalb des Theaters sind vielfältig und engagiert, ob in der Musikschule, im Kraftwerk oder im Weltecho. Um den Erhalt des Orchesters in bewährter Form, Qualität und Größe auch in finanziell angespannten Zeiten zu unterstützen, gründete sich der Verein. Regelmäßig engagiert er sich bei der Organisation und Durchführung des traditionellen Picknick-Konzerts rund um das Schloßbergmuseum. Ein besonderes Highlight war in der Saison 2016/ 2017 die erfolgreiche Aktion Stuhlpaten gesucht!, bei der Patenschaften für eine neue Bestuhlung im Rangfoyer des Opernhauses vergeben wurden. Als Dank für ihr Engagement im Verein erhalten unsere Mitglieder in Probenbesuchen exklusive Einblicke in die Arbeit des Orchesters. Zu all dem begrüßen wir Sie gern als neues Mitglied!
Der Chemnitzer Musikverein blickt auf eine über 180-jährige Geschichte zurück. Er ist längst ein attraktiver Bestandteil des kulturellen Lebens unserer Stadt und bietet zahlreiche interessante Veranstaltungen an. Das verdankt er vor allem den Mitgliedern, die sich die Fähigkeit, Schönes zu erkennen, bewahrt haben und dem Verein die Treue halten. In der Reihe Musikclub sprechen renommierte Musikwissenschaftler über Themen der Musikgeschichte und des gegenwärtigen Musikschaffens. Wir bieten ein Podium für Ensembles, die alte, fast vergessene Musik, aber auch Zeitgenössisches erklingen lassen und stellen junge Nachwuchskünstler vor. Musiker der Robert-Schumann-Philharmonie zeigen ihre Verbundenheit zum Publikum in den beliebten Veranstaltungen Philharmoniker im Porträt. Der Chemnitzer Musikverein unterstützt die Tage der Jüdischen Kultur und setzt sich in der jährlichen Veranstaltung Gegen das Vergessen in besonderer Weise mit dem Antisemitismus auseinander. Exkursionen zu musikalischen Höhepunkten, gemeinsame Probenbesuche und ein vorweihnachtliches Beisammensein fördern das Vereinsleben. Mehr dazu erfahren Sie auf unserer neu gestalteten Internetseite. Wir laden Sie herzlich ein und freuen uns, Sie als neues Mitglied begrüßen zu dürfen.
KONTAKT Freunde der Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz e.V. Tel. 0371 9098 575, info@freunde-philharmonie-chemnitz.de www.freunde-philharmonie-chemnitz.de
KONTAKT Chemnitzer Musikverein e.V. Gerlinde Schilling, Tel. 0371 307426 vorstand@chemnitzer-musikverein.de www.chemnitzer-musikverein.de
MENSCHEN
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VEREINE & VERBÄNDE RICHARD-WAGNERVERBAND CHEMNITZ
CHEMNITZER VOLKSBÜHNE
Wagner und Chemnitz – eine glückliche Beziehung
1848 fand Richard Wagner auf seiner Flucht aus Dresden hier bei seiner Schwester Unterschlupf, bevor er dann über Weimar weiter nach Westen floh. 1913 wurde zum ersten Mal außerhalb von Bayreuth Parsifal in Chemnitz aufgeführt und mit diesem großartigen Werk wurde das Opernhaus nach umfassender Renovierung 1992 wieder eröffnet. Und im Jubiläumsjahr der Stadt wurde hier wieder sein Ring des Nibelungen auf die Beine gestellt. Als Richard-Wagner-Verband ist es uns ein Anliegen, das Werk dieses Ausnahmekünstlers im Bewusstsein unserer Zeit wachzuhalten. Ihm lag vor allem der künstlerische Nachwuchs am Herzen und wir freuen uns, diese Aufgabe fortführen zu können: Jedes Jahr laden wir zwei junge Künstler ein, eine Woche lang die Bayreuther Festspiele zu besuchen und Wagners Musik am authentischen Ort zu erleben. In diesem Jahr sind dies die Sopranistin Marija Mitic und der Tenor Jason Lee. Schon für einen Jahresbeitrag von 25 E können auch Sie den künstlerischen Nachwuchs unterstützen.
KONTAKT Richard-Wagner-Verband, Ortsverband Chemnitz e.V. Matthias Ries-Wolff, RWV-Chemnitz@gmx.de
Als Volksbühnenmitglieder möchten wir allen Theater- und Konzertfreunden unser Anliegen „Kunst und Kultur für alle!“ nahebringen. Wir laden Sie herzlich ein, uns kennen zu lernen und einfach ins Theater mitzukommen. Die Vorteile unserer gemeinnützigen Besucherorganisation werden Sie überzeugen. Als Partner der Chemnitzer Theater vermitteln wir Ihnen zu einem Mitgliedsbeitrag von 25 E preiswerte Theaterbesuche in allen Preisgruppen für das Musiktheater, Schauspielhaus, Figurentheater und für Konzerte. Bei freier Wahl der Vorstellungen ist die Volksbühnenermäßigung eine schöne Ergänzung zum Theater-Abo. Zusätzlich organisieren wir Theaterfahrten, Museumsbesuche, Lesungen und Künstlergespräche. Unsere Vereinsveranstaltungen sind auch für Nichtmitglieder offen. Wir gehören mit 140 Mitgliedern zu den ca. 110.000 Theaterfreunden in über 50 Volksbühnenorganisationen. Zurzeit sind wir in Chemnitz noch die einzige Besucherorganisation in den neuen Bundesländern. 2020 jährt sich zum 100. Mal der Gründungstag der Volksbühne in Chemnitz. Dieses Ereignis möchten wir mit allen Theater- und Konzertfreunden feiern und gern das 200. Mitglied bei uns begrüßen. Das sollte mit dem neuen Spielplan, der wieder auf viele Premieren und Repertoirevorstellungen neugierig macht, gut möglich sein. Schauen Sie doch mal auf unsere Internetseite: www.volksbuehne-chemnitz.de – online Mitglied zu werden ist dann ganz einfach. Oder rufen Sie uns an. Wir freuen uns auf Sie.
KONTAKT Chemnitzer Volksbühne e.V. Käthe-Kollwitz-Straße 7, 09111 Chemnitz Tel. 0371 6661 898, volksbuehne.chemnitz@t-online.de
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MENSCHEN
Tickets & Service Ermäßigungen Sitzpläne Abonnements Allgemeine Geschäftsbedingungen Kontakt & Impressum
SERVICE
TICKETS & SERVICE NEU KOMBI-TICKET IM VMS-VERBUNDRAUM Ab der Spielzeit 2019/2020 gilt Ihre Eintrittskarte für die Vorstellungen und Konzerte der Theater Chemnitz zugleich als Fahrschein zur Nutzung der öffentlichen Nahverkehrsmittel im Verbundraum des VMS. Sie erkennen dies am Abdruck der VMS-Logos auf Ihrem Ticket. Ausgenommen von dieser Regelung sind Gastspiele und Fremdveranstaltungen.
THEATERKASSEN IN CHEMNITZ Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in unseren Vorverkaufsstellen sind gern persönlich für Sie da. Hier können Sie nicht nur Ihre Karten kaufen, sondern sich auch über das Spielplanangebot beraten lassen, geeignete Plätze aussuchen, Gutscheine erwerben, CDs kaufen und Abonnements abschließen.
THEATERKASSE IM OPERNHAUS Theaterplatz 2, 09111 Chemnitz Mo bis Fr 10.00 – 13.00 Uhr und 14.00 – 18.00 Uhr (geschlossen: 15.07.–30.08.2019 | 03.–14.02.2020)
MARKT1 TOURIST & TICKET SERVICE Markt 1, 09111 Chemnitz Mo bis Fr 9.00 – 18.00 Uhr Sa 9.00 – 16.00 Uhr
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SERVICE
THEATERSERVICE IN DER SACHSEN-ALLEE Thomas-Mann-Platz 1 09130 Chemnitz Mo bis Sa 10.00 – 20.00 Uhr
TICKETHOTLINE Mo bis Sa 9.00 – 20.00 Uhr Tel. 0371 4000-430
KARTENBESTELLUNG PER E-MAIL tickets@theater-chemnitz.de
KARTENVERKAUF IM INTERNET Alle Informationen rund um die Produktionen und Extras der einzelnen Sparten können Sie von zuhause oder unterwegs auf unserer Homepage einsehen. Ihre online gekauften Karten können Sie bequem per print@home ausdrucken oder sich als mobileTicket auf Ihr mobiles Endgerät zusenden lassen. www.theater-chemnitz.de
ABENDKASSEN Falls Sie sich spontan für einen Theaterbesuch entscheiden, können Sie Ihre Karten auch direkt in den Spielstätten erwerben. Die Kassen öffnen jeweils eine Stunde vor Vorstellungs- bzw. Konzertbeginn, bei Vorstellungen der kleinen Form 30 Minuten vor Beginn.
KASSE OPERNHAUS Theaterplatz 2, 09111 Chemnitz Tel. 0371 6969-669
KASSE SCHAUSPIELHAUS | GROSSE BÜHNE & FIGURENTHEATER Zieschestraße 28, 09111 Chemnitz Tel. 0371 6969-777
KASSE SCHAUSPIELHAUS | OSTFLÜGEL Zieschestraße 28, 09111 Chemnitz Tel. 0371 6969-739
KASSE STADTHALLE Theaterstraße 3, 09111 Chemnitz Tel. 0371 4508-625
KARTENVERKAUF ÜBERREGIONAL Deutschlandweit bieten wir in allen autorisierten CTS EVENTIM Vorverkaufsstellen sowie auf eventim.de unsere Eintrittskarten zum Verkaufspreis zzgl. Vorverkaufsgebühr an.
THEATERGUTSCHEINE – EINE SCHÖNE GESCHENKIDEE Mit einem Theatergutschein verschenken Sie Kultur und Freude in einem. Gutscheine zum Preis Ihrer Wahl erhalten Sie in unseren Vorverkaufsstellen, telefonisch oder online. Sie sind für alle Veranstaltungen der Theater Chemnitz einlösbar und ab Ausstellungsdatum drei Jahre lang gültig.
CDs, BÜCHER UND PROGRAMMHEFTE Wir bieten Ihnen CDs, Bücher und Programmhefte unserer Inszenierungen an. Alle aktuellen Angebote erhalten Sie in den Vorverkaufsstellen der Theater Chemnitz, bei den Vorstellungen im Opernhaus sowie bei den Sinfoniekonzerten in der Stadthalle. Ausgewählte Artikel sind auch in unserem Webshop erhältlich.
GARDEROBEN Die Nutzung der beaufsichtigten Garderoben im Opern- und Schauspielhaus steht Ihnen kostenfrei zur Verfügung. Die Garderobengebühr in der Stadthalle beträgt 1,50 E.
SERVICE FÜR MENSCHEN MIT BEHINDERUNG Das Opernhaus und das Schauspielhaus verfügen über behindertengerechte Zugänge, Rollstuhlplätze in den Sälen und Toiletten für Rollstuhlfahrer. In der Stadthalle ist die Garderobe für Rollstuhlfahrer leider nicht zugänglich. Bitte wenden Sie sich hierfür an das Einlasspersonal. Besucher mit eingeschränkter Hörfunktion können über eine Induktionsschleife den vollen Klang unserer Vorstellungen genießen, sofern sie über Hörgeräte mit integriertem Induktionsempfänger verfügen. Dieser Service ist kostenfrei und wird im Opernhaus, im Großen Saal des Schauspielhauses und im Großen Saal der Stadthalle (Balkon G) angeboten. Wir bitten Sie, sich bereits beim Erwerb der Tickets dafür anzumelden, da nur eine begrenzte Zahl an Rollstuhlplätzen sowie Plätzen mit Hörschleife zur Verfügung steht. Unsere Mitarbeiter stehen Ihnen in allen Fragen gern zur Seite.
GASTRONOMIE Sie möchten Ihren Theaterbesuch auch kulinarisch abrunden? Unsere Catering-Partner offerieren Ihnen einen gastronomischen Service, den Sie vor der Vorstellung und in den Pausen nutzen können. Unsere Empfehlung: Bestellen Sie Ihr Getränk und Ihren Snack für die Pause vor. So können Sie direkt zu Ihrem reservierten Tisch gehen und die Pause in Gänze genießen.
VERMIETUNGEN Sie suchen einen außergewöhnlichen Ort für Ihre Veranstaltung? Wir vermieten unsere Bühnen und Räumlichkeiten sehr gern für Ihr Event, sofern es die künstlerische Disposition zulässt. Das künstlerische und kulinarische Rahmenprogramm Ihrer Veranstaltung besprechen wir gern mit Ihnen individuell. KONTAKT Patrick Wurzel Tel. 0371 6969-800 vermietung@theater-chemnitz.de
AED-AUSSTATTUNG Im Opernhaus und im Schauspielhaus gibt es je einen automatisierten externen Defibrillator. Dabei handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das bei einem Herzkreislaufstillstand oder bei Herzrhythmusstörungen zur Reanimation eingesetzt werden kann. Der Defibrillator kann von Laien bedient werden, die per Sprachanweisung vom Gerät für die korrekte Durchführung der Wiederbelebungsmaßnahmen Unterstützung erhalten.
SERVICE
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ERMÄSSIGUNGEN HALBER PREIS Kinder, Schüler, Studierende, Auszubildende, Freiwillige (Bundesfreiwilligendienst / Freiwilliges Soziales Jahr / Freiwilliger Wehrdienst) und Inhaber des Chemnitzpasses erhalten gegen Vorlage des Ausweises 50 % Preisermäßigung. Ausgenommen sind Gastspiele, Schülerkonzerte und Sonderveranstaltungen. Bitte halten Sie beim Einlass den Nachweis Ihrer Ermäßigungsberechtigung bereit. Ohne diesen Nachweis müssen wir Sie ggf. bitten nachzuzahlen.
ERMÄSSIGUNG FÜR MENSCHEN MIT BEHINDERUNG Für Begleitpersonen von Schwerbehinderten werden 100 % Preisermäßigung gewährt, sofern der Schwerbehindertenausweis den Nachweis über eine Begleitperson enthält.
STUDENTEN-KULTURTICKET Studierende der TU Chemnitz erhalten je nach Verfügbarkeit ab 15 Minuten vor Vorstellungsbeginn eine Freikarte pro Person an der Abendkasse in der jeweiligen Spielstätte. Ausgenommen sind Gastspiele und Sonderveranstaltungen.
JUGEND-ABONNEMENT Ein Abonnement zum halben Preis erhalten Kinder, Schüler, Studierende, Auszubildende, Freiwillige (Bundesfreiwilligendienst / Freiwilliges Soziales Jahr / Freiwilliger Wehrdienst) und Inhaber des Chemnitzpasses gegen Vorlage des Ausweises. Ausgenommen von dieser Aktion sind unsere Abonnements mit Zubringerservice.
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SERVICE
FREIER EINTRITT FÜR KINDER UND JUGENDLICHE Bei allen Sinfoniekonzerten der RobertSchumann-Philharmonie hat jeder vollzahlende Konzertbesucher die Möglichkeit, bis zu zwei kostenfreie Tickets für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre zu erhalten. Abonnenten der Familienkonzert-Serie können ein zusätzliches kostenfreies Abonnement für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre abschließen.
ERMÄSSIGUNG FÜR KITAS, SCHULEN, UNIVERSITÄTEN, FACHHOCHSCHULEN UND BERUFSSCHULEN Kinder, Schüler, Auszubildende und Studierende ab einer Gruppengröße von mindestens 10 Personen erhalten folgende vergünstigte Eintrittspreise:
FAMILIENTICKET Für die Vorstellungen im Figurentheater, für die Weihnachtsmärchen im Schauspielhaus und für die Sommertheater-Vorstellungen auf der Küchwaldbühne bieten wir Familientickets an. Berechtigt hierfür sind je zwei Erwachsene und bis zu 3 Kinder* bis 16 Jahre. Die Familientickets sind in unseren Vorverkaufsstellen sowie an den Tageskassen erhältlich.
Ab einer Gruppengröße von 20 Ermäßigungsberechtigten gibt es eine Freikarte für die Begleitperson. Im Figurentheater erhalten Sie bereits bei 10 Besuchern eine kostenfreie Begleitkarte. Die Teilnehmerzahl kann unbegrenzt erhöht werden. Bitte lassen Sie sich umfassend von uns beraten.
* Gegen Vorlage des Sächsischen Familienpasses gewähren wir allen im Pass aufgeführten Kindern freien Eintritt im Rahmen des Familientickets.
Figurentheater Schauspiel und Philharmonie Oper und Ballett Musical
4E 8E 10 E 12 E
KONTAKT Ina Baldauf Tel. 0371 6969-663 baldauf@theater-chemnitz.de
GRUPPENERMÄSSIGUNG Sie erhalten bei einer Gruppenbestellung ab 20 Personen 10 % und ab 50 Personen 20 % Ermäßigung auf den Einzelkartenpreis. Ausgenommen sind Sonderveranstaltungen und die Ring-Zyklen. Bei Inanspruchnahme der Gruppenermäßigungen gelten keine weiteren Ermäßigungen. KONTAKT Marion Langer, Tel. 0371 6969-662 langer@theater-chemnitz.de Barbara Große, Tel. 0371 6969-661 grosse@theater-chemnitz.de
SITZPLAN OPERNHAUS BÜHNE
314 313 312 311
289 288 287 286
315 316 317 318
364 365
341 342 343 344
366 367 368 369 370 371 372 373 374 375 376 377 378 379 380 381 382 383
384 385
402 401 400 399 398 397 396 395 394 393 392 391 390 389 388 387 386
PG I PG II PG III PG IV PG V PG VI
KAT. A KAT. B KAT. C KAT. D 25 E 31 E 35 E 40 E 23 E 27 E 31 E 36 E 19 E 23 E 27 E 31 E 16 E 19 E 22 E 26 E 13 E 14 E 18 E 20 E 9E 11 E 13 E 15 E
KAT. E 45 E 40 E 35 E 30 E 25 E 19 E
KAT. F KAT. G KAT. H 50 E 56 E 61 E 45 E 50 E 55 E 40 E 45 E 50 E 35 E 40 E 45 E 30 E 35 E 40 E 24 E 29 E 34 E
KAT. I 66 E 60 E 55 E 50 E 45 E 39 E
SERVICE
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SITZPLAN STADTHALLE BÜHNE
I
PG I PG II PG III PG IV
166
SERVICE
KAT. A KAT. B KAT. C 31 E 36 E 41 E 26 E 31 E 36 E 21 E 26 E 31 E 15 E 21 E 26 E
SITZPLÄNE SCHAUSPIELHAUS BÜHNE
BÜHNE
72 73 74
101
FIGURENTHEATER KAT. A KAT. B KAT. C 5E 6E 7E Kinder 10 E 12 E 14 E Erwachsene
HINTERBÜHNE, OSTFLÜGEL, KLEINE BÜHNE, FOYERBÜHNE KAT. A KAT. B KAT. C 14 E 16 E 20 E
PG I PG II PG III PG IV
KAT. A 15 E 13 E 11 E 9E
KAT. B KAT. C KAT. D 20 E 24 E 28 E 18 E 22 E 25 E 15 E 19 E 21 E 11 E 13 E 15 E
KAT. E 32 E 28 E 24 E 20 E
SERVICE
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Open-Air-Konzert zur Spielzeiteröffnung
ABONNEMENTS
KONTAKT Marion Langer Tel. 0371 6969-662 langer@theater-chemnitz.de Barbara Große Tel. 0371 6969-661 grosse@theater-chemnitz.de
Sichern Sie sich zum Auftakt der Spielzeit ein Abonnement und werden Sie Stammgast, ein Einstieg ist jederzeit möglich. Wenn Sie mehrere Vorstellungen in unseren Häusern erleben möchten, ist der Kauf eines Abonnements die einfachste und vor allem günstigste Möglichkeit. Sie erhalten nicht nur die Karten mit einem hohen preislichen Vorteil, sondern genießen noch weitere Annehmlichkeiten unseres Services. Bei der großen Auswahl der unterschiedlichen Abonnementserien finden Sie sicherlich auch in der neuen Spielzeit das für Sie passende Angebot.
ABONNEMENTBÜRO Käthe-Kollwitz-Straße 7 09111 Chemnitz ÖFFNUNGSZEITEN Mo bis Fr 9.00 – 12.00 Uhr und 14.00 – 16.00 Uhr
DIE VORTEILE DES ABONNEMENTS AUF EINEN BLICK • Als Abonnent können Sie bis zu 45 % gegenüber dem Normalpreis sparen. • Sie erhalten aus erster Hand die Informationen zum neuen Spielplan und können sofort buchen. • Kein Anstehen an den Vorverkaufskassen – Sie wählen bequem von zuhause aus und Ihr Abonnementausweis wird Ihnen direkt per Post zugeschickt. • Sie suchen sich Ihren Lieblingsplatz aus und behalten diesen während der gesamten Saison. • Ein Anruf genügt – Sie erhalten individuelle Betreuung durch unsere Mitarbeiterinnen aus dem Abonnementbüro. • Auf Wunsch senden wir Ihnen das monatliche Spielplanleporello kostenfrei zu. • Sollten Sie einen Vorstellungstermin nicht wahrnehmen können, tauschen wir Ihnen diesen gern gegen eine Ersatzvorstellung der gleichen Inszenierung. • Sie können Ihr Abonnement gern in zwei Raten zahlen, sofern uns Ihre Einzugsermächtigung vorliegt. • Als Abonnent erhalten Sie vier Coupons, mit denen Sie Freunde und Bekannte – mit einem Preisnachlass von 25 % auf den Normalpreis – zu einer Ihrer Abonnementvorstellungen mitnehmen können. Neu ist, dass ab der Spielzeit 2019/2020 Ihr Abonnementausweis für Vorstellungen und Konzerte der Theater Chemnitz zugleich als Fahrschein zur Nutzung der öffentlichen Nahverkehrsmittel im Verbundraum des VMS gilt. Sie erkennen dies am Abdruck des VMS-Logos auf dem Ausweis sowie ggf. auf der Tauschkarte. Ausgenommen von dieser Regelung sind Gastspiele und Fremdveranstaltungen. Wir würden uns freuen, Sie als Abonnent in unseren Häusern begrüßen zu dürfen. Für alle Fragen zu den Abonnements beraten Sie unsere Mitarbeiterinnen gern persönlich.
SERVICE
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ABONNEMENTS PREMIEREN MUSIKTHEATER UND BALLETT | SERIE 01 OPERNHAUS Fr 06.09.2019 19:00 Sa 28.09.2019 19:00 Sa 02.11.2019 18:00 Sa Sa Sa Sa Fr Fr Fr
30.11.2019 25.01.2020 14.03.2020 28.03.2020 17.04.2020 08.05.2020 26.06.2020
19:00 18:00 19:00 19:00 19:00 19:00 19:00
Winterreise Mefistofele Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt* Der Nussknacker Lohengrin Carmen Othello Gala der Opernchöre Die Entführung aus dem Serail Evita
PREISGRUPPEN 345 E | 308 E | 271 E | 231 E | 190 E | 144 E Sie sparen bis zu 20 % gegenüber den Freiverkaufspreisen. * Abonnenten der Serie 01 erhalten für ihre Kinder und Enkel bis zu zwei kostenfreie Kinderkarten für diese Vorstellung. Das Angebot gilt nur, solange der Vorrat reicht.
SCHAUSPIEL | SERIE 02 SCHAUSPIELHAUS Sa 21.09.2019 19:30 Sa 12.10.2019 19:30 Sa 23.11.2019 18:00 Sa 01.02.2020 19:30 Sa 21.03.2020 19:30 Sa 09.05.2020 19:30
Die zwölf Geschworenen Glorious! Die unendliche Geschichte Biografie: Ein Spiel Der Drache Undine – Die kleine Welle
PREISGRUPPEN 136 E | 122 E | 104 E | 76 E Sie sparen bis zu 20 % gegenüber den Freiverkaufspreisen.
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SERVICE
MUSIKTHEATER, BALLETT UND SCHAUSPIEL | SERIE 03 OPERNHAUS Fr 06.09.2019 19:00 Sa 25.01.2020 18:00 Fr 08.05.2020 19:00
Winterreise Lohengrin Die Entführung aus dem Serail
SCHAUSPIELHAUS Sa 21.09.2019 19:30 Sa 23.11.2019 18:00 Sa 21.03.2020 19:30
Die zwölf Geschworenen Die unendliche Geschichte Der Drache
PREISGRUPPEN 179 E | 161 E | 141 E | 114 E Sie sparen bis zu 20 % gegenüber den Freiverkaufspreisen.
MUSIKTHEATER, BALLETT UND SCHAUSPIEL | SERIE 04 OPERNHAUS Sa 28.09.2019 19:00 Sa 30.11.2019 19:00 Sa 14.03.2020 19:00
Mefistofele Der Nussknacker Carmen
SCHAUSPIELHAUS Sa 12.10.2019 19:30 Sa 01.02.2020 19:30 Sa 09.05.2020 19:30
Glorious! Biografie: Ein Spiel Undine – Die kleine Welle
PREISGRUPPEN 178 E | 158 E | 137 E | 112 E Sie sparen bis zu 20 % gegenüber den Freiverkaufspreisen.
AM FREITAGABEND
AM SAMSTAGABEND
MUSIKTHEATER, BALLETT UND SCHAUSPIEL | SERIE 11
MUSIKTHEATER, BALLETT UND SCHAUSPIEL | SERIE 12
OPERNHAUS Fr 01.11.2019 Fr 03.01.2020 Fr 24.01.2020 Fr 24.04.2020 Fr 15.05.2020
OPERNHAUS Sa 21.09.2019 19:00 Sa 16.11.2019 19:00 Sa 18.01.2020 18:00
20:00 19:00 20:00 19:00 20:00
SCHAUSPIELHAUS Fr 27.09.2019 19:30 Fr 29.11.2019 19:30 Fr 07.02.2020 19:30 Fr 27.03.2020 19:30 Fr 29.05.2020 19:30
My Fair Lady Die Fledermaus Winterreise Carmen Othello
Die zwölf Geschworenen Glorious! Biografie: Ein Spiel Der Drache Undine – Die kleine Welle
PREISGRUPPEN 223 E | 197 E | 171 E | 132 E Sie sparen bis zu 30 % gegenüber den Freiverkaufspreisen.
MUSIKTHEATER UND BALLETT | SERIE 16 OPERNHAUS Fr 11.10.2019 Fr 29.11.2019 Fr 17.01.2020 Fr 13.03.2020 Fr 24.04.2020 Fr 15.05.2020
19:00 19:00 19:00 19:00 19:00 20:00
Die Zauberflöte My Fair Lady Fidelio Romeo und Julia Carmen Othello
PREISGRUPPEN 165 E | 147 E | 129 E | 105 E | 83 E | 64 E Sie sparen bis zu 30 % gegenüber den Freiverkaufspreisen.
Sa 22.02.2020 18:00 Sa 13.06.2020 19:00
Der Teufel auf Erden Mefistofele Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt* Lohengrin Entführung aus dem Serail
SCHAUSPIELHAUS Sa 26.10.2019 19:30 Sa 07.12.2019 19:30 Sa 14.03.2020 19:30 Sa 04.04.2020 19:30 Sa 30.05.2020 19:30
Glorious! Die zwölf Geschworenen Biografie: Ein Spiel Der Drache Undine – Die kleine Welle
PREISGRUPPEN 233 E | 207 E | 181 E | 142 E Sie sparen bis zu 30 % gegenüber den Freiverkaufspreisen. * Abonnenten der Serie 12 erhalten für ihre Kinder und Enkel eine kostenfreie Kinderkarte für diese Vorstellung. Das Angebot gilt nur, solange der Vorrat reicht.
MUSIKTHEATER UND BALLETT | SERIE 14 OPERNHAUS Sa 23.11.2019 Sa 14.12.2019 Sa 01.02.2020 Sa 29.02.2020 Sa 04.04.2020 Sa 16.05.2020
19:00 19:00 18:00 19:00 19:00 19:00
Die Zauberflöte Der Nussknacker Lohengrin Mefistofele Othello Die Entführung aus dem Serail
PREISGRUPPEN 201 E | 181 E | 158 E | 134 E | 106 E | 81 E Sie sparen bis zu 20 % gegenüber den Freiverkaufspreisen.
SERVICE
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ABONNEMENTS SCHAUSPIEL | SERIE 15 SCHAUSPIELHAUS Sa 14.09.2019 19:30 Sa 16.11.2019 19:30 Sa 04.04.2020 19:30 Sa 30.05.2020 19:30
La Strada. Das Lied der Straße Die zwölf Geschworenen Der Drache Undine – Die kleine Welle
AM SONNTAGNACHMITTAG MUSIKTHEATER UND SCHAUSPIEL | SERIE 21
PREISGRUPPEN 79 E | 74 E | 62 E | 42 E Sie sparen bis zu 20 % gegenüber den Freiverkaufspreisen.
OPERNHAUS So 01.12.2019 15:00 So 08.03.2020 15:00 So 19.04.2020 17:00
Fidelio Der Teufel auf Erden Mefistofele
AN WERKTAGEN
SCHAUSPIELHAUS So 06.10.2019 15:00 So 26.01.2020 15:00 So 05.04.2020 15:00
Adams Äpfel Glorious! Biografie: Ein Spiel
MUSIKTHEATER, BALLETT UND SCHAUSPIEL | SERIE 13 OPERNHAUS Fr 04.10.2019 Mi 22.01.2020 Fr 21.02.2020 Fr 27.03.2020 Do 07.05.2020
19:00 19:00 19:00 19:00 19:00
SCHAUSPIELHAUS Mi 30.10.2019 19:30 Fr 06.12.2019 19:30 Do 05.03.2020 19:30 Do 23.04.2020 19:30 Mi 20.05.2020 19:30
Der Teufel auf Erden Lampenfieber – It’s Showtime Fidelio Carmen Schwanensee
Die zwölf Geschworenen Glorious! Biografie: Ein Spiel Der Drache Undine – Die kleine Welle
PREISGRUPPEN 196 E | 179 E | 154 E | 123 E Sie sparen bis zu 40 % gegenüber den Freiverkaufspreisen.
PREISGRUPPEN 114 E | 105 E | 90 E | 72 E Sie sparen bis zu 40 % gegenüber den Freiverkaufspreisen.
MUSIKTHEATER UND SCHAUSPIEL | SERIE 22 OPERNHAUS So 29.09.2019 So 27.10.2019 So 15.03.2020 So 17.05.2020
15:00 17:00 15:00 17:00
SCHAUSPIELHAUS So 09.02.2020 15:00 So 26.04.2020 15:00
Winterreise Mefistofele Lohengrin Der Obersteiger (Operetten-Gastspiel)
Glorious! Die zwölf Geschworenen
PREISGRUPPEN 126 E | 113 E | 98 E | 80 E Sie sparen bis zu 40 % gegenüber den Freiverkaufspreisen.
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SERVICE
MUSIKTHEATER, BALLETT UND SCHAUSPIEL | SERIE 23 OPERNHAUS So 13.10.2019 So 19.01.2020 So 01.03.2020 So 26.04.2020
15:00 17:00 15:00 15:00
SCHAUSPIELHAUS So 17.11.2019 15:00 So 24.05.2020 15:00
Der Teufel auf Erden Mefistofele Die Fledermaus Schwanensee
Schöne Bescherungen Undine – Die kleine Welle
PREISGRUPPEN 130 E | 118 E | 102 E | 83 E Sie sparen bis zu 40 % gegenüber den Freiverkaufspreisen.
FÜR DIE GANZE FAMILIE MUSIKTHEATER UND KONZERT | SERIE 36 OPERNHAUS So 22.09.2019 15:00 So 17.11.2019 15:00 So 26.01.2020 15:00 So 14.06.2020 15:00
1. Familienkonzert 2. Familienkonzert Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt 3. Familienkonzert
PREISGRUPPEN 76 E | 67 E | 55 E | 46 E | 37 E | 26 E Sie sparen bis zu 30 % gegenüber den Freiverkaufspreisen. Abonnenten der Serie 36 können für Kinder und Jugendliche (bis 18 Jahre) ein kostenfreies zusätzliches Abonnement abschließen.
KONZERTE MUSIKTHEATER, BALLETT UND SINFONIEKONZERT | SERIE 31 OPERNHAUS Mi 30.10.2019 Mi 18.12.2019 Mi 11.03.2020 Mi 27.05.2020
19:00 19:00 19:00 19:00
My Fair Lady Der Nussknacker Winterreise Othello
STADTHALLE Mi 02.10.2019 Mi 20.11.2019 Mi 08.01.2020 Mi 01.04.2020
19:00 19:00 19:00 19:00
1. Sinfoniekonzert 3. Sinfoniekonzert 5. Sinfoniekonzert 8. Sinfoniekonzert
PREISGRUPPEN 191 E | 163 E | 139 E | 108 E Sie sparen bis zu 30 % gegenüber den Freiverkaufspreisen.
MUSIKTHEATER UND SINFONIEKONZERT | SERIE 32 OPERNHAUS Do 05.12.2019 Do 19.12.2019 Do 14.05.2020 Do 04.06.2020
19:00 19:00 19:00 19:00
Der Nussknacker Der Teufel auf Erden Carmen Schwanensee
STADTHALLE Do 24.10.2019 Do 09.01.2020 Do 06.02.2020 Do 02.04.2020
19:00 19:00 19:00 19:00
2. Sinfoniekonzert 5. Sinfoniekonzert 6. Sinfoniekonzert 8. Sinfoniekonzert
PREISGRUPPEN 203 E | 176 E | 151 E | 120 E Sie sparen bis zu 30 % gegenüber den Freiverkaufspreisen.
SERVICE
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ABONNEMENTS SINFONIEKONZERT | SERIE 33
SINFONIEKONZERT | SERIE 35
STADTHALLE Mi 02.10.2019 Mi 23.10.2019 Mi 20.11.2019 Mi 11.12.2019 Mi 08.01.2020 Mi 05.02.2020 Mi 04.03.2020 Mi 01.04.2020 Mi 29.04.2020 Mi 27.05.2020
STADTHALLE Mi 23.10.2019 Mi 11.12.2019 Mi 05.02.2020 Mi 04.03.2020 Mi 27.05.2020
19:00 1. Sinfoniekonzert 19:00 2. Sinfoniekonzert 19:00 3. Sinfoniekonzert 19:00 4. Sinfoniekonzert 19:00 5. Sinfoniekonzert 19:00 6. Sinfoniekonzert 19:00 7. Sinfoniekonzert 19:00 8. Sinfoniekonzert 19:00 9. Sinfoniekonzert 19:00 10. Sinfoniekonzert
PREISGRUPPEN 203 E | 184 E | 174 E | 135 E Sie sparen bis zu 35 % gegenüber den Freiverkaufspreisen.
SINFONIEKONZERT | SERIE 34 STADTHALLE Do 03.10.2019 Do 24.10.2019 Do 21.11.2019 Do 12.12.2019 Do 09.01.2020 Do 06.02.2020 Do 05.03.2020 Do 02.04.2020 Do 30.04.2020 Do 28.05.2020
19:00 1. Sinfoniekonzert 19:00 2. Sinfoniekonzert 19:00 3. Sinfoniekonzert 19:00 4. Sinfoniekonzert 19:00 5. Sinfoniekonzert 19:00 6. Sinfoniekonzert 19:00 7. Sinfoniekonzert 19:00 8. Sinfoniekonzert 19:00 9. Sinfoniekonzert 19:00 10. Sinfoniekonzert
PREISGRUPPEN 203 E | 184 E | 174 E | 135 E Sie sparen bis zu 35 % gegenüber den Freiverkaufspreisen.
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SERVICE
19:00 2. Sinfoniekonzert 19:00 4. Sinfoniekonzert 19:00 6. Sinfoniekonzert 19:00 7. Sinfoniekonzert 19:00 10. Sinfoniekonzert
PREISGRUPPEN 119 E | 109 E | 94 E | 70 E Sie sparen bis zu 25 % gegenüber den Freiverkaufspreisen.
KAMMERMUSIK | SERIE 37 OPERNHAUS, RANGFOYER So 03.11.2019 19:30 1. Kammermusikabend So 01.12.2019 19:30 2. Kammermusikabend So 16.02.2020 19:30 3. Kammermusikabend So 29.03.2020 19:30 4. Kammermusikabend So 26.04.2020 19:30 5. Kammermusikabend So 07.06.2020 19:30 6. Kammermusikabend PREIS 78 E auf allen Plätzen Sie sparen bis zu 30 % gegenüber den Freiverkaufspreisen.
MIT ZUBRINGERSERVICE
WAHL-ABONNEMENTS
Mit diesen Abonnements werden Sie von regionalen Busunternehmen an der gewünschten Haltestelle der Route abgeholt und sicher ins Theater und wieder nach Hause gebracht. Rufen Sie uns an, wir kümmern uns gern um eine Zustiegsmöglichkeit in Ihrem Ort.
Sie gehen oft ins Theater, nur den Termin möchten Sie selbst bestimmen? Dann sind diese drei Wahl-Abonnements für jeweils sechs Vorstellungen oder Konzerte für Sie genau das Richtige, denn hier haben Sie die freie Wahl.
MUSIKTHEATER, BALLETT UND SCHAUSPIEL | SERIE 42 Region: Erzgebirgskreis / Landkreis Mittelsachsen OPERNHAUS Fr 15.11.2019 Fr 20.12.2019 Fr 20.03.2020 Fr 05.06.2020
19:00 19:00 19:00 19:00
SCHAUSPIELHAUS Fr 24.04.2020 19:30
Die Fledermaus Mefistofele Carmen Schwanensee
Glorious!
PREISGRUPPEN 104 E | 94 E | 80E | 66 E zzgl. Fahrtkosten Sie sparen bis zu 45 % gegenüber den Freiverkaufspreisen.
MUSIKTHEATER UND SCHAUSPIEL | SERIE 43 Region: Erzgebirgskreis / Landkreis Mittelsachsen
IHRE VORTEILE • Sie entscheiden sich für Vorstellungen im Opernhaus, im Schauspielhaus oder für die Sinfoniekonzerte in der Stadthalle. • Sie bestimmen selbst, welche Inszenierungen oder Konzerte Sie erleben möchten (ausgenommen sind Premieren, Wagner-Vorstellungen, Silvesterveranstaltungen, Neujahrskonzerte und Gastspiele). • Die Wahl-Abonnements sind übertragbar und nicht an den persönlichen Besuch gebunden. • Sie bekommen sechs Voucher zum Festpreis, müssen diese nur noch an der Theaterkasse oder im Webshop in Eintrittskarten eintauschen – frühzeitiges Buchen sichert die besten Plätze. • Mit dem Wahl-Abonnement können Sie sechs verschiedene Vorstellungen alleine oder drei verschiedene Vorstellung mit jeweils einer Begleitperson besuchen. • Sie können die Wahl-Abonnements jederzeit nachkaufen.
OPERNHAUS | 6 KARTEN | SERIE 51 PREISGRUPPEN 195 E | 180 E | 156 E | 134 E | 104 E | 87 E
OPERNHAUS So 08.09.2019 So 24.11.2019 So 10.05.2020 So 07.06.2020
15:00 15:00 15:00 15:00
Fidelio Der Teufel auf Erden Lohengrin Die Entführung aus dem Serail
SCHAUSPIELHAUS | 6 KARTEN | SERIE 52 PREISGRUPPEN 114 E | 102 E | 90 E | 66 E
SINFONIEKONZERT | 6 KARTEN | SERIE 53 PREISGRUPPEN 150 E | 132 E | 108 E | 78 E
SCHAUSPIELHAUS So 20.10.2019 15:00
Glorious!
Sie sparen jeweils bis zu 20 % gegenüber den Freiverkaufspreisen.
PREISGRUPPEN 110 E | 100 E | 86 E | 71 E zzgl. Fahrtkosten Sie sparen bis zu 45 % gegenüber den Freiverkaufspreisen.
SERVICE
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ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN für Reservierung, Bestellung und Kauf von Veranstaltungskarten sowie für den Besuch von Veranstaltungen der Städtischen Theater Chemnitz gGmbH 1. ALLGEMEINES Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen („AGB“) regeln die Beziehungen zwischen der Städtischen Theater Chemnitz gGmbH (im Folgenden „Theater“ genannt) und den Besuchern ihrer Veranstaltungen sowie deren Partnern und sind Bestandteil des Vertrages zwischen ihnen. Erwerb und Verwendung der Eintrittskarten zu den Veranstaltungen des Theaters und in den Räumen des Theaters sowie der Zutritt zu den Spielstätten, in denen die Veranstaltungen stattfinden, unterliegen den nachstehenden AGB des Theaters. Durch Erwerb oder Verwendung einer Eintrittskarte akzeptiert der jeweilige Erwerber bzw. Inhaber die Geltung dieser AGB. Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten auch für Veranstaltungen, für die ein Dritter der Veranstalter ist, soweit nichts anderes vereinbart wird.
2. ÖFFNUNGSZEITEN Die Öffnungszeiten werden durch Aushang bekannt gemacht. An Sonn- und Feiertagen bleiben die Vorverkaufsstellen in der Regel geschlossen. Änderungen bzgl. der Verkaufsstellen und deren Öffnungszeiten werden veröffentlicht. 3. RESERVIERUNGEN Kartenbestellungen werden für die gesamte Spielzeit entgegengenommen. Die maximale Reservierungsdauer ist auf 10 Tage bis maximal 3 Tage vor Vorstellung begrenzt. Wird der Abholtermin überschritten, ist die Reservierung hinfällig. Ausnahmen werden durch das Theater festgelegt. Des Weiteren behält sich das Theater vor, Reservierungen bei bestimmten Veranstaltungen zu untersagen. 4. KARTEN(VOR)VERKAUF Der Erwerb einer Eintrittskarte berechtigt zum Besuch der darauf ausgedruckten Vorstellung zum angegebenen Termin. Der mit Kauf der Eintrittskarte erworbene Anspruch auf Besuch einer Vorstellung gilt bis zum Beginn der Vorstellung. Der Kunde hat unmittelbar beim Kauf die Richtigkeit der gekauften Eintrittskarten und des Wechselgeldes zu überprüfen. Nachträgliche Reklamationen können nicht anerkannt werden. Im Falle der Internetbuchung oder der telefonischen Buchung geht das Angebot für einen Vertragsabschluss vom Antragsteller / Besteller aus, sobald dieser das Feld „Absenden“ auf der Internet-Bestellmaske angeklickt bzw. dem Beauftragten des Theaters telefonisch die Bestellung erteilt hat. Das Angebot ist bindend. Ein Anspruch auf die bestellten Eintrittskarten besteht erst nach Bestätigung der Bestellung durch das Theater. Mit dem Antrag / der Bestellung kommt kein Fernabsatzvertrag gemäß § 312 b BGB zustande; ein Widerrufs- und Rückgaberecht besteht insoweit nicht. Jeder Antrag / jede Bestellung von Eintrittskarten ist damit bindend und verpflichtet zur Abnahme und Bezahlung der bestellten Eintrittskarten. Die Sitzplätze einzelner Bestellungen werden, soweit möglich, zusammenhängend zugeteilt. Ein Anspruch auf zusammenhängende Plätze kann jedoch nicht gewährt werden. Ermäßigungen müssen bei der Bestellung geltend gemacht werden, da nach Erhalt der Rechnung oder der Eintrittskarten eine Ermäßigung nicht mehr möglich ist. Für ermäßigte Eintrittskarten muss am Veranstaltungstag vor Einlass der Berechtigungsnachweis beim Einlasspersonal vorgezeigt werden. Wird der Nachweis nicht erbracht, muss die Differenz zum vollen Kartenpreis vor dem Einlass nachentrichtet werden. Der kommerzielle Weiterverkauf von Eintrittskarten ist nicht gestattet. 5. EINTRITTSPREISE UND ERMÄSSIGUNGEN Für den Einzelkartenverkauf, die Abonnements und für Ermäßigungen gelten in der Spielzeit die im Jahresspielzeitheft und die an den Anzeigetafeln in den Vorverkaufsstellen und den Veranstaltungskassen genannten Preise. Soweit
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SERVICE
nicht auf der Eintrittskarte vermerkt, sind im Kartenpreis keine weiteren Leistungen enthalten. Die gleichzeitige Gewährung mehrerer Ermäßigungen pro Eintrittskarte ist ausgeschlossen. Eine etwaige Ermäßigung muss vor dem Kauf der Eintrittskarte persönlich geltend gemacht werden. Eine nachträgliche Geltendmachung wird nicht anerkannt. 6. VMS-KOMBITICKET Die Eintrittskarte gilt als Fahrtberechtigung (als Fahrausweis) zur Nutzung der öffentlichen Nahverkehrsmittel im Verbundraum des VMS, wenn der entsprechende Aufdruck auf dem Ticket ersichtlich ist. Sie ist gültig für die An- und Abreise zum Veranstaltungsort als Fahrausweis zur Nutzung aller öffentlichen Nahverkehrsmittel (außer den Sonderverkehrsmitteln Drahtseilbahn Augustusburg und Fichtelbergbahn) im gesamten Verkehrsverbund Mittelsachsen (VMS) ab 4 Stunden vor bis 6 Stunden nach Beginn der Veranstaltung. Es gelten die Beförderungsbedingungen sowie Tarifbestimmungen des VMS. Eine Auszahlung bei Nichtinanspruchnahme ist nicht möglich. 7. ABONNEMENT Mit einem Abonnement wird die vereinbarte Anzahl von Vorstellungen in der gewählten Serie im Voraus erworben. Änderungen der einem Abonnement zugeordneten Termine oder Produktionen bleiben dem Theater vorbehalten. Bereits bestehende Abonnements behalten ihre Gültigkeit. Das Abonnement verlängert sich automatisch um eine weitere Spielzeit, wenn es nicht schriftlich bis zum 31.05. einer laufenden Spielzeit gekündigt wird. Ein Wechsel des Stammplatzes ist nur vor Beginn der Spielzeit möglich. Die Abonnementunterlagen werden erst nach Bezahlung ausgehändigt. Bei Verhinderung zum regulären Abonnementtermin kann die betreffende Vorstellung in einen Ersatztermin getauscht werden. In diesem Fall muss der Abonnementplatz bis zum Aufführungstag im Besucherservice freigemeldet werden. Die Tauschgebühr ist in der Preisliste festgelegt. Ein Anspruch auf einen bestimmten Ersatzplatz besteht nicht. Steht der Ersatztermin noch nicht fest, wird ein Abonnementguthaben im Kundenkonto hinterlegt. Der Wert ermittelt sich aus dem jeweiligen Abonnementpreis der Vorstellung in der jeweiligen Preisgruppe. Steht bei Einlösung eines Guthabens die abonnierte Platzgruppe nicht zur Verfügung, so ist die Wahl einer höheren Preisklasse gegen Aufzahlung möglich. Fällt die Wahl auf eine niedrigere Preisklasse, kann eine Verrechnung nicht erfolgen. Guthaben sind bis zum 31.10. der folgenden Spielzeit im Kundenkonto hinterlegt und einlösbar. 8. GUTSCHEINE Werden Gutscheine für Veranstaltungen mit einem geringeren Entgelt eingelöst, wird ein neuer Gutschein über den Restbetrag ausgestellt. Ausgestellte, bezahlte und noch nicht eingelöste Gutscheine behalten ihre Gültigkeit für längstens 3 Jahre ab Erwerb. 9. ZAHLUNG Eintrittskarten können nur in Euro bezahlt werden. Sämtliche mit der Banküberweisung verbundenen Zahlungsgebühren bei Auslandsüberweisungen sind vom Kunden zu tragen. Kann die Zahlung des Kunden nicht erfolgreich bearbeitet werden bzw. unterschreitet bei Banküberweisung der Zahlbetrag den Rechnungsbetrag, wird die Bestellung abgelehnt. Alle dabei entstehenden Aufwendungen gehen zu Lasten des Kunden. 10. VERSAND, RECHNUNGSLEGUNG Die Bearbeitungsgebühr für die Erstellung von Rechnungen ist der Preisliste zu entnehmen. Bei Versand der Eintrittskarten erhält der Kunde vorab vom Theater eine Rechnung. Nach Zahlungseingang werden die Eintrittskarten zugesandt. Dies erfolgt auf Risiko des Bestellers.
11. RÜCKGABE, UMTAUSCH, ERSATZ UND ERSTATTUNG Der Umtausch bereits erworbener Eintrittskarten in andere Eintrittskarten oder Gutscheine ist gegen eine Umtauschgebühr lt. Preisliste nur bis spätestens 3 Tage vor Veranstaltungstermin möglich. Eine Barauszahlung erfolgt nicht. Ein Umtausch am Tag der Veranstaltung erfolgt nur für den Fall eines gesicherten Weiterverkaufs. Diese Beurteilung liegt im Ermessen des Theaters. Bei Ausfall einer Vorstellung können die Eintrittskarten gegen eine andere Veranstaltung umgetauscht oder, wenn das nicht möglich ist, gegen Erstattung des Kartenpreises zurückgegeben werden. Der Ausfall einer Vorstellung infolge von Streik oder höherer Gewalt begründet keinen Erstattungsanspruch. Bei Abbruch der Vorstellung wird der Kartenpreis nur dann erstattet, wenn der erste Akt bzw. bei einaktigen Stücken die erste Hälfte der Vorstellung noch nicht abgelaufen ist. Ansprüche dieser Art sind innerhalb von 30 Tagen gegen Vorlage der Originaleintrittskarten geltend zu machen. Über den Eintrittspreis hinausgehende Ansprüche sind ausgeschlossen. Bei Zusendung der Originalkarten mit Angabe der Bankverbindung ist auch eine Überweisung möglich. Besetzungsänderungen oder veränderte Anfangszeiten begründen keinen Anspruch auf Minderung oder Erstattung des Kartenpreises. Im Falle einer Programmänderung besteht kein Anspruch auf eine Ersatzkarte oder auf die Erstattung des Kartenpreises, wenn der Besucher die angebotene Ersatzvorstellung ganz oder teilweise besucht hat. Für in Verlust geratene Eintrittskarten wird vom Theater grundsätzlich kein Ersatz geleistet. Eine Ersatzkarte kann nur dann ausgestellt werden, wenn der Betreffende nachweisen oder glaubhaft machen kann, welche Eintrittskarte er gekauft hatte. Die Originalkarte hat Vorrang vor der Ersatzkarte. Ein Ersatz ist ebenfalls ausgeschlossen für nicht besuchte Vorstellungen, nicht rechtzeitig umgetauschte oder verfallene Eintrittskarten, verspätetes Eintreffen sowie verloren gegangene Gutscheine. 12. RÜCKGABE, UMTAUSCH, ERSATZ UND ERSTATTUNG BEI OPEN-AIR-VERANSTALTUNGEN Open-Air-Veranstaltungen finden auch bei ungünstiger Witterung statt. Bei unsicherer Witterung wird empfohlen, regenfeste Kleidung und Regencapes mitzuführen. Das Aufspannen von Regenschirmen während der Veranstaltung ist wegen der damit verbundenen Sichtbehinderung für andere Besucher nicht gestattet. Wir weisen darauf hin, dass es aufgrund der Witterung zur Verzögerung des Beginns der Veranstaltung oder zu Unterbrechungen kommen kann. Wird die Veranstaltung vor Beginn dennoch aufgrund extremer Wetterbedingungen abgesagt, so wird der Kartenpreis an der Vorverkaufsstelle zurückerstattet, an der die Eintrittskarte erworben wurde (nur gegen Vorlage der Originaleintrittskarte innerhalb einer Frist von 30 Tagen). Wird eine bereits laufende Open-Air-Veranstaltung aufgrund extremer Wetterbedingungen abgebrochen, so wird der Kartenpreis an der Vorverkaufsstelle zurückerstattet, an der die Eintrittskarte erworben wurde (nur gegen Vorlage der Originaleintrittskarte innerhalb einer Frist von 30 Tagen), allerdings nur, wenn noch keine 45 Spielminuten erreicht worden sind. Wird eine bereits laufende Open-Air-Veranstaltung aufgrund extremer Wetterbedingungen nach mehr als 45 Spielminuten abgebrochen, so gilt die Leistung als erbracht und es besteht kein Anspruch auf Erstattung des Eintrittspreises. Gebühren (z. B. Vorverkaufsgebühr, Versandoder Bearbeitungsgebühren) werden in allen genannten Fällen nicht erstattet. Ein Ersatz ist ebenfalls ausgeschlossen für nicht besuchte Vorstellungen, nicht rechtzeitig umgetauschte oder verfallene Eintrittskarten, verspätetes Eintreffen sowie verloren gegangene Gutscheine. 13. ORDNUNG UND SAUBERKEIT Es dürfen keine Mäntel, Jacken, Schirme, große Taschen, Rucksäcke und ähnliche Gegenstände mit in den Saal genommen werden. Diese müssen während der Veranstaltung
an der Garderobe zur Aufbewahrung abgegeben werden. Dem Besucher wird durch das Garderobenpersonal eine Garderobenmarke ausgehändigt. Die Garderobe wird gegen Vorlage der Garderobenmarke ohne Nachprüfung der Berechtigung an den Besucher zurückgegeben. Bei Verlust der Garderobenmarke können die aufbewahrten Stücke nur ausgehändigt werden, wenn der Besucher seine Berechtigung daran nachgewiesen oder glaubhaft gemacht und die in der Preisliste festgelegten Wiederbeschaffungskosten der Garderobenmarke ersetzt hat. Bei Verlust oder Beschädigung der Garderobe ist das Garderobenpersonal unverzüglich zu informieren. Reklamationen nach Verlassen des Theaters werden nicht akzeptiert. Mit Aushändigung der Garderobenmarke übernimmt das Theater die Haftung für grob fahrlässige oder vorsätzliche Verletzung der Aufbewahrungspflicht durch das Garderobenpersonal. Die Haftung beschränkt sich auf den Zeitwert des Garderobenstücks. Von der Haftung ausgeschlossen sind Bargeld und andere in der Garderobe befindliche Gegenstände. Die Abgabe solcher Gegenstände erfolgt auf eigene Gefahr des Besuchers. Das Rauchen ist nur in den dafür ausgewiesenen Raucherzonen gestattet. Für die verbleibenden Bereiche ist das Rauchen verboten! Dies schließt die Anwendung offener Flammen oder pyrotechnischer Artikel ein. Zuwiderhandlungen können zu einem Hausverweis führen. Für entstandene Schäden haftet der Verursacher vollumfänglich. Das Mitbringen und der Verzehr von Speisen und Getränken in den Zuschauerräumen der Spielstätten sind nicht gestattet. Begleitende Betreuer von Gruppenbesuchen sind angehalten, auf die Einhaltung der vorgenannten Regeln zu achten. Das Sitzen auf Treppen, Simsen o. Ä. ist grundsätzlich untersagt. 14. ROLLSTUHLPLÄTZE Das Theater verfügt über eine begrenzte Anzahl von Rollstuhlplätzen. Besucher, die auf einen der Plätze angewiesen sind, haben dies beim Kauf der Eintrittskarte anzugeben. Anderenfalls kann der Besuch der Vorstellung im Rollstuhl nicht sichergestellt werden. Bei Einlass hat sich der Gast an das Servicepersonal zu wenden. 15. FUNDSACHEN Gegenstände aller Art, die in den Spielstätten des Theaters gefunden werden, sind beim Hauspersonal abzugeben. Für deren Aufbewahrung wird keine Haftung seitens des Theaters übernommen. Die weitere Behandlung der Fundsache richtet sich nach den Vorschriften der §§ 978ff. BGB. Der Verlust von Gegenständen ist ebenfalls beim Hauspersonal zu melden. 16. DATENSCHUTZ Die personenbezogenen Daten des Eintrittskartenkäufers werden unter Einhaltung des Datenschutzrechtes in dem für die Durchführung des Vertrages erforderlichen Umfang erhoben, verarbeitet, gespeichert und genutzt. Die Rechtsgrundlage für Anbahnung, Durchführung und Abwicklung der vertraglichen Leistung und zur Erfüllung der hiermit verbundenen gesetzlichen Verpflichtungen ist die DSGVO in der jeweils geltenden Fassung. Das Theater ist berechtigt, die Daten an natürliche oder juristische Personen weiterzugeben, sofern diese den Kartenverkaufsvertrag durchführen und durch das Theater mit dem Kartenvertrieb beauftragt worden sind. Dritte im vorgenannten Sinne werden vom Theater auf die Einhaltung des Datenschutzrechts verpflichtet. Das Theater betreibt keinen Handel mit Personendaten der Kunden. Eine Weitergabe von Personendaten an Dritte zu Werbezwecken erfolgt nicht, es sei denn, der Theaterbesucher hat dem ausdrücklich zugestimmt. Eine Weitergabe der KreditkartenNummer an nicht autorisierte Dritte ist in jedem Fall ausgeschlossen. Die Daten werden nach 10 Jahren gelöscht. Hat das Theater die Anschrift oder E-Mail-Adresse eines Besuchers im Zusammenhang mit dem Kauf einer Theater-
karte erhalten, kann das Theater diese Daten auch zur Direktwerbung für andere Vorstellungen des Theaters verwenden, es sei denn, der Besucher hat dieser Verwendung widersprochen. Ein solcher Widerspruch ist jederzeit möglich und kann gerichtet werden an: info@theater-chemnitz.de oder Städtische Theater Chemnitz gGmbH, Käthe-KollwitzStraße 7, Abteilung Kommunikation, 09111 Chemnitz. Bei einem Widerspruch werden diese Kundendaten gemäß der gesetzlichen Aufbewahrungspflicht zusammen mit Buchungsbelegen für 10 Jahre aufbewahrt, jedoch nicht mehr zur Direktwerbung des Theaters verwendet. 17. DATENSCHUTZBEAUFTRAGTER Verantwortlich für die Einhaltung und Kontrolle der Datenschutzpflichten des Theaters ist ein interner Datenschutzbeauftragter. Dieser steht dem Besucher jederzeit für Auskünfte oder Anregungen zum Thema Datenschutz zur Verfügung. Der Datenschutzbeauftragte ist per E-Mail unter dsb@theater-chemnitz.de zu erreichen. 18. SONSTIGE BESTIMMUNGEN Der Zugang zu den Spielstätten kann unabhängig vom Alter grundsätzlich nur mit einer gültigen Eintrittskarte erfolgen. Die Eintrittskarte berechtigt ausschließlich den Besitzer zum Zutritt zum Veranstaltungsort und zur Ausübung eventueller anderer Rechte des Karteninhabers nach diesen AGB. Der Zutritt kann verweigert werden, wenn Anlass zu der Befürchtung besteht, dass der Betroffene den Vorstellungsablauf oder den allgemeinen Geschäftsbetrieb stört oder andere Besucher belästigt werden. Besucher können aus der laufenden Vorstellung verwiesen werden, wenn sie diese stören, andere belästigen oder einen Platz eingenommen haben, für den sie keine gültige Eintrittskarte haben. Eine Erstattung der Eintrittskarten erfolgt nicht. Es ist nicht gestattet, die Eintrittskarte oder die sich aus ihr ergebenden Rechte ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Theaters an dritte Personen zu übertragen und hierfür ein Entgelt zu verlangen, welches das an das Theater gezahlte oder zu zahlende Entgelt übersteigt (z. B. Internet / Ebay). Besucher und sonstige Personen, die den Kartenverkauf behindern, insbesondere versuchen, Eintrittskarten privat in den Spielstätten des Theaters weiterzuverkaufen, oder das Publikum belästigen, können des Hauses verwiesen werden. Die Benutzung von Mobiltelefonen während der Veranstaltung ist untersagt. Sie sind genauso wie Armbanduhren mit Stundensignalen aus Rücksicht auf andere Besucher auszuschalten. Bild-, Video- und Tonaufzeichnungen sind aus urheberrechtlichen Gründen nicht gestattet. Geräte oder Anlagen, die für solche Aktivitäten benutzt werden können, dürfen nicht ins Theater mitgebracht werden. Bei Zuwiderhandlungen ist das Theaterpersonal berechtigt, die entsprechenden Geräte und Anlagen einzuziehen und bis zum Ende der Veranstaltung einzubehalten. Filme und Aufzeichnungsmaterialien jeder Art, auf denen Teile der Aufführung festgehalten sind, können vom Veranstalter eingezogen und verwahrt werden. Sie werden an den Eigentümer wieder ausgehändigt, wenn dieser der Löschung der Aufnahmen zugestimmt hat. Mitschnitte und Aufnahmen von Aufführungen, die für eine spätere Verwendung im künstlerischen oder im Bildungssektor vorgesehen sind, müssen grundsätzlich vorher vom Generalintendanten genehmigt werden. Dieser kann unter gegebenen Voraussetzungen Sondergenehmigungen erteilen. Zuwiderhandlungen können zudem einen Hausverweis und Schadenersatzpflichten auslösen. Der Aufenthalt in den Vorverkaufsstellen und Veranstaltungsorten erfolgt auf eigene Gefahr. Für schuldhaft verursachte Schäden an Leben, Körper oder Gesundheit haftet das Theater nach den gesetzlichen Vorschriften. Im Übrigen haftet das Theater nur für Schäden, die von ihm, seinen gesetzlichen Vertretern oder Erfüllungsgehilfen durch Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit verursacht wurden, es sei denn, es sind wesentliche Vertragspflichten betroffen. Die Haftung des Theaters ist außer im Falle vorsätzlichen
Handelns auf den Ersatz des vorhersehbaren, vertragstypischen Schadens begrenzt, es sei denn, es liegt eine grob fahrlässige Verletzung wesentlicher Vertragspflichten vor. Für Fremdleistungen haftet nicht das Theater, sondern der jeweilige Leistungserbringer direkt. Im Interesse der Sicherheit und eines geordneten und reibungslosen Ablaufs der Veranstaltung ist der Karteninhaber verpflichtet, den Anweisungen des Theaters und deren Beauftragten im Veranstaltungsort Folge zu leisten. 19. GERICHTSSTAND Das Vertragsverhältnis und diese AGB unterliegen ausschließlich dem deutschen Recht. Ist der Vertragspartner Kaufmann im Sinne des HGB, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, oder hat er seinen allgemeinen Gerichtsstand außerhalb von Deutschland, so ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Auseinandersetzungen aus und im Zusammenhang mit dem Vertragsverhältnis Chemnitz. Das Theater ist weder bereit noch verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherstreitbeilegungsstelle teilzunehmen.
20. SALVATORISCHE KLAUSEL Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, so wird hiervon die Wirksamkeit und Durchführbarkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Diese aktualisierten Allgemeinen Geschäftsbedingungen treten am 01.08.2019 in Kraft und ersetzen die bisher geltenden Benutzungsbedingungen. PREISLISTE DER STÄDTISCHEN THEATER CHEMNITZ GGMBH – GÜLTIG AB 01.08.2019 Für den Einzelkartenverkauf und die Abonnements gelten in der Spielzeit 2019/2020 die im Jahresspielzeitheft und die an den Anzeigetafeln in den Vorverkaufsstellen und den Veranstaltungskassen genannten Preise. Für Gastspiele, Sonderveranstaltungen oder Vorstellungen an Feiertagen gesondert festgelegte Preise sind ebenfalls den Anzeigetafeln zu entnehmen. Die aufgeführten Preise gelten für alle Veranstaltungsorte der Städtischen Theater Chemnitz gGmbH. Bearbeitungsgebühr pro Auftrag / Rechnungslegung 2E Nachdruck bei Verlust der Eintrittskarte 2E Nachdruck bei Verlust des Abonnementausweises 5E Umtauschgebühr pro Abonnementtausch 2E Storno-, Umtauschgebühr pro Eintrittskarte 5E Mindestsatz Mahngebühren 5E Wiederbeschaffungskosten für den Verlust einer Garderobenmarke 10 E Garderobengebühr 1,50 E (nur gültig in der Stadthalle, eigene Spielstätten sind von der Garderobengebühr befreit)
SERVICE
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KONTAKT & IMPRESSUM KONTAKT
IMPRESSUM
STÄDTISCHE THEATER CHEMNITZ gGMBH Käthe-Kollwitz-Straße 7 09111 Chemnitz
HERAUSGEBER Städtische Theater Chemnitz gGmbH Generalintendant Dr. Christoph Dittrich Spielzeit 2019/2020
www.theater-chemnitz.de facebook.com/DieTheaterChemnitz instagram.com/DieTheaterChemnitz OPERNHAUS Theaterplatz 2 09111 Chemnitz Tel. 0371 6969-5 Fax 0371 6969-699 SCHAUSPIELHAUS / FIGURENTHEATER Zieschestraße 28 09111 Chemnitz Tel. 0371 6969-710 Fax 0371 6969-799
KONZEPT UND REDAKTION Uta Thomsen Nicole Lappöhn Enrico Merkel REDAKTIONELLE MITARBEIT Kathrin Brune Christiane Dost Susanne Holfter Carla Neppl Stefan Otto René Schmidt Denise von Schön-Angerer Friederike Spindler Heike Vieth FOTOS Nasser Hashemi Kirsten Nijhof Dieter Wuschanski Ida Zenna Agenturen/privat REDAKTIONSSCHLUSS 28. März 2019 GRAFISCHE GESTALTUNG UND SATZ Punkt 191 – Marketing & Design, www.punkt191.de DRUCK UND VERARBEITUNG MUGLER Druck und Verlag GmbH Gewerbering 8 03723 Hohenstein-Ernstthal Tel. 03723 4991-0 ANZEIGENAKQUISE MUGLER Druck und Verlag GmbH
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SERVICE
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