

Gesundheit weltweit verbessern.
Seit über 80 Jahren verbessern wir die Gesundheit weltweit, indem wir Evidenz schaffen, Kapazitäten stärken und Lösungen entwickeln, die Millionen Menschen erreichen. Von Malaria und Tuberkulose bis hin zu Krebs und klimabedingten Gesundheitsrisiken gehen wir die Herausforderungen unserer Zeit an.

Am Swiss TPH engagieren sich 950 Menschen aus 90 Nationen in Forschung, Lehre und Umsetzung –mit nachhaltiger Wirkung für eine gesündere Welt.
Was uns auszeichnet, ist unsere Arbeitsweise: von der Entdeckung bis zur Anwendung.
Wir arbeiten
partnerschaftlich,
über Disziplinen, Sektoren und Grenzen hinweg.
Entdeckung
Wir entwickeln neue Diagnostika, Medikamente und Impfstoffe und vertiefen das Verständnis darüber, wie Krankheiten entstehen, sich ausbreiten und gestoppt werden können.
Evidenz
Wir schaffen wissenschaftliche Evidenz durch Studien unter realen Bedingungen und zeigen, was wirkt und warum.
Anwendung
Wir arbeiten eng mit Verantwortlichen in Politik und Praxis und der Bevölkerung zusammen, damit neue Erkenntnisse in Entscheidungen einfliessen und Innovationen die Menschen erreichen, die sie benötigen.

Forschung, Lehre und Umsetzung sind eng miteinander verknüpft. Gemeinsam erzielen sie Wirkung für eine bessere Gesundheit der Menschen in der Schweiz und weltweit.
Malaria fordert jedes Jahr über eine halbe Million Menschenleben, die meisten davon Kinder. Farbige Mikroaufnahme von Plasmodium-Parasiten, die ein rotes Blutkörperchen befallen.
Forschung
Wir erforschen Infektionskrankheiten und nichtübertragbare Krankheiten entlang des gesamten Spektrums – von den biologischen Mechanismen bis zu ihren Auswirkungen auf Bevölkerung und Gesundheitssysteme. Dabei verbinden wir Grundlagenforschung, Epidemiologie und Implementierungsforschung, um wirksame Lösungen zu entwickeln.
Entwicklung von Medikamenten und Impfstoffen
Von der Identifizierung von Wirkstoffkandidaten in unseren Laboren bis hin zu klinischen Studien in ressourcenarmen Settings entwickeln und optimieren wir Therapien gegen Malaria, Tuberkulose und vernachlässigte Tropenkrankheiten.
Forschung zu Hochrisiko-Erregern
In unserem BSL-3-Labor untersuchen wir die Erreger von Tuberkulose, Chagas-Krankheit und Buruli-Ulkus. Dabei erforschen wir Arzneimittelresistenzen und Wirt-Erreger-Interaktionen, um die Entwicklung von Diagnostika, Impfstoffen und Medikamenten zu beschleunigen.
Klima, Umwelt und Gesundheit
Unsere Langzeit-Kohortenstudien untersuchen die Auswirkungen von Luftverschmutzung, Pestizidbelastung, Verkehrslärm und Klimawandel auf die Gesundheit. Sie zeigen, wie Umweltfaktoren Krankheiten begünstigen, und liefern Entscheidungsgrundlagen für die öffentliche Gesundheitspolitik.
Neue Therapie für Kleinkinder
Gemeinsam mit Partnerorganisationen haben wir eine neue Therapie gegen Bilharziose für Kleinkinder entwickelt und damit den Zugang für diese besonders gefährdete Bevölkerungsgruppe verbessert.


Lehre
Wir bilden die nächste Generation von Führungspersönlichkeiten für die globale Gesundheit aus. In unseren Studiengängen und berufsbegleitenden Weiterbildungsprogrammen arbeiten Studierende und Berufstätige gemeinsam mit Expertinnen und Experten an realen Herausforderungen. Sie entwickeln die nötigen Fähigkeiten, um Verantwortung zu übernehmen und die globale Gesundheit aktiv mitzugestalten.
Lernen in der Praxis
In unseren BSc-, MSc-, PhD- und Weiterbildungsprogrammen wenden Studierende ihr Wissen auf komplexe Gesundheitsfragen an und erwerben dabei Fachkompetenz und praktische Erfahrung.
Stärkung von Kapazitäten
Von der Ukraine bis Tansania stärken wir Forschungs- und Ausbildungskapazitäten in Partnerinstitutionen, sodass Expertise lokal verankert ist und nachhaltige Wirkung entfaltet.
Interdisziplinäre Perspektive
Unsere Programme reichen von Epidemiologie und Infektionsbiologie bis hin zu internationaler Gesundheit und Management. Studierende aus über 80 Nationen bringen unterschiedliche Perspektiven ein und schaffen eine Kultur des gemeinsamen Lernens.
Führung mit Wirkung
Unsere Absolventinnen und Absolventen übernehmen Führungsrollen in nationalen Gesundheitsministerien, WHO-Programmen und internationalen Organisationen – und gestalten so Entscheidungen, die Gesundheitssysteme weltweit prägen.
Umsetzung
Unser Anspruch ist messbar: Malariabehandlungen erreichen Neugeborene, Evidenz fliesst in nationale Leitlinien ein, neue Gesundheitsrisiken werden früher erkannt. Unsere Erkenntnisse und Innovationen können konkret umgesetzt werden und verbessern die Gesundheit dort, wo es zählt.
WHO Collaborating Centres
Das Swiss TPH beherbergt drei WHO Collaborating Centres, die Evidenz für internationale Gesundheitspolitik und Leitlinien liefern. Damit tragen wir dazu bei, Krankheiten weltweit zu überwachen, zu kontrollieren und zu verhindern.
Überwachung und Krankheitsmodellierung Unsere Erregermonitoring-Plattformen ermöglichen die Früherkennung neuer Bedrohungen, etwa der Ausbreitung der Asiatischen Tigermücke in Europa. Mithilfe von Modellierungen unterstützen wir Länder dabei, Ausbruchsmuster vorherzusehen und schneller zu reagieren.
Digitale Systeme für die Gesundheit
Wir entwickeln und stärken digitale Systeme –von klinischen Entscheidungshilfen für Gesundheitspersonal bis hin zu Gesundheitsinformationssystemen, die Versorgung und politische Entscheidungen verbessern.
Schweizer Kompetenzzentrum für Tropenund Reisemedizin
Unser Zentrum für Tropen- und Reisemedizin führt jährlich rund 16 000 Konsultationen durch und fungiert gemeinsam mit unserem Diagnostikzentrum als nationales Referenzzentrum für Malaria in der Schweiz.

Das gefährlichste Tier der Welt: die Mücke. Farbige Mikrofotografie eines Mückenfusses.


Gemeinsam mit unseren Partnern arbeiten wir
an über
400 Projekten in 120 Ländern.
950 Mitarbeitende und Studierende am Swiss TPH
90 Nationalitäten sind am Swiss TPH vertreten
500 wissenschaftliche Publikationen pro Jahr
Swiss TPH Standorte weltweit
Europa
Schweiz (Hauptsitz)
Albanien
Kosovo
Moldau
Ukraine
Swiss TPH Standorte
Langjährige Partnerschaften
Afrika
Benin
Burkina Faso
Burundi
Côte d'Ivoire
Demokratische
Republik
Kongo
Gambia
Guinea Kamerun
Liberia
Mali
Niger
Ruanda
Senegal
Tansania
Tschad
Das Swiss TPH unterhält langfristige Forschungspartnerschaften mit Institutionen in Côte d’Ivoire, Laos, Papua-Neuguinea, Peru, Tansania und Tschad.

Partnerschaft steht im Zentrum unseres Handelns. Wir arbeiten eng mit Forschungsinstitutionen, Regierungen, dem Privatsektor und der lokalen Bevölkerung zusammen – Beziehungen, die auf Vertrauen beruhen und seit Jahrzehnten gewachsen sind.
Als assoziiertes Institut der Universität Basel und fest verankert in der Schweizer Bildungs-, Forschungsund Innovationslandschaft, bringen wir Wissenschaft in der Schweiz und weltweit zum Tragen.
Partner und Förderer
• Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit
• Europäische Kommission
• European and Developing Countries Clinical Trials Partnership
• Gavi, the Vaccine Alliance
• Global Fund
• Pharmaindustrie (z. B. Bayer, Merck, Novartis, Roche)
• Schweizerischer Nationalfonds
• Stiftungen (z. B. Gates Foundation, Wellcome Trust)
• UN-Organisationen (z. B. UNICEF, Unitaid, WHO)
78% kompetitiv erworbene Drittmittel
Kernfinanzierung
Unser Gesamteinkommen von rund CHF 100 Millionen stammt aus kompetitiv erworbenen Drittmitteln öffentlicher und privater Geldgeber sowie aus der Kernfinanzierung durch die Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft, den Bund (Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation) und die Universität Basel.