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Die Theater Chemnitz Konzertvorschau 2019/2020

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ROBERT-- SCHUMANN-- PHILHARMONIE ROBERT


2019|20


DANKE

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KULTUR

KULTURPAKT 2019 – 2022 Diese Einrichtung wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.


ENTRÉE 4 Guillermo García Calvo


VORWORT

SEHR VEREHRTES PUBLIKUM, in Chemnitz bin ich vom Leben doppelt beschenkt. So ist es ein großes Glück für Sie, liebes Publikum, und für mich, dass die Robert-Schumann-Philharmonie mit ihrer Hingabe unser Leben so bereichert. Und gleichzeitig ist es ein großes Glück für die Robert-Schumann-Philharmonie und für mich, dass Sie uns bei jedem Konzert und bei jeder Aufführung mit solch einer Zuwendung zuhören. Die kontinuierliche Arbeit mit dem Orchester und die Vertiefung unserer Beziehung zu Ihnen, Konzert für Konzert, ermöglicht uns eine neue Dimension des Musizierens, des Kommunizierens, wie ich sie erst hier kennengelernt habe. Das gemeinsame Erlebnis bei jedem Konzert, diese Begegnung ohne Worte in der Stadthalle oder im Opernhaus, wo wir durch Töne und Klänge eine Geschichte erzählen und Sie uns zuhören, erfüllt unsere Existenz mit einem besonderen Sinn und Glück. Dafür möchte ich Ihnen danken.

Ich lade Sie herzlich zur Saison 2019/2020 ein, die Begegnungen mit vielen neuen Gastsolistinnen und Gastsolisten sowie Dirigenten für Sie bereithält, die mir am Herzen liegen, wie zum Beispiel Javier Perianes, ein Freund und Kollege aus meiner Zeit am Madrider Konservatorium, der das 1. Klavierkonzert von Brahms im 1. Sinfoniekonzert spielen wird. Auch Schumann, Bruckner, Richard Strauss unter vielen anderen und – selbstverständlich im Beethovenjahr 2020 – Beethoven werden uns begleiten. Kommen Sie zu uns, um ihren Geschichten zu lauschen, nehmen Sie teil an unseren Aufführungen, wo wir alle Geborgenheit, ein Zelebrieren des Lebens und vielleicht die eine oder andere Antwort auf die Fragen, die uns in dem Moment beschäftigen, durch Musik erfahren werden. Herzlichst, Ihr

Guillermo García Calvo

ENTRÉE

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Sinfoniekonzerte Familienkonzerte Klasse Klassik! Kammermusikabende Liederabende Sonderkonzerte Philharmonie Extra


KONZERTE


KONZERTE 8 Javier Perianes


BRAHMS | SCHUMANN

1. SINFONIEKONZERT 02. + 03.10.2019 jeweils 19.00 Uhr Stadthalle Chemnitz – Großer Saal

JOHANNES BRAHMS (1833–1897) Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 d-Moll op. 15

Im ersten Sinfoniekonzert der Robert-Schumann-Philharmonie in der neuen Saison, das Generalmusikdirektor Guillermo García Calvo leitet, ist der spanische Pianist Javier Perianes zu erleben, der mit den renommiertesten Orchestern und Dirigenten weltweit konzertiert. Er wird das monumentale Klavierkonzert Nr. 1 d-Moll interpretieren, zu dessen Komposition Johannes Brahms durch seine Klaviersonate d-Moll für zwei Klaviere von 1854 inspiriert worden war. Der erste Satz verlangte seiner Meinung nach so offenkundig nach einem Orchesterklang, dass er sich zu dessen Instrumentierung entschied, während er Adagio und Rondo neu schöpfte. Bei der Uraufführung 1859 in Hannover, die Joseph Joachim dirigierte, brillierte Brahms selbst als Pianist. Zum Adagio, das von einem Choralthema geprägt wird, notierte Brahms aus dem Sanctus der lateinischen Messe „Benedictus qui venit in nomine Domini“ („Gesegnet sei, der da kommt im Namen des Herrn“), was vielfach als Huldigung an den 1856 während der Komposition verstorbenen und von Brahms verehrten Robert Schumann interpretiert wurde. Schumann hatte wiederum prophetisch den baldigen Erfolg des jungen Brahms öffentlich verkündet.

ROBERT SCHUMANN (1810–1856) Sinfonie Nr. 4 d-Moll op. 120

SOLIST Javier Perianes (Klavier) DIRIGENT Guillermo García Calvo Robert-Schumann-Philharmonie

PREIS 15 – 31 E

Schumanns Sinfonie Nr. 4 steht wie Brahms’ Klavierkonzert in d-Moll. Als der Komponist für das ursprünglich als 2. Sinfonie op. 50 komponierte Werk nach der Uraufführung 1841 im Leipziger Gewandhaus keinen Verleger fand, arbeitete er es zehn Jahre später, nach dem Erfolg seiner Rheinischen Sinfonie Nr. 3, um. In neuer Instrumentierung ging es als 4. Sinfonie op. 120 in sein Œuvre ein. Von Schumann als sinfonische Fantasie konzipiert, ist sie eine Liebeserklärung an seine Frau Clara: „Wahrhaftig, meine nächste Symphonie soll Clara heißen, und ich will sie dann abmalen mit Flöten, Hoboen und Harfen.“ Diese Sinfonie voll leidenschaftlicher Schönheit erklingt in Chemnitz in ihrer ursprünglichen, durchsichtigeren Gestalt.

KONZERTE

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KONZERTE 10 Jesko Sirvend


BERLIOZ | STRAWINSKY | SIBELIUS

2. SINFONIEKONZERT 23. + 24.10.2019 jeweils 19.00 Uhr Stadthalle Chemnitz – Großer Saal

HECTOR BERLIOZ (1803–1869) Le carnaval romain Ouvertüre op. 9

Der französische Komponist Hector Berlioz wurde weltberühmt mit seiner Symphonie fantastique und galt als Meister der raffinierten Instrumentation. Die Ouvertüre Le carnaval romain (Der römische Karneval) war eigentlich als Einleitung für den zweiten Akt seiner Oper Benvenuto Cellini gedacht, die sich mit dem Leben des Florentiner Bildhauers der Renaissance beschäftigte, aber auch gleichzeitig Einblicke in Berlioz‘ eigene Auffassung vom Künstlertum gewährte. Während die Oper selbst nur selten aufgeführt wird, gehört die turbulent-leidenschaftliche Ouvertüre zum Standardrepertoire der Sinfonieorchester. Für die Bühne entstand auch Petruschka, ein Ballett über den ewig unglücklichen Jahrmarktshelden, das Igor Strawinsky für die Pariser Compagnie des Choreografen Sergej Diaghilew schrieb. „Ich hatte die hartnäckige Vorstellung einer Gliederpuppe, die plötzlich Leben gewinnt und durch das teuflische Arpeggio ihrer Sprünge die Geduld des Orchesters so sehr erschöpft, dass es sie mit Fanfaren bedroht. Daraus entwickelte sich ein schrecklicher Wirrwarr, der auf seinem Höhepunkt mit dem schmerzlich-klagenden Zusammenbruch des armen Hampelmanns endet“, so Strawinsky.

IGOR STRAWINSKY (1882–1971) Petruschka Burleske in vier Szenen (Urfassung 1911) JEAN SIBELIUS (1865–1957) Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 43

DIRIGENT Jesko Sirvend Robert-Schumann-Philharmonie

PREIS 15 – 31 E

Mit der 2. Sinfonie von Jean Sibelius geht die musikalische Reise noch einmal zurück nach Italien. Dorthin war 1900 der finnische Komponist auf Anregung seines Freundes Baron Axel Carpelan gereist, weil man, so Carpelan, „in diesem Land das Cantabile, Mäßigung und Harmonie, plastische Vorstellung und Symmetrie der Linie lernt“. So schuf Sibelius ein für seinen sonst eher melancholischleidenschaftlichen Stil ungewöhnlich lichtes und freudiges Werk. Geleitet wird dieses Programm von Jesko Sirvend, einem der vielseitigsten Dirigenten der jüngeren Generation. Seit 2018 ist er beim Orchestre National de France engagiert. Bei den Düsseldorfer Symphonikern dirigiert er regelmäßig die #IGNITION-Konzerte, die als „Europäische Trendmarke 2015” ausgezeichnet wurden und bis heute die erfolgreichste Jugendkonzertreihe in Deutschland sind.

KONZERTE

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KONZERTE 12 Lydia Teuscher


BRAHMS | SCHOSTAKOWITSCH

3. SINFONIEKONZERT 20. + 21.11.2019 jeweils 19.00 Uhr Stadthalle Chemnitz – Großer Saal

DMITRI SCHOSTAKOWITSCH (1906–1975) Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 2 op. 126

Dmitri Schostakowitsch komponierte jeweils zwei Solokonzerte für Klavier, Violine und Violoncello. Beide Cellokonzerte widmete er Mstislaw Rostropowitsch, der die Uraufführung des 2. Cellokonzerts op. 126 anlässlich von Schostakowitschs 60. Geburtstag am 25. September 1966 in Moskau spielte. Entstanden auf der Krim zwischen den düsteren Vokalsinfonien Nr. 13 und 14, ist auch dieses Konzert von Schmerz durchdrungen. Benjamin Britten rühmte es als „ein ergreifendes, kraftvolles Werk, eine Glanzleistung des Komponisten“. Solocellist Thomas Bruder wird dieses ausdrucksstarke Solokonzert gestalten. Den Tod seiner 1865 verstorbenen geliebten Mutter nahm Johannes Brahms zum Anlass, in einem sehr persönlichen Requiem diesen Verlust zu verarbeiten. Als religiöser Freigeist wählte er die ihm bedeutsamen Bibelpassagen in deutscher Sprache zur Vertonung aus, frei von jeglichen Konventionen einer lateinischen Totenmesse. Sein Gefühl der Einsamkeit, seine endlose Trauer und sein erschütternder Weltschmerz haben diese kraftvoll-emotionale Musik hervorgebracht, die das persönliche Zeugnis eines (Über-)Lebenden ist. Die Uraufführung seines Deutschen Requiems op. 45 am Karfreitag 1868 im Dom von Bremen unter dem Dirigat des Komponisten verhalf dem Mittdreißiger schließlich zum internationalen Durchbruch. Sogar der gefürchtete Kritiker Eduard Hanslick konstatierte: „Seit Bachs h-Moll-Messe und Beethovens Missa solemnis ist nichts geschrieben worden, was auf diesem Gebiete sich neben Brahms’ deutsches Requiem zu stellen vermag!“ Die Solisten Lydia Teuscher und Tómas Tómasson werden mit dem Philharmonischen Chor Dresden und der Kantorei der Kreuzkirche Chemnitz die Vokalpartien gestalten. Dirigiert wird dieses 3. Sinfoniekonzert zwischen Buß- und Bettag sowie Ewigkeitssonntag von Generalmusikdirektor Guillermo García Calvo.

JOHANNES BRAHMS (1833–1897) Ein deutsches Requiem op. 45

SOLISTEN Thomas Bruder (Violoncello) Lydia Teuscher (Sopran) Tómas Tómasson (Bariton) Philharmonischer Chor Dresden Kantorei der Kreuzkirche Chemnitz DIRIGENT Guillermo García Calvo Robert-Schumann-Philharmonie

PREIS 15 – 31 E

KONZERTE

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14 HeidrunKONZERTE Sandmann


BERNSTEIN | WALTON | SCHOSTAKOWITSCH

4. SINFONIEKONZERT 11. + 12.12.2019 jeweils 19.00 Uhr Stadthalle Chemnitz – Großer Saal

LEONARD BERNSTEIN (1918–1990) Ouvertüre zu Candide

Das 4. Sinfoniekonzert widmet sich drei Komponisten des 20. Jahrhunderts, die in den USA, England und Russland beheimatet waren. Der aus New York stammende Dirigent John Fiore, der bei Maestros wie Zubin Mehta, Daniel Barenboim und Leonard Bernstein assistierte, ist längst selbst bei den bedeutendsten Orchestern und Opernhäusern weltweit etabliert. Er eröffnet das Programm mit der ins Konzertrepertoire eingegangenen Ouvertüre zu Leonard Bernsteins Candide. Diese turbulente philosophische Satire wurde als Comic Operetta 1956 am New Yorker Broadway uraufgeführt. Nur ein Jahr später revolutionierte Bernstein mit seiner West Side Story das Genre Musical vor allem durch die Einbeziehung des Jazz. William Walton, in England als Vertreter der gemäßigten Moderne geschätzt, gelang der internationale Durchbruch Anfang der 30er Jahre u. a. mit der Kantate Belshazzar’s Feast und mit Filmmusik. Zu seinen drei Solokonzerten zählt auch das 1938/1939 für Jascha Heifetz komponierte Violinkonzert. Heidrun Sandmann, Konzertmeisterin der Robert-Schumann-Philharmonie, die es liebt, spannenden, hierzulande weniger bekannten Komponisten des 20. und 21. Jahrhunderts Gehör zu verschaffen, wird dieses anspruchsvolle Konzert interpretieren.

WILLIAM WALTON (1902–1983) Konzert für Violine und Orchester DMITRI SCHOSTAKOWITSCH (1906–1975) Sinfonie Nr. 9 Es-Dur op. 70

SOLISTIN Heidrun Sandmann (Violine) DIRIGENT John Fiore Robert-Schumann-Philharmonie

PREIS 15 – 31 E

Dmitri Schostakowitsch hat mit seinen 15 Sinfonien jene Gattung ähnlich stark beeinflusst, wie vor ihm Ludwig van Beethoven oder Gustav Mahler. Seine 9. Sinfonie komponierte er nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Doch wer ein Requiem für die Opfer oder eine pompöse Siegesapotheose erwartet hatte, wurde eines anderen belehrt. Schostakowitsch entzog sich jeder möglichen politischen Vereinnahmung und gestaltete diese Sinfonie mit einer geradezu heiteren Gelassenheit. Das gefiel nicht jedem und so vergingen acht Jahre, bis Schostakowitsch nach Stalins Tod wieder eine Sinfonie in Angriff nahm.

KONZERTE

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KONZERTE 16 Valeriy Sokolov


BRAHMS | TSCHAIKOWSKY | RACHMANINOW

5. SINFONIEKONZERT 08. + 09.01.2020 jeweils 19.00 Uhr Stadthalle Chemnitz – Großer Saal

JOHANNES BRAHMS (1833–1897) Akademische Festouvertüre c-Moll op. 80

Der spanische Pianist und Dirigent Ramón Tebar, u. a. Artistic Director der Opera Naples in Florida und gefragter Gastdirigent der großen Opern- und Konzerthäuser der USA und Spaniens, übernimmt die Leitung dieses romantischen Sinfoniekonzerts. Johannes Brahms äußerte über seine beiden Ouvertüren Opus 80 und 81: „Die eine lacht, die andere weint.“ Seine im Sommer 1880 in Bad Ischl komponierte Akademische Festouvertüre op. 80, von Burschenliedern durchdrungen, ist die Lachende. Im Januar 1881 dirigierte Brahms die Uraufführung in der Universität von Breslau. Drei Jahre zuvor komponierte Peter Tschaikowsky im Herbst am Genfer See sein Violinkonzert D-Dur. Dieses populäre Werk entstand in den Nachwehen seiner nach kurzer Zeit gescheiterten Ehe, mit der Tschaikowsky sich in ein Leben zwängen wollte, das nicht seiner Gefühlswelt entsprach. Die Komposition ist derart anspruchsvoll, dass der für die Uraufführung vorgesehene Geiger ihr nicht gewachsen war. Erst dreieinhalb Jahre später erklang das innige wie temperamentvolle Werk in Wien mit Adolf Brodski, der es auch 1882 erstmals in Moskau aufführte. In Chemnitz gestaltet der in der Ukraine geborene und in England lebende Geigenvirtuose Valeriy Sokolov das Solokonzert.

PETER TSCHAIKOWSKY (1840–1893) Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 35 SERGEJ RACHMANINOW (1873–1943) Sinfonische Tänze op. 45

SOLIST Valeriy Sokolov (Violine) DIRIGENT Ramón Tebar Robert-Schumann-Philharmonie

PREIS 15 – 31 E

Sergej Rachmaninow komponierte die drei Sinfonischen Tänze op. 45 im Sommer 1940 zuhause auf Long Island. In sein letztes großes Orchesterwerk, das eher einer Sinfonie als Tänzen ähnelt, webte er Reminiszenzen an seine Frühwerke ein. Der erste Satz greift das Hauptthema seiner ersten Sinfonie auf, der dritte Satz eine auch in der Toteninsel verwendete, dem gregorianischen „Dies irae“ ähnelnde Melodie, während im Mittelsatz, einem melancholischmakabren Walzer, russische Volksweisen anklingen. Auch im USamerikanischen Exil, wohin er bereits 1917 geflohen war, beschäftigten ihn der Verlust seiner zurückgelassenen Heimat und das Wüten des Zweiten Weltkriegs.

KONZERTE

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KONZERTE 18 Kolsimcha


SYMPHONIC KLEZMER

6. SINFONIEKONZERT 05. + 06.02.2020 jeweils 19.00 Uhr Stadthalle Chemnitz – Großer Saal

Werke für Klezmer-Band und Sinfonieorchester

„Alle (drei) Jahre wieder“ tönt es gefühlt, wenn man in Chemnitz die Schweizer Band Kolsimcha für ein Konzert der Robert-SchumannPhilharmonie ankündigt. Mit den jeweils denkwürdigen Konzerten 2011, 2014 und 2017 ist zwischen den weltberühmten KlezmerMusikern und den Philharmonikern eine wundervolle Beziehung gewachsen, deren Erfolgsgeschichte sich 2020 fortschreiben wird. Was 1986 mit Auftritten bei jüdischen Hochzeitsfeiern mit traditionellem Klezmer begann, hat längst die internationalen Bühnen im ganz großen Stil erobert. Kolsimcha spielt in der New Yorker Carnegie Hall genauso wie bei den renommiertesten Jazz-, Klassik- und Weltmusikfestivals auf drei Kontinenten. Dabei bleiben die Musiker auch mit ihren Kompositionen immer der Bedeutung ihres Band-Namens Kolsimcha treu, der so viel heißt wie „Stimme der Freude“. Schubladendenken und Gattungsgrenzen spielen hier garantiert keine Rolle. Denn ihre lebensfrohe, energetische und virtuose Musiksprache vereinigt meist streng Getrenntes miteinander: Klassische Kompositionstechniken gehen einen fruchtbaren Flirt mit Jazz, Weltmusik und Klezmer ein. Ob Theater-, Ballettoder Filmmusik – Kolsimcha bereichert mit seinem originären Klang jedes Publikum. Mit keinem Geringerem als dem London Symphony Orchestra haben die Musiker 2013 im weltberühmten Abbey Road Studio 1 ihre erste CD-Einspielung mit sinfonischem Klezmer realisiert. Mit dem Soundtrack zu dem Film Gripsholm sind sie zudem in die Filmmusikgeschichte eingegangen. Was trotz des Weltruhms bleibt, ist eine besondere Bindung zu Chemnitz. Diesmal hat Kolsimcha, das stets aus Eigenkompositionen bestehende Programme spielt, für die Robert-Schumann-Philharmonie Uraufführungen im Gepäck.

SOLISTEN Kolsimcha – Contemporary Klezmer Band DIRIGENT N. N. Robert-Schumann-Philharmonie

PREIS 21 – 36 E

KONZERTE

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KONZERTE 20 Steven Isserlis


EŠENVALDS | SCHUMANN | STRAUSS

7. SINFONIEKONZERT 04. + 05.03.2020 jeweils 19.00 Uhr Stadthalle Chemnitz – Großer Saal

ĒRIKS EŠENVALDS (*1977) Fanfare

Dieses Sinfoniekonzert unter der Leitung des britischen Dirigenten Karel Mark Chichon wird mit der markanten, 2010 entstandenen Fanfare von Ēriks Ešenvalds eröffnet, dessen Werke von Europa über die USA bis nach Australien rund um den Globus aufgeführt werden. Die New York Times schrieb, er sei „ein erfinderischer lettischer Komponist mit einem Ohr für richtig gute Klänge und dem Gespür für mitreißende Effekte“. Rund 160 Jahre früher entstand Robert Schumanns Cellokonzert. Er war im Herbst 1850 von Dresden nach Düsseldorf übergesiedelt, wo er als Nachfolger Ferdinand Hillers die Leitung des Gesangs-Musikvereins übernahm und erlebte dort die letzte glückliche Phase seines Lebens. Clara äußerte über ihre Eindrücke bei der Durchsicht des Konzertes: „Die Romantik, der Schwung, die Frische und der Humor, dabei die höchst interessante Verwebung zwischen Cello und Orchester ist wirklich ganz hinreißend, und dann von welchem Wohlklang und tiefer Empfindung sind alle die Gesangsstellen darin.“ Den Solopart bei der Chemnitzer Aufführung übernimmt der britische Cellist Steven Isserlis, der als Solist und Kammermusiker weltweit gefragt ist und bereits mit Orchestern wie dem London Symphony Orchestra, den Berliner Philharmonikern, dem Philadelphia Orchestra, dem Los Angeles Philharmonic Orchestra und dem London Philharmonic Orchestra musiziert hat. Der zweite Teil des Konzertes ist mit Richard Strauss einem der Leib- und Magenkomponisten der Robert-Schumann-Philharmonie gewidmet. Gleich zwei seiner genialen Tondichtungen werden zu erleben sein. Beide entstanden kurz hintereinander und könnten doch unterschiedlicher nicht sein: Don Juan als gefühlsintensives musikalisches Bild des berühmten Frauenhelden, Tod und Verklärung als expressive Schilderung der Gedanken eines Künstlers an der Schwelle des Todes.

ROBERT SCHUMANN (1810–1856) Konzert für Violoncello und Orchester a-Moll op. 129 RICHARD STRAUSS (1864–1949) Don Juan Tondichtung nach Nikolaus Lenau für großes Orchester op. 20 RICHARD STRAUSS (1864–1949) Tod und Verklärung Tondichtung für großes Orchester op. 24

SOLIST Steven Isserlis (Violoncello) DIRIGENT Karel Mark Chichon Robert-Schumann-Philharmonie

PREIS 15 – 31 E

KONZERTE

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KONZERTE 22 Jakob Brenner


SHARAFYAN | BERNSTEIN | COPLAND

8. SINFONIEKONZERT 01. + 02.04.2020 jeweils 19.00 Uhr Stadthalle Chemnitz – Großer Saal

VACHE SHARAFYAN (*1966) Surgite Gloriae Konzert für Viola, Duduk, Bariton und Streichorchester

Zwei musikalische Giganten des amerikanischen Kontinents inspirierten Kapellmeister Jakob Brenner zu seinem Konzertprogramm. Leonard Bernstein war Komponist sowohl ernster Musik als auch erfolgreicher Broadway-Musicals, Dirigent, Pianist, Pädagoge, Schriftsteller, Fernsehstar – ein Mensch voller Widersprüche, ein „Showman“, ein Romantiker, ein „glamour boy“. Sein Divertimento for Orchestra entstand 1980 als Auftragskomposition für die Hundertjahrfeier des Boston Symphony Orchestra und ist gleichermaßen eine Huldigung an den berühmten Klangkörper sowie an die Stadt Boston, in der Bernstein aufwuchs. In diesem Alterswerk sind noch einmal alle Farben seines Erfindungsreichtums vertreten. „Es spiegelt meine jugendlichen Erfahrungen wider, als ich meine erste Orchestermusik hörte. Ich bin beinahe vom Stuhl gefallen, so aufgeregt war ich“, so Bernstein. Nicht ganz so glamourös in der Erscheinung, aber genauso bedeutend für die Entwicklung des amerikanischen Musiklebens war Aaron Copland. Das BBC Music Magazine resümierte sehr treffend: „Er hat das Dasein von Millionen ganz normaler Musikliebhaber belebt. Ob erregt oder ruhig, rau oder anheimelnd: Coplands Musik springt, klingt, pulsiert und strahlt wie keine andere.“ Die 3. Sinfonie ist sein wohl populärstes Werk. Vor allem die im vierten Satz verwendete Fanfare For The Common Man bescherte Copland in der Version der Rockgruppe Emerson, Lake and Palmer Aufmerksamkeit rund um den Globus.

LEONARD BERNSTEIN (1918–1990) Divertimento for Orchestra AARON COPLAND (1900–1990) Sinfonie Nr. 3

SOLISTEN Matthias Worm (Viola) Arayik Bakhtikyan (Duduk) Carl Thiemt (Bariton) DIRIGENT Jakob Brenner Robert-Schumann-Philharmonie

PREIS 15 – 31 E

Als Auftaktwerk erklingt das Konzert Surgite Gloriae für Viola, Duduk, Bariton und Streichorchester des Armeniers Vache Sharafyan. Solobratscher Matthias Worm spielte dieses Werk bereits bei der Deutschen Erstaufführung 2015, die innerhalb eines Konzertprojektes zum hundertsten Jahrestag des Völkermordes an den Armeniern erklang. Sharafyan hat der Bratsche ein typisch armenisches Instrument beigesellt: die Duduk, ein Holzblasinstrument mit einem extrem großen Doppelrohrblatt, das bis zu zehn Zentimeter lang und bis zu drei Zentimeter breit ist.

KONZERTE

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KONZERTE 24 Viola Wilmsen


STRAUSS | BRUCKNER

9. SINFONIEKONZERT 29. + 30.04.2020 jeweils 19.00 Uhr Stadthalle Chemnitz – Großer Saal

RICHARD STRAUSS (1864–1949) Konzert für Oboe und kleines Orchester D-Dur

„Stinklangweilige Bauernmusik“ nannte Richard Strauss die Kompositionen des 40 Jahre älteren Anton Bruckner. Strauss, der Freidenker, der sich lange Zeit zur musikalischen Avantgarde des 20. Jahrhunderts rechnete, sah in den Werken des strenggläubigen Katholiken Bruckner vor allem einen rückwärtsgewandten Geist. Umso erstaunlicher ist es, dass er selbst 1945 ein Oboenkonzert in eben dieser Art schrieb. Überwiegend heiter, aber auch ein bisschen wehmütig blickt Strauss darin auf sein kompositorisches Lebenswerk zurück. Dabei verbindet sich Mozartsche Durchsichtigkeit der relativ sparsamen Orchesterbesetzung mit kurzweiligen motivischen Einfällen des 81-jährigen Strauss, so dass sich am Ende gar Till Eulenspiegel im Rosenkavalier-Walzerschritt zu wiegen scheint. Die Entstehung des Oboenkonzertes ist vermutlich einem Zufall zu verdanken. Unter den amerikanischen Soldaten, die sich im April 1945 der Garmischer Villa von Strauss näherten, war der SoloOboist des Pittsburgh Symphony Orchestra. Auf seine Frage, ob Strauss jemals an ein Oboenkonzert gedacht hätte, antwortete dieser mit einem ablehnenden „Nein“ – um kurz darauf doch mit der Arbeit daran zu beginnen. In Chemnitz wird es von Viola Wilmsen gespielt, Solo-Oboistin des Deutschen SymphonieOrchesters Berlin, die weltweit als Solistin und Kammermusikerin gastiert. Anton Bruckner befand sich mit Anfang 50 auf der Höhe seiner kompositorischen Entwicklung. In den Jahren 1873 bis 1875 schrieb er hintereinander drei Sinfonien, wobei die fünfte, die er selbst sein „kontrapunktisches Meisterstück“ oder auch seine „Phantastische“ nannte, als Ausnahmewerk gilt. In ihrer klanglichen Opulenz strotzt sie vor Selbstbewusstsein. In dieser Zeit wurde Bruckner zum Lektor für Harmonielehre und Kontrapunkt an der Wiener Universität ernannt, worum er lange gekämpft hatte. Dies verlieh ihm wohl auch die Kraft, sich zu solch einem monumentalen Werk aufzuschwingen.

ANTON BRUCKNER (1824–1896) Sinfonie Nr. 5 B-Dur

SOLISTIN Viola Wilmsen (Oboe) DIRIGENT Guillermo García Calvo Robert-Schumann-Philharmonie

PREIS 15 – 31 E

KONZERTE

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KONZERTE 26 Ödön Rácz


ROTA | SCHOSTAKOWITSCH

10. SINFONIEKONZERT 27. + 28.05.2020 jeweils 19.00 Uhr Stadthalle Chemnitz – Großer Saal

NINO ROTA (1911–1979) Divertimento concertante für Kontrabass und Orchester

Der Italiener Nino Rota ist vor allem als Filmmusikkomponist bekannt. Er schrieb unsterbliche Melodien für Federico Fellini, Luchino Visconti, Franco Zeffirelli und Francis Ford Coppola. Doch wer kennt schon seine zwölf Opern, zehn Solo-Konzerte oder drei Sinfonien? Und erst recht das Divertimento concertante für Kontrabass und Orchester? Überhaupt: Ein Solokonzert für das größte der Streichinstrumente findet sich höchst selten im Œuvre der Komponisten und damit auf den Konzertplänen. Rota hatte also quasi eine Marktlücke entdeckt, als er Anfang der 1970er Jahre dieses Kabinettstückchen komponierte, das als „Divertimento“ seinen Ursprung in der Unterhaltungsmusik des 18. Jahrhunderts hat. Stilistisch ist es in der Spätromantik angesiedelt und lässt in Sachen Virtuosität und Reichtum der musikalischen Ideen keine Wünsche offen. Solist der Chemnitzer Aufführung ist Ödön Rácz, Solo-Kontrabassist der Wiener Philharmoniker, der die Klangvielfalt des Instruments in diesem hinreißenden Divertimento präsentieren wird. Den Schlusspunkt der Sinfoniekonzerte dieser Saison setzen die Robert-Schumann-Philharmonie und Guillermo García Calvo mit Dmitri Schostakowitschs 15. Sinfonie. Er schrieb sie im Sommer 1971 innerhalb weniger Wochen und beendete damit sein sinfonisches Schaffen. Während er für einige der davor komponierten Sinfonien Gesangsstimmen beifügte, beließ er es hier bei einer rein instrumentalen Besetzung und wies wie so oft dem Schlagwerk eine zentrale Rolle zu. Hervorstechend ist die Tatsache, dass Schostakowitsch mehrfach Zitate sowohl eigener als auch fremder Werke einsetzte, angefangen von Rossinis Wilhelm Tell bis hin zu Wagners Tristan und Isolde. Sicher war es für den 66-jährigen Komponisten ein besonderes Ereignis, bei der erfolgreichen Uraufführung in Moskau 1972 seinen Sohn Maxim am Pult des Großen Rundfunk-Symphonieorchesters erleben zu dürfen.

DMITRI SCHOSTAKOWITSCH (1906–1975) Sinfonie Nr. 15 A-Dur op. 141

SOLIST Ödön Rácz (Kontrabass) DIRIGENT Guillermo García Calvo Robert-Schumann-Philharmonie

PREIS 15 – 31 E

KONZERTE

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FAMILIENKONZERTE Die Familienkonzerte der Robert-Schumann-Philharmonie bieten Programme, die den „Frischlingen“ unter den Zuhörern den Weg in die spannende Welt der klassischen Musik zeigen, aber gleichzeitig den „erfahrenen Hasen“ Gewohntes in neuem Licht präsentieren. Der Erfolg der Konzerte hat sich schon weit über die Stadtgrenzen hinaus herumgesprochen – ach, was heißt Stadtgrenzen? Ländergrenzen! Ja, sogar bis ans Ende der Milchstraße. Von dorther kommt ROB. Er ist ein kleiner quirliger Typ, der Musik über alles liebt und der es geschafft hat, sich einen Platz in der Fan-Loge der Philharmonie zu sichern, um mit den Musikern gemeinsam aufregende Sonntagnachmittags-Konzert-Abenteuer zu erleben. Gleich im ersten Konzert ist sein galaktisch-kriminalistischer Spürsinn gefragt: Ein Geigenbogen ist verschwunden. Der schöne Orchesterklang ist in Gefahr! Hilfsbereit unterstützt ROB die Musiker beim Suchen und entdeckt dabei, dass solch ein Bogen viel mehr kann, als nur über die Saiten einer Geige zu streichen. Offensichtlich haben die Philharmoniker den jungen Gast schnell in ihr Herz geschlossen, denn sie laden ihn ein, mit ihnen auf eine musikalische Weltreise zu gehen. Bisher hat er die Welt ja nur von oben gesehen, von der Aussichtsplattform seines Blinkesterns aus, hat beobachtet, wie sich die Erde drehte und sich von einer Sekunde zur anderen unter seinen Augen verwandelte, wie sich Berge und Täler, Meere und Festland abwechselten. Nun hört er, dass das Orchester nicht deshalb den Namen Robert Schumanns trägt, weil er der

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KONZERTE

Vater aller Musiker ist, sondern weil er ein berühmter Komponist war. Neben vielen anderen Musikstücken hat er eins geschrieben, das er Von fremden Ländern und Menschen nannte. Ausgehend davon erkundet ROB mit der Robert-SchumannPhilharmonie die Klänge verschiedener Regionen der Welt. Dazwischen wird er noch Zeuge eines Kriminalfalls: Wer kennt nicht Sergej Prokofjews musikalisches Märchen Peter und der Wolf, bei dem am Ende der böse Wolf die Ente frisst? Doch ist das wirklich die Wahrheit, und nichts als die Wahrheit? In der sinfonischen, fiktiven Gerichtsverhandlung Peter gegen den Wolf wird der Fall als Parodie neu aufgerollt. Der Staatsanwalt hat dafür ein ganzes Orchester in den Zeugenstand gerufen und der angeklagte Wolf verteidigt sich nach allen Regeln der Kunst. Dabei gibt es nicht nur einiges über Peter, Vogel, Katze und Ente zu erfahren, sondern nebenbei auch auf unterhaltsame Weise die Instrumente des Orchesters zu entdecken.


1. Familienkonzert

3. Familienkonzert

ROB auf der Suche nach dem verlorenen Geigenbogen

ROB auf musikalischer Weltreise

Puppenspieler/in des Figurentheaters Chemnitz (ROB) REGIE Christian Claas DIRIGENT UND MODERATION Jakob Brenner Robert-Schumann-Philharmonie

Puppenspieler/in des Figurentheaters Chemnitz (ROB) REGIE Christian Claas DIRIGENT UND MODERATION Jakob Brenner Robert-Schumann-Philharmonie

TERMIN 22.09.2019, 15.00 Uhr | Opernhaus PREIS 9 – 25 E

TERMIN 14.06.2020, 15.00 Uhr | Opernhaus PREIS 9 – 25 E

In Zusammenarbeit mit dem Figurentheater Chemnitz

In Zusammenarbeit mit dem Figurentheater Chemnitz

2. Familienkonzert

Abonnenten der Familienkonzerte können für Kinder und Jugendliche (bis 18 J.) ein kostenfreies zusätzliches Abonnement abschließen.

WO IST MEIN BOGEN?

PETER GEGEN DEN WOLF

VON FREMDEN LÄNDERN UND MENSCHEN

Ein gerichtliches Lustspiel mit Orchester für Kinder von Justin Locke nach dem sinfonischen Märchen Peter und der Wolf von Sergej Prokofjew Simone Fulir (Peter) Jan Gerrit Brüggemann (Der Wolf) Robert Frank (Der Richter) Volker Wackermann (Der Staatsanwalt) REGIE Cordula Jung DIRIGENT Jakob Brenner Robert-Schumann-Philharmonie TERMIN 17.11.2019, 15.00 Uhr | Opernhaus PREIS 9 – 25 E

KONZERTE

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KLASSE KLASSIK! Auch in der Spielzeit 2019/2020 laden Musiker der Robert-Schumann-Philharmonie in der Reihe Klasse Klassik! Sie für erlesene Programme der Kammersinfonik zu einer Entdeckungsreise an besondere Orte der Stadt Chemnitz ein. Diesmal führen die drei Abende mit dem Kammerorchester der Robert-Schumann-Philharmonie für Antonín Dvořák in die Sparkasse Chemnitz, für Franz Schubert in das Museum Gunzenhauser und für Ralph Vaughan Williams in den Ballsaal des Hotels Chemnitzer Hof. Alle drei Komponisten verbindet die klanggewordene Liebe zu ihrer Heimat.

Franz Schubert, 1797 bei Wien als Sohn eines Lehrers geboren, wurde mit 11 Jahren Wiener Sängerknabe und besuchte das kaiserliche Konvikt. Bereits im Alter von 15 Jahren entstanden erste Kompositionen unter Anleitung seines Lehrers Antonio Salieri. 1811 wurde er Hilfslehrer, bevor er ab 1818 für sechs Jahre als Musiklehrer am Hofe des ungarischen Grafen Esterházy angestellt war. In seinem nur 31 Jahre währenden Leben erlangte er vor allem für sein reiches Liedschaffen Weltruhm. Aber auch seine Kammermusik und Sinfonik sind herausragende Schöpfungen der Frühromantik.

Als Sohn eines tschechischen Gastwirts und Metzgers 1841 geboren, absolvierte Antonín Dvořák eine Ausbildung bei seinem Vater, bevor er die Orgelschule in Prag besuchte. Zunächst bestritt er seinen Lebensunterhalt als Organist und als Bratschist. Maßgeblich protegiert durch Johannes Brahms, gelang Dvořák eine akademische Karriere, die ihn bis zum Direktor der Konservatorien von New York und Prag führte. Zusammen mit Bedřich Smetana gilt Dvořák als Begründer der tschechischen Nationalmusik. Die ersten Werke entstanden jedoch im Verborgenen, denn erst 12 Jahre nach Beendigung seines Orgelstudiums wurde bekannt, dass er komponiert. Weltruhm sollte neben Vokalwerken, der Oper Rusalka und den Slawischen Tänzen seine Sinfonie e-Moll Aus der Neuen Welt erlangen.

Der englische Komponist Ralph Vaughan Williams gehört mit Benjamin Britten und Edward Elgar zu den wichtigsten Persönlichkeiten der jüngeren britischen Musikgeschichte. Geboren 1872 in Gloucestershire als Sohn eines Pfarrers, erhielt er Unterricht an der Orgel und auf der Bratsche. Er studierte Geschichte am Trinity College in Cambridge und absolvierte das Royal College of Music. Die Musik setzte sich schließlich durch. Besonders widmete er sich der Oper, geistlicher Musik, der Komposition von über 100 Liedern und der Sinfonik. Seine Tonsprache wurde von Max Bruch und Maurice Ravel sowie der Volksmusik seiner Heimat beeinflusst.

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KONZERTE


DVOŘÁK – BÖHMISCHE SERENADE

VAUGHAN WILLIAMS – BRITISCHER IMPRESSIONISMUS

Antonín Dvořák (1841–1904) Notturno für Streichorchester H-Dur op. 40 Quintett für 2 Violinen, Viola, Violoncello und Kontrabass G-Dur op. 77 Streicherserenade E-Dur op. 22

Ralph Vaughan Williams (1872–1958) Konzert für Oboe und Streicher a-Moll The Lark Ascending – Romanze für Violine und kleines Orchester Fantasia On Greensleaves aus der Oper Sir John In Love Concerto grosso für Streichorchester

LEITUNG Hartmut Schill Kammerorchester der Robert-Schumann-Philharmonie TERMIN 06.09.2019, 19.00 Uhr Sparkasse Chemnitz – VeranstaltungsCenter Moritzhof, Bahnhofstraße 51 PREIS 25 E

SCHUBERT – POESIE UND EINSAMKEIT

SOLISTEN Heidrun Sandmann (Violine) Volker Braun (Oboe) LEITUNG Student/in der Dirigentenklasse von Ekkehard Klemm an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden Kammerorchester der Robert-Schumann-Philharmonie TERMIN 15.05.2020, 19.00 Uhr Hotel Chemnitzer Hof – Ballsaal, Theaterplatz 4 PREIS 25 E

Franz Schubert (1797–1828) Rondo für Violine und Streichorchester A-Dur D 438 Streichquartett d-Moll D 810 Der Tod und das Mädchen (Bearbeitung für Streichorchester von Gustav Mahler) SOLIST UND LEITUNG Hartmut Schill (Violine) Kammerorchester der Robert-Schumann-Philharmonie TERMIN 28.03.2020, 19.00 Uhr Museum Gunzenhauser Chemnitz, Falkeplatz PREIS 25 E

KONZERTE

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KAMMERMUSIKABENDE 1. Kammermusikabend

2. Kammermusikabend

Wilhelm Bernhard Molique (1802–1869) Flötenquintett D-Dur op. 35

Jean Cras (1879–1932) Quintett für Harfe, Flöte, Violine, Viola und Violoncello

MOLIQUE | FRANÇAIX | OHANA | JOLIVET

Jean Françaix (1912–1997) Streichtrio Maurice Ohana (1913–1992) Quatre études chorégraphiques André Jolivet (1905–1974) Suite en concert pour flûte et percussion AUSFÜHRENDE Musiker der Robert-Schumann-Philharmonie TERMIN 03.11.2019, 19.30 Uhr Opernhaus – Rangfoyer PREIS 18 E

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KONZERTE

CRAS | LANGE | DEBUSSY

Friedrich Gustav Lange (1830–1889) Pastoral-Quartett F-Dur für 2 Oboen, Englischhorn und Fagott Claude Debussy (1862–1918) Klaviertrio G-Dur AUSFÜHRENDE Musiker der Robert-Schumann-Philharmonie TERMIN 01.12.2019, 19.30 Uhr Opernhaus – Rangfoyer PREIS 18 E


3. Kammermusikabend

4. Kammermusikabend

Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791) Quartett C-Dur für Flöte, Violine, Viola und Violoncello, KV Anh 171 (285 b)

Edvard Grieg (1843–1907) Violinsonate Nr. 3 c-Moll op. 45

Guillaume Lekeu (1870–1894) Violinsonate G-Dur

Camille Saint-Saëns (1835–1921) Cellosonate Nr. 1 c-Moll op. 32

Johannes Brahms (1833–1897) Streichquartett a-Moll op. 51 Nr. 2

Hans Werner Henze (1926–2012) Kammersonate

AUSFÜHRENDE Thomas-Michael Gribow (Klavier) Musiker der Robert-Schumann-Philharmonie

Johannes Brahms (1833–1897) Klaviertrio Nr. 3 c-Moll op. 101

TERMIN 16.02.2020, 19.30 Uhr Opernhaus – Rangfoyer PREIS 18 E

AUSFÜHRENDE Julian Riem (Klavier) Musiker der Robert-Schumann-Philharmonie

MOZART | LEKEU | BRAHMS

GRIEG | SAINT-SAËNS | HENZE | BRAHMS

TERMIN 29.03.2020, 19.30 Uhr Opernhaus – Rangfoyer PREIS 18 E

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KAMMERMUSIKABENDE 5. Kammermusikabend

6. Kammermusikabend

Georg Friedrich Händel (1685–1759) Let The Bright Seraphim Arie aus dem Oratorium Samson für Sopran, Trompete, 2 Violinen, Viola und Basso continuo

Sonaten und Kammermusik für Viola da Gamba, Blockflöte, Oboe, Cembalo und Violoncello

Johann Sebastian Bach (1685–1750) Violinsonate Nr. 2 A-Dur BWV 1015

TERMIN 07.06.2020, 19.30 Uhr Opernhaus – Rangfoyer PREIS 18 E

HÄNDEL | BACH | SCARLATTI | BOZZA | FRANCK

Domenico Scarlatti (1685–1757) 7 Arien für Trompete, Sopran und Basso continuo (Auszüge) Eugène Bozza (1905–1991) Caprice für Trompete und Klavier César Franck (1822–1890) Violinsonate A-Dur AUSFÜHRENDE Ina Yoshikawa (Sopran) Guillermo García Calvo (Klavier) Musiker der Robert-Schumann-Philharmonie TERMIN 26.04.2020, 19.30 Uhr Opernhaus – Rangfoyer PREIS 18 E

RENDEZVOUS MIT DER VIOLA DA GAMBA

AUSFÜHRENDE Musiker der Robert-Schumann-Philharmonie und Gäste

KAMMERMUSIK PLUS Theodor Kirchner (1823–1903) / Aribert Reimann (*1936) Die schönen Augen der Frühlingsnacht Sechs Lieder von Theodor Kirchner nach Gedichten von Heinrich Heine für Sopran und Streichquartett bearbeitet und verbunden mit sieben Bagatellen für Streichquartett von Aribert Reimann Robert Schumann (1810–1856) Sechs Gesänge op. 107 für Sopran und Streichquartett transkribiert von Aribert Reimann AUSFÜHRENDE Franziska Krötenheerdt (Sopran) Mejo-Quartett TERMIN 06.03.2020, 20.30 Uhr, Opernhaus – Rangfoyer PREIS 18 E

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LIEDERABENDE Wenn, wie der Geiger Yehudi Menuhin sagte, Singen die eigentliche Muttersprache des Menschen ist, so geben Lieder tiefe Einblicke in die Natur und das Seelenleben des menschlichen Wesens. Nicht ohne Grund haben sich Komponisten über Epochen hinweg intensiv mit dem Lied auseinandergesetzt und Werke geschaffen, die wie Kaleidoskope gebündelte Empfindungen und Gedanken auf unmittelbare Art und Weise transportieren. Auch in der Spielzeit 2019/2020 tauchen Sängerinnen und Sänger der Oper Chemnitz in der intimen Atmosphäre des Rangfoyers ein in große Liedkompositionen von der Romantik bis in die Moderne. Den Höhepunkt erfährt die Reihe in diesem Jahr mit einem Ensemble-Liederabend, bei dem innerhalb eines Programms mehrere Solisten der Oper zu erleben sein werden.

1. LIEDERABEND Sophia Maeno Am Flügel: Maša Novosel TERMIN 17.11.2019, 19.30 Uhr Opernhaus – Rangfoyer PREIS 18 E

2. LIEDERABEND Magnus Piontek Am Flügel: Kai Adomeit TERMIN 08.12.2019, 19.30 Uhr Opernhaus – Rangfoyer PREIS 18 E

3. LIEDERABEND Sylvia Rena Ziegler Am Flügel: Friederike Wiesner TERMIN 26.01.2020, 19.30 Uhr Opernhaus – Rangfoyer PREIS 18 E

4. LIEDERABEND Marie Hänsel, Sylvia Rena Ziegler, Siyabonga Maqungo, Andreas Beinhauer Am Flügel: Anna Beinhauer TERMIN 14.06.2020, 19.30 Uhr Opernhaus – Rangfoyer PREIS 18 E

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SONDERKONZERTE OPEN-AIR-KONZERT ZUR SPIELZEITERÖFFNUNG Musikalischer Ausblick auf die neue Spielzeit Wenn sich der Sommer dem Ende neigt, die Balkonkästen mit Herbstblumen bepflanzt werden und die ersten Zugvögel gen Süden starten, dann ist es Zeit für uns, die letzten abendlichen Sonnenstrahlen auf dem Theaterplatz einzufangen und sie zusammen mit den schönsten Opern-, Operettenund Musicalmelodien der neuen Saison in Ihre Herzen zu schicken, damit Sie genügend „Futter“ haben, um für die langen Herbst- und Winterabende interessante Theaterbesuche planen zu können. Natürlich wird auch diesmal wieder extra für diesen Abend ein Abschlussfeuerwerk „komponiert“. Für dieses Konzert gibt es Eintrittskarten mit Sitzplatzanspruch. Sichern Sie sich rechtzeitig die besten Plätze im Vorverkauf! Solisten, Chor und Gäste der Oper Chemnitz MODERATION Christoph Dittrich DIRIGENT Jakob Brenner Robert-Schumann-Philharmonie TERMIN 31.08.2019, 19.00 Uhr | Theaterplatz PREIS 10 E

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TRAUMKONZERT Junge Künstler mit und ohne Handicap musizieren gemeinsam mit Musikern der Robert-Schumann-Philharmonie Bereits zum fünften Mal gestalten junge Künstler mit und ohne Handicap gemeinsam mit Musikern der Robert-Schumann-Philharmonie einen traumhaften Abend, der für wahrgewordene Träume steht und ins Träumen geraten lässt. Dieses von der Bürgerstiftung für Chemnitz e. V., der Städtischen Musikschule Chemnitz und der RobertSchumann-Philharmonie realisierte Kooperationsprojekt erhielt 2018 den Sächsischen Inklusionspreis in der Kategorie „Freizeit & Kultur“. TERMIN 11.11.2019, 19.00 Uhr Stadthalle – Großer Saal Kartenverkauf nur in der Vorverkaufsstelle Tourist- und Ticketservice MARKT1


IN DER BAR ZUM KROKODIL

WELCOME SANTA CLAUS!

Tonfilm-Schlager und Swing der 20er und 30er Jahre

Swingmusik zur Weihnachtszeit

Waren Sie schon mal in der Bar zum Krokodil? Nein? Da haben Sie was verpasst, denn es heißt, dort tanze man „dreiviertelnackt im Rumba- und Dreivierteltakt“. Keine Angst, das Opernhaus wird sich beim ersten Konzert des neugegründeten Salonorchesters der Oper Chemnitz nicht in ein frivoles Inkognito-Seitensprung-Etablissement verwandeln, wie es im Hit der Comedian Harmonists beschrieben ist. Vielmehr wollen Jakob Brenner und die Musikerinnen und Musiker der RobertSchumann-Philharmonie ihre Begeisterung für die Tanzmusik der „Hot Twenties“ gern mit Ihnen, liebes Publikum, teilen und Sie mitnehmen auf eine nostalgische Zeitreise in die 20er und 30er Jahre, als man im heimischen Wohnzimmer das Grammophon ankurbelte, um Charleston zu tanzen oder die neuesten Tonfilm-Schlager zu hören. Und sicher wird im ersten Konzert auch das Geheimnis um den Orchesternamen „Karl S.“ gelüftet. LEITUNG Jakob Brenner Orchester Karl S. – Salonorchester der Oper Chemnitz TERMIN 04.12.2019, 20.00 Uhr | Opernhaus PREIS 13 – 35 E

Mit Welcome Santa Claus! beginnt der Endspurt Richtung Weihnachten, und wie könnte man den entspannter angehen als mit swingenden Klängen à la Benny Goodman, Duke Ellington oder Glenn Miller? Nach dem großen Erfolg des gemeinsamen Konzertes im Dezember 2017 hat die Big Band der Robert-Schumann-Philharmonie erneut die drei charmanten Damen von VOC A BELLA ins Opernhaus eingeladen. VOC A BELLA – das sind Henrike Müller-Gräper, Annett Putz und Anja Schumann. Kennengelernt haben sich die Profisängerinnen an der Dresdner Musikhochschule Carl Maria von Weber, wo sie Jazz/Rock/Pop-Gesang studiert haben. Seit dem Jahr 2002 arbeiten beziehungsweise singen sie zusammen. Dabei verlassen sie sich nicht nur auf beliebte Standards der Jazzund Popmusik, sondern verleihen bekannten und eigenen Titeln durch originelle, dreistimmige Arrangements einen besonderen Klang. SPECIAL GUESTS VOC A BELLA MODERATION Jakob Brenner LEITUNG Rolf von Nordenskjöld Big Band der Robert-Schumann-Philharmonie TERMIN 16.12.2019, 20.00 Uhr | Opernhaus PREIS 19 – 45 E

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SONDERKONZERTE KONZERT ZUM JAHRESWECHSEL

NEUJAHRSKONZERT

Ludwig van Beethoven (1770–1827) Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125

Sinfonische Stand-up-Comedy mit Werken nicht nur von Johann Strauß

Wie gewohnt halten wir am Jahresende inne mit Ludwig van Beethovens 9. Sinfonie, an deren Ende die Solisten und Chöre Friedrich von Schillers Ode an die Freude jubelnd anstimmen, gewissermaßen als optimistischen Blick in die Zukunft für ein friedvolles neues Jahr. Kaum ein anderes Werk steht mit einer solch überwältigenden musikalischen Kraft für ein humanistisches Weltbild. Im Herbst 2019 feiern wir 30 Jahre Mauerfall. Leonard Bernstein hat Ende 1989 mit den beiden legendären Konzerten in Ost- und Westberlin unter Mitwirkung internationaler Künstler, hierfür umgedichtet in Ode an die Freiheit, dieser friedlichen Revolution ein Denkmal gesetzt. In Chemnitz dirigiert der Spanier Pablo Mielgo diesen musikalischen Appell an Brüderlichkeit und Mitmenschlichkeit.

Für den klangvollen Start in das Jahr 2020 wird als Special Guest der Kanadier Christopher Hall eingeflogen. Der ehemalige Soloklarinettist des Orchestre Métropolitain in Montréal unter Chefdirigent Yannick Nézet-Seguin empfand das Leben im Orchester als ein wenig zu ernst für seinen Geschmack und entschied sich, die Menschen fortan als Stand-up-Comedian zu unterhalten. In den letzten Jahren hat er seine beiden Leidenschaften, die Musik und den Humor, in einer Comic Orchestra Show zusammengeführt. Gemeinsam mit der Robert-Schumann-Philharmonie und ihrem Kapellmeister Jakob Brenner erwartet das Publikum ein spritziges Programm mit Evergreens und Raritäten. Schließlich möchten wir Sie neugierig machen auf musikalische Entdeckungen, die auch das neue Konzertjahr für die Chemnitzer und die Gäste der Stadt der Moderne wieder zu bieten hat.

SOLISTEN Maraike Schröter (Sopran) Simone Schröder (Alt) Siyabonga Maqungo (Tenor) Magnus Piontek (Bass) Camerata Poznań Singakademie Chemnitz Universitätschor der TU Chemnitz DIRIGENT Pablo Mielgo Robert-Schumann-Philharmonie TERMIN 31.12.2019, 18.00 Uhr | Stadthalle PREIS 26 – 41 E

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KONZERTE

MODERATION UND KLARINETTE Christopher Hall DIRIGENT Jakob Brenner Robert-Schumann-Philharmonie TERMINE 04.01.2020, 19.00 Uhr 05.01.2020, 11.00 + 18.00 Uhr | Opernhaus PREIS 29 – 56 E


GALA DER OPERNCHÖRE

VIVA LA MUSICA!

Die schönsten Chöre aus Opern von Jacques Offenbach, Giuseppe Verdi, Carl Maria von Weber, Richard Wagner und anderen

Konzertprojekt der Robert-SchumannPhilharmonie und der Städtischen Musikschule Chemnitz

„Schon ein ganz kleines Lied kann viel Dunkel erhellen“, schrieb der Franziskanermönch Franz von Assisi Anfang des 13. Jahrhunderts. Was erst, wenn sich das kleine Lied zu einem großen Chor wandelt? Dann kann dieser Gesang leicht ein ganzes Opernhaus zum Leuchten bringen. Zu erleben ist das im Gala-Chorkonzert, in dem der Opernchor der Theater Chemnitz, unterstützt von der Robert-Schumann-Philharmonie, die schönsten und beliebtesten Chöre aus Opern von Jacques Offenbach, Giuseppe Verdi, Carl Maria von Weber und Richard Wagner präsentiert. Korrespondierend zu diesem Konzert wird im Foyer des Opernhauses eine Ausstellung zur Geschichte des Chemnitzer Opernchores zu sehen sein.

Auch 2020 heißt es kurz vor den Sommerferien wieder: „Viva la musica!“ – „Es lebe die Musik!“ Dieser berühmte Kanon ist Motto für eine weitere Neuauflage des Konzertprojektes, das Musiker der Robert-Schumann-Philharmonie mit Ensembles der Städtischen Musikschule Chemnitz vereint. Längst ist es zu einer liebgewonnenen Tradition geworden, dass sich der musikalische Nachwuchs von den Profis einiges abschauen kann und sich wiederum die „alten Hasen“ von dem Enthusiasmus und der Energie der jungen Musiker gerne anstecken lassen. Und was hilft eigentlich, wenn das Lampenfieber das Herz in die Hose rutschen lässt? Auch dafür haben die „Großen“ aus ihrer Erfahrung sicherlich einen heißen Tipp parat. Also nur nicht ins Schwitzen kommen, auch wenn die ganze Familie diesem großen Auftritt entgegenfiebert! Spätestens wenn die ersten Töne im Opernhaus erklingen, ist jede Aufregung verflogen und der Spaß am gemeinsamen Musizieren triumphiert.

Opernchor der Theater Chemnitz LEITUNG Stefan Bilz Robert-Schumann-Philharmonie TERMINE 17.04.2020, 19.00 Uhr | 03.05.2020, 15.00 Uhr | Opernhaus PREIS 13 – 35 E

TERMIN 20.06.2020, 18.00 Uhr | Opernhaus PREIS 6 E

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SONDERKONZERTE 10. CHEMNITZER PICKNICK-KONZERT Musikalische und kulinarische Kostbarkeiten am und im Schloßbergmuseum Das Chemnitzer Picknick-Konzert feiert Jubiläum! Zum zehnten Mal laden die Philharmoniker und ihre Mitstreiter auf das Wiesenrund am Schloßbergmuseum ein, um Groß und Klein mit musikalischen Appetithäppchen aus Klassik, Swing oder Jazz zu verwöhnen. Die dazugehörigen kulinarischen Köstlichkeiten kommen entweder aus den mitgebrachten Picknickkörben oder können vor Ort aus dem Angebot des Restaurants Miramar ausgewählt werden. Soweit ist alles wie immer. Ein Novum gibt es dennoch: Ab der Jubiläumsausgabe wird das Picknick-Konzert nicht wie bisher zu Beginn der Saison stattfinden, sondern am Saisonende die Möglichkeit bieten, sich gemeinsam über Gehörtes und Gesehenes auszutauschen, Pläne für den Urlaub zu schmieden und vielleicht schon die ersten Verabredungen für die Konzerte der Robert-Schumann-Philharmonie im Herbst 2020 zu treffen. Musiker der Robert-Schumann-Philharmonie TERMIN 21.06.2020, 11.00 Uhr | Schloßbergmuseum Eintritt frei

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BACKSTAGE21 Kammermusikalische Kompositionen aus dem 20. und 21. Jahrhundert Seit langem gehört die Reihe backstage21 zum Konzertkalender der Robert-Schumann-Philharmonie. Sie ist ein Kooperationsprojekt mit dem Verein zur Förderung von zeitgenössischer Kunst und Kultur Ufer e. V. / Weltecho und fester Bestandteil der Reihe Klangwerk – Neue Musik, die in verschiedenen Konzerten Musik der Avantgarde in Chemnitz vorstellt. backstage21 wird initiiert von den Mitgliedern des ensemble01, das 2001 eigens für die Reihe Klangwerk gegründet wurde. Auch im nächsten Konzert, das traditionell auf der Hinterbühne des Opernhauses stattfindet, gibt es wieder aufregende und innovative zeitgenössische Musik zu entdecken. ensemble01 und Musiker der Robert-SchumannPhilharmonie TERMIN 30.06.2020, 19.00 Uhr Opernhaus – Hinterbühne PREIS 18 E In Kooperation mit Ufer e. V. / Weltecho Klangwerk – Neue Musik


BEETHOVEN-ZYKLUS 17.07.2020, 19.00 Uhr Opernhaus Ludwig van Beethoven (1770–1827) Coriolan – Ouvertüre op. 62 Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 C-Dur op. 15 Konzert für Klavier und Orchester Nr. 4 G-Dur op. 58 18.07.2020, 19.00 Uhr Opernhaus Ludwig van Beethoven (1770–1827) Die Ruinen von Athen – Ouvertüre op. 113 Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 c-Moll op. 37 Sinfonie Nr. 7 A-Dur op. 92

Am 17. Dezember 2020 jährt sich zum 250. Mal der Geburtstag des Komponisten Ludwig van Beethoven. Grund genug, ihn mit einem dreitägigen Zyklus seiner fünf Klavierkonzerte zu ehren. Mit Herbert Schuch ist ein herausragender BeethovenInterpret und mit einem ECHO Klassik für seine Einspielung des 3. Klavierkonzerts des Komponisten ausgezeichneter Pianist zu Gast. Zusammen mit der Robert-Schumann-Philharmonie unter der musikalischen Leitung ihres Generalmusikdirektors Guillermo García Calvo wird er alle fünf Klavierkonzerte an nur drei Tagen aufführen. Die Programme werden jeweils mit einer Konzert-Ouvertüre eröffnet. Zudem wird im zweiten Konzert auch Beethovens 7. Sinfonie erklingen, die weitestgehend 1811 entstanden ist, im Jahr der Uraufführung seines 5. Klavierkonzerts.

19.07.2020, 17.00 Uhr Opernhaus Ludwig van Beethoven (1770–1827) Zur Namensfeier – Ouvertüre op. 115 Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 B-Dur op. 19 Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5 Es-Dur op. 73 SOLIST Herbert Schuch (Klavier) DIRIGENT Guillermo García Calvo Robert-Schumann-Philharmonie PREIS 13 – 35 E

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PHILHARMONIE ON TOUR BEETHOVENFEST BONN Die Robert-Schumann-Philharmonie begeistert nicht nur die Chemnitzer Konzertfreunde, sondern ist national wie international ein gern gesehener Gast. Ob in verschiedenen spanischen Konzertsälen, in Zürich, Linz, New York, auf Schloss Neuschwanstein oder zuletzt im März 2019 im Ludwigsburger Forum am Schlosspark mit einer von Deutschlandfunk Kultur übertragenen, hochkarätig besetzten konzertanten Walküre: Immer wieder ernten die Musiker stürmischen Beifall und höchstes Kritikerlob für ihre Konzerte. In der Spielzeit 2019/2020 ist die Robert-Schumann-Philharmonie mit dem Dirigenten Gerrit Prießnitz beim Beethovenfest Bonn zu Gast. Mit Jamina Gerl und Fabian Müller als Solisten am Flügel ist ein erlesenes Programm zu Ehren der Pianistin und Komponistin Clara Schumann zu erleben, die genau am 13. September vor 200 Jahren in Leipzig geboren wurde. Neben Werken Beethovens und des Ehepaars Schumann wird eine Uraufführung der polnisch-schweizerischen Komponistin Bettina Skrzypczak erklingen.

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Ludwig van Beethoven (1770–1827) Ouvertüre Nr. 1 zu Leonore op. 138 Clara Schumann (1819–1896) Konzert für Klavier und Orchester a-Moll op. 7 Bettina Skrzypczak (*1962) Auftragswerk des Beethovenfestes Bonn (Uraufführung) Robert Schumann (1810–1856) Konzert für Klavier und Orchester a-Moll op. 54 SOLISTEN Jamina Gerl und Fabian Müller (Klavier) DIRIGENT Gerrit Prießnitz Robert-Schumann-Philharmonie TERMIN 13.09.2019, 20.00 Uhr World Conference Center Bonn Anlässlich des 200. Geburtstages von Clara Schumann im Rahmen des Beethovenfestes Bonn


PHILHARMONIE EXTRA KONZERTFRÜHSTÜCK Mehrmals pro Spielzeit gibt es am Sonntagvormittag im Rangfoyer des Opernhauses ein Konzertfrühstück, bei dem der Orchesterdirektor Raimund Kunze gemeinsam mit Dirigenten und Musikern des Orchesters über Aktuelles, Besonderes und wichtige Werke berichtet. Die Musiker der Robert-SchumannPhilharmonie nutzen diese Gelegenheit, um sich bei ihrem treuen Publikum mit musikalischen Beiträgen, selbst gebackenem Kuchen und Kaffee zu bedanken.

ZUSAMMENARBEIT MIT DER MUSIKSCHULE Die Philharmoniker verbindet eine intensive Zusammenarbeit mit der Städtischen Musikschule Chemnitz. Die Aktivitäten reichen dabei von der Konzertvorbereitung verschiedener Musikschulensembles über die Begleitung besonders begabter Schüler auf dem Weg zu Wettbewerben und zum Studium bis hin zu gemeinsamen Konzertprojekten. NÄCHSTES PROJEKT Viva la musica! 20.06.2020, 18.00 Uhr | Opernhaus

PREIS 6 E

EINFÜHRUNGEN 45 Minuten vor jedem Sinfoniekonzert gibt es im Foyer der Stadthalle eine Einführung. Dirigenten, Solisten und Dramaturginnen vermitteln Wissenswertes rund um die jeweiligen Werke.

KÄNGURU-PLAKAT Diese Plakataktion wird nach wie vor von vielen Freunden der Philharmonie unterstützt, bei denen wir uns herzlich bedanken möchten. Neue „Paten“, die ein Plakat in ihrer Nähe (beim Bäcker, Friseur, im Haus usw.) aufhängen möchten und mit den entsprechenden „Einlegern“ aktualisieren wollen, sind herzlich willkommen.

JEFFREY GOLDBERG & FRIENDS Jeffrey Goldberg gehört mit seinen Veranstaltungen fest zum Spielplan der Theater Chemnitz und lockt neben seinem treuen Zuhörerkreis immer wieder auch neugierige Besucher an, die seine eindringlichen und vielfältigen Klang- und Gedankensphären erstmals erkunden möchten. In der Spielzeit 2019/ 2020 startet er mit einem Abend seiner neuen Veranstaltungsreihe Jeffrey Goldberg & Friends. Dafür lädt er im September 2019 befreundete Künstler und Kollegen ein, um dem Publikum ein Genregrenzen überschreitendes Programm zwischen Musik und Literatur, Instrumentalklängen und menschlicher Stimme zu präsentieren. TERMIN 07.09.2019, 20.30 Uhr Opernhaus – Rangfoyer PREIS 18 E

KONTAKT Christiane Dost, Tel. 0371 6969-815 dost@theater-chemnitz.de

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Musikprojekte Schülerkonzerte Regenbogenkonzerte


JUNGE PHILHARMONIE


MUSIKPROJEKTE WER IST EIGENTLICH ROB? ROB kommt von weit her und ist ganz neu hier. Wir wissen noch nicht viel von ihm, nur, dass er ein kleiner Wicht ist, voller Energie steckt und Musik richtig cool findet. Deshalb will er auch keines der Familienkonzerte auslassen und unbedingt die Schülerkonzerte besuchen, um die jüngsten Zuhörer aus Kindergärten und Grundschulen kennenzulernen, um mit ihnen das Bühnengeschehen neugierig zu beobachten, sich einzumischen und eine Menge Fragen stellen zu können, ist doch für einen Außerirdischen so manches im Orchester ein Rätsel …, und um schließlich die herrliche Welt der Musik zu entdecken.

DER JOSA MIT DER ZAUBERFIEDEL Josa möge groß und stark werden, so wünschen es sich seine Eltern. Aber ganz besonders hofft es sein Papa, der Köhler. Denn irgendwann soll Josa auch Köhler werden, im Wald arbeiten und Bäume tragen können. Doch Josa wächst nicht, er bleibt klein und schmächtig. Das macht ihn traurig, und er erzählt seinem Freund, dem Vogel, seinen Kummer. Der Vogel tröstet Josa mit einer wunderbaren Idee. Du brauchst nicht Köhler zu werden, meint der Vogel zu Josa, und er schenkt ihm eine winzig kleine Zaubergeige, mit der er die ganze Welt verzaubern kann. Menschen, Tiere, Pflanzen werden dadurch größer und stärker, andere wiederum kleiner … Der Komponist Wilfried Hiller vertonte Janoschs poetische Geschichte, um Josas Abenteuer auch musikalisch erlebbar werden zu lassen: mit

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den Tönen einer Geige, die zugleich die Zauberfiedel ist, mit einem Klavier, einer Glasharfe, vielen Schlaginstrumenten und einem Erzähler. So wie Das musikalische Nashorn, das in den letzten Jahren zum Schülerkonzertprogramm gehörte, soll nun Der Josa mit der Zauberfiedel Kinder im Grundschulalter zum Zuhören und Mitmachen einladen.

KOMPONISTENPORTRÄT JOHN CAGE Als ein Baustein der Aktivitäten anlässlich des 100. Geburtstages von John Cage im Jahre 2012 war das Komponistenporträt John Cage mit dem ensemble01, Musikern der Robert-SchumannPhilharmonie und dem Ballett Chemnitz konzipiert und in das Programm der Schülerkonzerte aufgenommen worden. Aufgrund der gleichbleibend großen Nachfrage von Seiten der Schulen kam es zur Wiederansetzung des Konzerts in den folgenden Spielzeiten bis heute. Meist mussten noch zusätzliche Termine für weitere Konzerte gefunden werden. Die Vielseitigkeit im Schaffen des amerikanischen Komponisten, Künstlers und Philosophen John Cage, sein unkonventionelles Denken und Musikverständnis faszinierte die Schülerinnen und Schüler stets aufs Neue. Auch die eigenen Komponierversuche, die die jungen Leute nach Cages Zufallsprinzipien probieren konnten und die von den Musikern prompt aufgeführt wurden, sowie die Filme, die die Schüler zu einem Werk von Cage gestalteten, trugen zum positiven Feedback bei.


DIE PARTNERSCHULE DER PHILHARMONIE

ALLE ANGEBOTE AUF EINEN BLICK

Seit vielen Jahren existiert zwischen den Abteilungen der Theater Chemnitz und den Chemnitzer Grund-, Förder-, Ober- und Berufsschulen sowie den Gymnasien eine vielfältige Zusammenarbeit. Probenbesuche, Künstlergespräche, Blicke hinter die Kulissen, Schüler- und Regenbogenkonzerte gehören u. a. zum Spektrum. In dieser Spielzeit kommt eine neue Form der Zusammenarbeit hinzu: die Partnerschule der Theater Chemnitz 2019/2020. Die Oberschulen der Stadt Chemnitz konnten sich für das Projekt Partnerschule mit dem Ziel bewerben, während eines Schuljahres sämtliche musische Bildungsangebote der Theater Chemnitz nach individueller Vereinbarung nutzen zu können, so auch die der Robert-Schumann-Philharmonie. Durch die Partnerschaft über einen längeren Zeitraum können die kulturellen Aktivitäten intensiver und nachhaltiger wirken.

Die Auswahl an Musikprojekten lädt zum Kennenlernen der Philharmonie und der von ihr gespielten großen Musikvielfalt sowie zum Erkunden der Spielweisen der einzelnen Instrumente ein. Ob in Konzerten oder in persönlichen Begegnungen und Gesprächen: Die Musiker wollen ihre Begeisterung für die Musik an Kinder und Jugendliche weitergeben. Ausführliche Angebote stehen in unserer Broschüre Junges Theater 2019/2020 und auf unserer Homepage www.theater-chemnitz.de. KONTAKT, TERMINE UND INFOS Dr. Heike Vieth, Theaterpädagogin Tel. 03 71 6969-817, Fax 03 71 6969-898 vieth@theater-chemnitz.de Ina Baldauf, Gruppen- und Schulservice Tel. 0371 6969-663, Fax 0371 6969-697 baldauf@theater-chemnitz.de

KOMBI-TICKET IM VMS-VERBUNDRAUM Ab der Spielzeit 2019/2020 gelten die Eintrittskarten zu den Vorstellungen und Konzerten der Theater Chemnitz zugleich als Fahrschein zur Nutzung der öffentlichen Nahverkehrsmittel im Verbundraum des Verkehrsverbundes Mittelsachsen (VMS). Die Tickets mit dem aufgedruckten VMSLogo berechtigen zur freien Fahrt. Ausgenommen von dieser Regelung sind Gastspiele und Fremdveranstaltungen.

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SCHÜLERKONZERTE WO IST MEIN BOGEN?

OPERNSTUNDE

27.09.2019, 10.00 Uhr | Opernhaus

09.12.2019 + 18.12.2019, jeweils 10.00 Uhr Opernhaus

ROB auf der Suche nach dem verlorenen Geigenbogen Puppenspieler/in des Figurentheaters Chemnitz (ROB) REGIE Christian Claas DIRIGENT UND MODERATION Jakob Brenner Robert-Schumann-Philharmonie ALTERSEMPFEHLUNG für Klasse 1 + 2

Oper von A – Z am Beispiel von Engelbert Humperdincks Hänsel und Gretel (Ausschnitte) Katharina Baumgarten (Gretel), Sofiya Almazova (Hänsel), Dan Raţiu (Klavier) MODERATION Matthias Winter SZENISCHE EINRICHTUNG Nils Braun ALTERSEMPFEHLUNG für Klasse 3 + 4

MUSIKMÄRCHEN ZUM MITMACHEN

PHILHARMONIE IN FAHRT

04.11.2019, 27.01. + 16.03.2020 jeweils 9.30 Uhr | Opernhaus – Rangfoyer

17.03.2020, 9.30 – 13.00 Uhr + 18.00 Uhr Gymnasium Einsiedel

Wilfried Hiller: Der Josa mit der Zauberfiedel nach Janosch

Robert Schumann: Sinfonie Nr. 3 Es-Dur Rheinische

Edgar Schilling (Erzähler), Mechthild Winkler (Violine), Jens Gagelmann (Schlagzeug), Jeffrey Goldberg (Klavier) ALTERSEMPFEHLUNG für Klasse 2 – 4

DIRIGENT UND MODERATION Jakob Brenner Robert-Schumann-Philharmonie ALTERSEMPFEHLUNG für Klasse 5 – 7

PETER GEGEN DEN WOLF

NEMUKIDS-KONZERT – NEUE MUSIK FÜR KINDER

29.11.2019, 10.00 Uhr | Opernhaus

24.03.2020, 9.00 Uhr | Schauspielhaus

Ein gerichtliches Lustspiel für Kinder nach Peter und der Wolf von Sergej Prokofjew

Klangexperimente zum Hören und Mitmachen

Simone Fulir (Peter), Jan Gerrit Brüggemann (Wolf), Robert Frank (Richter), Volker Wackermann (Staatsanwalt) REGIE Cordula Jung DIRIGENT Jakob Brenner Robert-Schumann-Philharmonie ALTERSEMPFEHLUNG für Klasse 3 – 5

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JUNGE PHILHARMONIE

LEITUNG Mechthild Winkler (Violine) Musiker der Robert-Schumann-Philharmonie ALTERSEMPFEHLUNG für Schulanfänger und Klasse 1 – 4


KOMPONISTENPORTRÄT JOHN CAGE

WER KENNT DAS ORCHESTER? 30.06.2020, 10.00 Uhr | Opernhaus

05.05.2020, 10.00 – 12.00 Uhr | Opernhaus Orchesterkunde von A – Z mit Musikbeispielen Cage – Musik, Film, Texte und Leben Dan Raţiu (Klavier) Tänzer des Balletts Chemnitz Musiker der Robert-Schumann-Philharmonie MODERATION Sabrina Sadowska, Andreas Winkler ALTERSEMPFEHLUNG für Klasse 10 – 12

BALLETTSTUNDE 27.05.2020, 10.30 Uhr | Opernhaus (ab 10.00 Uhr offenes Training)

DIRIGENT UND MODERATION Jakob Brenner Robert-Schumann-Philharmonie ALTERSEMPFEHLUNG für Klasse 5 + 6

BACKSTAGE-JUNIOR 01.07.2020, 10.00 Uhr Opernhaus – Hinterbühne Werkauswahl aus dem backstage21-Programm

Ballett von A – Z am Beispiel von Othello (Ausschnitte)

ensemble01 und Musiker der Robert-Schumann-Philharmonie ALTERSEMPFEHLUNG für Klasse 10 + 11

Tänzer des Balletts Chemnitz MODERATION Sabrina Sadowska ALTERSEMPFEHLUNG für Klasse 8 – 10

NEMUKIDS ON TOUR – NEUE MUSIK FÜR KINDER

VON FREMDEN LÄNDERN UND MENSCHEN

Je 3 Termine nach Vereinbarung | in Kita oder Schule Mit Klangexperimenten unterwegs

15.06.2020, 10.00 Uhr | Opernhaus ROB auf musikalischer Weltreise Puppenspieler/in des Figurentheaters Chemnitz (ROB) REGIE Christian Claas DIRIGENT UND MODERATION Jakob Brenner Robert-Schumann-Philharmonie ALTERSEMPFEHLUNG für Klasse 1 + 2

LEITUNG Mechthild Winkler (Violine) Musiker der Robert-Schumann-Philharmonie ALTERSEMPFEHLUNG Stufe I: für Schulanfänger und Klasse 1 + 2, Stufe II: für Klasse 3 + 4 Dieses Konzert ist mobil möglich.

PREIS SCHÜLERKONZERTE 6 E DAUER ca. 60 Minuten, wenn nicht anders angegeben

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REGENBOGENKONZERTE GUTEN TAG, MUSIK* Leise oder laut, langsam oder schnell, hopsend oder auf Samtpfötchen – erstes Lauschen und Staunen für die Allerkleinsten Puppenspieler/in des Figurentheaters Chemnitz (ROB) Musiker der Robert-Schumann-Philharmonie LEITUNG Jakob Brenner (Klavier) ALTERSEMPFEHLUNG für Kita (2- und 3-jährige Kinder)

BLECH IST NICHT GLEICH SCHROTT* Trompete, Horn, Posaune, Tuba und ihre Verwandten stellen sich vor: Tonerzeugung, Mundstück, Ventile und die Pfütze … Blechbläser der Robert-Schumann-Philharmonie ALTERSEMPFEHLUNG für Klasse 2

DIE SCHLAGINSTRUMENTE WIE KLINGEN DIE ORCHESTERINSTRUMENTE?*

Klang und Aufbau der Instrumente, Rätsel, Rhythmen und Musik

Klang und Aufbau der Holz- und Blechblas-, der Schlag- und Streichinstrumente, Rätsel, Musik und Lieder

Schlagzeuger der Robert-Schumann-Philharmonie ALTERSEMPFEHLUNG für Klasse 3

Musiker der Robert-Schumann-Philharmonie LEITUNG Alke Schmidt / Sandra Zehme (Violine) ALTERSEMPFEHLUNG für Kita und Klasse 1

DIE STREICHINSTRUMENTE* Mit Katzendarm und Pferdeschwanz, Liedern und Tänzen Streicher der Robert-Schumann-Philharmonie LEITUNG Andreas Weber (Violine) ALTERSEMPFEHLUNG für Klasse 2

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DIE HOLZBLÄSER* Zwitschern, Gackern, Schnurren und Knurren? Das können nur die Holzbläser mit den originellen Mundstücken, Rohren und Klappen Holzbläser der Robert-Schumann-Philharmonie LEITUNG Claudia Schöne (Oboe) ALTERSEMPFEHLUNG für Klasse 3


DIE TASTENINSTRUMENTE

EINE STUNDE DIRIGIERKUNDE

Orgel, Cembalo, Celesta, Flügel und Keyboard – alle haben Tasten, sind aber sehr verschieden

Der Maestro stellt die Kunst des Dirigierens vor – jeder darf es versuchen

N. N. (Tasteninstrumente) ALTERSEMPFEHLUNG für Klasse 4

Musiker der Robert-Schumann-Philharmonie LEITUNG Jakob Brenner ALTERSEMPFEHLUNG für Klasse 5 – 7

DIE MEISTER DER TIEFE* Kontrafagott, Tuba und Kontrabass stellen sich dem Wettbewerb um den tiefsten Ton Steffen Albert (Kontrafagott) Edgar Schilling (Tuba) LEITUNG Jörg Scholz (Kontrabass) ALTERSEMPFEHLUNG für Klasse 4

BESUCH BEIM OPERNCHOR Sopran, Alt, Tenor und Bass – die Stimmgruppen des Chores, Einsingübungen und Chorgesang Opernchor der Theater Chemnitz LEITUNG Stefan Bilz ALTERSEMPFEHLUNG für Klasse 1 – 12, besonders für Schulchöre

HARFEN-ZAUBER * Diese Konzerte sind mobil möglich.

Musik wie im Märchen – Aufbau und Spielweise des Instruments Helke Scheibe (Harfe) ALTERSEMPFEHLUNG für Klasse 5 – 7

Die Regenbogenkonzerte sind als Einstieg in die Welt des Orchesters und des Chorsingens gedacht und laden die Kinder zum Mitmachen ein. Sie finden im Opernhaus statt, außer Besuch beim Opernchor. Der Eintritt zu den Regenbogenkonzerten ist frei.

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Philharmonie Biografien Rudolf-Kempe-Orchesterakademie Vereine


MENSCHEN


PHILHARMONIE GENERALMUSIKDIREKTOR Guillermo García Calvo KAPELLMEISTER Jakob Brenner N. N. ORCHESTERDIREKTOR Raimund Kunze MITARBEITERIN Gitte Pettke ORCHESTERINSPEKTOR Georg Prokein LEITENDE MUSIKDRAMATURGIN Carla Neppl MUSIKDRAMATURGIN Susanne Holfter DRAMATURGIN UND ASSISTENTIN IM BEREICH DRAMATURGIE Christiane Dost

1. VIOLINEN Heidrun Sandmann, Hartmut Schill, Ovidiu Simbotin, Katarzyna Radomska, Claudia Zakowsky, Béla Lepetit, Konstantin Zahariev, Johanna Nowack, Friedemann Sammler, Hans-Martin Tschöpe, Mechthild Winkler, Anna Kießling, Alke Schmidt, Sabine Seumel-Kosensky, Franziska Fischer, Nadine Gürke, Ruth Petrovitsch, Cornelia Pfeil

2. VIOLINEN Hanna Hilsberg, Andreas Weber, Andreas Nollau, Benjamin Fuhrmann, Dorothea Schüler, Lutz Schmidt, Almut Voigt, Nana Wallbrecht, Friederike Pansa, Sigrid Scommotau, Sandra Zehme, Annekatrin Foulquier, Kyoungjie Kim VIOLEN Matthias Worm, Hardy Wenzel, Eckbert Reuter, Dagmar Schergaut, Ulla Walenta, Beatrice Adolphi-Bludau, Petr Krupa, Larissa Petersen, Albrecht Kunath, Sebastian Mickelthwate, N. N. VIOLONCELLI Thomas Bruder, Jakub Tylman, Tilman Trüdinger, Dinar Enikeev, Matthias Gäbler, Rolf Müller, Jörg Schmidt, Enrico Schüler, Julia Flögel, Diethard Krause KONTRABÄSSE Jörg Scholz, Holger Schultchen, Olaf Jossunek, Michael Poscharsky, Thomas Fröhlich, Nikola Bogdanow, Peter Fischer, Dae-Kyu Park HARFEN Helke Scheibe, Petra Růžička

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FLÖTEN Gudrun Jahn, Ulrike Rusetzky, Marianne Tilsch, Sabine Bruder, Jérémie Abergel OBOEN Peter Wenzel, Volker Braun, Falk Stolzenburg, Ekkehard Hering, Claudia Schöne KLARINETTEN Ingolf Grohmann, Regine Müller, Arnim Kosensky, Vladyslav Vasylyev, Ralf Pettke, Uwe Fritzsching

RUDOLF-KEMPE-ORCHESTERAKADEMIE Sumin Lee (Violine), MinJin Kim (Violine), N. N. (Violine), N. N. (Viola), Miguel Blanco Puente (Violoncello), N. N. (Fagott), Philip Usselmann (Horn)

EHRENMITGLIEDER DER ROBERT-SCHUMANN-PHILHARMONIE Rudolf Kempe † Gerhard Wehner † Dieter-Gerhardt Worm

FAGOTTE Norman Kuhnert, Akiko Komaki, Philipp Löschau, Steffen Albert HÖRNER Alexander Pansa, Benedikt Euler, Dirk Bludau, Thomas Maciej, Sebastian Krügel, Franz Wagner-Streuber, Kay Schneider TROMPETEN Thomas Irmen, Conrad Wecke, Udo Schauppner, Michael Weese, Philipp Lohse POSAUNEN Dirk Fuchs, Falko Munkwitz, Ingolf Günther, Danilo Koban, Volkmar Jäger TUBA Edgar Schilling PAUKEN UND SCHLAGZEUG Carsten Neppl, Jens Gagelmann, Sebastian Pfeuffer, Frank Lange, André Schieferdecker

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BIOGRAFIEN GUILLERMO GARCÍA CALVO Generalmusikdirektor Guillermo García Calvo ist seit Beginn der Saison 2017/2018 Generalmusikdirektor an den Theatern Chemnitz. Wichtige Dirigate hier umfassen u. a. die vielbeachtete Neuproduktion von Wagners Ring des Nibelungen, Verdis Ein Maskenball sowie weitere Opernproduktionen und Konzerte mit der RobertSchumann-Philharmonie. In Madrid geboren, studierte Guillermo García Calvo an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien. Seine Ausbildung rundete er als Assistent von Iván Fischer beim Budapest Festival Orchester ab und fungierte 2007 als Assistent von Christian Thielemann für den Ring des Nibelungen bei den Bayreuther Festspielen. 2003 debütierte er als Operndirigent mit Hänsel und Gretel im Schlosstheater Schönbrunn. Seitdem ist er regelmäßig an der Wiener Staatsoper zu Gast, wo er mehr als 200 Vorstellungen dirigierte. 2011 gab er mit der Premiere von Tristan und Isolde am Teatro Campoamor in Oviedo sein Operndebüt in Spanien. An diesem Theater leitet er seit 2013 die dortige Erstaufführung des Ring des Nibelungen, bisher mit den drei erfolgreichen Abenden Das Rheingold, Die Walküre und Siegfried. Für Siegfried wurde ihm 2019 der Preis Ópera XXI in der Kategorie „Beste musikalische Leitung“ verliehen. Bereits 2013 wurde Guillermo García Calvo von der spanischen Musikzeitschrift Codalario als

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„Bester Künstler 2013“ ausgezeichnet. Die von ihm geleitete Produktion von Curro Vargas in der Inszenierung von Graham Vick am Teatro de la Zarzuela in Madrid erhielt 2014 die renommierte spanische Auszeichnung Premio Campoamor. Weitere wichtige Dirigate im Musiktheater führten ihn an das Aalto-Theater Essen, die Deutsche Oper Berlin, die Nationaloper Bukarest, das Teatro Madrid, die Opéra de Nice, die Opera di Firenze, das Teatro Principal de Palma sowie das Teatro Farnese Parma. 2016 hat er die Weltersteinspielung der Oper Elena e Malvina von Ramón Carnicer mit dem Orquesta Nacional de España dirigiert. Außerdem verfügt Guillermo García Calvo über ein umfangreiches Konzertrepertoire und arbeitete mit Orchestern wie dem London Symphony Orchestra, dem Orchester des Maggio Musicale Fiorentino, dem Orquesta Sinfónica Nacional de México, dem Orquestra Simfònica de Barcelona y Nacional de Cataluñya, dem Orquesta Sinfónica de Galicia, dem Orquesta Sinfónica de la RTVE, dem Orquesta Sinfónica de Madrid, der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern, den Hamburger Symphonikern, den Essener Philharmonikern und dem Orchester der Deutschen Oper Berlin.


RAIMUND KUNZE Orchesterdirektor Raimund Kunze, geboren 1981 in Salzgitter, nahm mit sechs Jahren ersten Klavierunterricht. Schon früh spielte auch Kammermusik eine wichtige Rolle für ihn. 1997 gründete er das Shalit Trio, benannt nach dem israelischen Komponisten Daniel Shalit. Bis ins Jahr 2006 folgten regelmäßige Auftritte. Neben den musikalischen Aktivitäten übernahm Raimund Kunze die gesamte Konzertorganisation für dieses Ensemble. 2002 spielte er Beethovens Tripelkonzert als Solist mit dem Jungen Orchester NRW, das sich aus Musikern, Musikstudenten und interessierten Laien zusammensetzt. Daran anschließend folgte ein Studium der Instrumentalpädagogik Klavier an der Folkwang Universität der Künste Essen bei Boris Bloch und Vladimir Shamo. Im Sommer 2007 schloss er dies mit dem Diplom ab.

mit dem Master of Arts. Von 2009 bis 2011 war er Mitarbeiter des Künstlerischen Betriebsbüros der Staatsoper Hannover. Im Mittelpunkt stand die Gewährleistung eines reibungslosen Vorstellungsablaufs, bis hin zur Suche nach Gastsolisten im Erkrankungsfall. Anschließend arbeitete er in der Orchestertournee- und in der PR-Abteilung der Konzertdirektion Schmid, die internationale Orchestertourneen vermittelt, betreut und organisiert. Als Artist Manager von Künstlern wie Martin Stadtfeld, Till Fellner, Andreas Staier, Elena Bashkirova und Heinrich Schiff war er von 2012 bis 2015 beim Künstlersekretariat Astrid Schoerke tätig. Seinem langgehegten Wunsch folgend, für ein Orchester zu arbeiten, ist Raimund Kunze seit 1. Mai 2015 Orchesterdirektor der RobertSchumann-Philharmonie.

Durch Praktika im Konzerthaus Dortmund und bei den Duisburger Philharmonikern wurde Raimund Kunze maßgeblich in seiner Berufswahl beeinflusst. Mit dem Aufbaustudium Theater- und Orchestermanagement an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main fand er eine Ausbildung, die ihm das entsprechende Rüstzeug für seine spätere Tätigkeit im Theater mit auf den Weg gab. Dieses Studium beendete er

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BIOGRAFIEN JAKOB BRENNER Kapellmeister Jakob Brenner wurde 1985 in Regensburg geboren und erhielt seinen ersten Violinunterricht im Alter von fünf Jahren. Er studierte an der Hochschule für Musik und Theater München und schloss 2010 mit Auszeichnung ab. Schon während des Studiums war er Leiter verschiedener Jazzensembles und der A-capella-Gruppe voxenstopp. Darüber hinaus leitete er von 2007 bis 2012 das Junge AGV Orchester (Akademischer Gesangverein München), mit dem er neben sinfonischen Programmen auch mehrere Operetten, wie Das Feuerwerk oder Die Fledermaus, herausbrachte. Seine musikalische Bandbreite hat er in zahlreichen Kursen erweitert, u. a. bei Michael Procter (Alte Musik, Venedig), Gunnar Eriksson (Chorimprovisation) und Konstantin Wecker (Songwriting). Von 2013 bis 2016 war er Musikalischer Leiter am Theater der Altmark in Stendal. Neben Dirigaten in Operette und Musical begleitete er Liederabende, komponierte und produzierte zahlreiche Schauspielmusiken oder gar ganze Musicals, wie das Open-Air-Spektakel Ritter Roland, das 2014 den Kulturpreis der Hansestadt Stendal gewann. 2016

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wurde er als Repetitor mit Dirigierverpflichtung an den Städtischen Theatern Chemnitz engagiert und leitete mehrere Musicals und Ballettabende. 2017 war er Stipendiat des Richard-Wagner-Verbandes. Mit Beginn der Spielzeit 2018/2019 wurde er zum Kapellmeister ernannt und übernahm u. a. die musikalische Leitung der Neuproduktionen Die Zauberflöte, Der Teufel auf Erden und Weiße Rose, der Wiederaufnahmen Hänsel und Gretel, Emil und die Detektive, Die Fledermaus und My Fair Lady sowie verschiedene Konzertdirigate am Pult der Robert-Schumann-Philharmonie. Darüber hinaus ist Jakob Brenner ein gefragter Arrangeur. So arbeitete er bereits für die Sächsische Staatskapelle Dresden, das ZDF, das Münchner Rundfunkorchester, das WDR Funkhausorchester sowie für diverse Theater und Opernhäuser wie die Oper Kiel, das Theater Rudolstadt und die Oper Chemnitz.


ROBERT-SCHUMANNPHILHARMONIE Die Robert-Schumann-Philharmonie gehört zu den traditionsreichsten Orchestern Deutschlands. 1833 als Stadtorchester durch Wilhelm August Mejo in Chemnitz gegründet, erlangte das Orchester zunehmend überregionale Bedeutung. Im 1909 neu eröffneten Chemnitzer Opernhaus war Oscar Malata erster Generalmusikdirektor. Gastdirigenten wie Richard Strauss, Fritz Busch, Otto Klemperer, Bruno Walter, Erich Kleiber, Arthur Nikisch, Arnold Schönberg, Max Reger und Paul Hindemith gaben sich die Ehre. Zwischen 1945 bis 1974 bestimmten u. a. Rudolf Kempe, Martin Egelkraut, Robert Satanowski, Gerd Bahner und Gerhard Rolf Bauer die Geschicke des Orchesters. In der fast 20-jährigen Amtszeit von GMD Dieter-Gerhardt Worm erhielt der Klangkörper seinen heutigen Namen. Im 1992 wiedereröffneten Opernhaus wirkten John Carewe (1993 bis 1996), Oleg Caetani (1996 bis 2001) und Niksa Bareza (2001 bis 2007) als Generalmusikdirektoren. Frank Beermann richtete zwischen 2007 und 2016 sein Augenmerk u. a. auf CD-Produktionen im Opern- oder Konzertbereich und verhalf dem Orchester damit immer wieder zu überregionaler Aufmerksamkeit und zu Preisen wie dem ECHO Klassik. Nachdem Felix Bender in der Saison 2016/2017 als kommissarischer GMD tätig war, ist seit Beginn der Spielzeit 2017/ 2018 Guillermo García Calvo Generalmusikdirektor der Theater Chemnitz.

In den letzten Jahren waren Dirigenten wie Hermann Bäumer, Stefan Blunier, Peter Eötvös, Lawrence Foster, Eivind Gullberg Jensen, Peter Gülke, Leopold Hager, Pedro Halffter, Michail Jurowski, Stefan Soltesz, Eckehard Stier und Solisten wie Veronika Eberle, Xavier de Maistre, Alban Gerhardt, Boris Giltburg, das GrauSchumacher Piano Duo, Matthias Kirschnereit, Evgenia Rubinova, Herbert Schuch, Martin Stadtfeld, Jan Vogler, Jörg Widmann und das Ensemble Kolsimcha in Chemnitz zu Gast. Die Robert-Schumann-Philharmonie ist gern gesehener Partner verschiedener Konzertveranstalter. Gastspiele führten das Orchester u. a. nach New York, Venedig, Thessaloniki, Rom, Salzburg, in diverse spanische Konzertsäle, in die Tonhalle Zürich, ins Brucknerhaus Linz, nach Frankfurt am Main, Düsseldorf, Köln, München, Berlin, Dresden sowie zu den Festspielen auf Schloss Neuschwanstein und zum KlassikSommer Hamm. Zu den Aufgaben des Orchesters gehören neben Aufführungen in Oper, Operette, Musical und Ballett regelmäßige Sinfonie- und Kammerkonzerte sowie weitere Konzerte in großer und kleinerer Besetzung. Einen besonderen Stellenwert nimmt die Kinder- und Jugendarbeit im Programm des Orchesters ein.

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AKADEMIE RUDOLF-KEMPEORCHESTERAKADEMIE Seit der Saison 2004/2005 hat die Robert-Schumann-Philharmonie eine eigene Orchesterakademie. Dieses besondere Förderprogramm für angehende Orchestermusiker ist auf Initiative des damaligen Vorsitzenden des Theaterfördervereins, Dr. Karl Gerhard Schmidt, und des Konzertmeisters Hartmut Schill entstanden. Sie ermöglichte bereits rund 50 Nachwuchsmusikern u. a. aus den Niederlanden, Polen, Südkorea, Österreich und Deutschland den Einstieg in den Theater- und Konzertalltag. In einer einjährigen Ausbildung werden die Musikstudenten in Instrumental- und Kammermusikunterricht durch ihre Mentoren, selbst Musiker der Philharmonie, ausgebildet und in Vorstellungen des Musiktheaters sowie in Konzerten eingesetzt. Darüber hinaus üben die Akademisten Probespielsituationen und arbeiten mit einem Mentaltrainer, um sich darauf einstellen oder gegebenenfalls Lampenfieber abbauen zu können. Jedes Jahr präsentieren sie sich in einer eigenen Matinee im Opernhaus sowie in Konzerten wie zum Beispiel dem Benefizkonzert in der St. Jakobi-Kirche Chemnitz. Die Mentoren geben ihre wertvollen Erfahrungen an eine junge Musikergeneration weiter. Mit dieser Institution wird ein wichtiger Baustein für den Erhalt einer einzigartigen Orchesterlandschaft geleistet.

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Am 28. Januar 2018 wurde die Orchesterakademie im Rahmen eines Festaktes in Rudolf-KempeOrchesterakademie umbenannt. Namensgeber ist der Dirigent Rudolf Kempe, der von 1945 bis 1948 in Chemnitz als Generalmusikdirektor tätig war und von hier aus seine internationale und vielbeachtete Dirigentenlaufbahn antrat. Er war nicht nur am Wiederaufbau des Chemnitzer Musiklebens nach dem Krieg beteiligt, sondern half mit Engagement und großen Visionen über die traumatische Krisenzeit hinweg. Jener Geist soll wiedererweckt und den jungen Musikern auf ihren Weg mitgegeben werden. Botschafterin der Rudolf-Kempe-

Orchesterakademie ist Cordula Kempe, Witwe des Dirigenten und Künstlerische Leiterin der

Rudolf Kempe Society. Die Rudolf-Kempe-Orchesterakademie wird durch den Förderverein der Städtischen Theater Chemnitz e. V. finanziell unterstützt.


VEREINE FREUNDE DER ROBERTSCHUMANN-PHILHARMONIE Die Robert-Schumann-Philharmonie ist das Herzstück der Städtischen Theater Chemnitz. Ohne ihre Musik gäbe es keine Oper, kein Musical, kein Ballett und natürlich keine Konzerte. Die Initiativen der Philharmoniker auch außerhalb des Theaters sind vielfältig und engagiert, ob in der Musikschule, im Kraftwerk e. V. oder im Weltecho. Um den Erhalt des Orchesters in bewährter Form, Qualität und Größe auch in finanziell angespannten Zeiten zu unterstützen, gründete sich der Verein. Regelmäßig engagiert er sich bei der Organisation und Durchführung des traditionellen PicknickKonzerts rund um das Schloßbergmuseum. Ein besonderes Highlight war in der Saison 2016/2017 die erfolgreiche Aktion Stuhlpaten gesucht!, bei der Patenschaften für eine neue Bestuhlung im Rangfoyer des Opernhauses vergeben wurden. Als Dank für ihr Engagement im Verein erhalten unsere Mitglieder in Probenbesuchen exklusive Einblicke in die Arbeit des Orchesters. Zu all dem begrüßen wir Sie gern als neues Mitglied. KONTAKT Freunde der Robert-SchumannPhilharmonie Chemnitz e. V. Tel. 0371 90 98 57 5, Fax 0371 51 15 83 info@freunde-philharmonie-chemnitz.de www.freunde-philharmonie-chemnitz.de

CHEMNITZER MUSIKVEREIN Die Jugend ist glücklich, weil sie fähig ist, Schönheit zu erkennen. Jeder, der sich die Fähigkeit erhält, Schönes zu erkennen, wird nie alt werden. (Franz Kafka) Der Chemnitzer Musikverein blickt auf eine über 180-jährige Geschichte zurück. Er ist längst ein attraktiver Bestandteil des kulturellen Lebens unserer Stadt und bietet zahlreiche interessante Veranstaltungen an. Das verdankt er vor allem den Mitgliedern, die sich die Fähigkeit, Schönes zu erkennen, bewahrt haben und dem Verein die Treue halten. In der Reihe Musikclub sprechen renommierte Musikwissenschaftler über Themen der Musikgeschichte und des gegenwärtigen Musikschaffens. Wir bieten ein Podium für Ensembles, die alte, fast vergessene Musik, aber auch Zeitgenössisches erklingen lassen und stellen junge Nachwuchskünstler vor. Musiker der Robert-SchumannPhilharmonie zeigen ihre Verbundenheit zum Publikum in den Veranstaltungen Philharmoniker im Porträt. Der Chemnitzer Musikverein unterstützt die Tage der Jüdischen Kultur und setzt sich in der jährlichen Veranstaltung Gegen das Vergessen in besonderer Weise mit dem Antisemitismus auseinander. Exkursionen zu musikalischen Höhepunkten, gemeinsame Probenbesuche und ein vorweihnachtliches Beisammensein fördern das Vereinsleben. Mehr dazu erfahren Sie auf unserer neu gestalteten Internetseite. Wir laden Sie herzlich ein und freuen uns, Sie als neues Mitglied begrüßen zu dürfen. KONTAKT Gerlinde Schilling, Tel. 0371 307426 vorstand@chemnitzermusikverein.de www.chemnitzermusikverein.de

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VEREINE FÖRDERVEREIN DER THEATER CHEMNITZ Es macht immer wieder Freude, den jungen Musikern der Rudolf-Kempe-Orchesterakademie bei ihrer Arbeit zuzusehen. Jetzt schon im 14. Jahr unterstützt der Theaterförderverein die Talente, die das Orchester bereichern, wie sie andererseits von den erfahrenen Kollegen abschauen und lernen können. Faszinierend, wie sie sich hineinknien in die große Orchester- und Opernliteratur. Gleich den kompletten Ring mitspielen – da werden manch gleichaltrige Kollegen sehr neidisch sein. Der exzellente Ruf der Robert-Schumann-Philharmonie hallt noch lauter, seit Guillermo García Calvo den GMD-Stab übernommen hat. Im Frühjahr 2019 wurden Orchester und Dirigent für ihre Walküre in Ludwigsburg bejubelt. Der Rundfunk widmete der Aufführung mehr als drei Stunden seiner besten Sendezeit. Im Orchester die jungen Musiker. Und eine Reihe von Instrumenten, die der Theaterförderverein im Lauf der Jahre für die Philharmonie angeschafft hat. Sie werden auch in der neuen Spielzeit erklingen, in der Rudolf-Kempe-Orchesterakademie wird es wieder neue junge Gesichter geben. Mit ihnen werden wir eine neue Spielzeit erleben, die spannend zu werden verspricht – wegen der großen Opern (Mefistofele von Boito, Wagners Lohengrin, Carmen von Bizet), großen Sinfonien (zwei von Schostakowitsch), vor allem aber wegen der zweiten Hälfte. Da sind wir dann im Beethovenjahr – alle fünf Klavierkonzerte werden wir hören. Und Überraschungen sind versprochen …

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Wir freuen uns auch auf die vielen Auftritte der Philharmoniker außerhalb der gewohnten Spielstätten. Wir freuen uns auf die neuen jungen Freunde aus der Rudolf-Kempe-Orchesterakademie. Die Musiker hautnah erleben, Opern-Matineen, die Akademistenkonzerte bevorzugt genießen und vieles mehr: Mitglied im Förderverein sein lohnt sich. Machen Sie mit! Wir freuen uns auf Sie! KONTAKT MITGLIEDERSERVICE Ina Baldauf, Barbara Große, Tel. 0371 24081468 SPRECHZEITEN Di und Do 10.00 – 12.00 Uhr und 14.00 – 16.00 Uhr info@theaterfoerderverein-chemnitz.de, www.theaterfoerderverein-chemnitz.de


WERDEN SIE PATE Fördern Sie unser Nachwuchsprogramm und werden Sie Bildungspate

RUDOLF-KEMPE-ORCHESTERAKADEMIE Seit 2004/2005 hat die Robert-Schumann-Philharmonie eine Orchesterakademie. In einer einjährigen Ausbildung werden Musikstudenten durch ihre Mentoren, selbst Musiker der Philharmonie, ausgebildet und in Vorstellungen des Musiktheaters sowie in Konzerten eingesetzt. Die Mentoren geben ihre wertvollen Erfahrungen an eine junge Musikergeneration weiter. SCHAUSPIELSTUDIO Eine schon jahrzehntelange Studiotradition am Schauspiel Chemnitz kann dank Schauspieldirektor Carsten Knödler fortgesetzt werden. Vier Studierende erhalten hier Schauspielunterricht, sind in verschiedenen Produktionen des Spielplans zu sehen und erarbeiten eine Studioinszenierung. In der NACHTSCHICHTReihe „auf dem weg“ und einem SchauspielStudentenfestival im Frühjahr geben die Studierenden zudem Einblicke in ihre Arbeit. BALLETT JUNIOR-COMPANY Sie kommen aus aller Welt: junge talentierte Tanzstudenten aus Japan, Australien, Brasilien, Spanien, Schweden und vielen anderen Ländern. Sie kommen nach Deutschland, um an renommierten Ballettschulen ihren letzten Schliff zu erhalten. In Chemnitz können sie innerhalb des Praktikums die Bretter, die die Welt bedeuten, erobern, sich mit gestandenen Tänzern messen, internationale choreografische Handschriften erfahren und vielfältige Erfahrungen sammeln.

SILBERPATE 1.000-Euro-Spende für eine Spielzeit

GOLDPATE 2.500-Euro-Spende für eine Spielzeit

NAMENSPATE Das Stipendium wird nach Ihnen benannt. 5.000-Euro-Spende für eine Spielzeit

RUDOLF-KEMPE-ORCHESTERAKADEMIE SCHAUSPIELSTUDIO

Förderverein der Städtischen Theater Chemnitz e. V. Käthe-Kollwitz-Straße 7, 09111 Chemnitz Tel. 0371 24 08 14 68 info@theaterfoerderverein-chemnitz.de www.theaterfoerderverein-chemnitz.de

BALLETT JUNIOR-COMPANY

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Kartenservice Ermäßigungen Service Extra Abonnements Sitzpläne Allgemeine Geschäftsbedingungen Inhalt & Kontakt


SERVICE


KARTENSERVICE NEU KOMBI-TICKET IM VMS-VERBUNDRAUM Ab der Spielzeit 2019/2020 gilt Ihre Eintrittskarte für Vorstellungen und Konzerte der Theater Chemnitz zugleich als Fahrschein zur Nutzung der öffentlichen Nahverkehrsmittel im Verbundraum des VMS. Sie erkennen dies am Abdruck der VMS-Logos auf Ihrem Ticket. Ausgenommen von dieser Regelung sind Gastspiele und Fremdveranstaltungen.

THEATERKASSEN IN CHEMNITZ Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in unseren Vorverkaufsstellen sind gern persönlich für Sie da. Hier können Sie nicht nur Ihre Karten kaufen, sondern sich auch über das Spielplanangebot beraten lassen, geeignete Plätze aussuchen, Gutscheine erwerben, CDs kaufen und Abonnements abschließen.

THEATERKASSE IM OPERNHAUS Theaterplatz 2, 09111 Chemnitz Mo – Fr 10.00 – 13.00 und 14.00 – 18.00 Uhr (geschlossen vom 15. Juli bis 30. August 2019 und vom 3. bis 14. Februar 2020)

TICKETHOTLINE Mo – Sa 9.00 – 20.00 Uhr, Tel. 0371 4000-430

KARTENBESTELLUNG PER E-MAIL tickets@theater-chemnitz.de

KARTENVERKAUF IM INTERNET Informationen rund um die Konzerte und Ihren Besuch in den Spielstätten finden Sie auch auf unserer Homepage www.theater-chemnitz.de. Für alle Vorstellungen können Sie Ihre Plätze rund um die Uhr online aussuchen, buchen und Ihre Karten bequem per print@home drucken oder sich als mobileTicket auf Ihr mobiles Endgerät senden lassen.

ABENDKASSEN Falls Sie sich spontan für einen Konzertbesuch entscheiden, können Sie Ihre Karten auch direkt in den Spielstätten erwerben. Die Kassen öffnen jeweils eine Stunde vor Konzertbeginn.

KASSE OPERNHAUS Theaterplatz 2, 09111 Chemnitz, Tel. 0371 6969-669

MARKT1 TOURIST & TICKET SERVICE Markt 1, 09111 Chemnitz Mo – Fr 9.00 – 18.00 Uhr, Sa 9.00 – 16.00 Uhr (30.11. bis 23.12.2019 Mo – Sa 9.00 – 19.00 Uhr)

KASSE STADTHALLE Theaterstraße 3, 09111 Chemnitz, Tel. 0371 4508-625

KARTENVERKAUF ÜBERREGIONAL THEATERSERVICE IN DER SACHSEN-ALLEE Thomas-Mann-Platz 1, 09130 Chemnitz Mo – Sa 10.00 – 20.00 Uhr

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SERVICE

Deutschlandweit bieten wir in allen autorisierten CTS EVENTIM Vorverkaufsstellen sowie auf eventim.de unsere Eintrittskarten zum Verkaufspreis zzgl. Vorverkaufsgebühr an.


ERMÄSSIGUNGEN HALBER PREIS Kinder, Schüler, Studierende, Auszubildende, Freiwillige (BFD/FSJ/Freiwilliger Wehrdienst) und Inhaber des Chemnitzpasses erhalten gegen Vorlage des Ausweises 50 % Preisermäßigung. Ausgenommen sind Gastspiele, Schülerkonzerte und Sonderveranstaltungen. Bitte halten Sie beim Einlass den Nachweis Ihrer Ermäßigungsberechtigung bereit. Ohne diesen Nachweis müssen wir Sie ggf. bitten nachzuzahlen.

ERMÄSSIGUNG FÜR MENSCHEN MIT BEHINDERUNG Für Begleitpersonen von Schwerbehinderten werden 100 % Preisermäßigung gewährt, sofern der Schwerbehindertenausweis den Nachweis über eine Begleitperson enthält.

STUDENTEN-KULTURTICKET Studierende der TU Chemnitz erhalten je nach Verfügbarkeit ab 15 Minuten vor Vorstellungsbeginn eine Freikarte pro Person an der Abendkasse in der jeweiligen Spielstätte. Ausgenommen sind Gastspiele und Sonderveranstaltungen.

JUGEND-ABONNEMENT Ein Abonnement zum halben Preis erhalten Kinder, Schüler, Studierende, Auszubildende, Freiwillige (BFD/FSJ/Freiwilliger Wehrdienst) und Inhaber des Chemnitzpasses gegen Vorlage des Ausweises. Ausgenommen von dieser Aktion sind unsere Bus-Abonnements.

FREIER EINTRITT FÜR KINDER UND JUGENDLICHE Bei allen Sinfoniekonzerten der Robert-SchumannPhilharmonie hat jeder vollzahlende Konzertbesucher die Möglichkeit, bis zu zwei kostenfreie Tickets für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre zu erhalten. Abonnenten der Familienkonzert-Serie können ein zusätzliches kostenfreies Abonnement für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre abschließen.

ERMÄSSIGUNG FÜR KITAS, SCHULEN, UNIVERSITÄTEN, FACHHOCHSCHULEN UND BERUFSSCHULEN Kinder, Schüler, Auszubildende und Studierende ab einer Gruppengröße von mindestens 10 Personen erhalten bei Konzerten der Robert-SchumannPhilharmonie den vergünstigten Eintrittspreis von 8 E. Ab einer Gruppengröße von 20 Ermäßigungsberechtigten gibt es eine Freikarte für die Begleitperson. Die Teilnehmerzahl kann unbegrenzt erhöht werden. KONTAKT Ina Baldauf, Tel. 0371 6969-663 baldauf@theater-chemnitz.de

GRUPPENERMÄSSIGUNG Sie erhalten bei einer Gruppenbestellung ab 20 Personen 10 %, und ab 50 Personen 20 % Ermäßigung auf den Einzelkartenpreis. Ausgenommen sind Sonderveranstaltungen und die Ring-Zyklen. Bei Inanspruchnahme der Gruppenermäßigungen gelten keine weiteren Ermäßigungen. KONTAKT Marion Langer, Tel. 0371 6969-662 langer@theater-chemnitz.de Barbara Große, Tel. 0371 6969-661 grosse@theater-chemnitz.de

SERVICE

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SERVICE EXTRA EINE SCHÖNE GESCHENKIDEE: THEATERGUTSCHEINE Mit einem Theatergutschein verschenken Sie Kultur und Freude in einem. Gutscheine zum Preis Ihrer Wahl sind in unseren Vorverkaufsstellen, telefonisch oder online erhältlich. Sie sind für alle Veranstaltungen der Theater Chemnitz einlösbar und ab Ausstellungsdatum drei Jahre gültig.

CDs, BÜCHER UND PROGRAMMHEFTE Wir bieten Ihnen CDs, Bücher und Programmhefte unserer Inszenierungen an. Alle aktuellen Angebote erhalten Sie in den Vorverkaufsstellen der Theater Chemnitz, bei den Vorstellungen im Opernhaus sowie bei den Sinfoniekonzerten in der Stadthalle. Ausgewählte Artikel sind auch in unserem Webshop erhältlich.

SERVICE FÜR MENSCHEN MIT BEHINDERUNG Sowohl das Opernhaus als auch die Stadthalle verfügen über behindertengerechte Zugänge, Rollstuhlplätze in den Sälen und Toiletten für Rollstuhlfahrer. In der Stadthalle ist die Garderobe für Rollstuhlfahrer leider nicht zugänglich. Bitte wenden Sie sich an das Einlasspersonal. Besucher mit eingeschränkter Hörfunktion können über eine Induktionsschleife den vollen Klang unserer Konzerte genießen, sofern sie über Hörgeräte mit integriertem Induktionsempfänger verfügen. Dieser Service ist kostenfrei und wird im Opernhaus und im Großen Saal der Stadthalle (Balkon G) angeboten. Wir bitten Sie, sich beim Erwerb der Tickets dafür anzumelden, da nur eine begrenzte Zahl an Rollstuhlplätzen und Plätzen mit Hörschleife zur Verfügung steht.

AED-AUSSTATTUNG Im Opernhaus und im Schauspielhaus gibt es je einen automatisierten externen Defibrillator. Dabei handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das bei einem Herzkreislaufstillstand oder bei Herzrhythmusstörungen zur Reanimation eingesetzt werden kann. Der Defibrillator kann von Laien bedient werden, die per Sprachanweisung vom Gerät für die korrekte Durchführung der Wiederbelebungsmaßnahmen Unterstützung erhalten. GARDEROBEN Die Nutzung der beaufsichtigten Garderoben im Opernhaus steht Ihnen kostenfrei zur Verfügung. In der Stadthalle wird pro Garderobenstück eine Gebühr von 1,50 E erhoben.

GASTRONOMIE Sie möchten Ihren Theaterbesuch auch kulinarisch abrunden? Unsere Catering-Partner offerieren Ihnen einen gastronomischen Service, den Sie vor der Vorstellung und in den Pausen nutzen können. Unsere Empfehlung: Bestellen Sie Ihr Getränk und Ihren Snack für die Pause vor. So können Sie direkt zu Ihrem reservierten Tisch gehen und die Pause in Gänze genießen.

SERVICE

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ABONNEMENTS Wenn Sie mehrere Vorstellungen und Konzerte in unseren Häusern erleben möchten, ist der Kauf eines Abonnements die einfachste und vor allem günstigste Möglichkeit. Sie erhalten nicht nur die Karten mit einem hohen preislichen Vorteil, sondern genießen noch weitere Annehmlichkeiten unseres Services.

• Sie können Ihr Abonnement gern in zwei Raten zahlen, sofern uns Ihre Einzugsermächtigung vorliegt. • Als Abonnent erhalten Sie vier Coupons, mit denen Sie Freunde und Bekannte, mit einem Preisnachlass von 25 % auf den Normalpreis, zu einer Ihrer Abonnementvorstellungen mitnehmen können.

DIE VORTEILE DES ABONNEMENTS AUF EINEN BLICK

Ab der Spielzeit 2019/2020 gilt Ihr Abonnementausweis für Vorstellungen und Konzerte der Theater Chemnitz zugleich als Fahrschein zur Nutzung der öffentlichen Nahverkehrsmittel im Verbundraum des VMS. Sie erkennen dies am Abdruck der VMS-Logos auf Ihrem Abonnementausweis sowie auf der Tauschkarte. Ausgenommen von dieser Regelung sind Gastspiele und Fremdveranstaltungen.

• Als Abonnent können Sie bis zu 45 % gegenüber dem Normalpreis sparen. • Sie erhalten aus erster Hand die Informationen zum neuen Spielplan und können sofort buchen. • Kein Anstehen an den Vorverkaufskassen: Sie wählen bequem von Zuhause aus und Ihr Abonnementausweis wird Ihnen direkt per Post zugeschickt. • Sie suchen sich Ihren Lieblingsplatz aus und behalten diesen während der gesamten Saison. • Ein Anruf genügt – Sie erhalten individuelle Betreuung durch unsere Mitarbeiterinnen aus dem Abonnementbüro. • Auf Wunsch senden wir Ihnen das monatliche Spielplanleporello kostenfrei zu. • Sollten Sie einen Vorstellungstermin nicht wahrnehmen können, tauschen wir Ihnen diesen gern gegen eine Ersatzvorstellung der gleichen Inszenierung.

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SERVICE

Wir würden uns freuen, Sie als Abonnent in unseren Häusern begrüßen zu dürfen. Für alle Fragen zu den Abonnements beraten Sie unsere Mitarbeiterinnen gern persönlich. ABONNEMENTBÜRO Käthe-Kollwitz-Straße 7 09111 Chemnitz KONTAKT Marion Langer, Tel. 0371 6969-662 langer@theater-chemnitz.de Barbara Große, Tel. 0371 6969-661 grosse@theater-chemnitz.de ÖFFNUNGSZEITEN Mo – Fr 9.00 – 12.00 und 14.00 – 16.00 Uhr


Genießen Sie die großen Sinfoniekonzerte in der Stadthalle oder die Familienkonzerte und Kammermusikabende im Opernhaus durch die gesamte Spielzeit. Die Robert-Schumann-Philharmonie lädt Sie erneut zu einer hochkarätigen Saison ein. Sie wählen zwischen dem gesamten Angebot der Sinfoniekonzerte oder einer Kombination mit Vorstellungen im Opernhaus.

MUSIKTHEATER, BALLETT UND SINFONIEKONZERT AM MITTWOCH | SERIE 31 OPERNHAUS Mi 30.10.2019 Mi 18.12.2019 Mi 11.03.2020 Mi 27.05.2020

19:00 19:00 19:00 19:00

My Fair Lady Der Nussknacker Winterreise Othello

STADTHALLE Mi 02.10.2019 Mi 20.11.2019 Mi 08.01.2020 Mi 01.04.2020

19:00 19:00 19:00 19:00

1. Sinfoniekonzert 3. Sinfoniekonzert 5. Sinfoniekonzert 8. Sinfoniekonzert

MUSIKTHEATER UND SINFONIEKONZERT AM DONNERSTAG | SERIE 32 OPERNHAUS Do 05.12.2019 Do 19.12.2019 Do 14.05.2020 Do 04.06.2020

19:00 19:00 19:00 19:00

Der Nussknacker Der Teufel auf Erden Carmen Schwanensee

STADTHALLE Do 24.10.2019 Do 09.01.2020 Do 06.02.2020 Do 02.04.2020

19:00 19:00 19:00 19:00

2. Sinfoniekonzert 5. Sinfoniekonzert 6. Sinfoniekonzert 8. Sinfoniekonzert

PREISGRUPPEN 203 E | 176 E | 151 E | 120 E Sie sparen bis zu 30 % gegenüber den Freiverkaufspreisen.

PREISGRUPPEN 191 E | 163 E | 139 E | 108 E Sie sparen bis zu 30 % gegenüber den Freiverkaufspreisen.

SERVICE

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ABONNEMENTS SINFONIEKONZERT AM MITTWOCH | SERIE 33

SINFONIEKONZERT AM DONNERSTAG | SERIE 34

STADTHALLE Mi 02.10.2019 Mi 23.10.2019 Mi 20.11.2019 Mi 11.12.2019 Mi 08.01.2020 Mi 05.02.2020 Mi 04.03.2020 Mi 01.04.2020 Mi 29.04.2020 Mi 27.05.2020

STADTHALLE Do 03.10.2019 Do 24.10.2019 Do 21.11.2019 Do 12.12.2019 Do 09.01.2020 Do 06.02.2020 Do 05.03.2020 Do 02.04.2020 Do 30.04.2020 Do 28.05.2020

19:00 1. 19:00 2. 19:00 3. 19:00 4. 19:00 5. 19:00 6. 19:00 7. 19:00 8. 19:00 9. 19:00 10.

Sinfoniekonzert Sinfoniekonzert Sinfoniekonzert Sinfoniekonzert Sinfoniekonzert Sinfoniekonzert Sinfoniekonzert Sinfoniekonzert Sinfoniekonzert Sinfoniekonzert

PREISGRUPPEN 203 E | 184 E | 174 E | 135 E Sie sparen bis zu 35 % gegenüber den Freiverkaufspreisen.

19:00 1. 19:00 2. 19:00 3. 19:00 4. 19:00 5. 19:00 6. 19:00 7. 19:00 8. 19:00 9. 19:00 10.

Sinfoniekonzert Sinfoniekonzert Sinfoniekonzert Sinfoniekonzert Sinfoniekonzert Sinfoniekonzert Sinfoniekonzert Sinfoniekonzert Sinfoniekonzert Sinfoniekonzert

PREISGRUPPEN 203 E | 184 E | 174 E | 135 E Sie sparen bis zu 35 % gegenüber den Freiverkaufspreisen.

SINFONIEKONZERT AM MITTWOCH | SERIE 35 STADTHALLE Mi 23.10.2019 Mi 11.12.2019 Mi 05.02.2020 Mi 04.03.2020 Mi 27.05.2020

19:00 2. 19:00 4. 19:00 6. 19:00 7. 19:00 10.

Sinfoniekonzert Sinfoniekonzert Sinfoniekonzert Sinfoniekonzert Sinfoniekonzert

PREISGRUPPEN 119 E | 109 E | 94 E | 70 E Sie sparen bis zu 25 % gegenüber den Freiverkaufspreisen.

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SERVICE


KAMMERMUSIK | SERIE 37 OPERNHAUS, RANGFOYER So 03.11.2019 19:30 1. Kammermusikabend So 01.12.2019 19:30 2. Kammermusikabend So 16.02.2020 19:30 3. Kammermusikabend So 29.03.2020 19:30 4. Kammermusikabend So 26.04.2020 19:30 5. Kammermusikabend So 07.06.2020 19:30 6. Kammermusikabend PREIS 78 E auf allen Plätzen Sie sparen bis zu 30 % gegenüber den Freiverkaufspreisen.

MUSIKTHEATER UND KONZERT FÜR DIE GANZE FAMILIE | SERIE 36 OPERNHAUS So 22.09.2019 15:00 1. Familienkonzert So 17.11.2019 15:00 2. Familienkonzert So 26.01.2020 15:00 Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt So 14.06.2020 15:00 3. Familienkonzert PREISGRUPPEN 76 E | 67 E | 55 E | 46 E | 37 E | 26 E Sie sparen bis zu 30 % gegenüber den Freiverkaufspreisen.

Abonnenten der Serie 36 können für Kinder und Jugendliche (bis 18 Jahre) ein kostenfreies zusätzliches Abonnement abschließen.

SERVICE

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WAHLABONNEMENTS Sie gehen oft ins Theater, nur den Termin möchten Sie selbst bestimmen? Dann sind diese drei WahlAbonnements für jeweils sechs Vorstellungen oder Konzerte für Sie genau das Richtige, denn hier haben Sie die freie Wahl.

IHRE VORTEILE

OPERNHAUS | 6 KARTEN | SERIE 51 PREISGRUPPEN 195 E | 180 E | 156 E | 134 E | 104 E | 87 E

SCHAUSPIELHAUS | 6 KARTEN | SERIE 52 PREISGRUPPEN 114 E | 102 E | 90 E | 66 E

• Sie entscheiden sich für Vorstellungen im Opernhaus, im Schauspielhaus oder für die Sinfoniekonzerte in der Stadthalle. • Sie bestimmen selbst, welche Inszenierungen oder Konzerte Sie erleben möchten (ausgenommen sind Premieren, Wagner-Vorstellungen, Silvesterveranstaltungen, Neujahrskonzerte und Gastspiele). • Die Wahl-Abonnements sind übertragbar und nicht an den persönlichen Besuch gebunden. • Sie bekommen sechs Voucher zum Festpreis, müssen diese nur noch an der Theaterkasse oder im Webshop in Eintrittskarten eintauschen – frühzeitiges Buchen sichert die besten Plätze. • Mit dem Wahl-Abonnement können Sie sechs verschiedene Vorstellungen alleine oder drei verschiedene Vorstellung mit jeweils einer Begleitperson besuchen. • Sie können die Wahl-Abonnements jederzeit nachkaufen.

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SERVICE

SINFONIEKONZERT | 6 KARTEN | SERIE 53 PREISGRUPPEN 150 E | 132 E | 108 E | 78 E Sie sparen jeweils bis zu 20 % gegenüber den Freiverkaufspreisen.


SITZPLAN STADTHALLE BÜHNE

I

PG I PG II PG III PG IV

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SERVICE

KAT. A 31 E 26 E 21 E 15 E

KAT. B 36 E 31 E 26 E 21 E

KAT. C 41 E 36 E 31 E 26 E


SITZPLAN OPERNHAUS BÜHNE

256 257 258 259 314 313 312 311

289 288 287 286

315 316 317 318

364 365

341 342 343 344

366 367 368 369 370 371 372 373 374 375 376 377 378 379 380 381 382 383

384 385

402 401 400 399 398 397 396 395 394 393 392 391 390 389 388 387 386

110 109 108 107 106 105 104 103 102 101 100

PG I PG II PG III PG IV PG V PG VI

KAT. A 25 E 23 E 19 E 16 E 13 E 9E

99

98

97

96

95

94

KAT. C 35 E 31 E 27 E 22 E 18 E 13 E

93

92

91

90

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KAT. E 45 E 40 E 35 E 30 E 25 E 19 E

KAT. G 56 E 50 E 45 E 40 E 35 E 29 E SERVICE

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ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN Allgemeine Geschäftsbedingungen für Reservierung, Bestellung und Kauf von Veranstaltungskarten sowie für den Besuch von Veranstaltungen der Städtischen Theater Chemnitz gGmbH 1. ALLGEMEINES Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen („AGB“) regeln die Beziehungen zwischen der Städtischen Theater Chemnitz gGmbH (im Folgenden „Theater“ genannt) und den Besuchern ihrer Veranstaltungen sowie deren Partnern und sind Bestandteil des Vertrages zwischen ihnen. Erwerb und Verwendung der Eintrittskarten zu den Veranstaltungen des Theaters und in den Räumen des Theaters sowie der Zutritt zu den Spielstätten, in denen die Veranstaltungen stattfinden, unterliegen den nachstehenden AGB des Theaters. Durch Erwerb oder Verwendung einer Eintrittskarte akzeptiert der jeweilige Erwerber bzw. Inhaber die Geltung dieser AGB. Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten auch für Veranstaltungen, für die ein Dritter der Veranstalter ist, soweit nichts anderes vereinbart wird.

2. ÖFFNUNGSZEITEN Die Öffnungszeiten werden durch Aushang bekannt gemacht. An Sonn- und Feiertagen bleiben die Vorverkaufsstellen in der Regel geschlossen. Änderungen bzgl. der Verkaufsstellen und deren Öffnungszeiten werden veröffentlicht. 3. RESERVIERUNGEN Kartenbestellungen werden für die gesamte Spielzeit entgegengenommen. Die maximale Reservierungsdauer ist auf 10 Tage bis maximal 3 Tage vor Vorstellung begrenzt. Wird der Abholtermin überschritten, ist die Reservierung hinfällig. Ausnahmen werden durch das Theater festgelegt. Des Weiteren behält sich das Theater vor, Reservierungen bei bestimmten Veranstaltungen zu untersagen. 4. KARTEN(VOR)VERKAUF Der Erwerb einer Eintrittskarte berechtigt zum Besuch der darauf ausgedruckten Vorstellung zum angegebenen Termin. Der mit Kauf der Eintrittskarte erworbene Anspruch auf Besuch einer Vorstellung gilt bis zum Beginn der Vorstellung. Der Kunde hat unmittelbar beim Kauf die Richtigkeit der gekauften Eintrittskarten und des Wechselgeldes zu überprüfen. Nachträgliche Reklamationen können nicht anerkannt werden. Im Falle der Internetbuchung oder der telefonischen Buchung geht das Angebot für einen Vertragsabschluss vom Antragsteller / Besteller aus, sobald dieser das Feld „Absenden“ auf der InternetBestellmaske angeklickt bzw. dem Beauftragten des Theaters telefonisch die Bestellung erteilt hat. Das Angebot ist bindend. Ein Anspruch auf die bestellten Eintrittskarten besteht erst nach Bestätigung der Bestellung durch das Theater. Mit dem Antrag / der Bestellung kommt kein Fernabsatzvertrag gemäß § 312 b BGB zustande; ein Widerrufs- und Rückgaberecht

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SERVICE

besteht insoweit nicht. Jeder Antrag / jede Bestellung von Eintrittskarten ist damit bindend und verpflichtet zur Abnahme und Bezahlung der bestellten Eintrittskarten. Die Sitzplätze einzelner Bestellungen werden, soweit möglich, zusammenhängend zugeteilt. Ein Anspruch auf zusammenhängende Plätze kann jedoch nicht gewährt werden. Ermäßigungen müssen bei der Bestellung geltend gemacht werden, da nach Erhalt der Rechnung oder der Eintrittskarten eine Ermäßigung nicht mehr möglich ist. Für ermäßigte Eintrittskarten muss am Veranstaltungstag vor Einlass der Berechtigungsnachweis mit beim Einlasspersonal vorgezeigt werden. Wird der Nachweis nicht erbracht, muss die Differenz zum vollen Kartenpreis vor dem Einlass nachentrichtet werden. Der kommerzielle Weiterverkauf von Eintrittskarten ist nicht gestattet. 5. EINTRITTSPREISE UND ERMÄSSIGUNGEN Für den Einzelkartenverkauf, die Abonnements und für Ermäßigungen gelten in der Spielzeit die im Jahresspielzeitheft und die an den Anzeigetafeln in den Vorverkaufsstellen und den Veranstaltungskassen genannten Preise. Soweit nicht auf der Eintrittskarte vermerkt, sind im Kartenpreis keine weiteren Leistungen enthalten. Die gleichzeitige Gewährung mehrerer Ermäßigungen pro Eintrittskarte ist ausgeschlossen. Eine etwaige Ermäßigung muss vor dem Kauf der Eintrittskarte persönlich geltend gemacht werden. Eine nachträgliche Geltendmachung wird nicht anerkannt. 6. VMS-KOMBITICKET Die Eintrittskarte gilt als Fahrtberechtigung (als Fahrausweis) zur Nutzung der öffentlichen Nahverkehrsmittel im Verbundraum des VMS, wenn der entsprechende Aufdruck auf dem Ticket ersichtlich ist. Sie ist gültig für die An- und Abreise zum Veranstaltungsort als Fahrausweis zur Nutzung aller öffentlichen Nahverkehrsmittel (außer den Sonderverkehrsmitteln Drahtseilbahn Augustusburg und Fichtelbergbahn) im gesamten Verkehrsverbund Mittelsachsen (VMS) ab 4 Stunden vor bis 6 Stunden nach Beginn der Veranstaltung. Es gelten die Beförderungsbedingungen sowie Tarifbestimmungen des VMS. Eine Auszahlung bei Nichtinanspruchnahme ist nicht möglich. 7. ABONNEMENT Mit einem Abonnement wird die vereinbarte Anzahl von Vorstellungen in der gewählten Serie im Voraus erworben. Änderungen der einem Abonnement zugeordneten Termine oder Produktionen bleiben dem Theater vorbehalten. Bereits bestehende Abonnements behalten ihre Gültigkeit. Das Abonnement verlängert sich automatisch um eine weitere Spielzeit, wenn es nicht schriftlich bis zum 31.05. einer laufenden Spielzeit gekündigt wird. Ein Wechsel des Stammplatzes ist nur vor Beginn der Spielzeit möglich. Die Abonnementunterlagen werden erst nach Bezahlung ausgehändigt. Bei Verhinderung zum regulären Abonnementtermin kann die betreffende Vorstellung in einen


Ersatztermin getauscht werden. In diesem Fall muss der Abonnementplatz bis zum Aufführungstag im Besucherservice freigemeldet werden. Die Tauschgebühr ist in der Preisliste festgelegt. Ein Anspruch auf einen bestimmten Ersatzplatz besteht nicht. Steht der Ersatztermin noch nicht fest, wird ein AbonnementGuthaben im Kundenkonto hinterlegt. Der Wert ermittelt sich aus dem jeweiligen Abonnementpreis der Vorstellung in der jeweiligen Preisgruppe. Steht bei Einlösung eines Guthabens die abonnierte Platzgruppe nicht zur Verfügung, so ist die Wahl einer höheren Preisklasse gegen Aufzahlung möglich. Fällt die Wahl auf eine niedrigere Preisklasse, kann eine Verrechnung nicht erfolgen. 8. GUTSCHEINE Werden Gutscheine für Veranstaltungen mit einem geringeren Entgelt eingelöst, wird ein neuer Gutschein über den Restbetrag ausgestellt. Ausgestellte, bezahlte und noch nicht eingelöste Gutscheine behalten ihre Gültigkeit für längstens 3 Jahre ab Erwerb. 9. ZAHLUNG Eintrittskarten können nur in Euro bezahlt werden. Sämtliche mit der Banküberweisung verbundenen Zahlungsgebühren bei Auslandsüberweisungen sind vom Kunden zu tragen. Kann die Zahlung des Kunden nicht erfolgreich bearbeitet werden bzw. unterschreitet bei Banküberweisung der Zahlbetrag den Rechnungsbetrag, wird die Bestellung abgelehnt. Alle dabei entstehenden Aufwendungen gehen zu Lasten des Kunden. 10. VERSAND, RECHNUNGSLEGUNG Die Bearbeitungsgebühr für die Erstellung von Rechnungen ist der Preisliste zu entnehmen. Bei Versand der Eintrittskarten erhält der Kunde vorab vom Theater eine Rechnung. Nach Zahlungseingang werden die Eintrittskarten zugesandt. Dies erfolgt auf Risiko des Bestellers. 11. RÜCKGABE, UMTAUSCH, ERSATZ UND ERSTATTUNG Der Umtausch bereits erworbener Eintrittskarten in andere Eintrittskarten oder Gutscheine ist gegen eine Umtauschgebühr lt. Preisliste nur bis spätestens 3 Tage vor Veranstaltungstermin möglich. Eine Barauszahlung erfolgt nicht. Ein Umtausch am Tag der Veranstaltung erfolgt nur für den Fall eines gesicherten Weiterverkaufs. Diese Beurteilung liegt im Ermessen des Theaters. Bei Ausfall einer Vorstellung können die Eintrittskarten gegen eine andere Veranstaltung umgetauscht oder, wenn das nicht möglich ist, gegen Erstattung des Kartenpreises zurückgegeben werden. Der Ausfall einer Vorstellung infolge von Streik oder höherer Gewalt begründet keinen Erstattungsanspruch. Bei Abbruch der Vorstellung wird der Kartenpreis nur dann erstattet, wenn der erste Akt bzw. bei einaktigen Stücken die erste Hälfte der Vorstellung noch nicht abgelaufen ist. Ansprüche dieser Art sind innerhalb von 30 Tagen gegen Vorlage der Originaleintrittskarten geltend zu machen. Über den Eintrittspreis hinausgehende Ansprüche sind ausgeschlossen. Bei Zusendung der

Originalkarten mit Angabe der Bankverbindung ist auch eine Überweisung möglich. Besetzungsänderungen oder veränderte Anfangszeiten begründen keinen Anspruch auf Minderung oder Erstattung des Kartenpreises. Im Falle einer Programmänderung besteht kein Anspruch auf eine Ersatzkarte oder auf die Erstattung des Kartenpreises, wenn der Besucher die angebotene Ersatzvorstellung ganz oder teilweise besucht hat. Für in Verlust geratene Eintrittskarten wird vom Theater grundsätzlich kein Ersatz geleistet. Eine Ersatzkarte kann nur dann ausgestellt werden, wenn der Betreffende nachweisen oder glaubhaft machen kann, welche Eintrittskarte er gekauft hatte. Die Originalkarte hat Vorrang vor der Ersatzkarte. Ein Ersatz ist ebenfalls ausgeschlossen für nicht besuchte Vorstellungen, nicht rechtzeitig umgetauschte oder verfallene Eintrittskarten, verspätetes Eintreffen sowie verloren gegangene Gutscheine. 12. RÜCKGABE, UMTAUSCH, ERSATZ UND ERSTATTUNG BEI OPEN-AIR-VERANSTALTUNGEN Open-Air-Veranstaltungen finden auch bei ungünstiger Witterung statt. Bei unsicherer Witterung wird empfohlen, regenfeste Kleidung und Regencapes mitzuführen. Das Aufspannen von Regenschirmen während der Veranstaltung ist wegen der damit verbundenen Sichtbehinderung für andere Besucher nicht gestattet. Wir weisen darauf hin, dass es aufgrund der Witterung zur Verzögerung des Beginns der Veranstaltung oder zu Unterbrechungen kommen kann. Wird die Veranstaltung vor Beginn dennoch aufgrund extremer Wetterbedingungen abgesagt, so wird der Kartenpreis an der Vorverkaufsstelle zurückerstattet, an der die Eintrittskarte erworben wurde (nur gegen Vorlage der Originaleintrittskarte innerhalb einer Frist von 30 Tagen). Wird eine bereits laufende Open-Air-Veranstaltung aufgrund extremer Wetterbedingungen abgebrochen, so wird der Kartenpreis an der Vorverkaufsstelle zurückerstattet, an der die Eintrittskarte erworben wurde (nur gegen Vorlage der Originaleintrittskarte innerhalb einer Frist von 30 Tagen), allerdings nur, wenn noch keine 45 Spielminuten erreicht worden sind. Wird eine bereits laufende Open-Air-Veranstaltung aufgrund extremer Wetterbedingungen nach mehr als 45 Spielminuten abgebrochen, so gilt die Leistung als erbracht und es besteht kein Anspruch auf Erstattung des Eintrittspreises. Gebühren (z. B. Vorverkaufsgebühr, Versand- oder Bearbeitungsgebühren) werden in allen genannten Fällen nicht erstattet. Ein Ersatz ist ebenfalls ausgeschlossen für nicht besuchte Vorstellungen, nicht rechtzeitig umgetauschte oder verfallene Eintrittskarten, verspätetes Eintreffen sowie verloren gegangene Gutscheine. 13. ORDNUNG UND SAUBERKEIT Es dürfen keine Mäntel, Jacken, Schirme, große Taschen, Rucksäcke und ähnliche Gegenstände mit in den Saal genommen werden. Diese müssen während der Veranstaltung an der Garderobe zur Aufbewahrung abgegeben werden. Dem Besucher wird durch das Garderobenpersonal eine Garderobenmarke

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ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN ausgehändigt. Die Garderobe wird gegen Vorlage der Garderobenmarke ohne Nachprüfung der Berechtigung an den Besucher zurückgegeben. Bei Verlust der Garderobenmarke können die aufbewahrten Stücke nur ausgehändigt werden, wenn der Besucher seine Berechtigung daran nachgewiesen oder glaubhaft gemacht und die in der Preisliste festgelegten Wiederbeschaffungskosten der Garderobenmarke ersetzt hat. Bei Verlust oder Beschädigung an der Garderobe ist das Garderobenpersonal unverzüglich zu informieren. Reklamationen nach Verlassen des Theaters werden nicht akzeptiert. Mit Aushändigung der Garderobenmarke übernimmt das Theater die Haftung für grob fahrlässige oder vorsätzliche Verletzung der Aufbewahrungspflicht durch das Garderobenpersonal. Die Haftung beschränkt sich auf den Zeitwert des Garderobenstücks. Von der Haftung ausgeschlossen sind Bargeld und andere in der Garderobe befindliche Gegenstände. Die Abgabe solcher Gegenstände erfolgt auf eigene Gefahr des Besuchers. Das Rauchen ist nur in den dafür ausgewiesenen Raucherzonen gestattet. Für die verbleibenden Bereiche ist das Rauchen verboten! Dies schließt die Anwendung offener Flammen oder pyrotechnischer Artikel ein. Zuwiderhandlungen können zu einem Hausverweis führen. Für entstandene Schäden haftet der Verursacher vollumfänglich. Das Mitbringen und der Verzehr von Speisen und Getränken in den Zuschauerräumen der Spielstätten sind nicht gestattet. Begleitende Betreuer von Gruppenbesuchen sind angehalten, auf die Einhaltung der vorgenannten Regeln zu achten. Das Sitzen auf Treppen, Simsen o. Ä. ist grundsätzlich untersagt. 14. ROLLSTUHLPLÄTZE Das Theater verfügt über eine begrenzte Anzahl von Rollstuhlplätzen. Besucher, die auf einen der Plätze angewiesen sind, haben dies beim Kauf der Eintrittskarte anzugeben. Anderenfalls kann der Besuch der Vorstellung im Rollstuhl nicht sichergestellt werden. Bei Einlass hat sich der Gast an das Servicepersonal zu wenden. 15. FUNDSACHEN Gegenstände aller Art, die in den Spielstätten des Theaters gefunden werden, sind beim Hauspersonal abzugeben. Für deren Aufbewahrung wird keine Haftung seitens des Theaters übernommen. Die weitere Behandlung der Fundsache richtet sich nach den Vorschriften der §§ 978ff. BGB. Der Verlust von Gegenständen ist ebenfalls beim Hauspersonal zu melden. 16. DATENSCHUTZ Die personenbezogenen Daten des Eintrittskartenkäufers werden unter Einhaltung des Datenschutzrechtes in dem für die Durchführung des Vertrages erforderlichen Umfang erhoben, verarbeitet, gespeichert und genutzt. Die Rechtsgrundlage für Anbahnung, Durchführung und Abwicklung der vertraglichen Leistung und zur Erfüllung der hiermit verbundenen gesetzlichen

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Verpflichtungen ist die DSGVO in der jeweils geltenden Fassung. Das Theater ist berechtigt, die Daten an natürliche oder juristische Personen weiterzugeben, sofern diese den Kartenverkaufsvertrag durchführen und durch das Theater mit dem Kartenvertrieb beauftragt worden sind. Dritte im vorgenannten Sinne werden vom Theater auf die Einhaltung des Datenschutzrechts verpflichtet. Das Theater betreibt keinen Handel mit Personendaten der Kunden. Eine Weitergabe von Personendaten an Dritte zu Werbezwecken erfolgt nicht, es sei denn, der Theaterbesucher hat dem ausdrücklich zugestimmt. Eine Weitergabe der Kreditkarten-Nummer an nicht autorisierte Dritte ist in jedem Fall ausgeschlossen. Die Daten werden nach 10 Jahren gelöscht. Hat das Theater die Anschrift oder E-Mail-Adresse eines Besuchers im Zusammenhang mit dem Kauf einer Theaterkarte erhalten, kann das Theater diese Daten auch zur Direktwerbung für andere Vorstellungen des Theaters verwenden, es sei denn, der Besucher hat dieser Verwendung widersprochen. Ein solcher Widerspruch ist jederzeit möglich und kann gerichtet werden an: info@theater-chemnitz.de oder Städtische Theater Chemnitz gGmbH, Käthe-Kollwitz-Straße 7, Abteilung Kommunikation, 09111 Chemnitz. Bei einem Widerspruch werden diese Kundendaten gemäß der gesetzlichen Aufbewahrungspflicht zusammen mit Buchungsbelegen für 10 Jahre aufbewahrt, jedoch nicht mehr zur Direktwerbung des Theaters verwendet. 17. DATENSCHUTZBEAUFTRAGTER Verantwortlich für die Einhaltung und Kontrolle der Datenschutzpflichten des Theaters ist ein interner Datenschutzbeauftragter. Dieser steht dem Besucher jederzeit für Auskünfte oder Anregungen zum Thema Datenschutz zur Verfügung. Der Datenschutzbeauftragte ist per E-Mail unter dsb@theater-chemnitz.de zu erreichen. 18. SONSTIGE BESTIMMUNGEN Der Zugang zu den Spielstätten kann unabhängig vom Alter grundsätzlich nur mit einer gültigen Eintrittskarte erfolgen. Die Eintrittskarte berechtigt ausschließlich den Besitzer zum Zutritt zum Veranstaltungsort und zur Ausübung eventueller anderer Rechte des Karteninhabers nach diesen AGB. Der Zutritt kann verweigert werden, wenn Anlass zu der Befürchtung besteht, dass der Betroffene den Vorstellungsablauf oder den allgemeinen Geschäftsbetrieb stört oder andere Besucher belästigt werden. Besucher können aus der laufenden Vorstellung verwiesen werden, wenn sie diese stören, andere belästigen oder einen Platz eingenommen haben, für den sie keine gültige Eintrittskarte haben. Eine Erstattung der Eintrittskarten erfolgt nicht. Es ist nicht gestattet, die Eintrittskarte oder die sich aus ihr ergebenden Rechte ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Theaters an dritte Personen zu übertragen und hierfür ein Entgelt zu verlangen, welches das an das Theater gezahlte oder zu zahlende Entgelt übersteigt (z. B. Internet / Ebay). Besucher und sonstige Personen, die den Kartenverkauf behindern, insbesondere ver-


suchen, Eintrittskarten privat in den Spielstätten des Theaters weiterzuverkaufen, oder das Publikum belästigen, können des Hauses verwiesen werden. Die Benutzung von Mobiltelefonen während der Veranstaltung ist untersagt. Sie sind genauso wie Armbanduhren mit Stundensignalen aus Rücksicht auf andere Besucher auszuschalten. Bild-, Video- und Tonaufzeichnungen sind aus urheberrechtlichen Gründen nicht gestattet. Geräte oder Anlagen, die für solche Aktivitäten benutzt werden können, dürfen nicht ins Theater mitgebracht werden. Bei Zuwiderhandlungen ist das Theaterpersonal berechtigt, die entsprechenden Geräte und Anlagen einzuziehen und bis zum Ende der Veranstaltung einzubehalten. Filme und Aufzeichnungsmaterialien jeder Art, auf denen Teile der Aufführung festgehalten sind, können vom Veranstalter eingezogen und verwahrt werden. Sie werden an den Eigentümer wieder ausgehändigt, wenn dieser der Löschung der Aufnahmen zugestimmt hat. Mitschnitte und Aufnahmen von Aufführungen, die für eine spätere Verwendung im künstlerischen oder im Bildungssektor vorgesehen sind, müssen grundsätzlich vorher vom Generalintendanten genehmigt werden. Dieser kann unter gegebenen Voraussetzungen Sondergenehmigungen erteilen. Zuwiderhandlungen können zudem einen Hausverweis und Schadenersatzpflichten auslösen. Der Aufenthalt in den Vorverkaufsstellen und Veranstaltungsorten erfolgt auf eigene Gefahr. Für schuldhaft verursachte Schäden an Leben, Körper oder Gesundheit haftet das Theater nach den gesetzlichen Vorschriften. Im Übrigen haftet das Theater nur für Schäden, die von ihm, seinen gesetzlichen Vertretern oder Erfüllungsgehilfen durch Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit verursacht wurden, es sei denn, es sind wesentliche Vertragspflichten betroffen. Die Haftung des Theaters ist außer im Falle vorsätzlichen Handelns auf den Ersatz des vorhersehbaren, vertragstypischen Schadens begrenzt, es sei denn, es liegt eine grob fahrlässige Verletzung wesentlicher Vertragspflichten vor. Für Fremdleistungen haftet nicht das Theater, sondern der jeweilige Leistungserbringer direkt. Im Interesse der Sicherheit und eines geordneten und reibungslosen Ablaufs der Veranstaltung ist der Karteninhaber verpflichtet, den Anweisungen des Theaters und deren Beauftragten im Veranstaltungsort Folge zu leisten.

20. SALVATORISCHE KLAUSEL Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, so wird hiervon die Wirksamkeit und Durchführbarkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Diese aktualisierten Allgemeinen Geschäftsbedingungen treten am 01.08.2019 in Kraft und ersetzen die bisher geltenden Benutzungsbedingungen. PREISLISTE DER STÄDTISCHEN THEATER CHEMNITZ GGMBH – GÜLTIG AB 01.08.2019 Für den Einzelkartenverkauf und die Abonnements gelten in der Spielzeit 2019/2020 die im Jahresspielzeitheft und die an den Anzeigetafeln in den Vorverkaufsstellen und den Veranstaltungskassen genannten Preise. Für Gastspiele, Sonderveranstaltungen oder Vorstellungen an Feiertagen gesondert festgelegte Preise sind ebenfalls den Anzeigetafeln zu entnehmen. Die aufgeführten Preise gelten für alle Veranstaltungsorte der Städtischen Theater Chemnitz gGmbH. Bearbeitungsgebühr pro Auftrag / Rechnungslegung Nachdruck bei Verlust der Eintrittskarte Nachdruck bei Verlust des Abonnementausweises Umtauschgebühr pro Abonnementtausch Storno-, Umtauschgebühr pro Eintrittskarte Mindestsatz Mahngebühren Wiederbeschaffungskosten für den Verlust einer Garderobenmarke Garderobengebühr (nur gültig in der Stadthalle, eigene Spielstätten sind von der Garderobengebühr befreit)

2E 2E 5E 2E 5E 5E 10 E 1,50 E

19. GERICHTSSTAND Das Vertragsverhältnis und diese AGB unterliegen ausschließlich dem deutschen Recht. Ist der Vertragspartner Kaufmann im Sinne des HGB, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, oder hat er seinen allgemeinen Gerichtsstand außerhalb von Deutschland, so ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Auseinandersetzungen aus und im Zusammenhang mit dem Vertragsverhältnis Chemnitz. Das Theater ist weder bereit noch verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherstreitbeilegungsstelle teilzunehmen.

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INHALT & KONTAKT Vorwort

KONTAKT

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KONZERTE Sinfoniekonzerte Familienkonzerte Klasse Klassik! Kammermusikabende Liederabende Sonderkonzerte Philharmonie on tour Philharmonie Extra

STÄDTISCHE THEATER CHEMNITZ gGMBH Käthe-Kollwitz-Straße 7, 09111 Chemnitz

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JUNGE PHILHARMONIE Musikprojekte Schülerkonzerte Regenbogenkonzerte

56 58 59 60 61 64 65 65 66

MENSCHEN Robert-Schumann-Philharmonie Guillermo García Calvo Raimund Kunze Jakob Brenner Orchesterbiografie Rudolf-Kempe-Orchesterakademie Freunde der Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitzer Musikverein Förderverein der Theater Chemnitz

70 71 73 74 80 82

SERVICE Kartenservice Ermäßigungen Service Extra Abonnements Sitzpläne Allgemeine Geschäftsbedingungen

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www.theater-chemnitz.de facebook.com/DieTheaterChemnitz instagram.com/DieTheaterChemnitz Raimund Kunze, Orchesterdirektor Tel. 0371 6969-806, Fax 0371 6969-897 raimund.kunze@theater-chemnitz.de

IMPRESSUM HERAUSGEBER Städtische Theater Chemnitz gGmbH Generalintendant Dr. Christoph Dittrich Robert-Schumann-Philharmonie Generalmusikdirektor Guillermo García Calvo Saison 2019/2020 KONZEPT UND REDAKTION Carla Neppl, Nicole Lappöhn REDAKTIONELLE MITARBEIT Christiane Dost, Susanne Holfter, Dr. Heike Vieth FOTOS Dieter Wuschanski (S. 4, 14, 62/63), Daniel García Bruno (S. 8), Ira Weinrauch (S. 10), Shirley Suarez (S. 12), Simon Fowler (S. 16), Olivier Truan (S. 18), Satoshi Aoyagi (S. 20), Nasser Hashemi (S. 22), Anna Klemm (S. 24), Max Parovsky (S. 26) REDAKTIONSSCHLUSS 8. April 2019 GRAFISCHE GESTALTUNG, SATZ PUNKT 191 – Marketing & Design www.punkt191.de DRUCK, VERARBEITUNG, ANZEIGENAKQUISE MUGLER Druck und Verlag GmbH www.mugler-masterpack.de

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– Änderungen vorbehalten –


Klaviere | Flügel | Cembali Konzert-, Stimmservice | Vermietung | Restaurierung | Ankauf/Verkauf | Generalüberholung Cembali, Kleinklaviere und Spinette bekannter und hochwertiger Marken ab Baujahr 1900 Mietkauf und Finanzierung möglich

Pianohaus Hofmann · Klaffenbacher Hauptstr. 36 · 09123 Chemnitz/Klaffenbach · Tel. 0371/2 60 70 76 geöffnet: Mo., Mi., Fr. 15 - 18 Uhr | Sa. 9 - 12 Uhr und nach Vereinbarung, www.pianohaus-hofmann.de


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Die Theater Chemnitz Konzertvorschau 2019/2020 by Die Theater Chemnitz - Issuu