Oktober–November 2013
Da sT hem en hef t
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Studis, Azubis & Co. Der Ex-Student: Uni-Rektor Hans-Jochen Schiewer im Interview v Die Wohnraum-Schaffer: mietfrei wohnen im Study Home v Die Aufschneider: Blick in die Freiburger Rechtsmedizin v Die Veränderer: Pflegewissenschaftler starten ins Berufsleben v Die dualen Studiengänger: IBA, Angell Akademie, ISW v Die Ausbilder: Franz Morat Gruppe, DEB, IB & Co. v Die Grenzgänger: Deutsch-Französisches Forum in Straßburg v Die Mobilmacher: Semesterticket vom RVF v
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Foto: © Kramer GmbH
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Ein Semester mietfrei wohnen
Studentenprobleme nicht nur erörtern
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enn am 21. Oktober das Semester startet, ist das Freiburger Stadtmagazin chilli in Form dieses Sonderheftes, aber auch im Herzen bei den Studenten – schließlich haben nicht wenige im chilli-Verlag ebenfalls eine universitäre Vergangenheit hinter sich. Sorgen-Themen wie Wohnungsnot, Studiengebühren, Prüfungsstress und Nebenjobs hinter diversen Theken sind uns nicht fremd. Da wir nicht über uns schreiben wollen, lassen wir einen von seiner studentischen Vergangenheit erzählen, der den heutigen Studenten näher steht: Uni-Rektor Hans-Jochen Schiewer ist im Interview mit chilli-Volontärin Tanja Bruckert (die als Kommunikationswissenschaftsstudentin in Stuttgart übrigens nicht von Wohnungsnot betroffen war) herrlich ins Plaudern gekommen und hat verraten, aus welchen moralischen Gründen ihn ein Vermieter nicht im Haus haben wollte und wie die Marmelade in die Berliner kommt. Weil wir aber nicht nur über Probleme sprechen, sondern sie auch beheben wollen, haben wir in dieser Ausgabe ein ganz besonderes Schmankerl: Exklusiv beim chilli können sich ab sofort vier Studierende bewerben, die ein Semester lang mietfrei in Study Homes (Foto oben) wohnen können – eine Produktinnovation der Firma Kramer aus Umkirch. Was es mit den Study Homes auf sich hat und vieles mehr, was für Studis, Azubis & Co. von Interesse ist, erfahren Sie in diesem Themenheft. Felix Holm chilli | studis, azubis & co. | 10.2013 |3
INTERVIEW
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Von der Neugier treiben lassen“ Warum Uni-Rektor Hans-Jochen Schiewer sein Studentenleben in allerbester Erinnerung hat
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Foto: © Schilling
eit fünf Jahren ist Hans-Jochen Schiewer der Mann, der an der Spitze der Universität Freiburg steht. Doch auch ein Uni-Rektor fängt einmal als einfacher Student an, dessen Probleme sich nicht wesentlich von denen heutiger Studenten unterscheiden: Eine Wohnung finden, Geld für die Miete verdienen, das Studium gut abschließen. Der chilli-Autorin Tanja Bruckert hat Schiewer von seiner Studienzeit im Berlin der späten siebziger Jahre erzählt.
tun musste: Ich musste die Scheine machen, war aber ansonsten frei, mich von der Neugier treiben zu lassen und verschiedene Wissensbereiche auszuprobieren.
chilli: Herr Schiewer, Sie haben Germanistik, Geschichte und Anglistik studiert. Was hatten Sie mit dieser Kombination vor? Wollten Sie schon immer Rektor werden? Schiewer: Mir war schon vor meinem Abitur klar, dass ich Hochschullehrer werden möchte. Eine Professur war für mich mit der Idee des selbstständigen Arbeitens verbunden und das fand ich ausgesprochen attraktiv. In Deutschland gibt es wohl keinen anderen Beruf, der mit so viel Selbstbestimmung verbunden ist – schließlich ist die Freiheit von Forschung und Lehre grundgesetzlich verankert.
chilli: Sind Sie froh, dass Sie nicht heutzutage studieren, sondern zu einer Zeit, in der die Studenten mehr Freiheiten hatten? Schiewer: Ich glaube nicht, dass man heute als Student weniger Freiheiten hat. Die Frage ist nur, wie man mit den Möglichkeiten umgeht, die einem das Studium bietet. In den Siebzigern gab es zum Beispiel kaum Angebote, während des Studiums ins Ausland zu gehen. Heute sind die Möglichkeiten, Erfahrungen zu sammeln ganz andere. Außerdem hat die Strukturierung des Studiums einen großen Vorteil: Damals hatte ich keine Unterstützung bei der Entscheidung, wann ich aufhöre zu studieren, wann ich meine Scheine mache und mich auf das Examen vorbereite – das erforderte große Selbstdisziplin. Heute gibt es Vorgaben, die dazu führen, dass die Studierenden koordiniert durch das Studium kommen. Den Langzeitstudenten, der sich im Studium verloren hat, gibt es heute nicht mehr.
chilli: Was hat sich seit Ihrer Studienzeit verändert? Schiewer: Durch das System aus Bachelor und Master gelten heute andere Rahmenbedingungen als noch zu meiner Studienzeit. Als ich 1975 mit dem Studium begonnen habe, gab es relativ wenige Vorgaben, was ich als Student
chilli: Das Semester hat begonnen, die Studenten stehen wieder Schlange für eine bezahlbare Wohnung. Mussten Sie damals auch lange nach einer Studentenbude suchen? Schiewer: Ich bin geborener Berliner, also hätte ich die Opti-
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Moralische Vorbehalte
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bei der Wohnungssuche on gehabt, während des Studiums im Elternhaus zu wohnen. Doch nach zwei Semestern wollte ich eine eigene Wohnung. Bezahlbarer Wohnraum war im Prinzip da, dafür gab es andere Probleme: Ich bin mit einer Freundin zusammengezogen und so mussten wir erst einmal einen Vermieter finden, der toleriert hat, dass wir in „wilder Ehe“ lebten, wie das damals noch hieß. Solche moralischen Vorbehalte sind heute kein Thema mehr, damals waren diese Fragen allerdings sehr wichtig. Dazu kam noch ein weiterer Aspekt, der heute wohl auch keine Rolle mehr spielt: Studenten wurden nicht gerade als Personen mit einer hohen Bonität angesehen. Da wurde zuerst einmal gefragt, wer denn dafür bürgt, dass auch die Miete bezahlt wird. chilli: Sie haben eine Wohnung gefunden? Schiewer: Meine erste Wohnung lag in einem Hinterhof, unten fuhr die U-Bahn durch und die Dusche war in der Speisekammer – aber das gehörte zu den Erfahrungen, die man als Student machen muss. Dafür hat diese Zweizimmerwohnung auch nur 400 Mark gekostet. chilli: Ein Mietpreis, von dem viele Studenten heute nur träumen können... Schiewer: Man muss aber auch bedenken, dass ich nur 500 Mark im Monat zur Verfügung hatte. Heute liegt das Monatsbudget eines Studenten sicherlich deutlich darüber. chilli: Haben Sie Bafög bekommen? Schiewer: Nein, das Geld war zum Teil von meinen Eltern, zum Teil hatte ich es selbst verdient. Solange ich studiert habe, habe ich nebenbei Geld verdient – das ging gar nicht anders. Anfangs habe ich alles gemacht, was sich so anbot: Nachts in einer Brotfabrik die heißen Brote verpackt, bei einem Bäcker Berliner mit Marmelade gefüllt, bei der Wahl Briefwahlunterlagen verschickt. Mein Ziel war es jedoch, eine Stelle als studentische Hilfskraft zu bekommen, was dann nach vier Semestern auch geklappt hat. chilli: Was haben Sie mit dem Geld gemacht? Schieber: Ich habe mir ein altes Taxi mit 400.000 Kilometern auf dem Buckel gekauft. Das war ein wunderbares Leben: Ich bin mit diesem riesigen 200er Diesel durch Berlin gefahren, habe die tollen Kulturangebote in Berlin genutzt und hatte die Fülle der Zeit, um zu lernen, Dinge auszuprobieren und Wissenschaft zu machen. Ich habe diese Zeit in allerbester Erinnerung und wünsche jedem, dass er seine Studentenzeit in ebenso guter Erinnerung behält.
IMPRESSUM Themenheft 10-2013 Das „Studis, Azubis & Co.“Themenheft erscheint im Freiburger Stadtmagazin chilli Herausgeber: chilli Freiburg GmbH Neunlindenstr. 35 79106 Freiburg fon: 0761-292 70 60 fax: 0761-292 70 61 www.chilli-freiburg.de
Redaktion: Felix Holm, Tanja Bruckert Titelbild: © clipdealer.de Fotos: Felix Holm, Tanja Bruckert Grafik: Hans-Gunther Weigel Lektorat: Beate Vogt
Geschäftsführung: Michaela Moser (ViSdP)
Anzeigen: Uwe Bernhardt, Karlheinz Binkert, Alexandra Huber, Cornelia Brändle
Chefredaktion: Lars Bargmann
Druck: Freiburger Druck GmbH & Co. KG
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WOHNUNGSNOT
Keine Bleibe?
Freiburger Pilotprojekt Study-Homes
Exklusiv mit chilli: Mietfreies Wohnen in mobilen Immobilien 5
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reiburg könnte erneut eine Vorreiterrolle spielen: Die Umkircher Kramer GmbH, Spezialist für Kühlraumbau, startet am 24. Oktober auf dem Freiburger Güterbahnhof das bundesweite Pilotprojekt StudyHome. Kramer-Geschäftsführer Matthias Weckesser hat exklusiv mit dem Freiburger Stadtmagazin chilli eine Kooperation beschlossen. Und die hat es in sich: Vier noch wohnungslose Studierende können jetzt ein Semester lang völlig mietfrei in einem nagelneuen StudyHome wohnen. Das bundesweit erste Study-Home-Projekt, an der der Überlinger Architekt Wilfried Stotz maßgeblich beteiligt ist, liegt direkt an der Lokhalle Freiburg – also auch direkt neben der chilli-Redaktion. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis zum 20. Oktober.
Fotos: © Kramer GmbH
WOHNUNGSNOT
Sie kommen keineswegs wie Container daher, die neuen Study-Homes, sondern als stylische Einraum- oder auch Zweiraumwohnung. Ein Schmetterling für eine Zweier-WG und zwei unterschiedlich große Einzel-Module werden – auf normalen Anhängern transportiert – Mitte Oktober auf ihre neuen Fundamente gesetzt. 15 bis 22 Quadratmeter groß, Dusche, WC, Backofen, Kühlschrank, Zweiplattenherd, Bett, Schreibtisch und Co. – alles schon drin. Und einen Stellplatz fürs Auto gibt’s auch noch dazu. Die Studierenden müssen einfach nur ihre Rechner einstöpseln, die Klamotten in den Schrank hängen und los geht’s mit der Wissenschaft. Die ist übrigens in Gestalt des renommierten Fraunhofer Instituts für Solare Energiesysteme (ISE) auch inhaltlich mit an Bord des Pilotprojekts, indem die Forscher derzeit eine bivalente Wärmepumpeneinheit entwickeln, die die Study-Homes weitestgehend energieautark klimatisiert. „Immer wenn in den großen Universitätsstädten das Semester beginnt, suchen viele Studenten händeringend nach einer Bleibe, hier können unsere Study-Homes schnell und temporär Abhilfe schaffen“, sagt Weckesser. Auch aus wenig Raum könne man sehr viel machen. Für seine Firma sei das eine neue Herausforderung. Dank Kramers Kompetenz in Kühlraumbau und Dämmtechnik werden die mobilen Immobilien im Niedrigenergiestandard produziert – an der Lokhalle wird sogar eine Passivhausvariante bewohnbar sein. Das Freiburger Studentenwerk sieht die Aktion positiv: „Das ist zwar kein großer Schlag gegen die Wohnungsnot der Studierenden, aber im Prinzip eine gute Sache“, sagt Geschäftsführer Clemens Metz. Er glaubt aber, dass die Study-Homes stapelbar sein müssten, wenn das Konzept bundesweit erfolgreich sein will. Genau daran arbeitet Kramer derzeit. bar
Info
Wie komme ich ins Study-Home? Zusammen mit der Kramer GmbH sucht das chilli ab sofort 4 Studierende, die ein Semester lang mietfrei (!) und ein zweites Semester für schlanke 200 Euro in den nagelneuen Study-Homes leben wollen. Bewerber (mit Immatrikulation), die die Teilnahmebedingungen (siehe QR-Code) akzeptieren, können einfach eine Mail mit dem Betreff „Study-Home in Freiburg? Ich bin dabei“ an redaktion@chilli-freiburg.de schreiben. Alle Bewerber müssen sich in dieser Mail ausdrücklich mit der Weitergabe ihrer persönlichen Daten an die Kramer GmbH einverstanden erklären. Für die Auswahl der Studierenden ist Kramer zuständig. Die Bewerbungsfrist endet am 20. Oktober 2013. Die erste Pressekonferenz findet am 24. Oktober in der Lokhalle Freiburg statt. www.chilli-freiburg.de, www.kramer-freiburg.com Eine Bildergalerie und die Teilnahmebedingungen findet ihr hier.
Bei einer Stehparty in der Einraumwohnung würde aber auch bei wenigen Gästen schnell drangvolle Enge herrschen. 5
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Aus wenig Raum viel machen: Die Study-Homes werden per Hänger transportiert und sind innen schon voll eingerichtet.
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UNIVERSITÄT
Zettel am Zeh Blick in die Freiburger Rechtsmedizin
DNA-Analysen, Vaterschafts- und Drogentests: Laboruntersuchungen machen einen großen Teil der rechtsmedizinischen Arbeit aus.
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Fotos: © Tanja Bruckert
trangulation, scharfe Gewalt, Tod im Wasser, Sexualdelikte – der Lehrplan für Medizinstudenten, die in ihrem letzten Studienjahr die Rechtsmedizin besuchen, mag für manch einen auf den ersten Blick ungewöhnlich erscheinen. Doch gehören diese Themen alle zu den Aufgabenbereichen des Freiburger Instituts für Rechtsmedizin. Hier landen alle Fälle, die eine verfolgbare Straftat vermuten lassen: Tötungsdelikte ebenso wie Drogenfälle oder Vergewaltigungen. Wie lässt es sich in einem Institut arbeiten und studieren, in das die meisten mit den Füßen voran hineingerollt werden? Ein Blick hinter die Kulissen. Lichtdurchflutete Labore, in denen Mitarbeiter in weißen Kitteln DNA-Spuren analysieren, Vaterschaftstests durchführen oder Blut und Urin auf Drogen untersuchen – wer düstere Gänge wie im Film erwartet, durch die Leichen mit Zettel am Zeh geschoben werden, wird nur wenige Schnittpunkte mit der Realität finden. Was sich dem Besucher hier präsentiert, ist kein untypisches Bild der Rechtsmedizin, wie die wissenschaftliche Mitarbeiterin Annette Thierauf erklärt: „Der Sektionsdienst macht nur etwa ein Drittel unserer Arbeit aus, ein weiteres Drittel verbringen wir mit Gutachtertätigkeit und die restliche Zeit verwenden wir auf Forschung und Lehre.“
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Die Lehre steht an diesem Tag auch bei Institutsleiter Stefan Pollak auf dem Programm. Ihm gegenüber sitzen in dem steil ansteigenden Vorlesungssaal Medizinstudenten in ihrem letzten Semester, die zwar schon alles über die menschliche Anatomie, Biochemie oder medizinische Psychologie wissen, jetzt aber zum ersten Mal etwas über die Arbeit der Rechtsmedizin erfahren. Und so beginnt Pollak die Vorlesung mit dem Wesentlichen: Woran erkenne ich, dass ein Mensch tot ist? Klingt banal, ist aber gar nicht so einfach. Denn während über Jahrhunderte hinweg galt, dass mit dem Fehlen der Atmung und der Kreislaufaktivität der Tod eingetreten ist, musste der Begriff in den 60er Jahren erweitert werden: Aufgrund lebenserhaltender Maßnahmen können auch Menschen, die beatmet werden und deren Herz noch schlägt, bereits tot sein. Und Patienten ohne Puls, Reflexe oder Atmung sind unter Umständen durchaus noch am Leben. Angst lebendig begraben zu werden, müsse heutzutage jedoch niemand mehr haben, versichert Pollak, zu einem Fehlurteil komme es nur noch „sehr, sehr selten“. Und damit das auch so bleibt, erläutert er den angehenden Medizinern – von denen später jeder den Tod erklären darf – die eindeutigen Zeichen, wie Totenflecken, die Totenstarre oder „Verletzungen, die mit dem Weiterleben nicht vereinbar sind“. Totenflecke und -starre können auch bereits Hinweise auf die Todesursache und die Todeszeit geben, auch wenn Fernsehszenarien, in denen der Rechtsmediziner nach nur einem Blick den Todeszeitpunkt minutengenau bestimmen kann, an den Haaren herbeigezogen seien, so der Institutsleiter. „Noch gibt es in dem Bereich viele Wissenslücken, die daher kommen, dass es kaum Fälle mit gesicherten Rahmenbedingungen gibt“, erläutert Pollak. „Denn welcher Verwandte wäre schon damit einverstanden, dass wir die tote Oma mehrere Tage bei 18 Grad lagern?“
UNIVERSITÄT
TV-Illusionen adé Ein heller Vorlesungssaal, sterile Labore – sind denn tatsächlich gar keine Filmklischees in dem grauen 60er-Jahre-Gebäude zu finden? Doch. Im Keller zeigt er sich endlich – der dunkle graue Flur, von dem aus die Sektionsräume abgehen. Doch kaum will man ein paar TV-Illusionen in die Realität einfließen lassen, wird mit dem nächsten Irrtum aufgeräumt: Im Film werden die Begriffe Pathologie und Rechtsmedizin zwar oft gleichbedeutend verwendet, richtig ist das aber nicht. Die Pathologie befasse sich nur mit natürlichen Todesfällen, während die Rechtsmedizin untersuche, ob bei einem nicht natürlichen Tod eine verfolgbare Straftat vorliegt oder nicht, erklärt Annette Thierauf. „Sagen wir, jemand ist an einem Tumor gestorben. In der Pathologie würde der Tumor daraufhin untersucht wer-
den, welches Krankheitsbild der Tumor im Körper hervorgerufen hat und welche Wirkung Medikamente erzielen konnten“, macht es Thierauf an einem Beispiel deutlich. „Würde der Leichnam als ungeklärter Todesfall zu uns kommen, wäre die exakte Abklärung, um welchen Tumortyp es sich handelte, bei uns zweitrangig. Von Interesse wäre es festzustellen, ob eine Straftat vorliegt.“ Und noch einen Unterschied zum TV macht die Ärztin gleich klar: Während im Fernsehen ein Ermordeter nach dem anderen besagten dunklen Gang hinunter gerollt wird, machen Morde im Rechtsmedizin-Alltag nur einen sehr kleinen Anteil der nicht natürlichen Tode aus. Deutlich häufiger sind Suizide und Unfälle – einschließlich häuslicher Unfälle, Verkehrsunfälle sowie Vergiftungen. Und was ist mit dem Zettel am Zeh? Gibt es wenigstens den? „Nur in den wenigsten Fällen“, klärt Thierauf einen weiteren Irrtum auf. Geläutert geht es vom Keller wieder nach draußen in die Sonne: Man sollte tatsächlich nicht alles glauben, was einem die Medien vorgaukeln. Und das gilt wohl nicht nur für den nächsten Krimi. Tanja Bruckert 5
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Ausbildung & Beruf
Die Veränderer
In Freiburg starten die ersten Pflegewissenschaftler ins Berufsleben
Foto: © fho
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s ist eine besondere Art des Studiums und das nicht nur, weil das Fach neu ist: Vier Jahre hat es gedauert, bis Ronja Stabenow ihren Bachelor-Studiengang abgeschlossen hatte, obwohl das Studium selbst eigentlich nur auf sechs Semester festgeschrieben ist. Das liegt daran, dass die Studenten die Pflegeausbildung und ein Studium kombinieren. Bevor es mit dem Studieren losgeht, beginnen die Pflegewissenschaftler der Universität Freiburg mit einer normalen Ausbildung zum/zur Krankenund Gesundheitspfleger/-in (oder auch zum/zur Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/-in), die sie dann im vierten Semester abschließen. „Ich fand die Kombination aus beidem sehr gut“, erzählt Stabenow, „mir tat es zwischendurch sehr gut, mich in die Lektüre zu stürzen, fand es aber auch perfekt, dass ich mein Wissen gleich anwenden konnte.“ Zudem erhielt sie während des Studiums im Gegensatz zu den Medizinern, mit denen sie zeitweise im gleichen Hörsaal saß, eine Ausbildungsvergütung.
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Ausbildung & Beruf
Das neue Fach ist ein Balanceakt zwischen Praxis und Theorie, und die Absolventen sollen Lücken schließen, die derzeit in der pflegerischen Versorgung und in der Zusammenarbeit mit Mitgliedern des therapeutischen Teams bestehen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Krankenpfleger/innen sind sie in der Erfassung von Pflegeproblemen länger ausgebildet, zum Beispiel sind sie in der Lage, körperliche Untersuchungen durchzuführen. In der Forschung haben sie eine Basiskompetenz in den wesentlichen Forschungstraditionen der Pflegewissenschaft erworben. Auch haben sie mit Studierenden der Humanmedizin schwierige Praxissituationen geübt, zum Beispiel, wie man Patienten eine schwere Diagnose mitteilt. Zudem sollen die studierten Pfleger/innen Patienten auf ihrem Weg begleiten und als kommunikatives Bindeglied zwischen den Patienten und weiteren Teammitgliedern, unter anderem den meist andernorts eingebundenen Ärzten, dienen. „Ich habe gelernt, Standards, nach denen alle Pflegekräfte handeln, zu reflektieren und mir mithilfe von wissenschaftlicher Literatur zu überlegen, ob es da nicht Verbesserungsmöglichkeiten gibt“, erläutert die Bachelor-Absolventin, „wir haben gelernt, wie man Probleme auf Station erkennt und Veränderungen in der Durchführung der Pflege gestaltet.“ Als Konkurrenz zu den bisher aktiven Pflegekräften sieht sie sich keineswegs: „Warum soll man Pflege nicht verbessern dürfen, obwohl sie bislang funktioniert hat?“ Sie ist gekommen, um zu verändern: „Ich kann helfen, bisherige Abläufe zu verbessern und Einführungen von neuen Standards begleiten.“ An der Uniklinik wird derzeit gemeinsam mit den Absolventen daran gearbeitet, wie die Stellenbeschreibung für die neue Berufsgruppe genau aussehen könnte. „Mein primäres Ziel ist jetzt, erst einmal Berufserfahrung zu sammeln und in der Praxis meine Fähigkeiten, die ich aus dem Studium bekommen habe, anzuwenden“, erklärt Stabenow. Sie ist jedenfalls überzeugt, dass Pflegewissenschaftler dem deutschen Gesundheitssystem guttun werden: „Die Pflege wird sich langfristig verbessern.“ Felix Holm
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Info
Pflegewissenschaften (Bachelor of Science) Studiendauer: 6 Semester, 4 Semester bei Studierenden mit bereits abgeschlossener Berufsausbildung in einem Pflegeberuf (Anrechnung von Lehrveranstaltungen) Voraussetzung: 1 Jahr Ausbildung in der Gesundheitsund Kinder-/Krankenpflege; allgemeine oder fachgebundene Hochschulzugangsberechtigung Bewerbungsphase: Jeweils vom 1. Juni bis 15. Juli www.pflegewissenschaft.uni-freiburg.de
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Studium & Ausbildung
Foto: © Gewerbe Akademie
Duales BWL-Studium
Profile: Immobilienwirtschaft, Marketing, Hotel- und Sportmanagement
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ie Zahl dual Studierender wächst kontinuierlich. Auch am IBA-Studienort Freiburg, der den staatlich anerkannten Bachelor-Studiengang „International Business Management“ anbietet. Während des dreijährigen Studiums wechseln sich Theoriephasen an der Berufsakademie im dreimonatigen Rhythmus mit Praxisphasen in einem ausbildenden Unternehmen ab. Die Studienbewerber können zwischen den Schwerpunkten Hotelmanagement, Immobilienwirtschaft, Marketing oder Sportmanagement wählen und absolvieren ein strukturiertes Aufnahmeverfahren. Neben der hohen Qualität der Lehre sorgt das Führungsteam am IBA auch für einen hohen Praxisbezug. Hierzu gehören Exkursionen zu Betrieben und Institutionen, Vorträge von Gastreferenten und themenspezifische Kolloquien, bei denen Studierende mit Führungskräften und Experten diskutieren können. Ein weiteres Plus: Die SoftSkills der Studierenden werden regelmäßig geschult. Die Komibination von Studium und Ausbildung kommt bei jungen Menschen sehr gut an. Der laufende Wechsel zwischen Studium und Praxis ermöglicht effiziente Lernerfolge, führt zu kurzen Einarbeitungszeiten in den Unternehmen und sorgt dafür, dass die Studierenden schnell produktiv werden und Verantwortung übernehmen können. Am Ende weisen die Absolventen nicht nur den akademischen Abschluss, sondern auch Berufserfahrung vor. Die Kombination von fundierten betriebswirtschaftlichen Fähigkeiten und spezifischem Fachwissen bereitet die Absolventen auch auf internationale Herausforderungen vor. Hierzu tragen Lehrveranstaltungen und Vorträge in englischer Sprache bei sowie Mitgliedschaften in internationalen Branchenverbänden, das Ausrichten internationaler Konferenzen in Freiburg und langjährige Kontakte zu Partnerinstitutionen in Australien, England, Finnland, Irland und den Niederlanden. chilli
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Berufsbegleitendes BWL-Studium der Gewerbe Akademie
igentlich schien der Traumberuf gefunden, doch plötzlich tritt man auf der Stelle, neue Herausforderungen sind nicht in Sicht. Warum sich dann nicht neben dem Beruf mit einem Studium weiterqualifizieren und noch einmal richtig durchstarten? Gemeinsam mit der Steinbeis-Hochschule bietet die Gewerbe Akademie in Freiburg das BWL-Studium zum „Bachelor of Arts (B.A.) in Business Administration“ an. Die berufstätigen Studenten kommen aus unterschiedlichsten Wirtschaftsbereichen, allen gemeinsam ist jedoch der berufliche Background: Eine abgeschlossene mindestens zweijährige Berufsausbildung und drei Jahre Berufserfahrung im erlernten Beruf sind Pflicht. Das Abitur hingegen nicht. „Mit unserem praxisbezogenen Studienangebot treffen wir genau den Bedarf der Wirtschaft“, betont Studienleiter Thomas J. Weber (Foto oben). Das Studium lässt sich problemlos mit dem Beruf kombinieren: In der Regel finden die Bachelor-Vorlesungen im Abstand von sechs Wochen statt, jeweils freitags und samstags. Das Studium läuft in Kooperation mit der privaten Steinbeis-Hochschule Berlin, der Abschluss ist staatlich anerkannt und international akkreditiert. Der nächste Studienbeginn ist am 15. November. tbr
Info: Neugierig geworden? Weitere Informationen gibt es beim Info-Abend am 15. Oktober in der Gewerbe Akademie, Wirthstraße 28. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Tel. 0761 15250-0 www.wissen-hoch-drei.de
Foto: © IBA
Foto: © clipdealer.de
Info: Infoveranstaltungen am IBA-Studienort Freiburg finden am 23. Oktober & 27. November um 18.00 Uhr statt. www.iba-freiburg.de
Neue Ziele erreichen
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Studium & Ausbildung
Privat studieren – staatlich abschließen
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Der Studiengang Marketingmanagement
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ie ANGELL Akademie Freiburg bietet Ausbildungen im Bereich Tourismus-, Hotel- und Marketingmanagement. Neben den staatlich anerkannten Ausbildungsgängen/Bachelor-Abschlüssen in den Bereichen Hotel, Event und Tourismus wird ab September 2013 zusätzlich der Bachelor in Marketingmanagement angeboten. Kein Unternehmen, ob Industriebetrieb, Konsumgüterhersteller oder Dienstleister, kommt heute ohne Marketing aus, denn Produkte und Dienstleistungen erfordern gezielte Maßnahmen, um sich von den Wettbewerbern abzusetzen. Ideale Voraussetzungen für den neuen Ausbildungsgang „Marketingmanagement”. Die Karrieremöglichkeiten nach dem Abschluss sind vielfältig. So können die Absolventen Direktmarketingkampagnen planen, Websites konzipieren, Onlinemarketing betreiben und erklärungsbedürftige Produkte und Dienstleistungen ebenso auf Messen wie in Anzeigen kommunizieren. chilli
Info: www.angell-akademie.freiburg.de
DeutschFranzösisches Forum
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ie französische Grenze ist nur einen Katzensprung entfernt, was liegt da näher, als sich auch im nahen Ausland nach einem Studienplatz oder einem Job umzuschauen? Das Deutsch-Französische Forum bringt Unternehmen, Unis und Interessenten zusammen. Bei der großen Hochschul- und Forschungsmesse können sich Schüler, Studenten und Hochschulabsolventen rund um die Themen Arbeit, Studium und Leben im Nachbarland informieren. Mehr als 140 Unternehmen aus verschiedenen Branchen, Einrichtungen aus dem Hochschulwesen und Institutionen wie die Deutsch-Französische Hochschule, das Deutsch-Französische Jugendwerk, die Agentur für Arbeit oder das Eurès-Netzwerk sind vertreten. Neben Ateliers und Podiumsdiskussionen wird auch eine Veranstaltung zum Thema Forschung angeboten. Der Eintritt zur Messe ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. tbr
Info: 15. Deutsch-Französisches Forum 22. und 23.11., Palais des Congrès in Straßburg, www.DFF-FFA.org chilli | studis, azubis & co. | 10.2013 | 13
Foto: © Framo Morat
Ausbildung & Beruf
Ausbildung im Schwarzwälder Gear Valley Technische und kaufmännische Ausbildung bei der Franz Morat Gruppe
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as Silicon Valley ist bekannt, etwas weniger bekannt hingegen ist das Gear Valley (Getriebetal) in Eisenbach/Hochschwarzwald. In der Tradition der berühmten Schwarzwälder Uhrenindustrie sind hier noch heute viele feinmechanische Unternehmen ansässig. Eines davon ist die Franz Morat Gruppe, bestehend aus den Unternehmen Framo Morat und F. Morat. 100 Jahre Erfahrung in der Metallverarbeitung und 50 Jahre Pioniergeist in der Kunststoff-Spritzgießtechnik können sich die beiden Schwesterunternehmen auf die Fahnen schreiben. Die Antriebe der Franz Morat Gruppe lassen sich in vielen alltäglichen Geräten finden, beispielsweise in Schwimmbadabdeckungen, Treppenliften oder elektronischen Außenjalousien. Und auch im Maschinenbau und der Automobilindustrie ist das Unternehmen mit seinen Präzisionsteilen ganz vorne
mit dabei. Den Auszubildenden wird von Anfang an viel Verantwortung übertragen – egal ob sie eine Ausbildung als Verfahrensmechaniker, Werkzeugmechaniker oder Industriekaufmann absolvieren oder beim Bachelorstudium Praxis und Theorie miteinander verbinden. Und auch nach der Ausbildung geht es sofort weiter: Bei erfolgreichem Abschluss und persönlicher Eignung übernimmt die Unternehmensgruppe jeden seiner Auszubildenden und Studenten. Die Ausbildung genießt nicht nur in der Region einen hervorragenden Ruf, das Ausbildungskonzept ist bereits mehrfach ausgezeichnet worden, und die Auszubildenden gehören regelmäßig zu den Besten ihres Jahrgangs. Das mag unter anderem auch an dem guten familiären Betriebsklima liegen, auf das die Mitarbeiter der Franz Morat Gruppe großen Wert legen. chilli
Info: www.franz-morat.com
Aus- und Weiterbildung von Zu Hause aus Fernlehrgänge im Gesundheits- und Sozialbereich
S Foto: © DEB
eit Jahren werden im Gesundheits- und Sozialsektor gut ausgebildete Fachkräfte gesucht. Das Deutsche Erwachsenen-Bildungswerk (DEB) bietet in diesem Bereich Ausbildungen an seinen Berufskollegs, Berufsfachschulen und Fachschulen an. Ergänzt wird dieses Angebot durch Fernlehrgänge in den Bereichen Gesundheit und Pädagogik wie etwa Krippenpädagogik, Rechtliche Grundlagen der gerontopsychiatrischen Pflege, Methodisches Handeln in der Altenpflege oder Bildung, Erziehung und Betreuung im Schulkind- und Jugendalter. Die Teilnehmer können sich neben dem Beruf sowie unabhängig vom Wohnort aus- und weiterbilden.
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Zudem bietet der DEB auch die Möglichkeit, sich auf die Nichtschülerprüfung zum staatlich anerkannten Erzieher oder Heilerziehungspfleger oder, auf die genannten Ausbildungen aufbauend, zum Heilpädagogen vorzubereiten. Diese Lehrgänge dauern sechs Semester und finden überwiegend in Selbstlernphasen statt. Die Präsenzphasen finden etwa an den Standorten Cottbus, Fellbach (bei Stuttgart), Bamberg oder München statt. chilli
Info:Tel. 0951/91555-0, www.clevere-zukunft.de
Ausbildung & Beruf
Zurück in den Alltag
Ausbildung zum Ergotherapeuten an der IB
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Die Ausbildung an der staatlich anerkannten Schule für Ergotherapie ist durch den Weltverband der Ergotherapeuten (WFOT) anerkannt und durch den Deutschen Verband der Ergotherapeuten zertifiziert. Die Auszubildenden lernen hier, wie man einem Patienten dabei hilft, die Aufgaben, die er sich selbst stellt und die ihm durch die Gesellschaft gestellt werden, zu erfüllen. In der Ergotherapie geht es jedoch nicht um mechanische Wiederherstellung körperlicher, geistiger oder psychischer Funktionen, sondern darum, dass der Mensch die verschiedenen Rollen und die damit verbundenen Aufgaben in seinem Leben wieder bestmöglich einnehmen kann. tbr
Info: IB-GIS mbH Medizinische Akademie, Schule für Ergotherapie Schönauer Straße 4, 79115 Freiburg, Tel.: 0761/8967271 www.med-akademie.de
mobil mit dem SemesterTicket Fahrplanauskunft per RVF-App: „FahrPlan+“
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reiburger Studierende, die sowohl im Studium als auch in ihrer Freizeit mobil sein wollen, können ab 1. Oktober 2013 wieder mit dem SemesterTicket des Regio-Verkehrsverbundes Freiburg (RVF) fahren. Es kostet nun 89 Euro und gilt für das Wintersemester 2013/14. Das SemesterTicket ermöglicht die Nutzung aller öffentlichen Verkehrsmittel in der 2. Klasse im gesamten Verbundgebiet. Neu ist die RVF-App „FahrPlan+“, mit der die Abfrage von Abfahrtszeiten und Verbindungen mobil möglich ist – zusammen mit dem Kauf des dazu passenden HandyTickets. Die Suche erfolgt über die Eingabe von Start- und Zielort mit Haltestelle, Adresse oder POI („point of interest“), ebenso ist die Ortung per GPS möglich. Die RVF-App bietet darüber hinaus einen Abfahrtsmonitor, der die Abfahrtszeiten der Busse und Bahnen in der Nähe anzeigt. chilli
Info: www.rvf.de
Hier geht es zur App für Android-Geräte.
Foto: © KIVBF
enschen dabei helfen, nach einer Krankheit oder Verletzung ihren Alltag wieder möglichst selbstständig zu regeln: Wer das als Berufsziel vor Augen hat, ist an der IB-Medizinischen Akademie in Freiburg genau richtig. In drei Jahren kann man sich hier zum Ergotherapeuten ausbilden lassen – während oder nach der Ausbildung ist zudem ein Weiterbildungsstudium mit Bachelor und Masterabschluss möglich.
Zukunft gemeinsam gestalten Ausbildung und Duales Studium bei der Kommunalen Informationsverarbeitung Baden-Franken (KIVBF)
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ehr als 550 Städte, Gemeinden und Landkreise in Baden-Württemberg greifen auf die Software der Kommunalen Informationsverarbeitung Baden-Franken (KIVBF) zurück. Das Angebot des IT-Systemhauses deckt das gesamte Datenmanagement in der Kommunalverwaltung ab – vom Ausstellen eines Führerscheins bis hin zu Gebührenbescheiden. Sowohl im Bereich Wirtschaftsinformatik als auch im Marketing oder in der Bürokommunikation werden qualifizierte Fach- und Führungskräfte für die Zukunft gesucht. Daher bietet die KIVBF Studiengänge in Zusammenarbeit mit der Dualen Hochschule BadenWürttemberg (DHBW) an, sowie betriebliche Ausbildungen in Kooperation mit der Industrie- und Handelskammer (IHK). Ein sicherer Ausbildungsplatz bei einem öffentlichen Unternehmen, überdurchschnittliche Übernahmechancen, eigenverantwortliches Arbeiten in Einzel- und Teamarbeit und die Möglichkeit zu einem Auslandssemester – die Ausbildung bei dem IT-Systemhaus bietet einige Vorteile. Wer Interesse an Informatik und betriebswissenschaftlichen Fragestellungen hat, einen guten Realschulabschluss für die Ausbildung bzw. ein gutes Abitur für das Duale Studium vorweisen kann und auch bereit ist, einzelne Ausbildungsabschnitte an anderen Standorten zu absolvieren, kann sich jetzt bewerben. tbr
Info: Kommunale Informationsverarbeitung Baden-Franken Pfannkuchstraße 4, 76185 Karlsruhe, www.kivbf.de Bewerbung an: barbara.hauber@kivbf.de
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