Eine unabhängige Kampagne von Contentway Welt | Juni 2026
SPORT & LIFESTYLE



AM BALL BLEIBEN
Kurzsichtigkeit kann sich für Heranwachsende als Handicap beim Schulsport und im Sozialleben erweisen. Spezielle Kontaktlinsen können korrigieren und den Verlauf ausbremsen.
Großes
DIE POSITIVE KRAFT DES FUSSBALLS NUTZEN
„Ohne Regeneration und Balance gibt es keine langfristige Leistungsfähigkeit“: Ex-Profisportler Marcell Jansen im Interview.
Vorwort
MEHR ALS SPORT: WARUM VEREINE
UNVERZICHTBAR SIND
Es gibt Orte, an denen Gesellschaft im Kleinen sichtbar wird. Orte, an denen Menschen zusammenkommen, die sich sonst vielleicht nie begegnet wären – weil sie unterschiedliche Lebenswege haben, verschiedenen Altersgruppen angehören, unterschiedlichen Jobs nachgehen oder aus diversen sozialen Kontexten kommen.
ÖSTERREICHS VERRÜCKTESTER
EXTREM-BIKER
Gabriel Wibmer verblüfft seine Fans mit immer kreativeren Stunts auf dem Mountainbike. Seine Videos werden millionenfach geklickt. Hier erzählt er, wie das begann.
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AUSGABE #216
Account Manager:
Onur Sahin, Jannik Bachthaler
Geschäftsführung:
Nicole Bitkin, Fredrik Thorsson
Creative Director:
Franziska Bredehorn
Redaktion und Grafik:
Franziska Bredehorn, Nadine Wagner, Julia Schmidt, Negin Tayari
Text:
Hauke Brost, Chan Sidki-Lundius, Pia Rische, Christian Kolb, Kirsten Schwieger, Julia Butz, Thomas Soltau
Coverfoto:
Samuel Quek/unsplash, Presse
Distribution & Druck:
Die Welt, 2026, Axel Springer SE Contentway
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Die Inhalte des „Partner Content“ und „Hotspot Highlight“ in dieser Kampagne wurden in Zusammenarbeit mit unseren Kunden erstellt und sind Anzeigen.
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Neue Burg 1 DE-20457 Hamburg
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WEITERE INHALTE
8. Sophia Löppert
10. Supplements 14. Inklusion 20. Schmerzprävention
CONTENTWAY.DE Fit bleiben im Gaming-Alltag Wie Gaming-Spirit und körperliche Fitness zusammenpassen. YouTuberin GNU (Jasmin Sibel) im Interview.
CONTENTWAY.DE
Ohne Regeneration keine sportliche Höchstleistung
Prof. Dr. med. Tim Meyer weiß wie kein anderer, dass sportliche Höchstleistungen nur durch ausreichende Regeneration möglich sind.
Mehr als Sport: Warum Vereine unverzichtbar sind
EINLEITUNG
Es gibt Orte, an denen Gesellschaft im Kleinen sichtbar wird. Orte, an denen Menschen zusammenkommen, die sich sonst vielleicht nie begegnet wären –weil sie unterschiedliche Lebenswege haben, verschiedenen Altersgruppen angehören, unterschiedlichen Jobs nachgehen oder aus diversen sozialen Kontexten kommen. Diese Orte gibt es in Deutschland zum Glück fast überall, rund 86.000-mal: Es sind unsere Sportvereine.
Foto: Presse
Denn in Deutschland engagieren sich Millionen von Menschen genau hier. Sie trainieren gemeinsam, halten sich fit, knüpfen Freundschaften, organisieren Wettkämpfe, begleiten Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung und schaffen Strukturen, die weit über das eigentliche Sporttreiben hinausreichen. Sportvereine sind mehr als Orte der Bewegung, sie sind soziale Räume. Sie fördern Zusammenhalt, vermitteln Werte wie Fairness, Respekt und Verlässlichkeit und stärken damit unsere Gesellschaft.
Der Vereinssport ist die größte Bürgerbewegung unseres Landes. Mit mehr als 29 Millionen Mitgliedschaften vereint er mehr Mitglieder als der ADAC, als sämtliche politische Parteien, als die Kirchen und – man mag es kaum glauben – mehr, als es Netflix-Abos in Deutschland gibt. Zum zweiten Mal hintereinander haben die Sportvereine unter dem Dach des Deutschen Olympischen Sportbundes 2025 Rekordwerte gefeiert.
Gleichzeitig stehen viele dieser Strukturen unter Druck. Ehrenamtliches Engagement wird immer knapper, Sportvereine werden heute mehr als Dienstleister denn als Ge-

meinschaftsprojekt gesehen. Hallenzeiten fehlen, Bürokratie führt zu Belastungen und finanzielle Ressourcen sind begrenzt. Sportvereine haben es trotz – oder gerade wegen – ihrer vielen Mitglieder nicht leicht. Wir sehen, dass der Wunsch bei sehr vielen Menschen so groß ist wie nie zuvor, etwas Gutes für ihre Gesundheit zu tun; und dass sie das nicht allein tun wollen im Fitnessstudio, beim Joggen im Park oder auf der Yogamatte bei sich zu Hause, sondern dass sie Gemeinschaft suchen im Sportverein um die Ecke. Für wenig Geld im Monat gibt es hier Sport, der Spaß macht, von Trainer:innen geleitet wird, der die Gesundheit fördert und der Menschen zusammenbringt. Auch in diesem Jahr steuern wir wieder auf einen Mitgliederrekord zu. Das sind gute Nachrichten, aber sie führen dazu, dass die bestehenden Probleme – eine stagnierende Zahl an Ehrenamtlichen muss mehr Menschen betreuen, und das in zunehmend maroden Sportstätten – sich noch stärker zeigen.
Der gesellschaftliche Wert von Sport entfaltet sich nicht automatisch. Er entsteht dort, wo Menschen sich einbringen. Ein Sportverein ohne Menschen aus seiner Stadt, seinem Dorf, seiner Nachbarschaft,
34 Milliarden Euro für die Gesellschaft:
CONTENTWAY.DE Aktiv und entspannt durch den Sommer In der warmen Jahreszeit macht Sport genauso viel Spaß wie Wellness – Hauptsache, wir können endlich wieder nach draußen!

Thomas Weikert, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes
die sich heute engagieren, macht morgen seine Türen zu. Wer im Verein aktiv ist, trägt dazu bei, dass gemeinschaftliches Sporttreiben überhaupt möglich bleibt. Die Frage ist nicht, ob wir Sport brauchen – diese Frage lässt sich leicht mit „Ja“ beantworten. Die Frage ist, wie viele von uns bereit sind, ihn mitzugestalten und mit Leben zu füllen. Ob als Mitglied, als Ehrenamtlicher oder als jemand, der andere mitzieht: Jeder Beitrag zählt. Sportvereine funktionieren nicht von selbst. Sie funktionieren besonders dort gut, wo sie von vielen unterschiedlichen Menschen getragen werden.
Sport verbindet, er hält gesund und bringt uns zusammen. Aber um das tun zu können, braucht er passende Orte, an denen er sein Potenzial entfalten kann. Diese Orte gibt es 86.000-mal in Deutschland, und wir alle sollten sie stärken, indem wir uns einbringen, wo wir können.
ADVERTORIAL
Warum der Kinder- und Jugendsport ein Zukunftsfaktor
Wenn von Zukunftsinvestitionen die Rede ist, denken viele an Digitalisierung, Infrastruktur oder Bildung. Dabei gibt es einen Bereich, der all diese Themen verbindet und zugleich einen enormen gesellschaftlichen Mehrwert schafft: der Kinder- und Jugendsport. Eine aktuelle Analyse der Deutschen Sportjugend (dsj) zeigt, dass der Kinder- und Jugendsport in Deutschland jedes Jahr einen gesellschaftlichen Wert von mehr als 34 Milliarden Euro erzeugt.
Mehr als zehn Millionen Kinder und Jugendliche sind in deutschen Sportvereinen aktiv. Dort lernen sie nicht nur sportliche Fähigkeiten, sondern auch Teamgeist, Fairness, Verantwortungsbewusstsein und Respekt. Sportvereine schaffen Begegnungen, fördern Integration und stärken den gesellschaftlichen Zusammenhalt – Werte, die in einer zunehmend komplexen Welt wichtiger denn je sind.
Gesundheitlich zahlt sich Bewegung selbstverständlich aus. Wer bereits in jungen Jahren regelmäßig Sport treibt, profitiert häufig ein Leben lang. Die positiven Effekte auf die körperliche und psychische Gesundheit reduzieren langfristig die Belastungen für das Gesundheitssystem. Allein hier entstehen Einsparungen von rund 2,5 Milliarden Euro pro Jahr.
Hinzu kommen wirtschaftliche Effekte. Sportvereine, Sportstätten, Ausrüstung und Veranstaltungen erzeugen erhebliche Wertschöpfung. Gleichzeitig engagieren sich Millionen Menschen ehrenamtlich im Kinder- und Jugend-
sport – als Trainer:innen, Betreuer:innen oder Vereinsvorstände. Dieses Engagement ist eine tragende Säule des Sportsystems und spart der Gesellschaft jedes Jahr Milliardenbeträge.
Für viele Kinder und Jugendliche ist der Verein weit mehr als ein Ort für Sport. Er ist ein zweites Zuhause und für viele der erste Ort gesellschaftlicher Teilhabe außerhalb von Schule und Familie. Hier entstehen Freundschaften, soziale Kompetenzen werden gefördert und demokratische Werte im Alltag erlebt.
Die Botschaft der Analyse ist klar: Wer heute in den Jugendsport investiert, investiert in das Fundament einer gesunden, demokratischen und solidarischen Gesellschaft. Diese Prävention, die meist unsichtbar ist, stärkt die Zukunft. Jeder Euro wirkt weit über den Sportplatz hinaus und stärkt Gesundheit, Bildung, Engagement und Zusammenhalt – zentrale Voraussetzungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft.
ist


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Bündnis der Hilfsorganisationen
Österreichs verrücktester Extrem-Biker
BIKING
Gabriel Wibmer verblüfft seine Fans mit immer kreativeren Stunts auf dem Mountainbike. Seine Videos werden millionenfach geklickt. Hier erzählt er, wie das begann.
Text: Hauke Brost Fotos: Presse
Für alle, die dich nicht kennen: Gib mal eine Berufsbeschreibung.
Naja, ich bin Profi-Street-Trialfahrer. Ich mache alles, was man auf zwei Rädern ohne Motor machen kann, vorwärts, rückwärts, Drehen, auf dem Lenker stehen, springen, sowas halt.
Wie fing das an?
Mit Fünf hab‘ ich von meinen Eltern eine 50 ccm-Motocross-Maschine bekommen. Damit ging es los, aber es war auf Dauer zu gefährlich, weil es hier in den Tiroler Bergen keine Trainingsstrecken gab.
Dann haben mich die Videos von Danny MacAskill fasziniert, dem wohl weltweit bekanntesten Trialfahrer.
Und ein Trampolin hat doch auch eine Rolle gespielt?
Genau, das steht heute noch bei uns im Garten. Da habe ich mit meinen Cousins angefangen, verrückte Sachen zu machen, und dann kamen andere Kinder, wir haben Dorfmeisterschaften gemacht und all sowas.
Hast du denn auch mal was „Vernünftiges“ gelernt? Abi auf dem Sportgymnasium, dann Wehrdienst, danach dann Profi.
Was war dein gefährlichster Stunt? Also, am meisten diskutiert wurde in der Szene ein Stunt auf einem ganz schmalen Wanderweg in den Dolomiten, direkt neben mir ging es 60 m runter, und es war so schmal, dass ich das Bike kippen musste, um nicht gegen die Felsen auf der Bergseite zu stoßen. Das war schon krass, extrem.
Ist das alles so gefährlich, wie es aussieht?
Du bist total auf den Stunt fokussiert und weißt genau, was du dir zutrauen kannst. Insofern: Nein. Natürlich kann immer mal was passieren. Aber wenn ich mal ganz entspannt eine einfache Fahrradtour mache und mit den Gedanken ganz woanders bin, dann ist das für mich riskanter als so ein Stunt, bei dem ich eben total konzentriert bin.
Was liebst du an den Bergen?
Die sind meine Heimat! Berge vermitteln unheimlich viel Ruhe. Und natürlich sind sie auch ein ideales Gebiet für meine Videos.
Welches Equipment braucht ein Anfänger?
Helm, Handschuhe, Knieschützer und ein ganz normales Mountainbike, das ist absolut ausreichend.
Wie entstehen deine Videos?
Am Anfang steht immer eine Idee. Die hab‘ ich vielleicht unter der Dusche oder so. Dann wird daraus eine kleine Story,

Gabriel Wibmer, Profi-Street-Trialfahrer
Du bist total auf den Stunt fokussiert und weißt genau, was du dir zutrauen kannst.
dann geht‘s damit zu den Sponsoren, dann wird die Story umgesetzt. Also zum Beispiel waren wir in Prag, da ist „Wibmer impossible“ gedreht worden. Die Story ist, ich fahre durch Prag und jage einen Dieb. Ganz einfach. Nur sind da eben jede Menge ziemlich irre Stunts drin. Ich will ja nicht nur Mountainbiker ansprechen, sondern auch andere.
Alleine dieses Video wurde 5,5 Millionen Mal geklickt... Ja, insgesamt komme ich bei YouTube auf über 200 Millionen Klicks. Und inzwischen habe ich 2,1 Mio. Follower.
Du hast ja zwei Cousins, die auch auf zwei Rädern unterwegs sind?
Stimmt. Fabio ist sieben Jahre älter als ich und wohl der bekannteste Trialfahrer. Johannes ist beim Motocross geblieben.
Was du machst, geht ja nicht lebenslang. Was kommt danach?
Ich möchte irgendwie beim Biken bleiben. Vielleicht als Coach für die nächste Generation? Oder ich gehe zu einem Hersteller, aber das ist alles noch offen. Ich bin ja erst 23.
Wird Trial mal olympische Disziplin?
Gut möglich, dass es irgendwann so weit ist. Aber ich konzentriere mich lieber auf meine Videos. Ich war ja auch bei vielen Weltcup-Rennen, aber das ist nicht so kreativ, als wenn wir uns eine Story ausdenken und die dann umsetzen. Das ist im Moment für mich das Spannendste.
Fakten
Trialbikes sind spezielle Mountainbikes, um mit maximaler Kontrolle und Balance Hindernisse überwinden zu können. Sie werden fast nur im Stehen gefahren und sind extrem leicht, haben keine Federgabel oder Stoßdämpfer und sehr starke Bremsen. Trial ist keine olympische Disziplin, es gibt aber viele internationale Wettbewerbe.

Die Zukunft des E-MTBs liegt nicht im Motor allein
Moderne E-Mountainbikes werden längst nicht mehr nur über Leistung definiert. Entscheidend ist, wie gut Antrieb, Software und Konnektivität zusammenspielen. Mit dem Current EXP zeigt Aventon, wie ein durchdachtes E-Bike-Ökosystem das Fahrerlebnis auf ein neues Niveau heben kann.

Wer heute über E-Mountainbikes spricht, spricht oft über Drehmoment, Reichweite oder Akkukapazität. Mehr Leistung, größere Akkus, stärkere Motoren – über viele Jahre waren das die zentralen Kriterien, an denen sich neue Modelle messen lassen mussten.
Doch die Entwicklung geht weiter: Ähnlich wie Smartphones längst mehr sind als reine Kommunikationsgeräte, entwickelt sich auch das E-Bike zunehmend zu einem intelligenten, vernetzten System. Die entscheidende Frage lautet heute nicht mehr nur, wie viel Leistung ein Motor liefert, sondern wie gut Hardware, Software und digitale Funktionen zusammenarbeiten.
Genau hier setzt Aventon an. Mit dem Current EXP verfolgt die kalifornische Marke einen Ansatz, bei dem der Motor nur ein Teil eines größeren Ganzen ist. Im Mittelpunkt steht ein vollständig integriertes Ökosystem aus Antrieb, Konnektivität und intelligenten Softwarefunktionen, die darauf ausgelegt sind, das Fahrerlebnis auf und neben dem Trail zu verbessern.
Das Herzstück: der neue Ultro X Mittelmotor Die Basis dieses Systems bildet der neue Aventon Ultro X Mittelmotor. Mit 110 Nm Drehmoment und bis zu 120 Nm im Boost-Modus

bringt er mehr als genug Leistung mit, um selbst anspruchsvolle Anstiege souverän zu meistern. Gleichzeitig verfolgt Aventon bewusst nicht den Ansatz maximaler Kraftentfaltung um jeden Preis.
Stattdessen wurde der Ultro X darauf ausgelegt, sich möglichst natürlich anzufühlen. Die Unterstützung setzt kontrolliert und vorhersehbar ein, wodurch das Bike jederzeit berechenbar bleibt. Gerade auf technischen Trails oder in langsamen Kletterpassagen entsteht dadurch ein hohes Maß an Kontrolle und Vertrauen.
Fünf Unterstützungsstufen von Eco bis Turbo sowie der automatische Modus und die zusätzliche Boost-Funktion ermöglichen es, die Unterstützung flexibel an die jeweilige Fahrsituation anzupassen. Für besonders steile Rampen oder kurze, kraftintensive Passagen stellt der Boost-Modus für bis zu 30 Sekunden zusätzliche Leistungsreserven bereit.
Doch so leistungsfähig der Ultro X auch ist: Seine eigentliche Stärke entfaltet er erst im Zusammenspiel mit dem digitalen Ökosystem von Aventon.
Wenn Software das Fahrerlebnis verbessert Herzstück dieses Systems ist die Aventon Control Unit (ACU). Sie vernetzt Motor, Sensorik und Konnektivität miteinander und macht aus dem E-MTB weit mehr als ein klassisches Fahrrad mit elektrischer Unterstützung.
Über die Aventon App können Fahrer:innen zahlreiche Funktionen individuell anpassen. Hinzu kommen speziell für den Offroad-Einsatz entwickelte Funktionen. Die Wheel-LiftControl reguliert die Kraftentfaltung des Motors bei steilen Anstiegen und hilft dabei, das Vorderrad am Boden zu halten. Das verbessert die Traktion und sorgt für mehr Kontrolle in technisch anspruchsvollem Gelände.
Mit Jump Tracking wiederum erfasst das System automatisch Sprünge und Airtime. Fahrer erhalten dadurch interessante Einblicke in ihren Fahrstil und können ihre Entwicklung über längere Zeit nachvollziehen.
Vernetzt – auch nach dem Ride
Der Gedanke des intelligenten Systems endet dabei nicht am Trail-Einstieg. Die ACU begleitet das Fahrerlebnis auch im Alltag. GPSTracking, Geofencing und integrierte Diebstahlschutzfunktionen erhöhen die Sicherheit des Bikes. Gleichzeitig ermöglichen 4G- und Bluetooth-Konnektivität den Zugriff auf Fahrdaten, Ride-Logs und Systeminformationen. Dank Over-the-Air-Updates können neue Funktionen und Optimierungen zudem direkt auf das Bike übertragen werden.
Das Ergebnis ist ein E-MTB, das sich kontinuierlich weiterentwickeln kann – ähnlich wie man es heute von modernen digitalen Geräten gewohnt ist.
Technologie, die erreichbar bleibt
Damit entsteht ein Gesamtpaket, das moderne E-Bike-Technologie nicht ausschließlich dem Premiumsegment vorbehält. Vielmehr richtet sich das Current EXP an alle, die ein leistungsfähiges Trailbike suchen und gleichzeitig von den Vorteilen eines intelligent vernetzten Systems profitieren möchten.
Während viele Diskussionen im E-Bike-Markt noch immer um einzelne Leistungswerte kreisen, zeigt Aventon mit dem Current EXP, wohin die Reise künftig gehen könnte: weg vom isolierten Blick auf den Motor – hin zu einem ganzheitlichen Fahrerlebnis, bei dem Hardware und Software nahtlos zusammenarbeiten.

www.aventon.de
Stadt, Rad, Freiheit
MOBILITÄT
Die City der Zukunft fährt leiser: Warum E-Bikes urbane Mobilität einfacher und alltagstauglicher machen.
Text: Thomas Soltau Foto: Alessandro Santoro/unsplash
Wer morgens durch deutsche Innenstädte fährt, merkt schnell: Mobilität verändert sich. Wer morgens durch Berlin, Hamburg oder Köln fährt, sieht weniger das Ende des Autos als den Beginn einer neuen Mischung: Bahn, Bus, Sharing, Fußweg und E-Bike greifen ineinander. Entscheidend ist nicht, womit man theoretisch am schnellsten wäre, sondern was im Alltag funktioniert. Genau hier gewinnt das Fahrrad wieder an Selbstverständlichkeit. Es braucht wenig Platz, verursacht lokal keine Emissionen und macht aus dem Arbeitsweg keinen täglichen Kampf gegen Stau, Parkplatzsuche und Zeitverlust.
Dass dieser Wandel kein Nischenthema mehr ist, zeigen die Zahlen. Der ZweiradIndustrie-Verband beziffert den Bestand an Fahrrädern und E-Bikes in Deutschland für 2025 auf 90,6 Millionen Stück. Der E-BikeBestand ist seit 2020 um fast zehn Millionen auf 17,2 Millionen gestiegen. Fast ein Viertel der EU-Bevölkerung fährt mindestens einmal pro Woche Rad. Urbane Mobilität wird elektrischer und stärker auf individuelle Wege zugeschnitten. Städte investieren
in Radwege, Abstellanlagen und neue Mobilitätskonzepte. Gleichzeitig wächst der Wunsch vieler Menschen, unabhängiger von festen Fahrplänen und vollen Straßen zu werden.
Für viele liegt der Reiz des E-Bikes darin, dass es die Verkehrswende unaufgeregt in den Alltag übersetzt. Kein Blick auf den Fahrplan, kein Warten auf den Anschluss und oft auch keine Parkplatzsuche. Einkäufe, Kita, Büro oder Verabredung: Strecken zwischen wenigen und zehn Kilometern gehören zu den häufigsten Wegen im Stadtverkehr. Zu weit für einen Spaziergang, oft zu kurz für ein Auto, das sich durch dichten Verkehr bewegt. Ein E-Bike verändert Gewohnheiten. Es nimmt Gegenwind und Steigungen ihren Schrecken und macht das Fahrrad auch für Menschen attraktiv, die nicht in Sportkleidung zur Arbeit fahren möchten.
Dabei geht es längst nicht mehr nur um Nachhaltigkeit. Für viele Pendler zählt inzwischen vor allem eines: Verlässlichkeit. Wer morgens pünktlich ins Büro, zur Schule oder zum nächsten Termin kom-


men muss, sucht nach Verkehrsmitteln, die unabhängig von Staus und Parkplatzsuche funktionieren. Moderne Fahrräder und E-Bikes werden deshalb zunehmend als vollwertige Verkehrsmittel wahrgenommen. Sie verbinden Flexibilität mit einem überschaubaren Platzbedarf und lassen sich unkompliziert mit Bus und Bahn kombinieren. Gerade jüngere Menschen betrachten Mobilität immer weniger als Besitzfrage, sondern als Teil eines flexiblen Alltags.
Hinzu kommt ein weiterer Faktor: Gesundheit. Wer regelmäßig kurze Wege mit dem Fahrrad zurücklegt, integriert Bewegung ganz selbstverständlich in den Alltag. Anders als beim geplanten Sport entsteht körperliche Aktivität nebenbei. Das macht das Rad für viele Menschen


attraktiv, die im Berufsleben wenig Zeit für zusätzliche Bewegung finden und dennoch aktiv bleiben möchten.
Die Veränderungen wirken unscheinbar. Ihre Wirkung im Alltag ist trotzdem groß. Die Zukunft der Innenstadt wird nicht allein durch neue Technologien entschieden. Sie entsteht dort, wo Menschen morgens ohne große Planung loskommen. Wo Radwege sicher sind, Wege unkompliziert zurückgelegt werden können und Mobilität nicht zur Belastung wird. Wenn Städte lebenswerter werden sollen, brauchen sie genau solche einfachen Lösungen. Nicht als große Revolution, sondern als praktische Antwort auf eine alltägliche Frage: Wie komme ich heute möglichst unkompliziert durch die Stadt?
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EINFACHER DURCH DIE STADT
Städtische Mobilität wird oft in großen Zusammenhängen diskutiert. Im Alltag entscheidet sie sich in kleinen Momenten: der Weg ins Büro, der schnelle Einkauf, der Kaffee am anderen Ende der Stadt oder die Heimfahrt am Abend.
Das Raleigh ONE ist für genau diese Wege gemacht. Ein smartes, vernetztes E-Bike einer Marke, die seit 1887 Fahrräder baut und ihre Geschichte in eine neue Ära urbaner Mobilität übersetzt.



1. DER ENTSPANNTERE ARBEITSWEG
Ein gutes Stadtrad muss wiederholbare Wege einfacher machen. Das Raleigh ONE setzt auf ein reduziertes Konzept mit einem Gang und einer Rahmengröße. Die Motorunterstützung arbeitet natürlich mit der Tretkraft zusammen, hydraulische Scheibenbremsen sorgen für Kontrolle im Verkehr.
2. KURZE WEGE, DIE EINFACH BLEIBEN SOLLEN
Viele Strecken sind zu weit zum Gehen, aber zu umständlich mit dem Auto. Für Besorgungen, Termine oder spontane Pläne bietet das Raleigh ONE eine flexible Alternative. Der herausnehmbare 360-Wh-Akku ermöglicht bis zu 80 Kilometer im Eco-Modus und rund 50 Kilometer im Boost-Modus. In etwa einer Stunde ist er zu 50 Prozent geladen.
3. EIN RAD FÜR DEN NORMALEN ALLTAG
Das Raleigh ONE verlangt nicht, dass man sich als „Radfahrer“ versteht. Eine komfortable Sitzposition, Riser-Lenker und breite Reifen geben Sicherheit und Ruhe. Integrierte Beleuchtung unterstützt die Sichtbarkeit am Morgen und Abend.
4. SMART, WENN ES ZÄHLT
Über die Raleigh App und Mitgliedschaftsoptionen lassen sich Funktionen wie Touch & Go, Fahrtenaufzeichnung, Diebstahlwarnung, GPS-Ortung und Softwarehinweise nutzen.
5. WENIGER WARTUNG, MEHR ALLTAG
Der Carbon-Riemenantrieb ersetzt die klassische Kette und bleibt sauberer und wartungsärmer. Zubehör wie Frontträger, Korboptionen, SP-ConnectHalterung und AXA-Rahmenschloss machen das Rad bereit für den täglichen Einsatz.
Das Raleigh ONE ist in Deutschland ab 2.699 Euro erhältlich.
Mehr unter RALEIGHBICYCLES.COM/DE_DE/ oder beim lokalen Raleigh Händler.

Bewusst gesund leben
FITNESS
Fitnessbloggerin Sophia Löppert über das Zusammenspiel von Ernährung, Bewegung, Routine und Mindset.
Text: Pia Rische
Fotos: Presse, Ella Olsson/unsplash, Getty Images/unsplash+
Was sind Ihre Alltagstipps zur Integration von Bewegung?
Eine effektive Möglichkeit, mehr Bewegung in den Alltag zu bringen, ist, alltägliche Tätigkeiten mit kleinen Übungen zu verbinden. Man kann sich etwa beim Zähneputzen auf ein Bein stellen oder sich kleine Challenges setzen – jedes Mal einen Klimmzug machen, wenn man durch eine bestimmte Tür geht.
Auch klassisch: Treppen statt Aufzug nutzen, Wege zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurücklegen. Wichtig ist, Bewegungsformen zu wählen, die Freude machen. Wer nicht gerne joggt, sollte lieber eine unterhaltsamere Sportart wie Inlineskaten wählen.
Mit zunehmendem Alter wird Krafttraining wichtiger. Ich mache abends beim Fernsehen zwei bis vier stabilisierende Übungen. Auch, wenn das nicht perfekt geplant ist – jede Bewegung zählt, selbst kurze Einheiten wirken.

Sophia Löppert (@fit_sophia_laetitia), Fitness- & Ernährungsinfluencerin
Inwiefern kann die richtige Ernährung Trainingserfolge unterstützen? Ernährung ist ein zentraler Schlüssel zum Trainingserfolg. Wichtig ist das Timing der Nährstoffaufnahme: Vor dem Sport liefern Kohlenhydrate Energie. Nach dem Training unterstützt eine Kombination aus Kohlenhydraten und Proteinen die Regeneration. Auch ausreichend Flüssigkeit ist entscheidend.
Wie gelingt eine ausgewogene vegane oder vegetarische Ernährung – gerade bei sportlicher Belastung?

werden, da es fast ausschließlich in tierischen Produkten vorkommt.
Wer abnehmen will, sollte auf hochwertige Kohlenhydrate wie Vollkornprodukte setzen. Für Sporttreibende sind sie ohnehin essenziell – als Energiequelle für Körper und Gehirn.
Wichtig ist der Unterschied zwischen vegetarisch und vegan: Vegetarier erhalten über Milchprodukte und Eier leichter wichtige Nährstoffe. Veganer müssen die Nährstoffversorgung gezielter planen, besonders bei essenziellen Aminosäuren. Die Kombination von Reis- und Erbsenprotein kann ein vollständiges Aminosäureprofil liefern.
Da pflanzliche Lebensmittel oft eine geringere Nährstoffdichte haben, ist auf ausreichend Eisen, Zink und Kalzium zu achten. Vitamin B12 sollte bei veganer und vegetarischer Ernährung supplementiert
Nüsse, Hülsenfrüchte und Haferflocken sind tolle Allrounder: Sie liefern gesunde Fette, Ballaststoffe und Proteine. Dunkle Beeren sind reich an Antioxidantien und wirken entzündungshemmend. Generell gilt: Unverarbeitete Lebensmittel, mit möglichst wenigen Zusatzstoffen, sind vorzuziehen.
Was ist Ihrer Meinung nach der größte Mythos in Sachen Ernährung oder Fitness?
Die Verteufelung von Kohlenhydraten –besonders abends – ist weit verbreitet, aber irreführend. Wer abnehmen will, sollte auf hochwertige Kohlenhydrate wie Vollkornprodukte setzen. Für Sporttreibende sind sie ohnehin essenziell – als Energiequelle für Körper und Gehirn.
Vor dem Sport liefern Kohlenhydrate Energie. Nach dem Training unterstützt eine Kombination aus Kohlenhydraten und Proteinen die Regeneration.
Es gibt keinen einzelnen „Gamechanger“. Gesundheit entsteht durch das Zusammenspiel von Ernährung, Bewegung, Mindset und Routine. Viele haben heute mehr Wissen, aber alte Diätmythen halten sich hartnäckig. Besonders im Alter ist Veränderung schwer – aber lohnenswert.Und dabei kann man sogar echte Freude am Kochen entwickeln!

Es lebe der Sport!
PRODUKTEMPFEHLUNG
Was wäre ein Fußballsommer ohne das legendäre Panini-Sammelalbum? Statt mühsam Sticker zu suchen und auf die nächste Tauschbörse zu warten, gibt es mit dem originalen Panini-Stickerpaket die komfortable Komplettlösung: Alle 48 WM-Nationen und insgesamt 980 Motive, originalverpackt direkt vom Hersteller. Auch beim Public Viewing zählt der richtige Auftritt. Für sonnige Spieltage sorgt die hochwertige Sportbrille mit polarisierten Gläsern für beste Sicht und maximalen Komfort. Perfekt ergänzt wird der sommerliche Look dabei durch leichte Sommerschuhe, die mit einem angenehmen Tragegefühl, luftigen Materialien und modernem Design überzeugen. So steht einem entspannten Fußballtag unter freiem Himmel nichts im Weg. Und weil viele Partien bereits in den frühen Morgenstunden angepfiffen werden, unterstützt die Morning Formula mit Energie und Fokus für spannende 90 Minuten Fußball und einen produktiven Start in den anschließenden Arbeitstag.
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Livadora bietet hochwertige Sportbrillen an, die dich beim Sport optimal schützen. Mit coolem Style, polarisierten Gläsern und perfekter Passform begleitet dich die v7 Volt bei deinem nächsten Abenteuer. Aktuell bekommst du zwei Sportbrillen zum Preis von einer.
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LifeWave – Partner Content
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Performance bekommt einen neuen Fokus
Der moderne Sport optimiert längst nicht mehr nur Training, sondern Regeneration, Schlaf und Belastbarkeit.
Wer heute sportlich aktiv ist, optimiert sich an allen Fronten. Nahrungsergänzungsmittel, High-Tech-Regenerations-Tools und Trainingsphilosophien wetteifern um die Aufmerksamkeit der Sportler. Neben einer smarten Belastungssteuerung, bei der die Muskeln wachsen und sich die Ausdauer durch leicht fordernde Reize verbessert, gehören auch Regeneration und Schlaf zum Pfl ichtprogramm. Während des Tiefschlafs schüttet der Körper Wachstumshormone aus und repariert kleinste Risse im Muskelgewebe. Flankiert wird das durch eine bedarfsgerechte Zufuhr von Nährstoffen (Kohlenhydrate für Energie, Proteine für den Gewebeaufbau, Vitamine und Mineralstoffe). Neben den klassischen Methoden liegen auch Verfahren im Trend, die nur von manchen Wissenschaftlern bestätigt werden, aber eine begeisterte Anhängerschaft haben.
Und während früher oft das reine „mehr“ an Belastung, Leistung und Intensität im Mittelpunkt stand, geht es heute bei vielen Athleten und Freizeitsportlern nicht mehr um die maximale Leistung an einem Tag, sondern um die Fähigkeit, Leistung
Mehr Informationen über LifeWave unter: www.lifewave.com
dauerhaft aufrechtzuerhalten. Schon vor über zwanzig Jahren rückte bei den US Olympic Swimming Trials ein bis dahin weitgehend unbekanntes Unternehmen

namens LifeWave in den Fokus. Mehrere Schwimmerinnen des Stanford-Teams sorgten damals öffentlich für Aufmerksamkeit, nachdem sie die sogenannten „LIFEWAVE ENERGY ENHANCER®“Patches nutzen.
Die kleinen Patches sollen nach Herstellerangaben nicht mit Wirkstoffen, sondern über Lichtrefl exe mit dem Körper interagieren. Dass in den Patches keine verbotenen Substanzen zum Einsatz kommen, wurde damals von der amerikanischen Anti Doping-Behörden überprüft. Längst werden die Patches auch in Europa angeboten – und sind nicht nur im Spitzensport im Einsatz, sondern auch mit Blick auf das Healty Aging. In allen Bereichen geht es um die Frage, wie man Leistungsfähigkeit und Beweglichkeit möglichst langfristig erhalten kann.
In diesem Spannungsfeld bewegen sich technologische Ansätze im Bereich Human Performance – darunter auch phototherapeutische Systeme wie die von LifeWave. David Schmidt, Founder & CEO, verfügt über mehr als 200 Patente.
Produkte wie „LIFEWAVE X39 ®“ oder „LIFEWAVE X49 ®“ sollen nach Angaben des Unternehmens positive Auswirkungen auf Energie, Bewegung und Balance haben

und körpereigene Prozesse unterstützen. Was kann man also für seinen Körper tun? Wer die Grundlagen aus Training, Schlaf und Ernährung beherrscht, darf im Bereich der Trends durchaus experimentieren. Leistung entsteht nicht allein im Labor, auch mentale Faktoren, Vertrauen in Prozesse und individuelle Routinen prägen die Performance von Sportlern.
Wenn diese Faktoren harmonieren, läuft der Körper zur Höchstform auf und bleibt womöglich auch länger leistungsfähig. Dass man die Produkte von LifeWave bis zu 90 Tage mit Geld-zurück-Garantie ausprobieren kann, gibt Interessenten vor dem ersten Kauf Sicherheit.

So macht Sport glücklich
SUPPLEMENTS
Mehr Muskeln, mehr Ausdauer, bessere Laune. Schon zwanzig Minuten Bewegung am Tag haben einen nachgewiesenen Anti-Aging-Effekt.
Text: Julia Butz Foto: Ketut Subiyanto/pexels
Sport? Im Fitnessstudio schwitzen? Oh nein, da sind ja Anstrengung, Disziplin und Ausdauer gefragt! Gerade zu Beginn fällt es vielen Menschen schwer, überhaupt in die Bewegung zu kommen. Dabei kann es ganz einfach sein. Erstes Ziel: 70 Minuten in der Woche aktiv sein. Das sind gerade mal 10 Minuten am Tag Radfahren, Nordic Walking, Tanzen oder Joggen. Dabei tut man nicht nur seinem Körper etwas Gutes, auch die Psyche freut sich. Wer dann längere Sportroutinen in seinen Alltag integriert, darf sich zudem über einen wahren Energie-Boost freuen. Denn regelmäßige Bewegung verringert das Gefühl der Erschöpfung: Mehr Blut pumpt in das Herz, sorgt damit für mehr Sauerstoff in den Muskeln und schüttet ganz nebenbei kräftig Glückshormone aus.
Eine gesunde Sportroutine sollte allerdings nie aus immer den gleichen Ausdauertrainings bestehen. Beim Schwimmen beispielsweise werden viele Muskelpartien gleichzeitig beansprucht, ohne schnell zu überlasten; das Laufen gibt hingegen den Knochen mehr Impulse. Der Mix aus verschiedenen Bewegungsarten macht‘s. Wer Cardio- und Ausdauersport mit Krafttrainings kombiniert, beugt langfristig chronischen Krankheiten vor. Eine Überlastung des Herz-Kreislauf-Systems ist beim Laufen, Joggen, Radfahren oder Schwimmen sehr selten. Krafttrainings aber sollten überlegt dosiert sein. Bloß keine Schmerzen ignorieren! Das Warnsignal unseres Körpers kommt nicht von ungefähr und zeigt vielleicht auch an, dass wir etwas falsch machen. Statt immer weiterzumachen, weil man sein selbst gestecktes Ziel partout erreichen will, ist es genauso gut, das bereits erreichte Level auf gesunde Art zu halten.
Entscheidend für die körperliche Fitness ist neben regelmäßiger Bewegung die richtige Ernährung. Natürlich spielen dabei zahlreiche Faktoren eine Rolle und je nach Körpergewicht und -größe, Trainingsinhalten und -intensität, unterscheiden sich Energie- und Nährstoffbedarf. Ausdauerathleten verbrennen beispielsweise durch das überwiegend niedrigintensive Training mehr Fette als andere Sportler, müssen deshalb aber nicht

zwangsläufig reines „Carbo-Loading“ betreiben. Alle aufgenommenen Kohlenhydrate verpuffen, wenn man nicht ausreichend trinkt. Experten empfehlen zwischen 0,5 und 1 Liter pro Stunde bei großer Belastung, bei länger dauernden sollte nach spätestens 30 Minuten getrunken werden. Da gerade bei Ausdauerbelastungen neben dem Flüssigkeitshaushalt auch die Nährstoffbilanz ausgeglichen werden muss, sind Sportgetränke, die Natrium und Kohlenhydrate enthalten, der Zufuhr reinen Wassers überlegen.
Wer Cardio- und Ausdauersport mit Krafttrainings kombiniert, beugt langfristig chronischen Krankheiten vor. Eine Überlastung des HerzKreislauf-Systems ist beim Laufen, Joggen, Radfahren oder Schwimmen sehr selten.
Fleisch- oder Pflanzenfresser: Welches sind die optimalen Kraftstoffe für den Körper? Ernährungs- und Sportmediziner sind sich heute nur darüber einig, dass sie sich nicht einig sind, ob eine vegetarische oder vollwertige Ernährung besser oder schlechter ist. Als Hauptlieferant von Eiweiß stellen Fleisch und Fisch eine wichtige Nahrungsquelle dar. Und jeder Kraftsportler weiß, dass es für den Aufbau von Muskelmasse hochwertiger Proteine bedarf. Mit veganer Ernährung zum Muskelpaket? Viele zweifeln, dass Muskelaufbau auch ohne Eier, Quark und Fleisch möglich ist.
Bei allen Ernährungsweisen ist es gleich wichtig, darauf zu achten, alle Nährstoffe zu erhalten. Wie Vitamin B oder Omega3-Fettsäuren, die in tierischen Produkten
vorkommen, aber auch in pflanzlichen Lebensmitteln wie Rapsöl, Avocado, Chiasamen und vielen Nüssen. Das entzündungshemmend und blutdrucksenkende Omega 3 macht fitter und sorgt für eine bessere Regeneration. Wer viel grünes Gemüse zu sich nimmt benötigt in der Regel keine zusätzliche Folsäure, die für die Zellteilung und Blutbildung wichtig ist. Das Spurenelement Eisen transportiert Sauerstoff in Körper und Muskeln und findet sich verstärkt in rotem Fleisch. Jod, von dem viel in Fisch, Spinat und Milch steckt, sorgt für mehr Energie und bessere Ausdauer. Selen schützt unsere Zellen und findet sich u. a. in Nüssen, Kohl und Linsen. Letztere sind die Mineralstoffe, bei denen bei vielen Menschen ein Mangel vorliegt. Auch der Vitamin-D-Mangel ist weit verbreitet, da Ernährung und Sonnenlicht bei konsequent eingesetztem Sonnenschutzmittel oft keine verlässlichen Quellen für eine ausreichende Versorgung darstellen.
Eigentlich sollte, wer sich aus überwiegend frischen und wenig verarbeiteten Lebensmitteln verpflegt, prinzipiell keine Nahrungsergänzungsmittel benötigen. Da dies aber im hektischen Alltag gar nicht so einfach ist, läuft die Zufuhr diverser Vitamine und Mineralstoffe in der Realität nur suboptimal. Selbst für diejenigen, die selbst kochen und nicht regelmäßig zu Fast
Das entzündungshemmend und blutdrucksenkende Omega 3 macht fitter und sorgt für eine bessere Regeneration.
Food greifen. Auch aus Sicht von Ernährungsexperten ist eine pauschale Aussage über die Verwendung von Nahrungsergänzungsmitteln nicht möglich. Um nicht von einigen Nährstoffen zu wenig zu erwischen, kann ein Multivitamin-Mineralstoff keine schlechte Wahl sein. Supplements wie Zink, Vitamin C und E können einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Vitamin- und Mineralstoffzufuhr liefern. Wer sicher gehen will, lässt seinen Blutspiegel vor Beginn einer möglichen Supplementierung überprüfen. Grundsätzlich sollte ein Nahrungsergänzungsmittel nie zu hoch dosiert sein und maximal einen Tagesbedarf enthalten, damit bei der Einnahme über einen längeren Zeitraum kein Risiko einer Überdosierung besteht. Und eines sollte sich von selbst verstehen: Eine ungesunde Ernährung mit zu wenigen Nährstoffen kann über Vitaminsupplements nicht zu einer gesunden Ernährung werden.
Auszeit im Herzen der Stadt
Das beste Selfcare-Ritual für jeden Tag? Wenn Bewegung und Regeneration sinnvoll ergänzt werden.
Körperliche und mentale Gesundheit sind längst mehr geworden als ein kurzfristiger Vorsatz. Sie wird zunehmend als Ergebnis eines bewussten Lebensstils verstanden, geprägt von regelmäßiger Bewegung, gezielter Regeneration und Achtsamkeit im Umgang mit dem eigenen Körper. Mit diesem wachsenden Bewusstsein für „Healthy Longevity“, also so lange wie möglich gesund, aktiv und leistungsfähig zu bleiben, gewinnt auch die Qualität von Fitness- und Erholungsangeboten an Bedeutung. Bewusst eine Auszeit zu nehmen, dem Körper Ruhe zu geben und gleichzeitig neue Energie zu schöpfen, genau darin liegt die
Kraft eines gesunden Lifestyles. Nicht als optionaler Luxus, sondern wichtiger Bestandteil moderner Gesundheitskultur.
ELEMENTS Fitness & Wellness bietet dafür den passenden Rahmen. An sieben Standorten – dreimal in München, dreimal in Frankfurt und einmal in Stuttgart – verbinden die Studios mitten in urbaner Dynamik Trainingskonzepte mit einer Wellnesswelt, die eher an einen exklusiven Retreat erinnert als an ein klassisches Fitnessstudio. Großzügige Architektur, hochwertige Materialien wie Echtholz und Naturstein und sanfte Lichtstimmungen verleihen den Räumen

eine Atmosphäre stiller Wertigkeit. Die Wellnessbereiche sind darauf ausgelegt, Entschleunigung spürbar werden zu lassen. Unterschiedlich temperierte Saunen und Dampfbäder schaffen wohltuende Wärme, ein paar tiefe Atemzüge in der Salzluftoase aktivieren die Selbstheilungskräfte. Wer in den Innen- oder Außenpools seine Bahnen zieht, spürt schon nach wenigen Minuten, wie der Stresslevel sinkt. „Für mich ist ELEMENTS kein klassisches Fitnessstudio, sondern ein Ort, um aktiv etwas für die eigene Gesundheit zu tun, körperlich und mental“, sagt Thomas, ELEMENTS-Mitglied aus Frankfurt. Die auf Wunsch buchbaren Wellness-Anwendungen folgen diesem Ansatz ganzheitlicher Erholung. Heilsame Aromaöl-Anwendungen fördern Tiefenentspannung und Stressabbau, Massagen reduzieren Energieblockaden und bringen Körper und Geist wieder in Einklang.
Auch bei den modernen Trainingsmöglichkeiten für jedes Leistungsniveau und dem breiten Kursangebot stehen nicht Leistungsdruck, sondern ein gesundes Lebensgefühl im Mittelpunkt. Ausgebildete Fachtrainer begleiten auf Wunsch individuell und persönlich, egal ob man lange kein Sport gemacht hat oder ein High Intensity-Profi ist. Für ELEMENTS-Mit-
Mehr Informationen zu den Studios und Anmeldung zum Probetraining bei ELEMENTS unter: www.elements.com

Bewusst eine Auszeit zu nehmen, dem Körper Ruhe zu geben und gleichzeitig neue Energie zu schöpfen, genau darin liegt die Kraft eines gesunden Lifestyles.
glied Johanna ist die Kombination von Bewegung mit Regeneration längst fixer Bestandteil ihres Wochenrhythmus: „Ich nehme mir zweimal pro Woche bewusst Zeit nur für mich. Erst ein intensives Training, danach eine Stunde im Spa, das ist mein persönlicher Luxus. Hier kann ich wirklich abschalten und neue Energie tanken.“ Ein kostenloses Probetraining bietet die Möglichkeit, diese besondere Verbindung aus Workout, Regeneration und stilvoller Entspannung kennenzulernen.


GROSSES INTERVIEW
„Ohne Regeneration und Balance gibt es keine langfristige Leistungsfähigkeit“: Ex-Profisportler Marcell Jansen im Interview.
Text: Julia Butz Foto: Presse
Der ehemalige deutsche Fußballnationalspieler entschied sich mit 29 Jahren bewusst und für viele überraschend für einen Neustart abseits der Spielerkarriere. Heute ist Marcell Jansen als Unternehmer, Investor und Speaker erfolgreich und spricht unter anderem über Motivation, Teamwork und Resilienz; zudem war er viele Jahre Präsident des Hamburger SV.
Herr Jansen, was macht das besondere WM-Feeling für Sie aus und wie haben Sie diese Zeit als Profispieler erlebt, im Gegensatz zu heute?
Die WM 2006 in Deutschland war etwas ganz Besonderes, weil man damals überall gespürt hat, wie sehr Fußball Menschen verbinden kann. Dieses Gemeinschaftsgefühl, die Euphorie und die positive Energie im ganzen Land waren wirklich einzigartig. Als Spieler selbst lebt man während eines Turniers allerdings extrem im Tunnel, voller Fokus, Anspannung und Verantwortung. Heute, mit etwas Abstand und als Fan, betrachtet man vieles emotionaler und erkennt erst rückblickend, welche Bedeutung solche Erlebnisse für ein ganzes Land, aber auch für einen selbst hatten.
Ich wünsche mir mehr Mut, echte Identifikation und Freude auf dem Platz.
Für Sie persönlich gehören dazu möglicherweise auch Learnings, die Sie heute für Ihre Karriere als Unternehmer nutzen. Gibt es Eigenschaften aus dem Profisport, die Ihnen im Berufsalltag zugutekommen?
Ja, definitiv. Der Profisport hat mich in vielerlei Hinsicht geprägt, vor allem durch Disziplin, Resilienz und den Umgang mit Druck. Man lernt sehr früh, mit hohen Erwartungen, Rückschlägen und permanenter Bewertung umzugehen. Aber auch, wie wichtig Teamarbeit, Vertrauen und klare Kommunikation sind. Erfolg entsteht selten allein, sondern fast immer durch ein starkes Umfeld und das Zusammenspiel vieler Menschen. Und natürlich gibt es im Sport wie im Business nicht nur Hochphasen. Entscheidend ist, wie man mit Herausforderungen umgeht und trotzdem konsequent seinen Weg weitergeht. Die Fähigkeit, langfristig zu denken und auch in schwierigeren Zeiten handlungsfähig zu bleiben, gehört ebenso zu den wertvollen Erfahrungen aus dem Profisport.
Was macht aus Ihrer Sicht eine gute Führungspersönlichkeit aus, ob in der Kabine oder in der Wirtschaft? Ich denke, eine gute Führungspersönlichkeit sollte Vertrauen schaffen, Orien-
tierung geben und Werte authentisch vorleben. Führung bedeutet für mich nicht Kontrolle, sondern Verantwortung; für Entscheidungen ebenso wie für Menschen. Wer glaubwürdig handelt, zuhört und gleichzeitig Klarheit vermittelt, nimmt andere mit. Gerade in der heutigen Zeit braucht es Führungspersönlichkeiten, die Leistung fördern, ohne den Menschen dahinter aus dem Blick zu verlieren.
Ernährung, Stress und Belastung fordern den Körper, sowohl im Spitzensport, als auch im Unternehmensalltag. Was können wir für unsere körperliche und mentale Gesundheit aus dem Profisport übernehmen? Viele Menschen beschäftigen sich mit ihrer Gesundheit leider erst dann, wenn Probleme entstehen. Dabei wissen wir aus dem Spitzensport schon lange: Ohne Regeneration und Balance gibt es keine langfristige Leistungsfähigkeit. Das Gleiche gilt in Berufsleben und Alltag. Es geht dabei gar nicht darum, perfekt zu sein, sondern gute und bewusste Routinen zu entwickeln: mit ausreichend Schlaf, regelmäßiger Bewegung, gesunder Ernährung und auch mentalen Auszeiten. Vor allem geht es darum, wieder ein besseres Gefühl für den eigenen Körper zu bekommen und Warn-
Der Profisport hat mich in vielerlei Hinsicht geprägt.
signale früh wahrzunehmen. Dauerhafte Müdigkeit, fehlende Erholung, mentale Erschöpfung oder Schlafprobleme sind oft erste Hinweise darauf, dass Körper und Kopf aus dem Gleichgewicht geraten. Gesundheit und Resilienz sind deshalb kein kurzfristiges Projekt, sondern die Grundlage für langfristige Leistungsfähigkeit und vor allem für Lebensqualität.
Was wünschen Sie sich für die Zukunft des deutschen Fußballs?
Ich wünsche mir, dass wir wieder mehr Mut, echte Identifikation und Freude auf dem Platz sehen. Deutschland war immer dann am stärksten, wenn wir als Mannschaft aufgetreten sind, mit Spielern, die gemeinsam etwas erreichen wollten und echten Teamgeist lebten. Deshalb wünsche ich mir auch, dass Nachwuchsförderung, Persönlichkeitsentwicklung und auch mentale Stärke stärker im Fokus stehen. Denn am Ende formt der Profisport nicht nur Fußballer, sondern junge Menschen, die ihren eigenen Weg finden müssen – auf und neben dem Platz.
Fakten
Der Liebhaber italienischer Küche verbringt seine freie Zeit am liebsten mit Familie und Freunden in der Natur, auf Reisen oder beim Sport. Neben Fußball gehört seine Leidenschaft dem Padel-Tennis. Gesundheit, Resilienz und Prävention sind Themen, die ihn auch persönlich an- und umtreiben.

ADVERTORIAL
Wenn
Fußball Menschen
zusammenbringt, kümmert sich Wolt um den Rest
Die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026 ™ wird wieder Millionen Menschen vor die Bildschirme bringen. Für viele Fans geht es dabei um weit mehr als das Spiel selbst. Es sind die gemeinsamen Abende mit Freund:innen, der Familie oder Nachbar:innen, die große Turniere unvergesslich machen. Eine aktuelle Studie von Wolt und YouGov zeigt: Fast zwei Drittel der deutschen Fußballfans schauen wichtige Spiele am liebsten gemeinsam mit anderen. Die Weltmeisterschaft wird damit vor allem dort erlebt, wo Menschen zusammenkommen – im Wohnzimmer, auf der Terrasse oder beim spontanen Treffen mit Freund:innen. Wer einen Fußballabend organisiert, kennt jedoch auch die kleinen Herausforderungen. Sind genügend Getränke da? Reichen die Snacks bis zum Schlusspfiff? Was passiert, wenn das Spiel in die Verlängerung geht?
Gerade bei einer Weltmeisterschaft mit ungewohnten Anstoßzeiten möchten viele Fans möglichst wenig Zeit mit Einkaufen oder Vorbereitungen verbringen. Stattdessen soll der Fokus auf dem liegen, was zählt: gemeinsam mitzufiebern, zu diskutieren und jeden Moment des Spiels mitzuerleben. Hier kommen digitale Angebote wie Wolt ins Spiel. Über die Plattform können Fans Essen, Getränke, Snacks oder spontane Besorgungen bequem direkt nach Hause bestellen, ohne den Fußballabend unterbrechen zu müssen. Das schafft mehr Zeit für die Gäste, mehr Zeit für Gespräche und vor allem mehr Zeit für das Spiel. Dass Essen zum Fußball dazugehört, bestätigt auch die Studie: Für vier von zehn Fans ist die Spielzeit gleichzeitig Snackzeit. Besonders beliebt sind Chips, Pizza, Burger und andere Klassiker, die man unkompliziert gemeinsam genießen kann. Doch Fußballabende leben nicht nur vom Essen. Sie
leben von Ritualen. Fast zwei Drittel der Fans haben feste Matchday-Gewohnheiten – vom Glückstrikot bis zum Stammplatz auf dem Sofa. Die Weltmeisterschaft schafft Momente, die Menschen über Generationen hinweg verbinden und lange in Erinnerung bleiben. Als offizieller Tournament Supporter der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026 ™ begleitet Wolt genau diese Momente. Denn wenn Familie, Freundeskreis oder Nachbarschaft zusammenkommen, sollte die Aufmerksamkeit dem Spiel gehören – nicht der Frage, wer noch schnell Getränke holen muss. So bleibt mehr Zeit für das, was die Weltmeisterschaft ausmacht: gemeinsam Fußball erleben.
Mehr Informationen über Wolt unter:
Selbstverständlich mittendrin
INKLUSION
Die vielfältigen Möglichkeiten des Sports eignen sich ideal als Katalysator für Inklusion. Sportvereine tragen dabei eine große Verantwortung.
Text: Kirsten Schwieger
Foto: Thorsten Bareuther/unsplash
Sport ist ein wichtiger Bereich des gesellschaftlichen Lebens. Für Menschen mit Behinderung stellt er eine bedeutende Ressource für soziale Teilhabe, Selbstbewusstsein sowie Spaß an der Bewegung dar. Wer ausgeschlossen wird, büßt Entwicklungsmöglichkeiten, Gesundheit und soziale Kontakte ein. Da sich Gewohnheiten und Einstellungen bereits in jungen Jahren entwickeln, ist es wichtig, dass Kinder und Jugendliche frühzeitig zu Bewegung motiviert werden. Als soziale Ankerpunkte vor Ort bilden Sportvereine praktisch das Fundament, auf dem Teilhabe realisiert wird. Inklusion stärkt das Recht auf gleichberechtigte Teilhabe. Dabei geht nicht darum, Menschen mit Behinderung lediglich mitmachen zu lassen, sondern die Angebote und Orte so zu gestalten, dass Vielfalt selbstverständlich ist und niemand ausgeschlossen wird.
Dachverbände wie der Deutsche Behindertensportverband (DBS) oder Programme wie Special Olympics stellen Netzwerke bereit und initiieren Kooperationen zwischen Regelsport- und Behindertensportvereinen. Denn es ist wichtig, dass Menschen ohne Behinderung ihren Blick für Diversität schärfen. Schon die 2008 in Kraft getretene UN-Behindertenrechtskonvention verfolgt das Ziel, die Gesellschaft zu sensibilisieren und eine inklusive Gesellschaft zu formen.
So weit zur Theorie. Denn trotz des breiten Konsens über den Stellenwert der Inklusion tun sich im Sportalltag erhebliche Probleme und Herausforderungen bei der praktischen Umsetzung auf. Viele Sportstätten, insbesondere ältere Turnhallen oder Vereinsheime, sind nach wie vor nicht barrierefrei zugänglich. Inklusive Sportgruppen erfordern zudem häufig spe-

Kindernothilfe
Safe Spaces für alle
Kinderschutz in Sportvereinen ist kein „Nice to have“, sondern Voraussetzung dafür, dass alle Kinder sicher Sport machen können.
Sportvereine sind wichtige Orte für Gemeinschaft, Bewegung und persönliche Entwicklung. Gleichzeitig zeigen Fälle von Gewalt und Diskriminierung immer wieder, dass Kinder und Jugendliche dort nicht automatisch geschützt sind. Besonders für junge Menschen mit Behinderungen braucht es Schutzkonzepte, die ihre spezifi schen Bedürfnisse berücksichtigen und echte Teilhabe ermöglichen. Wie das gelingen kann, erläutert Kinderrechts-Experte Niklas Alof von der Kindernothilfe im Interview.

zielle Sportgeräte und einen höheren Betreuungsschlüssel. Kleinere Vereine stoßen hier schnell an finanzielle Grenzen. Auch mangelt es nicht selten an der entsprechenden Qualifikation von Trainerinnen und Betreuern. Vielen fehlt das spezifische Fachwissen im Umgang mit verschiedenen Beeinträchtigungsformen. So führt die Angst, Fehler zu machen, nicht selten zu unbewusster Exklusion. Darüber hinaus bergen die körperliche und emotionale Nähe im Sport sowie Vertrauens- und Abhängigkeitsverhältnisse viele Risiken.
Erfreulicherweise gibt es innovative Konzepte, die das gemeinsame Sporttreiben neu denken und sicher verankern. So setzen beispielsweise kooperative Fortbildungskonzepte auf Tandem-Ausbildungen, bei denen Trainer mit und ohne Behinderung gemeinsam geschult werden, um barrierefreies Wissen direkt in die Praxis zu tragen. Inklusive Schutzkonzepte schaffen klare Strukturen, Verantwortlichkeiten und fördern eine Kultur des Hinsehens und Handelns, um Menschen mit Behinderung vor jeglicher Form von Diskriminierung und Gewalt zu schützen. So benötigen gerade Kinder und Jugendliche mit einer Behinderung im Trainingsalltag oft mehr Unterstützung und sind dadurch verletzlicher gegenüber Missbrauch und übergriffigem Verhalten. Wichtig ist auch die Einführung kindgerechter Meldewege mittels alternativer Kommunikationsformen. Verbände und Initiativen beraten hierbei Sportvereine sowie Schulen und ermöglichen umfangreiche Schulungen.
Unterschied Integration & Inklusion Während im Rahmen von Integration Menschen in ein bestehendes System eingegliedert werden, wird bei der Inklusion das System so verändert, dass Alle Teil des Ganzen werden.
e. V. – Partner Content
Herr Alof, welche Bedeutung kommt dem Kinderschutz in Sportvereinen zu, insbesondere von Kindern mit Behinderung?
Der Schutz von Kindern vor Gewalt und Diskriminierung ist in allen Sportvereinen eine wichtige Aufgabe. Kinder und Jugendliche mit einer Behinderung benötigen dabei besonderen Schutz. Um diese wirksam zu schützen, ist es wichtig, ihre spezifi schen Bedürfnisse zu verstehen. Sie benötigen im Trainingsalltag oft mehr Unterstützung und sind dadurch verletzlicher gegenüber übergriffi gem Verhalten.
Was braucht es, damit Sportvereine dieser Aufgabe gerecht werden können?
Vereine können wirksamen Schutz bieten, indem sie ein individuelles Kinderschutzkonzept mit besonderem Blick auf In-
Mehr Informationen über Kindernothilfe e. V. unter: www.kindernothilfe.de/sports
klusion entwickeln. Die Kindernothilfe begleitet Sportvereine bei der Entwicklung eines solchen Schutzkonzepts. Als Pilotprojekt haben wir mit dem Fußballund Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) die Ibbenbürener Kickers, den FSV Gerlingen und die Hammer SpVg bei der Teilnahme begleitet.
Was beinhaltet solch ein Schutzkonzept konkret?
Ein inklusives Schutzkonzept adressiert die besonderen Bedürfnisse von Kindern mit Behinderung und umfasst klare Verhaltensregeln für Trainer:innen und Betreuer:innen, zum Beispiel wer die Umkleiden betreten darf, und was bei Hilfestellungen beachtet werden muss.
Zudem braucht es klar defi nierte Abläufe im Verdachtsfall, um schnell und professionell eingreifen zu können.

EUROBIKE Festival
2026: Dein Bike-
Erlebnistag in Frankfurt
Am 27. Juni 2026 öffnet die EUROBIKE in Frankfurt ihre Tore für das Publikum und macht die Messe zum Treffpunkt für alle Fahrradbegeisterten.
Text: Jakob Bratsch Foto: Presse
Vom ambitionierten Rider bis zur Familie erwartet Besucher ein abwechslungsreicher Tag voller Innovationen, Testfahrten und Show-Highlights. Mehr als 800 Aussteller präsentieren die neuesten Trends rund um Fahrrad, E-Bike, Zubehör und Mikromobilität. Auf verschiedenen Teststrecken können Besucher die neuesten Modelle direkt ausprobieren. Herzstück ist der rund 3,5 Kilometer lange TEST TRACK, der ideale Bedingungen bietet, um Fahrgefühl, Komfort und Handling zu vergleichen.
Neu sind die TRAIL TEST AREA für Cross-, Gravel- und Mountainbikes sowie die URBAN TEST AREA, in der Cargobikes, kompakte E-Fahrzeuge und moderne Mobilitätslösungen unter realistischen Bedingungen getestet werden können.
Für spektakuläre Unterhaltung sorgt die Drop and Roll Show von Danny MacAskill. Auch Familien kommen mit zahlreichen Mitmachangeboten auf ihre Kosten.
Wer bereits am Freitag in Festivalstimmung kommen möchte, kann mit dem Afterwork-Ticket ab 12 Uhr erste Eindrücke sammeln. Das EUROBIKE Festival findet am Samstag von 9:00 bis 18:00 Uhr statt.

Was sind die übergeordneten Projektziele?
Ziel des Projekts ist es, alle Kinder vor Gewalt im Sportverein zu schützen. Wir wollen, dass Kinderschutz und Inklusion strukturell verankert werden. Nur so können wir Chancengerechtigkeit im Sport und darüber hinaus erreichen. Die Kindernothilfe verfolgt diese Anliegen gemeinsam mit der Postcode Lotterie als Förderpartnerin.


Win-Win – eine Welt voller Gewinner
Sport verbindet und integriert – und ist deswegen ein unschätzbarer Katalysator für soziale Projekte. Wie man Gutes tut und mit Glück mit einem Geldsegen bedacht wird.
Dieser besondere Moment, in dem die Welt für ein paar Sekunden den Atem anhält. In einer perfekten Kurve fliegt der Ball durch die Luft und direkt ins Netz: Das erste Tor dieser WM! In einem Sekundenbruchteil passiert etwas Magisches: Wildfremde Menschen liegen sich in den Armen. Große Sportveranstaltungen besitzen die seltene Kraft, die unsichtbaren Mauern einzureißen, die im Alltag oder in Konflikten aufgebaut werden. In seinen besten Momenten zeigt der Sport, wie die Welt aussehen könnte, wenn die Menschen sich auf das konzentrieren, was sie verbindet – statt auf das, was sie trennt.

Auch abseits der großen Stadien entfaltet Sport seine integrative Kraft. Auf jedem Spielfeld schrumpfen soziale Unterschiede zusammen, Sprachbarrieren schmelzen dahin. In sozialen Projekten ist Sport deswegen ein beliebter Katalysator: Er schafft Räume für Begegnung und verlässliche Strukturen.
Um die unschätzbare Brückenarbeit von Sport in der Präventions-, Integrations- und Inklusionsarbeit weiß auch die Deutsche Fernsehlotterie. Seit 70 Jahren fördert die Institution soziale Projekte für Menschen
am Rande der Gesellschaft oder in schwierigen Lebenslagen: Kinder und Jugendliche aus sozialen Brennpunkten, Menschen mit Behinderung oder Migrationshintergrund sowie Senior:innen.
Die Projekte sind so vielfältig wie deren Zielgruppen und Protagonisten. So werden beispielsweise für Kinder und Jugendliche aus sozioökonomisch benachteiligten Gebieten in Hamburg über populäre Hip-Hop-Kurse und gemeinsame Kochaktionen Themen wie gesunde Ernährung und Bewegung ins Bewusstsein gebracht. In einem anderen Projekt in Freiburg klettern Kinder und Erwachsene mit und ohne Behinderung seit drei Jahren regelmäßig in inklusiven Klettergruppen. Großen Anklang finden auch die Sportangebote im Betreuten Wohnen für Senior:innen in Villingen-Schwenningen. Durch gezielte Angebote wie Gymnastik, leichtes Krafttraining und soziale Gruppenaktivitäten werden körperliche Fitness und soziale Interaktion gefördert.
So unterschiedlich die sozialen Projekte der Deutschen Fernsehlotterie, mit oder ohne Sportcharakter, in ganz Deutschland auch sind – sie alle einen zwei Dinge: die Integration verschiedenster Gesellschaftsgruppen und die solidarische Finanzierung über das Lossystem der Lotterie. So fließen 30 Prozent aller Lotterieeinahmen in die Förderung sozialer Projekte. Allein im Jahr 2025 wurden über 70 Millionen Euro an mehr als 400 karitative Projekte in Deutschland ausgeschüttet.
Seit dem Gründungsjahr 1956 hat die Deutsche Fernsehlotterie über 11.500 soziale Projekte mit rund 2,2 Milliarden Euro gefördert. Ein Prinzip des gemeinsamen Helfens, das bis heute trägt: „Diese Erfolgsgeschichte wäre ohne unsere Mitspieler:innen nicht möglich. Sie investieren mit ihrem Los in die Hilfe für andere und

So unterschiedlich die sozialen Projekte der Deutschen Fernsehlotterie, mit oder ohne Sportcharakter, in ganz Deutschland auch sind – sie alle einen zwei Dinge: die Integration verschiedenster Gesellschaftsgruppen und die solidarische Finanzierung über das Lossystem der Lotterie.
machen gesellschaftlichen Zusammenhalt konkret erlebbar“, freut sich Geschäftsführer Christian Kipper.
In sieben Jahrzehnten hat sich die Deutsche Fernsehlotterie von einer einzigartigen Idee zu einer festen Größe im sozialen Gefüge Deutschlands entwickelt. Sie hat den gesellschaftlichen Wandel aktiv begleitet – getragen von der Idee, dass viele
kleine Beiträge gemeinsam Großes bewirken. Auch über das Jubiläumsjahr 2026 hinaus wird die Deutsche Fernsehlotterie ihr Engagement konsequent weiterentwickeln und auf neue gesellschaftliche Herausforderungen ausrichten. Ziel bleibt es, noch gezielter dort zu helfen, wo Unterstützung am dringendsten benötigt wird, soziale Projekte nachhaltig zu fördern und neue Zielgruppen für gesellschaftliches Engagement zu gewinnen. Geschäftsführer Kipper bringt es auf den Punkt: „Wir wollen das Bewusstsein für ein solidarisches Miteinander stärken und gemeinsam mit unseren Partnern und Mitspielenden neue Wege finden, wie Hilfe wirksam geleistet werden kann. Denn auch nach 70 Jahren gilt: Jeder Beitrag zählt – und jeder kann ein Gewinn für andere sein.“
Wenn Sie auch mitspielen und helfen möchten:

Ein bewährter Partner des Behindertensports

Menschen Chancen eröffnen, Potenziale fördern und durch die Kraft des Sports Lebenswege positiv zu beeinflussen – das ist das Besondere beim Behindertensport.
Sportliche Höchstleistungen entstehen durch Talent, Ehrgeiz und Leidenschaft. Aber auch einfache sportliche Betätigungen heben und fördern die Lebensqualität. Gerade für Menschen mit Behinderung sind die Rahmenbedingungen oft deutlich schwieriger als im regulären Sport. Umso wichtiger ist es, den Behindertensport nachhaltig zu stärken und Menschen mit Behinderung die Möglichkeit zu geben, Sport als festen Bestandteil ihres Lebens zu erleben. Dabei geht es nicht ausschließlich um Medaillen, Meisterschaften oder internationale Wettkämpfe. Ebenso wichtig sind regelmäßige Bewegung, die Freude am Sport, soziale Kontakte und die Erfahrung, eigene Ziele zu erreichen. Wer regelmäßig Sport treibt, gewinnt oft weit mehr als körperliche Fitness. Sport stärkt auch Selbst¬ständigkeit und Lebensqualität. Erfolgserlebnisse im Training, das Erlernen neuer Fähigkeiten und die Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft stärken das Selbstbewusstsein. Damit Menschen mit Behinderung die Möglichkeiten erhalten, die sie für ein aktives, selbstbestimmtes und erfülltes Leben benötigen, ist Unterstützung wichtig.
Hier setzt die Heinz-Kettler-Stiftung an. Seit mehr als 25 Jahren fördert sie den Behindertensport in Deutschland und unterstützt Athletinnen und Athleten im Spitzen- und Breitensport, Vereine sowie innovative Sportprojekte auf ihrem Weg zu mehr sportlichen Erfolgen, gesellschaftlicher Teilhabe und persönlicher Entwicklung. Gegründet wurde die Stiftung im Jahr 1999 durch den Unternehmer Heinz Kettler und seine Tochter
Wer regelmäßig Sport treibt, gewinnt oft weit mehr als körperliche Fitness.
Dr. Karin Kettler. Heinz Kettler, dessen Name weit über die Grenzen Deutschlands hinaus mit Sport, Bewegung und Freizeit verbunden ist, war davon überzeugt, dass Sport für jeden Menschen zugänglich sein sollte. Besonders beeindruckt zeigte er sich von der Entschlossenheit und Leistungsbereitschaft von Menschen mit Behinderung. Bis heute unterstützt die Heinz-KettlerStiftung mehr als 300 Projekte in ganz Deutschland. Gefördert werden sowohl Nachwuchssportler und Leistungssportler als auch Vereine, Trainingsangebote, Sportveranstaltungen und Anschaffungen, die Menschen mit Behinderung die Ausübung ihres Sports ermöglichen oder erleichtern. Die Förderung erstreckt sich über zahlreiche Sportarten – von Para-Badminton, Rollstuhlbasketball und Para-Tischtennis, Para-Triathlon über Para-Rudern und Para-Eishockey bis hin zum Segelsport.
Neben der Partnerschaft mit dem Deutscher Behindertensportverband (Nationales Paralympisches Komitee) liegt ein besonderer Schwerpunkt der vergangenen Jahre im Bereich des Segelsports. Mit dem HeinzKettler-Deutschland-Cup hat die Stiftung eine bundesweit und nun auch international beachtete Regattaserie aufgebaut, die Seglerinnen und Seglern mit Behinderung sportliche Herausforderungen auf hohem
Niveau bietet. Diese Serie findet 2026 erstmals auch in Belgien statt und wird auch vom German SailGP-Team, der Formel 1 auf dem Wasser, unterstützt.
Die Förderung beschränkt sich jedoch nicht auf einzelne Sportarten. Immer wieder unterstützt die Stiftung Projekte, die Menschen mit Behinderung den Einstieg in den Sport erleichtern oder bestehende Angebote ausbauen. Die Verantwortlichen der Stiftung haben die Zukunft im Blick. Der Bedarf an Unterstützung wächst kontinuierlich. Moderne Sportgeräte, barrierefreie Infrastruktur, Trainingsmaßnahmen und Wettkampf-
reisen verursachen erhebliche Kosten, die viele Vereine und Sportler allein nicht tragen können. Um noch mehr Menschen den Zugang zum Sport zu ermöglichen, ist die Heinz-Kettler-Stiftung auf zusätzliche finanzielle Unterstützung angewiesen: Ausdrücklich willkommen sind daher sowohl Spenden als auch Zustiftungen. Während Spenden unmittelbar in aktuelle Förderprojekte fließen, stärken Zustiftungen dauerhaft das Stiftungskapital und schaffen die Grundlage für langfristige Unterstützung. Jeder Beitrag hilft dabei, Sportangebote auszubauen, Vereine zu stärken und Menschen mit Behinderung neue Perspektiven zu eröffnen.

Bodensystem ohne Kompromisse setzt auf Licht
Ein Blick auf den Hallenboden genügt: Bunte Linien kreuzen sich kreuz und quer. Für viele irritierend, für manche eine echte Barriere.
Wer eine klassische Sporthalle betritt, blickt meist auf ein komplexes Geflecht aus roten, blauen, grünen und weißen Linien. Doch gerade bei schnellen Sportarten verliert man leicht die Orientierung und hat die falsche Linie im Blick. Was für Menschen ohne Einschränkungen eher ein optisches Ärgernis und der Grund für einen gelegentlichen Punktverlust ist, stellt für andere eine unüberwindbare Barriere dar. Menschen mit Sehbeeinträchtigungen, kognitiven Einschränkungen oder nachlassender Wahrnehmungsfähigkeit verlieren in diesem Liniengewirr nicht nur die Orientierung, sondern oft auch den Zugang zum Spiel. Während für die Sportler der sportliche und inklusive Mehrwert im Vordergrund steht, spielen für Kommunen und Betreiber von Sportstätten vor allem wirtschaftliche und funktionale Aspekte eine Rolle. Separate Hallen für jede einzelne Sportart wären der Königsweg, doch in Zeiten knapper Kassen nicht nur unrealistisch, sondern auch nicht nachhaltig.
Eine technologische Entwicklung des bayerischen Herstellers ASB GlassFloor zeigt, wie moderne Sportstätten barrierefrei und inklusiv gestaltet werden können. Der ASB GlassFloor ersetzt die traditionellen, permanent aufgemalten Bodenmarkierungen durch ein LED-Spielfeldsystem. Die Linien befinden sich in Form von LEDs unter einer Oberfläche aus gehärtetem Sicherheitsglas und werden per Touchscreen gesteuert. Wird Basketball gespielt, leuchten nur die Linien für Basketball. Wechselt die Nutzung zu Volleyball oder Badminton, verschwinden die alten Linien vollständig und ein neues Spielfeld erscheint. Da die LED-Linien frei nach Kundenwünschen konfigurierbar sind, lassen sich Spielfeldgrößen und Markie-
Der ASB GlassFloor ersetzt die traditionellen, permanent aufgemalten Bodenmarkierungen durch ein LED-Spielfeldsystem. Die Linien befinden sich in Form von LEDs unter einer Oberfläche aus gehärtetem Sicherheitsglas und werden per Touchscreen gesteuert.
rungen flexibel an die Bedürfnisse der verschiedenen Sportarten anpassen.
Ein Einzelfeld ohne ablenkende visuelle Reize erhöht die Konzentrationsfähigkeit und Sicherheit für Sportler enorm. Auch die Beschaffenheit des Bodens spielt eine entscheidende Rolle für die Barrierefreiheit. Der langlebige Werkstoff Glas ist hochelastisch und rutschhemmend. In die Oberfläche eingebrannte Keramikpunkte sorgen für eine Griffigkeit, die herkömmliche Böden laut Hersteller übertrifft. Zwischen den Keramikpunkten befinden sich winzige Luftkissen, die bei Stürzen Reibungsverbrennungen verhindern sollen. Zudem betont der Hersteller, dass die hohe Elastizität des Bodens die Gelenke der Sportler schone.
Zugleich finden Rollstühle Grip für schnelle Richtungswechsel und Bremsmanöver, ohne den Boden zu beschädigen oder dauerhafte Spuren zu hinterlassen. Da die Glasoberfläche robust und unempfindlich gegenüber Straßenschuhen, Flüssigkeiten oder schweren Lasten ist,

kann man die Halle ganz unkompliziert für außersportliche Veranstaltungen nutzen. Die LED-Linien lassen sich für solche Anlässe komplett ausschalten. Mit einer vom Hersteller prognostizierten Lebenserwartung von rund 70 Jahren und einem im Vergleich zu Holz geringen Wartungsaufwand, da das regelmäßige Abschleifen und Neuversiegeln entfällt, gilt das System als langfristige Investition.
Die Universität Oxford oder das HighTech-Sportzentrum OYM in der Schweiz nutzen das System bereits, um optimale Bedingungen für den Profisport zu schaffen. Als erstes großes Renovierungsprojekt wurde die Untermainhalle vor drei Jahren mit dem innovativen Boden
ausgestattet. Der Handball-Traditionsclub TV Großwallstadt spielt seitdem auf dem Sportboden aus Glas. Doch auch das Potenzial für den Breitensport ist beachtlich. In Saarlouis wird die 1968 eröffnete Stadtgartenhalle mit einem hochmodernen LED-Glasboden ausgestattet. Auch der Landkreis Cuxhaven setzt mit der neu gebauten Cuxlandhalle mit Platz für 1.200 Zuschauer mit dem innovativen Boden in puncto Multifunktionalität und Barrierefreiheit Maßstäbe. Wenn Kommunen im Zuge von Sanierungen oder Neubauten Barrierefreiheit konsequent mitdenken, bieten digitale Glasböden eine Chance. Sie verwandeln die Sporthalle in einen Ort, der für alle Menschen gleichermaßen sicher und intuitiv nutzbar ist.


Unsere Kinder: Sportmuffel oder Sportskanonen?
MOTIVATION
Bewegung und Sport sind für Kinder ein wichtiger Baustein für eine gesunde Entwicklung. Was können Eltern tun, um ihre Kinder entsprechend zu fördern?
Text: Chan Sidki-Lundius
Foto: Getty Images/unsplash
Rennen, Radfahren, Springen, Toben und Klettern: Kinder haben einen natürlichen Bewegungsdrang, der ihnen hilft, die Welt für sich zu entdecken. Außerdem stärkt regelmäßige körperliche Aktivität nicht nur ihre Muskeln und Knochen, sondern fördert auch die Konzentrationsfähigkeit und gute Laune. Gleichzeitig stellt Bewegung einen wichtigen Ausgleich zum schulischen Alltag dar. Nach vielen Stunden im Sitzen brauchen Kinder die Möglichkeit, Energie abzubauen und Stress zu reduzieren. Dazu kommt: Wer sportliche Erfolge erlebt, lernt zudem, im Leben mit Herausforderungen umzugehen und an sich selbst zu glauben.
Die Vorteile von Sport und ausreichend Bewegung im Kindes- und Jugendalter sind in zahlreichen Studien belegt. Diese zeigen zum Beispiel, dass sich bewegungsaktive Kinder häufig besser fokussieren können und mehr Selbstvertrauen entwickeln. Ein Forschungsteam der TU München kommt in der „Move for Health“-Studie sogar zu dem Schluss, dass Grundschulkinder mit einer guten körperlichen Fitness es schulisch leichter haben. „Sie schaffen eher den Sprung auf das Gymnasium“, sagt Professorin Renate Oberhoffer-Fritz, Dekanin der Fakultät für Sport- und Gesundheitswissenschaften an der TUM.
So weit, so gut. Doch in einer Zeit, in der Bildschirme von Computern und Handys einen immer größeren Teil des Alltags einnehmen, wird regelmäßige Bewegung zunehmend zur Herausforderung. Auch das belegen Studien. Laut der Motorik-Modul-Studie (MoMo-Studie) des Karlsruher Instituts für Technologie und Partnern erreichen gerade mal 22 Prozent
der Jungen und 21 Prozent der Mädchen die Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation von mindestens 60 Minuten Bewegung pro Tag. Alarmierend: Kinder von Eltern mit geringerem Einkommen und geringerer Bildung bewegen sich im Durchschnitt weniger als ihre Altersgenossen. Das kann zum Problem werden. Denn Bewegungsmuffel entwickeln vielfach Übergewicht, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen oder Diabetes. Zudem schlafen sie schlechter. Und: Depressionen, Ängste und Stimmungsschwankungen treten bei ihnen im Vergleich mehr auf.
Runter vom Sofa, rein in die Turnschuhe –wie kann das klappen?
Eltern spielen eine entscheidende Rolle dabei, ob Kinder Freude an Bewegung entwickeln – oder eben nicht. Oft sind es keine großen Maßnahmen, sondern die kleinen Gewohnheiten, die im Alltag den Unterschied machen. Daher sollten Eltern aktives Vorbild sein und Bewegung als selbstverständlichen Teil des Lebens vermitteln. Zu Fuß zur Schule gehen, mit dem Fahrrad einkaufen, Treppen bewusst nehmen – all das fördert körperliche Aktivität. Gemeinsam macht das garantiert noch mehr Spaß. Das gilt auch für Familienausflüge mit dem
Fahrrad, Ballspiele im Park oder kleine Bewegungs-Challenges zu Hause. Inspiration dafür liefern Fitness-Apps, einfach mal ausprobieren! Ein weiterer Tipp: Kinder unterschiedliche Sportarten ausprobieren lassen, ganz ohne Leistungsdruck, ob im Verein oder im Rahmen von Feriencamps. Fußball, Schwimmen, Tanzen, Turnen, Tennis, Mountainbiken, Skaten, Kampfsport oder Leichtathletik: Entscheidend ist nicht die Sportart, sondern die Freude an der Bewegung. Damit legen Eltern den Grundstein für einen gesunden und aktiven Lebensstil, der oft bis ins Erwachsenenalter erhalten bleibt.

Gemeinsame Aktivitäten bringen Freude an der Bewegung.
Fit im Sommer – Feriencamps, die Spaß machen!
Bewegung baut Stress ab, stärkt Koordination und Kraft, und sorgt oft genug für soziales Miteinander und jede Menge Spaß. Neue Sportarten auszuprobieren, eigene Stärken zu entdecken und positive Erfahrungen in der Gruppe zu sammeln, kann Kinder nachhaltig prägen und ihnen helfen, wieder mit mehr Freude und Selbstvertrauen durchs Leben zu gehen.
Sven Görling, Co-Founder & CEO
Sports-Island stellt die Ferien-Day Camps von SPORTS ISLAND vor, wo Kinder rundherum willkommen sind – und bis zu 15 verschiedene Sportarten ausprobieren können.
Sven, was macht SPORTS ISLAND besonders unter den Feriencamps?
Wir verbinden Bewegung, Gemeinschaft und Spaß, und zwar ganz ohne Leistungsdruck. Die Kinder probieren bis zu 15 verschiedene Sportarten aus, lernen neue Tricks und stärken gleichzeitig ihr
Selbstvertrauen. Besonders wichtig ist uns das Miteinander: Viele Kinder haben in Schule oder Verein negative Erfahrungen gemacht und entdecken bei uns wieder, wie viel Freude Sport machen kann!
Wie läuft ein typischer Tag in einem SPORTS ISLAND Day Camp ab?
Wir beginnen immer um 9 Uhr und treffen uns an zentral erreichbaren Orten in München, Hamburg, Berlin, Hannover, Wolfsburg, Köln und Potsdam. Vormittags und nachmittags stehen jeweils zwei verschiedene Sportarten auf dem Programm
Mehr Informationen über SPORTS ISLAND unter: www.sports-island.de
– von Baseball, Handball und Wasserball bis Longboardfahren oder Wasserski. Insgesamt kommen so bis zu vier Stunden Bewegung pro Tag zusammen. Dazwischen gibt es gemeinsames Mittagessen, gesunde Snacks und natürlich auch Zeit zum Chillen und Freunde fi nden.
Wer steckt hinter den Camps?
Unser Team besteht aus Pädagog:innen, Sportstudierenden, Lehramtsstudierenden und erfahrenen Coaches. Seit 2012 entwickeln wir unser Multisport-Konzept immer weiter.
Neben sportlicher Qualität legen wir großen Wert auf einen respektvollen Umgang, individuelle Betreuung und Sicherheit –deshalb gehören auch Schutzkonzeptschulungen selbstverständlich dazu.

Für wen sind die Camps gedacht?
Für alle Kinder und Jugendlichen, Mädchen wie Jungs, die Lust auf Bewegung, neue Sportarten und eine gute Zeit haben. In unseren Camps ist jede:r willkommen. SPORTS ISLAND soll ein Ort sein, an dem Freundschaften entstehen, man sich gegenseitig unterstützt und Ferien unvergesslich werden.


Am Ball bleiben
Das Quietschen von Gummisohlen, ein schneller Richtungswechsel gefolgt von einem kurzen Sprint und dann fl iegt der Ball in die Luft –während in der gesamten Turnhalle der Atem angehalten wird. Wer in diesem entscheidenden Moment zu spät reagiert, ist klar im Nachteil. Und nicht selten für die restliche Schulsportlaufbahn traumatisiert. Wie eng gutes Sehen mit Koordinationsfähigkeit und Performance zusammenhängt, zeigt sich täglich auf Schulhöfen und in Turnhallen. Wer Entfernungen nicht richtig einschätzen kann oder Bewegungsabläufe zu spät erkennt, gerät ins Hintertreffen – sei es beim Fangen, Werfen oder in schnellen Spielsituationen.
Doch viele Kinder haben eine unsichtbare Einschränkung: Sie sehen in der Ferne nicht scharf. Kurzsichtigkeit (Myopie) ist längst kein Randphänomen mehr. Studien legen nahe, dass jedes zweite heute geborene Kind bis zum Alter von 20 Jahren kurzsichtig sein könnte.1 Die Ursachen reichen von genetischen Faktoren bis hin zum Lebensstil. So kann intensive Bildschirmnutzung das Fortschreiten einer Myopie begünstigen.2,3 Kurzsichtigkeit kann sich bereits ab dem Grundschulalter entwickeln und Kinder über ihre gesamte Schulzeit hinweg begleiten. Mit fatalen Folgen: So wird nicht nur ihre Leistungsfähigkeit beeinträchtigt4,5, sondern im schlimmsten Fall auch der Spaß an Sport und Bewegung genommen. Eine frühe Diagnose ist wichtig, weil Kurzsichtigkeit – insbesondere in den Wachstumsphasen – sehr schnell fortschreiten kann. Wichtig ist, den Verlauf auszubremsen und zu korrigieren – damit Kinder und Jugendliche dem Schulunter-
Kurzsichtigkeit kann sich bereits ab dem Grundschulalter entwickeln und Kinder über ihre gesamte Schulzeit hinweg begleiten.
richt folgen und uneingeschränkt am sozialen Leben teilnehmen können.
Um die Kurzsichtigkeit ihrer Kinder zu korrigieren, entscheiden sich viele Eltern zunächst für die klassische Lösung: eine Brille. Für den Sportunterricht ist diese allerdings suboptimal. Die Angst, einen Ball oder Ellenbogen auf die Brille zu kriegen, spielt immer mit. Und wehe, die Brille wird dabei beschädigt – dann gibt es noch Stress mit den Eltern. Wer sie jedoch absetzt beim Sport, ist bei vielen Übungen, besonders bei Ballspielen, deutlich benachteiligt.
Eine mögliche Alternative für sportlich aktive Kinder können Kontaktlinsen sein. Anders als eine Brille verrutschen und beschlagen sie nicht und bieten zuverlässiges Sehen. Gut angepasste und regelmäßig kontrollierte Kontaktlinsen bieten im Gegensatz zur Brille mehr Freiheit beim Sport, ohne dass kurzsichtige Kinder einen Nachteil haben.6
Eine speziell für Kinder und Jugendliche entwickelte Option ist die MyDay® MiSight® 1 day von CooperVision. Die Einmalkontaktlinse ermöglicht nicht nur klares

Sehen und Bewegungsfreiheit im Alltag und beim Sport, sondern kann auch das Fortschreiten der Myopie nachweislich um etwa die Hälfte verlangsamen.7,8 Möglich macht dies die innovative ActivControl® Technology, welche durch modernes Silikonhydrogel-Material unterstützt wird. Ein integrierter „Selected: UV-Filter“ 9 schützt die Hornhaut und Linse des Auges vor schädlicher UV-Strahlung, weshalb sich die Kontaktlinse auch perfekt für den Outdoorsport eignet.
Spezielle Einmalkontaktlinsen zum täglichen Tausch, wie die MyDay ® MiSight ® 1 day, lassen sich zudem unkompliziert in den Alltag integrieren und sind nicht nur für aktive Kinder eine praktische Lösung.

Kurzsichtigkeit kann sich für Heranwachsende als Handicap beim Schulsport und im Sozialleben erweisen. Spezielle Kontaktlinsen können korrigieren und den Verlauf ausbremsen. MyDay® MiSight® 1 day wurde von CooperVision entwickelt, einem der weltweit führenden Hersteller von Kontaktlinsen. Das Unternehmen aus dem Hause The CooperCompanies, Inc. fertigt ein breites Sortiment an Einmalkontaktlinsen und weichen Monatslinsen, die sich durch modernste Materialien und Technologien auszeichnen. www.coopervision.de


Gut angepasste und regelmäßig kontrollierte Kontaktlinsen bieten im Gegensatz zur Brille mehr Freiheit beim Sport, ohne dass kurzsichtige Kinder einen Nachteil haben.
Die einfache, eigenständige Handhabung und ein hervorragender Komfort machen sie zum perfekten Sparringpartner für Kinder und Jugendliche. Bis heute profitieren weltweit bereits über 200.000 Kinder von Kontaktlinsen mit der ActivControl® Technology.10
Kurzsichtigkeit bei Kindern ist kein Randproblem – und sollte auch nicht als eines behandelt werden. Wer früh handelt und die passende Sehhilfe wählt, gibt seinem Kind nicht nur im Sport, sondern auch im Alltag die Chancen, sich uneingeschränkt zu entfalten.
1 Holden BA, Fricke TR, Wilson DA, et al. Global prevalence of myopia and high myopia and temporal trends from 2000 through 2050. Ophthalmology. 2016;123(5):1036-1042.
2 Wolffsohn JS, Emberlin JC. Role of contact lenses in relieving ocular allergy. Cont Lens Anterior Eye. 2011 Aug;34(4):169-72. doi: 10.1016/j.clae.2011.03.004. Epub 2011 May 6. PMID: 21530362.
3 Rose KA, Morgan IG, Ip J, et al. Outdoor Activity Reduces the Prevalance of Myopia in Children. Opthalmology 2008; 115:1279-1285.
4 E. L. Lamoureux et al. Myopia and Quality of Life: The Singapore Malay Eye Study (SiMES). IOVS 2008;49(13):4469
5 Chua S.Y.L., Foster P.J. (2020) The Economic and Societal Impact of Myopia and High Myopia:53-63. In: Ang M., Wong T. (eds) Updates on Myopia. Springer, Singapore.
6 Rah M J et al. Vision specifi c quality of life of pediatric contact lens wearers. Optom Vis Sci. 2010; 87(8): 560-6.
7 Chamberlain P, et al. Long-term Effect





Schmerz lass nach
SCHMERZPRÄVENTION
Wenn Schmerzmittel Bewegung erst möglich machen, ist ihre Anwendung in äußerlicher Form durchaus sinnvoll – auch bei rheumatischen Erkrankungen.
Text: Kirsten Schwieger Foto: BATCH/unsplash
Naturgemäß versucht der Mensch, schmerzende Gelenke und Körperteile zu schonen. Das empfiehlt sich allerdings nur im akuten Entzündungsstadium. Denn fehlende Bewegung macht kranke Gelenke auf Dauer noch steifer und schmerzhafter. Auch, bzw. insbesondere, bei rheumatoider Arthritis und Arthrose ist moderater Sport wichtig, um Gelenke beweglich zu halten, Muskeln zu stärken und Entzündungen zu reduzieren. Gelenkschonende Aktivitäten mit gleichmäßigen, rhythmischen Bewegungen wie Schwimmen, Wandern, Yoga, Tai-Chi oder Nordic Walking empfehlen sich besonders. Bei akuten Schüben rheumatoider Arthritis sollte man den Ball allerdings flach halten.
Was aber, wenn man sich aufgrund von Schmerzen gar nicht aufraffen mag? Da beißt sich die Katze in den Schwanz. Deswegen hat sich so mancher angewöhnt, vor einer geplanten Wanderung oder dem wöchentlichen Tai-Chi-Kurs ein Schmerzmittel zu nehmen. Diese präventive Einnahme eines nicht-opioiden Schmerzmittels wird von der Deutschen Rheumaliga tatsächlich nicht verurteilt. Obwohl sich Sport und Schmerzmittel eigentlich ausschließen sollten. Allerdings sollten sich davon eher Leistungssportler oder besonders ambitionierte Freizeitsportler angesprochen fühlen, die auf diese Weise über ihre Leistungsgrenzen hinauszugehen trachten.
Wenn die gezielte Anwendung chronisch Erkrankte einsatzfähig macht, damit diese von den positiven Wirkungen der Bewegung profitieren, heiligt der Zweck quasi die Mittel. Den Teufelskreis aus
Wenn es also ohne Schmerzmittel nicht geht, dann sollten geeignete Wirkstoffe und diese besser nur äußerlich verwendet werden.
Schmerzen, Schonung, Muskelabbau und noch mehr Schmerzen gilt es unbedingt zu vermeiden.
Die Sorge, Warnsignale des Körpers durch Schmerzmittelgebrauch nicht mehr spüren, ist bei chronischen Schmerzen medizinisch unbegründet, da diese Schmerzen viel weniger über den Zustand der Gelenke aussagen als gedacht. Dennoch sollte man sich bewusst machen, dass Schmerzmittel nur die Symptome bekämpfen und angegriffene Gelenke nicht belastbarer machen. Äußerlich angewendet in Form von Gels, Salben oder Cremes belasten sie den Körper weniger als in Tablettenform. Die Wirkstoffe dringen dabei ins Gewebe ein und wirken gezielt dort, wo es schmerzt. Sie haben deutlich weniger systemische Nebenwirkungen, da sie weniger stark in den Blutkreislauf gelangen.
Wenn es also ohne Schmerzmittel nicht geht, dann sollten geeignete Wirkstoffe und diese besser nur äußerlich verwendet werden. Geeignet sind nicht-steroidale Antirheumatika (NSAR) wie Ibuprofen, Diclofenac oder Felbinac. Diese hemmen nachweislich Schmerzhormone wie


Prostaglandine und unterdrücken lokale Entzündungsreize. Sie wirken also nicht nur schmerz-, sondern auch entzündungshemmend und sind auch bei chronischen Schmerzen durch lokale Entzündungen sinnvoll. Aufgenommen über die Haut, sind kaum Nebenwirkungen bekannt. Schmerzsalben mit NSAR wirken am besten an Gelenken und Muskulatur, die sich direkt unter der Haut befinden.
Fakten
Den Teufelskreis aus Schmerzen, Schonung, Muskelabbau und noch mehr Schmerzen gilt es unbedingt zu vermeiden.
In Tablettenform sollten Ibuprofen und Diclofenac nur nach der sportlichen Betätigung und nach ausreichender Flüssigkeits- und Salzzufuhr eingenommen werden. Paracetamol hat keine entzündungshemmenden Eigenschaften und wirkt bei Muskel- und Gelenkschmerzen nur schlecht.
Bewegung ohne Leistungsdruck
BEWEGUNG FÖRDERN
Unsere Kinder haben ein Problem: Sie bewegen sich zu wenig. Laut Robert-KochInstitut gibt es aktuell bei uns zwei Millionen Kinder und Jugendliche im Alter zwischen drei und 17, die als übergewichtig gelten.
Text: Hauke Brost
Fotos: Presse, Getty Images/unsplash
Fast sechs Prozent von ihnen gelten sogar als adipös (stark übergewichtig).
Dass Kinder schon früh möglichst viel Bewegung haben sollten, ist allen Eltern klar – aber wie kann man sie motivieren, ohne ständig Druck ausüben zu müssen?
Natürlich ist die Mitgliedschaft in einem der 86.000 deutschen Sportvereine für viele Familien die erste Wahl, und tatsächlich: Ungefähr zehn Millionen Vereinsmitglieder sind Kinder, Jugendliche oder junge Erwachsene unter 27, und gerade bei unseren Jüngsten (bis 14) werden besonders hohe Zuwachsraten verzeichnet. Aber Vereinssport hat auch Nachteile: Viele Eltern stöhnen, dass die Fahrten zu auswärtigen

Rolf Schwabe, Gründer Kletterwald-Hamburg
Spielen nicht nur die Wochenend-Planung erschweren, sondern auch richtig ins Geld gehen (Spritkosten usw.). Hinzu kommen die Mitgliedsbeiträge im Verein, und allein die Mitgliedschaft – auch diese Erfahrung machen viele Eltern – bedeutet noch lange nicht, dass das Kind auch gern, regelmäßig und freiwillig hingeht.
Eine Alternative, sagen Sportpsychologen, sind Abenteuer- und Erlebnisparks. Sie sind auf Kinder spezialisiert und animieren zur spielerischen, freiwilligen Bewegung, ohne dass Druck hinter den Aktivitäten steckt. Meistens sind es riesige Spielplätze mit Klettermöglichkeiten, oft auch mit Wasserrutschen, Labyrinthen, Strohburgen und Hüpfburgen. Viele wurden extra mit dem Ziel entwickelt, die motorische Entwicklung von Kindern zu fördern; das Ergebnis sind bis zu 14 Hektar große Gelände, auf denen die Kinder ganz von selbst an einem einzigen Besuchstag viele Kilometer laufen, hangeln und spielen und abends entsprechend ausgepowert sind. Nebeneffekt: Auch Kleinkinder, die noch nicht mitklettern können, langweilen sich in solchen Aben-
Geheimtipp Turisede
Wer eine aktive Auszeit aus der körperlich inaktiven Alltagsmühle sucht, nimmt meist den Atlas zu Hilfe. Doch angekommen am vermeintlichen Urlaubsparadies voller Natur und Ruhe, sind die anderen auch schon längst da. Wirklich das Abenteuer suchen und Aussteiger auf Zeit zu sein, riecht immer auch nach Risiko und Aufwand. Jung und voller Tatendrang vorstellbar, doch mit Partner und Kindern, oder gar Enkeln?
Bei der Suche nach einer Alternative weckte ein Slogan unsere Neugier: „Echte Abenteuer, ohne um die halbe Welt zu reisen“ Schön wäre es ja, dachten wir und schauten nach, was dahintersteckt.
In einer der letzten Gegenden, wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen, direkt am östlichsten Punkt Deutschlands, haben kreative Leute nach der Wende eine Firma für künstlerische Holzgestaltungen gegründet und mit der Zeit um sich herum eine einzigartige Erlebniswelt entwickelt. Den Hintergrund bildet die recht idealistische Kultur der Turiseder, welche der Legende nach bis vor 1.000 Jahren hier siedelten. Deren Bau- und Lebensweisen, als selbstverständliche Symbiose aus Kultur und Natur, prägt diese kleine Welt. Man fühlt sich wie in einem Computerspiel, doch ist alles echt. Vom ganzen Baumhaus bis hin zum Geschirr vom Restaurant „Baumstammlokal“. Selbst die verschiedensten Tiere scheinen nicht eingesperrt, sondern hier gleichberechtigt zu wohnen.


teuerparks nicht und finden Möglichkeiten zum Krabbeln oder Spielen.
Rolf Schwabe ist einer der Gründer vom „Kletterwald-Hamburg“ und betreibt außerdem noch einen Indoor-Spielpark sowie im Winter eine Eis-Arena. Er sieht den fehlenden Leistungsdruck in Abenteuerparks als besonders wichtiges Argument: „In so einem Park hat jedes Kind seine ganz eigenen Erfolgserlebnisse“, sagt er, „es muss sich nicht ständig mit anderen vergleichen – wie es im Mannschaftssport
nun einmal so ist.“ Kinder, die sich von einem seiner acht Kletterparcours überfordert fühlen, machen ihn einfach noch mal, sagt er – „oder sie wählen für sich einen leichteren, den sie gut bewältigen können.“ Abenteuerparks seien deshalb „eine echte Alternative“ zum Vereinssport: „Einfach, weil es keinen Druck und keine Vergleiche mit den Leistungen anderer gibt.“
Der Erfolg gibt ihm recht: Auf seinen drei Freizeitanlagen zählt er jährlich rund 250.000 Besucher. Tendenz steigend.

Die Betreiber raten, sich für Turisede mindestens zwei Tage Zeit zu lassen. Tatsächlich kann man an einem Tag nicht alles erkunden. Hunderte Meter an unterirdischen Geheimgängen, starke Modellierung, scheinbar wuchernde Wildnis und Stege durch die Baumwipfel bilden ein dreidimensionales Labyrinth. Dazwischen gibt es auf Schritt und Tritt Unerwartetes zu entdecken. Dazu kommt, dass auch die Unterkünfte vom versteckten Erdhaus bis zum Baumhaushotel romantisch thematisiert sind und die Abende im Park mit Dinner-Show, Kannibalen-Kesselbad, Baumhaussauna oder Mitternachts Geländespiel nicht enden wollen. Am Abend fallen alle körperlich erschöpft, doch immer glücklich, ins romantische Nest. Wer ganz oben in den Wipfeln schläft, der könnte dann am Morgen sogar als allererster in Deutschland die Sonne aufgehen sehen.
Das Beste an allem ist, dass alles wie ein Kindheitstraum anmutet. Eltern oder Großeltern werden automatisch wieder zu Kindern und sind den ganzen Tag mit viel Spaß unterwegs. Nirgends ist es so leicht wie hier, in der Familie gemeinsam und auf gleichem Level echte Abenteuer zu bestehen!
Der Park erstreckt sich heute über eine Brücke mit schwimmendem Neißecafe bis auf polnisches Gelände. Doch noch hat sich dieses Kleinod bei unserem Nachbarvolk noch nicht herumgesprochen. Nur etwa 5% der Gäste kommen aus östlicher Richtung angereist. Dies und die auch für Deutsche etwas abgelegene Lage sorgen dafür, dass diese romantische Abenteuerwildnis nicht von Touristen überrannt wird und wohl noch lange ein Geheimtipp bleibt.
Mehr Informationen unter: www.turisede.com
Faszination Motorsport
MOTORSPORT
Wie wird man eigentlich Rennfahrer? Der Weg in den Motorsport ist anspruchsvoll, aber auch für Einsteiger durchaus machbar.
Text: Chan Sidki-Lundius
Foto: Smileyhi/unsplash
Das Aufheulen der Motoren hören, den Puls der Geschwindigkeit spüren und Gas geben, weil jede Sekunde zählt. Rasante Überholmanöver, packende Duelle und die Faszination, ein Fahrzeug am Limit zu bewegen. Jede Runde eine neue Chance, jeder Start ein neues Abenteuer. Motorsport, das ist Emotion und Präzision, Mut und Adrenalin. Und Leidenschaft für Technik, denn auf der Rennstrecke verschmelzen Mensch und Maschine zu einer Einheit.
Wahre Meister ihres Fachs sind Michael Schumacher und Sebastian Vettel. Was die Formel-1-Legenden gemeinsam haben? Extrem viele Titelgewinne. Außerdem begannen sie beide ihre Karriere im Kartsport – ein klassischer Weg, um eines Tages professioneller Rennfahrer zu werden, ob in der Formel 1, DTM oder im Rallyesport.
Kartbahnen sind ideal, um Fahrzeugbeherrschung, Reaktionsvermögen und Rennverständnis zu entwickeln. Für Hobbyrennfahrer im Kart gibt es neben Rennen im geliehenen Kart auch Rennserien für Kartbesitzer. Los geht es häufig mit dem ADAC Kart Rookies Cup. Wer sich dort behauptet, kann den Aufstieg
Kartbahnen sind ideal, um Fahrzeugbeherrschung, Reaktionsvermögen und Rennverständnis zu entwickeln.
in den ADAC Kart Cup schaffen und später dann im ADAC Kart Masters oder bei der Deutschen Meisterschaft starten. Tipp: Um Kosten zu sparen, empfiehlt es sich, Mitglied in einem Kartclub zu werden. Der Weg in die Königsklasse des Motorsports führt dann meistens über die Nachwuchsserien Formel 4, Formel 3 und Formel 2.
Der Klassiker: Rennfahrer im Sportund Tourenwagen
Die meisten ambitionierten Hobby-Rennfahrer sind im Sport- und Tourenwagen unterwegs. Für Einsteiger eignen sich die GT4-, GT3- und GT2-Serien, wobei der GT4-Sport wegen der vergleichsweise niedrigen Kosten für Amateure besonders geeignet ist. In den Serien für Old- und Youngtimer und bei Markenpokalen sind baugleiche Rennwagen am Start. Unterm Strich ist die Auswahl an Fahrzeugen, Strecken und Rennserien somit auch für Einsteiger groß. Unter Rennfahrern im eigenen Auto sind unter anderem die Gleichmäßigkeitsprüfungen auf der Nürburgring-Nordschleife beliebt.
Sicher ist sicher: Lizenz und Ausrüstung Wer in der Motorsport-Welt Gas geben möchte, benötigt die passende Rennsportbekleidung. Neben einem zertifizierten Helm und einem feuerfesten Rennoverall gehören dazu feuerfeste Unterwäsche, normierte Schuhe und Handschuhe. Ein weiteres Muss ist eine Rennlizenz vom Deutschen Motorsport Bund (DMSBLizenz). Sie lässt sich über einen Lehrgang mit Theorie- und Praxisteil sowie anschließender Prüfung erreichen und bestätigt, dass grundlegende Sicherheitsund Regelkenntnisse vorhanden sind.

Der Weg in die Königsklasse des Motorsports führt meistens über die Nachwuchsserien.
Ausgewählte Anbieter haben zusätzlich Lehrgänge und Fahrtrainings im Programm, bei denen es zum Beispiel um Fahrzeugbeherrschung, präzise Fahrtechnik, Linienwahl, Bremspunkte und Einlenkzonen geht. Dazu kommen individuelle Fahrercoachings und Fahrersichtungen, bei denen Fahrer ihr Talent und ihr Rennverständnis gezielt weiterentwickeln können. Dabei sind Theorie und Praxis keine Gegensätze, sondern ergänzen gegenseitig.
Ohne Fitness geht es nicht Ganz wichtig: Motorrennsport ist nichts für Couchpotatoes. Um hier durchzustarten, sollte man über eine ausreichende Fitness verfügen. Weil das Rennfahren auch hohe Anforderungen an die Konzentration, Ausdauer und Reaktionsschnelligkeit stellt, ergänzen viele Fahrer ihr Training durch mentale Übungen. Und schließlich: Rennsport ist immer auch Teamarbeit. Einzelkämpfer bleiben da schnell auf der Strecke.
ADVERTORIAL
MIT PFISTER-RACING ERREICHEN SIE DEN SPRUNG IN DEN MOTORSPORT!
Ihr großer Traum ist es, einmal selbst hinter dem Steuer eines Rennwagens zu sitzen und auf renommierten Rennstrecken an den Start zu gehen?
Dann erhalten Sie bei der Pfister-Racing GmbH das richtige Handwerkszeug, um Rennfahrer zu werden. Das Team aus erfahrenen Motorsport-Instruktoren rund um Rennfahrer und Vize-Europameister Andreas Pfister bietet Ihnen den professionellen Einstieg in den Motorsport im 1:1 Coaching, und das zu bezahlbaren Kosten.
Der erste Step in die Motorsport-Welt ist die Teilnahme an einem unserer Rennfahrer-Lizenzlehrgänge. Durch gezielte Theorie- und Praxisschulung erhalten Sie bei erfolgreicher Teilnahme die Rennfahrer-Lizenz National A des DMSB (Deutscher Motorsport Bund). Die Teilnahme ist mit Ihrem eigenen Fahrzeug möglich oder einem zur Verfügung gestellten Tourenwagen aus der Pfister-Racing Tourenwagen-Challenge (PRTC).
In dieser Saison bieten sich noch die Lehrgangs-Termine am 20./21.06.26 in Saalfelden und am 13./14.09.26 am Salzburgring an.

Informieren Sie sich auf www.pfister-racing.net und werden Sie schon bald selbst Fahrer des www.unfallfrey.de gebrandeten Tourenwagens!
Neues Leben für Schuhe
KOMFORT
Die wichtigste Verbindung zwischen Sportler und Untergrund ist der Schuh. Doch was, wenn das geliebte Paar an Grip verliert oder undicht wird, das Obermaterial aber noch top in Schuss ist?
Text: Christian Kolb
Foto: Benoît Deschasaux/unsplash
Statt neue und oft erst einmal unbequeme Schuhe zu kaufen, setzen Athleten mit der Neubesohlung auf eine nachhaltige Alternative. Für sie ist die reparierte Ausrüstung keine Notlösung, sondern die bewusste Entscheidung, die Lebensdauer ihrer hochwertigen Sportund Outdoorschuhe zu verlängern.
Wer sich für eine fachmännische Neubesohlung entscheidet, tut nicht nur etwas für die Umwelt, sondern investiert auch in den eigenen Komfort. Oft müssen neue Schuhe erst eingelaufen werden. Blasen und Druckstellen sind der Preis in der Eingewöhnungszeit. Beim Neubesohlen von Schuhen behält man das perfekt an den Fuß angepasste Obermaterial. Der Schuh sitzt sofort und hat dank der neuen Sohle wieder den Grip eines brandneuen. Die Entscheidung, die Lebensdauer der eigenen Schuhe zu verlängern, hat auch eine wirtschaftliche Komponente. Oft kostet eine professionelle Neubesohlung durch den Hersteller oder einen Schuster nur einen Bruchteil des Neupreises. Gerade bei Premium-Schuhen rechnet
sich die Investition. Wo es auf die Performance ankommt, kann die Neubesohlung ein Upgrade sein. Je nachdem, für welche Gummimischung man sich bei der Neubesohlung entscheidet, bekommt ein in die Jahre gekommener Schuh mit einer modernen Sohle mehr Grip als er im Originalzustand hatte. Und auch modisch kann man Akzente setzen und sich für eine neue Sohle in Trendfarbe entscheiden.
Die Herstellung von Schuhen gilt als äußerst energie- und ressourcenintensiv. Kunststoffe, Klebstoffe und viele andere Materialien haben einen großen ökologischen Fußabdruck. Dieser wird kleiner, wenn man bei Verschleiß nur die Sohle austauscht und den Rest des Schuhs weiterverwendet. Das spart wertvolle Ressourcen und vermeidet unnötigen Abfall. Ob ein Schuh sich zur Neubesohlung eignet, sollte man schon vor dem Kauf in Erfahrung bringen. Wenn die Sohle mit dem Rest des Schuhs untrennbar verbunden ist, stößt das Reparatur-Handwerk an seine Grenzen. Andere Schuhe, darunter auch viele Wanderstiefel und Kletterschuhe,

Oft müssen neue Schuhe erst eingelaufen werden. Blasen und Druckstellen sind der Preis in der Eingewöhnungszeit.
ermöglichen den problemlosen Austausch der Sohle. Ein Indikator für Laien ist, ob der Hersteller selbst einen Reparaturser-
GEBAUT FÜR ALLE, DIE LIEFERN.
vice anbietet. Dort können originale Leisten verwendet werden, sodass die Passform exakt erhalten bleibt. In vielen Fällen ist auch der örtliche Schuster eine gute Wahl, um Schuhen mit abgetragenen Sohlen ein zweites Leben zu bescheren. So bleibt verlässliches Schuhwerk im Einsatz. Nichts ist verlässlicher als ein Schuh, der sich über Jahre hinweg bewährt hat und durch eine frische Sohle die Performance zurückbekommt, die im Alltag oder für das nächste Abenteuer gebraucht wird.
Manche Marken folgen Trends. Red Wing setzt Standards.

ADVERTORIAL
Seit 1905 stellt das Unternehmen aus Red Wing, Minnesota, Boots her –und tut das bis heute. Charles Beckman gründete die Red Wing Shoe Company mit einer einfachen, aber kompromisslosen Überzeugung: Gute Schuhe zu machen reicht nicht. Man muss sie auf die richtige Art herstellen. Mit den besten Ledern, hochwertigen Materialien und einem Handwerk, das keine Abkürzungen kennt, versprach er Stiefel zu bauen, die so tough sind wie die Menschen, die sie tragen. Über 120 Jahre später ist Red Wing noch immer in Privatbesitz und noch immer in derselben Stadt – und hält dieses Versprechen bis heute.
Was das mit Sport zu tun hat? Alles. Denn wer auf dem Platz, auf der Strecke oder im Leben liefern will, weiß: Ausrüstung muss halten, was sie verspricht. Red Wing verspricht nie zu viel – und liefert nie zu wenig.
Alle Red Wing Heritage Boots werden in den USA gefertigt – und das mit einem klaren Ziel: Sie sollen ein Leben lang halten. A Red Wing boot is made to be re-soled. Jeder Stiefel ist von Anfang an so konstruiert, dass er neubesohlt werden kann. Denn ein Red Wing ist nicht zum Wegwerfen gemacht – er wird mit der Zeit besser, individueller, deiner.
Genau dafür gibt es den Red Wing Neubesohlungs- und Reparaturservice: Kunden können ihre Boots zum Neubesohlen in alle Red Wing Stores sowie bei allen besseren Red Wing Händlern abgeben. Die meisten Schuhmacher nehmen Boots auch direkt von Endkunden an. Den nächstgelegenen Schuhmacher findet man über den Schuhmacher-Locator auf der Red Wing Website. Every pair worth a repair.
Mehr Informationen unter:


www.rohde.com