WILDE ORCHIDEEN Faszinierende Naturschönheiten im Kaiserstuhl & Taubergießen Stadttouren inder
WIE IM ZAUBERWALD
Mammutbäume & Blütenpracht im Arboretum in Baden-Baden


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WILDE ORCHIDEEN Faszinierende Naturschönheiten im Kaiserstuhl & Taubergießen Stadttouren inder
WIE IM ZAUBERWALD
Mammutbäume & Blütenpracht im Arboretum in Baden-Baden




Lust auf … 06 – 07
Impressionen
Jungstörche im Nest 08 – 09
Erkunden & Erleben
Mammutbäume und Blütenrausch: im Friedrich-Eberts-Arboretum in Baden-Baden 10 – 13
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Staunen vor der Haustür: Stadttouren in der REGIO

Spannende Geschichten, kulinarische Genüsse und neue, überraschende Blickwinkel: Stadtführungen eröffnen frische Perspektiven 14 – 19
Vom Selbstbau-Ofen zur eigenen Manufaktur: Luca Baur und seine Leidenschaft für Lachs 20 – 21 Kolumnen 13, 21, 25
Haus & Garten
Kleine, zarte Blühwunder am Wegesrand: Wildorchideen am Oberrhein 22 –25
Gesund & fit
Internationaler Tag der Pflege am 12. Mai: Menschen in Pflegeberufen im Fokus 26 – 27












Rebstock-Stube in Denzlingen: mit viel Gespür für Geschichte und guten Geschmack 28 – 31
Kulinarisches Feuerwerk: Frühling auf dem Teller mit frischen Zutaten der Saison 32 – 35
Merkles Küchenliebling: Spargel mit Kimizu-Sauce 35






















Wein-Guide
Feines Frühlingsduett: Wein trifft Spargel 36
Perfekte Begleiter: leichte Weine und Sekte aus der REGIO 37 – 39

Ausstellungen, Messen, Märkte, Theater, Kino und Konzerte: Termine in der REGIO 40 – 49
Hans Oelze ist neuer Leiter des Archäologischen Museums Colombischlössle in Freiburg 50





































































































Ein Designklassiker mit Alltagsqualitäten: Der Carrybag von Reisenthel überzeugt seit 2003 durch klare Form und durchdachte Funktion. Ob Wochenmarkt, Shoppingtour oder Picknick – der vielseitige Korb ist immer einsatzbereit, am besten griffbereit im Auto. Großzügiger Stauraum, eine praktische Innentasche für Essentials und der weich ummantelte
Griff sorgen für Komfort. Der stabile Aluminiumrahmen verleiht ihm Form und zeitlosen Stil. Als personalisierte Variante lässt sich der Carrybag auch über Etsy individuell gestalten und bestellen.
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Foto: © Reisenthel

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Foto: © Fischers Fritze

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Foto: © ElelicaDesigns




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Foto: © Verlag 360° medien
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Mammutbäume, Blütenrausch und seltene Raritäten aus aller Welt: Am Fuße des Baden-Badener Hausbergs Merkur verbirgt sich mit dem exotischen Friedrich-Eberts-Arboretum ein wahrer „Zauberwald“. Dabei startete dieses botanische Märchen einst als Auffangstation für unverkäufliche Bäume.
Text & Fotos: Nicole Kemper



Der etwa fünf Hektar große Park am Fuße des Baden-Badener Hausbergs Merkur ist frei zugänglich und bezaubert mit exotischem Baumbestand, im Frühling durchsetzt von bunten Blüten wie der japanischen Zierquitte (u.).

Im Frühjahr und Frühsommer erleben Wanderer auf dem Panoramaweg bei Baden-Baden ein beeindruckendes Naturschauspiel: Inmitten des Mischwalds eröffnet sich ihnen ein prächtiges Blütenmeer in mannigfaltigen Gelb-, Rot- und Violetttönen, überragt von riesigen Mammutbäumen. Zwischen vertrauten Waldbäumen tummeln sich Magnolien und Rhododendren. Hier verblüht eine Forsythie, dort scheint eine Zimmeraralie aus ihrem Topf ausgebüchst zu sein. Die in Chile beheimateten Araukarien recken ihre spitzen Schuppenblätter wie grüne Kronleuchter in die Höhe.


Ganz unvermittelt führt der Wanderweg am Fuß des Merkurbergs in das Arboretum von Baden-Baden, auch als „Zauberwald“ bekannt. Der Beiname ist keine Übertreibung. Vor allem zur Blütezeit der Rhododendren zwischen April und Ende Mai entfaltet sich auf einer fünf Hektar großen Fläche eine märchenhafte Farbenpracht. Dahinter steckt eine spannende Baumschulgeschichte, wie der Arboretum-Gestalter Wolfgang Eberts erzählt: Ursprünglich wollte sein Vater Friedrich das Ende der 1960er-Jahre erworbene steile Wiesengrundstück dazu nutzen, unverkäufliche Bäume auszulagern und aufzupäppeln. Doch im Endeffekt sollten die Sorgenkinder ihr Lazarett nie wieder verlassen. Im Gegenteil, sie erhielten stetig Gesellschaft von vielen weiteren Exoten aus
aller Welt, so dass über die Jahrzehnte eine einzigartige Sammlung heranwuchs.
Ein Schwerpunkt des Bestands sind die prächtigen Rhododendren, denen der Buntsandsteinboden exzellente Wachstumsbedingungen bietet. Darüber hinaus gibt es aber auch viele botanische Raritäten zu entdecken. Beispielsweise den Taschentuchbaum, dessen große weiße Blüten an wehende Papiertaschentücher erinnern. Der aromatische Fenchelholzbaum überrascht mit variablen Blattformen: Jedes Exemplar kann verschiedene Blätter entwickeln, von ungelappt bis dreilappig. Der Schneeglöckchenbaum macht, wie der Name es vermuten lässt, im April und Mai den heimischen Frühblühern Konkurrenz, nur dass seine weißen Glöckchen in luftiger Höhe an Zweigen baumeln. Vor Ort weisen insgesamt 26 Tafeln auf die Besonderheiten hin und werden von Wolfgang Eberts per Audio-Guide mit kurzweiligen Anekdoten und Wissenswertem ergänzt.
Lange Zeit lag der Zauberwald im Dornröschenschlaf, bis die Stadt Baden-Baden das wilde Areal im Jahr 2021 erwarb, Mauern und Treppen instand setzte, zusätzliche Pfade anlegte und 2022 das jederzeit frei zugängliche Arboretum eröffnete. An drei

Stadttouren inder REG I O

Stadtführungen eröffnen neue Blickwinkel – für Gäste wie für Einheimische. In der REGIO zeigen sie bekannte Orte von ihrer schönsten und oft auch überraschend anderen Seite: mit lebendigen Geschichten, genussvollen Momenten und besonderen Perspektiven. Ob historisch, kulinarisch oder kreativ – wer sich darauf einlässt, entdeckt neue Facetten und staunt, wie viel es direkt vor der eigenen Haustür noch zu erleben gibt. Lassen Sie sich inspirieren!


„In der Wiehri gibt’s Backsteinkäs’ um Vieri“, hieß es um 1900 im großbürgerlich geprägten Freiburger Stadtteil Wiehre. Dessen Entstehung aber reicht noch viel weiter zurück in die Vergangenheit. Das Berliner Unternehmen „Eat the World“ bietet seit 2020 Führungen durch den Stadtteil an, die sie mit kulinarischen Häppchen appetitlich verknüpft. Ein ähnliches Format gibt es auch im Stühlinger.
Die rund dreistündige Wiehre-Tour startet an der Johanneskirche. Je nach teilnehmenden GastroPartnern legt der Tour-Guide die Route fest und verbindet sie mit spannenden Einblicken in Geschichte und Gegenwart des Viertels. Die Gruppe schlendert durch malerische Gassen, vorbei an stolzen Villen mit großzügigen Gärten, und entdeckt abseits gelegene Winkel und Höfe, die selbst Einheimischen oft unbekannt sind. Unterwegs werden ausgesuchte kulinarische Kostproben gereicht, süß oder herzhaft, fest oder flüssig.
Fesselnde Erzählungen über Pioniere, ehemalige Wegbereiter und alte, historische Bahntrassen wechseln sich ab mit Geschichten neu angesiedelter Jungunternehmer, die mutige Schritte in der Gastronomie wagen. So vergeht die Zeit wie im Flug, bis die Tour in einem gemütlichen Café oder einem originellen Bistro endet. Dort klingt der Rundgang in geselliger Atmosphäre aus, oft mit regem Austausch zwischen Gästen und Gastgebern – und der Idee, beim nächsten Mal den Stühlinger zu erkunden, um dort in neu zusammengewürfelter Konstellation wieder eine ganz andere kulinarische Stadtführung zu erleben.
EAT THE WORLD
www.eat-the-world.com

Schopfheim gilt als älteste Stadt des Wiesentals. In einer Schenkungsurkunde des Klosters St. Gallen wurde der Ort im Jahr 807 erstmals urkundlich erwähnt. Vier römische Fundstellen auf der heutigen Gemarkung lassen indes den Schluss zu, dass sich hier schon vor 2000 Jahren eine Streusiedlung befand. Geprägt wurde die im mittelalterlichen Kern immer noch malerische Stadt durch die Textilindustrie, die sich im späten 18. Jahrhundert in der ganzen Region ansiedelte.
Schon zuvor war die Hausweberei ein wichtiger Nebenerwerb für die Familien im Wiesental. Davon erzählt Monika Haller als Weberin Luise bei ihrem Stadtrundgang, der nicht nur die textile Geschichte Schopfheims lebendig werden lässt. Neben weiteren Rundgängen, die verschiedene Perspektiven auf Geschichte und Kultur eröffnen, gibt es auch Kunst-, Kreativ- und Naturführungen. Zudem wird im Hebeljahr 2026 ein besonderer Stadtrundgang zum Leben und Werk des vor 200 Jahren verstorbenen Wiesentäler Dichters Johann Peter Hebel angeboten.
Jutta Hoffmann
Hauptstraße 23, 79650 Schopfheim Tel.: 0 76 22/3 96-1 45 schopfheim.de




Wie in anderen Städten gibt es auch in Freiburg eine breite Palette an Stadtrundgängen. Historisch angehaucht sind die einen, skurril die anderen, manche beschäftigen sich mit den Wasserwegen oder den schweren Wegen der einst als Hexen verfolgten Frauen, wieder andere haben sich dem Hier und Jetzt und den kulinarischen oder önologischen Besonderheiten der Region verschrieben.

Ein solcher Anbieter ist „FREIBURGerLEBEN“, dessen Mitarbeiter sich zum Ziel gesetzt haben, ihren Gästen die Stadt mit allen Sinnen erlebbar zu machen und historische Hintergründe mit regionalen Spezialitäten zu kombinieren. Dazu gehören etwa Weinführungen, die sich nicht nur auf Degustationen in ausgesuchten Lokalen in Freiburgs Altstadt beschränken: Unter dem Titel „Weinerleben in den Reben“ führt eine Erlebnistour durch die Reben des Schlossbergs und vermittelt Wissenswertes rund um den regionalen Weinbau, der hier seit Jahrhunderten betrieben wird. Regelrecht mehr „erfahren“ kann man zudem bei einer Traktortour durch den Kaiserstuhl: Im geräumigen Anhänger geht es auf die Spuren der Winzer – und zu ihren Weinen.
FREIBURG er LEBEN
Ulrike Peissl & Nikolaus Groß GbR
Tel.: 07 61/50 37 33 32 freiburgerleben.de
Anzeige



© Nicole Kemper

Baden-Baden hat überraschend viele Gesichter. An allen Ecken warten geschichtsträchtige Orte, grüne Oasen und idyllische Winkel darauf, entdeckt zu werden – zu viele, um sie an einem Tag oder im Rahmen einer einzigen Tour zu erleben. Zum Pflichtprogramm gehört natürlich das Flanieren durch das Kurviertel, mit den weltberühmten Kolonnaden, Theater, Casino und Kurhaus und der majestätischen Trinkhalle. Beim Spaziergang durch die Lichtentaler Allee eröffnet der „grüne Salon“ Baden-Badens entlang des Oos-Ufers weitere beeindruckende Kultur- und Naturerlebnisse: üppige Blütenpracht im Frühling, alter Baumbestand, die schönsten Bauwerke der Belle Époque und das Museum Frieder Burda. Im Bäderviertel an den Thermalquellen verlocken das historische Friedrichsbad und die moderne Caracalla-Therme zu wohltuenden Wellnessaufenthalten. Die Römischen Badruinen führen auf eine Zeitreise bis in das Jahr 70 nach Christus.

Einen ersten kompakten Überblick gibt die 90minütige Stadtführung „Best of Baden-Baden“. Größere Runden in kurzer Zeit erlauben die Stadtrundfahrten mit dem City Train, in einer Kutsche oder ganz spontan mit der Buslinie 208: Diese fährt ab der Haltestelle Augustaplatz in drei 20-minütigen Schleifen und auf insgesamt elf Kilometern an den meisten Sehenswürdigkeiten und verborgenen Plätzen vorbei.
TOURIST-INFORMATION BADEN-BADEN | ZENTRUM
Kaiserallee 1, 76530 Baden-Baden
Tel.: 0 72 21/27 52 32 00
baden-baden.com
ORGANISIERTE GRUPPENFÜHRUNGEN
baden-baden.com/fuehrungen baden-baden.guide (private zertifizierte Guides eat-the-world.com/stadtfuehrung/baden-baden


Malerisch – kaum ein anderes Wort beschreibt den historischen Teil der Stadt Colmar treffender. Enge Gassen, verschachtelte Fachwerkhäuser, schmucke Plätze, prächtige Kirchen und mittelalterliche Funktionshäuser wie das Alte Zollhaus laden zum Flanieren und Staunen ein.
Rundgänge, bei denen Gästeführer Wissenswertes zu verschiedenen Stadtteilen und Themen vermitteln, organisiert das Tourismusbüro. Dabei lässt sich etwa das charmante, einst von Fischern und Gemüsebauern bewohnte Klein-Venedig an der Lauch erkunden, oder man taucht ein in das Leben der wohlhabenden Kaufleute im Zentrum sowie der Handwerker in den schmalen Häusern des Gerberviertels. Interessant ist auch ein Ausflug zum Geburtshaus eines berühmten Sohns der Stadt: Frédéric Auguste Bartholdi, dem Schöpfer der Freiheitsstatue in New York.
OFFICE DE TOURISME DE COLMAR ET SA RÉGION
Anne Ehrsam-Zaenker
Place Unterlinden, F-6800 Colmar
Tel.: +33 (0) 3 89/20 68 95
tourisme-colmar.com
Die Barockhäuser, die die Altstadt von Ettenheim prägen, sind nach der fast völligen Zerstörung 1637 entstanden. Kunstvolle Fassaden und Altstadtgassen mit kleinen Cafés und Geschäften bilden ein malerisches Ensemble. Die Fachwerkidylle der Barockstadt ist das Ergebnis einer nahezu 150-jährigen Bautätigkeit, die nach dem 30-jährigen Krieg begann und mit der Einweihung der Pfarrkirche 1782 ihren Höhepunkt fand.
Wer die schönsten Ecken entdecken will, schließt sich am besten einer öffentlichen Stadtführung an. Die Führungen zu verschiedenen Themen finden ab Mitte Mai statt. Sie starten jeden Freitag um 19 Uhr am Bärenbrunnen beim Rathaus. Die erste öffentliche Stadtführung am 15. Mai führt zu den Spuren, die Kardinal Rohan und Herzog von Enghien in Ettenheim hinterlassen haben. Am 22. Mai folgt ein Spaziergang auf dem barocken Rundweg. Gruppenstadtführungen – auch in englischer und französischer Sprache – können zudem individuell gebucht werden.

TOURIST-INFO ETTENHEIM
Linda Stengg
Rohanstraße 16
77955 Ettenheim
Tel.: 0 78 22/4 32-2 20 ettenheim.de








Luca Baur und die Kunstdes R ä cu snreh

Wenn Luca Baur über seine Kunden spricht, merkt man schnell, worum es ihm wirklich geht. Nicht um möglichst große Mengen, sondern um den Moment, in dem jemand seinen Lachs probiert – und zufrieden lächelt. In seiner kleinen Manufaktur Luba Fuma in Arlesheim setzt er aktiv auf Zeit, Handwerk und Qualität statt auf industrielle Geschwindigkeit.
Text: Stephan Petersen


Der Weg zur eigenen Lachsmanufaktur begann für Luca Baur schon in der Kindheit. Aufgewachsen in einer Familie, in der Gastronomie und gutes Essen immer eine Rolle spielten, entwickelte er früh ein Gespür für Qualität. Die entscheidende Inspiration kam durch seinen Onkel, der ihm das Räuchern beibrachte. Fasziniert von Geschmack und Handwerk begann er zunächst im kleinen Rahmen – mit einem selbst gebauten Ofen im Garten. Was als Experiment startete, wurde mit viel Einsatz zur Selbstständigkeit. Die Anfangszeit war geprägt von langen Arbeitstagen und wenig finanzieller Sicherheit. Doch Baur blieb dran. Heute steht er mit seiner Manufaktur für ein Produkt, das sich bewusst von industrieller Ware abhebt.
Sein Ansatz ist einfach, aber konsequent: Zeit, Sorgfalt und hochwertige Zutaten. Der Lachs wird schonend verarbeitet, ohne Zusatzstoffe, und entwickelt so sein volles Aroma. Für Baur ist klar: Qualität lässt sich nicht beschleunigen. „Wenn ich nicht selbst dahinterstehen kann, kann ich es auch nicht verkaufen“, sagt er. Den Räucherlachs verfeinert er mit Meersalz, den Wildlachs zur Geschmacksunterstützung auch mit braunem Zucker. Einige Varianten ergänzt er zudem mit Gewürzen nach einem jahrzehntealten Familienrezept seines Onkels.
Besonders wichtig ist Luca Baur der direkte Kontakt zu seinen Kunden. Auf dem Wochenmarkt in Arlesheim steht er regelmäßig selbst hinter dem Stand. Dort erlebt er unmittelbar, wie seine Produkte ankommen. „Das Lächeln und die Komplimente der Kunden sind oft mehr wert als ein großer Auftrag“, beschreibt er seine Motivation. Ein Gedanke liegt ihm dabei besonders am Herzen. Auch Kinder sollen hochwertige Lebensmittel kennenlernen. So wie er selbst früh gute Kulinarik erleben durfte, möchte er diese Erfahrung weitergeben. Für ihn ist das mehr als Verkauf – es ist ein Stück Überzeugung.
So bleibt die Manufaktur bewusst überschaubar. Statt auf Wachstum um jeden Preis setzt Luca Baur auf das, was ihn ursprünglich angetrieben hat: ehrliches Handwerk, Zeit für Qualität und die Freude daran, Menschen mit gutem Essen zu begeistern.
InfoLuba Fuma
Culinarium
Altenmatteweg 2 CH-4144 Arlesheim Tel.: +41 79 470 43 95 www.lubafuma.ch
Jeden Freitag von 16–18 Uhr: Verkauf nach Absprache oder Vorbestellung: kontakt@lubafuma.ch
Verkaufsstellen: Ausgewählte Läden und Supermärkte (auf Website einsehbar) sowie Arlesheim Wochenmarkt, Genussmarkt Liestal und Matthäus Markt Basel.
Alemannisches vonStefan P f mua

KOLUMNE
Der Mundart-Autor aus Schallstadt von Bränden und Befindlichkeiten
Weltwit brennt’s an alle Ecke, Lampe gheie vun de Decke, Schiibe platze, Gläser klirre, Fraue mit de Kinder irre zueme bombesichre Keller, ohni z wisse wo und weller un schun kracht’s im nächschte Huus, / Fiier, Rauchschwade, Ruß. Uffgschreckti Vögel schwirre über uffgrissni Wiese.
Un mir? Mir hen kei Krieg. Mir hen defür ä Spritpreiskrise. Rente, Steuer, Energie, Gsundheit un Sozialsysteme –des sin unsri Hauptprobleme. Reforme müsse her.
Doch Reforme die sin schwer. Mr muss si ussprobiere, un tauge si nix, grad nomol reformiere.
So stritte Kanzler, Vize un Minischterin, doch macht des inre Koalition au Sinn?

Do froogsch di doch, was mache die do obe?
Schwätze vun Steuersenkung, Pendlerpauschale, Tempolimit, Spritpreisdeckel un Belaschtungsprobe.
Un so goht’s wittersch zruck un vor vun Eigetor zu Eigetor.
Ja, Politik isch wägerli schwer / un si wär liichter, wenn sie liichter wär.

Eine seltene Schönheit, mit gutem Auge in den Magerwiesen des Lilientals bei Ihringen zu entdecken: die Rotbraune Ständelwurz (Epipactis atrorubens).
Tropische Orchideen waren früher echte Liebhaberpflanzen.
Heute zählen Arten wie die umgangssprachlich Malayenblume oder Schmetterlingsorchidee genannten PhalaenopsisHybriden zu den beliebtesten Zimmerpflanzen. Sie bringen mit ihren langlebigen Blüten exotisches Flair ins Zuhause. Doch Orchideen sind auch bei uns in der Natur zu entdecken: kleiner, aber ebenso reizvoll, besonders im Spätfrühling an ausgewählten Naturstandorten.
Text & Fotos: Frank von Berger
In der REGIO gibt es zahlreiche Plätze, an denen wir diese botanischen Raritäten entdecken und bewundern können. So etwa im Sumser-Garten im Naturschutzgebiet Jennetal am Schönberg bei Ebringen. Er öffnet für einige Wochen im Frühjahr seine Pforte für Besucher. Auf einem kleinen Wiesengrundstück am Waldrand gibt es eine erstaunliche Vielzahl rarer Pflanzenschätze zu entdecken, darunter vor allem mehrere Arten von Wildorchideen. Zu bewundern gibt es hier unter anderem PurpurKnabenkraut (Orchis purpurea), Ohnhorn (Orchis anthropophora) und Ragwurz-Arten (Ophrys). Ein schmaler, gewundener Pfad führt direkt an den kostbaren Gewächsen vorbei, sodass niemand den Weg verlassen muss. Geöffnet ist die Anlage, die in weniger als einer halben Stunde allerdings nur zu Fuß von Ebringen aus zu erreichen ist, bei freiem Eintritt von Ende April bis Anfang Juni an Sonn- und Feiertagen sowie an Samstagen von 9 bis 16 Uhr. Betreut wird der SumserGarten von Ehrenamtlichen, die hoffentlich noch lange ihr Engagement für dieses botanische Kleinod beibehalten.
Ebenfalls eine große Artenvielfalt von Wildorchideen beheimatet das Liliental bei Ihringen. Auf den zahlreichen Magerrasen-Flächen
der forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt des Landes Baden-Württemberg haben sich seit dem Ende der landwirtschaftlichen Nutzung des Areals in den 1950erJahren rund 20 Orchideenarten angesiedelt. Ihre Blütezeit beginnt meist schon Ende April mit dem Helm-Knabenkraut (Orchis militaris) und dem Affen-Knabenkraut (Orchis simia). Letzteres erhielt seinen Namen von den charakteristischen Blütenblättern, die tatsächlich wie ein kleines Äffchen mit Ärmchen, Beinchen und kleinem Schwänzchen aussehen. Ab Mitte Mai erblüht die PyramidenHundswurz oder Spitzorchis (Anacamptis pyramidalis), die durch ihre purpurrosa Färbung schon von weitem zu sehen ist.
Ebenfalls recht auffällig sind die blassgrünen, bis 90 Zentimeter hoch aufragenden, bizarren Blütenstände der Bocks-Riemenzunge (Himanthoglossum hircinum). Die Mittellappen der Einzelblüten sind lang und gedreht wie Bandnudeln. Zwischen den Wiesengräsern etwas versteckt sind bei genauerem Hinsehen einzelne Exemplare der
Hummel-Ragwurz (Ophrys holoserica) und der Bienen-Ragwurz (O. apifera) zu entdecken, ebenso weiß blühende Waldhyazinthen (Platanthera), das Langblättrige Waldvögelein (Cephalanthera longifolia), das Rote Waldvögelein (C. rubra) sowie das etwas höher aufragende Purpur-Knabenkraut (Orchis purpurea). Zum Niederknien schön!
Die meisten WildorchideenArten im Liliental sind häufig und lassen sich gut von den Wegen aus entdecken. Besonders zahlreich gedeihen sie auf der Anhöhe mit der Birken-Sammlung sowie den angrenzenden Magerwiesen. Nur an ganz wenigen Standorten zeigen sich jedoch die dunkelvioletten, aparten, bis 50 Zentimeter hohen Blütenstände des Dingels (Limodorum abortivum) und die grazilen, bis 60 Zentimeter hohen, zierlichen Blütenstängel der Rotbraunen Ständelwurz (Epipactis atrorubens). Wer diese selteneren Arten aufspüren möchte, braucht ein wenig Glück, ein gutes Auge oder den Tipp eines Ortskundigen. Manche Besucher des Lilientals sind botanisch versiert und teilen ihr Wissen gern. Eine Tour durch das Liliental ist übrigens nicht nur
Die zarten weißen Blüten der Waldhyazinthe (u.) sowie das Rote Waldvögelein (u.r.) wachsen zwischen Wiesengräsern im Liliental. Unweit des Wanderparkplatzes Schelinger Höhe sind zahlreiche Exemplare des Brand-Knabenkrauts (r.) zu entdecken.



wegen der Wildorchideen empfehlenswert. Hier gibt es auch viele Baumschönheiten und sogar einen Wald aus Mammutbäumen zu bestaunen. Planen Sie auf jeden Fall genug Zeit ein, denn das ganzjährig frei zugängliche Gelände ist sehr weitläufig, abwechslungsreich und bietet phänomenale Ausblicke auf die Schwarzwaldhöhen!
Am Kaiserstuhl gibt es außerdem noch weitere „Hotspots“, um Wildorchideen zu entdecken. Wer vom Wanderparkplatz an der Schelinger Höhe in Richtung Katharinenkapelle marschiert, kommt schon nach wenigen hundert Metern an einem linker Hand gelegenen Wiesenhang vorbei, auf dem neben Spitzorchis, Helm- und AffenKnabenkraut auch zahlreiche Exemplare des Brand-Knabenkrautes (Neotinea ustulata) wachsen. Letzteres wird auch Brand-Keuschorchis
genannt. Wer noch ein paar hundert Meter weiter und durch ein kleines Wäldchen wandert, findet auf einem anderen Wiesenhang unzählige Exemplare des blauviolett blühenden Kleinen Knabenkrauts (Anacamptis morio), auch Salep-Hundswurz oder volkstümlich Narrenkappe genannt. Diese Art blüht als eine der ersten heimischen Wildorchideen bereits relativ früh, oft schon ab Mitte April.
Zahlreiche Wildorchideen gibt es zudem im Naturschutzgebiet Taubergießen nördlich des Kaiserstuhls, unweit von Rust, zu bestaunen. Dort wachsen mindestens 16 verschiedene Arten von Wildorchideen, darunter alle bei uns heimischen Ragwurz-Arten, nämlich Bienen-, Fliegen-, Spinnen- und HummelRagwurz. Die Ragwurz-Blüten imitieren Insektenweibchen und locken so hochzeitsbereite Insektenmännchen an. Diese stauben bei ihrem Blütenbesuch Pollen ab, tragen ihn zur nächsten Blüte, bestäuben diese und sorgen damit für den Erhalt der Population. Die Ragwurz-Arten im Taubergießen

sind am häufigsten am Hochwasserdamm zu finden. Andere Wildorchideen-Arten finden sich, je nach Standortvorlieben, auch in den feuchteren Zonen des Naturschutzgebietes.

Nur schauen, nicht mitnehmen!
Wer angesichts der schönen Blüten der Wildorchideen daran denkt, ein Pflänzchen für den eigenen Garten auszugraben und mitzunehmen, sei an dieser Stelle ausdrücklich gewarnt: Nicht nur, weil alle Wildorchideen unter strengem Schutz stehen – sie sind auch extrem anspruchsvoll und sensibel. Alle heimischen Orchideenarten wachsen nur dort, wo die Bodenverhältnisse für sie optimal sind. Zudem leben sie in Symbiose mit bestimmten Bodenpilzen. Im heimischen Garten kann ihnen niemand, auch beim besten Willen nicht, die zum Gedeihen benötigten Bedingungen bieten. Ein Umsetzen in den eigenen Garten hätte daher unweigerlich das endgültige Aus für die Pflanze zur Folge. Also erfreuen Sie sich vor Ort an der Pracht und nehmen Sie nur die Erinnerung oder ein paar Fotos mit, nicht aber die Pflanzen!



Phytopraktikerin Nadja
Pohl über eine Heilpflanze, die mehr Aufmerksamkeit verdient
Unscheinbar, aber auf Wiesen, in Gärten und an Wegrändern weit verbreitet, kommt die Kleine Braunelle (Prunella vulgaris L.) nahezu in ganz Europa vor.
Sie erhielt den Namen „Braunelle“, da sie eine der wichtigsten Heilpflanze zur Behandlung der Diphterie war – der „Bräune“, wie man diese Krankheit früher auch nannte. Trotz ihrer bezeichnenden Namen wie Allheil, Immergsund, Mundfäulkraut und Wundwurz geriet der Lippenblütler hierzulande zunehmend in Vergessenheit. Dabei deuten diese Namen schon auf die mannigfaltigen Verwendungsmöglichkeiten der Pflanze hin, die unter anderem antibakteriell und antiviral wirkt. In der Traditionellen Chinesischen Medizin ist sie als „Xia Cu Cao“ bekannt und wird vor allem bei Störungen der Leberfunktion eingesetzt, aber auch bei schweren Erkrankungen wie Krebs, AIDS und Tuberkulose.
Sehr erfinderisch ist das kleine Kraut, was seine Ausbreitung angeht. Es gehört zu den sogenannten Regenballisten und nutzt die Energie der herabfallenden Regentropfen zur Verbreitung seines Samens.
Neugierig geworden? Vielleicht finden Sie diese wertvolle Pflanze ja auch in Ihrem Garten – schauen Sie doch mal nach!


Das Haus stammt aus dem Jahr 1230, seit 1521 war hier die Gemeindestube untergebracht, einst der zentrale Versammlungsort in Denzlingen. Seit Generationen ist die Rebstock-Stube in Familienbesitz. Axel Frey, heutiger Küchenchef, hat in Sternehäusern gelernt und gearbeitet. In der Rebstock-Stube führt er die klassische badische Küche seines Vaters weiter, mit großer Wertschätzung für das, was seine Eltern aufgebaut haben. Sein Credo: Die Kochkunst lebt vom Handwerk.
Text: Marianne Ambs


Am frühen Nachmittag sitzen noch einige Gäste in der holzgetäfelten Gaststube. In der Küche geht es ruhig zu, der Mittagsbetrieb ist vorbei. Vaida Mikstaite, Partnerin von Axel Frey, serviert zwei Espressi an einen Tisch am Fenster. SeniorChef Adolf Frey tut das, was in seiner Gastwirt-DNA verwurzelt ist: Er plaudert mit Stammgästen, ungezwungen und herzlich.
Axel Frey ist währenddessen überall präsent – in der Küche, bei den Gästen, am Telefon. „Ich bin ein Macher“, sagt er lächelnd, als er am Tisch Platz genommen hat. Sein hoher Anspruch an sich selbst ist spürbar, doch ebenso wichtig ist ihm, sich bewusst Auszeiten zu schaffen. Auch von seinem Team erwartet er Engagement und Verlässlichkeit, getragen von einem respektvollen, kollegialen Miteinander, das die Atmosphäre des Hauses prägt.

In der Küche ist der Ton ruhig und konzentriert, die Zusammenarbeit ist eingespielt. Effizienz in der Küche, im Service, im ganzen Haus ist für den Rebstock-Chef

Dem historischen Erbe verpflichtet: Küchenchef Axel Frey und seine Partnerin Vaida Mikstaite (u.) führen die Rebstock-Stube mit herzlicher Gastfreundschaft und handwerklicher Präzision.
wichtig, aber kein Selbstzweck. Ihm geht es darum, Abläufe so zu gestalten, dass Raum entsteht zum Arbeiten wie zum Genießen. Dieses Verständnis war auch leitend für die umfassende Sanierung, die Ende 2025 nach knapp neun Monaten abgeschlossen wurde. „Wir wollten schon früher öffnen, aber dann ist der 25. Dezember 2025 der erste Öffnungstag geworden.“ Ein Neustart ganz nach den Vorstellungen des Chefs: volles Haus, keine Minute Ruhe, aber am Ende des Tages die Gewissheit, das Beste gegeben zu haben.
Mit viel Gespür für die Geschichte des Hauses und zugleich für zeitgemäße Gestaltung wurde die Gaststube mit ihren 80 Sitzplätzen behutsam modernisiert. Natürlich war das Denkmalamt im Boot. „Von Anfang an war klar, dass wir die Historie des Hauses wahren wollen“, sagt Axel Frey. Die Holzvertäfelung wurde sandgestrahlt, die massiven Stützbalken dunkel gestrichen, Tische und Stühle sorgfältig hergerichtet. Ein besonderes Element ist die lange Holztafel anstelle der alten Wirtshaus-Theke. „An unserer Tafel kann man nicht reservieren“, erklärt Frey. „Sie ist Gästen vorbehalten, die spontan vorbeikommen.“ So können Gäste sicher sein, an der Table d´Hôte immer
einen Platz zu finden, auch wenn alle Tische belegt sind. Dem Hausherrn ist das wichtig. „Reservierungen erleichtern uns die Planung. Aber unser Haus ist auch für Menschen offen, die sich kurzfristig entscheiden, essen zu gehen.“
Nach der Sanierung hat sich Axel Frey für eine einsehbare Küche entschieden. „Ein bisschen ein Modeding“, sagt er. „Wir haben uns gedacht, wir probieren es, und wenn es nicht funktioniert, ist das schnell geändert.“ Die Offenheit



kommt gut an. Gäste werfen gern einen Blick in die Küche, ohne dass die Ruhe im Gastraum gestört wird. In der Küche selbst zeigt sich die Stärke des Teams. Jeder Handgriff sitzt, Abläufe greifen ineinander. „Wir arbeiten Hand in Hand, jeder weiß, was er zu tun hat“, so Frey. Gute Vorbereitung ist dabei entscheidend. Schon am Vorabend eines Arbeitstages kontrolliert Axel Frey die Vorräte, schreibt To-do-Listen, bereitet sich gedanklich auf den kommenden Tag vor. Sein Anspruch an Qualität ist hoch und zeigt sich im Detail. „Jede Sauce, jede Garzeit, jede Anrichtung trägt die Handschrift eines Teams, das mit Leidenschaft und
RESTAURANT REBSTOCK-STUBE
Hauptstraße 74
79211 Denzlingen
Tel.: 0 76 66/20 71
Öffnungszeiten:
Mi.–Fr. 12–14.30 Uhr & 18–22.30 Uhr, Sa. 18–22.30 Uhr, So. 17–21 Uhr
rebstock-stube.de
Elegantes Ambiente in der Gaststube, offene Tafel vor der Küche: Im Rebstock sitzt der Gast nah am Geschehen – und bekommt auch ohne Reservierung einen Platz.
Präzision arbeitet“, schreibt er auf der gerade neu gestalteten Homepage, auf der auch Geschichten über das Restaurant erzählt werden.
Verwurzelt in Baden, inspiriert von Frankreich
Axel Freys Kochkunst fußt auf einer hochprofessionellen Ausbildung und auf Arbeitsjahren in Sternehäusern. Der „Hirschen“ von Douce Steiner in Sulzburg, die Auberge de L’Ill der Familie Haeberlin und das Colombi-Hotel von Alfred Klink in Freiburg sind Stationen, an denen er sein Handwerk gelernt hat. Diese Erfahrungen fließen heute in seine Arbeit ein, ohne die eigene Identität zu überlagern. Denn in der Rebstock-Stube geht es nicht um Sterne, sondern um Verlässlichkeit und Wiedererkennbarkeit. „Unsere Stammgäste freuen sich auf ihre Lieblingsgerichte, die sie kennen“, sagt Frey. Klassiker wie Hechtklößchen, die traditionelle Rebstock-Fischsuppe oder geschabte Spätzle haben ihren festen Platz. Dazu kommen saisonale
Gerichte – derzeit Spargel-Variationen –, leicht, präzise, mit französischem Einfluss. Axel Frey beschreibt es als „Kombination aus badischer Verwurzelung und französischer Finesse“. An der Table d’Hôte wird ein bewusst reduziertes, wechselndes „Menu du Jour“ serviert. Hier sitzen die Gäste eng beieinander – eine lebendige, kommunikative Atmosphäre, die vielen gefällt. Im Sommer erweitert die Terrasse im Innenhof dieses Erlebnis ins Freie.
Ein Mittagstisch gehört für Frey selbstverständlich dazu. „Ich mag es nicht, wenn man in den Tag reintrödelt“, sagt er. Und seit einiger Zeit öffnet die Rebstock-Stube auch am Sonntagabend – als Möglichkeit für die Gäste, das Wochenende entspannt ausklingen zu lassen. Die Karte ist dann überschaubar, je nach saisonalem Angebot sind spontane Änderungen möglich. „Weniger Auswahl bedeutet nicht weniger Qualität“,
betont Axel Frey. „Wir konzentrieren uns auf das, was wir an diesem Tag wirklich zeigen wollen.“
Gastgeber mit persönlichem Touch
Tradition bewahren und doch immer wieder Neues ausprobieren, das sind Überzeugungen, die Axel Freys Idee von einem gastfreundlichen Haus mit ausgezeichneter Küche widerspiegeln. Trends verfolgt er nur, wenn sie zum Haus passen. Wichtiger sind Axel Frey Beständigkeit, Weiterentwicklung und ein klarer eigener Weg. Er fühle sich frei, sein Haus nach den eigenen Vorstellungen und denen seiner Vorfahren zu führen. „Da ist mein Name Programm.“ Was macht für ihn einen gelungenen Abend in der Rebstock-Stube aus? „Wenn der Gast zufrieden den Heimweg antritt, dann haben wir unsere Sache gut gemacht. Dafür muss alles stimmen: das gute Essen, das Ambiente, der Service, ein Chef, der sich auch mal sehen lässt, der ansprechbar ist.“ Im Rebstock wird den Gästen am Eingang noch der Mantel abgenommen. „Und nach dem Essen werden unsere Gäste persönlich verabschiedet.“ Für einen guten Gastgeber, findet Axel Frey, sei das auch heute noch eine Selbstverständlichkeit.
Rezept desMonat s

Für die Grießknödel
500 ml Milch
60 g Butter
1 Prise Salz
120 g Weichweizengrieß
2 Eier
1 TL Vanillezucker
Abrieb von 1 Zitrone
Für den Topfenschaum
250 g Topfen
(Quark, 20–40 % Fett)
50 g Puderzucker
1 TL Vanillezucker
100 ml Sahne
1–2 EL Zitronensaft
Das Küchenteam arbeitet Hand in Hand. Den Gast erwartet badische Küche mit französischer Finesse.
Für den eingelegten Rhabarber
300 g Rhabarber

150 ml Wasser
80 g Zucker
1 EL Honig
1 Stück Vanilleschote (oder -paste)
Optional: etwas Ingwer oder Orangenschale
Rhabarber schälen und in 4–5 cm große Stücke schneiden. Wasser, Zucker, Honig und Vanille aufkochen. Rhabarber hineingeben, nur
2–3 Minuten ziehen lassen (nicht zerkochen!). Vom Herd ziehen und vollständig abkühlen lassen. Der Rhabarber soll weich, aber noch formstabil sein.
Für die Grießknödel Milch, Butter und Salz aufkochen. Grieß einrieseln lassen und unter Rühren zu einem dicken Brei kochen. Vom Herd ziehen, leicht abkühlen lassen. Eier, Vanillezucker und Zitronenabrieb unterrühren. Masse 10–15 Minuten quellen lassen. Mit feuchten Händen kleine Knödel formen. In leicht siedendem Wasser ca. 10 Minuten ziehen lassen (nicht kochen!).
Für den Topfenschaum Sahne halb steif schlagen. Topfen mit Puderzucker, Vanillezucker und Zitronensaft glattrühren. Sahne vorsichtig unterheben. Für extra „Schaumigkeit“ den Schaum kurz mit dem Stabmixer auflockern.
Vor dem Anrichten die noch warmen Knödel in goldenen Butterbröseln wälzen, das verleiht ihnen zusätzlichen Geschmack. Der eingelegte Rhabarber gewinnt mit einem kleinen Spritzer Orangenlikör an aromatischer Tiefe. Für eine besonders elegante Präsentation den Topfenschaum in einen iSi-Siphon füllen und luftig aufdressieren. Wer dem Dessert noch mehr Frische verleihen möchte, ergänzt es optional mit einem leichten Rhabarberoder Erdbeersorbet.



Zwei Brüder feiern ihre Liebe zur Saisonküche:
Küchenmeister Andreas und Foodfotograf Mathias Neubauer zeigen, wie genussvoll sich die Jahreszeiten zelebrieren lassen. Von einfachen Gerichten bis zu aufwendigeren Highlights – ein großer Spaß für alle, die kulinarische Abwechslung lieben.
Rezepte: Andreas Neubauer; Fotos: Mathias Neubauer
Süßsauer eingelegter Rhabarber mit Rucola, Pekannuss, Burrata und Schinken
Für 4 Personen
Zubereitungszeit: 25 Minuten und 2 Stunden Zeit zum Einlegen
Für den Rhabarber
300 g Rhabarber
2 saftige Bio-Zitronen
75 g Honig
1–2 TL zerstoßener schwarzer Pfeffer
Für den Salat
100 g Rucola
100 g Pekannüsse (oder Walnüsse)
4 Burrata-Käse (à 100 g)
6 hauchdünne Scheiben Parmaschinken
5–6 EL Olivenöl, Salz
Rhabarber putzen und in etwa 2 cm schräge Stücke schneiden. Von 1 Zitrone mit einem Sparschäler die Schale dünn herunterschneiden und diese in
feine Streifen schneiden. Beide Zitronen halbieren, Saft auspressen.
Ausgepressten Zitronensaft mit Schalenstreifen, Honig, Pfeffer und 100 ml Wasser in einem Topf aufkochen, Rhabarberstücke untermischen.
Topf vom Herd ziehen, Rhabarber samt Sud in ein Einmachglas umfüllen, dieses verschließen und alles mindestens 2 Stunden ziehen lassen.
Für den Salat Rucola putzen, waschen und trocken schleudern. Pekannüsse grob hacken. Burrata abtropfen lassen, Schinkenscheiben halbieren. Alles zusammen auf Teller verteilen.
Eingelegte Rhabarberstücke mitsamt den Schalenstreifen abtropfen lassen und auf dem Salat verteilen. Vom Einlegesud 6–8 EL abnehmen und diesen mit Olivenöl in einer Schüssel verquirlen. Dressing mit Salz abschmecken und großzügig über Käse und Salat träufeln. Sofort servieren.

Bouillabaisse von Süßwasserfischen mit Flusskrebsen
Für 4 Personen
Zubereitungszeit: 30 Minuten
Garzeit: 15 Minuten
12 kleine festkochende Kartoffeln, Salz
800 g Fischfilets mit Haut ohne Gräten
(z.B. Zander, Saibling, Forelle, Waller, Lachsforelle)
16–20 ausgelöste Flusskrebsschwänze
1/2 Stange Lauch, 150 g Karotten
150 g Sellerie, 1 rote Zwiebel
1–2 geschälte Knoblauchzehen
15 g geschälter Meerrettich
2–3 EL Rapsöl
1 TL Safranfäden
1/2 TL Paprikapulver
120 ml Weißwein
250 ml Krustentierfond
300 ml Fischfond, Cayennepfeffer
etwas frisch gezupfter Dill zum Bestreuen
Kartoffeln schälen, halbieren und in kochendem Salzwasser in etwa 20 Minuten weich garen. Inzwischen Fische abbrausen, trocken tupfen und in mundgerechte Stücke schneiden. Flusskrebsschwänze ebenfalls kalt abbrausen und trocken tupfen.
Lauch halbieren, waschen und in dünne Streifen schneiden. Karotten und Sellerie schälen, zuerst in dünne Scheiben, diese dann ebenfalls in Streifen schneiden. Zwiebel schälen, halbieren und längs in feine Streifen schneiden.
Gemüsestreifen zusammen mit Zwiebel, fein geriebenem Knoblauch und Meerrettich in heißem Rapsöl in einen breiten flachen Topf 1–2 Minuten andünsten, dabei mit Safran und Paprika bestreuen. Das Ganze mit Weißwein ablöschen, Krustentier- und Fischfond dazugießen.
Fischstücke und gekochte Kartoffeln zum Gemüse in den leicht köchelnden Sud legen und darin zugedeckt etwa 8
Minuten garen. Dann die Flusskrebsschwänze hinzufügen und weitere 2 Minuten mitgaren.
Suppe mit Salz, Cayennepfeffer würzig abschmecken. Gemüse, Fisch und Krebse in tiefe Teller verteilen, Suppe darüberschöpfen und nach Belieben mit Dill bestreut servieren.
Diese & weitere

SAISON – Bester
Genuss das ganze Jahr von Andreas & Mathias
Neubauer Verlag: GU Verlag, 2025 312 Seiten, Hardcover Preis: 40 Euro
Für 8-12 kleine Portionen oder 1 große rechteckige Porzellanform
Zubereitungszeit: 45 Minuten
Kühlzeit: 1 Stunde
Für den Biskuit
3 Eier (M)
100 g Puderzucker, 100 g Mehl
Für das Kompott
300 g Rhabarber, 75 g Zucker
1-2 TL Speisestärke mit etwas kaltem Wasser verrührt
Für die Pistaziencreme
300 ml Milch, 50 g Zucker
100 g gehackte Pistazienkerne
30 g Vanillepuddingpulver
125 g Mascarpone, Spritzbeutel
Für den Espresso-Mix
150 ml kalter Espresso
75 ml Amaretto
Für den Biskuit Eier trennen. Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Eigelbe mit 3 EL Puderzucker schaumig schlagen. Eiweiße zu steifem Schnee schlagen. Eischnee abwechselnd mit gesiebtem Mehl unter die Eigelbmasse heben. Teig etwa 1 cm dick auf ein mit Backpapier belegtes Backblech
(etwa 20 x 30 cm) streichen, mit restlichem Puderzucker großzügig bestäuben und im Ofen etwa 14 Minuten backen. Herausnehmen, abkühlen lassen und 12–16 Kreise in Größe der Gläser ausstechen. Restlichen Biskuit klein würfeln.
Für das Kompott Rhabarber schälen und in etwa 1 cm breite Stücke schneiden. Diese mit Zucker mischen und 10 Minuten ziehen lassen. Anschließend alles in einem Topf 1–2 Minuten kochen, dann mit etwas Stärke binden und auskühlen lassen.
Für die Creme Milch mit Zucker, Pistazien und Puddingpulver in einen hohen Becher geben und das Ganze mit dem Pürierstab etwa 1 Minute lang durchmixen. Dann den Mix in einen Topf geben und unter ständigem Umrühren so lange erhitzen, bis die Flüssigkeit eine puddingartige Konsistenz erlangt. Danach die Creme erkalten lassen und den Mascarpone unterheben.
Für den Espresso-Mix Espresso mit Amaretto mischen. Etwas auf die Biskuittaler träufeln. PistazienCreme in den Spritzbeutel füllen und abwechselnd mit 1–2 Biskuittalern pro Glas und RhabarberKompott in Gläser schichten. Biskuitwürfel mit restlichem Espresso-Mix beträufeln, auf den Gläsern verteilen.


Spargel mit Pilzen, Kimizu & Sobanudeln
400 g weißer Spargel
200 g frische Ameko Pilze (Pilzhof Rein)
1 Schalotte
100 g Butter
Kimizu-Sauce
3 Eigelb, 1 EL Misopaste
2 EL Reisessig, 1 EL Mirin
1TL Zucker, 1 Prise Salz
100 g Butter, leicht gebräunt
Sobanudeln
200 g Sobanudeln
50 ml Merkles Soja Soße
20 g Butter
Spargel schälen, in Rapsund Sesamöl mit Farbe anbraten. Schalotte fein würfeln, in Butter anschwitzen, Pilze zugeben, würzen.
Für die Kimizu-Sauce Eigelb, Misopaste, Mirin, Essig, Zucker, Salz über dem Wasserbad cremig rühren (wie Hollandaise), zum Schluss braune Butter unterziehen und eventuell passieren.
Sobanudeln bissfest kochen, in Sojasoße und etwas Butter schwenken.
Spargel, Pilze, Nudeln anrichten, mit Kimizu-Sauce servieren.


Der Frühling in der REGIO hat alles zu bieten, was zu Genießer-Stunden dazugehört: milde Temperaturen, Spargel und leichte Weine. Doch welcher Wein passt zum Spargel? Und mit welchen Sekten wird ein Abend auf der Terrasse noch vergnügter? Das sind unsere Empfehlungen.

Text: Marianne Ambs
Spargel ist reich an Vitaminen, kalorienarm und lecker. Viele Gründe, die Spargelzeit ausgiebig zu nutzen. Noch schöner wird der Genuss des königlichen Gemüses mit dem passenden Wein. Die Weingüter und Winzergenossenschaften in der REGIO wissen, was zum Spargel passt: leichte, trockene Weißweine mit sanfter Säure und zarten


Aromen. Grundweine sind Silvaner, Weißburgunder (Pinot Blanc), Grauburgunder (Pinot Gris) und Müller-Thurgau, aber auch Gutedel und Riesling. Die sortenreinen Weine und Cuvées umschmeicheln mit Anklängen an Birnen, Äpfel und Nüsse die leichte Bitternote des Spargels und schaffen einen harmonischen Genuss.


Spargel ist aber nicht gleich Spargel. Neben dem weißen Spargel gibt es auch grüne und violette Stangen auf dem Markt. Je nach Spargelart und Rezept variieren die Weinempfehlungen: Zum weißen Spargel mit Sauce Hollandaise sind Weißburgunder, Chardonnay oder Gutedel die richtige Wahl. Zum grünen Spargel passt ein Sauvignon Blanc oder ein Grauburgunder. Wird Spargel mit Fisch kombiniert, ist ein leichter Weißburgunder oder ein Rivaner bzw. Müller-Thurgau die perfekte Ergänzung.
Wer gerne Neues ausprobiert, der kann auch einen leichten Rotwein zum Spargel öffnen. Noch besser funktioniert ein Spätburgunder Rosé, der gut gekühlt auf den Tisch kommen sollte.




B Weingut Mossmann – Alte Wache Selektion
Pinot Rosé
Pinot Rosé l brut
2023 | Preis: 19 €
Kellermeister: Georg Moosmann & Timo Käppele
Leuchtend kühles Apricot mit edlem Moussieren im Glas. Bezaubernd sommerliche Frucht von reifen Waldbeeren, frischen Himbeeren, roten Äpfeln, schwarzen Kirschen und frecher Minzeduftigkeit. Ein prickelnder Vergnügungspark.
12 % Vol. 6 – 8 °C
K Arndt Köbelin Weingut
Winzersekt Pinot Brut Privat Cuvée
Weißburgunder, Grauburgunder, Spätburgunder brut
2023 | Preis: 17 €
Kellermeister: Arndt Köbelin
Lebendig, rassig, cremig. Herrliche Burgunderfrucht. Macht gute Laune und Lust auf mehr. Perfekt als Aperitif, zu feierlichen Anlässen, idealer Begleiter zu feinen Häppchen oder mediterranen Vorspeisen.
12 % Vol. 5 – 12 °C
M Weingut Fritz Waßmer
Sekt Pinot Rosé
Spätburgunder l brut
Preis: 13,90 €
Kellermeister: Fritz Waßmer
Erdbeere mit Sahne, gefolgt von roter Johannisbeere und weißen Büten. Herrlich frisch und animierend am Gaumen, mit schönen roten Früchten und einer Prise Salz. Trocken und frisch im Abgang.
12 % Vol. 6 – 10 °C


B Stiftungsweingut
Jesuitenschloss Cuvée
Cuveé aus Weisburgunder und Müller-Thurgau
trocken
Preis: 11 €
Kellermeister: Kilian Hunn
Aromatische gelbe Fruchtaromen im Duft, feine, spritzige Art am Gaumen, mit zarter Restsüße und ausgewogener Säure, sehr süffig. Als Aperitif, zu Sushi und süß-sauren Asiagerichten.
12,5 % Vol. max. 4 – 6 °C
K Geldermann Privatsektkellerei GmbH
Weissburgunder Baden
Weissburgunder | Extra Brut 5,6 g/l
Preis: 19,95 €
Kellermeisterin: Déborah Ruffing Tabbone
Ein eleganter Sekt mit feinperliger Textur, der durch seine Aromen von weißem Pfirsich, Mandel und Zitrus begeistert. Ob als stilvoller Aperitif oder als Begleiter zu erlesenen Speisen – dieser Weißburgunder Extra Brut verkörpert Charakter, Noblesse und eine zeitlose Genusskultur.
12 % Vol. 6 – 8 °C

M Winzergenossenschaft Britzingen eG Weißer Burgunder brut
2023 l Preis: 9,20 €
Kellermeister: Bruno Kiefer
Ein edler Sekt mit feiner Perlage, strohgelber Farbe und einem fruchtigen Bukett von Birnen und einem Hauch von Mandeln. Im Geschmack präsentiert er sich mit einer lebendigen Säure und einem harmonischen Gesamteindruck. Er macht jeden Schluck zu einem Genusserlebnis.
12 % Vol. 8 °C
M Winzergenossenschaft Britzingen eG Baden Crémant Rosé
Spätburgunder, Schwarzriesling, Chardonnay brut
2022 | Preis: 14,50 €
Kellermeister: Bruno Kiefer
Feinfruchtiger Charakter, elegant im Trunk, sehr feine Perlage, anhaltender Abgang, kräftig lachsfarben. In der Nase zeigen sich Aromen nach Wald- und Himbeeren, weiche Säure umspielt die Fruchtnoten von hellrotem Beerenobst.
13 % Vol. 8 °C

M Winzerkeller Auggener Schäf
Gutedel – Sauvignon Blanc
trocken
2023 l Preis: 8,50 € (0,75 l)
Kellermeister: Andreas Philipp
Es vereinen sich die sanften Aromen des Gutedels mit der knackigen Frische des Sauvignon Blanc. Mit Zitrus, grünem Apfel und einem Hauch von Birne ein prickelndes Erlebnis im Frühjahr 2026.
12,5 % Vol. 6 – 8 °C

Ausstellungen
NATURHISTORISCHES
MUSEUM
Wildlife Photographer of the Year
Die 100 weltbesten Naturfotos Basel, bis 28.6. www.nmbs.ch
MUSÉE ZOOLOGIQUE
Biodiver–Cité
Vielfalt der Fauna in der Stadt Straßburg, bis 31.12. www.musees.strasbourg.eu
MUSEUM ART.PLUS
Andreas Tesch
Future Fossils
Donaueschingen, bis 7.6. www.museum-art-plus.com
KUNSTHALLE BASEL
Coumba Samba – Wild Wild
Wall
Zwischen Mainstream-Kultur & subversiven Praktiken
Basel, bis 23.8. www.kunsthallebasel.ch
KUNSTMUSEUM BASEL
The First Homosexuals
Die Entstehung neuer
Identitäten 1869–1939 Basel, bis 2.8. www.kunstmuseumbasel.ch
DREILÄNDERMUSEUM
Legal – Illegal
Graffiti, Street Art & Murals im Dreiland Lörrach, bis 12.7. www.dreilaendermuseum.eu
HISTORISCHES MUSEUM
Schatzfunde
Versteckt, verschollen, entdeckt Basel, bis 28.6. www.hmb.ch
CARTOONMUSEUM
José Muñoz
Broken Voices – Retrospektive mit Originalzeichnungen aus Comicklassikern Basel, bis 21.6. www.cartoonmuseum.ch
SPIELZEUG WELTEN MUSEUM
Teddy
Das beliebteste Kuscheltier der Welt: von Legende bis Lifestyle Basel, bis 31.1.27 spielzeug-welten-museum-basel.ch
KUNSTHALLE MESSMER
Hermann Hesse
Bereit zum Aufbruch: Der Literatur-Nobelpreisträger als Maler
Riegel, bis 11.10. www.kunsthallemessmer.de
KERAMIKMUSEUM
Jugendstil international
Keramische Kunst ohne Grenzen Staufen, bis 28.11. www.landesmuseum.de
MUSEUM ART.PLUS
Una Passeggiata Italiana Künstlerischer Spaziergang durch Italien
Donaueschingen, bis 7.3.27 www.museum-art-plus.com
AUGUSTINERMUSEUM
Zukunfts(t)räume
Museum im Wandel Freiburg, bis 21.2.27 www.museen.freiburg.de
DOKUMENTATIONSZENTRUM NS
Ende der Zeitzeugenschaft? Vom Erzählen zum Bewahren. Wie Erinnerung weiterlebt Freiburg, bis 13.9. www.museen.freiburg.de
FORUM WÜRTH
Einschnitt | Ausdruck Hap Grieshaber Arlesheim, bis 2.5.27 www.kunst.wuerth-ag.ch
AUGUSTA RAURICA
Das perfekte Dinner Kulinarische Genusswelt der Antike
Augst, bis 31.8. www.augustaraurica.ch
MUSÉE TOMI UNGERER
Hier spricht dein Echo-cho-cho Der Spirit von F’murrr mit Anmerkungen von Camille Potte Straßburg, bis 31.8. www.musees.strasbourg.eu
MUSEUM FÜR NEUE KUNST
Spielfeld. Sport & Kunst Sport als Massenphänomen Freiburg, 1.5. bis 11.10. www.museen.freiburg.de
E WERK FREIBURG
Gemeinsam für Freiburg Geschichten für Engagement & Verbundenheit in Vielfalt E-Werk, Freiburg, jew. 1 Std. vor Vorstellungsbeginn, 6.–13.5. www.performing-democracy.de
STADTMUSEUM LAHR
500 Jahre Schützen
Geschichte des Schützenwesens Lahr, 6.5. bis 20.9. www.stadtmuseum.lahr.de
GALERIE FÜR GEGENWARTSKUNST, E WERK
Michael Winterberg – Drifting Futures
Fragile Zukunftsentwürfe Freiburg, 10.5. bis 5.7. gegenwartskunst-freiburg.de
FREITAG, 1.5.2026
Dieter Nuhr
„Nuhr auf Tour“-2026
Musical Theater, Basel, 19.30 Uhr www.musical.ch
DIENSTAG, 5.5.2026
Olaf Schubert & seine Freunde
„Jetzt oder now!“ Europa-Park, Rust, 20 Uhr, auch am 6.5. im Musical Theater, Basel www.europapark.de
MITTWOCH, 6.5.2026
Comedy Flex
Stand-up-Comedy MensaBar, Freiburg, 20 Uhr www.comedyflex.de
SAMSTAG, 9.5.2026
Chris Tall
„Keep Laughing!“-Tour 2026 SICK-Arena, Freiburg, 20 Uhr www.vaddi-concerts.de
DONNERSTAG, 14.5.2026
Bastian Bielendorfer
„GameChangers“ Messe Offenburg, 20 Uhr www.s-promotion.de
SAMSTAG, 16.5.2026
Till Reiners
„Das ist alles Teil der Show“ Konzerthaus, Freiburg, 20 Uhr www.vorderhaus.de
MONTAG, 18.5.2026
Maria Clara Groppler
„Meerjungfrau“-Tour 2026 Jazzhaus, Freiburg, 20 Uhr www.jazzhaus.de
MITTWOCH, 20.5.2026
Starbugs Comedy „Crash Boom Bang“ Burghof, Lörrach, 20 Uhr www.burghof.com
SONNTAG, 31.5.2026
Sascha Grammel
„Wünsch dir was!“
Messe Offenburg, 19 Uhr www.karoevents.de

Dies war eine Leseprobe der Mai-Ausgabe 2026.
Das komplette Heft ist ab dem 30. April im Handel.