Vorschau Herbst 2026 | De Gruyter Arts & Deutscher Kunstverlag
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Liebe Leserinnen und Leser, vier Jahre sind vergangen, seit Antisemitismus-Vorwürfe die documenta fifteen erschütterten. Seither wurden die Ereignisse nicht nur ausführlich aufgearbeitet. Die Debatten haben zugleich eine intensive kunsthistorische Beschäftigung mit antisemitischer Bildsprache angestoßen. Erstmals wurde dieses Themenfeld in seiner historischen Dimension untersucht, wodurch antisemitische Kulturtechniken neu kontextualisiert werden konnten. Nach der jüngst erschienenen Publikation Antisemitismus und Kunst vor 1933 legen wir im Herbst mit dem Sammelband Antisemitische Symbole in Kunstobjekten einen weiteren Beitrag zu diesem leider sehr aktuellen Thema vor. Wie reagiert Kunst auf eine Gegenwart, die von Gewalt, Migration und Zerstörung geprägt ist? Publikationen wie der Ausstellungskatalog zum Werk des französischen Künstlers Nicolas Daubanes, der Sammelband Times of Waste oder die Bände der neuen Reihe Spectropia.
Experiments in Trace eröffnen vielfältige Perspektiven auf diese Frage und geben zugleich differenzierte Impulse für eine Auseinandersetzung mit den Herausforderungen unserer Zeit. Ich wünsche Ihnen wertvolle Anregungen beim Entdecken dieser und vieler weiterer Titel zur Kunst von der Antike bis heute in unserer Vorschau!
Katja Richter Editorial Director Arts
Nicolas Daubanes 4
Heia Norge! 6
Ashkan Sahihi 8
Unter Druck 10
Felix Nussbaum 12
Carl Schuch 1846–1903 14
Spielerische Allianzen 16
Tatort Ephesos. Kleopatra in Rom 18
Stories from the Post-Ethnological Museum 20
Times of Waste—Handling Matter 21
Counter-Cartographies of Trace 22
Fossil Aesthetics 23
AI Halftime 24
Crossing Borders 25
Theorien der Praxis – vor und nach Artistic Research 28
Rethinking Transcultural Interactions in Visual Art 29
Wachstum und Form 30
Tele-Monumente – Tele-Monuments 31
Malerei als Verkleidung 32
Feminist Insurgences 33
Körperidealen trotzen 34
Private: Please Come In 35
Objekte der Begierde 37
Mehr als Ironie 40
Carlo Scarpa 41
Armando. Das skulpturale Werk 1988–2017 42
Malen mit dem Körper 43
Zum Schreiben ermutigt 44
Tracing Provenance in Italy 46
Antisemitische Symbole in Kunstobjekten 47
Fragmented Modernity in Interwar France 48
Paul Posenenske und die Kunsthochschule Kassel 49
Ein kalifornischer Zauberberg 50
Aufbrüche zur Abstraktion in der europäischen Architektur der Moderne 52
Brasilianische Belle Epoque 54
Chinoiserie and Chinese Art in Siam 55
Wahnfried 56
Luxus 57
Gefällige Unordnung oder didaktische Innovation? 58
Poesie des Lichts 59
Katastrophe 60
Mimicry and Masks 61
Dynamische Kombinationen 62
Rubens und die Immanenz des Bildes 63
Silber 66
Fragile Masterpieces 67
Golden Glow 68
Der Schild und das Bild 69
Die Glasmalereien im Westchor des Naumburger Doms 70
Gesamtinstandsetzung der Kirche St. Michael in Bamberg 72
Der Berliner Dom 74
BACKLIST
Ausgewählte Titel 75
Ausstellung
Staatliche Kunsthalle Karlsruhe
26.September 2026 bis 10. Januar 2027
Der französische Künstler Nicolas Daubanes (*1983) beschäftigt sich mit Machtstrukturen und dem Willen zum Widerstand gegen sie. Seine Werke –großformatige, zuweilen monumentale Zeichnungen mit Eisenpuder auf magnetischen Platten und Installationen –reflektieren die Ursachen und Folgen von Gewalt, sozialer Ungerechtigkeit, Unterdrückung und Krieg. Historische Recherchen widmet er vor allem der
Staatliche Kunsthalle Karlsruhe (Hrsg.)
Nicolas Daubanes
Le feu intérieur
Seiten 200 Abb 70
Format 21,0 × 28,0 cm
Br. 978-3-422-80444-9 De/En
€ 40,00 [D]
DEUTSCH/ENGLISCH
OKTOBER 2026
DEUTSCHER KUNSTVERLAG
Katalog zur ersten großen Werkschau in Deutschland
Engagierte Kunst über Mut zum Ungehorsam, Befreiung und Demokratie –mit kunsthistorischen Bezügen und partizipativer Arbeit mit Betroffenen
jüngeren französischen und deutschen Geschichte und Gegenwart, der Resistance im Zweiten Weltkrieg und dem Schicksal von Inhaftierten und Deportierten.
Das Buch mit dem Titel Le feu intérieur –was sowohl auf schwelende Brände innerhalb von Gesellschaften als auch auf das „innere Feuer“ als Antrieb von Widerstand leistenden Künstler*innen, Wissenschaftler*innen, Politiker*innen
oder Bürger*innen verweist – stellt Daubanes´ Arbeiten und seine Themen anhand von umfangreichem Bildmaterial und fundierten Essays vor.
Mit Beiträgen von Kirsten Claudia Voigt, Julien Voinot, Laëtitia Desserrières, Frédéric Bußmann u. a.
Ausstellungen
Kunstmuseum Lillehammer, 24. Oktober 2026 bis 7. Februar 2027
Mathias Listl, Nils Ohlsen, Theres Rhode (Hrsg.)
Heia Norge!
Konkrete Kunst in Norwegen seit 1970 / Concrete Art in Norway since 1970 / Konkret kunst i Norge siden 1970
Seiten 192
Abb. 90
Format 22,0 × 28,0 cm
Br. 978-3-422-80437-1 De/En/Nor ca. € 38,00 [D]
DEUTSCH/ENGLISCH/NORWEGISCH NOVEMBER 2026
DEUTSCHER KUNSTVERLAG
Erster umfassender Überblick zur Konkreten Kunst in Norwegen seit 1970 – mit rund 100 Werken von über 25 Künstler*innen
Museum für Konkrete Kunst und Design Ingolstadt, voraussichtlich Herbst/Winter 2027/28
Kurz nach 1968 begannen einige norwegische Kunstpionier*innen, radikal vereinfachte Gemälde mit stark gefärbten monochromen Flächen und streng geometrischen Formen zu schaffen. Dies markiert den Beginn der Konkreten Kunst in Norwegen. Völlig zu Unrecht sind viele ihrer Vertreter*innen nicht nur in Deutschland, sondern auch in ihrer Heimat bis
heute noch zu wenig bekannt. Der Begleitband zu einer Ausstellung im Kunstmuseum Lillehammer und dem Museum für Konkrete Kunst und Design Ingolstadt widmet sich erstmals übergreifend diesem Thema und zeigt die enorme Vielfalt und Qualität dieser Strömung im nördlichsten Königreich Europas. Dabei rücken nicht nur Gemälde, Grafiken, Skulpturen und Ins-
Künstler*innen
tallationen ab den 1970er-Jahren bis heute in den Fokus. Darüber hinaus werden Video-, Textilkunst und Fotografie in den Blick genommen und zeigen das breite Spektrum der Konkreten Kunst in Norwegen seit 1970.
Mit Beiträgen von Mathias Listl, Nils Ohlsen, Theres Rohde
Eirin Bjørsland Hansen, Paul Brand, Marie Buskov, Herbert Hebler, Callum Inness, Hennie-Ann Isdahl, Marte Johnslien, Camilla Løw, Edith Lundebrekke, Arne Malmedal, Trine Mauritz, Tone Myskja, Kristin Nordhøy, Thomas Pihl, Bjørn Ransve, Stein Rønning, Dag Skedsmo, Anders Sletvold Moe, Thorbjørn Sørensen, Lars Strandh, André Tehrani, Mouche Thomsen, Gerd Tinglum, Tone Vigeland, Sidsel Westbø, Erlend Grytbakk Wold, Martin Woll Godal, Sverre Wyller
Exhibition
Lea Bischofberger Gallery, Zurich March 19 to April 30, 2026
With ParisNewYorkPortraits, photographer Ashkan Sahihi presents a compelling portrait series that challenges and refines the way we see.
Envisioning a radiant and optimistic future, the book brings together 38 young people in their twenties from Paris and New York—a generation shaped by pandemic isolation and the constant exposure of digital hypervisibility.
Captured in analogue black-andwhite, without artificial light or digital alteration, each face resists easy categorization. Ethnic background, identity, and belonging remain fluid rather than fixed. With remarkable
Ashkan Sahihi (Hrsg.)
Ashkan Sahihi
ParisNewYorkPortraits
Seiten 128
Abb. 38
Format 24,0 × 30,0 cm
Br. 978-3-422-80428-9 En
€ 38,00 [D]
ENGLISCH APRIL 2026
DEUTSCHER KUNSTVERLAG
38 black-and-white studio portraits capture young people from Paris and New York beyond digital self-staging
With a reflection by Ocean Vuong
sensitivity and restraint, Sahihi creates images that privilege presence over performance.
Accompanied by three thought-provoking essays, the volume reflects on contemporary image cultures, social media self-staging, and the question of what it means today not just to be looked at but truly seen. ParisNewYorkPortraits is a celebration of youth, individuality, and hope amid the complexities of our time.
Ashkan Sahihi, born in Tehran in 1963, is an IranianAmerican photographer who began his artistic career in the cultural
avant-garde of 1980s New York. Known for his portrait-based social studies, often dealing with the question of perception, he created significant works in the cities of New York, Istanbul, London, and Berlin, which have been exhibited and published internationally.
With contributions by Sussan Babaie, Saskia Trebing, Natascha Schoenaich-Carolath and Ocean Vuong
Ausstellungen
Museum Wiesbaden, 6. Februar bis 9. August 2026
Hessischer Landtag, 18. März bis 12. April 2026
Politische Plakate werden in Europa erstmals massiv im Kontext der Propaganda des Ersten Weltkriegs eingesetzt. Seither begleiten sie als visuelle Kommentare gesellschaftliche und politische Umbrüche. Die Publikation zeigt die gestalterische und thematische Entwicklung des politischen Plakats ab 1918. Während nach dem Ersten Weltkrieg eine expressionistische Gestaltung den traumatisierten Zustand der
Astrid Wallmann (Hrsg.) Unter Druck
Politische Plakate 1918–1991
Seiten 144 Abb. 110
Format 24,0 × 28,0 cm
Geb. 978-3-422-80423-4 De € 28,00 [D]
DEUTSCH
APRIL 2026
DEUTSCHER KUNSTVERLAG
Das 20. Jahrhundert im Spiegel politischer Plakate
Mit Werken von A. M. Cay, Heinz Fuchs, Ludwig Hohlwein, Käthe Kollwitz, Holger Matthies, Max Pechstein, Walter Schnackenberg, Klaus Staeck, Franz von Stuck u. v. m.
Nation zum Ausdruck brachte, zeugen Formen und Motive der Plakate aus den 1920er- und 1930er-Jahren zunehmend von der Brutalität der politischen Auseinandersetzungen. Nach dem Zweiten Weltkrieg rücken Themen wie die Auseinandersetzung der Systeme und individuelle Politiker in den Fokus. Eine jüngere Zielgruppe sprechen die Plakate der 1960er- und 1970er-Jahre im Pop-Art-Stil an. Die 1980er- und
1990er-Jahre markieren schließlich den Beginn eines Stilpluralismus.
Bearbeitet von Peter Forster, René Grohnert, Nikolas Werner Jacobs
Mit Beiträgen von Petra Eisele, Peter Forster, René Grohnert, Nikolas Werner Jacobs, Astrid Wallmann
Ausstellung
Felix-Nussbaum-Haus im Museumsquartier Osnabrück 22. November 2026 bis 4. April 2027
Maskeraden spielen im Werk des deutsch-jüdischen Künstlers Felix Nussbaum (1904–1944) eine besondere Rolle. Sie sind Mittel der Selbstreflexion in Zeiten des Umbruchs und der Versuch, angesichts der zunehmenden Bedrohung durch den Nationalsozialismus die eigene künstlerische Identität zu bewahren.
Museumsquartier der Stadt Osnabrück (Hrsg.)
Felix Nussbaum
Maskeraden / Masquerades
Seiten 200 Abb. 60 Format 18,5 × 23,5 cm
Geb. 978-3-422-80443-2 De/En ca. € 38,00 [D]
DEUTSCH/ENGLISCH NOVEMBER 2026
DEUTSCHER KUNSTVERLAG
Neue Erkenntnisse zum Werk von Felix Nussbaum
Maskendarstellungen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts
Chancen und Risiken von „Masken“ in postmigrantischen Gesellschaften heute
Der Katalog widmet sich diesem im Werk Nussbaums bisher wenig erforschten Motiv und zeigt seine Maskenbilder in Gegenüberstellung mit Werken von Zeitgenoss*innen, darunter Max Beckmann, James Ensor, Karl Hofer, Emil Nolde und Lea Grundig. Die Präsentation der Werke wird mit vertiefenden kunstwissenschaftlichen Beiträgen zum Thema ergänzt. Sie
schlagen eine Brücke zu gesellschaftsund identitätspolitischen Diskursen unserer Gegenwart, in der „Maskierungen“ allgegenwärtig sind.
Mit Beiträgen von Katharina Henkel, Maren Koormann, María do Mar Castro Varela, Anne Sibylle Schwetter, Herwig Todts u. a.
Österreichische Galerie
Belvedere (Hrsg.)
Carl Schuch 1846–1903
Catalogue raisonné
Seiten 482
Abb. 650
Format 24,0 × 28,0 cm
Geb. 978-3-422-80445-6 De € 55,00 [D]
DEUTSCH
DEZEMBER 2026
DEUTSCHER KUNSTVERLAG
Die Malerei Carl Schuchs ist ein profunder Beitrag zur europäischen Kunst im ausgehenden 19. Jahrhundert. Sein Œuvre spannt den Bogen vom Wiener Biedermeier über den Realismus deutscher Prägung hin zur französischen Avantgarde, von Waldmüller über Leibl zu Manet, Monet und Cézanne. In stetiger Auseinandersetzung mit aktuellen Entwicklungen und in skeptischer
Erstes Werkverzeichnis zu Carl Schuch –unter Berücksichtigung jüngster maltechnischer Analysen und Befunde
Essays zu Biografie, Werk und Rezeption: Schuch als unabhängiger Künstler im Spannungsfeld zwischen Realismus und Moderne
Distanz zum eigenen Schaffen kulminiert sein Werk während seiner Jahre in Paris in Stillleben und Landschaften eigenster Prägung.
Schuch selbst hat der Nachwelt den Zugang zu seinem Werk nicht leicht gemacht, indem er verwarf, was ihm nicht gut genug erschien. Rund 350 Gemälde und etwa 250 Arbeiten auf Papier haben sich erhalten. Ein be-
achtlicher Teil davon ist verschollen. Erstmals liegt nun mit dem Catalogue raisonné eine kritische Bestandsaufnahme des Werks vor.
Roland Dorn, Vorsitzender der Carl Schuch Gesellschaft e. V.
Ausstellung
Deutsches Historisches Museum, Berlin 8. Mai 2026 bis 31. Oktober 2027
Zwischen 1590 und 1620 entstanden im Umfeld des preußischen Hofes in Königsberg zahlreiche Brettspielkästen für Mühle, Schach und Tric Trac, die einen künstlerischen Höhepunkt der Bernsteinverarbeitung markieren.
In diesem Band wird erstmals der Entstehungskontext der kostbaren Kunstkammerobjekte vor dem Hintergrund höfischer (Spiel-)Kultur und dynastischer Bündnispolitik untersucht. Die Erwerbung einer Königsberger
Fritz Backhaus, Wolfgang Cortjaens, Thomas Weißbrich (Hrsg.)
Spielerische Allianzen
Bernsteinpolitik und höfische Kultur in der Frühen Neuzeit
Seiten 256
Abb. 100
Format 17,0 × 24,0 cm
Br. 978-3-422-80427-2 De € 30,00 [D]
DEUTSCH MAI 2026
DEUTSCHER KUNSTVERLAG
Erste interdisziplinäre Studie zu Königsberger Bernstein-Brettspielkästen um 1600
Neue Perspektiven auf ein bisher wenig untersuchtes Feld frühneuzeitlicher Luxusobjekte
Brettspielkassette von 1607 durch das Deutsche Historische Museum gab 2021 den Anlass, diese kulturhistorisch signifikante Untergruppe der preußischen „Bernstein-Diplomatie“ interdisziplinär zu erforschen. Die 13 Beiträge des Bandes verbinden kunst-, kulturund wirtschaftshistorische Perspektiven und machen den Ostseeraum als strategischen Brennpunkt der Zeit „um 1600“ greifbar.
Mit Beiträgen von Valeria Butera, Wolfgang Cortjaens, Mathias Herman, Katharina KüsterHeise, Rahul Kulka, Markus Laufs, Ulrich Schädler, Antje Scherner, Verena Wasmuth, Klaus Weber, Thomas Weißbrich, Sabine Witt
Königsberg, Anfang 17. Jahrhundert, signiert Hans Klingenberg, Detail eines Ornamentplättchens, Hamburg,
einem engen Kontakt beider Meister ausgegangen werden kann.10 Doch auch materialkundliche Vergleiche haben ihre Grenzen, denn oft bezogen die Bernsteindreher vorgefertigte Teile aus lokalen oder auswärtigen Werkstätten. So erlauben etwa die Bildplättchen mit amelierten Pflanzen- und Vogeldarstellungen an den Außenseiten des Berliner Brettspielkastens, zu denen sich identische Amelierungen an einem Klingenberg zugeschriebenen Kästchen im Altonaer Museum finden (Abb. 4, 5), keineswegs eine Zuschreibung an diesen Meister, könnte es sich dabei doch ebenso gut um Importware einer der Augsburger oder Nürnberger Goldarbeiterwerkstätten handeln, die sich auf diese spezielle, aus der Hinterglasmalerei abgeleitete Fertigungs- und Dekortechnik in Blattgold oder Metallfolie spezialisiert hatten.11
Sowohl Hans Klingenberg als auch Georg Schreiber haben für den Königsberger Hof gearbeitet. Die ab den 1560er-Jahren in fürstlichen Inventaren und in den Ausgabenbüchern der preußischen Herzöge urkundlich nachgewiesenen Bernstein-„Brettspiele“ (Abb. 6) waren vor allem Repräsentationsstücke, zu bewundern in den Kunstkammern und Privatgemächern der Herrschenden. In diesen nur ausgewählten Personen zugänglichen Räumen fürstlicher Repräsentation befanden sich neben kunsthandwerklichen Preziosen auch naturwissenschaftliche Fund- und Schaustücke aus den Bereichen Botanik, Zoologie, Mineralogie und Archäologie.12 Die Sammlungen waren Teil der Selbstdarstellung des Adels, der sich in einem ständigen Konkurrenzverhältnis und Überbietungswettbewerb befand.
6 Ausgabenbuch der herzoglichen Familie für das Jahr 1610, darin: Erwähnung eines von Hans Klingenberg im Auftrag des Herzogs Albrecht Friedrich von Preußen gefertigten Brettspiels aus Bernstein, Elfenbein und Silber, 19. Februar 1610, Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz (GStA PK), XX. HA Ostpr. Fol., Nr. 13521
3a Klappspielbrett mit drei Spielbrettern, Norditalien, zweite Hälfte 15. Jahrhundert, Kunsthistorisches Museum Wien, Inv.-Nr. KK 3715
vertieft eingesetzt. Es war also noch nicht daran gedacht, Spielsteine im Innern zu verstauen. In etwa die gleiche Zeit dürfte ein Klappspielbrett aus Glasscheiben im Schloss Ambras gehören:20 Durch das ebenfalls leicht rechteckige Format entsteht auf zwei Seiten des Schach- und des Mühlebretts jeweils ein recht breiter Rand. Die Zuschreibung der die Spielbretter umrahmenden orientalisierenden Pflanzenmotive ist ungeklärt; außerdem ist der originale Rahmen leider nicht erhalten, sodass eine genauere Einschätzung schwierig ist. Neben dem dualen Spielbrett wurde also ein dreifaches Spielsystem etabliert. Es führte dem bestehenden Schach- bzw. Damebrett und dem Brett für Backgammon-Spiele das Mühlespiel hinzu. Dieses Spiel war in dem hier betrachteten Zeitraum besonders im Süden Europas beliebt, wo es zur gleichen Spielfamilie wie die kleine Mühle und das aus dem arabischen Raum stammende, das Damespiel vorwegnehmende Alquerque gezählt wurde.21 Nun
3b Klappspielbrett mit drei Spielbrettern, Norditalien, zweite Hälfte 15. Jahrhundert (wie Abb. 3a), Innenseiten
lässt sich beobachten, dass das typische Spielbrett für Alquerque nach 1500 in Europa kaum noch vorkommt, wohl weil das Spiel nun auf das Schachbrett übertragen wurde.22 Diese Entwicklung scheint durch die Brettspielkassette maßgeblich beeinflusst worden zu sein. Nun finden wir das Dreigestirn Schach–„Backgammon“–Mühle in dieser Form in Norditalien, nämlich in der Problemsammlung eines unter dem Pseudonym Bonus Socius schreibenden lombardischen Verfassers, die seit dem 14. Jahrhundert weite Verbreitung in Europa fand.23 Die Sammlung umfasst für Wetten gedachte Aufgaben für Schach,24 verschiedene Backgammon-Spiele und Mühle mitsamt ihren Lösungen. Von Norditalien aus gelangte die Schrift schon im frühen 14. Jahrhundert nach Frankreich, wo prächtig ausgestattete Handschriften und Übersetzungen für des Lateinischen unkundige, aber wohlhabende Interessenten angefertigt wurden, als deren Autor sich ein gewisser Nicolas de Nicolai ausgibt.
4 Brettspielkasten, Königsberg, 1607 (wie Abb. 1), Detail des Außenrandes: ameliertes Ornamentplättchen mit Blumen und Vögeln
5 Bernstein-Kästchen,
Altonaer Museum
Ausstellung
Kunsthistorisches Museum, Wien, Neue Hofburg
20.Oktober 2026 bis 29. März 2027
Ein geheimnisvoller Grabbau, ein skandalöser Mord, eine Welt im Umbruch –in Ephesos, einer der prunkvollsten Städte der antiken Welt, wurde Kleopatras Schwester Arsinoë ermordet und begraben. Wer waren die handelnden Personen und welche Rolle spielten dabei die politischen Umwälzungen des ersten Jahrhunderts vor und nach Christus?
Die Beiträge des Bandes diskutieren kulturhistorische Fragen zu den zentralen Akteur*innen der Zeit, zu
Georg A. Plattner, Regina Hölzl, Stephanie Stoss, Martina Minas-Nerpel, Hilmar Klinkott (Hrsg.)
Tatort Ephesos. Kleopatra und Rom
Seiten 272 Abb 270
Format 21 × 25,0 cm
Br 978-3-68924-334-0 De € 45,00 [D]
DEUTSCH OKTOBER 2026 DE GRUYTER
Neue Erkenntnisse zum sogenannten Oktogon in Ephesos
Skulpturen, Inschriften, Grabreliefs und Handschriften erzählen von Intrigen und Machtkämpfen der Antike
Caesar, Marc Anton, Augustus und Kleopatra. Neueste Ergebnisse der österreichischen archäologischen Grabungen in Ephesos ergänzen die archäologischen, historischen und kulturwissenschaftlichen Perspektiven. Es entsteht das facettenreiche Panorama einer vernetzten antiken Welt, in der man sich kultureller „Codes“ bewusst bediente, um Herrschaft zu sichern –einer Welt, in der die Mittel zur Macht vielfältig und Morde alltäglich waren.
Georg A. Plattner, Regina Hölzl, Stephanie Stoss, Kunsthistorisches Museum, Wien
Martina Minas-Nerpel, Institut für Ägyptologie, Universität Trier
Hilmar Klinkott, Institut für Klassische Altertumskunde, Universität Kiel
The post-ethnological museum no longer regards ethnological collections as archives of “foreign cultures”, but as dynamic repositories of knowledge on global relationships. It critically examines their origins and provides new forms of interpretation, cooperation, and authorship. Central to this approach is dialogue with contempo-
Claudia Banz (Hrsg.)
Stories from the Post-Ethnological Museum
Re-Reading Ethnographic Collections Today
WMW NOW 2
Seiten 88 Abb 15
Format 15,0 × 23,0 cm
Br. 978-3-68924-324-1 En € 18,00 [D]
ENGLISCH JUNI 2026 DE GRUYTER
Invites readers to explore new forms of relationship between humans and the wider world, moving beyond an anthropocentric perspective
rary art: artistic practices create new ways of engaging with the collections, challenge established meanings, and link them to current social and ecological discourses. The museum sees itself as a translator between different knowledge systems and provides a space in which the past, present, and possible futures are negotiated.
The volume brings together artistic and research-based positions that link historical collections with current ecological issues.
With essays by Debbie Chachra, Mathias Muwonge Kyazze, Natasha Doroshenko Murray, Emanuele Quinz, and Superflux
Deb Chachra
world. The three elements that make up the exhibition build alternative possibilities for people to step into, to provoke other ways of being and sensing: sculptural weather sensors resurface the ecological intelligence of rivers (Nobody Told Me Rivers Dream, 2025; fig. 1) a multi-species banquet sets the stage for
Waste is political. Waste is social. Waste is economic, ecological, and colonial. It embodies traces of the past and imaginaries of the future. In this book, artists, designers, and art scholars discuss the perception and handling of waste materiality, including practical approaches to coexistence. Exploring transnational narratives of material traces, the contributions examine the interplay of representation, temporality, and technology. Attentive to the accu-
Flavia Caviezel, Mirjam Bürgin, Nina Samuel (Hrsg.)
Times of Waste — Handling Matter
Seiten 264 Abb. 100 Format 17,0 × 24,0 cm
Geb. 978-3-11-132066-3 En € 49,00 [D] E-Book 978-3-11-132092-2 En Open Access
ENGLISCH AUGUST 2026 DE GRUYTER
Waste and beyond
Caring for planetary conditions
Multifaceted perspectives on materiality
mulated leftovers of previous generations and the unsettling prospect of a ‘new world disorder’, the publication emphasizes interconnectedness and dependency within a more-than-human world. Against the backdrop of a postcolonial understanding of material culture and the implications of the Anthropocene, how could a multiperspective conception of waste in space and time be embraced?
Flavia Caviezel, Basel Academy of Art and Design FHNW
Mirjam Bürgin, Basel Academy of Art and Design FHNW
Nina Samuel, Cluster Matters of Activity, Humboldt Universität zu Berlin
This volume provides a road map for a new field of transdisciplinary Traces Studies. Based on four years of collaborative, interdisciplinary research, it adopts an experimental approach to traces. In a world marked by layered forms of violence – political, economic, social, and environmental – the contributions offer a vital and timely intervention. Instead of searching for lost or silenced histories, they turn to counter-cartography: a radical practice
Lee Douglas, Aimée Joyce, Magdalena Buchczyk (Hrsg.)
Counter-Cartographies
of Trace
Theoretical, Methodological and Ethical Approaches Across Disciplines
Spectropia 1
Seiten 320
Abb. 210
Format 17,0 × 24,0 cm
Br. 978-3-68924-269-5 En € 69,00 [D]
E-Book 978-3-68924-052-3 En Open Access
ENGLISCH
OKTOBER 2026
DE GRUYTER
First articulation of Traces Studies
Opens fresh pathways for engaging with the legacies of violence, the climate crisis, technological change, imperial histories, and everyday practices of resistance
Featuring contributions from academic and artistic, non-academic voices
where gaps, absences, and fragments become powerful sites of possibility. In this way, the authors seek to open space for speculation, incompleteness and the possibility of imagining: What might it be like – or feel like – to move through fractured, uncertain worlds guided by traces? How might we reimagine complex social realities and contested terrains through what remains? And what new possibilities might emerge from the act of tracing?
Aimée Joyce, University of St Andrews
Magdalena Buchczyk, Humboldt-Universität zu Berlin
Lee Douglas, Goldsmiths, University of London
Jaime Vindel
Fossil Aesthetics
Energy Imaginaries and Global Warming
Spectropia 3 Seiten 176 Abb. 9 Format 17,0 × 24,0 cm
Br. 978-3-68924-102-5 En € 69,00 [D] E-Book 978-3-68924-103-2 En Open Access
ENGLISCH OKTOBER 2026 DE GRUYTER
Fossil Aesthetics explores how fossil fuels, thermodynamic science, and industrial capitalism have shaped modern cultural imaginaries. Bridging political ecology, eco-Marxism, and aesthetic theory, the book argues that energy is not only a material force but also a powerful symbolic construct
that has naturalized productivism and domination. From the steam engine to neoliberal “creative energy,” it traces how fossil imaginaries structure perception, labor, and worldviews in the ‘Capitalocene’. At a time of climate crisis, this essay calls for a denaturalization of fossil culture and the imagi-
ning of alternative, post-fossil energy cultures.
Jaime Vindel, Spanish National Research Council, CSIC, Madrid
As AI evolves in increasingly autonomous and difficult-to-govern ways, it has become clear that we are no longer at an early moment of experimentation. AI halftime presents a suspended moment within an unfolding transformation.
Challenging the divide between technology and nature, the book argues
Zeynep Aksöz, Margarete Jahrmann (Hrsg.)
AI Halftime
Becoming Human Through Art
Edition Angewandte Seiten 180 Abb. 100 Format 19,5 × 25,0 cm
Geb. 978-3-68924-336-4 En € 48,00 [D]
ENGLISCH NOVEMBER 2026 DE GRUYTER
Reframes AI as part of a hybrid ecology
New perspectives on AI and artistic practice
that technology is not an external force but part of the hybrid ecology we inhabit, evolving in continuous intra-action with biological, social, and perceptual systems.
This book investigates the roles, embodiments, and agencies AI assumes within artistic practice. It explores emerging hybrid ecologies shaped by
multiple intelligences and asks: How artistic practices can intervene structurally, reshaping the trajectories of technological evolution and redefining what intelligence might become.
Zeynep Aksöz, Margarete Jahrmann, University of Applied Arts Vienna
This book highlights the contributions of Central European women to global modernism in architecture, design, art, photography, and museology. It spotlights trailblazers including designers Ilonka Karasz and Mariska Karasz, artist Amrita Sher-Gil, photographer
Irena Blühová, architect Dora Gad, and ceramicist Susi Singer. It also explores the groundbreaking practices of jew-
Elana Shapira, Anne-Katrin Rossberg (Hrsg.)
Crossing Borders
Central European Women in the Arts
Edition Angewandte Seiten 256 Abb. 102
Format 17,0 × 24,0 cm
Geb. 978-3-68924-262-6 En E-Book 978-3-68924-049-3 En € 62,00 [D]
ENGLISCH NOVEMBER 2026 DE GRUYTER
Central European women artists influencing global art and design
Presents women artists who crossed borders and shaped modernism
elry designer Cissy Zoltowska, artist Kiki Kogelnik, museologist Zdenka Munk, and visual artist Mira Schendel. Concluding with contemporary multimedia positions, the book examines how these women navigated materiality and spirituality, bridging concept and matter, gender dynamics, and the East–West divide within and beyond Europe.
Elana Shapira, University of Applied Arts Vienna
Anne-Katrin Rossberg, Museum of Applied Arts Vienna
Elana Shapira, Daniela Finzi (Hrsg.) It Hurts! Violence against Women in Art and Psychoanalysis
2024 Br. 978-3-68924-132-2 De E-Book 978-3-68924-010-3 De € 45,00 [D]
Cosima Rainer, Eva Maria Stadler (Hrsg.)
Schule Oberhuber Der Künstler, Rektor, Ausstellungsmacher und sein Programm
2023 Br. 978-3-11-106160-3 De E-Book 978-3-11-106222-8 De € 42,00 [D]
Sammelbände, Dokumentationen und Monografien aus den Bereichen
Die Buchreihe der Universität für angewandte Kunst Wien
Barbara Putz-Plecko (Hrsg.) Geografien des Textilen Lehren als künstlerische Praxis
2025 Br. 978-3-11-145760-4 De E-Book 978-3-11-145818-2 De € 52,00 [D]
Monika Sommer, Nora Sternfeld, Luisa Ziaja, Martina Griesser-Stermscheg (Hrsg.) Nicht einfach ausstellen Kuratorische Formate und Strategien im Postnazismus
2025 Br. 978-3-11-136449-0 De € 42,00 [D]
Martina Griesser-Stermscheg, Christine Haupt-Stummer, Renate Höllwart, Beatrice Jaschke, Monika Sommer, Nora Sternfeld, Luisa Ziaja (Hrsg.) Widersprüche. Kuratorisch handeln zwischen Theorie und Praxis
2023
Br. 978-3-11-101452-4 De E-Book 978-3-11-102717-3 De € 42,00 [D]
Sven Ingmar Thies (Hrsg.) Grafikdesign unterrichten Ansätze, Einblicke, die Bedeutung des Zuhörens und 24 Interviews mit inspirierenden Lehrenden
Bernadette Reinhold, Christina Wieder (Hrsg.) „Sonderfall“ Angewandte Die Universität für angewandte Kunst Wien im Austrofaschismus, Nationalsozialismus und in der Nachkriegszeit
2024 Br. 978-3-11-136632-6 De E-Book 978-3-11-137149-8 De € 49,00 [D]
Maria Stadler, Jenni Tischer (Hrsg.) Abstraction & Economy Myths of
Thomas Feuerstein, Jens Hauser, Lucie Strecker (Hrsg.) Life Is Other A/Biotic Entanglements in Art and Curating
Br. 978-3-68924-133-9 En E-Book 978-3-68924-011-0
45,00 [D]
[D]
„Artistic Research“ bezeichnet sowohl künstlerisch-forschende Praktiken als auch deren zunehmende institutionelle Verankerung, etwa in Promotionsprogrammen. Das Buch untersucht erstmals die Entwicklung dieses Feldes entlang zentraler Transformationsprozesse in den Künsten – von kritischen Impulsen seit den 1970er-Jahren bis zur Etablierung von Artistic Research als eigenständigem Diskurs. Im Fokus
Christiane Kues
Theorien der Praxis –vor und nach Artistic Research
Seiten 160 Format 17,0 × 24,0 cm
Br. 978-3-68924-079-0 De E-Book 978-3-68924-080-6 De € 28,00 [D]
DEUTSCH
NOVEMBER 2026 DE GRUYTER
Grundlegende Studie zu Geschichte und Aktualität künstlerischer Forschung
Untersucht erstmals historische und soziale Kontexte der Vorgeschichte von Artistic Research
steht Artistic Research als Theorie der Praxis: als ein Denken aus dem künstlerischen Handeln heraus, mit seinen Vorstufen, Verfestigungen und Bruchstellen. Ein fundierter Beitrag zur aktuellen Diskussion an der Schnittstelle von Kunst, Forschung und Wissensproduktion.
Christiane Kues, Research Fellow am ifk (Internationales Forschungszentrum Kulturwissenschaften) in Wien
This book examines the transcultural and global turn in art research as well as in curatorial and artistic practice. Bringing together contributions from scholars, curators, and artists, the volume approaches transculturation as a critical lens for understanding the complex flows of people, objects, and ideas across the globe. The authors examine how knowledge systems are challenged and reconfigured, how plural identities are negotiated within entangled communities, and how
Rethinking Transcultural Interactions in Visual Art
Contact Zones 10 Seiten 472
Abb. 140
Format 17,0 × 24,0 cm
Geb. 978-3-68924-245-9 En
€ 99,00 [D]
E-Book 978-3-68924-041-7 En
Open Access
ENGLISCH AUGUST 2026
DE GRUYTER
Transdisciplinary approaches to modern and contemporary visual art
Includes interviews, photo essays, artworks, and scholarly articles
Broad outlook from different geographical positions and viewpoints
alternative historiographic frameworks take shape beyond Western paradigms. Attention to material practices highlights the role of objects and artworks as carriers of memory and affective solidarity. In this way, transculturation emerges as both an analytical framework and a transformative practice shaped by movement across borders.
Gunhild Ravn Borggreen, University of Copenhagen
Mette Højsgaard, University of Copenhagen
Kristine Sandal Hansen, University of Copenhagen
Welche Relevanz hat Kunst für die Wissenschaft? Nur wenige Studien konnten bisher konkrete Auswirkungen künstlerischer Werke auf wissenschaftliche Theoriebildung nachweisen. Dies gelingt jedoch in diesem Buch. K. Lee Chichester zeigt auf, wie die Begegnung von Biolog*innen mit Kunstwerken zur Entwicklung neuer Bilder in der Biologie geführt hat. Sie
K. Lee Chichester Wachstum und Form
Gestaltungsprozesse in der Kunst und Biologie der Britischen Moderne Seiten 464
Abb. 150
Format 17,0 × 24,0 cm
Br. 978-3-11-124908-7 De E-Book 978-3-11-124921-6 De € 79,00 [D]
DEUTSCH DEZEMBER 2026 DE GRUYTER
Kunst und ihre Einflüsse auf die Wissenschaft um 1900
Neue Perspektiven auf das Werk Barbara Hepworths und John Pipers
folgt der Spur des einflussreichen schottischen Biologen D’Arcy W. Thompson, der um 1900 eine Theorie organischer Formbildung formulierte, die sich am kunsthandwerklichen Verständnis von Form und Kraft orientierte. Seine Ansätze wurden von jüngeren Biolog*innen aufgegriffen, die unter dem Eindruck der Kunst des Britischen Konstruktivismus und in
Zusammenarbeit mit Künstler*innen wie Barbara Hepworth und John Piper neue Bilder für Gestaltungsprozesse im Organismus entwickelten.
K. Lee Chichester, Universität Bremen
Bei Monumenten denken wir normalerweise an Objekte aus Stein oder Bronze, die das soziale Gedächtnis einer Nation oder Gemeinschaft verkörpern und es in materiellen Objekten greifbar machen. Neue digitale Technologien – virtuelle Realität, erweiterte Realität und künstliche Intelligenz –verleihen Gedenkpraktiken eine uner-
Andrea Pinotti
Tele-Monumente –Tele-Monuments
Erinnerungspraktiken und digitale Technologien –Memorial Practices and Digital Technologies
Panofsky-Professur am Zentralinstitut für Kunstgeschichte München
Seiten 112
Abb. 24
Format 13,0 × 21,0 cm
Br. 978-3-422-80404-3 De/En
E-Book 978-3-422-80405-0 De/En € 16,90 [D]
DEUTSCH/ENGLISCH
SEPTEMBER 2026
DEUTSCHER KUNSTVERLAG
Innovativer kritischer Vergleich digitaler Technologien (VR, AR, KI) als Erinnerungsstrategien
Tele-Erinnerung betrachtet im Kontext der menschlichen Dialektik Nähe/Ferne
Analyse der Neugestaltung des sozialen Gedächtnisses im Zeitalter algorithmischer Medien
wartete Materialität und ein neuartiges Potenzial. Dieses Buch bietet einen kritischen Vergleichsüberblick über die verschiedenen Arten digitaler Denkmäler und betrachtet sie als Strategien der Telepräsenz, sowohl ästhetisch als auch ethisch und soziopolitisch. Paradigmatische Fallstudien werden analysiert, um aufzuzeigen, wie die Er-
fahrung des externalisierten Gedächtnisses im Zeitalter der algorithmischen Medien tiefgreifend umgestaltet wird.
Andrea Pinotti, Institut für Philosophie an der Universität Mailand La Statale
Andy Warhol begann Mitte der 1960erJahre, Tapete als künstlerisches Medium zu verwenden. Trotz der intensiven Forschung zu seinem Werk wurde dieser Bereich seines Œuvres bisher kaum untersucht oder diskutiert. Das Buch nimmt diese vermeintlich marginale Werkgruppe zum Ausgangspunkt, um zentrale Umbrüche in Warhols
Auch interessant
Barbara Reisinger
Malerei als Verkleidung
Andy Warhols Tapeten 1964–1974
Oyster 8 Seiten 312
Abb. 100
Format 17,0 × 24,0 cm
Br. 978-3-11-079393-2 De € 59,00 [D]
E-Book 978-3-11-079407-6 De Open Access
DEUTSCH NOVEMBER 2026 DE GRUYTER
Erste Monografie zu Andy Warhols Tapeten
Neue Erkenntnisse durch Aufarbeitung von bisher unbeachtetem Archivmaterial
Aktuelle Methodik kombiniert queer theory und Männlichkeitsforschung
künstlerischer Produktion neu zu betrachten: Sowohl für den Wandel vom erfolgreichen Grafiker zum Pop-Künstler als auch für Warhols Bezug zur Malerei spielten Innenraumgestaltung und Tapete eine wesentliche Rolle. Das massenhaft reproduzierbare, billige Medium der Tapete ermöglichte Warhol, die seriöse, heteronorm-männlich
Christiane Kruse, Sven Christian Schuch, Ileana Pascalau, Mona Behfeld (Hrsg.)
Make – Get – Be Visible
A Queer_Feminist Perspective on Art and Design
Oyster 3
Seiten 304
Abb. 112 in Farbe
Format 17,0 × 24,0 cm
Br. 978-3-68924-215-2
E-Book 978-3-68924-036-3 Open Access
€ 59,00[D]
ENGLISCH/DEUTSCH
OKTOBER 2025 DE GRUYTER
geprägte Domäne der Malerei umzudeuten. Diese medialen Besonderheiten korrespondieren mit seiner Selbstinszenierung als Künstler, der durch queere Verkleidungsstrategien gezielt Mehrdeutigkeiten produzierte.
Barbara Reisinger, Kunsthistorikerin in Wien
Feminist Insurgences takes the first steps toward mapping the previously unknown territory of the feminist art movement and women’s art in Norway and Sápmi in the 1970s. By examining how women artists challenged existing institutional frameworks and created new structures, this edited volume offers groundbreaking new insights into Nordic and European transna-
Ulla Angkjær-Jørgensen, Sigrun Åsebø (Hrsg.)
Feminist Insurgences
Women Restructuring the Arts in 1970s Norway
Oyster 9 Seiten 336 Abb. 70 Format 17,0 × 24,0 cm
Geb. 978-3-68924-242-8 En € 89,00 [D]
E-Book 978-3-68924-040-0 En
Open Access
ENGLISCH
DEZEMBER 2026
DE GRUYTER
Groundbreaking contribution to Nordic and European transnational feminist history
Investigates how women artists interfered with existing institutional frameworks and built new structures
Explores overlooked work by women in the visual arts, theater, dance, and documentary film
tional feminist history and suggests new premises for cultural heritage. It explores overlooked work by women in the visual arts, theater, dance, and documentary film, as well as critically examining art history, its institutions, and their collecting practices by studying women’s activism and exhibitions.
Ulla Angkjær-Jørgensen, Norwegian University of Science and Technology, Trondheim
Sigrun Åsebø, University of Bergen
Über Epochen hinweg wird das Talent intellektuell tätiger Frauen mit einem vermeintlich unattraktiven Äußeren verknüpft. Der Band untersucht erstmals dieses wirkmächtige Narrativ anhand literarischer und künstlerischer Frauenporträts der Frühen Neuzeit –etwa der Dichterin Laura Battiferri, der Philosophin Marie de Gournay und der Malerin Rosalba Carriera – und stellt heraus, wie eng intellektuelle Legitimität mit Vorstellungen weiblicher Physis
Inszenierung unkonventioneller Weiblichkeit in Kunst und Literatur (1400–1800)
Oyster 10 Seiten 320 Abb. 41
Format 17,0 × 24,0 cm
Geb. 978-3-11-078689-7 De/Fr
E-Book 978-3-11-171240-6 De/Fr € 69,00 [D]
DEUTSCH/FRANZÖSISCH
JULI 2026 DE GRUYTER
Neueste Forschungserkenntnisse zur weiblichen Handlungsmacht
Ein neuer Blick auf die Gattung des Porträts
Aktuelle Untersuchungen zum Topos der „unschönen” Intellektuellen
verflochten war. Zugleich wird aufgezeigt, dass ein den Schönheitsnormen „trotzendes“ Erscheinungsbild nicht nur als Defizit, sondern als bewusst eingesetztes emanzipatorisches Mittel inszeniert wurde. Der Band lädt ein, vertraute Deutungsmuster zu überdenken und die Geschichte weiblicher Autorität als Geschichte strategischer Selbstinszenierung sowie intellektueller Selbstbehauptung neu zu lesen.
Sofina Dembruk, Universität Stuttgart
Fabienne Huguenin, Staatliche Archive Bayerns
Daniele Maira, Georg-August-Universität Göttingen
Why should we be interested in what is, strictly speaking, none of our business? Where has our growing fascination with the private sphere come from? Artistic practices of the 1990s operate precisely in this field of tension when they claim to “honestly” reproduce private life experiences –or even stage them live. Wolfgang
Auch interessant
Elena Zanichelli Private: Please Come
In
Privacy and Its Rhetorics in 1990s Art
Oyster 11 Seiten 448
Abb. 125
Format 17,0 × 24,0 cm
Br. 978-3-68924-294-7 En
E-Book 978-3-68924-067-7 En € 59,00 [D]
ENGLISCH NOVEMBER 2026 DE GRUYTER
Shows how the private sphere itself became a stage in artistic practices
Offers a new, theoretically grounded perspective on intimate artistic self-exposure
First systematic study of how art makes the supposedly hidden visible, renegotiating autonomy, freedom, and their limits
Tillmans photographed intimate scenes from his circle of friends; Félix González-Torres presented billboards with close-ups of his unmade bed in New York in 1992; Elke Krystufek masturbated at the Kunsthalle Wien in 1994. In this book, Elena Zanichelli examines artistic practices that visualize a sphere that is supposed to remain
Änne Söll, Maike Wagner, Katharina Boje (Hrsg.)
Under Construction Kunst, Männlichkeiten und Queerness seit 1970
Oyster 1
Seiten 231
Abb. 43
Format 17,0 × 24,0 cm
Br. 978-3-11-099109-3
E-Book 978-3-11-134732-5
€ 59,00[D]
DEUTSCH/ENGLISCH
hidden, yet at the same time promises and regulates autonomy and freedom.
Elena Zanichelli, University of Marburg
Schriften des Rheinischen Archivs für Künstlernachlässe
Das Rheinische Archiv für Künstlernachlässe (RAK) in Bonn widmet sich der Bewahrung, Erforschung und Vermittlung der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts im Rheinland. Mit über 200 Vor- und Nachlässen bildet es eine zentrale Forschungsstätte zur regionalen und internationalen Moderne. Die wissenschaftliche Erschließung, universitäre Anbindung und konservatorische Sicherung der Bestände gewährleisten ihre nachhaltige Zugänglichkeit.
Mit der neuen Schriftenreihe macht das RAK seine Bestände und Forschungsergebnisse einer breiten Öffentlichkeit zugänglich und beleuchtet zentrale Fragen rheinischer Kunstgeschichte: künstlerische Netzwerke, Künstlergruppen sowie die Wechselwirkungen regionaler und internationaler Moderne. Im Fokus stehen u. a. der „Sonderbund“, „Das Junge Rheinland“, die „Kölner Progressiven“ und die „Gruppe 53“.
Die Reihe umfasst Ausstellungskataloge, monografische Studien und kommentierte Quelleneditionen. Den Auftakt bildet der Katalog zur Ausstellung über Konrad Klapheck. Es folgen monografische Publikationen zu Richard Paling (2026) und Käthe Schmitz-Imhoff (2027). Ergänzt wird die Reihe durch Editionen bedeutender Primärquellen wie Briefwechsel und Tagebücher, die einzigartige Einblicke in künstlerische Netzwerke und Lebenswelten eröffnen.
In einem klar gestalteten, wiedererkennbaren Format konzipiert, erscheint jährlich mindestens ein Band.
Die Reihe unterstreicht die Rolle des Rheinlandes als bedeutende Keimzelle der Moderne und macht seine künstlerischen Entwicklungen nachhaltig erfahrbar.
Schriften des Rheinischen Archivs für Künstlernachlässe ISSN 3054-5129
In Vorbereitung
Richard Paling
Geb. 978-3-422-80450-0
DEUTSCH voraussichtlich Ende 2026 DEUTSCHER KUNSTVERLAG
Käthe Schmitz-Imhoff. Die Künstlerin und der Nationalsozialismus
Geb. 978-3-422-80451-7
DEUTSCH 2027 DEUTSCHER KUNSTVERLAG
Ausstellung
Rheinisches Archiv für Künstlernachlässe (Hrsg.)
Objekte der Begierde
Konrad Klapheck und seine Welt der Dinge Seiten 160 Abb. 80 Format 23,0 × 28,0 cm
Geb. 978-3-422-80430-2 De € 38,00 [D]
DEUTSCH
MAI 2026
DEUTSCHER KUNSTVERLAG
Bisher unbekanntes Material aus dem Nachlass Konrad Klaphecks zu seinen Vorlagen und seiner Arbeitsweise
Seltener Blick auf das Frühwerk des Künstlers
Deutsche Bundesbank, Hauptverwaltung in Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf 13. April bis 20. Mai 2026
Der Maler und Grafiker Konrad Klapheck (1935–2023) zählt zu den zentralen Vertretern der Neuen Gegenständlichkeit. Er wurde durch seine technisch präzisen, zugleich surreal überhöhten Darstellungen von Maschinen und Apparaten, die er zu psychologisch aufgeladenen Bildikonen steigerte, berühmt. Der Band stellt erstmals die Objekte in den Vordergrund, die Grundlage für
Klaphecks Bildwelt sind: angefangen mit der ersten Schreibmaschine aus dem Jahr 1955 über Näh- und Rechenmaschinen, Schuhspanner bis hin zu Fahrradschellen. Ihnen werden die Werke Klaphecks gegenübergestellt, in denen er diese meist alltäglichen Dinge präzise ins Bild setzt und zugleich metaphorisch überhöht. Neben Gemälden, Zeichnungen und Druckgrafiken wird erstmals auch ein Ein-
blick in den umfangreichen Nachlass Klaphecks mit Dokumenten, Skizzen und akribisch angelegten Sammelmappen zu thematisch geordneten Objektgruppen gewährt.
Mit Beiträgen von Daniel Schütz, Siegfried Gohr, Hansdieter Erbsmehl, Konrad Klapheck
RHEINLAND
Kunstakademie Düsseldorf (Hrsg.)
Die Geschichte der Kunstakademie Düsseldorf seit 1945 2014. 480 Seiten, 24,0 × 30,0 cm, 400 Abbildungen
Geb. 978-3-422-07229-9 De € 44,90 [D]
Johannes Myssok (Hrsg.)
Die Kunstakademie Düsseldorf 1773–2023
Kunstgeschichte einer Institution
2023. 400 Seiten, 24,0 × 30,0 cm, 243 Abbildungen
Geb. 978-3-422-80165-3 De € 48,00 [D]
Rainer Pabst
Wie die Bilder ins Museum kamen
Biografien von Kunstwerken aus dem Wallraf-Richartz-Museum in Köln
2021. 224 Seiten, 13,5 × 21,5 cm, 92 Abbildungen
Br. 978-3-422-98438-7 De € 19,00 [D]
Vanessa Sondermann (Hrsg.)
Mit Beiträgen von: Kunibert Bering, Susanne Deicher, John Morgan, Cornelia Nowak, Vanessa Sondermann, Hans-Peter Thurn, Alexander Zschokke
Walter Kaesbach und die Kunstakademie Düsseldorf
2024. 312 Seiten, 22,5 × 30,0 cm, 201 Abbildungen
Geb. 978-3-422-80203-2 De € 44,00 [D]
Andrea Pufke (Hrsg.)
Die Kreuzigung Petri von Rubens / The Crucifixion of Saint Peter by Rubens Band der Reihe Arbeitshefte der rheinischen Denkmalpflege
2022. 256 Seiten, 21,0 × 29,7 cm, 128 Abbildungen
Geb. 978-3-422-98952-8 De/En € 48,00 [D]
Marcel Schumacher (Hrsg.)
A–Z Kunst in NRW 2000–2023
Sammlung Kunsthaus NRW
2024. 384 Seiten, 16,6 x 22,0 cm, 262 Abbildungen
Geb. 978-3-422-80123-3 De € 36,00 [D]
Georg Dehio Dehio Vereinigung e. V. (Hrsg.) Nordrhein-Westfalen I Rheinland
Band der Reihe DehioHandbuch der deutschen Kunstdenkmäler
2005. 1344 Seiten, 12,5 × 18,5 cm
Geb. 978-3-422-03093-0 De E-Book 978-3-422-80156-1 De € 58,00 [D]
Maximilian Rück
Zwischen den Kulissen
Der Maler Otto Erdmann und die Aufführung des 19. Jahrhunderts
2024. 376 Seiten, 17,0 x 24,0 cm, 60 Abbildungen
Geb. 978-3-422-80254-4 De E-Book 978-3-422-80255-1 De € 42,00 [D]
Martin Parr (1952–2025) ist aktuell einer der einflussreichsten und zugleich populärsten Fotografen. Chris von Hummel nähert sich der unverwechselbaren Bildsprache Parrs mit dem Blickwinkel auf visuelle Spielarten der Ironie. Der Fokus liegt dabei nicht auf dem einzelnen Bild, vielmehr stellt der Autor die Fotobücher The Last
Christian van Hummel Mehr als Ironie
Zur Bedeutungstiefe in Martin Parrs TourismusBildern
Seiten 224 Abb. 51 Format 17,0 × 24,0 cm
Br. 978-3-422-80410-4 Ger
E-Book 978-3-422-80411-1 Ger € 32,00 [D]
DEUTSCH
JULI 2026
DEUTSCHER KUNSTVERLAG
Tiefgehende bildwissenschaftliche Analyse der Fotobücher
Exemplarische Analysen von Einzelbildern sowie Fotobüchern
Umfassende Berücksichtigung des Œuvres Martin Parrs bis 2025
Resort (1986), Small World (ab 1995) sowie Death by Selfie (2019) und ihre Themen wie Freizeitverhalten, Reisen sowie Tourismus ins Zentrum. Von diesen zeitgenössischen Ikonen der Fotografie ausgehend, wird die Bedeutung des Fotobuchs als eigenständiges Genre reflektiert. So entsteht ein umfassendes Gesamtbild, das
neue Aspekte der Rezeption von Parrs Arbeit und seiner Relevanz für die zeitgenössische Kunst vorstellt. Kurze, punktuelle Interviews mit Parr ergänzen die Analysen.
Christian van Hummel, Kunsthistoriker
Carlo Scarpa (1906–1978) was an influential Italian architect and designer whose handling of materials, craftsmanship, and detail made him a major figure in 20th-century architecture.
Written by Swiss and Italian experts, this book compares Scarpa’s aesthetic experiments with stained glass in Venice during the 1920s and 1930s with the work of several important 20th-century Swiss artists: Edmond
Francine Giese, Jennifer Burkard, Ariane Varela Braga (Hrsg.)
Carlo Scarpa
Architecture et vitrail
Seiten 108
Abb. 80
Format 14,8 × 21,0 cm
Br. 978-3-68924-315-9 Fr/It
E-Book 978-3-68924-316-6 Fr/It
€ 29,00 [D]
FRANZÖSISCH/ITALIENISCH
JUNI 2026 DE GRUYTER
Dedicated to one of Italy’s most important 20th-century architects and designers
Focuses on Scarpa’s stained glass designs, little known to date
Links Scarpa’s early experiments in the decorative arts with his later architectural achievements
Bille, Bodjol, Charles Hindenlang, Felix Hoffmann, Burkhard Mangold, Robert Schär, Otto Staiger, Hans Stocker, and Peter Travaglini, among others. Special attention is paid to Scarpa’s early experimentation with little-known projects for the Venetian glassworks
M.V.M. Cappellin & C.: a set of stainedglass windows that reveal key aspects of his emerging approach to the material, light, and craftsmanship.
Francine Giese, Vitromusée and Vitrocentre Romont
Jennifer Burkard, Vitromusée Romont
Ariane Varela Braga, UNED, Facultad de Geografía e Historia, Madrid
Melanie
Lange
Armando. Das skulpturale Werk
1988–2017
Erinnern als Symbiose von historischer Seismik und archaischer Tektonik
Seiten 440 Abb. 76
Format 21,0 × 28,0 cm
Geb. 978-3-68924-108-7 De E-Book 978-3-68924-109-4 De € 68,00 [D]
DEUTSCH AUGUST 2026 DE GRUYTER
Das Œuvre des niederländischen Künstlers Armando umfasst 173 Bronzeskulpturen, die im Zeitraum zwischen 1988 und 2017 entstanden.
Melanie Lange analysiert erstmals die bildhauerischen Arbeiten in Hinsicht auf Form und Gehalt, Materialität und Struktur und ordnet die Bronzen in das Gesamtwerk des Künstlers ein.
Erste systematische Analyse von Armandos skulpturalem Œuvre
Werkästhetische Auseinandersetzung mit Armandos Kunstschaffen im Kontext der Zeitgeschichte
Kunst im Spannungsfeld analytischer Reflexion und mimetischer Einfühlung
Sechs Schlüsselmotive – „Die Leiter“, „Das Rad“, „Das Blatt“, „Kopf“, „Gestalt“, „Bruchstück“ – verkörpern ästhetische Konzeptionen und das Credo einer verantwortungsbewussten Kunst, die dem Vergessen und Verschweigen bildnerisch entgegenwirkt. Armandos Skulpturen weiten die zeitgeschichtliche Dimension der Malerei
auf archaische Topoi der frühzeitlichen Menschwerdung aus. Angesichts aktueller Entwicklungen von Autokratie, Gewalt und Krieg gewinnt seine sich in den Skulpturen spiegelnde Weltanschauung, eine besondere Aktualität.
Melanie Lange, Museum Folkwang, Essen
Im Mittelpunkt der Betrachtung steht die Frage, wie sich der malende Körper unmittelbar in abstrakte Gemälde der 1950er-Jahre einschrieb. Führte dieser Ansatz von 1952–1959 dazu, dass in verschiedenen Orten eine ähnlich verstandene Idee von Malerei entstehen konnte? Über die Analyse der Netzwerke um Götz, Shiraga, Pollock und Mathieu hinaus etabliert
Dominik Eckel
Malen mit dem Körper
Konzeptionen des gestischen Farbauftrags
1952–1959
Schriftenreihe der Forschungsstelle
Informelle Kunst 5 Seiten 288 Abb. 44
Format 17,0 × 24,0 cm
Br. 978-3-422-80400-5 De E-Book 978-3-422-80401-2 De € 48,00 [D]
DEUTSCH AUGUST 2026
DEUTSCHER KUNSTVERLAG
Transdisziplinäre Geschichte der Verknüpfung von Choreografie und Malerei
Transkulturelle Studie zu Karl Otto Götz, Georges Mathieu, Jackson Pollock und Kazuo Shiraga
Kritische Revision von Innovationsvorstellungen, Gendernormen und der „Weltsprache Abstraktion“
die Studie erstmals eine konstruktive Schnittstelle: die Konfrontation von Malprozessen mit einer Choreografiegeschichte. Dieser Ansatz macht das Zirkulieren verkörperlichter Konzepte über Sprachgrenzen hinweg greifbar. Die Publikation unterzieht die „Weltsprache Abstraktion“, Innovationsvorstellungen und Maskulinitätsnormen einer kritischen Revision und trägt zu
Studien zur Performativität des Bildes bei.
Dominik Eckel, Institut für Europäische Kunstgeschichte, Universität Heidelberg
Der Briefwechsel zwischen dem Maler Hans Purrmann und dem Kunsthistoriker-Ehepaar Barbara und Erhard Göpel eröffnet neue Perspektiven auf die Kunstwelt und Gesellschaft der deutschen Nachkriegszeit. Die 280 bislang unveröffentlichten Briefe erzählen auch die Entstehungsgeschichte des von dem Ehepaar herausgegebenen Buches „Leben und Meinungen des Malers Hans Purrmann“, das 1961
Felix Billeter, Maria Leitmeyer (Hrsg.) Zum Schreiben ermutigt
Hans Purrmann und das Ehepaar Göpel. Der Briefwechsel 1954–1966
Edition Purrmann Briefe
Seiten 544 Abb. 75
Format 13,5 × 21 cm
Br. 978-3-422-80398-5 De E-Book 978-3-422-80399-2 De € 56,00 [D]
DEUTSCH JUNI 2026
DEUTSCHER KUNSTVERLAG
Erstmalige Veröffentlichung des Briefwechsels
Kunst, Politik und Gesellschaft in der deutschen Nachkriegszeit
Max Beckmann und Deutschland
erschien. Die Korrespondenz vermittelt eindrücklich neue Kenntnisse über künstlerische und kunstpolitische Fragestellungen jener Zeit. Nicht zuletzt bietet sie Material, um Erhard Göpels Beschäftigung mit der zeitgenössischen Kunst nach 1950 vor dem Hintergrund seiner Verstrickung in den Kunstraub der Nationalsozialisten neu zu bewerten.
Felix Billeter, Purrmann Archiv, München
Maria Leitmeyer, Museum Purrmann-Haus, Speyer
EDITION PURRMANN BRIEFE
Felix Billeter, Maria Leitmeyer (Hrsg.) Sehnsucht nach dem AnderenEine Künstlerehe in Briefen 1909-1914
Hans Purrmann und Mathilde Vollmoeller-Purrmann
Band 2
2019. 184 Seiten, 13,5 × 21,0 cm, 50 Abbildungen
Br. 978-3-422-89286-6 De € 14,90 [D]
Felix Billeter, Maria Leitmeyer (Hrsg.) Künstlerpaare der Moderne
Hans Purrmann und Mathilde Vollmoeller-Purrmann im Diskurs
Band 4
2021. 176 Seiten, 13,5 × 21,0 cm, 50 Abbildungen
Br. 978-3-422-98650-3 De € 18,00 [D]
Felix Billeter, Maria Leitmeyer (Hrsg.) Stürmische Zeiten –Eine Künstlerehe in Briefen 1915-1943
Hans Purrmann und Mathilde Vollmoeller-Purrmann
Band 3
2020. 256 Seiten, 13,5 × 21,0 cm, 50 Abbildungen
Br. 978-3-422-98242-0 De € 18,00 [D]
Rainer Stamm, Gloria Köpnick (Hrsg.)
Matisse kommt mir vor wie vom Himmel
Hans Purrmann, Karl Ernst Osthaus, Henri Matisse. Der Briefwechsel 1907–1919
Band 7
2024. 120 Seiten, 13,5 × 21,0 cm, 32 Abbildungen
Br. 978-3-422-80212-4 De € 18,00 [D]
Following the guiding question Quo vadis provenance research in Italy?, this volume brings together interdisciplinary approaches and outlines current developments in the research field on the basis of concrete case studies. In addition to focusing on historical contexts of injustice such as colonialism, National Socialism and Fascism, the publication provides insights into the rich, heterogeneous
Alice Cazzola, Katharina Hüls-Valenti, Madeleine Schneider (Hrsg.)
Tracing Provenance in Italy
Navigating through Post-Unitarian Primary Sources and Archival Collections
Schriftenreihe der Forschungsstelle Provenienzforschung, Kunst- und Kulturgutschutzrecht 13 Seiten 288 Abb. 60
Format 17,0 × 24,0 cm
Geb. 978-3-68924-296-1 En € 79,00 [D]
E-Book 978-3-68924-068-4 En Open Access
ENGLISCH AUGUST 2026 DE GRUYTER
Fundamental contribution to provenance research in Italy between academia and practice
Current case studies and unpublished archival materials
Transnational cooperation and interdisciplinary knowledge exchange between Italy and Germany
archival sources for Italian collection and art market research. The relevance of researching the provenance and transfer of art and cultural assets is demonstrated at both the academic and the practical level.
Alice Cazzola, Universität Heidelberg/Kunsthistorisches Institut in Florenz –Max-Planck-Institut
Katharina Hüls-Valenti, Deutsches Historisches Institut, Rom
Madeleine Schneider, Ludwig-Maximilians-Universität München
Auch interessant
Ulrike Saß, Matthias Weller, Christoph Zuschlag (Hrsg.)
Provenienz und Kulturgutschutz Juristische und kunsthistorische Perspektiven
Schriftenreihe der Forschungsstelle Provenienzforschung, Kunst- und Kulturgutschutzrecht 1
Seiten 128
Abb. 14 s/w, 8 in Farbe
Format 17,0 × 24,0 cm
Geb. 978-3-11-066282-5 De
E-Book 978-3-11-066420-1 De € 49,95[D]
DEUTSCH/ENGLISCH
SEPTEMBER 2022
DE GRUYTER
Wie manifestieren sich antisemitische Weltbilder in Kunstwerken? Welche Wirkungen entfalten sie in ihrer manipulativen visuellen Macht in Kulturkämpfen bis in die Gegenwart? Die Fragen sind drängender denn je ob des wieder weltweit zunehmenden Antisemitismus, der sich auch in der documenta fifteen offenbarte. Die Beiträge des Bandes zeigen, wie Antisemitismus als visueller Code teils plakativ, teils subversiv operiert/e. Analysiert werden Motive des tradierten christlichen Antijudaismus, nationalistische und antikapitalistische antisemitische Bildspra-
Auch interessant
Dorothee Wimmer, Ines Gerber, Meike Hopp (Hrsg.)
Antisemitische Symbole in Kunstobjekten
Abb. 168
Format 17,0 × 24,0 cm
Br. 978-3-422-80390-9 De € 48,00 [D]
E-Book 978-3-422-80391-6 De Open Access
DEUTSCH OKTOBER 2026
DEUTSCHER KUNSTVERLAG
Neue bildhistorische und bildkritische Forschungen zu antisemitischen Codes
Gesellschaftliche, politische und ökonomische Kontextualisierungen antisemitischer Kulturtechniken
Kuratorische Strategien im Umgang mit antisemitischen Kunstobjekten
Mit deutschen und englischen Beiträgen
chen sowie das Zusammenwirken von antisemitischen und kolonialistischen Kulturtechniken. Ergänzend bietet die Publikation Impulse zur NS-Provenienzforschung sowie zu kuratorischen Strategien im Umgang mit antisemitischen Quellen und Objekten.
Ines Gerber, Graduiertenkolleg „Belongings“, Universität Leipzig
Meike Hopp, Deutsches Zentrum Kulturgutverluste / Universität zu Köln
Nike Bätzner, Christina Brinkmann (Hrsg.)
Antisemitismus und Kunst vor 1933
Seiten 128
Abb. 40 in Farbe
Format 17,0 × 24,0 cm
Br. 978-3-422-80332-9
€ 48,00[D]
E-Book 978-3-422-80334-3 Open Access
DEUTSCH MÄRZ 2026
DEUTSCHER KUNSTVERLAG
Dorothee Wimmer, Centre for Art Market Studies / Technische Universität Berlin
Mit Beiträgen von
Peter Bell, Gabriela Benner, Nikolaus Bernau, Johanna Bork, Christina Brinkmann, Louisa Denker, Ines Gerber, Meike Hopp, Andreas Huth, Sylvia Karges, Alexey Markin, Mira Anneli Naß, Anne D.Peiter, Nora Sternfeld, Julia Stolba, Elke Anna Werner, Annika Wienert, Dorothee Wimmer
Fragmented Modernity offers a critical reappraisal of interwar modernism, challenging the assumption that its pluralism was a lived historical reality.
Through an analysis of French cultural institutions, independent salons, private academies, critical discourse and market dynamics, it argues that
Chara
Kolokytha
Fragmented Modernity
Art and the Politics of Form in Interwar France
Seiten 184
Abb. 23
Format 17,0 × 24,0 cm
Geb. 978-3-68924-317-3 En
E-Book 978-3-68924-318-0 En € 109,00 [D]
ENGLISCH NOVEMBER 2026
DE GRUYTER
Challenges the long-standing narrative of pluralist modernism
Reconfigures the modernist field and its canon
Study that offers archival depth and addresses ongoing debates about diversity, gatekeeping, and cultural power
modernism was consolidated through selective recognition and exclusion. Fragmentation emerges not as a transitional phase but as a structural condition administered through institutional practices. Reframing the interwar years as a threshold in modernism’s formation, the book
contributes to debates in modernist studies, art history, and the sociology of culture.
Chara Kolokytha, Art historian, Athens, Greece
Alexis Joachimides, Philipp Oswalt (Hrsg.)
Paul Posenenske und die Kunsthochschule Kassel
Seiten 184 Abb 50 Format 28,0 × 21,0 cm
Geb. 978-3-422-80414-2 De € 40,00 [D]
DEUTSCH
JULI 2026
DEUTSCHER KUNSTVERLAG
Die von Paul Posenenske entworfene Kasseler Hochschule für bildende Künste ist mit ihrem differenzierten Raumgefüge, ihrer hohen Variabilität und einer Atmosphäre der Leichtigkeit ein herausragendes Beispiel der Nachkriegsarchitektur. Die Gebäudemonografie zeigt mit bislang unpublizierten Dokumenten, Plänen und Fotografien die Entstehungsgeschichte des Ge-
Gebäudemonografie mit unpublizierten historischen Plänen und Fotos
Ungewöhnliche Blicke auf Fragen wie Baustelleneinrichtung, Hacking und dystopische Zukünfte
Grafische Gestaltung basierend auf Ideen des Architekten und in Anlehung an das Gebäude
bäudes auf – von den biografischen Prägungen des Architekten über die institutionsgeschichtlichen und kulturpolitischen Voraussetzungen, bis zum Entwurfs- und Bauprozess und der Analyse des 1968 fertiggestellten Projekts, einschließlich der zugehörigen Möbel und Lampen. Auf die spätere Nutzungsgeschichte folgt eine Skizze möglicher Zukünfte – von den Schwie-
rigkeiten der angestrebten energetischen Sanierung bis zu dystopischen Fantasien.
Alexis Joachimides, Kunsthochschule, Kassel
Philipp Oswalt, Universität Kassel
Das in den 1920er-Jahren errichtete Hearst Castle gilt als hyperreales Schloss zwischen Mythos und Monument, Kitsch und Kuriosität.
Nina Lucia Groß bietet erstmals eine fundierte kunsthistorische Bewertung des Ensembles und verortet es im Kontext kalifornischer Moderne. Architektur, Interieur, Sammlung und gestaltete Landschaft werden als Assemblage mobilisierter Objekte, Bilder und Stile untersucht. Auf der Grundlage intensiver Quellenforschung rekonstruiert die Studie die kollaborative Praxis von Julia Morgan und William Randolph Hearst und liest das Anwesen zugleich als kulturelles Transferprojekt. Historische Analyse und die Untersuchung der populärkulturellen und touristischen Fortschreibung des Schlosses greifen ineinander und zeigen Hearst Castle als gebauten Ort und als dynamischen Raum kollektiver Imagination.
Nina Lucia Groß, Kunsthistorikerin, Hamburg
Nina Lucia Groß Ein kalifornischer Zauberberg
Das Hearst Castle als Assemblage mobilisierter Kunst
Studien aus dem Warburg-Haus 29 Seiten 416
Abb. 125
Format 17,0 × 24,0 cm
Geb. 978-3-68924-308-1 De E-Book 978-3-68924-071-4 De € 99,00 [D]
DEUTSCH OKTOBER 2026 DE GRUYTER
Das Hearst Castle und die kalifornische Moderne
Neubewertung des Hearst Castle als architektonische Assemblage
Innovative Verbindung von Architektur-, Sammlungs- und Kulturtransferforschung
Welche Rolle spielten Abstraktionsprozesse in der Architektur der Moderne im Kontext kultureller, technischer und gesellschaftlicher Entwicklungen?
Dieser Frage geht Anselm Treichler durch die Analyse und Neubewertung von Entwürfen und Bauwerken der Moderne nach. Die enge Verknüpfung
Anselm Treichler
Aufbrüche
zur
Abstraktion in der europäischen Architektur der Moderne
Schinkel – Berlage –Mies van der Rohe – Le Corbusier
Kunstwissenschaftliche Studien
Seiten 368 Abb. 89
Format 17,0 × 24,0 cm
Br. 978-3-422-80376-3 De E-Book 978-3-422-80377-0 De € 58,00 [D]
DEUTSCH
OKTOBER 2026
DEUTSCHER KUNSTVERLAG
Umfassende Analyse und Neubewertung der Abstraktionsprozesse in der europäischen Architektur
Kritische Perspektiven auf ästhetische, technische und gesellschaftliche Entwicklungen
Zentrale Werke der modernen Architektur in neuer Perspektive
der neuen Materialien und Konstruktionen aus Eisen, Stahl, Beton sowie Glas mit technischen Innovationen und gestalterischen Konzepten steht im Zentrum der Überlegungen. Inmitten dieser Veränderungen steht der spannungsvolle Aufbruch zu einer neuen Architektursprache, die in ausgewähl-
ten Werken von Schinkel, Berlage, Loos, Gropius, Mies van der Rohe und Le Corbusier vorgestellt wird.
Anselm Treichler, Kunsthistorisches Institut, Universität Köln
KUNSTWISSENSCHAFTLICHE STUDIEN
Marlen Schneider
Bildnis – Maske – Galanterie
Das portrait historié zwischen Grand Siècle und Zeitalter der Aufklärung
Band 197
2018. 272 Seiten, 17,0 × 24,0 cm, 102 Abbildungen
Br. 978-3-422-07487-3 De € 38,00 [D]
Andrea Deichmann
Säkularisation und Kunst in Köln
Die Entdeckung und Rettung der Tafelbilder der Alten Meister und ihre frühen Sammler
Band 202
2023. 367 Seiten, 17,0 × 24,0 cm, 46 Abbildungen
Geb. 978-3-422-80112-7 De E-Book 978-3-422-80162-2 De € 68,00 [D]
Friederike Voßkamp
Im Wandel der Zeit
Die Darstellung der Vier Jahreszeiten in der bildenden Kunst des 18. und frühen 19. Jahrhunderts
Band 201 2023. 356 Seiten, 17,0 × 24,0 cm, 115 Abbildungen
Br. 978-3-422-98686-2 De E-Book 978-3-422-80110-3 De € 68,00 [D]
Julia Selzer
Architektur von innen denken
Zur Genese und Ausgestaltung des Raumkonzepts von August Schmarsow
Band 203 2026. 416 Seiten, 17,0 × 24,0 cm, 29 Abbildungen
Br. 978-3-422-80349-7 De E-Book 978-3-422-80350-3 De € 72,00 [D]
Die Internationale Moderne außerhalb Europas wurde in der Geschichte der Fotografie bisher selten berücksichtigt. So ist kaum bekannt, dass Brasilien seit den 1830er-Jahren eine herausragende Rolle in der Fotografie einnahm und ein bemerkenswertes Repertoire an Techniken, Diskursen und individueller Formensprache entwickelte. Auf der Basis intensiver
Alina Hofmann Brasilianische Belle Époque
Irritationen fotografischer Normen bei Valério Vieira um 1900
Kunstwissenschaftliche Studien
Seiten 384
Abb. 116
Format 17,0 × 24,0 cm hardcover Br. 978-3-422-80378-7 De E-Book 978-3-422-80379-4 De € 88,00 [D]
DEUTSCH AUGUST 2026
DEUTSCHER KUNSTVERLAG
Erste deutschsprachige Monografie zu Valério Vieira
Wichtiger Forschungsbeitrag zur Internationalen Moderne außerhalb Europas
Vereint kunst- und medienwissenschaftliche Diskurse mit der Fotografiegeschichte
Archivarbeit und ausgehend von dem Fotografen Valério Vieira rekonstruiert
Alina Hofmann den ästhetisch-kulturellen Kontext der Fotografie der ‚brasilianischen Belle Époque’. Sie geht der Frage nach, was ein fotografisches Bild um 1900 leisten konnte oder sollte. Vieira fand darauf humorvolle wie kritische Antworten. Seine Fotografien vermitteln ein umfassenderes Bild der
Jahrhundertwende als bisher in der Forschung beachtet.
Alina Hofmann, Fotohistorikerin und Kuratorin mit Schwerpunkt auf der Internationalen Moderne und eurpäischer Ideengeschichte
Jessica
Lee Patterson
Chinoiserie and Chinese Art in Siam
New Designs for Buddhist Temples in the Third Reign, 1824–1851
Seiten 240
Abb. 66
Format 17,0 × 24,0 cm
Geb. 978-3-68924-312-8 En E-Book 978-3-68924-313-5 En € 109,00 [D]
ENGLISCH NOVEMBER 2026
DE GRUYTER
Early 19th-century Siam enjoyed vigorous maritime trade with China that coincided with an influx of Chinese migrants to Bangkok, reshaping the city‘s culture. The wealth and prestige of the Qing Empire attracted admiration even from Thai royalty, who became fond of Chinese literature and decorative art. As this publication highlights,
Thai Buddhist temples presented as tangible sites of cross-cultural exchange between Siam and China
Examines the concept of chinoiserie from a broader, non-Eurocentric perspective
these two strands converged in the creation of a new artistic style, a kind of Siamese chinoiserie, that became fashionable among court-affiliated elites. Known as “the royal preference,” this style was applied to numerous temples that were built or renovated during the Third Reign (1824–1851). It did not reproduce Chinese art and
architecture, but adapted and altered specific forms, objects, and motifs to fit the devotional constraints of Theravada Buddhism and the exuberance of Thai aesthetics.
Jessica Lee Patterson, Art historian and curator, USA
In Bayreuth gründete Wagner 1876 die Festspiele im eigenen Theater für ausschließlich das eigene Werk. Hier verbrachte er in seinem ersten eigenen Wohnhaus, genannt „Wahnfried“, sein letztes Lebensjahrzehnt. Nach seinem Tod wurde es zum Mittelpunkt eines ideologischen Wagner-Kults. Während des Nationalsozialismus war es als Wohnort der Wagner-Familie eng mit Adolf Hitler verbunden. 1945
Richard-Wagner-Stiftung Bayreuth (Hrsg.)
Wahnfried
50 Jahre Richard Wagner Museum 1976–2026
Seiten 200 Abb. 80 Format 22,0 × 28,0 cm
Geb. 978-3-422-80440-1 De € 34,00 [D]
DEUTSCH
AUGUST 2026
DEUTSCHER KUNSTVERLAG
50 Jahre Wahnfried – Geschichte, Geschichten und Einblicke in das Richard Wagner Museum, nicht nur für Wagner-Fans
durch einen Bombentreffer teilweise zerstört, wurde Wahnfried ab 1974 originalgetreu wiederaufgebaut und 1976 als Richard Wagner Museum eröffnet.
Das Buch zeichnet die 50-jährige Geschichte des Museums nach und beleuchtet Wahnfried als Erinnerungsort zwischen künstlerischem Erbe, politischer Instrumentalisierung und kritischer Neubewertung. Reich
bebildert dokumentiert es Wandel, Forschung und Vermittlung eines bedeutsamen Hauses der deutschen Kulturgeschichte.
Sven Friedrich, Richard-Wagner-Museum mit Nationalarchiv, Franz-Liszt-Museum, Jean-Paul-Museum in Bayreuth
Einst ein aristokratisches Privileg, wandelte sich Luxus vom 18. Jahrhundert bis zum Ende der Weimarer Republik zu einem bürgerlichen Statussymbol und wurde zu einem Fundament der modernen Konsumgesellschaft. Die Publikation untersucht die Ambivalenz des Luxusbegriffs zwischen moralischer Kritik und seiner Rolle als Motor kapitalistischer Dynamiken. Während
Sabine Becker, Tabea Mannßhardt (Hrsg.)
Luxus
Die Lust am Überfluss Seiten 160 Abb. 51 Format 17,0 × 24,0 cm
Br. 978-3-422-80425-8 De E-Book 978-3-422-80426-5 De € 24,00 [D]
DEUTSCH
SEPTEMBER 2026
DEUTSCHER KUNSTVERLAG
Interdisziplinäre Beiträge zur Geschichte von Konsum und Luxus
Mit Fokus auf den deutsch- und französischsprachigen Raum
Baden-Baden als europäischer Schauplatz luxuriöser Lebenswelten
die Industrialisierung Luxusgüter massenhaft verfügbar machte, erzeugte sie zugleich neue soziale Ungleichheiten. Anhand zentraler Themenfelder –von kolonialer Kulinarik und Architektur über Mode und Design bis hin zu Mobilität und Freizeit – entfaltet der Band eine Genealogie des Überflusses an der Schwelle zur Moderne und eröffnet vor dem Hintergrund aktu-
eller Debatten um Inflation, Ressourcenknappheit und soziale Spaltung eine kritische Perspektive auf Luxus und Reichtum in der Gegenwart.
Mit Beiträgen von Sabine Becker, Tabea Mannßhardt, Frank Trentmann, Michael G. Esch, Burcu Dogramaci, Peter Peter, Eva Zimmermann, Sebastian Meixner
Alice Hoppe-Harnoncourt
Gefällige Unordnung oder didaktische Innovation?
Die kaiserliche Gemäldegalerie unter Heinrich Füger im Spannungsfeld von Klassizismus und Frühromantik
Schriften des Kunsthistorischen Museums 23 Seiten 224 Abb. 200 Format 24 × 28 cm
Geb. 978-3-68924-325-8 De E-Book 978-3-68924-326-5 De € 79,00 [D]
DEUTSCH OKTOBER 2026 DE GRUYTER
Die Wiener Gemäldegalerie ist als innovative Gründung der Aufklärung bekannt. Doch wie veränderte sich die Präsentation der Gemälde unter Heinrich Füger (1806–1818)? Während seine Hängung der Gemälde oft als willkürliche Unordnung missverstanden wurde, legt Alice Hoppe-Harnoncourt erstmals die didaktische Innovation des Konzeptes frei. Erst durch die
Sammlungsgeschichte der kaiserlichen Gemäldegalerie Wien, heute Teil des Kunsthistorischen Museums Wien
Die Galerie-Einrichtung unter Füger präsentiert als innovative Weiterentwicklung und visuelle Repräsentation des zeitgenössischen Diskurses
Berücksichtigung von Fügers Rolle als akademischer Lehrer und seiner künstlerischen Verortung zwischen Klassizismus und Frühromantik erschließt sich die Neueinrichtung. Füger brach das statische System der 1780er-Jahre auf, um Raum für zeitgenössische Kunst und eine neue Einteilung „alter Schulen“ zu schaffen. Diese Neuordnung wird als visuelle Repräsentation
des zeitgenössischen Diskurses im Übergang zur institutionellen Ausformung des Museums im 19. Jahrhundert gedeutet.
Alice Hoppe-Harnoncourt, Kunsthistorikerin, Wien
Stiftung „Fürst-Pückler-Park Bad Muskau“ (Hrsg.)
Poesie des Lichts.
Der Landschaftsmaler Carl Graeb (1816–1884) und seine Muskauer Aquarellserie
Seiten 208 Abb. 80
Format 30,0 × 24,0 cm
Geb. 978-3-422-80429-6 De € 38,00 [D]
DEUTSCH
JULI 2026
DEUTSCHER KUNSTVERLAG
Ausstellung
Neues Schloss Bad Muskau 5. Juni bis 16. August 2026
Carl Graeb zählte zu den gefeierten Künstlern des 19. Jahrhunderts. Mit feinen Pinselstrichen, beeindruckender Detailgenauigkeit und gekonnter Lichtführung schuf er Architektur- und Landschaftsdarstellungen, die bis heute faszinieren. Sie avancierten zu beliebten Sammlungsgegenständen, weswegen zu Graebs Mäzenen Ver-
Erstmalige Veröffentlichung des 2021 aus Privatbesitz angekauften Aquarellzyklus mit Ansichten des Muskauer Parks
Eindrucksvolles Zeugnis vom Zustand des Muskauer Parks in der Mitte des 19. Jahrhunderts, einem der international bedeutendsten Landschaftsgärten und UNESCO-Welterbestätte
treter hochrangiger deutscher und europäischer Adelshäuser gehörten, die ihn mit prestigeträchtigen Aufträgen betrauten. Die Publikation zeigt eine seiner umfangreichsten Serien, den zwischen 1855 und 1860 für Prinz Friedrich der Niederlande angefertigten Aquarellzyklus zur Standesherrschaft Muskau. Mit kräftigen Farben
und gekonntem Lichtspiel hielt er hierbei ephemere Momente für die Ewigkeit fest, die Zeitgenossen als eine „Poesie des Lichts“ feierten.
Stefanie Fink, Stiftung „Fürst-Pückler-Park Bad Muskau“
Katastrophendarstellungen in Literatur und Kunst verweisen auf einen Grundwiderspruch: Naturkatastrophen erscheinen einerseits als Herausforderung der symbolischen Ordnung, zugleich sind sie immer schon kulturell gedeutet. Die Dichtung selbst ist an der Entstehung dieser Deutungsmuster beteiligt. Sie kann jedoch nicht
Auch interessant
Laura Isengard
Katastrophe
Erzählte Naturgewalten im deutschsprachigen Realismus
Imaginarien der Kraft 9 Seiten 312 Format 15,5 × 23,0cm
Br. 978-3-68924-104-9 De E-Book 978-3-68924-105-6 De € 69,00 [D]
DEUTSCH AUGUST 2026 DE GRUYTER
Innovative Neubewertung des deutschsprachigen Realismus am Beispiel der erzählten Naturkatastrophe
Verknüpfung von Literatur-, Kultur- und Wahrnehmungstheorie
nur auf die eigene Deutungsleistung reflektieren, sondern sie auch problematisieren und blockieren. Vor diesem Hintergrund untersucht Laura Isengard die erzählte Naturgewalt in ausgewählten Texten des deutschsprachigen Realismus als krisenhafte ‚Wahrnehmungsstörung‘. Am Beispiel der erzählten Katastrophe wird die
Frank Fehrenbach, Laura Isengard, Gerd M. Micheluzzi, Cornelia Zumbusch (Hrsg.) Wahrnehmungskräfte - Kräfte wahrnehmen Dynamiken der Sinne in Wissenschaft, Kunst und Literatur
Imaginarien der Kraft 7
Seiten 456
Abb. 29 s/w, 26 in Farbe Format 15,0 × 24,0 cm
Br. 978-3-11-105987-7 De E-Book 978-3-11-106038-5 De € 89,00[D]
DEUTSCH/ENGLISCH
MAI 2024 DE GRUYTER
Spannung zwischen Realismus und Idealismus sichtbar gemacht.
Laura Isengard, DFG-Kollegforschungsgruppe „Imaginarien der Kraft“, Universität Hamburg
This book is the first to contribute to the pre-history of camouflage, that is its history before its codification in evolution theory in the 1860s and 1870s, and its military use in World War I. Its history is in fact much older, going back to the zoological writings of Aristotle and observations of mimicry among animals and humans in Homer’s Odyssey. Defining camouflage as an adaptive change of appearance or behaviour, this publication
Caroline van Eck, Bram van Oostveldt, Zoë Vanderhaeghen (Hrsg.)
Mimicry and Masks
Camouflage in Nature and Art
Seiten 256 Abb. 90 Format 17,0 × 24,0 cm
Geb. 978-3-68924-124-7 En E-Book 978-3-68924-006-6 En € 59,00 [D]
ENGLISCH DEZEMBER 2026 DE GRUYTER
First history of camouflage before Darwin, showing connections between image-making by animals and by humans in the arts
Offers a new way of thinking about the mask and masquerade as a paradigm for imagemaking
Major contribution to rethinking animalhuman relations
starts from the fact that this is a very common phenomenon among humans and animals, based on our shared ability to create images. The mask is the point where animal and human camouflage meet. The essays do not only present a major stage in the history of camouflage, but also develop a new history and theory of the mask by reconstructing its origins in animal behavior.
Caroline van Eck, University of Cambridge
Bram van Oostveldt, University of Ghent
Zoë Vanderhaeghen, University of Ghent
Das Werk Eugène Delacroix' weist zahlreiche Selbstwiederholungen auf, in denen der Künstler auf frühere Kompositionen, Themen und Motive zurückgriff oder sie in andere Techniken übersetzte. Diese Rückbezüge stellen eine Form der malerischen Selbstreflexion über die eigene künstlerische Produktion dar. Ihre Vielfalt
Joel
Fischer
Dynamische Kombinationen
Eugène Delacroix' rekursive Bildpraxis
Phoenix 11 Seiten 464
Abb 200
Format 17,0 × 24,0 cm
Geb. 978-3-68924-100-1 De E-Book 978-3-68924-101-8 De € 98,00 [D]
DEUTSCH OKTOBER 2026 DE GRUYTER
Neue Perspektive auf das Werk Eugène Delacroix´ und die französische Malerei des 19. Jahrhundert
Differenzierte Betrachtung der Vielfalt künstlerischer Selbstwiederholungen
Abgrenzung mehrteiliger Selbstwiederholungen zur Serie
und Unregelmäßigkeit sind zudem ein wichtiger Indikator für die Umbrüche und Herausforderungen der künstlerischen Arbeit im 19. Jahrhundert. Die Monografie stellt erstmals systematisch die Selbstwiederholungen und ihre unterschiedlichen Erscheinungsformen im Werk Delacroix´ in den Mittelpunkt und analysiert ihre wech-
selhaften Kombinationen, in denen sich persönliche, ästhetische und kommerzielle Motive zu einer komplexen rekursiven Bildpraxis verbinden.
Joel Fischer, Museum für Kommunikation, Frankfurt
Ausgehend von Peter Paul Rubens’ Amazonenschlacht (1617/1618) erforscht Maximilian Geiger in dieser Studie die Entwicklung des frühneuzeitlichen Historienbildes in den Niederlanden. Er untersucht, welche religiösen, wirtschaftlichen und empirischen Faktoren und welche ästhetischen und erkenntnistheoretischen Aspekte
Maximilian Geiger Rubens und die Immanenz des Bildes
Sehen und Erzählen im Norden
Kunstwissenschaftliche Studien
Seiten 752
Abb. 222
Format 17,0 × 24,0 cm
Geb. 978-3-422-80374-9 De E-Book 978-3-422-80375-6 De € 88,00 [D]
DEUTSCH
OKTOBER 2026
DEUTSCHER KUNSTVERLAG
Neue Forschungen zu Wahrnehmungs- und Raumtheorien des 17. Jahrhunderts
Bilderzählung als methodische Herausforderung
Exemplarische Studie zu zentralen Aspekten der frühneuzeitlichen Bildtheorie
diese Entwicklung seit dem Quattrocento prägten. Rubens’ Werke, die an der Wende in ein neues politisches und ökonomisches Zeitalter entstanden, führen ein gewandeltes Bildverständnis vor Augen, in dem die Bildkonzepte Leon Battista Albertis und der katholischen Reform reflektiert und modifiziert wurden. Maximilian Geiger zeigt, dass
die Erzählstrukturen der Malerei in verschiedenen Wahrnehmungsräumen und Darstellungsmodi gründen und die Materialität der Bilder Bestandteil einer neuen Form der visuellen Wahrnehmung ist. Er verdeutlicht, dass Rubens mit seinem Gemälde zu einer neuen Erschließung der Wirklichkeit beitrug.
Maximilian Geiger, lehrte Kunstgeschichte an den Universitäten Konstanz und Wuppertal
Sonja Stummerer, Martin Hablesreiter
Cleaning
A Cultural Technique
Seiten 216
Abb. 100 Format 26,0 × 26,0 cm
Geb. 978-3-422-80408-1 En € 45,00 [D]
ENGLISCH
JUNI 2026
DEUTSCHER KUNSTVERLAG
BÖHLAU
“Cleaning” takes a closer look at everyday life in Western societies. Culture takes place every day: in every household, with every bite, with every piece of clothing; it is negotiated through the products we choose and how we use them. The book sets out to highlight cleaning as a cultural technique through which culture is lived and nature is vanquished, through which hierarchies are created, social rankings manifested, and traditions imple-
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Philipp Weber, Inka Meyer, Simon Büttner, Marc Christian (Hrsg.)
KUNST ESSEN
Kochrezepte inspiriert von großen
Meisterwerken
2025. 152 Seiten. 21,0 × 23,5 cm
50 Abbildungen
Geb. 978-3-422-80329-9 De € 42,00 [D]
Überraschender Blick auf eine alltägliche Kulturtechnik.
Verbindet Putzen mit Themen wie Care-Arbeit, Nachhaltigkeit und Gesellschaft.
Fundiert, originell und hochaktuell –von den Designforschern honey & bunny.
mented. Addressing dirt and cleanliness, cleaning agents, equipment, and machines, (clean) surfaces and polluted environments, it interrogates the unwritten cultural rules around cleanliness and order, asking what they reveal about our beliefs and value systems. In 2020, the original German-language edition of this book was published under the title “Putzen. Eine Kulturtechnik”. It triggered tremendous media coverage in German-speaking countries
Sonja Stummerer, Martin Hablesreiter
Putzen
Eine Kulturtechnik
2020. 216 Seiten. 21,0 × 26,0 cm 120 Abbildungen
Geb. 978-3-205-21242-3 De
E-Book 978-3-205-21243-0 De
€ 40,00 [D]
Sonja Stummerer und Martin Hablesreiter
Sie studierten Architektur und Design in Wien, London und Barcelona. Nach beruflichen Stationen in Tokio gründeten sie das Wiener Designstudio honey & bunny, das sich mit Alltagskultur und nachhaltigem Design beschäftigt.
Sonja Stummerer, Martin Hablesreiter wie wir essen
Tischkultur | Geschichte, Design und Klima
2021. 221 Seiten. 17,5 × 24,5 cm zahlreiche Abbildungen
ManfreDu Schu, Günther Moschig, Hannes Priesch (Hrsg.) REMbox
Die Wiener Künstlergruppe REM. 1984–1990 / The Viennese artists group REM. 1984–1990 2026. 432 Seiten zahlr. Abbildungen
19,5 x 26,8 cm
Geb. 978-3-205-22519-5 De € 65,00 [D]
Felix Ste an
Die Peripherie als Zentrum
Der Kunstbetrieb in Rosenheim und dem Chiemgau 1904–1968
2025. 737 Seiten 66 Abbildungen
17,0 x 24,0 cm
Br. 978-3-412-53318-2 De E-Book 978-3-412-53319-9 De € 95,00 [D]
Janine Freeston Exhibitions, Societies, and the Press The Emergence of Color Photography in Britain, 1906–1932
2026. ca. 200 Seiten ca. 100 Abbildungen 17,0 x 24,0 cm
Geb. 978-3-205-22297-2 En E-Book 978-3-205-22298-9 En € 35,00 [D]
Rebecca Welkens
Die Tronie in der Druckgrafik Funktionen, Rezeptionen und Vermarktung vom 16. bis zum 18. Jahrhundert
2026. 375 Seiten 147 Abbildungen
17,5 x 24,5 cm
Geb. 978-3-412-53477-6 De E-Book 978-3-412-57478-9 De € 70,00 [D]
Bei
Clara Bolin fotoform
Fotografische Ausstellungspraktiken nach 1945
2025. 413 Seiten 165 Abbildungen 17,0 x 24,0 cm
Br. 978-3-205-22217-0 De E-Book 978-3-205-22218-7 De € 69,00 [D]
Günter Brucher
Venezianische Veduten- und Landschaftsmalerei des 18. Jahrhunderts
2026. 224 Seiten, 176 Abbildungen
21,0 x 27,0 cm
Geb. 978-3-205-22469-3 De € 60,00 [D]
Magdalena Bushart, Livia Cárdenas, Andreas Huth (Hrsg.)
Die Vielfalt des Vervielfältigten
Bildgebende Verfahren in der Kunst der Neuzeit und ihre Produkte
2025. 348 Seiten 126 Abbildungen 17,0 x 24,0 cm
Br. 978-3-412-53205-5 De E-Book 978-3-412-53206-2 De € 59,00 [D]
Kathrin Borgers Monster gestalten
Die Bildgenese monströser Figuren in der Tafelmalerei des 15. Jahrhunderts
2026. ca. 352 Seiten ca. 164 Abbildungen 17,0 x 24,0 cm
Geb. 978-3-412-53494-3 De E-Book 978-3-412-53495-0 De € 59,00 [D]
Nicht alles, was glänzt, ist Gold, sondern es ist häufig Silber: getrieben, poliert, emailliert, punziert und auch vergoldet. Die Beiträge des Bandes setzen sich mit semantischen, wirtschaftlichen und technischen Dimensionen der künstlerischen Verarbeitung von Silber auf einer breiten Basis von
Esther Wipfler (Hrsg.)
Silber
Produktion – Distribution – Semantik
Seiten 496
Abb. 260
Format 17,0 × 24,0 cm
Geb. 978-3-422-80402-9 De E-Book 978-3-422-80403-6 De € 88,00 [D]
DEUTSCH
AUGUST 2026
DEUTSCHER KUNSTVERLAG
Epochenübergreifende Studien zur Silberschmiedekunst im deutschsprachigen Raum
Neue Forschungen zu Produktion, Funktion, Bedeutung und Distribution von Objekten aus Silber
Reich illustriert mit zum Teil bislang unveröffentlichten Abbildungen
Objekttypen und Quellen auseinander. Internationale Expertinnen und Experten aus den Bereichen Kunstgeschichte, Geschichte und Sprachwissenschaft stellen ihre aktuellen Forschungsergebnisse zu Produktion, Handel, Translokation und gesellschaftlicher Bedeutung von Silberobjekten exem-
plarisch und im Wandel der Zeit vor. Dabei werden auch aktuelle Fragen von Raub und Restitution thematisiert.
Esther Wipfler, Forschungsstelle Realienkunde am Zentralinstitut für Kunstgeschichte in München
Exhibition
Pharmacy Museum Basel
Starting October 15, 2026
Focusing on Renaissance albarelli –iconic tin-glazed jars used by apothecaries for the storage and display of medicinal ingredients – this publication explores the intersection of science, art, and globalization in early modern Europe from the 15th to the 17th centuries. In that era, these decorated vessels permitted those authorized to handle them to claim authority and command of knowledge within the rapidly growing field of
Ceramics from the Collection of the Pharmacy Museum, University of Basel (1500–1700)
Seiten 200 Abb. 100
Format 24,0 × 24,0 cm
Br. 978-3-68924-329-6 De/En/It € 32,00 [D]
DEUTSCH/ENGLISCH/ITALIENISCH NOVEMBER 2026 DE GRUYTER
Provides the first detailed art historical study of the ceramic collection of the Pharmacy Museum, University of Basel
pharmaceutical and medical studies. By highlighting the materiality of these ceramic containers, the authors point to the scientific community’s continual search for knowledge and technologies. The lustrous surfaces testify to the networks of exchange established across the early modern world, and to the experimentation that linked early modern pottery workshops with apothecary practices.
Zuzanna Sarnecka, University of Bern
Claudio Paolinelli, University of Urbino
Susanne Prillwitz, Pharmacy Museum, University of Basel
In medieval and early modern Venice, churches gleamed with the brilliance of gold and silver altarpieces and altar frontals. Large-scale, sumptuous, and visually ingenious, these altarpieces functioned as dramatic “viewing machines”, dominating the architectural space and framing the liturgy. The essays in this volume bring those awe-inspiring and long-neglected objects back to light, exposing their
Stefania Gerevini, Giosuè Fabiano, Andrew J. Hopkins (Hrsg.)
Golden Glow
Gold and Silver Altarpieces in Medieval Venetia
Object Studies in Art History 9
Seiten 432
Abb. 130
Format 17,0 × 24,0 cm
Geb. 978-3-68924-297-8 En € 79,00 [D] E-Book 978-3-68924-069-1 En Open Access
ENGLISCH AUGUST 2026 DE GRUYTER
Reassessment of the arts of medieval and Renaissance Venice
Reframes “Venetian art” as the product of dynamic exchanges between the city, its Adriatic colonies, and the wider Mediterranean
Including two Italian contributions
significance as the forgotten heart of Venice’s visual and religious landscape and situating them within their broader Adriatic and Mediterranean contexts. In doing so, this volume contributes to key art-historical debates about materiality and the “object archive”; fragmentation and the afterlives of artworks; the interactions between space and liturgy; visuality, and the history of the senses.
Stefania Gerevini, Bocconi University, Milan
Giosuè Fabiano, University of Vienna
Andrew J. Hopkins, Università degli Studi dell’Aquila
Der Schild ist Waffe und Bildträger zugleich. Die enge Verbindung seiner Funktionen reicht zurück bis in die Antike und erfuhr in der Frühen Neuzeit eine neue Gewichtung: Zu einem Zeitpunkt, da der Schild an militärischer Relevanz einbüßte, wurde er als Bildträger umso gefragter. Die Waffe fand darin eine neue Bestimmung. Die
Julia Saviello
Der Schild und das Bild
Geschichte einer engen Verbindung
Object Studies in Art History 11 Seiten 376 Abb. 110 Format 17,0 × 24,0 cm
Geb. 978-3-68924-112-4 De € 79,00 [D] E-Book 978-3-68924-113-1 De Open Access
DEUTSCH OKTOBER 2026 DE GRUYTER
Widmet sich erstmals eingehend dem Schild als Bildträger und Gegenstand der Kunsttheorie
Präsentation wenig bekannter Objekte aus europäischen und amerikanischen Sammlungen
Bezüge zum Tierreich (Schildkröte) und transkulturelle Verflechtungsprozessen
Publikation geht dem Wandel in der Nutzung des Schildes nach. Sie zeigt auf, was es heißt, den Schild als Bildträger am eigenen Körper zu tragen, untersucht welchen Anteil das Objekt bei der Generierung und Vermittlung von bildlicher Bedeutung hat, und rekonstruiert die neuen funktionalen, räumlichen und narrativen Kontex-
te der Bildschilde. Fokussiert wird die zentrale Phase vom 15. bis zum 17. Jahrhundert, mit Einblicken in die Antike und in kulturelle Kontexte außerhalb Europas.
Julia Saviello, Goethe-Universität Frankfurt am Main
Im Westchor des Naumburger Doms, einem der bedeutendsten Ensembles der europäischen Gotik, stehen Architektur, Skulptur und Glasmalerei in engem Verhältnis. Der Band widmet sich nach einer aktuellen Restaurierung den bisher wenig erforschten Glasmalereien aus kunsthistorischer und kunsttechnologischer Perspektive. Er diskutiert die Einbindung der Glas-
Auch interessant
Cornelia Aman, Maria Deiters, Sarah Jarron
Die Glasmalereien im Westchor des Naumburger Doms
Untersuchungen zu Gestaltung, Werkprozess und historischer Technologie vom 13. bis zum 20. Jahrhundert
Corpus Vitrearum Medii Aevi Deutschland. Studien 4
Seiten 256 Abb. 350 Format 24,5 × 31,5 cm
Geb. 978-3-68924-314-2 De/En € 69,00 [D]
DEUTSCH/ENGLISCH MAI 2026 DE GRUYTER
Einblicke in das Zusammenwirken von mittelalterlicher Bauhütte und Glaswerkstatt
Ausführliche Erforschung der Restaurierungsgeschichte
Reich bebilderte Publikation zu einem bedeutenden Beispiel mittelalterlicher Glasmalerei
werkstatt des 13. Jahrhunderts in die Entwurfs- und Konstruktionsprozesse der Bauhütte, zeigt die künstlerische und technische Qualität der mittelalterlichen Glasmalereien und würdigt die Rekonstruktionsleistung des 19. Jahrhunderts. Das Buch ist zudem ein wichtiger Beitrag zur Geschichte und Methodik der Glasmalereirestaurierung.
Matthias Ludwig, Holger Kunde
Der Dom zu Naumburg
Große DKV-Kunstführer
Seiten 160
Format 16,5 × 24,0 cm
Br. 978-3-422-02305-5 De € 14,90[D]
DEUTSCH
AUGUST 2018
DEUTSCHER KUNSTVERLAG
Cornelia Aman, Maria Deiters, Corpus VitrearumMedii Aevi (CVMA) , Potsdam
Sarah Jarron, Lincoln Cathedral
flashed glasses24 The medieval glaziers were keenly aware of the different properties of the glass they were using. The red flashed glass was always glazed with the red layer to the exterior side of the panel. This has resulted in visible corrosion where it has been lost (Fig. 5). This effect was not witnessed on any of the other colours of glass, regardless of the severity of the corrosion. Whilst the technology for abrading and hand etching flashed glasses was developing during the thirteenth century, this technique was not employed in the West Choir. The glass sheets exhibited undulations in colour as well as small impurities, bubbles etc. Whilst the master glazier made the decision about which colours were to be used for which aspects of the design, the choice of how to use these materials clearly fell to the glazing team. Despite the ravages of time, the glass colours in the decorative borders of
corrosion, there is evidence that variations within the coloured sheet were used to highlight lighter and darker areas of the design, e.g. in the robes of St Margaret (Fig. 6). When observed in reflected light, it is clear that corrosion is not limited to the paler areas
2.1. Die besondere Gestalt der Eisenarmaturen des Westchors die Glasmalereien des Westchors zeichnen sich durch ein sehr charakteristisches armatursystem aus: bestimmendes Gestaltungselement der Glasmalereien sind die großen langpässe, in denen die heiligen bzw. tugenden stehen. die armatureisen sind im bogen um die langpässe geführt und binden – ohne weitere senkrechte unterteilungen – links und rechts in die Fenstergewände ein. senkrechte streben am scheitelpunkt der bögen verbinden die übereinander gestapelten, großen Formen und halten gleichzeitig die eingefügten ornamentalen zwickelscheiben. in der untersten zeile umfassten die armatureisen die kreisförmigen b schofsmedaillons (abb. 1, 2). dieses armatursystem ist weitgehend noch im mittelalterlichen erscheinungsbild erhalten. in den Fenstern swiii nwii und nwiii sind zudem große teile der mittelalterlichen substanz überliefert. die vor der domrestaurierung von 1874 bis 1878 entstandenen Fotografien vermitteln ein bild von der ursprünglichen montagesituation (abb. 3): in den a-bahnen der Fenster nwii und nwiii sind die im kreis um die medaillons mit den bischofsbildnissen geführten eisen noch erhalten und belegen damit die grundsätzliche richtigkeit der rekonstruktion des damaligen bauleiters karl memminger1 erkennbar ist außerdem die montage der Glasscheiben auf den armatureisen mittels geschmiedeter Ösen und splinten. alle eisen wiesen vermutlich deckschienen auf. diese sind allerdings im mittleren bereich der auf der Fotografie erkennbaren Bildfelder nicht mehr erhalten, so dass hier die randbleie der Glasmalereifelder zu sehen sind. an den seitlichen partien erkennbare stummel legen jedoch nahe, dass die deckschienen im mittelbereich verloren gegangen sind; möglicherweise in Folge von vibrationsbelastungen, Feuchtigkeitsanfall und korrosion. auch an den Glastafeln selbst sind randstreifen zu erkennen, die weniger korrodiert sind, weil sie vermutlich durch abdeckende schienen stärker geschützt waren. die Form der naumburger armaturen und die teilung der Glasmalereifelder ist in der mittelalterlichen Glasmalerei dieser zeit in deutschland ungewöhnlich. in den meisten überlieferten verglasungen des 13. Jahrhunderts wird hier im Wesentlichen eine rechtwinklige teilung vorgenommen 2 auch die spannweite der Figurentafeln über die ganze breite der bahn ist unüblich. so verläuft z.b. im Falle der langpassformen mit heiligen in st. kunibert in köln die eisenführung eng um den langpass herum und ein senkrechtes eisen trennt die rahmende borte zusätzlich ab (abb. 4).
1_CVMA_Studien_IV_Text_Seiten_1-231_EF.indd
Die ehemalige Benediktinerklosterkirche St. Michael auf dem Michelsberg zählt zu den historisch und kunsthistorisch bedeutendsten Monumenten Bambergs und ist Teil des UNESCO-Welterbes der oberfränkischen Bischofsstadt. Im Jahr 2012 machte die akute Einsturzgefahr eine Schließung der Kirche unumgänglich und leitete eine der umfangreichsten Restaurierungskampagnen in der Geschichte des Bauwerks ein.
Ebenfalls neu erschienen
Bürgerspitalstiftung Bamberg (Hrsg.) Gesamtinstandsetzung der Kirche St. Michael in Bamberg
Im Schutz des Engels
Seiten 174
Abb. 135
Format 21,0 × 30,0 cm
Br. 978-3-422-80432-6 De € 28,00 [D]
DEUTSCH
MAI 2026
DEUTSCHER KUNSTVERLAG
Dokumentation einer außergewöhnlichen Restaurierung
Interdisziplinäre Einblicke in eine moderne Denkmalpflege
Dieser Band umfasst mehr als 30 Beiträge, die die außergewöhnliche Instandsetzung von St. Michael aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten. Sie zeichnen die einzelnen Etappen der Restaurierung nach, erläutern die komplexen Aufgaben, Entscheidungen und Herausforderungen und geben Einblicke in neue Erkenntnisse aus Bauforschung, Archäologie sowie Kunstgeschichte und Kunsttechnologie.
Mit Beiträgen von Julia Brandt, Kerstin Brendel, Annette Faber, Susanne Fischer, Madlen Gulitsch, Karin Hamper, Theresa Hilger, Angelina Klassen, Katharina von Miller, Nicole Röring, Claudia Schelbert, Sabine Schwab, Petra Spiller, Marianne Tauber, Ivonne Tschoepe
Peter Ruderich
St. Michael in Bamberg
DKV-Kunstführer 614
Seiten 40
Abb. 20
Format 11,6 × 17,4 cm
Br. 978-3-422-80435-7
€ 3,50[D]
DEUTSCH
MAI 2025
DEUTSCHER KUNSTVERLAG
Selbst in der reichen Kunstlandscha Frankens besticht die Ausstattung von St. Michael durch ihre hohe künstlerische- und ausführungstechnische Qualität. Für die holzsichtige Ausstattung beau ragte die Benediktinerabtei in den Jahren 1726 bis 1730 eine Gemeinscha aus seinerzeit gefragten Künstlern.
Zu ihnen gehörten die Schöpfer der Gemälde Martin Speer (1702–1765) und Johann Joseph Scheubel d.Ä. (1686–1769), die Kunstschreiner Servatius Brickard (1676–1742) und Hans-Georg Eichler († nach 1746), die Bildschnitzer Leonhard Gollwitzer (1682–1746), Thomas Esterbauer (um 1685–1737) und Franz Anton Schlott (1697–1736). Georg Reuß (1704–1768) wirkte ab 1751 als Bildschnitzer wohl mit dem Kunstschreiner Franz Anton Thomas (1705–1773) an der architektonisch wie kunsttechnologisch großartig gestalteten Rokokokanzel zusammen Abb.92). Ein Hauptwerk Servatius Brickards ist das Chorgestühl im Hochchor, er fertigte aber auch Mobiliar im Langhaus wie das Laiengestühl.
MASSNAHMEN AN DER HOLZSICHTIGEN AUSSTATTUNG
Eine einschneidende Bearbeitung weiter Teile der holzsichtigen Ausstattung fand 1889 statt. Hierbei wurden unter anderem die originalen Lacke der Entstehungszeit – stets wesentliches künstlerisches Gestaltungsmittel holzsichtiger Werke – entfernt und durch einen neuen Überzug auf der Basis von Schellack ersetzt. Dieser Überzug wurde im Gegensatz zu den Lacken des 18.Jahrhunderts, die durch den Auftrag mit dem Pinsel o enporig waren, porenfüllend aufgetragen. Aus restaurierungswissenscha licher Sicht war es wichtig, anhand letzter erhaltener Frag-
92 Die Kanzel nach Abschluss der Restaurierung.
116 Isometrie des romanischen Baus der Klosterkirche St. Michael von Südosten. Die Zeichnung zeigt die heute gesichert romanische Bausubstanz.
o mals sensationellen neuen Befunde wurden in Text und Bild dokumentiert. Die daraus resultierenden Erkenntnisse konnten somit in die zahlreichen zu tre enden Entscheidungen während des Arbeitsprozesses mit einfließen.
HOLZ ALS BAUSTOFF
Jeder repräsentative, aus Werksteinen erbaute Monumentalbau strahlt eine gewisse Langlebigkeit und Robustheit aus. Ohne Zweifel ist aber ein solches Bauwerk nicht ohne den Werksto Holz zu errichten. Nicht nur für Gerüste und andere Hilfsmittel war Holz notwendig. Auch für die Überdeckung von weit zu überspannenden Räumen durch Gewölbe wurden sogenannte Lehrgerüste aus Holzkonstruktionen gebaut. Sie gewährleisteten das Aufmauern der Gewölbe während des Bauens und wurden nach der Aushärtung der Kalkmörtel wieder entfernt. Hiervon zeugen heute nur noch die Negativspuren von Abdrücken im Mörtel, aber auch zugesetzte Veranke-
117 Blick auf die verschränkte Eckverbindung der Ringbalkenlage aus dem 12.Jahrhundert, die nach Entfernung eines Quaders an der Südostecke des südlichen Querhausarms sichtbar wurde.
rungslöcher im Mauerwerk weisen auf solch einen Einsatz hin. Anders verhält es sich mit Hölzern, die im Mauerwerk als Zug- oder Armierungselemente integriert sind. Sie wurden zur Unterstützung und Verbesserung der Standfestigkeit des romanischen Baus im Mauerwerk eingebracht und sind heute noch zum Teil nachweisbar.
DIE WIEDERENTDECKTEN RINGANKERLAGEN IM QUERHAUS
Durch den notwendigen Ausbau eines Werksteins an der südöstlichen Eckquaderung des südlichen Querhausarmes konnte ein Blick in das technische Know-how des 12.Jahrhunderts erlangt werden.
In der Mitte des zweischaligen Mauerwerks wurden während der Errichtung der Wand auf einer Höhe von 11,80m Eichenbalken eingelegt. Diese wurden satt in Kalkmörtel gebettet und beidseitig bündig mit den Werksteinen eingemauert (Abb.117 und 118). Jeweils vier Eichenbalken bildeten ein Geviert
mente die Zusammensetzung und damit das Erscheinungsbild der Originallacke naturwissenscha lich bestimmen zu lassen. Dies gelang in Kooperation mit einem externen Fachlabor; dabei wurde festgestellt, dass man im 18.Jahrhundert einen Kolophoniumlack auf der Basis von Leinöl verwendet hatte. Anlässlich der Kirchenrestaurierung im Jahr 1952 erfolgten nochmals Maßnahmen an den Altären und dem Kanzelkorb. Die Schellackoberflächen von 1889 blieben hierbei erhalten, man überarbeitete sie jedoch mit einer kompakten Para inwachsschicht. Diese hatte in der Zwischenzeit derartig viel Staub und Schmutz gebunden, dass entschieden wurde, das Wachs zu entfernen. Hierdurch wurde die freigelegte Schellackoberfläche matt. Im Wissen um die einstige Glanzwirkung der Originallacke entschied man sich für eine reversible Überarbeitung dieser Schellackschicht durch eine di erenzierte Vorgehensweise, sodass der Oberflächenglanz der zunächst unterschiedlich erscheinenden Ausstattungsstücke Stück um Stück aufeinander abgestimmt wurde, nachdem sämtliche Furniere gefestigt und ergänzt worden waren. Ein optisches Vorbild für die Einstellung des Glanzgrads war der Schalldeckel der Kanzel. Er hatte, vermutlich durch seine Höhe, eine ganz eigene Restaurierungsgeschichte: Im Gegensatz zu allen anderen marketerierten Ausstattungsstücken blieb hier der Originallack bei den restauratorischen Aktivitäten im letzten Drittel des 19.Jahrhunderts erhalten. Er wurde durch einen ölhaltigen Überzug überarbeitet. Bei der aktuellen Restaurierung gelang es dem Team, den ölhaltigen Überzug unter Erhalt des Originals abzunehmen (Abb.93). So wurde der Schalldeckel hinsichtlich seines Glanzgrads zu einer wichtigen Referenzfläche.
DIE SKULPTUREN UND VERGOLDETEN SCHNITZAPPLIKATIONEN IM LANGHAUS
Die gefassten Objekte im Langhaus, insbesondere die vergoldete Ornamentik und die nur wenigen polychromen Fassungen, sollten analog der Objekte im Hochchor bearbeitet werden. Schwerpunkt war hier die bildhauerische Ergänzung der reichen, aber o nicht mehr vollständigen Schnitzornamentik (Abb.94) und die anschließende Neuvergoldung der Ergänzungen passend zum Bestand. An der Kanzel
93 | Detail vom Schalldeckel der Kanzel: Abnahme des stark gedunkelten ölhaltigen Überzugs unter Erhalt des originalen Lacks (Vorzustand).
94 | Arbeitsfoto während einer holzbildhauerischen Ergänzung am Kanzelkorb.
D IE AUSSTATTUNGDES LANGHAUSES | 103
118 | Isometrie der verschränkten Eckverbindung der unteren Ringbalkenlage an der Südostecke des südlichen Querhausarmes. Beide hochrechteckigen Eichenbalken sind mit einem angeschrägten Sitz als kra schlüssige Verbindung aufeinandergesetzt und werden durch die Einmauerung und Auflast lagestabil gehalten.
und klammerten so das Mauerwerk des Querhausarms zusammen (Abb.119). Die Hölzer sind jeweils 10,7m lang und haben eine Stärke von 17 auf 27cm. An den Ecken wurden sie zimmermannstechnisch verschränkt und durch die direkt folgende Aufmauerung lagefest gehalten. Diese Formation einer Ringbalkenlage konnte auch in einer Höhe von 16,8 m nachgewiesen werden. Sie liegt etwa 1 Meter unter der Traufe – also dem oberen Mauerabschluss – der Querhauswände. Hier haben sich jedoch die für die Tragstruktur wichtigen eingebauten Hölzer nicht mehr erhalten, da diese beim Brand im Jahr 1610 im Mauerwerk verbacken wurden und gegenwärtig nur noch in Form von Holzkohle in Bruchstücken nachweisbar sind. Heutzutage ist an dieser Stelle ein Kanal vorzufinden, der an den Wänden Negativspuren der eingelegten Hölzer im Mörtel abbildet (Abb. 120). Zudem begrenzt sich der Befund auf den Bereich des südlichen Querhausgiebels, da die oberen Wandabschnitte der Ost- und Westwand des südlichen Querhausarms nach dem Brand 1610 neu aufgemauert wurden. Notwendig waren diese eingelegten Armierungsbalken, durch die das Mauerwerk auch Zugkrä e aufnehmen konnte, da der Kirchenbau ohne jegliche Stützpfeiler oder Abstrebungen geplant und
119 Isometrie des romanischen Baus der Klosterkirche St. Michael von Südosten mit farbiger Eintragung der Lage der Ringbalken im Querhaus und Presbyterium (rot: obere Ringbalkenlage, blau: untere Ringbalkenlage).
errichtet wurde. Die Balken übernehmen somit die Funktion von Zugstäben, die die Mauern zusammenhalten und somit das Ausweichen des Mauerwerks verhindern, das eben nur Druckkrä e aufnehmen kann. Auf diese Weise wurde die Standfestigkeit im Bereich des Querhauses Süd gewährleistet. Ein ebensolches Ringankersystem kann auch für den Querhausarm Nord sowie über der Vierung, dem mittigen Quadrat im Schnittpunkt des kreuzförmigen Grundrisses angenommen werden (Abb.119).
120 Blick in den hochrechteckigen Kanal der oberen Ringbalkenlage unterhalb des Südgiebels am Querhaus Süd. Im Mörtel des 12.Jahrhunderts zeichnen sich die Abdrücke des hölzernen Ringbalkens als Negativspuren ab.
Der Berliner Dom
Der Berliner Dom gehört zu den eindrucksvollsten Sakralbauten Deutschlands und ist eines der prägenden Wahrzeichen der Hauptstadt. Im Auftrag Kaiser Wilhelms II. als repräsentative Hof- und Domkirche der Hohenzollern errichtet, wurde das monumentale Bauwerk am 27. Februar 1905 feierlich eingeweiht. Mit seiner mächtigen Kuppel, der reich gegliederten Hauptfassade und dem aufwendigen Skulpturenprogramm verkörpert der Dom den Anspruch des
Lars Zimmermann, Birgit Walter
Der Berliner Dom
2. Auflage
Große DKV-Kunstführer
Seiten 112
Abb. 121
Format 17,0 × 24,0 cm
Br. 978-3-422-80433-3 De € 12,90 [D]
DEUTSCH
AUGUST 2026
DEUTSCHER KUNSTVERLAG
Kunstführer zum Berliner Dom mit Überblick zu Geschichte, Architektur und Ausstattung
Mit zahlreichen Neuaufnahmen, die Außenbau, Innenraum und Kunstwerke zeigen
Einordnung in die neobarocke Architektur und Analyse der Bedeutung des Doms als „Hauskirche des Kaisers“
deutschen Neobarock auf imperiale Repräsentation.
Der Innenraum beeindruckt durch seine prachtvolle Ausstattung: den farbenprächtigen Altarraum, großformatige Mosaiken, zahlreiche Standbilder und Skulpturen sowie die Hohenzollerngruft als bedeutende dynastische Begräbnisstätte. Architektur, Kunst und politische Symbolik verbinden sich hier zu einem einzigartigen Gesamtkunstwerk. Dieser reich bebilderte Kunstführer
kirche im Zuge des Wiederaufbaus, die die Länge des Gebäudekomplexes nahezu halbierte, und der sehr vereinfachten und verkleinerten Kuppel. Zwei Ereignisse sind es letztlich, die dem Berliner Dom bei seiner Einweihung 1905 Gestalt und Bedeutung gaben: Der Sieg über Frankreich 1871 und das Drei-Kaiser-Jahr
dränge.
gab Verletzte. Nach den »Scenen« am ersten Tag der Aufbahrung wurden die Besichtigungszeiten auf täglich 8 bis 22 Uhr ausgedehnt. Dennoch: Am 14.
stellt Geschichte, Baugestalt und Ausstattung des Berliner Doms anschaulich vor. Neue Fotografien und präzise Erläuterungen eröffnen einen fundierten Zugang zu einem der wichtigsten Bauwerke der deutschen Architekturgeschichte und zur einstigen „Hauskirche des Kaisers“.
Lars Zimmermann, Kunsthistoriker und Autor zahlreicher Publikationen. Lebt und arbeitet auf Rügen
Lars Zimmermann
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(Re)made in China
Material (Dis)connections, Art, and Creative Reuse
Anna Grasskamp (Hrsg.)
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Gestalterinnen Frauen, Design und Gesellschaft im Wien der Zwischenkriegszeit
Elana Shapira, Anne-Katrin Rossberg (Hrsg.)
2023. 239 Seiten. 17,0 × 24,0 cm
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Die Kunst der Falknerei
Kulturtechnik und politische Ikonologie
Yannis Hadjinicolaou
2026. 576 Seiten. 17,0 × 24,0 cm
320 Abbildungen
Geb. 978-3-11-139677-4 De E-Book 978-3-11-139710-8 De € 68,00 [D]
Choreo-ethical Assemblages Embodied Research as Cosmopoietic Œcology
Mariella Greil (Hrsg.)
2026. 440 Seiten. 16,0 × 31,0 cm
Geb. 978-3-68924-089-9 En
E-Book 978-3-68924-090-5 En Open Access
€ 44,00 [D]
Probelauf Performative Szenen zum parlamentarischen Betrieb
Pascal Petignat (Hrsg.)
2024. 196 Seiten. 22,5 × 29,0 cm
130 Abbildungen
Br. 978-3-11-133716-6 De € 45,00 [D]
„Sonderfall“ Angewandte Die Universität für angewandte Kunst Wien im Austrofaschismus, Nationalsozialismus und in der Nachkriegszeit
Bernadette Reinhold, Christina Wieder (Hrsg.)
2024. 464 Seiten. 17,0 × 24,0 cm
150 Abbildungen
Br. 978-3-11-136632-6 De E-Book 978-3-11-137149-8 De € 49,00 [D]
Relational Acts Performance Practices and Media of Documentation
Barbara Büscher, Franz Anton Cramer, Ulrike Hanstein (Hrsg.)
2026. 360 Seiten. 17,0 × 24,0 cm
72 Abbildungen
Br. 978-3-68924-277-0 En E-Book 978-3-68924-058-5 En € 48,00 [D]
Resist, Reclaim, Retrieve The Long History of the Struggle for the Restitution of Cultural Heritage and Ancestral Remains Taken under Colonial Conditions Larissa Förster, Jan Hüsgen, Sarah Fründt (Hrsg.)
2024. 202 Seiten. 17,0 × 24,0 cm 22 Abbildungen
Br. 978-3-11-099968-6 En E-Book 978-3-11-098924-3 En
Toxic Temple An Artistic and Philosophical Adventure into the Toxicity of the Now
Anna Lerchbaumer, Kilian Jörg (Hrsg.)
2022. 256 Seiten. 17,0 × 24,0 cm 112 Abbildungen
Geb. 978-3-11-076914-2 En E-Book 978-3-11-076924-1 En € 39,95 [D]
Ricarda Denzer –ganz ohr / all ears
Audio Trouble, Para-Listening, and Sounding Research
Ricarda Denzer, Christian Höller (Hrsg.)
2023. 192 Seiten. 16,5 × 23,5 cm
153 Abbildungen
Br. 978-3-11-134216-0 De/En
E-Book 978-3-11-134223-8 De/En € 45,00 [D]
Schule Oberhuber Der Künstler, Rektor, Ausstellungsmacher und sein Programm
Cosima Rainer, Eva Maria Stadler (Hrsg.)
2023. 224 Seiten. 16,5 × 22,0 cm 138 Abbildungen
Br. 978-3-11-106160-3 De
E-Book 978-3-11-106222-8 De
€ 42,00 [D]
Wenn der Wind weht / When the Wind Blows Luft, Wind und Atem in der zeitgenössischen Kunst / Air, Wind, and Breath in Contemporary Art Liddy Scheffknecht, Ernst Strouhal (Hrsg.), Ernst Strouhal, Verena Kaspar-Eisert, Liddy Scheffknecht, Helga Kromp-Kolb, Philipp Blom
2022. 232 Seiten. 24,0 × 30,0 cm 190 Abbildungen
Br. 978-3-11-078520-3 De/En
E-Book 978-3-11-078524-1 De/En
€ 48,00 [D]
Liddy Scheffknecht –Points in Time Arbeiten/Works 2010–2020 Ernst Strouhal (Hrsg.)
2021. 248 Seiten. 22,0 × 28,0 cm
334 Abbildungen
Geb. 978-3-11-076943-2 De/En
E-Book 978-3-11-076956-2 De/En
€ 39,95 [D]
Ruth Schnell – WORKBOOK Mirrors of the Unseen
Peter Weibel, Katharina Gsöllpointner (Hrsg.)
2023. 360 Seiten. 21,0 × 27,0 cm
387 Abbildungen
Br. 978-3-11-124998-8 En
E-Book 978-3-11-125010-6 En € 45,00 [D]
Friedl Dicker-Brandeis Werke aus der Sammlung der Universität für angewandte Kunst Wien
Stefanie Kitzberger, Cosima Rainer, Linda Schädler (Hrsg.) 2022. 352 Seiten. 16,5 × 24,0 cm 170 Abbildungen
Geb. 978-3-11-078907-2 De E-Book 978-3-11-078912-6 De € 49,95 [D]
Barbara Holub – Stiller Aktivismus / Silent Activism
Başak Şenova (Hrsg.)
2022. 312 Seiten. 22,0 × 28,0 cm
321 Abbildungen
Geb. 978-3-11-079081-8 De/En
E-Book 978-3-11-079082-5 De/En
€ 49,95 [D]
LINDA BERGER –PEACH-BLOW MONOGRAFIE/MONOGRAPH
Linda Berger, Maria Christine Holter (Hrsg.)
2021. 224 Seiten. 21,9 × 25,8 cm
90 Abbildungen
Geb. 978-3-11-074475-0 De/En
E-Book 978-3-11-074703-4 De/En
€ 39,95 [D]
Widersprüche. Kuratorisch handeln zwischen Theorie und Praxis Martina Griesser-Stermscheg, Christine Haupt-Stummer, Renate Höllwart, Beatrice Jaschke, Monika Sommer, Nora Sternfeld, Luisa Ziaja (Hrsg.)
2022. 240 Seiten. 14,8 × 21,0 cm 63 Abbildungen
Br. 978-3-11-101452-4 De E-Book 978-3-11-102717-3 De € 42,00 [D]
Plastic Ocean: Art and Science Responses to Marine Pollution
Ingeborg Reichle (Hrsg.)
2021. 272 Seiten. 20,0 × 25,0 cm 164 Abbildungen
Geb. 978-3-11-074472-9 En E-Book 978-3-11-074477-4 En € 39,95 [D]
Für eine neue Agenda der Kulturpolitik
Michael Wimmer (Hrsg.)
2022. 448 Seiten. 17,0 × 24,0 cm
Geb. 978-3-11-079162-4 De E-Book 978-3-11-079172-3 De € 39,95 [D]
Oskar Kokoschka: Neue Einblicke und Perspektiven / New Insights and Perspectives Régine Bonnefoit, Bernadette Reinhold (Hrsg.)
2021. 452 Seiten. 14,8 × 21,0 cm 63 Abbildungen
Br. 978-3-11-072420-2 De/En
E-Book 978-3-11-072422-6 De/En € 39,95 [D]
Remix Von Gerhard Richter bis Katharina Grosse / From Gerhard Richter to Katharina Grosse
2025. 208 Seiten. 24,0 × 30,0 cm 120 Abbildungen
Geb. 978-3-422-80324-4 De/En € 44,00 [D]
Auf zu neuen Werken!
Der Briefwechsel zwischen Max Slevogt und seinem Verleger Bruno Cassirer 1899−1932
Ich drucke! Signet, Marke und Druckerzeichen seit dem Zeitalter Gutenbergs Hui Luan Tran, Nino Nanobashvili (Hrsg.)
2025. 192 Seiten. 23,0 × 28,0 cm 130 Abbildungen
Geb. 978-3-422-80320-6 De € 48,00 [D]
Barbara Klemm Entscheidende Momente Astrid Wallmann (Hrsg.), Peter Forster, Nikolas Werner Jacobs, Astrid Wallmann
2025. 112 Seiten. 24,0 × 28,0 cm 80 Abbildungen
Geb. 978-3-422-80327-5 De € 24,00 [D]
„Liebe Mutti!“ Postkarten aus Theresienstadt 1943–1944 mit künstlerischen Arbeiten von Inbar Chotzen Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz (Hrsg.), Inbar Chotzen, Klaus Hillenbrand, Ruth Preusse 2025. 160 Seiten. 17,0 × 24,0 cm 100 Abbildungen
Geb. 978-3-422-80305-3 De € 36,00 [D]
Sigmar Polke am Gaspelshof Kunst und Alltag im Spannungsfeld von Autorschaft und Pluralität
Willicher Kunstverein e. V. (Hrsg.), Lucy Degens
2025. 125 Seiten. 15,5 × 23,0 cm 43 Abbildungen
Br. 978-3-422-80337-4 De E-Book 978-3-422-80338-1 De € 28,00 [D]
Fotopoesie Fotogedichte in deutschsprachigen Zeitschriften 1920–1940 Michael Will
2025. 320 Seiten. 21,0 × 28,0 cm 256 Abbildungen
Br. 978-3-422-80314-5 De E-Book 978-3-422-80317-6 De € 56,00 [D]
Die neue Akademie Die Kunstakademie Düsseldorf 1919–1933
Jürgen Wiener (Hrsg.)
2025. 231 Seiten. 17,0 × 24,0 cm 59 Abbildungen
Geb. 978-3-422-80322-0 De E-Book 978-3-422-80323-7 De € 59,00 [D]
Bastowerkstatt Else Stadler-Jacobs und ihre Tiere aus Bast Christoph Sauter, Daniel Karrasch
2025. 160 Seiten. 18,0 × 25,0 cm 200 Abbildungen
Br. 978-3-422-80335-0 De E-Book 978-3-422-80336-7 De € 32,00 [D]
Friedrich Nerly –Von Erfurt in die Welt
Die Gemälde und Ölstudien des Nerly-Bestandes im Angermuseum Erfurt
Claudia Denk, Kai Uwe Schierz, Thomas von Taschitzki (Hrsg.)
2024. 560 Seiten. 25,0 × 29,0 cm 450 Abbildungen
Geb. 978-3-422-80257-5 De € 62,00 [D]
Rüstkammer Dresden Gewehrgalerie im Langen Gang Marius Winzeler, Staatliche Kunstsammlungen Dresden (Hrsg.)
2025. 152 Seiten. 15,0 × 23,0 cm 120 Abbildungen
Br. 978-3-422-80312-1 De € 19,00 [D]
InformELLE Künstlerinnen der 1950er/60er Jahre –InformELLEs: Women Artists and Art Informel in the 1950s/60s
2024. 256 Seiten. 23,0 × 29,0 cm 160 Abbildungen
Geb. 978-3-422-80279-7 De/En € 45,00 [D]
Von der Linie zur Landschaft TANAKA RYŌHEI. Radierungen
Japans
Chris van Otterloo (Hrsg.)
2024. 184 Seiten. 24,5 × 29,7 cm
200 Abbildungen
Br. 978-3-422-80270-4 De € 48,00 [D]
Dehio – Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler / Thüringen I Kreis Eichsfeld, Kreis Gotha, Kreis Hildburghausen, Ilm-Kreis, Kyffhäuserkreis, Kreis Nordhausen, Kreis SchmalkaldenMeiningen, Kreis Sonneberg, Stadt Suhl, Unstrut-Hainich-Kreis, Wartburgkreis
Georg Dehio
3. Auflage
2025. 880 Seiten. 12,0 × 18,0 cm Zahlreiche Abbildungen
Geb. 978-3-422-80101-1 De E-Book 978-3-422-80260-5 De € 52,00 [D]
Der Zustand des Erlebens –The Condition of Experience Workshop Manuscripts
Katharina Neuburger (Hrsg.), Gereon Beuckers, Lisa Beißwanger, Nick Böhnke, Paula Kohlmann, Barbara Könches, Raha Golestani, Konstantin Schönfelder, Georg Winter, Xiao Xiao
2025. 200 Seiten. 14,8 × 21,0 cm 74 Abbildungen
Br. 978-3-422-80293-3 De/En € 28,00 [D]
In Motion Kunst und Fußball
Manuel Neukirchner (Hrsg.)
2024. 344 Seiten. 24,0 × 30,0 cm
120 Abbildungen
Geb. 978-3-422-80134-9 De € 48,00 [D]
Wachs in seinen Händen
Daniel Neubergers Kunst der Täuschung
Johanna Diel, Barbara Goldmann, Paulus Rainer, Konrad Schlegel (Hrsg.)
2025. 184 Seiten. 20,5 × 26,0 cm
150 Abbildungen
Br. 978-3-422-80318-3 De E-Book 978-3-422-80319-0 De € 42,00 [D]
Otto Dix – Adolf Dietrich
Andreas Rüfenacht
2025. 152 Seiten. 23,0 × 28,0 cm
87 Abbildungen
Geb. 978-3-422-80290-2 De € 40,00 [D]
Den Menschen vor Augen Künstlerische Strategien seiner Darstellung in italienischen Zeichnungen 1450–1750
Kurt Zeitler (Hrsg.)
2025. 304 Seiten. 24,0 × 30,0 cm 150 Abbildungen
Geb. 978-3-422-80248-3 De € 62,00 [D]
Dehio – Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler / Thüringen II Kreis Altenburger Land, Stadt Erfurt, Stadt Gera, Kreis Greiz, Stadt Jena, Saale-Holzland-Kreis, Saale-Orla-Kreis, Kreis Saalfeld-Rudolstadt, Kreis Sömmerda, Stadt Weimar, Kreis Weimarer Land
Georg Dehio
3. Auflage
2025. 928 Seiten. 12,0 × 18,0 cm Zahlreiche Abbildungen
Geb. 978-3-422-80272-8 De E-Book 978-3-422-80273-5 De € 52,00 [D]
Der Ruhm und sein Preis
Die Malerfürstin Vilma Parlaghy Ulrich Schulte-Wülwer
2025. 196 Seiten. 17,0 × 24,0 cm 70 Abbildungen
Br. 978-3-422-80274-2 De E-Book 978-3-422-80275-9 De € 36,00 [D]
Paulus Potter Zurück in Kassel
Justus Lange
2025. 79 Seiten. 14,7 × 22,0 cm
38 Abbildungen
Br. 978-3-422-80307-7 De E-Book 978-3-422-80309-1 De € 15,00 [D]
Zwischen Zeichen und Material
Die Figur in den Bildkünsten der Frühen Neuzeit
Maximilian Geiger (Hrsg.)
2026. 176 Seiten. 17,0 × 24,0 cm 100 Abbildungen
Br. 978-3-422-80303-9 De E-Book 978-3-422-80304-6 De € 48,00 [D]
KörperGeometrie Ilse Leda und Friedrich Vordemberge-Gildewart
Roman Zieglgänsberger, Arta Valstar-Verhoff (Hrsg.)
2025. 224 Seiten. 19,5 × 25,5 cm 176 Abbildungen
Geb. 978-3-422-80283-4 De € 38,00 [D]
Decolonial History of Art A Methodological Introduction Carolin Overhoff Ferreira
2025. 304 Seiten. 17,0 × 24,0 cm 102 Abbildungen
Br. 978-3-422-80267-4 En E-Book 978-3-422-80269-8 En € 38,00 [D]
Hans-Hendrik Grimmling Malerei von 1978 bis 2024 / Paintings from 1978 to 2024 Annegret Laabs (Hrsg.)
2025. 132 Seiten. 24,0 × 28,5 cm 50 Abbildungen
Geb. 978-3-422-80296-4 De/En € 34,00 [D]
Duett der Moderne / Duet of Modernism Hansaviertel & Karl-Marx-Allee, Berlin Fotografien von / Photographs by Bettina Cohnen Jan Dimog, Hendrik Bohle (Hrsg.), Bettina Cohnen
2025. 128 Seiten. 23,0 × 28,0 cm 80 Abbildungen
Br. 978-3-422-80282-7 De/En € 30,00 [D]
Alte Baukunst und Neue Architektur Wie die Architektur wurde, was sie heute ist
Günther Fischer
2025. 256 Seiten. 19,0 × 25,0 cm
423 Abbildungen
Br. 978-3-422-80280-3 De E-Book 978-3-422-80281-0 De € 38,00 [D]
Alberto Giacometti
Surrealistische Entdeckungen | Unveiled Surrealism | Le surréalisme dévoilé
Madeleine Frey, Friederike Voßkamp (Hrsg.)
2024. 208 Seiten. 22,0 × 28,0 cm 140 Abbildungen
Geb. 978-3-422-80258-2
De/En/Fr € 42,00 [D]
Heilende Kunst
Wege zu einem besseren Leben
Sabine Becker, Ksenija Chochkova
Giese, Elena Korowin (Hrsg.)
2024. 144 Seiten. 14,0 × 21,0 cm 64 Abbildungen
Br. 978-3-422-80226-1 De E-Book 978-3-422-80227-8 De € 24,00 [D]
Helen and Newton Harrison California Work
Tatiana Sizonenko
2024. 224 Seiten. 29,0 × 29,0 cm 220 Abbildungen
Geb. 978-3-422-80211-7 En € 50,00 [D]
Graffiti Expressionism
DARE / Sigi von Koeding in Basel
Kai Hendrik Schlusche
2024. 176 Seiten. 23,0 × 25,0 cm 191 Abbildungen
Br. 978-3-422-80231-5 De/En € 38,00 [D]
Bilder des Textilen Mode und Stoffe in der Malerei
Pierre-Auguste Renoirs
Agnes Sawer
2024. 252 Seiten. 17,0 × 24,0 cm 69 Abbildungen
Br. 978-3-422-80243-8 De
E-Book 978-3-422-80246-9 De € 79,00 [D]
Dichterzimmer
2025. 144 Seiten. 15,0 × 23,0 cm
80 Abbildungen
Br. 978-3-422-80228-5 De € 14,90 [D]
Die Neue Sachlichkeit / The New Objectivity Ein Jahrhundertjubiläum / A Centennial
Inge Herold, Johan Holten (Hrsg.)
2024. 408 Seiten. 23,0 × 27,5 cm
350 Abbildungen
Geb. 978-3-422-80250-6 De/En € 56,00 [D]
Jugendstil. Made in Munich
Roger Diederen, Anja Huber, Nico Kirchberger, Antonia Voit (Hrsg.)
2024. 272 Seiten. 24,0 × 29,0 cm 310 Abbildungen
Geb. 978-3-422-80241-4 De € 45,00 [D]
Impressions of the Land
The Story of a Photographic Collection of Palestine-Eretz
Israel
Vivienne Silver-Brody
2024. 424 Seiten. 24,0 × 28,0 cm 300 Abbildungen
Br. 978-3-422-80263-6 En € 88,00 [D]
Plakatfrauen. Frauenplakate Peter Forster (Hrsg.), Peter Forster, Petra Eisele
2024. 128 Seiten. 21,0 × 26,0 cm 77 Abbildungen
Geb. 978-3-422-80259-9 De € 28,00 [D]
ARCHISTORIES
Architektur in der Kunst
2025. 304 Seiten. 21,0 × 25,0 cm 180 Abbildungen
Br. 978-3-422-80072-4 De € 48,00 [D]
Hermann Czech und die Dialektik der Architektur Maximilian Müller
2024. 184 Seiten. 16,5 × 23,5 cm 102 Abbildungen
Br. 978-3-422-80225-4 De € 34,90 [D]
Berührung im Entzug
Struktur, Temporalität und Haptik des malerischen Handelns an den frühen Strukturreliefs Günther Ueckers
Katharina Neuburger (Hrsg.), Nick Böhnke
2024. 120 Seiten. 14,8 × 21,0 cm 17 Abbildungen
Br. 978-3-422-80242-1 De/En € 28,00 [D]
Friedrich von Amerling. Werkverzeichnis der Gemälde
14 links Carl Schuch, Pariser Häuser, um 1885–90, Belvedere, Wien, Foto: Belvedere, Wien / Johannes Stoll; rechts Carl Schuch, Selbstporträt, um 1875/76, Belvedere, Wien, Foto: Belvedere, Wien / Johannes Stoll
15 oben Carl Schuch, Stillleben mit Kürbis, Pfirsich und Weintrauben, um 1884, Belvedere, Wien, Foto: Belvedere, Wien / Johannes Stoll; unten Carl Schuch, Waldinneres bei Saut du Doubs, um 1887, Belvedere, Wien, Foto: Belvedere, Wien / Johannes Stoll
16 Brettspielkasten aus Bernstein, Königsberg 1607 @ DHM/Sebastian Ahlers
21 Still eines Livestreams: Mirjam Buergin und Flavia Caviezel im Gespräch mit Astrid Schwarz und Baruch Gottlieb im Rahmen des Symposiums “Times of Waste – Handling Matter”, Basel/Berlin 2021
30 links nach rechts George Dutch Davidson, Abstract Decoration, ca. 1898, Aquarell auf Papier, Bridgeman Images, Dundee Art Galleries & Museums, The McManus; Hugh Allan, Allander Pottery Vase, 1905, Ton, glasiert, 15,2 × 19,0 cm, Glasgow Museums, J. Arnold Fleming Collection, gifted by Miss A Fleming, 1938, E.1938.10.fl, Glasgow Life, Creative Commons Attribution-Non Commercial 4.0 International License; D’Arcy W. Thompson, Querschnitt einer Nautilus-Schale, aus: D’Arcy W. Thompson, On Growth and Form, Cambridge 1917, S. 581
31 links nach rechts Still of Cenotaph for Newton VR (Femme Fatale Studio, 2021); Kinfolk, Toussaint l’Ouverture AR monument in Columbus Circle, New York (Monuments Project, 2021)
42 links nach rechts Armando, Die Leiter (Detailansicht in nordöstliche Richtung), 1994, reg.nr.: 29, Bronze, Sammlung Gemeinde Amersfoort; Armando, Das Rad,
44 links nach rechts Hans Purrmann in Montagnola, Foto 1959, Hans Purrmann Archiv München; Hans Purrmann bei der Jury-Sitzung des Künstlerbundes in Berlin, Foto 1957, Hans Purrmann Archiv München; Hans Purrmann porträtiert Barbara Göpel, Foto 1959, Hans Purrmann Archiv München
48 links El Lissitzky, Läufer in der Stadt, ca. 1926, Silbergelatineabzug, 13,1 × 12,8 cm, The Metropolitan Museum, New York. https://pdimagearchive.org/images/ f25b9834-bd51-4b2b-9b62-0621175f4e15/ (public domain); rechts Édouard Vuillard, Maillol bei der Arbeit am Cezanne-Denkmal, ca. 1930–1935, Leimfarbe auf Leinwand, 116 × 115,5 cm, Musée d‘Art Moderne de la Ville de Paris, Foto: Julien Vidal/Parisienne de Photographie, https://www.mam.paris. fr/fr/collections-en-ligne#/artwork/ edouard-vuillard-portrait-d-aristide-maillol180000000001686?filters=query%3Avuillard, ,authors%3AVUILLARD%20Edouard%E2% 86%B9VUILLARD%20Edouard&page1& layout=grid&sort=by_author (public domain)
49 links nach rechts Paul Posenenske, perspektivische Ansicht der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste in Kassel, ca. 1963, Nachlass Paul Posenenske, Archiv der Universität Kassel; Nordbau der Kunsthochschule Kassel von der Parkseite, 2015 (Aufnahme Nicolas Wefers), Archiv des Fotografen; Aufblick an einem Stahlträger des Hörsaalblocks der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste in Kassel, ca. 1968 (Aufnahme Tile Westermann), Nachlass Paul Posenenske, Archiv der Universität Kassel
51 oben Westfassade des Hauptgebäudes La Casa Grande, Detail, Foto: Tilman Walther, 2023. Courtesy of California State Parks, 2023 unten Erich Salomon, Erich Salomon zu Gast bei William Randolph Hearst, Blick in den Park auf den rechten Turm des
Schlosses in San Simeon, Kalifornien, 1930, Silbergelatinepapier, 17,9 × 24,2 cm, Berlinische Galerie, Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur, Berlin. Scan: Anja Elisabeth Witte/Berlinische Galerie
52 links nach rechts Hendrik Petrus Berlage, Amsterdamer Börse, Südfassade, letzter ausgeführter Entwurf, 1899/1900, Nederlands Architectuurinstituut; Ludwig Mies van der Rohe, Glashochhaus „Wabe”, Wettbewerbsentwurf für „Hochhaus am Bahnhof Friedrichstrasse” in Berlin, 1921/22, überzeichnete Fotomontage, Bauhaus-Archiv Berlin, VG Bild-Kunst, Bonn 2026
54 links nach rechts Valério Vieira, Fotohülle zur Aufbewahrung einer Kabinettkarte, 1900, Balady; Sonia Umbaranas, Valério Vieira. Um dos Pioneiros da Experimentação Fotográfica no Brasil, São Paulo 2012, S. 60; Valério Vieira, Os Trinta Valérios (1901), Biblioteca Nacional, Rio de Janeiro, FOTOS-ARM.1.7.2(13), Iconografia
55 links Detail der Wandmalereien im oberen Bereich des Tempels Wat Nak Prok, Bangkok, Foto 2025, Archiv der Autorin; rechts Details der Wandmalereien im oberen Bereich des Tempels Wat Ratcha Orot, Bangkok, Foto 2025, Archiv der Autorin
59 links Carl Graeb, Wehreichenblick, Foto: René E. Pech; rechts Carl Graeb, Blick von der Moosgalerie, Foto: René E. Pech
61 Gerald und Emma Abott Thayer, Das Baumwollschwanzkaninchen zwischen trockenem Gras und Laub t, ca. 1904, Gouache über Grafit auf cremefarbenem, glatt strukturiertem Karton mit Papieroberfläche, Brooklyn Museum, New York. Foto: Brooklyn Museum https://commons.wikimedia.org/ wiki/File:Brooklyn_Museum_-_The_CottonTail_Rabbit_among_Dry_Grasses_and_ Leaves_-_Gerald_H._Thayer_-_overall.jpg (public domain)
66 links nach rechts Nautiluspokal in Gestalt eines Pelikans, Christoph Cunad, Nürnberg, 1603–1609, Silber, vergoldet, Nautilusgehäuse, H 41 cm, Grünes Gewölbe, SKD, Inv.-Nr. III 145, Foto: Staatliche Kunstsammlungen Dresden; Benno-Fisch, Fritz von Miller, 1897–1900, Sockel ergänzt: zwischen 1910–1922, H 50 x B 125 cm, Münchner Stadtmuseum, Inv.Nr. K-76/109, Foto: Münchner Stadtmuseum; Reliquiar, Vorderansicht, Tirol (?), 1487, 23,5 × 19 × 7,2 cm, Innsbruck, Stift Wilten, Foto: Watzek
67 links nach rechts Werkstatt aus Faenza, Apothekengefäß (Albarello) mit einer männlichen Heiligenfigur, ca. 1580–1600, Inv. Nr. K782, Pharmaziemuseum, Universität Basel, Foto: Natascha Jansen; Werkstatt aus den Marken, Apothekengefäß (Albarello) mit der Jungfrau von Loreto, ca. 1620– 1640, Pharmaziemuseum, Universität of Basel, Inv. Nr. K 50, Foto: Natascha Jansen; Werkstatt aus Sizilien (Sciacca), Apothekengefäß (Albarello) mit heiligem Petrus und Hahn, Mitte 17. Jahrhundert, Inv. Nr. K61, Pharmaziemuseum, Universität Basel, Foto: Natascha Jansen
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