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#228 – Fit fürs Leben

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Welt | September 2026

Eine unabhängige Kampagne von Contentway

FIT FÜRS LEBEN Genuss, Männergesundheit und Sport & Lifestyle

Partner Content | Klinikum Worms

MEDIZIN WIRD IMMER PRÄZISER

Wie Vorsorge, personalisierte Therapien und KI die Medizin verändern – und warum der Arzt auch künftig eine entscheidende Rolle spielt.

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Partner Content | Psychosomatische Fachklinik Altmühltal

DEPRESSION BEI MÄNNERN: NACH AUSSEN STARK, DOCH INNERLICH ERSCHÖPFT „Mir geht es gut.“ Ein einfacher Satz – doch manchmal stimmt gar nichts daran. Ein Mann schläft seit Wochen schlecht, fühlt sich gereizt und ausgelaugt, zieht sich zurück oder vergräbt sich in seine Arbeit. Trotzdem würde er sich nicht als „depressiv“ bezeichnen. Und genau hier liegt das Problem. Großes Interview | Steffen Henssler

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„KOCHEN IST ALLES, ABER NICHT KOMPLIZIERT“

Interview mit TV-Koch und Gastronom Steffen Henssler über eine alltagstaugliche, gesunde Küche, nachhaltige Food-Trends, Kochhacks & Gewürzmischungen.

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GENUSS

FIT FÜRS LEBEN

AUSGABE #228 Senior Account Manager: Onur Sahin, Maxim Karta Account Manager: Jannik Bachthaler Geschäftsführung: Jonathan Andersson, Fredrik Thorsson Creative Director: Franziska Bredehorn Redaktion und Grafik: Franziska Bredehorn, Julia Schmidt, Negin Tayari Text: Kirsten Schwieger, Chan Sidki-Lundius, Armin Fuhrer, Katja Deutsch, Silja Ahlemeyer, Julia Butz, Hauka Borst, Jakob Bratsch Coverfoto: Michael Demoya/unsplash, Philipp Rathmer, Presse Distribution & Druck: Die Welt, 2026, Axel Springer SE Contentway Wir erstellen Online- und Printkampagnen mit wertvollen und interessanten Inhalten, die an relevante Zielgruppen verteilt werden. Unser Partner Content und Native Advertising stellt Ihre Geschichte in den Vordergrund. Die Inhalte des „Partner Content“ und „Hotspot Highlight“ in dieser Kampagne wurden in Zusammenarbeit mit unseren Kunden erstellt und sind Anzeigen. Für die Lesbarkeit verwenden wir das generische Maskulinum. Die Formulierungen sprechen alle Geschlechter gleichberechtigt an. Herausgegeben von: Contentway GmbH Neue Burg 1 DE-20457 Hamburg Tel.: +49 40 85 539 750 E-Mail: info@contentway.de Web: www.contentway.de

Folge uns auf Social Media:

WEITERE INHALTE Genuss 4. Bernd Zehner 6. Godo Röben 12. Tiefkühlkost 15. Teegenuss 20. Fischgenuss

Männergesundheit 22. Prof. Dr. med. Kurt Miller 26. Prof. Dr. Ingo Froböse 28. Detlef Detjen 30. Jan Ullrich 32. Prof. Dr. med. Frank Sommer

Sport & Lifestyle 36. Michaela Röhrbein 37. Regeneration 40. Paula Enzweiler 42. Laura Philipp 44. Kyrotherapie

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So macht Sport glücklich

Mehr Muskeln, mehr Ausdauer, bessere Laune. Schon zwanzig Minuten Bewegung am Tag haben einen nachgewiesenen AntiAging-Effekt.

Genuss, der guttut EINLEITUNG

Was wir essen und trinken, hat Einfluss auf unsere Gesundheit – und gleichzeitig auf unsere Umwelt. Angesichts der großen Vielfalt an Lebensmitteln und Ernährungsweisen ist es nicht immer einfach, den Überblick zu behalten. Foto: © DGE / Foto: Fotostudio Reuther

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ie Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) bietet mit ihren wissenschaftlich abgeleiteten lebensmittelbezogenen Ernährungsempfehlungen (FBDG) Orientierung für eine gesundheitsfördernde und nachhaltige Ernährung. Die DGE-Empfehlungen „Gut essen und trinken“ zeigen, worauf es bei der Lebensmittelauswahl ankommt: Wer sich überwiegend von Obst und Gemüse, Vollkorngetreide, Hülsenfrüchten sowie Nüssen und pflanzlichen Ölen ernährt, schützt nicht nur seine Gesundheit, sondern schont dabei die Ressourcen der Erde. Sie zeigen einen Weg, den Verzehr von pflanzlichen Lebensmitteln zu steigern und den von tierischen Lebensmitteln zu senken, um Gesundheit und Umwelt zu schützen. Damit greifen die Empfehlungen nicht nur gesundheitliche Aspekte auf. Bei ihrer Entwicklung hat die DGE auch Umweltauswirkungen und die in Deutschland üblichen Verzehrgewohnheiten berücksichtigt. Das Ergebnis ist keine Vorgabe für einen starren Speiseplan, sondern eine Orientierung für die Auswahl und Kombination von Lebensmitteln im Alltag. Gerade in einer Lebensmittelwelt, die eine große Vielfalt bietet, lohnt sich der Blick

auf das Ganze: Denn nicht ein einzelnes Lebensmittel entscheidet darüber, ob eine Ernährung ausgewogen ist, sondern vielmehr das Ernährungsmuster: die Auswahl, Menge und Kombination verschiedener Lebensmittel über einen längeren Zeitraum. Der DGE-Ernährungskreis veranschaulicht sozusagen als „Wegweiser“ diese Grundsätze: Mehr als 3/4 einer gesunden und umweltschonenden Ernährung sind danach pflanzlich, knapp 1/4 entfällt auf tierische Lebensmittel. Die Empfehlungen geben dabei auch konkrete Hinweise für den Alltag: Obst und Gemüse viel und abwechslungsreich essen, regelmäßig Hülsenfrüchte und Nüsse verzehren, Vollkorn bevorzugen und pflanzliche Öle wählen. Auch Milch und Milchprodukte gehören täglich, Fisch wöchentlich auf den Speiseplan. Bei Fleisch und Wurst ist weniger mehr – sie sollten seltener gegessen werden. Wasser ist das Getränk der Wahl. Süßes, Salziges und Fettiges sollte hingegen nur gelegentlich auf dem Speiseplan stehen. Eine gesundheitsfördernde Ernährung muss weder kompliziert noch perfekt sein. Sie beginnt mit den alltäglichen Entscheidungen – beim Einkauf, bei der Zubereitung und bei der Zusammenstellung der Mahlzeiten. Die DGE möchte mit ihren Empfehlungen dazu beitragen, diese Entscheidungen auf einer wissenschaftlich

Dr. Kiran Virmani, Geschäftsführerin Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE)

fundierten Grundlage zu treffen. Genuss und Gesundheit sind dabei kein Gegensatz. Wer abwechslungsreich isst, überwiegend pflanzliche Lebensmittel wählt, tierische Lebensmittel maßvoll einsetzt und als bevorzugtes Getränk Wasser trinkt, schafft eine gute Grundlage für die eigene Ernährung – und kann dabei mit Freude und ohne Verbote essen. Schon kleine Veränderungen im Alltag können in die richtige Richtung führen. Die DGE lädt dazu ein, die Lebensmittelvielfalt mit Genuss zu entdecken und zugleich Orientierung für eine ausgewogene Ernährung im Alltag zu finden. Und zu guter Letzt: Lassen Sie sich Zeit beim Essen und gönnen Sie sich eine Pause. Langsames und bewusstes Essen fördert zudem das Sättigungsgefühl. Gemeinsam essen tut gut.

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Kleines Backwunder Mit den Bio-Backmischungen „Das Kleine“ von

an Omega-3-Fettsäuren und Ballaststoffen, überzeugt

Bauck Mühle backst du köstliches Wunderbrød, Protein-

das Kleine Wunderbrød nicht nur durch seine Nähr-

oder Haferbrot direkt im Airfryer und ohne Food Waste.

werte, sondern auch durch seinen unverwechselbaren Geschmack voller Saaten. ‚Das kleine Proteinbrot‘

sein kann“, freut sich Friedemann Wecker, Geschäfts-

Hungrig, aber das leckere Bio-Brot ist alle? Kein Pro-

basiert auf dem Wunderbrød Protein und richtet sich

führer der Bauck GmbH, und ergänzt: „Damit schließen

blem: Mit neuen Brot-Backmischungen aus der Bauck

mit seinem erhöhten Eiweißgehalt an alle unter euch,

wir an unseren erfolgreichen Weg an, nachdem wir auch

Mühle backst du dir im Handumdrehen ein köstliches,

die sich bewusster ernähren möchten. Und für alle, die

schon unsere Kuchen, Falafel und Veggie-Burger um

nahrhaftes Brot. Und zwar im Airfryer, ohne Vorheizen

ein feineres, mildes Brot ohne sichtbare Saaten bevor-

eine praktische Zubereitung im Airfryer ergänzt haben.“

oder Einhalten von Gehzeiten. Die Zubereitung gelingt

zugen, empfehlen die Bio-Profis ‚das Kleine Haferbrot‘.

Für den innovationsorientierten Bio-Hersteller ist es der

schnell und unkompliziert in der beliebten Heißluftfritteuse: Einfach Wasser dazugeben, backen, fertig.

konsequente nächste Schritt, dieses Format auch für Das Besondere: Die Packungsgrößen sind bewusst klei-

frisches Brot zu nutzen. Eine Zubereitung der Brote im

ner gehalten, um Lebensmittelverschwendung durch

Backofen ist natürlich ebenfalls möglich. ‚Das Kleine‘:

Zur Auswahl in der neuen Produktlinie ‚Das Kleine‘

zu große Portionen zu vermeiden. Perfekt für kleinere

unkomplizierte Zubereitung mit kleiner Portionsgröße

stehen drei Sorten, natürlich allesamt kontrolliert

Haushalte und Singles. „Frisches Bio-Brot sollte für alle

in bester Qualität: Bio. Aus Liebe zur Zukunft.

glutenfrei und in zertifizierter Bio-Qualität: Das Kleine

zugänglich sein, unabhängig von Zeit und Aufwand. Mit

Wunderbrød“ adaptiert den Topseller von Bauck und

,Das Kleine‘ machen wir genau das möglich und zeigen,

überzeugt mit der gewohnt kernigen Rezeptur. Reich

dass Backen auch im Airfryer unkompliziert und lecker

Entdecken Sie mehr über Bauck Mühle unter: www.bauck.de


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GENUSS

Hauptsache instagrammable FO O DT R E N D S

Koch-Influencer Bernd Zehner im Interview über künstliche Hypes und echte Trends – und warum Döner der neue Smash Burger ist. Text: Kirsten Schwieger Fotos: Presse

Denn unterm Strich entscheidet der Gast über die Qualität, die man anbieten kann. in der Kombination mit erstklassigen Lebensmitteln. Und im richtigen Augenblick mit den richtigen Menschen zusammen genießen.

Bernd Zehner, Koch-Influencer

Wie verändert Social Media unser Essverhalten?

Dadurch, dass Essen mittlerweile auch instagrammable sein muss. Ich sehe viele Läden mit künstlich erzeugten Hypes. Da sieht alles irgendwie fancy aus, aber mit Genuss hat das immer wenig zu tun. Momentan beispielsweise Açai Bowls. So wie das gemacht wird, ist es in meinen Augen aber weit weg von dem, was es wirklich sein kann und sollte. Also mehr Marketing als Substanz und Genuss?

Den Kids ist es tatsächlich wichtiger, dass das Essen gut aussieht. Man muss versuchen zu verstehen, wie die Kids denken: Ja, wenn da alle hingehen, muss es geil sein! Ich bin gestern in der Frankfurter Kleinmarkthalle wieder bei Inari vorbeigelaufen. Da stehen immer 20, 30 Leute am Nachmittag an, um kleine Tofu-Taschen zu essen oder Matcha zu trinken. Da sind wirklich stramme Jungs dabei, wo ich mich frage: Was machen die mit einem Matcha in der Hand? Und was bedeutet Genuss für dich?

Es muss gutes Handwerk sein. Am besten

Wie stark beeinflussen virale Trends inzwischen, was Gäste bestellen und welche Gerichte auf Speisekarten landen?

Das ist Wahnsinn, also fast komplett davon abhängig. Natürlich gibt es auch Evergreens. Aber eben auch vieles, das sich total aufpumpen lässt. Letztendlich merke ich es ja in meinem eigenen Restaurant, welches durch meine USA-Serie gehyped wurde. Alle wollen jetzt das Pastrami probieren oder das Nashville Chicken. Dafür kommen Menschen von weit her gefahren. Wie verändert Social Media die Erwartungen an Restaurants und Köche?

Die Erwartungshaltung an das, was man macht, ist relativ hoch. Und wir stehen alle unter Beobachtung. Im Positiven wie im Negativen: Man darf sich keine Fauxpas mehr leisten. Aber ohne Social Media geht es heutzutage nicht, oder?

Ich glaube nicht, dass es ausreicht, nur noch gut zu kochen. Man muss dieses Game schon mitspielen, um nachhaltig Erfolg zu haben. Da bin ich mir relativ sicher. Bereichert das wachsende Interesse und Wissen über Lebensmittel die Genusskultur?

Dass man heute auf einem Streetfood-Festival fragt, wo das Fleisch für den Burger herkommt, ist natürlich gut. Das hat man

früher nicht gefragt. Allerdings lassen sich viele auch mit fancy Namen und Marketingbegriffen täuschen. Da laufen so einige Whitewashing-Geschichten.

Qualität, die man anbieten kann. Lasst Essengehen ruhig etwas Besonderes sein – im Zweifelsfall lieber weniger und dafür besser auswärts essen.

Welcher aktuelle Food Trend hat dich persönlich total überzeugt?

Ich mag den Wandel, den der Döner gerade durchmacht. Der hat in meinen Augen das Zeug zu einem nachhaltigen Trend. Wir haben erstklassige Produzenten in Deutschland und Leute, die sich was trauen und auf Qualität gehen. Der Döner ist unsagbar beliebt und es ist ein kontinuierlicher Anstieg. Kein kurzer Hype wie die fluffige neapolitanische Pizza mit dem dicken Rand. Der Döner macht gerade das, was der Smash Burger gemacht hat. Noch eine Message an die Community?

Gönnt euch gutes Essen und seid bereit, dafür einen Euro mehr auszugeben. Denn unterm Strich entscheidet der Gast über die

Alle wollen jetzt das Pastrami probieren oder das Nashville Chicken. Fakten Der bekannte Koch und FoodYouTuber begeistert hunderttausende Fans mit Rezepten, Restauranttests und StreetfoodTouren, auch auf TikTok. Im Januar eröffnete er das Restaurant TAVO in Wiesbaden, um die Highlights seiner Serie „Mission Restaurant“ unters Volk zu bringen. ADVERTORIAL

Der VITA1001 – Bio Vitalkaffee: Premium-Genuss mit Herz und Idee Der VITA1001 – Bio Vitalkaffee ist wohl einer der

geschmackvollsten PREMIUM REISHI-Kaffees in

diesem Universum. Er vereint hochwertigen Kaffee-

genuss mit einer klaren Idee: belebend, bekömmlich und einzigartig in seiner Zusammensetzung. Die

Basis bildet 100 % feinster Hochland-Arabica-Kaffee aus West-Honduras, veredelt mit zwei ausgewählten Vitalpilzen – Ganoderma lucidum (Reishi) und

Agaricus blazei Murrill (Mandelpilz) aus kontrolliert biologischer Landwirtschaft aus Österreich. Diese

besondere Mischung macht den Kaffee basisch und säurearm. Ideal ist er bei Kaffeeunverträglichkeit, für Basen- und Intervallfaster, Vegetarier und Veganer sowie vor und nach dem Sport. Gesundheitsbe-

wusste, Kaffee-Allergiker, Müdigkeits-Kandidaten

und Abnehm-Interessierte schätzen ihn als sanfte Alternative zum klassischen Kaffee. Der VITA1001

– Bio Vitalkaffee ist in zwei Varianten erhältlich: als

250 g gemahlener Bio-Röstkaffee in aluminiumfreier ÖKO-Aroma-Schutzverpackung sowie als 100 %

kompostierbare Holzfaser-Espresso-Kapseln, Ne-

spresso-kompatibel, plastik- und aluminiumfrei. Die

der Packung wird zudem ein soziales Kaffeebauern-

projekt in West-Honduras unterstützt. Das Sortiment von VITA – Bio Lebensmittelhandel e.U., gegründet

2014 vom PREMIUM-REISHI-Kaffee-Pionier Gerold Helmut Jernej, umfasst neben dem VITA1001 – Bio Vitalkaffee auch LAMPOCOY – Café de Mujeres,

Tyroler Glückspilze – hochwertige biologische Vitalpilze sowie Organo Gold. VITA steht für Nachhaltig-

keit, Fairness und Qualität und motiviert Menschen, Verantwortung zu übernehmen – mit bewusstem Genuss für Körper und Wohlbefinden.

Kapseln bestehen aus nachwachsenden Rohstoffen, sind biologisch abbaubar und können in der Biotonne oder am Kompost entsorgt werden.

Die regionale Verarbeitung garantiert höchste Qualität: Schonend in Handarbeit geröstet und in einer

bio-zertifizierten Kaffeerösterei in Oberösterreich (4.

Generation, über 90 Jahre Tradition) abgefüllt. Mit je-

www.bio-vita.at


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GENUSS

Unaufhaltsame Ernährungswende E R S AT Z P R O D U K T E

Warum alternative Proteinquellen die Zukunft sind, wie sie immer besser werden und warum Chinesen kein Problem mit „Frankensteinfood“ haben, verrät Veggie-Experte Godo Röben. Text: Kirsten Schwieger Fotos: Presse, Joanna Stołowicz/unsplash+

etwas verändern. In den letzten zwei, drei Jahren kam es zu einer Stagnation, bedingt durch die ganzen Krisen. Jetzt will man wieder egoistisch sein, kann nicht auch noch die Welt retten.

Godo Röben, Veggie-Experte

Herr Röben, wo steht der Markt für alternative Proteinquellen heute?

Wir befinden uns im ersten Jahrzehnt einer 50- bis 60-jährigen Ernährungswende. Jetzt, nach zehn Jahren, merken wir, dass die Produkte wesentlich besser werden, also weniger Zusatzstoffe und mehr regionale Rohstoffe beinhalten. In Sachen Geschmack und Biss sind 50 Prozent heute schon richtig gut, bei den anderen 50 Prozent muss noch nachgearbeitet werden. Welche gesellschaftlichen Entwicklungen haben dazu geführt?

Vor zehn, zwölf Jahren ging es los mit altruistischen Motiven. Tierwohl statt Massentierhaltung, welche dem Klima schadet und auch der Gesundheit der Menschen. 10 Prozent der Bevölkerung ging voran und haben gesagt, es muss sich

Investoren lieben Tech, die Verbraucher hingegen mögen es so natürlich wie möglich.

Welcher Hebel greift nun, um pflanzliche Ernährung in den Mainstream zu bringen?

Der größte Hebel für eine egoistische Motivation ist tatsächlich der Preis. Wenn die pflanzlichen Produkte günstiger sind als die alten – und das wird die nächsten fünf Jahre passieren – haben wir die große Masse der Bevölkerung, also mindestens 50 Prozent. Die Themen Klimawandel, Tierwohl usw. gibt es dann als Beifang. Das wird dem Markt helfen, richtige Mengen zu machen. Ein weiterer Hebel sind die Klimaziele des deutschen Handels, die zu 90 Prozent von der Tierhaltung bestimmt sind. Die fordern von den Lieferanten vehement mehr pflanzliche Produkte und veränderte Rezepturen. Welche Rolle werden alternative Proteine künftig für eine nachhaltige, gesunde und genussorientierte Ernährung spielen?

Sie sind die einzige Lösung für die zukünftige Ernährung der Weltbevölkerung und Schlüssel zur planetaren Gesundheit, also Ressourcenschonung, CO2-Emissionen, aber auch für die Gesundheit der Menschen. Leider halten sich die alten Gerüchte über Chemiebaukästen hartnäckig. In gut 50 Jahren werden wir bei 70–80 Prozent pflanzlichen Produkten sein, weil diese in allen wichtigen Punkten im Vorteil sind.

Welche Rolle spielen Food-TechInnovationen dabei?

Investoren lieben Tech, die Verbraucher hingegen mögen es so natürlich wie möglich. Ganz selten, wie aktuell bei einem Projekt der ehemaligen ZalandoGeschäftsführer, wird ganz neue Technik eingesetzt. Und beim Thema zellkultiviertes Fleisch sind viele Firmen gerade entweder pleitegegangen oder haben ihre Ausgaben gedrosselt. Bis man mit den Produkten Geld verdienen kann, werden noch 10 bis 15 Jahre vergehen. Ich denke, China wird als erstes damit durchkommen. Weil sie es aufgrund der Bevölkerungsexplosion müssen - und weil die Bevölkerung demgegenüber auch nicht so kritisch eingestellt ist. Für die Europäer ist das noch Frankensteinfood. Was ist denn mit Fermentation oder innovativen Rohstoffen?

Mit dieser tollen Technologie sind einige Firmen jetzt schon draußen. Bei Billie Green haben wir es hingekriegt, dass wir durch Fermentation eines Rohstoffes in vie-

len Produkten keine Zusatzstoffe mehr brauchen. Auch Präzisionsfermentation, mit der sich einzelne Stoffe genau nachbilden lassen, ist total spannend. Ein sehr innovativer Rohstoff ist in meinen Augen die Pilzwurzel, das Myzel, was unter der Erde ist. Das hat einen recht neutralen Geschmack, einen schönen, fleischigen Biss und gute Nährwerte.

Der größte Hebel für eine egoistische Motivation ist tatsächlich der Preis. Fakten Studien zeigen, dass pflanzliche Fleischalternativen im Vergleich zu Fleischprodukten kein Cholesterin, ein günstigeres Fettprofil (mehrfach ungesättigte Fettsäuren) sowie mehr Ballast- und Mikronährstoffe aufweisen. ANZEIGE

Sieht aus wie Salami, schmeckt wie Salami, ist einfach Salami.


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GENUSS

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Plant-based bei Burger King® Deutschland: Mehr Auswahl durch pflanzliche Proteinquellen Die Zukunft ist bereits im Sortiment

Burger King® Deutschland bietet für alle

offener Flamme prägt Burger King® seit 1954

Burger-Pattys eine Plant-based Variante an.

und bildet auch bei den pflanzenbasierten

Die Fleischalternativen sind Teil des Kern-

Pattys das definierende Geschmacksprofil. So

sortiments, schmecken durch das Flame-

erhalten Gäste unabhängig von der gewähl-

King® Deutschland basiert auf drei

Grilling markentypisch und kosten zehn Cent

ten Proteinquelle das erwartete Burger King®

Punkten: breite Verfügbarkeit im

weniger als die entsprechenden fleischhal-

Geschmackserlebnis. Im Geschmack sind die

Kernsortiment, geschmackliche Nähe zu

tigen Produkte. Damit bietet Burger King®

fleischhaltigen und pflanzenbasierten Varian-

den Fleischprodukten und freie Wahl für die

Deutschland eine besonders breite Auswahl

ten so ähnlich, dass Burger King® Deutschland

Gäste. Auch bei der Verankerung im Markt

an Fleischalternativen im Fast Food.

auf zusätzliche sichtbare Produktmerkmale

geht Burger King® neue Wege: Plant-based

setzt, damit auch nach der Zubereitung die

Produkte kosten zehn Cent weniger als die

Plant-based für alle

Die Plant-based Strategie von Burger

jeweilige Proteinquelle eindeutig erkenn-

entsprechenden fleischhaltigen Produkte.

Plant-based ist bei Burger King® Deutschland

bar ist. Plant-based Chicken-Pattys sind an

Der Preisvorteil schafft einen konkreten

kein Nischenangebot, denn seit der Einführung

Petersilien-Sprinkles in der Panade erkennbar,

Anreiz, pflanzenbasierte Alternativen

des Plant-based Crispy Chicken können Gäste

das Plant-based Crispy Chicken Patty ist an

auszuprobieren; und in Köln eröffnete

jedes Burger-Patty auch als Plant-based Va-

sichtbaren Kürbiskernstücken erkennbar. Die

zeitweise ein vollständig Plant-based

riante wählen. Auch bei den Tortillas und Sand-

pflanzenbasierten Beef-Alternativen werden

ausgerichtetes Burger King® Restaurant. So

wiches gilt: Fast alle sind auch vegetarisch

als charakteristische, blumenförmige Flower

macht die Marke das Thema Plant-based

oder vegan erhältlich. Das Speisenangebot

Pattys, die ausschließlich den Plant-based

immer wieder auf besondere Weise einer

von Burger King® Deutschland richtet sich an

Varianten vorbehalten sind, serviert.

breiten Öffentlichkeit zugänglich.

Menschen mit unterschiedlichen Ernährungsgewohnheiten, darunter Flexitarier, Vegetarier, Veganer und alle, die je nach Anlass zwischen pflanzlichen und fleischhaltigen Proteinen wählen möchten. Diese Positionierung ist eng mit dem Markenversprechen „Have It Your Way“ verbunden, denn bei Burger King® Deutschland steht das für die Entscheidungsfreiheit der Gäste. Sie können ihre Mahlzeit an individuelle Vorlieben anpassen und zwischen Fleisch und pflanzlichen Alternativen wechseln. Die Gäste entscheiden selbst, welche Proteinquelle am besten zu ihrem Geschmack und dem jeweiligen Anlass passt: Ob Tortilla zum Mittagessen, Nuggets als Snack in der Pause oder das große Burger-Menü als Belohnung und Comfort Food zum Abendessen nach einem stressigen Tag. Die Burger King® Gäste haben stets die Wahlmöglichkeit zwischen Fleisch und Plant-based.

Geschmack als gemeinsamer Nenner

Ob Gäste zu einer pflanzenbasierten oder fleischhaltigen Variante greifen, entscheidet sich am Ende vor allem über den Geschmack. Die Fleischalternativen sollen daher möglichst nah an das jeweilige Original heranreichen. Das gilt besonders für das markentypische flame-grilled Aroma. Der Grillgeschmack auf

Burger King® Deutschland als Vorreiter im Fast Food Mit der Breite des Plant-based Angebots zählt Burger King® Deutschland zu den Vorreitern innerhalb der deutschen Systemgastronomie. Nahezu alle Burger sind auch als pflanzliche Variante verfügbar. Die Idee dahinter: Gäste müssen sich keiner festen Ernährungsgruppe zuordnen, um Fleischalternativen zu wählen. Entscheidend ist die persönliche Präferenz im jeweiligen Genussmoment. Pflanzliche Alternativen werden damit als selbstverständlicher Bestandteil einer vielfältigen Ernährung verstanden und einer breiteren Öffentlichkeit verfügbar gemacht.

Entdecke jetzt mehr über die Plant-based Auswahl von Burger King® Deutschland unter: www.burgerking.de

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Spitzenküche zum Erwärmen Wie die beiden Bio-Marken Lotao und Bio Zentrale ihre Erfolgsgeschichte fortschreiben und Gourmetgenuss versandfertig machen, verrät Spitzengastronom Michael Hoffmann im Interview.

Rezept: PLANT MINCE & EDAMAME STIR-FRY – UMAMI GARDEN geröstetes Hack & Edamame / karamellisierte Miso-Aubergine / wilder Brokkoli / LimettenZwiebeln / Soja Beurre Blanc / Sesam / Shiso

zu den unterschiedlichsten kulinarischen Kulturen und dem präzisen Zusammenspiel der Zutaten. Michael Hoffmann,

Spitzengastronom

Herr Hoffmann, Sie haben als erster deutsche Sternekoch die vegetarische Küche in der Top-Gastronomie salonfähig gemacht – was machen Sie heute? Seit August bin ich Head of Future Taste & Culinary Innovation bei der Bio Zentrale Naturprodukte GmbH und ihrer Schwestermarke Lotao. Eine Aufgabe mit viel kreativem Spielraum und großem Potenzial. Die Bio Zentrale steht seit fast 50 Jahren für Lebensmittel aus kontrolliert biologischem Anbau und für unkomplizierten Bio-Genuss im Alltag. Im neu aufgesetzten Online-Shop finden sich mehr als 200 Produkte von Müsli, Olivenöl und Knusperbrot bis zu Brotaufstrichen. Lotao wiederum konzentriert sich auf pflanzliche Fleischalternativen und vegane ConvenienceProdukte mit Streetfood-Charakter. Warum haben Sie sich zu diesem Schritt entschlossen? Kochen und Ernährung sind weit mehr als reine Tellerarchitektur. Ich habe mich viele Jahre intensiv mit Gemüseküche, Geschmack und Konservierung beschäftigt. Jetzt reizt mich die Idee, Spitzengastronomie in die Verpackung zu bringen: Bio-Fertiggerichte, die sauber komponiert sind, richtig gut schmecken und diesen kleinen Überraschungsmoment haben, der vielen ConvenienceProdukten fehlt. Woran werden Sie dort feilen und was ist schon top? Die Basis ist bereits sehr stark. Jetzt geht es darum, die Produkte geschmacklich und konzeptionell auf das nächste Niveau zu bringen. Dabei fließt mein gesamtes Know-how aus vielen Jahren Spitzengastronomie ein – von der Gemüseküche über Aromatik, Texturen und Konservierung bis hin

In unserer neuen Versuchsküche können wir dieses Wissen direkt in die Produktentwicklung übersetzen, neue Rezepturen testen, Aromen feinjustieren und bestehende Produkte weiterdenken. Anschließend entwickeln wir die Konzepte gemeinsam mit unseren Produktionspartnern für die Herstellung weiter. So verbinden wir kulinarische Handschrift, internationale Inspiration und Innovationskraft mit dem technischen Know-how unserer Partner. Wie lassen sich Fertiggerichte denn mit einem Sterne-Twist versehen? Ich denke in Geschmacksbildern. Dafür habe ich eine Art kulinarischen Baukasten im Kopf – mit weltweiten Einflüssen wie z. B. aus Asien, Südamerika, Indien und der deutschsprachigen Küche. Daraus entstehen ganz unterschiedliche Konzepte: vom gesunden Snack bis zum echten Wohlfühlgericht oder spannende Streetfood Konzepte. Dazu möchten wir Ideen liefern, wie sich die Produkte zu Hause mit wenigen Handgriffen noch verfeinern lassen. Exklusiv für die WELT-Leser habe ich dazu ein Rezept entwickelt. Apropos Bausteine: Warum sind VeggieProteine gerade in aller Munde und wie proteinreich sind die Lotao-Produkte? Eine ausgewogene Ernährung braucht das ganze Spektrum: Proteine, Fette, Kohlenhydrate, Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe. Protein ist seit Jahren ein großes Thema, zusätzlich rücken pflanzliche Quellen immer stärker in den Mainstream. Sie verbinden Ernährung und Innovation und genau deshalb spielen sie bei der Entwicklung unserer neuen Gerichte eine zentrale Rolle. Lotao bringt dabei größtenteils die proteinreichen Komponenten ein, Bio Zentrale das kulinarische Ökosystem, etwa hochwertige Öle, Tomatenprodukte und weitere Bio-Zutaten. Unser Veggie Hack ist zum Beispiel besonders proteinreich. So entstehen Produkte, die nicht nur praktisch und pflanzlich sind, sondern vor allem eines leisten sollen: richtig gut schmecken. Unser Ziel ist ambitioniert: Wir wollen mit innovativen, gesunden und genussvollen Produkten in den kommenden Jahren eine führende Rolle im Markt einnehmen.

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Ziel der Rezeptur: Plant Mince und Edamame bilden die klare Proteinachse. Fette und Sesam werden kontrolliert eingesetzt; Aubergine, Brokkoli und Säurekomponenten sorgen für Balance und eine klar lesbare Food-Komposition. Für 4 Personen Zubereitungszeit 60 Minuten Schwierigkeitsgrad mittelschwer ca. 24 g Protein pro Portion Ansatz 75 g Veggie Hack (Lotao) 400 g Wasser 200 g Edamame 60 g Olivenöl (Bio Zentrale) Meersalz & Pfeffer Aubergine 400 g Aubergine 30 g Helle Miso-Paste 20 g Ahornsirup (Bio Zentrale) 10 g Wasser 5 g Sesam (Bio Zentrale) 30 g wenig Olivenöl (Bio Zentrale) Brokkoli 160 g Wilder Brokkoli 3 g Limetten Abrieb 20 g Olivenöl (Bio Zentrale) 20 g Leinöl (Bio Zentrale) Meersalz Für die Limetten-Zwiebeln 80 g kleine Perlzwiebel 2 g Meersalz 60 g Limettensaft ( Bio Zentrale ) Für die Beurre Blanc 300 g Wasser 8 g Kombu Algen 10 g Shiitake getrocknet 15 g Sojasauce 15 g Limettensaft (Bio Zentrale) 30 g Haferbutter Für die Garnitur 5 g Nori Algen 5 g Shiso (Perilla) 3 g minimal Sesam (Bio Zentrale) Rezept zum Nachkochen: Zubereitung, Zutaten & Produktempfehlungen auf biozentrale.de/welt Alle im Rezept verwendeten Bio-Zentrale- und Lotao-Produkte können über diesen Link mit 20 % Rabatt bestellt werden.


Lidl Dienstleistung GmbH & Co. KG – Partner Content

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GENUSS

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Plant-based für alle:

Wie Demokratisierung von pflanzenbasierter Ernährung gelingt Eine nachhaltige Ernährung schützt die Umwelt, stärkt das Wohlbefinden - und muss nicht die Welt kosten.

W

odurch zeichnet sich eine Ernährung aus, die sowohl unserer Gesundheit als auch dem Planeten Erde guttut? Mit dieser Frage beschäftigen sich Forschende weltweit. So auch die EAT-Lancet-Kommission, ein internationaler Zusammenschluss von Wissenschaftlern. Die von ihr entwickelte Planetary Health Diet (PHD) ist ein Ernährungskonzept, das sowohl die menschliche Gesundheit als auch die Einhaltung der planetaren Grenzen berücksichtigt. Im Mittelpunkt der im letzten Jahr aktualisierten PHD steht eine Ernährung, die auf pflanzlichen Lebensmitteln basiert. Gemüse, Obst, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Nüsse und Samen decken den Bedarf an Ballaststoffen, pflanzlichem Eiweiß, Vitaminen, Mineralstoffen und wertvollen ungesättigten Fettsäuren. Moderate Mengen an Fisch, Milchprodukten, Eiern und Geflügel können Bestandteil der Ernährung sein. Gleichzeitig wird der Konsum von Fleisch, Zucker und stark verarbeiteten Lebensmitteln zugunsten der menschlichen Gesundheit eingeschränkt. Gelingt eine solche Ernährungswende, bedeutet das auch, dass die mit der Lebensmittelproduktion verbundenen Treibhausgasemissionen sowie der Flächen- und Wasserverbrauch zurückgehen. Auch Lidl in Deutschland orientiert sich bei der Sortimentsgestaltung am Leitbild der PHD. Bis 2030 soll der Anteil pflanzenbasierter Proteinquellen wie Hülsenfrüchte, Nüsse, Samen, Algen sowie vegane Alternativen für Fleisch-, Eier- und Fischprodukte auf 20 Prozent erhöht werden. Der Anteil alternativer Molkereiprodukte soll auf 10 Prozent klettern. Zu den Maßnahmen, die sich Lidl als erster deutscher Lebensmitteleinzelhändler verordnet hat, gehört

Christoph Graf,

Chief Merchandising Officer der Lidl Dienstleistung GmbH & Co. KG

Wir machen den Griff zu einer nachhaltigeren Auswahl für eine bewusste und gesunde Lebensweise einfacher, attraktiver und für alle erschwinglich, sodass neue Ernährungsweisen ausprobiert werden können. auch die Offenlegung des Protein-Split. Insgesamt lag der Anteil pflanzenbasierter Proteinquellen 2024 bei 11,3 Prozent, bei alternativen Molkereiprodukten bei sechs Prozent. Über den Anteil pflanzenbasierter im Verhältnis zu tierischen Proteinquellen berichtet Lidl seit 2023 transparent. „Mit unserem pflanzlichen Sortiment wollen wir nicht nur Veganer und Vegetarier ansprechen, sondern alle Kunden dazu einladen, sich mit einer pflanzenbetonten Ernährung vertraut zu machen“, sagt Christoph Graf, Chief Merchandising Officer der Lidl Dienstleistung GmbH & Co. KG. Pionierarbeit: Lidl treibt die Transformation zu einer gesunden, nachhaltigen Ernährung voran

Wegweisend ist Lidl auch in puncto Preisgestaltung. Im Oktober 2023 hat der

Alesto ist die Lidl-Eigenmarke für Nüsse und Trockenfrüchte.

Weitere Informationen über Lidl in Deutschland unter: unternehmen.lidl.de

Gemüse und Hülsenfrüchte sind zentraler Bestandteil der PHD, an der sich Lidl bei der Sortimentsgestaltung orientiert.

Lebensmitteleinzelhändler die Preise des nahezu gesamten pflanzlichen Sortiments der veganen Eigenmarke Vemondo an den Grundpreis der tierischen Vergleichsprodukte angepasst. Mit diesem Schritt unterstreicht Lidl seinen Anspruch, den Wandel aktiv mitzugestalten, ohne den Verbraucher bevormunden zu wollen. „Was mir in diesem Zusammenhang besonders wichtig ist: Die Kunden behalten stets die Wahl, für welche Produkte sie sich entscheiden. Wir machen den Griff zu einer nachhaltigeren Auswahl für eine bewusste und gesunde Lebensweise einfacher, attraktiver und für alle erschwinglich, sodass neue Ernährungsweisen ausprobiert werden können. Dass wir auf dem richtigen Weg sind, zeigt die anhaltend positive Resonanz der Kunden”, freut sich Graf. Gleichzeitig bestätigt die Preisstudie 2025 der Ernährungsorganisation ProVeg, dass der pflanzliche Warenkorb bei Lidl 18 Prozent günstiger ist als der tierische – der größte Preisunterschied in der gesamten Branche. Ein guter Grund, die pflanzlichen Alternativen einfach mal auszuprobieren! Vom Brotaufstrich über Desserts bis zu Fleischalternativen bietet Lidl rund 1.000 pflanzenbasierte Produkte an – darunter viele der Eigenmarke Vemondo. Wie wäre es zum Beispiel

mit dem ungesüßten Sojajoghurt, dem Mandeldrink, dem veganen Streichgenuss, den veganen Chunks oder Wienern von Vemondo? Sie alle zeigen, dass sich guter Geschmack, bewusste Ernährung und ein attraktiver Preis nicht ausschließen. Eine weitere Lidl-Eigenmarke, die mit Nüssen, Nussmischungen und PremiumTrockenfrüchten eine gesunde, nachhaltige und unkomplizierte Ernährung unterstützt, ist Alesto. Nüsse und Trockenfrüchte sind von Natur aus reich an pflanzlichen Proteinen, Ballaststoffen und ungesättigten Fettsäuren und somit wichtiger Bestandteil der Planetary Health Diet. „Unsere AlestoArtikel sind mehr als gesunde Zwischenmahlzeiten. Sie sind ein zentraler Hebel für den Protein-Shift im Lidl-Sortiment und das beste Beispiel dafür, dass bewusste Ernährung weder viel Zeit in Anspruch nimmt noch teuer sein muss“, sagt Graf. Ob Vemondo, Alesto oder andere Eigenmarken: Lidl zeigt mit seinem Sortiment, wie sich die Planetary Health Diet einfach und geschmackvoll im Alltag umsetzen lässt. Denn die Ernährungswende von morgen entscheidet sich nicht in grauer Theorie, sondern ganz konkret bei jedem Einkauf und mit jedem Bissen, der täglich auf unseren Tellern und in unseren Mägen landet.

Der Großteil der Artikel der veganen Lidl-Eigenmarke Vemondo ist zum gleichen Grundpreis erhältlich wie das tierische Vergleichsprodukt – so beispielsweise auch der vegane Streichgenuss in den Sorten Classic, Gartenkräuter und Paprika.


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GENUSS

Gesundes Essen mit frischen Zutaten, also nicht vorprozessiert oder durchgewürzt, ist relativ simpel herzustellen. eben erwähnten Grund. Mit Parmesan hast du diesen schönen UmamiGeschmack, mit Butter die Fettseite und von der Zitrone lässt sich sowohl der Saft als auch die Schale nutzen. Das sind Basics, die man haben sollte. Die sind auch preislich völlig in Ordnung. Okay, mit Pasta zusammen wären es vier Zutaten … Welcher Food-Trend ist gekommen, um zu bleiben?

STEFFEN HENSSLER

„Kochen ist alles, aber nicht kompliziert“

Ich glaube, heutzutage haben es Trends viel, viel schwerer, sich durchzusetzen. Das meiste sind kurzfristige Hypes auf TikTok & Co. Diese ganze Smashburger Geschichte ist tatsächlich wohl etwas, das bleibt. Und es gibt immer wieder Revivals. Klassiker wie Pizza und Burger erfinden sich ja immer wieder auf eine gewisse Art neu. In der Gastronomie selber sind natürlich die asiatischen Einflüsse nicht mehr wegzudenken. Der letzte richtige nachhaltige Food-Trend war womöglich Sushi. Und die Levante-Küche, seit einiger Zeit auch immer mehr die indische Küche. Wofür danken Sie Social Media und wofür verdammen Sie es?

Social Media hat natürlich eine unheimlich große Aufmerksamkeit auf das ganze Thema Ernährung gelenkt. Wir beschäftigen uns mit Essen, setzen uns mit Nährstoffen auseinander – das ist super, eine unheimliche Aufwertung. Und die ganzen Kochguides sind Unterhaltung, die wenigsten kochen das wirklich nach. Verdammen tue ich eigentlich nichts – obwohl es nach wie vor schon strange ist, wenn die Leute im Restaurant ihr Essen erst fotografieren, bevor sie anfangen zu essen. GROSSES INTERVIEW

Interview mit TV-Koch und Gastronom Steffen Henssler über eine alltagstaugliche, gesunde Küche, nachhaltige Food-Trends, Kochhacks & Gewürzmischungen. Text: Kirsten Schwieger Foto: Philipp Rathmer

Herr Henssler, wann haben Sie das letzte Mal im Stehen gegessen?

Das kommt immer wieder mal vor. Auch beim Autofahren. Aber so richtig an einem Imbiss ist eigentlich doch schon länger her. Wie verändern sich Essgewohnheiten und die Ansprüche an gutes Essen, wenn alles immer schnell gehen soll?

Ich glaube, dass Leute weniger klassische Mahlzeiten in Ruhe zu sich nehmen. Es hat sich eine Snackkultur entwickelt, Essen on the fly. Auch viel Frittiertes, das ist natürlich nicht so toll. Die Ansprüche an gutes Essen müssen sich aber nicht ändern. In puncto Selberkochen ist es einfach nur eine Frage der Planung und Prioritätensetzung. Deswegen empfehle ich jedem, der sich damit schwer tut, einen Wochenplan zu machen.

Wie schafft man es, dass die Qualität nicht auf der Strecke bleibt?

Frische, hochwertige Zutaten gibt es auch im Supermarkt um die Ecke. Man muss auch nicht Bio kaufen. Gesundes Essen mit frischen Zutaten, also nicht vorprozessiert oder durchgewürzt, ist relativ simpel herzustellen. Ein bisschen Hühnchen in die Pfanne, eine Handvoll Spinat, etwas Sojasoße, Honig und Butter: das ist wirklich schnell gemacht. Kochen ist alles, aber nicht kompliziert. Ich weiß nicht, wie die Leute darauf kommen. Wir reden ja nicht davon, dass man zu Hause einen dritten Stern erkocht. Was bedeutet Genuss für Sie?

Genuss fängt damit an, dass ich selber koche. Ich nehme mir Zeit zum Essen, ich esse bewusst und setze mich hin und gucke genau, was ich esse. Mit Freunden essen ist noch genussvoller. Was sollte jeder können oder haben, um im Alltag entspannter und besser zu kochen?

Es gibt so elementare Sachen, die man haben sollte, wie ein anständiges Brett, ein Messer und eine anständige Pfanne. Dann macht das auch Spaß. Ansonsten rate ich: Einfach dieses Gefühl zu krie-

gen, anzufangen. Das kann auch etwas Einfaches sein. Kartoffeln schälen, dünn schneiden und roh in der Pfanne braten. Letztens habe ich das schnellste Omelett der Welt gelernt: einfach nur Eier in kochendes Wasser kippen, einmal aufkochen lassen, abgießen. Und als Extratipp: Gewürzmischungen machen das Kochen einfacher – da hast du ganz schnell tolle Aromen. Welche Kochhacks bringen Hobbyköche auf das nächste Level?

Es gibt nicht DEN ultimativen Tipp, der alle Gerichte auf das nächste Level holt. Meine Empfehlung: keine Angst vor Hitze haben, also mit Hitze arbeiten. Die meisten haben immer Angst, eine Pfanne so richtig heiß zu machen. Seid mutig beim Kochen, probiert einfach Dinge aus! Das gilt auch und insbesondere fürs Würzen: Salz, Pfeffer, Currypulver usw. Am Ende ist es das einfache kulinarische Spiel zwischen Säure und Fett. Also, ein bisschen Butter in der Pfanne, ein Spritzer Säure: dann schmeckt das meistens schon. Wenn Sie nur drei Zutaten für ein richtig gutes Abendessen wählen dürften – welche wären das?

Butter, Zitrone und Parmesan, aus dem

Welche Küchengeräte sparen wirklich Zeit – und welche stehen nur im Weg?

Der Airfryer spart natürlich viel Zeit, weil man keinen Ofen mehr vorheizen muss. Das macht schon Sinn. Dagegen stehen Multifunktionsgeräte zum Schnippeln & Co. womöglich schon nach einiger Zeit nur als Deko in der Ecke herum.

Fakten Der WahlHamburger liebt alles, was mit den Alpen zu tun hat – neben der guten Luft gibt es auf den Hütten „immer so geiles Essen“. Obwohl sein Lieblingsessen nach wie vor Sushi ist – insbesondere die klassische California Roll als Handroll – schlägt sein Herz auch für Pasta, egal ob italienisch oder asiatisch. Sein aktuelles Kochbuch „Best of Pasta Noodles Nudeln“ ist deswegen eine ganz persönliche Hall of Fame der besten Nudelgerichte.


Rosengarten Naturkost – Partner Content

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GENUSS

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Weihnachten ist nur einmal im Jahr Wer sich bewusster und im Einklang mit der Natur ernähren will, muss auch in der Weihnachtszeit nicht verzichten – dank Genuss in Bio-Qualität.

H

ochwertige Nüsse, reine Kakaobutter, echter Ceylon-Zimt, feinstes Mehl: So schmeckt Weihnachten! Bei Lebkuchen, Spekulatius, Baumkuchen und Schokoweihnachtsmännern in BioQualität kann man sich sicher sein, dass nur Qualitätszutaten verwendet werden. BioButter statt Palmfett, Honig und Rohrohrzucker anstatt Industriezucker und echte Gewürze anstatt künstliche Aromen. Das schmeckt nicht nur ungemein lecker, sondern ist auch gesünder. Wer will schon mit Pestizidrückständen aus Mehl oder Kakaobohnen Weihnachten feiern? Bio-Gebäck und -Süßwaren sind die ideale Wahl für Genießer, die Wert auf Nachhaltigkeit legen. Denn der Griff zu Bio-Produkten stärkt die ökologische Landwirtschaft, schont die Umwelt und erhöht die Artenvielfalt. Zudem wird mit dem Kauf von Bio-Schokolade der nachhaltige Handel unterstützt.

Warum schmecken Ihre BioWeihnachtsnaschereien so gut?

Im Interview erklärt Adrian Leidner von der Naturkostmarke Rosengarten, wie Qualität und Genuss für festliche Stimmung sorgen.

Im Confiseriebereich, ja. Dazu gehören auch einige Gebäck- und Pralinenprodukte. Übrigens gibt es bei uns nicht nur Weihnachtsmänner, sondern auch Nikoläuse. Und: Keiner davon wird in Osterhasen umgegossen – umgekehrt natürlich auch nicht.

Was bedeutet Nachhaltigkeit für Ihr Unternehmen?

Woher beziehen Sie Ihre Rohsto�e?

Alle unsere Artikel – die RosengartenErfolgsgeschichte begann ja mit dem Mischen und Kreieren von abwechslungsreichen Müsli-Variationen – werden vollständig mit nachhaltiger Energie produ-

Bei uns gibt es nur BioZutaten, das ist unsere DNA. Herr Leidner, warum freuen Sie sich jetzt schon auf Weihnachten?

Wir verwenden einfach hochwertige Schokolade ohne Emulgatoren wie Lecithin, was man der Schokolade auch anmerkt. Trotz der Rohstoff krise letztes Jahr sind wir bei altbewährten Rezepturen geblieben. Bei uns gibt es nur Bio-Zutaten, das ist unsere DNA. Wir nutzen nur Dinkelmehl, kein Palmfett, und kommen komplett ohne Aromen aus. Auch unsere Mandeln und Haselnüsse sind sehr hochwertig. Unsere Lebkuchen-Rezepturen haben traditionell einen besonders hohen Nussanteil. Neben klassischen Rezepturen haben wir aber auch innovative Produkte im Weihnachtssortiment, wie Dattellebkuchen, Chai-Pralinen oder den limitierten Pumpkin Spice Haferriegel. Stimmt es, dass Ihre Weihnachtsmänner handgeschminkt sind?

Die Bio-Kakaobohnen kommen aus der Äquatorregion. Ansonsten fahren wir eine ganz klare Strategie der nahen Lieferketten. Wenn die Mandelernte in Spanien

Wir freuen uns nahezu das ganze Jahr auf Weihnachten, da es ja bei uns im März so richtig losgeht mit der Planung und im April mit der Weihnachtsproduktion. Natürlich auch über den Absatz, denn die Marke Rosengarten ist in dem Bereich Marktführer im Biohandel. Abgesehen davon bin ich ganz verrückt nach unseren Leb- und Pfefferkuchen, wie auch dem gesamten Pralinensortiment.

allerdings schlecht ausfällt, müssen wir natürlich auf andere Mandeln ausweichen. Unser Getreide kommt hauptsächlich aus Deutschland, Butter aus Deutschland und der EU.

ziert. Zum größten Teil stellen wir diese durch unsere Photovoltaik-Anlage und unser eigenes Wasserkraftwerk selbst her.

Die Marke Rosengarten ist 41 Jahre alt, von Anfang an Bio gewesen und im Einklang mit der Natur. Unser ganzes Unternehmen hat sich der Herstellung von Bio-Lebensmitteln verschrieben.

Aber auch Verpackungen sind bei uns ein ganz großes Thema. Unsere Pralinen z. B. sind zu 100 % in Papier gewickelt. Und bei unseren Confiserie Hohlfiguren konnten wir durch eine neue Versiegelung neben dem Metallclip auch 34,20 % Verpackungsmaterial pro Saison einsparen. Wir verfügen über diverse Zertifi zierungen, sei es EMAS, IFS Food oder We Care und haben eine umfangreiche Umwelterklärung veröffentlicht. Wie wird produziert?

Wir produzieren an zwei Standorten. Während an unserem Mutterstandort Minderleinsmühle im fränkischen Neunkirchen am Brand bei Nürnberg noch zu einem hohen Grad im handwerklichen Bereich gearbeitet wird, ist unser Zweitstandort in der Nähe von Plauen automatisiert. Kein Produkt verlässt unser Haus, ohne dass es in unserem Sensorik-Kreis verkostet wurde. In enger Zusammenarbeit mit zertifi zierten Prüfi nstituten werden unsere Produkte zudem engmaschig kontrolliert.

Weitere Informationen über Rosengarten Naturkost unter: www.rosengarten-naturkost.de


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GENUSS

Mehr Genuss, weniger Aufwand T I E F K Ü H L KO ST

Schnell, einfach und trotzdem lecker: Wie sich auch an stressigen Tagen eine gute Mahlzeit genießen lässt, ohne lange in der Küche zu stehen. Text: Chan Sidki-Lundius Foto: Devin Rajaram/unsplash

M

ütze auf, die Kinder zum Bus gebracht. Laptop an. Präsentation um elf, Projekt-Update bis Mittag. Ein Mailschwarm, der niemals ruht. Nach getaner Arbeit stapeln sich im Flur ungewaschene Wäsche, Spielzeug und dreckige Schuhe. Die Uhr tickt unbarmherzig. Die Hausaufgaben müssen noch erledigt werden, Sport wäre auch mal wieder fällig. Und der Hunger ist groß, der Kühlschrank leer. So läuft es in vielen Haushalten. Zwischen Job und Familie auch noch den Ansprüchen an eine ausgewogene, vitamin- und nährstoffreiche, vollwertige Ernährung gerecht zu werden, fällt unter den Tisch. Eine Lösung, um den Essensalltag zu erleichtern, bieten Tiefkühlprodukte. Aufgrund der einfachen und schnellen Zubereitung können sie in Familien, aber auch in Single- und Seniorenhaushalten einen wichtigen Beitrag zu einer gesunden Ernährung leisten. Ob Obst, Gemüse, Fisch, Fleisch oder Backwaren: In Bezug auf Frische und Vitamin-C-Gehalt haben TK-Lebensmittel gegenüber frischen

In Bezug auf Frische und Vitamin-C-Gehalt haben TK-Lebensmittel gegenüber frischen Alternativen vielfach die Nase vorne. Alternativen vielfach die Nase vorne. Voraussetzung: Sie werden schnellstmöglich schockgefrostet und bei tiefen Temperaturen von mindestens -18 °C schonend lange haltbar gemacht. Gekochte Gerichte und fertige Menüs aus der Tiefkühltruhe können für einen ausgewogenen Ernährungsplan ebenfalls eine gesunde Bereicherung sein. Das belegen Studien und Tests. Sie zeigen zum Beispiel, dass Menübestandteile wie Paprika, Brokkoli, Bohnen und Co. genauso viele Nährstoffe und Mineralien enthalten wie frisch gekochte Varianten. Außerdem kommen TK-Gerichte meistens ohne zusätzliche Konservierungsstoffe, zunehmend auch

ohne künstliche Geschmacks- und Aromastoffe aus. Das deutsche Tiefkühlinstitut weist außerdem darauf hin, dass sich bei schockgefrorenen Lebensmitteln, die bei wenigstens -18 °C gelagert werden, Mikroorganismen nicht vermehren können. Ein weiterer Vorteil: Die Zubereitung von TKMenüs spart Zeit. Das eröffnet Zeitfenster für die Dinge, die einem im Leben lieb und teuer sind. Ein großes Angebot an Köstlichkeiten Schmackhafte Tiefkühlmenüs gibt es nicht nur im Supermarkt, sondern auch bei Anbietern, die diese kostenlos nach Hause liefern. Angesichts der Auswahl lässt sich jeden Tag das essen, worauf

man gerade Lust hat. Interessant ist das auch für ältere Menschen, die auf püriertes, kalorienreduziertes oder zerkleinertes Essen angewiesen sind. Der Trend zu einer gesundheitsorientierten Ernährung spielt auch bei der Neu- und Weiterentwicklung von Tiefkühllebensmitteln eine wichtige Rolle. Salzreduktion wie auch die Optimierung von Rezepturen hinsichtlich ihrer Nährwertzusammensetzung gewinnen zunehmend an Bedeutung. Weitere Infos dazu, wie TK-Produkte hergestellt werden, wodurch sie sich auszeichnen oder wie sie eine ausgewogene Ernährung fördern können, finden sich unter www.tiefkuehlkost.de

BORA – Partner Content

Im Flow der Innovationen

Wie Kochen zum Erlebnis wird und wegweisende Technologien den Lebensraum Küche neu definieren.

W

er in einer Leidenschaft wie Kochen aufgeht, erlebt dieses unvergleichliche Gefühl von müheloser Konzentration. Das pure Sein im Augenblick – getragen von einem Zustand, in dem jede Bewegung ganz natürlich aus der nächsten erwächst. Ein echter Flow entsteht dort, wo keine Reibung die Kreativität bremst. In einer intelligent gestalteten, modernen Küche wird die Architektur des Raumes gemeinsam mit innovativer, durchdachter Technik zu einem Sparringspartner für außergewöhnliche Kocherleb-

nisse. Nichts lenkt ab, kein Handgriff geht ins Leere. Kochen ist heute Lebensqualität. Moderne Einbaugeräte, die nach den Bedürfnissen der Nutzer entwickelt wurden, ermöglichen das beste Kocherlebnis.

Wie die neueste Innovation von BORA, dem deutsch-österreichischen Hersteller von Premium-Kücheneinbaugeräten. Der kompakt wie minimalistisch designte BORA Dish spült und trocknet dank geschwindigkeitsrelevanter Features aus dem Gastrobereich Geschirr in nur 10 Minuten.* Kochutensilien können so direkt für den nächsten Kochvorgang genutzt werden. Und wenn die Familie oder Gäste zum Essen zusammenkommen, ist die Küche schon aufgeräumt und sauber. Mit dem schnellen Alltagsprogramm BORA xSpeed ist das Geschirr vom Familienessen beim Dessert bereits gespült – oder mit dem Programm ‚Soft‘ die Gläser während einer gelungenen Party. Wie es sich anfühlt, Profitechnik aus der Gastronomie in außergewöhnlichem Design in der privaten Küche zu nutzen, wissen BORA Kunden schon länger. Denn bereits 2007 machte sich Schreinermeister und Küchenplaner Willi Bruckbauer daran, den Lebensraum Küche zu revolutionieren. Seine Vision: eine ästhetische Küche

Mehr Küchen-Inspiration unter: bora.com

ohne optisch störende Dunstabzugshauben. Die Entwicklung eines innovativen Kochfeldabzugssystems mit nach unten abziehendem Kochdunst war der Startschuss für eine einzigartige Erfolgsgeschichte. In den darauffolgenden zwei Jahrzehnten hat sich BORA mit dem Anspruch an Perfektion laufend weiterentwickelt. Der BORA X BO, der ProfiDampfbackofen für zuhause, markierte den Sprung in den Bereich innovativer Dampf- und Backsysteme, gefolgt von technisch ausgeklügelten Kühl- und Gefriersystemen. Mit der Entwicklung des BORA Dish komplettiert der PremiumHersteller sein Portfolio jetzt um die Kategorie der Reinigungs- und Spülsysteme. BORA Fans bekommen nun alle großen Kücheneinbaugeräte aus einer Hand – inklusive der einzigartigen Nutzererlebnisse, welche sämtliche Produkte einen. Denn neben einfacher Bedienung und raffinierten Features punktet jedes Gerät mit kompromissloser Performance und wegweisender Technologie made in Germany/Austria. Zur Krönung des 20-jährigen Firmenjubiläums in 2027 geht in Tirol eine neue vertikale Fabrik inklusive automatisiertem Hochregallager an den Start. Man darf jetzt schon gespannt sein, welche Innovation als Nächstes unser kreatives Kocherlebnis verfeinert.

*bei einer Wasservorlauftemperatur von 44 Grad Celsius, abgeschlossenem Vorheizvorgang (PreHeat) und der Verwendung der BORA Reinigungsprodukte


ADVERTORIAL

Tellerglück – die Lifestyle-Food-Marke für Best Ager der apetito AG

Mehr Zeit für das, was Freude macht Warum viele Menschen ab 60 heute vor allem eines genießen: die Freiheit, ihre Zeit selbst zu gestalten

A

uf die Frage, was sie heute

Denn die Dinge, die Lebensfreude

sungen im Alltag sein können. Viele

mehr genießen als mit

schenken, entstehen selten zwischen

Menschen wünschen sich deshalb

30 Jahren, müssen viele

To-doListen und Termindruck. Sie

vor allem eines: gut essen, wann sie

Menschen ab 60 nicht lange über-

finden bei Begegnungen statt, auf

möchten, wie sie möchten und ohne

legen. Für Tellerglück von apetito

Reisen, bei gemeinsamen Unterneh-

großen Aufwand. Die Sicherheit,

haben sie von den Dingen erzählt, die

mungen oder in den kleinen Momen-

jederzeit eine gute Mahlzeit zu Hause

ihren Alltag besonders machen:

ten zwischendurch.

zu haben, ohne den Tagesablauf nach Einkaufszeiten, Essensplanung oder

Die Antworten sind unterschiedlich

Bei einem Ausflug mit Freunden,

langen Vorbereitungen ausrichten

und doch eint sie ein Gedanke: Mit den

einem Nachmittag mit den Enkeln

zu müssen.

Jahren wird Zeit zu etwas besonders

oder einem langen Gespräch, für das

Wertvollem. Zu der Freiheit, den Tag

man sich endlich Zeit nimmt – all das

nach den eigenen Vorstellungen zu

sind Genussmomente.

gestalten und sich auf das zu konzentrieren, was wirklich Freude macht.

Genussmomente sind Lebensqualität

Hartmut, Tellerglück-Kunde

Ich genieße spontane Verabredungen, gemeinsame Erlebnisse und all die Momente, die in Erinnerung bleiben. Wenn gutes Essen einfach da ist, bleibt dafür mehr Raum.

Mehr Freiraum für die schönen Dinge des Lebens Genau dieses Bedürfnis greift Tellerglück von apetito auf. Der LifestyleFood-Anbieter versteht gutes Essen

Über Neugier und die Lust, Neues

Sie gehören zu einer Generation, die

Zu Lebensqualität gehört auch gutes

nicht nur als Mahlzeit, sondern als

auszuprobieren. Ihre Antworten

das Älterwerden neu definiert. Aktiv,

Essen. Nicht als Pflichtaufgabe im

Möglichkeit, den Alltag ein Stück

zeigen, worauf es vielen Menschen

interessiert und mitten im Leben nut-

Alltag, sondern als Teil von Selbstfür-

einfacher zu machen und mehr Zeit

heute ankommt: das Leben bewusst

zen viele Menschen ab 60 die gewon-

sorge. Viele Menschen nehmen sich

für die schönen Seiten des Lebens zu

zu genießen und die eigene Zeit für

nene Freiheit, um Freundschaften zu

heute bewusster Zeit für Genuss. Sie

schaffen. „Genieße dein Leben“ bringt

die Dinge einzusetzen, die wirklich

pflegen, sich ehrenamtlich zu engagie-

wissen, was ihnen schmeckt, achten

diesen Gedanken auf den Punkt.

Freude machen.

ren, neue Interessen zu entdecken oder

auf Qualität und möchten sich aus-

lang gehegte Pläne umzusetzen.

gewogen ernähren.

Dabei geht es nicht darum, möglichst

Vielleicht liegt genau darin der wahre

Aktiv, neugierig und mitten im Leben

wenig Zeit mit Essen zu verbringen.

Luxus unserer Zeit. Nicht mehr Ter-

Gleichzeitig wächst der Wunsch, den

Im Gegenteil. Essen bedeutet Genuss,

mine. Nicht mehr Verpflichtungen.

Alltag unkompliziert zu gestalten.

Gemeinschaft und Lebensqualität.

Sondern mehr Freiraum.

Während früher Beruf, Familie und

Denn so gern viele kochen: Ein-

zahlreiche Verpflichtungen den Alltag

kaufen, Planen, Vorbereiten und

Deshalb erwarten Menschen heute

Die Antworten machen deutlich, was

bestimmten, bleibt heute oft mehr

Zubereiten kosten Zeit. Zeit, die an

beides: hochwertige Mahlzeiten mit

viele heute mehr genießen als früher:

Raum für die eigenen Interessen.

anderer Stelle fehlt.

gutem Geschmack und Lösungen, die

Zeit für sich selbst. Zeit für andere.

unkompliziert funktionieren.

Zeit für das Leben.

Nicht als Rückzug, sondern als die Freiheit, selbst zu entscheiden, womit

Wer kennt das nicht? Das Treffen mit

sie ihren Tag verbringen möchten.

Freunden wird länger als geplant.

Zeit für das, was wirklich zählt

Und genau darum geht es auch

Die Enkel möchten noch bleiben. Das

Die von Tellerglück direkt befragten

Tellerglück: Genuss und Alltagstaug-

„Verzieht euch nicht zuhause, geht

Wetter lädt spontan zu einem Ausflug

Best Ager sprechen viel über Gemein-

lichkeit so miteinander zu verbin-

raus!“, lautet deshalb der Rat der be-

ein. Genau dann wird deutlich, wie

schaft, Aktivität und Lebensfreude.

den, dass mehr Zeit für das bleibt,

fragten Seniorinnen und Senioren.

wertvoll einfache und verlässliche Lö-

Über die Freude an Begegnungen.

was Freude macht.

Tellerglück ist die Lifestyle-Food-Marke für Best Ager der apetito AG. Die Marke verbindet Genuss, Qualität und Ernährungswissen mit Lösungen, die von der Bestellung über die Lieferung bis zur Zubereitung zu Hause einfach und zuverlässig funktionieren. Im Mittelpunkt steht die Überzeugung, gutes Essen einfach zu machen und mehr Zeit fürs Leben zu schaffen.

Jetzt unsere Menüboxen zum Probierpreis kennenlernen em Bequ und ellen n best os liefer l en kost assen l

www.tellerglueck.de


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GENUSS

Genuss ohne Verzicht ERNÄHRUNG

Bewusste Ernährung muss kein Verzichtsprogramm sein. Gerade dort, wo Unverträglichkeiten oder sogar strikte medizinische Erfordernisse eine besondere Auswahl erfordern, zeigt sich, wie vielfältig Genuss heute sein kann. Text: Jakob Bratsch Foto: Presse

Mehr als eine Frage des Speiseplans

Was auf den Tisch kommt, ist heute individueller denn je. Gesundheitliche Bedürfnisse, persönliche Vorlieben, ethische Überzeugungen und der Wunsch nach guter und auch nachvollziehbarer Qualität prägen die tägliche Auswahl. Bewusste Ernährung bedeutet dabei nicht, Genuss gegen Vernunft auszuspielen. Sie beginnt vielmehr mit der Frage, was zum eigenen Leben passt: eine ausgewogene Auswahl, hochwertige Zutaten, eine abwechslungsreiche Küche und Lebensmittel, die im Alltag auch und gerade bei besonderen Bedürfnissen verlässlich funktionieren. Wenn Glutenfreiheit medizinisch notwendig ist

Für Menschen mit Zöliakie ist glutenfreie Ernährung keine vorübergehende Mode und keine bloße Präferenz. Zöliakie ist keine Unverträglichkeit, sondern eine Autoimmunerkrankung, bei der Gluten eine Reaktion des Immunsystems auslöst und die Dünndarmschleimhaut schwer schädigen kann. Deshalb muss Gluten dauerhaft und konsequent gemieden werden; bereits kleinste Spuren können eine Immunreaktion auslösen. Derzeit liegt die einzig wirksame Therapie in einer strikt glutenfreien Ernährung.

Essen hat denselben Auslöser. Umso wichtiger ist es, medizinische Fragen fachlich abklären zu lassen. Von der Spezialkost zum selbstverständlichen Genuss

Betroffene wollen auch glutenfrei genießen können. Verträglichkeit allein genügt nicht. Backwaren sollen eine angenehme Textur haben und aromatisch sein. Auch Pasta soll beim gemeinsamen Essen selbstverständlich dazugehören. Durchdachte Rezepturen und sorgfältig ausgewählte Rohstoffe tragen dazu bei, dass glutenfreie Produkte heute vielfältiger und näher an vertrauten Essgewohnheiten sind. Dabei lohnt ein genauer Blick auf das gesamte Produkt. Glutenfrei ist nicht automatisch gleichbedeutend mit ausgewogen oder hochwertig. Entscheidend sind Zutatenlis-

te, Nährwert, Verarbeitung und Transparenz des Herstellers. Für Menschen mit Zöliakie kommt außerdem die sichere Vermeidung von Gluten-Kontamination hinzu. Qualität zeigt sich hier also nicht nur im Geschmack, sondern auch in Sorgfalt und Verlässlichkeit. Bio-Qualität und Nachhaltigkeit mitdenken

Für viele VerbraucherInnen gehört die Entscheidung für Bio zu einem bewussten Einkauf. Sie verbinden damit hochwertige Rohstoffe und Verantwortung für Mensch und Umwelt. Auch Nachhaltigkeit ist kein einzelnes Versprechen, sondern die Summe vieler bewusster Entscheidungen in den Bereichen Ökologie, Ökonomie und Soziales, die belegbar sein müssen. Vielfalt, die im Alltag funktioniert

Genuss entscheidet sich oft in kleinen, alltäglichen Situationen: beim Frühstück, beim gemeinsamen Abendessen oder wenn spontan Gäste kommen. Je größer die Auswahl an glutenfreien Broten, Brötchen,

Bewusste Ernährung bedeutet nicht Verzicht, sondern Genuss – vorausgesetzt, Qualität, Vielfalt und persönliche Bedürfnisse werden zusammengedacht. Gebäck, Pasta und weiteren Produkten ist, desto leichter lässt sich eine besondere Ernährungsweise in den normalen Tagesablauf integrieren. Das schafft Sicherheit – und Raum für das, was beim Essen im Mittelpunkt stehen sollte: Geschmack, Gemeinschaft und Freude. Die moderne Ernährung bietet dafür mehr Möglichkeiten denn je. Bewusst zu essen bedeutet informiert zu wählen und dabei eigene Bedürfnisse ernst zu nehmen. Auch glutenfreie Ernährung muss nicht auf ein Verzichtsprogramm beschränkt sein, sondern kann und soll ein selbstverständlicher Teil einer vielfältigen Esskultur werden.

Davon zu unterscheiden sind andere Gründe, aus denen Menschen auf glutenhaltige Lebensmittel verzichten, etwa eine Weizenallergie. Auch gehört die sog. „Nicht-Zöliakie-Gluten-Sensitivität“ dazu, bei der Menschen nach dem Verzehr von glutenhaltigem Getreide Beschwerden beobachten, ohne von Zöliakie betroffen zu sein. Nicht jede Beschwerde nach dem Schnitzer – Partner Content

Ernährungsbewusstsein zwischen Self-Care und Statement

Es gibt verschiedene Gründe für eine glutenfreie Ernährung. Auch bei Zöliakie kann Glutenfreiheit Genuss bieten.

Ethik und Nachhaltigkeit, erklärt Ursula Krämer-Schille vom Bio-Unternehmen Schnitzer.

und abwechslungsreich genießen kann. Natürlich kommt es maßgeblich auf die Produktauswahl an.

Das Wissen über den Zusammenhang von Ernährung und Wohlbefinden hat deutlich zugenommen, z. B. über die zentrale Bedeutung des Darm-Mikrobioms für Psyche und körperliche Gesundheit. Selbstfürsorge und Achtsamkeit rücken weiter in den Fokus – und beides beginnt schon bei der Auswahl der Nahrungsmittel. Dazu gehört auch, das zu meiden, was im persönlichen Fall dem Körper nicht guttut.

Oft verbindet man eine besondere Ernährungsweise, z.B. aufgrund einer Unverträglichkeit, mit Verzicht und wenig mit Genuss. Frau Krämer-Schille, wie ist das im Hinblick auf glutenfreie Produkte?

Die Marke Schnitzer Glutenfreiheit bietet eine große Auswahl verschiedenster Brote, Brötchen, Feingebäck, Snacks und Pasta, alles bio, glutenfrei, weizenfrei und teilweise vegan.

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Ein individueller Ernährungsstil ist ein Statement zu „sich-seiner-selbst-bewusstSein“ und umfasst Aspekte wie Anspruch, Bedürfnis und Erfordernis, aber auch

Wer von der Autoimmunerkrankung Zöliakie betroffen ist, MUSS strikt glutenfrei essen. Das bedeutet Einschränkungen in Spontaneität und Außer-Haus-Verpflegung. Es gibt noch viel zu tun, was das Bewusstsein über die Dimension der Erkrankung und den verständnisvollen Umgang damit betrifft. Gleichzeitig bedeutet das nicht, dass man nicht auch glutenfrei hochwertig

Mehr Informationen über Schnitzer unter: www.schnitzer.eu

Und mit Blick auf die Unternehmenswurzeln sind sie sogar zum Teil besonders nährstoff- und ballaststoffreich. Was macht ein genussvolles glutenfreies Produkt aus?

Natürlicher Geschmack, hochwertige Zutaten und eine angenehme Textur. Schnitzer hat über 20 Jahre Erfahrung in der glutenfreien Produktion und ver-

Ursula Krämer-Schille, Schnitzer

wendet ausschließlich Bio-Rohstoffe. Der selbst hergestellte Natursauerteig entwickelt komplexe Aromen und sorgt für Frischhaltung. Je nach Produkt setzen sonnengetrocknete Tomaten, Oliven, feine Gewürze, wertvolle Saaten, zarte Schokolade oder fruchtige Heidelbeeren Aroma-Akzente. So entsteht glutenfreie Bio-Genuss-Vielfalt!


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GENUSS

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Matcha, Mate und mehr: Neue Kreationen, alte Traditionen TEEGENUSS

Ob Schwarz, Grün, Weiß oder Früchte: Tee verbindet Tradition und Wohlfühlmomente mit modernen Trends wie „Cold Brew“ und „Mindful Drinking“. Text: Chan Sidki-Lundius Foto: mediha ekici/unsplash

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asser aufkochen, auf den Tee geben, ziehen lassen und genießen, ein echter Glücks- und Wohlfühlmoment. So oder so ähnlich beginnt für Millionen Menschen täglich der Morgen, der gemütliche Nachmittag oder das Abendritual. Die Gründe, Tee zu trinken, sind so vielfältig wie die Menschheit selbst. Die meisten trinken ihn vor allem wegen des guten Geschmacks. Genossen wird Tee aber auch wegen der Energie, der Ruhe oder der Leichtigkeit, die er bringt – Stressreduktion pur. Und dann gibt es die Tees, die eine heilende Wirkung haben. Ingwer zum Beispiel sorgt für ein wohliges Gefühl nach dem Essen, wirkt antibakteriell und entzündungshemmend. Fenchel-, Anis- und Kümmeltee mindern Blähungen. Pfefferminztee beruhigt den Magen-Darm-Trakt. Kamille, Lavendel, Melisse, Baldrian und Hopfentee entspannen das Nervensystem und helfen beim Abschalten am Abend. Ob schwarz, grün oder weiß: Tee zählt weltweit zu den beliebtesten Getränken – und das seit Jahrhunderten. Zu den wichtigsten Teeanbauländern zählen China, Indien, Kenia und Sri Lanka. Neben den beiden bedeutendsten Sorten, dem Schwarzen und dem Grünen Tee, gibt es noch viele weitere Tee-Spezialitäten. Dazu gehört beispielsweise der Oolong-Tee (Schwarzer Drache), ein teilfermentierter Tee aus China, der zwischen schwarzem und grünem Tee liegt. Und dann sind da noch die tollen Früchtetees und Kräuterteesorten wie Pfefferminze, Kamille, Fenchel & Co. mit ihrem Duft und der wohltuenden Wirkung. Zu diesen

Sorten zählen auch Mate und der aus Südafrika stammende Rooibos. Früchteund Kräutertees können auch am Abend genossen werden. Eine der wenigen Ausnahmen ist Mate-Tee aus Südamerika, wo der Tag normalerweise mit einem Mate, dem Trank der Götter, beginnt. Aufgrund des hohen Koffeingehaltes sollte Mate allerdings lieber nicht zu später Stunde konsumiert werden, es sei denn, es steht eine „Nachtschicht“ bevor. Tee trifft Zeitgeist

Der Deutsche Tee- und Kräuterverband berichtet in seinem aktuellen Teereport von steigenden Umsätzen. Dazu tragen gesellschaftliche Trends wie ein wachsendes Gesundheitsbewusstsein, Longevity, eine zunehmend pflanzliche Ernährung und der Wunsch nach Genuss ohne Alkohol bei. Sinnbildlich für das Potenzial von Tee steht für den Verband der anhaltende Matcha-Boom, der besonders bei jüngeren Menschen angesagt ist und zugleich das Interesse an weiteren Teespezialitäten weckt. Der fein gemahlene Grüntee (Schatten-Tee) ist der einzige Tee, der „mitgetrunken“ wird. Trend 2: Immer mehr im Kommen sind auch Cold Brew Teas. Sie lassen sich schnell und unkompliziert kalt zubereiten, können pur getrunken oder als Basis für erfrischende Kreationen im Rahmen von „Mindful Drinking“ genutzt werden. Trend 3: Auch die besonders in Deutschland beliebten Früchtetee-Mischungen sind extrem beliebt. Da verwundert es nicht, dass die Hersteller mit immer

wieder neuen, innovativen Aroma-Kreationen überraschen. Sei es der festlich duftende Kuchentee, der nach Cheesecake schmeckt, oder der Rooibos-Tee mit Orangengeschmack. Wer mit derartigen Kreationen nicht anfangen kann, hat trotzdem die Qual der Wahl bei Tees, die

Die Gründe, Tee zu trinken, sind so vielfältig wie die Menschheit selbst.

von Natur aus wunderbar schmecken und keine Aromatisierung benötigen. Wohl bekomm‘s! Sprichworte „Ein Bad erfrischt den Körper, eine Tasse Tee den Geist.“ – aus Japan „Tee ist die flüssige Weisheit.“ – Unbekannt „Der Weg zum Himmel führt durch eine Teekanne.“ – aus England „Wer immer König sein mag, Tee ist die Königin!“ – aus Irland „Eine Tasse Tee ist eine Tasse Frieden.“ – Sen Sōshitsu XV ANZEIGE

Dein Tee. Dein Moment. Dein tägliches Wohlfühlritual.


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GENUSS

Fleischgenuss vom Feinsten B I O Q U A L I TÄT

Immer mehr Menschen entscheiden sich bewusst gegen den massenhaften Konsum eines mit Wertschätzung, Herkunft und Handwerk verbundenen Genuss. Text: Kirsten Schwieger Foto: Pablo Merchán Montes/unsplash

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leisch ist seit Jahrtausenden ein zentraler Pfeiler unserer Ernährung – und das aus gutem Grund. Es liefert eine Nährstoffdichte, die rein pflanzlich nur schwer zu erreichen ist. Viele Mikronährstoffe liegen in einer Form vor, die unser Organismus besonders leicht aufnehmen und verwerten kann. Diese gesundheitlichen Benefits nehmen Fleischliebhaber natürlich gerne mit. In erster Linie geht es ihnen aber um Genuss. Qualität statt Quantität. Wer seltener, aber dafür gezielter genießt, stellt besondere Ansprüche an das Stück Fleisch auf dem Teller. Diese Wertschätzung ist stark mit Herkunft und Handwerk verknüpft. Hierbei spielen eine standortgerechte Landwirtschaft, artgerechte Tierhaltung und hochwertige Rassen eine bedeutende Rolle. Denn wo und wie das Tier aufgewachsen ist, prägt die Fleischstruktur maßgeblich: Freilandhaltung, Platz, viel Bewegung und langsames Wachstum traditioneller Rinderarten schaffen die Grundvoraussetzung für tiefen, unverfälschten Eigengeschmack. So zeichnen sich alte Rassen wie Wagyu, Black Angus, Hereford oder das galicische Blondvieh durch ihr Potenzial zur intramuskulären Fetteinlagerung aus. Diese feine Marmorierung ist der Schlüssel für Geschmack, da das zarte Muskelfett ein wichtiger Geschmacksträger ist. Beim Braten oder Grillen schmilzt es, macht das Fleisch saftig und sorgt für eine zarte Textur. Auch die Fütterung des Tieres kann sich im Fett und damit im Geschmack widerspiegeln. Doch für ein rundum gutes Stück Fleisch kommt es noch auf etwas anderes

an: die richtige Reifung. Denn frisches Fleisch braucht Zeit, um zart und aromatisch zu werden. Beim Dry Aging reift es mehrere Wochen und entwickelt dabei eine besonders zarte Textur und intensive, nussige Aromen. Beim Wet Aging dagegen reift es im Vakuumbeutel und bleibt besonders saftig und mild im Geschmack. Doch der geschmackliche Entwicklungsweg eines hervorragenden Stücks Fleisch ist damit noch nicht beendet. Erst der passende Zuschnitt durch einen guten Metzger bringt die besonderen Eigenschaften eines Teilstücks optimal zur Geltung. Denn je nach Cut unterscheiden sich Zartheit, Fettgehalt und Geschmack – und damit auch die ideale Zubereitung. So ist Filet besonders zart und mager, während Rib Eye oder Entrecôte durch ihre stärkere Marmorierung besonders saftig und aromatisch sind. T-Bone und Porterhouse verbinden Roastbeef und Filet am Knochen. Wer etwas Neues ausprobieren möchte, findet mit Cuts wie Flank Steak oder Flat Iron aromatische Alternativen. Doch selbst der beste Cut verliert sein Potenzial ohne die richtige Zubereitungstechnik. Die Kontrolle von Hitze, Kerntemperatur und Ruhezeit ist der Schlüssel zu einer perfekten Kruste und einem saftigen Kern. Durch scharfes Anbraten des

Selbst der beste Cut verliert sein Potenzial ohne die richtige Zubereitungstechnik.

gründlich abtrockneten Fleisches bei hoher Hitze erzeugt die sogenannte MaillardReaktion eine feine, aromatische Kruste. Danach sollte das Fleisch bei indirekter Hitze langsam auf die gewünschte Kerntemperatur gebracht werden, beispielsweise im Ofen oder auf dem Grill. Für ein saftiges Medium Rare beträgt diese circa 54–56 °C, für ein durchgegartes Well Done circa 65 °C. So wird nach kurzer Ruhezeit aus einem guten Stück Fleisch am Ende das, worauf es ankommt: echter Genuss. Ob beim Grillabend mit Freunden, einem besonderen Dinner oder beim Sonntagsessen mit der Familie.

Fakten Während Weidegras und Kräuter für eine aromatische Note sorgen und das Fettsäureprofil beeinflussen können, verleihen die typischen Pflanzen der Küstenwiesen dem Fleisch von Salzwiesenlämmern seinen charakteristischen Geschmack mit dezent mineralischer Note. Durch die freie Eichelmast des Ibérico-Schweins lagert dessen Fleisch nussig schmeckendes, ungesättigtes Fett ein, das dem Schweinefleisch eine fast rindfleischähnliche Saftigkeit verleiht. ADVERTORIAL

WARUM MAN HALTUNG UND SCHLACHTUNG WIRKLICH SCHMECKT Dass gutes Fleisch von der Haltung abhängt, ist bekannt. Weniger bekannt: Wie ein Tier geschlachtet wird, entscheidet mindestens genauso stark über den Geschmack. Tiertransporte, fremde Menschen und Umgebungen bedeuten für Rinder und Schweine Stress – der Körper schüttet Adrenalin und Kortisol aus, der pH-Wert im Fleisch steigt, das Gewebe wird zäher und verliert Aroma. Land.Luft schlachtet Schweine und Rinder direkt auf der Weide – bei Schweinen ist Land.Luft deutschlandweit Pionier und der einzige Betrieb mit EU-Zulassung zur Weideschlachtung. Kein Tiertransport, keine fremden Umgebungen, kein Stress bis zum letzten Moment. Das Ergebnis ist messbar und schmeckbar: mehr Zartheit, volleres Aroma. Dazu kommt die ganzjährige Weidehaltung selbst: Bewegung und natürliche Fütterung prägen Fleischstruktur und Geschmack, Naturlandzertifiziert und ohne unnötige Zusatzstoffe.

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GENUSS

Initiative Fleisch – Partner Content

Was Fleisch heute bedeutet Wer heute einkauft, fi ndet eine größere Auswahl denn je. Haferdrinks, pfl anzliche Burger, Proteinprodukte und klassische Lebensmittel stehen oft direkt nebeneinander. Zu dieser Vielfalt gehört auch Fleisch. Für viele Menschen ist es Teil ihrer Ernährung. Fleisch liefert hochwertiges Eiweiß sowie Eisen, Zink und B-Vitamine. Einige dieser Nährstoffe kann der Körper aus tierischen Lebensmitteln besonders gut aufnehmen. Rindfleisch und Schweinefleisch können deshalb Teil einer ausgewogenen Ernährung sein. Ob und wie viel Fleisch jemand isst, bleibt eine persönliche Entscheidung. Obwohl mehr als 90 Prozent der Deutschen Fleisch essen, wird kaum ein Lebensmittel heute so intensiv diskutiert. Was lange selbstverständlich war, der Sonntagsbraten, das Steak am Wochenende oder der Grillabend mit Freunden, steht inzwischen im Spannungsfeld von Gesundheit, Tierwohl, Umwelt und persönlichem Geschmack. Essen ist Geschmackssache

Was auf den Teller kommt, ist eine individuelle Entscheidung. Es hängt von Vorlieben, kulturellen Prägungen und den eigenen Lebensumständen ab. Für diese Entscheidungsfreiheit steht die Initiative Fleisch mit ihrer Kampagne „Iss was dir schmeckt“. „Wir wollen den Menschen das gute Gefühl zurückgeben, selbst zu entscheiden, was ihnen schmeckt und guttut“, sagt Kirsten Otto, Geschäftsführerin der Initiative Fleisch. „Wer Fleisch isst, täglich, gelegentlich oder nur zu besonderen Anlässen, trifft eine persönliche Entscheidung. Diese Entscheidung verdient Respekt.“ Mahlzeiten sind zudem oft mit Erinnerungen verbunden: mit dem Geburtstagsessen im Kreis der Familie, dem Grillabend mit Freunden oder einem Rezept, das über Generationen weitergegeben

Fotos: Initiative Fleisch

Zwischen persönlichem Geschmack, Herkunft und Verantwortung

Kirsten Otto,

Geschäftsführerin der Initiative Fleisch

Wer Fleisch isst, täglich, gelegentlich oder nur zu besonderen Anlässen, tri� t eine persönliche Entscheidung. Diese Entscheidung verdient Respekt. wurde. Für viele Menschen gehört Fleisch zu solchen Momenten, weil gemeinsames Essen verbindet. P�anzlich und tierisch: Landwirtschaft im Kreislauf

Was viele nicht wissen: Jedes pflanzliche Lebensmittel erzeugt in der Verarbeitung Mengen an Biomasse, die Menschen nicht essen können. Von einem Kilogramm Hafer landen gerade einmal 380 Gramm im Haferdrink, der Rest sind Pressreste und Schalen. Ähnliches gilt für Rapsöl. Bei der Pressung entstehen große Mengen Rapskuchen, die für Menschen ungeeignet sind, für Rinder aber ein wertvolles Futtermittel. Was in einer Produktionskette als Rest gilt, wird in der nächsten zur Ressource. Hinzu kommt Grünland, das sich nicht für den Ackerbau eignet. Rinder können die dort wachsende, für Menschen unverdauliche Biomasse verwerten. Schweine nutzen dagegen vor allem bestimmte Nebenprodukte aus der Lebensmittelverarbeitung. Beide können damit zur Nutzung von Rohstoffen beitragen, die nicht direkt für die menschliche Ernährung geeignet sind.

Pflanzlich und tierisch sind in diesem System keine Gegensätze. Sie sind zwei Seiten derselben Landwirtschaft.

woher sein Rind- oder Schweinefleisch stammt und wie es erzeugt wurde, kann seine Kaufentscheidung besser einordnen.

Qualität, Herkunft, Handwerk

Mehr Transparenz und höhere Standards sind in den vergangenen Jahren zu wichtigen Themen der deutschen Fleischwirtschaft geworden. Dazu zählen die Haltungsform-Kennzeichnung am Regal, das Initiative Tierwohl-Programm für mehr Tierwohl sowie der verstärkte Einsatz von Soja aus entwaldungsfreien Lieferketten. Diese Entwicklungen zeigen, dass sich die Branche weiterbewegt und konkrete Schritte in Richtung besserer Haltungsbedingungen, nachvollziehbarer Herkunft und höherer Qualitätsstandards unternommen wurden. Der Wandel zeigt sich nicht nur in Standards und Lieferketten, sondern auch darin, wie Menschen Fleisch heute auswählen und zubereiten.

Für viele Menschen bedeutet bewusster Fleischkonsum, seltener Fleisch zu essen und stärker auf Qualität, Herkunft und Haltungsbedingungen zu achten. Regionale Produkte und transparente Lieferketten gewinnen an Bedeutung. Wer weiß,

Fleisch im Alltag: vielseitig, alltagstauglich, lecker

Ob schnelle Pfanne unter der Woche, unkompliziert aus dem Airfryer, klassischer Sonntagsbraten oder sommerlicher Grillabend: Rindfleisch und Schweinefleisch bieten viele Zubereitungsmöglichkeiten. Sie lassen sich mit Gemüse, Hülsenfrüchten, Pasta oder Salat kombinieren und passen damit zu unterschiedlichen Küchen und Anlässen. Die Initiative Fleisch steht für einen o�enen, faktenbasierten Dialog rund um das Lebensmittel Fleisch. Träger sind der Deutsche Bauernverband (DBV) und der Verband der Fleischwirtschaft (VDF). Mehr Informationen unter: www.iss-was-dir-schmeckt.de


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DIE OBERFLÄCHE MACHT DEN UNTERSCHIED: Welche Pfanne passt zu mir? Steak, Spiegelei oder Pfannkuchen – die Anforderungen an eine Pfanne könnten unterschiedlicher kaum sein. Während beim scharfen Anbraten hohe Temperaturen und eine robuste Oberfläche gefragt sind, soll bei empfindlichen Lebensmitteln möglichst wenig anhaften. Entscheidend ist deshalb nicht allein die Form oder Größe einer Pfanne, sondern vor allem ihre Oberfläche. Von klassischem Edelstahl bis zu modernen keramischen Antihafttechnologien: Die verschiedenen Varianten haben jeweils ihre eigenen Stärken. Auf die richtige Temperatur kommt es an

ProCeraPlus setzt auf eine keramische Antihaft-

Welche Pfanne passt zu welchem Kochstil?

Beschichtete Pfannen erleichtern das Braten und

technologie, die ohne PFAS und PTFE entwickelt

Die Frage nach der richtigen Pfanne lässt sich

sorgen dafür, dass sich Speisen komfortabel

wurde. Sie eignet sich besonders für die Zuberei-

deshalb nicht pauschal beantworten. Wer gerne

lösen lassen. Damit die Beschichtung lange ihre

tung von Speisen, die leicht anhaften können, und

Steaks oder Gemüse scharf anbrät und intensive

Eigenschaften behält, kommt es jedoch nicht nur

unterstützt ein Braten mit wenig Fett. Damit die

Röstaromen schätzt, findet in Edelstahl eine

auf den richtigen Umgang mit Küchenhelfern an.

keramische Oberfläche ihre Eigenschaften mög-

besonders robuste Variante. Für empfindliche

Auch die Hitze spielt eine entscheidende Rolle:

lichst lange behält, empfiehlt sich eine schonende

Speisen und eine Zubereitung mit wenig Fett sind

Wird eine beschichtete Pfanne zu stark erhitzt,

Reinigung von Hand.

Antihaftpfannen eine praktische Wahl.

kann die Beschichtung Schaden nehmen und es können sich mit der Zeit Risse bilden. Besonders

Auch die persönlichen Gewohnheiten spielen eine

bei Induktionskochfeldern ist deshalb Vorsicht ge-

Rolle: Wer regelmäßig mit Edelstahl-Küchenhelfern

boten. Die höchste Stufe oder die Boost-Funktion

arbeitet, kann auf besonders widerstandsfähige

sollte bei beschichteten Pfannen nicht zum Auf-

Oberflächen wie ProResist oder ProNero mit

heizen verwendet werden – sie ist vor allem dafür

PowerGrid setzen. Wer eine keramische Oberfläche

gedacht, Flüssigkeiten wie Wasser besonders

bevorzugt, findet mit ProCeraPlus und ProNero

schnell zum Kochen zu bringen. Wer Temperatur

Varianten, die ohne PFAS und PTFE auskommen.

und Pfanne aufeinander abstimmt, schafft damit eine wichtige Grundlage für dauerhaft unbe-

Letztlich gilt: Die passende Pfanne sollte nicht

schwertes Braten.

nur zum Gericht, sondern zum eigenen Kochalltag passen. Wer unterschiedliche Gerichte zubereitet,

Antihaftbeschichtung: entspannt braten mit

kann deshalb durchaus von mehreren Pfannen mit

wenig Fett

unterschiedlichen Oberflächen profitieren – eine

Bei empfindlichen oder leicht anhaftenden Lebens-

für hohe Temperaturen und kräftige Röstaromen,

mitteln spielt eine gute Antihaftwirkung ihre Stärken

eine andere für empfindliche Lebensmittel und

aus. Fisch, Eier, Pfannkuchen oder Gemüse lassen

unkompliziertes, fettarmes Braten.

sich häufig besonders unkompliziert wenden, ohne dass die Speisen an der Oberfläche festkleben.

Eine weitere keramische Variante ist ProNero mit

Gleichzeitig kann mit wenig Fett gebraten werden.

PowerGrid. Das 3-lagige Mehrschichtmaterial

Doch Antihaftbeschichtung ist nicht gleich Anti-

aus Edelstahl, Aluminium und ProNero Keramik-

haftbeschichtung. Je nach Materialtechnologie

versiegelung verteilt die Wärme gleichmäßig und

unterscheiden sich die Oberflächen beispielsweise

sorgt für gute Antihafteigenschaften und damit für

hinsichtlich ihrer Robustheit, ihrer Pflege und der

komfortables Braten mit wenig Fett. Gleichzeitig

verwendbaren Küchenhelfer. Moderne Beschichtun-

schützt die integrierte PowerGrid-Struktur die Be-

gen verbinden deshalb zunehmend gute Antihaft-

schichtung vor direktem Kontakt mit dem Bratgut

eigenschaften mit widerstandsfähigen Oberflächen.

und unterstützt eine gleichmäßige Verteilung des Bratfetts. Die Beschichtungstechnologie kommt

Vier Oberflächen für unterschiedliche Ansprüche

ohne PFAS und PTFE aus. Die geschmacks- und

Bei seinen Pfannen bietet RÖSLE verschiedene

geruchsneutrale Oberfläche ist zudem hygienisch

Oberflächentechnologien an, die unterschiedliche

und lässt sich einfach per Hand reinigen.

Bedürfnisse beim Kochen und Braten abdecken. ProResist ist eine besonders widerstandsfähige

Daneben setzt RÖSLE bewusst auf unbeschich-

Antihaftversiegelung mit eingearbeiteten Silicium-

teten Edelstahl. Die Oberfläche ist besonders

carbid-Partikeln. Sie verbindet gute Antihaft-

robust, kratzfest und temperaturbeständig und

eigenschaften mit einer robusten Oberfläche und

damit ideal für hohe Temperaturen und kräftiges

ermöglicht das Braten mit wenig Fett. Praktisch im

Anbraten. Gleichzeitig ist Edelstahl geschmacks-

Alltag: Die Oberfläche ist für die Verwendung von

neutral, säure- und lebensmittelbeständig und für

Edelstahl-Küchenhelfern geeignet und die Pfanne

alle Herdarten geeignet.

kann in der Spülmaschine gereinigt werden.


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GENUSS

Lust auf Meer FISCHGENUSS

Wer heute Fisch bewusst genießen möchte, schaut nicht nur auf Inhaltsstoffe und Zubereitung, sondern auch auf die Herkunft, Fischarten und Nachhaltigkeit. Text: Kirsten Schwieger Foto: Karolina Grabowska/unsplash

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isch kann mehr als gut schmecken: Er liefert hochwertiges, gut verfügbares Eiweiß und je nach Sorte eine Reihe wichtiger Nährstoffe. Vor allem fettreiche Fische wie Hering, Makrele, Lachs oder Forelle sind reich an Vitamin D und den langkettigen Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA. Generell enthält Fisch verschiedene B-Vitamine, darunter B12. Doch es lohnt sich ein Blick über die Nährwerttabelle hinaus. Denn Fisch ist nicht gleich Fisch. Woher er stammt und wie er produziert beziehungsweise gefangen wurde, kann einen großen Unterschied ausmachen. Beim Wildfang geht es vor allem darum, ob Fischbestände nachhaltig bewirtschaftet und Meeresökosysteme möglichst geschont werden. Fanggebiet und -methode spielen dabei eine wichtige Rolle. So verursacht Ruten- oder Reusenfang deutlich weniger Beifang als schwere Grundschleppnetze. Aquakulturen wiederum entlasten die Wildbestände und bieten eine verlässliche Verfügbarkeit. Allerdings hängen sie in puncto Qualität stark von Besatzdichte, Wasserqualität und Futter ab.

Fisch ist erstaunlich vielseitig. sowie Fang- beziehungsweise Haltungsbedingungen. Fisch im Alltag klingt für viele nach Aufwand, ist in Wahrheit aber eine schnelle Feierabendküche. Ein Filet in der Pfanne zu braten, dauert oft nur wenige Minuten. Das sanfte Dünsten in einem geschlossenen Topf mit etwas Gemüsebrühe und Kräutern gelingt garantiert. Noch unkom-

plizierter ist das Garen im Ofen. Der wohl unkomplizierteste Fischkonsum ist das Fischbrötchen oder -brot. Zum Beispiel Hering auf kunstvoll belegtem Smørbrød: DER Klassiker aus Skandinavien. Als mild gesalzener Matjes ist er dazu schon fertig – so schnell geht gesund und köstlich. Schließlich muss Fisch nicht immer als klassisches Filet auf dem Teller landen. Auch in Pasta, Reisgerichten oder Currys lässt er sich köstlich mit ganz unterschiedlichen Küchen kombinieren. Gerade milde Fischarten nehmen Gewürze und Saucen gut auf, während aromatischere Sorten oft mit wenigen Zutaten auskommen. Dazu kommen neue Ideen für die Zubereitung: knusprig im Airfryer zubereitet oder sousvide oder auf der Planke gegart. Fisch ist erstaunlich vielseitig. Zwischen den einzelnen Arten liegen geschmacklich und bei der Zubereitung Welten. Zarte,

milde Sorten wie Kabeljau oder Seelachs sind unkompliziert und passen zu vielen Gerichten. Lachs bringt mehr Fett und einen kräftigeren Geschmack mit, während Hering und Makrele deutlich intensiver und aromatischer sind. Wer festes, fein strukturiertes Fleisch bevorzugt, macht mit Heilbutt einen guten Fang. Mit Skrei, dem saisonalen Winterkabeljau, kommt im Winter eine besonders feste und feine Variante auf den Teller. Aus Lachs, Forelle oder Makrele lassen sich zudem schnelle Bowls, Salate oder Wraps zubereiten. Frischer Wind in der alltäglichen Küche. Fakten Beim Kauf ist Frische das oberste Gebot: Der Fisch sollte niemals „fischig“ riechen. Pralle Augen, feuchte, hellrote Kiemen und eine elastische Haut zeichnen frische ganze Fische aus.

Anerkannte Zertifikate können eine Orientierung geben, sind aber nicht das einzige Kriterium für nachhaltiges Fischereimanagement. Während das blaue MSC-Siegel Wildfang auszeichnet, garantieren das ASC-Siegel oder Bio-Siegel wie Naturland oder Bioland eine verantwortungsvolle Haltung bei Zuchtfisch mit strengen Auflagen zu Futter, Medikamenteneinsatz und Umweltschutz. Zusätzlich zu Zertifikaten lohnt der Blick auf Herkunft, Fischart ANZEIGE

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WENN FISCH AUF BROT TRIFFT: Die vielleicht spannendste Kreation der nordischen Küche kommt aus Norwegen Das typische Abendbrot mit Wurst & Käse ist seit jeher beliebt. Doch kaum eine Idee der Küche ist so wandelbar wie die Verbindung aus gutem Brot und gutem Fisch. In Skandinavien ist daraus eine eigene Esskultur gewachsen: das Smørbrød, das kunstvoll belegte offene Brot. Sein heimlicher Star ist ein Fisch, den viele von uns unterschätzen und der aus den kalten, klaren Gewässern vor Norwegen kommt: der Hering.

DAS REZEPT ZUM NACHMACHEN Matjes-Smørbrød auf Pumpernickel mit karamellisierten Pflaumen, Feldsalat und roten Zwiebeln Für 4 Personen, 8 kleine Brote

Klassisch belegt: Matjes mit roten Zwiebeln, Lauchzwiebeln und Dill auf dunklem Brot.

Matjes mit Mango-Pico-de-Gallo auf Vollkornbrot.

Silber des Nordens In den kalten, klaren Gewässern des Nordatlantiks wächst der Hering langsam heran. Die niedrigen Temperaturen sorgen für festes Fleisch und einen reinen, klaren Geschmack. Norwegen blickt auf eine über 10.000 Jahre alte Fischerei-Tradition zurück und fischt heute nach festen, wissenschaftlich berechneten Fangquoten, damit die Bestände auch für kommende Generationen erhalten bleiben. Von dort führt der Weg nach Norddeutschland, wo Handwerksbetriebe den Fisch in echter Handarbeit zu Matjes veredeln. Norwegischer Hering, regional in Deutschland veredelt.

Brot und Fisch, neu gedacht Genau hier beginnt das Spannende. Nimm ein kräftiges, dunkles Brot wie den norddeutschen Pumpernickel, gib eine feine Creme aus Matjes darauf, dazu etwas Frisches, etwas Süßes, etwas Säure, und aus einem simplen Butterbrot wird ein kleines Gericht mit großer Wirkung. In Norwegen ist dieses belegte Brot längst Alltag, ob morgens vor der Arbeit, mittags in der Pause oder abends. Und Deutschland verbindet damit mehr, als man denkt: die Liebe zum „Abendbrot“ und die Überzeugung, dass einfache Zutaten die besten sind. Neben beliebten Klassikern wie Räucherlachs ist auch der Hering in Form von Matjes eine geschmackliche Empfehlung. Nährstoffpaket aus dem Norden Nebenbei ist Hering ein kleines Nährstoffpaket. Er ist reich an Omega-3-Fettsäuren, an Vitamin D und Vitamin B12 und liefert reichlich hochwertiges Eiweiß. Die Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA tragen zu einer normalen Herzfunktion bei*, Vitamin D trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems und zur Erhaltung normaler Knochen bei, und Vitamin B12 trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel und zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei. Als mild gesalzener Matjes ist er dazu schon fertig: Packung öffnen, aufs Brot legen, mit Salat, Kräutern oder Gemüse ergänzen, fertig ist eine frische Mahlzeit in wenigen Minuten. Kein Exoten-Food aus Übersee, sondern eins direkt aus dem Norden, zu einem Preis, der ihn zu einem der erschwinglichsten Lebensmittel im Kühlregal macht. *

Aufgewachsen im kalten Nordatlantik vor der norwegischen Küste.

Die positive Wirkung von EPA und DHA auf die normale Herzfunktion stellt sich bei einer täglichen Aufnahme von 250 mg ein, die schon eine kleine Portion Hering liefert. Vitamine und Fettsäuren wirken im Rahmen einer abwechslungsreichen, ausgewogenen Ernährung und einer gesunden Lebensweise.

Mehr über den Hering aus Norwegen und viele weitere Rezepte: fischausnorwegen.de präsentiert von SEAFOOD FROM NORWAY. In Kooperation mit der Initiative „Unser Hering“, unser-hering.de, Instagram: @Unser.Hering.

Zutaten Creme: 200 g Matjesfilet, 150 g Frischkäse, 1 bis 2 TL Meerrettich, 1 TL mittelscharfer Senf, 1 TL Zitronensaft, schwarzer Pfeffer, bei Bedarf 1 EL Sahne.

Belag 8 Scheiben Pumpernickel, 2 Pflaumen, 1 TL Butter, 1 TL brauner Zucker, 1 TL Balsamico, ½ rote Zwiebel, 40 g Feldsalat, 1 TL Zitronensaft, 1 EL Rapsöl, Salz und Pfeffer.

Zubereitung 1.

Matjes mit Frischkäse, Meerrettich, Senf und Zitronensaft kurz mixen, bis eine cremige, leicht stückige Masse entsteht. Nicht zu lange, sonst wird sie schwer. Mit Pfeffer abschmecken, bei Bedarf mit etwas Sahne lockern.

2.

Pflaumen entsteinen und in Spalten schneiden. In Butter mit braunem Zucker kurz karamellisieren, mit Balsamico ablöschen, 1 bis 2 Minuten schwenken. Weich, aber bissfest halten.

3.

Rote Zwiebel fein schneiden. Feldsalat mit Zitronensaft, Rapsöl, Salz und Pfeffer leicht marinieren.

4.

Pumpernickel mit der Creme bestreichen, Feldsalat darauf, 1 bis 2 Pflaumenspalten platzieren, mit Zwiebelstreifen garnieren. Nach Wunsch etwas frischer Meerrettich obenauf.

Tipp: Matjes bringt von Natur aus Salz mit. Erst ganz am Ende abschmecken, zusätzliches Salz möglichst vermeiden.


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MÄNNERGESUNDHEIT

Es lohnt sich, sich um die eigene Gesundheit zu kümmern EINLEITUNG

Männer leben im Durchschnitt gut vier Jahre kürzer als Frauen. Ein Junge hat in Deutschland eine Lebenserwartung von 78,8 Jahren, ein Mädchen von 83,4. Aber: Zwischen höchster und niedrigster Einkommensgruppe liegen bei Männern rund zehn Jahre Lebenserwartung, bei der gesunden Lebenserwartung etwa vierzehn. Der Abstand innerhalb der Männer ist damit größer als der zwischen den Geschlechtern und hat sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten vergrößert. Foto: Presse

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eeinflusst wird dieser Abstand durch Rauchen, Alkohol, Bewegungsmangel, Bluthochdruck, verspätete Diagnosen und versäumte Früherkennung. Wer sich kümmert, gewinnt messbar Jahre – vor allem gute. Nur etwa ein Viertel der Männer ab 45 mit Anspruch auf gesetzliche Krebsfrüherkennung nimmt sie wahr. Beim Darmkrebs erkennt die Darmspiegelung Tumoren früh und verhindert durch Polypenentfernung ihre Entstehung. Männer haben Anspruch ab 50, Frauen ab 55 – wegen des höheren Risikos. Jährlich nutzen nur rund zwei bis zweieinhalb Prozent die Vorsorgekoloskopie. Seit Einführung des Programms 2002 sind die Neuerkrankungen bei 50- bis 74-Jährigen deutlich zurückgegangen, bei unter 50-Jährigen ohne Screening dagegen gestiegen. Das Prostatakarzinom ist mit rund 79.600 Neuerkrankungen und etwa 15.000 Todesfällen jährlich die häufigste Krebserkrankung des Mannes. Früh erkannt ist es sehr gut behandelbar, oft heilbar. Heute wird PSA risikoadaptiert bestimmt: Ein erster Wert in den Vierzigern bestimmt die Kontrollabstände; die Magnetresonanztomografie steht bei der weiteren Abklärung vor der Biopsie.

Bei niedrigem Risiko ist aktive Überwachung etabliert; Übertherapie ist dadurch seltener als vor zehn Jahren. Blutdruck, Blutfette, Blutzucker, Bauchumfang, Rauchen, Bewegungsmangel, Schlafmangel sind relevante Risikofaktoren. Erektionsstörungen sind häufig ein frühes Zeichen einer generalisierten Gefäßerkrankung, oft Jahre vor einem kardialen Ereignis. Psychische Gesundheit ist vernachlässigt: Ambulant erhielten zuletzt 12,8 Prozent der Männer und 20,4 Prozent der Frauen eine Depressionsdiagnose. Etwa drei von vier Suizidopfern sind Männer; ihre Suizidrate liegt dreimal höher. Männer sind nicht seltener depressiv, werden aber vermutlich seltener diagnostiziert. Depression ist sehr gut behandelbar, wenn sie diagnostiziert wird. „Longevity“ ist zu einem modernen Schlagwort geworden. Wirklich wichtig sind aber die Jahre in guter körperlicher und geistiger Verfassung. Die Zutaten dafür sind nicht exotisch: ausreichend Bewegung, Schlaf, gesunde Ernährung, Tabakverzicht, bewussten Umgang mit Alkohol und Kontrolle wichtiger Werte. Zuletzt soziale Beziehungen: Stabile Bindungen, Freundschaften und das Gefühl,

Prof. Dr. med. Kurt Miller, Vorstand Stiftung Männergesundheit

Wer sich kümmert, gewinnt messbar Jahre – vor allem gute. gebraucht zu werden, zählen zu den robustesten Einflussgrößen auf Gesundheit und Lebenserwartung. Bei Männern verengen sich Netzwerke im Alter: Freundschaften laufen über die Arbeit, das soziale Leben über die Partnerin; mit dem Berufsende

kann beides wegfallen. Darum sollte man sich um Beziehungen wie um Blutdruck und Bewegung kümmern. Also: Lassen Sie sich auf Gesundheit ein, es lohnt sich. Nehmen Sie die folgenden Artikel als Motivation. ADVERTORIAL

Männergewaltschutz: Gewalt erkennen, Hilfe ermöglichen Gewalt kann jeden treffen – auch Männer. Bei häuslicher Gewalt denken viele zunächst an Frauen, denen Gewalt in der Partnerschaft oder in der Familie widerfährt. Das ist nachvollziehbar: Frauen sind häufiger und vielfach schwerer von geschlechtsspezifischer und häuslicher Gewalt betroffen als Männer. Gleichzeitig erleben auch Männer Gewalt in Partnerschaften und Familien. Sie kann viele Formen annehmen und reicht von Beleidigungen, Kontrolle und Bedrohungen über digitale Gewalt und Stalking bis hin zu Schlägen, körperlichen Übergriffen und sexualisierter Gewalt. Für Männer ist es oft besonders schwer, sich Hilfe zu holen. Noch immer hält sich das Bild des starken, selbstbewussten Mannes, der seine Probleme allein lösen muss. Doch wer Gewalt erlebt, fühlt sich möglicherweise beschämt, hat Angst, nicht ernst genommen zu werden oder weiß schlicht nicht, wohin er sich wenden kann.

Hier setzt die Bundesfach- und Koordinierungsstelle Männergewaltschutz an. Sie unterstützt den Aufbau und die Weiterentwicklung von Schutz- und Beratungsangeboten für Männer, die von häuslicher Gewalt betroffen sind, vernetzt Fach- und Beratungsstellen und entwickelt Standards und praktische Arbeitshilfen. So soll ein Hilfesystem entstehen, das auch Männer erreicht und ihre Erfahrungen ernst nimmt. Männergewaltschutz ist ein wichtiger Teil des gesamten Hilfesystems. Wirksamer Gewaltschutz gelingt, wenn Hilfsangebote für alle Geschlechter sich gegenseitig ergänzen. So können unterschiedliche Erfahrungen berücksichtigt werden und alle Menschen Schutz und Unterstützung erhalten. Dazu gehört auch der Blick auf Vorstellungen von Männlichkeit und darauf, wie Männer Gewalt erleben, ausüben oder Hilfe suchen.

Gewalt ist keine Privatsache. Jeder Mensch hat das Recht, sicher und gewaltfrei zu leben. Hilfe anzunehmen ist ein wichtiger Schritt zu mehr Gesundheit und Selbstbestimmung. Mehr Informationen unter: https://www.ohne-gewalt-leben.de/


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MÄNNERGESUNDHEIT

Scharf sehen. Ein Leben lang. Wenn der „Arm immer länger wird“, weil man Zeitung, Buch, Speisekarte oder Smartphone nicht mehr lesen kann, wird es Zeit zu handeln.

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enn auch wenn man sich mit Anfang oder Mitte vierzig noch fit und vital fühlt und oft auch so aussieht, treten im Körper bereits Alterserscheinungen auf. Eine davon ist die sogenannte Altersweitsichtigkeit (Presbyopie). Ursache ist eine Versteifung der Linse: Die Augenlinse verliert mit zunehmendem Alter an Elastizität und kann sich deshalb schlechter auf nahe Gegenstände bzw. Schrift einstellen. In Deutschland sind nahezu 95 Prozent der älteren Menschen von Alterssichtigkeit betroffen. Neben der klassischen Lesebrille gibt es verschiedene Möglichkeiten, das kaum noch mögliche Nahsehen auszugleichen. Dazu gehören Gleitsicht- oder Mehrstärkenbrillen, Kontaktlinsen und in bestimmten Fällen auch operative Verfahren. EuroEyes steht seit mehr als 30 Jahren für moderne refraktive Augenchirurgie und hat über einer halben Million Menschen zu mehr Sehfreiheit durch Augenlasern und den Einsatz künstlicher Linsen verholfen. Mit 56 Standorten weltweit und erfahrenen Spezialisten, die jährlich jeweils um die 1.000 Behandlungen vornehmen, bietet die Klinikgruppe höchste Qualität – und lebenslange, klare Sicht. Gründer Dr. Jørn Jørgensen und sein Sohn, Augenarzt Jannik Jørgensen, stellen ihre Behandlungsmethode vor.

Mehr Informationen über EuroEyes unter: www.euroeyes.de

Warum lohnt sich eine operative Behandlung bei Altersweitsichtigkeit?

Bei Menschen ab etwa 50 Jahren, die so gut wie alle an Altersweitsichtigkeit leiden, wird in der Regel nicht mehr gelasert, sondern die natürliche Augenlinse durch eine multifokale bzw. moderne trifokale -Intraokularlinse ersetzt. Der Vorteil hierbei ist, dass die neue Linse anschließend das Sehen in der Ferne, im Zwischenbereich und in der Nähe ermöglicht, sodass man möglichst ohne Brille auskommt. Vor der Operation vermessen wir das Auge sehr genau und schicken die Messdaten an den Linsenhersteller Carl Zeiss, der auf dieser Grundlage eine individuell angepasste Linse anfertigt. Damit können mehrere Sehprobleme wie Kurzsichtigkeit plus Hornhautverkrümmung plus Altersweitsichtigkeit gleichzeitig behandelt werden. Die verwendeten Linsen bestehen aus einem Acrylat, also einem speziellen Kunststoff. Normale Umwelteinflüsse wie Sonnenlicht, Feuchtigkeit, Sauna, Skifahren oder kalte bzw. warme Temperaturen beeinträchtigen die Linse nicht. Sie verbleibt dauerhaft im Auge und verändert sich nach der Einheilung nicht wesentlich. Wir führen diese Methode seit fast 30 Jahren durch und haben damit inzwischen mehr als 100.000 Augen

Dr. med. Jørn Slot Jørgensen,

Gründer, Geschäftsführer und medizinischer Leiter der EuroEyes Klinikgruppe; Augenchirurg und Facharzt für Augenheilkunde.

behandelt. Dafür wurden wir kürzlich auf einem Kongress in London ausgezeichnet. Was untersuchen Sie alles vorab?

Wir untersuchen die Netzhaut, den Augendruck und verschiedene Aspekte der Hornhaut. Nur wenn alles gesund ist, führen wir eine Operation durch. Wie sieht so eine Operation aus?

Die Operation ist ein minimalinvasiver Eingriff, der durch eine nur etwa zwei Millimeter kleine Öffnung am Auge durchgeführt wird – ähnlich einer Schlüssellochchirurgie. Pro Auge dauert die Operation ungefähr zehn Minuten, wir behandeln meist beide Augen gleichzeitig. Die Sehkraft erholt sich in der Regel schnell, sodass man bereits kurz nach der Operation wieder gut sehen und arbeiten kann. Wie bei jeder Operation gibt es Risiken. Dazu gehören beispielsweise Entzündungen, die

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jedoch sehr selten sind. In etwa fünf bis sechs Prozent der Fälle kann eine leichte Nachkorrektur per Laser notwendig sein, wenn die gewünschte Sehschärfe nicht ganz erreicht wird. Außerdem muss sich das Gehirn zunächst an die neue Optik der Multifokallinse gewöhnen. Diese sogenannte Neuroadaptation dauert meist einige Wochen. Gerade am Anfang können manche Patienten das Gefühl haben, mehr Licht zum Lesen zu benötigen. Bei guter Beleuchtung ist anschließend auch das Lesen kleiner Schrift möglich.

Wie lange hält die Behandlung vor?

Die eingesetzten Linsen sind für ein lebenslanges Verbleiben im Auge ausgelegt. Die Materialien werden seit Jahrzehnten verwendet und gut vertragen. Auch Kinder, die beispielsweise wegen eines angeborenen Grauen Stars bereits in jungen Jahren eine Kunstlinse erhalten, behalten diese in der Regel dauerhaft. Nach der Operation muss sich das Gehirn erst einmal an die neue Optik gewöhnen. Diese sogenannte Neuroadaptation kann einige Zeit dauern, verbessert sich aber meist mit zunehmender Gewöhnung. Mit welchen Kosten muss man rechnen?

Wir rechnen nach Gebührenordnung der Ärzte ab und verwenden die Premiumlinsen der Firma Carl Zeiss – die besten, die es auf dem Markt gibt. Mit Vor- und Nachuntersuchung kommen Kosten ab etwa 6.500 Euro auf Patient:innen zu.


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MÄNNERGESUNDHEIT

Depressionen erkennen DEPRESSION

Depressionen können in jedem Lebensalter auftreten und zeigen sich bei Jungen und Männern häufig anders als bei Mädchen und Frauen. Wut, Reizbarkeit, exzessives Gaming, später auch übermäßige Arbeit oder Sportsucht können Ausdruck einer psychischen Erkrankung sein. Auch Bluthochdruck kann mit psychischem Stress und Depressionen zusammenhängen. Umso wichtiger ist es, diese oft weniger offensichtlichen Warnsignale ernst zu nehmen. Text: Katja Deutsch Fotos: Fernando @cferdophotography/unsplash, Getty Images/unsplash+

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epressionen können viele Ursachen haben, und manchmal liegen diese sogar noch vor der Geburt: Bereits starker und chronischer Stress der Mutter während der Schwangerschaft kann das Risiko für spätere psychische Belastungen des Kindes erhöhen. Dabei können Veränderungen der Gehirnentwicklung, epigenetische Prozesse und eine erhöhte Empfindlichkeit des Stressregulationssystems eine Rolle spielen. Depressionen können bereits im Kindesalter auftreten und sich beispielsweise durch Spielunlust, schnelle Entmutigung und ein überwiegend trauriges oder „leeres“ Gesicht zeigen. Im Vorschulalter ist etwa eins von hundert Kindern betroffen, im Grundschulalter etwa zwei Prozent. Bei Jugendlichen erkranken etwa fünf bis zwölf Prozent an einer Depression. Häufig treten zusätzlich Angststörungen, Essstörungen oder ADHS auf. Während der COVID-19-Pandemie haben depressive Symptome bei Kindern und Jugendlichen stark zugenommen, besonders oft wurden sie bei Mädchen diagnostiziert. Bei Jungen können sich Depressionen teilweise anders zeigen – sie reflektieren ihre Gefühle oft nicht gut und sprechen seltener über sie, sondern äußern ihre Belastung eher durch Reizbarkeit, Rückzug, aggressives Verhalten und übermäßiges Gaming. Da sich das Gehirn während der Pubertät neu vernetzt, sind Veränderungen bei Schlafbedürfnis und Verhalten zunächst normal, mehr als 20 Fehltage pro Halbjahr wegen Verschlafens, dauerhaft ausbleibende Hausaufgaben und Lernverweigerung oder starker sozialer Rückzug sollten

Depressionen können bereits im Kindesalter auftreten und sich beispielsweise durch Spielunlust, schnelle Entmutigung und ein überwiegend trauriges oder „leeres“ Gesicht zeigen. Eltern jedoch aufmerksam machen. Auch häufige Bauchschmerzen können seelische Ursachen haben, sollten aber ebenso auf körperliche Ursachen untersucht werden. Männer haben statistisch gesehen seltener diagnostizierte Depressionen als Frauen, gleichzeitig ist ihre Suizidrate deutlich höher. Laut dem Robert Koch-Institut zeigten 2024 etwa 19 Prozent der erwachsenen Männer in Deutschland depressive Symptome; bei knapp sechs Prozent lagen mittelschwere bis schwere Symptome vor. Dabei handelt es sich um Ergebnisse eines Screenings und nicht um die Zahl ärztlich diagnostizierter Depressionen. Depressive Männer zeigen nicht immer „klassische Traurigkeit“, sondern oftmals Reizbarkeit, Wutausbrüche, geringe Selbstkontrolle, Unzufriedenheit und eine extreme Arbeits- oder Sportbelastung. Auch zunehmender Alkoholkonsum, exzessives Kaufverhalten oder starke Risikobereitschaft sowie häufige Anfeindungen und Vorwürfe gegenüber der Partnerin können auf eine psychische Belastung hin-

weisen – und sind keineswegs „normale“ männliche Verhaltensweisen. Unbehandelt können Depressionen zu einer ausweglos erscheinenden Lage führen: 2024 haben sich in Deutschland 7.414 Männer das Leben genommen, das entspricht mehr als 71 Prozent aller Suizide. Jeder Suizid lässt im Durchschnitt mindestens zehn Betroffene zurück, die in vielen Fällen selbst psychologische Hilfe brauchen. Wichtig zu wissen: Weder eine vorgeburtliche Belastung noch Traumata in der Kindheit sind ein unabänderliches Schicksal, das zu einer Depression führt. Jeder Mensch erlebt im Laufe seines Lebens Schicksalsschläge wie den Tod nahestehender Menschen, Jobverlust, gesundheitliche Einschränkungen im Alter oder andere einschneidende Veränderungen. Es

kann nur nicht jeder Mensch gleich gut damit umgehen – und das ist keine Schande. Manchmal braucht man psychologische Unterstützung, um wieder das Steuer über sein Leben in die Hand zu nehmen.

Depressive Männer zeigen nicht immer „klassische Traurigkeit“, sondern oftmals Reizbarkeit, Wutausbrüche, geringe Selbstkontrolle, Unzufriedenheit und eine extreme Arbeits- oder Sportbelastung.

Wer spürt, dass er Hilfe braucht, kann hier anrufen: TelefonSeelsorge: 0800 111 0 111, 0800 111 0 222 oder 116 123 Ärztlicher Bereitschaftsdienst: 116 117 Stiftung Deutsche Depressionshilfe 0800 - 33 44 533 Die Nummer gegen Kummer ist für junge Menschen unter 116 111 erreichbar In akuten Notfallsituationen: 112 – oder sofort in die psychiatrische Notaufnahme fahren


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Depression bei Männern: Nach außen stark, doch innerlich erschöpft

„Mir geht es gut.“ Ein einfacher Satz – doch manchmal stimmt gar nichts daran. Ein Mann schläft seit Wochen schlecht, fühlt sich gereizt und ausgelaugt, zieht sich zurück oder vergräbt sich in seine Arbeit. Trotzdem würde er sich nicht als „depressiv“ bezeichnen. Und genau hier liegt das Problem.

B

ei Männern sieht eine Depression oft anders aus. Im Vordergrund stehen häufig Beschwerden, die an Überarbeitung, Stress oder eine körperliche Erkrankung denken lassen. Dazu können Niedergeschlagenheit, ein problematischer Umgang mit Alkohol oder der Verlust von Lebensfreude treten. Nach außen läuft alles wie gewohnt. Doch hinter der souveränen Fassade verbergen sich Leere und Verzweiflung.

nicht nur einzelne körperliche und psychische Symptome, sondern erheben eine biopsychosoziale Anamnese. Das heißt: Wir fragen auch nach den Lebensumständen. Gab es eine belastende Situation wie eine Trennung oder den Tod eines nahestehenden Menschen? Hat der Patient vielleicht den Job verloren? Auch Suizidgedanken sprechen wir offen an. Das kann Betroffenen helfen, über ihre Situation zu sprechen und Unterstützung anzunehmen.

Hinzu kommt: Männer suchen bei psychischen Belastungen seltener professionelle Hilfe. Umso wichtiger ist es, Warnsignale ernst zu nehmen und sie nicht als Stress oder vorübergehendes Stimmungstief abzutun. Genau hier setzt die Psychosomatik an: Sie betrachtet nicht nur einzelne Symptome, sondern das Zusammenspiel von Körper, Psyche und Lebensumständen.

Dr. Grobholz: Eine depressive Stim-

Frau Dr. Grobholz, Herr Prof. Dr. Maatouk, woran lässt sich eine Depression bei Männern erkennen? Prof. Dr. Maatouk: Die diagnostischen

Rund sieben von zehn Menschen, die durch Suizid sterben, sind Männer. In der Lebensphase zwischen 50 und 64 Jahren sind die Zahlen besonders hoch. Welche Faktoren spielen in dieser Zeit eine Rolle? Dr. Grobholz: Übergangsphasen, in

Kriterien einer Depression unterscheiden sich bei Männern und Frauen grundsätzlich nicht. Unterschiede bestehen darin, wie sich die Erkrankung nach außen zeigt und wie Betroffene damit umgehen. Bei Männern können zum Beispiel Reizbarkeit oder Rückzug stärker in den Vordergrund treten als offen geäußerte Niedergeschlagenheit. Zudem suchen sie bei psychischen Belastungen seltener Hilfe oder sprechen über ihre Beschwerden oft nur indirekt. Uns ist es daher wichtig, zuerst Vertrauen aufzubauen. Bei Beschwerden wie Erschöpfung oder Reizbarkeit betrachten wir

mungslage kann sich sehr unterschiedlich zeigen. Manche Männer wirken nach außen souverän und leistungsfähig, obwohl sie innerlich stark belastet sind. Daher ist es wichtig, auf Widersprüche zu achten: Jemand teilt mit, es gehe ihm gut. Doch Mimik, Körpersprache und Verhalten erzählen eine andere Geschichte.

denen sich das Leben verändert, können belastend sein, zum Beispiel ein Jobverlust oder der anstehende Ruhestand. Viele Männer haben sich über ihren Beruf definiert. Bricht diese Rolle weg, verlieren sie nicht nur ihre Tagesstruktur, sondern einen wichtigen Teil ihrer Identität. Hinzu können körperliche Beschwerden, Mobilitätseinschränkungen oder Einsamkeit kommen. Neue Aufgaben zu definieren ist hier wichtig.

Mehr Informationen über die Psychosomatische Fachklinik Altmühltal unter: www.psychosomatik-altmuehltal.de/maenner

Dr. Katharina Grobholz und Prof. Dr. Imad Maatouk,

Chefärztliche Leitung Psychosomatische Fachklinik Altmühltal

Welche Behandlung hilft bei einer Depression? Prof. Dr. Maatouk: Bei einer schweren

Depression ist oft eine Kombination aus Psychotherapie und Antidepressiva sinnvoll. Die Wahl der geeigneten Therapie hängt unter anderem von der individuellen Situation, von möglichen Begleiterkrankungen und von den Präferenzen des Patienten ab. Neben der Einzeltherapie spielen die Gruppentherapie und die therapeutische Gemeinschaft eine wichtige Rolle. Viele Betroffene erleben dabei: „Ich bin mit meiner Situation nicht allein.“ Der Austausch mit anderen kann entlasten und neue Perspektiven eröffnen.

Dr. Grobholz: Entscheidend ist der Blick auf den ganzen Menschen. Gerade bei Männern spielen ein leistungsorientiertes Selbstbild und ein hoher Anspruch an

Bei Männern können zum Beispiel Reizbarkeit oder Rückzug stärker in den Vordergrund treten als offen geäußerte Niedergeschlagenheit. sich selbst oft eine wichtige Rolle. Diese Faktoren beeinflussen, wie eine Erkrankung erlebt wird und welche Behandlung helfen kann. Was zeichnet den Behandlungsansatz der Psychosomatischen Fachklinik Altmühltal aus? Prof. Dr. Maatouk: Wir verbinden

wissenschaftlich fundierte Psychotherapie mit einem breiten Spektrum an Spezialtherapien – von Einzel- und Gruppengesprächen bis zu körper-, bewegungs- und kreativtherapeutischen Angeboten. Daraus entwickeln wir ein Behandlungskonzept, das sich an den individuellen Bedürfnissen und Therapiezielen der Betroffenen orientiert. Auch die hohe Aufenthaltsqualität der neuen Klinik und die Natur des Altmühltals beziehen wir bewusst in die Therapie ein.

Am 16. November 2026 eröffnet im mittelfränkischen Treuchtlingen die Psychosomatische Fachklinik Altmühltal unter der chefärztlichen Leitung von Dr. Katharina Grobholz und Prof. Dr. Imad Maatouk. Die Akutklinik bietet eine wissenschaftlich fundierte multimodale Psychotherapie, die körperliche Aspekte konsequent einbezieht und durch ein breites Spektrum an Spezialtherapien ergänzt wird. Auch Architektur und Lage gehören zum therapeutischen Konzept: Die hohe Aufenthaltsqualität und die Natur des Altmühltals unterstützen die Behandlung. Das Haus bietet 120 Betten für gesetzlich Versicherte, 23 weitere für Privatpatienten.


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MÄNNERGESUNDHEIT

So bleiben Männer länger fit BEWEGUNG

Gesund alt werden ist kein Zufall. Der Sportwissenschaftler Prof. Dr. Ingo Froböse erklärt, worauf Männer bei Bewegung, Vorsorge und Ernährung achten sollten. Text: Silja Ahlemeyer Fotos: Sebastian Bahr, Chander R/unsplash

Prof. Dr. Ingo Froböse, Sportwissenschaftler

Professor Froböse, wir werden zwar immer älter, aber nicht gesünder. Was läuft in unserer Gesellschaft falsch?

Das Ziel war es bisher, einfach nur die Lebensspanne zu verlängern. Jetzt sehen wir, dass das nicht reicht. Die Volkskrankheiten haben dramatisch zugenommen, und wir haben uns leider daran gewöhnt. Viel zu viele Menschen nehmen Blutdruckmedikamente. Früher trat Diabetes Typ 2 überwiegend im höheren Lebensalter auf, heute betrifft die Erkrankung zunehmend auch jüngere Menschen. Und das nehmen wir einfach hin. Das muss sich ändern. Es ist allgemein bekannt, dass Bewegung die beste Präventionsmaßnahme gegen Alterskrankheiten ist. Warum bewegen sich die Menschen trotzdem so wenig?

Man redet sich ein, dass man sich genug bewegt. Daran haben auch die Medien Anteil. Immer heißt es, man soll 10.000 Schritte am Tag machen. Gesundheit ist aber auch eine Frage der Belastungsintensität. Beim gemütlichen Schlendern entsteht auch bei

10.000 Schritten kein Trainingsreiz. Wer fit bleiben will, muss regelmäßig Herzund Atemfrequenz erhöhen. Also reicht auch einfache Gartenarbeit, Hausarbeit oder Spazierengehen nicht aus, um gesund zu altern?

Nein. Man sollte so trainieren, dass die Sauerstoffaufnahme richtig in Gang kommt. Faustregel: vier Schritte einatmen, vier Schritte ausatmen. Also etwas schneller als Spazierengehen. Aber bitte nicht sofort im Neonshirt mit Fitnesstracker den Weltrekord in Angriff nehmen. Das wäre auch typisch für uns Männer, aber das bleibt bitte den Leistungssportlern vorbehalten. Welche drei Gewohnheiten hätten aus Ihrer Sicht den größten Einfluss darauf, möglichst lange gesund und leistungsfähig zu bleiben?

Erstens: dreimal pro Woche moderates Ausdauertraining. Zweitens: zweimal wöchentlich ergänzend Muskeltraining. Eine funktionierende Muskulatur sieht nicht

nur besser aus, sondern senkt die Sturzgefahr. Außerdem gibt es Hinweise, dass sie das Risiko für Demenz und Alzheimer verringern kann. Krafttraining wirkt sich zudem günstig auf den Hormonhaushalt aus – Stichwort Testosteron. Das beeinflusst auch die sexuelle Leistungsfähigkeit. Drittens: Finger weg von Zigaretten und Alkohol. Welche Vorsorgeuntersuchungen beim Arzt sind für Männer wirklich wichtig?

Prostata-Check ab 45, Darmkrebsvorsorge ab 50 und die einmalige Untersuchung der Bauchaorta ab 65 sind die Top 3. Zusätzlich halte ich eine Leistungsdiagnostik mit Bestimmung der VO₂max für sinnvoll. Dabei wird unter Belastung, etwa auf dem Ergometer, gemessen, wie viel Sauerstoff der Körper maximal aufnehmen und verwerten kann. Dieser Wert ist ein guter Indikator für die Ausdauerleistungsfähigkeit und steht in engem Zusammenhang mit der langfristigen Gesundheit.

Diese beginnt bereits im Kindesalter. Was müssen etwa Eltern von Teenagern ihren Jungs mitgeben, damit sie als Männer gesund alt werden?

Am besten möglichst früh Verantwortung für sich selbst zu übernehmen! Junge Menschen haben im Vergleich zu früheren Generationen ein um 168 Prozent höheres Risiko für Magen-Darm-Krebs. Das liegt zum Großteil daran, dass sie zu viele industriell verarbeitete Lebensmittel essen. Wir nehmen rund 1.000 Kilogramm Nahrung pro Jahr zu uns. Das muss guter Sprit sein. Weg mit Zuckerdrinks, her mit Bewegung. Fakten Prof. Dr. Ingo Froböse war in den 80er-Jahren deutscher Vizemeister über 100 Meter und Hochschulmeister über 200 Meter. Ursprünglich kommt er jedoch aus dem Bobsport: Vor seiner Leichtathletik-Karriere war er dort als Anschieber unterwegs. ANZEIGE

Longevity bedeutet, möglichst lange aktiv, leistungsfähig und selbstständig zu bleiben. Eine wichtige Rolle spielt dabei unsere Muskulatur. Doch hinter Muskelkraft und körperlicher Leistung stehen komplexe Prozesse, die auf Zellebene stattfinden Genau hier begegnen uns Nukleotide: Sie sind natürliche Bestandteile unserer Zellen und Bausteine von DNA und RNA. Auch ATP – der unmittelbar nutzbare Energieträger der Zellen, der bei der Muskelkontraktion benötigt wird – gehört biochemisch zu den Nukleotiden. „mehr Infos hier“

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MÄNNERHERZEN TICKEN ANDERS Gendergesundheit ist mittlerweile in aller Munde. Es ist längst klar, dass Frauen und Männer gesundheitlich nicht einfach gleich betrachtet werden können. Das betriff t das Herz-Kreislauf-System und den Blutdruck ebenso wie den Darm, das gesamte Mikrobiom und natürlich die unterschiedlichen Hormone.

Trainingserfolg direkt sichtbar, sogar ein dezenter Wettbewerb ist möglich. Passende FLEXI-BAR® Übungsvideos finden Sie auf meinem YouTubeKanal. Ergänzend sorgen fünf Minuten Achtsamkeit oder bewusstes Atmen für Ausgleich zum hektischen Alltag.

Die Lebenserwartung von Frauen liegt in Deutschland rund fünf Jahre über der von Männern. Warum das so ist, lässt sich nicht auf einen einzigen Faktor zurückführen. Diskutiert wird unter anderem, welche Rolle Lebensstil, Vorsorge und Selbstfürsorge dabei spielen.

Ebenso wichtig ist für mich die Ernährung. Eine überwiegend pflanzenbasierte, ballaststoffreiche Ernährung bietet eine gute Grundlage. Zucker und Süßstoffe wie Sucralose dürfen gerne reduziert, tierische Eiweißquellen bewusst und in Maßen genossen werden. Auch Nahrungsergänzungsmittel können eine ausgewogene Ernährung sinnvoll ergänzen. In meinem BK BARBARA KLEIN Sortiment finden Sie dafür eine gezielte Auswahl für unterschiedliche Bedürfnisse.

Frauen nehmen Vorsorgeuntersuchungen häufig regelmäßiger wahr, achten oftmals bewusster auf ihre Ernährung und versuchen – zumindest ist das mein Eindruck der vergangenen Jahre – Stress gezielter abzubauen. Auch Bewegung wird häufiger bewusst als Ausgleich in den Alltag integriert. Bei Männern beobachte ich dagegen oft einen anderen Zugang zum Sport. Bewegung findet beispielsweise in Form von Ballsportarten statt, bei denen auch Wettkampf und Duell eine Rolle spielen. Bauch-Beine-Po zum Stressabbau, Yoga oder morgens eine halbe Stunde entspanntes Schwimmen stehen dagegen eher seltener auf dem Tagesplan.

MÄSSIG, DAFÜR REGELMÄSSIG Dabei muss es gar nicht kompliziert sein – mein Grundsatz lautet: mäßig, dafür regelmäßig. Ideal sind effiziente, aufrichtende, ganzheitliche Übungen – etwa mit dem FLEXI-BAR®, ausgezeichnet mit dem AGR-Rückensiegel, der die Haltung optimiert und die tiefliegende Muskulatur aktiviert. Männer lieben visuelles Feedback: Beim Schwingen wird der

ich aus Stress? Wie häufig trinke ich Alkohol? Und wann nehme ich mir tatsächlich Zeit für mich? Es geht nicht um Perfektion. Gesundheit entsteht aus vielen kleinen Entscheidungen, die wir täglich treffen. Oft hilft der Blick aufs Papier, sie bewusster zu treffen. Denn egal ob Männer- oder Frauengesundheit: Mäßig, regelmäßig und bewusst ist für mich eine der besten Formeln für einen gesunden Lebensstil. Weitere Tipps zu Gesundheit, Ernährung und Bewegung finden Sie auf Facebook, Instagram und YouTube.

Auch beim Alkohol gilt: weniger und bewusster. Dafür darf die Freude an frischen, möglichst wenig verarbeiteten Lebensmitteln und „Clean Eating“ wachsen. Denn Gesundheit bedeutet nicht Verzicht, sondern Gewohnheiten zu entwickeln, die langfristig guttun und sich im Alltag durchhalten lassen.

EINFACH MAL AUFSCHREIBEN Ein Tipp, den ich Männern genauso wie Frauen gerne mitgebe, ist erstaunlich simpel: Führen Sie für einen Monat ein kleines Tagebuch. Schreiben Sie auf, was Sie essen und trinken, wie viel Sie sich bewegen, wie Sie schlafen und wann Sie besonders unter Stress stehen. Viele Gewohnheiten nehmen wir im Alltag kaum noch bewusst wahr. Erst wenn wir sie schwarz auf weiß vor uns sehen, erkennen wir: Wo könnte ich etwas verändern? Wo fehlt Bewegung? Wann esse

Barbara Klein, CEO der FLEXI-SPORTS GmbH & BK Barbara Klein GmbH

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Rückenbeschwerden als frühes Warnsignal

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FRAGEN AN ENRICO DAMME

Text: Jakob Bratsch Foto: Männergewaltschutz e. V.

RÜCKENGESUNDHEIT

Vorsorgeuntersuchung, Krebsvorsorge, Herz-Kreislauf-Check – wenn es um Männergesundheit geht, denken die meisten zuerst an den Gang zum Facharzt. Dabei beginnt Gesundheit im Alltag, oft im Verborgenen: an der Art, wie ein Mann sitzt, sich bewegt, schläft oder mit Stress umgeht.

Enrico Damme, Geschäftsführender Fachreferent der Bundesfach- und Koordinierungsstelle Männergewaltschutz

Text: Jakob Bratsch Fotos: AGR, Curated Lifestyle/unsplash+

R

ückenbeschwerden zählen dabei häufig zu den ersten wahrnehmbaren Warnsignalen bei ungünstigen Arbeits- und Lebensgewohnheiten. „Rückenbeschwerden und Verspannungen sind oft eines der ersten Signale, die der Körper sendet, wenn Bewegungsmangel, Fehlhaltung und Dauerbelastung zusammenkommen“, so Detlef Detjen, Geschäftsführer der Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. Seit über 30 Jahren setzt sich der unabhängige Verein „Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V.“ für Rückengesundheit ein – mit dem AGR-Gütesiegel für besonders rückengerechte Produkte, Schulungen von Therapeuten und Fachhändlern sowie praxisnaher Aufklärungsarbeit in enger Zusammenarbeit mit Ärzten und Therapeuten verschiedener Fachrichtungen. Warum Männer anders betroffen sind

Rückenschmerzen betreffen Männer und Frauen gleichermaßen, doch die Ursachen unterscheiden sich manchmal. Bei Männern spielen berufliche Belastungen eine besondere Rolle: Es gibt wissenschaftliche Hinweise darauf, dass Heben, Tragen, ungünstige Körperhaltungen und andere mechanische Belastungen das Risiko für chronische Rückenschmerzen erhöhen. Das gilt sowohl für körperlich anstrengende Berufe als auch für langes Sitzen im Büro. Auch falsches oder einseitiges Krafttraining kann Beschwerden begünstigen. Ein starker Rumpf, gezieltes Muskeltraining unter fachlicher Anleitung und ein bewusster Umgang mit Stress, der als zusätzlicher, oft unterschätzter Einflussfaktor gilt, wirken hier präventiv und stabilisieren die Wirbelsäule. Bewegung, Ernährung und Schlaf als Basis

Rückenschmerzen sind meist unspezifisch; nur ein kleinerer Teil hat eine klar identifizierbare strukturelle Ursache. Regelmäßige Bewegung und die ergonomische Gestaltung des Alltags gehören zu den zentralen Präventionsansätzen der Rückengesundheit – dazu zählen einfache Gewohnheiten wie Spazierengehen, Radfahren oder Treppen-

Ein stabiler, beweglicher Rücken ist eine wichtige Voraussetzung für Bewegungsfreiheit bis ins hohe Alter und damit ein oft unterschätzter Faktor für Lebensqualität und Selbständigkeit.

steigen ebenso wie eine bewusste, vollwertige Ernährung. Auch ausreichender, erholsamer Schlaf unterstützt die Regeneration und wirkt sich günstig auf die Schmerzwahrnehmung aus – ein rückenfreundliches Bett kann hier zusätzlich entlasten. Ergonomie, Körpergefühl und digitale Medizin

Detlef Detjen, Geschäftsführer der Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V.

Auch am Arbeitsplatz zahlt sich Prävention aus: Ergonomische Sitzmöbel und höhenverstellbare Schreibtische sowie bewegte Arbeitsabläufe wirken mechanischen Belastungen und ungünstigen Haltungen entgegen. Das AGR-Gütesiegel bietet hier eine anerkannte Orientierungshilfe bei der Auswahl rückenfreundlicher Produkte. Wichtig ist zudem, ein besseres Körpergefühl zu entwickeln und zu spüren, wann Belastung zu groß wird, bevor Beschwerden chronisch werden. Digitale Gesundheitsangebote und Apps können dabei unterstützen, Bewegungsmuster besser wahrzunehmen und erste Impulse zur Veränderung zu geben, ersetzen aber nicht die persönliche fachliche Einschätzung durch Arzt oder Therapeut.

schätzter Faktor für Lebensqualität und Selbständigkeit.

Rückengesundheit als Baustein von Longevity

Fazit: Männergesundheit beginnt oft im Rücken

Wer langfristig leistungsfähig, beweglich und selbstbestimmt bleiben möchte – ein zentrales Anliegen des modernen Longevity-Gedankens –, kommt an der Rückengesundheit nicht vorbei. Ein stabiler, beweglicher Rücken ist eine wichtige Voraussetzung für Bewegungsfreiheit bis ins hohe Alter und damit ein oft unter-

Rückenbeschwerden und Verspannungen sind oft eines der ersten Signale, dass der Körper sendet, wenn Bewegungsmangel, Fehlhaltung und Dauerbelastung zusammenkommen.

Ein gesunder Rücken ist selten Zufall, sondern das Ergebnis bewusster Entscheidungen – bei Bewegung, Ernährung, Schlaf und Ergonomie. Wer früh ansetzt, tut nicht nur seinem Rücken etwas Gutes, sondern legt den Grundstein für langfristige Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Lebensqualität.

Wer sich selbst als Beschützer verstehen soll, spricht vermutlich besonders ungern darüber, selbst Gewalt zu erleben.

Was hat häusliche Gewalt mit Männergesundheit zu tun? Sehr viel. Gewalt kann körperliche und psychische Folgen haben – von blauen Flecken und Schürfwunden bis hin zu Depressionen. Sie kann die Gesundheit langfristig beeinträchtigen. Deshalb gehört der Schutz vor Gewalt zu einem umfassenden Verständnis von Männergesundheit. Warum suchen betroffene Männer häufig keine Hilfe? Neben Scham und Angst spielt das traditionelle Bild vom „starken Mann“ eine Rolle. Wer sich selbst als Beschützer verstehen soll, spricht vermutlich besonders ungern darüber, selbst Gewalt zu erleben. Zudem fehlt es noch immer an Sichtbarkeit und passenden Angeboten für Männer. Was braucht es für besseren Schutz? Männer brauchen Schutzangebote, die ihre Situation ernst nehmen und konkrete Hilfe anbieten. Anlaufstellen finden Männer auf www.ohnegewalt-leben.de. Es sollte selbstverständlich sein, dass auch Männer Hilfe suchen können, ohne als „Schwächling“ zu gelten.


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Das Fundament für lebenslange Vitalität – Warum der Körper Kraft braucht

M

uskeln sind kein dekoratives Gewebe. Sie halten den Körper aufrecht, sichern Gelenke, schützen die Wirbelsäule und beeinflussen den Stoffwechsel. Trotzdem wird körperliche Stärke meist erst dann als Gesundheitsthema behandelt, wenn Probleme auftreten. Der Rücken zieht, das Knie meldet sich, der Nacken ist verspannt, die Belastbarkeit

sinkt. Dann beginnt häufig eine Suche nach schneller Entlastung: Schmerzmittel, Massagen, Spritzen oder Eingriffe. Doch wenn die muskuläre Ursache bestehen bleibt, kehren Beschwerden oft zurück. Stärke ist nicht, Beschwerden zu ignorieren. Stärke ist, rechtzeitig aktiv zu werden.

Nicht jede Beschwerde ist ein Schicksal, das man ertragen muss. Der Körper ist anpassungsfähig. Muskulatur reagiert auf Widerstand. Knochen reagieren auf Belastung. Sehnen und Bänder werden belastbarer, wenn der Impuls richtig dosiert wird. Diese Anpassungsfähigkeit ist besonders für alle relevant, die lange im Beruf oder Sport funktionieren und erst spät merken, dass die Substanz nachlässt. Wer viel sitzt, braucht eine starke Rücken- und Rumpfmuskulatur. Wer läuft oder Tennis spielt, benötigt stabile Knie, Hüften, Sprunggelenke und Schultern. Wer älter wird, braucht Kraft, um Stürze zu vermeiden und selbstständig zu bleiben. Muskulatur verbraucht Energie und beeinflusst, wie der Körper Zucker und Fett verarbeitet. Sie ist eines der wichtigsten Stoffwechselorgane. Das macht gezielten Muskelaufbau besonders relevant, um Gewicht zu reduzieren, Leistungsfähigkeit zu erhalten oder metabolischen Risiken vor-

beugend zu begegnen. Schonung schützt nicht bei Gelenkbeschwerden. Gelenke leben von Bewegung und werden durch kräftiges Gewebe geführt und stabilisiert.

Fotos: www.kieser.com

Viele Männer haben ein erstaunlich pragmatisches Verhältnis zu ihrem Körper: Solange er funktioniert, wird er genutzt. Wenn er schmerzt, wird er repariert. Gleichzeitig wird Vorsorge oft auf Routineuntersuchungen, Herz-Kreislauf-Risiken oder spezifische Organthemen reduziert. Das ist zweifellos wichtig, greift aber zu kurz. Denn ein wesentlicher Teil langfristiger Gesundheit liegt an anderer Stelle: in der Muskulatur.

Gesundheit beginnt nicht erst bei Krankheit. Sie beginnt bei Belastbarkeit.

Das ist auch deshalb wichtig, weil viele Beschwerden sich schleichend über Jahre entwickeln: durch langes Sitzen, einseitige Belastung, Bewegungsmangel, Stress oder falsch verstandene Schonung. Wer erst reagiert, wenn der Schmerz den Alltag bestimmt, hat wertvolle Zeit verloren. Es lohnt sich daher ein Perspektivwechsel. Vorsorge heißt nicht nur, regelmäßig Werte kontrollieren zu lassen. Vorsorge heißt auch, die Strukturen zu kräftigen, die einen täglich tragen. Häufig wird zu lange gewartet und weiter funktioniert, bis der Körper Stopp sagt. Dabei ist Prävention kein Zeichen von Schwäche, sondern von Verantwortung.

Ein starker Körper ist keine Frage von Eitelkeit. Es ist eine Frage der Unabhängigkeit. Denn körperliche Stärke bedeutet Freiheit: die Freiheit, aktiv zu bleiben, Belastungen zu meistern und das Leben nach den eigenen Vorstellungen zu gestalten. Nicht für den Spiegel, sondern für ein selbstbestimmtes Leben.

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ADVERTORIAL

Männergesundheit: Zwischen Fußballplatz, Büro und Rückenbeschwerden Ob beim Tragen schwerer Lasten,

Schultern. Werden Beweglichkeit

ermöglicht eine gezielte Stimulation

beim stundenlangen Sitzen im Büro

und Regeneration vernachlässigt,

der Rückenmuskulatur. Es können Ver-

oder beim wöchentlichen Fußballspiel

können Beschwerden im Nacken-,

spannungen gelöst, Gelenke mobi-

im Verein: Der Rücken macht bei

Schulter- oder Rückenbereich ent-

lisiert, die Beweglichkeit verbessert

vielen Männern irgendwann auf sich

stehen. Warnsignale des Körpers

und die Tiefenmuskulatur gekräftigt

aufmerksam. Oft entwickeln sich

werden dabei im hektischen Alltag

werden. Auf dem SPINEFITTER-

die Beschwerden schleichend und

häufig übersehen.

YouTube-Kanal gibt es zahlreiche

werden zunächst ignoriert oder als

kostenfreie Trainingsvideos, die von

normale Begleiterscheinung des All-

Bewegung statt Durchhalten

Physiotherapeut:innen angeleitet

tags abgetan. Dabei sind die Ursachen

Eine gesunde Wirbelsäule lebt von

werden. Somit kann jederzeit und

vielfältig. Neben körperlicher Belas-

regelmäßiger Bewegung. Dabei geht

überall trainiert werden.

tung spielen auch Bewegungsmangel,

es nicht nur um Krafttraining oder

Stress und langes Sitzen eine ent-

intensive Sporteinheiten. Ebenso

Rechtzeitig handeln!

scheidende Rolle. Viele Männer su-

wichtig sind Mobilisation, Dehnung

Rückenschmerzen sollten nicht erst

chen erst dann Unterstützung, wenn

und die Aktivierung der tiefliegenden

behandelt werden, wenn sie chro-

Schmerzen ihre Leistungsfähigkeit im

Muskulatur. Moderne Trainings- und

nisch geworden sind. Wer frühzeitig

Beruf, beim Sport oder im Privatleben

Therapiekonzepte verfolgen das Ziel,

auf mehr Beweglichkeit, eine sta-

erheblich einschränken.

verspannte Strukturen zu lösen, die

bile Muskulatur und das Lösen von

Beweglichkeit zu verbessern und die

Verspannungen achtet, schafft die

Zwischen Schreibtisch,

natürliche Stabilität des Körpers

Grundlage für langfristige Gesundheit

Sportplatz und Stress

zu fördern.

und Leistungsfähigkeit. Heute heißt

Der moderne Alltag stellt hohe

Mehr Informationen unter: sissel.de

es nicht mehr „durchhalten“, sondern

Anforderungen an den Bewegungs-

SPINEFITTER: Multifunktionales

aktiv Verantwortung für den eigenen

apparat. Während langes Sitzen und

Tool für die Gesundheit

Körper übernehmen. Kleine, regelmä-

Bewegungsmangel die Muskulatur

Eine effektive Unterstützung bietet

ßig durchgeführte Maßnahmen können

schwächen können, führen inten-

der SPINEFITTER by SISSEL . Das Trai-

langfristig einen großen Unterschied

sive Belastungen im Beruf oder

nings- und Therapietool kombiniert

machen. Mit gezielter Bewegung,

Sport häufig zu Verspannungen und

Mobilisation, Kräftigung und Stabili-

bewusstem Ausgleich zum Alltag und

Überlastungen. Auch Stress hinter-

sation. Seine besondere Konstruktion

unterstützenden Trainingskonzepten

lässt Spuren. Viele Männer tragen

mit paarweise angeordneten Bällen

wie dem SPINEFITTER lässt sich viel

Anspannung sprichwörtlich auf den

verläuft entlang der Wirbelsäule und

für einen gesunden Rücken tun.

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MÄNNERGESUNDHEIT

JAN ULLRICH

„Es gab keine schnelle Lösung“ GROSSES INTERVIEW

Der frühere Rad-Superstar Jan Ullrich musste sich nach einer Depression ins Leben zurückkämpfen. Heute weiß er: Ohne Hilfe geht das nicht. Text: Armin Fuhrer Foto: Presse

Herr Ullrich, viele Männer tun sich schwer damit, über psychische Belastungen zu sprechen. Warum glauben immer noch so viele Männer, sie bräuchten keine Hilfe oder müssten eine Depression allein durchstehen? Und war das bei Ihnen auch so?

Ja, das war bei mir genauso. Ich habe lange geglaubt, dass ich alles alleine schaffen muss. Gerade als Leistungssportler entwickelt man die Haltung, Schmerzen auszuhalten und Schwäche nicht zu zeigen. Heute weiß ich, dass genau das ein Irrtum ist. Sich Hilfe zu holen, ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Verantwortung – sich selbst und den Menschen gegenüber, die einem wichtig sind. Das war eine sehr wichtige Erkenntnis. Unterscheidet sich nach Ihrer persönlichen Empfindung die Wahrnehmung von Depressionen bei Männern von der bei Frauen – sowohl bei den Betroffenen selbst als auch in ihrem Umfeld?

Ich glaube schon, dass Männer häufig größere Schwierigkeiten haben als Frau-

en, ihre Gefühle zu zeigen. Viele wurden damit groß, Probleme mit sich selbst auszumachen. Das Problem ist dann, dass dadurch auch Angehörige oft erst spät erkennen, wie schlecht es jemandem wirklich geht. Umso wichtiger ist es, offen über psychische Gesundheit zu sprechen.

diesen Erwartungen?

Was waren Ihre ersten stabilen Schritte nach der akuten Depression, um Ihre mentale Gesundheit langfristig zu stärken?

Welche Rolle spielen körperliche Aktivität, Bewegung und Routine bei der emotionalen Stabilisierung von Männern?

Der wichtigste Schritt für mich war, Hilfe anzunehmen und mir Zeit zu geben. Es gab keine schnelle Lösung. Struktur im Alltag, regelmäßige Bewegung, Gespräche mit vertrauten Menschen und professionelle Unterstützung haben mir geholfen, wieder Vertrauen in mich selbst aufzubauen.

Ich musste lernen, dass mein Wert nicht von Siegen oder Erfolgen abhängt. Früher war der Sport fast meine ganze Identität. Heute weiß ich, dass Familie, Gesundheit und echte Beziehungen viel wichtiger sind. Diese Erkenntnis hat mich freier gemacht.

Bewegung ist für mich bis heute ein wichtiger Baustein. Sport ist sehr wichtig, er kann den Kopf freimachen und gibt Struktur. Aber klar ist auch: Bewegung allein ersetzt keine Therapie. Sie ist Teil eines gesunden Lebensstils, genauso wie ausreichender Schlaf, gute Gespräche und ein stabiles soziales Umfeld. Wie wichtig war für Sie, auf ein soziales Netz zurückgreifen zu können?

Ich glaube schon, dass Männer häufig größere Schwierigkeiten haben als Frauen, ihre Gefühle zu zeigen.

Das war entscheidend. Niemand muss eine Depression alleine bewältigen. Familie, Freunde und Menschen, die ehrlich für einen da sind, können unglaublich viel Halt geben. Ich habe gelernt, Hilfe anzunehmen und mich auf andere zu verlassen.

Männer definieren ihren Selbstwert oft stark über Leistung, Beruf oder ihre Rolle als Versorger. Bei Ihnen waren es sicher Ihre sportlichen Erfolge. Wie gelang Ihnen nach Ihrer Depression ein gesünderer Umgang mit

Welche typischen Fehler oder Fallstricke beobachten Sie bei Männern, die sich nach einer Depression wieder „zurück ins Leben“ kämpfen wollen?

Viele setzen sich zu früh wieder unter Druck und wollen sofort genauso

funktionieren wie vorher. Heilung braucht aber Zeit. Es ist wichtig, kleine Fortschritte anzuerkennen und Rückschläge nicht als Niederlage zu sehen. Welchen Rat geben Sie Angehörigen oder Freunden, die einen Mann nach einer Depression begleiten möchten – ohne ihn dabei zu bevormunden?

Vor allem zuhören, Geduld haben und da sein. Man muss nicht immer Lösungen anbieten. Oft hilft es schon, wenn jemand spürt, dass er nicht alleine ist und akzeptiert wird, ohne bewertet zu werden.

Sich Hilfe zu holen, ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Verantwortung – sich selbst und den Menschen gegenüber, die einem wichtig sind. Fakten Wenn Jan Ullrich mal vom Alltag abschalten möchte, verbringt er am liebsten Zeit mit seiner Familie oder ist draußen mit seinen Kindern mit dem Fahrrad unterwegs. Bewegung, Ruhe und gemeinsame Momente geben ihm Kraft und helfen ihm, den Blick auf das Wesentliche zu richten.


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Medizin wird immer präziser Wie Vorsorge, personalisierte Therapien und KI die Medizin verändern – und warum der Arzt auch künftig eine entscheidende Rolle spielt.

Wie stark hat sich die Medizin in den vergangenen Jahren verändert?

Prof. Zimmermann: Als Gastroenterologe kann ich sagen: Gerade beim Darm enorm. Das beginnt bereits bei der Vorsorge. Vorstufen wie Polypen und Veränderungen der Schleimhaut können wir heute dank deutlich besserer Bildqualität der Endoskope viel genauer erkennen. Prof. Häcker: Auch die Therapielandschaft hat sich stark entwickelt. In der Urologie etwa gibt es neue Medikamente, die die Behandlung von Prostatakrebs und anderen Tumoren erheblich verbessern – von Chemo- bis zu Immuntherapien. Zudem kann heute viel mehr ambulant behandelt werden. Ist bei Krebs eine Operation immer noch zwangsläufig notwendig?

Zimmermann: Solange ein Darmkrebstumor oberflächlich ist und nicht tiefer in die Darmwand eingedrungen ist, kann eine endoskopische Entfernung ausreichen. Ist bereits Muskelgewebe betroffen und damit das Risiko einer Ausbreitung in die Lymphknoten erhöht, muss chirurgisch behandelt werden. Insgesamt werden die Verfahren aber schonender, auch der Organerhalt spielt eine größere Rolle. Es wird oft von personalisierter Krebsmedizin gesprochen. Was bedeutet das konkret?

Häcker: Wir untersuchen die Eigenschaften des Tumorgewebes immer genauer. Molekulare Marker können zeigen, welche Therapie voraussichtlich besonders gut wirkt. Je nach Befund kommen

unterschiedliche Medikamente infrage. Die Behandlung wird dadurch zunehmend individueller. Welche Vorsorge sollten Männer auf keinen Fall aufschieben?

Zimmermann: Die Darmkrebsvorsorge. Sie beginnt regulär ab dem 50. Lebensjahr. Bei familiärem oder genetischem Risiko sowie bestimmten Vorerkrankungen wie chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen kann sie früher notwendig sein. Häcker: Ebenso wichtig ist die Prostatakrebs-Früherkennung ab dem Alter von 45 Jahren. Was ist höher zu schätzen: absolute Sicherheit für Patienten oder eine höhere Lebensqualität?

Zimmermann: Wir Ärzte müssen erkennen: Wer trägt welches Risiko? Ein gesunder Mensch befindet sich in einer anderen Situation als jemand mit einer bestehenden Erkrankung. Vorsorge und Beratung sollten deshalb möglichst individuell sein. Häcker: Richtig. Ein 45-jähriger Mann mit sehr niedrigem PSA-Wert muss heute nicht mehr unbedingt jährlich zur Vorsorge kommen. Anhand der Marker können wir sehen: Der nächste Check hat noch fünf Jahre Zeit. Was erwarten Sie in den kommenden zehn Jahren von der Medizin?

Zimmermann: Wir werden in der Bildgebung noch sehr viel mehr erkennen – ob mit Ultraschall, CT oder MRT. Schon heute entdecken wir Veränderungen, die

Mehr Informationen über das Klinikum Worms unter: www.klinikum-worms.de

Prof. Dr. Tim Zimmermann,

Prof. Dr. Axel Häcker,

Ein gesunder Mensch befindet sich in einer anderen Situation als jemand mit einer bestehenden Erkrankung. Vorsorge und Beratung sollten deshalb möglichst individuell sein.

Derzeit ermöglicht das System sehr präzise minimalinvasive Eingriffe. Bei den neuesten Modellen, die in Deutschland erst noch auf den Markt kommen, spielt KI-Unterstützung ebenfalls eine Rolle.

Leitung Medizinische Klinik II, Schwerpunkt Gastroenterologie

vor zehn oder zwanzig Jahren kaum sichtbar gewesen wären. KI könnte zusätzlich helfen, individuelle Risiken besser einzuschätzen und Veränderungen frühzeitig und personalisiert zu behandeln. Häcker: Auch bei unserem robotergestützten OP-System DaVinci ist KI nicht mehr fern. Derzeit ermöglicht das System sehr präzise minimalinvasive Eingriffe. Bei den neuesten Modellen, die in Deutschland erst noch auf den Markt kommen, spielt KI-Unterstützung ebenfalls eine Rolle. Kann KI den Arzt irgendwann ersetzen?

Zimmermann: In einzelnen Aufgaben

Leiter der Klinik für Urologie und Kinderurologie

wird sie wahrscheinlich besser sein als der Mensch. Aber Medizin braucht weiterhin jemanden, der Ergebnisse bewertet und Entscheidungen trifft. KI wird den Arzt deshalb nicht ersetzen – aber wirkungsvoll unterstützen. Fakten Das Klinikum Worms ist als Krankenhaus der Schwerpunktversorgung sehr breit aufgestellt. Viele der Kompetenzzentren im Haus sind von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert, so auch das Prostata- und das Darmkrebszentrum.


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MÄNNERGESUNDHEIT

Ein ungesunder Lebensstil ist der häufigste Grund für Potenzstörungen S E X UA LG E S U N D H E I T

Prof. Dr. med. Frank Sommer ist Universitätsprofessor für Männergesundheit in Hamburg. Sein klinischer und wissenschaftlicher Schwerpunkt liegt auf der Diagnostik, Behandlung und Prävention von Erektionsstörungen sowie der Behandlung von Testosteronmangel und Hypogonadismus. Im Interview klärt er über Testosteron und Potenz auf. Text: Katja Deutsch Fotos: Presse, Getty Images/unsplash+

Herr Professor Dr. Sommer, wie wichtig ist Testosteron für die Potenz? Je höher der Testosterongehalt, desto potenter?

Nein, mehr Testosteron bedeutet keinesfalls mehr Potenz. Manche Männer mit niedrigem Testosteronspiegel haben gar keine Symptome, andere dagegen leiden an Abgeschlagenheit, Müdigkeit, verminderter Libido bis hin zu Erektionsstörungen – hier spielt Testosteron eine wichtige Rolle. Dann können eine Testosteronersatztherapie oder Maßnahmen, die die körpereigene Testosteronproduktion wieder anregen, sinnvoll sein. Ein niedriger Testosteronspiegel kommt übrigens in Industrienationen häufig vor. Hat ein Mann hingegen normale Testosteronwerte, fühlt sich leistungsfähig, leidet nicht unter Depressionen oder Ängstlichkeit und hat eine normale Libido sowie eine gute Erektionsfähigkeit, macht mehr Testosteron weder potenter noch leistungsfähiger. Wie kann man seinen Testosterongehalt steigern?

Durch gezielte Ernährung, körperliche Aktivität und mentale Fitness kann man seinen Testosteronspiegel um maximal 23 Prozent erhöhen, was unsere Studien mit der Deutschen Gesellschaft für Mann und Gesundheit gezeigt haben. Wer also einen sehr niedrigen Testosteronspiegel samt Symptomen hat, braucht Unter-

weibliche Hormone. Auch bei Siegern und Verlierern sportlicher Wettkämpfe ist der Unterschied sichtbar: Gewinner weisen deutlich erhöhte Testosteronwerte auf, und Verlierer stark gesunkene.

Prof. Dr. med. Frank Sommer, Universitätsprofessor für Männergesundheit in Hamburg

Die wichtigste Grundlage ist ein gesunder Lebensstil: eine ausgewogene Ernährung mit wenig Zucker, ungesunden Fetten und stark verarbeiteten Lebensmitteln. stützung von außen. Dass Männer aus Industrienationen immer schlechtere Testosteronwerte haben, liegt vor allem an mangelnder Bewegung und immer schlechterer Ernährung. Das führt erstens dazu, dass die Hoden, in denen circa 95 Prozent des Testosterons produziert werden, schlecht durchblutet sind, und zweitens zu mehr Bauchfett. Dieses viszerale Bauchfett klaut dem Körper Testosteron – und verstoffwechselt es noch dazu in

Welche Faktoren haben weiterhin Einfluss auf die Potenz?

Alle fünf Jahre sehen wir eine starke Zunahme an Erektionsstörungen, in allen Altersgruppen, auch bei jungen Männern. Der Grund liegt vorrangig in schlechter Ernährung und mangelnder Bewegung.

Eine Erektion ist sehr komplex. Damit sie funktioniert, braucht der Mann gesunde Nerven, denn sie steuern die Erektion. Die Potenzmuskulatur – ein Teil der Beckenbodenmuskulatur – stabilisiert die Erektion, indem sie das Blut im Penis hält. Auch die Beschaffenheit des Penisgewebes ist wichtig. Sie wird im Alter schlechter; ein ungesunder Lebensstil beschleunigt diesen Prozess massiv. Weiterhin muss ausreichend Blut in den Penis gelangen, sich gleichmäßig verteilen und dort gehalten werden. Sind die Blutgefäße verengt, kann das nicht nur Erektionsstörungen verursachen, sondern auch ein Hinweis auf einen viele Jahre später kommenden Herzinfarkt oder Schlaganfall sein.

ter Umgang mit Stress. Gezielte Übungen für die Beckenboden- bzw. Potenzmuskulatur unterstützen bei den ersten Veränderungen. Auch bestimmte Lebensmittel wie Haferflocken, Nüsse und Kreuzblütler, etwa Brokkoli, können die Gefäßgesundheit positiv beeinflussen. Wesentlich ist jedoch die Suche nach der Ursache, denn nur wenn diese diagnostiziert ist, kann eine gezielte Behandlung erfolgen.

Wie kann Mann seine Potenz bis ins hohe Alter erhalten?

Wie steht es insgesamt um die Potenz der Männer in Deutschland?

Die wichtigste Grundlage ist ein gesunder Lebensstil: eine ausgewogene Ernährung mit wenig Zucker, ungesunden Fetten und stark verarbeiteten Lebensmitteln. Dazu gehören auch regelmäßige Bewegung mit Kraft- und Ausdauertraining sowie ein gu-

Alle fünf Jahre sehen wir eine starke Zunahme an Erektionsstörungen, in allen Altersgruppen, auch bei jungen Männern. Der Grund liegt vorrangig in schlechter Ernährung und mangelnder Bewegung.


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MÄNNERGESUNDHEIT

Männergesundheit. „Sexualität kennt kein Verfallsdatum“ 60 – was wollen Sie denn noch mit

keit von Erektionsstörungen mit

Sexualität?“ Eine Aussage, die ihn

zunehmendem Alter deutlich zu.1

tief traf. Drei Jahre später – mit

Wenngleich auch junge Männer an

60 Jahren – fasste er neuen Mut

erektiler Dysfunktion (ED) leiden, 2

und kam in meine Sprechstunde.

so sind Männer ab etwa 55 Jahren

Sein Ziel war es, wieder mehr

und älter eine immer größer

Intimität mit seiner Partnerin zu

werdende Patientenzielgruppe

erleben. Er wollte nicht einfach hin-

in Praxen für Männergesund-

nehmen, dass Sexualität ab einem

heit. Viele Männer berichten über

bestimmten Alter nicht mehr

ihren zum Teil schambehafteten

dazugehören soll. Ich beruhigte ihn

Leidensweg. Die meisten von

und erklärte: Auch über 80-jährige

ihnen wollen einen Weg zurück

Männer wünschen sich und leben

zu mehr Lebensqualität finden. In

eine aktive Sexualität – und das

diesem Feature teilt Universitäts-

völlig zurecht. Für viele ist sie ein

professor für Männergesundheit

wichtiger Bestandteil von Lebens-

Dr. med. Frank Sommer eine an-

qualität – sogar ein Lebenselixier.

onymisierte Patientengeschichte aus der Praxis.

Von der Scham zur fundierten Diagnostik

Sexualität ist keine Frage des Alters – sondern eine Frage von Gesundheit, Aufklärung und ärztlicher Zuwendung. Universitätsprofessor für Männergesundheit Dr. med. Frank Sommer forscht aktiv im Bereich der Therapie und Heilung von Erektionsstörungen und betreut seine Patienten bei deren sexualmedizinischen Themen.

Der Weg eines 60-jährigen

Für Patienten ist es wichtig zu

Patienten zurück ins Leben

wissen, dass Erektionsstörungen

Viele Männer erleben mit dem

nicht einfach zum Alter „dazugehö-

störungen verursachen. Aber mehr

Älterwerden körperliche Verände-

ren“, sondern oft eine ernsthafte

Testosteron bedeutet nicht auto-

rungen – darunter auch sexuelle

medizinische Ursache haben. Sie

matisch mehr Potenz, und Männer

Funktionsstörungen. Was für viele

können Frühzeichen von Schlag-

mit normalen Werten profitieren

ein Tabuthema bleibt, kann in Wahr-

anfall oder Herzinfarkt sein. Umso

nicht davon, diesen zu erhöhen. Nur

heit ein medizinisch hochrelevantes

wichtiger ist es, die exakte Ursache

durch präzise Messungen und eine

Frühwarnsignal sein. Das zeigt auch

herauszufinden.

genaue Diagnose lässt sich bestim-

der Fall eines 60-jährigen Patienten,

© Viatris Gruppe Deutschland

Daher erhielt der Patient ein

antwortlich ist. Der Patient in dieser

seine Erektionsstörungen zu spre-

maßgeschneidertes Diagnostik-

Patientengeschichte entschied sich

chen – und dabei auf Ignoranz, aber

programm. Dazu gehörten:

für eine mehrstündige persönliche

auch auf Hilfe stieß. Er lebte in einer

Untersuchung.

langjährigen Ehe, war in leitender

eine individuelle, strukturierte

Auf Basis der Ergebnisse wurde

Fragebögen,

speziell für ihn eine individuelle

spezielle diagnostische Verfah-

Therapie erarbeitet:

und verband das mit seiner sexuel-

ren, um organische Ursachen

len Unzufriedenheit.

zu identifizieren und

verschreibungspflichtiges

eine ausführliche ärztliche

Arzneimittel,

aktiv. Er hatte sich in den letzten •

• Mit 57 Jahren suchte der Patient

Die Lebensqualität des Patienten verbesserte sich erheblich. Nach erfolgreicher Therapie berichtete er von mehr Selbstvertrauen, einer gesteigerten Partnerschaftszufriedenheit und einer aktiveren Lebensgestaltung. Sexualität ist keine Frage des Alters – sondern eine Frage

Anamnese-Erhebung, die Auswertung validierter

Jahren zunehmend zurückgezogen

kennt kein Alter

men, was im konkreten Fall ver-

der erst spät den Mut fand, über

Funktion tätig und körperlich wenig

Fazit: Lebensqualität

Beratung

erstmals ärztliche Hilfe. Er berich-

von Gesundheit, Aufklärung und ärztlicher Zuwendung. Männer verdienen eine Medizin, die sie ernst nimmt – und

Unterstützung durch ein

ihnen dabei hilft, ein erfülltes Leben zu führen. Die idealen Voraussetzungen für eine

gezieltes Beckenbodentraining

erektile Vitalität bis ins hohe

mit Übungen zur Stärkung der

tete seinem Hausarzt offen, dass

Erektionsstörungen können ver-

er seit einiger Zeit unter Erektions-

schiedene Gründe haben. Oft

störungen litt. Ihm wurde nur ge-

spielen körperliche Ursachen eine

stils (Bewegung – u. a. das

sagt: „In drei Jahren werden Sie

Rolle: beispielsweise wenn die

3x3x3-Programm3, Ernährung).

Alter sind eine regelmäßige

Potenzmuskulatur, •

Vorsorge, die Optimierung

eine Anpassung seines Lebens-

des Lebensstils, eine rechtzeitige Diagnostik sowie eine gut vernetzte Versorgung

Nervenbahnen beeinträchtigt sind, Das 3x3x3-MinutenWorkout

3

Beim 3-Minuten-Workout handelt es sich um ein einfaches, effektives Trainingsprogramm für Menschen mit wenig Zeit. Das Programm sieht vor, dass an 3 Tagen pro Woche jeweils 3 Übungen für je 3 Minuten trainiert werden. Es werden dabei nahezu alle Muskeln innerhalb kürzester Zeit angesprochen. Das 3x3x3Minuten-Workout wurde von Prof. Dr. Frank Sommer entwickelt. Weitere Informationen sind unter www.franksommer.com zu finden. 3

zwischen Hausarzt, Urologe

das Penisgewebe sich ungünstig

Diese gezielte Herangehensweise

verändert hat oder Durchblu-

ist entscheidend – denn unbehan-

tungsstörungen auftreten. Auch

delt schreitet eine erektile Dys-

wenn die Beckenboden- und/oder

funktion in vielen Fällen fort. Die

Potenzmuskulatur zu schwach ist,

Erektionsfähigkeit nimmt ab, bis

Quellen:

die ringförmig den Beckenanteil

sie im schlimmsten Fall vollständig

1

des Penis umgeben, kann es zu

verloren geht. Ziel der Therapie

Mathers M, Engelmann U. Epidemiology of

Erektionsstörungen kommen.

ist es daher, die zugrundeliegen-

erectile dysfunction: results of the ‘Cologne

den körperlichen Veränderungen

Male Survey’. Int J Impot Res. 2000;12(6):

Der häufigste Grund für Erektions-

wieder in Richtung Norm zu bringen.

305–311. doi:10.1038/sj.ijir.3900622.

störungen ist allerdings ein unge-

Positiv war in diesem Fall, dass die

2

sunder Lebensstil. Bei Bewegungs-

Partnerin des Patienten sehr unter-

and phycological correlates results of the

mangel, schlechter Ernährung und

stützend war. Die offene Kommu-

Massachusetts male ageing study. The

zunehmendem Bauchfett kann der

nikation über das Thema erektile

Journal of Urology, 1994;151: 54–61.

Testosteronwert sinken. Niedrige

Dysfunktion tat beiden sehr gut und

3

Testosteronwerte können Sympto-

stärkte am Ende die Beziehung.

Workout für Erfolgreiche:

me wie Müdigkeit, Abgeschlagenheit, verminderte Libido, depressive Verstimmungen oder Erektions-

Mit freundlicher Unterstützung der ViatrisGruppe Deutschland (Viatris Germany GmbH), Bad Homburg v. d. Höhe.

und gegebenenfalls Sexualtherapeuten.

Braun M, Wassmer G, Klotz T, Reifenrath B,

Feldman H, et al. Impotence and its medical

DE-VIAG-2026-00010

In Deutschland nimmt die Häufig-

Männergesundheit, 3x3x3, das 3-Minuten-

https://www.franksommer.com/de/ 3-minuten-workout (Zugriff: September 2026).

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ADVERTORIAL


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MÄNNERGESUNDHEIT

Diagnostik unter Druck DIAGNOSTIK

Steigende Untersuchungszahlen, Fachkräftemangel und hohe Investitionen stellen die Radiologie vor Herausforderungen. Neue Konzepte setzen hier an. Text: Kirsten Schwieger Foto: Getty Images/unsplash+

D

er Schmerz im Knie sticht bei jedem Schritt, die Sorge vor einer ernsten Verletzung oder Erkrankung wächst mit jedem Tag. Doch beim Blick auf den Kalender kommt Verzweiflung hoch: Der nächste freie Termin für die entscheidende MRT-Untersuchung ist erst in drei Monaten. Wochen des Wartens und Bangens beginnen. Wer heute Klarheit über gesundheitliche Beschwerden sucht, erlebt oft hautnah, wie stark der Versorgungsapparat unter Druck steht. Die Nutzung bildgebender Diagnostik ist in Deutschland in den vergangenen Jahren gestiegen. Kein Wunder, ermöglicht sie doch präzise Einblicke in den menschlichen Körper, ohne dass invasive Eingriffe nötig sind. Rückenschmerzen, Gelenkbeschwerden, Tumorerkrankungen, aber auch neurologische Erkrankungen lassen sich so auf den Grund gehen.

zur Beurteilung von Verletzungen oder zur Verlaufskontrolle: Moderne Bildgebung liefert wichtige Informationen für die Diagnose und damit auch für die Auswahl einer geeigneten Therapie. Denn dank der hochspezialisierten Schnittbilddiagnostik können Therapien immer individualisierter und effizienter auf die Patienten zugeschnitten werden.

Magnetresonanztomographie (MRT) und Computertomographie (CT) sind heute zentrale Verfahren der medizinischen Diagnostik und aus dem Praxisalltag nicht mehr wegzudenken. Sie werden sowohl ambulant als auch im Krankenhaus eingesetzt. Die Vorteile: Sie ermöglichen exakte Darstellungen von Organen, Weichgewebe, Gefäßen und Knochen – schmerzfrei und in hoher Auflösung. Ob zur Abklärung unklarer Beschwerden,

Die Kehrseite der Medaille: Dieser diagnostische Fortschritt führt zu einer Überlastung im Praxisalltag. Sowohl im ambulanten Sektor als auch in den Krankenhäusern wächst die Zahl der jährlichen Untersuchungen – und die Nachfrage. Doch wenn immer mehr Untersuchungen verlangt werden, stoßen Personal, Technik und Räumlichkeiten an ihre Grenzen. Von zunehmender Bürokratie und Fachkräftemangel ganz zu schweigen.

Die Nachfrage nach moderner bildgebender Diagnostik ist in Deutschland in den vergangenen Jahren gestiegen.

Die naheliegende Lösung – die Anschaffung zusätzlicher Geräte – lässt sich jedoch nicht ohne Weiteres umsetzen. Der Ausbau zusätzlicher Kapazitäten erfordert erhebliche Investitionen in Medizintechnik, Personal und Infrastruktur. High-End-Geräte der neuesten Generation verursachen hohe Anschaffungs- und Betriebskosten, während gleichzeitig strenge bauliche Vorgaben erfüllt werden müssen. Dazu kommt der akute Mangel an Fachkräften, um die Technik überhaupt zu betreiben. Hier setzt das Konzept „Imaging as a Service“ (IaaS) an: Statt teure Großgeräte selbst zu kaufen, können Praxen und Kliniken die Infrastruktur an spezialisierte Partner auslagern. Diese stellen nicht nur die modernste Medizintechnik bereit, sondern kümmern sich auch um Wartung, Software-Updates, digitale Abläufe und bei Bedarf sogar um qualifiziertes Personal. Das entlastet das Budget spürbar: Hohe Investitionskosten und Betriebsrisiken entfallen, während die Technik immer auf dem neuesten Stand bleibt. Durch das Zusammenspiel von Bildgebung, Technologie und intelligenten Prozessen entsteht ein Zugang zu Medizin, der nicht nur präzise, sondern auch wirksam ist. Am Ende profitieren davon vor allem

die Patienten – durch raschere Termine, moderne Behandlungsräume, angenehm gestaltete Untersuchungen und zügige, verlässliche Ergebnisse.

Magnetresonanztomographie (MRT) und Computertomographie (CT) sind heute zentrale Verfahren der medizinischen Diagnostik und aus dem Praxisalltag nicht mehr wegzudenken. MRT oder CT? Das MRT arbeitet mit Magnetfeldern und Radiowellen und eignet sich besonders für Weichteile wie Muskeln, Bänder, Gelenke, Gehirn und Rückenmark. Das CT nutzt Röntgenstrahlen und punktet vor allem bei Knochen, Lunge, Verletzungen und in Notfällen. Welches Verfahren sinnvoll ist, hängt von der Fragestellung ab.


Beyond Imaging – Partner Content

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MÄNNERGESUNDHEIT

Mehr Raum für Diagnostik

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Wie die hohe Nachfrage nach moderner Bildgebung Praxen und Kliniken fordert – und von welchen Lösungen diese, wie auch deren Patienten, profitieren.

O

b unklare Gelenkbeschwerden, anhaltende Rückenschmerzen, zur Früherkennung komplexer Tumorerkrankungen oder auch der gezielte Ausschluss neurologischer Erkrankungen: Die Nutzung bildgebender Diagnostik ist in Deutschland in den vergangenen Jahren gestiegen. Genauso wie die Nachfrage. Magnetresonanztomographie (MRT) und Computertomographie (CT) gehören heute zu den wichtigsten Verfahren der modernen Diagnostik. So bietet beispielsweise die Prostata-MRT eine strahlen- und schmerzfreie Möglichkeit, Veränderungen der Prostata frühzeitig zu erkennen und präzise zu beurteilen. Die hohe Nachfrage führt allerdings mitunter auch zu langen Wartezeiten für radiologische Untersuchungen. Wie die radiologische Versorgung in Deutschland nachhaltig weiterentwickelt werden kann, verrät Marcus Schmidt, Group CEO von Beyond Imaging im Interview:

Herr Schmidt, was macht Beyond Imaging?

Beyond Imaging ist ein Anbieter moderner bildgebender Diagnostik. Mit unserem Konzept „Imaging as a Service“ stellen wir Ärzten, Kliniken und weiteren medizinischen Partnern die komplette Infrastruktur für MRT- und CT-Untersuchungen zur Verfügung – von der Medizintechnik über das Personal bis hin zu Betrieb und Organisation. Unsere Partner können ihren Patienten damit hochwertige bildgebende Diagnostik anbieten, ohne selbst in Geräte oder zusätzliche Strukturen investieren zu müssen. Aktuell betreiben wir 16 Diagnostikzentren in Deutschland mit einem besonderen Fokus auf Privat-, Präventionsund Sportmedizin. Was ist Ihre Vision, welche Ziele wollen Sie erreichen?

Wir wollen die radiologische Versorgung in Deutschland nachhaltig weiterentwickeln und zusätzliche diagnostische Kapazitäten schaffen. Dafür bauen wir unser Netzwerk weiter aus und setzen gezielt auf State-ofthe-Art-Technologie. An unseren neuen Standorten in Kiel und Dresden arbeiten wir beispielsweise mit modernen MRTSystemen unseres Technologiepartners United Imaging, die hohe Bildqualität mit effizienten Untersuchungsabläufen und

Marcus Schmidt,

Group CEO Beyond Imaging

Wir wollen die radiologische Versorgung in Deutschland nachhaltig weiterentwickeln und zusätzliche diagnostische Kapazitäten schaffen. KI-gestützten Funktionen verbinden. Gleichzeitig wollen wir die Möglichkeiten der Bildgebung stärker für Prävention und Früherkennung nutzen. Neben der Abklärung akuter Beschwerden bieten wir deshalb spezialisierte Untersuchungen wie Mamma-, Herz- und Prostata-MRT an. Gerade die Prostatadiagnostik zeigt, welches Potenzial in moderner Bildgebung steckt: Für Patienten bieten wir eine detaillierte und strahlenfreie MRT-Untersuchung der Prostata an. Für unsere medizinischen Partner setzen wir darüber hinaus auf eine innovative, KI-gestützte Prostata-MRT, die nativ, also ohne Kontrastmittel, durchgeführt werden kann. Damit wollen wir Diagnostik nicht nur präziser, sondern auch effizienter und schonender gestalten. Wie profitieren Patienten?

Für Patienten bedeutet unser Konzept vor allem einen schnellen Zugang zu hochwertiger Diagnostik. Durch zusätzliche Kapazitäten können wir Wartezeiten verkürzen und Untersuchungen möglichst kurzfristig ermöglichen. Gleichzeitig spielt der Komfort eine wichtige Rolle. Durch den Einsatz KI-gestützter Technologien können Untersuchungszeiten verkürzt und Abläufe effizienter gestaltet werden – bei gleichzeitig hoher Bildqualität. Unsere modernen MRTSysteme verfügen beispielsweise über eine

Mehr Informationen über Beyond Imaging unter: www.beyond-imaging.com

großzügige Öffnung von 70 Zentimetern, was insbesondere Menschen mit Klaustrophobie die Untersuchung erleichtern kann. Ergänzend können Musik, Spiegelbeziehungsweise Brillensysteme und die kontinuierliche Kommunikation mit dem Untersuchungsteam für eine angenehmere Untersuchung sorgen. Welchen Benefit bietet Ihr Konzept der Ärzteschaft?

Ärzte können ihren Patienten über Beyond Imaging MRT- und CT-Untersuchungen anbieten, ohne selbst in Geräte, zusätzliches Personal oder aufwendige Verwaltungsprozesse investieren zu müssen. Wir übernehmen die technische Infrastruktur, den Betrieb und die Organisation der bildgebenden Diagnostik. Die medizinische Betreuung und Befundung bleiben vollständig in ärztlicher Hand. Gerade angesichts steigender Untersuchungszahlen,

zunehmender Bürokratie und des Fachkräftemangels können wir Praxen so im Alltag entlasten und ihnen mehr Zeit für ihre Patienten ermöglichen. Was zeichnet Ihre Technologie aus?

Wir investieren gezielt in moderne Bildgebungstechnologien und KI-gestützte Anwendungen. In Kiel und Dresden setzen wir beispielsweise das 3-Tesla-MRT uMR Ultra von United Imaging ein. Die Technologie ermöglicht hochauflösende Bildgebung, effiziente Untersuchungsabläufe und einen hohen Patientenkomfort. Ein weiterer wichtiger Bestandteil unseres Konzepts ist Remote Scanning. Dadurch können qualifizierte Radiologie-Technologen standortunabhängig in Untersuchungen eingebunden werden. Das hilft uns, personelle Engpässe besser auszugleichen, Fachkräfte flexibel einzusetzen und eine konstant hohe Qualität in der Diagnostik sicherzustellen.


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SPORT & LIFEST YLE

Gemeinsam statt allein: Warum Vereinssport Ihr Leben verlängert EINLEITUNG

Ich verrate Ihnen einen Geheimtipp, wie Sie Ihr Leben, wissenschaftlich belegt, um fast zehn Jahre verlängern können. Sie benötigen dazu keine teuren Medikamente, müssen sich keiner Operation unterziehen, nichts einfrieren lassen. Trotzdem gibt es erstaunlich wenig Menschen, die davon wissen – und noch weniger, die es tatsächlich umsetzen. Dabei ist der Tipp ganz einfach: Spielen Sie Tennis. Foto: DOSB

D

as zumindest sagt die dänische Copenhagen City Heart Study, eine Langzeituntersuchung über einen Zeitraum von fast 25 Jahren mit mehr als 8.000 Teilnehmenden. Die Forscher:innen untersuchten, ob Menschen, die regelmäßig Sport treiben, länger leben als solche, die das nicht tun. Die Antwort dürfte auf der Hand liegen. Spannender war deshalb die zweite Frage: Welche Sportarten sind besonders gesundheitsfördernd? Verglichen wurden unter anderem Tennis, Fußball, Joggen, Radfahren und Schwimmen. Die Ergebnisse sind erstaunlich. Menschen, die Tennis spielten, lebten im Durchschnitt fast zehn Jahre länger. Selbst wenn man andere, gewichtige Faktoren wie den sozioökonomischen Status einbezog, blieben die Ergebnisse eindeutig. Tennis verlängert das Leben. Die gute Nachricht: Alle untersuchten Sportarten haben laut Studie einen lebensverlängernden Effekt, manche mehr, manche weniger. Aus anderen Untersuchungen wissen wir außerdem etwas mindestens genauso Wichtiges. Nämlich, dass Sport und Bewegung die Lebensqualität verbessern. Das heißt, Sie leben nicht nur länger, wenn Sie regelmäßig Sport treiben, sondern auch länger gesund. Das ist ja großartig, sagen jetzt die einen. Warum

handeln wir nicht danach, fragen die anderen. Die Frage ist berechtigt. Denn eigentlich hätten diese Ergebnisse, als sie vor acht Jahren erschienen sind, ein Weckruf für Politik und Gesellschaft sein müssen: Sport ist kein netter Zusatz, Sport ist lebensentscheidend, lebensverlängernd, er hält Menschen gesund und beugt Krankheit vor. Eine angemessenere Förderung von Bewegung und Sport könnte unser angeschlagenes Gesundheitssystem entlasten. Der Bewegungsmangel in Deutschland verursacht jedes Jahr fast drei Milliarden Euro an Gesundheitskosten. Schauen wir uns die Forschungsergebnisse noch einmal im Detail an, sticht eine Erkenntnis heraus, die erklärt, warum die aufgeführten Sportarten das Leben so beträchtlich verlängern können. Dass Sport und Bewegung gut für den Körper sind, ist durchaus bekannt und eher kein Geheimnis. Aber warum verlängern manche Sportarten das Leben so maßgeblich? Eine wichtige Antwort der Studie: Der Gemeinschafts-Faktor. Wer mit anderen zusammen Sport treibt, trifft Menschen, kommt ins Gespräch, knüpft soziale Kontakte, spürt Zusammenhalt. Die Forschung zeigt immer deutlicher, dass Gemeinschaft und soziale Kontakte bis ins hohe Alter ein entscheidender Faktor für ein längeres, glücklicheres Leben sind.

Michaela Röhrbein, Vorständin Sportentwicklung des Deutschen Olympischen Sportbundes

Wer mit anderen zusammen Sport treibt, trifft Menschen, kommt ins Gespräch, knüpft soziale Kontakte, spürt Zusammenhalt. Diese soziale Komponente entsteht aber nicht einfach so, sie braucht einen Rahmen: feste Trainingszeiten, ein Vereinsheim, ein Team, das einen erwartet, Verlässlichkeit und Zusammenhalt. Genau das bietet der organisierte Vereinssport wie kaum eine andere Struktur in Deutschland – und genau deshalb ist es unsere Aufgabe als Dachverband des Sports, dafür zu arbeiten, dass diese Erkenntnisse Einzug in politische Entscheidungen finden und der Sport, insbesonde-

re der Vereinssport, angemessen gefördert wird. Wir wollen mehr Menschen in Bewegung bringen und ihnen ein gesünderes und glücklicheres Leben ermöglichen. Welche Sportart am besten zu Ihnen passt, das bleibt Ihre Entscheidung. Jede Bewegung ist besser als keine Bewegung. Wovon wir überzeugt sind, ist, dass Sport im Verein mit anderen Menschen am meisten Spaß macht – und er hält, wie die Wissenschaft zeigt, obendrein am längsten jung.


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Nach dem Training ist vor der Massage R E G E N E R AT I O N

Gerade im Ausdauersport ist Regeneration mindestens so wichtig wie das Training selbst. Aber was hilft wirklich? Immer mehr Sportler setzen auf Kompressionsmassage. Text: Hauke Brost Foto: Curated Lifestyle/unsplash+

N

wissenschaftlich noch nicht abschließend bewertet worden ist. Sicher scheint aber zu sein, dass regelmäßige Anwendung der „Kompressionsmassage“ einen positiven Effekt auf die Muskelfunktion hat.

Aber: „Regeneration hat bei vielen Sportlern noch nicht den Stellenwert, den sie eigentlich haben sollte“, sagt der Sportwissenschaftler Ben Mansour, „dabei ist es entscheidend, nicht nur an den Stellschrauben des Trainings, sondern auch an der Regeneration in Verbindung mit einem gesunden Lebensstil zu arbeiten.“ In vielen Fitnessstudios wird deshalb Regeneration mit „Recovery Boots“ angeboten – ein relativ neuer Trend, der

Wie kann man sich das vorstellen? Die Massagegeräte sehen aus wie eine Mischung aus Luftmatratze und Thermohose. Man schlüpft mit den Beinen hinein und steuert sie mit einer App. Die Boots bestehen aus mehreren Luftkammern, die sich aufpumpen und in fester Abfolge Druck auf die Beine ausüben, und zwar von den Füßen nach oben, in pumpender Bewegung. Der Druck wirkt wie eine manuelle Lymphdrainage und unterstützt den Rückfluss von Blut und Lymphflüssigkeit. Abfallstoffe wie Laktat werden dadurch schneller abtransportiert und frisches Blut kann nachfließen. „Recovery Boots stellen eine effektive Unterstützung dar, um Regeneration und Leistungsfähigkeit nachhaltig zu verbessern“, sagt der Sportwissenschaftler. Aber für wen sind sie geeignet? Natürlich zunächst einmal für alle, die regelmäßig Ausdauer-

ach dem Sport schnell umziehen und sofort wieder ins Büro? Das tut dem Körper natürlich nicht gut. Die Basics der Regeneration kennt jeder Fitnesstrainer auswendig: Auf jeden Fall viel trinken, dabei auf Mineralstoffe bzw. Elektrolyte achten. Genug Flüssigkeit hat man erst, wenn der Urin hellgelb ist. Eine Mahlzeit innerhalb der nächsten zwei Stunden wäre gut (Eiweiß, Kohlenhydrate). Leichte Dehnübungen können späteren Muskelkater reduzieren. Wer die Möglichkeit hat, gönnt sich nach dem Training auch noch eine Massage, um die Muskeln zu entspannen.

Regeneration hat bei vielen Sportlern noch nicht den Stellenwert, den sie haben sollte. Ben Mansour, Sportwissenschaftler

sport treiben, also z. B. Läufer, Fußballer, Rennradfahrer usw. Genutzt werden sie aber auch in Berufen, die vorwiegend im Sitzen ausgeübt werden oder mit langem Stehen verbunden sind – weil sich die Beine nach einer Kompressionsmassage leichter anfühlen. „Sie ergänzt physiotherapeutische Maßnahmen optimal“, hat Dr. Philip Lübke, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie festgestellt, „denn sie trägt entscheidend zur Erholung bei. Die Behandlung endet aber nicht in der Praxis, sondern viele Sportler nutzen Recovery Boots auch zu Hause, um in trainingsintensiven Phasen bestmöglich zu regenerieren.“ Ein weiterer Vorteil ist natürlich, dass man sich den Masseur spart. Denn die Massage-Hosen mit den Druckkammern bedient man selbst. Wissenschaftler weisen jedoch darauf hin, dass Kompressionsmassage kein Wundermittel ist. Ausreichend Schlaf, genug Flüssigkeit und angemessene Ernährung bleiben die wesentlichen Bausteine einer

guten Regeneration, die dann durch Recovery Boots sinnvoll ergänzt werden kann. Fakten Fast jeder zweite Deutsche treibt regelmäßig Sport (mindestens 150 Minuten wöchentlich). Männer sind etwas aktiver als Frauen. Fast 30 Mio. haben eine oder mehrere Mitgliedschaften in den rund 86.000 Sportvereinen. 12,3 Millionen sind Mitglied in einem Fitnessstudio (zumindest auf dem Papier). ANZEIGE

sport unterwegs bist, kennst du den Punkt: Der Wochenumfang und die Einheiten stimmen, und trotzdem bewegt sich auf der Uhr nichts mehr. Meistens liegt es nicht an dem, was du im Training tust. Sondern an dem, was du danach nicht tust. Reboots hat Kompressionsmassage-Geräte genau dafür entwickelt. Boots oder Pants umschließen dabei deine Beine und bauen kontrolliert Druck auf und wieder ab, ähnlich einer Massage von außen. Das fühlt sich nicht nur gut an, es kann deinem Körper auch dabei helfen, sich nach dem Training schneller zu erholen.

WER PERFORMEN WILL, MUSS RICHTIG REGENERIEREN.

RECOVER TO RISE. „Eisbaden, Reboots, Schlaf: Für mich ist Regeneration ein zentraler Teil meines Trainingsplans. Nur so kann ich Tag für Tag meine Leistung bringen.“ – Jonas Schomburg

Triathlon-Profi Jonas Schomburg zeigt, wie das im Alltag aussieht. Zwei Olympia-Teilnahmen. Platz 2 bei der Challenge Roth. Jonas Schomburg gehört zu den bekanntesten deutschen Triathleten und weiß genau, was seinen Körper an die Belastungsgrenze bringt. Genauso weiß er aber auch, was ihn wieder zurückholt. Der Long Run ist geschafft und jetzt beginnt der Teil, den fast alle überspringen: die Regeneration. Aber genau da entsteht Verbesserung. Wenn du im Ausdauer-

Genau das macht eine feste Regenerationsroutine wie die von Jonas so wertvoll, und sie lässt sich leicht in deinen Alltag übernehmen. 20 - 30 Minuten nach dem Sport, während du ohnehin entspannst, reichen oft schon aus. So gibst du deinem Körper gezielt die Zeit, die er braucht, statt direkt zur nächsten Einheit überzugehen. Und wer noch weiter gehen will: Bei Reboots findest du auch Infrarot- und Kälteprodukte für die Regeneration zu Hause.

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(mind. Mietdauer 3 Monate, danach monatlich kündbar)


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SPORT & LIFEST YLE

Vier der härtesten Rennen der Welt – In Erinnerung an Max Riese G R AV E L

Dieses Interview entstand vor seinem tragischen Unfalltod. Wir möchten es dennoch veröffentlichen und damit seine Leidenschaft für den Radsport und seine beeindruckenden Leistungen würdigen. Text: Chan Sidki-Lundius Foto: Jakub Kopecky, Stephen Shelesky

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as möglich wird, wenn körperliche Belastbarkeit und mentale Stärke aufeinandertreffen, beweist Max Riese immer wieder. Ob beim Weltrekord im Triple-Everesting, wo die dreifachen Höhenmeter des Mount Everest an einem Berg gefahren werden, oder bei den härtesten Ultrarennen der Welt. Max Riese zählt zu den Ausnahmeathleten, die 2026 bei allen vier wichtigen Mountain Races starten: Atlas (Marokko), Hellenic (Griechenland), Silk Road (Kirgisistan) und Taurus (Türkei). Die Teilnehmenden sind ohne Unterstützung

(„unsupported“) unterwegs und müssen tagelang mit Schlafmangel, Einsamkeit, schlechtem Wetter, Navigation, Reparaturen oder Hunger kämpfen. Unsere Autorin, Chan Sidki-Lundius, hat mit Max Riese gesprochen. Max, wann hast du deine Liebe für Ultrarennen entdeckt?

Das war 2019 bei meinem ersten Silk Road Mountain Race. Die weite Landschaft Kirgisistans, die Abgeschiedenheit und damit verbundene Herausforderungen wie Navigation, Planung und Selbstversorgung haben mich gepackt – ein krasser Einschnitt in meinem Leben. Nach elf Tagen und rund 2.000 Kilometern dachte ich mir, davon will ich mehr erleben. 2026 stehen für dich gleich vier Ultras an?

Richtig, drei davon habe ich bereits absolviert. In Griechenland habe ich gewonnen, in Kirgisistan war ich Zweiter und im Atlas leider nur Siebter. Unter dem Strich bislang

ein traumhaftes Jahr! Jetzt bin ich gespannt, wie die Premiere des Taurus Race läuft. Wie bereitest du dich auf deine Rennen vor?

Einerseits studiere ich die Strecke akribisch und bereite sehr genau vor, was ich mitnehmen muss. Dann fahre ich täglich bis zu vier, fünf Stunden Rad, Krafttraining mache ich zwei- bis dreimal pro Woche. Wie viele Personen starten meistens mit dir?

Zwischen 200 und 250. Etwa die Hälfte der Teilnehmenden kommt durch. Gründe fürs Aufgeben sind oft Lebensmittelvergiftungen, Defekte am Rad, mentale und körperliche Probleme. Was ist dein Rezept fürs Durchhalten?

Eine gute Vorbereitung und Planung, die Kombination aus Neugier und Herausforderung. Ich will wissen, was möglich ist – körperlich wie mental. Und ich kann mich gut pushen, um meine Zeitziele zu erreichen. Welches Rad nimmst du für die Ultras?

In diesem Jahr ein vollgefedertes Mountainbike. Weil ich immer auf der Jagd nach dem perfekten Kompromiss für die unterschiedlichen Streckenprofile bin, sind alle meine

Max Riese † Extremradsportler

Räder umgebaut und auf meine Bedürfnisse abgestimmt. Und was sind deine nächsten Pläne?

Gut in der Türkei durchzukommen, noch fünf bis sechs Jahre weiterzufahren und mit Hilfe meiner Gravel- und Bikepacking-Plattform gravgrav.cc den Radsport in Europa mit neuen Ideen, Routen und Events voranzubringen. Wir haben hier so viele Möglichkeiten. Das will ich stärker sichtbar machen und kommunizieren. ANZEIGE

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Einfach machen. Paula macht’s vor EINSTIEG

Viele Fitness-Creator zeigen den perfekten Moment, die Bestzeit, den Erfolg. Sport-Influencerin Paula Enzweiler zeigt auch die Phasen davor. Text: Julia Butz Foto: Presse, Benoît Deschasaux/unsplash+, Markus Spiske/unsplash

haben, auf das ich hinarbeiten kann. Das gibt meinem Training einen Sinn und motiviert mich. Auch an den Tagen, an denen ich mal nicht ganz so viel Lust habe.

Paula Enzweiler, Sport-Influencerin

Das Wichtigste ist, nicht direkt die Beste sein zu müssen. Paula, Sie sind das lebende Beispiel dafür, wie ein niedrigschwelliger Einstieg in unterschiedlichste Sportarten gelingt, auch ohne Vorkenntnisse. Wie ist Ihnen das gelungen?

Ich hab’s eigentlich einfach gemacht. Ich glaube, das Wichtigste ist, keine Angst davor zu haben, zu scheitern, und nicht mit dem Anspruch reinzugehen, direkt die Beste sein zu müssen. Dann hat man eigentlich nichts zu verlieren. Man probiert etwas Neues aus, macht einfach sein Ding und schaut, was passiert. Und ich glaube, genau dadurch traut man sich mit der Zeit auch immer mehr zu. Viele sind zwar sportlich motiviert, haben aber Schwierigkeiten dranzubleiben. Ihre Empfehlung?

Sich für einen Wettkampf anmelden, haha. Nein, aber im Ernst: Es muss ja nicht direkt ein Marathon sein, sondern vielleicht erstmal ein Fünf-Kilometer-Lauf in der eigenen Stadt. Mir persönlich hilft es extrem, ein konkretes Ziel vor Augen zu

Und abseits von einem konkreten Ziel, wenn es einfach um den Spaß am Sport geht?

Padel-Tennis zum Beispiel! Ich liebe es. Das Gute: Man sieht super schnell Fortschritte und es ist total anfängerfreundlich. Einfach mit ein paar Freunden auf den Platz gehen und den Ball hin und her spielen. Ich verspreche, nach 30 Minuten merkt man schon, dass man ein viel besseres Gefühl fürs Spiel bekommt. Mir persönlich hat eine Trainerstunde am Anfang sehr geholfen, um die Regeln und ein paar Basics zu verstehen. Und danach heißt es eigentlich nur noch: spielen, spielen, spielen. Triathlon wirkt als sehr große Herausforderung, oder sollten sich das auch Einsteiger zutrauen?

Klar ist Triathlon eine große Herausforderung, aber jeder, der Triathlon macht, war irgendwann mal Einsteiger. Also ein ganz großes JA: Einsteiger sollten sich das definitiv zutrauen. Natürlich muss man Zeit investieren und sich entsprechend vorbereiten, aber am Ende muss man ja keine bestimmte Zeit schaffen. Es geht erstmal darum, raus aus der Komfortzone zu gehen und überhaupt an der Startlinie zu stehen. Ich bin aber immer ein Fan davon, sich lieber etwas mehr Zeit zu nehmen, um dem Körper die Chance zu geben, sich an die neue Belastung gewöhnen zu können. Damit man auch gesund am Ziel ankommt – und damit einem der Weg dorthin so viel Spaß macht, dass man weitermachen will.

Der Radsport boomt und wird immer vielfältiger. Wie findet man die passende Radsportart für sich?

Das kommt darauf an, was man machen will. Asphalt, Schotter oder eher ein Abenteuer erleben? Da ich für einen Triathlon trainiert habe, war das Rennrad für mich die passende Wahl. Mittlerweile gibt es aber auch Bikes, die einen richtig guten Mix aus Gravel- und Rennrad bieten – ideal, weil man sich damit noch nicht so sehr festlegen muss. Man kann auch schauen, ob man sich ein Rad leiht oder gebraucht kauft, um erst einmal herauszufinden, was einem Spaß macht.

Irgendwann möchte ich auch mal eine längere Bikepacking-Tour machen. Aber ganz oben auf meiner Liste steht jetzt erstmal der Ironman, mein großes Ziel für 2027. Fakten Die deutsche Content Creatorin und Unternehmerin aus Berlin dokumentiert auf Social Media ihre Vorbereitung auf Lauf-, Rad- und Triathlon-Wettkämpfe und hat sich innerhalb von nur zwei Jahren eine große Community aufgebaut. 2025 wurde sie u. a. als TikTok Sports Creator of the Year ausgezeichnet.


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Trendsport Padel PA D E L

Kaum ein Sport hat in den vergangenen Jahren einen ähnlichen Aufschwung erlebt wie Padel. Text: Chan Sidki-Lundius Foto: Presse

Katharina Hering, deutsche Padel-Ranglistenerste

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empo, Taktik, Spaß und Teamgeist: Diese Mischung begeistert immer mehr Menschen. Gespielt wird normalerweise im Doppel auf einem von Glaswänden umgebenen Court (20 x 10 Meter). Die Wände sind Teil des Spiels und sorgen dafür, dass selbst scheinbar verlorene Bälle zurück ins Match kommen. So entstehen lange Ballwechsel, überraschende Wendungen und spektakuläre Punkte. Ein weiterer Grund für den Erfolg: Padel ist leicht zu spielen. Anders als beim Tennis

muss man nicht erst eine aufwändige Technik beherrschen, um erste Ballwechsel zustande zu bringen. Der kleinere Platz und der handliche Schläger erleichtern den Einstieg und sorgen dafür, dass Padel schnell richtig viel Spaß macht. Padel ist für ambitionierte Spielende ebenfalls spannend. Mit zunehmendem Können rücken Positionierung, Schlagvarianten und taktische Entscheidungen stärker in den Mittelpunkt. Da verwundert es nicht, dass Padel sich auch in Deutschland rasant zu einem intensiven Leistungssport mit professionellen Strukturen und internationaler Perspektive gewandelt hat. Einen Eindruck vom Können der Weltelite kann man sich vom 4. bis 11. Oktober beim CUPRA Germany Premier Padel P2 in Düsseldorf machen. Eine der begehrten Wildcards für die Hauptrunde hat sich Johannes „ Jojo“ Lindmeyer (33) erspielt. Der für den deutschen Nationalkader aktive Wahlkölner spielt seit 2014 Padel, seit 2018 mit stärkerem Fokus. Für ihn und seinen Doppelpartner Matthias Wunner ist das P2 ein Highlight in diesem Jahr. „Natürlich treffen wir dort als Außenseiter auf Weltklassespieler. Trotzdem wollen wir versuchen, uns so teuer wie möglich zu verkaufen, aus den Matches viel für unsere eigene Entwicklung herauszuziehen und eine geile Zeit zu haben.“

Den mehrfachen Deutschen Meister und aktuellen Ranglistenersten Johannes Lindmeyer fasziniert an Padel vor allem die Mischung aus Dynamik, spektakulären Ballwechseln, Taktik und sozialem Miteinander.

Drei Fragen an die deutsche Padel-Ranglistenerste Katharina Hering Katha, wie viele andere hast auch du vom Tennis zum Padel gewechselt. Warum? Ich hatte mein Limit im Profitennis erreicht und fand Padel von Anfang an faszinierend. Nach etwa einem dreiviertel Jahr intensiven Trainings war ich bereits im Nationalkader und hatte erste Sponsoren. Das zeigt, wie schnell man im Padel durchstarten kann. Was begeistert dich an Padel? Neben dem rasanten, taktikaffinen Spiel und der Tatsache, nicht allein auf dem Platz zu sein, vor allem die coole Padel-Community. Schlechte Stimmung ist da selten. Und man geht auf Augenhöhe miteinander um, selbst wenn große Leistungsunterschiede da sind. Mit deiner Doppelpartnerin Lena Plümer trittst du demnächst beim P2 an. Was erwartest du dir davon und was sind deine nächsten Ziele? Wir wollen die mega Atmosphäre und möglichst viele tolle Matches genießen. Und dann möchte ich die Eins in Deutschland lange halten und auf internationalem Niveau unter die Top 250 kommen.

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teine, Kohlenhydrate (Ballaststoffe) und gesunde Fette in ausreichender Menge zuzuführen. Frauen rate ich, von Low Carb Abstand zu nehmen. Dadurch werden zu viele Stresshormone ausgeschüttet. Deine Erfahrungen gibst du im Rahmen von KickAss weiter. Was steckt dahinter?

Bei KickAss erhalten Athleten aller Levels Unterstützung, um ihre sportlichen Ziele zu erreichen. Wir haben individuelle Coaching- und Trainingsangebote im Programm. Ein Highlight sind unsere Education-Seminare. Gemeinsam in der Gruppe erarbeiten sich die Teilnehmenden mit den Coaches eine gute Technik für effektiveres Laufen, Schwimmen, Radfahren oder ihre Athletik. Die Seminare bestehen aus theoretischem Input und praktischen Phasen. Sie finden in der Region um Heidelberg, aber auch bundesweit statt. Außerdem bieten wir Services wie Leistungsdiagnostik und Bike-Fittings an. Wie lautet deine Empfehlung für ambitionierte Ausdauersportler?

LAURA PHILIPP

Triathlon: Weltmeisterin mit Weitblick

Sie sollten versuchen, sich immer wieder mal auf etwas Neues einzulassen und monotone Trainingsrituale aufzubrechen. Viele lassen im Training eine gewisse Anpassungsfähigkeit vermissen. Konkret ist es zum Beispiel eine gute Idee, nicht immer die gleichen Runden zu laufen. Oder mal Padel zu spielen oder Skilanglauf auszuprobieren. Veränderungen überraschen den Körper und sind immer auch ein wichtiger neuer Reiz fürs Nervensystem. Wichtig ist auch eine gute Verpflegung während des Wettkampfs und beim Training. Körperinterne Speicher sind nach etwa einer Stunde leer. Mit Gels und kohlenhydratreichen Getränken, teilweise auch mit Riegeln, lässt sich mehr rausholen. Ich selbst nehme unter Belastung 100 Gramm Kohlenhydrate pro Stunde zu mir. Und was rätst du Einsteigern?

GROSSES INTERVIEW

Laura Philipp gehört zu den besten Triathletinnen der Welt. Sie bereitet sich gerade auf den Ironman am 10. Oktober in Hawaii vor. Unsere Autorin Chan Sidki-Lundius hat mit ihr gesprochen. Text: Chan Sidki-Lundius Foto: Presse

Laura, du bist seit 2015 Profisportlerin und gehörst mit 39 zu den älteren Triathletinnen. Wie schaffst du es, immer noch vorn mitzumischen?

Bei mir steht das Thema Selbstfürsorge ganz oben. Denn nur Athletinnen, die gesund sind, können eine lange Karriere haben. Ich zum Beispiel war mit 38 die bisher schnellste Frau bei einem Ironman! Das hat enorme mentale Potenziale freigesetzt. Solange ich spüre, dass da noch was geht, werde ich also weitermachen. Mich wegen einer Zahl zu limitieren, kommt nicht in Frage. Und schließlich spornt mich der Konkurrenzkampf mit den Jüngeren zusätzlich an. Da merke ich immer häufiger, dass ich meine körperliche und mentale Stärke vor allem auf der ganzen Distanz voll ausspielen kann.

mal pro Woche Krafttraining, um meinen Körper gesund zu halten.

Veränderungen überraschen den Körper und sind immer auch ein wichtiger neuer Reiz fürs Nervensystem. Wie trainierst du?

Meine Trainingspläne sind nicht fix, wir überdenken sie immer wieder neu. Natürlich spielen da auch die Alterungsprozesse im Körper und die damit verbundenen veränderten Regenerationszeiten eine Rolle. Im Juli war ich zweieinhalb Wochen im Höhentrainingslager in der Schweiz. Da habe ich mich nur ums Trainieren, Essen und Schlafen gekümmert, was viel gebracht hat. Und ich habe ein paar Kilos draufgelegt. Auch das hat mir gutgetan. Unter dem Strich merke ich, dass meine Grundlagenausdauer immer besser wird. Deshalb konzentriere ich mich derzeit auf kurze intensive Belastungen, was teilweise verdammt hart ist. Außerdem wird Krafttraining mit zunehmendem Alter immer wichtiger, um dem Verlust an Muskelmasse entgegenzuwirken. Ich mache zwei-

Du gehörst zu den Spitzensportlerinnen, die zyklusbasiert trainieren. Was bedeutet das?

Ich tracke meinen Zyklus und messe meine Temperatur akribisch, um mein Training daran anzupassen. Das führt dazu, dass ich meinen Körper weniger stresse. Ich weiß mittlerweile genau, dass ich in der ersten Zyklushälfte stärker belastbar bin, schneller regeneriere und einfacher Muskulatur auf baue. Da kann ich richtig Gas geben. In der zweiten Zyklushälfte gehe ich vorsichtiger mit meinem Körper um. Schlaf und Regeneration sind da schwieriger, Krafttraining bedeutet viel Muskelkater und es passieren häufiger Unfälle. Insofern ist es praktisch, wenn Rennen in die erste Zyklushälfte fallen. Was denkst du über das Thema Ernährung?

Ich ernähre mich seit vielen Jahren vegetarisch. Dank der vielen Ersatzprodukte ist es heute leicht, dafür zu sorgen, dass es dem Körper an nichts fehlt. Um sicherzugehen, lasse ich regelmäßig ein Blutbild erstellen. Ansonsten ist es wichtig, dem Körper Pro-

Sie sollten nicht zu schnell zu viel wollen und sich nicht überfordern. Gerade zum Anfang des Trainings macht ein Wechsel aus Laufen und Gehen viel Sinn, damit der Puls auch mal eine Chance hat, wieder runterzukommen. Das ist auch wichtig, um eine Grundlagenausdauer zu entwickeln. Zur Kontrolle empfehle ich die Anschaffung einer guten Pulsuhr.

Solange ich spüre, dass da noch was geht, werde ich also weitermachen. Mich wegen einer Zahl zu limitieren, kommt nicht in Frage. Fakten Laura Philipp lebt mit ihrem Ehemann und Trainer Philipp Seipp in Neckargemünd bei Heidelberg. Sie ernährt sich vegetarisch. Das Kraulschwimmen hat sie erst mit 24 Jahren erlernt. Ihre bislang größten Erfolge: IronmanWeltmeisterin (2024), IronmanEuropameisterin (2025), Siegerin der Challenge Roth (2025)


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Regeneration und mehr: Kalt ist das neue Heiß K RYOT H E R A P I E

Was zunächst wie eine Mutprobe wirkt, ist für viele Menschen längst Teil ihrer Gesundheits- und Trainingsroutine: Kryotherapie boomt.

Patrik Meier, COO Kieser

Verwechseltjahre

Text: Chan Sidki-Lundius Fotos: Corinne Dubreuil | ATP Tour, Diana Light/unsplash+

Ausgerechnet dann, wenn das Leben am meisten Kraft verlangt, tun wir am wenigsten dafür. Studien zeigen, dass 35- bis 54-jährige Menschen sportlich am wenigsten aktiv sind.

D

er Atem stockt. Ein kurzer Moment des Zögerns, dann tauchen die Füße, dann der Rest des Körpers in das eiskalte Wasser. Die Haut brennt, der Körper ist angespannt, fordert den Rückzug. Doch nach den ersten Sekunden geschieht etwas Unerwartetes: Der Schock weicht einer ungewohnten Klarheit. Die Atmung wird ruhiger, der Kopf frei. Was früher allenfalls couragierten Winterschwimmern vorbehalten war, ist heute für viele Menschen zum festen Bestandteil ihrer Gesundheits-, Trainings- und Wellnessroutine geworden. Eisbaden ist angesagt wie nie, ob im Meer, See, Fluss oder in der heimischen Regentonne. Auch Wellnessstudios, Physiotherapiepraxen und Rehabilitationszentren sind auf den Trend aufgesprungen und bieten mittlerweile verschiedene Kälteanwendungen an. Der Begriff Kryotherapie leitet sich vom

Tennisprofi Alexander Zverev setzt zur Regeneration regelmäßig auf Kälteanwendungen

griechischen Wort „kryos“ für Kälte ab. Die gezielte therapeutische Anwendung niedriger Temperaturen ist ein bereits seit Jahrzehnten erfolgreich verwendetes Mittel, um das Immunsystem und das Wohlbefinden zu stärken, Entzündungsprozesse im Körper zu verlangsamen und Schmerzen, zum Beispiel chronische Gelenkschmerzen, zu lindern. Außerdem unterstützt Kälte den Abbau des Stresshormons Cortisol. Vor dem Schlafen steigert sie die Schlafqualität. Studien zeigen außerdem, dass Kälte Muskelkater reduzieren und vorbeugen kann. Darüber hinaus hilft Kälte dabei, im Sport die Regeneration anzukurbeln und damit die Regenerationszeit zu verkürzen. Die Folge: bessere Wettkampf- und Trainingseinheiten. Daher verwundert es nicht, dass immer mehr Profis, Leistungssportler wie auch ambitionierte Freizeitsportler gezielt Kälteanwendungen nutzen, um das Beste aus ihrem Körper herauszuholen. Das Spektrum reicht von klassischen Eispackungen und Kältesprays über lokale Behandlungen einzelner Körperregionen wie der Bein- und Gesäßmuskulatur bis zur Ganzkörper-Kryotherapie in speziellen Kältekammern und Eisbädern. Der deutsche Tennisprofi Alexander Zverev vertraut auf ein spezielles Kühlgerät mit Kühlhose, das ganz ohne Eis funktioniert. Dieses nutzt er zur Regeneration und als festen Bestandteil seiner täglichen Trainingsroutine. „Meine

Beine fühlen sich nach der Kühlung viel leichter und besser an, insgesamt bin ich danach auch frischer. Und wenn ich abends kühle, schlafe ich deutlich besser“, berichtet er. Praktisch: Das Kühlgerät steht bei ihm zu Hause, bei großen Turnieren hat er es im Hotel immer dabei. Auch für den bei Leeds United spielenden Fußballer Anton Stach ist die Regeneration nach intensiven Trainingseinheiten genauso wichtig wie das Training selbst. „Die Kühlung mit meinem Gerät und der dazugehörigen Kühlhose gibt mir das Gefühl eines Eisbades, nur deutlich entspannter und länger auszuhalten.“ Kälte, bewährt in Medizin und Rehabilitation

Auch außerhalb des Sports ist Kryotherapie fest etabliert. Orthopäden und Physiotherapeuten setzen sie bei MS und Restless Legs, bei Muskel- und Gelenkbeschwerden sowie im Rahmen der Rehabilitation nach Operationen ein. In der Dermatologie wird extreme Kälte genutzt, um Warzen oder Hautveränderungen zu entfernen. Die Physiotherapeutin Kerstin Waldvogel-Röcker setzt ebenfalls intensiv auf Kälte. „Kälte wirkt abschwellend, ist schmerzlindernd und entzündungshemmend. Und neueste Studien zeigen, dass das auch bei LipödemPatientinnen symptomatisch sehr hilfreich sein kann.“

Das ist paradox. Denn in der Mitte des Lebens tragen wir besonders viel. Beruf. Familie. Verantwortung. Vielleicht Kinder. Vielleicht Eltern, die uns brauchen. Gleichzeitig verändert sich unser Körper. Bei Frauen spürbar und sichtbar in den Wechseljahren. Doch auch Männer erleben, dass Kraft, Regeneration und Energie nicht mehr selbstverständlich sind. Vielleicht sind es deshalb für uns alle Verwechseltjahre. Jahre, in denen wir Veränderung vorschnell mit Verlust verwechseln. In denen wir glauben, der Körper werde nun zwangsläufig schwächer. Dabei kann gerade diese Lebensphase eine Zeit der Verwandlung sein. Wir können stärker werden. Ausdauernder. Belastbarer. Aber nicht mit irgendeiner Bewegung. Unser Körper verändert sich durch die Anforderungen, die wir an ihn stellen. Wollen wir stärker werden, müssen wir unsere Muskeln gezielt fordern. Mit Krafttraining. Krafttraining ist deshalb mehr als Sport. Es schafft Leistungsreserve: den Abstand zwischen dem, was das Leben von uns verlangt, und dem, was unser Körper leisten kann. Die Mitte des Lebens ist keine Wartehalle vor dem Alter. Sie ist die Vorbereitung darauf. In den Verwechseltjahren entscheidet unser Lebensstil, wie wir die zweite Hälfte unseres Lebens erleben. Text: Jakob Bratsch Foto: www.kieser.com ANZEIGE

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Dein Training. Dein Rhythmus. Ausdauer trifft Kraft: Warum das Home-Gym mehr ist als ein Trainingsort.

6:30 Uhr: Der Wecker klingelt, Regen peitscht gegen die Scheibe. Während andere auf dem Weg ins Fitnessstudio im Berufsverkehr stecken, startest du bereits voller Energie in deinem Home-Gym durch. Ein kurzes Intervall auf dem Rudergerät, ein paar intensive Kraftübungen kurbeln Stoffwechsel und Fettverbrennung für den gesamten Tag an. Ohne Parkplatzsuche, überfüllte Studios oder nerviges Warten auf besetzte Geräte. Ein Home-Gym bringt die perfekte Balance aus Kraft und Ausdauer direkt in deine vier Wände.

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Du bestimmst das Tempo und nutzt selbst kurze Zeitfenster im Alltag optimal aus. Wenn du dein Workout direkt nach dem Aufstehen absolvierst, muss du abends keine Disziplin mehr aufbringen und startest mit dem befriedigenden Gefühl, das erste Tagesziel bereits erreicht zu haben. Mit der „15-Minute Rule“ wird die Morgenstunde zu deiner ganz persönlichen Power-Zone. Denn nicht die Länge eines Workouts entscheidet darüber, ob Training Teil deines Lebens wird. Sondern, wie einfach du anfangen kannst. 15 Minuten können alles verändern. Mit durchdachtem Equipment wie Kurzhanteln, Resistance Bändern, einer Klimmzugstange oder einer kompakten Kraftstation verwandelst du dein Zuhause in ein hocheffizientes Fitnessstudio. Egal ob du fitter werden, abnehmen oder Muskelmasse aufbauen möchtest: Mit Cardio- und Kraftgeräten von HAMMER wirst du dein Trainingsziel sicher und komfortabel erreichen. Als europäischer Marktführer im Home-Fitness-Bereich steht HAMMER für

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Selbstverständlich mittendrin INKLUSION

Die vielfältigen Möglichkeiten des Sports eignen sich ideal als Katalysator für Inklusion. Sportvereine tragen dabei eine große Verantwortung. Text: Kirsten Schwieger Foto: Thorsten Bareuther/unsplash

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port ist ein wichtiger Bereich des gesellschaftlichen Lebens. Für Menschen mit Behinderung stellt er eine bedeutende Ressource für soziale Teilhabe, Selbstbewusstsein sowie Spaß an der Bewegung dar. Wer ausgeschlossen wird, büßt Entwicklungsmöglichkeiten, Gesundheit und soziale Kontakte ein. Da sich Gewohnheiten und Einstellungen bereits in jungen Jahren entwickeln, ist es wichtig, dass Kinder und Jugendliche frühzeitig zu Bewegung motiviert werden. Als soziale Ankerpunkte vor Ort bilden Sportvereine praktisch das Fundament, auf dem Teilhabe realisiert wird. Inklusion stärkt das Recht auf gleichberechtigte Teilhabe. Dabei geht es nicht darum, Menschen mit Behinderung lediglich mitmachen zu lassen, sondern die Angebote und Orte so zu gestalten, dass Vielfalt selbstverständlich ist und niemand ausgeschlossen wird. Dachverbände wie der Deutsche Behindertensportverband (DBS) oder Programme wie Special Olympics stellen Netzwerke bereit und initiieren Kooperationen

zwischen Regelsport- und Behindertensportvereinen. Denn es ist wichtig, dass Menschen ohne Behinderung ihren Blick für Diversität schärfen. Schon die 2008 in Kraft getretene UN-Behindertenrechtskonvention verfolgt das Ziel, die Gesellschaft zu sensibilisieren und eine inklusive Gesellschaft zu formen. So weit zur Theorie. Denn trotz des breiten Konsenses über den Stellenwert der Inklusion tun sich im Sportalltag erhebliche Probleme und Herausforderungen bei der praktischen Umsetzung auf. Viele Sportstätten, insbesondere ältere Turnhallen oder Vereinsheime, sind nach wie vor nicht barrierefrei zugänglich. Inklusive Sportgruppen erfordern zudem häufig spezielle Sportgeräte und einen höheren Betreuungsschlüssel. Kleinere Vereine stoßen hier schnell an finanzielle Grenzen. Auch mangelt es nicht selten an der entsprechenden Qualifikation von Trainerinnen und Betreuern. Vielen fehlt das spezifische Fachwissen im Umgang mit verschiedenen Beeinträchtigungsformen. So führt die Angst, Fehler zu machen, nicht selten zu

unbewusster Exklusion. Darüber hinaus bergen die körperliche und emotionale Nähe im Sport sowie Vertrauens- und Abhängigkeitsverhältnisse viele Risiken. Erfreulicherweise gibt es innovative Konzepte, die das gemeinsame Sporttreiben neu denken und sicher verankern. So setzen beispielsweise kooperative Fortbildungskonzepte auf Tandem-Ausbildungen, bei denen Trainer mit und ohne Behinderung gemeinsam geschult werden, um barrierefreies Wissen direkt in die Praxis zu tragen. Inklusive Schutzkonzepte schaffen klare Strukturen, Verantwortlichkeiten und fördern eine Kultur des Hinsehens und Handelns, um Menschen mit Behinderung vor jeglicher Form von Diskriminierung und Gewalt zu schützen. So benötigen gerade Kinder und Jugendliche

mit einer Behinderung im Trainingsalltag oft mehr Unterstützung und sind dadurch verletzlicher gegenüber Missbrauch und übergriffigem Verhalten. Wichtig ist auch die Einführung kindgerechter Meldewege mittels alternativer Kommunikationsformen. Verbände und Initiativen beraten hierbei Sportvereine sowie Schulen und ermöglichen umfangreiche Schulungen.

Unterschied Integration & Inklusion Während im Rahmen von Integration Menschen in ein bestehendes System eingegliedert werden, wird bei der Inklusion das System so verändert, dass alle Teil des Ganzen werden.

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Der Vorreiter

Potsdam, Sportkomplex „Luftschiffhafen“: Vier Para- und vier Leistungsklassen-Karateka, die zur Spitze des Deutschen Karate Verbandes (DKV) zählen, demonstrieren im Rahmen der Veranstaltung „Inklusiv Gewinnt“, wie ein neuer Wettbewerb im offiziellen und vom DOSB anerkannten Fach-Verband aussehen könnte.

Normalerweise werden die jeweiligen Titelträgerinnen und Titelträger in der Halle gekürt – und das bereits seit 18 Jahren. 2008 finden erstmals Deutsche Meisterschaften in der Leistungsklasse und im Para-Karate gemeinsam statt. Damit ist der DKV hierzulande nicht nur Vorreiter auf dem Gebiet der Inklusion, sondern er schafft darüber hinaus eine „größere Bühne für Menschen mit Beeinträchtigung“, wie es Wolfgang Weigert formuliert.

So bilden beispielsweise die amtierende EuropameisDKV-Präsident Wolfgang Weigert mit einem Para-Karateka aus Spanien.

terin in der „K30“-Klassifizierung (Rollstuhl-Athletin),

Dem DKV-Präsidenten und seinem Mitstreiter

Anna Thorwirth (Berlin), und der gebürtige Iraner

Prof. Dr. Ernes Erko Kalac ist es zu verdanken, dass

und Dritte der deutschen U21-Meisterschaft im

sich Para-Karate 2012 als Demonstrations-Sportart im

seitens des DOSB, der WKF und der Ausrichterstadt

Kata-Einzel-Wettbewerb, Nima Kheiri-Ahvazi

Rahmen der Weltmeisterschaften in Paris präsentie-

– erstmals zum Programm der Veranstaltung, die

(Frankfurt), ein Duo.

ren darf. Zwei Jahre später ist es schließlich so weit: In

alle vier Jahre einen Großteil der nicht-olympischen

Bremen werden zum ersten Mal WM-Medaillen in der

Sportarten zusammenbringt und eine hohe media-

Leistungsklasse und im Para-Karate vergeben.

le Aufmerksamkeit genießt.

Angriffs- und Abwehr-Techniken gegen imaginäre

„Das war, wenn man so will, der Startschuss für das,

Geht es nach dem DKV-Präsidenten, wird

Gegner) bewertet und zu einem Gesamt-Ergebnis

was folgen sollte“, erklärt Wolfgang Weigert, der

Para-Karate auch 2032 in Brisbane zu sehen sein.

addiert. Thorwirth und Kheiri-Ahvazi kommen auf

in der World Karate Federation (WKF) das Amt des

Derzeit wirbt der Donaustaufer mit weiteren

81,3 Punkte und belegen damit Rang zwei. Doch

Vize-Präsidenten bekleidet und in dieser Funktion

Stakeholdern für die Aufnahme ins paralympische

das Ergebnis ist an diesem Tag zweitrangig.

unter anderem für den Para-Karate-Bereich ver-

Programm. Es wäre der Höhepunkt einer Erfolgs-

antwortlich ist.

Geschichte, die 2008 in Deutschland begann.

Am Ende werden die beiden gezeigten Katas (dabei handelt es sich um eine Abfolge festgelegter

Für Katarina Witt, die Schirmherrin von „Inklusiv Gewinnt“, geht es vielmehr darum, „Berührungs-

Mit 81 Athletinnen und Athleten aus 22 Nationen

Ängste abzubauen“. Was die zweimalige Olympiasie-

wird bei den Heim-Europameisterschaften in die-

gerin im Eiskunstlauf beeindruckt, sind die exakten

sem Jahr in Frankfurt ein Melde-Rekord verzeichnet;

Abläufe, die insbesondere von den Para-Karateka

2029, wenn in Karlsruhe die „World Games“ aus-

gezeigt werden – und das unter freiem Himmel, bei

getragen werden, gehört Para-Karate – dank der

wechselnden Licht-Verhältnissen und böigem Wind.

Weigert’schen Initiative sowie der Unterstützung

Mehr über den DKV und Para-Karate findet sich auf: karate.de facebook.com/dkvkarate/ facebook.com/dkvkarate/

Mehr über de Para-Karate fi

karate.de / fa


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Intelligente Mundpflege mit digitalem Feedback Zwei Minuten, die den Unterschied machen

Wer auf Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Prävention achtet, setzt auf Routinen, die im Alltag zuverlässig funktionieren. Bewegung, Ernährung und Vorsorge gehören für viele selbstverständlich dazu. Auch Zahngesundheit ist ein wichtiger Teil des persönlichen Wohlbefindens – beim Sprechen, Essen und Lachen. Die Philips Sonicare Next-Generation DiamondClean 9900 Prestige macht aus der täglichen Mundpflege eine bewusstere, individuellere Routine. Sie kombiniert leistungsstarke Schalltechnologie mit Echtzeit-Feedback zur Putzabdeckung, das dabei helfen kann, das eigene Putzverhalten besser nachzuvollziehen.

Feedback statt Bauchgefühl Viele Menschen putzen zu kurz, üben zu viel Druck aus oder erreichen einzelne Bereiche nicht ausreichend. Das bleibt im Alltag oft unbemerkt. Die Sonicare gibt während und nach dem Putzen Hinweise zu Putzabdeckung, Druck und Bewegungen. Eine 12-Segment-Mundkarte zeigt, welche Bereiche bereits berücksichtigt wurden und wo möglicherweise noch Optimierungspotenzial besteht. So wird die persönliche Putzroutine transparenter: Statt sich allein auf das Gefühl zu verlassen, können Nutzerinnen und Nutzer ihre Gewohnheiten gezielter anpassen. Die intelligente Andruckkontrolle unterstützt dabei, mit angemessenem Druck zu putzen.

Reinigungsleistung, die überzeugt Die Philips Sonicare Next-Generation DiamondClean 9900 Prestige entfernt laut Herstellerangaben bis zu 20-mal mehr Plaque und kann zu bis zu 15-mal gesünderem Zahnfleisch beitragen - jeweils im Vergleich zu einer Handzahnbürste. Damit verbindet sie eine gründliche Reinigung mit dem Anspruch, die tägliche Mundpflege einfach und effektiv in den Alltag zu integrieren.

Philips Sonicare Next-Generation DiamondClean 9900 Prestige.

Mit acht Programmen und drei Intensitätsstufen lässt sich die Zahnbürste an persönliche Bedürfnisse anpassen. Ob sensible Bereiche, eine besonders gründliche Reinigung oder die tägliche Standardroutine: Die Einstellungen unterstützen eine Zahnpflege, die zum eigenen Alltag passt.

Prävention ist die beste Leistungsstrategie Zahngesundheit ist Teil eines größeren Bildes. Wer in Vorsorge, Bewegung und Ernährung investiert, kennt den Unterschied zwischen zufälligen und gezielten Ergebnissen. Hochwertige Zahnpflege passt in dieses Mindset: eine kleine, effektive Alltagsroutine mit großer Langzeitwirkung. Das Premium-Design ist auf diesen Anspruch ausgerichtet: hochwertige Materialien, drei elegante Farben, Ladeglas und Reiseladeetui. Die Routine bleibt stilvoll – zu Hause und unterwegs.

Das Ergebnis zählt Am Ende zählt das gute Gefühl, die eigene Mundpflege bewusst und mit System zu gestalten. Die Philips Sonicare Next-Generation DiamondClean 9900 Prestige gibt digitales Feedback zum Putzverhalten und hilft dabei, die tägliche Routine gezielter an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. So werden aus zwei Minuten morgens und abends ein einfacher, wirkungsvoller Schritt für die Mundgesundheit.

FEEL THE CARE.


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