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Deutsche Oper Berlin: Saison 26/27

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Konzert

Licht auf Parsifal

8. 9. 2026 Rosenkavalier Enigma

16. 12. 2026

Turangalîla

7. 2. 2027

Wagner Fantastique

29. 6. 2027

BigBand

1. 1. 2027

21. 6. 2027

Zyklus Stockhausen-Cage

8. 9. 2026 — 12. 6. 2027

Sunville

25. 9. 2026

The Alonetimes

14. 10. 2026

The Relatives

8. 11. 2026

Hamed & Sherifa

30. 4. 2027

Make Love … Saison 26/27

Intendant Aviel Cahn Geschäftsführender Direktor Thomas Fehrle

Wir danken

Gefördertdurch

MäzeninnenundMäzene

PartnerinnenundPartner

FörderinnenundFörderer

StiftungfürdieDeutscheOperBerlin HeinzundHeideDürrStiftung

Dr.KarlheinzKnautheundDr.ManfredSemmer MACCosmetics Ingeborg Neumann

Arend und Brigitte Oetker Karl Schlecht Stiftung Ernst von Siemens Musikstiftung

Kooperationspartnerschaften

TownhouseBerlinaVagabondClub LivingBerlin BerlinCapitalClub

Medienpartnerschaften

Euroarts radio3 Tagesspiegel taz Wall/Die Draußenwerber Yorck Kinogruppe

Not War!von Fiston Mwanza Mujila

Poet in Residence

BevorichinsBettgehe,verriegeleichdieWohnungstürdoppelt;ichüberprüfe,ob die Kochplatte aus ist; dann schalte ich das Licht aus. Oft wache ich mitten in der Nacht auf, um noch einmal zu kontrollieren, ob die Wohnungstür verschlossen ist, obdieKochplattetatsächlichausist.WennichmichineinemHotelodereinerBibliothekbefinde,weißichimmer,woderNotausgangliegt.IchbetretedasHotelzimmer und prüfe sofort, wie ich im Brandfall entkommen kann. Wenn ich in einem Lokal bin, sitze ich immer mit dem Rücken zur Bar. Ich achte darauf, den Ausgang im Blick zu haben. Wo ich auch bin, halte ich Ausschau nach verdächtigen Bewegungen in der Nähe. Noch mehr seit den Anschlägen vom 13. November 2015 in Paris. Ich bin immer auf der Hut. Tag und Nacht. Immer. Oft unbewusst. Wenn das Wahnsinn bedeutet, dann bin ich wohl verrückt geworden.

Diese irren Vorsichtsmaßnahmen haben ihren Ursprung wahrscheinlich in meiner Kindheit. Ich wurde in Zaire geboren, einem Land, das es nicht mehr gibt. Ich bin in einer der schönsten Diktaturen Zentralafrikas aufgewachsen, mit all den damit verbundenenFolgenfürmeineFamilieundmichpersönlich.MeineElternundGroßeltern wurden während der Kolonialzeit geboren, mit all der sinnlosen, systematischen und dynamischen Gewalt, die diese mit sich brachte. Obwohl sie nicht über dieVergangenheitsprachen–dieKolonialisierungwareinTabuthema –,spürteich, dass ihr Leben in dieser Zeit tiefgreifend geprägt worden war, dass ihr Schweigen ein Weg war, der Realität zu entfliehen und gleichzeitig die Leere und Entmenschlichunganzuprangern.DerGrund,warumsieüberhauptimSüdendesLandeslebten, war schließlich, dass die Kolonialverwaltung damals viele Arbeitskräfte für die Minen benötigte. Seit Ende der 1990er Jahre toben Kriege im Osten des Kongo. Kriege,diefernunddochnahsind(unddieichmanchmaltiefinmirspüre).Dennes sind meine Landsleute, die erschossen werden. Hinter jedem Krieg stehen Kinder, die ohne Väter aufwachsen, Frauen, die ihre Ehemänner verlieren, ganze Familien, die auseinandergerissen werden, Kinder im Exil ohne Familien, Massenvergewaltigungen, Massaker, beispiellose Umweltkatastrophen…

Als ich nach Europa kam, dachte ich, ich hätte mit der Geschichte der Kriege abgeschlossen. Aber als Syrien in Flammen aufging, begegnete ich auch hier Menschen in den Straßen, die ihr Land, ihre Sprache, ihr Essen, ihre Familien, ihre Musik, ihre Geschichte zurückgelassen hatten. Dann kam der Krieg in der Ukraine und weckte

alteDämoneninmir.IcherinnertemichandieGeräusche,dieGerüche,dieSchreie–kurzum an all das, was ich mit eigenen Augen gesehen und gehört hatte, als die vonLaurent-DésiréKabilaangeführteRebellionmeineHeimatstadtLubumbashieinnahm. Ich durchlebte die Angst vor dem Tod erneut.

Ich habe immer noch das Gefühl, in einer gewalttätigen Welt gelebt zu haben und weiterzuleben,ichhabeimmerdasGefühl,dassetwasSchlimmespassierenwird: ein Verkehrsunfall, ein Brand, ein Terroranschlag, ein Schusswechsel… Im Kongo ist alles möglich. Alles kann sich von einer Minute auf die andere verändern. Ein Bürgerkrieg, ein Staatsstreich, ein sintflutartiger Regenguss, der die Straße in zwei Hälften teilt, eine pompöse Hochzeit… Mein mittlerweile verstorbener Vater sagte immer, ich müsse vorbereitet sein. Heute verstehe ich die Bedeutung dieser Aussage, und welchen Einfluss sie noch heute auf mich hat, viel besser. Ich habe den Kongoverlassen,bliebaberüberall,woichbin,stetswachsam.Lustigerweisesagt auch meine Mutter heute Dinge wie: «Mwanza Mujila, du solltest mit offenen Augen schlafen!»

Es ist immer noch erschreckend und unfassbar, wie viele Kriege (erinnerte wie vergessene)seitdemZweitenWeltkriegstattgefundenhaben.Kriegisteinesmeiner Lieblingsthemen. Wenn ich im Kongo bin, verbringen meine Geschwister und ich manchmal ganze Tage damit, über Kriege zu sprechen – ganz anders als die Generation meiner Eltern, die sich fast schämte, die Gewalt der Kolonialzeit oder die Kriege von Shaba I und Shaba II überhaupt zu erwähnen. Wir sollten aber mehr über den Krieg sprechen. Wir sollten immer wieder über Krieg sprechen. Wir sollten über Krieg und Gewalt sprechen, damit sie nicht mehr so alltäglich sind. Denn auch wenn wir nicht darüber reden, betreffen uns die Kriege alle auf die eine oder andere Weise.

Ich hasse Krieg und alles, was damit zusammenhängt. Ich schreibe seit Jahren gegen den Krieg oder für die Liebe, je nachdem. In meinen Büchern versuche ich die Mechanismen der Vernichtung zu erklären sowie die langfristigen, mittelfristigen und kurzfristigen Schäden, die sie anrichten. Ich schreibe auch über das Leben –denn das Leben soll auch nach der Apokalypse weitergehen. Ich hege immer noch einenTraum,denTraummeinerKindheitinderDiktatur:eineWelt,inderWaffenfabrikendurchBäckereienersetztwerden.VielleichtistesheutenichtmehreinTraum, sondern eine Utopie. Ob eine glückliche oder eine fehlerhafte und extravagante, weiß ich nicht. Heute fahre ich mit dem Zug nach Paris. Ich werde wieder wachsam sein. Ich werde schauen, wie ich im Brandfall aus meinem Zimmer fliehen kann. Ich werde nicht mit dem Rücken zur Restauranttür sitzen. Nachts werde ich wahrscheinlich mit offenen Augen schlafen.

Oper ist eine sinnliche Kunst

Was bringt die Deutsche Oper Berlin unter der neuen Leitung Neues, und wie begegnet das Haus der Tradition? Ein Gespräch zum Auftakt mit dem Intendanten AvielCahn,derChefdramaturginBeateBreidenbachundmitElisaErkelenz,Leiterin der neuen Sparte Unlimited

HerrCahn,dasMottodererstenSpielzeitunter IhrerLeitungheißt«MakeLove…».Wiebildlich oderwörtlichsollenwirdasverstehen?

AvielCahn Wirsollenesunsnichtganzwörtlichvorstellen, alswolltenwirdieBevölkerunginBerlinerweitern.Ichsehe schonLiebesschaukelnimFoyer! (lacht)

Warumnicht!

AvielCahn Nein,esgehtunsdabeinatürlichumdenSymbolgehaltvon«MakeLove…».VieleMenschenkonntensich bisvorwenigenJahrennichtvorstellen,inkriegerischen Zeitenzuleben,besondersinBerlin.Umdaszuverstehen, sinddiedreiPunktewichtigimMotto:«MakeLove…»,weil manerwartet,dassesmit«…notWar»weitergehtwieim berühmtenSloganausdenspätenSechzigerjahren.Die PünktchenschaffenauchPlatzfürandereInhalte.WirsuchenmitdemMottoeinenBezugzuunsererZeit,dasist beiderOpernichtimmerselbstverständlich.Abermandarf nichtvergessen:DieOperisteinesinnlicheKunst,undum dieLiebegehtesfastimmer.EshatalsoseinenSinn,dass wirdieLiebeindenTitelschreiben,denKriegabernicht.

BeateBreidenbach UnserMottospannteinenBogenüber dieganzeSpielzeit.WirbeginnenmiteinerInszenierung vonMittwochausLichtvonKarlheinzStockhausen,dastehendieLiebe,dieMöglichkeitderGemeinschaftunddie SolidaritätimZentrum.UndamEndederSpielzeitzeigen wireineNeueinstudierungdesWarRequiemvonBenjamin BrittenmiteinerBühnedesFotografenWolfgangTillmans. ObwohlunausgesprochenimSpielzeitmotto,istderKrieg inderProgrammierungdochauchpräsent.

ElisaErkelenz DiedreiPunktenach«MakeLove…»sind einSpielraum.BeiderneuenSparteUnlimitedwerdenwir sehen,welchepolitischenDimensioneninderLiebestecken.Hieristunswichtig,verschiedenePerspektivenzum Themaeinzubringen,obvonunseremPoetinResidence, derausdemKongokommt,odervonSängerinnenaus derUkraine,demIranoderderTürkeiwieinunsererReihe Cantadoras,dieFrauenstimmenimKontextverschiedener Musiktraditionenpräsentiert.

v.l.n.r.:ElisaErkelenz,BeateBreidenbach,AvielCahn

DieRegievon Mittwoch aus Licht vonKarlheinz StockhausenübernimmtSusanneKennedy.Ich ahnedabeides:DasZarte,dieLiebe–alleinschon imBegriffLicht,auchweilKennedysoatmosphärisch,fastpsychedelischarbeitet,aberauchdas SchroffevonStockhausen…

AvielCahn SusanneKennedyisteineRegisseurin,deren Arbeitoftwirkt,alswürdesieschweben.UndbeiStockhausenfindeicheinenRegie-Stilwichtig,dernichtkonventionellvonAnachZerzählenwill.DaswürdedemWerk nichtentsprechen.ObwohlKennedyeinederwichtigsten deutschenRegisseurinnenihrerGenerationist,entstanden ihrebeidenbisherigenOpern-ArbeitennichtinDeutschland.Esistmirwichtig,dassmanamAnfangNeuesund Frischessieht.DiesemPrinzipbegegnetmanwiederholtin dieserSpielzeit:Künstler*innen,diemankennt,aberaus anderenKontexten,oderdieimAuslandberühmtsind:Der FranzoseJorisLacosteinszeniertdieUraufführungvon GoodVibesOnly,dasbelgischeRegiekollektivFCBergman inszeniertMozartsCosìfantutte.WichtigeKünstler*innen, dieinBerlinnochnichtzusehenwaren.

BeateBreidenbach NeufürBerlinisterstaunlicherweise auchdasWerk,dasSusanneKennedyinszeniert.Denn Stockhausens Mittwoch aus Licht wurdeseitderUraufführunginBirmingham2012niemehralsGanzesgezeigt. BeiunsgibtesjetztdiedeutscheErstaufführung.Esist ausvielen,auchrechtlichen,GründeneinegroßeHerausforderung,StockhauseninsProgrammzunehmen.Man musswirklichwissen,warummandasmacht.Deshalbdie EntscheidungfürdieRegisseurinKennedy,dieinihrerArbeitdanachfragt,waspassiert,wennunsalsGesellschaft gemeinschaftlicheRitualefehlen,unddieseRitualeaufdie Bühnebringt.DaspasstinhaltlichhervorragendzumWerk. UndMaximePascalbrenntfürStockhausenwiekeinandererDirigentheute.VondieserbesonderenKonstellation erhoffenwirunsviel.

AvielCahn MitzeitgenössischeroderNeuerMusikzu eröffnen,istallerdingsnichtneu,dasstecktschonfastin derDNAderDeutschenOper.MeinVorgängerDietmar SchwarzeröffnetemitHelmutLachenmann,wirnunmit

einerdeutscheErstaufführungvonStockhausen.Esgibt zudemmehrereUraufführungenaufdergroßenBühne undinderneuenSparteUnlimited.DabeigehtesumzeitgenössischeThemenwiezumBeispielin Good Vibes Only.Undichdenke,dassmandamitauchLeuteanspricht, diesonstnichtvielmit(zeitgenössischer)Operanfangen können.Oderesnochgarnichtwissen!Dabeibleibtdas RepertoireselbstverständlicheinewichtigeSäulefürdas Haus.AberKomponistinnenwieBáraGísladóttir,diebei unseineResidenzhatunddieMusikzuGoodVibesOnly schreibt,stehenebenauchfüreinzentralesAnliegendes ZeitgenössischenderDeutschenOperBerlinindenkommendenJahren.

FrauErkelenz,beiIhrerSparteUnlimitedwerden wirvielHeutiges,PerformancesundZusammenkünfteerleben,vonderTischlereiinderDeutschen OperbisindenClubBerghain.AmEröffnungswochenendeladenSiedenthailändischenKünstler RirkritTiravanijaein.InvielenMuseenderWelt hatTiravanijagekocht.IsterauchbeiIhnenzuständigfürdieLiebe,diedurchdenMagengeht?

ElisaErkelenz AufjedenFall!Essollgekochtwerdenan Orten,womandasnichtvermutet.Zuvielwollenwirnoch nichtverraten–allgemeinaberlässtsichüberTiravanijas Arbeitensagen,dasserversucht,Institutionenfürsoziale Situationenzuöffnen.DafüristdasZusammenkommen, dasgemeinsameEssennatürlichzentral.AberauchandereüberraschendeRäumederOperwerdenbespielt–er bringtvieleinternationaleKünstler*innenzusammen,die inBerlinzuhausesindunddiesichmitderOperalsOrganismusauseinandersetzen.Wirüberlassenihnendas HausfüreinebesondereEröffnung,zudernatürlichalle herzlicheingeladensind.

AvielCahn AlsHaus,daszeitgenössischeKostimProgrammhat,dürfenwirdasKulinarischenichtvergessen. DasmusseineOperimmerauchanbieten.Beideskann übrigensauchgutzusammengehen.RirkritTiravanijasymbolisiertdiesenAnspruch,aberanders,alswirdasim Musiktheaterkennen.

UnlimitedheißtaufDeutschunbegrenztodergrenzenlos.WenndasfüreinedeutscheStadtstimmt, dannfürdaskulturelleundauchsubkulturelleAngebotinBerlin.WaskönnenSiemitdieserSparte stemmen,wasesanderswoinderStadtschwer hätte?

ElisaErkelenz Wirwollennichtsersetzen,wasesschon gibt.Wichtigistuns,AllianzenzuschmiedenindieStadt hinein.Die«Eingeweide»derOperzuöffnenundRäume zuschaffen,auchfürVerbindungenmitderfreienSzene. DieVerbindungreiztunsnatürlichauchkünstlerisch:Die

OperistbereitsalsGattungeinemultisensorischeKunst. DiesesVerständniswollenwirmitUnlimitedlebendigerweitern,mitvielengenreübergreifendenPartner*innenin derStadt,vomMuseumbiszumKino.DasHerzstückvon UnlimitedistdieTischlerei,unserexperimentellerzweiter Spielort.Hierwerdenwirstärkerauchmitinternationalen Partner*innenzusammenarbeitenundvermehrtpostmigrantischeStimmenpräsentieren,dienocheinmalganzandersaufdasblicken,wasMusiktheateristundseinkann.

WaseingroßesHausbesserkannalssubkulturelle Räume:Kontinuität.WiemussmansichdieResidenzenvorstellenbeiUnlimited?

ElisaErkelenz EsgibteinneuesResidenzprogramm,für daswirindieserSaisoneinenPoetinResidence–den kongolesischenAutorFistonMwanzaMujila–undeine ComposerinResidence–BáraGísladóttir–eingeladen haben.EsgehtunsdabeiumVertiefung,neueKontexte unddieMöglichkeit,dieKünstler*inneninganzunterschiedlichenFormatenundZuständenzuerleben.

AvielCahn DasPublikumsollKünstler*innenausdem HauptprogrammvonallenSeitenkennenlernen.Siekönnennochvielmehr,alssieaufdergroßenBühnezeigen. BáraGísladóttiristnichtnureineausgezeichneteKomponistin,sondernaucheinehervorragendePerformerinam Kontrabass.UndunserPoetinResidence,FistonMwanza Mujila,schreibtzwar,aberstehtauchselbstaufderBühne.

ElisaErkelenz NurumeinpaarersteBeispielezugeben: GísladóttirspielteinKontrabass-SoloimBerghain,eine andereKompositionvonihrwerdenwirinderGedächtniskirchezeigen–beidesinKooperationmitdemCTMFestival.AuchFistonMwanzaMujilawirdalsPerformerzuerlebensein,zusammenmitderKomponistinSofiaJernberg, mitderereineafrofuturistischeOperschreibt: Sunville EristaberauchGastgebereinesSalonszuVerdis Otello undwirdbeimInternationalenLiteraturfestivalperformen. Beidezeigenaußerdemeinenvonihnenausgewählten FilminunsererneuenKino-KooperationmitdenYorck Kinos.Vielesentstehtaberauchnochspontaner…

HerrCahn,BerlinhatdreigroßeOpernhäuser,mit derkleinenNeuköllnerOpersogarvier.DieFrage isteinDauerbrenner,abersiewirdunterschiedlich beantwortet:WieschärftmandaseinProfil?

AvielCahn FürdieKomischeOperistesvielleichtam einfachsten,weildieauchvielOperetteundMusicalmachen.DieStaatsoperundwirsindinzweiunterschiedlichenEckenderStadt,unddasistdochprimaso,damit niemandzweiStundenfahrenmuss,umindieOperzu gehen.Wirsprechenunszwarinhaltlichab,aberesist schonmehrfachvorgekommen,dassdasgleicheWerk,

zumBeispiel La bohème,inbeidengroßenHäusernvor vollenRängengespieltwurde.DieseDopplungistjanicht schlimm,wennsienichtdauerndvorkommt.Danebenmuss manselbstverständlichseineigenesProfilschärfen.Und alles,waswirbislangbesprochenhaben,zeugtvoneiner individuellenprogrammatischenHandschrift,findeich.

LassenSieunskurzvonweiterwegaufdasHaus schauen.These:VieleLeuteleidenunterzuviel Digitalität.SelbstinderPopmusikkommennatürlichereStimmenzurück.Immermehrsehnensich nachakustischenKlangquellenundechtenRäumen.DasgehörtalleszumKerngeschäftderOper. WieholtmannunjeneLeutezusich,dienochgar nichtwissen,dasssiedasbeiIhnenfinden?

AvielCahn Esisteinbisschenparadox:WirmüssenverstärktindendigitalenKanälendarumwerben,nicht-digitaleErfahrungenzumachen.ManmussinderOpernoch vieldazulernen,ehrlichgesagt.ImmernochgrößereMarketing-Kampagnensindzuteuer,auchwirmüssenbesser mitdigitalenMedienumgehen.Undwirversprechenuns einigesdavon,vieleneuePartnerschafteneinzugehen.So wirdhoffentlichaucheinbreiteresPublikumaufunsaufmerksam.

BeateBreidenbach Richtig,aberbeiallerDigitalitätist esamEndedochwiedereinfach.Dennmankannineiner StadtwieBerlinschondaraufhoffen,dasssichQualität herumsprichtunddurchsetzt.AmEndeundamAnfang stehentolleAufführungen!

OftgehtesjenseitsdereinzelnenAufführungen einfachumeinbesonderesKlangerlebnis,das vielenochnichtkennen,oder?DasBerghainerreichtevieldamit,dassderClubeineZeitlangdie besteSoundanlagederStadthatte.Undwerzum erstenMaleingroßesOrchesterundeinegroße Stimmehört,nichtnurinBayreuth,machteineunvergesslicheErfahrung…

AvielCahn UnddieDeutscheOperhatdiebesteAkustik inBerlin!

BeateBreidenbach Undesistalleslive.Außerdemist dieSichtvonallenPlätzengut.DasHauswurdealsBürgeropergebaut,esgibthierkeineLogen,keinenfeudalen Hintergrund.

AvielCahn WirsindehernichtdasHausfürdieBarockoper,aberfürdiegroßenOpernistunserOrchestergraben unddiegroßeBühnevielleichttatsächlichsoetwaswie dieAnlageimBerghain.Dasheißtnicht,dassesnichtdas eineoderandereimHauszuverbesserngäbe.AllesanderewäreverdächtiginBerlin! (lacht)

EineweitereMöglichkeit,vieleMenschenanzusprechen:MitberühmtenRegisseur*innenarbeiten, dieinderOpernochnichtbekanntsind.WirsprachenvonSusanneKennedy.UndMiloRau,wohl derweltweitberühmtesteTheaterregisseur,inszeniertbeiIhnenWagners Der fliegende Holländer SiehabenmitRauschoninGenfzusammengearbeitet.WiefandendasdieMusiktheaterfans?

AvielCahn WirhabenzweiOpernmitMiloRaugemacht. ZumeinenMozart, La clemenza di Tito,daswareineviel diskutierteAufführung.ZumanderndasAuftragswerk Justice,dagingesumdenRohstoffriesenGlencoreund einenChemieunfallimKongo.GlencorehatdenHauptsitz inderSchweizundGenfistdasZentrumfürdenRohstoffhandel…

BeateBreidenbach MiloRaulegtinseinenArbeitengernedenFingerindieWunde,dorthin,woesammeisten wehtut.

AvielCahn Ja,aberinderSchweizbliebesweitgehend ruhig.Daperltvielesab,dasisteinbisschenwiebeieiner Teflonpfanne.AbersowirdesmitWagnerundRauinBerlin vermutlichnichtlaufen (lacht).MilohatstetseinendokumentarischenZugangzudenWerken,auchbeim Fliegenden Holländer.DieFragederErlösung,einerGesellschaft odereinesIndividuums,stehtimVordergrundindieser Oper.DazukommtderganzeWagner-KosmosinderRezeptionsgeschichtebisinsDritteReichunddarüberhinaus.SollmanWagnerboykottieren,istdasheikel?Und wennwirbeiBoykottundAntisemitismussind,landenwir zwangsläufigbeiIsrael.Wirsindwirklichgespanntdarauf!

ElisaErkelenz WirweichendenmöglichenKontroversen nichtaus,sondernbegleitenvieleProduktionenmitGesprächenundanderenKontexten.Beidem Fliegenden HolländerzumBeispielsitztAvielCahnnachjederVorstellungmitGästenzumNachgesprächzusammenunddiskutiertmitdemPublikum.FürdenUnlimitedSalonladen wirMenschenausunterschiedlichstenKontextenein,eine sinnlicheEinführungzugestalten.Esgehtunsdarum,die OpermitThemenzuverbinden,dievielebeschäftigen.

WerdasPublikumnachderVorstellungnochetwas imHausbehaltenwill,undseieszumReden,muss eineoffeneBarhaben…

AvielCahn Klar,dieBarbleibtoffen.Wirwollenoffene Gastgebersein,dieaucheineganzheitlicheErfahrunganbieten.WerzulangeanstehenmussfürdasGetränkund nichtsklappt,kommtirgendwannnichtmehr.DasSinnliche istnuneinmalTeilderKunst.AberdieDeutscheOperBerlinhateinetolleGastro-Infrastruktur,woPublikumund Kunstsichmischenkönnen.EsisteinfacheintollesHaus.

FüreinHausdieserGrößeistdasRepertoireein Pfund,hierkönnenInszenierungenimmerwieder gesehenwerden.WiegehenSiemitdieserAufgabeum?

BeateBreidenbach ZusammenmitWienundMünchen hatdieDeutscheOperBerlindasgrößteRepertoireder Welt,dasistnatürlicheinSchatz,denwirpflegenmüssen. WirwollendieZahlderWiederaufnahmenzwarleichtreduzieren,abernurdeshalb,umdieNeueinstudierungen möglichstsorgfältigzubetreuenunddafüretwasmehr Zeitaufzuwenden.DasbetrifftauchdieSängerinnenund Sänger.DieBesetzungenunddieDirigatewerdensicherlichAnlassgeben,dieeineoderandereProduktionaus demRepertoirezubesuchen.Undmanchmalistsoauch einStückTheatergeschichtezusehen.

WiemussmansichdasalsLaieeigentlichmitden SängerinnenundSängernvorstellen:Einbisschen wiebeimFußball-Transfermarkt?ManbuhltweltweitumdieBesten?

AvielCahn ManschlägtsichschonumdieBesten,das istklar.

BeateBreidenbach ManmussweitimVorausplanen,damitmanalsErsteanfragt!DanebenwollenwirabernatürlichauchunserEnsemblestärkenundweiterentwickeln.

AvielCahn DerMarkthatsichindenletzten30Jahren enormverändert.EsgibtzweifelloseineMengesehrguterSängerinnenundSänger,abernurnochwenigeso berühmte,dasswirwegenihneneineVorstellunggleich Monatevorherfüllen.

Warumistdasso?

AvielCahn GuteFrage.Vielleichtliegtesdaran,dassder geradezuexzentrischeIndividualismus,derfüreineganz großeStimmegutseinkann,heutewenigergefragtist. OderdasssichdieKörperveränderthaben.Fürdiegroßen dramatischenRollenbeiVerdi,WagneroderStraussist esjedenfallsdünnergeworden.Vielekönnendassingen, keineFrage.AberdiePersönlichkeitensindandere.Früher gabesvielleicht50Sänger*innen,mitdenenalleinman einHausfüllenkonnte.Heutesindeseher5.Daskann auchdaranliegen,dassinderAusbildungandereDinge verlangtwerden.AberdasPublikumentscheidetauch anders.DerRennerandiesemHausderletztenJahrewar Antikrist vonRuedLanggaard(inderInszenierungvon ErsanMondtag),undkeinedergroßenOperndes19.Jahrhunderts.DasisteinetolleProduktion,aberdatreten wederweltberühmteSänger*innenaufnochdirigierteine Legende.

NeueMusikundUraufführungengehörennach WagnerundVerdiebensozurDeutschenOper Berlin.DiesePositionimSpielplanbesetztunter anderem Good Vibes Only derisländischen KomponistinBáraGísladóttir,alsComposerin Residence,unddesfranzösischenRegisseurs JorisLacoste.EineRiesenproduktion,achtsehr unterschiedlicheSängerinnen,fünfInstrumentalist*innenimRaum,dazudasOrchester.Nicht kleckernbeimNeuen,dieOffensivealsbeste Verteidigung?

AvielCahn UnddenChorbittenichtvergessen!Derist schonhieramHaus,dasOrchestersowiesoundauch einigeSänger*innen.AbersoeineUraufführungerschließt neueResonanzräume,wennsieAlternativenzudenklassischenOpernstimmenzeigtundauchElektronikeinbezieht.Außerdemnehmenwir Nixon in China vonJohn AdamswiederinsProgramm,derinvielemeineInspirationwarfürKomponist*innenwieGísladóttir.ZurFrage derGröße:AufdergroßenBühnemüssenwirkeineKammeropermachen,dazuhabenwirdieTischlerei.

BeateBreidenbach Unddieistgarnichtmalsokleinund kannbiszu400Zuschauer*innenaufnehmen.Dasist einGeschenkfüreinHauswiedieDeutscheOperBerlin, soeinezweiteSpielstätteisteinmalig.InBerlinhatkein OpernhaussoeineprominenteStudiobühnewiewir.

AvielCahn AndenHäusern,dievergleichbareRäumehaben,wirdsieoftausfinanziellenGründenalsProbebühne genutztodergleicheingespart.Miristwichtig,trotzder massivenKürzungeninBerlin,dasswireinenOrtfürein erweitertes,begleitendesundexperimentellesProgramm haben.

InderBildendenKunst,scheintmir,habendieZuschauer*innenvielGeduldbeimBetrachtenvon Dingen,diesienichtsofortverstehen.Kanndie Operetwasdavonlernen?Ichdenkedabeian Brittens War Requiem,dasSieneueinstudieren undfürdasderweltberühmteBerlinerFotograf WolfgangTillmanseineBühneninstallationgemachthat…

ElisaErkelenz DieoftkonzeptionellereHerangehensweise vonvielenBildendenKünstler*innenlässtganzselbstverständlich,jaentspannt,RaumfürdieGedankendesPublikums.DaskanndieLückenselbstschließen,weilnoch nichtallesvonderTraditiondurcherzähltist.Dasistauch fürunsreizvoll…

AvielCahn InderOperbeschäftigenwirunszuvermutlich90ProzentmitMaterialvonKünstler*innen,die nichtmehrleben.DeshalbistesfürmicheinGewinn,mit

zeitgenössischenKünstler*innenzusammenzuarbeiten,die gewohntsind,tagtäglichetwasNeueszuschaffen.Erst recht,wennesRirkritTiravanijaoderWolfgangTillmans sind,zweidervielenerstklassigenKünstler*innen,diein Berlinansässiggewordensind.Wirhoffenderweil,dass dieStadtweiterhindieseMöglichkeitenbietet,auchfür jüngereKünstler*innen.

BeateBreidenbach AuchunserneuesErscheinungsbild istvisuellstarkvoneinerjungenKünstleringeprägt:Die IllustratorinOIgaPraderhatfürjedeNeuproduktion,aber auchfürunsereUnlimited-ReihentolleVisualsmiteiner hohenWiedererkennbarkeitentwickelt.Wirfreuenuns schonsehr,dieseIllustrationenimStadtbildzuentdecken. ErwähnenmüssenwiraberunbedingtnochdieSparte JungeDeutscheOper,dieindenletztenJahrenwunderbaraufgebautwurde.Dieführenwirselbstverständlich fort,setzenallerdingseinpaarneueAkzente.Undwirzeigenmit In 80 Tagen um die Welt nachJulesVerneeine FamilienoperaufdergroßenBühne.

Regie,Bühne,jungeStoffe,alteStoffe:Okay,aber amEndekommendiemeistenLeutewegender MusikzuIhnen,oder?

NunhatIhreIntendanzkeineneinzelnenGeneralmusikdirektor,aberdreivergleichsweisejunge Dirigenten:derFranzoseMaximePascal,erdirigiertdieStockhausen-Eröffnungspremiere,der ItalienerMicheleSpottiundderSchweizerTitus Engel.WashatzudieserEntscheidunggeführt?

AvielCahn Diedreihabeneinfachsehrunterschiedliche FähigkeitenunddeckeneinjeweilsanderesRepertoireab, daswollenwiralleshaben.DasistdereineGrund.Derandere:WirhabendieeineidealePerson,diedasallesmitbringt,nichtgefunden,inAbstimmungmitdemOrchester übrigens.EshatvieleVorteile,wennmanselbsteingroßesHauseinigermaßenkollegialführenkann.Ohneeinen Generalmusikdirektor,dersichmeistdiegroßenWerke schnappt,habenwiraußerdemmehrFlexibilitätundkönnentolleGastdirigent*innenholen.Ichfreuemichsehr,das mitdemTeamnunauchspielerischzuerkunden.Esmuss auchSpaßmachen,unddasPublikumsollesspüren!

DasGesprächführteTobiMüller(freierAutorundKulturjournalist).

DieIllustrationenfürunserneuesErscheinungsbildstammenvonOlgaPrader.Diefranzösisch-schweizerischeKünstlerin,ArtDirektorinundIllustratorinarbeiteteu.a.fürHermès,MaisonMargiela,dasSchauspielhausZürichunddas Zeit-Magazin.2021gewannsiedenSwissDesignAward.

Unser Dirigenten-Team

Erstmals gibt es an der Deutschen Oper Berlin ein Team aus drei Dirigenten statt eines Generalmusikdirektors: Maxime Pascal, Michele Spotti und Titus Engel haben ganz unterschiedliche künstlerische Profile und ergänzen sich ideal.

MaximePascal,PrincipalGuestConductor,geboren1985 inNantes,isteinleidenschaftlicherErforscherdesKlangs undeinerderinteressantestenDirigentenseinerGeneration.2008sorgteerinternationalfürAufsehenmitder GründungseinesEnsemblesLeBalcon,eineminnovativen Kollektiv,dasschnellzueinemzentralenAkteurinder Neue-Musik-Szenegewordenist.SeitBeginnseinerKarriere,sosagterselbst,isterfasziniertvonderOperals einemganzheitlichenErlebnisausKlangundBild.Einen besonderenStellenwertnimmtdieMusikStockhausens inseinemkünstlerischenWirkenein.MaximePascalgilt alsausgewiesenerKennerdesZyklus: LICHT, die sieben TagenderWochehatermitseinemEnsembleLeBalconbis aufden Mittwoch inParisundLillebereitsrealisiert,mit derPremieredes Mittwoch anderDeutschenOperBerlin wirderdenZyklusnunvollenden.NebenderzeitgenössischenMusikdirigiertMaximePascalaberauchgernOper des19.undKlassikerdes20.Jahrhunderts,unteranderemCarmenamTheaterBasel,TheGreekPassionbeiden SalzburgerFestspielen, Pelléas et Mélisande anderBerlinerStaatsoperund–imApril2026–anderMailänder ScalasowieDieDreigroschenoperbeimFestivalinAix-enProvence.AlsregelmäßigerGastfürOperundKonzert beidenSalzburgerFestspielenwirderimSommer2026 dorteineNeuproduktiondermonumentalenHeiligenOperSaintFrançoisd’AssisevonOlivierMessiaendirigieren.SeinEngagementalsPrincipalGuestConductordes OrchestersderDeutschenOperBerlin,einem«Juweldes europäischenMusiklebens»,istfürihn,sosagterselbst, «einMeilensteinaufseinemkünstlerischenWeg».

MicheleSpotti,PrincipalGuestConductor,geboren1993 inMailand,vertrittalsjunger,aberbereitsäußerstgefragter Dirigentdieitalienisch-romantischeDirigenten-Tradition undistsomiteineidealeErgänzungzuMaximePascal.Er istMusikdirektorderOperMarseilleundwarbisherGast anHäusernwiederOpéradeParis,demTeatroSanCarlo inNeapel,demTeatrodell’OperainRom,derSemperoper DresdensowiederWienerStaatsoper.SeinDebütander MetropolitanOperainNewYorkistfürMai2026geplant. DieAufnahmevonOffenbachs Barbe-Bleu anderOpéra deLyonunterseinerLeitung,erschienenbeiOpusArte, wurdekürzlichmitdem«Diapason D’Or» ausgezeichnet.

v.l.n.r.:TitusEngel,MicheleSpotti,MaximePascal

«BerlinwarschonimmereineStadtderkünstlerischenEntdeckungenunddesmusikalischenDialogs»,soMichele Spotti.«IchfühlemichgeehrtdurchdiegroßartigeMöglichkeit,alsPrincipalGuestConductordenReichtumdes italienischenRepertoires–undnichtnurdas–aufdielebendigeBühnederDeutschenOperBerlinzubringen.»

Titus Engel,Wahlberliner,geboren1975inZürich,komplettiertalsConductorinResidencedasDirigenten-Team derDeutschenOperBerlinundistindieserFunktionauch indieProjektevonDeutscheOperUnlimitedeingebunden.2020wurdeerbeiderKritikerumfragederZeitschrift Opernwelt als«DirigentdesJahres»ausgezeichnet,2025 erhielterfürseinkünstlerischesSchaffendenSchweizer Musikpreis.GeschätztfürseineExpertiseaufdemGebiet derhistorischenAufführungspraxisebensowiefürseine Dirigateklassisch-romantischerundzeitgenössischerKompositionen,istdervielseitigeKünstlerregelmäßigmitzentralenWerkenderOpernliteratursowieimKonzertsaalzu erleben.EristeinerderbevorzugtenSparring-Partner zahlreicherKomponist*innenfürOpern-Uraufführungen undaußergewöhnlicheProjektevonderOperFrankfurt überdieRuhrtriennalebisnachGenf.MusiktheaterbegreifteralseinkünstlerischesExperimentierfeld,aufdem gesellschaftlicheUtopiengedeihenkönnen.DieZusammenführungverschiedenerMusik-undKunstweltensowie dieÖffnungderklassischenMusikfüralleGesellschaftsschichtensindihminseinerArbeitbesondereAnliegen. ZuseinenOpernproduktionenderletztenJahregehören HansWernerHenzes Floß der Medusa (KomischeOper Berlin),aufgeführtimFlughafenTempelhof,undeine denStadtraumeinbeziehendeInszenierungvonOlivier Messiaens Saint François d’Assise inStuttgart.Letztere wurdevomMagazin Opernwelt ausgezeichnetals«ungewöhnlichsteOpernerfahrungdesJahres2023».Zuletzt leiteteerdieUraufführungenvonHèctorParras Justice (Genf),MichaelWertmüllers Echo 72 Israel in München (Hannover)undOlgaNeuwirths Monster‘s Paradise in Hamburg.Seit2023isterPrincipalConductorderBasel Sinfonietta.ZuseinerErnennungsagtTitusEngel:«Ich freuemichsehrdarauf,innovativeOpernprojekteund KonzerteanderDeutschenOperBerlinzurealisierenund mitzuhelfen,dieVerbindungdergroßenundehrwürdigen InstitutionmitdemsprühendenLebenderBerlinerSzene zuermöglichen.»

Bára Gísladóttir

Composer in Residence

Die isländische Komponistin schreibt für die Deutsche Oper Berlin eine neue Oper. Als Composer in Residence ist sie auch darüber hinaus immer wieder präsent – mit Aufführungen an verschiedenen Orten der Stadt, in der Gedächtniskirche und im Berghain. Zudem wird sie als Kontrabassistin zu erleben sein.

MitAufführungenvonLondonbisTeneriffaundvonWarschaubisNewYorkzähltBáraGísladóttirzudengefragtestenKomponistinnenihrerGeneration.DieTrägerindes FörderpreisesderErnstvonSiemensMusikstiftungund desCarlNielsenEhrenpreisesistauchstilistischeineWeltenwandlerin:IhreKompositionenfindenebensoAnklang inderAvantgardederNeuenMusikwieinderalternativen Szene,beiSinfoniekonzertenwieauchaufIndie-Festivals. AusgehendvonihrenWurzelninderklassischenTradition öffnetdieIsländeringenreübergreifendGrenzenzuden rauenSphärendesHeavy-MetalundDoom-Metal,zu dentechnoidenGefildenvonNoiseundDroneoderzum schrankenlosenHorizontdesexperimentellenJazz.Diese multiperspektivischeÄsthetikzeigtsichbesondersfür diekörperlichenAspektevonKlangsensibel:«Esgehtmir immerauchumdiedirektephysischeAuswirkung,wenn derKlangunsbuchstäblichinnerlichbebenlässt.»

GísladóttirbegreiftSoundsalslebendig-dynamischeEntitäten,diesichinpermanenterBewegungbefinden–und damitineinerfluidenRelationzueinanderundgegenüber ihrerUmwelt.ImZentrumihrerMusikstehtdasintensive EintaucheninKlangräume,umdortMikrokosmensichtbar zumachen,diealsExperimentierfelderausgebreitetund erschlossenwerdenkönnen:«WennmanineinenSound hineinzoomt,eröffnetsichdorteinkompletteigenerKosmos,dersicherkundenlässt.»DieErweiterungderkompositorischenMittelumelektroakustischeElementeist ebensofesterBestandteilihrerArbeitwiederhaptische KontaktunddasResonierenmitdemInstrument.

AlsKontrabassistinistGísladóttirTeildesEljaEnsembles, trittregelmäßigmitdemBassgitarristenSkúliSverrissonim DuoaufundperformtihreeigenenWerkesolistisch.So etwabei Silva,einerKompositionfürKontrabassundLiveElektronik,dieaufFestivalsinLinz,Bratislava,Reykjavík undimbritischenHuddersfieldaufgeführtwurdeundim RahmenderResidencyanderDeutschenOperBerlinnun imBerghainerklingt.DenprogrammatischenKontrapunkt dazubildetVíddir,einWerkfürEnsemble,dessendeutsche ErstaufführunginderBerlinerGedächtniskirchestattfindenwird. Víddir erlebtebereitsAufführungeninAarhus, Helsinki,Gent,SanDiegosowieimmexikanischenEnsenadaundentstand2019alsStudienabschlussursprünglichfürdieGrundtvigskircheinKopenhagen.Dortbefindet sichseitetwazehnJahrenderLebensmittelpunktderisländischenKomponistin;zuvorstudiertesieinReykjavík undamMailänderConservatorioGiuseppeVerdi.

SeiteinigenJahrennimmtdieinterdisziplinäreArbeiteine zunehmendbedeutendeStellunginGísladóttirsSchaffen ein.SoimprovisiertesielivezudenpsychedelischenNaturbilderndesFilms The Breathing Forest vonWolfgang Lehmann.DieZusammenarbeitmitdemChoreografen BenJ.RiepeführtesieandieStaatsoperHannover,die TanzfabrikKöln,anstanzhausnrwinDüsseldorfundans FestspielhausHellerauinDresden.SiekonzipiertKlanginstallationen,dieinGaleriengezeigtwerden,undkooperiertmitbildendenKünstler*innen.Darüberhinausschreibt sieMusikfürdieTheaterbühne,sojüngstfürOresteiavon BenedictAndrewsamIsländischenNationaltheater.An derDeutschenOperBerlinentstehtnunihreersteabendfüllendeOper.

Die Deutsche Oper Berlin hat einen Poet in Residence! Fiston Mwanza Mujila schreibtnichtnurdasLibrettozumMusiktheaterSunville,ertrittauchselbstals Performer auf und ist in weiteren Formaten zu erleben.

WiekanndieWeltgerettetwerden?«MitPoesie!»,ist FistonMwanzaMujilasganzentschiedeneAntwort.Für denkongolesisch-österreichischenSchriftstelleristLiteraturkeinRückzugsort,sonderneineklanglich-politische FormderGegenwart.

FistonMwanzaMujilawird1981inLubumbashiinder DemokratischenRepublikKongogeboren.ErstudiertLiteratur-undHumanwissenschaften,bevorer2007Lubumbashiverlässt.Seit2009lebterinGraz,woerzunächst alsStadtschreiberwirktundspäterafrikanischeLiteratur anderUniversitätunterrichtet–unddasfürihnmittlerweileeinezweiteHeimatgewordenist.

InternationalbekanntwirdFistonMwanzaMujilamitseinem Debütroman Tram 83 (2014).ImZentrumstehteinfiktiver NachtclubineinerafrikanischenGroßstadtzuBeginndes 21.Jahrhunderts.DerTexthateinebesondereHaptik;er istrhythmisch,repetitiv,vollerEinschübeundAufzählungen.LangesuchtMwanzaMujiladafüreinenVerlag; mehrmalswirderaufgefordert,denTextaneuropäische Lesegewohnheitenanzupassen.Erlehntab.UndderErfolggibtihmschließlichrecht: Tram 83 steht2015aufder LonglistdesManBookerInternationalPrize,erhältunter anderemdenEtisalatPrizeforLiterature,denInternationalenLiteraturpreisdesHausesderKulturenderWelt,den Peter-Rosegger-Literaturpreisundwirdmehrfachfürdie Theaterbühneadaptiert.

NebenRomanenschreibtFistonMwanzaMujilaLyrik undTheaterstücke–vieledavonwerdenausgezeichnet. 2024wirdihmetwaderPreisderLiteraturhäuserverliehenmitderBegründung:«DieTextesinddurchzogenvon

RhythmusundMusik,undauchseineBühnenauftritte sindaufsehenerregend:ErliestseineTexte,erlebtsie–schreit,ruft,lamentiert,flüstertodersingt.»

MwanzaMujilaselbstvergleichtseineTextemitLiedern–siesollengehörtwerden.ErwilldieWörterausdemGefängnisderschriftlichenFixierungbefreien,sieerlebbar machen:«DieSchriftermöglichtmirnicht,allesauszudrücken,wasichmöchte.IchbrauchealsodenMund,die Rezitation,umzusoetwaswiederletztenBeschreibung zugelangen.»

DieseengeVerbindungvonTextundMusikmachtFiston MwanzaMujilazueineridealenStimmefürdaszeitgenössischeMusiktheater.DeshalblädtihndieDeutscheOper BerlininderSpielzeit2026/27zueinerResidencyein.Er wirddasOpernprogrammschreibendbegleitenundseine Perspektivekontinuierlicheinbringen.

SowirderetwadasLibrettofürdasMusiktheaterstück Sunville verfassenunddortauchalsPerformerzuerlebensein,ineinemSalonzurProduktion Otello denStoff neubeleuchtenundeinSchreib-AteliermitseinerExpertisebetreuen.SeineArbeitwirdaberauchüberdasOpernhaushinauswirken:ErwirdTeileinerPerformancemit SofiaJernbergbeimInternationalenLiteraturfestivalBerlin imSeptember2026seinundimRahmenderKino-KooperationmitdenYorck-KinosgegenEndederSaisoneinen seinerLieblingsfilmepräsentieren.

FistonMwanzaMujilaerweitertdasOpernhausumneue sprachlicheRäume,globalePerspektivenundmachtes sozueinemResonanzraumderGegenwart.

MitUnterstützungvon:

Poet in Residence

Fiston

Premieren

Premieren

Karlheinz Stockhausen

Mittwoch

aus Licht

Mittwoch aus Licht

Makelove…andspeaktothestars

Musiktheater

Text von Karlheinz Stockhausen

ZurEröffnungderneuenIntendanzwagtsichdieDeutscheOperBerlinaneinProjekt, dasGrenzensprengtundneueRäumeöffnet:KarlheinzStockhausensMittwochaus Licht ist erstmals als szenische Opernproduktion im deutschsprachigen Raum zu erleben. Nicht weniger als ein kosmisches Welttheater um Mann und Frau, Gut und Böse,GeburtundTodentwirftderKlangvisionärStockhauseninseinemmonumentalen Zyklus LICHT. Die sieben Tage der Woche. Während in anderen Teilen des Zyklus der Kampf miteinander streitender Kräfte im Zentrum steht, deren Polarität unserLebenjedenTagaufsNeuebestimmt,wirdinMittwochdieUtopiederLiebe undderspirituellenVerbindungimGeistederMusikzelebriert–undderGlaubedaran, dass Gemeinschaft und Solidarität möglich sind. Kompromisslos war Stockhausen auf der Suche nach einer neuen Art von Musik; er gilt als einer der innovativsten,aberauchstreitbarstenKomponistendes20.Jahrhunderts.DerPionierder elektronischen Musik hat auch die Popmusik bis hin zu Kraftwerk und Björk über alle Genregrenzen hinweg inspiriert. Spektakuläres Herzstück des Mittwoch aus Licht ist das Helikopter-Streichquartett. Hier erweitert Stockhausen den musikalischen Raum über den Theaterraum hinaus: Die Mitglieder eines Streichquartetts sitzen in vier hoch über dem Publikum kreisenden Hubschraubern. Die Streicherklänge mischen sich mit den Geräuschen der Rotorenblätter und werden aus luftigen Höhen in den Zuschauerraum geschickt. Für unsere Produktion wird das Quartett als einmaliges Event live für die ganze Stadt aufgeführt; die filmische AufzeichnungdesQuartettswirdTeilderInszenierung.Dasmehrfachausgezeichnete Künstlerduo Susanne Kennedy und Markus Selg, das im Musiktheater mit Einstein on the Beach am Theater Basel sowie mit Parsifal an der Oper Antwerpen Aufsehen erregte, wird Mittwoch aus Licht in seiner ersten Opernproduktion in Berlin zu einem immersiven Ritual verdichten. Maxime Pascal, mit Beginn der neuen Intendanz Principal Guest Conductor, ist ein Kenner und leidenschaftlicher Anwalt der Musik Stockhausens und hat bis auf den Mittwoch bereits alle Teile des LICHTZyklus zur Aufführung gebracht.

MusikalischeLeitung

Regie

Bühnenbild/Video

Maxime Pascal

Susanne Kennedy

Markus Selg Kostüme

Licht

Sounddesign

ChoreinstudierungWeltparlament

Andra Dumitrascu

Marcel Weber

FlorentDerex

Jeremy Bines Dramaturgie

Performer*innen

Beate Breidenbach

Tarren Johnson, Marie Groothof, Dominic Santia, Ixchel Mendoza, LaurieYoung

Chöre

Chor der Deutschen Oper Berlin, LeBalcon Musiker*innen LeBalcon,StreichquartettausdemOrchester derDeutschenOperBerlin

Termine 19./20./23./26./27.September2026

LivePerformancedesHelikopter-Streichquartetts am12.September2026

KoproduktionmitderPhilharmoniedeParis InKooperationmitBerlinerFestspiele/MusikfestBerlin

DeutscheErstaufführung

MitUnterstützungvon:

Sprache DeutschmitÜbertitelungDE/EN

Einführung 45Min.vorVorstellungsbeginn

Dauer ca.4Std.inkl.Pause

Preise Kartenab28Euro

Mittwoch

Sinfoniekonzert «LichtaufParsifal»

Sunville Afrofuturistisches Musiktheater

Stockhausen-CageZyklus

UnlimitedSalon

ImKino mitSusanneKennedy/ MaximePascal

Werkstatt

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Der fliegende

Richard Wagner

fliegende Holländer

Der fliegende Holländer

Romantische Oper Text von Richard Wagner

Mit Der fliegende Holländer setzt sich der streitbare Theatermacher Milo Rau erstmals mit dem Werk und Kosmos Richard Wagners auseinander – und nutzt die romantischeOperalsAusgangspunktfüreineReiseindiepolitischenTiefenschichten der Bundesrepublik Deutschland. Im Zentrum steht der verfluchte Seemann, der nur durch die Treue einer Frau Erlösung finden kann – und in Senta eine obsessiv entschlosseneVerbündetefindet.AusgehendvonWagnersideologischverbrämter Beschäftigung mit Ahasverus, der Figur des ewig wandernden Juden, seinem Antisemitismus und Erlösungskult richtet Rau den Blick auf die lange NachkriegsgeschichtevonSchuld,ErinnerungundderSuchenachVersöhnung.Wasbedeutetes, Wagner nach der Shoah zu lieben? Gibt es eine Erlösung für Wagner, eine Erlösung von der deutschen Schuld? Die Inszenierung verfolgt diese Fragen anhand der Figur des unerlösten Holländers wie ein Roadmovie durch die deutsche Kultur und Geschichte nach 1945 und die emotional aufgeladenen deutsch-israelischen Beziehungen bis ins Heute. Der Holländer erscheint als nationale Metapher: als Figur, dieimmerwiederanderÜberwindungihrereigenenGeschichtescheitert.Rauwagt damitdenSchrittinschmerzhafteArealedesDiskurses–ohneerträglicheAntwortenzuversprechen.Mitdokumentarisch-filmischerErzählweiseunddenMittelndes MusiktheaterswirddiePartiturzumDenkraumüberRezeptionundVerantwortung. Musikalisch trifft Wagners Geisteroper auf die energiegeladene Lesart der jungen DirigentinGiedrėŠlekytė,diemitdieserProduktionihrWagner-DebütanderDeutschen Oper Berlin gibt. Tomasz Konieczny verkörpert mit großer Rollenerfahrung diesen neuen Holländer; an seiner Seite gestaltet Aušrinė Stundytė, international gefeiert für ihre radikalen Frauenfiguren, erstmals die Senta.

GiedrėŠlekytė / Anna Handler (13./20.Feb.)

Regie Milo Rau

Bühnenbild

Kostüme

Licht

Anton Lukas

Silvie Naumann

Jürgen Kolb

Video Moritz von Dungern

Dramaturgie

Choreinstudierung

Daland

Senta

Johanna Danhauser, Nathalie Rozanes, Giacomo Bisordi

MarcoMedved

Tareq Nazmi

Aušrine Stundytė

Erik Attilio Glaser

Mary Stephanie Wake-Edwards

SteuermannDalands

Omar Mancini

DerHolländer Tomasz Konieczny

Erzähler*innen

Chor

YevgeniyaDodina,Shlomi Moto Wagner

ChorderDeutschenOperBerlin Orchester OrchesterderDeutschenOperBerlin

Termine

24./28./31.Oktober2026 5./8./15.November2026 13./20.Februar2027

MitUnterstützungvon:

Sprache

DeutschmitÜbertitelungDE/EN

Dauer

ca.3Std.inkl.Pause

Einführung 45Min.vorVorstellungsbeginn

Preise Kartenab33Euro

Holländer

UnlimitedSalon

Outro(Nachgespräch)

Roundtable

Werkstatt

In 80 Tagen

Jonathan Dove

um die Welt

In 80 Tagen um die Welt

Familienoper

Libretto von Peter Lund

Max liest für sein Leben gern. Nun hat ihn ein Buch gefangengenommen, das vor über150Jahrengeschriebenwurde:In80TagenumdieWeltvonJulesVerne.Nicht malseineFreundinJosikannMaxvomLesenabhalten,obwohlsiefindet,erkönne sichnichtimmeraufdenDachbodeninseineeigeneWeltverkriechen;schließlichist die Realität aufregend genug, lieber soll er mit ihr auf die wichtige Demo kommen! Max jedoch vertieft sich so sehr in sein Buch, dass die Figuren daraus plötzlich lebendig werden und er selbst eine zentrale Rolle in der Geschichte übernimmt: Phileas Fogg, der exzentrische englische Gentleman, macht Max zu seinem Diener. DieHälfteseinesVermögenshatFoggdaraufgesetzt,dasseresschafft,dieWelt in 80 Tagen zu umrunden; was heute natürlich kein Problem mehr darstellt, war vor 150 Jahren eine echte Herausforderung. Und so erlebt Max, der nun Passepartout heißt, gemeinsam mit Fogg eine abenteuerliche Reise in die Vergangenheit – und zu den ägyptischen Pyramiden, nach Indien, Hongkong und schließlich nach Amerika, mal mit dem Zug, mal mit dem Schiff, mal auf Elefanten reitend… Verfolgt werden sie dabei vom Kriminalbeamten Fix, der Fogg für einen gesuchten Bankräuber hält und ihm dicht auf den Fersen ist. Aber zum Glück hat Fogg tatkräftige UnterstützungnichtnurvonMaxaliasPassepartetout,sondernauchvonAouda,diesehr klug ist und gleichzeitig dafür sorgt, dass der immer kühle und beherrschte Fogg auf einmal Gefühle zeigt…

DerenglischeKomponistJonathanDoveließsichvondiesemweltbekannten,mehrfach verfilmten Stoff zu einer weltumspannenden Musik inspirieren. Das Libretto schriebPeterLund,derauchdieRegieübernommenhat.EntstandenisteinetemporeicheFamilienoper,diemiteinemneuen,augenzwinkerndenBlickaufeinefaszinierende Geschichte schaut. Wir freuen uns, mit dieser Produktion erneut eine Familienoperaufdergroßen BühnederDeutschenOperBerlinpräsentierenzukönnen.

MusikalischeLeitung

Giovanni Conti

Regie Peter Lund

BühnenbildundKostüme

Ulrike Reinhard, Hanna Sophie Stejskal

Licht Franck Evin

Video Andreas Ivancsics

Dramaturgie

Josi

Aouda

Kathrin Brunner,Konstantin Parnian

Lilit Davtyan

Julieth Lozano

Max Thomas Cilluffo

PhileasFogg

Fix

Konsul/Heizer

Orchester

Termine

15./21./22.(2x)November2026

2./3./10.Dezember2026

14.,18.(2x)April2027

EineProduktiondesOpernhausesZürich

Schulvorstellungen(+7Jahren)

3.Dezember2026

14.April2027

MitUnterstützungvon:

Artur Garbas

Padraic Rowan

Sophie Salvesani

Orchester der Deutschen Oper Berlin

Sprache DeutschmitÜbertitelungDE/EN

Dauer

ca.2Std.inkl.Pause

Preise

34/10EuroaufallenPlätzen Schulklassen8Euro ZudieserProduktionbietenwirWorkshops fürSchulklassenan.

Bára Gísladóttir

Good Vibes

Vibes Only

Good Vibes OnlyMusiktheater

Libretto von Joris Lacoste

Ein digitaler Irrgarten: Jede Sekunde entstehen weltweit zehntausende digitale Beiträge.Postswerdenabgesetzt,Tweetsverfasst,Videoshochgeladen.ZweiDrittel der globalen Bevölkerung nutzen regelmäßig soziale Medien, knapp die Hälfte täglich. Ein Strom aus Informationen prasselt auf unser Gehirn ein und zwingt zu EntscheidungenaufschrankenlosenBahnendurchdensichkontinuierlichvergrößerndenDigital-Dschungel.DabeischwankenwirzwischenExtremen:RührigeTiervideos weichenUnfallbildern,KochrezepteundLifehacksfolgenaufGewaltaktionen.Dieses heterogene Kreuzfeuer im Endlos-Feed aus permanent nachgespeistem Content formt einen Sog, dem das rezipierende Subjekt kaum entkommen kann. Um der Machtlosigkeit etwas entgegenzusetzen, begeben sich die isländische Komponistin Bára Gísladóttir und der französische Autor und Regisseur Joris Lacoste mit Good Vibes Only auf die Suche nach Mustern in diesem multidimensionalen Chaos. Für dieFörderpreisträgerinderSiemens-Musikstiftung,gefeiertfürihrendüsterenund zugleich einfühlsamen Stil, der Einflüsse aus Noise, Metal und klassischer Tradition vereint, ist es das erste abendfüllende Bühnenwerk. Der Multikünstler Lacoste, der mit seinen collagenartigen, dokumentarischen Theaterarbeiten Aufsehen erregt, debütiert in der Opernwelt. In ihrer gemeinsamen Kreation erkunden die beiden formale Strukturen und menschliches Verhalten, die sich aus dem mannigfaltigen Zusammenspiel im schier unermesslichen digitalen Raum ergeben. Die Datenwelt wird als Bühne neu gedacht. Durch das Re-Arrangieren realer Beiträge wird ein gigantischesSpektrumkognitiv-emotionalerÄußerungenüberunsereWeltsichtbar. Good Vibes Only macht die Masse an Mitteilungen im Datenstrom des digitalen Äthers transmedial als Musiktheater erfahrbar. Titus Engel, Conductor in Residence und erfahrener Partner für komplexe Uraufführungen, dirigiert seine erste OpernproduktionanderDeutschenOperBerlin.IneinemhochtechnisiertenRaumkonzept verbindensichverschiedenartigeGesangsstilemitOrchesterklängenundeinerausgefeiltenElektronik.SoentstehteinPanoptikumunseresdigitalenZeitalters.

MusikalischeLeitung

Regie

BühnenbildundLicht

Kostüme

Sounddesgin

Choreinstudierung

Dramaturgie

Julieth

Charlotte

Titus Engel

Joris Lacoste

Florian Leduc

Carles Urraca

Thomas Wegner

Marco Medved

Clara Pons, Konstantin Parnian

Julieth Lozano

Charlotte Mundy

Ty Ty Bouque

Andrew

Andrew Watts

Noa NoaFrenkel

Isaiah

Pascal

Tobias

Flöte

Bassklarinette

E-Bass

Percussion

Chor

IsaiahRobinson

Pascal Zurek

Tobias Kehrer

Björg Brjánsdóttir

Heather Roche

Skúli Sverrisson

Lorenzo Colombo, George Barton

Chor der Deutschen Oper Berlin

Orchester Orchester der Deutschen Oper Berlin

Termine

22./27./31.Januar2027

6./12.Februar2027

Dauer

ca.80Min.,keinePause

MitUnterstützungvon:

Good Vibes Only

Silva/Víddir

Cantadoras mitSainkhoNamtchylak

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Sprache

EnglischmitÜbertitelungDE/EN Einführung

45Min.vorVorstellungsbeginn

Preise Kartenab18Euro

Tischlereikonzert

UnlimitedSalon

ImKino mitBáraGísladóttir

LateNight

Werkstatt

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Wolfgang Amadeus Mozart

Così fan

fan tutte

Così fan tutte

Makelove… orcryoutinjoy

Dramma giocoso Libretto von Lorenzo da Ponte

Drei Männer, die sich zu einer Wette verabreden. Zwei Frauen, die Gegenstand dieser Wette sind. Mit einem perfiden Spiel, das sich Don Alfonso ausgedacht hat, soll die Treue dieser Frauen getestet werden: Ferrando und Guglielmo sind davon überzeugt, dass Fiordiligi und Dorabella sie niemals betrügen würden. Zum Schein ziehen sie in den Krieg und kehren verkleidet zurück, um ihre Verlobten als vermeintlichFremdezuverführen:Wennesihnengelingt,habensiedieWetteverloren, und Don Alfonso triumphiert. So das Setting für Mozarts Così fan tutte. Ein zeitgemäßerOpernstoff?EsistinallerersterLinieMozartsMusik,diedieserOperbisheute ihren Platz im Repertoire sichert, denn sie schaut den Figuren tief ins Herz, ohne sie zu verurteilen. Wenn sich das, was als heiteres Spiel begann, zum grausamen Experiment entwickelt, das schließlich allen Beteiligten den Boden unter den Füßen wegzieht, dann legt die Musik die Gefühle der Figuren in all ihrer Vielschichtigkeit undWidersprüchlichkeitfrei;sielotetdieexistenziellenAbgründederLiebeaus,die wir alle, egal welchen Geschlechts, auf die gleiche Art und Weise erleben – heute wie 1790, als Mozarts Oper uraufgeführt wurde. Das belgische Regiekollektiv FC Bergman,dasaufderBiennalediVeneziamitdemSilbernenLöwenausgezeichnet wurdeundzuletztaufderRuhrtriennaleeinenfulminantenErfolgfeierte,istinseiner TheatersprachedembildgewaltigenSurrealismuszugeneigtunderzählt–erstmals in Berlin und in seiner erst dritten Operninszenierung – Cosí fan tutte als eine Geschichte über junge Menschen von heute, die spielerisch auf der Suche sind nach AntwortenaufdieFragendesLebens:WasbedeutetdieLiebefüruns?WelcheRollenspielenwirimLeben?Wermanipuliertwen?IstdieRealitätwirklichimmertragfähiger als die Fantasie? Der Italiener Riccardo Minasi, einer der interessantesten Dirigenten im Bereich der historischen Aufführungspraxis, trifft erstmals auf das Orchester der Deutschen Oper Berlin. Ein junges Solist*innenensemble, angeführt von Elsa Dreisig als Fiordiligi, erkundet die psychologischen Facetten dieses vielschichtigen Spiels um die Liebe.

MusikalischeLeitung

Regie

Bühnenbild

Kostüme

Riccardo Minasi

FC Bergman

(Stef Aerts, Thomas Verstraeten, Marie Vinck)

Joé Agemans

Rosa Schützendorf

Licht Peter Van Praet

Dramaturgie

Choreinstudierung

Fiordiligi

Beate Breidenbach

MarcoMedved

Elsa Dreisig

Dorabella Maria Warenberg

Guglielmo

Kyle Miller

Ferrando Josh Lovell

DonAlfonso

Despina

Chor

Tassis Christoyannis

Patrizia Ciofi

Chor der Deutschen Oper Berlin Orchester Orchester der Deutschen Oper Berlin

Termine

28.Februar2027

3./5./8./13./15.März2027

Dauer

ca.3Std.30Min.inkl.Pause

Einführung

45Min.vorVorstellungsbeginn

Sprache ItalienischmitÜbertitelungDE/EN

Preise

Kartenab23Euro Così

Hamed&Sherifa

Cantadoras mitGolnarShahyar

Tischlereikonzert

UnlimitedSalon

Atelier

Werkstatt

Cosìfantutte

Otello

Otello Giuseppe Verdi

Otello Dramma lirico

Libretto von Arrigo Boito

KaumeineFigurderWeltliteraturverbindetsovieletragischeWidersprüche:Otello istTäterundOpfer,JägerundBeutezugleich–blutrünstigerMörderseinergeliebten Desdemona, aber auch der dämonischen Manipulationslust des heimlichen WidersachersJagoausgeliefert.VerdisOpernversionverschärftdengrausamenAusgang zusätzlich,weilhierderintriganteÜbeltäterentkommt.FürdieNeuinszenierungvon Otello kommt erstmals Kornél Mundruczó an die Deutsche Oper Berlin. Seine steile Karriere in der Filmbranche brachte ihm Auszeichnungen bei den Filmfestspielen in Cannes und Venedig und Erfolg auf Netflix. Seit Aviel Cahn ihn 2013 mit Herzog Blaubart/Winterreise fürs Musiktheater entdeckte, wendet sich der international gefragte Regisseur immer stärker der Oper zu. Seine psychedelische Bildsprache unddieexzeptionelleEinbindungvonFilmverleihenderGattungneueImpulseund eignen sich ideal, um uns die wahnhafte Innenwelt der Figur des Otello nahezubringen: Mundruczó führt uns direkt in die seelischen Abgründe des Protagonisten. AlsVerdiseinezweiteShakespeare-Vertonungbegann,hatteersichseitüberzehn Jahren keiner großen Neukomposition mehr gewidmet. Aus der Zusammenarbeit mit Arrigo Boito resultierte ein Werk, das eine Sonderstellung in Verdis Œuvre einnimmt.DasOrchestergewinntanBedeutungfürdieCharakterzeichnungundatmosphärischeAusgestaltungundwirdelementarerAntriebderHandlung.AmPultsteht Stefano Montanari, Spezialist für die ältere italienische Opernliteratur; er bewies sein Gespür für Verdis Spätwerk mit einem frischen Ansatz bei einem umjubelten Otello an der Stuttgarter Staatsoper. Mit der Partie des Otello, dem von heldischer Strahlkraft über lyrische Zartheit bis zu rabiaten Ausbrüchen jenseits des Schönklangs alles abverlangt wird, sprengte Verdi die Konventionen tradierter Stimmfächer.AlldiesbringtNajmiddinMavlyanovmit,derfürdiedramatischenTenorrollen des italienischen und russischen Fachs weltweit gefragt ist. An seiner Seite debütiert Ruzan Mantashyan als Desdemona; Luca Micheletti gibt den Jago erstmals außerhalb seiner Heimat Italien.

MusikalischeLeitung

Regie

Bühnenbild

Kostüme

Licht

Dramaturgie

Choreinstudierung

Otello

Jago

Cassio

Rodrigo

Lodovico

Montano

Desdemona

Emilia

Stefano Montanari

Kornél Mundruczó

Monika Korpa

MAREUNROL’S

Felice Ross

Kata Wéber, Konstantin Parnian

MarcoMedved

Najmiddin Mavlyanov

Luca Micheletti

Andrei Danilov

Thomas Cilluffo

Mark Kurmanbayev

Byung Gil Kim

Ruzan Mantashyan

Kristina Stanek

Herold ChristopherHumbertJr.

Chor

Chor der Deutschen Oper Berlin Orchester Orchester der Deutschen Oper Berlin

Termine

16./20./25./28.April2027

2.Mai2027

Dauer

ca.3Std.inkl.Pause

Einführung

45Min.vorVorstellungsbeginn

Sprache

ItalienischmitÜbertitelungDE/EN

Preise

Kartenab23Euro

Otello

UnlimitedSalon

ImKino mitKornélMundruczó

Atelier

Werkstatt

Otello

Benjamin Britten

War Requiem

Requiem

War RequiemRequiem, Text nach der Totenmesse und Gedichten von Wilfred Owen

Makelove… and lovelife

«Ich bin der Feind, den du getötet hast, mein Freund», schreibt ein englischer Leutnant 1918 an der nordfranzösischen Front. Am Tag des Waffenstillstands fällt WilfredOwenmit25Jahren.TotenglockeundFriedensgeläutüberlagernsich–ihr EchoklingtinBenjaminBrittensWarRequiemnach:einemantimilitaristischen,antinationalistischen Monument des Gedenkens, der kollektiven Trauer und des persönlichenVerlustes.GezeichnetvonderGewaltzweierWeltkriegewurdedasWerk 1962 zur Feier des Wiederaufbaus der Coventry Cathedral uraufgeführt. Wie dort die Ruine in die neue Architektur integriert ist, durchbrechen auch Owens Gedichte denAblaufderlateinischenTotenmesse.BrittensVertonungschöpftausdememotionalen Kraftfeld der Requiem-Tradition und bringt jene Menschenkenntnis ein, die ihnalsOpernkomponistenauszeichnet.WarRequiemstehtfürPazifismusalskünstlerischeHaltungundhatinunsererpolitischenGegenwartleidernichtanBedeutung verloren. Für Frieden tritt auch die international beachtete Produktion aus London –dort 2018 zur Erinnerung an das Ende des 1. Weltkriegs kreiert – ein, die auf Einladung der Deutschen Oper Berlin vom künstlerischen Team um Regisseur Daniel Kramer und Fotograf Wolfgang Tillmans neu einstudiert wird. In der Inszenierung verbindetsichKramerspoetisch-kraftvolleKörperarbeitmitdemunkonventionellen, weltzugewandten Blick von Star-Fotograf Tillmans, der hiermit sein Operndebüt in Berlin gibt. Beide schaffen zeitlose Situationen, in denen Trauma und Trost, Masse und Intimität wohnen. Fotografische Momentaufnahmen bekränzen den Raum, scheinenselbstzubeobachten,gerinnenzulautlosenLandschaften.ImZeichender künstlerischen Begegnung sollten die Solopartien bei der Uraufführung von einer russischen Sopranistin, einem britischen Tenor und einem deutschen Bariton gesungenwerden.ImletztenMomentverhindertediesowjetischeRegierungdieTeilnahmeihrerStar-Sopranistin.NunwirddiesesymbolischeBesetzungunterdermusikalischen Leitung des Britten-Kenners Sir Donald Runnicles mit Elena Tsallagova, NickySpence und Björn Bürger realisiert.

MusikalischeLeitung

Regie

Bühnenbild

Sir Donald Runnicles

Daniel Kramer

Wolfgang Tillmans Kostüme

Licht

Regie-Mitarbeit

Nasir Mazhar

Charles Balfour

Elaine Tyler-Hall Choreografie

Ann Yee

ChoreografiederMilitärszenen

Nicky Moffat Choreinstudierung

MarcoMedved

EinstudierungdesKinderchores

Christian Lindhorst Dramaturgie

Luc Joosten, Johanna Danhauser

Sopran

Elena Tsallagova Tenor

Nicky Spence Bariton

Björn Bürger

Chöre

Chor und Kinderchor der Deutschen Oper Berlin Orchester Orchester der Deutschen Oper Berlin

Termine

18./22./23./28.Juni2027 1./2.Juli2027

EineProduktionderEnglishNationalOpera

MitUnterstützungvon:

ArendundBrigitteOetker

Dr.PhilippSemmerundDr.KarlheinzKauthe StiftungfürdieDeutscheOperBerlin

Sprache

LateinischundEnglischmitÜbertitelungDE/EN

Dauer

ca.1Std.30Min.,keinePause

Einführung

45Min.vorVorstellungsbeginn

Preise

Kartenab28Euro

War Requiem

Cantadoras mitMarianaSadovska

Tischlereikonzert

UnlimitedSalon

ImKino mitBjörnBürger

Werkstatt

Repertoire

Repertoire

DIE ZAUBERFLÖTE

MozartwolltemitDieZauberflöteeinStückfüralleschreiben–dieMixturausWiener Volkstheater, Singspiel und italienischer Oper macht sie bis heute zum Publikumsliebling. Für jeden Geschmack ist etwas dabei: von eingängigen Liedern über Arien bis hin zu humorvollen Sprechtexten und Märchenelementen. Die Inszenierung vonGünterKrämererschafftzweigegensätzlicheWelten:dasReichderKöniginder Nacht und den Tempel des Sonnenkönigs. Dazwischen bewegt sich Prinz Tamino in Begleitung des Vogelfängers Papageno. Auf ihrer abenteuerlichen Reise durchqueren sie Urwälder mit Löwen, Nashörnern und Schlangen. Mozarts Oper lädt fantasievollein,überGutundBöse,Träume,ÄngsteunddieLiebenachzudenken.Die liebevoll gestaltete, teils mechanisch betriebene Ausstattung erzeugt Bühnenmagie. TomášNetopil,gefragterMozart-Interpret,dirigiertdasOrchesterderDeutschenOper Berlin. Unser Solisten*innen-Ensemble darf mit Spiel- und Singfreude verzaubern.

MusikalischeLeitung

TomášNetopil/AnnaHandler(30.Dez.;15.Jan.)

Regie GünterKrämer

Sarastro

NicolaiElsberg/TobiasKehrer(ab28.Nov.)

Tamino KieranCarrel

Sprecher

KöniginderNacht

Pamina

ErsteDame

ZweiteDame

DritteDame

Papageno

Papagena

Monostatos

Chor

Orchester

Termine

2.★ /10.September2026

17.Oktober2026

16./24./28.November2026

22./30.Dezember2026

15.Januar2027

Dauer

3Std.inkl.Pause

Einführung

45Min.vorVorstellungsbeginn

VincenzoNeri

MariaSardaryan

Emily Pogorelc/Lilit Davtyan(ab16.Nov.)

Ann-KathrinNiemczyk

KarisTucker

StephanieWake-Edwards

PadraicRowan

SophieSalvesani

BurkhardUlrich

ChorderDeutschenOperBerlin

OrchesterderDeutschenOperBerlin

Sprache

DeutschmitÜbertitelungDE/EN

Preise

Kartenab23Euro

★Operntag34/10EuroEinheitspreis

LUCIA DI LAMMERMOOR

Lange vor der cineastischen Popularität von Downton Abbey oder der Jane AustenMode wurde die ruchlose Innenwelt des britischen Landadels zum Schauplatz der italienischen Oper. Mit seiner Vertonung von Walter Scotts Erfolgsroman The Bride of Lammermoor schuf Gaetano Donizetti 1835 ein dramma lirico, das bis heute als Inbegriff der italienischen Romantik gilt. Die in Schottland um 1700 angesiedelte Tragödie ist auch das berühmteste Beispiel für die Transformation des virtuosen Belcanto-StilsineinehochexpressiveStilisierungemotionalerExtremzuständeund enthält die wohl berühmteste Wahnsinnsszene der italienischen Oper. Die Inszenierung von Filippo Sanjust beschwört mit gemalten Kulissen und Rampenlicht die AtmosphäreeinesOpernabendsausderEntstehungszeitdesWerks.MicheleSpotti, Principal Guest Conductor der Deutschen Oper Berlin, dirigiert zum ersten Mal in seinemneuenAmtdieEnsemblesdesHauses.AlsLuciabegegnenwirdervirtuosen Nina Minasyan, und als Edgardo kehrt mit Xabier Anduaga einer der brillantesten Belcanto-Tenöre zurück auf unsere Bühne.

MusikalischeLeitung

MicheleSpotti Regie FilippoSanjust

LordEnricoAshton

MissLuciaAshton

SirEdgardodiRavenswood

MattiaOlivieri

NinaMinasyan

XabierAnduaga

LordArturoBucklaw OmarMancini

RaimondoBidebent NicolaiElsberg

Normanno

Chor

MichaelJ.Scott

ChorderDeutschenOperBerlin Orchester OrchesterderDeutschenOperBerlin

Termine 5./11./13.★ /18.September2026

Dauer

ca.2Std.45Min.inkl.Pause

Einführung

45Min.vorVorstellungsbeginn

Sprache ItalienischmitÜbertitelungDE/EN

Preise

Kartenab28Euro ★Operntag34/10EuroEinheitspreis

TOSCA

Wofür lohnt es sich zu leben und zu sterben – für die Liebe, für die Kunst, für die Freiheit? Im Zentrum von Tosca steht diese Frage, und auf einmalige Weise verbinden sich hier musikalische Glanzmomente mit einer packenden Handlung und historische Begebenheiten mit Archetypen der Opernbühne. Eine einzige schicksalhafte Nacht hindurch begleitet das Publikum die Geschichte der Sängerin Floria Tosca,desMalersMarioCavaradossiunddesskrupellosenPolizeichefsScarpia,die füralledreitödlichendet.InderhistorischdetailgetreuenInszenierungvonBoleslaw Barlogpräsentierensichseitüber50JahrendiegrößtenStarsderOperngeschichte. In diese Chronik treten nun in der ersten Serie dieser Spielzeit erstmals u. a. auch Aleksandra Kurzak, welche die Tosca bereits an der New Yorker MET oder an der Royal Opera in London gab, sowie Roberto Alagna, der seinen Ausnahme-Tenor mit einerweiterenPartieanderDeutschenOperBerlinunterBeweisstellt.MitAntonino Fogliani gastiert am Dirigentenpult erstmals an der Deutschen Oper Berlin einer der begnadetsten Puccini-Dirigenten unserer Zeit.

MusikalischeLeitung

Regie

FloriaTosca

MarioCavaradossi

BaronScarpia

CesareAngelotti

DerMesner

Spoletta

Sciarrone

Chöre

AntoninoFogliani(Sept.) /PaoloCarignani

BoleslawBarlog

AleksandraKurzak/ElenaGuseva(April)

RobertoAlagna/LucianoGanci (April)

Najmiddin Mavlyanov (Juni/Juli)

VladislavSulimsky

MarkKurmanbayev

ArturGarbas

JörgSchörner

TomNicholson

ChorundKinderchorderDeutschenOperBerlin

Orchester OrchesterderDeutschenOperBerlin

Termine

6./12./22./29.September2026

1./3./10.April2027

26./30.Juni,3.Juli2027

Dauer

ca.3Std.15Min.inkl.2Pausen

Einführung

45Min.vorVorstellungsbeginn

Sprache

ItalienischmitÜbertitelungDE/EN

Preise

Kartenab23Euro

LA FORZA DEL DESTINO

Mit La forza del destino beschritt Verdi neue Wege. Auf den Paradigmenwechsel verweist schon der Titel, der nicht den Namen einer Figur oder eines historischen Ereignissesaufgreift,sondernallgemeingültigdie«MachtdesSchicksals»beschwört. Entsprechend verfasste der Komponist ein Ideendrama, welches das Los ganzer Gesellschaftsgruppen und Völker verhandelt. Daran anknüpfend schafft der legendäreFrankCastorfinseinereinzigenOpernregieinBerlinVerbindungenzumspanischen Bürgerkrieg des 20. Jahrhunderts sowie zum Kampf gegen den Faschismus im Zweiten Weltkrieg und verwebt die Einzelschicksale der Figuren mit den SchreckenderKolonialgeschichte.InCastorfsInszenierungwirddas«Schicksalsdreieck» diesmal von einem international gefragten Trio aus Guanqun Yu, Pavel Yankovsky unddemHausdebütantenLucianoGanciverkörpert.MassimoZannetti,früheroftan der Staatsoper Berlin zu Gast, erleben wir mit dieser Wiederaufnahme zum ersten Mal am Pult der Deutschen Oper Berlin.

MusikalischeLeitung

MassimoZanetti

Regie FrankCastorf

MarchesevonCalatrava

DonnaLeonora

DonCarlosdiVargas

DonAlvaro

PaterGuardian

FraMelitone

Preziosilla

Curra

Alkalde

MastroTrabuco

Feldarzt

Chor

Orchester

Termine

3./8./11./18.Oktober2026

Dauer

ca.3Std.45Min.inkl.Pause

Einführung

45Min.vorVorstellungsbeginn

TobiasKehrer

GuanqunYu

PavelYankovsky

LucianoGanci

GianlucaBuratto

ArturGarbas

KristinaStanek

LaurynDavis

PadraicRowan

MichaelJ.Scott

ByungGilKim

ChorderDeutschenOperBerlin

OrchesterderDeutschenOperBerlin

Sprache

ItalienischmitÜbertitelungDE/EN

Preise

Kartenab23Euro

CARMEN Georges Bizet

«Frei ist sie geboren, frei wird sie sterben» – um ihre Freiheit zu bewahren, nimmt Carmen sogar den eigenen Tod in Kauf. Mit ihrem kompromisslosen Willen zur Autonomie sprengte sie die Moralvorstellungen ihrer Zeit. Dadurch hebt sie sich von den vielen passiven, sich opfernden Frauenfiguren der Oper des 19. Jahrhunderts ab–einstalsSkandalsubjekt,späteralsIdentifikationsfigur,immeralsgroßeProjektionsfläche.RegisseurOleAndersTandberggreiftdieseAmbivalenzenaufundarbeitet mit ikonischen Bildern: dem knallroten Flamenco-Kleid, dem Torero-Kostüm und der Stierkampfarena. Doch bleiben diese Symbole nicht unkommentiert, sondernwerdenüberspitztbisinsGroteskeundMakabre.EineemotionaleAchterbahnfahrt mit Ohrwürmern wie der Habanera und dem Toréador-Lied, die noch lange im Gedächtnis bleiben. Der argentinische Dirigent Alejo Pérez, GMD des Teatro Colón in Buenos Aires, debütiert an der Deutschen Oper Berlin. Gaëlle Arquez sorgt als französische Carmen für Charme und Raffinesse, später stellt sich unser neues Ensemblemitglied Kristina Stanek als Carmen vor.

MusikalischeLeitung

Regie

AlejoPérez

OleAndersTandberg

Carmen GaëlleArquez/KristinaStanek(März)

Frasquita

Mercédès

Micaëla

DonJosé

Moralès

Zuniga

Escamillo

Remendado

Dancaïro

Chöre

Orchester

Termine

4./9./16./21./25.Oktober2026

4./6./12.März2027

Dauer

ca.3Std.inkl.Pause

Einführung

45Min.vorVorstellungsbeginn

JuliethLozano

MariaWarenberg/KarisTucker(März)

MartinaRussomanno/AminaEdris(März)

EdgarasMontvidas/AndreiDanilov(März)

TomNicholson

MarkKurmanbayev/NicolaiElsberg(März)

BonganiJusticeKubheka/ByungGilKim(März)

OmarMancini/ThomasCilluffo(März)

ArturGarbas

ChorundKinderchorderDeutschenOperBerlin

OrchesterderDeutschenOperBerlin

Sprache

FranzösischmitÜbertitelungDE/EN

Preise

Kartenab23Euro

PIQUE DAME

Pjotr Tschajkowski

«Was ist unser Leben? Ein Spiel! Gut und Böse sind nur Träume, Arbeit und EhrlichkeitbloßLügen»,resümiertHermanninPique Damefatalistisch,alseramSpieltisch seinem Ende entgegenblickt. Auf der Novelle Puschkins fußend, zeichnet Tschajkowski eine Welt, in der ökonomische Unterschiede dominieren und das Recht des Stärkeren gilt. Um jeden Preis muss Hermann dem gesellschaftlichen Stand seiner GeliebtenLisagerechtwerden;erversprichtsichReichtumdurchdasfluchbeladene Kartengeheimnis der Gräfin. Doch die Hoffnung auf Glück verpufft in einer Spirale der Obsession, die Hermann in den Abgrund reißt. Doris Soffel kehrt als Gräfin zurück in die Inszenierung von Sam Brown. Die Lisa gibt neu Elena Guseva, als Hermann ist Hausdebütant Arsen Soghomonyan zu erleben – beide haben die Partien an Bühnen von Mailand bis New York verkörpert. Mit Stéphane Degout und Alexey Markov sind zwei große Baritone unserer Zeit als Prinz Jeletski bzw. Graf Tomski zu sehen. Die musikalische Leitung hat der ukrainische Dirigent Kirill Karabits.

MusikalischeLeitung

Kirill Karabits

Regie Sam Brown

Hermann

Tomski

FürstJeletzki

Gräfin

Arsen Soghomonyan

Alexey Markov

Stéphane Degout

Doris Soffel

Lisa Elena Guseva

Tschekalinski

Narumow

Surin

Polina

Chöre

Thomas Cilluffo

Michael Bachtadze

Mark Kurmanbayev

Karis Tucker

Chor und Kinderchor der Deutschen Oper Berlin

Orchester Orchester der Deutschen Oper Berlin

Ballett Opernballett der Deutschen Oper Berlin

Termine

1./4.★ /7./13.November2026

Dauer ca.3Std.20Min.inkl.Pause

Einführung

45Min.vorVorstellungsbeginn

Sprache RussischmitÜbertitelungDE/EN

Preise

Kartenab28Euro

★Operntag34/10EuroEinheitspreis

ELEKTRA

Klänge, wie sie Richard Strauss in Elektra mit einem riesenhaften Orchesterapparat entfesselte, hatte man bis zur Uraufführung der Oper 1909 noch nicht gehört. Und die Radikalität und expressive Wildheit von Elektra haben bis heute nichts von ihrer Wirkungeingebüßt.DerarchaischeStofferschrecktundfasziniertzugleich:Elektra, eine unendlich einsame junge Frau, wird allein durch den Gedanken am Leben gehalten, den von ihrer Mutter begangenen Mord an ihrem Vater Agamemnon rächen zu müssen. Als die Rache vollbracht ist und ihr Bruder Orest die Mutter und deren

Geliebtenumgebrachthat,tanztElektraeinenekstatischenTanz,aufdessenHöhepunktsietotzusammenbricht.EineOperwieeinRollercoaster!MitRicardaMerbeth übernimmt eine der wichtigsten Wagner- und Strauss-Interpretinnen unserer Zeit die Titelrolle, die charismatische Okka von der Damerau debütiert als Klytämnestra. Der slowakische Dirigent Juraj Valčuha, seit Jahren einer der prägendsten Gastdirigenten der Deutschen Oper Berlin, leitet das monumentale Werk.

MusikalischeLeitung

JurajValčuha

Regie KirstenHarms

Klytämnestra

Elektra

Chrysothemis

Aegisth

OkkavonderDamerau

RicardaMerbeth

Ann-KathrinNiemczyk

MichaelJ.Scott

Orest TobiasKehrer

PflegerdesOrest

Aufseherin

Mägde

Chor

Orchester

Tänzer

Termine 6./14./17.November2026

Dauer

1Std.45Min.,keinePause

Einführung

45Min.vorVorstellungsbeginn

ByungGilKim

BarbaraDobrzanska

StephanieWake-Edwards,LaurynDavis

JuliethLozano,MartinaRussomanno

ChorderDeutschenOperBerlin

OrchesterderDeutschenOperBerlin

OpernballettderDeutschenOperBerlin

Sprache DeutschmitÜbertitelungDE/EN

Preise

Kartenab23Euro

DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL

MozartsSingspielDieEntführungausdemSerailmagaufdenerstenBlickmärchenhaft und fast ein bisschen naiv erscheinen. Und auch die Handlung um Konstanze, die von Seeräubern geraubt wurde und nun im Harem von Bassa Selim festsitzt, scheint diesen Eindruck zu bestätigen. Doch Mozarts Musik sprengt den Rahmen des Singspiels. Sie macht aus den Figuren, die der im 18. Jahrhundert so beliebten, aber meist recht holzschnitthaften «Türkenoper» verhaftet scheinen, zutiefst menschlicheCharaktere,dieExtremsituationenausgesetztwerdenunddabeiwidersprüchliche Emotionen durchleben. Denn mehr als um die äußere Handlung ging es Mozart um die inneren Konflikte seiner Figuren, die seine Musik tiefenpsychologisch auslotet. Der argentinisch-spanische Autor und Regisseur Rodrigo García hatdieHandlunginsHeuteverlegtunddieDialogeneugeschrieben.Mitderfranzösisch-britischen Dirigentin Stephanie Childress stellt sich eine der interessantesten jungen Musikerinnen unserer Tage an der Deutschen Oper Berlin vor. Und mit KathrynLewek kehrt die Premieren-Konstanze zurück an die Bismarckstraße.

MusikalischeLeitung

StephanieChildress Regie RodrigoGarcía

BassaSelim

AnnabelleMandeng Konstanze KathrynLewek

Blonde

Belmonte

SophieSalvesani

KieranCarrel Pedrillo

ThomasCilluffo Osmin NahuelDiPierro

Chor

ChorderDeutschenOperBerlin Orchester OrchesterderDeutschenOperBerlin

Termine 3./5./9./18.Dezember2026

Dauer

2Std.45Min.inkl.Pause

Einführung

45Min.vorVorstellungsbeginn

Sprache DeutschmitÜbertitelungDE/EN

Preise

Kartenab23Euro

LA BOHÈME

Bei der Uraufführung 1896 in Turin wurde La bohème mit Skepsis aufgenommen. ErstnachweiterenVorstellungeninmehrerenitalienischenStädtenstelltesichjener Erfolg ein, der Puccini und seinen Librettisten binnen kürzester Zeit internationalen Ruhmeinbrachte.MitihrererstenKollaboration,basierendaufHenriMurgersRoman Scènesdelaviedebohème,schufdasTriodenInbegriffderromantischenLiebesgeschichte auf der Opernbühne. Der Geschichte um eine Gruppe junger Menschen, deren Freuden und tragisch endenden Leidenschaften verlieh Puccini eine farbenreiche Musik, die einige der berühmtesten Arien und Duette der Musikgeschichte enthält. Götz Friedrichs Inszenierung in zeitloser Kulisse spannt den Bogen von derintimenKünstlerwohnungbiszumausladendenSpektakelimQuartierLatin.Der idealeBegleiterindieFesttags-Stimmung!MitderblutjungenJulianaGrigoryanund später der charismatischen Corinne Winters präsentieren sich zwei der innigsten Puccini-Sängerinnen in der Rolle der Mimì. Taschentuch nicht vergessen!

MusikalischeLeitung

Regie

GiampaoloBisanti

GötzFriedrich

Rodolfo AndreiDanilov

Marcello

Schaunard

Colline

Benoît

Alcindoro

Mimì

Musetta

Chöre

Orchester

Termine

11./13./15./17./20.Dezember2026

18./20./22./26.Mai2027

Dauer

2Std.30Min.inkl.Pause

Einführung

45Min.vorVorstellungsbeginn

VincenzoNeri

KyleMiller

MarkKurmanbayev/ByungGilKim(Mai)

JörgSchörner

BurkhardUlrich

JulianaGrigoryan/CorinneWinters(Mai)

MartinaRussomanno

Chor und Kinderchor der Deutschen Oper Berlin

OrchesterderDeutschenOperBerlin

Sprache

ItalienischmitÜbertitelungDE/EN

Preise

Kartenab23Euro

HÄNSEL UND GRETEL

Engelbert Humperdinck

Mit Hänsel und Gretel gelang Engelbert Humperdinck eine Märchenoper, die Kinder und Familien nicht nur in der Vorweihnachtszeit seit über 100 Jahren immer wieder aufs Neue in ihren Bann zieht. Zum anhaltenden Erfolg des Werks hat einerseits die spannende Geschichte um zwei Kinder beigetragen, die sich im dunklen Wald verirrenundvoneinerbösenHexebedrohtwerden,dieseaberschließlichmitListund Tücke besiegen können. Auch die Kombination von einfachen, eingängigen Volksliedmelodien wie «Ein Männlein steht im Walde» mit verschwenderisch instrumentiertem Orchesterklang und großen Opernstimmen ist bis heute für ein Publikum aller Altersstufen äußerst reizvoll. Die Inszenierung von Andreas Homoki erzählt die Geschichte geradlinig in poetischen Bildern, verzichtet dabei aber weder auf theaterwirksame Gruseleffekte noch auf komische Momente. Am Pult steht mit unserer KapellmeisterinAnnaHandlereinejungedynamischeDirigentin,diederAufführung ihrenmusikalischen Drive verleiht.

MusikalischeLeitung

Regie

AnnaHandler

AndreasHomoki

Peter VincenzoNeri

Gertrud

Hänsel

Gretel

DieKnusperhexe

Ann-KathrinNiemczyk

KarisTucker

JuliethLozano

MichaelJ.Scott Sandmännchen,Taumännchen

SophieSalvesani

Chor

KinderchorderDeutschenOperBerlin Orchester OrchesterderDeutschenOperBerlin

Termine 23./27.(2x)Dezember2026 3./9.Januar2027

Dauer

2Std.15Min.inkl.Pause

Einführung

45Min.vorVorstellungsbeginn

Sprache

DeutschmitÜbertitelungDE/EN

Preise

Kartenab23Euro

Weihnachts-Special!10Eurofürallebis18Jahre

LA TRAVIATA

Isolation und Einsamkeit sind spätestens seit der Corona-Pandemie Teil der kollektiven Erfahrungswelt geworden. Violetta, die junge Edelkurtisane, muss sie am Sterbebett erleiden, weil sie wegen gesellschaftlicher Moralgebote gezwungen ist, ihrenGeliebtenvonsichzuweisen.DieeinzigeOperVerdis,dieinderbürgerlichen Lebenswelt seiner Zeit spielt, demonstriert die Doppelmoral einer Gesellschaft, die einer jungen Frau erst zu Füßen liegt und sie dann verstößt. Die Inszenierung von Götz Friedrich verstärkt die Emotionalität von Verdis Musik, indem sie Violettas Geschichte als Rückblende erzählt: Die Vorahnung des Todes ist von Anfang an präsent und schwebt wie ein Schatten über der Pariser Festgesellschaft. So entfaltet sich ein zeitloses Drama mit Requiem-Charakter. Mit Spannung erwarten wir das Violetta-Debüt von Federica Lombardi, Publikumsliebling an der Deutschen Oper Berlin. Michele Spotti, neuer Principal Guest Conductor, verspricht eine ausgereifte musikalische Interpretation.

MusikalischeLeitung

Regie

ViolettaValéry

AlfredoGermont

GiorgioGermont

Annina

Gaston

BaronDouphol

MarquisD'Obigny

DoktorGrenvil

Chor

Orchester

Termine

26./28./31.Dezember2026

2.Januar2027

5./9./11./20.Juni2027

Dauer

2Std.45Min.inkl.Pause

Einführung

45Min.vorVorstellungsbeginn

MicheleSpotti/GiovanniConti(Juni)

GötzFriedrich

FedericaLombardi/N.N.

AttilioGlaser

GeorgePetean/SimoneDelSavio(Juni)

LaurynDavis

MichaelJ.Scott/OmarMancini(Juni)

MichaelBachtadze

BonganiJusticeKubheka

ByungGilKim/NicolaiElsberg(Juni)

ChorderDeutschenOperBerlin

OrchesterderDeutschenOperBerlin

Sprache

ItalienischmitÜbertitelungDE/EN

Preise

Kartenab23Euro

NIXON IN CHINA

ZeitgenössischeOperamPulsderZeit:AlsderUS-PräsidentRichardNixonaneinem nebligen Februarmorgen 1972 auf chinesischem Boden landet, hält die Welt den Atem an. Nach jahrzehntelangem Schweigen kommt es zur Annäherung der rivalisierenden Großmächte. Eine diplomatische Sternstunde und ein Medienereignis der Superlative – Kameras und Mikrofone begleiten Nixon und Mao Tse-tung auf Schritt und Tritt. Der amerikanische Komponist John Adams und Librettistin Alice Goodman haben historische Originaldokumente zu einer poppigen Erzählung über moderne Mythen und spektakuläre Bildpolitik verdichtet. Wie eine satirisch überhöhte TV-Dokumentation folgt die Minimal-Music-Oper dem Protokoll des Staatsbesuchs und zeigt Figuren zwischen überlebensgroßer Selbstinszenierung und maßlosem Selbstbetrug. Das Musiktheaterkollektiv Hauen und Stechen, bekannt fürseineanarchischeRegiehandschrift,fokussiertimBilderrauschaufdenpropagandistischen Aspekt des Gipfeltreffens und bietet einen furiosen Einblick in die Machtspiele des 20. Jahrhunderts.

MusikalischeLeitung

Regie

ChouEn-lai

RichardNixon

HenryKissinger

NancyT’ang,ersteSekretärinMaos

ZweiteSekretärinMaos

DritteSekretärinMaos

MaoTse-tung

PatNixon

ChiangCh’ing,MaosFrau

Chor

DanielCarter

HauenundStechen (FranziskaKronfoth,JuliaLwowski)

KyleMiller

RobinAdams

PadraicRowan

KarisTucker

LaurynDavis

StephanieWake-Edwards

MatthiasKlink

HeidiStober

Hye-YoungMoon

ChorderDeutschenOperBerlin Orchester OrchesterderDeutschenOperBerlin

Termine 10./13.★ /23./30.Januar2027

Dauer

3Std.30Min.inkl.Pause

Einführung

45Min.vorVorstellungsbeginn

Sprache EnglischmitÜbertitelungDE/EN

Preise

Kartenab28Euro ★Operntag34/10EuroEinheitspreis

LE NOZZE DI FIGARO

Wolfgang Amadeus Mozart

Wenn er dieses Theaterstück genehmigen würde, könne er gleich die Bastille einreißen – so König Ludwig XVI., als er Le mariage de Figaro des Aufklärers Beaumarchais zu lesen bekam. Prophetische Worte wenige Jahre vor der französischen Revolution.DochkeinVerbothindertedenhochbrisantenStoffdaran,sichraschzu verbreiten. Zu sehr traf die Geschichte, in der sich alle gegen die Willkürherrschaft eines Patriarchen zur Wehr setzen, den Nerv der Zeit. Mit Le nozze di Figaro schufen Mozart und sein Librettist Lorenzo da Ponte eine zeitlose Sozialstudie, in der Humor und Gesellschaftskritik in perfekter Balance stehen. Götz Friedrichs Inszenierung rückt das turbulente zwischenmenschliche Geschehen ins Zentrum und schafft so die ideale Plattform, um spielfreudige Ensemblemitglieder und Gäste zu präsentieren.RiccardoMinasidirigiertalsVorgeschmackaufseineNeuproduktion CosìfantuttedieseWiederaufnahmemitMariaBengtssonalsGräfinunddenbeiden jungen Franzosen Florian Sempey als Graf und Adèle Charvet als Cherubino.

MusikalischeLeitung

Regie

GrafAlmaviva

GräfinAlmaviva

RiccardoMinasi

GötzFriedrich

FlorianSempey

MariaBengtsson

Susanna LilitDavtyan

Figaro

Cherubino

Marcellina

DonBasilio

DonCurzio

Bartolo

Antonio

Barbarina

Chor

Orchester

Termine

28.Januar2027

2.★ /4./9.Februar2027

Dauer

3Std.45Min.inkl.Pause

Einführung

45Min.vorVorstellungsbeginn

ArturGarbas

AdèleCharvet

SoniaGanassi

BurkhardUlrich

JörgSchörner

PadraicRowan

ChristopherHumbertJr.

SophieSalvesani

ChorderDeutschenOperBerlin

OrchesterderDeutschenOperBerlin

Sprache

ItalienischmitÜbertitelungDE/EN

Preise

Kartenab23Euro ★Operntag34/10EuroEinheitspreis

RIGOLETTO Giuseppe Verdi

Ein Clown, dem das Lachen im Halse stecken bleibt, ein skrupelloser Liebhaber, ein Auftragskiller mit warmer Stimme: In Rigoletto montiert Verdi derbes Possenspiel, abgründige Charakterstudien und emotionale Überwältigungskraft zu einer schillernden Groteske über Macht und Verwundbarkeit. Die Oper ist viel mehr als «La donna è mobile»! Jan Bosse erzählt in seiner Inszenierung die Tragödie eines Menschen, der daran scheitert, privates Leben und öffentliches Handeln voneinander zu trennen. In seiner Version wird der Zuschauerraum der Deutschen Oper Berlin zum dekadenten Herzogshof von Mantua, die Unterbühne zum klaustrophobischenVersteck.DorthältRigolettoseineTochterGildavordenBlickenderEdelleuteverborgen.DochimVerlaufdesGeschehenswankendiesorgfältiggetrennten Rollen des zynischen Hofnarren und des sanftmütigen Vaters. Im vergeblichen Versuch, seine Tochter zu schützen, richtet Rigoletto unversehens seine Welt zugrunde–bisnurnocheineleereBühnezurückbleibt.KapellmeisterinAnnaHandler, bereits zum Publikumsliebling avanciert, dirigiert ihre erste Verdi-Produktion.

MusikalischeLeitung

Regie

HerzogvonMantua

Rigoletto

Gilda

GrafvonMonterone

GrafvonCeprano

GräfinvonCeprano

Marullo

Sparafucile

Giovanna/Maddalena

Chor

AnnaHandler

JanBosse

OmarMancini

RomanBurdenko

SerenaSáenz/LilitDavtyan(19.Feb.)

BonganiJusticeKubheka

MichaelBachtadze

SophieSalvesani

TomNicholson

TobiasKehrer

StephanieWake-Edwards

ChorderDeutschenOperBerlin

Orchester OrchesterderDeutschenOperBerlin

Termine

29.Januar2027

3./5./19.Februar2027

Dauer

2Std.35Min.inkl.Pause

Einführung

45Min.vorVorstellungsbeginn

Sprache

ItalienischmitÜbertitelungDE/EN

Preise

Kartenab23Euro

LOHENGRIN

InZeiten,indenendieWeltkompliziertscheintunddiewirtschaftlicheLageschlecht ist, wird die Sehnsucht nach dem Einen, der vermeintlich einfache Lösungen für schwierigeProblemeanzubietenhat,übergroß.Dafürliefertdas20.JahrhundertAnschauungsmaterial, und auch die Gegenwart kennt Beispiele. In Richard Wagners LohengrinisteseingeheimnisvollerRitter,derfürElsavonBrabantzukämpfenverspricht; dabei wird er zur Projektionsfläche für die Sehnsucht eines zerrütteten Volkes nach einer charismatischen Führerfigur. Wagner, Mitte des 19. Jahrhunderts selbstRevolutionär,brachteimLohengrinseinepolitischeUtopievoneineranderen Weltordnung auf künstlerische Weise zum Ausdruck – eine Utopie von der Rettung der Welt durch die Kunst, hier jedoch zum Scheitern verurteilt. Mit Eric Cutler präsentiert sich in der Titelpartie ein am Belcanto geschulter jugendlicher Heldentenor, diefinnischeSopranistinMiina-LiisaVäreläbringtalsOrtruddasgeforderteGegengewicht. Ihre Landsfrau, die Dirigentin Susanna Mälkki, debütiert sowohl mit dem Orchester der Deutschen Oper Berlin als auch mit dem Werk.

MusikalischeLeitung

SusannaMälkki Regie

KasperHolten

HeinrichderVogler

AlexanderVinogradov Lohengrin

ElsavonBrabant

FriedrichvonTelramund

EricCutler

JenniferDavis

JordanShanahan Ortrud

DerHeerruferdesKönigs

Chor

Miina-LiisaVärelä

VincenzoNeri

ChorderDeutschenOperBerlin Orchester OrchesterderDeutschenOperBerlin

Termine 14./21./24./27.Februar2027

7.März2027

Dauer

4Std.30Min.inkl.2Pausen

Einführung

45Min.vorVorstellungsbeginn

Sprache DeutschmitÜbertitelungDE/EN

Preise

Kartenab33Euro

DON GIOVANNI

Als«OperallerOpern»bezeichneteE.T.A.HoffmannDon Giovanni.DerPhilosoph Søren Kierkegaard räumte dem Werk gar einen Platz in seiner Hauptschrift ein, wo der Titelheld als «Inkarnation der Genialität alles Sinnlichen» bezeichnet wird. Don GiovannigiltwahlweisealserotischerFrauenheldoderruchloserLüstling,alsfleischgewordener Dionysos oder verachtungswürdiger Sexualstraftäter. Auch in Roland SchwabsInszenierungbegegneterunszersplittert.GetriebenvomunstillbarenVerlangen nach mehr taumelt er zwischen Partyexzess, Gewaltorgie und asketischer Zurückgezogenheit. Nach großen Erfolgen in dieser Produktion kehren Davide LucianoalsDonGiovanniundTommasoBareaalsdessenzynischerDienerLeporello zurück. Olga Peretyatko kommt erstmals als Donna Elvira an unser Haus. Stefano Montanari dirigiert diese Wiederaufnahme in seinem angestammten Fach, bevor er sich mit der Premiere von Otello von einer ganz anderen Seite präsentieren wird.

MusikalischeLeitung

StefanoMontanari Regie RolandSchwab

DonGiovanni DavideLuciano Komtur TobiasKehrer

DonnaAnna MartinaRussomanno DonOttavio OmarMancini

DonnaElvira

Leporello

Masetto

OlgaPeretyatko

TommasoBarea

BonganiJusticeKubheka Zerlina JuliethLozano

Chor

ChorderDeutschenOperBerlin Orchester OrchesterderDeutschenOperBerlin

Termine 14./21./24./28.März2027

Dauer

3Std.30Min.inkl.Pause

Einführung

45Min.vorVorstellungsbeginn

Sprache ItalienischmitÜbertitelungDE/EN

Preise

Kartenab23Euro

MATTHÄUS-PASSION

Dieses Oratorium erzählt von den letzten Tagen im Leben Jesu Christi. Vor genau dreihundert Jahren setzte Johann Sebastian Bach den Evangeliumstext in Töne: Die Uraufführung fand am Karfreitag 1727 statt. Benedikt von Peters Inszenierung nimmt die darin veranlagte Tradition des Kreuzwegs ernst: Bachs doppelchöriges Meisterwerk entfaltet sich als raumakustisches Kruzifix; das Publikum sitzt mitten im musikalischen Geschehen, setzt den eigenen Körper dieser Passion und ihrer verstörenden Schönheit aus. Verrat, Todesangst, Opfer und Vergebung erscheinen nicht als fernes Heilsgeschehen, sondern als nüchterne Frage an unsere Gegenwart: Worin bestehen die Sünden, für die Jahr um Jahr der Sohn geopfert werden muss? Nicht der Evangelist, sondern Kinder führen das Gleichnis vor Augen. Sie schultern das Kreuz, verhindern den Selbstmord des Judas mit einer Umarmung und stellen das Wertegerüst einer christlichen Gesellschaft zur Diskussion. Marc Minkowski, ausgewiesener Spezialist für barocke Vokalmusik und erstmals an der Deutschen Oper zu Gast, dirigiert diese besondere Wiederaufnahme exakt zum 300-Jahr-Jubiläum des Werkes!

MusikalischeLeitung

MarcMinkowski Regie BenediktvonPeter

Tenor(Evangelist)

Tenor(Arien)

KieranCarrel

PetrNekoranec

Jesus NicolaiElsberg

Sopran/Magd/FraudesPilatus

Alt/Zeuge/Magd

Bass(Arien)

Judas/Pilatus/Pontifex1

Petrus/Pontifex2

Chöre

LilitDavtyan

MariaWarenberg

PadraicRowan

TomNicholson

ChristopherHumbertJr.

ChorundKinderchorderDeutschenOperBerlin Orchester OrchesterderDeutschenOperBerlin

Termine

25./26./29.März2027

4.April2027

Dauer

3Std.15Min.inkl.Pause

Einführung

45Min.vorVorstellungsbeginn

EineKoproduktionmitdemTheaterBasel

Sprache DeutschmitÜbertitelungDE/EN

Preise

Kartenab28Euro

SALOME Richard Strauss

Oscar Wildes Drama über die biblische Prinzessin, die den Propheten Jochanaan enthauptenlässt,umseinentotenMundzuküssen,fächerteinTableaumenschlicher Abgründe auf: von Mord über Nekrophilie bis zu sexualisierter Gewalt reiht sich ein Schockmomentandennächsten.EswarenabernichtnurdieseThemen,dieStrauss’ SalomezumSkandalwerdenließen,sondernauchseineradikalmoderne,überwältigende Musik, die ihrer Zeit weit voraus war. Der «Faust»-Preisträger Claus Guth lässtinseineInszenierungErkenntnissederPsychoanalyseeinfließen,diezurZeitder Uraufführung1905entstand,undtauchtinSalomesUnterbewusstseinein:Jüngere Versionen ihres Ichs begleiten Salome wie Schatten vergangener Verletzungen; gemeinsam ringen sie um die Bewältigung kindlicher Traumata. In einem Bühnenbild, das die Illusion einer makellosen Fassade aufrechterhält, beginnen Realität, Traum undErinnerungzuverschwimmen–derWegvonderOpferrollezurTäterinscheint unausweichlich. Marc Albrecht dirigiert, und mit Elisabeth Strid ist erstmals Barrie Koskys neue Londoner Brünnhilde als Salome zu erleben.

MusikalischeLeitung

MarcAlbrecht

Regie ClausGuth

Herodes

ThomasBlondelle

Herodias MartinaSerafin

Salome

Jochanaan

ElisabetStrid

NicholasBrownlee

Narraboth KieranCarrel

EinPage

Juden

Nazarener

Soldaten

Orchester

Ballett

Termine

17./27.April2027

4.★ Mai2027

Dauer

1Std.45Min.,keinePause

Einführung

45Min.vorVorstellungsbeginn

MariaWarenberg

MichaelJ.Scott,ThomasCilluffo,JörgSchörner

BurkhardUlrich,PadraicRowan

NikolaiElsberg,KyleMiller

MarkKurmanbayev,TobiasKehrer

OrchesterderDeutschenOperBerlin

OpernballettderDeutschenOperBerlin

Sprache

DeutschmitÜbertitelungDE/EN

Preise

Kartenab23Euro

★Operntag34/10EuroEinheitspreis

NABUCCO

Zweifellos eine der bekanntesten Melodien der Operngeschichte – das ist der populäreGefangenenchor«Vapensiero»ausNabucco,derzuVerdisZeitsogarals heimliche Nationalhymne Italiens galt. Daneben war es aber auch Verdis untrügliches Gespür für theaterwirksame Situationen, das Nabucco zum ersten großen Erfolg des Komponisten machte; auch fand Verdi hier zu seiner ganz persönlichen musikdramatischen Sprache. Den wirkmächtigen, kontrastreichen Chorszenen, die den babylonisch-hebräischen Konflikt, die Zerstörung des ersten Tempels zu Jerusalem und das babylonische Exil der Juden zum Thema haben, steht die GeschichtevomZerfalleinerHerrscher-Familiegegenüber:AbigailleundFenenasind Halbschwestern, die beide den jungen Juden Ismaele lieben; ihr Vater, der Babylonierkönig Nebukadnezar, verfällt Wahnsinn und Verzweiflung. In der Titelpartie ist mit Nicola Alaimo ein charismatischer Bariton zu erleben, der ganz in der italienischen Tradition zuhause ist, neben ihm die strahlkräftige Saioa Hernández als Abigaille. Mit Antonino Fogliani steht ein feuriger Verdi-Dirigent am Pult.

MusikalischeLeitung

Regie

Nabucco

AntoninoFogliani

KeithWarner

NicolaAlaimo Abigaille

Fenena

Zaccaria

Ismaele

OberpriesterdesBaal

Abdallo

SaioaHernández

KristinaStanek

RobertoTagliavini

AndreiDanilov

NikolaiElsberg

ThomasCilluffo

Anna Ann-KathrinNiemczyk

Chor

ChorderDeutschenOperBerlin Orchester OrchesterderDeutschenOperBerlin

Termine

24./29.April2027

5./8./14.Mai2027

Dauer

2Std.45Min.inkl.Pause

Einführung

45Min.vorVorstellungsbeginn

Sprache

ItalienischmitÜbertitelungDE/EN

Preise

Kartenab23Euro

TURANDOT

DiechinesischePrinzessinTurandotverweigertsichderEheunddemonstriertdies mit einem grausamen Ritual: Jeder Heiratswerber, der ihre drei Rätsel nicht löst, wird enthauptet. Dieser brutale Kreislauf führt sich fort, bis Calaf ihn durchbricht. Giacomo Puccini schuf mit seiner letzten, unvollendeten Oper Turandot über das berühmte «Nessun dorma» hinaus eine unvergleichliche Partitur: Um ein märchenhaftes Fantasie-China zu erzählen, vermischte er traditionell chinesische Musik, pentatonische Skalen, ungewohnte Klangfarben und schroffe Dissonanzen zu einemKolorit,daszwischenlyrischerZartheitundbrachialerWuchtchangiert.Franco Alfano vollendete die Oper und schrieb einen für Puccini ungewöhnlich versöhnlichen Schluss, der in dieser Inszenierung von Lorenzo Fioroni konterkariert wird: In einem zeitlosen Staat, der an gegenwärtige Militärdiktaturen erinnert, bleiben Brutalität und Trauma omnipräsent. Camilla Nylund, bekannt für ihre unvergleichlichen Wagner- und Strauss-Portraits, ist hier für einmal im italienischen Repertoire in der herausfordernden Titelrolle zu erleben.

MusikalischeLeitung

PaoloCarignani

Regie LorenzoFioroni

Turandot

CamillaNylund Altoum BurkhardUlrich

Calaf

Timur

Liù

Ping

Pang

Pong

AlfredKim

ByungGilKim

MartinaRussomanno

VincenzoNeri

ThomasCilluffo

OmarMancini

Mandarin NicolaiElsberg

Chöre

ChorundKinderchorderDeutschenOperBerlin Orchester OrchesterderDeutschenOperBerlin

Termine 1./6./9./11.Mai2027

Dauer

2Std.35Min.inkl.Pause

Einführung

45Min.vorVorstellungsbeginn

Sprache ItalienischmitÜbertitelungDE/EN

Preise Kartenab23Euro

ANTIKRIST

Rued Langgaard

DerÜberraschungserfolgderDeutschenOperBerlinseiteinigenSpielzeiten:Knapp zehnJahrevordemZweitenWeltkriegvollendet,beschwörtdieeinzigeOperdesdänischenKomponistenRuedLanggaardorakelhafteinenahendeApokalypse.Antikrist bildet einen Solitär der Musikgeschichte, in dem sich kaleidoskopartig machtvolle KlängemiteinerenigmatischenSpracheverbinden.Erst1999szenischuraufgeführt, fast50JahrenachdemTodseinesSchöpfers,istdasWerkeineabsoluteRaritätauf den internationalen Opernspielplänen. Ersan Mondtags Inszenierung bringt Antikrist in nie dagewesener Pracht auf die Bühne. Der Regisseur und interdisziplinäre Ausnahmekünstler wurde vielfach ausgezeichnet für seine monumentalen Arbeiten und seineimponierendeGestaltungskraft;indieserInszenierunglässterHorrorgestalten zwischenpopkulturellenReferenzenauftretenundvoninfernalenChoreografienumtanzen. Langgaards Endzeit-Mysterium wird so als expressionistisches Bewegtbild zumLebenerweckt.MitMartynBrabbinskehrteinerderinteressantestenDirigenten für Musik des 20. Jahrhunderts zurück an die Deutsche Oper Berlin.

MusikalischeLeitung

Regie

Luzifer

GottesStimme

DasEchoderRätselstimmung

DieRätselstimmung

DerMund

DerMissmut

DiegroßeHure

DasTier

DieLüge

DerHass

Chor

Orchester

Termine 16./21./27.Mai2027

Dauer

1Std.30Min.,keinePause

Einführung

45Min.vorVorstellungsbeginn

MartynBrabbins

ErsanMondtag

KyleMiller

JonasGrundner-Culemann

JuliethLozano

KristinaStanek

MichaelJ.Scott

StephanieWake-Edwards

Ann-KathrinNiemczyk

SamuelSakker

ThomasCilluffo

BonganiJusticeKubheka

ChorderDeutschenOperBerlin

OrchesterderDeutschenOperBerlin

Sprache

DeutschmitÜbertitelungDE/EN

Preise

Kartenab23Euro

IL BARBIERE DI SIVIGLIA

Gioachino Rossini

Wer in Sevilla Hilfe braucht, geht zu Figaro – der Friseur hat für jedes Problem eine Lösung, denn er kennt alle Köpfe der Stadt, ist bestens über Klatsch und Tratsch informiert,undnichtwenigeschuldenihmeinenGefallen.DiesmalsollerGrafAlmaviva helfen, die von ihrem Vormund eingesperrte Rosina zu befreien und für sich zu gewinnen. Der erst 23-jährige Gioachino Rossini soll Il barbiere di Siviglia in nur drei Wochen komponiert haben – eine Oper voller mitreißender Belcanto-Arien, temporeicher Ensembles und schwindelerregender Situationskomik. Den Witz der Vorlage greift Regisseurin Katharina Thalbach gekonnt auf: Sie verlegt die HandlunganeinenBadeort,andemeinesMorgenseinTheaterkarreneinfährt,derFiguren der Commedia dell’Arte im Gepäck hat. Tourist*innen werden zum Publikum eines Spektakels, das die Grenzen von großer und kleiner Bühne verschwimmen lässt, viele überraschende Wendungen bereithält und durch die Kostüme von Guido Maria Kretschmer nicht nur die Lachmuskeln, sondern auch die Augen verwöhnt. Unser junger italienischer Kapellmeister Giovanni Conti präsentiert sich am Pult, mit ihm zahlreiche neue virtuose Ensemble-Mitglieder.

MusikalischeLeitung

Regie

GrafAlmaviva

Bartolo

Rosina

Figaro

Basilio

Fiorillo

Berta

Offizier

Chor

GiovanniConti

KatharinaThalbach

OmarMancini

CarloLepore

MariaWarenberg

BonganiJusticeKubheka

MarkKurmanbayev

TomNicholson

Ann-KathrinNiemczyk

ChristopherHumbertJr.

ChorderDeutschenOperBerlin Orchester OrchesterderDeutschenOperBerlin

Termine

23./28./30.★ Mai2027

4.Juni2027

Dauer

3Std.inkl.Pause

Einführung

45Min.vorVorstellungsbeginn

Sprache

ItalienischmitÜbertitelungDE/EN

Preise

Kartenab28Euro ★Operntag34/10EuroEinheitspreis

DON CARLO Giuseppe Verdi

Giuseppe Verdis Don Carlo verschränkt Familientragödie und Historienpanorama. 1867 wird diese «Grand opéra» uraufgeführt – und in den folgenden Jahrzehnten immer wieder umgearbeitet. In der vieraktigen italienischen Version öffnen sich die Abgründe des spanischen Absolutismus noch dramatischer: Willkürherrschaft, ein ausgezehrtes Volk, fanatische Autodafés – und die Erfahrung, dass Freundschaft stärkerseinkannalsBlutsbande.NachSchillers«dramatischemGedicht»rücktVerdi dieinnerenZerreißprobenzwischenpolitischerPflichtundpersönlichemBegehren ins Zentrum. In der Inszenierung von Marco Arturo Marelli verdichtet sich dieses Ringen zu einem archetypischen Spiel. Ein solches Drama braucht charismatische Stimmen; hier sind Sänger*innenpersönlichkeiten wie Tareq Nazmi als Filippo II, Ève-Maud Hubeaux als Eboli, Adriana Gonzáles als Elisabetta sowie Nicola Alaimo alsPosaneuzuentdecken.NajmiddinMavlyanovübernimmtdieTitelrolle.

MusikalischeLeitung

Regie

N.N.

MarcoArturoMarelli

FilippoII.TareqNazmi

DonCarlo NajmiddinMavlyanov ElisabettavonValois

AdrianaGonzález PrinzessinEboli

Ève-MaudHubeaux

Rodrigo,MarquisvonPosa

NicolaAlaimo Großinquisitor

TarasShtonda EinMönch

Tebaldo

GrafvonLerma/Herold

MarkKurmanbayev

KarisTucker

ThomasCilluffo StimmevomHimmel

LilitDavtyan

Chor

ChorderDeutschenOperBerlin Orchester OrchesterderDeutschenOperBerlin

Termine

29.Mai2027

3./6./13./17.Juni2027

Dauer

3Std.30Min.inkl.Pause

Einführung

45Min.vorVorstellungsbeginn

Sprache

ItalienischmitÜbertitelungDE/EN

Preise

Kartenab23Euro

Konzerte

Licht auf Parsifal

8. 9. 26

KarlheinzStockhausen(1928–2007)

Michaels Reise um die Erde aus Donnerstag aus Licht

JohnCage(1912–1992) 4’33’’

RichardWagner(1813–1883)

Ausschnitteaus Parsifal –III.Aufzug

Ort:KonzerthausBerlin

Dirigent

Parsifal

Gurnemanz

Solo-Trompete

Solo-Basetthorn

Klangregie

Orchester

TitusEngel

Attilio Glaser

Tareq Nazmi

PaulHübner

PaulaBreland

PaulJeukendrup

OrchesterderDeutschenOperBerlin

ImKontextvonMittwochausLichtverbindetTitusEngelfürseinerstesKonzertals Conductor in Residence die musikalische Schaffenswelt von Stockhausen mit der von Wagner. Beide Komponisten prägten nicht nur die Musik ihrer Zeit, sie polarisierten auch, sowohl ästhetisch als auch gesellschaftlich. Beide umgibt bis heute ein mystischer Nimbus; Kunstreligion und klassisches Heldenepos sind die zentralenElementeihrerbeidenSpätwerke.WenigeTagevorderPremieredesMittwoch gibtderzweiteAktausDonnerstag EinblickeineinenanderenTagdeswochenumspannenden Opernzyklus. Als reiner Instrumentalteil zeichnet Michaels Reise um die Erde einen Heldenweg mit abschließender Himmelfahrt. Offenkundig sind die Parallelen zu Parsifals Weg, der zutiefst von Wagners Affinität zur religiösen Spiritualität geprägt ist. Als Bindeglied und Einstimmung auf die quasi-sakrale StimmungdientJohnCagesStück4′33″,dasdurchdieEtablierungdermusikalischen Pause als Klangraum das Hören revolutioniert hat. Das Konzert ist Auftakt zu dem von Titus Engel mitkuratierten Themenschwerpunkt zu Stockhausen und Cage.

InKooperationmitdemKonzerthausBerlin undBerlinerFestspiele / MusikfestBerlin

ZyklusStockhausen-Cage →Seite116

Rosenkavalier Enigma

EdwardElgar(1857–1934) Enigma,VariationenfürOrchester,Op.36

RichardStrauss(1864–1949)

Der Rosenkavalier,SuitefürOrchester ausdergleichnamigenOper,TrV227d Vier letzte Lieder fürhoheStimmeund Orchester,TrV296

Ort:DeutscheOperBerlin

Dirigent

Jonathan Nott

Sopran Corinne Winters Orchester OrchesterderDeutschenOperBerlin

Richard Strauss‘ augenzwinkernde Walzerkomödie trifft auf seinen musikalischen Abschiedsgruß. Und Edward Elgar gibt dem Publikum ein großes Rätsel auf. Mit seinen Enigma-Variationen schuf Elgar vierzehn Charakterstücke für Orchester, in denen er Menschen aus seinem Umfeld musikalisch portraitierte. Das zugrunde liegende Thema sei der Kontrapunkt zu einer populären Melodie, die Elgar allerdings nie veröffentlichte. Die Vorlage von Richard Strauss’ Rosenkavalier-Suite ist hingegen ganz eindeutig in den absurd-amourösen Verstrickungen seiner Opernvorlage zu finden – als ironisch gebrochene Hommage an den Wiener Walzer und den Dreivierteltakt. Im Kontrast dazu stehen die Vier letzten Lieder, die Strauss am Ende seines Lebens komponierte. Die Vertonungen von Gedichten Hermann Hesses und Joseph von Eichendorffs sind von meditativer Abschiedsstimmung durchzogen–derToderscheinthieralstranszendenteErlösung.MitJonathanNott triffteinerdervielseitigstenundprofiliertestenDirigentenunsererZeiterstmalsmit dem Orchester der Deutschen Oper Berlin zusammen. Mit Elgar teilt der Engländer das Herkunftsland, Strauss hingegen ist seine musikalische Heimat. Die Solistin Corinne Winters gilt als eine der wichtigsten Janáček-Interpretinnen weltweit. Diese Saison wird sie an der Deutschen Oper Berlin auch als Mimì zu erleben sein.

Turangalîla

7. 2. 27

RichardWagner(1813–1883)

Vorspielaus Tristan und Isolde

OlivierMessiaen(1908–1992)

Turangalîla-Sinfonie fürgroßesOrchester, KlavierundOndesMartenot

Ort:PhilharmonieBerlin

Dirigent

Klavier

OndesMartenot

Orchester

Maxime Pascal

Pierre-Laurent Aimard

Cécile Lartigau

OrchesterderDeutschenOperBerlin

In jenem unaufgelöst auseinanderdriftenden Tristan-Akkord soll der Schlüssel zur musikalischenModerneliegen:RichardWagnersepochalesMusikdramaTristanund Isolde greift die Idee unstillbaren Verlangens aus dem hochmittelalterlichen Codex Menasseauf–undtreibtsieinsTranszendentale.VerkompliziertdurcheinenLiebestrank und ungebrochen im Liebestod spannen sich die Fasern des musikalischen Gewebes. Das Vorspiel erlangte auch durch Lars von Triers Film Melancholia Berühmtheit,indessenSogeinübergroßerMondaufdieErdezurast.DiesesBildhätte Olivier Messiaen gewiss gefallen, auch wenn seine Arbeit am Tristan-Thema fernab von Wagners Klangkosmos existiert. Turangalîla, zentraler Teil von Messiaens Tristan-Trilogie, ist ein Neologismus aus dem Sanskrit und verbindet «turanga» –die Zeit, die rennt wie ein galoppierendes Pferd – mit «lîla», dem kosmischen Spiel. Analyseversuche seiner einzigen Sinfonie in zehn Sätzen füllen ganze Bücher. Messiaen begnügte sich mit der Auskunft: «Dieses Werk ist ein Liebesgesang. Ich halte es nicht für notwendig, weitere Erklärungen abzugeben.» Maxime Pascal, Principal Guest Conductor der Deutschen Oper Berlin, dirigiert im Sommer 2026 in Salzburg Messiaens einzige Oper Saint François d’Assise; nun setzt er seine Auseinandersetzung mit diesem Komponisten fort.

Wagner Fantastique 29. 6. 27

RichardWagner(1813–1883)

Ouvertürezu Rienzi, der Letzte der Tribunen Wesendonck-Lieder

HectorBerlioz(1803–1869)

Symphonie fantastique, épisodedelavied’unartiste,op.14

Ort:DeutscheOperBerlin

Dirigent Michele Spotti

Mezzosopran Kristina Stanek Orchester

OrchesterderDeutschenOperBerlin

WieenghängenLebenundWerkeinesKünstlerszusammen?Isteinkünstlerisches WerkdenkbarohnedieInspirationdesgelebtenLebens?RichardWagnerundHector Berlioz hätten wohl beide diese Frage mit «nein» beantwortet; die WesendonckLiederlegenebensowiedieSymphoniefantastiqueZeugnisdavonab,wieuntrennbarfürdieseKomponistenLebenundWerkmiteinanderverbundenwaren.Wagner komponierteseineLiederaufTextevonMathildeWesendonck,dieseinDichtenund Komponieren mit schwärmerischer Begeisterung verfolgte; eines dieser Lieder, Träume, hat er Mathilde im Dezember 1857 als Geburtstagsgeschenk dargebracht. Vieles darin weist bereits auf Tristan und Isolde voraus. Berlioz’ Symphonie fantastique trägt sogar explizit autobiografische Züge. Der Komposition liegt ein Programmzugrunde,dasumeine«idéefixe»kreist–dieLiebezueinerFrau,fürdiees in Berlioz’ Leben ein ganz konkretes Vorbild gab. Neben diesem Programm war es auchdievollkommenneueKlangwelt,diezunächstdurchauskontroverseReaktionen hervorrief;heuteistdieInstrumentationskunstBerlioz’längstunumstritten.Michele Spotti,PrincipalGuestConductorderDeutschenOperBerlin,stelltsichalsKonzertdirigentaußerhalbdesitalienischenRepertoiresvor.KristinaStanek,dieneuzu unseremEnsemblegehörtundzuletztalsBrangäne(Genf)undKundry(Glyndebourne) Erfolgefeierte,kannihreWagner-AffinitätanihremneuenHausunterBeweisstellen.

BigBand der Deutschen Oper Berlin

Neben Verdi, Strauss und zeitgenössischer Musik widmen sich die Musiker*innen der BigBand der Deutschen Oper Berlin auch dem Jazz. Seit über 20 Jahren demonstrieren sie in ihren Programmen die Vielfalt dieses Genres – sowohl hier auf ihrerHeimbühnealsauchaufinternationalenFestivals.IhrKönnenstellensieauch indieserSpielzeitineinerbeschwingtenNeujahrs-JazzgalaunterBeweis.Undzum Ende der Saison erklingen Gershwin, Ellington, Bernstein und andere in Arrangements von Manfred Honetschläger. Und auch in kleineren Formationen sind sie präsent (siehe Jazz & Lyrics, S. 136).

Swingin’ 27

1. 1. 27

Dirigent

Kuration

Simon Harrer

Rüdiger Ruppert, Sebastian Krol, Guntram Halder Orchester

BigBand derDeutschenOperBerlin

Gershwin, Ellington and beyond 21. 6. 27

Dirigent

Kuration

ManfredHonetschläger

Rüdiger Ruppert, Sebastian Krol, Guntram Halder Orchester

BigBand und OrchesterderDeutschenOperBerlin

Die neue Sparte der Deutschen Oper Berlin

Was passiert, wenn die Oper ihre verborgenen Räume öffnet? Wenn das Kulissendepot zur Bühne wird, die Schneiderei zum Konzertsaal, wenn Musiktheater zum poetischen Raum wird und wir uns ganz anders begegnen können? Wenn die Oper keine Grenzen kennt?

Mit Unlimited wird die Oper zur Gastgeberin. Wir legen überraschende Verbindungen: zwischen Oper und Straße, zwischen Komposition und Clubkultur, zwischen Geschichte und radikaler Gegenwart, zwischen Stadt und Opernhaus. Unser Programm folgt der Neugier, wohin sie uns treibt: ins Berghain für Bára Gísladóttirs Kontrabass-Drones, ins Kino mit Susanne Kennedy, in die Kaiser-WilhelmGedächtniskirche für immersive Klanginstallationen. In der Tischlerei – unserer Zentrale – wird afrofuturistisches Musiktheater mit kongolesischer Science-Fiction und spirituellem Jazz zur Vision einer neuen Gesellschaft. John Cage fragt: Wie klingt Demokratie, wenn alle gleichzeitig spielen? Jennifer Walshe und Philip Venables erkunden Einsamkeit als gemeinsame Erfahrung. Und in den Nachtmusiken trifft Mozarts Original-Clavichord auf leuchtende Nähmaschinen und die Letzen Tage der Menschheit.

Wir feiern das Musiktheater als Raum für transformative, experimentelle Kunst. Für Geschichten, die warm sind und trotzdem Grenzen verschieben. Wir geben einem BildendenKünstlerzweiTagedenSchlüsselderDeutschenOperBerlin,versammeln mit der neuen Konzertreihe Cantadoras Frauenstimmen verschiedener Musiktraditionen,WissensträgerinnenundStoryteller,dieunsandiverseOrteBerlinsführen. Unsere Salons bringen Astrologen mit Stockhausen zusammen, Countertenöre mit Sommelières. Und wenn die Nacht kommt, wird die Bühne zum Floor – in den Late Nights atmet die Oper aus und wirft sich in die Nacht.

Unlimited passiert überall: in versteckten Winkeln des Opernhauses, in Berliner Clubs, Galerien, auf dem Vorplatz und im Foyer. Wir laden ein – zu tanzen, zu flackern, zu streiten, zu träumen, ohne Grenzen.

Unless the people kuratiert von Rirkrit Tiravanija

people live here

NUR WENN DIE MENSCHEN

HIER

LEBEN von Rirkrit Tiravanija

An meine lieben Berliner*innen, als ich eingeladen wurde, mir die Eröffnung der Spielzeit 2026/27 an der Deutschen Oper Berlin vorzustellen, wollte ich nicht über ein Eröffnungswochenende im herkömmlichen Sinne nachdenken. Stattdessen habe ich mich gefragt, was es bedeuten könnte, das Haus noch weiter zu öffnen: für Zeit, für die Menschen der Stadt und für die vielen Formen des Machens, ohne die die Oper überhaupt nicht existieren könnte.

NURWENNDIEMENSCHENHIERLEBENgreiftdieIdeedesGesamtkunstwerksauf, umdenBlicküberdieBühnehinauszulenken.Operwarimmerschoneinekollektive Leistung – getragen von Musiker*innen und Sänger*innen, Kostümbildner*innen und Techniker*innen,vomEinlasspersonal,vonVerwaltung,Haustechnikundvielen anderen, deren Arbeit mit dem Öffnen des Vorhangs meist unsichtbar wird. Dieses ProjektgehtvonderÜberzeugungaus,dassalldieseElementegleichermaßenzählen und dass das Opernhaus selbst als ein lebendiges System verstanden werden kann, geprägt von Zusammenarbeit und Fürsorge.

Dasfür30StundengeöffneteHaus,dasdenBeginnderSpielzeitmarkiert,entfaltet sich als offenes Gefüge, das über Tag und Nacht hinweg zugänglich und in Bewegung bleibt. Im Laufe des Wochenendes werden in Berlin lebende Künstler*innen dasHausmitortsspezifischenInterventionenbespielen,diesichdurchdasgesamte Gebäudeziehen.SiearbeitenaufdenBühnenebensowieinWerkstätten,inFoyers undBüros,inKüchenundtechnischenBereichen.Zielistesnicht,dasOpernhausin etwas anderes zu verwandeln, sondern seine inneren Abläufe in den Vordergrund treten zu lassen.

DieDeutscheOperBerlinwurdealsOpernhausFÜRDIEMENSCHENgegründet,und dieseGeschichteistinjederdieserInterventionenvonBedeutung.DasHausistdabei weder bloße Kulisse noch reine Bühne, sondern ein aktiver Mitspieler. Während Sie sich durch das Gebäude bewegen, können Ihnen Momente begegnen, die vertraut wirken, und andere, die eine leise Verschiebung erfahren. Es gibt keinen vorgeschriebenen Weg durch das Wochenende und keine Erwartung, alles zu sehen. Entscheidend ist die Zeit, die man im Haus verbringt.

Ich hoffe, Sie begleiten uns am letzten Augustwochenende – sei es für einen kurzen Besuch oder für längere Zeit – und lassen die gemeinsam verbrachte Zeit Gestalt annehmen, während Sie sich durch das Haus bewegen. Nachdem wir diese zwei Tage miteinander verbracht haben: Was mag über das Haus hinaus bei Ihnen bleiben? Was verändert sich, wenn die Mechanismen des gemeinsamen Lebens sichtbar werden?

Bis dahin, Rirkrit Tiravanija

RirkritTiravanijawurde1961inBuenosAiresgeborenundlebtheuteinNewYork,BerlinundChiangMai.Tiravanijas InstallationenundKunstobjektesindhäufigaufInteraktionausgerichtet;inseinenAktionenundPerformanceslädtder Künstlerdazuein,Kunstwerkeaktivmitzugestalten–durchgemeinsamesMusizieren,Trinken,KochenoderSpielen.

Eröffnungswochenende

29.8.,12.00bis30.8.2026,18.00Uhr inundumdieDeutscheOperBerlin.Eintrittfrei DasdetaillierteProgrammfindenSieimJuniauf unsererWebsite.

Sunville

Sofia Jernberg

Fiston Mwanza Mujila

Sunville Musiktheater von Sofia Jernberg —

«The sea is a wild animal…»

Musik

Fiston Mwanza Mujila — Text

Überlebende des Meeres, Geflüchtete, Exilierte, kommen auf einer Insel zusammen. Aus dem Nichts errichten sie eine neue Gesellschaft, ohne die alten Regeln von Herkunft,vonMacht.Kannesdasgeben,eineGemeinschaft,dieaufLiebegründet? GastgeberdesAbendssindzweiintergalaktischeKollaborateure:SunRa,Vordenker des Afrofuturismus als Antwort auf den omnipräsenten Rassismus, und Karlheinz Stockhausen,welcherderEngederKunstweltentfliehenwollte.Beidesindfasziniert voninterplanetarischenVibrationen,leseninden70erndasgleichespirituelleBuch über die Liebe und drehen den Kosmos frei.

«The truth about the planet earth is a bad truth», singt Sun Ra 1972. Als Fluchtpunkt wählt er die Musik – und, mit etwas Ironie, das All. Im Afrofuturismus geht es «um WiderstanddurchImagination»(AdyamTesfamariam)–dieserSpurfolgtderAbend und sucht nach neuen Antworten. Der kongolesische Autor Fiston Mwanza Mujila nimmt uns mit in die «Second World» – eine Zone, in der afrikanische Kosmologien, Black Science-Fiction und beißende Satire kollidieren. Manchmal hilft es nur, in Gelächter auszubrechen, bevor wir weiter träumen können.

SofiaJernbergsMusikistResonanzraumundGegenredezugleich:Zeitgenössische Komposition trifft auf spirituellen Jazz, Improvisation auf Griyo-Tradition. Beide –Jernberg und Mujila – sind auf der Bühne, als Sängerin und Storyteller, mit dabei. In Stephanie Thierschs Choreografie wird der Raum zum fluiden Körper, Sprache, Klang und Bewegung vibrieren in permanenter Spannung. Was ist wahr, was Fiktion? Was Vergangenheit, was Zukunft? Sunville taucht in eine ungewisseUnterwasserweltderFantasie–undstelltdiescheinbareinfacheFrage: Wie wollen wir leben?

Regie,Choreografie,Bühnenkonzept

Bühnenbild

Kostüme

Kuration,Konzept,Dramaturgie

Dramaturgie

Countertenor

Storytelling,Performance

Kontrabass,musikalischeEinstudierung

Streichquartett

Termine

25./26./27./30.September2026

1./2.Oktober2026

Ort Tischlerei

InKoproduktionmitdenWienerFestwochen undVOICESBERLINFESTIVAL

MitUnterstützungvon:

Rund um Sunville

Stephanie Thiersch

Sonja Füsti

Lauren Steel

Elisa Erkelenz

FlaviaWolfgramm

Sofia Jernberg

Noa Frenkel

Serge Kakudji

Fiston Mwanza Mujila

Ole Morten Vågan

Espen Reinertsen

Kit Downes

Musiker*innen ausdemOrchesterder Deutschen Oper Berlin

Sprache

Deutsch,Englisch,Französisch,Suaheli

Dauer

80Min,keinePause

Preise

35/18Euro

SunvillePerformance beimInternationalen Literaturfestival

Cantadoras-Konzert mitSofiaJernberg

Jazz&Lyrics

KasalapourmonKaku

UnlimitedSalon

Atelier

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→Seite143

8. 9. 2026 — 12. 6. 2027

StockhausenZyklus

Stockhausen-Cage

Zyklus Stockhausen-Cage

DerDirigentTitusEngelundderTheatermacherThomLuzentwickelnfürUnlimited einenZyklus,indemsieStockhausenmitseinemnichtminderradikalenZeitgenossen John Cage in Dialog bringen.

John Cage und Karlheinz Stockhausen verkörpern zwei Extreme ihrer Zeit: Cage suchte durch Zufall und Zen-Philosophie das Komponisten-Ego auszulöschen, während Stockhausen als Meister totaler Kontrolle jedes Detail seiner Werke durchorganisierte. Wo Cage Stille und Nicht-Intention zelebrierte, inszenierte Stockhausen sich selbst als entgrenztes Gesamtkunstwerk. Ihre Beziehung war komplex – geprägtvongegenseitigerWertschätzung,künstlerischemAustauschundharterKritik. Ihre Begegnung in Darmstadt wurde zum Aufeinandertreffen von zwei scheinbar unvereinbaren Wegen, Musik radikal neu zu denken, die sich dennoch gegenseitig befruchteten. Ihre Polarität berührt eine zeitlose gesellschaftliche Frage: Was braucht es, um als Gesellschaft zusammenzukommen? Wieviel Kontrolle, Chaos, Zufall, Determination?

«LichtaufParsifal»

SinfoniekonzertWagner/Stockhausen, MusikalischeLeitung:TitusEngel

Ort:KonzerthausBerlin →Seite97

InderhistorischenHalledesHamburgerBahnhofstreffen CageundStockhausenineinemszenischenKonzertaufeinander.InderraumgreifendenInstallationWeMakeYears OutofHoursderlitauischenKünstlerinLinaLapelytėverwebtdasZafraanEnsemblealsSatellitdesMusiktheaters MusicofChangesgemeinsammitSängerinnendesOpernensembleszweiWerkederKomponistenmiteinander: CagesHymnsandVariations(1979)zeigtüberdiezufällige AusdünnungreligiöserHymnendenWegfromsomething to nothing and back again,StockhausensInstrumentalstück Stop (1965)erzeugtausplötzlichabbrechenden Klangereignisseneinintensives,körperlichesErlebenvon PräsenzundEnergie–eindynamischesHappening.AusgehendvondiesenStückenwirdauchdieInstallation selbstzurPartitur.DieWahrnehmungrücktinsZentrum, dieGrenzendesHörenswerdenverschoben–fürbeide KomponistendiewichtigsteÜbungzurRettungder Menschheit.

MusikalischeLeitung:TitusEngel,SzenischeLeitung: ThomLuz,Musiker/Performer:ZafraanEnsemble InZusammenarbeitmitHamburgerBahnhof–NationalgaleriederGegenwart

Ort:HamburgerBahnhof–NationalgaleriederGegenwart

MitUnterstützungvon: IngeborgNeumann

MusiktheatermitdemZafraanEnsemble–nachKompositionenvonJohnCage

Ort:TischlereiderDeutschenOperBerlin →Seite118

HappeningvonJohnCagefüralle–rundumdieOper! MusikalischeLeitung:TitusEngel

Ort:DeutscheOperBerlin →Seite147

Music of ChangesMusiktheater nach Kompositionen von John Cage Urau ührung

«I can’t understand why people are frightened of new ideas. I‘m frightened of the old ones.» John Cage

GemeinsammitdemBerlinerZafraanEnsembleentwerfendermusikalischverspielte und vielseitige Theaterkünstler Thom Luz und Titus Engel, Conductor in Residence derDeutschenOperBerlin,einenMusiktheaterabend,indemsichJohnCagesWerk in seiner gesamten Weite erleben lässt: von den überraschend mitreißenden Perkussionsstücken der Anfangsjahre über die nachdenklicheren Ausdünnungs- und Auflösungsharmonien der mittleren Schaffensperiode bis zu den völlig von Zufall undEigeninitiativeihrerInterpretatorikgestaltetenKlangmeditationendesSpätwerks. In Cages Werk liegt – über hundert Jahre nach seiner Geburt – immer noch eine der radikalsten musikalischen Antworten auf die dringendste Frage unserer Gesellschaft:Wiekannesunsgelingen,eineStrukturzuerschaffen,inderdieunterschiedlichsten Töne koexistieren können, ohne dass ein Ton den anderen dominiert, beherrscht, verdrängt, umdeutet oder gar auslöscht? In einem Bühnenraum zwischen KonzertbühneundmusikalischerTurnhallewerdenCagesKompositionenundKonzepte aufgeführt und umgesetzt: Das Publikum erlebt, wie Cages klanggewordene Weltordnung sich auf der Bühne ausbreitet und den Raum verändert: Was wie ein klassischer Konzertabend beginnt, entpuppt sich als vom Zufall orchestrierte Gründungsversammlung einer zukünftigen Gesellschaft, die völlig nach musikalischen Prinzipien funktioniert: Freiheit ist der Raum zwischen fünf Notenlinien, Harmonie isteineFormvonOrdnung,dieauchUnvereinbarkeiteinschließt.DieInklusiondes Zufallsprinzips als strukturgebendes Element wird dabei fürs Publikum zur nachvollziehbaren und fesselnden Begegnung mit den Möglichkeiten des nicht-deterministischen Entscheidungsprinzips: Jede Aufführung ist eine Uraufführung, in keiner VorstellunggeschiehtzweimaldasexaktGleiche.SoentstehteinneuartigesPortrait des Komponisten – und ein Auftrag an uns Menschen der Jetztzeit: Begebt euch in Resonanz, und vergesst die Idee vom Menschen im Macht- und Bedeutungszentrum der Schöpfung.

Konzept,Regie,Bühne

MusikalischeKonzeption

Thom Luz

Titus Engel Konzept,Dramaturgie

Musiker*innen,Performer*innen

Stephan Müller

Zafraan Ensemble

Liam Mallett(Flöte), Miguel Pérez Iñesta(Klarinette), MartinPosegga(Saxofon),EmmanuelleBernard(Violine), Josa Gerhard(Viola), Martin Smith(Violoncello), Beltane Ruiz Molina(Kontrabass), Daniel Eichholz(Schlagzeug), Anna Viechtl(Harfe), Clemens Hund-Göschel(Klavier) Performer N.N.

Termine 5./6./7./11./12./13.März2027

Ort Tischlerei

EineProduktionvonDeutscheOperBerlin,Tischlerei. InKoproduktionmitFestivalMusica,Strasbourg

Sprache

DeutschundEnglisch

Dauer

ca.1Std.30Min.,keinePause

Preise

35/18Euro

Hamed & Zad Moultaka

& Sherifa

Hamed & Sherifa

Musiktheater für Kinder

Text von Anselm Dalferth und Ina Karr

Wie wäre es, wenn es keine Ungerechtigkeiten mehr gäbe auf der Welt? Wenn wir dieMachtstrukturen,durchdieMenschenunterdrücktwerden,überwundenhätten? Wenn niemand mehr die Erde zerstören und endlich Frieden herrschen würde? Und alle so leben und lieben könnten, wie sie wollen? Das Märchen von König Hamed und Prinzessin Sherifa erzählt von einer anderen Zeit.DamalswurdenMännerundFrauenmeistinSchubladengesteckt,indenensie dann bitteschön auch bleiben sollten. Die meisten Menschen dachten, alle Frauen liebtenRosaundweicheStoffeundtratschtendenganzenTag,undMännermochten KriegundscharfeGewürzeundwürdensichniewaschen.ErstalsPrinzessinSherifa sichalsMannverkleideteundKönigHamedbesuchte,derausWutalleFrauenaus seinem Reich verbannt hatte, gerieten diese Gewissheiten plötzlich durcheinander. König Hamed begann sich zu wundern: Sind wirklich nur Männer stark und lieben Fußball? Könnten Mut und Ehre vielleicht auch Frauensache sein? Haben vielleicht auch Männer weiche Haut und sanfte Lippen? Und lässt sich die Liebe wirklich in Schubladen stecken? Gibt es vielleicht noch weitere Geschlechter? Warum müssen wir alles in zwei Kategorien verpacken, und wer hat das eigentlich entschieden? Ausnahmekünstler*in Heinrich Horwitz erzählt die Familienoper Hamed & Sherifa des libanesischen Komponisten Zad Moultaka als Rückblick aus einer utopischen Zukunft – also aus einer Zeit, in der alle Lebens- und Liebesformen möglich und akzeptiert sind. Eine Zeit auch, in der alle Grenzen überwunden sind, auch die zwischen ZuschauerraumundBühne,sodassamSchlussderAufführungallegroßen und kleinen Zuschauer*innen Teil einer einzigen bunten Gemeinschaft werden.

MusikalischeLeitung

Regie

BühnenbildundKostüme

Lichtdesign

Miguel Pérez Iñesta

Heinrich Horwitz

Magdalena Emmerig

Raquel Rosildete

Dramaturgie Beate Breidenbach

Countertenor Edu Rojas

Bariton Tom Nicholson

Musikensemble

Termine

30.April2027

1./2./8.(2x)/9./10./11./12./13.Mai2027

Tischlerei

Schulvorstellungen(+7Jahren)

10./11./12./13.Mai2027

Jeweils10.30Uhr

Musiker*innen ausdemOrchesterder Deutschen Oper Berlin

Sprache Deutsch

Dauer ca.1Stunde,keinePause

Preise

25/10Euro

Schulklassen8Euro

Musiktheater von Jennifer

Walshe und Philip Venables

The Alonetimes

The Alonetimes führt sechs außergewöhnliche Performer*innen durch ein Geflecht ausErinnerungen,ZeitenundParallelwelten:eineDruidinamFeuerauszerbrochenen iPads, zwei Jungen am Klavier kurz vor dem Meteoriteneinschlag, die Stimme einer verlorenen Liebe im Walkie-Talkie. Szenen wie Fundstücke persönlicher Vergangenheit. Für dieses Projekt treffen zwei hochspannende und sehr unterschiedlicheKomponist*innenaufeinander:JenniferWalsheundPhilipVenableserkunden in ihrem neuen Musiktheater Einsamkeit – geschärft durch digitale Dauerpräsenz, verstärkt durch Pandemie und Krisen. Die Solist*innen erscheinen als fragile Zeitreisende, ein «gebrochener Consort», der erst im Miteinander Resonanz findet. In Musik, Sprache und Bewegung legen sie vergrabene Geschichten frei – komisch, schmerzhaft, zart. Ein Abend über das Loslassen alter Lasten und die Erkenntnis, dass Einsamkeit nur gemeinsam überwunden werden kann. Walshe und Venables verbinden ihre Leidenschaft für Collage, Stimme und ein direktes, offenes Musiktheater.PersönlicheErfahrungenwerdenzueinemlebendigenNetzwerkverwoben, in dem niemand ohne die anderen existiert. Aus zerbrochenen Bindungen und verschütteten Erinnerungen entsteht so eine neue Form von Gemeinschaft.

Text,Musik,Regie

Licht,Kostüme

JenniferWalshe,PhilipVenables

AedínCosgrove

Video Ragnar Árni Ólafsson

Sound RomainMuller

Akkordeon

Violine

Voice

Percussion

Bassklarinette

Termine 14./15./16.Oktober2026

Ort

Tischlerei

EineProduktiondesFestivalMusicaStrasbourgmitUnterstützungderFondationCartierpourl’artcontemporainin KoproduktionmitDeutscheOperBerlin,BOZARBrüssel, Muziekgebouwaan’tIJAmsterdam,SchwarzmanCentre fortheHumanitiesOxford,NewMusicDublin,MusicBiennaleZagreb,LaMuseenCircuitAlfortville

AndreasBorregaard

DiamandaLaBergeDramm

LoréLixenberg,OskarMcCarthy

VanessaPorter

AdamStarkie

Sprache

Englisch

Dauer

ca.1Std.10Min.,keinePause

Preise

35/18Euro

Musikalisches Dokumentartheater von Sergej Newski

The Relatives

Was bleibt von einer Familie, wenn ihre Heimat immer wieder verschwindet? The Relatives folgt der Familiengeschichte des Komponisten Sergej Newski. Basierend auf Interviews mit seiner Großmutter Anna Timofeevna Kravchenko und einzigartigen Super 8-Aufnahmen aus dem Jahr 1968 entsteht eine multimediale Erzählung übervierGenerationenhinweg,von1912bisheute.DieFormistradikal:eineVideokonferenz zwischen den Zeiten und augmented reality als dramaturgisches Prinzip. Interviews und Dokumentarmaterial werden zu einem Gespräch, das die Grenzen zwischenVergangenheitundGegenwartauflöst.Cutting-edgeAImorphtLive-Cams und Archivmaterial ineinander – nicht als technisches Spektakel, sondern auf der Suche nach einer glaubhaften Form, diese Geschichte zu erzählen. Gezeigt werden Menschenaufscheinbarendloser,generationenübergreifenderFlucht,dieunterunmöglichsten Umständen ihr Ethos bewahren. Die ihre Empathie nicht verlieren. Die lachenkönnenundimKampfumsÜberlebendieunkonventionellstenLösungenfinden.EineinternationaleKoproduktion,diefragt:WieerinnertmandasUnerzählbare? Wie gibt man dem Verschwinden Gestalt?

MusikalischeLeitung

Komposition,Inszenierung

Bühne,Video,Licht

KIgestütztesLiveprocessing

DramaturgischeBeratung

Mit

Termine 8.November2026

Ort

Tischlerei

EineVeranstaltungderDeutschenOperBerlininZusammenarbeitmitVOICESFESTIVALBERLIN,KarstenWitt Musikmanagement,MusikderJahrhunderte/Festival ECLATundBirminghamContemporaryMusicGroupunterstütztvonCreaTechFrontiersundArtsCouncilEngland

TitusEngel

Sergej Newski

Yan Kalnberzin

Taran Singh

Stephan Meier

Neue Vocalsolisten Stuttgart

Birmingham Contemporary Music Group

Sprache Englisch

Dauer

ca.1Std.,keinePause

Preise

35/18Euro

Composer in Residence Bára Gísladóttir

Die isländische Komponistin schreibt in der Saison nicht nur die Musik für Good VibesOnly(s.S.32)–imRahmenihrerResidencyistsiemitverschiedenenProduktionen bei Unlimited zu erleben.

Silva

25. 11. 26

GemeinsammitdemCTMFestivallädtUnlimitedins Berghainein,woBáraGísladóttirselbstamKontrabass ihreinstündigesSolostückSilvapräsentiert.DasWerk vereintEinflüsseunterschiedlichsterGenres,vonExperimentalmusicüberHeavyMetalbisNoise,Drone,Techno undElectronica.BáraGísladóttirselbstsagtüberihr Stück:«JederSoundin Silva stammtvoneinemKontrabass.DieKontrabass-Klängewurdenverschiedenstark bearbeitetundzueinerMassevonGeräuschengeschichtet.TiefeDroneserzeugendickedunkle,fastölartige Schichten,währenddiehöherenObertönedendüsteren Kernwieaufsteigender,rauchiger,aberzugleichauch leichterNebelumgeben.»

Ort:Berghain inKooperationmitdemCTMFestival

Im

Kino 13. 1. 27

ImRahmenderKino-ReihepräsentiertBáraGísladóttir einenFilmihrerWahlzumThema«MakeLove…».

Ort:delphiLUX

Víddir 29. 1. 27

UrsprünglichfürdieGrundtvigsKirkeinKopenhagenkomponiert,feiert Víddir fürneunFlöten,dreiSchlagzeuger, BassgitarreundKontrabassnunseinedeutscheErstaufführunginderBerlinerGedächtniskirche.DasWerkvon BáraGísladóttirverwandeltdenKirchenraumineinenlebendigenKlangkörper.KokonartigsitztdasPublikumim KreiszwischendenInstrumentengruppen:derKlangwandert,steigt,fällt,breitetsichinWellenundSchichtenaus. GleichzeitigverschmelzendieInstrumentezueinereinzigen,organischenStimme. Víddir schaffteineräumlich undakustischimmersiveErfahrung,inderDimensionen, RichtungenundCharakteristikaderInstrumentezueiner pulsierendenKlanglandschaftverwobenwerden.

Ort:Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche inKooperationmitdemCTMFestival

Tischlereikonzert

14. 1. 27

ZumThemaImprovisationmitBáraGísladóttir.

Ort:Tischlerei

Poet in Residence Fiston Mwanza Mujila

Der kongolesisch-österreichische Ausnahmekünstler, Performer und Schriftsteller Fiston Mwanza Mujila ist in der Saison in verschiedenen Formaten und Zuständen zu erleben – vom großen Musiktheater Sunville in der Tischlerei (s. S. 110) über eine Performance beim Internationalen Literaturfestival Berlin bis zur Schreibwerkstatt.

Performance

10. 9. 26

GemeinsammitderSängerinundKomponistinSofia JernbergperformtFistonMwanzaMujila,angedocktan Sunville,AuszügeausdemLibretto–imRahmendesInternationalenLiteraturfestivalsBerlinimHausderBerliner Festspiele.Improvisiert,spontan,aufdenRaumreagierend. DanachfolgteinkurzesGesprächmitbeiden–überAfrofuturismus,dieHintergründevon Sunville,afrodiasporischeKunst.

Ort:HausderBerlinerFestspiele InKooperationmitdemInternationalen LiteraturfestivalBerlin

Im Kino

4. 11. 26

ImRahmenderKino-ReihepräsentiertFistonMwanza MujilaeinenFilmseinerWahlzumThema«MakeLove…».

Ort:delphiLUX

Atelier

5. 4. 27

EineSchreibwerkstattimFoyerderDeutschenOperBerlin, geleitetvonFistonMwanzaMujila.

Ort:Foyer

Unlimited Salon «Otello»

6. 4. 27

MiteinereigenenPerformancewirdFistonMwanzaMujila ausseinerPerspektivein Otello einführen.

Ort:Foyer

Jazz & Lyrics

9. & 11. 4. 27

KonzertmitFistonMwanzaMujilaundMusiker*innender BigBandderDeutschenOperBerlin.

Ort:Tischlerei

MitUnterstützungvon:

Cantadoras

Was kann eine Stimme sein? Ritual, Widerstand, Mythos und Wissensträgerin? Visionärin, Gedächtnis und Heilung? Die neue Reihe versammelt herausragende Künstlerinnen, die diese Fragen radikal stellen – jede auf ihre Weise, in ihrer Tradition, mit ihrer Praxis. Verschiedene Stimmtechniken treffen auf Improvisation und Performance, spirituelle Praxis auf politischen Widerstand, jahrhundertealte Überlieferungen auf progressive Klangkunst. In der ersten Saison vereint die neue Konzertreihe von Unlimited Obertongesang aus Tuwa, persische VokaltraditionenausdemIran,karnatischeMusik,ukrainischePolyphonieundäthiopischschwedische Vokalkunst.

EinetranslokaleReiheinKooperationmitBerlinerPartner*innen

Diegefeierteschwedisch-äthiopischeSopranistin,PerformerinundKomponistinbewegtsichzwischenzeitgenössischerKomposition,Noise,FreeJazzundexperimenteller Vokalkunst.IhreStimmedurchmisstfünfOktaven–von gutturalemGrowlbiszukristallinenObertönen,vonmikrotonalenGlissandibiszuperkussivenKlangexplosionen. EinInstrumentdesWiderstandsundderErkundung–unbändig,präzise,unvorhersehbar.

Ort:HausderKulturenderWelt inKooperationmitdemVOICESFestivalBerlinund demHausderKulturenderWelt

DeryaYıldırımbringtinihremSoloprogrammanatolische VolksmusikaufdiegroßenBühnen–nichtalsFolklore, sondernalslebendigeKunstform.Siebegleitetsichselbst anderBağlamaunderzähltinihrerMusikGeschichten–vonMigration,WiderstandundIdentität.

Ort:Tischlerei

DietuwinischeSängeringiltalseinederradikalstenStimmenderGegenwart.SienutztObertongesang(Khöömei), beidemmehrereTönegleichzeitigerklingen,undtraditionelleKehlkopftechniken.IhreStimmesprengtGrenzen: zwischen3000JahrealtertuwinischerTraditionundNoiseAvant-Garde,zwischenrituellerBeschwörungundzeitgenössischerImprovisation,zwischenSpracheundKlang. ImRahmenvonCantadorasbegegnetsiedeminSibirien aufgewachsenen,baschqorischenKlangkünstlerStas ShärifulláaliasHMOT.

Ort:Tischlerei inKooperationmitdemCTMFestival

InihrerArbeitverbindetdieiranischeSängerinundKomponistinGolnarShahyarStimme,SpracheundKörperzu einerpolitischwiepoetischaufgeladenenPraxis.GemeinsammitderCellistinAtenaEshtiaghikreiertsieoffene Klangräumetraditioneller,experimentellerMusik,indenen Verletzlichkeit,WiderstandunddieFragenachdemErhebendereigenenStimmesinnlicherfahrbarwerden.

Ort:Tischlerei

DieukrainischeSängerintauchtinarchaischeundpolyphoneGesangstraditionenein:engeIntervallsprünge, rituelleRufgesänge(Голосіння/Holosinnya),komplexe RhythmenderKolyada-Lieder.Sieverbindetdiesemit elektronischenKlängenundFeldaufnahmen.IhreStimme erzähltvonrituellenPraktiken,dieüberJahrhunderte mündlichweitergegebenwurden–undheuteneuerklingen,dringlicherdennje.

Ort:BerlinerEnsemble inKooperationmitdemBerlinerEnsemble Konzerte

Nachtmusiken mit Georg Nigl

Wenn die Oper ihre Türen schließt und das Licht im Foyer erlischt, erwachen die verborgenen Räume des Hauses – die Schneiderei zwischen leuchtenden Nähmaschinen, die Hinterbühne zwischen lagernden Kulissen, die Tischlerei im dämmerndenLicht.DerBaritonGeorgNiglöffnetdieseheimlichenOrtefürdreiintime Begegnungen zwischen Lied und Text.

Mozarts Clavichord

5. & 6. 12. 26 mit August Diehl

Atemlinie –Eine Annäherung an Käthe Kollwitz

13. & 14. 2. 27 mit Nina Hoss

Letzte Tage der Menschheit 20. 6. 27 mit Nicholas Ofczarek

ZumerstenMalseit1842verlässtMozartsClavichord Salzburg.SeineigenesInstrument,aufdemerdieZauberflötekomponierte,geträumthat,gezweifelthat.Zwischen leuchtendenNähmaschinenimKostümwirddieMusikvon PapagenozuarmenVeilchenplötzlichgreifbar–alshätte MozartgeradedenRaumverlassen.

MitAlexanderGergelyfi(Clavichord)

Ort:Nähatelier

«Ichkannmirdochkaumdenken,daßeineandereKunst außerderMusiksoinsInnredringt»,schreibtKäthe KollwitzüberSchubert.Waspassiert,wennihreWorte aufseineLiedertreffen?EinDialogzwischenzweiKünstler*innen,dieniemiteinandersprachen–undsichdoch verstehen.

MitOlgaPaschenko(Klavier)

Ort:Kulissenlager

KarlKraus’apokalyptischeChronikdesErstenWeltkriegs trifftaufMahlerszerrisseneKlängeundEislersscharfe Töne.MusikundSpracheverwobenzueinemSpiegel,der unsheuteanblickt.WieklingtderUntergang?Underkennenwirihnwieder?

MitBendixDethleffsen(Klavier)

Ort:Tischlerei

Tischlereikonzerte

Die Tischlereikonzerte sind das kammermusikalische Herz der Tischlerei. Hier entscheiden die Musiker*innen selbst: Was bewegt uns? Was wollen wir teilen? Inspiriert von den Neuproduktionen im Großen Haus und in der Tischlerei entstehen sechs Abende, die Bekanntes und Verborgenes zusammenbringen. Diese Konzerte sindpersönlich,unerwartet,lebendig,diegeheimenLeidenschaftendesOrchesters. Musik für Herz und Kopf. Sechs Abende in der Tischlerei. Kommt vorbei und hört, was unsere Musiker*innen bewegt.

VerscholleneBiografienvonimNationalsozialismusverfolgtenMusiker*innen,dieeinstinderOperspielten,und herausragendeMusik,dieheutewiedererklingt:VonFelix MendelssohnBartholdyüberAribertReimannbisMiloslav KabeláčundWernerRichardHeymann.EinAbendwider dasVergessen.

KonfrontationoderInspiration?WotreffensichTraditionen, woreibensiesich?EinAbendübermusikalischeBegegnungen,Schnittstellen,Keimzellen–undAneignung.Mit WerkenvonFelixMendelssohnBartholdy,AntonínDvořák, BélaBartókundHildaParedes.

ImprovisationalsGrundpfeilerlebendigerMusikkultur: WelcheformalenoderharmonischenVereinbarungen werdengetroffen,umfreiesMusizierenzuermöglichen? WieunterscheidensichverschiedeneEpochenindieser Hinsicht?EineFeierderSpontaneitätvonBarockbisJazz mitComposerinResidenceBáraGísladóttir.

Istdasnochlustig?LachenistsozialeInteraktion–und findetvielfachEntsprechungeninderMusik,vonabsurd bissubversiv.WennwirdochnurdasGleichelustigfänden.EinAbendmitdenAkademist*innendesOrchesters.

SpielartenvonLiebesbeziehungen.WirzeigendieFacetten derLiebeinderMusik:obsessiv,zärtlich,destruktiv,unerreichbar.VondererstenBegegnungübereineSchwärmereibiszurletztenTrennung.EinAbendinWortundTon überdieLiebe.

AnlässlichdesWarRequiemsumkreisenwirBenjaminBrittensmusikalischeWelt.WelcheEinflüsseprägtensein Schaffen?WasmachtseineFarbpalettesobesonders?Von PurcellbisBritten–eineInselreisedurchJahrhunderte.

Ort:Tischlerei

Jazz & Lyrics

SeitüberzehnJahrenstehtdieJazzreihederBigBandderDeutschenOperBerlinin der Tischlerei für besondere musikalische Begegnungen im intimen Setting. Jedes Konzert verbindet Jazz mit Lyrik, Poesie oder biografischen Einblicken bedeutender Komponist*innen und Jazzlegenden. Kuratiert und präsentiert wird die Reihe von den BigBand-Mitgliedern Rüdiger Ruppert, Sebastian Krol und Guntram Halder.

BobBrookmeyerundClarkTerry–zweiAusnahmemusiker, derenkreativePartnerschafteinenunverwechselbaren Soundschuf,derHumor,Virtuositätundkompositorische Raffinessevereint.DieMusikeinerderspannendstenZusammenarbeitenderJazzgeschichte.

WieklingtderUrknallimJazz?Einemusikalisch-wissenschaftlicheReisedurchdieGeschichtedesKosmos–vom Urknallbisheute.90MinutenzwischenAstrophysikund Improvisation.Uraufführung!

DerbritischeSinger-SongwriterTomHickoxpräsentiertSongsseinesAlbums«TheOrchestraofStories» mitMusiker*innenderBigBandunddesOrchestersder DeutschenOperBerlin–einbesonderesKonzert.

FistonMwanzaMujila,PoetinResidence26/27,trifftauf dieMusiker*innenderBigBand.SeinerhythmischgetragenenTexteverschmelzenmitJazz-Improvisation–einDialogzwischenkongolesischerPoesieunddenafrodiasporischenWurzelndesJazz.

Les Grandes Dames du Jazz

EllaFitzgerald,NinaSimone,BillieHoliday–großeJazzsängerinnen,dieherausragendeGesangskunstmit Widerstandverbanden.GeschichtenausihrenLeben undneueInterpretationenihrerbekanntestenSongs.

Ort:Tischlerei

Der Salon lädt ein zu einem experimentellen Zugang zu den Opernstoffen. Ob ein berühmter Berliner Astrologe mit Stockhausen und Sun Ra in die Sterne schaut, wir Wein und Arien verbinden oder einen Workshop zu Digital Detox machen: Wir blicken aus Perspektiven auf die Oper, die aus dem echten Leben kommen. Und natürlich gibt’s einen Drink dazu, aufs Haus.

Im Kino

Save the Date

30. 9. 26 mit Susanne Kennedy

4. 11. 26 mit Fiston Mwanza Mujila

13. 1. 27 mit Bára Gísladóttir

3. 2. 27 mit Maxime Pascal

24. 3. 27 mit Kornél Mundruczó

30. 6. 27 mit Björn Bürger

Mit Unlimited geht die Oper ins Kino: In einem der Säle des delphi Lux zeigen Künstler*innen,denenwirinderOpernsaisonbegegnen,ihregeheimenLieblingsfilme, guilty pleasures oder kinematografische Inspirationspunkte im Kontext der Opernproduktionen – und stellen sie persönlich vor. Alles im Zeichen unseres Saisonmottos Make Love…

InKooperationmit: YorckKinogruppe

In den Late Nights wird die Bühne zum Tanzraum, Stimmen werden verzerrt, die Foyers zu offenen Floors. Wir verbinden uns mit Partner*innen der Berliner Clubszene und befragen die Oper aus der Perspektive der Nacht: Was heißt zusammen sein, wenn sich die Ordnung verschiebt? Die Nacht ist offen, kommt und tanzt! Vor derPartygibteseinemusiktheatraleIntervention:StudierendederMusikhochschule Hanns Eisler bilden eine schnelle Eingreiftruppe und suchen nach Antworten auf die Frage, wie Oper auf unsere atemlose Gegenwart reagieren kann.

Nights

9. 10. 26

nach Carmen

11. 12. 26

nach La bohème

19. 2. 27

nach Rigoletto

21. 5. 27

nach Antikrist

Make Love... to the night: Nach ausgewählten Vorstellungen, zu denen wir das Publikum einladen, sich herauszuputzen wie es ihm gefällt, wird das Foyer der DeutschenOperBerlinzurextravagantenChillout-Party-Lounge.Elegant,vielleicht sogarglamourösmitDJ,DrinksundTanzlassenwirdenOpernabendweiterleben. Für alle, die drin waren und Lust haben, die Nacht in der Oper zu verlängern.

Mehr Möglichkeiten tiefer einzutauchen…

Intro

DieEinführung,perfektalsEinstimmungaufdenOpernbesuch.Wirfragen:WasbrenntindiesemStückheute? WasistdasBesonderederInszenierung,wodürfenwir genauerhinhören?WashatdieMitwirkendenwährend derProbenbesondersbeschäftigt?

Outro

DieVorstellungistvorbei,aberdieFragenbleiben.Im OutrokommenwirzusammenzueinemoffenenNachgespräch.

Roundtable

DasDiskursformatzubrennendenThemenunsererProduktionen.WirbringenExpert*innenmitunterschiedlichen PerspektivenaneinenTisch–fürkontroverseFragen,die nachAustauschverlangen.

Atelier

DieAtelierssindhandwerklicheWorkshops–obzum ThemaKostüm,TextoderStimme.KeineVorkenntnisse nötig,nurNeugierundLust,Künstler*innenzubegegnenunddieElementederOpermitdeneigenenHänden zubegreifen.

Werkstatt

WieentstehteineInszenierung?InderWerkstatterfahren Siees!NachdemBesucheinerBühnenorchesterprobe imGroßenHaushabenSiedieMöglichkeit,mitBeteiligten derProduktioninsGesprächzukommen.

Junge Deutsche Oper

InteresseanMusiktheateristkeineFragedesAlters,sondernderNeugierundAufgeschlossenheit!AlsJungeDeutscheOperöffnenwirTürenhinterdieKulissenund in Proben, bauen spielerisch und kreativ Schwellen ab und machen das Haus zu einem Gestaltungsraum für alle, die Spaß daran haben, zu hören, zu spielen und Klänge zu erschaffen: Kinder, Jugendliche, Familien, junge Erwachsene und alle, die neugierig genug geblieben sind, um bei uns etwas Neues zu entdecken und auszuprobieren.

Mit der Spielzeit 26/27 und der neuen Intendanz von Aviel Cahn und seinem Team setzt die Deutsche Oper Berlin neue Impulse: Die Oper wird zu einem Ort der BegegnungunddesDialoges,indemTraditionaufradikaleGegenwarttrifft.DieJunge DeutscheOperleistetdazueinenentscheidendenBeitrag,indemsieRäumeschafft, um Musiktheater altersgerecht kennenzulernen und sinnlich zu erfahren. Dafür bauen wir auf dem Fundament auf, das sich bewährt hat, und führen beliebte Angeboteweiter.ZugleichwollenwirunserAngebotaberaucherweitern,umnoch mehr Zugänge und Möglichkeiten der Beteiligung und Mitgestaltung für alle Altersgruppenzuschaffen.DennjungsindnichtnurBabys,Klein-undGrundschulkinder oderJugendlicheindenKontextenFamilie,KitaundSchule,sondernauchalle(jungen) Erwachsenen, für die ein Opernbesuch etwas Neues ist und für die der Blick hinter die Kulissen und kreativen Prozesse neue Welten eröffnet. In diesem Sinne freuen wir uns besonders auf unser erstes großes CommunityProjekt, mit dem wir uns ganz direkt mit dem Charlottenburger Kiez vernetzen wollen. «Du wirst nichts hören: du wirst alles hören.» Unter diesem Motto, das von John Cage stammt, öffnen wir zum Abschluss der neuen Spielzeit das Opernhaus alseinenOrtderGleichzeitigkeit,andemalle–wirklichalle!–eingeladensind,zu Akteur*inneninJohnCagesMusicCircus zuwerden.UnterderGesamtleitungvon Titus Engel kommen zu den professionellen Musiker*innen und Sänger*innen der Deutschen Oper Berlin Chöre, Ensembles und Einzelpersonen dazu, um in einem großen Musik-Happening vor und im Opernhaus zu einem einzigen Klangkörper zu verschmelzen!

Eine separate Saisonvorschau der Jungen Deutschen Oper erscheint im Juni 2026 mit ausführlichen Informationen zu den Angeboten.

MitUnterstützungvon:HeinzundHeideDürrStiftung,KarlSchlechtStiftung

Music Circus von John Cage

Ein Zirkus der Möglichkeiten –oder: Wie klingt Demokratie?

12. 6. 27

1967hatJohnCagedenMusicCircuserfunden–einmusikalisches«Happening»,beidembeliebigvieleKünstler*innengleichzeitiganeinemOrtauftreten.Eineanarchische Gemeinschaftskomposition,inderniemanddirigiertund nichtsimVordergrundsteht.DasPublikumentscheidet selbst,wohineslauscht,wohinessichbewegt.«Einfach sovieleDingewiemöglichgleichzeitiggeschehenlassen», schriebCage.KeineHierarchie.KeinfestgelegtesErgebnis.Wasentsteht,wennallegleichzeitigspielen?EinZirkus derMöglichkeiten–oder:WieklingtDemokratie?

TitusEngelbringtLaienmusiker*innenundProfisderDeutschenOperBerlinzusammen,umdiesesradikaleExperimentzuwagen.Allekönnenkommenunddassingen oderspielen,wassiebereitsimRepertoirehaben.Esmuss nichtsNeuesdafürgeprobtodergelerntwerden.Jede*r bringtdaseigenemusikalischeMaterialmit!

Werkannmitmachen?

Alle!EinzelpersonenundMusiker*innenallerGenres,Kinder-,Jugend-undErwachsenen-ChöresowieEnsembles jederMusikrichtung,(Jugend)Bands,kurz:jede*r.

Wokannichmichanmelden?

Anmeldungüber:community@deutscheoperberlin.de

Kannichspontandazukommen?

Ja,aucheinespontaneTeilnahmeistmöglich.Einevorhe rigeAnmeldunghilftunsjedoch,AbsprachenimVorhinein zuteilen. Im Programm

In80TagenumdieWelt Familienoper(ab7Jahren) vonJonathanDove

Hamed&Sherifa MusiktheaterfürKinder (ab7Jahren) vonZadMoultaka

→Seite30

→Seite122

Welche Musik braucht die Welt?

«Spiritisreleasedbysettingthingsinvibration.» (JohnCage)

DieJungeDeutscheOpersetztihrepartizipativeundinklusiveArbeitfort.Kinder-undJugendlichemitundohne BehinderungenentwickelngemeinsameinMusiktheaterstückundentdeckendabeiihrepersönlichenundindividuellenAusdrucksformen.DieOperwirdzumHandlungsraumfürdieThemenjungerMenschen,diesiehiermit künstlerischenMittelnaufdieBühnebringenkönnen. WelcheMusikbrauchtdieWelt?Welchebraucheich–undwelchebrauchtunsereGesellschaft? AusgehendvondiesenFragen,dievonJohnCagebeeinflusstsind,derunsindieserSpielzeitauchananderen StellenimProgrammderDeutschenOperBerlinbegegnet,entwickelnKinderundJugendlichezwischen9–18 Jahrenunterkünstlerisch-pädagogischerAnleitungein eigenesMusiktheaterstück.ImZentrumstehenTeilhabe, SelbstwirksamkeitundkünstlerischeVielfalt:Jede*r kommtmitdem,waser*siehat–mitStimme,Instrument, Bewegung,Geräusch,IdeeoderErfahrung. EinzentralesMotivinnerhalbdiesesProjektsistderVorgangder«Schwingung»–imSinnevoninnerer,äußerer undgesellschaftlicherBewegung.DieProjektbeteiligten setzensichmitderFrageauseinander,wassieemotional berührt,wassiekörperlichinBewegungbringtundwelcheakustischenUmgebungenundEindrückesietäglich begleiten.DieseindividuellenErfahrungenwerdenzuAusgangsmaterialfürKlangexperimente,SzenenentwicklungenundchoreografischeProzesse.DerBegriff«Klang» wirddabeibewusstweitgefasst:Stimme,Körper,Objekte,

Alltagsgegenstände,UmgebungsgeräuscheundInstrumentewerdengleichwertigeingesetzt–ganzimSinne vonJohnCage.GleichzeitigistdasProjektaucheinRaum, umWünsche,BedürfnisseundForderungenandieWelt undGesellschaftzustellen:WaskönnenwirdiesenZeiten der«Unruhe»mitMusik(oderStille)entgegensetzen? WiekannichgutaufmichselbstundmeineBedürfnisse hören?WelcheBotschaftsollmeineMusikausdrücken? WiekannunsMusiknochmalaufandereWeisebewegen undhelfen?WelcheMusikbrauchtdieWeltheuteund inZukunft?

InwöchentlichenProbenkommendieKinderundJugendlichenzwischenJanuarundJuni2027gemeinsaminein Hören,Experimentieren,KreierenundArbeitennachMethodenvonCageoderderCommunityMusic.ImVerlauf desProjektswerdendieGruppenzunehmendmiteinandervernetztunddieunterschiedlichenErfahrungswelten, Ausdrucks-undSichtweisenwerdenbewusstalskünstlerischeRessourcegenutztundfließeningemeinsame AbschlussaufführungeninderTischlereiimJuni2027ein. AmEndeentstehteinjungesMusiktheater,dasvielleicht ganznachCagedemZufallüberlassenist,mehreinem HappeningähneltodereinerPartiturnachfestgelegten PrinzipienundRegelnfolgt.

ProjektinPlanung,vorausgesetzteinerFörderung

Mehr als nur Musik: Die Oper als Erlebnisraum

Operwirdamgreifbarsten,indemmansievorOrterlebt undspürt.ZudembietendieunterschiedlichenOpernstoffe dieMöglichkeit,interdisziplinärThemenzubehandelnund überdieFormdesMusiktheatersanderePerspektivenauf gesellschaftlicheoderhistorischeAuseinandersetzungen einzunehmen.BeiunsgibtesverschiedeneVermittlungsformatefürSchulklassen,diepassendfürjedeAltersstufe andasGenreundseineBesonderheitheranführen.LehrkräftehabendieMöglichkeit,musiktheaterpädagogische Methodenbeiunskennenzulernenoderzuerweitern.

EinwichtigerKooperationspartnerinderStadtistTUSCH–Theater&Schule.AlledreiJahregehenwireineneue KooperationmiteinerBerlinerSchuleein.Dasbedeutet einenintensivenAustauschderPartnerschulemitder DeutschenOper.AktuellpflegenwireineKooperation mitdemHerder-GymnasiuminBerlinWestend.Inder Spielzeit26/27wollenwirausgehendvonderProduktion GoodVibesOnlyeinekünstlerischeAuseinandersetzung mitJugendlichenanregen,diedasexzessiveKonsumierenvonInternet-Inhaltenbehandeltunddarausmitden beteiligtenSchüler*inneneineeigenekleineMusiktheaterperformanceentwickelt.

Hausführungen füralleKlassenstufenermöglichenes, einenBlickhinterdieKulissenzuwerfen.Hierwartendie gigantischenBühnenbilderaufihrenAuftritt!Auchkönnt ihrselbsteinmaldiegroßeBühnebetreten,aufderOpern sänger*innenihreArienschmettern,indenOrchester grabenguckenunderfahren,wiesichdieBühnenarbei ter*innen,dieRequisiteundandereAbteilungenaufeine Vorstellungvorbereiten.FührungenfürSchulklassendau ern60–90Minuten,fürKitagruppenca.30Minuten.

Opernworkshops sindfüralleKlassenstufeneineideale VorbereitungaufdenOpernbesuch.Weristinwenverliebt?EndetdieGeschichtemiteinemHappyEndoder demTod?WashatsichdasRegieteambeiderUmsetzung gedacht?UndwieläuftsoeinOpernbesuchüberhauptab? WirbietenzufastallenInszenierungenvor-odernachbereitendeWorkshopsan,dieSchulgruppeninVerbindung miteinemOpernbesuchkostenfreibuchenkönnen.

AuchfürdieKinderopern In80TagenumdieWelt (auf dergroßenBühneimDezember2026undApril2027)und Hamed&Sherifa(inderTischlereiimMai2027)bieten wirWorkshopsinVor-oderNachbereitungaufdenOpernbesuchan.

DarüberhinaushabenwirweiterespielerischeWorkshopformatefürjüngereKlassenoderinklusiveGruppen,die einenerstenEindruckdavongeben,wasMusiktheater überhauptistundwasdieKunstformOperausmacht.

Frühkindliche kulturelle Bildung: Oper von Anfang an

AnderDeutschenOperBerlinhatdiefrühkindlichekulturelleBildungeinenzentralenStellenwert.DasisteinzigartigandenBerlinerOpernhäusern.Wirsindüberzeugt: KulturelleTeilhabekannnichtfrühgenugbeginnen!Dabei nehmenwirunserjungesPublikumvonAnfanganernst undweckenNeugier,förderndiesensorischeWahrneh mungundladenKindersowieihreBezugspersonenein,in Klangwelteneinzutauchenunddieseganznahzuerleben.

AlseinzigesBerlinerOpernhaussindwirseit2013Koope rationspartnerinvonTUKI–TheaterundKita.Durchdiese KooperationschlagenwireineBrückezwischendem OpernhausunddemAlltagindenKindertagesstätten.In mehrjährigenKooperationenforschenKünstler*innen undErzieher*innengemeinsammitdenKindern:Welche Klängekannichhörenundselbermachen?Wiefühltsich einRhythmusan?WiekommenMusikundBilderbeieiner Vorstellungzusammen?SowirddieOperzumfestenBe standteilderLebensweltvonBerlinerKitas.

MitKitakindernundunseremKooperationspartnerTUKI BühnesindwiraufmusikalischeExkursiongegangenund habenimAustauschmitihnendie Expedition TIRILI entwickelt.MitwenigRequisite,abermaximalermusikalischer KraftfüllenwirunserFoyermitKlangbildern,diegenau aufdieAufmerksamkeitsspanneunddieBedürfnissejungerZuschauer*innenzugeschnittensind.

UnserProjekt Opernfamilien richtetsichanFamilien,die dieOpernochnichtkennen.Hierstehtdasgemeinsame AusprobierenimVordergrund,umSchwellenängsteabzubauenunddieOperalseinenOrtderBegegnungfüralle GenerationenzuetablierenundneueKlangweltenundErlebnissezueröffnen.

DasProjektOpernfamilienwirdunterstütztvonderHeinz undHeideDürrStiftung.

BeiunserenBabykonzerten(0bis2Jahre)undKnirpskonzerten(ab3Jahren)gibteskeineBarrieren.KrabbelndoderaufKissensitzendtauchendieKinderinein Klangbadein.ObsanfteFlötenklängeoderspielerische Trötenexperimente–hierdarfgestaunt,sichbewegtund gebrabbeltwerden.

Die Oper als Ort für alle Lebensphasen (Junge) Erwachsene

und Community

DieJungeDeutscheOperwächstmiteuchmit.ObStu dierende,Berufseinsteiger*innenoderNeugierigeinder MittedesLebens:Wirladeneuchein,dieOperalsdas zuerleben,wassieist–einemotionalerSpiegelunserer Gesellschaft.MitderIntendanzvonAvielCahnwerden wirzukünftigmehr(jungen)ErwachsenenEinblickein dieArbeitamMusiktheatergebenundFormateschaffen, beidenendieTeilnehmendenauchselberaktivwerden können.UnserneuesFormatder Ateliers öffnetkreative Räume,uminkünstlerischeMethodenausverschiedenenBereicheneintauchenzukönnen.WirladenKünstler*innenausgewählterNeuproduktionenein,ihreArbeitsweisenvorzustellenunddenTeilnehmendendieMöglichkeitzugeben,sichselbstästhetischmitdiesenMitteln auszudrücken.GeplantsindAteliersmiteinemOpernsänger,einerBühnen-undKostümbildnerinsowiemit

BockaufOper,aberkeineLustaufsteifeEtiketteund Schauklub Opernsenf gehenwirgemeinsamineineVorstellung–unddasBeste: EsgibtfetteRabatteaufdieTickets!Danachgeht’sans Eingemachte:Werhathierwenbetrogen?Hättemandas Bühnenbildnichtcoolerbauenkönnen?Egal,obdu Opernprofi,FanoderzumerstenMaldabeibist–wirwollenwissen,wasdudenkst,jede*rdarfdeneigenenSenf :GünstigeKarten&cooleLeute.

Kontakt:jungedeutscheoper@deutscheoperberlin.de oderInstagramDM:junge_deutscheoperberlin

MusikkenntkeinAlter:Im Generationenchor bringenwir MenschenjedenAltersundmitdenunterschiedlichsten GeschichtenundHintergründenzusammen.Obdudeine EnkelimSchlepptauhast,dieNachbarinüberredethast odereinfachalleinevorbeikommst:Hierfindestdusofort Anschluss.DasBeste?Duentscheidestmit!UnserRepertoireistsobuntwiedieGruppeselbst–vonherzerwärmendenVolksliedernüberWeltmusikbishinzudeinenliebsten Pop-Songs.GemeinsamarbeitenwiraufzweiHighlights hin:WirsindTeildesriesigenCommunity-ProjektsMusic Circus am12.Juni2027undgestaltenunsereigenes KonzertprogrammimFoyer.PassendzumSpielzeit-Motto feiernwirdieLiebe:«Make Love...».

Leitung:SentaAue(AltistinimOpernchorderDeutschen OperBerlin)

DieTeilnahmeistkostenlos.Ab12Jahren Probenfindenmontagsvon16.00bis17.30Uhrinder DeutschenOperBerlinstatt.

Anmeldung:jungedeutscheoper@deutscheoperberlin.de

DasProgrammderJungenDeutschenOperfindenSieinderentsprechenden Saisonbroschüresowieunter: deutscheoperberlin.de/jungedeutscheoper

Staatsballett Berlin

Das Staatsballett Berlin ist als eigenständige Institution der Stiftung Oper in Berlin auf allen drei Opernbühnen der Hauptstadt zuhause. In der Deutschen Oper Berlin zeigt die Kompanie in der Saison 2026/27 mit «Der Nussknacker» von Christian Spuck und «William Forsythe II» zwei Premieren. Aus dem Repertoire stehen «Bovary», «Nurejew» und «Chicxulub oder Der Floh des Teufels» auf dem Programm.

Freuen Sie sich auf Tanz in großer Vielfalt, begleitet von Workshops und Gesprächen.

Willkommen in der neuen Ballettsaison!

Der Nussknacker Neuproduktion von Christian Spuck

Der Nussknacker zur berühmten Musik von Pjotr I. Tschaikowski gehört seit seiner Uraufführung 1892 zu den meistgespielten Klassikern des Balletts. Dem Werk liegt eineliterarischanspruchsvolle,fantastisch-romantischeErzählungNussknackerund Mausekönig von E.T.A. Hoffmann zugrunde. Für die Ballettfassung wurde der Stoff jedoch bereits im Original-Libretto von Marius Petipa und Iwan Wsewolowski gezielt andieKonventioneneinesklassischenHandlungsballettsangepasst.Dabeirückten die geheimnisvollen und dunkleren Seiten von Hoffmanns Erzählung immer mehr in denHintergrund.StattdessenstandeneineübersichtlicheHandlung,festlicheBilder und prachtvolle Tanzeinlagen im Mittelpunkt. Besonders der zweite Akt entwickelte sichzueinerglanzvollenAbfolgevonTänzenundSchauwerten,inderwenigerdie Geschichte als vielmehr die Vielfalt der Figuren, Kostüme und Bühnenbilder im Vordergrund steht. In seiner Berliner Neuproduktion rückt Christian Spuck die traumhafte und unheimliche Dimension der Vorlage wieder ins Zentrum. Im Mittelpunkt steht Marie, die nachderWeihnachtsbescherungineineWeltderFantasieeintaucht.Spuckzeigtsie nicht als Kind, sondern an der Schwelle zum Erwachsenwerden. Ihr Nussknacker wirdsozurProjektionsflächeersterLiebeserfahrungen,vonSehnsüchten,Ängsten und den verzerrten Bildern einer Erwachsenenwelt. Weihnachtszauber, Dunkelheit und große Gefühle treten gleichberechtigt neben einander und machen diese Version des beliebten Balletts Nussknacker zu einer Reise durch Traum, Begehren und das Erwachsenwerden.

ChoreographieundInszenierung

Bühnenbild

Kostüme

Licht

LibrettoundDramaturgie

MusikalischeLeitung

Orchester

Premierengespräch

8.November2026,11Uhr

Premiere 27.November2026

Termine 29.(2x)November2026 4./6.(2x)/12./14./19./ 25.(2x)/29.Dezember2026 16./17./24.(2x)/25.Januar2027

MitfreundicherUnterstützungvon: Weberbank,FreundeundFördererdesStaatsballettsBerline.V.

Christian Spuck

Rufus Didwiszus

Emma Ryott

Martin Gebhardt

Claus Spahn

Dominic Limburg,RobertReimer

Orchester der Deutschen Oper Berlin

Tänzer*innen des Staatsballetts Berlin

Dauer 2Std.15Min.inkl.Pause

Einführung 45Min.vorVorstellungsbeginn

Preise

108/90/64/40/26Euro 144/112/82/50/30Euro 184/144/100/64/36Euro

William Forsythe II

Of Any If And / Artifact Suite

Choreographien von William Forsythe

Dieser Abend verbindet zwei Schlüsselwerke des Choreographen William Forsythe. Of Any If And (1995) ist ein intimes und zugleich virtuoses Duett, in dem Sprache undBewegungzuArchitekturenwerden.EinTextfragmentrückwärtsgeschriebenener Zeilen aus Lucretius’ De rerum natura, in denen der römische Dichter die Auflösung eines Körpers beschreibt, schwebt auf textbeschrifteten Tafeln um zwei Körper. Lucretius, römischer Dichter und Philosoph des ersten Jahrhunderts v. Chr., entfaltet in seinem epischen Lehrgedicht De rerum natura (dt. Über die Natur der Dinge) die Philosophie der Epikureer, untersucht Ordnung, Kausalität und Zusammenhänge der Welt und reflektiert die Stellung des Menschen innerhalb dieser Struktur. Forsythe übersetzt diese philosophische Reflexion in choreographische Präzision: der Körper selbst wird zum Medium des Denkens. Entstanden ist das Werk kurz nach dem Tod seiner Frau 1994. Aus dieser Erfahrung heraus gewinnt das Duett eine außergewöhnliche Ernsthaftigkeit und Emotionalität. MitArtifactSuite(2004)greiftForsytheseinepochalesStückArtifact(1984)aufund kondensiert es zu einer formgesteuerten und energiegeladenen Variante. Ausgehend von Bachs Chaconne aus der d-moll-Partita erweitert durch Kompositionen von Eva Crossman-Hecht entsteht ein kaleidoskopisches Feld aus eindrucksvoller Ensemble-Motorik, Gruppenbildern und Präzisionskaskaden. Forsythe modelliert das klassische Ballettvokabular neu: Der Raum wird gleichsam Apparatur,dasCorpsdeballetwirdOrganismus,TechnikwirdMetapher.DieWerke vonForsytheverbindenTraditionmitRadikalität.SiestellendenKörperalsInstrument von Erkenntnis und Wahrnehmung in den Mittelpunkt und zeigen, wie Tanz nicht nur als ästhetisches Erlebnis, sondern als komplexe intellektuelle Praxis verstanden werdenkann,inderjedeBewegungdasVerhältnisvonRaum,Zeitundmenschlicher Wahrnehmung untersucht.

Of Any If And

Choreographie

William Forsythe Musik Thom Willems

BühnenbildundLicht

William Forsythe Kostüme

Stephen Galloway

Tänzer*innen des Staatsballetts Berlin

Artifact Suite

Choreographie

William Forsythe Musik vonTonträger:Johann Sebastian Bach (Partita Nr. 2 d-moll BWV 1004,Chaconne),Eva Crossman-Hecht

Bühnenbild,KostümeundLicht

Premierengespräch

7.März2026,11Uhr

Premiere 19.März2027

Termine

20./27.März2027

2./9./11./14.April2027

12./19./24./25./27.Juni2027

MitfreundlicherUnterstützungvon: Weberbank

William Forsythe Tänzer*innen des Staatsballetts Berlin

Dauer

1Std.45Min.inkl.Pause

Einführung 45Min.vorVorstellungsbeginn

Preise

92/72/52/32/24Euro

108/90/64/40/26Euro 144/112/82/50/30Euro

Bovary Christian Spuck nach dem Roman von Gustave Flaubert

Gustave Flauberts Roman Madame Bovary zählt zu den Meisterwerken der Weltliteratur und löste bei seinem Erscheinen im Jahr 1856 einen Skandal aus. Er erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die gefangen ist in der Enge der Provinz, in der Monotonie einer lieblosen Ehe und in den Sehnsüchten, die ihr Leben zu sprengen drohen.MitjederZeileausGroschenromanenundjederModeillustrationausParis wächst Emma Bovarys Leidenschaft für ein unerreichbares Leben voller Schönheit, Glanz und Vergnügen. Auf der Suche nach Selbstbestimmung verliert sie sich in Trugbildern,versuchtihrerRealitätmitAffären,LuxusundflüchtigenGlücksmomenten zu entfliehen und gerät dabei in eine Spirale aus Schuld, Scham und Verzweiflung, die in ihrem tragischen Selbstmord endet.

ChoreographieundInszenierung

Musik

Bühne

Kostüme

Licht

DramaturgieundLibretto

Video

Klavier

MusikalischeLeitung

Orchester

Wiederaufnahme

25.September2026

1./2./6./10./Oktober2026

Dauer

2Std.20Min.inkl.Pause

MitfreundicherUnterstützungvon: ManfredStrohscheerStiftung

Christian Spuck

CamilleSaint-Saëns,ThierryPécou,GyörgyLigetiu.a.

Rufus Didwiszus

Emma Ryott

Martin Gebhardt

Claus Spahn

Tieni Burkhalter

Adrian Oetiker, Alina Pronina

Robert Reimer

Orchester der Deutschen Oper Berlin

Tänzer*innen des Staatsballetts Berlin

Einführung

45Min.vorVorstellungsbeginn

Preise

108/90/64/40/26Euro

144/112/82/50/30Euro

Nurejew Yuri Possokhov und Kirill Serebrennikov

Das Ballett Nurejew, choreographiert von Yuri Possokhov, komponiert von Ilya Demutsky und inszeniert von Kirill Serebrennikov, feierte im Dezember 2017 am Bolschoi-Theater in Moskau seine Uraufführung und wird außerhalb Russlands nur am Staatsballett Berlin gezeigt. Ballett, Oper und Schauspiel verschmelzen in diesem Gesamtkunstwerk zu einem szenischen Portrait Rudolf Nurejews, einem der größten Tänzer des 20. Jahrhunderts. Sein Mut, politischen und sozialen Konventionen zu trotzen, machten ihn auch außerhalb der Tanzwelt zur Ikone. Die Inszenierung verknüpft Szenen aus Nurejews Leben, von seiner außergewöhnlichenKarriereinderSowjetunionbiszuseinerspektakulärenFluchtindenWesten und seinem prägenden Einfluss auf die westliche Ballettszene.

Choreographie

Inszenierung,Bühne,Libretto

Musik

Kostüme

Yuri Possokhov

Kirill Serebrennikov

Ilya Demutsky

Elena Zaytseva

Video Ilya Shagalov

Licht

Sprecher,Schauspieler

Countertenor

MusikalischeLeitung

Daniil Moskovic

Odin Lund Biron

Iwan Borodulin, Edu Rojas

Dominic Limburg

Chor Vocalconsort Berlin

Orchester

Wiederaufnahme

23./26./30.April2027

3./7./12./15./17.Mai2027

Dauer

2Std.20inkl.Pause

MitfreundlicherUnterstützungvon: ManfredStrohscheerStiftung,FreundeundFörderer desStaatsballettsBerline.V.,Weberbank,FidelioStiftung

Orchester der Deutschen Oper Berlin

Tänzer*innen des Staatsballetts Berlin

Einführung

45Min.vorVorstellungsbeginn

Preise

108/90/64/40/26Euro

144/112/82/50/30Euro

Chicxulub oder Der Floh des Teufels

Dominik White Slavkovský

Ein Tanzstück für Kinder und alle, die keine Scheu vor skurrilen Begegnungen mit Dinosauriern, überdrehten Charakteren und einer bunten fiktiven Welt haben! Im ZentrumsteheneinjungerPrinzundseineSchwester,dieausihremAlltagineinedigitaleParallelweltflüchten.DorttreffensieunteranderemaufeineGruppemoderner Held*innen und einen geheimnisvollen Superstar-Teufel. Doch die Videospielwelt ist kein sicherer Rückzugsort, und die Geschwister müssen entscheiden, wie sie mit den Herausforderungen der Realität umgehen. Die Handlung verbindet Elemente ausComics,GamesundAbenteuerfilmenineinertemporeichenChoreographie.Am Ende geht es darum, gemeinsam über sich hinauszuwachsen, Herausforderungen anzunehmen und mit Fantasie und Mut den eigenen Platz in einer komplexen Welt zu behaupten.

ChoreographieundInszenierung

Musik

BühneundLicht

Kostüme

Dramaturgie

Dominik White Slavkovský

Egon Elliot u. a.

Louis Caspar Schmitt

Maria Ubaldino Abreu

Katja Wiegand Sprecher

Wiederaufnahme(+6Jahren)

29./31.Mai2026

1.(2x)/2./3.(2x)Juni2026

EineKoproduktiondesStaatsballettsBerlinmit derDeutschenOperBerlin

Dauer

ca.50Minuten

MitfreundlicherUnterstützungvon: Weberbank,Dr.MichaelMüller,H.E.M.Stiftung, Peter-Paul-HoffmannStiftung

Jörg Schörner

Tänzer*innen des Staatsballetts Berlin

Einführung

45Min.vorVorstellungsbeginn

Preise 20/10Euro

GesprächsreihezuKunstundGesellschaft

Entdecken Sie die Welt des Tanzes aus einer neuen Perspektive! In der Gesprächsreihe Forum geht Dramaturgin Katja Wiegand tiefer auf gesellschaftliche Fragestellungen und ihre Verbindungen zum Tanz ein. Zusammen mit Expert*innen aus anderen Kunstdisziplinen, aus Wissenschaft und Praxis wird auch in der Spielzeit 2026/27 ein interdisziplinärer Austausch unternommen. Anhand von Stücken aus demaktuellenSpielplanwirddieVerknüpfungzukulturellenundsozialenThemen im Tanz aufgezeigt. Die Veranstaltung findet in deutscher Sprache statt. Englische Passagen werden auf Deutsch zusammengefasst.

KonzeptionundModeration KatjaWiegand

Termine

27.Oktober2026/11.Januar2027

DeutscheOperBerlin,Parkettfoyer

Preis 5Euro Karten

EintrittskartenerhaltenSiebeimTicketservicedesStaatsballettsBerlin,onlineunterwww.staatsballett-berlin.de sowieandenTheaterkassenderDeutschenOperBerlin, derStaatsoperUnterdenLinden,derKomischenOper BerlinimVorverkaufundjeweils1StundevorVorstellungsbeginnanderAbendkasse.

Vorverkaufstart:8.Mai2026,12Uhr VorgezogenerVorverkauf:ab24.April2026,12Uhr fürTanzTicket-InhabendesowieFreundeundFörderer desStaatsballettsBerlin

TicketserviceStaatsballettBerlin UnterdenLinden7,10117Berlin Tel+49(0)30206092630 tickets@staatsballett-berlin.de www.staatsballett-berlin.de

Service

Service

Wir lieben Oper ... ... und ganz besonders die Deutsche Oper Berlin!

Werden Sie Mitglied im Förderkreis und unterstützen Sie ein Opernhaus, das mit zukunftsweisender Mission, Leidenschaft und Können das Publikum begeistert.

Liebe Opernfreundinnen, liebe Opernfreunde,

in den Händen halten Sie die Vorschau auf die Spielzeit 26/27, die unser traditionsreiches Haus auf eine neue Umlaufbahn im Kosmos der internationalen Opernwelt führen wird.

Den Mitgliedern im Förderkreis der Deutschen Oper Berlin e. V. kommt dabei eine besondere Bedeutung zu: Wir sind mit unserem finanziellen wie ehrenamtlichen EngagementeinetragendeSäuleeinerbeeindruckendenEntwicklung,diewiraktiv und engagiert unterstützen.

Im Förderkreis sind wir ganz nah an der Opernleitung und ihren Ideen, erhalten exklusiveEinblickeindasgroßartigeOrchester,begleitenwichtigeProbenundkennen die sonst nicht zugänglichen Seiten eines der größten Opernhäuser der Welt wie unsere Westentasche. Wir feiern unsere Gemeinschaft in Berlin, reisen gemeinsam zu spannenden Aufführungen im In- und Ausland, kooperieren mit wichtigen Organisationen weltweit und erweitern so kontinuierlich unseren Horizont.

Unser über viele Jahre gewachsenes, fröhliches Miteinander macht uns stark bei der Unterstützung all jener Bereiche, in denen Zukunft entsteht: bei der Förderung junger Talente, der Ermöglichung anspruchsvoller Produktionen und der Nähe zu künstlerischen Höhepunkten, die weit über den Vorhang hinaus in die Welt des Musiktheaters wirken.

Es wäre uns eine große Freude, Sie im Förderkreis der Deutschen Oper Berlin e. V. begrüßenzudürfenundgemeinsammitIhnendieZukunftdiesesHausesaktivzu gestalten.

Herzlich, Ihre

Heike Maria von Joest Vorsitzende des Vorstands

Wir lieben Oper… …unser Engagement:

Die Deutsche Oper Berlin zählt zu den größten Opernhäusern der Welt. Sie steht für künstlerische Qualität, für ein starkes Ensemble und für ein Musiktheater, das sich kontinuierlich weiterentwickelt. Seit Jahrzehnten begleitet der Förderkreis die Oper mit großer Verbundenheit. Unsere Mitglieder tragen mit Engagement, Förderbereitschaft und Begeisterung für Musik und Kunst zum Gelingen exzellenter Opern bei.

Projekte möglich machen

EinSchwerpunktunseresEngagementsistdiefinanzielle UnterstützungzukunftsweisenderProduktionenundbesondererProjekte.Dort,wostaatlicheMittelalleinnicht ausreichen,schafftderFörderkreiszusätzlicheSpielräume undträgtdazubei,künstlerischeVorhabenhöchsterQualitätzurealisieren.SosichernwirVielfalt,Innovationund hohekünstlerischeStandards.

Förderung junger Solist*innen

Mitdem«TalentCircle»engagiertsichderFörderkreisgezieltfürdengesanglichenNachwuchs.ÜberStipendien ermöglichenwirjungenSänger*innen,frühzeitigErfahrungenaneinemgroßenOpernhauszusammeln,mitprofessionellenEnsembleszuarbeitenundsichunterrealenBühnenbedingungenweiterzuentwickeln.VieledieserTalente prägenspäterrenommierteEnsemblesimIn-undAusland. NamenwieFlurinaStucki,AnnikaSchlicht,AttilioGlaser, AndreiDanilovoderArturGarbassteheneindrucksvoll dafür,wienachhaltigunsereUnterstützungwirkt.

Förderung der Orchesterakademie

AuchdasOrchesterstehtimMittelpunktunseresEngagements.Inder«Orchesterakademie»werdenjungeNachwuchstalenteintensivaufeineTätigkeitinSpitzenorchesternvorbereitet.DurchindividuelleSchulungenunddie direkteMitwirkungimOpernbetriebgewinnensiewertvollePraxiserfahrungineineminternationalgeschätzten Klangkörper.

Förderung der gesellschaftlichen Bedeutung

DerFörderkreisistdasBindegliedzwischenOperund Gesellschaft.MitseinenvielfältigenAngebotenundVeranstaltungenbringterPublikum,Kulturinteressierte, BildungseinrichtungenundwirtschaftlichePartnernzusammenundstärktsodieVerankerungderDeutschen OperBerlininderKulturlandschaftderBundeshauptstadt.

Förderung der Opernkultur

Über600engagierteMitgliederleistenmitihrerBegeisterungeinenwichtigenBeitragzurWeiterentwicklung derOperalsKunstforminBerlin.UndwirsindaufWachstumskurs!

WirfreuenunssehraufdieneueSpielzeitunterderkünstlerischenLeitungvonDr.AvielCahnundaufdiePrincipal GuestConductorsMaximePascalundMicheleSpottisowieTitusEngelalsConductorinResidenceamPult. DiekommendeSpielzeitwirdeinAuftaktineinevielversprechendeneueÄraanderDeutschenOperBerlin–seienSiedabei,wirfreuenunsaufSie!

KontaktierenSieunsoderbesuchenSieunserenStand imFoyer.Wirfreuenunsdarauf,mitIhnendiepassende Mitgliedschaftzufinden.

Kontakt:

UlrikeSweetwood, Leitung der Geschäftsstelle FörderkreisderDeutschenOperBerline.V. Tel:+493034384240 sweetwood@deutscheoperberlin.de

Vorstand:

Dr.HeikeMariavonJoest, Vorsitzende Dr.KilianJayvonSeldeneck, 1. Stellvertreter Dr.PhilippSemmer, 2. Stellvertreter KlausSiegers, Schatzmeister Weitere Mitglieder:Dr.AvielCahn,Prof.Dr.Karsten E.Dreinhöfer,Prof.Dr.AxelFischer,SophiePrinzessin vonPreußen,TheodoraSchnauck-Betow

Förderkreis der Deutschen Oper

Berlin e. V.

Schirmherr

Dr.RichardvonWeizsäcker [1920–2015]

Ehrenvorsitzender

EdzardReuter[1928–2024]

Ehrenmitglieder

Dr.MarionKnauf,Dr.Karlheinz Knauthe,Prof.Dr.KlausPohle, AndréSchmitz

Vorstand

Vorsitzende

Dr.HeikeMariavonJoest

1. Stellvertreter

Dr.KilianJayvonSeldeneck

2. Stellvertreter

Dr.PhilippSemmer

Schatzmeister

KlausSiegers

Dr.AvielCahn,Prof.Dr.Karsten E.Dreinhöfer,Prof.Dr.AxelFischer, SophiePrinzessinvonPreußen, TheodoraSchnauck-Betow

LeitungderGeschäftsstelle UlrikeSweetwood

KoordinationJungeFreunde RufusFranzen

MitarbeiterinBuchhaltung AngelikaHeine

Kuratorium

EvelynHerlitzius,Dr.MarionKnauf, Prof.Dr.HermannParzinger, GeorgFriedrichPrinzvonPreussen, StephanSchwarz,Jonathan Tetelman,ChristophWaltz

Unternehmenspartnerschaft/ Patron*innen

3n.berlin,BerlinerPflegehilfeBPHE–AmbulantePflegeGmbH,B&ITServicesGmbH,Donner&ReuschelAG,

InternationalMusicandArtFoundation,Karl-Weiss-Stiftung,Kreuzberger Kinderstiftung,ScholzUmzüge MöbelspeditionGmbH,SiemensAG, VONPOLLIMMOBILIENBerlin City-West,WeberbankActiengesellschaft,zkkhPartnerschaftmbB

Mäzen*innen

SabinePrinzessinvonAnhalt, Dr.SiegfriedundStefanBartho, BerlinerSparkasse,Berliner VolksbankeG,WolfDieterund AnnetteBorchert,JulianundNina Dames,Claus-JürgenundRenate Diederich,WillibaldDiefenthäler, SerapDolu-Leibfried,Dr.Annelie Forbriger,AxelGoedicke,Erina Graalfs,BertGünzburgerund LotharMatthiak,FranzReinhard Hauk,Dr.HeikeMariavonJoest, Dr.Dr.PeterKaulenundEliseo Diroma,DorotheeKexel,Dr.Marion Knauf,Dr.KarlheinzKnauthe, MarleneKrug,Dr.Constanzeund OlfertLandt,MarcelLau,Dr.Marlies Machens,Dr.BerndFreiherrvon Maltzan,MarcoFreiherrvon Maltzan,MartinaMaruhn,Verbena Meyer,MichaelMoritzundJessica Algner,CameronMunro,Ingeborg Neumann,Dr.KirkNordwald, Dr.ArendOetker,Dr.Alejandra Perez-Cantó,AndreaProft,Robert BoschGmbH,WalterSandvoss, TheodoraSchnauck-Betow, Dr.RainerW.Schoene,Dr.Fabian Sell,HeikeSteinmeier,Manfred Strohscheer,DasStueBerlin, VerlagDerTagesspiegel,Susanne Trampe,J.PatrickTruhn,KlausD. undGesaB.Vogt

Förderer*innen

KarinArnold,IngridAshmore, DietmarF.Aust,FrancoisAvenas undLeoBalk,HildburgBartels, HelgaBayerDr.BernardBengs, Dr.MoniqueBéringer,Karlund RoswithaBlatz,Gerd-Ulrich Blümel,KarinBothke,Dr.Viktor Büber,RicardaBüchsel, JuttaBuschenhagen-Herzog, SigurdButenschön,Erhard Czemper,StephanDanner,

IngeborgvanDelden,Wolfgang Deutz,Dr.HorstundIngeborg Dietz,RobertDöring-Strohscheer, Prof.Dr.KarstenE.Dreinhöfer, MarkusEgererundUdoNiemann, HildegardEngel,Dr.Andrea Fahrholz,JörgMichaelFegertund LilianeKistlerFegert,RainerFineske, BertholdFinke,Prof.Dr.AxelFischer, Dr.ThomasFischerundMaria Paulus,ErnstFreiberger,Dr.Mario Friedmann,HartmutFrommund Dr.IngeGroth-Fromm,FranzGescher, Dr.BrigitteGünzelundJohannes Misler,RolfHaegerundFlorian Chiutu-Haeger,Dr.RainerHafer, MariaHamacher,IsaGräfinvon Hardenberg,MartinHattenbach, DagmarHerbst,RainerHerrmann, IngridHoffmann,IngridHoffmann, RolandVolkerundUrsulaHoffmann, Dr.JanHolthues,Dr.Ferdinand HundtundElkeFrommann,Horst Ihloff,KarinvonJoest,Haraldund ChristianeJoos,Dr.MarcKastrup, RolfKelm,GrittaKemna,Dr.HansUlrichKilianundKlaus-PeterConrad, Dr.PeterKern,Prof.Dr.StefanKirmße, HelgardKlempin,Dr.JoachimKlimas, Dr.Wolf-UlrichKlotz,Klausund KatharinaKneisel,CarolaKoerner, KlausKöhler,Dr.GerhardKrause undAnnetteKrause-Weilbier,Rolf undStefanieKromat,JoachimKrüger, Dr.GunhildKühnundArmin Schafberger,SieglindeKurz,Hans Kusche,BodoundGabrielaLamché, OtfriedLaur,DieterLauzat, Dr.ChristophundDr.PetraLehmann, HannemarieLeube,Lars-UweLuther, Dr.ErwinMarggraf,IngridMattausch, Ernst-UlrichundDorotheaMatz, Dr.ConstanzeMerkelbachund Dr.BorisScholtka,Dr.Christian MesserundIanDickinson,Dr.Gernot MoegelinundMarleenMoegelin, SylviaMöller,UrselaMonn,Rotraud Mörschner,ClaudiaMüller,Erika Müller,JuttaMüller,MonikaNeumann, RenateNigam,HedeOhle,Klaus ChristianundRamonaOlasz,Dr.Peter undEdeltraudPawlik,JörgPettka, Ernst-AlexanderPistor,ChristelPixaWeiße,WernerPohl,Norbertund AngelikaRather,Prof.Dr.PeterRaue,

ElisabethRehder-Schlungbaum undSilviaLutter,Dr.StefanRichter, GabrieleRick,Heinz-JürgenRickert, GiselaRochow,Dr.AngeloOttorino Rohlfs,Dr.AdrianaKatrinRoscher, MonikaRowe,Dr.UrsulaRühl, MatthiasRuoffundFriederike vonPoser,Dr.Dr.FlorianSachs, Dr.LutzundMargaretheSchaffron, Dr.ThomasSchimming,Eleonore Schlegel,AndréSchmitz,Harald Schneider,WolfgangSchoele, KarinSchopp,IreneSchubert, WolfhardBuß,BerndSchultz, Dr.CorneliusSchwarz, Prof.Dr.JürgenSchwarz,Stephan Schwarz,PeterSechehayeund SylvioKrause,GabrieleSeidelSchellert,JuttaSchrader,Dr.Manfred Semmer,Dr.PhilippSemmer, Dr.SebastianSendler,EvaSpitzley, FriedeSpringer,Dr.EberhardStecher, Dr.SalmaTeimooriundDr.Bernd Haase,MarkusThiem,Rolfund CarolaThinius,Dr.ChristophUfer undStephanHeinig,Wolfgang undSabineUsinger,Dr.Verena Varnholt,SusanneWagenmann, UteWarning,Dr.UlrichWeber, Dr.HelenaWeigert-Marx, Dr.AngelikaWesterwelle, Prof.Dr.HaraldWiedmann, GunterWirth,Dr.Angelika Wrede,DietmarZielke.

Freund*innen

SilkeAlsweiler-Lösch,SaraAlves deSouzaundJohannesGraner, ChristopherBade,UtaBauer-Schultze, EvaBayreuther,PollyBenecke,Ulrike Benz-Sandvoss,LarissaBerger,Anke Bergmann,Prof.Dr.UlrichBernsau, GiselaBittermann,EikeBöhm,Karin Bräunig,ChristophBrzezinski, DesiréeBuschsieweke,IngeCarlsen, Dr.OlafChristiansen,NinaCrönert, IngridDencks,PatriciaDenke-Steinmann,UlfDomgörgen,Dr.Ingeborg Donder,VolkerDoppelfeld,Dr.Susan Ebeling-Zimmermann,Monika Eberstein-Reichl,Prof.Dr.Kai-Uwe EckhardtundDr.HeikeEckhardt, Heinz-JoachimElbe,Hannelore Elsig-Bauer,Dr.IngeborgEspermann, MarianneEsser,HansJürgenund

ChristineFink,UlrikeFlaigund Dr.FrankRoitzsch,Dr.Renate Fogel-Horak,Dr.MichaelGarmer, BirgitGebhardt,Dr.Hans-Michael Giesen,ThomasGoebel,Hanna Goeters,Prof.Dr.AnjaGrotheWohnlichundMartinWohnlich, ChristianGründler,WaltraudEdith Guhn,UlrikeHaagen,GabrieleHaas, Prof.Dr.TimoundNatalyaHartmann, Dr.HaraldHasselmannundAnja Hasselmann,TobiasHauck, Dr.VolkerHeenes,KlausHentges, BarbaraHering,Dr.Rainerund Dr.AngelikaHerter,StephanieHinke, Hans-JoachimHirsch,Dr.CurtHofer undMonikaHofer-Scharl,Christine Holfeld-Özuysal,BarbaraIhnow, AstridJäger-FrickeundDetlevU. Fricke,Dr.KilianJayvonSeldeneck, Dr.ThomasJestädt,Elisabeth KaltenbachundDr.SolvejgMüller, Dr.PeterKersandt,Dr.Anemone Kleberger-Isani,ThomasKlicheund ThomasGrosser,Prof.Dr.Wolfgang G.Küpker,RalfKwasny,Jörg LammersenundMarionUhrigLammersen,ArnoLange,Friederike Leithner,RainerLettau,Brigitte Lichtfeldt,JulianLietzow,Julian vonLucius,TimMaczynski,Doris Mahlke,PetraundMartinMirus, CarolinaMojto,LisaNöth,Alexandra Oetker,LutzOhlendorf,BirgitOhlsenGoronzy,ErhardOppermannund ManfredWalther,GeorgiiOrlovund DonaldOrlov-Wehmann,Grazyna Pawelczyk-Senger,Bernhardund GiselavonderPlanitz,DietrichPlate, Dr.UrsulaPrinz,JoachimAlbrecht PrinzvonPreußen,SophiePrinzessin vonPreußen,AndreaRammisch, KristinaRebsch,Dr.BettinaRentsch, Dr.ManfredundGertrudRichterReichhelm,UteRößner-Vinzing, UteSahm,IreneSalat,Dr.Wolfgang Schirp,Dr.Wolf-Michaelund Dr.SusanneSchmid,TanjaSchneider, TimSchneider,FlorianSchoeller, Dr.JuliaSchöller,Dr.ImkeSchoen, Dr.GudrunSchollmeyer,Gerhard undAngelikaSchulte,Wilfried Schultze,BerndundPetraSchwab, KerstinSchweiger,SilviaSell, Dr.PabloSerrano,HolgerStiesy,

Dr.GunnarundEva-MariaStreidt, Prof.Dr.BettinaThormann,Ariane Vinolo,Dr.MarkusVogel, Dr.AngelikaVolle,BrigitteWagner undDr.WolfgangWagner,Cathrin Wagner-Lammek,ElizabethWalbröl, ItaWalter-Hell,Gerrit-MichaelWedel, Dr.LeopoldWinter,CorneliaWirth, BenediktSimonZeitner

JungeFreund*innen

FannyArslantepe,Konstantin Barteleit,SimonBecker,Niklas Beyhoff,BennettNepomukBiehl, AllanBöhner,BernardoBötel,Paolo Bozzi,TimAlexanderBurdack, NemoBuschmann,PhilipDernedde, MaximilianDoppelbauer,Lea Fernandez,IsabellaFranzen, FabianFriehe,LukasFries,FelixS. Gusenburger,AdeleHeidemann, LarsHemmerich,RobertHilke, JustusJansen,Annie-Charmaine Joest,Adriana-LenaKindt,Patrick MaximilianKlein,AxelF.Kreppner, FriedrichKühn,LennartKumlehn, RobertLöprick,AvelinaMent, CharlotteMoors,DavidNikolaiMüller, MicheleNarduzzi-Giese,Adelina Phiong,MoritzPodlech,FeliciaRohr, JohannesRohrer,JudithSachs, ChristianSchnauck,SophiaSchnauck, LeaFlaviaSchopp,SveaPhénix Schütze,GustavSchwenk,Daniil Starikov,Samu/elleStriewski,Erik Strobl,LanceSweetwood,Dustin Wawoczny,AliceWegener,Alexander Wilming,MauriceWothe,Roman Zhdanov

Die Deutsche Oper Berlin zählt zu den herausragenden Institutionen des internationalenMusiktheaters.AufhöchstemkünstlerischenNiveauschenktsieihrenGästen bewegendeErlebnisse,schöneStundenundunvergesslicheMomente.Dieseeinzigartige Kunstform in diesem besonderen Haus dauerhaft und langfristig zu stärken –und für kommende Generationen zu bewahren –, ist das zentrale Anliegen der Stiftung für die Deutsche Oper Berlin.

Mit der Bereitstellung des Gründungskapitals hat der Förderkreis der Deutschen Oper Berlin den Grundstein für die Stiftung gelegt. Sie eröffnet die Möglichkeit, unabhängigvomjeweiligenSpielplan,vontagesaktuellenAnforderungenoderhandelndenAkteuren,diesesaußergewöhnlicheOpernhausnachhaltigzuunterstützen. DieStiftungistdabeibewusstlangfristigangelegt:SiebietetRaumfürEngagement, dasüberdaseigeneLebenhinauswirkt–seiesdurchZustiftungen,Spendenoder durch ein Vermächtnis. Auf diese Weise können persönliche Werte weitergegeben und kulturelle Verantwortung dauerhaft verankert werden. Trotz der weltweit angespannten Rahmenbedingungen können wir heute sagen: Die Stiftung ist stabil –und sie wächst.

So konnte die Stiftung im Jahr 2025 die Deutsche Oper Berlin mit einer Zuwendung in Höhe von 50.000 Euro unterstützen. Diese Förderung ermöglichte es, nach den deutlichen Etatkürzungen im Berliner Kulturhaushalt eine Erhöhung der Ticketpreise für Kinder und Jugendliche zu verhindern und damit jungen Menschen weiterhin einen bezahlbaren Zugang zur Welt der Oper zu sichern.

IhreAnsprechpartner

ThomasFehrle, Geschäftsführender Direktor Tel:+493034384680 kontakt@stiftungfuerdiedeutscheoperberlin.de

UlrikeSweetwood, Leitung der Geschäftsstelle FörderkreisderDeutschenOperBerline.V. Tel:+493034384240 sweetwood@deutscheoperberlin.de

Kontakt

Richard-Wagner-Str.10,10585Berlin stiftungfuerdiedeutscheoperberlin.de

Die Stiftung für die Deutsche Oper Berlin ist

eine Stiftung des Förderkreises der Deutschen Oper Berlin e. V.

Sponsoring und Partnerschaften. Unterstützen Sie die Zukunft der Oper.

Unterstützen Sie uns

Als Förderer*in oder Partner*in der Deutschen Oper Berlin verbinden Sie sich mit einemdergroßenOpernhäuserEuropas–festverankertinBerlinundzugleichinternationalausstrahlend.SiebegleiteneinHaus,daskünstlerischeExzellenz,Innovation und gesellschaftliche Öffnung als untrennbare Einheit versteht.

Jede Spielzeit entwickelt die Deutsche Oper Berlin Musiktheater, das die großen FragenunsererZeitberührt.Produktionen,dieTraditionundGegenwartmiteinander ins Gespräch bringen. Künstlerische Handschriften, internationale Perspektiven und neueFormate,diedasErlebenvonOpererweiternundvertiefen.Mitderneuen Sparte Unlimited entstehen zusätzliche Räume für neue Erzählweisen, neue ästhetische Zugänge, neue Begegnungen und Publika.

Ihr philanthropisches Engagement macht diese Ambitionen möglich. Es erlaubt künstlerischeWagnisse,fördertneueProduktionen,innovativeFormate,technologischeEntwicklungundstärktdieOffenheitdesHausesfürunterschiedlicheGenerationen, Hintergründe und Lebensrealitäten. Sie tragen dazu bei, Oper als lebendige Kunstform zu gestalten – zugänglich, relevant, vernetzt und zeitgenössisch. Die Formen des Engagements sind vielfältig: die Unterstützung einer Produktion, eines Künstlers oder einer gesamten Spielzeit; die Förderung neuer künstlerischer Entwicklungen; das Engagement für kulturelle Bildung, Nachwuchsförderung und Teilhabe;dieBegleitungvonProjekten,dieneueZugängezurOpereröffnen,Kooperationen ermöglichen und gesellschaftliche Verantwortung übernehmen.

Ob als Privatperson, im Rahmen einer Stiftung oder als Unternehmen: Ihr Engagement entsteht im engen, persönlichen Austausch mit der Leitung der Deutschen OperBerlin.EsorientiertsichanIhrenVorstellungen,kannsichtbaroderdiskretsein, punktuell oder langfristig angelegt. In jedem Fall eröffnet es Ihnen eine besondere NähezumkünstlerischenProzess,exklusiveEinblickehinterdieBühneunddieMöglichkeit, große künstlerische Momente gemeinsam mit den prägenden Künstler*innen unserer Zeit zu erleben.

Die Deutsche Oper Berlin heißt Sie willkommen als Teil eines Hauses, das seine Zukunft gemeinsam mit engagierten Partner*innen gestaltet.

WirsindjederzeitfürSieda. GerneentwickelnwirgemeinsammitIhnenein Engagement,dasWirkungentfaltet–individuell, verbindlichundvertraulich.

SeverinHosang Fundraising & Partnerships hosang@deutscheoperberlin.de Tel:+493034384205

Make more Love…

DEUTSCHE

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Unser Kartenservice berät Sie gern.

Mitarbeiter*innen

Dramaturgie

Chefdramaturgin BeateBreidenbach

Dramaturg*innen JohannaDanhauser, KonstantinParnian

Dramaturgieassistentin

FlaviaWolfgramm

TischlereiundUnlimited

Künstlerische Leitung ElisaErkelenz

Produktionsleitung RaúlLlamas

Kirchhoff

Ehrenmitglieder

HansBeirer,IrmaBeilke,Michael Bohnen,KarlBöhm,FritzBornemann, BorisBlacher,ViccovonBülow(Loriot), F.WilhelmChristians,CarlEbert, DietrichFischer-Dieskau,Rafael FrühbeckdeBurgos,TatjanaGsovsky, JosefGreindl,DonaldGrobe,Elisabeth Grümmer,WalterHagen-Groll,Dolly Hauns,KirstenHarms,HansWerner Henze,HansHilsdorf,Heinrich Hollreiser,ErikaKöth,RenéKollo, FridaLeider,PilarLorengar,Jésus LópezCobos,LorinMaazel,Werner undMarenOtto,LisaOtto,Siegfried Palm,AribertReimann,Wilhelm Reinking,GertReinholm,CurtA. Roesler,ArturRother,Dietmar Schwarz,GustavRudolfSellner, EgonSeefehlner,PeterSeiffert, DorisSoffel,WernerStein,Igor Strawinskij,JoachimTiburtius,Heinz Tietjen,BrunoWalter,MaryWigman

Leitung

Intendant AvielCahn

Geschäftsführender Direktor ThomasFehrle

Intendanz

Intendant

AvielCahn

Büro des Intendanten RuthFerrano

Referent Fundraising & Partnership

SeverinHosang

Presse

Leiterin des Pressebüros KirstenHehmeyer

Mitarbeiterin Pressebüro WenkeVendt

Spielleitung CharlotteDomingo

JungeDeutscheOper Leitung FannyFrohnmeyer

Mitarbeiter*innen N.N.,AnneKeil, MadeleineKandschur

Operndirektionund künstlerischesBetriebsbüro

Operndirektor AndreasMassow Künstl. Betriebsdirektorin

AnjaBötcher-Krietsch Leitung Stipendiatenprogramm, Referentin Operndirektion

VivianaBarrios

Produktions- und Vertragsmanagement ChristianePesendorfer Leitung Künstlerisches Betriebsbüro AlexandraHerth

Disponent AndreasBecker

SzenischeLeitung

Spielleiter*innen Eva-MariaAbelein, SebastianHäupler,ClaraJansen, SilkeSense,PhilineTiezel, ConstanzeWeidknecht

Beleuchtungsinspizienz NinaSinz Inspizienten OliverBrandt,Daniel Pfeiffer,FrankWesner,MirkoJaniska Leiter der Statisterie CarstenMeyer Leiterin des Opernballetts

SilkeSense

MusikalischeLeitung

Principal Guest Conductors

MaximePascal,MicheleSpotti Conductor in Residence

TitusEngel

Kapellmeister und musikalische Assistenten AnnaHandler,GiovanniConti

Studienleiter PauliJämsä

Stellvertretender Studienleiter LeonardMartynek

Solorepetitor*innen N.N.David Johnson,EldaLaro,Maxime Perrin,JisuPark[Stipendiatin], ChristopherReynolds Maestri Suggeritori / Sprachcoaching ChristineBuffle,HanneloreFlörke, DavideGuarneri

Ensemblesänger*innen LilitDavtyan,JuliethLozano, Ann-KathrinNiemzyk,Martina Russomanno,KristinaStanek, KarisTucker,StephanieWakeEdwards,MariaWarenberg

MichaelBachtadze,KieranCarrel, ThomasCilluffo,AndreiDanilov, NicolaiElsberg,ArturGarbas, AttilioGlaser,TobiasKehrer,Byung GilKim,BonganiJusticeKubheka, MarkKurmanbayev,OmarMancini, KyleMiller,VincenzoNeri,Padraic Rowan,JörgSchörner,Michael J.Scott,BurkhardUlrich

Stipendiat*innenLaurynDavis, SophieSalvesani,Christopher HumbertJr.,TomNicholson

Orchester

Ehrenmitglied

ViccovonBülow(Loriot) Orchesterdirektor AxelSchlicksupp Orchesterdisponentinnen Julia Lawrenz,WiebkeFuhrmannKlemmer,RomanaKoch

Orchestervorstand

Vorsitzender BenediktLeithner Stellv. Vorsitzende KajaBeringer JosaMalich,MargaretheNiebuhr, JuanPechuanRamirez

1.Violine

Erste Konzertmeister*in Nathan Giem,RobertaVerna,PaulKropfitsch Stellv. Konzertmeisterinnen Indira Koch,ElisabethGlass,AnnaMatz TinaKim,ClaudiaSchönemann, DietmarHäring,PiotrPrysiaznik, MartinaKlar,FranziskaGenetzke, KeikoKido,DarjaJerabek,Yukari Aotani-Riehl,CélineCorbach, ElisaTurri-Tischlinger,Hannah Müller,MagdalenaHeinz,André

RoblesField,FrancescaTemporin, Wei-HsuanTsai

2.Violine

Stimmführer*in

MoniaRizkallah,IkkiOpitz

Stellv. Stimmführer*in

DanielDraganov,SewonCho

AnneSchinz,MagdalenaMakowska, KaiFranzke,RainerDöll,KajaBeringer, IrisMenzel,IvonneHermann,Chié Peters,KuraraTsujimoto,Esther Feustel,GabrieleMollicone,Onyou Kim,AaronBiebuyck,PeterFritz, Jae-ShinSong

Bratsche

Solo-Bratscher AndreiGridchuk

Stellv. Solo-Bratschistinnen Kirsikka deLevalJezierski,KangryunNam Yi-TeYang,IrmgardDonderer-Simon, AxelGoerke,LotharWeiche,Liviu Condriuc,Juan-LucasAisemberg, AlexanderMey,SebastianSokol, ManonGerhardt,MarianaVozovik, SeoHyeunLee

Violoncello

Solo-Cellisten ArthurHornig, ArneChristianPelz

Stellv. Solo-Cellist*in Johannes Mirow,MariaPstrokonska-Mödig

BirkeMey,GeorgRoither,Ulrike Seifert,ClaudioCorbach,Margarethe Niebuhr,StephanBuchmiller

Kontrabass

Solo-Bassist ChristophLanghammer

Stellv. Solo-Bassisten FlorianHeidenreich,MarcoYeung

BerndTerver,SebastianMolsen, MartinSchaal,Katri-MariaLeponiemi

Flöte

Solo-Flötisten EricKirchhoff, RobertLerch

Stellv. Solo-Flötist JochenHoffmann TinaBäcker,AkikoAsai,RuthPereira Medina

Oboe

Solo-Oboist*in DinaHeidinger-Curfs, JuanPechuanRamirez

Stellv. Solo-Oboistin YijeaHan

HolgerBurke,IvetaHylasovaBachmannová,ChloéPayot

Klarinette

Solo-Klarinettisten MatthiasHöfele, MarkusKrusche

Stellv. Solo-Klarinettistin

LeandraBrehm

SophiePardatscher,RainerGreis, FelixWelz

Fagott

Solo-Fagottisten SelimAykal, Paul-GregorStraka

Stellv. Solo-Fagottistin

IsabellaHomann

HolgerSimon,VedatOkulmus

Horn

Solo-Hornisten DanielAdam,Pierre Azzuro,NorbertPförtsch-Eckels

DavidBrox,LuisDiz,Margherita Lulli,BeratEfeSivritepe,Hirotatsu

Ishikawa,Yi-AnLiao

Trompete

Solo-Trompeter Martin Wagemann,RudolfMatajsz

Stellv. Solo-Trompeter

ThomasSchleicher

YaelFiuzaSouto,UlrichRiehl, JosaMalich

Posaune

Solo-Posaunisten Guntram

Halder,JamieWilliams

Stellv. Solo-Posaunist RúbenTomé

RafaelMota,ThomasRichter, ThomasLeyendecker

Tuba

VikentiosGionanidis,Elias SamuelRodehorst

PaukeundSchlagzeug

Solo-Pauker BenediktLeithner, KobusPrins

Erste Schlagzeuger

BjörnMatthiessen,RüdigerRuppert

ThomasDöringer,LukasZeuner, StefanBodner

Harfe

Solo-Harfenistinnen Virginie Gout-Zschäbitz,MarionRavot

Akademist*innen

JihaeBae,SofiaBlandu,Johann Eilrich,AntonFranz,AntoniIvars Bertomeu,DarianKeller,Hoyoon Kim,PabloMascarósMolina, EdenMeyerKhaiat,YujeongNam, EmmaPircher,AnnikaRast, RebeccaThies,BalthasarThom

Bibliothek

Bibliothekar*in ElisabethHerpin, PhilipLawton

Buchbinderin UteWegener Orchesterwarte

GerrietLudwig,DongSooSchick, SierkLudwig,DennisPatalas, HannsLupp,ThomasSchenk, ThomasKohler

Chor

Ehrenmitglieder Dr.Richardvon Weizsäcker,RolandoVillazón

Chordirektion

Chordirektor MarcoMedved

Stellvertretender Chordirektor ThomasRichter

Chor-Repetitor JamisonLivsey

Leiterin des Chorbüros N.N., DarjaSchäfer

Kinderchor

Leiter ChristianLindhorst

Chorvorstand

Obfrau NatalieBuck

Stellvertreter IngoWitzke weiteres Mitglied JacoubEisa

1.Sopran

SibylleBenner,OliviaBrett,Natalie Buck,SinAeChoi,KristinaClemenz, CarolinaDawabe-Valle,Younghee Ko,StephanieLloyd,Seong-Hee Park,RachelPinevska,JulieWyma, SionYoo

2.Sopran

SonjaBisgiel,ValeriaDelmé, SuzanneFischer,ImkeHout,Barbara Kindermann,MajaLange,Amelie Müller,AngelikaNolte,AntjeObenaus, GyumiPark,AndreaSchwarzbach, YuukiTamai

1.Alt

EkatarinaBaeva,BirgitBauer,Nicole Drees,KristinaGriep,MirjamGroth, HeidrunHäßner,MahtabKeshavarz, MajaSiebenschuh,AsahiWada, LisaZiehm

2.Alt

SentaAue,BrigitteBergmann, IsoldeClaassen,MargaritaGreiner, NicoleHyde,SaskiaKlumpp,Inga Maleike,LorenaMedina,Seungeun Oh,IreeneOllino,Marie-PierreZanon

1.Tenor

JohnIrvin,Jwa-KyumKim, Myung-WonKim,ThomasPaul, RomanPoboinyi,Hyun-ChulRim, ThaisenRusch,JoelScott, JonasWuermeling,AramYoun

2.Tenor

HaicoApel,DanielBadura,Ho-Sung Kang,RobertKlöpper,JanMüller, RobertNeumann,OlliRantaseppä, FrankWentzel,ChunhoYou

1.Bass

HeinerBoßmeyer,OliverBoyd, Kwang-SeokCho,MikeFischer, AlexanderHoffmann,DaesoonKim, TadeuszMilewski,Hong-KyunOh, PiotrWawrowski

2.Bass

JacoubEisa,PederHjuler,Marek Picz,TomaczRakocz,Rüdiger Scheibl,BjörnStruck,René Tischlinger-Turri,IngoWitzke

TechnischeAbteilungen

Technischer Direktor ChristophBauch

Büro der Technischen Direktion GraziellaPappalardo

Technische Produktionsleitung OliverBurkhardt,ElmarHenkel, MatthiasKlimmek,LenaLentz, RobertSchulzke

Konstruktion StefKasper,Marie LuiseKlemm,KatharinaScheicher Einkäuferin Technik / Allgemeine Verwaltung AnnettePreußner Bühneninspektor MarkusSchmid Theatermeister*innen ThiloBennewitz,JuliaScheeler,

RobertoMartinez,MikeSiefert, MaximPaulKrüger

Vorarbeiter Bühne AndréGiertz, JosipSimic,MichaelRichter, MichaelWirth,HolgerZierke, RobertRichter

Vorarbeiter Magazin JensBrilloff Vorarbeiter Außenlager

WernerSchmidt

Bühnentechnik

Bühnenhandwerker*innen SamiAbbas,DzemailAjsic, AlexanderBarwich,Stephan Bauer,ThorstenBeyer,DannyBuba, StephanBuchwald,PeterGaertner, TinoGerlach,ThomasGreiling, ThomasGroth,OlafHoffmann,Felix Hufschläger,LaraJunge,Christian Küster,AndreasLehmann,Zdenko Maduna,RobertMainka,Stefan Massel,VojislavMicic,RobinMüller, SvenOpitz,AndreasPaul,Holger Preuß,AndréRiedel,EliasRöhm, TonySchmiechen,RobertSzabo, ThorstenTurowski,Thomas Wilzeck,ClaudiusZwahr Bühnenreinigung

HamdiyeAbay

Probebühne RalfMolthäufl, LutzScheffler,KonstantinWeide, RobertWiese

Bühnenmaschinerie

Leiter der Bühnenmaschinerie

BenjaminBaker

Vorarbeiter ThomasBerkholz, MatthiasGeisler,MatthiasGroth, RolfMichaelisMaschinistenThomas Freymuth,LukasGroth,FelixHertel, ThomasMatthes,MaikRindt,Marc Sawaschinski,LarsSchilling,Volker Seeber,PeterSpitaler,DessislavVlaev

Beleuchtung

Leiter des Beleuchtungswesens UlrichNiepel

Beleuchtungsobermeister RenéDreke

Beleuchtungsmeister*innen PatrickEchivard,SvenHogrefe, SarahJäckel

Beleuchter / Stellwerk DanielLeffs, OskarLiamThiel,JakobWilmers, Luca-EliaWirtz

Beleuchter*innen DelilAydin,

ConradBernhardt,FrankBruns, SvenErlebach,PiaGoertz,Lucas Goiny,MatthiasGroll,MartinHintz, AndreasKelle,AndreasKönig-Dittus, EvgeniaMaliouri,SebastianNiche, AndreasRautenberg,MaikRücker, RenéScholibo,NeleMarske, JohannesZobel

Leiter der Beleuchtungswerkstatt AndréFuhrmann

Video

Leiter Videotechnik JakeWitlen

Videotechnik JensBaudisch,Sven Gareis,Kim-KevinJänichen

Requisite

Leiterin der Requisite MelanieAlsdorf Mitarbeiterin Requisite SvetlanaWolf Vorarbeiter der Requisite

ThomasFialski,OliverKurt

Requisiteur*innen ThomasBorck, OliverIde,FranziskaKorte,Jonathan Schassan,KoljaSchnubel, AlexandraTeichmann,SandraWolf, FlorianWurster

Tonabteilung

Leiter der Tonabteilung

AndreasGockel

Tonmeister*innen AlexanderChoeb, LaurelineDabbadie,Sebastian Geier,AthanasiosKarakantas, SilvioNaumann

Tontechniker*innen Thorsten Reimann,MarkusSchatz, RalfWiegand

StudiobühneTischlerei

Technische Leitung SteffenHoppe

Stellv. Technischer Leiter und Veranstaltungstechniker NicolaiRoloff Auszubildene Fachkraft für Veranstaltungstechnik AnaLuiseBöwe,Salka Furtak,TitusHünerbein,AdeleKönig, PiusRieder,LeanderKroß

Kostümabteilung

Kostümdirektorin WiebkeHorn

Büro der Kostümdirektion

KerstinHeicking

Produktionsleiter*innen Kostüm AlinaBader,MatthijsHolland, MariaUbaldinoAbreu, Karen-LinnEulert

Assistent der Kostümleitung / Einkauf DanielSorgatz

Stofflagerverwaltung

NazanCakiroglu

Praktikant*in FSJ N.N.

Leitende Gewandmeister*innen Repertoire AnkeElfriedeRiedel, MelanieHöhne,ThomasNeubauer Damenschneiderei AnalinaGöthe, KatharinaKuhnz,Anne-SuseLenz, PetraLudwig

Herrenschneiderei LauraAppelhans, CharlotteJost,JonasQuarg

Maske

Leitende Maskenbildnerinnen MayaGiger,AnkeStahnke Stellvertretung NinaCramer, RalfWezel

Maskenbildner*innen JudithBaschin, FriederikeBinia,HannaBöttler, AlexandraBrusdeilins,Angela Dietrich,CarolinEdelhoff,Aline Fragner,JudithGerdsmeier,Henrik Göbel,GritHermes,MatthiasJander, CarolinKlein,SelinaSchaal,Andrea Schmidt,MichaelSchuhhardt, VirginiaSilex,LeaZacharias Auszubildende HannahWeber

Garderobe

Gewandmeister*innen im Abenddienst StefanBock, SindyNoack

Ankleider*innen HadiArefi,Lina Boehnke,LauraBorgwardt,Annette Christ,GaiaDonadel,Cornelia Endler,MairaGomez,KerstinHalacz, SaramHippen,N.N.,StefanKrüger, Saad-KarimMansouri, GonzaloOyarzunRiveros,Divya Puri,NaemiRichter,ChristinaRost, LeonoreSenftleben,JanaSonntag, AnnaSophiaWolter

Fundus

Leitung und Logistik

Kostümmagazine StefanFuchs Fundusmitarbeiter*innen MoniqueLangford,OleFerchland, TimSüßbauer

Leitung Schuhfundus KatrinDumke Schuhfundus Anne-MarieMiene

Leiter der Rüstmeisterei

AndreasKrellmann

Rüstmeister MartinFranke

Verwaltung

Geschäftsführender Direktor

ThomasFehrle

Controlling und Stellvertreter des Geschäftsführenden Direktors

Dr.MatthiasRädel

Mitarbeiterin Geschäftsführender Direktor IsabellePetitlaurent

Assistentin der Opernleitung JessicaBiehle

Assistent der Geschäftsführung

SebastianGarten

Referentin Digitalisierung

DagmarPfandzelter

IT-Administrator MichaelKrämer, LucaOhme

Haus-undBetriebstechnik

Leiter Haus- und Betriebstechnik

BernhardRode

Mitarbeiterin MartinaGierich

Leiter Haustechnik CarstenBarnack Klimawarte / Rohrleger / Hausarbeiter

MarcelBrosin,BerndFröhlich, MichaelKotow,ArtanKrasniqi, AndréKurzmann,JimLankow

Leiter Hauselektrik OlafKyborg

Elektriker TillBonnier,Torsten Pischke,StefanTeichgräber, NadirZoulghina,N.N.

Leiterin Poststelle und Druckerei

SimoneSlotta

Mitarbeiter Poststelle und Druckerei RosarioStaiano

Leitung Gebäudedienste

AlganManap

Mitarbeiter*innen Pforte

AndreaHanke,Matthias

Radack-Grzechnik,Christopher Warbanow,MichaelWieczorek

Vertrieb/Marketing

Direktorin Marketing MarionMair

Marketing / Website InaGysbers Grafikerin SandraKastl

Administration Ticketing

BertLudwiczak

Kartenservice UwePapke, AndreaRammisch,WilhelmZiegler Visuelle Kommunikation N.N.

DeutscheOperBerlin

VermarktungsGmbH

Geschäftsführung ThomasFehrle, Dr.PhilippSemmer

Geschäftsleitung und Leitung Vertrieb

AgnieszkaJasinska

Mitarbeiter*innen Vertrieb MarcoNiehoff,DanielaWürschmidt, AndreasZiesmann

Performance Marketing N.N.

Social Media Community Management N.N.

Finanz- und Lohnbuchhaltung

NatalieMartens-Brall

Mitarbeiter*innen Kartenservice MichelleKrapf-Bangera,WilfriedMücke,StefanLudwig,KerstinUpmeyer Leitung Besucherservice NinaBirsan Mitarbeiter*innen Besucherservice StefanoBarutta,TatjanaBehnke, GabrieleBroda,SebastianBudde, LukaszZbigniewDlubak,Jeremy Ekenobaye,LuisFriedrich,Armin Grotewahl,ArnoGrütter,Ramona Hagemeister,DavidHoffmann,Felina MarieJerassek,MonicaAncaKarl, AdrianAramKassargian,ZoraKnöpfel, LauraKrämer,BernhardKübrich, AnnaKuhnert,LarissaLebedeva, NerioMatas,VictoriaMazuhn,Saverio PorryPastorel,FrançoisPetitlaurent, LeonardPittorf,IvoRados,Kurt Schwarz,VeronikaSokolova,Evelyne Stalling,AlexisThelen,FinjasMarkus Thom,LaravanBonn,Johannesvan Look,JadrankaWalter

Mitarbeiter Parkhaus RobertSeliger Fuhrpark, Fahrer ChristopherKramp

StiftungOperinBerlin

Stiftungsrat

SarahWedl-Wilson, Kultursenatorin des Landes Berlin, Stiftungsratsvorsitzende

StefanEvers, Finanzsenator des Landes Berlin

RainerDöll,VorsitzenderdesPersonalrats der Stiftung Oper in Berlin

RaphaelGrafvonundzuHoensbroech, VeraGäde-Butzlaff, LouwrensLangevoort, NadjaScholz

Vorstand

Generaldirektor GeorgVierthaler

DeutscheOperBerlin

Intendant AvielCahn

Geschäftsführender Direktor ThomasFehrle

StaatsoperUnterdenLinden

Intendantin ElisabethSobotka

Geschäftsführender Direktor RonnyUnganz

StaatsballettBerlin

Intendant ChristianSpuck

Geschäftsführende Direktorin JennyMahr

KomischeOperBerlin

Co-Intendantin, Geschäftsführende Direktorin SusanneMoser Co-Intendant, Operndirektor PhilipBröking

Bühnenservice

Geschäftsführung RolfD.Suhl

Personalrat

Vorsitzender RainerDöll

1. Stellvertretender Vorsitzender OliverWulff

2. Stellvertretender Vorsitzender TiloMorgner

Vorstand RainerDöll,Christoph Lauer,MichaelaMäller-Böhnke, TiloMorgner,OliverWulff

Weitere Mitglieder SonjaBisgiel, TimDietrich,AndreasFrohnhoefer, BarbaraGlücksmann,InesMöring, ThomasNick,TobiasRaue, AndreaRammisch,Florian Scherer,HenryRost

Sekretariat EstherGorgoni Frauenvertretung SabineFleischer Vertreterin AnnaTunkara Schwerbehindertenvertretung ChristophLauer

Vetreter AndreasFrohnhoefer Jugendvertretung, 1. Vorsitzende PaulinaKessler

Vertreterin LeaHaase

Impressum

Herausgeber

DeutscheOperBerlin,2026

StiftungOperinBerlin Stand:6.März2026

Intendant AvielCahn

Geschäftsführender Direktor

ThomasFehrle

Redaktion

Chefdramaturgin BeateBreidenbach Leitung Unlimited ElisaErkelenz

Dramaturgie JohannaDanhauser, KonstantinParnian,FlaviaWolfgramm Leitung Junge Deutsche Oper FannyFrohnmeyer Presse KirstenHehmeyer Vertrieb und Marketing InaGysbers, AgnieszkaJasinska,MarionMair

DieErgänzungenzuunseremSaisonmotto«MakeLove…»schriebFiston MwanzaMujila.

CorporateDesignundKonzept BOROS (ChristianBoros,Maximilian Riedel,SelmaSanner)

GestaltungundSatz SandraKastl

Abbildungen

ThomasAurinS.64,72,90 RuiCamiloS.15 JürgenFuchsS.17 NancyJesseS.6,12 MarkusLieberenzS.60,82,94 BettinaStössS.50–58,62,66,68, 74–80,84–88,92 BerndUhligS.70 MaxZerrahnS.164,166

Lithografie

UweLangner

Herstellung

PIEREGDruckcenterBerlinGmbH

GedrucktaufMunkenPrintWhite, exklusivbeiIGEPAerhältlich Änderungenvorbehalten

Ihr Besuch

Besucheradressen

Deutsche Oper Berlin Großes Haus, Foyer Bismarckstraße35 10627Berlin

Tischlerei

Richard-Wagner-Straße/ EckeZillestraße,10585Berlin [direktanderRückseiteder DeutschenOperBerlin]

Philharmonie

Herbert-von-Karajan-Str.1 10785Berlin

Konzerthaus Berlin Gendarmenmarkt 10117Berlin

MitUnlimitedsindwirauchan einigenanderenSpielstättenzu Gast,InformationenfindenSie beidenUnlimited-Vorstellungen.

Kontakt

DeutscheOperBerlin

T+493034384343

info@deutscheoperberlin.de www.deutscheoperberlin.de

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Mo–Sa9.00–20.00Uhr

So,feiertags12.00–20.00Uhr

An der Tageskasse [Bismarckstraße35]

Fr,Sa12.00–19.00Uhr

So–Doundfeiertagsgeschlossen.

An der Abendkasse [Bismarckstraße35]

BeiVorstellungenimGroßenHaus öffnetdieAbendkasse1Stunde vorVorstellungsbeginn.FürVorstellungeninderTischlereigibtes keineAbendkasse.

WährendderTheaterferienvom 13.Julibiseinschließlich28.August 2026istunsereTageskassegeschlossen.DertelefonischeKartenverkaufstehtIhnenzudengewohnten UhrzeitenzurVerfügung,genauso wierundumdieUhrunserWebshop.

DieDeutscheOper Card

DieDeutscheOperCard26/27kostet einmalig€85,00undberechtigtSie zumKaufvonbiszuzweiKartenfür sichundIhreBegleitungmiteinerErmäßigungvon30%jeVorstellungder PreiskategorienAbisD(außerFremdundStaatsballettveranstaltungenund VorstellungenmitEinheitspreisenim GroßenHaussowieinallenVorstellungenvonUnlimited).

Am15.April2026beginntderzweiwöchige,exklusiveVorverkauffür MitgliederdesFörderkreisesundInhaber*innenderDeutscheOperCard 26/27.UmgleichzuBeginndabei zuseinundIhreLieblingsplätzezu sichern,benötigenSielediglichdie neueCard,dieSieabsofortander Tageskasse,amTelefonoderimWebshoperwerbenkönnen.

IhreDeutscheOperCardwirdinIhremKundenkontodigitalhinterlegt undSiewerdenimTicketsystemfür dieErmäßigungfreigeschaltet.Im

WebshopkönnenSieIhreermäßigten KartenimBereich«LogInFörderkreis/ DeutscheOperCard»buchen,ander KasseundamTelefonbenötigenSie lediglichIhreKundennummer.

EineKombinationmitanderenRabattenundErmäßigungenistausgeschlossen.

AllgemeineErmäßigungen

50%ErmäßigungerhaltenKinderund Schülerbis21Jahre,FreiwilligeWehrundBundesfreiwilligendienst-LeistendeundFreiwilligesSozialesJahrLeistende,Studierende,AuszubildendeundErwerbslose.€3,00 erhaltenInhabendedesBerechtigungsnachweises(zuvor:berlinpass) amTagderVorstellungimWebshop. NachweisederBerechtigungensind beiEinlassbittevorzuweisen.

ClassicCardApp

Fürallebis30Jahre:dieganzeWelt derKlassikzustarkreduzierten Preisen.Über150Vorstellungenund Konzertevon10Veranstaltern.Im VorverkaufkostenKartenfürOper undBallett€18,00,fürKonzerte €16,00,undanderdigitalenAbendkasseab2StundenvorVorstellungsbeginnwerdendieKartennocheinmalgünstigerundkostenfürOper undBallettnur€13,00,fürKonzerte €11,00.DieJahresmitgliedschaft kosteteinheitlich€28,00. HolenSiesichdieClassicCardApp: classiccard.de

Operntage

8MalinderSaison26/27bieten wirIhnenunserenOperntagzum Einheitspreisan.AnjeeinemTermin derfolgendenProduktionenkosten dieTicketsfürKinderundJugendlichebis18Jahren€10,00,für alleanderen–unabhängigvonder Platzwahl–€34,00.

DieZauberflöte,LuciadiLammermoor, Pique Dame, Nixon in China, Le nozze diFigaro,Salome,IlbarbierediSiviglia, Wagner Fantastique (Konzert)

Barrierefreiheit

UnserHausmitseinenbeidenSpielstätten[GroßesHaus,Tischlerei]ist generellbarrierefrei.WendenSiesich bitteanunserenKarten-undBesucherservice.WirberatenSieinallen BelangenundDetailssehrgerne. T+493034384343

GästemitSchwerbehindertenausweis mitdemVermerk«B»erhalteninallen PreiskategorieneinekostenloseKarte fürdieBegleitung.

DieStationU2/U7«Bismarckstraße» istbarrierefreiundinunmittelbarer NähezurDeutschenOperBerlin.Hier gibtesFahrstühlezurStraßenebene.

EsstehenwenigePKW-Parkplätze unmittelbaranderKreuzung Bismarckstraße/Richard-WagnerStraßezurVerfügung.

Audiodeskription

AlsfesterPartnerdes«BerlinerSpielplanAudiodeskription»bietenwir ausgewählteProduktionenmitLiveAudiodeskriptionüberFunk-Kopfhörer sowieTastführungenan.DerBerliner Spielplan«Audiodeskription»wurde durchFörderbande.V.imJahr2019 alsPilotprojektinsLebengerufenund istimJahr2026indieTrägerschaft derKulturinitiativeFörderbandGmbH (theaterhausberlin)übergegangen. MehrüberdenSpielplanerfahrenSie unterblog.theaterhören-berlin.de. WeitereInformationenzuaktuellen AufführungenmitAudiodeskription erhaltenSieauf www.deutscheoperberlin.de

ErlebenSie26/27folgendeVorstellungenmitLive-Audiodeskription:

Die Zauberflöte

24.November2026;15.Januar2027

Hänsel und Gretel

27.Dezember2026(14.00Uhr); 9.Januar2027

Don Giovanni

21.März2027

Il barbiere di Siviglia

23.Mai;4.Juni2027

Anfahrt

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln AmbequemstenerreichenSieunsmit derU2,Station«DeutscheOper». AuchdieStationU2/U7«Bismarckstraße»istinunmittelbarerNähe.Hier gibtesFahrstühlezurStraßenebene. DieHaltestellenderBusse 101«Bismarckstraße/Leibnizstraße» und109«Bismarckstraße/KaiserFriedrich-Straße»befindensichinder Nähe.

Mit dem Fahrrad AbstellmöglichkeitenfindenSieinder KrummeStraße.

Mit dem PKW / Parkhaus OperngästegeltenalsAnliegerund dürfendieFahrradstraßenbefahren. DieEinfahrtbefindetsichinderZillestraße51.Allerdingsgibtesnureine geringeAnzahlanParkplätzen.Wir empfehlendieNutzungöffentlicher Verkehrsmittel.EsgiltderParkhaustarif:€1,00jeangefangene30Min.

Gastronomie

BeginnenSiedenAbendmitraffinierterinternationalerKücheimschnörkellosen,klassischenInterieurdes RestaurantsDeutscheOper(rdo)oder genießenSieeinenDrinkanderBar. AuchindenweitläufigenFoyersbietenwirIhnenSnacksundGetränke zurErfrischungan.BeiVorstellungen mitPause/nhabenSiedieMöglichkeit, GetränkeundSpeisenbereitsvorzubestellen:BittereservierenSieIhre PlätzeimFoyeroderimrdounter www.rdo-berlin.de.

UnserePreise

Im Großen Haus, in Philharmonie und Konzerthaus ZurneuenSaisonkommtBewegung inunserePreisgestaltung:Eswird einfacher,übersichtlicherunddynamisch.DieAnzahlderPreiskategorien wurdereduziert–sofälltIhnendie Entscheidungnochleichter.

Schnellseinlohntsich! MitdemdynamischenPreissystem könnenwirallebelohnen,diesich frühfestlegen.Dasbedeutet:FrühbucherprofitierenvondengünstigstenKonditionen.DieseEinstiegspreise sindinderPreistabellemit«abEuro» gekennzeichnet.DieDynamisierung bleibtjedochbegrenzt,nahandie bisherigenPreiskategorienangelehnt, mitmoderatenAnpassungen.WirreagierenaufBuchungszeitpunktund Nachfrage–undbelohnenalle,die sichfrühentscheiden.

VorstellungenmitEinheitspreisen–wie beispielsweisederOperntag–bleiben vonderdynamischenPreisgestaltung unberührt.Hiergeltenweiterhinein regulärersowieeinermäßigterKartenpreis.EineÜbersichtallerPreisefinden SieimKalenderabSeite186.

DerreguläreVorverkaufbeginnt am2.Mai2026.FürMitgliederdes FörderkreisesundInhaber*innender DeutscheOperCard26/27startet derzweiwöchige,exklusiveVorverkaufbereitsam15.April2026.

in Saison 26/27

Oktober

November

Dezember

Februar

DerreguläreVorverkaufbeginntam2.Mai2026.FürMitgliederdesFörderkreisesundInhaber*innenderDeutscheOper Card26/27startetderzweiwöchige,exklusiveVorverkaufbereitsam15.April2026.

Künstler*innen zu Gast 26/27

Dirigent*innen

Marc Albrecht, Giampaolo Bisanti, Martyn Brabbins, Paolo Carignani, Daniel Carter, Stephanie Childress, Antonino Fogliani, Miguel Pérez Iñesta, Kirill Karabits, Susanna Mälkki, Riccardo Minasi, Marc Minkowski, Stefano Montanari, Tomáš Netopil, Jonathan Nott, Alejo Pérez, Sir Donald Runnicles, Giedrė Šlekytė, Ole Morten Vågan, Juraj Valčuha, Massimo Zanetti

Sänger*innen

Gaëlle Arquez, Maria Bengtsson, Adèle Charvet, Patrizia Ciofi, Okka von der Damerau, Jennifer Davis, Barbara Dobrzanska, Elsa Dreisig, Amina Edris, Sonia Ganassi, Adriana González, Juliana Grigoryan, Elena Guseva, Saioa Hernandez, Ève-Maud Hubeaux, Sofia Jernberg, Noa Frenkel, Aleksandra Kurzak, Kathryn Lewek, Loré Lixenberg, Federica Lombardi, Ruzan Mantashyan, Nina Minasyan, Ricarda Merbeth, Hye-Young Moon, Charlotte Mundy, Camilla Nylund, Sainkho Namtchylak, Olga Peretyatko, Emily Pogorelc, Mariana Sadovska, Serena Sáenz, Maria Sardaryan, Martina Serafin, Golnar Shahyar, Doris Soffel, Heidi Stober, Elisabet Strid, Aušrinė Stundytė, Elena Tsallagova, Miina-Liisa Värelä, Corinne Winters, Derya Yıldırım, Guanqun Yu

Robin Adams, Nicola Alaimo, Roberto Alagna, Xabier Anduaga, Tommaso Barea, Thomas Blondelle, Ty Bouque,

Nicholas Brownlee, Björn Bürger, Gianluca Buratto, Roman Burdenko, Tassis Christoyannis, Eric Cutler, Stéphane Degout, Simone Del Savio, Nahuel Di Pierro, Luciano Ganci, Alfred Kim, Matthias Klink, Serge Kakudji, Tomasz Konieczny, Carlo Lepore, Josh Lovell, Davide Luciano, Alexey Markov, Najmiddin

Mavlyanov, Luca Micheletti, Oskar McCarthy, Edgaras Montvidas, Petr Nekoranec, Georg Nigl, Tareq Nazmi, Mattia Olivieri, George Petean, Isaiah Robinson, Samuel Sakker, Florian Sempey, Jordan Shanahan, Taras Shtonda, Arsen Soghomonyan, Nicky Spence, Vladislav Sulimsky, Eduardo Rojas Faúndez, Roberto Tagliavini, Alexander Vinogradov, Andrew Watts, Pascal Zurek

Performer*innen

Marie Groothof, Pauline Jacob, Tarren Johnson, Chris Lüers, Ixchel Mendoza, Shlomi Moto Wagner, Fiston Mwanza Mujila, Cathrin Romeis, Dominic Santia, Laurie Young

Schauspieler*innen

August Diehl, Yevgeniya Dodina, Jonas Grundner-Culemann, Nina Hoss, Annabelle Mandeng, Nicholas Ofczarek

Regisseur*innen

Stef Aerts (FC Bergman), Heinrich Horwitz, Susanne Kennedy, Daniel Kramer, Joris Lacoste, Peter Lund, Thom Luz, Kornél Mundruczó, Milo Rau, Stephanie Thiersch, Thomas Verstraeten (FC Bergman),

Marie Vinck (FC Bergman), Philip Venables, Jennifer Walsh

Bühnenbildner*innen

Joé Agemans (FC Bergman), Magdalena Emmerig, Monika Korpa, Florian Leduc, Anton Lukas, Markus Selg, Ulrike Reinhard, Hanna Sophie Stejskal, Wolfgang Tillmans

Kostümbildner*innen

Aedín Cosgrove, Andra Dumitrascu, Magdalena Emmerig, MAREUNROL’S, Nasir Mazhar, Silvie Naumann, Ulrike Reinhard, Rosa Schützendorf, Lauren Steel, Hanna Sophie Stejskal, Carles Urraca

Lichtdesigner*innen

Charles Balfour, Aedín Cosgrove, Franck Evin, Jürgen Kolb, Florian Leduc, Peter van Praet, Felice Ross, Marcel Weber

Videodesigner*innen

Andreas Ivancsics, Markus Selg, Moritz von Dungern

Bildende Künstler*innen

Markus Selg, Rirkrit Tiranajiva, Wolfgang Tillmans

Dramaturg*innen

Giacomo Bisordi, Stephan Müller, Clara Pons, Nathalie Rozanes, Kata Wéber

Gastensembles

Le Balcon, Zafraan Ensemble

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Deutsche Oper Berlin: Saison 26/27 by Deutsche Oper Berlin - Issuu