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#212 – Outdoor & Best Ager

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OUTDOOR & BEST AGER

Für Menschen mit Abenteuerlust, Erfahrung und Freude am Draußensein

DAS ABENTEUER ALS LEBENSPRINZIP

Extremsportler Jonas Deichmann verrät, wie guter Schlaf, Ernährung und Routinen helfen können, große Herausforderungen zu bewältigen.

„CAMPEN IST FÜR MICH FREIHEIT“

Bettina Tietjen ist passionierte Camperin und privat jedes Jahr etwa acht Wochen mit ihrem Mann im selbst ausgebauten Wohnmobil unterwegs.

UND SEELE NÄHREN

Genuss hält die Sinne wach und das Herz jung. Er steht für die Kunst, das Leben nicht einfach nur verstreichen zu lassen, sondern es Schicht für Schicht auszukosten.

SCHÖNHEIT KENNT KEIN ALTER

Egal welches Alter – wir alle wollen schön sein, eine gesunde Haut und eine besondere Ausstrahlung haben.

BEREIT FÜR DIE SAISON?

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Interview | Bettina Tietjen

OUTDOOR & BEST AGER

AUSGABE #212

Account Manager:

David Willer, Jannik Bachthaler, Onur Sahin

Geschäftsführung:

Nicole Bitkin, Fredrik Thorsson

Creative Director:

Franziska Bredehorn

Redaktion und Grafik:

Franziska Bredehorn, Nadine Wagner, Julia Schmidt, Negin Tayari

Text:

Silja Ahlemeyer, Kirsten Schwieger, Theo Hoffmann, Nadine Wagner, Jakob Bratsch, Julia Butz, Chan Sidki-Lundius, Andreas Schack, Gunnar von der Geest, Christian Kolb, Katja Deutsch, Pia Rische, Luisa Riek

Coverfoto:

Shutterstock, Sebastian Fuchs, Andrej Bavchenkov

Druck:

Süddeutscher Verlag Zeitungsdruck GmbH

Zamdorfer Straße 40 | 81677 München

Distribution:

Gesamtauflage Süddeutsche Zeitung (Mo-Do)

Contentway

Wir erstellen Online- und Printkampagnen mit wertvollen und interessanten Inhalten, die an relevante Zielgruppen verteilt werden. Unser Partner Content und Native Advertising stellt Ihre Geschichte in den Vordergrund.

Die Inhalte des „Partner Content“ und „Hotspot Highlight“ in dieser Kampagne wurden in Zusammenarbeit mit unseren Kunden erstellt und sind Anzeigen.

Für die Lesbarkeit verwenden wir das generische Maskulinum. Die Formulierungen sprechen alle Geschlechter gleichberechtigt an.

Herausgegeben von:

Contentway GmbH

Neue Burg 1 | DE-20457 Hamburg

Tel.: +49 40 85 539 750

E-Mail: info@contentway.de

Web: www.contentway.de

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Adventure & Outdoor

5. Inspiration

8. OttoBulletproof, Survival

14. B ROSEF, Angelsport

24. Van-Life

26. Radfahren

Best Ager

32. Vorsorge

34. E-Rezept

38. Event

42. Petra van Bremen

44. Testamentsspenden

Aktiver Start in den Frühling

CONTENTWAY.DE Gelenkschonend unterwegs

Der Winter neigt sich dem Ende zu, die Skisaison geht in den letzten Abschnitt, und der Frühling steht vor der Tür – die perfekte Zeit, die Wanderstiefel herauszuholen.

Die Tage werden länger, die Sonne gewinnt an Kraft und mit ihr wächst die Sehnsucht nach draußen. Raus aus dem Alltag, hinein in Wälder, an Seen, auf Berge und an Küsten. „Outdoor“ ist längst mehr als ein Trend: Es ist ein Lebensgefühl, das Menschen aller Generationen verbindet. Ob beim Camping, Wandern, Radfahren oder Angeln, die Natur wird wieder zum Sehnsuchtsort, zum Trainingsraum und zur Kraftquelle zugleich.

Camping erlebt dabei einen regelrechten Boom. Millionen Übernachtungen, neue Destinationen von Skandinavien bis Albanien und immer mehr Menschen, die den Reiz des mobilen Reisens entdecken, zeigen: Freiheit auf vier Rädern ist gefragter denn je. Gleichzeitig wächst der Anspruch an die Ausrüstung – funktional, vielseitig und durchdacht muss sie sein. Abenteurer wie Joey Kelly setzen auf Pragmatismus: Weniger ist mehr, solange es mehrere Zwecke erfüllt. Und auch Geschichten wie die von Bettina Tietjen zeigen, wie schnell aus einer Begegnung mit dem Vanlife eine echte Leidenschaft werden kann.

Doch Outdoor kann auch intensiver, rauer, unmittelbarer sein: Survival-Experten wie Otto Bulletproof führen vor, wie nah Abenteuer und Grenzerfahrung

Urlaubs-Eldorado für Jung und Alt

Es gibt sie noch: naturnahe, abwechslungsreiche und bezahlbare

Locations, in denen die ganze Familie auf ihre Kosten kommt – für einen Tag oder einen ganzen Urlaub.

Gemeinsame Familienevents sind eine tolle Sache – solange man sich einigen kann, wie die kostbare Zeit genutzt wird. Papa will Wassersport machen, Mama entspannen, das Töchterlein Ponyreiten und der Sohnemann Bogenschießen. Selbst ein Wochenende wird da schon zur Herausforderung, von einem Sommerurlaub ganz zu schweigen…

Es sei denn, das Fahrtziel heißt Freizeitparadies Mohrenhof in Mittelfranken. Inmitten grüner Hügel und intakter Natur

erwarten die Besucher hier vielfältige Aktivitäten und entspannte Tage oder Wochen in idyllischer Umgebung. Der über Jahrzehnte erweiterte Mohrenhof verbindet naturnahe Camping-Erlebnisse mit einem umfangreichen Freizeitangebot – ideal für Familien, Gruppen und Events. Neben Stellplätzen für Zelte,

beieinanderliegen. Und selbst traditionsreiche Aktivitäten wie das Angeln erleben einen Imagewandel. Was einst als ruhiges Hobby galt, entwickelt sich zunehmend zu einer anspruchsvollen Disziplin zwischen Naturerlebnis, Fachwissen und Reglement, nicht zuletzt durch Stimmen wie Brosef, die eine neue Generation von Anglern prägen.

So vielfältig die Outdoor-Welt ist, so unterschiedlich sind auch die Menschen, die sie entdecken. Denn auch die Silver Ager zieht es hinaus: Sie reisen, erkunden neue Ziele und nehmen sich bewusst Zeit für Erlebnisse. Gleichzeitig rückt die eigene Gesundheit stärker in den Fokus. Bewegung, Ernährung und Prävention werden ebenso wichtig wie Entspannung und Genuss.

Hinzu kommt: Die Digitalisierung macht auch vor dieser Generation nicht halt. Ob E-Rezept, Künstliche Intelligenz oder Smart Home-Anwendungen.

Und schließlich geht es um Fragen, die über das Hier und Jetzt hinausreichen: Wie möchten wir Spuren hinterlassen? Nachlassspenden eröffnen neue Perspektiven, Verantwortung zu übernehmen und über das eigene Leben hinaus Gutes zu bewirken.

Wohnmobile, Vans und Wohnwagen bietet die Anlage eine große Auswahl an Mietunterkünften wie Zirkuswägen, Schlaffässer, rustikale Hütten, Tiny Houses oder komfortable Mobilheime mit voller Ausstattung. Auch Tagesgäste sind am Mohrenhof herzlich willkommen.

Das weitläufige Gelände bildet die Kulisse für zahllose Aktivitäten: Badeweiher mit Liegewiese, Hängematten, Beachvolleyball, Kneippbecken, ganzjährig geöffnete Spielscheune und Tretcar-Strecke sowie ein Kleintierparadies mit Ziegen, Ponys und Schafen. Wer möchte, kann gegen Aufpreis den neuen 3D-Kontinental Bogenparcours nutzen oder einen Bogenschießkurs am Schießplatz buchen. Auch Ponyreiten, eine Alpaka-Wanderung oder eine Runde Adventure-Golf sind für kleines Geld möglich. Das Highlight des Mohrenhofs

Umgeben von intakter Natur, sanften Hügeln und tiefen Wäldern bietet der Mohrenhof nicht nur erholsamen und zugleich spannenden Camping-Urlaub für die ganze Familie, sondern lädt auch Tagesgäste und Ausflügler zu vielfältigen Aktivitäten und entspannten Stunden in idyllischer Umgebung ein. www.mohrenhof-franken.de

CONTENTWAY.DE

Abenteuerreise mit dem Pkw Für alle PS-Fans die richtige Reiseform: Beim Car-Camping hat man Abenteuer und Flexibilität in einem.

Auch in dieser Ausgabe:

Seite 8

Uwe-Matthias Müller, Geschäftsführender Vorstand Bundesverband Initiative 50Plus Europa

Seite 29

Seite 30

ist eine Wakeboard-Anlage für Anfänger wie Fortgeschrittene – ideal zum Gleiten und Stunts üben. Ein schwimmender Aquapark mit Rutschen, Kletterturm und Canyon-Parcours garantiert erfrischenden Wasserspaß, während auf separaten Weihern SUP-Liebhaber entspannt paddeln können.

Ein so ereignisreicher Tag in der Hochsaison schreit geradezu danach, ihn mit einem Cocktail oder kühlem Softdrink an der Beach Bar am Wakepark- See ausklingen zu lassen. Am besten mit einer Pizza oder einem leckeren Flammkuchen. Samstagabends gibt’s sogar Livemusik dazu. Auch in der Seekneipe mit einzigartigem Blick auf den Badeweiher kann mit verschiedenen Gerichten und kühlen Getränken wieder neue Energie getankt werden – für einen weiteren Tag im Urlaubsparadies.

Mohrenhof – Partner Content
Feel the Camp
Joey Kelly, Ultraläufer & Extremsportler
Prof. Dr. h.c. Christel Bienstein, Pflegewissenschaftlerin

Vanever. Wherever. Warum Skandinavien am besten auf

vier Rädern funktioniert

Es ist 6:47 Uhr morgens. Draußen liegt Nebel über dem Wasser, die Sonne kämpft sich gerade so durch die Baumwipfel. Du machst Kaffee. Nicht an einer Hotelbar, nicht im Frühstücksraum mit Scrambled Eggs vom Buffet – sondern in deiner kleinen Camperküche, drei Meter vom Seeufer entfernt, irgendwo in Schweden.

Das Geheimnis: Allemansrätten Schwedens Jedermannsrecht erlaubt es, sich frei in der Natur zu bewegen – und zu übernachten. Norwegen hat eine ähnliche Regelung. Das Ergebnis: eine Reisefreiheit, die in Mitteleuropa schlicht nicht existiert. Du fährst, schaust, hältst an, wenn‘s schön ist. Das sollte selbstverständlich sein: Wer einen Stellplatz verlässt, hinterlässt ihn so, als wäre er oder sie nie da gewesen.

Die Route Hamburg ist der perfekte Startpunkt. Nicht nur wegen der Geografie, sondern weil man hier direkt einen Camper mieten kann, zum Beispiel bei Vanever. Von dort: Fähre ab Kiel oder Travemünde, oder über die Øresundbrücke nach Schweden. Eine gute Route für drei Wochen: Hamburg → Malmö → Bohuslän-Küste → Göteborg → Oslo → Lysefjord (Preikestolen) → Bergen → zurück. Rund 4.200 Kilometer, jeder davon lohnt sich. Noch ein bisschen weiter und du erlebst die Mitternachtssonne. Denn nördlich des Polarkreises, z. B. in Tromsø oder Abisko, geht die Sonne zwischen Mai und Juli nicht unter. Einmal erlebt, nie vergessen.

Der richtige Camper

Jetzt die praktische Frage: Welches Fahrzeug passt zu welcher Reise? Für komfortables Reisen mit Dusche, WC und gemütlicher Sitzecke: der „Corsica“ von Vanever. Wenn es draußen nieselt und man drinnen Karten spielt, wird genau das zum schönsten Abend der Reise. Wer wendiger unterwegs sein will: der „Tyrol“ von Vanever. Noch genug Platz innen und ideal für spontane Abzweigungen. Wer sich sowieso meist draußen aufhält nimmt einen kleinen Campervan mit Aufstelldach. Für Skandinavien empfiehlt es sich, hier eine mobile Campingtoilette dazu zu mieten – praktisch, unkompliziert, und in der freien Natur schlicht ein Gewinn für alle.

Praktische Tipps

Maut in Norwegen läuft elektronisch per Kennzeichen, Bargeld braucht man kaum. Profi-Packliste: wasserdichte Regenjacke, Zwiebel-Look für kühle Abende, Mückenschutz, Wanderschuhe, Flipflops für Campingplatz-Duschen. Bettwäsche und Handtücher gibt es bei Vanever zum Mieten, die Küche ist vollausgestattet. Wer zur Campermiete anreist: lieber Reisetaschen als Koffer packen, die lassen sich im Camper viel besser verstauen. Alle zusätzlichen Fahrer:innen sind bei Vanever kostenlos, Kilometer unbegrenzt inklusive. Und das beste Campinggericht? Schwedische Raggmunk, also Kartoffelpuffer mit Preiselbeeren. Schmeckt in deiner kleinen Camperküche, drei Meter vom Seeufer entfernt, einfach unvergesslich.

Vanever vermietet Camper an 12 Standorten in ganz Deutschland und Österreich. Für alle, die nach Skandinavien wollen – oder ein anderes Ziel in Europa haben. Alle Infos auf vanever.com

Mehr als Freizeitbeschäftigung

Abenteuer und Outdoor sind längst mehr als Freizeitbeschäftigungen für wenige. Sie spiegeln ein gesellschaftliches Bedürfnis nach Bewegung, Naturerfahrung und Selbstwirksamkeit in einer zunehmend verdichteten Gegenwart. Wer heute wandert, klettert, bouldert, zeltet oder mit dem Caravan unterwegs ist, sucht nicht die Flucht aus dem Alltag, sondern eine bewusste Auseinandersetzung mit Umwelt, Körper und Gemeinschaft.

Beispiel Wandern. Es ist mehr als eine Freizeitbeschäftigung, es ist Sporttreiben in der Natur und vieles mehr. 69 Prozent der deutschsprachigen Bevölkerung gelten als aktive Wanderer. Für drei Viertel steht die Natur im Vordergrund, für 57 Prozent Bewegung, für 56 Prozent Gesundheit. Wandern ist Sport, ohne Extremismus, aber mit nachweisbarem Effekt. Es steigert die Ausschüttung von Endorphinen, Serotonin und Dopamin und ist bei Herz-Kreislauf-Problemen sowie bei mittelschweren Depressionen ähnlich wirksam wie eine Therapie. 82,7 Prozent der Wandernden fühlen sich nach einer Tour glücklicher und zufriedener als zuvor. Auch präventiv stärkt regelmäßige Bewegung das Wohlbefinden nachhaltig.

Abenteuer im Freien verlangt Struktur. Sicherheit, Orientierung und Schutz sensibler Naturräume sind Voraussetzungen dafür, dass Outdoor-Aktivitäten für viele möglich bleiben. Hier erinnere ich an all diejenigen, die oftmals mit viel ehrenamtlichem Engagement für die entsprechenden Infrastrukturen sorgen. Wussten Sie, dass sich in Deutschland rund 20.000 ehrenamtliche Wegezeichnerinnen und Wegezeichner um etwa 200.000 Kilometer Wanderwege kümmern und dafür Jahr für Jahr über 350.000 Stunden unterwegs sind? Diese Menschen leisten

Besucherlenkung, Naturschutz und Orientierung. Diesem Ziel verpflichtet sind auch Initiativen, die sich der Qualität im Outdoor-Sport verpflichtet haben wie „Wanderbares Deutschland“. Wer auf den „Qualitätswegen Wanderbares Deutschland“ unterwegs ist, kann sich auf abwechslungsreiche, verlässlich markierte Routen auf naturbelassenem Untergrund freuen.

Outdoor-Aktivitäten sind ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Allein Wandernde geben jährlich 7,8 Milliarden Euro aus, vor allem für Gastronomie, Lebensmittel und Übernachtungen. Weitere 3,7 Milliarden Euro fließen in ihre Ausrüstung. 13 Prozent der ausländischen Gäste wandern während ihres Urlaubs – häufiger als Radfahren oder Schwimmen. Camping und Caravaning verstärken den wirtschaftlichen Effekt. Sie verbinden Bewegung, Klettern und Trekking mit selbstbestimmtem Aufenthalt und flexibler Mobilität. Im Jahr 2024 erzielten die Ausgaben dieser Reisenden einen Umsatz von 20,8 Milliarden Euro. Davon profitieren Camping- und Stellplatzbetreiber aber auch lokale Geschäfte und Restaurants.

Nicht zuletzt wirken die Abenteuer draußen auch auf die Gesellschaft. Gemeinsames Unterwegssein schafft Begegnung, baut Einsamkeit ab und

Gemeinsames Unterwegssein schafft Begegnung, baut Einsamkeit ab und fördert Engagement. Wer Wege markiert, Gruppen führt oder Verantwortung übernimmt, handelt demokratisch im besten Sinne. Wandern, Klettern und andere Outdoor-Aktivitäten sind sozialer Klebstoff, der Menschen unterschiedlicher Generationen und Lebenswelten verbindet.

fördert Engagement. Wer Wege markiert, Gruppen führt oder Verantwortung übernimmt, handelt demokratisch im besten Sinne. Wandern, Klettern und andere Outdoor-Aktivitäten sind sozialer Klebstoff, der Menschen unterschiedlicher Generationen und

Lebenswelten verbindet. Sie zeigen, wie Gesundheit, Wirtschaft, Naturschutz und Gemeinschaft ineinandergreifen können. Abenteuer und Outdoor sind kein Eskapismus, sondern Teil einer zukunftsfähigen Gesellschaft. Sie beginnen vor der Haustür und reichen weit darüber hinaus.

Dr. Michael Ermrich, Präsident des Deutschen Wanderverbandes

Aktiv und entspannt durch den Sommer

INSPIRATION

In der warmen Jahreszeit macht Sport genauso viel Spaß wie Wellness –Hauptsache, wir können endlich wieder nach draußen!

Text: Silja Ahlemeyer

Fotos: Pexels, Rikke Filbaert/unsplash

Der Sommer lockt die Menschen wieder vor die Tür. Für viele gibt es nichts Schöneres, als an einem warmen Tag im Sonnenschein draußen unterwegs zu sein und danach wohlig zu entspannen. Fünf Tipps für erinnerungswürdige Outdoor-Momente.

Packrafting

Packraften heißt der Trendsport, bei dem man in einem superleichten Boot über das Wasser paddelt. Das Besondere daran: Packrafts sind zusammengefaltet so klein, dass sie problemlos in den Rucksack passen und auf dem eigenen Rücken transportiert werden können. So verbinden Packrafter das Paddeln auf dem Wasser in der Regel mit einer ausgedehnten Trekking- oder Fahrradtour. „Beim Packrafting kann man bekannte Gegenden neu entdecken, wenn man vertraute Wanderwege mit der Perspektive vom Boot aus kombiniert“, empfiehlt Outdoor-Experte Sven Schellin aus Leipzig. Unter www.packrafting.de

finden Interessierte Tipps und Reiseberichte von anderen Packraftern.

Essbares erwandern

Etwas weniger turbulent, aber dafür umso geschmackvoller geht es bei Wildkräuterwanderungen zu. Interessiert man sich für die Gewächse am Wegesrand, hält man am besten Ausschau nach einer zertifizierten Kräuterpädagogin oder einem zertifizierten Kräuterpädagogen. Diese Fachleute wissen genau, welche Pflanze schmackhaft und welche giftig ist und wie man etwa Giersch, Gänseblümchen und Knoblauchrauke in eine gesunde Mahlzeit integrieren kann.

Den Abend aktiv gestalten

Wenn tagsüber die Sonne knallt, ist manchmal der Abend die beste Zeit, um draußen aktiv zu werden. Besonders viel Spaß macht das bei den Skatenights, die in vielen Städten über ganz Deutschland verteilt stattfinden. Hier treffen sich je nach Veranstaltung mehrere Tausend Sportfans auf Inlineskates, um eine gro -

Stand-up-Paddling (SUP) trainiert Gleichgewicht, Koordination und Ausdauer.

ße Tour durch ihre Stadt zu drehen. Die Straßen werden solange von der Polizei abgesperrt, oft gibt es Musikbegleitung, manchmal auch ein Rahmenprogramm am Start- und Zielpunkt. Skatenights gibt es unter verschiedenen Namen beispielsweise in Düsseldorf, Münster, Berlin, Frankfurt und München.

Nasse Abkühlung

Besonders gut tut im Sommer das Abtauchen im Schwimmbad, in einem kühlen See oder einem Schwimmteich. Doch sollte man vorher überprüfen, ob wilde Gewässer in der Nähe tatsächlich zum Hineingehen freigegeben sind. Wem einfach nur Schwimmen nicht genug ist, sucht sich einen Boots- oder Stand-upPaddle (SUP)-Verleih. Das SUP-Board trainiert das Gleichgewicht und lässt den Sportler leicht wie eine Feder über das Wasser gleiten. Zudem ist es auch eine gute Möglichkeit, sich mitten auf dem See hinzusetzen, die Beine ins Wasser baumeln zu lassen und fernab vom Alltagsstress einmal so richtig abzuschalten.

Wellness zum Entspannen

Nach einem aktiven Tag an der frischen Luft darf man sich auch im Sommer ruhig etwas Wellness gönnen. Während die meisten bei 30 Grad Außentempe -

Wenn tagsüber die Sonne knallt, ist manchmal der Abend die beste Zeit, um draußen aktiv zu werden.

ratur vermutlich keine Lust auf einen Saunagang verspüren, ist die ColdStone-Massage ein kühler Tipp. Eisgekühlte Marmorsteine sorgen hier für einen überraschenden Sinnesreiz. In vielen Spas und Wellness-Einrichtungen gibt es auch Wasserbecken mit Unterwasser-Massage-Düsen. Diese wirken sich wohltuend auf die Muskeln aus und verhindern bestenfalls den Muskelkater einer langen Rad- oder Wandertour.

Ab nach draußen!

Aktivitäten an der frischen Luft sind sehr beliebt. Bei einer Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) zeigte sich: Zu den am häufigsten ausgeübten Sportarten sowohl bei Männern als auch bei Frauen zählen Radsport, Laufen/Joggen und Wandern.

Ob mit dem Fahrrad, S-Pedelec oder E-Bike – wer radelt, tut etwas für Umwelt, Ausdauer, Fitness und fürs Herz.

Auf Schusters Rappen

NATUR ERLEBEN

Wandern und Aktivurlaub liegen im Trend – ob heimische Wälder, Alpenpfade oder ferne Dschungel. Natur ist der neue Luxus.

Foto: Urban Vintage/unsplash

Wenn der Kopf nach Ausgleich zum Alltag im Job verlangt, zieht es viele Menschen hinaus in die Natur. Auch im Urlaub stehen nicht nur Städtetrips oder Sonnenbaden, sondern vermehrt Bewegung und Aktivitäten im Freien hoch im Kurs. Wandern oder Radwandern verbinden Erholung mit Erlebnis – und bieten eine Form des Reisens, die Körper und Seele gleichermaßen anspricht. Das deckt sich mit den Ergebnissen zweier Studien: Laut dem Wandermonitor, herausgegeben von der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Wanderinstitut, bezeichnen sich die Mehrheit der Deutschen als aktive Wanderer. Hinzu kommt eine YouGov-Umfrage im Auftrag der TUI, bei der 85 Prozent der Befragten Naturerlebnisse als einen wichtigen Wohlfühlfaktor im Urlaub nannten – noch vor Wellness und Zeit mit Familie oder Freunden.

Zwischen Gipfeln und Schluchten Immer mehr Reisende kombinieren Aktivurlaub mit Nachhaltigkeit. Regionale Unterkünfte, klimaschonende Anreise und naturnahe Touren gehören inzwischen zum Selbstverständnis vieler Outdoor-Fans. Damit wird Natur nicht nur zum Rückzugsort, sondern auch zur Bühne einer bewussteren Form des Reisens. In Deutschland erleben traditionelle Wanderregionen wie die Alpen, der Schwarzwald, der Harz oder die Sächsische Schweiz eine Hochphase. Der

Trend „Slow Tourism“, also bewusstes, langsames Reisen, prägt diese Entwicklung. Wanderwege – wie der AltmühltalPanoramaweg mit seinen Höhlen und stillen Pfaden oder der Harzer Hexenstieg mit mystischen Moorlandschaften – laden ein zum Staunen und Entschleunigen. Die Sächsische Schweiz wiederum begeistert mit bizarren Felsen und spektakulären Ausblicken auf die Elbe. Doch auch abseits der bekannten Hotspots entdecken Reisende neue Pfade. In der Rhön etwa, dem „Land der offenen Fernen“, lassen sich weite Blicke bis zum Horizont genießen. Die Mecklenburgische Seenplatte bietet sanfte Abenteuer für Familien, etwa bei Kanutouren über stille Gewässer. Auf dem Goldsteig im Bayerischen Wald – mit 660 Kilometern der längste zertifizierte Wanderweg Deutschlands – wechseln sich dichte Wälder mit Bergkuppen und glasklaren Seen ab.

Abenteuer in der Ferne Internationale Ziele stehen ebenso hoch im Kurs. Fernwanderer zieht es beispielsweise auf den berühmten West Highland Way in Schottland, wo 154 Kilometer durch unberührte Highlands bis zu Lochs und Mooren führen. In Spanien locken die Picos de Europa mit steilen Pfaden, ursprünglichen Bergdörfern und schroffen Gebirgslandschaften. Madeira wiederum verführt mit den Levadas –alten Wasserwegen, die sich an grüne Steilhänge schmiegen und exotische Flora erschließen. Wer es exotischer mag, wird in Costa Rica fündig. Dort verschmelzen Regenwälder, Vulkane und Nebelwälder zu einem Naturerlebnis, das WildlifeBeobachtungen fast garantiert: Tukane, Faultiere oder Brüllaffen begegnen Wandernden am Wegesrand. Noch

einsamer und wilder wird es im kanadischen Yukon, wo Trekking durch Tundra, Begegnungen mit Karibus und Bären sowie abgeschiedene Routen echte Abenteuer versprechen – ein Ziel für gut vorbereitete Reisende, die das Extreme suchen.

Wirkung auf Körper und Seele Bewegung in der Natur ist weit mehr als Freizeitgestaltung. Studien zeigen, dass regelmäßige moderate Aktivitäten wie Wandern, Radfahren oder Klettern das Wohlbefinden stärken, Stress reduzieren und die mentale Gesundheit verbessern. „Grünes Training“ gilt in der Psychologie mittlerweile als wichtige Ressource, gerade in Zeiten von Bildschirmarbeit und urbanem Alltag. Wer sich in der Natur bewegt, fördert nicht nur die Fitness, sondern tut auch etwas für seine emotionale Widerstandskraft.

Auf dem Weg auf die Zugspitze

Deutschlands höchsten Gipfel erreicht man nicht nur mit der Seilbahn, sondern von Garmisch-Partenkirchen aus auch bei einer alpinen Bergtour.

Der Schweiß brennt in den Augen, die Lunge arbeitet im Akkord gegen die dünner werdende Luft. Unter den Sohlen knirscht der graue Kalkstein. Wer hier oben steht, kurz vor dem Ziel, hat die Zivilisation längst unter einer Wolkendecke zurückgelassen. Die Frage „Warum mache ich das?“ stellt sich meistens genau hier – an dem Punkt, an dem die Muskeln zittern und der Blick nur noch den nächsten stabilen Tritt sucht. Doch spätestens, wenn man den Gipfel erreicht, dem staatlich geprüften Bergführer in die Arme fällt und nach dem Gipfelkreuz greift, sind alle Strapazen vergessen und weichen dem Stolz des erfolgreichen Entdeckers.

Die Alpen sind auch in den Sommermonaten ein beliebtes Reiseziel. Rund 500.000 Gäste aus aller Welt besuchen im Jahr die Zugspitze, Deutschlands höchsten Berg. Doch während die Masse bequem in neun Minuten in der Seil-

bahn nach oben schwebt, wählt eine kleine Minderheit den harten Weg. Nach Schätzungen von GaPa Tourismus wagen nur etwa einige tausend Abenteurer pro Saison den Aufstieg auf den 2.962 Metern hohen Gipfel mit eigener Muskelkraft.

„Gut vorbereitet und mit einem staatlich geprüften Bergführer ist der Aufstieg auf die Zugspitze für schwindelfreie Gäste mit der nötigen Kondition gut zu schaffen“, erklärt Robert Krinninger, ein Urgestein der örtlichen Bergführerszene. Der 64-jährige Garmisch-Partenkirchener stand selbst schon hunderte Male auf dem Gipfel. Er kennt jeden Stein, jede Wetterkapriole und die richtige Ausrüstung für den Aufstieg. Von Mitte Juni bis Mitte September führt er Gäste auf den fünf ausgewiesenen Routen nach oben.

Der Aufstieg durch das Reintal beginnt mit einem Naturschauspiel. Die 21,4 km lange alpine Bergtour führt durch die Partnachklamm. In der Klamm erlebt man, wie sich das Wasser der Partnach mit Urgewalt durch den Felsen gefressen hat. Die Wassernebel kühlen das Gesicht und sind ein letzter Frischekick,

bevor der anstrengende Teil des Aufstiegs beginnt. Hinter dem Ausgang der Klamm führt der Weg durch lichte Wälder. Und während die ersten Bergsteiger schon in der gemütlichen Bockhütte einkehren, halten andere durch bis zur Reintalanger- oder Knorrhütte. Sie sind Basislager für einen zünftigen Abend, eine kurze Nacht im Bettenlager und den ersten heißen Bergsteiger-Tee im Morgengrauen. Danach ändert sich das Gesicht des Berges. Es wird steiler. Das Zugspitzplatt empfängt die Bergsteiger mit kargen Geröllfeldern. Hier oben ist der Weg nicht mehr nur eine Frage der Kraft, sondern der mentalen Stärke. Jeder Schritt im losen Schotter fühlt sich unter der Sonne an wie zwei. Den Abschluss des Aufstiegs bildet der Klettersteig. Die letzten hundert Höhenmeter verlangen noch einmal volle Konzentration an den Drahtseilen, bis plötzlich das Gipfelkreuz zu sehen ist. „Das Gefühl, wenn man das Metall des Gipfelkreuzes berührt und unter sich die Bergwelt sieht, ist unbezahlbar“, so Bergführer Krinninger.

Wer das alpine Abenteuer sucht, aber weniger Zeit mitbringt, findet an der

Alpspitze (2.628 m) eine passende Herausforderung. Die „Via Ferrata“ startet an der Bergstation der Alpspitzbahn. Markante Eisenklammern, Leitern und Drahtseilsicherungen machen den Aufstieg zu einem adrenalingeladenen Erlebnis. Während des Aufstiegs genießt man den Blick auf den schwierigen Höllental-Aufstieg auf die Zugspitze. Bei klarer Fernsicht reicht der Blick vom Gipfel bis zur Landeshauptstadt München.

Doch die Region rund um GarmischPartenkirchen ist nicht nur etwas für Bergfexe. Für Familien und Genusswanderer bietet der Natursteig Osterfelder eine sanftere Alternative. Der alpine Themenweg verbindet die Bergstation der Alpspitzbahn mit der Kreuzeckbahn. Besonders für Kinder ist die Strecke ein Highlight. 30 interaktive Stationen vermitteln spielerisch Wissen über Flora und Fauna. Integriert sind zudem Bewegungselemente der Initiative „Beweg dich schlau!“ von Ski-Legende Felix Neureuther. Bei dieser Wanderung geht es nicht um Höhenmeter, sondern um Koordination und den Spaß an der frischen Bergluft.

Foto:

Draußen zuhause

OttoBulletproof alias Otto Karasch zeigt auf seinem gleichnamigen YouTube - Kanal Survival-Touren und Bushcraft-Challenges von der Arktis bis zum Regenwald. Dabei lässt sich der „kugelsichere Otto“ auch von härtesten Bedingungen nicht aus der Ruhe bringen. Als sympathischer Kumpel nimmt er die Community mit ins nächste Abenteuer und zeigt nebenbei, wie man ein Feuer bei Minusgraden entfacht oder im Dauerregen einen trockenen Schlafplatz baut. Seine Videos leben von echter Erfahrung und einer tiefen Liebe zur Natur.

Ottogerd Karasch, YouTuber & ehem. Fallschirmjäger

Otto, woher kommt deine enge Naturverbundenheit?

Ich bin ein Kind vom Land, quasi „grün“ von Geburt an und habe früh gelernt, Ressourcen zu schätzen. Heute bin ich ständig unterwegs, oft in Gegenden ohne Empfang. Kein Smartphone, kein Social Media, nur ein Satellitenmessenger für Notfälle. Ich beschneide mich damit ganz bewusst im Konsum. Das macht mir immer wieder deutlich: Man kommt auch mit weniger klar. Und genau das genieße ich. Natürlich ist es ein absolutes Privileg, dass ich damit mein Hobby zum Beruf machen konnte.

Wächst mit deiner wachsenden Popularität auch ein Stück weit die Verantwortung für den Schutz der Natur?

Ich denke schon, daher engagiere ich mich zum Beispiel bei Wilderness International. Über die Stiftung habe ich 10.000 m² Wald in Kanada gesichert, mit Partnern nochmal rund doppelt so viel an

Generell haben sich sieben Ausrüstungsgegenstände bewährt, wie ein Messer, ein Schärfstein, ein Feuerstahl sowie ein Erste-Hilfe-Set. Hinzu kommen ein Metallgefäß und eine Wasserflasche. Um wieder in die Zivilisation zu gelangen, ist außerdem ein Kompass nötig.

Neuestes Outdoorprojekt von OttoBulletproof: der Creator Run vom 24. bis 26. April. Ein 48-Stunden-Hindernisparcours bei dem prominente Content-Creator in 2er-Teams gegeneinander antreten, moderiert von Fritz Meinecke und David Henrichs aka DAVE. SURVIVAL

Regenwaldfläche. Als Wildnisbotschafter habe ich dort mit meinem Sohn die Forschungsstation in Peru besucht, wo wir Tierzählungen gemacht, Kaimane markiert und mitten im Dschungel übernachtet haben; das waren unvergessliche Momente. Target e. V. ist das Lebenswerk meines großen Vorbilds Rüdiger Nehberg und auch für mich ein echtes Herzensprojekt. Ich begleite ihre Mission, indem wir indigene Völker, wie die Saami in Schweden, beim Erhalt ihrer Schutzgebiete unterstützen.

Wie sieht verantwortungsvolles Bushcraft aus?

Das Wichtigste ist, achtsam in der Natur zu leben, respektvoll und vor allem spurlos. Für den Shelterbau nur Totholz nutzen und keine zu großen Bauten errichten. Feuer nur an genehmigten Spots, immer mit Wasserreserve als Back-up. Müll darf niemals liegen bleiben, und fremden Müll sollte man mitnehmen. Natürlich erlebt man die Natur in den USA oder Kanada anders als bei uns, einfach weil viel mehr davon da ist. Hierzulande ist alles dichter besiedelt, regulierter und nicht immer klar: Wo ist Zelten okay, wo nur Biwakieren erlaubt?

Wo darf ich Feuer machen und welche Bereiche sind tabu? Das sollte einen aber nicht davon abhalten, sich zu informieren und mehr in der Natur zu sein. Also: rausgehen, mit der Family, mit Freunden und gemeinsam eine schöne Zeit haben. Übrigens ist es auch nicht so, dass hinter jedem Busch gleich ein Wildschwein wartet. Das wird gern mal überdramatisiert, ist aber alles gar nicht so wild – im wahrsten Sinne des Wortes.

Fakten

Aufgeben ist keine Option

EQUIPMENT

Lieber durchlaufen als liegenbleiben: Wie Joey Kelly Grenzen neu definiert und warum Schlaf manchmal überbewertet wird.

Text: Julia Butz Fotos: Getty Images/unsplash, Presse

Kelly, Ultraläufer & Extremsportler

Für Joey Kelly ist ein gutes Wochenende nicht unbedingt eins mit Sofa, Serie und Pizza. Der Abenteurer und Extremsportler hat sich einen Ruf dafür erarbeitet, Dinge zu tun, bei denen andere sich schon beim Gedanken daran lieber an der Fernbedienung festklammern. 24 Stunden auf einer entgegenfahrenden Rolltreppe laufen? Muss man nicht unbedingt haben. Ein Wettlauf zum Südpol, 300 Kilometer mit dem Kanu über den wilden Yukon River oder bei eisigen Temperaturen in den Bergen Neuseelands ausgesetzt werden und schauen, wie man dort mit nur sieben Ausrüstungsgegenständen klarkommt? Klingt auch nicht wirklich gemütlich. Wenn Joey Kelly gerade mal nicht in der Wildnis unterwegs ist, setzt er sich aufs Fahrrad und fährt 5.000 Kilometer quer durch die USA. Schlaf? Gibt’s nur kurz am Straßenrand. Kommentiert werden solche Herausforderungen eher trocken: „Nach drei Tagen weiß man sowieso nicht mehr, wie müde man ist, da kann man auch einfach weiterfahren.“ Von seiner Community als „Mindset-Monster“ gefeiert, stellt sich die Frage: Woher nimmt der vierfache Familienvater diese Kraft? Bekannt geworden ist Joey Kelly ursprünglich als Musiker der Familienband The Kelly Family. Heute denken viele bei seinem Namen eher an

Wüstenläufe, Ultramarathons, Radfahren ohne Pause und ziemlich wilde Outdoor-Projekte. Wenn es also irgendwo auf der Welt eine extreme Challenge gibt, ist die Wahrscheinlichkeit ziemlich groß, dass Joey Kelly es schon ausprobiert hat –oder gerade dabei ist.

Damit die Chancen steigen, die eigene Komfortzone auch mal hinter sich zu lassen, teilt Joey Kelly im Interview einige seiner Ausrüstungs-Hacks:

Joey, wenn Sie ein Outdoor-Abenteuer planen: Nach welchen Prinzipien stellen Sie Ihre Ausrüstung zusammen? Für mich ist es entscheidend, trocken zu bleiben und gut zu schlafen. Deswegen setze ich auf einen guten Schlafsack, ein einfaches Tarp und wasserfeste Kleidung. Auch ausreichend Licht ist wichtig für mich. Eine gute Stirnlampe hat mich schon des Öfteren aus brenzligen Situationen befreit. Das ist eines der Ausrüstungsteile, ohne die ich niemals losgehen würde, egal ob Deutschland, Dschungel oder Wüste.

Lesen Sie den ganzen Artikel online auf: contentway.de

Fakten

Joey Kelly hat beeindruckende Statistiken aufgestellt, darunter 31 Ultramarathons, 13 Ironmans, 10 Wüsten-Ultraläufe, 4 Race Across America, 50 Marathons und über 100 Halbmarathons sowie Triathlons. Dazu kommen Abenteuer wie 250 km Atacama-Crossing, Berlin-Peking (12.000 km) sowie einige Guinness-Rekorde.

Fernwandern für Frauen

Dieses Buch ist ein kompakter Guide für den Einstieg ins Abenteuer Mehrtagestour. Inspirierend, praxisnah und speziell auf Frauen zugeschnitten – für alle, die endlich losgehen wollen.

Text: Julia Butz
Fotos: Jamie Lee Arnold, Getty Images/unsplash
Joey

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• Reisen auf hohem Niveau mit starkem Preis-Leistungs-Verhältnis

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www.xenofit.de

Wenn der Berg ruft: Sicherheit geht vor

Frische Luft, Bewegung, atemberaubende Ausblicke: Spätestens jetzt beginnt für viele die Bergwandersaison – und die sollte möglichst gut geplant werden.

Text: Chan Sidki-Lundius Fotos: Presse, Getty Images / unsplash+

Ob in den Alpen, im Mittelgebirge oder anderen Regionen: Immer mehr Menschen begeistern sich für das Wandern und für Bergtouren. Dabei in eine brenzlige Lage zu geraten, wünscht man niemandem. Und doch passieren immer wieder Unfälle, viele davon vermeidbarer Natur. „Hauptursache Nummer eins sind Stolperer, Ausrutscher und Stürze“, sagt Stefan Winter, Bergführer und Ressortleiter Sportentwicklung beim Deutschen Alpenverein (DAV). „Unfälle passieren aber auch, wenn Menschen untrainiert, unerfahren oder aufgrund von Vorerkrankungen in psychische und körperliche Überforderungs- oder Erschöpfungssituationen geraten. Ursächlich kann außerdem höhere Gewalt sein, dazu gehören Steinschlag oder nicht vorhersehbare Wetterumschwünge.“

Wie lässt sich die eigene Sicherheit beim Wandern verbessern? Trittsicherheit lässt sich trainieren, zum Beispiel mit Balanceübungen. Ansonsten führt kein

Weg an haltgebenden Schuhen vorbei. Stefan Winter: „Sie sind der wichtigste Gegenstand beim Wandern und Bergsteigen. Sie müssen stabil sein und eine tief eingeschnittene Profilsohle haben. Je anspruchsvoller geplante Touren sind, desto härter sollte die Profilsohle sein. Damit Wanderschuhe genau passen, ist eine Beratung mit Anprobe in einem Fachgeschäft unbedingt empfehlenswert.“

Um Herzinfarkten und Erschöpfungszuständen am Berg vorzubeugen, empfiehlt Stefan Winter, kein zu schnelles Tempo zu gehen, stündlich zu pausieren und ausreichend zu essen und zu trinken. Dies gelte umso mehr für Menschen mit Vorerkrankungen oder schlechtem Trainingszustand. Außerdem sei eine Tourenplanung mit realistischer Selbsteinschätzung essenziell, die neben dem Wetter, den Verhältnissen und der Schwierigkeit, sämtliche Teilnehmenden der Tour berücksichtige. „Und die Rückkehr sollte stets mit einem zeitlichen Sicherheitspuffer geplant werden. Im Zweifelsfall lieber aufs Bauchgefühl hören und umdrehen“, rät Stefan Winter.

Gefahr erkannt, Gefahr gebannt:

Tipps für Einsteiger

Einsteigern empfiehlt der Experte, zunächst mit erfahrenen „alten Hasen“ mitzugehen oder eine geführte Wanderung mitzumachen. Einem Kaltstart vorzuziehen sei eine gute Vorbereitung – je nach individuellem Fitnessstand mit einer Mischung aus Kraft- und Ausdauertraining. Menschen

über 50, die länger keinen Sport gemacht haben, sind vor einer längeren Wandertour mit einem medizinischen Check gut beraten.

Die möglichst mehrschichtige Bekleidung sollte größere Temperaturbereiche abdecken. Kopfbedeckung, Sonnenbrille und Sonnencreme nicht vergessen. Teleskopstöcke unterstützen bei der sicheren Bewältigung von Schneefeldern sowie beim sicheren Gang und entlasten die Kniegelenke im Abstieg. Mit ins Wandergepäck gehört unbedingt auch ein Erste-Hilfe-Set beziehungsweise eine Notfallausrüstung mit Alu-Rettungsfolie (Decke). Im Notfall wickelt man diese um den Körper, um sich gegen Wind und Unterkühlung zu schützen. Ein Muss ist schließlich ein aufgeladenes Handy, das während der Tour im Flugmodus sein sollte. Bei längeren Touren

SICHER WANDERN 1

sollte auch eine Powerbank dabei sein. „Zum Glück ist die Zahl der Toten und Schwerverletzten in den Bergen seit Jahren rückläufig“, bilanziert Stefan Winter. „Allerdings nimmt die Zahl der zu rettenden, unverletzten Personen zu. Das ließe sich mit gesundem Menschenverstand und guter Tourenplanung mit Sicherheit ändern.“

Fakten

Mit dem DAV-Bergwander-Check wird die Tourenplanung kinderleicht. Das Tool bietet Hintergrundwissen, kombiniert mit Ad-Hoc-Maßnahmen, einfachen Faustregeln und weiterführenden Infos – eine perfekte Vorbereitung auf brenzlige Situationen: www.alpenverein.de/thema/ bergwandercheck-tourenplanung

In den Bergen auf Nummer sicher gehen

Die Bergwelt – ein Freizeit-Paradies. Doch Natur und Mensch sind Risikofaktoren. Umso wichtiger ist es, bei Notlagen für Rettungskräfte lokalisierbar zu sein.

Die meisten Tourismus-Manager im Alpenraum hatten 2025 gute Laune beim Blick auf die Berge und in die Bilanz: Noch nie waren so viele Outdoor-Fans unterwegs wie im vergangenen Jahr. Grundsätzlich eine positive Entwicklung, sofern zwei wichtige Dinge beachtet werden: der Schutz von Flora und Fauna – und Maßnahmen zur eigenen Sicherheit. „Viele überschätzen ihre Leistungsfähigkeit und unterschätzen die Länge der Touren. Oft werden Wanderer und Bergsteiger von der Dunkelheit überrascht und müssen gerettet werden. Deshalb ist es – neben der richtigen

RECCO-Detektoren – Partner Content RECCO-Detektoren werden weltweit von professionellen Rettungsteams verwendet. www.recco.com/de

Ausrüstung – wichtig, immer genügend Zeitreserven einzuplanen“, sagt Bernd Zehetleitner, Einsatzleiter der Bergwacht in Sonthofen. „Darüber hinaus sollte man nicht unbedacht irgendwelchen Empfehlungen und GPS-Tracks aus dem Internet folgen“, ergänzt er.

Ein kleines Utensil, das professionellen Rettern in Notfällen bei der Suche nach vermissten Personen helfen kann, ist der RECCO Reflektor. Erfunden wurde dieser von Magnus Granhed. Er nahm ein Lawinenunglück im schwedischen Åre zum Anlass, ein „intelligentes“ Tool zu entwickeln, das die Suche nach Vermissten vereinfacht und beschleunigt. Seit 1983 gibt es das zweiteilige, heute von mehr als 150 Outdoor-Marken verwendete RECCO System: Der

Der RECCO SAR-Hubschrauber-Detektor wurde 2015 als Ganzjahres-Tool auf den Markt gebracht, um große Gebiete schnell und effektiv nach vermissten Personen abzusuchen.

Reflektor, ein kleiner, passiver elektronischer Transponder, wird bei der Herstellung direkt in die Kleidung oder Ausrüstung integriert. Darüber hinaus kann er auch nachträglich, zum Beispiel am Helm, angebracht werden. Der Reflektor benötigt keine Batterien und hat eine nahezu unbegrenzte Lebensdauer. Der Detektor, das aktive Suchgerät der Bergretter, sendet ein gebündeltes Radarsignal aus. Sobald dieses auf den Reflektor trifft, wird es zurückgesendet und leitet den Retter zur vermissten Person, die somit schneller gefunden werden kann. Der RECCO SAR-HubschrauberDetektor, der unter dem Fluggerät hängt, ermöglicht es, einen 100 Meter breiten Suchkorridor mit einer Geschwindigkeit von 100 Stundenkilometern abzusuchen – also einen Quadratkilometer innerhalb von sechs Minuten. Diese Technologie wird inzwischen an mehreren Standorten in den Alpen, Pyrenäen, Nordamerika, Skandinavien und dem Himalaja eingesetzt. Im Winter gilt sie bei der Suche nach Lawinenverschütteten bereits als weltweiter Standard.

Stefan Winter, Bergführer und Ressortleiter Sportentwicklung beim Deutschen Alpenverein (DAV)

365 Tage bezaubert die Bergwelt

Oberstdorf ist durch seine Kulisse vor den Alpen ein beliebtes Reiseziel und begeistert ganzjährig als vielseitige Wander- und Outdoordestination.

Mit eindrucksvollen Pisten und perfekt präparierten Loipen haben Touristenziele in den Bergen ihren Gästen in den schneereichen Wintermonaten eine Menge zu bieten. Doch längst haben sich die meisten Orte vom saisonalen Fokus verabschiedet und positionieren sich ganz bewusst als attraktive Ganzjahresdestinationen, die den Zauber der Bergwelt zu allen Jahreszeiten spür- und erlebbar machen.

So auch Oberstdorf, die südlichste Gemeinde Deutschlands. Der Kur- und Erholungsort liegt auf einer Höhe von 815 Metern in den Allgäuer Alpen. Bekannt als Austragungsort der Vierschanzentournee, hat das Dorf mit 200 km Wanderwegenetz und spektakulärer Natur noch weit mehr zu bieten.

Wer in Oberstdorf ankommt, begreift schnell, dass die Bergwelt kein eindimensionales Postkartenmotiv ist, sondern ein komplexes System aus verschiedenen Höhenlagen, die jeweils ihren eigenen Charakter besitzen. Im weiten Talbecken bestimmen sanfte Wege ohne große Steigungen das Bild. Es sind Pfade für Genießer, die entlang der sprudelnden Gebirgsflüsse wie Trettach oder Stillach spazieren. Bei einer Wanderung zum sagenumwobenen Christlessee, der aufgrund von Quellen am Seegrund selbst im tiefsten Winter nicht zufriert, erlebt man das entspannte Genusswandern vor dem malerischen Bergpanorama. Als Kneippkurort bietet Oberstdorf seinen Gästen auch die

Möglichkeit, Arme und Beine ganz im Sinne der Lehre von Pfarrer Kneipp in klare Kneippanlagen zu tauchen.

Die mittlere Ebene führt hinauf auf bis zu 1.500 Meter. Hier ändert sich das Szenario: Die Wege werden schmaler, die Ausblicke weiter. Das denkmalgeschützte Bergbauerndorf Gerstruben, dessen dunkle Holzwände Geschichten aus fünf Jahrhunderten erzählen, liegt in dieser Höhe am Berg. Diese Lage ist ideal, um die herzliche Gastfreundschaft der bewirtschafteten Hütten kennenzulernen, während man den Blick über die tieferliegenden Täler schweifen lässt.

Die höchste Ebene führt in die hochalpine Zone über 2.000 Metern, zum Beispiel rund um den Hausberg Nebelhorn. Wer hier unterwegs ist, sucht die sportliche Herausforderung auf dem Hindelanger Klettersteig oder genießt den eindrucksvollen 400-Gipfel-Blick. Dank der modernen Bergbahnen ist dieser faszinierende Kontrast zwischen dem satten Grün des Tals und dem schroffen Grau der Gipfel für fast jeden erreichbar.

Das Wanderwegenetz bietet Raum für jede Intensität – vom Trailrunning bis

Das Erlebnis Oberstdorf ist geprägt von der Balance zwischen aktiven Sporterlebnissen und Momenten tiefer Entspannung.

hin zur meditativen Wanderung durch unberührte Natur. Ein besonderes Merkmal dieses südlichen Winkels ist die Vielfalt des Angebots.

Im Frühjahr zeigt sich in den tieferen Lagen eine bunte Blütenpracht und das frische Grün der Wiesen dominiert, während die Gipfel noch von massiven Schneefeldern bedeckt sind. Im Sommer bildet das tiefe Blau der Bergseen einen spektakulären Kontrast mit dem Grau des Kalksteins und der bunten Flora der Alpen. Die trockene, kühle Luft im Herbst lässt den Horizont scharf hervortreten. Landschaftlich besticht diese Zeit durch die goldene Verfärbung der Wälder und das Verblassen der Alpwiesen. Der Winter reduziert die alpine Topografie schließlich auf ihre Grundformen. Eine geschlossene Schneedecke ebnet das Relief ein.

Wenn die Muskeln nach einem Tag am Berg gefordert wurden, bietet die neue Therme Oberstdorf seit ihrer Eröffnung im Frühjahr 2026 den modernen Gegenpol. Highlight ist ein InfinityPool auf dem Dach mit Blick auf den Allgäuer Hauptkamm. Während man im Infinity-Pool mit direktem Alpenblick regeneriert oder im „Faltenbachtobel“Abkühlbereich die Sinne belebt, bleibt die Verbindung zur Bergwelt stets bestehen. Es ist eine universelle Form der Entspannung, die den Körper regeneriert und den Geist auf die nächste Tour vorbereitet.

Die Gewissheit, dass die Berge zu jeder Zeit ihre ganz eigene Geschichte erzählen, macht Oberstdorf das ganze Jahr über zu einem attraktiven Reiseziel –man muss nur ankommen und loslaufen.

Extremsportler Jonas Deichmann verrät, wie guter Schlaf, Ernährung und Routinen helfen können, große Herausforderungen zu bewältigen.

Text: Andreas Schack

Foto: Andrej Bavchenkov

Wenn der Extremsportler und Abenteurer Jonas Deichmann über Regeneration spricht, verschieben sich die Maßstäbe. Nach seinem Rekord mit 120 Triathlon Langdistanzen an 120 Tagen im Jahr 2023 brauchte sein Körper zwar ein ganzes Jahr, um sich vollständig zu erholen. Doch in dieser Zeit absolvierte er zwölf weitere Ironman-Distanzen und nennt das Abtrainieren. Dabei dürfte für die meisten Menschen schon ein einziger Ironman-Wettbewerb ein Lebensziel sein. Bekannt wurde Deichmann mit seiner Weltumrundung im Triathlon. Er schwamm durch offene Gewässer, radelte über Kontinente und lief durch Hitze, Wind und Regen einmal rund um den Globus. Mit der Challenge 120 setzte er einen außergewöhnlichen sportlichen Maßstab. Doch es sind nicht die Pokale, die ihn antreiben.

Wir sprechen am Flughafen in Nürnberg mit ihm, kurz nach einer seiner Vortragsveranstaltungen. Er wartet auf den Rückflug nach Mallorca, wo er den Winter verbringt, trainiert und sich auf seine nächsten Projekte vorbereitet.

„Der Rekord ist ein Bonus“, sagt er. Worum es wirklich gehe, sei der Weg. „Die Begegnungen, die Tiefpunkte, die Hochpunkte während meiner Reisen. Das macht das Leben so intensiv und schön.“

Diese Haltung ist bei ihm kein Kalenderspruch, sondern gewachsen aus Extremsituationen. Nächtliches Schwimmen im dunklen und offenen Meer, Schneestürme in Sibirien, Tage, an denen der Körper eigentlich stehen bleiben wollte. „Grenzen kann man verschieben“, sagt er. Überschreiten sei jedoch dauerhaft keine gute Idee.

„Es geht nicht darum, sich zu zerstören, sondern sich weiterzuentwickeln.“ Aktuelle medizinische Untersuchungen zeigen bei ihm keine Verschleißerscheinungen.

Schlaf und Routinen

Fragt man ihn nach seinem Geheimnis für Regeneration und Vorbereitung, spricht er zuerst über Schlaf. Die Qualität sei entscheidend, nicht nur die Stundenanzahl. Jeden Tag ungefähr zur gleichen Zeit ins Bett, ungefähr zur gleichen Zeit aufstehen, rät er. „Wir haben eine innere Uhr.“ Morgens geht er direkt nach draußen, am besten zum Sonnenaufgang. Abends noch einmal ein kurzer Spaziergang. Tageslicht und frische Luft als Taktgeber. Das Handy legt er bewusst weg. Nicht nur wegen des Lichts, sondern wegen der Reize. Wer kann, sollte es ab 20 Uhr in die Schublade legen. „Dann ist es weg. Da hat man schon viel gewonnen.“

Ernährung mit Wirkung

Auch beim Essen klingt er pragmatisch. Proteine, Ballaststoffe, ausgewogen. Ein Thema ist ihm wichtig, der Blutzucker und die Reihenfolge der Nahrungsaufnahme. Zucker und schnelle Kohlenhydrate lieber zum Schluss. Ein Glas Orangensaft sei an sich gesund, sagt er, aber nicht als erstes am Morgen. „Erst frühstücken, dann trinken.“

Kurz gefragt: Jonas Deichmann

Er macht aufmerksam auf einfache Wechselwirkungen. Koffein kann die Eisenaufnahme blockieren, Vitamin C sie fördern. Omega-3 wirkt besser zusammen mit Fett. Kleine Stellschrauben mit großer Wirkung. Gleichzeitig bleibt Ernährung individuell. Als Ausdauersportler braucht er etwa viele Kohlenhydrate. Entscheidend sei das Zusammenspiel aus Energiezufuhr, Regeneration und mentaler Frische.

Neue Abenteuer

Seine Definition ist klar. „Ein Abenteuer ist eine Reise ins Ungewisse.“ Wenn man schon genau wisse, was passiert, sei es keins. Das gelte auch vor der Haustür. Eine Nacht draußen schlafen. Mit dem Fahrrad statt mit dem Auto zu den Großeltern fahren. Ein Wochenende mit Zelt losziehen. Viele scheitern schon vor der Startlinie, weil sie planen, aber nicht ins Tun kommen. „Wachstum beginnt mit dem ersten Schritt.“ Sein nächstes Abenteuer startet Jonas Deichmann am 25. April in München. Mit dem Gravel Bike will er entlang der Außengrenzen einmal rund um Europa fahren. 24.000 Kilometer, 250.000 Höhenmeter, 27 Länder, oft auf Nebenwegen statt auf der schnellsten Route. Vier Monate unterwegs, im Schnitt fast 200 Kilometer pro Tag. Im Herbst folgt ein Lauf rund um Baden-Württemberg, 30 Marathons in 30 Tagen, als Community-Event. Wer möchte, kann einzelne Etappen mitlaufen. Wer ihm zuhört, versteht, dass große Projekte mit einfachen Gewohnheiten beginnen. Mit gutem Schlaf. Mit klaren Routinen. Und mit dem ersten Schritt vor die Haustür.

Morgenritual: Ein Wasser und den Sonnenaufgang genießen

Wenn es hart wird: Fokus auf den nächsten Meilenstein

Lieblingsorte: Alpenpass und Berggipfel

Regeneration: Gut essen und schlafen

Training: Jeden Tag, viele kurze Einheiten

Ohne Natur fehlt ihm: Freiheit und innere Ruhe

Nach großen Projekten: Zeit mit der Familie

Dustin Schöne, Unternehmer & Gründer Nays GmbH

Entschleunigung mit echten Erlebnissen in der Natur

Text: Gunnar von der Geest Foto: Presse

Beim Shoppen, im Job, vorm Handy oder TV-Gerät: Der „moderne“ Mensch ist reizüberflutet. Experten haben errechnet, dass wir heute an einem Tag so vielen Informationen ausgesetzt sind wie eine Person im 15. Jahrhundert in ihrem gesamten Leben. Dies führt zu Stress, mentaler Erschöpfung – und zum Wunsch nach Entschleunigung. „Für mich ist es kein Zufall, dass viele OutdoorAktivitäten in den vergangenen Jahren solch einen Boom erleben. Der Trend, rauszugehen, Einfachheit und Stille zu spüren sowie die vielen Facetten unserer Natur zu entdecken, ist eine logische Reaktion auf unseren hektischen Alltag“, erklärt Dustin Schöne. „Ich gehe davon aus, dass diese Entwicklung anhält, da wir durch den vermehrten Einsatz von KI mit immer mehr unechten Dingen konfrontiert sind und uns deshalb nach echten Erlebnissen sehnen“, ergänzt der Gründer der Angelmarke Nays. Zusammen mit seinem Geschäftspartner Marcel Mandry hat der umtriebige Unternehmer „Pionierarbeit“ geleistet, um Angeln – und das damit verbundene Equipment – als zeitgemäßen Lebensstil zu etablieren. Ganz ohne visuelle Reize geht dies aber auch nicht: Das erfolgreiche Bespielen unterschiedlicher Social-Media-Kanäle ist ein wichtiger Erfolgsfaktor.

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Green Fishing

ANGELSPORT

Was kann die Angel-Community dazu beitragen, unsere Gewässer langfristig schützen?

Jeder Angler sollte seinen Platz besser hinterlassen, als er ihn vorgefunden hat, also auch Müll anderer mitnehmen und Auffälligkeiten melden. Die Sensibilität dafür ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen: Viele Angler engagieren sich aktiv für saubere Gewässer. Mein Freund Jan Ebel organisiert z. B. mit seinem Verein „Spreepublik“ regelmäßig Clean-ups in Berlin, bei denen Elektroscooter und anderer Schrott aus der Spree gefischt werden.

Solche Aktionen zeigen, wie wichtig das Engagement der Angler für den Gewässerschutz ist. Mit der wachsenden Zahl an Hobbyfischern steigt das Bewusstsein für Nachhaltigkeit noch mehr, und viele Marken reagieren darauf, z. B. mit umweltfreundlicheren Angelködern.

Beim Raubfischangeln mit Kunstködern nimmt die Nachfrage nach phthalatfreien Gummimischungen zu. Catch & Release (C&R), also das Fangen und Freilassen hingegen ist in ein kontroverses Thema. Mir ist wichtig,

3 FRAGEN AN JAN VON URBANOWICZ

Welche Entwicklungen prägen aktuell das Wandern?

Mir ist wichtig, den gefangenen Fisch zu verwerten und der Angelei damit einen Sinn zu geben.

den gefangenen Fisch zu verwerten und der Angelei damit einen Sinn zu geben – das ist auch das Konzept unseres YouTube-Kanals BROSEF: Wir fangen Fisch zum Verzehr und zeigen, wie einfach und lecker man ihn zubereiten kann. C&R hat jedoch seine Berechtigung, um Fische, die dem regionalen Schonmaß unterliegen, wieder in das Gewässer zu geben. Wie es beispielsweise die „Müritzfischer“ nicht nur bei kleinen, auch bei großen Fischen mit starken Genen praktizieren und somit die Produktivität des Gewässers aufrechterhalten. Wichtig beim Release ist natürlich der schonende Umgang: kurze Luftzeiten und befeuchtete Hände, um die Schleimhaut der Fische nicht zu beschädigen. Solche Grundlagen lernt jeder Angler bereits in der Prüfung.

Wandern wird ein vielfältiger Lifestyle: Immer mehr Menschen lernen die Zeit in der Natur zu schätzen. Vom Mikroabenteuer direkt vor der Haustür über Entschleunigung beim Softhiking bis hin zu anspruchsvollen Touren im Hochgebirge oder auf Fernwanderwegen. Dementsprechend breiter wird auch das Wandersortiment und damit das Bedürfnis nach individueller Beratung.

Welche Wander-Gadgets sind unabdingbar?

Unverzichtbar sind gutsitzende Wanderschuhe, funktionale Bekleidung im Schichtprinzip, ein passender Rucksack und ein ErsteHilfe-Set. Dazu kommen noch andere Ausrüstungsgegenstände wie Wanderstöcke, Verpflegung oder auch Kartenmaterial; sollten die digitalen Helferlein bei der Tourenplanung mal versagen.

Was sollte ich beim Kauf in puncto Nachhaltigkeit beachten? Sich zuerst fragen, ob der Kauf wirklich notwendig ist. Dann bei der Auswahl der Produkte auf langlebige Materialien und eine transparente Herkunft achten. Siegel wie bluesign® oder Fair Wear geben hier eine gute Orientierung. Immer mehr Fachhändler wie Bergzeit bieten mittlerweile auch Second Hand-Shops und Reparaturservices an oder kennzeichnen Produkte mit nachhaltigen Merkmalen.

Erlebe neue Abenteuer mit multifunktionaler Outdoor-Bekleidung!

Egal, ob du lange Waldspaziergänge liebst, Berge erklimmst oder mit deinem Hund spielst – bei RevolutionRace findest du die richtige Kleidung für dein nächstes Abenteuer. Entdecke unser breites Sortiment an strapazierfähigen Outdoor-Hosen, vielseitigen Shell-Sets und leichten Midlayern. Langlebig, preiswert und mit einer fantastischen Passform! BEREIT FÜR DIE SAISON?

Text: Jakob Bratsch Foto: Presse
Text: Julia Butz Fotos: Presse, Samantha Deleo/unsplash, Curated Lifestyle/unsplash
Josef Bernard, YouTuber des Kanals BROSEF
Jan von Urbanowicz, Bergzeit-Host und Bergsport-Experte

Angeln im Wandel zum modernen Lifestyle

Früher war Angeln ein Hobby für die „reife Jugend“ Ü60. Neue Brands und Social Media verändern das Image und kreieren einen salonfähigen Lifestyle.

Der Rentner mit dem gepflegten Wohlstandsbauch sitzt neben seiner Angelrute im Campingstuhl, starrt aufs Wasser hinaus – und wartet auf den großen Fang. Meist vergebens. Verzichten kann er auf Gleichgesinnte, die sich ungefragt 20 Meter von ihm entfernt niederlassen und ein „Petri Heil!“ herüberrufen. Für regelmäßige Glücksmomente sorgt das zischende Geräusch beim Öffnen der Bierdose. Es gibt vermutlich kaum ein Hobby, das derart mit Klischees behaftet ist, wie das Angeln.

Doch in den vergangenen Jahren hat sich eine Menge getan. „Schuld“ daran sind ein Virus, der vermehrte Wunsch nach Entschleunigung in der Natur, Social Media-Stars – sowie neue Brands für Köder und Bekleidung. Als während der Coronapandemie die meisten Aktivitäten verboten bzw. nur unter strengen Auflagen erlaubt waren, verlagerte sich das Leben nach draußen. Schwärme von Menschen fanden so eine neue Passion – das Angeln. Und der Boom hält bis heute an. Laut jüngs -

ten Erhebungen des Deutschen Angelfischerverbandes legten allein 2024 rund 61.000 Personen erfolgreich die Fischereiprüfung ab; die Zahl der gültigen Fischereischeine liegt derzeit bei 1,8 Millionen. Etwa 950.000 Männer und Frauen sind Mitglied in einem der ca. 8.000 deutschen Angelvereine.

„Ich habe mich früher schon immer gefragt, warum Mountainbiken oder Snowboarden angesagte OutdoorSportarten sind, angeln im Vergleich dazu aber als langweilig und uncool dargestellt wird“, sagt Dustin Schöne. Der 40 Jahre alte studierte Betriebswirt, der sich selbst seit seiner Kindheit als „angelverrückt“ bezeichnet und mit dem Biertrinker-und-Schweiger-Image nichts gemeinsam hat, krempelte im Jahr 2019 – vor Corona – gemeinsam mit seinem Geschäftspartner Marcel Mandry die Angel-Szene um. Beide gründeten in Berlin das Unternehmen Nays, das sich in zwei große Bereiche für die Kernzielgruppe zwischen 18 und 44 Jahren gliedert: Köder und Kleidung.

„Dustin ist das Gesicht von Nays“, bekennt der 42-jährige Mandry, der sich um die Geschäftsstrategie und Innovationen in puncto Technologie und Design kümmert. Was das Duo perfekt beherrscht, nannte die Wochenzeitung ZEIT kürzlich „Outdoor-Porn“. Dahinter verbergen sich inzwischen mehr als 250 hochprofessionelle Filme auf dem eigenen YouTube-Kanal „First Cast TV“ (118.000 Abonnenten), in denen Dustin Schöne (143.000 InstagramFollower) die Fans an seiner Begeisterung für unberührte Landschaften und kristallklares Wasser im Allgemeinen und den Angelsport im Besonderen teilhaben lässt. Dass Angeln weitaus mehr ist, als nur durch glückliche Umstände einen Hecht zu erhaschen und ihn danach telegen in die Kamera zu halten, nimmt die Community dem smarten Social Media-Star ab.

In seiner Karriere gewann Schöne unter anderem dreimal die bekannte Angel-Show „YouTube Predator Cup“ (YPC) und darf sich zudem „World Predator Classic“-Champion nennen. Erzielt hat er diese Erfolge zum Großteil mit Ködern aus eigener Produktion. „Das gesamte Sortiment durchläuft

Nays wurde 2019 in Berlin, Deutschland, von Dustin Schöne und Marcel Mandry gegründet. Das Team besteht aus leidenschaftlichen Anglern, Designern und Ingenieuren, die sich der Kunst des modernen Angelns verschrieben haben. www.naysbaits.com

GmbH

bei uns im Hause eine umfangreiche Entwicklungs- und Testphase, bevor wir mit der Fertigung starten“, erklärt Marcel Mandry. „Unser Ziel ist es, ausschließlich praxiserprobtes Equipment auf den Markt zu bringen, bei dem das Design ein Teil der Funktionalität und nicht nur Dekoration ist“, ergänzt der Nays-Geschäftsführer.

Verkauft werden die hochwertigen Köder über 450 Angelläden in Europa, während die Bekleidung ausschließlich via Online-Shop auf der Webseite erhältlich ist. Dass beim 30 Mitarbeitenden großen Start-up immer mehr Kunden ins „Netz“ gehen, ist dem Wettbewerb nicht verborgen geblieben. Sowohl bekannte Outdoor-Marken als auch neue kleine Label wollen vom wachsenden Markt jenseits dunkelgrüner Wathosen profitieren. Für die Zukunft haben sich Dustin Schöne und Marcel Mandry ein weiteres ambitioniertes Ziel gesetzt – und das liegt auf der anderen Seite des „großen Teiches“. Mit innovativen Produkten und einem klaren Lifestyle-Ansatz richtet sich das Unternehmen zunehmend auch auf den US-Markt aus, der durch seine Größe und Vielfalt weiteres Wachstumspotenzial bietet.

Marcel Mandry, CEO & Co-Founder Nays
Dustin Schöne, Founder Nays GmbH

Deutschland

Deutschland gilt international als eine der wichtigsten Käsenationen und überzeugt durch eine breite Vielfalt an Käsesorten. Genau genommen werden in Deutschland über 150 Käsearten hergestellt. Obwohl der deutsche Käse als eher geschmacksneutral gilt, haben Käseliebhaber eine große Auswahl an vielen Geschmacksrichtungen – von mild über nussig bis hin zu pikant und würzig.

Die Produktion von Käse hat in Deutschland eine lange Tradition und geschieht von der Nordseeküste bis zu den bayerischen Alpen in verschiedensten Molkereien und Stätten. Dabei profitierte die Herstellung auch von zahlreichen Einflüssen anderer Länder.

Einige deutsche Käsesorten sind sowohl namentlich als auch geographisch geschützt. Sie dürfen also nur in diesem Gebiet hergestellt werden und kein anderer Käse darf so bezeichnet werden. Dazu zählen Allgäuer Bergkäse, Altenburger Ziegenkäse, Odenwälder Frühstückskäse, (Allgäuer) Weißlacker, Allgäuer Emmentaler sowie Allgäuer Sennalpkäse. Geographisch geschützt sind ebenfalls der Hessische Handkäse, Nieheimer Käse, (Bayerischer) Obazda und Holsteiner Tilsiter.

Dabei fällt auf, dass insbesondere die bayerische Alpen- und Allgäuregion einen großen Einfluss auf die deutsche Käselandschaft hat.

Schweiz

Die bergige Schweiz ist nicht nur für ihre schönen Landschaften oder die hervorragende Schokolade bekannt – auch Schweizer Käse ist unter Kulinarikern sehr beliebt. Die Schweizer verstehen ihr Handwerk: So legen die Molkereien viel Wert auf Präzision, Wissen und Tradition. Der Schweizer Käse gilt als Naturprodukt – ohne Zusatzstoffe, ohne Verfälschungen. Bereits die Eigenschaften der Milch wird auf ihre Qualität überprüft, denn diese ist entscheidend für das letztendliche Produkt und den Geschmack des Käses. Insbesondere der Schweizer Hart-, Weich-, Frisch- und Schmelzkäse erfreuen sich großer Beliebtheit – nicht nur innerhalb der Schweiz, sondern international.

Unabhängige Kontrollen sowie die schweizerische Lebensmittelverordnung sorgen für Produktrichtlinien, welche die hohe Qualität und den einzigartigen Geschmack des Käses sicherstellen und garantieren. Auch für Raclette und Fondue ist der Schweizer Käse prädestiniert, schließlich hat hier beides eine lange Tradition.

Neben dem herausragenden Geschmack überzeugt der Schweizer Käse auch durch seine Inhaltsstoffe. Er liefert dem Körper wichtige Eiweiße, welche der Mensch für verschiedene Funktionen, wie Muskelwachstum, benötigt. Außerdem ist der Käse vielseitig einsetzbar, beispielsweise in Suppen oder auf dem Brot.

Lekker genießen

Genuss kann so einfach sein. Wenn dann noch ein geselliges Ritual draus wird, ist das Leben richtig lekker.

Wofür sind die Niederlande berühmt? Richtig, für ihre Käseproduktion. Bereits seit 4000 v. Christus wird dort Käse hergestellt. Kein Wunder: Das feuchte und gemäßigte niederländische Seeklima in Wassernähe sorgt für gesundes Gras. Und dessen exquisite Zusammensetzung liefert Milch, die sich wiederum hervorragend für die Herstellung von qualitativ hochwertigem und schmackhaftem Käse eignet.

Gut 90 Jahre ist es her, dass die niederländischen Brüder Westland nach

Amsterdam zogen, während andere Käsereien in vertrauten Regionen blieben. Mit Pioniergeist nutzten die Brüder die Vorteile der Metropole, um internationale Einflüsse in ihrem Käse zu verarbeiten. Dank einer einzigartigen Familienrezeptur sowie einem besonderen Reifeverfahren auf Holzbrettern komponierten die beiden ein völlig neues Geschmackserlebnis: Old Amsterdam. Ein Käse, der nicht nach Alter, sondern nach Geschmack reift. Und zwar so lange, bis er von erfahrenen Qualitätsmeistern freigegeben wird.

Die mutige Kombination aus niederländischer Tradition und einem Hauch italienischer Inspiration überzeugt mit herzhafter Tiefe, dezenten süßen Kara-

Niederlande

Die Niederlande sind vermutlich das erste Land, was Genießern in den Sinn kommt, wenn es um leckeren Käse geht. Die niederländischen Käsespezialitäten sind fest in der Kultur verankert und etabliert und nicht nur dort beliebt – auf der ganzen Welt finden sich Fans des niederländischen Käses.

Dabei gehören besonders die drei Käsesorten Maasdamer, Edamer sowie Gouda zu den Klassikern. Gouda ist einer der ältesten und beliebtesten Käsearten. Je nach Reifegrad verändert sich auch sein Geschmack – dabei gilt die Faustregel: Je reifer der Gouda, desto intensiver, würziger und kräftiger schmeckt er.

Der Maasdamer ist hingegen eher für seinen milden und nussigen Geschmack, sowie seine helle Farbe und die vielen Löcher bekannt. Dabei hat er Ähnlichkeiten zu dem Edamer, welcher aus der Region Nordholland stammt. Sein Geschmack geht ins leicht Säuerliche, ist aber auch mild. Ihn erkennt man gut an seiner goldgelben Farbe. Aber auch andere Sorten sind empfehlenswert und sollten unbedingt probiert werden!

Auch der Ziegenkäse gilt als eine der niederländischen Käsespezialitäten. Im Gegensatz zu den meisten Käsesorten aus Kuhmilch schmeckt dieser immer recht intensiv.

mellnoten und einer cremigen Textur. Einfach lekker, wie man in den Niederlanden zu sagen pflegt. Wobei dieser Begriff viel mehr als nur „köstlich“ bedeutet. Lekker ist ein positives Lebensgefühl, DER Lifestyle der Niederlande. Lekker steht für Geselligkeit, Genuss und schöne Momente im Leben. Zum Beispiel bei einem geselligen Abendbrot nach einem ereignisreichen Tag in der Natur. Was für ein schönes Ritual: abends mit seinen Lieblingsmenschen zusammenzukommen, um den Tag Revue passieren zu lassen.

Bei Sauerteig- oder Vollkornbrot, guter Butter und Old Amsterdam. Ein einfaches, unkompliziertes Mahl und doch voller Genuss. Denn „einfach“ kann auch „einfach nur gut“ sein. Ein lekker Abendbrot, das nur noch mit einem Touch Feigensenf und einem trockenen Rot-

Seit 1985 steht Old Amsterdam für einzigartigen Geschmack und Handwerkskunst. Sie verbinden Tradition mit Innovation, um den köstlichsten Käse herzustellen. Ihre Mission: Ein fantastischer Geschmack. www.oldamsterdam.de

wein mit fruchtigen Noten zu toppen ist. Old Amsterdam in Scheiben eignet sich natürlich auch perfekt für ein unkompliziertes Abendbrot in freier Natur. Für den leichteren Genuss gibt‘s auch eine Light-Version mit 30 Prozent weniger Fett. Wahrscheinlich die erste, die wirklich nach Käse schmeckt und nicht nach Verzicht. Ein lekker Abendbrot nach einem lekker Tag im Grünen, mit lekker Menschen. Ein Hoch auf das Leben!

Foto: Katrin
Foto: Andri Aeschlimann/unsplash
Foto: Mike Houser/unsplash
Text: Jakob Bratsch
Old Amsterdam – Partner Content

Mikronährstoffe sind das Größte

NAHRUNGSERGÄNZUNG

Die orthomolekulare Medizin kann Mangelerscheinungen effektiv bekämpfen und das Leben um Jahrzehnte verlängern.

Text: Theo Hoffmann Foto: Modara/unsplash

Dass uns Rote Beete, ein Glas Holunderbeersaft, Spinat und Kohlsorten wichtige Nährstoffe für unsere Körper liefern, wissen wir ja eigentlich. Und doch nehmen wir oft viel zu wenig lebensnotwendige Nährstoffe zu uns. Viele von uns leiden deshalb an Eisenmangel, andere benötigen Zink oder Magnesium, die Vitamine C, B3, B5 und vieles mehr. Vor einem halben Jahrhundert haben Kinder noch den wegen seines schaligen Geschmacks gehassten Lebertran im Original zu sich nehmen müssen, um bei ihrem Wachstum unterstützt zu werden. Heute gibt es für alle Stoffe, die uns vielleicht fehlen oder in nicht ausreichendem Maße im Körper vorhanden sind, die sogenannten Nahrungsergänzungsmittel, die man in Super- oder Drogeriemärkten erwerben kann. Aber reichen diese oft preiswerten Nahrungsergänzungsmittel qualitativ überhaupt aus, um den jeweiligen Bedarf auch zu decken? Und welchen Bedarf haben unsere Körper eigentlich?

Im Rahmen einer orthomolekularen Behandlung mit Mikronährstoffen, die in Nahrungsmitteln zwar vorhanden sind, aber mit Hilfe von hochqualitativen Präparaten zusätzlich und gezielt verabreicht werden können, werden all diese Fragen geklärt. Zur Diagnostik gehört dabei zunächst auch das klassische Blutbild, das wichtige Informationen über die Menge der zellulären Blutbestandteile liefert. Dazu zählen etwa die roten und weißen Blutkörperchen sowie die Thrombozyten.

Heute gibt es für alle Stoffe, die uns vielleicht fehlen oder in nicht ausreichendem Maße im Körper vorhanden sind, die sogenannten Nahrungsergänzungsmittel, die man in Super- oder Drogeriemärkten erwerben kann.

Im Unterschied dazu liefert die Mikronährstoffdiagnostik individuelle Blutspiegel von Vitaminen, Spurenelementen, Mineralstoffen, essenziellen Fettsäuren und Aminosäuren. Damit lässt sich exakt herausfinden, welchen Mehrbedarf an gewissen Mikronährstoffen eine bestimmte Person hat. Dabei darf allerdings nicht vernachlässigt werden, dass dieser Mehrbedarf kein fixer Wert ist, sondern je nach Alter, Geschlecht und körperlicher Verfassung ständig variiert. Nicht zu unterschätzende Faktoren für einen erhöhten Mikronährstoffbedarf sind zum Beispiel Stress, eine Schwangerschaft oder eine krankheitsbedingte Belastung unseres Körpers.

Unverzichtbar für den Erfolg der Behandlung ist bei einer konsequenten Anwendung von Supplementen die Quali-

tät der Mikronährstoff-Produkte. Diese sollten in sogenannter Reinsubstanzqualität aufgenommen werden, also frei von unnötigen Zusatzstoffen wie Emulgatoren, Binde- und Trennmitteln (z. B. Magnesiumstearat) sowie künstlichen Farbstoffen, die sich in den preiswerten Nahrungsergänzungspräparaten leider viel zu häufig finden. Außerdem ist eine wissenschaftlich fundierte Herstellung der Produkte dabei ebenso wichtig wie die zuvor erstellte Mikronährstoffanalyse, die individuell abgestimmt sein muss.

Bei Magnesium oder Zink ist es z. B. sinnvoller, das Vollblut untersuchen zu lassen, weil eine Analyse aus dem Serum ungenaue Ergebnisse liefern würde. Eine professionelle Mikronährstoffanalyse lässt sich je nach Bedarf auch auf die Messung nur ganz bestimmter Werte reduzieren.

Kleine Rituale machen den Unterschied

Der Alltag ist ein Hindernislauf gegen die Zeit. Viele verlieren dabei den eigenen Rhythmus aus den Augen – dabei hilft die Macht der Wiederholung.

In einer Welt, die „Busy-sein“ als Statussymbol feiert, ist bewusste Balance fast schon ein revolutionärer Akt. Helfen können gesunde Routinen, die man in den eigenen Alltag integriert. Flow entsteht dort, wo die Anstrengung aufhört und das Handeln Routine wird. Hinter dem Begriff „Flow“ verbirgt sich kein magischer Zustand, sondern meist das Ergebnis von Beständigkeit. Kleine Gewohnheiten haben eine kumulative Wirkung. Wer täglich zehn Minuten liest,

hat am Ende des Jahres dutzende Bücher geschafft. Wer sich jeden Morgen fünf Minuten dehnt, bleibt beweglich. Je mehr gesunde Routinen wir etablieren, desto besser „klappt“ der Alltag. Lange Zeit galt der Espresso als der heilige Gral des Erwachens. Doch immer mehr Menschen tauschen die braune Bohne gegen Alternativen, die Unternehmen wie Kloster Kitchen anbieten. Der Trend geht zu natürlichen Ingwer Shots.

Aus dem ersten Ingwer Shot auf einem österreichischen Bauernmarkt wurde schnell ein vielseitiges Sortiment an und funktionalen Genussgetränken in den Bereichen Ingwer Shots, Mikronährstoffe und Saftkuren. Mit den Bio-Ingwer Shots, die es in sechs Geschmacks-

richtungen von Ananas über Granatapfel bis Kurkuma gibt, kann man ganz bewusst in den Tag starten. Die Shots verzichten auf Zuckerzusatz, künstliche Aromen und Konservierungsstoffe.

Vor allem bei den Vitaminen D3 oder B5 (Pantothensäure), Folsäure, Eisen oder Calcium ist es ratsam, Unterversorgung regelmäßig zu prüfen. Und trotzdem sollte man nie vergessen, dass hochwertige Mikronährstoff-Produkte niemals den Bedarf in unseren Körpern ersetzen, sondern allenfalls ergänzen können.

Fakten

Vitamine, Mineralien und Spurenelemente sind lebensnotwendig und wir sollten sie, so gut es geht, auf natürliche Weise zu uns nehmen. Haben wir aber Mangelerscheinungen, so helfen in belastenden Situationen nur konzentrierte und höher dosierte Präparate, die individuell angepasst werden müssen.

Ergänzt wird das Sortiment durch Vital Flow – ein Mikronährstoffkonzentrat mit über 70 pflanzlichen Zutaten, kombiniert mit essenziellen Vitaminen und Mineralstoffen. Es unterstützt das Immunsystem mit Vitamin C, Vitamin D und Zink. Magnesium, Eisen und Vitamin B₁₂ tragen zu einem normalen Energiestoffwechsel und zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei. Pantothensäure trägt zu einer normalen geistigen Leistung bei. Eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung und eine gesunde Lebensweise sind wichtig. Wiederkehrende Rituale geben in einer unvorhersehbaren Welt Halt. Es muss nicht die 90-minütige Yoga-Session sein. Oft reichen schon kleine Rituale wie ein warmes Bad am Sonntag, etwas Sport oder die bewusste Ernährung, um uns im Strom des Alltags Halt und Kraft zu geben.

Kloster Kitchen – Partner Content

Mittendrin im Draußen

Abenteuer beginnt dort, wo der Alltag aufhört und die richtige Ausrüstung den Unterschied macht! Ob Camping, Bushcraft oder spontane Micro-Adventures: Wer gut vorbereitet ist, genießt die Freiheit der Natur umso mehr. Mit nahrhaften Snacks & Drinks bleibt die Energie auch unterwegs auf Tour, während eine feste Dusche für überraschenden Komfort sorgt. Dachzelte verwandeln jedes Fahrzeug in ein mobiles Basecamp, und mit dem E-Bike lassen sich auch entlegene Orte mühelos erkunden. Eine zuverlässige Taschenlampe bringt Licht ins Dunkel, ein robuster Rucksack hält alles griffbereit und der Gaskocher sorgt für warme Mahlzeiten unter freiem Himmel. Abgerundet wird das Setup durch funktionale Outdoor-Bekleidung, die bei jedem Wetter schützt.

Leichte GORE-TEX ePE Shell mit kleinem Packmaß und umfassender Ausstattung für den Allroundeinsatz in den Bergen.

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Ob Arktis oder Himalaya: Dieser Gas-Kocher macht alles mit. Der SOTO WindMaster ist ein extrem leichter und windresistenter Hochleistungskocher. Dank Micro-Regulator-System liefert er auch bei Kälte konstant starke Leistung.

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Vom Arbeitsweg direkt ins Abenteuer: Das Endeavour L Touring überzeugt durch konsequenten Leichtbau, den leisen Bosch SX Motor und eine intelligente E-Schaltung

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innocent Healthy Delight – Die neuen Creamy Smoothies von innocent sind der ideale Begleiter und perfekte Nachmittagssnack für jedes Outdoor-Abenteuer.

Mit natürlichen Zutaten und ohne zugesetzten Zucker stillen sie die Lust auf etwas Süßes – und tun dabei gleichzeitig gut.

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Du fragst dich, wie du im Luftzelt oder Luftvorzelt endlich etwas aufhängen kannst? Wir haben die entspannte Lösung!

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Dein treuer Begleiter durch dick und dünn, über steile Hügel und weite Strecken. Ultraleicht, bequem und durch verstellbare Gurte individuell anpassbar. Der belüftete Netzeinsatz am Rucksack sorgt zusätzlich für Luftzirkulation, damit dein Rücken angenehm trocken bleibt

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Technischer Mid-Layer für Herren, der Komfort, Wärme und Atmungsaktivität für eine Vielzahl von Outdoor-Aktivitäten bietet. Nie zu warm, nie zu kalt –mit dem Herren Aero Houdi hast du es immer bequem.

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Spraga Kombucha – Natürlich fermentierter Kombucha aus 100 % reinen Zutaten, ganz ohne künstliche Zusatzstoffe – probiotisch, wohltuend und der perfekte alkoholfreie Drink für unterwegs. Erhältlich in vier erfrischenden Sorten: Original, Ingwer & Zitrone, Apfel & Birne, Granatapfel.

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Lorenz Naturals Kesselchips – Zum 20. Jubiläum bringt Lorenz Snacks zwei neue Naturals Kesselchips auf den Markt: Sauerrahm & Schnittlauch sowie Tomate & Chili. Mit rustikaler Kesselröstung und modernen Geschmacksrichtungen sind sie der ideale Snack für unterwegs – ob beim Wandern, Picknick oder Roadtrip.

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Mikromobilität für den Alltag

Faltbare E-Bikes und E-Scooter mit Sitz verbinden Fahrspaß und nachhaltige Mobilität zu einem durchdachten Fahrerlebnis mit bis zu 100 km Reichweite.

Mit zwei Millionen verkauften E-Bikes und einem Durchschnittspreis von 2.550 Euro blickt die Fahrradwirtschaft nach Zahlen des Branchenverbands ZIV auf ein erfolgreiches Jahr 2025 zurück. Ein Trend zum Zweit- oder Drittrad sorgt gerade bei außergewöhnlichen Modellen für starke Nachfrage. Und auch E-Scooter mit Sitz erfreuen sich weiterhin großer Beliebtheit. Einer der Spezialanbieter ist die Kölner E-Bike- und E-Scooter-Manufaktur STEEREON. Entstanden als Ausgründung aus der Technischen Hochschule Köln hat das Start-up langlebige Fahrzeuge entwickelt, die Mikromobilität mit Spaß in das Leben anspruchsvoller Menschen bringen. Mit dem E-Scooter am Stau vorbei zum Bahnhof und entspannt weiter zum Geschäftstermin? Das E-Bike in den Kofferraum oder ins Wohnmobil und bis zu 100 Kilometer durch die Natur radeln?

„Wir setzen auf Qualität Made in Germany“, erklärt Mitgründer Maximilian Camp. Denn die Produkte der Kölner setzen nicht nur auf einen besonderen Faltmechanismus, sondern auch auf hochwertige Komponenten und den Fokus auf Qualität und Sicherheit. Damit heben sich die Produkte der Zweirad-Manufaktur bewusst von

Die ZB6T ist eine kompakte Taschenlampe mit Aluminiumgehäuse, Multiple Optic Technology (MOT), Auto Focus Technology (AFT), Überhitzungsschutz und Schnellladefunktion per USB-C für den Li-Ion-Akku.

Preis: 89,90 € www.zweibruder.de/products/zb6t-taschenlampe

Morning Formula kombiniert ausgewählte Vitamine, Mineralstoffe und pflanzliche Inhaltsstoffe für einen ausgewogenen Start in den Tag. Dank praktischer Portionsform ist sie ideal für Reisen und unterstützt Energie, Fokus und Immunsystem unterwegs.

Preis: 29,90 € www.3rdstone-outdoor.com

VICKYWOOD Hartschalen-Dachzelt HAZEL 130/155 – Pop-Up Autodachzelt mit innovativem Triangel-Modus für optimalen Schutz und 270° Panoramafunktion.

Preis: ab 2.890 € shop.vickywood.com

billiger Importware ab. Kunden können dank der lokalen Fertigung ihre faltbaren E-Bikes und E-Scooter nach ihren Vorstellungen konfigurieren.

STEEREON bietet mit dem Modell C30 einen weltweit einzigartigen E-Scooter mit Sitz an, der als Hybrid aus E-Bike und E-Scooter konzipiert ist. Der faltbare E-Scooter passt in einen SmartKofferraum, ist aber gleichzeitig so komfortabel und sicher zu fahren wie ein klassisches Fahrrad. Den STEEREON C30 gibt es in drei Geschwindigkeitsoptionen (20, 25 und 32 km/h) und mit einer Reichweite von bis zu 100 km. Das faltbare Kompakt E-Bike STEEREON B25 verfügt über denselben innovativen Faltmechanismus. Im Gegensatz zu vielen Wettbewerbenden faltet das E-Bike nicht im Rahmen. Dadurch fährt sich das E-Bike so komfortabel und

STEEREON ® steht für Innovation, Qualität und Nachhaltigkeit. Als deutscher Hersteller entwickelt das Kölner Start-up E-Bikes und E-Scooter, die kompromisslose Sicherheit, herausragende Verarbeitung und maximalen Fahrspaß bieten. www.steereon.com

sicher wie ein gutes Tourenrad. Der Motor hat eine Automatikschaltung integriert und ist in Kombination mit dem Riemenantrieb wartungsfrei.

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STEEREON® – Partner Content

„Campen ist für mich Freiheit“

Bettina Tietjen ist passionierte Camperin und privat jedes Jahr etwa acht Wochen mit ihrem Mann im selbst ausgebauten Wohnmobil unterwegs.

Text: Chan Sidki-Lundius

Foto: Sebastian Fuchs, Privat

Zwischen April und Oktober ist für die bekannte Fernsehmoderatorin und Autorin Camping-Zeit. Los geht es im Frühjahr, vorzugsweise nach Schleswig-Holstein oder ans niederländische IJsselmeer. Zu Pfingsten steht meistens die dänische Ostseeküste auf dem Programm. Im Sommer und Herbst zieht es die Hamburgerin am liebsten in die Sonne, besonders gern in den Süden Frankreichs oder nach Korsika. Für Bettina Tietjen ist die Mittelmeerinsel vor allem wegen ihrer Berge, Bauerndörfer und traumhaften Buchten einer der schönsten Orte Europas. Es ist vor allem das Draußen-in-der-Natur-sein, dazu die mit dem Campen verbundene Freiheit, die

Spontaneität und das Ungezwungene, die sie so sehr beim Campen begeistern. „Wir planen unsere Urlaube tatsächlich nicht so gern“, berichtet Bettina Tietjen. „Aufgrund des anhaltenden Camping-Booms kommt man allerdings immer häufiger nicht mehr drum herum, bevorzugte Plätze vorzeitig zu reservieren. Wer von allzu vollen Campingplätzen genervt ist, sollte lieber auf die Vor- und Nachsaison oder in vergleichsweise wenig besuchte Länder wie etwa Slowenien, Montenegro oder Albanien ausweichen.“ Am liebsten mag Bettina Tietjen Stellplätze direkt am Wasser. „Was ist schöner, als morgens aufzuwachen, die Schiebetür zu öffnen und vom kuscheligen Bett freien Blick über das Blau zu haben? Das ist für mich der größte Luxus“ schwärmt die Journalistin.

Außerdem bevorzugt sie kleinere, ruhige, gern schlichte und naturverbundene Campingplätze mit sauberen sanitären Anlagen und möglichst wenigen Dauercampern. „Je größer die Wohnmobile, desto größer sind meistens auch die Campingplätze“, so ihre Erfahrung. Das

Camping-Gen wurde ihr nicht „in die Wiege gelegt“, ihre Eltern standen überhaupt nicht auf Camping. Erst mit Anfang 30, als sie ihren Mann, damals Surfer mit VW-Bus, kennenlernte, wurde Bettina Tietjen vom Camping-Virus angesteckt. Seit mittlerweile 26 Jahren ist der selbst ausgebaute Fiat Ducato stetig im Einsatz. Er ist genau so, wie die Tietjens ihn haben wollen: Fahren, Wohnen, Schlafen, Kochen, Bad und Toilette auf sieben Quadratmetern. Die Sitzbänke lassen sich in wenigen Minuten zu Betten umbauen.

Fakten

Bettina Tietjen (Jg. 1960) hat fast alle europäischen Länder im Wohnmobil bereist. Auch in Kanada und Australien hat sie Camping-Urlaub gemacht. Seit 1993 ist sie beim NDR-Fernsehen. Zudem ist sie Autorin („Unter Tränen gelacht“, „Tietjen auf Tour“, „Früher war ich auch mal jung“) und Host des CampingPodcasts „Ins Blaue“.

Buchtipp: In ihrem neuen Buch „Tietjen sucht das Weite“ erzählt Bettina Tietjen mit Humor und Charme von skurrilen Begegnungen, kuriosen Erlebnissen und besonderen Momenten auf ihren Campingreisen. Und sie verrät einige ihrer Lieblingsrezepte und Tipps für Mikroabenteuer. Kurzum: Ein Buch voller Lebensfreude und Inspiration für alle, die Camping lieben – und für alle, die es noch entdecken wollen.

Info: „Tietjen sucht das Weite“ (Piper, ISBN: 978-3-492-06594-8, 320 Seiten, 18 Euro)

Wohnmobil-Einsteigern rät Bettina Tietjen, die für ihre Sendung „Tietjen campt“ immer wieder auch Prominente auf einen Roadtrip einlädt, möglichst einfach zu beginnen und für einen SchnupperUrlaub erst einmal ein Wohnmobil auszuleihen: „Dann sieht man schnell, ob diese Form des Reisens zu einem passt.“ Immerhin bedeute Campen oftmals auch, mit anderen Menschen für eine Weile „dicht an dicht“ stehen zu müssen. „Das muss man aushalten können“, sagt die passionierte Camperin. „Aber meistens sind campende Menschen freundlich, tolerant und hilfsbereit. Und seine Nachbarn lässt man grundsätzlich in Ruhe, das ist eine unausgesprochene Regel unter Campern.“

Bettina Tietjen,
& Autorin

Magnetische Revolution im mobilen Alltag

Das Wohnmobil neigt sich in die Kurve, das Boot rauscht durch die Wellen, der Zug bremst abrupt ab – und auf dem Tisch rührt sich absolut nichts.

Wo früher Weingläser klirrten, Kaffeetassen über das Armaturenbrett rutschten und das ganze Geschirr umherfiel, herrscht heute Ruhe und entspannte Stabilität. Wer viel unterwegs ist, der muss sich etwas einfallen lassen, damit die Schwerkraft Alltagsgegenstände an ihrem Platz lässt. Stilvolles Reisen ist möglich, ohne dass man sich Gedanken über das sichere Verstauen von Gläsern, Geschirr und anderen Haushaltsgegenständen machen muss. „Nie wieder klapperndes, umherfallendes Geschirr – das war die Devise, als ich die patentierte Magnetlösung auf den Markt gebracht habe!“, erklärt der Erfinder Christoph Fritz, dessen Problemlösung als Innovation Award Winner ausgezeichnet wurde. Gemeinsam mit seinem Team hat der Geschäftsführer des im Bayerischen Wald gegründeten Unternehmens silwy ® MAGNETIC SYSTEM das Sortiment an nachhaltigen und hochwertigen Produkten auf 150 ausgebaut – und weltweit über eine Million Kunden begeistert.

Auf metallischen Unterlagen haften die magnetischen Produkte von silwy ® von

allein. Ein Magnet-Cup hält sicher am Gerät im Fitnessstudio. Ein Kleiderhaken hängt fest, sogar auf Hammerschlag. Und das ohne Bohren oder Schrauben. Doch Holz oder Kunststoff sind nicht magnetisch. Deshalb hat silwy ® Leisten, Matten, und Nano-GelPads entwickelt, die überall für metallische Gegenpole sorgen. Gläser und Geschirr lassen sich so klapperfrei und auch kopfüber verstauen. Sogar Kaffeemaschinen bleiben an Ort und Stelle. Das Metall-Nano-Gel-Zubehör ist rückstandsfrei abziehbar, abwaschbar und kann immer wieder verwendet werden.

Magnetische Thermocups und Tumbler sind für viele Menschen zu praktischen Alltagsbegleitern geworden. Nützlich ist es für Reisende, für pflegebedürftige Menschen und auch für Familien mit Kleinkindern. Ob magnetischer Küchenrollenhalter, magnetische Feinkostgläser, Geschirrund Gläserkollektionen oder smarte Leuchten – silwy ® bietet Lösungen. Egal, ob in der Luft, auf dem Wasser oder der Straße: Bei Erschütterungen welcher Form auch immer kommt silwy ® ins Spiel.

Mit silwy ® gehört umherfliegendes Geschirr, nerviges Geklapper und Platzprobleme der Vergangenheit an! www.silwy.de

25 Prozent Rabatt für SZ-Leser mit Code SZ25 auf silwy.de

Die neue Sehnsucht nach dem Horizont

Das moderne Caravaning ist heute weniger ein bloßer Urlaubstrend als vielmehr die Antwort auf eine Welt, die immer komplexer und durchgetakteter wird.

Schon der erste Kaffee des Tages schmeckt anders, wenn die Kulisse eine andere ist als die heimischen vier Wände. Es ist das leise Klicken des Gaskochers, das sanfte Fauchen der Flamme und schließlich der Duft, der sich im kompakten Raum ausbreitet. Wer sich auf das Abenteuer Wohnmobil einlässt, tauscht nicht einfach nur ein Hotelzimmer gegen ein Fahrzeug. Er tauscht einen festen Zeitplan gegen zeitliche und räumliche Souveränität und Individualität.

Während Pauschaltouristen an Checkin-Zeiten und Buffet-Intervalle gebunden sind, folgt der Reisemobilist einem anderen Rhythmus – seinem eigenen. Die Freiheit beginnt, wenn man spontan entscheidet, an einem glitzernden See oder an einer abgelegenen Steilküste stehen zu bleiben. Diese Flexibilität ist der eigentliche Luxus unserer Zeit. Intelligente Ingenieurskunst ermöglicht bei einem modernen Reisemobil eine überzeugende Reduktion auf das Wesentliche und bietet den Luxus der Moderne auch auf wenigen Quadratmetern. Davon überzeugen kann man

sich, wenn man für den ersten Wohnmobilurlaub ein Fahrzeug leiht und so selbst erlebt, was man braucht und auf was man für die Urlaubszeit gerne verzichtet. Entscheidet man sich später für den Kauf eines eigenen Wohnmobils, macht es einen spürbareren Unterschied, ob man in einem Serienfahrzeug reist oder in einem Unikat, das die Handschrift des Besitzers trägt.

Möglich macht das zum Beispiel das vor fast 30 Jahren im Norden von Kiel gegründete Familienunternehmen Tank Reisemobile. Es ist nicht nur Handelspartner für Frankia, Yucon, Pilote und Westfalia, sondern plant und gestaltet gemeinsam mit dem Kunden Fahrzeuge nach seinen individuellen Wünschen. Jeder TRM-VAN ist ein Unikat –sowohl mit Blick auf die technische Ausstattung als auch auf die Gestaltung mit Möbeln und Stoffen. „Wir schaffen Fahrzeugträume vom komfortablen Van für lange Strecken bis hin zum Fahrzeug für Off Road-Abenteuer“, erklärt Geschäftsführer René Tank das Angebot. Verwirklicht werden die Wünsche durch einen Partnerbetrieb

in der Slowakei, der alles in höchster Handwerksqualität umsetzt.

In den letzten Jahrzehnten hat sich das Bild des „Caravanings“ gewandelt. Wer heute in TRM-VAN von Tank sitzt, steuert ein technologisches Meisterwerk mit viel Komfort. Viele Reisen führen in Richtung Norden. Dort, wo die Weite Dänemarks beginnt und das Licht der Ostsee die Landschaft in Pastelltöne taucht, entfaltet das Caravaning seine volle Magie. Ein Campingplatz hinter der Grenze, mit zwei Seen, wird zum

TANK Reisemobile tragen ihren Teil dazu bei, den Traum vom eigenen Haus auf vier Rädern Wirklichkeit werden zu lassen. Seit mehr als 25 Jahren ist das Unternehmen Vertragshändler für Frankia, Pilote und Westfalia. www.tank-reisemobile.de

Schauplatz für Entschleunigung. Auf dem Campingplatz der Tank Camping ApS, „Uge-Lystfiskeri“ treffen sich Gleichgesinnte, die die Liebe zum Detail teilen – sei es beim Fachsimpeln über die neueste Solartechnik oder beim gemeinsamen Grillabend. Am Ende des Tages, wenn man die Verdunklung schließt und im gut isolierten Innenraum das sanfte Schaukeln des Wagens im Wind spürt, weiß man, man ist nicht einfach nur verreist. Man ist angekommen. Und zwar genau dort, wo man gerade sein möchte.

TANK Reisemobile – Partner Content

Clevere Planung für Platzhirsche

Campingfreuden wollen gut geplant sein. Mit Reiseführer oder App lassen sich unangenehme Überraschungen vermeiden. Und manchmal sogar Geld sparen.

Abenteuer und Abwechslung, Natur pur und preisgünstiger Komfort: seit Jahren schon erlebt Campingurlaub einen Boom. Kein Wunder: Die ultimative Mischung aus radikaler Freiheit und heimeliger Geborgenheit kann wirklich süchtig machen. Doch die wachsende Beliebtheit des mobilen Reisens hat Spuren hinterlassen. Die Zeiten, in denen man im Hochsommer auf gut Glück an die Ostsee oder die französische Mittelmeerküste fahren konnte, sind vorbei. Überfüllte Plätze, Reservierungszwang oder verschärfte Regulierungen fürs „Freistehen“ machen das Camperleben komplizierter.

So will die grenzenlose Freiheit gut geplant sein. Ohne digitale oder analoge Reiseführer geht es nicht mehr (gut). Doch selbst mit diesen kann die wohlverdiente Auszeit in einem Reinfall münden, wenn veraltete Infos oder „gekaufte“ Bewertungen Camper auf die falsche Fährte führen. Damit das nicht passiert, schwärmen jedes Jahr rund 400 Inspektoren des Campingspezialisten ACSI in ganz Europa aus, um 10.000 Campingplätze persönlich zu prüfen. Gewissenhaft erfassen die ACSI-Prüfer dabei mehr als 250 Ausstattungsmerkmale und Einrichtungen. Zusätzlich bewerten sie auch die Umgebung – ein wichtiger Faktor für die Wahl des richtigen Campingplatzes. Der renommierte Herausgeber der beliebten grünen Campingführer ist seit 1965 on the Road.

Ob mediterrane Sonne, Meeresrauschen oder die grüne Natur unberührter Landschaften: Der ACSI Campingführer Europa lässt keine Wünsche offen. Die umfassendste Campingplatz-Übersicht überhaupt trumpft mit allem Wissenswerten zu 7.505 Campingplätzen in 31 europäischen Ländern auf. Wer gar nicht in die Ferne schweifen möchte, ist mit dem ACSI Campingführer Deutschland schon bestens bedient. 2.320 Campingplätze in Deutschland sowie angrenzenden

Ländern werden darin genauestens unter die Lupe genommen – von der Nord- und Ostseeküste, über den Schwarzwald bis zu den Alpengipfeln in Österreich und der Schweiz. Das ideale Reisehandbuch für Wohnmobilisten dagegen ist die CampingCard ACSI & Stellplatzführer mit 12.000 geprüften Camping- und Wohnmobilplätzen in ganz Europa.

Und es kommt noch besser: Beim Kauf oder Abonnement eines dieser Campingführer gibt es die Ermäßigungskarte CampingCard ACSI dazu. Ein super Deal, denn damit kommen Camper in der Nebensaison in den Genuss besonders günstiger Tarife. Bis zu 60 Prozent lassen sich damit sparen – pro Nacht! Die 3.000 teilnehmenden Campingplätze finden sich natürlich in den Campingführern und in der ACSI Camping Europa App sowie der CampingCard ACSI App. Letztere trumpft zusätzlich mit nutzwertigen Informationen wie Akzeptanzzeiträumen und Übernachtungspreisen auf sowie der digitalen CampingCard ACSI-Ermäßigungskarte.

Die CampingCard ACSI-App lässt sich zusätzlich um 9.000 geprüfte Wohnmobilstellplätze erweitern, während die ACSI Camping Europa-App diese sowie 9.500 jährlich geprüfte Campingplätze in einer Anwendung vereint. Mit über

ACSI ist der europäische Campingspezialist. Schon seit 1965 versorgt der bekannte grüne ACSI Campingführer Camper mit Informationen. Ein Begriff unter Campingfreunden und Campingplatzbesitzern! www.acsi.eu/de

Das Auto-Dach als Schlafzimmer

Camping erlebt eine Renaissance. Statt auf schwerfällige Wohnmobile setzen dynamische und spontane Reisende auf Pkw und Dachzelt.

Es wird Abend auf der Landstraße inmitten der Natur und der nächste Campingplatz ist kilometerweit entfernt. Früher hieß das: mühsames Hantieren mit Heringen im feuchten Gras oder eine unbequeme Nacht auf dem Fahrersitz. Heute reichen wenige Handgriffe und innerhalb von zwei Minuten entfaltet sich über dem Autodach eine Panorama-Suite. Das Zelt wird auf dem herkömmlichen Dachträger montiert und verwandelt nahezu jeden Pkw – vom Kleinwagen bis zum SUV –in ein komfortables Nachtlager.

Das Konzept Dachzelt ist nicht neu – doch warum sind sie wieder zurück auf unseren Straßen? Junge Hersteller sorgen mit neuen Ideen und Innovationen für frischen Wind. Im Vergleich zum klassischen Bodenzelt liegen die Vorteile auf der Hand: Durch die erhöhte Position ist man vor Bodenkälte, Matsch und ungebetenen Gästen geschützt. Die Thermoisolierung moderner Modelle sorgt zudem für ein angenehmes Schlafklima, das ein herkömmliches Zelt selten bieten kann. Gleichzeitig bieten Dachzelte auch gegenüber Wohnmobilen Vorteile. Montiert auf einem vorhandenen Fahrzeug sind sie eine smarte Alternative für

alle, die im Alltag ein normales Auto brauchen und im Urlaub die totale Freiheit wollen. Während der Reisen steht der Komfort im Mittelpunkt: Durch moderne Technik dauert der Aufbau des Dachzelts nur wenige Minuten.

Montiert auf einem vorhandenen Fahrzeug sind sie eine smarte Alternative für alle, die im Alltag ein normales Auto brauchen und im Urlaub die totale Freiheit wollen.

Einer der Taktgeber dieser Bewegung sitzt direkt vor den Toren Augsburgs. In Gersthofen hat VICKYWOOD seinen Stammsitz. Die Marke hat sich in den letzten sechs Jahren vom „Newbie“ zu einem der größten Dachzeltanbieter in Europa entwickelt und sich einen Namen gemacht. Der Hersteller meistert dabei den Spagat zwischen robustem Outdoor-Abenteuer und ästhetischem Design. Camping ist hier nicht nur eine

250 Filtermöglichkeiten und mehr als 410.000 Bewertungen anderer Camper hilft sie dabei, überall in Europa schnell einen passenden Campingplatz zu finden und in der App zu reservieren – auch ohne Internetverbindung. Mit dem Erwerb eines grünen Campingführers gibt es 50 Prozent Ermäßigung auf den Zugang zur ACSI Camping Europa-App. Grenzenlose Freiheit: wir kommen!

Möglichkeit, sondern ein Lebensgefühl, das für Freiheit und Komfort steht.

Das Sortiment von VICKYWOOD reicht von günstigeren Modellen für Einsteiger und Gelegenheitscamper hin zu fahrzeugintegrierten Premiumlösungen. Auf eine komfortable Matratze und große Fenster mit Moskitonetzen muss niemand verzichten. Unterscheiden lässt sich in drei Kategorien. Klappdachzelte bieten eine große Liegefläche mit viel Fensterfläche zu einem günstigen Preis. Sie sind leicht und nehmen auf dem Fahrzeugdach wenig Platz ein. Dachzelte mit Hartschalen sind einfach in der Handhabung, bieten einen sehr guten Schutz bei schlechtem Wetter und sind abgebaut besonders flach auf dem

Fahrzeug. Hybrid-Dachzelte vereinen Vorteile beider Modelle. Natürlich gibt es für alle Zelttypen geräumige Vorzelte. Längst umfasst das Sortiment von VICKYWOOD nicht mehr nur das Signaturprodukt Dachzelt. „Der moderne Camper möchte auf Komfort nicht verzichten“, erklärt Geschäftsführer Marcus Apelt. Das Portfolio reicht von ergonomischen Campingmöbeln über passgenaue Markisen bis hin zu Decken, die man auch als Kopfkissen verwenden kann. Ein europaweites Händlernetz mit mehr als zweihundert Standorten sorgt dafür, dass die sympathische Beratung und der Einbauservice oft direkt „um die Ecke“ zu finden sind.

VICKYWOOD ist nicht nur Hersteller von Dachzelten und Campingzubehör, sondern ein Teil des nächsten Abenteuers. www.vickywood.com

VICKYWOOD – Partner Content

Hapro Vista: Das niederländische Premium-Dachzelt für Abenteurer

Wer gerne Abenteuer erlebt, weiß, wie wichtig zuverlässige Ausrüstung ist. Ein gutes Dachzelt macht den Unterschied zwischen einer einfachen Übernachtung und echtem Reisegenuss aus. VDL Hapro, Teil der niederländischen VDL Gruppe, überträgt diesen Anspruch auf das Vista: ein Dachzelt, das für höchsten Komfort und solide, langlebige Qualität steht. Das Vista wird in den Niederlanden gefertigt, wobei möglichst viele Komponenten aus der EU stammen. Dadurch wird der CO₂-Fußabdruck stark reduziert und gleichzeitig eine faire Produktion sowie der Einsatz sicherer, hochwertiger Materialien gewährleistet.

Das Hapro Vista ist in zwei Varianten erhältlich: das Vista XL für bis zu vier Personen, das sich innerhalb von 90 Sekunden aufbauen lässt und eine sensationelle Panoramaaussicht bietet, sowie das Vista L, das sich bereits nach 60 Sekunden aufbauen lässt und ideal für zwei Personen ist. Beide Modelle sind mit einer hochwertigen Matratze, atmungsaktivem

und wetterfestem Zeltgewebe und einem großen Panoramadach, Moskitonetzen und Beleuchtung ausgestattet, wodurch ein luxuriöser und komfortabler Schlafplatz nach jedem Abenteuer garantiert ist. Das Zeltgewebe wurde in Zusammenarbeit mit De Waard Zelte entwickelt und besteht aus atmungsaktivem (235 Gramm) Baumwollstoff, welcher die Feuchtigkeit reguliert und Kondenswasserbildung reduziert. So bleibt das Innenklima bei jeder Wetterlage trocken und angenehm. Das patentierte Spannsystem mit Teleskopstangen hält das Zeltgewebe straff und stabil, auch bei schlechten Wetterbedingungen. Zusätzlich ist das Vista mit einer aerodynamischen Hartschale aus recyceltem Kunststoff sowie abschließbaren Uni Fit Montageklemmen ausgestattet.

Das Hapro Vista vereint niederländisches Design und höchste Qualität in einem Dachzelt, für das ultimative Gefühl der Freiheit bei bestem Komfort. Neben Dachzelten umfasst das Sortiment

Die weltweit erste Taschenlampe mit Auto Focus Technology

Die Auto Focus Technology* nutzt intelligente Sensoren, die Helligkeit und Lichtstrahl automatisch an Ihre Umgebung anpassen. Ob breites Flutlicht auf dunklen Wegen oder präzises Fern- und Leselicht, die Lampe dimmt und fokussiert selbstständig, ganz ohne manuelles Einstellen.

ZB6T Taschenlampe

Die ZB6T ist eine kompakte, wiederaufladbare Taschenlampe mit robustem Aluminiumgehäuse, Multiple Optic Technology, Quattro Functional Optic, Auto Focus Technology, Heat Protection System und leistungsstarkem Lithium Akku für vielseitige, sichere und energieeffiziente Beleuchtung im Alltag, Outdoor-Einsatz und professionellen Anwendungen.

Die Zukunft der Campingtoilette

ZB9H Stirnlampe

Die ZB9H ist eine aufladbare, kompakte Stirnlampe mit Multiple Optic Technology, Auto Focus Technology, Focus Switch, rotem Rücklicht, Heat Protection System, Flicker-Free Light Function sowie Lithium Akku mit USB-C Ladung für flexible, sichere und augenschonende Beleuchtung bei Outdoor- und Arbeitseinsätzen.

Sauber. Sicher. Smart.

LooSeal ELITE:

Die LooSeal ELITE definiert mobile Sanitärstandards von Grund auf neu. Dieses innovative System nutzt eine fortschrittliche Verschweißtechnologie, die jeden Toilettengang – ob fest oder flüssig – sofort und zuverlässig in einem separaten Folienbeutel luftdicht und auslaufsicher versiegelt. Die spezielle Folie wird von einem leicht austauschbaren „Folien-Liner“ abgezogen, welcher für zahlreiche Nutzungen konzipiert ist. Das Ergebnis ist eine vollständige Eliminierung von Gerüchen und eine diskrete Toilettennutzung unterwegs, die ein hohes Maß an Hygiene bietet.

Besonders im Bereich von Camping und Wohnmobilen spielt die LooSeal ELITE ihre Stärken voll aus. Sie steht für eine neue Unabhängigkeit auf Reisen: wasserlos, geruchlos und absolut flexibel. Sie funktioniert komplett ohne Wasser und Chemie, somit werden wertvolle Ressourcen gespart und die Umwelt geschont. Da keine Fäkalientanks oder Kassetten umständlich gereinigt werden müssen, ist das System äußerst hygienisch und völlig wartungsfrei. Die Bedienung erfolgt einfach per Knopfdruck und ist leicht verständlich.

von Hapro auch Dachboxen, Dachträger, Anhängerkupplungsboxen und Fahrradträger. Gemeinsam bieten diese Produkte alles, was nötig ist, um sicher, komfortabel und gut ausgestattet auf Reisen zu gehen.

Infos: www.hapro.com

OGO® Origin:

Die OGO® Komposttoilette bietet durch ihr elektrisches Rührwerk eine komfortable Nutzung. Wie alle hochwertigen Trenntoiletten funktioniert die OGO® ohne Wasser und Chemie und ist dabei absolut geruchsfrei. Ihr Herzstück ist die fortschrittliche Technik: Sie verfügt über ein elektrisches Rührwerk, das die Vermengung von Feststoffen und Kokosfasern automatisch übernimmt.

Damit entfällt das manuelle Einstreuen vollständig und der Komfort steigt deutlich. Zudem bietet die OGO® eine hohe Betriebssicherheit dank integrierter Sensoren und einer LED-Füllstandsanzeige, die rechtzeitig signalisiert, wann der Urinbehälter entleert werden muss. Eine smarte Trennklappe sorgt dafür, dass Urin und Feststoffe für Männer und Frauen gleichermaßen zielgenau getrennt werden; bei geschlossener Klappe ist kein Zielen notwendig. Die integrierte Thermosicherung optimiert den Betrieb weiter, indem sie die Laufzeit des Rührwerks bei Annäherung an den maximalen Füllstand im Feststoffbehälter reduziert. Meldet das System nur noch eine kurze Laufzeit, ist dies das klare Signal für den notwendigen Behälterwechsel.

Abenteuer Van-Life

CAMPING

Über das Glück, unterwegs zu sein und sein Zuhause doch immer dabei zu haben. Ein Interview mit den TraveI-Influencern Sabrina und Igor Bukovsky.

Freiheit, Abenteuer und Naturnähe –das verbindet man mit einem Leben im Van. Könnt ihr das bestätigen?

Beide: Auf jeden Fall. Die Freiheit zu haben, an einem Ort zu bleiben oder einfach weiterziehen zu können, unverhofft viel Neues zu entdecken und inmitten der Natur zu sein, … das ist es. Wir freuen uns aber auch immer wieder auf unser Zuhause, den festen Wohnsitz, den wir auch nicht missen möchten. Um dann wieder sagen zu können: Auf ins nächste Abenteuer!

Wie sieht denn ein unvergesslicher Moment auf einem Roadtrip aus?

Igor: Einmal, als wir auf einem Acker übernachten durften – wir saßen gerade bei Sonnenaufgang mit dem Kaffee draußen – ging das Gatter auf und eine Herde Kühe zog gemächlich direkt an uns vorbei. Dazu der leichte Dunst, der aus dem Tal hochstieg, die schneebedeckten Berge am Horizont, das werde ich nie vergessen.

Sabrina: Oder der Tag in Norwegen, als wir allein an dem kleinen See standen, du die Angel rausholtest und unser Abendessen gefangen hast. Das sind Dinge, die kann man auch nicht vorplanen.

Wie plant ihr denn eure Route? Gibt es feste Übernachtungsplätze?

Sabrina: Wir planen im Groben, wollen uns aber auch die Freiheit lassen, spontan entscheiden zu können. In Deutschland ist es allerdings illegal, ungefragt auf freien Plätzen zu übernachten. Das muss aber auch gar nicht sein. Erstens gibt es viele schöne Stellplätze, auf denen man auch ungestört steht. Oder man

fragt einfach mal nett beim Bauern nach, wenn man z. B. gerade im Hofladen ein bisschen Käse gekauft hat. Das klappt eigentlich immer.

Igor: Mein Tipp sind die Winzer. An der Mosel oder Saar von Weingut zu

Gemeinsam mit ihren Hunden Gerda & Tilda ist das Paar in einem gelben Sprinter unterwegs. Auf ihren Instagram-Kanälen @brina.explores & @igor.explores führen die beiden durch ihren Alltag.

Idyllische Stellplätze und Unterkünfte abseits der Massen.

Campen,

Weingut zu fahren, ein Fläschchen zu kaufen und bei Sonnenuntergang allein auf dem Weinberg zu stehen – das ist schon etwas ganz Besonderes. Viele Winzer bieten dies übrigens auch offiziell über ihre Website an.

Eure Hunde sind immer mit von der Partie?

Igor: Ja, die beiden Fellgurken wollen wir nicht mehr missen. Sie machen zwar auch manchmal Arbeit, aber geben dafür umso mehr Liebe zurück.

Sabrina: Eine unserer liebsten Beschäftigungen ist ja das Wandern, da passt eine aktive Hunderasse gut dazu. Und wenn man mal irgendwo alleinsteht, fühl ich mich mit Hund an der Seite auch etwas sicherer.

Eure Tipps für alle Einsteiger?

Igor: Als Camper-Neuling erstmal einen Kurztrip zu machen – am besten bei schlechtem Wetter. Wenn man sich nach 24 Stunden auf engstem Raum noch gut versteht und Bock auf mehr hat, sind das die besten Voraussetzungen (lacht).

Sabrina: Wir erleben es leider immer wieder, dass Leute ihren Müll nicht mitnehmen. Das geht natürlich gar nicht, egal ob man freisteht oder auf dem Stellplatz. Und man sollte sich vielleicht nicht zu sehr von den InstagramBildern blenden lassen. Es gibt auch beim Campen Alltag, mal schlechtes Wetter oder nicht so schöne Orte. Aber das Glück, unterwegs zu sein, das bleibt – auch wenn die Situation mal nicht „instagrammable“ ist.

Fakten

Eine Übernachtung auf freien Plätzen ist nur ‚für die Wiederherstellung der Fahrtüchtigkeit‘ zulässig. Sobald man Tisch und Stühle aufstellt, ist dies unzulässiges ‚Wildcamping‘. Im Netz informieren viele Anbieter über Pop-up Camps oder Stellflächen an ungewöhnlichen Orten als Alternative zum Campingplatz.

Hubertus Seyffardt, ACSI Niederlande

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FRAGEN AN HUBERTUS SEYFFARDT

Woran erkennt man einen guten Campingplatz? Camping ist ein Gemeinschaftserlebnis von Individualisten. Und so ist auch das Angebot ausgerichtet: Ruhe, Unterhaltung, Kinder, Baden, Hund, Kultur, Wandern! Kleinste gemeinsame Nenner sind aber immer sauberes Sanitär, eine ordentliche wie sinnvolle Ausstattung und Infrastruktur, nicht zwingend auf dem allerneusten Stand, aber WLAN, fließend Wasser und genau abgerechneter Stromverbrauch.

Und wann sollten Alarmsignale klingeln? Informationen über Platz und Ausstattung sollen zuverlässig und aktuell sein. Genau darum werden rund 10.000 Campingplätze in Europa jährlich genau in Augenschein genommen. Ist ein Platz nicht inspiziert oder nicht auf bekannten Websites zu finden, ist Vorsicht geboten. Ebenso bei vielen negativen Bewertungen zur Hygiene oder Instandhaltung.

Wie frühzeitig sollte man für die Hauptsaison planen? Immer so früh wie möglich. Etwa sechs Monate im Voraus ist OK. Bei rund 80 Prozent aller Plätze empfiehlt sich eine Reservierung vorab – und die Zahl derer, auf denen spontanes Campen ohne möglich ist, nimmt ab. In der Nebensaison – also alles außer Juli, August oder die Mai-/Juni-Feiertage – geht‘s auch auf‘s Geratewohl. Abhängig von der Formel: Lage! Lage! Lage!

wo sonst keiner steht

Nomady verbindet Camper mit einzigartigen Naturplätzen bei privaten Gastgebenden — in Deutschland, der Schweiz, Österreich und Italien.

Stell dir vor: Du wachst auf, öffnest die Türe deines Campers und blickst direkt auf eine stille Alpenwiese, einen schimmernden Bergsee oder in den tiefen Schwarzwald. Kein Rezeptionist, keine Schranke, keine Camperhorden neben dir. Nur du und die Natur. Genau dieses Erlebnis macht Nomady möglich.

Nomady ist die führende Buchungsplattform für naturnahes Camping auf privaten Grundstücken und Gemeindeplätzen. Über 1.800 ausgewählte Stellplätze und Glamping-Unterkünfte stehen zur Verfügung. Abseits von überfüllten Campingplätzen und Massentourismus öffnen Gastgebende ihre Höfe, Wiesen, Weinberge und Wälder: authentisch, persönlich, legal.

Nomady auf einen Blick

1.800+ Camps für und 10 + weiteren Ländern

4,9 von 5 Sternen

Einfache Online-Buchung, auch per App

Nomady versteht sich als Plattform für sanften Tourismus. Die Stellplätze sind bewusst begrenzt, liegen oft abgelegen und fördern lokalen Konsum statt Massenunterhaltung. Die App ist dabei kostenfrei und du zahlst nur für deine Buchung.

Ob Wochenendausflug an die Ostsee, Roadtrip durch Graubünden, Naturerlebnis in der Toskana oder Alpen-Wanderung in Österreich, Nomady deckt dein Camping Abenteuer von den Bergen bis zum Meer ab.

Text: Kirsten Schwieger Foto: Presse
Camp „Heckenfenster Rossweid“ bei Ursi & Ueli

Campervans – am liebsten kompakt und komplett ausgestattet

Ob für Reisen zu zweit, mit der Familie oder solo: Campervans erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Sie sind komfortabel, durchdacht und wendig.

Kein fester Plan, kein Hotel, kein Stress. Einfach losfahren und bleiben, wo es sich gut anfühlt. Maximale Freiheit und flexible Mobilität: Das wünschen sich Reisende, die ihre Auszeiten am liebsten in einem Campervan oder Wohnmobil verbringen. Dabei ist ein klarer Trend zu beobachten: Viele Campingfans, die zuvor größere Wohnmobile genutzt haben, entscheiden sich heute eher für kompaktere Fahrzeuge. Denn die punkten mit mehr Wendigkeit, Alltagstauglichkeit und Vielseitigkeit, ohne dass der Komfort zu kurz kommt. Gleichzeitig haben sich die Erwartungen deutlich weiterentwickelt. So sollen Campervans möglichst viel nutzbaren Raum bieten, außerdem maximale Autonomie und Ausstattung. Gefragt sind vor allem Fahrzeuge, die außen kompakt, innen jedoch großzügig und durchdacht gestaltet sind. Und das alles ohne zusätzliche Komplexität oder ärgerliche Mehrkosten, die durch die Anschaffung verschiedener Optionen anfallen.

Ein Anbieter, der diesen Wünschen mit seinen Fahrzeugen begegnet, ist Antilope VAN. „Made in France“ sind die im Herzen der Bretagne gefertigten Campervans – in Kombination aus industrieller Fertigung und moderner Handarbeit, immer mit Liebe zum Detail und ohne Kompromisse bei der Qualität. Die hochwertigen Rohstoffe und Bauteile stammen überwiegend aus der Bretagne. Besonders im deutschen Markt entwickelt sich Antilope VAN sehr dynamisch: Seit rund einem Jahr ist das Unternehmen mit einer Niederlassung in der Nähe von Köln vertreten – und die Resonanz ist durchweg positiv. Das „All-inclusive“Konzept, das es Reisenden ermöglicht, direkt loszufahren, weil die Ausstattung keine Wünsche offenlässt, trifft hier genau den Nerv der Zeit. Seit 2021 haben mehr als 1.500 Fahrzeuge die Manufaktur verlassen – und die Nachfrage wächst weiter, insbesondere auch in Deutschland. Aufbauend auf dieser Entwicklung geht das Unternehmen derzeit mit dem Bau eines neuen Werks in der Nähe von Caen den nächsten Schritt. Man darf gespannt sein.

Einfach einsteigen und losfahren Mit Spannung erwartet wurde auch die Weiterentwicklung der bereits erfolgreich eingeführten und beliebten Familienmodellreihe von Antilope VAN. Der geräumige Flex 5 ist ideal für Familienreisen und hat fünf Sitzplätze sowie vier Schlafplätze. Wer es noch ein wenig feiner mag, entscheidet sich für den ebenso voll ausgestatteten Flex 5 Confort. Beide Campervans rollen elegant auf Basis des Renault Trafic daher und laden dazu ein, mit den Liebsten gemeinsam aufzubrechen, die Welt zu entdecken und unterwegs das Leben zu genießen. Je nach

Nutzung sind bei beiden Modellen bis zu fünf Tage volle Autonomie möglich. Und voilà: Perfekt für kleine und große „Escapades“ sind jetzt auch der neue Flex 5 und der Flex 5 Confort. Innen? Ein kleines „Bijou“. Das überarbeitete Design wirkt robuster, edler, langlebiger – und dabei wunderbar gemütlich. Ein neuer Boden, eine optimierte Sitzbank und sanft dimmbares Licht schaffen eine Atmosphäre, die an einen lauen Sommerabend in Südfrankreich erinnert. Und natürlich: mehr Platz, mehr Raffinesse. Größere, tiefere Stauräume und clevere Ablagen sorgen dafür, dass alles seinen Platz findet – vom Koffer bis zur Espressokanne.

Ganz im Esprit von Antilope VAN fehlt es in puncto Ausstattung an nichts: Seiten- und Heckzelt, Außendusche, autonomes WC, Standheizung, Lithiumbatterie, 51-Liter-Kühlschrank sowie 85-Liter-Frischwasser – alles bereit für Roadtrips nach Maß. Mit 400-WattSolarpanel ist man bestens versorgt, selbst wenn die Reise ein wenig länger dauert.

Und dann der Komfort, besonders im Flex 5 Confort. Dank Luftfahrwerk gleitet man sanft über die Straße. Dazu kommen eine Dachisolierung und eine beheizte Lithiumbatterie (105 Ah) –perfekt für jede Saison. Zwei stilvolle Innenausstattungen stehen zur Wahl, ganz nach persönlichem Geschmack. „Mit unseren beiden weiterentwickelten Modellen bleiben wir unserem Versprechen treu: kompakte, durchdachte und vollständig ausgestattete Vans, die sofort startklar und auf die neuen Reisegewohnheiten abgestimmt sind – ohne Kompromisse, ohne überflüssige Optionen und zu einem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis“, sagt Jeanne Vandenbossche, Head of Marketing Germany.

Der Flex 5 ist ab 62.900 Euro, der Flex 5 Confort ab 65.900 Euro erhältlich, inklusive zwei Jahren Garantie. Und wer sich selbst ein Bild machen möchte? Ein Besuch im Showroom in Erftstadt bei Köln oder auf dem Caravan Salon Düsseldorf (28.08. - 06.09.) lohnt sich ganz bestimmt.

Beide Campervans rollen elegant auf Basis des Renault Trafic daher und laden dazu ein, mit den Liebsten gemeinsam aufzubrechen, die Welt zu entdecken und unterwegs das Leben zu genießen.

Große Freiheit auf zwei Rädern

Radfahren ist die Romantik der Fortbewegung, die reinste Form der Freiheit. Damit das gelingt, muss die erste Tour der Saison gut vorbereitet werden.

Wenn einem der Fahrtwind um die Nase weht und der Alltag im Rückspiegel verschwindet, wird der Kopf bei einer Radtour frei für das Wesentliche: für die Landschaft, für die Vorfreude auf die nächste Brotzeit und das kühle Bier am Ziel und schließlich das erhabene Gefühl, aus eigener Kraft zum Ziel gekommen zu sein. Währenddessen fluchen andere über ihr Material, reiben sich die schmerzenden Unterschenkel und wissen ihr Tagesziel in weiter Ferne. Der Unterschied: Eine Vorbereitung mit System.

Eine erfolgreiche Radtour beginnt schon Wochen zuvor. Dann wird das Material von zum Wetter passender und

möglichst reflektierender Bekleidung über den Fahrradhelm bis hin zu einem aufgeladenen Navigationsgerät (oder der passenden App für das Smartphone) mit aktuellen Karten und aufgeladenem Akku bereitgelegt. So hat man noch Gelegenheit, fehlende Dinge wiederzufinden oder neu zu kaufen. Auch das Fahrrad selbst braucht einen HardwareCheck. Nachdem die Maschine Monate stillstand, lohnt sich ein Blick auf Reifen, Kette und Bremsen. Ein praller Reifen minimiert den Rollwiderstand und schützt die Felge. Und vielleicht braucht die Kette ein paar Tropfen Öl. Auch die Bremse sollte im Stehen getestet und bei Bedarf justiert werden. Wenn das eigene Basteltalent nicht ausreicht oder die Zeit zu knapp ist, kann der Gang zum Fachhändler für eine Inspektion schnell das am besten investierte Geld des Frühlings werden.

Natürlich muss das Rad auch richtig ausgestattet und eingestellt sein. Ein passender Sattel ist gerade auf langen Strecken wichtig. Wer hier spart, reibt sich wund und verliert den Halt oder

zumindest die Freude an der Radtour. Die Auswahl mit Blick auf Härte und Form ist groß, sodass sich nicht nur die bewusste Auswahl, sondern auch eine kürzere Probetour lohnt. Gleiches gilt für passende Pedale und Griffe. Hat man die Ausstattung beisammen, muss diese passend zum eigenen Körper eingestellt werden. Wenn das Pedal am tiefsten Punkt steht, sollte das Bein fast, aber nie ganz durchgestreckt sein. Wer mit den Knien an den Ohren fährt, ruiniert sich die Gelenke; wer zu hoch sitzt, bekommt schnell Rückenschmerzen.

Radfahren nutzt Muskelgruppen, die im Büroalltag kaum zum Einsatz kommen. Für lange Stecken macht ein mehrwöchiges Trainingsprogramm Sinn, bei dem man die eigene Kondition stärkt. Hat man dann noch die passenden Tagesetappen mit Raum für Pausen, Besichtigungen am Wegesrand und etwas Reserve für unvorhergesehene Gelegenheiten geplant, kann die Tour beginnen. Fährt man mit dem E-Bike, gehört auch die Planung der Ladestopps dazu. Wenn dann aber alles stimmt, wenn die Gänge butterweich einrasten, der Reifendruck den Rollwiderstand fast verschwinden lässt und die Kraft in den Beinen genau für jenen einen Anstieg reicht, hinter dem sich das Panorama öffnet, dann stellt sich jener Zustand ein, den Psychologen „Flow“ nennen und Radfahrer einfach nur „das Glück“.

Fakten

Der RuhrtalRadweg begleitet den Fluss von der Quelle im Sauerland bis zur Mündung in den Rhein in Duisburg. Der 240 km lange Weg ist dank der überwiegend flachen Streckenführung und der hervorragenden Beschilderung ideal für Genussradler und Familien geeignet. Er verbindet Natur pur und Industriekultur.

Vom 28. August bis 6. September 2026 trifft sich die gesamte Caravaning-Community zum Jahreshighlight auf dem CARAVAN SALON in Düsseldorf. In 15 Hallen und auf dem Freigelände wird die Welt der mobilen Freizeit in allen Facetten gezeigt. Alle wichtigen Aussteller der Branche sowie eine Vielzahl an Newcomern präsentieren Reisemobile, Caravans, Campervans sowie Zubehör und das passende touristische Angebot und sorgen dabei für eine unübertroffene Marken- und Produktvielfalt. Während der zehn Messetage gibt es zahlreiche Weltpremieren, alle Saisonneuheiten und einige besonders spektakuläre Fahrzeuge – das Spektrum reicht vom Dachzelt über Familiencaravans bis hin zu Luxusmobilen. Neben der Fahrzeugvielfalt ist auch der Bereich für Zubehör, technisches Equipment und Ausbauteile unübertroffen. Neben der Produktvielfalt bietet der Besuch des CARAVAN SALON echte Mehrwerte durch sein Rahmenprogramm, das perfekt auf die Interessen und Bedürfnisse rund um das Thema Caravaning ausgerichtet ist.

Text: Jakob Bratsch Foto: Presse
Text: Christian Kolb Foto: Getty Images/unsplash

DIE WICHTIGSTEN BASICS FÜRS

RADFAHREN: WAS WIRKLICH ZÄHLT

Raus an die frische Luft, den Kopf frei bekommen, Kilometer sammeln – Fahrradfahren steht für Bewegung, Freiheit und Lebensqualität. Wer regelmäßig im Sattel sitzt, merkt schnell, wie sehr dieses gute Gefühl auch davon abhängt, was man trägt: Die richtige Bekleidung macht den Unterschied. Sie muss bequem sein, gut funktionieren und verlässlich sein – bei der entspannten Feierabendrunde ebenso wie auf der ausgedehnten Wochenendtour, der mehrtägigen Radreise oder dem täglichen Weg ins Büro.

Genau darauf setzt die Loop Kollektion des schottischen Radbekleidungs-Spezialisten Endura. Seit Jahren steht die Marke für funktionale, langlebige Ausrüstung und konzentriert dieses Know-how hier bewusst auf das Wesentliche: hochwertige Essentials ohne Schnickschnack, entwickelt von Profis – mit durchdachten Passformen und Schnitten für Frauen und Männer, die Radfahren genießen und sich auf ihre Ausrüstung verlassen wollen.

Die richtige Hose steht als zentraler Kontaktpunkt zwischen Fahrerin oder Fahrer und Rad zwangsläufig im Mittelpunkt. Endura bietet hier clevere Lösungen mit unterschiedlichen Passformen für unterschiedliche Ansprüche: von klassischen Waist-Shorts mit Gelpolster und flachen Nähten über komfortable Trägerhosen bis hin zu lässigen Cargoshorts mit praktischen Taschen. Besonders vielseitig sind die Baggy-Shorts mit herausnehmbarer Innenhose, die sich flexibel an Tour, Alltag oder Reise anpassen lassen.

Atmungsaktive Oberteile aus leichtem DriRelease®-Gewebe, die Schweiß von der Haut ableiten, schnell trocknen und angenehm weich sind, ergänzen die Ausstattung. Unterschiedliche Schnitte sorgen dafür, dass Passform und Komfort für jede Fahrerin und jeden Fahrer stimmen. Ein etwas längerer Schnitt stellt zudem sicher, dass

auch in Fahrposition alles gut sitzt, während praktische Rückentaschen Platz für das bieten, was unterwegs wichtig ist – vom Schlüssel bis zum kleinen Snack.

Bequeme Handschuhe reduzieren Reibung, dämpfen Erschütterungen und verbessern den Halt am Lenker – ein spürbarer Gewinn an Komfort, gerade auf längeren Strecken oder wechselndem Untergrund. Gleichzeitig tragen die Endura Loop Handschuhe dazu bei, dass die Hände auch bei längerer Belastung leistungsfähig bleiben und man jederzeit die volle Kontrolle über das Rad behält.

Und schließlich das Wichtigste: der Helm. Mit dem Hummvee Mips® Helm zeigt Endura seine langjährige Expertise im Kopfschutz –leicht, komfortabel und von Virginia Tech mit 5 Sternen bewertet. Hochwertige Materialien und eine durchdachte Konstruktion sorgen dafür, dass Schutz und Tragekomfort auch auf längeren Strecken nicht zu kurz kommen.

Fazit: Die Loop Kollektion von Endura steht für verlässliche Radbekleidung ohne Schnickschnack – für Pendler, Tourenfahrerinnen und Tourenfahrer sowie alle, die Radfahren einfach genießen wollen. Hochwertige Basics zu fairen Preisen für mehr Komfort, Sicherheit und Fahrfreude auf jedem Kilometer.

MIT DEM FAHRRAD AUF REISEN

Mehr zum Fahrradheckträger Forza L.

Noch stärker auf den Camping-Einsatz zugeschnitten ist der STRADA EVO RV. Er wurde speziell für Campervans und Transporter mit Flügeltüren oder großen Heckklappen entwickelt. Sein zentrales Merkmal ist ein weit ausziehbarer Mechanismus, der das Öffnen des Hecks selbst bei montierten Fahrrädern ermöglicht. Gerade auf Reisen, wenn Gepäck, Kühlbox oder Campingausrüstung regelmäßig erreichbar sein müssen, ist das ein klarer Praxisvorteil. Der Träger ist für zwei Fahrräder ausgelegt und kann optional auf drei Plätze erweitert werden. Die maximale Gesamtzuladung liegt bei 60 Kilogramm.

Beide Systeme sind für E-Bikes geeignet, verfügen über abschließbare Sicherungen für Träger und Fahrräder und setzen auf montagefreundliche Konstruktionen. Für Reisende ergibt sich daraus eine recht klare Einordnung: Wer einen möglichst flexiblen Kupplungsträger für unterschiedliche Räder und Fahrzeuge sucht, findet im FORZA M/L eine vielseitige Lösung. Wer dagegen vor allem mit Campervan oder Kastenwagen unterwegs ist und den Heckzugang auch mit beladenem Träger nutzen möchte, für den ist der STRADA EVO RV die naheliegendere Wahl.

Mehr Informationen unter: www.atera.de

de.endurasport.com

ADVERTORIAL

Wer mit Fahrrädern im Camper oder Van unterwegs ist, braucht vor allem eine Lösung, die im Reisealltag praktisch bleibt: sicher auf der Anhängerkupplung und so konstruiert, dass der Zugang zum Fahrzeug nicht unnötig erschwert wird. Mit dem FORZA M/L und dem STRADA EVO RV bietet Atera zwei Modelle, die genau hier unterschiedliche Schwerpunkte setzen. Der FORZA ist eher als vielseitiger Allrounder angelegt. Er passt für viele Fahrradtypen: vom Mountainbike über Trekking- und Gravelbike bis zum E-Bike. Dank Überspannschutz ist er auch für Carbon-Rahmen geeignet. Je nach Version transportiert der Träger zwei oder drei Fahrräder, ein weiterer Platz lässt sich optional ergänzen. Für unterwegs relevant sind vor allem der Schnellverschluss an der Anhängerkupplung, die weit abklappbare Konstruktion für den Kofferraumzugang und die faltbare Bauweise, durch die sich der Träger vergleichsweise kompakt verstauen lässt. Mit bis zu 65 Kilogramm Gesamtzuladung und 30 Kilogramm pro Radschiene ist der FORZA auch für schwerere Räder ausgelegt.

Mehr zum Fahrradheckträger Strada EVO RV.

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Warum die Generation 50Plus heute unverzichtbar ist

EINLEITUNG

Die Welt scheint aus den Fugen geraten zu sein. Klimakrise, Kriege, politische Spannungen, wirtschaftliche Unsicherheiten – kaum jemand kommt noch ohne ein Gefühl der Überforderung durch den Alltag.

Foto: Presse

Besonders jüngere Menschen spüren die Last dieser Entwicklungen. Sie stehen mitten im Aufbau ihres Lebens, sollen funktionieren, gestalten, planen, während die Zukunft immer unberechenbarer wirkt. Viele fühlen sich allein gelassen in einer Zeit, die kaum Orientierung bietet.

Und genau hier zeigt sich die stille, oft unterschätzte Kraft der Generation 50Plus. Menschen, die schon mehrere gesellschaftliche und persönliche Erschütterungen erlebt haben, werden für Jüngere zu einem Anker. Nicht, weil sie alle Antworten hätten. Sondern weil sie wissen, dass Krisen nicht das Ende bedeuten, sondern Teil des Lebens sind – und, dass man sie überstehen kann. Diese Generation bringt etwas mit, das heute selten geworden ist: eine geistig-moralische Stabilität, die nicht laut auftritt, sondern trägt. Viele haben gelernt, mit Brüchen umzugehen, mit Verlusten, mit Neuanfängen. Sie wissen, dass Stärke nicht aus Unverwundbarkeit entsteht, sondern aus Erfahrung, Reflexion und der Fähigkeit, sich immer wieder aufzurichten. Dieses Wissen geben sie weiter – in Familien, im Freundeskreis, im Beruf.

Jüngere Menschen berichten oft, wie sehr ihnen Gespräche mit Älteren helfen. Ein Satz, ein Blick, ein ruhiger Hinweis kann reichen, um die Perspektive

zu verändern. Die Generation 50Plus vermittelt Gelassenheit, ohne Probleme kleinzureden. Sie zeigt Mut, ohne sich in Illusionen zu flüchten. Und sie erinnert daran, dass es trotz aller Unsicherheiten immer Wege gibt, weiterzugehen.

Dabei entsteht ein Miteinander, das beiden Seiten guttut. Denn auch die Älteren profitieren davon, gebraucht zu werden. Sie erleben, dass ihre Lebenserfahrung Wert hat, dass ihre Haltung Orientierung bietet, dass sie Teil einer gemeinsamen Zukunft sind. In einer Gesellschaft, die oft Jugend idealisiert, ist das ein wichtiger Gegenimpuls.

Vielleicht liegt genau hier eine Chance für unsere Zeit: Generationen nicht gegeneinander auszuspielen, sondern ihre Stärken zu verbinden. Die Energie und Gestaltungslust der Jüngeren trifft auf die Erfahrung und innere Ruhe der Älteren. Aus diesem Zusammenspiel kann etwas entstehen, das wir dringend brauchen – Zuversicht.

Inmitten multipler Krisen zeigt sich: Die Generation 50Plus ist mehr als eine demografische Kategorie. Sie ist ein Halt. Ein Resonanzraum. Ein moralischer Kompass. Und sie erinnert uns daran, dass wir Krisen nicht allein bewältigen müssen, sondern gemeinsam stärker sind.

Uwe-Matthias Müller, Geschäftsführender Vorstand Bundesverband Initiative 50Plus Europa

Die Energie und Gestaltungslust der Jüngeren trifft auf die Erfahrung und innere Ruhe der Älteren. Aus diesem Zusammenspiel kann etwas entstehen, das wir dringend brauchen – Zuversicht.

Denn nur im Schadenfall zeigt sich, wie gut eine Versicherung ist. DIEBSTAHLSCHUTZ

Übrigens: Wir versichern auch Fahrräder.

Mehr Miteinander in der Pflege

PFLEGE

Prof. Dr. h. c. Christel Bienstein, eine der profiliertesten Pflegewissenschaftlerinnen Deutschlands, im Interview.

Text: Julia Butz

Fotos: Presse, Getty Images/unsplash

Frau Dr. Bienstein, wie steht es um den sogenannten Pflegenotstand in Deutschland?

Wir haben zu wenig Pflegekräfte, vor allem in den Pflegeeinrichtungen. Hier kommt schätzungsweise eine Pflegefachperson auf über 50 Personen in der Nacht. Durch diesen Mangel ist auch die „Pflege auf Distanz“ längst zur Realität geworden: Wenn man nicht mehr in der Nähe der Eltern wohnt, aber trotzdem organisatorische oder emotionale Pflegeaufgaben übernimmt, durch tägliche Telefonate oder das Bestellen von Fahrdiensten zum Arzt. Besonders alarmierend ist eine Studie*1, die zeigt, dass rund 480.000 Kinder und Jugendliche zwischen vier und 18 Jahren in Deutschland regelmäßig pflegebedürftige Angehörige betreuen. Diese jungen Menschen übernehmen teilweise erhebliche Verantwortung, z. B. wenn sie körperlich oder psychisch erkrankte Eltern versorgen. Die Folgen sind gravierend: schulische Leistungen leiden, Bildungs- und Berufschancen sinken. Über diese Belastungen wird kaum gesprochen, weder in den Familien noch innerhalb der Versorgungssysteme.

Entgegen der öffentlichen Wahrnehmung gibt es durchaus ein hohes Interesse am Pflegeberuf, er ist sogar der stärkste Ausbildungsberuf in Deutschland.

Warum ist es so schwer, Menschen zu finden, die im Pflegebereich arbeiten wollen?

Entgegen der öffentlichen Wahrnehmung gibt es durchaus ein hohes Interesse am Pflegeberuf, er ist sogar der stärkste Ausbildungsberuf in Deutschland. Seit der Pandemie ist die Zahl der Ausbildungsbeginne deutlich gestiegen, gerade unter jungen Männern, da Pflege zunehmend technische und digitale Kompetenzen erfordert. Der Beruf ist attraktiv, aber anspruchsvoll, was viele unterschätzen. Die teils hohen Durchfallquoten hängen vor allem mit sprachlichen und schulischen Defiziten zusammen. Pflegefachpersonen tragen große Verantwortung; ohne ausreichende Sprach- und Rechenkenntnisse ist eine sichere Patientenversorgung kaum möglich. Aber: Wir sind in der Pflege auch auf Menschen mit Migrationshintergrund angewiesen, vieles scheitert jedoch an Sprachbarrieren. Künftig hoffen wir, dass KI mit Echtzeit-Übersetzung unterstützt.

Neue Hüfte oder neues Knie?

Vertrauen Sie auf ausgezeichnete Qualität.

Das GPR Klinikum gehört laut Bewertung der AOK Hessen zu den besten 20 % der Kliniken in Deutschland für Hüft- und Kniegelenkersatz und wurde mit den „drei AOK-Bäumchen“ ausgezeichnet. Im zertifizierten Endoprothetikzentrum operiert das Team um Dr. Manfred Krieger mit modernen, minimal-invasiven Verfahren wie der AMIS-Methode. Das Fast-Track-Konzept unterstützt eine schnelle Mobilisierung und Genesung.

Terminvereinbarung:

MVZ Praxis für Orthopädie und Unfallchirurgie August-Bebel-Straße 59, 65428 Rüsselsheim am Main Tel. 06142 95630 orthopaedie@GPR-MVZ.de

Berufe in der Pflege sind attraktiv, aber anspruchsvoll.

Wo unterstützt der technologische Fortschritt noch?

An vielen Stellen sind neue Technologien eine große Hilfestellung: Mobile Assistenzroboter navigieren autonom durch Einrichtungen, erheben Vitaldaten der Patienten oder servieren Getränke. Exoskelettartige Stützsysteme, also robotische Hilfssysteme, die äußerlich am Körper der Pflegenden getragen werden, unterstützen Bewegungsmöglichkeiten; tragbare Sensoren können bei Bedarf Alarm schlagen. Diese Hilfsmittel entlasten das Pflegepersonal.

Die weitere gute Nachricht ist: Pflege und Allgemeinmedizin rücken zunehmend zusammen, um die Versorgungssicherheit der Bevölkerung abzusichern, genau das brauchen wir. Die generalistische Pflegeausbildung ist dafür ein wichtiger Schritt. Sie vereint erstmals die Ausbildung zur Pflege von Kindern und alten Menschen in einer Grundausbildung. Damit nähern wir uns endlich EU-Standards an. Nennen möchte ich in diesem Zusammenhang das Projekt BAPID (Bildungsarchitektur der Pflege in Deutschland*2). Es zeigt konkret, wie

Pflegende umfängliche Aufgaben der Gesundheitsversorgung übernehmen können und damit u. a. mit den Aufgaben der Allgemeinmedizin enger verzahnt werden. Nur, wenn sich Pflege weiter professionalisiert und wissenschaftlich fundiert arbeitet, bleibt sie zukunftsfähig.

*1 Studie „Die Situation von Kindern und Jugendlichen als pflegende Angehörige, Leitung: Prof. Dr. Sabine Metzing, 2018 *2 www.deutscher-pflegerat.de/professionstaerken/studien/bildungsarchitektur-derpflege-in-deutschland-bapid

Fakten

Die ehemalige Präsidentin des DBfK* Prof. Dr. h. c. Christel Bienstein setzt sich nachhaltig für bessere Ausbildungsstandards, berufspolitische Verbesserungen, die Akademisierung und Anerkennung der Pflegewissenschaft ein und hat die Pflegeberufe in Deutschland maßgeblich geprägt.

*Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe

Innovative Wirbelsäulenchirurgie auf höchstem Niveau

Der Weg lohnt sich für Ihre Rückengesundheit!

Im GPR Klinikum treffen modernste Verfahren der Wirbelsäulenchirurgie auf höchste medizinische Qualität und individuelle Betreuung. Unter der Leitung von Prof. Dr. Tamim Rahim bietet das Zentrum für Wirbelsäulenchirurgie herausragende fachliche Expertise sowie langjährige klinische Erfahrung für eine Behandlung auf dem aktuellsten Stand der Medizin.

Terminvereinbarung:

Zentrum für Wirbelsäulenchirurgie und mikroinvasive Neurochirurgie August-Bebel-Straße 59, 65428 Rüsselsheim am Main Tel. 06142 88-1833/1834 WCH@GP-Ruesselsheim.de Klinikum

Doro Aurora: Smartphones, die digitale Teilhabe erleichtern

Smartphones sind für viele Menschen zum wichtigsten Kommunikationsmittel geworden – für Nachrichten, Fotos, Videoanrufe oder die schnelle Abstimmung im Familienalltag. Gleichzeitig zeigt sich: Je älter die Nutzer:innen, desto häufiger wird die Bedienung zur Hürde. Nicht aus Desinteresse, sondern weil Geräte und Menüs oft nicht auf typische Bedürfnisse im Alter ausgerichtet sind, etwa eingeschränktes Sehvermögen, nachlassende Feinmotorik oder Unsicherheit im Umgang mit komplexen Einstellungen.

Der schwedische Technologiehersteller Doro hat sich auf Lösungen für Senior:innen spezialisiert und setzt mit der neuen Smartphone-Serie Aurora genau hier an: Funktionen, die den Einstieg erleichtern und den Alltag praktisch unterstützen. Ein Blick auf aktuelle Zahlen zeigt den hohen Bedarf. In einer Doro-Studie gaben 51 Prozent der befragten Senior:innen an, Sorge zu haben, versehentlich „etwas Falsches zu drücken“; 49 Prozent empfinden die Navigation durch Apps als schwierig. Wenn sich diese Unsicherheit verfestigt, führt das häufig dazu, dass zentrale Möglichkeiten, etwa digitale Kommunikation oder Services wie Online-Terminvereinbarungen, weniger genutzt werden. Doros Ansatz: weniger Komplexität in den entscheidenden Momenten und eine Gestaltung, die Sicherheit vermittelt, ohne Funktionen einzuschränken.

Klarer Aufbau, verständliche Bedienung Dazu gehört bei Aurora eine klar strukturierte Benutzeroberfläche (Doro Easy Interface) mit gut lesbarer Schrift, großen Symbolen und einfacher Menüführung. Ergänzend setzen die Geräte auf eben

wichtige physische Bedienelemente: drei Tasten für zentrale Funktionen und eine dedizierte Home-Taste, die jederzeit zurück zum Startbildschirm führt. Das soll insbesondere dann helfen, wenn sich Nutzer:innen im Menü „verirren“ oder bestimmte Schritte nicht mehr nachvollziehen können. Ebenfalls integriert ist Doro ClearSound, das Telefonate durch lauten und klaren Klang verständlicher macht. Ein Aspekt, der im Alltag oft unterschätzt wird, wenn Hörvermögen nachlässt oder Gespräche an Orten mit viel Hintergrundgeräuschen geführt werden.

Sicherheit und Unterstützung – auch aus der Ferne

Neben Bedienbarkeit spielt das Thema Sicherheit eine zentrale Rolle. Alle Modelle verfügen über den Doro Secure Button. Mit einem Tastendruck lässt sich ein Alarm auslösen, der auch GPS-Positionsdaten an ein persönliches Unterstützungsnetzwerk sendet. Das richtet sich nicht nur an Nutzer:innen, sondern auch an ihre Angehörige. Ein weiterer Aspekt der DoroErhebung zeigt: 80 Prozent der unterstützenden Angehörigen empfinden es als beruhigend zu wissen, dass ihre Verwandten ein Smartphone besitzen, das auf ihre Bedürfnisse abgestimmt ist.

Für den praktischen Alltag relevant ist zudem die Möglichkeit der Fernunterstützung per TeamViewer: Angehörige können aus der Distanz bei Einstellungen, Updates oder anderen auftretenden Problemen helfen. Das ist besonders wichtig, da 59 Prozent der Angehörigen angeben, dass ältere Familienmitglieder hier häufig Schwierigkeiten haben. Ergänzend bietet Doro mit der

HELFERLINE-Kooperation eine weitere Anlaufstelle, die Nutzer:innen bei Fragen rund um Bedienung und Einrichtung unterstützt und damit den Einstieg in die Smartphone-Nutzung zusätzlich erleichtert.

Drei Modelle für unterschiedliche Gewohnheiten

Die Aurora-Serie umfasst drei Modelle, die unterschiedliche Nutzungsgewohnheiten abdecken sollen: Das Aurora A10 ist ein kompaktes 4,5-Zoll-Smartphone. Das Aurora A20 kombiniert ein 4,5-ZollDisplay mit einer physischen Nummerntastatur und richtet sich damit an Personen, die den Übergang vom klassischen Handy zum Smartphone schrittweise gestalten möchten.

Das Aurora A30 ist das fortschrittlichste Modell der Reihe: Es bietet ein großes 6,1-Zoll-Display, eine Dual-Kamera (50 Megapixel) sowie einen erweiterten Speicherplatz und richtet sich an Nutzer:innen, die eine intensivere Smartphone-Nutzung vorziehen. A10 und A20 verfügen jeweils über eine 13-Megapixel-Kamera.

Hergestellt werden die Geräte mit Blick auf ein umweltfreundlicheres Design unter anderem durch den Einsatz recycelter Materialien. Ergänzend ist ein kabelloses Ladegerät erhältlich, das sich elegant in das Wohnumfeld integriert und über ein dimmbares Licht verfügt.

Die Aurora-Reihe zeigt, dass digitale Kommunikation nicht an Bedienhürden scheitern muss, sondern mit zugänglich gestalteter Technik und passenden Support-Angeboten für viele Menschen wieder selbstverständlicher wird.

Vorsorge rettet Leben

PRÄVENTION

Bei der Gesundheitsvorsorge sollte man sich auch, aber nicht allein, auf seine Hausarztpraxis verlassen, sondern Facharztpraxen konsultieren.

Text: Theo Hoffmann

Foto: Getty Images/unsplash

Nicht alle Schwächen und Probleme, die mit zunehmendem Alter unsere Gesundheit belasten können, kündigen sich mit deutlichen Warnzeichen frühzeitig an. Von einer beginnenden Arteriosklerose spürt man zunächst einmal ebenso wenig wie von einem langsam wachsenden Krebsgeschwür. Selbst Ödeme in den Beinen, umgangssprachlich gern als „Wasser in den Beinen“ bezeichnet, bemerkt man vielleicht nur zufällig. Eine Herzmuskelschwäche oder Durchblutungsstörungen kann man allerdings nicht ohne Hilfe eines Arztes erkennen. Dass Vorsorgeuntersuchungen bei unterschiedlichen Fachärzten im Jahreskalender einen festen Platz haben sollten, vergessen viele von uns gar zu leicht und werden von Erkrankungen wie Herzinfarkten oder gar Hirnschlägen überrascht, mit denen sie nie gerechnet haben.

Wenn man vom Hausarzt regelmäßig ein Blutbild erstellen lässt, ist bereits viel getan. Der Anteil roter Blutkörperchen, Leukozyten, Hormone, Enzyme, die Cholesterin- und Leberwerte und

natürlich der Blutzucker geben wichtige Hinweise, wo etwas nicht in Ordnung sein könnte. Auch eine jährliche Ultraschalluntersuchung des Oberbauches und in Abständen eine Magen- und Darmspiegelung helfen, Geschwüre frühzeitig zu erkennen, Verdauungsprobleme oder eine Neigung zu Sodbrennen zu klären. Bei diesen Gelegenheiten wird auch regelmäßig der Blutdruck gemessen. Sollte dieser zu hoch oder zu niedrig sein, ist dringend Handlungsbedarf und meist wird dann ein Kardiologe hinzugezogen, der mit Belastungs-EKGs und speziellen

Ultraschalluntersuchungen Ursachen klärt und Therapien empfiehlt.

In vielen Fällen ist es ratsam, nicht erst im Best Ager-Alter, sondern zuweilen auch früher Krebsvorsorgeuntersuchungen etwa beim Urologen oder Gastroenterologen vornehmen zu lassen, denn Früherkennung rettet Leben. Und es ist nur bedingt altersabhängig, ob man an Brust-, Hoden-, Darm- oder Prostatakrebs erkrankt. Und ein sogenannter „Pap smear“, ein wirksamer Zellabstrich zur Erkennung von Gebärmutterhalskrebs, sollte von Frauen ebenso vorgenommen werden wie die Mammographie.

Gefährliche Erkrankungen, die bei nachlässiger Vorsorge erhebliche Schäden verursachen können, kann zudem ein Augenarzt erkennen. Dieser misst nicht nur Sehschwächen, sondern auch den Augeninnendruck, erkennt drohende Netzhautablösungen oder den

Innovation in der Zahnpflege

43% aller

Zahnimplantat-Träger entwickeln Entzündung: Diese Entwicklung aus Tirol will das nun ändern.

Rund 43 Prozent der Menschen mit einem Zahnimplantat entwickeln früher oder später eine Zahn eischentzündung. Eine Entzündung rund um das Implantat kann unangenehm sein und erfordert o zahnärztliche Betreuung. Umso wichtiger ist die richtige tägliche P ege. Ein Innsbrucker Kieferchirurg wollte sich damit nicht länger ab nden. Denn viele Patienten wissen nicht: Im Gegensatz zu natürlichen Zähnen kann der Zahn eischrand bei Implantaten seine ursprüngliche Schutzfunktion gegen Bakterien nicht mehr vollständig wahrnehmen. Die Folge? Das Zahn eisch rötet sich, pocht und entzündet sich. Genau dieses Problem beobachtete der renommierte Innsbrucker Kieferchirurg DDr. Gert Grubwieser in seiner Praxis täglich. „Ich wurde von Patientenseite wiederholt nach der besten P ege für Zahnimplantate gefragt, aber es gab nichts“, erinnert sich der Experte.

Anstatt seinen Patienten Standard-Produkte zu empfehlen, nahm DDr. Grubwieser die Sache selbst in die Hand. In Zusammenarbeit mit der Universität Innsbruck entwickelte er eine spezielle Rezeptur. Das Ergebnis ist eine neuartige P egeformel, die auf neuesten Forschungsergebnissen basiert, um so Implantat-Träger:innen den bestmöglichen Schutz zu bieten.

Die Lösung: Ein 12-StundenSchutzschild aus Mikrosilber

Das Geheimnis dieser neuen Entwicklung liegt in einem Inhaltssto , der sich bereits in der Medizin bei der Wundheilung bewährt hat und nun durch moderne Wissenscha gezielt für die tägliche Zahnp ege optimiert werden konnte: Mikrosilber.

Kombiniert mit natürlichen Inhaltssto en wie Salbei, schuf DDr. Grubwieser einen ausgetü elten Wirkkomplex, der das Problem direkt an der Wurzel packt. Anstatt die Zähne nur ober ächlich zu reinigen, gibt das in der Rezeptur enthaltene Mikrosilber bis zu 12 Stunden lang ununterbrochen positiv geladene Ionen ab. Diese Ionen docken gezielt an die Zellmembran von schädlichen Bakterien an. Der E ekt ist verblü end simpel, aber hochwirksam: Der Sto wechsel der Mikroorganismen wird massiv gestört und ihre Zellteilung blockiert. Das Mikrosilber kann dabei unterstützen, ein Milieu zu scha en, das

gefürchteten Grünen oder Grauen Star. Im Gesichtsbereich haben wir ohnehin viele sensible Regionen, die nicht erst größere Probleme bereiten können, wenn sich eine Wurzel entzündet. Geschwüre können sich auch im Ober- und Unterkiefer bilden. Eine gute Zahnversorge achtet auch darauf, ob man des Nachts vielleicht mit den Zähnen knirscht, sich das Gebiss verdirbt und damit Schmerzen in den nahegelegenen hochempfindlichen Ohren verursacht.

Für Bewegung und Fitness kann und sollte man regelmäßig selbst sorgen. Manchmal ist es aber auch gut, sich Rat beim Physiotherapeuten zu holen. Übungen mit dem Pilates-Ball, Streck- und Dehnübungen vielleicht noch vor dem Frühstück helfen, beweglich zu bleiben und Stürze zu vermeiden. Und wenn wir uns schon dazu entschließen, unsere Gesundheit im Gleichgewicht zu halten, schadet es auch nicht, für ein paar Sekunden täglich das Stehen auf einem Bein zu üben.

Fakten

Bis zu 90 Prozent aller Erkrankungen können durch Früherkennung geheilt werden. Nimmt man die Warnzeichen ärztlicher Befunde und Ratschläge ernst, lassen sich mit gezielten Therapien schwere Folgeerkrankungen vermeiden. Das gilt für Probleme mit Bluthochdruck ebenso wie für die Krebsvorsorge.

die Ausbreitung von Bakterien erschwert.

Die Wirksamkeit der neuen Rezeptur basiert auf einer fundierten wissenscha lichen Datenlage und wurde in mehrstu gen Testverfahren validiert. Bereits unter Laborbedingungen konnte das Wachstum der entzündungsverursachenden Zielkeime e ektiv gehemmt werden. Diese Ergebnisse bestätigten sich in klinischen Studien an Probanden: In 86 Prozent der Fälle wurde ein signi kanter Rückgang der pathogenen Leitkeime im Mundraum verzeichnet. Das Ergebnis ist ein evidenzbasiertes Premiumprodukt, das den hohen Anforderungen der professionellen Zahnmedizin entspricht.

Aus der anfänglichen Vision des Innsbrucker Kieferchirurgen sind mittlerweile etablierte Produkte geworden, auf die Zehntausende ImplantatTräger:innen in ganz Deutschland vertrauen und die von Zahnärztinnen und Zahnärzten empfohlen werden. Erhältlich sind diese bei IMPROIC® selbst (www.improic.com), in ausgewählten Apotheken sowie bei zahlreichen Partnern (Amazon, OnlineApotheken, etc.) - nach dem erfolgreichen Start in den Einzelhandel in Österreich ist die Expansion in die deutschen Drogerieregale noch für 2026 geplant.

Kleiner Eingriff, große Wirkung – Alternative zur klassischen Glaukomtherapie

Das Glaukom, viele kennen es eher als „Grüner Star“, ist eine der häufigsten Ursachen für Sehverlust. In Deutschland sind knapp eine Million Menschen betroffen. Ein kleiner Eingriff kann dazu beitragen, die Lebensqualität im Hinblick auf das Sehvermögen zu verbessern.1

Klassische Therapie

Ein Glaukom verläuft in den frühen Stadien meist symptomfrei, sodass es unentdeckt bleiben kann, während es im weiteren Krankheitsverlauf irreversible Schäden am Sehnerv verursacht.2 Zu Beginn der Behandlung werden in der Regel Tropfen eingesetzt, die sich die Betroffenen selbst verabreichen. Sie sollen den Augendruck senken und das Fortschreiten der Erkrankung bremsen.

Aber: Tropfen müssen regelmäßig angewendet werden, häufig sogar mehrmals täglich, manche haben außerdem Nebenwirkungen wie gerötete, brennende Augen. All dies sind Gründe, weshalb viele die Therapie abbrechen.3

Es gibt Alternativen Was viele nicht wissen: Es gibt heute sehr gute weitere Behandlungsoptionen. Etwa den iStent

inject® W oder den iStent infinite® , winzige „Kanäle“, die bei einer minimalinvasiven Operation ins Auge eingesetzt werden und den natürlichen Abfluss des Kammerwassers verbessern. Langzeitdaten zeigen, dass der Augeninnendruck über einen langen Zeitraum gesenkt werden kann, 5-Jahresdaten zufolge um etwa 40 Prozent.4 Viele Patienten benötigten zudem deutlich weniger Medikamente und fast die Hälfte war nach fünf Jahren noch medikamentenfrei.4 Weitere Vorteile: Der Eingriff gilt als sehr schonend und kann meist mit einer ohnehin geplanten „Grauer Star“-Operation kombiniert werden.

Aufklärung ist gefragt

Trotz der positiven Ergebnisse erfahren viele Patienten erst spät oder gar nicht von dieser Therapie.5 „Es braucht weitere Aufklärung, um eine veränderte Herangehensweise zu etablieren, das heißt, auch minimalinvasive Verfahren früher zum Einsatz zu bringen“, sagt Dr.

Andreas Cordes, Facharzt für Augenheilkunde in der Augenärztlichen Praxis im Sehwerk, Bonn. Seine Erfahrung: „Die Patienten sind meist sehr zufrieden. Viele sind erleichtert, weniger oder gar nicht mehr tropfen zu müssen, und wenn das Auge nicht mehr brennt oder gerötet ist. Und natürlich entlastet es, wenn die Sorge vor einem Fortschreiten des Glaukoms nachlässt.“ Ob ein iStent inject® W oder iStent infinite® infrage kommt, hängt unter anderem vom Krankheitsverlauf ab. Doch es kann sich lohnen, den Arzt direkt danach zu fragen. Denn manchmal kann ein kleiner Eingriff einen großen Unterschied machen und die Lebensqualität deutlich verbessern.1

1Samuelson, Thomas W., et al. American Journal of Ophthalmology 229 (2021): 220-229. 2Harasymowycz, Paul, et al. Journal of ophthalmology 2016.1 (2016): 650980

3 Nordstrom, Beth L., et al. American journal of ophthalmology 140.4 (2005): 598-e1

4 Hengerer, Fritz H., Gerd U. Auffarth, and Ina Conrad-Hengerer. Advances in Therapy 39.3 (2022): 1417-1431.

5 Glaukos Germany GmbH - data on file 2019 ©2026. Glaukos®, iStent inject® W and iStent infinite® are registered trademarks of Glaukos Corporation. All rights reserved. PM-DE-0145

Für weitere Infos scannen Sie den QR-Code zu unserer „Glaukom“-Broschüre.

Etwas Gutes hinterlassen!

Sie möchten mit Ihrem Nachlass krebskranken Kindern und Jugendlichen helfen? Die Deutsche Kinderkrebsstiftung ist dabei ein verlässlicher Partner an Ihrer Seite. Gerne beraten wir Sie persönlich über die verschiedenen Möglichkeiten, mit Ihrem Testament Gutes zu bewirken.

Ihr Kontakt für Fragen rund um Testament und Nachlass:

Birgit Donath · 0228 / 688 46-51 testament@kinderkrebsstiftung.de www.kinderkrebsstiftung.de

Liebe Leserin, lieber Leser,

jedes Kind, das an Krebs erkrankt, verstärkt in uns allen den Wunsch, eines Tages sämtliche krebskranken Mädchen und Jungen heilen zu können. Das ist für mich eine Herzensangelegenheit. Denn eines meiner drei Kinder ist kurz nach seinem vierten Geburtstag an einem Neuroblastom verstorben.

Leider erkranken in Deutschland immer noch jährlich rund 2.300 Kinder und Jugendliche neu an Krebs. Für die betroffenen Familien bricht mit der Diagnose oft die Welt zusammen. Sie sind verzweifelt, wissen nicht, wie es weitergeht. Dazu die ständige Sorge um ihr krebskrankes Kind, das bestmöglich behandelt werden soll.

Was die jungen Patientinnen, Patienten und ihre Familien dann brauchen, sind Menschen, die zuhören, mitfühlen und Halt geben. Zusätzlich Experten, die fachkundig beraten und wirksam helfen. Genau dafür wurde die

Deutsche Kinderkrebsstiftung von betroffenen Eltern ins Leben gerufen.

Wir fördern gezielt Krebsforschung, die Kindern und Jugendlichen unmittelbar zugutekommt. Sie erhalten bessere Therapien, höhere Heilungschancen – und die Perspektive auf ein möglichst unbeschwertes Leben nach der Krankheit. Die Fortschritte der letzten Jahre belegen eindrucksvoll, dass dieser Weg richtig ist. Dazu gehört auch, den Familien über die akute Krankheitsphase hinaus zuverlässig zur Seite zu stehen.

So schöpfen im Waldpiraten-Camp krebskranke Mädchen und Jungen mit ihren Geschwistern neue Kraft und genießen eine unbeschwerte Zeit. Die SyltKlinik unserer Stiftung ist ganz darauf ausgerichtet, dass die Kinder mit ihren Familien während der Rehabilitation wieder Ruhe, Stabilität und Zuversicht finden.

All diese Arbeit ist nur möglich, weil Menschen mitfühlend handeln – mit Spenden,

ehrenamtlichem Engagement und auch mit der Entscheidung, die Deutsche Kinderkrebsstiftung im Testament zu bedenken. Über das eigene Leben hinaus anderen zu helfen, kann sehr erfüllend sein.

Herzliche Grüße Ihr

Dr. Benedikt Geldmacher, Ehrenamtlicher Vorstand

Gerne informieren wir Sie persönlich und senden Ihnen kostenlos unseren Ratgeber „Ganz in Ihrem Sinne“ zur Testamentsgestaltung zu.

Deutsche Kinderkrebsstiftung

Godesberger Allee 140 53175 Bonn

Gamechanger E-Rezept

Den rosa- oder hellblauen Papierrezepten weint niemand mehr eine Träne nach – zu vielfältig sind die Vorteile des E-Rezepts. Vor allem, wenn man sie online einlöst.

Text: Kirsten Schwieger Fotos: Getty Images/unsplash, Cphotos/unsplash

Seit das elektronische Rezept 2024 verbindlich in Deutschland eingeführt wurde, hat sich die Versorgungslandschaft grundsätzlich geändert: Das E-Rezept vereinfacht die Abläufe in Arztpraxen und Apotheken, vermeidet Zettelwirtschaft und erspart unnötige Wege – beispielsweise, wenn Folgerezepte ausgestellt werden müssen. War die Versichertenkarte bereits in der Arztpraxis eingelesen, können Folgerezepte für das laufende Quartal unkompliziert digital auf den Weg geschickt werden, ohne dass der Patient sich noch einmal auf den Weg zum Arzt machen muss. Hiervon profitieren insbesondere chronisch Kranke. Werden die benötigten Medikamente in einer Online-Apotheke bestellt, muss das Haus gar nicht verlassen werden. Das Medikament kommt sicher verpackt per Post – aufgrund der hohen Medikamentenverfügbarkeit der OnlineVersender oft bereits am nächsten oder übernächsten Tag.

Doch nicht nur chronisch Kranke, sondern auch ältere Menschen oder Bewohner ländlicher Gebiete wissen den Service von Online-Apotheken zu schätzen. Gerade, wenn die Mobilität nachlässt oder kein Auto zur Verfügung steht, ist die Einlösung des E-Rezepts bei einer Versandapotheke ideal. Zwar lässt sich das auf der Gesundheitskarte

gespeicherte Rezept auch direkt nach dem Arztbesuch gesetzlich Versicherter in der Vor-Ort-Apotheke einlösen. Doch nicht selten ist das benötigte Medikament in der niedergelassenen Apotheke nicht vorrätig, was einen zweiten Gang notwendig macht. So wundert es nicht, dass es nach der Einführung des E-Rezepts zu einem regelrechten Boom von Online-Apotheken kam. Ein weiterer Vorteil für die Kunden: Wenn neben den verschriebenen Arzneien noch rezeptfreie Medikamente in den Warenkorb gelegt werden, profitieren Onlinebesteller oft von Preisvorteilen.

Das E-Rezept kann per Smartphone über eine E-Rezept-App verwaltet und

direkt an die gewünschte Apotheke gesendet werden. Voraussetzung dafür ist ein NFC-fähiges Smartphone, die App der Online-Apotheke oder die „E-Rezept-App“ der Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte (gematik). Als zentrale Stelle für die Digitalisierung im deutschen Gesundheitswesen hat die gematik unter anderem das E-Rezept entwickelt.

Dabei wurde auch an die Bedürfnisse älterer Menschen gedacht. So kann das E-Rezept problemlos durch Angehörige verwaltet und eingelöst werden. Sowohl die gematik-App als auch die Apps großer Online-Apotheken bieten spezielle Funktionen an, um Rezepte

für Familienmitglieder oder pflegebedürftige Personen zu organisieren. Die Befürchtungen vieler Senioren, dass „digital“ auch „kompliziert“ bedeutet, können also zerstreut werden. Und auch in einem weiteren wichtigen Punkt kann Entwarnung gegeben werden. So prüfen Online-Apotheken jede Bestellung hinsichtlich möglicher Wechselwirkungen – entweder automatisiert im Bestellprozess oder manuell nach der Bestellung. In diese Prüfung mit einbezogen sind auch rezeptfreie Medikamente oder Nahrungsergänzungsmittel aus dem Warenkorb. Bei offenen Fragen ist außerdem eine kostenfreie pharmazeutische Beratung über die OnlineApotheke möglich.

Sowohl die gematik-App als auch die Apps großer Online-Apotheken bieten spezielle Funktionen an, um Rezepte für Familienmitglieder oder pflegebedürftige Personen zu organisieren.

Fakten

Viele Online-Apotheken bieten ein interaktives Tool auf ihrer Webseite, um Wechselwirkungen von Medikamenten über die aktuelle Bestellung hinaus eigenständig manuell zu ermitteln. Durch die Einrichtung eines Kundenkontos wird bei den meisten Anbietern eine Medikamentenhistorie erstellt, auf deren Basis dann sämtliche individuell benötigte Arzneien automatisiert einem Wechselwirkungs-Check unterzogen werden.

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Im Alter digital vorne zu sein, hebt das Selbstbild

DIGITALE TEILHABE

Während der Pandemie haben viele Senioren ihre digitalen Kenntnisse massiv verbessert. Trotzdem fehlt vielen ein barrierefreier Zugang zu digitalen Kommunikationsmöglichkeiten.

Text: Katja Deutsch Foto: Rodnae Productions/unsplash

Ab wann man als Senior eingestuft wird, ist höchst unterschiedlich. Die für Marketingzwecke relevante Zielgruppe endet bereits bei 49 Jahren, alles darüber gilt in der Marktforschung als alt. Woher diese Altersgrenze stammt, ist niemandem mehr so wirklich klar, aber sie existiert nach wie vor.

Im echten Leben sind heute sehr viele Menschen mit 49, 59 oder 69 Jahren nicht „alt“, sondern optisch und gefühlt zehn bis 20 Jahre jünger als sie es vor 30 Jahren waren. Dabei verändert die Digitalisierung auch die Art und Weise, wie ältere Menschen kommunizieren, wie sie sich informieren, wie sie einkaufen, wie sie gegebenenfalls arbeiten, wie sie unterwegs sind und reisen. Der Digitalverband bitkom hat in einer repräsentativen Umfrage ermittelt, dass sich allein 2020 die Anzahl der Rentner, die Online-Banking nutzen, fast verdoppelt hat: Mehr als 6,5 Millionen Senioren nutzen diese Funktion in Deutschland. Gerade in Bezug auf die digitale Teilhabe variieren Geschlecht, Bildungsstand, Einkommen, Beruf, kulturelle Prägung und soziale Herkunft einer Person genauso stark wie das Alter. Ein Teil der Senioren wird dabei jedoch aus unterschiedlichen Gründen abgehängt, oftmals, weil es schlicht an digitaler Infrastruktur fehlt. Existieren in der Region und im Wohnhaus kein flächendeckendes WLAN, kann man nicht ins Internet, nicht über WhatsApp oder andere Dienste kommunizieren, keinen Volkshochschul-

kurs online belegen, keiner Online-Sportgruppe beitreten, keine Nachrichten online lesen oder hören, keine Bankgeschäfte tätigen, kein Onlineshopping vornehmen.

Der zweithäufigste Grund liegt in mangelndem Wissen über die für viele weniger gebildete Senioren immer noch „neue“ Technologie. Vier von sechs Menschen im Rentenalter benötigen Hilfe im Umgang mit Computer, Tablet und Smartphone. Wer keine Kinder oder Verwandte hat, die beim Installieren helfen, guckt nicht in die Röhre, sondern auf einen schwarzen Bildschirm, wer einen geringen Bildungsstand und ein geringes Einkommen hatte und hat, ist viel weniger online unterwegs als Menschen mit hohem Bildungsstand und Geld.

Europaweit hat jeder zehnte Einwohner über 75 Jahren zudem schwere Sehbehinderungen und fast jeder fünfte hört kaum noch etwas. Auch Probleme mit der Nutzung von Touchscreens aufgrund trockener und faltiger Fingerkuppen spielen bei der Nutzung digitaler Medien eine Rolle.

Bei Menschen in Pflegeeinrichtungen, den „alten“ Alten, sind die Vorteile digitaler Kommunikation dagegen bisher kaum angekommen. Noch immer ist dort frei zugängliches WLAN in den wenigsten Fällen verfügbar, wenn überhaupt, dann gibt es Internetzugang nur in Gemeinschaftseinrichtungen. Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen BAGSO fordert deshalb, dass digitale Technologien gut handhabbar, möglichst selbsterklärend und sicher sein müssen und zudem für alle verfügbar und bezahlbar. Jedes Alten- und Pflegeheim sollte nicht nur zeitnah mit WLAN ausgestattet werden, sondern auch mit den notwendigen Tablets und Smartphones. Um auch technikfernen Menschen die digitale Kommunikation zu erleichtern, sollten alle Geräte mit einer einheitlichen,

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selbsterklärenden Software ausgestattet werden, zudem sollte Hilfe beim Umgang ermöglicht werden.

Tablets sind leichter, komfortabler und einfacher zu transportieren als feststehende Rechner und eignen sich deshalb meist besser für Senioren, sie sind auch aufgrund ihrer Größe leichter zu bedienen als ein Smartphone. Das Tablet sollte natürlich internetfähig sein und mit einem SIM-Kartenslot ausgestattet sein, um zum Telefonieren benutzt werden zu können. Deshalb benötigt es auch eine Front- und Rückkamera. Das Betriebssystem spielt dagegen keine Rolle.

Bei der Anschaffung sollte man auf ein mindestens 15 Zoll großes Display achten, sodass das Lesen von Texten auch bei groß eingestellter Schrift möglich ist. Sehr wichtig ist eine einfache Bedienungsoberfläche. Die wenigsten Senioren brauchen und nutzen unzählige verschiedene Apps, viele möchten lieber gute Kontraste und mehr Helligkeit einstellen können. Hilfreicher als möglichst viel Speicherplatz sind eine hohe Auflösung und beleuchtete Tasten mit deutlichem Druckpunkt, zu empfehlen sind weiterhin ein gutes Mikrofon sowie integrierte Lautsprecher mit klarem Sound, die bei höherer Lautstärke nicht zu brummen anfangen. Um nicht über Kabel zu stolpern, ist eine lange Akkulaufzeit ebenfalls ein Kriterium. Egal, ob die Kinder, Enkel und Freunde weit weg leben oder einfach nicht so oft zu Besuch kommen können – Zugang zu Internet und digitalen Kommunikationsmöglichkeiten heben erwiesenermaßen Selbstwertgefühl und Zufriedenheit im Alter, ganz gleich, ob mit 70, 80 oder 90 Jahren.

Prof. Dr. Tamim Rahim, Ärztliche Leitung, Zentrum für Wirbelsäulenchirurgie im GPR Klinikum Rüsselsheim

Schmerzfrei auf schonende Weise

Text: Kirsten Schwieger Foto: Presse

Prof. Rahim, wann sind Wirbelsäulen-Operationen sinnvoll? Die Notwendigkeit einer Operation besteht, wenn starke anhaltende Beschwerden trotz der Behandlung dauerhaft bestehen (mindestens 6 Wochen). Sie wird ebenfalls erforderlich bei deutlichen Lähmungserscheinungen und Funktionsverlusten. Ein Notfall liegt vor bei Blasen-, Mastdarm- bzw. Rückenmarksfunktionsstörung. Was ist der Goldstandard bei typischen, degenerativen Wirbelsäulenerkrankungen, wenn die konservativen Therapien versagen?

In vielen Fällen ist hier der Goldstandard die mikrochirurgische Dekompression zur gezielten Entlastung der Nervenstrukturen. Dazu kommen heute bevorzugt minimalinvasive, schonende perkutane Verfahren zusätzlich zum Einsatz.

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Frühlingserwachen für Körper

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ADRA Deutschland e.V.

Die Hilfsorganisation mit Herz

ADRA führt weltweit Projekte in der Nothilfe, Entwicklungszusammenarbeit und entwicklungspolitischen Bildung durch. Nach dem Prinzip Hilfe zur Selbsthilfe verbessern wir mit unserem weltweiten Netzwerk von 122 Länderbüros die Chance auf ein selbstbestimmtes Leben. Unterstützen Sie unsere Arbeit für Menschen in Not.

Eventlandschaft Deutschland

Stadien, Arenen und Co.: Deutschland hat für Musik- und Sportfans einiges zu bieten. Lässt man die verschiedenen Fußballstadien einmal außen vor, bieten insgesamt 18 Arenen und Mehrzweckhallen jeweils Platz für mehr als 10.000 Personen.

Text: Nadine Wagner Fotos: Chaz McGregor/unsplash, Joshua Kettle/unsplash

Größte Multifunktionsarena

Deutschlands

Eröffnet im Jahr 1998 unter dem Namen „Kölnarena“ im Kölner Stadtteil Deutz zählt die heutige Lanxess-Arena mit ihren 87.300 Quadratmetern Fläche zu den größten und modernsten Multifunktionshallen in Deutschland. Auch im weltweiten Ranking landet sie unter den Top 5 der besten Arenen. Neben Sportveranstaltungen, Messen und Tagungen, sind auch nationale und internationale Superstars regelmäßig zu Gast in der Arena, die Platz für rund 20.000 Zuschauer bietet. Nennenswerte Highlights der vergangenen Jahrzehnte sind beispielsweise die Auftritte von Justin Timberlake, Bryan Adams, Taylor Swift oder auch Beyoncé.

An den diversen Gastronomieständen und Bars, wie der Dallmayr Kaffeebar oder der Radeberger Bar im Foyer der Arena,

erwartet die Gäste ein abwechslungsreiches Speisen- und Getränkeangebot. Dort wurden übrigens innerhalb der letzten 20 Jahre etwa drei Millionen Würstchen verspeist! Während die Clubräume im Osten und Westen der Lanxess-Arena zu Aftershow-Partys, Presseevents oder Firmenveranstaltungen einladen, finden sich hinter den Kulissen neun Künstler-, vier Sportler- und eine Orchestergarderobe sowie fünf Produktionsbüros und eine Produktionsküche. Bei Führungen durch die Halle können interessierte Besucher einen Einblick in das Showbusiness bekommen.

Europas größtes Baudenkmal Der seit 2008 stillgelegte Flughafen Tempelhof im Süden Berlins ist heute innerstädtischer Park und Veranstaltungsfläche in einem. Regelmäßig finden Messen, Musik- und Sportver-

anstaltungen sowie Preisverleihungen, Ausstellungen und Galadinner statt. Im Sommer 2022 feierte beispielsweise das Musikfestival Tempelhof Sounds mit rund 35.000 Besuchern erstmals Premiere auf Europas größter zusammenhängender und befestigter OpenAir-Fläche. Das überdachte Vorfeld eignet sich zudem hervorragend für regengeschützte Freiluftveranstaltungen. Neben den Eventflächen gibt es zahlreiche Räume, die die perfekte Kulisse für Fotoaufnahmen und Dreharbeiten bieten. Unter anderem wurden dort Szenen für die Hollywood-Filme „Die Bourne Verschwörung“ und „Die Tribute von Panem“ gedreht.

Traditionsreiche Halle im Ruhrgebiet

Die Westfalenhallen am Rheinlanddamm in Dortmund sind Messe-, Kongress- und Veranstaltungszentren. In neun Messehallen mit einer Gesamtfläche von knapp 60.000 Quadratmetern nehmen jährlich mehr als 8.000 Aussteller an rund 35 verschiede -

nen Messen teil. Mit einem Fassungsvermögen von bis zu 15.380 Zuschauern ist die Westfalenhalle die drittgrößte Konzertarena Deutschlands und außerdem ein beliebter Austragungsort für Europa- und Weltmeisterschaften.

Vielseitiger Olympiapark

Die Landeshauptstadt Bayerns hat ebenfalls eine besondere und vielseitige Location zu bieten – den Olympiapark, welcher 1972 Austragungsort der Olympischen Sommerspiele war. Auch heute finden auf dem Gelände noch viele Sportveranstaltungen statt, aber auch für Konzerte und Abendveranstaltungen eignet sich das 85 Hektar große Areal, zu dem ein Stadion, die Olympiahalle inklusive Turm sowie ein großer Park, ein eigenes Wohngebiet und ein Einkaufszentrum zählen. Ein alljährliches Highlight ist der Sommernachtstraum, der seit über zwei Jahrzehnten ein fester Bestandteil des Münchner Kulturlebens ist und jährlich zehntausende Besucher anzieht.

Körper und Seele nähren

KULINARIK

Genuss hält die Sinne wach und das Herz jung. Er steht für die Kunst, das Leben nicht einfach nur verstreichen zu lassen, sondern es Schicht für Schicht auszukosten.

Text: Kirsten Schwieger

Foto: Roberta Sant’Anna/unsplash

Seien wir ehrlich: Vieles verflüchtigt sich mit zunehmendem Alter. Es gibt aber auch Dinge, die mit wachsenden Lebensjahren zunehmen. Neben Erfahrung und Expertise ist dies auch die Leidenschaft für Genuss. Wenn der Alltag an hektischem Tempo verliert, öffnet sich ein Raum für die gezielte Wahrnehmung der kleinen, kostbaren Momente: Ein Spaziergang mit dem Hund, eine Partie Rummikub mit Freunden oder ein Nachmittag im Zoo mit den Enkeln. Aber auch der Duft frisch gebackenen Brotes oder Kuchen, das Aroma gemahlener Kaffeebohnen oder das vielschichtige

Bouquet eines guten Weines auf der Zunge lässt die Herzen höherschlagen. So geht Genuss im Alter oft durch den Magen und spricht alle Sinne an. Unbestritten, dass ein Cappuccino auf einer venezianischen Piazza, fangfrischer Fisch mit Meeresrauschen oder ein guter Tropfen zum Sonnenuntergang noch um ein Vielfaches köstlicher schmeckt.

Glücklich, wer im Alter die Zeit, Vitalität und finanzielle Freiheit hat, den Spuren des Genusses auch geografisch zu folgen. So beginnt eine gelungene Reise oft auf dem Teller. In der Provence sind es Aromen von wildem Thymian und Lavendel,

Am südlichen Ufer des malerischen Gardasees findet sich eine der charmantesten Weinregionen Italiens.

die sich im Honig wiederfinden, in Italien das Olivenöl, das nach Sonne und Erde schmeckt. Und jede sonnenverwöhnte Region bringt – abhängig von den jeweiligen Böden und Winzerqualitäten – einzigartige Reben und Weinkompositionen hervor. So stellen Weinreisen oder -wanderungen für viele Silver Traveller die Krönung des genussvollen Unterwegsseins dar. Sie vereinen Genuss mit dem Wissen um Handwerk und die Neugierde für die Landschaft, aus der ein Wein entspringt.

Vegane und vegetarische Köstlichkeiten: Soto schmeckt.

Es duftet köstlich. Es schmeckt wunderbar. Es sättigt und tut gut. Alle, die es ausprobiert haben, wissen das. Biologisch nachhaltig angebaute und produzierte Lebensmittel schmecken einfach besser, sind gesünder und schonen unsere Böden und Gewässer. Das Familienunternehmen Soto aus dem Chiemgau weiß das bereits seit 38 Jahren und entwickelt regelmäßig neue vegetarische und vegane Biospezialitäten. „Wir verzichten bewusst auf Fleisch-Imitate“, sagt Isabella Fageth, Marketing Managerin der organic veggie food GmbH, unter der die Marke Soto bekannt ist. „Alle unsere Produkte stellen wir selbst her, und zwar ohne künstliche Zusatzstoffe oder fertige Gewürzmischungen.“ Heute gibt es mehr als 30 Köstlichkeiten wie beispielsweise Frühlingsrollen, Falafel, Burger und anderes, deren Zutaten bevorzugt aus der Region stammen und bei Soto schonend verarbeitet werden.

Biologische Landwirtschaftsbetriebe aus bayerischen Ökomodellregionen und entsprechende Betriebe aus österreichischen Verbänden liefern die hohe Qualität, die für die Köstlichkeiten von Soto erforderlich ist. „Unsere Landwirt:innen probieren auch gerne Neues aus und pflanzen nun beispielsweise Kichererbsen und schwarze Bohnen“, sagt Isabella Fageth. Der Bio-Spezialist hat gerade sein Sortiment um drei neue Snack-Kreationen erweitert, die mediterrane Genussmomente und bewusste Ernährung auf köstliche Weise verbinden: Bio Antipasti Balls, Bio Crispy Snack

Darüber hinaus kombinieren sie köstliche Rebensäfte mit authentischen Speisen, Abwechslung, Aktivität und Geselligkeit. Von der präzisen Struktur Süddeutschlands über die sommerliche Leichtigkeit der Provence bis hin zur sonnenverwöhnten Eleganz Italiens lässt sich die Vielfalt und Köstlichkeit europäischer Weinkultur auf einer genussvollen Reise Richtung Süden erkunden.

Auf dem Weg wartet die ein oder andere Überraschung. So präsentieren süddeutsche Weinregionen nicht nur kräftige Spätburgunder oder mineralische Silvaner, sondern haben auch raffinierte Rebsorten wie Merlot, Cabernet Dorsa oder Blaufränkisch im Repertoire. Die provenzalischen Rosés dagegen profitieren von der feinen Mineralität der auf Ton- und Kalkböden wachsenden Grenache-, Cinsault- und Syrah-Trauben und erfrischen mit fruchtigen Beerenaromen. Am südlichen Ufer des malerischen Gardasees findet sich eine der charmantesten Weinregionen Italiens: Das Lugana-Gebiet ist bekannt für seine hervorragenden Weißweine, die Fülle und Leichtigkeit gleichermaßen vereinen. Mit einem gekühlten Glas Lugana in der Hand die Abendsonne im Gardasee versinken zu sehen, ist die pure Definition von Genuss und Dolce Vita.

Fakten

Die Forschung betrachtet Genuss als eine aktive Fähigkeit, die maßgeblich zur mentalen und physischen Gesundheit beiträgt. So schüttet das Gehirn bei genussvollen Erlebnissen Glückshormone wie Endorphine und Dopamin aus. Andere Studien belegen, dass durch Genuss entstandene positive Emotionen die Abwehrkräfte stärken.

Zucchini-Feta und Bio Crispy Snack Rote Linse. Besonders die Bio Antipasti Balls bringen ein kleines Stück Mittelmeer nach Hause: Mediterranes Gemüse trifft hier auf grüne Oliven und vereint sich zu einer aromatischen Komposition, die außen goldbraun knuspert und innen angenehm saftig bleibt.

„Unsere Kund:innen schwärmen von unseren Produkten, weil sie wirklich nach Gemüse schmecken, weil man die Konsistenz und die Körner darin schmeckt. Man hat wirklich etwas Köstliches und Kräftigendes im Mund!”

Nachhaltigkeit beginnt und endet bei Soto aber nicht erst auf dem Teller: Neben dem biologisch nachhaltigen Anbau achtet das Unternehmen auf kurze Transportwege, eine ressourcenschonende Produktion mithilfe eigener Solarenergie und recycelbare Verpackungen. So entstehen Köstlichkeiten, die nicht nur gut schmecken, sondern auch ein gutes Gefühl schenken.

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„Unsere beste Zeit ist jetzt“

Best Ager-Model und Grey

Hair-Influencerin Petra van Bremen über graue Haare, Ausstrahlung, Sichtbarkeit und die kleinen Momente großer Lebensfreude.

Text: Kirsten Schwieger Fotos: Presse, Getty Images/unsplash

Welches Mindset haben Sie in puncto Älterwerden?

Ein sehr positives – darüber habe ich auch ein Buch geschrieben. Für mich beginnt das im Kopf. Wenn du dein Alter akzeptierst, dann bist du vorne. Wenn ich mich im Spiegel anschaue, sehe ich keine ältere Frau. Ich sehe Petra. Sich wohl in seiner eigenen Haut fühlen und das auch ausstrahlen: darum geht es. Die Zeit läuft nicht gegen uns, sie läuft mit uns und begleitet uns. Älterwerden ist ein Privileg.

Was bedeutet Well-Aging für Sie?

Zur Ruhe kommen, gelassener werden. Es geht nicht darum, so viele Lebensjahre wie möglich anzuhäufen, sondern die Jahre mit Leben zu füllen. Den Begriff Anti-Aging mag ich deswegen auch gar nicht, da es nicht darum geht, das Altern zu stoppen. Viele betrachten mich als Role Model, da ich Frauen anscheinend sehr motivieren kann. Ich will ihnen die Angst nehmen, älter zu werden. Auch

Petra von Bremen, Best Ager-Model, Grey Hair-Influencerin

Die Zeit läuft nicht gegen uns, sie läuft mit uns und begleitet uns. Älterwerden ist ein Privileg.

jungen Menschen will ich dies schon mitgeben. Es hört nicht auf mit 30.

Wie definieren Sie Schönheit?

Schönheit ist für mich Ausstrahlung. Wenn jemand in den Raum kommt und an sich selbst glaubt, mit gerader Haltung und Strahlkraft. Egal, ob Kleidergröße 34 oder 44, Falten oder Markenkleidung. Jede Frau darf aussehen, wie sie will. Meine grauen Haare sind lang und mich interessiert nicht, was andere dazu sagen. Mir gefällt es und ich fühle mich wohl damit. Ich werde darauf angesprochen, das ist für mich Sichtbarkeit.

Wer stabile und unterstützende soziale Kontakte hat, altert biologisch langsamer.

Wie halten Sie sich fit und schön?

Ich mache drei bis vier Mal in der Woche Kraft- und Ausdauertraining, trinke kaum Alkohol, habe nie geraucht. Und ich bin ein Fan von Vitaminen. Ich pflege mich mit reichhaltigen, feuchtigkeitsspendenden Produkten und gehe regelmäßig zur Kosmetikerin. Ich esse nicht mehr so viel wie früher, weil ich das Bedürfnis dazu nicht mehr habe. Dennoch bin ich offen für Genussmomente, beispielsweise in Form eines Snickers oder eines Glas Champagners.

Was tut Ihnen gut, woraus schöpfen Sie Energie?

Ich lasse mich von anderen nicht verrückt machen und habe mich schon früh von Energievampiren verabschiedet. Energie schöpfe ich aus meiner Arbeit, aus meiner Partnerschaft. Oder wenn

ich mit meinem Hund spazieren gehe oder angesprochen werde von Frauen, die mich aus Social Media kennen. Die kleinen Momente des Glücks sind der Quell großer Lebensfreude.

Was möchten Sie anderen Frauen mitgeben?

Einfach sie selbst zu sein, sich zu umarmen, das Alter zu umarmen und sich nicht mit anderen Frauen zu vergleichen. Ich sage immer: Sichtbarkeit kennt kein Verfallsdatum. Es ist nicht nur „Longevity“, sondern lange sichtbar zu sein, relevant zu sein, Ausstrahlung zu haben und an sich selbst zu glauben. Lasst euch nicht verrückt machen, was man alles tun sollte, um jünger auszusehen. Eure beste Zeit ist jetzt. Seid neugierig auf das Leben, auf die Menschen. Das hält jung!

AUGENCREME wirkt der Faltenbildung entgegen

Schönheit kennt kein Alter

HAUTGESUNDHEIT

Egal welches Alter – wir alle wollen schön sein, eine gesunde Haut und eine besondere Ausstrahlung haben. Doch wie geht das?

Foto: Cottonbro/ pexels

Schönheit ist nicht an ein bestimmtes Alter gebunden und jede und jeder kann gesunde Haut genießen. Best Ager – Menschen über 50 – haben besondere Bedürfnisse, wenn es um Hautpflege und Wohlbefinden geht. Hier sind die wichtigsten Tipps, um zeitlose Schönheit zu genießen: Mit zunehmendem Alter verliert die Haut an Feuchtigkeit und Elastizität, weswegen es wichtig ist, sie mit feuchtigkeitsspendender Pflege frisch zu halten. Hyaluronsäure und natürliche Öle, wie beispielsweise Vitamin C, Arganöl oder Jojobaöl, versorgen die Haut mit Nährstoffen und lassen sie strahlen.

Auch lohnt es sich bei der generellen Hautpflege einen Blick auf die Inhaltsstoffe zu werfen: Aloe Vera hat eine beruhigende und feuchtigkeitsspendende Wirkung. Sheabutter pflegt die Haut intensiv und schützt sie vor Umwelteinflüssen.

Sanfte Pflege ohne chemische Zusätze hilft dabei, die Haut nicht zu reizen und den natürlichen Alterungsprozess positiv zu beeinflussen.

UV-Strahlen gehören zu den größten Verursachern von vorzeitiger Hautalterung. Deshalb und zum Schutz vor Hautkrebs ist es wichtig, jeden Tag Sonnenschutz aufzutragen. Auch im Winter oder an bewölkten Tagen ist Sonnenschutz wichtig, um der Entstehung von Falten und Pigmentflecken vorzubeugen. Das Ergebnis von täglichem Sonnenschutz: eine jüngere

– unabhängig vom Alter.

Nicht nur die Hautpflege ist wichtig, sondern auch womit wir unseren Körper nähren, spiegelt sich im Hautbild wider. Eine Ernährung, die ausgewogen und reich an Antioxidantien wie Vitamin C und E ist, schützt die Haut vor freien Radikalen und verlangsamt die Entstehung von Falten. Gesunde Fette, beispielsweise aus Fisch und Nüssen oder Samen, fördern die Elastizität und die Regeneration der Haut. Zu einem gesunden Lebensstil gehört natürlich auch regelmäßige Bewegung. Diese tut nicht nur dem Körper gut, sondern auch der Haut: Sport kurbelt die Durchblutung an, wodurch die Haut besser mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt wird. Das Ergebnis ist ein frischer, rosiger Teint. Gesichtsmassagen und ausreichend

Schlaf sind Schönheitsgeheimnisse für jedes Alter. Durch die Massage der Haut wird die Durchblutung angeregt, was die Kollagenproduktion stimuliert. Sanfte, kreisende Bewegungen, egal ob im Stirnbereich, den Wangen und um die Augen, helfen die Haut elastisch zu halten und können Anzeichen von Müdigkeit reduzieren. Außerdem ist eine kleine Gesichtsmassage auch wunderbar entspannend.

Dass Schlaf wichtig für die Regeneration und das Funktionieren unseres Körpers ist, wissen wir schon lange. Aber auch die Haut braucht diese Regenerationsphasen. Ausreichend Schlaf hilft, den Alterungsprozess zu verlangsamen und sorgt für ein frisches und erholtes Hautbild. Es können dadurch Augenringe und fahle Haut vermieden werden.

Nicht nur die Hautpflege ist wichtig, sondern auch womit wir unseren Körper nähren, spiegelt sich im Hautbild wider.

Fakten

Interessant zu wissen: Sport und regelmäßige Bewegung unterstützen die körpereigene Bildung von Kollagen. Dieses ist für die Festigkeit und Elastizität der Haut am ganzen Körper verantwortlich. Auch unsere Haare benötigen Kollagen für ein gesundes Wachstum.

Gesundheit ist eine Entscheidung – jeden Tag neu

Wer mitten im Leben steht, weiß: Gesundheit ist kein Zufall. Sie ist das Ergebnis bewusster Entscheidungen – Tag für Tag.

Mit zunehmender Lebenserfahrung wächst das Bedürfnis, aktiv in das eigene Wohlbefinden zu investieren. Statt kurzfristiger Trends zählen heute Nachhaltigkeit, Qualität und ein gutes Körpergefühl. Ein ganzheitlicher Ansatz rückt in den Fokus: Ernährung, Pflege und Lebensstil greifen ineinander und bilden die Grundlage für Vitalität und Lebensfreude.

Natürliche Inhaltsstoffe gewinnen dabei zunehmend an Bedeutung. Besonders Aloe Vera gilt seit Jahrhunderten als vielseitige Pflanze für inneres und äußeres Wohlbefinden. Entscheidend ist dabei jedoch die Qualität: Die Pflanze entfaltet ihr Potenzial vor allem dann, wenn das Gel schonend gewonnen und zeitnah verarbeitet wird, um wertvolle Inhaltsstoffe bestmöglich zu erhalten.

Seit über 40 Jahren steht Forever Living Products für hochwertige Gesundheits- und Wellnessprodukte auf Aloe Vera-Basis. Das Unternehmen begleitet den

gesamten Prozess – vom Anbau über die Ernte bis zum fertigen Produkt. Durch sorgfältige Verarbeitung und hohe Reinheit entstehen Lösungen, die sich unkompliziert in den Alltag integrieren lassen und sowohl die innere Balance als auch die äußere Pflege unterstützen.

Gerade für Menschen, die bewusst leben und Wert auf nachhaltige Gesundheitsprävention legen, sind einfache Routinen entscheidend. Denn langfristiges Wohlbefinden entsteht nicht durch Perfektion, sondern durch Kontinuität.

Der tägliche Genuss des Forever Aloe Vera Gel™ könnte z. B. eine solche Routine sein. Das hochqualitative Trinkgel wird schonend im Spezialverfahren aus dem inneren Gel des Aloe-Vera-Blattes hergestellt. Die Blätter werden von Hand geerntet, filetiert und innerhalb weniger Stunden nach der Ernte weiterverarbeitet, um alle wertvollen Inhaltsstoffe zu bewahren. Das ist Aloe Vera in ihrer natürlichsten Form.

Gesundheit ist heute vor allem eine Frage der Haltung. Und die Entscheidung, jeden Tag etwas für sich selbst zu tun. Mit Unterstützung hochwertiger Produkte.

Haut

Die Stille Kraft der Solidarität

ZUKUNFT GESTALTEN

Testamentsspenden bilden eine der wichtigsten Säulen für die Arbeit von gemeinnützigen Organisationen. Doch was könnte mehr Menschen dazu bewegen, ihr Erbe für den guten Zweck einzusetzen?

Text: Nadine Wagner

Foto: Roman Odintsov/pexels

Laut einer im Februar 2025 durchgeführten forsa-Umfrage im Auftrag der SOS-Kinderdörfer würde rund die Hälfte aller Befragten (46 Prozent) – unter der Annahme, sie könnten 100.000 Euro vererben – einen Teil ihres Nachlasses für den guten Zweck einsetzen. Ihnen geht es dabei weniger um materielle Werte; vielmehr möchten 72 Prozent ihre Überzeugungen und Ideale weitergeben, um auch über den Tod hinaus Gutes zu tun.

Auf der Webseite www.mein-erbe-tutgutes.de finden sich zahlreiche eindrucksvolle Beispiele, wie Testamentsspenden nachhaltige Veränderungen bewirken. Neben diesen Geschichten berichten auch Fördervereine, Umwelt- und Naturverbände sowie Hilfsorganisationen immer wieder von Projekten, die erst durch solche Spenden realisiert werden konnten. Hierzu gehört bspw. der Bau eines Gesundheitszentrums in Kodougouni (Mali) durch das Kinderhilfswerk Eine Welt. Dort erhalten besonders Kinder und Schwangere Zugang zu einer schnellen und zuverlässigen medizinischen Versorgung – eine lebenswichtige Unterstützung, die in vielen ländlichen Regionen oft fehlt. Für die Auswahl geeigneter Empfänger kann zudem das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) wertvolle Orientierung bieten.

Für die optimale Nachlassplanung ist es ratsam, sich rechtzeitig fachlichen Rat einzuholen, da Vielen noch immer nicht bewusst ist, dass gemeinnütziges Vererben überhaupt möglich ist. Zwar ist die gesetzliche Erbfolge in Deutschland strikt geregelt, mit einem handschriftlich verfassten Testament oder Erbvertrag lässt sich diese jedoch erweitern. So kann eine Testamentsspende unter anderem in Form eines Vermächtnisses erfolgen, wodurch (Hilfs-)Organisationen oder aber zweckgebundene Projekte, Fördervereine und Verbände gezielt bedacht werden können, ohne die Erben zu belasten. Beim Vererben geht der Nachlass als Ganzes auf alle Erben – eine sog. Erbengemeinschaft – über; sie treffen sämtliche

Ihr Wille zählt. Auch über Ihr Leben hinaus.

Ein Testament ist mehr als ein juristisches Dokument, es ist Ausdruck Ihrer Werte und Lebensgeschichte. Und es schafft Klarheit – für Sie und Ihre Angehörigen. Doch wo beginnt man bei einem so wichtigen Thema? Wir vom Arbeiter-SamariterBund Deutschland e. V. (ASB) stehen Ihnen mit fundierter Erfahrung rund um Nachlass und gemeinnütziges Vererben zur Seite.

Die Grundlagen im Überblick:

• Ohne Testament greift die gesetzliche Erbfolge, und falls keine Erben vorhanden sind, erbt der Staat Ihr Vermögen.

• Das Testament legt fest, wer Erbe wird und wie Ihr Nachlass verteilt wird. Es kann handschriftlich oder notariell erstellt werden. Nahe Angehörige erhalten in jedem Fall einen gesetzlichen Pflichtanteil.

• Die Erben übernehmen und kümmern sich um den gesamten Nachlass, inklusive der Rechte und

bei den 60 - 69-Jährigen um 11 Prozent.

Rechte und Pflichten der verstorbenen Person. Nicht ausgeschlossen bei dieser Form des Nachlasses sind Erbstreitigkeiten, die laut „Streitatlas 2019“ zu den häufigsten Rechtskonflikten in Deutschland gehören.

Eine Testamentsspende ist weit mehr als eine einmalige Zuwendung – sie ist eine Investition in eine solidarischere Zukunft. Mit einer Spende dieser Art werden langfristig Projekte, Organisationen oder Initiativen, die einen positiven Einfluss auf unsere Gesellschaft haben, gefördert. Sie tragen dazu bei, dass gemeinnützige Arbeit aufrechterhalten und ausgebaut werden kann, sei es durch die Finanzierung

Pflichten. Zusätzlich können Sie Vermächtnisse an Personen oder Organisationen ausstellen.

Gemeinnützig vererben:

• Gemeinnützige Organisationen wie der ASB können ebenfalls als Erbe eingesetzt oder mit einem Vermächtnis bedacht werden; so gibt man persönliche Werte weiter und kann einen Beitrag für die Gesellschaft leisten.

• Viele Organisationen, wie auch der ASB, sind geübt in der professionellen Nachlassabwicklung und stellen sicher, dass Ihre Wünsche umgesetzt werden.

• Gemeinnützige Organisationen sind in der Regel von der Erbschaftssteuer befreit.

Der ASB steht seit seiner Gründung im Jahr 1888 für verlässliche Hilfe – in der Pflege, im Rettungsdienst, in der Kinder- und Jugendhilfe sowie in der Unterstützung von Menschen in schwierigen Lebenslagen. Ein Vermächtnis an den ASB trägt dazu bei, dass diese Arbeit fortgeführt werden kann. Auf Wunsch übernehmen wir zudem die

von Hilfsprojekten, die Förderung von Forschung oder die Unterstützung von Menschen in Not.

Neben diesen Geschichten berichten auch Fördervereine, Umweltund Naturverbände sowie Hilfsorganisationen immer wieder von Projekten, die erst durch solche Spenden realisiert werden konnten.

Nachlassabwicklung und sorgen dafür, dass Ihr letzter Wille umgesetzt wird.

Der eigene Nachlass ist ein sensibles Thema und jede Entscheidung verdient Zeit und Vertrauen. Fordern Sie jetzt unsere kostenfreie Erbschaftsbroschüre an und erhalten Sie weitere Informationen zur Nachlassplanung und zum gemeinnützigen Vererben:

Jil Perlita Baarz

Philanthropie- & Spendenberatung

Telefon: +49 30 2325 786-134

E-Mail: j.baarz@asb.de

In den Altersgruppen 40 - 49 stieg das Spendenvolumen um 6 Prozent,

DIE NATUR IN DER ZUKUNFT BEWAHREN

Eine der weltweit größten Krisen ist der Verlust der Artenvielfalt. Immer sichtbarer wird, wie wichtig der Schutz von bedrohten Tierarten und ihren Lebensräumen ist. Darum kümmert sich der WWF, eine der größten Natur- und Umweltschutzorganisationen weltweit, seit vielen Jahren.

Lebensraumverlust und Konflikte

Von Menschen geschaffene Hindernisse, darunter landwirtschaftliche Flächen, Siedlungen, Straßen und Zäune zerschneiden Lebensräume der Löwen und nehmen ihnen die Freiheit, weite Wanderwege zu nutzen. Dadurch sinkt nicht nur ihr Jagderfolg – auch die genetische Vielfalt der Populationen ist in Gefahr.

Besonders tragisch sind Konflikte mit Menschen: Wenn Löwen Nutztiere reißen, folgen häufig Vergeltungstötungen. Ein

Löwen werden gezielt wegen Knochen, Zähnen und Fellen getötet, die auf illegalen Märkten hohe Preise erzielen. Selbst Schutzgebiete wie der HwangeNationalpark in Simbabwe sind davor nicht sicher.

gefährlicher Kreislauf, der Mensch und Tier gleichermaßen belastet.

So schützt der WWF die Löwen Afrikas Der WWF setzt auf Lösungen, die Schutz und friedliche Koexistenz verbinden. Moderne Kamerafallen, GPS-Halsbänder und das Monitoring durch Ranger:innen helfen dabei, Löwenbewegungen zu verstehen, Konflikte frühzeitig zu verhindern und Wilderei schneller aufzudecken.

Gleichzeitig werden lokale Gemeindemitglieder zu „Lion Guards“ ausgebildet. Sie helfen, Mensch-Löwen-Konflikte zu entschärfen und Vieh besser zu schützen. Ergänzend fördert der WWF Bildungsprogramme, alternative Einkommensquellen wie Imkerei und praxiserprobte Schutzmaßnahmen wie mobile Herdenzäune. So entsteht echter Artenschutz, der gemeinsam mit den Menschen vor Ort wirkt.

Désirée Goertz, Fachanwältin für Erbrecht, ist Referentin für Nachlassabwicklung und Syndikusanwältin beim WWF. © Heidi Scherm

Frau Goertz, was ist zu Lebzeiten wichtig, wenn jemand den WWF als Erben einsetzen will?

Die Grundlage ist immer ein Testament, damit der WWF erbt. Wir freuen uns, wenn die Menschen zu Lebzeiten mit uns Kontakt aufnehmen, damit wir ihre Wünsche so gut als möglich kennenlernen und später umsetzen können. Das ist unsere oberste Maxime.

Sie kümmern sich dann im Todesfall um alles, auch um die Nachlassabwicklung?

Ja, wenn wir als Erben eingesetzt werden, ob allein oder mit anderen zusammen. Dann fahren wir bundesweit zum Ort des Verstorbenen und kümmern uns um alles: Wir sorgen dafür, dass die Haustiere ein neues Zuhause bekommen, ordnen die Papiere, geben unerledigte Steuererklärungen in Auftrag. Auch um die Bestattung kümmern wir uns, soweit notwendig.

Der WWF begleitet seit vielen Jahren Menschen, die den Natur- und Umweltschutz im Testament bedenken möchten: kompetent, individuell und vertraulich.

Machen Sie den ersten Schritt und bestellen Sie jetzt die kostenfreien WWF Testamentsbroschüren.

KONTAKT:

WWF Deutschland

Tel 030 311 777-730 testament@wwf.de wwf.de/testamente

Am Ende zählt, wie wir füreinander da sind

ADVERTORIAL

Unterstützende Sorge in der letzten Lebenszeit Ein Ort für das, was am Ende wirklich wichtig ist

Eine schwere, zum Tod führende Erkrankung, bringt vieles ins Wanken: den Körper, den Alltag, die Gewissheiten. Neben Schmerzen und körperlicher Schwäche entstehen Fragen, Ängste und eine tiefe Unsicherheit – bei den Betroffenen ebenso wie bei ihren Angehörigen. In dieser Lebensphase braucht es mehr als medizinische Behandlung. Es braucht Zeit, Zuwendung und eine verlässliche Begleitung. Die Palliative Care folgt genau diesem Ansatz. Sie begleitet schwer erkrankte Menschen ganzheitlich – medizinisch, pflegerisch, seelisch, sozial und spirituell. Nicht um Leben zu verlängern um jeden Preis, sondern um Leben bis zuletzt lebenswert zu gestalten.

Seit 35 Jahren setzt sich der Hospizdienst DaSein e. V. in München dafür ein, dass Menschen bis zum Ende gut begleitet werden können – in ihrer vertrauten Umgebung, mit Respekt vor ihren Wünschen und ihrer Würde. Ein erfahrenes multiprofessionelles Team aus 30 hauptamtlichen und rund 120 ehrenamtlichen Mitarbeitenden nimmt sich Zeit: für Gespräche, für die Linderung von Schmerzen und Ängsten, für das Dasein in einer existenziellen Lebensphase. Wenn Erkrankung und Situation es erfordern, ist auch das spezialisierte ambulante Palliativteam (SAPV) im Einsatz – rund um die Uhr, auch nachts. Ziel all dieser Angebote ist es, Lebensqualität bis zuletzt zu ermöglichen – verlässlich, menschlich und nah. Mehr unter: www.hospiz-da-sein.de

Mit einer Spende, einem Vermächtnis oder einer Zustiftung an unsere Hospiz-Stiftung ermöglichen Sie einen Ort, der auch in Zukunft trägt. Einen Ort, an dem Zeit, Zuwendung und fachliche Kompetenz selbstverständlich sind – bis zuletzt.

Spendenkonto:

Das HospizHaus des Lebens

Mit dem geplanten Hospiz- und Palliativzentrum „HospizHaus des Lebens“ entsteht in München ein Ort, der Halt gibt – für schwerstkranke und sterbende Menschen ebenso wie für ihre Angehörigen.

Ein Ort, der den komplexen Bedürfnissen der letzten Lebensphase gerecht wird und Sicherheit schenkt, wenn vieles unsicher wird.

Erstmals werden hier alle ambulanten und stationären Angebote der Hospiz- und Palliativversorgung unter einem Dach gebündelt. Das schließt Versorgungslücken, reduziert belastende Übergänge und ermöglicht kontinuierliche Begleitung. So entsteht ein klarer, transparenter und langfristig tragfähiger Versorgungsrahmen, der die Hospiz- und Palliativarbeit in München nachhaltig stärkt.

Das HospizHaus des Lebens versteht sich dabei bewusst nicht nur als Versorgungsort, sondern als gesellschaftlicher Beitrag: für eine Kultur, die Sterben und Abschied nicht ausklammert. Ergänzend entsteht deshalb ein offener Raum für Information, Bildung und Austausch – mitten in der Stadt, mitten im Leben.

Information und persönlicher Kontakt Hospizdienst DaSein e. V.

Frau E. Katharina Rizzi 089 – 124 70 51 40 e.k.rizzi@hospiz-da-sein.de

Demenz ist ein langer Abschied von einem geliebten Menschen. Auch wenn er irgendwann nicht mehr der Mensch ist, den man kannte, bleibt er doch immer noch Mensch – Vater, Mutter, Oma oder Opa, Ehemann oder Ehefrau.

DEMENZ VERÄNDERT LEBENSWEGE UND GEFÜHLE. VON BETROFFENEN UND VON ANGEHÖRIGEN. GRUNDLEGEND UND LANGFRISTIG.

Forschung ist der Schlüssel zur Heilung. Ihre Spende wird dringend gebraucht.

STIFTERVERBAND FÜR DIE DEUTSCHE WISSENSCHAFT E.V.

IBAN DE51 3604 0039 0120 7240 00

Verwendungszweck Demenzforschung

Testament ohne Nebenwirkungen

Wussten Sie, dass Sie bis zum Schluss über Ihr ganzes Vermögen verfügen können, auch wenn Sie Ihr Testament schon gemacht haben? – Und darin festgelegt haben, wie es später einmal verteilt werden soll? Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass dem nicht so ist! Erblasserinnen und Erblasser dürfen mit ihrem Vermögen zu Lebzeiten machen, was sie wollen – egal, was in ihrem Testament steht! Das ist gesetzlich geregelt.

Ein Testament ist demnach jedenfalls kein Grund, sich Sorgen zu machen, ob die Finanzen bis zum Schluss ausreichen – etwa für einen Heimaufenthalt. Sie können also schon getrost zu Lebzeiten festhalten, wen Sie bedenken wollen – ob Kinder, Enkel oder eine gemeinnützige Organisation. So können Sie über Ihren Tod hinaus Gutes tun.

Bei weiteren Fragen zu den Themen Vorsorge, Testament oder gemeinnütziges Vererben rufen Sie uns gerne an.

Foto: istock/Jacob Wackerhausen

Wann sollte man ein Testament aufsetzen? So früh wie möglich.

Wir haben für Sie eine kostenlose Sprechstunde mit unserem Juristen eingerichtet: Telefon (0800) 101 50 22. Bestellen Sie auch unsere kostenlosen Ratgeber auf www.cbm.de/legate

Jazmine Lowther und Martin Kern
Hardergrat
Kanton Bern, Schweiz
Foto: Carlos Blanchard

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