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JULI 2019 | NR.24
ANALYSE
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Aus- und Weiterbildung & Personalmanagement
analysedeutschland.de
Aus- und Weiterbildung:
„Es gibt noch Luft nach oben“ Friedrich Hubert Esser, Präsident des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) in Bonn, spricht mit uns über die Bedeutung von Weiterbildungen und, dass lebenslanges Lernen essentiell für die Zukunft ist. Des Weiteren thematisiert er die Notwendigkeit von Fördermöglichkeiten und warum der Staat diese Projekte unterstützen sollte. Lesen Sie mehr zu dem Thema „Wirtschaft 4.0“ und die zukünftige Entwicklung der Berufswelt. Seite 8
Lesen Sie weitere interessante Artikel auf analysedeutschland.de Personalmanagement:
Mensch oder Maschine – wer ist der bessere Recruiter?
Bei „Künstlicher Intelligenz“ denkt man an Science-Fiction und Roboter, die die Weltherrschaft an sich reißen. Doch auch im Recruiting kommt sie vermehrt zum Einsatz. Im Gespräch mit Jan Kirchner, Geschäftsführer der Wollmilchsau GmbH, erläutert er Stärken und Schwächen von KI im Personalmanagement und welche Zukunftsperspektive für Personaler zu erwarten ist. Seite 17
FILIZ ALBRECHT
BOSCH-MANAGERIN
„Wir wollen mit der Digitalisierung die Lust am Lernen fördern.“ Lesen Sie mehr auf Seite 20 Sonderpublikation in Die Welt am 03. Juli 2019
Aus- und Weiterbildung:
Aus- und Weiterbildung:
Die zweite Chance für Berufstätige
Weiterbildung lohnt sich
Leben bedeutet Veränderung, das gilt auch für die eigenen Berufswünsche. Wer zum Beispiel als Jugendlicher keine Lust mehr auf die Schule hatte und möglichst schnell eigenes Geld verdienen wollte, ärgert sich vielleicht später, dass er keine Hochschulreife hat, um an einer Universität zu studieren – aber es ist nie zu spät, diese Qualifikation nachzuholen. Seite 10
Ausruhen im Job? Das war gestern. Denn wir leben in Zeiten, in denen lebenslanges Lernen Pflicht und das Thema Weiterbildung in fast allen Branchen angesagt ist. Es führt kein Weg daran vorbei: Der digitale Wandel wird in den kommenden Jahren zunehmend die Geschäftsprozesse von Unternehmen und Institutionen über alle Branchen hinweg grundlegend verändern. Seite 12
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EXPERTEN DER KAMPAGNE
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Wir empfehlen Ihnen das Interview mit Jan Kirchner, der über Künstliche Intelligenz im Personalmanagement spricht.
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Friedrich Hubert Esser, Präsident des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) Axel Haitzer, Redner, Bestsellerautor, Trainer und Gründer von Quergeist
Filiz Albrecht, Bosch-Managerin s se
Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen!
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EXKLUSIVE WEBINHALTE
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Bosch-Arbeitsdirektor Christoph Kübel lässt sich in digitalen Themen gerne von jungen Mitarbeitern coachen: „Wir müssen das Lernen neu lernen.“
Verpassen Sie keine Filme auf der Kampagnenseite.
Alles im Blick mit der passenden HR-Software
Die wichtigste Ressource im Unternehmen sind die Mitarbeiter, doch die Dokumentation über ihren gesamten Life-Cycle kann ziemliche Ausmaße annehmen.
Die Kampagnenseite enthält eine tiefere Analyse und längere Artikel und Interviews.
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Reverse Mentoring empfinde ich als sehr bereichernd
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Wenn Firmen Mitarbeiter ins Ausland entsenden, müssen viele rechtliche und organisatorische Aspekte vorab geklärt werden, damit der Einsatz zum Erfolg wird.
INHALT
AUS- UND WEITERBILDUNG
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Einleitung – Frank Thelen Expertenpanel Titelstory – Friedrich Hubert Esser Abend- und Fernstudium Weiterbildung
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Einleitung – Axel Haitzer Lebenslanges Lernen Mensch vs. Maschine Veranstaltungen 2019 Gut gepackt ist halb verhandelt Titelstory – Filiz Albrecht Employer Branding Schon wieder ein Meeting! Ergonomie im Büro 3 Gesundheitsmaßnahmen
ANALYSE.
BELIEBTE ARTIKEL AUF ANALYSEDEUTSCHLAND.DE Gut geplant, erfolgreich entsandt
Lilian Konieczny, Campaign Manager Marcel Steiner, Campaign Manager
PERSONALMANAGEMENT
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In Form von hochinteressanten, informativen und thematisch intensiv ausgearbeiteten Fachartikeln können Sie sich einen tiefen Einblick hinter die einzelnen Thematiken verschaffen.
Frank Thelen, Founder & CEO Freigeist Capital
LILIAN UND MARCEL EMPFEHLEN!
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und Weiterbildung, aber auch die Finanzierung kommt nicht zu kurz. Mit diesem Themenbereich geht das Personalmanagement für Unternehmen Hand in Hand. Aktuell verwendet nicht einmal die Hälfte der Unternehmen Software um ihr Recruitung und Bewerbermanagement zu optimieren. Erfahren Sie, wie Sie ihr Employee Branding verbessern können und welche Tools und Softwarelösungen sich besonders gut eignen.
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European Media Partner präsentiert die Kampagne Analyse Aus- und Weiterbildung & Personalmanagement. In dieser Ausgabe informieren wir über die neusten Techniken und Informationen aus den Bereichen. Es werden interessante Fragen zu aktuellen Themen und Trends beantwortet. Durch die rasante Entwicklung von Aus- und Weiterbildungen gibt es mittlerweile eine große Auswahl an interessanten Angeboten im In- und Ausland, die nicht nur für Schulabgänger, sondern auch für bereits Berufstätige sehr ansprechend sind. Das Interesse an beruflicher Weiterbildung lag im Jahr 2017 beispielsweise bei 83,7 % der Befragten, außerdem finden 78,9 % der Deutschen Seminare und Fortbildung für die Persönlichkeitsentwicklung in Unternehmen wichtig. Wir informieren über verschiedene Arten des Studiums, der Ausbildung
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Lilian Konieczny, Marcel Steiner lilian.konieczny@europeanmediapartner.com marcel.steiner@europeanmediapartner.com Geschäftsführer: Nicole Bitkin Chief Content Officer: Mats Gylldorff Art Director: Aileen Reese Junior Editor: Alicia Steinbrück Text: Jörg Wernien, Armin Fuhrer, Katja Deutsch, Chan Sidki-Lundius, Kirsten Schwieger, Christiane Meyer-Spittler, Titelbilder: Pressefotos, unsplash BIBB, Mostphotos Distribution: Die Welt Gesamt, Juli 2019 Druck: Axel Springer SE Campaign Manager:
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European Media Partner Deutschland GmbH Neuer Wall 59 | DE-20354 Hamburg Tel.: +49 40 87 407 400 Email: info@europeanmediapartner.com www.europeanmediapartner.com
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Mit MINTfluencern gegen überholte Klischees Technische Berufe sind noch immer eine Männer-Domäne. Siemens versucht, das zu ändern und junge Frauen dafür zu interessieren. Als Sarah Rienaß klein war, hatte sie einen eher ungewöhnlichen Berufswunsch: Sie wollte Mathematiklehrerin werden. „Ich habe mich schon sehr früh für alles interessiert, das mit Mathe zu tun hat“, erinnert sich die 20-jährige heute. Aus dem Berufswunsch wurde nichts, denn inzwischen hat die Leipzigerin etwas gefunden, das für junge Frauen zwar ebenfalls noch immer etwas ungewöhnlich wirkt, für das sie aber auch gute Kenntnisse in Mathematik braucht: Sie belegt den Studiengang Bachelor of Engineering in Elektro- und Informationstechnik an der Hochschule für Wirtschaft, Technik und Kultur in ihrer Heimatstadt im Rahmen eines dualen Studiums beim Weltkonzern Siemens. Während des Semesters geht Sarah Rienaß wie „normale“ Studenten zur Hochschule, in der vorlesungsfreien Zeit aber durchläuft sie im Siemens Professionell Education (SPE)-Trainingszentrum eine zusätzliche Ausbildung. Dort kann sie vertiefen, was sie an der Hochschule gelernt hat. „Außerdem ist die Ausbildung bei Siemens praxisnäher“, sagt
www.siemens.de
Rienaß. So durchläuft sie während ihres dualen Studiums auch Praxisphasen bei ihrem Arbeitgeber und schnuppert so schon einmal Betriebsluft. „Entgegen der weitläufigen Meinung ist dieses duale Studium überhaupt nicht anstrengender als das normale Uni-Studium“, sagt sie. Denn während die Kommilitonen in den Semesterferien jobben müssen, kann sie sich bei Siemens weiterbilden und bekommt ein Gehalt dafür. „Und meine 30 Tage Urlaub im Jahr habe ich auch.“ Die Leipzigerin ist eine von rund 10.800 jungen Menschen, die Siemens weltweit ausbildet. Davon fallen rund 7.900 Azubis und dual Studierende auf Deutschland und von diesen wiederum bildet der Konzern etwa 2.200 für andere Unternehmen aus. „Wir nehmen unseren Auftrag zur Ausbildung des Nachwuchses sehr ernst“, sagt Thomas Leubner, der für die Bereiche Aus- und Weiterbildung verantwortlich ist. Das lässt sich das Münchner Unternehmen einiges kosten: Jedes Jahr investiert Siemens weltweit mehr als 500 Millionen Euro in die Aus- und Fortbildung.
Neben kaufmännischen Berufen liegt der Schwerpunkt bei den Metallund Elektroberufen, den sogenannten MINT-Berufen. „Im Fokus steht bei uns seit einigen Jahren das Thema Digitalisierung“, so Leubner. Siemens hat schon vor mehreren Jahren untersucht, wie sich die Digitalisierung auf die Arbeitswelt von Morgen auswirken wird und die Erkenntnisse in die Ausbildungsinhalte eingearbeitet. „Die Digitalisierung hat in der Industrie einen starken strukturellen Wandel ausgelöst“, so Leubner. Zusätzlich zum jährlichen Aus- und Weiterbildungsbudget von rund 500 Millionen Euro hat Siemens einen Zukunftsfonds über bis zu 100 Millionen Euro aufgelegt, mit dem in den kommenden vier Jahren Qualifizierungsprojekte an solchen Standorten unterstützt werden sollen, die stark vom Strukturwandel betroffen sind. Von den Investitionen, die Sie-
mens in die Bildung tätigt, profitiert auch Sarah Rienaß mit ihrem dualen Studium. Das Unternehmen arbeitet mit vielen Universitäten und Hochschulen zusammen und bietet gemeinsam mit ihnen das duale Studium an. Allerdings ist Rienaß als Frau fast noch eine Rarität. „Wir sind zwei Frauen und 20 Männer in meinem Jahrgang“, berichtet sie. Ein Problem, das Siemens kennt. „Noch immer gibt es klischeebelastete Vorurteile, die einem glauben machen wollen, dass tech-
nische Studiengänge nichts für Frauen sind“, weiß Thomas Leubner. Die Zahlen bei Siemens bestätigen die Erfahrung von Sarah Rienaß: Der Anteil junger Frauen bei der Ausbildung zu technischen Berufen liegt im Unternehmen bei gerade einmal zwölf Prozent. Mit einem ähnlich niedrigen Wert hat allerdings die gesamte Branche zu kämpfen. Siemens versucht, dagegen zu steuern. Zum Beispiel mit der Kampagne „MINTfluencer“, die mit Hilfe von Videos auf Youtube oder in den sozialen Medien wie Instagram und Facebook Mädchen und junge Frauen anspricht, um ihnen zu zeigen, wie attraktiv die MINT-Berufe gerade für sie sein können. Sarah Rienaß ist sehr zuversichtlich,
dass das gelingt. „Ich denke, dass sich zukünftig immer mehr Mädchen für technische Berufe interessieren werden.“ Von ihrem dualen Studium bei Siemens ist sie ohnehin begeistert. „Das Studium ist gerade durch die Praxisnähe sehr abwechslungsreich“, findet sie. Ob sie anderen jungen Frauen empfehlen kann, ein technisches Studium aufzunehmen? Da muss sie nicht lange überlegen: „Oh ja, auf jeden Fall.“ Mit den Männern gebe es überhaupt keine Probleme, niemand schaue sie als Frau schief an. So hat sie auch eine Erkenntnis gewonnen: „Ich denke manchmal, dass eher die Frauen ein Problem mit den Klischees haben, als die Männer.“
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AUS- UND WEITERBILDUNG VORWORT – ANALYSEDEUTSCHLAND.DE
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Frank Thelen, Founder & CEO Freigeist Capital
Das „Mindset” der Mitarbeiter ist Grundlage für den wirtschaftlichen Erfolg
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ie technische Entwicklung schreitet so schnell voran wie noch nie in der Geschichte der Menschheit, fast alle Branchen werden durch disruptive Technologien grundlegend verändert. Besonders für uns hier in Deutschland steht viel auf dem Spiel, steht doch gerade die für unsere Wirtschaft so wichtige Automobilindustrie vor einem grundlegenden Wandel. Und neue Technologien wie Künstliche Intelligenz, Blockchain, Cloud, 3D-Druck und 5G haben fundamentale Auswirkungen auf nahezu alle Branchen und Bereiche der Wirtschaft. Es ist daher für alle Unternehmen überlebenswichtig, frühzei-
tig zu evaluieren, welche Auswirkungen diese Innovations-Welle auf sie hat. Welche Möglichkeiten und Vorteile ergeben sich? Wie weit ist der – auch globale – Wettbewerb? Wie verändern sich die Produkte und Märkte? Die Wahrheiten, die vor 20 Jahren noch galten, haben sich inzwischen in vielen Bereichen überlebt. Was damals in Ausbildung und Studium vermittelt wurde, ist oftmals veraltet oder sogar ganz überholt. Die Zeiten, in denen man sich auf dem einst gelernten ausruhen konnte, sind endgültig vorbei. Um so wichtiger ist es, dass die Unternehmen in die stetige
„Das Wissen und noch wichtiger “Mindset” der Mitarbeiter ist in unserer Informationsgesellschaft mehr denn je Grundlage für den wirtschaftlichen Erfolg.“
Weiterbildung ihrer Mitarbeiter und Management investieren, denn deren Wissen, und noch wichtiger „Mindset” ist in unserer Informationsgesellschaft mehr denn je Grundlage für den wirtschaftlichen Erfolg. Auch Personalabteilungen müssen umdenken – wer sich mit Künstlicher Intelligenz auskennt und Algorithmen für Expertensysteme entwickeln kann, wird sich nicht mehr mit einem Informatikstudium aufhalten wollen, dessen Inhalte schon längst nicht mehr dem Stand der Entwicklung entsprechen. Die Unternehmen müssen sich daher auch Mitarbeitern öffnen, die nicht mit dem klassischen Standardlebenslauf aufwarten
können – diese innovativen Querdenker sind es, die eine Startup-DNA in gewachsene und verkrustete Strukturen bringen und andere motivieren können, sich der Herausforderung der stetigen Weiterbildung und Offenheit für neue Entwicklungen zu stellen. Die Firmen, die diesen Wandel als Chance sehen, mutig denken und handeln, werden die Gewinner von morgen sein. Ein verkrampftes festhalten – so haben wir das schon immer gemacht – führt leider in den Untergang. Frank Thelen, Founder & CEO Freigeist Capital ANZEIGE – GESPONSORTER INHALT
Der MBA öffnet neue berufliche Türen Höchste Qualität und maximale Flexibilität zeichnen die fünf MBA-Fernstudiengänge aus, die die E-Learning Group in Kooperation mit renommierten Hochschulen anbietet. Ein Studiengang, der sich zunehmender Beliebtheit erfreut, ist der Master of Business Administration (MBA). Der MBA-Abschluss ist besonders für all jene interessant, die eine Karriere im höheren Management anstreben. Als Titel ist der MBA weltweit führbar und international anerkannt. Die E-Learning Group als Experte für digitales Lernmanagement im deutschsprachigen Raum bietet in Kooperation mit der FH Burgenland sowie der FH des BFI Wien insgesamt fünf praxisbezogene MBA-Fernstudiengänge an (ab 8.900 Euro). „Die MBAs sind so konzipiert, dass diese auch optimal berufsbegleitend absolviert werden können. Dank der hohen Flexibilität ist hier ein überdurchschnittlicher Zulauf der Studierenden gegeben“, erläutert Marketingleiter Wolfgang Müller. „Sämtliche MBA Programme sind auf mobiles Studieren ausgelegt, Studierende können jederzeit beginnen. Prüfungen können online absolviert werden, wo und wann die Studierenden das möchten und das ohne Vorankündigung. Ermöglicht wird dies unter anderem durch die Proctoring-Technologie, die im deutschsprachigen Raum einzigartig ist.“
In Kooperation mit der FH Burgenland finden der MBA Business Management, der MBA Projekt- und Prozessmanagement und der MBA Finance statt. Alle Studiengänge können ohne Präsenztage absolviert werden. Das gilt auch für den MBA Digital Transformation und den neuen MBA Online Marketing Management in Kooperation mit der Fachhochschule des BFI Wien. Der MBA Online Marketing Management startet am 8. Juli, die Anmeldung ist jetzt schon möglich. Er baut ein intensives Verständnis für die Digitale Transformation und umfassendes Datenmanagement auf. Und er zeigt auf, welche Rolle das Marketing in diesem Veränderungsprozess spielt. Studierende erhalten somit die Möglichkeit, ihr Management-Knowhow zu erweitern, und sie erfahren, wie moderne digitale Geschäftsmodelle funktionieren. Damit werden sie fit für Führungspositionen in Marketingabteilungen. Das Studium (90 ECTS) ist auf 18 Monate angelegt. Weitere Infos: www.fernstudium.study
Wer sich schnell entscheidet, kann sparen. Speziell für Leser der WELT gibt es bis zum 31.7.2019 1.000 Euro Rabatt mit dem Code „DIE WELT“ auf alle MBA Fernstudiengänge der E-Learning Group.
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Ausbildung von der Pike auf Maximilian Paulus durchläuft bei ZÜBLIN eine Ausbildung zum Zimmerer. Besonders schätzt der 20-jährige das Lernen ohne Druck in der Konzernlehrwerkstatt. Als Maximilian Paulus vor einem Jahr mit seiner Ausbildung als Zimmerer anfing, erlebte er gleich einmal eine Überraschung: „Ich war 19 und hatte gedacht, dass ich damit der Älteste wäre. Tatsächlich aber zähle ich zu den jüngsten, denn viele der anderen Auszubildenden haben vorher das Abitur gemacht oder sogar ein Studium absolviert.“ Ursprünglich fing er nach dem Abitur eine Ausbildung zum Schreiner an. Als er dann eine interessante Anzeige von ZÜBLIN sah, in der Zimmerer-Nachwuchs gesucht wurde, entschied er sich, umzusatteln. So zog er von seiner Heimatstadt München nach Bebra, wo STRABAG und ZÜBLIN auch zentral in einer Konzernlehrwerkstatt ausbilden. Paulus entschied sich nach dem
Abitur zunächst für eine praktische Ausbildung, weil sich in seinen Augen damals kein Studium wirklich anbot und er nicht irgendein Fach belegen wollte, das ihn nicht interessierte. Das Handwerkliche lag ihm ohnehin schon seit
karriere.zueblin.de
seiner Kindheit. „Mein Opa hatte eine Hobby-Werkstatt im Keller und ich habe ihm oft geholfen“, erinnert er sich. Zugegeben: Der Umzug von der bayerischen Millionenstadt in die hessische Provinz fiel Paulus nicht ganz leicht. „Es ist eine interessante Erfahrung“, sagt er heute. Das liegt vor allem aber auch daran, dass ihm die Stelle bei ZÜBLIN gut gefällt. „Vor allem, dass ich in einer Konzernlehrwerkstatt arbeite, sehe ich als großen Vorteil an.“ Denn hier wird großer Wert daraufgelegt, dass die Auszubildenden auch wirklich alles gründlich lernen, was für ihren Beruf wichtig ist. „In einer kleinen Werkstatt wäre das anders, da müsste man sofort mithelfen, Geld zu verdienen.“ So lernt Paulus den Beruf des Zimmerers von der Pike auf sehr gründlich, ohne den Druck zu verspüren, den es vielleicht in einem kleinen Handwerksbetrieb gibt. Mit ZÜBLIN hat Maximilian Paulus
sich ein echtes Traditionsunternehmen, das bereits seit mehr als 120 Jahren
besteht, als Arbeitgeberin ausgesucht. Das Unternehmen gehört zum Konzern der STRABAG SE, einem europäischen Technologiekonzern für Baudienstleistungen. Ausbildung wird in dem Unternehmen großgeschrieben. Neben der Konzernlehrwerkstatt für die gewerblichen Auszubildenden gibt es auch ein Ausbildungszentrum für kaufmännisch konzernrelevante Themen. Auf diese Weise sollen die Auszubildenden beider Bereiche gut auf ihre späteren Tätigkeiten vorbereitet werden.
Schreiner-Ausbildung vollkommen theoretisch war. Aber trotz seiner Prägung durch die Werkstatt seines Großvaters, mag er mittlerweile auch die theoretische Seite, wie er inzwischen festgestellt hat. Und wenn ihm die Arbeit in der Werkstatt auch viel Spaß macht, so hat er inzwischen eine Erkenntnis gewonnen: „Beim Zimmerer soll es nicht bleiben.“ Einen Plan hat er auch schon: Nach der dreijährigen Ausbildung bei ZÜBLIN soll ein Studium der Ingenieurswissenschaften folgen, nur die Fachrichtung ist noch nicht ganz klar.
Vor allem, dass ich in einer Konzernlehrwerkstatt arbeite, sehe ich als großen Vorteil an.
Neben dem Alter seiner Mitauszu-
Im gewerblichen Bereich bietet ZÜ-
BLIN neben der Ausbildung zur Zimmerin oder zum Zimmerer eine ganze Reihe weiterer Ausbildungen an, so zum Beispiel in Anlagemechanik, Beton- und Stahlbetonbau, Elektronik, Verfahrensmechanik oder als Maurerin oder Maurer. Als Quereinsteiger im zweiten Lehrjahr mag Paulus den praktischen Teil der Ausbildung, nachdem das Jahr der
bildenden ist Maximilian Paulus noch etwas aufgefallen: der niedrige Anteil junger Frauen bei den Zimmerern. Bei ZÜBLIN in Bebra sind alle sechs Auszubildenden in der Konzernlehrwerkstatt Männer. „Bei den Schreinern war das anders“, so seine Erfahrung. Er würde die Ausbildung, der er bei ZÜBLIN durchläuft, in jedem Fall weiterempfehlen – „und zwar für Männer und Frauen“.
Hast du Interesse an einer Ausbildung bei ZÜBLIN, dann schau auf der Karriereseite nach passenden Ausbildungsberufen unter karriere.zueblin.de.
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AUS- UND WEITERBILDUNG – ANALYSEDEUTSCHLAND.DE
Ausbilden, weiterbilden, fortbilden
Sollte man sich ständig fortbilden?
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Knut Diekmann,
Referatsleiter Grundsatzfragen der Weiterbildung beim Deutschen Industrieund Handelskammertag (DIHK) Wie wichtig ist Bildung in der modernen Berufswelt? Bildung ist nicht alles, aber ohne Bildung ist alles nichts. Denn wer soll sonst die immer komplexeren Produkte und Dienstleistungen erfinden und begleiten, die modernes Wirtschaften ausmachen? Fachwissen war schon immer der Kern einer innovativen und modernen Wirtschaft – nun aber kommen methodische und soziale Kompetenzen noch stärker hinzu.
War früher eine Weiterbildung ein „nice-tohave“ und wurde häufig als Wertschätzung verstanden, so ist die ständige Fortentwicklung seiner eigenen Fähigkeiten inzwischen ein Muss geworden. Es gilt sich davon zu verabschieden, ausgelernt zu haben. Die Neugierde und Offenheit sollten wir uns daher auch ein Leben lang bewahren. Lohnt es sich, bei seiner Fortbildung auch mal etwas ganz Neues zu machen, über den bisherigen Tellerrand hinauszudenken? Die zunehmende Geschwindigkeit an technischer Neuentwicklung führt zum einen zum Veralten des eigenen Könnens und Gelernten, zum anderen stößt sie aber auch Türen zu völlig neuen Tätigkeitsfeldern auf, die dem Menschen vielleicht besonders liegen. Daher sollte Weiterbildung auch dazu dienen, Neues zu lernen.
Texte: Armin Fuhrer
entstehenden Beschäftigungsmöglichkeiten ein hohes oder zumindest ein mittleres Qualifikationsniveau erfordern.
Klaus Fahle,
Geschäftsführer der Nationalen Agentur beim BIBB Wie wichtig ist es, sich im Beruf weiterzubilden?
Welche Fördermöglichkeiten gibt es auf EU-Ebene?
Unser Arbeitsleben und unser gesellschaftliches Umfeld verändern sich durch Digitalisierung und Globalisierung kontinuierlich, auch Arbeitsmärkte werden internationaler. Zudem werden wir künftig länger arbeiten müssen. Die sich hieraus ergebenden Chancen und Risiken hängen unmittelbar damit zusammen, ob man auf diesen Wandel vorbereitet ist. Weiterbildung ist dabei ein unverzichtbarer Baustein.
Betriebe in Deutschland investieren jährlich 11,1 Milliarden Euro in Weiterbildung. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sollten daher zunächst nachfragen, ob sich ihr Arbeitgeber an einer Weiterbildung finanziell beteiligen würde, denn oft profitieren auch die Unternehmen. Fortbildungsangebote auf EU-Ebene gibt es im Programm Erasmus+. Sie richten sich in erster Linie an das Bildungspersonal an, also Lehrer, Ausbilder und Dozenten.
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In jedem Beruf gibt es Besonderheiten und Innovationen, deren Bedeutung jede und jeder individuell bewerten muss. Wichtig scheinen mir, gerade angesichts des Wandels, die sogenannten “Soft Skills”, beziehungsweise Schlüsselkompetenzen. Die EU hat sich auf acht Schlüsselkompetenzen für Lebenslanges Lernen verständigt, die man auch als persönliches Prüfraster betrachten kann.
BIB B
Auf was sollte man besonders achten?
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Sybille Drews,
Teamleiterin Erwachsenenbildung Nationale Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung Wie wichtig ist es in der heutigen Berufswelt sich weiterzubilden, und zwar nicht nur in Deutschland, sondern in der Europäischen Union? Weiterbildung ist ein Megathema. In Europa hat mehr als jeder fünfte Erwachsene im Alter von 25 bis 64 Jahren Probleme mit dem Lesen, Schreiben und Rechnen oder mit dem Einsatz digitaler Tools im Alltag. Gleichzeitig werden bis zum Jahr 2030 rund 90 Prozent der neu
Hat Bildung etwas mit dem Alter zu tun oder sollte man sich in jedem Alter fortbilden? Bildung ermöglicht es uns vor allen Dingen, selbstständig und aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Das gilt für jede Altersphase und sowohl für den privaten, als auch für den beruflichen Bereich. Und welche Methoden können sie als Expertin, besonders für die persönliche Weiterbildung, empfehlen? Zum Beispiel das Lernen von- und miteinander in Europa. Das Förderprogramm Erasmus+ der Europäischen Union bietet Personen fast jeden Alters zahlreiche Möglichkeiten, ihr Wissen und ihre Erfahrungen in Lernaufenthalten bei unseren europäischen Nachbarn weiterzuentwickeln. Das sind nicht nur Ausbildungsabschnitte im Ausland, sondern auch Weiterbildungen oder Kurse und Hospitationen für Lehrende. ANZEIGE
Where great stories begin. Wir bieten Bachelor- und Masterstudiengänge in Business, Medien, Sport & Event oder Art & Design in einem inspirierenden innovativen und zugleich internationalen Umfeld. www.ue-germany.com
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Moderne Weilerbildung richtet sich an den Bedürfnissen der Studierenden aus! d. h. berufsbegleitend studierbar, ist. Sie fanden die Unterstützung der Universität Magdeburg und so kam es, dass die Business School 2003 einen ersten Universitätsstudiengang (den Master of Business Administration) anbieten konnte, der so organisiert ist, dass man ihn auch neben dem Beruf flexibel studieren kann. Bewerkstelligt wird dies dadurch, dass die Vorlesungen und Seminare am Freitagabend und am Samstag stattfinden und durch Online-Seminare und Studienbriefe ergänzt werden. Damit ist das Programm flexibel studierbar, auch im Fernstudium. Dozenten im berufsbegleitende Programm der Otto-von-Guericke Business School: Professores Dr. Andreas Knabe, Dr. Ronnie Schöb, Dr. Joachim Weimann
Wer kennt es nicht, das Schlagwort vom lebenslangen Lernen. Natürlich wird jeder zustimmen, dass es immer wichtiger wird, sich weiterzubilden, weil sich unsere Welt immer schneller verändert und man sonst den Anschluss verliert. Aber häufig ist das leichter gesagt als getan. Wie soll das funktionieren, wenn gleichzeitig voller Einsatz im Job gefragt ist? Wie kann man sich dabei weiterbilden? Ein Kurs an der Volkshochschule mag schon noch drin sein, aber darüber hinaus? Der Weiterbildungsmarkt kennt diese Nachfrage und bietet eine kaum noch zu überblickende Vielfalt von Angeboten an, oft auch als Fernstudium. Jedoch sind die Abbruchraten dabei hoch,
da man oft Einzelkämpfer ist und sich nach der Arbeit selbst aufraffen muss. Dennoch kann gerade das Fernstudium auch eine Flexibilität bieten, da man selbst entscheiden kann, wann man studiert. Doch wie kann man den für sich passenden Studiengang finden? Genau dieser Diskussion stellten sich die Gründer der Otto-von-Guericke Business School Magdeburg. Fünf Professoren der Wirtschaftsfakultät der Universität Magdeburg haben sich damals zur Aufgabe gemacht, ein berufsbegleitendes UniversitätsStudium zu schaffen, das sowohl den hohen Ansprüchen an die Qualität gerecht wird, als auch für berufstätige Menschen machbar,
OTTO-VON-GUERICKE BUSINESS SCHOOL MAGDEBURG
Die Vorteile liegen auf der Hand: 1. Man studiert an einer echten Universität. Dies sichert, dass der akademische Grad, den man am Ende bekommt, höchste Qualität hat und ein echter Türöffner wird, wenn es um die weitere Karriere geht. 2. Durch die regelmäßigen Vorlesungen trifft man sich dort in kleinen Gruppen mit seinen Kommilitonen und hat direkten Kontakt zu den Dozenten. Sollte man lieber einige Vorlesungen selbstständig bearbeiten wollen oder bedingt durch berufliche Engpässe nicht zu den Vorlesungen kommen können, dann ist ein Studium daheim jederzeit möglich. Durch die kleinen Gruppen ist die Verbindung zwischen den Studierenden so eng, dass sie z, B, auch über soziale Medien so eng verzahnt sind, dass ein Fehlen in Vorlesungen gut ausgeglichen wird.
Das erleichtert das Studium und Durchhalten. 3. Das jährliche Sommerfest, zu dem alle Studierenden und Alumni stets eingeladen werden, zeigt diesen Zusammenhalt deutlich: „Das Sommerfest ist inzwischen DIE Konstante, zu der wir uns alle Wiedersehen.“ So emotional kann ein berufsbegleitendes Studium sein. Heute bietet die Otto-von-Guericke Business School fünf Studiengänge auf Bachelorund MasterNiveau nach diesem System an. Neben dem klassischen Master of Business Administration gibt es das Akademiestudium, den Bachelor of Arts in Business Administration, den international MBA (englisch) und seit 2018 in Kooperation mit der Fakultät für Psychologie den interdisziplinären Studiengang Master of Arts Wirtschaftspsychologie. Otto-von-Guericke Business School Magdeburg GmbH Universitätsplatz 2 39106 Magdeburg Ansprechpartner: Christian Stahr Telefon 0391 67 57755 Fax: 0391 67 47757 Kontakt@Das-Studium.de www.Das-Studium.de
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FRAGEN AN PROF. DR. CHRISTOF HETTICH
Berufliche Weiterbildung und lebenslanges Lernen werden für Arbeitnehmer immer wichtiger, sagt BIBB-Präsident Prof. Dr. Friedrich Hubert Esser. Welche grundsätzliche Bedeutung hat die berufliche Weiterbildung in einer sich ständig weiterentwickelnden Berufswelt?
Wir können festhalten, dass die Bedeutung der Weiterbildung in den letzten Jahren eindeutig gestiegen ist. Der Ausbildungsberuf ist für immer mehr Menschen nicht mehr der Lebensberuf. Diese Entwicklung ist bedingt durch sich immer schneller vollziehende Wandlungsprozesse in der Wirtschaft und den sich damit verändernden Anforderungen an die Beschäftigten. Das gilt sowohl für die Arbeitsabläufe und -prozesse als auch für veränderte Wünsche der Kunden. Die Herausforderungen im Berufsalltag steigen, und die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer müssen darauf reagieren, wenn sie nicht Gefahr laufen wollen, vielleicht eines Tages ihre Arbeit zu verlieren. Heute sprechen wir einmal mehr von der Notwendigkeit des lebensbegleitenden Lernens. Diese Entwicklung hängt aber auch damit zusammen, dass sich die Ansprüche der Menschen hinsichtlich der Ausgestaltung ihrer eigenen Lebensbiografien ändern. Viele sind offener für Wechsel und Veränderungen. Und das gilt sowohl für den beruflichen wie auch den privaten Bereich. Solche Veränderungen erreicht man eben am besten, wenn man sich weiterbildet. Haben Arbeitgeber auf der einen und Arbeitnehmer auf der anderen Seite die zunehmende Bedeutung der Weiterbildung erkannt?
Durch die gute Konjunktur in Deutschland und die technische Entwicklung im Kontext
„Wirtschaft 4.0“ ist Weiterbildung gerade in den vergangenen Jahren sowohl für Unternehmer als auch deren Beschäftigte wichtiger denn je geworden. Was die Akzeptanz und die Teilnahme betrifft, so gibt es bei uns gewiss noch Luft nach oben. Aber im internationalen Vergleich steht Deutschland gar nicht so schlecht da. Hier liegt die Teilnehmerquote an weiterbildenden Maßnahmen bei den 25bis 64-Jährigen bei 52 Prozent. Damit liegen wir im europäischen Vergleich im oberen Mittelfeld. Das ist also nicht schlecht, aber man kann das natürlich noch steigern. Gibt es Problemgruppen?
Die Weiterbildungsbereitschaft in Deutschland korreliert eindeutig mit dem Bildungsniveau. Schauen wir uns die Gruppe der Menschen an, die über ein eher niedriges Bildungsniveau verfügen, fällt hier deren geringe Weiterbildungsbereitschaft auf. Während sie bei Akademikern bei 60 Prozent liegt, liegt die Quote bei Menschen ohne Berufsausbildung bei nur 24 Prozent. Das bedeutet, dass gerade diejenigen, die es am nötigsten hätten, sich weiterzubilden, es am wenigsten tun. Das ist schade, denn die Weiterbildung ist der Hebel, um individuelle wie auch kollektive Veränderungsprozesse stemmen zu können. Warum ist das Interesse gerade bei bildungsferneren Arbeitnehmern so niedrig?
Diese Menschen bringen nicht selten schlechte Erfahrungen aus der Schulzeit mit. Dadurch haben sie eine Aversion gegen das Lernen entwickelt. Es ist eine große Aufgabe von Politik und Unternehmen, ihnen diese Lernangst zu nehmen und ihre Lernmotivation wieder zu steigern. Man muss ihnen klarmachen, dass es Möglichkeiten gibt,
Foto: SRH Hochschulen Pressefoto
„Es ist immer sinnvoller, in die Menschen zu investieren, als später ihre Arbeitslosigkeit zu finanzieren.“
ihnen zu helfen. Sehr wichtig ist in solchen Fällen eine persönliche Betreuung, ein gutes didaktisch-methodisches Design der Weiterbildungsangebote und natürlich auch die möglichst preiswerte beziehungsweise kostenlose Bereitstellung der Maßnahme – auch wenn dies zunächst als sehr aufwendig und teuer erscheinen mag. Jedoch: die Mühe lohnt sich. Denn es ist immer sinnvoller und auf lange Sicht rentabler, in die Menschen zu investieren, als später ihre Arbeitslosigkeit zu finanzieren. Bildung ist nicht umsonst zu haben, man muss sie sich eben auch leisten können. Wie sieht es da aus?
Richtig, aber es gibt natürlich auch Fördermöglichkeiten. Bund und Länder machen da schon eine ganze Menge. Die Nationale Weiterbildungsstrategie soll beispielsweise neue und lukrative Weiterbildungsperspektiven für Beschäftigte und Unternehmen eröffnen. Aber auch hier kann man selbstverständlich noch mehr machen, zum Beispiel die Vollfinanzierung von für die Wirtschaft besonders bedeutsamen Lehrgängen in der Aufstiegsfortbildung oder die Freistellung von Prüfungsgebühren.
Text: Armin Fuhrer
FAKTEN Interessenten können auf der Internetseite des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) anhand einer Checkliste Orientierung und Unterstützung bei der Entscheidung für eine fachlich und individuell geeignete Weiterbildungsmaßnahme einsehen. Sie ersetzt aber kein persönliches Beratungsgespräch. www.bibb.de
Prof. Dr. Christof Hettich, Vorstandsvorsitzender der SRH
Wer sind die SRH Hochschulen? Zu den SRH Hochschulen gehören sechs Präsenzhochschulen, eine Fernhochschule und die EBS Universität. Damit bieten wir das gesamte Spektrum von Bachelorund Masterstudiengängen bis zur Habilitation. Wir setzen auf aktives, praxisorientiertes Lernen und persönliche Betreuung.
Warum ein Fernstudium? Für lebensbegleitendes Lernen ist hohe Flexibilität das A und O. Der E-Campus unserer SRH Fernhochschule – The Mobile University – stellt sämtliche Studieninhalte in digitaler und multimedialer Form zur Verfügung und dient als Organisationsplattform. Damit ist orts- und zeitunabhängiges Studium in nahezu allen Lebenssituationen möglich.
Wie steht es bei Ihnen mit der Digitalisierung? Gemeinsam mit der SPIEGEL Gruppe bietet unsere SRH Fernhochschule berufsbegleitende akademische Weiterbildungen an, die für die Anforderungen der digitalen Arbeitswelt qualifizieren. Das Programm der SPIEGEL AKADEMIE umfasst derzeit 13 Hochschulzertifikate. Die Studieninhalte der SRH-Professoren werden jeweils durch Tutorials von SPIEGEL-Experten aus der Redaktions- und Managementpraxis ergänzt. ANZEIGE
LERNINHALTE
FUNKTIONEN
ULTIMATE
Elektronik, Mechatronik, Fachinformatik Industriemechanik, Industriekaufleute, Kfz-Mechatronik, uvm.
Prüfungsvorbereitung, Lerngruppen, Auswertung, Berichtsheft, Lizenzmanagement
Zugriff auf alle Inhalte, Erstellung eigener Lerneinheiten, SCORM-Pakete, Videoeditor, 100 GB Cloudspeicher, uvm.
VOCANTO - das sind didaktisch erstellte Lerneinheiten, kombiniert mit Spiel, Spaß und Spannung. Realistische, interaktive 3D-Objekte und Videos vermitteln dabei in kürzester Zeit, wie komplizierte Zusammenhänge funktionieren. Egal ob Sie viele Ausbildungsabteilungen haben oder nur einen Azubi: Organisieren Sie digitale Lerngruppen und bilden Sie in der VOCANTOCloud Ihre Unternehmenstruktur ab. Mit VOCANTO sind Ihre Azubis immer optimal vorbereitet auf Abschlussprüfung und Beruf.
FEATURES
SICHERHEIT
Geräteunabhängig, 2D/3D-Animationen, Lehrfilme, Schaltungssimulator
Support, DSGVO-konform, DDOS-Schutz, TLS-Verschlüsselung
3 0 Ta g e k o s t e n l o s
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AUS- UND WEITERBILDUNG – ANALYSEDEUTSCHLAND.DE
Die zweite Chance für Berufstätige Foto: unsplash
Das Abitur oder ein Hochschulstudium nachholen? Das ist möglich, erfordert aber ein hohes Maß an Motivation und Selbstdisziplin.
Leben bedeutet Veränderung, das
gilt auch für die eigenen Berufswünsche. Wer zum Beispiel als Jugendlicher keine Lust mehr auf die Schule hatte und möglichst schnell eigenes Geld verdienen wollte, ärgert sich vielleicht jetzt, dass er keine Hochschulreife hat, um an einer Universität zu studieren – aber es ist nie zu spät, diese Qualifikation nachzuholen. Das funktioniert an einem Abendgymnasium sogar neben dem eigentlichen Berufsleben. Was aber jedem klar sein sollte: Wer sich für diesen Weg entscheidet, braucht Energie sowie Ausdauer und muss bereit sein, für eine Weile weitgehend auf ein Privatleben zu verzichten. Denn für den Erwerb der Hochschulreife an einem Abendgymnasium müssen rund 20 Stunden pro Woche aufgebracht werden – neben der eigentlichen Arbeitszeit im Beruf. Voraussetzungen für die Aufnahme an einem Abendgymnasium sind ein Realschulabschluss und in der Regel eine dreijährige Berufsausbildung. Der Schüler besucht das Abendgymnasium drei Jahre lang. Am Ende steht die Abiturprüfung an, die zum Studium an einer Hochschule berechtigt. Neben den kostenlosen staatlichen Abendgymnasien bieten auch Volkshochschulen und private
Schulen die Ausbildung an. Die privaten haben oft kleinere Klassen, dafür entstehen allerdings mitunter hohe Kosten. Außerdem kann das Abitur auch an einem Kolleg nachgeholt werden. Da der Unterricht hier tagsüber stattfindet, ist der Besuch eines Kollegs für Berufstätige in der Regel nicht möglich. An Abendschulen können auch der Hauptschul- und der Realschulabschluss nachgeholt werden. Auch Berufstätige, die den Wunsch
nach Veränderung haben und
gerne studieren möchten, können das tun. Eine Möglichkeit ist, das Studium an einer Fernuniversität nachzuholen, bei der man also nicht vor Ort sein muss. Gearbeitet wird dann am heimischen Schreibtisch. Das Lernmaterial wird hierbei von der Fernuniversität gestellt. Der Vorteil: Das Studium an einer Fernuni ist ortsunabhängig und die Studenten sind zeitlich flexibel. Dank der Digitalisierung haben viele Fernunis heute einen Online-Campus eingerichtet, über den die Studenten durch
das Internet Kontakt zu Kommilitonen und Dozenten halten können. Jedem Studenten wird zudem ein Betreuer an die Seite gestellt, der Fragen beantwortet und bei Problemen hilft. Über die Kosten des Fernstudiums informieren die jeweiligen Anbieter. Für die Aufnahme eines Fernstudi-
ums sind bestimmte Zulassungsvoraussetzungen zu erfüllen. Dazu gehören eine Hochschulzulassungsberechtigung, ein Erststudium bei weiterführenden
„Das Studium an einer Fernuni ist ortsunabhängig und die Studenten sind zeitlich flexibel.“ akademischen Fernstudiengängen oder einige Jahre Berufserfahrung. Die Prüfungen werden am Hochschulstandort, am heimischen PC oder auch an einer IHK abgelegt. Auch das Studium an der Fernuni erfordert ein hohes Maß an Motivation und Eigenverantwortung. Immerhin: Mit einem Fernstudium kann man sogar Bundesbildungsministerin werden. Die aktuelle Ministerin Anja Karliczek hat zunächst Ausbildungen zur Bank- und zur Hotelfachfrau durchlaufen und anschließend ein Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Fernuniversität Hagen absolviert. Text: Armin Fuhrer
FAKTEN Fernuniversitäten bieten die Möglichkeit, ein Studium zu absolvieren, ohne an den Ort der Universität umziehen zu müssen. Auch für Berufstätige ohne Hochschulabschluss ist es eine Möglichkeit, sich weiter zu qualifizieren. Berufstätige, die kein Abitur haben, haben verschiedene Möglichkeiten, das nachzuholen. ANZEIGE – GESPONSORTER INHALT
Fernstudium – einfach clever Am zfh – Zentrum für Fernstudien im Hochschulverbund stehen in Kooperation mit derzeit 19 staatlichen Hochschulen mehr als 80 Fernstudienangebote zur Wahl. „Die Möglichkeiten für beruflich Qualifizierte, ihre praktisch erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten auf wissenschaftliche Grundlagen zu stellen, haben sich in den letzten Jahren enorm verbessert“, sagt Prof. Dr. Ralf Haderlein, Leiter des zfh. „Im Fernstudium erwerben sie berufsbegleitend international anerkannte Bachelor- und Master-Abschlüsse und sind damit meist krisensicher qualifiziert.“ Christine Zorn, eine von 6.200 Studierenden, hat die Chance ergriffen. Die Bankkauffrau absolvierte an der HS Trier neben dem Job den Master-Fernstudiengang Informatik. „Das Fernstudium ist eine großartige Option, einen Abschluss zu erlangen, ohne den linearen Weg Abitur – Bachelor – Master einschlagen zu müssen“, sagt sie. Mit einem Repertoire von mehr als 80 berufsbegleitenden Fernstudienangeboten in wirtschaftswirtschaftlichen, technischen und sozialwissenschaftlichen Fachrichtungen ist der zfh-Verbund der bundesweit größte Anbieter von Fernstudiengängen an Hochschulen mit akkreditiertem Abschluss.
Durchstarten kann man übrigens auch ohne Abitur. Wer einen Ausbildungsberuf erlernt hat, kann also auch einen akademischen Weg einschlagen. Die Hochschule Darmstadt und die Technische Hochschule Aschaffenburg etwa führen in Kooperation mit dem zfh das Bachelor-Fernstudium Elektro- und Informationstechnik durch. Es richtet sich an technisches Personal. Aber auch in anderen Fachbereichen gibt es viele Möglichkeiten, ohne Abitur zu studieren oder ohne Erststudium sogar ins Masterfernstudium einzusteigen. Wer eine qualifizierte Berufsausbildung plus zwei Jahre Berufserfahrung hat, kann in Rheinland-Pfalz beispielsweise einen Studiengang an einer Fachhochschule oder einen fachgebundenen Studiengang an einer Universität beginnen. Nach weiteren drei Jahren Berufserfahrung kann man über eine Eignungsprüfung in ein Masterstudium einsteigen. Der Weg zum Masterstudium ohne Bachelor und auch vom Meister zum Master läuft in der Regel über eine Eignungsprüfung. „Ein Fernstudium lohnt sich garantiert“, bilanziert Ralf Haderlein. „Und wer einmal damit begonnen hat, bleibt meistens bis zum Ende dabei. Das zeigt unsere geringe Abbrecherquote, die gerade mal acht Prozent beträgt.“ Mit dem zfh-Studienfinder können Interessierte leicht das passende Fernstudium für ihre Qualifizierung finden. Weitere Informationen gibt es unter: www.zfh.de
Prof. Dr. Ralf Haderlein, Leiter des zfh – Zentrum für Fernstudien im Hochschulverbund
Studiere nach dem DU-Konzept.de
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AUS- UND WEITERBILDUNG – ANALYSEDEUTSCHLAND.DE
Weiterbildung lohnt sich Foto: Glenn Carstens Peters/unsplash
Ausruhen im Job? Das war gestern. Denn wir leben in Zeiten, in denen lebenslanges Lernen Pflicht und das Thema Weiterbildung in fast allen Branchen angesagt ist.
Es führt kein Weg daran vorbei:
Der digitale Wandel wird in den kommenden Jahren zunehmend die Geschäftsprozesse von Unternehmen und Institutionen über alle Branchen hinweg grundlegend verändern. Damit einhergehend verändern sich auch die Qualifikationsprofile von Beschäftigten. Wer also weiter am Ball bleiben und karrieretechnisch vorankommen möchte, sollte das Thema Weiterbildung ernst nehmen – auch und gerade in Zeiten, in denen der Fachkräftemangel immer drastischer wird. Obwohl in Deutschland so viele Menschen wie nie zuvor arbeiten, sind der-
„Obwohl in Deutschland so viele Menschen wie nie zuvor arbeiten, sind derzeit mehr als eine Million Stellen unbesetzt.“
normalerweise mit Präsenzveranstaltungen kombiniert, sodass die Möglichkeit zum direkten Austausch gegeben ist. Der Lernerfolg wird über Einsendeaufgaben und durch Klausuren überprüft. Knapp 700 Fernstudienangebote gibt es derzeit allein in Deutschland. Weitere Informationen zu allen Studienmöglichkeiten, eine praktische Suchfunktion und ein Studium-Interessentest finden sich im Hochschulkompass unter www.hochschulkompass.de. Aufstiegsfortbildungen sind
zeit mehr als eine Million Stellen unbesetzt. Da verwundert es nicht, dass viele Unternehmen den Fachkräftemangel als ihr allergrößtes Risiko benennen. Zu den am meisten gesuchten Berufsgruppen gehören Ingenieure, IT-Fachkräfte, Handwerker und Pflegekräfte. Viele Arbeitgeber sind zurzeit
dabei, ihre bisherige Personalpolitik zu überdenken: Anstatt nur die Arbeitskräfte einzustellen, die sie gerade benötigen, richten viele Unternehmen ihre Personalpolitik darauf aus, die
Fachkräfte für heute und morgen systematisch aufzubauen. Arbeitnehmer sind gut damit beraten, die sich dadurch bietenden Chancen zu nutzen und das Thema Weiterbildung bei ihren Chefs anzusprechen. Neben Weiterbildungs- und Auf-
stiegskursen, die einen in fachlicher oder persönlicher Hinsicht weiterbringen, bietet sich zur Weiterbildung ein berufsbegleitendes Studium an. Befragungen und Untersuchungen zeigen, dass Absolventen berufsbegleitender Studiengänge nicht nur
ihr Gehalt aufbessern, sondern auch mehr Verantwortung und oftmals wertvolle Aufstiegschancen erhalten. Vielen Berufstätigen erscheint
auch ein Fernstudium attraktiv. Dieses ist vor allem dann eine Alternative, wenn die privaten oder finanziellen Umstände es nicht erlauben, ein Vollzeitstudium zu absolvieren. Ein Fernstudium ermöglicht ein räumlich unabhängiges Studieren, es ist überwiegend als Selbststudium organisiert. Formen des virtuellen Lernens werden jedoch
gesetzlich geregelt, zum Beispiel durch das Berufsbildungsgesetz (BBiG) oder die Handwerksordnung (HwO). Die Abschlüsse sind damit staatlich anerkannt. Zugangsvoraussetzungen sind in der Regel eine abgeschlossene Ausbildung plus Berufserfahrung. Berufliche Weiterbildungen werden beispielsweise von den Kammern, von Fachschulen, kommerziellen Bildungsinstituten und Volkshochschulen angeboten. Nachfragen lohnt sich! Tipp: Für Aufstiegsfortbildungen
gibt es Fördergelder wie das Aufstiegs-BAföG. Gefördert wird die Vorbereitung auf mehr als 700 Fortbildungsabschlüsse wie Meister/in, Fachwirt/in, Techniker/in, Erzieher/in oder Betriebswirt/in. Infos gibt es dazu unter: www.aufstiegs-bafoeg.de. Text: Chan Sidki-Lundius ANZEIGE
Stipendium für Führungskräfte mit Elternzeit Berufsbegleitendes Executive MBA-Studium Managementprogramme mit Universitätszertifikat 2,5-tägige Führungskräfteworkshops Maßgeschneiderte Inhouse-Lösungen
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Das Weiterbildungsangebot der Universität Siegen Business School richtet sich an Führungskräfte und Projektmanager mittelständisch geprägter Unternehmen. Profitieren Sie von der durchgängigen professoralen Betreuung und dem Austausch mit anderen Führungskräften in 5 Kompetenzfeldern.
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Digital Change: Komplexe Herausforderungen brauchen neue Wege
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Mit ihren interdisziplinären On-Campus-Unternehmensprogrammen machen die internationalen Top-Experten der Jacobs University Unternehmen fit für die digitale Zukunft. Die Digitalisierung stellt alle Unternehmen insgesamt vor neue Herausforderungen, die Auswirkungen davon merken insbesondere die Personalentwickler (PE): Sie müssen Mitarbeiter auf die strategischen Zielstellungen des Unternehmens hin qualifizieren und fit für die Zukunft machen. Gleichzeitig sollte sichergestellt werden, dass Mitarbeiter die benötigten Kompetenzen und Qualifikationen erhalten. PE-Abteilungen sind daher gefordert, eine nachhaltige, zukunftsfähige und interdisziplinäre Mitarbeiterqualifizierung zu ermöglichen und kurzfristig wirksame Angebote bereitzustellen. Neben der Vermittlung fachlicher Kenntnisse rund um die Themen „Digital Transformation“ und „Datenmanagement“ geht es auch um persönliche Kompetenzen, die sich aus den veränderten Anforderungen an der Schnittstelle von Human-Data-Interaction für Mitarbeiter ergeben. METHODENMIX AUS UNIVERSITÄREM LERNEN MIT ZERTIFIKAT, PRAXISNAHEN FALLSTUDIEN UND ON-THE-JOB- AUSTAUSCH Für die Ermittlung der komplexen Qualifikationsbedarfe, der Entwicklung passender Angebote und deren Umsetzung braucht es Anbieter strategischer Weiterbildung, die in Lösungen denken, Personalentwickler beraten, didaktische Kompetenz in der modernen Lehre mitbringen, flexibel genug sind um ihre Angebote an den Bedarfen des Kunden auszurichten und gleichzeitig über fachlich-wissenschaftliches Knowhow in den relevanten Bereichen der Digitalisierung verfügen. Ein solcher Anbieter ist die private, internationale Jacobs University. Sie bietet innovative Lernprogramme an, die aus On-Campus-Workshops und Learning-on-theJob-Phasen zur unmittelbaren Anwendung im Unternehmen bestehen. Diese werden unternehmensintern oder als Inter-Company-Austausch angeboten. Die Programme werden individuell auf den Qualifizierungsbedarf und die strategische Zielstellung angepasst. Dabei steht ein interdisziplinärer, ganzheitlicher und nachhaltiger Weiterbildungsansatz an fachlichen und persönlichen Qualifikationen im Vordergrund. „Der klassische Themen-Workshop von der Stange reicht nicht aus, um die komplexen, unternehmensweiten Herausforderungen des Digital Change in globalen Unternehmen zu
Nachhaltige Lernerfolge entstehen nur in der Kombination aus Wissensvermittlung, Mentoring und On-the-Job-Praxis. Im Cross-Company Austausch (hier Mitarbeiter von BLG, Airbus und Daimler; Quelle: BLG) lernen die Programmteilnehmer, alte Strukturen zu erkennen, diese für den Erfolg zu durchbrechen und das neue Wissen anzuwenden. Input geben Professoren für Organisationspsychologie.
meistern. Dafür braucht man interdisziplinäre, interkulturelle Qualifizierungsangebote, die der gesamten fachlichen und persönlichen Breite und Tiefe der Aufgabenstellung gerecht werden“, erläutert Hagen Böttcher, Head of Business Solutions und Member of the Management Board der Jacobs University. Daher sind die Programme (auf Deutsch und Englisch) modular aufgebaut und in aufeinander aufbauenden Leveln buchbar. In den Fachworkshops werden universitäres Wissen und praxisnahe Trainings angeboten. Dazu gehören Big Data und Data Based Decision Making, Digitalisierung und Change in der Fertigung, speziell Industrie 4.0, Complex Systems und Logistik, Health und Life Science, Smart Technologies, Robotics und Computer Science sowie Digitalisierung im Brand Management und Innovationsmanagement mit Design Thinking-Methodenkompetenz oder Projektmanagement. Neben fachlich qualifizierten Mitarbeitern braucht der digitale Wandel vor allem Menschen, die über den Tellerrand blicken, gekonnt kommunizieren und Veränderung übergreifend vorantreiben. Als internationale Universität mit Forschungsschwerpunkten – u.a. in Management und Leadership Skills, interkulturellen Skills sowie arbeits- und wirtschaftspsychologischen Aspekten der Digitalisierung – bereitet die Jacobs University Fach- und Führungskräfte auf die speziellen Herausforderungen des Digitalen Wandels im Global Business vor. „Digitale
Kompetenz ist der zukünftige Erfolgsfaktor für Mitarbeiter und Unternehmen“, unterstreicht Hagen Böttcher. Die Trainingsteilnehmer leben und lernen auf dem Campus, wo sie Kollegen und Studierende aus aller Welt treffen können – ein einzigartiges Lernerlebnis. Teambuilding und abteilungsübergreifendes akademisches und persönliches Lernerlebnis sind somit garantiert. Dazu kommen Incentives und Events. Ferner gibt es Studentchallenges, einen Sportbereich, einen Catering Service, Unterstützung bei der Visabeantragung und eine persönliche Betreuung.
Hagen Böttcher, Head of Business Solutions und Member of the Management Board der Jacobs University.
Weitere Informationen finden Sie online auf www.jacobs-university.de/ digital oder persönlich bei Herrn Hagen Böttcher unter der Tel. +49 421 200 4404
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PERSONALMANAGEMENT VORWORT – ANALYSEDEUTSCHLAND.DE
Foto: mostphotos
Foto: mostphotos Pressefoto Fotolia
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Axel Haitzer, Redner, Bestsellerautor, Trainer und Gründer von Quergeist
Recruiting. Digital. Menschlich. Clever!
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ermeintlich innovative Branchen und Fachbereiche zeichnen sich durch neue Trends in kurzen Zyklen aus. Und so dreht sich auch das Buzzword-Karussell im Personalbereich immer schneller: Agilität, Big Data, Blended Learning, Candidate Centricity, Chatbots, Digitalisierung, Employee Branding, Künstliche Intelligenz (KI), New Work, Robot Recruiting, usw. – zu allem Überfluss werden die Schlagworte wie Software-Releases hochgezählt. Aktuell sind wir bei Recruiting 4.0 und hinken damit im internationalen Vergleich scheinbar hinterher – in den USA gibt es längst Recruiting 6.0 – was immer das sein mag. Hauptsache Experten und Berater haben ein neues Thema. Schon kurz nach der Einfüh-
rung benutzen viele Menschen die Schlagworte ganz selbstverständlich – oft jedoch ohne zum Bedeutungskern vorgedrungen zu sein. Machen Sie den Praxistest: Wie unterscheiden sich Recruiting 1.0, 2.0, 3.0 und 4.0 im Detail?
Digitalisieren Sie Ihr Recruiting, sonst werden Sie im „War for Talents“ bald „disruptiert“, warnen Experten aktuell und raten zur Eile. Willkommen in der VUKA-Welt! – Sie wissen schon, das Akronym VUKA beschreibt die heutige Welt anhand der Begriffe Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und Ambiguität. Es bleibt also nichts so, wie es ist, wird uns versprochen! Das ist nun weiß Gott keine neue Erkenntnis. „Nichts ist so beständig, wie der Wandel“, hat uns der griechische
Philosoph Heraklit bereits vor rund 2.500 Jahren erklärt.
Trotz dieser Erkenntnis haben die aktuellen HR-Buzzword-Themenfelder zusammengenommen etwas von einem Dschungel – undurchsichtig, bunt, wild, und gefährlich. Sie sollten wissen, wie Sie heil aus diesem Dickicht rauskommen. Sie brauchen eine Strategie, müssen Ihre Prozesse optimieren und Ihre Organisation umbauen. Zur Vorgehensweise, und worauf Sie achten müssen, gebe ich Ihnen einige Hinweise und Tipps. Bevor Sie sich im HR-Bereich mit einer Einführung neuer Verfahren, Technologien oder Software beschäftigen, sollten Sie sicherstellen, dass das „Mindset“ aller Prozessbeteiligten
zur aktuellen Situation in der Arbeitswelt passt. Die Geisteshaltung und Denkweise „Recruiting und Personalmanagement nach Gutsherrnart“, also vom hohen Ross herunter, ist längst nicht mehr zeitgemäß. „Unsere Mitarbeiter stehen im Mittelpunkt“, verkünden viele Stellenanzeigen und Karriere-Websites. Für Bewerber gelten andere Regeln. Bewerber fühlen sich, wie eh und je, meist als Bittsteller. Die gesuchten Talente beklagen sich über unverständliche Stellenausschreibungen, überzogene Anforderungsprofile, fehlende oder schlecht erreichbare Ansprechpartner, floskelhafte Kommunikation und lange Wartezeiten. Heben Sie Bewerber in den VIP-Status und stellen sie in den Mittelpunkt Ihrer
Bemühungen. Etablieren Sie den „Candidate Centricity“-Ansatz und leben Sie ihn! Prüfen Sie vor der Einführung jede HR-Software, jede App, jedes Tool und jedes Verfahren mit dem richtigen Augenmaß und gesundem Menschenverstand. Dabei hilft ein Perspektivenwechsel. Was sagen Mitarbeiter, Recruiter, Fachbereiche und nicht zuletzt potenzielle Bewerber? Hält die Technik auf oder spart sie Zeit und Aufwand? Viel Erfolg beim cleveren und menschlichen digitalen Transfer Ihres Recruitings und Personalmanagements! Axel Haitzer, Redner, Bestsellerautor, Trainer und Gründer von Quergeist
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Mit KI den Fachkräftemangel umgehen Die Digitalisierung bringt neue Herausforderungen, der IT-Markt wird dadurch komplexer. knooing vermittelt kein Personal, sondern digitale Lösungen.
So läuft’s: Zunächst werden die individuellen Anforderungen eines Projekts zusammen mit dem Kunden definiert. Die KI-basierte Plattform vergleicht diese daraufhin mit möglichen Lösungen, um ein bestpassendes Match zu finden. Das Besondere daran: Der ganze Vorgang ist dadurch anonym und komplett unabhängig von möglichen Anbietern.
Nahezu überall stößt man heute auf die Schlagworte Digitalisierung, Agilität und Wettbewerbsfähigkeit. Unternehmen müssen sich zunehmend auf einem Markt behaupten, der rasant wächst. Da bleibt meistens kein Raum für Unternehmen, die die Vorteile der neuen Technologien ungenutzt lassen. Doch wer kennt das nicht: Die Zahl der anliegenden Projekte ist groß, die Zeit knapp und mitarbeitertechnisch ist man auch bereits ausgelastet. Oder es gibt viele gute neue Ideen, aber zu wenig technisches Knowhow oder Kapazitäten, um diese auch umzusetzen. Es kann aber auch sein, dass es neuer Mitarbeiter bedarf, die wiederum teuer und immer schwieriger zu finden sind. Genau hier setzt das im Jahr 2016 neu entstandene Geschäftsmodell der knooing GmbH an. Das versierte, aus Business Consultants, Entwicklern,
Analysten und Marketingexperten bestehende Team von knooing unterstützt Unternehmen dabei, optimale Lösungen für ihre Digitalisierungsprojekte zu finden. Dabei wird der gesamte Prozess übernommen. Das spart wertvolle Zeit, Ressourcen und auch Kosten. Ein weiterer Vorteil: Es wird kein zusätzlicher Berater nötig, denn knooing ist von der Ideenfindung zur Umsetzung dabei und agiert als zuverlässiger Mediator – gegebenenfalls auch bis über die finale Umsetzung hinaus.
Schließlich entscheidet sich der Kunde für eine Lösung und knooing stellt den Kontakt zum dazugehörenden Anbieter her. knooing hat innerhalb seines Netzwerks einzigartige Partnerschaften geformt: Vereint sind darin nicht nur agile Strategen und Spezialisten aus den unterschiedlichsten Bereichen, sondern auch leidenschaftliche Entwickler, Hidden Champions und Visionäre. In der Summe nimmt die KI-Plattform also eine Menge Workload ab. Lernen Sie uns gerne kennen und schicken Sie uns eine kostenlose Erstanfrage! Weitere Infos unter www.knooing.de, schreiben Sie eine Mail an info@knooing.de oder rufen Sie uns an unter 089/143 792 90.
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copyright © 2017 Leo Wolfert
Handlungsfelder zwischen Digitalisierung und Fachkräftemangel
Die PKF WULF GRUPPE mit dem Hauptsitz in Stuttgart hat sich deutschlandweit auf die Auslagerung der klassischen Aufgaben, aber auch der neuen Herausforderungen der HR-Abteilungen spezialisiert. Davon profitieren Mandanten wie auch eigene und zukünftige Mitarbeiter. Der Trend zur Technologisierung schreitet auch in den HRAbteilungen voran. Automatisierte Anwendungen entlasten Routine und Verwaltungstätigkeiten wie Bestätigungen von Bewerbungseingängen. Das Outsourcing der reinen Lohnund Gehaltsabrechnungen schafft den notwendigen Raum für die Mitgestaltung der Arbeitswelt von morgen. Personalarbeit der Zukunft ist mehr denn je das Arbeiten mit Menschen, ihre Stärken zu erkennen, ihr Potenzial auszuloten und nicht zuletzt ihren Arbeitsplatz zeitgemäß einzurichten. Die PKF WULF GRUPPE hat in den letzten Jahren eine Vielzahl von Prozessen im Bereich Outsourcing Rechnungswesen, insbesondere bei der kompletten Abwicklung von Betriebsbuchführungen von der Digitalisierung des Rechnungseingangs bis zur automatisierten Bezahlung und Mahnung erfolgreich bei Ihren Mandanten implementiert und wird diese Entwicklung im Bereich der Aufgaben der HR-Abteilung die kommenden Jahre vertiefen und ausbauen. Entscheidungsrelevante Datenauswertungen müssen dabei dem Datenschutz entsprechen.
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Ich bin PKF weil mir im Rahmen meines dualen Studiums durch das weltweite Netzwerk vielfältige Auslandserfahrungen im Zusammenhang mit praxisrelevanten Tätigkeitsgebieten bei PKF Partnern in London und Atlanta ermöglicht wurden.
Fabian Streit Assistent bei PKF WULF & PARTNER
Unternehmen mit ein bis fünf Personen in der Personalabteilung stehen immer mehr vor der Herausforderung, die lohnsteuerliche und sozialversicherungsrechtliche Qualität, die Vertretung und die Vertraulichkeit sicherzustellen. Die PKF WULF GRUPPE bietet hier maßgeschneiderte, kompetente Outsourcing Lösungen: Von der rein digitalisierten Abrechnung, der Übernahme der Zahlung und Archivierung bis hin zur vertraglichen Abwicklung und der Vertretung vor den Arbeitsgerichten, Mandanten können von dem individuellen und an ihre Wünsche angepassten Leistungsumfang profitieren. „Die Mitarbeitergewinnung ist und bleibt die Kernherausforderung auf dem aktuellen Bewerbermarkt für unsere Mandanten und auch für uns selbst“, so Christoph Kalmbach, Partner der PKF WULF GRUPPE. Damit stehen Employee Experience und Employee Engagement auf der Agenda für 2019 und 2020 ganz oben. Auch die Partner sind mehr denn je als Vorbilder und Coaches gefragt. Studierende, Absolventen, Berufseinsteiger und selbstverständlich auch Mitarbeiter mit mehrjähriger Berufspraxis finden im Team der PKF WULF GRUPPE interessante und spannende Berufsmöglichkeiten in sämtlichen Bereichen, die das Portfolio einer weltweit agierenden Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaft bietet. Für das Jahr 2019
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Ich bin PKF weil ich im Rahmen eines Praktikums die Kanzlei und ihre Arbeit bereits kennengelernt hatte. Mir gefällt besonders das vielfältige Tätigkeitsfeld: PKF WULF bieten eine Vielzahl von individuellen Leistungen an. Auch das freundliche Team und das umfangreiche Ausbildungsprogramm begeistern mich.
Alessia Krüll Senior bei PKF WULF & PARTNER
wurde unser Unternehmen dafür in zwei Kategorien vom Handelsblatt ausgezeichnet. Die Branche der Wirtschaftsprüfer und Steuerberater boomt – gut, wer sich dann für - auf internationalem Parkett erfahrene - Experten entscheidet. 18.500 engagierte und erfahrene Mitarbeiter in 150 Ländern stehen Unternehmen, die in den vielfältigen Fragen der Führung Unterstützung suchen, bei PKF zur Verfügung. Mittlerweile arbeiten wir mit 1.700 Partnern vor Ort, sodass Firmen in sämtlichen Wirtschaftszentren der Welt betreut werden können. Unsere Teams haben umfangreiche Erfahrung in der Abwicklung großer, internationaler Prüfungen und sind es gewohnt, auch unter einem straffen Zeitplan höchste Qualität zu liefern. „Gemeinsam mit unseren PKF-Partnern bilden wir eines der größten unabhängigen Beratungs- und Prüfungsnetzwerke weltweit“, sagt Ralph Setzer, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater und seit 2011 Partner bei PKF. „So können wir als echte Mittelstandsberater unsere Mandanten bei ihren Aktivitäten im Ausland umfassend unterstützen. Ganz egal, mit welcher Thematik jemand an uns herantritt, wir finden die optimale Lösung. Als Partner vor Ort, eingebunden in ein globales Netzwerk.“
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Ich bin PKF weil sie mir in jungen Jahren in vielfältigen und anspruchsvollen Tätigkeitsfeldern die maximale Entwicklungsmöglichkeit geboten hat. Ab dem Beginn meines Studiums über die Förderung beim Steuerberater- und Wirtschaftsprüferexamen bis zum Einstieg als Partner, habe ich PKF immer als verlässlichen und loyalen Arbeitgeber kennengelernt.
Julian Wenninger Partner, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater bei PKF WULF & PARTNER
Kontaktdaten: Julian Wenninger ׀Löffelstraße 44 ׀70597 Stuttgart ׀Telefon +49 711 69767 228 ׀outsourcing@pkf-wulf.de
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PERSONALMANAGEMENT – ANALYSEDEUTSCHLAND.DE
Im Berufsleben gilt lebenslanges Lernen Foto: unsplash
Weiterbildung in Unternehmen bringt Arbeitgeber wie Arbeitnehmer in eine Win-Win-Situation.
Die Schnelllebigkeit und der per-
manente Wandel in unserer Zeit machen auch nicht vor Fachwissen Halt. Was gestern noch Usus war, kann heute schon ineffektiv und überholt sein. Darum ist eine regelmäßige Weiterbildung bei den eigenen Mitarbeitern durchaus eine Investition, die sich nachhaltig auswirkt und langfristig lohnt. Zwar scheut mancher Arbeitgeber die mit den Schulungen verbundenen Beeinträchtigungen in Betriebsabläufen, Kundenverkehr oder Produktion und fürchtet zudem noch das Abwerben seiner geschulten Mitarbeiter mit höherer Qualifikation. Doch Studien zu Folge überwiegen die Vorteile weiterbildender Maßnahmen auf beide Seiten. Im Schnitt geben engagierte Arbeitgeber etwas über 1.000 Euro im Jahr pro Mitarbeiter aus, bei Führungskräften kann das aber auch schon bis weit über das Doppelte sein. Im Prinzip haben Unternehmen zwei Möglichkeiten für Weiterbildungsmaßnahmen: Entweder ein inhaltlich maßgeschneidertes,
firmenspezifisches und internes Schulungskonzept anzubieten oder eine externe Weiterbildung auszuwählen, in der ein überbetrieblicher Erfahrungsaustausch im Vordergrund steht. Karriereinteressierte Arbeitnehmer
wählen ihre Arbeitgeber danach aus, inwieweit sie die Berufsziele mit dessen Unterstützung erreichen können. Schließlich
wollen sie durch Förderung einen höheren Stellenwert im Betrieb einnehmen und damit bessere Chancen auf eine spätere Beförderung bekommen. Ebenso profitiert eine Firma davon, wenn ein geschulter Mitarbeiter es im Berufsalltag durch seine neu erworbenen Kompetenzen leichter hat und sich besser auf die permanenten Veränderungen einstellen kann.
Keine Frage, wer wettbewerbsfähig sein will, braucht gute Fachkräfte mit aktuellem Know-how in seiner Firma. Gegen den allgemeinen Fachkräftemangel ist es daher ein gutes Mittel, das eigene Potenzial im Betrieb zu nutzen und sich zu den Abläufen des Geschäfts passend fortzubilden. Die höhere Arbeitszufriedenheit und verbesserte Mitarbeiterbindung steigern die Leistungsfähig-
keit und -bereitschaft des eigenen Unternehmens. Das wiederum wird auch vom äußeren Umfeld eines Betriebs wahrgenommen und steigert so seine Attraktivität auch als Arbeitgeber.
Besonders entscheidend ist der Weiterbildungsfaktor bei Führungskräften. Hier geht es um Fähigkeiten, die über das primär erlernte Fachwissen hinausgehen, die sogenannten Soft Skills. Darunter versteht man personale, methodische und soziale Kompetenzen. Diese werden oft als selbstverständlich vorausgesetzt, doch müssen sie genauso erlernt werden, wie Hard Skills. Soziale Fähigkeiten sind unabdingbar für Führungspositionen. Studien belegen, dass die Qualität der Führung Einfluss auf die Zufriedenheit, Leistung und Gesundheit der Mitarbeiter hat. Mangelnde Führungskompetenzen von Vorgesetzten können Grund für Kündigungen talentierter Mitarbeiter sein. Dem zu Folge wirken die Maßnahmen zur Weiterbildung der Belegschaft nicht nur auf den Einzelnen, sondern stärken und sichern letztendlich das gesamte Unternehmen in seinem Fortbestand. Text: Christiane Meyer-Spittler ANZEIGE
Moderne Technik für den Sprung in die digitale Zukunft
PeopleDoc bietet innovative HR-Lösungen für Personalverantwortliche HR-Verantwortliche definieren Workflows und erstellen Formulare, um persönliche und berufliche Ereignisse im Leben eines Mitarbeiters zu unterstützen – ganz ohne IT-Kenntnisse. Somit bleibt mehr Zeit für kreative Ideen und Personalentwicklung; Routineaufgaben entfallen.
Die richtigen Mitarbeiter zu finden und zu binden, kann für Unternehmen zu einem existenziellen Faktor werden, und einen entscheidenden Beitrag zur gesamten Wertschöpfungskette leisten. Eine klare Digitalstrategie und eine unternehmensweite Infrastruktur helfen Personalabteilungen, leistungsfähige HR-Services zu bieten, Prozesse zu automatisieren, Zeit zu sparen und Kräfte zu bündeln. Dies trägt maßgeblich zur Steigerung der Employee Experience bei.
Die Personalmanagementlösungen von PeopleDoc unterstützen die HR vom Einstellungsvertrag über den Erziehungsurlaub, bis hin zum Unternehmensaustritt eines Mitarbeiters. Manuelle und wiederkehrende Aufgaben lassen sich automatisieren, komplexe Dokumente mit wenigen Klicks erstellen.
PeopleDoc ist eine cloudbasierte Plattform für die Bereitstellung von HR-Services, um die täglichen Anforderungen in der HR und für Mitarbeiter agiler und effizienter zu gestalten. Mehr als eine Millionen Nutzer setzen die HR-Service-Delivery-Plattform von PeopleDoc ein, die vom Employee File Management über Employee Case Management inklusive Mitarbeiterportal bis hin zur Prozessautomatisierung reicht. Die Software ist benutzerfreundlich, lässt sich in bestehende HR-Systeme integrieren und in acht bis zwölf Wochen implementieren.
beherzigen muss: Im „War for Talents“ die besten Mitarbeiter zu finden und diese durch herausragende HR-Services langfristig an ihr Unternehmen zu binden.
Weltmarktführer wie Google geben den Takt an und definieren digitale Standards, die auch der deutsche Mittelstand
Zukunftsgerichtete Software hilft, intelligentere Strategien und bessere Serviceleistungen entwickeln zu können.
Wieland Volkert, Country Manager, PeopleDoc
Mit PeopleDoc gelingt der Sprung in die digitale Zukunft. Weitere Informationen unter www.people-doc.de
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ERGONOMIE IN DER INDUSTRIE Foto: Pressefoto item Industrietechnik GmbH
Foto: mostphotos Pressefoto Fotolia
ANALYSEDEUTSCHLAND.DE 17 ANALYSEDEUTSCHLAND.DE – PERSONALMANAGEMENT
Marius Geibel, item Industrietechnik GmbH
Interview mit Jan Kirchner, Geschäftsführer der Wollmilchsau GmbH
Mensch oder Maschine – wer ist der bessere Recruiter? Bei „Künstlicher Intelligenz“ denkt man eher an Science-Fiction und Roboter, die die Weltherrschaft an sich reißen. Doch auch im Recruiting kommt sie vermehrt zum Einsatz. Im Gespräch mit Jan Kirchner, Geschäftsführer der Wollmilchsau GmbH, erläutert er Stärken und Schwächen von KI im Personalmanagement und welche Zukunftsperspektive für Personaler zu erwarten ist. Herr Kirchner, hat die Zukunft im Personalbüro bereits begonnen?
Ja, auch wenn viele es nicht wahrhaben wollen. Algorithmen, im Volksmund gern Künstliche Intelligenz genannt, sorgen immer noch für Zwietracht unter deutschen Personalern. Die einen fürchten die Kontrollübernahme des Computers, die anderen freuen sich auf Entlastung bei missliebigen Aufgaben und weniger Diskriminierung in der Personalauswahl. Es wird Zeit für eine Bestandsaufnahme, um die Vor- und Nachteile miteinander abzuwägen. Wo fängt die Nutzung dieser Algorithmen denn im Recruiting an?
Wer Bewerber selektieren will, muss erstmal welche haben.
Dank Programmatic Job Advertising ist der Bewerber-Rücklauf mittlerweile vorhersagbar. Ein Algorithmus berechnet, auf welchen und wie vielen Kanälen eine Stelle ausgeschrieben werden muss, um den gewünschten Bewerberrücklauf zu erzeugen, und spielt Stellenanzeigen genau dort aus, wo sich die Kandidaten aufhalten. Die datenbasierte Automatisierung sich wiederholender Prozesse stellt sicher, dass die am Markt verfügbaren Kandidaten bestmöglich mobilisiert werden – ohne dass ein Recruiter Hand anlegen muss. Algorithmen arbeiten bereits in der Kandidaten-Vorauswahl. Wie funktioniert das?
Ja, das sogenannte CVMatching. Um Bewerbungen ungeeigneter Bewerber zielsicher auszusortieren, scannt und selektiert eine datenbasierte Analyse-Software in kürzester Zeit unzählige Bewerbungen nach zuvor festgelegten Kriterien. Eine Leistung, die ein Mensch nur durch langwierige, manuelle Analyse erbringen könnte. Kann KI die persönliche Ebene eines Bewerbers beurteilen?
Bei der automatisierten Per-
sonalauswahl durch KI-basierte Diagnostik stoßen die verschiedenen Software-Anbieter bisher an die Grenzen der Akzeptanz. Sprachanalyse-Tools sollen die Persönlichkeit anhand der Sprache des Kandidaten erkennen, Videoanalysen durch die Gestik und Mimik. Doch selbst die Anbieter solcher Tests vertrauen im letzten Bewerbungsschritt statt auf Technik noch immer auf das klassische Interview. Wird der Personaler irgendwann ersetzbar sein?
In den meisten Unternehmen ist die Personalsuche scheinbar immer noch fest in Menschenhand. Doch in Wahrheit sind Algorithmen bereits in nahezu allen Schritten der Personalsuche im Einsatz. Ein Algorithmus arbeitet, wenn er richtig programmiert ist, mit validen, objektiven Informationen und bietet die Chance, Inhalte neutral miteinander zu vergleichen und Wahrscheinlichkeiten zur Job-Kandidaten-Passung zu berechnen. Sorgt man dafür, dass bei jedem Bewerber die gleichen Daten neutral erfasst und ohne Ansehen der Person nach denselben Prinzipien bewertet werden, sind die Entscheidungsprozesse der Algorithmen
„Aller KI zum Trotz wird die letzte Entscheidung auch weiterhin bei der persönlichen Einschätzung des Menschen liegen.“
effizient, zeitsparend und frei von subjektiven Wertungen. Wer durch automatisiertes Matching Zeit spart, kann diese nutzen, um selbst nach Talenten zu suchen, die dem digitalen System verborgen bleiben. In naher Zukunft wird ein Computer keinen Menschen ersetzen, sondern nur ergänzen können; denn aller KI zum Trotz wird die letzte Entscheidung auch weiterhin bei der persönlichen Einschätzung des Menschen liegen. Text: Christiane Meyer-Spittler
Die Tätigkeitsprofile in Büro-Umgebungen sind, was die ergonomische Anpassung betrifft, meist sehr vergleichbar. In Fertigungsbetrieben sind die Anforderungen an die Arbeitsplatzgestaltung vielschichtiger. Hier gilt es, neben den individuellen Fähigkeiten und körperlichen Voraussetzungen der Mitarbeiter, auch unterschiedliche Prozesskriterien wie Material- und Werkzeugbereitstellung, Werkstücktransport etc. zu berücksichtigen. Im Idealfall ergänzen sich Ergonomie und Effizienz. Zur Erfüllung aller Aspekte bietet sich der Einsatz eines modularen Arbeitsplatzsystems an. Dadurch eröffnen sich neue Möglichkeiten, variabel auf Eigenheiten des Prozesses sowie auf den Mitarbeiter als Individuum zu reagieren. Um eine bestmögliche Akzeptanz ergonomischer Maßnahmen zu erzielen, ist es sehr wichtig, dass alle Betreffenden schon früh im Planungsstadium aktiv beteiligt sind. Ideale Voraussetzungen erhalten Unternehmen mit einem AGR-zertifizierten Arbeitstischanbieter, der neben dem Portfolio auch eine kompetente Beratung – von der Planung bis zur Inbetriebnahme mit kontinuierlicher Verbesserung – leistet.
69% der MitarbeiterInnen nehmen Weiterbildungsmaßnahmen im Unternehmen in Anspruch. Quelle: Tag der Weiterbildung
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PERSONALMANAGEMENT – ANALYSEDEUTSCHLAND.DE
20 Jahre Zukunft Personal Europe
Social Recruiting Days 2019 29. – 30. OKTOBER 2019, BERLIN
Foto: SRD/Lena Giovanazzi / Quadriga Media
ren Strukturen zu durchlässigen Hierarchien – der kontinuierliche „beta-Status“ ist allgegenwärtig und verändert die Arbeitswelt. Eines jedoch ist unverändert: Der Mensch steht im Mittelpunkt des Wandels, er ist und bleibt die wichtigste Ressource für den Unternehmenserfolg. In diesem Sinne vernetzt die Zukunft Personal Europe seit 20 Jahren die HR-Community. Als Impulsgeber, Diskussionsplattform und Marktplatz ist sie der Ankerpunkt für alle, die an der Gestaltung der Arbeitsgesellschaft mitwirken und eine führende Rolle dabei einnehmen wollen vom Geschäftsführer über Personalverantwortliche und Mitarbeiter von Personalabteilungen bis zu Organisationsentwicklern. Das diesjährige Motto „Leading in permanent beta“ verbindet somit den Wandel der Arbeitswelt mit dem Jubiläum der europäischen Leitmesse in Köln. Neben zahlreichen interaktiven
Formaten und rund 450 spannenden Vorträgen von namhaften Keynote-Speakern stehen auch im Jubiläumsjahr die Produktlösungen und Innovationen der 770 Aussteller im Mittelpunkt. In insgesamt vier Hallen bilden diese die gesamte Bandbreite der HR-Prozesskette und der Employee Experience ab: von neuster Software für Recruiting und Personalverwaltung über Betriebliches Gesundheitsmanagement bis hin zur praktischen Umsetzung von „Future of Work“ mit seinen Facetten „Spaces“, „Tools“, „Leadership“ und „Learning“. Neben einem Podcast, der bereits aktiv ist, wird es ein Jubiläumsmagazin und eine interaktive Ausstellung auf der Messe geben, die die Meilensteine des Personalmanagements und der Zukunft Personal Europe erlebbar machen. Weitere Informationen gibt es unter: www.europe.zukunft-personal.com
Foto: Julius Hatt for HRM Research Institute GmbH
Foto: Frank Schroth | Fotografie
17. – 19. SEPTEMBER 2019, KÖLN
Von analog zu digital, von star-
Personalmesse startet in die nächste Runde
5. – 6. NOVEMBER 2019, MÜNCHEN Bei der Personalmesse der Netcomm GmbH dreht sich alles rund um die Themen Recruiting, Personalmanagement und Weiterbildung. Die Messe öffnet am 5. und 6. November im MOC Veranstaltungscenter München ihre Tore. An beiden Tagen wird es in den Foren interessante Fachvorträge namhafter Referenten zu vielen verschiedenen Themen geben: von Mitarbeitermotivation und Führen in agilen Teams über die Digitalisierung von Personalprozessen und die Gesundheitsförderung bis hin zur betrieblichen Altersversorgung. Der Zutritt zu den Foren ist für die Besucher der Messe kostenfrei. Vorregistrierte Besucher erhalten die Tageskarte für 15 Euro. Weitere Informationen gibt es unter: www.personal-world.de
Foto: SRD/Jana Legler
Foto: spring Messe Management
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Expofestival TALENTpro
25. – 26. MÄRZ 2020, MÜNCHEN
Die TALENTpro, das Expofestival für Recruiting, Talentmanage-
ment und Employer Branding startet die nächste Stufe der Rakete und geht jetzt, in München, in das dritte Jahr. Auf die Besucher, aber auch auf die Aussteller, warten viele neue Innovationen, Ideen, Projekte und Überraschungen. Wichtige Grundpfeiler der Messe sind die „harte Tür“, die nur
Ihre potenziellen Kunden zulässt, damit Sie sich auf diese konzentrieren können und Ihnen sonst keiner etwas verkauft, ein sehr hoher Anteil verkaufter Tickets und vieles mehr. Hier werden die Recruiting-Branche und all ihre Vordenker gefeiert und können von den Besten ihres Faches lernen. Die TALENTpro soll Aussteller und Besucher gleichermaßen begeistern – und das schafft sie! Deshalb wird hier weiter experimentiert und es erwarten Sie viele neue Themen. Die weitere Entwicklung der TALENTpro zum Expofestival wird sicherlich spannend und einige Überraschungen bereit halten! Lassen Sie sich überraschen und überzeugen. Weitere Informationen gibt es unter: www.talentpro.de
Die Social Recruiting Days 2019 versprechen zwei Tage voller Cases – Sourcing, Recruitment Analytics & Künstliche Intelligenz, Candidate Journey & Talent Attraction sowie Employer Branding & Employee Experience. Die Social Recruiting Days finden bereits zum fünften Mal statt. In diesem Jahr steht die zweitägige Veranstaltung am 29. und 30. Oktober im Ellington Hotel Berlin unter dem Motto „Power of Ideas“. Mehr als 50 Sprecher zeigen den mehr als 500 HR-Professionals, Recruitern und TA-Spezialisten, wie sie mithilfe von kreativen Social Recruiting-Strategien Talente finden, ansprechen und diese auch langfristig binden können. Neben den bisher bestätigten Keynotes von Cyborg-Aktivist Neil Harbisson und dem SourcingExperten Henrik Zaborowski sind die Sourcing Hackathons ein weiteres Highlight der Social Recruiting Days 2019. Hier erfahren die Teilnehmer in Starter- und Masterclasses alles über die strukturierte Talentsuche im Internet. Weitere Höhepunkte: Speaker von Adidas, von der Telekom oder der Deutschen Post. Weitere Informationen gibt es unter: www.socialrecruitingdays.de Texte: Chan Sidki-Lundius
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ANALYSEDEUTSCHLAND.DE 19 ANALYSEDEUTSCHLAND.DE – PERSONALMANAGEMENT
Gut gepackt ist halb verhandelt Asiaten wissen, wie es geht: Sie tragen beim Check-in grundsätzlich Slipper und ersparen sich langwieriges Auf- und Zuschnüren der Schuhe.
Das kann man am besten zum Schlafen nutzen, wenn man auf einem Fensterplatz sitzt. Die Geschäftsreise dauert nur ei-
minen fliegt, wird es ihnen über kurz oder lang gleichtun, auch wenn Slipper vielleicht nicht zu den bevorzugten Schuharten vieler deutscher Männer gehören. Für Frauen ist die Auswahl an geeigneten Schuhen zum raschen Hinein- und Herausschlüpfen um einiges größer, auch hier lässt sich viel Zeit sparen, indem auf Reißverschluss, Riemchen, Schnallen und Schnürsenkel verzichtet wird.
nen oder zwei Tage? Dann kann man vielleicht nur mit Trolley in Handgepäck-Größe plus Tasche reisen. Das spart Zeit beim Abflug und vor allem bei der Ankunft – und erspart die Panik, am Zielort ohne Wechselkleidung und Zahnbürste anzukommen. Koffer verschwinden häufiger als gemeinhin angenommen, auch wenn sie meist nach zwei Tagen wieder auftauchen. Zwölf Stunden lang getragene Kleidung ist keine gute Ausgangslage für erfolgreiche Verhandlungen.
Business Class zu fliegen ist
Alle Kleidungsstücke, Ladekabel,
Wer viel zu geschäftlichen Ter-
toll, wird aber immer seltener bezahlt. In der EcoClass findet man die meiste Beinfreiheit in der allerersten Reihe und vor den Notausgängen. Wer als einer der Ersten einsteigt, hat zudem gute Chancen, ein Kissen zu ergattern.
Akkus, Unterlagen und Papiere sollten einen Tag vor Abflug vollständig vorhanden sein. Da oft abends zusammen gegessen wird, reicht ein Oberteil pro Tag nicht aus, besser rechnet man zwei Hemden oder Blusen und packt
„Auf Langstreckenflügen sind Stützstrümpfe unverzichtbar, ganz besonders für Raucher, Übergewichtige und Frauen, die die Antibabypille nehmen.“ dazu gleich die passende Wäsche und die passenden Socken und Strümpfe ein. Unter einer weißen Bluse muss (!) ein hautfarbener Büstenhalter, unter ein weißes Hemd kommt kein weißes T-Shirt oder Unterhemd, sondern nichts. Kurzärmlige Hemden haben auf
Geschäftsreisen nichts verloren, egal wie heiß es im jeweiligen Land ist, kurze Hosen noch weniger. Um morgens nicht lange überlegen zu müssen, beschränkt man sich bei der Auswahl der Farben auf drei klassische Kombinationsmöglichkeiten wie Weiß-Beige-Blau. Frauen haben es leichter, die Drei-Farben-Regel hat sich aber auch hier bewährt. Ob Hosen, Kleider, Pullis oder Hemden – wer seine Kleidung sorgfältig rollt, spart Platz und verhindert Knitterfalten. Auch wenn sie sich unangenehm
tragen: Auf Langstreckenflügen sind Stützstrümpfe unverzichtbar, ganz besonders für Raucher, Übergewichtige und Frauen, die die Antibabypille nehmen. Beine und Füße sollte jeder regelmäßig bewegen, um das Thromboserisiko zu senken. Stabile und leichte Hartschalen-
koffer sind zwar teuer, rechnen sich aber, denn Koffer aus
textilem Material halten oftmals nur ein Jahr. Wird ein „Fragile“-Aufkleber angebracht, liegt er ganz oben auf dem Koffertransporter und landet als erster auf dem Band. Wichtig ist eine feste, große Handtasche, in die Laptop, ausgedruckte Unterlagen, Smartphone, Visitenkarten, Kleingeld in Landeswährung und – für alle, denen Handgepäck nicht ausreicht – frische Wechselkleidung für den nächsten Tag sowie die wichtigsten Hygieneartikel passen. Und nicht vergessen: In viele Länder darf kein Essen eingeführt werden. Wer auf dem Weg in die USA einen Apfel in seiner Tasche vergisst, darf nicht ins Land. Text: Katja Deutsch
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Talente für die digitale Transformation
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FRAGEN AN
„Wir wollen mit der Digitalisierung die Lust am Lernen fördern.“
Als durchaus ambitioniert bezeichnet Boschs Senior Executive Vice President Human Resources, Filiz Albrecht, die Vorhaben des Konzerns in puncto digitaler Transformation. So sieht sich das internationale Technologie- und Dienstleistungsunternehmen nicht nur auf dem Weg zum führenden Anbieter im Bereich Internet of Things (IoT). Auch im Zukunftsfeld der Mobilitätslösungen will Bosch die Nase vorn haben. Dennoch hegt die umtriebige Managerin keinen Zweifel daran, dass ihrem Unternehmen dies gelingen wird. Um die Ziele dieser Unternehmensstrategie
zu erreichen, macht die Bosch-Gruppe ihre Mitarbeiter mit diversen Qualifizierungsprogrammen fit für die digitale Arbeitswelt – und plant darüber hinaus Neueinstellungen in imponierender Größenordnung. So will der Konzern in den nächsten Jahren weltweit 25.000 IT- und Softwareexperten einstellen – zusätzlich zu den 27.000 Experten, die bereits bei Bosch in diesem Bereich tätig sind. Die Zahl der Experten für Künstliche Intelligenz soll sich bis Ende 2021 auf 4.000 vervierfachen, um Bereiche wie Robotik, maschinelles Lernen, Cloud-Technologie und automatisiertes Fahren weiter zu verstärken. „Wir brauchen Qualifikationen und Fachkräfte im Unternehmen, die mit uns die Zukunft gestalten“, betont die für den Bereich Talentmanagement zuständige, direkt unter der Bosch-Geschäftsführung angesiedelte HR-Managerin Albrecht. Dass sie dabei nach einer begehrten Spezies in
einem überfischten Talente-Teich Ausschau hält, ist Albrecht durchaus bewusst. Genauso wie der Umstand, dass man coole Soft-
ware-Ingenieure nicht mit alten Methoden an die Angel bekommt. „Im Bereich der KI haben wir Kompetenzzentren in der Nähe von Universitäten und Forschungseinrichtungen gegründet, die weltweit als führend gelten. So wollen wir den Austausch mit den besten Forschern weltweit fördern und attraktive Arbeitsbedingungen schaffen. Und natürlich betreiben wir auch Active Sourcing, wenn wir nach spezifischen Qualifikationen suchen“, verrät Albrecht. „Viele Mitarbeiter gewinnen wir auch durch Empfehlungen in unserem ‚Bring a friend‘-Programm.“
Bosch Learning Company ins Leben gerufen und Lernprogramme, Lernarchitektur und Lernmethoden so angepasst, dass sie die digitale Transformation bestmöglich unterstützen“, führt Albrecht aus und ergänzt: „Allein in den letzten fünf Jahren haben wir mehr als eine Milliarde Euro in die Qualifizierung unserer Mitarbeiter investiert. Und das wird so weitergehen.“ So wurde ein Learning-Portal mit Online-Trai-
Albrecht es nennt, bei Bosch modern und unkompliziert. „Unser Online-Tool macht Bewerbungen einfach, auch weil es mit Social Media Plattformen wie beispielsweise LinkedIn verknüpft ist“, erläutert die agile Managerin. Das sei eine Grundvoraussetzung für das Fischen im IT-Teich, genauso wie sinnstiftende, zukunftsträchtige Jobprofile. Dafür ist Bosch mit einer großen Diversifizierung von Branchen, Produkten und weltweiten Einsatzmöglichkeiten eine gute Adresse. „Unsere Mitarbeiter machen mit ihren Lösungen nicht nur das Leben der Menschen besser, sondern gestalten bei uns ihre eigene berufliche Zukunft.“ Dass Spitzenkräfte natürlich auch ein Spitzen-Entgelt verdienen, und bei Bosch bekommen, sei selbstverständlich.
nings, Lernvideos und Lern-Apps entwickelt, welches allen Mitarbeitern weltweit zur Verfügung steht. Auf diese Weise will man bei Bosch die Lust am Lernen fördern – und zwar sowohl standort- und hierarchieübergreifend als auch funktionsunabhängig. Das ist Albrecht als leidenschaftlicher Verfechterin des „No borders“-Prinzips sehr wichtig. Keine Grenzen akzeptieren will die Kosmopolitin auch, wenn es um Führung, Zusammenarbeit und Diversity im Unternehmen geht. So sind auch die Führungskräfte bei Bosch beauftragt und befähigt, den Mitarbeitern Freiräume zur Weiterentwicklung und für Innovationen zu ermöglichen. Damit kommt den Managern, die mehr Coach als Entscheider sind, eine wichtige Rolle bei der Qualifizierung von Mitarbeitern für den digitalen Wandel zu. Denn nur wer die vernetzte Welt versteht, kann sie auch gestalten – das hat man bei Bosch verstanden.
Darüber hinaus hat die Bosch-Gruppe ihren
Grundsätzlich funktioniert Recruiting 4.0, wie
bis dato 410.000 Mitarbeitern einiges zu bieten. Zum Beispiel über hundert verschiedene flexible Arbeitsmodelle oder auch die Anrechnung von Elternzeit als Karrierebaustein. Und das Lieblingsthema von Filiz Albrecht, das Lernen: „Wir bieten unseren Mitarbeitern dazu alle Möglichkeiten dieser Welt. Denn Lernen hat für uns strategische Bedeutung. Daher haben wir die Initiative
Text: Kirsten Schwieger
FAKTEN Filiz Albrecht ist verheiratet und lebt in Stuttgart. Die in Deutschland geborene Kosmopolitin ist viel gereist und fühlt sich überall auf der Welt zuhause. Trotzdem ist sie ein Familienmensch mit großem Freundeskreis. In ihrer Freizeit entspannt die vielbeschäftigte Managerin beim Lesen und Laufen.
Foto: Pressefoto Knooing
Bosch-Managerin Filiz Albrecht verrät, wie der Konzern Mitarbeiter für den digitalen Wandel qualifiziert und rekrutiert.
CARSTEN HOCHSCHON
Carsten Hochschon, CEO der knooing GmbH
Wie relevant ist Digitalisierung für Unternehmen allgemein? Unternehmen, die der Digitalisierung in Zukunft nicht offen gegenüberstehen, werden früher oder später auf der Strecke bleiben und vom Markt verschwinden. Oder sie werden von Firmen gekauft, die neue Technologien richtig einsetzen. Eine Digitalisierungsstrategie gehört auf jeden Fall in jede Geschäftsführung.
Wofür braucht man KI und andere Technologien im Personalmanagement? Prozesse können vereinfacht, schneller und effizienter gemacht werden. Mit richtig eingesetzten KI-Lösungen unterstützt man das Personal, welches man schon hat. Das gilt für jede Abteilung. Warum Prozesse verkomplizieren, wenn es auch einfach geht?
Warum macht der Einsatz Ihrer KI-Plattform hier Sinn? knooing hat das technische Knowhow und übernimmt den größten Teil des Workloads, wenn es darum geht, eine Systemlösung für Digitalisierungsprojekte zu finden. Unsere Plattform matcht individuelle Anforderungen mit den am besten passenden Lösungen, die es gibt – quasi wie eine Dating Plattform, nur ein bisschen komplexer. ANZEIGE – GESPONSORTER INHALT
HR goes digital Das Münchner Unternehmen staffboard hat eine erschwingliche Software Plattform für KMUs entwickelt, die sämtliche HR-Kernprozesse intuitiv abbildet. Noch immer befassen sich Führungskräfte in Deutschland einen Großteil ihrer Arbeitszeit mit administrativen Aufgaben. Oder lagern „das bisserl HR-Arbeit“ an Assistentin oder Steuerberater aus. Denn insbesondere Personalarbeit und -prozesse sind oft administrativ, wiederkehrend, zeitaufwendig und in manueller Form sehr fehleranfällig. „Hier gibt es reichlich Optimierungspotential. Mit der Reduktion des administrativen HR Aufwands durch digitale Lösungen bietet sich wieder mehr Raum für das Wesentliche: den Mitarbeiter und seine Bedürfnisse“, weiß David Hajizadeh, Gründer und Geschäftsführer von staffboard. Das 2014, gemeinsam mit dem IT-Profi Besnik Ruhani, gegründete Startup bietet eine Cloud-basierte HR Software Plattform rund um Recruiting, Stammdaten, Personalentwicklung und Reporting. Die Münchner arbeiten, bisher vollkommen eigenfinanziert und unabhängig, mit Leidenschaft daran, dass der Bereich HR zu einem der mächtigsten Treiber für den Wandel in Organisationen wird – quasi von administrativer Verwaltung hin zu proaktivem Gestalten. „Unser Anspruch ist es, den
Arbeitsalltag von HR Verantwortlichen fundamental zu verbessern und ihnen mehr Zeit für das Kerngeschäft und strategische HR Aufgaben wie Personalauswahl, -bindung und -entwicklung zu schenken“, erläutert Hajizadeh die Unternehmensmission. „Die Bedeutung von HR für den Unternehmenserfolg wird massiv unterschätzt“, unterstreicht dann auch Co-Geschäftsführer Ruhani. So haben sich die beiden Unternehmer zum Ziel gesetzt, insbesondere Startups, kleine und mittlere Unternehmen, digitale Innovationseinheiten von Konzernen sowie
Non-Profit Organisationen noch erfolgreicher zu machen. Ihre datenschutzkonforme staffboard HR Software digitalisiert, automatisiert und vereinfacht den Personalbereich. Die strategische Ausrichtung auf kleine, aufstrebende Unternehmen spiegelt sich auch in einem attraktiven und realistischen Preismodell wider. Dennoch eignet sich die modulare und skalierbare Software für Organisationen bis zu einer Größenordnung von rund 1.500 Mitarbeitern. Zufriedene Kunden und HR Experten bezeichnen staffboard gerne als „die Software für HR Gestalter“. www.staffboard.de
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Was die Digitalisierung vom Arbeitsmarkt fordert
Das Stichwort heißt „Employability Management“ – wie sichern die Unternehmen und Arbeitgeber die Beschäftigungsfähigkeiten in einem sich stark wandelenden Markt? Prof. Jutta Rump erforscht seit
vielen Jahren personalwirtschaftliche Fragen am Institut für Beschäftigung und Employability. Wir haben mit Ihr über das Thema Digitalisierung am Arbeitsmarkt gesprochen und was das für die Zukunft bedeutet. Wir haben in Deutschland fast Vollbeschäftigung – die Arbeitswelt wird zudem neu definiert. Wagen Sie einen Blick in Zukunft. Wie sieht unser Arbeitsmarkt in fünf Jahren aus?
In fünf Jahren werden wir schon deutlicher als heute sehen, dass sich infolge der Digitalisierung Spannungsfelder und auch Beschäftigungseffekte in bestimmten Tätigkeitsbereichen und Branchen ergeben haben. Auf der einen Seite werden Tätigkeiten, Aufgaben und Arbeitsplätze aufgrund der Digitalisierung entstehen, die den Fachkräftemangel noch verstärken können. Auf der anderen
Seite ist mit Personalanpassung zu rechnen – qualitativ im Sinne der Veränderung von Kompetenzen und Tätigkeitsprofilen, aber auch quantitativ. So ist heute schon recht deutlich abzusehen, dass sich Substitutionseffekte bei kognitiven und manuellen Routinetätigkeiten ergeben können, die auch einige Beschäftigte aus dem mittleren Qualifikationssegment betreffen.
Lebenslanges Lernen wird gefordert – doch nur wenige Firmen bilden das im Unternehmen ab - Warum investieren die Unternehmen so wenig in die Bildung der Mitarbeiter?
Vor dem Hintergrund der o.g. Entwicklungen muss das Thema als Investitionspolitik gesehen werden, um dessen strategische Bedeutung klar zu machen. Sobald man Lernen und Bildung als Investition betrachtet, wird man auch die entsprechenden Ressourcen einsetzen. Sieht man es nur aus einer verwaltenden Perspektive, wird man in deutlich geringerem Maße bereit sein, diese zusätzlichen Aufwände in Kauf zu nehmen. Es zeigt sich, dass noch nicht alle Betriebe diesen Blickwinkel im Sinne der Investitionspolitik bzw.
des strategischen Erfolgsfaktors einnehmen. Dieser Veränderungsprozess steht und fällt nicht zuletzt mit HR. Gibt es da Programme die auch KMU nutzen können?
Es gibt eine große Vielzahl an Unterstützungsangeboten von Verbänden und Kammern, aber auch auf Landes- und Bundesebene, z.B. durch die Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) des BMAS, die allesamt eine Vielzahl an Materialien und Handlungshilfen, aber auch Beratungsleistungen zur Verfügung stellen. Viele Betriebe nutzen diese Instrumente allerdings kaum. Zudem gilt: Es besteht weniger ein Erkenntnis- als vielmehr ein Umsetzungsproblem. Was sind die Schlüsselkompetenzen die modernen Arbeitskräfte mitbringen müssen?
Neben fachlichen und IT-Themen stehen bei den Soft Skills an vorderster Stelle Lernbereitschaft und Lernfähigkeit. Ebenfalls sehr wichtig sind Team- und Kommunikationsfähigkeit sowie die Kompetenzen, die unsere VUCA-Welt verlangt, allen voran Veränderungsbereitschaft
und -fähigkeit, aber auch der Umgang mit Komplexität und Beschleunigung. Grundsätzlich geht es darum, an seiner lebenslangen Beschäftigungsfähigkeit (Employability) zu arbeiten, die nach unserem Verständnis einen Dreiklang aus Gesundheit, Motivation und Kompetenzen darstellt. Wir haben zu viele Akademiker sagen Studien - wie sieht es mit der Beschäftigungsfähigkeit im Handwerk aus?
Diese Frage würde ich gerne aus einer anderen Perspektive betrachten. Wir sollten uns in erster Linie fragen, weshalb so viele junge Menschen sich gegen eine Ausbildung im Handwerk entscheiden und stattdessen ein Studium aufnehmen. Die Attraktivität von Ausbildungsberufen muss sehr viel stärker beworben und die inzwischen weit verbreitete Vorstellung, eine Ausbildung sei nur „zweite Wahl“, revidiert werden. Man sollte nicht vergessen, dass in der Vergangenheit nur 20 % eines Schul-Absolventenjahrgangs die Wahl zwischen Hochschule und dualer Ausbildung hatten. Heute sind es 50 %. In vielen Familie ist es heute
das erste Mal, dass zwischen der Ausbildung an der Hochschule und im dualen Kontext gewählt werden kann. Was wählen dann die meisten?
Auch die Bundesregierung denkt in die Richtung „Förderung der Weiterbildung“ – Sinnvoll oder Geldverschwendung?
Es ist auf jeden Fall ein wichtiges und richtiges Signal – sowohl an die Unternehmen als auch an jede Einzelne und jeden Einzelnen, dass Weiterbildung wichtig ist und zur Selbstverständlichkeit werden sollte. Zudem brauchen gerade KMU Unterstützung, um ihren Beschäftigten ein breites und zielgruppengerechtes Angebot an Weiterbildung bieten zu können. Wo sehen Sie die Grenzen der Beschäftigungsfähigkeit?
Nach meinem Verständnis gibt es keine Grenze, wenn jede und jeder Einzelne danach strebt, sich in Richtung der eigenen Stärken zu entwickeln, und jeder Betrieb die Philosophie hat, die Beschäftigten nach ihren Stärken und Talenten einzusetzen. Text: Jörg Wernien
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ANALYSEDEUTSCHLAND.DE 23 ANALYSEDEUTSCHLAND.DE – PERSONALMANAGEMENT
Schon wieder ein Meeting! Oft wird diese Zeit als vergeudet empfunden, oft ist sie es auch – denn leider wird regelmäßig vergessen, eine grundsätzliche Frage zu stellen: Braucht man das Meeting oder geht es nur darum, neue Zahlen und Ergebnisse bekanntzugeben? Denn diese lassen sich genauso gut durch E-Mails verbreiten. Meetings dagegen sollten nur organisiert werden, um gemeinsam Lösungen auf offene Fragen zu finden und Vorgehensweisen zu besprechen. Um welche Punkte es gehen soll, muss aus der Agenda klar hervorgehen – die selbstverständlich rechtzeitig an alle Teilnehmer versendet werden sollte. Das bekannte Parkinson’sche
Gesetz, wonach sich Arbeit genau
Foto: Matej Kastelic
Führungskräfte des mittleren und oberen Managements verbringen mittlerweile mehr Zeit in Meetings und Konferenzen, als in ihrer eigentlichen Tätigkeit.
in dem Maße ausdehnt, wie Zeit für ihre Erledigung zur Verfügung steht, lässt sich bestens auf Besprechungen anwenden. Nicht nur für das gesamte Meeting, auch für die einzelnen Tagesordnungspunkte und Diskussionsrunden kann eine Zeitvorgabe sinnvoll und effizient sein. Als besonders gut organisiert gilt hier Yahoo-Chefin Marissa Mayer, die ausschließlich mit ausgearbeiteter Agenda zu Meetings lädt, um mit gut vorbereiteten Mitarbeitern zielgerichtet diskutieren zu können.
Bei einem guten Meeting wird
pünktlich begonnen und Zuspätkommen nicht ignoriert. Denn wer nicht pünktlich kommt, signalisiert mangelndes Interesse und erzeugt bei den Wartenden umgehend ein Gefühl der Zeitvergeudung. Im Idealfall führt ein Moderator durch das Meeting, der jeden Teilnehmer zu Wort kommen lässt, auch wenn er die mehrheitliche Meinung nicht teilt, und der auf eine sachliche Gesprächsebene besteht. Wer sich nie äußert, sollte vom Moderator direkt angesprochen
und um seine Meinung gebeten werden. So wie jeder Teilnehmer eine Einladung erhält, sollte er eine fokussierte Zusammenfassung bekommen, in der die Ergebnisse und nächsten Arbeitsschritte aufgelistet werden. So fühlt sich jeder ernst genommen und kann sich gedanklich besser mit dem Thema auseinandersetzen. Bei Konferenzen sitzen weit mehr
Zuhörer im Raum als bei Meetings. Hier werden Fakten, Sachlagen und Probleme häufig als reine Powerpoint-Präsentation gezeigt – öde und langweilig. Durch Gestik und Graphic Recording lässt sich eine Konferenz frischer und interessanter gestalten, genauso wie durch das Einbauen von Fragen an die Teilnehmer oder kurzen (!) witzigen Anekdoten. Ist eine große Konferenz oder Ta-
gung geplant, sollte die passende Location gut sechs Monate vorher feststehen, damit alle Teilnehmer
ihre Anfahrt organisieren können. Gute Verkehrsanbindung an den Ort ist ebenso unabdingbar wie erstklassige technische Ausstattung der Räume, wozu auch bequeme Stühle und eine gute Klimaanlage oder zu öffnende Fenster zählen – und „Kleinigkeiten“ wie die richtige Lautstärke des Mikrofons, passendes Licht, und auch jemand, der sich bis zum Ende um die Sauberkeit der Toiletten kümmert. Die Teilnehmer einer großen Konfe-
renz möchten auch gut vor- und nachinformiert werden. Auch hier gilt: In der Kürze liegt die Würze. E-Mails, Nachrichten auf sozialen Netzwerken, Event-Apps und in berufsbezogenen WhatsApp-Gruppen müssen qualitativ erstklassig sein und dürfen nicht zu banalem Dauerbombardement führen. Dann bleibt die Konferenz samt ihrer vermittelten Inhalte in guter Erinnerung und die Teilnehmer kommen gern wieder. Text: Katja Deutsch ANZEIGE
Headcount und Recruiting
Externe vs. interne Besetzung in %
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Fluktuation nach Beschäftigungsdauer
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Ergonomie im Büro – dem Rücken zuliebe Foto: Pressefoto
Langes Sitzen hat oftmals hartnäckige Verspannungen, Rückenschmerzen oder sogar Schäden an der Wirbelsäule zur Folge. Doch das muss nicht sein.
Stress, mangelnde Bewegung,
Übergewicht – die Liste möglicher Auslöser für Rückenschmerzen ist lang. Auch langes monotones Sitzen im Büro gehört dazu. Vor dem Hintergrund, dass in Deutschland täglich rund 17 Millionen Menschen im Büro Platz nehmen, gilt es umso mehr, die Muskeln zu stärken und sich so viel wie möglich zu bewegen. Dazu bieten sich im Büro Dehnübungen für den Schulter- und Nackenbereich an. Bei langem Sitzen im Büro ist es außerdem wichtig, auf eine aufrecht-dynamische Körperhaltung zu achten und Arbeitsplätze und -abläufe so zu gestalten, dass sie so viel Bewegung wie möglich zulassen. Um das Büro rückengerechter zu
gestalten, sind ergonomische Sitzmöbel, höhenverstellbare Schreibtische und Stehpulte ideal. Besonders rückenfreundlich sind sogenannte Aktiv-Bürostühle, die durch ihre hochflexible Bauweise Bewegungsanreize schaffen: „Ihre gedämpften, mehrdimensional beweglichen Sitze und Sitzflächen
Detlef Detjen, Geschäftsführer der Aktion Gesunder Rücken (AGR) e.V.
durchbrechen die giftige Sitzstarre“, weiß Detlef Detjen, Geschäftsführer der Aktion Gesunder Rücken (AGR) e.V. Um mit dem AGR-Gütesiegel als besonders rückengerecht ausgezeichnet zu werden, sind für Aktiv-Bürostühle ausgeklügelte Konzepte gefragt. Kernelement sind normalerweise unabhängig voneinander bewegliche, mit der Rückenlehne gekoppelte Sitzhälften, die bewirken, dass selbst kleinste Gewichtsverlagerungen auf den Bürostuhl übertragen und in Haltungswechsel übersetzt wer-
den. So entstehen immer wieder neue Bewegungsanreize, die für ein ausbalanciertes, dynamisches Sitzverhalten sorgen. Individuelle Verstellmöglichkeiten gewährleisten, dass sich die Büromöbel auf verschiedene Nutzer anpassen lassen. Eine bewährte Faustformel für einen gesunden Arbeitstag im Büro lautet: 50 Prozent sitzen, 25 Prozent Bewegung und 25 Prozent stehen. Letzteres ermöglichen höhenverstellbare Schreibtische, die per Gasfeder oder
„Eine bewährte Faustformel für einen gesunden Arbeitstag im Büro lautet: 50 Prozent sitzen, 25 Prozent Bewegung und 25 Prozent stehen.“ motorisch nach oben und unten gefahren werden können. Angestellte können somit eine Zeit lang aufstehen, ohne ihre Arbeit unterbrechen zu müssen. Das beugt einseitigen Belastungen und Fehlhaltungen vor. Höhenverstellbare Schreibtische gibt es inzwischen viele. Beim Kauf gilt es, auf Details wie beispielsweise die Einstellbereiche, Beinfreiheit oder Verstellgeschwindigkeit zu schauen. Weitere Bewegungsanreize im Stehen liefern spezielle Bodenmatten und flexible Aktivierungsboards.
„Eine der Grundvoraussetzungen
für gesundes, rückengerechtes Arbeiten ist auch optimales Licht“, so Detlef Detjen weiter. Einen Mangel an Helligkeit gleichen viele Beschäftigte dadurch aus, dass sie sich näher an ihr Schrift- oder Werkstück beugen. Dadurch entstehen Zwangshaltungen und es besteht die Gefahr von schmerzhaften Verspannungen. Zertifizierte Arbeitsplatzleuchten erzeugen ein homogenes, großflächiges und je nach Situation dimmbares Licht. Spezielle Reflektoren ermöglichen ein blendfreies Arbeiten, durch bedienerfreundliche Gelenke lassen sich die Leuchten leicht an jeden Arbeitsplatz anpassen. Text: Chan Sidki-Lundius
FAKTEN So schonen Sie Ihren Rücken bei der Arbeit im Haushalt • Bügeln, Putzen, Wäscheaufhängen – Utensilien in Griffhöhe platzieren • Staubsauger mit Rollen oder ergonomischen Akkusauger wählen • Stiele von Arbeitsgeräten (z.B. Besen) sollten bis unters Kinn reichen • In aufrechter Haltung und mit geradem Rücken arbeiten • Große Lasten auf beide Hände verteilen und körpernah transportieren • Häufig genutzte Gegenstände in Knieund Augenhöhe unterbringen (z. B. Backofen und Mikrowelle) • Erhöhte Spülen sind rückenfreundlich ANZEIGE
Foto: aeris
Studien belegen:
Bewegung sorgt für gesunde und leistungsfähige Mitarbeiter Bewegungsmangel macht nicht nur krank, er ist auch schuld daran, dass viele Menschen ihr Leistungs- potenzial am Arbeitsplatz nicht ausschöpfen können. Eine repräsentative Umfrage der Firma aeris zusammen mit dem Umfrageinstitut YouGov ergab, dass mehr als 13 Millionen Menschen in Deutschland Rückenschmerzen vom vielen Sitzen haben und sich dadurch gesundheitlich eingeschränkt und weniger leistungsfähig fühlen. Gleichzeitig belegen internationale Studien, dass Bewegung wirkungsvoll gegen Schmerzen hilft oder sie verhindern kann. Es wird also Zeit für mehr Bewegung im Büro! ACTIVE OFFICE REVOLUTIONIERT DIE BÜROARBEIT Die Firma aeris hat sich vor über 20 Jahren mit ihren Aktiv-Sitzen wie dem swopper auf Bewegungsförde-
rung am Arbeitsplatz spezialisiert. Diese Expertise hat aeris nun im office zusammengefasst. Dieses Konzept orientiert sich an den Grundbedürfnissen des Menschen. Das heißt, das active office kommt dem Bewegungsdrang des Menschen entgegen, indem Arbeitsprozesse mit Bewegung verbunden werden. Natürliche, spontane Bewegung wird so systematisch, ohne darüber nachzudenken, in den Büroalltag integriert; der Arbeitsplatz wird zum Bewegungsraum. Das Konzept ist ein konsequenter Gegenentwurf zu konventionellen Büroräumen: bewegt statt starr, menschengerecht statt normgerecht. Die positiven Effekte sind wissenschaftlich erwiesen Die Universität Mainz und die Hochschule Coburg haben das Arbeiten im active office mit dem Arbeiten an konventionellen Arbeitsplätzen verglichen. Das Ergebnis: Die Probanden, die im active office ge-
aeris Geschäftsführer Josef Glöckl in einem active office
arbeitet haben, zeigen eine erhöhte Gehirnaktivität, eine aktivierte Muskulatur und ein deutlich gesteigertes körperliches und geistiges Wohlbefinden. Das beweist: Das Arbeiten im active office bringt gesundheitliche Vorteile für den Einzelnen und damit mehr Motivation, Leistungsfähigkeit und wirtschaftliche Vorteile für das Unternehmen.
Nähere Informationen finden Sie unter www.aeris.de und www.active-office.de.
Arbeitsplatzsystem
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www.adm.com
Wir bedienen lebenswichtige Bedürfnisse Seit über 100 Jahren tragen Menschen bei Archer Daniels Midland Company (NYSE: ADM) dazu bei, die lebenswichtigen Bedürfnisse einer wachsenden Welt an Nahrung und Energie zu stillen. Heute arbeiten weltweit insgesamt 33.000 Mitarbeiter/innen in mehr als 140 Ländern daran, ölhaltige Saaten, Mais, Weizen und Kakao zu Nahrungsmitteln, Tierfutter, Industrieund erneuerbaren Energieprodukten zu veredeln. Mit über 300 Produktionsstätten, 460 Silo-Betrieben, 40 Innovationszentren sowie dem in der Welt führenden Erzeugungs- und
Transportnetzwerk hilft ADM, Pflanzenproduktion und Märkte optimal zu verbinden. Mehr über ADM und seine Produkte erfahren Sie unter
www.adm.com.
Alles dreht sich um die Zukunft
Zukunft bei ADM gestalten
Mit Blick auf die Nachhaltigkeit unserer Arbeit ist ADM zukunftsorientiert aufgestellt. Unsere beeindruckende Wertschöpfungskette umfasst
Unsere Grundwerte unterstützen uns bei der Umsetzung unserer Ziele und der Verwirklichung unserer Visionen: Integrität, Respekt, Spitzenleistungen, Einfallsreichtum, Teamarbeit und Verantwortung. Wir bieten Karrierechancen in einem international aufgestellten Unternehmen. So erhalten Hochschulabsolventen z.B. als Commercial oder Financial Trainees, in einem TraineeProgramm die Möglichkeit, ADM
Beschaffung von Saaten Dank Hunderten eigener Betriebe ist ADM in der Lage, Saaten von praktisch jedem Ort der Welt zu beschaffen, zu verkaufen oder zu verarbeiten. Transport Jeden Tag verlädt und versendet unsere riesige Flotte aus LKWs, Zügen, und Schiffen zuverlässig Zehntausende Tonnen Saaten. Verarbeitung Die mehr als 270 Verarbeitungsanlagen von ADM weltweit sind vielseitig. Unsere Produktionsteams legen besonderen Wert auf hohe Produktqualität.
Kontakt & Informationen ADM Hamburg AG · Nippoldstraße 117 · D 21107 Hamburg Mehr über ADM und Karrierechancen erfahren Sie unter www.adm.com/career.
Entwicklung Die Entwicklung innovativer Produkte für lebenswichtige Bedürfnisse erfolgt auf breiter, wissenschaftlicher Basis. Vertrieb Mit Hilfe unseres hochmodernen Transport- und Logistiknetzes bewegen wir zuverlässig Rohmaterialien und liefern Enderzeugnisse an unsere Kunden. Vermarktung und Verkauf ADM hilft seinen Kunden partnerschaftlich bei der Entwicklung neuer Produkte mit Know how und Verbrauchertests.
umfassend kennenzulernen und die eigenen Stärken zu entwickeln.
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CONTENT WITH A PURPOSE
PERSONALMANAGEMENT – ANALYSEDEUTSCHLAND.DE
Gesundheitsmaßnahmen für Mitarbeiter Foto: mostphotos
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Eine unabhängige Kampagne von European Media Partner
Eine App, die viele und vieles bewegt Das Fahrrad benutzen, mehr laufen
und an gesunden und umweltfreundlichen Aktivitäten teilnehmen: Die Changers CO2 fit App verbindet betriebliche Gesundheitsförderung und Mitarbeitermotivation mit Umweltschutz. Das moderne Tool hilft, aus dem Stand eine digitale betriebliche Gesundheitsförderung in Unternehmen oder auch in Kommunen einzuführen – mit geringem zeitlichen Aufwand, ohne dass eigene Software-Entwicklungs-Kapazitäten nötig werden. Die Aktivitäten der Mitarbeiter werden von der Changers CO2 fit
App automatisch gemessen und mit Bonuspunkten belohnt. Diese können dann gegen betriebliche Leistungen eingetauscht werden, etwa einen Fitnessteller in der Kantine, eine Rückenschulung oder tolles Fahrradzubehör. Zudem kann die Teilnahme mit individuellen Spendenprojekten oder auch Baumpflanzungen verbunden werden. Die App wird mit umfangreichen Angeboten in den Bereichen Sport, Ernährung, medizinische Vorsorge und Nachhaltigkeit ausgeliefert und kann unter anderem mit dem Unternehmenslogo, Aktivitäten
rund um CSR oder betriebliche Gesundheitsvorsorge sowie individuellen Belohnungen angepasst werden. Weiterer Pluspunkt: Die App steht in zehn Sprachen zur Verfügung. Somit können auch Mitarbeiter im Ausland eingebunden werden. In jedem Fall stärkt die App den Team-Zusammenhalt: Denn Nachhaltigkeitsziele lassen sich bekanntlich nur gemeinsam erreichen und Bäumepflanzen macht mit anderen zusammen auch mehr Spaß! Weitere Informationen gibt es unter:
www.changers.com/de
Von Aquagymnastik und Bur-
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nout-Prophylaxe über Ernährungsberatung und Nichtrauchertraining bis hin zu Pilates, Qi Gong, Yoga und Tai Chi: Das Betriebliche GesundheitsTicket kann von jedem sozialversicherungspflichtig Beschäftigten eingesetzt werden, der im Rahmen betrieblicher Gesundheitsvorsorge von seinem Arbeitgeber ein GesundheitsTicket erhalten hat. Der Weg zum GesundheitsTicket begann 2005 bei den Wohlfühlern in Berlin. Seitdem haben sich diese von einem Wellness- und Therapiezentrum zu
einem der großen Anbieter von Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsvorsorge in Berlin und Brandenburg entwickelt. Seit 2014 ist die Wohlfühler Akademie sogar bundesweit aktiv. Aus den langjährigen Erfahrungen mit Gesundheitsmaßnahmen in Unternehmen und Kursen entstand ein detailliertes Bild der Wünsche und Bedürfnisse von Unternehmen und Mitarbeitern. Angespornt durch die Wünsche der Kunden nach einer nachhaltigen externen Lösung für betriebliche Gesundheitsangebote wurde dann im Frühjahr 2011 das Betriebliche
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Externe betriebliche Gesundheitsvorsorge GesundheitsTicket gegründet. Dieses vereint die Interessen von Arbeitgebern und Beschäftigten in einem innovativen Gesamtangebot. Das flexible, kostengünstige und nachhaltige Modell nimmt dem Arbeitgeber einen Großteil des organisatorischen Aufwands ab und eröffnet Mitarbeitern ein Höchstmaß an individuellen Wahlmöglichkeiten. Mittlerweile vertrauen weit über 6.500 zertifizierte Gesundheitspartner in ganz Deutschland dem Service. Weitere Informationen gibt es unter:
www.gesundheitsticket.de
Betriebsausflüge und Mitarbeiterevents Sportkurse in der Mittagspause,
herrliche Massagen, gesponserte Ausdauerläufe, entspannende Wellness-Wochenenden oder Tischkicker-Turniere: Viele Unternehmen bieten ihren Mitarbeitern tolle Benefits, um die Arbeitsatmosphäre und den Teamgedanken zu fördern, beziehungsweise Mitarbeiter an sich zu binden. Hoch im Kurs stehen vor allem Teambuilding-Events, denn hier steht das Gemeinschaftserlebnis im Vordergrund. Ausgefallene Ideen gibt es beispielsweise im Portal
von Hirschfeld (www.hirschfeld. de). Drohnenrennen und Seifenkistenbau-Aktionen sind dort ebenso zu finden, wie Vorschläge für modernen Fun-Biathlon oder FußballCrossGolf. Im Angebot sind außerdem Trommel-Workshops, Fahrsicherheitstrainings, Betriebs-Olympiaden, Segel-Events, Floßfahrten auf selbstgebauten Floßen, Stadtrallyes und Geocaching. Auf der Seite finden sich außerdem rund 3.000 schöne Ideen für Betriebsausflüge. Wie wäre es zum Beispiel mal mit einer iPad-Challen-
ge, einem Offroad-Camp, einer Regatta im Pappboot oder einer Kanu- und Winzertour an der Mosel? Oder soll es ins Ausland gehen, vielleicht nach Marseille, Barcelona oder Prag? Praktisch ist vor allem die Suchfunktion: Hier kann unter anderem das zur Verfügung stehende Budget, die Zahl der Teilnehmer und die Dauer des geplanten Events eingegeben werden. Einem tollen und möglicherweise „sportlichen“ Team- oder auch Kundenevent steht damit nichts mehr im Wege! Texte: Chan Sidki-Lundius ANZEIGE
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Viele Vorteile durch ein Dienstfahrrad E-Bikes als Dienstfahrräder von LEASE A BIKE sind eine Alternative zum Dienstwagen. Sie fördern die Gesundheit, schonen die Ressourcen und sparen Steuern.
Gestresste und genervte Mitarbeiter schon in der Früh, die abgehetzt beim morgendlichen Meeting sitzen oder gar regelmäßig zu spät kommen – welcher Arbeitgeber kennt das nicht? Ein Grund für den hohen Stresslevel schon vor Arbeitsbeginn ist häufig die Fahrt zur Arbeit, nämlich dann, wenn die Mitarbeiter mit dem Auto kommen und nicht genügend Firmenparkplätze vorhanden sind. Denn man steht möglicherweise nicht nur im Dauerstau, sondern muss vielleicht auch einen Parkplatz suchen – beides ist eine nervenaufreibende und zeitraubende Sache, besonders in Großstädten. Die Folge kann auch ein höherer Krankenstand sein, denn Stress schädigt die Gesundheit.
Somit hat die Entscheidung für ein E-Bike als Dienstfahrrad also eine ganze Reihe von Vorteilen. Für den Arbeitgeber läuft die Implementierung von LEASE A BIKE und die Bestellung der E-Bikes sehr unkompliziert und einfach ab. Nach einer persönlichen Beratung vor Ort oder über das Telefon wird das Dienstfahrradleasing, auf die Prozesse des Unternehmens angepasst, für die Mitarbeiter eingeführt. „Alles läuft digital und vollkommen papierlos und der Kunde hat stets alles, was mit dem Vertrag zusammenhängt, im Blick“, erklärt Wieborg. Der Mitarbeiter registriert sich online für LEASE A BIKE und sucht sich anschließend das für ihn passende Fahrrad bei einem der rund 2500 regionalen Vertragshändler in Deutschland aus. Dabei ist er völlig frei in seiner Auswahl – ob CityDoch es gibt eine Möglichkeit für die Chefin bike, Rennrad oder Mountainbike kann er selbst oder den Chef, diesen täglichen Horror zu been- entscheiden. Der Abschluss des Leasingvertrages den: mit einem Dienstfahrrad. „Dienstfahrräder läuft dann über das LEASE A BIKE-Portal. Die einsind eine Alternative zum eigenen PKW oder zige Aufgabe, die dem Kunden noch zufällt, ist die zum Dienstwagen, denn sie fördern die Gesund- Gehaltsumwandlung seines Mitarbeiters. Übriheit durch Stressabbau und körperliche Bewegens gelten alle Konditionen auch für Selbständige gung, schonen die Umwelt, weil sie Ressourcen und Freiberufler. sparen und helfen dem Arbeitgeber, etwas für die Mitarbeiter-Motivation und -Gesundheit zu Auch finanziell bringt das Leasen eines Dienstratun. Zudem spart der Arbeitgeber sogar Sozial- des echte Vorteile, denn Dienstfahrräder werden abgaben“, fasst Alexander Wieborg von LEASE genauso besteuert wie Dienstwagen. Seit Mitte A BIKE die wichtigsten Vorteile zusammen. März diesen Jahres muss der Mitarbeiter nur Tatsächlich steigt die Beliebtheit des Fahrrads noch ein Prozent des halbierten Brutto-Listenpreials Verkehrsmittel rapide, und das gilt auch für ses versteuern. „Es ist sogar möglich, zwei oder E-Bikes. Das Bundesumweltministerium hat er- mehr Diensträder zu fahren“, so Wieborg, und mittelt, dass rund zwei Drittel der Arbeitnehmer natürlich können die Räder auch privat genutzt bereit wären, künftig mit dem Rad zur Arbeit zu werden. Die Kosten hängen vom Preis des Fahrkommen. Immer mehr Menschen fragen sich rads ab, den Steuervorteil kann man sich auf der daher, auf welche Weise sie am besten an ein Homepage von LEASE A BIKE direkt ausrechnen. Dienstfahrrad ihrer Wahl kommen. Und für Schönwetter-Radler gilt: Sie können ein
Dienstfahrrad zusätzlich zu einem Dienstwagen nutzen. „Wieborg: „Ein paar Kleinigkeiten sind zu beachten, wobei wir den Arbeitgeber aber unterstützen. Ansonsten sind kaum Grenzen gesetzt. “. Eine kostenneutrale Rücknahme bei Störungsfällen wie der Kündigung oder eine Langzeit-Ausfall des Mitarbeiters ist gewährleistet. Ebenso gibt es eine Versicherung mit umfassenden Leistungen, angefangen beim Diebstalschutz über Schäden an Akku und Motor bis hin zum Unfall. Und wer nach dem Ablauf des Leasing-Vertrages auf das E-Bike nicht mehr verzichten mag, kann es sehr günstig erwerben. Der aus dem Kauf entstehende geldwerte Vorteil wird von LEASE A BIKE übernommen und abgewickelt, sodass sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber geschützt sind und sorgenfrei profitieren können. Für den Arbeitgeber hat das Angebot von LEASE A BIKE noch einen weiteren Vorteil: Er fördert nicht nur die Gesundheit seiner Mitarbeiter durch Stressabbau und körperliche Bewegung, sondern erhöht auch seine Motivation ähnlich wie durch das Bereitstellen eines Dienstwagens. Und nicht zuletzt erhöht er in Zeiten, in denen viele Menschen sich um den Klimaschutz sorgen, auch seine Attraktivität als Arbeitgeber.
Jetzt Informationen anfordern oder gleich einen Beratungstermin vereinbaren: welt@lease-a-bike.de
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