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Dabuka Travel Magazine Issue #14 - Deutsch

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DABUKA TRAVEL VISIONS Magazin Nr. 14 August – Oktober 2026

TOP 4: ■ Silvester in Ägypten ■ Sonnenfinsternis 2027 ■ Abu-Mohareq-Wüste ■ Oase Siwa


Liebe Leserinnen und Leser, wenn ihr diese Ausgabe – zumindest im übertragenen Sinne – in den Händen haltet, hat der Sommer wohl vielerorts seinen Zenit überschritten. Die Temperaturen werden angenehmer, und der Blick richtet sich langsam auf die kommende Saison. Wie inzwischen schon zur schönen Tradition geworden, möchten wir euch dabei wieder mit Geschichten und Einblicken begleiten – diesmal oft direkt aus dem Alltag hier. Dabei ging mir in den letzten Tagen ein Gedanke durch den Kopf: Es ist gar nicht mehr so leicht, positive Beispiele im täglichen Leben zu finden. Jeder bemüht sich nach Kräften, doch allzu oft schimmern die großen Themen durch – Krieg, Inflation, Umwelt. Vieles wirkt dadurch relativ. Und vielleicht ist genau deshalb der Blick auf das Positive wichtiger denn je. So besuchten wir kürzlich eine Initiative, die Plastik recycelt und damit gleichzeitig einen Beitrag zur Säuberung des Nils sowie zur Bildungsarbeit leistet. Die junge Verantwortliche beeindruckte durch ihre Energie und Überzeugung – und machte Mut, eigene Ideen einfach umzusetzen. Auch mein Sohn kam inspiriert von einem Workshop zurück. Was ihm besonders in Erinnerung blieb: ■

Führung beginnt mit dem Verständnis für sich selbst.

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Einfluss entsteht durch das Verstehen von Interessen – nicht durch Autorität.

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Starke Teams wachsen durch Vertrauen und ein gemeinsames Ziel.

Sein Fazit: Führung ist kein Titel, sondern eine Fähigkeit, die man jeden Tag üben kann.

Gedanken, die auch ich mir zu Herzen nehme. Denn Lernen macht zufrieden. Und selbst unsere Straßenhunde, die wir eigentlich schon aufgegeben hatten, sind inzwischen zu fünft wieder bei uns eingezogen. Sie bringen Chaos – und zugleich sehr viel Leben. In diesem Sinne freuen wir uns darauf, eure Reisewünsche Wirklichkeit werden zu lassen. Denn jede schöne Erinnerung macht die Welt ein kleines Stück heller. Herzlichst Dorothee und Tarek

Kairo, August 2026

VORWORT 3


Inhalt

Impressum DABUKA TRAVEL VISIONS AUSGABE 14

I. Einleitung Vorwort

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Inhaltsverzeichnis, Impressum, Kontakt

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Kundenstimmen

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II. Im Blick

Layout: Andreas Klostermaier

Versand: Shada Mamdouh

Aktuelle Lage in Ägypten

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Die Geschichte des HIACE

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Transportmöglichkeiten in Ägypten

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Beste Reisezeit für Ägypten?

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III. Land und Leute

Vermarktung: M. Ibrahim

Kontakt (Magazin): magazine@dabuka.de

Kontakt (Reiseplanung):

Ägypten und die Fußballweltmeisterschaft 2026

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Kultur – Ein Abend mit „Cairo Steps“ – eine Band die Brücken baut

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Sahel – ein ägyptischer Urlaub

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+20 101 506 9061

Email: service@dabuka.de

Homepage: www.dabuka.com

IV. Top 4

Spezialreisen:

Silvester in Ägypten

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Die große Sonnenfinsternis 2027 – Ägypten im Schatten des Mondes

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Ägypten Wüstenexpedition: 12 Tage durch die Abu-Mohareq-Wüste

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Siwa Oase, Ägypten – Zwischen Veränderungen und dem, was geblieben ist

Herausgeber: Dorothee Rieche

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www.eclipse-2027.com Alle Texte und Abbildungen dieses Magazins sind urheberrechtlich geschützt. Fotos: Andreas Klostermaier, Steffen Kirchner, Tarek El Mahdi, Dorothee Rieche, u.a.

V. Verschiedenes Interview mit Mohamed Samir, Gründer des Hotels Sam’s Story, Maadi

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Ausblick auf neue Formate

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Dabuka intern: 30 Jahre Dabuka - Nachlese

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Call it a dream! 4 INHALT


Kundenstimmen 30 Jahre Dabuka – Stimmen unserer Gäste

„Dabuka = Tarek El Mahdy.“ Ein Satz, der immer wieder fällt. Und der mehr sagt als viele Erklärungen.

Was bleibt nach 30 Jahren? Viele Reisen. Viele Orte. Und vor allem: viele Stimmen.

„Ich habe irgendwann gelernt, was ‚Dabuka‘ bedeutet.“ „Eine sich bewegende Kamelkarawane.“ „Das fand ich sofort passend.“

„Erinnerungen.“ Ein einfaches Wort – und doch der häufigste erste Gedanke. „Das Gefühl, Ägypten wirklich kennengelernt zu haben.“ Nicht nur gesehen. Sondern verstanden.

Und dann gibt es diese ganz alltäglichen Bilder: „Wenn du in Maadi wohnst, siehst du ihre Geländewagen ständig irgendwo stehen.“ „Gefühlt gab es Dabuka schon immer.“

„Diese Ruhe auf dem Nassersee …“ „… dieses Unterwegssein ohne Eile.“ „Keine Hektik, kein Druck – einfach Zeit.“

Und die Menschen dahinter? Die Antworten kommen schnell. Und ohne großes Nachdenken: „Freundlich.“ „Aufmerksam.“ „Professionell.“ „Engagiert.“ „Mit echter Leidenschaft.“ „Sehr gut organisiert.“ „Und trotzdem flexibel.“ „Es fühlt sich an wie eine Familie.“

„Für mich sind es die maßgeschneiderten Reisen.“ „Alles passt – ohne dass es kompliziert wirkt.“ „Man merkt sofort: Da hat jemand zugehört.“

Viele Stimmen. Viele Perspektiven. Und am Ende immer wieder dasselbe Gefühl: Dabuka ist mehr als eine Reise. Es ist die Art, unterwegs zu sein. KUNDENSTIMMEN 5


Aktuelle Lage – Sicherheit in Ägypten Vielleicht ist es eine menschliche Eigenschaft, dass wir uns schneller als gedacht an politische Spannungen gewöhnen. Und doch bleibt das Thema Sicherheit beim Reisen präsenter denn je. Gerade bei einem Land wie Ägypten stellt sich für viele Gäste ganz konkret die Frage: Wie sicher ist es aktuell wirklich? Ein realistischer Blick auf die Lage Ägypten liegt geografisch in einer sensiblen Region und ist damit indirekt von den Entwicklungen im Nahen Osten betroffen. Gleichzeitig hat die Regierung in den vergangenen Jahren konsequent daran gearbeitet, das Land aus direkten Konflikten herauszuhalten – mit Erfolg. Für Reisende bedeutet das ganz konkret: Der Alltag im Land läuft stabil und ungestört. Sehenswürdigkeiten sind geöffnet, Programme finden regulär statt, Reisen zwischen den klassischen Destinationen sind problemlos möglich.

Wichtig dabei: Die klassischen Reiseziele – Kairo, Luxor, Assuan, Nilkreuzfahrten sowie die Badeorte am Roten Meer – sind davon nicht betroffen. Auch internationale Behörden wie jene der USA oder Großbritanniens raten nicht von Reisen in diese touristischen Regionen ab.

Was bedeutet das für Ihre Reise? Ägypten ist kein „risikofreies“ Reiseziel – aber das ist heute kaum ein Land. Entscheidend ist vielmehr, wie professionell und verantwortungsvoll eine Reise organisiert wird. Und genau hier liegt der Unterschied.

Was Besucher wahrnehmen, ist eine hohe Präsenz von Polizei und Militär. Diese führt zu regelmäßigen Kontrollen – für viele ungewohnt, aber ein zentraler Bestandteil des ägyptischen Sicherheitskonzepts.

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Offizielle Einschätzungen in Europa

Einreise: Ein Reisepass mit mindestens sechs Monaten Gültigkeit wird dringend empfohlen

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Visum: Visa on Arrival: aktuell 30,– USD E-Visum im Voraus: 25,– USD Organisation vor Ort: Wüsten-, Tauch- und Bootstouren sollten ausschließlich über lizenzierte Anbieter gebucht werden

Ein Blick auf die offiziellen Reisehinweise innerhalb Europas zeigt ein sehr einheitliches Bild: ■

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Kein europäisches Land hat aktuell eine generelle Reisewarnung für Ägypten ausgesprochen. Deutschland, Frankreich, die Schweiz, Österreich und das Vereinigte Königreich sprechen übereinstimmend von erhöhter Wachsamkeit bzw. Teilreisewarnungen und klar definierten Regionen, die gemieden werden sollten.

Diese betreffen seit vielen Jahren unverändert: ■ den Norden der Sinai-Halbinsel ■ die Grenzgebiete zu Israel, Libyen und dem Sudan

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Praktische Hinweise

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Gerade in Regionen wie den Oasen existiert ein gewisser „Wildwuchs“ an nicht lizenzierten Anbietern. Hier liegt die Verantwortung beim Reisenden: vermeintliche Einsparungen können schnell zu Lasten von Sicherheit und Qualität gehen.

Unsere Verantwortung bei Dabuka Als lizenzierter Veranstalter mit langjähriger Erfahrung in Ägypten übernimmt Dabuka Travel Visions genau diese Verantwortung.


Wir kennen die lokalen Gegebenheiten, arbeiten ausschließlich mit geprüften Partnern und beobachten die Lage kontinuierlich. Unsere Programme sind so gestaltet, dass sie sich innerhalb sicherer und offiziell zugelassener Rahmen bewegen. Und vor allem gilt: Sollte sich die Situation tatsächlich einmal grundlegend verändern, informieren wir unsere Gäste frühzeitig, transparent und verbindlich.

Fazit Ägypten ist und bleibt ein faszinierendes Reiseziel – und unter den aktuellen Bedingungen gut und verantwortungsvoll bereisbar. Wer sich für eine professionell organisierte Reise entscheidet, kann das Land mit einem sicheren Gefühl erleben. Mit Dabuka an Ihrer Seite gilt dabei: Sie reisen nicht nur – Sie reisen gut vorbereitet. �

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Die Geschichte des HIACE Stillstand gibt es bei Dabuka nicht und aus Ideen werden zum Glück auch Taten. Nachdem wir vor zwei Jahren unser Boot, die Dabuka Blue, aus der Taufe gehoben haben, erweiterte sich unsere Flotte aktuell um ein weiteres Mitglied: Wir nennen ab sofort einen kleinen Bus unser Eigen – den HIACE, den wir direkt in TRAILACE umgetauft haben. Er kann 12 Personen transportieren und hat eine Besonderheit: Er ist wüstentauglich und damit der Erste seiner Art in Ägypten! Dabuka bleibt damit seinem Pioniercharakter treu. Allerdings mussten wir auch hier einmal mehr einen sehr langen Atem haben. Die Geschichte begann bereits vor einem Jahr, als Tarek die Idee zu diesem Bus hatte und begann zu recherchieren. Schnell war klar, dass das Fahrzeug importiert werden musste – und damit waren die

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Probleme eigentlich schon programmiert. Wer jemals versucht hat, größere Anschaffungen nach Ägypten einzuführen, der weiß, dass Bürokratie hier zu Hause ist. Ich möchte an dieser Stelle gar nicht auf alle Einzelheiten eingehen, sondern nur ein paar Stationen erwähnen: Nach längerer Recherche kauften wir den Bus schließlich in Dubai, hergestellt unter der Leitung eines Australiers. Aus der Ferne nahm das Projekt dann auch schnell Gestalt an. Aus einer Idee wurde ein Auto.


Doch dann kam einmal wieder alles anders als geplant. Der Krieg mit Iran brach aus und der Seeweg zwischen Dubai und Ägypten war nicht mehr geradlinig befahrbar. Unser Trailace musste zunächst verladen und durch Saudi-Arabien transportiert werden, um schlussendlich mit der Fähre in Safaga und damit auf ägyptischem Boden zu landen. Ich erspare mir an dieser Stelle genauere Ausführungen über diverse Aufregungen, bis der Bus tatsächlich in Ägypten war. Doch wer nun denkt: „Ende gut, alles gut“, der merkt schnell, dass das Ende eben noch nicht da war. Das Auto stand im Zoll. Und stand. Und stand. Denn nun mussten Verantwortliche gefunden werden, die ihm die Genehmigung erteilten, wenigstens nach Kairo gelangen zu dürfen. Ein weiterer, wochenlanger Prozess.

Immerhin – als man es schon fast nicht mehr glauben mochte – stand unser Neuzugang plötzlich in der Garage. Doch nun musste er zugelassen werden. Und auch das bereitete einigen Herrschaften wieder große Kopfschmerzen, da es keine Referenzwerte gab. Ein solches Auto hatte es bislang in Ägypten nicht gegeben. Oh! Aber – wie eingangs erwähnt – Pioniere brauchen Geduld und haben sie auch. Und nun wird unser Bus im wahrsten Sinne des Wortes Fahrt aufnehmen. Viele Gruppen warten bereits darauf, eine Reise mit ihm anzutreten. Wir müssen uns sicher erst noch ein wenig aneinander gewöhnen, aber ganz langsam kommt auch ein wenig Stolz auf. Wir haben es geschafft!

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Unterwegs in Ägypten – Die wichtigsten Transportmöglichkeiten Manchmal sind es gerade die praktischen Dinge, die entscheidend zum Gelingen einer Reise beitragen. Und da Ägypten ein großes Land ist, kommt man um längere Strecken nicht herum. Wer mehr als nur einen Ort besuchen möchte, sollte sich deshalb schon bei der Reiseplanung Gedanken über das passende Verkehrsmittel machen. Die meisten Gäste möchten Kairo mit Oberägypten oder einem Badeaufenthalt am Roten Meer verbinden. Oft werden wir gefragt, welches Transportmittel wir in welchem Fall empfehlen. Das hängt natürlich immer von der gesamten Reiseroute ab, aber grundsätzlich gibt es folgende Möglichkeiten:

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1. Inlandsflüge Neben der internationalen Anreise lässt sich auch innerhalb Ägyptens bequem fliegen. Regelmäßige Inlandsflüge gibt es unter anderem nach Aswan, Abu Simbel, Luxor, Alexandria, Assiut, Sohag, Hurghada, Marsa Alam und Sharm El Sheikh. Die letzten drei Flughäfen sind vielen Reisenden bereits durch internationale Charterflüge bekannt.


Am häufigsten werden wir nach Verbindungen zwischen Kairo und Luxor oder Aswan gefragt. Leider gehören gerade diese Strecken – insbesondere während der Hauptsaison – zu den teuersten Inlandsflügen. Deshalb empfehlen wir unseren Gästen oft, diese Flüge bereits zusammen mit ihrem internationalen Flug zu buchen. Das ist häufig günstiger, als wenn wir sie vor Ort separat buchen. Neben EgyptAir fliegen inzwischen auch Air Cairo und Nile Air auf vielen Inlandsstrecken, sodass meist mehrere Verbindungen pro Tag zur Auswahl stehen. Die Flugzeit zwischen Kairo und Luxor oder Aswan beträgt knapp eine Stunde.

2. Der Nachtzug Eine ganz besondere Art zu reisen ist der Nachtzug zwischen Kairo, Luxor und Aswan. Es hat durchaus Abenteuercharakter, im Schlafwagen über Nacht von einer Welt in die andere zu rollen. Man reist in einer privaten Kabine, die von einem eigenen Schaffner betreut wird. Er serviert das Abendessen und am nächsten Morgen das Frühstück – deren Qualität vielleicht nicht ganz einem

Fünf-Sterne-Hotel entspricht, aber durchaus in Ordnung ist. Am Abend verwandelt er das Sofa in ein Bett und kümmert sich um das Wohl der Gäste. Jede Kabine verfügt über ein kleines Waschbecken mit fließendem Wasser und Spiegel. Die Toiletten befinden sich auf dem Gang. Beim Thema Sauberkeit muss man allerdings gewisse Zugeständnisse machen. Man merkt dem Zug an, dass er früher einmal sehr komfortabel war, inzwischen aber deutlich in die Jahre gekommen ist. Die Fenster könnten dringend eine Reinigung vertragen, und auch die Toiletten sind nicht immer ein Vergnügen. Trotzdem besitzt diese Reiseform ihren ganz eigenen Charme. Rund 12 bis 14 Stunden lang schaukelt der Zug durch die Nacht, und am nächsten Morgen wacht man in einer völlig neuen Landschaft auf. Leider sind auch die Tickets vergleichsweise teuer – auch wenn man dafür eine Hotelübernachtung spart – und oft schon lange im Voraus ausgebucht. Eine frühzeitige Reservierung ist deshalb unbedingt empfehlenswert.

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3. Mit dem Auto Natürlich kann man die Strecken auch mit dem Auto zurücklegen. Das dauert zwar ebenfalls seine Zeit, bietet aber die größte Flexibilität und Individualität. Gerade bei zwei Reisenden ist dies häufig sogar die preiswerteste Lösung. Wir empfehlen beispielsweise oft eine Nachtfahrt nach Aswan. Da wir über verschiedene Fahrzeuge und erfahrene Fahrer verfügen, lässt sich die Route ganz individuell gestalten. Der große Vorteil liegt in der Flexibilität: Man kann unterwegs Orte miteinander verbinden, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln nur schwer zu kombinieren sind – beispielsweise Alexandria mit der Oase Siwa oder andere individuelle Reiserouten.

Diese drei Transportmöglichkeiten können Sie selbstverständlich direkt über uns buchen. Wer unabhängig unterwegs ist, kann außerdem auf Fernbusse zurückgreifen. Die Gesellschaft Go Bus verbindet nahezu alle größeren Städte Ägyptens und gilt als zuverlässig und komfortabel. Ganz gleich, für welche Variante man sich entscheidet: In Ägypten gehören längere Fahrzeiten einfach zum Reisen dazu. Das Land ist groß, und gerade diese Entfernungen machen oft den Reiz einer Rundreise aus. Wir beraten unsere Gäste gern dabei, für jede Route die passende und angenehmste Transportlösung zu finden. �

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Beste Reisezeit für Ägypten? Es ist allgemein bekannt: Für jedes Reiseziel gibt es Jahreszeiten, die angenehmer erscheinen als andere – immer auch abhängig davon, woher man anreist und was man sucht. Für Ägypten gelten Herbst und Winter traditionell als die beste Reisezeit. Die Temperaturen sind dann deutlich milder, insbesondere für klassische Kulturreisen nach Luxor oder Assuan.

Sommer in Kairo – unser Programm in Kürze

Doch was passiert, wenn man einmal „outside of the box“ denkt? Kairo im Sommer ist überraschend reizvoll. Ja, die Temperaturen sind hoch – doch das Leben spielt sich größtenteils in klimatisierten Räumen ab. Hotels, Restaurants und Geschäfte bieten durchgehend Komfort, sodass die Hitze oft weniger belastend ist, als man erwartet. Gleichzeitig zeigt sich die Stadt von einer ganz anderen Seite: ruhiger, entspannter, fast gelassen. Viele Einheimische verbringen die Sommermonate an der Nordküste, internationale Besucher sind vergleichsweise wenige unterwegs. Wer bereit ist, die Stadt in den kühleren Morgenund Abendstunden zu erkunden und die heißesten Stunden des Tages entspannt im Hotel zu verbringen – sei es am Pool oder im Spa –, wird belohnt: mit außergewöhnlicher Ruhe, einem intensiveren Erleben der Stadt und oft auch mit attraktiveren Preisen auf hohem Niveau. Manchmal lohnt es sich eben, die üblichen Empfehlungen zu hinterfragen. �

6 Tage / 5 Nächte – Kairo intensiv & entspannt ■

Tag 1: Ankunft in Kairo, Empfang und Transfer zum stilvollen Nile-View-Hotel. Ankommen und erste Eindrücke sammeln.

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Tag 2: Besuch des Grand Egyptian Museum, am Abend private Felukkenfahrt auf dem Nil.

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Tag 3: Ausflug nach Saqqara und Dahshur – die Ursprünge der Pyramidenbaukunst.

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Tag 4: Pyramiden von Gizeh und Sphinx, optional Rundflug über das Plateau.

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Tag 5: Alt-Kairo, Nationalmuseum der ägyptischen Zivilisation und Khan elKhalili Basar.

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Tag 6: Abreise.

Unterkunft: Fairmont Nile City (Bed & Breakfast)

Inklusive Leistungen: Transfers, Eintritte, deutsch- oder englischsprachige Reiseleitung sowie alle im Programm genannten Besichtigungen.

Preis: ab 980,– US$ pro Person Auch privat & maßgeschneidert buchbar. Weitere Details: dabuka.com/de

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Ägypten und die Fußballweltmeisterschaft 2026 Selten habe ich in letzter Zeit so oft folgenden Satz gehört: „Eigentlich interessiere ich mich ja überhaupt nicht für Fußball, aber diesmal…“ Genau so ging es auch uns. Mund-zu-Mund-Propaganda scheint eben auch beim Fußball zu funktionieren. Zunächst hatte ich das Ereignis in diesem Jahr kaum wahrgenommen. Dann machte mich mein Sohn darauf aufmerksam, der sich über Deutschlands ersten Sieg freute – der sich allerdings recht schnell in ein frühes Ausscheiden verwandelte. Trotzdem konnte ich es nicht lassen, immer wieder die Ergebnisse der verschiedenen Spiele auf dem Handy zu verfolgen. Und unversehens wurde es sogar zum Gesprächsthema zwischen Tarek und mir: „Wer wird wohl gegen wen gewinnen?“ Das ist zunächst eine ziemlich neutrale Frage. Doch dann war plötzlich auch Ägypten noch im Rennen – und damit ein Stück Heimat. Außerdem sind Ägypter in meinen Augen fast noch fußballbegeisterter als viele andere Nationen. Und da sie nicht so rasch ausschieden wie Deutschland, lag auf einmal eine ganz besondere Spannung in der Luft. Gegen wen würden sie spielen? Wie weit würden sie kommen? Die Frequenz, mit der ich mein Handy konsultierte, steigerte sich merklich. Und da manche Spiele für unsere Zeitzone mitten in der Nacht stattfanden, konnte es durchaus passieren, dass Tarek und ich uns beim Frühstück mit den Worten begrüßten: „Hast du schon gesehen? XY hat heute Nacht gewonnen – das bedeutet, sie spielen jetzt gegen YZ…“

Und dann kam das entscheidende Spiel gegen Argentinien. Ich möchte an dieser Stelle gar nicht darüber diskutieren, ob alles gerecht ablief oder nicht. Ob der Schiedsrichter richtig lag oder vielleicht nicht. Viel interessanter war etwas anderes: die Stimmung. Schon am Tag des Spiels konnte man die Spannung, die überall in der Luft lag, förmlich greifen. Immer wieder hörte man: „Mit dem Verstand denke ich, dass Argentinien gewinnen wird – sie haben einfach mehr Erfahrung. Aber mit meinem ganzen Herzen wünsche ich mir den Sieg für Ägypten.“ Und genau das ist so typisch hier. Es geht nicht nur um die Ratio – vieles geschieht mit Gefühl. Am Abend ertappte ich mich schließlich dabei, wie ich selbst auf die Straße zum nächsten Café lief, das das Spiel live übertrug. Die Stimmung glich einem großen Happening: Menschen standen dicht beieinander, fieberten mit, hielten den Atem an. Und dann geschah das Unglaubliche: Ägypten führte plötzlich 2:0. David war stärker als Goliath. Vielleicht ist das schwer nachzuvollziehen, wenn man es nicht selbst erlebt hat. Aber in diesem Moment war es längst mehr als nur ein Fußballspiel. Es war eine Geschichte von Hoffnung, von Zusammenhalt – vielleicht sogar von Frieden. Umso härter war der Aufprall, als sich in den letzten Minuten alles noch einmal drehte. Auch ich war nicht ganz frei von dem Gedanken, dass ein ägyptischer Sieg an dieser Stelle vielleicht nicht gewollt war. Und „Messi“ wurde plötzlich für viele zum Unwort. Natürlich gab es auch rationale Gründe für die Niederlage. Doch was bleibt, ist etwas anderes: Hoffnung. Hoffnung, dass es beim nächsten Mal weiter reicht. Hoffnung, dass Fußball frei von Politik sein sollte. Und die Hoffnung, dass Wunder möglich sind. �

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Ein Abend mit „Cairo Steps“ – eine Band die Brücken baut Ich gehe sehr gern zu Kulturveranstaltungen – sei es Theater, Ballett oder Musik. Lange Zeit fiel mir das allerdings in Deutschland leichter, einfach weil ich dort die verschiedenen Angebote besser kannte und leichter Zugang dazu hatte. Natürlich gibt es auch in Kairo eine lebendige Kulturszene. Die Oper habe ich beispielsweise schon mehrfach besucht. Vor ein paar Wochen erlebte ich dann zusammen mit Tarek – der normalerweise nicht der große Theatergänger ist – ein echtes Highlight. Freunde hatten mir schon lange von der Gruppe Cairo Steps vorgeschwärmt. Und manchmal ist dann einfach die Zeit reif.

Schon der Veranstaltungsort machte den Abend zu etwas Besonderem. Das Konzert fand in der Ewart Memorial Hall auf dem historischen Gelände der ehemaligen American University in Cairo (AUC) in Downtown statt. Allein dieser Ort ist bemerkenswert: eingebettet in einen Garten, mit hohen Decken, eleganten Säulen und einer Atmosphäre, die Geschichte atmet.

Ich entdeckte ein Werbeplakat, ließ mir bei der Online-Buchung helfen und hielt kurze Zeit später ganz unkompliziert zwei Eintrittskarten in der Hand. Und das zu einem erstaunlich günstigen Preis.

Die Ewart Memorial Hall wurde bereits 1928 eröffnet und ist bis heute ein kultureller Treffpunkt im Herzen Kairos. Generationen von Besuchern kamen hier zusammen, um Literatur, Musik, Theater und Kunst zu erleben. Entworfen wurde das Ge-

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bäude vom Architekten A. St. John Diament im arabesken Stil. Kunstvolle Türen, Fenster, Lampen und selbst die Sitzreihen greifen orientalische Gestaltungselemente auf. Über der Bühne befindet sich die Inschrift „Let Knowledge Grow from More to More, But More of Reverence in Us Dwell“ – eine Zeile aus In Memoriam des britischen Dichters Alfred, Lord Tennyson, gestaltet in einer an die KufiSchrift angelehnten Form. In einer solchen Atmosphäre beginnt der Genuss eigentlich schon lange vor dem ersten Ton. Ich mag es sehr, noch einen Moment den Blick durch den Saal schweifen zu lassen, langsam zur Ruhe zu kommen und die besondere Stimmung auf mich wirken zu lassen. Wenn dann das Licht gedimmt wird und das Stimmengewirr verstummt, wächst die Vorfreude auf einen interessanten Abend. Und wir wurden nicht enttäuscht. Cairo Steps wurde 2002 vom ägyptisch-deutschen Musiker und Produzenten Basem Darwisch gegründet. Die Gruppe verbindet traditionelle ägyptische und orientalische Rhythmen mit modernem Jazz, klassischer Musik und zeitgenössischen Klängen. Daraus entsteht ein unverwechselbarer Musikstil, der Einflüsse verschiedener Kulturen miteinan-

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der verbindet. 2018 erhielt das Ensemble gemeinsam mit Quadro Nuevo für das Album Flying Carpet den German Jazz Gold Award. Die Vision von Cairo Steps ist es, kulturelle, politische und religiöse Grenzen zu überwinden und Brücken zwischen Orient und Okzident zu bauen. Genau das konnte man an diesem Abend spüren. Mal waren die Stücke kraftvoll und voller Rhythmus, dann wieder ruhig und fast meditativ. Besonders berührt hat mich, dass sowohl ein blinder Sänger als auch ein blindes Orchestermitglied ganz selbstverständlich Teil des Ensembles waren. Wenn es nötig war, wurden sie von den anderen Musikern ganz selbstverständlich unterstützt – ohne großes Aufheben, einfach als Teil des gemeinsamen Musizierens. Basem Darwisch führte mit viel Charme auf Deutsch, Englisch und Arabisch durch den Abend. Dadurch entstand eine sehr persönliche Atmosphäre, und bis zum Schluss blieb es spannend, was als Nächstes kommen würde. Ein Gastsänger hatte eine so wunderschöne Stimme, dass ich zeitweise wirklich Tränen in den Augen hatte. Und selbst Tarek war nach dem Konzert positiv gestimmt.


Als wir später durch die warme Sommernacht zurück zu unserem Auto liefen, ließen wir die Musik noch lange in uns nachklingen. Es war schön, wieder eine neue Facette des kulturellen Lebens in

Kairo kennengelernt zu haben. Beim nächsten Konzert von Cairo Steps sind wir hoffentlich wieder dabei. �

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Ein ägyptischer Urlaub Das Thema „Urlaub“ wird überall viel diskutiert und ist quasi eine internationale Größe. Oft wartet man schon ein Jahr im voraus auf die kostbarsten Wochen des Jahres, plant, vergleicht, spart….Das Geschäft eines Reiseunternehmens ist es, diese Zeit wirklich zu etwas Besonderem zu machen, egal wie der Geschmack der Reisenden ist.

Ägypten ist ein sehr beliebtes Reiseland und die Möglichkeiten für Gäste aus aller Welt sind vielseitig. Wasser, Wüste, Kultur, Sehenswürdigkeiten – für Jeden und Jede ist das Passende dabei. Wenn man jetzt jedoch einmal die Perspektive wechselt und Urlaub aus ägyptischer Sicht betrachtet, dann geht es hier ein wenig anders zu. Im Sommer fahren gefühlt „alle“ Ägypter, die es sich irgendwie leisten können, an die Nordküste, die bei Alexandria beginnt und sich dann inzwischen weit die Küste entlang Richtung Westen

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zieht. Einheimische sprechen davon, sie fahren nach Sahel. Das bedeutet, man hat ein Häuschen oder eine Wohnung entweder als Eigentum oder gemietet in einem der vielen Compounds, die sich wie Perlen an einer Schnur aneinanderreihen. Spätestens ab Anfang Juli siedeln die Familien oft wochenlang ganz über und diejenigen, die trotzdem noch arbeiten müssen, pendeln so oft wie möglich hin und her. Dabei gibt es große Unterschiede in Sachen Luxus. Jeder, der nach „Sahel cherir“ fährt, muss unweigerlich große Summen aufbringen, denn


hier geht es auch um „Sehen und gesehen werden“. Man geht mit Schmuck und Designertasche an den Strand und tafelt abends an Tischen, die sich unter kulinarischen Köstlichkeiten nur so biegen. Das Meiste dabei wird gar nicht gegessen, aber man hat gezeigt, dass man es sich leisten kann. Ich selbst war nie dort, habe es mir nur vielfach erzählen lassen. Es gibt zum Glück auch das andere „Sahel“. Compounds die oft schon sehr lange bestehen und teilweise einer Berufsgruppe gewidmet waren. Es gibt einen Compound für Professoren, einen für Journalisten und ich weiß nicht, für wen noch. Ruhige, gepflegte Oasen mit vielen hilfreichen Geistern, die für Sauberkeit und Ordnung sorgen. Ich war kürzlich in einem solchen Compound eingeladen. Das Beste daran war vielleicht die gute, frische Luft, die es im Sommer in Kairo einfach nicht gibt. Man merkt, dass man sich einfach frischer und erholter fühlt. Dann war es natürlich ein Genuss, jeden Tag in einem großen Pool seine Bahnen ziehen zu können. Wohlweislich allerdings so früh am Morgen wie möglich. Ägyptische Urlauber schlafen in der

Regel bis mittags und tauchen dann allerdings immer in Scharen auf. Die Frauen oft mit traditioneller Ganzkörperbadekleidung, wo ich mich immer frage, wie sich das wohl anfühlen muss, wenn man von Kopf bis Fuß in einer nassen Schicht steckt. Eine weitere Option ist der Strand. Das Meer ist türkis-blau wie im Bilderbuch, der Sand weich und weiß. Man sitzt in Gruppen unter Sonnenschirmen und beschaut sich die Szene. Das Meer hier hat oft hohe Wellen und eine starke Strömung, sodass an richtiges Schwimmen nicht zu denken ist. Das ist wohl auch nicht so gefragt. Es reicht, wenn man mit den Füßen im Wasser steht und sich unterhält. Kontakt – das ist ein Schlüsselwort. Urlaub auf „ägyptisch“ findet nicht allein statt. Ein Freund von uns, den wir neulich trafen, erzählte mit leuchtenden Augen von seiner Vorliebe für einen Sahelurlaub. Für ihn galt vor allem die Tatsache, dass man während dieser Wochen alle seine Freunde beieinander treffen kann. Wenn nicht direkt im selben compound, dann irgendwo in der Nachbarschaft und der gegenseitige Besuchstourismus gehört fest dazu. Man trifft sich, bespricht die neuesten Nachrichten, isst viel und ist zufrieden.

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Es gehört einfach zum Leben dazu. Im Sommer geht es nach Sahel. Dort findet man als Ägypter alles was man braucht. Und wenn es dann kühler wird und die Sahelsaison endet, wandert das bunte Völkchen Richtung Ain Sokhna am Roten Meer. Auch dort hat „man“ in der Regel eine dependance, jedenfalls, wenn man einer bestimmten Schicht angehört. Ich fand es spannend, ein wenig Einblick in „Urlaub auf ägyptisch“ zu bekommen und habe die Zeit genossen. Für mich war vor allem auch die Ruhe, die zumindest so lange herrschte, wie man nicht mit größeren Gruppen zusammen war, ein Genuss nach dem lauten und hektischen Kairo. Allein zu sein, ist für mich manchmal sehr erholsam – deutsch gedacht)

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Glühende Sonnenuntergänge zauberten ein zusätzliches Urlaubsgefühl und bei einer Fischmahlzeit, die man sich frisch in einem nahegelegenen Beduinendorf zubereiten ließ, war das Leben sehr in Ordnung. Andere Ausländer habe ich nicht getroffen und die sind in der Regel auch nicht dort zu finden. Wenn für sie im Herbst die Urlaubssaison nach der großen Hitze beginnt, sind die Einheimischen längst wieder in ihrem Alltag zurück. Die Compounds schlafen ab Oktober ihren Dornröschenschlaf ,aus dem sie erst wieder ein Jahr später erwachen. Doch dass sie dies tun, darauf kann man sich 100% verlassen! �


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Top 4:

Silvester in Ägypten Der Jahreswechsel muss nicht laut sein, um in Erinnerung zu bleiben. In Ägypten lässt sich Silvester auch anders erleben – als Reise, als bewusster Übergang, fernab vom Gewohnten und doch mit allem, was zu einem echten Silvesterabend gehört. Silvester auf dem Nassersee Eine der ungewöhnlichsten Möglichkeiten bietet der Nassersee. An Bord der Dabuka Blue wird Silvester nicht isoliert gefeiert, sondern ist Teil einer mehrtägigen Reise. Der Einstieg erfolgt in Assuan, mit einer ersten Nacht auf Heissa Island, bevor es an Bord geht. Von dort führt die Route über den Nassersee zu Tempeln, die deutlich weniger besucht sind als die klassischen Highlights: Kalabsha, Wadi Seboua, Dakka, El Maharraqa, Amada. Der Tagesablauf ist bewusst ruhig gehalten – unterwegs sein, anlegen, entdecken, weiterfahren. Dazwischen Zeit an Bord, ohne festen Takt, ohne Pro-

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grammdichte. Mit nur fünf Kabinen und maximal zehn Gästen bleibt die Atmosphäre überschaubar und persönlich. Silvester selbst wird an Bord gefeiert – mit Musik, einem besonderen Dinner und allem, was dazugehört. Kein Massenevent, sondern eine stimmige, gut gemachte Feier im kleinen Kreis, die genau zu diesem Ort passt. Draußen, unter freiem Himmel, wenn das Wetter es zulässt – mit Wasser, Wüste und Sternenhimmel als Kulisse. Im weiteren Verlauf geht es Richtung Kasr Ibrim und Abu Simbel, bevor die Reise wieder in Assuan endet. Dort bleibt noch Zeit für eigene Erkundungen, etwa zum Philae-Tempel, bevor die Abreise ansteht.


Silvester auf dem Nassersee – Fakten Termin:

Silvester in der Westlichen Wüste Noch reduzierter wird es in der Wüste – aber auch hier bedeutet das nicht Verzicht, sondern eine andere Form von Erlebnis.

27. Dezember 2026 – 3. Januar 2027

Dauer: 8 Tage / 7 Nächte

Route:

Je nach Wunsch lässt sich das Programm rund um Fayoum oder weiter draußen, etwa in Richtung Abu Mohareq, gestalten. Meist in Kombination mit Kairo, zeitlich flexibel und bewusst individuell geplant.

Assuan – Nassersee – Abu Simbel – Assuan

Preis: ab €2.030 pro Person (Doppelkabine)

Teilnehmer: min. 4 / max. 10 Gäste

Unterkunft: Dabuka Blue (5 Kabinen) sowie 2 Nächte auf Heissa Island Die Reise wird von Dabuka als feste Silvester-Abfahrt sowie auf Anfrage auch als privater Charter angeboten.

Ein Camp, ein gutes Essen am Feuer, Musik, Gespräche – und darüber ein klarer Himmel. Kein standardisiertes Event, sondern eine persönliche Form, den Jahreswechsel zu feiern. Dabuka entwickelt solche Wüstenreisen individuell, in der Regel zwischen zwei und fünf Nächten und angepasst an Route, Komfort und Jahreszeit. Silvester in Ägypten ist keine Frage von „laut oder leise“, sondern von der richtigen Balance. Genau darin liegt der Unterschied. �

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Top 4:

Die große Sonnenfinsternis 2027 – Ägypten im Schatten des Mondes Insider planen seit Jahren. Auch wir beschäftigen uns schon lange mit diesem außergewöhnlichen Ereignis – denn was sich am 2. August 2027 am Himmel abspielen wird, ist weit mehr als ein seltenes Naturphänomen. Es ist ein Moment, der selbst erfahrene Reisende und Astronomen in seinen Bann zieht. Die totale Sonnenfinsternis 2027 gilt als das astronomische Jahrhundertereignis – und Ägypten steht dabei im absoluten Mittelpunkt. Ägypten sorgt also wieder einmal für Superlative. Was diese Finsternis so besonders macht, ist vor allem ihre außergewöhnliche Dauer. Während totale Sonnenfinsternisse meist nur zwei bis vier Minuten anhalten, wird der Mond die Sonne über Ägypten für bis zu 6 Minuten und 23 Sekunden vollständig bedecken. Damit ist sie die längste totale Sonnenfinsternis über bewohntem Festland bis ins nächste Jahrhundert.

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Möglich wird dieses seltene Schauspiel durch eine besondere Konstellation: Die Erde befindet sich nahe ihres sonnenfernsten Punktes (Aphel), wodurch die Sonne kleiner erscheint. Gleichzeitig steht der Mond besonders nah an der Erde (Perigäum) und wirkt größer – perfekt, um die Sonnenscheibe vollständig zu verdecken. Neben der Dauer spricht ein weiterer entscheidender Faktor für Ägypten: das Wetter. Im August liegt die statistische Wolkenwahrscheinlichkeit bei unter fünf Prozent. Für Beobachter und Fotografen bedeutet das nahezu ideale Bedingungen, um die Sonnenkorona klar zu sehen – und sogar Planeten am verdunkelten Himmel sichtbar werden zu lassen.


Doch nicht jeder Ort eignet sich gleichermaßen. Entscheidend ist die Position im sogenannten Kernschatten – jener schmalen Zone, in der die Sonne vollständig verdeckt wird. Dieser zieht sich wie ein Band durch das Land und bestimmt, wo das Erlebnis seine volle Intensität entfaltet. Viele Reisende orientieren sich an bekannten Zielen wie Luxor. Dort führen hohe Nachfrage und begrenzte Kapazitäten jedoch schnell zu steigenden Preisen und dichter Auslastung. Dabei gibt es Alternativen. Abseits der klassischen Routen bieten Regionen wie die Westliche Wüste – etwa rund um die Oase Bahareya oder in der Schwarzen und Weißen Wüste – hervorragende Beobachtungsbedingungen und zugleich ein deutlich intensiveres Naturerlebnis. Für viele Gäste ist die Sonnenfinsternis der Anlass für ihre erste Reise nach Ägypten. Entsprechend groß ist der Wunsch, das Ereignis mit weiteren Eindrücken zu verbinden. Eine durchdachte Planung bleibt dabei entscheidend – mit klimatisierten Unterkünften, gut abgestimmten Etappen und ausreichend Raum für Erholung, selbst in den Sommermonaten. Unsere Herangehensweise geht bewusst einen anderen Weg: statt der bekannten Hotspots entwickeln wir Routen, die Ruhe, Weite und besondere Perspektiven ermöglichen. Neben ausgewählten Wüstenstandorten setzen wir auch auf weniger bekannte Beobachtungsorte, eingebettet in abwechslungsreiche Reiseverläufe.

Eine dieser Routen trägt den Titel: The Great Egyptian Eclipse Journey: 16 Tage – Kairo, Westliche Wüste, Dakhla, Kharga, Assiut, Sohag, Abydos, Luxor. Sie verbindet die kulturellen Höhepunkte des Landes mit abgelegenen Landschaften – und führt dorthin, wo das Erlebnis persönlicher und intensiver wird. Eine totale Sonnenfinsternis ist kein gewöhnlicher Moment. Das Licht verändert sich, die Temperatur sinkt, die Welt wird still – und für wenige Minuten scheint die Zeit stillzustehen. 2027 bietet sich dafür eine einmalige Gelegenheit. Und Ägypten ist der Ort, an dem sich dieses Naturereignis in seiner ganzen Intensität entfaltet. �

https://eclipse-2027.com/

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Ägypten Wüstenexpedition: 12 Tage durch die Abu Mohareq-Wüste Für alle, die diese besondere Sehnsucht kennen: einfach wieder hinaus in den Sand zu fahren und in genau dieses Wüstengefühl einzutauchen, das süchtig machen kann.

Diese 12-tägige Expedition führt in eine der abgelegensten Regionen der ägyptischen Westwüste: das Dünenfeld von Abu Mohareq. Die Route verbindet Bahariya, Kharga und Dakhla und verläuft über weite Strecken abseits jeglicher Infrastruktur.

Reisetermine ■

13.10. – 24.10.2026

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19.11. – 30.11.2026

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16.01. – 27.01.2027

Die Reise richtet sich an erfahrene Wüstenreisende mit Bereitschaft zu einfachen Bedingungen und längeren Fahrten im Gelände.

Überblick ■

Dauer: 12 Tage / 11 Nächte

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Route: Kairo – Bahariya – Abu Mohareq – Kharga Outer Desert – Dakhla – White Desert – Kairo

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Unterbringung: Hotel in Kairo (BB), mobile Wüstencamps

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Reiseart: Geführte Expedition, 4x4-Offroad, abgelegenes Camping

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Voraussetzungen: Gute körperliche Verfassung, Erfahrung mit einfachen Reisebedingungen

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Route & Inhalte (Auszug) ■

Bahariya Oase: Einstieg in die Wüste, versteinerte Wälder

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Abu-Mohareq-Dünensystem: mehrtägige Dünenquerungen

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Djara-Höhle: Mittagspause im Höhlensystem

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Khurafish-Region: abgelegenes Grenzgebiet der Kharga-Wüste

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Fossile Landschaften: Korallenformationen und prähistorische Fundstellen

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Mamar El-Maganin („Pass of Madness“)

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Umm Dabadib: historische und prähistorische Stätten

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Abu Jarrah: selten besuchte Wüstenregion

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Dakhla-Gebiet: Shawshaw-Berg

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Übergang zur Weißen Wüste mit Ammonitenfeldern und markanten Felsformationen

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Crystal Mountain, Schwarze Wüste und Rückfahrt nach Kairo

Dünenlandschaften

und


Reiseverlauf in Kürze ■

Tag 1–2: Kairo (Ankunft, Pyramiden, Grand Egyptian Museum)

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Tag 3: Fahrt nach Bahariya, Beginn der Wüstendurchquerung

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Tag 4–10: Expedition durch Abu Mohareq, Kharga Outer Desert und Richtung Dakhla mit wechselnden Campplätzen

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Tag 11: Rückfahrt über Weiße und Schwarze Wüste nach Kairo

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Tag 12: Abreise

Leistungen ■

Transfers und Transporte im 4x4-Fahrzeug

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Vollverpflegung während der Wüstentage

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Campingausrüstung und Logistik

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Lokaler Wüstenguide

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3 Übernachtungen im Hotel in Kairo (BB)

Preis: ab 2.040 € pro Person

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Siwa Oase, Ägypten – Zwischen Veränderungen und dem, was geblieben ist Über die Oase Siwa wird seit Jahren immer wieder gesprochen – in Reiseberichten, Blogs und sozialen Medien. Man könnte fast meinen, das Thema sei längst erzählt. Und doch bleibt Siwa eines der interessantesten Reiseziele Ägyptens – trotz vieler Veränderungen. Vielleicht wirkt die Oase auf den ersten Blick nicht mehr ganz so ursprünglich wie früher. Gleichzeitig hat sie viele ihrer Besonderheiten bewahrt und ist weiterhin eine Reise wert.

schiedlichen Preiskategorien, von einfachen Gästehäusern bis zu sehr komfortableren Lodges.

Die abgelegene Lage prägt den Charakter bis heute. Von Kairo aus dauert die Anreise mit dem Auto rund zehn Stunden. Wer mehr Zeit hat, kann die Strecke mit Stopps in Alexandria oder Marsa Matruh unterteilen – je nachdem, wieviel Zeit zur Verfügung steht. Mindestens 4 Tage sollten aber schon sein.

Ein besonderer Zugang zu Siwa findet sich in dem Roman Usiwa von Marcel Seyppel. Darin folgt der Autor den Spuren eines rätselhaften Flugzeugabsturzes aus dem Zweiten Weltkrieg – eine Geschichte, die sich zwischen Realität und Fiktion bewegt.

Auch bei den Unterkünften hat sich Siwa verändert: Inzwischen findet man Angebote in unter-

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Zwischen Realität und Erzählung

Gerade diese Unschärfe passt zu Siwa. Vieles bleibt offen, Andeutungen stehen neben Beobachtungen, und nicht alles lässt sich eindeutig einordnen.


Was Siwa prägt Neben der Landschaft – Dattelpalmen, Salzseen und der Übergang zur Wüste – sind es einige Orte und Aktivitäten, die einen Aufenthalt bestimmen: ■ ■ ■ ■ ■

die Salzseen der Tempel des Amun-Orakels der „Berg der Toten“ die Quelle von Cleopatra die Ruinenstadt Shali

Auch Ausflüge in die Wüste gehören dazu. Bir Wahed, mit seiner Kombination aus heißer Quelle und Dünenlandschaft, ist dabei einer der bekanntesten Punkte – inzwischen kein abgelegener Ort mehr, sondern Teil vieler Programme.

Eine persönliche Perspektive Freunde von uns sind vor Kurzem zum ersten Mal nach Siwa gereist – schlicht, weil die Oase schon lange auf ihrer Liste stand. Ihre Reaktion war eindeutig. Nicht Luxus oder besondere „Highlights“ sind ihnen im Gedächtnis geblieben, sondern etwas deutlich Einfacheres: ■ ■ ■

die Stille der Wüste in der Nacht das Licht über den Salzseen das Gefühl, weit entfernt vom Gewohnten zu sein

Und vielleicht am deutlichsten: wie schnell sie sich an den langsameren Rhythmus angepasst haben. Diese Erfahrung beschreibt etwas, das viele erwähnen, aber erst vor Ort wirklich nachvollziehen: Siwa ist nicht nur interessant – es verändert die Wahrnehmung von Zeit.

Veränderungen vor Ort Siwa hat sich verändert – sichtbar und auch im Detail. Traditionen wie das frühere Syaha-Festival finden heute nicht mehr statt. Das zeigt, dass sich selbst abgelegene Orte weiterentwickeln.

Reiseplanung Wer Siwa besuchen möchte, sollte die Anreise und den Aufenthalt gut planen. Gerade aufgrund der

Entfernung und der besonderen Bedingungen vor Ort empfiehlt sich eine sorgfältige Organisation. Gerne unterstützen wir bei der Planung individueller Reisen nach Siwa – abgestimmt auf verfügbare Zeit, gewünschte Route und persönliche Interessen. �

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Interview mit Mohamed Samir, Gründer des Sam's Story Hotel Dorothee: Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, ein paar Fragen für unser Magazin zu beantworten. Sam's Story hat erst kürzlich in Maadi eröffnet – was hat Sie dazu inspiriert, an diesem besonderen Ort ein Hotel zu errichten? Mohamed: Maadi hat einen Charakter, den man sonst nirgendwo in Kairo findet. Es ist ruhig, grün und hat eine Gemeinschaft, die Authentizität und Qualität zu schätzen weiß. Ich wollte einen Ort schaffen, der sich wie eine Flucht aus dem Tempo der Stadt anfühlt, ohne dass die Gäste Kairo verlassen müssen. Sam's Story wurde geschaffen, um ein persönlicheres und intimeres Gasterlebnis zu bieten als ein traditionelles Hotel. Dorothee: Was macht Ihr Hotel einzigartig, und warum haben Sie sich für den Namen „Sam's Story" entschieden? Steckt eine Geschichte dahinter? Mohamed: Ja, die gibt es. Mein Name ist Samir, und „Sam" kommt von meinem Namen. Ich wollte mehr schaffen als nur ein Hotel – ich wollte einen Ort erschaffen, an dem jeder Gast Teil meiner Geschichte wird. Deshalb heißt es Sam's Story. Jeder Mensch, der bei uns wohnt, fügt mit seinen Erlebnissen, Erinnerungen und Momenten hier ein neues Kapitel hinzu. Unser Ziel ist es, dass Gäste als Besucher ankommen, aber mit dem Gefühl gehen, Teil von etwas Persönlichem gewesen zu sein. Das macht Sam's Story anders – es ist nicht mehr nur meine Geschichte, sie wird mit jedem geteilt, der durch unsere Türen tritt. Dorothee: Was waren die größten Herausforderungen bei der Eröffnung des Hotels? Mohamed: Wie bei jedem neuen Projekt gab es viele Herausforderungen – von Bau- und Gestaltungsdetails bis hin zur Zusammenstellung eines Teams, das wirklich an unsere Vision von Gastfreundschaft glaubt. Die größte Herausforderung war, keine Kompromisse einzugehen. Wir wollten, dass jedes noch so kleine Detail das Erlebnis widerspiegelt, das wir uns für unsere Gäste vorgestellt hatten. Dorothee: Auf welches Detail oder welche Besonderheit des Hotels sind Sie persönlich am stolzesten?

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Mohamed: Wenn ich mich entscheiden müsste, wären es unsere Bibliothek und unser Sitzbereich am Pool, wo Restaurant und Shisha-Lounge zusammenkommen. Die Bibliothek ist ein ruhiger Ort, an dem Gäste zur Ruhe kommen, lesen oder einfach entspannen können, während der Poolbereich eine völlig andere Atmosphäre schafft – entspannt, gesellig und voller Leben. Zu sehen, wie Gäste am Pool frühstücken, den Nachmittag mit Freunden verbringen oder den Abend bei Dinner und Shisha ausklingen lassen, ist genau das Erlebnis, das ich mir vorgestellt habe. Diese Räume spiegeln das Herz von Sam's Story wirklich wider. Dorothee: Haben Sie immer in der Hotellerie gearbeitet, oder kommen Sie aus einem anderen beruflichen Hintergrund? Mohamed: Ich habe immer in der Hotellerie gearbeitet. Als ich in Assuan aufwuchs, erinnere ich mich, wie ich jeden Tag die Nilkreuzfahrtschiffe vorbeifahren sah. Sie faszinierten mich, und ich habe mich immer gefragt, wie es wohl wäre, Menschen aus aller Welt willkommen zu heißen und unvergessliche Erlebnisse für sie zu schaffen. Dort begann meine Leidenschaft für die Gastfreundschaft. Als ich meine Karriere begann, war mein allererster Job in der Hotellerie in Assuan, und von diesem Moment an wusste ich, dass dies die Branche war, der ich mein Leben widmen wollte.


Dorothee: Wir wissen, dass Sie ursprünglich aus Assuan stammen – fühlen Sie sich dort oder in Kairo mehr zu Hause? Mohamed: Assuan wird immer mein Zuhause sein. Dort liegen meine Wurzeln, und es hat mich zu dem gemacht, der ich bin. Kairo hingegen ist die Stadt geworden, in der ich meine Vision mit Sam's Story Wirklichkeit werden ließ. Ich schätze mich glücklich, zu beiden Orten zu gehören. Dorothee: Der Tourismus in Ägypten ist oft von wiederkehrenden Klischees geprägt. Was macht dieses Land aus Ihrer Sicht wirklich besonders, jenseits der bekannten Sehenswürdigkeiten? Mohamed: Ägypten ist viel mehr als seine berühmten Monumente. Es ist die Vielfalt seiner Menschen, seiner Landschaften, seiner Küche und seiner Kultur. Was Ägypten unvergesslich macht, ist nicht nur das, was man sieht, sondern wie die Menschen einen fühlen lassen, während man hier ist. Die ägyptische Gastfreundschaft ist eine der größten Stärken unseres Landes. Dorothee: Könnten Sie sich vorstellen, für längere Zeit im Ausland zu leben? Mohamed: Das habe ich bereits getan. Ich habe über 18 Jahre in Dubai gelebt, und es war eine unglaubliche Reise, die meine Karriere in der Hotellerie geprägt hat. Sie gab mir die Möglichkeit, von Weltklasse-Hotels zu lernen, mit Menschen aus verschiedenen Kulturen zusammenzuarbeiten und zu verstehen, wie wirklich außergewöhnlicher Service aussieht. Aber ich wusste immer, dass ich eines Tages nach Ägypten zurückkehren wollte. Mein Ziel war es, alles, was ich gelernt hatte, mit nach Hause zu bringen und ein Gasterlebnis zu schaffen, das internationalen Standards entspricht und dabei der ägyptischen Wärme und dem ägyptischen Charakter treu bleibt. Genau das setze ich mit Sam's Story um.

einem Abendessen mit Blick auf den Nil ausklingen lässt. Dorothee: Was bedeutet Gastfreundschaft für Sie auf persönlicher Ebene? Mohamed: Gastfreundschaft bedeutet, dass sich Menschen wirklich umsorgt fühlen. Es geht darum, jeden Gast so zu behandeln, als würde man jemanden im eigenen Zuhause willkommen heißen. Wenn Menschen mit Erinnerungen gehen, die sie in Ehren halten werden, und das Gefühl haben, etwas Authentisches erlebt zu haben, dann hat man seine Aufgabe erfüllt. Für mich stand Gastfreundschaft schon immer an erster Stelle bei den Menschen. Dorothee: Wenn Sie drei Wünsche für die Zukunft frei hätten, welche wären das? Mohamed: Erstens würde ich mir wünschen, dass Sam's Story zu einer der führenden BoutiqueHospitality-Marken Ägyptens wird und dabei die persönliche Note behält, die es einzigartig macht. Zweitens hoffe ich, dazu beizutragen, den Standard der Gastfreundschaft in Ägypten anzuheben. Und schließlich möchte ich weiterhin Orte schaffen, an denen Menschen zueinander finden, entspannen und unvergessliche Erinnerungen schaffen können, während ich helfe, die wahre Schönheit der ägyptischen Gastfreundschaft zu zeigen. �

Dorothee: Wenn ein Gast nur 24 Stunden in Kairo hat, was würden Sie ihm empfehlen zu erleben? Mohamed: Ich würde empfehlen, den Morgen mit einem Frühstück bei Sam's Story zu beginnen, bevor man einen Spaziergang durch die schönen Straßen von Maadi macht. Danach würde ich einen Besuch des Ägyptischen Museums oder der Pyramiden vorschlagen. Am Abend empfehle ich, Alt-Kairo zu erkunden, bevor man den Tag mit

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Perspektiven Frauenreise Kairo: 5 Tage – Klassik trifft Gegenwart Diese Reise verbindet die großen Orte Kairos mit Einblicken in das heutige Leben der Stadt. Auf dem Programm stehen die Pyramiden von Gizeh, das Grand Egyptian Museum sowie das historische und religiöse Kairo. Gleichzeitig öffnen sich gezielt Räume für Austausch und Kontext: Gespräche mit Frauen aus Kultur und Alltag, der Besuch einer lokalen Initiative mit Fokus auf Nachhaltigkeit sowie Einblicke in private Lebenswelten. Ein besonderer Moment ist der Besuch bei einer Gastgeberin in Kairo: gemeinsam kochen, essen und ins Gespräch kommen – direkt, persönlich und ohne Inszenierung. Ein kompaktes Format für alle, die Ägypten nicht nur erleben, sondern besser verstehen möchten.

Birdwatching auf dem Nassersee: 6 Tage – Abu Simbel & Dabuka Blue im Januar 2027 Auftakt in Abu Simbel mit ersten intensiven Beobachtungen rund um Tempel, Uferzonen und Feuchtgebiete – in den ruhigen Stunden am Morgen und Abend.

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Anschließend führt die Route an Bord der Dabuka Blue über den Nassersee. Navigation entlang der Ufer, gezielte Anlandungen und wechselnde Lebensräume bestimmen den Rhythmus der Reise. Begleitet von Dr. Sherif Baha El Din erschließt sich ein außergewöhnliches Vogelgebiet, in dem sich Nil- und afrikanische Arten begegnen. Beobachtungen erfolgen zu Fuß und vom Wasser aus – konzentriert, ruhig und mit Zeit für Details. Sagt gern Bescheid, wenn ihr mehr wissen wollt: service@dabuka.de �


30 Jahre Dabuka – Nachlese Zeit ist eine merkwürdige Größe – und eines hat sie in jedem Fall an sich: Gefühlt vergeht sie viel zu schnell. So ist es nun tatsächlich schon wieder fast zwei Monate her, dass wir das 30-jährige Jubiläum von Dabuka gefeiert haben. Ein weiterer Meilenstein. Natürlich hatten wir diesen Tag intensiv vorbereitet. Angefangen bei persönlich gestalteten, gedruckten Einladungen über viele Überlegungen zum ku-

zu uns fand und den Abend mit uns genoss. Menschen begegneten sich wieder, die sich lange nicht gesehen hatten, andere lernten sich zum ersten Mal kennen und entdeckten gemeinsame Interessen.

linarischen Teil bis hin zu Gartenmöbeln, Beleuchtung und Wegbeschreibungen. Je näher der Tag rückte, desto größer wurde die Spannung. Selbstverständlich hatten wir auch eine Präsentation vorbereitet – Geschichten zu erzählen gehört schließlich seit jeher zu Dabuka. Nicht bedacht hatten wir allerdings, dass das gewählte Datum auf den vorletzten Tag der Eid-Feiertage fiel. Viele der Eingeladenen waren deshalb verreist. Hinzu kommt eine Eigenheit des hiesigen Geschäftslebens, an die ich mich bis heute nur schwer gewöhnen kann: Man sagt zunächst verbindlich zu – und erscheint dann einfach nicht. Pläne hätten sich geändert. Nun denn. Umso mehr freuten wir uns darüber, dass schließlich eine bunte, handverlesene Gästeschar den Weg

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"Was die Wüste so schön macht, ist, dass sie irgendwo einen Brunnen verbirgt. Yalla ya Bir Dabuka – auf die nächsten 30 Jahre." (Bir = Brunnen auf Arabisch, Anmerkung der Verfasserin.)

Ein Höhepunkt war sicherlich auch, als ich Tarek eine Medaille überreichte. Denn ohne ihn gäbe es Dabuka nicht. Von der Gründung bis heute hat er das Unternehmen gelebt, mit unermüdlicher Energie vorangebracht, immer wieder mit neuen Ideen bereichert und ist seinen Überzeugungen dabei stets treu geblieben. Wer Tarek kennt, weiß, dass er lieber im Hintergrund wirkt als im Rampenlicht steht. Doch an diesem Abend musste er es sich gefallen lassen, selbst im Mittelpunkt zu stehen und gefeiert zu werden.

Auch unsere internationalen Kunden und Freunde waren an diesem Abend auf besondere Weise dabei. Viele hatten uns liebe Videobotschaften geschickt und ihre Erinnerungen an Dabuka mit uns geteilt. Es machte uns stolz zu sehen, wie groß unser Netzwerk im Laufe der Jahre geworden ist – und noch mehr, mit wie viel Herzlichkeit und Wertschätzung Menschen an Dabuka denken. Tatsächlich entstanden an diesem Abend sogar neue Projekte, Kooperationen und Ideen. Genau das macht solche Momente so besonders: Man feiert die Vergangenheit, und gleichzeitig entstehen Impulse für die Zukunft. Genau das war von Anfang an die Idee hinter Dabuka: Menschen miteinander zu verbinden, Begegnungen zu ermöglichen und Räume zu schaffen, in denen aus gemeinsamen Erlebnissen neue Gedanken, Freundschaften und Projekte entstehen können. Dass dies auch nach 30 Jahren noch gelingt, ist für uns vielleicht das schönste Geschenk dieses Jubiläums. Auf mehreren Tischen hatten wir ein großes Plakat ausgerollt, auf dem jeder Gast seine Gedanken hinterlassen konnte. So zum Beispiel: ■ "Grateful 4 today, knowing tomorrow will be even better. Go and let your light shine, Dabuka." ■

"Dabuka is the Godfather of ecotourism companies in Egypt. Go Dabuka, go!"

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Unser britischer Freund Martin spielte wieder am Piano und ließ seine Melodien durch den Garten schweben. Sie verliehen dem Abend eine ganz eigene Atmosphäre. Als der letzte Gast sich verabschiedet hatte und unsere fleißigen Helfer bereits damit begannen, alles wieder aufzuräumen, ging ich noch einmal allein durch unseren Garten. Ein leeres Glas. Eine vom Tisch gewehte Serviette. Der Rest eines Kuchens – die sichtbaren Spuren eines gelungenen Abends. Die unsichtbaren trägt nun jeder Gast in sich weiter. �


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Call it a dream!

TELEFON: +20 101 506 9061 – EMAIL: SERVICE@DABUKA.DE – HOMEPAGE: WWW.DABUKA.COM


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Dabuka Travel Magazine Issue #14 - Deutsch by Dabuka - Issuu