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Die Theater Chemnitz Konzertvorschau 2018/2019

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[  DANKE  ]

unseren Hauptsponsoren

unseren Förderern

unserem Medienpartner KULTUR


Guillermo García Calvo


[  VORWORT  ] Sehr geehrte Damen und Herren, liebes Publikum, ich möchte mich bei Ihnen für die wunder­ baren gemeinsamen Konzerte bedanken, die wir zusammen in meiner ersten Spielzeit als Generalmusikdirektor hier in Chemnitz erlebt haben. Wir haben das immense Glück, dass jedes einzelne Mitglied der Robert-Schumann-­ Philharmonie für die Musik lebt und in jedem Konzert alles gibt. Wir bereiten uns sehr inten­ siv vor und proben ganz genau, aber das Musizieren am Abend führt uns doch immer in unbekannte und unerwartete Gebiete. Das passiert allein, weil Sie, liebes Publikum, dabei sind, zuhören, zusehen – und vor allem: mit uns mitfühlen. Die Magie, die in jeder Auffüh­ rung entsteht, der Kreis zwischen der Musik, dem Orchester und Ihnen, ist das größte Glück für uns Musikerinnen und Musiker. Dafür, dass wir das zusammen erleben dürfen, danke ich Ihnen herzlichst.

In der neuen Saison haben wir jedes Programm so gestaltet, dass alle Stücke eines Abends untereinander kommunizieren und uns auf eine einmalige emotionale Reise mitnehmen. So haben beispielsweise Vaughan Williams in seiner 6. und Prokofjew in seiner 5. Sinfonie zwei verschiedene, aber komplementäre Fresken über den Krieg in Tönen gemalt, oder haben Reger in seinem Violinkonzert und Bruckner in seiner 3. Sinfonie durch streng klassische Formen eine Welt höchster kreativer Freiheit geschaffen. Ich lade Sie ein, noch mehr zauberhafte Momente zu erleben und freue mich sehr auf unser Zusammen-Musizieren. Herzlichst, Ihr

Guillermo García Calvo

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[  KONZERTE  ]


Jakub Tylman


1. Sinfoniekonzert

[  M ENDELSSOHN BARTHOLDY | LUTOSŁAWSKI | BRAHMS   ] Felix Mendelssohn Bartholdy kam früh mit William Shakespeares Dramen in der Über­ setzung von August Wilhelm Schlegel in Be­rüh­ rung und las sie gemeinsam mit Freun­den in verteilten Rollen. Seiner Schwester Fanny verriet er am 4. Juli 1826, von einem eigenen „midsummernight’s dream zu träumen“. Bereits am 26. August war die virtuose und farbenreich instru­ mentierte Konzertouvertüre Ein Sommernachts­ traum fertig. 17 Jahre vergingen, bis Men­dels­ sohn von König Friedrich Wilhelm IV. gebeten wurde, eine Schauspielmusik zu ergänzen. Witold Lutosławski widmete sein Konzert für Violoncello und Orchester dem Cellisten Mstislaw Rostropowitsch, der auch die Urauf­ führung 1970 in London interpretierte. Das un­ge­wöhnliche Konzert beginnt mit einem ein­ drucksvollen, knapp fünfminütigen Cellosolo. Für die Auseinandersetzung des Solisten mit den Blech­bläsern legitimierte Lutosławski sowohl die Deutung eines abstrakten Konflikts zwischen

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847) Ouvertüre zum Schauspiel Ein Sommernachtstraum op. 21

einem Individuum und einer Masse, als auch eine Anspielung auf die Brutalität im kommu­ nistischen Polen der 1970er Jahre. Die Uraufführung der Sinfonie Nr. 3 F-Dur von Johannes Brahms in Wagners Todesjahr 1883 mit den Wiener Phil­ har­mo­ni­kern unter Hans Richter wurde ein großer Erfolg, der ihm als Sinfoniker den Durchbruch bescherte. Zwar sollen einige Wagnerianer verächtlich gezischt haben, Antonín Dvořák dagegen war hingerissen: „Welch herr­ liche Melodien sind da zu finden! Es ist lauter Liebe und das Herz geht einem dabei auf.“ Jakub Tylman, seit 2012 Solocellist der RobertSchumann-Philharmonie, hat bereits als Solist mit Orchestern in Deutschland, Norwegen und Tschechien konzertiert. Der Dirigent Michael Boder ist auf den großen internationalen Opernund Konzertbühnen zuhause und wird Chem­ nitz erstmals die Ehre erweisen.

Witold Lutosławski (1913–1994) Konzert für Violoncello und Orchester Johannes Brahms (1833–1897) Sinfonie Nr. 3 F-Dur op. 90

Solist Jakub Tylman, Violoncello | Dirigent Michael Boder | Robert-Schumann-Philharmonie Termine Mi, 03.10. + Do, 04.10.2018, jeweils 19.00 Uhr | Stadthalle – Großer Saal Preis 14,- bis 29,- e (Kat. A)

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Evgenia Rubinova


2. Sinfoniekonzert

[  BRAHMS | RACHMANINOW | TSCHAIKOWSKY   ] Niccolò Paganini, der italienische „Teufels­gei­ ger“, wird bis­heute als einer der größten Virtu­ osen aller Zeiten bewundert. Immer wieder lie­ßen sich Komponisten von Themen des Genue­ sen inspirieren, so auch Sergej Rachmani­ ­now. Er schrieb seine Klavier-Rhap­sodie über die letzte von Paga­ninis berühmten 24 Capricen für Violine solo im Sommer 1934 in seiner Villa Senar am Vierwald­ stättersee. Die Variationen boten Rachmani­ now ein weiteres Mal Gelegenheit, seine außer­ gewöhnliche Begabung als Pianist unter Beweis zu stellen, spielte er doch die Ur­­aufführung in Baltimore unter Leitung des legen­dären Diri­ genten Leopold Stokowski selbst. In Chem­nitz wird die Pianistin Evgenia Rubinova in Rach­ maninows Fußstapfen treten und seine zirzen­ sischen musikalischen Gedanken zum Leuch­ten bringen. Sie bezaubert im Konzertsaal durch ihre starke Persönlichkeit und musikalische Vorstel­ lungskraft, ihre farbige Klanggebung sowie einen architektonischen Blick auf das Werkganze.

Eröffnet wird das Programm mit der Tragischen Ouvertüre op. 81 von Johannes Brahms. Er kom­ ponierte sie als Gegenstück zur Akademischen Festouvertüre op. 80 im Sommer 1880 in Bad Ischl. Über das gegensätzliche Werkpaar äußerte er: „Ich habe nicht umhin können, eine sehr lustige Aka­ demische Fest-Ouvertüre zu schrei­ben, mit Gaudeamus und allem Möglichen. Und bei der Gelegenheit konnte ich meinem melancholischen Gemüt die Genugtuung nicht versagen, auch eine Trauerspiel-Ouver­türe zu schreiben.“ Auf ganz andere Weise hat sich Peter Tschaikowsky in seiner 5. Sin­fonie mit dem Thema Melancholie auseinander­gesetzt. Nach einer Schaffenskrise brachte ihm seine erste internationale Tournee als Dirigent Triumphe ein und verlieh seiner schöpferischen Kraft Flügel. So entstand eines seiner meistgespielten und mitreißendsten Werke, das die dunklen, melancholischen Töne des Beginns in ein strah­ lendes, optimistisches Finale wandelt.

Johannes Brahms (1833–1897) Tragische Ouvertüre d-Moll op. 81 Sergej Rachmaninow (1873–1943) Rhapsodie über ein Thema von Paganini op. 43 für Klavier und Orchester

Peter Tschaikowsky (1840–1893) Sinfonie Nr. 5 e-Moll op. 64

Solistin Evgenia Rubinova, Klavier | Dirigent Felix Bender | Robert-Schumann-Philharmonie Termine Mi, 24.10. + Do, 25.10.2018, jeweils 19.00 Uhr | Stadthalle – Großer Saal Preis 14,- bis 29,- e (Kat. A)

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Hartmut Schill


3. Sinfoniekonzert

[  REGER | BRUCKNER  ] „Ich weiß, dass es arrogant klingt, das so zu sagen, aber meiner Ansicht nach setzt dieses Violin­ konzert die Linie von Beethoven und Brahms fort”, schrieb Max Reger über jenes Werk, das Anfang des 20. Jahrhunderts durch seine Komplexität Interpreten und Zuhörer gleichermaßen herausforderte. Es habe, so Reger weiter, einen „klas­ sischen Anstrich, d. h. es ist nichts ‚Ver­ rücktes’ drinnen – technische Firlefanzereien bei der Solovioline gibt es nicht, sondern ich lege vor allem Wert darauf, möglichst ‚durch­ sichtig’ zu instrumentieren, damit der Solist wirklich ‚singen’ kann und nicht zu ‚kratzen’ braucht.“ Bei aller Durchsichtigkeit sah Reger das Violinkonzert dennoch in der Tradition der Sinfonie, einer Gat­tung, für die zu schreiben ihm nicht mehr ver­gönnt sein sollte. Das 1908 in Leipzig uraufgeführte Mammutwerk ist bei Konzertmeister Hartmut Schill in den besten Händen, hat er doch in der Vergangenheit bereits u. a. mit den Violinkonzerten von Brit­ ten, Berg und Gubaidulina sein Faible für Musik des 20. Jahrhunderts unter Beweis gestellt.

Passend zur im Spätherbst 2018 unmittelbar be­vorstehenden Vollendung des neuen Chemnitzer Ring des Nibelungen erklingt Anton Bruckners 3. Sinfonie, die auch als „Wagner-Sinfonie“ bezeichnet wird: „Sr. Hochwohlgeboren Herrn Richard Wagner, dem unerreich­ baren, weltberühmten und erhabenen Meister der Dicht- und Tonkunst in tief­ster Ehrfurcht gewidmet“ ist auf der Partitur zu lesen. Bruckner fuhr extra selbst nach Bayreuth, um Wagner aus zwei verschie­ denen Sinfonien auswählen zu lassen. Wagner entschied sich alsbald, doch Bruckner hatte dem zum Essen gereichten Bier wohl so heftig zugesprochen, dass er sich nicht mehr erinnern konnte, welcher Sinfonie Wagner den Vorzug gegeben hatte. In seiner Verlegenheit fragte er beim Bayreuther Meister nach: „Symfonie in d-Moll, wo die Trompete das Thema beginnt“, was Wagner amüsiert bestätigte. Inspiriert von dessen Harmonik, schuf Bruckner ein Werk, das gleichermaßen durch ekstatisch vibrierende Klang­massen wie durch zart-verhaltene Töne begeistert.

Max Reger (1873–1916) Konzert für Violine und Orchester A-Dur op. 101

Anton Bruckner (1824–1896) Sinfonie Nr. 3 d-Moll (2. Fassung von 1877/1878)

Solist Hartmut Schill, Violine | Dirigent Guillermo García Calvo | Robert-Schumann-Philharmonie Termine Mi, 14.11. + Do, 15.11.2018, jeweils 19.00 Uhr | Stadthalle – Großer Saal Preis 14,- bis 29,- e (Kat. A)

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Andreas Kißling


4. Sinfoniekonzert

[  CORIGLIANO | RACHMANINOW   ] Nachdem die Chemnitzer Konzertmeisterin Heidrun Sandmann das Konzertpublikum im Februar 2018 bereits mit John Coriglianos Solokonzert The Red Violin (Die rote Vio­ line) bekannt gemacht hat, steht diesmal eine neue Entdeckungsreise durch die bildhafte Klangwelt des gefeierten USamerikanischen Komponisten bevor. Seine Pied Piper Fantasy, 1982 mit dem Los Angeles Philharmonic Orchestra uraufge­ führt, ist ein eindrucksvolles Konzert für Flöte und Orchester nach der Sage Der Rattenfänger von Hameln. Der Rattenfänger, der einst die lästigen Ratten durch sein magisches Flötenspiel aus Hameln weglockte, wurde von der Stadt um den Lohn betrogen und verjagt. Aus Rache raubte er ihr die Kinder und damit ihre Zukunft. Aus diesem Stoff hat Corigliano ein fantasie­ reiches Bläserkonzert mit speziellen Spieltech­ niken der Flöte entwickelt. Im Marsch der Kin­d er ergeben sich reizvolle visuelle und akus­tische Effekte.

Mit Sergej Rachmaninows Sinfonie Nr. 2 e-Moll ist eines der bewegendsten Werke der Orches­ ter­literatur zu hören, das 1906/1907 in Dresden entstand. Dort fand Rachmaninow nach fordernden Jahren als Kapellmeister am Moskauer Bolschoi-Theater den nötigen Abstand, um sich wieder mit Elan einer neuen Sinfonie widmen zu können. Ihre bestechende Klangschönheit und Melan­ cholie entfaltet nach wie vor einen starken emotionalen Sog.

John Corigliano (*1938) Pied Piper Fantasy Konzert für Flöte und Orchester nach Der Rattenfänger von Hameln

Sergej Rachmaninow (1873–1943) Sinfonie Nr. 2 e-Moll op. 27

Andreas Kißling, Soloflötist der Staatskapelle Dresden, wird den facettenreichen Solopart der Pied Piper Fantasy gestalten. Hinzu kommen Schüler/innen der Städtischen Musikschule Chemnitz, die als Flötenensemble und Percus­ sion-Spieler die Geschichte lebendig werden lassen. Das Dirigat liegt in den Händen von Eckehard Stier, der in Chemnitz als Kapell­ meister wirkte und inzwischen bei Spitzen­ orchestern auf vier Kontinenten gefragt ist.

Solist Andreas Kißling, Flöte | Schüler/innen der Städtischen Musikschule Chemnitz, Flöte und Percussion | Dirigent Eckehard Stier | Robert-Schumann-Philharmonie Termine Mi, 12.12. + Do, 13.12.2018, jeweils 19.00 Uhr | Stadthalle – Großer Saal Preis 14,- bis 29,- e (Kat. A)

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Guillermo García Calvo


5. Sinfoniekonzert

[  VAUGHAN WILLIAMS | PROKOFJEW   ] Der Komponist Ralph Vaughan Williams ist hierzulande auf den Konzertplänen nicht allzu oft vertreten. Dabei gehört er genauso wie Benjamin Britten und Edward Elgar zu den zentralen Persönlichkeiten der bri­ tischen Musikgeschichte. Seine kompo­ sitorischen Schwerpunkte lagen auf dem Gebiet der Oper, der geistlichen Musik und der Sinfonik. Zwischen 1903 und 1958 entstanden insgesamt neun Sin­ fonien. Mit jeder von ihnen entwickelte Vaughan Williams seine individuelle Tonsprache weiter. Die 6. Sinfonie, die er 1944 zu schreiben begann, wurde 1948 in der Londoner Royal Albert Hall uraufgeführt. Von Anfang an war sie ein Lieblingsstück des Publikums und eroberte innerhalb kürzester Zeit die Konzert­ säle in der ganzen Welt. Aufgrund ihrer Ent­ stehungs­zeit wurde sie mitunter als „Kriegs­sin­ fonie“ betitelt. Vaughan Williams wehrte sich heftig dagegen: „Den Leuten scheint nie der Gedanke zu kommen, dass man bloß ein Stück Musik schreiben möchte.“

Wie so viele seiner Zeitgenossen sehnte sich Ralph Vaughan Williams in jenen letzten Monaten der militärischen Auseinandersetzungen nach Frieden. Diese Sehnsucht verband ihn über die Länder hinweg mit Sergej Prokofjew. Auch dieser schickte sich 1944 an, eine Sinfonie zu schreiben, seine fünfte. Optimistisch durchzieht der Charakter heroischer Lebenskraft die Komposition, die in der klassisch-roman­ tischen Tradition steht und mit ihrem lichten Beinamen Triumph des menschlichen Geistes wie eine Vorausahnung des nahen Kriegsendes wirkte. Dass dieses dann tatsächlich Wirklichkeit wurde, mutet wie ein Wunder an: Als Prokofjew im Januar 1945 in Moskau ans Pult trat, um die Uraufführung zu dirigieren, waren zwar noch Artilleriesalven zu hören, aber die sowjetische Armee hatte kurz zuvor den Sieg über die Truppen Hitlers an der Weichsel bekannt­ gegeben. So verwandelte sich Prokofjews Sin­ fonie quasi über Nacht in eine Botschaft des Friedens, der am Horizont heraufschimmerte.

Ralph Vaughan Williams (1872–1958) Sinfonie Nr. 6 e-Moll

Sergej Prokofjew (1891–1953) Sinfonie Nr. 5 B-Dur op. 100

Dirigent Guillermo García Calvo | Robert-Schumann-Philharmonie Termine Mi, 16.01. + Do, 17.01.2019, jeweils 19.00 Uhr | Stadthalle – Großer Saal Preis 14,- bis 29,- e (Kat. A)

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6. Sinfoniekonzert

[  SINFONIE IN BILDERN  ] Inspiriert vom Panorama der bayerischen Berge schuf Richard Strauss mit der Alpensinfonie ein mächtiges Tongemälde, das direkt der Natur entsprungen zu sein scheint. In diesem Konzert ist sie als „Sinfonie in Bildern“ zu erleben: Drei Jahre lang durch­wan­ derte Tobias Melle mit Zelt und Kamera die Berchtesgadener Alpen, um Strauss’ musikalischer Bergwanderung nachzu­ spüren. Die dabei entstandenen Bilder wer­ den live zur Musik projiziert. Gestaltet nach musikalischen Motiven und harmonischen Ent­ wicklungen, schaffen sie eine atemberauben­de Atmosphäre und eröffnen für den „Zuschau­ hörer“ eine neue Perspektive auf die Kompo­ sition. Seit fast 25 Jahren begeistern die Bilder unterschiedlichste Publikumsgruppen in der ganzen Welt. Die US-amerikanische Zeitschrift Record Review schrieb über Eine Alpen­sinfonie in Bildern: „Tobias Melles visuelle Be­arbeitung der Musik trägt tatsächlich zu einer besseren Wert­schätzung der Partitur bei. Strauss hätte Melles Arbeit enthusiastisch begrüßt.“

Die Tatsache, dass ein erfolgreiches Stück auch alles andere als Zufriedenheit bei einem Kom­ ponisten auslösen kann, findet sich im Falle des 1. Violinkonzertes von Max Bruch. Fast wollte er es in späteren Jahren verbieten, weil er seine beiden nachfolgenden Konzerte wesentlich gelungener fand. Zum Glück ließ er aber der Aufführungs­ geschichte ihren Lauf, und so darf sich das Werk auch heute, 150 Jahre nach seiner Uraufführung, der ungebrochenen Gunst des Publikums erfreuen. Als Solist war damals Joseph Joachim zu erleben. Er gilt noch immer als Jahr­ hundertgeiger, und so ist es nicht verwunderlich, dass ein hochdotierter internationaler Violin­ wettbewerb, der seit 1991 in Hannover statt­ fin­d et, seinen Namen trägt. Wenn sich im Ok­tober 2018 das nächste Mal die junge Geigen­elite in Hannover trifft, wird mit der Preis­ übergabe auch feststehen, wer als Solist/in in Chem­nitz das Violinkonzert von Max Bruch spielt.

Max Bruch (1838–1920) Violinkonzert Nr. 1 g-Moll op. 26

Richard Strauss (1864–1949) Eine Alpensinfonie in Bildern von Tobias Melle

Solist/in Gewinner/in des Internationalen Joseph Joachim Violinwettbewerbs 2018 | Fotografie und Live-Projektion Tobias Melle | Dirigent Guillermo García Calvo | Robert-Schumann-Philharmonie Termine Mi, 13.02. + Do, 14.02.2019, jeweils 19.00 Uhr | Stadthalle – Großer Saal Preis 19,- bis 34,- e (Kat. B)

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Lawrence Foster


7. Sinfoniekonzert

[  BRAHMS | MENDELSSOHN

BARTHOLDY | SCHUMANN   ]

Romantik pur bietet dieses Konzert, für das erstmalig der Dirigent Lawrence Foster in Chem­ nitz zu Gast sein wird. Nach Stationen als Chef­ dirigent u. a. bei renommierten Orchestern in Barcelona, Monte-Carlo, Jerusalem, Houston und Lausanne ist er seit 2013 Musikdirektor an der Opéra de Marseille und hat für sein Chemnitzer Debüt Orchesterwerke von Brahms, Mendels­ sohn Bartholdy und Schumann ausgewählt. Alle drei gehörten zu jener Komponisten­ generation, die sich direkt mit dem über­ mächtigen Erbe Ludwig van Beethovens aus­ein­andersetzen musste. Dieser hatte mit seinen Sinfonien Neues, Unerhörtes geschaffen, das bei seinen Nachfolgern zum Teil eine kompo­ sitorische Sprachlosigkeit erzeugte. Einer, der an dieser Last schier zu verzweifeln drohte, war Johannes Brahms. Mehr als 20 Jahre hat es gedauert, bis Brahms seine erste Sinfonie vor­ stellen konnte. Auf dem Weg dahin absolvierte er einige „sinfonische Probeläufe“, u. a. 1873 mit den Variationen über ein Thema von Haydn,

Johannes Brahms (1833–1897) Variationen über ein Thema von Haydn op. 56a Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847) Sinfonie Nr. 4 A-Dur op. 90 Italienische

die in ihrer Vielfarbigkeit und Raffinesse Brahms bereits als exzellenten Sinfoniker ausweisen. 1833, im Geburt sjahr von Johannes Brahms, wurde in London die 4. Sin­ fonie des damals gerade einmal 24-jäh­ rigen Felix Mendelssohn Bartholdy uraufgeführt. Ihn schien die Beet­ho­ vensche Last nicht zu drücken. Beinahe unbekümmert brachte er die Eindrücke einer Italienreise aufs Notenpapier und ließ seine Eltern per Brief wissen: „Die ‚italienische Sin­ fonie’ macht große Fortschritte; es wird das lustigste Stück, das ich gemacht habe.“ Ein heiteres Werk ist auch die erste Sinfonie von Robert Schumann, die er Frühlingssinfonie nannte, inspiriert von Rückerts Gedichtzyklus Liebesfrühling und einer Gedichtzeile Böttgers, in der es heißt: „O wende, wende deinen Lauf, im Tale blüht der Frühling auf.“ In nur vier Tagen hatte er die Sinfonie im Januar 1841 konzipiert, und kein Vierteljahr später erlebte sie in Leipzig ihre umjubelte Uraufführung.

Robert Schumann (1810–1856) Sinfonie Nr. 1 B-Dur op. 38 Frühlingssinfonie

Dirigent Lawrence Foster | Robert-Schumann-Philharmonie Termine Mi, 13.03. + Do, 14.03.2019, jeweils 19.00 Uhr | Stadthalle – Großer Saal Preis 14,- bis 29,- e (Kat. A)

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Bernd Glemser


8. Sinfoniekonzert

[  LISZT | DEBUSSY  ] Dass Musik Magie ist, stellen sowohl die Inter­ preten als auch die Komponisten dieses Kon­ zertes unter Beweis. Franz Liszt und Claude Debussy vermochten in ihren sinfonischen Werken mit Klängen zu dichten und mit Tönen zu malen. Liszt be­kannte: „Ein vollflutender magne­tischer Strom ver­ bindet Poesie und Musik, diese beiden Formen des menschlichen Denkens und Fühlens.“ Nach der Uraufführung von Les Préludes 1854 stellte er der Partitur aus einem Gedicht von Alphonse de Lamartine die pro­ grammatische Frage voran: „Was ist unser Leben als eine Reihe von Präludien zu jenem unbe­ kannten Gesang, dessen erste und feierliche Note der Tod anstimmt?“ Im Zentrum steht das Schicksal eines Mannes zwischen Liebesglück, idyllischer Natur und kraftvollem Kampf. Liszts 2. Klavierkonzert gleicht eher einer freien, durch­ komponierten Fantasie als einem tradi­tionellen mehrsätzigen Solokonzert. Eine enorme Aus­ drucks­kraft zeichnet das heroisch-extro­vertierte wie auch zarte, schwelgerisch-melodische Werk

aus und verlangt dem Pianisten ein virtu­oses Feuer­werk seines Könnens ab. Dieses wird der „deutsche Klaviermagier“ Bernd Glemser, der u. a. mit dem Philadelphia Orchestra, dem Gewandhausorchester, dem London Philharmonic Orchestra und dem Ton­ halle Or­ches­ter Zürich weltweit kon­ zertierte, zweifellos entfachen.

Franz Liszt (1811–1886) Les Préludes – Sinfonische Dichtung Nr. 3 Klavierkonzert Nr. 2 A-Dur

Claude Debussy (1862–1918) Jeux (Spiele) La mer (Das Meer) – Drei sinfonische Skizzen

Die Ballettmusik Jeux, ein Auftragswerk des Ballettimpresarios Serge Diaghilew für die Ballet Russes, ist eine der schönsten Kompo­ sitionen Debussys und erzählt von Eifersüch­ teleien zweier Mädchen um einen jungen Mann während eines Tennisspiels. In La mer übersetzte der Komponist die charakterlichen Eigenheiten des Meeres, die von absoluter Stille über das Spiel der Wellen bis hin zum wilden Tosen bei Sturm reichen, in eine imposante sinfonische Musik. Mit Magie wird der erfahrene spanische Dirigent Miguel Romea Musiker und Publikum verzaubern.

Solist Bernd Glemser, Klavier | Dirigent Miguel Romea | Robert-Schumann-Philharmonie Termine Mi, 10.04. + Do, 11.04.2019, jeweils 19.00 Uhr | Stadthalle – Großer Saal Preis 14,- bis 29,- e (Kat. A)

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Thomas Bruder


9. Sinfoniekonzert

[  SCHUBERT | HAYDN | MOZART   ]

Franz Schuberts im Alter von nur 19 Jahren kom­ ponierte, strahlend heitere Sinfonie Nr. 5 B-Dur eröffnet dieses Sinfoniekonzert, in dem Werke der Wiener Klassik erklingen. Sie zählt zu seinen sogenannten „Jugendsinfonien“, die noch stark von den Vorbildern Haydn und Mozart geprägt sind. Die intime und kammermusikalische Gestaltung der 5. Sinfonie dürfte mit den Umständen der Uraufführung durch ein kleiner besetztes Liebhaberorchester im Wiener Schottenhof in der Wohnung des Geigers Otto Hatwig zusam­ menhängen. Neben Mozarts zauberhafter Sere­ nade Eine kleine Nachtmusik runden zwei Werke des „Vaters“ der Wiener Klassik, Joseph Haydn, das Konzertprogramm ab. Sein 2. Cellokonzert entstand 1783 auf Schloss Esterháza, wo er bis zu seinem Lebensende als Kapellmeister der Hofkapelle angestellt war. Der für das Violon­ cello charakteristische kantable Tonfall verbin­ det sich mit anspruchsvollen Ausflügen in teils

Franz Schubert (1797–1825) Sinfonie Nr. 5 B-Dur Joseph Haydn (1732–1809) Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 2 D-Dur

hohe Lagen und führt das Instrument besonders im Finale zu einem angeregten Dialog mit dem Orchester. Haydns Sinfonie Nr. 100 erhielt ihren Beinamen Militärsinfonie durch das Herein­ brechen eines martialischen Schlag­ werks mit schmetterndem Trompeten­ signal im zweiten, marschähnlichen Satz sowie die Wiederkehr am Ende des Final­satzes. Auch wenn ungewiss bleibt, was Haydn zu dieser Janitscharenmusik veranlasst haben mag, die die „heile Welt“ aus den Angeln zu heben scheint – effektvoll ist sie ohnegleichen. Thomas Bruder, Solocellist der Robert-Schu­ mann-Philharmonie, gestaltet zum wiederholten Mal ein Solokonzert. Generalmusikdirektor Guillermo García Calvo dirigiert dieses Sinfo­ niekonzert, das aufgrund der Modernisierungs­ maßen in der Stadthalle ausnahmsweise im Opernhaus stattfindet.

Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791) Serenade G-Dur Eine kleine Nachtmusik Joseph Haydn Sinfonie Nr. 100 G-Dur Militärsinfonie

Solist Thomas Bruder, Violoncello | Dirigent Guillermo García Calvo | Robert-Schumann-Philharmonie Termine Mi, 01.05. + Do, 02.05.2019, jeweils 19.00 Uhr | Opernhaus Preis 14,- bis 29,- e (Kat. A)

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[  FAMILIENKONZERTE  ] 26

Auch in dieser Saison heißt die Robert-Schu­mannPhilharmonie alle jungen und jung­ge­bliebenen Konzertbegeisterten zu den sonntäg­lichen Familienkonzerten willkommen. Wer kennt nicht Sergej Prokofjews mu­sikalisches Märchen Peter und der Wolf, bei dem am Ende der böse Wolf die Ente frisst? Doch ist das wirklich die Wahrheit, und nichts als die Wahrheit? In der sinfonischen, fiktiven Gerichtsverhandlung Peter gegen den Wolf wird der Fall als Parodie neu aufgerollt. Der Staatsanwalt hat dafür ein ganzes Orchester in den Zeugenstand gerufen und der angeklagte Wolf verteidigt sich nach allen Regeln der Kunst. Dabei erfahren die kleinen und großen Konzertbesucher nicht nur einiges über Peter, Vogel, Katze und Ente, sondern entdecken nebenbei auch auf unter­ haltsame Weise die Instrumente des Orchesters. Die berührende musikalische Geschichte Der Junge, der von Musik träumte erzählt von dem spanischen Komponisten Joaquín Rodrigo, der als dreijähriger Junge erblindet. Fortan begleitet ihn die Musik wie ein Freund durch alle Höhen

und Tiefen des Lebens und erleuchtet die Dunkelheit, die ihn umgibt, mit den schönsten Farben. Er erfüllt sich seinen Traum und wird ein berühmter Komponist. Seine Musik schafft es sogar bis zu einer Reise auf den Mond! Joaquín Rodrigos Lebens­ geschichte steht für die Kraft, die von Musik ausgeht, und ermutigt, an sich zu glauben und nicht aufzugeben, wenn es schwierig wird. Mit dem NeMuKids-Konzert steht, in Koope­ ration mit der Kompositionsklasse Dresden, ein wunderbares Musikexperiment mit neuer Musik aus Chemnitz bevor. Es ist der Höhepunkt der seit Jahren beliebten und erfolgreichen Work­ shop-Arbeit, für die die Geigerin Mechthild Winkler mit einem Musikerteam der RobertSchumann-Philharmonie Kinder in Kindergärten und Grundschulen besucht. Die Kinder können ihre eigenen Ideen einbringen und verschiedene Instrumente ausprobieren. Steckt nicht in jedem ein kleiner Klangkünstler? Unvoreingenommen und neugierig begeben sich die Kinder auf eine hörenswerte Entdeckungsreise durch alle Spektren der Klangfarben.

Der Eintrittspreis für die Familienkonzerte beträgt 8,- bis 23,- e (Kat. A). Abonnenten der Familienkonzerte können für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre ein kostenfreies zusätzliches Abonnement abschließen.


1. Familienkonzert PETER GEGEN DEN WOLF Ein gerichtliches Lustspiel mit Orchester für Kinder von Justin Locke basierend auf den Charakteren, Ereignissen und der Musik des sinfonischen Märchens Peter und der Wolf von Sergej Prokofjew Mit Schauspieler/innen der Theater Chemnitz als Peter, Wolf, Staatsanwältin und Richter Regie Matthias Winter Dirigent Jakob Brenner Robert-Schumann-Philharmonie Termin 04.11.2018, 10.30 Uhr | Opernhaus

3. Familienkonzert ZU GAST BEI DEN NEMUKIDS

2. Familienkonzert D E R JU N G E , DE R VON MU S IK T R ÄU M T E Joaquín Rodrigo – Der Junge, der von Musik träumte Das Leben des spanischen Komponisten, erzählt als Geschichte für die ganze Familie mit Ausschnitten aus seinen Werken Text von Eduardo Moyano Joaquín Rodrigo (1901–1999) Concierto de Aranjuez Konzert für Gitarre und Orchester Sprecher N. N. Solist Fabian Zeller, Gitarre Dirigat Studenten der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden Robert-Schumann-Philharmonie Termin 03.02.2019, 10.30 Uhr | Opernhaus

Kreatives aus der Stadt der Moderne mit Kompositionen von jungen und junggebliebenen Komponisten Dirigent und Moderation Jakob Brenner Robert-Schumann-Philharmonie Termin 16.06.2019, 10.30 Uhr | Opernhaus In Kooperation mit der Kompositionsklasse Dresden

In Kooperation mit der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden

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[  KL ASSE KL ASSIK!  ] 28

Die Reihe Klasse Klassik! widmet sich der reiz­ vollen Literatur für Kammerorchester. Dabei wird der Begriff „Klassik“ nicht nur im Sinne der „Wiener Klassik“ ausgelegt, sondern es erklingt klassische Musik verschie­ dener musikalischer Epochen. Da die Besetzungen dieser Werke für die Opernhaus- und Stadthallenbühne zu filigran, für das Rangfoyer aber wiederum zu groß sind, laden wir Sie ein, uns an inte­ ressante Orte in Chemnitz zu folgen. In dieser Saison spielt das Kammerorchester der RobertSchumann-Philharmonie unter der Leitung von Konzertmeister Hartmut Schill in der Neuen Synagoge Chemnitz sowie in der tuffner Möbel­ galerie Chemnitz. Die beiden Programme widmen sich Joseph Haydn und Georg Friedrich Händel. Joseph Haydn stammt aus einer musikliebenden Handwerkerfamilie, in der das Talent des Jungen schon früh entdeckt und gefördert wurde. Im Alter von acht Jahren trat er als Chorknabe in die Wiener Domkapelle ein. Sein Rüstzeug als Komponist hat er im Wesentlichen von Nicola Porpora erhalten. 1759 wurde Haydn Kapell­ meister beim Grafen Morzin. In dieser Zeit entstanden die ersten Sinfonien, deren Zahl sich bis an Haydns Lebensende auf mehr als hundert erhöhen sollte. 1761 trat er dann für fast dreißig Jahre in den Dienst des Fürsten­ hauses Esterházy, zunächst als zweiter, fünf Jahre später als alleiniger Kapellmeister. In dieser Zeit entstand auch seine sogenannte Abschieds­

sinfonie, in deren letztem Satz die Instrumente allmählich mit dem Spielen aufhören. Seine Solokonzerte schrieb Haydn allesamt für befreundete Musikerkollegen. Sie geben einen authentischen Einblick in das Virtuosentum jener Zeit. Georg Friedrich Händels künstlerisches Schaffen erstreckte sich auf alle musika­ lischen Genres seiner Zeit. 1685 als Sohn eines angesehenen Arztes in Halle an der Saale geboren, zog er mit 18 Jahren nach Hamburg. Dort wurde bald seine erste Oper mit großem Erfolg aufgeführt. Kurz darauf eroberte er mit Agrippina Italien, wo er als „caro Sassone – der liebe Sachse“ gefeiert wurde. 1710 brach er zu seinem ersten London-Aufenthalt auf. Rinaldo, sein Opernerstling für London, war bei der Uraufführung 1711 eine Sensation. Über Nacht wurde der 26-jährige Händel zum Star. Er war der erste Komponist, der eine italienische Oper speziell für London schrieb, viele weitere folg­ ten, darunter auch Giulio Cesare. Arien aus beiden Opern singt in diesem Konzert die junge Sopranistin Daniela Gerstenmeyer. Ebenfalls aus Italien brachte Händel die Tradition der Concerti grossi mit, die das Konzertieren gleich mehrerer Soloinstrumente mit dem Orchester ermöglichte. Zu den bekanntesten Orchester­ werken Händels gehört die Wassermusik, die er als Freiluftmusik für Bootsfahrten auf der Themse konzipiert hat.


EIN HAYD N - S PA S S

HÄ N DE L-BA R

Joseph Haydn (1732–1809) Hornkonzert Nr. 2 D-Dur Sinfonie Nr. 45 fis-Moll Abschiedssinfonie Violinkonzert G-Dur Trompetenkonzert Es-Dur

Georg Friedrich Händel (1685–1759) Se pietà di me non senti aus der Oper Giulio Cesare Concerto grosso d-Moll op. 3 Nr. 5 Piangero la sorte mia aus der Oper Giulio Cesare Concerto grosso D-Dur op. 3 Nr. 6 Lascia ch‘io pianga aus der Oper Rinaldo Wassermusik Suite Nr. 1 F-Dur

Solisten Benedikt Euler, Horn Conrad Wecke, Trompete Hartmut Schill, Violine Leitung Hartmut Schill Kammerorchester der RobertSchumann-Philharmonie Termin 13.10.2018, 19.30 Uhr | Neue Synagoge Chemnitz, Stollberger Str. 28 Preis 25,- e

Solistin Daniela Gerstenmeyer, Sopran Leitung Hartmut Schill Kammerorchester der RobertSchumann-Philharmonie Termin 07.06.2019, 19.30 Uhr | tuffner Möbelgalerie Chemnitz, Am Walkgraben 13 Preis 25,- e

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[  KAMMERMUSIKABENDE  ] 30

1. Kammermusikabend ˇ AKRT MOZ ART | C

2. Kammermusikabend G O U N O D | I B E R T | H AY D N | TA F FA N E L | F R A N Ç A I X

Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791) Streichquartett C-Dur Dissonanzenquartett

Charles Gounod (1818–1893) Kleine Sinfonie für neun Bläser op. 216

Michael Čakrt (1924–1997) Volné chvile (Freie Stunden)

Jacques Ibert (1890–1962) Fünf Stücke für Trio

Michael Čakrt Quartetto

Joseph Haydn (1732–1809) Streichquartett f-Moll op. 20 Nr. 5

Ausführende Quattrovaganti Ovidiu Simbotin, Violine Adéla Drechsel, Violine Sebastian Mickelthwate, Viola Rolf Müller, Violoncello

Paul Taffanel (1844–1908) Quintett g-Moll für Flöte, Oboe, Klarinette, Fagott und Horn

Termin 14.10.2018, 19.30 Uhr | Opernhaus – Rangfoyer Preis 15,- e

Jean Françaix (1912–1997) Neuf pièces charactéristiques (Neun charakteristische Stücke) Ausführende Musiker der Robert-Schumann-Philharmonie Termin 11.11.2018, 19.30 Uhr | Opernhaus – Rangfoyer Preis 15,- e


3. Kammermusikabend R AV E L | S C H U M A N N | ˇ K D V O RÁ

4. Kammermusikabend M I L H A U D | P R O KO F J E W | SCHUBERT

Maurice Ravel (1875–1937) Chansons madécasses (Madegassische Lieder) für Mezzosopran, Flöte, Violoncello und Klavier

Darius Milhaud (1892–1974) Sonate Nr. 2 für Violine und Klavier

Robert Schumann (1810–1856) Klavierquintett Es-Dur op. 44 Antonín Dvořák (1841–1904) Klavierquintett A-Dur op. 81

Sergej Prokofjew (1891–1953) Romeo und Julia Auszüge aus der Ballettmusik in einer Fassung für Oboe/Englischhorn und Streichquintett von Volker Braun Franz Schubert (1797–1828) Oktett F-Dur für Klarinette, Horn, Fagott und Streicher

Ausführende Sylvia Rena Ziegler, Mezzosopran Guillermo García Calvo, Klavier Musiker der Robert-Schumann-Philharmonie

Ausführende Thomas-Michael Gribow, Klavier Musiker der Robert-Schumann-Philharmonie

Termin 02.12.2018, 19.30 Uhr | Opernhaus – Rangfoyer Preis 15,- e

Termin 03.02.2019, 19.30 Uhr | Opernhaus – Rangfoyer Preis 15,- e

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[  KAMMERMUSIKABENDE  ] 32

5. Kammermusikabend B E E T H O V E N | MENDELS SOHN BARTHOLDY | REIMANN Ludwig van Beethoven (1770–1827) Quartett F-Dur op. 59 Nr. 1 Rasumowsky-Quartett Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847)/ Aribert Reimann (*1936) Oder soll es Tod bedeuten Acht Lieder und ein Fragment von Felix Mendelssohn Bartholdy nach Gedichten von Heinrich Heine für Sopran und Streichquartett bearbeitet und verbunden mit sechs Intermezzi von Aribert Reimann Ausführende Franziska Krötenheerdt, Sopran Mejo-Quartett Katarzyna Radomska, Violine Benjamin Fuhrmann, Violine Ulla Walenta, Viola Thomas Bruder, Violoncello Termin 10.03.2019, 19.30 Uhr | Opernhaus – Rangfoyer Preis 15,- e

6. Kammermusikabend BLOCH | HA AS | S C H O S TA KO W I T S C H Ernest Bloch (1880–1959) Klavierquintett Nr. 2 E-Dur Pavel Haas (1899–1944) Streichquartett Nr. 1 cis-Moll op. 3 Dmitri Schostakowitsch (1906–1975) Klavierquintett g-Moll op. 57 Ausführende Frank-Immo Zichner, Klavier Robert-Schumann-Quartett Hartmut Schill, Violine Ovidiu Simbotin, Violine Veronika Lauer, Viola Tilman Trüdinger, Violoncello Termin 12.05.2019, 19.30 Uhr | Opernhaus – Rangfoyer Preis 15,- e


[  LIEDERABENDE  ] Wenn, wie der Geiger Yehudi Menuhin sagte, Singen die eigentliche Muttersprache des Men­ schen ist, so geben Lieder tiefe Einblicke in die Natur und das Seelenleben des menschlichen Wesens. Nicht ohne Grund haben sich Kom­ ponisten über Epochen hinweg intensiv mit dem Lied, dieser komprimierten und dadurch erzäh­ lerisch dichten musikalischen Form, auseinan­ dergesetzt und Werke geschaffen, die wie Kaleidoskope gebündelte Empfindungen und Gedanken auf unmittelbare Art und Weise transportieren. Auch in der Spielzeit 2018/2019 tauchen Sängerinnen und Sänger der Oper Chemnitz in der intimen Atmosphäre des Rang­ foyers ein in große Liedkompositionen von der Romantik bis zur Moderne.

1. Liederabend Guibee Yang Am Flügel: Perla M. Kim Termin 09.12.2018 2. Liederabend Sophia Maeno Am Flügel: Masa Novosel Moderation: Susanne Popp Termin 13.01.2019 3. Liederabend Andreas Beinhauer Am Flügel: Anna Beinhauer Termin 24.03.2019 4. Liederabend Sylvia Rena Ziegler Am Flügel: Friederike Wiesner Termin 21.04.2019

Jeweils 19.30 Uhr, Opernhaus – Rangfoyer Der Eintrittspreis für die Liederabende beträgt 15,- e.

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[  SONDERKONZERTE  ] 34

9. C HEM N I TZ E R PIC K N I C K-KO N Z E R T

O P E N -A IR -KON ZE R T Z U R S PIE LZE IT E R ÖFFN U N G

Voller Begeisterung erklimmen Jahr für Jahr Scharen von Besuchern den Chemnitzer Schloß­ berg, um beim Picknick-Konzert die musika­ lischen Appetithäppchen der Philharmoniker und ihrer Mitstreiter zu genießen. Wenn das Wiesenrund gefüllt ist mit fröhlichen Menschen, die sich mit ihren Picknickkörben niederge­ lassen haben, wenn die Kinder bei Klassik, Swing oder Jazz vor Begeisterung hüpfen und klatschen oder mit Spannung den eigens für sie erdachten Programmen lauschen, dann hat man das Gefühl, bei einem großen Familientreffen dabei zu sein. Neue Familienmitglieder sind jederzeit willkommen! Eventuell vorhandene Lücken im eigenen Picknickkorb füllt in bewährter Weise das Team des Restaurants Miramar, und falls der bestellte Sonnenschein kurzfristig nicht lieferbar sein sollte, finden die musikalischen Beiträge im Schloßbergmuseum und in der Schloßkirche statt.

Zu einer schönen Tradition ist es geworden, die Opern- und Konzertsaison mit einem OpenAir-Konzert auf dem Theaterplatz zu beginnen. Schon seit vielen Jahren entführen Solisten, Opernchor und Philharmonie, überwiegend vom Wettergott begünstigt, ihr treues Publikum in den abendlichen Musikhimmel. Auch diesmal können sich die Chemnitzer auf ein stimmungs­ volles Programm mit musikalischen Highlights aus dem Repertoire der neuen Saison sowie weiteren beliebten Titeln aus Oper, Operette und Musical freuen. Und natürlich darf auch das extra für diesen Abend „komponierte“ Abschlussfeuerwerk nicht fehlen. Wie schon in den vergangenen Jahren gibt es für dieses Konzert Eintrittskarten mit Sitzplatzanspruch. Sichern Sie sich rechtzeitig die besten Plätze im Vorverkauf!

Musikalische und kulinarische Kostbarkeiten am und im Schloßbergmuseum Musiker der Robert-Schumann-Philharmonie Termin 02.09.2018, 11.00 Uhr | Schloßbergmuseum Eintritt frei

Solisten, Chor und Gäste der Oper Chemnitz Moderation Christoph Dittrich Dirigenten Jakob Brenner, Stefan Bilz Robert-Schumann-Philharmonie Termin 08.09.2018, 19.00 Uhr | Theaterplatz Preis 10,- e


FES TKO NZ E R T 875 Jahre Chemnitz und 130 Jahre St. Petrikirche

KON ZE R T IN D E R K R E U ZK IR C HE

Für dieses Jubiläumskonzert hat KMD Siegfried Petri Werke dreier Komponisten ausgesucht, die mit der Stadt Chemnitz in Verbindung stehen. Carl August Fischer, gebürtiger Chemnitzer, stand in freundschaftlichem Kontakt mit Franz Liszt und erlangte als Organist europaweite Be­deutung. Paul Geilsdorf und Ewald Gotthold Siegert stammten aus dem Vogtland und be­stimmten im 20. Jahrhundert als Kan­toren maßgeblich das hiesige Musikleben mit.

Gemeinsam mit der Kantorei der Chemnitzer Kreuzkirche und renommierten Solisten führt die Robert-Schumann-Philharmonie unter der Leitung von Kantor Steffen Walther am Ewig­ keitssonntag das Requiem von Antonín Dvořák auf. Der große tschechische Romantiker stellt kraftvoll musizierte Passagen neben lyrisch-zarte Momente und lotet auf genauso sensible wie eindringliche Weise die Themen Trauer, Angst, Hoffnung und Trost aus.

Carl August Fischer (1828–1892) Sinfonie C-Dur op. 30

Antonín Dvořák (1814–1894) Requiem op. 89

Paul Geilsdorf (1890–1976) 147. Psalm Lobet den Herrn op. 1 Lento für Violine und Orgel op. 35

Solisten Svetlana Katchour, Sopran | Sophia Maeno, Alt | Jörg Dürmüller, Tenor | Martin Snell, Bass Kantorei der Kreuzkirche Chemnitz Leitung Steffen Walther Robert-Schumann-Philharmonie

Ewald Gotthold Siegert (1875–1947) 100. Psalm Jauchzet dem Herrn op. 40 Solisten Guibee Yang, Sopran | Sebastian Richter, Bariton | N. N., Violine | Michael Schönheit, Orgel St.-Petri-Schloß-Kantorei Chemnitz Leitung KMD Siegfried Petri Robert-Schumann-Philharmonie Termin 21.10.2018, 17.00 Uhr | St. Petrikirche Chemnitz Kartenverkauf über St. Petrikirche

Termin 25.11.2018, 17.00 Uhr | Kreuzkirche Chemnitz Kartenverkauf über Kreuzkirche

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[  SONDERKONZERTE  ] 36

WE L C O M E SA N TA C L AU S ! „Sechsmal werden wir noch wach, heißa, dann ist Weihnachtstag!“ Ach, wenn es doch schon soweit wäre! Mit jedem Tag wächst die Vor­ freude auf das Fest, zumindest bei den Kindern. Die Erwachsenen zählen da eher die verblei­ benden Stunden als Countdown für die aller-, allerletzten Erledigungen: die bereits im Sommer namentlich ausgewählte Weihnachtsgans abholen, Fotos der Kinder für Omas Jahres­ka­len­der ausdrucken, die Hausbar um einen ordentlichen Verdauungsschnaps ergänzen, Räucherkerzen-Nachschub besorgen und natür­ lich den schönsten Weihnachtsbaum der Welt erstehen. Wer sich so um das Wohlergehen seiner Liebsten sorgt, der hat auch eine Beloh­ nung verdient, zum Beispiel einen Klang-Well­ ness-Abend mit der Big Band der RobertSchumann-­Philhar­monie, die zwar weder ein Solebad, noch eine Triggerpunktmassage bieten kann, dafür aber mit feinster Swingmusik Ohren und Seele streichelt.

KO NZE R T ZU M JA HR E SWE C HS E L Die Robert-Schumann-Philharmonie lässt das Jahr traditionell mit Ludwig van Beethovens 9. Sinfonie ausklingen. Als Leonard Bernstein Ende 1989 in Berlin die legendäre Aufführung mit Musikern aus Ost- und Westdeutschland, Leningrad, Paris, London und New York diri­ gierte, ließ er in der Ode an die Freude des letzten Satzes statt „Freude, schöner Götter­ funken“ nun „Freiheit, schöner Götterfunken“ singen. Seitdem hat die 9. Sinfonie als Zeichen der friedlichen Revolution und des Wunsches nach Frieden einen wichtigen Platz in den Her­zen der Menschen eingenommen. 2019 jährt sich der Fall der Berliner Mauer zum 30. Mal. Ludwig van Beethoven (1770–1827) Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125

Leitung Rolf von Nordenskjöld Big Band der Robert-Schumann-Philharmonie und Überraschungsgäste

Solisten Maraike Schröter, Sopran | Sophia Maeno, Alt | Siyabonga Maqungo, Tenor | Magnus Piontek, Bass Camerata Poznań Singakademie Chemnitz Universitätschor der TU Chemnitz Dirigent Christoph König Robert-Schumann-Philharmonie

Termin 18.12.2018, 19.00 Uhr | Opernhaus Preis 14,- bis 38,- e (Kat. D)

Termin 31.12.2018, 18.00 Uhr | Stadthalle Preis 24,- bis 39,- e (Kat. C)

Swingmusik zur Weihnachtszeit


N EU JAHRS KO N Z E R T

VIVA L A M U S IC A !

In diesem Neujahrskonzert nimmt Sie der junge Dirigent Justus Thorau, in der Spielzeit 2017/2018 kommissarischer Generalmusikdirektor am Theater Aachen, mit auf eine musikalische Reise ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten, natürlich nicht ohne Bezug zu Johann Strauß. Dieser reiste nämlich im Sommer 1872 nach Amerika und brachte seine Kompositionen u. a.­ in Boston vor 30.000 Zuschauern mit einem 800 Mann starken Orchester zu Gehör. Damit löste der Wiener Walzerkönig in Übersee eine wahre Euphorie aus, verständlich, überzeugen seine Werke doch von jeher durch ihre geniale Mischung aus kompositorischer Meisterschaft und einer universellen musikalischen Sprache. Charmanter Reisebegleiter wird der Bariton Andreas Beinhauer sein, der seit 2015 zum Chem­ nitzer Solistenensemble gehört und sich mit ver­ schiedensten Partien in die Herzen des Publikums gesungen hat.

Auch 2019 heißt es kurz vor den Sommerferien wieder „Viva la musica!“ – „Es lebe die Musik!“ Dieser berühmte Kanon ist Motto für eine weitere Neuauflage des Konzertprojektes, das Musiker der Robert-Schumann-Philharmonie mit Ensembles der Städtischen Musikschule Chemnitz vereint. Längst ist es zu einer lieb­ gewonnenen Tradition geworden, dass sich der musikalische Nachwuchs von den „Profis“ einiges abschauen kann und sich wiederum die „alten Hasen“ von dem Enthusiasmus und der Energie der jungen Musiker gerne anstecken lassen. Und was hilft eigentlich, wenn das Lampenfieber das Herz in die Hose rutschen lässt? Auch dafür haben die „Großen“ aus ihrer Erfahrung sicherlich einen heißen Tipp parat. Also nur nicht ins Schwitzen kommen, auch wenn die ganze Familie diesem großen Auftritt entgegenfiebert! Spätestens wenn die ersten Töne im Opernhaus erklingen, ist jede Aufregung verflogen und der Spaß am gemeinsamen Musizieren triumphiert.

Philharmonische Kostbarkeiten zum neuen Jahr mit Kompositionen von Johann Strauß u. a. Solist Andreas Beinhauer, Bariton Dirigent und Moderation Justus Thorau Robert-Schumann-Philharmonie Termine 04.01.2019, 19.00 Uhr + 06.01.2019, 11.00 Uhr | Opernhaus Preis 27,- bis 54,- e (Kat. G)

Konzertprojekt der Robert-Schumann-­ Phil­harmonie und der Städtischen Musikschule Chemnitz Termin 22.06.2019, 18.00 Uhr | Opernhaus Preis 5,- e

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[  SONDERKONZERTE  ] 38

BAC KS TAGE21

JA N OS K A E N S E M B LE G O E S SY M PHON IC

Seit langem gehört die Reihe backstage21 zum Konzertkalender der Robert-­Schumann-­Phil­har­ monie. Sie ist ein Koope­rations­projekt mit dem Verein zur Förderung von zeit­ge­nössischer Kunst und Kultur Ufer e. V. / Welt­echo und fester Bestandteil der Reihe Klang­werk – Neue Musik, die in verschiedenen Konzerten Musik der Avant­garde in Chemnitz vorstellt. backstage21 wird von den Mitgliedern des ensemble01 ini­ tiiert, das 2001 eigens für die Reihe Klang­werk gegründet wurde. Auch im nächsten Konzert, das traditionell auf der Hinter­bühne des Opern­ hauses stattfindet, gibt es wieder aufregende und innovative zeitge­nös­sische Musik zu ent­ decken.

Was ist der „Janoska Style“? Um das heraus­ zufinden, hat die Philharmonie das Janoska En­semble eingeladen. Die aus Bratislava stam­ menden Brüder Ondrej, Roman und František Janoska sowie ihr in Konstanz aufgewachsener Schwager Julius Darvas sind seit ihrem Studium in Wien ansässig und nennen die kulturelle Melange dieser Stadt als wichtige Inspirations­ quelle für ihr Schaffen. Verwurzelt im klassischen Musizieren und ausgestattet mit virtuosen Improvisationsfähigkeiten, spannen sie einen Bogen von populären Werken der Klassik über Eigenkompositionen bis hin zu einzigartigen Arrangements aus Jazz, Pop und Weltmusik.

Kammermusikalische Kompositionen aus dem 20. und 21. Jahrhundert

Sinfonische Klassik von Mozart, Bizet, Paganini, Piazzolla u. a. im Janoska Style

ensemble01 und Musiker der RobertSchumann-Philharmonie

Solisten Janoska Ensemble Ondrej Janoska, Violine | Roman Janoska, Violine | Julius Darvas, Kontrabass | František Janoska, Klavier Dirigent Jakob Brenner Robert-Schumann-Philharmonie

Termin 26.06.2019, 19.00 Uhr | Opernhaus – Hinterbühne Preis 15,- e In Kooperation mit Ufer e. V. / Weltecho Klangwerk – Neue Musik

Termine 29.06.2019, 19.00 Uhr + 30.06.2019, 11.00 Uhr | Straßenbahn­ betriebshof Adelsberg Preis 24,- bis 34,- e


[  L ANGE NACHT

DER KL ASSIK   ]

Zum ersten Mal lädt die Robert-Schumann-Philharmonie im Wonnemonat Mai zu einer Langen Nacht der Klassik ins Opernhaus ein, die natürlich, dem theatralen Ort gebührend, mit einer Opernouvertüre – Wolfgang Amadeus Mozarts komödiantischer Liebesverwechslungsoper Così fan tutte – eröffnet wird. Von dem „Vater“ der Wiener Klassik, Joseph Haydn, erklingt neben der durch Janitscharenmusik beeindruckenden Militärsinfonie dessen anspruchsvolles Violoncello­ konzert D-Dur. Weitere herausragende Solokonzerte von Vivaldi und Mozart ergänzen den erlesenen Ohrenschmaus. Schließlich komplettieren Mozarts Eine kleine Nachtmusik und die 5. Sinfonie des früh­romantischen Wieners Franz Schubert eine wahrlich traumhafte Klassiknacht. Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791) Ouvertüre zur Oper Così fan tutte Joseph Haydn (1732–1809) Cellokonzert Nr. 2 D-Dur Sinfonie Nr. 100 G-Dur Militärsinfonie

Wolfgang Amadeus Mozart Serenade G-Dur Eine kleine Nachtmusik Klavierkonzert Nr. 8 C-Dur Lützow-Konzert Franz Schubert (1797–1825) Sinfonie Nr. 5 B-Dur

Antonio Vivaldi (1678–1741) Konzert für Sopranino C-Dur Violinkonzert G-Dur

Solisten Guillermo García Calvo, Klavier | Gudrun Jahn, Sopranino | Thomas Bruder, Violoncello | Solist/in der Städtischen Musikschule Chemnitz, Violine | Dirigent Guillermo García Calvo | Robert-Schumann-Philharmonie Termin 03.05.2019, 19.00 Uhr | Opernhaus | Preis 14,- bis 38,- e (Kat. D)

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[  PHILHARMONIE ON TOUR  ] 40

D IE WAL K Ü R E Die Robert-Schumann-Philharmonie begeis­ tert nicht nur die Chemnitzer Konzertfreunde, sondern ist auch international ein gern ge­sehe­ ner Gast. Ob in verschiedenen spanischen Konzertsälen in Zürich, Linz, New York oder auf Schloss Neuschwanstein: Immer wieder ernten die Musiker stürmischen Beifall und höchstes Lob für ihre Konzerte. In der Spielzeit 2018/2019 geht die Reise gemeinsam mit hoch­ karätigen Solisten und Generalmusikdirektor Guillermo García Calvo zu einer konzertanten Aufführung von Richard Wagners Musikdrama Die Walküre nach Ludwigsburg ins Forum am Schlosspark. Das drittgrößte Theater- und Konzert­haus in Baden-Württemberg verfügt über eine europaweit herausragende Akustik und zeigt hochkarätige internationale Produk­ tionen in den Sparten Musiktheater, Konzert, Tanz und Schauspiel.

Richard Wagner Die Walküre Erster Tag aus dem Bühnenfestspiel Der Ring des Nibelungen Konzertante Aufführung Solisten der Oper Chemnitz und inter­nationale Gäste Dirigent Guillermo García Calvo Robert-Schumann-Philharmonie Termin 01.03.2019, 18.00 Uhr Forum am Schlosspark Ludwigsburg In Kooperation mit dem Forum am Schloss­ park Ludwigsburg


[  PHILHARMONIE EXTRA  ] Konzertfrühstück Mehrmals pro Spielzeit gibt es am Sonntagvor­ mittag ein Konzertfrühstück, bei dem Diri­genten, Dramaturgen und Musiker des Orchesters über Aktuelles, Besonderes und wichtige Werke berichten. Im Rangfoyer des Opernhauses nutzen die Musiker der Robert-SchumannPhilharmonie diese Gelegenheit, um sich bei ihrem treuen Publikum mit musikalischen Bei­ trägen, selbst gebackenem Kuchen und Kaffee zu bedanken. Preis: 5,- e Einführungen 45 Minuten vor jedem Sinfoniekonzert gibt es im Foyer der Stadthalle eine Einführung. Diri­ genten, Solisten und Dramaturgen vermitteln Wissenswertes rund um die jeweiligen Kompo­ nisten und ihre Werke. Das Känguru-Plakat für Chemnitz Diese Plakataktion wird nach wie vor von vielen Freunden der Philharmonie unterstützt, bei denen wir uns herzlich bedanken möchten. Neue „Paten“, die ein Plakat in ihrer Nähe (beim Bäcker, Friseur, im Haus usw.) aufhängen möchten und mit den entsprechenden „Ein­ legern“ aktualisieren wollen, sind herzlich willkommen. Kontakt: Christiane Dost, Tel. 0371 6969-815, dost@theater-chemnitz.de

Zusammenarbeit mit der Musikschule Die Philharmoniker verbindet eine intensive Zusammenarbeit mit der Städtischen Musik­ schule Chemnitz. Die Aktivitäten reichen dabei von der Konzertvorbereitung verschiedener Musikschulensembles über die Begleitung besonders begabter Schüler auf dem Weg zu Wettbewerben und zum Studium bis hin zu gemeinsamen Konzertprojekten. Nächste Projekte: Chemnitzer Friedenstag am 05.03.2019, Neumarkt Chemnitz Viva la musica! am 22.06.2019, Opernhaus

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[  JUNGE

PHILHARMONIE   ]


[  MUSIKPROJEK TE  ] 46

Schüler- und Regenbogenkonzerte Das Programm der Schüler- und Regenbogen­ konzerte lädt Kinder und Jugendliche vom Kinder­ gartenalter bis zur Berufsschule ein, Musik kennen­ zulernen und sie auszuprobieren. Einige Konzerte gehören jedes Jahr wieder zum Programm­­ange­ bot, da sie aufgrund ihrer Beliebtheit nicht weg­ zudenken sind. Drei neue Konzerte bereichern das Spektrum und setzen den Schwer­punkt auf spanische, französische und italienische Musik: Aus seinem Heimatland bringt Ge­neral­musik­ direktor Guillermo García Calvo die Musikalische Reise durch das Leben des spanischen Kompo­ nisten Joaquín Rodrigo – Der Junge, der von Musik träumte mit. Außerdem stellt er zum Thema Die kleine Flöte und ihre großen Geschwister zusam­ men mit Solistin Gudrun Jahn das Sopranino­ konzert C-Dur von Antonio Vivaldi vor. Und schließlich lenkt Claude Debussys La mer den Blick und das Hören auf die Kunst des Impressio­ nismus. Dieses Konzert findet in der Stadthalle statt, während zu allen anderen Programmen das junge Publikum im Opernhaus erwartet wird.

Rhapsody in School Als die beiden jungen Solisten, die Geigerin Lea Birringer und der Cellist Andrei Ionit, ă im Rahmen von Rhapsody in School am Morgen nach dem Sinfoniekonzert Schüler einer Chemnitzer Schule besuchten, hatten sie ihre Instrumente und jede Menge Musik im Gepäck. Aber während des Treffens im dicht besetzten Musikzimmer woll­ ten die Fragen nicht abreißen. „Wie lange muss man jeden Tag üben?“, „Hat man immer Lust?“, „Was ist, wenn das Instrument im Konzert kaputtgeht?“, „Habt ihr Zeit für Hobbys?“… Wann haben Schüler die Gelegenheit, mit Welt­ klasse­interpreten ins Gespräch zu kommen? Sie wollten diese Chance unbedingt ausnutzen, wollten alle Fragen loswerden, lauschten regungslos der Musik der beiden Künstler und gingen schließlich voller Stolz mit den Auto­ grammen in der Hand wieder in ihre Klassen­ zimmer. Auch in dieser Spielzeit findet Rhapsody in School statt und die Schüler können die Solisten der Sinfoniekonzerte wieder ganz aus der Nähe erleben.

Der musikalische Reigen der Regenbogenkon­ zerte erhält mit Guten Tag, Musik einen neuen Farbtupfer. Hier freuen sich die Musiker der Philharmonie auf das Musizieren mit den Aller­ kleinsten.

Orchester-Patenschaften Im letzten Jahr wurden neue Patenschaften zwischen Musikern der Philharmonie und Schulklassen beschlossen. Zunächst als Verein­ barung mit dem Schulleiter auf dem Papier, aber dann auch zu unserer großen Freude als Herzensgemeinschaft zwischen Lehrern, Schü­ lern und Musikern. Wenn das Team harmoniert, die „Chemie“ stimmt, dann ist zugleich die Garantie gegeben, dass die Patenschaft auch

Zu unseren Schüler- und Regenbogenkonzerten gesellen sich manchmal auch Eltern, Großeltern oder andere interessierte Gäste – sie sind ebenso herzlich eingeladen.


anhält. Der Start liegt in Klassenstufe 5 und funktioniert meist sehr gut. In den weiteren Jahren soll der Kontakt trotz Alltagshektik und hoher Anforderungen auf beiden Seiten auf­ rechterhalten und weiter gepflegt werden – mit dem Ziel, den Weg bis zur Klasse 10 zusammen zu gehen. Aus Kindern sind dann junge Erwach­ sene geworden. Der Musiker begleitet sie bis dahin mit vielfältigen musikalischen Erlebnissen: dem gemeinsamen Musizieren, mit Proben- und Konzertbesuchen und immer wieder persön­ lichen Gesprächen. Wenn Sie sich einen Orchester-­Paten für Ihre Schule wünschen, melden Sie sich gern bei uns. NeMuKids on tour und NeMukids-Konzert Seit längerer Zeit besucht Geigerin Mechthild Winkler mit einem Musikerteam der RobertSchumann-Philharmonie Kinder in Kindergärten und Grundschulen, jeweils drei Mal pro Ein­ richtung. Sie hat es geschafft, Kinder mit ihrer Begeisterung für Neue Musik anzustecken und wird deshalb von den Kindern stets mit Jubel empfangen. Den Kindern macht das Hören dieser Musik großen Spaß, sie dürfen ihre eigenen Ideen entwickeln und auf den ver­ schiedenen mitgebrachten Instrumenten aus­ probieren. So können sie Instrumente und Klanggeschichten entdecken und in die farbige Welt der heutigen Musik eintauchen. Kinder erleben die Neue Musik völlig unvorein­ge­ nommen und sind wunderbar neu- und hör­ gierig! Den Abschluss und zugleich Höhepunkt der Beschäftigung mit Neuer Musik bilden das

3. Familienkonzert Zu Gast bei den NeMuKids am 16. Juni 2019, 10.30 Uhr und das NeMuKidsKonzert am 18. Juni 2019, 9.00 Uhr, jeweils im Opernhaus. Diese Auswahl an Musikprojekten lädt zum Kennenlernen der Philharmonie und der von ihr gespielten großen Musikvielfalt sowie zum Erkunden der Spielweisen der einzelnen Instru­ mente ein. Ob in Konzerten oder in persön­ lichen Begegnungen und Gesprächen: Die Mu­siker wollen ihre Begeisterung für die Musik Kindern und Jugendlichen weitergeben. Ausführliche Angebote stehen in unserer Bro­ schüre Junges Theater 2018/2019 und auf unserer Homepage www.theater-chemnitz.de. Kontakt, Termine und Infos Dr. Heike Vieth, Theaterpädagogin Tel. 03 71 6969-817, Fax 03 71 6969-898 vieth@theater-chemnitz.de Ina Baldauf, Gruppen- und Schulservice Tel. 0371 6969-663, Fax 0371 6969-697 baldauf@theater-chemnitz.de

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[  SCHÜLERKONZERTE  ] 48

MUSIKMÄRCHEN ZUM MITMACHEN Mo, 19.11.2018, 9.00 + 10.30 Uhr I Opernhaus – Rangfoyer

PROGRAMMMUSIK IM IMPRESSIONISMUS Mi, 10.04.2019, 10.00 Uhr I Stadthalle – Großer Saal

Ralf Hoyer: Das musikalische Nashorn

Wie das Meer in der Musik klingt Claude Debussy: La mer (Ausschnitte)

Sänger: Andreas Kindschuh Sprecher: Claudia Acker, Dominik Puhl Musiker der Robert-Schumann-Philharmonie Leitung: Jakob Brenner für Klasse 1 + 2

Moderation: N. N. Robert-Schumann-Philharmonie Dirigent: Miguel Romea für Klasse 9 – 12

OPERNSTUNDE Di, 18.12.2018 + Mi, 19.12.2018, jeweils 10.30 Uhr I Opernhaus

DIE KLEINE FLÖTE UND IHRE GROSSEN GESCHWISTER Mi, 03.05.2019, 10.00 Uhr I Opernhaus

Oper von A – Z am Beispiel von Engelbert Humperdincks Hänsel und Gretel (Ausschnitte)

Antonio Vivaldi Konzert für Sopranino C-Dur

Solisten der Oper Chemnitz Klavier: N. N. I Moderation: N. N. für Klasse 3 + 4

Solistin: Gudrun Jahn, Sopranino Robert-Schumann-Philharmonie Dirigent: Guillermo García Calvo für Klasse 2 – 4

JOAQUÍN RODRIGO Fr, 22.03.2019, 10.00 Uhr I Opernhaus – Rangfoyer

KO M P O N I S T E N P O R T R ÄT JOHN CAGE 22.05.2019, 10.00 – 12.00 Uhr I Opernhaus

Joaquín Rodrigo – Der Junge, der von Musik träumte

John Cage – Musik, Film, Texte und Leben

Solist: Fabian Zeller, Gitarre Dirigat: Studenten der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden Robert-Schumann-Philharmonie für Klasse 4 – 6

Klavier: Dan Raţiu Tänzer des Balletts Chemnitz Musiker der Robert-Schumann-Philharmonie Moderation: Sabrina Sadowska, Andreas Winkler für Klasse 10 – 12


BALLET TSTUNDE 27.05.2019, 10.30 Uhr I Opernhaus (ab 10.00 Uhr offenes Training) Ballett von A – Z am Beispiel von Schwanensee (Ausschnitte)

N E M U K I D S - KO N Z E R T – NEUE MUSIK FÜR KINDER Mi, 19.12.2018, 9.00 Uhr I Planetenschule Di, 18.06.2019, 9.00 Uhr I Opernhaus Klangexperimente zum Hören und Mitmachen

Tänzer des Balletts Chemnitz Moderation: Sabrina Sadowska für Klasse 7 – 9

Musiker der Robert-Schumann-Philharmonie Leitung: Mechthild Winkler für Schulanfänger und Klasse 1 – 4

W E R K E N N T DA S ORCHESTER? Mi, 29.05.2019, 10.00 Uhr I Opernhaus

B A C K S TA G E - J U N I O R Mi, 26.06.2019, 10.00 Uhr I Opernhaus – Hinterbühne

Orchesterkunde von A – Z mit Musikbeispielen

Werkauswahl aus dem backstage21-Programm

Moderation und Leitung: Jakob Brenner Robert-Schumann-Philharmonie für Klasse 5 + 6

Musiker der Robert-Schumann-Philharmonie für Klasse 11

P H I L H A R M O N I E I N FA H R T Fr, 07.06.2019, 9.30 – 13.00 Uhr + 18.00 Uhr I Schule N. N. Antonín Dvořák Sinfonie Nr. 9 e-Moll op. 95 Aus der Neuen Welt Robert-Schumann-Philharmonie Leitung: Jakob Brenner für Klasse 5 – 7

NEMUKIDS ON TOUR – NEUE MUSIK FÜR KINDER Je 3 Termine nach Vereinbarung, in Kita oder Schule Mit Klangexperimenten unterwegs Musiker der Robert-Schumann-Philharmonie Leitung: Mechthild Winkler Stufe I: für Schulanfänger und Klasse 1 + 2 Stufe II: für Klasse 3 + 4 Dieses Konzert ist mobil möglich.

Preis Schülerkonzerte 5,- e Dauer ca. 60 Minuten, wenn nicht anders angegeben

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[  REGENBOGENKONZERTE  ] 50

GUTEN TAG, M US I K* Regenbogenkonzert für die Allerkleinsten Leise oder laut, langsam oder schnell, hopsend oder auf Samtpfötchen – erstes Lauschen und Staunen

B L EC H IS T N IC HT G LE IC H S C HR O T T * Trompete, Horn, Posaune, Tuba und ihre Verwandten stellen sich vor: Tonerzeugung, Mundstück, Ventile und die Pfütze …

Musiker der Robert-Schumann-Philharmonie Leitung: N. N. für Kita

Blechbläser der Robert-Schumann-Philharmonie für Klasse 2

WIE K L I N GEN DI E O RC HES TER I N S T R U M E N T E ? * Klang und Aufbau der Holz- und Blechblas-, der Schlag- und Streichinstrumente, Rätsel, Musik und Lieder Musiker der Robert-Schumann-Philharmonie Leitung: Sophie Keiter, Alke Schmidt, Sandra Zehme für Kita und Klasse 1

D IE S TREI C HIN S T R U M E N T E * Mit Katzendarm und Pferdeschwanz, Liedern und Tänzen Streicher der Robert-Schumann-Philharmonie Leitung: Andreas Weber für Klasse 2

DI E S C HL AG IN S T R U M E N T E Klang und Aufbau der Instrumente, Rätsel, Rhythmen und Musik Schlagzeuger der Robert-Schumann-Philharmonie für Klasse 3

DI E HOLZB L Ä S E R * Zwitschern, Gackern, Schnurren und Knurren? Das können nur die Holzbläser mit den origi­ nellen Mundstücken, Rohren und Klappen Holzbläser der Robert-Schumann-Philharmonie Leitung: Claudia Schöne für Klasse 3


D IE TA S TEN I N S T R U M E N T E Orgel, Cembalo, Celesta, Flügel und Key­­board – alle haben Tasten, sind aber sehr verschieden

EINE STUNDE DIRIGIERKUNDE Der Maestro stellt die Kunst des Dirigierens vor – jeder darf es versuchen Musiker der Robert-Schumann-Philharmonie

Tasteninstrumente: N. N. für Klasse 4

D IE M EISTE R DE R T I E F E * Kontrafagott, Tuba und Kontrabass stellen sich dem Wettbewerb um den tiefsten Ton Kontrafagott: Steffen Albert Tuba: Edgar Schilling Kontrabass und Leitung: Jörg Scholz für Klasse 4

HA RFEN-Z AU B E R Musik wie im Märchen – Aufbau und Spielweise des Instruments Harfe: Helke Scheibe für Klasse 5 – 7

Leitung: Jakob Brenner für Klasse 5 – 7

B E S U C H B E IM OPE R N C HOR Sopran, Alt, Tenor und Bass – die Stimm­gruppen des Chores, Einsingübungen und Chorgesang Chor der Oper Chemnitz Leitung: Stefan Bilz für Klasse 1 – 12, besonders für Schulchöre

* Diese Konzerte sind mobil möglich.

Die Regenbogenkonzerte sind als Einstieg in die Welt des Orchesters und des Chorsingens gedacht und laden die Kinder zum Mitmachen ein. Sie finden im Opernhaus statt, außer Besuch beim Opernchor. Der Eintritt für die Regenbogenkonzerte ist frei.

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[  MENSCHEN  ]


[  DIE PHILHARMONIE  ] 54

Guillermo García Calvo Generalmusikdirektor N. N. Kapellmeister Jakob Brenner Kapellmeister Raimund Kunze Orchesterdirektor Gitte Pettke Mitarbeiterin Georg Prokein Orchesterinspektor Carla Neppl Leitende Musikdramaturgin Susanne Holfter Musikdramaturgin Christiane Dost Dramaturgin und Assistentin im Bereich Dramaturgie Konrad Schubert Thomas Thieme Jens Aumann Andreas Lindner Orchesterwarte

1. Violinen Heidrun Sandmann, Hartmut Schill, Ovidiu Simbotin, Katarzyna Radomska, Claudia Zakowsky, Béla Lepetit, Konstantin Zahariev, Franziska Fischer, Johanna Nowack, Friedemann Sammler, Hans-Martin Tschöpe, Mechthild Winkler, Anna Kießling, Alke Schmidt, Sabine Seumel-Kosensky, Sophie Keiter 2. Violinen Hanna Hilsberg, Andreas Weber, Andreas Nollau, Benjamin Fuhrmann, Dorothea Schüler, Lutz Schmidt, Almut Voigt, Nana Wallbrecht, Friederike Pansa, Sigrid Scommotau, Sandra Zehme, Annekatrin Foulquier, Ting-Hsuan Hu Violen Matthias Worm, Hardy Wenzel, Eckbert Reuter, Dagmar Schergaut, Ulla Walenta, Beatrice Adolphi-Bludau, Petr Krupa, Larissa Petersen, Albrecht Kunath, Sebastian Mickelthwate, Veronika Lauer Violoncelli Thomas Bruder, Jakub Tylman, Tilman Trüdinger, Dinar Enikeev, Matthias Gäbler, Rolf Müller, Jörg Schmidt, Enrico Schüler, Julia Flögel


Kontrabässe Jörg Scholz, Holger Schultchen, Olaf Jossunek, Michael Poscharsky, Thomas Fröhlich, Nikola Bogdanow, Peter Fischer, Dae-Kyu Park Harfen Helke Scheibe, Petra Růžička Flöten Gudrun Jahn, Ulrike Rusetzky, Marianne Tilsch, Sabine Bruder, Jérémie Abergel Oboen Peter Wenzel, Volker Braun, Falk Stolzenburg, Ekkehard Hering, Claudia Schöne Klarinetten Ingolf Grohmann, Regine Müller, Arnim Kosensky, Ralf Pettke, Uwe Fritzsching Fagotte Norman Kuhnert, Akiko Komaki, Philipp Löschau, Steffen Albert Hörner Benedikt Euler, Dirk Bludau, Alexander Pansa, Thomas Maciej, Sebastian Krügel, Frank Wagner-Streuber, Kay Schneider

Trompeten Thomas Irmen, Conrad Wecke, Udo Schauppner, Michael Weese, Philipp Lohse Posaunen Dirk Fuchs, Falko Munkwitz, Ingolf Günther, Peter Berger, Volkmar Jäger Tuba Edgar Schilling Pauken und Schlagzeug Carsten Neppl, Jens Gagelmann, Sebastian Pfeuffer, Frank Lange, André Schieferdecker Ehrenmitglieder der RobertSchumann-Philharmonie Rudolf Kempe †, Gerhard Wehner †, Dieter-Gerhardt Worm

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[  GUILLERMO GARCÍA CALVO   ]

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Guillermo García Calvo, seit Beginn der Saison 2017/2018 Generalmusikdirektor an den The­ atern Chemnitz, wurde in Madrid geboren und studierte an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien. Seine Ausbil­ dung rundete er als Assistent von Iván Fischer beim Budapest Festival Orches­ ter ab und fungierte 2007 als Assistent von Christian Thielemann für den Ring des Nibelungen bei den Bayreuther Fest­ spielen. 2003 debütierte er als Opern­dirigent mit Hänsel und Gretel im Schloss­theater Schön­ brunn. Seitdem ist er regelmäßig an der Wiener Staatsoper zu Gast, wo er mehr als 200 Vor­ stellungen dirigierte. 2011 gab er mit der Premiere von Tristan und Isolde am Teatro Campoamor in Oviedo sein Operndebüt in Spanien. An diesem Theater leitet er seit 2013 die dortige Erstaufführung des Ring des Nibelungen, bisher mit den drei erfolg­ reichen Abenden Das Rheingold, Die Walküre und Siegfried. Weitere wichtige Dirigate im Musiktheater führten ihn ans Aalto-Theater Essen, an die Deutsche Oper Berlin, an die National­ oper Bukarest, ans Teatro Madrid, an die Opéra de Nice, an die Opera di Firenze, ans Teatro Principal de Palma sowie ans Teatro Farnese Parma. 2016 hat er die Weltersteinspielung der Oper Elena e Malvina von Ramón Carnicer mit dem Orquesta Nacional de España dirigiert.

Außerdem verfügt Guillermo García Calvo über ein umfangreiches Konzertrepertoire und arbei­ tete mit Orchestern wie dem London Symphony Orchestra, dem Orchester des Maggio Musicale Fiorentino, dem Orquesta Sinfónica Nacional de México, dem Orquestra Simfònica de Barcelona y Nacional de Cataluñya, dem Orquesta Sinfónica de Galicia, dem Orquesta Sinfónica de la RTVE, dem Orquesta Sinfónica de Madrid, der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern, den Hamburger Symphonikern, den Essener Philharmonikern und dem Orchester der Deutschen Oper Berlin. 2013 wurde Guillermo García Calvo von der spanischen Musikzeitschrift Codalario als „Bester Künstler 2013“ ausgezeichnet. Die von ihm ge­leitete Produktion von Curro Vargas in der Insze­nierung von Graham Vick am Teatro de la Zar­zuela in Madrid erhielt 2014 die renommierte spanische Auszeichnung Premio Campoamor.


[  RAIMUND KUNZE  ] Raimund Kunze, geboren 1981 in Salzgitter, nahm mit sechs Jahren ersten Klavierunterricht. Schon früh spielte auch Kammermusik eine wichtige Rolle für ihn. 1997 gründete er das Shalit Trio, benannt nach dem isra­ elischen Komponisten Daniel Shalit. Bis ins Jahr 2006 folgten regelmäßige Auftritte. Neben den musikalischen Aktivitäten übernahm Raimund Kunze die gesamte Konzertorganisation für dieses Ensemble. 2002 spielte er Beethovens Tripel­ konzert als Solist mit dem Jungen Orchester NRW, das sich aus Musikern, Musikstudenten und interessierten Laien zusammensetzt. Daran anschließend folgte ein Studium der Instrumen­ talpädagogik Klavier an der Folkwang Univer­ sität der Künste Essen bei Boris Bloch und Vladimir Shamo. Im Sommer 2007 schloss er dies mit dem Diplom ab. Durch Praktika im Konzerthaus Dortmund und bei den Duisburger Philharmonikern wurde Raimund Kunze maßgeblich in seiner Berufswahl beeinflusst. Mit dem Aufbaustudium Theaterund Orchestermanagement an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main fand er eine Ausbildung, die ihm das entsprechende Rüstzeug für seine spätere Tätigkeit im Theater mit auf den Weg gab.

Dieses Studium beendete er mit dem Master of Arts. Von 2009 bis 2011 war er Mitarbeiter des Künstlerischen Betriebsbüros der Staatsoper Hannover. Im Mittelpunkt stand die Ge­währ­leistung eines reibungslosen Vorstellungsablaufs, bis hin zur Suche nach Gastsolisten im Erkrankungsfall. Anschließend arbeitete er in der Orchestertournee- und in der PR-Abtei­ lung der Konzertdirektion Schmid, die inter­ nationale Orchestertourneen vermittelt, betreut und organisiert. Als Artist Manager von Künst­ lern wie Martin Stadtfeld, Till Fellner, Andreas Staier, Elena Bashkirova und Heinrich Schiff war er von 2012 bis 2015 beim Künstlersekre­ tariat Astrid Schoerke tätig. Seinem lang­ge­hegten Wunsch folgend, für ein Orchester zu arbeiten, ist Raimund Kunze seit 1. Mai 2015 Orchester­ direktor der Robert-Schumann-Philharmonie.

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[  ROBERT-SCHUMANNPHILHARMONIE   ]

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Die Robert-Schumann-Philharmonie gehört zu den traditionsreichsten Orchestern Deutsch­ lands. 1833 als Stadtorchester durch Wilhelm August Mejo in Chemnitz gegründet, erlangte das Orchester zunehmend überregionale Bedeutung. Im 1909 neu eröffneten Chemnitzer Opernhaus war Oscar Malata erster Generalmusik­ direktor. Gastdirigenten wie Richard Strauss, Fritz Busch, Otto Klemperer, Bruno Walter, Erich Kleiber, Arthur Nikisch, Arnold Schönberg, Max Reger und Paul Hindemith gaben sich die Ehre. Zwischen 1945 bis 1974 bestimmten u. a. Rudolf Kempe, Martin Egel­ kraut, Robert Satanowski, Gerd Bahner und Gerhard Rolf Bauer die Geschicke des Orches­ ters. In der fast 20-jährigen Amtszeit von GMD Dieter-Gerhardt Worm erhielt der Klangkörper seinen heutigen Namen. Im 1992 wiedereröff­ neten Opernhaus wirkten John Carewe (1993 bis 1996), Oleg Caetani (1996 bis 2001) und Niksa Bareza (2001 bis 2007) als Generalmu­ sikdirektoren. Frank Beermann richtete zwischen 2007 und 2016 sein Augenmerk u. a. auf CDProduktionen im Opern- oder Konzertbereich und verhalf dem Orchester damit immer wieder zu über­regionaler Aufmerksamkeit und zu Preisen wie dem ECHO Klassik. Nachdem Felix Bender in der Saison 2016/2017 als kommissa­ rischer GMD tätig war, ist seit Beginn der Spielzeit 2017/2018 Guillermo García Calvo Generalmusikdirektor der Theater Chemnitz.

In den letzten Jahren waren Dirigenten wie Michail Jurowski, Peter Eötvös, Peter Gülke, Stefan Blunier, Hermann Bäumer, Stefan Soltesz, Pedro Halffter, Leopold Hager und Solisten wie Jan Vogler, Martin Stadtfeld, das GrauSchumacher Piano Duo, Matthias Kirschnereit, Jörg Widmann, Herbert Schuch, Veronika Eberle, Xavier de Maistre, Alban Gerhardt, das Ensemble Kolsimcha und Boris Giltburg in Chemnitz zu Gast. Die Robert-Schumann-Philharmonie ist gern gesehener Partner verschiedener Konzertveran­ stalter. Gastspiele führten das Orchester u. a. nach New York, Venedig, Thessaloniki, Rom, Salzburg, in diverse spanische Konzertsäle, in die Tonhalle Zürich, ins Brucknerhaus Linz, nach Frankfurt am Main, Düsseldorf, Köln, München, Berlin, Dresden sowie zum KlassikSommer Hamm und zu den Festspielen auf Schloss Neuschwanstein. Zu den Aufgaben des Orches­ ters gehören neben Aufführungen in Oper, Operette, Musical und Ballett regelmäßige Sinfonie- und Kammerkonzerte sowie weitere Konzerte in großer und kleinerer Besetzung. Einen besonderen Stellenwert nimmt die Kin­ der- und Jugendarbeit im Programm des Orchesters ein.


[  RUDOLF -KEMPE-

ORCHESTERAKADEMIE   ] Seit der Saison 2004/2005 hat die RobertSchumann-Philharmonie eine eigene Orchester­ akademie. Dieses besondere Förderprogramm für angehende Orchestermusiker ist auf Initiative des damaligen Vorsitzenden des Theaterfördervereins, Dr. Karl Gerhard Schmidt, und des Konzert­ meisters Hartmut Schill entstanden. Sie ermöglichte bereits rund 50 Nachwuchs­ musiker/innen u. a. aus den Niederlanden, Polen, Südkorea, Österreich und Deutschland den Einstieg in den Theater- und Konzertalltag. In einer einjährigen Ausbildung werden jedes Jahr vier Musikstudent/innen in Instrumentalund Kammermusikunterricht durch ihre Men­ toren, selbst Musiker der Philharmonie, ausge­ bildet und in Vorstellungen des Musiktheaters sowie in Konzerten eingesetzt. Darüber hinaus üben die Akademist/innen Probespielsituationen und arbeiten mit einem Mentaltrainer, um sich darauf einstellen oder gegebenenfalls Lampen­ fieber abbauen zu können. Jedes Jahr präsen­ tieren sie sich in einer eigenen Matinee im Opernhaus sowie in Konzerten wie zum Beispiel dem Benefizkonzert in der St. Jakobi-Kirche Chemnitz. Die Mentoren geben ihre wertvollen Erfahrungen an eine junge Musikergeneration weiter. Mit dieser Institution wird ein wichtiger Baustein für den Erhalt einer einzigartigen Orchesterlandschaft geleistet.

Am 28. Januar 2018 wurde die Orchester­aka­ demie im Rahmen eines Festaktes in RudolfKempe-Orchesterakademie umbenannt. Na­m ens­­geber ist der Dirigent Rudolf Kempe, der von 1945 bis 1948 in Chem­ nitz als General­musikdirektor tätig war und von hier aus seine internationale und vielbeachtete Dirigentenlaufbahn antrat. Er war nicht nur am Wie­der­aufbau des Chemnitzer Musik­lebens nach dem Krieg beteiligt, sondern half mit Engagement und großen Visionen über die traumatische Krisen­ zeit hinweg. Jener Geist soll wiedererweckt und den jungen Musiker/innen auf ihrem Weg mit­ gegeben werden.

Botschafterin der Rudolf-Kempe-Orchester­ akademie: Cordula Kempe, Witwe des Diri­ genten und Künstlerische Leiterin der Rudolf Kempe Society

Die Rudolf-Kempe-Orchesterakademie wird finanziell unterstützt durch den Förderverein der Städtischen Theater Chemnitz e. V. und die Erich-Schellhorn-Stiftung.

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[  VEREINE  ] 62

FRE U ND E D ER R O B E R TSC HU MA N N -P H I LH A R M O N I E Die Robert-Schumann-Philharmonie ist das Herz­stück der Städtischen Theater Chemnitz. Ohne ihre Musik gäbe es keine Oper, kein Musi­ cal, kein Ballett und natürlich keine Konzerte. Die Initiativen der Philharmoniker auch außer­ halb des Theaters sind vielfältig und engagiert, ob in der Musikschule, im Kraftwerk e. V. oder im Weltecho. Um den Erhalt des Orchesters in bewährter Form, Qualität und Größe auch in finanziell angespannten Zeiten zu unterstützen, gründete sich der Verein. Regelmäßig engagiert sich der Verein bei der Organisation und Durch­ führung des traditionellen Picknick-Konzerts rund um das Schloßbergmuseum. Ein beson­ deres Highlight war in der Saison 2016/2017 die erfolgreiche Aktion Stuhlpaten gesucht!, bei der Patenschaften für eine neue Bestuhlung im Rangfoyer des Opernhauses vergeben wurden. Als Dank für ihr Engagement im Verein erhalten unsere Mitglieder in Probenbesuchen exklusive Einblicke in die Arbeit des Orchesters. Zu all dem begrüßen wir Sie gern als neues Mitglied! Kontakt: Freunde der Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz e. V. Tel. 0371 9098575 | Fax 0371 511583 info@freunde-philharmonie-chemnitz.de www.freunde-philharmonie-chemnitz.de

C H E M N IT ZE R M U S IK V E R E IN Die Jugend ist glücklich, weil sie fähig ist, Schönheit zu erkennen. Jeder, der sich die Fähigkeit erhält, Schönes zu erkennen, wird nie alt werden. (Franz Kafka) Trotz seiner 181 Jahre ist der Chemnitzer Musik­ verein unverzichtbar für das kulturelle Leben unserer Stadt. Das verdankt er vor allem den Mitgliedern, die sich die Fähigkeit, Schönes zu erkennen, bewahrt haben und dem Verein auch weiterhin die Treue halten. In der Reihe Musik­ club sprechen Fachleute über Themen der Musik­geschichte und des Gegenwartsschaffens. Wir bieten ein Podium für Ensembles, die alte, fast vergessene Musik, aber auch Zeitge­ nössisches erklingen lassen, präsentieren junge Künstler und stellen Musiker der RobertSchumann-­Philharmonie in der Reihe Philhar­ moniker im Porträt vor. Der Chemnitzer Musik­ verein unterstützt die Tage der jüdischen Kultur und setzt sich in der Veranstaltung Gegen das Vergessen mit dem Antisemitismus auseinander. Exkursionen, gemeinsame Probenbesuche und ein vorweihnachtliches Beisammensein fördern das Vereinsleben. Wir laden Sie herzlich ein und freuen uns, Sie als neues Mitglied begrüßen zu dürfen. Kontakt: Gerlinde Schilling, Tel. 0371 307426 vorstand@chemnitzermusikverein.de www.chemnitzermusikverein.de


F Ö R D ERV ER E I N DE R S TÄ DTI S C H E N T H E AT E R C HEM N I TZ Das hatte Cordula Kempe nicht erwartet. „Ich habe die Robert-Schumann-Philharmonie jetzt zweimal gehört. Ich bin begeistert“, sagte sie und setzte noch einen drauf: „Da müssen sich die Leipziger und die Dresdner warm anziehen ...“ Cordula Kempe ist die Witwe des ehemals weltberühmten Dirigenten Rudolf Kempe. Sie ist selbst Geigerin, weiß, wovon sie spricht. Rudolf Kempe hat seine Weltkarriere unmittel­ bar nach dem Krieg in Chemnitz begonnen. Ihm zu Ehren wurde die Akademie „seines“ einstigen Orchesters in Rudolf-Kempe-Orchester­ kademie umbenannt. Jeweils vier junge Musiker lernen seit mehr als 13 Jahren in Chemnitz das Musizieren in einem großen Orchester, auf dem Konzertpodium und im Graben. Der Theater­ förderverein war bei der Gründung mit dabei und unterstützt die Akademisten seither. Aber er hilft auch sonst, wo er kann. Er hat neue Noten bezahlt und die Anschaffung von selten gespielten Instrumenten ermöglicht, die not­ wendig sind, wenn große Werke bedeutender Komponisten (auch der neueren Zeit) adäquat aufgeführt werden sollen. Man hört draußen darauf, wie die Robert-Schumann-Philharmonie das macht. Erst vor wenigen Wochen hat Frank­ furt Meyerbeers Vasco de Gama in der Chem­ nitzer Fassung nachgespielt. Die Aufnahme aus Chemnitz hat nach wie vor Referenz-Charakter.

Nach der Beermann-Zeit haben Felix Bender und seit letzter Spielzeit Guillermo García Calvo den Chefstab übernommen und sich sofort in die Herzen der Theaterfreunde gespielt. Beide gestalten das Abenteuer des Rings mit, das vier Frauen jeweils aus ihrer Sicht auf die Bühne bringen. Musikalisch hat García Calvo mit der Robert-Schumann-Philharmonie uneingeschränkt höchstes Kritiker- und Publikumslob schon für das Rheingold bekommen. Wir freuen uns auf den kompletten Ring in den drei Zyklen im ersten Halbjahr 2019. Und auf die vier Sinfonie­­kon­ zerte mit dem neuen Generalmusikdirektor. Und wir freuen uns auf die vielen anderen Auf­ tritte der Philharmoniker. Mit den jungen Freunden aus der Rudolf-Kempe-Orchester­akademie. „Wir sind stolz, diesen Namen zu tragen“, sagte der Mentor der Akademisten, Konzertmeister Hartmut Schill, beim Fest­konzert. Die Musiker hautnah erleben, Opern-Matineen, die Akade­ mistenkonzerte bevorzugt genießen und vieles mehr: Mitglied im Förderverein sein lohnt sich. Machen Sie mit! Wir freuen uns auf Sie! Kontakt Mitgliederservice: Ina Baldauf, Barbara Große, Tel. 0371 24081468 Sprechzeiten: Di & Do 10.00 – 12.00 Uhr und 14.00 – 16.00 Uhr info@theaterfoerderverein-chemnitz.de www.theaterfoerderverein-chemnitz.de

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[  SERVICE  ]


[  KARTENSERVICE  ] 66

Theaterkassen in Chemnitz Wir freuen uns über Ihren Besuch in unseren Theaterkassen. Hier können Sie nicht nur Ihre Karten kaufen, sondern sich auch über die neuesten Inszenierungen und Konzerte infor­ mieren, geeignete Plätze aussuchen, Gutscheine erwerben, CDs kaufen und Abonnements abschließen. Wir sind gern persönlich für Sie da. Theaterkasse im Opernhaus Theaterplatz 2, 09111 Chemnitz Mo – Fr 10.00 – 13.00 und 14.00 – 18.00 Uhr (geschlossen vom 9. Juli bis 31. August 2018 und vom 11. Februar bis 01. März 2019) MARKT1 Tourist & Ticket Service Markt 1, 09111 Chemnitz Mo – Fr 9.00 – 18.00 Uhr, Sa 9.00 – 16.00 Uhr Theaterservice in der Sachsen-Allee Thomas-Mann-Platz 1, 09130 Chemnitz Mo – Sa 10.00 – 20.00 Uhr Tickethotline Unsere Mitarbeiter/innen nehmen Ihre Wünsche auch gern telefonisch entgegen. Mo – Sa 9.00 – 20.00 Uhr Tel. 0371 4000-430 Kartenbestellung per E-Mail tickets@theater-chemnitz.de

Kartenverkauf im Internet www.theater-chemnitz.de Informationen rund um die Konzerte und Ihren Besuch in den Spielstätten finden Sie auch auf unserer Homepage. Für alle Vorstellungen können Sie Ihre Plätze rund um die Uhr online aussuchen, buchen und Ihre Karten bequem per print@home drucken oder sich als mobileTicket auf Ihr mobiles Endgerät senden lassen. Abendkassen Alle Spontanen, die erst kurz vor knapp einen Konzertbesuch ins Auge fassen, können direkt in den Spielstätten ihre Karten erwerben. Die Kassen öffnen jeweils eine Stunde vor Konzert­ beginn. Kasse Opernhaus Theaterplatz 2, 09111 Chemnitz Tel. 0371 6969-666 Kasse Stadthalle Theaterstraße 3, 09111 Chemnitz Tel. 0371 4508-625 Kartenverkauf überregional Deutschlandweit bieten wir in allen autori­ sierten CTS EVENTIM Vorverkaufsstellen sowie auf eventim.de unsere Eintrittskarten zum Verkaufspreis zzgl. Vorverkaufsgebühr an.


[  ERMÄSSIGUNGEN  ] Halber Preis Kinder, Schüler, Studenten, Auszubildende, Freiwillige (BFD/FSJ/Freiwilliger Wehrdienst) und Inhaber des Chemnitzpasses erhalten gegen Vorlage des Ausweises 50 % Preisermäßigung. Ausgenommen sind Gastspiele, Schülerkonzerte und Sonderveranstaltungen. Bitte halten Sie beim Einlass den Nachweis Ihrer Ermäßigungs­ berechtigung bereit. Ohne diesen Nachweis müssen wir Sie ggf. bitten nachzuzahlen. Ermäßigung für Menschen mit Behinderung Für Begleitpersonen von Schwerbehinderten werden 100 % Preisermäßigung gewährt, sofern der Schwerbehindertenausweis den Nachweis über eine Begleitperson enthält. Studenten-Kulturticket Die Theater Chemnitz und der Studentenrat der Universität bieten allen Studierenden der TU Chemnitz ein Kulturticket an. Je nach Ver­ fügbarkeit gibt es eine kostenfreie Eintrittskarte pro Person und Vorstellung. Das Angebot gilt in allen Spielstätten der Theater Chemnitz ab 15 Minuten vor Vorstellungsbeginn an der jeweiligen Abendkasse. Ausgenommen sind Gastspiele und Sonderveranstaltungen. Jugend-Abonnement Ein Abonnement zum halben Preis erhalten Kinder, Schüler, Studenten, Auszubildende, Freiwillige (BFD/FSJ/Freiwilliger Wehrdienst) und In­ha­ber des Chemnitzpasses gegen Vorlage des Ausweises.

Freier Eintritt für Kinder und Jugendliche Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre in Be­gleitung eines vollzahlenden erwachsenen Konzert­ besuchers erhalten freien Eintritt zu allen Sin­ fonie­konzerten. Abonnenten der Fa­milien­­ konzerte können ein zusätzliches kostenfreies Abon­nement für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre abschließen. Ermäßigung für Kitas, Schulen, Universitäten, Fachhochschulen und Berufsschulen Ab einer Gruppengröße von 10 Personen er­halten Kinder, Schüler, Auszubildende und Studenten bei Konzerten der Robert-Schumann-­ Philharmonie den vergünstigten Eintrittspreis von 7,- e. Ab 20 Teilnehmern gibt es eine Freikarte für die Begleitperson. Die Teilnehmer­ zahl kann unbegrenzt erhöht werden. Kontakt: Ina Baldauf, Tel. 0371 6969-663, baldauf@theater-chemnitz.de Gruppenermäßigung Sie erhalten bei einer Gruppenbestellung ab 20 Personen 10 % und ab 50 Personen 20 % Rabatt auf den Einzelkartenpreis. Bei In­anspruch­ nahme der Gruppenermäßigungen gelten keine weiteren Ermäßigungen. Kontakt: Marion Langer, Tel. 0371 6969-662, langer@theater-chemnitz.de Barbara Große, Tel. 0371 6969-661, grosse@theater-chemnitz.de

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[  SERVICE EXTRA  ] 68

Eine schöne Geschenkidee: Theatergutscheine Kaufen Sie einen Geschenkgutschein zum Preis Ihrer Wahl. Gutscheine sind in unseren Vorver­ kaufsstellen, telefonisch oder online erhältlich. Sie sind für alle Veranstaltungen der Theater Chemnitz einlösbar und ab Ausstellungsdatum drei Jahre gültig. CDs, Bücher und Programmhefte Der Kunstführer Das Chemnitzer Opernhaus und seine Schätze widmet sich den Kunstwerken vom Foyer bis in den 2. Rang und erzählt von der Geschichte des Hauses. Darüber hinaus bieten wir Ihnen aktuelle CDs, Bücher und Pro­grammhefte unserer laufenden Inszenie­ rungen an. Alle aktuellen Angebote erhalten Sie in den Vorverkaufsstellen der Theater Chemnitz, ­ bei den Vorstellungen im Opernhaus sowie bei den Sinfoniekonzerten in der Stadthalle. Aus­ gewählte Artikel sind auch in unserem Webshop erhältlich. Service für Menschen mit Behinderung Sowohl das Opernhaus als auch die Stadthalle verfügen über behindertengerechte Zugänge, Rollstuhlplätze in den Sälen und Toiletten für Rollstuhlfahrer. In der Stadthalle ist die Garde­ robe für Rollstuhlfahrer leider nicht zugänglich. Bitte wenden Sie sich an das Einlasspersonal. Besucher mit eingeschränkter Hörfunktion können über eine Induktionsschleife den vollen Klang unserer Konzerte genießen. Für Hörgeräte mit integriertem Induktionsempfänger ist eine direkte Übertragung akustischer Signale möglich.

Dieser Service ist kostenfrei und wird im Opern­ haus und im Großen Saal der Stadthalle (Balkon G) angeboten. Wir bitten Sie, sich beim Erwerb der Tickets dafür anzumelden, da nur eine begrenzte Zahl an Rollstuhlplätzen und Plätzen mit Hörschleife zur Verfügung steht. Garderoben Die Nutzung der beaufsichtigten Garderoben im Opernhaus steht Ihnen kostenfrei zur Ver­ fügung. In der Stadthalle wird pro Garderoben­ stück 1,50 e erhoben. Wir bitten Sie, den Garderobenservice in Anspruch zu nehmen. Gastronomie Sie möchten Ihren Theaterbesuch auch kulina­ risch abrunden? Wir offerieren Ihnen einen gastronomischen Service, den Sie vor der Vorstellung und in den Pausen nutzen können. Unsere Empfehlung: Bestellen Sie Ihr Getränk und Ihren Snack für die Pause vor. So können Sie direkt zu Ihrem reservierten Tisch gehen und die Pause in Gänze genießen. Vermietungen Sie suchen einen außergewöhnlichen Ort für Ihre Veranstaltung? Wir vermieten unsere Büh­ nen und Räumlichkeiten sehr gern für Ihr Event, sofern es die künstlerische Disposition zulässt. Über das künstlerische und kulinarische Rahmen­ programm Ihrer Veranstaltung sprechen wir gern mit Ihnen individuell. Kontakt: Patrick Wurzel, Tel. 0371 6969-800, vermietung@theater-chemnitz.de


[  ABONNEMENTS  ] 70

WE R U N S K EN N T, WIR D ABO NNE N T ! Wenn Sie mehrere Vorstellungen und Konzerte in unseren Häusern erleben möchten, ist der Kauf eines Abonnements die einfachste und vor allem günstigste Möglichkeit. Sie erhalten nicht nur die Karten mit einem hohen preislichen Vorteil, sondern genießen noch weitere Annehmlichkeiten unseres Services. Die Vorteile des Abonnements auf einen Blick • Als Abonnent können Sie bis zu 35 % gegen über dem Normalpreis sparen. • Sie erhalten aus erster Hand die Informationen zum neuen Spielplan und können sofort buchen. • Kein Anstehen an den Vorverkaufskassen – Sie wählen bequem von zuhause aus und Ihr Abonnementausweis wird Ihnen direkt per Post zugeschickt. • Sie suchen sich Ihren Lieblingsplatz aus und behalten diesen während der gesamten Saison. • Ein Anruf genügt – Sie erhalten individuelle Betreuung durch unsere Mitarbeiterinnen aus dem Abonnementbüro. • Auf Wunsch senden wir Ihnen das monatliche Spielplanleporello kostenfrei zu. • Sollten Sie einen Vorstellungstermin nicht wahrnehmen können, tauschen wir Ihnen diesen gern gegen einen anderen Termin aus der laufenden Saison (Gebühr 2,- e). Bitte wenden Sie sich hierzu ausschließlich an unser Abonnementbüro in der Käthe-Kollwitz-Straße.

• Sie können Ihr Abonnement gern in zwei Ra­ten zahlen, sofern uns Ihre Einzugsermächti ­gung vorliegt. • Als Abonnent erhalten Sie vier Coupons, mit denen Sie Freunde und Bekannte, mit einem Preisnachlass von 25 % auf den Normalpreis, zu einer Ihrer Abonnementvorstellungen mit ­nehmen können. Wir würden uns freuen, Sie als Abonnent in unseren Häusern begrüßen zu dürfen. Für alle Fragen zu den Abonnements beraten Sie unsere Mitarbeiterinnen gern persönlich.

Abonnementbüro: Käthe-Kollwitz-Straße 7, 09111 Chemnitz Öffnungszeiten: Mo bis Fr 9.00 – 12.00 und 14.00 – 16.00 Uhr Marion Langer, Tel. 0371 6969-662, langer@theater-chemnitz.de Barbara Große, Tel. 0371 6969-661, grosse@theater-chemnitz.de


Genießen Sie die großen Sinfoniekonzerte in der Stadthalle oder die Familienkonzerte und Kammer­ musikabende im Opernhaus durch die gesamte Spielzeit. Die Robert-Schumann-­Philharmonie lädt Sie erneut zu einer hochkarätigen Saison ein. Sie wählen zwischen dem gesamten Angebot der Sinfoniekonzerte oder einer Kombination mit Vorstellungen im Opernhaus. Crescendo – Abonnement für Musiktheater, Ballett und Sinfoniekonzert am Mittwoch | Serie 31 Opernhaus Mi 03.10.2018 Mi 31.10.2018 Fr 05.04.2019 Mi 29.05.2019

15:00 15:00 19:00 19:00

Das Dschungelbuch Emil und die Detektive Ein Maskenball Fidelio

Stadthalle Mi 12.12.2018 19:00 4. Sinfoniekonzert Mi 13.02.2019 19:00 6. Sinfoniekonzert Mi 13.03.2019 19:00 7. Sinfoniekonzert

Preisgruppen: 164 e | 142 e | 119 e | 95 e Sie sparen bis zu 30 % gegenüber den Freiverkaufspreisen.

Brillante – Abonnement für Musiktheater und Sinfoniekonzert am Donnerstag | Serie 32 Opernhaus Sa 15.09.2018 Sa 15.12.2018 So 31.03.2019 So 12.05.2019

19:00 19:00 15:00 15:00

Die Fledermaus Don Pasquale Der Rosenkavalier Die Zauberflöte

Preisgruppen: 191 e | 167 e | 135 e | 111 e Sie sparen bis zu 30 % gegenüber den Freiverkaufspreisen.

Stadthalle Do 25.10.2018 Do 15.11.2018 Do 17.01.2019 Do 11.04.2019

19:00 19:00 19:00 19:00

2. Sinfoniekonzert 3. Sinfoniekonzert 5. Sinfoniekonzert 8. Sinfoniekonzert

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[  ABONNEMENTS  ] 72

Grandioso – Abonnement für Sinfoniekonzert am Mittwoch | Serie 33 Stadthalle Mi 03.10.2018 19:00 1. Sinfoniekonzert Mi 13.02.2019 19:00 Mi 24.10.2018 19:00 2. Sinfoniekonzert Mi 13.03.2019 19:00 Mi 14.11.2018 19:00 3. Sinfoniekonzert Mi 10.04.2019 19:00 Mi 12.12.2018 19:00 4. Sinfoniekonzert Opernhaus Mi 16.01.2019 19:00 5. Sinfoniekonzert Mi 01.05.2019 19:00

6. Sinfoniekonzert 7. Sinfoniekonzert 8. Sinfoniekonzert 9. Sinfoniekonzert*

Preisgruppen: 174 e | 156 e | 139 e | 112 e Sie sparen bis zu 35 % gegenüber den Freiverkaufspreisen. * Aufgrund von Umbauarbeiten findet das 9. Sinfoniekonzert im Opernhaus statt.

Sonoro – Abonnement für Sinfoniekonzert am Donnerstag | Serie 34 Stadthalle Do 04.10.2018 19:00 1. Sinfoniekonzert Do 14.02.2019 19:00 Do 25.10.2018 19:00 2. Sinfoniekonzert Do 14.03.2019 19:00 Do 15.11.2018 19:00 3. Sinfoniekonzert Do 11.04.2019 19:00 Do 13.12.2018 19:00 4. Sinfoniekonzert Opernhaus Do 17.01.2019 19:00 5. Sinfoniekonzert Do 02.05.2019 19:00

6. Sinfoniekonzert 7. Sinfoniekonzert 8. Sinfoniekonzert 9. Sinfoniekonzert*

Preisgruppen: 174 e | 156 e | 139 e | 112 e Sie sparen bis zu 35 % gegenüber den Freiverkaufspreisen. * Aufgrund von Umbauarbeiten findet das 9. Sinfoniekonzert im Opernhaus statt.

Rondo – Abonnement für Sinfoniekonzert am Mittwoch | Serie 35 Stadthalle Mi 03.10.2018 19:00 1. Sinfoniekonzert Mi 16.01.2019 19:00 5. Sinfoniekonzert Mi 24.10.2018 19:00 2. Sinfoniekonzert Mi 10.04.2019 19:00 8. Sinfoniekonzert Mi 14.11.2018 19:00 3. Sinfoniekonzert Preisgruppen: 110 e | 95 e | 80 e | 60 e Sie sparen bis zu 25 % gegenüber den Freiverkaufspreisen.


Encore – Abonnement für Familienkonzert am Sonntag | Serie 36 Opernhaus So 04.11.2018 10:30 1. Familienkonzert So 03.02.2019 10:30 2. Familienkonzert So 16.06.2019 10:30 3. Familienkonzert Preisgruppen: 48 e | 45 e | 39 e | 33 e | 30 e | 18 e Sie sparen bis zu 30 % gegenüber den Freiverkaufspreisen.

Abonnenten der Serie 36 können für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre ein kostenfreies zusätzliches Abonnement abschließen. Camerata – Abonnement für Kammermusik am Sonntag | Serie 37 Opernhaus, Rangfoyer So 14.10.2018 19:30 1. Kammermusikabend So 11.11.2018 19:30 2. Kammermusikabend So 02.12.2018 19:30 3. Kammermusikabend So 03.02.2019 19:30 4. Kammermusikabend So 10.03.2019 19:30 5. Kammermusikabend So 12.05.2019 19:30 6. Kammermusikabend Preis: 63 e auf allen Plätzen Sie sparen bis zu 30 % gegenüber den Freiverkaufspreisen.

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[  ABONNEMENTS  ] 74

Wahl-Abonnements Sie gehen oft ins Theater, nur den Termin möchten Sie selbst bestimmen? Dann sind diese drei Wahl-Abonnements für Sie genau das Richtige, denn hier haben Sie die freie Wahl.

Ad Libitum Oper – Wahl-Abonnement Opernhaus | 6 Karten | Serie 51 Preisgruppen: 189 e | 174 e | 150 e | 129 e | 99 e | 82 e

Ihre Vorteile • Sie entscheiden sich für das Opernhaus, das Schauspielhaus oder für die Sinfoniekonzerte. • Sie bestimmen selbst, welche Inszenierungen oder Konzerte Sie erleben möchten (ausge nommen sind Premieren, Vorstellungen der Kat. G, H, I, Silvesterveranstaltungen, Neu jahrskonzerte und Gastspiele). • Die Wahl-Abonnements sind übertragbar und nicht an den persönlichen Besuch gebunden. • Sie bekommen sechs Gutscheine zum Fest preis, müssen diese nur noch an der Theater kasse in Eintrittskarten tauschen – früh­ zeitiges Buchen sichert die besten Plätze. • Das Wahl-Abonnement können Sie 3x zu zweit oder 6x alleine einlösen. • Sie können jederzeit Wahl-Abonnements nachkaufen.

Ad Libitum Schauspiel – Wahl-Abonnement Schauspielhaus | 6 Karten | Serie 52 Preisgruppen: 108 e | 96 e | 84 e | 60 e Ad Libitum Konzert – Wahl-Abonnement Sinfoniekonzert in der Stadthalle | 6 Karten | Serie 53 Preisgruppen: 144 e | 126 e | 102 e | 72 e Sie sparen jeweils bis zu 20 % gegenüber den Freiverkaufspreisen.


[  STADTHALLE  ] 㩷BÜHNE

76

I

Kat. A 29,- e Kat. B 34,- e Kat. C 39,- e

24,- e 29,- e 34,- e

19,- e 24,- e 29,- e

14,- e 19,- e 24,- e


[  OPERNHAUS  ] 㩷BÜHNE

77

282 283 284 284

256 257 258 259 314 313 312 311

289 288 287 286

315 316 317 318

341 342 343 344

364 365

366 367 368 369 370 371 372 373 374 375 376 377 378 379 380 381 382 383

384 385

402 401 400 399 398 397 396 395 394 393 392 391 390 389 388 387 386

68

69

70

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75

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110 109 108 107 106 105 104 103 102 101 100

Kat. A 23,- e Kat. D 38,- e Kat. G 54,- e

21,- e 34,- e 48,- e

79 99

80 98

81 97

18,- e 29,- e 43,- e

82 96

95

83

84 94

85 93

86 92

91

87

88 90

14,- e 24,- e 38,- e

89

12,- e 18,- e 33,- e

8,- e 14,- e 27,- e


[  AGB  ] 78

1. Allgemeines Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen („AGB“) regeln die Beziehungen zwischen der Städtischen Theater Chemnitz gGmbH (im Folgenden „Theater“ genannt) und den Besuchern ihrer Veranstaltungen sowie deren Partnern und sind Bestandteil des Vertrages zwischen ihnen. Erwerb und Verwendung der Eintrittskarten zu den Ver­ anstaltungen des Theaters und in den Räumen des The­ aters sowie der Zutritt zu den Spielstätten, in denen die Veranstaltungen stattfinden, unterliegen den nachstehen­ den AGB des Theaters. Durch Erwerb oder Verwendung einer Eintrittskarte akzeptiert der jeweilige Erwerber bzw. Inhaber die Geltung dieser AGB. Die AGB gelten auch für Veranstaltungen, für die ein Dritter der Veranstalter ist, soweit nichts anderes verein­ bart wird. 2. Öffnungszeiten Die Öffnungszeiten werden durch Aushang bekannt gemacht. An Sonn- und Feiertagen bleiben die Vorver­ kaufsstellen in der Regel geschlossen. Änderungen bzgl. der Verkaufsstellen und deren Öffnungszeiten werden veröffentlicht. 3. Reservierungen Kartenbestellungen werden für die gesamte Spielzeit entgegengenommen. Die maximale Reservierungsdauer ist auf 10 Tage bis maximal 3 Tage vor Vorstellung begrenzt. Wird der Abholtermin überschritten, ist die Reservierung hinfällig. Ausnahmen werden durch das Theater festgelegt. Desweiteren behält sich das Theater vor, Reservierungen bei bestimmten Veranstaltungen zu untersagen. 4. Karten(vor)verkauf Der Erwerb einer Eintrittskarte berechtigt zum Besuch der darauf ausgedruckten Vorstellung zum angegebenen Termin. Der mit Kauf der Eintrittskarte erworbene Anspruch auf Besuch einer Vorstellung gilt bis zum Beginn der Vorstellung. Der Kunde hat unmittelbar beim Kauf die Richtigkeit der gekauften Eintrittskarten und des Wechselgeldes zu überprüfen. Nachträgliche Reklamationen können nicht anerkannt werden. Im Falle der Internetbuchung oder der telefonischen Buchung geht das Angebot für einen Vertragsabschluss vom Antragsteller / Besteller aus, sobald dieser das Feld „Absenden“ auf der Internet-Bestellmaske angeklickt bzw. dem Beauftragten des Theaters telefonisch die Bestellung erteilt hat. Das Angebot ist bindend. Ein Anspruch auf die

bestellten Eintrittskarten besteht erst nach Bestätigung der Bestellung durch das Theater. Mit dem Antrag / der Bestellung kommt kein Fernabsatz­ vertrag gemäß § 312 b BGB zustande; ein Widerrufs- und Rückgaberecht besteht insoweit nicht. Jeder Antrag / Bestellung von Eintrittskarten ist damit bindend und verpflichtet zur Abnahme und Bezahlung der bestellten Eintrittskarten. Die Sitzplätze einzelner Bestellungen werden, soweit möglich, zusammenhängend zugeteilt. Ein Anspruch auf zusammenhängende Plätze kann jedoch nicht gewährt werden. Ermäßigungen müssen bei der Bestellung geltend gemacht werden, da nach Erhalt der Rechnung oder der Eintritts­ karten eine Ermäßigung nicht mehr möglich ist. Für ermäßigte Eintrittskarten muss am Veranstaltungstag vor Einlass der Berechtigungsnachweis mit beim Einlassper­ sonal vorgezeigt werden. Wird der Nachweis nicht erbracht, muss die Differenz zum vollen Kartenpreis vor dem Einlass nachentrichtet werden. 5. Eintrittspreise und Ermäßigungen Für den Einzelkartenverkauf, die Abonnements und für Ermäßigungen gelten in der Spielzeit die im Jahresspiel­ zeitheft und die an den Anzeigetafeln in den Vorverkaufs­ stellen und den Veranstaltungskassen genannten Preise. Soweit nicht auf der Eintrittskarte vermerkt, sind im Kartenpreis keine weiteren Leistungen enthalten. Die gleichzeitige Gewährung mehrerer Ermäßigungen pro Eintrittskarte ist ausgeschlossen. Eine etwaige Ermäßigung muss vor dem Kauf der Eintrittskarte persönlich geltend gemacht werden. Eine nachträgliche Geltendmachung wird nicht anerkannt. 6. Abonnement Mit einem Abonnement wird die vereinbarte Anzahl von Vorstellungen in der gewählten Serie im Voraus erworben. Änderungen der einem Abonnement zugeordneten Ter­ mine oder Produktionen bleiben dem Theater vorbehal­ ten. Bereits bestehende Abonnements behalten ihre Gültigkeit. Das Abonnement verlängert sich automatisch um eine weitere Spielzeit, wenn es nicht schriftlich bis zum 31.05. einer laufenden Spielzeit gekündigt wird. Ein Wechsel des Stammplatzes ist nur vor Beginn der Spielzeit möglich. Die Abonnementunterlagen werden erst nach Bezahlung ausgehändigt. Ein Tausch in eine andere Veranstaltung ist bei Verhinde­ rung möglich. In diesem Fall muss der Abonnementausweis bis zum Aufführungstag im Theater-Service vorliegen bzw.


die Plätze telefonisch freigemeldet werden. Die Tausch­ gebühr ist in der Preisliste festgelegt. Abweichend dazu gilt bei einer Terminverschiebung innerhalb der gleichen Vorstellung eine ermäßigte Umtauschgebühr von 2,00 e. Anspruch auf einen bestimmten Platz besteht nicht. Beim Umtausch einer Abonnementvorstellung wird ein Abo­ guthaben erstellt. Der Wert des Aboguthabens ermittelt sich aus dem jeweiligen Abonnementpreis der Vorstellung. Steht bei Einlösung eines Guthabens die abonnierte Platzgruppe nicht zur Verfügung, so ist die Wahl einer höheren Preisklasse gegen Aufzahlung möglich. Fällt die Wahl auf eine niedrigere Preisklasse, kann eine Verrech­ nung nicht erfolgen. Guthaben sind bis zum 31.10. der folgenden Spielzeit dem Kundenkonto hinterlegt und einlösbar. 7. Gutscheine Werden Gutscheine für Veranstaltungen mit einem gerin­ geren Entgelt eingelöst, wird ein neuer Gutschein über den Restbetrag ausgestellt. Ausgestellte, bezahlte und noch nicht eingelöste Gutscheine behalten ihre Gültigkeit für längstens 3 Jahre seit Erwerb. 8. Zahlung Eintrittskarten können nur in Euro bezahlt werden. Sämt­ liche mit der Banküberweisung verbundenen Zahlungs­ gebühren bei Auslandsüberweisungen sind vom Kunden zu tragen. Kann die Zahlung des Kunden nicht erfolgreich bearbei­ tet werden bzw. unterschreitet bei Banküberweisung der Zahlbetrag den Rechnungsbetrag, wird die Bestellung abgelehnt. Alle dabei entstehenden Aufwendungen gehen zu Lasten des Kunden. 9. Versand, Rechnungslegung Die Bearbeitungsgebühr für die Erstellung von Rechnun­ gen ist der Preisliste zu entnehmen. Bei Versand der Eintrittskarten erhält der Kunde vorab vom Theater eine Rechnung. Nach Zahlungseingang werden die Eintritts­ karten zugesandt. Dies erfolgt auf Risiko des Bestellers. 10. Rückgabe, Umtausch, Ersatz und Erstattung Der Umtausch bereits erworbener Eintrittskarten in andere Eintrittskarten oder Gutscheine ist gegen eine Umtausch­ gebühr lt. Preisliste nur bis spätestens 3Tage vor Veran­ staltungstermin möglich. Eine Barauszahlung erfolgt nicht. Ein Umtausch am Tag der Veranstaltung erfolgt nur für den Fall eines gesicher­ ten Weiterverkaufs. Diese Beurteilung liegt im Ermessen

des Theaters. Bei Ausfall einer Vorstellung können die Eintrittskarten gegen eine andere Veranstaltung umgetauscht oder, wenn das nicht möglich ist, gegen Erstattung des Kartenpreises zurückgegeben werden. Der Ausfall einer Vorstellung infolge von Streik oder höherer Gewalt begründet keinen Erstattungsanspruch. Bei Abbruch der Vorstellung wird der Kartenpreis nur dann erstattet, wenn der erste Akt bzw. bei einaktigen Stücken die erste Hälfte der Vorstellung noch nicht abge­ laufen ist. Ansprüche dieser Art sind innerhalb von 30 Tagen gegen Vorlage der Originaleintrittskarten geltend zu machen. Über den Eintrittspreis hinausgehende Ansprüche sind ausgeschlossen. Bei Zusendung der Originalkarten mit Angabe der Bank­ verbindung ist auch eine Überweisung möglich. Besetzungsänderungen oder veränderte Anfangszeiten begründen keinen Anspruch auf Minderung oder Erstat­ tung des Kartenpreises. Im Falle einer Programmänderung besteht kein Anspruch auf eine Ersatzkarte oder auf die Erstattung des Karten­ preises, wenn der Besucher die angebotene Ersatzvor­ stellung ganz oder teilweise besucht hat. Für in Verlust geratene Eintrittskarten wird vom Theater grundsätzlich kein Ersatz geleistet. Eine Ersatzkarte kann nur dann ausgestellt werden, wenn der Betreffende nachweisen oder glaubhaft machen kann, welche Ein­ trittskarte er gekauft hatte. Die Originalkarte hat Vorrang vor der Ersatzkarte. Ein Ersatz ist ebenfalls ausgeschlossen für nicht besuchte Vorstellungen, nicht rechtzeitig umgetauschte oder ver­ fallene Eintrittskarten, verspätetes Eintreffen sowie verlo­ ren gegangene Gutscheine. 11. Rückgabe, Umtausch, Ersatz und Erstattung bei Open-Air-Veranstaltungen Open-Air-Veranstaltungen finden auch bei ungünstiger Witterung statt. Bei unsicherer Witterung wird empfohlen, regenfeste Kleidung und Regencapes mitzuführen. Das Aufspannen von Regenschirmen während der Veranstal­ tung ist wegen der damit verbundenen Sichtbehinderung für andere Besucher nicht gestattet. Wir weisen darauf hin, dass es aufgrund der Witterung zur Verzögerung des Beginns der Veranstaltung oder zu Unterbrechungen kommen kann. Wird die Veranstaltung vor Beginn dennoch aufgrund extremer Wetterbedingungen abgesagt, so wird der Kar­ tenpreis an der Vorverkaufsstelle zurückerstattet, an der

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[  AGB  ] 80

die Eintrittskarte erworben wurde (nur gegen Vorlage der Originaleintrittskarten innerhalb einer Frist von 30 Tagen). Wird eine bereits laufende Open-Air-Veranstaltung auf­ grund extremer Wetterbedingungen abgebrochen, so wird der Kartenpreis an der Vorverkaufsstelle zurückerstattet, an der die Eintrittskarte erworben wurde (nur gegen Vorlage der Originaleintrittskarte innerhalb einer Frist von 30 Tagen), allerdings nur, wenn noch keine 45 Spielmi­ nuten erreicht worden sind. Wird eine bereits laufende Open-Air-Veranstaltung aufgrund extremer Wetterbedin­ gungen nach mehr als 45 Spielminuten abgebrochen, so gilt die Leistung als erbracht und es besteht kein Anspruch auf Erstattung des Eintrittspreises. Gebühren (z. B. Vor­ verkaufsgebühr, Versand- oder Bearbeitungsgebühren) werden in allen genannten Fällen nicht erstattet. Ein Ersatz ist ebenfalls ausgeschlossen für nicht besuchte Vorstellungen, nicht rechtzeitig umgetauschte oder ver­ fallene Eintrittskarten, verspätetes Eintreffen sowie verlo­ ren gegangene Gutscheine. 12. Ordnung und Sauberkeit Es dürfen keine Mäntel, Jacken, Schirme, große Taschen, Rucksäcke und ähnliche Gegenstände mit in den Saal genommen werden. Diese müssen während der Veran­ staltung an der Garderobe zur Aufbewahrung abgegeben werden. Dem Besucher wird durch das Garderobenper­ sonal eine Garderobenmarke ausgehändigt. Die Garderobe wird gegen Vorlage der Garderobenmarke ohne Nach­ prüfung der Berechtigung an den Besucher zurückgegeben. Bei Verlust der Garderobenmarke können die aufbewahr­ ten Stücke nur ausgehändigt werden, wenn der Besucher seine Berechtigung daran nachgewiesen oder glaubhaft gemacht und die in der Preisliste festgelegten Wiederbe­ schaffungskosten der Garderobenmarke ersetzt hat. Bei Verlust oder Beschädigung an der Garderobe ist das Garderobenpersonal unverzüglich zu informieren. Rekla­ mationen nach Verlassen des Theaters werden nicht akzeptiert. Mit Aushändigung der Garderobenmarke übernimmt das Theater die Haftung für grob fahrlässige oder vorsätzliche Verletzung der Aufbewahrungspflicht durch das Garderobenpersonal. Die Haftung beschränkt sich auf den Zeitwert des Garderobenstücks. Von der Haftung ausgeschlossen sind Bargeld und andere in der Garderobe befindliche Gegenstände. Die Abgabe solcher Gegenstände erfolgt auf eigene Gefahr des Besuchers. Das Rauchen ist nur in den dafür ausgewiesenen Rau­ cherzonen gestattet. Für die verbleibenden Bereiche ist das Rauchen verboten! Dies schließt die Anwendung offener Flammen oder pyrotechnischer Artikel ein. Zuwi­

derhandlungen können zu einem Hausverweis führen. Für entstandene Schäden haftet der Verursacher vollum­ fänglich. Das Mitbringen und der Verzehr von Speisen und Getränken in den Zuschauerräumen der Spielstätten sind nicht gestattet. Begleitende Betreuer von Gruppen­ besuchen sind angehalten, auf die Einhaltung der vorge­ nannten Regeln zu achten. Das Sitzen auf Treppen, Simsen o. ä. ist grundsätzlich untersagt. 13. Rollstuhlplätze Das Theater verfügt über eine begrenzte Anzahl von Rollstuhlplätzen. Besucher, die auf einen der Plätze angewiesen sind, haben dies beim Kauf der Eintrittskarte anzugeben. Anderenfalls kann der Besuch der Vorstellung im Rollstuhl nicht sichergestellt werden. Bei Einlass hat sich der Gast an das Servicepersonal zu wenden. 14. Fundsachen Gegenstände aller Art, die in den Spielstätten des Thea­ ters gefunden werden, sind beim Hauspersonal abzugeben. Für deren Aufbewahrung wird keine Haftung seitens des Theaters übernommen. Die weitere Behandlung der Fundsache richtet sich nach den Vorschriften der §§ 978ff. BGB. Der Verlust von Gegenständen ist ebenfalls beim Hauspersonal zu melden. 15. Speicherung von Daten Personenbezogene Daten werden bei Bedarf in dem Umfang erfasst und gespeichert, wie es für den Verkauf und die Verwaltung von Eintrittskarten und Abonnements u. ä. notwendig ist. Mit der Reservierung bzw. dem Kauf einer Eintrittskarte oder eines Abonnements erklärt sich der Besucher mit der etwaigen Speicherung der Daten einverstanden. Das Theater verpflichtet sich, die Daten zu schützen und nicht an unberechtigte Dritte weiterzugeben. 16. Sonstige Bestimmungen Der Zugang zu den Spielstätten kann unabhängig vom Alter grundsätzlich nur mit einer gültigen Eintrittskarte erfolgen. Die Eintrittskarte berechtigt ausschließlich den Besitzer zum Zutritt zum Veranstaltungsort und zur Aus­ übung eventueller anderer Rechte des Karteninhabers nach diesen AGB. Der Zutritt kann verweigert werden, wenn Anlass zu der Befürchtung besteht, dass der Betroffene den Vorstel­ lungsablauf oder den allgemeinen Geschäftsbetrieb stört oder andere Besucher belästigt werden. Besucher können aus der laufenden Vorstellung verwiesen werden, wenn sie diese stören, andere belästigen oder


einen Platz eingenommen haben, für den sie keine gültige Eintrittskarte haben. Eine Erstattung der Eintrittskarten erfolgt nicht. Es ist nicht gestattet, die Eintrittskarte oder die sich aus ihr ergebenden Rechte ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Theaters an dritte Personen zu übertragen und hierfür ein Entgelt zu verlangen, welches das an das Theater ge­zahlte oder zu zahlende Entgelt übersteigt (z. B. Internet / Ebay). Besucher und sonstige Personen, die den Kartenverkauf behindern, insbesondere versuchen, Eintrittskarten privat in den Spielstätten des Theaters weiterzuverkaufen, oder das Publikum belästigen, können des Hauses verwiesen werden. Die Benutzung von Mobiltelefonen während der Veran­ staltung ist untersagt. Sie sind genauso wie Armbanduhren mit Stundensignalen aus Rücksicht auf andere Besucher auszuschalten. Bild-, Video- und Tonaufzeichnungen sind aus urheber­ rechtlichen Gründen nicht gestattet. Geräte oder Anlagen, die für solche Aktivitäten benutzt werden können, dürfen nicht ins Theater mitgebracht werden. Bei Zuwiderhand­ lungen ist das Theaterpersonal berechtigt, die entspre­ chenden Geräte und Anlagen einzuziehen und bis zum Ende der Veranstaltung einzubehalten. Filme und Auf­ zeichnungsmaterialien jeder Art, auf denen Teile der Aufführung festgehalten sind, können vom Veranstalter eingezogen und verwahrt werden. Sie werden an den Eigentümer wieder ausgehändigt, wenn dieser der Löschung der Aufnahmen zugestimmt hat. Mitschnitte und Aufnahmen von Aufführungen, die für eine spätere Verwendung im künstlerischen oder im Bildungssektor vorgesehen sind, müssen grundsätzlich vorher vom Gene­ ralintendanten genehmigt werden. Dieser kann unter gegebenen Voraussetzungen Sondergenehmigungen erteilen. Zuwiderhandlungen können zudem einen Haus­ verweis und Schadenersatzpflichten auslösen. Der Aufenthalt in den Vorverkaufsstellen und Veranstal­ tungsorten erfolgt auf eigene Gefahr. Für schuldhaft verursachte Schäden an Leben, Körper oder Gesundheit haftet das Theater nach den gesetzlichen Vorschriften. Im Übrigen haftet das Theater nur für Schäden, die von ihm, seinen gesetzlichen Vertretern oder Erfüllungsgehil­ fen durch Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit verursacht wurden, es sei denn, es sind wesentliche Vertragspflichten betroffen. Die Haftung des Theaters ist außer im Falle vorsätzlichen Handelns auf den Ersatz des vorhersehbaren, vertragstypischen Schadens begrenzt, es sei denn, es liegt eine grob fahrlässige Verletzung wesentlicher Vertrags­ pflichten vor. Für Fremdleistungen haftet nicht das Theater,

sondern der jeweilige Leistungserbringer direkt. Im Interesse der Sicherheit und eines geordneten und reibungslosen Ablaufs der Veranstaltung ist der Kartenin­ haber verpflichtet, den Anweisungen des Theaters und deren Beauftragten im Veranstaltungsort Folge zu leisten. 17. Gerichtsstand Das Vertragsverhältnis und diese AGB unterliegen aus­ schließlich dem deutschen Recht. Ist der Vertragspartner Kaufmann im Sinne des HGB, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sonder­ vermögen, oder hat er seinen allgemeinen Gerichtsstand außerhalb von Deutschland, so ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Auseinandersetzungen aus und im Zusammenhang mit dem Vertragsverhältnis Chemnitz. Das Theater ist weder bereit noch verpflichtet, an Streit­ beilegungsverfahren vor einer Verbraucherstreitbeile­ gungsstelle teilzunehmen. 18. Salvatorische Klausel Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, so wird hiervon die Wirksamkeit und Durchführ­ barkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen treten am 01.05.2017 in Kraft. Preisliste der Städtischen Theater Chemnitz gGmbH gültig ab 01.05.2018 Für den Einzelkartenverkauf und die Abonnements gelten in der Spielzeit die im Jahresspielzeitheft und die an den Anzeigetafeln in den Vorverkaufsstellen und den Veran­ staltungskassen genannten Preise. Für Gastspiele, Son­ derveranstaltungen und zu Silvester gesondert festgelegte Preise sind ebenfalls den Anzeigetafeln zu entnehmen. Die aufgeführten Preise gelten für alle Veranstaltungsorte der Städtischen Theater Chemnitz gGmbH. Bearbeitungsgebühr pro Auftrag / Rechnungslegung 2,00 e Nachdruck bei Verlust der Eintrittskarte 2,00 e Nachdruck bei Verlust des Aboausweis 5,00 e Umtauschgebühr pro Abonnementtausch 2,00 e Storno-, Umtauschgebühr pro Eintrittskarte 5,00 e Mindestsatz Mahngebühren 5,00 e Wiederbeschaffungskosten für den Verlust einer Garderobenmarke 10,00 e Garderobengebühr 1,50 e (nur gültig in der Stadthalle, eigene Spielstätten sind von der Garderobengebühr befreit)

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[  INHALT & IMPRESSUM  ] 82

5 Vorwort KON Z ER TE   8 Sinfoniekonzerte 26 Familienkonzerte 28 Kammerkonzerte Klasse Klassik! 30 Kammermusikabende 33 Liederabende 34 Sonderkonzerte 40 Philharmonie on tour 41 Philharmonie Extra J UN GE PHI L HA R M O N I E 46 Musikprojekte 48 Schülerkonzerte 50 Regenbogenkonzerte

Kontakt Städtische Theater Chemnitz gGmbH Käthe-Kollwitz-Straße 7, 09111 Chemnitz www.theater-chemnitz.de www.facebook.com / DieTheaterChemnitz Raimund Kunze, Orchesterdirektor Tel. 0371 6969-806, Fax 0371 6969-897 raimund.kunze@theater-chemnitz.de Impressum Herausgeber Städtische Theater Chemnitz gGmbH Generalintendant Dr. Christoph Dittrich Generalmusikdirektor Guillermo García Calvo Saison 2018 / 2019

M E NS C HE N 54 Robert-Schumann-Philharmonie 56 Guillermo García Calvo 57 Raimund Kunze 60 Biografie Robert-Schumann-Philharmonie 61 Rudolf-Kempe-Orchesterakademie 62 Freunde der Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitzer Musikverein 63 Theaterförderverein S E RVIC E & A B ON N E M E N T S 66 Kartenservice 67 Ermäßigungen 68 Service Extra 70 Abonnements 76 Sitzpläne & Preise 78 Allgemeine Geschäftsbedingungen

Konzept und Redaktion Mario Köppe, Carla Neppl Redaktionelle Mitarbeit Christiane Dost, Susanne Holfter, Dr. Heike Vieth Fotos Nasser Hashemi (S. 4, 39), Horst Schmeck (S. 8), Marco Borggreve (S. 10), Dieter Wuschanski (S. 12, 16, 24, 58/59), Björn Kadenbach (S. 14), Tobias Melle (S. 18), Marc Ginot (S. 20), Werner Kmetitsch (S. 22) Redaktionsschluss 26. März 2018 Grafische Gestaltung, Satz PUNKT 191 – Marketing & Design Druck, Verarbeitung, Anzeigenakquise MUGLER Druck und Verlag GmbH www.mugler-masterpack.de Änderungen vorbehalten


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Die Theater Chemnitz Konzertvorschau 2018/2019 by Die Theater Chemnitz - Issuu