Entspannt im Fahrradsattel durch den Nordschwarzwald WALD TRADITION
DER STELZENBAUER
Zwischen Werkbank & Manege: Ein Leben in Bewegung
TOUR DE MURG



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Entspannt im Fahrradsattel durch den Nordschwarzwald WALD TRADITION
DER STELZENBAUER
Zwischen Werkbank & Manege: Ein Leben in Bewegung
TOUR DE MURG




Historische Flößerei im Kinzigtal 14–17
Lust auf … 06–07
Impressionen
Verwandlungskünstler 08–09
Erkunden & Erleben
Entspannte Fahrradtour im Nordschwarzwald: Tour de Murg 10–13
„Sie handeln mit ihrem Wald“ – die Geschichte eines alten Handwerks 15
Wo die Geschichte der Flößerei lebendig wird: Gengenbach, Wolfach, Schiltach 16
700 Jahre Geschichte erwandern auf dem Flößerpfad durchs Kinzigtal 17
Gelebte Tradition im Flößerdorf Wallbach 17










Die schönsten Sommer-Highlights in Freiburg und der REGIO: Weinfeste, Konzerte, Festivals, OpenAir-Theater & Kulturevents 18–25
Der Freiburger Stelzenmacher Udo Unglaublich 26–27
Kolumnen 13, 27, 33







REGIO erlesen: Entdeckerbücher, Biografien und Romane 28–29
Haus & Garten
Wie mediterrane Pflanzen den Balkon in eine kleine Oase mit südlichem Flair verwandeln 30–33




Bewahren und bewegen: Gasthaus Löwen in WaldkirchBuchholz 34–37
So wird Fülle purer Genuss: die besten Zucchini-Rezepte für den Sommer 38–41
Merkles Küchenliebling: Erdbeer-Tiramisu mit Basilikum-Sorbet 41
Ausstellungen, Märkte & Konzerte: Termine in der REGIO 42–49
Horche se mol!
Drei Tage Austausch, Genuss & neue Ideen: Peter Volz über das AgriKultur Festival in Freiburg 50





Die stylische Getränkebox von Fieldbar vereint zeitloses Design, nachhaltige Materialien und eine erstklassige Isolierung in einer kompakten Hartschalen-Kühlbox. Ob beim Picknick, am Strand, auf Safari oder bei der Gartenparty – Getränke bleiben über Stunden angenehm kühl. Mit knapp zwei Kilogramm Eigengewicht ist die Box leicht zu transportieren und jederzeit flexibel einsetzbar. Für mehr Komfort ist ein passender Schultergurt separat
erhältlich. Es gibt die Box in den Farben Blau, Orange, Grau, Grün und Weiß, für jeden Geschmack also die passende Variante. Ob mit Champagner, Limonade oder Bier zum Sonnenuntergang gefüllt, mit der Getränkebox lassen sich kühle Drinks mit Stil und Komfort genießen.
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Klein im Format, groß im Klang: Der JBL Go 4 beweist, dass beeindruckender Sound keine Frage der Größe ist. Der ultrakompakte Bluetooth-Lautsprecher liefert kraftvollen Sound mit überraschend sattem Bass und sorgt unterwegs, im Park oder auf der Terrasse für musikalischen Genuss. Mit einer Akkuladung sind bis zu sieben Stunden Wiedergabe möglich, per Playtime Boost lässt sich die Laufzeit sogar um bis zu zwei weitere Stunden verlängern. Ob Poolparty, Strandtag oder Picknick im Grünen – das robuste Gehäuse ist für den Einsatz im Freien konzipiert und meistert auch anspruchsvolle Bedingungen zuverlässig. Ein praktischer Begleiter für Musikfans mit aktivem Lebensstil.
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Frescobol ist ein in Brasilien entstandenes Rückschlagspiel, bei dem nicht der Wettbewerb, sondern das Zusammenspiel im Mittelpunkt steht. Das Spiel fördert Koordination, Geschicklichkeit und Ausdauer und eignet sich für Kinder und Erwachsene gleichermaßen. Gespielt werden kann nahezu überall – am Strand, im Park oder im Garten. Die handgefertigten Schläger bestehen aus robusten Hölzern aus nachhaltiger Herstellung und sind jeweils Unikate. Zum Set gehören außerdem ein Ball sowie eine praktische Stofftasche für den Transport.
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Einfach ins Wasser gleiten, treiben lassen und den Sommer genießen: Der aufblasbare Schwimm-Sessel schafft die besten Voraussetzungen für solch leichte, unbeschwerte Momente. Die stützende Form und der weiche Netzsitz sorgen für eine super bequeme Haltung im Wasser. Da kann man schon mal die Zeit vergessen! Im Handgepäck
für den Ausflug an den See oder den Pool findet der Sessel luftleer flach zusammengefaltet immer einen Platz. Der perfekte Begleiter auch für die spontane Auszeit am Wasser.
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Ein schattiges Plätzchen, ein gutes Buch und der Blick aufs Wasser: Die Strandmuschel schafft einen angenehmen Rückzugsort für warme Sommertage – am Meer, am Badesee, im Park oder beim Picknick. Sie bietet Platz für zwei Personen und schützt vor direkter Sonneneinstrahlung. Dank Pop-upSystem ist sie schnell aufgebaut und ebenso unkompliziert wieder verstaut. Durch ihr geringes Gewicht und das kleine Packmaß lässt sie sich bequem überallhin mitnehmen.
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Ein Tag im Fahrradsattel mit vielen Natur- und Landschaftseindrücken, und das ganz entspannt: Willkommen auf der Tour de Murg! Auf dem familienfreundlichen Flussradweg können selbst Untrainierte entspannt den Schwarzwald durchqueren.
& Fotos: Nicole Kemper
Von Baiersbronn bis Rastatt folgen die Fahrradfahrer dem Flusslauf von der jungen Murg bis zum begradigten Kanal. Dazwischen hat die Murg eines der tiefsten Täler des Schwarzwalds geformt und stetig wechselnde Landschaftsbilder geschaffen. Ihre beiden großen Quellflüsse entspringen im Nordschwarzwald und vereinigen sich oberhalb von Baiersbronn in einem breiten Wiesental. Im engen, wildromantischen Kerbtal im Mittelteil der Tour erleben die Radler lange Abfahrten vor imposanten Felskulissen. Bevor der Fluss als begradigter Kanal die Rheinmündung erreicht, fließt er an malerischen Viehweiden vorbei und streift die historische Altstadt von Gernsbach. Am Ziel der Tour verlockt die barocke Residenzstadt Rastatt zum abschließenden Sightseeing.
Neben ihrer Vielseitigkeit wartet die Radwanderung mit einigen weiteren Vorzügen auf, unter anderem mit ihrem Gefälle, das die gewohnte persönliche Durchschnittsgeschwindigkeit deutlich anhebt, sowie mit

Mal sanft, mal wild, mal exotisch: Das Murgtal bietet facettenreiche Landschaftsbilder.
der Möglichkeit, nahezu überall ein- oder auszusteigen. Die stündlich verkehrende Murgtalbahn zwischen Rastatt und Freudenstadt bietet mit 33 Haltestellen eine hohe Flexibilität auch bei der spontanen Umplanung. Ein weiteres Plus der Tour: Faltkarten, Smartphones und sonstige Navigationshilfen können getrost in der Tasche bleiben, denn die Beschilderung lässt nichts zu wünschen übrig. Und sollte man einmal ein Fahrradschild übersehen haben, bieten die Murg und die Bahngleise eine verlässliche Orientierung. Die Hauptrichtung ist ohnehin klar:
Als Startpunkte werden wahlweise Freudenstadt oder Baiersbronn angegeben. In Freudenstadt beginnt die Tour mit einer steilen Abfahrt und trifft nach der Fahrt durchs Christophstal in Baiersbronn auf die Murg. Von dort geht es am Murgufer entlang zunächst in den Ortsteil Klosterreichenbach. Ein Abstecher in den Ortskern erlaubt die Besichtigung des ehemaligen Benediktinerklosters mit einer romanischen Münsterkirche. Zurück auf der Tour gibt es Schwarzwaldpanorama pur: Der Radweg führt durch weite Wiesenflächen, hinter denen sich die bewaldeten Kuppen der Naturparkberge erheben. An einer Wassertretstelle bietet die erste von mehreren Fahrradstationen entlang des Wegs die Gelegenheit, den Reifendruck zu kontrollieren oder
Erkunden & Erleben

Historische Flößereiim Ki n z gilat
Seit 2022 zählt die UNESCO die Flößerei zum Immateriellen Kulturerbe der Menschheit. Damit wird diesem Handwerk und Gewerbe, das Schwarzwälder Holzmachern einst das Einkommen sicherte und später zeitweise fast vergessen wurde, ein Denkmal gesetzt. Zur Freude der lokalen Flößervereine, die die Tradition lebendig halten.
Texte: Marianne Ambs & Erika Weisser

Schwerstarbeit auf dem Wasser
„Sie handeln mit ihrem Wald“, schrieb Wilhelm Hauff 1827, „sie fällen und behauen ihre Tannen, flößen sie durch die Nagold in den Neckar und den Rhein hinab, bis weit hinein nach Holland (...)“. Sie flößten auch die Kinzig hinab: Mehr als 500 Jahre lang, nachweislich von 1339 bis 1894, war die Flößerei für die Menschen in Schiltach, Wolfach, Gengenbach und anderen Orten an diesem Rheinzufluss und seinen Seitentälern ein einträglicher Wirtschaftszweig. Schifferzünfte wurden gegründet, der Holzhandel blühte, in so manchem Jahr fuhren 300 Flöße nach Willstätt, wo die Stämme zu neuen, manchmal 600 Meter langen Holzschlangen zusammengefügt und rheinabwärts auf die Weiterreise geschickt wurden.
Die Arbeit der Waldhauer und Flößer war äußerst schwer und höchst gefährlich. Denn die Bäume konnten nicht einfach geschlagen, entastet und mit Haselruten zusammengebunden und ins Wasser gelassen werden. Da die Obere Kinzig schmal und an vielen Stellen ziemlich flach ist, waren aufwendige Einbauten in den Flusslauf erforderlich. So wurden an geeigneten Stellen Stauweiher angelegt, die als Sammel- und Einbindestellen für die dorthin geschleppten oft 20 Meter langen Stämme dienten und bei Öffnung der sogenannten „Schwallungen“ das Wasser für den Transport lieferten. Und, einmal auf dem wilden und oft unberechenbaren Wasser des
damals noch nicht begradigten Rheins, gerieten auch die geschicktesten Floßknechte oft in lebensbedrohliche Situationen.
Doch die Mühe machte sich bezahlt: In der aufstrebenden Seemacht Holland war das stabile Schwarzwälder Tannenholz sehr begehrt – für den Schiffs- und Städtebau sowie zur Stabilisierung des sumpfigen Untergrunds von wachsenden Städten wie Rotterdam. Die Mynheers zahlten gut, und so mancher Flößer wurde mit dem Handel zwar nicht so reich und skrupellos wie der Holländermichel in Wilhelm Hauffs Märchen „Das Kalte Herz“. Zumindest aber wohlhabend: Noch 1848 gab es allein in Schiltach neun Schiffer, mehr als die Hälfte der männlichen Bevölkerung war im Holzhandel und der Flößerei beschäftigt.
Mit der Erschließung neuer Holz-Transportwege – etwa mit der Eisenbahn – kam die Flößerei
dann allmählich zum Erliegen, das Gewerbe geriet in Vergessenheit. Bis sich in den 1980er- und 90erJahren in den einstigen Zentren Wolfach und Schiltach ein paar Männer zusammenfanden, sich eingehend mit Geschichte, Theorie und Praxis des alten Handwerks beschäftigten und Flößervereine gründeten. Und diese halten – mit Floßbaukursen, öffentlichen Vorführungen und Infotafeln an Wanderwegen, die Handwerkstradition bis heute am Leben.
Im vorderen Kinzigtal, in Gengenbach, hat die Flößerei im ehemaligen Bahnwärterhäuschen inzwischen ein eigenes Museum. Per pedes lässt sich die Geschichte der Flößerei im Kinzigtal bei einer Wanderung erkunden. Und was passierte, wenn die Stämme aus dem Kinzigtal den Rhein erreichten? In Wallbach am Hochrhein wurden einst die großen Flöße aufgelöst, um die Stämme einzeln über die tosenden Stromschnellen in Laufenburg zu bugsieren ...
Lust auf eine Zeitreise? Auf den folgenden Seiten erwarten Sie spannende Einblicke, TourenTipps und die besten Festtermine.

Harte Arbeit vor historischer Kulisse: Die Zeichnung des Kunstmalers E. Trautwein fängt die ganze Härte der historischen Kinzig-Flößerei ein. Im Hintergrund thront majestätisch das „Fürstlich Fürstenbergische Schloss“.

Im Juli und August wird in der REGIO gefeiert – am besten unter freiem Himmel und mit Weinen und Sekten aus Baden. Bei Weinfesten und Konzerten, Festivals, Open-Air-Theater und Kulturevents entfaltet der Sommer seine ganze Fülle. Wir nehmen Sie mit zu unseren Genusshotspots.
Texte: Marianne Ambs

Glänzendes Chrom, gepflegte Ledersitze und das satte Grummeln alter Motoren: Bei der Schauinsland Klassik am 31. Juli und 1. August werden mehr als 120 historische Automobile durch den Südschwarzwald rollen und der Freiburger Münsterplatz wird zum Freilichtmuseum. Bei der 19. Auflage der Oldtimer-Rallye in und um Freiburg, veranstaltet vom ADAC Südbaden und dem Freiburger Motorsportclub, sind Fahrzeuge bis Baujahr 1993 zugelassen. Teams aus dem In- und Ausland bringen eine eindrucksvolle Bandbreite automobiler Geschichte mit – von VorkriegsCabriolets über legendäre Sportwagen der 1960er- und 1970er-Jahre bis hin zu Youngtimern der frühen 1990er-Jahre. Markenzeichen der Schauinsland Klassik ist die besondere Streckenführung abseits bekannter Routen. Ergänzend dazu lädt am Sonntag, 2. August, das Internationale Oldtimertreffen auf dem Parkplatz der Messe Freiburg mit einem abwechslungsreichen Programm zum Entdecken, Staunen und Mitmachen ein.
SCHAUINSLAND KLASSIK
Fr., 31. Juli und Sa., 1. August: Start und Ziel an der Messe Freiburg So., 2. August: Internationales Oldtimertreffen auf dem Parkplatz der Messe Freiburg schauinsland-klassik.de













Rhythmus und Melodie brauchen keine Reisepässe, davon ist das Team des African Music Festivals überzeugt. Ihr Motto dieses Jahr: „Music is the Key to Peace“. Das Festival nimmt eine Botschaft in den Blick, die die ganze Welt umspannt. Am Sonntag begegnen sich hier die beiden Künstlerinnen Arezoo Rezvani aus dem Iran und Liron Meyuhas aus Israel. Trotz der politischen Spannungen zwischen ihren Heimatländern spürten die Santur-Virtuosin und die Perkussionistin eine tiefe Verbindung. Wo Grenzen gezogen wurden, bauen sie am Sonntagabend in ihrem Programm „Sound of the Earth“ Brücken. Seit über 25 Jahren ist das Festival ein Ort der Begegnung, an dem Menschen aller Nationalitäten tanzen, feiern und voneinander lernen. Neben den Konzerten gibt es einen Welt-Basar, Workshops, einen farbenprächtigen Umzug, eine Modenschau und Spezialitäten aus Afrika.
7. bis 9. August, Schlossplatz Emmendingen www.festival.afrikaba.de
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Foto: © picture alliance dpa/Philipp von Ditfurth
Drei Tage, sechs Stages und über 150 Acts: Das Festival „Sea You“ für elektronische Musik verwandelt den See in ein vibrierendes Paralleluniversum aus Bass, Sonne und Wasser. Denn hier geht es nicht nur ums Feiern, sondern auch ums Eintauchen ins kühle Nass. Der Tunisee mit Campingplatz und Wakepark bietet auch während des Festivals Action und Erholung. Am See befindet sich eine Tauchstation, ein Kiosk und ein Restaurant mit Freiterrasse. Der Campingplatz liegt idyllisch auf einem Grundstück unter Bäumen direkt am See. Stellplätze gibt es für Wohnmobile und Zelte oder man mietet eines der Mobilheime für eine entspannte Auszeit vor der Haustür.
CAMPING AM TUNISEE
Sea You Festival: Fr., 17. Juli bis So., 19. Juli Tunisee bei Freiburg tunisee.de, seayou-festival.de

Was kommt auf den Grill oder besser auf welchen Grill? Dieser Frage stellt sich die Mitgliederversammlung eines Tennisclubs in der deutschen Provinz. Ein neuer Grill soll angeschafft werden. In klassischer Vereinsmanier stimmt man darüber natürlich ab. Reine Formsache, sollte man denken. Gäbe es da nicht den Vorschlag, einen eigenen Grill für das einzige türkische Mitglied des Vereins anzuschaffen. Eine gut gemeinte Idee, die aber schnell zu hitzigen Diskussionen führt und die heile Vereinswelt vor eine Zerreißprobe stellt. Welche Rechte muss die Mehrheit einer Minderheit zugestehen? Ist Grillen ein deutsches Kulturgut? Und sind Vegetarier nicht eigentlich auch eine Art Glaubensgemeinschaft? Die Komödie „Extrawurst“ wurde von den bekannten Comedy-Autoren Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob geschrieben, ist gerade verfilmt worden und ist dieses Jahr bei den 50. Rathaushofspielen zu sehen. Regie führt Hans Poeschl, es spielen Falk Döhler, Daniel Leers, Hans Poeschl, Katharina Rauenbusch und Christian Theil.
RATHAUSHOFSPIELE DES WALLGRABEN-THEATERS
Freiburg, Innenhof des alten Rathauses Mi., 5. bis Sa., 29. August wallgraben-theater.com





Die Weine von Markus Glöckler sind das Highlight beim „SummerWine“ auf dem Bad Krozinger Rebberg. Die Genießer können sich auf einen Abend voller Genuss mit den Erzeugnissen des Weingutes Hugo Glöckler freuen. Als Zugabe gibt es idyllische Ausblicke auf die Rebenlandschaft und in die Region. Treffpunkt ist um 18 Uhr an der Tourist-Information Bad Krozingen. Von dort aus startet eine Führung durch die Weinberge, bei der viel Wissenswertes über das Markgräflerland sowie über Wein und Reben vermittelt wird. Zur Begrüßung gibt es einen Vita Secco und einen Gutedel, dazu
Wenn es unten im Rheintal fast unerträglich warm wird, ist es oben am Feldberg viel angenehmer und dennoch wunderbar sommerlich! Hier gibt es immer eine leichte Brise, dazu blütenreiche Bergwiesen, die Fernsicht auf die Alpen und viele traumhaft schöne Möglichkeiten zum Wandern oder Biken im größten und ältesten Naturschutzgebiet in Baden-Württemberg.
Wer denkt „Da oben ist bestimmt eh alles verboten, was Spaß macht!“, der liegt völlig falsch: Den Naturschützern am Feldberg ist sehr daran gelegen, Naturerlebnisse in der herrlichen Landschaft zu ermöglichen und zu einem guten Miteinander von Naturschutz und Tourismus beizutragen. Und wenn sie eines ganz besonders gut können, dann ist es, Infos mit viel Humor zu vermitteln.


Schwarzwälder Tapas. Weiter geht die Genussreise mit einem Grauen Burgunder und einem Sauvignon blanc, dazu werden Schäufele mit hausgemachtem Kartoffelsalat und Bauernbrot gereicht. Zum Spätburgunder Spätlese-Rotwein und zum Pinot Noir gibt es Käse-Variationen aus dem Elsass; zum Abschluss lockt eine Schwarzwälder
Kirschtorte im Glas, begleitet von einem Vita Secco Rosé.
„SUMMERWINE“
AUF DEM REBBERG
Treffpunkt Tourist-Information Bad Krozingen Freitag, 14. August, 18 Uhr bad-krozingen.info
Neu im Angebot sind geführte E-Bike-Touren. Auf einer etwa 20 Kilometer langen Runde wird der Feldberg auf gut befahrbaren Forstwegen umrundet. Oft gibt es Stopps
mit spannenden Infos, so dass die Runde auch für nicht ganz so konditionsstarke Gäste gut zu schaffen ist.
Immer lohnend ist ein Besuch der Ausstellung im Haus der Natur, das in diesem Jahr sein 25-jähriges Jubiläum feiert. Hier bleibt kein Auge trocken, wenn das sprechende Double des echten FeldbergRangers auf sehr lustige Weise über die Besonderheiten seines Naturschutzgebiets erzählt und sich im Film mit seinem echten Vorbild darum kabbelt, wer die besten Pfifferlings-Plätze kennt. Viele interaktive Elemente laden dazu ein, sich spielerisch mit
verschiedensten Themen zu beschäftigen. Hier kann man sogar indoor „Radeln“, Ballonfahren, am Harvester-Spiel Bäume fällen oder die spannendsten Infos zum Auerhahn oder auch zu Wolf und Luchs herausfinden.
HAUS DER NATUR
Dr.-Pilet-Spur 4 79868 Feldberg Tel.: 07676/933630
Öffnungszeiten: Im Sommer täglich 10–17 Uhr naz-feldberg.de




a u b l hci
In einer kleinen Keller werksatt im Freiburger Stadtteil Vauban betreibt Udo Bachmann eine ungewöhnliche Manufaktur: Hier fertigt der Diplomingenieur für Theater- und Veranstaltungstechnik ganz besondere, von ihm selbst entwickelte ergonomische Stelzen in verschiedenen Laufhöhen an – für große und kleine Menschen.

Text: Erika Weisser



Improvisation und Unvorhersehbares wird bei dem Mann mit dem längst im Ausweis eingetragenen Künstlernamen Udo Unglaublich großgeschrieben – wenn er, mit oder ohne Stelzen, als Akrobat, Clown oder Zirkus-Pädagoge unterwegs ist und mit dem Publikum in Interaktion tritt. In seiner sehr aufgeräumten Stelzenmanufaktur wird hingegen nichts dem Zufall überlassen, ist nichts improvisiert: Denn dabei, sagt der 55-Jährige, komme es auf absolute Präzision an. Auf Qualität, auf die Zuverlässigkeit des Materials und vor allem dessen solide Verarbeitung.
Ab seinem 25. Lebensjahr hat sich der gebürtige Berliner „alle möglichen Disziplinen zirzensischer Künste“ angeeignet –darunter auch Luftakrobatik und Jonglage. Und seit 1999 hat er sich ihnen ganz verschrieben. Nach Abschluss seines Studiums hat er zwar eine Weile als Lichttechniker gearbeitet, aber dann zog es ihn „doch eher selbst auf die Bühne“. Zusammen mit

und fand es gleich großartig. Er gab Kurse und Workshops, trat bei internationalen Zirkusfestivals auf, betreute einen Kinderzirkus.
2008 zog er mit seiner Partnerin nach Freiburg und begann, seine eigenen Erfahrungen mit dem Stelzengehen in ein eigens konstruiertes und stetig weiterentwickeltes Modell umzusetzen: Seine „Gehstangen“ bestehen aus zwei Teilen – aus einem Fußholm in vier verschiedenen Höhen (40 bis 120 Zentimeter) und einem immer gleich langen Oberteil, das mit zwei Inbusschrauben und integriertem Schlüssel an diesem befestigt wird. Am ganz leicht nach außen gebogenen Oberteil, das je nach Größe des Benutzers bis etwa zum Knie reicht, befinden sich die Fußplatte und ein höhenverstellbares Wadenblech, über das der Unterschenkel mit zwei gepolsterten Gurten mit der Stelze verbunden ist.
Für die Stelzen, die „variabel angepasst werden können und deshalb für alle funktionieren“, verwendet Udo Unglaublich
Eschenholz, das er von einem befreundeten Schreiner bezieht. Dieses Holz sei zugleich flexibel und fest und weise eine hohe Belastbarkeit auf. Etwa 300 Stelzenpaare hat er daraus schon hergestellt und im Direktvertrieb – oder auch auf Bestellung –an seine Kunden gebracht. Er bietet sie aber auch auf einschlägigen Messen wie der European Juggling Convention an.
In Freiburg hat er, neben seinen Auftritten, seinen Workshops und neben der „nach dem Prinzip der Schnecke“ funktionierenden Produktion von hochwertigen Stelzen noch eine weitere Aufgabe: Seit 2013 besucht er als Klinik-Clown mit Ringelhemd, Sonnenblume und orangefarbenem Hut regelmäßig kranke Kinder in der Uniklinik. Aber eher nicht auf Stelzen: Nur während der Coronazeit, als man nicht in die Zimmer durfte, stelzte er zur Überraschung der kleinen Patienten an den Fenstern über den Innenhof der Kinderklinik – und war beglückt über ihre Reaktion. Auch diese Arbeit macht er sehr gerne: er erreiche die Menschen in ihren innersten Gefühlen, erlebe mit ihnen magische Momente und habe „oft mehr Energie beim Herauskommen als beim Hineingehen“.

Der Mundart-Autor aus Schallstadt hat beim Jahresstammtisch gelauscht
Ime Gaschthuus ganz hinte im Daal sin si zämmeghuckt zum Johresstammtisch. Un alli 25 Iigladene sin iitroffe. Nach einem Johr git’s halt au viel z dischputiere, un nit ämol d Fußballweltmeischterschaft kann verhindere, dass rumpolitisiert wurd.

Ungewöhnlicher Einsatz für Unglaublichs Stelzen: bei der Apfelernte stelzenmanufaktur.de
Un au wenn an dem Obend d meischte zu de meischte Themepunkte unterschiedliger Meinung gsii sin, isch der Obend friedlig verloffe. S erschte Thema: d Situation in England nach em Rücktritt vum Verteidigungsminischter. Wittersch gange isches mit de Unruhe un de Gwalt in Belfast. Denno mit em Börsegang vun SpaceX. Nächschti Punkte: Sozialabgabe, Sozialversicherunge, Laschteverteilung, d Umfrogewerte vun de Bundesregierung. Kriege USA-Iran, Israel-Libanon, Russland-Ukraine. Friedensplän? Ä einzigs Vor un Zruck. Rentediskussion, Gsundheitssyschtem, Pflege. Brandstiftunge un Stromussfäll. Verteidigungsussbau, Drohneabwehr. Mir welle ä Bundestierwohlschutzgsetz, aber hemmer au nä Bundesmenschwohlschutzgsetz? No lache d Stammtischler noch über die viele Reformplän. Nix als Plän, Plän, Plän…
Z letscht git de Wirt noch ä Rundi uss un macht bekannt, dass r schließe müsst. Die Lage im Gaschtwirtgschäft sei dramatisch. „Nix isch meh do un so, wo’s un wie’s sii sott“, meint r, un bedankt sich.

Mediterran gestaltete
Warum in die Ferne schweifen, wenn sich das mediterrane Lebensgefühl auch auf dem heimischen Balkon genießen lässt? Wer nicht unbedingt den Flieger zu den Urlaubszielen rund ums Mittelmeer nehmen will, kann sich mit wenig Aufwand auf dem Balkon ein ganz persönliches Wohlfühlparadies schaffen.
Text & Fotos: Frank von Berger




Foto: © iStock.com/blueenayim
Ob Wasserkisten, Wäscheständer oder Putzeimer – ganz egal, was bislang auf dem Balkon seinen Platz hatte: Jetzt darf es gern umziehen und Platz machen für eine freizeitfreundliche Gestaltung. Denn gerade in den Sommermonaten wird der Balkon zum Lieblingsplatz unter freiem Himmel, ein Ort zum Abschalten und Entspannen.
Am einfachsten zieht Urlaubsstimmung mit klassischen Kübelpflanzen aus südlichen Gefilden auf dem Balkon ein. Olivenbäumchen (Olea europaea), OIeander, Bougainvilleen und Zitrusgewächse verwandeln den Balkon im Handumdrehen in ein kleines Stück Mittelmeer. Auch Zylinderputzer (Callistemon citrinus), Lorbeerbaum (Laurus nobilis), Engelstrompete (Brugmansia) und Hibiskus (Hibiscus rosa-sinensis) zählen zu den beliebtesten Begleitern für sonnige, lauschige Plätze.
Hängender Garten mit mediterranem Charme: Blühpflanzen finden in Terracottatöpfen am Geländer ihren Platz, gerahmt von Kletterpflanzen wie der Passionsblume, die fast schon exotisches Flair auf den Balkon zaubert.
Atmungsaktive Tontöpfe für ein kühles Balkonklima
Um die Pflanzen gut zur Geltung zu bringen, sollten sie aber auf keinen Fall in beliebige Plastikcontainer getopft werden. Formschöne Pflanzgefäße aus unglasierter Terracotta bringen stattdessen südliches Flair ins Spiel. Darüber hinaus sind sie standfester als Töpfe aus Kunststoff und nicht zuletzt auch atmungsaktiv. Letzteres ist insbesondere an heißen Sommertagen sowohl für die Pflanzenwurzeln als auch wegen der Verdunstungskühle für das Mikroklima auf dem Balkon vorteilhaft.
Da viele mediterrane Kübelpflanzen nicht winterhart sind, lohnt es sich, bereits bei der Anschaffung an eine frostsichere Unterbringung während der kalten Jahreszeit zu denken. Eine Alternative zu den frostempfindlichen Balkonschätzen sind winterharte Kübelpflanzen mit exotischer Anmutung wie etwa Chinesische Hanfpalme (Trachycarpus fortunei), Fädige Palmlilie (Yucca filamentosa) oder Zistrosen (Cistus spec.), die in unserem Klima in der REGIO alle im Freien überwintern können.
Für das perfekte Mittelmeer-Flair darf schließlich auch der passende Duft nicht fehlen: Lavendel, Rosmarin, Salbei und Thymian gehören zu den Klassikern unter den mediterranen Kräutern. Sie lassen sich entweder in Einzeltöpfen kultivieren oder, bei gleichen Standortansprüchen, auch gemeinsam in einem größeren Pflanzgefäß arrangieren. Besonders apart duften das graulaubige Currykraut (Helichrysum italicum), Honigmelonen-Salbei (Salvia elegans) und Zitronenverbene (Aloysia citrodora). Bei allen drei Kräutern hält der klangvolle Name, was er verspricht – die mehrjährigen, aber nur bedingt winterharten Gewächse verströmen einen besonders aromatischen Duft!
Sie brauchen eine stabile Rankhilfe, dann klettern Duftwicken (r.) rasch in die Höhe und bereichern den Balkon mit intensiven Farben und süßlichem Duft. Für Urlaubsfeeling sorgt Hibiskus (u.) mit seiner kräftigen Blütenfarbe.


In der Blütenfülle des dekorativen Topfensembles (u.r.) setzt ein Zitronenbaum fruchtige Akzente.
Blühende
Kletterkünstler

Gerade auf Balkonen, wo der Platz naturgemäß begrenzt ist, kommt es darauf an, jeden Quadratmeter optimal zu nutzen. Wenn die Stellfläche für Töpfe und Kübel knapp bemessen ist, der Wunsch nach Blüten aber umso größer, sind Kletterpflanzen am Geländer und Rankgerüste eine ideale Lösung. Mediterranes Flair verbreiten beispielsweise einjährige, raschwüchsige Kletterpflanzen wie Duftwicke (Lathyrus odoratus), Himmelblaue Prunkwinde (Ipomoea tricolor), die auch Spanische Flagge genannte Lappen-Prunkwinde (Ipomoea lobata), Schwarzäugige Susanne (Thunberiga alata), Falscher Jasmin (Mandevilla splendens) oder die eindrucksvolle Glockenrebe (Cobaea scandens). Damit diese Kletterkünstler ihre ganze Pracht entfalten und reichlich Blüten bilden, brauchen sie einen warmen, sonnigen Standort. Während sich Schwarzäugige
Susanne und Duftwicken auch gut für kleinere Balkone eignen, kann die Glockenrebe schon mal über zehn Meter hoch klettern. Unter den mehrjährigen Kletterpflanzen sind die Waldreben (Clematis) die unbestrittenen Stars für die Balkonbepflanzung. Italienische Waldreben (C. viticella-Sorten), die sehr robust und wenig krankheitsanfällig sind, eignen sich hervorragend für die Kultur im Kübel. Die mehrjährige Blaue Passionsblume (Passiflora caerulea) sorgt fast schon für eine tropische Atmosphäre. Ein Winterschutz ist für diese exotische Schönheit empfehlenswert. Friert sie doch einmal zurück, treibt sie im nächsten Frühjahr meist aus dem Wurzelbereich wieder neu aus.
Echte Genießer planen bei der mediterranen Balkongestaltung auch etwas Platz für Kleinigkeiten zum Naschen ein. Mediterranes Mini-Gemüse für die Topfkultur, etwa klein bleibende Balkontomaten wie die Sorten ‚Primabell‘, ‚Rotkäppchen‘, ‚Balkonstar‘ oder
die hängend wachsende Sorte ‚Tumbling Tom‘ sollten da auf keinen Fall fehlen. Wer sie nicht schon im Frühjahr ausgesät und vorgezogen hat, kann sie meist auch jetzt noch im Gartencenter als Topfpflanzen, oft schon mit reifenden Früchten dran, kaufen. Würziger Rucola (Eruca sativa), auch als Salatrauke bekannt, kann für einen italienischen Salat ebenfalls problemlos in Töpfen, Kübeln oder sogar im Balkonkasten kultiviert werden. Eine Aussaat lohnt sich selbst jetzt im Sommer noch, denn die Samen keimen rasch, und eine Ernte kann bereits nach wenigen Wochen und bis in den Herbst hinein erfolgen.
Balkon als zweites
Zu einem echten Wohlfühlort unter freiem Himmel gehören natürlich auch bequeme Sitzmöbel. Stühle aus Kunststoff sind zwar praktisch und leichtgewichtig, machen aber keine gute Figur, wenn es um eine schöne Atmosphäre auf dem Balkon geht. Wer möchte schon an heißen Sommertagen verschwitzt auf Plastik kleben, wenn es auch anders geht? Sitzmöbel aus Korbgeflecht oder Naturholz sind nicht nur luftiger und eleganter, sondern setzen auch als DekoElemente hübsche Akzente zwischen Kübelpflanzen und rankenden Blütenschönheiten. Deshalb lohnt es sich, lieber einmal und
nachhaltig in eine hochwertige Möblierung des Traumbalkons zu investieren. Mit etwas Pflege überdauern hochwertige Möbel für den Außenbereich viele Jahre. Textile Sitzpolster machen den Aufenthalt auf „Balkonien“ schließlich noch bequemer und einladender.
Damit die Freude am grünen Freiluftzimmer ungetrübt bleibt, sollten einige rechtliche und nachbarschaftliche Aspekte bei der Balkonbepflanzung berücksichtigt werden. Grundsätzlich ist das Aufstellen von Balkonpflanzen nicht verboten, gehört es doch zur üblichen, mietverträglichen Nutzung der Wohnung. Blumenkästen dürfen auch außen am Balkongeländer angebracht werden, sofern die Hausordnung dies nicht ausdrücklich untersagt. Sie müssen aber sicher und stabil befestigt werden. Auch das Aufstellen eines Hochbeets darf nicht pauschal verboten werden. Das zum Teil enorme Gewicht eines Hochbeets darf die statischen Belastungsgrenzen eines normalen Hausbalkons jedoch nicht überschreiten. Außerdem dürfen andere Hausbewohner durch die Balkonbepflanzung nicht beeinträchtigt werden, etwa durch tropfendes Gießwasser oder herabfallende Pflanzenteile. Wer bei der Balkongestaltung also die passenden Pflanzen und Freizeitmöbel für eine authentisch mediterrane Atmosphäre auswählt und auch an die Nachbarn denkt, kann den Sommer auf „Balkonien“ unbeschwert genießen!





Karotte, Möhre, Gelbe Rübe – sie hat mehrere Namen und ist als Wurzelgemüse bekannt und beliebt. Mittlerweile wird sie nicht mehr nur in Orange, sondern auch wieder in Gelb und Violett angeboten.
Ihre wilde Verwandte Daucus carota, die Wilde Möhre, liebt sonnige Ruderalflächen und Wiesen. Ihre Wurzel ist im Gegensatz zur Gartenmöhre hell und dünner, der Geschmack stark aromatisch und süßlich.
Die Wurzeln der Wild- wie auch der Zuchtform sind bekannt für die enthaltenen Carotinoide, die im Körper zu Vitamin A umgewandelt die Sehkraft unterstützen und Körperzellen vor freien Radikalen schützen. Außerdem werden sie bei Durchfallerkrankungen und als wurmtreibendes Mittel eingesetzt. Wegen des hohen Kaliumgehalts wirken sie zudem harntreibend.
Wichtiges Erkennungsmerkmal der Wilden Möhre ist die rötliche bis fast schwarze „Fliegenattrappe“ in der Mitte der weißen Blütendolde. Sie dient vermutlich als Lockmittel für bestäubende Insekten, hauptsächlich Fliegen.
Vorsicht! Als Mitglied der Familie der Doldenblütler kann die Wilde Möhre mit zahlreichen giftigen Verwandten verwechselt werden.

GasthausLöwen WaldkirchB u c
zlohh Familiär und modern, heimatverbunden und weltoffen, bodenständig und kunstaffin – das Gasthaus Löwen in Buchholz ist ein Haus mit vielen Facetten. Christian Dages und seine Frau Veronika haben Restaurant und Hotel neu aufgestellt. Am 16. April 2016 haben sie das Familienunternehmen von seinen Eltern übernommen und feiern dieses Jahr ein kleines, aber bedeutendes Jubiläum.
Text: Marianne Ambs



Christian und Veronika Dages haben das Landgasthaus der Eltern weiterentwickelt.
Aus dem geschäftigen Freiburg sind es nur wenige Minuten ins beschauliche Buchholz. Rebhänge, Obstwiesen und Felder prägen hier das Bild. Die Ruhe des kleinen Orts wirkt wohltuend entschleunigend. Obwohl abseits der großen Verkehrswege, liegt das Dorf zentral: Freiburg, Emmendingen, Waldkirch und der Schwarzwald sind schnell erreichbar, ein Bahnhof bindet den Ort direkt an das regionale Schienennetz an.
Mitten im Dorf liegt das Gasthaus Löwen von Christian und Veronika Dages. Aus dem einstigen Dorfgasthaus hat das Paar ein modernes Unternehmen mit Restaurant und Hotelbetrieb gemacht. Blitzsauber und aufgeräumt der Eingangsbereich, bodenständig die Gaststube im Altbau, klar strukturiert der zweite Gastraum. Nebenan haben Christian und Veronika Dages den ehemaligen Buchholzer Kindergarten zu einem Business-Hotel mit Wellnessbereich umgebaut.
Herzstück des Löwen ist das Restaurant mit insgesamt 240 Sitz plätzen in den Gasträumen und auf der Gartenterrasse. Restaurant und Hotel strahlen gleichermaßen Professionalität und Gastlichkeit aus. Das ist nicht verwunderlich, denn Christian und Veronika Dages haben
internationale Erfahrungen gesammelt, bevor sie nach Buchholz zurückgekehrt sind, arbeiteten in renommierten Häusern im In- und Ausland. Für den Hausherrn und Küchenchef ist Buchholz Heimat. Er ist hier aufgewachsen. Seine Frau Veronika stammt aus Südtirol und hat Sprachen studiert. Mit ihrem Mann den Familienbetrieb zu übernehmen war für sie keine einfache, aber eine bewusste Entscheidung. Es war die Richtige: „Unser Betrieb ist so vielseitig und die Aufgaben abwechslungsreich. Im Löwen wird es nie langweilig.“
Schon vor 350 Jahren wurde das Gasthaus Löwen von Christian Dages Vorfahren bewirtschaftet. Über Generationen hinweg war der Betrieb ein typischer Landgasthof, zu dem auch Weinbau und Landwirtschaft gehörten. Die Großeltern des heutigen Chefs führten die Gaststube noch im Nebenerwerb. Erst die Eltern von Christian Dages, Elisabeth und Edgar, konzentrierten sich vollständig auf den gastronomischen Betrieb.

Bistro-Stil im neu renovierten Gastraum, Heimatflair in der alten Gaststube: Wer im Löwen in Buchholz einkehrt, hat die Wahl.
Wirtshausflair trifft Kunstgenuss
Noch keine 30 Jahre alt war Christian Dages, als er 2016 die Verantwortung für das Familienunternehmen übernahm. Mit viel Engagement, unternehmerischem Mut und klaren Vorstellungen hat er den traditionellen Landgasthof seiner Eltern konsequent weiterentwickelt. Das gastronomische Konzept folgt der Idee eines „Gasthauses 2.0“. Gemeint ist eine Küche, die die Tradition der badischen Wirtshauskultur respektiert und zugleich offen für neue Einflüsse bleibt.

GASTHAUS LÖWEN
Schwarzwaldstraße 34
79183 Waldkirch-Buchholz
Tel.: 0 76 81 / 98 68
Öffnungszeiten Restaurant:
Do., Fr. & Sa. 11.45–14.45 Uhr Mo.–Sa. 17–22.30 Uhr
www.loewen-buchholz.com
Dieses Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne spiegelt sich auch in den vor drei Jahren modernisierten Gasträumen wider: In der historischen Gaststube sitzen die Gäste auf Eckbänken und rustikalen Holzstühlen. Die Tische sind fein eingedeckt, historische Fotografien hängen an den Wänden. Die Gaststube 2.0 kommt ohne Tischdecken aus, der Gast nimmt auf gemütlichen Polsterstühlen Platz. Dennoch ist die Verbundenheit zur Heimat auch hier allgegenwärtig: Neben den quietschgrünen und rosa Dürerhasen von Ottmar Hörl hängen die Trachtenporträts von Sebastian Wehrle, an der Wand Tapeten mit Motiven von alten Buchholzer Postkarten. „Wir nehmen unsere Gäste ernst“, erklärt Christian Dages diesen Zweiklang. Während die einen die traditionelle Gaststube bevorzugen, fühlen sich andere im ungezwungenen Bistro-Ambiente besonders wohl.
Christian Dages hat den Wunsch der Eltern, irgendwann den Familienbetrieb zu übernehmen, nie grundsätzlich infrage gestellt. Nach seiner Kochlehre im Glottertal waren das „Colombi“ in Freiburg, das Restaurant „Zum schwarzen Kameel“ in Wien und

„Jörg Müller“ auf Sylt seine Stationen. Bevor er 2013 nach Buchholz zurückkehrte, arbeitete er als stellvertretender Küchenchef im Szene-Restaurant „foodsociety“ in Sydney. Parallel absolvierte er im Rahmen seiner Tätigkeit bei der Münchner Firma Kofler & Kompanie Catering ein Studium zum Hotelbetriebswirt in Heidelberg.
Von Buchholz nach Australien und zurück
Deutsche Gasthausküche nennt Christian Dages seine Mischung aus traditionellen Rezepten und moderner Kulinarik. Die Basis bilden badische Klassiker, die er gemeinsam mit seinem Team zeitgemäß interpretiert und mit kreativen Elementen ergänzt. Hinzu kommen Einflüsse aus dem mediterranen Raum sowie international inspirierte vegetarische und vegane Gerichte. Schon bei den Vorspeisen wird die Vielfalt deutlich: Hier steht eine Flädlesuppe neben Burrata auf Tomaten-Paprika-Chutney, mit Rucola-Salat, Kräuteröl und Pinienkernen. Der Hirsch-Burger

wird mit mariniertem Rotkohl, Preiselbeeren, Zwiebeln, TrüffelMayonnaise und Pommes frites serviert. Für den fleischlosen Genuss gibt es Dreierlei Knödel mit Waldpilzen à la crème mit Trüffel, konfierten Tomaten, BasilikumPesto und Parmesan – eine kulinarische Reminiszenz an die Südtiroler Heimat der Hausherrin. Heimatgefühle wecken bei Veronika Dages auch die Südtiroler Weine auf der Karte. Ansonsten konzentriert sich der Löwen auf Buchholzer Weine und besondere Tropfen aus dem Breisgau und vom Kaiserstuhl. „Warum sollen wir ins Ausland gehen, wenn wir hier vor der Haustür wunderbare Weine haben“, so bringt Christian Dages die Philosophie des Hauses auf den Punkt.
Eigentlich läuft alles rund im vielseitigen Familienunternehmen. Das Hotel ist meist ausgebucht. Auch im Restaurant empfiehlt es sich, frühzeitig zu reservieren. „Nach zehn Jahren stehen wir sehr gut da“, freuen sich Christian und Veronika Dages. Zeit, sich auf der erfolgreichen Entwicklung auszuruhen? Für Christian Dages keine Option: „Wir haben noch viele Ideen, die wir angehen wollen.“

Lammhäxle à la Löwen
Für 4 Personen
4 Lammhaxen (je ca. 350–450 g)
2 EL Olivenöl
2 Zwiebeln, grob gewürfelt
2 Karotten, gewürfelt
2 Stangen Sellerie, gewürfelt
4 Knoblauchzehen, leicht angedrückt
2 EL Tomatenmark
300 ml trockener Rotwein
500 ml Lamm-, Rinder- oder Gemüsefond
2 Zweige Rosmarin
3 Zweige Thymian
2 Lorbeerblätter
Salz und schwarzer Pfeffer


Lammhaxen trocken tupfen, kräftig mit Salz und Pfeffer würzen. Öl in einem großen Schmortopf erhitzen, Haxen rundherum kräftig anbraten, bis sie schön gebräunt sind, dann herausnehmen.
Zwiebeln, Karotten und Sellerie im selben Topf 5–7 Minuten anrösten, Knoblauch und Tomatenmark zugeben und etwa 1 Minute mitrösten, mit dem Rotwein ablöschen, etwa die Hälfte einkochen lassen.
Fond, Kräuter und Lorbeer dazugeben, Haxen zurück in den Topf legen. Die Flüssigkeit sollte etwa bis zur Hälfte der Haxen reichen. Mit Deckel bei 160 °C Ober-/Unterhitze ca. 2½–3 Stunden im Ofen schmoren lassen.
Haxen herausnehmen und warm halten. Sauce durch ein Sieb passieren oder aber auch rustikal lassen, nach Wunsch etwas einkochen und abschmecken.
Wir servieren das Häxle am liebsten mit Kartoffelgratin von frischen Forchheimer Kartoffeln oder Polenta aus Norditalien. Dazu passt


Zucchini
Rezeptefür das Sommergemüse
Zucchini-Alarm im Garten? Foodbloggerin und Autorin Sarah Tischer kennt das Sommer-Luxus-Problem – und hat eine ganz einfache Lösung: Mach aus Überfluss Genuss! In ihrem Kochbuch zeigt sie über 70 kreative, alltagstaugliche Rezepte – einfach, überraschend und vielseitig. Für alle, die aus „zu viel Zucchini“ endlich „mehr Geschmack“ machen wollen.
Rezepte: Sarah Tischer Fotos: Birgit-Cathrin Duval
Für 4 Personen
800 g Zucchini frische, gehackte Petersilie
4 EL Olivenöl
4 EL heller Balsamico
2 TL Dijon-Senf
2 TL Honig
Salz, Pfeffer
100 g Pinienkerne
100 g Parmesan
100 g Feta
Zucchini waschen und mit einem Gemüseschäler längs in dünne Streifen schneiden. Diese mit dem Messer einmal längs halbieren.
Für das Dressing Petersilie, Öl, Balsamico, Senf und Honig verrühren, mit Salz und Pfeffer würzen.
Zucchinistreifen und Dressing vermengen, auf zwei Tellern anrichten und kurz ziehen lassen.
In der Zwischenzeit die Pinienkerne ohne Öl in einer Pfanne anrösten.
Parmesan mit einem Messer in hauchdünne Scheiben schneiden.
Feta über die Zucchini bröseln, dann mit Parmesan und Pinienkernen bestreuen.
Auf vegane Feta- und Parmesanalternativen zurückgreifen sowie Ahornsirup anstelle von Honig verwenden.



Diese & weitere Rezepte:

von Sarah Tischer Landwirtschaftsnster, 2026 176 Seiten, gebunden 24 Euro
Zucchini-Tomaten-Quiche
Für 4 Portionen
Für den Teig
125 g kalte Butter, 250 g Mehl
60 ml kaltes Wasser, 1 Prise Salz
Für die Füllung
350 g Zucchini, 2 EL Olivenöl
300 g Kirschtomaten
1 Zweig frischer Rosmarin
150 g Gouda, 3 Eier
100 ml Sahne, 100 ml Milch
Salz, Pfeffer
Für den Teig: Kalte Butter in Stücke schneiden. Mit Mehl, Wasser und Salz in eine Schüssel geben und mit den Händen verkneten. Teig in Frischhaltefolie verpackt circa 1 Stunde kalt stellen.
Für die Füllung: Zucchini waschen. Enden entfernen, Zucchini längs vierteln und in circa 3 mm dicke Scheiben schneiden. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zucchinistücke circa 5 Minuten anbraten, etwas würzen und beiseitestellen.
Kirschtomaten waschen, trocken tupfen, halbieren und mit den angebratenen Zucchini vermengen.
Ofen auf 180 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
Teig aus dem Kühlschrank holen und eine Quicheform mit 28 cm Durchmesser damit auskleiden. Den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen und 15 Minuten im vorgeheizten Ofen vorbacken.
In der Zwischenzeit Rosmarinnadeln fein hacken und Gouda reiben.
Eier mit Sahne und Milch gut verrühren. Gouda und Rosmarin hinzufügen und alles mit Salz und Pfeffer kräftig würzen. Den vorgebackenen Teig aus dem Ofen holen. ZucchiniTomaten-Füllung auf dem Teig verteilen und zuletzt die Eiermilch darübergießen.
Quiche in den Ofen schieben und weitere 35 bis 45 Minuten backen, bis die Oberfläche Farbe annimmt und die Füllung gestockt ist.
Die Quiche schmeckt frisch aus dem Ofen, lauwarm oder kalt.
Für ein Blech
500 g Zucchini
250 g weiche Butter + etwas für das Blech
350 g Zucker, 5 Eier
2 TL Zimt
500 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
250 g gemahlene Haselnüsse
200 g Vollmilchkuvertüre
Zucchini waschen und die Enden entfernen. Zucchini mit einem Gemüsehobel raspeln.
Backofen auf 200 Grad (Oberund Unterhitze) vorheizen.
Butter und Zucker in einer großen Schüssel gut verrühren. Eier nach-
einander hinzufügen. Zimt ebenfalls beifügen und alles nochmal verrühren. Mehl und Backpulver dazusieben und weiterrühren. Gemahlene Nüsse beifügen. Zucchiniraspel gut ausdrücken und unterheben. Backblech fetten und Teig darauf verteilen. Kuchen circa 30 Minuten im Ofen backen. Die Backzeit hängt von der Blechgröße und damit von der Kuchenhöhe ab. Am besten nach 20 Minuten schauen, welche Farbe der Teig hat und gegebenenfalls eine Stäbchenprobe machen.
Den Kuchen nach der Backzeit aus dem Ofen holen und abkühlen lassen.
Vollmilchkuvertüre im Wasserbad oder Topf bei niedriger Hitze erwärmen. Den Kuchen damit bestreichen und die Kuvertüre fest werden lassen.


Erdbeer-Tiramisu mit Basilikum-Sorbet
100 g Basilikum-Honig
250 g Sauerrahm
2 Limetten (Saft + Zeste)
Für das Tiramisu
300 ml Kaffee, 1 EL Zucker
3 EL Amaretto, 3 Eigelb
50 g Zucker, 1 Prise Salz
500 g Mascarpone, 100 g Sahne
150 g Löffelbiskuits, 100 g Erdbeeren, Puderzucker, Grand Marnier
100 g Akazienhonig, 1 TL Sherryessig, 10 Blätter glatte Petersilie, 30 Basilikumblätter mischen. Diesen Basilikum-Honig mit Sauerrahm und Limetten mischen, einfrieren.
Kaffee kochen, Zucker einr ühren, abkühlen lassen, Amaretto zugeben. Eigelb mit Zucker/Salz schaumig schlagen. Mascarpone und 3 EL der Eigelbcreme mit einem Schneebesen kurz glattrühren. Restliche Creme vorsichtig unterheben. Sahne schlagen, unterheben.
Löffelbiskuits kurz einzeln in die Kaffeemischung tauchen und den Boden einer Schale damit bedecken. Mascarponecreme in einen Spritzbeutel füllen und aufspritzen. Kühl stellen.
Erdbeeren würfeln, mit Puderzucker & Grand Marnier marinieren. Aufs Tiramisu geben, Sorbet dazu, mit Baiser & Basilikum garnieren.


ZMF Freiburg Jazz
TILL BRÖNNER
MONTAG, 20. JULI 19.30 UHR
Ausstellungen
MUSEUM FÜR NEUE
KUNST
Spielfeld. Sport & Kunst Sport als Massenphänomen Freiburg, bis 11.10. www.museen.freiburg.de
KUNSTHALLE BASEL
Janiva Ellis – Geneva Fragen der Sichtbarkeit, der Auslöschung & des Überlebens Basel, bis 9.8. www.kunsthallebasel.ch
KUNSTMUSEUM BASEL
Cao Fei
Testimonies to the Near Future Basel, bis 11.10. www.kunstmuseumbasel.ch
MUSEUM.BL
Fix it!
Vom Glück des Reparierens Liestal, bis 30.8. www.museum.bl.ch
STADTMUSEUM LAHR
500 Jahre Schützen
Geschichte des Schützenwesens Lahr, bis 20.9. www.stadtmuseum.lahr.de
MUSEUM NATUR UND MENSCH
Voll unfair!
Künstlerische Positionen von Marcello Martinez-Vega & Dewi Candraningrum Freiburg, bis 3.1.27 www.museen.freiburg.de
MUSEUM TINGUELY
Labouring Bodies Beziehungen zwischen Körper & Technologie aus feministischer Perspektive Basel, bis 8.11. www.tinguely.ch
AUGUSTA RAURICA
Das perfekte Dinner Kulinarische Genusswelt der Antike Augst, bis 31.8. www.augustaraurica.ch
KUNSTHALLE BASEL
Shuang Li – Alliance Wie digitale Technologien Beziehungen, Körper & Begehren prägen Basel, bis 13.9. www.kunsthallebasel.ch
KERAMIKMUSEUM
Jugendstil international Keramische Kunst ohne Grenzen Staufen, bis 28.11.27 www.landesmuseum.de
KUNSTMUSEUM BASEL
Helen Frankenthaler Mehr als fünfzig Werke aus sechs Jahrzehnten Basel, bis 23.8. www.kunstmuseumbasel.ch
HAUS DER GRAPHISCHEN SAMMLUNG
Marcel van Eeden. 6. August 1870
Auseinandersetzung mit Nationalismus, Kolonialismus & Rassismus Freiburg, bis 18.10. www.museen.freiburg.de
FONDATION BEYELER
Pierre Huyghe
Exklusiv für die Fondation Beyeler Basel/Riehen, bis 13.9. www.fondationbeyeler.ch
KUNSTHALLE MESSMER
Hermann Hesse Bereit zum Aufbruch Riegel, bis 11.10. www.kunsthallemessmer.de
MUSEUM ART.PLUS
Una Passeggiata Italiana Künstlerischer Italien-Spaziergang Donaueschingen, bis 7.3.27 www.museum-art-plus.com
MUSÉE TOMI UNGERER
Hier spricht dein Echo-cho-cho Der Spirit von F’murrr mit Anmerkungen von Camille Potte Straßburg, bis 31.8. www.musees.strasbourg.eu
MARKGRÄFLER MUSEUM
Zuhause – In der Ferne Jugendkunstschultage 2026 Müllheim, bis 30.8. www.markgraefler-museum.de
AUGUSTINERMUSEUM
Zukunfts(t)räume Museum im Wandel Freiburg, bis 21.2.27 www.museen.freiburg.de
VITRA SCHAUDEPOT
Verner Panton Form, Farbe, Raum Weil am Rhein, bis 9.5.27 www.design-museum.de
DOKUMENTATIONS
ZENTRUM NS
Ende der Zeitzeugenschaft?
Wie Erinnerung weiterlebt Freiburg, bis 13.9. www.museen.freiburg.de
CARTOONMUSEUM
Emil Ferris Between Selves Basel, 4.7. bis 15.11. www.cartoonmuseum.ch
DREILÄNDERMUSEUM
Kunst ist FrEi
Geliebt, verpönt, gefürchtet Lörrach, 25.7. bis 30.8. www.dreilaendermuseum.eu
FREITAG, 3.7.2026
Kellerkinder Comedy Stand-up-Comedy, Open Mic Harmonie Gewölbekeller, Freiburg, 19 Uhr www.harmonie-gewoelbekeller.de
DONNERSTAG, 16.7.2026
The Great Wolynski
Vielseitig, geschickt & verrückt Mundenhof-Gelände, Freiburg, 19.15 Uhr, auch am 17. & 18.7. www.zmf.de
Bis 2. Mai 2027, Dienstag bis Sonntag, 11–17 Uhr Forum Würth Arlesheim, Dornwydenweg 11, CH-Arlesheim www.kunst.wuerth-ag.ch

UNVERWECHSELBARE BILDSPRACHE
Musical
DONNERSTAG, 2.7.2026
Chaplin – Das Musical Open-Air-Musical Walensee-Bühne Walenstadt, 19.45 Uhr, auch am 3.–5.7., 9.–11., 16.–18. & 23.–25.7. www.walenseebuehne.ch
MITTWOCH, 8.7.2026
La Cage aux Folles Glitzernde Drag-Revue mit Musik & Herz
Theater Freiburg, 19.30 Uhr, auch am 12. & 14.7. www.theater.freiburg.de
Premiere: Grease
Das Kultmusical Seebühne, Thun, 20 Uhr, auch am 10. & 11.7., 15.–18., 22.–25. & 29.–31.7. www.thunerseespiele.ch
MITTWOCH, 1.7.2026
Zum letzten Mal: Iphigénie en Tauride Antiken-Spektakel Theater Freiburg, 19.30 Uhr www.theater.freiburg.de
Zum letzten Mal: The Enchanted Pig Märchenhaftes Roadmovie Theater Freiburg, 20 Uhr www.theater.freiburg.de
HAP Grieshaber (1909–1981) gehört zu den bemerkenswertesten Künstlern der deutschen Nachkriegszeit. Sein Werk zeichnet sich durch einen großen Variantenreichtum in Themen und Techniken aus. Das Forum Würth im schweizerischen Arlesheim zeigt nun eine spannende Auswahl seiner Werke, die einen prägnanten Einblick in Grieshabers Schaffen vermittelt.
„Einschnitt – Ausdruck“ heißt die Schau, die über 70 Werke aus den 1960er- bis 1980er-Jahren aus der Sammlung Würth in Arlesheim versammelt. Zu sehen sind Holzschnitte, Gemälde, Bücher, Zeitschriften, Plakate und Fotografien. Ein interaktiver Raum, das „HAP Lab“, und das Suchspiel „Zeitreise mit Karlchen“ eröffnen zudem individuelle Zugänge zum Künstler.
Bis 24. 1. 2027, Di.–So., 10–17 Uhr, 1. Mi. im Monat bis 20 Uhr Museum der Kulturen, Münsterplatz 20, CH-Basel www.mkb.ch

Farben machen die Welt bunt. Sie faszinieren und regen die Fantasie an. Menschen geben Farben eine Bedeutung. Je nach Kultur kann diese ganz verschieden sein. Aber welche Bedeutung haben Farben für uns? Was lösen sie in uns aus? Und wie integrieren andere Kulturen Farben in ihren Alltag? Die Ausstellung im Museum der Kulturen Basel gibt Antworten und zeigt außergewöhnliche Exponate, die mit der Farbe spielen. Ein leuchtendes Beispiel ist die pinke Eule aus Mexiko. Sie sticht im ersten Raum hervor. Auch die anderen rund 200 Dinge in der Ausstellung erzählen Geschichten über Farben. Sie zeigen auf, wie Farben als Schutz und als Schmuck genutzt werden und wie Farben Menschen verbinden.
Dies war eine Leseprobe der Juli-Ausgabe 2026.
Das komplette Heft ist ab dem 30. Juni im Handel. R