DABUKA TRAVEL VISIONS
Magazin Nr. 12
ITB-Sonderausgabe: Februar – April 2026

IM BLICK
Grand Egyptian Museum TOP 4
Oasenstrasse
Von der Wüste zum Wasser
TRAVEL VISIONS
Rethink Egypt
IM RAMPENLICHT Ägyptens Wüstenabenteuer

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ITB-Sonderausgabe: Februar – April 2026

IM BLICK
Grand Egyptian Museum TOP 4
Oasenstrasse
Von der Wüste zum Wasser
TRAVEL VISIONS
Rethink Egypt
IM RAMPENLICHT Ägyptens Wüstenabenteuer

wir hoffen, ihr seid gut in 2026 angekommen und präsentieren euch hier zum Auftakt unser Magazin Nr. 12.
Das erste Magazin 2026 - Der erste Schritt
Ein neues Jahr beginnt oft mit guten Vorsätzen, mit leisen Ideen oder großen Plänen. Doch bevor daraus Wirklichkeit wird, braucht es vor allem eines: den ersten Schritt. Nicht den perfekten, nicht den endgültigen – nur den ersten. „Auch der weiteste Weg beginnt mit dem ersten Schritt.“ Kaum ein Satz passt besser zum Reisen. Und für mich gilt das auch ganz persönlich. Denn wäre ich im Jahr 2009 nicht diesen ersten Schritt gegangen, wäre ich heute nicht hier in Ägypten. Damals wusste ich nicht alles, was mich erwarten würde – aber ich wusste, dass ich losgehen musste.
Auch immer dann, wenn wir uns ein neues Reisekonzept überlegen, ist es ein erster Schritt, bei dem wir nicht ganz genau wissen, in welche Richtung es dann weitergeht. Aber wenn wir selbst uns nicht immer wieder in das Abenteuer eines Neuanfangs stürzen würden, gäbe es in unserem Angebot keine Fortentwicklung. Unser Boot auf dem Nassersee fährt seit 1,5 Jahren, weil wir seinerzeit den Schritt gewagt und den Bau begonnen haben. Die Oasenstraße ist wieder zum Leben erwacht, weil wir uns entschlossen haben, den Schritt zur Umsetzung zu tun.
Reisen beginnt genau dort: in dem Moment, in dem aus einem Gedanken eine Entscheidung wird. Die Route mag geplant sein, die Erfahrung ist es nie ganz. Was bleibt, ist der Mut, sich darauf einzulassen und den ersten Schritt zu tun.

In dieser ersten Ausgabe des neuen Jahres stellen wir Euch sorgfältig geplante Reisen vor – durchdacht, erprobt und mit Liebe zum Detail zusammengestellt. Alles beginnt jedoch bei euch: mit der Entscheidung, aufzubrechen.
Vielleicht ist dieses Heft Inspiration. Vielleicht ein konkreter Plan. Vielleicht genau der Impuls, den es braucht, um aus dem neuen Jahr mehr zu machen als nur einen Vorsatz.
Wir wünschen Euch ein Jahr voller guter Entscheidungen – und vieler erster Schritte.
Mit herzlichen Grüßen Dorothee und Tarek Kairo, Januar 2026

I. Einleitung
Vorwort3
Inhaltsverzeichnis,Impressum,Kontakt4 Kundenstimmen5
II. Im Blick
DieEröffnungdesGEM10
HinterderFassade:DieDurchquerungdes Kalansho-Sandmeeres,TeilII12
Sonnenfinsternis2027inÄgypten–einJahrhundertereignis18 ÄgyptensWüstenabenteuer20
ÄgyptenabseitsderausgetretenenPfade: OasenstraßevonKaironachLuxor22 VonderWüstezumWasser:LuxorundderNil24 JenseitsvonAssuan:NasserseeundDabukaBlue26 VonLuxornachAbuSimbelaufdemWasser28
„RethinkEgypt“30 NenneseinenTraum–einzigartigeErlebnisse32
InterviewmitunseremFreundundPartner AmrAbdallah35 DabukaIntern 36 Schongewusst?DasKlimawandelmuseum WadiElHitan37
DABUKA TRAVEL VISIONS AUSGABE 12
Herausgeber: Dorothee Rieche
Layout: Andreas Klostermaier
Versand: Shada Mamdouh
Vermarktung: M. Ibrahim
Kontakt (Magazin): magazine@dabuka.de
Kontakt (Reiseplanung): +20 101 506 9061
Email: service@dabuka.de
Homepage: www.dabuka.com
Spezialreisen: www.eclipse-2027.com
Alle Texte und Abbildungen dieses Magazins sind urheberrechtlich geschützt.
Fotos: Andreas Klostermaier, Steffen Kirchner, Tarek El Mahdi, Hans-Ulrich Pews, Dorothee Riche, u.a.
Wir freuen uns, von euren großartigen Erlebnissen mit uns zu hören – euer Feedback ist jederzeit herzlich willkommen!
30 Jahre
30 Jahre liegen zwischen meiner ersten und meiner zweiten Reise nach Ägypten. Vor gut 30 Jahren war ich das erste Mal in Ägypten. Nach einem damals anstrengenden Jahr voller beruflicher und persönlicher Herausforderungen, in dem Urlaub hinten anstehenden musste, hatte ich das dringende Bedürfnis, zur Ruhe zu kommen. Egal wo. Und so viel die Entscheidung mehr oder weniger zufällig auf Ägypten, auf eine Kreuzfahrt auf dem Nil von Theben nach Assuan und retour.
Im Oktober 1995 berührten meine Füße dann zum ersten Mal ägyptischen Boden und die Kreuzfahrt startete, ohne dass ich große Erwartungen gehabt hätte. Das änderte sich aber von Tag zu Tag, von Station zu Station, von Tempel zu Tempel, von Grab zu Grab, von Basar zu Basar. Ägypten und seine Geschichte zogen mich immer mehr in seinen Bann und lassen mich bis heute nicht los. Was als harmloser Kurzurlaub gedacht war, wurde eine wahre Leidenschaft.
Wieder zurück in der Heimat, bekam mein Reiseführer über Ägypten nach und nach Begleitung durch immer weitere Literatur über Ägypten. Drei Regalmeter sind es inzwischen geworden, darunter auch Kataloge von Ausstellungen über Ägypten, die ich besuchte, wo und wann immer es möglich war. Und immer war dabei der Gedanke präsent, Du musst noch ein Mal nach Ägypten. Denn es ist klar, die oben erwähnte Kreuzfahrt auf dem Nil, ist ein wunderbarer aber dennoch nur ein kleiner Ausschnitt dessen, was Ägypten zu bieten hat, kein Kairo, keine Pyramiden, kein Ägyptisches Museum, keine Wüste, kein … Irgendwie hat es aber nie gepasst.
Aber dann, im Oktober 2025, fast auf den Tag genau nach 30 Jahren, berührten meine Füße wieder ägyptischen Boden und ein wundervolles ägyptisches Abenteuer begann. Bestens organisiert und vorbereitet durch das Reisebüro Dabuka konnte ich gemeinsam mit zwei Freunden weitere aufregende Seiten Ägyptens kennenlernen: Kairo, Gizeh mit Sphinx und Pyramiden, die Pyramiden von

Sakkara, Dashur, Meidum, das Große Ägyptische Museum, das koptische Viertel in Kairo, das Nationalmuseum der ägyptischen Zivilisation, Alexandria, die neue Bibliothek dort, die Oase Siwa mit ihren Sehenswürdigkeiten und ihrer Umgebung (Wüste und Salzseen) und die Fahrten durch und die Nächte in der weißen und schwarzen Wüste und das Wadi Al-Hitan mit den versteinerten Walgerippen.
Jede Station der Reise war für mich beeindruckend, ein Höhepunkt für sich. Dennoch war der Besuch des Großen Ägyptischen Museums so kurz nach dessen Eröffnung etwas besonderes. Auch wegen der zeitlichen Nähe zur Eröffnung wenige davor, aber nicht nur. Neben den ausgestellten Objekten, insbesondere denen von Tutanchamun, neben der Art und Weise der Präsentation und der schieren Menge der präsentierten Objekte ist das Museum selber ein sehenswürdiges Objekt. Ein moderner, sachlicher und dennoch spektakulärer Museumsbau, der aus meiner Sicht keine Wünsche offen lässt. Ein Bau, der sich auf die ausgestellten Objekte konzentriert. Eine großzügige, offene und über-

sichtliche Präsentation bietet, mit Platz zum Schauen aber auch zum Verweilen, mit sinnvoll angeordneten Rolltreppen und -wegen. Natürlich auch Gastronomie, Shops und Souvenirläden. Alles in allem ein Muss für jeden Kairobesucher.
Und einen Programmpunkt muss ich noch erwähnen. An dem ich so stark berührt war, dass ich umgehend meine Frau in Berlin anrufen musste, was ich sonst eher selten mache.
Wenige Minuten vorher noch in der Oasenstadt Siwa mit ihrer ganz eigenen Atmosphäre stand ich plötzlich inmitten der Sandwüste nahe Siwa, die meiner Vorstellung von Wüste vollständig entsprach. Ringsherum reihte sich Düne an Düne, nachmittägliche Sonne und Schatten tauchten den Sand in alle Farben, die man mit Sand in Verbindung bringen kann. Von weiß zu rostbraun, mit allen möglichen Übergängen. Und dazu absolute Stille, selbst der Wand machte Pause. Ich fühlte mich wie in einem orientalischen Märchen. Es fehlte nur eine an uns vorbei ziehende Kamelkarawane. Ich glaube, dann hätte ich losgeheult, so ergriffen war ich.
Nun ja, diese Reise war also nicht nur eine Herausforderung für uns Reisende sondern sicher auch für das Reisebüro Dabuka, das das Programm für uns vorbereitet und organisiert hat. Und das wirklich perfekt: Auto, Fahrer, Unterkünfte, Termine, Tickets für die verschiedenen Sehenswürdigkeiten, die Ausrüstung für den Wüstenaufenthalt, alles hat zuverlässig geklappt. Aber auch die Freundlichkeit und Geduld, der Menschen, die sich um uns gekümmert haben, die Kochkünste unseres Fahrers in der Wüste, das Erfüllen unserer Wünsche, die Ausdauer bei den Fahrten zu den einzelnen Stationen. Es blieb kein Wunsch offen. Dafür nochmals Lob und Anerkennung und ein großes Danke an Dabuka. Gerne und oft denke ich an diese spannende Reise zurück.
Abschließend sollte klar geworden sein, es werden keine weiteren 30 Jahre vergehen, bis meine Füße wieder ägyptischen Boden berühren. Das Nildelta wartet, ich bin gespannt, was Dabuka dazu sagt. �
Hans-Ulrich Pews, Deutschland
Das GEM im November 2025
Mitte November 2025 hatte ich Gelegenheit, zusammen mit zwei Reisegefährten das gerade eröffnete Grand Egyptian Museum (GEM) in Kairo zu besuchen.
Die Spuren der erst wenige Tage zurückliegenden Einweihungsfeierlichkeiten des GEM waren unübersehbar: die Parkplätze und Vorfahrt am Haupteingang waren noch nicht in Betrieb, der grosse Haupt-Eingangsplatz mit dem hängenden Obelisken von Ramses II war gesperrt – hier wurden Tribünen und eine gigantische Leinwand der Eröffnungsfeier abgebaut. Mohammed, der Fahrer von Dabuka, setzte unsere kleine Gruppe deshalb am Nordwest-Eingang ab. Von dort ging es über die „Events Area“ und den Palmengarten zum Nordeingang in die lichtdurchflutete sog. „Glass Hall“, in der man von einer Statue von Ramses II aus Thanis begrüßt wird. Diese Halle ist bereits so riesig und beeindruckend, dass wir zunächst gar nicht realisierten, dass wir quasi über einen Nebeneingang gekommen waren.
Dieser nördliche Gebäudeteil beinhaltet Gastronomie und Geschäfte und wird in Zukunft auch als Konferenz-Zentrum dienen. Wir fanden insgesamt acht Lokale vor: vom Cafe/Bistro, über Streetfood, Confiserie bis zur italienischen Eisdiele ist alles vertreten, um sich vor dem Museumsgang zu durchaus zivilen Preisen noch mal ordentlich zu stärken. Dazu kommen ca. ein Dutzend Geschäfte und der tolle Museumsladen. Schließlich findet sich hier auch jede Menge Infrastruktur: Informationsstände, Geldautomaten, die Ausgabe von Audio-Guides, Gebetsräume und sogar medizinische Versorgung.
Von hier gelangten wir nun in die eigentliche Haupt-Eingangshalle, die „Grand Hall“, die uns im ersten Moment den Atem verschlug. Es braucht ein paar Minuten, bis man eine grobe Orientierung entwickelt hat. Mehrere große Statuen sind zwischen Wasserbecken in der Halle verteilt, die prominen-teste davon natürlich die 11 Meter hohe Kolossal-Statue von Ramses II. Nach Süden erhebt sich eine – geschätzt 90 Meter breite – Treppe, die „Grand Stairs“, die nach oben zusammenläuft und auf einer Seite von zwei Rolltreppen und einem Schrägaufzug für Rollstühle flankiert wird. Darüber „schweben“ die Galerien. Die Dimensionen sind schier unglaublich.
Der Weg führt für alle Besucher zunächst drei Stockwerke hoch an das obere Ende der Monumentaltreppe. Ein Weg auf dem man sich Zeit lassen kann – er führt vorbei an einer ersten, chronologisch angeordneten Auswahl von Statuen, Säulen, Pyramidien und Steinsarkophagen. In die Treppe eingelassene Holzbänke laden zum Verweilen ein. Oben angekommen fällt der Blick dann durch große Glasfenster auf die zwei Kilometer entfernten Pyramiden von Gizeh, die einem aber in dieser raffinierten Ausrichtung viel näher vorkommen. Erst jetzt hat man überhaupt den Ausgangspunkt für die eigentlichen Ausstellungs-Säle erreicht, die Galerien.
Das Museum gliedert sich grob in drei Bereiche: die „Main Galleries“, die „Tutankhamun Galleries“ und das „King Khufu's Boats Museum“ in einem eigenen Gebäude westlich des Hauptkomplexes.
Wir begannen unsere Museumserkundung in den Main Galleries. Davon gibt es 12 Stück und die sind inhaltlich extrem ausgeklügelt, nämlich in einem 3x4 Raster: Jede Galerie ist einem von drei Kontexten (Gesellschaft, Herrschaft, Religion) und einer von 4 zeitlichen Epochen (Altes Reich, Mittleres


Reich, Neues Reich, Spätzeit) zugeordnet. Als Besucher kann man sich nun entscheiden, ob man die Hauptgalerien chronologisch („Historical path“) oder thematisch („Themes path“) durchwandern möchte. Man durchläuft die Galerien also praktisch in Schlangenlinien entweder in nord-südlicher oder west-östlicher Richtung. Für Besucher mit wenig Zeit wird noch eine dritte Route angeboten, die die Highlights aller Galerien direkt verbindet („Star objects path“). Ein kostenloser Plan hilft bei der eigenen Routenplanung. Außerdem gibt es noch 4 „Höhlen“ (Caves) – vertiefte, abgedunkelte Sonderausstellungsräume mit den Themen „Hathor-Priesterinnen“, „Tal der Könige“, „Deir El-Medina“ und „Unterwasser-Städte“. Am Nordende jeder der drei Haupt-Galerie-Segmente erhält man durch Glasscheiben einen atemberaubenden Blick von oben in die Haupteingangshalle, am Südende jeweils einen Blick auf die Pyramiden.
Wie soll man mit dieser Größe umgehen? Wollte man jedem Exponat im GEM die verdiente Aufmerksamkeit angedeihen lassen, bräuchte man Jahre. Wir entschlossen uns zu einer Inventur: eine Begehung der 12 Haupt-Galerien ohne zu langes Verweilen als Planungsgrundlage für kommende Besuche. Die Höhlen ließen wir aus.
Es macht keinen Sinn, in diesem Besuchsbericht auf einzelne Exponate einzugehen – das wäre ein
aussichtsloses Unterfangen. Ich frage mich sogar, ob es überhaupt jemals möglich sein wird, einen vollständigen Museumskatalog zu publizieren. Ich will mich vielmehr auf das Besucher-Erlebnis konzentrieren. Sehr begeistert hat mich der Kontrast aus Monumentalem und Alltäglichem, aus Groß und Klein, aus Einmaligem und Vielem. Manche Vitrinen erforschen den Charakter einer Sache durch massenhafte Zusammenstellung ihrer Varietäten durch Zeit oder Raum. Andere Exponate geben Einblick in die Bemühungen der Restauratoren: faszinierend ist z.B. das Traggerüst eines KolossalStatuen-Paares in Galerie 9, an dem sich hunderte Fragmente einzeln in die richtige Position justieren lassen und so trotz der großen Lücken im Material ein schlüssiger Gesamteindruck entsteht. Eines der berührendsten Exponate in den Haupt-Galerien war für mich eine perfekt erhaltene Langhaar-Perücke mit geflochtenen Zöpfen – eine geradezu intime Brücke zu den Menschen im Alten Ägypten.
Das unendliche Volumen, die lichtdurchfluteten Räume, die hervorragende Präsentation und Ausleuchtung der Objekte haben mich durchweg begeistert. Die Einglasung der Exponate ist mit Fingerspitzengefühl erfolgt – vieles blieb unverglast und damit unmittelbarer erlebbar. In keinem Museum der Welt habe ich bislang soviel Komfort für den Besucher erlebt wie im GEM. Alleine die Haupt-Galerien verfügen über 9 Behindertenaufzüge, 5 große Sanitärbereiche und unzählige großzügige Sitzgelegenheiten, auf denen teilweise ganze Schulklassen Platz finden. Selbst ein großer Besucherstrom verteilt sich so in den weitläufigen Hallen, dass es niemals zu Gedränge kommt. Ebenfalls angenehm: geführte Gruppen sind ganz offensichtlich in der Größe begrenzt. Man kann wirklich viele Stunden ermüdungsfrei im Museum zubringen. Einziger Tipp: Getränke und kleine Snacks mitbringen, denn Gastronomie gibt es im Bereich der Galerien nicht. Das Fotografieren mit „nicht professioneller“ Ausrüstung und ohne Blitz/Stativ ist erlaubt. Die Mitnahme von Taschen und Ruck-


säcken ist kein Problem, eine große Zahl von Mitarbeitern in dezentem Museumsoutfit wacht über die Schätze und steht bei Fragen freundlich und englisch-sprechend bereit.
Nach unserem Besuch der Haupt-Galerien gelangten wir schließlich in die Ausstellung des Tutanchamun-Grabschatzes und ließen uns in dieser abgedunkelten Riesen-Galerie vom strahlenden Gold der Sarkophage und Schreine blenden und von der schieren Masse der Artefakte staunend überwältigen. Ist also nun der gesamte Grabschatz von König Tut an einem Ort vereint? Nicht ganz: der Leichnam des jugendlichen Pharao ruht weiterhin in seinem berühmten Grab KV62 im Tal der Könige. Über den endgültigen Verbleib scheint noch keine Entscheidung gefallen zu sein: eine leere Vitrine ist im GEM für die Aufnahme der Mumie eingerichtet und entsprechend beschriftet. Ich will gar nicht weiter auf diese Galerie eingehen – jeder soll sich hier selbst faszinieren lassen. Personen mit Stendhal-Syndrom seien gewarnt! Mir stiegen die Tränen in die Augen.
Zum Abschluss besuchten wir schließlich noch das große Schiffsmuseum. Es beherbergt die beiden kö-
niglichen Schiffe, die 1954 unmittelbar südlich der Cheops-Pyramide gefunden wurden. Eines der beiden Schiffe ist vollständig restauriert ausgestellt, das zweite soll in den nächsten Jahren im Museum zusammengesetzt werden, bislang ist nur eine Tragkonstruktion dafür vorbereitet. Wer noch eine Ausgabe von „The Boat Beneath the Pyramid“ von Nancy Jenkins auftreiben kann, wird hier den ganzen Tag zubringen wollen, um alle Details dieses gigantisches Bausatzes zu studieren.
Ich bekenne mich zu einer tiefen Liebe für den morbiden Charme des alten Ägyptischen Museums am Tahir-Platz, aber es wurde ohne Frage Zeit für einen modernen, ja, radikalen Neuanfang. Der Werdegang des GEM war lang und beschwerlich und vieles drumherum ist noch Baustelle – am Ende aber rechtfertigt das Ergebnis den Aufwand.
Ach so, der Eintrittspreis für dieses unvergessliche Erlebnis? Knapp unter 30,- Euro! Anfahrt, Abholung und Online-Tickets haben wir über Dabuka organisieren lassen. �
Andreas Klostermaier, Deutschland

Wie viele andere verfolgten wir die Eröffnung des Grand Egyptian Museum (GEM) nicht vor Ort, sondern am Bildschirm. Am 1. November2025 wurde ein Projekt eröffnet, das lange erwartet worden war – und dessen Fertigstellung sich über Jahre hinweg immer wieder verzögert hatte.
Das Museum liegt am Rand von Kairo, in unmittelbarer Nähe der Pyramiden von Gizeh. Mit rund 500.000 Quadratmetern Fläche zählt das GEM zu den größten archäologischen Museen der Welt. Entworfen wurde der Bau vom irischen Architekturbüro Heneghan Peng. Hinter der fast 800 Meter langen Fassade aus Glas und hellem Sandstein werden künftig mehr als 100.000 Artefakte aus sieben Jahrtausenden Geschichte gezeigt.
Die Ausstellung folgt einem thematischen Ansatz. Im Mittelpunkt stehen Königtum, Gesellschaft und Glauben, erzählt über Dynastien hinweg. Zu den wichtigsten Exponaten gehören die vollständige Sammlung des Pharaos Tutanchamun mit über 5.000 Objekten – darunter die berühmte goldene Totenmaske – sowie die über 4.000 Jahre
alte Sonnenbarke des Cheops. Architektonischer Blickfang ist das Atrium mit der elf Meter hohen Statue von Ramses II
Die Eröffnungsfeier am 1. November war bewusst öffentlich inszeniert. Ein umfangreiches Kulturprogramm mit Musik und Tanz sowie ein Feuerwerk über dem Gizeh-Plateau begleiteten die Zeremonie und machten sie auch für ein weltweites Publikum erlebbar.
Neben den Ausstellungsflächen beherbergt das Museum moderne Restaurierungs- und Forschungseinrichtungen und setzt auf nachhaltige Gebäudetechnik. Nach einer langen Planungs- und Bauphase markiert die Eröffnung des GEM nun den Abschluss eines Großprojekts – und den Beginn des regulären Museumsbetriebs, auf den viele lange gewartet haben.
Auch aus der Distanz war spürbar, was die Eröffnung auslöste: Das Grand Egyptian Museum wurde als gemeinsamer Referenzpunkt wahrgenommen –für Kultur, Geschichte und den Blick nach vorn. Und auch wir waren ein bisschen aufgeregt. �

von Tarek El Mahdy
Operation Salam – Die ersten Schritte ins Kalansho Sandmeer (Jalo, Mai 1942)
Operation Salam war von Beginn an eine von der deutschen Abwehr geplante, verdeckte Operation um Agenten nach Ägypten einzuschleusen. Sie sollten tief hinter die britischen Linien gelangen und dabei setzte man alles auf eine einzige Karte: die Fähigkeit, ungesehen die Libysche Wüste zu durchqueren.
Für diese Aufgabe gab es nur einen Mann, dem man sie zutraute: László Almásy. Er war kein Soldat im eigentlichen Sinne, sondern Wüstenforscher, Pilot, Kartograph. Vor allem aber war er der einzige erfahrene Wüstenfahrer in der Gruppe. Alle anderen kannten Technik, Disziplin und Befehle – doch die Wüste kannten sie nicht.
Die Oase Jalo bildete den Ausgangspunkt. Ein schmaler Streifen Leben zwischen Sand und Himmel. Sechs erbeutete britische Fahrzeuge standen bereit, schwer beladen, an der Grenze dessen, was sie tragen konnten. Drei Ford De-Luxe-Kombis –

Konsul, Inspektor und Präsident – sowie drei Ford CMP – Maria, Purzel und Habuba. Almásy fuhr den Konsul, das Führungsfahrzeug. Er suchte den Weg, die Spur, den einzigen möglichen Durchlass durch das Dünenfeld.
Am 4. Mai 1942 verließ der Konvoi die Oase und fuhr nach Osten. Bereits wenige Kilometer hinter Jalo endete jede Spur. Keine Piste, kein fester Untergrund – nur Dünen. Weich, instabil, trügerisch. Die Fahrzeuge versanken immer wieder. Reifen gruben sich ein, Motoren drehten hoch, Sand flog. Die Männer sprangen ab, griffen zu Schaufeln, gruben, schoben, zogen. Immer wieder. Für die meisten war es das erste Mal in echtem Dünengebiet. Sie fuhren instinktiv, als gäbe es festen Boden – und wurden sofort bestraft. Jeder Fehler kostete Kraft. Jeder Meter musste erarbeitet werden.
Almásy lief oft voraus, prüfte Übergänge, suchte flache Linien zwischen den Dünen. Der Konsul tastete sich voran, langsam, kontrolliert.
Doch am zweiten Tag versagte die Technik. Die Hinterachse des Konsul brach. Das Führungsfahrzeug stand fest, mitten im Sandmeer. Was folgte, war reine körperliche Arbeit. Der Konsul musste durch die Dünen abgeschleppt werden. Männer stemmten sich gegen Seile, schoben, gruben, rutschten selbst im Sand aus. Die Hitze lastete schwer. Doch die Anstrengung forderte ihren Preis. Die endlose Gleichförmigkeit, die Hitze, das grelle Licht wirkten auf die Männer. Von Steffens und Dr. Strungmann zeigten deutliche Zeichen von Wüstenkoller. Wörmann verweigerte schließlich den Gehorsam. Nicht aus Trotz, sondern aus Erschöpfung. Die Gruppe war am Limit.
Erst am Abend gelang es, unter improvisierten Bedingungen die Hinterachse auszutauschen. Am nächsten Tag, konnte der Wagen wieder aus eigener Kraft fahren – ein mühsam erkämpfter Erfolg. Aber damit nicht genug: Nach dem 3. Tag stellte sich heraus, dass das gesamte Trinkwasser aus Jalo untrinkbar geworden war, ein weiteres Dilemma. Am 8. Mai 1942 kehrte der Konvoi nach Jalo zurück. Still, ausgelaugt, gezeichnet. Der erste Versuch war gescheitert. Das Kalansho Sandmeer hatte deutlich gemacht, wer hier die Regeln bestimmte.
Zweiter Versuch – 12. bis 15. Mai 1942
Am 12. Mai begann der zweite Anlauf. Die Mannschaft war etwas erholt, die Fahrzeuge neu überprüft. Vor allem aber war man diesmal mit guter Wasserqualität und verbesserten Vorräten ausgerüstet. Der Plan blieb zunächst ähnlich – doch die Erfahrung des ersten Versuchs saß tief.
Schon am 13. Mai kam der nächste schwere Rückschlag. Erneut traf es den Konsul – diesmal ein Getriebeschaden. Endgültig. Nicht reparierbar. Der Wagen musste aufgegeben werden. Zwei Mannschaftsmitglieder erlitten einen Rückfall des Wüstenkollers und waren dadurch untauglich. Almásy wusste sofort, dass ein weiteres Festfahren in den Dünen das vollständige Ende der Operation bedeuten würde.
Hier traf er eine Entscheidung, die den Charakter der gesamten Unternehmung veränderte. Er brach mit der bisherigen Linienführung. Statt weiter nach Osten zu drängen, entschloss er sich zu einer radikal südlicheren Route. Sein Ziel war es, die Dünen zu verlassen und einen Punkt zu erreichen, an dem eine Piste verlief – weit südlich dicht an Kufra vorbei, sich dessen bewusst, feindlich kontrolliertes Gebiet über tausende Kilometer zu queren.
Es war ein riskanter Entschluss. Militärisch gefährlich. Doch aus wüstenkundlicher Sicht war es der einzige Weg, nicht endgültig die komplette Operation aufzugeben. Der Weg nach Westen war mit einem weiteren Hindernis gezeichnet: Habuba, eines der Fahrzeuge, erlitt auch einen Getriebeschaden und dessen notdürftige Reparatur verzögerte das Unternehmen weiter. Immerhin konnte das Fahrzeug dann aus eigener Kraft weiterfahren.
Am 15. Mai 1942 erreichte der Konvoi den Scheideweg. Hier trennte Almásy die Gruppe. Die beschädigte Habuba, angeschlagen und mit erschöpfter Mannschaft, wurde nach Norden zurückgeschickt, zurück zur Oase Jalo. Mit den verbliebenen vier Fahrzeugen nahm Almásy Kurs nach Süden, weil er die Mission noch nicht aufgeben wollte, aber einsah, dass es durch das Kalansho Sandmeer nicht gehen würde.
Dieses hatte letztlich zwei Anläufe Almasys zum Scheitern gebracht.



Meine zweite Überquerung des Kalansho-Sandmeers, 2008
Nachdem ich 2006 meine erste Querung beschrieben hatte, stand nun eine zweite Durchquerung auf dem Plan – diesmal vom Westen nach Osten. Unsere Gruppe bestand aus zwei Fahrzeugen, „Big Blue“ und „Black Magic“, zwei Toyota Landcruisern HJ80 und HJ61. Sieben sehr erfahrene österreichische Wüstenfahrer, eine Belgierin und ich im Führungsfahrzeug, mein älterer Bruder Karim im zweiten Wagen – gemeinsam wollten wir die unendlichen Sandmeere Libyens durchqueren.
Drei Wochen sollte die Reise dauern: durch Ramlat Rabinana, Achenu Dune zwischen Kufra und Uweinat und schließlich zurück durch das Kalansho-Sandmeer nach Jalo. Dieses Mal jedoch wollten wir direkt von Jalo nach Jharbub – ohne Umwege, ohne Vorsicht.
Die ersten Kilometer verliefen relativ zügig über eine weite Ebene. Bald erreichten wir den Rand des Kalansho-Sandmeers. Wir fuhren nach Osten, hin-
ein in das Meer aus Dünen. Zunächst noch breite, flache Kämme, die wir mühelos querten. Doch je weiter wir vordrangen, desto dichter, steiler und unberechenbarer wurden die Dünen. Immer wieder versanken die Fahrzeuge, Reifen gruben sich tief in den feinen Sand.
Glücklicherweise waren die Landcruiser gut ausgerüstet, jedes Festfahren konnte schnell behoben werden. Meter für Meter kämpften wir uns durch die sandige Unendlichkeit, stets den Kurs nach Osten haltend. Doch nach der Hälfte der Strecke wurden die Dünen zu einem echten Labyrinth. Das Steckenbleiben wurde zur Regel, nicht zur Ausnahme. Von Osten abgedrängt, wurden wir immer weiter nach Süden gedrängt, bis wir schließlich auf eine Spur stießen: tiefe Reifenspuren, vermutlich von Ölgesellschaften oder Wüstenbuggys. Riesige Reifen, darauf kleine Geländewagen – über hundert Spuren kreuzten das Gebiet. Wir folgten ihnen, immer weiter nach Südosten abgedrängt.
Dann schwenkte die Piste plötzlich nach Süden, weg von Jharbub. Wir folgten ihr drei, fünf Kilometer, in der Hoffnung, dass sie bald wieder nach Osten drehen würde. Vergebens. Ich erinnerte mich
an die alte Faustregel in der Wüste: Folge nie einer Spur, wenn du nicht weißt, wohin sie führt oder von wem sie stammt. Ich entschied, in östlicher Richtung ins dichte Dünengebiet zu fahren. Sofort war höchste Aufmerksamkeit gefordert. Ein schweres Dünengebiet lag vor uns, ein wahres Labyrinth. Meter für Meter kämpften wir uns nach Osten. Nach etwa einem Kilometer waren wir durch das Wirrwarr der Dünen hindurch – und fanden wieder unsere bekannte Spur. Diesmal folgten wir ihr nach Norden, einen halben Kilometer, dann erneut komplett nach Süden. Wir mussten wieder ins Dünenlabyrinth ausweichen – das gleiche Spiel wiederholte sich zwei, drei Mal.
Dann erreichten wir etwas, das wir alle noch nie gesehen hatten: den Rand eines Dünenkraters. Ein Abstieg hieß kein Zurück mehr. Meter für Meter tastete ich mich am Rand entlang, die Augen scannten die Oberfläche, meine Mitfahrer fragten, wie es weitergehen sollte. Ich antwortete: „Unsere einzige Hoffnung liegt hoffentlich im toten Winkel, von unserem Standpunkt aus nicht einsehbar.“
Also stürzten wir uns ins Abenteuer – the way of no return war überschritten. Wie erwartet führte uns der Tote-Winkel zum einzigen Ausweg. Oben angekommen, wiederholte sich dieses Muster: ein weiterer Winkel, ein weiteres „No Return“.
Die Himmelsrichtung wurde nun nebensächlich –alles konzentrierte sich darauf, durchzukommen. Immer wieder kontrollierte ich, dass der zweite Wagen folgte. Kein Zurück, zusammen bleiben war das oberste Gebot. Wie viele Punkte des „No Return“ wir an diesem Tag und dem nächsten passierten, weiß ich nicht mehr. Die ganze Konzentration galt dem Fahren, dem Vorankommen.
Schließlich waren wir durch, ich befand mich in bekanntem Gelände, etwas südlich der Senke bei Jharbub. Von hier war es ein Kinderspiel, nach Jharbub zu gelangen.
Ich suchte meinen libyschen Freund Gaballa auf, mit dem ich vor zwölf Jahren über diese Strecke gesprochen hatte. Damals schätzte er, man könne sie in fünf Tagen meistern. Wir hatten sie, glaube ich, in zweieinhalb Tagen geschafft. Als ich ihm meinen Streckenverlauf erzählte, war er beeindruckt und sagte, dass er selbst immer nördlich des KalanshoSandmeers bleibe, wenn er diese Strecke fährt.
Mir fiel ein: Im Zweiten Weltkrieg fuhren auch die LRDG meistens nördlich des Kalansho-Sandmeers in west-östlicher Richtung.
Jedenfalls konnten wir uns „auf die Schultern klopfen“ – wir hatten die Durchquerung geschafft! �

Am 2. August 2027 wird sich über Ägypten eines der seltensten Himmelsereignisse der Menschheitsgeschichte abspielen: eine totale Sonnenfinsternis von mehr als sechs Minuten Dauer. Zwar erlebt die Erde fast jedes Jahr zwei Sonnenfinsternisse, doch die meisten dauern weniger als fünf Minuten. Ereignisse von über sechs Minuten sind extrem selten – und dieses verbindet lange Dauer mit perfekter Zugänglichkeit, womit Ägypten zum weltweit zuverlässigsten Reiseziel für dieses Phänomen wird.
Vom Westlichen Wüstengebiet bis zum Mittelmeer und über das Niltal hinweg wird sich der Himmel verwandeln. Scharfe Schatten verblassen, die Luft kühlt ab, und die silberne Korona umrahmt die Sonne. Der Moment der Totalität ist nicht nur ein Spektakel – er ist ein Erlebnis, das Astronomie, alte Landschaften und zeitlose Panoramen zu einer Erinnerung verbindet, die ein Leben lang bleibt.
Ägypten liegt direkt auf einem der längsten landbasierten Pfade der Totalität. Die Finsternis wird 6 Mi-
nuten und 23 Sekunden sichtbar sein – eine der längsten zugänglichen Sonnenfinsternisse für Generationen. Die nächste Finsternis ähnlicher Länge wird erst 2114 stattfinden. Mit klaren Sommerhimmeln, modernen Flughäfen in Kairo und Assuan sowie komfortabler Infrastruktur bietet Ägypten eine seltene Kombination aus Zugänglichkeit und dramatischen Landschaften.
Doch Ägypten ist mehr als Logistik – es ist lebendige Geschichte. Man stelle sich vor: im Schatten einer Sonnenfinsternis zu stehen, umgeben von Jahrtausende alten Tempeln und Wüstenlandschaften, die Aufstieg und Fall menschlicher Zivilisation erlebt haben. Hier verbindet sich die Finsternis mit Vergangenheit und Gegenwart, Wissenschaft und Kultur – wie an kaum einem anderen Ort der Welt.
Ein Pfad über Kontinente
Die Finsternis beginnt über Spanien und zieht über Gibraltar, Marokko, Algerien, Tunesien und Libyen weiter, bevor sie Ägypten, Sudan, Saudi-Arabien, Jemen und Somalia durchquert und schließ-

lich über dem Indischen Ozean verblasst. In jedem Land erscheint die Totalität kurz – in Ägypten jedoch trifft sie auf Dauer, Zugänglichkeit und vielfältige Beobachtungsorte. Damit wird Ägypten zum ultimativen Finsternis-Reiseziel.
Wo die Totalität in Ägypten erlebbar ist
Dabuka Travel Visions bietet sorgfältig ausgewählte Standorte:
■ Luxor– ikonische Tempel, sonnenbezogen ausgerichtet; jedoch hohe Besucherzahlen erwartet
■ Abydos– einer der heiligsten Orte Altägyptens, voller Mythos und Geschichte
■ Bahareya-Oase– Palmen, Dünen und Stille für ein ruhiges Erlebnis
■ Abgelegene Wüstenstandorte– fernab künstlichen Lichts, für ungestörte Himmelssicht
■ Bengasi, Libyen– für eine breitere nordafrikanische Perspektive
Während in Luxor viele Besucher erwartet werden, bieten die alternativen Orte exklusive, individuelle und zugleich abenteuerliche Erfahrungen.
Reisen rund um die Totalität
Die Finsternis selbst ist flüchtig, doch die Reise kann verwandeln. Dabuka Travel Visions bietet Kleingruppen- und Expeditionsreisen:
■ Klassische Höhepunkte– ideal für Erstbesucher: Abu Simbel, Nassersee, Assuan, Dendera, Minya und Kairo samt GEM und Pyramiden
■ Familienfreundliche Varianten– mit Aufenthalt in Hurghada und einem Finsternistag in Luxor
■ Exklusive Wüsten- und Oasenabenteuer– wenige Menschen, lange Sicht auf die Totalität, außergewöhnliche Landschaften
Ein besonderes Angebot ist die archäologische Expedition eines deutschen Archäologen, die dem Nil von Kairo nach Abydos folgt und nach dem Finsternis-Höhepunkt in Luxor endet.
Die Teilnehmer erleben antike Stätten, wissenschaftlichen Kontext und Natur entlang eines der außergewöhnlichsten astronomischen Ereignisse unserer Zeit. �

Die längsten totalen Sonnenfinsternisse der Geschichte und Zukunft
Die meisten totalen Finsternisse dauern weniger als fünf Minuten. Ereignisse von über sechs Minuten gelten unter Enthusiasten als besonders wertvoll –und Ägypten 2027 bietet eine einzigartige Verbindung aus Dauer und Zugänglichkeit.
Es ist mehr als ein Himmelsereignis
Es ist ein Zusammentreffen von Astronomie, Geschichte und menschlichem Staunen – ein Moment, gerahmt von Tempeln, Wüsten und dem ewigen Nil. Ein Erlebnis, das länger bleibt als sein Schatten.
Weitere Informationen auf unserer Website:
https://eclipse-2027.com

Die Wüste entdecken: Von Tagesausflügen bis hin zu Expeditionen
Ägyptens Wüste ist eine Welt der Kontraste: weitläufige Sanddünen, Kalk- und Sandsteinformationen, versteckte Oasen und ein Himmel, der unendlich wirkt. Bei Dabuka Travel erkunden wir diese abgelegenen Landschaften seit über 40 Jahren –mit logistischer Kompetenz, kulturellem Verständnis und echter Abenteuerleidenschaft.
Wir bieten vier Hauptoptionen für Wüstenreisen:
■ 1-Tagesausflug Fayoum– ein schneller und zugänglicher Einblick in die Schönheit der Wüste
■ 2-Tage-Tour in die Weiße Wüste– inklusive Übernachtung in der Oase Bahareya, Dünen und Felsformationen
■ 5-Tage-Einsteigerprogramm– tiefere Begegnung mit Wüstenleben, Abu-Muhareq-Düne, Djara-Höhle und der Weißen Wüste
■ 10-Tage-Expedition– für echte Wildnis-Fans, mit vielfältigen Landschaften, Sternenhimmel und spektakulären Sonnenuntergängen
5-Tage-Einsteigertour
Erkundung der Abu-Muhareq-Düne, Ägyptens längster Dünenkette, sowie der historischen DjaraHöhle, erstmals 1873 vom deutschen Forscher Gerhard Rohlfs dokumentiert. Abschluss in der surrealen Weißen Wüste. Die Tour ist vollständig individualisierbar – ideal als Einstieg in Ägyptens Wüstenwelt.
10-Tage-Expedition
Diese Reise richtet sich an echte Liebhaber der Wüste. Entdeckt werden Sanddünen, Sandsteinwände, Kalksteinformationen und überraschende Vegetation. Nächte unter Tausenden Sternen, Sonnenuntergänge über Dünen – jeder Tag ein Abenteuer, jede Nacht eine Erinnerung.
Jede Tour ist so gestaltet, dass sie ein bleibendes Erlebnis hinterlässt – für Erstbesucher wie für erfahrene Wüstenreisende.

Dabuka Travel Visions: Luxus trifft Abenteuer
1996 gegründet, verfügt Dabuka Travel Visions über Jahrzehnte Erfahrung in Wüstenreisen, Erkundung und Logistik. 2026 starteten wir unser LuxusGlamping-Konzept – eine neue Art, Ägyptens abgelegene Landschaften zu erleben: komfortabel, stilvoll und exklusiv.
Ursprünglich 2011 gemeinsam mit Abercrombie & Kent geplant, wurde das Projekt aufgrund des Arabischen Frühlings verschoben. Nun wird es umgesetzt – gestützt auf über 40 Jahre Expertise und eine erneuerte Vision unvergesslicher Reisen.
■ exklusive Camps in sorgfältig ausgewählten Wüstengebieten
■ komfortable Zelte mit modernen Annehmlichkeiten – Luxus und Authentizität zugleich
■ einzigartige Standorte: von der Bahareya-Oase bis hin zu abgelegenen Dünen und Kalksteintälern
Ob Glamping, Wüstentour oder vollständig maßgeschneiderte Reise – Dabuka Travel macht es

möglich. Persönliche Beratung hilft dabei, Erlebnisse zu gestalten, die Stil, Tempo und Interessen entsprechen.

Die meisten Reisen durch Ägypten folgen demselben Konzept: Kairo, Nil, Luxor, Assuan. Klar, effizient und vertraut. Doch es lässt eine der kraftvollsten Dimensionen des Landes aus – die Wüste und ihre Oasen.
Dabuka Travel bietet eine andere Form an, Ägypten zu durchqueren: eine Route, die die Hauptstadt über die Oasen der Westlichen Wüste wieder mit Oberägypten verbindet, bevor die Reise per Segel auf dem Nil oder weiter südlich auf den entlegenen Gewässern des Nassersees fortgesetzt wird.
Was einst eine anspruchsvolle Expedition war, ist heute eines der lohnendsten Upgrades für jede Ägyptenreise. Das ist kein Umweg – es ist eine Neuverortung Ägyptens.
Kairo hinter sich lassen
Die Reise beginnt dort, wo Ägypten sonst endet. Während Kairo hinter einem verblasst, lösen sich Lärm und Dichte in offenen Raum auf. Die Straße biegt nach Westen ab, Richtung Fayoum – ein Ort,
an dem Wüste, Wasser und Landwirtschaft nebeneinander bestehen.
Hier beginnt sich die Zeit zu dehnen. Im Wadi El Hitan, UNESCO-Welterbe, ruhen fossile Wale im Sand – stille Zeugen eines urzeitlichen Ozeans. Sie verschieben den Blick auf Ägypten: nicht nur als Land der Tempel, sondern als Landschaft geologischer Tiefenzeit.
Die Oasenroute: Kairo ⇄ Luxor Oasen als lebendige Landschaften
Dies ist einer der alten Reisekorridore Ägyptens –einst genutzt von Karawanen, Händlern und Pilgern. Dabuka Travel hat ihn behutsam für moderne Reisende wiederbelebt, ohne ihn zur Kulisse zu machen.
Die Reise entfaltet sich Oase für Oase. Hinter Fayoum ragen im Schwarzen Wüstengebiet vulkanische Kegel empor, bevor sie den surrealen Kalkskulpturen der Weißen Wüste weichen, geformt

vom Wind zu abstrakten Gebilden. In Bahareya säumen Palmenhaine Dörfer, die weiterhin von natürlichen Quellen leben. Das Leben folgt hier dem Rhythmus von Wasser, Schatten und Jahreszeit.
Weiter südlich zeigen Farafra und Dakhla ein stilleres Ägypten. In Qasr Dakhla erzählt Lehmarchitektur von Handelswegen, Selbstversorgung und Überleben in Isolation. Spätestens in Kharga ist die Wüste nicht mehr leer – sie ist voller Kontext.
Diese Überlandroute verbindet nicht nur Orte. Sie verbindet Geografie, Geschichte und Maßstab –auf eine Weise, wie es ein Standardprogramm nicht kann. �
Westliche Wüsten-Oasen – 6 Tage
Wöchentliche Abfahrten:
– Dienstag: ab Kairo
– Montag: ab Luxor
Minimum: 2 Gäste
Sonderraten: ab 10 Gästen auf Anfrage
Route:
Kairo ⇄ Fayoum ⇄ Bahariya ⇄ Farafra ⇄
Dakhla ⇄ Kharga ⇄ Luxor
Highlights:
■ Wadi El Hitan
■ Weiße Wüste
■ Qasr Dakhla
■ Bagawat-Nekropole
Preis:
Ab 1.265 USD p.P.
Auch privat & maßgeschneidert buchbar.
Weitere Details:
dabuka.com/de/wuesten-oasen/





Die Reise von Kairo nach Luxor über die Oasen ist mehr als eine alternative Strecke. Sie ist ein 100%iges Upgrade der klassischen Ägyptenerfahrung.
Sie fügt Raum hinzu, wo sonst Dichte herrscht. Stille, wo sonst Geräusch dominiert. Verstehen, wo sonst Geschwindigkeit regiert.
Ankunft in Luxor – mit neuer Perspektive
In Luxor anzukommen, nachdem man Tage in der Wüste verbracht hat, gibt wieder ganz neue Eindrücke, einfach aus einer neuen Perspektive.
Das Tal der Könige, Tempel und Monumente wirken nicht länger wie isolierte Höhepunkte. Sie werden Teil einer viel größeren Erzählung – von Wüstenplateaus bis zu den Ufern des Nils. Hier vollzieht sich der natürliche Übergang vom Land aufs Wasser.
Von Luxor nach Assuan – wie man reist
Zwischen Luxor und Assuan gibt es mehrere Optionen – alle entlang derselben Nilroute. Der Unterschied liegt nicht im „Was“, sondern im „Wie“.
■ Große Kreuzfahrtschiffe– Standardwahl: effizient & komfortabel, jedoch oft mit vielen Gästen und parallelen Besichtigungen.
■ Dahabeya– weniger Gäste, leiser, atmosphärischer, langsamer.
■ Felucca– einfach, windabhängig, unberechenbar. Für Puristen.
■ Privatfahrzeug– schnell & flexibel; ideal bei engem Zeitplan.
Jede Option hat Vorteile – entscheidend sind Stil, Zeit und Budget. �


Oasen & Nil – 13 Tage
Wöchentliche Abfahrten:
– Dienstag: ab Kairo
– Freitag: ab Assuan
Minimum: 2 Gäste
Sonderraten: ab 10 Gästen auf Anfrage
Route:
Kairo ⇄ Fayoum ⇄ Bahariya ⇄ Farafra ⇄
Dakhla ⇄ Kharga ⇄ Luxor
Luxor ⇄ Esna ⇄ Edfu ⇄ Kom Ombo ⇄ Assuan
Highlights:
■ Wadi El Hitan
■ Weiße Wüste
■ Qasr Dakhla
■ Bagawat-Nekropole
■ Dahabeya-Erlebnis
■ Tempel Oberägyptens
Preis: Ab 2.585 USD p.P.
Auch privat & maßgeschneidert buchbar.
Weitere Details: dabuka.com/de/wuesten-oasen/




Wüste → Fluss → Offenes Wasser
Für Reisende ist es Ägypten jenseits des Gewöhnlichen.
Für Reiseprofis ist es eine seltene, erprobte Route, die ein bekanntes Reiseziel neu definiert. Für jene, die weiter nach Süden aufbrechen, zeigt Ägypten eine seiner am wenigsten besuchten Regionen.
Auf dem Nassersee betreibt Dabuka sein eigenes Boutique-Safarischiff: dieDabuka Blue. Mit nur wenigen Gästen an Bord wirkt die Reise zwischen Assuan und Abu Simbel fast privat.
Abgelegene Tempel erheben sich entlang des Ufers. Stätten wie Kalabsha, Amada, Wadi Sebua und Qasr Ibrim werden ohne Menschenmengen besucht – oft in völliger Stille.
Abu Simbel vom See aus zu erreichen, gibt dem Monument seine Dimension und Dramatik zurück.
Der Nassersee ist keine Verlängerung der Nilkreuzfahrt.
Er ist ein Reiseziel für sich – und eines der bestgehüteten Geheimnisse Ägyptens. �


Oasen & Nil & Nassersee – 16 Tage
Wöchentliche Abfahrten:
– Dienstag: ab Kairo
– Montag: ab Assuan
Minimum: 2 Gäste
Gruppengröße: max. 10 Gäste
Mehr als 10: separate Anfrage erforderlich
Route:
Kairo ⇄ Fayoum ⇄ Bahariya ⇄ Farafra ⇄
Dakhla ⇄ Kharga ⇄ Luxor (auf Dahabeya) Luxor → Esna → Edfu →
Kom Ombo → Assuan (auf Dabuka Blue) Assuan → Kalabsha →
Wadi Sebua → Amada → Qasr Ibrim →
Abu Simbel
Highlights:
■ Wadi El Hitan
■ Weiße Wüste
■ Qasr Dakhla
■ Bagawat-Nekropole
■ Dahabeya-Erlebnis
■ Tempel Oberägyptens
■ Nassersee-Erlebnis
■ Abu Simbel
Preis:
Ab 3.780 USD p.P.
Auch privat & maßgeschneidert buchbar.
Weitere Details:
dabuka.com/de/nassersee-abu-simbel/



Zwei Schiffe – eine
Zwischen Luxor und Abu Simbel liegt einer der ergiebigsten Reisekorridore Ägyptens – geprägt von Fluss, Wüste und Zeit. Dabuka Travel hat eine Route geschaffen, die zwei der atmosphärischsten Wasserwege Ägyptens verbindet: den Nil und den Nassersee.
Sie kombiniert eine traditionelle Dahabeya mit dem Boutique-Safarischiff Dabuka Blue.
Das Ergebnis ist eine Reise für Menschen, die langsam reisen, genau beobachten und Ägypten jenseits fester Zeitpläne und überfüllter Routen erleben wollen.
Zwei Schiffe – ein nahtloses Erlebnis
Die Reise beginnt in Luxor, wo Gäste an Bord der eleganten DahabeyaEscalehgehen. Mit nur wenigen Kabinen segelt sie auf klassische Weise – vom Wind und der Strömung bestimmt, nicht vom Fahrplan.
Die Tage vergehen zwischen Tempeln wie Esna, Edfu und Kom Ombo, die Abende an stillen Uferplätzen. �


Ägypten am Wasser – 10 Tage
Wöchentliche Abfahrten:
– Sonntag: ab Kairo
– Sonntag: ab Assuan
Gruppengröße: 4–8 Gäste (Dabuka Blue max. 10)
Mehr als 10 Gäste: auf Anfrage
Route:
Luxor ↔ Esna ↔ Edfu ↔ Kom Ombo
↔ Assuan ↔ Abu Simbel ↔ Qasr Ibrim ↔ Amada ↔ Wadi Sebua ↔ Kalabsha ↔ Assuan
Highlights:
■ Luxor: Tal der Könige, Karnak & LuxorTempel
■ Esna: Tempel des Chnum
■ Edfu & Kom Ombo: Horus- & SobekTempel
■ Assuan: Philae & Nil-Landschaften
■ Nassersee: Kalabsha, Wadi Sebua, Amada, Qasr Ibrim
■ Abu Simbel: ikonische Tempel vom Wasser aus
■ Kleine Schiffe: intim, langsam, abseits der Massen
■ Landschaftserlebnis: Dahabeya auf dem Nil & Dabuka Blue auf dem Nassersee
Preis:
Ab 2.775 USD p.P.
Auch privat & maßgeschneidert buchbar. Weitere Details: dabuka.com/de/nassersee-abu-simbel/





Wissenschaftliche Reisen & SternenhimmelAbenteuer
Ägypten war schon immer ein Sehnsuchtsort für Reisende, die von antiken Monumenten, weiten Wüsten und zeitlosen Nil-Landschaften angezogen werden.
Doch was wäre, wenn man Ägypten ganz anders erleben könnte – jenseits der üblichen Routen und Massentourismus-Pakete?
Die visionären Programme von Dabuka Travel –„Rethink Egypt“und„Rethink Egypt Twice“–laden dazu ein, das Land über thematische, wissenschaftliche und immersive Reisen neu zu erschließen.
Diese Reisen sind alles andere als gewöhnlich. Sie dauern fünf oder zehn Tage und werden häufig von Experten und Forschern begleitet.
Durch die Verbindung von Wissen, Leidenschaft und Kreativität wird jede Tour zu einer Erfahrung mit echtem Mehrwert.
Ob an Bord der luxuriösenDabuka Blueauf dem Nassersee oder in den entlegenen Wüsten Ägyptens – diese Reisen sind persönlich, bedeutungsvoll und unvergesslich.
Sternenhimmel & Astronomie – Nächte unter dem ägyptischen Firmament
Ein besonderes Highlight ist die astronomische Serie, entwickelt in Kooperation mit der britischen FirmaStargazing. Diese Zusammenarbeit eröffnet Zugang zu einer großen Gemeinschaft an Astronomie-Enthusiasten und Experten.
Die Reihe startet mit einer Pilot-Tour im April 2026 – und bietet die Chance, den ägyptischen Nachthimmel wie nie zuvor zu erleben.
Ob auf dem Nassersee an Bord derDabuka Blueoder unter dem klaren Wüstenhimmel – Reisende erkunden das Universum begleitet von erfahrenen Astronomen. Laser zeigen Sternbilder, Fragen entstehen spontan, Antworten folgen den Sternen. Informell, magisch, lehrreich zugleich.
Fünf Touren sind bereits entwickelt, weitere werden auf der Website von Dabuka Travel erscheinen: https://eclipse-2027.com
Wissenschaftliche & Themenreisen
Neben Astronomie bietet Dabuka Travel eine Vielfalt spezialisierter Touren, die Reisen zum Lernabenteuer machen.
Ob Geologie-Expeditionen, Vogelbeobachtung, Yoga-Retreats in der Wüste oder einmalige Ereignisse wie eine totale Sonnenfinsternis – jede Reise eröffnet Zugang zu Wissen, Natur und Geschichte.
Alle Programme werden sorgfältig mit Fachleuten kuratiert. Reisende gewinnen Einsichten, Inspiration und Erinnerungen, die weit über die Reise hinaus bestehen.
Dabuka Travel setzt auf Flexibilität und Maßanfertigung. Jede Reise kann an persönliche Interessen angepasst werden – ob Astronomie, Archäologie, Abenteuer oder glamping-hafte Ruhe.
Eine Live-Beratung stellt sicher, dass jede Reise Neugier, Tempo und Komfort der Reisenden widerspiegelt.
Von Dünen zu Flüssen – jede Erfahrung zeugt von Expertise, Planung und Leidenschaft, Ägypten in seinem besten Licht zu zeigen.
Mit „Rethink Egypt“ und „Rethink Egypt Twice“ definiert Dabuka Travel, was Reisen in Ägypten sein kann.
Durch die Verbindung von Wissenschaft, Themenreisen und immersiven Erlebnissen wird das Land neu erfahrbar – tief, bedeutungsvoll und unvergesslich. Ob Erstbesucher oder Wiederkehrender –diese Reisen verwandeln das Bekannte in etwas völlig Neues.
Sie hinterlassen Geschichten, Wissen und Erinnerungen fürs Leben. �
Manche Reisen werden geplant. Andere werden erträumt.
„Einmal im Leben“ ist ein Signature-Produkt von Dabuka Travel Visions – geschaffen für Menschen, die glauben, dass Reisen mehr sein kann als bloße Bewegung. Es kann Bedeutung, Kunst, Herausforderung und Erinnerung zugleich sein.
Die Idee ist einfach: Träume deinen Traum – und wir machen ihn wahr. Keine Vorlagen. Keine Grenzen. Nur Möglichkeiten!
Ob eine Expedition, die sich der Geschichte widmet, eine kulturelle Performance in der Wüste, eine sportliche Herausforderung entlang des Nils oder ein intimer Moment unter den Sternen – jede Reise beginnt mit einer einzigen Frage: Was möchtest du einmal in deinem Leben erleben?
Träume, die bereits Wirklichkeit wurden
Im Laufe der Jahre hat Dabuka Travel Visions Ideen, die einst unmöglich klangen, in echte, dokumentierte Reisen verwandelt.
■ Ein Rudermarathon auf dem Nil von Luxor nach Kairo.
■ Eine Oldtimer-Rallye von London nach Kapstadt.
■ Musik in der Wüste – ein Klavier zwischen den Dünen.
■ Ein Ballett im Sand.
■ Ein romantisches „Out of Africa“-Dinner unter Sternen.
■ Begegnungen mit Berggorillas in Ruanda.
■ Expeditionen zum mythischen Garten Eden –auf Sokotra.
■ Oder kontinentale Herausforderungen wie die „North Cape to South Cape“-Reise mit Volkswagen.
Jedes Projekt war anders. Eines hatten alle gemeinsam: Sie begannen als Traum.
Auf den Spuren eines Prinzen: Die Kemal-Expedition
Prinz Kemal el-Din Hussein (1879–1932), Mitglied der Muhammad-Ali-Dynastie, war einer der bedeutendsten Entdecker der ägyptischen Westlichen Wüste.
Sein Vermächtnis liegt weniger in der Politik als in der Erforschung, Kartierung und Dokumentation

zuvor unbekannter Regionen. Seine Expeditionen prägten unser modernes Wissen über Ägyptens Wüsten und inspirieren bis heute zeitgenössische Forschung.
In diesem Geist organisierte Dabuka Travel Vision 2014 dieKemal-Expedition– eine der größten modernen Wüstenexpeditionen Ägyptens.
■ 13 Tage durch die Westliche Wüste
■ 104 Teilnehmer aus über 12 Ländern
■ 20 internationale Journalisten
■ 9 Wissenschaftler verschiedener Disziplinen
■ 1 Expeditionsarzt
■ unterstützt von 34 Offroad-Fahrzeugen
Die Expedition erhielt offizielle Unterstützung des ägyptischen Tourismusministeriums – als Anerkennung ihres kulturellen, wissenschaftlichen und touristischen Werts für das Wüstenerbe Ägyptens.
Ballett in den Dünen
Erstmals 2012, kurz nach dem Arabischen Frühling, wurdeBallett in den Düneninszeniert und verwandelte die Wüste in eine Bühne.
Eine Ballerina und eine Flötistin traten unter Sternen zwischen den Dünen auf – nach einem Candlelight-Dinner in völliger Stille.
Intim, poetisch, unvergesslich. Nun kehrt die Idee zurück.
Dieses Mal mit einem britischen Pianisten – erneut tief in den Dünen: abgelegen, still, zeitlos. Lass dich überraschen.
Im Jahr 2013, während einer politisch angespannten Zeit in Ägypten, stellten sich zwölf niederländische Ruderer einer außergewöhnlichen Herausforderung:
■ über 700 km von Luxor nach Kairo
■ in 11 Tagen
■ zwei wechselnde Teams für die Ausdauer
Abends wurden kulturelle Stätten entlang des Nils besucht. Nahe Kairo schlossen sich ägyptische Ruderer und Kajakfahrer an.


Die finalen Etappen wurden live im nationalen Fernsehen übertragen. Ein kraftvolles Zusammenspiel von Sport, Kultur und internationaler Kooperation.
Demnächst: Besuch bei den Gorillas – Ruanda
Berggorillas im Volcanoes-Nationalpark in Ruanda zu begegnen, bewegt zutiefst.
Beim Trekking durch nebelverhangene Wälder trifft man auf Gorillafamilien – Silberrücken, Mütter und spielende Jungtiere.
Jeder Besuch unterstützt den Naturschutz und lokale Gemeinden – und macht die Erfahrung bedeutungsvoll und nachhaltig. Sie bleibt fürs Leben.
Erzähl’ uns deinen Traum
Ob Expedition, kulturelle Performance in der Wüste oder eine Reise, wie sie kaum jemand zuvor gewagt hat – wir machen ihn wahr.
Möchtest du persönliche Reiseberatung? Buche eine Live-Beratung und entdecke Ägypten – und darüber hinaus – auf besondere Weise. �

Dorothee: Du hast in deinem Leben schon viel erlebt und gearbeitet. Ursprünglich bist du Rechtsanwalt. Wie kam es zu dieser Studienwahl?
Amr: Das Jura-Studium hat mich damals interessiert und ich war überzeugt, dass ich damit etwas für andere Menschen tun kann.
Dorothee: Offenbar war das ein Irrtum? Heute arbeitest du im Tourismus – unter anderem mit uns, und das ja nicht erst seit gestern. Warum der Wechsel?
Amr: Relativ schnell war ich vom Anwaltsberuf enttäuscht. Man konnte zwar viel Geld verdienen, aber das war nie meine Motivation. Ich wollte immer nah an Menschen sein und mich sozial engagieren –dafür bot die Juristerei keinen Raum. Im Tourismus hingegen habe ich Begegnungen, Nähe und die Möglichkeit, verschiedene Kulturen kennenzulernen.
Dorothee: Das kann ich gut nachvollziehen. Du hast später viele Jahre im Oman gelebt. Wo liegen für dich die größten Unterschiede zu Ägypten?
Amr: Oman ist ein schönes und gut funktionierendes Land – und dennoch schlägt mein Herz für Ägypten. Das ist manchmal schwer zu erklären. Als Ägypter wurde ich im Oman anders anerkannt als etwa in den Golfstaaten; Respekt wird dort sehr groß geschrieben. Trotzdem bin ich nach einigen Jahren gern wieder nach Hause zurückgekehrt.
Dorothee: Hast du neben der Arbeit überhaupt Zeit für Hobbys?
Amr: Mein zentrales Interesse war immer der soziale Bereich. Ich bin glücklich, wenn ich anderen helfen kann – das erfüllt meine Zeit.
Dorothee: Das ist gut für deine Mitmenschen. Welche Werte sind dir besonders wichtig?
Amr: Ehrlichkeit, Liebe und Großzügigkeit. Menschen, die lügen, kann ich nur schwer ertragen.
Dorothee: Wie gehst du mit Misserfolgen um? Was motiviert dich, wenn etwas nicht gelingt?

Amr: Für mich ist das eigentlich einfach: Ich wende mich an Gott. Wenn ich ein Problem habe, bitte ich um Hilfe und bin immer sicher, dass das der richtige Weg ist.
Dorothee: Sehr schön. Da wir schon über Tourismus gesprochen haben: Gibt es Länder, die du noch nicht besucht hast und gern kennenlernen würdest?
Amr: Wenn ich darüber nachdenke – eines Tages würde ich gern nach Italien fliegen. Ich glaube, Menschen und Kultur dort sind uns Ägyptern nah, und Italien hat unglaublich viel zu bieten.
Dorothee: Das kann ich bestätigen! Und noch eine letzte Frage – ganz im Sinne Italiens: Was ist dein Lieblingsessen?
Amr: Das kommt auf die Mahlzeit an. Spontan würde ich aber sagen: Falafel.
Dorothee: Vielen Dank für den Einblick in deine Gedanken. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit! �
Wir freuen uns sehr, dass unser Team weitere Verstärkung bekommen hat. Wir begrüßen im Bereich Marketing/Social Media sehr herzlich: Mariam Ab sofort verleiht sie unseren Social Mediakanälen ein neues Gesicht.

Und unser Herzenskind, die Dabuka Blue hat nun einen verantwortlichen Manager gefunden. Mohammed Ammar begleitet ab sofort die Wege unseres Bootes aus der Ferne und Nähe und setzt sich mit aller Kraft für eine gute Fahrt ein!
Die Dabuka Familie ist gewachsen und gemeinsam gehen wir weiter vorwärts!

Dabuka auf der ITB Berlin
Nach langer Pause sind wir wieder auf der ITB Berlin vertreten – zuletzt waren wir 2008 dabei. Entsprechend gespannt blicken wir auf die Messe.
Aktuell laufen die Vorbereitungen: Wir erstellen neues Material, bereiten Präsentationen vor und koordinieren Meetings mit bestehenden und potenziellen Partnern. Die ITB bietet uns die Möglichkeit, frühere Kontakte wieder aufzunehmen und neue Impulse für zukünftige Reisen zu gewinnen. https://www.itb.com/de

Ein Museum, das Zeit lesbar macht – Klimawandel über Millionen Jahre.
Mitten in der ägyptischen Wüste, im Herzen des UNESCO-Welterbes Wadi El Hitan, steht ein kleines, aber außergewöhnliches Museum: das Fossil & Climate Change Museum, eröffnet 2016. Anders als viele städtische Museen, die Klimawandel vermitteln, erzählt dieses Museum die Geschichte des Erdklimas auf ganz besondere Weise.
Das Museum präsentiert die Fossilien der Urwale und anderer Meerestiere nicht nur als Exponate, sondern erklärt ihre Entstehung und die Umwelt, in der sie lebten. Besucher erkennen: Klima ist
keine abstrakte Schlagzeile – es ist gelebte Geschichte. Die geologischen Veränderungen der letzten 40 Millionen Jahre werden anschaulich, greifbar und nachvollziehbar.
Hier wird Klimawandel nicht beiläufig behandelt. Das Museum ist eines der ersten weltweit, das Klimawandel als zentrales Narrativ nutzt, wenn nicht sogar das erste überhaupt. Es zeigt, wie Meere sich zurückzogen, Landschaften veränderten, Arten verschwanden oder sich anpassten. Die Verbindung von Fossilien, Wissenschaft und Ausstellung macht den Besuch einzigartig.

Warum Wadi El Hitan?
Die Region selbst ist ein „Open-Air-Museum“ der Naturgeschichte: überall liegen Fossilien der Urwale im Sand. Das geschlossene Museum ergänzt diese Freiluft-Ausstellung durch didaktische Aufbereitung, Schutz der Exponate und wissenschaftliche Kontextualisierung. So können Besucher das Verständnis für Klima- und Umweltgeschichte vertiefen – in einer geschützten, konzentrierten Umgebung.
Besucher gehen nicht nur durch ein Gebäude – sie reisen in die Vergangenheit. Die Fossilien erzählen von anpassungsfähigen Arten, sich verändernden Meeren und Landschaften, und geben so ein Gefühl für die Dimensionen des Klimawandels. Kein Schaubild ersetzt die Erfahrung, die Zeit in diesem Museum greifbar zu spüren.
Das Fossil & Climate Change Museum wurde 2016 eröffnet und ist das Ergebnis einer internationalen Zusammenarbeit zwischen ägyptischen und ausländischen Partnern. (EIECP) (EEAA) (UNDP)
Der Architekt des Museums ist Gabriel Mikhail, ein Architekt mit Erfahrung im Bau von Infrastrukturen in natürlichen Parks in Ägypten. Seine Vision war, das Gebäude so zu gestalten, dass es mit der Umgebung verschmilzt: Die Struktur ist teilweise halb im Boden versenkt, die Kuppel folgt der Linienführung der umliegenden Hügel, und die Farbgebung ist an die Sandlandschaft angepasst – ein Konzept, das sich zurücknimmt statt dominiert.
Die wissenschaftliche Ausrichtung der Ausstellung – besonders die Auswahl und Narration der Fossilien im Kontext der Klimaentwicklung – wurde vom Leitenden Geologen des Wadi El Hitan-Areals, Dr. Mohamed Sameh, maßgeblich geprägt. Dr. Sameh entwickelte einen umfassenden Managementplan für das Gebiet und überzeugte Partner, das Museum zu fördern und die Sammlung thematisch zu strukturieren. Er setzte sich dafür ein, dass die ausgestellten Fossilien nicht nur als paläontologische Objekte präsentiert werden, sondern in einen erdgeschichtlichen Kontext von Klima- und Umweltveränderung eingebettet sind.

Inhaltliche Ausrichtung der Sammlung
Die Ausstellung umfasst 70–100 Fossilienstücke, darunter Meerestiere wie Wale, Haie, Schildkröten und tote Pflanzenreste. Sie sind so kuratiert, dass sie die Veränderung der Umwelt und des lokalen Klimas über Millionen von Jahren illustrieren – vom Zeitalter des Tethys-Meeres bis zur heutigen Wüste.
Wissenschaftliche Pioniere hinter dem Museum
Das Fossil & Climate Change Museum entstand nicht nur aus baulicher Vision, sondern vor allem aus jahrzehntelanger wissenschaftlicher Arbeit. Dr. Fekri Hassan, renommierter Archäologe und Umweltwissenschaftler, gilt als Pionier der Klimawandelforschung in Ägypten und der Welt. Seine Studien reichen über 35 Jahre Klimaforschung, lange bevor der Klimawandel zu einem globalen Schlagwort wurde.
Dr. Hassan war maßgeblich daran beteiligt, die Fossilien des Wadi El Hitan in einen klimawissenschaftlichen Kontext zu setzen. Er zeigt, wie sich die Umwelt über Millionen Jahre veränderte, wie Meere sich zurückzogen, Arten ausstarben und Lebensräume sich anpassten. Dank seiner Arbeit ist das

Museum mehr als eine Fossiliensammlung – es ist ein Lernort für Klima- und Umweltgeschichte, der zeigt, dass die Erde schon immer im Wandel war. �

