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VERY VIENNA #18 | Vienna Luxury, Culture, Fine Dining & Travel Experiences in Austria

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Große Jubiläen für Albertina, Mozart und Naturhistorisches Museum AUSTRIA’S GRAND CULTURAL ANNIVERSARIES

SUSTAINABLE STAR CUISINE

Wie Spitzenköch:innen Genuss und Verantwortung verbinden

Traditionelle Mode neu und stilvoll interpretiert AUSTRIAN ALPINE ELEGANCE

Welcome #18

Liebe Leser:innen,

Wien ist eine Stadt, die ihre Geschichte nicht bewahrt, um in ihr zu verharren, sondern um aus ihr immer wieder Neues entstehen zu lassen. Gerade in dieser Ausgabe von Very Vienna wird spürbar, wie lebendig dieses Zusammenspiel aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ist. Große Jubiläen lenken den Blick auf kulturelle Institutionen und Persönlichkeiten, die Wien und Österreich weit über deren Grenzen hinaus geprägt haben: die Albertina, das Naturhistorische Museum, Mozart und die Bregenzer Festspiele. Sie alle erzählen von Strahlkraft, Weltoffenheit und einer tiefen Liebe zur Kunst. Doch Österreichs Eleganz zeigt sich nicht nur in Museen und Konzertsälen. Sie lebt auch in der feinen Kultur des Handwerks, in alpiner Mode mit neuem Selbstbewusstsein, in Juwelierskunst und in einem Luxusverständnis, das zunehmend mit Haltung verbunden ist. Nachhaltige Sterneküche, moderne Naturkosmetik und Green Luxury stehen für eine neue Sensibilität, die Schönheit und Verantwortung nicht als Gegensatz begreift.

Mit den ersten Tourismusstars feiern wir zudem jene Gastgeber:innen, die Österreichs besondere Qualität täglich erlebbar machen – mit Ideenreichtum, Leidenschaft und einem Gespür für das Außergewöhnliche.

Wir laden Sie ein, Wien und Österreich in der neuen Ausgabe von Very Vienna wieder von vielen neuen Seiten zu entdecken: traditionsreich und zeitgemäß, kultiviert und überraschend, voller Geschichten, die bleiben.

Ihr

Dear readers,

Vienna is a city that does not preserve its history in order to remain within it, but to allow something new to emerge from it again and again. In this particular issue of Very Vienna, one can feel just how vibrant this interplay of past, present, and future truly is. Great anniversaries draw attention to cultural institutions and personalities that have shaped Vienna and Austria far beyond their borders: the Albertina, the Natural History Museum, Mozart, and the Bregenz Festival. They all tell of radiance, cosmopolitan spirit, and a profound love of art.

Yet Austria’s elegance is not revealed only in museums and concert halls. It also lives in the refined culture of craftsmanship, in Alpine fashion with a new sense of self-confidence, in the art of jewellery, and in an understanding of luxury that is increasingly linked with attitude. Sustainable starred cuisine, modern natural cosmetics, and green luxury stand for a new sensibility that does not regard beauty and responsibility as opposites.

With the first Tourismusstars, we also celebrate those hosts who make Austria’s special quality tangible every single day – with inventiveness, passion, and a feel for the extraordinary.

We invite you to discover Vienna and Austria once again from many new perspectives in the new issue of Very Vienna magazine: rich in tradition and contemporary, cultivated and surprising, full of stories that endure.

Yours,

#18

Content

VIENNA

12 | The Memory of Evolution

150 Jahre Naturhistorisches Museum Wien. 150 years of Natural History Museum Vienna.

16| Imperial Alchemy

Von kaiserlichen Veilchen zu flüssigen Duftlegenden.

From imperial violets to liquid fragrance legends.

CULTURE, STYLE & EXCELLENCE

20| 250 Years of Vision

Art in Motion

Die Wiener Albertina, eines der bedeutendsten Kunstmuseen der Welt, feiert ihren 250. Geburtstag.

One of the world’s most significant art museums, Vienna’s Albertina celebrates its 250th anniversary.

26 | Pure Poesie

Van Cleef & Arpels fasziniert seit 120 Jahren mit Haute Joaillerie und kunstvoll gestalteten Zeitmessern.

For 120 years, Van Cleef & Arpels has captivated with Haute Joaillerie and artfully crafted timepieces.

30| Blossoming Joy

Die neuen WAGNER-Kollektionen sorgen für unvergessliche (Sommer-)Momente. The new WAGNER collections create unforgettable summer moments.

34 | Modern Alpine Elegance

Österreichische alpine Mode zwischen Tradition und neuer Eleganz.

Austrian alpine fashion between tradition and new elegance.

44 | Luminous Role Models

Österreichs grüne Michelin-Sterne als kulinarische Vorbilder.

Austria’s green Michelin stars as culinary role models.

50 | Contemporary Elegance

Die legendäre Wiener Maßschneiderei für höchste Ansprüche.

A legendary Viennese tailor atelier known for bespoke sophistication and refined craftsmanship.

52 | Tourismusstars

Österreichs Tourismus feiert seine große Bühne.

Austria’s tourism celebrates its grand stage.

60 | Mozart Unlimited

Mozart als Österreichs erster globaler Musikstar. Mozart as Austria’s first global music star.

CONSCIOUS ESCAPES

68 | Modern Natural Beauty

Österreichische Naturkosmetik mit Herkunft und Wirkung.

Austrian natural cosmetics with origin and effect

72 | 48h Budapest

Ein eleganter Kurztrip in die Donaumetropole.

An elegant short trip to the Danube metropolis.

76 | Golden Moments

Luxuriöse Auszeit in der Südsteiermark – das Golden Hill vereint Natur, Design und Entschleunigung auf höchstem Niveau.

A luxurious escape in Southern Styria –Golden Hill combines nature, design, and slow living at the highest level.

78 | The Rise of Green Luxury

Nachhaltiger Tourismus wird zum neuen Luxus. Sustainable tourism becomes the new luxury.

Very Vienna – Premium Experiences Magazine for Vienna

Publisher: Christian Lerner. Media Owner: Very Media Ges.m.b.H., Windmühlgasse 26/1/3, 1060 Vienna, Austria, Handelsgericht Wien, FN 524055w, UID: ATU75125927, www.erlebe-deine-hauptstadt.wien, office@veryvienna.eu, tel.: +43 (0)1 712 52 70. Managing Directors: Christian Lerner. Editors-in-charge for selected stories: Eva Mang, Claudio Honsal, Michaela Hocek, Manuela Tiefnig, Manfred Klimek, Alexander Rabl, Irmie Schüch-Schamburek. Art direction/Design: Gabriele Hübler. Photo editorial: fotoredaktion.at. Copy-editing: textfein.at. Translations: Constantin Lerner. Advertising administration: Nicole Neunteufel (ext. 172). Photo credits: Tony Gigov / Park Hyatt Vienna, suppliers. Print: Bauerpromotion, Wien / Vienna Dieses Magazin wird mit größter Sorgfalt von Hand erstellt. Herausgeber, Verlag, Redaktion, Grafik und alle beteiligten Subunternehmer arbeiten nach bestem Wissen und Gewissen. Alle Angaben und Inhalte in diesem Magazin erfolgen ohne Gewähr. Für jedwede Fehler oder unverlangt eingereichte Inhalte kann keine Haftung übernommen werden. Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen Beiträge, Entwürfe, Pläne, Abbildungen und Ideen sind urheberrechtlich geschützt. Eine Verwertung einschließlich des Nachdrucks auch nur von Teilen ohne schriftliche Zustimmung des Herausgebers ist strafbar. Herstellungs- und Verlagsort: Wien.

Albertina, Van Cleef & Arpels, Steirereck/ Pogusch, stefanjoham.com, Boutique Hotel Stadthalle

MASSHEMDEN AUS DEM HAUSE

M ASSH E M DEN AUS DEM H AUSE

GINO VENTURINI

MASSHEMDEN AUS DEM HAUSE

GI NO V ENTURINI

Seit Generationen steht die Wiener Manufaktur für höchste handwerkliche Qualität und überzeugt gleichzeitig mit aktuellem Chic.

GINO VENTURINI

Seit Generationen steht die Wiener Manufaktur für höchste handwerkliche Qualität und überzeugt gleichzeitig mit aktuellem Chic.

For generations the Viennese manufactory stands for highest manual quality but at the same time convices with the latest trends.

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For generations the Viennese manufactory stands for highest manual quality but at the same time convinces with the latest trends.

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Wirklicher Luxus ist es, gut beraten zu werden. Nutzen Sie unser 24-Stunden-Express-Service für Ihr erstes Probehemd. Ihr von Hand genähtes Maßhemd versenden wir gerne in die ganze Welt.

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Real luxury is to be well advised. Use our 24-hour-express-service to get your first try-on-shirt. We deliver your hand sewn shirts around the whole world.

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Wien 1, Spiegelgasse 9 | www.venturini.at

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Wo imperiale Architektur den Himmel berührt und Geschichte lebendig bleibt, zeigt Wien seine große kulturelle Strahlkraft. Where imperial architecture touches the sky and history remains alive, Vienna reveals its great cultural radiance.

of Evolution The Memory

150 Jahre Naturhistorisches Museum – eine Institution, die Evolutionsgeschichte bewahrt und weiterschreibt.

150 Years of the Natural History Museum – an institution that preserves and continues to write the history of evolution.

T ex T

Beim Betreten des prachtvollen Historismusbaus am Burgring 7 beginnt alles mit einem gewissen Gefühl von Ordnung. Säulen, Kuppeln, Symmetrien – das Naturhistorische Museum Wien (NHM) wirkt fast wie eine Garantie: dass sich die Welt erfassen lässt. Dass alles seinen Platz hat. Und dass die Natur, so überwältigend sie auch sein mag, in Vitrinen passt. „Es ist mehr als ein normaler Arbeitsplatz. Diese Pracht, diese Schönheit. Ein solch imperiales Bauwerk zu einem Evolutionsmuseum zu verwandeln, ist außergewöhnlich und wohl ziemlich einzigartig in Europa“, schwärmt Dr.in Katrin Vohland, seit 2020 Generaldirektorin des Museums. Für die Hamburgerin gleichsam ein „Back to the Roots“, hat sie doch ihr BiologieDoktorat ausgerechnet über Tausendfüßler geschrieben, die hier im NHM eine ganz besondere Rolle spielen.

Die Evolution in Vitrinen und Kisten verpackt Als das Haus 1876 gegründet wurde, war genau das Horten und Zeigen der Natur die Idee. Sammeln, klassifizieren, ausstellen – ein Projekt der Aufklärung, getragen vom Selbstbewusstsein eines Imperiums. Die Natur kam nach Wien, verpackt in Kisten, konserviert in Alkohol, versteinert in Millionen Jahre alten Gesteinen. Was draußen unüberschaubar war, wurde hier zu präsentiertem Wissen verdichtet. 150 Jahre später hat sich dieses Narrativ verschoben. Heute geht es nicht mehr nur darum, die Natur zu zeigen, sondern auch darum, wie wir sie gesehen haben und wie wir heute im Zeitalter der Klimakrisen damit umgehen. „Klima und Umweltbedingungen spielen bei uns heute eine große Rolle. Klimawandel, Energie und Nachhaltigkeit werden in einem Evolutionsmuseum immer wichtigere Faktoren. So zeigen wir u. a. auch, wie das Klima die Evolution als Selektionsfaktor beeinflusst hat und sich Organismen an klimatische Bedingungen angepasst haben“, erklärt die Biologin. Rund 30 Millionen Objekte umfasst die Sammlung – eine Zahl, die ebenso beeindruckt wie irritiert. Denn das meiste davon bleibt unsichtbar. Tief in Depots vier Stockwerke unter dem Museum lagern Präparate, Fossilien und Artefakte. Sie erzählen Geschichten, die nie für die Öffentlichkeit bestimmt waren: von Expeditionen, von wissenschaftlichem Ehrgeiz, von Besitzansprüchen. Das sichtbare Museum ist nur die Oberfläche eines viel größeren Archivs – eines Gedächtnisses, das sich ständig erweitert und zugleich hinterfragt werden muss.

Selbstkritische Betrachtungen im Jubiläumsjahr Im Jubiläumsjahr macht das NHM genau daraus sein Thema. Statt sich selbst zu feiern, blickt das Haus kritisch auf seine eigene Geschichte. „Gutes Sammeln, böses Sammeln“ lautet der Titel einer zentralen Ausstellung – und schon darin steckt eine Verschiebung. Sammeln ist nicht mehr nur ein Akt des Bewahrens, sondern auch einer, der moralisch bewertet werden muss. Was wurde unter welchen Bedingungen gesammelt? Wer hatte die Macht, Dinge zu nehmen, zu benennen, zu deuten? „Bei dieser Provenienzforschung zu 150 Jahren Museumsgeschichte setzen wir uns mit kritischen Aspekten auseinander. Einerseits ist das der koloniale Aspekt, von dem auch

Dr. Katrin Vohland promovierte in Biologie und ist seit 2020 Generaldirektorin des Naturhistorischen Museums Wien.

Dr Katrin Vohland holds a doctorate in biology and has been Director General of the Natural History Museum Vienna since 2020.

Upon entering the magnificent historicist building at Burgring 7, everything begins with a certain feeling of order. Columns, domes, symmetries – the Natural History Museum Vienna appears almost like a guarantee: that the world can be grasped. That everything has its place. And that nature, however overwhelming it may be, fits into display cases. “It is more than a normal workplace. This splendour, this beauty. To transform such an imperial building into an evolution museum is extraordinary and probably quite unique in Europe,” enthuses Dr Katrin Vohland, Director General of the museum since 2020. For the Hamburg-born scientist, it is in a way a “back to the roots,” having written her biology doctorate on millipedes of all creatures – and these play a very special role here at the NHM.

Österreich sehr profitiert hat. Andererseits ist das natürlich auch die NSZeit, weil da Exponate durch Enteignung dem Museum zugefallen sind.“ Fragen, die zurückführen in Zeiten, in denen Wissenschaft und Expansion eng miteinander verwoben waren und oft Grenzen überschritten wurden. Auch im NHM gibt es Restitutionsansprüche. All das ist nicht nur als Anklage gedacht, sondern als notwendige Ergänzung einer Geschichte, die lange zu glatt erzählt wurde.

Mit künstlicher Intelligenz in die Museumszukunft

Das Naturhistorische Museum Wien ist nicht nur ein Ort der Vergangenheit, sondern immer mehr auch ein Labor der Gegenwart und Zukunft. Es stellt Fragen, die über seine Mauern hinausreichen: Fragen, die im HighTech-Zeitalter natürlich auch mit dem Einsatz von KI beantwortet werden müssen. „Ein Projekt ist zum Beispiel das Hörbarmachen von Tierlauten und diese dann in unsere Sprache zu übersetzen. Nicht nur das Vogelsingen soll gezeigt werden. Fast alle Organismen geben Laute von sich. Das wollen wir in ‚Stimmen der Natur‘ zeigen. Natürlich geht die Digitalisierung unserer Objekte mit künstlicher Intelligenz wesentlich schneller voran. Aber durch zunehmende Digitalisierung, beispielsweise in Form eines öffentlichen 3D-Museums, ist die Besucher:innenzahl nicht etwa geschrumpft – sie ist sogar gestiegen“, freut sich die Direktorin. Wissenschaft spielte im Gegensatz zu vielen anderen fürstlichen Wunderkammern in der Zeit Maria Theresias im NHM immer eine große Rolle. Damals schon war

Evolution packed into display cases and crates.

When the institution was founded in 1876, precisely that – hoarding and showing nature – was the idea. Collecting, classifying, exhibiting – a project of the Enlightenment, carried by the self-confidence of an empire. Nature came to Vienna, packed in crates, preserved in alcohol, fossilised in rocks millions of years old. What outside was unmanageable was condensed here into presented knowledge. 150 years later, this narrative has shifted. Today, it is no longer only about showing nature. But also about how we have seen it – and how we deal with it today in the age of climate crises. “Climate and environmental conditions play a major role for us today. Climate change, energy, sustainability are becoming ever more important factors in an evolution museum. We show, among other things, how climate has influenced evolution as a selective factor and how organisms have adapted to climatic conditions,” explains the biologist. The collection comprises around 30 million objects – a number that impresses and irritates in equal measure. Because most of it remains invisible. Deep in storage depots four storeys beneath the museum lie specimens, fossils, artefacts. They tell stories that were never intended for the public: of expeditions, of scientific ambition, of claims of ownership. The visible museum is only the surface of a far larger archive – a memory that is constantly expanding and, at the same time, must be questioned.

Self-critical reflections in the anniversary year.

In its anniversary year, the NHM makes precisely this its subject. Instead of celebrating itself, the institution looks critically at its own history. “Good collecting, bad collecting” is the title of a central exhibition – and already in that there is a shift. Collecting is no longer merely an act of preservation, but also one that must be morally evaluated. What was collected under what conditions? Who had the power to take, to name, to interpret? “With this provenance research into 150 years of museum history, we are dealing with critical aspects. On the one hand, there is the colonial aspect, from which Austria also profited greatly. And of course, there is also the Nazi period, because exhibits came to the museum through expropriation.” Questions that lead back to times in which science and expansion were closely interDas

„Mit unserer Provenienzforschung beleuchten wir kritische Aspekte wie die Kolonial- oder NS-Zeit.“
“With our provenance research, we shed light on critical aspects such as the colonial period and the Nazi era.”
Dr Katrin Vohland, Director General of the Natural History Museum Vienna

die Kollektion bereits nach wissenschaftlichen Kriterien geordnet. Heute werden die 30 Millionen Sammlungsobjekte von 60 Wissenschaftler:innen in den Forschungsabteilungen und Labors des Museums zur Grundlagenforschung in verschiedensten Gebieten der Human-, Erd- und Biowissenschaften herangezogen. „Bei uns basiert alles auf funktioneller Forschung mit authentischen Objekten. Alle Kurator:innen sind promovierte Wissenschaftler:innen, die weltweit eng mit Universitäten zusammenarbeiten“, erklärt die Wissenschaftlerin Vohland stolz. 150 Jahre nach seiner Gründung ist das Museum mit rund einer Million Besucher:innen pro Jahr also weniger ein abgeschlossenes System als ein offener Prozess. Ein Raum, in dem sich die Welt nicht endgültig ordnen lässt – sondern immer wieder neu erzählt und wissenschaftlich erklärt werden muss. Vielleicht ist die eigentliche Erkenntnis dieses Hauses, dass das Bedürfnis, die Natur zu verstehen, selbst Teil ihrer Geschichte ist.

woven. Times in which boundaries were often crossed. There are restitution claims at the NHM as well. All of this is intended not only as an accusation, but as a necessary addition to a history that for a long time was told too smoothly.

Into the museum future with artificial intelligence.

The Natural History Museum Vienna is not only a place of the past, but increasingly also a laboratory of the present and the future. It poses questions that reach beyond its walls: questions that, in the high-tech age, must naturally also be answered through the use of AI. “One project, for example, is making animal sounds audible and then translating them into our language. Not only birdsong should be shown –almost all organisms produce sounds. We want to present this in ‘Voices of Nature.’ And naturally, the digitisation of our objects advances much faster with artificial intelligence. But through increasing digitisation, such as the public 3D museum, visitor numbers are not shrinking at all – they have even risen,” says the director with delight. Unlike many other princely cabinets of curiosities in the time of Maria Theresa, science always played a major role at the NHM. Even then, the collection was already ordered according to scientific criteria. Today, the museum’s 30 million collection objects are used by 60 female scientists in the research departments and laboratories for basic research in a wide variety of areas of human, earth and biological sciences. “For us, everything is based on functional research with authentic objects. All curators are doctoral scientists who work closely with universities worldwide,” Vohland explains proudly.

150 years after its founding, with around one million visitors per year, the museum is therefore less a closed system than an open process. A space in which the world cannot be definitively ordered – but must be retold and scientifically explained again and again. Perhaps that is this institution’s true insight: that the desire to understand nature is itself part of its history.

NATURHISTORISCHES MUSEUM WIEN

Natural History Museum Vienna Burgring 7, 1010 Vienna, Tel.: +43 (0) 1 52 17 70

Thursday–Monday: 09:00–18:00 Wednesday: 09:00–20:00, Tuesday: closed nhm.at

Die beeindruckende Sammlung des NHM umfasst 30 Millionen Exponate. The impressive NHM collection comprises 30 million exhibits.

Imperial Alchemy

In sogenannten Duftdestillerien wurden ätherische Öle, Extrakte und Destillate für Parfums und Kosmetik hergestellt. In so-called fragrance distilleries, essential oils, extracts and distillates for perfumes and cosmetics were produced.

Von kaiserlichen Veilchen zu flüssigen Legenden: eine Reise durch die glanzvolle Geschichte der österreichischen Parfümerie.

From Imperial Violets to Liquid Legends: A Journey Through the Glorious History of Austrian Perfumery.

T ex T IRMIE SCHÜCH-SCHAMBUREK

In der schillernden Epoche der österreichisch-ungarischen Monarchie galt Wien im 19. Jahrhundert neben Paris und London als die dritte große Metropole der Parfums sowie der Schönheitspflege. Wer um das Jahr 1900 in den Salons von New York oder St. Petersburg etwas auf sich hielt, trug ein Parfum aus Wien. Ein wesentlicher Treiber dieses internationalen Erfolgs war der k. u. k. Hoflieferant Ferdinand Adolf Sarg, ein visionärer Chemiker und Gigant der Branche, dessen Unternehmen eine Vorreiterrolle für heutige Weltkonzerne wie Unilever hatte. Sarg war ein Hygiene-Pionier, der Preise für seine Innovationen bei Stearin

During the dazzling era of the Austro-Hungarian monarchy, Vienna in the 19th century ranked alongside Paris and London as one of the great capitals of perfume and beauty

Alamy, APA IMAGES

Die österreichische Schauspielerin und Stil-Ikone Fritzi Massary galt als Liebhaberin exquisiter Düfte.

Unter ihrem Namen brachte sie erfolgreich ihr eigenes Parfum auf den Markt.

Austrian actress and style icon Fritzi Masary was known as a lover of exquisite fragrances. She successfully launched and marketed her own perfume under her name.

und Glyzerin gewann. Durch seine Methode zur Reinigung des Glyzerins revolutionierte er die chemische Basis der Kosmetik: Erst dadurch klebten Parfums nicht mehr auf der Haut und behielten dauerhaft ihre klare Farbe.

Während das Herzstück der Produktion in Wien schlug, reichte die Strahlkraft der Manufakturen weit über die Stadtgrenzen hinaus. Zu den klangvollsten Namen gehörte J. B. Filz, gegründet im Jahr 1809 und bis heute der Inbegriff des Wiener Hofparfümeurs. Johann Baptist Filz war nicht nur ein findiger Geschäftsmann, sondern ein wahrer Meister der Extraktion, der das legendäre „Wiener Lieblings“ kreierte. Der Duft sollte die Leichtigkeit und den Esprit der Wiener Gesellschaft nach dem Wiener Kongress einfangen. Er wird bis heute nach dem Originalrezept produziert. Auch das berühmte „Imperiales Veilchen“ wurde von J. B. Filz exklusiv für Kaiserin Elisabeth kreiert – eine maßgeschneiderte olfaktorische Antwort auf Sisis lebenslange Liebe zu dieser scheuen Blume. Ein weiteres Juwel war Nägele & Strubell, das als kleine Drogerie begann und rasch zum k. u. k. Hoflieferanten für exklusive Essenzen aufstieg. Parallel dazu agierte Calderara & Bankmann als einer der industriellen Giganten der Branche, der auch einige Preise auf den Weltausstellungen in Wien, Paris und London gewann. Das Unternehmen kontrollierte sogar eigene Rohstoffplantagen im sonnigen Süden des Reiches, um die Qualität seiner Seifen und Wässer sicherzustellen, die als Exportschlager bis nach Amerika und Asien verschifft wurden. Nach 1918 wandelte sich die Duftwelt, doch 1924 setzte „Knize Ten“ als erster moderner Herrenduft einen globalen Meilenstein. Heute ist in dem von Adolf Loos gestalteten Geschäft am Graben das flüssige Denkmal dieser Ära unverändert erwerbbar. Die Originaldüfte der Parfümerie Filz leben bei Duft & Kultur, in der Saint Charles Apotheke oder bei Wiener Seife weiter. Als spirituelles Erbe gilt die Marke Wiener Blut: Gründer Alexander Lauber lässt kaiserliche Gerüche wie jenen des Schlossparks Schönbrunn durch Archivrecherche in modernen Flakons neu auferstehen. Dank solch engagierter Duftliebhaber:innen kann die einstige „Aristokratie der Düfte mit Wiener Flair“ in Parfums mit zeitlosen olfaktorischen Signaturen auch noch heutzutage erlebt und erstanden werden.

culture. Around 1900, anyone of distinction in the salons of New York or St. Petersburg wore a fragrance from Vienna. A key driver of this international success was Imperial and Royal Court Supplier Ferdinand Adolf Sarg – a visionary chemist and giant of the industry whose company anticipated the global corporations of today, such as Unilever.

Sarg was a hygiene pioneer who received awards for his innovations in stearin and glycerin. With his method of purifying glycerin, he revolutionised the chemical foundation of cosmetics: only then did perfumes stop clinging to the skin and retain their clear colour over time.

While the heart of production beat in Vienna, the radiance of these manufactories extended far beyond the city. Among the most resonant names was J.B. Filz, founded in 1809 and still considered the epitome of the Viennese court perfumer. Johann Baptist Filz was not only a clever businessman, but a true master of extraction, creating the legendary “Wiener Lieblings”. The fragrance was designed to capture the lightness and esprit of Viennese society following the Congress of Vienna. It is still produced today according to the original recipe. The famous “Imperial Violet” was also created by J.B. Filz exclusively for Empress Elisabeth – a bespoke olfactory response to Sisi’s lifelong love for this delicate flower. Another jewel was Nägele & Strubell, which began as a small drugstore and quickly rose to become an Imperial and Royal Court Supplier for exclusive essences. At the same time, Calderara & Bankmann emerged as one of the industrial giants of the industry, winning numerous awards at world exhibitions in Vienna, Paris and London. The company even controlled its own raw material plantations in the sunny south of the empire to ensure the quality of its soaps and waters, which were exported as bestsellers to America and Asia. After 1918, the world of fragrance changed. Yet in 1924, Knize Ten set a global milestone as the first modern men’s fragrance. Today, in the Adolf Loosdesigned shop on Vienna’s Graben, this liquid monument of the era can still be purchased unchanged. The original fragrances of Parfümerie Filz live on at Duft & Kultur, at the Saint Charles Pharmacy, and at Wiener Seife. The spiritual heir is considered to be Wiener Blut: founder Alexander Lauber revives imperial scents – such as the gardens of Schönbrunn Palace – through archival research and reinterprets them in modern flacons. Thanks to such dedicated lovers of fragrance, the former “aristocracy of scents with Viennese flair” can still be experienced today – in perfumes with timeless olfactory.

Wo alpine Lederkunst auf Juweliersglanz, große Kultur und nachhaltige Spitzenküche trifft, entsteht ein Panorama österreichischer und internationaler Exzellenz. Dieses Ressort erzählt von Stil, Haltung und Geschichten, die über den Moment hinausstrahlen.

Where alpine leather artistry meets jewellery brilliance, grand culture and sustainable fine cuisine, a panorama of Austrian and international excellence emerges. This section tells of style, attitude and stories that radiate beyond the moment.

Culture, Style & EXCELLENCE

Art in Motion 250 Years of Vision

Die Albertina in Wien feiert ihren 250. Geburtstag. In dieser Zeit ist sie nicht nur zu einem der bedeutendsten Kunstmuseen der Welt avanciert, sondern wurde auch zur Plattform und Stimme im globalen Gespräch über Kunst.

The Albertina in Vienna celebrates its 250th birthday. In that time, it has not only advanced into one of the most important art museums in the world, but has also become a platform and a voice in the global conversation about art.

Dr. Ralph Gleis ist seit 2025 Generaldirektor der Albertina in Wien.

Dr. Ralph Gleis has been General Director of the Albertina in Vienna since 2025.

Draußen zieht sich wieder einmal eine Menschenschlange über die Bastei der Albertina. Tourist:innen mit Smartphones, Studierende, Kunstinteressierte. Drinnen hängt Albrecht Dürer neben Egon Schiele, draußen wartet die Gegenwart. Kaum ein Ort zeigt deutlicher, was sich in 250 Jahren verändert hat: Die Albertina ist nicht mehr nur ein Museum. Sie ist gleichsam ein Versprechen. Die Albertina ist ein Museum am Puls der Zeit für die Fragen von heute. „Die Albertina ist für mich ein Museum für das Publikum von heute und für die Fragen von heute. Durch innovative Ansätze wollen wir die Albertina gemeinsam neu denken, Kunst soll neu erlebbar sein. Sie ist immer ein visuelles Erlebnis, doch meist steckt mehr dahinter. Zudem ist sie ein Spiegel der Gesellschaft und verhandelt gesellschaftliche Fragen. Ich möchte mit unseren Ausstellungen die Menschen neugierig machen und zu dieser Entdeckungsreise einladen. Vor allem aber sollen unsere Ausstellungen Freude machen!“, skizziert Dr. Ralph Gleis, seit 2025 Generaldirektor des Kunstmuseums, seine Visionen.

Albertina neu gedacht

Ein Versprechen, das einst exklusiv war. Als Herzog Albert von SachsenTeschen 1776 die Sammlung begründete, war sie nur einem kleinen wissenschaftlichen und studentischen Publikum zugänglich, nicht aber der Öffentlichkeit. Heute ist eine breite Öffentlichkeit die zentrale Währung. „Die Albertina ist ein Museum für das Publikum von heute und für die Fragen von heute und morgen. Durch innovative Ansätze, interaktive Elemente in den Ausstellungen oder Kindervernissagen wollen wir die Albertina neu denken. Kunst soll neu erlebbar sein. Sie ist immer auch ein Spiegel der Gesellschaft und verhandelt auch gesellschaftliche Fragen. Ich möchte die Menschen neugierig machen und zu dieser Entdeckungsreise einladen. Vor allem aber sollen unsere Ausstellungen Freude machen!“, betont der Kunsthistoriker Dr. Gleis vorausblickend. Die Albertina hat gelernt, aus ihren Beständen Narrative zu entwickeln, die über kunsthistorische Chronologien hinausreichen. Wenn Pablo Picasso auf Francis Bacon trifft, dann ist das nicht nur eine Gegenüberstellung, sondern eine These: Kunstgeschichte ist kein linearer Fortschritt, sondern immer auch ein Spannungsfeld.

„Die Albertina ist für mich ein Museum für das Publikum von heute und für die Fragen von heute.“
“For me, the Albertina is a museum for today’s audience and for the questions of today.”

Outside, a line of visitors once again stretches across the bastion of the Albertina. Tourists with smartphones, students, art lovers. Inside, Albrecht Dürer hangs next to Egon Schiele; outside, the present waits. Hardly any place shows more clearly what has changed over 250 years: the Albertina is no longer merely a museum. It is, in a sense, a promise. The Albertina is a museum with its finger on the pulse of our time, for the questions of today. “For me, the Albertina is a museum for today’s audience and for the questions of today. Through innovative approaches, we want to rethink the ALBERTINA together and make art newly experienceable. Art is always a visual experience, yet there is usually more behind it. It is always also a mirror of society, and it negotiates social questions as well. With our exhibitions, I want to make people curious and invite them on this journey of discovery. Above all, however, our exhibitions should bring joy!” outlines Dr. Ralph Gleis, General Director of the art museum since 2025, as he sketches his vision.

Albertina Reimagined.

A promise that was once exclusive. When Duke Albert of Saxe-Teschen founded the collection in 1776, it was accessible only to a small academic and student audience. The public was not part of the plan. Today, broad public access is the central currency. “The Albertina is a museum for today’s audience and for the questions of today and tomorrow. Through innovative approaches, interactive elements in exhibitions, and children’s vernissages, we want to rethink the Albertina and make art newly experienceable. It is always also a mirror of society, and it negotiates social questions as well. I want to make people curious and invite them on this journey of discovery. Above all, however, our exhibitions should bring joy!” emphasizes the art historian Dr. Gleis, looking ahead.

The Albertina has learned to develop narratives from its holdings that reach beyond art-historical chronologies. When Pablo Picasso meets Francis Bacon, this is not merely a juxtaposition, but a thesis: art history is not a linear progression, but always also a field of tension.

Art as Narrative.

This strategy has worked for decades, and that also has to do with the place itself. Vienna is not a global art-market capital like London or New York – and therein lies

Dr. Ralph Gleis, Generaldirektor der Albertina Director of the Albertina

Albrecht Dürers „Feldhase“ wird im Jubiläumsjahr erneut öffentlich zu sehen sein.

Albrecht Dürer’s “Young Hare” will once again be on public view during the anniversary year.

In den tiefen Depoträumen der Albertina lagern Hunderttausende Kunstwerke bewahrt.

In the Albertina’s deep storage vaults, hundreds of thousands of artworks lie preserved.

Schock & Kult: Gottfried Helnweins

„The Murmur of the Innocents“

Shock & Cult: Gottfried Helnwein’s “The Murmur of the Innocents”

Kunst als Narrativ Diese Strategie geht seit Jahrzehnten auf, was auch mit dem Ort zu tun hat. Wien ist keine globale Kunstmarktmetropole wie London oder New York – und genau darin liegt ein Vorteil. Die Albertina kann sich als intellektuelle Alternative positionieren: weniger spekulativ, stärker kuratorisch argumentierend. Das zeigt sich auch in der 2020 neu eröffneten Expositur Albertina Modern am Karlsplatz, die Kunst der Moderne bis zur Gegenwart zeigt.

Auch die Sammlungsgründer:innen Albert Sachsen-Teschen und Marie Christine von Habsburg sammelten neben Alten Meistern insbesondere zeitgenössische Kunst. Eine riskante,

an advantage. The Albertina can position itself as an intellectual alternative: less speculative, more strongly argued through curatorship. This is also true of the Albertina Modern branch on Karlsplatz, opened in 2020, which presents modern and contemporary art. The founders of the collection, Albert of SaxeTeschen and Marie Christine of Habsburg, collected not only Old Masters but also contemporary art in particular. A risky, polarizing dual structure? Or precisely the thing that can achieve what has become rare today: continuity. The Albertina does not tell art in epochs, but as a continuum. From the Gothic period to the present, from line to gesture, from sheet to installation. Art that must and should remain valid even in the digital age: “The digital accessibility of

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KNIZE & COMP.

GRABEN 13 · BRÄUNERSTRASSE 1 · 1010 WIEN +43 1 512 21 19 · knize.at

polarisierende Doppelstruktur? Oder sie kann genau das leisten, was heute selten geworden ist: Kontinuität. Die Albertina erzählt Kunst nicht in Epochen, sondern als Zusammenhang. Von der Gotik bis zur Gegenwart, von der Linie zur Geste, vom Blatt zur Installation. Kunst, die auch im digitalen Zeitalter gelten soll und muss: „Besonders die digitale Zugänglichkeit unserer über 1,2 Millionen Kunstwerke liegt mir am Herzen. Digitalisierung ist kein Zusatz, sondern Teil des Museumsalltags: in der Vermittlung, in der Sichtbarkeit unserer Bestände, in der Kommunikation und in der Beziehung zum Publikum“, beschreibt Gleis

Kunst ständig neu interpretiert 250 Jahre nach ihrer Gründung steht die Albertina an einem paradoxen Punkt. Sie ist zugleich historischer und aktueller als je zuvor. Ihre Vergangenheit ist kein Ballast, sondern ihr stärkstes Kapital. Doch dieses Kapital wirkt nur, weil es ständig neu interpretiert wird. Die Albertina bewahrt nicht nur Kunstgeschichte. Sie hält sie in Bewegung.

our more than 1.2 million works of art is especially close to my heart. Digitalization is not an add-on, but part of everyday museum life: in education, in the visibility of our holdings, in communication, and in the relationship with our audience,” Gleis explains.

Art Constantly Reinterpreted. 250 years after its founding, the Albertina stands at a paradoxical point. It is at once more historical than ever before – and more current. Its past is not a burden, but its greatest capital. Yet that capital only works because it is constantly being reinterpreted. The Albertina does not merely preserve art history. It keeps it in motion.

Burgring 7, 1010 Vienna, Tel.: +43 (0) 1 52 17 70

Thursday–Monday: 09:00 a.m. – 06:00 p.m.

Wednesday: 09:00 a.m. – 08:00 p.m.

Tuesday closed albertina.at

Albertina Modern

Mit der Albertina Modern folgte 2020 die logische Expansion zu einem zweiten Standort, der die Moderne und Gegenwartskunst in den Mittelpunkt rückt.

With Albertina Modern, the logical expansion to a second location followed in 2020, one that places modern andcontemporary art center stage.a

Da Stillstand im globalen Museumsbetrieb keine Option ist, hat man mit der Albertina Modern im Künstlerhaus am Karlsplatz 2020 eine zweite Achse geschaffen – und damit seine eigene Identität erweitert. Keine Expansion, sondern strategische Notwendigkeit. Ein Museum, das seine Relevanz behaupten will, muss in der Gegenwart sprechen können. Die klassische Stärke der Albertina – Zeichnung, Druckgrafik – trifft hier auf Gegenwartskunst von Hermann Nitsch über Valie Export bis KAWS. „Die Albertina Modern ist bedeutend, weil sie unsere Präsenz im Bereich der modernen und zeitgenössischen Kunst stärkt und das Profil des Hauses entscheidend erweitert“, erklärt Dr. Gleis die Notwendigkeit der neuen Albertina-Expositur.

As standstill is no option in the global museum world, the Albertina created a second axis in 2020 with Albertina Modern in the Künstlerhaus on Karlsplatz – and in doing so expanded its own identity. Not an expansion, but a strategic necessity. A museum that wants to assert its relevance must be able to speak in the present. The Albertina’s classical strength – drawing, graphic art – encounters contemporary art here, from Hermann Nitsch to Valie Export to KAWS. “Albertina Modern is significant because it strengthens our presence in the field of modern and contemporary art and crucially expands the profile of the institution,” Dr. Gleis explains, outlining the necessity of the new Albertina branch.

Provocative: Franz West

Provocative: Franz West

ALBERTINA
Shrill, Graphic: Eliza Douglas

Van Cleef & Arpels

Haute Joaillerie Pure Poetry

T ex T

P ho T os

Ballett, das Schauspiel der Sterne und das Universum in seiner magischen Gesamtheit lassen das Herz von Van Cleef & Arpels seit mehr als hundert Jahren schlagen.

Ein kreatives Ehepaar mit hochfliegenden Träumen, einer großen Liebe zum Tanz und einer tiefen Verbundenheit zum Kosmos, den Sternen und kostbaren Materialien. So könnte man Alfred Van Cleef und Estelle Arpels, die 1906 den Grundstein für ihre Maison legten, in aller Kürze definieren. Natürlich wird das den poetischen Kollektionen, die von Liebesgeschichten, himmlischen Kulissen und filigranen Ballettpirouetten getragen und in so vielen Details erzählt werden, nicht vollständig gerecht. Sonst wäre es wohl kaum schlüssig erklärbar, dass 120 Jahre und viele Schmuck- und Uhrenkollektionen später das Savoirfaire von Van Cleef & Arpels immer noch mit großen Komplikatio-

Ballet, the spectacle of the stars and the universe in all its magical entirety have made the heart of Van Cleef & Arpels beat for more than one hundred years.

A creative married couple with high-flying dreams, a great love of dance and a deep connection to the cosmos, the stars and precious materials. This is how Alfred Van Cleef and Estelle Arpels, who laid the foundation for their Maison in 1906, could be briefly defined. Of course, this does not fully do justice to the poetic collections, which are carried by love stories, celestial backdrops and delicate ballet pirouettes, and are told in so many details. Otherwise it would hardly be conclusively explainable that, 120 years and many jewellery and watch collections later, the savoir-faire of Van Cleef & Arpels is still celebrated in perfect form with great complications and richly detailed Haute Joaillerie jewellery collections. A beautiful detail of the company’s history is also that the original address “Place

Die aktuelle Kollektion „Ballet Précieux“ umfasst zwölf neue Clips, die an die Werke Cleopatra, La Sylphide oder Der Nussknacker erinnern. (links)

The current “Ballet Précieux” collection comprises twelve new clips that recall the works Cleopatra, La Sylphide or The Nutcracker. (left)

Die Geschichte der Maison des Ehepaars Alfred Van Cleef und Estelle Arpels nahm 1906 am Place Vendôme in Paris ihren Anfang.

The history of the Maison of the married couple Alfred Van Cleef and Estelle Arpels began in 1906 at Place Vendôme in Paris.

nen und detailreichen Haute-Joaillerie-Schmuckkollektionen formvollendet zelebriert wird. Ein schönes Detail der Firmenhistorie ist auch, dass die ursprüngliche Adresse „Place Vendôme 22“ im 1. Pariser Arrondissement bis heute besteht. Zusätzlich finden sich inzwischen Stores weltweit – von Australien über Hongkong und Kasachstan bis nach Neuseeland und Vietnam, um nur einige Länder zu nennen. In Wien findet sich Van Cleef & Arpels am Kohlmarkt 3.

Ikonische Kapitel

Wegweisend für die Exklusivität der Marke ist, dass eine der ersten Sonderanfertigungen 1906 ein maßstabgetreues Modell der Yacht „Varuna“ war – ein Unikat mit elekt-

Historische Kollektion Passe-Partout.

Historic collection Passe-Partout.

Midnight Jour Nuit Phase de Lune –Handwerkskunst im Detail.

Midnight Jour Nuit Phase de Lune –craftsmanship in detail.

Vendôme 22” in the 1st arrondissement of Paris still exists today. In addition, stores can now be found worldwide – from Australia via Hong Kong and Kazakhstan to New Zealand and Vietnam, to name only a few countries. In Vienna, Van Cleef & Arpels can be found at Kohlmarkt 3.

Iconic Chapters

Defining for the exclusivity of the brand is that one of the first special commissions in 1906 was a scale model of the yacht “Varuna” – a unique piece with an electric bell to summon the butler. Further precious creations designed for specific occasions included, for example, in 1936 the Collier Cravate, a ruby-and-diamond bracelet as well as the Houx clip with rubies in Mystery Set for Edward VIII, jewellery sets for the wedding of Princess Fawzia of Egypt and Mohammed Reza Pahlavi, the future Shah of Persia, in 1939, or, in 1967, the “Cinq Feuilles” brooch with diamonds and six rubies with a total weight of 15.77 carats for Maria Callas. A masterpiece is

Haute-Joaillerie-Montagekunst.

Haute Joaillerie assembly artistry.

rischer Glocke zum Rufen des Butlers. Weitere Preziosen, die anlassbezogen designt wurden, waren beispielsweise 1936 das Collier Cravate, ein Rubin-Diamant-Armband sowie der Clip Houx mit Rubinen in einer Mystery-Set-Fassung für Eduard VIII., 1939 Schmucksets für die Hochzeit von Prinzessin Fausia von Ägypten und Mohammed Reza Pahlavi, dem künftigen Schah von Persien, sowie 1967 die Brosche „Cinq Feuilles“ mit Diamanten und sechs Rubinen mit einem Gesamtgewicht von 15,77 Karat für Maria Callas. Ein Meisterwerk ist auch der 96,62 Karat schwere gelbe Diamant „Walska Briolette“, der die Geburt eines Jungen begleitete. Die Spezialanfertigung, die sein Vater in Auftrag gegeben hatte, war ein Vogel, der ein Bündel im Schnabel trägt, dessen Flügel abnehmbar und zu Ohrringen wandelbar sind, während sich der Schwanz zu einer Brosche und der Diamant zu einem Anhänger wandeln kann. Das Eintauchen in faszinierende Meilensteine im Laufe der Zeit und des Wandels der Moden fällt bei Van Cleef & Arpels leicht: Beeindruckend ist, dass 1923 die erste „Secret Watch“ aus Platin und Diamanten designt wurde und bereits 1929 eine Taschenuhr mit einer Komplikation zur Anzeige der Mondphase entworfen wurde. Visionär ist das 1938 kreierte und patentierte Schmuckstück „Passe-Partout“, das die Tradition der Wandelbarkeit repräsentiert. Die Schlangenkette mit abnehmbaren Blüten-Clips kann als Collier, Halsband, Armband oder Gürtel getragen werden. Charmant ist, dass die ikonischen Ballerina- und Feen-Broschen die Maison seit 1941 mit der Entstehung des Clips „Little Winged Fairy“ begleiten. 1967 ging die Premiere des „Balletts Jewels“ von George Balanchine in New York über die Bühne. Begleitet von kunstvollen Edelsteinkreationen in drei Akten – Emeralds, Rubies und Diamonds – nach der Musik von Fauré, Strawinsky und Tschaikowski. 1983 ließ man sich von der Welt der Couture zum Collier „Col Claudine“ inspirieren, das aus feinem Gold gewebt und mit floralen Diamantmotiven verziert wurde. 1990 wurden zwei neue Mystery-Techniken – für sechseckig geschliffene Steine und Diamanten – patentiert. Aufsehenerregend waren 2004 die „Lacquered Butterflies“, für die gemeinsam mit Lackkünstler Junichi Hakose mit dem wiederkehrenden Motiv des Schmetterlings Broschen aus Holz, Perlmutt und Lack geschaffen wurden. Pünktlich zum 100-JahrJubiläum im Jahr 2006 feierte „Trésors Révélés“ nach Skizzen aus den 1920ern und 1960ern Premiere mit elf aufsehenerregenden Stücken. 2009 reüssierten 250 Schmuckkreationen, Uhren, Mode-Accessoires und Objekte im „Mori Arts Center“ in Tokio in der Ausstellung „Spirit of Beauty“. Die Liste der nennenswerten Höhepunkte könnte schier endlos weitergeführt werden, doch wollen wir uns nun der Gegenwart zuwenden.

Sprung ins Heute

Von den auf der Uhrenmesse „Watches & Wonders“ 2026 in Genf präsentierten Uhrenmodellen wollen wir Ihnen drei näher vorstellen.

Midnight Heure d’ici & Heure d’ailleurs. Midnight Heure d’ici & Heure d’ailleurs.

also the 96.62-carat yellow diamond “Walska Briolette”, which accompanied the birth of a boy. The special creation, commissioned by his father, was a bird carrying a bundle in its beak, whose wings are detachable and convertible into earrings, while the tail can be transformed into a brooch and the diamond into a pendant. Immersing oneself in the fascinating milestones over the course of time and the changing of fashions comes easily with Van Cleef & Arpels: impressive is the fact that in 1923 the first “Secret Watch” in platinum and diamonds was designed, and already in 1929 a pocket watch with a complication to display the moon phase was created. Visionary is the “Passe-Partout” jewel, created and patented in 1938, which represents the tradition of transformability. The snake chain with detachable flower clips can be worn as a necklace, choker, bracelet or belt. Charming is the fact that the iconic ballerina and fairy brooches have accompanied the

Lady Retrouvailles Célestes. Lady Retrouvailles Célestes.
Ludo Secret. Ludo Secret.

„Lady Retrouvailles Célestes“ in Rosé- und Weißgold mit rosafarbenen Saphiren, weißem Perlmutt, Diamanten, Champlevé-, Grisaille- und Plique-à-jour-Emaille, Miniaturmalerei und mechanischem Uhrwerk mit Handaufzug ist der Geschichte eines legendären Liebespaares gewidmet: Vega und Altair – auch bekannt als Niulang und Zhinu. „Ludo Secret“ umschmeichelt das Handgelenk mit von Hand zusammengesetzten, hochglanzpolierten Gliedern mit der Haptik eines fein gewobenen Netzes aus Gelbgold und intensiv blauen Saphiren. Das Zifferblatt aus guillochiertem Perlmutt wird durch gleichzeitigen Druck auf beide Seiten der Schmuckschnalle sichtbar. Das duale Zeitzonen-Uhrwerk der „Midnight Heure d’ici & Heure d’ailleurs“ aus Roségold mit Emaille ermöglicht ein mechanisches Automatikuhrwerk mit doppelt springenden Stunden und retrogradem Minutenmechanismus. Die Gangreserve beträgt 65 Stunden. Die Schmuckkollektion „Perlée“ vereint dank einer raffinierten Stiftfassung Diamanten und Goldkugeln nahtlos. Die Ringe gibt es auch in Variationen mit Saphiren, Smaragden und Rubinen. Das Gold wird in mehreren Polierstufen zum Glänzen gebracht. Das Leuchten der Edelsteine wird durch eine lichtdurchlässige Wabenstruktur auf der Rückseite verstärkt. Alfred Van Cleef und Estelle Arpels würden es zweifelsfrei lieben, wie ihr immer noch erkennbarer Stil mit der Expertise hoher Handwerkskunst, modernen Techniken und präziser Handarbeit auch 2026 fortgesetzt wird.

Unikate.

Jede von Kuchlers lichtdurchfluteten, raffinierten Glasskulpturen ist einzigartig.

Unique pieces.

Each of Kuchler’s light-filled, refined glass sculptures is one of a kind.

Perlée – Goldperlen und Diamanten in kunstvoller Überlagerung.

Perlée – gold beads and diamonds in artful layering.

Maison since 1941, with the creation of the “Little Winged Fairy” clip. In 1967, the premiere of George Balanchine’s ballet “Jewels” took place in New York. It was accompanied by artful gemstone creations in three acts – Emeralds, Rubies and Diamonds – to music by Fauré, Stravinsky and Tchaikovsky. In 1983, the world of couture inspired the “Col Claudine” necklace, woven from fine gold and adorned with floral diamond motifs. In 1990, two new Mystery techniques – for hexagonally cut stones and diamonds – were patented. Sensational in 2004 were the “Lacquered Butterflies”, for which, together with lacquer artist Junichi Hakose, the recurring motif of the butterfly was created as brooches made of wood, mother-of-pearl and lacquer. Just in time for the 100th anniversary in 2006, “Trésors Révélés”, based on sketches from the 1920s and 1960s, premiered with eleven remarkable pieces. In 2009, 250 jewellery creations, watches, fashion accessories and objects triumphed at the Mori Arts Center in Tokyo in the exhibition “Spirit of Beauty”. The list of noteworthy highlights could be continued almost endlessly, yet we now want to turn to the present.

Leap into Today

From the watch models presented at the “Watches & Wonders” 2026 watch fair in Geneva, we would like to introduce three models more closely. “Lady Retrouvailles Célestes” in rose and white gold with pink sapphires, white motherof-pearl, diamonds, champlevé, grisaille and plique-à-jour enamel, miniature painting and a mechanical hand-wound movement is dedicated to the story of a legendary pair of lovers: Vega and Altair – also known as Niulang and Zhinu. “Ludo Secret” caresses the wrist with hand-assembled, high-polished links with the feel of a finely woven mesh of yellow gold and intensely blue sapphires. The dial made of guilloché mother-of-pearl becomes visible by pressing both sides of the jewellery clasp simultaneously.

The dual-time-zone movement of the “Midnight Heure d’ici & Heure d’ailleurs” in rose gold with enamel enables a mechanical automatic movement with double jumping hours and a retrograde minute mechanism. The power reserve is 65 hours.

The “Perlée” jewellery collection seamlessly unites diamonds and gold beads thanks to a refined pin setting. The rings are also available in variations with sapphires, emeralds and rubies. The gold is brought to shine through several polishing stages. The glow of the gemstones is enhanced by a light-permeable honeycomb structure on the back. Alfred Van Cleef and Estelle Arpels would undoubtedly love how their still-recognisable style continues in 2026 with the expertise of high craftsmanship, modern techniques and precise handwork.

EXHIBITION AT THE MAK VIENNA

Ausstellung im MAK Wien Vom 10. Juni bis 27. September 2026 sind im Museum für angewandte Kunst (MAK) in Wien rund 500 selten gezeigte Objekte aus über 120 Jahren High Jewelry der Maison zu sehen.

From 10 June to 27 September 2026, around 500 rarely shown objects from more than 120 years of the Maison’s High Jewelry will be on view at the Museum of Applied Arts (MAK) in Vienna. Stubenring 5, 1010 Vienna, mak.at

Blossoming Joy

Perlmut-Kostbarkeiten der „Flora“-Collection: Ohrschmuck (18 Kt Roségold und 1,66 ct Diamanten, links) und Ring (18 Kt Roségold und 0,59 ct Diamanten, rechts).

Mother-of-pearl treasures of the “Flora” collection: earrings (18 ct rose gold and 1.66 ct diamonds, left) and ring (18 ct rose gold and 0.59 ct diamonds, right).

Blühende Freude: Das traditionsreiche Familienunternehmen Juwelier WAGNER präsentiert mit den Collectionen „Bloom“ und „Flora“ die perfekten Begleiter für unvergessliche Momente. Auch das neugestaltete Stammhaus sowie die Boutique blühen auf.

The traditional family company Juwelier WAGNER presents, with the “Bloom” and “Flora” collections, the perfect companions for unforgettable moments. The redesigned flagship house and the boutique are also in full bloom.

TIEFNIG

JUWELIER WAGNER

Diese edlen Freuden in der Wiener City tragen Blüten: Juwelier WAGNER wurde 1917 gegründet – der Familienbetrieb gehört zu Österreichs marktführenden JuwelierUnternehmen im obersten Qualitätsbereich. Heute wird WAGNER in dritter Generation von Hermann GmeinerWagner und seiner Frau Katharina Gmeiner-Wagner sowie in vierter Generation von Antonia Gmeiner-Wagner und ihrem Bruder Felix Gmeiner-Wagner gemeinsam geführt. Für die warme Jahreszeit rückt WAGNER nun Blüten, Licht und eine neue Leichtigkeit in den Mittelpunkt. Die Schönheit der Natur prägt die edlen Designs der Collectionen „Bloom“ und „Flora“. Kunstvolles Juweliershandwerk verschmilzt mit der poetischen Eleganz der Natur: So entstehen Juwelen, welche die Schönheit floraler Formen aufgreifen und sie in zeitlosen Schmuckstücken interpretieren.

The traditional family company Juwelier WAGNER presents, with the “Bloom” and “Flora” collections, the perfect companions for unforgettable moments. The redesigned flagship house and the boutique are also in full bloom. These noble joys in Vienna’s city centre carry blossoms: Juwelier WAGNER was founded in 1917 – the family business is one of Austria’s market-leading jewellery companies in the highest quality segment. Today, WAGNER is jointly managed in the third generation by Hermann Gmeiner-Wagner and his wife Katharina Gmeiner-Wagner, as well as in the fourth generation by Antonia Gmeiner-Wagner and her brother Felix Gmeiner-Wagner. For the warm season, WAGNER now places blossoms, light and a new lightness at the centre. The beauty of nature shapes the noble designs of the “Bloom” and “Flora” collections. Artful jewellery craftsmanship merges with the poetic elegance of nature:

Ein perfekter Begleiter für warme Sommertage und -abende: der Anhänger mit Diamanten und Malachit (18 Kt Roségold).

A perfect companion for warm summer days and evenings: the pendant with diamonds and malachite (18 ct rose gold).

Das heimische Familienunternehmen WAGNER wird in dritter und vierter Generation geführt und setzt neue Maßstäbe im Luxussegment, u.a. in der WAGNER Boutique mit dem Kunstwerk „Reflections of Light“. The local family company WAGNER is managed in the third and fourth generation and sets new standards in the luxury segment, among other things in the WAGNER Boutique with the artwork “Reflections of Light”.

Die Collection „Bloom“ von WAGNER ist eine Hommage an die faszinierende Vielfalt der Blütenwelt. Inspiriert von der natürlichen Harmonie und Anmut der Natur, entfaltet sich in ihren Designs ein Versprechen an die Schönheit des Augenblicks. Atemberaubende Diamantformen – optional gepaart mit pinken Saphiren – und präzise Juwelierskunst lassen die Schmuckstücke wie kostbare Blüten erstrahlen. Jeder Schliff reflektiert das Licht auf einzigartige Weise und verleiht den Kreationen eine lebendige Strahlkraft. So wie eine Blume ihre Betrachter:in mit ihrer Schönheit verzaubert, erinnern die Juwelen der Collection „Bloom“ von WAGNER an unvergessliche Sommer, laue Abende und jene besonderen Momente, die für immer in Erinnerung bleiben. Der Poesie der eleganten Form der Blüte frönt die Collection „Flora“ von WAGNER. Mit feinem Gespür für Details feiert diese Linie die Schönheit der Natur auf besonders zarte Weise. Schimmerndes Perlmutt oder farbenprächtige Schmucksteine bilden die sanften Blütenblätter, während funkelnde Diamanten wie Tautropfen im Morgenlicht erscheinen. Dieses Zusammenspiel aus natürlicher Anmut und strahlender Brillanz verleiht den Schmuckstücken ihre unverwechselbare Ausstrahlung. Die Collection „Flora“ des österreichischen Familienbetriebs verkörpert pure Lebensfreude und ein Gefühl von frischer Leichtigkeit. Sie erinnert an einen Spaziergang durch einen blühenden, duftenden Garten an einem warmen Frühlingstag.

Der Ring aus der „Bloom“-Collection mit pinkem Saphir (aus 18 Kt Weißgold und mit 1,08 ct Diamanten besetzt) lässt die Herzen von Schmuckliebhaber:innen aufblühen.

The ring from the “Bloom” collection with pink sapphire (made of 18 ct white gold and set with 1.08 ct diamonds) lets the hearts of jewellery lovers bloom.

thus jewels are created that take up the beauty of floral forms and interpret them in timeless pieces of jewellery. The “Bloom” collection by WAGNER is an homage to the fascinating diversity of the world of flowers. Inspired by the natural harmony and grace of nature, a promise to the beauty of the moment unfolds in its designs. Breathtaking diamond shapes – optionally paired with pink sapphires – and precise jewellery artistry allow the pieces to shine like precious blossoms. Every cut reflects the light in a unique way and gives the creations a vibrant radiance. Just as a flower enchants its beholder with its beauty, the jewels of WAGNER’s “Bloom” collection recall unforgettable summers, balmy evenings and those special moments that remain in memory forever.

The WAGNER “Flora” collection indulges in the poetry of the elegant form of the blossom. With a fine sense for detail, this line celebrates the beauty of nature in a particularly delicate way. Shimmering mother-of-pearl or colourful gemstones form the soft petals, while sparkling diamonds appear like dewdrops in the morning light. This interplay of natural grace and radiant brilliance gives the pieces of jewellery their unmistakable aura. The “Flora” collection of the Austrian family business embodies pure joie de vivre and a feeling of fresh lightness. It recalls a walk through a blooming, fragrant garden on a warm spring day.

„Mit ihren von der Natur inspirierten Formen sind die Juwelen unserer ‚Bloom‘- und ‚Flora‘-Collectionen weit mehr als Schmuckstücke. Sie sind funkelnde Erinnerungen an die schönsten Augenblicke des Jahres und zeitlose Begleiter, die ihre Strahlkraft über viele Sommer hinweg bewahren“, unterstreicht Antonia Gmeiner-Wagner die Eleganz der beiden Collectionen.

WAGNER präsentiert seine Juwelierskunst sowie die floralen Kostbarkeiten der „Bloom“- und „Flora“-Collectionen an zwei Standorten in der Wiener Innenstadt. Vor allem das stilvoll neugestaltete WAGNER Stammhaus in der Kärntner Straße 32 setzt neue Maßstäbe im Wiener Luxussegment. Nach der umfassenden Neugestaltung 2025 wurde die über 100-jährige Geschichte des Hauses mit der großzügigen Fläche und modernem Design verbunden: Damit unterstreicht WAGNER den Anspruch, Schmuckkultur auf höchstem Niveau erlebbar zu machen sowie Tradition und Moderne zu verschmelzen.

In der WAGNER Boutique am Graben 21/Tuchlauben 2 kommen Kund:innen außerdem in den Geschmack der exklusiven Rolex und Tudor Boutique by WAGNER. Ein Hingucker ist das Kunstwerk „Reflections of Light“: ein modern interpretierter Luster, der aus 80 handgegossenen Glaskörpern in den geometrischen Formen von Rohdiamanten besteht und die hohe Handwerkskunst sowie die lange Tradition der WAGNER Juwelierskunst sichtbar macht. Ob elegante Anlässe oder unbeschwerte Momente: Die Schmuckstücke von WAGNER sind die perfekten Begleiter für unvergessliche Erinnerungen.

“With their nature-inspired forms, the jewels of our ‘Bloom’ and ‘Flora’ collections are far more than pieces of jewellery. They are sparkling memories of the most beautiful moments of the year and timeless companions that preserve their radiance over many summers,” Antonia Gmeiner-Wagner underlines the elegance of the two collections.

WAGNER presents its jewellery artistry as well as the floral treasures of the “Bloom” and “Flora” collections at two locations in Vienna’s city centre. Above all, the stylishly redesigned WAGNER flagship house at Kärntner Straße 32 sets new standards in Vienna’s luxury segment. Following the comprehensive redesign in 2025, the house’s more than 100-year history was combined with generous space and modern design: in this way, WAGNER underscores its aspiration to make jewellery culture experienceable at the highest level and to merge tradition with modernity.

At the WAGNER Boutique at Graben 21 / Tuchlauben 2, customers also come to enjoy the exclusive Rolex and Tudor Boutique by WAGNER. An eye-catcher is the artwork “Reflections of Light”: a modernly interpreted chandelier consisting of 80 hand-cast glass bodies in the geometric forms of rough diamonds, making visible the high craftsmanship as well as the long tradition of WAGNER jewellery artistry. Whether elegant occasions or carefree moments: the pieces of jewellery by WAGNER are the perfect companions for unforgettable memories.

Zeitlose Eleganz erstrahlt im neuen Stil: Das WAGNER Stammhaus in der Kärntner Straße setzt mit der Neugestaltung auf eine Verschmelzung von Tradition und Moderne – und ein luxuriöses Erlebnis für Kund:innen.

Timeless elegance shines in a new style: the WAGNER flagship house on Kärntner Straße relies, with its redesign, on a fusion of tradition and modernity – and on a luxurious experience for customers.

JUWELIER WAGNER

Kärntner Straße 32, 1010 Vienna Graben 21/Tuchlauben 2, 1010 Vienna

Tel.: +43 (0)1 512 0 512

Open: Monday–Friday 10 a.m. – 6.30 p.m., Saturday 10 a.m. – 6 p.m. juwelier-wagner.at

Modern Alpine Elegance Austrian Craft Reimagined

Wo beginnt man die Geschichte österreichischer Eleganz?

Vielleicht zwischen dem Stephansdom und dem Arlberg. Zwischen kaiserlicher Schneiderkunst und alpiner Handwerkstradition. Zwischen maßgeschneidertem Frack und handgenähter Lederhose?

Where does the story of Austrian elegance begin?

Perhaps somewhere between St. Stephen’s Cathedral and the Arlberg. Between imperial tailoring and alpine craftsmanship. Between a bespoke tailcoat and hand-stitched leather trousers.

T ex T EVA MANG

Bei Rettl 1868 Kilts & Fashion wird Tradition neu interpretiert. Hochwertige Materialien, zeitgenössische Schnitte und individuelle Designs prägen alpine Eleganz im 21. Jahrhundert.

At Rettl 1868 Kilts & Fashion, tradition is reimagined. Premium materials, contemporary cuts, and individual designs define alpine elegance in the 21st century.

Österreichische Eleganz ist kein einheitlicher Stil. Sie ist ein Spannungsfeld aus Landschaft, Kultur und Handwerk. Aus urbaner Raffinesse und alpiner Bodenständigkeit. In diesem Spannungsfeld entsteht heute eine neue Ästhetik: Modern Alpine Elegance. Eine Haltung, die Tradition nicht konserviert, sondern neu interpretiert. Reduziert. Zeitlos. Selbstbewusst. Zwischen schroffen Gipfeln, klarer Bergluft und jahrhundertealter Handwerkskunst entwickelt sich ein Stil, der leise wirkt – und dennoch kraftvoll ist.

Eine stille Form von Stärke. Austrian Craft. Reimagined.

Eine neue alpine Ästhetik

Österreich war immer geprägt von der Verbindung von Natur, Kultur und Handwerk. Doch statt nostalgischer Romantik steht heute eine neue Haltung im Mittelpunkt: Klarheit, Qualität und bewusste Reduktion. Naturholz mit sichtbarer Maserung. Gebürsteter Stein. Warmes Leder. Handgefertigte Stoffe. Diese Materialien treffen auf moderne Linien, großzügige Räume und zeitgemäße Silhouetten.

Modern Alpine Elegance bedeutet, Materialien in ihrer ehrlichsten Form zu zeigen. Mode wird individueller. Möbel massiver – und dennoch leicht. Räume minimalistisch – aber warm. Jeder Gegenstand hat eine Funktion und eine Geschichte. Das „Reimagined“ liegt in der Verbindung von Vergangenheit und Zukunft. Traditionelle Techniken treffen auf modernes Design, lokale Materialien auf internationales Verständnis von Eleganz. So entsteht eine neue alpine Identität: Selbstbewusst. Zeitlos. Innovativ.

Tracht neu gedacht

Auch die österreichische Tracht erlebt eine stille Renaissance. Nicht folkloristisch. Nicht nostalgisch. Sondern reduziert und zeitgemäß interpretiert. Dirndl, Janker, Lederhose oder Lodenmantel waren ursprünglich funktionale Kleidung – gemacht für das Leben in den Bergen. Für Arbeit, Alltag und Feste. Heute werden diese Elemente neu interpretiert. Feine Lodenstoffe. Leinen. Walk. Leder und Wolle. Farben orientieren sich an der alpinen Landschaft: Tannengrün. Stein. Creme. Nachtblau. Warmes Braun. Die Tracht verlässt den festlichen Kontext und wird Teil eines internationalen Lifestyles. Ein Lodenmantel passt in die Stadt. Ein Maßsakko zur Lederhose. Ein modernes Dirndl ins Designstudio. Die neue alpine Eleganz ist selbstbewusst und international verständlich.

Austrian elegance is not a single style. It is a field of tension shaped by landscape, culture, and craftsmanship. By urban refinement and alpine groundedness. Within this dynamic, a new aesthetic is emerging: Modern Alpine Elegance. An attitude that does not preserve tradition, but reinterprets it. Reduced. Timeless. Self-assured. Between rugged peaks, clear mountain air, and centuries-old craftsmanship, a style evolves that feels quiet – yet powerful. A silent form of strength.

A New Alpine Aesthetic

Austria has always been shaped by the connection between nature, culture, and craftsmanship. Today, however, instead of nostalgic romanticism, a new mindset takes centre stage: clarity, quality, and conscious reduction. Natural wood with visible grain.

Brushed stone. Warm leather. Handcrafted textiles. These materials meet modern lines, generous spaces, and contemporary silhouettes. Modern Alpine Elegance means presenting materials in their most honest form. Fashion becomes more individual.

Furniture more substantial – yet lighter. Spaces minimalist – yet warm. Every object has a function. And a story. The “Reimagined” lies in the connection between past and future. Traditional techniques meet modern design. Local materials meet an international understanding of elegance. A new Alpine identity emerges: Self-assured. Timeless. Innovative.

Rethinking Traditional Dress

Austrian traditional attire is experiencing a quiet renaissance. Not folkloristic. Not nostalgic. But reduced and interpreted for the present. Dirndl, Janker, leather trousers, or Loden coats were originally functional garments – created for life in the mountains. For work, everyday life, and celebration. Today, these elements are reinterpreted. Fine Loden fabrics. Linen. Walk wool. Leather and wool. Colours reflect the alpine landscape: Fir green. Stone. Cream. Midnight blue. Warm brown. Traditional attire moves beyond festive contexts and becomes part of an international lifestyle. A Loden coat fits the city. A tailored jacket with leather trousers. A modern dirndl in a design studio. The new Alpine elegance is selfassured. And internationally understood.

Das klassische Dirndl von Hans Frauenschuh Kitzbühel beweist, dass weniger oft mehr ist.

The classic dirndl by Hans Frauenschuh Kitzbühel proves that less is often more.

Why separate?

Some pairs possess that rare chemistry: remarkable apart, undeniable together. Some are inseparable. Others simply understand the value of a little distance now and then. These two happen to excel at both: A rare Colombian emerald meets an extraordinary old-cut diamond, D colour, VVS1 — a stone with the grace and glamour of another century. Distinct by nature. Mesmerising together. Designed to be worn as a duet or independently, each ring possesses a complete identity of its own. Yet together, they create undeniable tension, balance, and brilliance.

www.aenea.com

Maßgeschneiderte Eleganz ist im Atelier von Knize selbstverständlich.

Bespoke elegance is standard at the atelier of Knize.

Wien – Der urbane Ursprung KNIZE Im Atelier von KNIZE im Herzen Wiens beginnt diese Reise. Seit dem 19. Jahrhundert steht das Haus für klassische Schneiderkunst. Der Kaiser und die Erzherzöge des Hauses Habsburg zählten zu den Kunden. Das Geschäft am Graben, gestaltet von Adolf Loos, ist bis heute nahezu unverändert. Ein Ort, der Zeit spürbar macht. Hier entstehen weiterhin Maßanzüge in Handarbeit. Die FrackMaßschneiderei – Teil des immateriellen UNESCO-Kulturerbes – wird bei KNIZE bis heute gepflegt. KNIZE fertigt keine Tracht. Doch der urbane Stil bildet die elegante Grundlage für alpine Modernität, die anspruchsvolle Herren aus vielen Ländern nach Wien kommen lässt. Eleganz bedeutet hier: Zeit. Qualität. Beständigkeit.

Vienna – The Urban OriginKNIZE

In the KNIZE atelier in the heart of Vienna, this journey begins. Since the 19th century, the house has stood for classical tailoring. The Emperor and the Archdukes of the House of Habsburg counted among its clients. The shop on the Graben, designed by Adolf Loos, remains almost unchanged to this day. A place where time becomes tangible. Bespoke suits are still created here by hand. Tailcoat tailoring – part of UNESCO’s intangible cultural heritage – continues to be cultivated at KNIZE. KNIZE does not produce traditional attire. Yet its urban style forms the elegant foundation for alpine modernity – drawing discerning gentlemen from around the world to Vienna. Elegance here means: Time. Quality. Continuity.

Handgefertigte Schuhe aus Schloss

Süßenbrunn – Ludwig Reiter steht seit 1885 für österreichische Eleganz und Beständigkeit.

Wien – Ludwig Reiter

Nur wenige Schritte vom historischen Zentrum entfernt steht ein weiteres Haus für österreichische Handwerkskultur: Ludwig Reiter. Seit 1885 fertigt das Familienunternehmen Schuhe, die für zeitlose Eleganz und handwerkliche Präzision stehen. Ursprünglich als k. u. k. Hoflieferant gegründet, entwickelte sich Ludwig Reiter zu einer der renommiertesten Schuhmanufakturen Europas. Robuste Bergschuhe. Elegante Derbys. Zeitlose Loafer. Sie verbinden alpine Funktionalität mit urbaner Eleganz. Der typische Ludwig-Reiter-Schuh wirkt zurückhaltend – und genau darin liegt seine Stärke. Beständigkeit statt Trend. Handwerk statt Inszenierung. Modern Alpine Elegance in ihrer ruhigsten Form.

Lodenwalker steht seit 1434 für authentische alpine Handwerkskunst und zeitlose Materialien aus den österreichischen Alpen.

Lodenwalker, since 1434, has stood for authentic Alpine craftsmanship and timeless materials from the Austrian Alps.

Steiermark – Lodenwalker seit 1434, Ramsau am Dachstein

Am Fuße des Dachsteinmassivs, in der Ramsau, entsteht seit Jahrhunderten eine der ursprünglichsten Formen österreichischer Handwerkskunst. Lodenwalker seit 1434 zählt zu den ältesten Lodenwalken der Welt. Die Geschichte reicht bis ins Jahr 1434 zurück. Hier wird Loden nicht als Mode verstanden, sondern als gelebte alpine Kultur. Gewalkte Wolle. Traditionelle Verfahren. Materialien, die Jahrzehnte überdauern. Die Ramsau prägt diesen Stil. Weite Hochplateaus. Klare Bergluft. Zeitlose Landschaft. Reduzierte Schnitte. Natürliche Farben. Materialehrlichkeit. Modern Alpine Elegance in ihrer ursprünglichsten Form.

Vienna – Ludwig Reiter

Just a few steps from Vienna’s historic centre, another house represents Austrian craftsmanship: Ludwig Reiter. Since 1885, the family-run company has produced shoes defined by timeless elegance and artisanal precision. Originally founded as an Imperial and Royal Court Supplier, Ludwig Reiter developed into one of Europe’s most renowned shoemakers. Robust mountain boots. Elegant Derbies. Timeless loafers. They unite alpine functionality with urban elegance. The typical Ludwig Reiter shoe appears understated – and therein lies its strength. Continuity instead of trend. Craft instead of staging. Modern Alpine Elegance in its quietest form.

Styria – „Lodenwalker – Since 1434“, Ramsau am Dachstein

At the foot of the Dachstein massif, in Ramsau, one of Austria’s most original forms of craftsmanship has developed over centuries. “Lodenwalker – since 1434” is among the oldest Loden mills in the world. Its history dates back to 1434. Here, Loden is not understood as fashion, but as lived alpine culture. Fulled wool. Traditional processes. Materials that endure for decades. The Ramsau landscape shapes this style: Wide plateaus. Clear mountain air. Timeless scenery. Reduced cuts. Natural colours. Material authenticity.Modern Alpine Elegance in its most original form.

Handcrafted shoes from Schloss Süßenbrunn – Ludwig Reiter has stood for Austrian elegance and continuity since 1885.

Kärnten – Rettl 1868

Im sonnigen Süden Österreichs interpretiert RETTL 1868 alpine Mode auf ungewöhnliche Weise. Der Familienbetrieb verbindet klassische Tracht mit modernen Elementen –darunter auch schottisch inspirierte Kilts. Über 500 Stoffe. Eigene Schneiderei. Regionale Produktion. Hier entsteht Mode mit Charakter. Individuell. Selbstbewusst. Handgefertigt. Eine ungewöhnliche, aber sehr österreichische Interpretation alpiner Eleganz.

Carinthia – Rettl 1868

In Austria’s sunny south, Rettl 1868 interprets alpine fashion in an unconventional way. The family business combines traditional attire with modern elements – including Scottish-inspired kilts. Over 500 fabrics. In-house tailoring. Regional production. Fashion with character emerges here. Individual. Self-assured. Handcrafted. An unusual – yet distinctly Austrian – interpretation of alpine elegance.

Festliche Trachtenmode von Gössl passt zu jedem Anlass.

Festive traditional wear by Gössl suits every occasion.

Salzburg – Gössl

In Salzburg führt Gössl die Tradition europäischer Tuchhäuser fort. Seit über 75 Jahren steht das Unternehmen für hochwertige Tracht und alpine Eleganz. Getreu dem Alten, offen für das Neue. Die Kollektionen verbinden Handwerk, Authentizität und zeitlose Eleganz. Gössl ist vielleicht die aristokratischste Interpretation moderner Tracht – und gleichzeitig eine der internationalsten.

Salzburg – Gössl

Rettl 1868 Kilts & Fashion’s civil tailoring sets the highest standards of craftsmanship.

In Salzburg, Gössl continues the tradition of European cloth houses. For more than 75 years, the company has stood for high-quality traditional attire and alpine elegance. Faithful to tradition. Open to the new. The collections unite craftsmanship, authenticity, and timeless elegance. Gössl may be the most aristocratic interpretation of modern traditional dress – and at the same time one of the most international.

Die zivile Schneiderei von Rettl 1868 Kilts & Fashion setzt höchste Maßstäbe handwerklicher Qualität.

We celebrate 75 years of wearableart.

7 5 Jahre

Wiener Emailmanufaktur.

Seit 1951 steht die FREY WILLE Manufaktur für außergewöhnlichen Feueremailschmuck, inspiriert von Kunst, Kreativität und zeitloser Eleganz. Mit Leidenschaft und höchster Präzision entstehen in Wien einzigartige Schmuckstücke, die damals wie heute Kunst und Handwerkskunst auf besondere Weise vereinen.

75 Jahre FREY WILLE bedeuten 75 Jahre Innovation, Farbenpracht und die Leidenschaft, aus jedem Schmuckstück ein kleines Kunstwerk zu schaffen.

Since 1951, the FREY WILLE manufactory has stood for extraordinary fire enamel jewelry inspired by art, creativity, and timeless elegance. Crafted in Vienna with passion and the utmost precision, each unique piece of jewelry has always combined art and craftsmanship in a truly special way.

75 years of FREY WILLE represent 75 years of innovation, vibrant colors, and the passion to transform every piece of jewelry into a small work of art.

Kitzbühel – Hans Frauenschuh

In Kitzbühel entsteht eine besonders reduzierte Form alpiner Eleganz. Hans Frauenschuh steht für Leder, Handwerk und zeitlose Materialien. Im eigenen Atelier entstehen Unikate – Kleidung, Möbel und Accessoires. Hirschleder ist der Ursprung des Hauses. Heute wird es mit modernen Designs kombiniert. Die Philosophie ist leise und dennoch kraftvoll: Echte Qualität spricht, wenn alles andere still wird.

Kitzbühel – Hans Frauenschuh

In Kitzbühel, a particularly reduced form of alpine elegance takes shape. Hans Frauenschuh stands for leather, craftsmanship, and timeless materials. Unique pieces are created in the in-house atelier – clothing, furniture, and accessories. Deer leather forms the origin of the house. Today, it is combined with modern design. The philosophy is quiet – and yet powerful: True quality speaks when everything else becomes silent.

Austrian Craft Reimagined

Modern Alpine Elegance entsteht nicht an einem Ort, sondern quer durch das Land. Zwischen Schneideratelier, Weberei und Lederwerkstatt. Modern Alpine Elegance ist auch mehr als ein Stil. Es ist eine Haltung, die Respekt vor der Natur, Wertschätzung für Handwerk und Schönheit durch Reduktion ausdrückt. In einer Welt, die immer schneller wird, entsteht in Österreich eine neue Form von Eleganz. Leise. Zeitlos. Selbstbewusst. Austrian Craft. Reimagined

Austrian Craft Reimagined

Modern Alpine Elegance does not emerge in one place. It emerges across the country. Between tailoring ateliers, weaving mills, and leather workshops. Modern Alpine Elegance is more than a style. It is an attitude. Respect for nature. Appreciation of craftsmanship. Beauty through reduction. In a world that is becoming ever faster, a new form of elegance is emerging in Austria. Quiet. Timeless. Self-assured. Austrian Craft. Reimagined

Handwerkliche Perfektion bis ins kleinste Detail bei Hans Frauenschuh Kitzbühel.

Handcrafted perfection in every detail at Hans Frauenschuh Kitzbühel.

Bestof

KNIZE

Am Graben 13, 1010 Vienna, Tel.: +43 (0) 1 512 21 19, knize.at

LUDWIG REITER

Weingartenallee 2, 1220 Vienna

Tel.: +43 (0) 1 2559300-61 ludwig-reiter.com

LODENWALKER

SEIT 1434

Ramsau 185, A-8972 Ramsau am Dachstein

Tel.: +43 (0) 3687 81760 lodenwalker.at

RETTL TRACHT / RETTL 1868 - KÄRNTEN

Freihausgasse 12, 9500 Villach

Tel.: + 43 (0) 4242 268 55 205 rettl.com

Standorte: Klagenfurt I Graz I Salzburg I Lech I Chur

GÖSSL– SALZBURG

Morzger Straße 31, A-5020 Salzburg

Tel.: +43 (0) 662 46 966 – 0 goessl.com

HANS FRAUENSCHUH

Im Gries 39, A- 6370 Kitzbühel

Tel.: +43 (0) 5356 64 337 hansfrauenschuh.com

Hans Frauenschuh / Mat Gartner

Luminous Role Models

Eine Idylle wie auf einem Bild des Biedermeier-Malers Georg Ferdinand Waldmüller. Die Landwirtschaft samt angeschlossenem Wirtshaus.

An idyll as if painted by the Biedermeier artist Georg Ferdinand Waldmüller. A farm with an adjoining inn.

In der Nachbarschaft weiden Schafe, Hausschweine, Gänse und Hühner. Das Streuobst kommt von den Wiesen hinterm Haus, das Gemüse aus dem Garten. Findet man solche Orte wirklich noch? Laut dem Guide Michelin ist das der Fall und kein Klischee und es ist, auch das muss gesagt werden, kein Greenwashing. Seit 2020 vergibt der Michelin grüne

RABL

Nearby, sheep graze alongside domestic pigs, geese, and chickens. Orchard fruit comes from the meadows behind the house, vegetables from the garden. Do places like this still exist? According to the Michelin Guide, they do. And this is no cliché – nor, it must be said, is it greenwashing. Since 2020, Michelin has awarded Green Stars for a form of gastronomy that appears to be found in remarkable abundance in Austria.

Nachhaltig innovativ: Steirereck am Pogusch. Sustainably innovative: Steirereck am Pogusch.

Die World of SHIKI entfaltet sich in drei eigenständigen Konzepten: SHIKI Japanese Cuisine, SHIKI Omakase sowie die SHIKI Boutique | Sakethek. Jedes von ihnen steht für eine eigene Ausprägung japanischer Ess- und Genusskultur – vom puristischen Teller über die intime Omakase-Tradition bis hin zu feinsinniger Handwerkskunst und kuratierter Sake-Kultur.

www.worldofshiki.at

95 punkte
von 20 punkten

Sterne für eine Art der Gastronomie, wie sie offenbar in Österreich zahlreich zu finden ist. Sie steht im engen Kontakt mit der Landwirtschaft, die oftmals zum eigenen Betrieb gehört, folgt den Saisons, ist öfter auch zertifiziert und in jedem Fall das, was Bäuer:innen als „nachhaltig“ bezeichnen, wenn sie meinen, dass man den Boden so bestellen soll, dass er auch in ein paar Jahren noch genug abwirft.

Das landschaftlich und gastronomisch kleinteilige Österreich ist offensichtlich ein idealer Boden für eine derartige Gastronomie und einige der berühmtesten Restaurants des Landes stehen dafür. Allen voran natürlich das Steirereck am Pogusch von Birgit und Heinz Reitbauer. Seine Mitarbeiter:innen, so ein Wunsch, den Heinz Reitbauer einst formulierte, sollten auch einmal lernen, wie man eine Zwiebel aus dem Boden holt – um zu verstehen, wie das System des Kreislaufs in Landwirtschaft und Gastwirtschaft funktioniert. Das Pogusch-Wirtshaus und die Unter-

Walserstube: Jeremias’ Küchenkonzept geht einen radikal biologischen und regionalen Weg.

Walserstube: Jeremias’ culinary concept takes a radically organic and regional path.

Closely connected to agriculture – often part of the very same establishment – guided by the seasons, frequently certified, and always rooted in what farmers describe as sustainable: cultivating the soil in a way that ensures it continues to yield for years to come.

Austria, with its finely structured landscapes and equally nuanced culinary culture, appears to be fertile ground for this kind of gastronomy. Some of the country’s most renowned restaurants embody this philosophy. Foremost among them is Steirereck am Pogusch by Birgit Reitbauer and Heinz Reitbauer. One wish once expressed by Heinz Reitbauer was that his staff should learn how to pull an onion from the soil – to understand how the cycle between agriculture and gastronomy truly functions. The Pogusch inn and its accommodations operate largely self-sufficiently, both energetically and otherwise. Bread is baked in-house, and much of what appears on the plates comes from their own fields and farms. Not only the onions.

Jeremias Riezler/Jörg Lehmann,

Sea You Soon

premium fish & seafood in Vienna

Das Wiener Familienunternehmen Aibler verkauft seine erstklassigen Produkte im hauseigenen Shop am Großgrünmarkt Inzersdorf und beliefert Gastronomie sowie diverse Frischfischtheken.

Seit 2020 gibt es am Karmelitermarkt im Herzen Wiens auch ein eigenes Feinkostgeschäft –den LieblingsFisch!

Wir freuen uns auf ihre Bestellungen unter: +43 1 889 37 33 oder bestellungen@eishken.at

künfte sind energiemäßig und auch sonst weitgehend autark. Brot wird selbst gebacken und vieles, was dort auf die Teller kommt, stammt aus eigenem Anbau und selbiger Landwirtschaft. Nicht nur die Zwiebel.

Das Essen wie die Landschaft Im Kleinwalsertal züchtet Jeremias Riezler schwarze Alpenschweine. Sie leben quasi wie im Paradies, in einer Welt zwischen Bächlein, Wald und Schweinestall. Den Speck der Schweine, die zwei Jahre leben, wobei der Speck dann noch einmal drei Jahre reift, gibt es im Restaurant von Riezler als Happen zum Aperitif oder eingestreut in der Speisenfolge. Wenn ein- oder zweimal im Jahr ein Schwein geschlachtet wird, veranstaltet Riezler einen Sautanz nach alter Schule. Die Koteletts der Waldschweine beeindrucken mit ihrer Fettschicht. Das Gemüse, die Zwiebel, die fantastischen Erdäpfel und manche Beeren und Kräuter bezieht er von einem Nachbarn, der seine Bestimmung in der alpinen Permakultur gefunden hat, nachdem er als ehemaliger Sporthandelsmanager die Höhen und Tiefen der Marktwirtschaft kennenlernen durfte.

Am Wagram, wo viele Winzer:innen nach den Grundsätzen der Biodynamie arbeiten und Erstaunliches in die Flaschen bringen, ist das Gut Oberstockstall der Familie Salomon ein Paradebeispiel der Mischung aus Landwirtschaft und hervorragender Gastronomie. Es gehört zu den Sehnsuchtsorten zivilisationsmüder Städter:innen, die sich für einen Abend oder ein Wochenende der Illusion hingeben, die Welt wäre doch nicht so schlimm, wie man’s in der Zeitung zu lesen bekommt. Hier, in einer Umgebung, wie sie sich kein:e Bühnenbildner:in ausdenken könnte, isst und trinkt man aus einer Küche und von einem Winzer (ebenfalls der Familie Salomon angehörig), die ihre Arbeit als holistisches Wirken im Einklang mit der Natur sehen.

Nachhaltig – ganz ohne Zertifizierung: Gut Oberstockstall. Sustainable – without the need for certification: Gut Oberstockstall.

Food as Landscape

In the Kleinwalsertal, Jeremias Riezler raises black Alpine pigs. They live in an in-between world – between streams, forest, and barn – almost like paradise. The bacon from these pigs, which live for two years and then mature for another three, is served in Riezler’s restaurant as an aperitif bite or woven into the tasting menu. Once or twice a year, when a pig is slaughtered, Riezler hosts a traditional Sautanz – a celebration rooted in Alpine culinary heritage. The chops of the woodland pigs impress with their generous layers of fat. Vegetables – onions, extraordinary potatoes, berries, and herbs – come from a neighbour who discovered his calling in alpine permaculture after experiencing the highs and lows of market economics as a former sporting goods manager.

At the Wagram, where many winemakers follow biodynamic principles and produce remarkable wines, Gut Oberstockstall, run by the Salomon family, stands as a prime example of the harmony between agriculture and outstanding gastronomy. It is one of those places of longing for city dwellers weary of modern civilisation –where, for an evening or a weekend, one indulges in the illusion that the world may not be as troubling as the newspapers suggest. Here, in surroundings no stage designer could invent, guests dine and drink from a kitchen – and a winery, also part of the Salomon family – that understands its work as a holistic practice in harmony with nature.

THREE ADDRESSES WITH A MICHELIN GREEN STAR:

Turnau, Styria: Steirereck am Pogusch
Riezlern, Kleinwalsertal: Walserstube walserstuba.at
Kirchberg am Wagram: Gut Oberstockstall gut-oberstockstall.at

BRAUMEISTER

AUCH VOM BRAUMEISTER VOM

Das Bio Zwickl aus der Trumer Privatbrauerei.

Der Haferdrink aus der Trumer Privatbrauerei.

CONTEMPORARY ELEGANCE

Verspielte Eleganz, leichte, edle Materialien und perfekte Schneiderkunst auch für die warme Jahreszeit.

Playful elegance: Light, refined materials and impeccable tailoring – perfectly suited for the warmer season.

Ein Dinner-Jacket von Knize, das mit den passenden Accessoires jede Sommerparty zu einer unvergesslichen Soirée werden lässt.

The Knize dinner jacket: With the right accessories, it turns any summer soirée into an unforgettable occasion.

Tradition, Perfektion und höchste Ansprüche an Eleganz und Qualität – das ist Knize. Tradition, perfection, and an unwavering commitment to elegance and quality – this is Knize.

Die Boutique-Räumlichkeiten im 1. Bezirk wurden 1913 vom berühmten Architekten Adolf Loos gestaltet und blieben bis heute fast unverändert erhalten. Zu verdanken haben wir das dem Bewusstsein der Besitzerfamilie rund um Rudolf Niedersüß, die großen Wert auf die Erhaltung des architektonischen Erbes legt. Die im Originalzustand erhaltenen LoosRäumlichkeiten werden laufend in aufwendiger Arbeit restauriert. Im letzten Jahr wurden die Umkleidekabinen restauriert und erstrahlen nun in neuem „alten“ Glanz. In der Meisterwerkstatt werden seit jeher edle Stücke per Hand gefertigt – die Knize Frack-Maßschneiderei ist Teil des Immateriellen UNESCO-Kulturerbes. Gerade in der Hochzeitssaison herrscht im Salon Knize Hochbetrieb. Business-, Event- oder Freizeitkleidung von höchster Qualität und aus edelsten Materialien sowie exquisite Schuhe, hochwertige Accessoires, Loungewear und Dressings wie die exklusive Duft- und Pflegeserie von Knize, darunter natürlich auch das famose Knize Ten, warten darauf, die Herren der Schöpfung zeitgemäß und trotzdem zeitlos elegant einzukleiden. Bei Knize gibt es tatsächlich alles für den Mann; von Kopf bis Fuß. Auch im Sommer bestens gekleidet mit den bevorzugten Materialien Baumwolle, Leinen und Seide, natürlich von edelster Provenienz. Knize gilt als eine der ältesten Herrenmarken der Welt – eine Legende der Eleganz und des Qualitätsbestandes in der schnelllebigen Modebranche. Die Geschichte des Hauses reicht weit zurück: Bereits ab 1858 vertrauten der Kaiser und die Erzherzöge des Hauses Habsburg auf die Dienste der von Schneidermeister Josef Knize gegründeten Modewerkstatt im ersten Wiener Bezirk. Persönliche Beratung wird hier großgeschrieben und tagtäglich gelebt, denn der Inhaber Rudolf Niedersüß verkörpert das Knize-Gefühl aus vollem Herzen.

Tucked away in Vienna’s 1st district, the boutique’s iconic interior was designed in 1913 by none other than Adolf Loos – and remains almost untouched to this day. This is thanks to the vision of the Niedersüß family, led by Rudolf Niedersüß, who are deeply dedicated to preserving this architectural heritage. The original Loos interiors are continuously restored with painstaking care. Last Year, the fitting rooms have been brought back to life – gleaming once again with their original “old-new” brilliance. In the in-house master atelier, exquisite pieces have always been crafted by hand –the Knize bespoke tailcoat tradition is even recognized as UNESCO Intangible Cultural Heritage. During wedding season, the salon becomes a hive of sartorial activity. Whether for business, events, or leisure, the finest clothing is created from luxurious materials. Add to that: exquisite shoes, refined accessories, elegant loungewear, and grooming essentials such as the exclusive Knize fragrance and skincare line, including the legendary Knize Ten. Knize offers everything a gentleman could desire –from head to toe. Even in summer, elegance is assured, with garments in cotton, linen, and silk of the finest provenance. Knize is considered one of the world’s oldest menswear brands – a legend of elegance and enduring quality in a fast-paced fashion world. The house has a storied history: as early as 1858, the Emperor and Archdukes of the Habsburg Empire placed their trust in the tailor Josef Knize’s atelier in Vienna’s city center. Today, personal service remains a sacred tradition – lived and breathed daily. Owner Rudolf Niedersüß embodies the Knize spirit with true passion and devotion.

Knize & Comp. „C. M. Frank“, Am Graben 13, 1010 Vienna Tel.: +43 (0) 1 512 21 19, office@knize.at, knize.at

Hartmut Graf, CEO of The Eatery Group

my hive tenant

“What do I like most about my hive? It has the atmosphere of a nice hotel. The staff at the reception desk are always there for my inquiries. They even offer tailoring, shoe repair, and cleaning services, which leaves me time for what really matters: a truly productive workday.”

myhive-offices.com

A Night Where Austria Welcomed Itself

Die Premiere der TOURISMUSSTARS im Schloss Schönbrunn wurde zu einem glanzvollen Fest für jene Menschen, die Österreichs Gastfreundschaft Tag für Tag prägen. Hoteliers, Spitzenköch:innen, Tourismusvisionär:innen, Kulturbotschafter:innen und innovative Start-ups aus allen Bundesländern kamen nach Wien, um die Vielfalt, Qualität und Zukunftskraft des heimischen Tourismus zu feiern.

The premiere of the TOURISMUSSTARS at Schönbrunn Palace became a glittering celebration for the people who shape Austria’s culture of hospitality day after day. Hoteliers, acclaimed chefs, tourism visionaries, cultural ambassadors, and innovative start-ups from all across the country gathered in Vienna to celebrate the diversity, quality, and future strength of Austrian tourism.

Austria’s tourism stars united on stage for a glittering premiere night.

Am 27. April verwandelte sich Schloss Schönbrunn in den wohl glamourösesten Treffpunkt der österreichischen Tourismusbranche. Wenige Tage bevor Wien mit dem Eurovision Song Contest erneut in den Fokus der Weltöffentlichkeit rückte, feierte Österreich seine eigenen Stars der Gastfreundschaft: Gastgeber:innen, die mit Leidenschaft, Innovationskraft und außergewöhnlicher Qualität inter-nationale Maßstäbe setzen. Zur Premiere der TOURISMUSSTARS reisten Spitzenvertreter:innen der Branche aus ganz Österreich an – von Vorarlberg bis Kärnten, von renommierten Luxushotels über vielfach ausgezeichnete Gourmetrestaurants bis hin zu visionären Vertreter:innen von Tourismusregionen, Kulturmanager:innen, jungen Unternehmer:innen und engagierten Nachwuchstalenten. Die Stimmung im historischen Ambiente von Schloss Schönbrunn war geprägt von Eleganz, Stolz und einer spürbaren Aufbruchsstimmung. Die Gala wurde damit weit mehr als nur eine Preisverleihung: Sie wurde zum gesellschaftlichen Treffpunkt einer Branche, die Österreichs internationales Image seit Jahrzehnten entscheidend mitprägt.

On April 27, Schönbrunn Palace transformed into what was arguably the most glamorous meeting point of Austria’s tourism industry. Just days before Vienna once again stepped onto the global stage with the Eurovision Song Contest, Austria celebrated its own stars of hospitality: hosts and visionaries who set international standards through passion, innovation, and exceptional quality. For the premiere of the TOURISMUSSTARS, leading representatives of the industry travelled to Vienna from every corner of the country – from Vorarlberg to Carinthia, from renowned luxury hotels and award-winning gourmet restaurants to visionary tourism destinations, cultural leaders, young entrepreneurs, and emerging talents. The atmosphere within the historic setting of Schönbrunn Palace was defined by elegance, pride, and a palpable

Raiffeisen Stadtbank Wien celebrates the premiere of the TOURISMUSSTARS.
Klaus Panholzer, Astrid Steharnig-Staudinger and Christian Lerner at Schönbrunn Palace.
The WKW Leisure & Sports team at the TOURISMUSSTARS gala.
Thomas F. Rettl presents the “Community Engagement Award” to the Natural History Museum Vienna team.
State Secretary Elisabeth Zehetner delivered an emotional tribute to Austrian hospitality.
U.S. Ambassador Art Fisher spoke about his deep connection to Austria.

Unter den Ehrengästen befanden sich unter anderem U.S.-Botschafter Art Fisher, Staatssekretärin Elisabeth Zehetner, die Obfrau der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich, Susanne Kraus-Winkler, sowie die Geschäftsführerin von Österreich Werbung, Astrid Steharnig-Staudinger. Charmant moderiert von Silvia Schneider, entwickelte sich der Abend zu einer stilvollen Hommage an die österreichische Gastfreundschaft.

In insgesamt 16 Kategorien wurden die besten Betriebe, Persönlichkeiten und Initiativen des Landes ausgezeichnet. Das Niveau der Einreichungen war außergewöhnlich hoch: Zahlreiche Betriebe erreichten mehr als 80 Sterne und wurden als „TOURISMUSSTARS Recommended“ ausgezeichnet, viele überschritten sogar die 90-Sterne-Marke und erhielten die begehrten Auszeichnungen „Excellent“ oder „Outstanding“. Prämiert wurden unter anderem Hotellerie, Gastronomie, Kulturinstitutionen, Erlebniswelten, nachhaltige Initiativen und touristische Innovationen. Zusätzlich wurde mit dem „Publikumsstar des Jahres“ auch ein Publikumspreis vergeben, der im Rahmen eines österreichweiten Public Votings gewählt wurde.

Die TOURISMUSSTARS feierten damit nicht nur touristische Exzellenz, sondern auch jene Haltung, die Österreich weltweit unverwechselbar macht: echte Gastfreundschaft.

„Österreich lebt von Menschen, die mit Leidenschaft Gastgeber:innen sind. Die TOURISMUSSTARS feiern nicht nur touristische Exzellenz, sondern jene besondere Haltung, die unser Land für Gäste aus aller Welt so einzigartig macht.“

“Austria is shaped by people who are passionate about being hosts. The TOURISMUSSTARS celebrate not only tourism excellence, but also that unique spirit which makes our country so special for guests from around the world.”

sense of new beginnings. The gala became far more than an award ceremony; it evolved into a social gathering of an industry that has shaped Austria’s international image for decades.

Among the distinguished guests were U.S. Ambassador Art Fisher, State Secretary Elisabeth Zehetner, Susanne Kraus-Winkler, Chairwoman of the Austrian Federal Tourism and Leisure Industry Division at the Austrian Federal Economic Chamber, and Astrid Steharnig-Staudinger, CEO of the Austrian National Tourist Office. Elegantly hosted by Silvia Schneider, the evening unfolded as a stylish tribute to Austrian hospitality.

Across 16 categories, the country’s most outstanding businesses, personalities, and initiatives were honoured. The standard of submissions proved exceptionally high: numerous establishments achieved more than 80 stars and were recognised as “TOURISMUSSTARS Recommended,” while many even surpassed the 90star mark, earning the coveted distinctions “Excellent” or “Outstanding.” Awards were presented to leading names in hospitality, gastronomy, cultural institutions, experience destinations, sustainable initiatives, and tourism innovation. In addition, the “Audience Star of the Year” honoured a public favourite selected through a nationwide public voting.

The TOURISMUSSTARS celebrated not only tourism excellence, but also the very spirit that makes Austria unmistakable around the world: genuine hospitality.

Aqua Dome wins “Experience of the Year 2026.”
NH Vienna Airport receives the “Best Workplace Award” powered by vida.
Sarah Schöftner receives the Vespa Elettrica as “Apprentice of the Year 2026.”
Susanne Kraus-Winkler received the first-ever “Lifetime Honorary Award.”
Silent auction highlights presented during the TOURISMUSSTARS charity gala.
Christian P. Lerner
David Oberlindober receives the “Young Generation Tourism Star.”
Gerold Schneider becomes the first “Tourism Personality of the Year.”
Cesar Sampson thrilled guests with his Eurovision hit “Nobody But You.”
Biohotel Rupertus wins the Sustainability Tourism Initiative Award.
Reinhard Walz, Silvia Schneider and Klaus Panholzer celebrate the Schönbrunn Group as “Cultural Heritage Ambassador of the Year.”
Christian Lerner in conversation with Seitenblicke.
The Very Austria cover photobox powered by HP became a guest favourite.

Friese receives the award for “Most Authentic Restaurant of the Year.”

Celebrating Excellence at Vienna City Hall

Nur einen Tag nach der großen Gala im Schloss Schönbrunn setzte sich die Erfolgsgeschichte der ersten TOURISMUSSTARS im Wiener Rathaus fort. Im festlichen Stadtsenatssitzungssaal empfing Bürgermeister und Landeshauptmann Dr. Michael Ludwig persönlich die ausgezeichneten Gastgeber:innen aus ganz Österreich und gratulierte den Preisträger:innen über eine Stunde lang mit großer Herzlichkeit. Im Mittelpunkt des Empfangs standen vor allem die Bundeslandsieger:innen der Kategorien „Erlebnis des Jahres“ und „Kulturerbe-Botschafter des Jahres“ sowie die Gewinner:innen der zahlreichen Subkategorien in Hotellerie und Gastronomie. Gerade Wien konnte dabei eindrucksvoll seine touristische Vielfalt und internationale Klasse unter Beweis stellen.

Just one day after the grand gala at Schönbrunn Palace, the success story of the first TOURISMUSSTARS continued at Vienna City Hall. In the magnificent City Senate Chamber, Mayor and Governor Dr. Michael Ludwig personally welcomed the award-winning hosts from across Austria and spent more than an hour congratulating the winners with warmth and genuine appreciation.

The reception focused in particular on the provincial winners of the categories “Experience of the Year” and “Cultural Heritage Ambassador of the Year,” alongside the winners of numerous hospitality and gastronomy subcategories. Vienna, in particular, impressively demonstrated its tourism diversity and international class.

The legendary “Zum Schwarzen Kameel” was honoured as the “Most Authentic Restaurant of the Year,” while the Silvio Nickol Gourmet Restaurant at Palais

Erik Vacev,
Christian
Jobst
Michael Ludwig welcomes the guests at Vienna City Hall.
Christian Lerner, Rudi Oezelt and Ronja Scherzinger.
Celebrating excellence in hospitality and events.
Peter
Shiki Omakase wins “Restaurant Opening of the Year.”
Silvio Nickol with Michael Ludwig.
Award-winning hospitality from Maria Alm and Jufenalm.
Manfred Mladosevic, Michael Ludwig and Christian Lerner.

So wurde etwa das traditionsreiche „Zum Schwarzen Kameel“ als „Authentischstes Lokal des Jahres“ ausgezeichnet, während das „Silvio Nickol Gourmetrestaurant“ im Palais Coburg den Titel „Feinstes Lokal des Jahres“ erhielt. Das Park Hyatt Vienna überzeugte als „Elegantestes Hotel des Jahres“. Ebenso wurden zahlreiche weitere herausragende Betriebe aus Hoitellerie und Gastronomie geehrt.

Die Atmosphäre im Rathaus war geprägt von Wertschätzung, persönlichem Austausch und spürbarer Freude über die hohe Qualität des österreichischen Tourismus. Zwischen historischen Räumen, prominenten Gästen und ausgezeichneten Gastgeber:innen entstand ein früher Nachmittag, der eindrucksvoll zeigte, wie vielfältig, innovativ und international relevant Österreichs Tourismuslandschaft heute ist.

TOURISMUSSTARS

CHARITY-PARTNER

PRESENTING PARTNER

Coburg received the title of “Finest Restaurant of the Year.” Park Hyatt Vienna was recognised as the “Most Elegant Hotel of the Year,” alongside many other outstanding businesses from the worlds of hospitality and gastronomy. The atmosphere at City Hall was marked by appreciation, personal exchange, and visible joy over the extraordinary quality of Austrian tourism. Between historic interiors, prominent guests, and celebrated hosts, an unforgettable afternoon unfolded – one that powerfully reflected just how diverse, innovative, and internationally relevant Austria’s tourism landscape has become today.

IN COOPERATION WITH

tourismusstars.at

A joyful stage moment at Vienna City Hall.
NH Vienna Airport wins “Best Workplace of the Year.”
Josef Floh receives the award for “Most Sustainable Restaurant of the Year.”
Michael Ludwig, Martina Duchek and Christian Lerner.
Franz Zauner and Park Hyatt Vienna honoured as “Most Elegant Hotel of the Year.”

Mozart

Austria’s First Global Brand Unlimited

Mozart ist der Welt ein Begriff, ein Klassikstar der Sondersorte. Ein paar Zeilen und Anekdoten zu Mozarts 270. Geburtstag.

Mozart is a name the world instantly recognizes – a classical superstar of a very special kind. A few reflections and anecdotes for the 270th anniversary of his birth.

Es gibt große Komponisten, die sich bewiesen haben und bewundert werden – und dann gibt es Mozart. Wer die Geschichte der Musik als eine Abfolge von Genies liest, stößt irgendwann auf diesen Moment, an dem die Regeln der Chronologie versagen. Wolfgang Amadeus Mozart ist nicht nur ein Kapitel der Musikgeschichte, er ist ein Phänomen: ein Wunderkind, ein Kosmopolit, ein ironischer Spötter – und, lange bevor es das Wort gab, sicher der erste Popstar der europäischen Kulturgeschichte.

Mozart wurde 1756 in Salzburg geboren, in einer Stadt, die heute

There are great composers – many of them, proven and admired. And then there is Mozart. Anyone who reads the history of music as a sequence of geniuses eventually encounters a moment where the rules of chronology begin to fail. Wolfgang Amadeus Mozart is not merely a chapter in music history; he is a phenomenon: a child prodigy, a cosmopolitan spirit, an ironic satirist – and, long before the word existed, surely the first pop star in European cultural history.

Mozart was born in Salzburg in 1756, in a city that today is almost unimaginable without him. At the time, however, Salzburg was little more than a provincial town close to

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TICKETS:

kaum zu denken ist ohne ihn. Damals aber war Salzburg ein fast lächerlicher, den Bayern naher Provinzort im geistlichen Fürsterzbistum, ein Gottesstaat: eng, höfisch, grausam auch, verglichen mit dem weit liberaleren Wien. Der junge Mozart hielt es dort nicht aus. In seinen Briefen beschrieb er die Stadt mit einer Mischung aus Zärtlichkeit und Spott als provinziell und unerquicklich. Er wollte hinaus in die Welt – und die Welt wollte ihn raus aus Salzburg.

Schon als Kind war Mozart ein Ereignis. Mit seinem Vater Leopold und seiner Schwester Nannerl tourte er durch Europa wie ein Wunder der Hochkultur. Höfe, Salons und Opernhäuser staunten über den kleinen Jungen, der Klavier spielte, komponierte, improvisierte und scheinbar alles verstand, was Musik sein konnte, nein, musste. Man kann sich diese Reisen wie eine barocke Version heutiger Welttourneen vorstellen: Städte, Fürstenhöfe, Publikum – und mittendrin ein Kind, das Musik so mühelos beherrschte, als sei sie eine zweite Muttersprache.

Mozarts Talent war nicht einfach groß. Es war beunruhigend groß. Seine Zeitgenoss:innen spürten das. Die Musik schien ihm zuzufliegen, als sei sie bereits fertig in seinem Kopf. Dennoch war Mozart kein entrückter Heiliger der Kunst, sondern ein Mann voller Widersprüche: elegant und vulgär, empfindsam und respektlos, tiefgründig und kindisch zugleich. Seine Briefe sind berühmt für einen Humor, der oft erstaunlich derb ist – ein Tonfall, der selbst heute noch überrascht.

Gerade dieses Luftikushafte machte Mozart so modern. Er war kein höfischer Diener der Kunst, sondern ein freier Künstler – eine damals fast revolutionäre Rolle. In Wien, wohin er als junger Mann übersiedelte, lebte er als einer der ersten Komponisten ohne feste Anstellung, quasi als einer der ersten Freiberufler der Geschichte überhaupt. Er organisierte Konzerte, schrieb Opern, unterrichtete Schüler:innen und komponierte in einem Tempo, das nur ein Paar aus Liverpool 200 Jahre später wieder unter Beweis stellen konnte: Paul McCartney und John Lennon. Und dann George Harrison, der vom Genie seiner Bandkollegen angesteckt wurde. Ja: Wir reden von den Beatles, die, so wie Mozart, eine Zeit der Kulturbrüche für ihre künstlerische Agenda nützten.

Und natürlich gab es Rivalen

Der berühmteste von ihnen ist Antonio Salieri. Die Legende erzählt von einer erbitterten Feindschaft zwischen dem göttlich inspirierten Mozart und dem neidischen Hofkapellmeister. In Wirklichkeit war diese Rivalität wohl weniger dramatisch. Historiker:innen gehen heute davon aus, dass Mozart und Salieri eher Kollegen und nur gelegentliche Konkurrenten waren – sie arbeiteten sogar gemeinsam an einem Werk. Zudem war Salieri nicht jener verbitterte Rivale, den uns der Film „Amadeus“ (1984) von Regisseur Miloš Forman vormachen will. Der Film bezog sein gut recherchiertes Drehbuch aus der damals relevanten Mozartforschung, die eben einige Lücken aufwies – Lücken, von denen wir heute wissen.

Historisch gilt Antonio Salieri als Mozarts großer Rivale: Bürokrat gegen Genie. Tatsächlich dürfte ihre Beziehung jedoch weit weniger angespannt gewesen sein, als es Popkultur und Film vermuten lassen.

Historically, Antonio Salieri is considered Mozart’s great rival: bureaucrat versus genius. In reality, however, their relationship was likely far less strained than popular culture and films would have us believe.

Bavaria, part of a clerical prince-archbishopric – a kind of ecclesiastical state: narrow, courtly, and at times harsh when compared with the far more liberal Vienna. The young Mozart could not bear it there. In his letters he described the city with a mixture of affection and mockery as provincial and uninspiring. He wanted to get out into the world – and the world wanted him out of Salzburg.

Even as a child Mozart was already an event. With his father Leopold and his sister Nannerl he toured Europe like a wonder of high culture. Courts, salons and opera houses marveled at the small boy who played the piano, composed, improvised and seemed to understand everything that music could be – or perhaps must be. One might imagine these journeys as a baroque version of today’s world tours: cities, princely courts, audiences – and in their midst a child who mastered music as effortlessly as if it were a second mother tongue.

Mozart’s talent was not simply great. It was unsettlingly great. His contemporaries sensed this. Music seemed to come to him as if it already existed fully formed in his mind. Yet Mozart was no remote saint of art, but a man full of contradictions: elegant and vulgar, sensitive and irreverent, profound and childish at the same time. His letters are famous for a humor that is often astonishingly crude – a tone that still surprises readers today.

It was precisely this light-hearted, almost carefree side that made Mozart so modern. He was not a court servant of art but an independent artist – a role that was almost revolutionary at the time. In Vienna, where he moved as a young man, he lived as one of the first composers without permanent employment – in fact one of the first true freelancers in cultural history. He organized concerts, wrote operas, taught students and composed at a pace that would only be matched two hundred years later by a pair from Liverpool: Paul McCartney and John Lennon. And then George Harrison, inspired by the genius of his bandmates. Yes – we are talking about the Beatles, who, much like Mozart, used a time of cultural disruption for their artistic agenda.

And of course there were rivals.

The most famous among them was Antonio Salieri. Legend tells of a bitter feud between the divinely inspired Mozart and the jealous court composer. In reality, this rivalry was probably far less dramatic. Historians today assume that Mozart

Der Toifl schläft nicht.

Als Full-Service-Partner für die textile Ausstattung des Park Hyatt Vienna geben wir Tag und Nacht unser Bestes für die Qualität und Reinheit der Tisch- & Bettwäsche und der Frottiertücher.

Seit 70 Jahren verwöhnen wir die exklusivsten Häuser der Stadt mit den gepflegtesten Stoffen für Tisch, Bett und Bad. Dabei sind die hohen Ansprüche unserer Kunden und deren Gäste der Anreiz, uns ständig weiterzuentwickeln und mit Leidenschaft für Wohlbefinden und Hygiene zu sorgen.

Doch die Legende der Gegnerschaft Salieris zu Mozart blieb. Vielleicht, weil sie eine tiefere Wahrheit erzählt: den ewigen Konflikt zwischen Talent und Genie. Salieri war ein erfolgreicher, respektierter Komponist des Wiener Hofes. Mozart dagegen war etwas anderes – ein Meteor. Ein Künstler, der Musik nicht nur beherrschte, sondern sie neu erfand. Und Disruptoren, wie Mozart einer war, sind in der Welt auch immer Menschen, die mit ihrem Drang nach Transformation des bislang Üblichen auch massiv Kritik und Feindschaft der Institutionellen und ihrer Institutionen wecken.

Wie jeder Popstar lebte auch Mozart am Rand seiner Möglichkeiten: Erfolg, Schulden, Triumphe, Zweifel – sein Leben verlief mit einer Intensität, die fast zu groß war für die kurze Zeit, die ihm blieb. Als er 1791 im Alter von nur 35 Jahren starb, hinterließ er ein Werk, das die Musikgeschichte für immer veränderte. Dass wir ihn bis heute kennen, dass er immer noch eine Relevanz hat, die den meisten klassischen Komponisten des Damals im Heute fehlt, ist eben auch Teil dieser so wechselvollen Lebensgeschichte. Warum sind Schubert und Beethoven heute bekannter als Bach und Brahms? Weil Schubert seine Vatergeschichte dramatisch aufarbeitete und Beethoven als fast tauber Komponist so derart große Werke schrieb. Dieses fast Übermenschliche, wie es auch Mozart zutage trug, begeistert Menschen, die sich darin gespiegelt erkennen. Und nicht nur die.

Heute, 270 Jahre nach seiner Geburt, ist Mozart längst mehr als ein Genie. Er ist ein kulturelles Symbol – vielleicht sogar Österreichs erste globale Marke. Salzburg lebt ungerechterweise von seinem Namen (Mozart hatte in Prag viel mehr Gewicht), von Festivals, Museen, Konzerten und der berühmten Mozartwoche, die seit 1956 rund um seinen Geburtstag jedes Jahr Musiker:innen aus aller Welt anzieht.

Die Stadt ist voller Mozart: Häuser, Denkmäler, Konzerte, Souvenirs, Mozartkugeln, T-Shirts, Festivals und Opernaufführungen. Mozart ist Wirtschaftsfaktor und kulturelles Kapital zugleich.

Doch Mozart gehört auch Wien, wo er seine größten Opern schrieb. Noch viel enger ist er aber mit Prag verknüpft, jener Stadt, die seine Musik früh verstand und feierte, als Wien noch zögerte und sich als Provinz erwies, ein Manko, das die Stadt erst im Fin de Siècle abzulegen verstand.

Das ist der Grund, warum seine Musik bis heute so gegenwärtig wirkt; sie besitzt etwas, das viele große Kunstwerke verloren haben: Leichtigkeit. Die Melodien scheinen zu fliegen, selbst wenn sie von Schmerz erzählen. Immer klingt in ihnen ein Lächeln mit – ein wenig ironisch, ein wenig verspielt. Ein moderner Sarkastiker, der gut in die heutige Zeit passen würde.

Und eigentlich ist er ja auch da. Mit uns. Im Heute.

Mozarts Geburtshaus in Salzburg ist zu einem Tempel für internationale Mozartverehrer geworden. Gleichzeitig zeigt sich jedoch, dass viele, die sich selbst und das Haus auf Instagram posten, nie ein einziges Werk Mozarts gehört haben. Heute zählen die Figur und ihre Legende oft mehr als das Werk selbst.

Mozart’s birthplace in Salzburg has become a temple for international Mozart devotees. Yet it’s also clear that many who post themselves and the house on Instagram have never actually listened to a single piece by Mozart. Today, the figure and its legend matter more than the work itself.

and Salieri were more colleagues than enemies and only occasional competitors –they even collaborated on a piece together. Nor was Salieri the embittered rival portrayed in the film Amadeus (1984) by director Miloš Forman. The film drew its well-researched screenplay from the Mozart scholarship of the time – scholarship that still contained gaps, gaps we understand far better today.

Yet the legend of Salieri’s hostility toward Mozart endured. Perhaps because it tells a deeper truth: the eternal conflict between talent and genius. Salieri was a successful and respected composer at the Viennese court. Mozart, however, was something else – a meteor. An artist who did not merely master music but reinvented it. And disruptors like Mozart, in any era, inevitably provoke criticism and hostility from institutions and the people who defend them.

Like every pop star, Mozart lived on the edge of his possibilities: success, debts, triumphs and doubts. His life unfolded with an intensity almost too great for the short time granted to him. When he died in 1791 at the age of only thirty-five, he left behind a body of work that permanently changed the history of music. And the fact that we still know him today, that he continues to possess a relevance lacking in most of his classical contemporaries, is itself part of that dramatic life story. Why, for example, are Schubert and Beethoven more widely known today than Bach or Brahms? Because Schubert turned the drama of his family history into art, and Beethoven wrote monumental works while almost completely deaf. This almost superhuman quality – which Mozart also embodied – fascinates people who see something of themselves reflected in it.

Today, 270 years after his birth, Mozart is long since more than a genius. He has become a cultural symbol – perhaps Austria’s first global brand. Salzburg lives, somewhat unjustly, from his name (Mozart actually carried greater weight in Prague), through festivals, museums, concerts and the famous Mozart Week, which since 1956 has brought musicians from around the world to the city every year around his birthday.

The city is full of Mozart: houses, monuments, concerts, souvenirs. Mozart chocolates, T-shirts, festivals, opera performances. Mozart is both an economic factor and cultural capital.

At the same time, however, Mozart also belongs to Vienna, where he wrote his greatest operas. And – as already mentioned – he perhaps belongs even more to Prague, the city that understood and celebrated his music early on while Vienna still hesitated and proved itself somewhat provincial, a shortcoming the city only overcame during the fin-de-siècle.

This may also explain why Mozart’s music still feels so present today: it possesses something many great works of art have lost – lightness. The melodies seem to fly, even when they speak of pain. And within them there is always a smile – slightly ironic, slightly playful. A modern skeptic, one might say, who would fit quite comfortably into our own time.

In fact, he already does. He is here. With us. In the present.

Der Wurst- & FleischSpezialist

BOOTSTRAUM ZUM MITNEHMEN

TRAILERBARE

Conscious ESCAPES

Wo Bienen summen, Lavendel duftet und Sonnenenergie gesammelt wird, beginnt eine neue Form des Reisens. Dieses Ressort führt zu Orten und Ideen, die Nachhaltigkeit mit Stil verbinden – von Green Luxury Hotels über Budapest bis zu österreichischer Naturkosmetik.

Where bees hum, lavender is fragrant and solar energy is collected, a new form of travelling begins. This section leads to places and ideas that connect sustainability with style – from Green Luxury hotels to Budapest and Austrian natural cosmetics.

Alpine Beauty Alchemy

Von Gletscherkräutern bis hin zu biotechnologischen Wirkstoffen: Österreich definiert natürliche Hautpflege neu – mit Präzision, lokalen Wirkstoffen und unaufdringlichem Luxus.

From glacier herbs to biotechnological actives: Austria is redefining natural skincare – with precision, local ingredients, and understated luxury.

Es ist der spannende Kontrast zwischen archaischer Naturverbundenheit und kompromissloser Innovation, der die aktuelle österreichische Kosmetiklandschaft so interessant macht. Während der internationale Markt von „Clean Beauty“ geflutet wird – ein oft vager Begriff, der sich primär über das bloße Weglassen von Inhaltsstoffen definiert –, verfolgt Österreich einen substanzielleren Weg. In hochmodernen Laboren, oft nur wenige Kilometer von den alpinen Rohstoffquellen entfernt, werden heute Hochleistungsextrakte mittels Präzisionstechnologie gewonnen. Hier geht es nicht um das Fehlen von Chemie, sondern

It is the compelling contrast between archaic closeness to nature and uncompromising innovation that makes Austria’s contemporary cosmetics landscape so fascinating. While the international market is flooded with “clean beauty” – often a vague concept defined primarily by the omission of ingredients – Austria is pursuing a more substantial path. In state-of-the-art laboratories, often just a few kilometres from alpine raw-material sources, high-performance extracts are now obtained using precision technology. This is not about the absence of chemistry, but about the presence of efficacy –deeply rooted in geography and a centuries-old apothecary culture. Historically, the Alpine republic has always been a land of medicinal herbs

um die Präsenz von Wirksamkeit, die tief in der Geografie und einer jahrhundertealten Apothekenkultur verwurzelt ist. Historisch betrachtet war die Alpenrepublik schon immer ein Land der Heilkräuter und der Kurhauskultur. Doch was früher als „Hausmittel“ belächelt wurde, ist heute ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Der globale Trend zu bewusstem Konsum und die Sehnsucht nach Transparenz verleihen Österreich als Standort hochwertiger Biokosmetik eine beson-

and spa traditions. What was once dismissed as “home remedies” has evolved into a significant economic factor. The global shift toward conscious consumption and the growing desire for transparency give Austria, as a location for high-quality organic cosmetics, a distinctive radiance. It offers an answer to what luxury must look like in the 21st century – ethical, effective, and aesthetically impeccable. Susanne Kaufmann is considered a pioneer of this philosophy. At the Vorarlbergbased beauty brand, alpine plant power is not a marketing phrase but a source of

dere Strahlkraft. Er bietet die Antwort auf die Frage, wie Luxus im 21. Jahrhundert aussehen muss – ethisch, wirksam und ästhetisch makellos. „Susanne Kaufmann“ gilt als Vorreiterin dieser Philosophie. Bei der Vorarlberger Kosmetikmarke ist alpine Pflanzenkraft keine Marketingfloskel, sondern eine Quelle für hochkonzentrierte Wirkstoffe, die in Kombination mit moderner Labortechnik internationaler Standards entstehen. Gänzlich unabhängig von der Philosophie von Susanne Kaufmann verschreibt sich auch die steirische Biokosmetikmarke SOAVO der

highly concentrated actives, refined through modern laboratory technology to meet international standards.

This credo is also embraced by the Styrian beauty manufactory SOAVO. Independent in its philosophy yet equally devoted to pure nature, the brand sources ingredients from regional organic cultivation projects and equips Austrian hotels –thereby contributing significantly to regional value creation. Founder Erwin Krall views nature as a complex, living system and a carrier of valuable information and forces.

Die Natur ist viel mehr sind als nur die Summe ihrer Inhaltstoffe und ebenso vielfältig und ganzheitlich wirkt sie auf Geist und Körper, auf Haut und Seele.
Nature is far more than the sum of its ingredients – and just as diverse and holistic is its effect on mind and body, on skin and soul.

reinen Natur. Durch den Bezug von Rohstoffen aus heimischen BioAnbauprojekten und die Ausstattung österreichischer Hotels – ebenso wie Susanne Kaufmann – leistet das Unternehmen einen wesentlichen Beitrag zur regionalen Wertschöpfung. Gründer Erwin Krall versteht die Natur als ein komplexes, lebendiges System und Träger wertvoller Informationen und Kräfte: „Die Natur ist viel mehr als nur die Summe ihrer Inhaltsstoffe und ebenso vielfältig und ganzheitlich wirkt sie auf Geist und Körper, auf Haut und Seele.“

In Wien übersetzt „Saint Charles Apothecary“ Apothekenwissen in eine moderne Ethnobotanik, während „LEDERHAAS Cosmetics“ anhand erlesener Rohstoffe wie heimischen Honig, Steinsalz sowie Heilpflanzen – und einem ausgeprägten Sinn für Design – eine neue Form von Sinnlichkeit, Wirkmächtigkeit und avantgardistischem Style zelebriert. „Österreichs Pflanzenwelt ist vielgestaltig und ermöglicht die Produktion sehr spezifischer Extrakte aus lokaler Herkunft. Diese mögen zum großen Teil auch in anderen Regionen kultivierbar sein, dem Nachhaltigkeitsgedanken, Kosmetik möglichst aus den Regionen zu beziehen, entspricht es dennoch“, sagt Wolfgang Lederhaas. Es ist ein Statement, das die Haltung vieler Produzent:innen auf den Punkt bringt: Regionalität ist keine Limitierung, sondern Differenzierung. Dieser Ansatz spiegelt sich auch in der Wahl ungewöhnlicher Rohstoffe wider. Besonders innovativ zeigen sich Marken wie „Vielö“ aus Oberösterreich, die das Prinzip der Kreislaufwirtschaft perfektionieren. Indem sie biologische Molke – ein Nebenprodukt der Käseherstellung – zum Hauptbestandteil ihrer Pflege machen, nutzen sie eine Ressource, die seit Generationen für ihre hautberuhigende Wirkung bekannt ist, im konventionellen Massenmarkt aber oft ignoriert wird. Ähnlich konsequent agieren die „Vignerons“ der Hautpflege. In den Weinregionen wiederum wird die Traube zur Quelle antioxidativer Wirkstoffe. „Vinoble“ übersetzt Traubeninhaltsstoffe wie Resveratrol, Polyphenole und Fermente in effektive Wirkstoffkosmetik, bis hin zu professionellen SpaKonzepten, während angesehene Bioweingüter wie „Die Nikolai“ oder „HILLINGER Cosmetics“ ihre Kosmetiklinien als perfekte Synergien zu ihrem Kerngeschäft im Weinanbau verstehen. Dass Nachhaltigkeit bis zur radikalen Formelhaftigkeit gedacht werden kann, beweist „ELIAH SAHIL“ mit Fokus auf wasserfreie Pulverkosme-

In Vienna, Saint Charles Apothecary translates apothecary knowledge into modern ethnobotany, while LEDERHAAS Cosmetics celebrates a new form of sensuality, potency, and avant-garde style using refined raw materials such as local honey, rock salt, and medicinal plants – combined with a pronounced sense of design.

“Austria’s plant world is diverse and enables the production of highly specific extracts of local origin. While many may be cultivable elsewhere, sourcing cosmetics regionally aligns with the sustainability philosophy,” explains Wolfgang Lederhaas. It is a statement that captures the attitude of many producers: regionality is not a limitation, but differentiation.

This approach is also reflected in the selection of unusual raw materials. Particularly innovative is Vielö from Upper Austria, which perfects the principle of circular economy. By making organic whey – a by-product of cheese production – the core of its skincare, the brand uses a resource known for generations for its soothing properties but often overlooked in the conventional mass market.

Similarly consistent are the vintners of skincare. In Austria’s wine regions, the grape becomes a source of antioxidant actives. Vinoble Cosmetics translates grape components such as resveratrol, polyphenols, and ferments into effective active skincare, extending to professional spa concepts. Renowned organic wine producers such as Die Nikolai and HILLINGER Cosmetics likewise view their cosmetic lines as natural synergies with their work as winemakers.

Erwin Krall, Founder Beauty-Manufaktur SOAVO

tik. Es ist ein radikaler Verzicht auf unnötiges Gewicht und Plastik. Auf der anderen Seite des Spektrums steht die energetische High-End-Pflege von „Max and Me“, die beweist, dass auch die „Schwingung“ und die feinstoffliche Qualität ätherischer Öle einen Platz im Luxussegment haben, wenn sie mit solcher Präzision kuratiert werden.

Vielleicht liegt eine prosperierende Kosmetikzukunft genau in Nischen wie diesen. Nicht als Gegenentwurf zur globalen Beauty-Industrie, sondern als deren leises Korrektiv. Österreich zeigt, dass Naturkosmetik nicht zwangsläufig Verzicht bedeutet, sondern Verdichtung – von Wissen, von Herkunft, von Wirkung. Und dass Luxus heute dort beginnt, wo man wieder versteht, wo etwas wirklich herkommt.

That sustainability can be pursued to radical clarity is demonstrated by ELIAH SAHIL, with its focus on water-free powder cosmetics – a conscious reduction of unnecessary weight and plastic. At the other end of the spectrum stands the energetic high-end skincare of Max and Me, proving that vibration and the subtle quality of essential oils can hold a place in the luxury segment when curated with such precision.

Perhaps the future of cosmetics lies precisely in niches like these. Not as a counterpoint to the global beauty industry, but as its quiet corrective. Austria demonstrates that natural cosmetics do not necessarily mean restraint, but concentration – of knowledge, origin, and efficacy. And that luxury today begins where one once again understands where something truly comes from.

BUDAPEST 48h

„Das Schönste an Pest ist der Blick auf Buda“, sagt der ungarische Volksmund. Wir sind da anderer Meinung und lieben das brettflache Zentrum der ungarischen Hauptstadt mindestens ebenso sehr wie die Gegend rund um den prachtvollen Burgberg …

“The most beautiful thing about Pest is the view of Buda,” says an old Hungarian proverb. We beg to differ. We love the perfectly flat heart of the Hungarian capital just as much as the magnificent surroundings of the Castle Hill.

DAY 1

1 10:00 AM

Ankunft mit dem (Nacht-)Zug in einem der beiden City-Bahnhöfe. Ein „kleiner Schwarzer“ in der Halle – schließlich hat Ungarn eine lange und erstklassige Kaffeetradition –, dann geht es auch schon in Richtung schöne blaue Donau. Als Alternative zur klassischen Bootstour empfiehlt sich eine Fahrt mit der Straßenbahnlinie 2, die gemächlich am Ufer entlangzuckelt. Arrival by (night) train at one of the city’s two central stations. A “little black” in the station hall first – after all, Hungary has a long and excellent coffee tradition – and then it’s time to head toward the beautiful blue Danube. As an alternative to the classic boat tour, take a ride on tram line 2, which glides leisurely along the riverbank.

2 12:00 PM

Auch wenn Ungarn derzeit nicht als große Demokratie gilt – über das größte Parlamentsgebäude der Welt verfügt das Land trotzdem. Die Straßenbahnlinie 2 hält fast vor der Eingangstür. Das Haus mit mehr als 700 Zimmern und Sälen kann bei einer geführten Tour besichtigt werden. Im Anschluss lockt die elegante Falk Miska, eine baumbestandene Straße in unmittelbarer Nachbarschaft, in der sich die besten Antiquitätengeschäfte, Galerien und Auktionshäuser der Stadt angesiedelt haben.

Hungary may currently not be considered a great democracy – yet the country is home to the largest parliament building in the world. Tram line 2 stops almost right at the entrance. The building, with more than 700 rooms and halls, can be visited on a guided tour. Afterwards, elegant Falk Miksa Street beckons just around the corner – a tree-lined boulevard where the city’s finest antique shops, galleries, and auction houses are located.

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3 3:00 PM

„Best Budapest Streetfood“ ist bei Retró Lángos in der Bajcsy Zsilinszky ut 125 angesagt. Die in heißem Öl ausgebackenen Hefeteigfladen gibt’s hier in vielen Variationen. Traditionalist:innen wählen den Klassiker mit Sauerrahm, Käse und viiiieeel Knoblauch.

“Best Budapest street food” awaits at Retró Lángos on Bajcsy Zsilinszky utca 125. These deep-fried yeast dough flatbreads come in countless variations. Traditionalists choose the classic: sour cream, cheese, and looooots of garlic.

4 4:00 PM

Mit der Standseilbahn geht es in 4 Minuten auf den Burgberg. Wer sich das lange Anstehen ersparen will, wählt den Fußweg – die Aussicht auf die berühmte Kettenbrücke ist die gleiche und der Anstieg dauert nicht länger als 15 Minuten. Oben angekommen, lohnen ein Besuch der Ungarischen Nationalgalerie (www.mng.hu) und ein Bummel durch die Gassen des alten Burgviertels. Der Fischerbastei sollte man sich zur blauen Stunde widmen – dann sind An- und Ausblick am schönsten. The funicular takes you to Castle Hill in just four minutes. Those who want to avoid the queues can simply walk – the view of the famous Chain Bridge is exactly the same, and the climb takes no more than 15 minutes. Once at the top, a visit to the Hungarian National Gallery and a stroll through the streets of the old Castle District are well worth it. The Fisherman’s Bastion is best experienced during the blue hour, when both the view and the atmosphere are at their most magical.

5 7:00 PM

Das Párisi Udvar Hotel am Franziskanerplatz ist in einer ehemaligen Jugendstil-Einkaufspassage untergebracht. Das Ambiente beeindruckt mindestens ebenso sehr wie Ungarns größte Champagnerauswahl in der Étoile Bar.

The Párisi Udvar Hotel, located on Ferenciek Square, is housed in a former Art Nouveau shopping arcade. The setting is breathtaking – matched only by Hungary’s largest Champagne selection at the Étoile Bar.

6 8:30 PM

Das mit einem Michelin-Stern ausgezeichnete SALT gehört zu den besten – und angesagtesten – Restaurants der Stadt (mindestens vier Wochen vorher reservieren!). Was Chefkoch Szilárd Tóth und sein Team auf die Tische bringen, ist radikal regional und unglaublich köstlich. Zum 15-gängigen Tasting Menu empfiehlt sich die lokale Weinbegleitung mit erstklassigen Naturweinen (www.saltbudapest.com).

The Michelin-starred SALT is among the city’s finest – and most sought-after – restaurants (reserve at least four weeks in advance!). What chef Szilárd Tóth and his team present is radically regional and astonishingly delicious. The 15-course tasting menu is best accompanied by the local wine pairing featuring outstanding natural wines.

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7 11:00 PM

In lauen Frühlingsnächten ist die High Note Sky Bar der schönste Ort für einen Absacker. Von der Dachterrasse reicht der Blick auf die gegenüberliegende St.-Stephans-Basilika und über die Dächer der Stadt bis zum hell erleuchteten Burgviertel am gegenüberliegenden Donauufer. On mild spring nights, the High Note Sky Bar is the perfect place for a final drink. From the rooftop terrace, the view stretches to St. Stephen’s Basilica opposite and across the rooftops of the city to the illuminated Castle District on the far bank of the Danube. www.highnoteskybar.hu

DAY 2

8 10:00 AM

Gucci, Moncler, Rolex oder Louis Vuitton – entlang der Andrássy ut haben sich auf wenigen Hundert Metern die großen internationalen Designerlabel angesiedelt. Wer da nach luxuriösem Lokalkolorit sucht, findet es in den Flagship-Stores der ungarischen Porzellanmanufaktur Herend oder beim Schokoladen- und Pralinenspezialisten Ghraoui Ebenfalls an der Prachtstraße residiert die Ungarische Nationaloper (www.opera.hu). Ihr prachtvolles Inneres ist mit Hunderten Statuen und Gemälden sowie mit sieben Kilo reinem Gold geschmückt.

Gucci, Moncler, Rolex, or Louis Vuitton – along Andrássy Avenue, the world’s great luxury brands line up within just a few hundred meters. Those seeking a touch of Hungarian luxury will find it at the flagship boutiques of the porcelain manufacturer Herend or at the chocolate and praline specialist Ghraoui. The grand boulevard is also home to the Hungarian State Opera House, whose splendid interior is adorned with hundreds of statues and paintings – and no less than seven kilograms of pure gold.

9 12:30 PM

Die Synagoge in der Dohány utca (am Shabbat und an jüdischen Feiertagen geschlossen) ist die zweitgrößte der Welt. Nach dem Besuch des für 3.000 Gläubige konzipierten Sakralbaus sollte man noch den dahinterliegenden Park der Erinnerungen besuchen. Als Andenken an die 600.000 von den Nazis ermordeten ungarischen Jüd:innen hat Hollywood-Star Tony Curtis hier eine stählerne Trauerweide mit eingravierten Namen auf den Blättern errichten lassen (www.greatsynagogue.com).

The Great Synagogue on Dohány Street (closed on Shabbat and Jewish holidays) is the second largest in the world. After visiting the sacred building, designed for 3,000 worshippers, take time to explore the Memorial Park behind it. As a tribute to the 600,000 Hungarian Jews murdered by the Nazis, Hollywood star Tony Curtis erected a steel weeping willow here, its leaves engraved with the names of victims.

10 3:30 PM

Die Franz-Liszt-Musikakademie gehört zu den ältesten Musikhochschulen Europas und gilt als Meisterwerk des Budapester Secessionsstils. Im Konzertsaal mit beeindruckender Orgel finden häufig kostenlose Konzerte junger Absolvent:innen statt. Außerdem sind im Gebäude ein Liszt-Museum und eine öffentliche Bibliothek untergebracht.

The Franz Liszt Academy of Music is one of Europe’s oldest music universities and a masterpiece of Budapest Secession style. In the concert hall with its impressive organ, free performances by young graduates frequently take place. The building also houses a Liszt museum and a public library.

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11 5:00 PM

70 Millionen Liter heißes Thermalwasser sprudeln täglich aus den 120 Quellen der Stadt. Unter anderem fließen sie in 21 Heilbäder, von denen das Gellért-Bad das bei Tourist:innen populärste ist. Keinen Kilometer entfernt geht es im Rudas-Bad sehr viel ruhiger zu. Unter einer Kuppel, die im 16. Jahrhundert von den Türken erbaut wurde, sitzt man hier im warmen Wasser und genießt das einzigartige Ambiente. Im neueren Teil des Bades gibt es außerdem ein Thermalschwimmbad, während auf dem Dach ein Pool mit Blick auf die Donau lockt. (Hinweis: Im alten Teil herrscht an fast allen Tagen strikte Geschlechtertrennung.)

Seventy million liters of hot thermal water gush daily from the city’s 120 springs. They feed 21 thermal baths, including the famous Gellért Baths, particularly popular with visitors. Less than a kilometer away, the Rudas Baths offer a far more tranquil atmosphere. Beneath a dome built by the Turks in the 16th century, visitors sit in warm water and soak in the unique setting. In the modern section of the baths there is also a thermal swimming pool, while the rooftop features a pool overlooking the Danube.

(Note: In the historic section, strict gender separation applies on most days.)www. rudasfurdo.hu 8 9 10

12 8:00 PM

Das Café New York gehört zu den schönsten – und meistbesuchten –Kaffeehäusern der Welt. Wer den Trubel vermeiden will und außerdem lieber heimische Haute Cuisine als himmlische Kuchenkreationen mag, bucht einen Tisch im White Salon. Versteckt auf einem Galeriegeschoss zelebriert Dániel Lajos Biró hier eine sehr eigenständige und kreative Küche. Kostprobe gefällig? Wie wär’s dann mit Mangaliza-Rippchen an Ramen-Velouté mit Rettich und dem modern interpretierten Kartoffelklassiker Dödölle?

The New York Café is among the most beautiful – and most visited – coffeehouses in the world. Those who prefer to avoid the crowds and enjoy refined Hungarian haute cuisine rather than heavenly cake creations should reserve a table at the White Salon. Hidden on a gallery level, chef Dániel Lajos Biró celebrates a highly distinctive and creative cuisine. Curious? Try the Mangalica ribs with ramen velouté and radish – or the modern interpretation of the Hungarian potato classic Dödölle. www.newyorkcafe.hu

13 11:00 PM

Die Elisabethstadt ist Budapests trendiges Ausgehviertel, in dem auch viele junge Bands aufspielen. Als Topadresse für traditionelle jüdische Klezmer-Musik gilt das Spinoza (www.spinoza.hu). Absolutes Must ist ein Drink in einer der Ruinenbars, die sich zumeist über mehrere Hinterhöfe erstrecken. Die bekannteste (und bunteste) ist das Szimpla Kert (www.szlimpa.hu). Ruhiger und gediegener geht es im Mazel Tov zu. Elisabethstadt is Budapest’s vibrant nightlife district, where many young bands perform. The Spinoza is considered a top address for traditional Jewish klezmer music. An absolute must: a drink in one of the famous ruin bars, usually spread across several courtyards. The best known – and most colorful – is Szimpla Kert A more relaxed and elegant atmosphere awaits at Mazel Tov www.mazeltov.hu

DAY 3

14 9:00 AM

Mit der U-Bahn-Linie 4 geht es zur Station Szent Gellért tér. 2014 eröffnet und vom Künstler Tamás Komoróczky gestaltet, gehört sie zu den zehn schönsten U-Bahn-Haltestellen der Welt. Zurück über die Donau führt die 333 Meter lange Freiheitsbrücke. Am anderen Ufer präsentiert sich die im Stil einer Basilika erbaute Große Markthalle als wahrer Gourmettempel. Letzte – und beste – Gelegenheit, um sich vor der Heimreise noch mit Salami, (bitte ungestopfter) Gänseleber, Tokajerwein und geräuchertem Paprikapulver einzudecken!

Take metro line 4 to Szent Gellért tér station. Opened in 2014 and designed by artist Tamás Komoróczky, it is considered one of the ten most beautiful subway stations in the world. Cross back over the Danube via the Liberty Bridge, which spans 333 meters. On the other side stands the Great Market Hall, built in the style of a basilica – a true temple of gastronomy. The last – and best – opportunity to stock up before heading home: Hungarian salami, goose liver (preferably unstuffed), Tokaj wine, and smoked paprika powder. 12

Golden Moments

Luxus, Rückzug und Regeneration – das Golden Hill Country Chalets & Suites in der Südsteiermark zählt längst zu den außergewöhnlichsten Hideaways Österreichs. Mit dem erfolgreichen Longevity-Package und der Auszeichnung als Publikumsstar des Jahres 2026 zeigt sich das Refugium vitaler denn je.

Luxury, retreat and regeneration – Golden Hill Country Chalets & Suites in Southern Styria has long been one of Austria’s most exceptional hideaways. With its successful Longevity Package and the distinction as Audience Star of the Year 2026, the refuge presents itself more vital than ever.

Versteckt zwischen sanften Hügeln, goldenen Sonnenuntergängen und den Weingärten der Südsteiermark liegt ein Ort, der nicht nur Ruhe schenkt, sondern die Sinne berührt: das Golden Hill Country Chalets & Suites. Was einst als mutige Vision von Barbara und Andreas Reinisch begann, hat sich zu einem Refugium entwickelt, das Luxus, Natur und nachhaltige Lebensfreude zu einem einzigartigen Erlebnis verschmelzen lässt.

Dass Golden Hill zu den großen Sehnsuchtsorten des Landes zählt, wurde heuer auch vom Publikum eindrucksvoll bestätigt: Bei den ersten Tourismusstars-Awards wurde das Hideaway mit 2.596 Stimmen zum ersten Publikumsstar des Jahres gewählt und im Rahmen der großen Tourismusstars-Gala am 27. April 2026 im Schloss Schönbrunn ausgezeichnet. Eine besondere Würdigung für ein Haus, das Gastfreundschaft nicht inszeniert, sondern lebt – diskret, herzlich und mit jenem feinen Gespür für Details, das aus einem Aufenthalt eine Erinnerung macht.

Golden Hill blickt dabei nicht nur auf Auszeichnungen, sondern vor allem auf das, was moderne Erholung heute bedeuten kann. Das seit einiger Zeit angebotene und erfolgreich etablierte Longevity-Package ist ein stilvolles Statement für zeitlose Vitalität. Denn Gesundheit ist das neue Gold – und echte Schönheit kommt von innen. In luxuriösem Ambiente erleben Gäste, wie basenreiche Kulinarik, maßgeschneiderte Bewegung, bewusste Regeneration und holistische Begleitung den Körper nähren und die Seele stärken. Fünf Übernachtungen im privaten Chalet – etwa im edlen Goldfuchs oder Silberfuchs – bilden den Rahmen für eine Reise zu sich selbst. Tägliche Vitaldinner, ein kraftvoller Smoothie am Morgen, geführte Wanderungen, ein Lavendelschaumbad und eine Pro-Youth-LiftingMaske sind ebenso Teil der Pauschale wie ein liebevoll zusammengestelltes Rezeptbuch. Wer mehr möchte, bucht individuelle Einheiten mit Personal Trainer, Kinesiologie, medizinischer Begleitung oder regenerativen Massagen hinzu – diskret im eigenen Chalet oder inmitten der Natur.

Golden Hill ist kein Hotel im klassischen Sinn – es ist ein Lebensgefühl. Ein Ort, an dem Zeit bedeutungslos scheint und das Hier und Jetzt zu einem Geschenk wird. Wer hierherkommt, wird nicht nur entschleunigt, sondern inspiriert – für ein Leben in Balance, mit Herz, Stil und neuen Perspektiven.

Tucked away between gentle hills, golden sunsets and the vineyards of Southern Styria lies a place that not only gives peace, but touches the senses: Golden Hill Country Chalets & Suites. What once began as the bold vision of Barbara and Andreas Reinisch has developed into a refuge that allows luxury, nature and sustainable joy of life to merge into a unique experience.

That Golden Hill ranks among the great places of longing in the country was also impressively confirmed by the public this year: at the first Tourismusstars Awards, the hideaway was voted the first Audience Star of the Year with 2,596 votes and was honoured as Audience Star of the Year 2026 during the grand Tourismusstars Gala on 27 April 2026 at Schloss Schönbrunn. A special recognition for a house that does not stage hospitality, but lives it – discreetly, warmly and with that fine sense for details that turns a stay into a memory.

At the same time, Golden Hill looks not only at awards, but above all at what modern recreation can mean today. The Longevity Package, which has been offered for some time and has been successfully established, is a stylish statement for timeless vitality. For health is the new gold – and true beauty comes from within. In a luxurious ambience, guests experience how alkaline-rich cuisine, tailor-made movement, conscious regeneration and holistic guidance nourish the body and strengthen the soul.

Five overnight stays in a private chalet – for example in the noble Goldfuchs or Silberfuchs – form the setting for a journey to oneself. Daily vitality dinners, a powerful smoothie in the morning, guided hikes, a lavender bubble bath and a ProYouth lifting mask are just as much part of the package as a lovingly compiled recipe book. For those seeking more, individual sessions with a personal trainer, kinesiology, medical support, or restorative massages can be added discreetly – either in the privacy of their own chalet or amidst the beauty of nature.

Golden Hill is not a hotel in the classical sense – it is a way of life. A place where time seems to lose its meaning and the here and now becomes a gift. Whoever comes here is not only slowed down, but inspired – for a life in balance, with heart, style and new perspectives.

CONTACT

Barbara und Andreas Reinisch werden bei der Tourismusstars-Gala im Schloss Schönbrunn als Publikumsstar des Jahres 2026 ausgezeichnet – inklusive 15.000 Euro Werbeguthaben von Gewista.
Barbara and Andreas Reinisch are honoured at the Tourismusstars Gala at Schloss Schönbrunn as Audience Star of the Year 2026 – including 15,000 euros in advertising credit from Gewista.

2025 verkaufte Michaela Reitterer ihr Lebenswerk, das unter ihrer Führung mit dem Österreichischen Umweltzeichen sowie dem Europäischen Umweltzeichen ausgezeichnet wurde und 2015 den Green Hotelier Award Europe erhielt.

Sustainable by Design The Rise of Green Luxury

In 2025, Michaela Reitterer sold her life’s work, which under her aegis became a recipient of the Austrian Ecolabel and the European Ecolabel, and was honored with the Green Hotelier Award Europe in 2015.

Nicht alle Menschen, die an diesem Morgen im März am Eagle Beach auf Aruba unterwegs sind, werden dafür bezahlt, dass sie Rechen schwingen und Müll aufsammeln. Im Gegenteil, die meisten der helfenden Hände sind freiwillig hier. Sie engagieren sich in ihrem Urlaub. Es handelt sich um Gäst:innen des Bucuti & Tara Beach Resort, das bislang mehrfach als „nachhaltigstes Resort der Welt“ ausgezeichnet wurde und das erste und einzige CO2-neutrale Hotel der Karibik ist. Aber warum rackern sie sich ab, anstatt einfach in der Sonne zu liegen?

Not everyone walking along Eagle Beach on Aruba on this March morning is being paid to wield rakes and collect litter. On the contrary, most of the helping hands are here voluntarily – dedicating their time while on holiday. They are guests of the Bucuti & Tara Beach Resort, repeatedly awarded as the “most sustainable resort in the world” and the first and only carbon-neutral hotel in the Caribbean. But why are they working hard instead of simply lying in the sun?

Die kurze Antwort: Sie wollen ihren Beitrag zur Nachhaltigkeit und zum Umweltschutz leisten. So, wie Ewald Biemans sein luxuriöses Hideaway in den 1990ern aus reinem Idealismus gründete, gehen die Gäst:innen zum gemeinsamen Beach-Clean-up und nutzen ihre wiederbefüllbaren Wasserflaschen. Idealistische Reisende möchten aktiv etwas Positives beitragen, auch zum Leben lokaler Communitys. Oft geht ein gewisser Idealismus mit Jugendlichkeit einher. Weil dank einer wachsenden Tech- und Krypto-Investmentkultur ein gewisser Wohlstand längst nicht mehr nur im fortgeschritteneren Alter erreichbar ist, wächst der Anteil der idealistischen Reisenden zunehmend. Sie wünschen sich zudem authentische Erlebnisse, denn sie wissen: Bilder, vor allem jene auf Social Media, sind austauschbar. Erlebnisse nicht. Authentizität gewinnt in einer zunehmend von künstlich generierten

Das Bucuti & Tara Beach Resort gilt als nachhaltigstes Resort der Welt.

The Bucuti & Tara Beach Resortis considered the most sustainable resort in the world.

The short answer: they want to contribute to sustainability and environmental protection. Just as Ewald Biemans founded his luxurious hideaway in the 1990s out of pure idealism, guests join communal beach clean-ups and use their refillable water bottles. The idealistic traveler wants to actively contribute something positive – also to the lives of local communities.

A certain idealism often goes hand in hand with youthfulness. Because, thanks to a growing tech and crypto investment culture, a certain level of prosperity is no longer achievable only at a more advanced age, the share of idealistic travelers is steadily increasing.

They also seek authentic experiences, because they know: images – especially those on social media – are interchangeable. Experiences are not. Authenticity is regaining importance in a social media world increasingly flooded with artificially generated content.

Inhalten überfluteten Social-Media-Welt wieder an Bedeutung. Eine Rolle spielt selbstverständlich auch extrinsische Motivation. Wer sich eine nachhaltige Luxusreise leistet, kauft sich das grüne Gewissen ebenso mit wie ein Schutzschild vor dem Social-Media-Shitstorm, der oft eine unvermeidliche Begleiterscheinung von Postings aus dem Cruise-Urlaub oder aus der abgelegenen Inselwelt ist. Ob rein intrinsisch, doch extrinsisch oder durch eine Mischung aus beidem motiviert, das ist für alle Beteiligten letztlich aber unerheblich. Fakt ist, dass die Nachfrage nach nachhaltigem Luxus steigt.

Meaningful and Mindful

Im ersten Moment scheint das ein Widerspruch zu sein. Denn wie kann beispielsweise ein Aufenthalt auf den Malediven, wo ohnehin wenig wächst, es kaum Landwirtschaft gibt, Klimaanlagen rund um die Uhr laufen und wenige Gäst:innen relativ viel Fläche für sich beanspruchen, nachhaltig sein? Tatsächlich geht Nachhaltigkeit auch hier, sogar einfacher und erfolgreicher als gedacht. Der Aufenthalt an sich kann positiven Impact haben, etwa auf den Arbeitsmarkt für Einheimische. CO2-Kompensationen und Umweltsteuern auf Flüge tun ihr Übriges in Sachen gutes Gewissen.

Nachhaltigkeit und Luxus sind längst kein Widerspruch mehr, sondern der neue Standard. Darauf reagiert die Branche aber nicht nur. Sie hatte nämlich immer schon Lösungen für jene Probleme parat, die sie selbst verursacht hat. Außerdem ist Tourismus seit jeher ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, der das Überleben von Menschen in Regionen sichert, die sonst wenig Chancen haben.

Die Zeiten, in denen kulinarische Exzesse, ein Höchstmaß an Service und ägyptisches Leinen Inbegriffe von Luxus waren, sind jedenfalls vorbei. Statt Konsum steht Connection an vorderster Stelle. Das Erlebnis muss auf einer persönlichen Ebene berühren, bedeutsam sein. Nicht die Anzahl der Gänge beim Abendessen bleibt in Erinnerung, sondern der Ausflug in den Küchengarten und der anschließende Kochkurs. Austausch mit den Menschen vor Ort auf Augenhöhe, familiengeführte

Extrinsic motivation also naturally plays a role. Those who indulge in sustainable luxury travel purchase not only a green conscience, but also a shield against the social media backlash that often accompanies posts from cruise vacations or remote island destinations. Whether motivated purely intrinsically, extrinsically, or by a mix of both ultimately becomes irrelevant for everyone involved. The fact remains: demand for sustainable luxury is rising.

Meaningful and Mindful

At first glance, this appears contradictory. How, for example, can a stay in the Maldives – where little grows, agriculture is limited, air conditioning runs around the clock, and few guests occupy relatively large areas – be sustainable? In reality, sustainability is possible here too – even more easily and successfully than expected. The stay itself can have a positive impact, for example on employment opportunities for locals. Carbon compensation and environmental taxes on flights further contribute to a clearer conscience.

Soneva/ishotmaldives, Wilderness Boutique Hotel
Stadthalle
Soneva: Green Luxury auf den Malediven.
Soneva: Green luxury in the Maldives.
Wilderness setzt auf nachhaltiges Reisen in Afrika. Wilderness focuses on sustainable African travel.
Tourismus kann einen Mehrwert für Gemeinschaften schaffen. Tourism can create added value for communities.

8 %

OF GLOBAL GREENHOUSE GAS EMISSIONS ARE ATTRIBUTABLE TO TOURISM1)

WISSENSWERT WORTH KNOWING

Quelle: 1) https://www.weforum.org/stories/2023/04/survey-of-travelers-finds-76want-more-sustainable-options

Boutique-Hideaways statt anonymer Resorts und die Teilhabe am lokalen Leben sprechen moderne Luxusreisende an. Sie wollen genau wissen, was mit ihrem Geld passiert, welche Nachhaltigkeitsmaßnahmen unterstützt werden, wo der Strom herkommt und wer die Lebensmittel liefert. Greenwashing ist dabei keine Option mehr – auch dafür sorgt der Social-Media-Pranger.

Passionate Pioneers

Positive Beispiele für die Verschmelzung von Luxus und Nachhaltigkeit gibt es viele. Bereits ein paar Jahre vor der Gründung des Bucuti & Tara Beach Resorts Ende der 1980er war mit „Wilderness“ ein Unternehmen am Start, das heute zu den führenden afrikanischen Ökotourismus-Anbietern zählt. Luxuriöse Camps und Lodges an den schönsten Orten Afrikas sind ein Markenzeichen von „Wilderness“. Sie tragen dazu bei, mehr als 20 Schutz-, Anti-Wilderer- und Gemeindeprojekte zu unterstützen. Außerdem ist „Wilderness“ Sponsor einer Non-ProfitOrganisation, die Kindern in ländlichen Gegenden Zugang zu Bildung ermöglicht. In Denver/Colorado eröffnete 2024 mit dem Populus das erste klimapositive Hotel der Welt. Von der Pflanzung eines Baumes pro gebuchter Nacht über Farm-to-Table-Menüs bis hin zum energieeffizienten Design sieht man Nachhaltigkeit als sportliche Disziplin, in der es darum geht, beständig Höchstwertungen zu erzielen. Auf den Malediven ist ein Name untrennbar mit nachhaltigem Insel-Luxus verbunden: Sonu Shivdasani. Schon 1995 wurde das Soneva Fushi im Baa-Atoll eröffnet. Die Zutaten für die Küche kommen, soweit möglich, aus dem eigenen Biogarten, von naheliegenden Inseln und Ländern und fangfrisch direkt aus dem Meer. Auf der Weinkarte findet sich allerlei biodynamisch Produziertes, zum Aktivitätenangebot gehört das nachhaltige Fischen mit Einheimischen und alle Soneva-Resorts sind zu 100 Prozent klimaneutral. Die zweiprozentige Umweltabgabe, die das Unternehmen von allen Aufenthalten einbehält, fließt in die Soneva Foundation. Ihre Aufgabe ist die Unterstützung von zahlreichen Projekten, die sich positiv auf die Umwelt, die Gesellschaft und die Wirtschaft auswirken.

Very Austria Österreich zählt zu den nachhaltigsten Tourismusdestinationen Europas – in vielen Bereichen sogar weltweit. Nachhaltigkeit ist hier kein Trend, sondern Teil der gewachsenen Tourismusstruktur. Kurze Wege, intakte Naturlandschaften, regionale Wertschöpfung und eine hohe Dichte an zertifizierten Betrieben schaffen ideale Voraussetzungen für verantwortungsbewusstes Reisen auf höchstem Niveau. Viele Hotels setzen seit Jahren auf erneuerbare Energien, regionale Küche und ressourcenschonende Architektur – oft lange bevor Nachhaltigkeit zum globalen Leitmotiv wurde. Ein Vorzeigeprojekt dieser Entwicklung ist das Boutiquehotel Stadthalle in Wien. Unter der Leitung von Michaela Reitterer entwickelte sich das familiengeführte Haus zu einem internationalen Leuchtturm nachhaltiger

Sustainability and luxury are no longer a contradiction – they have become the new standard. The industry is not merely reacting to this; it has always provided solutions for the problems it has created itself. Tourism has also long been an important economic factor, securing livelihoods for people in regions that otherwise offer limited opportunities. The days when culinary excess, maximum service, and Egyptian linen defined luxury are over. Instead of consumption, connection takes center stage. The experience must resonate on a personal level, must be meaningful. It is not the number of dinner courses that remains memorable, but the excursion to the kitchen garden followed by a cooking class. Exchanges with local communities on equal footing, family-run boutique hideaways instead of anonymous resorts, and participation in local life appeal to modern luxury travelers. They want to know exactly what happens to their money, which sustainability measures are supported, where the electricity comes from, and who supplies the food. Greenwashing is no longer an option – social media ensures accountability.

Passionate Pioneers

There are many positive examples of the fusion of luxury and sustainability. Several years before the founding of the Bucuti & Tara Beach Resort in the late 1980s, Wilderness had already launched – today one of Africa’s leading ecotourism providers. Luxurious camps and lodges in Africa’s most spectacular locations are a hallmark of Wilderness, supporting more than 20 conservation, anti-poaching, and community projects. Wilderness also sponsors a non-profit organization providing children in rural areas with access to education. In Denver, the Populus Hotel Denver opened in 2024 as the world’s first climate-positive hotel. From planting one tree per booked night to farm-to-table menus and energy-efficient design, sustainability is viewed as an athletic discipline – one in which the aim is to consistently achieve top scores.

In the Maldives, one name is inseparably linked to sustainable island luxury: Sonu Shivdasani. As early as 1995, Soneva Fushi opened in the Baa Atoll. Ingredients for the kitchen come, wherever possible, from the resort’s own organic gardens, nearby islands and countries, and freshly caught from the sea. Biodynamic wines appear on the wine list, sustainable fishing with locals is part of the activity program, and all Soneva resorts are 100 percent carbon neutral.

The two-percent environmental levy retained from all stays flows into the Soneva Foundation. Its mission is to support a wide range of projects that positively impact the environment, society, and the economy.

Das Boutiquehotel Stadthalle: ein grünes urbanes Refugium, in dem nachhaltiges Design auf entspannte Wiener Eleganz trifft. Boutiquehotel Stadthalle: a green urban hideaway where sustainable design meets relaxed Viennese elegance.

Leiser Luxus geprägt von natürlichem Licht, durchdachtem Design und nachhaltigem Komfort.

Quiet luxury shaped by natural light, thoughtful design, and sustainable comfort.

OF LUXURY TRAVELERS SAY THEY WANT TO TRAVEL MORE RESPONSIBLY – AND ARE WILLING TO PAY MORE FOR IT 2)

WORTH KNOWING

Quelle: 2) https://www.sustainabletraveladvisor.com/sustainabletravelnews/can-high-endluxury-travel-be-sustainable

Stadthotellerie. Als erstes Stadthotel mit Null-Energie-Bilanz setzte es Maßstäbe für umweltbewusstes Wirtschaften im urbanen Raum. Passivhausbauweise, Fotovoltaikanlagen, Wärmepumpen und begrünte Dachflächen reduzieren den Energieverbrauch auf ein Minimum. Bienenstöcke am Dach, ein eigener Kräutergarten sowie konsequente Müllvermeidung ergänzen das ganzheitliche Konzept. Gleichzeitig verbindet das Boutiquehotel Stadthalle ökologische Verantwortung mit modernem Design und hohem Komfort – ein Beispiel dafür, dass Nachhaltigkeit und Luxus kein Widerspruch sind.

Das Hotel inspirierte zahlreiche Betriebe weltweit und zeigt exemplarisch, warum Österreich als Vorreiter für nachhaltigen Tourismus gilt. Green Luxury bedeutet hier bewusster Genuss – verantwortungsvoll, authentisch und auf höchstem Niveau.

Im Jahr 2025 verkaufte Michaela Reitterer ihr Lebenswerk, das unter ihrer Ägide Träger des Österreichischen Umweltzeichens sowie des Europäischen Umweltzeichens geworden war und 2015 mit dem Green Hotelier Award Europe ausgezeichnet wurde.

Ein versteckter grüner Innenhof bringt nachhaltige Ruhe ins Herz Wiens.

A hidden green courtyard brings sustainable serenity to the heart of Vienna.

Very Austria

Austria ranks among Europe’s most sustainable tourism destinations – and in many respects, even among the world’s leaders. Sustainability here is not a passing trend, but an integral part of a deeply rooted tourism culture. Short distances, pristine natural landscapes, strong regional value creation, and a high density of certified businesses create ideal conditions for responsible travel at the highest level. For years, many hotels have relied on renewable energy, regional cuisine, and resourceefficient architecture – long before sustainability became a global guiding principle. A flagship of this development is Vienna’s Boutiquehotel Stadthalle. Under the leadership of Michaela Reitterer, the family-run property evolved into an international beacon of sustainable urban hospitality. As the world’s first city hotel with a zero-energy balance, it set new standards for environmentally conscious operations in an urban setting.

Passive-house construction, photovoltaic systems, heat pumps, and green rooftops reduce energy consumption to a minimum. Rooftop beehives, an in-house herb garden, and consistent waste reduction complete the holistic concept. At the same time, Boutiquehotel Stadthalle seamlessly combines ecological responsibility with contemporary design and refined comfort – proving that sustainability and luxury are far from contradictory.

The hotel has inspired numerous properties worldwide and exemplifies why Austria is regarded as a pioneer in sustainable tourism. Here, green luxury means conscious indulgence – responsible, authentic, and at the highest level.

bucuti.com wildernessdestinations.com

soneva.com

hotelstadthalle.at

Stadthalle

A.-L. Breguet redefined the art of horology with his inventions. His pursuit of perfection continues to inspire those shaping the future. The new Tradition 7037 celebrates this extraordinary legacy.

One invention at a time breguet.com

Breguet Boutique Kohlmarkt 4, 1010 Wien

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