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Analyse#3 Flottenmanagement und Geschäftsreisen

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EINE UNABHÄNGIGE KAMPAGNE VON EUROPEAN MEDIA PARTNER

SEPTEMBER 2018 NR.1

Analyse

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Flottenmanagement und Geschäftsreisen Urbane Lösungen gefordert

Nahezu ein Fünftel der innerstädtischen verkehrsbedingten NO2-Emissionen stammen aus Nutzfahrzeugen, von denen viele für die Belieferung von Bewohnern, Geschäften und Unternehmen im Einsatz sind. Lieferverkehr ist inzwischen in Städten zu einer nicht unerheblichen Belastung geworden, nicht nur durch das Parken in der zweiten oder gar dritten Reihe, sondern insbesondere durch den verursachten Lärm und die Treibhausgasemissionen. Denn der Lieferverkehr in den Städten nimmt zu, auch Dank zunehmenden Online-Handels, da sich immer mehr Menschen ihre im Internet bestellten Waren nach Hause liefern lassen. „Lieferfahrzeuge mit Verbrennungsmotoren verursachen klima- und gesundheitsschädliche Emissionen. Es wird Zeit, dass wir konsequent nach Lösungen für dieses Problem suchen“, sagt die Präsidentin des Umweltbundesamtes, Maria Krautzberger. Neue Ideen sind vor allem bei den sogenannten KEP-Dienstleistern, also Kurier-, Express- und Paket-Dienst, erforderlich. Anbieter von KEP-Diensten transportieren vornehmlich Sendungen mit relativ geringem Gewicht und so haben Lastenräder, aber auch dezentrale Logistikstandorte Hochkonjunktur. Seite 10

Lesen Sie mehr auf analysedeutschland.de Weitere interessante Interviews und Einblicke zu aktuellen Themen gibt es auf analysedeutschland.de zu lesen.

„„DER LUFTVERKEHR WIRD WEITERHIN EINE BEDEUTENDE ROLLE SPIELEN UND WELTWEIT WEITERWACHSEN“

FLOTTENMANAGEMENT

Stefan Schulte CEO der Fraport AG

Mit simplen Mitteln Kosten senken Ein Fuhrpark kostet viel Geld, ist jedoch für viele Unternehmen unverzichtbar. Es gibt aber Möglichkeiten, die Verbrauchskosten herunterzufahren. Viele Firmenchefs kennen das: Die laufenden Kosten für das Unternehmen sind zu hoch und müssen dringend gesenkt werden. Da fällt der Blick schnell auch auf den Fuhrpark. Bevor man aber an der Ausstattung der Flotte die Schere ansetzt, sollte man sich zunächst überlegen, ob es nicht andere Möglichkeiten gibt. Denn die Flotte ist für viele Unternehmen immens wichtig, oder, wie bei Transportunternehmen, sogar die Grundlage ihres Geschäfts. Es gibt Schritte, die sind denkbar einfach – aber zur Umsetzung müssen die eigenen Mitarbeiter sensibilisiert werden. Seite 8

Lesen Sie mehr auf Seite 24 Sonderpublikation in Die Welt am 18. September 2018

GESCHÄFTSREISEN

FLOTTENMANAGEMENT

GESCHÄFTSREISEN

Leasen oder Mieten: Vor- und Nachteile

Interessante Messen für Geschäftsreisende Seite 22

Viele Unternehmer stehen vor der Anschaffung eines Firmenwagens vor der Frage, welches die günstigere Variante ist. Leasen ist angesagt, denn es spart Anschaffungskosten und sorgt dafür, dass einem die Kosten nicht über den Kopf wachsen. Seite 6

Neue Trends bei Geschäftsreisen

Seite 21

Ihr bundesweiter Partner für Ihre individuellen Wünsche rund um das Thema Full Service Leasing und Ihren Fuhrpark.

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Raiffeisen-IMPULS Fuhrparkmanagement GmbH & Co. KG D-85591 Vaterstetten, Johann-Sebastian-Bach-Straße 36 Tel: +49 8106 99735 18777

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Eine unabhängige Kampagne von European Media Partner

DIE KAMPAGNE – ANALYSEDEUTSCHLAND.DE

ANALYSE.

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In Kleinen- und Mittelständischen Unternehmen ist der Fuhrpark bzw. das Management eine der größten Kostenstellen. Die Organisation und Pflege der Flotte fordert viel Zeit sowie Geld und im Schadensfall ist es wichtig, gut abgesichert zu sein. Es gibt jedoch mittlerweile zahlreiche Lösungen und Wege um die Kosten zu reduzieren und das Personal zu entlasten, auf die wir thematisch in dieser Kampagne eingehen.

Auch das Thema Geschäftsreisen bildet einen Schwerpunkt dieser Kampagne. Hierbei wird neben dem großen Thema der Digitalisierung auch auf die Innovationen von TMCs, Auswahlkriterien bei Flug- und Hotelbuchungen und die steigende betriebliche Sozialverantwortung bei Geschäftsreisen eingegangen. Für den reisenden Mitarbeiter werden außerdem innovative Gadgets und Produkte vorgestellt, die auf keiner Dienstreise fehlen dürfen.

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European Media Partner präsentiert die Kampagne zum Thema auf Flottenmanagement und Geschäftsreisen. In dieser Ausgabe sprechen wir mit bekannten und einflussreichen Persönlichkeiten und Experten aus den unterschiedlichsten Bereichen. Es werden interessante Fragen zu aktuellen Themen beantwortet.

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EXPERTEN DER KAMPAGNE

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In Form von hochinteressanten, informativen und thematisch intensiv ausgearbeiteten Fachartikeln können Sie sich einen tiefen Einblick hinter die einzelnen Thematiken verschaffen.

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Dr. Stefan Schulte, CEO der Fraport AG

DIGITAL CONTENT Immer häufiger entscheiden sich die Fuhrparkmanager für ein Full Service Leasing. Die Vorteile liegen auf der Hand – die monatlichen Kosten sind leichter überschaubar und es spart viel Aufwand in der Verwaltung der Firmenflotte.

Alia Fahda, Campaign Manager Jan Kitlar, Key Account Manager

INHALT

FLOTTENMANAGEMENT 4 Einleitung – Flottenmanagement 6 Leasen oder Mieten 7 Das Car-Office 8 Mit simplen Mitteln Kosten senken 10 Titelstory – Flottenmanagement 12 Schutz für den PKW 14 Der unbekannte Riese 15 Lohnt sich Carsharing? 15 Eine Karte für alles 16 Experten – Zukunft der Flotte GESCHÄFTSREISEN 18 Einleitung – Geschäftsreisen 20 Geschäftsreise der Zukunft 21 Neue Trends bei Geschäftsreisen 22 Interessante Messen 24 Titelstory – Geschäftsreisen 26 Motivation zu Wasser und zu Land 28 Produktseite 30 Wohnen auf Zeit

ANALYSE: BUSINESS

BELIEBTE ARTIKEL AUF ANALYSEDEUTSCHLAND.DE

Der Siegeszug der E-Mobile ist nicht mehr zu stoppen. Auch in Unternehmen mit großen Fuhrparks muss umgedacht werden.

Florian Storp, Vorsitzender des Ausschusses Business Travel und Vorstandsmitglied im Deutschen Reiseverband (DRV)

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen!

Sorgenfrei – immer ein neuer Firmenwagen

Wir empfehlen die Titelstory auf Seite 24 mit Dr. Stefan Schulte über die Entwicklung des Frankfurter Airports.

Prof. Achim Kampker, CEO StreetScooter GmbH

ANALYSEDEUTSCHLAND.DE

Die E-Mobilität erobert die Fuhrparks

ALIA UND JAN EMPFEHLEN!

Marc-Oliver Prinzing, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes Fuhrparkmanagement e. V.

Der weite Weg zum alternativen Auto

Nicht erst seit der Dieselaffäre wird über alternative Antriebsarten für Autos nachgedacht. Das E-Auto ist nur eine von mehreren Möglichkeiten.

Leider gibt es keinen Motor, der alles kann

Eine gute Infrastruktur und schneller, reibungsloser Warentransport sorgen für volle Geschäfte und glückliche Kunden. Doch das immer höhere Verkehrsaufkommen schädigt Umwelt und Gesundheit. Sind Einfuhrverbote sinnvoll?

Campaign Manager: Jan Kitlar, Alia Fahda jan.kitlar@europeanmediapartner.com alia.fahda@europeanmediapartner.com Geschäftsführer: Fredrik Thorsson Chief Content Officer: Mats Gylldorff Art Director: Aileen Reese Editor: Nicole Bitkin Journalisten: Armin Fuhrer, Frank Tetzel, Kirsten Schwieger, Jörg Wernien, Chan Sidki-Lundius Titelbilder: medienfabrik Andreas Kuehlken office@martinjoppen.de VDR & GBTA Conference joyfotoliakid - fotolia Distribution: Die Welt Gesamt, Sept. 2018 Druck: Axel Springer SE CONTENT WITH A PURPOSE

European Media Partner Deutschland GmbH Neuer Wall 59 | DE-20354 Hamburg Tel.: +49 40 87 407 400 Email: info@europeanmediapartner.com www.europeanmediapartner.com

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European Media Partner sind Spezialisten im Content-Marketing. Durch ein hochwertiges redaktionelles Umfeld und eine hohe Verbreitung schaffen wir eine optimale Medienpräsenz auf dem Markt. Wir helfen Unternehmen durch passgenaue Produkte ihre Zielgruppe treffsicher zu erreichen.

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Eine unabhängige Kampagne von European Media Partner

EINLEITUNG FLOTTENMANAGEMENT – ANALYSEDEUTSCHLAND.DE

Foto: Fotolia

Foto: Maurizio Arena

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Marc-Oliver Prinzing, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes Fuhrparkmanagement e. V.

MOBILITÄT: GESAMTSTRATEGIE FÜHRT ZUR EFFIZIENZ

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obilitätsmanagement ist mehr als die effektive Kombination von Fleet- und Reisemanagement-Abteilungen. Unternehmen sollten die übergeordnete Sichtweise des Mobilitätsmanagements nutzen, um zu entscheiden, wie sich die optimale betriebliche Mobilität gestalten muss. Denkt man an die Mobilität von Unternehmen, ist der Firmenfuhrpark nach wie vor das mobile Herz eines Betriebs. Doch längst wird ein neuer Trend Realität: Manager in Unternehmen sollen sich inzwischen nicht nur um den Fuhrpark kümmern,

sondern um das Thema Mobilität als Ganzes. Mobilitätsmanagement bedeutet die integrierten Mobilitätsanforderungen eines Unternehmens strategisch zu planen und flexibel zu steuern. Dies liegt auch nahe, denn Fuhrparkund Travelmanagement vereinen gemeinsame Ziele, namentlich Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit, Bedarfsgerechtigkeit, Kostentransparenz, Motivation und Sicherheit. Strategien für eine bessere Mobilität müssen ressort- und abteilungsübergreifend optimiert werden.

„Unternehmen sollten die übergeordnete Sichtweise des Mobilitätsmanagements nutzen.“

Aus Sicht des Fuhrparkverbandes sind die wichtigsten Erfolgsfaktoren für ein umfas-

Nur eine Gesamtstrategie wird die besten Ergebnisse für die Unternehmen, die Menschen und die Umwelt erzielen können. Diese neue Herangehensweise leuchtet ein. Aber wie wir alle wissen, sind Änderungen von lange eingeübten Prozessen und Verhaltensweisen alles andere als einfach umzusetzen. Doch wir sind auf dem Weg – und das zählt.

senderes Mobilitätsmanagement die unternehmensinterne, aber auch unternehmensübergreifende Vernetzung. Aus einer grundsätzlichen Strategie müssen dann die entsprechenden Teilziele sowohl für das Travelmanagement als auch für das Fuhrparkmanagement abgleitet werden. Daraus folgen dann beispielsweise Planungsprämissen für den Fuhrpark und Entscheidungen, ob und wie Poolfahrzeuge, Car-Sharing-Modelle etc. integriert werden. Erst wenn Klarheit über die Ziele besteht, können bedarfsgerechte Konzepte in beiden Bereichen erarbeitet und umgesetzt werden.

Marc-Oliver Prinzing, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes Fuhrparkmanagement e. V. ANZEIGE – GESPONSORTER INHALT

Dataforce Powertrain 2018: Tanken oder Laden? Wir zählen Autos!

Die neue Online-Studie zur Zukunft der Mobilität Im Rahmen einer Online-Befragung mit über 700 Fuhrparkverantwortlichen wurde die aktuelle Meinung in Sachen alternative Antriebe abgefragt: DIESEL

„Wir helfen der Automobilbranche die Firmenkunden besser zu verstehen. Mit Hilfe unserer Verfahren messen wir kontinuierlich die Zulassungsentwicklung in den Fuhrparks der Unternehmen weltweit, so schaffen wir Transparenz im Flottenmarkt.“

STOP

Kommt jetzt das E-Mobil oder

setzen Fuhrparkleiter weiter auf den Diesel?

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Innovative Parkkostenverwaltung für Ihr Unternehmen – Digital Parken mit ParkNow Foto: ParkNow GmbH

Mit ParkNow optimieren Sie die Parkkostenverwaltung Ihres Unternehmens. Bargeldlos, ticketlos und digital.

Laut einer Marktforschung mit 1.200 befragten deutschen Autofahrern haben fast die Hälfte Schwierigkeiten bei der Schätzung ihrer Parkdauer im Vorhinein. Deshalb bezahlen 49 Prozent der Pkw-Fahrer durchschnittlich 1,30 Euro zu viel für ihren Parkvorgang. Dies ist insbesondere bei geschäftlichen Parktransaktionen der Fall. Denn hierbei müssen Parkgebühren vorausbezahlt werden, um das Risiko eines Strafzettels, der selbst getragen werden muss, zu vermeiden. Der digitale Parkservice ParkNow kann dank innovativer Start-/ Stopp-Funktion und minutengenauer Abrechnung Abhilfe schaffen! ParkNow ist der Parkservice, der die bargeldlose Bezahlung von Parkplätzen per App am Straßenrand und im Parkhaus ermöglicht. Ein einfaches Kontenverwaltungssystem regelt alle Parkvorgänge gänzlich digital und hilft Ihrem Unternehmen Kosten, Zeit und Verwaltungsaufwand im Fuhrparkmanagement einzusparen.

Foto: ParkNow GmbH

Einfaches und stressfreies Parken ParkNow bietet ein gänzlich bargeld- und ticketloses Bezahlen von Parkgebühren. Die App erkennt anhand der GPS-Lokalisierung des Mobiltelefons, ob sich der Nutzer in einer kostenpflichtigen Parkzone befindet. Mit nur einem Fingerdruck in der App kann der Parkvorgang am Straßenrand gestartet werden. Nach Rückkehr zum Fahrzeug wird er genauso einfach wieder beendet. Die Abrechnung der Parkgebühren erfolgt minutengenau und bargeldlos am Monatsende. Kontrolliert wird das digitale Parkticket von der zuständigen Parkraumüberwachung anhand des Kennzeichens. Ticketlos, auch im Parkhaus: Noch einfacher gestaltet sich das Parken im Parkhaus, dort startet und endet der Parkvorgang dank ParkNow Zugangskarte oder via Kennzeichenerkennung automatisch mit der ticketlosen Ein- und Ausfahrt.

Vorteile für Ihr Unternehmen Besonders Geschäftskunden profitieren durch die einfache Kontenverwaltung von ParkNow: Gesammelte, vorsteuer-

abzugsfähige Monatsabrechnungen für Ihren gesamten Fuhrpark bieten Transparenz über Parkvorgänge und Kosten. Zudem entfällt das lästige Auslegen und Sammeln von Parktickets für Ihre Mitarbeiter und Parkscheinautomaten müssen nicht mehr „überfüttert“ werden. Alles in allem wird der organisatorische Aufwand Ihrer Buchhaltung reduziert und es werden gleichzeitig überflüssige Kosten eingespart. ParkNow ist bereits in über 100 Städten verfügbar und erweitert kontinuierlich das Netzwerk an Kooperationspartnern und Städten. Das Unternehmen ist der erste Anbieter einer digitalen Komplettlösung für das Parken am Straßenrand, als auch in Parkhäusern, in Deutschland und Österreich.

Starten Sie mit uns in die Zukunft des Parkens! Wenden Sie sich an sales@park-now.com und lassen Sie sich für Ihr Unternehmen ein Angebot unterbreiten. Mehr Informationen finden Sie unter: www.park-now.com


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LEASEN ODER MIETEN: VOR- UND NACHTEILE Foto: smallcreative – fotolia

Viele Unternehmer stehen vor der Anschaffung eines Firmenwagens vor der Frage, welches die günstigere Variante ist. Ein Vergleich.

Leasen ist angesagt bei den

Deutschen. Kein Wunder, denn der Vorteil liegt auf der Hand: Es spart hohe Anschaffungskosten und sorgt mit verhältnismäßig moderaten monatlichen Raten dafür, dass einem im Normalfall die Kosten nicht über den Kopf wachsen. 2016 schlossen die Deutschen Leasingverträge über 90 Milliarden Euro ab – zwei Drittel davon entfielen auf den Automarkt. Am Ende der Vertragslaufzeit zahlt man entweder die – recht hohe – Endsumme oder gibt den Wagen zurück. Man läuft allerdings Gefahr, dass der Händler beim Check des Wagens Mängel findet und diese dem bisherigen Besitzer berechnet. Bei Firmenwagen kann Leasing

trotzdem durchaus lohnend sein. Viele Unternehmer locken ihre Mitarbeiter mit einem solchen Leasingangebot für ein Firmenfahrzeug, um sie an das Unternehmen zu binden. Dafür verzichtet der Mitarbeiter auf einen Teil seines Gehaltes. Dadurch spart er nicht nur die teure Finanzierung für sein Fahrzeug, sondern er kommt

auch in den Genuss niedriger Leasingraten, die sein Chef für ihn herausschlagen kann. Mit etwas Glück reduziert er sogar die Lohnsteuer, allerdings sollte man nicht darauf bauen, dass das immer so ist. Das Finanzamt hat hier das letzte Wort. Auch für den Chef hat das Leasing Vorteile: Er kann das Fahrzeug als Betriebsausgaben absetzen und spart ebenso Geld wie sein Angestellter. Bei Selbstständigen und Existenz-

gründern kommt es allerdings nicht selten vor, dass sie ihre finanziellen Möglichkeiten beim Abschluss eines Vertrages überschätzen. Denn oftmals können

sie gar nicht wirklich beurteilen, wie sich ihre Einnahmen entwickeln. Das Problem ist jedoch, dass man aus einem Leasing-Vertrag nur sehr schwer vorzeitig herauskommt. Man muss dann also trotz der finanziellen Klemme die monatlichen Raten weiterhin zahlen. Bietet das Leasing also trotz der

Fallstricke eine interessante Möglichkeit, hat sich seit einigen Jahren dennoch eine Konkurrenz entwickelt: das Langzeitmieten. Anders, als das häufig beim Leasing der Fall ist, muss beim Mieten überhaupt keine Anzahlung geleistet werden. Außerdem kann die Laufzeit, eben-

„Der Fuhrpark, der sich aus Mietfahrzeugen zusammensetzt, kann jederzeit nach Bedarf aufgestockt oder abgebaut werden.“

falls anders als beim Leasing, flexibel gehalten werden. Das ist für Unternehmen besonders interessant, die ein Fahrzeug nur für einen bestimmten, eher kurzen Zeitraum benötigen, also zum Beispiel, wenn es projektbezogen eingesetzt werden soll. Der Fuhrpark, der sich aus Mietfahrzeugen zusammensetzt, kann daher jederzeit nach Bedarf aufgestockt oder abgebaut werden. In der Regel kommt der Mieter schon ab einer Mietdauer von 28 Tagen in den Genuss des günstigsten Tarifs des Anbieters. Auch das längerfristige Anmieten eines Fahrzeugs kann vom Unternehmen von der Steuer abgesetzt werden.

Ein weiterer Vorteil der Lang-

zeitmiete liegt darin, dass der Vermieter die Kfz-Steuer, die Kosten für Inspektionen und für die Versicherungen sowie für die Haftung im Schadensfall übernimmt. Das Risiko ist somit für den Besitzer des Fahrzeuges deutlich geringer als beispielsweise beim Leasing. Läuft der Mietvertrag allerdings

länger als ein Jahr, ist in der Regel das Leasen die günstigere und bessere Variante. Sollte ein Wagen also für einen längeren Zeitraum angeschafft werden, weil das Unternehmen nicht flexibel sein muss, was die Anschaffung beziehungsweise die Verträge angeht, sollte es wohl eher auf einen Leasingwagen zurückgreifen. Text: Armin Fuhrer

FAKTEN Leasing und Langzeitmiete von Firmenwagen sind interessante Möglichkeiten für Unternehmen, um ihren Fuhrpark aufzubauen oder zu erneuern. Beide haben aber Vor- und Nachteile. Für Langzeitverträge ist das Leasing eher zu empfehlen, bei Kurzzeit und wenn Flexibilität gefragt ist, kann das Mieten Vorteile haben. ANZEIGE

IHR NEUER WAGEN SOLL SICH RUHIG ZEIT LASSEN Lange Lieferzeiten Ihres neuen Firmenwagens sollten Ihr Business nicht aufhalten. Mit der Langzeitmiete von Avis bleiben Sie in Bewegung. Die neuesten Fahrzeugmodelle, schnell, einfach und zu exklusiven Sonderkonditionen für Firmenkunden. Machen Sie das Beste aus Ihrer (Warte)zeit. AV I S . D E / B U S I N E S S


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DAS CAR-OFFICE EROBERT DIE ARBEITSWELT Foto: Jacob Lund - fotolia

Schon jetzt entwickelt sich das Auto immer mehr zu einem rollenden Büro. Wenn es erst einmal selbstständig fährt, sind die Möglichkeiten unbegrenzt.

Dass sich die Arbeitszeiten immer

stärker flexibilisieren und viele Menschen ganz oder teilweise zu Hause arbeiten, ist bekannt. Doch seit einiger Zeit heißt das Motto auch immer öfter Car-Office statt Home-Office. Zeit ist Geld, warum sollte also beispielsweise ein Reisender die Zeit, die er unterwegs ist, nicht auch sinnvoll nutzen? Telefonieren via Freisprechanlage und Internetverbindung an Bord ist längst Alltag. Aber es geht noch viel mehr – Autos lassen sich heute bereits in rollende Büros umwandeln. So kann man beispielsweise während einer Pause an der Raststätte den gerade vereinbarten Vertragsabschluss im Auto fertigmachen und an den Kunden schicken – bevor sich dieser die Sache vielleicht bis zum nächsten Tag noch einmal anders überlegt. Autobauer wie VW, Mercedes

oder BMW bieten bereits Vans an, die die Büroarbeit im Auto erleichtern. Allerdings handelt es sich dabei um eine Standardausrüstung wie drehbare

Sitze und einen Tisch, der zum Arbeiten oder sogar als kleiner Konferenztisch genutzt werden kann. Wer tatsächlich eine Art rollendes Büro möchte, kann sich an einen Umrüster wenden. Der kann nach individuellen Vorstellungen nahezu alles einbauen, was das Herz des Auftraggebers begehrt – vom Drucker über einen Scanner bis hin zum Kopierer. Für den notwendigen Strom sorgt eine eigene Batterie. Aber auch normale Dienstwa-

gen lassen sich zunehmend als kleines Büro für unterwegs nutzen. Wichtig sind dabei zwei

Dinge: Während der Fahrt muss sich der Fahrer auf den Verkehr konzentrieren. Und alle Geräte müssen einen festen Halt haben. Neben verschiedenen einzelnen Gadgets wie Laptop-Halter gibt es auf dem Markt inzwischen Komplettangebote für die Arbeit an der Raststätte, die auf dem Beifahrersitz installiert werden. So bietet beispielsweise Sortimo einen Auto-Manager an, der auf den ersten Blick aussieht wie eine kleine Kühlbox und sich transportieren lässt wie ein Trolley. Nach dem Aufklappen entpuppt er sich aber als handliche Büro-Ausrüstung. Man findet darin einen auszieh-

und drehbaren Laptoptisch, ein großes Innenfach für Akten, Stromanschlüsse oder einen mobilen Drucker.

„Die digitale Entwicklung wird in naher Zukunft noch einen großen Schub für das Car-Office bringen.“

Schließlich ist es möglich, dann nahezu von überall seine beruflichen Pflichten zu erledigen, nicht nur von zu Hause. Es ist kaum zweifelhaft, dass die Autobauer schon bald auf diese Entwicklung reagieren werden.

Die digitale Entwicklung wird

in naher Zukunft noch einen großen Schub für das Car-Office bringen. Denn wenn das Auto von einer Künstlichen Intelligenz gelenkt wird, wird der Fahrer zum Passagier und muss sich nicht mehr auf den Verkehr konzentrieren. So kann er die komplette Fahrtzeit nutzen, um sich um berufliche Dinge zu kümmern. Gut möglich, dass das selbstfahrende Auto dann das Home-Office zum Teil ersetzt.

Text: Armin Fuhrer

FAKTEN Das Auto als rollendes Büro – das ist keine Zukunftsvision mehr. Schon heute können Vans zum kompletten Office umgerüstet werden, und auch für normale Dienstwagen gibt es Angebote, die dem Fahrer die Arbeit von unterwegs ermöglichen. Selbstfahrende Autos werden schon bald das Arbeiten während der Fahrt möglich machen. ANZEIGE

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MIT SIMPLEN MITTELN KOSTEN SENKEN Foto: joyfotoliakid - fotolia

Ein Fuhrpark kostet viel Geld, ist jedoch für viele Unternehmen unverzichtbar. Es gibt aber Möglichkeiten, die Verbrauchskosten herunterzufahren. Viele Firmenchefs kennen das:

Die laufenden Kosten für das Unternehmen sind zu hoch und müssen dringend gesenkt werden. Da fällt der Blick schnell auch auf den Fuhrpark. Bevor man aber an der Ausstattung der Flotte die Schere ansetzt, sollte man sich zunächst überlegen, ob es nicht andere Möglichkeiten gibt. Denn die Flotte ist für viele Unternehmen immens wichtig, oder, wie bei Transportunternehmen, sogar die Grundlage ihres Geschäfts. Es gibt Schritte, die sind denkbar

einfach – aber zur Umsetzung müssen vor allem die eigenen Mitarbeiter sensibilisiert werden. Beispiel Fahrverhalten. Viele Fahrer lassen den Motor ihres Firmenwagens gern im Stand laufen. Für das einzelne Fahrzeug vielleicht kein großes Ding – rechnet man die dadurch zusätzlich entstehenden Kraftstoffkosten aber auf die gesamte Flotte hoch, kommt einiges Sparpotenzial zusammen. Experten berichten, dass es Unternehmen gibt, die mit solch einer einfachen Maßnahme sechsstellige Summen einsparen konnten. Um einen solchen Spareffekt zu erzielen, müssen die Mitarbeiter darüber jedoch von Experten geschult werden, wann der Leerlauf notwendig ist und wann nicht. Sehr hilfreich ist es, einen

Überblick über die jeweiligen Kraftstoffverbrauchsdaten der Fahrer zu haben. Mit diesen Daten kann individuell auf falsches Verhalten hingewiesen, den Mitarbeitern richtiges Verhalten beigebracht und auf diese Weise der Kraftstoffverbrauch im gesamten Fuhrpark verringert werden. Ein positiver Nebeneffekt stellt sich auch noch dadurch ein, dass die Motornutzung der Fahrzeuge verringert und dadurch die Kosten für Reparaturen und von Verschleißerscheinungen ebenso gesenkt werden können wie die Kosten für die Wartung. Am Ende wird auch die Lebenszeit des Fahrzeugs verlängert.

Ebenso sind die Fahrer in puncto

wirtschaftliches Fahren angesprochen. Nach Erkenntnissen des US-amerikanischen Energieministeriums kann durch wirtschaftliches Verhalten bis zu ein Drittel der Kosten für den Kraftstoff eingespart werden. So wirkt sich beispielsweise aggressives Fahrverhalten ebenfalls negativ auf den Verbrauch aus. Spezialisierte Software-Anbieter haben inzwischen Apps im Programm, mit denen das Fahrverhalten der Fahrer überprüft werden kann. Möglich ist, im Unternehmen einen kleinen Wettbewerb zwischen den Fahrern zu veranstalten: Wenn vielleicht der Fahrer, der sich als der effizienteste beim Kraftstoffverbrauch herausstellt, am Ende einen Bonus erhält, hat das Unternehmen immer noch viel Geld gespart, aber zugleich die Fahrer zu sparsamerem Verhalten animiert. Ebenso gibt es heute die Möglichkeit, über ein Audiosystem die Fahrweise des Fahrers zu überprüfen. Sie kann dann direkt korrigiert werden. Aber nicht nur die Fahrer sind gefragt, auch das Unternehmen kann zur Kraftstoffeffizienz und zum Sparen beitragen. Beispiel Tankkarte: Wer eine solche Karte besitzt, kommt oft in den Genuss von Preisnachlässen beim Kraftstoff. Auch gibt es Möglichkeiten, die korrekte Abrechnung zu überprüfen. Auch Tankkarten bieten zudem die Möglichkeit,

„Eine regelmäßige Wartung scheint nur auf den ersten Blick die Kosten zu erhöhen.“ Einblick in den Kraftstoffverbrauch zu erhalten und Verschwendung zu erkennen. Wichtig ist auch, gerade bei

längeren Fahrten, eine gute Planung der Route. Wer seinen Fahrweg schlecht plant, fährt vielleicht Umwege, die wiederum dafür sorgen, dass der Verbrauch aufgrund der längeren Strecke steigt. Zusätzlich wirkt sich jeder unnötig gefahrene Kilometer auf den Verschleiß des Fahrzeugs aus und erhöht die Wartungskosten. Auch können mögliche Kosten, durch Überstunden, die der Fahrer wegen des Umwegs und der damit verbundenen längeren Fahrtzeit machen muss, vermieden werden. Zur Routenplanung gehört übrigens auch, Staus rechtzeitig zu erkennen und zu umfahren. Denn Staus bedeuten mehr Stehen im Leerlauf und eine längere Fahrtzeit. Nach Untersuchungen soll die Kilometerleistung des Fuhrparks um rund zehn Prozent zurückgehen, wenn

INTERVIEW MIT MARTIN GRUBER

das Unternehmen über eine fähige Fuhrparkmanagementsoftware verfügt. Stichwort Wartung: Eine regel-

mäßige Wartung scheint nur auf den ersten Blick die Kosten zu erhöhen. Viel teurer kann es aber werden, wenn der Fuhrparkchef sie nachlässig behandelt. Denn tatsächlich kosten Wartungen Geld – aber im Vergleich zu hohen Reparaturkosten, die möglicherweise aufgrund mangelnder Wartung entstehen, kann die Summe am Ende viel niedriger sein als im Schadensfall. Zudem erhöht sich bei schlecht gewarteten Fahrzeugen auch der Kraftstoffverbrauch, beispielsweise durch alte Zündkerzen. Intelligente Software kann über die Zahl der Betriebsstunden des Fahrzeugmotors oder die Laufleistung informieren oder über die Frage, welche Wartung notwendig ist, aufklären. Diese Informationen geben dem Fuhrparkchef die Möglichkeit, sich bereits im Vorfeld an eine Werkstatt zu wenden und einen Termin zu vereinbaren und so unnötige Wartezeiten auf den Werkstatttermin und überflüssige Ausfallzeiten des Fahrzeugs zu vermeiden. Apropos Werkstatt: Die Auswahl einer Werkstatt in der Nähe sorgt für Zeitersparnis. Und Zeit ist Geld. Und schließlich kann auch die

Wahl der richtigen Reifen für Kostenersparnis sorgen, denn ein guter Reifen kostet zwar vielleicht etwas mehr, sogt aber im besten Fall dafür, dass der Kraftstoffverbrauch sinkt. So ist das wichtigste Kriterium für Fuhrparkbetreiber von Transportunternehmen bei der Auswahl des Reifens laut einer Befragung des Reifenherstellers Goodyear der Rollwiderstand. Text: Armin Fuhrer

FAKTEN Ein Fuhrpark kostet Geld, und ein nicht geringer Anteil der Kosten geht in den Kraftstoffverbrauch. Durch verschiedene Maßnahmen können Fuhrparkchefs an dieser Stelle viel Geld sparen. So sollten sie auf eine effiziente Fahrweise der Fahrer achten und regelmäßig die Fahrzeuge warten lassen.

Martin Gruber, Managing Director der Avis Budget Group für Deutschland, Österreich, Schweiz, Polen und die Tschechische Republik

Mobilitätskonzepte werden für Klein- und mittelständische Unternehmen immer wichtiger. Ein Baustein ist die Langzeitmiete von Fahrzeugen. Was ist gerade für den Mittelstand der Vorteil dieser Form der Mobilitätssicherung? Der größte Vorteil für den Mittelstand ist die flexible Mobilität, ohne dass Fixkosten entstehen. Die Flotte kann nach Bedarf auf- oder abgebaut werden, ohne Laufzeit- oder Kapitalbindung und die Fahrzeugkategorie kann mit jeder Erneuerung des Vertrags auf Wunsch gewechselt werden – gerade für Firmenkunden mit wechselndem Bedarf ist das von Vorteil. Im Schadensfall kümmert sich der Vermieter um die komplette Abwicklung und stellt umgehend einen Ersatzwagen zur Verfügung.

Unternehmen werden häufig als atmende Organisationen betrachtet, sie konsolidieren sich und wachsen wieder. Wie starr ist das Konzept einer Langzeitmiete? Für Unternehmen ist eine flexible Bereitstellung und Nutzung von Firmenwagen die Basis für eine effiziente Mobilität. Für den Fahrzeugeinsatz heißt das, sich Alternativen anzusehen und mit den Bedarfsdaten abzugleichen. Der reine Besitz von Fahrzeugen ist für dynamische Unternehmen mit kleinerer Belegschaft oder einem saisonalen Konjunkturzyklus keine tragfähige Lösung. Bei der Langzeitmiete fallen Kosten für Verwaltung, Instandhaltung, Anschaffung und Finanzierung weg.

Ab wann lohnt sich die Langzeitmiete für Unternehmen? Langzeitmiete ist für alle Unternehmen, insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen mit wenigen Dienstwagen oder Transportern sinnvoll. Ob für einen Mitarbeiter in der Probezeit, Mobilität für ein zusätzliches Projekt oder als Ersatzwagen: Unternehmen brauchen Flexibilität, um den Mobilitätsbedarf optimal steuern zu können.


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„Unsere Kernkompetenz ist der Mittelstand.“

Interview mit Krzysztof Kuros, Director of Sales Germany & Poland Verizon Connect Wie ist das System aufgebaut? Kuros: Im Zentrum von REVEAL steht ein Dashboard mit allen wichtigen Flotteninformationen. Dazu gehören übersichtlich gestaltete, interaktive Karten, Diagramme, Berichte und grafisch aufbereitete Analysen. Sie dienen auch als Datengrundlage für Trends, Bewegungen oder sogar Benchmark-Vergleiche. Dazu kann man individuelle Parameter festlegen, beispielsweise Durchschnittsgeschwindigkeiten und -überschreitungen, Fahrweise sowie die Standzeiten und die Anzahl von Stopps. Aber auch Daten über die zurückgelegten Strecken, den Kraftstoffkauf und -verbrauch, die Fahrzeug- und Motoraktivität sowie Wartungskosten kann man leicht abrufen. Welche Einsparpotenziale sind bei Nutzung von REVEAL realistisch?

Krzysztof Kuros, Director of Sales Germany & Poland Verizon Connect.

Herr Kuros, Verizon Connect ist ein Spezialist für Telematik- und mobile Personal- und Flottenmanagement-Lösungen mit einer 25-jährigen internationalen Expertise. Warum sind diese Systeme heute so wichtig für Fuhrparks? Kuros: Sie machen das Flottenmanagement einfacher, übersichtlicher sowie effizienter und sind damit ein entscheidendes Tool für eine optimierte Betriebsführung. Denn die Software überträgt die Leistungsdaten der Fahrzeuge in die tatsächlichen Betriebskosten. Außerdem helfen die Systeme dabei, Kundenaufträge schneller, flexibler und zuverlässiger abzuwickeln. Für die Mitarbeiter/innen bedeutet das im Arbeitsalltag weniger Überstunden und Stress – aber mehr Struktur und Effizienz. Das alles wirkt sich für ein Unternehmen als klarer Wettbewerbsvorteil aus.

Kuros: Zwei Beispiele von vielen – die soild-transport UG, die Lieferungen für einen Paketdienstleister durchführt, konnte die Kraftstoffkosten um zehn Prozent senken, die Michael Fröhlich GmbH, ein Dienstleister für Rohr- und Kanalreinigung, reduzierte die Spritkosten um 12 Prozent. Übrigens rechnen wir nach einem Lizenzmodell ab, so dass es keine Anschaffungs-, sondern nur individuelle Nutzungs- ohne versteckte Nebenkosten gibt. Wir bieten unseren Kunden ferner Service, Support und Wartung ohne Zusatzkosten für alle von der Garantie abgedeckten Maßnahmen an. Ein zentrales Customer Support Team ist über eine technische Hotline jederzeit und schnell erreichbar.

Worauf kommt es bei der Implementierung an? Kuros: Drei Faktoren sind entscheidend: die transparente Information der Belegschaft, eine nutzerfreundliche, zuverlässige und auch per App steuerbare Software mit einfacher Installation, sowie die daraus resultierenden Effizienzsteigerungen. Aber gerade Mittelständler befürchten, dass die Nutzung kompliziert ist. Kuros: Ja, deshalb ist unsere Software Verizon Connect REVEAL auf eben diese Zielgruppe zugeschnitten. Der Einbau dauert je nach Modell in der Regel eine Stunde und wird von uns durchgeführt. Das System gewährt eine einfache und intuitive Bedienbarkeit, die über jeden herkömmlichen Webbrowser funktioniert, dazu gibt es eine kostenlose Online-Schulung; es ist also sehr schnell einsetzbar.

Die GPS-basierte Software Verizon Connect REVEAL vereinfacht das Flottenmanagement.

Welche Ziele haben Sie für den deutschen Markt? Kuros: Unsere Zielgruppe sind zwar auch Flotten mit bis zu einigen hundert Fahrzeugen, aber unsere Kernkompetenz liegt im Mittelstand. Diese Zielgruppe wollen wir mit REVEAL angehen – mit dem Anspruch von Verizon Connect, auch in Deutschland der führende Anbieter zu werden.

Besuchen Sie Verizon Connect auf der IAA Nutzfahrzeuge (20.-27. September) in Hannover — Halle 23, Stand 21.

Vertrauen ist, wenn Sie ein Update zu Ihren Aufträgen bekommen, während Ihr Kaffee noch heiß ist. Wenn Sie zu jeder Tageszeit sehen möchten, was vor Ort vor sich geht, brauchen Sie Verizon Connect. Unsere Lösungen bieten Ihnen vollständige Transparenz in nahezu Echtzeit. Erfahren Sie über Verizon Connect.com, wie Sie noch intelligenter und effizienter handeln können.

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Foto: medienfabrik Andreas Kuehlken

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URBANE LÖSUNGEN SIND GEFORDERT ANZEIGE

Clever vernetzt. Intelligente Mobilitätskonzepte von der Deutschen Bahn Connect. Ein Fuhrpark sollte heute Kosten und Emissionen reduzieren können. Persönliche Beratung, vernetzte Lösungen, innovative Produkte: Das sind die Erfolgsfaktoren für eine zukunftsfähige Unternehmensmobilität. Der ideale Partner hierfür heißt Deutsche Bahn Connect. Wer sonst bietet Car- oder Bikesharing-Lösungen

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in Verbindung mit dem sonstigen Angebot der Deutschen Bahn aus einer Hand an? Lassen Sie sich jetzt ein individuelles Angebot für Ihren individuellen Mobilitätsmix erstellen. Erfahren Sie mehr auf deutschebahnconnect.com

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„Menschen und auch Güter werden weltweit immer mobiler, gleichzeitig wollen wir klima- und ressourcenschonend handeln.“

INTERVIEW MIT REINHOLD BRAUN

Reinhold Braun, Geschäftsführer der Sortimo International GmbH

Nahezu ein Fünftel der innerstädtischen verkehrsbedingten NO2-Emissionen stammen aus Nutzfahrzeugen, von denen viele für die Belieferung von Bewohnern, Geschäften und Unternehmen im Einsatz sind.

die gewerblichen Verkehre im Fokus. So hat das Bundesumweltministerium zusammen mit dem Bundesumweltamt den Wettbewerb „Urbane Logistik“ gestartet, um innovative Ideen in diesem Bereich anzustoßen.

Lieferverkehr ist inzwischen in Städten zu einer

Dabei gibt es seit längerem einen interes-

nicht unerheblichen Belastung geworden, nicht nur durch das Parken in der zweiten oder gar dritten Reihe, sondern insbesondere durch den verursachten Lärm und die Treibhausgasemissionen. Denn der Lieferverkehr in den Städten nimmt zu, auch Dank zunehmenden Online-Handels, da sich immer mehr Menschen ihre im Internet bestellten Waren nach Hause liefern lassen. „Lieferfahrzeuge mit Verbrennungsmotoren

verursachen klima- und gesundheitsschädliche Emissionen. Es wird Zeit, dass wir konsequent nach Lösungen für dieses Problem suchen“, sagt die Präsidentin des Umweltbundesamtes, Maria Krautzberger. Neue Ideen sind vor allem bei den sogenannten KEP-Dienstleistern, also Kurier-, Express- und Paket-Dienst; Anbieter von KEP-Diensten transportieren vornehmlich Sendungen mit relativ geringem Gewicht (bis ca. 30 kg) und Volumen, wie z.B. Briefe, Dokumente, Päckchen und Kleinstückgüter und so haben Lastenräder, aber auch dezentrale Logistikstandorte Hochkonjunktur. Zudem wird zunehmend auf das Thema Elektromobilität gesetzt. Während in der e-Mobility lange die Perso-

nenfahrzeuge als Volumenmarkt im Vordergrund standen, stehen inzwischen eben auch

santen Ansatz, der die urbane Lieferlogistik vorantreibt und gleichzeitig Flottenlösungen ermöglicht. Die Rede ist vom sogenannten Streetscooter, einem günstigen Elektrotransporter, der speziell für die Belieferung in den Innenstädten konzipiert worden ist. Die Idee wurde an der RWTH Aachen von den Professoren Achim Kampker und Günther Schuh entwickelt, die zusammen mit einer privatwirtschaftlichen Forschungsinitiative aus 80 mittelständischen Unternehmen ein Elektro-Lieferfahrzeug für den Kurzstreckenverkehr entwickeln wollten. Prof. Achim Kampker, CEO StreetScooter GmbH, „Menschen und auch Güter werden weltweit immer mobiler, gleichzeitig wollen wir klima- und ressourcenschonend handeln. Besonders in Städten haben wir intensive Herausforderungen wie Schadstoffbelastungen, Staus, Unfälle und Lärm. Vor diesem Hintergrund sind wir davon überzeugt, dass der Elektromotor im urbanen Umfeld der überlegene Antrieb ist, denn er eröffnet uns Optionen für einen nachhaltigen, wirtschaftlichen und attraktiven Straßenverkehr der Zukunft. Nach unseren Berechnungen sind in Deutschland insgesamt mehrere Millionen Fahrzeuge im Einsatz, die täglich nicht mehr als 100 Kilometer zurücklegen. Ein beträchtlicher Teil davon sind Nutzfahrzeu-

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ge. Deren Umstellung auf umweltschonende Antriebstechnik birgt ein Riesenpotenzial für den Klimaschutz und die Luftqualität.“ Die StreetScooter würden keine CO2-Emis-

sionen und lokalen Schadstoffe ausstoßen, auch die Lärmemissionen würden deutlich reduziert. Die Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen mache den Einsatz von Fahrzeugen mit elektrischen Antrieben zudem zu einer zukunftsorientierten und ökonomisch attraktiven Investition. Heute wird Professor Kampker nicht müde,

seinen Kritikern vorzuhalten, dass er und sein damaliger Kollege Professor Günther Schuh an der RWTH Aachen von damals behaupteten, damals viel Kritik einstecken mussten, als die behaupteten in der Hälfte der normale Zeit und mit einem Zehntel der üblichen Investitionen einen elektrisch betriebenen Lieferwagen zu bauen. Mit dem Streetscooter habe man gezeigt, dass es gehe. Seit Ende des vergangenen Jahres sind über 6.000 Fahrzeuge dieses Typs für den die Deutsche Posttochter DHL im Einsatz, zudem wird in Düren ein zweites Produktionswerk errichtet, das rund 10.000 Fahrzeuge im Jahr produzieren kann, so dass sich die bisherige Produktionskapazität verdoppelt.

Text: Frank Tetzel

WEITERE INTERESSANTE INTERVIEWS AUF: ANALYSEDEUTSCHLAND.DE

Was sind die Vorteile intelligenter Regalsysteme für die Ausrüstung von Flottenfahrzeugen? Eine professionelle Fahrzeugeinrichtung sorgt für Ordnung und Systematik in leichten Nutzfahrzeugen und bietet dabei einen perfekten Überblick über die mitgeführten Materialien. Die intelligenten Regalsysteme werden so konzipiert, dass sie den mobilen Arbeitsalltag professioneller, sicherer und wirtschaftlicher gestalten.

Welchen Wert legen Sie als Unternehmen auf die Skalierbarkeit von Fahrzeugeinrichtungen und inwieweit müssen sich Anbieter darauf einstellen? Die Anforderungen an intelligente Mobilitätslösungen im Handwerk sind in den vergangenen Jahren gestiegen. Indem bei der Entwicklung neuer bzw. bei der Optimierung bestehender Produkte und Services der Kundennutzen in den Fokus gestellt wird, ist es möglich, konkret auf den Kunden zugeschnittene Mehrwerte zu schaffen.

Wie wichtig ist eine maßgeschneiderte Anpassung von Inneneinrichtungen für Flottenfahrzeuge? Handwerker sämtlicher Branchen benötigen neben einer individuellen Fahrzeug- und Fuhrparkverwaltung und über Fahrzeugeinrichtungs- oder Beklebungskonfiguratoren hinaus die Möglichkeit, das Nutzfahrzeug 100 Prozent zu individualisieren.

Foto: Thaut Images - Fotolia

DER GANZE ARTIKEL AUF ANALYSEDEUTSCHLAND.DE FAHRSTIL UND FÜHRERSCHEIN ELEKTRONISCH KONTROLLIEREN Fuhrparkmanager sind nicht nur in der Pflicht, wenn es um die Gültigkeit von Fahrerlaubnissen ihrer Angestellten geht. Sie müssen auch auf Wirtschaftlichkeit ihrer Flotte achten. Telematik hilft ihnen dabei. Der Führerschein eines Berufsfah-

rers kann genauso schnell weg sein wie der eines Sonntagfahrers. Mit dem Unterschied, dass der Berufsfahrer beim Fahren ohne gültige Fahrerlaubnis nicht nur wie der Sonntagsfahrer seinen Versicherungsschutz verliert – für Vergehen des Berufsfahrers können sogar Menschen persön-

lich haftbar gemacht werden, bei denen er als Fahrer in Lohn und Brot steht: Geschäftsführung und Fuhrparkmanager. Regelmäßig die Gültigkeit der Führerscheine sämtlicher beschäftigter Fahrer zu kontrollieren, ist also keine Schikane sondern zwingende Notwendigkeit, die gesetzlich verankert ist. Der Gesetzgeber hat Führerschein-

kontrollen im Fuhrpark durch die Paragrafen §§ 21 Abs. 1 Nr. 2 StVG, Abs. 2 Nr. 1 und Nr. 3 StVG, § 28 Abs. 2 VVG , § 3 bAKB , und § 130 OWiG gesetzlich vorgeschrieben. Um sich vor bösen Überraschungen zu schützen, sollte die Führerscheinkontrolle mindestens zweimal jährlich durchgeführt werden - und zwar nachweislich mit einem sicheren

System. Bei Versäumnis drohen nicht nur zivilrechtliche sondern auch strafrechtliche Konsequenzen wie Freiheitsstrafen von bis zu einem Jahr und Haftungsausschluss der Kasko-Versicherung. Um sich als Fuhrparkverantwortlicher nicht strafbar zu machen, muss die Führerscheinkontrolle in Form eines sicheren Verfahrens durchgeführt und lückenlos dokumentiert werden (ein lapidares „Zeigen Sie mal“ reicht nicht aus)...

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SCHUTZ FÜR DEN PKW IM FALL DES FALLES Foto: Mario Vender – fotolia

Der Käufer eines neuen oder gebrauchten PKW wird durch die Sachmängelhaftung und eine Garantie vor bösen Überraschungen geschützt.

Wer sich ein Auto kauft, geht

davon aus, dass er eine ganze Weile völlig störungsfrei damit fahren kann. Das gilt sowohl für einen neuen PKW wie auch für einen Gebrauchtwagen. Gerade auch für kleine Unternehmen und Selbstständige kann es sehr ärgerlich sein, wenn ein neuangeschafftes Fahrzeug nicht intakt ist und daher nicht benutzt werden kann – besonders dann, wenn der Halter auf den Wagen für sein Geschäft angewiesen ist. Vor solchen bösen Überraschun-

gen schützt den Käufer sowohl die Sachmängelhaftung als auch eine Garantie. Die erste ist vom Gesetzgeber allen Händlern als Pflicht aufgelegt, der Käufer hat also einen gesetzlich geregelten Anspruch darauf. Eine Garantie dagegen ist eine freiwillige Leistung des Verkäufers oder Herstellers. Wichtig für Käufer ist, dass nur gewerbliche Verkäufer zu einer Sachmängelhaftung verpflichtet sind. Für Privatpersonen gilt die Pflicht nicht. Auch Garantieleistungen werden diese kaum anbieten. Im Fall des Falles bleibt der Käufer also auf seinem

Vor bösen Überraschungen schützt den Käufer sowohl die Sachmängelhaftung als auch eine Garantie.

Schaden sitzen – selbst, wenn ein Motor schon nach wenigen Wochen schlapp macht. Wer also wirklich auf seinen PKW angewiesen ist, sollte wohl eher zu einem Händler gehen, auch, wenn man bei einem privaten Käufer sicher Geld sparen kann. Der Gesetzgeber verpflichtet den

Händler zu einer zweijährigen Sachmängelhaftung. Viele Hersteller bieten zusätzlich eine längere Garantie für einen Neuwagen an.Teilweise kann sie sich über bis zu sieben Jahre erstrecken. Das soll ihr Produkt für den Kunden attraktiver machen, weil er sich für einen längeren Zeitraum vor großen Schäden abgesichert fühlen kann. In den meisten möglichen Schadensfäl-

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len wird eine Garantie aber von der Sachmängelhaftung nach unten abweichen, der Händler kann also im Schadensfall eine schlechtere Leistung anbieten. Gleichwohl ist eine Garantie grundsätzlich eine sinnvolle Sache, weil auch sie im Schadensfall unter Umständen vor hohen unvorhergesehenen Kosten schützen kann. Interessant für den Käufer kann der Abschluss einer Anschlussgarantie sein. Dadurch kommt er auch nach dem Ablauf der ursprünglichen Garantiezeit in den Genuss einer Absicherung. Oftmals werden vom Händler aber bestimmte Teile von diesen Garantieansprüchen ausgeschlossen. Also gilt es, den Vertrag genau zu lesen.

Die Sachmängelhaftung wird für den Motor, das Getriebe und die beweglichen Teile gegeben.Verschleißteile und selbst verschuldete Mängel sind ausgeschlossen. Voraussetzung ist, dass der Halter sein Fahrzeug den Vertragsbedingungen entsprechend warten lässt. Tut er das nicht, läuft er Gefahr, dass die Leistungspflicht des Händlers erlischt. Die Inhalte der gesetzlich vorgeschriebenen Sachmängelhaftung sind beim Kauf eines Neuwagens und eines Gebrauchtwagens weitgehend identisch. Grundsätzlich gilt, dass eine solche Sachmängelhaftung im Vergleich zur Garantie die bessere Variante ist, dass der Käufer aber auch auf eine Garantie zumindest dann auf keinen Fall verzichten sollte, wenn er den PKW dringend beruflich benötigt. Text: Armin Fuhrer

FAKTEN Beim Kauf eines PKW gibt der Händler eine Sachmängelhaftung. Sie schützt den Käufer in den ersten 24 Monaten nach Abschluss des Vertrages bei Mängeln, die er nicht zu verantworten hat. Eine freiwillige Garantie des Händlers bietet ebenfalls Schutz. Dieser kann aber schlechter ausfallen.

VIEL NEUES AUF DER IAA

Am 20. September 2018 öffnet die weltweit wichtigste Leitmesse für Transport, Mobilität und Logistik, die 67. IAA Nutzfahrzeuge, ihre Tore in Hannover. Bis zum 27. September präsentieren über 2100 Aussteller auf 282 000 Quadratmetern zahlreiche Weltpremieren. Im Mittelpunkt stehen die Zukunftsthemen der Branche – Automatisierung, Digitalisierung, Vernetzung sowie Elektromobilität und alternative Antriebe. Von innovativen Produkten der Zulieferer bis zu den neuesten E-Transportern für die „letzte Meile“ und E-Bussen: Die Aussteller zeigen, wie Logistik und Transport im Straßenverkehr von morgen noch effizienter, sauberer und sicherer werden. Zudem bietet die IAA Nutzfahrzeuge mit der New Mobility World eine Plattform mit Erlebnischarakter. Im Rahmen der Formate EXPO, FORUM und LIVE können sich die Besucher aus erster Hand von der Innovationskraft der Branche überzeugen. Dabei ist das FORUM der zentrale Ort für Dialog und Interaktion auf der IAA – über 100 hochkarätige Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft debattieren und erläutern, wie die Megatrends die Branche nachhaltig verändern werden.

Foto: fotostudio-charlottenburg

JÜRGEN LOSCHELDER AUF ANALYSEDEUTSCHLAND.DE SORGENFREI – IMMER EIN NEUER FIRMENWAGEN Immer häufiger entscheiden sich die Fuhrparkmanager für ein Full Service Leasing. Die Vorteile liegen auf der Hand – die monatlichen Kosten sind leichter überschaubar und es spart viel Aufwand in der Verwaltung der Firmenflotte. Der Leasingmarkt in Deutschland

boomt. Mit 41 Prozent war der Anteil der Leasingfahrzeuge bei den Neuzulassungen noch nie so hoch wie im Jahr 2017 (Quelle: Kraftfahrtbundesamt). Etwa 80 Prozent dieser Leasingverträge werden mit gewerblichen Kunden abgeschlossen. Nach einer Studie der Corporate Vehicle Observato-

ry (CVO) finanzieren 64 Prozent der befragten Unternehmen mittels Leasing ihren Fuhrpark, 6 Prozent über einen Autokredit und 30 Prozent kauften die Fahrzeuge für den Fuhrpark in bar oder über einen Kredit. Dabei wird das sogenannte Full Service Leasing immer beliebter. Hier wird nicht nur das reine Fahrzeug geleast. Der zusätzliche Service und Mehrwert für die Fuhrparkmanager gibt immer öfter den Ausschlag. Ob Wartungsarbeiten in einer Werkstatt, Inspektionen, Reifenwechsel oder die gesamten Versicherungsleistungen, immer öfter gilt ein Vertrag für alles außer Tanken. Das entlastet vor allem viele kleinere und mittelständische Unternehmen im Verwalten ihres

Fuhrparks. Sogar ein externes Schadensmanagement und ein Outsourcing des Fuhrparks wird inzwischen von vielen Leasinganbietern geboten. So ein Service schafft Freiräume für das Kerngeschäft der Kunden. „Beim Fahrzeugleasing spielten vor allem die von den Leasing-Gesellschaften angebotenen Servicepakete eine große Rolle“, erklärt Horst Fittler, Hauptgeschäftsführer des BDL Bundesverband Deutscher Leasing Unternehmen...

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DER UNBEKANNTE RIESE Die BwFuhrparkService GmbH ist der größte öffentliche Fuhrparkmanagementgesellschaft Deutschlands und eine Tochtergesellschaft der Bundeswehr und der Deutschen Bahn AG. Mit dem Geschäftsführer Dr. Georg Wilmers sprachen wir über die besondere Rolle des Unternehmens, die Aufgabe für die Bundeswehr und die Öffentliche Hand.

„Digitale Fortschrittsthemen wie z.B. Telematik und autonomes Fahren werden allgemein in Zukunft eine immer wichtigere Rolle spielen.”

Was sind die Kernaufgaben der

BwFuhrparkservice? Seit ihrer Gründung 2002 erbringt die BwFuhrparkService GmbH (BwFPS GmbH) Mobilitätsdienstleistungen für die Bundeswehr. Sie beschafft Pkw und Sonderfahrzeuge und seit 2007 auch handelsübliche Lkw mit militärischer Sonderausstattung und vermietet Sie in Langzeitnutzung für mehrere Jahre oder in Kurzzeitnutzung für Zeiträume zwischen wenigen Stunden und 90 Tagen an die Bundeswehr. Zudem leistet sie für die Bundeswehr Chauffeurdienstleistungen überwiegend für Pkw und Busse. Das Unternehmen verfügt aktuell über einen Fuhrpark von mehr als 30.000 Fahrzeugen und über 800 Kraftfahrer und ist damit einer der größten öffentlichen Fuhrparkmanager Deutschlands. Sie bieten beispielsweise externe

Dienstleistungen, auch für den Deutschen Bundestag, als Fahrdienstleister an. Wer kann ihre Dienstleistungen darüber hinaus noch in Anspruch nehmen? Beteiligen Sie sich beispielsweise auch an Ausschreibungen?

Dr. Georg Wilmers, Geschäftsführer der BwFuhrparkService GmbH

Die BwFPS GmbH erbringt Mobilitätsdienstleistungen im Wesentlichen für die Bundeswehr. Darüber hinaus kann sie ihre Mobilitätsdienstleistungen auch für andere Bundesbehörden erbringen. An Ausschreibungen beteiligt sie sich nicht, da sie Leistungen für den Bund erbringt und als Inhousegesellschaft des Bundes von Bundesbehörden ohne Vergabeverfahren und vorherige Ausschreibung beauftragt werden kann. Inwieweit spielen Telematik,

autonomes Fahren etc., also Verkehrs- und Mobilitätsformen der Zukunft beim BwFuhrparkservice eine Rolle? Digitale Fortschrittsthemen wie z.B. Telematik und autonomes Fahren werden allgemein in Zukunft eine immer wichtigere

Rolle spielen. Die BwFPS GmbH ist – zusammen mit Partnern aus der Wirtschaft – an innovativen Tests und Lösungsansätzen beteiligt. Inwieweit diese Technologien auch für die Bundeswehr eingesetzt werden, hängt letztlich vom Bedarf der Bundeswehr ab, über den sie allein entscheidet. Die BwFuhrparkservice ist ein

Gemeinschaftsunternehmen des BMVg und der Deutschen Bahn AG in Form einer privaten Gesellschaft, die sich in staatlicher Hand befindet. Treten sie in direkten Wettbewerb mit privaten Anbietern oder sehen Sie sich eher als ergänzender Dienstleister? Die Bundeswehr und unsere anderen Auftraggeber aus dem Bundesbereich können Leistungen, die sie nicht (mehr) selbst erbringen wollen, entweder an

Private vergeben oder – wenn wie bei der BwFPS GmbH möglich – eine Inhousegesellschaft beauftragen. Insofern stehen wir immer im Wettbewerb mit privaten Anbietern und müssen immer wieder in Wirtschaftlichkeitsvergleichen, die der Bund anstellt, unter Beweis stellen, dass es für den Bund wirtschaftlicher ist, uns zu beauftragen statt private Anbieter. Das ist bei der BwFPS GmbH jetzt auch durch eine kontinuierliche Ergebniskontrolle, die vertraglich fest verankert ist, gewährleistet. Was verstehen Sie unter effizien-

tem Fuhrparkmanagement? Das richtige Fahrzeug zur richtigen Zeit am richtigen Ort – mit einem optimalen Verhältnis von Preis und Leistung, d.h. hohe Servicequalität mit geringen Kosten. Text: Frank Tetzel

MEHR RECHTSSICHERHEIT

Joachim Bettermann, Architekt aus Aichach, nutzt seit zwei Jahren ein Fahrtenbuch.

Wofür benutzen Sie das digitale Fahrtenbuch? Als Architekten sind wir 30 000 Kilometer pro Jahr unterwegs: Das digitale Fahrtenbuch hilft uns, berufliche und privat Fahrten rechtssicher zu dokumentieren – mit minimalem Aufwand.

Was sind die wesentlichen Vorteile eines digitalen Fahrtenbuches? Wir benutzen für unsere Firmenwagen eine nachrüstbare OBD-Lösung mit eigener SIM-Karte und GPS-Modul. Der Stecker wird einmalig in die standardisierte OBD-Schnittstelle des Autos eingesteckt und automatisch bei Fahrtbeginn aktiviert – ein „Einschalten“ der Aufzeichnung entfällt. Das System speichert vollautomatisch Startund Zieladresse und Datum sowie gefahrene Kilometer jeder Fahrt. Mit einem Klick auf dem Smartphone lässt sich jede einzelne Fahrt als „Betriebsfahrt“, „Mischfahrt“, „Privatfahrt“ oder „Weg zur Arbeitsstätte“ kategorisieren. Dadurch sparen wir im Alltag enorm Zeit bei der Firmenwagen-Verwaltung.

Wie sind die Erfahrungen mit dem Finanzamt? Vollkommen reibungslos, da unsere Lösung auch von DATEV empfohlen wird. Mit einem Klick lassen sich die Daten Finanzamt konform exportieren. ANZEIGE – GESPONSORTER INHALT

FLEET

Der Fuhrpark der Zukunft

Vimcar-Geschäftsführer Andreas Schneider über die Potentiale und Digitalisierung des Flottenmanagements

Dem 2013 gegründeten Startup Vimcar ist es gelungen, das digitale Firmenwagenund Flottenmanagement erstmals für kleine und mittelständische Unternehmen zu erschließen. Bei 40.000 Fahrzeugen ist Vimcar bereits im Einsatz. Fuhrparks vom ambulanten Pflegedienst über den Handwerksbetrieb bis zur Hausverwaltung setzen bei ihrer Verwaltung auf das Knowhow des Berliner Unternehmens.

Herr Schneider, worin liegen die Vorteile eines digitalen Fuhrparkmanagements? Laut einer Studie des Bundesverbandes Fuhrparkmanagement fallen pro Betrieb wöchentlich über acht Stunden Arbeitszeit für die Verwaltung des Fuhrparks an. Besonders in kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU), bei denen sich oft eine Person aus der Buchhaltung, Personalabteilung oder Geschäftsführung nebenbei um den Fuhrpark kümmert, ist das viel verlorene Zeit. Hier herrscht enormes Potenzial für digitalisierte und

automatisierte Prozesse – von der Fahrtenbuchführung über die Fahrzeugbuchung und das Kostenmanagement bis hin zur Führerscheinkontrolle. Das Ziel ist, KMU nicht nur bei administrativen Tätigkeiten unter die Arme zu greifen, sondern ihnen auch die Werkzeuge für mehr Effizienz und Wachstum an die Hand zu geben. Welche Rolle spielen Umweltaspekte bei der Digitalisierung der Firmenflotte? Digitale Flottenlösungen ermöglichen eine genaue Evaluation der wichtigsten Kenn-

Andreas Schneider Geschäftsführer Vimcar

ziffern: Routenplanung, Auslastung, Kilometerleistung, Verbrauch, Kosten. Dadurch ist es möglich, den Fahrzeugpool ökonomisch und ökologisch effizienter zu nutzen – indem etwa Doppelt- oder „Leerfahrten“ minimiert werden. Es gibt einige Unternehmen, die ihren Fuhrpark auf dieser Datengrundlage deutlich reduzieren konnten. Außerdem steckt immenses Potential in der Elektromobilität: Bislang stellen Elektrofahrzeuge lediglich 0,6 Prozent der deutschen Dienstwagen, dieser Anteil wird mittelfristig jedoch enorm wachsen.


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Gunnar Nehrke, Geschäftsführer des Bundesverbandes CarSharing (bcs)

„Die Nutzung von öffentlichen CarsharingAngeboten empfiehlt sich, wenn bestimmte Fahrzeuge des eigenen Fuhrparks nur in Spitzenzeiten benötigt werden.“

EINE KARTE FÜR ALLES Kaum ein Flottenmanagement kommt noch ohne sie aus – die Tankkarte. Die Fahrer können bargeldlos in ganz Europa tanken, die Abrechnungen kommen bequem in die Firma. Doch Tankkarten bieten noch viele weitere Vorteile.

Shell bietet sie an, ARAL ebenso – die Tankkarte. Mit ihnen können die Nutzer von Firmenwagen problemlos an den Zapfsäulen in ganz Europa zum Teil günstiger tanken. Doch moderne Tankkarten der unterschiedlichen Anbieter können heute noch viel mehr. Die Firma TKS (TankKartenService) hat ein Telematik-System mit der Karte kombiniert. Auf der Basis von satellitengestützter GPS-Technologie wird der Standort jedes Fahrzeugs in Echtzeit ermittelt und dargestellt. Auch die Daten zum Fahrverhalten eines Fahrers können so überprüft werden. Der Fahrer bekommt Informationen über mögliche Behinderungen und Staus auf den Straßen, der Verlauf einer Route wird dokumentiert und mit einem Klick kann der Fahrer eine Textnachricht erhalten. Natürlich lohnt sich nicht für jeden eine

Tankkarte. Je größer der Fuhrpark, umso eher machen sich die Kosten für den Service schnell bezahlt. Die Buchhaltung bekommt pro Fahrer eine Abrechnung. Es können bei den Karten bestimmte weitere Möglichkeiten, wie Einkauf im Shop etc. freigeschaltet werden. Wer viel im Ausland unterwegs ist, spart gegenüber einer Kreditkarte die Gebühr für den Auslandseinsatz und kann zusätzlich die unterschiedlichen Sätze der Mehrwertsteuer nutzen und absetzen. Die Anbieter der Systeme von Tankkarten

setzen auf die Digitalisierung und blicken optimistisch in die Zukunft. Allerdings:

„In fünf Jahren wird es die Tankkarten, so wie wir sie heute kennen, nicht mehr geben“, orakelt Gerhard Künne, Geschäftsführer der VW Leasing in einem Interview mit dem Magazin „Firmenauto“. Der Bezahlvorgang wird dann über eine App im Smartphone abgewickelt, der Fahrer muss vermutlich noch nicht einmal mehr aussteigen, sondern kann direkt an der Zapfsäule zahlen. Doch noch ist das ein Blick in die Zukunft. Laut Dataforce nutzen mehr als 70 Prozent aller Unternehmen Tankkarten, manche haben sogar zwei oder drei Karten, um wirklich alle Gebiete abdecken zu können oder mehr pro Liter zu sparen. Mercedes und VW entwickeln inzwischen

eigene Systeme, um das Bezahlen und Tanken in Zukunft noch einfacher und leichter zu machen. Schon jetzt erkennen die Carsharing-Fahrzeuge teilweise die Tankstellen selbst, nur das Tanken muss dann noch manuell erfolgen.

Noch ist allerdings wenig darüber bekannt, wie eine Tankkarte bei den E-Mobilen funktionieren soll. Noch ist es kein Thema für die Fuhrparks im Land, doch mit einer steigenden Anzahl von E-Fahrzeugen in Deutschland werden die Hersteller hier eine Lösung finden. Das System mit den unterschiedlichen Ladekarten ist dabei für die Fuhrparkmanager noch ein Alptraum. Übrigens: Manche Firmen lassen ihre Mitar-

beiter auch privat die Tankkarte nutzen. Das ist aus steuerlicher Sicht ein geldwerter Vorteil und muss versteuert werden. Steuerfrei sind dagegen Benzingutscheine, wenn sie im Monat den Betrag von 44 Euro nicht übersteigen. Text: Jörg Wernien

Ein Gespräch mit Gunnar Nehrke, dem Geschäftsführer des Bundesverbandes CarSharing (bcs). Sharing-Economy ist inzwischen ein Me-

gatrend geworden, der vor dem Thema Mobilität nicht haltmacht. Nicht mehr der Besitz eines Autos wird von Unternehmen nachgefragt, sondern Lösungen im Bereich der Mobilität. Welche Vorteile bietet Carsharing für

Unternehmen? Corporate Carsharing, also das Angebot von firmeneigenen Poolfahrzeugen im Carsharing lohnt sich, wenn viele verschiedene Mitarbeiter für einzelne Fahrten auf Fahrzeuge zugreifen müssen. Das Carsharing vereinfacht den Buchungs- und Abrechnungsprozess und verbessert die Auslastung. Die Teilnahme am öffentlichen Carsharing ersetzt dann darüber hinaus ineffiziente Fahrzeuge im Firmenfuhrpark. In rund 677 Städten und Gemeinden können Unternehmen heute öffentliche Carsharing-Angebote finden. Dabei ist es durchaus möglich, auch spezielle Stationen direkt am Firmenstandort des jeweiligen Unternehmens zu errichten. Mit einem entsprechenden Rahmenvertrag ist es dann möglich, Fahrzeuge nicht nur vor Ort, sondern auch deutschlandweit zu nutzen. Wie erfolgt die Abrechnung der Dienstleistungen? Bezahlt werden nur die tatsächlichen Kosten, die durch die Nutzung der Fahrzeuge anfallen. Abgerechnet werden Kilometerleistung und tatsächliche Mietdauer. Damit bietet Carsharing für Unternehmen eine optimale Kostentransparenz. Man kann die Mobilitätskosten pro Weg direkt einzelnen Personen, Abteilungen oder Projektkostenstellen zuordnen.

Ab wann rechnet sich Carsharing für Unter-

nehmen? Corporate Carsharing senkt eigentlich immer die Zahl der benötigten Fahrzeuge im Firmenfuhrpark, weil sich die Auslastung verbessert. Die Nutzung von öffentlichen Carsharing-Angeboten empfiehlt sich, wenn bestimmte Fahrzeuge des eigenen Fuhrparks nur in Spitzenzeiten benötigt werden. Dann kann man mit dem Carsharing Mobilitätsspitzen abdecken und diese Fahrzeuge im Fuhrpark einsparen. Oft sind schon die Fixkosten schlecht ausgelasteter firmeneigener Fahrzeuge höher als die Kosten für die gelegentliche Anmietung im Carsharing. Lohnt es sich eventuell ganz auf das

Carsharing umzusteigen? Bei kleineren Unternehmen sollte man das auf jeden Fall durchrechnen und möglicherweise ausschließlich auf Carsharing setzen. Denn häufig sind es nicht die reinen Fahrzeugkosten, sondern die Prozesskosten, die den Betrieb eigener Fahrzeuge unwirtschaftlich machen. In innerstädtischen Lagen, wo Unternehmen keine kostengünstigen Parkplätze für Firmenfahrzeuge vorhalten können, kann Carsharing auch deswegen eine attraktive Lösung sein, weil Carsharing-Fahrzeuge auf festen Parkplätzen stehen und dem Unternehmen keine Kosten für den Parkraum entstehen. Wie kann ich denn sicher sein, dass ich zu

einer bestimmten Zeit auf ein Fahrzeug zugreifen kann, beim Carsharing gilt doch oft „First come, first serve“? Unternehmen können für diesen Fall Blockbuchungen vornehmen, bei denen für festgelegte Zeiträume Fahrzeuge vorab exklusiv für das Unternehmen reserviert werden. Die Mitarbeiter buchen dann nach Bedarf. Text: Frank Tetzel

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LOHNT SICH CARSHARING EIGENTLICH FÜR UNTERNEHMEN?


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DIE ZUKUNFT DER FLOTTE 1. Was sind die wichtigsten Probleme, denen sich Unternehmen in ihrer Flottenpolitik in Zukunft stellen müssen? 2. Welche Herausforderungen werden sich in Zukunft in Fahrzeugflotten stellen, vor allem was die Antriebtechnologien angeht? 3. Was werden diese Veränderungen für das Flottenmanagement bedeuten?

Christian Heep, Vize-Präsident Bundesverband eMobilität

heute – ist, dass die Unternehmen und Kommunen tatsächlich ernsthaft eine neue Mobilität wollen müssen. Im Bereich der Individualmobilität hat dabei die Elektromobilität auf Basis erneuerbarer Energien im Bereich der Betriebskosten und der Effizienz ganz klar die Nase vorn. Bei dieser Umstellung sollten dann auch weitere Möglichkeiten der Digitalisierung im Fleet Management berücksichtigt werden.

3. Innovativen Mobilitätskonzepten gehört die Zukunft: von rein elektrischen 1. Im Vordergrund sehen wir eher eine Dienstfahrzeugen – sei es ein Elektroauto ganze Bandbreite an Chancen, die sich oder ein Elektrofahrrad – bis hin zu Flottenbetreibern durch die Umstellung intelligent gesteuertem Carsharing. auf Elektromobilität bieten: niedrigere Diese ersten Flotten stellen die Zukunft Wartungskosten, nachhaltige Mobilität, positive Image- und Marketingeffekte sowie der Mobilität in den Unternehmen dar, die verstanden haben, dass die eine Mitarbeiterincentivierung durch eine Energie- und Mobilitätswende nicht nur hohe Attraktivität moderner, sauberer und unter Klimagesichtspunkten und zur leiser Fahrzeuge. Gesundheitsvorsorge, sondern auch aus 2. Die tatsächlich einzige Herausforderung wirtschaftlichen, marketingstrategischen – nicht erst in der Zukunft, sondern bereits und sozialen Aspekten überzeugen kann.

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2. Der Diesel-Lkw wird uns in den kommenden Jahrzehnten weiter begleiten. Das ist gewiss. Gerade vor dem Hintergrund, dass ein moderner Euro-6Lkw weniger als 95 Prozent der Schadstoffe eines Euro-0-Fahrzeug emittiert und derzeit keine geeignete Alternative verfügbar ist. Bei alternativen Antriebstechnologien

wird über kurz oder lang der Elektro-Lkw Christian Labrot, , Bundesverband Wirtschaft Verkehr und meiner Ansicht nach das Rennen machen. Bisweilen dürfen wir uns den geeigneten Logistik e. V. 1. Für unsere Mitglieder, die sich vornehmlich aus Industrie- und Handelsunternehmen mit eigenem Fuhrpark zusammensetzen, stellt sich derzeit die Frage, inwieweit der bestehende Fuhrpark ausgeweitet oder reduziert werden soll. Bei dieser Entscheidung spielen die Fahrzeuge und deren Kostenstrukturen eine untergeordnete Rolle. Der Fachkräftemangel insbesondere an LkwFahrern ist derzeit der alles entscheidende Faktor. Teils stehen neue Fahrzeuge auf dem Hof, weil kein geeignetes Personal verfügbar ist. Gerade innerstädtische Fahrverbote sind für unsere Branche nicht hinnehmbar.

Andreas Knie, Sozialwissenschaftler am Wissenschaftszentrum Berlin und Professor für Soziologie an der TU Berlin 1. Die herkömmliche Unternehmensflotte wird es schon bald nicht mehr geben. Unternehmen werden in Zukunft multioptionale Angebote entwickeln. Das bedeutet, Mitarbeiter werden einen Mix aus Autos und anderen Verkehrsmitteln wie den Zug oder das Fahrrad benutzen. Gerade das Fahrrad ist in letzter Zeit sehr stark im Kommen.

Übergangstechnologien, LNG und CNG seien hier kurz erwähnt, nicht verschließen. Um den Einsatz zu verstärken, bedarf es jedoch der starken Zusammenarbeit von Wirtschaft und Politik.

3. Der mögliche Einsatz alternativer Antriebe erfordert neben zusätzlichem Know-how zu Wartung und Instandhaltung natürlich auch eine entsprechende Analyse von Kosten und Nutzen. In Zuge dessen sollten Unternehmen Fördermöglichkeiten durch den Bund in Anspruch nehmen, um die erheblichen Mehrkosten bei der Anschaffung zu minimieren. Hier sehen wir die Bundesregierung in der Pflicht, weitere Anreize zu schaffen.

2. Für die Unternehmen heißt das, dass Mitarbeiter über ein Mobilitätsbudget verfügen müssen, das den heutigen Dienstwagen ersetzt. Unternehmen organisieren dann den Zugang und die Abrechnung dieser Vielfalt der Verkehrsmittel für ihre Mitarbeiter. Das Ziel ist es, für jeden Angestellten in jeder Situation das optimale Fortbewegungsmittel anzubieten. Das schließt mehr und mehr auch den privaten Bereich ein. 3. In vier bis fünf Jahren werden wir keine klassischen Fuhrparks in den Unternehmen mehr haben.

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E.ON bringt E-Mobility in die Unternehmen

Von einem Thema sind die E.ON-Mitarbeiter fest überzeugt: E-Mobility kommt! E.ON hat sich mit der E-Mobility Marke „E.ON Drive“ in Deutschland und neun weiteren europäischen Ländern auf den kommenden Boom vorbereitet. Produkte, Lösungen, Services und eine klare Idee von der Mobilität der Zukunft sind entwickelt. In Deutschland stellen die Kompetenzzentren der E.ON-Netzbetreiber eine flächendeckende technische Expertise sicher, während die Kunden durch eine eigens gegründete Vertriebseinheit von Spezialisten fundiert betreut werden. Ein Schwerpunkt dabei: Elektromobilität für Flottenkunden. Mehr als 60 Prozent der in Deutschland zugelassenen Fahrzeuge sind gewerblich. „Die Nachfrage nach umweltfreundlicher Mobilität nimmt zu, insbesondere bei unseren Geschäftskunden. Unternehmen und Gewerbetreibende werden ganz wesentlich zum Durchbruch der Elektromobilität beitragen“, sagt Victoria Ossadnik, Geschäftsführerin bei E.ON Energie Deutschland und verantwortlich für das deutsche Kundengeschäft bei E.ON. Einen weiteren Nachfrageschub bei Unternehmen erwartet E.ON Drive, wenn zum 1. Januar 2019 die Steuervorteile für E-Dienstwagen wirksam werden. Bevor sich Unternehmen Gedanken über elektrische Fahrzeuge machen, muss aber klar sein: Wie wird eine passende Ladeinfrastruktur in das Energiesystem des Unternehmens eingebunden? Von diesem Punkt an ist eine gründliche Planung wichtig. Hardware, Netzanschluss, Genehmigungen, Förderanträge, Installation und Betrieb – alles muss in einem Projekt durchdacht und intelligent miteinander verknüpft werden. Hierfür sollte mit Fachleuten zusammengearbeitet werden, denn es macht einen Unterschied, ob ein Hotel oder Supermarkt seinen Gästen eine Lademöglichkeit bietet oder ob morgens ein Außendienst-Team abfahrbereit sein muss. Schon bei der Planung achtet E.ON Drive darauf, dass die Lösung nicht nur individuell, sondern auch modular ist. Wenn das Unternehmen wächst oder immer mehr Mitarbeiter auf Elektromobilität umsteigen, kann das Ladesystem mitwachsen. Genau so bedeutend wie die Konfiguration des Systems sind auch Steuerung und Betrieb der Ladeinfrastruktur: Die E.ON Drive Plattform stellt sicher, das teure Lastspitzen vermieden und so der Stromanschluss nie überlastet wird. Es kann Fahrzeuge definieren, die bevorzugt geladen werden sollen und es weiß, zu welchem Zeitpunkt welche Autos geladen werden. Wenn zusätzlich eine Eigenerzeugungs-Anlage wie Kraft-Wärme-Kopplung oder Photovoltaik vorhanden ist, werden schon bald weitere Optimierungen möglich sein, da die Plattform dann dynamisch immer die kostengünstigste Alternative wählt. Im Unternehmen muss auch keine parallele IT-Welt geschaffen werden. Alles wird nahtlos in das bestehende IT-System des Kunden integriert. Dadurch vermeidet E.ON Drive neue

Schnittstellen, zusätzliche Prozesse und vereinfacht den Bestellprozess. E.ON übernimmt auch die Abrechnungsprozesse. Der Flottenmanager sowie der EV Driver müssen sich um nichts kümmern. Sie erhalten sogar ein Portal, mit dem sie die Flotte überwachen und steuern können. „Die Anforderungen an das technische Know-how sind in der Elektromobilität hoch. Unsere Partner wissen daher neben einer serviceorientierten und persönlichen Kundenbetreuung auch zu schätzen, dass E.ON über seine Netzbetreiber das umfassende technische Kompetenzprofil zur Verfügung hat“, berichtet Reimund Gotzel, Chef vom Bayernwerk, einem der großen E.ON-Netzbetreiber. Bevor E.ON Drive begonnen hat, seine Gewerbe- und Industriekunden über den Umstieg auf Elektromobilität zu beraten, wurde an der Essener Zentrale der gesamte Prozess von A bis Z durchgespielt und 25 Ladepunkte vor dem E.ON-Unternehmenssitz und 50 weitere Ladepunkte in der Tiefgarage installiert. Wichtigster Erfolgsfaktor war dabei, dass Planung und Umsetzung des Vorhabens in einer Hand lag und das technische Konzept somit genau wie von den Experten geplant umgesetzt werden konnte.

Aus dem europaweiten Betrieb der E.ON-Ladestationen kommen fast jeden Tag neue Ideen dazu. Wenn Kunden heute mit einem Elektrofahrzeug zu E.ON kommen, sind sie begeistert, wie einfach sie Laden können. Es gibt sofort ein Gesprächsthema. Victoria Ossadnik ist sich aber sicher, dass die Elektromobilität bald ganz normal sein wird: „Lademöglichkeiten für Kunden werden in kurzer Zeit so selbstverständlich sein wie der Gastzugang zum W-Lan.“

INTERVIEWPARTNER: Victoria Ossadnik, CEO E.ON Energie Deutschland Reimund Gotzel, Vorstandsvorsitzender Bayernwerk

Erfahren Sie mehr unter: www.eon-drive.de Kontaktieren Sie unsere Experten unter 08005-89 09 56 (Mo – Fr von 8 bis 20 Uhr, Sa von 9 bis 14 Uhr)


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EINLEITUNG GESCHÄFTSREISEN – ANALYSEDEUTSCHLAND.DE

Foto: Holger Peters Fotografie

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„Immer mehr Unternehmen greifen auf die Erfahrung und Expertise von Geschäftsreisebüros zurück.“

Florian Storp, Vorsitzender des Ausschusses Business Travel und Vorstandsmitglied im Deutschen Reiseverband (DRV)

APPS UND GESCHÄFTSREISEBÜROS MACHEN DIENSTREISEN EINFACH UND SORGENFREI

G

uter Service wird insbesondere von Geschäftsreisenden geschätzt – auch digital. Sowohl bei der Buchung der Dienstreisen als auch unterwegs. Die professionelle Abwicklung von Geschäftsreisen über spezialisierte Reisebüros gewinnt dabei weiter an Bedeutung – und trägt zum Erfolg dieser Trips wesentlich bei. Dabei schneiden die Portale der Geschäftsreisebüros in Sachen Kundenzufriedenheit überdurchschnittlich gut ab. Bei wesentlichen Fragen wie zum Beispiel Vertrauen in die Datensicherheit, Kostentransparenz und Übersichtlichkeit liegen sie deutlich vor anderen Online-Angeboten zur Geschäftsreisebuchung. Insgesamt setzt sich der Trend zur Digitalisierung fort, so ist beispielsweise der Einsatz von professionellen Geschäftsreise-Apps

weiter auf dem Vormarsch. Das zeigt nicht nur die Praxis, auch die Ergebnisse der Studie „Chefsache Business Travel“ von Travel Management Companies im Deutschen Reiseverband belegt diesen Trend. Professionelle Geschäftsreisebüros und ihre Portale haben einen anderen Fokus auf die Bedürfnisse ihrer Kunden als beispielsweise klassische Reiseportale. Dementsprechend ist auch der Service anders ausgerichtet: Mit den Kunden und ihren Bedürfnissen vertraute Reiseberater sind rund um die Uhr für Geschäftsreisende erreichbar, damit schnell und unkompliziert reagiert werden kann – zum Beispiel im Fall von Umbuchungen. Diese Form der persönlichen, individuellen Betreuung zahlt sich aus: 82

Prozent der Befragten sind hier mit ihrem Geschäftsreisebüro zufrieden. Dabei setzen die Travel Management Companies zunehmend auf technische Unterstützung. Der Grund: Komfort und Unabhängigkeit von Geschäftszeiten sind für Vielreisende überdurchschnittlich wichtig. Die Nutzung von mobilen Geräten und entsprechenden Apps unter anderem ihrer Geschäftsreisebüros macht nach eigenen Angaben für 43 Prozent von ihnen das Reisen komfortabler. Ebenso viele fühlen sich durch diese digitale Entwicklung unabhängiger, weil sie beispielsweise auch nachts unkompliziert Umbuchungen vornehmen können. Rund-um-Service ist ein Wohlfühlfaktor für Geschäftsreisende, der sie entspannter von A nach B

kommen lässt. Durch das sorgenfreie Reisen können sie sich besser auf das nächste Kundengespräch fokussieren oder Vertragsverhandlungen zu einem erfolgreichen Abschluss bringen. Diesen Trend nutzen die professionellen Geschäftsreisebüros, indem sie Digital-Angebote mit technischem und persönlichem Service kombinieren. Fast die Hälfte der Geschäftsreisenden setzt für die Planung und Durchführung ihrer Reisen inzwischen auf digitale Helfer – auf die Apps. Im Schnitt sind knapp fünf unterschiedliche Apps auf ihren Handys installiert. Neben den Angeboten der Geschäftsreisespezialisten kommen zum Beispiel Apps für das Einchecken am Flughafen, die Navigation in fremden Städten, Wetterprognosen oder zur Restaurant- und Hotelsuche zum Einsatz.

Der Einsatz von neuester Technologie ist eine wesentliche Grundlage für einen zufriedenstellenden Service der Anbieter. Intelligente Technologien lernen zum Beispiel, welches Reiseverhalten die Kunden an den Tag legen. Wählt ein Kunde im Flieger gerne einen Fensterplatz und wird in New York bevorzugt von einem Uber-Taxi abgeholt, werden diese Wünsche bei der nächsten Buchung automatisch berücksichtigt. Mit genau solchen Services heben sich professionelle Geschäftsreisebüros und ihre Portale von allgemeinen Online-Buchungsportalen ab. Immer mehr Unternehmen greifen deshalb auf die Erfahrung und Expertise von Geschäftsreisebüros zurück. Für sie ist dies ein entscheidender Faktor für den Erfolg einer Dienstreise. ANZEIGE


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GESCHÄFTSREISEN – ANALYSEDEUTSCHLAND.DE

GESCHÄFTSREISE DER ZUKUNFT: TOTAL DIGITAL Foto: office@martinjoppen.de

Digitale Technologien verändern die Geschäftsreisebranche rasant. Wohin die Reise geht, ist klar: den gesamten Prozess aus einem Guss digital umzusetzen.

Die Digitalisierung der Geschäfts-

reisebranche ist in vollem Gange. Viele Prozessschritte einer Geschäftsreise, von der Planung bis zur Abrechnung, sind bereits digitalisiert. Technologisch ist vieles möglich, das Innovationspotenzial der Branche ist extrem groß. Die tatsächliche Realisierung und Adaption auf der Anwenderseite ist allerdings noch stark ausbaufähig. Den gesamten Geschäftsreiseprozess online zu integrieren wird die Herausforderung des nächsten Jahrzehnts sein. „End-to-End“ und „Door-to-Door“ (siehe Kasten) lauten die Schlüsselwörter hierbei. Technologie wird der wichtigste

Treiber für Veränderungen im nächsten Jahrzehnt sein – zu diesem Fazit kommt eine aktuelle Studie zur Zukunft der geschäftlichen Mobilität vom Verband Deutsches Reisemanagement e. V. (VDR) und dem Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML. So werden Geschäftsreisende zukünftig deutlich stärker als

wo eine Intervention notwendig ist. Eine zu 100 % digitalisierte Geschäftsreisewelt wird es aber nicht geben, da immer auch Papierbelege anfallen werden.

„Vereinfachung und Flexibilität sind die Hauptintention der Digitalisierung.“

Wie verändert sich die Rolle von TMCs in puncto „Geschäftsreise von morgen“? Die Rolle der TMCs wird sich noch stärker vom klassischen Geschäftsreisebüro hin zu Technologieanbietern und Consultants wandeln. Das TMC von morgen entwickelt sich zum Schnittstellenmanager, der auch Einkauf, Auditing, Risikomanagement, ökologische Alternativen, Datenschutz und andere Rahmenbedingungen der geschäftlichen Mobilität gewährleistet.

Dirk Gerdom, Päsident des VDR

bisher vernetzt, digitalisiert und automatisiert reisen. Ziel dieser Entwicklungen ist es, Prozesse zu optimieren, Kosten zu sparen sowie Sicherheit und Komfort des Reisenden zu erhöhen. VDR-Präsident Dirk Gerdom verrät im Interview, wohin die Reise der Branche gehen wird. Was sind die wichtigsten techno-

logischen Trends? Die großen Trends gehen klar in Richtung Vereinfachung und Flexibilität. Beispielhaft seien etwa Simplicity bei vielen On-Trip-Prozessen genannt, also Check-in, Check-out, Invoicing und so weiter. Hinzu kommt die flexible Buchungs-

kanalauswahl, beispielsweise TripLink, End-to-End-Prozessintegration, Mobile Travel Expense, mobile Apps insgesamt, Integration von Added Services in den End-to-End-Prozess, wie z. B. Traffic Alerts, Vorort-Infos, Social Media, Blockchain, Artifical Intelligence (AI), Big Data und Predictive Analytics. Welche Rolle spielen digitale

Technologien und veränderte Kunden-Ansprüche im Door-toDoor-Konzept? Digitale Technologien spielen eine sehr wichtige Rolle. Die Erwartung steigt, dass hierdurch Maschinen (AI) eine Rundum-Problemlösung in Time und

as needed bieten, wie beispielsweise automatische Umbuchungen bei Verkehrsstaus oder Flugausfällen, Warnhinweise und vieles mehr.

Text: Kirsten Schwieger

Welche Vorteile beinhaltet ein

komplett digital aufgesetzter End-to-End-Prozess für die Branche? Und macht das Tool zukünftig alles selbst? Ein Tool, das alles selbst erledigt, ist sicherlich das Zielbild, derzeit aber noch nicht umsetzbar. Die Vorteile sind, dass Reisende sicherer, verlässlicher und mit weniger Aufwand planen, buchen, reisen und abrechnen können, da die Tools automatisch erkennen,

FAKTEN Digital Reisen • Door-to-Door: Konzept, das Reisende digital durchgeplant mittels nahtloser Verbindung passender Verkehrsmittel von der Haustür bis zum Treffen am Zielort bringt. • End-to-End: Prozess, der sämtliche Vorgänge von der Reiseplanung bis zur Abrechnung und Nachbereitung über ein einziges Tool abwickelt. ANZEIGE – GESPONSORTER INHALT

Meetings vorbereiten leichtgemacht Dienstreisen zu Meetings sind teuer und aufwendig. Der Convien Meeting Place Finder erleichtert die Planung und senkt die Kosten. Wer ein Unternehmensmeeting an einem anderen Ort mit Teilnehmern aus verschiedenen Städten oder gar Ländern plant, kann ein Lied davon singen, welchen Aufwand die Vorbereitungen erfordern und wie schnell die Kosten explodieren können. Zuerst muss ein Konferenzort gefunden werden, der für alle Teilnehmer möglichst einfach zu erreichen ist und an den sie möglichst preisgünstig gelangen. Und schließlich muss die Reise für die Teilnehmer geplant werden.

geeigneten Ort für alle Teilnehmer aus. In seine Auswahl fließen die direkten Reisekosten ebenso wie die indirekten. Damit sind Kosten gemeint, die entstehen, weil die Unternehmen häufig den auf den ersten Blick günstigsten Flug aussuchen. Tatsächlich kommt dieser dann aber häufig in der Endabrechnung teurer, denn günstige Flüge sind oft mit mindestens einem Stop-Over verbunden. Durch die längere Flugzeit verliert der Mitarbeiter aber wertvolle Zeit - das Unternehmen muss sie aber als geleistete Arbeitszeit dennoch zahlen. Für Unternehmen ist diese Art der Kosteneffizienz sehr sinnvoll, denn sie können durch den Einsatz des Convien Meeting Place Finder bis zu 50 Prozent Kosten sparen.

Mit dem Convien Meeting Place Finder können sich Unternehmen sehr viel Arbeit sparen und zugleich essentiell die Kosten senken. Der Convien Meeting Place Finder sucht in Sekundenschnelle weltweit den am besten

Doch der Convien Meeting Place Finder erleichtert auch die Planung der Reise ungemein. Denn er wählt aus mehr als 700 Linien- und Lowcost-Airlines die Flüge aus, bucht Zugfahrten und passende und möglichst kostengünstige

Hotels. Über die App kann zudem die gesamte Planung des Meetings arrangiert und mit allem Eingeladenen ganz einfach kommuniziert werden. Alle Teilnehmer werden in Echtzeit informiert und können sich untereinander austauschen. Der Convien Meeting Place Finder bietet noch eine weitere sehr sinnvolle Leistung an: Er wählt den Reiseweg, der am wenigsten CO2-Ausstoß verursacht. So spart man mit dem Convien Meeting Place Finder Zeit und Geld und tut zugleich etwas Sinnvolles für die Umwelt.

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NEUE TRENDS BEI GESCHÄFTSREISEN Die Messe IMEX ist einer der führenden Veranstalter von MICE (Meeting Incentives Conventions Exhibitions), also Messen die sich um neue Veranstaltungsorte für Tagungen oder Kongresse kümmert.

„Das Wohlergehen der Menschen ist der elementare Zukunftsfaktor der Veranstaltungsbranche.“

MICE ist ein Teil der Tourismus-

industrie, gehört genauer gesagt zum Begriff der Geschäftsreisen. Hier geht es um Schulungen, Seminare, Tagungen und Incentives – Reisen als Belohnung für die Mitarbeiter. Ein Bereich im Sektor Geschäftsreisen, der immer wichtiger wird. Im Jahr 2017 hat die Branche allein in Deutschland einen Umsatz von 82 Milliarden Euro gemacht (Quelle: ghh-consult – Tagungs- und Kongressmarkt 2018). 12.000 Tagungsstätten buhlen um die Übernachtungen. Insgesamt waren es über 120 Millionen Teilnehmer in Deutschland. Und trotz der virtuellen Konkurrenz boomt der Markt weiter. Wie entwickelt sich der Markt, was sind die Trends der Branche und wie hilft die Digitalisierung? Wir haben mit Carina Bauer, CEO der IMEX Group, gesprochen. Frau Bauer, wie entwickelt sich der Markt? Carina Bauer: Wir haben fünf Trends identifiziert, die wesentliche Entwicklungs- und Veränderungstreiber im Jahr 2018 und auch danach sein werden. Allesamt stellen die Menschen in den Mittelpunkt. Unsere Branche wird häufig auch als „people industry“ beschrieben.

Carina Bauer, CEO der IMEX Group

Die Herausforderung für uns alle wird deshalb sein, uns pro-aktiv diesen Entwicklungen zu stellen, die neuen Technologien zu unterstützen und uns gleichzeitig um die Menschen mit ihren individuellen Bedürfnissen zu kümmern. Dazu gehören neben gesundheitlichen und psychologischen Aspekten auch die Themen Sicherheit, Sinnstiftung und Zukunftssicherung. Persönliches Meeting oder die Skype-Konferenz? Carina Bauer: Da wir als MICE Messe die Meinung vertreten, dass nichts ein persönliches Gespräch ersetzt und Menschen zusammen zu bringen unser Kerngeschäft ist: natürlich das persönliche Meeting. Aber selbstverständlich nutzen wir zusätzlich auch alle Möglichkeiten der digitalen Kommunikation – für Skype-Meetings, Conf Calls oder auch Webinare. Hier kön-

nen sich die neuen Medien und das „herkömmliche Meeting-Business“ ideal ergänzen. Mir ist es immer wichtig, einen Menschen zumindest einmal persönlich kennengelernt zu haben, die Kommunikation zwischen den persönlichen Treffen kann dann gerne digital erfolgen. Was bringt Ihnen die Digitalisie-

rung? Carina Bauer: Wir sind bereits inmitten dieser Transformation. Die MICE-Branche ist dabei – wie alle anderen Branchen auch – sich durch die digitale Transformation strukturell zu verändern. Dies spiegelt sich auch an unseren Ausstellern. So nehmen Anbieter digitaler MICE-Lösungen und EventTech Unternehmen zunehmend Raum ein. Wir haben, um diese Entwicklungen als Innovationstreiber unserer Branche zu fördern, einen eigenen EventTech Start-Up Wettbewerb ins Leben

gerufen – den IMEXpitch. Bei diesem präsentieren Startups in kurzen Pitch-Präsentationen ihre Geschäftsideen und digitalen Konzepte – der Gewinner erhält einen Messestand in unserer Tech-Area. Die nächste MICE Messe IMEX

Group findet vom 21. bis zum 23. Mai in Frankfurt statt. 3.500 Aussteller waren im Jahr 2018 dabei. Dazu zählten große Hotelgesellschaften, Fluglinien, Wellness-Ressorts und Kongressbüros. Text: Jörg Wernien

FAKTEN Carina Bauer hat in Oxford studiert. Ihre Karriere begann mit einer Coffee Shop Kette. Die leidenschaftliche Skifahrerin fing dann bei IMEX an. Seit 2009 ist sie CEO der IMEX Group. Die Mutter von zwei Kinder lebt in Brighton auch genannt „London an der See“. Wenn Sie Zeit findet klönt sie gerne mit Freunden oder der Familie.

UMFASSENDE SICHERHEIT AUF GESCHÄFTSREISEN

Robert Kulesa, Geschäftsführer TRISAVO GmbH

Was sind die Hauptkriterien eines leistungsfähigen und nachhaltigen Travel Risk Management? Effektives TRM muss gesamtheitlich betrachtet werden. Es sollte präventive Komponenten, wie Schulungen und spezifische Informationen sowie reaktive Komponenten für den Notfall umfassen. Des Weiteren ist die permanente Erreichbarkeit über Hotlines zu gewährleisten. So können gesundheitliche und sicherheitsrelevante Risiken für Reisende reduziert werden.

Welche neuen Herausforderungen stellen Globalisierung, Terrorgefahr und Naturkatastrophen dar? Globalisierung bedeutet auch erhöhtes Reiseaufkommen. Dadurch werden mehr Mitarbeiter mit bis dato unbekannten Gefahren konfrontiert. TRM hilft den Unternehmen, mit diesen Herausforderungen fertig zu werden, diese kommen damit ihrer Fürsorgepflicht nach.

Welche Chancen eröffnet die Digitalisierung? Digitalisierung bietet beispielsweise über entsprechende Apps die punktgenaue, schnelle und unkomplizierte Information des Reisenden über bestehende Gefährdungen und eine rasche Lokalisierung im Notfall. Dies ermöglicht eine noch schnellere und gezieltere Hilfe. ANZEIGE – GESPONSORTER INHALT

Gut versichert in den Urlaub fahren Wer dienstlich viel unterwegs ist, reist oft auch privat in ferne Länder. Wir haben mit Florian Kulik, Leiter Vertrieb Reise bei Europ Assistance, darüber gesprochen, wie man die schönste Zeit des Jahres mit gutem Gewissen genießen kann. Welche Leistungen umfasst der Reiserücktrittsschutz der Europ Assistance? Einfach gesagt: Sie sichern sich ab, falls Ihnen nach der Buchung etwas dazwischenkommt: Neben einer Erkrankung sind ein Jobwechsel, der Verlust des Arbeitsplatzes, eine Schwangerschaft oder sogar die Wiederholung einer nicht bestanden Prüfung Beispiele für Ereignisse, die bei uns abgedeckt sind. Auch während der Reise können unvorhersehbare Dinge passieren: Eine Erkrankung aber ebenso Ereignisse zu Hause, wie ein Wasserschaden oder Einbruch sind Gründe, die zu einem Reiseabbruch führen können – bei uns bleiben Sie nicht auf den Mehrkosten sitzen. Selbst wenn Sie Ihren Flug verpassen, weil ein anderes Transportmittel verspätet ist, sind Sie abgesichert. Mit unserem Terrorschutz greifen wir eine Sorge vieler Reisender auf: Falls 14 Tage vor der Abreise am Urlaubsort oder währenddessen ein Anschlag geschieht, ist das ein Rücktritts- oder Abbruchgrund.

Bieten Sie auch einen Auslandskrankenschutz? Welche Leistungen bieten Sie hier? Selbstverständlich! Auch viele unabhängige Sachverständige kommen zu dem Schluss: Eine Auslandskrankenversicherung ist Pflicht - und bietet für sehr geringe Kosten so viel Absicherung: Die Übernahme der Kosten für ärztliche Behandlungen ist ja selbstverständlich. Ebenso bezahlen wir den Krankenrücktransport oder übernehmen die Kosten für Arznei- und Verbandsmittel. Vor Allem sind wir aber in einer unangenehmen Situation für unsere Kunden da, 24/7, und helfen Ihnen: „Wo ist das nächste Krankenhaus? Kann ich dort hingehen? Sprechen die Ärzte Deutsch oder Englisch?“. Diese und viele weitere Fragen beantworten wir und organisieren ggf. Ihren Rücktransport oder informieren Ihre Angehörigen. Sie schildern Ihr Service Angebot als sehr umfassend – gibt es neutrale Bewertungen, die dies auch bestätigen? Im Rahmen einer ausführlichen Untersuchung kam z.B. die Stiftung Warentest 2017 dazu zu folgendem Ergebnis: Die Europ Assistance Reiserücktrittsversicherung für Einzelpersonen und Familien wurde mit dem Test-Urteil "Gut (1,9)" ausgezeichnet. Unsere Auslandskrankenversicherung wurde sogar mit dem Urteil „SEHR GUT (1,5)“ ausgezeichnet.

Florian Kulik,

Leiter Vertrieb Reise bei Europ Assistance


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INTERESSANTE MESSEN FORUM GESCHÄFTSREISEN – BETRIEBLICHE MOBILITÄT Am 13. November geht es bei der

Themenveranstaltung „Forum Geschäftsreisen“ im Jaz Hotel in Stuttgart wieder ganz praxisnah zu. Das in enger Zusammenarbeit mit der BizTravel vom GeschäftsreiseVerband VDR organisierte Veranstaltungsformat ging aus dem „Praxistag Geschäftsreisen – Fachforen für den Mittelstand“ hervor und findet zweimal jährlich statt. Die Veranstaltung ist von Travel

Managern für Travel Manager konzipiert und vermittelt das Thema betriebliche Mobilität

ganz praxisnah. Auch Geschäftsreise-Verantwortliche in Unternehmen sowie Einkäufer von Reiseleistungen sowie sämtliche mit Reiseplanung betraute Mitarbeiter profitieren von diesem intensiven Praxistag. Zwei Vorträge im Plenum zu Beginn und am Ende der Veranstaltung informieren über die Themen „Flug- und Bahngastrechte“ sowie „Aktuelle Rechtsfragen rund um die Dienstreise“. Dazwischen haben die Teilnehmer die Möglichkeit, aus parallelen Fachforen eine individuelle

VDR & GBTA CONFERENCE 2018 ness-Travel-Veranstaltung 2018 versammeln sich die Experten der Geschäftsreisebranche vom 27. bis 29. November diesen Jahres in Berlin. Bereits zum fünften Mal holt der GeschäftsreiseVerband VDR gemeinsam mit der Global Business Travel Association (GBTA) die europäische Messe nach Deutschland. Unter dem Motto „Momentum“

werden Dienstleister und Anbieter geschäftlicher Mobilität drei Tage lang über die Herausforderungen der Branche, Trends und neue Technologien

diskutieren und neue Impulse erhalten. Der Gesprächsbedarf ist groß, unterliegt der globale Geschäftsreisemarkt derzeit doch einer großen Dynamik: Technologische Entwicklungen, neue Businessmodelle sowie alternative Nutzungsoptionen führen zu neuen Mobilitätskonzepten und -angeboten. So wird es in diversen Fachforen um so spannende Themen wie Künstliche Intelligenz, Big Data oder robotergestützte Dienste für ein effektiveres und profitableres Travel Management gehen. Auch Methoden wie „Design Thinking“ oder „Storytelling“ als

Foto: IMEX

Zur größten europäischen Busi-

Themenauswahl zu treffen: Reisekosten-Software, Online Booking Engine im Mittelstand, Travel Risk Management sowie virtuelle Kreditkarten und zentrale Bezahllösungen sind nur einige Schwerpunktthemen. Sämtliche Referenten sind Spezialisten ihrer Fachbereiche und bieten Einblicke aus erster Hand. Ein Stehimbiss am Mittag und eine Kaffeepause ermöglichen entspanntes Networking und den Austausch über Herausforderungen beim Planen, Organisieren, Buchen und Auswerten von Geschäftsreisen.

Foto: VDR & GBTA Conference

Foto: biztravel

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effiziente Kommunikationsstrategie werden die Forenteilnehmer beschäftigen. Eine Plenumsdiskussion mit führenden Vertretern von Mobilitäts- und Geschäftsreiseanbietern sorgt für interessante Einblicke und neue Impulse. Exklusiv für Nachfrager steht auch eine Wissensbörse Travel Management auf dem Programm. Eine Abendveranstaltung außer Haus bietet die Gelegenheit, mit Kollegen aus aller Welt in einem informellen Rahmen bei Essen und Musik zu networken.

DIE IMEX IN FRANKFURT 2019 Jedes Jahr trifft sich die interna-

tionale Meeting-Branche auf der IMEX in Frankfurt, der weltweit führenden Fachmesse für alle, die Veranstaltungen planen. Vom 21. bis 23. Mai 2019 werden dann auf rund 18 000 m² Ausstellungsfläche auf dem Frankfurter Messegelände mehr als 3500 nationale und internationale Aussteller ihre Dienstleistungen präsentieren. Zahlreiche kostenfreie Vorträge

mit hochkarätigen Referenten und informativen Seminaren bieten sowohl Event-Planern aus Agenturen, Unternehmen und

Verbänden als auch Business Travel Managern und Marketing-Profis viele neue Impulse. Einen Schwerpunkt wird wieder der Bereich Nachhaltigkeit und die verantwortungsvolle Veranstaltungsplanung einnehmen. Hierzu werden diverse Weiterbildungen und Initiativen stattfinden. So können Besucher sich beispielsweise am „Sustainability Hub“ oder an der „Legacy Wall“ wertvolle Anregungen einholen, zudem stehen viele Experten für persönliche Fragen und Gespräche zur Verfügung. Ideale Voraussetzungen also für effektives Netzwerken und jede

Menge Inspiration. Am 20. Mai, dem Montag vor Messebeginn, findet zudem wieder der „EduMonday“ statt: ein kompletter Tag voller Aus- und Weiterbildung, der alle IMEX-Besucher und Aussteller zu spannenden Workshops, Seminaren und Netzwerk-Formaten begrüßt. Ein spezieller Fokus wird dabei, wie bereits 2018, auf dem Thema „Frauen in der Eventbranche“ liegen. Auch bei diesem Veranstaltungsformat stehen Austausch, Netzwerken und Lernen wieder ganz oben auf der Agenda.


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EVENTS: GUTE PLANUNG IST DAS A UND O

„Als erster Hub-Flughafen weltweit haben wir alle Landebahnen mit mordernster Navigationstechnik ausgerüstet, die eine Lärmreduktion beim Anflug ermöglicht.“ Der Flughafen Frankfurt ist der viertgrößte in Europa. Über 60 Millionen Passagiere fliegen jährlich von hier in alle Welt. Im Cargo-Bereich werden über zwei Millionen Tonnen Luftfracht umgeschlagen.

andere Lounges, die Reisende unabhängig von Airline und Buchungsklasse begrüßen. Die Anbieter Sky, Luxx und Primeclass sind in beiden Terminals präsent. Die Nutzungsgebühr geht dort bei 30 Euro pro Person los.“

Wer am Flughafen Frankfurt das Besondere

Dazu können die Geschäftsreisenden im ge-

mag, der bucht die VIP-Services. Exklusive Limousinen bringen den Fluggast direkt zum Boarding an die Maschine, Wartezeiten können in den luxuriösen Lounges verbracht werden. Ein Service, der Geschäftsreisende anspricht, die es sich leisten können.

Doch auch die anderen Vielflieger erwarten

heute von einem Flughafen eine zeitgemäße Ausstattung und Infrastruktur für die Gäste. Nach einer aktuellen Umfrage „Chefsache Business Travel 2018“ der Travel Management Companies (TMC) im Deutschen Reiseverband (DRV) würden 38 Prozent der Befragten für einen echten Quick Check-in bezahlen und 60 Prozent wünschen sich einen standardmäßigen Zugang zu Lounges oder anderen ruhigen Wartebereichen, auch wenn sich dadurch der Flugpreis erhöhen würde. 100 Geschäftsführer, die selbst regelmäßig auf Geschäftsreisen sind, sowie 102 Geschäftsreisende Führungs- und Fachkräfte aus Unternehmen ab 250 Mitarbeitern wurden dafür über ein Online-Panel zum Thema Geschäftsreisen befragt. Themen, die Dr. Stefan Schulte, der CEO der Fraport AG, schon lange auf der Agenda hat. „Bei den Geschäftsreisenden erfreuen sich insbesondere unsere VIP-Services großer Beliebtheit. In unseren eigenen luxuriösen Lounges lassen sich alle Reiseprozesse – auch die Sicherheitskontrolle – abseits des Trubels in den Terminals bequem und schnell erledigen. Zum Flieger geht es per Limousine genau dann, wann der Gast es wünscht. Natürlich gibt es in Frankfurt auch

samten Flughafen auf ein kostenloses W-LAN zugreifen. An jedem Gate und in vielen Warte- und Ruhezonen befinden sich zahlreiche Lademöglichkeiten für das Smartphone und großzügige Arbeitstische, so dass eine Wartezeit von den Geschäftsreisenden auch produktiv genutzt werden kann. Damit die Reisenden aller Art auch in Zukunft schnell und ohne Probleme fliegen können, investiert Flughafenbetreiber Fraport kräftig in ein neues Terminal und die Infrastruktur. „Wir haben bereits eine neue Landebahn in Betrieb genommen. Derzeit planen und bauen wir ein neues Terminal 3 mit einer Kapazität von jährlich 20 Millionen Passagieren, dass wir sukzessive in den Jahren 2021 und 2023 fertigstellen und in Betrieb nehmen werden. Damit werden wir dann hier in Frankfurt auf das weitere Wachstum des Luftverkehrs bestens vorbereitet sein. Bis dahin werden die bestehenden Terminals 1 und 2 mit in diesem Jahr voraussichtlich fast 70 Millionen Passagieren etwas stärker belastet sein“, sagt Dr. Stefan Schulte.

Das funktioniert bei der Ein- und Ausfahrt aus den Parkhäusern reibungslos. Wer einen Parkplatz vorausbucht, kann mit Kreditkarte oder PayPal zahlen. Die Auswahl entspricht den Präferenzen unserer allermeisten Gäste. Unser Parkraummanagement nimmt aber laufend Prozessanpassungen vor, die das Parken organisatorisch bequemer, einfacher und schneller machen“, erklärt der CEO. Doch auch die Nachhaltigkeit spielt beim

Frankfurter Flughafen eine wichtige Rolle. Der Flugverkehr wird in den nächsten Jahren stark weiterwachsen, die Auswirkungen für die Umwelt werden auf dem Flughafen sehr ernst genommen. „Beim Thema Aktiver Schallschutz bauen wir gemeinsam mit unseren Partnern unsere internationale Vorreiterrolle kontinuierlich aus. Als erster Hub-Flughafen weltweit haben wir alle Landebahnen mit mordernster Navigationstechnik ausgerüstet, die eine Lärmreduktion beim Anflug ermöglicht“, erläutert er. Frankfurt Airport bietet weltweit die meisten

Direktverbindungen an. Hinzu kommt die Nähe zum Finanzplatz Frankfurt. Sehr gute Perspektiven für den größten deutschen Flughafen auch in der Zukunft weiter zu wachsen.

Text: Jörg Wernien

Ob Corporate Events, Kongresse, Tagungen, Incentives oder Roadshows: Veranstaltungen sind bei Elbsolut in den besten Händen.

Wodurch zeichnet sich ein gelungenes Event aus? In erster Linie natürlich durch zufriedene Gäste und Gastgeber. Ziel sollte es sein, Events zu gestalten, die in positiver Erinnerung bleiben und im Idealfall auch neue Perspektiven ermöglichen.

Warum macht es Sinn, die Organisation für ein Event auszulagern? Wenn es um gute neue Ideen und deren Realisierung geht, kann der Blick von außen hilfreich und wertvoll sein. Zudem haben Unternehmen die Gewähr, dass alles klappt und das Event ein Erfolg wird. Schließlich können sich die eigenen Arbeitskräfte auf ihr Kerngeschäft konzentrieren, während sich die externen Profis um innovative Kreationen, überzeugendes Design, verführerisches Catering und ein maßgeschneidertes Logistik-Management kümmern.

Wann sollte man mit der Event-Planung beginnen?

Zum Abfliegen gehört aber auch das Ankom-

men am Flughafen. Mit 15.000 Parkplätzen ist der Airport damit einer der größten Betreiber von Parkplätzen in ganz Europa. 70 Plätze stehen als E-Tankstelle zur Verfügung. So wird die E-Mobilität auch hier kräftig gefördert. Das Parken funktioniert auf Wunsch bargeldlos. „Wir arbeiten bei der Parkplatzvorausbuchung schon seit Jahren mit QR-Code.

Ricardo Stüwe und Marcel Bölter, Geschäftsführer von Elbsolut.

FAKTEN Dr. Stefan Schulte liebt seinen Arbeitsplatz. Nach einem stressigen Tag kann er am besten bei einem Treffen mit der Familie oder Freunden entspannen oder er radelt durch den Taunus. Wenn es ums Essen geht, dann ist „Mamas Pasta“ die Beste. Was ihm allerdings nicht wichtig ist – wie viele Meilen er bei den unterschiedlichen Airlines gesammelt hat.

Bei größeren Events empfehlen wir, mindestens sechs Monate im Voraus loszulegen. Unsere Erfahrung ist, dass bei der Planung oftmals die Logistik vernachlässigt wird. Gerade die für den Auf- und Abbau benötigte Kapazität und Zeit wird oftmals unterschätzt. ANZEIGE – GESPONSORTER INHALT

Schlafen wie ein Profi

Leistungsfähiger durch guten Schlaf – davon profitieren Sportler wie Geschäftsreisende. Interview mit einem Start-up Gründer und einem Schlafcoach.

Third of Life – Your Sleep Company

Herr Dr. Deyle, Sie entwickeln mit Third of Life Produkte, die uns besser schlafen lassen. Wie ist die Zusammenarbeit mit dem bekannten „Sport Sleep Coach“ Nick Littlehales entstanden? Wir wussten von Anfang an, dass Hochleistungssportler durch ihren hohen Regenerationsbedarf und ihre intensive Reisetätigkeit die anspruchsvollste Zielgruppe ist. Daher haben wir von Beginn an mit Individualsportlern, Profivereinen und Verbänden zusammengearbeitet, damit unsere funktionalen Produkte wie Kopfkissen, Nachtwäsche und Nahrungsergänzung die maximale Regeneration der Profis erreichen. Nick ist der weltweit bekannteste Schlafcoach für Sportler, der mit Kunden wie Manchester City, Manchester United, Real Madrid und dem Sky Cycling Team zusammenarbeitet. Daher binden wir Nick aktiv in die Produktentwicklung mit ein.

Herr Littlehales, das klingt ja aufregend, da haben Sie auch einige VIP-Schlafzimmer gesehen. Was können Geschäftsreisende von Profisportlern lernen? Auf Reisen ist die Fähigkeit zu erholen immer schlechter, da unser Unterbewusstsein die Unsicherheit durch die ungewohnte Umgebung wahrnimmt. Was dabei hilft, ist etwas Vertrautes mit auf Reisen zu nehmen. Deswegen sind die Fahrer des Sky Teams auf der Tour de France mit eigens entwickelten R90 SleepKits gereist, um sich nicht jede Nacht an ein neues Bett gewöhnen zu müssen. Dafür haben wir bei Third of Life Kissen entwickelt, die sich klein aufrollen und so leicht auf Geschäftsreisen mitnehmen lassen. Vielflieger, die durch verschiedene Zeitzonen reisen, leiden auch häufig an Jetlag. Haben Sie für diese auch einen hilfreichen Tipp in Ihrem Buch „Sleep: Schlafen wie die Profis“? Das ist ein Problem, mit dem Profisportler häufig konfrontiert sind. Die Faustregel ist, dass unser Körper etwa ein Tag pro Zeitzone für die Anpassung des Schlaf-Wach-Rhythmus‘ braucht. Daher empfehle ich beispielsweise für Flüge an die Ostküste der USA, bereits drei Tage vor Abflug jeweils eine Stunde später aufzustehen und ins Bett zu gehen. So ist bei der Landung die halbe Anpassung an die neue Zeitzone bereits erfolgt und der Reisende ist fit und leistungsfähig.


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GESCHÄFTSREISEN – ANALYSEDEUTSCHLAND.DE

MOTIVATION ZU WASSER UND ZU LAND Foto: Fotolia

Incentives überbieten sich mittlerweile gegenseitig an Originalität. Hoch im Kurs bei mehrtägigen Events liegen derzeit Schiffsreisen.

„Klassische IncentiveReisen bleiben die beliebteste Event-Art in der MICE-Branche.“

wegen auch das Teambulding bei Intencive-Maßnahmen ganz oben auf der Prioritätenliste. Neben In-House-Coachings und Seminaren zur intensiven Beschäftigung mit Rollenmodellen und Arbeitsaufteilung schicken Chefs ihre Mitarbeiter gerne zu externen Teambuilding-Maßnahmen. Anbieter von Erlebnis-Events, Freizeitparks und Reiseveranstalter profitieren von einer zunehmenden Erlebnisorientierung und bieten komplette Businesspakete an.

Grenzen gesetzt: Kochkurse, Paintballschlacht, Klettertrip, Drachenbootwettkampf, Rafting oder Maori-Kriegstanz sollen positives Erleben in Teamgeist ummünzen. Auch einen Tag als Feuerwehrmann, Schäfer oder mittelalterlicher Ritter fördern offenbar Perspektivwechsel und Arbeitsmoral.

Motivierte Mitarbeiter arbeiten

effektiver, kosten weniger und sind ihrem Arbeitgeber verbunden. Auch wenn nachhaltige Motivation von innen heraus kommen muss, können äußere Anreize durchaus positiv auf diese einwirken. Vorausgesetzt, sie passen zum Unternehmen und erfolgen richtig dosiert zum richtigen Zeitpunkt. So setzen Arbeitgeber zur Mitarbeitermotivation und -Bindung gerne Incentives ein. In Zeiten von Fachkräftemangel und hoher Fluktuation hat die Identifikation der Mitarbeiter mit dem Unternehmen oberste Priorität. Parallel zu gewandelten Werten

und Ansprüchen der Mitarbeiter, hat sich auch die Beschaffenheit der Incentives gewandelt. Statussymbole sind out – eine gute Work-Life-Balance sowie Nachhaltigkeit stehen dagegen hoch im Kurs. Boni und Sachprämien sind rückläufig beziehungsweise von anderer Gestalt als früher. Firmenwagen

Neben Mitarbeiterbindung steht deswegen auch das Teambuilding bei Intencive-Maßnahmen ganz oben auf der Prioritätenliste.

werden durch Fahrrad-Zuschüsse abgelöst, Sachprämien von Fitnessclubmitgliedschaften und Feelgood-Managern. Der Trend geht eindeutig in Richtung individueller Motivationsanreize. Einfallslose Incentives unterhalb der Wahrnehmungsgrenze sind mittlerweile verpönt. Damit Mitarbeiter sich in einer

Firma wohlfühlen und produktiv sind, bedarf es allerdings nicht nur wohlwollender Chefs und ausgewogener Work-LifeProgramme, sondern auch sympathischer Kollegen und funktionierender Teams. Neben Mitarbeiterbindung steht des-

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Bei der inhaltlichen Gestaltung von ein- oder zweitägigen Event-Ausflügen sind da keine

Bei größerem Budget oder Hand-

lungsbedarf empfehlen sich auch längere Reisen. Im Trend sind Schiffsreisen – egal ob Hausboot, Segelschiff, Flussdampfer oder Kreuzfahrtschiff. Gruppen jeder Größenordnung machen mehrere Tage auf See gemeinsa-

me Erfahrungen und lernen sich von ganz anderer Seite kennen. Echtes Mitarbeiten an Bord schweißt ein Team zusammen. Doch auch ohne selber Hand anlegen zu müssen, bieten Schiffsreisen eine abwechslungsreiche Möglichkeit für privates Kennenlernen und Lernen. Nicht nur zertifizierte Konferenzschiffe, sondern auch die großen Kreuzfahrtschiffe bieten grundsätzlich Platz für Meetings an Bord, wenn auch das erlebnisorientierte Miteinander bei Ausflügen in Hafenstädten im Vordergrund stehen mag. Text: Kirsten Schwieger

FAKTEN Der Wirtschaftsanglizismus „Incentive“ umfasst diverse Maßnahmen: BonusProgramme, Geld- und Sachprämien, Gutscheine, Personalrabatte, Events und Reisen. Geldzuwendungen über 44 Euro im Monat sind steuerund sozialversicherungspflichtig. Sachzuwendungen werden als geldwerter Vorteil behandelt.

Foto: Travel Industry Club / Eventbild-Service / Marius Becker

JÜRGEN LOSCHELDER AUF ANALYSEDEUTSCHLAND.DE PROFESSIONELLES TRAVEL MANAGEMENT Jürgen Loschelder, Cluster Manager und Head of Travel Management bei ThyssenKrupp, hat eine Mission: die Kollegen bequem, sicher und kosteneffizient auf den Weg zu bringen. Weniger Kosten, weniger Umwelt-

belastung: Das Konzept „Fahren und Fliegen bei ThyssenKrupp“ soll die Mitarbeiter des Unternehmens dazu anregen, in Deutschland mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Flughafen zu fahren. Eine Idee, für die Jürgen Loschelder vom Verband Deutsches Reisemanagement (VDR) und dem Wirtschaftsclub zum „Business Travel Manager

2013“ gewählt wurde. Jürgen Loschelder (Jahrgang 1959) verantwortet bei ThyssenKrupp seit 2003 das globale Travel Management, das er nach der Fusion der beiden Konzerne Thyssen und Krupp aufbaute. In seiner Funktion verantwortet er somit nicht nur die Reiseorganisation für die deutschen Mitarbeiter, sondern auch für die Kollegen in Europa, Nordamerika (einschließlich Kanada und Mexiko), Südamerika, China, Indien und in der Region Asia-Pacific. Wenn die ThyssenKrupp-Beschäftigten mit dem Flugzeug, mit der Bahn oder dem Mietwagen unterwegs sind oder ein Hotel benötigen, dann greift die weltweit geltende Travel Policy. Darin ist zum Beispiel festgelegt, wo und mit wem gebucht wird oder wie zu bezahlen

ist. Standard-Buchungen haben über das interne Online-Buchungssystem zu erfolgen, in dem alle Reisepartner hinterlegt und verlinkt sind, sodass immer das jeweils beste und kostengünstigste Angebot in Anspruch genommen werden kann. Außerdem hat die interne Online-Lösung den Vorteil, dass alle Reisen automatisch registriert sind und damit im Falle einer Krisensituation wie Anschlägen...

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Auf Komfort sollten gerade Geschäftsreisende nicht verzichten müssen. Wir zeigen Ihnen mit unseren 7 Business-Traveller-Must-Haves, wie Sie Ihre Reisen komfortabel gestalten können.

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Foto: GABO

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JOCHEN SCHWEIZER AUF ANALYSEDEUTSCHLAND.DE GEMEINSAMES ERLEBEN IST BESSER ALS GELD Ist die Stimmung im Unternehmen mies oder der Chef möchte seine Mitarbeiter mal wieder belohnen – dann sind gute Ideen gefragt. Dafür gibt es Experten wie Jochen Schweizer. Firmenchefs kennen das: Man will

seinen Angestellten etwas Gutes tun, sie motivieren, belohnen oder den Zusammenhalt fördern – doch die richtige Idee fehlt noch. Geschenke verteilen, ein Gutschein oder eine finanzielle Zusatzleistung? Falsch, findet Jochen Schweizer, Active Chairman der gleichnamigen Unternehmensgruppe für Erlebnisse und

Erlebnisgeschenke. Deutschlands Event-Guru rät dazu, den Angestellten ein gemeinsames Erlebnis zu verschaffen, an das sie sich später noch erinnern – und zwar auch zusammen im Team oder in der Abteilung.

nisse sind der Kit jeder sozialen Beziehung“. Und das gelte nicht nur für das Privatleben, sondern auch für das Verhältnis von Mitarbeitern eines Unternehmens untereinander.

„Gemeinsam Erlebtes in einem

Jahren nach dieser Maxime. 1991 fing er an, Events anzubieten. Alles begann mit einem Bungee-Sprung von einer Staumauer. Er hatte keinen großen, vorgefertigten Plan...

Team wirkt viel besser als ein wenig mehr Geld“, sagt Schweizer. Der 59Jährige spricht nicht nur aus eigener Erfahrung, sondern hat auch die Wissenschaft auf seiner Seite. So fand der US-amerikanische Ökonom Richard Easterlin heraus, dass ein gutes Einkommen nicht zwingend glücklich machen muss und sein Landsmann, der Psychologe Thomas Gilovich bestätigte in Studien eine These, die Schweizers Grundmaxime ist: „Erleb-

Schweizer arbeitet schon seit 25

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IM TREND: WOHNEN AUF ZEIT

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Wer bei der Internetrecherche die Stichworte „Wohnen auf Zeit“, „möbliertes Wohnen“ und „Hamburg“ eingibt, wird schnell fündig. Da werden schicke Apartments in Eppendorf, Lofts im angesagten Ottensen und komplette Häuser in den vornehmen Elbvororten angeboten – allesamt voll möbliert, pauschal samt Heizung und Internet und vor allem meistens schnell verfügbar. Nicht nur in Hamburg hat sich

dieses Immobiliensegment mittlerweile etabliert. Auch in anderen deutschen Metropolen wie München, Berlin, Düsseldorf, Köln, Frankfurt oder Stuttgart werden immer mehr möblierte, zeitlich begrenzte Wohnungen und sogar ganze Häuser angeboten, in denen man sich in der Fremde wie zu Hause fühlen kann. Die Zielgruppe: Berufstätige Menschen, die beispielsweise

Foto: Urheber: marjan4782 - fotolia

Großer Kühlschrank statt Minibar: Die Nachfrage nach temporär zu mietenden, möblierten Wohnungen hat sich in den letzten Jahren rasant entwickelt.

für ein zeitlich begrenztes Projekt oder auch eine Weiterbildung fernab ihres Wohnortes für einige Wochen oder Monate, oftmals auf die Schnelle, eine Unterkunft benötigen. Auch Pendler und Wochenendfahrer entscheiden sich häufig für das Kurzzeitwohnen: Denn wer hat schon die Zeit, das Geld und die Lust, sich mehrfach neu einzurichten? Attraktiv ist das Wohnen auf Zeit auch für Menschen, die aus dem Auslandseinsatz zurückkehren

oder einen neuen Job beginnen und erst einmal austesten wollen, ob dieser ihren persönlichen Ansprüchen gerecht wird, bevor sie sich dann für einen endgültigen Umzug samt Familie entscheiden. Eine geschmackvoll möblierte und komplett ausgestattete Wohnung auf Zeit, die flexibel angemietet und wieder gekündigt werden kann, ist in all diesen Situationen eine komfortable und stressfreie

Lösung – und ein idealer Erholungs- und Rückzugsort, um sich in aller Ruhe den neuen Herausforderungen widmen zu können. Vermittelt werden die Busi-

ness-Apartments, Wohnungen und Häuser in allen Preislagen zumeist über spezialisierte Agenturen, die die Mietobjekte im Internet anpreisen. Gute Dienstleistungsagenturen zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass sie lokal sehr gut vernetzt sind und einen

umfassenden Service inklusive intensiver Beratung, Wohnungssuche, Wohnungsbesichtigung und Mietvertragsabwicklung anbieten. Ein weiteres Qualitätsmerkmal: Die zu vermittelnden Wohnungen wurden im Vorfeld sorgfältig geprüft und sämtliche Daten, beispielsweise die Grundrisse und Fotos, sind immer auf einem aktuellen Stand. Viele möblierte Wohnungen können sofort und auch ohne vorherige Besichtigung gebucht werden. Das ist praktisch für alle jene Interessenten, die nicht vor Ort sind. Der Miet-Mindestzeitraum liegt normalerweise bei zwei bis drei Monaten. Kürzere Zeiträume sind gelegentlich möglich, aber eher die Ausnahme. Die Mieten werden normalerweise als Pauschalmieten angegeben. Das heißt, dass Nebenkosten wie für Internet, Wasser, Strom und Heizung inklusive sind und nicht später abgerechnet werden müssen. Man weiß also, was einen erwartet. Ansonsten kommen auf die Mieter meistens keine weiteren Kosten hinzu. Text: Chan Sidki-Lundius ANZEIGE

Wohnen auf Zeit in Hamburg City-Wohnen Hamburg ist seit 1987 Spezialist für das Wohnen auf Zeit. Mit Herz, viel Sachverstand und einem hohen Service-Anspruch, vermitteln wir möblierte Wohnungen ab einem Zeitraum von drei Monaten. Egal, ob Sie wegen des Jobs, der Liebe, für spannende Projekte oder einfach nur so nach Hamburg kommen, bei uns finden Sie Ihre Traumwohnung schnell, bequem und sicher. Als Agentur direkt vor Ort sind wir zu jeder Zeit für Sie und Ihr eigenes, individuelles Zuhause auf Zeit da.

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