Grüne Fassaden
Potenziale für eine klimapositive
Architektur
Potential for architecture with a positive effect on climate
Stadtklimatische Vorteile durch neue Begrünungskonzepte
greenery concept
Nicole Pfoser, deutsche Ausgabe 2023, English edition 2024
∂ Praxis
Nicole Pfoser
Wir reden gerne übers Wetter. Gebaut wird meistens dagegen. Als Schnittstelle zwischen Innen und Außen spielen Fassaden eine Schlüsselrolle, damit ein Bauwerk nicht gegen das Klima arbeitet, sondern dynamisch mit ihm lebt. Von den vernakulären Lehmbauten in trockenheißen Klimazonen und den Doppelkastenfenstern der europäischen Altbauten bis zum Blendenmechanismus für das Institut du monde arabe von Ateliers Jean Nouvel haben schon zahlreiche historische Vorbilder bewiesen, wie der Spagat zwischen Repräsentation und Schutzfunktion gelingen kann.
Klimapuffer, Solarkamine und Photovoltaik finden sich heute im Werkzeugkoffer internationaler Architekturbüros. Die PV-Module der Fassade für das Polizeigebäude in Chur hat das Schweizer Studio Comamala Ismail in zwei Neigungen montiert, damit diese zugleich als Sonnenschutz wirken können (Seite 22). Foster + Partners adaptieren traditionelle Windtürme für das Zayed National Museum in Abu Dhabi (Cover und Seite 52). Während durch elektrochrome Verglasung Tageslicht und solare
Energieeinträge individuell gesteuert werden, leiten Hohlwände kühle Luft nach oben in den Ausstellungsraum. Für das Hochschulgebäude in Toronto (Seite 74) kombinieren Moriyama Teshima Architects und Acton Ostry Architects aktive und passive Systeme, damit für fünf Monate im Jahr auf Heiz-, Kühl- und Lüftungsanlagen komplett verzichtet werden kann.
Das Prinzip des vorgelagerten Wintergartens als klimatische Pufferzone hat sich mit dem Tour Bois le Prêtre als neuer Standard etabliert. Seit Jahren wird es in unterschiedlichsten Bestandsbauten durchdekliniert, um diese klimaadaptiv aufzuwerten und vor dem Abriss zu retten. Hier im Heft dokumentieren wir die Hochhausscheibe Peterbos 9 in Anderlecht (Seite 42) von Lacaton & Vassal und 51N4E. Was zählt, sind die inneren Werte der äußeren Hülle. Architektur muss atmen. Gute Fassaden sind die bessere Klimaanlage.
Jeanette Kunsmann zchefredaktion@detail.de
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We talk about the weather a lot. Yet often enough we do not build for, but against it.Facades play a key role as interfaces between the interior and exterior of buildings that are supposed to live with the climate in a dynamic way and not simply function despite of it. Many historic examples prove that they can perform purposes of both representation and protection, such as vernacular loam buildings indry and hot climate zones, the double box windows of historic European houses, or the diaphragm mechanisms of the Institute de Monde Arabe by Atelier Jean Nouvel.
Climate buffers, solar chimneys, andphotovoltaics are part of the toolkit of international architectural offices. For the police station in Chur by the Swiss studio Comamala Ismail, PV modules were installed on the facades at two different angles. As a result, they double as sun protection (page 22). Foster + Partners adapted traditional wind towers for the design of the Zayed National Museum in Abu Dhabi (cover and page 52). Its elec-
trochromic glazing individually controls daylight intake and solar power gains while its wall cavities vent cool air upward into the exhibition area (cover). In the university building in Toronto (page 72) Moriyama Teshima Architects and Acton Ostry Architects combined active and passive systems. For five months a year heating, cooling, and ventilation equipment can beshut down completely. Setting a winter garden in front ofafacade in order to create a climate buffer is now established practice, as thepioneering Tour Bois le Prêtre demonstrates. For years now, this principle has been applied to a diverse range of existing structures with the aim of retrofitting them for purposes of climate adaptation and preventing their demolition. In this issue, we document the Peterbos highriseslab in Anderlecht (page 42), designed by Lacaton & Vassal and 51N4E. The inner values of an outer shell are important. Architecture needs to breathe. And effective facades are the best air conditioning unit.
Magazin
Hummer und Fisch für die Massen Lobster and Fish for the Masses Interview Lanza Atelier
Mit dem Bauch durch die Wand A Serpentine for the Serpentine
Rainer Vallentin
Holzrahmenbau
Mit dem geschwungene Holzdach des Fischmarkts haben 3XN und BVN das Hafengebiet von Sydney um eine Touristenattraktion bereichert.
With the sweeping timber roof of the Sydney Fish Market, 3XN and BVN added a new tourist attraction to the harbour district.
Die Photovoltaikfassade der Polizeidienststelle in Chur wirkt wie aufgeklappt. Mit Mauern aus Lehmziegeln im Inneren sorgen Comamala Ismail für ein gutes Raumklima.
The photovoltaic facade of the police station in Chur appears to fold open. Inside, walls of earthen bricks by Comamala Ismail ensure a comfortable indoor climate.
Polizeigebäude in Chur
Police Building in Chur
COMAMALA ISMAIL
Text, Interview: Sabine Drey
Ingo Rasp
Der neue Verkehrsstützpunkt von Comamala Ismail überzeugt mit einer materialgerechten Holzhybridkonstruktion. Mit ihren geknickt angeordneten Modulen optimiert die Photovoltaikfassade Sonnenschutz und Energieertrag.
Lageplan Maßstab 1:5000
Site plan scale 1:5000
Der Neubau der Kantonspolizei liegt zwar inmitten eines Verkehrsknotenpunktes, doch im übertragenen Sinn bildet er eine grüne Insel am Stadtrand von Chur. Er ist Teil des Green Deal für Graubünden – eines Aktionsplans für Klimaneutralität bis 2050. Die Maßnahmen betreffen Gebäude, Verkehr und Landwirtschaft. Sie zielen vor allem auf den Ausbau erneuerbarer Energien sowie die energetische Sanierung des Baubestands.
Der kompakte Baukörper mit seiner markanten Photovoltaikfassade besitzt Modellcharakter. Das Architekturteam von Comamala Ismail arbeitete bereits im Wettbewerb eng mit dem Ingenieurbüro von ZPF zusammen. Für das Netto-Null-Gebäude entwickelten sie ein Konzept mit nur wenigen Materialien und Bauteilen. Sie verzichteten fast vollständig auf Boden-, Wandund Deckenverkleidungen.
Die Photovoltaikmodule an den Fassaden sind in zwei Neigungen montiert. Ihre Auskragung vergrößert die wirksame Eintragsfläche und dient zugleich als Sonnenschutz. Die 220 Elemente aus Verbundsicherheitsglas mit monokristallinen Solarzellen zwischen den Scheiben sind mechanisch auf einer hölzernen Unterkonstruktion befestigt. Drei unterschiedliche Formate kamen zum Einsatz. Zusammen mit der Anlage auf dem Dach erzeugen die Fassadenmodule etwa die vierfache Menge des Eigenbedarfs. Die Anlage speist auch eine
Fertigstellung
1597 m 2
Baukosten
Construction costs 8,51 Mio. €
U-Werte W/m 2K
U values
— Fassade 0,11
Facade
Fenster 0,70
Windows
Dach 0,11
Roof
Bodenplatte 0,20 gegen Erdreich
Photovoltaikanlage
— Fläche Area
915 m²
— Leistung
Power output
162 kWp
— Stromertrag
120 MWh/a
Heiztechnik Wärmepumpe
Primärenergiebedarf
— Erstellung (ohne PV) Production (without PV)
23,4 kWh/m 2a
Betrieb Operation 20,0 kWh/m 2a
CO 2-Emissionen
— Erstellung (ohne PV) Production (without PV)
6,7 kg/m 2a
Betrieb Operation 0,07 kg/m 2a
1. Obergeschoss
Schnitt • Grundrisse Maßstab 1:400 1 Umkleide 2 Technik 3 Stromspeicher 4 Reinigung
5 Lager 6 Fahrrad/ Motorrad
7 Polizeifahrzeuge
8 Eingang 9 Einsatzleitfahrzeug
Section • Floor plans scale 1:400
3 Power storage 4 Cleaning 5 Storage
7 Police vehicles 8 Entrance centre
10 Hauswart 11 Tageszelle 12 Einvernahme/ Sitzung 13 Sekretariat/ Empfang 14 Warteraum 15 Führungsraum 16 Ruheraum 17 Büro 18 Leitung 19 Aufenthaltsraum
10 Janitor 11 13 17 Office
Erdgeschoss
Untergeschoss
Vertikalschnitt
Horizontalschnitt
Maßstab 1:20
1 Lehmstein gepresst 295/140/90 mm
Dampfsperre
Betonstütze
180/180 mm / Kantholz vertikal 60/220 mm dazwischen Wärmedämmung Mineralwolle 360 mm
Windpapier diffusionsoffen
Konterlattung
40/70 mm
Lattung 30/60 mm
Vertikalschalung
Fichte sägerau, Nut/ Feder 24/150 mm
2 Aluminiumblech
3 mm
Unterdach folie
OSB-Platte 27 mm
3 Photovoltaik-Modul monokristallin
2700/1304 mm, VSG 2× 4 mm
Lattung 50/60 mm
Knagge Furnierschichtholz 51 mm
4 Photovoltaik-Modul monokristallin
2700/1304 mm, VSG 2× 4 mm
Lattung 28/60 mm
Knagge Furnierschichtholz 51 mm
Unterdachfolie
Dreischichtplatte 19 mm
5 Ortbetonplatte imprägniert, geschliffen, thermisch aktiviert 260 mm
6 Photovoltaik-Modul
2700/1304 mm, VSG 2× 4 mm
Doppelfalzdach
Edelstahl / Aluminiumklemme
Trenn lage
Dreischichtplatte 27 mm; Knagge zweiteilig 100/440 und 100/260 mm
Furnierschichtholz 51 mm; Unterdachfolie; Holzspanplatte zementgebunden 15 mm
7 Brettschichtholz Fichte gehobelt 100/360 mm
Vertical section
Horizontal section
pressed earthen insulation diffusion open wind
vertical tongue-andrough-sawn glass glass
panel glass stainless steel
Zayed National Museum in Abu Dhabi
Foster
Text: Frank Kaltenbach
7
Das neue Wahrzeichen der Vereinten Arabischen Emirate ist dem Staatsgründer gewidmet. Es vereint die Geschichte und Zukunft des Landes. Fünf bis zu 123 m hohe Flügel schaffen nationale Identität sowie natürliche Belichtung und Belüftung. The new trademark of the United Arab Emirates is dedicated to the country’s founder. It unites the nation’s history and future. Five wings up to 123 m tall, shape national identity and provide interiors with natural daylight and ventilation.
All photos: Nigel Young Foster+Partners
Die dreieckigen Primärelemente aus glasfaserbewehrtem Beton sind über lineare Dilatationsfugen verbunden. Sie sind in dreibis fünfeckige Sekundärelemente unterteilt. Deren Fugen folgen im Zickzack der Waffelstruktur derben unsichtbar.
The triangular primary elements consisting of glass fibre reinforced concrete are connected by linear expansion joints. The are subdivided into triangular and pentagonal secondary elements. Their joints follow the zig-zagging pattern of the gridbased surface texture and remain invisible.
Schnitt
Maßstab 1:20
1 Dach- und Wandpaneel Sockelbau: Glasfaserbeton
20 mm, im Randbereich 75 mm
l 150/150/200 mm
Unterkonstruktion
Stahlrohr s 100/50/4 mm bzw. s 280/50/4 mm
l 180/100 mm
Nebenträger Stahl-
Section scale 1:20
1 roof and wall panel, plinth structure:
20 mm glass fibre reinforced concrete, 75 mm along edge
150/150/200 mm steel angle
100/50/4 mm or 280/50/4 mm steel
RHS framing
180/100 steel angle
260/380 mm reinforced concrete secondary beam
betonfertigteil 260/380 mm
2 Randabschluss
3 Quetschfuge Sekundärelement: Verlauf gezackt gemäß Waffelstruktur
4 Entwässerungsrinne Stahlblech
5 Dilatationsfuge Primärelement: Formteil Glasfaserbeton 20 mm
j 150/180/220 mm
2 primary edge beam
3 secondary member compression joint: serrated progression according to waffle structure
4 sheet steel drainage gutter
5 primary element expansion joint: 20 mm prefabricated glass fibre reinforced concrete
6 2× 150/180/220 mm steel angle adjustable bearing
7 260/380 mm pre-
7 Ringträger Betonfertigteil 260/380 mm
8 Handlauf Glasfaserbeton
9 Aufgang Dachterrasse: Beton unbewehrt 80 – 100 mm Stahlbeton 250 mm; Abdichtung
10 Abdeckung Entwässerungsrinne Betonfertigteil perforiert 100 mm
fabricated concrete ring beam
8 glass fibre reinforced concrete handrail
9 ramp construction, roof terrace:
80 –100 mm nonreinforced concrete
250 mm reinforced concrete; sealing layer
10 drainage gutter cover 100 mm perforated reinforced concrete element
Building Envelope, Roof
Redaktion Editor:
Claudia Hildner
Schillernd wie ein Frosch
As Shimmering as a Frog
Auf dem Spinelli-Areal in Mannheim entsteht auf der Fläche einer ehemaligen Kaserne ein neues Stadtquartier. Für einen Teilbereich hat das Büro Alles Wird Gut ein mehrteiliges Ensemble aus Wohngebäuden geplant. Herzstück ist ein höhergelegener Innenhof, der sich in eine Abfolge von Plätzen gliedert. Für die Fassadengestaltung wählte das Architekturbüro unterschiedliche Materialien und Techniken aus: Putze mit und ohne Struktur, Klinker und messingfarbene Metallelemente. Für das komplette Ensemble gilt ein Farbkonzept, das Alles Wird Gut auf seiner Website plakativ mit dem Bild eines Frosches illustriert. Einer der Bauten zeigt dabei besondere Nähe zur schillernden Amphibienhaut: der sogenannte „Schmale Hans“. Der Gebäuderiegel mit besonders kurzer Stirnseite hüllt sich in blau-grün glasierte Klinkerriemchen von Gima. Ihre lebendige Oberflächenwirkung resultiert aus der nicht vollflächig deckenden Glasur. Der gelbliche Keramikscherben scheint partiell durch und verleiht der Farbe Tiefe. Verwendet wurden überwiegend quadratische Klinker-Riemchen im Format 200 × 15 × 200 mm, ergänzt durch Elemente mit den Maßen 200 × 15 × 95 mm für Abschlüsse und Übergänge. Im klassischen Verband lassen sich quadratische Klinker ohnehin nicht verwirklichen – in Mannheim entschied man sich stattdessen für eine kachelartige Anordnung mit durchlaufenden Fugen.
Die quadratischen Klinkerriemchen wurden kachelartig mit durchlaufenden Fugen angeordnet.
For the square clinker brick slips, a tile-like arrangement with continuous joints was chosen.
zgima-ziegel.de
Blau-grün glasierte Klinkerriemchen prägen die Fassade eines Wohngebäudes, das zu einem mehrteiligen Ensemble auf dem Spinelli-Areal in Mannheim gehört.
On the Spinelli site in Mannheim, a new urban quarter is being developed on the site of a former barracks. For a section, the architectural practice Alles Wird Gut has designed a multi-part ensemble of residential buildings. At its heart is an elevated inner courtyard, which is divided into a series of squares. The facades of the buildings are designed using a variety of materials. These include plaster finishes, clinker brick cladding and brass-coloured metal elements. A colour scheme applies to the entire ensemble, which the practice strikingly illustrates on its website with the image of a frog. A building called “Schmaler
Blue-green glazed clinker brick slips characterise the facade of one of the residential buildings which belong to a multi-part ensemble on the Spinelli site in Mannheim.
Hans” (Thin Hans) shows a particular affinity with the iridescent skin of the amphibian: The building is characterised by a particularly short front elevation and is clad in blue-green glazed clinker bricks from Gima. Their lively surface effect results from the glaze not covering the entire surface. The yellowish ceramic body shines through in places, lending depth to the colour.Predomi nantly square clinker brick slips in the 200 × 15 × 200 mm format were used, supplemented by elements measuring 200 × 15 × 95 mm for finishes and transitions. For the square clinker bricks, a tile-like arrangement with continuous joints was chosen.
David Matthiessen
David Matthiessen
Fassade aufgefrischt
Facade Refreshed
Das sechsgeschossige Bürogebäude Z2 auf dem Firmengelände von Züblin in Stuttgart ist ein Millennial: 2002 wurde der längliche Bau nach Plänen des Büros Eike Becker Architekten fertiggestellt. Bei der nun durchgeführten Generalüberholung ließ das Unternehmen unter anderem auch die Fassade energetisch sanieren. Die Beibehaltung der bestehenden Hülle erwies sich als nicht sinnvoll. In den Obergeschossen wurde sie daher durch das Standardfenstersystem AWS 75.SI+ optimized von Schüco ersetzt. Der Uw-Wert der Elemente mit 75 mm Bautiefe liegt im Durchschnitt bei 0,85 W/m2K. Die Fensterbänder setzen sich aus
The Z2 office building on the Züblin site in Stuttgart dates from the turn of the millennium: the elongated building was completed in 2002 to plans by the Eike Becker architectural practice. As part of the recent comprehensive refurbishment, the company also had the facade renovated to improve energy efficiency. Retaining the existing envelope of the six-storey building proved impractical. On the upper floors, it was therefore replaced by Schüco’s standard window system, AWS 75.SI+ optimized. The U w value of the 75-mm-deep units averages 0.85 W/m²K, and the window bands consist of 1350 mm wide fixed glazing, AWS VV-type ventilation sashes and opaque panels. To meet the structural requirements for the 2400 mm-high elements, the
zschueco.com
facade contractor had the external venetian blind guide rails pressed directly onto the window profiles. The perimeter parapet cladding made of aluminium sheet is partially fitted with build-
1350 mm breiten Festverglasungen, Lüftungsflügeln des Typs AWS VV und opaken Flächen zusammen. Um den statischen Anforderungen an die 2400 mm hohen Elemente gerecht zu werden, ließ die Fassadenbaufirma die Raffstore-Führungsschienen direkt auf die Fensterprofile aufpressen. Die umlaufenden Brüstungsverkleidungen aus Aluminiumblech sind auf Höhe der Zwischendecken teilweise mit bauwerksintegrierter Photovoltaik (BIPV) versehen. Für die Herstellung der Fassade kamen insgesamt 38 t Ultra Low Carbon-Aluminium (ULC) von Schüco zum Einsatz. Auch bei der Hülle im Erdgeschoss und im Inneren finden sich Produkte von Schüco. Das Gebäude soll das DGNBZertifikat in Platin erhalten.
ing-integrated photovoltaics (BIPV) at the level of the intermediate floors. A total of 38 tonnes of Ultra Low Carbon (ULC) aluminium from Schüco was used in the construction of the facade.
Schüco products are also featured in the building envelope on the ground floor and throughout the interior. The building is set to receive the DGNB Platinum certificate.
Dachfenster, öffne dich
Open up, Skylight
Das neue Schwingfenster 230 Volt von Velux lässt sich kabelgebunden ohne zusätzliches Herstellerinterface in Smart-HomeSysteme integrieren. Daneben ist auch der direkte Anschluss an einen Schalter möglich. Hindernisse während des Schließens werden automatisch erkannt; ein Regensensor ist serienmäßig eingebaut. Das Fenster ist mit den Verglasungen Thermo, Energie und Energie Plus in acht Größen von 66 × 118 cm bis 114 × 140 cm erhältlich. Standardmäßig sind die Rahmen aus weiß lackiertem Holz oder Kunststoff, eine klar lackierte Holzvariante lässt sich auf Wunsch ordern.
The new 230-volt pivot window from Velux can be integrated into smart home systems via a wired connection without the need for an additional manufacturer interface. It can also be connected directly to a switch. Sensors automatically detect obstacles during closing, a rain sensor is fitted
as standard. The window is available with Thermo, Energy and Energy Plus glazing in eight sizes ranging from 66 × 118 cm to 114 × 140 cm. As standard, the frames are made of whitepainted wood or plastic; a clearpainted wood version can be ordered on request.
Züblin / Niels
Schubert
Zeitschrift für Architektur + Baudetail Review of Architecture + Construction Details ISSN 2627-2598
DETAIL Architecture GmbH Messerschmittstraße 4, 80992 München Munich, Germany
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Jeanette Kunsmann (Chefredakteurin Editor-in-Chief, V.i.S.d.P.), Jakob Schoof (stellvertretender Ch efredakteur Deputy Editor-in-Chief ), Sabine Drey, Nora Good, Valentina Grossmann, Claudia Hildner, Frank Kaltenbach, Heike Kappelt , Julia Liese, Peter Popp, Laura Traub, Edith Walter, Barbara Zettel; Mara Strom (Praktikantin Intern); Nils Freiwald, Tim Petersen, Lilli Ritter, Zoe Scholz (Werkstudierende Student Trainees)
Konzeption dieser Ausgabe
Concept of this issue: Frank Kaltenbach (Koordination Coordination)
Assistenz
Editorial Assistant: Jasmin Rankl
Produkte & Referenzen
Products & References: produkte@detail.de products@detail.de
Gestaltung Design:
strobo B M (Matthias Friederich, Sabrina Baumann, Monnier Ostermair), München Munich, Germany
CAD-Zeichnungen
CAD-Drawings:
Dejanira Ornelas Bitterer, Marion Griese, Barbara Kissinger, Martin Hämmel, Julia Voitl (Werkstudierende Student Trainee), Rana Aminian, Ralph Donhauser (Freie Mitarbeit Freelance Contributors)
Herstellung
Production, DTP: Peter Gensmantel (Leitung Manager), Michael Georgi, Natalia Shelenina, Roswitha Siegler, Simone Soesters
dieser Ausgabe
Photographers of this issue:
Conrad Amber, Tom Arban, Markus Arndt, Nina Baisch, Anna Blau, Croce&Wir, Doublespace Photography, Niklas Eschenmoser, Sepideh Farvardin, Markus Gröteke, Magdalena Gruber, Rasmus
David Matthiessen, mKunze, Kuster Frey, Michelle Lartigue, Ingo Rasp,
Pia Riverola, Nils Schubert, Bernd Seeland, Marco Sendler, Martin Speth, Marie Staggat, Rainer
Vallentin, Benedikt Walther, Tom Wilkinson, Nigel Young, Dan Zoubek
Autorinnen und Autoren dieser
Ausgabe Authors of this issue: Roland Pawlitschko, Tom Rivard, Rainer Vallentin, Tom Wilkinson
Übersetzungen Translations: Alisa Kotmair, Mark Kammerbauer, Raymond Peat, MarcSelway
Director Sales & Events: Margit Färber
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Anzeigendisposition
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6 65 Jahre Detail 65 Years of Detail 7/8 Massivbau
Solid Construction
9Vorfertigung und Modulbau
Prefabrication and Modular Construction 10Kulturbauten
Cultural Buildings 11Bauen im Bestand Building in Existing Contexts 12Fassaden
Facades 1/2Zirkuläres Bauen
Circular Construction
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