Warum Theologie die Musik benötigt und befruchtet, erklärt Studiengangsleiterin Susanne Hagen. – Seite 3
THEOLOGIE DER BEHINDERUNG
Anna Sommer vergleicht in ihrer Bachelorarbeit zwei Theologinnen. – Seite 4
WICHTIGES ZUKUNFTSPROJEKT
Mit «TSC 2040» konzentriert sich der Chrischona Berg auf Bildung. – Seite 6
Liebe Freunde
Den Start des Studiengangs Theologie + Musik habe ich 2016 kurz nach meiner Berufung als Rektor miterlebt. Seitdem freue ich mich sehr, dass dessen kreative Studierende unsere Community bereichern. Ich erinnere mich an zahlreiche, schöne musikalische Höhepunkte bei «Eben-EzerSessions» oder Chorkonzerten.
Die mittlerweile mehr als 50 Absolventinnen und Absolventen bereichern in vielen, ganz unterschiedlichen Orten und Tätigkeiten unsere Kirchen, Gemeinden und Werke.
Auch im Kollegium hat sich unser Blick geweitet. Wir merken, wie viel Potenzial darin liegt, Theologie und Musik zusammenzudenken.
Ein zweiter Grund zum Feiern ist der Start der neuen TSC-IGW Academy. Es ist unser erstes erfolgreiches gemeinsames Projekt mit unserem Bildungspartner IGW. Ein neues Angebot ist das Quereinsteigerprogramm, das wir mit Verbandsleitern entwickelt haben. Auf dessen Früchte dürfen wir gespannt sein.
Dr. Benedikt Walker Rektor
IMPRESSUM
Campusleben ist die Freundeszeitschrift des Theologischen Seminars St. Chrischona (TSC)
Kontakt: kommunikation@tsc.education
Campusleben elektronisch als PDF beziehen: www.tsc.education/campusleben
Es geht los: Die Webseite der TSC-IGW Academy ist jetzt online. Sie bündelt die Weiterbildungsangebote vom TSC und seinem Bildungspartner IGW. Unter dem Dach der TSC-IGW Academy bieten das TSC und IGW neu ihre Weiterbildungsangebote an:
• CAS Programme als gezielte Weiterbildung für die Praxis
• Weiterbildungsmaster MAS für Menschen mit theologischem Bachelor oder einem fachfremden Hochschulabschluss (Quereinstieg)
• Weiterbildungskurse, Tagesseminare, Events
• Kurse für die GenerationPLUS
• Online-Theologiekurse
Die Leitung der TSC-IGW Academy hat Wilf Gasser übernommen. Er ist der bisherige Leiter des ifge (Weiterbildungsinstitut des TSC im Bereich Leiterschafts- und Gemeinde-Entwicklung). Er teilt sich die Leitung mit Dr. Philipp Wenk vom IGW.
www.tsc-igw.academy
Podcast Worship Sofa
Im Gespräch mit Lothar Kosse
In der neuen Folge des Podcasts «Worship Sofa» sind Susanne Hagen und Carolin Westhoff im Gespräch mit Lothar Kosse, dem Sänger, Gitarristen und Autor vieler bekannter Lobpreislieder. Die Podcast-Folge erscheint zum 10-jährigen Jubiläum des Studiengangs Theologie + Musik.
tsc.education/ worship-sofa
10 Jahre Studiengang
Theologie + Musik
Zehn Jahre Theologie und Musik auf St. Chrischona. Was löst das bei dir aus?
Susanne Hagen: Als der Studiengang vor zehn Jahren startete, war es, als würden zwei Hälften meiner Seele zusammenkommen: Als Musikerin wollte ich Glauben und Theologie stärker mit der Musik zusammenbringen. Ich bin sehr dankbar, dass der neue Studiengang am TSC Wurzeln geschlagen hat.
2016 hiess es: Mit Theologie und Musik bringen wir zusammen, was zusammengehört.
Theologie benötigt Musik! Nicht nur auf allen Ebenen des Gemeindelebens spielt Musik eine Rolle. Musik dient als Medium, als Sprache in unserer Gesellschaft, um Menschen mit Gottes Liebe, mit seinem kreativen Wesen und mit seiner Schönheit auf besondere Weise in Verbindung zu bringen. Darin liegt noch viel Potenzial.
Warum können Menschen Musik ohne Theologie denken, aber Theologie nicht ohne Musik?
Weil Musik in sich etwas Zweckfreies hat. Das Wesen von Musik trägt aber auch etwas «Göttliches», etwas Transzendentes in sich. Kunst und Kultur sind in unserer Gesellschaft an die Stelle von Religion getreten. Musik ist vor allem ein Beziehungsgeschehen. Sie tritt mit uns in Beziehung. In der Theologie tritt Gott über die Musik mit uns in Beziehung und wir mit ihm. Wir wissen aus der Offenbarung, dass Gott selbst sich gern mit Musik umgibt. Ich bin zutiefst überzeugt, dass Musik ein Geschenk und ein Wesenszug Gottes ist. Musik und Kunst zu beleben mit unserem Glauben, mit evangelischer Theologie, das ist notwendig, sinnvoll und spannend – und eben auch nicht wegzudenken aus der Theologie.
Was motiviert dich in deiner Arbeit?
Am meisten berührt und motiviert mich die Arbeit mit den Studierenden. Sie vertrauen uns ihre aus meiner Sicht wertvollsten Jahre an, um sich von uns ausbilden zu lassen. Fast 50 Absolventinnen und Absolventen haben wir im Studiengang Theologie + Musik ausgesendet. Zu erleben, wie sie sich fachlich und persönlich entwickelt haben, wie unsere Bildungsarbeit weite Kreise zieht, das motiviert mich sehr. Hier am TSC entsteht etwas in einer Tiefe, das Zeit hat zu reifen und Qualität und Resilienz zu entwickeln. Dafür stehe ich gerne morgens auf.
Was sind die inhaltlichen Säulen des Studiengangs?
Wir denken in drei Kategorien: Es braucht eine grundlegende musikalische Ausbildung, um im Kontext von Kir-
che und Gemeinde arbeiten zu können; es braucht ein theologisches Fundament, das für den pastoralen Dienst befähigt; und es braucht die Kombination dieser beiden Disziplinen. Fächer, die Theologie und Musik kombinieren, sind beispielsweise «Theologie und Praxis musikalischer Verkündigung und Anbetung» oder «Theologie und Kunst in der Praxis».
Ein besonderes Erlebnis aus den letzten zehn Jahren?
Es gibt viele! Das grösste Wunder ist die Renovierung der Eben-Ezer-Halle. Unsere Musikvideos nennen wir «EbenEzer-Sessions», weil diese Halle etwas ganz Besonderes ist. Schon als ich ans TSC kam, empfand ich, dass die Eben-Ezer-Halle ein Ort der Kreativität sein müsse. Damals war das Untergeschoss ein heruntergekommener Abstellraum. Wir beteten, dass Gott diese Räume für Musik bereitstellt. Damals war es sehr unwahrscheinlich, dass dies geschehen würde. Vor ein paar Jahren konnten wir sie dank vieler Unterstützung renovieren und Übungsräume für die Studierenden einrichten. Heute ist die Eben-Ezer-Halle eine Heimat für den Studiengang und voll von kreativem Leben und Experimentierfreude.
Die Jubiläumsfeier hat das Motto «Heart of Worship». Ist das die Essenz des Studiengangs?
Es tut gut, wenn Theologie auf die Knie geht und Gott anbetet. Beim Jubiläum möchten wir das hochhalten, Gott in den Mittelpunkt stellen und ihm die Ehre geben.
Was wünschst du dir für die nächsten zehn Jahre?
Ich möchte immer wieder spüren, was Gott uns aufs Herz legt. Ich glaube, dass wir das Potenzial der Kombination von Theologie und Musik noch nicht ausgeschöpft haben. Wir werden immer noch sehr auf «Lobpreis» im herkömmlichen Sinn reduziert. Wir müssen Musik viel mehr als eine Sprache, als ein Kommunikationsmittel, als eine Kunst verstehen, die befüllt und beseelt werden möchte durch unseren Glauben, den Heiligen Geist und unser Wissen um Theologie. Und am Ende mündet die ganze Bandbreite und Vielfalt dieser kreativen Künste –darunter verstehe ich die Musik ebenso wie die Theologie – auch wieder in Lobpreis.
Mehr im Interview aus der Reihe «inside TSC» auf: tsc.education/youtube
Ein theologischer
Blick auf Behinderung
Auf der Zielgeraden ihres Theologiestudiums am TSC befindet sich die 24-jährige Anna Sommer. Mit der Abgabe ihrer Bachelorarbeit über das theologische Verständnis von Behinderung hat sie einen Meilenstein erreicht.
Um dem theologischen Verständnis von Behinderung auf die Spur zu kommen, hat Anna die Position zweier Theologinnen verglichen. Zum einen Nancy L. Eiesland, die aus der amerikanischen Behindertenrechtsbewegung stammt. Sie erklärt Jesus zum Verbündeten derer, die mit Einschränkungen leben. Denn er hat selbst am Kreuz körperliche Leiden erfahren und wurde gezeichnet. Für die Theologin Mary Schaefer Fast geht Gottes Gegenwart darüber hinaus: Durch seinen Geist ist Christus den leidenden Menschen wirklich gegenwärtig.
Warum Inklusion eine theologische Frage ist
Anna Sommer hat untersucht, inwiefern diese zwei theologischen Ansätze ein «erfülltes Leben» ermöglichen, in der «die ganze Welt und jeder Mensch Wohnung Gottes ist». Ihre Erkenntnisse fasst sie so zusammen: Beeinträchtigungen sind Teil eines gewöhnlichen Lebens, die alle Menschen irgendwann machen werden, z. B. im Älterwerden. Wenn sich der Umgang von christlichen Gemeinden mit Menschen mit Behinderungen verändern soll, dann muss sich zuerst das theologische Verständnis ändern. «Wie betrachten wir Menschen mit Behinderungen? Wie gehen wir mit ihnen um? Inklusion muss in der systematischen Theologie anfangen», erklärt Anna.
Prägende Studienjahre am TSC
Dankbar blickt Anna Sommer auf ihr Theologiestudium zurück – Jahre, die sie als prägend erlebt hat. Im Umgang mit anderen Studierenden hat sie unterschiedliche theologische Positionen kennengelernt. Dadurch hat sich ihr Glaubensleben vertieft und ihr Vertrauen in die Bibel gestärkt. Gleichzeitig hat sie gelernt, gelassener mit offenen Fragen umzugehen.
Auch persönlich ist sie gewachsen: Verständnis für andersdenkende Menschen, Einblick in Leitungsfragen und ein geschärfter Blick für Gemeindeprozesse sind hinzugekommen. Einiges konnte sie bereits als Jugendpastorin in der Viva Kirche «Chile Grüze Winterthur» umsetzen. Etwa wenn Jugendliche mit ethisch-theologischen Fragen zu ihr kommen. Sie hat gelernt, solche Fragestellungen differenziert zu betrachten und mit Jugendlichen zusammen auf die Suche nach Antworten zu gehen.
Flexible Studienmöglichkeiten
Profitiert hat Anna Sommer von den flexiblen Studienmöglichkeiten am TSC. Die einzelnen Module des Theologiestudiums können entweder im Präsenz- oder im Fernstudium absolviert werden. So konnte sie nach zwei Jahren Präsenzstudium in ein Modell zu wechseln, in dem sie teilzeitlich in der Gemeinde mitarbeitet und teilzeitlich weiterstudiert. Durch ihren Dienst als Jugendpastorin bekam der Unterricht für sie viel mehr Gewicht. Auch die Unterstützung durch einen erfahrenen Pastor als Praxisbegleiter erlebte Anna als wertvoll. Annas Fazit: «Für mich ist das eine gute Kombination.»
Nach ihrer Aussendung wird Anna vollzeitlich zum Bund Evangelischer Schweizer Jungscharen (BESJ) wechseln, wo sie bereits teilzeitlich arbeitet. Dort übernimmt sie die Leitung des Jungscharbereichs. Dass ausgerechnet diese Arbeit ihr Weg in die Theologie war, schliesst für sie einen Kreis: «Die Jungschar hat mir gezeigt, dass ich theologisch tiefer gehen und ein Theologiestudium abschliessen möchte.» Nun gestaltet sie deren Zukunft mit.
Die theologische Bildungsarbeit am TSC ist nur dank zahlreicher Spender und Unterstützer möglich. Dankbar sind wir über das Spendenergebnis von rund 2,3 Mio. Schweizer Franken im Jahr 2025. Das Ergebnis ist ähnlich wie im Jahr 2024, obwohl die Spenden und die Anzahl Spender leicht gestiegen sind. Das ist so, weil im vergangenen Jahr leider die Vermächtnisse ausgeblieben sind. Sie sind nicht planbar.
Jede finanzielle Unterstützung ist eine gewinnbringende Investition in die theologische Aus- und Weiterbildung von engagierten Menschen, die ihre Liebe zu Jesus anderen Menschen weitergeben. Dafür setzen wir uns am TSC jeden Tag ein.
24./25.04.2026
Theologisches Forum in Worms
Das Evangelium ist nicht nur eine Botschaft, die wir weitersagen. Es ist eine positive Kraft, die Leben verändert. Schönheit, Tiefe und Wirkung des Evangeliums stehen im Mittelpunkt des Theologischen Forums 2026 des TSCNetzwerks. Es findet erstmals in Deutschland statt: in der Ev. Stadtmission Worms.
Infos und Anmeldung: tsc.education/forum
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St. Chrischona | 4126 Bettingen
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Perspektive gewinnen. Vorwärts leben. Die nächsten Kurse der Akademie GenerationPLUS
Umgang mit Sterben und Tod
Sterbende begleiten, Palliative Care, Auseinandersetzung mit Sterbehilfe bzw. aussistiertem Suizid
CH: 27./28.03. Chrischona Berg
Gemeindebau mit den GenerationenPLUS
Ein neues Denken und Miteinander und innovative Wege mit den Generationen in der zweiten Lebenshälfte
DE: 08./09.05. Ev. Stadtmission Butzbach
CH: 12./13.06. Viva Kirche Pfäffikon ZH
tsc.education/ generationPLUS
Chrischona Berg fokussiert sich künftig auf Kernauftrag Bildung
Das Theologische Seminar St. Chrischona beginnt das Zukunftsprojekt «TSC 2040». Daraus ergeben sich grössere Veränderungen auf dem Chrischona Berg. Das TSC konzentriert sich künftig vollständig auf die theologische Bildungsarbeit, andere Aufgaben wie der Konferenz- und Gästebetrieb werden weitgehend beendet.
Im Jahr 2040 will das TSC sein 200-jähriges Jubiläum feiern. Der Projektname drückt den Wunsch der Leitung aus, den Verein TSC zukunftssicher aufzustellen.
Werner Sturm hat als Vorstandsdelegierter des TSC und Verwaltungsratspräsident der Chrischona Campus AG die Projektleitung. Er erklärt: «Wir leiten eine grosse Entlastung für das TSC ein. Ziel ist eine theologische Ausbildung, die für das 200-jährige Jubiläum strukturell und finanziell nachhaltig aufgestellt ist. Auf diesem Weg wollen wir auf Gottes Stimme hören. Wir beten und arbeiten für eine erneuerte, zukunftsweisende Vision für das TSC und den Chrischona Berg – und dafür, dass uns unsere Freunde und Partner auf dem herausfordernden Weg in die Zukunft begleiten.»
Entlastung durch Reduktion des Gästebetriebs
Hauptsächlich betroffen ist die Chrischona Campus AG. Dieses Tochterunternehmen des TSC hat seit 2019 die Immobilien auf dem Chrischona Berg bewirtschaftet und den Konferenz- und Gästebetrieb durchgeführt. Trotz vieler Anstrengungen und mancher Erfolge konnten diese Aktivitäten nicht kostendeckend gestaltet werden. Deshalb wird der externe Gästebetrieb im Herbst 2026 weitgehend eingestellt. Danach wird das TSC nur noch interne Veranstaltungen durchführen, z. B. die Anlässe des Studienbetriebs, den Inspirationstag für Menschen in der 2. Lebenshälfte oder die Konzerte des TSC-Chors.
Entlastung durch Verkauf von weiteren Immobilien
Bei den Immobilien geht das TSC den eingeschlagenen Weg konsequent weiter. Bereits 2025 wurden das «Restaurant Waldrain», das «Haus zu den Bergen» und das «Frauenwohnhaus» verkauft. Die Käufer sind Personen, welche die christlichen Werte des TSC teilen. Mit den Verkaufserlösen kann nun der Grossteil der Bank-Hypotheken getiligt werden. Neu sollen weitere Wohnhäuser auf dem Chrischona Berg veräussert werden, weil auch die Entwicklung dieser Immobilien die Leistungsfähigkeit des TSC übersteigt. Gesucht werden mit dem TSC verbundene Käufer, die den Chrischona Berg mit dem TSC zusammen weiterentwickeln wollen. Mittelfristig im Eigentum behalten will das TSC nur die direkt mit der
Das Zukunftsprojekt «TSC 2040» stärkt die theologische Ausbildung der Studentinnen und Studenten am TSC.
Ausbildung verbundenen Gebäude: das Konferenzzentrum, das Brüderhaus, das Haus Morgenrot (Wohnheim), die Eben-Ezer-Halle und die Kirche St. Chrischona.
Bemerkenswert ist die grosse Einigkeit, die im Verein TSC hinsichtlich des Zukunftsprojekts besteht. Ein Vorstandsmitglied ist Christian Haslebacher, Vorsitzender der Viva Kirche Schweiz: «Als Viva Kirche Schweiz sind wir überzeugt, dass das TSC weiterhin Menschen ausbilden soll, die Schönheit und Kraft des Evangeliums selbst zu verstehen und anderen weiterzuvermitteln. Das war von je her die Vision, auf die durch die Zukunftsstrategie TSC 2040 – entlastet von anderen Aufgabenbereichen – neu fokussiert wird.»
Dr. Benedikt Walker, der Rektor des TSC, befürwortet ebenfalls TSC 2040: «Für uns als TSC ist das Zukunftsprojekt befreiend – auch wenn ein Teil der Massnahmen schmerzen wird. Unser Weg aber ist klar: Wir wollen als TSC auch nach 200 Jahren Menschen theologisch ausbilden – und damit Gottes Auftrag erfüllen.»
Nicht betroffen von den Veränderungen ist die Zusammenarbeit des TSC mit seinem Bildungspartner IGW. Erste Früchte trägt die Kooperation in der «TSC-IGW Academy», die die Weiterbildungsangebote bündelt.
Fragen zu TSC 2040?
Fragen zum Zukunftsprojekt «TSC 2040» beantwortet Werner Sturm. Er ist Vorstandsdelegierter des TSC und Verwaltungsratspräsident der Chrischona Campus AG.
werner.sturm@chrischona-berg.ch
Immobilienverkauf
Das «Haus zu den Bergen» hat einen Käufer gefunden
Es ist eine Gebetserhörung: Am 23. Dezember 2025 wurde das Haus zu den Bergen und das Frauenwohnhaus mit einigen Nebenflächen auf dem Chrischona Berg verkauft. Käufer ist die Wallhof AG, eine Immobilienfirma aus Basel. Hinter dieser Firma stehen Menschen, die unsere christlichen Werte teilen und eine nachhaltige Entwicklung der Immobilien mit Mietwohnungen planen. Für das Jahr 2026 können die Gebäude wie bisher benutzt werden. Dank des Verkaufs können Bank-Hypotheken getilgt werden.
Personen
Dr. Werner Neuer verstorben
Werner Neuer, der ehemalige Dozent für Dogmatik und Ethik am TSC, ist am 21. Dezember 2025 im Alter von 74 Jahren nach langjähriger Krankheit verstorben. Er war von 2000 bis 2016 als Dozent und bis 2018 als Gastdozent tätig. Mit seinem klaren Bekenntnis zu einer biblisch-reformatorischen Lehre hat er viele Studentinnen und Studenten geprägt. Mit grosser Dankbarkeit blickt das TSC auf den wertvollen Dienst von Werner Neuer zurück.
Auch in der zweiten Lebenshälfte gibt es Entwicklungsaufgaben. Wie geht man mit Möglichkeiten und Herausforderungen um? Und wie lässt man gut los, was man vorher lange getan hat? Prof. Dr. Andreas Kruse wird diese Fragen am Vorbild und der Musik von J. S. Bach beantworten. Thomas Maier wird den Lebensraum und die Kraftquelle der Psalmen zeigen.
Infos und Anmeldung: tsc.education/inspirationstag
Name: Judith Koch
Studienzeit: 2019 – 2022
Abschluss: BA Theologie + Musik
Heute bin ich: Projektleiterin Teenscamps Adonia Deutschland
Meine Aufgaben: Ich bin verantwortlich dafür, dass die über 50 Teenscamps mit 1000 Ehrenamtlichen in ganz Deutschland funktionieren.
An der Arbeit mit Teenagern mag ich, dass in dieser Lebensphase wichtige Weichen gestellt werden. Ich habe selbst erlebt, wie ein offenes Ohr, ermutigende Worte oder auch ein Gebet (kurzum: gute Vorbilder) mich nachhaltig positiv geprägt haben. Das motiviert mich, selbst in junge Menschen zu investieren!
Die Adonia Teenscamps zeichnet aus: Gemeinschaft und Gebet. In wenigen Tagen gemeinsam ein so grosses Projekt auf die Beine zu stellen, schafft eine einzigartige Gemeinschaft. Gleichzeitig ist die Woche zutiefst von Gebet geprägt, weil wir wissen, dass wir unsere Vision «Unser Land begeistern und Hoffnung verbreiten» nur mit Gottes Hilfe verwirklichen können.
Das hat mir in letzter Zeit Mut gemacht: Jemand hat sich völlig unerwartet gemeldet und die dringend gesuchte Küchenleitung für ein Camp übernommen. Solche Momente erlebe ich bei Adonia immer wieder: Menschen, die sich genau im richtigen Moment melden. Ich kann das nur als Geschenk von Gott sehen.
Mein TSC-Moment: Die gemeinsamen Klassengebete haben mich sehr geprägt. Diese ehrliche Gemeinschaft miteinander und vor Gott, in der wir grosse Freude, aber auch tiefen Schmerz geteilt haben.
Zu «10 Jahre Theologie + Musik» wünsche ich: Multiplikation!
Dass noch viele Menschen den Mut finden, das Studium zu starten – besonders solche, die wie ich nie «nur» Theologie studiert hätten. Dass sie am TSC neu von Gott begeistert und befähigt werden, seine Liebe weiterzugeben.
Veranstaltungen
und Seminare
tsc.education/weiterbildung | +41 61 646 45 00
13.03. Vocal Coaching – die eigene Stimme entdecken! Seminar | Chrischona Berg | Benjamin Binder, Susanne Hagen
16.03. Gnade verstehen und erfahren Seminar | Chrischona Berg | René Winkler
27. / 28.03. Umgang mit Sterben und Tod Kurs Akademie GenerationPLUS | Chrischona Berg | Ulrike Bohni-Leutert, Dr. Markus Müller, Dr. Beat Schweitzer
25.04. Songwriting – Workshop für Liederschreiber Seminar | Chrischona Berg | Johannes Falk
08.05. Hochsensibilität und Introversion / Extraversion
Seminar | Chrischona Berg | Dr. Debora Sommer
08. / 09.05. Gemeindebau mit GenerationenPLUS (DE) Kurs Akademie GenerationPLUS | Ev. Stadtmission Butzbach (Hessen) Beat Brugger, Erwin Siefkes, René Winkler
12. / 13.06. Gemeindebau mit GenerationenPLUS (CH) Kurs Akademie GenerationPLUS | Viva Kirche Pfäffikon ZH Beat Brugger, Raffael Käser, Christoph Leu, René Winkler
Frühlingskonzerte mit dem TSC-Chor
10.05., 17 Uhr | Chrischona Berg
16.05., 20 Uhr | Sigriswil
05.05., 10 – 16 Uhr | Chrischona Berg TSC-Inspirationstag für Menschen in der 2. Lebenshälfte
«Entwicklungsaufgaben in den reifen Lebensjahren»
Erkenntnisse aus dem Leben von J. S. Bach und Perspektiven aus den Psalmen
Referenten: Prof. Dr. Andreas Kruse, Thomas Maier Moderation: Christiane Rösel, René Winkler