Produkt + Praxis Leichtbeton
Firmenzentrale Gustav Epple
Stuttgart
a+r Architekten
Einfamilienhaus K40 baumgarten simon Architekten
in Kooperation mit
Kleinmachnow
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Bauen mit leichten Betonen Dadurch entstehen Bauteile mit hoher Wärmedämmung, geringem Eigengewicht und ausgeprägter Dauerhaftigkeit. Leichtbeton ermöglicht schlanke, energieeffiziente Konstruktionen – ob als monolithische Wand, Decke oder Brückenelement. Der Baustoff verbindet strukturelle Stabilität mit gestalterischer Freiheit und eröffnet der Architektur Spielräume für nachhaltiges, ressourcenschonendes Bauen. Betone mit Blähton als leichte Gesteinskörnung vereinen Materialeffizienz, Tragfähigkeit und ästhetische Präzision in einem Baustoff. Durch ihre Struktur und ihr geringes Eigengewicht erlauben sie Konstruktionen, die zugleich ressourcenschonend und gestalterisch frei sind. So entstehen monolithische Bauteile, die für einen bewussten Umgang mit Material, Energie und Raum stehen.
Leicht, tragfähig, wärmedämmend Konstruktiver Leichtbeton ist ein vielseitiger Baustoff, dessen Rohdichte gemäß DIN 1045 zwischen 800 und 2000 kg/m³ liegt – deutlich geringer als bei Normalbeton. Leichte Gesteinskörnungen wie Blähton schließen Luft im Gefüge ein, reduzieren das Gewicht und erhalten die statische Leistungsfähigkeit.
Kontakt und Informationen
Monolithisch, effizient, charakterstark Infraleichtbeton entwickelt den konstruktiven Leichtbeton konsequent weiter. Mit Rohdichten unter 800 kg/m³ vereint er Tragfähigkeit und Wärmedämmung in einem Material. Blähtonkugeln und fein verteilte Luftporen bilden ein hochporöses, geschlossenes Gefüge und ermöglichen Wärmeleitfähigkeiten bis etwa 0,14 W/(m·K). Dadurch entstehen monolithische Wandkonstruktionen, die ohne zusätzliche Dämmung auskommen. Die spezielle Oberfläche erzeugt eine lebendige, natürliche Anmutung und eignet sich für sichtbare Betonarchitektur. Infraleichtbeton unterstützt ressourcenschonendes, detailreduziertes Bauen und verbindet Materialästhetik, Energieeffizienz und konstruktive Klarheit.
Die Liapor-Gruppe produziert aus dem Naturmaterial Lias-Ton europaweit Blähton für unterschiedliche Anwendungen. Von der Gewinnung über die Produktion und Anwendung bis hin zum Recycling – Nachhaltigkeit spielt über den gesamten Lebenszyklus des Baustoffs eine wichtige Rolle. Als universeller, ökologischer und technisch ausgereifter Baustoff überzeugt Blähton durch Leichtigkeit, Festigkeit, Dämmwirkung und Langlebigkeit und kommt daher in zahlreichen Bauanwendungen zum Einsatz. Neben der Verwendung als leichte Gesteinskörnung in Beton findet er in losen oder gebundenen Schüttungen Anwendung – sowohl im Neubau als auch bei der Sanierung. Diese Schüttungen übernehmen im Hoch- und Tiefbau Funktionen als Dämm-, Ausgleichs- und Drainageschicht. Darüber hinaus eignet sich Blähton als Substrat für Dachbegrünungen oder für die Hydrokultur. Auch in der biologischen Abwasserreinigung bewährt sich der aus dem natürlichen Rohstoff Ton hergestellte Baustoff als Bakterienträger. Der Baustoff Liapor bietet Architekten, Planenden und Bauunternehmen vielfältige Anwendungsmöglichkeiten. Für weitere Informationen oder persönliche Beratung stehen die Liapor-Fachleute bereit und nehmen gern Kontakt auf.
Liapor GmbH & Co. KG Industriestr. 2 D-91352 Hallerndorf Telefon: +49 95 45/4 48-0 info@liapor.com www.liapor.com
© Titel: Max Leitner © Liapor
Herausgeber: DETAIL Architecture GmbH · Messerschmittstraße 4 · 80992 München · T +49 89 38 16 20 - 0 · www.detail.de Konzept, Gestaltung und Herstellung: DETAIL – Corporate Publishing · Redaktion: Nora Good Verantwortlich für den Inhalt dieser Ausgabe: Liapor
www.detail.de/produkt-praxis
A+R ARCHITEKTEN
Firmenzentrale Gustav Epple Stuttgart-Degerloch, 2021
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1 Der gleichschenklige, abgerundete Dreiecksgrundriss definiert die Kontur des Gebäudes. 2 Geneigte Wandflächen mit waagrechter Rillung und Brettschalung prägen den Sockelbereich. 3 Die 60 Zentimeter starke LiaporLeichtbetonhülle erfüllt die Dämmfunktion ohne Zusatzschichten. 4 Im Inneren gruppieren sich die Büroflächen um ein Atrium. Eine Wendeltreppe aus Stahl verbindet die Ebenen. © Bilder 1, 2, 4: Max Leitner © Bild 3: Michael Kießling
Mit der Firmenzentrale der Gustav Epple Bauunternehmung in StuttgartDegerloch gestalten a+r Architekten ein Gebäude, das die Werte des Unternehmens räumlich zeigt: Innovation, Fortschritt und Bodenständigkeit. Der dreigeschossige Neubau mit seinem abgerundeten dreieckigen Grundriss besteht aus einer monolithischen Sichtbetonkonstruktion aus Liapor-Leichtbeton mit der Betongüte LC12/13D1.1. Die 60 Zentimeter starke Gebäudehülle erfüllt die Dämmfunktion ohne zusätz-
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liche Schichten. Der natürliche Blähton verleiht dem Bau seine Dauerhaftigkeit, Leichtigkeit und besondere Textur. Die tragenden Wand- und Deckenscheiben aus Leichtbeton arbeiten als monolithisches System und sichern die klare Geometrie des Baukörpers. Im Innen bestimmen Sichtbetonflächen und eine Stahlwendeltreppe das zentrale Atrium. Der Baukörper setzt mit seiner skulpturalen Form einen klaren Akzent und führt traditionelle und moderne Elemente zusammen.
BAUMGARTEN SIMON ARCHITEKTEN
Einfamilienhaus K40 Kleinmachnow, 2023
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1 Straßenseitig zeigt sich das Haus als massiver, geschlossener Baukörper aus monolithischem Sichtbeton. 2 Die 50 Zentimeter starken Infraleichtbetonwände erfüllen die Dämmfunktion ohne zusätzliche Schichten. 3 Auch im Inneren bestimmen die Sichtbetonflächen das räumliche Erscheinungsbild. 4 Zur Gartenseite öffnet sich das Haus mit großflächigen Verglasungen.
© Bilder: Vincent Mosch
Im zweigeschossigen Einfamilienhaus in Kleinmachnow bei Berlin setzen baumgarten simon Architekten architektonische Klarheit und nachhaltige Bauweise gleichwertig um. Die monolithische Gebäudehülle aus Infraleichtbeton übernimmt Tragstruktur und Wärmedämmung. Sie erreicht bei 50 Zentimetern Wandstärke einen U-Wert von 0,4 W/(m²·K) und kommt ohne zusätzliche Dämmschichten aus. Sichtbetonflächen mit feinen Schichtungen, die an natürliches Gestein erinnern, prägen den skulpturalen Ausdruck.
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Im Inneren erzeugen sie zusammen mit Terrazzoböden und Holzelementen ein behagliches Raumklima. Die hohe Langlebigkeit und Wiederverwertbarkeit des Materials reduziert den Ressourcenverbrauch. Insgesamt verbauten die Planenden rund 400 m3 Infraleichtbeton der Festigkeitsklasse 700 sowie Leichtbeton der Festigkeitsklasse 12/13 in der Rohdichteklasse 1,2. So entsteht ein Haus, das Gestaltung, Energieeffizienz und ökologische Verantwortung bündelt.