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Welt | Dezember 2025
Gemeinsame Nothilfe, die von Herzen kommt. Dank Ihrer Solidarität! Aktion-Deutschland-Hilft.de Bündnis der Hilfsorganisationen
Eine unabhängige Kampagne von Contentway
ALLES FÜR DIE GESUNDHEIT Best Ager, Frauengesundheit & Onkologie
Großes Interview | Jan Hofer
RUHESTAND? NICHT MEIN WORTSCHATZ
36 Jahre lang war er das Gesicht der Tagesschau. Im Interview spricht Jan Hofer mit uns über sein Leben jenseits des TV-Studios. Großes Interview | Steffi Brungs
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GESUNDHEIT IST NICHT SELBSTVERSTÄNDLICH Moderatorin und VIP-Expertin Steffi Brungs erzählt, wie sie ihre Krebsdiagnose verarbeitete, was ihr Kraft gab und warum sie heute über HPV aufklärt. Großes Interview | Giulia Enders
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DER KÖRPER ALS ANKER
Was die Gastroenterologin und Bestsellerautorin Giulia Enders von ihrem Körper gelernt hat, welche Signale er sendet und wie man eine gute Beziehung zu ihm aufbaut.
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BE A LS LT E SA FGÜE RR D I E G E S U N D H E I T
ALLES FÜR DIE GESUNDHEIT
AUSGABE #201 Key Account Manager: Antonia Blunck Account Manager: Yakoub Hareth, Rojan Tajbakhsch, Benjamin Langer Geschäftsführung: Nicole Bitkin, Fredrik Thorsson Head of Content & Media Production: Aileen Reese Redaktion und Grafik: Aileen Reese, Nadine Wagner, Caroline Strauß, Franziska Bredehorn, Negin Tayari Text: Kirsten Schwieger, Silja Ahlemeyer, Nadine Wagner, Julia Butz, Pia Rische, Katja Deutsch, Jakob Bratsch Coverfoto: shutterstock, Arnd von Wedemeyer, Basti Sevastos Distribution & Druck: Die Welt, 2025, Axel Springer SE Contentway Wir erstellen Online- und Printkampagnen mit wertvollen und interessanten Inhalten, die an relevante Zielgruppen verteilt werden. Unser Partner Content und Native Advertising stellt Ihre Geschichte in den Vordergrund. Die Inhalte des „Partner Content“ und „Hotspot Highlight“ in dieser Kampagne wurden in Zusammenarbeit mit unseren Kunden erstellt und sind Anzeigen. Für die Lesbarkeit verwenden wir das generische Maskulinum. Die Formulierungen sprechen alle Geschlechter gleichberechtigt an. Herausgegeben von: Contentway GmbH Neue Burg 1 DE-20457 Hamburg Tel.: +49 40 85 539 750 E-Mail: info@contentway.de Web: www.contentway.de
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WEITERE INHALTE Best Ager
Frauengesundheit
Onkologie
08. Gesundheitsreisen 12. Wohnen im Alter 13. Sport & Bewegung 15. Schmerztherapie
20. Sophia Löppert 22. Gesundheitstests 24. Inkontinenz 34. Schwangerschaft
39. Brustkrebs 40. Familiäre Nähe 46. Pankreaskrebs 48. Komplementärtherapie
Gesundheit in all ihren Facetten – für Körper, Geist und Gemeinschaft
G
esundheit ist vielfältiger denn je. Sie bedeutet Prävention, medizinischen Fortschritt, soziale Verantwortung und die Fähigkeit, den eigenen Körper und seine Bedürfnisse zu verstehen. Sie ist ein persönliches Gut, ein Schutzschild und gleichzeitig ein Schlüssel zu Lebensfreude und Selbstbestimmung. Doch die Anforderungen an unsere Gesundheit verändern sich mit dem Alter, mit dem Lebensstil und mit den Herausforderungen unserer Zeit. Gerade für Menschen in der zweiten Lebenshälfte, für Frauen sowie für diejenigen, die mit schweren Diagnosen wie Krebs konfrontiert sind, wird sie zu einem zentralen Bestandteil der persönlichen Lebensplanung. Für Best Ager, für Frauen, für Menschen mit chronischen oder schweren Erkrankungen und für all jene, die andere unterstützen – im Alltag oder in Momenten des Abschieds – ist Gesundheit heute ein verlässlicher Anker. Unsere Kampagne „Alles für die Gesundheit“ widmet sich genau diesen Facetten. Sie zeigt, wie Best Ager durch Bewegung wie Pilates, Schwimmen, Nordic Walking oder Radfahren Kraft, Stabilität und Lebensfreude erhalten können. Sie widmet sich dem gesunden Reisen und der Frage, wie wir Körper und Geist unterwegs in Balance halten. Und sie thematisiert Bereiche, über die noch immer zu wenig gesprochen wird: Inkontinenz, körperliche Veränderungen und die Bedeutung des Körpers als verlässlicher Kompass.
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Augengesundheit: Keine Frage des Alters
Viele Augenkrankheiten können Erwachsene und Kinder gleicher maßen betreffen. Der Großteil der Sehschwächen bei Kindern wird zu spät erkannt.
Auch in dieser Ausgabe:
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Frauengesundheit. Im Mittelpunkt stehen hormonelle Veränderungen über Vorsorge bis hin zu geschlechtsspezifischen Risiken und Diagnosen. Besonders im Fokus steht ebenfalls das Thema Krebs: von Kinderkrebs über Gebärmutterhalskrebs bis hin zu weiteren Tumorarten, die Familien und Betroffene vor enorme Herausforderungen stellen. Moderne Therapien, neue Diagnosewege und emotionale Unterstützungsangebote zeigen, welche Perspektiven heute möglich sind. Gesundheit betrifft nicht nur uns selbst, sie ist immer auch ein Spiegel unserer gesellschaftlichen Verantwortung. Unsere Spendensektion stellt Initiativen vor, die Herausragendes leisten: vom Tierschutz bis zur Trauerbegleitung für Kinder, Jugendliche und Familien. Diese Projekte zeigen, wie wichtig Mitgefühl, Engagement und gegenseitige Unterstützung für eine gesunde Gemeinschaft sind. Denn Gesundheit ist nicht nur eine individuelle Aufgabe, sondern ein gemeinsames Projekt, das Hoffnung schenkt, Forschung vorantreibt und Betroffene unmittelbar unterstützt. „Alles für die Gesundheit“ ist daher ein Blick auf das, was Menschen stärkt – körperlich, mental und sozial. Und eine Einladung, Gesundheit umfassend zu verstehen: als Aufgabe, als Chance und als Weg, den wir gemeinsam gehen. Wir wünschen Ihnen eine inspirierende Lektüre.
Michael Altewischer, Vorsitzender Deutsche Longevity Gesellschaft e. V. Seite 20
Giulia Enders, Gastroenterologin & Autorin Seite 26
Dr. Yael Adler, Dermatologin Seite 30
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, t f l i h e d n e Ihre Sp e Gewalt t sexualisier n r e d n i h r e v zu Mit Liebe schützen. Mit Verantwortung handeln. Gemeinsam ermöglichen wir Kindern ein sicheres Aufwachsen - helfen Sie jetzt mit Ihrer Spende! www.childhood-de.org/spenden World Childhood Foundation · National Bank · IBAN: DE22 3602 0030 0000 1923 84 · BIC: NBAGDE3EXXX · Vewendungszweck: Geschenk Schutz für Kinder
Glück
weitergeben. Ich führe ein glückliches Leben. Vieles ist so, wie ich es mir gewünscht habe. Das möchte ich weitergeben. Mit einer Zustiftung in die Kindernothilfe-Stiftung kann ich helfen, Kindern ein glücklicheres Leben zu ermöglichen.
kindernothilfe.de/stiftung
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BEST AGER
Vorsorge ab 50 – Sicherheit für Körper und Konto EINLEITUNG
Mit dem Älterwerden verändert sich nicht nur der Blick auf das Leben, sondern auch die Verantwortung für die eigene Zukunft. Menschen ab 50 stehen oft mitten im Leben – beruflich erfahren, familiär gefestigt, mit einem klareren Verständnis für das, was wirklich zählt. Gerade jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um Vorsorge zu treffen: für die Gesundheit und für die Finanzen. Foto: Presse
Gesundheit: Früher erkennen, besser leben
Ab 50 steigt das Risiko für chronische Erkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes oder Herz-Kreislauf-Leiden. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen helfen, Risiken frühzeitig zu erkennen und gezielt gegenzusteuern. Wer rechtzeitig handelt, kann Lebensqualität erhalten und Folgeerkrankungen vermeiden. Auch Impfungen, Zahnvorsorge und Krebsscreenings sind wichtige Bausteine. Prävention bedeutet nicht nur Kontrolle, sondern auch aktives Gestalten: Bewegung, Ernährung und mentale Gesundheit sind entscheidende Faktoren für ein vitales Altern. Finanzen: Klarheit schafft Freiheit
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Finanzielle Vorsorge ist ebenso zentral. Die gesetzliche Rente allein reicht oft nicht aus, um den gewohnten Lebensstandard zu halten. Wer frühzeitig private Altersvorsorge betreibt – sei es durch Weiß Immobilien, Versicherungen oder Fonds CMYK 0/0/0/0 RGB 255/255/255 – schafftHEXsich#ffffff Spielraum für die Zukunft. Auch das Thema Pflege sollte nicht
verdrängt werden: Eine Pflegezusatzversicherung oder ein klarer Vorsorgeplan kann im Ernstfall Entlastung bringen. Wichtig ist, regelmäßig zu prüfen: Sind alle Unterlagen aktuell? Gibt es eine Patientenverfügung oder ein Testament? Wer vorbereitet ist, schützt nicht nur sich selbst, sondern auch Angehörige. Warum jetzt?
Mit 50 beginnt eine Phase der Stabilität – aber auch der Weichenstellung. Wer jetzt handelt, profitiert von Zeit, Übersicht und Entscheidungsfreiheit. Vorsorge ist kein Zeichen von Angst, sondern von Verantwortung. Sie schafft Sicherheit, Selbstbestimmung und die Möglichkeit, das Leben auch im Alter aktiv zu gestalten.
Uwe-Matthias Müller, Vorstand des Bundesverbands Initiative 50Plus Europa
Fazit
Vorsorge ab 50 ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit. Sie bedeutet, das Leben bewusst in die Hand zu nehmen – für mehr Gesundheit, finanzielle Stabilität und innere Ruhe. Wer heute vorsorgt, lebt morgen entspannter.
Mit 50 beginnt eine Phase der Stabilität – aber auch der Weichenstellung. Wer jetzt handelt, profitiert von Zeit, Übersicht und Entscheidungsfreiheit. Vorsorge ist kein Zeichen von Angst, sondern von Verantwortung. ANZEIGE - ADVERTORIAL
Sir Peter Ustinov Stiftung
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Weitere Informationen: www.ustinov.org | Tel. 069 272 21 74 40
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BEST AGER
AstraZeneca – Partner Content
Lebensmotoren im Einklang: Herz, Lunge und Nieren als Taktgeber für gesundes Altern
Viele halten es für selbstverständlich, dass Altern mit Müdigkeit, Erschöpfung, Problemen bei Alltagsaktivitäten wie Treppen steigen, Konzentrationsschwierigkeiten und Schwindel einhergeht. Doch nichts davon ist zwangsläufig der Fall. Wer sich umsieht, trifft auf zahlreiche Menschen, die auch im Alter fit und gesund durchs Leben gehen.
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in wichtiger Grund: Sie haben sich frühzeitig um ihren Körper und um ihre Organe gekümmert. Doch auch wenn bereits Vorerkrankungen vorliegen, wie z. B. Diabetes, Herzschwäche (Herzinsuffizienz), chronische Nierenerkrankung oder chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (COPD) lässt sich noch viel bewegen. Genauer gesagt, gerade dann ist es besonders wichtig. Denn zentrale Organe wie Herz, Lunge und Nieren hängen eng zusammen, sie sind die Lebensmotoren unseres Körpers und eng mit dem Gehirn verknüpft, also ein komplexes Versorgungs- und Regulationssystem. Das Herz pumpt Blut durch den Körper, die Lunge versorgt das Blut mit Sauerstoff, und die Nieren filtern Abfallstoffe heraus, regulieren Flüssigkeit, Elektrolyte und Blutdruck.
und Wasser im Lungengewebe ansammeln. Atemnot und das Gefühl, „keine Luft zu bekommen“, sind für Betroffene oft alarmierende, belastende Symptome. Umgekehrt schwächen Lungenerkrankungen wie die COPD das Herz, indem sie die rechte Herzhälfte dauerhaft erhöhtem Druck aussetzt. Etwa ein Drittel der Menschen mit Herzschwäche lebt auch mit COPD1 – und COPD-Patient:innen haben ein um 40 Prozent erhöhtes Herzinfarktrisiko2. Schauen wir uns das Beispiel der chronischen Herzschwäche (Herzinsuffizienz) an: In Deutschland sind rund vier Millionen Menschen betroffen3. Die Erkrankung beginnt oft schleichend und ist mit einem hohen Sterberisiko verbunden. Wenn die Pumpkraft des Herzens nachlässt, erreicht weniger Blut das Gehirn, die Muskeln oder Organe wie die Nieren. Symptome wie Erschöpfung oder Atemnot werden häufig dem Alter zugeschrieben, sind aber wichtige Warnzeichen. Dabei gilt: Atemnot hat
viele mögliche Ursachen – von Herzschwäche über Atemwegserkrankungen wie COPD oder Asthma bis hin zu Blutarmut, Infektionen oder Angst und sollte deshalb immer ärztlich abgeklärt werden. Viele Betroffene suchen dennoch erst spät medizinische Hilfe, obwohl eine frühzeitige Behandlung – sowohl bei Herzschwäche als auch anderen möglichen Ursachen – gemäß den aktuellen medizinischen Leitlinien, die Erkrankung verlangsamen oder aufhalten, Beschwerden lindern, die Lebensqualität deutlich verbessern und das Leben verlängern kann. Was jeder selbst tun kann: Wer eine oder mehrere Erkrankungen hat, sollte den eigenen Körper und das Zusammenspiel der Organe im Blick behalten. Warnsignale wie Atemnot, Husten oder Auswurf bei COPD, Schwellungen in den Beinen oder plötzliche Gewichtszunahme bei Herzinsuffizienz sind mögliche Warn-
Gerät eines dieser Organe aus dem Gleichgewicht, beeinflusst das unmittelbar die anderen. Erst bei einer Störung wird spürbar, wie eng ihre Funktionen miteinander verflochten und wie stark sie aufeinander angewiesen sind: Ein geschwächtes Herz versorgt die Nieren schlechter, deren Funktion nimmt ab. Umgekehrt können erkrankte Nieren durch Flüssigkeits- und Stoffwechselbelastung das Herz zusätzlich unter Druck setzen. Herzrhythmusstörungen und eine Verschlechterung der Herzschwäche können die Folge sein. Auch Herz und Lunge stehen in enger Wechselbeziehung: Hat das Herz zu wenig Kraft, kann sich Blut in die Lunge zurückstauen
Herz, Lunge und Nieren arbeiten als eng verbundenes System. Wird eines geschwächt, geraten die anderen aus dem Gleichgewicht. Ihr Zusammenspiel prägt unser Wohlbefinden und ist entscheidend für gesundes Altern. AstraZeneca stellt die Wissenschaft in den Mittelpunkt ihres Handelns. Sie ist gleichermaßen Fundament und Zukunftsmotor, damit Millionen von Patient:innen beständig innovative, lebensverändernde Medikamente zur Verfügung gestellt bekommen können. www.astrazeneca.de
signale und sollten ernst genommen und gegebenenfalls interdisziplinär ärztlich abgeklärt werden. Gerade bei bestehenden Vorerkrankungen des Herzens, der Nieren oder Lunge sollte eine regelmäßige Untersuchung aller drei Organe erfolgen. Zudem sind Bewegung, Gehirntraining und „organgesunde“ Ernährung wichtige Hebel, genauso wie nicht rauchen und möglichst wenig Alkohol, Salz und Zucker. Wer versteht, wie Herz, Lunge und Nieren zusammenwirken, kann sich aktiver um die eigene Gesundheit und Therapie kümmern und damit dazu beitragen, Lebensqualität spürbar zu verbessern – und steigert die Chance, später einmal selbst zu den über 90-Jährigen zu gehören, die fröhlich und fit durchs Leben gehen. 1 Beatmungspflegeportal (URL: www.beatmungspflegeportal.de/copdpatienten-mit-gleichzeitiger-herzschwache-oft-unterversorgt/) 2 Medical Tribune (URL: www.medical-tribune.de/medizin-und-forschung/ artikel/copd-patienten-sind-durch-herzinfarkte-besonders-gefaehrdet) 3 Deutsches Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung e.V (URL: www.dzhk.de/erkrankungen/ueberblick/herzschwaeche
AstraZeneca – Partner Content
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Soziale Kontakte sind genauso wichtig wie Bewegung
Was wir brauchen, um uns im Alter gut zu fühlen, weiß Dr. Barbara Keck. Sie ist Geschäftsführerin der BAGSO Service Gesellschaft. Die BAGSO vertritt die Interessen älterer Menschen in Deutschland. Frau Dr. Keck, können Sie kurz schildern, was die BAGSO ist und welche Aufgabe sie in unserer Gesellschaft wahrnimmt?
Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO) versteht sich als Stimme der älteren Menschen in Deutschland. Über 120 Verbände bündeln darin ihre Interessen und vertreten sie gemeinsam gegenüber Politik, Gesellschaft und Wirtschaft. Damit übernimmt die BAGSO eine zentrale Rolle als Sprachrohr der älteren Generation. Viele Menschen wünschen sich, gut zu altern. Wie kann das gelingen und was braucht es Ihrer Erfahrung nach für eine gute Lebensqualität im Alter?
Für ein gutes Altern braucht es vor allem drei Voraussetzungen: Gesundheit, ein tragfähiges soziales Netzwerk und eine solide finanzielle Absicherung. Die BAGSO setzt sich daher besonders für die Förderung der Gesundheit älterer Menschen ein. Einsamkeit wirkt sich nachweislich negativ auf das Wohlbefin-
den aus. Soziale Kontakte sind deshalb ebenso wichtig wie eine stabile finanzielle Sicherung.
Wann ist denn ein guter Zeitpunkt, um sich physisch wie auch psychisch um ein gutes Alter zu kümmern?
Ein guter Zeitpunkt für körperliche und seelische Gesundheitsvorsorge ist immer – idealerweise beginnt sie schon in jungen Jahren, etwa durch gesunde Ernährung und Bewegung. Für viele gewinnt das Thema jedoch ab 50 oder 60 an Bedeutung, wenn erste Beschwerden auftreten und die Bereitschaft wächst, Gewohnheiten zu ändern oder medizinische Angebote zu nutzen. Verlässliche Informationen bieten etwa gesund.bund. de mit einer Übersicht aller Vorsorgeund Früherkennungsleistungen sowie die Kassenärztliche Bundesvereinigung mit einem kompakten Patientenflyer. Auch die BAGSO stellt hilfreiche Hinweise und Links bereit und arbeitet an einer neuen
Prävention muss einen deutlich höheren Stellenwert bekommen, sowohl bei den Krankenkassen als auch bei jedem Einzelnen.
Broschüre für Menschen ab 60 Jahren. Neben individueller Verantwortung wie bewusste Entscheidungen im Alltag und die Nutzung kostenloser Vorsorgeangebote sind auch Wirtschaft und Handel gefragt, indem sie gesundes Essen sichtbar und attraktiv machen.
Wie werden Vorsorgeuntersuchungen wahrgenommen? Sehen Sie einen Unterschied zwischen Männern und Frauen?
Studien zeigen: Frauen nutzen bestimmte Früherkennungsuntersuchungen, vor allem zur Krebsprävention, häufiger. Bei allgemeinen Vorsorgechecks liegen Männer oftmals vorn, vermutlich wegen der stärkeren öffentlichen Wahrnehmung von Herzinfarkt und Schlaganfall bei Männern. Doch für beide Geschlechter gibt es klaren Verbesserungsbedarf, um schwere Erkrankungen frühzeitig zu verhindern. Wird Bluthochdruck früh erkannt, lässt er sich gut behandeln oder sogar senken. Unentdeckt kann er jedoch schwere Folgen haben: zunächst unbemerktes Vorhofflimmern mit Symptomen wie Herzrasen, Atemnot und geringerer Belastbarkeit, im schlimmsten Fall drohen Herzinfarkt oder Schlaganfall. Eine gute Versorgung braucht auch gute Rahmenbedingungen. Ist unser Gesundheitssystem auf eine alternde Gesellschaft vorbereitet?
Die BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen vertritt die Interessen der älteren Generationen in Deutschland. Sie setzt sich für ein aktives, selbstbestimmtes und möglichst gesundes Älterwerden in sozialer Sicherheit ein. Sie fördert ein differenziertes Bild vom Alter, das die vielfältigen Chancen eines längeren Lebens ebenso einschließt wie Zeiten der Verletzlichkeit und Pflegebedürftigkeit. www.bagso.de
Dr. Barbara Keck,
Geschäftsführerin der BAGSO Service Gesellschaft
Für ein gutes Altern braucht es vor allem drei Voraussetzungen: Gesundheit, ein tragfähiges soziales Netzwerk und eine solide finanzielle Absicherung. Seit 2015 ist Prävention endlich fest im deutschen Gesundheitssystem verankert. Doch noch immer fließt nur ein kleiner Teil der Krankenkassenausgaben in Vorsorge, während der Fokus überwiegend auf der Behandlung bereits eingetretener Erkrankungen liegt. Ein Umdenken ist nötig: Prävention muss einen deutlich höheren Stellenwert bekommen, sowohl bei den Krankenkassen als auch bei jedem Einzelnen. Oft heißt es, man habe keine Zeit für Vorsorge. Doch wer erst erkrankt, hat plötzlich sehr viel Zeit für Arztbesuche und Behandlungen. Umso wichtiger ist es, sich frühzeitig bewusst Zeit für die eigene Gesundheit zu nehmen.
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BEST AGER
Umtriebiger Un-Ruhestand GESUNDHEITSREISEN
Die Generation 50Plus wird immer reisefreudiger. Aktives Erkunden und Erleben steht dabei genauso im Vordergrund für die Förderung von Gesundheit und Wohlbefinden. Text: Kirsten Schwieger Foto: Richard Sagredo/unsplash
S
ie sind fit, unternehmungslustig und offen für neue Erfahrungen: Eine immer größer werdende Gruppe der Generation 50Plus verfügt über ausreichend Zeit, Energie und Lust, die Welt zu erkunden. Körperlich und geistig fit sind Best Ager heute so aktiv wie nie zuvor. Der reine Fokus auf Erholung weicht einer wiederentdeckten Neugier und aktiven Gesundheitsförderung.
Wenn es sich um qualifizierte Präventionsprogramme handelt, werden Gesundheitsreisen übrigens von den Krankenkassen bezuschusst. Vorbei die Zeiten von Kaffeefahrten oder geführten Busreisen. Bei den Silver Travellern von heute stehen Aktivurlaube auf dem Programm. Städte- und Kulturtrips werden individuell organisiert und meist zu zweit oder auch allein genossen. Ob München oder Mailand, Paris oder Prag: In der Nebensaison wird mit großer Lust und viel Genuss die Vielfalt Europas erkundet. Flexibilität und Komfort stehen dabei an erster Stelle. Wenn es draußen kalt und ungemütlich wird, liegen auch Wellnesswochenenden in Spas und Gesundheitshotels hoch im Kurs. Auch bei längeren Reisen legen Best Ager großen Wert auf Aktivität, Komfort und
Gesundheit. Bewusst etwas für das Wohlbefinden zu tun und seine Gesundheitsspanne zu verlängern, rückt immer mehr in den Fokus dieser fitten Generation. Aktivitäten in der Natur und die Möglichkeit für Sport spielen deswegen eine bedeutende Rolle bei der Wahl von Reiseziel und -form. Wer sich nicht in Eigenregie das Fahrrad oder die Nordic Walking-Stöcke schnappt, kann auf eine Fülle von Aktivreisen zurückgreifen: Egal, ob geruhsame Wanderungen, leichte Bergtouren oder entspannte Radtouren: Mittlerweile gibt es jede Menge Anbieter und Konzepte, die sich auf die Bedürfnisse von Best Agern eingestellt haben. So gibt es Touren für unterschiedliche Konditionsstufen mit moderatem Tempo und ausreichend Pausen, Gepäcktransport und komfortablen Unterkünften am Wegesrand. Die Kombination mit Wellness oder Kulinarik kommt ebenfalls sehr gut an bei der Zielgruppe. So erfreuen sich Hotels mit vielseitigen Sportprogrammen und Spa-Landschaften wachsender Beliebtheit. Nach einer vitalisierenden Einheit Yoga, Pilates oder Qigong ins Thermalbad oder die Sauna überzuwechseln, ist eine Wohltat für Körper und Seele. Auch Aqua-Fitness oder Wassergymnastik bringen den Kreislauf auf gelenkschonende Weise in Schwung. Immer mehr Hotels und Anbieter von Gesundheitsreisen bieten zertifizierte Präventionsangebote an. Diese fördern Bewegung, Stressmanagement, Ernährung oder Entspannung mit dem Ziel einer nachhaltigen Verhaltensänderung. Neben
Ruhige Wanderungen, leichte Bergtouren oder entspannte Radtouren stehen bei Best Agern hoch im Kurs.
diversen Bewegungsangeboten finden sich dabei oft auch spezielle Mobilitätskurse wie Rückentraining oder Sturzprävention. Aber auch Entspannungstechniken wie Progressive Muskelrelaxation oder Autogenes Training. Wenn es sich um qualifizierte Präventionsprogramme handelt, werden Gesundheitsreisen übrigens von den Krankenkassen bezuschusst. Wer im Urlaub konkrete Beschwerden aktiv angehen will, ist mit einem Aufenthalt in einem Heilbad oder Kurhotel an der richtigen Adresse. Ohne ärztliche Verordnung, aber oft mit medizinischer Begleitung
vor Ort, können dort die verschiedensten Pakete aus Therapie-Anwendungen sowie Bewegungs- und Entspannungsangeboten als Selbstzahler gebucht werden.
Fakten Bei Gesundheitsurlauben handelt es sich nach §20 SGB V um anerkannte Präventionsprogramme, die zur allgemeinen Gesunderhaltung von Körper, Geist und Seele dienen. Sie werden von den Krankenkassen in unterschiedlicher Höhe bezuschusst. ANZEIGE - ADVERTORIAL
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Zertifizierte Gesundheitsreisen für Menschen, die präventiv Ihre Gesundheit erhalten wollen. Die perfekte Gelegenheit das Wohlbefinden für Körper, Geist und Seele zu steigern – sei es für eine Wochenend-Auszeit oder eine erholsame Gesundheitswoche. zu it bis m
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Aktion gegen den Hunger – Partner Content
BEST AGER
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Das Testament für eine Welt ohne Hunger
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mmer mehr Menschen entscheiden sich, mit ihrem Erbe etwas gegen Hunger und Mangelernährung weltweit zu tun. Denn mit einem Testament können sie Freunde und Familie absichern und sich gleichzeitig für eine Welt ohne Hunger einsetzen. Eine gemeinnützige Organisation zu bedenken, ist auch für alle interessant, die keine Angehörigen haben und eine NGO damit betrauen wollen, den eigenen Nachlass verlässlich und professionell abzuwickeln. Ein Interview mit Ralf Wagner von Aktion gegen den Hunger. Warum sind Erbschaften wichtig im Kampf gegen den Hunger?
Haben Sie sich jemals eine Welt vorgestellt, in der alle Menschen eine sichere Lebensgrundlage haben – auch, wenn sie krank werden oder ein Kind bekommen? Wenn sich das Klima in ihrer Region ungünstig entwickelt oder es zu Kriegen und Konfl ikten kommt? Eine Welt, in der alle die Chance auf eine lebenswerte Zukunft haben? Aktion gegen den Hunger setzt sich dafür ein, dass diese Vision Wirklichkeit wird, und Sie können Teil davon sein.
Foto: Aktion gegen den Hunger/Toby Madden
Obwohl es genug Nahrung für alle Menschen auf dem Planeten gibt, leiden jeden Tag 673 Millionen an Hunger. Mit Ihrem Testament können Sie dies nachhaltig ändern. Wie sieht das konkret aus?
Ein anschauliches Beispiel ist Familie Lukali aus Ving’awe in Tansania. Sie bewirtschaftet einen Gemüsegarten und kann sich dadurch trotz immer länger anhaltender Trockenphasen heute eigenständig und ausreichend ernähren. Aktion gegen den Hunger schulte Frauen im Ort und stellte Saatgut, Wassertanks, Pumpen und einen Solartrockner zur Konservierung von Gemüse zur Verfügung. Die Ernte reicht außerdem, um aus dem Verkauf auch Arztrechnungen und Schulgebühren zu bezahlen. Wie können Interessierte mit einem Testament helfen?
Nachlässe – ob groß oder klein – sind für
Ralf Wagner,
Aktion gegen den Hunger
uns eine besonders wertvolle Hilfe auf dem Weg zu einer Welt ohne Hunger. Sie haben die Möglichkeit, Aktion gegen den Hunger als Alleinerbin oder gemeinsam mit anderen Erbinnen und Erben zu benennen. Dann können wir die Nachlassabwicklung vollumfänglich übernehmen. Um mit einem bestimmten Teil des Nachlasses zu unterstützen, ist ein Vermächtnis die passende Option.
Zena Lukali und ihre Familie aus Tansania können sich wieder eigenständig ernähren.
In unserem Testament-Ratgeber zeigen wir Schritt für Schritt, wie man ein rechtsgültiges Testament erstellt und nach den eigenen Wünschen gestaltet. Für individuelle Fragen nehme ich mir gern persönlich Zeit. Auch unsere Fachanwältinnen und -anwälte stehen Interessierten bei Bedarf zur Seite. Unsere Unterstützung ist immer kostenlos und unverbindlich.
Den Testament-Ratgeber von Aktion gegen den Hunger erhalten Sie kostenlos und unverbindlich per E-Mail und per Post. Jetzt bestellen: Ralf Wagner rwagner@aktiongegendenhunger.de Tel. 030/279 099 785 www.aktiongegendenhunger.de/erbschaften
Aktion gegen den Hunger ist von der Erbschaftssteuer befreit – jeder Euro kommt dort an, wo er gebraucht wird. Die Organisation ist Mitglied im Deutschen Spendenrat und der Initiative Transparente Zivilgesellschaft.
Aktion gegen den Hunger bekämpft weltweit die Ursachen und Auswirkungen von Hunger. Die internationale Organisation behandelt mangelernährte Kinder und Erwachsene, richtet Zugänge zu sauberem Wasser und sanitären Anlagen ein und unterstützt Menschen beim Aufbau sicherer Lebensgrundlagen. Als eine der führenden Organisationen im Kampf gegen den Hunger hat sie im letzten Jahr über 26 Millionen Menschen in 57 Ländern dabei unterstützt, den Hunger zu überwinden. www.aktiongegendenhunger.de
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Die historische Residenzstadt im nördlichen
Königin Victoria von Großbritannien und Irland und
Bayern bietet eine besondere Mischung aus
ihr Prinzgemahl Albert von Sachsen-Coburg und
Kultur, Natur und Lebensfreude. Coburg ist das
Gotha. Rundgänge durch Museen und Führungen
ideale Reiseziel für jeden, der Wert auf Erlebnisse
in prächtigen Schlössern sind wie eine Zeitreise in
mit gewissem Komfort und Individualität legt.
die Vergangenheit, als die Coburger Herzöge noch
Foto: Melanie Schillinger
Urlaub in Coburg für Genießer und Kulturbegeisterte
regierten. In den international bedeutenden KunstDie Vestestadt besticht mit märchenhaften Schlös-
sammlungen der Veste Coburg können Besuche-
sern und einer der am besten erhaltenen mittelalter-
rinnen und Besucher auf den Spuren der Adeligen
lichen Burganlagen Deutschlands. Die Veste Coburg,
und des Reformators Martin Luther wandeln. Direkt
auch „Fränkische Krone“ genannt, thront auf dem
in der Altstadt beeindruckt Schloss Ehrenburg. Auf
Festungsberg über der Stadt. Das ganze Jahr wartet
einer bewaldeten Anhöhe nahe Coburg liegt Schloss
findet sie in Form der berühmten „Schmätzchen“ –
Coburg mit einem erstklassigen Kulturprogramm auf.
Callenberg, das noch heute im Besitz der herzogli-
einer würzig-süßen Lebkuchenspezialität, die es nur
Im Sommer pulsiert das Leben rund um den Markt-
chen Familie ist.
hier gibt. Und in der Hof-Apotheke wird seit Jahrhun-
platz, wo Restaurants ihre Tische ins Freie stellen und
derten der Hof-Likör nach einem geheimen Rezept
Konzerte, traditionelle Feste oder das Internationale
Coburg entschleunigt und inspiriert
Samba-Festival kulturelle Höhepunkte setzen. Für
Zwischen den Besuchen von spannenden Museen
Kulturbegeisterte ist ein Besuch des GLOBE COBURG,
und faszinierenden Bauwerken laden weitläufige
Coburg macht es Reisenden besonders leicht: bar-
einer Spielstätte des Coburger Landestheaters, ein
Parks zu entspannten Spaziergängen ein. Der Hof-
rierearme Wege, komfortable Unterkünfte und ein
Muss. Musik, Schauspiel und Tanz bieten hier ganz-
garten mitten in der Stadt ist nach dem Vorbild
modernes Mobilitätsangebot schaffen ideale Bedin-
jährig hochklassige Unterhaltung. Über Jahrhunderte
eines englischen Landschaftsgartens angelegt. Im
gungen für einen angenehmen Urlaub. Gäste können
war Coburg Treffpunkt des europäischen Hochadels.
Rosengarten hinter dem Kongresshaus erblühen im
die Altstadt bei einer Stadtführung sogar bequem
Foto: Coburg Marketing – Rainer Brabec
Als Traumpaar des 19. Jahrhunderts gelten bis heute
hergestellt. Er soll bis heute Wunder wirken.
Sommer farbenprächtige Beete. Wer die Altstadt er-
per Fahrradrikscha entdecken. Ob für ein verlänger-
kundet, schlendert durch charmante Gassen mit ge-
tes Wochenende oder einen ausgedehnten Sommer-
mütlichen Cafés, vorbei an Fachwerkhäusern, kleinen
urlaub: Coburg lädt ein, Kultur zu erleben, Natur zu
Boutiquen und traditionsreichen Geschäften. Genuss
genießen und sich kulinarisch verwöhnen zu lassen.
wird in Coburg großgeschrieben. Gasthäuser verwöhnen mit fränkischer und internationaler Küche,
COBURG MARKETING
regionalen Bieren und Spezialitäten wie der Coburger
Herrngasse 4 | 96450 Coburg |
Bratwurst. Mit dem Klößmarkt widmen die Einheimi-
+49 9561 89-8000
schen jährlich ihrem „Coburger Rutscher“ ein eigenes
marketing@coburg.de
mehrtägiges Fest. Wer süße Erinnerungen sucht,
www.coburgmarketing.de
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BEST AGER
JAN HOFER
Ruhestand? Nicht mein Wortschatz ANZEIGE - ADVERTORIAL
MUSICAL WELTPREMIERE
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36 Jahre lang war er das Gesicht der Tagesschau. Im Interview spricht Jan Hofer mit uns über sein Leben jenseits des TV-Studios. Text: Nadine Wagner Foto: Arnd von Wedemeyer
Ich hatte bei der ARD immer den großen Vorteil, mich im Laufe der Jahre bei verschiedensten Sendern mit ganz unterschiedlichen Formaten auszuprobieren. Daher fand ich es ausgesprochen spannend, einmal zu erleben, wie Privatsender arbeiten. Und so habe ich mich bewusst dafür entschieden, bei RTL mit einer völlig neuen Sendung noch einmal durchzustarten. Woran ich mich beim Sender aber tatsächlich gewöhnen musste, war die Sprache. In der Redaktion spricht man „RTLiger“, d. h.: näher am Publikum, weniger distanziert. Nach über 30 Jahren bei der ARD war das erst einmal ungewohnt. Aber neue Herausforderungen tun gut und machen Freude.
Generell ist es aber einfach wichtig, am Puls der Zeit zu bleiben und sich mit Dingen zu beschäftigen, für die man früher keine Zeit hatte. Seit September 2024 sind Sie endgültig im Ruhestand. Hat sich seitdem viel verändert?
Zunächst habe ich ein halbes Jahr gebraucht, um wirklich zur Ruhe zu kommen und wieder zu mir selbst zu finden. Natürlich mache ich weiterhin TV, aber nur noch das, was mir wirklich Spaß macht. Generell ist es aber einfach
wichtig, am Puls der Zeit zu bleiben und sich mit Dingen zu beschäftigen, für die man früher keine Zeit hatte. Ich habe noch nicht herausgefunden, was das bei mir sein könnte, aber das kommt vielleicht noch (lacht). Zudem habe ich ja das große Glück, Vater eines 9-jährigen Sohnes zu sein. Zwar fordert er viel, aber ich genieße es sehr. „Rente“ oder „Ruhestand“ sind Begriffe, die ich stark mit Altwerden verbinde; damit kann ich nicht viel anfangen. Ihre Frau macht täglich Sport. Wie schafft sie es, Sie zu motivieren – und für welche Sportarten?
Ich fahre viel Fahrrad und gehe regelmäßig ins Fitnessstudio. Irgendwann wird das zum Selbstläufer: Wenn ich mal einen Tag keinen Sport mache, wird der Rest des Tages nicht besser. Bin ich allerdings zwei Wochen am Stück unterwegs, mache ich auch mal gar nichts. In Deutschland gibt es glücklicherweise einige Fitnessketten mit Studios an vielen Standorten – das ist praktisch. Ich bin da eher bodenständig. Luxuriöse Fitnesscenter bringen nichts, wenn ich sie nur an einem Ort nutzen kann. Sie sind begeisterter Oldtimer-Fan und nehmen regelmäßig an Rallyes teil. Was reizt Sie an diesen Fahrten?
Ich habe in Deutschland noch zwei Autos stehen: einen alten Mercedes von 1958 und ein Käfer-Cabriolet von 1979. Mit denen fahre ich sehr gerne – das entschleunigt ungemein. Die Rallyes sind ja keine klassischen Rallyes, sondern eher Ausfahrten mit Prüfungen, etwa: „1,38 km in 2:18 min fahren“. Man rast also nicht, sondern genießt traumhafte Strecken abseits der Autobahnen. Eine meiner schönsten Rallyes war eine dreitägige Tour durch Budapest. Aber auch die Kitzbüheler Alpenrallye reizt mich sehr.
Im Frühjahr 2027 gehen Sie mit Ihrem Bühnenprogramm „Fake News“ auf große Tour. Worauf freuen Sie sich besonders?
Ich halte Journalismus heute für eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Jeder kann sich Journalist nennen und über soziale Medien alles verbreiten. Es braucht aber jemanden, der Informationen einordnet. Wir müssen Wege finden, wie Menschen seriöse, fundierte Nachrichten konsumieren und dafür auch bezahlen. Journalisten leisten einen wichtigen Job, der angemessen entlohnt werden muss. Man muss wissen, wovon man spricht, denn manchmal bin ich über den Journalismus von heute durchaus erstaunt. Auch „Fake News“ sind nichts Neues. Menschen haben immer versucht, über die Öffentlichkeit Einfluss zu nehmen – im alten Rom war das so, bei den Griechen ebenso. Auch im aktuellen Konflikt mit Russland erleben wir psychologische Kriegsführung, die mit Falschmeldungen arbeitet. Die Frage ist: Falle ich darauf herein oder nicht? Was steht noch auf Ihrer persönlichen „Bucket List“?
Ich möchte sehr gerne Europa weiter erkunden. Ich war z. B. noch nie in Madrid. Im Sommer hatte ich die Gelegenheit, mit der Fähre von Mallorca nach Toulon zu reisen und von dort aus mit dem Oldtimer weiter nach Düsseldorf. Dabei wurde mir klar, wie viele unglaublich schöne Städte es in Europa gibt. Wir fliegen ständig nach Asien oder Dubai, dabei ist Italien bspw. voller historischer Schätze. Auch Kroatien ist traumhaft, Dubrovnik wunderschön. Mein Sohn, der in der Tourismusbranche arbeitet, war gerade in Jordanien und Albanien. Es gibt dort so viel Verborgenes und kulturell Spannendes zu entdecken.
Michael Antonopoulos, CEO Kieser
Wer heute mit dem Training beginnt, investiert in Longevity, Schmerzfreiheit, Mobilität, Belastbarkeit und Selbstbestimmtheit. Krafttraining bedeutet für mich Selbstbestimmung. Es geht nicht um Muskeln als reine Ästhetik, sondern um die Fähigkeit, das eigene Leben aktiv zu gestalten, gesund zu sein und uneingeschränkt an allem teilhaben zu können. Wer seine Kraft erhält, gewinnt Freiheit: Treppen steigen, schwere Taschen tragen, sich sicher bewegen – das sind echte Lebensqualitäten. Ab Mitte 20 beginnt der natürliche Muskelabbau, doch wir können gegensteuern. Die Kieser-Methode ist kein Trend, sondern ein bewährtes Konzept, das auf präzise Maschinen und ein individuelles Training mit Maximalkraft gegen Widerstände setzt – effizient, sicher und wissenschaftlich fundiert. Unsere Studios sind Orte der Konzentration, nicht der Ablenkung. Kompetente Mitarbeitende begleiten unsere Mitglieder eng und sichern ihren Trainingserfolg. Es ist nie zu spät! Wer heute mit dem Training beginnt, investiert in Longevity, Schmerzfreiheit, Mobilität, Belastbarkeit und Selbstbestimmtheit – in Gesundheit und in Kraft fürs Leben. Text: Jakob Bratsch Foto: Presse ANZEIGE - ADVERTORIAL
Ehrenamtlich im In- und Ausland aktiv
Senior Expert Service (SES) bringt Wissen in die Welt Sie haben noch keine zündende Idee für den Ruhestand oder Ihr Sabbatjahr? Ein Ehrenamt fänden Sie gut? Dann kommen Sie zu uns. Beim Senior Expert Service (SES) sind alle richtig, die ihr Fachwissen ehrenamtlich weitergeben möchten: in den Ländern des Globalen Südens, aber auch in Deutschland. Expertinnen und Experten aus allen beruflichen Richtungen können mitmachen. Wer Fernweh hat, den bringt der SES nach Afrika, Asien oder Lateinamerika, wo Know-how Made in Germany heiß begehrt ist. Wer sich zu Hause engagieren möchte, kann dies im Rahmen von mehreren Mentoringprogrammen zur Nachwuchsförderung in Schule und Ausbildung tun. Warum? Weil Wissenstransfer gerade in diesen Zeiten wichtig ist. Warum noch? Weil neue Begegnungen mit Menschen und Kulturen enorm bereichern – in jedem Alter.
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Warum Krafttraining mehr ist als Sport und Fitness
GROSSES INTERVIEW
Herr Hofer, nach Ihrem Abschied von der Tagesschau im Dezember 2020 haben Sie mit „RTL Direkt“ noch einmal etwas Neues begonnen. Was hat Sie dazu bewogen und wie blicken Sie darauf zurück?
BEST AGER
Mit 14.000 Expertinnen und Experten ist der SES die größte deutsche Entsendeorganisation für Fach- und Führungskräfte im Ruhestand oder in einer beruflichen Auszeit (Weltdienst 30+). Seit seiner Gründung im Jahr 1983 hat der SES rund 60.000 ehrenamtliche Einsätze in 170 Ländern durchgeführt. Träger des SES sind die Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft, wichtigste Mittelgeberin ist die Bundesregierung. Einsätze im Ausland dauern im Schnitt vier bis sechs Wochen. Der SES sorgt für Versicherungsschutz und kümmert sich um die gesamte Reiseorganisation. Seinen Expertinnen und Experten entstehen keine Kosten. Auch gehen sie mit ihrer Registrierung keine Verpflichtung zur Übernahme von Einsätzen ein. All das gilt auch für Einsätze in Deutschland, die sich allerdings – stunden- oder tageweise – über längere Zeiträume erstrecken. Weitere Informationen: www.ses-bonn.de
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BEST AGER
Gut aufgehoben im Alter W O H N LÖ S U N G E N
Moderne Wohnformen ermöglichen Senioren ein höchstmöglich selbstbestimmtes Leben mit sozialem Austausch und anpassbaren, professionellen Pflegeleistungen. Text: Kirsten Schwieger Foto: Getty Images/unsplash
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icht immer ist ein Lebensabend in den vertrauten vier Wänden möglich. Manchmal auch gar nicht gewünscht – wenn das Haus zu groß und einsam oder barrierefreie Umbauten nicht möglich sind. Selbst wenn Angehörige die Senioren unterstützen, steht eine drohende Pflegebedürftigkeit mit zunehmendem Alter immer im Raum. Ist pflegerische Unterstützung nötig, stößt eine ambulante Pflege ohne helfende Angehörige schnell an ihre Grenzen. Eine interessante Wohnform für noch nicht pflegebedürftige Senioren ist das Konzept des betreuten Wohnens, auch Service-Wohnen genannt. In solchen Einrichtungen leben Best Ager selbstbestimmt in meist barrierefreien Wohnungen oder Apartments, oft mit ihren eigenen Möbeln. Auch vollmöblierte Suiten, Apartments oder sogar kleine, freistehende Häuschen sind anbieterabhängig möglich. Einfache Dienstleistungen wie Einkaufen, Reinigung von Wohnung und Wäsche können wahlweise dazu gebucht werden. Ebenso wie ein Essensdienst auf
Rädern, wenn die Einrichtung keine eigene Voll- oder Halbverpflegung anbietet. Oft werden auch wöchentliche Gemeinschaftsessen in dazugehörigen Gemeinschaftsräumlichkeiten angeboten. Ein Hausnotrufsystem, Besuchsdienste und andere Gemeinschaftsaktivitäten runden das Konzept des Service-Wohnens ab. Die verschiedenen Möglichkeiten der Alltagshilfe auf Abruf ermöglichen den Bewohnern ein selbstbestimmtes Leben mit sozialem Austausch in einem privaten und altersgerechten Wohnumfeld. Allein oder gemeinsam mit dem Partner, im Inoder Ausland. Manche Einrichtungen des betreuten Wohnens sind an Pflegeheime auf demselben Gelände angeschlossen. Mit dem Vorteil, dass die Bewohner im Falle zunehmender Pflegebedürftigkeit professionelle pflegerische Hilfe in Anspruch nehmen können. Sie können dann in ihren betreuten Wohnungen bleiben und müssen nicht ins Pflegeheim. Sollte doch eine vollstationäre Pflege nötig werden, beispielsweise wenn kurzfristige medizinische
Intervention nötig ist, können die Senioren in der Regel in das dazugehörige Pflegeheim übersiedeln. Eine langwierige Suche nach einem freien Pflegeheim-Platz und das Verlassen der gewohnten Umgebung bleibt ihnen in diesen Fällen erspart. Auch Pflegeheime orientieren sich heutzutage an dem Konzept der Hausgemeinschaft mit größtmöglicher Normalität. In der Regel leben deren Bewohner in einem wohnungsähnlichen Umfeld in der Gemeinschaft anderer Senioren. Das Pflegepersonal dieser stationären Einrichtungen bietet rund um die Uhr Betreuung und medizinische Versorgung sowie schnelle Hilfe im Notfall. Beschäftigungsmöglichkeiten sowie organisierte Freizeitaktivitäten sorgen für Abwechslung und soziale Kontakte. Abhängig vom Pflegegrad übernimmt die Pflegeversicherung einen Anteil der Kosten. Es bleibt aber immer
ein nicht unwesentlicher Eigenanteil. Pflegeheime im Ausland können mitunter eine günstigere Kostenstruktur aufweisen. Seniorenstifte und -residenzen bieten neben den üblichen Service- und Betreuungsangeboten meist eine luxuriösere Ausstattung oder sogar hotelähnlichen Service – zu entsprechenden Preisen. Suchen & Finden • www.wohnen-im-alter.de: Die Webseite bietet u. a. eine überregionale Suche nach Einrichtung für Betreutes Wohnen. • Auch viele Wohnungsbaugenossenschaften haben Service-Wohnen in ihrem Angebot. • pflegelotse.de: Die Webseite bietet u. a. eine überregionale Suchfunktion für vollstationäre Pflegeeinrichtungen.
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wohnvoll – hier will ich leben. Selbstbestimmtes Service-Wohnen für Seniorinnen und Senioren in einer lebendigen Gemeinschaft. Der demografische Wandel stellt
Im Mittelpunkt stehen hochwer-
ohne die Privatsphäre einzuschrän-
unsere Gesellschaft vor neue Fragen:
tige, barrierearme Wohnungen in
ken. Bewohnerinnen und Bewohner
Wie wollen wir im Alter leben? Wie
lebendigen Wohnensembles – den
entscheiden selbst, welche Ange-
verbinden sich Selbstständigkeit,
wohnvoll villages. Sie verbinden
bote sie nutzen möchten und wie
Sicherheit und soziale Teilhabe? Und
privaten Wohnraum mit gemein-
sie ihren Alltag gestalten. Damit
welche Wohnformen tragen lang-
schaftlich genutzten Flächen,
positioniert sich wohnvoll bewusst
fristig zur Stabilität von Nachbar-
Serviceangeboten sowie optionalen
zwischen klassischem Wohnen und
schaften und Kommunen bei? Mit
Pflege- und Betreuungsleistungen.
stationärer Pflege.
seinem ganzheitlichen Senior-Living-
Ziel ist ein selbstbestimmtes Leben
Konzept gibt wohnvoll darauf eine
bis ins hohe Alter – ohne institutio-
Ein weiterer Kern des Konzepts ist
zeitgemäße Antwort.
nellen Charakter.
die langfristige Verantwortung. wohnvoll versteht sich nicht nur als
wohnvoll entwickelt, betreibt und
Die Architektur der villages folgt die-
Projektentwickler, sondern als Be-
verantwortet moderne Wohn-
sem Anspruch ebenso wie das Nut-
treiber mit nachhaltigem Anspruch.
formen für Menschen ab 65+, die
zungskonzept. Großzügige Gemein-
Ökonomische Tragfähigkeit, ökologi-
bewusst auf Eigenständigkeit setzen
schaftsbereiche, Restaurants, Cafés,
sche Standards und soziale Wirkung
und zugleich Unterstützung dort
Gärten und Veranstaltungsräume
werden gleichermaßen berücksich-
ermöglichen, wo sie gebraucht wird.
fördern Begegnung und Austausch,
tigt. Die enge Zusammenarbeit mit Kommunen und regionalen Partnern stärkt die lokale Verankerung der Standorte. Aktuell ist wohnvoll an mehreren Standorten in Deutschland vertreten: Das wohnvoll village Westerwald–Koblenz steht für naturnahes
urbanes Wohnen im Rhein-MainGebiet. Bad Bevensen zeichnet sich durch ein Umfeld mit Gesundheits- und Kurtradition aus. Goslar verbindet historisches Stadtbild mit landschaftlicher Nähe. Gerresheim bringt das wohnvoll-Konzept in einen malerischen Stadtteil Düsseldorfs. Mit diesem Ansatz leistet wohnvoll einen Beitrag zu einer der zentralen gesellschaftlichen Aufgaben unserer Zeit: altersgerechtes Wohnen neu zu denken – selbstbestimmt, gemeinschaftlich und verantwortungsvoll.
Wohnen in der UNESCO Creative City Höhr-Grenzhausen. Bergkamen verbindet modernes Senior Living mit starker regionaler Einbindung. Ginsheim-Gustavsburg repräsentiert
www.wohnvoll.com
Pilates – tiefenwirksame Praxis
Ideal für Best Ager: Das gelenkschonende Ganzkörpertraining kann nicht nur mit eingeschränkter Beweglichkeit praktiziert werden, sondern wirkt auch altersbedingten Beschwerden entgegen. In jeder Pilates-Stunde werden neben Muskelkraft und Mobilität auch Koordination und Gleichgewicht trainiert. Die Übungen lassen sich im Sitzen, Stehen oder Liegen durchführen und werden an das Fitnesslevel angepasst. Es werden dabei gezielt jene Muskeln angesprochen, die für Stabilität, Gleichgewicht und Sturzprävention wichtig sind. Regelmäßiges Training sorgt so für verbesserte Beweglichkeit und kann sogar dauerhaft den Blutdruck senken. Um die richtige Atemtechnik zu erlernen, sollte unbedingt ein Einstiegskurs in dieser Altersgruppe besucht werden. Bei körperlichen Einschränkungen finden sich unter den rund 500 unterschiedlichen Bewegungsmuster immer genügend Ausweichübungen.
Schwimmen – schwerelos sporteln
Auch diese Sportart ist Senioren uneingeschränkt zu empfehlen – bei konkreten Gelenkschmerzen sollten lediglich einzelne Schwimmstile durch andere ersetzt werden. Das Besondere: Im Wasser wird das Körpergewicht um ein Vielfaches aufgehoben. Bedingt durch die Schwerelosigkeit werden die Gelenke geschont und alle großen Muskelgruppen sanft trainiert. Schwimmen ist quasi ein Allrounder, denn die Aktivität verbessert Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit. Regelmäßiges Training stärkt das Herz-Kreislauf-System, regt den Stoffwechsel an und kann sogar die Cholesterinwerte senken. Von den komplexen Bewegungsabläufen profitieren übrigens auch die kognitiven Fähigkeiten: Studien belegen, dass regelmäßiges Schwimmen das Demenzrisiko senken bzw. einen Demenzverlauf positiv beeinflussen kann. Wer mit sämtlichen Schwimmstilen Schwierigkeiten hat, kann es mit Aqua-Fitness versuchen.
Kraft ist Leben
S
Nordic Walking – echter Selbstläufer
Die gelenkschonende Alternative zum Joggen gehört wahrscheinlich zu den beliebtesten Best AgerSportarten. Kein Wunder: Nordic Walking ist einfach umzusetzen, stärkt die Muskulatur, verbessert die Koordination und fördert die Herz-Kreislauf-Gesundheit. Durch den Stockeinsatz wird nicht nur der Bewegungsapparat entlastet, sondern zusätzlich Arm-, Schulterund Rückenmuskulatur trainiert. Das ursprünglich für finnische Skilangläufer entwickelte Sommertraining reguliert den Blutdruck und trainiert die Herzgefäße: Das Herz wird kräftiger durchblutet und mit Sauerstoff versorgt. Darüber hinaus aktiviert regelmäßige Praxis den Hormonhaushalt, stärkt das Immunsystem und beugt Osteoporose und Altersdiabetes vor. Darüber hinaus wirkt sich die Bewegung in der freien Natur positiv auf die Psyche aus: Stress kann abgebaut und depressiven Verstimmungen entgegenwirkt werden.
Foto: Pack2Ride/pexels
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Radfahren – läuft wie geschmiert
Für das Fahrrad ist man im Grunde nie zu alt. Bei moderatem Tempo ist die gelenkschonende Aktivität ein optimales Ausdauertraining, welches das Herz-KreislaufSystem auf sanfte Weise in Schwung bringt. Neben Herz und Lunge werden eine Reihe von Muskelgruppen gestärkt. Darüber hinaus kräftigt Radfahren das Immunsystem und beeinflusst das vegetative Nervensystem positiv. Es ist zudem eine herrliche Schulung für Koordination und Gleichgewicht: Eine Studie belegt bei aktiven älteren Fahrradfahrenden weniger Stürze im Alltag. Ein weiteres Plus für Best Ager: Biken trainiert die Gehirnleistung und stärkt kognitive Funktionen. Auch die mentale Gesundheit profitiert, denn die Kombination aus Bewegung und Naturerlebnis wirkt stressabbauend und stimmungsaufhellend. Text: Kirsten Schwieger
Kieser – Partner Content
Muskeln tragen zur Gesunderhaltung bei. Krafttraining schützt Sto� wechsel, Immunsystem und Bewegungsapparat. tarke Muskeln kommen dem Körper in vielen Fällen zugute: Menschen mit einer ausgeprägteren Muskulatur, insbesondere in der zweiten Lebenshälfte, sind im Schnitt gesünder, bleiben länger selbstständig und haben eine höhere Lebenserwartung als Menschen mit einem untrainierten Körper. Der Grund dafür: Die Muskulatur steht in Verbindung mit nahezu allen relevanten Körpersystemen, etwa dem Herz-Kreislauf-System und dem Immunsystem. Bei jeder Muskelanspannung werden Myokine freigesetzt. Das sind Botenstoffe, die Entzündungen bekämpfen, die Insulinsensitivität erhöhen, neuronale Aktivität anstoßen und Heilungsmechanismen im Körper unterstützen.
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ning kann man dagegenwirken. Ein hoher Aufwand ist dafür nicht zwingend nötig. Bereits zwei gezielte Krafttrainingseinheiten pro Woche reichen aus, um Muskelvolumen und -kraft zu stabilisieren.
Eine Möglichkeit dazu bietet zum Beispiel Kieser. Das Training hier wirkt nicht nur präventiv, sondern auch therapeutisch, speziell für Menschen mit Beschwerden am Bewegungsapparat. Die Trainingsgeräte werden, basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen, selbst entwickelt. Sie ermöglichen hochpräzise Übungen bis zur muskulären Erschöpfung und erreichen sogar die Tiefenmuskulatur. Die sogenannte KieserMethode ist durch eine eigene Forschungs-
Mit zunehmendem Alter nimmt die Muskelmasse jedoch stetig ab, wenn sie nicht gefordert wird. Ab etwa 40 kann es pro Jahr bis zu ein Prozent Verlust sein. Ein trägerer Stoff wechsel, eine schlechtere Blutzuckerregulation, mehr entzündliche Prozesse und eine sinkende Belastbarkeit gegenüber Stress und Infektionen sind typische Folgen. Mit gezieltem KrafttraiSeit über 55 Jahren steht der Name Kieser für gesundheitsorientiertes Krafttraining mit System. Ihre Mission? Stärker werden – körperlich und mental. Kieser setzt auf Präzision, auf Reduktion aufs Wesentliche und auf das, was wirklich wirkt: gezieltes Krafttraining, das nachweislich die Gesundheit fördert. www.kieser.com
abteilung abgesichert und wird kontinuierlich weiterentwickelt. Alle Instruktorinnen und Instruktoren durchlaufen ein internes Schulungsprogramm mit medizinisch-wissenschaftlichem Fokus. Das garantiert eine hohe Qualität und einen hohen Standard über alle Kieser-Standorte hinweg sowie Sicherheit im Training, gerade bei Menschen mit Vorerkrankungen oder für alle ab 50 – für das Ziel, bis ins hohe Alter schmerzfrei, leistungsfähig und selbstbestimmt zu leben. Kieser auf einen Blick • Wissenschaftlich fundiertes Krafttraining – seit über 55 Jahren • Fokus auf Gesundheit, Prävention und Schmerzreduktion • E�zient: nur 2×30 Minuten Training pro Woche • Individuell betreut – mit persönlichem Trainingsplan • Hochpräzise Maschinen für maximale Wirkung bei minimalem Zeitaufwand • Ideal bei Rückenbeschwerden, Haltungsschwächen und zur allgemeinen Kräftigung • Für jedes Alter und Fitnesslevel geeignet • Über 170 Studios weltweit – auch in Ihrer Nähe Jetzt kostenloses Probetraining vereinbaren!
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Schmerz lass nach SCHMERZSALBEN
Wenn Schmerzmittel Bewegung erst möglich machen, ist ihre Anwendung in äußerlicher Form durchaus sinnvoll – auch bei rheumatischen Erkrankungen. Text: Kirsten Schwieger Foto: BATCH/unsplash
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Den Teufelskreis aus Schmerzen, Schonung, Muskelabbau und noch mehr Schmerzen gilt es unbedingt zu vermeiden.
aturgemäß versucht der Mensch, schmerzende Gelenke und Körperteile zu schonen. Das empfiehlt sich allerdings nur im akuten Entzündungsstadium. Denn fehlende Bewegung macht kranke Gelenke auf Dauer noch steifer und schmerzhafter. Auch, bzw. insbesondere, bei rheumatoider Arthritis und Arthrose ist moderater Sport wichtig, um Gelenke beweglich zu halten, Muskeln zu stärken und Entzündungen zu reduzieren. Gelenkschonende Aktivitäten mit gleichmäßigen, rhythmischen Bewegungen wie Schwimmen, Wandern, Yoga, Tai-Chi oder Nordic Walking empfehlen sich besonders. Bei akuten Schüben rheumatoider Arthritis sollte man den Ball allerdings flach halten.
tel zu nehmen. Diese präventive Einnahme eines nicht-opioiden Schmerzmittels wird von der Deutschen Rheumaliga tatsächlich nicht verurteilt. Obwohl sich Sport und Schmerzmittel eigentlich ausschließen sollten. Allerdings sollte sich davon eher Leistungssportler oder besonders ambitionierte Freizeitsportler angesprochen fühlen, die auf diese Weise über ihre Leistungsgrenzen hinauszugehen trachten. Wenn die gezielte Anwendung chronisch Erkrankte einsatzfähig macht, damit diese von den positiven Wirkungen der Bewegung profitieren, heiligt der Zweck quasi die Mittel. Den Teufelskreis aus Schmerzen, Schonung, Muskelabbau und noch mehr Schmerzen gilt es unbedingt zu vermeiden.
Was aber, wenn man sich aufgrund von Schmerzen gar nicht aufraffen mag? Da beißt sich die Katze in den Schwanz. Deswegen hat sich so mancher angewöhnt, vor einer geplanten Wanderung oder dem wöchentlichen Tai-Chi-Kurs ein Schmerzmit-
Die Sorge, Warnsignale des Körpers durch Schmerzmittelgebrauch nicht mehr spüren, ist bei chronischen Schmerzen medizinisch unbegründet, da diese Schmerzen viel weniger über den Zustand der Gelenke aussagen als gedacht. Dennoch sollte man sich
bewusst machen, dass Schmerzmittel nur die Symptome bekämpfen und angegriffene Gelenke nicht belastbarer machen. Äußerlich angewendet in Form von Gels, Salben oder Cremes belasten sie den Körper weniger als in Tablettenform. Die Wirkstoffe dringen dabei ins Gewebe ein und wirken gezielt dort, wo es schmerzt. Sie haben deutlich weniger systemische Nebenwirkungen, da sie weniger stark in den Blutkreislauf gelangen. Wenn es also ohne Schmerzmittel nicht geht, dann sollten geeignete Wirkstoffe und diese besser nur äußerlich verwendet werden. Geeignet sind nicht-steroidale Antirheumatika (NSAR) wie Ibuprofen, Diclofenac oder Felbinac. Diese hemmen nachweislich Schmerzhormone wie Prostaglandine und unterdrücken loka-
le Entzündungsreize. Sie wirken also nicht nur schmerz-, sondern auch entzündungshemmend und sind auch bei chronischen Schmerzen durch lokale Entzündungen sinnvoll. Aufgenommen über die Haut, sind kaum Nebenwirkungen bekannt. Schmerzsalben mit NSAR wirken am besten an Gelenken und Muskulatur, die sich direkt unter der Haut befinden. Fakten In Tablettenform sollten Ibuprofen und Diclofenac nur nach der sportlichen Betätigung und nach ausreichender Flüssigkeits- und Salzzufuhr eingenommen werden. Paracetamol hat keine entzündungshemmenden Eigenschaften und wirkt bei Muskelund Gelenkschmerzen nur schlecht.
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Lebensqualität gewinnen SCHMERZTHERAPIE
Schmerzmedikamente können auf Dauer schwerwiegende Nebenwirkungen haben. Viele Menschen setzen deswegen ihre Hoffnung auf alternative Schmerztherapien. Text: Kirsten Schwieger Foto: Edward Muntinga/unsplash
E
s gibt viele alternative Heilmethoden zur Linderung akuter und chronischer Schmerzen. Neben der Symptomlinderung sollen sie auch die Selbstheilungskräfte des Körpers anregen. Sie eignen sich für Menschen, bei denen Schmerzmedikamente nicht (ausreichend) wirken oder jene, die auf Dauer keine einnehmen möchten. Die meisten Methoden lassen sich auch mit schulmedizinischer Schmerzbehandlung zu einem ganzheitlichen Therapiekonzept kombinieren. Sie sollten ärztlich abgesprochen werden, um sicherzustellen, dass sich die Methode für das persönliche Beschwerdebild eignet. Bei chronischen Schmerzerkrankungen wie Spannungskopfschmerzen, Migräne, Rückenschmerzen oder rheumatischen Beschwerden hat sich Akupunktur gut bewährt. Durch das Setzen feiner Nadeln an definierten Punkten werden Regulationsmechanismen des Körpers aktiviert, Schmerzsignale gehemmt. Auch bei der Transkutanen elektrischen Nervenstimulation (TENS) werden Schmerzsignale an Nervenenden blockiert – allerdings durch elektrische Impulse. Auf diese Weise soll
sich die Reizleitung der Nerven normalisieren und der Schmerz reduzieren – auf lange Sicht. Diese Form der äußerlichen Stimulation mittels Elektroden hat sich insbesondere bei Spannungskopfschmerzen und Migräne bewährt. Letztere zwei Beschwerdebilder sprechen auch gut auf Biofeedback an. Mit Hilfe elektronischer Messgeräte werden dabei unbewusste, körperliche Prozesse sicht- oder hörbar gemacht. Auf diese Weise können Patienten lernen, gezielt Einfluss auf schmerzrelevante Körperfunktionen zu nehmen und Schmerzen so aktiv mindern. Auch bei unspezifischen Rückenschmerzen, Fibromyalgie sowie Schmerzen des Bewegungsapparates ist Biofeedback einen Versuch wert. Manuelle Therapien können Schmerzen lindern, indem sie Blockaden und Verspannungen lösen. Während die schmerzlindernde Wirkung von Massagen eher nur wenige Tage anhält, können Chiropraktik und Osteopathie nachhaltigere Schmerzreduktion erzielen – beispielsweise bei Kopf-, Nacken und Rückenschmerzen; Osteopathie zusätzlich bei rheumatischen Beschwerden. Letztere lassen sich auch gut mit
Bei chronischen Schmerzerkrankungen wie Spannungskopfschmerzen, Migräne, Rückenschmerzen oder rheumatischen Beschwerden hat sich Akupunktur gut bewährt. Ganzkörper-Kryotherapie zu Leibe rücken. Die Kältetherapie zeigt vielversprechende Effekte bei entzündlichen Erkrankungen wie Arthritis und Rheuma, muss aber noch weiter erforscht werden. Wenn Medikamente und alternative Therapien nicht (mehr) wirken, dürfen Menschen mit schwerwiegenden Erkrankungen auch medizinisches Cannabis verordnet bekommen. Studien zufolge wirkt dieses am besten bei Nervenschmerzen (neuropathischen Schmerzen), Multipler Sklerose sowie bei Schmerzen unter Chemotherapie. Cannabinoide dämpfen Schmerzsignale und
Es gibt viele alternative Heilmethoden zur Linderung akuter und chronischer Schmerzen.
können das Schmerzgedächtnis positiv beeinflussen, schmerzbedingte Schlafstörungen können sich verbessern. Sie heilen aber keine Schmerzen und wirken auch nicht bei jedem Menschen. Fakten Der Cannabis-Wirkstoff Dronabinol kann, in niedriger Dosis als Tropfen, bei älteren Menschen mit chronischen Schmerzen sinnvoll sein. Bei Herzerkrankungen sind Cannabinoide allerdings nicht geeignet.
Weniger Tabletten, mehr Lebensqualität – kann das gelingen? Viele Menschen kennen das nur zu gut: Schmer-
Inhalation mittels Vaporisation oder als Spray zur
zen, die den Alltag bestimmen. Nächte, in denen
Aufnahme über die Mundschleimhaut. Ein berau-
der Schlaf nicht kommen will. Beschwerden, die
schender Effekt ist dabei ausdrücklich nicht das
scheinbar nur mit einer wachsenden Zahl an
Ziel – vielmehr geht es um eine sorgfältig dosierte,
Medikamenten zu kontrollieren sind. Nicht selten
medizinisch begleitete Therapie.
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entsteht über die Jahre ein regelrechter Medikamentenplan – morgens, mittags, abends. Und
Studien und ärztliche Erfahrungen zeigen, dass
dennoch bleibt das Gefühl, dass die Lebensquali-
medizinisches Cannabis bei verschiedenen Be-
tät auf der Strecke bleibt.
schwerden helfen kann – etwa bei chronischen Schmerzen, Schlafstörungen oder neurologischen
Dabei gibt es eine Therapieform mit langer Ge-
Erkrankungen. In vielen Fällen gelingt es Patien-
schichte, die heute moderner ist, denn je: medizini-
tinnen und Patienten sogar, andere Medikamente
sches Cannabis. Was für manche noch ungewohnt
zu reduzieren, darunter auch stark belastende
klingt, hat mit dem Klischee vom „Joint“ nichts zu
Schmerzmittel wie Opiate. Für viele bedeutet das:
tun. Medizinisches Cannabis ist eine ärztlich be-
weniger Nebenwirkungen, mehr Beweglichkeit,
Psychiatrie und Schlafmedizin. So kann auf indivi-
gleitete, gesetzlich geregelte Therapie, die zuneh-
mehr Alltag.
duelle Beschwerden und Vorerkrankungen gezielt
mend ihren festen Platz in der modernen Medizin
eingegangen werden. Selbstverständlich erfolgt
findet. Die Anwendung erfolgt heute überwiegend
Der Grund dafür liegt im sogenannten Endocan-
die Behandlung sicher, seriös und im Einklang mit
in medizinischen Darreichungsformen – etwa
nabinoid-System des Körpers. Es verfügt über
allen gesetzlichen Vorgaben.
als standardisierte Extrakte, über die schonende
Rezeptoren im gesamten Organismus und spielt eine wichtige Rolle bei der Schmerzverarbeitung,
Die Beratung findet unkompliziert per Video-Ter-
beim Schlaf, bei Entzündungen und im Nerven-
min statt – bequem von zu Hause aus, ohne lange
system. Genau hier setzt die Therapie mit Canna-
Wartezeiten oder Anfahrtswege.
binoiden an. Trotzdem zögern viele Ärztinnen und Ärzte noch, diese Therapie anzubieten. Oft fehlt es
Vielleicht ist es an der Zeit, neue Wege zu prüfen.
an Erfahrung, manchmal auch an Zeit; denn eine
Nicht als Ersatz für alles Bewährte, sondern als
Cannabistherapie erfordert eine sorgfältige, per-
zusätzliche Option. Ein ärztliches Gespräch kann
sönliche Einstellung. Deshalb wenden sich immer
klären, ob medizinisches Cannabis auch für Sie in
mehr Betroffene an spezialisierte Mediziner.
Frage kommt. Ein erster Schritt zu mehr Lebens-
Bei Canify clinics stehen genau solche Fachärztin-
qualität beginnt oft mit einem guten Gespräch.
nen und Fachärzte zur Verfügung. Das ärztliche Team verfügt über umfassende Erfahrung mit Cannabinoid-Therapien und kommt aus unterDas Endocannabioidsystem: Schlüssel zur Cannabis-Wirkung
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Gemeinsam mehr bewegen
Organisation oder ein Projekt aus, geben einen Betrag ein und schließen die Spende direkt über die App ab. Oft werden auch Funktionen wie wiederkehrende Spenden angeboten oder die Möglichkeit, mit Freunden eine eigene Spendenaktion zu starten. Der große Vorteil von Spenden-Apps liegt in ihrer Bequemlichkeit. Jeder kann jederzeit und von überall aus unkompliziert helfen.
SPENDEN
Wussten Sie, dass 2024 in Deutschland rund 12,5 Milliarden Euro*1 für gemeinnützige Zwecke gespendet wurden? Text: Julia Butz Foto: Dmitry Zvolskiy/pexels
T
rotz eines leichten Rückgangs von etwa zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahr bleibt das Spendenvolumen in der deutschen Bevölkerung auf einem sehr hohen Niveau – ein beeindruckendes Zeichen für die anhaltende Spendenbereitschaft in herausfordernden Zeiten. Ein Rekordwert wurde 2022 verzeichnet: Kurz nach Beginn des Ukrainekrieges erreichten die Geldspenden für gemeinnützige Zwecke rund 13 Mrd. Euro. Davon gingen etwa 1 Mrd. direkt als Nothilfe an die Ukraine.
Aktuelle Trends im Spendenverhalten zeigen eine spannende Mischung aus Bewährtem und Neuem. Spenden sind ein aktiver Beitrag, um Menschen in Not zu helfen, Umweltschutz zu fördern oder kulturelle Projekte zu unterstützen. Aktuelle Trends im Spendenverhalten zeigen eine spannende Mischung aus Bewährtem und Neuem. Traditionelle Spenden an internationale Organisationen bleiben beliebt, auch, da sie in der Regel steuerlich absetzbar sind. Wichtig bleiben weiterhin lokale Spendenaktionen, die durch privates Engagement getragen werden: der Weihnachtsbasar, Kuchenverkauf-Marathon, Spendenlauf oder die Tombola im Sportverein. Eine breitere Aufmerksamkeit können diese Initiativen erhalten, wenn sie digital begleitet werden: Manche globale Spendenorganisation stellt ihre
Im Spendenverhalten drückt sich weiterhin die Solidarität für die Menschen in und aus der Ukraine aus.
Website als Plattform zur Verfügung, auf denen auch private Initiatoren ihre Aktionen unkompliziert online präsentieren und eigene Spendenziele festlegen können. Die eingehenden Gelder werden über die Profi-Plattform transparent dem jeweiligen Projekt zugeordnet. Als Dankeschön erhalten Spendende eine selbstgemachte Aufmerksamkeit oder freien Eintritt zu einem Benefizkonzert. So entsteht ein direkter Austausch zwischen Helfenden und Unterstützern, bei dem jeder Beitrag sichtbar wertgeschätzt wird. Auch Spenden-Apps haben die Art und Weise, wie wir Gutes tun, revolutioniert. Mit nur wenigen Klicks auf dem Smartphone können weltweit gemeinnützige Organisationen oder private Crowdfunding Initiativen unterstützt werden. Die Funktionsweise ist einfach: Nutzende wählen über das Spendenportal eine
Auch bei kleineren Projekten, die man von allein vielleicht nicht gefunden hätte. Allerdings bieten nicht alle App-Anbieter dasselbe Niveau an Transparenz, wenn es um Auswahl, Empfehlung und Bewertung sowie den Fortgang eines Spendenprojekts geht. Auch die möglichen anfallenden Gebühren sollten vor dem Spendenklick überprüft werden. Denn alle Verwaltungskosten für den Vermittler schmälern den eigenen Spendenbetrag. Gut beraten ist jeder, der auf das DZI-Spendensiegel*2 achtet: Es bestätigt, dass eine Organisation die Gelder verantwortungsvoll verwendet. Rund um Weihnachten macht uns die Digitalisierung das Spenden besonders leicht: Mit wenigen Klicks lassen sich digitale Weihnachtskarten mit Spendenanteil selbst gestalten und verschicken – persönlich, individuell und mit einem guten Zweck im Gepäck. So verbinden sich liebe Grüße ganz einfach mit gemeinnützigem Engagement. *
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1 Bilanz des Spendenrates, „Bilanz des Helfens 2024“, Veröffentlichung v. 2/25 2 Gütezeichen des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen DZI, der karitative Nichtregierungsorganisationen in Deutschland auf die Verwendung ihrer Spendengelder prüft.
Fakten Im Durchschnitt wurden in Deutschland 2024 rund 43 Euro pro Spende gegeben – das sind rund drei Euro mehr als im Vorjahr. Im Ländervergleich führen Bayern und Baden-Württemberg die Liste der spendenwilligsten Menschen an.
Gutes tun über das eigene Leben hinaus
Maria Rüther, Hauptgeschäftsführerin von Aktion Deutschland Hilft
Warum ist ein Testament wichtig? Um sicherzugehen, dass Ihr letzter Wille auch wirklich Ihren Wünschen entspricht, sollten Sie ein Testament erstellen. So helfen Sie Ihren Hinterbliebenen in einer schwierigen Zeit, nach Ihren Vorstellungen zu handeln und vermeiden Missverständnisse. Sie können genau festlegen, welche Personen oder Organisationen Sie in Ihrem Nachlass bedenken möchten. Ohne ein Testament greifen die gesetzlichen Bestimmungen, die nicht unbedingt Ihren persönlichen Anliegen entsprechen. Ist es allgemein bekannt, dass im Testament auch eine gemeinnützige Organisation bedacht werden kann? Wer ein Testament verfasst, möchte vor allem eines: die Gewissheit, dass der eigene Nachlass genau den Menschen zugutekommt, die man dafür bestimmt hat. Neben Angehörigen, Familie und Freunden, können Sie auch eine gemeinnützige Organisation, beispielsweise Aktion Deutschland Hilft, in Ihrem Testament bedenken. So können Sie Gutes tun – auch über Ihr Leben hinaus.
Text: Jakob Bratsch Foto: Malek Sayadi
Sie möchten mehr erfahren? Sprechen Sie uns gerne unverbindlich an! Bestellen Sie unsere Nachlass-Broschüre oder besuchen Sie unsere Webseite: adh.ngo/testament. ANZEIGE - ADVERTORIAL
Ein Testament kann die Zukunft des Tierschutzes mitgestalten und Sorge für diejenigen tragen, die nicht für sich selbst sprechen können. Das Ehepaar Brohl bedenkt den Tierschutz daher in seinem Testament.
Tiere bereichern unser Leben auf vielschichtige Weise. Sie haben keinen Preis, sondern einen Wert. So steht der Deutsche Tierschutzbund dafür ein, dass Tiere Anspruch auf Unversehrtheit und ein artgerechtes Leben haben. Ein Testament zu seinen Gunsten hilft dabei, dies zu verwirklichen. „Mit unserem Nachlass möchten wir den Tieren eine laute Stimme geben. Über den Deutschen Tierschutzbund können wir das langfristig – also auch über unser eigenes Leben hinaus. Und wir wissen, dass unser Beitrag ankommt und viel bewegt“, sagt das Ehepaar Brohl. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, etwas Bleibendes zu schaffen – auch für den Tierschutz. Auf diese Weise können Sie Ihre Werte an die nächste Generation weitergeben und Tiere über die Lebenszeit hinaus schützen.
Foto: Privat
Doppelt aktiv durch Testamentsspende: Das Ehepaar Brohl sorgt nicht nur für den eigenen geliebten Hund, sondern engagiert sich auch für andere Tiere.
Ein Beitrag von Deutscher Tierschutzbund e.V.
Ein Erbe mit Wirkung Als Dachverband unterstützt der Deutsche Tierschutzbund über 750 Tierschutzvereine mit rund 550 vereinseigenen Tierheimen, die ihm bundesweit angeschlossen sind, in ihrer praktischen Tierschutzarbeit vor Ort. Er macht sich politisch gegen Tiertransporte, Tierversuche und illegalen Welpenhandel stark und setzt sich für bessere Bedingungen für Tiere in der Landwirtschaft ein. Mein Haustier ist versorgt Viele Menschen machen sich auch Gedanken darüber, was aus ihren geliebten Haustieren wird, wenn sie sich selbst nicht mehr um sie kümmern können. Weil nach deutschem Recht Tiere nicht erben können, hat der Deutsche Tierschutzbund Möglichkeiten entwickelt, um die Versorgung von Haustieren auch nach dem Tod ihrer Besitzer zu gewährleisten.
Alles gut geregelt Mit einem Testament wird die gesetzliche Erbfolge außer Kraft gesetzt. Es ermöglicht, alles nach den eigenen Wünschen und Vorstellungen zu regeln. So kann beispielsweise eine nahestehende Person bedacht oder Tieren in Not geholfen werden. Auch finanziell lohnt sich eine Spende für den guten Zweck: Da der Deutsche Tierschutzbund als gemeinnützige Organisation anerkannt ist, fällt auf den gesamten Nachlass keine Erbschafts- und Schenkungssteuer an.
Foto: Deutscher Tierschutzbund e. V/ M. Marten
Tierliebe, die bleibt!
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Seit mehr als 140 Jahren kämpft der Deutsche Tierschutzbund für den Schutz jedes einzelnen Tieres in der Wirtschaft, der Forschung, in Privathaushalten und wo immer der Mensch Umgang mit Tieren hat. Dachverband der Tierheime Der Deutsche Tierschutzbund ist der größte Tierschutzdachverband in Deutschland und Europa und zugleich anerkannter Naturschutzverband. Diese doppelte Rolle ermöglicht es ihm, sowohl den Schutz der Tiere als auch den Erhalt der Natur und ihrer Lebensräume zu fördern. Kampagnen- und Aufklärungsarbeit Ob es um grausame Tiertransporte, das Verbot von Wildtieren im Zirkus oder den illegalen Welpenhandel geht – der Verband setzt sich mit medienwirksamen Kampagnen dafür ein, dass Tiere und ihre Rechte in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden. Eine Lobby für Tiere Der Deutsche Tierschutzbund setzt den Tierschutz auf die politische Agenda – bundesweit und europaweit. Aus diesem Grund begleitet er Gesetzgebungsverfahren und drängt beispielsweise darauf, die EU-Richtlinie für Tierversuche in Deutschland umzusetzen. Hier können Sie was tun Ein Testament kann die Zukunft des Tierschutzes mitgestalten und Sorge für diejenigen tragen, die nicht für sich selbst sprechen können. Schenken Sie Tieren die Fürsorge, die sie verdient haben. Deutscher Tierschutzbund e. V. In der Raste 10, 53129 Bonn Tel. (0228) 60 49 60 www.tierschutzbund.de/erbschaft
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FRAUENGESUNDHEIT
Von Körper bis Seele: Frauengesundheit sichtbar machen EINLEITUNG
Unsere Gesundheit ist ein hohes Gut – und sie ist weit mehr als reine Diagnostik, Therapie und Heilung. Sie ist unser Fundament für Teilhabe, für Selbstverwirklichung und für Lebensqualität. Besonders im Bereich der Frauengesundheit zeigt sich, wie eng körperliche, seelische und gesellschaftliche Faktoren miteinander verwoben sind. Deshalb ist es mir als Präsident der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e. V. (DGGG) ein Anliegen, diese Beilage mit einem klaren Appell zu begleiten: Frauengesundheit in Deutschland braucht mehr Aufmerksamkeit! Foto: DGGG
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mso erfreulicher ist es, dass Bundesgesundheitsministerin Nina Warken Frauengesundheit zu einem zentralen Schwerpunkt ihrer Amtszeit gemacht hat. Mit ihrem klaren Bekenntnis im Deutschen Bundestag, dass frauenspezifische Gesundheitsfragen „kein Nischenthema, sondern ein zentrales Anliegen“ seien, könnten in dieser Legislaturperiode drängende Themen vorangetrieben werden. Die DGGG und der Berufsverband der Frauenärztinnen und -ärzte (BVF) unterstützen dieses positive Signal ausdrücklich! Diese Sonderveröffentlichung widmet sich Themen, die zurecht zunehmend in den öffentlichen Diskurs gerückt sind. Das Spektrum betrifft Millionen Frauen – und doch bleiben viele oft zu lange allein mit ihren Fragen, Beschwerden und Unsicherheiten. Gerade psychische Belastungen betreffen Frauen in besonderer Weise. Hormonelle Veränderungen – etwa in der Pubertät, Schwangerschaft, Stillzeit oder den Wechseljahren – wirken sich nicht nur körperlich, sondern auch seelisch aus. Dass Stress, Depressionen oder Erschöpfung häufig bagatellisiert oder missverstanden
werden, ist ein Problem, dem wir mit wissenschaftlicher Aufklärung und medizinischer Empathie begegnen. Chronische Erkrankungen: Sichtbar machen und besser behandeln
Erkrankungen wie das Lipödem oder Endometriose sind längst keine Randthemen mehr – dennoch mangelt es vielerorts an frühzeitiger Diagnostik, spezialisierter Behandlung und gesellschaftlicher Wahrnehmung. Diese Krankheitsbilder wirken sich auf Lebensqualität, Selbstbild und oft auch auf berufliche und soziale Teilhabe aus. Eine moderne Medizin sollte individuelle Lebensrealitäten ernstnehmen und nach personalisierten Lösungen suchen. Wir nennen das „Gemeinsame Entscheidungsfindung“. Ernährung, Lebensstil und digitale Versorgung: Potenziale nutzen
Eine bewusste Ernährung, Bewegung und psychosoziale Stabilität können maßgeblich zur Vorbeugung und Linderung gynäkologischer Beschwerden beitragen – diese Aspekte werden auch in der Versorgung verstärkt berücksichtigt. Gleichzeitig erleben wir eine rasante Entwicklung im Bereich der Digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGa): Zyklus-Apps, Telemedizin
Prof. Dr. Gert Naumann, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e. V. (DGGG)
Eine moderne Medizin sollte individuelle Lebensrealitäten ernstnehmen und nach personalisierten Lösungen suchen. Wir nennen das „Gemeinsame Entscheidungsfindung“. oder digitale Therapien können echte Versorgungslücken schließen – jedenfalls dann, wenn sie klug in unser System eingebettet werden. Leider behindern juristische Vorbehalte und beschränkte technische Rahmenbedingungen den möglichen Wandel. Hier ist noch viel zu tun. Diese Beilage zeigt eindrucksvoll: Frau-
engesundheit ist vielfältig, komplex und hochrelevant – für jede Einzelne und für unsere Gesellschaft als Ganzes. Ich wünsche Ihnen eine anregende Lektüre und hoffe, dass diese Beiträge neue Impulse geben können – für noch mehr Gesundheitskompetenz im Alltag. ANZEIGE - ADVERTORIAL
Ferienregion Zellertal – Euer natürlicher Kraftort im Bayerischen Wald Wer Ruhe sucht, neue Energie sammeln und den Alltag bewusst ausblenden möchte, findet im Zellertal ideale Voraussetzungen. Heilsame Waldluft, sanfte Höhenwege und stille Naturplätze schaffen Raum zum Durchatmen und für spürbare Erholung.
Zellertal – natürlich regenerieren. Spürbar besser fühlen.
Ob vitalisierende Spaziergänge, wohltuende Wanderungen oder abwechslungsreiche Aktivangebote – im Zellertal eröffnen sich euch zahlreiche Wege, neue Leichtigkeit und spürbares Wohlbefinden zu erleben. Für erfrischende Auszeiten sorgen zudem das Naturbad und das Panoramabad Arnbruck mit dessen entspannenden Saunen. Herzliche Gastgeber, geführte Touren und achtsam gestaltete Angebote für Ruhe und Entspannung machen Ihren Aufenthalt zu echten Wohlfühlmomenten. Tourist-Information Arnbruck Gemeindezentrum 1 93471 Arnbruck Tel. 09945 941016 tourist-info@arnbruck.de
Tourist-Information Drachselsried Zellertalstraße 12 94256 Drachselsried Tel. 09945 905033 tourist-info@drachselsried.de
Mehr Informationen unter: www.zellertal-online.de
UNO-Flüchtlingshilfe – Partner Content
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FRAUENGESUNDHEIT
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Gute Vorsätze 2026 – Haben Sie schon an Ihr Testament gedacht?
Warum ein Testament mehr ist als eine Formalität
Ein Testament aufzusetzen bedeutet nicht nur, materielle Werte zu verteilen. Es ist ein sehr persönlicher Ausdruck dessen, was uns im Leben getragen hat: Mitgefühl, Verantwortung, Solidarität. Viele Menschen wünschen sich, dass etwas von ihnen bleibt, das über die eigene Zeit hinaus Bedeutung hat – etwas, das Schutz schenkt, Mut macht und Zukunft ermöglicht. Genau das bewegt auch Margarete K. und ihren Mann. Ein Schreiben zur Möglichkeit des gemeinnützigen Vererbens brachte sie dazu, die UNO-Flüchtlingshilfe in ihr Testament aufzunehmen.
Die Frage „Wer kümmert sich später um alles?“ beschäftigte sie lange. Heute wissen beide: die UNO-Flüchtlingshilfe wird sich in ihrem Sinne um ihre Angelegenheiten kümmern. Dieser Gedanke schenkt ihnen innere Ruhe und lässt sie ihren Lebensabend genießen.
Wie aus einem Vermächtnis neue Chancen entstehen
Ein Neuanfang, der weiterwirkt
So wie bei Fatma, einer jungen Mutter aus dem Sudan. Der Krieg zwang sie und ihre Kinder zur Flucht. Tagelang flohen sie zu Fuß, ohne zu wissen, wohin der Weg sie führen würde. Heute leben sie in einem vom UNHCR unterstützten Camp in der Zentralafrikanischen Republik. Dort sind sie sicher, erhalten Nahrung und medizinische Hilfe. Fatma sagt: „Zum ersten Mal seit Langem habe ich keine Angst, wenn meine Kinder schlafen.“
Seit seiner Gründung 1950 unterstützt der UNHCR Menschen, die durch Krieg, Gewalt oder Verfolgung ihre Heimat verloren haben. Flucht und Neubeginn sind Erfahrungen, die auch unsere Gesellschaft geprägt haben. Viele Familien in Deutschland tragen Geschichten von Flucht und Neuanfang in sich – aus Pommern, Schlesien, der DDR. Dieses Erleben verbindet uns mit Menschen, die heute dieselbe Angst und Ungewissheit durchmachen müssen. Die ihr Zuhause verlassen müssen auf der Suche nach Sicherheit, Frieden und Zukunft. Denn eines gilt unverändert: Niemand flieht freiwillig. An der Seite des UNHCR steht in Deutschland die UNO-Flüchtlingshilfe. Sie sorgt seit über 40 Jahren dafür, dass Geflüchtete dort Unterstützung erhalten, wo sie dringend gebraucht wird – mit Nahrung, medizinischer Versorgung, Unterkünften, Bildung und Schutz.
Oft braucht es nur einen kleinen Beitrag, um Großes zu bewirken. Ein Vermächtnis kann bedeuten: ein sicherer Schlafplatz, ein Hygienepaket, Schulmaterial für Kinder.
Ihre Zuversicht ist ein Beispiel dafür, was ein Vermächtnis bewirken kann: wie es Angst in Sicherheit verwandeln und ein völlig neues Kapitel im Leben eines Menschen eröffnen kann. Was bleibt von mir, wenn ich gehe?
Diese Frage stellen sich viele Menschen. Ob als Erbschaft oder als Vermächtnis – jede Form der testamentarischen Zuwendung zugunsten eines guten Zwecks kann eine tief sinnstiftende Antwort sein:
Foto: © UNHCR/Josselin Brémaud
Der Jahreswechsel ist für viele Menschen ein Moment der Besinnung: Was war uns wichtig? Was möchten wir im neuen Jahr anders oder bewusster gestalten? 2026 lädt dazu ein, nicht nur auf das vorherige Jahr zurückzublicken, sondern auch darüber nachzudenken, welches Zeichen wir für die Zukunft setzen möchten. Einer der stärksten Vorsätze kann sein, den eigenen Nachlass zu regeln – und damit Menschen Hoffnung zu schenken, die alles verloren haben.
Die verwitwete Fatma und ihre Kinder sind in ein vom UNHCR unterstütztes Camp in die Zentralafrikanische Republik geflohen. Die Familie gehört zu mehr als 1.200 sudanesischen Flüchtlingen, die sich nach ihrer Flucht vor dem Konflikt in ihrer Heimat in dem Camp niedergelassen haben und dort Lebensmittel, Hilfsgüter und psychosoziale Unterstützung erhalten.
ein Zeichen der Liebe und Verantwortung, das weit über das eigene Leben hinausreicht. Die UNO-Flüchtlingshilfe begleitet Menschen, die ihren Nachlass für Geflüchtete einsetzen möchten, mit persönlicher Beratung und verlässlichen Informationen. Denn jeder letzte Wille verdient Respekt – und die Gewissheit, dass er genau so umgesetzt wird, wie es gemeint war. Ein guter Vorsatz für 2026: Hoffnung weitergeben!
Deutschland für den UNHCR
reicht weiter. Mit Ihrem Nachlass. Sie denken daran, Ihr Testament zu machen? Dann lege ich Ihnen die UNO-Flüchtlingshilfe ans Herz. Damit können Sie Menschen, die auf der Flucht sind und leiden, neue Perspektiven bieten. – Gesine Schwan
© Fotograf: Mathias Bothor.
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FRAUENGESUNDHEIT
Bewusst gesund leben FITNESS
Fitnessbloggerin Sophia Löppert über das Zusammenspiel von Ernährung, Bewegung, Routine und Mindset. Text: Pia Rische Foto: Ella Olsson/unsplash
Was sind Ihre Alltagstipps zur Integration von Bewegung?
Eine effektive Möglichkeit, mehr Bewegung in den Alltag zu bringen, ist, alltägliche Tätigkeiten mit kleinen Übungen zu verbinden. Man kann sich etwa beim Zähneputzen auf ein Bein stellen oder sich kleine Challenges setzen – jedes Mal einen Klimmzug machen, wenn man durch eine bestimmte Tür geht. Auch klassisch: Treppen statt Aufzug nutzen, Wege zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurücklegen. Wichtig ist, Bewegungsformen zu wählen, die Freude machen. Wer nicht gerne joggt, sollte lieber eine unterhaltsamere Sportart wie Inlineskaten wählen. Mit zunehmendem Alter wird Krafttraining wichtiger. Ich mache abends beim Fernsehen zwei bis vier stabilisierende Übungen. Auch, wenn das nicht perfekt geplant ist – jede Bewegung zählt, selbst kurze Einheiten wirken. Inwiefern kann die richtige Ernährung Trainingserfolge unterstützen?
Ernährung ist ein zentraler Schlüssel zum Trainingserfolg. Wichtig ist das Timing der Nährstoffaufnahme: Vor dem Sport liefern Kohlenhydrate Energie. Nach dem Training unterstützt eine Kombination aus Kohlenhydraten und Proteinen die Regeneration. Auch ausreichend Flüssigkeit ist entscheidend. Wie gelingt eine ausgewogene vegane oder vegetarische Ernährung – gerade bei sportlicher Belastung?
Wichtig ist der Unterschied zwischen vegetarisch und vegan: Vegetarier erhalten über Milchprodukte und Eier leichter wichtige Nährstoffe. Veganer müssen die Nährstoffversorgung gezielter planen, besonders bei essenziellen Aminosäuren. Die Kombination von Reis- und Erbsenprotein kann ein vollständiges Aminosäureprofil liefern. Da pflanzliche Lebensmittel oft eine geringere Nährstoffdichte haben, ist auf ausreichend Eisen, Zink und Kalzium
Sophia Löppert, (@fit_sophia_laetitia), Fitness- & Ernährungsinfluencerin
Vor dem Sport liefern Kohlenhydrate Energie. Nach dem Training unterstützt eine Kombination aus Kohlenhydraten und Proteinen die Regeneration. zu achten. Vitamin B12 sollte bei veganer und vegetarischer Ernährung supplementiert werden, da es fast ausschließlich in tierischen Produkten vorkommt. Nüsse, Hülsenfrüchte und Haferflocken sind tolle Allrounder: Sie liefern gesunde Fette, Ballaststoffe und Proteine. Dunkle Beeren sind reich an Antioxidantien und wirken entzündungshemmend. Generell gilt: Unverarbeitete Lebensmittel, mit möglichst wenigen Zusatzstoffen, sind vorzuziehen. Was ist Ihrer Meinung nach der größte Mythos in Sachen Ernährung oder Fitness?
Die Verteufelung von Kohlenhydraten – besonders abends – ist weit verbreitet, aber irreführend. Wer abnehmen will, sollte auf hochwertige Kohlenhydrate wie Vollkornprodukte setzen. Für Sporttreibende sind sie ohnehin essenziell – als Energiequelle für Körper und Gehirn. Es gibt keinen einzelnen „Gamechanger“. Gesundheit entsteht durch das Zusammenspiel von Ernährung, Bewegung, Mindset und Routine. Viele haben heute mehr Wissen, aber alte Diätmythen halten sich hartnäckig. Besonders im Alter ist Veränderung schwer – aber lohnenswert. Und dabei kann man sogar echte Freude am Kochen entwickeln!
Ernährung ist ein zentraler Schlüssel zum Trainingserfolg.
Longevity beginnt dort, wo Körper und Geist zur Ruhe kommen.
Langer Atem LO N G E V I T Y
Warum Langlebigkeit keine Raketenwissenschaft, sondern gelebte Achtsamkeit und Veränderung ist, verrät Longevity-Experte Michael Altewischer. Text: Kirsten Schwieger Foto: Vlada Karpovich/pexels
Herr Altewischer, was bedeutet Longevity und warum ist es aktuell in aller Munde?
Beim Prinzip der Langlebigkeit geht es darum, möglichst lange gesund zu leben. Also dafür Sorge zu tragen, dass die Phase, in der es einem schlecht geht, so kurz wie möglich ist. Wobei es natürlich Krankheiten gibt, die das ausschließen. Fortschritte in der Genetik und Biotechnologie haben in den vergangenen Jahren spannende Erkenntnisse und in der Folge einen regelrechten Hype ins Rollen gebracht. Muss ich nun mein biologisches Alter bestimmen, Metformin nehmen und Plasmatransfusionen machen lassen?
Können Sie alles tun. Aber die Frage ist, was bringt Ihnen das? Ich persönlich bin ein großer Fan von: Messen, Machen, Messen. Ein großes Blutbild kann Aufschluss über versteckte Entzündungen im Körper geben, spezielle Bluttests entlarven Nährstoffmängel. Gibt es Defizite im Körper, die ich eventuell auffüllen kann? Entweder durch (Umstellung der) Ernährung oder, wenn erforderlich, Nahrungsergänzung. Um danach wieder zu messen und zu schauen, was hat sich verbessert und welcher Bedarf hier und heute besteht. Welche Rolle spielt Ernährung dabei?
Die Longevity-Forschung bringt sowohl die Mittelmeerdiät (viel Gemüse, Obst, Olivenöl und Fisch) als auch die traditionelle japanische Ernährung (reich an Meeresfrüchten, Algen, fermentierten Lebensmitteln und grünem Tee) mit einer Verlangsamung des Alterungsprozesses und einer erhöhten Lebensspanne in Verbindung. Dennoch bin ich niemand, der sagt, es muss jetzt eine reine vegetarische Ernährung sein. Wenn man mit Freunden unterwegs ist, kann man auch mal ein Stück Hähnchenbrust essen – oder ein Gläschen Wein trinken. Wobei Fakt ist: Wer Alkohol trinkt, schläft definitiv schlechter. Wichtig ist, dass man anfängt, auf seine Ernährung zu achten und Dinge umzusetzen, die in den Alltag passen. Eben keine riesigen Portionen essen, keine Zuckerbomben, nicht so fleischlastig. Das sind alles Kleinigkeiten, die jeder von uns jetzt und sofort erfüllen kann. Ich bin ein großer Fan der Ein-Prozent-Methode. Irgendwann nach hundert Monaten einpro-
Michael Altewischer, Vorsitzender Deutsche Longevity Gesellschaft e.V. (DLGeV)
zentiger Änderung habe ich 100 Prozent meines Lebensstils verändert, und zwar: So, wie ich persönlich es wollte! Welche Rolle spielen Stressmanagement und Entspannung?
Die Fähigkeit, Stress wirksam zu managen und zu akzeptieren, trägt – genau wie Bewegung – zur Langlebigkeit bei. Aber auch hier wieder ganz undogmatisch: Der eine meditiert, die andere macht entspannte Spaziergänge. Ganz wichtig für das psychische Wohlbefinden sind jedoch soziale Kontakte. Das Thema Einsamkeit ist eines der größten Probleme unserer westlichen Zivilisation. Auf der Webseite Ihres Verbandes wird auf Longevity Hotels verwiesen – was hat es damit auf sich?
Longevity im Hotel bedeutet, dass die Location spezielle Programme und Dienstleistungen anbietet, die darauf abzielen, die Gesundheit und das Wohlbefinden der Gäste nachhaltig zu fördern. Diese Angebote basieren auf den vier grundlegenden Säulen der Longevity: Schlaf und Regeneration, Ernährung, Bewegung und psychisches Wohlbefinden. Ziel ist es, den Gästen Werkzeuge und Wissen an die Hand zu geben, um langfristig gesünder zu leben und die eigene Lebensqualität zu steigern. Da kann man mit dem Hotel seiner Wahl auch darüber sprechen, ob man längerfristig telemedizinisch begleitet werden kann, um beispielsweise einmal im Monat Ziele für den nächsten Monat zu definieren. Hauptsache, man fängt an und bleibt dran! Fakten Longevity ist ein vielschichtiges Konzept, das sowohl die individuelle Gesundheit als auch soziale und umweltbedingte Faktoren umfasst. Die Kombination aus Genen und Umwelteinflüssen (Epigenetik) entscheidet darüber, wie alt wir letztendlich werden. So hat der Lebensstil großen Einfluss darauf, wie wir gesund und glücklich alt werden, Erkrankungen minimieren und den Alterungsprozess verlangsamen können.
Quelle: deutsche-longevity-gesellschaft.de
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Naturhotel Chesa Valisa – Partner Content
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Einmal Volltanken bitte!
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s gibt im Leben viele Faktoren, die unsere körperliche und mentale Gesundheit belasten können. Um Körper und Geist wieder in Balance zu bringen und Selbstheilungskräfte zu aktivieren, ist kaum eine Methode so nachhaltig wirksam wie die Lehre des Ayurveda. Zentrales Prinzip dieser 5.000 Jahre alten, ganzheitlichen indischen Heilkunst ist das Konzept der drei Doshas (Lebensenergien) Vata, Pitta und Kapha, die sämtliche körperliche und geistige Funktionen steuern. Durch Kräutermedizin, Ernährung, Massagen, Yoga, Meditation und Lebensstil sollen die Doshas ins Gleichgewicht gebracht und das Wohlergehen gefördert werden. Ohne Jetlag, aber mit einem indischen Ayurveda-Arzt und Ölen aus Indien nach jahrhundertealten Rezepten, kommen die Gäste des österreichischen Naturhotels Chesa Valisa in den Genuss individueller Reinigungs- und Verjüngungskuren. „Weder für die Umwelt noch für den Körper ist es gut, für eine Ayurveda-Kur um die halbe Welt zu reisen“, erklärt
Geschäftsführerin Magdalena Kessler, die mit ihrem Bruder David das über 500 Jahre alte Familienhaus führt. Denn: „Die Hitze ist purer Stress für den Körper, der allein schon drei Wochen benötigt, um sich zu akklimatisieren. Aus gesundheitlicher Sicht ist es viel sinnvoller, in den Breitengraden zu kuren, in denen man geboren wurde.“ Die Tochter zweier Ayurveda-Liebhaber der ersten Stunde weiß, wovon sie spricht. Mit 18 Jahren machte sie ihre ersten Kuren in Sri Lanka, wohin ihre Eltern damals regelmäßig reisten. Zu Beginn des Ayurveda-Angebots im Naturhotel Chesa Valisa führt der AyurvedaArzt aus Kerala eine Konstitutionsbestimmung mittels Puls- und Zungendiagnose durch, um die vorherrschenden DoshaTypen zu bestimmen. Darauf basierend wird eine individuelle Therapie mit hochprofessionellen Anwendungen sowie systematischer ayurvedischer Ernährungsund Lifestyleberatung erstellt. „Egal, ob bei unseren Ayurveda Schnuppertagen oder unserer dreiwöchigen Panchakarma-
©Naturhotel Chesa Valisa
Dem Stress Lebewohl sagen, neue Energie tanken, das Immunsystem stärken – eine Ayurveda-Kur bringt Körper, Geist und Seele in Einklang.
Kur: Die Nutzung unseres AlpinSPA mit Quellwasserpool, Saunen und Dampfbad ist genauso inkludiert wie unser Aktivprogramm mit Yoga, Meditationen, Kneippen oder Wanderungen. Sieben Yogalehrer:innen bieten täglich mindestens zwei Einheiten an. Auf diese Weise können die Gäste die verschiedenen Yogaarten ausprobieren und auch erfahrene Yogis erweitern ihr Wissen“, erklärt Magdalena Kessler. Im Ayurveda werden Körper, Geist und Seele als untrennbare Einheit betrachtet. Neben Kur-Angeboten bietet das Hotel auch Mental Health Coaching an. In 1:1-Gesprächen können mentale Dysbalancen ausgeglichen sowie positive Denkund Verhaltensmuster gestärkt werden. Große Bedeutung kommt in dem Natur-
hotel auch der ayurvedischen Ernährung zu, denn im Ayurveda ist Nahrung ein Heilmittel. Das Küchenteam vereint wirkungsvolle Ernährungstherapie mit kreativer Kochkunst. So wird neben traditionellen österreichischen Gerichten eine Vielfalt veganer, vegetarischer und ayurvedischer Köstlichkeiten – passend zu den Jahreszeiten – aufgetischt. Das Naturhotel Chesa Valisa bezieht die Produkte von heimischen Bio-Bauern und kauft local ein. Somit werden dem Gast saisonale, naturbelassene und 100 Prozent bio Gerichte serviert. „Bio ist wie schwanger sein: ein bisschen bio geht nicht“, meint die Gastgeberin und summiert: „Unsere Gäste können sich bei uns mit der Natur, mit anderen Menschen und mit sich selbst verbinden.“
Als Naturhotel ist das Chesa Valisa ****s ein touristisches Juwel im Kleinwalsertal. Die Familie lebt hier bereits seit 14 Generationen. Sie hat aus einem alten Walsergasthaus und einem nebengelegenen Stallgebäude mit viel Engagement und Mut einen Betrieb geschaffen bei dem der Mensch und die Natur im Einklang sind. Dem Hotel wurde erst kürzlich der internationale Award „Hotel of the Year 2025“ der independent Hotel Show in München verliehen. www.naturhotel.at ANZEIGE - ADVERTORIAL
Heute schon genug Obst und Gemüse gegessen? Tatsächlich erreichen nur 7 % der Männer und 15 % der Frauen die empfohlenen 5 Portionen Obst und Gemüse pro Tag.1 Auch schon Kinder und junge Erwachsene sind von Vitalstoffmangel betroffen – genau wie Senioren. Doch was können wir tun, wenn zwischen Terminen, Verpflichtungen und Alltagsstress zu wenig Zeit für eine ausgewogene Ernährung bleibt? Unsere Antwort ist ganz einfach: ein smarter Vitalnährstoffmix, der uns auf unkomplizierte Weise unterstützt. Einfach täglich 2 Esslöffel (1 Esslöffel für Kinder) in ein Glas Wasser einrühren – und genießen!
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Gesundheitstests für zuhause für die erste Diagnose MEDIZINISCHE SELBST TESTS
Wenn der Arzttermin in weite Ferne rückt, bieten Selbsttests für zuhause erste Anhaltspunkte. Einen Termin beim Arzt ersetzen sie dennoch nicht. Text: Katja Deutsch Foto: Annie Spratt/unsplash
F
ür Kassenpatientinnen wird es zunehmend schwieriger, bei akuten gesundheitlichen Beschwerden kurzfristig einen Termin bei einem Facharzt zu bekommen. Ganz gleich, ob die Beschwerden gynäkologischer, gastroenterologischer oder urologischer Natur sind, Wartezeiten von mehreren Wochen oder Monaten sind inzwischen keine Seltenheit mehr. Wenn nicht feststeht, woher Bauch- und Kopfschmerzen stammen, ob sich eine Blasenentzündung anbahnt oder ob eine Schwangerschaft besteht, können Unsicherheit und Angst steigen. Gesundheitstests sind deshalb oftmals das Mittel der Wahl, um einen ersten Anhaltspunkt über eine mögliche Erkrankung zu erhalten. Sie ermöglichen es, Anzeichen einer Erkrankung schnell, unkompliziert und diskret abklären zu lassen – ohne lange Wartezeiten und direkt im eigenen Umfeld. Die Bandbreite der verfügbaren Tests ist groß und reicht von Vorsorgeuntersuchungen über Infektionskrankheiten bis hin zu Themen wie Fruchtbarkeit oder hormonellen Veränderungen. Wann beginnt ein Mangel an Vitamin B12 oder D? Viele Menschen wissen beispielsweise nicht, dass sie sofort Vitamin B12 zuführen müssen, sobald sie ihren Fleischkonsum reduzieren. Oder, dass Müdigkeit auf einen Vitamin D- und/oder Eisenmangel – oder auf eine Entzündung im Magen-Darm-Trakt – zurückzuführen sein kann. Spezielle Tests für zu Hause messen spezifische Marker im Blut oder Stuhl und liefern innerhalb kurzer Zeit eine erste Ein-
Eintritt für Erwachsene ist 8,- €. Familien (2 Erwachsene und max. 3 Kinder) zahlen 19,- €
Aktiv + Vital in Bamberg Text: Nadine Wagner Foto: Presse
Gesundheitstests für zu Hause ersetzen keine ärztliche Diagnose, können aber ein Instrument sein, um die eigene Gesundheit besser zu verstehen und frühzeitig zu reagieren.
schätzung, ob ein Defizit vorliegen könnte. Beschwerden wie Müdigkeit, Haarausfall oder Konzentrationsschwäche können so besser eingeordnet werden. Die Infektionsdiagnostik spielt in der Selbsttestung eine wichtige Rolle. So können Tests für Helicobacter pylori im Stuhl beispielsweise einen Hinweis auf eine akute Mageninfektion geben, die Magenschmerzen, Blähungen oder Übelkeit verursachen kann. Auch der Vaginalpilztest erlaubt eine schnelle Einschätzung, ob sich Candida-Antigene angesiedelt haben und eine Pilzinfektion vorliegen könnte. Für Harnwegsinfektionen stehen Teststreifen zur Verfügung, die typische Marker wie Blut, Nitrit, Leukozyten oder Protein im Urin erfassen. Viele Selbsttests liefern auch Hinweise auf hormonelle Veränderungen. So misst der Schilddrüsen-Schnelltest den TSH-Wert und kann eine mögliche Unterfunktion der Schilddrüse erkennen. Für Frauen in den Wechseljahren bietet ein MenopauseTest die Möglichkeit, erhöhte FSH-Werte
nachzuweisen, die auf den Beginn dieser intensiven Veränderung im Leben hindeuten können. Auch im Bereich der Reproduktionsmedizin leisten Selbsttests inzwischen wertvolle Dienste. So ermöglicht ein Spermientest Männern, die Konzentration ihrer Spermien zu überprüfen – ein wichtiger Faktor bei unerfülltem Kinderwunsch. Andererseits können SchwangerschaftsFrühtests bereits Tage vor dem Ausbleiben der Periode das Schwangerschaftshormon hCG im Urin nachweisen. Gesundheitstests für zu Hause ersetzen keine ärztliche Diagnose, können aber ein Instrument sein, um die eigene Gesundheit besser zu verstehen und frühzeitig zu reagieren.
Die Infektionsdiagnostik spielt in der Selbsttestung eine wichtige Rolle.
Die eigene körperliche und seelische Gesundheit ist ein wichtiger Aspekt in der heutigen Zeit. Die 20. Gesundheitsmesse Franken aktiv + vital in Bamberg (21./22. März 2026) gilt deshalb als zentraler Anlaufpunkt, um sich über die verschiedenen Möglichkeiten für ein gesundes Leben zu informieren. Mehr als 100 Aussteller klären zu Themen wie Prävention, Sport und Ernährung, aber auch zu Sonderthemen, darunter Wege zur Selbstversorgung, Suchttherapie, Familie & Freizeit, Outdoor und Entspannung, auf. Daneben steuert ein umfangreiches Vortragsprogramm – bestehend aus medizinischen Vorträgen sowie einzelnen Fachvorträgen – zusätzliche Informationen bei. Erstmalig in die Messe integriert wird die Zusatzausstellung „Senioren und Reha-Care Franken“. Dort erhalten die Besuchenden Informationen zu Dienstleistungen rund um die ambulante und stationäre Pflege. Überdies werden diverse Hilfsmittel für mobilitätseingeschränkte Senioren vorgestellt, die eine entscheidende Rolle für Teilhabe in verschiedenen Lebensbereichen spielen und zu mehr Lebensqualität beitragen. www.franken-aktiv-vital.de
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FRAUENGESUNDHEIT
Wieder volle Kontrolle I N KO N T I N E N Z
Warum Betroffene von Stuhlinkontinenz die Beschwerden nicht allein aussitzen, sondern Behandlungs- und Bewältigungsstrategien einleiten sollten. Text: Kirsten Schwieger Foto: Leire Cavia/unsplash+
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en eigenen Stuhlgang nicht mehr kontrollieren zu können, ist wahrscheinlich eines der schamvollsten Dinge, die einem passieren können. Tatsächlich betrifft dies mehr Menschen als gedacht: Laut der Deutschen Kontinenz Gesellschaft leiden allein in Deutschland geschätzte fünf Millionen Menschen unter einer Stuhlinkontinenz – das sind rund fünf Prozent aller Deutschen. Beim versehentlichen Stuhlabgang – auch als Darminkontinenz bezeichnet – verlieren Betroffene unbewusst Darmgase, Darmschleim oder Stuhl. Betroffen sind beide Geschlechter, wobei die Stuhlinkontinenz bei Frauen häufiger auftritt als bei Männern. Begründet ist dies durch ihre Anatomie sowie mögliche Vorbelastungen durch Schwangerschaften. Vielen Betroffenen fällt es schwer, über ihre Beschwerden zu sprechen. Sie meiden das Arztgespräch und leiden im Stillen – ohne sich möglicher Bewältigungs- und Behandlungsoptionen bewusst zu sein. Dabei ist eine Stuhlinkontinenz oft gut therapierbar. Vorausgesetzt, die Ursachen sind bekannt und die richtigen Maßnahmen eingeleitet. Deswegen ist es so wichtig, dass sich Betroffene ihrem Arzt oder einem Spezialisten anvertrauen – beispielsweise in speziellen Inkontinenz-Zentren. Dort wird untersucht, ob die Beschwerden durch muskuläre Störungen verursacht werden. So kann beispielsweise der Schließmuskel geschädigt sein – durch
Ergänzt wird die Stuhlregulierung meist durch gezieltes Beckenbodentraining zur Stärkung der Muskulatur und Verbesserung der Kontrolle.
altersbedingte nachlassende Gewebeelastizität, eine Beckenbodenschwäche, Dammriss oder durch eine Verstopfung. Sie kann aber auch auf neurologischen oder sensorischen Störungen beruhen oder auf einer Störung der rektalen Speicherfunktion. Auch Operationen im Enddarm können eine vorübergehende oder dauerhafte Stuhlinkontinenz auslösen. Die Inkontinenz wird in drei verschiedene Schweregrade eingestuft, abhängig von der Art und Häufigkeit der Vorfälle. Die Therapie beginnt in der Regel konservativ mit Ernährungsumstellung und Stuhlregulierung, um eine optimale Konsistenz zu erlangen. Erzielt dies nicht den gewünschten Erfolg, können auch Medikamente zum Einsatz kommen. Ergänzt wird die Stuhlregulierung meist durch gezieltes – von spezialisierten Physiotherapeuten
angeleitetem – Beckenbodentraining zur Stärkung der Muskulatur und Verbesserung der Kontrolle. Kombiniert werden kann dies mit Biofeedback, wodurch Patienten lernen, den Schließmuskel bewusst zu steuern. In Verbindung mit Elektrostimulation, werden auch Muskeln gestärkt, die nicht willkürlich trainiert werden können. Mit derlei konservativen Methoden lässt sich meist gute Linderung erreichen und die Lebensqualität verbessern. Während der Therapie können Hilfsmittel wie Analtampons den Alltag der Betroffenen erleichtern, indem sie Stuhlschmieren und -abgang verhindern. Sie können selbstständig ins Rektum eingeführt werden, für maximal 12 Stunden. Analtampons sind frei verkäuflich erhältlich. Es gibt aber auch verordnungs- und erstattungsfähige Medizinprodukte, deren Kosten bei medizi-
nischer Indikation von den Krankenkassen übernommen werden. Erzielt die konservative Therapie nicht die gewünschten Effekte, kann in einem minimal-invasiven Verfahren ein Darmschrittmacher (sakrale Neuromodulation) eingesetzt werden, um die Kontrolle über den Stuhlgang wiederherzustellen. In schweren Fällen kann eine Operation am Schließmuskel Beschwerdefreiheit bringen.
Die Inkontinenz wird in drei verschiedene Schweregrade eingestuft, abhängig von der Art und Häufigkeit der Vorfälle. ANZEIGE - ADVERTORIAL
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FRAUENGESUNDHEIT
Keine Angst vor Kontrollverlust
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I N KO N T I N E N Z
Inkontinenz ist hierzulande von Scham und Verdrängung gekennzeichnet. Eine Enttabuisierung würde helfen, den Betroffenen Lebensqualität zurückzugeben. Text: Kirsten Schwieger Foto: Sasun Bughdaryan/unsplash
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und zehn Millionen Menschen sind in Deutschland von Inkontinenz betroffen. Laut Deutscher Kontinenz Gesellschaft dürft die Dunkelziffer noch um einiges höher sein. So stellt Harninkontinenz unter Frauen die häufigste chronische Erkrankung dar. Mit zunehmendem Alter steigt deren Zahl an. Wobei es sich beim Kontrollverlust über die Blase genau genommen nicht um eine Krankheit, sondern um Symptome von Erkrankungen handelt. Dabei kann Harnkontinenz durch diverse Faktoren verursacht werden, was sich wiederum in unterschiedlichen Formen widerspiegelt. Die häufigsten Formen von Harninkontinenz sind Belastungs-, Drangund Überlaufinkontinenz. Nicht wenige Frauen leiden auch unter Mischformen aus Belastungs- und Dranginkontinenz. Trotz ihrer hohen Verbreitung wird Harn-
Der Verlust der Blasenkontrolle geht oftmals mit großem Schamgefühl einher.
inkontinenz in unserer Gesellschaft stark tabuisiert. Der Verlust der Blasenkontrolle geht oftmals mit großem Schamgefühl einher. Viele Frauen verdrängen die ersten Symptome und gehen nicht zum Arzt. Mit der Folge, dass die Ursachen unbehandelt bleiben und sich die Symptome verschlechtern. Dabei gibt es zahlreiche wirkungsvolle Maßnahmen, Inkontinenz zu heilen oder zumindest zu verbessern. Sowie jede Menge effektive und nachhaltige Lösungsmöglichkeiten für die Versorgung aller Formen und Schweregerade der Inkontinenz. Neben Ein- und Vorlagen, Windeln und Einweg-Pants gibt es auch waschbare Inkontinenz-Unterwäsche mit hygienischer Flüssigkeitsaufnahme. Optisch und in puncto Tragekomfort unterscheidet sich die nachhaltige Alternative nicht von modischer konventioneller Unterwäsche. Der verbesserten Aufklärung und Information über Inkontinenz kommt also eine große Bedeutung im Hinblick auf die Lebensqualität Betroffener zu. Denn die Enttabuisierung von Inkontinenz ist die Basis erfolgreicher Prävention, Therapie und Versorgung.
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Die Natur in der Zukunft bewahren Mit den Folgen des Klimawandels wird immer sichtbarer, wie wichtig Umweltschutz und der Schutz der Artenvielfalt ist, jetzt und in der Zukunft. Der World Wide Fund for Nature, besser bekannt als WWF, gehört zu den weltweit größten Naturschutzorganisationen, die genau dieses Ziel verfolgen. Und das mit Erfolg: Knapp 2.100 Projekte hat der WWF Deutschland seit 1963 allein mit Hilfe von Spenden initiiert und durchgeführt, auch mit Testamentsspenden. Foto: Gilithukai/StockGettyImages
Erbe für die Natur und Umwelt Viele Menschen engagieren sich Zeit ihres Lebens für die Natur und Umwelt, aus Überzeugung und mit ganzem Herzen. Ein Testament bietet die Möglichkeit, dieses Engagement über das Leben hinaus fortzusetzen. Durch Testamentsspenden können Naturschutzprojekte, bedrohte Tierarten und gefährdete Ökoregionen langfristig gefördert werden. Sich mit den Themen Erbe und Nachlass zu beschäftigen, fällt oft nicht
Elefanten sind bedroht: Wilderei und der enorme Lebensraumverlust in Afrika und Asien machen ihnen zu schaffen.
leicht. Dabei kann es eine wunderbare Gelegenheit sein, die Zukunft aktiv mitzugestalten: Die eigenen Wünsche werden formuliert und Machen Sie den
Klarheit und Sicherheit. Es hilft zudem, Streit und Auseinandersetzungen
ersten Schritt!
zu verhindern.
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Schritt für Schritt zum rechtsgültigen Testament Die Erstellung eines Testaments ist mit dem richtigen Vorgehen und der Unterstützung von Expertinnen und Experten problemlos umsetzbar. Der WWF begleitet seit vielen Jahren Menschen, die die Natur und Umwelt bedenken möchten: kompetent, individuell und vertraulich. Neben dem juristischen Netzwerk des WWF, das bei erbrechtlichen Fragen unterstützt, bietet der WWF persönliche Gespräche an, um weitere Schritte und offene Fragen zu klären. Als Erbe übernimmt der WWF die Verantwortung, sich sorgfältig um die Nachlassabwicklung zu kümmern.
Foto: WWF
das Erbe kommt dort an, wo man es möchte. Ein Testament sorgt für
Petra Göhl ist Ihre Ansprechpartnerin für Testamentsspenden: Telefon 030/ 311777-730 testament@wwf.de www.wwf.de/testamente
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FRAUENGESUNDHEIT
GIULIA ENDERS
Der Körper als Anker ANZEIGE - ADVERTORIAL
Erwecke die Göttin in dir! Ein 12-wöchiges Boost-Programm für Haut und Ausstrahlung verspricht einen nachhaltig verjüngten, gesunden Teint und vitale, innere Strahlkraft.
wertvolle Tools für eine effektive wie individuelle Pflegeroutine an die Hand. Mindset-Impulse stärken darüber hinaus die Selbstwahrnehmung, Lebensfreude und das innerliche Wohlgefühl.
Stell dir vor, du schaust morgens in den Spiegel – und siehst eine Version von dir, die jünger, frischer und lebendiger aussieht. Das funktioniert nur mit Botox, Hyaluronfillern oder Fadenliftings? Irrtum. Ein 12-wöchiges Boost-Programm der Kosmetikerin Kristin Schnödt revitalisiert gestresste oder erschlaff te Haut und lässt sie nachhaltig fester, straffer und jugendlicher aussehen.
Zu Beginn des Programms erfolgt eine individuelle Hautanalyse in einem persönlichen 1:1-Gespräch. Auf dieser Basis bekommen die Teilnehmerinnen ein auf ihr Hautbild abgestimmtes Pflegeprodukt-Set nach Hause geliefert. Neben Tools wie Gua Sha und Facial Cups enthält dieses hochwertige Produkte der eigens entwickelten Pflegelinie PURVIDUAL. Die Cremes enthalten eine potente Mischung höchst wirksamer Pflanzenextrakte, kostbarer Öle und innovativer, biotechnologischer Wirkstoffe. In diversen Videos werden Behandlungsmethoden wie Gesichtscupping, Gua Sha oder Taping sowie Haut- und Muskeltrainings wie Face-Yoga Schritt für Schritt erklärt. Mindset-Work mit Meditationen und Journaling-Fragen runden das Angebot ab. Damit
Der „Göttinnen-Booster“ basiert auf den drei Säulen Kosmetik, Haut- und Muskeltraining sowie achtsamer Selbstfürsorge. Drei Monate lang werden die Teilnehmerinnen von der erfahrenen Beautyexpertin fürsorglich begleitet und bekommen jede Menge Anti-Aging-Wissen sowie
die Methoden, Workouts und Pflegeroutinen wirklich in den Alltag transferiert werden, gibt es strukturierte Übungspläne per PDF. Alle 14 Tage haben die Kundinnen zudem die Möglichkeit, in einem Live-Call gemeinsam durch die Übungen zu gehen und Fragen zu stellen. Über 300 Frauen haben mit der GöttinnenMethode individuelle Beauty-Rituale für eine gesunde Haut etabliert und ihr Strahlen neu entfacht. Hier kannst du ein unverbindliches, kostenloses 30-minütiges Gespräch mit der Hautexpertin vereinbaren: www.goettinnen-haut.de
contentway.de GROSSES INTERVIEW
Was die Gastroenterologin und Bestsellerautorin Giulia Enders von ihrem Körper gelernt hat, welche Signale er sendet und wie man eine gute Beziehung zu ihm aufbaut. Text: Kirsten Schwieger Foto: Julia Sellmann
Frau Dr. Enders, läuft in unserer Gesellschaft etwas schief?
Wie im Körper auch, läuft in unserer Gesellschaft erst einmal vieles gut. Wir werden im Schnitt doppelt so alt wie die Menschen vor 100 Jahren, haben eine der niedrigsten Armutsraten unter den Industrienationen, Gewaltkriminalität ist historisch niedrig. Trotzdem geht es vielen Menschen nicht gut. Wir haben mehr Ängste, sind einsamer und spüren einen anderen Leistungsdruck – vor allem auch im privaten Leben. Die digitalisierte Welt wird lauter und unberechenbarer. Ich glaube, in solchen Zeiten braucht es eine Art Anker, um eine neuartige Ruhe zu finden. Der Körper kann einer sein. Darum geht es in Ihrem neuen Buch?
Ja. Mir persönlich hat es immer wieder geholfen, den Körper heranzuziehen, wenn die Welt mir zu unklar war. Während der Covid-Pandemie habe ich mich beispielsweise gefragt, was Sicherheit für einen Körper bedeutet und war überrascht davon, dass unser Immunsystem diesen Begriff anders auslegt als ich gedacht hätte. Beziehungstipps und -ratgeber gibt es viele, aber eine der hilfreichsten Perspektiven habe ich von der Haut gelernt und seit ich in meinem Arbeitsleben mehr nach den Prinzipien der Muskeln agiere, wirke ich nach außen vielleicht weicher, aber bin wirksamer als früher. All das hat mich dazu gebracht zu sagen: Wir sollten mehr von unserem Körper lernen. Anstatt Optimierungswahn ist also ein besseres Verständnis vom eigenen Körper gefragt?
Ja, denn wir haben auch eine Art Beziehung mit dem Körperlichen. Wenn diese nur darauf ausgelegt ist, den Körper ständig zu verbessern – was ergibt das? Im sozialen Miteinander wäre so etwas keine schöne
Freundschaft, sondern fiele eher in den Bereich „Nutztierhaltung“. Verständnis ist in langen Ehen manchmal wichtiger als Liebe – ich glaube, das gilt auch für die Beziehung mit uns selbst. Und, um Krankheiten vorzubeugen, oder?
Deutschland gehört zu den Ländern mit extensiven Vorsorgeprogrammen. Wer will, kann gut vorsorgen. Wenn es allerdings darum geht, schon im Alltag und bei frühen Zeichen gut mit dem Körper zusammenzuwirken, gibt es noch Luft nach oben. Schlafstörungen beginnen zum Beispiel meistens schon in den 30ern, aber gerade dann sind viele Menschen zu sehr mit Job und Familie beschäftigt, um sich damit zu befassen. Oft stört es uns dann erst in der Rentenzeit genug, um etwas zu unternehmen. Auch erste Rückenschmerzen könnten eigentlich früh auf muskuläre Probleme hinweisen, aber wir ignorieren sie gerne bis der Schmerz unerträglich wird. Warum haben Sie sich in Ihrem Buch auf fünf Organe konzentriert?
Weil sie für wichtige menschliche Bedürfnisse stehen. Die Lunge für körperliche Grundbedürfnisse wie das Atmen, das Immunsystem für Sicherheit und die Haut für Beziehungen, weil sie Berührung und Verletzung vermittelt. Unsere Muskeln vertreten Kraft und Wirksamkeit und das Gehirn symbolisiert alles Übersinnliche – Denken und Sein. Welche Bedeutung haben die damit verbundenen Bedürfnisse?
Bedürfnisse sind wichtig – aus ihnen heraus haben wir Menschen uns immer wieder stark verändert. Wir gingen an Land, um mehr Sauerstoff zu bekommen, betrieben Ackerbau aufgrund von Hunger und auch moderne Entwicklungen wie Social Media gibt es wegen dem Bedürfnis nach Beziehungen und Zugehörigkeit. Haben Sie konkrete Tipps zur besseren Körperwahrnehmung?
Ich habe mittlerweile eine neue Angewohnheit, dank meines Smartphones. Wenn ich den Impuls verspüre, das Handy aus der Tasche zu ziehen, versuche ich erstmal nachzuhorchen, wie es meinem Inneren
geht. Atme ich flach oder bauchig? Welche Muskeln spanne ich an? Wie müde oder wach bin ich? Habe ich Appetit auf etwas Bestimmtes? Wie ist meine Körperhaltung und was würde mich heute noch freuen? Am Anfang dauert sowas eine kurze Weile, auf Dauer klappt es schneller. So hat mir das Gerät, das mich sonst aus dem Körper wegholt, dabei geholfen, wieder öfter bei ihm einzukehren. Gut, oder? Absolut. Welche Rolle spielt denn Selbstliebe und Dankbarkeit in diesem Prozess?
Für mich lässt sich das nicht künstlich erzeugen, indem mir jemand sagt: „Du bist schön so wie du bist“. Ich empfinde es aber, wenn ich zum Beispiel ein Video von Immunzellen sehe, die unter dem Mikroskop herumwuseln und jede Körperzelle abtasten, der sie dabei begegnen. Jede Sekunde sind sie damit beschäftigt, nachzuforschen, wie es uns geht. Das ist doch rührend! Bei mir kommt dann auch Liebe und Dankbarkeit auf. Sie schreiben: „VON meinem Körper zu lernen und nicht nur ÜBER ihn, hat mich verändert“ – inwiefern?
Während der Recherche ist etwas in meinem Kopf gekippt: ich hatte nicht mehr das Gefühl, mein Gehirn versteht die ganzen Abläufe im Körper vorbildlich, sondern: Es ist auch mal beeindruckend und demütig, wie gut andere Organe ihre täglichen Aufgaben erledigen. Das mag etwas komisch klingen, aber sorgte für eine Ebenbürtigkeit, die ich wichtig finde. Wir sind nicht nur ein kluges Hirn und ein Bildschirm, sondern ein summendes, organisches Lebewesen mit vielen Kompetenzen an den unterschiedlichsten Stellen. Fakten Ganz oben auf der Bucketlist der 35-jährigen Gastroenterologin und Bestsellerautorin (Darm mit Charme): in einem Lichtschutzgebiet nachts den Sternenhimmel angucken. Schwach wird die Mannheimerin bei Kartoffelknödel mit Soße, Kastanien und Rotkraut. Die Illustrationen für das neue Buch „Organisch“ hat übrigens ihre Schwester Jill erstellt.
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Warum die Zukunft pflanzlich isst
Immer mehr Menschen essen weniger Fleisch, Wurst und Milchprodukte. Sie ernähren sich pflanzlicher – nicht, weil sie müssen, sondern weil sie können. Sogar Discounter eröffnen heute eine vielfältige, genussvolle Welt an pflanzlichen Lebensmitteln. Text: Jakob Bratsch, Foto: Dennis Williamson
Katrin Kasper, PR-Expertin für pflanzliche Ernährung und Gründerin der Agentur Kasper Kommunikation
Wer sich darauf einlässt, merkt schnell: Es geht nicht um Verzicht, sondern um eine Bereicherung: Neue Aromen, neue Texturen, neue Möglichkeiten – die pflanzliche Küche ist längst dort angekommen, wo Genuss, Gewissen und Gesundheit zusammenfinden. Das Bewusstsein dafür wächst, wie sehr uns diese Ernährungsform guttut. Viele spüren bereits nach kurzer Zeit, wie sich mehr Leichtigkeit, Energie und Wohlbefinden einstellen. Pflanzlich zu essen wird zu einer Form von Selbstfürsorge und Wertschätzung – für den eigenen Körper ebenso wie für die Natur, unsere Mitgeschöpfe und die Gesellschaft. Nur ein Beispiel: Die internationale Forschungsgruppe Zero Carbon Analytics rechnet vor, wie weniger Fleischkonsum unser Gesundheitssystem entlasten würde: In Deutschland könnten 1,9 Milliarden Euro für Medikamente und Behandlung eingespart werden – genug, um 36.500 Pflegekräfte zu beschäftigen. Doch im Kern geht es um etwas anderes: um eine neue Idee von Luxus. Nicht stur am Gestern festhalten, sondern das Bessere entdecken. Eine pflanzenbetonte Ernährung öffnet Türen, statt sie zu schließen. Pflanzlicher zu essen bedeutet deshalb kein radikales Umdenken. Sondern die Einladung, Neues auszuprobieren – und direkt zu spüren, wie gut es tut. Mein Tipp: Essen Sie neugierig! ANZEIGE - ADVERTORIAL
Jemand sollte was gegen Hunger tun. Moment mal, Du bist ja jemand. Schreib die Welt nicht ab. Schreib sie um! BfdW_AZ_DieWelt_Hunger2025_248x121mm-v02.indd 1
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Foodtrends 2026: Was unser Essen im neuen Jahr prägt
Bewusst essen, ohne zu verzichten – und mit neuer Freude an kleinen Alltagsritualen: Genau das prägt die Foodtrends 2026. Katrin Kasper, PR-Expertin für pflanzliche Ernährung und Gründerin der Agentur Kasper Kommunikation, beobachtet seit Jahren die Entwicklungen der Branche. Der von ihr kuratierte Pressday Plantbased zeigt die spannendsten Innovationen der Branche – und aktuell fünf Trends, die sich bald häufiger auf unseren Tellern manifestieren werden.
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Ferment-Fieber
Fermentiertes erlebt ein echtes Revival. Kimchi, Tempeh und fermentierte Tofu-Produkte werden zu Everyday-Foods. Denn sie verbinden Aroma, Haltbarkeit und Darmgesundheit. Marken wie Better Nature, Complete Organics und Taifun zeigen, wie vielseitig Fermentation heute gedacht wird.
Next-Level Meat
Complete Organics Original Kimchi, 240 g für 5,89 € bei Rewe, Kaufland und im Bioladen
Pflanzliche Fleischalternativen werden noch „echter“ – in Struktur, Biss und Optik. Whole Cuts wie die Baby Ribs von Juicy Marbles oder Steaks von Redefine Meat zeigen, wie perfekt pflanzliche Proteine Muskelfasern, Blut und sogar Knochenstrukturen imitieren – und dass sie beim Protein inzwischen mit Fleisch vom Tier mithalten können.
Taifun Feto, 200 g für ca. 3,59 € in vielen Bioläden und Supermärkten
Redefine Flank Steak, 200 g für ca. 8,99 € bei Rewe, Tegut und Knuspr.de
Better Nature Bio Tempeh, 200 g für ca. 3,29 € bei Rewe, Globus, Hit und Tegut
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Süße Revolution
The New Dairy
Naschen ja, aber bitte smarter: Schokolade, Pralinen und Bliss Balls, die nur mit Datteln oder sogar nur mit der Kakaofrucht selbst gesüßt sind? Z. B. VIVANI und Rapunzel zeigen, wie viel Geschmack ganz ohne Industriezucker möglich ist. Auch überraschende Aufstriche wie die „Zimtschnecke“ im Glas von Nabio – mit weißen Bohnen als Basis – machen Lust auf gesünderes Naschen.
Was kommt nach Soja und Hafer? Milchalternativen gehen in die nächste Runde: neue Rohstoffe, neue Texturen, neue Kombinationen. Der Kartoffeldrink DUG zeigt, wie vielseitig ein völlig neues Basisprodukt sein kann. Auch Fruchtjoghurts wie „Pure Joy“ von Zott auf Hafer-KokosBasis bringen grünen Wind in die weiße Linie – extra cremig und perfekt, um die neue Vielfalt zu feiern.
Vivani Whole Cocoa Fruit, 80 g für ca. 4,99 € im Bioladen Nabio Zimtschnecke, 175 g für ca. 3,39 € bei Rewe, Alnatura und Denns
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Juicy Marbles Baby Ribs, 350 g für ca. 18 € bei Knuspr.de
DUG Barista, 1 l für ca. 2,49 € bei Rossmann, Kaufland und Tegut Zott Pure Joy Erdbeere,, 140 g für ca. 0,89 € im Supermarkt
Rapunzel Fruit Balls Feige Haselnuss, 49 g für ca. 2,99 € im Biohandel
Voelkel Start Shot, 95 ml für ca. 1,99 € in Bioläden und Supermärkten
Daily Boosting Gesundheit wird zum kleinen Ritual zwischendurch – unkompliziert und effektiv. Shots mit Ingwer, Guarana oder Roter Bete – etwa von Voelkel – gehören für viele längst zur Morgenroutine. Dazu kommen stärkende Öle wie ungefiltertes Schwarzkümmelöl von Bio Planète sowie proteinreiche Aufstriche und Salate, etwa von Bio-verde. Sie bringen schnell und easy mehr Energie und Wohlbefinden in den Tag.
Bio Planète Schwarzkümmelöl nativ ungefiltert, 250 ml für ca. 14,99 € im Biohandel Bio-verde Algensalat, 100 g für ca. 3,39 € in Bioläden und ausgewählten Supermärkten
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Harmonie von innen, Glow nach außen PRODUKTEMPFEHLUNGEN
Hormonelles Gleichgewicht, gezielte Nährstoffversorgung und sichtbare Pflege: All das beeinflusst, wie wir uns fühlen und aussehen. Gerade in sensiblen Phasen reagiert der weibliche Körper oft zuerst über Haut, Lippen oder Unreinheiten. Die folgenden Produkte setzen genau hier an. Sie unterstützen von innen heraus, fördern das natürliche Gleichgewicht und sorgen gleichzeitig für gepflegte, strahlende Schönheit von außen.
Für Frauen mit hormonel len Unreinheiten: Hormon Harmonie von Alex&eve vereint die regulierende Kraft der Nanaminze mit ausgewählten Mikronähr stoffen für eine sanfte und natürliche Reinigung von innen.
Nährstoffversorgung leicht gemacht. Mit 128 erlesenen Inhaltsstoffen – darunter diverse Vitamine, Zink sowie fermen tiertes Obst und Gemüse – soll Vitabalance® als Ergänzung für einen balancierten Lifestyle das Immunsystem unterstützen.
Eine schützende Zwei-Phasen-Formel mit NMFKomplex, Hyaluronsäure und Squalan, entwickelt zur Stärkung der Hautbarriere und zur Beruhigung irritierter Haut – das C30 Bi-phase Repairing Serum.
Sorgfältig abgestimmte Vitamine, Mineral stoffe und Pflanzenextrakte für mehr hormonelle Balance, auch wenn der Alltag mal aus dem Takt gerät – mit dem BitterLiebe Hormon Balance Komplex.
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Altrient C versorgt den Körper mit hochverfügbarem Vitamin C und unterstützt bei regelmäßiger Einnahme ein gesundes Haar wachstum sowie eine schönere, strahlende Haut.Dank der liposomalen Gelform kann das Vitamin C besonders gut aufgenommen werden. 100 % vegan, pur und bewusst clean. Preis: 65,95 € www.abundanceandhealth.de
Feuchtigkeitsspendender Lip-Plumper mit Gloss-Textur für sofort sichtbar vollere, defi nierte Lippen. Mit Instaplump™, Volulip™ und Hyaluronsäure für Volumen, Pflege und Glanz. Preis: 12,95 € www.nichebeautylab.com
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Das wasserfreie PURVIDUAL Lipid Oil verbindet AntiAge-Essenzen mit luxuriösen Pflanzenölen. Die Formel schenkt sofortige Geschmeidigkeit, unterstützt lang fristig ein jugendlich strahlendes Hautbild und bietet starken Schutz vor freien Radikalen. Retinylpalmitate und Q10 fördern die Hauterneuerung, während Astaxanthin und Vitamin E die Haut vor Umweltstress bewahren. Preis: 79,99 € www.purvidual.de
Sitzen ist ein No-Go – außer: mit Bewegung! Viele spüren es, fast jeder weiß es: Zu langes Sit-
Designer suchen mit nach Lösungen gegen den
Der Aeris Linu hatte seinen ersten großen Auftritt
zen macht krank. Denn: Herkömmliches Sitzen
Krankmacher Nr. 1 im Büro. Neue Fragen an die
auf der letzten Büromöbel-Fachmesse Orgatec.
bedeutet Bewegungsmangel. Und Bewegungs-
Massenprodukte im Büromöbelmarkt tauchen
Jetzt ist er für alle verfügbar. In schönen Farben, mit
mangel außerhalb des Schlafes ist quasi die Vor-
auf: Sind traditionelle Technik, große Worte, dicke
vier Gestellen zur Wahl und mit einer Bewegungs-
stufe zum Tod. Unser Haltungs- und Bewegungs-
Polster und zweidimensionale Beweglichkeit
vielfalt, die in diesem Bereich einzigartig ist.
apparat verkümmert, der Kreislauf stockt, die
wirklich schon alles? Die Produkte der Firma Aeris
www.aeris.de
Organe werden nicht mehr ausreichend versorgt
– angefangen vom Aktiv-Sitz-Klassiker Swopper bis
und auch das Gehirn schaltet runter.
hin zum neuen Aeris Linu zeigen: Da geht mehr!
Das hat Josef Glöckl, Wirtschaftsingenieur, Innova-
Flexibilität in neuer Softness-Dimension
tor und Firmengründer, schon vor über 30 Jahren
Das zeigt sich auch bei der neuesten Aeris-Kreation
erkannt – und etwas getan. Seine Erfindung, die
für den Büro- und Konferenzbereich. Der Aeris Linu
Aeris-3D-Technologie, bringt seitdem Bewegung in
kann – je nach Gestellvariante – vertikal schwingen,
den Sitzalltag zurück. Und damit mehr Gesundheit,
sich weit und weich nach vorn, nach hinten und zu
Motivation und Leistungsfähigkeit.
den Seiten neigen. Er bietet mit der breiten Sitzfläche und der hohen, lordosegerechten Lehne sowie
Der neue Aeris Linu punktet mit Design und
mit dem optional wählbaren Polster viel Komfort
Bewegung
und dank der neuartigen Flex-Kinematik ein unver-
Auch Innenarchitekten, Büro-Ausstatter und
gleichliches Sitzgefühl.
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FRAUENGESUNDHEIT
Schön ausbalanciert
Haut aufgebaut, geschützt und repariert wird. Mindestens 30 Gramm Ballaststoffe am Tag und viele sekundäre Pflanzenstoffe. Und natürlich alle Mikronährstoffe, die die Haut braucht, um gut zu funktionieren: Vitamin D mit K2, Omega-3-Fettsäuren, Zink, Selen, organisches Magnesium und Jod. Bei den B-Vitaminen besser im Blut nachmessen, weil nicht jeder braucht hier immer alles.
GESUNDE HAUT
Die Dermatologin und Ernährungsexpertin Dr. Yael Adler verrät, wie Frau die Haut wieder ins Lot bringt, wenn die Hormone verrückt spielen. Text: Kirsten Schwieger Foto: Marcus Höhn, Hanna Pad/pexels
Dr. Yael Adler, Dermatologin, Gesundheitswissenschaftlerin & Autorin
Welche Auswirkungen können hormonelle Schwankungen auf die Haut haben?
Wenn das Gleichgewicht schwankt – durch den Zyklus, die Pille oder Pillenwechsel oder in der Schwangerschaft oder den Wechseljahren – kann das dazu führen, dass sich Unreinheiten entwickeln. Es kann aber auch zu Trockenheit, Rötungen, Juckreiz oder auch verstärkter Fältchenbildung kommen. Auch Entzündungen können zunehmen, weil die Schutzbarriere empfindlicher wird. Welche Hautpflege empfiehlt sich bei hormoneller Akne?
Bei einer hormonell-bedingten Akne muss man erstmal genauer hinschauen, ob nicht zu viele männliche Hormone am Start sind
– sprich: Testosteron oder auch das DHEA aus der Nebenniere – oder die Haut einfach empfindlicher auf die normalen Hormone reagiert, die im Blut herum schwimmen. Außerdem sollte man auf Zucker, Weißmehl, Fast Food, Kuhmilch und Marihuana verzichten bzw. den Konsum größtmöglich reduzieren, weil diese u. a. den Insulin-like growth factor 1 im Körper freisetzen, der die Talgdrüsenaktivität hochfährt – was dann noch zu den Hormonen hinzukommt. Wichtig ist ansonsten, die Haut mit warmem Wasser und einem Handtuch zu reinigen und keine fetten Cremes aufzutragen. Wirkstoffe, die von außen wirken, gibt es beim Hautarzt: von Fruchtsäuren über Zink, antibiotischem Erythromycin, Clindamycin in Kombination mit z. B. antibakteriellen Benzoylperoxid bis hin zu den Vitamin A-Abkömmlingen, Tretinoin, Adapalen und Trifaroten. Diese Wirkstoffe haben allerdings keinen direkten Einfluss auf die Talgdrüsenaktivität. Das gelingt nur über die Gabe von innen – mit anti-männlichen Hormonen und Isotretinoin. Und welche Hautpflege empfiehlt sich während der Wechseljahre?
Die Hautpflege während und nach den
Was halten Sie von Hormonkosmetik gegen Hautalterung?
Wechseljahren richtet sich wirklich nach dem individuellen Hautbild. Häufig ist es so, dass mit dem sinkenden Östrogen die Haut dünner und trockener wird und natürlich auch ein Elastizitätsverlust eintreten kann, weil die Kollagenstrukturen aufgrund des natürlichen Alterungsprozesses schneller abgebaut werden. Hier kann es sinnvoll sein, mehr Lipide hinzuzufügen, die dann wiederum für mehr Feuchtigkeitseinschluss sorgen und somit eine Schutzbarriere darstellen – aber nur auf wirklich trockenen Stellen. Auf eine fettige T-Zone muss man keine extra Creme auftragen. Grundsätzlich sollte auf Duft-, Farb- und klassische Konservierungsstoffe verzichtet werden – weniger ist mehr. Und natürlich an Sonnenschutz denken. Was zeichnet eine hormonfreundliche, hautgesunde Ernährung aus?
Verzicht auf Zucker, Weißmehl, Süßstoffe und gehärtete Fette so gut wie es geht. Proteinreich essen – also 1,3 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht – damit die
Arzneimittel wie Östradiol, Estriol und Progesteron in einer Derma-MembranStruktur-Creme plus niedermolekulare Hyaluronsäure sowie ein bisschen Vitamin A, C, E und Coenzym Q10 schreibe ich meinen Patienten tatsächlich auf. Denn diese Hormone gelangen wirklich in die zweite Hautschicht und können dort für einen Kollagenaufbau sorgen.
Fakten Die Haut ist ein Hormonorgan und produziert etwa 30 verschiedene Hormone, die abgegeben werden oder auf die Haut selbst einwirken können. Neben passender Hautpflege, Hormontherapien und Ernährungsumstellung sorgen auch Stressmanagement, Bewegung und Alkoholverzicht für eine gesunde Haut. ANZEIGE - ADVERTORIAL
Kohl – Partner Content
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Fotos: Kohl Bergapfelsäfte
Genuss in einer neuen Form
Auch im Dry January muss man auf Genuss und feine Fruchtaromen nicht verzichten.
N
ach den promillereichen Feiertagen und Silvester haben viele Menschen erst einmal kein Verlangen mehr nach Alkohol. So ist der Januar der perfekte Monat für eine diesbezügliche kleine Auszeit. Die guten Vorsätze für das neue Jahr spielen dem „Dry January“ zusätzlich in die Karten. Einen ganzen Monat einmal komplett auf Alkohol zu verzichten, fällt womöglich noch leichter, wenn man sich die Vorteile dieser Enthaltsamkeit vor Augen führt. Schon zwei bis vier Wochen ohne Alkohol können spür- und messbare Verbesserungen bringen: tieferer Schlaf, mehr Energie, verbesserte Konzentration und Leberwerte. Darüber hinaus schärft diese Zeit ein Bewusstsein für eingespielte
Gewohnheiten. Denn für viele Menschen gehören Alkohol, Geselligkeit und Genuss untrennbar zusammen. Ein wenig hinterfragter Irrglaube. Was nicht bedeuten muss, nur noch mit Mineralwasser anzustoßen. Oder zum edlen 3-Gänge-Menü alkoholfreies Bier zu trinken. Die Wenigsten kommen auf die gute Idee, zu besonderen Anlässen mit einem Bergapfelsaft-Cuvée anzustoßen. Oder für die Speisenbegleitung einen sortenreinen, säurebetonten Apfelsaft auszuwählen. Noch. Denn offensichtlich kennen diese Menschen das Bergapfelsaft-Sortiment von Kohl in Südtirol nicht. In 1.000 Metern Seehöhe wachsen dort am Ritten ganz besondere Apfelbäume. Die sogenannten Bergäpfel mögen die intensivere Sonneneinstrahlung und den kühlen Bergwind am Abend. Das Terroir ist entscheidend für Geschmack und Charakter. „Lange hat keiner geglaubt, dass auf dieser Höhe Äpfel wachsen“, amüsiert sich Betreiber Thomas Kohl noch immer. Vor fast 30 Jahren begann er mit seinem Vater, dort Apfelbäume zu pflanzen. Und fast genauso lange hat Kohl Junior experimentiert. Um Apfelsäfte zu kreieren, die es noch nie gegeben hat. Eine Klasse für sich möchte er
Für die Saftproduktion qualifizieren sich nur vollreife, handgepflückte Äpfel. Wenige Stunden nach der Ernte werden die frischen Äpfel weiter veredelt. Von der Auswahl der besten Apfelsorten bis zum Füllen des außergewöhnlichen Bergapfelsaftes geht die Kohl – Bergapfelstätte viele Schritte mit großer Sorgfalt. Immer im Auge: höchste Qualitätsstandards. www.kohl.bz.it
schaffen, inspiriert von den Weinreben unten im Tal. Seine Idee: Äpfel so gut zu behandeln wie Wein – denn vieles ist ähnlich bei Trauben und Äpfeln. Fast alles hat der Apfelexperte selbst herausgefunden: Welche Apfelsorten sind für eine sortenreine Pressung geeignet? Wie entfalten sich die Aromen der einzelnen Sorten am besten? Wie muss man vorgehen, wenn man ohne Zusatzstoffe arbeiten will? Und vor allem: Wie komponiert man unvergessliche Cuvées und Grand Crus? Viel Wissen und Hingabe stecken in seinen Apfelsäften vom Berg. Und jahrelange Erfahrung, ergänzt durch zeitgemäße Technologien. Das Ergebnis: sortenreine Säfte, Cuvées aus Bergapfelsaft und passenden Partnern oder mit Auszügen spannender Aromen sowie die exklusiven Säfte erlesener Grand Crus. Denn in puncto Qualität ist man bei Kohl kompromisslos. 100 Prozent Direktsaft, keine Konservierungsmittel, keine Zusatzstoffe. Ob Äpfel, Beeren, Gemüse oder Blüten: verwendet werden nur hochwertige Zutaten. Für die Saftproduktion qualifizieren sich nur vollreife, handgepflückte Äpfel. Wenige Stunden nach der Ernte werden die frischen Äpfel weiter veredelt. Durch verschiedene Methoden wird die Frische und Aromatik des abperlenden, naturtrüben Saftes positiv beeinflusst. Bevor er in edle Hüllen abgefüllt wird, wird der Saft erhitzt und so haltbar gemacht. Klare, schlanke Glasflaschen zeigen die Farbe und die Konsistenz der Säfte. Genossen werden die Bergapfelsäfte im Stielglas. Denn wie bei gutem Wein können sich deren vielfältige Aromen in langstieligen Gläsern besser entwickeln. Außerdem kann in ihnen die empfohlene Trinktemperatur von 8 °C bis 10 °C gehalten werden. Die Säfte eignen sich
Thomas Kohl,
Betreiber Kohl Bergapfelsäfte
Für jeden Gang eines Menüs gibt es einen passenden Bergapfelsaft.
perfekt als feine Erfrischung für zwischendurch oder als zeitgemäße Speisenbegleiter. Was viele nicht für möglich halten: Für jeden Gang eines Menüs gibt es einen passenden Bergapfelsaft. Auf der Webseite von Kohl finden sich ausgearbeitete Empfehlungen zur Speisenbegleitung. Wichtigstes Kriterium ist die Einordnung des Bergapfelsaftes auf der Skala zwischen süß und sauer. Wer mag, kann einen Cuvée auch auf Eis wie einen alkoholfreien Cocktail genießen. Kohl‘s Cuvées sind eine feinfühlig komponierte Mischung aus Apfelsaft, gemischt mit verschiedenen Säften aus Früchten, Beeren oder Gemüse oder mit Auszügen aus Kräutern und Blüten. Zu ganz besonderen Anlässen empfiehlt Kohl einen seiner beiden Grand Crus-Meisterstücke: Bergapfelsäfte aus den raren Apfelsorten Ananasrenette und Wintercalville. Mit ihrer Präsentation in der Magnumflasche und in edler Verpackung hebt der Meister seine exquisiten Produkte auf ein vollkommen neues Niveau.
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Jeder Schluck ist einer zu viel SCHWANGERSCHAF T
Trinkt eine werdende Mutter Alkohol, kann dies zu lebenslangen, schweren Behinderungen führen. Doch jede vierte Frau in Deutschland trinkt trotzdem – besonders Akademikerinnen. Text: Katja Deutsch Foto: Getty Images/unsplash+
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eider kann Alkohol bereits bei einem nur drei Wochen alten Embryo schwere Schäden verursachen – also zu einem Zeitpunkt, an dem viele Frauen noch gar nicht wissen, dass sie schwanger sind. Wer grundsätzlich schwanger werden könnte, sollte daher vorsorglich auf Alkohol verzichten, besonders in der Zeit von Weihnachtsfeiern und rund um Silvester. Die vorgeburtliche Schädigung von Gehirn und Organen durch den Alkoholkonsum der Mutter während der Schwangerschaft wird unter dem Begriff „Fetale Alkoholspektrum-Störungen“ (FASD, Fetal Alcohol Spectrum Disorder) zusammengefasst. Alkohol wirkt während der gesamten Schwangerschaft als Zellgift und kann die Entwicklung von Organen, insbesondere des Gehirns und des Nervensystems, dauerhaft beeinträchtigen. Eigentlich ist diese Tatsache bekannt, doch weltweit konsumiert trotzdem etwa jede zehnte schwangere Frau Alkohol. In Europa liegt der Anteil mit bis zu etwa 25 Prozent sogar noch deutlich höher. Vielen Schwangeren ist nicht bewusst, dass selbst moderater oder gelegentlicher
Alkoholkonsum bleibende Schäden verursachen kann. Medizinisch gilt daher: Während der gesamten Schwangerschaft sollte vollständig auf Alkohol verzichtet werden, auch auf geringe Mengen, etwa in Desserts, Pralinen oder Soßen.
Schwere Formen von FAS sind oft schon bei der Geburt erkennbar: Die Kinder sind klein, untergewichtig, haben einen geringen Kopfumfang und typische Gesichtszüge wie kurze Lidspalten und eine schmale Oberlippe.
Statistisch gesehen wird in Deutschland jede Stunde ein Kind mit FASD geboren – rund 10.000 Kinder pro Jahr. Bei etwa 2.000 bis 3.000 Neugeborenen liegen schwere Ausprägungen vor, die als Fetales Alkoholsyndrom (FAS) bezeichnet werden. Rund 80 Prozent dieser Kinder bleiben lebenslang auf Unterstützung angewiesen. FASD ist die häufigste, nicht genetisch bedingte seelische, geistige und körperliche Behinderung bei Neugeborenen.
Die meisten Betroffenen zeigen jedoch keine äußeren Merkmale. Sie fallen häufig erst im Kindergarten- oder Schulalter durch Lern- und Konzentrationsprobleme, mangelnde Impulskontrolle und Schwierigkeiten im Alltag auf. Nicht selten werden sie fälschlich mit ADHS diagnostiziert. Tatsächlich liegt bei FASD meist eine ausgeprägte Störung der Exekutivfunktionen vor, die Planung, Selbststeuerung, Problemlösung und soziales Verhalten beeinträchtigt und den Lebensverlauf stark beeinflusst: Schätzungen zufolge ist rund jeder dritte obdachlose Mensch in Deutschland ein Kind einer Mutter, die während der Schwangerschaft Alkohol konsumiert hat. Auch die gesellschaftlichen Folgen sind erheblich: Die lebenslangen Kosten pro betroffener Person können sich auf bis zu eine Million US-Dollar summieren.
Kinder, die mit FASD geboren wurden, und ihre Familien benötigen frühzeitige, spezialisierte Unterstützung.
Während der gesamten Schwangerschaft sollte vollständig auf Alkohol verzichtet werden.
Vielen Schwangeren ist nicht bewusst, dass selbst moderater oder gelegentlicher Alkoholkonsum bleibende Schäden verursachen kann. Kinder, die mit FASD geboren wurden, und ihre Familien benötigen frühzeitige, spezialisierte Unterstützung. Hilfe bieten unter anderem sozialpädiatrische Zentren, FASD-Zentren, Fachärztinnen und Fachärzte, Beratungsstellen sowie Selbsthilfeorganisationen wie FASD Deutschland e. V. Zu den häufig eingesetzten Fördermaßnahmen zählen Frühförderung, Ergotherapie, Logopädie und Physiotherapie. Eine frühe Diagnose und eine strukturierte, lebensbegleitende Unterstützung können die Teilhabechancen der Betroffenen deutlich verbessern – und hoffentlich ein hartes Leben auf der Straße verhindern.
Weitere Infos findest du hier.
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Schwanger? Nur alkoholfrei. Die Folgen des Alkoholkonsums in der Schwangerschaft für das Kind sind immer noch weitgehend unbekannt und unterschätzt. Dabei ist mütterlicher Alkoholkonsum während der Schwangerschaft die häufigste Ursache für angeborene Fehlbildungen, geistige Behinderungen, hirnorganische Beeinträchtigungen und extreme Verhaltensauffälligkeiten. Alle Formen dieser vorgeburtlichen Schädigungen werden unter dem Begriff FASD (Fetal Alcohol Spectrum Disorder) zusammengefasst. Allein in Deutschland wird jede Stunde mindestens ein Kind mit FASD geboren1. Mindestens 800.000 Menschen (konservative Schätzung) sind durch Alkohol in der Schwangerschaft ihr Leben lang beeinträchtigt. Die Dunkelziffer liegt wesentlich höher. FASD kommt nicht nur in suchtbelasteten Familien vor, sondern betrifft Kinder aller Gesellschaftsschichten. Auch geringe Mengen Alkohol, nur gelegentlich konsumiert, können das Ungeborene lebenslang schädigen.
Durch Verzicht auf Alkohol während der gesamten Schwangerschaft ist FASD vermeidbar. Unterstützen Sie unsere Präventionsarbeit mit einer Spende, damit wir noch mehr Menschen erreichen und weniger Kinder mit dieser vermeidbaren Behinderung geboren werden. FASD Deutschland e.V. Sparkasse Emsland IBAN: DE77 2665 0001 1001 0237 77 BIC: NOLADE21EMS Bitte notieren Sie in den Verwendungszweck das Wort „Spende“ sowie Ihren Namen und Ihre Anschrift.
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FRAUENGESUNDHEIT
Rund und gesund durch die Schwangerschaft SCHWANGERSCHAF TSGESUNDHEIT
Ein bewusster Umgang mit der eigenen Gesundheit ist unerlässlich, um sichere und angenehme 40 Wochen mit Babybauch zu gewährleisten. Text: Silja Ahlemeyer Foto: SHVETS production / Pexels
D
ie Schwangerschaft ist eine aufregende Zeit im Leben der werdenden Mütter. Sie ist in der Regel von Vorfreude erfüllt, allerdings machen sich viele Frauen auch Gedanken um ihre Gesundheit und die des Babys. Gerade diejenigen, die zum ersten Mal ein Kind erwarten, fragen sich, ob das, was sie jetzt ganz neu mit ihrem Körper erleben, normal ist. Hier ist es wichtig zu wissen, dass körperliche Veränderungen anstehen, die über den wachsenden Babybauch hinausgehen. Diese sollten erst einmal ohne Angst, aber mit Achtsamkeit begleitet werden. Zu den häufigsten Problemen von schwangeren Frauen gehören Übelkeit, Müdigkeit und Rückenschmerzen; ebenso geschwollene Füße und gelegentliche Verdauungsstörungen. Gerade die Übelkeit kann in den ersten Wochen belastend
Nicht „für Zwei“ essen, dafür aber gesund und ausgewogen mit viel Obst und Gemüse.
sein, sie klingt in vielen Fällen jedoch nach rund drei Monaten ab. Ingwerkekse oder -tee sind bewährte naturheilkundliche Hilfsmittel dagegen. Auch große Müdigkeit und ein verstärktes Durstgefühl sind besonders zu Beginn der Schwangerschaft nicht ungewöhnlich: Der Körper erschafft ein neues Leben, und dazu braucht er entsprechende Ressourcen und Kraft. Schwangere sollten daher viel Wasser trinken und sich vermehrt Ruhe gönnen. Bei dicken Füßen hilft, sie hochzulegen. Darüber hinaus sind ernsthaftere gesundheitliche Probleme während der 40 Wochen der Schwangerschaft nicht ausgeschlossen – eine regelmäßige Kontrolle beim Frauenarzt oder der Gynäkologin sollte daher immer selbstverständlich sein, um sich und das Baby gut versorgt zu wissen. Essen in der Schwangerschaft
Für eine gesunde Entwicklung des Babys und mehr eigene Power können werdende Mütter einige wichtige Punkte bezüglich ihrer Ernährung beachten. Dazu gehört in erster Linie eine gute Versorgung mit allen Vitaminen und Nährstoffen. Es ist nicht nötig, „für Zwei“ zu essen, dafür aber gesund und ausgewogen, mit viel Obst und Gemüse sowie Vollkornproduk-
ten. Wer beispielsweise von Weizen- auf Vollkornbrot umsteigt und viele Hülsenfrüchte zu sich nimmt, kann damit Verdauungsschwierigkeiten sanft entgegenwirken. Ein besonderes Augenmerk sollte auf der ausreichenden Versorgung mit Eisen und Folsäure liegen, diese können auch über Nahrungsergänzung zugeführt werden. Alkohol, Tabak und Drogen dagegen sollten von Tag Eins der Schwangerschaft an tabu sein, da sie dem Baby großen Schaden zufügen können. Ebenso ist bei rohem Fisch und manchen Käsesorten Vorsicht geboten.
dies keine auffallend starke Ausmaße annimmt, besteht kein Grund zur Sorge. An anderen Tagen wird die Laune dafür prächtig sein und der Babyglow bringt die Frau zum Strahlen. Wichtig ist, dass die Schwangere die Veränderungen ihres Körpers akzeptieren und sich die Zeit und Ruhe nehmen kann, die sie gerade braucht.
Aktiv bleiben
Der Körper erschafft ein neues Leben, und dazu braucht er entsprechende Ressourcen und Kraft.
Als richtig wohltuend empfinden die meisten Schwangeren auch moderate Bewegung. Spazieren gehen, sanftes Yoga oder Schwimmen bringen den Kreislauf in Schwung, lindern Rückenschmerzen und helfen, verspannte Körperpartien zu lockern. Mentale Gesundheit
In der Schwangerschaft wird zudem auch der Hormonhaushalt auf den Kopf gestellt. Da kann es schon einmal sein, dass die werdenden Mütter wegen einer Kleinigkeit in Tränen ausbrechen oder dass ihre Stimmung schwankt. Solange
Angst vor der Geburt loswerden Eine Geburt ist eine intensive Erfahrung. Eine Erstgebärende weiß vorher nicht, was sie bei der Entbindung erwartet. Geburtskliniken und Hebammenpraxen bieten Vorbereitungskurse an, in denen man sich Wissen aneignen und über die Angst vor dem Schmerz reden kann.
Die Aufrechterhaltung einer ausgewogenen Lebensweise während der Schwangerschaft ist entscheidend für die Gesundheit von werdenden Müttern und der Babys.
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ALLES FÜR DIE GESUNDHEIT
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Die Gesundheit geht vor? GESUNDHEITSSPENDEN
Ein grundlegendes Recht auf Gesundheit und Wohlergehen ist in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen verankert. Dennoch zeigt der UN Sustainable Development Report 2020 alarmierende Zahlen: Im Jahr 2017 hatten lediglich 2,5 bis 3,7 Milliarden Menschen weltweit Zugang zu einer grundlegenden Gesundheitsversorgung – das entspricht nur etwa der Hälfte der Weltbevölkerung. In einkommensschwachen Ländern lag der Anteil der Versorgten sogar bei gerade einmal 12 bis 27 Prozent. Text: Nadine Wagner Foto: TopSphere Media/unsplash, Hush Naidoo/unsplash
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or allem unzureichende Wasserversorgung, schlechte hygienische Bedingungen und fehlende medizinische Einrichtungen tragen dazu bei, dass Millionen von Menschen in Entwicklungsländern unter vermeidbaren Erkrankungen leiden. Besonders betroffen sind Frauen und Kinder. In vielen Fällen führt die mangelhafte Gesundheitsversorgung zu körperlichen oder geistigen Beeinträchtigungen, die das gesamte Leben der Betroffenen prägen. Ein besonders tragisches Beispiel ist die hohe Zahl von Sehbehinderungen und Blindheit, die in einkommensschwachen Ländern häufig vermeidbar wären. Weltweit sind rund 295 Millionen Menschen blind oder mittelgradig bis stark sehbehindert. Zu den Hauptursachen für Erblindung zählen der Graue und der Grüne Star, aber auch vernachlässigte Tropenkrankheiten wie Trachom und Onchozerkose. Besonders problematisch ist zudem die sogenannte „Kinderblindheit“. Unentdeckte Sehfehler können die gesamte Entwicklung eines Kindes negativ beeinflussen. Regelmäßige Sehtests und Vorsorgeuntersuchungen sind daher essenziell – doch in vielen Entwicklungsländern kaum vorhanden. In Tansania bspw. kommt auf eine Million Menschen nur ein einziger Augenarzt. Hinzu kommt: Wer in einem Entwicklungsland blind ist, hat oft kaum Chancen auf ein selbstbestimmtes Leben. Viele blinde Kinder können keine Schule besuchen, erhalten keine Berufsausbildung und bleiben dadurch in Abhängigkeit von ihren Familien. Dabei zeigen Studien, dass Investitionen in die Reha-
bilitation von blinden Menschen erhebliche wirtschaftliche Gewinne bringen könnten. Eine Untersuchung aus Pakistan ergab, dass eine bessere Versorgung und Rehabilitationsprogramme für Menschen mit unheilbarer Blindheit jährliche wirtschaftliche Vorteile von rund 71,8 Millionen US-Dollar generieren würden. In strukturschwachen Regionen setzen sich zahlreiche gemeinnützige Organisationen dafür ein, die lokalen Gesundheitssysteme nachhaltig zu verbessern. Ziel ist es, eine umfassende medizinische Versorgung mit Präventionsmaßnahmen, Behandlungen und Rehabilitationsangeboten sicherzustellen. Hierbei spielen technische und finanzielle Unterstützung sowie die Weiterbildung medizinischen Personals eine zentrale Rolle. Nur durch nachhaltige Investitionen in die Gesundheitsinfrastruktur kann verhindert werden, dass vermeidbare Erkrankungen wie Blindheit weiterhin das Leben von Millionen Menschen bestimmen – und dass ein Menschenrecht für viele unerreichbar bleibt.
Nur durch nachhaltige Investitionen in die Gesundheitsinfrastruktur kann verhindert werden, dass vermeidbare Erkrankungen wie Blindheit weiterhin das Leben von Millionen Menschen bestimmen.
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„Egal, was uns mal widerfährt – wir sind es, die entscheiden, wie es weitergehen soll.“ Kristina Vogel, zweifache Olympiasiegerin im Bahndradfahren.
Um zu entscheiden, wie es weitergeht, müssen wir wissen, was uns wichtig ist und am Herzen liegt. Genau darum geht es, wenn Sie über Ihr Testament nachdenken. Niemand muss ein Testament machen. Aber ohne Testament tritt immer die gesetzliche Erbfolge in Kraft. Das bedeutet, der Staat – und nicht Sie selbst – regelt, was nach Ihrem Tod mit Ihrem Vermögen geschieht.
Erben und Erfolge fördern! Mit Ihrer Spende, Ihrem Nachlass oder Testament zugunsten der Sporthilfe unterstützen Sie unsere Nachwuchs- und Spitzensportlerinnen und -sportler auf ihrem Weg und bei der Erreichung ihrer Ziele. Unter sporthilfe.de/testament oder per QR-Code können Sie außerdem einfach und kostenlos ein rechtssicheres Testament erstellen!
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Spendenkonto Stiftung Deutsche Sporthilfe IBAN: DE58 5007 0010 0092 7772 10 BIC: DEUTDEFFXXX Deutsche Bank Frankfurt am Main Die Stiftung Deutsche Sporthilfe fördert seit 1967 Nachwuchsund Spitzensportlerinnen und -sportler aus über 50 olympischen und paralympischen Sportarten auf dem Weg zu großen Erfolgen.
In Kooperation mit
Nachhaltig: Erfolgreiche Ausbildung von Augenärzten in Entwicklungsländern Dr. Evarista Mgaya operiert in Tansania Kinder am Grauen Star, einer der häufigsten Ursachen für Blindheit. Sie ist die einzige Ärztin in ihrer Region, die das kann. Zu verdanken hat sie ihre Ausbildung der Christoffel-Blindenmission.
Bis vor kurzem hatten die Menschen in Mwanza kaum die Chance auf augenärztliche Behandlung. Nun finden sie Hilfe bei Evarista Mgaya. Zu ihr kommen unter anderem Patientinnen und Patienten mit Augenverletzungen oder mit grünem und grauem Star. „Das Wunderbare ist, dass die Kinder schon am Tag nach der Grauen Star-OP wieder sehen können“, sagt die Augenärztin. „Ihr Lächeln zeigt mir, wie
Augenärztin Dr. Evarista Mgaya schenkt Kindern Augenlicht.
sinnvoll meine Arbeit ist.“ 2018 schloss Mgaya ihre Ausbildung zur Kinderaugenärztin ab – ermöglicht durch die Christoffel-Blindenmission“ (CBM). Täglich erlebt die Augenärztin: Ein Kind, das in Tansania mit grauem Star geboren wird, hat kaum eine Chance, später im Leben etwas zu erreichen. Es kann nicht zur Schule gehen; Ausgrenzung und Vereinsamung sind vorprogrammiert. Oftmals
bedeutet eine Behinderung ein Leben in extremer Armut. Umgekehrt kann Armut zu Behinderungen führen, etwa durch schlechte medizinische Versorgung, Unterernährung und fehlende Hygiene. Diesen Teufelskreis zu durchbrechen ist eines der Ziele der CBM: Weltweit kämpft sie gegen vermeidbare Blindheit. So ist die Augenklinik Bugando Medical Centre entstanden, in der unter anderem von der CBM ausgebildete Augenärzte arbeiten.
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Siehst du mich?
Ich seh ’ dich nicht. Armut, Behinderung und Ärztemangel gehen Hand in Hand! Die Christoffel-Blindenmission (CBM) kämpft weltweit gegen vermeidbare Blindheit. Ihr Motto: Hilfe zur Selbsthilfe. Die Ausbildung von Fachkräften ist dabei wichtiger Bestandteil unseres Engagements. Möglich ist unsere Arbeit nur durch unsere Spenderinnen und Spender, die uns mit ihren Nachlässen oder Stiftungen tatkräftig unterstützen. Entscheiden auch Sie sich dafür, mit einem Vermächtnis oder einer Stiftung Bleibendes zu hinterlassen! Mehr Infos unter www.cbm.de/welt
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Die Augenklinik Bugando Medical Centre wurde kürzlich gebaut und versorgt nun eine Region mit über 18 Millionen Menschen – auch dank der Unterstützung der ChristoffelBlindenmission (CBM).
Foto: CBM/Bothe
Wenn es sein muss, gackert Dr. Evarista Mgaya wie ein Huhn, grunzt wie ein Ferkel oder tanzt singend im Kreis – Hauptsache, ihre kleinen Patienten verlieren die Angst. Die 44-jährige Augenärztin ist in einer Region mit über 18 Millionen Einwohnern die Einzige, die Kinder operieren kann. Rund 500 Kinder werden jährlich im Bugando Medical Centre in Mwanza behandelt, der zweitgrößten Stadt Tansanias. Dass sich in der Region allmählich ein medzinisches Versorgungsnetz entwickelt, ist auch der Christoffel-Blindenmission (CBM) zu verdanken.
Valentine (8) aus Kamerun ist blind. Grauer Star raubt ihr das Augenlicht. Die Krankheit ist eine der häufigsten Ursachen für Blindheit. Um Kindern wie Valentine helfen zu können, bildet die Christoffel-Blindenmission (CBM) Augenärzte in Entwicklungsländern aus.
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KREBS
An Krebs erkrankt? In zertifizierten Zentren finden Sie Hilfe! EINLEITUNG
Auch, wenn eine Krebserkrankung in vielen Fällen heilbar ist, ist die Diagnose ein herber Einschnitt für die Betroffenen. Wo finde ich die richtige Behandlung? An wen wende ich mich mit meinen Fragen zum Therapieablauf? Ist das Krankenhaus um die Ecke die beste Wahl? Das sind nur einige Fragen, die Krebspatienten durch den Kopf gehen. Die gute Nachricht lautet: In ganz Deutschland gibt es auf die jeweilige Krebsart spezialisierte Kliniken, die eine hochwertige medizinische Versorgung gewährleisten – sie sind durch die Deutsche Krebsgesellschaft zertifiziert und bieten die Fachexpertise, die für die Behandlung dieser hochkomplexen Erkrankung benötigt wird.
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Foto: Swen Pfoertner
it einem gesunden Lebensstil kann jeder dazu beitragen, sein persönliches Krebsrisiko zu senken. Auch die Teilnahme an Krebsfrüherkennungsuntersuchungen bringt viele Vorteile: Krebsvorstufen und Krebs können so frühzeitig entdeckt werden. Und je eher ein Tumor diagnostiziert wird, desto besser sind die Heilungschancen. Die Behandlung einer Krebserkrankung ist hochspezialisiert und hängt von der jeweiligen Krebsart ab. Mittlerweile steht uns eine ganze Bandbreite an Therapieoptionen zur Verfügung und es kommen fortlaufend neue Ansätze hinzu. Operation, Bestrahlung, Immun-, Chemo-, Antihormon- oder zielgerichtete Therapien ermöglichen uns, unsere Patienten immer besser zu behandeln. Wir können heutzutage auch dank der molekularen Diagnostik Tumoren besser unterscheiden und dadurch zielgerichteter und passgenauer therapieren. Für eine gute Behandlung kommt es jedoch darauf an, dass das Krankenhaus die Expertise für die Behandlung der jeweiligen Krebsart vorweisen kann. Die nächstgelegene Klinik ist da nicht automatisch die beste Wahl. Krebsbetroffene
sollten sich in spezialisierten, idealerweise zertifizierten, Zentren behandeln lassen. In diesen Netzwerken aus Kliniken und Praxen arbeitet das Fachpersonal aus Chirurgie, Radioonkologie, Pathologie, Palliativmedizin eng mit Fachleuten für die medikamentöse Tumortherapie und weiteren Fachdisziplinen zusammen, wie etwa speziell geschulten onkologischen Pflegekräften, Psychoonkologen und Sozialarbeitern. Die Erkrankten werden hier über die ganze Versorgungskette hinweg betreut: von der Diagnose über die Therapie bis hin zur Nachsorge und Palliation. Selbst Studien haben gezeigt, dass Krebsbetroffene, die sich in zertifizierten Zentren erstbehandeln lassen, eine bessere Überlebensrate haben als Patienten in nicht-zertifizierten Kliniken. Die Fakten sprechen also für sich. Als Arzt und als Präsident der Deutschen Krebsgesellschaft empfehle ich Krebsbetroffenen: Wenden Sie sich bei einer so komplexen Erkrankung nicht nur an das nächstgelegene Krankenhaus. Es geht um Ihre Gesundheit! Zertifizierte Kliniken gibt es in ganz Deutschland. Eine gute Übersicht bietet die Website www.onkomap.de
Prof. Dr. Michael Ghadimi, Präsident der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Kinderchirurgie, Universitätsmedizin Göttingen
Krebsbetroffene sollten sich in spezialisierten, idealerweise zertifizierten, Zentren behandeln lassen. In diesen Netzwerken aus Kliniken und Praxen arbeitet das Fachpersonal aus Chirurgie, Radioonkologie, Pathologie, Palliativmedizin eng mit Fachleuten für die medikamentöse Tumortherapie und weiteren Fachdisziplinen zusammen, wie etwa speziell geschulten onkologischen Pflegekräften, Psychoonkologen und Sozialarbeitern. ANZEIGE - ADVERTORIAL
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Kraftquelle Familie BRUSTKREBS
Brustkrebs betrifft Körper, Psyche und Beziehungen – weswegen der psychosoziale Aspekt sowohl während der Therapie als auch in der Nachsorge wichtig ist. Text: Kirsten Schwieger Foto: Karola G/pexels
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ine von acht Frauen weltweit erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Häufig sind jüngere Frauen betroffen – viele davon mit noch minderjährigen Kindern. Eine Brustkrebserkrankung kann mit einer Vielzahl von emotionalen, sozialen und existenziellen Belastungen einhergehen. Diese psychosozialen Herausforderungen betreffen nicht nur die erkrankte Frau, sondern die gesamte Familie. Diese werden von einem auf den anderen Tag mit Veränderungen im Alltag und der finanziellen Situation sowie existenzieller Verunsicherung konfrontiert. Viele fühlen sich überfordert, verängstigt und hilflos. Während die Partner neben Ängsten nicht selten auch wachsende Hilf- oder Hoffnungslosigkeit spüren, sind die Auswirkungen auf die Kinder meist noch dramatischer. Studien belegen, dass eine elterliche Krebserkrankung erhebliche Auswirkungen auf die kindliche Entwick-
lung haben kann. Symptome wie psychosomatische Beschwerden oder Verhaltensauffälligkeiten sind keine Seltenheit. Die Familie befindet sich in einem konstanten Spannungsfeld: Auf der einen Seite sind sie für die Erkrankte eine wichtige Quelle der emotionalen und praktischen Unterstützung, während sie gleichzeitig aber auch mitbetroffen sind. Diese familiären Auswirkungen erfahren mittlerweile mehr und mehr Aufmerksamkeit. So betrachtet die systemische Sichtweise die Patientin nicht isoliert, sondern als Teil eines sozialen Gefüges. Erkrankung und Heilung sind dabei nicht nur körperliche, sondern auch emotionale, soziale und kommunikative Prozesse. Schließlich ist bewiesen, das psychosoziale Faktoren nachweislich auf Krankheitsbewältigung, Therapietreue und Lebensqualität wirken. Die Familie spielt dabei eine der bedeutendsten Rollen. In der Brustkrebs-Nachsorge stellt sie eine zentrale Ressource dar, die emotionale Stabilität fördert, den Heilungsprozess psychisch und praktisch unterstützt sowie gesunde Lebensgewohnheiten verankert. Studien belegen, dass soziale Unterstützung, Resilienz und aktive Bewältigung direkt mit einer erhöhten Lebensqualität und einer geringeren Belastung bei Brustkrebspatientinnen zusammenhängen.
Diese förderlichen Auswirkungen unterstreichen die Bedeutung von gesundheitlichen Angeboten, welche die soziale Unterstützung in die Behandlung integrieren. Und gleichzeitig die Belastung der Angehörigen adressieren und behandeln. So benötigen sämtliche Familienmitglieder Know-how, Unterstützung und Stärkung, um ihre heilende Rolle
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kraftvoll ausfüllen zu können. Moderne Nachsorgeprogramme tun gut daran, die Familie durch gezielte Maßnahmen mit einzubinden. Gemeinsam erarbeitete Bewältigungsstrategien können das Stresserleben aller Beteiligten deutlich verringern. Und offen über Ängste und Sorgen zu sprechen, nimmt diesen den Schrecken und steigert das „Wir- Gefühl“.
Offen über Ängste und Sorgen zu sprechen, nimmt diesen den Schrecken.
mammaLIFE – Partner Content
Gemeinsam gesund werden Wie die Familien von Brustkrebspatientinnen als Kraftquelle in den Heilungs- und Nachsorgeprozess eingebunden werden können.
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ine Brustkrebserkrankung ist körperlich, psychisch und sozial eine große Herausforderung. Neben Schmerzen und Erschöpfung sind die Betroffenen oft mit intensiver Unsicherheit konfrontiert. Noch Jahre nach der Diagnosestellung spüren viele Frauen die Folgen der Erkrankung. Doch nicht nur sie. Studien belegen, dass auch Partner und Kinder mit den Herausforderungen einer Brustkrebserkrankung zu kämpfen haben. „Wenn jemand aus der Familie erkrankt, ist das meist für alle sehr herausfordernd, es sind Ängste, Nöte und Sorgen da. Zusätzlich müssen viele neue Situationen bewerkstelligt werden“, weiß Eva-Maria Pitman. Die Systemische Paarund Familientherapeutin ist eine von drei Initiatoren der mammaLIFEfamily Kur im bayrischen Bad Tölz. Die dreiwöchige Familienkur ist eine ganzheitliche Kur für Frauen mit Brustkrebs und ihre Familien. Das biopsychosoziale Nachsorgeangebot wird im Rahmen Hier anmelden für die PaarKur im Januar/ Februar 2026
eines Forschungsprojekts des Universitätsklinikums Würzburg am Lehrstuhl für Psychosomatik entwickelt und begleitet. Es knüpft an das 2017 von Dr. Florian Wiedemann initiierte mammaLIFE-Programm an, einem modernen Nachsorgekonzept zur Stärkung von Gesundheitsressourcen, Selbstwirksamkeit und Eigenverantwortung für Frauen nach einer Brustkrebserkrankung. Unter gemeinsamer Leitung von Dr. Franziska Reinhardt und Dr. Florian Wiedemann wird nun die Perspektive bewusst auf Familien und Paare erweitert, aus der Überzeugung heraus, dass Familien einen zentralen Bestandteil des Heilungsprozesses darstellen. „Es wäre ein großer Verlust, diese Kraft nicht auch in der modernen Gesundheitsversorgung zu nutzen“ so Reinhardt.
Betreuung mit Einzel-, Paar- und Gruppengesprächen. Untergebracht sind die Familien in Appartements in der ALTEN SEIFENSIEDEREI, einem liebevoll gestalteten Gesundheitszentrum im idyllischen Kurort Bad Tölz, umgeben von der kraftvollen Natur der bayerischen Voralpen. „Die erste mammaLIFEfamily Kur im Sommer war erfolgreich“, erzählt Reinhardt. Familien können sich wieder für den August 2026 anmelden. Bereits im Januar/Februar 2026 gibt es das KurKonzept für Paare ohne Kinder, denn die Erkrankung verändert im Besonderen die
In einer festen Gruppe von maximal fünf bis sechs Familien oder Paaren erfahren die Teilnehmenden drei Wochen lang ein intensives Programm mit achtsamkeitsbasierter Stressbewältigung, Yoga, Ausdauertraining in der Natur sowie individueller Ernährungsberatung. Komplementiert wird das Angebot durch ärztliche Betreuung, individuelle physiotherapeutische Anwendungen sowie psychoonkologische
mammaLIFE bietet ein bisher einzigartiges und wissenschaftlich fundiertes Konzept, um Frauen mit Brustkrebs auf ihrem ganz persönlichen Weg zur Genesung und zurück in ein erfülltes Leben zu begleiten. www.mammalife.de
Paardynamik – Anmeldungen dafür sind möglich. Reinhardt ergänzt: „Wir sind überzeugt davon, dass die Kombination aus einem ganzheitlichen therapeutischen Angebot und der Stärke der Natur genau das bietet, was Betroffene brauchen: Erholung, Heilung, Zusammenhalt und gemeinsames Wachstum. Denn eine gezielte Unterstützung des gesamten Umfeldes trägt dazu bei, Belastungen zu reduzieren und fördert die gemeinsame Bewältigung. Wenn alle Familienmitglieder unterstützt werden, entsteht eine Kraftquelle, die den Heilungsprozess nachhaltig stärkt.“
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Die Heilungskraft von familiärer Nähe FA M I L I Ä R E N Ä H E
Bei schwer kranken Kindern wird medizinische Behandlung allein selten genügen. Nähe, Stabilität und ein starkes Unterstützungsnetz sind entscheidend. Text: Pia Rische Foto: Kampus Production/pexels
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enn ein Kind schwer erkrankt, über lange Zeit stationär behandelt wird und die Familie weit entfernt lebt, entsteht eine emotionale Ausnahmesituation für alle Beteiligten. Eltern geraten nach der Diagnose oft in Schock, pendeln zwischen Hilflosigkeit, Angst und dem dringenden Wunsch, beim Kind zu sein. Auch für Geschwister bricht der Alltag weg; Routinen, Verlässlichkeit und familiäre Nähe müssen unter völlig neuen Bedingungen aufrechterhalten werden. Besonders kleine Kinder fühlen sich in der ungewohnten Umgebung schnell verloren und brauchen die vertraute Nähe ihrer Eltern als Schutz und Orientierung. Die psychosoziale Begleitung von Kindern und Familien ist dabei ein entscheidender Faktor. Diverse Beratungsstellen und Vereine bieten Hilfe für Eltern, Geschwister und das kranke Kind. Finanzielle Unterstützung, Freizeitangebote und Begleitung der Familie stellen sicher, dass nicht nur das kranke Kind, sondern die ganze Familie Halt erfährt. Kreative Angebote wie Kunst- oder Bewegungstherapie helfen, Gefühle auszudrücken, Ängste abzubauen und Freude zu erleben. Bewegungsangebote oder digitale Möglichkeiten, die Kindern in Isolation Kontakt zur Außenwelt ermöglichen, ergänzen diesen Halt. Aus entwicklungspsychologischer Sicht ist es für Kinder von zentraler Bedeutung, in belastenden Situationen vertraute Bezugspersonen in ihrer Nähe zu wissen. Sie geben Sicherheit und emotionale Stabilität. Diese Bindung wirkt nachweislich angst- und stressreduzierend und kann sogar Heilungsprozesse
Psychosoziale Begleitung von Kindern und Familien ist ein entscheidender Faktor.
beeinflussen. Insbesondere jüngere Kinder suchen körperliche Nähe und unmittelbare Präsenz. Doch auch ältere Kinder und Jugendliche, die zwischen Autonomie und Abhängigkeit schwanken, profitieren von emotionaler Verfügbarkeit – auch, wenn sie ihre Bedürfnisse manchmal weniger offen zeigen. Ebenso wichtig sind Freundschaften und damit einhergehend die Möglichkeit, Sorgen zu teilen. Doch gerade die notwendige Nähe wird für Familien, die weit von der Klinik entfernt wohnen, häufig zur logistischen und finanziellen Herausforderung. Wohnangebote in Kliniknähe sind daher nicht nur praktische Unterstützung, sondern eine psychologische Notwendigkeit. Sie ermöglichen Eltern, in kritischen Momenten schnell beim Kind zu sein, zugleich aber Rückzugsräume zu haben, in denen Schlaf, Ruhe, Arbeit oder Austausch möglich sind. Gemeinschaftsräu-
me schaffen Orte, an denen sich Eltern mit ähnlichen Erfahrungen gegenseitig Halt geben – ein Effekt, der in Krisensituationen kaum zu überschätzen ist. Der Austausch mit anderen betroffenen Familien vermittelt das Gefühl: „Wir sind nicht allein.“ Insgesamt wird Nähe so zu einem wesentlichen Teil des Heilungsprozesses, die kein
Aus entwicklungspsychologischer Sicht ist es für Kinder von zentraler Bedeutung, in belastenden Situationen vertraute Bezugspersonen in ihrer Nähe zu wissen.
Medikament ersetzen kann: Sie schenkt Mut, mindert Angst und hält Familien zusammen, wenn alles andere zerfällt. Geschwisterkinder brauchen diese Zuwendung, Routinen und emotionale Sicherheit ebenso. Gemeinsame Momente – Ausflüge, kleine Alltagsrituale oder Aktivitäten, die die gesamte Familie einschließt – stärken das familiäre Gleichgewicht in dieser Ausnahmesituation. Fakten Darüber hinaus ist die Nachsorge ein entscheidender Faktor für langfristige Stabilität: Psychosoziale Begleitung, Therapien, Freizeitangebote und Elternunterstützung helfen Familien, Erlebnisse zu verarbeiten, Resilienz zu stärken und den Übergang in den Alltag nach der Klinikzeit zu meistern.
Förderverein Trier e. V. – Partner Content
Herzerwärmende Hilfe
Wie krebskranke Kinder und ihre Familien entlastet, unterstützt und sozial integriert werden – und auch noch eine Auszeit vom Alltag nehmen können.
Die Diagnose Krebs bei Kindern ist der Beginn einer sehr belastenden und herausfordernden Zeit für die gesamte Familie. Neben Angst, Unsicherheit, Traurigkeit und Überforderung ist auch soziale Isolation ein großes Thema. Schätzungsweise 75.000 Kinder und Jugendliche hierzulande können aufgrund einer gravierenden Langzeiterkrankung nicht die Schule besuchen und kaum am normalen sozialen Leben teilnehmen. Unterstützung in dieser schwierigen Zeit finden krebs- und schwerkranke Kinder mitsamt ihren Familien beim 1989 gegrünSie möchten den Förderverein Trier e. V. unterstützen? Hier können Sie direkt über Paypal spenden.
deten Förderverein krebskranker Kinder Trier e. V. Neben finanzieller wie materieller Unterstützung, psychoonkologischer Betreuung und Hilfe für Geschwisterkinder, organisiert der Verein verschiedenste Projekte – alles auf ehrenamtlicher und spendenfinanzierter Basis. Mit seinem Avatar-Projekt gewann er 2024 sogar den Ehrenamtspreis des Landes RheinlandPfalz. Zehn Mini-Telepräsenzroboter im Wert von jeweils 5.000 Euro helfen dabei, dass kranke Kinder in der Schule das Klassenziel erreichen und sozial angebunden bleiben. Betreut von Klassenpaten und dem jeweiligen Klassenlehrer, befinden
sich diese im Klassenzimmer, während das kranke Kind zu Hause über eine schnelle 5G-Verbindung auf seinem PC oder Handy am Unterricht teilnehmen kann. Ein weiteres ganz besonderes Projekt wird bereits seit 2014 mit großem Erfolg umgesetzt. 25 krebs- und schwerkranke
Betroffen durch das Schicksal krebskranker Kinder unterstützt der Förderverein Trier e. V. betroffene Familien und hilft, die Situation der Kinder im Rahmen seiner Möglichkeiten materiell zu verbessern. www.foerderverein-trier.de
Kinder sowie Geschwister stechen auf einem Dreimaster zu einer einwöchigen Segelreise auf dem Ijsselmeer in Holland in See – begleitet von einem Team aus Ärzten, Krankenschwestern, Psychologen und freiwilligen Helfern und Vorstandsmitgliedern des Fördervereins. Noch nicht so lange, aber ebenso beliebt, ist die kostenlose Urlaubswoche für Familien mit krebs-und schwerkranken Kindern in zwei neuen Ferienchalets auf einem idyllischen Campingplatz im niederländischen Scharendjike. „Uns ist ein enger Kontakt zu den Familien sehr wichtig. Dazu dienen auch unser alljährliches Sommerfest und die jährliche Weihnachtsfeier“, erläutert der 2. Vorsitzende, Werner Ludgen, und fügt hinzu: „Neben psychischen Sorgen kommen auf diese auch erhebliche finanzielle Belastungen zu. Viele reden, wir helfen. Reden Sie nicht, helfen auch Sie!“
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Verein für krebskranke Kinder Hannover e. V. – Partner Content
KREBS
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Nähe spenden – Im Zuhause auf Zeit
Spezielle Unterkünfte für Eltern soll Familien krebskranker Kinder Nähe, Halt und Entlastung bieten. Der Elternverein erklärt, warum ein solcher Bau mehr ist als ein Gebäude.
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enn ein Kind an Krebs erkrankt, geraten Familien in eine Ausnahmesituation. Nähe, Halt und ein verlässlicher Rückzugsort werden dann besonders wichtig – nicht nur für die jungen Patient:innen, sondern für die gesamte Familie. Bestimmte Initiativen sorgen dafür, dass Eltern während der Behandlung in der Medizinischen Hochschule Hannover in Kliniknähe untergebracht werden und einen Ort haben, an dem sie zur Ruhe kommen können.
Warum ist die Nähe zwischen Eltern und ihrem kranken Kind so wichtig?
Nähe ist oft das Einzige, was Eltern geben können. Vor allem kleine Kinder brauchen Schutz und Geborgenheit – und die lassen sich nicht an Besuchszeiten koppeln. Jedes Kind, jede Familie reagiert anders auf die Hilflosigkeit und die starken Emotionen, die diese Erkrankung auslöst. Deshalb ist es wichtig, dass Eltern jederzeit da sein können. Gleichzeitig darf niemand ein schlechtes Gewissen haben, wenn man sich kurz zurückzieht und eine Pause braucht. Eine gesunde Balance hilft nicht nur Eltern und Kindern, sondern auch dem Klinikpersonal: Wenn sie wissen, dass jemand da ist, arbeitet es sich ruhiger – das wirkt sich positiv auf das gesamte behandelnde Umfeld aus. Wie entstand die Idee eines eigenen Elternhauses – und was bedeutet der Baubeginn?
Vor zehn Jahren entstand die „verrückte Idee“, ein eigenes Haus zu bauen. Lange war unklar, ob das realistisch ist, da unser Verein zu 100 Prozent spendenfi nanziert arbeitet. Doch wir konnten über Jahre viele Spendengelder sammeln und haben großartige Unterstützung erhalten. Mit unserem Architekten Wolfang Riedel starteten wir die Planung. Als uns das Land Niedersachsen ein Baugrundstück auf dem Gelände der Medizinischen Hochschule Hannover, ganz in der Nähe der Kinderklinik, auf Erbpacht überlies, war die nächste Hürde genommen. Mit erteilter Baugenehmigung und Baustart im Januar geht ein langer Traum in Erfüllung. Für uns als Verein ist das ein Meilenstein: Wir schaffen einen Ort, der
unseren Geist trägt und den betroffenen Familien diese herausfordernde Situation etwas leichter macht. Welche Angebote wird das Elternhaus bieten?
Wir planen rund 20 Wohneinheiten – Doppel-, Familien- und barrierefreie Zimmer. Orientiert an langjährigen Erfahrungen und Bedarfsanalysen, sodass aktuelle Nachfrage und Notfall-Puffer abgedeckt sind. Die Einrichtung wird hotelähnlich: modern, komfortabel und warm – ein „Zuhause auf Zeit“. Statt einzelner Küchen setzen wir auf eine große Gemeinschaftsküche, damit Familien miteinander in Kontakt kommen und sich austauschen können. Dazu kommen Rückzugsräume, Homeoffice-Möglichkeiten, Yoga- und Entspannungsräume, ein Fitnessraum und ein großer Garten. Auch unser Büro wird ins Haus ziehen und eine Mitarbeiterin wird vor Ort wohnen, um im Notfall direkt helfen zu können. Ziel ist, den Alltag für Eltern zu erleichtern – auch für Alleinerziehende, die oft besonders kämpfen.
Wochenenden stärken das Familiengefüge. Wichtig ist, dass das Band zwischen den Kindern nicht leidet. Unsere Erfahrung zeigt: Wenn Geschwister wertgeschätzt und einbezogen werden, trägt die Familie das Schicksal gemeinsam und gestärkt. Wie wird das Elternhaus �nanziert?
All unsere Projekte, wie z. B. der Avatar für die Teilnahme des kranken Kindes am Schulbetrieb oder die sportmedizinische Betreuung für die Erhaltung der körperlichen Fitness, sind rein spendenfi nanziert. Deshalb sprechen wir beim Elternhaus bewusst von „Nähe spenden“. Der Bau kostet
Wir scha�en einen Ort, der unseren Geist trägt und den betro�enen Familien diese herausfordernde Situation etwas leichter macht.
NÄHE SPENDEN Wir bauen ein
Anke Mayer,
Vorstandsvorsitzende des Vereins für krebskranke Kinder Hannover e. V.
Welche Rolle spielt das Elternhaus für Geschwisterkinder?
Geschwister stehen oft im Schatten der Erkrankung. Sie stecken zurück, bleiben mit ihren Ängsten allein und geraten über den Klinikalltag schnell ins Hintertreffen. Wenn das Elternhaus steht, wollen wir sie noch stärker in den Fokus rücken. Gemeinsame Aktivitäten, Auszeiten, Ausflüge oder sportliche
etwa acht Millionen Euro – nur möglich, da wir langfristig gut gewirtschaftet haben. So können wir auch zukünftig unsere Projekte fortführen oder ausbauen. Jede Spende ist ein Zeichen des Vertrauens und kommt unmittelbar betroffenen Kindern und ihren Familien zugute.
Wenn Geschwister wertgeschätzt und einbezogen werden, trägt die Familie das Schicksal gemeinsam und gestärkt.
Der Verein für krebskranke Kinder Hannover e. V. hilft seit 1984 und unterstützt betro�ene Familien und die Kinderkrebsstation in der MHH. Mit Liebe, Erfahrung, Fachkompetenz, Einfühlungsvermögen und unermüdlichem Engagement. Ergänzend neben der vor Ort vertretenen Geschäftsstelle des Vereins mit 2 Mitarbeiterinnen, unterstützt der ehrenamtlich tätige Vorstand den Verein mit viel Kraft und Liebe – und investiert viel Zeit in die Weiterentwicklung des Vereins. www.verein-fuer-krebskranke-kinder-hannover.de
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KREBS
STEFFI BRUNGS
Gesundheit ist nicht selbstverständlich Epitype GmbH – Partner Content
Endlich Klarheit Zermürbende Wartezeiten nach auffälligen Befunden, aber auch unnötige operative Eingriffe bei Verdacht auf Gebärmutterhalskrebs, können vermieden werden.
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ebärmutterhalskrebs ist die häufigste Krebsart bei Frauen zwischen 35 und 44 Jahren. Weltweit sterben jedes Jahr 350.000 Frauen an dieser Krebsart – bei jährlich 660.000 Neuerkrankungen, Tendenz steigend. In Deutschland erliegen jedes Jahr rund 1.500 Frauen dem Zervixkarzinom – trotz etablierter Vorsorgeuntersuchungen. Ausgelöst wird die Krebsart in 99 Prozent der Fälle durch eine Infektion mit Humane Papillomviren (HPV). Mit
diesen weit verbreiteten Viren infiziert sich nahezu jeder mindestens einmal im Leben. Meist verläuft die Infektion harmlos und heilt von selbst ab. Mit dem Gebärmutterkrebs-Screening will man hierzulande diejenigen Frauen herausfischen, bei denen die HPV-Infektion nicht von allein verschwand. So zahlt die Krankenkasse Frauen zwischen 20 und 34 Jahren einmal im Jahr einen Pap-Test, welcher Zellveränderungen am Gebärmutterhals feststellen kann. Diese können zu Krebsvorstufen (Dysplasien) und letztendlich zum Zervixkarzinom führen. Ab 35 Jahren wird der Pap-Abstrich nur noch alle drei Jahre durch-
geführt, aber in Kombination mit einem sensitiveren HPV-Test. Dieser stellt fest, ob eine akute HPV-Infektion vorliegt. Eine solche Infektion, aber auch Zellveränderungen, bedeuten jedoch nicht gleich Krebs. In der Regel empfehlen Gynäkologen einen weiteren Kombinationstest nach drei bis zwölf Monaten – für Betroffene eine oft zermürbend lange Zeit und große psychologische Belastung. Wird mit dem Pap-Test gar eine fortgeschrittene Zellveränderung festgestellt, ist eine Abklärung der Ergebnisse notwendig. Dies bedeutet aktuell zumeist eine unangenehme Gebärmutterhalsspiegelung (Kolposkopie), oft mit einer kleinen Gewebeentnahme (Biopsie). Erhärtet
Seit 2012 forscht die Epitype GmbH an der Diagnostik von Krebserkrankungen auf molekularbiologischer Basis. Ihre Krebstests finden Anwendung in der Krebsfrüherkennung und Diagnose. www.epitype.de
Dr. Alfred Hansel und Dr. Martina Schmitz,
beide Geschäftsführer des Molekulardiagnostik-Unternehmens Epitype
die Untersuchung des Biopsie-Gewebes den Verdacht auf eine ernsthafte Gewebeveränderung, erfolgt ein operativer Eingriff (Konisation) zur Entfernung des betroffenen Gewebes. „ Jährlich werden in Deutschland etwa 90.000 derartiger operativer Eingriffe durchgeführt, mit denen erfreulicherweise rund 10.500 tatsäch-
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GROSSES INTERVIEW
Moderatorin und VIP-Expertin Steffi Brungs erzählt, wie sie ihre Krebsdiagnose verarbeitete, was ihr Kraft gab und warum sie heute über HPV aufklärt. Text: Silja Ahlemeyer Foto: Basti Sevastos
Steffi Brungs, Sie haben kurz nach Ihrer Hochzeit erfahren, dass Sie an HPV-bedingtem Gebärmutterhalskrebs erkrankt sind. Wie war Ihre erste Reaktion?
Ich konnte das erstmal gar nicht glauben. Ich fühlte mich so gesund und fit und hatte keinerlei Beschwerden. Dazu hatten mein Mann und ich gerade erst geheiratet, unseren Umzug nach Köln geplant und erstmals konkreter über Kinder gesprochen. Für mich passte das alles überhaupt nicht zusammen. Ich habe also bestimmt zwei Wochen gebraucht, um das alles zu begreifen. Wie hat sich Ihr Leben ab dem Moment der Diagnose verändert – sowohl privat als auch beruflich?
Erstmal wollte ich, dass sich mein Leben möglichst nicht verändert. Deshalb habe ich nur meinem engsten Familien- und Freundeskreis von der Diagnose erzählt. Auf der Arbeit wusste damals niemand Bescheid, ich habe auch ganz normal weitergearbeitet und war fast täglich auf Sendung. Zum einen wollte ich nicht ständig mit mitleidigen Blicken und Fragen konfrontiert werden. Und zum anderen
habe ich diese Struktur auch für mich gebraucht. Wie reagierten Familie und Freunde auf Ihre Erkrankung?
Meine Familie und meine Freunde waren natürlich für mich da. Aber sie waren auch sehr geschockt und hatten genauso viele Fragen wie ich. Denn kaum einer hatte sich bis dahin ausführlich mit HPV beschäftigt. Kaum jemandem war bewusst, dass eine HPV-Infektion Gebärmutterhalskrebs auslösen kann. Was mir auch nochmal gezeigt hat, dass über dieses Thema viel mehr aufgeklärt und gesprochen werden muss. Gerade darin haben mich meine Familie und Freunde in den letzten Monaten, seitdem ich meine Diagnose öffentlich gemacht habe, sehr bestärkt. 2020 wurden Sie operiert. Wie sah Ihre weitere Therapie aus, welche Nebenwirkungen gab es? Wie sind Sie mental damit umgegangen?
Der Gebärmutterhalskrebs wurde bei mir sehr früh entdeckt und war demnach gut behandelbar. Das Tumor befallene Gewebe konnte operativ entfernt werden. Danach ging es alle drei Monate zur Nachsorgeuntersuchung, wo ich dann auch die HVP-Impfung nachgeholt habe, um das Risiko einer erneuten Infektion zu verringern. Während ich mich körperlich sehr gut erholt habe, hat es mich aber mental sehr mitgenommen. Meine Behandlung musste aufgrund von Corona mehrfach verschoben werden, es war kein Besuch im Krankenhaus möglich und ich lag Tür an Tür mit Frauen, die in den
Wehen lagen und ihre Kinder zur Welt brachten. Während ich nicht wusste, ob das für mich nach den Eingriffen noch möglich sein wird. Das hat mich psychisch schon sehr belastet. Was hat Ihnen geholfen, nicht aufzugeben und positiv zu bleiben?
Ich wusste von Anfang an: Mein Fall ist gut behandelbar. Das hat mir natürlich sehr viel Zuversicht gegeben. Und: Keine Fragen offen zu lassen. Es ging um meine Gesundheit und um meinen Körper. Ich habe meinen Ärzten also all die Fragen gestellt, die ich hatte. Zur Not auch mehrfach. Genauso offen habe ich mit Freunden und Familie kommuniziert, was ich brauche, wie man mich unterstützen kann. Das hat mir sehr viel Angst genommen. Aktuell hat Ihre Frauenärztin Entwarnung gegeben. Wie sieht Ihr Alltag heute aus, auch unter gesundheitlichen Aspekten?
Gesundheitlich geht’s mir sehr, sehr gut. Ich würde sogar sagen: Ich bin so fit wie lange nicht. Ich versuche, extremen Stress zu vermeiden. Mache vier Mal die Woche Sport. Das tut nicht nur meinem Körper gut, sondern vor allem meinem Kopf und meiner Seele. Ich ernähre mich gesünder, aber ohne Verzicht. Und ich habe einfach Spaß am Leben. Hat sich Ihre Sicht auf das Leben seit der Diagnose verändert?
Meine Diagnose hat mir klar gemacht, dass Gesundheit nicht selbstverständlich ist. Klingt wie eine Floskel. Aber das
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Für mich passte das alles überhaupt nicht zusammen. Ich habe also bestimmt zwei Wochen gebraucht, um das alles zu begreifen. halte ich mir seitdem jeden Tag vor. Ich versuche Dinge, die ich also unbedingt machen will, auch einfach zu machen, statt sie wie früher ständig aufzuschieben. Denn man hat ja nur ein Leben, das man vollumfänglich genießen sollte. Haben Sie eine Botschaft an andere Betroffene, die gerade eine Krebsdiagnose erhalten haben?
Leider wird über HPV und daraus bedingten Gebärmutterhalskrebs nach wie vor viel zu selten öffentlich gesprochen. Für alle die Betroffenen da draußen versuche ich, das mit meiner Stimme zu ändern. Ihr sollt wissen: Ich sehe euch, denke an euch und schicke euch all meine Kraft. Und hoffe aus tiefstem Herzen, dass auch ihr ganz bald wieder gesund seid. Fakten Im Sommer 2025 hatte Steffi Brungs eine kleine Gastrolle in der Seifenoper GZSZ. Damit erfüllte sich die 36-jährige einen Kindheitstraum, da sie die RTL-Daily Soap schon seit vielen Jahren privat im Fernsehen verfolgt – früher gemeinsam mit ihrer Mutter, heute mit Ehemann Chris Wackert.
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liche Krebsfälle verhindert werden. Im Umkehrschluss bedeutet dies allerdings auch, dass knapp 80.000 Konisationen unnötig sind – inklusive der Belastung für die Patientinnen. Und ein um 23 Prozent erhöhtes Risiko von Frühgeburten bei nachfolgender Schwangerschaft, welches mit diesem Eingriff einhergeht“, erläutert Dr. Alfred Hansel, Geschäftsführer des Molekulardiagnostik-Unternehmens Epitype, einem Spin-off der UniversitätsFrauenklinik in Jena.
sicher ausschließt. „Damit wollen wir Frauen vor diesen negativen Erlebnissen bewahren. Betroffene Frauen gewinnen zudem wertvolle Zeit für eine erfolgreiche Behandlung“, begründet Molekularbiologin Schmitz und ergänzt: „Unser Test GynTect basiert auf der Erkennung von charakteristischen, epigenetischen Veränderungen in den Krebszellen, so-
Aufgrund dieser unbefriedigenden Situation hat er, gemeinsam mit seiner Co-Geschäftsführerin Dr. Martina Schmitz, in jahrelanger Forschung einen Test entwickelt, der einerseits Gebärmutterhalskrebs und dessen Vorstufen frühzeitig erkennt, im anderen Fall aber auch
Wird mit dem Pap-Test gar eine fortgeschrittene Zellveränderung festgestellt, ist eine Abklärung der Ergebnisse notwendig.
genannte DNA-Methylierungen. Diese fungieren als hochinformative Biomarker, mit denen Gebärmutterhalskrebs sowie dessen Vorstufen schnell und sicher nachgewiesen, beziehungsweise eben auch ausgeschlossen werden können“. Für den non-invasiven Test ist kein operativer Eingriff notwendig. Es genügt – genauso wie beim Pap- und HPV-Test – eine Abstrichprobe vom Gebärmutterhals durch den Frauenarzt. Im Labor wird mithilfe des GynTect-Tests die DNA der Gebärmutterhalszellen auf die epigenetischen Veränderungen untersucht. Innerhalb weniger Werktage liegt das Testergebnis vor und kann vom Arzt übermittelt werden. „Basierend auf den vorliegenden Studiendaten ist unser Test geeignet, eine eindeutige Aussage zum
Erkrankungsstatus bei Patientinnen mit auffälligem Pap-Abstrich zu treffen. In Studien identifizierte der Test bislang Krebsfälle des Gebärmutterhalses zu 100 Prozent“, erklärt Dr. Hansel. In anderen europäischen Ländern wie auch in China wird der Test aus dem Hause Epitype bereits in vielen Laboren verwendet. In Deutschland muss er von Frauen, die auf Nummer sicher gehen wollen, noch explizit angefragt und auf eigene Rechnung bezahlt werden. Dabei verhindert er zuverlässig Übertherapien, die mit erheblichen finanziellen Folgen für das Gesundheitssystem einhergehen. GynTect verschafft Frauen jeden Alters nach einem auffälligen Befund Klarheit – ohne monatelange Wartezeiten und unnötige operative Eingriffe.
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Mit dem Krebs leben KREBSERKRANKUNG
Rund 241.400 Frauen in Deutschland erhalten jährlich die Diagnose Krebs. Heutzutage ist dieser oft behandelbar, und es gibt viel Unterstützung für Betroffene. Text: Silja Ahlemeyer Foto: Rebekah Vos/unsplash
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m häufigsten tauchen die Tumore bei Frauen in der Brust auf. War das in früheren Jahren noch ein Anlass zu höchster Beunruhigung, hat sich heute das Bild ein wenig gewandelt: Brustkrebs ist 2025 wesentlich besser behandelbar als früher, die Sterberate ist seit Jahrzehnten beständig rückläufig. Ein Grund dafür ist die stark verbesserte Früherkennung. Unter anderem durch Mammografie können Tumore bereits in einem frühen Stadium erkannt werden; zu einem Zeitpunkt also, zu dem sie noch gut operabel sind. Operative, strahlen therapeutische und medikamentöse Therapien sind zudem heutzutage gezielter, individueller abgestimmt und oft weniger belastend als früher. Schwieriger ist die Lage beim Eierstock krebs. Diese Tumore sind nicht so leicht zu identifizieren. Eine gesicherte Diagnose zu Eierstockkrebs kann nur durch eine Operation gegeben werden. Zusätzlich sind zur Bekämpfung der bösartigen Zellen auch Chemotherapien fast immer notwendig. „Das Risiko, an Eierstockkrebs zu erkranken, scheint mit dem Alter anzusteigen. Bei Frauen unter 50 Jahren
wird er selten diagnostiziert“, teilt die Deutsche Krebsgesellschaft mit. Liegt in der Familie Brust- oder Eierstockkrebs bereits vor, steigt das Risiko, ihn selbst zu bekommen, allerdings an. Doch ob mit oder ohne familiäre Vorbelastung – die regelmäßige Krebsvorsorge sollte jede Frau wahrnehmen. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen in vielen Fällen die Kosten dafür. Hilfe annehmen
Eine Krebsdiagnose zu bekommen, ist immer ein Einschnitt ins Leben. Doch muss niemand der Krankheit allein entgegentreten. Krebsinitiativen und Selbsthilfegruppen bieten Rat, Ermunterung und eine Möglichkeit, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen. Sie geben auch Hilfen für das weitere berufliche und soziale Leben,
etwa wenn es darum geht, den Job umzustellen oder Rehabilitationsmaßnahmen nach einer Operation durchzuführen. Unter www.krebsgesellschaft.de findet man entsprechende Adressen. Verwandte und Freunde können maßgeblich dabei helfen, die Zeit der Krankheit gut zu überstehen. Wichtig für betroffene Frauen ist es, sich jetzt besonders liebevoll um sich selbst zu kümmern und den eigenen Weg zu finden. Dabei unterstützen kann unter anderem regelmäßiger, sanfter Sport. In verschiedenen Studien wurde beispielsweise nachgewiesen, dass körperliche Bewegung nach einer Operation und anschließender Chemo- oder antihormoneller Therapie das Rückfallrisiko deutlich senken kann. Viele Brustzentren integrieren Sport daher auch in ihre Behandlungen.
Ob mit oder ohne familiäre Vorbelastung – die regelmäßige Krebsvorsorge sollte jede Frau wahrnehmen. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen in vielen Fällen die Kosten dafür.
Brustkrebs ist 2025 wesentlich besser behandelbar als früher, die Sterberate ist seit Jahrzehnten beständig rückläufig.
Schön fühlen trotz Krankheit
Eine der gefürchtetsten Nebenwirkungen der oft notwendigen Chemotherapie ist der Haarausfall. Dazu kommen bei vielen Frauen Veränderungen der Haut, die während der Krebserkrankung sehr sensibel werden kann. Hilfe, damit umzugehen und sich in seinem Körper wieder ein Stück wohler zu fühlen, bietet die Organisation DKMS Life. Deutschlandweit organisiert sie kostenlose Kosmetikseminare für krebskranke Mädchen und Frauen. In einem rund zweistündigen Programm geben ehrenamtliche Kosmetikexpertinnen hier Tipps zur Gesichtspflege und zum Schminken. Ein weiterer Programmpunkt ist eine Tücherund Kopfschmuckberatung.
Selbst die Brust abtasten
Je früher der Krebs bemerkt wird, desto besser ist er behandelbar. Daher ist auch die regelmäßige Selbstuntersuchung der Brust wichtig. Unter www.leben-mit-brustkrebs.de gibt es eine Anleitung, wie jede Frau ihre Brust auf Knubbel oder Veränderungen untersuchen kann.
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Von der Angst zur Klarheit: Ein integrativer Weg in der Krebstherapie
Wenn eine Frau die Diagnose Krebs erhält, steht sie schlagartig unter Druck, Angst steigt auf. Druck und Angst lassen kaum Raum für das, was zuerst notwendig wäre: zu verstehen, was im Körper geschehen ist. Denn ein Tumor entwickelt sich nicht über Nacht, seine Vorgeschichte reicht oft Jahre zurück.
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as der Körper jetzt braucht, ist kein Krieg, sondern Verständnis und Unterstützung durch ursachenbezogene Maßnahmen. Frauen finden bei einer Krebsdiagnose dann Orientierung, wenn sie den eigenen Körper verstehen, bevor sie ihn behandeln. Wenn der Körper aus dem Gleichgewicht gerät
Viele Frauen spüren über Jahre, dass etwas aus dem Lot geraten ist. Erschöpfung, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen oder Zyklusveränderungen werden zu einem Grundrauschen. Hormonelle Dysbalancen betreffen das gesamte Wohlbefinden, weil Hormone als unsichtbare Taktgeber nahezu alle Prozesse mitsteuern. Die Ursachen: Stress, Umweltgifte, unausgewogene Ernährung, zu wenig Bewegung sowie hormonelle Übergänge. All das kann den Organismus so beanspruchen, dass Regulation schwerfällt. Gerade Dauerstress, der über erhöhte Cortisolproduktion die Balance von Östrogen, Progesteron und Testosteron stört, ist ein Faktor, den viele unterschätzen. Krebs als Stoffwechselerkrankung
Wenn wir Krebs verstehen wollen, lohnt es sich, die Perspektive zu erweitern. Eine Tumorzelle verändert ihren Stoffwechsel
grundlegend. Otto Warburg beschrieb bereits, wie Tumorzellen Zucker nicht mehr vollständig verbrennen, sondern vergären. Dadurch sind sie auf bis zu 18-mal mehr Glukose angewiesen. Wer die Zuckerzufuhr bewusst reduziert, entzieht Tumorzellen ihre bevorzugte Nahrung. Die Entgiftungsfrage ist der Schlüssel
Zuerst sollte untersucht werden, wie gut ein Mensch entgiften kann: ob schnell, verzögert oder eingeschränkt. Dies entscheidet über die Verträglichkeit jeder Therapie,
besonders bei Chemotherapie. Die Ausgangslage der Leber, des Darms und der Ausscheidungswege bestimmt über Kraftreserven und Heilungschancen. Der Körper kann nur in Balance kommen, wenn Belastungen ihn verlassen können. Deshalb ist es entscheidend, genetische Polymorphismen (Varianten im Erbgut) zu kennen und Leber und Darm zu unterstützen, bevor weitere Schritte eingeleitet werden. Ernährung und Lebensführung
Im Alltag beginnt Heilung dort, wo der Körper am direktesten reagiert: beim Essen, Schlafen und bei der Regulationsfähigkeit. Dazu gehört, Kohlenhydrate und Zucker bewusst zu reduzieren, weil ein zuckerreiches Milieu den Organismus belastet. Ernährung ist nicht nur Verzicht, sondern auch Versorgung: Omega-3-Fettsäuren wirken entzündungshemmend, ballaststoffreiche Kost stabilisiert Blutzucker, Kreuzblütlergemüse unterstützt den Östrogenabbau. Stressreduktion, Atemtechniken und regelmäßige Schlafenszeiten stärken die innere Uhr. Integration statt Entweder-Oder
Wenn eine Diagnose gestellt ist, braucht es einen Fahrplan. Es genügt nicht, nur den Tumor zu benennen, sondern wir schauen gründlich hin: Hormonlage, Vitalstoffversorgung, Stoffwechsel, Mikrobiom, toxische Belastung und Entzündungsparameter müssen untersucht werden, bevor entschieden wird, was sinnvoll ist. Entgiftungsfähigkeit und Ausscheidungswege sollten dann betrachtet werden.
Heilung braucht Wahrheit. Ärztlicher Rat aus ganzheitlicher Sicht. Swiss Mountain Clinic AG Strada Cantonale 53, CH-6540 Castaneda Tel. +41 91 820 40 40 info@swissmountainclinic.com www.swissmountainclinic.com
Dr. med. Petra Wiechel,
Expertin für Biologische Medizin (Univ. Mailand), und Chefärztin, Swiss Mountain Clinic
Hormonelle Dysbalancen betreffen das gesamte Wohlbefinden, weil Hormone als unsichtbare Taktgeber nahezu alle Prozesse mitsteuern. Der Weg zur Klarheit
Am Ende geht es darum, dass eine Frau wieder Boden unter den Füßen spürt. Entscheidungen werden leichter und Klarheit steigt auf, wenn wir den eigenen Körper besser verstanden haben. Aus einer Diagnostik entwickelt sich dann ein individuell abgestimmtes Konzept. Viele Frauen berichten von ersten Verbesserungen innerhalb weniger Wochen, von mehr Energie, besserem Schlaf und einer stabileren Stimmung. So können sie Schritt für Schritt mit mehr und mehr Zuversicht auf eine lebenswerte Zukunft voranschreiten.
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Bauchspeicheldrüsenkrebs: Die stille Gefahr PA N K R E A S
Er wächst still und leise – und bei Symptomen ist es oft schon zu spät: Pankreastumore sind heimtückisch und schwer therapierbar. Die Behandlung in spezialisierten Fachzentren kann die Überlebens chancen allerdings deutlich erhöhen. Text: Katja Deutsch Foto: Curated Lifestyle/unsplash+
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enn im fortgeschrittenen Rentenalter plötzlich die Hosen um den Bauch schlackern, sollte man zeitnah einen Arzt oder eine Ärztin konsultieren, denn im schlimmsten Fall könnte der ungewollte Gewichtsverlust durch Bauchspeicheldrüsenkrebs verursacht werden. Zusammen mit schmerzloser Gelbsucht, diffusen Oberbauchschmerzen, Appetitlosigkeit, neu auftretendem oder sich verschlimmerndem Diabetes, Fettstühlen und dunklem Urin sowie allgemeiner Müdigkeit kann die ungewollte Gewichtsabnahme ein Symptom für einen Pankreastumor sein. An diesem Tumor erkranken jedes Jahr rund 19.000 Menschen in Deutschland, die meisten von ihnen sind älter. Da die genannten Symptome erst im fortgeschrittenen Stadium auftreten, liegt die Fünfjahresüberlebensrate bei gerade einmal zehn Prozent. Die Diagnose ist aufwendig und erfolgt in mehreren Schritten. Nach der ersten ärztlichen Untersuchung folgen Bluttests, die Hinweise auf veränderte Leberwerte oder Tumormarker wie CA 19-9 liefern
können. Eine Sonografie kann Veränderungen an der Bauchspeicheldrüse oder eine Verengung der Gallenwege sichtbar machen. Eine zentrale Rolle spielt anschließend die kontrastmittelgestützte Computertomografie, da sie den Tumor präzise darstellt und Aufschluss über die Operabilität gibt. Ergänzend kann eine Endosonografie durchgeführt werden: ein von innen über Magen oder Darm gesteuerter Ultraschall, der besonders detaillierte Bilder liefert und zugleich eine Gewebeprobe ermöglicht. Je nach Befund kommen weitere Verfahren wie MRT, ERCP oder zusätzliche CT-Aufnahmen zum Einsatz. Erst das Zusammenspiel all dieser Untersuchungen erlaubt eine sichere Diagnose und bildet die Grundlage für die Therapieplanung. Die einzige potenziell heilende Behandlungsmethode ist die Chirurgie: Tumoren des Pankreaskopfes erfordern in der Regel eine Whipple-Operation, während Tumoren des Pankreasbodens und -schwanzes durch eine Linksresektion entfernt werden. Eine Chemotherapie wird vor allem bei nicht-operablen oder metastasierten
Eine Sonografie kann Veränderungen an der Bauchspeicheldrüse oder eine Verengung der Gallenwege sichtbar machen.
Tumoren eingesetzt. In der Pankreaschirurgie zeichnet sich zudem ein Trend zu minimalinvasiven Verfahren ab. Diese sind zwar zeitaufwendiger, bieten aber potenzielle Vorteile für die Patienten. Erkrankte sollten sich in spezialisierten Pankreas- oder onkologischen Zentren behandeln lassen. Erfahrung, moderne Technik und interdisziplinäre Teams führen zu präziseren Operationen, geringeren Komplikationen und besseren Behandlungsergebnissen. Zudem bieten solche Zentren Zugang zu innovativen Therapien und Studien, was die Überlebenschancen deutlich verbessert. Doch wie kann die Bauchspeicheldrüse gesund bleiben? Ein gesunder Lebensstil
Diffuse Oberbauchschmerzen, Appetitlosigkeit und dunkler Urin sowie ungewollte Gewichtsabnahme können Symptome für einen Pankreastumor sein.
ist zwar keine absolute Garantie für ein langes, gesundes Leben, doch er ist ein wichtiger Faktor: Übergewicht vermeiden, Alkohol reduzieren und stark verarbeitete, vor allem geräucherte Nahrung mit zu viel Salz, Fett und Zucker vermeiden, genauso wie Nikotin, denn Rauchen erhöht das Risiko für Pankreaskrebs deutlich. Empfohlen werden dagegen fünf Hände voll Gemüse am Tag, Nüsse, Obst und Vollkornprodukte sowie magere Eiweißquellen und gesunde Öle. Damit die Hosen auch im Alter gut passen und nicht wegen eines Tumors plötzlich zu weit werden, sollte man ausreichend Wasser trinken und sich viel bewegen. Das senkt den Blutzucker und entlastet die Bauchspeicheldrüse.
Erkrankte sollten sich in spezialisierten Pankreasoder onkologischen Zentren behandeln lassen.
Vinzenzkrankenhaus Hannover – Partner Content
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Die Leber ist ein echtes Lifestyle-Organ
In der Leber unterscheidet man zwischen gut- und bösartigen Tumoren. Zu den gutartigen zählen Zysten und gutartige Geschwülste, zu den bösartigen zählt der lebereigene Krebs. Am häufigsten handelt es sich jedoch um Metastasen, also Absiedlungen von Tumoren aus anderen Organen. Diese stammen meist aus Darmkrebszellen, gefolgt von Bauchspeicheldrüsen-, Magen- und Brustkrebszellen etc.
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etastasen gelangen überwiegend über das Blut aus dem Darm und dem Gastrointestinaltrakt über das portalvenöse System direkt in die Leber. Dadurch wirkt die Leber wie ein „Filter“, in dem die Tumorzellen hängenbleiben und zu wachsen beginnen. Oft sind Lebermetastasen die ersten Absiedlungen, da die Leber die erste Station im Blutweg nach dem Bauchraum ist. Die Behandlung von Lebermetastasen ist besonders anspruchsvoll, da die Leber ein lebenswichtiges Organ ist. Ob Metastasen entfernt werden können, ist entscheidend für die Überlebenschancen der Patientinnen und Patienten. Prof. Dr. Moritz Kleine, Chefarzt der Allgemein-, Viszeral- und onkologischen Chirurgie und Koloproktologie, rät Patient:innen dazu, immer eine Zweitmeinung einzuholen. Denn Top-Expertise kann das Leben spürbar verbessern und verlängern.
Prof. Dr. Kleine, wie kann man Metastasen erkennen?
Oft wurde bereits an anderer Stelle ein Tumor operativ entfernt, meist im Dickdarm. In Deutschland wird dann gemäß Leitlinie ein systematisches Nachsorgeprogramm mit Untersuchungen nach drei, sechs, zwölf, achtzehn und vierundzwanzig Monaten durchgeführt. Für die Erkennung von Lebermetastasen sind Sonographie, CT- und MRT-Bildgebungen entscheidend, da Metastasen in der Regel lange symptomlos bleiben. Schmerzen treten meist erst im fortgeschrittenen Stadium auf, wenn die Leberkapsel gedehnt wird. Typischerweise werden Metastasen daher oft zufällig oder in der Nachsorge entdeckt. Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es für Patient:innen mit Lebermetastasen? Und welche Erfolge sind möglich?
Dick- und Enddarmkrebs tritt meist nach dem 65. Lebensjahr auf. Bei Patient:innen unter 50 Jahren sollte immer zusätzlich eine genetische Abklärung erfolgen. Die Behandlung von Lebermetastasen erfolgt über drei Hauptmethoden: Systemtherapie (Chemotherapie/Immuntherapie), Ablation und operative Entfernung. Bei der Ablation wird eine Nadel in die Metastase eingeführt und Wärme über Mikrowellen oder Radiofrequenz appliziert. Dadurch wird das Gewebe zerstört und später resorbiert. Operative Eingriffe reichen von kleinen Resektionen einzelner Metastasen bis zu größeren Eingriffen, bei denen bis zu 80 Prozent der Leber entfernt werden. Minimalinvasive und robotische Verfahren ermöglichen ein präzises Arbeiten, lokal, mit hohen Temperaturen. Das reduziert Blutungen, was wiederum den Heilungsprozess beschleunigt und dadurch auch Leberoperationen bei vorerkrankten Patient:innen ermöglicht.
Prof. Dr. Moritz Kleine,
Chefarzt der Allgemein-, Viszeralund onkologischen Chirurgie und Koloproktologie am Vinzenzkrankenhaus Hannover
Der Befund mehrerer Tumore in der Leber wird schnell als nicht behandelbar eingestuft, obwohl moderne Chemotherapien oder Immuntherapien und Kombinationen aus Operation und Ablation oft gute Chancen bieten. Sie haben gerade einen recht jungen Patienten mit Metastasen behandelt…
Ein Patient Anfang 50 entwickelte eineinhalb Jahre nach einer Dickdarm-OP eine sechs Zentimeter große Lebermetastase. Da bei dieser Größe eine Ablation nicht möglich ist, wurde etwa die Hälfte der Leber minimalinvasiv entfernt. Der Patient hat am siebten postoperativen Tag das Krankenhaus verlassen. Dank minimalinvasiver Techniken können heute rund 70 Prozent der Patientinnen und Patienten operiert werden, mit schnellerer Genesung und weniger Komplikationen. Große Leberoperationen bleiben jedoch riskant, beispielsweise durch Blutungen oder Gallenwegsleckagen. Das Vinzenzkrankenhaus ist führend auf dem Gebiet der Leberchirurgie. Was machen Sie anders als andere – und warum ist das so ein Vorteil für Ihre Erkrankten?
Ich habe 17 Jahre lang Leberchirurgie gelernt – solche Eingriffe gelingen nur in großen Zentren zuverlässig. Deshalb arbeiten wir eng interdisziplinär: Die Fachbereiche Chirurgie, Anästhesie und Radiologie sind direkt eingebunden. Gerade bei Komplikationen wie Gallenleckagen oder Blutungen ist diese Betreuung entscheidend. Oft erreichen uns Anfragen für Zweitmeinungen, da fernab von Leberzentren häufig Potenzial ungenutzt bleibt: Der Befund mehrerer Tumore in der Leber wird schnell als nicht behandelbar eingestuft, obwohl moderne Chemotherapien oder Immuntherapien
und Kombinationen aus Operation und Ablation oft gute Chancen bieten. Eine frühzeitige Einbeziehung spezialisierter Zentren ist daher wichtig! Was kann man seiner Leber Gutes tun?
Die Leber ist ein echtes Lifestyle-Organ: Auch, wenn es Auslöser wie Hepatitis gibt, ist Alkohol in Deutschland nach wie vor die häufigste Ursache für Leberzirrhose. Solange „nur“ eine Fettleber vorliegt, kann sie sich jedoch grundsätzlich regenerieren.
Medizinische Versorgung auf höchstem Niveau mit acht Fachabteilungen sowie professionelle und zugewandte Pflege - dafür steht das Vinzenzkrankenhaus in Hannover. Modernste Diagnoseverfahren und Therapien zeichnen unsere Arbeit aus. www.vinzenzkrankenhaus.de
Dank minimalinvasiver Techniken können heute rund 70 Prozent der Patientinnen und Patienten operiert werden, mit schnellerer Genesung und weniger Komplikationen.
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Therapieansätze nach einer Krebsdiagnose K O M P L E M E N TÄ R T H E R A P I E
Nach einer Krebsdiagnose gibt es unterschiedliche Therapieoptionen, die sich oft kombinieren lassen, um Patienten bestmöglich zu unterstützen. Text: Pia Rische Foto: Nataliya Vaitkevich/pexels
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bei schweren und akuten Erkrankungen wie Krebs: Diagnostik, Operationen, Medikamente oder moderne Therapieverfahren sind hier unverzichtbar und oft lebensrettend.
Wenn Menschen mit einer Krebsdiagnose konfrontiert werden, entsteht oft der Eindruck, sie müssten sich für einen einzigen Weg entscheiden. Im Internet finden sich unzählige Erfahrungsberichte, Versprechen und Methoden zur modernen Schulmedizin, aber auch zu naturheilkundlichen Verfahren. Dazwischen entsteht bei Patienten die Sorge, mit der falschen Wahl Chancen zu verspielen. Ein Blick auf beide Bereiche zeigt jedoch, dass sie keineswegs gegeneinanderstehen.
Die Naturheilkunde verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz. Sie versteht den Menschen als Gesamtsystem, richtet den Blick auf Prävention und aktiviert die Selbstheilungskräfte. Zu ihren Methoden gehören Ernährungstherapie, Bewegung, Wasser- und Wärmeanwendungen sowie Entspannungsverfahren. Während sie bei akuten Tumorerkrankungen die Schulmedizin nicht ersetzen kann, bietet sie wertvolle Unterstützung, indem sie Beschwerden lindert, den Körper stärkt oder Stress reduziert. Wichtig ist auch die Abgrenzung zur Alternativmedizin: Naturheilkunde versteht sich nicht als
er Moment einer Krebsdiagnose löst bei vielen Betroffenen einen tiefen Schock aus. Studien zeigen, dass in dieser Phase Unsicherheit, Angst und der Wunsch nach Orientierung stark zunehmen – besonders, wenn es darum geht, die eigene Behandlung zu verstehen und mitzugestalten.
Unter Schulmedizin versteht man wissenschaftlich geprüfte Verfahren, wie sie an medizinischen Hochschulen gelehrt werden. Sie folgt dem Zusammenhang von Ursache und Wirkung, arbeitet krankheitsorientiert und stützt sich auf nachweisbare Effekte. Die Notwendigkeit dieses Ansatzes zeigt sich besonders
Naturheilkunde versteht sich nicht als Ersatz für wirksame Krebstherapien, sondern als ergänzender Ansatz.
Ersatz für wirksame Krebstherapien, sondern als ergänzender Ansatz. Gerade in der Onkologie zeigt sich, dass viele Patienten neben der Standardtherapie solche ergänzenden Methoden nutzen, um aktiv zu ihrem Wohlbefinden beitragen zu können. An diesem Punkt setzt die integrative Medizin an. Sie verbindet moderne onkologische Behandlung mit ausgewählten naturheilkundlichen Verfahren und betrachtet beide als Teile eines gemeinsamen therapeutischen Rahmens. Die leitliniengerechte Krebstherapie bleibt dabei zentral, während begleitende Maßnahmen individuell abgestimmt eingesetzt werden – zur Linderung von Nebenwirkungen, zur Verbesserung der Lebensqualität oder zur Unterstützung des seelischen Gleichgewichts. Integrative Onkologie bedeutet daher nicht, eine Richtung gegen die andere auszuspielen, sondern das Zusammenspiel zu stärken. Immer mehr Kliniken entwickeln integrative Angebote, die wissenschaftliche Begleitung nimmt zu und insgesamt wächst die Akzeptanz. Für Betroffene bedeutet das vor allem
eines: Sie können von der Stärke beider medizinischer Welten profitieren, ohne sich für einen einzigen Weg entscheiden zu müssen.
Wenn Menschen mit einer Krebsdiagnose konfrontiert werden, entsteht oft der Eindruck, sie müssten sich für einen einzigen Weg entscheiden. Fakten Inzwischen gibt es zertifizierte, interprofessionelle Schulungsprogramme, die eine qualitativ hochwertige und wissenschaftlich-fundierte Beratung zu komplementärer Medizin bei Krebserkrankungen ermöglichen. Ziel ist es, Patienten fundiert zu informieren und die Qualität der Versorgung zu erhöhen.
Gerade in der Onkologie zeigt sich, dass viele Patienten neben der Standardtherapie naturheilkundliche Methoden nutzen, um ihr Wohlbefinden zu verbessern.
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Zusammenspiel von Schulmedizin und Naturheilverfahren
Integrative Onkologie verbindet moderne Krebsmedizin mit ergänzenden Maßnahmen – Prof. Höllein erklärt im Interview, wie das gelingt.
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ine Krebsdiagnose bringt komplexe medizinische und persönliche Herausforderungen mit sich. Die integrative Onkologie reagiert darauf, indem sie bewährte Therapien mit unterstützenden naturheilkundlichen Konzepten kombiniert.
Viele Patient:innen stehen nach der Diagnose unter großem Druck, informieren sich im Internet und möchten zusätzlich zur schulmedizinischen Therapie eigene Wege gehen. Die Hälfte aller Betroffenen wendet ergänzende Verfahren an – oft, ohne es den behandelnden Onkolog:innen mitzuteilen, aus Angst vor Ablehnung. Genau dort setzen wir an: Wir denken in „offenen Schubladen“ und wollen keine Konkurrenz zwischen Naturheilverfahren und Schulmedizin. Wir ordnen gemeinsam ein, was sinnvoll ist und wovon abzuraten ist. Viele sind erleichtert, wenn sie merken, dass sie nicht alles ausprobieren müssen, um dennoch gut begleitet zu sein; anderen verschaffen wir mit gezielten Anwendungen Linderung.
Für uns ist entscheidend, dass alle eine leitliniengerechte, hochwirksame Behandlung erhalten – ergänzt durch Maßnahmen, die Beschwerden lindern und den ch naturTherapieverlauf unterstützen den von können. enkassen Wie reagieren Patient:innen auf diesen Ansatz?
Fotos : Dominik Asbach
Warum halten Sie das Zusammenspiel von Naturheilkunde und Schulmedizin in Ihrer Klinik für sinnvoll?
len – hier oder an den Universitätskliniken in München. Die dort gegebenen Empfehlungen können wir vollständig übernehmen, sodass eine Behandlung auf höchstem Niveau gewährleistet ist. Durch die enge Vernetzung können wir zudem an Studien zu neuen Medikamenten teilnehmen oder spezialisierte Therapieformen vermitteln. Diagnostik bringen die meisten bereits mit; nötige Untersuchungen organisieren wir. Welche naturheilkundlichen Verfahren kommen zum Einsatz?
Einige wünschen Infusionen, Tabletten oder Nahrungsergänzungsmittel – das ordnen wir sorgfältig ein. Unser Hauptschwerpunkt ist multidisziplinär: Akupunktur, Ernährungsmedizin, Sport- und Bewegungstherapie, psychoonkologische Unterstützung, pflegerische Anwendungen, Achtsamkeitstrainings oder Vibrationstherapien. Wir arbeiten prophylaktisch, fangen Nebenwirkungen früh ab. und nutzen Maßnahmen wie Kopfhautkühlung zur Verringerung des Haarausfalls, oder Hand- und Fußkühlung zur Vorbeugung von Polyneuropathie. Zudem behandeln wir häufig Fatigue, also therapie- und tumorbedingte Erschöpfung.
Wie entstand die Idee, diese Bereiche zu verknüpfen?
Die Veramed Klinik existiert seit etwa 40 Jahren und hat seit vielen Jahren das zweite naturheilkundliche Standbein. Ich habe als Onkologe erlebt, wie groß das Bedürfnis nach „Hilfe zur Selbsthilfe“ ist. Besonders ist bei uns die Möglichkeit, Patient:innen auch stationär im geschützten Rahmen begleiten zu können.
Begleitung. Auch wir als Klinik mit rund 90 Betten wollen weitere Evidenz schaffen und komplementärmedizinische Maßnahmen stärken. Über Fortbildungsprogramme, wissenschaftliche Kooperationen und überregionale Vernetzung tragen wir dazu bei, das Feld weiterzuentwickeln.
Was zeichnet die Veramed Klinik darüber hinaus aus?
Alle Leistungen – auch naturheilkundliche – werden von gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Gleichzeitig setzen wir modernste Medikamente ein und kämpfen für Zugang zu neuen Therapien. Die Lage in den Bergen im Süden Bayerns, am Fuß des Wendelsteins, die familiäre Struktur und die hausgemachte Küche schaffen eine besondere Atmosphäre. Die Dankbarkeit und positive Rückmeldungen bestätigen unseren Weg immer wieder. Wo sehen Sie die Zukunft der integrativen Onkologie?
Die Bewegung nimmt Fahrt auf. Es entstehen zunehmend Lehrstühle, es gibt mehr Forschung und wissenschaftliche
Die Rückmeldungen sind durchweg positiv. Menschen fühlen sich abgeholt, gleichzeitig betonen wir klar, dass wir keine Alternativmedizin anbieten. Für uns ist entscheidend, dass alle eine leitliniengerechte, hochwirksame Behandlung erhalten – ergänzt durch Maßnahmen, die Beschwerden lindern und den Therapieverlauf unterstützen können. Sie behandeln nach internationalen und nationalen Leitlinien und in Zusammenarbeit mit lokalen Tumorzentren. Was bedeutet das für Diagnostik, Therapieplanung und Qualitätssicherung?
Viele Patient:innen kommen aus verschiedenen Zentren oder stellen sich direkt vor. Wir wahren die Interdisziplinarität, indem wir sie in Tumorboards vorstelIn enger Zusammenarbeit im interdisziplinären Team kombinieren die Spezialisten der Veramed Klinik klassische Schulmedizin mit Verfahren der Naturheilkunde. Daraus ergibt sich das besondere Konzept der Veramed Klinik. Hier verschmilzt eine moderne, leitliniengerechte Onkologie mit einer individuell auf jede einzelne Patientin und jeden einzelnen Patienten zugeschnittenen komplementärmedizinischen Versorgung. www.veramed.de
Prof. Dr. med. Alexander Höllein,
Chefarzt, Facharzt für Hämatologie und Onkologie, Facharzt für Innere Medizin & Master of Health Business Administration (MHBA)
Alle Leistungen – auch naturheilkundliche – werden von gesetzlichen Krankenkassen übernommen.
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ALLES FÜR DIE GESUNDHEIT
Nachhaltig handeln NACHLASS
Für viele Menschen ist es ein großer Trost, zu wissen, dass ihre Liebsten gut versorgt und mit ihrer Trauer nicht allein sind. Text: Kirsten Schwieger Foto: Getty Images/unsplash+
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as bleibt – abseits von Trauer, Schmerz und Verlust – wenn ein Leben zu Ende geht? Mit einem Mal ist ein geliebter Mensch nicht mehr da. Nur die Erinnerung an ihn und das, was er hinterlassen hat. Für viele Menschen ist es ein großer Trost, zu wissen, dass ihre Liebsten gut versorgt und mit ihrer Trauer nicht allein sind. Dass ihre Existenz Spuren auf der Erde hinterlassen hat. Über den Tod hinaus Gutes zu bewirken und nachhaltig Einfluss zu haben, bestärkt Menschen in ihrem Gefühl der Wirksamkeit und Sinnhaftigkeit. Zu wissen, dass persönlich wichtige Anliegen auch nach dem Ableben weitergeführt werden, ist für viele ein beruhigender Gedanke. Menschen, die sich der Ungleichheiten und Krisen in der Welt bewusst sind, sehen in dem Vermächtnis ihres Nachlasses eine Möglichkeit, einen Beitrag zur Lösung dieser Probleme zu leisten. Im Rahmen einer Testamentsspende
Über den Tod hinaus Gutes zu bewirken und nachhaltig Einfluss zu haben, bestärkt Menschen in ihrem Gefühl der Wirksamkeit und Sinnhaftigkeit.
Nach dem Tod eines geliebten Menschen brauchen insbesondere Kinder die Bestätigung, dass all ihre Gefühle berechtigt, normal und akzeptiert sind. ist dies möglich. Neben Geldspenden können auch Wertgegenstände, Wertpapiere oder Immobilien testamentarisch an eine oder mehrere wohltätige Organisationen vermacht werden. Wer gemeinnützige Organisationen oder nahestehende Menschen in seinem Nachlass bedenken möchte, muss dies testamentarisch festhalten. Mit einem handschriftlichen Testament oder einem Erbvertrag kann das Vermächtnis – abgesehen von gesetzlich vorgesehenen Pflichtteilen – wunschgemäß aufgeteilt werden. Das Vermachen des Nachlasses an eine Hilfsorganisation ist eine bewusste, altruistische Entscheidung, die persönliche Werte und Lebensziele widerspiegelt. Doch der materielle Nachlass ist nicht alles. Vielen raubt die Sorge den Schlaf, dass ihr Ableben eine Lücke hinterlässt, die für die Hinterbliebenen emotional nicht – oder nur schwer – zu verkraften ist. So ist es von immenser Wichtigkeit, dass Verluste gesund verarbeitet werden. Nicht verarbeitete Trauer kann psychischen wie körperlichen Schaden anrichten. Jeder Trauerprozess ist individuell. Wichtig ist, das Trauernde sich die Zeit lassen, die sie benötigen. Eine professionelle Trauerbegleitung kann sehr hilfreich sein – besonders dann, wenn die Trauer überwältigend wird oder lange anhält. Sie ermöglicht einen geschützten Rahmen und Zeit, um die Trauer ausleben und bewältigen zu können. Gespräche, Rituale und Übungen helfen, den Verlust zu inte-
Eine Trauerbegleitung kann auch schon vor dem Tod beginnen.
grieren, ohne den verstorbenen Menschen zu „vergessen“. Mit trauernden Kindern wird dagegen oft künstlerisch gearbeitet. Denn diese trauern auf ihre eigene, altersabhängige Weise – oft wechselhaft und ohne ihre Gefühle benennen zu können. Durch das gestalterische Tun kann jedes Kind seinen Schmerz individuell und unter einer Art Schutzmantel ausdrücken, zulassen, bearbeiten und bewältigen. Nach dem Tod eines geliebten Menschen brauchen insbesondere Kinder die Bestätigung, dass all ihre Gefühle berechtigt, normal und akzeptiert sind. Ausgebildete Trauerbegleiter übersetzen ihre Trauer in Spiel, Bilder und Worte, nehmen Ängste und eventuelle Schuldgefühle und verhin-
dern Entwicklungsverzögerungen. Eine Trauerbegleitung kann auch schon vor dem Tod beginnen. Bei einer todbringenden Krankheit kann es von großem Vorteil sein, wenn die Familie bereits in der Phase des Abschieds professionell begleitet wird.
Fakten Eine professionelle Trauerbegleitung wird nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Es gibt aber gemeinnützige Organisationen, spezialisierte Stiftungen und kirchliche Gruppen, welche kostenlose, professionelle Unterstützung anbieten. ANZEIGE - ADVERTORIAL
Wie unverarbeitete Trauer zu Gesundheitsrisiken im Alter führen kann „Vor fast 50 Jahren ist mein Vater plötzlich verstor-
die Oberfläche. Manchmal mit aller Macht, wenn ihr
ben – er war 35 Jahre. Ich war damals 5 Jahre jung.
keine Beachtung geschenkt wird. Erst im Erwachse-
Der Tod wurde totgeschwiegen und ich war innerlich
nenalter können die Auswirkungen deutlich werden.
ganz allein mit meiner Trauer und wollte meine de-
Psychische Erkrankungen wie Persönlichkeitsstö-
pressive Mutter nicht belasten. Diese Zäsur in meiner
rungen, Posttraumatische Belastungsstörungen oder
Kindheit hat mein ganzes Leben geprägt.“
Depressionen sind keine Seltenheit. Der Ursache
Thomas, 55 Jahre, über seine unverarbeitete Trauer
auf die Spur zu kommen ist dann umso schwieriger, denn kaum jemand vermutet eine unverarbeite
Wenn ein Kind seine Eltern oder ein Geschwister-
Trauer als Grund für die Krankheitssymptome.
kind verliert, stellt das seine ganze Welt von einer
Genau das hat sich der Leipziger Verein Wolfsträne
Sekunde auf die andere auf den Kopf – nichts ist
e. V. zur Aufgabe gemacht: Trauer im Kindes- und
mehr, wie es einmal war. Kindern sieht man ihre
Jugendalter steht hier im Fokus der Arbeit. Mit dem
Trauer jedoch oftmals nicht an, sie funktionieren
Ziel, langfristige psychische und physische Folgen
weiter, fallen nicht auf, schreiben gute Noten in der
einer unverarbeiteten Trauer zu vermeiden. Hier
Schule, übernehmen Aufgaben im Haushalt. Doch
wird die Trauer gesehen, gehört und gespürt. Das ist
der Schein trügt, die Trauer in ihnen arbeitet. Über
nicht immer leicht, aber auf lange Sicht der gesün-
Jahre und Jahrzehnte bahnt sie sich einen Weg an
dere Umgang damit.
Der Verein muss seine Arbeit ausschließlich über Spenden finanzieren, da das Angebot weder von den Krankenkassen noch vom Staat gefördert wird. Möchten Sie die Arbeit mit einer Spende unterstützen, machen Sie das sehr gerne auf das Spendenkonto DE89 8605 5592 1090 1651 17 oder per PayPal mit dem nebenstehenden QR-Code.
NOTHILFE IN GAZA
ÜBER GRENZEN HINWEG
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SPENDE JETZT!
ir von GAiN bringen Hilfsgüter direkt in den Gazastreifen. Unsere Mitarbeitenden verteilen vor allem Lebensmitel in Khan Younis und Umgebung.
G LOB A L A I D N E T WOR K (G A I N )
Mit jeder Spende hilfst du einer verzweifelten Familie zu überleben. Gemeinsam überwinden wir Grenzen.
www.GAiN-Germany.org/gaza
Volksbank Mittelhessen IBAN DE88 5139 0000 0051 5551 55 Stichwort: 261Gaza
WE I T E R E I N F OS
Genau das tat sie jeden Tag. Sie sammelte Momente, keine Jahre. Lachte laut, liebte tief, hörte nie auf, zu träumen. Und als sie gehen musste, war das Leben noch immer da – in jeder Berührung, jedem Blick. Wir durften sie begleiten. Bis zuletzt.
Schenken Sie sterbenskranken Menschen Würde und Lebensfreude bis zuletzt. Jetzt mehr erfahren und unterstützen: Jeden-Augenblick-leben.de
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Ein Testament für die Natur Der Gedanke an das eigene Erbe kann
erlebte sie die jährlichen Züge der Kraniche,
tröstlich sein. Denn etwas bleibt, wenn
die Küken der Gewässervögel und sogar
wir gehen. Mit einem Testament kann
das Miteinander von Wolf und Rothirsch.
selbstbestimmt der eigene Nachlass
Als kinderlose Witwe konnte sie frei über
gelenkt werden. Es bleiben dankbare
ihr Erbe entscheiden. Die vertrauensvollen
Menschen – oder auch wunderbare Natur-
Gespräche mit der NABU-Stiftung gaben ihr
areale für immer bewahrt.
bei der Regelung ihres Nachlasses Orientie-
4 Fragen an Frauke Hennek Individuelle Testamentsberatung Was ist zu Lebzeiten wichtig, wenn jemand der Natur etwas vermachen möchte? Die Grundlage ist immer ein Testament, zum Beispiel eins, in dem die NABU-Stiftung Nationales Naturerbe als Erbin oder mit einem bestimmten Betrag eingesetzt wird. Wir freuen uns über jeden, der bereits zu Lebzeiten hierzu mit uns Kontakt aufnimmt. So können wir die Wünsche der Menschen für ihre Nachlässe kennenlernen und gemeinsam überlegen, wie wir später für die Natur wirken sollen.
rung und Unterstützung. Seit ihrem Tod hilft Wie wäre es, einen Ort zu hinterlassen, der
ihr Nachlass, das Naturparadies Grünhaus
Welche Unterstützung erfahren Menschen bei Ihnen,
voller Leben ist, wo Vögel singen, Insekten
in all seiner Lebendigkeit zu erhalten. Ruth
die gemeinnützig testieren wollen?
summen und Blumen duften – und der für
Pribnow hält so noch immer eine schützende
Eine gut strukturierte Testamentsbroschüre kann kostenlos bei uns bestellt oder her-
immer als Naturoase erhalten bleibt? Genau
Hand über das, was ihr zu Lebzeiten wichtig
diesen Wunsch haben sich schon viele Men-
war. Die Natur braucht Menschen wie Ruth
schen erfüllt. So wünschte sich die Berlinerin
Pribnow, die mit ihrem Nachlass urige
Ruth Pribnow einen Ort, an dem wildlebende
Naturwälder, stille Seen oder blühende, vom
Tiere wie der Wolf auch ohne Konflikte mit
Vogelgesang erfüllte Wiesen schaffen. Die
dem Menschen existieren können. Noch zu
NABU-Stiftung kauft wertvolle Lebensräume
Lebzeiten besuchte sie das Naturparadies
in Deutschland für Tiere und Pflanzen. Mit
Grünhaus, eine über 20 Quadratkilometer
einem Testament zugunsten der NABU-Stif-
große Wildnislandschaft im Eigentum der
tung machen Sie die Tür weit auf zu neuen
NABU-Stiftung Nationales Naturerbe. Hier
Naturparadiesen, für immer bewahrt.
untergeladen werden. Unser Testamentsplaner, ein informierendes Gespräch am Telefon oder Online-Vorträge zum Erbrecht sind weitere gern genommene Hilfen. Das Abfassen des Testaments geht so vielen Menschen einfacher von der Hand. Im Todesfall kümmern Sie sich dann um alles, auch um die Nachlassauflösung? Ja, als Erbe fahren wir bundesweit zum letzten Wohnort des Verstorbenen. Wir sichten sorgfältig den Nachlass, sichern alles Wertvolle und sorgen für eine nachhaltige und diskrete Nachlassauflösung. Dazu gehören auch Kündigungen von Verträgen, Verkauf von Immobilien oder die Organisation einer Grabpflege. Muss die NABU-Stiftung Nationales Naturerbe Erbschaftssteuern zahlen?
Foto Gänsesäger: NABU/CEWE/Daniela K. Anger
Nein, die NABU-Stiftung Nationales Naturerbe ist von der Erbschaftsteuer befreit. So kann der Nachlass komplett für die Natur wirken.
Nicht zögern, sondern einfach den ersten Schritt machen: Bestellen Sie sich die kostenfreie Testamentsbroschüre.
NABU-Stiftung Nationales Naturerbe Frauke Hennek Tel. 030 – 235 939 161 Frauke.Hennek@naturerbe.de www.Testamente.naturerbe.de
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Bis der Arzt kommt ... ... kann es zuweilen lange dauern im bolivianischen Regenwald. Der Bedarf an ärztlicher Versorgung ist groß in den abgelegenen Gemeinden am Río Mamoré, aber es gibt weit und breit keine Ärzte, kein Krankenhaus und keine Apotheke.
E
s gibt vielerorts noch nicht einmal eine Straße, sodass der Verkehr zwischen den Ge-
meinden im Amazonasgebiet fast ausschließlich übers Wasser läuft. Von manchen Dörfern aus ist man bis zu 5 Tage bis zur nächsten Stadt unterwegs. Daher hat der Projektpartner von Adveniat in Pando ein Gesundheitsprogramm aufgelegt, mit dem die Versorgung zu den Menschen gebracht wird. Dabei muss das Team zum Teil abenteuerliche Wege durch den tropischen
Regenwald zurücklegen, um zu den entlegenen Dörfern zu gelangen. Einmal angekommen, werden nicht nur Notfälle behandelt, sondern auch allgemeine Vorsorgeuntersuchungen durchgeführt. Darüberhinaus werden in jedem Dorf Gesundheitshelferinnen und -helfer ausgebildet. Diese können natürlich kein medizinisches Personal ersetzen, dennoch ist es
in vielen Fällen eine entscheidende Hilfe zur Selbsthilfe. Wir sind überzeugt: Gesundheit gehört zu einem menschenwürdigen Leben! Deshalb unterstützt Adveniat Gesundheitsversorgung für die Ärmsten in Lateinamerika. Auch Sie können zu einer besseren Lebensqualität am Amazonas beitragen.
Spenden Sie jetzt! www.adveniat.de/amazonas-w Das Krankenhausschiff „Esperanza“, zu deutsch „Hoffnung“, unterwegs auf dem Río Mamoré, einem Nebenfluss des Amazonas. Foto: Patricio Cro0ker
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KREBS
Kombinationstherapie hat Einzug in die medizinischen Leitlinien gefunden, da der Mehrwert der kombinierten Gabe insbesondere bei onkologischen Erkrankungen seit Langem anerkannt ist.
Den Krebskampf natürlich unterstützen K O M P L E M E N TÄ R T H E R A P I E
Krebserkrankungen zählen weltweit zu den häufigsten Todesursachen. Neue Therapieansätze werden deshalb ständig erforscht. Text: Silja Ahlemeyer Foto: Ivan Samkov/pexels
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enn sich bei einem Menschen Krebs entwickelt, vermehren sich bestimmte Körperzellen unkontrolliert. Dadurch zerstören sie gesundes Gewebe. Die klassischen Behandlungsmethoden – Operation, Chemo- und Strahlentherapie – bilden die Grundpfeiler der modernen Krebsbehandlung, denn sie sind evidenzbasiert. Das bedeutet, dass diese Behandlungsmethoden auf wissenschaftlich-fundierten Erkenntnissen beruhen und positive Auswirkungen in Studien ein-
Das menschliche Darmmikrobiom steht im Zentrum intensiver Forschung. Denn im Darm leben bestimmte Bakterienstämme, die kurzkettige Fettsäuren und andere Stoffe produzieren, welche die T-Zell-Aktivität gegen Krebs positiv beeinflussen können.
deutig belegt wurden. Neben klassischen Methoden gibt es noch weitere evidenzbasierte Möglichkeiten, um den Krebs zu bekämpfen, etwa die Immuntherapie. Und auch naturnahe Therapieansätze werden zunehmend erforscht, auch wenn ihre Wirkungen noch nicht nach den gängigen wissenschaftlichen Standards belegt sind. Fünf natürliche Ansätze im Kurzporträt. Phytotherapeutika
Viele Pflanzen zeigen in Laborversuchen krebshemmende Verbindungen. So wird dem Curcumin (aus Kurkuma) eine Wirkung gegen Brust- und Darmkrebszellen zugesprochen, da es Wachstumsfaktoren und Signalwege hemmen könnte. Auch Grüner Tee wird untersucht, weil man hofft, dass seine Bestandteile Zellteilung und Blutgefäßneubildung in Tumoren bremsen könnte. Obwohl diese Wirkmechanismen im Labor vielversprechend sind, fehlen noch große klinische Studien zur Wirksamkeit beim Menschen. Phytosignaltherapie und sekundäre Pflanzenstoffe
Sekundäre Pflanzenstoffe haben das Potenzial, körpereigene Entgiftungsenzyme
zu aktivieren und Entzündungen zu hemmen. Ein innovativer Forschungsansatz kombiniert solche Wirkstoffe mit niedrig und gleichmäßig verabreichter Chemotherapie. Dann kommen unter anderem Curcumin, EGCG aus Grünem Tee, Sulforaphan aus Kreuzblütlern, Quercetin aus Zwiebeln oder Genistein aus Soja zum Einsatz. Diese sollen möglicherweise die toxische Belastung der chemischen Medikamente senken. Eine eindeutige, großflächig belegte Wirksamkeit ist aber noch Gegenstand der Forschung und nicht allgemein belegt. Mikrobiom-Therapie
Das menschliche Darmmikrobiom steht im Zentrum intensiver Forschung. Denn im Darm leben bestimmte Bakterienstämme, die kurzkettige Fettsäuren und andere Stoffe produzieren, welche die TZell-Aktivität gegen Krebs positiv beeinflussen können. T-Zellen sind wichtig für die körpereigene Abwehr. Stuhltransplantationen oder gezielte Probiotika-Gaben könnten hier helfen, das Immunsystem der Krebspatienten zu unterstützen. Photodynamische Therapie
Die Photodynamische Therapie (PDT) ist eine nicht-invasive Krebstherapie, die Licht und einen lichtempfindlichen Wirkstoff, einen sogenannten Photosensibilisator, kombiniert. Der Wirkstoff reichert sich in Tumorzellen an und wird durch das Licht einer bestimmten Wellenlänge aktiviert, was
zur Zerstörung der Krebszellen führt. Die PDT wird bereits erfolgreich bei bestimmten oberflächlichen Tumoren eingesetzt. Hyperthermie mit natürlicher Unterstützung
Hyperthermie bedeutet, dass Tumore gezielt erwärmt werden, um sie zu schwächen. Bei einer Kombination mit der Gabe von natürlichen Substanzen wie Ginsenosiden (aus Ginseng) erforscht man, ob die lokale Durchblutung und Entzündungsregulation gefördert werden kann, was die körpereigenen Abwehrmechanismen unterstützen könnte.
Neben klassischen Methoden gibt es noch weitere evidenzbasierte Möglichkeiten, um den Krebs zu bekämpfen, etwa die Immuntherapie. Fakten Jedes Jahr erkranken in Deutschland rund 500.000 Menschen neu an Krebs. Bei den Frauen ist am häufigsten das Brustdrüsengewebe befallen, bei Männern die Prostata. Unter www.krebsinformationsdienst.de/krebs-vorbeugen gibt es Empfehlungen zur Krebsprävention.
Zurück ins Leben
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KREBS
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NACHSORGE
Kaum ein Krebspatient kehrt nach einer Therapie nahtlos in den Alltag zurück. Onkologische Reha, Verlaufskontrollen, psychosoziale Betreuung und Rehabilitationssport sind wesentliche Bestandteile der Krebsnachsorge. Text: Kirsten Schwieger Foto: Kampus Production/pexels
D
ie Krebsbehandlung ist abgeschlossen, doch die Betreuung der Krebspatienten endet noch lange nicht. Zu einschneidend sind die Folgen der Erkrankung und auch der Therapie. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist meist noch stark beeinträchtigt, viele Patienten haben auch mit psychischen Problemen zu kämpfen. Vielschichtige Ängste, Fatigue, Antriebslosigkeit bis hin zu Depressionen bestimmen nicht selten das Leben. Das Wiedereinfinden in das Alltags- und Berufsleben fällt nach langer Krankheit schwer. Viele Krebspatienten müssen sowohl ihr Selbstbild als auch ihre Rolle im privaten wie beruflichen Umfeld neu definieren. Um sie bei der schrittweisen Rehabilitation zu begleiten, erhalten Krebspatienten während der onkologischen Nachsorge neben medizinischer Betreuung auch psychosoziale Unterstützung. Die Gestaltung des Nachsorgeprogramms und dessen Dauer variieren je nach Tumorart. Im Durchschnitt erstreckt sich die Krebsnachsorge über einen Zeitraum von fünf Jahren, in welchem ein erhöhtes Rückfallrisiko besteht. Bestimmte Krebserkrankungen erfordern gar eine lebenslange Nachbeobachtung. Der Übergang von Primärbehandlung und Nachsorge kann je nach Krebsart, Krankheitsstadium und Behandlungsmethoden fließend sein. Meist beginnt die eigentliche Nachsorge erst nach Abschluss der onkologischen Reha, welche einen wichtigen Stellenwert innerhalb der Krebsnachsorge einnimmt. Diese schließt in der Regel als Anschlussheilbehandlung (AHB) direkt an die Primärbehandlung an. Onkologische Rehas können aber auch später erfolgen, mit gewissen Abständen auch mehrmals. Die Reha dauert meist drei Wochen und kann sowohl ambulant als auch (teil-)stationär in speziellen onkologischen Rehakliniken stattfinden. Ziel ist, die körperlichen und seelischen Auswirkungen der Tumorerkrankung und -therapie zu lindern und die Patienten wieder ins soziale und berufliche Leben zu integrieren. Nach einer ärztlichen Eingangsuntersuchung und einem psychologischem Erstgespräch wird ein individueller Reha-Plan erstellt. Ein fester Bestandteil der Reha nach Krebs ist die Bewegungstherapie mit gezieltem Aufbau- und Ausdauertraining. Gespräche mit erfahrenen Psychoonkologen helfen bei der Verarbeitung der Krankheit und der Belastungen durch die Therapie. Auch Ernährungs- und Physiotherapie sowie die Erarbeitung konkreter Pläne für die schrittweise Rückkehr ins soziale und berufliche Leben sind wesentliche Bestandteile einer Krebs-Reha. In vielen Einrichtungen spielt auch die Patientenedukation in Form von Vorträgen oder Seminaren
Bewegung und Sport stärken nach einer Krebstherapie die Leistungsfähigkeit, geben Kraft, Beweglichkeit und Selbstbewusstsein.
Im Durchschnitt erstreckt sich die Krebsnachsorge über einen Zeitraum von fünf Jahren, in welchem ein erhöhtes Rückfallrisiko besteht. Bestimmte Krebserkrankungen erfordern gar eine lebenslange Nachbeobachtung. über die spezifischen Tumore, aber auch über Ernährung, Schlaf oder Entspannungsmethoden eine wichtige Rolle. Der Antrag für die Anschlussrehabilitation wird entweder bereits im Krankenhaus oder beim zuletzt behandelnden Arzt gestellt. Die Kosten werden von der gesetzlichen Kranken-, Renten- oder Unfallversicherung getragen. Nach der Reha, beziehungsweise nach Operation, medikamentöser und/oder strahlentherapeutischer Behandlung, beginnt die reguläre, längerfristige Krebsnachsorge. Ihr Ziel ist die Kontrolle des Behandlungserfolgs sowie das frühzeitige Erkennen eventueller Rückfälle sowie möglicher Krankheits- oder Therapiefolgen. Darüber hinaus werden
die Patienten auf vielfältigste Weise bei der Bewältigung dieser Folgen sowie bei ihrer Rückkehr in den Alltag unterstützt. Jeder Patient erhält einen individuellen Nachsorgeplan von seinem behandelnden Arzt. Ein zentrales Element stellt die Verlaufskontrolle in Form von regelmäßigen medizinischen Untersuchungen dar. Die anfänglich engmaschigen Kontrollen werden mit der Zeit immer seltener, ohne ihre Regelmäßigkeit einzubüßen. Neben den medizinischen Untersuchungen umfasst die Krebsnachsorge einen breiten Fächer an Maßnahmen, die meist schon in der onkologischen Reha angestoßen wurden. Der bereits in der Reha initiierte Rehabilitationssport ist ein wesentlicher Bestandteil der generellen Krebsnachsorge. Mit ärztlicher Verordnung ist die Teilnahme an speziellen Rehabilitations-Sportgruppen in regulären Sportvereinen bis zu 18 Monate kostenlos. Hier kann die Angst vor Überanstrengung genommen werden und der Grundstein für eine lebenslange, sportliche Betätigung gelegt werden. Deutschlandlandweit gibt es rund 2.000 Rehabilitations-Sportgruppen, welche über das Netzwerk OnkoAktiv gefunden werden können. Auch psychoonkologische Unterstützung ist weiterhin möglich und sinnvoll, um seelische Belastungen zu verarbeiten, chronischen psychischen Störungen vor-
zubeugen sowie die Lebensqualität zu verbessern. Von einzelnen Gesprächen in psychosozialen Beratungsstellen bis hin zu Therapien in psychotherapeutischen Praxen ist alles möglich. Auch Angehörigen steht psychosoziale Unterstützung zu. Doch auch Selbsthilfe und Eigenverantwortung werden bei der Krebsnachsorge großgeschrieben. Der bereits nach der Diagnosestellung empfohlene Austausch in tumorspezifischen Selbsthilfegruppen bietet auch in der Nachsorgephase hilfreiche Informationen sowie Beistand. Zudem können die Erfahrungen anderer Betroffener motivieren, die einzelnen Bausteine der Nachsorge diszipliniert im Alltag umzusetzen. Empfehlungen für passende Gruppen bietet das INFONETZ KREBS der Deutschen Krebshilfe.
Fakten Sport & Krebs Studien zufolge sinkt das Rückfallrisiko vieler Krebsarten durch regelmäßige Bewegung um bis zu 60 Prozent. Neben vielfältigen positiven körperlichen Auswirkungen wie der Stärkung des Immun- und Herz-Kreislauf-Systems erleichtert sportliche Betätigung auch die seelische Verarbeitung einer Krebserkrankung: Stresshormone werden abgebaut, Glückshormone freigesetzt, Angst und Unsicherheit verringert.
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Usbekistan – Wo die Seidenstraße noch flüstert Geschichte zum Anfassen Wer Samarkand nicht gesehen hat, hat von der Schönheit der Welt nichts gesehen. Dieses alte Sprichwort wirkt wie eine Einladung in ein Land, in dem Zeit keine Eile kennt und Geschichte nicht in Büchern wohnt, sondern in Mauern, Kuppeln und Pflastersteinen. Über tausend Jahre lang zog sich die Seidenstraße wie ein schimmerndes Band durch Zentralasien. Karawanen brachten Seide, Gewürze und Ideen von Osten nach Westen – und hinterließen Städte, die bis heute leuchten. Samarkand, Buchara und Chiwa waren nicht nur Handelsplätze, sondern Begegnungsräume der Welt, in denen Händler, Dichter, Astronomen und Gläubige aufeinandertrafen.
Buchara empfängt leise, fast meditativ. In schattigen Gassen zwischen Moscheen und Medresen liegt eine Ruhe, die berührt. Grüner Tee, ein Steinbankplatz und der Wind, der Geschichten aus Jahrhunderten mit sich trägt – so erlebt man die Stadt. Chiwa wirkt wie ein Traum bei Sonnenuntergang: Minarette ragen in den Himmel, Laternen tauchen die Gassen in warmes Licht. Ein Ort, der nicht nur besichtigt, sondern empfunden werden will.
Schon Goethe träumte von diesem fernen Land, als er im „West-Östlichen Diwan“ schrieb:
Natur & Gastfreundschaft Usbekistan endet nicht an Stadtmauern. Wüsten, die im Morgenlicht golden schimmern, fruchtbare Oasen und schneebedeckte Berge eröffnen die Landschaft. In Jurten wird Brot gebacken, Tee eingeschenkt, gelächelt. Gastfreundschaft ist hier gelebte Kultur.
Getrocknete honigsüße Früchte Von Bukhara, dem Sonnenland, Und tausend liebliche Gedichte Auf Seidenblatt von Samarkand.
Die usbekische Küche erzählt von Wärme: Duftender Plov, frisch gebackenes Fladenbrot, süße Melonen und getrocknete Aprikosen – Aromen, die lange in Erinnerung bleiben.
Die Städte erleben Samarkand öffnet sich wie eine Bühne: Türkisfarbene Kuppeln spiegeln den Himmel, filigrane Ornamente erzählen von Glauben, Wissen und Schönheit. Jeder Schritt klingt nach Vergangenheit, und doch fühlt sich alles lebendig an.
Im Westen, in Karakalpakstan, zeigt sich Usbekistan nachdenklich und stark zugleich. Die Spuren des Aralsees mahnen, erzählen aber auch von Hoffnung, nachhaltigem Tourismus und kultureller Tiefe. Das Savitsky-Museum in Nukus überrascht mit einer der bedeutendsten Avantgarde-Sammlungen der Welt. Wachstum und Sicherheit Usbekistan gehört 2025 zu den aufstrebendsten Reisezielen der Welt: Laut UN Tourism zählt das Land zu den Top 7 weltweit mit den höchsten Wachstumsraten im internationalen Tourismus. Seit 2019 ist die Zahl ausländischer Besuchender um 73 Prozent gestiegen. Über 10,7 Millionen internationale Gäste reisten allein in den ersten elf Monaten des Jahres 2025 an. Zudem wurde Usbekistan 2023 im internationalen „Safety Perception Index“ als sicherstes Reiseland von 121 Ländern weltweit ausgezeichnet – ein klares Plus für alle, die sichere und entspannte Reisen suchen. Beste Reisezeit & Anreise Frühling und Herbst gelten als beste Reisezeit, doch Usbekistan lässt sich das ganze Jahr über entdecken. Deutsche Staatsangehörige können bis 30 Tage visafrei einreisen und Direktflüge ab Frankfurt oder München mit Uzbekistan Airways nutzen. Urlaubsvielfalt Usbekistan bietet für Reisende jeden Alters passende Erlebnisse: Kultur & Bildung mit Ethno- und Literarischem Tourismus für Entdecker und Wissbegierige, Genuss & Entspannung durch Kulinarik
und langsamen Tourismus für Genießer, Natur & Aktivität mit Geotourismus, Gesundheits- und Sportreisen für Abenteuerlustige, sowie Shopping & Industrie mit Einkaufstourismus und Industrieerlebnissen für Neugierige aller Generationen. Willkommen in Usbekistan Usbekistan ist ein Ort, der nicht nur besucht, sondern gefühlt und erlebt wird. Jeder Gast wird hier mit offenen Armen empfangen. Wer einmal hier war, wird immer wieder zurückkehren wollen – ein Land voller Entdeckungen und unvergesslicher Momente. Weitere Informationen: uzbekistan.travel/de/