Handelsblatt | April 2026
Eine unabhängige Kampagne von Contentway
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Handelsblatt | April 2026
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ELTIF - EINFACH IN INFRASTRUKTUR INVESTIEREN
Investieren auf lange Sicht macht unter anderem für die Altersvorsorge Sinn. Wer sein Geld in Infrastrukturprojekte steckt, investiert in die Zukunft.
Interview | Margarethe Honisch
MIT BILDUNG WIRD DAS VORSORGEDEPOT ZUR ECHTEN LEBENSKOMPETENZ
Finanzexpertin Margarethe Honisch hält das Vorsorgedepot für Jugendliche für einen guten Ansatz.
MEHR MUT. MEHR WISSEN. MEHR IMMOBILIEN.
Immobilienexpertin Anaïs Cosneau, Gründerin einer der führenden Bildungsplattformen von Immobilienwissen von Frauen für Frauen, im Interview.
Großes Interview
SHIT IN, SHIT OUT
Miriam Wohlfarth ist Co-Founder und Co-CEO von Banxware, einem FinTechUnternehmen für Embedded Finance und Kreditlösungen. Warum Führungskräfte das Thema KI jetzt nach ganz oben stellen sollten, erklärt sie im Interview.

Warum Frauen bessere Renditen erzielen?
Sie handeln mit weniger Risiko, denken langfristiger und bleiben ihrer Strategie treu. Mit flexgold geht das ganz flexibel: Ab 1 €, 24/7 und per Fingertipp in Gold und andere physische Edelmetalle investieren.





































AUSGABE #211
Key Account Manager:
Alia Fahda
Geschäftsführung:
Nicole Bitkin, Fredrik Thorsson
Creative Director:
Franziska Bredehorn
Redaktion und Grafik:
Franziska Bredehorn, Nadine Wagner, Julia Schmidt, Negin Tayari
Text:
Katja Deutsch, Armin Fuhrer, Julia Butz, Jakob Bratsch, Thomas Soltau
Coverfoto:
Presse, Marcus Witte
Distribution & Druck:
Handelsblatt, April 2026
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WEITERE INHALTE
4. Bastian Kunkel, Versicherungen mit Kopf
6. Anaïs Cosneau, Happy Immo Club
10. Energie-Investments
16. Margarethe Honisch, fortunalista
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Anlegen in „Betongold“ bleibt attraktiv Viele Investoren fragen sich, welches Immobilieninvestment für sie sinnvoll ist. Es gibt eine Reihe von Möglichkeiten.
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Bitcoin ist kein Hype, sondern Hausaufgabe
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EINLEITUNG
Die neue Finanzära beginnt nicht erst mit neuen Produkten, Plattformen oder Regeln. Sie beginnt dort, wo digitale Systeme nicht mehr nur analysieren, sondern eigenständig handeln, koordinieren und Entscheidungen vorbereiten.
Foto: Oliver Dietze/DFKI
Genau darin liegt die Zäsur des Jahres 2026: Mit agentischer KI entsteht eine technologische Kraft, die das Finanzsystem effizienter macht und seine innere Logik verändert. Agentische KI geht weit über herkömmliche Automatisierung hinaus. Sie erkennt Muster, setzt Prioritäten, stößt Prozesse an und reagiert innerhalb definierter Ziele auf neue Entwicklungen. In den Finanzmärkten eröffnet das neue Möglichkeiten: in Risikoanalyse, Treasury, Kreditprüfung, Portfoliomanagement, Marktüberwachung und Kundeninteraktion.
Für Deutschland liegt darin eine historische Chance. Der Finanzsektor kann den Weg in ein offenes, kooperatives und innovationsstarkes System ebnen, in dem traditionelle Banken, FinTechs und der Privatsektor ihre Kräfte bündeln. Etablierte Institute stehen für Vertrauen, Stabilität und Reichweite, FinTechs für Tempo. Gemeinsam können sie ein Finanzwesen formen, das die Stärken von KI, Blockchain-basierten Systemen und digitalen Assets produktiv zusammenführt. Besonders bedeutsam ist die Frage des Zugangs. Ein modernes Finanzsystem muss einfacher, schneller und breiter nutzbar werden – für Unternehmen ebenso wie für Privatpersonen. Blockchain-Lösun-
gen können Reibungsverluste senken, Transparenz erhöhen und neue Wege der Finanzierung erschließen. Für Privatpersonen eröffnet eine leistungsfähige Retail-Banking-Infrastruktur die Aussicht auf ökonomische Teilhabe am offenen Markt, an neuen Anlageformen und an der Vermögensbildung. Agentische KI kann diese Entwicklung beschleunigen. Sie verspricht personalisierte, vorausschauende und skalierbare Finanzdienstleistungen. Sie kann helfen, Risiken früher sichtbar zu machen und Entscheidungen besser zu unterstützen. Doch jede Vision stößt dort auf ihre Bewährungsprobe, wo Vertrauen ins Spiel kommt. So groß die Möglichkeiten agentischer KI sind, so deutlich ist auch: Ihre Verlässlichkeit ist noch nicht in jedem Anwendungsfeld ausgereift. Systeme können Kontexte missverstehen, Wahrscheinlichkeiten falsch gewichten oder Ergebnisse liefern, die überzeugend wirken, ohne tragfähig zu sein.
Die Zukunft gehört deshalb nicht der blinden Automatisierung, sondern einer verantworteten Intelligenz. Agentische KI muss in robuste Governance-Strukturen eingebettet werden – mit menschlicher Aufsicht, Transparenz und nachvollziehbarer Verantwortung. Hinzu kommt finanzielle Bildung. Nur, wenn Menschen und Unternehmen Chancen
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Smartphone statt
Bankschalter
Seine Finanzen regelt man heute digital. Das ist inzwischen sehr gut machbar – wenn man wichtige Sicherheitsanforderungen beachtet.

Ein modernes Finanzsystem muss einfacher, schneller und breiter nutzbar werden – für Unternehmen ebenso wie für Privatpersonen.
und Risiken realistisch einschätzen können, wird das neue Finanzsystem gesellschaftlich stark sein.
„Next Finance“ steht damit für weit mehr als den nächsten Digitalisierungsschub. Es geht um die Neuausrichtung eines ganzen Systems – offen, kooperativ, ambitioniert und verantwortungsvoll. Deutschlands Weg in diese neue Finanzära ist möglich. Er verlangt den Mut, Innovation klug zu gestalten – damit aus technologischem Fortschritt Verlässlichkeit, Teilhabe und Vertrauen entstehen. Jetzt muss sie gestaltet werden.

Banken haben nach wie vor einen wesentlichen Stellenwert beim Zugang in den Finanzmarkt, doch das klassische Bild einer Bank mit vielen Filialen und persönlichem Schaltergeschäft hat sich stark verändert. Zwar ist das Grundprinzip – Einlagen entgegennehmen und Kredite vergeben – im Kern gleichgeblieben, doch heute ist das Bankgeschäft weitgehend digitalisiert, Filialen spielen eine deutlich kleinere Rolle, und selbst Beratung findet zunehmend telefonisch oder online statt. Gleichzeitig sind neue Wettbewerber in den Markt eingetreten, etwa PayPal im Zahlungsverkehr oder Buy-now-pay-laterAnbieter im Konsumentenkreditbereich. Diese Unternehmen übernehmen Teile klassischer Bankdienstleistungen, waren lange weniger stark reguliert und konnten dadurch schneller agieren. Inzwischen wird jedoch auch hier die Regulierung verschärft, insbesondere um Überschuldung – gerade bei jungen Kundinnen und Kunden – zu verhindern.
Karim el Abiary, Chief Operating Officer der Creditplus Bank AG, spricht über die herausfordernde Rolle der Banken und den Einsatz von KI im Bankwesen.
Herr el Abiary, welche Rolle spielen Banken heute noch als Gatekeeper zum Finanzmarkt?
Bill Gates hat schon im Jahr 1994 gesagt: „Banking is necessary, banks are not.” Das ist eine Weile her – und Banken gibt es immer noch, es gibt sogar mehr als weniger. Der größte Unterschied zu früher liegt im Kund:innenerlebnis: Kredite laufen heute digital und automatisiert direkt am Point of Sale ab, das Finanzprodukt selbst rückt in den Hintergrund. Entscheidend ist, dass Kund:innen ihr Wunschprodukt sofort erhalten. Banken bleiben zentral im Finanzsystem, stehen aber unter hohem Wettbewerbsdruck – und um zukünftig wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen sie radikal digitalisieren.
Banken sind heute nicht mehr primär klassische Filialanbieter, sondern regulierte Finanzdienstleister, die innerhalb klarer gesetzlicher Vorgaben agieren. Dazu gehört insbesondere die Pflicht zu prüfen, ob Kundinnen und Kunden


Worin unterscheiden sich die finanziellen Erwartungen von der Gen Z von denen der älteren Kund:innen?
Bankprodukte sollten nahtlos in die Lebens- und Konsumprozesse der Kundinnen und Kunden integriert sein.
sich einen Kredit überhaupt leisten können. Die Kreditprozesse selber sind weitgehend digital, manuelle Eingriffe erfolgen nur bei regulatorischer Notwendigkeit. Zudem verstärkt Open Banking den Wettbewerb: Banken müssen mit Kund:inneneinwilligung Kontodaten zugänglich machen, wodurch Entscheidungen schneller und digital erfolgen können. Dazu zählen auch digitale Signaturen und datenbasierte Prüfungen.

Banking muss einfach, schnell und vollständig digital verfügbar sein. Klassische Banken stehen vor der doppelten Herausforderung, persönlichen Kontakt zu ermöglichen und gleichzeitig eine leistungsfähige, integrierte digitale Infrastruktur bereitzustellen. Bankprodukte sollten nahtlos in die Lebens- und Konsumprozesse der Kundinnen und Kunden integriert sein.
Für die jüngere Generation ist Digitalisierung besonders entscheidend. Sie erwartet, dass Produkte vollständig digital und einfach gestaltet sind und intuitiv in den Alltag eingebunden werden können. Einfachheit ist dabei zentraler Erfolgsfaktor. Mit diesem Generationenwandel verschiebt sich Banking immer stärker weg vom traditionellen Filialmodell hin zu einer digital integrierten, regulierten Finanzinfrastruktur, bei der direkte Gespräche und Telefonate zunehmend durch digitale Kommunikation wie Messaging oder Sprachnachrichten ersetzt werden.
Kommen wir noch kurz zu KI. Wo sehen Sie den größten realen Mehrwert von KI im Finanzsektor? Wir bei der Creditplus setzen KI heute bereits gewinnbringend ein, weit über Chatbots hinaus. Ein zentrales Einsatzfeld ist beispielsweise die Unterstützung der Kreditentscheidung durch KI, weitere Felder sind Betrugsprävention, Risikomanagement, Informationssicherheit sowie Prozessoptimierung.
Zukünftig bietet KI vor allem zwei Potenziale: Erstens weitere Effizienzsteigerung durch KI-gestützte Automatisierung manueller Prozesse, zweitens die
gezielte Bereitstellung maßgeschneiderter Angebote für Kundinnen und Kunden. Die Herausforderung wird darin liegen, Individualisierung zu erhöhen, ohne die Standardisierung und Einfachheit der Produkte zu verlieren.
Banking muss einfach, schnell und vollständig digital verfügbar sein.
Welche Entscheidung muss definitiv noch von einem Menschen getroffen werden?
Entscheidend ist die Kontrolle über das gesamte KI-System. Falsch trainierte Modelle können verzerrte Entscheidungen treffen, daher müssen sie kontinuierlich überwacht, nachvollziehbar gemacht und gesteuert werden. Regulatorisch müssen Banken jederzeit erklären können, wie KI zu ihren Ergebnissen kommt.
KI zeigt bereits heute Vorteile, etwa bei der Betrugserkennung, und sie kann perspektivisch selbstständig Prozesse auslösen – solange die Kontrolle gewährleistet bleibt. Intern setzen wir in Stabsfunktionen zusätzlich KI-Tools wie Copilot ein, um Routineaufgaben wie Recherchen, Analysen und ähnliches zu beschleunigen, und künftig auch für die Softwareentwicklung, natürlich unter striktem Datenschutz.
Grundsätzlich gilt: KI bietet großes Potenzial für Unternehmen, die ihre Daten und Prozesse im Griff haben und gleichzeitig die Entwicklung der Kund:innenbedürfnisse verstehen. Es erfordert aber einen verantwortungsvollen und kontrollierten Einsatz.

Bastian Kunkel, Geschäftsführer und Gründer des Online-Versicherungsmaklers „Versicherungen mit Kopf“ (VMK), plädiert dafür, Versicherungen neu zu denken – nicht als Pflichtprodukt, sondern als strategisches Fundament moderner Finanzarchitektur.
Text: Thomas Soltau
Fotos: Richard Bejick, klyaksun/Shutterstock, Getty Images/unsplash+
Next Finance steht für KI, Blockchain und neue Anlageformen. Warum werden Versicherungen in dieser Debatte oft unterschätzt, obwohl sie für finanzielle Stabilität eine Schlüsselrolle spielen? Versicherungen haben ein Image- und ein Prioritätenproblem. In Debatten über KI, Blockchain und neue Anlageformen geht es meist um Rendite, Geschwindigkeit und Innovation. Absicherung klingt dagegen weder innovativ noch spannend. Dabei ist genau sie die Grundlage von nachhaltiger, finanzieller Stabilität. Ohne funktionierende Risikoabsicherung

ist jede noch so smarte Finanzinnovation ein wackeliges Kartenhaus.
Die neue Finanzära soll offener und kooperativer werden. Wie gut funktioniert heute das Zusammenspiel von Versicherern, Banken und Fintechs? Theoretisch reden alle von Kooperation, praktisch kocht noch jeder sein eigenes Süppchen. Banken denken meist in Produkten, Versicherer in Risiken, FinTechs in Nutzererlebnissen. Das passt noch nicht sauber zusammen. Aber es bewegt sich etwas. APIs, Plattformmodelle und Embedded Insurance zeigen, dass Zusammenarbeit funktionieren kann – wenn man bereit ist, alte Silos aufzugeben. Das fällt der Branche und den Entscheidern oft noch schwer.
KI verändert die Risikobewertung grundlegend. Macht sie Versicherungen transparenter und fairer?
KI kann Prozesse objektiver machen –aber nur, wenn die Daten sauber sind. Algorithmen bewerten Risiken schneller und konsistenter als Menschen, das ist ein Vorteil. Allerdings wird ein schlechter bisheriger Prozess nur durch KI
auch nicht plötzlich zu einem guten Prozess. Das sollte man bei Optimierungen immer bedenken.
Spannend könnte es werden, wenn dann eine KI einen Schaden ablehnt. Vorher hätte man noch mit dem Sachbearbeiter diskutiert, weil er vielleicht was übersehen hat. Diese Argumente ziehen dann bei einer objektiven und transparenten KI nicht mehr, weil diese bereits alle Szenarien umfassend bewertet hat. Wir bei Versicherungen mit Kopf glauben daran, dass in vielen Fällen die finale Verantwortung und vor allem auch das Vertrauen beim Menschen bleibt.
Mit Altersvorsorgedepot und Frühstart-Rente will der Staat privates Investieren stärken. Können Versicherungen dabei als Brücke zwischen Kapitalmarkt und Altersvorsorge dienen?
Ja, absolut. Versicherungen können Kapitalmarktlogik und lebenslange Vorsorge sinnvoll verbinden. Gerade bei staatlichen Modellen wie Altersvorsorgedepot oder Frühstart-Rente braucht es Vehikel, die Risiko streuen, steuerlich effizient sind und planbare Auszahlungen ermöglichen. Versicherungen sind hier kein Gegenspieler des Kapitalmarkts, sondern dienen eher wie ein „Übersetzer“ in lebenslange Sicherheit.
Ein zentrales Ziel von Next Finance ist der einfachere Zugang zum Finanzsystem. Warum empfinden

Bastian Kunkel, CEO & Gründer „Versicherungen mit Kopf“ und Spiegel-Bestseller-Autor
Versicherungen können Kapitalmarktlogik und lebenslange Vorsorge sinnvoll verbinden.
Menschen Versicherungen dennoch als kompliziert?
Zig Gesetze, Ausnahmen, was ist wann versichert und was nicht, sorgen eben für diese Komplexität, sind aber im gleichen Zuge auch nötig, damit im Schadensfall klar ist, ob eine Leistung erfolgen kann oder nicht. Das ist zum einen ein Kommunikationsproblem der Branche, aber zum anderen auch – und das gehört zur Wahrheit eben auch dazu – ein Prioritätenproblem der Menschen. Versicherungen kann man heute relativ einfach verstehen, wenn man will. In unserer täglichen Online-Beratung merken wir: Sobald man Versicherungen in Lebensrealität übersetzt, sinkt die Komplexität sofort.

Joe Broker – Partner Content
Der deutsche Finanzmarkt befindet sich im Umbruch. Nach Jahren starken Wachstums digitaler Neobroker verschiebt sich der Fokus: weg von reiner Transaktion, hin zu Orientierung, Vertrauen und nachhaltiger Nutzung.
Insbesondere jüngere Anlegerinnen und Anleger informieren sich zunehmend eigenständig und wählen gezielt ETFs und Aktien für den langfristigen Vermögensaufbau aus. Dabei wächst das Bewusstsein für den Unterschied zwischen klassischem Sparen und Investieren – und für den erheblichen Effekt, den konsequentes Anlegen über Jahrzehnte hinweg haben kann. Diese Entwicklung ist längst nicht mehr auf Neobroker beschränkt. Auch etablierte Banken ermöglichen heute einen einfachen Zugang zum Kapitalmarkt und verfolgen das Ziel, Investieren breiter zugänglich zu machen, ohne Abstriche bei Transparenz, Regulierung oder Qualität. Im Zentrum steht dabei ein Paradigmenwechsel: Statt kurzfristiger Impulse rückt die langfristige Begleitung in den Vordergrund. Gefragt sind verständliche Inhalte, transparente Preisstrukturen ohne versteckte Anreize sowie Angebote, die sowohl Einsteiger als auch erfahrene Anleger adressieren. Der strukturelle Wandel im Banking ist damit in vollem Gange, hin zu einem offenen, kooperativen Finanzsystem, in dem Technologie, Wissen und
klassische Bankkompetenz sinnvoll zusammenwirken.
Warum die „Joe Broker“-App Trading so einfach macht, erklärt Alfredo Garces, verantwortlich für das digitale Wertpapiergeschäft der Targobank.
Herr Garces, was ist „Joe Broker“ und was bietet die App?
„Joe Broker“ ist unsere Trading-App für einen schnellen, einfachen und unkomplizierten Zugang zum Kapitalmarkt. Nutzerinnen und Nutzer erhalten mit „Joe Broker“ Zugang zu rund 800.000 Finanzprodukten – darunter ETFs, Fonds, Anleihen und Zertifikate – und handeln direkt über fünf große Börsen. Mit „Joe Broker“ erweitern wir gezielt unser Produktangebot um eine digitale Investmentlösung, die verschiedene Anlageziele und Erfahrungsstufen berücksichtigt.
Worin unterscheidet sich „Joe Broker“ von anderen Trading-Apps?
„Joe Broker“ zeichnet sich durch eine klare, leicht zugängliche Nutzung aus und kombiniert diese mit fundierter Unterstützung für Anlageentscheidungen. Die App

Alfredo Garces,
Head
of Digital Investing & Trading Channels, TARGOBANK & Joe Broker Foto:
Die Kombination aus moderner Technologie, transparenten Preisen, breitem Handelsangebot und fundierter BankExpertise schafft ein Angebot, das über reine Transaktionen hinausgeht.
stellt relevante Inhalte verständlich bereit und geht damit über reine Transaktionsfunktionen hinaus. Sie ergänzt das bestehende Angebot der Bank, ohne es zu ersetzen.
Im Unterschied zu traditionellen Lösungen, die sich oft an erfahrene Anleger richten, spricht sie gezielt Nutzer:innen an, die ihre Geldanlage eigenständig und digital organisieren

Joe Broker ist eine Marke der TARGOBANK. Die Trading-App vereinfacht digitales Investieren, indem sie alles liefert, was dafür gebraucht wird. www.joebroker.de

möchten. Dabei bietet sie eine moderne Plattform mit attraktiven Konditionen und niedrigen Einstiegsmöglichkeiten. Investitionen sind bereits mit kleinen Beträgen möglich. ETF-Sparpläne sind bei unseren Premium-Partner:innen kostenfrei, Trades über Gettex kosten einen Euro. Zudem gilt die gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 Euro.
Wie positioniert sich die TARGOBANK im Wettbewerb mit Neobrokern und spricht die Gen Z an?
Unser Ansatz ist es nicht, Trends zu kopieren, sondern sie sinnvoll weiterzuentwickeln. Besonders junge Zielgruppen erwarten vor allem Einfachheit, mobile Nutzung und Transparenz, und genau hier setzt Joe Broker an. Die App richtet sich jedoch nicht ausschließlich an die Gen Z, sondern an alle, die selbstbestimmt und digital investieren möchten. Sie spricht insbesondere Kundinnen und Kunden an, die keine klassische Beratung suchen, sondern ein klares, intuitives und verlässliches Angebot.
Was macht Joe Broker besonders in der Nutzung?
Die App wurde konsequent aus Nutzersicht entwickelt: intuitive Bedienung, klare Prozesse und reduzierte Komplexität ermöglichen einen direkten Einstieg. Gleichzeitig stellen erfahrene Spezialist:innen Qualität und regulatorische Sicherheit sicher, während neue Perspektiven für kontinuierliche Vereinfachung sorgen.
„Joe Broker“ positioniert sich bewusst zwischen Neobroker und klassischer Bank. Die Kombination aus moderner Technologie, transparenten Preisen, breitem Handelsangebot und fundierter Bank-Expertise schafft ein Angebot, das über reine Transaktionen hinausgeht. Unser Ziel ist es, ein digitales Ökosystem aufzubauen, das Menschen langfristig und verlässlich beim Vermögensaufbau begleitet.

Immobilienexpertin Anaïs Cosneau, Gründerin einer der führenden Bildungsplattformen von Immobilienwissen von Frauen für Frauen, im Interview.
Text: Julia Butz
Fotos: Presse, Point 3D Commercial Imaging Ltd./unsplash, Joy S/unsplash
Frau Cosneau, was ist der Unterschied zwischen „irgendwie sparen“ und smarter Vermögensbildung?
Der Unterschied liegt im Mindset. Beim Vermögensaufbau wird Kapital im Gegensatz zum Sparen nicht geparkt, sondern gezielt eingesetzt und über Jahre aufgebaut; strategisch, geplant und langfristig. Der erste Schritt ist immer eine solide Rücklage als Sicherheit. Danach kannst du dein Kapital gezielt einsetzen, zum Beispiel mit breit gestreuten ETFs oder Immobilien. Gerade im Immobilienbereich hält sich leider hartnäckig der Mythos, dass man sofort sechsstellige Summen Eigenkapital braucht. Das stimmt so pauschal nicht. Ein Beispiel: Eine Investorin aus unserer Community hat ihre erste kleine Wohnung für 49.000 Euro gekauft, mit rund 3.900 Euro Eigenkapital. Auch mit wenig Startkapital lässt sich also ein Fundament legen. Entscheidend ist die saubere Kalkulation, nicht die Größe des Objekts.
Viele junge Anleger finden
Immobilien erstmal komplizierter als digitale Assets. Komplexität ist kein Nachteil, sie zeigt, dass echte Substanz dahintersteckt! Immobilien basieren auf einer ganz realen Nachfrage: Menschen brauchen Wohnraum. Es sind Sachwerte mit echtem Nutzen. Sie bringen laufende


Immobilien brauchen Weitsicht, einen soliden Kaufpreis, realistische Kalkulationen und ein nachhaltiges Management.
Mieteinnahmen, sind fremdfinanzierbar und bieten steuerliche Vorteile. Krypto hingegen ist eine hochvolatile, spekulative Anlage. Für mich kann das höchstens eine kleine Beimischung im Portfolio sein, aber keine stabile Basis. Strategisch entscheidend ist immer die langfristige Perspektive. Kurzfristiger Cashflow ist kein Ziel, sondern ein Risiko und wer Renditeversprechen blind glaubt, zahlt oft drauf. Immobilien brauchen Weitsicht, einen soliden Kaufpreis, realistische Kalkulationen und ein nachhaltiges Management. Und: Eine Immobilie zu kaufen heißt
auch, Verantwortung zu tragen. Nicht nur fürs Geld, auch fürs Wohnen anderer. Wer schon mit kleineren Beträgen am Immobilienmarkt teilnehmen oder das eigene Portfolio breiter diversifizieren möchte, für den können auch Immobilienfonds eine attraktive Möglichkeit sein. Sie bieten professionelles Management und nehmen dir viele organisatorische Aufgaben ab. Der persönliche Einfluss auf Struktur, Finanzierung und Rendite ist damit nur naturgemäß begrenzter. Direktes Eigentum bietet da deutlich mehr Handlungsspielraum. Die eigentliche Frage ist also nicht Fonds oder Direktinvestment? Sondern: Welche Rolle möchte ich selbst in meinem Vermögensaufbau einnehmen?
Trading-Apps, InfluencerEmpfehlungen, TikTok-Tutorials… Junge Menschen wachsen heute mit permanentem Zugang zu Finanzcontent auf. Verändert das die Notwendigkeit von Finanzbildung? Moderne Finanzbildung bedeutet
für mich nicht, Aufmerksamkeit für einzelne Anlageprodukte zu erzeugen oder Renditeversprechen zu inszenieren. Sie bedeutet, ökonomische Mechanismen verständlich zu machen und Entscheidungsfähigkeit aufzubauen. Wissen ist dabei keine Ergänzung, sondern die Voraussetzung für nachhaltigen Vermögensaufbau. Auch in der Immobilienbranche werden komplexe Modelle wie „Investieren ohne Eigenkapital“ oder „Mietgarantie ohne Risiko“ oft stark vereinfacht dargestellt. Doch finanzielle Entscheidungen sind kein Entertainment – sie bestimmen langfristig die eigene Zukunft.
Fakten
Der erste Schritt zum Vermögensaufbau: Bildung. Wer Kaufpreis, Zinsen, Miete, Marktwert und Finanzierung im Zusammenhang versteht, ersetzt Unsicherheit durch Zahlen. Hier setzt der von Anaïs Cosneau und Maya Miteva gegründete Happy Immo Club von und für Frauen an.

Während Teile des Marktes noch die neue Zinsrealität sortieren, investieren kluge Köpfe nachhaltig und zu Top-Preisen.
Trends kommen und gehen, Kurse reagieren auf jede Schlagzeile, und manchmal scheint es, als würden Investments im Minutentakt bewertet. Doch während manche dem nächsten Hype hinterherlaufen, entsteht in einem ziemlich unspektakulär klingenden Segment eine neue Dynamik: geschlossene Immobilienfonds. Hier gibt es kein hektisches Rein-Raus, keinen täglichen Kurs-Ticker und keine Nervosität bei jeder Marktmeldung. Stattdessen: Zeit, Geduld und den einfachen Gedanken, dass Menschen auch in Zukunft Räume zum Leben und Arbeiten brauchen. Und manchmal ist genau diese Einfachheit die eigentliche Stärke eines Investments.
Offene und geschlossene Immobilienfonds setzen dabei auf dieselbe Wertebasis, erstere gelten als „schnelle Roller“, mit kurzfristigen Ein- und Ausstiegsmöglichkeiten. Klingt flexibel, kann aber problematisch werden, wenn viele gleichzeitig ihr Kapital abziehen. Geschlossene Fonds ticken anders: Wer investiert, beteiligt sich über eine feste Laufzeit, wodurch das Management Immobilien langfristig halten, entwickeln und in aller Ruhe in ihrer Wertschöpfung optimieren kann.
Im Gespräch mit Fabian Spindler, Geschäftsführer von Jamestown US-Immobilien GmbH.
Herr Spindler, Jamestown ist auf geschlossene Immobilienfonds spezialisiert. Warum ist gerade jetzt der richtige Zeitpunkt einzusteigen? Weil man Immobilien in den besten Lagen aktuell zu Preisen erwerben kann, die sehr viel attraktiver sind, als noch in den Boom-Zeiten vor ein paar Jahren. Wer heute investiert, investiert in realistische Marktwerte. Mit unserem Fonds Jamestown Europa streben wir eine Ausschüttungsrendite von jährlich fünf Prozent an. Zusätzlich gehen wir davon aus, dass wir über die Fondslaufzeit von sieben bis zwölf Jahren durch unser aktives Management eine Wertsteigerung erzielen und so bei Verkauf zusätzlich Rückflüsse von mindestens 110 Prozent des investierten Eigenkapitals vor Steuern erreichen können.
Um diese Ziele zu erreichen, bedarf es einer langfristigen Strategie. Bei offenen Fonds kann es passieren, dass kurzfristig Immobilien verkauft werden müssen, weil Anleger bei Kurssprüngen häufig

Fabian Spindler, Geschäftsführer Fondsmanagement, Jamestown US-Immobilien GmbH
nervös und zu früh verkaufen, selbst wenn die Objekte dafür noch nicht bereit sind – was natürlich zu Lasten der Rendite geht, da bei Verkaufsdruck selten die angestrebten Preise erzielt werden können. Bei einem geschlossenen Fonds passiert das nicht. Wir haben die Zeit, die Objekte zu entwickeln und zu optimieren und steigern ihren Wert so gezielt, bevor wir sie zum richtigen Zeitpunkt wieder verkaufen.
Also vermeide ich Newbie-Fehler wie Panikverkauf. Ein KryptoAbenteuer klingt als Investment ebenso verlockend. Empfehlenswert? Immobilien, das sind echte Werte, die man anfassen kann. Die gibt es auch morgen noch, egal wie die Märkte drehen. Sie schwanken nicht so heftig wie Aktien oder Krypto, und man kann aktiv den Wert steigern und Mieten optimieren. Für ein Portfolio sind Immobilien ein echter Stabilitätsanker. Ich würde aber keinem Anleger empfehlen, in einen Fonds mit nur einem Objekt zu investieren. Bei unseren
Immobilien, das sind echte Werte, die man anfassen kann. Die gibt es auch morgen noch, egal wie die Märkte drehen.
Fonds setzen wir auf Diversifikation: mit mehreren Objekten unterschiedlicher Nutzungsarten – Büros, Wohnen, Gastro und Einzelhandel – in verschiedenen Städten. Das kann ein gemischt genutztes Quartier wie das Feinschmeckerparadies Chelsea Market in New York sein oder auch klassische Büroobjekte. Eine einzelne Immobilie mit nur einem Mieter ist immer eine Wette. Bei mehreren Objekten und Mietern verteilt sich das Risiko deutlich besser.
Sie sind für US-Immobilienfonds bekannt, legen jetzt erstmals einen Europafonds auf. Wie kam es dazu? Wir sind seit 2018 in Europa aktiv, haben aber bislang nur mit institutionellen Investoren gearbeitet, jetzt machen wir unsere Strategie auch für Privatanleger zugänglich. Mit dem Fonds Jamestown Europa investieren wir gezielt in Metropolregionen in Deutschland, den Niederlanden, Spanien und Portugal, nur in hochwertige Objekte in sehr guten Lagen, die Wertsteigerungspotenzial haben. Das Entscheidende ist: nah dran zu sein. Nur so spürt man den Markt,
erkennt Trends und kann gezielt entwickeln. Auch die Mieterbetreuung bleibt bei uns: Unsere Teams vor Ort stehen im direkten Austausch und kümmern sich aktiv. So sichern wir langfristig den Wert der Immobilien – und unseren Anlegern attraktive Ausschüttungen.
Von physischen Real Estate zur Next-Level Finanzära: Wie steht Jamestown zu datenbasierten Tools und digitalen Assets? Wir sehen großes Potenzial in der Tokenisierung von Immobilien: Digitale Anteile machen Transaktionen schneller, günstiger und für Anleger viel leichter zugänglich. Dank unserer Innovationsabteilung sind wir immer nah dran an den neuesten Technologien: Mit Daten über Besucherströme oder Nutzungsmuster lässt sich z. B. der Mietermix smart optimieren und der Wert einer Immobilie steigern. In den USA wird das bereits aktiv genutzt, in Europa müssen wir datenschutzbedingt vorsichtiger sein, aber die Chancen sind riesig.
Mit Daten über Besucherströme oder Nutzungsmuster lässt sich z. B. der Mietermix smart optimieren und der Wert einer Immobilie steigern.


VERMÖGENSAUFBAU
Tech, Tempo und offene Märkte machen Investieren zugänglicher als je zuvor. Frank Dornseifer vom Bundesverband Alternative Investments im Gespräch.
Text: Julia Butz
Fotos: Presse, Cute Vector Stock/Shutterstock, Getty Images/unsplash
Die Finanzwelt bekommt gerade ein ordentliches Update. Neue Regulierungen öffnen Märkte, Digitalisierung beschleunigt Prozesse, KI analysiert Daten in Sekunden – und auch Privatanleger haben Zugang zu Anlageklassen, die früher Profis vorbehalten waren. „Die Dimension der Kapitalanlage ändert sich gerade grundlegend“, sagt Frank Dornseifer, Geschäftsführer beim Bundesverband Alternative Investments e. V. Doch einfacher werde Vermögensaufbau dadurch nicht automatisch. Auch für Kleinanleger gelte, „dass sie die Produkte, in die sie investieren und die damit zusammenhängenden Risiken verstehen müssen“, so der Finanzexperte.
Dabei gelte auch der Klassiker unter den Börsenweisheiten weiterhin: „Nicht alle Eier in einen Korb legen.“ Diversifikation bleibt also Pflicht, nicht Kür – egal, ob es um Aktien, Krypto oder tokenisierte Immobilien geht. Aber was steckt eigentlich hinter dem Buzzword Digitale Assets? „Kryptowährungen wie Bitcoin existieren ausschließlich digital, ihr Wert basiert allein auf dem Vertrauen der Nutzer, ohne staatliche Absicherung. Aktuell beobachten wir sehr eindrucksvoll, wie labil ein solcher Markt sein kann“, mahnt Frank Dornseifer mit Blick auf die teils extremen Kursschwankungen.

Frank Dornseifer, Geschäftsführer Bundesverband Alternative Investments e. V.
Bitcoin, Ethereum, NFTs, … der Einstieg erfolgt per Smartphone, in Sekunden, ohne Bankberater und ohne Krawatte. Klingt zeitgemäß. Ist es auch. Kann aber auch seine Schattenseiten haben: „Bei jungen Menschen ist die Handy- und Internetaffinität natürlich sehr groß, daraus ergibt sich ein schneller Zugang zu digitalen Produkten. Wenn man lernt, diese neuen Tools richtig zu nutzen, ist das ein echter Mehrwert“, so Dornseifer.

Jessica Weil, Vice President International Affairs bei flexgold
Frauen investieren oft vorsichtiger. Genau darin liegt ihre Stärke.
Das Ziel muss sein, dass jeder Anleger eine qualifizierte Entscheidung treffen kann und Renditechancen, aber auch die damit zusammenhängenden Risiken versteht.
Daneben gibt es aber auch herkömmliche Assets, also klassische Vermögenswerte, wie Immobilien oder Unternehmensbeteiligungen, die tokenisiert werden und sich im eigenen Wallet halten lassen: „Der Markt wächst rasant, aber er muss auch verstanden werden. Nicht alle Coins haben einen praktischen Nutzen, andere hingegen sind Grundlage für echte Anwendungsfälle in der Praxis“, betont der Experte.
Der Zugang zu Finanzmärkten war nie einfacher als heute. Apps boomen, Trading ist rund um die Uhr möglich, KI liefert Analysen auf Knopfdruck. Gerade junge Anleger kommen heute oft über digitale Assets an den Markt.


Apps und KI können Anlageentscheidungen unterstützen, Zusammenhänge aufzeigen und Daten strukturieren. Das nötige Grundlagenwissen müsse aber trotzdem sitzen, auch solle man selbsternannten Finfluencern nicht blind Vertrauen schenken. Frank Dornseifer betont: „Das Ziel muss sein, dass jeder Anleger eine qualifizierte Entscheidung treffen kann und Renditechancen, aber auch die damit zusammenhängenden Risiken versteht. Neben dem Grundlagenwissen wird Technologieverständnis immer wichtiger, gerade im Bereich Blockchain oder KI. Daher muss Finanzkompetenz neu gedacht werden und das ist eine echte Herausforderung.“ So sehr sich die Finanzwelt wandelt, bleibt die Erkenntnis: Echter Vermögensaufbau braucht Zeit, Wissen und einen klaren Plan. Digitale Assets sind spannend, Klassiker wie Aktien oder Immobilien bleiben wichtig. Denn am Ende zählt nicht nur, was online passiert, sondern auch, was in der echten Welt Wert hat.
Quelle: Online-Umfrage von BearingPoint über das Marktforschungsinstitut YouGov, Meldung 1/26
Fakten
92 Prozent der Deutschen kennen Kryptowährungen, 26 Prozent sind offen dafür, besonders die 30- bis 49-Jährigen. Trotzdem bleibt Kryptowährung bislang Nischenthema: Nur acht Prozent der Deutschen kauften bereits. Über die Hälfte der Befragten nennt zu hohe Wertschwankungen als Hauptgrund gegen ein Investment.
Text: Jakob Bratsch Fotos: Presse, Sortter/unsplash
Zahlreiche Studien zeigen: Frauen handeln weniger impulsiv, streuen breiter und denken langfristiger. Während kurzfristige Trends verlockend erscheinen, setzen viele Investorinnen auf Stabilität und Kontinuität und erzielen damit im Schnitt sogar bessere Renditen. Das ist kein Zufall, sondern Ausdruck eines reflektierten Umgangs mit Risiko.
Warum investieren Frauen dennoch zurückhaltender? Oft fehlt nicht die Kompetenz, sondern der Zugang zu verständlichen Tools, zu Transparenz und zu Angeboten, die Sicherheit und Flexibilität verbinden. Genau hier setzen digitale Lösungen an. Zum Beispiel mithilfe eines einfachen, direkten Zugangs zu physischem Gold, einem Anlagegut, das seit Jahrhunderten für Werterhalt und Krisenresistenz steht. Gerade für Anlegerinnen, die bewusst und strategisch investieren, ist Gold eine sinnvolle Ergänzung im Portfolio. Über Apps wie flexgold lässt sich bereits mit kleinen Beträgen ein Edelmetall-Sparplan einrichten. Das Investment bleibt nachvollziehbar, ist sicher verwahrt und jederzeit verfügbar.
Die Zukunft der Finanzwelt verändert sich grundlegend. Wer besonnen investiert, denkt nicht nur an schnelle Gewinne, sondern an nachhaltigen Vermögensaufbau. Frauen gehen diesen Weg oft konsequenter. Und genau deshalb werden sie die Maßstäbe im Investieren neu setzen.

Investieren auf lange Sicht macht unter anderem für die Altersvorsorge Sinn. Wer sein Geld in Infrastrukturprojekte steckt, investiert in die Zukunft.
Viele Menschen denken, für große Infrastruktur-Investments brauche man einen dicken Geldbeutel. Tatsächlich ist man aber auch schon mit 25 Euro dabei. Denn Ziel und Zweck der ELTIF1 2.0 Verordnung ist es unter anderem, Infrastruktur-Anlagen für Privatpersonen zugänglich zu machen. ELTIF ermöglicht den Zugang ohne Mindestanlage und zudem in Projekte, die früher nur für Großanleger zugänglich waren.
Obwohl Anleger am Beispiel von Union Investment erst nach mindestens zwei Jahren an ihr Geld kommen und das auch noch vorher anmelden müssen, ist es trotzdem clever, mit so einer langen Wartezeit zu investieren. Denn es geht um einen langfristigen Vermögensaufbau und das Thema Altersvorsorge. Alternative Anlagen, hier in Infrastrukturunternehmen/-projekte, sind als Beimischung gedacht. Im Normalfall besteht ein Depot aus verschiedenen flexiblen Anlagen, wie zum Beispiel Aktienfonds. Dadurch hat man genügend Freiheiten. Anlagen, die man länger halten sollte, können sich darin gut ein-
Gerade der Bereich Infrastruktur bietet interessante Möglichkeiten, um in nachhaltige Projekte zu investieren, zum Beispiel als Begleitung der Energiewende durch Solar-, Wind- und Biogasanlagen.
fügen. „Durch langfristige Investments kann man vor allem den sogenannten Zinseszinseffekt nutzen. „Wir schlagen zum Beispiel eine Anlagedauer von mindestens sieben Jahren vor“, sagt Jochen Kerler, Leiter Produktmanagement Alternative Investments für Privatkunden bei Union Investment.
Jochen, gerade junge Leute möchten ihr Geld nicht in Projekte stecken, die der Umwelt schaden oder unfair sind. Wie sorgt der Fonds dafür, dass da auch nachhaltige Sachen drinstecken?
Gerade der Bereich Infrastruktur bietet interessante Möglichkeiten, um in nachhaltige Projekte zu investieren, zum Beispiel als Begleitung der Energiewende durch Solar-, Wind- und Biogasanlagen. Aber auch soziale Infrastruktur ist hier ein wichtiges Thema, zum Beispiel Bildungsanbieter oder das Thema Gesundheitsvorsorge. Nachhaltigkeit ist für Union Investment insgesamt ein sehr wichtiges Thema.
Der Fonds steckt Geld in Energie, Internet und Verkehr. Was sind das für Projekte, die ich damit heute schon für meine Zukunft mitfinanziere?
Wir investieren beispielsweise breit gestreut in die Themen Transport, Energie, Versorgung, Kommunikation und Soziales. Energie kann von Unterseestromkabeln bis zu Windkraftanlagen gehen. Beim Thema Internet investieren wir zum Beispiel in Glasfasernetze und Datencenter. Der Transportsektor ist aktuell besonders spannend. Da gehen Investments von Flughäfen über Mautstraßen bis hin zu elektrischen Schnellzügen oder Ladestationen für Elektroautos. Du siehst, es gibt unzählige
Möglichkeiten, um von Zukunftsthemen im Bereich Infrastruktur zu profitieren. Wir leben in einer spannenden Zeit und Technologien entwickeln sich rasant.
Ist so eine Anlage nicht auch mit hohen Risiken verbunden? Auf was muss ich achten?
Ganz wichtig: eine 100-prozentig sichere Anlage gibt es nicht. Aber dafür sind aktiv gemanagte Fonds da, mit denen Chancen und Risiken gesteuert und das Geld auf möglichst verschiedene Anlagen verteilt werden kann. Wir haben zum Beispiel einen ELTIF, der seit gut zwei Jahren besteht und schon über 26 verschiedene Investitionen beinhaltet. Das klingt jetzt natürlich echt „oldschool“, aber ist immer noch aktuell: „Nicht alle Eier in einen Korb legen”. Achte daher bei deinen Investments immer auf eine breite Streuung und investiere nicht ausschließlich in eine einzelne Anlageklasse. Die Mischung macht es.
Früher durften nur richtig große Investoren in sowas investieren. Warum macht die EU das mit ELTIF jetzt auch für uns „Normalos“ möglich?
Es gibt einen sehr massiven Geldbedarf für den Ausbau und Erhalt unserer Infrastruktur. Da reden wir von vielen Billionen Euro. Das können Länder und Großinvestoren alleine nicht mehr schaffen. Deshalb braucht es auch Geld von Privatkunden.
Wenn ich als Privatkunde in sowas investiere kann, ist das dann nicht teuer?
Es gibt viele verschiedene Anlagemöglichkeiten mit den unterschiedlichsten Kosten. Was man hier aber nicht außer Acht lassen darf: Man braucht extremes Spezialwissen, um lohnende Investitio -

Jochen Kerler, Leiter Produktmanagement Alternative Investments für Privatkunden bei
nen zu finden. Alle Investitionen werden auf Herz und Nieren geprüft. So ein Prozess ist aufwendig, aber wichtig, damit wir langfristig eine attraktive Rendite liefern können. Daher sind die Kosten für solche Produkte gut investiertes Geld.
Man soll ja nicht alles auf eine Karte setzen. Wie passt so ein Investment zu einem normalen Sparplan, damit ich bei Börsenstress nicht gleich voll den Verlust habe?
Das ist ja das gute an unserem ELTIF, es gibt keine Mindestanlage und du bist eben nicht abhängig vom Stress an den Börsen. An der Börse kommt es nicht immer auf die Qualität der Unternehmen an, sondern oft auf die aktuelle Stimmungslage der Investoren.
Da kann es schon zu übertriebenen Kursbewegungen kommen, die nichts mit dem eigentlichen Investment zu tun haben. Davon können wir uns beim ELTIF frei machen, da in Unternehmen investiert wird, die nicht an einer Börse gehandelt werden. Hier kommt es allein auf die harten Fakten an, nämlich die Entwicklung der Unternehmenskennzahlen.
1 ELTIF = European Long-Term Investment Fund

INFRASTRUKTUR
Der Ausbau der Energieinfrastruktur ist eine wichtige Aufgabe und bietet Investoren hervorragende Möglichkeiten – weit über Deutschland hinaus.
Text: Armin Fuhrer Fotos: Presse, Damien Power/unsplash
Die Energieinfrastruktur steht vor einem tiefgreifenden Wandel – doch die vielzitierte Zeitenwende hat längst begonnen, lange bevor der Begriff zum geflügelten Wort wurde. Steigender Strombedarf, die rasante Verbreitung von Elektromobilität und Wärmepumpen sowie der große Verbrauch von KIRechenzentren treiben die Entwicklung unaufhaltsam voran. Gleichzeitig forciert der Ausbau der Erneuerbaren eine grundlegende Transformation. Die Herausforderungen sind vielfältig, aber sie bieten Kapitalgebern auch hervorragende Möglichkeiten, denn die Investitionen in die Energieinfrastruktur versprechen über Jahrzehnte attraktive Renditen. Schließlich wird nicht nur in Deutschland kräftig ausgebaut – sondern auch in Asien, den USA und im Nahen Osten, betonen Dr. Konstantin Kurfiss und Johannes Linden, Mitglieder des Vorstands bei PFISTERER.
Der Aus- und Umbau der Energieinfrastruktur ist attraktiv für Investoren und verspricht ein Wachstumspotenzial.
Gewinnen vor diesem Hintergrund Ausbau und Erhalt eine noch größere Bedeutung als bisher?
Kurfiss: Auf jeden Fall. Eine eigene Infrastruktur und eigene Erzeugung zu haben, bietet eine ganz klare Unabhängigkeit. Und das ist kein rein deutsches oder europäisches Thema mehr – das

Dr. Konstantin Kurfiss, Mitglied des Vorstands, verantwortlich für die Ressorts Sales und Technology bei PFISTERER
ist eine globale Entwicklung. Man sieht es in Asien mit riesigen Windparks, man sieht es im Mittleren Osten. Alle wollen raus aus der Abhängigkeit von Öl und Gas.
Und ein Thema, das jetzt massiv an Bedeutung gewinnt, ist die Speicherung. Wenn wir die Energiewende ernst meinen, müssen wir den Strom auch dann nutzen können, wenn die Sonne nicht scheint.
Was ist jetzt wichtiger – Sicherheit oder Ausbau der Netze?
Kurfiss: Wir haben hier gar keine Entweder-oder-Frage. Die Versorgungssicherheit steht immer an erster Stelle. Gleichzeitig lässt sich der Netzausbau in Deutschland nicht aufhalten. Wir haben die großen Windparks im Norden und müssen diese Energie in die Industrieregionen im Süden transportieren. Das geht mit leistungsfähigen Netzen. Die Herausforderung ist eigentlich, beides gleichzeitig zu tun.
Ist der Umbau der Infrastruktur für Investoren interessant?
Linden: Früher war die Energieinfrastruktur wegen ihrer Stabilität ein geschätzter Anlagesektor, aber ihr wurden wenig Wachstumspotenziale zugebilligt. Das hat sich vor dem Hintergrund der vielen Veränderungen fundamental gewandelt. PFISTERER als ein börsennotiertes Unternehmen ist ein hervorragendes Beispiel dafür, weil unsere Verbindungslösungen für

Der Ausbau der Energieinfrastruktur ist eine wichtige Aufgabe und bietet Investoren hervorragende Möglichkeiten.

Johannes Linden, Mitglied des Vorstands & Sprecher für die Ressorts Finance und Operations bei PFISTERER
die kritische Infrastruktur immer gebraucht werden. Der Aus- und Umbau der Energieinfrastruktur ist attraktiv für Investoren und verspricht echtes Wachstumspotenzial. Das bedeutet gute Renditemöglichkeiten – und zwar nicht nur in Deutschland, sondern weltweit, weil die Infrastruktur überall ausgebaut werden muss.
Von welchem Wachstum gehen Sie aus?
Linden: Für die nächsten fünf Jahre wird ein Wachstum für unseren Markt von durchschnittlich elf bis zwölf Prozent jährlich prognostiziert.
PFISTERER ist in den letzten Jahren sogar noch stärker gewachsen. Das liegt daran, dass wir unser Produktportfolio erweitert und damit den von uns bearbeiteten Teil des Marktes vergrößert haben, und gleichzeitig über 80 Prozent unserer Umsätze inzwischen außerhalb Deutschlands erzielen. Wenn man das grob überschlägt, bedeutet das: Wir planen, uns innerhalb der nächsten fünf Jahre in etwa zu verdoppeln – beim Umsatz, aber auch bei den technischen Lösungen, die wir anbieten.

FONDS professionell KONGRESS gibt Orientierung in bewegenden Zeiten
Der 24. FONDS professionell KONGRESS am 28. und 29. Januar 2026 in Mannheim hat erneut seine Rolle als zentrale Plattform der Investmentbranche unter Beweis gestellt.
Text: Katja Deutsch Fotos: José Poblete
In einem Umfeld geprägt von geopolitischen Spannungen, wirtschaftlicher Unsicherheit und einer neu ausgerichteten, schwer kalkulierbaren US-Politik unter Präsident Donald Trump, nutzten Vermögensverwalter und Investmentexperten die Veranstaltung intensiv für fachlichen Austausch und gezielte Weiterbildung. Mehr als 220 Aussteller sowie über 200 Fachvorträge spiegelten den enormen Informationsbedarf in volatilen Zeiten wider.
Die Versorgungssicherheit steht immer an erster Stelle. Gleichzeitig lässt sich der Netzausbau in Deutschland nicht aufhalten.
Fakten
Die drei Hauptaufgaben beim Ausbau der Energieinfrastruktur:
• Netze ausbauen: Transporttrassen für Strom von Nord nach Süd verstärken.
• Speicher schaffen: Batterien und andere Technologien bauen, um Strom für Zeiten ohne Sonne und Wind zu speichern und das Netz stabil zu halten.
• Sicherheit gewährleisten: Versorgungssicherheit trotz schwankender Erneuerbarer garantieren, erhöhen sowie geopolitische Abhängigkeiten reduzieren.
Ein markantes politisch-strategisches Signal setzte Joe Kaeser, Aufsichtsratsvorsitzender von Siemens Energy und Daimler Truck. Er plädierte für ein geschlossenes und selbstbewusstes Auftreten Europas zwischen den Machtzentren USA und China. Europa müsse eigene außen- und wirtschaftspolitische Akzente setzen und strategische Partnerschaften gezielt ausbauen. Chancen sieht Kaeser vor allem in den Bereichen Infrastruktur, Daten und Rechenzentren sowie in neuen wirtschaftlichen Allianzen mit Schwellenländern, allen voran mit Indien.
Inhaltlich dominierten Themen wie Aktien – insbesondere die „Significant Seven“ –, ETFs, Datenökonomie, Infrastruktur, Schwellenländer, Künstliche Intelligenz und Kryptowährungen das Programm. Mit der Verleihung des DEUTSCHEN FONDSPREISES während einer festlichen Galanacht fand der Kongress schließlich einen würdigen Abschluss und bekräftigte seinen Anspruch, der Branche auch in bewegten Zeiten Orientierung zu geben.






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Herr Schneider, warum setzen Sie gerade jetzt so stark auf erneuerbare Energien, Speicher und Kreislaufwirtschaft?
Weil sich der Markt fundamental verändert. Früher wurde über erneuerbare Energien vor allem ökologisch gesprochen. Heute geht es zusätzlich um Versorgungssicherheit, Planbarkeit und Unabhängigkeit. Steigende Energiepreise, geopolitische Spannungen und unsichere Lieferketten haben bei vielen Menschen und Unternehmen ein neues Bewusstsein geschaffen: Wer Strom selbst erzeugen, speichern und intelligenter nutzen kann, gewinnt ein Stück Kontrolle zurück. Genau dort setzen wir an.
Was bedeutet das für Ihr Geschäftsmodell?
Wir sind entlang einer ganzen Wertschöpfungskette positioniert: erneuerbare Energien, Batteriespeicher, Second Life, Elektronik-Refurbishment, Recycling und technologiegestützte Prozesse. Das heißt: Wir profitieren nicht nur vom Erstverkauf, sondern auch von den Folgegeschäften. Mehr Solar bedeutet mehr Speicher. Mehr Elektromobilität bedeutet mehr Batterien.
Und mehr Batterien bedeuten langfristig mehr Zweitnutzung, mehr Aufbereitung und mehr Recycling.
Warum sind Speicher für Sie so zentral?
Weil Energie ohne Speicher oft nur die halbe Lösung ist. Wer Strom erzeugt, will ihn dann nutzen oder vermarkten, wenn er wirtschaftlich am wertvollsten ist. Genau deshalb boomt der Markt für Batteriespeicher – privat, im Gewerbe,
bei Unternehmen und bei Solar- und Batteriefarmen. Der wirtschaftliche Hebel liegt in der zeitlichen Differenz: Tagsüber wird Strom oft günstiger produziert oder eingekauft, abends steigt der Bedarf und damit häufig auch der Wert. Wer speichern kann, schafft nicht nur Autarkie, sondern auch einen klaren wirtschaftlichen Vorteil.
Wo liegt für Sie die besondere Stärke Ihres Ansatzes?
Wir denken nicht isoliert, sondern in Kreisläufen und Synergien. Handel schafft Zugang und Geschwindigkeit. Refurbishment und Second Life verlängern Wertschöpfung. Recycling erschließt Rohstoffe. Technologie verbessert Bewertung, Lagersteuerung, Vertrieb und Entscheidungen. Genau dieses Zusammenspiel macht das Modell attraktiv – ökologisch sinnvoll, operativ belastbar und wirtschaftlich skalierbar.
Sie sprechen von Recycling und Refurbishment. Wo liegt dort das Potenzial?
In zwei Bereichen. Erstens in den Rohstoffen: Gold, Silber, Platin, Palladium und Lithium gewinnen durch Elektrifizierung und Batterietechnologie weiter an Bedeutung. Zweitens in hochwertiger Elektronik. Viele Geräte machen heute nicht mehr dieselben Technologiesprünge wie früher. Ein ein- oder zweijähriges Smartphone, Laptop oder Tablet reicht für viele Nutzer vollkommen aus.
Genau deshalb wächst die Bereitschaft, hochwertige gebrauchte Elektronik zu kaufen – privat wie gewerblich. Für uns ist das attraktiv, weil wir schnelle Lagerrotation, reale Nachfrage und gute Margen verbinden können.



Welche Rolle spielt Künstliche Intelligenz?
Eine zentrale. In unseren Märkten entscheiden heute nicht nur Kapital und Größe, sondern vor allem Geschwindigkeit. Deshalb arbeiten wir mit eigenen KI-Plattformen, eigenen Systemen und einer digitalen Infrastruktur, in der Daten, Prozesse und Kommunikation eng miteinander vernetzt sind. Unser Ziel ist es, Wissen, Abläufe und Entscheidungen so zu strukturieren, dass wir schneller reagieren, präziser steuern und Wachstum effizienter organisieren können.
Was ist die eigentliche Idee hinter der Arbitrage Investment AG?
Dass die spannendsten Chancen dort entstehen, wo mehrere Entwicklungen zusammenlaufen: Energieautarkie, Elektrifizierung, Second Life, Rohstoffrückgewinnung, Digitalisierung und KI. Viele sehen darin einzelne Trends. Wir sehen darin ein zusammenhängendes System.
Unser Ziel ist es, genau dort Wertschöpfung aufzubauen, wo Zukunftsmärkte, operative Exzellenz und wirtschaftliche Vernunft zusammenkommen.
Und was bedeutet das für Anleger?
Dass sie nicht in eine abstrakte Idee investieren, sondern in eine operative Strategie mit realen Märkten, realer Nachfrage und klarer Mittelverwendung. Vertrauen ist dabei zentral.
Wir investieren in eigene Projekte und in 100 Prozent eigene Tochtergesellschaften, vor allem im deutschsprachigen Raum. Hinzu kommt: Das Management ist selbst beteiligt. Dieses ‚Skin in the Game‘ ist aus unserer Sicht ein
wichtiges Signal für Verantwortung und Glaubwürdigkeit.
Wie können Anleger an dieser Entwicklung teilhaben?
Über unsere Unternehmensanleihe an der Börse Frankfurt. Alle Details –inklusive Risiken – finden Interessierte im Wertpapierprospekt auf unserer Website. Und wer Fragen hat, erreicht uns direkt und unkompliziert. Wir glauben an kurze Wege und an ein Geschäftsmodell, das man verstehen kann.
ARBITRAGE INVESTMENT AG
Sitz: Köln
Vorstand: Alexander Schneider
Schwerpunkte: Solarenergie, Batteriespeicher, Second Life, Elektronik-Refurbishing, Recycling, technologiegestützte Plattformen
8,25 % Festzins p.a. | Börse Frankfurt | WKN A4DFCS | ISIN DE000A4DFCS1
Laufzeit: 2025 - 2030
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Risikohinweis: Bei dieser Anleihe handelt es sich um ein Wertpapier. Anleger tragen ein Emittentenrisiko. Die Anlageentscheidung sollte auf Grundlage des Wertpapierprospekts getroffen werden. Dieser ist unter arbitrage-investment.de abrufbar.

Miriam Wohlfarth ist Co-Founder und Co-CEO von Banxware, einem FinTech-Unternehmen für Embedded Finance und Kreditlösungen. Sie gilt als eine der profiliertesten Stimmen der deutschen FinTech-Szene und spricht regelmäßig über Themen wie Finanzinnovation, Unternehmertum und die Zukunft des Bankwesens. Warum Führungskräfte das Thema KI jetzt nach ganz oben stellen sollten, erklärt sie im Interview.
Text: Katja Deutsch Foto: Presse, Cute Vector Stock/Shutterstock
Frau Wohlfarth, warum befinden wir uns gerade mitten in einem Wendepunkt für eine neue Finanzordnung?
Das Finanzsystem durchläuft gerade einen tiefgreifenden Wandel: Viele alte Annahmen gelten nicht mehr. Jüngere erwarten digitale, schnelle und reibungslose Prozesse, während Ältere sich durch Filialschließungen abgehängt fühlen. Plattformen wie Amazon haben unsere Erwartungen an Geschwindigkeit, Einfachheit und personalisierte Angebote hochgeschraubt. Für Banken sind deshalb leistungsfähige Technologie und datengetriebene Ansätze wirklich entscheidend – doch viele stoßen hier an ihre Grenzen. Veraltete Legacy-Systeme großer Unternehmen erschweren die Einführung von Cloud, APIs und KI. Besonders bei KI gilt: „Shit in, shit out“. Ohne hochwertige,
Ohne hochwertige, strukturierte Daten liefert selbst das beste Modell keinen Mehrwert.
strukturierte Daten liefert selbst das beste Modell keinen Mehrwert. Oft wäre also ein kompletter Neuanfang effizienter als die ständige Reparatur bestehender, veralteter Systeme.
Wo und für wen sehen Sie hierbei die größten Chancen? Und wo lauern Risiken?
Als Gründerin sehe ich natürlich vorrangig Chancen! (lacht). KI eröffnet insbesondere für agile, modulare Unternehmen tolle Möglichkeiten, denn sie kann Prozesse verschlanken und Produkte schnell anpassen. Auch Embedded Finance gewinnt an Bedeutung, die Distribution von Finanzprodukten in der Bankfiliale ändert sich gerade drastisch, Kredite lassen sich viel einfacher direkt über Marktplätze oder Softwarelösungen anbieten und anfragen – das ist sehr cool für Unternehmen, die bei klassischen Banken schlecht Zugang haben. Risiken sehe ich vor allem in der Abhängigkeit vernetzter Systeme und der Notwendigkeit, KI transparent, verantwortungsvoll und nachvollziehbar einzusetzen. Entscheidend bleibt dabei die menschliche Expertise. Bei Banxware treffen wir datenbasierte Entscheidungen und teilen das Risiko mit Partnerbanken, sodass Kredite schneller bereitgestellt werden können, ohne die regulatorischen Rollen der Banken zu ersetzen. Der Schlüssel zum Erfolg liegt also nicht allein in der Technologie, sondern in deren kompetenter, reflektierter und verantwortungsvoller Nutzung.
Was verstehen Sie unter einem kooperativen Finanzsystem, und wo fehlt heute noch etwas?
Kooperative Modelle sind aus meiner Sicht zentral für die Zukunft des Finanzsystems. Früher gab es Generalisten, die alle Finanzbedürfnisse abdeckten, doch mit neuen Distributionskanälen und wachsender technologischer
Komplexität funktioniert dieses Modell immer schlechter. Spezialisierte Anbieter können einzelne Wertschöpfungsstufen effizienter übernehmen, und Partnerschaften ermöglichen es Banken, Kreditprodukte deutlich schneller anzubieten. Kooperationen mit spezialisierten Partnern sind daher kein Zeichen von Schwäche, sondern Voraussetzung für Geschwindigkeit, Qualität und nachhaltige Innovation.
Wo könnten klassische Banken besser mit FinTechs zusammenarbeiten und dabei Blockchain-basierte Systeme nutzen?
Klarer Fokus macht erfolgreich, auch in der Zusammenarbeit! Banken sollten zunächst analysieren, welche Probleme sie lösen möchten oder müssen, und wo ihre Schwächen liegen. Erst dann macht die gezielte Auswahl von Partnern wie FinTechs oder Technologieanbietern oder von Blockchain-Lösungen Sinn. Entscheidungen aus Druck oder „Wir müssen mitmachen“-Mentalität sind oft schlechte Entscheidungen. Leider treffen viele Führungskräfte auch schlechte Entscheidungen, weil ihnen technisches Wissen fehlt. Umso wichtiger ist es, sich seinen Laden ehrlich anzuschauen, eigene Grenzen zu akzeptieren, klare Rollen zu definieren und vielleicht externe Expert:innen einzubinden, anstatt alles selbst steuern zu wollen.
Ist KI im Finanzsektor eher Effizienztreiber oder fördert sie auch Intransparenz? KI macht unseren Job so viel effizienter! Vorausgesetzt, sie wird richtig eingesetzt und vernetzt Daten und Prozesse über verschiedene Unternehmensbereiche. Zentrale Wissenssysteme wie unternehmensinterne KI-Modelle bündeln Informationen in Sekundenschnelle, vereinfachen die Kommunikation und erleichtern die Einarbeitung
neuer Mitarbeitender. Ein solches Fundament steigert Transparenz und Produktivität erheblich, sofern die Mitarbeitenden wissen, wie sie KI effizient nutzen können. Denn sonst entstehen schnell neue Probleme.
Wer kontrolliert und haftet bei Entscheidungen, die KI-Agenten selbständig ausführen? Und wie sollten diese Vorgänge reglementiert werden? Ganz gleich, ob Geschäft, klassische Verkaufsplattform oder KI-Agent –grundsätzlich haftet bei Produkten und Dienstleistungen immer der Anbieter. Entscheidend ist, KI nachvollziehbar und regulatorisch abgesichert zu nutzen. Der Mensch bleibt „Dirigent“, überwacht die Modelle und sorgt für Transparenz. Zusätzlich brauchen wir Prüfprozesse, Stopptasten und Kontrollinstanzen, um KI verantwortungsvoll einzusetzen und Haftungsrisiken zu minimieren.

• fühlt sich am wohlsten mit gutem Essen, Blick aufs Wasser und Sand unter den Füßen
• würde sofort an Bord gehen, wenn Boris Herrmann ruft
• träumt davon, sich einfach mal 12 Monate Zeit zu nehmen, um die Welt (und ihre Küchen) zu entdecken
Wer seine Finanzen besser kennenlernen will, muss genauer hinsehen: Kosten, Risiken, Struktur – und ob das alles noch zum eigenen Leben passt.
Am Anfang steht oft ein gutes Gefühl: Geld anlegen, etwas aufbauen, für die eigene Zukunft vorsorgen. Doch irgendwann kommt der Moment, in dem sich das Ganze unrund anfühlt. Rendite, Risiko, Kosten, … alles scheint irgendwie aus dem Gleichgewicht geraten. Manche Portfolios wirken auf den ersten Blick solide, entpuppen sich aber als teurer als gedacht, andere bringen weniger Ertrag als erwartet. Drei Prozent Kosten pro Jahr? Gar nicht so selten – und das bremst. Selbst, wenn die Märkte eigentlich gut laufen. Vor allem wer konservativer anlegt und auf Sicherheit setzt, hat es schwer, nach Steuern und Inflation überhaupt im Plus zu bleiben. Mit anderen Worten: das Ersparte schrumpft. Die Ursachen liegen dabei selten am Markt selbst, sondern vielmehr an veralteten Strukturen und mangelnder Übersicht: Was kostet mich meine Geldanlage wirklich und was bringt sie mir?
Nur wenn klar ist, welche Ziele, Lebensumstände und Risikoneigung und -verträglichkeit jemand hat, lässt sich ein Portfolio wirklich sinnvoll bewerten.
Zeit, das eigene Geld nicht nur anzulegen, sondern wirklich zu verstehen, wie es arbeitet und wie gut es zu den eigenen Zielen passt. Im Gespräch mit Mirko
Albert, Vorsitzender des Vorstands der VALEXX AG. Die Value Experts Vermögensverwaltungs AG gehört zu den ältesten unabhängigen Vermögensverwaltern Deutschlands und wurde in diesem Jahr zum dritten Mal in Folge als „Beste Vermögensverwalter“* ausgezeichnet.
Herr Albert, viele Anleger möchten genauer verstehen, wie ihre Geldanlage wirklich aufgestellt ist. Wie decken Sie mögliche Schwachstellen im Portfolio auf?
Bevor Zahlen oder Charts auf den Tisch kommen, steht bei der Analyse ein ausführliches Gespräch. Nur wenn klar ist, welche Ziele, Lebensumstände und Risikoneigung und -verträglichkeit jemand hat, lässt sich ein Portfolio wirklich sinnvoll bewerten. Erst danach folgt die Bilanz der vorhandenen Vermögenswerte, von Immobilien bis Rücklagen oder anderer Werte. Beim Abgleich mit den persönlichen Zielen zeigen sich häufig die ersten Schwachstellen: Depots sind zu offensiv, zu riskant oder zu illiquide strukturiert. Sie bestehen beispielsweise aus Fonds der Hausbank mit hohen versteckten Kosten oder intransparenten Zertifikaten. Dazu kommen doppelte Gebührenstrukturen, die Renditen regelrecht auffressen. Auch angesichts der globalen Unsicherheiten können ältere oder lange nicht angepasste Depots in die Gefahrenzone geraten. Dann besteht ein höheres Risiko für Verluste oder eine schlechte Entwicklung, einfach weil die Struktur des Depots nicht mehr optimal ist. Am Ende hilft oft nur ein kompletter Neustart: mit transparenten Anlagen statt

teuren Bankprodukten, individuell abgestimmt und kostengünstig umgesetzt, zum Beispiel über direkte Investments in Aktien, Anleihen oder Edelmetalle.
Da kommen Wahrheiten ans Licht, die auch schmerzen können … Absolut, insbesondere wenn jemand erfährt, dass sein Vertrauen über Jahre missbraucht wurde, sitzt die Enttäuschung tief. In dieser Phase ist Feingefühl entscheidend. Es geht dabei nicht nur darum, die Vermögensstruktur zu sanieren, sondern Vertrauen zurückzugewinnen. Wir begleiten unsere Kunden eng durch diesen Prozess: mit klaren Updates, ehrlichem Austausch und Raum für persönliche Gespräche. So entsteht Schritt für Schritt wieder Sicherheit und eine neue, vertrauensvolle Basis für eine nachhaltige Gesundung des Vermögens.
Sie gehören seit Jahren zu den erfolgreichsten Vermögensverwaltern, auch in schwierigen Marktphasen. Wie schaffen Sie es, diese Ergebnisse so konstant zu halten?
Dahinter steckt ein hochspezieller Investmentprozess, den wir in einem sehr aufwendigen Verfahren und unter Einfluss von 150 Jahren Kapitalmarktexpertise entwickelt haben. Zusammen mit starkem Research und einem
Zusammen mit starkem Research und einem erfahrenen Team ist das der Schlüssel zu unseren nachhaltigen Anlageerfolgen.
erfahrenen Team ist das der Schlüssel zu unseren nachhaltigen Anlageerfolgen. Unsere Unabhängigkeit spielt dabei eine zentrale Rolle: Wir konzentrieren uns ausschließlich auf das, was für unsere Kunden wirklich sinnvoll ist – ohne Bankvorgaben, ohne hauseigene Produkte, ohne versteckte Interessen. Mit transparenten Strukturen und fairen Kosten, bei gleichzeitig sehr guten Performance-Ergebnissen. Diese Qualitätsstandards leben wir seit 30 Jahren. Mit Gründung 1996 waren wir einer der ersten unabhängigen Vermögensverwalter in Deutschland. Heute betreuen wir Mandanten an acht Standorten, meist über viele Jahre hinweg.
Neben der finanziellen ist Ihnen auch die gesellschaftliche Verantwortung sehr wichtig.
Ja, darum fördern wir seit vielen Jahren soziale Projekte, wie die Stiftung Deutsche Schlaganfallhilfe, die „Tier-hilft-Mensch“-Stiftung, Hospizdienste und Organisationen für krebskranke Kinder. Verantwortung, Transparenz und Vertrauen sind für uns gelebte Haltung, ganz nach unserem Motto: „Ihr Mehrwert bestimmt unser Handeln.“
*WirtschaftsWoche 2023 - 2026


Viele Angestellte in Deutschland sehen jeden Monat auf dem Lohnzettel die hohen Abzüge für die Rentenversicherung. Das suggeriert mit Blick auf die Altersvorsorge eine Sicherheit, die so nicht mehr existiert.

Stefan Riße, Kapitalmarktstratege der Fondsgesellschaft Acatis
Am besten fängt man im ersten Lebensjahr an –idealerweise legen Eltern oder Großeltern direkt einen Sparplan an.
Denn der Generationenvertrag funktioniert nur, wenn deutlich mehr Menschen arbeiten als Rente beziehen. Durch den Eintritt der Babyboomer in das Rentenalter dreht sich dieses Verhältnis aber gerade um.
Die Folge: Die gesetzliche Rente allein wird nicht reichen, um den Lebensstandard zu sichern.
Das bedeutet, dass private Vorsorge heute keine Option mehr ist, sondern eine Notwendigkeit. „Wer im Alter seinen Lebensstandard halten will, muss das Steuer selbst in die Hand nehmen“, sagt Stefan Riße, Kapitalmarktstratege der Fondsgesellschaft Acatis. Eine
Website bietet umfassende grundsätzliche und aktuelle Informationen rund um das Thema Altersvorsorge.
Herr Riße, ab welchem Alter sollte man sich denn ernsthaft mit dem Thema Altersvorsorge beschäftigen?
Am besten fängt man im ersten Lebensjahr an – idealerweise legen Eltern oder Großeltern direkt einen Sparplan an. Dahinter steckt ein mathematisches Naturgesetz: der Zinseszins-Effekt.
Warren Buffett hat das schon als Kind begriffen. Wer von 25 bis 35 einen festen Betrag spart und dann aufhört, hat am Ende oft mehr im Depot als jemand, der erst mit 35 anfängt und bis 65 durchzieht. Die Zeit arbeitet für einen.
Die stärkste Kraft bei der Kapitalanlage ist nicht die Höhe der Einzahlung, sondern die Dauer der Verzinsung.
Über welche Anlagesummen sprechen wir hier?
Man kann schon mit 50 oder 100 Euro anfangen. Wer früh startet, profitiert hintenraus massiv von den Erträgen, die immer wieder neu angelegt werden. Und man muss verstehen, wie das System in Deutschland funktioniert – also das Drei-Säulen-Modell aus gesetzlicher, betrieblicher und privater Vorsorge.
Ein entscheidender Punkt ist die Anlageform. Mit dem Sparbuch oder Festgeld kommt man heute nicht weit. Für die private Vorsorge führt schlicht kein Weg an Aktien vorbei.

Und wo informiert man sich und wie berechnet man seinen individuellen Bedarf?
Man muss seine persönliche Rentenlücke kennen: Was bekomme ich voraussichtlich vom Staat, was muss ich versteuern und wie viel fehlt mir monatlich, um meinen jetzigen Lebensstandard fortzuführen?
Um diese Fragen neutral und unabhängig zu beantworten, hat Acatis eine spezielle Plattform ins Leben gerufen.
Unter der Adresse:
www.altersvorsorgedepot.de
wurde ein umfassendes Informationsportal geschaffen. Es bietet wöchentliche Blogartikel und News zu aktuellen Themen rund um die Altersvorsorge. Daneben kann man sich über grundlegende Fragen zum Thema informieren, daher ist die Seite gerade auch für jüngere Menschen, die noch nicht so viele Kenntnisse haben, interessant. Unter anderem gehen wir ganz aktuell auf das von der Bundesregierung geplante Altersvorsorgedepot ein.
Der ständig aktualisierte Blog liefert auch entscheidungsrelevante Informationen und Hintergründe für eine vorsorgeorientierte Kapitalanlage. Es werden rechtliche Fragen behandelt, zum Beispiel, wie die neue Aktivrente funktioniert, und Analysen geboten, zum Beispiel zum Thema „Das Ehegattensplitting als Vorsorgefalle“. Ebenso werden Strategien zur Altersvorsorge aufgezeigt und es wird auf verschiedene Lebensphasen eingegangen, mit Tipps, wie man etwas für die Vorsorge tun kann.
Zusätzlich bietet die Seite spezialisierte Rechner zur Rente? Ja, das ist eine sehr gute Möglichkeit, um seine persönliche Situation zu überprüfen. Es gibt einen Rentenrechner, einen Rentensteuerrechner, einen Lückenrechner und – besonders spannend – einen Lückenschlussrechner. Dieser simuliert auf Basis realer Marktdaten der letzten 20 Jahre, wie viel man monatlich in welche Anlageformen investieren muss, um die eigene Lücke punktgenau zu schließen. Das Ziel ist volle Transparenz für jeden –vom Berufseinsteiger bis zum erfahrenen Sparer –, um Altersarmut effektiv zu verhindern. Kurzum: Wer sich auf unserer Seite informiert, bekommt einen richtigen guten Überblick und kann sich ein Bild über seine persönliche Situation machen.
Die ACATIS Investment Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH ist eine unabhängige Fondsboutique, deren Kernkompetenz das Value Investing nach Benjamin Graham und Warren Buffett ist. Das Unternehmen wurde 1994 in Frankfurt am Main gegründet. Seit 2007 ist ACATIS mit einer Zweigstelle in der Schweiz vertreten. www.acatis.de

Dr. Hendrik Leber, Geschäftsführer/Managing Director bei der ACATIS Investment Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH
Die Kraft des langfristigen Investierens
In Deutschland wurde es jahrzehntelang versäumt, mit Aktien Vermögen für die Altersvorsorge aufzubauen. Jetzt wacht die Politik langsam auf.
Es ist eine einfache Beobachtung, dass Altersarmut kein abstraktes politisches Thema mehr ist. In meinem eigenen Umfeld sehe ich Menschen meiner Generation, die ihr Arbeitsleben hinter sich haben oder kurz davorstehen – und feststellen, dass ihre finanzielle Situation im Alter deutlich enger ist als erwartet.
Jahrzehntelange Arbeit schützt nicht automatisch vor finanzieller Unsicherheit. Diese Beobachtung führt zu einer strukturellen Frage: Warum haben so wenige Deutsche über ihr Leben hinweg Vermögen aufgebaut? Ein Grund (neben anderen) ist die in Deutschland gepflegte Distanz zu Aktien.
Während in vielen Ländern Aktien selbstverständlich Teil der Altersvorsorge sind, hat Deutschland diesen Weg lange gemieden. Der zweite Grund liegt in der Politik. Steuerliche und regulatorische Entscheidungen haben langfristiges Aktiensparen eher erschwert als gefördert.
Ein einfaches Altersvorsorgedepot hätte helfen können, Vermögen über Jahrzehnte aufzubauen. Stattdessen blieb die private Altersvorsorge kompliziert und oft unattraktiv. Man betrachte nur die Riester-Rente. Die Idee war sinnvoll: kapitalgedeckte Vorsorge fördern. In der politischen Umsetzung wurde sie jedoch mit Regeln überfrachtet. Besonders die vorgeschriebene Garantie der eingezahlten Beiträge zwang Anbieter, Risiken zu vermeiden. Damit verschwand genau das Element, das langfristig Vermögen schafft: die Aktienrendite.
Wer sich beruflich mit Kapitalmärkten beschäftigt, erkennt schnell, welche Kraft langfristiges Investieren entfalten kann. Aus dieser Erfahrung heraus habe ich mich auch politisch in Berlin für ein einfaches Altersvorsorgedepot eingesetzt. Heute scheint sich etwas zu bewegen. Nach vielen Jahren der politischen Diskussion ist das Altersvorsorgedepot nun realisiert worden.
Finanzexpertin Margarethe Honisch hält das Vorsorgedepot für Jugendliche für einen guten Ansatz. Es könnte viele dazu bringen, sich mit dem Thema Altersvorsorge auch schon in jungen Jahren zu beschäftigen – denn hier wird der Grundstein für den Lebensstandard im Alter gelegt.
Text: Katja Deutsch
Fotos: Marcus Witte, Getty Images/unsplash+, Cute Vector Stock/Shutterstock
Margarethe, ab welchem Alter müsste Finanzbildung beginnen, damit sie wirklich einen Effekt auf die spätere Rentenlücke hat? So früh wie möglich. Realistisch gesehen ab der Grundschule. Nicht mit Aktiencharts oder Fachjargon, sondern mit ganz grundlegenden Fragen: Was ist Geld? Wie treffe ich Entscheidungen? Was bedeutet sparen im Vergleich zu ausgeben? Der größte Hebel ist dabei nicht das reine Wissen, sondern die Gewohnheit. Wer mit zehn Jahren lernt, regelmäßig etwas zurückzulegen, denkt mit dreißig automatisch in Rücklagen und nicht in „Ich fang irgendwann mal an.“ Ich selbst komme aus einem sogenannten bildungsfernen Elternhaus. Menschen wie ich müssen diese Initiative komplett selbst ergreifen und sind verständlicherweise oft überfordert vor lauter Angeboten, widersprüchlichen Ratschlägen und unnötig komplexen Informationen. Gerade bei jungen Menschen sehen wir heute eine immer stärkere Überschuldung. Daran sind nicht die Jugendlichen schuld, sondern die fehlende Aufklärung und Orientierung. Die Rentenlücke entsteht nicht mit sechzig, sondern in den ersten zehn Berufsjahren. Wenn dort kein Bewusstsein für Sparen, Investieren und Vorsorge entsteht, ist das später kaum noch aufzuholen.
Warum trifft die Rentenlücke Frauen besonders stark?
Die Rentenlücke ist das Ergebnis mehrerer Faktoren, die sich über Jahrzehnte summieren: geringere Einkommen, mehr Teilzeit, längere Erwerbsunterbrechungen, unbezahlte Care-Arbeit und ein späterer Einstieg ins Investieren. Gleichzeitig besitzen Frauen seltener Vermögenswerte auf dem eigenen Namen und verlassen sich häufiger auf die Vorsorge des Partners.
Aber man muss auch ganz klar sagen: Frauen, die aktiv vorsorgen, sind noch immer in der Unterzahl. Viele von uns kennen Sätze aus der Schulzeit wie „Mathe ist nichts für Mädchen“ oder „Finanzen sind kompliziert“. Solche Glaubenssätze prägen uns ein Le-

Margarethe Honisch, Finanzexpertin & Gründerin der Finanzplattform fortunalista
Solange Frauen ihre finanzielle Verantwortung abgeben, bleibt die Rentenlücke kein Ausnahmeproblem, sondern der Normalzustand.

ben lang. Sie führen dazu, dass Geld delegiert wird, statt selbst gestaltet zu werden. Solange Frauen ihre finanzielle Verantwortung abgeben, bleibt die Rentenlücke kein Ausnahmeproblem, sondern der Normalzustand.
Hilft das neue Vorsorgedepot Jugendlichen wirklich oder ist es eher Symbolpolitik?
Ja, absolut: Es ist ein wichtiger und richtiger Start. Und es geht dabei meiner Meinung nach gar nicht primär um die Summe, sondern um die Botschaft dahinter. Spare heute, dann hast du später mehr. Investiere dein Geld. Börse ist nicht gefährlich. Langer Anlagehorizont und Ruhe am Markt zahlen sich aus. Wenn diese Prinzipien früh verinnerlicht werden, ist das viel wertvoller als jeder Startbetrag. Ohne begleitende Finanzbildung bleibt das Vorsorgedepot nur ein Produkt. Mit Bildung wird es zur echten Lebenskompetenz.
Inwiefern kann KI bei Finanzbildung und Altersvorsorge helfen? KI kann vor allem dort helfen, wo bisher die größten Hürden liegen: bei Komplexität, Überforderung und fehlender Individualisierung. Sie kann Fachjargon in Alltagssprache übersetzen, persönliche Szenarien simulieren und Menschen genau dort abholen, wo sie stehen, unabhängig von Bildungshintergrund oder Vorwissen. Richtig eingesetzt, kann KI die Finanzbildung demokratisieren. Falsch eingesetzt verstärkt sie nur alte Fehler oder ver-
mittelt eine trügerische Sicherheit ohne echtes Verständnis. KI kann erklären, strukturieren und begleiten. Die Verantwortung, die eigenen Finanzen ernst zu nehmen, bleibt trotzdem bei uns selbst.

Buchtipp
Easy Money zeigt dir auf verständliche Weise, wie du endlich aufhörst, dein gesamtes Einkommen auszugeben, und stattdessen beginnst, gezielt zu sparen und dein Geld sinnvoll zu investieren. Die Finanzbloggerin und Gründerin Margarethe Honisch von fortunalista macht deutlich, dass ein bewusster Umgang mit Geld keineswegs bedeutet, auf Lebensstil und Genuss verzichten zu müssen.
Erscheinung: 30. April 2026

Wer in 30 Jahren als Rentner 2.500 Euro monatlich zur Verfügung haben möchte, müsste entweder mehr als sechs Jahrzehnte lang das Durchschnittsgehalt verdienen – oder über mindestens 30 Jahre hinweg das Doppelte des Durchschnitts. Für die meisten Menschen ist das kaum realistisch, zumal sich das Rentensystem durch demografische Entwicklungen weiter verändern wird. Umso wichtiger ist es, frühzeitig mit der privaten Altersvorsorge anzufangen, denn Zeit ist der wichtigste Faktor beim Vermögensaufbau.
Klassisches Sparen, etwa auf dem Sparbuch, verliert durch Inflation oft an Wert und bringt nur geringe Zinsen. Investieren hingegen – zum Beispiel in breit gestreute Fonds oder ETFs – bietet langfristig weitaus bessere Renditechancen. Auch wenn es kurzfristige Schwankungen gibt, hat sich der Kapitalmarkt historisch über längere Zeiträume immer positiv entwickelt.
Wer bereits in jungen Jahren einsteigt und monatlich investiert, hat also bessere Chancen, sein Vermögen real zu vermehren, denn er profitiert vom Zinseszinseffekt: Das Geld arbeitet und erwirtschaftet über die Jahre immer höhere Erträge. Selbst kleine monat-
liche Beträge können so langfristig zu einer beachtlichen Summe anwachsen. Tobias Spreiter, Head of flatex, zeigt wichtige Punkte für die Altersvorsorge.
Herr Spreiter, gerade hat das neue Altersvorsorgedepot den Bundestag passiert. Wie beurteilen Sie das neue Instrument der staatlich geförderten privaten Altersvorsorge?
Die Neuausrichtung war längst überfällig. Das Altersvorsorgedepot löst die bisherige Riesterrente ab, die zuletzt kaum noch gefragt war. Sie litt unter viel zu starren Vorgaben, insbesondere der Beitragsgarantie, und hohen Verwaltungskosten. Mit dem Altersvorsorgedepot wird nun eine zeitgemäße Form der

staatlich geförderten Altersvorsorge eingeführt. Es ist weitaus flexibler und ermöglicht eine kapitalmarktorientierte Altersvorsorgestrategie. Zentral sieht das Gesetz dafür ein gefördertes Altersvorsorgedepot vor, das eine breite Palette von Kapitalanlagemöglichkeiten bietet.
Dazu zählen insbesondere Fonds- und ETF-Sparpläne, die auch in der nicht geförderten privaten Altersvorsorge bereits sehr verbreitet sind. Damit schafft das Gesetz erstmals einen Rahmen für eine geförderte Altersvorsorge, bei der die Grundregeln der langfristig orientierten Kapitalanlage beachtet werden und die langfristig attraktive Renditechancen eröffnet.
Wie lauten diese Regeln?
Am wichtigsten ist es, breit gestreut an den Kapitalmärkten zu investieren. Gerade in jüngeren Lebensjahren spielen Aktien eine entscheidende Rolle, um Ertragschancen zu nutzen. Besonders geeignet für ein Investment sind breit streuende Fonds und ETFs. Sie sind transparent und einfach zu handhaben.
Bei flatex haben wir schon lange ein großes Angebot an sparplanfähigen ETFs und Fonds. Damit sind wir bestens für das Altersvorsorgedepot gerüstet, das wir zum offiziellen Start am 01. Januar 2027 anbieten werden.
Hinzu kommt eine möglichst langfristige Perspektive: Je früher Menschen damit beginnen, fürs Alter zu sparen, desto stärker wirkt sich der Zinseszinseffekt aus – selbst vergleichsweise geringe Sparbeträge können so mit der Zeit zu einem beachtlichen Vermögen anwachsen.
Gerade in Deutschland sind immer noch viele Menschen skeptisch, wenn es um Aktieninvestments geht, und haben Angst vor Verlusten. Ein Grund dafür ist, dass Wissen über den Kapitalmarkt und den langfristigen Vermögensaufbau in Deutschland noch nicht überall selbstverständlich vermittelt wird. Zwar hat sich diesbezüglich bereits etwas getan, wie das Anlageverhalten der jüngeren Generation belegt.
Dank vielfältiger digitaler Angebote ist sie zumindest in Teilen offener dafür,
Flatex bringt mehr als 30 Jahre tiefstes Know-how in der Finanz-IT, eine eigene Vollbanklizenz und ein vollständig integriertes Geschäftsmodell mit und bietet ihren Kunden somit ein einmaliges Leistungsspektrum für professionellen Wertpapierhandel zu bieten. www.flatex.de

Dank vielfältiger digitaler Angebote ist sie zumindest in Teilen offener dafür, Chancen an den Kapitalmärkten für ihre Altersvorsorge oder andere Sparziele zu nutzen.
Chancen an den Kapitalmärkten für ihre Altersvorsorge oder andere Sparziele zu nutzen. Dennoch bleibt viel zu tun. Umso begrüßenswerter ist es, dass ein weiterer Baustein der Altersvorsorgereform genau hier ansetzt. Die geplante Frühstart-Rente schafft bei Kindern und Jugendlichen ein frühzeitiges Grundverständnis für den Vermögensaufbau.
Im Alter von 6 bis 18 Jahren erhalten sie einen monatlichen staatlichen Zuschuss von 10 Euro. Dadurch wird Kapitalanlage unmittelbar erlebbar und es wird ein entscheidendes Instrument geschaffen, um Finanzbildung dort zu verankern, wo sie hingehört.
Also steht einem spürbaren Aufschwung der privaten Altersvorsorge ab Anfang 2027 nichts mehr im Wege? Tatsächlich wird es deutlich attraktiver, privat für den Ruhestand vorzusorgen. Die staatlichen Zulagen sind attraktiv, die Produkte sind einfach, transparent und kostengünstig und die Zugänge sind modern und flexibel. Kurz: genau so, wie wir von flatex uns die Zukunft der Geldanlage vorstellen. Allerdings möchte ich betonen, dass die Einführung des neuen, staatlich geförderten Altersvorsorgedepots kein Grund ist, die Altersvorsorge auf das nächste Jahr zu verschieben.
Denn Zeit ist Geld, und eine vorausschauende, kapitalmarktorientierte private Vorsorge lohnt sich auch ganz ohne staatliche Zuschüsse. Das zeigen zahlreiche Depots unserer Kunden.
Gerade in jüngeren Lebensjahren spielen Aktien eine entscheidende Rolle, um Ertragschancen zu nutzen.
Junge Anleger sind oft unsicher und benötigen Unterstützung. Zur Wahl stehen individuelle oder Techbasierte Lösungen. Zwei Experten erklären sie.
Der Finanzmarkt ist heute so schnelllebig wie nie zuvor, was besonders junge Anleger und Einsteiger vor große Herausforderungen stellt. Gerade für diese Gruppe ist ein ausführliches Erstgespräch von großer Bedeutung. Das Gleiche gilt für die Beratung in volatilen Zeiten. In diesem Spannungsfeld treffen zwei unterschiedliche Beratungsphilosophien aufeinander: eine tiefgehende, individuelle Betreuung und selbst zusammengestellte Fondsportfolios einerseits, eher moderne Tech-Lösungen wie Robo-Advice, um Portfolien zu managen, andererseits. Diese Modelle erklären Steffen Nowicki, Geschäftsführer von Seculnvest GmbH und Andreas Bauer, Direktor von Kapitalwerk Private Finance GmbH.
Welche Bedeutung hat überhaupt das Erstgespräch für einen Anfänger, der gerade sein erstes Geld verdient?
Nowicki: Erstgespräche sind bei mir sehr
individuell an die Kenntnisse und Erfahrungen des jeweiligen Kunden angepasst. Mein Fokus liegt darauf, die langfristige Performance im Blick zu haben und von Anfang an auf enttäuschende Marktphasen hinzuweisen, damit diese in der Ansparphase als wahre Chancen verstanden werden. Ich stehe als persönlicher Ansprechpartner bereit, um Anlage- und Lebensziele in Einklang mit Volatilität und Rendite zu bringen.
Bauer: Ich mache im Endeffekt genau dasselbe: Ich spreche mit dem Kunden über seine Ziele und Bedürfnisse. Auch ich zeige anhand von Charts wie dem MSCI World, dass es Phasen gibt, in denen Märkte fallen, und sensibilisiere dafür, dann nicht zu verkaufen. Wir nutzen also im Grunde die gleiche „Gangart“ in der Beratung, nur dass hinten raus andere Produkte zum Einsatz kommen.
Wie macht sich das für den Kunden bemerkbar?
Nowicki: Ich empfehle ausschließlich Produkte, bei denen ich das Management persönlich kenne und den Inhalt vollkommen verstanden habe. Ich nehme mir die Zeit, Portfolien indivi-
duell zusammenzustellen und Tools zu nutzen, um Überschneidungen oder Korrelationen zu prüfen. Es ist ein reines Empfehlungsgeschäft, das auf dieser tiefen Individualität aufbaut.
Bauer: Ich setze auf eine intelligente Kombination aus modernster Technik und Expertise: Über Robo-Advice nutze ich die außergewöhnlich erfolgreichen Strategien unserer Vermögensverwaltung wie die „Alpha Selection“. Experten passen die Titelauswahl ständig an – für eine optimale Erfolgsbilanz. Dadurch kann ich mich voll auf die persönliche Betreuung meiner Kunden konzentrieren, damit sie ihre individuellen Ziele gemeinsam mit mir sicher und bestmöglich erreichen.
Aber Sie treten beide als Berater Ihrer Kunden auf?
Bauer: Ohne Berater treffen Kunden oft falsche Entscheidungen aus emotionalen Impulsen heraus. Berater helfen den Kunden gerade in schwierigen Phasen zu den richtigen Entscheidungen. In volatilen Zeiten kann der Kunde bei mir zudem sehr einfach und dank schlanker digitaler Prozesse per Robo-Advice nachinvestieren.
Fondsnet bietet Serviceleistungen rund um die Themen Investment, Assekuranz, Finanzierungen und Immobilien. Als starker und verlässlicher Partner stehen sie ihren Kunden in der komplexen sowie vielschichtigen Finanz- und Produktwelt zur Seite. fondsnet.com


Nowicki: Der Anleger ist oft von der Nachrichtenlage getrieben und nicht emotionslos. Hier helfe ich, Entscheidungen einzuordnen und affektgeleitete Fehlschüsse zu vermeiden. Beratung ist ja durch die Digitalisierung nicht verschwunden, sondern die Übernahme von Verantwortung für Empfehlungen wird heute sogar noch mehr geschätzt.



Klare Strukturen, digitale Zugänge und planbare Erträge machen einfache Sparmodelle wieder attraktiv.
Zinsen mit System: Tagesgeld und Festgeld sind Teil moderner Geldanlagen – obwohl sie lange als solide, aber unsexy galten. Während Aktien und ETFs die Aufmerksamkeit auf sich zogen, schienen klassische Sparprodukte an Bedeutung zu verlieren. Doch dieser Eindruck verändert sich. In einem Umfeld, das von schwankenden Märkten, steigenden Zinsen und wachsender Unsicherheit geprägt ist, rückt eine andere Frage in den Mittelpunkt: Wie lässt sich Geld so organisieren, dass es im Alltag funktioniert?
Viele Anleger suchen heute weniger nach der nächsten Chance als nach Struktur. Es geht darum, Rücklagen aufzubauen und nicht bei jeder Marktbewegung reagieren zu müssen. Genau hier setzen einfache Modelle an. Tagesgeld sorgt für Flexibilität und unmittelbaren Zugriff, Festgeld ergänzt diese Basis um feste Laufzeiten und planbare Erträge. Zudem beginnt der Vermögensaufbau früher und wird zunehmend digital gedacht. Gefragt sind Lösungen, die verständlich bleiben und sich in den Alltag integrieren lassen. Nadine Schröder, Head of Retail Funding der Deutsche Pfandbriefbank AG, erläutert, warum gerade reduzierte Modelle wie bei pbb direkt wieder an Relevanz gewinnen.
Tagesgeld und Festgeld gelten als Basis. Was leisten sie heute konkret?
Sie bringen Struktur in die Geldanlage. Wer Vermögen aufbauen will, braucht zuerst eine klare Grundlage. Tagesgeld sorgt dafür, dass Geld verfügbar bleibt. Das klingt einfach, ist aber entscheidend. Festgeld ergänzt das um für einen vorher bestimmten Zeitraum festgelegte Zinssätze. Diese Kombination aus Flexibilität und Struktur wird oft unterschätzt.
Viele junge Anleger schauen eher auf dynamische Anlagen. Wo liegt hier die Relevanz?
Das kommt natürlich sehr auf die individuellen Verhältnisse an. Ich z. B. habe erlebt, wie schnell man sich von Trends mitreißen lässt. Ich habe einen gut verzinsten Sparplan aufgelöst, investiert und wollte mir davon später ein Auto finanzieren. Dann kam der Einbruch. Der Plan war weg und ich musste auf meine Rücklagen zurückgreifen. Diese Erfahrung verändert die Perspektive. Es geht nicht immer nur um Ertrag, sondern u. U. auch darum, ob Zeit vorhanden ist, Schwankungen auszusitzen. Je nach Anlagehorizont und persönlichen Bedürfnissen sind Tages- und Festgeldanlagen daher oft eine sinnvolle Anlageoption.
Was macht diese einfachen Produkte so wirkungsvoll?
Ihre Klarheit. Tagesgeld ist jederzeit verfügbar, Festgeld folgt festen Regeln. Genau das schafft Vertrauen. Viele
Kunden nutzen das aktiv und strukturieren ihre Laufzeiten so, dass regelmäßig Geld frei wird. Das ist kein Zufall, sondern Planung.
Wie kann ein konkreter Einstieg bei pbb direkt aussehen?
Ein Start ist einfacher, als man denkt. Wer 1.000 Euro zur Verfügung hat, kann diesen Betrag zunächst vollständig auf ein Tagesgeldkonto legen. So bleibt das Geld jederzeit verfügbar und man behält maximale Flexibilität. Der nächste Schritt entsteht oft automatisch. Sobald weitere Beträge hinzukommen oder ein Teil des Geldes für einen bestimmten Zeitraum nicht benötigt wird, kann ein Anteil in Festgeld überführt werden. So wird aus einer reinen Reserve schrittweise eine strukturierte Anlage. Wichtig ist dabei die Verfügbarkeit. Tagesgeld bleibt jederzeit zugänglich, während Festgeld bewusst für eine definierte Laufzeit gebunden wird. Viele Kunden kombinieren beides, indem sie nur einen Teil fest anlegen und den Rest flexibel halten. Genau dieses Zusammenspiel ermöglicht es, Planung und Flexibilität miteinander zu verbinden.
Sie setzen bei pbb direkt bewusst auf ein reduziertes Angebot. Warum?
Weil Reduktion Orientierung schafft. Komplexität entsteht schnell, bringt aber nicht automatisch Nutzen. Deshalb konzentrieren wir uns auf wenige, klar strukturierte Produkte. Tagesgeld

Nadine Schröder, Head of Retail Funding der Deutsche Pfandbriefbank AG
und Festgeld jeweils in Euro und US-Dollar, das ist das Angebot von pbb direkt. Viele Kunden starten mit Tagesgeld und entwickeln daraus Schritt für Schritt eine Struktur.
Wo entstehen typische Fehler bei der Anlage?
Wenn ohne Plan gehandelt wird. Viele reagieren auf kurzfristige Entwicklungen, steigen ein und geraten unter Druck, wenn sich der Markt dreht. Wer hingegen eine Struktur hat, trifft Entscheidungen bewusster und muss weniger reagieren. Das bringt Ruhe in die Anlagen.
Wer nutzt Modelle von pbb direkt aktuell?
Viele Anleger sind derzeit 50 Plus. Gleichzeitig wächst das Interesse bei jüngeren Zielgruppen deutlich. Sie sind digitale Prozesse gewohnt und suchen nach Lösungen, die einfach funktionieren. Genau darauf ist pbb direkt ausgerichtet: klar, digital zugänglich und bewusst auf das Wesentliche reduziert.
Das Edelmetall ist eine sichere Anlage – aber jeder, der darin investiert, muss sich auch klar sein, dass es kein „Get Rich Quick“-Scheme ist.
Text: Armin Fuhrer Fotos: Dash Cryptocurrency/unsplash, Cute Vector Stock/Shutterstock
Viele junge Leute denken bei Gold an verstaubte Tresore und griesgrämige Bankberater in grauen Anzügen. Aber wer über Gold, aber auch andere Edelmetalle wie Silber, als Investment redet, meint nicht den Goldschmuck von der verstorbenen Oma, sondern spricht über Hard Assets – den ultimativen Flex für die finanzielle Freiheit.
Während Krypto-Kurse Achterbahn fahren und der Euro stets ängstlich auf die Inflationsgefahr schielt,

stehen Edelmetalle da wie der Fels in der Brandung. Das hat einen guten Grund, denn man kann sie nicht einfach „drucken“ oder per Mausklick vervielfältigen. Gold und Co. sind eine harte Währung, an der sich nahezu jede Krise die Zähne ausbeißt.
Gold ist der Endgegner solcher Krisen unter den Wertanlagen. Seit Jahrtausenden am Start, hat es noch jede Krise, jeden Krieg und jede Währungsreform überlebt. Gold ist wie eine Versicherung. Es macht seinen Besitzer selten über Nacht zum Millionär, aber es sorgt dafür, dass er nicht bankrott geht, wenn die Weltwirtschaft mal wieder den RageQuit wählt.
Silber gilt als der „kleine Bruder“ des Goldes, zündet aber ebenfalls mit Raketenantrieb. Es ist allerdings deutlich volatiler als Gold – das heißt, die Kurse können auch mal ganz schön herumhüpfen. Das bedeutet mehr
Nervenkitzel, aber auch mehr RenditeChancen. Und im Hinterkopf sollte man stets den Fakt haben, dass ohne Silber in unserem Alltag nichts läuft. Smartphones, Laptops, die Solarpanels auf dem Dach und E-Autos brauchen Silber. Somit ist es ein Hybrid aus Industriemetall und Wertanlage. Wenn die Tech-Branche boomt, geht Silber oft steil.
Es gibt auch echte Exoten im Depot wie Platin & Palladium. Diese Metalle sind seltener als Gold und extrem abhängig von der Industrie. Vorsicht: Die Spreads, also der Unterschied zwischen Kauf- und Verkaufspreis, sind oft höher.
Aber wie investiert man, ohne sich zu verzocken? Wer unbedingt physisch Barren oder Münzen sein Eigen nennen möchte, braucht ein sicheres Versteck oder ein Schließfach. Ansonsten bieten sich ETCs (Exchange Traded Commodities) an. Das sind Wertpapiere, die den Goldpreis eins zu eins tracken und super easy zu kaufen sind. Aber man muss unbedingt auf die „physische Hinterlegung“ achten, damit man im Ernstfall einen Anspruch auf das echte Metall hat. Eine weitere Möglichkeit ist, in die Firmen zu
Xetra-Gold – Partner Content
Das Edelmetall mag als Investment langweilig sein, aber es ist solide und sollte wie Aktien Teil des Anlagemixes sein.
Kriege, Krisen, Inflation – und dann kommt einer daher und redet von Gold? Klingt nach Opas Sparstrumpf. Aber tatsächlich gilt: Für alle, die gerade mit dem ersten eigenen Geld anfangen, ist ein Mix aus AktienETF und Gold die beste Basis. Gold ist vielleicht nicht sexy, aber es wird dann interessant, wenn alles andere abstürzt.
In jedem großen Aktien-Crash der letzten Jahrzehnte hat Gold geliefert – wenn die Aktien runter gingen, stieg sein Wert. Es ist eine Währung, wie der Dollar oder der Euro – nur, dass niemand einfach so mehr zusätzliches Gold drucken kann, weil es eben auch ein Rohstoff ist.
„Das macht Gold zu einer sehr sicheren Anlage, und zwar schon seit Jahrtausenden“, sagt Steffen Orben, Geschäftsführer von Xetra-Gold®
Okay Herr Orben, aber mit Mitte 20 will man nicht safe sein – man will, dass sich was bewegt. Dass das erste Geld schnell wächst, und zwar jetzt. Nicht erst mit 60.
Klar, das Excitement verstehe ich. Aber man sollte sich fragen: Willst du zocken? Dann ab nach Las Vegas oder Meme-Stocks kaufen. Doch wenn man ernsthaft Vermögen aufbauen will, muss man etwas akzeptieren: Geldanlage ist im Grundsatz öde und langweilig. Aber eben total wichtig. Der Trick ist, dass man beides macht: 80 Prozent des Geldes packt man in eine solide Anlage, die über die Jahre wächst. Und mit fünf oder zehn Prozent kann man rumspielen, mit Einzelaktien oder Bitcoin zum Beispiel.
Und wie kommt man jetzt an Gold? Man kann Gold ganz einfach über sein Broker-Konto kaufen, genau wie Aktien. Zum Beispiel Xetra-Gold –das ist ein Wertpapier, aber hinter jedem Gramm steckt echtes Gold, das im Tresor liegt. Ein Gramm kostet so um die 140 Euro.
Und wie sollte man verteilen, wenn man noch nicht so viel Geld hat?
Eine einfache Faustregel lautet: 80 Prozent in einen breiten Aktien-ETF, zum Beispiel einen Welt-ETF – das sind die 08/15-Anlagemöglichkeiten. Und 20 Prozent in Gold. Wer Lust auf Risiko hat, tauscht einfach fünf Prozent vom Gold-Anteil gegen eine risikoreiche Anlage wie zum Beispiel Bitcoin. Fertig.
Was ist mit den all den heißen Tipps der Influencer?
Man sollte nie vergessen, dass Influencer davon leben, dass sich was bewegt. Dass sie jeden Tag was zu erzählen haben.
Wenn ich jeden Tag erzählen würde: „Läuft alles nach Plan, der ETF ist heute 0,3 Prozent gestiegen“ – da würden die meisten vermutlich einfach wegklicken. Aber genau das ist die Wahrheit. Die Masse der Leute verliert Geld, weil sie zockt. Weil sie denkt, sie sei schlauer als der Markt. Das ist sie aber nicht.
Gibt‘s eigentlich steuerliche Vorteile bei Gold?
Ja, einen richtig guten sogar. Wenn man
Xetra-Gold ist ein Produkt der Deutsche Börse Commodities GmbH, ein Gemeinschaftsunternehmen der Deutschen Börse AG, Commerzbank AG, Deutsche Bank AG, DZ Bank AG, B. Metzler seel. Sohn & Co. AG sowie der Schweizer Bank Vontobel. Die Deutsche Börse AG organisiert den Handel, die Clearstream Banking AG, Frankfurt, lagert das Gold nach hohen Sicherheitsstandards in ihren Tresoren. Der älteste über die Deutsche Börse Commodities GmbH eingelagerte Barren ist aus dem Jahre 1929. www.xetra-gold.com

investieren, die Gold & Co. aus der Erde buddeln. Das birgt ein höheres Risiko, ist aber zugleich ein massiver Hebel, wenn die Preise steigen.
Jedem, der in Edelmetalle investieren möchte, muss aber auch klar sein, dass sie kein „Get Rich Quick“-Scheme sind. Sie sind das Fundament für ein Portfolio wie ein Outfit: Krypto und Einzelaktien sind die auffälligen Sneaker und die krasse Jacke, aber Gold und Silber sind die hochwertigen Jeans, die ewig halten. Als Standard-Move raten Experten, fünf bis zehn Prozent des Vermögens in Edelmetallen zu halten – zumindest für alle, die nachts ruhig schlafen wollen, während der Rest der Welt auf Social Media über den nächsten Crash „Crash out“ geht.

Steffen Orben, Geschäftsführer von Xetra-Gold
physisches Gold kauft, also auch XetraGold, und es länger als ein Jahr hält, kann man es später steuerfrei verkaufen. Bei Aktien oder ETFs zahlt man auf Gewinne immer die Abgeltungssteuer.
Als Fazit: Was würden Sie Ihrem 25-jährigen Ich heute raten? Früher anfangen. Klingt abgedroschen, ist aber so. Wer früh mit dem Sparen beginnt, profitiert deutlich stärker vom Zinseszinseffekt. In vielen Beispielrechnungen zeigt sich, dass jemand, der bis 25 spart und dann aufhört, oft schwer einzuholen ist – selbst, wenn eine andere Person erst mit 25 beginnt und jahrzehntelang weiter spart. Man sollte aufhören zu denken, die Rente wird dich retten. Das wird sie nicht. Also: Früh anfangen. Das mag langweilig sein – aber es ist effektiv.


Wertverlust nur bei älteren unsanierten Gebäuden
In die eigene Immobilie zu investieren, kann sich in vielen Fällen trotz gestiegener Kreditzinsen lohnen, denn besonders Neubauten mit hervorragenden Energiewerten verzeichnen weiterhin Wertsteigerungen. In seinem eigenen Haus genießt man viele Freiheiten und kann nicht gekündigt werden. Idealerweise ist die Immobilie bis zum Renteneintritt abbezahlt, sodass im Alter nur noch die Nebenkosten und die Grundsteuer fällig werden. Als reine Investition sollte man die (geografische) Lage an sich sowie das Gebäude genau analysieren und sich die beiden letzten Protokolle der WEGVersammlungen vorlegen lassen, um zu prüfen, ob und wann energetische Sanierungen anstehen. In manchen Städten wie z. B. München ist der Immobilienmarkt stark überbewertet, während andere Orte attraktive Investitionsmöglichkeiten bieten können. Immobilieninvestitionen erfordern viel Zeit und Engagement, sei es bei der Suche nach geeigneten Objekten, der Suche nach einem Verwalter oder der Instandhaltung und Sanierung. Investitionen in Immobilien sind – immobil. Es kann dauern, eine Immobilie zu verkaufen. Problematisch ist das bei akutem Finanzbedarf.

Warum InvestmentDiamanten das neue Gold sind
Die Attraktivität von Gold als sichere Anlage ist allgemein bekannt: Es ist physisch, anonym und die Kurse sind in den letzten Jahren spürbar gestiegen. Doch eine noch vielversprechendere Möglichkeit bieten Investment-Diamanten. Neben den gemeinsamen Vorzügen mit Gold weisen sie einige entscheidende zusätzliche Vorteile auf: Ihr Kurs verzeichnet historisch eine stabile Entwicklung und ist weniger volatil als der von Gold. Dies resultiert aus der begrenzten Verfügbarkeit von Diamanten, was eine langfristige Wertsteigerung begünstigt. Zudem lassen sich Diamanten durch Zertifizierungen renommierter Labore wie GIA, HRD und IGI präzise bewerten, was Vertrauen schafft und den Handel transparenter macht. Politisch diskutiert wird gerade die Aufhebung der Steuerbefreiung bei Gold und Silber nach einjähriger Haltefrist, was für viele Anleger und Sparer einen erheblichen Einschnitt in ihre Vermögensplanung darstellt und die Investition in Diamanten interessanter machen könnte. Früher waren Kauf und Verkauf von Diamanten oft kompliziert und teuer, doch dank der Weiterentwicklung des Marktes sind heute direkte Investitionen in Diamanten deutlich zugänglicher geworden.
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Super flexibel investieren
Exchange Traded Funds (ETFs) sind vor allem für Einsteiger eine einfache und risikolose Option zu investieren. Passiv verwaltete ETFs bilden in der Regel einen Index ab und haben deshalb sehr niedrige Gebühren. An der Börse werden sie wie Aktien gehandelt, bieten also eine hohe Liquidität und lassen sich schnell kaufen und verkaufen. Es gibt ETFs für jeden Bedarf, sehr breit gestreute, die über 1.600 Unternehmen abbilden wie den MSCI World, bis hin zu solchen, die ausschließlich Unternehmen einer ganz bestimmten Branche oder Thematik abbilden. Eine breite Diversifikation über verschiedene Unternehmen, Branchen und Länder reduziert das Risiko, eingesetztes Kapital zu verlieren. Da die meisten ETFs täglich ihre Bestände veröffentlichen, lässt sich die Performance sofort erkennen, und Konsequenzen ziehen: schnell verkaufen oder aber zukaufen. Man kann spezielle ETF-Sparpläne aufstellen, je nach individueller Verfügbarkeit unregelmäßig einzahlen und auch nur mit Minimalbeträgen investieren. Beliebt sind ETF-Sparpläne in breit diversifizierte Aktien-ETFs, Anleihen-ETFs, globale ETFS und thematische ETFs.

Black Print für den Moment der kompletten Entspannung. Ein gutes Buch, Ruhe, dazu ein Glas von diesem kraftvollen Rotwein. Markus Schneider aus der Pfalz macht keine halben Sachen – seine Cuvées sind energisch und kompromisslos, ein Ausdruck seiner faszinierenden Persönlichkeit.
Miraval Rosé für den ersten lauen Abend auf der Terrasse. Das Licht wird golden, die Schatten werden länger und dieser Rosé macht den Moment perfekt. Brad Pitt ist Eigentümer des Weinguts und arbeitet eng mit der Winzerfamilie Perrin zusammen, die seit Generationen im Weinbau tätig ist.
Ca dei Frati ist perfekt, wenn Freunde spontan vorbeikommen. Etwas Schnelles gezaubert, dazu dieser Weißwein – und schon wird aus einem einfachen Abendessen ein kleines Fest. Das Weingut am Gardasee wird seit 1939 von der Familie Dal Cero geführt und gilt als Synonym für erstklassigen Lugana.
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Guter Wein. Für gute Freunde.
VOLATILE MÄRKTE, GEOPOLITISCHE KRISEN UND EIN TIEFGREIFENDER WIRTSCHAFTLI-
CHER WANDEL stellen Anleger heute vor enorme Herausforderungen. Wer Vermögen aktiv steuern möchte, braucht Instrumente, die kurzfristige Marktbewegungen nutzen können, ohne bewährte Anlagestrukturen über Bord zu werfen.
Orientierung ist verloren gegangen, Planbarkeit wird zur Ausnahme
Die Nachrichtenlage gleicht einem permanenten Stresstest: Geopolitische Spannungen, politische Richtungswechsel und eine Weltwirtschaft im Umbruch sorgen für Unsicherheit an den Märkten.
Energie, Technologie und Künstliche Intelligenz verändern ganze Branchen, während geldpolitische Leitplanken, konjunkturelle Zyklen und Handelsregeln an Verlässlichkeit verlieren. Was über Jahrzehnte Orientierung bot, greift zunehmend zu kurz.
Für Anleger bedeutet das: Planbarkeit wird zur Ausnahme. Schwankungen an den Finanzmärkten sind längst kein Randphänomen mehr, sondern Ausdruck der neuen Normalität. Zugleich wächst der Druck, das Vermögensmanagement selbst aktiv

zu gestalten – nicht zuletzt vor dem Hintergrund anhaltender Inflation und brüchiger Rentensysteme.
CFDs und Optionen können ETFs und Aktien optimal ergänzen
Klassische, langfristige Investments wie ETFs bleiben ein solides Fundament. Wer jedoch ausschließlich darauf setzt, verzichtet auf zusätzliche Chancen, die sich aus kurzfristigen Marktbewegungen ergeben – etwa im Umfeld von Zinsentscheidungen, Unternehmenszahlen oder geopolitischen Ereignissen. Genau hier setzen CFDs, aber auch Optionen an.
CFDs ermöglichen es, sowohl von steigenden als auch von fallenden Kursen zu profitieren. Sie eignen sich für taktische Positionierungen, die gezielte Reaktion auf Marktimpulse oder zur Absicherung bestehender Depotpositionen. Und durch die einzigartige Funktionsweise von Optionen lassen sich mit ihnen zahlreiche Strategien umsetzen, die mit anderen Instrumenten nicht abgebildet werden könnten.
So kann der initiale Kapitaleinsatz bei der Eröffnung einer Position begrenzt werden und Anleger und Trader können auch dann profitieren, wenn Märkte
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Disclaimer: CFDs und OTC-Optionen sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 69 % der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim Handel mit CFDs und OTC-Optionen bei diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs und OTC Optionen funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.
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