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Liebe Mitglieder, liebe Bergbegeisterte,
viele von Euch kennen mich bereits aus rund zehn Jahren als Schriftführerin im Vorstand. Seit Ende letzten Jahres bin ich nun kommissarisch als 1. Vorsitzende für unsere Sektion tätig. Gleichzeitig dürfen wir Elisa Goedicke als kommissarische Schriftführerin im Vorstand begrüßen. Markus Springer hat leider aus persönlichen Gründen zum Ende 2025 sein Amt als Jugendreferent niedergelegt; wir danken ihm herzlich für sein großes Engagement für die Jugendarbeit in unserer Sektion. Derzeit führen wir Gespräche über seine Nachfolge. Auch unsere Geschäftsstelle ist inzwischen neu und vollständig aufgestellt. Mit drei Mitarbeitenden und Amrei Eckhardt als Geschäftsführerin ist sie wieder komplett besetzt. Zusammen mit einer klaren Aufgabenverteilung im Vorstand schaffen wir verlässliche Strukturen, die unsere Sektion langfristig handlungsfähig und zukunftsorientiert ausrichten. Bei einer gemeinsamen Klausur von Beirat und Vorstand am 14. Februar haben wir hierzu erste Schwerpunkte besprochen – einen ausführlicheren Bericht findet ihr auf unserer Homepage.
Die Mitgliederversammlung steht bevor, die Einladung findet Ihr in den Beiträgen. Elisa und ich werden uns dort ausführlicher vorstellen und auch gerne Eure Fragen zu uns und unserer Motivation beantworten. Nun starten nach und nach viele unserer Sommertouren und -angebote. Wir wünschen Euch unfallfreie Unternehmungen, viel Freude in den Bergen und eine sichere Heimkehr!
Viele Grüße aus dem Vorstand,
1. Vorsitzende (komm.)





Die beiden Trainingsanlagen Kletterzentrum Reutlingen und B12 Boulderzentrum Tübingen ergänzen sich ideal. Während in Reutlingen der Schwerpunkt auf Seilklettern liegt, bietet das B12 in Tübingen Trainingsmöglichkeiten für Boulderer.
Die beiden Trainingsanlagen Kletterzentrum Reutlingen und B12 Boulderzentrum Tübingen ergänzen sich ideal. Während in Reutlingen der Schwerpunkt auf Seilklettern liegt, bietet das B12 in Tübingen Trainingsmöglichkeiten für Boulderer.
Seit 2025 gelten in beiden Hallen die jeweiligen
Seit 2025 gelten in beiden Hallen die jeweiligen „Eintrittspreise für Mitglieder“ für die Mitglieder beider Sektionen.
„Eintrittspreise für Mitglieder“ für die Mitglieder beider
Sektionen.
Zusätzlich zu den einheitlichen Eintrittspreisen bieten wir folgende Optionen an: GEMEINSAME KOMBIJAHRESKARTE RT/TÜ:
Zusätzlich zu den einheitlichen Eintrittspreisen bieten wir folgende Optionen an:
GEMEINSAME KOMBIJAHRESKARTE RT/TÜ:
Mit dieser Karte könnt ihr ein Jahr lang in beiden Hallen klettern und bouldern.
Mit dieser Karte könnt ihr ein Jahr lang in beiden Hallen klettern und bouldern.
CLIMBING CARD RT/TÜ:
CLIMBING CARD RT/TÜ:
Mit dieser Karte erhaltet ihr in beiden Hallen vergünstigte Eintritte.
Mit dieser Karte erhaltet ihr in beiden Hallen vergünstigte Eintritte.
(Die Gültigkeit dieser Karten beträgt jeweils 1 Jahr ab Ausstellung.)
(Die Gültigkeit dieser Karten beträgt jeweils 1 Jahr ab Ausstellung.)
Weitere Informationen über die Preise findet ihr auf den Webseiten der beiden Hallen www.b12-tuebingen.de + www.kletterzentrum-reutlingen.de Oder fragt einfach an den jeweiligen Kassen in eurer Halle nach!
Weitere Informationen über die Preise findet ihr auf den Webseiten der beiden Hallen www.b12-tuebingen.de + www.kletterzentrum-reutlingen.de Oder fragt einfach an den jeweiligen Kassen in eurer Halle nach!
21, 72070 Tübingen, E-Mail: info@dav-tuebingen.de www.dav-tuebingen.de







Leuchtend Stahlblau, Eiskalt zum Anschauen, großen Respekt vor diesen massiven Tonnen aus Eis, Hart wie Glas, die Steigeisen können kaum Spuren hinterlassen. Das erste Mal in einer Eiskathedrale. Jeder Versuch es mit Worten zu beschreiben, scheitert schon im Ansatz. Ein Bild kann es noch am nächsten bringen. Überwältigend!
Text und Foto: Hans Wucherer | Am Morteratschgletscher in der Bernina

Eigentlich stand das Ziel unserer Abschlussexpedition längst fest: Die Changla-Region in Westnepal, eine entlegene Gegend voller unbestiegener Fünf- und Sechstausender, ein ideales Ziel, um Erstbesteigungen an unterschiedlich anspruchsvollen Bergen zu probieren. Das Basecamp ist durch ein 4–5-tägiges Trekking erreichbar und bis heute sind nur eine Handvoll Expeditionen in dem Tal bekannt. Alles ist vorbereitet, doch Anfang September eskalieren Proteste der jungen Generation gegen das politische System in Kathmandu. Militär und Polizei setzen scharfe Munition ein, über 70 Menschen sterben und Tausende werden verletzt. Drei Wochen vor Abflug stehen wir vor der Frage: „Was nun?“. Der DAV nimmt uns die Entscheidung ab, wir dürfen nicht nach Nepal reisen. Ein neues Ziel muss her und das schnell, da wir mit Bergführer und Arzt unterwegs sein werden ist der Zeitraum der Reise fix. Eineinhalb Wochen und etliche Online-Meetings später steht der neue Plan – Patagonien. Weltbekannte Berge wie der Fitz Roy und der Cerro Torre sind unser Ziel. Die Hauptsaison zum Bergsteigen in Patagonien ist eher im Januar und Februar, also in den Sommermonaten der Südhalbkugel. Wir haben jedoch von guten Verhältnissen und Winterbegehungen der „Ragni Route“ am Cerro Torre und dem „Goretta Pfeiler“ am Fitz Roy gehört und wollen dem winterlichen Patagonien eine Chance geben. Wir hoffen auf gute Bedingungen in den legendären Eislinien „Ragni“, „Exocet“ oder der „Supercanaleta“.

Ein erstes Wetterfenster
Ende September treffen wir uns voller Vorfreude am Flughafen in München. Zwei Tage und eine strenge Gepäckkontrolle, inklusive Stirnrunzeln über 60 Meter Seile im Handgepäck, später steigen wir in El Chalten völlig erschöpft aus dem Bus. Das Wetter empfängt uns typisch patagonisch. Über ein Meter Neuschnee, Windböhen bis 200 km/h und dauerhafter Niederschlag machen Bergsteigen undenkbar. Wir verbringen die ersten Tage im Tal und checken mehrmals täglich das Wetter. Nach einigen Tagen zeichnet sich ein erstes zweitägiges Wetterfenster ab. Josef, Leon, unser Trainer Sebi und ich entscheiden uns für die Aguja de l‘S, einen Granitmonoliten des Fitz-Roy-Massivs. Schnell sind die 20 Kilo Rucksäcke gepackt und fünf Stunden später erreichen wir den Biwakplatz. Der Wecker klingelt um 3:00 Uhr und zackig geht’s aus dem Schlafsack in die Bergstiefel. Wir merken schnell, dass der hüfthohe Neuschnee das Vorankommen deutlich erschwert. 1000 Höhenmeter Spurarbeit später stehen wir unter der Wand, wir sind deutlich später dran als erwartet. Der Anblick der winterlichen Wand lässt uns zweifeln. Was im Sommer eine Genusskletterei in bombenfesten Granitrissen ist, zeigt sich heute als mühsames Vorankommen in haltlosem Pulverschnee. Kurzerhand entscheiden wir uns um und steigen in die schneefreie Ostwand des Mojón Rojo ein. Eine knackige Risslänge und etwas Kraxelgelände später stehen wir am Gipfel. Wahnsinn, was für ein Ausblick! Der Mojón Rojo bricht Richtung Westen hin steil ins Torre-Tal ab. Bei Windstille genießen wir den Ausblick über Cerro Torre, Torre Egger, Aguja Standhardt und Fitz Roy und bekommen einen Eindruck von den Bedingungen an den Bergen. Nach 20 Kilometern Fußmarsch sind wir wieder in El Chalten und treffen den Rest der Gruppe, die das Wetterfenster für eine Begehung der Coqueugniot-Guillot an der Aguja Guillaument genutzt haben. Was wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht wissen: Diese beiden Touren sollten bergsteigerisch das Highlight unserer gemeinsamen Zeit in Patagonien werden.




Einzelne Lichtblicke und ein später Triumph Die folgenden Wochen sind von stürmischem Wetter und viel Niederschlag geprägt. Wir bleiben im Tal, hier ist das Wetter immer deutlich besser als in den Bergen. Wir machen das Beste daraus, bouldern viel, gehen Sportklettern oder klettern Mehrseillängen rund um El Chalten. Extrem starker Wind und hohe Lawinengefahr zwingen einen Teil des Teams, bei einem Versuch des Amy-Couloirs an der Aguja Guillaumet, zum Rückzug. Ich nutze ein El-Chalten-Wetterfenster für eine 50-Kilometer Wanderung zum südlichen patagonischen Inlandeis, der weltweit viertgrößten zusammenhängenden Eismasse. Am letzten Tag vor dem Abflug starten Josi und ich zum Techado Negro, einem Vorgipfel des Fitz-Roy-Massivs. Die geplante Route erstreckt sich über zwei Kilometer ausgesetztes Gratgelände. Viel Neuschnee, die Ungewissheit über das Weiterkommen und die steigende Lawinengefahr bewegen uns nach etwa der Hälfte der Tour zur Umkehr. Am nächsten Morgen verabschieden wir uns von Luis, der noch zwei Wochen länger bleibt, und steigen in den Bus in Richtung Flughafen. Zwei Tage später stehen wir wieder in München, dort wo alles vor einem Monat begann. Ein paar Tage später erhalte ich eine Nachricht von Luis, ich kann es erst kaum glauben. Doch das Warten auf gutes Wetter hat sich ausgezahlt: Fünf Tage perfekter Bedingungen ermöglichten es ihm und seinen zwei argentinischen Partnern, Ema und Jerre den Cerro Torre über die Ragni-Route zu besteigen. Was ein Erfolg!
Text und Fotos: Hannes Tegethoff




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Talort Nesselwängle mit Roter Flüh, Gimpel und Köllenspitze
Am Gipfel haben Wind und Sonne dem Schnee schon sehr zugesetzt

Ein winterliches Skitourenwochenende in den Lechtaler
Alpen: Mit umsichtiger Planung, Lawinenkunde und Teamgeist erlebte unsere neunköpfige Gruppe drei abwechslungsreiche
Tourentage. Zwischen Pulverschnee, Föhnwind und Panorama genossen wir sportliche Herausforderungen, sichere
Entscheidungen und eine rundum gelungene Gemeinschaft.
Start in unser Skitourenwochenende war ganz human um 7.30 Uhr am Pfullinger Freibad. Von dort ging es in zwei VW-Bussen zu neunt zügig Richtung Fernpaß. Da der Lawinenlagebericht für das gesamte Wochenende oberhalb von 2000 m vor einer erheblichen Gefahr in allen Expositionen warnte, war von Ausfahrtsleiterin Ute Müller sorgsame Tourenplanung gefragt.
Die Wahl für den ersten Tag fiel auf das Galtjoch, 2109 m. Wie zu erwarten, waren bei unserer Ankunft in Rinnen die wenigen Parkplätze belegt. Also wurden als Aufwärmprogramm die Lawinenschaufeln ausgepackt und zügig zwei Parkbuchten freigeschaufelt. Nach dem großen LVS-Check ging es über eine Forststraße bergan. Ab einer großen Lichtung wurde es deutlich steiler und unsere Spur führte nicht ohne Hindernisse durch den Wald hinauf Richtung Ehenbichler Alm.
Da es für einige Teilnehmer die erste Tour im Winter war und aller Wiederanfang schwer ist, entschied sich ein Teil der Gruppe nach gut zwei Stunden für den Einkehrschwung auf 1694m.
Für die anderen ging es mit einer deutlichen Tempoverschärfung auf die letzten 415 Höhenmeter. Der Schweiß floss, über der Waldgrenze öffnete sich der Blick auf den Plansee und flott war der Gipfel erreicht. In schöner Abfahrt ging es zum Treffpunkt, bevor wir überwiegend über eisige Forstwege alle zusammen abfuhren, um in unser Quartier nach Bschlabs zu fahren. Hier wurden wir von der Lechtaler „Queen of the kitchen“ mit einem üppigen Abendmenü verköstigt. Wer jedoch glaubte, daß mit dem Nachtisch Feierabend war, hatte sich getäuscht. Jetzt gab es noch intensive Lawinenkunde von Ute, die am nächsten Tag sehr eindrucksvoll veranschaulicht werden konnte.
Alle Neune gemeinsam am Gipfel der Krinnenspitze, 2001 m



Im Anschluss an das großzügige Frühstücksbüfett erreichten wir am zweiten Tag nach wenigen Minuten den Parkplatz bei Boden, von wo aus wir in Richtung Dremelscharte starteten. Oberhalb der Hanauer Hütte fanden wir ein sonniges Plätzchen. Nach einer Rast legte Ute ein Schneeprofil frei, das klar machte, wo die aktuelle Gefahr lag. Der vor dem Jahreswechsel gefallene Altschnee war vom Wind gepresst und bei den niedrigen Temperaturen noch keine Bindung mit den Neuschneemengen von Anfang Januar eingegangen. Beide Schichten ließen sich gut erkennen und ganz leicht voneinander abnehmen. Tief beeindruckt machten wir uns dann auf die Abfahrt durch die äußerst üppige Botanik, die elegante Schwünge sehr erschwerte. Sonntagmorgen räumten wir nach dem Frühstück zügig unsere Zimmer und fuhren über den Gaichtpaß ins Tannheimer Tal. In Nesselwängle war der Lift außer Betrieb, so dass wir vom Parkplatz direkt Richtung Piste starten konnten. Hier war der Föhn ruppiger zu spüren. In einem großen Bogen zog sich unsere Aufstiegsspur um die Krinnenspitze, 2001 m, herum. Während die Nordseite eher schroff wirkt, zieht sich von Süden her ein flacherer, bewachsener Rücken zum Gipfel hinauf. Gegen Mittag hatten wir es dann alle gemeinsam geschafft und durften die wunderschöne Aussicht auf die Tannheimer und Lechtaler Berge vom stark besuchten Gipfelkreuz genießen. Da Sonne und Wind dem Schnee auf der Südseite schon sehr zugesetzt hatten, entschied sich Ute nach dem Abfellen für eine knifflige Abfahrtsvariante. Dem ausgesetzten Gipfelgrat folgend konnten wir später in die noch gut eingeschneiten, nordseitigen Rinnen einfahren und recht direkt zur Krinnenalpe abfahren. Da es hier nicht genug Platz gab, fuhren wir weiter über die eigentliche Skipiste zum Parkplatz, um dann im Gasthaus das Wochenende gesund und mehr oder weniger munter ausklingen zu lassen.
Unser Fazit: Gutes Wetter, tolle Unterkunft und Verpflegung, super Gruppe mit großartiger Gemeinschaft und exzellenter Ausfahrtsleitung.
Text: Olaf Pank, Fotos: Ute Müller, Olaf Pank
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Eis soweit das Auge reicht


Gleich nach dem Frühstück stapften wir vom Hotel Morteratsch in Richtung Gletscherzunge des gleichnamigen Gletschers. Es hatte die ganze Nacht leicht geschneit, so dass es nur vernünftig war, erst einmal die Pistenraupe auf dem breiten Wanderweg vorausfahren zu lassen, um den Weg zu präparieren. Nach eineinhalb Stunden war der schöne Weg zu Ende, weshalb wir mit Schneeschuhen weiter aufwärts bis zur Gletscherzunge weiterstiegen. Eine Spur gab es nicht, das Spurenlegen war uns vorbehalten. Diese Aufgabe übernahm unser Guide, Bernd Ritschel, der bekannte Bergfotograf und Autor vieler alpiner Bildbände. Als Ziel hatten wir die Eishöhle im Morteratschgletscher. Wir, das waren eine Handvoll begeisterter Bergfotografen, die sich durch das Felslabyrinth bis zur ersten Eishöhle emporquälten, vollbepackt mit Stativ und schwerer Fotoausrüstung.

Die kleine Anstrengung hat sich gelohnt. Im Toteis, abgetrennt vom eigentlichen Gletscher, tauchten wir in die teilweise eingestürzte Eishöhle ein. Einfach fantastisch, mystisch und beeindruckend zugleich, der eisige Anblick brachte uns zum Staunen. Überall Blankeis in allen Ausprägungen. Hier konnte man sich fotografisch austoben, aber nicht zu lange, mahnte Bernd, eine weitere Einsturzgefahr wollten wir nicht riskieren. Nach dem Erlebnis „Eisfotografie“ wechselten wir vom Morteratschgletscher zum Berninapass und dort mit Hilfe der Bergbahn zum Berggasthaus auf der Diavolezza (2978 m). Es war einfach grandios, auf der Aussichtsterrasse der Diavolezza auf die höchsten Berge der Ostalpen zu blicken. Piz Bernina (4048 m) mit dem legendären Biancograt, Piz Palü (3900 m) mit seinen drei Pfeilern und die Bellavista (3921 m). Man konnte gar nicht mehr aufhören zu schauen. Dort hatte Bernd ein abwechslungsreiches Fotoevent für uns geplant, mit den Inhalten Landschaftsfotografie: bei Nacht mit Sternen, beim Sonnenaufgang, Sonnenuntergang und mit Mondlicht. Das bedeutete fotografieren, wenn andere Leute schlafen, und das bei eisiger Kälte mit bis zu 15 ° Minus, inzwischen völlig ungewohnt. Das nächtliche Aufstehen mit anschließendem mühsamen Aufstieg zum nahen Sas Queder (3065 m) hat sich gelohnt, und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Nach drei Tagen Bernina waren die Speicherkarten voll und die Akkus leer, ein einmaliges Erlebnis, von dem wir noch lange zehren, lag hinter uns.
Text und Fotos: Helmut Kober


Getreu dem Motto „Der frühe Vogel fängt den Wurm“ ging es Anfang Februar um 5:50 Uhr am Südbahnhof in Reutlingen los. Martin hatte wieder ein Bussle organisiert – perfekt und vielen Dank dafür!
Tag 1 – Hoher Freschen (2004 m)
Ziel war es, von Bad Laterns auf den Hohen Freschen zu steigen und anschließend nach Innerlaterns abzufahren – rund 1100 Höhenmeter waren zu bewältigen. Bei der Anfahrt hatten noch alle Sorge wegen der Schneelage. Vor Ort stellte sich die Situation jedoch besser dar als erwartet. An einer Passage mussten wir die Skier zwar tragen – aber auch gut, eben eine neue Erfahrung! Unterwegs bot sich neben einer tollen Bergkulisse auch die Begegnung mit Schneehühnern – und zwar mit echten. Die Abfahrt nach Innerlaterns hatte alles zu bieten: Pulver, Harsch und Firn. Abwechslungsreicher kann eine erste Tour kaum sein.
Tag 2 – Girenspitz (2368 m)
Heute stand die Tour von St. Antönien auf den Girenspitz im Rätikon auf dem Programm. Die Tour wird als landschaftlich reizvolle Genusstour mit etwa 1000 Höhenmetern und ca. 2:40 Stunden Aufstieg beschrieben – technisch einfach bis mittelschwer, durch hügeliges Gelände mit mäßig steilen Hängen und großartiger Kulisse. Grundsätzlich mag diese Beschreibung zutreffen. Allerdings war das Wetter bescheiden: Neuschnee und schlechte Sicht ließen die Traumkulisse maximal erahnen. Macht nichts! Beim Einkehrschwung im Berghaus Sulzfluh konnten wir uns dennoch am Erlebten freuen.


Tag 3 – Davos / Chummerhüreli
Aufstieg zum Hohe Freschen
Aufstieg zum Vorgipfel des Chummerhüreli

Am Samstag ging es nach Davos. Geplant war eigentlich eine Tour Richtung Monstein. Da sich jedoch der Lawinenlagebericht geändert hatte und die Gefahr mit 3+ angegeben wurde, entschieden wir uns um: Von Davos Frauenkirch ging es auf den Vorgipfel (2402 m) des Chummerhüreli (2600 m) – inklusive „Bergwandern mit Skiern“ vom Tal zur Stafelalp. Man wird sich wohl an die schneearmen Monate Januar und Februar gewöhnen müssen. Insgesamt standen 950 Höhenmeter auf dem Programm. Das Wetter war perfekt, und nach der Stafelalp waren auch die Schneeverhältnisse ein Traum. In der Abfahrt konnten wir tiefen – wirklich tiefen – Powder genießen. Eine besondere Herausforderung war das „Fleckenfahren“ zwischen Gras und Schnee am Ende der Tour. Der obligatorische Einkehrschwung – diesmal auf der Stafelalp – half, den Elektrolythaushalt mit einem Bier der BierVision Monstein wieder ins Gleichgewicht zu bringen.
Tag 4 – Isisizer Rosswis (2333 m)
Zum krönenden Abschluss ging es am Sonntag vom Berghaus Malbun auf die Isisizer Rosswis. Im vergangenen Jahr beschlossen die Guides, rund 100 Höhenmeter unterhalb des Gipfels umzudrehen – eine kleine offene Rechnung also. Bei besten Bedingungen (zumindest nach den ersten 200 Höhenmetern Skitragen) machten wir uns auf den Weg. Insgesamt waren rund 1100 Höhenmeter zu meistern. Unterwegs bot sich der Blick auf den nördlichen Nachbarn, den Säntis, der weit über den Nebel des Rheintals hinausragte – ein Traum! Sonne, Schnee, Berge – was will man mehr? Die 100 Meter Höhenverlust vom Riet in die Mulde von Isisiz zwangen uns in beide Richtungen zum Auf- und Abfellen. „Übung macht den Meister!“ Die grandiose Aussicht vom Gipfel – bis hin zur Bernina – war die Schweißtropfen mehr als wert. Perfekt! Auch die Abfahrt belohnte uns mit Pulverschnee, wie er besser kaum sein könnte. Thomas, unserem Guide, gelang es am Ende sogar, die Route so zu legen, dass wir ohne Tragen wieder am Startpunkt ankamen – klasse! Bei der abschließenden Einkehr auf der Terrasse des Berghauses Malbun ließen wir es uns einfach gut gehen.

Danke von uns allen!
Text und Fotos: Manfred Wolf
Bewertung der Ausfahrt
Touren: Super schön, tolle Landschaften, sehr abwechslungsreich
Gruppe: Sehr nette Leute, hilfsbereit, gut gelaunt, unkompliziert
Unterkunft: Perfekte Ferienwohnungen
Martin Schnizler (Fahrer): Best Driver ever – Danke! Guides: Janina Rauscher und Thomas Lederer: Umsichtig, motivierend, ideenreich – einfach perfekt.


Vier Bergsteiger und Bergsteigerinnen der Sektion Reutlingen –zwei mit Schneeschuhen, zwei auf Tourenski (Carsten und Maren) – machten sich an einem winterlichen Wochenende auf den Weg nach Graubünden. Ziel war zunächst die Ramozhütte oberhalb von Arosa. Carsten und ich reisten erst am Samstag an und stiegen mit den Ski zur Hütte auf. Im unteren Tal präsentierte sich die Landschaft noch ausgesprochen winterlich und idyllisch, doch mit zunehmender Höhe und stärkerer Windexposition nahm die Schneemenge sichtbar ab. Auf der Hütte trafen wir auf eine große, ausgesprochen freundliche Gruppe. Wie so oft im Winterraum hieß es gemeinsam Schnee zu schmelzen, sich austauschen – und immer wieder Gespräche über die allgegenwärtigen „Wumm“-Geräusche, die deutlich auf eine angespannte Schneedecke hinwiesen. Carsten und Maren gingen nach dem Vesper nochmal los, doch nur Carsten hatte ernsthaft noch genug Auftrieb, um den Piz Naira anzugehen. Doch die Wumm-Geräusche am Gipfelhang sorgten schließlich für eine vernünftige Entscheidung gegen dieses Ziel. Der Abend klang gemütlich aus – mit Spaghetti und Tomatensauce, wahlweise mit Sojahack oder ganz klassisch ohne. Am Sonntag ging es bei Sturm gemeinsam mit Ski und Schneeschuhe zur Erzhornscharte. Dort trennten sich die Wege: Carsten und Maren nahmen den Grat in Angriff. Ich hatte dabei Bedenken, dass die Ski am Rucksack am ausgesetzten Grat wie ein Segel wirken könnten. Erst nahmen wir deshalb keine Ski mit. Nach ein paar Minuten, folgte Carsten jedoch seiner Intuition und entschied sich, noch einmal umzukehren und die Ski zu holen – ein Schritt, der sich später als

richtig erweisen sollte.
Ich ging erstmal alleine voraus – bei dem Wind war Warten keine Option. Am Ende des Schotters kamen Pickel und Steigeisen zum Einsatz. Ich spurte durch reichlich Triebschnee Richtung Gipfel und orientierte mich auch an gelegentlich sichtbaren roten Markierungen und an Hasenspuren (so idyllisch!). Carsten entschied sich leider erst spät für die Steigeisen und hatte dadurch eine zusätzliche gruselige Passage zu bewältigen. Die Schlüsselstelle für mich war im Aufstieg, am Nordostgrat (Rothorngrat) eine Abkletterpassage mit Schnee über einer steilen Felswand, bei der volles Vertrauen in den Pickel gefragt war. An einem Schneefeld war zu Fuß schließlich kein Weiterkommen mehr – mehrfaches hüfttiefes Einsinken machte klar: zurück. Genau im richtigen Moment kam Carsten mit den Ski entgegen. Wir diskutierten die Lawinenlage. Auffällig war dort die große Menge an Triebschnee, die das Altschneeproblem überdeckte. Aber ob das so viel besser ist? Mit Abstand und auf Ski gelang schließlich der Aufstieg auf den Gipfel des Aroser Rothorns. Der Nordostgrat ist tatsächlich nicht besonders ausgesetzt, meisten gingen wir auf der Südseite in der Flanke. An eine Gipfelrast war wegen des anhaltenden Windes nicht zu denken – nur kurz abfellen, dann ging es weiter. Es stürmte zwar nicht mehr, aber zünftig kalt war es trotzdem. Vom Gipfel folgte der Übergang auf den Nordwestgrat. Hier wurde es nun wirklich anspruchsvoll und alpin: Der Abstieg erfolgte ohne vorhandene Spuren durch Firn und Fels. Zum Glück war der Firn gut zu treten, sodass sich rückwärts Stufen treten ließen. Außerdem verlangten einige felsige Abkletterstellen volle Konzentration. Nach den Schwierigkeiten passierte es dann leider: In einem Moment der Unkonzentriertheit habe ich mein Knie verdreht, Gehen war zunächst nicht mehr möglich. Nach einer Pause gelang es, humpelnd bis zum Joch unterhalb des Ostgipfels zu kommen. (Danke an Carsten, dass du meine Ski getragen hast!). Die Parpaner Rothornbahn war glücklicherweise nicht weit entfernt – etwa 20 Minuten mit Ski. Die freundlichen Schweizer Mitarbeitenden der Bahn zeigten großes Mitgefühl und ermöglichten eine kostenlose Talfahrt. Anschließend ging es mit dem Postbus weiter nach Chur.Trotz Sturm, heikler Schneeverhältnisse und einer schmerzhaften Verletzung bleibt das Wochenende als eindrückliche, lehrreiche und kameradschaftliche Unternehmung in Erinnerung – ein Beispiel dafür, wie wichtig gute Entscheidungen, gegenseitige Unterstützung und alpine Erfahrung im winterlichen Hochgebirge sind. Wir wollen unbedingt bei besseren (Ski-) Verhältnissen nochmal wieder kommen.
Text: Maren Steinberg, Bilder: Maren Steinberg und Carsten Buchmann


Auf dem Adolf-Munkel-Weg
Die Ruhe über dem Tal war mehr als angenehm, nachdem wir das laute Eisacktal bei Klausen verlassen hatten und durch die enge Schlucht, immer entlang des Villnößer Bach, den kleinen Ort St. Magdalena erreichten. Im Hintergrund kamen die imposanten Gipfel der Geislergruppe zum Vorschein. Wer sich jetzt ein tiefverschneites Tal auf mehr als 1400 Meter Höhe vorgestellt hatte, war enttäuscht. Die Berghänge in Südlage waren Ende Februar nahezu schneefrei, nur nordseitig war es weiß und stimmte hoffnungsvoll. Die starken Schneefälle der letzten Tage, hauptsächlich in den Nord- und Westalpen, hatten das malerische Villnößtal ausgeklammert.

Der Linienbus brachte uns zum Startpunkt der ersten Tour auf die Zanser Alm, auf 1680 m Höhe. Die Geisler Alm war unser Ziel, denn sie hatte an diesem Montag geöffnet. Doch zunächst ging es über den breiten Winterwanderweg zur Glatschalm, die Schneeschuhe hatten wir auf die Rucksäcke geschnallt, Grödel (Schneeketten) waren auf dem hart gefrorenen Schnee die bessere Wahl. Weiter oben auf dem AdolfMunkel-Weg, war es anders. Der Weg führte durch den Wald immer unterhalb der Nordflanke der Geislergruppe entlang. Die schroffen Felswände der Geislergruppe wirkten im Winter noch beeindruckender – fast mystisch, und die Speicherkarten der Kameras füllten sich mit jedem Meter mehr. Das Almgebiet im Schatten der Geislergruppe ist weitläufig, so dass wir täglich abwechslungsreiche und interessante Tourenerlebnisse hatten. Mit der Besteigung des Zendleser Kofel (2422 m) gelangten wir an den höchsten Punkt unserer Tourenwoche, und das bei schönstem Bergwetter. Der Abstieg über die geschlossene Schlüterhütte zur bewirtschafteten Gampenalm im Tiefschnee war noch etwas herausfordernd. Doch ab der Gampenalm ging es zum Teil mit den dort angebotenen Leihschlitten auf der ausgewiesenen Rodelbahn, flott zur Bushaltestelle an der Zanser Alm.
Der letzte Wandertag brachte uns in Richtung Würzjoch in das Gebiet um den Peitler Kofel, eine nicht weniger imposante Gebirgsgruppe in den Dolomiten. Die Gegend um den Dolomiten-Panoramaweg war noch tiefverschneit, so dass wir gute Bedingungen für eine Schneeschuhtour vorfanden. Zum Abschluss genossen wir die Sonne auf der Terrasse der Halslhütte.
Das Schneeschuhwandern im Villnößtal war für uns mehr als nur eine sportliche Aktivität. Es war eine Auszeit vom Alltag und ein Eintauchen in eine Winterwelt der Dolomiten.
Text und Fotos: Helmut Kober


Da steckt mehr drin.
Z.B. mehr Höhenmeter mit der richtigen Vesperwurst



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Die Gruppe vor der Köllenspitze

Da der Winter sich im heimischen Reutlingen nicht so recht zeigen wollte, hofften wir auf genügend Schnee im Tannheimer Tal, um uns ein paar Tage in der Loipe und beim Skaten zu vergnügen.
Freitagmorgen machte sich eine gemischte Gruppe aus 9 Frauen und Männern im Kleinbus auf den Weg ins Tannheimer Tal. Bereits um die Mittagszeit waren wir in Nesselwängle, wo wir in einem Selbstversorgerhaus direkt im Ort Quartier bezogen. Zur Loipe sind es von dort aus nur ein paar Gehminuten, und da Nesselwängle recht schattig am Ende des Tales liegt, waren die Loipen in recht gutem Zustand und auch wenig frequentiert. Bereits am Nachmittag haben wir dort unsere ersten Runden gedreht.
Am zweiten Tag teilte sich die Gruppe, da einige unter Anleitung von Sybille das Skaten üben wollten. Im Tannheimer Tal gibt es einen Bus-Shuttledienst, der mit der Gästekarte kostenlos genutzt werden kann und so das Auto vor Ort überflüssig macht. Die restliche Gruppe nutzte den Bus-Shuttle bis Tannheim, und von dort aus ging es mit den Langlaufskiern auf der Loipe durch den verschneiten Wald bis zum Vilsalpsee. Mit den Skiern wagten wir uns ein Stück auf den verschneiten, zugefrorenen See. Da die Teilnehmer und insbesondere der Tourenleiter Klaus passionierte Kaffeetrinker und Kuchenesser sind, mussten wir selbstverständlich am „Seecafé“ und bei vielen anderen Gelegenheiten einkehren. Nicht zu vergessen: das „Dorfcafé“ am Haldensee mit sehr leckerem Kuchen. Zurück ging es mit den Langlaufskiern, je nach Kondition bis Tannheim, bis zum Haldensee oder auch ganz bis Nesselwängle.

Traumhafte Loipen
Richtung Gaichtpass


Am dritten Tag war Hundeschlittenrennen in Unterjoch, welches ein Teil der Gruppe sich nicht entgehen lassen wollte. Das ganze Tannheimer Tal ist gespurt, und von Schattwald lief ein Teil der Gruppe mit Langlaufskiern über Tannheim und den Haldensee 16 km bis Nesselwängle. Der Rest der Gruppe lief entgegengesetzt, und so traf man sich in der Mitte der Strecke im Gasthaus. Da es Sonntag war und blauer Himmel und Sonnenschein herrschte, war einiges los. Jedoch tummelten sich die meisten, besonders junge Leute, auf der Skatingspur, und so hatten wir „alten Semester“ doch genügend Platz in der Loipe.
Am vierten Tag hatte bereits Tauwetter eingesetzt, und so beschlossen wir, zur Berghütte Adlerhorst direkt von Nesselwängle hochzuwandern und den Ausblick von dort oben zu genießen.
Wir hatten vier sehr schöne, abwechslungsreiche Tage mit vielen schönen Momenten, Begegnungen und Unterhaltungen, mit viel Langlaufen und endlich Schnee!
Text: Sonja Siekmann
Fotos: Sibylle Hornberger, Klaus Lehmann
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Rolf SCHAFER


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Ins Skigebiet nach Österreich mit dem Zug? Ja, das geht. Von Reutlingen nach Stuttgart, dann im ICE ohne umsteigen bis Bischofshofen in weiteren fünf Stunden. Dort holt uns ein Shuttlebus ab und fährt uns die letzten 12 km nach Werfenweng. Dann sind wir bei Berta Lottermoser im Haus Alpenflora im Ortsteil Ruhdorf. Sie hat für uns sieben Frauen zwei Wohnungen reserviert. Sie bietet auch einen „Frühstückskorb“ an. Dazu müssen wir Brötchen, Brot, Käse, Joghurt, Eier, Marmelade usw. am Vortag auswählen und am nächsten Morgen steht alles vor der Tür. Werfenweng wird überragt durch das Tennengebirge und ist auch ein Zentrum für Paragleiter, aber auch für Skifahrer und Langläufer. In Werfenweng im Tal gibt es die Wengerau-Loipe und die Zaglau-Loipe. Die Wengerau-Loipe ist 9 km lang, erstreckt sie über zweihundert Höhenmeter und führt vom Ortskern bis zum Talende. Die Zaglau-Loipe ist die leichtere Loipe, erstreckt sich über 95 Höhenmeter, ist 5 km lang und führt vom Ortszentrum über Zaglau, einem ParagleiterLandeplatz, wieder zurück zum Ortszentrum. Auf beiden Loipen ist klassischer Langlauf und Skaten möglich. An einem der ca. Tage geht es nach dem Frühstück mit zwei gemieteten E-Autos nach Filzmoos (40 Minuten). Dort geht’s mit der Papageno-Bahn hinauf auf 1600 m zur Höhenloipe und zum Winterwanderweg. Drei Frauen gehen auf die Loipe, vier Frauen machen eine Winterwanderung entlang der Loipe durch verschneite Wälder mit immer wieder grandiosen Ausblicken. Für die Langläufer und Skater gibt es eine 16 km lange Loipe mit 180 Höhenmetern, die sich immer wieder rauf und runter schlängelt, und auch eine kürzere Loipe mit 5 km. Die längere Höhenloipe führt zum Rossbrand, einem der schönsten Aussichtsberge Österreichs. Oben kommt man zu einem Gipfelkreuz mit der Inschrift „Herrgott! d’ hoamat is schön!“ Das ist wirklich so. Dort oben öffnet sich ein 360-Grad-Panorama auf 150 markante Berggipfel mit Bischofsmütze als höchsten und schönsten Berg, das Dachsteingebirge bis zu den Hohen Tauern mit Großglockner. Unter dem Gipfelkreuz treffen sich beide Gruppen wieder und bestaunen den Rundblick. Traumhaft schön – man kann sich nicht sattsehen! Leider ist die Radstädter Hütte geschlossen für eine Einkehr. Doch das Wetter ist sehr schön, und deshalb bleiben wir lange dort. Zur Einkehr gehen wir dann auf die Schörgi Alm bei der Bergstation und sitzen draußen bei schönstem Wetter. Wir belohnen uns mit Kaiserschmarrn, mmh. Es sind viele Familien da, die Österreicher haben ja schon Ferien. Ein weiteres Highlight ist die Schneeschuhtour mit Waltraud. Sie steht bereits an der Talstation des Lifts in Werfenweng, als wir mit dem Bus ankommen. Mit der Gästekarte und der Mobilitikarte können wir die Bergbahn und den Bus in Werfenweng umsonst benutzen. Die Schneeschuhe und Stöcke für uns alle sind bereits aufgereiht, wir müssen sie nur anziehen und los geht’s. Das erste Stück ist sehr steil, dann geht es auf einem schönen Weg 580 m hinauf, ca. 10 km und rund 2 ½ Stunden zum Ladenberg. Oben geht es kurz über die Skipiste bis zum Anton-Proksch-Haus, dort befindet sich auf 1585 m Höhe die frühere „Wurstlbude“ die heute

An der Höhenloipe
„minimal:isst“ heißt es und vom Sohn Waltrauds, Jakob Herrmann, betrieben wird. Er ist ehemaliger Profisportler, hat einen Weltrekord im Skibergsteigen aufgestellt, d.h. er ist 24.242 Höhenmeter in 24 Stunden hochgestiegen. 2024 hat er seine Karriere beendet und ist in seinen alten Beruf zurückgekehrt.
Heute bietet er mit seiner Frau zwei Tagesgerichte an sowie vier verschiedene Kuchen und Getränke. Immer ein Tagesgericht und ein Kuchen sind vegan. „Meine Gäste sollen sich bei mir entlasten“ ist sein Motto der Entschleunigung. Damit setzt er ein Zeichen in dieser Zeit. Waltraud ist sehr stolz auf die beiden. Runter geht’s denselben Weg, Waltraud läuft schneller, sie muss zur Siegerehrung ins Tal.

Kaiserschmarrn auf der Schörgi Alm
Was es sonst noch gab:
Einmal fahren wir nach dem Langlaufen in Werfenweng noch mit der Ikarus-Bahn in Werfenweng zur Bergstation auf 1840 m Höhe, essen Kaiserschmarrn im Restaurant der Bischlingshöhe und schauen den Skifahrern zu. In Werfenweng gibt es noch ein Restaurant DROI mit gutem Service, leckerem Essen und schöner Atmosphäre. Auch Cafés mit Aperol und Hollerwasser. Ja, und da ist auch noch Olympia und Abendessen kochen, Wein trinken und vor allem die Spiele-Sessions. Jeden Abend für zwei bis drei Stunden sitzen alle um den Tisch und spielen „Hitster“, „Dogs“, „Stadt, Land, Vollpfosten“ und andere Spiele. Schnee gab es genügend, leider keinen Neuschnee, dafür aber vier Tage lang wunderbares Wetter mit Sonne, blauem Himmel und guter Fernsicht. Das ist doch schon etwas.
Text: Irmgard Krohmer-Mack
Fotos: Irmgard Krohmer-Mack, Elke Neudert, Anja Gebhard

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Katharina Jany in U17-Q1

Für die Leistungsgruppe Sportklettern ging es im Februar zu ihrem ersten Boulderwettkampf der Baden-Württembergischen Jugendcup Serie. Aufgrund der in den letzten Jahren stark zugenommenen Teilnehmerzahl (über 200 Kids) wird dieses Jahr jeweils ein Boulder- und Lead-Wettkampf zweitägig ausgerichtet. Dieser erste Wettkampf dient dann in der jeweiligen Disziplin als Qualifikation zum zweiten Wettkampf. Unsere Trainer und wir fuhren an zwei Tagen früh morgens los in Richtung Malmsheim bei Renningen, unser Ziel war die recht neue Boulderhalle „Top Boulder“. Dort angekommen schauten wir uns zuerst die Boulder an, diese hatten einen starken Fokus auf dynamische Züge. Gespannt und auch ein wenig aufgeregt wärmten wir uns auf. Wir hofften, unser Können an die Wand zu bringen, denn in den vergangenen Monaten hatten wir intensiv für diesen Wettkampf trainiert. Die meiste Zeit trainierten wir im Räumle, sonst statteten wir aber auch dem Boulderhaus ein paar Besuche ab, um an neueren Griffen zu trainieren. Unser Training hat sich definitiv ausgezeichnet, denn so kam neben den vielen dynamischen Bouldern auch Balance und leistige Boulder dran. Leider schaffte es keiner von uns, sich fürs Finale zu qualifizieren, aber dieser Wettkampf diente auch als Qualifikations-Wettkampf für den nächsten Boulderwettkampf der BaWü-Jugendcup-Serie. Dort schafften es von den Startern der Sektion Reutlingen, zu welchen Linn, Katharina, Hanna, Annik, János, Samuel und Jana gehören, vier, sich weiter zu qualifizieren. Die vier Qualifizierten dürfen nun am 18. April in Freiburg am zweiten Boulderwettkampf teilnehmen. Auch wenn es am Ende nicht für den Finaleinzug reichte, war das Event für das Team eine wertvolle Erfahrung und zwei schöne, aber auch anstrengende Tage, denn alles in allem waren es schöne Boulder und wir hatten Spaß. Eine wertvolle Erfahrung war es vor allem für Hanna und Samuel, da es für beide der erste BaWüJugendcup war, aber auch wir anderen konnten wichtige Wettkampferfahrungen sammeln. Auf der Matte herrschte eine angenehme Atmosphäre, es wurde angefeuert, mitgefiebert und gemeinsam analysiert, wie man die Boulder am besten löst. Und das nicht nur in den Teams, sondern auch zwischen den verschiedenen Sektionen, so konnte man auf vergangenen Wettkämpfen schon Bekanntschaften knüpfen, von welchen beide Seiten profitieren und welche eine schöne Atmosphäre schaffen. Diese Atmosphäre ist nicht selbstverständlich, da sich die verschiedenen Plätze teilweise nur knapp unterscheiden können und ein Versuch mehr oder weniger teilweise große Unterschiede machen kann. Alles in allem ist es ein wundervolles Wochenende voller schöner Erfahrungen gewesen, weshalb wir unseren Trainern sehr dankbar sind, dass sie uns so wundervoll auf diesen Wettkampf vorbereitet haben und uns gut unterstützt haben. Auch sind wir den Veranstaltern des Wettkampfes dankbar. Das Fazit des Wochenendes ist: trotz des verpassten Finales ein Erlebnis mit jeder Menge Motivation gewesen. Die Leistungsgruppe Reutlingen nimmt nicht nur Trainingsimpulse, sondern auch Teamzusammenhalt und wertvolle Wettkampferfahrung mit. Jetzt freuen wir uns auf die nächsten Wettkämpfe, denn das war erst der Start in die neue Saison
Text: Jana Schott, Bilder: Jana Schott und Linn Heyne

Präzision am Wandfuß

Mittagspause ist integraler Bestandteil des Klett... äh Wegebaus
Noch in der Dunkelheit trafen wir uns am Lagerplatz und beluden zwei Anhänger mit teils bis zu drei Meter langen Robinienstämmen. Vom Splintholz befreit, ist dieses ein hochwertiges und dauerhaftes Material, welches an dieser Stelle bestens geeignet ist. Aufgrund der hohen Dichte dieses Holzes erinnerten wir uns gegenseitig daran, dass dies sportfachlich gesehen kein adäquates Aufwärmprogramm für die Anforderungen des Tages war. Glücklicherweise konnten wir im Vorfeld die Erlaubnis einholen, mit den Transportfahrzeugen ein dem Felskopf sehr nahe gelegenes Grundstück zu befahren. So ließen sich die letzten 50–70 Meter zum Weganfang bzw. zur Abseilstelle durch Tragen und Schleppen vergleichsweise leicht überwinden. Bei trockenem und milden Herbstwetter mit Sonnenschein zeigte sich die Alb an diesem Tag in einem farbenfrohen Herbstkleid. Diese idealen Bedingungen waren ein gutes Vorzeichen für das geplante Unterfangen. Die Hangstufen der Trittspuren zum Wandfuß waren seit geraumer Zeit nahezu gänzlich verrottet, und der Aufstieg sehr mühselig. Es gingen schon Gerüchte durch die Szene, dass der nicht vorhandene Weg eine Maßnahme zur Besucherlenkung darstellte.
Während die Wegebauer schleppten und Material verteilten, seilten die Felsputzer durch die Kamine und die Felswände, um loses Material talwärts zu befördern. Die gesperrte Steige und die Freigabe durch das Straßenbauamt waren hervorragende Bedingungen für diese anspruchsvolle Aufgabe. Es war beruhigend zu wissen, dass nicht jeder Abgang eines Steines sofort zur Gefahr wird. Die mit Funkgeräten besetzten Posten auf der Straße sicherten den Straßenbereich zusätzlich ab. Die gute Nachricht von unten: Das relativ kleine Geröll blieb gänzlich im Hang oder hinter der bergseitigen Leitplanke liegen.
Mit Spitzhacken, Schaufeln und diversen anderen Werkzeugen ausgestattet, verteilten sich die etwa 30 Teilnehmer am Abstiegsweg. Beachtlich, dass acht Jungs und Mädels unter 18 Jahren dabei waren! Die nächste Generation Felspaten betätigte

sich im Laufe des Tages tatkräftig am Schaufelstiel. Es wurde geklopft und geschippt, gesägt und gewuchtet, und zur gemeinsamen Mittagspause hin war schon mehr als die Hälfte des Materials verarbeitet. So wurde das Tagesziel bereits greifbar. Wohlverdient und ausgelassen saßen, lagen und schmausten wir oben auf der Wiese in der Sonne. Nicht nur Geschichten und Erlebnisse wurden ausgetauscht. Auch die gut gefüllten Vesperdosen machten die Runde und alle wurden satt. An das mitgebrachte Bier traute sich zu diesem Zeitpunkt noch keiner. Durch die am Morgen vorgelegte Schlagzahl war die Nachmittagsschicht eher kurz, aber die bearbeitete Wegstrecke beeindruckend lang. Bis unter den „Sirchinger Riss“ ist der Weg nun fast durchgehend erneuert. Was für ein Ergebnis! Beim Einsammeln der Werkzeuge sowie beim letztmaligen Aufsteigen war dies deutlich zu spüren. Trotz der einsetzenden Müdigkeit konnte der Weg nun im Vergleich zu vorher nahezu mühelos bewältigt werden. Wieder auf der Wiese zurück stellte sich eine spürbare Gemütlichkeit ein.
Erfüllt vom gemeinsamen Tun, durchströmt vom Gefühl der Selbstwirksamkeit und den Stoffwechselabbauprodukten, ging der Tag zu Ende. Der Muskelkater am Tag danach rundete das Gesamterlebnis noch nachhaltig ab. Es stellte sich die Frage, ob an diesem Abend noch jemand in die Halle gehen würde. Wohl eher nicht...
Vielen Dank allen Beteiligten und denen, die uns materiell und gedanklich unterstützt haben. Die IG-Klettern, z.B. finanzierte einen Großteil des Materials.
Text: Julian Class, Marcel Bürck und Jörg Greiner, Fotos: Julian Class, Markus Knobelspies, Steffi Schott
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und Lagerfeuerstimmung

Stolz präsentieren die Kinder ihr Bauwerk
Mitten im Winter, umgeben von Schnee und viel frischer Luft, traf sich die Familiengruppe “Gipfelstürmer” am letzten Januarwochenende zu ihrem ersten Treffen im neuen Jahr. Sieben Familien mit insgesamt zwölf Kindern kamen im Werkmannhaus auf der Schwäbischen Alb zusammen, um für ein Wochenende dem Alltag zu entkommen und Zeit miteinander zu verbringen.
Nach der Ankunft wurde erst einmal die Hütte bezogen, doch lange hielt es vor allem die Kinder nicht drinnen. Kaum standen die Taschen in den Zimmern, war der Schnee erobert. Mit viel Fantasie und Motivation entstand ein Iglu, oder je nach Perspektive eine Ritterburg. Es wurde gerannt, gebaut, gelacht und bei ausgedehnten Schneeballschlachten getobt. Die winterliche Umgebung und die gemütliche DAV-Hütte boten den perfekten Rahmen für Bewegung, Kreativität und unbeschwertes Spielen. Am Abend sorgten Feuerschale, Stockbrot und Grillen für gemütliche Stimmung. Später klang der Abend bei Gesellschaftsspielen aus. Ein besonderes Highlight war die mobile Fass-Sauna. Dort konnten einige Eltern kurz durchatmen und die Akkus wieder aufladen. Auch das ein oder andere Kind traute sich neugierig hinein und war hinterher ziemlich begeistert. Der Sonntag begann mit einem entspannten Frühstück, bei dem wir alle gemeinsam an der langen Tafel Platz fanden. Bevor alle die Heimreise antraten, machten sich die Familien noch auf den Weg zum Uracher Wasserfall. Unterwegs wurde sogar ein entsorgter Weihnachtsbaum entdeckt, der kurzerhand ein Stück mitgeschleppt wurde. Für alle war das Wochenende eine echte Auszeit voller Gemeinschaft, Natur und Entspannung. Ein gelungener Start ins neue Jahr, der definitiv Lust auf mehr gemeinsame Unternehmungen mit der Familiengruppe “Gipfelstürmer” macht.
Text und Fotos: Elisa Goedicke

Die Familiengruppe vor dem Werkmannshaus

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Der Gang durch das stahlblaue Eis: ein Naturerlebnis, das seinesgleichen sucht. Jahrtausende alt und unter dem Druck von vielen Millionen Tonnen entstanden, wirkt es unzerstörbar und ewig. Und doch wissen wir: die Zeit läuft. Bald wird es womöglich ganz verschwunden sein.
Überall in den Alpen verschwinden Gletscher als Folge des Klimawandels in rasantem Tempo.
Hier im Toteis des Morteratschgletschers finden wir von unserem ursprünglichen Ziel, der Eishöhle, nur noch den Eingangsbogen. Dahinter: Trümmer über Trümmer, Zeugen dessen, was innerhalb weniger Monate verschwunden ist.
Unter Führung von Bernd Ritschel gelangen wir zu einer weiteren, noch intakten Höhle. Wie eine andere Welt und “völlig irre”, befinden wir. Von der Decke hängen tonnenschwere Eisplatten, Vorboten davon, dass auch dieses Naturwunder im Verschwinden begriffen ist.
Gemeinsam mit Felix Neureuther teilt Bernd sein tiefgreifendes Wissen rund um die Gletscher und deren Schwund. Ausführliche Einblicke dazu gibt er in seinem neuen Buch “Wasser der Alpen”. Doch es macht einen Unterschied, ob man das Wissen hat, oder vor Ort mit eigenen Augen sieht, wie dramatisch das Verschwinden voranschreitet. Ein Erlebnis, das noch lange nachhallen wird.
Text und Fotos: Hans Wucherer
Gemäß dem Motto „Ein Foto sagt mehr als tausend Worte“, wollen wir eure Erlebnisse, Beobachtungen und Erfahrungen veröffentlichen. Schickt uns einfach ein oder mehrere Fotos in die Redaktion. Wer mag, schreibt auch einen Text dazu. Redaktion: alpinist.redaktion(at)dav-reutlingen.de


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Zwischenbericht
1. Workshop
MTB-Konzept
Landkreis Reutlingen (Auftaktveranstaltung in Bad Urach)
PartizipationsWorkshop, September 2025
Die im Herbst 2021 durch den DAV RT begonnenen Bemühungen zur Schaffung von ortsnaher MTB Infrastruktur (Trail-Netz) wurden und werden ab Ende 2022 durch die DIMB und Weitere (Hochschule Reutlingen, TSG Reutlingen 1843 e.V., 1. RMC Reutlingen e.V., MTB Club Pfullingen 1996 e.V.) unterstützt. Nach aussichtsreichen Gesprächen mit der Reutlinger und Pfullinger Stadtverwaltung wurde das Themenfeld im Februar 2024 durch die Tourismusgemeinschaft Mythos Schwäbische Alb übernommen. Im Juli 2025 startete die „Mountainbike-Konzeption für den Landkreis Reutlingen“ mit einer Auftaktveranstaltung in Bad Urach, an welcher der DAV Reutlingen teilnahm. Darauf folgten zwei Schritte des Beteiligungsverfahrens, in welchem zunächst Trailvorschläge in einem Datenerfassungsportal eingetragen wurden. Diese Vorschläge wurden dann in einem Partizipations-Workshop im September 2025 diskutiert und in einem Zwischenbericht (Via, 2025) zusammengefasst: Im Großraum Reutlingen/Metzingen wurde die zentrale Erkenntnis gewonnen, dass ein attraktives Trail-Netz allein auf bestehender Infrastruktur nicht umsetzbar ist. „Dies führte zu einem strategischen Paradigmenwechsel hin zur proaktiven Identifikation von Potenzialflächen für die Neuanlage von naturverträglichen Trails“ (Via, 2025). In den weiteren Räumen, insbesondere um Bad Urach, verlief der Abstimmungsprozess zunächst schwierig. Vor allem seitens des Staatsforstes gab es deutlichen Widerstand gegen die Entwicklung von MTB-Strecken. Für die Bereiche abseits des Staatsforstes hingegen fanden konstruktive Gespräche statt, bei denen konkrete Vorschläge bzw. mögliche Nutzungsbereiche eingebracht wurden. Auf Basis dieser Informationen arbeitet das Planungsbüro Via an einer konkreten Detailplanung und Machbarkeitsprüfung.
Der für Februar 2026 geplante nächste Workshop zur Mountainbike-Konzeption wurde durch Mythos Schwäbische Alb abgesagt mit der Aussicht, dass dieser im März stattfinden könnte. Der DAV Reutlingen wird sich konstruktiv an der Konzepterstellung beteiligen. Hier liegt der Fokus auf der Schaffung eines attraktiven MTB-Angebotes für die ansässigen Mountainbikenden. Wenn auch Du dich einbringen willst, nimm gerne Kontakt zu uns auf unter: Daniel. Schulz@dav-reutlingen.de
Text und Foto: Daniel Schulz
Leere Wand
nach dem ausschrauben



Abendessen und Pause mit Pizza
Die Leistungsgruppe Sportklettern trainiert im Winter im Räumle, als Vorbereitung auf die Boulder Wettkämpfe Anfang des Jahres. Damit wir nicht jedes Jahr mit denselben Griffen trainieren müssen, treffen wir uns jeden Herbst einmal um das kultige Räumle umzuschrauben. Eines Freitags im November letzten Jahres war es endlich soweit, nach und nach kamen wir mit unseren vollgepackten Rucksäcken die Treppen ins Räumle hoch. Der Plan lautete alle Griffe und Volumen, die in den Wänden waren, rausschrauben und dann in neuer Anordnung und mit anderen Griffen reinschrauben und wenn’s gerade passt schlafen wir am besten noch ein bisschen und essen Pizza. Der Akkuschrauber geladen, Inbusschlüssel gezückt und die Motivation groß, fangen wir an, eine Schraube nach der anderen rauszudrehen. Viele Hände – schnelles Ende, deshalb waren wir schnell fertig mit dem Rausschrauben. Wir legten eine kleine Pizzapause ein um anschließend unser Werk fortzuführen. Müde und erschöpft krochen wir irgendwann in unsere Schlafsäcke. Am nächsten Morgen stärkten wir uns mit Müsli und kalter Pizza. Halbwegs erholt und satt fuhren wir damit fort die Wände vom Räumle wieder mit Volumen und Griffen zu füllen. Gegen Mittag waren wir fertig mit unserem Werk. Müde und erschöpft aber glücklich werden wir von unseren Eltern abgeholt. Denn es war ein sehr schöner, lustiger und geselliger Abend, bei dem wir gelernt haben, wie man Griffe ordnungsgemäß verschraubt, auch wenn wir keine Routen geschraubt haben – wer weiß, vielleicht hat an diesem Abend ein zukünftiger Routenbauer die Griffe im Räumle verbaut.
Text und Fotos: Jana Schott

Ab 13 Uhr ist in der Rommelsbacher Straße 65 einiges geboten: Unsere Partner, das Tramper-Haus und Fahrrad Sauer, präsentieren ihre Produkte und bringen Testmaterial zum Ausprobieren mit.
Außerdem laden wir euch herzlich zu unserem Alpinflohmarkt ein! Es können gebrauchte Artikel für den Berg- und Wandersport gekauft werden. Mit vorheriger Tischreservierung über die Geschäftsstelle der Sektion ist auch der Verkauf eigener Ausrüstung und Klamotten möglich.
Geklettert wird natürlich den ganzen Tag: Für Neulinge und Interessierte bieten wir ab 14:00 Uhr ein Schnupperklettern an.
Ein besonderes Highlight ist der Kick-off unseres Kletterwettbewerbs „Viel hilft viel!“, der vom 13. Juni bis zum 13. Juli läuft. Ziel ist es, durch fleißiges Klettern möglichst viele Punkte zu sammeln.
Beim Kick-off küren wir außerdem die Tagessieger und überraschen sie mit einem kleinen Extra-Preis.
Wir freuen uns auf euch!

23.05.- 30.05.2026
Ausfahrtnummer: KL109

10.07.26 - 12.07.26
Ausfahrtnummer: BW101-A

Kontakt: Dorothee Stengel Tel. 07072-9222337 E-Mail: dorothee.stengel@dav-reutlingen.de NOCH FREIE
Einwöchige Jugendausfahrt nach Fontainebleau zum Bouldern!
Untergebracht sind wir auf dem naturnahen Campingplatz in Grès-sur-loing in Zelten. Tagsüber bouldern, chillen und toben wir an den imposanten Blöcken im fabelhaften und beeindruckenden Wald des Naturparks. Drum herum gibt es viel Spaß im Lagerleben bei Gruppenspielen, Lagerfeuer und anderen sportlichen und geselligen Aktivitäten.
Alter: 12-18 Jahre
Voraussetzung: Freude am Bouldern und passende, intakte Kletterschuhe
Preis: 500€ (alles inklusive)
Ausbildungswochenende auf der Kaltenberghütte. Auch für Familien mit Kindern ab 12 Jahren.
Der Grundkurs soll Lust auf unbeschwertes Bergwandern machen und richtet sich an Personen, die sich unter Anleitung Kenntnisse und Fähigkeiten erarbeiten wollen um selbständig Bergwanderungen planen und durchführen zu können.
Ausbildungsinhalte: Grundlagen Bergwandern, Gehen auf markierten Bergwegen und Steigen, Gehtechnik, Orientierung, Wetterkunde, Kartenkunde, Verhalten beim Alpinunfall, Ökologie im Gebirge.
Vorbesprechung zu Ausrüstung und Programmablauf: Mittwoch, 17.06.2026 um 19:00 Uhr
Anmeldeschluss: 12.06.2026
Ausfahrtnummer: BW105

Genusswanderung im Nationalpark Hohe Kugel / Hoher Freschen im Bregenzerwald mit Besteigung der Damülser Mittagsspitze und des Hohen Freschen.
Anmeldeschluss: 31.05.2026
Kontakt: Martin Hau, 07123/947016 , 0172 8031612
E-Mail: martin.hau@dav-reutlingen.de



Das „RÄUMLE“ ist die kultige Boulderanlage der DAV-Sektion Reutlingen mit ca.300 qm Kletterfläche im Dachgeschoss eines ehemaligen Kasernengebäudes in der Ringelbachstr. 195/042 3.OG.

Geöffnet von September bis April (außerhalb der Schulferien) immer Mo bis Fr von 18:30-21:30 Uhr. Die Nutzung ist für Sektionsmitglieder auch außerhalb der Öffnungszeiten möglich. Den Schlüssel gibt es gegen Kaution von 50,- €, DAV-Ausweis, Angabe einer Mobiltelefonnummer und Rückgabe noch am selben Tag bei: Canadian Husky, Wilhemstraße 18 oder im Kletterzentrum Reutlingen.

Gruppenveranstaltungen müssen rechtzeitig bei Arnold Kaltwasser angemeldet werden!
Eintrittspreise / Tageseintritt: Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre: 1,- €
Junioren bis 27 Jahre: 4,- €
Erwachsene ab 28 Jahren: 6,- €
Ansprechpartner
Armin Gufler: 0176-39337461
Arnold Kaltwasser: 0170-2393883, arnold.kaltwasser@dav-reutlingen.de www.dav-reutlingen.de







Samstag, 25. April 2026, 16:00 Uhr
Liebe Mitglieder,
wir möchten euch herzlich zu unserer jährlichen Mitgliederversammlung in das DAV Kletterzentrum Reutlingen, Rommelsbacher Str. 65, 72760 Reutlingen einladen.
TAGESORDNUNG:
1. Berichte:
a. Der Vorsitzenden
b Aus den Fachbereichen
2. Jahresrechnung 2025
3. Bericht der Kassenprüfer
4. Entlastung des Vorstandes
5. Ehrungen (Sportlerehrung, Ehrennadeln)
6. Ausblick 2026
7. Wirtschaftsplan 2026
8. Wahlen (Nachwahl außerhalb des turnusmäßigen Wahlrhythmus)
a. Wahl des Vorstands gemäß § 15 der Satzung Vorsitzende/r | Schriftführer/in | Vertreter/in der Sektionsjugend
b. Wahl des Beirats gemäß § 19 der Satzung Vetreter*in der Familiengruppen | Vertreter*in der Senior*innen
9. Anträge/Sonstiges
10. Schlusswort
Anträge von Mitgliedern zur Tagesordnung sind spätestens drei Wochen vor der Mitgliederversammlung schriftlich beim Vorstand einzureichen. Die Anträge sind per E Mail an alpenverein@dav-reutlingen.de oder schriftlich an ein Mitglied des Vorstands zu richten und müssen einen konkreten Beschlussvorschlag enthalten.
LOOK FÜR UNSERE GESCHÄFTSSTELLE


Anfang Februar haben wir unserer Geschäftsstelle einen neuen Look verpasst. Die Räume wurden modernisiert und freundlicher gestaltet, sodass nun eine angenehme Atmosphäre für Gespräche und Organisation entstanden ist. Mit dem Umbau schaffen wir bessere Bedingungen für unsere Arbeit und den Austausch mit euch unseren Mitgliedern. Wir freuen uns darauf, euch bald in unseren neu gestalteten Räumlichkeiten begrüßen zu dürfen.

Die gesamte Übersicht mit dem zur Verfügung stehenden Kartenmaterial, den Wanderbüchern usw. ist hier digital einzusehen. Stand März 2026 (PDF-Datei)

In den letzten Jahren ist unsere Bibliothek mit neuen Materialien weiterhin gewachsen. Die DAV-Wanderkarten sind aktualisiert, ebenso gibt es jetzt Tobacco-Wanderkarten für Südtirol und den angrenzenden Gebieten. Auch haben wir für die Schweiz neue Wanderkarten, überwiegend vom Kompass-Verlag, in unserem Bestand. Des Weiteren wurde der Bestand der Wanderführer/Bücher erweitert. Schaut einfach während unserer Öffnungszeiten herein und schmökert in der Bibliothek.
Ihr könnt auch gerne bei uns anrufen und nachfragen, ob das von euch gesuchte Material vorrätig ist.
Text: Klaus Lehmann, Foto: Helmut Kober


Das neue Geschäftsstellenteam ist nun komplett. Maximilian Zwickel, Uda Ofiera und Iris Zwickel sind die neuen Gesichter in der Geschäftsstelle.
Sie bringen frischen Wind, Engagement und neue Ideen mit und stehen unseren Mitgliedern als Ansprechpartner zur Verfügung.
Uda ist unsere Ansprechpartnerin für alle Fragen rund um Mitgliedschaften, die Bibliothek sowie allgemeine Auskünfte und organisatorische Anliegen. Iris verantwortet die Buchhaltung und kümmert sich um die Abrechnung unserer Ausfahrten. Und Maximilian hat als Assistent der Geschäftsführung ein umfangreiches Aufgabengebiet.
Wir freuen uns sehr über das neue Geschäftsstellenteam.
Der Vorstand




Das offizielle Organ der Sektion Reutlingen des Deutschen Alpenvereins
TITELFOTO:
Carsten Buchmann. Am Nordwestgrat zum Aroser Rothorn, Schweiz.
REDAKTION:
Berthold Negwer (Vorstandsthemen), Helmut Kober (Redaktionsleitung), Stefan Köhler (Radfahren/Biken), Marion Maier (Skifahren, Wintersport), Rebekka Meyer (Natur-/Umweltschutz), Ute Bauer (Klettern/Jugend), Geschäftsstelle (Veranstaltungen)
VERANTWORTLICH:
Berthold Negwer 2. Vorsitzender berthold.negwer@dav-reutlingen.de
HERAUSGEBER:
SV Druck + Medien GmbH & Co. KG Wasserwiesen 42, 72336 Balingen www.sv-druckmedien.de
SATZ & GESTALTUNG:
kc-design | Stefan Beuter Burgstraße 6, 72764 Reutlingen info@kc-design.de www.kc-design.de
REDAKTIONSSCHLUSS:
Ausgabe 167: 25.02.2026
VERLAG:
kc-design | Stefan Beuter Burgstraße 6, 72764 Reutlingen info@kc-design.de
ANZEIGEN & VERTRIEB:
kc-design | Stefan Beuter
Nicole Ehebald Telefon 07121 9393360 nicole@kc-design.de
ERSCHEINUNGSWEISE:
4mal jährlich (Januar, April, Juli, Oktober) Für Mitglieder der Sektion Reutlingen ist der Bezugspreis im Jahresbeitrag enthalten.
GESCHÄFTSSTELLE DES DAV REUTLINGEN:
Untere Gerberstraße 5 + 7 72764 Reutlingen Telefon 07121 14486-0 alpenverein@dav-reutlingen.de www.dav-reutlingen.de
Konto: Kreissparkasse Reutlingen
IBAN: DE34 6405 0000 0000 0180 16
BIC: SOLADES1REU
Öffnungszeiten Geschäftsstelle
Dienstag: 10–12 Uhr und 14–18 Uhr
Donnerstag: 10–12 Uhr und 14–18 Uhr
Gerichtsstand: Reutlingen
Nachdruck nur mit der Genehmigung der Sektion Reutlingen des DAV. Eingesandte Manuskripte und Fotos ohne Garantie. Höhere Gewalt entbindet von allen Verpflichtungen.


Erst die Karriere, dann das Selfie. Weiterbildung, die Sie wirklich weiterbringt.






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Weil’s um mehr als Geld geht.