JAHRESBERICHT 2025
DES THEOLOGISCHEN SEMINARS
ST. CHRISCHONA

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Im Jahr 2025 durften wir den 185. Geburtstag des Theologischen Seminars St. Chrischona (TSC) feiern. Es ist heute die älteste freie theologische Ausbildungsstätte im deutschsprachigen Raum. Wir empfinden es als ein grosses Privileg, ein Teil dieser langen Segensgeschichte auf St. Chrischona zu sein. Bei allen Veränderungen bleibt unser Auftrag klar: Am TSC befähigen wir Menschen, das Evangelium von Jesus Christus verständlich und leidenschaftlich weiterzugeben. Dafür setzen sich die Dozierenden und Mitarbeitenden täglich ein.
Im Jubiläumsjahr hatten wir besonders die Zukunft im Blick. Wir widmeten uns etwa der Weiterentwicklung unserer drei Bachelor-Studiengänge: Theologie, Theologie + Pädagogik sowie Theologie + Musik. Sie sind neu von ECTE akkreditiert, was neue Gestaltungsräume eröffnet.
Im TSC-Netzwerk beschäftigte uns die Frage, was Pastorinnen und Pastoren hilft, damit sie ihren Dienst als gelingend erleben und ihn lange Zeit ausüben. In diesem Zusammenhang sieht das TSC seinen Beitrag unter anderem darin, passende Weiterbildungen anzubieten. Der intensive Austausch mit unseren Partnern aus Gemeinden und Verbänden hilft uns, die Studiengänge am TSC praxisrelevant zu gestalten.
2025 starteten wir die Partnerschaft (Joint Venture) mit dem IGW (Institut für Gemeindebau und Weltmission). Aus Konkurrenten wurden Partner, die gemeinsam Neues entwickeln. Eine Frucht dieser Zusammenarbeit ist die neue «TSC-IGW Academy», in der TSC und IGW gemeinsam ihr theologisches Weiterbildungsangebot bündeln.
In Vorstand und Mitgliederversammlung des TSC beschäftigten uns im Jubiläumsjahr wichtige Zukunftsfragen. Wie können die Segensspuren der theologischen Ausbildung auf dem Chrischona Berg weitergehen bis zum 200. Geburtstag im Jahr 2040 und darüber hinaus? Und zwar mit einem gesunden und ausgeglichenen Finanzhaushalt? Im Verlauf des Jahres 2025 wurde deutlich: Es geht nicht einfach «weiter so». Es braucht eine mutige und konsequente Weichenstellung. Diese hat die Mitgliederversammlung im November 2025 mit dem Zukunftsplan «TSC 2040» auf den Weg gebracht:
«TSC 2040» hat das 200-Jahr-Jubiläum im Blick, verfolgt aber einen 3-Jahres-Plan. Das Ziel: auf dem Chrischona Berg «Entlastung» schaffen, damit das TSC sich künftig mit all seinen Ressourcen seinem Kernauftrag widmen kann: der theologischen Ausund Weiterbildung.

Die aktuellen Haupt-Handlungsfelder und Ziele kurzgefasst:
• ab 2029 einen gesunden Finanzhaushalt vorweisen, vor allem die Bankschulden komplett abbauen
• neue «Bergpartner» finden für die Gebäude auf dem Chrischona Berg, die für den Kernauftrag des TSC nicht benötigt werden
• externen Konferenz- und Gästebetrieb einstellen und Strukturen auf dem Chrischona Berg vereinfachen
Ab Seite 16 berichten wir ausführlich über «TSC 2040».
Eine gute Nachricht vorweg: Bereits zum 31. März 2026 haben wir alle Bankschulden tilgen können! Dieses Ziel haben wir deutlich früher erreicht als gedacht. Wir spüren Gottes Handeln im aktuellen Prozess. Das zeigt uns: Wir sind auf einem guten Weg!
Wir sind froh und dankbar um die vielen Menschen und Partner, welche die theologische Ausbildung auf St. Chrischona ermöglichen. Bitte begleiten Sie das TSC im Gebet und unterstützen Sie uns auf diesem Weg.
Thomas Rudin (l)
Präsident Verein TSC
Dr. Benedikt Walker
Rektor TSC


Wie Jonas Hauser zum Theologiestudium berufen wurde
Der 22-jährige Jonas Hauser studiert seit 2024 teilzeitlich Theologie am Theologischen Seminar St. Chrischona und ist als Jugendpastor in der Freikirche «seetal chile» in Seon tätig. Wie kam es dazu – obwohl er sich das ursprünglich nicht vorstellen konnte?
Die Gemeindeleitung spricht eine Berufung aus
Lange war für Jonas offen, welchen beruflichen Weg er einschlagen sollte – sicher war nur, dass er gerne Verantwortung übernehmen wollte.
Nachdem Jonas von seiner Gemeindeleitung die Berufung zum pastoralen Dienst zugesprochen worden war, begann er neu darüber nachzudenken. In dieser Phase erlebte Jonas ein deutliches Ja von Gott. Diese klare innere Berufung führte ihn schliesslich ans TSC, wo er sich gezielt zum Pastor ausbilden lässt.
Bereits beim ersten Kennenlernen des TSC spürte Jonas, dass dieser Ort zu
seinem Anliegen passt. Besonders beeindruckt haben ihn die Dozentinnen und Dozenten, die mit viel Herzblut daran arbeiten, eine qualitativ hochwertige und praxisorientierte Ausbildung anzubieten. Dieser positive Eindruck hat sich für ihn bis heute bestätigt: «Ich bin ein Fan vom TSC», sagt Jonas voller Überzeugung.
Flexibles Studienmodell
Am Theologiestudium schätzt Jonas das flexible Modell des TSC, das ihm erlaubt, für jedes Fach zwischen Präsenz- und Fernunterricht zu wählen. Obwohl er möglichst viele Kurse im Präsenzunterricht besuchen möchte, sieht er den Wert beider Formen. Der direkte Austausch im Klassenzimmer ist ihm jedoch besonders wichtig, weil er das Verständnis vertieft und hilft, eigene Positionen im Gespräch mit Menschen aus unterschiedlichen Hintergründen zu entwickeln.
Auch die praxisorientierte Ausrichtung des Studiums erlebt Jonas als grossen Gewinn. Als Jugendpastor kann er jetzt schon viele Inhalte unmittelbar anwenden. So hat ihm beispielsweise der Unterricht in «Theologie und Praxis des Gottesdienstes» geholfen, seine Nervosität beim Predigen abzubauen. Gleichzeitig bringt er neue theologische Erkenntnisse direkt in seine Gemeinde ein und beobachtet, wie sie sich «auf dem Feld» bewähren.
Theologiestudium für den Dienst an Menschen
Sein Dienst als Jugendpastor prägt auch seinen Blick auf das Studium. Jo nas ist überzeugt, dass eine fundier te theologische Ausbildung für an gehende Pastoren essenziell ist. Das Lernen sieht er ausdrücklich nicht als
Selbstzweck: «Das, was ich am TSC lerne, möchte ich mit Begeisterung in die Welt hinaustragen.»
Dabei ist er dankbar für die Unterstützung durch seine Gemeinde. Seine Pastoren begleiten ihn eng und geben ihm wertvolles Feedback – besonders bei der Predigtvorbereitung. Die Wertschätzung der Freikirche erleichtert ihm den Berufseinstieg und bestärkt ihn auf seinem Weg.
Wusstest
Der Bachelorstudiengang
Theologie am TSC ist im Präsenz- oder lich. Oder wie Jonas es macht, flexibel un tsc.educat

Theologie und Musik sind zwei grosse Herzensthemen für die 20-jährige Clara Weiblen. Es verblüffte und begeisterte sie, als sie erstmals davon erfuhr, dass das TSC die Kombination von Theologie + Musik als Bachelorstudiengang anbietet. «Einzeln hätte mir in beiden Bereichen etwas gefehlt», erklärt Clara.
«Das TSC ist der richtige Weg für mich»
Die Entscheidung für das Studium am TSC fiel Clara dennoch nicht leicht. Die Kosten und die Distanz zum Elternhaus liessen sie zunächst zögern. Doch die herzlichen Eindrücke vom Leben auf dem Chrischona Berg, die stimmigen Studieninhalte und die spannenden beruflichen Perspektiven überwogen schliesslich. Nachdem Bewerbung und Aufnahmeprüfung gut verlaufen waren, empfand sie das als klares Zeichen Gottes: «Das TSC ist der richtige Weg für mich.»
Online-Kurse als wertvolle
Weil Clara nach dem Abitur noch in England war und heiratete, startete sie ihr Studium erst im Herbst 2025 – und belegte vorab Online-Kurse. Diese Phase erlebte sie als wertvolle Vorbereitung: herausfordernd, aber bereichernd. «Für das Fernstudium braucht man Selbstdisziplin, aber die Dozentinnen und Dozenten waren unglaublich hilfsbereit – auch online.»
Wertvolle Lernerfahrungen
In ihrem Studium sammelt sie vielfältige theologische und musikalische Lernerfahrungen. Theologisch ist es ihr wichtig, eine gute Balance zu finden zwischen dem Beharren auf der eigenen Meinung und dem respektvollen Wahrnehmen und Lernen von Meinungen anderer. «Gott hat uns eine riesige Vielfalt geschenkt, aus der wir schöpfen und lernen dürfen, um unseren Glauben so immer weiter zu schleifen», sagt Clara.
Musikalisch ist es für sie ein laufender Prozess, ihre Identität nicht von der eigenen Leistung abhängig zu machen, sondern Musik als Dienst an Gott zu verstehen. Clara freut sich besonders auf den künftigen Unterricht in Predigtlehre, auf kommende Chorkonzerte und Musikprojekte.
Herzliche Aufnahme in der TSC-Community
Die Dozentinnen und Dozenten erlebt Clara als nahbar, begabt und sehr engagiert: «Man merkt, wie wichtig ihnen unser Erfolg und unser persönliches Wachstum in Studium und Glauben ist.» Als prägend erlebt Clara auch die TSC-Community, die sie herzlich aufgenommen hat. Für jemanden, der sich nach echten, tiefen Beziehungen sehnt, sei das keine Selbstverständlichkeit. Auf dem Berg habe sie eine Atmosphäre voller Offenheit, Unterstützung und gelebtem Glauben gefunden. Diese Gemeinschaft trage auch entscheidend zum Studienerfolg bei – durch Räume zum Ausprobieren,
viele helfende Hände und das Gefühl, nie allein zu sein.
Als besonderen Höhepunkt erlebte Clara die Studienreise des TSC nach Griechenland im März 2026. Die Reisegruppe begab sich auf die Spuren des Apostels Paulus. Viele biblische Geschichten sind für sie lebendig geworden. Clara sagt: «Ich freue mich darauf, in der Bibel zu lesen und denken zu können: Da war ich schon!»
Wusstest Du?
In der TSC-Community kannst du wachsen und dic ten – mit Jesus Christus als Mitte der Studiengemeinschaft.
tsc.education/community



«Ich unterrichte am TSC das Studium und die Auslegung biblischer Texte leidenschaftlich gern, weil wir uns hier im Sinne des schwäbischen Theologen Johann Albrecht Bengel ganz dem Text zuwenden und dann auch die ganze Sache auf uns anwenden können. Gewissenhafte Gründlichkeit und persönliche Betroffenheit gehören in der Studiengemeinschaft des TSC untrennbar zusammen. Das erlebe ich wöchentlich sowohl im Unterricht, als auch bei den Gottesdiensten und Gebetszeiten.»

«Im Jahreskurs und im Studiengang Theologie + Pädagogik zu unterrichten, ist für mich ein Privileg. Egal ob Spiritualität, Projektmanagement oder ein anderes meiner Fächer – es geht schlussendlich immer darum, Begegnungsräume für Menschen mit Gott zu eröffnen. Ausserdem treffe ich am TSC auf tolle Studierende, die sowohl Neugierde als auch Leidenschaft für Gottes Reich mitbringen.»

«Ich habe die schöne Aufgabe, den Studentinnen und Studenten Grundkenntnisse der Sprache zu vermitteln, in der der grösste Teil unserer Bibel ursprünglich verfasst wurde. Jedes Studienjahr erlebe ich, wie sie sich einen Zugang zur hebräischen Sprache erarbeiten und die Schönheit der Sprache des Alten Testaments entdecken. Ihre neu erworbenen Sprachkenntnisse setzen sie dann in den exegetischen Modulen zum Alten Testament ein.»




«Ich liebe es, mit Studierenden über die Vielfalt der Kommunikationswege Gottes zu staunen oder sie bei der Ausgrabung von Schätzen im griechischen Text anzuleiten. Individuell, flexibel und doch miteinander verbunden – das begeistert mich am Fernstudium.»
«In ‹Einführung in die Diakonie / Soziale Arbeit› begebe ich mich mit den Studierenden auf eine faszinierende Reise: Sie illustriert, auf welche Weise sich der Glaube leidenschaftlicher Menschen in der tätigen, selbstlosen Hilfe praktisch relevant in der Gesellschaft offenbarte. Mit jeder Vorlesung gestalten wir eine neue verheissungsvolle Zukunft! ‹Hier bin ich, sende mich!› ist unsere Antwort auf alle Herausforderungen der Menschheit – damals wie heute!»
«In ‹Einführung in Erziehungswissenschaften› darf ich die Studierenden in die Welt der Pädagogik einführen. Besonders lebendig erlebe ich es, wenn sie ihre persönlichen Erfahrungen einbringen oder Fragen formulieren, die ausgehend von der gehörten Theorie in die praktische Arbeit mit Menschen führen.»
«Als Dozent für Leiterschaftsfragen gebe ich den Studierenden das Rüstzeug für ihre zukünftige Leitungsfunktion mit. Ich wünsche mir Leiterinnen und Leiter, die den Menschen nahe sind, ihren Glauben im Himmel verankert haben und gleichzeitig tatkräftig auf dem Boden der Realität stehen.»
Die Dozierenden des TSC sind praxiserfahrene Personen aus den Bereichen Gemeinde, Mission, Pädagogik, Leiterschaft und Musik und sind überwiegend teilzeitlich tätig.

tsc.education/ dozierende
Petra Kröner ist Jugendevangelistin in
In Ostdeutschland haben 40 Jahre DDR dazu geführt, dass die meisten Menschen nicht mehr religiös sind und den christlichen Glauben kaum kennen. In diesem «Missionsland» ist Petra Kröner als Jugendevangelistin unterwegs. Als Gründerin und Leiterin des Projekts «Spurwechsel» erreicht sie Teenager und Jugendliche mit dem Evangelium.
Dass es so gekommen ist, hat auch mit dem Theologischen Seminar St. Chrischona zu tun. Petra Kröner erzählt, dass das Konzept zum Projekt «Spurwechsel» ursprünglich ein Teil ihrer Abschlussarbeit des Theologiestudiums war. Sie studierte von 2003 bis 2008 auf St. Chrischona: «Damals hätte ich nie daran gedacht, dass dieses Projekt jemals Wirklichkeit werden würde.»
Teenager und Jugendliche erreichen und ermutigen
Petras Herzensanliegen bei «Spurwechsel»: «Wir wollen dort sein, wo die Teens sind – mittendrin, mitten im
Alltag – mit Jesus.» Sie beschreibt zwei Hauptziele: Teenager und Jugendliche, die Jesus noch nie begegnet sind, mit dem Evangelium zu erreichen –und diejenigen zu ermutigen, die sich bereits für Jesus entschieden haben, ihren Glauben im Alltag zu leben und weiterzugeben. Dafür arbeitet «Spurwechsel» eng mit Gemeinden, Jugendkreisen und Schulen zusammen.
Bei der «WohnZone» leben Teenager während der Schulzeit eine Woche lang zusammen unter dem Motto «Mit Jesus im Alltag» und machen auch bei den evangelistischen Einsätzen mit. «WortTransport» steht für jugendevangelistische Abende mit klarer Einladung zur Entscheidung für Jesus, während der «MiniTruck» Schulen besucht und evangelistische Unterrichtseinheiten zu den grossen Fragen des Lebens anbietet. Wichtig ist dabei immer: Zeit nehmen, zuhören, Vertrauen aufbauen – und die gute Botschaft verständlich, relevant und lebensnah vermitteln.
Petra erlebt die heutige Jugend als suchend, fragend, aber auch kritisch. Obwohl die sozialistische DDR-Vergangenheit viele ostdeutsche Familien geprägt hat, sind Jugendliche offen für Gespräche über Identität, Sinn und Liebe. «Wie sollen sie an Jesus glauben, wenn sie nie von ihm gehört haben?» (Römer 10,14) – dieser Vers ist für Petra Antrieb und Auftrag zugleich. Besonders liebt Petra die «heiligen Momente», wenn Jugendliche sich bei Evangelisationen bewusst für Jesus entscheiden. «Da tut Gott etwas, was kein Mensch tun kann.»
Dankbar fürs TSC-Studium
Herausfordernd bleibt die Zusammenarbeit mit vielen unterschiedlichen kirchlichen Prägungen – zugleich weiss sie sich durch ihr Studium am TSC dafür gut vorbereitet. Theologische Diskussionen, unterschiedliche Perspektiven und die Verbindung von Predigerausbildung und Religionspädagogik haben sie nachhaltig geprägt. Rückblickend denkt sie dankbar zurück an ihre Mitstudentinnen und -studenten, an engagierte Dozentinnen und Dozenten – und an Jesus, der ihr das Herz für Jugendevangelisation und Ostdeutschland geschenkt und

«Spurwechsel» wurde 2014 von Petra Kröner gegründet. Seit 2020 leitet sie das Projekt ge meinsam mit ihrem Ehemann Jonas Bär. Es ist ein Jugendpro jekt der Kontaktmission und wird unterstützt vom EC und CVJM Ostwerk. Mehr Infos unter: www.spur-wechsel.net

Auf rund zehn Jahre Dienst als Pastor in der Freien Missionsgemeinde Bern blickt Robert «Robby» Gautschi zurück. Zuvor hat er Theologie am TSC studiert, 2015 wurde er ausgesendet. Seine Freude am pastoralen Dienst schöpft er aus dem Reichtum im Reich Gottes: «Es gibt darin so viel Schönes zu entdecken», erklärt er. Die Möglichkeit, mit einer Gemeinde unterwegs zu sein, Neues auszuprobieren und Glauben alltagsnah zu leben, motiviert ihn immer wieder neu.
Pastor in Teilzeit
Robby arbeitet bewusst zu 60 Prozent als Pastor und zu 40 Prozent in einem Unternehmen. Das ermöglicht ihm, seinen Glauben auch ausserhalb der Gemeinde zu leben. «Dieses Modell verstehe ich unter ‹Sammlung und Sendung›. Weil ich immer als ‹der Pfarrer› gelte, öffnen sich für mich oft Türen zu guten Gesprächen», sagt er.
Gleichzeitig stellt ihn die Balance zwischen Ruhe und Leistung vor Heraus forderungen. Der Sabbat gewinnt in dieser Spannung zunehmend an Be deutung.
Jüngerschaft statt Konsumentenhaltung
Ein zentrales Thema seines Dienstes ist die Jüngerschaft. Für Robby liegt darin ein wesentlicher Schlüssel, wie Gott sein Reich baut. Er wünscht sich Gemeindemitglieder, die gemeinsam unterwegs sind und ihre Berufung ent decken – und nicht nur Konsumenten der Gemeindeangebote sind. Robby verdeutlicht das mit einem Beispiel aus seiner Familie: «Sonntagmorgen beten wir manchmal das Vater Unser.

Daraufhin wollte meine sechsjährige
Tochter das ‹Sprüchli› auch lernen. Kürzlich beim Gute-Nacht-Gebet betet meine fünfjährige Tochter das Vater Unser bruchhaft – und ihre grosse Schwester bringt es ihr sofort bei. Zusammen beten sie das Vater Unser, und ich sitze staunend da und danke Gott im Stillen.»
Damit diese Kultur Gestalt gewinnt, arbeiten Robby und seine Gemeinde gezielt daran. Strukturen, die Jüngerschaft fördern, werden gestärkt; andere, die sie behindern, bewusst losgelassen. Schlüsselpersonen und
Leiter treffen sich regelmässig in Kleingruppen, um sich mit dem Leben Jesu auseinanderzusetzen. Die daraus entstehende Tiefe, Freude und Motivation prägen die gesamte Gemeinde.
TSC-Studium «Solide Grundlage für den Dienst»
Wenn Robby auf seine Studienzeit am TSC zurückblickt, erinnert er sich an eine solide theologische Grundlage, an humorvolle Momente und an wertvolle Gespräche. Besonders prägend war für ihn die Vielfalt und Leidenschaft der Dozierenden – «ein Spiegel der Realität in Gemeinden», wie er heute sagt. Sein Rat an künftige Studierende ist klar und schlicht: «Bleib nah an Jesus.» Das Studium vermittle Werkzeuge, aber entscheidend sei ein lebendiger Glaube, der

TSC und IGW bündeln
Weiterbildungsangebote
Mit der neuen TSC-IGW Academy haben das TSC und sein Bildungspartner IGW ein grosses gemeinsames Projekt erfolgreich gestartet. IGW wurde als Institut für Gemeindebau und Weltmission gegründet und bietet seit über 25 Jahren ein duales Theologiestudium an. Die TSC-IGW Academy markiert den nächsten Schritt in der Zusammenarbeit beider Institutionen. Sie steht für zukunftsgerichtete, qualitativ hochwertige Weiterbildungen, die Menschen in unterschiedlichen Lebens- und Berufsphasen stärken.
Die TSC-IGW Academy bündelt die Weiterbildungsangebote von TSC und IGW unter einem gemeinsamen Dach. Das vielfältige Angebot richtet sich an unterschiedliche Zielgruppen. Es umfasst sowohl Studienprogram-
me mit Credits, z. B. die CAS- und MAS-Programme des IGW, als auch Weiterbildungen ohne Credits wie die Seminare des TSC-Jahreskurses. Dadurch spricht die TSC-IGW Academy Studierende ebenso an wie hauptund ehrenamtliche Mitarbeitende von Gemeinden und alle, die sich weiterbilden möchten.
Neue Heimat des ifge und der Kurse für die GenerationPLUS
Ein besonderes Merkmal der neuen TSC-IGW Academy ist die Integration bewährter Angebote. Die Kurse für die GenerationPLUS von René Winkler, die sich an Menschen in der zweiten Lebenshälfte richten, finden hier ebenso eine neue Heimat wie die Weiterbildungen des ifge (Institut für Führung und Gemeindeentwicklung), das von Wilf Gasser verantwortet wird. Diese Angebote zeichnen sich durch eine inhaltliche Tiefe und eine grosse Praxisnähe aus. Wilf Gasser hat die Leitung der TSC-IGW Academy übernommen.
Mit der neuen TSC-IGW Academy setzen TSC und IGW bewusst auf Zusammenarbeit und stärken Menschen auf ihrem persönlichen Weg des Lernens und der Weiterentwicklung – ein wertvoller Dienst auch für christliche Gemeinden und Werke.
Weitere Infos zur TSC-IGW Academy und alle Angebote gibt's unter: www.tsc-igw.academy

Das TSC bietet seit 2024 Kurse für die GenerationPLUS an.
René Winkler ist als Leiter dafür verantwortlich.
Er berichtet:
«Neu im Programm ist der Kurs zum Umgang mit Sterben und Tod. Alle fünf Kurse fanden bereits mindestens einmal statt. Teilgenommen haben bisher 335 Personen, die übrigens aus ganz verschiedenen kirchlichen und persönlichen Hintergründen kommen. Dieses Miteinander erleben viele als sehr bereichernd. Die Kursdauer von zwei oder drei Tagen erlaubt uns eine vertiefte Auseinandersetzung mit den Themen. Anschliessend geben wir viel Material zum Weiterdenken und Nacharbeiten mit. So lohnt sich die Kursteilnahme nachhaltig.»
Perspektive gewinnen. Vorwärts leben.
Kurse in Deutschland und in der Schweiz
Begleitung und Förderung von Menschen in besonderen Phasen und Übergängen ihres Lebens
Der Schatz meiner Lebensgeschichte
Ressourcen der eigenen Biografie und Persönlichkeit fruchtbar machen für die nächsten Lebensjahre
Grundlagen des Alters
Alter und Altern in der Bibel, Altersbilder in der Gesellschaft und Ausdrucksformen des Glaubens
Gemeindebau mit den GenerationenPLUS
Neues Denken und Miteinander und innovative Wege mit den Generationen in der 2. Lebenshälfte
Sterbende begleiten, Palliative Care, Auseinandersetzung mit Sterbehilfe bzw. assistiertem Suizid
Personen haben seit 2024 an Kursen für die GenerationPLUS teilgenommen.
224 Teilnehmer an Kursen in der Schweiz
111 Teilnehmer an Kursen in Deutschland
Infos + Anmeldung: www.tsc-igw.academy/ generationPLUS
Im Jahr 2025 haben sich die Leitungsgremien des TSC intensiv mit den Entwicklungen und den Finanzen auf dem Chrischona Berg beschäftigt. Und das nicht zum ersten Mal. In den vergangenen Jahrzehnten wurde viel unternommen, St. Chrischona hat zahlreiche Struktur- und Strategieanpassungen erlebt. Zuletzt 2018 mit der neuen Struktur aus Verein TSC und Chrischona Campus AG (CCAG). Das ehrliche Fazit: Es geht so nicht auf. Wir müssen uns unseren Finanz-Realitäten stellen und entsprechend konsequent handeln.
Mit dem Zukunftsplan «TSC 2040» haben wir Massnahmen auf den Weg gebracht, um die theologische Ausund Weiterbildung am TSC zukunftsfest aufzustellen und im Jahr 2040 das 200-jährige Jubiläum feiern zu können. Wir sind dankbar für die lange und segensreiche Geschichte auf dem Chrischona Berg. Mit der theologischen Ausbildung hat 1840 alles begonnen, diesem Kernauftrag widmen wir uns mit aller Kraft heute und in Zukunft.
Wir wollen und müssen uns auf dem Chrischona Berg noch konsequenter auf die Arbeit des Theologischen Seminars konzentrieren. Mit «TSC 2040» haben wir zwar das 200-jährige Ju-
biläum im Blick, verfolgen aber einen 3-Jahres-Plan (2026 bis 2028). Er schafft Entlastung, damit wir uns am TSC ganz unserem Kernauftrag widmen können, und umfasst folgende Haupt-Handlungsfelder und Ziele:
Ab 2029 wollen wir einen gesunden Finanzhaushalt vorweisen. Der Finanzhaushalt von TSC und CCAG beträgt heute rund 6 Mio. CHF, ab 2029 soll er nur noch rund 4 Mio. CHF betragen. Das TSC bleibt zum Grossteil auf die finanzielle Unterstützung durch Spender und Darlehensgeber angewiesen. Der heutige Spendenbedarf von rund 2,5 Mio. CHF bleibt auch bis und nach 2029 bestehen.
Ein Teilziel lautet, bis spätestens 2029 die in den vergangenen Jahren angehäuften 9,35 Mio. CHF Bank-Hypo -
Ziel: gesunder Finanzhaushalt ab 2029
Budget 2026
6 Mio. CHF
Budget 2029
4 Mio. CHF
Benötigte Spenden: 2,5 Mio. CHF
theken abzubauen. Dieses Ziel haben wir bereits erreicht: Zum 31. März 2026 haben wir alle Bank-Hypotheken tilgen können – dank Immobilienverkäufen (siehe unten). Wir sparen so rund 180’000 CHF an Zinsen pro Jahr.
Immobilien
Die Gebäude auf dem Chrischona Berg sind ein grosses Erbe, werden aber zunehmend zur Last. Sie zu entwickeln und zu bewirtschaften, gehört nicht zum Kerngeschäft des Theologischen Seminars. Deshalb wurden bereits Immobilien in den Randzonen verkauft. Zur Entlastung wollen wir auch weitere nicht betriebsnotwendige Wohngebäude in der Kernzone in die Hände neuer «Bergpartner» oder «stiller Investoren» geben. Wir suchen bewusst Käufer, die dem TSC nahe
stehen und dessen Werte und Auftrag als Partner auf dem Chrischona Berg mittragen.
Mit dem Verkauf der Gebäude «Waldrain», «Haus zu den Bergen» und «Frauenwohnhaus» sowie der Landwirtschaft haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht. Es wurden Käufer gefunden, die dem TSC und seinen Werten sehr verbunden sind. Mit den neuen Eigentümern hat das TSC neue Bergpartner gewonnen.
Für die Kirche streben wir die Gründung einer Stiftung an, die die Kirche übernimmt, dem TSC zur Nutzung zur Verfügung stellt, es aber finanziell entlastet. Für den Aufbau der Stiftung werden wir in den kommenden Monaten bei Freunden und Partnern um Unterstützung bitten.

Haus zu den Bergen und Frauenwohnhaus
Kernzone TSC
Wohngebäude in der Kernzone – neue Eigentümer gesucht zur Entlastung des TSC
Kirche - Entlastung durch Stiftung (geplant)
Gebäude in den Randzonen - bereits Entlastung durch neue Eigentümer.
Nicht abgebildet: Liegenschaft Spalenberg (vermietet) in der Innenstadt von Basel
Gästebetrieb und Strukturen
Anfang November 2026 wird der externe Gästebetrieb eingestellt. Hier müssen wir realistisch erkennen: Dieser Geschäftsbereich ist defizitär, weil es uns auf dem Chrischona Berg kaum möglich ist, den benötigten Mindestumsatz zu erreichen – trotz aller Anstrengungen der engagierten Mitarbeitenden und zahlreicher zufriedener Kunden. Durchführen werden wir künftig nur noch Veranstaltungen vom TSC und von Partnern, die dem TSC nahe stehen. Das führt auch zu Personalabbau. Gästezimmer im Konferenzzentrum werden zu Wohngemeinschaften für Studierende umgebaut.
Ausserdem vereinfachen wir die Strukturen: Die Mitarbeitenden der Chrischona Campus AG werden bis 2029 zum TSC wechseln.
«TSC 2040» bringt Entlastung und Perspektive für die Zukunft
Entlastung, Vereinfachung, Fokussierung und Freisetzung neuer Energie – das erwarten wir von dem Massnahmenplan «TSC 2040». Erste Erfolge werden sichtbar: Wir haben neue «Bergpartner», die sich um Immobilien auf dem Chrischona Berg kümmern. Und wir konnten bereits alle Bank-Hypotheken tilgen. All das entlastet das TSC bereits spürbar – und motiviert und bestärkt uns darin, dass das der richtige Weg ist.
Ans Ziel kommen wir nur mit der Unterstützung der Freunde und Partner des TSC. Bitte begleiten Sie uns auf dem Weg zu «TSC 2040»:
• Bitte beten Sie mit uns für Gelingen und Gottes Handeln im Veränderungsprozess.
• Bitte unterstützen Sie uns nach Ihren Möglichkeiten mit einmaligen oder regelmässigen Spenden.
• Bitte machen Sie Menschen in Ihrem Umfeld auf das Theologische Seminar aufmerksam.

Fragen zu «TSC 2040» beantwortet Ihnen gerne Werner Sturm, VR-Präsident der CCAG und Mitglied im Vorstand des Vereins TSC. werner.sturm@ chrischona-berg.ch

Babs Schweizer hat mit ihrer Firma Pfimobegg AG das «Waldrain» gekauft. Was sie mit Chrischona verbindet, schreibt sie hier:
«Für meinen Mann Markus und mich ist es ein Geschenk, dass wir das Waldrain kaufen konnten. Dieses Haus verbindet unsere beiden Leidenschaften: alte Gebäude mit geistlichem Hintergrund und die Gastronomie. Und das Waldrain ist gleichzeitig ein Stück unserer Familiengeschichte.
Seit meiner Kindheit ist Chrischona für mich ein vertrauter Ort: Als Kind kam ich oft mit meinem Grossvater auf eine ‹heisse Ovi› ins Waldrain, ich heiratete vor fast vierzig Jahren auf Chrischona, viele Verwandte haben hier studiert. Der Chrischona Berg ist für mich ein heiliger Ort, an dem Gottes Frieden spürbar wird.
Wenn wir eine Liegenschaft übernehmen, fragen wir bewusst nach Gottes Führung. Immer wieder erleben wir, wie er uns Schritt für Schritt leitet und
wie seine Wege Sinn machen – oft überraschend, immer bereichernd. Wir wünschen uns, dass das Waldrain zu einem Ort der Begegnung wird –offen und bezahlbar für alle, einladend, warm und voller Leben.»

Andreas Landolt ist Pächter der Landwirtschaft auf St. Chrischona.
Die Landwirtschaft zu kaufen, bedeutet ihm:
«Zukunft! Mit dem Kauf können wir die Zukunft des Hofes langfristig sichern und weiterentwickeln. Ich vertraue darauf, dass mit Gottes Hilfe alles gut kommen wird. Enorm schätze ich die vertrauensvolle sowie wertschätzende Zusammenarbeit, die bereits seit 1980 zwischen unserer Familie und dem TSC auf dem Chrischona Berg besteht. Ich freue mich, weiterhin partnerschaftlich mit dem TSC unterwegs zu sein und anstehende sowie zukünftige Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen – das motiviert mich sehr.»
Warum die FEG Murten Partner im TSC-Netzwerk wurde
Der neueste Partner im TSC-Netzwerk ist die FEG Murten. Die Freikirche beteiligt sich damit aktiv an der Förderung theologischer Ausbildung.
Gemeinsam gegen den Pastorenmangel
Schon länger wünscht sich die FEG Murten, neben Einzelpersonen mit persönlicher Sendung auch eine allgemeine Arbeit zu unterstützen. Bei der Suche dafür stiess die Gemeinde auf die immer grösser werdende Herausforderung des Pastorenmangels.
«Wir möchten mit der Partnerschaft im TSC-Netzwerk ein Zeichen setzen und unseren Beitrag leisten, damit hoffentlich viele Menschen eine Ausbildung zum pastoralen Dienst machen», erklärt Pastor Jochen Hauser.
Enge Verbindungen
Die Netzwerkpartnerschaft von TSC und FEG Murten ist weit mehr als eine Formalie. Beide haben enge persönliche und geschichtliche Verbindungen:

Zahlreiche ehemalige Pastoren der FEG Murten haben ihre Ausbildung auf St. Chrischona absolviert. Auch der aktuelle Pastor Jochen Hauser ist TSC-Absolvent. Mit Peter Schneeberger, dem ehemaligen Präsidenten der FEG Schweiz, ist zudem eine prägende Persönlichkeit auf St. Chrischona als Dozent tätig.
Gottesdienst und Gemeindeweekend
Der Start der Netzwerkpartnerschaft wurde mit einem Gottesdienst im Mai 2026 bewusst gefeiert. René Winkler gestaltete diesen als Gast mit. Ausserdem fand das Gemeindeweekend der FEG Murten auf St. Chrischona statt: «Das war eine tolle Gelegenheit für uns als Gemeinde, nicht nur vom TSC zu hören, sondern es direkt zu sehen und zu erleben», freut sich Jochen Hauser.
Mehr zum TSC-Netzwerk und alle Partner: tsc.education/netzwerk

Partner bilden mit dem TSC das TSC-Netzwerk: 78 Gemeinden in DE und CH
und Organisationen
06.05. | Inspirationstag
Der Inspirationstag 2025 für Menschen in der zweiten Lebenshälfte zog mit rund 950 Teilnehmerinnen und Teilnehmern so viele wie nie zuvor an.
Der Theologe und bekannte Autor Prof. Hans-Joachim Eckstein zeigte, dass wir Hoffnung aus der Beziehung zu Jesus schöpfen können: «Jesus Christus lebt in uns. Wachsen im Glauben bedeutet, dieses Geheimnis immer mehr zu erkennen.»

Videomitschnitt vom Inspirationstag 2025 anschauen: tsc.education/youtube


31 Absolventinnen und Absolventen haben 2025 ihr Studium am TSC erfolgreich abgeschlossen. Unter dem Motto «Der grosse Exodus» sendete sie das TSC aus. Die Predigt hielt Dozent Dr. Daniel Gleich. Er verglich den Auszug des Volkes Israel aus Ägypten mit dem «Auszug aus dem Land Chrischona», der für die Absolventinnen und Absolventen ein einschneidendes Erlebnis ist. Nun gilt es, die Lernerfahrungen aus dem Theologiestudium mitzunehmen und den Menschen davon zu erzählen.

Predigt der Aussendung 2025 anschauen: tsc.education/youtube
Frauen und Männer wurden seit 1840 am TSC ausgebildet.
Mit zusammen mehr als 100 neuen Studentinnen und Studenten starteten das TSC und sein Bildungspartner IGW ins Studienjahr 2025/26. Beide feierten zum ersten Mal gemeinsame Eröffnungstage auf dem Chrischona Berg. Die grosse Aufbruchstimmung des Studienstarts wurde durch das Miteinander noch verstärkt.
Viel Mut für das Theologiestudium machte Marc Jost bei den Eröffnungstagen. Der Schweizer Nationalrat und TSC-Absolvent erklärte anhand seiner eigenen Biografie, dass sich ein Theologiestudium nachhaltig bewährt: «Wer

Theologie studiert, legt eine gute Grundlage für das weitere Leben und unterschiedliche Dienste in Kirche, Mission, Gesellschaft oder Politik.»

04.06. | Theologisches Forum
Was hilft Pastorinnen und Pastoren, damit sie ihren Dienst als gelingend erleben und ihn für lange Zeit ausüben?
Drei Kriterien erläuterte Dozent
Peter Schneeberger beim Theologischen Forum: die Person des Pastors, seine Rollengestaltung und die Unterstützung durch seine Organisation. Weil der pastorale Dienst ein geistlicher Kampf sei, sei es wichtig, die «Waffenrüstung Gottes anzulegen», wie es in Epheser 6,13 steht.
14.10. | AlumniJubiläumstreffen
In nur drei Worten sollten rund 160 Jubilarinnen und Jubilare des TSC ihr bisheriges Dienstleben von 10, 20, 30, 40, 50 oder gar 60 Jahren zusammenfassen.
Diese knifflige Frage stellte ihnen René Winkler, der Leiter der Alumni-Arbeit, beim Jubiläumstreffen 2025. Viele von ihnen antworteten darauf mit Dankbarkeit für Gottes Führung und Segen.


Studierende sind 2025/26 am TSC eingeschrieben
37 Theologie Fernstudium
29 Theologie Präsenzstudium
23 Theologie + Musik
18 Theologie + Pädagogik
10 Jahreskurs
14 Gasthörer
Musikvideos des TSC Kollektiv
2025 hat das TSC zwei Musikvideos von Studierenden der Theologie + Musik produziert und im Rahmen der «Eben-Ezer-Sessios» des «TSC Kollektivs» veröffentlicht.
Zunächst feierte «Ich will dich loben» Premiere. Dieser LobpreisSong ist eine kreative Vertonung von Psalm 145. Text und Musik stammen von Niklas Finn Balli.
Das zweite Video heisst «Alien: Nicht von dieser Welt» von Sandra Caspar. Es ist ein künstlerisch-kreatives Musikvideo mit nachdenklicher, aber ermutigender Botschaft.

Video
Videos vom «TSC Kollektiv» anschauen: tsc.education/kollektiv

Musikvideo «Stille Nacht» anschauen:
tsc.education/youtube
30.11. | Weihnachtsvideo
Video
Mit «Stille Nacht» hat der TSCChor eines der schönsten Weihnachtslieder als Musikvideo produziert. Begleitet von einem klassischen Kammerorchester wurde das Video im Basler Münster gedreht. Entstanden ist ein sehr stimmungsvoller musikalischer Weihnachtsgruss, der bereits mehr als 25'000-mal auf Youtube aufgerufen wurde.
1'196'278
Videoaufrufe auf dem TSCYoutube-Kanal seit Erstellung
140'000 O Holy Night 104'000 Hebe deine Augen auf 69'000 Nearer, My God
66'000 Lean on Me
41'000 Grosse Doxologie
41'000 Way Maker
Spenden und Legate an das Theologische Seminar St. Chrischona:
2,285 Millionen CHF
Private
77,41 %
Gemeinden
Einnahmen / Ausgaben des Theologischen Seminars St. Chrischona (TSC)
18,7% 22,55 % Einnahmen
Legate
0,04 %
Insgesamt 1940
Spenderinnen und Spender (2024: 1848)
Sonstige Erträge
Erläuterungen TSC-Zahlen:
Werbung / Events
Abschreibungen
CHF 509'800 CHF
CHF
CHF
Rückstellung Sanierung Brüderhaus und Eben-Ezer-Halle 30’000 CHF -2'500 CHF
Gesamt 3’598’000 CHF 3'571'800 CHF
Operatives Ergebnis -50’300 CHF 41'900 CHF
Ausserord. Korrektur -1’900 CHF 0 CHF
Jahresergebnis TSC -52’200 CHF 41'900 CHF
Die Spenden und die Anzahl Spender sind 2025 im Vergleich zum Vorjahr etwas gestiegen, unter anderem dank zusätzlicher Juiläumsspenden zum 185. Geburtstag des TSC. Für alle Unterstützung sind wir sehr dankbar! Ausgeblieben sind im vergangenen Jahr die Legate bzw. Testamentsspenden. So ist das Ergebnis aus Spenden und Legaten vergleichbar dem des Vorjahres. Das TSC hat im Jahr 2025 wieder sehr diszipliniert, effizient und sparsam im Rahmen des Budgets gewirtschaftet.
Einnahmen / Ausgaben der Chrischona Campus AG (CCAG) (Tochterunternehmen des TSC)
Einnahmen 2025 2024
Gastgewerbliche Erträge
Mieterträge
CHF
CHF
CHF
CHF
Ausgaben 2025 2024
Dienstleistungsaufwand
CHF 636'800 CHF Personalkosten
CHF
CHF Unterhalt
CHF
CHF
CHF
CHF Werbung / Events
CHF
CHF
Finanzaufwand (Zinsen)
CHF
CHF
CHF 809'500 CHF
CHF
CHF
Operatives Ergebnis -450’000 CHF -572'100 CHF
Ausserord. Korrektur* -2’102’271 CHF -117'200 CHF
Jahresergebnis CCAG -2’552’271 CHF -689'300 CHF
* 2025: Bereinigung historischer Differenzen in der Bilanz durch Wertkorrektur der Immobilien auf dem Chrischona Berg
Erläuterungen CCAG-Zahlen:

Vielen Dank für die wertvolle Unterstützung der Ausbildung!
Die CCAG konnte im Jahr 2025 die gastgewerblichen Erträge um rund 100'000 CHF steigern. Mieterträge sind aufgrund des Verkaufs des Gebäudes «Waldrain» entsprechend gesunken.
Die ausserordentliche Korrektur resultiert aus der Neubewertung und dem Teilverkauf der Immobilien: Der Landwert wurde auf die einzelnen Immobilien umgelegt (Steuerruling), damit wurden diverse historische Differenzen bereinigt und ausgebucht. Diese Wertkorrektur ist eine reine Bilanzbuchung und hat keine Auswirkung auf den Geldfluss.
Konsolidierte Erfolgsrechnung von TSC und Chrischona Campus AG (CCAG)
Einnahmen 2025 2024
Studiengebühren 634’400 CHF 644'300 CHF
Spenden 2’283’300 CHF 2'110'000 CHF
Legate 1’300 CHF 229'300 CHF
Gastgewerbliche Erträge
Mieterträge
Sonstige Erträge
CHF 737'100 CHF
CHF 1'482'600 CHF
CHF 305'700 CHF
CHF 5'509'100 CHF
Ausgaben 2025 2024
Dienstleistungsaufwand 689’400 CHF 672'900 CHF
Personalkosten 3’499’200 CHF 3'623'000 CHF
Unterhalt
TSC und CCAG verstehen sich als eine Einheit auf dem Chrischona Berg. Der Jahresbericht enthält daher eine konsolidierte Rechnung, in der unter anderem die internen Verrechnungen zwischen TSC und CCAG bereinigt sind.
Das Haus und Restaurant «Waldrain» wurde im Jahr 2025 verkauft und vollständig ausgebucht.
CHF 850'300 CHF Verwaltung
Werbung / Events
CHF 443'100 CHF
129'400 CHF
Abschreibungen 109’900 CHF 108'300 CHF
Finanzaufwand (Zinsen) 103’500 CHF 214'700 CHF
Rückstellung Sanierung Brüderhaus und EE-Halle 30’000 CHF -2'500 CHF
Gesamt 5’881’700 CHF 6'039'200 CHF
Operatives Ergebnis -514’800 CHF -530'100 CHF
Ausserord. Korrektur* -2’089’700 CHF -117'200 CHF
Jahresergebnis -2’604’500 CHF -647'300 CHF
* 2025: Bereinigung historischer Differenzen in der Bilanz durch Wertkorrektur der Immobilien auf dem Chrischona Berg
Der Verkauf der Gebäude «Haus zu den Bergen» und «Frauenwohnhaus» wurde kurz vor Weihnachten 2025 vertraglich besiegelt, wird aber erst im Jahr 2026 wirksam. Durch die Verkäufe konnten bereits per 31.3.2026 die Bank-Hypotheken in Höhe von 9,35 Mio. CHF vollständig getilgt werden.
Konsolidierte Bilanzkennzahlen 2025 von TSC und Chrischona Campus AG
Vermögenswerte
Liquide Mittel* 6'599'000 CHF
Forderungen 218'000 CHF
Vorräte 68'000 CHF
Umlaufvermögen 6'885'000 CHF
Mobilien
Immobilien
CHF
CHF
Darlehen von TSC 10'000 CHF
Anlagevermögen
CHF
CHF
* Durch die Immobilienverkäufe waren die liquiden Mittel zum Jahresende auf einem aussergewöhnlich hohen Stand. Mit einem Grossteil der Verkaufserlöse wurden die restlichen BankHypotheken zum 31.3.2026 vollständig getilgt.
Verbindlichkeiten
Kurzfristiges FK 3'446'000 CHF
Darlehen an TSC 11'063'000 CHF
Hypotheken 7'350'000 CHF
Rückstellungen 155'000 CHF
Fremdkapital 22'014'000 CHF
Vereinskapital 44'645'000 CHF
Verlustvortrag -7'155'000 CHF
Jahresergebnis TSC -52'000 CHF
Jahresergebnis CCAG -2'554'000 CHF
Vereinskapital 34'884'000 CHF Gesamt 56'898'000 CHF

an das TSC (in der Regel zinslos)
2 Darlehen von Institutionen
211 Darlehen von Privatpersonen
Gesamt Darlehen ans TSC
Mit zinslosen Darlehen unterstützen mehr als 200 Menschen, Gemeinden und Institutionen das TSC. Sie sind ein grosser Vertrauensbeweis und ermöglichen dem TSC, die theologische Aus- und Weiterbildung auf St. Chrischona zu erhalten und stetig zu verbessern.
Rückzahlungen 2026
Auch wenn der Gesamtbetrag der Darlehen im Vergleich der Jahre 2024 und 2025 nur leicht gesunken ist, gab es wieder etliche Veränderungen: Manche Darlehensgeber benötigen das Geld zurück, manche Darlehen werden von den Erben der Darlehensgeber gekündigt. Bereits fest steht, dass wir im Jahr 2026 mindestens 700'000 CHF an Darlehen zurückzahlen müssen.
Das TSC bittet um neue zinslose Darlehen.
Unsere Bitte an Sie: Prüfen Sie, ob Sie dem TSC ein zinsloses Darlehen gewähren können. Das ist ab 5'000 CHF möglich. Alle Darlehen sind durch die Immobilienwerte des TSC abgesichert. Wer bereits ein Darlehen gewährt, kann dem TSC mit einer Schenkung oder Teilschenkung noch mehr helfen. Herzlichen Dank!

Schweizer Konto des TSC (steuerlich absetzbar)
Theologisches Seminar St. Chrischona
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Deutsches Konto beim Förderverein für das TSC e.V. (steuerlich absetzbar)
Förderverein für das TSC e.V.
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Wie kann ich über meine eigene Lebenszeit hinaus etwas Gutes tun und bleibende Werte hinterlassen? Es ist gut, sich rechtzeitig Gedanken zu machen, was mit dem eigenen Erbe geschehen soll. Der Testamentsratgeber vom TSC erklärt, wie Sie eine Segensspur hinterlassen können. Er wurde im vergangenen Jahr überarbeitet und den aktuel-
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Michael Gross, Leiter Kommunikation
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