Ban d 1
Indina Woesthoff
Im ersten Band mit den Briefen von 1906 bis 1914 entwickelt sich die Beziehung zwischen Nolde und Schiefler, die vom Werben des Sammlers für den Künstler geprägt ist. In den kämpferischen Jahren des künstlerischen Anfangs begleitet und unterstützt Schiefler den Maler intensiver als in der späteren Lebensphase, in der Nolde als arrivierter Künstler gelten kann und die im zweiten Band aufscheint.
Briefwechsel
Der Hamburger Jurist Gustav Schiefler und seine Frau Luise zählten nahezu 50 Jahre lang zu den vertrauten Freunden und Förderern Emil Noldes. Über 700 erhaltene Briefe und die Tagebuchnotizen Schieflers zeichnen ein lebhaftes Bild von Noldes Leben und Werk und sind ein seltener Glückfall für die Nolde-Forschung. Sie ermöglichen neue Datierungen und eine kritische Beleuchtung seiner Selbstdarstellung. Begleitende Briefe und Dokumente von Kunsthändlern, Sammlern, Museumsleuten und Verlegern runden das Bild ab. Ein ausführlicher Kommentar lässt die zweibändige Ausgabe nicht nur für Kunstwissenschaftler*innen zu einem Lesevergnügen werden.
Ada und Emil Nolde Luise und Gustav Schiefler
„Es ist immer ein Fest, wenn ein Brief von Ihnen ankommt“
Indina Woesthoff
Ada und Emil Nolde Luise und Gustav Schiefler Briefwechsel Ban d 1
1906 –1914
9 783422 982574