Was da wieder los ist: Ausstellungen, Events, Kino, Theater u.v.m

![]()
Was da wieder los ist: Ausstellungen, Events, Kino, Theater u.v.m

Freiburgs Verpackungssteuer und die Folgen
Revolution mit Nippel-Pasties
Ist Freiburg blackout-sicher?
Der schrille Zoff am Augustinerplatz
Nackt-Aktivist plant Demo
Busses Frust über die Willkür der Behörden
Tricks gegen schlechten Schlaf mit SONDERHEFT Bauen Wohnen&









Gibt's mancherorts vor der Filiale „geschenkt“: Pizzakartons kosten sonst neuerdings 50 Cent Verpackungssteuer plus Mehrwertsteuer.

Zwei Dinge braucht es für diese umstrittene


wir feiern eine Premiere in meinen elf chilli-Jahren: Zweimal das gleiche Thema als Titelgeschichte innerhalb von nur 3 Monaten – das gab’s noch nicht. Aber es führte kein Weg dran vorbei: Im Dezember berichteten wir über die nahende Verpackungssteuer. Jetzt ist sie da – wir tun es wieder. 50 beziehungsweise 20 Cent pro Einwegverpackung oder Einwegbesteck in der Gastronomie. Es war klar: Das wird Welle machen.
Und das tut es. Bürokratischer Wahnsinn, massive Verteuerung, ausbleibende Kundschaft. So wird geschimpft. Das ist die eine Seite. Aber unsere Recherche der vergangenen Wochen zeigt auch eine andere: Ganz unaufgeregt gibt’s die Münsterwurst mit Serviette verpackungssteuerfrei. Die Currywurst wird in Mehrwegschale serviert. Den Kaffee gibt’s im wiederverwertbaren Recup-Becher.
Bei allem verständlichen Ärger um die Abgabe: Sie zeigt Wirkung. Was vielleicht mancherorts übersehen wird: Wer einen Mehrwegbehälter nimmt, zahlt als Kunde keinen Cent extra. Man bekommt das Pfand ja schließlich zurück. Ja, es ist ein Mehraufwand. Aber ja, das sind wir unserem Planeten schuldig.
Steuer dringend: 1. Ein Mehrweg-System für alles, was To-go ist. Also auch Pizza, Döner und Yufka. Beim chilli haben wir solche Systeme getestet – funktioniert. 2. Eine breite Rückgabemöglichkeit für Mehrweg. Bei Pfandflaschen klappt das ja auch.
Die Bäckerei Pfeifle meldet: Sie haben für Kaffee Einweg- und Mehrwegbecher. Zwei Drittel der Kund·innen nehmen Einweg und zahlen Steuer. Das verstehe, wer will. Vielleicht sollte die Bäckerei einfach keinen Einweg mehr anbieten. Das spart Steuern – und bürokratischen Aufwand.
Apropos Politik: Freiburg hat zwei neue Rathaus-Chefs. Frisch gewählt wurden Carolin Jenkner (CDU) als Finanzbürgermeisterin und Roland Meder (SPD) als Sozialbürgermeister. Wir gratulieren und hoffen auf gutes Gelingen.
Wir wünschen anregende Lektüre. Bleiben Sie, bleibt uns gewogen.
Ihr Till Neumann
Redakteur & die chillisten









› 10-12 Kosten extra: Einwegverpackungen in der Gastronomie gibt's nur gegen Aufpreis
EDITORIAL 3 GASTKOLUMNE
NACHGEWÜRZT 7
MEHR KOLUMNEN 47, 50
TITEL
WIRBEL UM STEUER 10–12
Pizzakartons und Co. kosten 50 Cent plus Mehrwertsteuer extra. Das sorgt für viel Ärger, zeigt aber auch Effekte
WIRTSCHAFT
„SIND KEINE BANK“ 14
Die Sparkasse Freiburg gibt's seit 200 Jahren. Gefeiert wird auch mit einer ungewöhnlichen Pressekonferenz
KOMMUNEN 15
Das Freiburger Rathaus ist ein Konzern und legt neue Zahlen offen
SZENE
BLACKOUT-SICHER? 16
Nach dem Berliner Schock: Wie sich kritische Infrastruktur in Freiburg gewappnet sieht
RADSTADT-VERGLEICH 17
Velo-Aktivist Ingwar Perowanowitsch zur Frage: Was kann Freiburg von anderen Vorzeigestädten lernen?
chilli – Das Freiburger Stadtmagazin
chilli Freiburg GmbH
Paul-Ehrlich-Straße 13, 79106 Freiburg
fon / Redaktion 0761-76 99 83-0 fon / Anzeigen 0761-76 99 83-70 fon / Vertrieb 0761-76 99 83-83 www.chilli-freiburg.de
E-Mail für Online- / Printredaktion redaktion@chilli-freiburg.de
Geschäftsführerin (V.i.S.d.P.)
Michaela Moser (mos): moser@chilli-freiburg.de
Chefredaktion
Lars Bargmann (bar): bargmann@chilli-freiburg.de

› 21 Fühlt sich frei: Der Freiburger Lehrer Ulrich Thomas Wolfstädter mag's nackt
TRICKS FÜR SCHLAFLOSE 18–19
Eule in der Grübelfalle: Mediziner hilft chillistin, nachts besser zur Ruhe zu kommen
„DIE BRENNEN TOTAL“ 20 Wie die Straßenzeitung „Freie Bürger“ leidenschaftlich dem Personalmangel trotzt
OHNE KLAMOTTEN 21 Ein Freiburger fühlt sich nackt frei – und plant eine DemoWanderung durch den Sternwald KALENDER
ON STAGE 22–36 Konzerte, Theater und Co.: Das geht in der Regio ab
GROSSER NEUBEGINN 38–41 Nach 21 Jahren Sanierung öffnet das Augustinermuseum wieder seine Tore – mit neuen Themenbereichen KINO
LOB UND REKORD 42–43 Freiburger Kinos ziehen erfolgreich Jahresbilanz // Filmtipps

› 37-49 cultur.zeit: News aus Freiburg zu Kultur, Musik, Literatur und Leinwand
„DER KÖRPER VIBRIERT“ 44–45
Die Freiburger Zwillinge Faivel und Young Kennedy machen sich bundesweit einen Namen mit Accapella-Battles
JAM IN DER HERBERGE 46–47
Neuerdings steigen im Black Forest Hostel Musiksessions mit einem etwas anderen Ansatz // Musiktipps
LITERATUR
RACHEENGEL IN BERLIN 48
Der Freiburger Dichter Ulrich Land und sein fantasievoller neuer
Else-Lasker-Schüler-Krimi
MIT ALLEN WASSERN 49
„Das System Netanjahu“: Joseph Croitoru veröffentlicht Biografie eines umstrittenen Politikers // Buchtipps
Redaktion
Till Neumann (tln): neumann@chilli-freiburg.de
Jannis Jäger (jsj): jannis.jaeger@chilli-freiburg.de
Kultur redaktion
Michaela Moser (mos): moser@chilli-freiburg.de
Erika Weisser (ewei): weisser@chilli-freiburg.de
Marianne Ambs (mam): ambs@chilli-freiburg.de
Terminkalender
Lilian Gerstenmaier: terminkalender@chilli-freiburg.de
Gastautoren
Volkmar Staub, Anna Castro Kösel, Ralf Welteroth
Lektorat Beate Vogt
Schlussredaktion Till Neumann
Grafik Sven Weis (Leitung), Benedikt Schmidlin, Sarah Heinzel Titel @ iStock.com/ljubaphoto cultur.zeit Titel © fwtm_spiegelhalter19 Bildagenturen iStock.com, freepik.com, unsplash.com, pixabay.com
Anzeigenannahme per E-Mail anzeigen@chilli-freiburg.de
Anzeigenberatung
Marion Jaeger-Butt, Nathalie Braun, Armando Sainovic, Lilian Gerstenmaier beiermeister mediaberatung Vertrieb
Lilian Gerstenmaier gerstenmaier@chilli-freiburg.de Druckunterlagenschluss Jeweils am 28. des Vormonats. Es gilt die Preisliste Nr. 17
Druck & Belichtung
Hofmann Druck, Emmendingen
Themenbuch dieser Ausgabe
Bauen & Wohnen
Nächster Erscheinungstermin 13. März 2026
Ein Unternehmen der Die im Magazin enthaltenen Beiträge sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung des Verlages unzulässig und strafbar. Dies gilt insbesondere für Vervielfältigung und Einspeicherung in elektronische Systeme. Gleiches gilt für den Nachdruck von uns entworfener Bilder und Anzeigen.

Keiner in BaWü wohnt höher als Conny Gröbler. Der 49-Jährige hat 25 Jahre lang die Loipen auf dem Feldberg gespurt. Jetzt hat er aufgehört. Als „Der Feldberger“ ist er aber weiter eine Instagram-Bekanntheit – und bekommt regelmäßig Heiratsanträge. Im chilli-Heimspiel berichtet er, wie es dazu kam.
„Als selbstständiger Loipenpräparierer habe ich nach 25 Jahren aufgehört. In der langen Zeit hat sich einiges verändert. Vor 25 Jahren waren die Winter noch Winter. Wenn du dein Geld damit verdienen musst und teure Maschinen besorgst, muss sich das auch rentieren.
Der Klimawandel ist ein Faktor.


Ein weiterer ist die Politik am Feldberg. Der Berg ist im Wandel und ich bin nicht ganz einverstanden mit der Loipenpolitik. Wenn du mit deinem Namen dafür nicht mehr stehen willst, musst du Entscheidungen treffen.
Zu dem Job kam ich über die Hütte, die meine Familie hier oben betrieben hat. Wir haben sie damals als Pension umgebaut und einen Pistenbully geholt. Bürgermeister Stefan Wirbser kam im Jahr 2000 drauf, dass ich die Loipen machen könnte. Das hat mir natürlich Spaß gemacht hat.
Damals sind Anfang November die Autos nur noch bis zur B317 gefahren. Dann waren fünf, sechs Monate Schnee am Stück. Im Frühjahr oder zu Ostern wurde die Straße einmal aufgefräst und wir haben die Autos wieder hochgeholt.
Meine Schichten gingen meist so um drei, vier Uhr nachts los: Schneeverwehungen räumen, Hüttenwirte anfahren, die Ein- und Ausgänge schieben. Mit einfach rübertuckern wie heute war es nicht getan. Da musste man sich richtig durch den Schwarzwald kämpfen.
Meine schönsten Momente waren die nächtlichen Touren durch verschneite Wälder. Wenn die Tannen fantastische Figuren bilden, wo du dich manchmal erschreckst, weil
du denkst: Huch was steht denn da im Dunkeln? Dann die Begegnungen mit Tieren. Schlimm war, wenn du mit der Maschine mitten in der Nacht einen Schaden hattest und liegen geblieben bist. Oder wenn du tagsüber hautnah Unfälle miterlebt hast. Ich arbeite ja auch ein bisschen mit der Bergwacht zusammen. Wir unterstützen uns gegenseitig und das sind dann eben nicht so tolle Erlebnisse, aber die gehören einfach auch mit zum Berg dazu. Ich wohne auf dem Gipfel unterhalb vom SWR-Sendeturm in der Wetterstation. Im Ländle lebt keiner höher. Das Leben dort ist einsam. Das muss man gewohnt sein. Ich sage oft: Einsamkeit macht süchtig. Schon nach ein paar Stunden Trubel in der Stadt freue ich mich auf den Berg: Du siehst die vielen Lichter unten, hast deine Ruhe und die Naturgewalten vor der Nase. Die Berge gehören zu meinem Leben dazu.
Ich bin aufgewachsen im Thüringer Wald – oben im Dorf –, dann als Jugendlicher mit meinen Eltern hier in den Schwarzwald gekommen. Also ich kenne es nicht anders. Ich will den Leuten diese subalpine Insel Feldberg mit Fotos und Videos näherbringen. Ich nehme einfach mein iPhone, freue mich, dass da ab und zu ein paar tolle Bilder rumkommen. Das ist ein Ding nebenher, der Oberinfluencer bin ich nicht.
Hochzeitsanträge kommen trotzdem ab und zu. Das kommt davon, dass viele Mädels das als romantisches Leben sehen: Da oben der einsame Almöhi.
Mein Job ist jetzt, die Wetterstation des Deutschen Wetterdienstes hier oben zu betreuen. Ich sorge dafür, dass Daten gesammelt werden und nach Offenbach rausgehen. Da ich schon immer selbstständig bin, heißt es, bis zur Rente arbeiten bis zum Umfallen. Solange ich hier oben bin, kann ich die Zeit aber einfach genießen.
Aufgezeichnet von Till Neumann

Es ist beschlossen: Das Freiburger Eisstadion wird generalsaniert. 39 Millionen Euro soll das Ganze kosten. Ein Paukenschlag dabei: Allein fünf Millionen Euro zahlt der Eissport-Unterstützer Maximilian Zimber-Morat (rechts auf Foto). Und zwar aus der Privatschatulle. Bei der Pressekonferenz saß er neben den Bürgermeistern und EHC-Chef Müller und teilte in knappen Worten mit, dass ihm das ein Herzensanliegen sei, er dazu aber keine großen Reden schwingen möchte tln

Beim Neujahrsempfang der Stadt Freiburg gab es am 14. Januar im Konzerthaus eine Rede des Oberbürgermeisters und ein buntes Kulturprogramm. Doch das fiel knapper aus als geplant: Das Trio Exil46 sollte eigentlich zum krönenden Abschluss auflaufen. Die drei Musiker·innen standen spielbereit hinter der Bühne – als OB Martin Horn plötzlich das Event für beendet erklärte. Die rund 1000 Besucher·innen eilten zu Drinks und Häppchen. Der Auftritt fiel ins Wasser. Es folgte, wie das chilli erfuhr, eine herzliche Entschuldigung. Shit happens. tln
Sag mir, wo sind die internationalen Regeln hin, wo sind sie geblieben?
Von der Weltpolitik Moral zu erwarten, ist etwas naiv. Zurzeit ist alles durcheinander. Keiner hält sich mehr an bisherige Gepflogenheiten. Die selbsternannten Herrscher dieser Welt glauben sich alles erlauben zu können: Lügen, verleumden, andere Länder überfallen, Demonstranten abschlachten, was immer ihnen einfällt und wann immer es ihnen beliebt.
Die politischen Seminare an den Unis laufen heiß. Meine Oma hatte noch einen klaren politisch-moralischen Kompass, ganz ohne Studium. Sowohl zu Putins Angriffskrieg als auch zu Trumps Coup, Maduro festzusetzen und den souveränen Staat Venezuela anzugreifen, hätte sie gesagt: „Sowas macht man doch einfach nicht.“ Sie hatte das sensible Gespür für das, was Recht und Unrecht ist.
Obwohl sich unsere feministische Außenpolitikerin Anna Lena den Vorsitz in der UN-Vollversammlung erschlichen hat, hörte man von dort nur den lauwarmen Satz, dass alle das Völkerrecht einhalten müssen. Aber was soll man von der UNO schon erwarten, eine Organisation, die sich nach einem Fiat benannt hat? Die UNO hat ja keine eigene Eingreiftruppe, um das Völkerrecht durchzusetzen. So wenig wie meine Oma.
Die regelbasierte Weltordnung ist vorbei. Wenn sie denn je da war. Und wer hat die Regeln bestimmt und wer hat sich daran gehalten? International gilt zurzeit das Recht des Stärkeren statt die Stärke des Rechts. Wenn ich auch nicht weiß wie, wir müssen die Menschenrechte und die Souveränitätsrechte wieder stärken und damit die politisch Rechten schwächen.
Heißt das, dass wir Europäer völlig hilflos sind, wenn Trump doch noch zu seinem nächsten Coup ansetzt, das dänische Königshaus festsetzt, in Guantanamo interniert und sich Grönland unter den Nagel reißt? Nein. Wir reißen dann alle das Fenster auf und schreien in die Welt hinaus: „Sowas macht man doch einfach nicht.“ Und ich plädiere dafür, dass meine Oma eine eigene Eingreiftruppe bekommt. Wenn Anna Lena wenigstens das durchsetzen könnte, dann wäre sie vielleicht doch am richtigen Platz in New York.
Eine scharfe Chilli-Schote in die Suppe von allen Gewaltpolitikern.

Volkmar Staub, geboren in Lörrach, lebendig in Berlin, vergibt im chilli die Rote Schote am goldenen Band.


























Einwegmüll reduzieren: Das soll die umstrittene Verpackungssteuer bewirken
Viel Aufregung, aber erste Effekte:
Seit dem 1. Januar gilt in Freiburg die Verpackungssteuer für To-go-Speisen und vieles mehr. Sie soll Einwegverpackungen bekämpfen und Mehrweg fördern. Doch die Regelungen sind kurios und kompliziert. Tricksereien machen die Runde. Das chilli hat mit Gastronomen, Kunden, Politikern und Aktivisten gesprochen – von Empörung bis Offenheit ist alles dabei.
Münsterplatz. Ein kalter Dienstagmorgen im Februar. Es ist kurz nach 10. Schon jetzt liegen bei „Meier’s Wurststand“ rund 30 Würste auf dem Grill. Die Kunden freut’s. „Eine lange Rote im Brötchen mit Senf bitte“, sagt ein älterer Herr. „Das macht 3,50 Euro“, sagt der Verkäufer in rotem Pulli und grauer Schürze. Verpackungssteuer on top? Fehlanzeige. „Wir haben keine Verpackungen mehr“, erklärt Standchef Thomas Meier. Er hat alle Einwegverpackungen abgeschafft – und setzt auf Mehrweg oder
Kostenloses. Die Currywurst serviert sein Team in schwarzen Mehrwegschalen (50 Cent Pfand). Zur Wurst im Brötchen gibt es eine Serviette für umme. „Das ist ein Hygieneartikel, da ist keine Verpackungssteuer fällig“, erklärt Meier.
Der Aufwand ist daher überschaubar. Doch Kundenkritik gibt’s trotzdem. „Beim Pfand beschweren sie sich erst mal“, so Meier. Doch das lege sich, da es den Betrag ja zurückgibt. „Die meisten essen hier am Stand und geben die Schale direkt wieder ab“, erklärt Meier. Nicht überall läuft es so unaufgeregt. „Massiven Unmut“ äußert Martin Bitterlich aus Reute bei Freiburg. Der 46-Jährige hat eine Mail an die Redaktion geschrieben, um seinem Ärger Luft zu machen.
Mitte Januar war er demnach mit seiner Familie in Freiburg bei McDonald's und erlebte eine böse Überraschung: „Bei einem Gesamtwert von 51,96 Euro wurden uns 7,11 Euro an Verpackungssteuer berechnet“ (siehe Kassenbeleg Seite 12). Rund 13 Prozent des Umsatzes. Besonders absurd für ihn: „Sogar die Papierumhüllung der Pappstrohhalme wurde mit dieser Steuer belegt.“ Zudem empört ihn, dass auf die Verpackungssteuer Umsatzsteuer obendrauf kommt. „Das setzt dem bürokratischen Wahnsinn die sprichwörtliche Kirsche auf“, so Bitterlich. Diese fiskalische Dreistigkeit sei dem Endverbraucher nicht mehr vermittelbar. Zumal seine Familie die Speisen mit nach Hause genommen habe. Der Müll sei damit im eigenen Abfall gelandet – für den die Familie ja bereits bezahle. Martin Bitterlich zieht Konsequenzen: „Wir als Familie werden, solange diese Steuer existiert, keinerlei Einkäufe und Umsätze mehr in Freiburg tätigen.“ Der Verzicht sei kein Protest gegen den Wirt,



Hat nur noch Mehrweg:
„Meier's Wurststand“ auf dem Münsterplatz von Thomas Meier


sondern gegen die politischen Rahmenbedingungen, die ihn zum Handeln gegen seine Kunden zwingen würden. Verärgert ist auch der Freiburger Tobia Passaro. Er hat die Petition „Rücknahme der Verpackungssteuer in Freiburg“ ins Netz gestellt. 2848 Menschen haben sie bis zum 4. Februar unterschrieben. Mit seinem Aufruf fordert Passaro: „Wir appellieren an die Verantwortlichen, die Verpackungssteuer in Freiburg zurückzunehmen und die Bewohner nicht weiter finanziell zu belasten.“ Bürgerinnen und Bürger hätten bereits „zahlreiche Herausforderungen zu bewältigen, insbesondere wenn es um die hohen Mietpreise in unserer geliebten Stadt geht“. Passaro ist überzeugt: „Die Steuer wird keinen positiven Effekt haben.“
Treibende Kraft für die Einführung der Steuer war die Grünen-Fraktion im Gemeinderat. Das Ergebnis der finalen Abstimmung war mit 26 zu 22 Stimmen knapp. Auch Oberbürgermeister Martin Horn war gegen die Einführung. Grünen-Fraktionsvorsitzende Sophie Schwer findet den Weg dennoch weiterhin richtig: „Wir sehen die Kuriositäten, ich würde aber nicht sagen, dass das in der Breite nicht klappt.“ Die Umweltnaturwissenschaftlerin hört auch Positives: „Bei uns kommen auch Rückmeldungen an von den Leuten, die sagen, endlich passiert da mal was – lasst euch nicht einschüchtern.“
Patissier Matthäus Wenzlik zeigt in einem Facebook-Video auf seiner Seite „Frohnat.Bio“, wie er Holzgabeln einfach abschneidet, damit sie kleiner als zehn Zentimeter werden. „Dann kostet das gar nichts“, erklärt er im Video. Es wurde 1450 Mal geteilt, hat 626 Kommentare und 847.000 Aufrufe.
Viel Reichweite hat auch ein Video vom Freiburger FDP-Stadtrat Franco Orlando bekommen. Der hauptberufliche Fahrradhändler will damit „versuchen, die Verpackungssteuer zu verstehen“. Das Video zeigt ihn im Café Ambrosia, wo ihn Gastronom Tim Cordell in die Kuriositäten der Steuer einführt: „Warm wird das Sandwich 50 Cent teurer“, erklärt er. Oder auch: Cappuccino mit Kuhmilch (7 Prozent Mehrwertsteuer plus Verpackungssteuer) ist günstiger als Cappuccino mit Hafermilch (19 Prozent Mehrwertsteuer plus Verpackungssteuer). Der Grund: Kuhmilch gilt als Grundnahrungsmittel.
„Für uns easy“: Christoph Wyen vom Sedan Café sieht's entspannt

20.000 Einwegbecher landen laut Umweltschutzamt Freiburg täglich im Müll. Für Schwer ist es daher höchste Zeit zu handeln: „Das Problem braucht eine politische Antwort.“ Man könne mit Fug und Recht behaupten, man habe alles andere versucht. Als Beispiel nennt sie die aufwendige Augen-auf-Kampagne zur Sensibilisierung der Bürger·innen. Schwers Einschätzung der Lage: „Dass es jetzt so eine Welle macht mit der Verpackungssteuer, das ist auch ein Zeichen dafür, dass dieses Instrument jetzt tatsächlich eine Wirkung hat.“
Ein Punkt hätte ihrer Meinung nach den Steuerstart weniger holprig machen können: „Wenn die Stadt mit einer Stimme spricht.“ Das Umweltschutzamt bemühe sich, das gut umzusetzen, die Stadtspitze mache Gegenstimmung. Fakt ist: So manches Video ist zuletzt viral gegangen. So zum Beispiel das zur Umgehung der Steuer mit einer Schere:
Cordell fasst zusammen: Das alles in die Kasse einzuprogrammieren kostet Zeit und Geld und ist fehleranfällig –und der Kunde hat kein Verständnis dafür. Er selbst hat umgestellt: Warme Speisen, die sich nicht in Mehrwegbehältern ausgeben lassen, hat er aus dem Sortiment genommen. Weitere Kuriositäten gibt’s zuhauf: Eine Pizzeria verschenkt Kartons an ihre Kunden, die sie dann „mitbringen“ können. McDonald’s liefert auf den Parkplatz vor der Filiale, um die Steuer zu vermeiden. Denn Lieferdienste zahlen trotz Einweg keine Steuer. Für den Verzehr in der Filiale wird sie jedoch fällig. Für Stadtrat Orlando ist die Steuer bereits gescheitert: „Wir waren von Anfang an dagegen, versuchen nun, durch Öffentlichkeitsarbeit den nötigen Druck zu erzeugen, um eine Abkehr von dieser Regelung zu bewirken.“ Als Bürger habe er sich zuletzt mehrmals dabei erwischt, wegen der Mehrkosten auf einen Einkauf zu verzichten. Das bedeute weniger Umsatz für die eh schon gebeutelte Gastronomie.


Doch nicht alle Gastronomen schimpfen: „Bei uns betrifft das nur ganz wenige Artikel und für die Gäste ist es kein Problem“, sagt Christoph Wyen (52). Er leitet das Sedan Café in Uninähe. Ein beliebter Treffpunkt der alternativen Szene. „Es ist ein kleiner Aufwand, aber für uns ist das easy“, sagt Wyen. Er bezweifelt zwar, dass so Müll gespart werden kann, hofft aber, dass die Leute umdenken und mehr Mehrweg nutzen. Die Bereitschaft in seiner Bubble, das zu tun, sei schon länger da. Wie zum Beweis stapeln sich die Recup-Mehrweg-Becher beeindruckend hoch auf der Theke. Positiv gestimmt ist auch Sattaya Narmsara. Der Betreiber des ChadaThai-Restaurants in der Wiehre setzt schon seit Jahren auf Mehrweg. „Die meisten Kunden nehmen das hin“, erklärt er. Der Effekt ist deutlich spürbar: „Die Nutzung von Mehrweg hat sich bei uns dramatisch erhöht.“ Von Januar 2025 mit rund 38 Prozent auf rund 67 Prozent im Januar 2026. Also fast eine Verdoppelung. Nur dass mit der Mehrwertsteuer eine Steuer auf die Steuer erhoben werde, findet er merkwürdig.
Umstellen musste sich auch Wolfgang Pfeifle von der Bäckerei Pfeifle. „Von unseren Verantwortlichen ist immer noch keiner glücklich über die Lösung“, berichtet er. Wenngleich natürlich etwas zu tun sei, wenn man nachhaltig arbeiten wolle. Pfeifle möchte daher mit anpacken: „Wir gehen den Prozess objektiv und konstruktiv an; alles andere wäre nicht authentisch und nicht lösungsorientiert.“ In seiner Bäckerei würden nach wie vor zwei Drittel der Kaffeebecher als Einweg bestellt. Die Kunden müssten dafür also Steuer zahlen – obwohl die Mehrwegvariante angeboten wird.
Fürs Rathaus ist nur ein Monat zu früh für eine Bilanz: „Das ist keine lange Zeit, um etwas so Komplexes wie eine Steuer zu bewerten“, erklärt Sprecher Kolja Mälicke. Die Beratungen für Gastrobetriebe laufen auf Hochtouren: „Seit November ist ein Team aus Kolleg·innen der Stadtkämmerei und des Umweltschutzamtes
unterwegs und hat bisher rund 200 Betriebsstätten besucht.“ Dennoch gäbe es Unsicherheiten und Fragen zu speziellen Fällen. Dazu stehe man in engem Kontakt und veranstalte runde Tische.
Erste Effekte sind spürbar: „Einzelne Betriebe berichten uns, dass im Januar deutlich mehr Mehrweg nachgefragt wird oder Kund·innen ihre eigenen Behälter zum Befüllen mitbringen“, erklärt Mälicke. Auch die am „deutschlandweit einzigartigen Mehrwegverbund“ der Stadt teilnehmenden Betriebe würden Mehrwegbecher nachbestellen. Dieser Verbund bietet Betrieben unter anderem an, Mehrwegbehälter abzuholen, zu reinigen und wieder zu liefern. Teil davon ist auch ein Förderprogramm, das Betriebe finanziell bei der Umsetzung unterstützt.
Zudem berechnet der Verband die Pfandbeträge zwischen Ausgabebetrieben. „Das entlastet die Betriebe enorm“, so Mälicke. Denn eine hohe Mehrwegquote bedeute mehr logistischen Aufwand. „Genau hier bieten wir eine Lösung, die es so bisher nicht gab.“
Der Verbund wächst schnell. „Im November hatten wir 67 Mehrweggegenstände im Spülzentrum“, erklärt Mälicke. Im Dezember seien es 156 gewesen. Im Januar 346. Soll heißen: „Die Menge verdoppelt sich aktuell jeden Monat.“
Mälicke sieht weitere gute Tendenzen: „Was uns besonders freut, ist: Meistens finden wir gemeinsam in den Beratungsgesprächen auch bei anfänglich weniger Begeisterung für das Thema passende Mehrweglösungen.“
Mälicke betont: „Mit der Mehrwegoffensive wollen wir Mehrweg für alle Freiburger·innen so einfach wie möglich machen – und für die Betriebe praktikabel und wirtschaftlich handhabbar.“
Anfang 2027 soll eine erste Bewertung erfolgen, um zu schauen, wo nachjustiert werden muss.
Freiburg ist deutschlandweit erst die dritte Stadt mit einer solchen Abgabe nach Tübingen (2022) und Konstanz (2025). Wie komplex die Bewertung ist, zeigt Konstanz: Nach zehn Monaten bilanzierte das Rathaus dort, der Trend zu immer mehr Müll sei gebrochen. Doch die Kritik der Gastronomen kam schnell: Das liege daran, dass wegen steigender Preise einfach weniger gekauft werde.
Till Neumann
Foto: © instagramm/francoorlandofreiburg


Erklärt den Steuer-Murks: Tim Cordell vom Café Ambrosia im Instagram-Video von FDPStadtrat Franco Orlando.
Scheren-Trick:
Patissier Matthäus Wenzlik kürzt Gabeln, um die Steuer zu meiden. Fast eine Million Aufrufe hat das Facebook-Video.

Rechts: der McDonald's Kassenbeleg von Martin Bitterlich aus Reute










Nächster Halt: 200 Jahre Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau. Mit einer durchaus ungewöhnlichen Pressekonferenz in einer Jubi-Tram startete der Sparkassenvorstand ins Jubiläumsjahr 2026. Mit an Bord: Die Oberbürgermeister aus Freiburg, Emmendingen und Waldkirch. Und zwei Dutzend Journalisten.
Und los geht die mittelwilde Fahrt. Daniel Zeiler, der Vorstandsvorsitzende, erzählte am Mikro von den Anfängen der Sparkasse, die der Jesuit Heinrich

Sautier mit der Gründung einer Stiftung initiiert hatte und die am 16. Oktober 1826 dann gegründet wurde. Von den ersten „Wohnzimmer-Geschäftsstellen“ bei den Kassierern bis hin zum weltweiten Onlinebanking. Durch mehrere Fusionen wurden in den vergangenen 50 Jahren aus den fünf Sparkassen in Elzach, Waldkirch, Kenzingen, Emmendingen und Freiburg eine. Und die feiert sich selbst und ihre Kundschaft das ganze Jahr hindurch mit Aktionen.
200.000 Euro extra gibt es heuer etwa für Vereine. Damit erhöht sich das Budget fürs gesellschaftliche Engagement auf 2,2 Millionen Euro. „Dieses Geld bewirkt in der Region wirklich was“, sagte Martin Horn. Der Verwaltungsratsvorsitzende lobte den Vorstand mit Zeiler, Bernd Rigl und Lars Hopp nebenbei auch für „hervorragende“ Bilanzergebnisse. Die Sparkasse hatte zuletzt eine Bilanzsumme von 8,4 Milliarden Euro, betreut für 208.000 private und 20.000 gewerbliche Kunden ein Volumen in Höhe von 15,8 Milliarden und erwirtschaftete operativ vor Steuern und Wertberichtigungen 129 Millionen Euro. Träger der Sparkasse sind 35 Städte und Gemeinden.
Stefan Schlatterer, OB von Emmendingen, erzählte von der Fusion der Sparkassen in Emmendingen und Kenzingen vor 50 Jahren und freute sich darüber, dass die Sparkasse aktuell 23 Millionen Euro in die Emmendinger Filiale steckt: „Das ist keine Selbstverständlichkeit.“ Sein Waldkircher Pendant Michael Schmieder sagte am Wendepunkt der Tram in Zähringen, dass die Sparkasse „mehr als ein Finanzpartner“ sei, sie sei der „Rückenwind fürs Ehrenamt“. Und ohne dieses Engagement „wäre unsere Region weniger bunt, weniger stark und weniger zukunftsfähig“.
Im Mittelpunkt der Jubiläumskampagne steht der Slogan „Sehen, was wirklich zählt.“ Und den haben die Sparkässler durchaus gewitzt inszeniert: Mit einer speziellen Jubi-Brille (oder dem Smartphone) lassen sich die zehn thematisch gefassten Jubel-Motive quasi durchschauen. „Sie zeigen, wie die Sparkasse das vielfältige Engagement der Menschen aus der Region unterstützt und voranbringt“, sagte Zeiler am Ende der Fahrt: „Wir sind keine Bank, wir sind die Sparkasse.“ Endstation Finanz-Zentrum an der Kajo.
Lars Bargmann

Die Badenova hat in 2024 gut 122 Millionen Euro investiert. Hier eröffnet Vorstand Dirk Sattur mit Dieter Sommerhalter, Martin Horn, Christine Buchheit und Michael Broglin (v. r.) eine Wasserstofftankstelle auf der Deponie Eichelbuck.

NEUER BETEILIGUNGSBERICHT DES KONZERNS STADT FREIBURG
Das Freiburger Rathaus hat am 19. Januar den Beteiligungsbericht 2025 vorgelegt. Demnach lagen die Umsätze aller insgesamt fast 120 städtischen Gesellschaften und Eigenbetriebe im Jahr 2024 bei knapp 1,9 Milliarden Euro und die Investitionen bei 308 Millionen Euro. Im Vorjahr standen beim Umsatz noch 2,149 Milliarden. Auf der anderen Seite waren aber da auch die Investitionen um 65 Millionen geringer.
„Die Gesellschaften erwirtschaften jeden Tag rund 5,2 Millionen Euro Umsatz und investieren jeden Tag knapp eine Million. Die Dimension dieser Zahlen verdeutlicht die Bedeutung für den Wirtschaftsstandort Freiburg und die Region“, sagte Finanzbürgermeister Stefan Breiter bei der Bekanntgabe. Der beträchtliche Umsatzrückgang wird hauptsächlich durch die geringeren Erlöse der Badenova AG (-205 Millionen Euro) getrieben, die mit 1,4 Milliarden Euro aber weiter das stärkste Pferd im Stall ist. Der Stadtbau-Verbund setzte knapp 116 Millionen Euro um, die Freiburger Verkehrs AG (VAG) 84 Millionen, die Freiburger Abfallwirtschaft (ASF) 52. Die Badenova ist auch auf der Investitionsseite die fleißigste Tochter: 122,4 Millionen Euro investierte der Energieversorger, 88,7 waren es bei der Stadtbau – für 123 bezugsfertige und 423 im Bau befindliche Wohnungen. Die VAG
investierte 30,3 Millionen unter anderem in E-Busse und Infrastruktur. Der Eigenbetrieb Stadtentwässerung (ESE) gab 9,9 Millionen Euro für Kanalsanierungen und den Ausbau des Netzes aus. Die ASF 9,4 Millionen, unter anderem für umweltfreundlichere Fahrzeuge. Der Eigenbetrieb Verwaltungszentrum und Staudinger Gesamtschule investierte 36,6 Millionen Euro überwiegend in den zweiten Bauabschnitt des Rathauses im Stühlinger. Die Verbindlichkeiten aller Gesellschaften, die Ende 2024 fast 4200 Beschäftigte hatten, erhöhten sich zum 31. Dezember 2024 um 137 Millionen auf nunmehr 1,029 Milliarden Euro.
Große Zahlen gibt es auch bei den Gehältern: Die Liste der Spitzenverdiener führen weiter die Badenova-Manager an: 831.000 Euro verdienten Hans-Martin Hellebrand und Heinz-Werner Hölscher (nur bis April 2024). Erstmals musste die AG übrigens für ehemalige Chefs noch tiefer in die Tasche greifen: 1,08 Millionen, 160.000 Euro mehr als 2023. An wen diese Summen fließen, veröffentlicht das Unternehmen nicht. Mathias Nikolay, Thorsten Radensleben und Maik Wassmer könnten dazu gehören.
Hinter den Badenova-Bossen rangiert
Michael Broglin, der seit September 2024 Alleingeschäftsführer der ASF ist sowie die Geschicke der Erdaushubzwischenlager Dietenbach GmbH, der Flugplatz Freiburg-Breisgau GmbH und seit August auch der Freiburger Qualifizierungs- und Beschäftigungs-GmbH führte. Salär: 293.000 Euro. Sehr gut verdient hat auch Hanna Böhme von der Freiburg, Wirtschaft, Touristik und Messe GmbH, deren Gehalt seit 2021 um 48 Prozent auf 259.000 Euro gestiegen ist. Die beiden Stadtbau-Chefs Magdalena Szablewska und Matthias Müller stehen mit 238.000 und 218.000 Euro im Bericht, die VAG-Vorstände Oliver Benz und Stephan Bartosch mit 227.000 und 208.000. Am Theater verdiente Intendant Peter Carp 158.000 und die kaufmännische Direktorin Tessa Beecken 133.000 Euro. Zum Vergleich: Freiburgs Oberbürgermeister Martin Horn bekam 219.000 Euro.
Unterm Strich musste das Rathaus seinen Töchtern mit 67,5 Millionen Euro unter die Arme greifen. Horn: „Die städtischen Gesellschaften übernehmen außerordentlich wichtige Aufgaben für uns alle in der Stadt. Wohnungsbau, Verkehrswende, Energieversorgung, Abfallwirtschaft, damit halten sie unsere Stadt mit am Laufen. Die Mittel sind hier gut angelegt, um unsere Stadt weiter zu entwickeln.“
Lars Bargmann
Nach dem Berliner Stromausfall rückt die Sicherheit kritischer Infrastrukturen in den Fokus. Neue TÜV-Zahlen zeigen alarmierende Defizite bei Notstromanlagen – beispielsweise in Kliniken und Pflegeeinrichtungen. Auch der Blick nach Freiburg zeigt die angespannte Situation.
Der Stromausfall in Berlin Anfang Januar hat gezeigt, dass technische Infrastruktur vielerorts verletzlich ist –mitunter gar dort, wo sich besonders schutzbedürftige Menschen aufhalten. Auch Freiburg kann als Anschauung dienen, dass auf kommunaler Ebene an vielen Stellen Handlungsbedarf besteht. Der AWO-Kreisverband Freiburg etwa, als regionaler Pflegeheim-Träger, bestätigt auf Nachfrage der chilli-Redaktion, dass das Thema Stromausfall zwar im Krisenkonzept verankert ist –konkrete Technik fehle jedoch. „Derzeit sind vor Ort leider keine Notstromaggregate vorhanden, da bisher die entsprechende Refinanzierung fehlt“, erklärt Verbandsreferentin Isabell Grün. „Dadurch würden wir bei einem längeren Ausfall zweifellos vor Herausforderungen stehen.“
Besser aufgestellt sieht sich dagegen das Universitätsklinikum Freiburg. Nach eigenen Angaben verfügt das Klinikum über eine doppelte Absicherung der Energieversorgung: Zum einen durch
eine zweifach gesicherte externe Stromversorgung über den Energieversorger Badenova, zum anderen durch eine unabhängige interne Versorgung, wie Pressesprecher Johannes Faber erklärt. Alle medizinischen Gebäude seien mit sogenannten Notstromersatzaggregaten (NEA) ausgestattet. Die Funktionsfähigkeit der Aggregate wird regelmäßig überprüft: „Jedes NEA muss jedes Jahr in einem sogenannten Schwarz-Test über mindestens 60 Minuten getestet werden“, so Faber.

Dabei würden zwar vereinzelt kleinere Störungen festgestellt – etwa defekte Steckdosen, die nach dem Test instand gesetzt werden –, größere oder gar sicherheitsrelevante Mängel seien jedoch zuletzt nicht festgestellt worden. Die Stadtverwaltung äußerte sich auf Nachfrage nicht zum Thema Versorgungssicherheit und verwies stattdessen an die Badenova. Doch auch der regionale Energieversorger gab sich betont zurückhaltend. Man äußere sich
bewusst nicht zu konkreten Schutzmaßnahmen, erklärt Carolin Schiewe, PR-Managerin in der Unternehmenskommunikation von Badenova.
Die Notstromversorgung ist für sogenannte Sonderbauten gesetzlich vorgeschrieben. Dazu zählen unter anderem Krankenhäuser, Pflegeheime, Schulen und Kitas. Das Ziel ist es, bei Stromausfällen oder Bränden sicherheitsrelevante Technik aufrechtzuerhalten: medizinische Geräte, Aufzüge, Beleuchtung, Kühlung von Medikamenten oder Kommunikationssysteme.
Laut TÜV-Baurechtsreport 2025 wurden allerdings bundesweit rund 30 Prozent der sogenannten Sicherheitsstromversorgungsanlagen mit gravierenden Mängeln beanstandet. Nur jede vierte Anlage war mängelfrei. Zu den Problemen zählten etwa nicht startende Notstromaggregate, unzureichender oder veralteter Kraftstoff oder defekte Batterien, erklärte Maurice Shahd, Pressesprecher des TÜV-Verbands.
Der „Stromausfall in Berlin ist ein Weckruf“, so Joachim Bühler, Geschäftsführer des TÜV-Verbands. Wenn die Sicherheitsstromversorgung versage, seien lebenswichtige Systeme betroffen – etwa auch Lüftungs- und Brandmeldeanlagen. Betreiber müssten ihre Verantwortung ernster nehmen und Anlagen regelmäßig prüfen und instand halten.
Jannis Jäger

Sein YouTube-Film „Cycling Cities“ trifft einen Nerv. Der Freiburger Ingwar Perowanowitsch (31) zeigt darin Fahrrad-Mekkas in Europa. Er hat sie per Velo bereist und das dokumentiert. Was kann Freiburg von Rad-Vorzeigestädten wie Kopenhagen und Utrecht lernen? Das erzählt er im Interview mit chilli-Redakteur Till Neumann.
chilli: Nach all den Highlight-Städten, wie viel Spaß macht Radfahren in Freiburg noch?
Perowanowitsch: Ich bin Berlin gewöhnt. Das ist ein hartes, ganz anderes Pflaster. In Freiburg kann man gut radfahren. Es ist nicht immer 100 Prozent sicher, aber im Grunde fühle ich mich wohl.
chilli: Was konkret gefällt dir?
Perowanowitsch: Ich mag die Radvorrangrouten FR1 und FR2. Ich wohne ein bisschen außerhalb, da komme ich fast durchgehend auf einem geschützten Radweg in die Stadt.
chilli: Du warst in Paris, Gent, Amsterdam, Utrecht, Groningen, Hamburg und Kopenhagen. Wo hat es dir am besten gefallen?
Perowanowitsch: Meine Lieblingsstadt ist Utrecht, da hast du einfach durchgehend ein super Radwegenetz. Radwege, die bis zu drei Meter breit sind, auch am Stadtrand. Du fährst da eigentlich
durchgehend in einem Schwarm von Fahrradfahrern. So entsteht ein schönes Gemeinschaftsgefühl.
chilli: Was ist das Highlight dort?
Perowanowitsch: Utrecht hat das größte Fahrradparkhaus der Welt. 13.500 Stellplätze auf drei Etagen, direkt am Bahnhof. Ein anderes Highlight: 2020 hat die Stadt nach zehn Jahren Bauzeit ihre Stadtautobahn in einen begrünten Fluss umgewandelt.
chilli: Wie laut waren die Proteste? Hier würden Autofahrende protestieren.
Perowanowitsch: Bei dieser Autobahn-Transformation gab es überhaupt keinen Protest. Da war einfach klar, dass das nicht mehr zeitgemäß ist.
chilli: Wie schneidet Freiburg im Vergleich zu diesen Vorreiterstädten ab?
Perowanowitsch: Freiburg kann nicht mithalten. Vor allem, was sichere Radwege angeht. Es ärgert mich manchmal, dass wir Radwege haben, die man problemlos schützen könnte vorm Autoverkehr. Es wird aber nicht gemacht. Zum Beispiel am Rotteckring.
chilli: Dein Film hat rund 160.000 Views. Überrascht?
Perowanowitsch: Ich hatte konservativ geschätzt, ich wäre froh, wenn er nach
einem Jahr 50.000 Aufrufe hätte. Die hatte er nach vier Tagen. Das ist wirklich beyond my wildest dreams. Nicht nur die Zahlen, auch die Resonanz: Viele schreiben, dass sie das inspiriert.
chilli: Den Film gibt’s kostenlos auf Spendenbasis. Wie viel hast du investiert?
Perowanowitsch: Das Projekt hat ungefähr 15.000 Euro gekostet. Das refinanziert sich durch Sponsoren, Spenden und jetzt im Nachhinein durch viele Vortragsund Vorführungsanfragen.
chilli: Was gibt’s als Nächstes von dir?
Perowanowitsch: Ich schreibe gerade ein Buch. Für 2027 habe ich ein neues Filmprojekt im Auge. Es wird um die gesamte ökologische Transformation gehen. Mit Fokus auf gelungene Beispiele.


CHILLI-AUTORIN WILL MIT HILFE EINES EXPERTEN
NACHTS ZUR RUHE KOMMEN
Anna Castro Kösel (25) hat Probleme mit dem Einschlafen. Wie rund 35 Millionen Deutsche liegt sie nachts oft wach. Mit Hilfe eines Uniklinik-Schlafexperten versucht sie, das Problem in den Griff zu bekommen.
Eine Woche hat sie es mit Profitipps probiert – und Erfolg gehabt. Was wirklich hilft? Hier ihr Erfahrungsbericht.
Schon als Kind und Jugendliche habe ich Dinge lieber abends erledigt. Das Licht ging bei mir immer als letztes aus. Wenn ich es mal ins Bett geschafft habe, liege ich nachts oft stundenlang wach, wälze mich hin und her. Dann rechne ich aus, wie viele Stunden ich noch habe, um einigermaßen ausgeruht zu sein.
Hilfe gefunden: Anna Casto Kösel schläft unruhig - Schlafmediziner Kai Spiegelhalder gibt ihr Tipps.


Alpträume von verschlafenen Vorstellungsgesprächen, Prüfungen und Presse-Interviews suchen mich vor wichtigen Terminen heim. Hinzu kommt die Scham, wenn ich tatsächlich mal zu lang schlafe. Kommentare wie: „Krass! Wenn du aufstehst, habe ich schon drei Stunden gearbeitet!“, muss ich mir immer wieder anhören.
Als würde ich mich nicht schon schlecht genug fühlen, lese ich immer wieder von den Gefahren schlechten Schlafs: einer höheren Wahrscheinlichkeit, depressiv zu werden oder einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Natürlich habe ich einiges ausprobiert: von Milch trinken über meditieren, progressive Muskelrelaxation und nochmal aufstehen. Nichts funktionierte.
»MIT VIEL DRUCK
AUFGELADEN«
Immerhin bin ich nicht die Einzige, der es so geht. Eine Online-Befragung mit 500 gesetzlich und privat Versicherten zwischen 18 und 70 Jahren für 2024 zeigt: 57 Prozent davon können an mindestens drei Tagen pro Woche abends schlecht schlafen. Laut Statista.com hatten 2022 43 Prozent der Deutschen Schlafprobleme. Das sind rund 35 Millionen Menschen. Ich hoffe bei Schlafmediziner Kai Spiegelhalder auf Hilfe. „Das Thema Schlaf ist mit viel zu viel Druck aufgeladen“, sagt der Leiter der Sektion für Psychiatrische Schlafforschung und Schlafmedizin an der Uniklinik Freiburg. Natürlich sei es positiv, dass sich mehr Menschen mit ihren Schlafprob-
lemen beschäftigen. Dadurch gebe es mehr Diagnosen, mehr Menschen könne geholfen werden. Das habe aber auch eine Kehrseite: „Wenn ich mir viele Gedanken über meinen Schlaf mache, schlafe ich oft auch schlechter.“ Der Mediziner gibt zu bedenken, dass es sich mit der Einschlafzeit und Schlafdauer ähnlich wie mit Schuhgrößen verhalte. Manche bräuchten nur vier Stunden Schlaf. Andere acht. Manche gingen um zehn ins Bett, andere um drei Uhr nachts. Richtig oder falsch gebe es so nicht. Außer, man leidet darunter.
Eulen wie ich haben oft einen verschobenen Schlafrhythmus im Vergleich zu Frühaufstehern (Lerchen).
Das sei in der Gesellschaft weniger akzeptiert: „Eulen werden gerne als faul bezeichnet, ohne einen sinnvollen Grund“, erklärt Spiegelhalder.
Die Früh-Schlafen-Typen hätten im Diskurs über das Einschlafen meist die Oberhand. Spiegelhalder rät mir, schlagfertiger zu werden: „Antworten Sie doch einfach: Wenn du ins Bett gehst, arbeite ich noch drei Stunden.“
Trotzdem möchte ich etwas ändern: Schneller einschlafen und wenigstens ein bisschen früher aufstehen. Spiegelhalder empfiehlt mir, kürzer im Bett zu bleiben. Und das nur so lange, wie ich wirklich schlafe. Das soll meinem Gehirn helfen, das Bett mit dem Schlafen zu verknüpfen. Im Fachjargon nennt man das „Bettzeit-Restriktion“. Ziel ist es, den Schlaf effizienter zu machen. Ich liege bei etwa sieben Stunden Schlaf, neun Stunden im Bett. Meine Schlafeffizienz ist bei 78 Prozent. „Das ist schon gut“, lobt Spiegelhalder. Für Menschen mit starker Schlaflosigkeit wäre das ein Traum. Doch natürlich könne ich noch besser werden und
meine Schlafeffizienz auf 90 oder 95 Prozent steigern. Klappe das eine Woche gut, dürfe ich eine halbe Stunde länger im Bett bleiben, so Spiegelhalder. Falls ich immer noch zu lange wachliege, soll ich von sieben Stunden eine halbe Stunde abziehen. Als Eule nehme ich mir vor, spätestens um halb zwei ins Bett zu gehen und um neun aufzustehen. Für mich ein Kunststück. Eine Woche lang versuche ich eisern, mich nur zum Schlafen ins Bett zu legen. Dabei fällt mir auf: lch verbringe abends viel Zeit im Bett. Normalerweise lege ich mich meist schon um 22 Uhr hin, schaue Serien oder lese – obwohl ich erst Stunden später das Licht ausmache. Doch das Bett darf jetzt nur noch Schlafplatz sein – meist wird der Schreibtisch oder der Teppich meine Alternative. Das ist hart, im wahrsten Sinne des Wortes. Mein Bett sieht so verlockend aus.
Ich bemerke aber, dass ich die Stunden, die ich abends wach bin, besser nutze. Vor meinem Experiment habe ich im Bett gegammelt. Sobald das Licht aus war mit dem Grübeln angefangen. Jetzt bereite ich mich auf den nächsten Tag vor, notiere meine To-dos, überlege, was ich mit meiner Zeit noch machen will, bevor ich schlafen gehe. Manchmal arbeite ich abends, diesmal ohne schlechtes Gewissen. Ich bin erstaunt, dass ich tatsächlich schneller müde werde, sobald ich im Bett liege. Außerdem weiß ich es mehr zu schätzen, wenn ich mich endlich hineinkuscheln kann. Ja, ich entwickle eine Vorfreude auf das Einschlafen, was früher bei mir mit so viel Angst verbunden war.
Ehrlicherweise gibt es aber auch Momente, an denen ich es nicht schaffe, meine alten Muster loszuwerden. Ich drücke in manchen Morgenstunden mindestens fünf Mal auf Snooze – eine Angewohnheit, die schwer zu durchbrechen ist. Auch das Aufstehen ist weiterhin nicht leicht. Am vorletzten Tag des Experiments schaffe ich es tatsächlich
nicht, wachzubleiben – leider nicht nachts, sondern nach dem Frühstück.
Zu meiner Verteidigung: Es war Sonntag. Ich erinnere mich an die Worte des Schlafmediziners: „Eine Eule kann nicht auf magische Weise zur Lerche werden.“
Meine Schlafeffizienz habe ich aber erhöht: Ich liege jetzt statt ein oder zwei Stunden meist nur noch eine halbe Stunde wach im Bett. Ziel erreicht. Vor allem aber habe ich gelernt, weniger hart mit mir zu sein.
Wie Spiegelhalder sagt: „Druck ist das Gegenteil von Entspannung und ohne Entspannung kein Schlaf.“
Anna Castro Kösel

Fotos: © privat, Uniklinik Freiburg, freepik.com
Cover als Eyecatcher:
Die jüngste Ausgabe des FreieBürger

Sven Weis ist im Dezember 2025 als Layouter zum Team der unabhängigen Freiburger Straßenzeitung „FREIeBÜRGER“ gestoßen. Den Job macht er aus Idealismus und auch durch Vermittlung der chilli-Redaktion.
Der Freiebürger gehört in Freiburg quasi mit zum Stadtbild. Die erste Ausgabe erschien im Juni 1998. Im vergangenen Jahr feierte das Team eine Million verkaufte Exemplare. Die Straßenzeitung ist Sprachrohr, Einkommensquelle und sozialer Anker für viele sozioökonomisch benachteiligte Menschen, deren Anliegen nicht so sehr im Scheinwerferlicht stehen. Im Herbst des vergangenen Jahres brach eine Säule der Redaktion plötzlich weg: Der langjährige Layouter musste aus privaten Gründen aufhören. Die Suche nach Ersatz gestaltete sich schwierig. Der Freiebürger wird von einem Verein getragen, der bewusst nicht profitorientiert arbeitet. Ziel ist es, Menschen in prekären Lebenslagen eine Möglichkeit zu geben, Geld zu verdienen. Ein Exemplar kostet 2,80 Euro, davon gehen 1,40 Euro an den jeweiligen Straßenverkäufer.
Entsprechend knapp sind die Mittel der Zeitung. Aktuell kümmert sich ein vierköpfiges Redaktionsteam um Themen und Inhalte. Wer dort arbeitet, muss mehr mitbringen als einen gut gefüllten Lebenslauf. Im Freiebürger-Team geht es um Haltung und Idealismus.
Glücksfall, kurzfristig einen erfahrenen Mediengestalter zu finden, und für Weis eine bewusste Entscheidung. „Mir sind solche Sachen viel wichtiger, als hier großen Reibach zu machen.“
Besonders beeindruckt zeigt sich Weis vom Engagement des Teams: „Die brennen total für das Projekt. Die machen immer mehr, als sie eigentlich müssten.“
Dieses Mehr-Tun trotz knapper Ressourcen zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte der Straßenzeitung.
Die Lösung für die personelle Krise lag nicht gerade auf der Hand. Doch man erinnerte sich an Lars Bargmann, chilliChefredakteur, der dem Freiebürger bereits in der Vergangenheit in schwierigen Situationen geholfen hatte. Bargmann zögerte nicht. Er kontaktierte den Grafiker Sven Weis: „Hey, da gibt es den Freiebürger, die brauchen einen Layouter. Hättest du Kapazitäten, hättest du Lust?“ Weis' Antwort kam schnell: Ja. Schon beim ersten Treffen wurde klar: Das passt. „Das ist naturgemäß auf Kante genäht“, sagt Weis offen, „aber wir haben relativ schnell gemerkt, dass es menschlich ziemlich gut funktioniert.“ Für den Freiebürger war es ein
„Schwerpunkte in unserer Berichterstattung sind natürlich soziale Themen“, erklärt Redakteur Carsten Kallischko, „also Arbeits- und Obdachlosigkeit, die Armenpolitik von Stadt und Land und so weiter.“ Und weiter stellt Kallischko klar: „Wer Faschismus, Rassismus oder Sexismus verherrlicht, fliegt raus!“
Dass der Freiebürger immer wieder an seine Grenzen stößt, gehört schon fast zur Identität des Blattes. „Mit dem kleinen Team spürt man sofort, wenn eine Kraft wegbricht“, sagt Weis. Doch die Haltung ist klar: Wir haben schon viele Krisen überstanden – diese schaffen wir auch.
Jannis Jäger
FREIBURGER LÄDT ZU „DEMO-WANDERUNG“ OHNE KLAMOTTEN EIN
Nudare Aude. Nacktheit wagen. So lautet die Devise des Lehrers Ulrich Thomas Wolfstädter.
Für den 7. Juni lädt der Freiburger zu einer Demo durch den Sternwald ein. Der 49-Jährige verbindet damit ein politisches Anliegen.
Sind Klamotten etwa s Schlechtes?
„Auf gar keinen Fall“, sagt Wolfstädter. Kleidung sei wichtig, wenn sie eine Funktion hat. Zum Beispiel zum Schutz vor Kälte. „Wenn sie keine Funktion hat, dann muss ich mir die Kleidung vom Leib reißen.“ So fühle er sich frei, könne der sein, der er ist –ganz ohne Scham.
Schon als Kind ging es ihm so: „Das wusste ich schon als Zweijähriger, es steckt schon immer in mir drin.“ Da das jedoch nicht immer akzeptiert werde, litt er viele Jahre. Als der Leidensdruck zu groß wurde, outete er sich. So um 2016. „Ich habe mir gesagt, ich muss
Demonstration: Im Juni soll es so durch den Freiburger Sternwald gehen.

mich nicht mehr verstecken.“ Also blieb er in ungewöhnlichen Situationen nackt: beim Wandern zum Beispiel. Oder bei der Gartenarbeit. „Dadurch habe ich viel mehr Freiheiten gewonnen“, sagt Wolfstädter. Mittlerweile hat er zwei Bücher veröffentlicht. Er nennt sich Philosoph und ist Aktivist. 2025 veranstaltete er am Weltnudistentag (7. Juni) eine Demo-Nacktwanderung in Rottweil. Dort kamen rund 15 Menschen, berichtet er. Das gleiche Format plant er nun für Freiburg. Am 7. Juni ab 14 Uhr geht es ab dem Waldhaus-Parkplatz durch den Sternwald. Mit „Minimum 50 Personen“ rechnet Wolfstädter. Aber es könne auch weit darüber hinausgehen. Eingeladen sind alle, die dafür aufgeschlossen sind. Wer möchte, kann auch in Klamotten mitlaufen.
Wolfstädters Ziel: „Ich möchte Nacktheit normalisieren.“ Wo es okay sei, nackt zu sein, das sei Aushandlungssache: „Rauchen war beispielsweise früher auch überall gängig – ob am Bahnhof, im Restaurant oder im Auto.“ Ähnlich sehe er es mit der Nacktheit, nur eben andersrum. Sie soll Raum bekommen: „Nicht gerade in der Kirche oder im Kaufhaus oder der Fußgängerzone, aber beispielsweise im Park, im Garten oder im Wald.“ Vorbehalte und Ängste sollen abgebaut werden. In Freiburg ist er gerne im Sternwald, dem Mooswald oder am Landwasser-Stadtrand unterwegs. Im Stadtgebiet war er mit einem TV-Team vom „Stern“. „Das hat sehr gut funktioniert“, berichtet Wolfstädter. In aller Regel begegne er freundlichen Menschen, die zurückgrüßen. „Ich bin einfach als

Mensch unterwegs.“ Kritik oder beschämte Blicke erlebe er seltener. Mit der Nacktdemo will er Menschen helfen, die vor Repressalien Angst haben: „Viele lassen sich abhalten, weil es immer wieder zu Bußgeldern kommt.“ Er fordert, dass der Paragraph 118 (Belästigung der Allgemeinheit) aus dem Gesetz über Ordnungswidrigkeiten hier nicht mehr zur Anwendung kommt. Nackt zu sein bedeutet für ihn, „frei ich selbst zu sein – ein einzigartiges Glück“. Seine Demo plant er „taktisch klug“ nicht im Stadtkern, sondern im Wald. „Wir wollen niemanden belästigen, aber auch nicht unsichtbar sein.“
So geht es ihm auch als Lehrer. Ob er nackt unterrichte? „Natürlich nicht.“
Dennoch verlange die Schulbehörde von ihm, seine Haltung als Nudist nicht im Unterricht zu zeigen. In seiner idealen Welt würde es für die Qualität des Unterrichts keine Rolle spielen, ob er Klamotten trage oder nicht. „Aber so weit sind wir gesellschaftlich noch nicht.“
Till Neumann
Mehr Infos zur Demo: nudare-aude.com
Kernölamazonen
Kabarett, Vorderhaus Freiburg
Sonntag, 8. März 2026, 19 Uhr

SAMSTAG 14.2.2026
AUSSTELLUNGEN
Das perfekte Dinner
Kulinarische Genusswelt der Antike
Augusta Raurica, Augst, bis 31.8. Info: www.augustaraurica.ch
BÜHNE
Premiere: Farm Fatale
Vogelscheuchen-Band beschwört den Neuanfang
Großes Haus, Theater Freiburg H 19.30 Uhr
Info: www.theater.freiburg.de
Der eingebildete Kranke
Freiburger Theater Compagnie, frei nach Moliére
E-Werk, Freiburg H 19.30 Uhr
Info: www.ewerk-freiburg.de
Ewig Jung
Pop als Lebenselixier
E-Werk, Freiburg H 20 Uhr
Info: www.dieschoenen.com
Sebastian Krämer
„Liebeslieder an deine Tante“
Vorderhaus, Freiburg H 20 Uhr
Info: www.vorderhaus.de
Nein zum Geld
Komödie von Flavia Coste
Theater Harrys Depot, Freiburg H 20 Uhr Info: www.ensemble-harry.de
Achtsam Morden
Actionreiche Krimikomödie
Wallgraben Theater, Freiburg H 20 Uhr Info: www.wallgraben-theater.com
Zum Dessert Mousse au Chocolat
E polyamori Beziehig
Tabourettli, Basel H 20 Uhr
Info: www.fauteuil.ch
Lilo Pfister
„Lilosophien“ Theater im Teufelhof, Basel H 20.15 Uhr
Info: www.theater-teufelhof.ch
EVENTS
Crime Night Freiburg
True-Crime Live-Event
Konzerthaus, Freiburg H 15 Uhr
Info: www.dreamlight-labs.com
25. Jubiläumsausgabe: Dinner-Show Brillante Show & kulinarisches
Verwöhnprogramm
Europa-Park, Rust H 19.30 Uhr
Info: www.europapark.de
Menschsein – vom mutig und verletzlich sein
Blickwechsel Playbacktheater Freiburg
E-Werk, Freiburg H 19.30 Uhr
Info: www.ewerk-freiburg.de Auroras
Geheimnisvolle Lichter des Nordens Planetarium, Freiburg H 19.30 Uhr Info: www.planetarium-freiburg.de MUSIC
Marius Nitzbon
„Falling Back“-Tour 26 Jazzhaus, Freiburg H 20 Uhr Info: www.jazzhaus.de
Dini Jazzothek Werkstattkonzertreihe Kulturkneipe im Nellie, Lörrach H 20 Uhr
Info: www.nellie-nashorn.de
Twäng!
„Want me Back“ E-Werk, Freiburg H 20 Uhr Info: www.ewerk-freiburg.de
K.I.S.S. Konzert
Samstags-Live-Musik Kiss, Freiburg H 20.30 Uhr Info: www.kiss-freiburg.jimdofree.com
Polarbaeren
Suisse Diagonales Jazz 26 the birds eye jazz club, Basel H 20.30 Uhr Info: www.birdseye.ch
Leber
„Es Reicht!“-Tour, Support: French Fries Slow Club, Freiburg H 21 Uhr Info: www.slowclub-freiburg.de
PARTY
Mixed Music
Wechselnde DJs
Cohibar, Freiburg H 19 Uhr Info: www.cohibar-freiburg.de
Dänzneid
DJs ab 23 Uhr
Puzzles, Freiburg H 20 Uhr Info: www.puzzles-freiburg.de
Verliebt verkleidet!
Liebe kennt kein Kostüm Heuboden, Umkirch H 20 Uhr Info: www.heuboden.de
RoccaBeats
Shake your Booty mit DJ Vielgut Roccafé, Denzlingen H 21 Uhr Info: www.roccafe.de
Gran Fiesta Latina
Reggaeton, R ’n’ B, Electro Latino, Salsa Mamita Club, Freiburg H 22 Uhr
Info: www.mamita.club.de
Freds Cocktailclub
DJ-Session-Samstag
Frederics, Freiburg H 22 Uhr
Info: www.instagram.com/fredericsfreiburg
Fasnet Samschdig
Drinks kalt, Stimmung heiß
Hackl’s Zapfbar, Freiburg H 18 Uhr Info: www.hackl-hospitslity.de
Bis InDie Puppen
Indie-Rock, Alternative, Folk & Postpunk Elpi, Freiburg H 23 Uhr
Info: www.instagram.com/elpi_freiburg
Fasnet Samschdig Party bis Open-End Tacheles, Freiburg H ab 12 Uhr Info: www.tachelesfreiburg.de
Connected
Die 90er Party Jazzhaus, Freiburg H 23 Uhr Info: www.jazzhaus.de
Contec’s Birthday Bash Kein Platz für Valentinstag – for the Rave. Not the romance!
Hans-Bunte-Areal, Freiburg H 23 Uhr Info: www.hans-bunte.de
Latin Lover
Choose your Bracelet & find your Match Neko Bar.Club, Freiburg H 23 Uhr Info: www.instagram.com/neko_club_freiburg
Eazy's B-Day 2026
The old Scool Circut
Drifters Club, Freiburg H 23 Uhr Info: www.instagram.com/driftersclubfreiburg
Queerneval 2026
Queer It Up – Bunt, Queer & Politisch Waldsee, Freiburg H ab 20 Uhr Info: www.waldsee-freiburg.de
SONNTAG 15.2.2026
AUSSTELLUNGEN
Carl Cheng
Nature Never Loses Museum Tinguely, Basel, bis 10.5. Info: www.tinguely.ch
Biodiver–Cité
Vielfalt der Fauna in der Stadt Musée Zoologique, Straßburg, bis 31.12. Info: www.musees.strasbourg.eu
BÜHNE
Nein zum Geld
Komödie von Flavia Coste Theater Harrys Depot, Freiburg H 18 Uhr Info: www.ensemble-harry.de
Ewig Jung
Pop als Lebenselixier E-Werk, Freiburg H 19 Uhr Info: www.dieschoenen.com
Wasserwelt. Das Musical La La Land am Meeresgrund: ein kleiner Krebs auf großer Reise Kleines Haus, Theater Freiburg H 19 Uhr Info: www.theater.freiburg.de
EVENTS
25. Jubiläumsausgabe: Dinner-Show Brillante Show & kulinarisches Verwöhnprogramm Europa-Park, Rust H 19.30 Uhr Info: www.europapark.de
KINO
„Go West“ Stummfilmkonzert
Großes Haus, Theater Freiburg H 18 Uhr Info: www.theater.freiburg.de
„Night Stage“
Das Streben nach Ruhm & eine heimliche Affäre, OmU Kandelhof, Freiburg H 20.15 Uhr Info: www.friedrichsbau-kino.de
MUSIC
Twäng!
„Want me Back“ E-Werk, Freiburg H 19 Uhr Info: www.ewerk-freiburg.de
PARTY
Fasnet Sundig Party bis Open-End Tacheles, Freiburg H ab 12 Uhr Info: www.tachelesfreiburg.de
Fasnet Sundig Drinks kalt, Stimmung heiß Hackl’s Zapfbar, Freiburg H 16 Uhr Info: www.hackl-hospitslity.de
MONTAG 16.2.2026
EVENTS
Fasnetmäntigumzug
Mit anschließendem närrischen Treiben Altstadt, Freiburg H 14 Uhr Info: www.breisgauer-narrenzunft.de
MUSIC
Fireworks of Rock „Live“-26 Jazzhaus, Freiburg H 20 Uhr Info: www.jazzhaus.de
Hemelbestromer
Support: Wyatt E. Slow Club, Freiburg H 20 Uhr Info: www.slowclub-freiburg.de
PARTY
Almklausi
Rosenmontag Après-Ski-Show
Karree, Freiburg H 17.11 Uhr Info: www.daskarree.de
Rosenmontagsparty
Show, Musik & Tanz
Gemeindehaus Heilige Familie, Freiburg H 19.11 Uhr
Info: www.kath-freiburg-nordwest.de
Rosenmontag
Feiern ohne Ende Tacheles, Freiburg H 10.30 Uhr Info: www.tachelesfreiburg.de
Rosemendig
Drinks kalt, Stimmung heiß Hackl’s Zapfbar, Freiburg H 16 Uhr Info: www.hackl-hospitslity.de
Monday Blues
Das Tanzbein schwingen Kiss, Freiburg H 21 Uhr Info: www.kiss-freiburg.jimdofree.com
Montagstherapie
Hard Techno & Techno, Rave LaLuna, Freiburg H 22 Uhr Info: www.lalunafreiburg.club
DIENSTAG 17.2.2026
BÜHNE
Schwanensee
Foto: © Martin Argyroglo
SCHAUSPIEL: FARM FATALE

Fünf Vogelscheuchen proben den Neuanfang Großes Haus, Theater Freiburg Premiere am Samstag, 14. Februar, 19.30 Uhr
Der Traum von einer besseren Zukunft
Der französische Regisseur Philippe Quesne hat 2019 eine vielschichtige Zukunftsfabel inszeniert, zart wie katastrophal, ironisch wie poetisch. Schauplatz von „Farm Fatale“ ist eine Farm nach der Klimakatastrophe. Menschen und Tiere gibt es hier keine mehr, nur noch fünf Vogelscheuchen. Weil es keine Vögel zu vertreiben gibt, füllen diese ihre Zeit anderweitig: Sie zeichnen die Klänge der aussterbenden Natur auf, bereiten Protestschilder vor und machen Musik, die sie übers Piratenradio in den Äther senden. Sie führen ein Interview mit der letzten überlebenden Biene und diskutieren ökologische sowie politische Themen. Den Traum von einer besseren Zukunft geben sie niemals auf – und nebenbei wird ein Ei gelegt.
www.theater.freiburg.de 2x2 Karten, Vorstellung am 21. März / Gewinnspiel: chilli-freiburg.de
ANZEIGEN


International Festival Ballet & Festival Orchestra
Musical Theater, Basel H 19.30 Uhr Info: www.musical.ch
EVENTS
Fasnetbeerdigung
Altstadt, Freiburg H 19 Uhr
Info: www.schnogedaetscher.de







Riso Club: Das Analoge ist politisch Vortrag & Druckwerkstatt in der Reihe „Girl, Woman, Other“ Literaturhaus, Freiburg H 17 Uhr Info: www.literaturhaus-freiburg.de
Mit Verbrennung & Ersäufnis des „Ignaz Fasnet“ um Mitternacht
„The History of Sound by Ben Shattuck“
English Gay Literature Circle
Rosa Hilfe, Freiburg H 20 Uhr
Info: www.friedrichsbau-kino.de















Johann König Konzerthaus, Freiburg Do., 19. Februar, 20 Uhr
Johann König zog es eigentlich nie auf die Bühne. Er wollte Lehrer werden. Doch unversehens geriet er auf die schiefe Bahn der gepflegten Abendunterhaltung. Mit 50 Jahren stellt sich die depressive Stimmungskanone die drängenden Fragen der Zeit: Wie gendert man ein herrenloses Damenfahrrad? Und darf man „was darf man eigentlich noch sagen?“ noch sagen?
www.vaddi-concerts.de

Der Sandmann Theater der Immoralisten 14. 2., 20 Uhr, & weitere Termine Foto: © Theater der Immoralisten
Zurück in die Kindheit
In seiner Erzählung „Der Sandmann“ beschreibt E.T.A. Hoffmann 1816 wie ein nie gelöstes Kindheitstrauma – die fixe Idee eines Sandmanns, der den Menschen die Augen stiehlt – das Leben seines Protagonisten immer destruktiver zu beherrschen vermag. Die „Immoralisten“ schreiben das Thema fort und zeigen die Aktualität der Erzählung auf.
www.immoralisten.de
SONGWRITER-KABARETT

Mackefisch macht Komplizirkus
Vorderhaus, Habsburgerstraße 9, Freiburg Freitag, 20. Februar, 20 Uhr
Mini-Band mit Instrumenten-Karussell
Lucie Mackert und Peter Fischer sind die Mini-Band „Mackefisch“. Auf der Bühne spielen sie an die 20 Instrumente, die an sich schon für gute Laune sorgen. Von selbst gebauten Koffer-Drums, einem auf Rasseln, Korkplatten und Tröten eintretenden Steppschuh bis zu Banjo, Gitarre und Keyboard reicht das musikalische Sammelsurium. Dazu kommt versiertes Pianospiel gepaart mit crazy Synthie-Sounds. Der zweistimmige Gesang wechselt souverän zwischen hinreißend schön und atemberaubend rasant und transportiert dabei lustige, poetische und gnadenlose Texte, die für richtig gute Laune sorgen. Und schon hüpfen schwere Gedanken zu mitreißender Musik durch sprühende Reifen, jonglieren mit guten Ideen und lassen sich streicheln. Nach einem Abend mit Mackefisch trägt sich die Last der Welt deutlich leichter.
www.vorderhaus.de
Rumours of Fleetwood Mac „Live in Concert 26“ Konzerthaus, Freiburg H 20 Uhr Info: www.vaddi-concerts.de
Alien Chicks
Support: Catbiteback
Slow Club, Freiburg H 20 Uhr
Info: www.slowclub-freiburg.de
The Shape & Form Ensemble Grenzen überschreitend the birds eye jazz club, Basel H 20.30 Uhr
Info: www.birdseye.ch
PARTY
Noche de Baile
Salsa, Bachata, Kizomba Mamita Club, Freiburg H 21 Uhr Info: www.mamita.club.de
Rebel Music
DJs: Flowin’ Vibes & Friends, Reggae & Dancehall
The Great Räng Teng Teng, Freiburg H 23 Uhr
Info: www.raengtengteng.com
MITTWOCH 18.2.2026
AUSSTELLUNGEN
Der Weg ins Jenseits
Wie gestalten Gesellschaften das „Dazwischen“?
Museum der Kulturen, Basel, bis 26.4. Info: www.mkb.ch
Heimsuchung
Nach dem Roman von Jenny Erpenbeck Theater, Baden-Baden H 19 Uhr
Info: www.theater-baden-baden.de
Doctor Atomic
Der erste Atombombentest als musikalisches Wissenschaftsdrama
Großes Haus, Theater Freiburg H 19.30 Uhr
Info: www.theater.freiburg.de
Elvis – das Musical Hommage an den „King of Rock ’n’ Roll“ Konzerthaus, Freiburg H 20 Uhr Info: www.vaddi-concerts.de
MUSIC
||: Noémie :|| „Mondrausch“ Goethe Institut, Freiburg H 19 Uhr Info: www.goethe.de
Chéri Chéri
„Don't You Think It's Funny“-Tour, Support: The Spitters Slow Club, Freiburg H 20 Uhr Info: www.slowclub-freiburg.de
The Shape & Form Ensemble Grenzen überschreitend the birds eye jazz club, Basel H 20.30 Uhr Info: www.birdseye.ch
PARTY
Open Stage
Bühne für Newcomer, alte Hasen & alles dazwischen Eimer, Freiburg H 20 Uhr Info: www.eimer-freiburg.de Groove!
Tanz dich glücklich mit Quincy Jointz Waldsee, Freiburg H 20 Uhr Info: www.waldsee-freiburg.de
Unicorn Sessions
Konzerte & Jams mit Newcomer-Bands & alten Hasen
Ruefetto, Freiburg H ab 21 Uhr Info: www.unicorn-sessions.com
DONNERSTAG
19.2.2026
AUSSTELLUNGEN
Urformen
Figürliche Eiszeitkunst Europas Archäol. Museum Colombischlössle, Freiburg, bis 8.3.
Info: www.museen.freiburg.de
BÜHNE
Farm Fatale
Vogelscheuchen-Band beschwört den Neuanfang
Großes Haus, Theater Freiburg H 19.30 Uhr Info: www.theater.freiburg.de
Sarah Hakenberg „Mut zur Tücke“
Vorderhaus, Freiburg H 20 Uhr Info: www.vorderhaus.de
Johann König
„Wer Pläne macht wird ausgelacht!“ Konzerthaus, Freiburg H 20 Uhr Info: www.vaddi-concerts.de
Comedy Flex
Stand-up-Comedy
Kulturraum, Freiburg H 20 Uhr Info: www.ansgarhufnagel.de
Donnerstags-Dinner
Es wird gegessen, was auf den Tisch kommt
Waldsee, Freiburg H 18 Uhr Info: www.waldsee-freiburg.de
25. Jubiläumsausgabe: Dinner-Show Brillante Show & kulinarisches
Verwöhnprogramm
Europa-Park, Rust H 19.30 Uhr Info: www.europapark.de
„Ein Kind ist ein ganzes Leben“ Pina Kühr im Gespräch mit René Zipperlen
Theater Freiburg H 20 Uhr Info: www.literaturhaus-freiburg.de
K.I.S.S. Quiz
Quiz-Night Kiss, Freiburg H 20.30 Uhr Info: www.kiss-freiburg.jimdofree.com
MUSIC
Giovanni Allevi
Best of Piano 26
Hist. Kaufhaus, Freiburg H 19.30 Uhr Info: www.smallflower.ch
Die soziale Gruppe „Lieder, zu singen, wenn die Welt untergeht“
E-Werk, Freiburg H 20 Uhr Info: www.ewerk-freiburg.de
PARTY
1-Euro-Nacht
Ausgewählte Drinks für nur 1 Euro Othello Bar, Freiburg H 20 Uhr Info: www.othellobar.de
Beer Pong Night
Mixed Music Puzzles, Freiburg H 20 Uhr Info: www.puzzles-freiburg.de
Throwback Thursday
Alternative, Punk, Hip-Hop Elpi, Freiburg H 23 Uhr Info: www.instagram.com/elpi_freiburg
Urban Thursday
Afrobeats, Hip-Hop & Latin Neko Bar.Club, Freiburg H 23 Uhr Info: www.neko-club.de
FREITAG
20.2.2026
BÜHNE
Premiere: Endlose Aussicht
Monolog von Theresia Walser
Wallgraben Theater, Freiburg H 19 Uhr Info: www.wallgraben-theater.com
Was wäre, wenn ... Mondo Musiktheater Augustinum, Freiburg H 19.30 Uhr Info: www.swfr.de
Ewig Jung
Pop als Lebenselixier
E-Werk, Freiburg H 20 Uhr Info: www.dieschoenen.com
Sarah Hakenberg
„Mut zur Tücke“ Burghof, Lörrach H 20 Uhr Info: www.burghof.com
Buchvorstellung: „Duden Badisch“ Von Huschdegudsl, Babbedeggl & Debbichbatscher, mit dem Autor Frank Winter Buchhandlung zum Wetzstein, Freiburg H 19 Uhr Info: www.zum-wetzstein.de
25. Jubiläumsausgabe: Dinner-Show Brillante Show & kulinarisches Verwöhnprogramm
Europa-Park, Rust H 19.30 Uhr Info: www.europapark.de
Harald Schmidt erklärt die Welt Christoph Wirtz hakt superkritisch nach Paulussaal, Freiburg H 20 Uhr www.paulussaal-freiburg.reservix.de/tickets Riesenflohmarkt
Mehr als 200 Aussteller Messe Freiburg H ab 9 Uhr Info: www.messe.freiburg.de
MUSIC
Concert & Crémant
Winterreise mit Jakob Kunath Winterer-Foyer, Theater Freiburg H 19.30 Uhr Info: www.theater.freiburg.de
Jazzhaus Singalong Mit Cécile Verny & Christian Gutfleisch Jazzhaus, Freiburg H 19.30 Uhr Info: www.jazzhaus.de
Mackefisch „Komplizirkus“ Vorderhaus, Freiburg H 20 Uhr Info: www.vorderhaus.de
Laura Braun
„Nullsummenspiel“
Kulturkneipe im Nellie, Lörrach H 20 Uhr Info: www.nellie-nashorn.de
The Heat Hat
Live-Musik zum Tanzen Waldsee, Freiburg H 20 Uhr Info: www.waldsee-freiburg.de
Tigran Tatevosyan
„Mer Tan Itev“ the birds eye jazz club, Basel H 20.30 Uhr Info: www.birdseye.ch
The New Mourning
„Songs of Confusion“ Swamp Club, Freiburg H 21 Uhr Info: www.sumpfkultur.org
PARTY
Discofox Tanzparty
Den ganzen Abend im 4/4 Takt tanzen Freiraum, Offenburg H 20 Uhr
Info: www.freiraum-offenburg.de
Club Unique
Mit Pop-up-Performances
E-Werk, Freiburg H 21 Uhr Info: www.ewerk-freiburg.de Synergy Riot
DNB Techno Artik, Freiburg H 23 Uhr Info: www.artik-freiburg.de
Friday Night Beats
Wechselnde DJs
Tacheles, Freiburg H 23 Uhr Info: www.tachelesfreiburg.de
InTakt x Jazzhaus
Salli ihr Tanzfreudigen, seid ihr InTAkt? Jazzhaus, Freiburg H 23 Uhr Info: www.jazzhaus.de
SAMSTAG 21.2.2026
AUSSTELLUNGEN
Vom Ei zum Küken
Sie wuseln wieder Museum Natur & Mensch, Freiburg, 21.2. bis 12.4.
Info: www.museen.freiburg.de
Inspiration 12: Tiere Fabelhaft, mythisch, zahm, wild, exotisch oder heimisch
Dreiländermuseum, Lörrach, bis 5.4. Info: www.dreilaendermuseum.eu
Endlose Aussicht
Monolog von Theresia Walser
Wallgraben Theater, Freiburg H 19 Uhr
Info: www.wallgraben-theater.com
Non + Ultras
Fanatische Fankultur trifft auf politische Protestbewegungen
Großes Haus, Theater Freiburg H 19.30 Uhr
Info: www.theater.freiburg.de
Elvis – das Musical
Hommage an den „King of Rock ’n’ Roll“ Musical Theater, Basel H 19.30 Uhr Info: www.musical.ch
Ewig Jung
Pop als Lebenselixier
E-Werk, Freiburg H 20 Uhr Info: www.dieschoenen.com
Nein zum Geld
Komödie von Flavia Coste Theater Harrys Depot, Freiburg H 20 Uhr Info: www.ensemble-harry.de
Eine Leiche im Louvre
Krimi-Dinner
Waldrestaurant St. Ottilien, Freiburg H 19 Uhr Info: www.engesser-marketing.de
25. Jubiläumsausgabe: Dinner-Show Brillante Show & kulinarisches Verwöhnprogramm
Europa-Park, Rust H 19.30 Uhr Info: www.europapark.de
Krach & Wonne – das TanzAftershow-Format
Talk, Musik & gemeinsam tanzen
Steinfoyer, Theater Freiburg H 22 Uhr Info: www.theater.freiburg.de
MUSIC
Carmina Burana
Zwischen Ekstase & Innerlichkeit
Konzerthaus, Freiburg H 19 Uhr Info: www.freiburger-blasorchester.de
Maybebop
„Wünsch Dir Was“ Forum, Merzhausen H 19 Uhr Info: www.maybebop.de
K.I.S.S. Konzert
Samstags-Live-Musik Kiss, Freiburg H 20.30 Uhr Info: www.kiss-freiburg.jimdofree.com
Gran Fiesta Latina
Reggaeton, R ’n’ B, Electro Latino, Salsa Mamita Club, Freiburg H 22 Uhr Info: www.mamita.club.de
Neelix & Friends Showcase
One Night – Two Sets
Hans-Bunte-Areal, Freiburg H 22 Uhr
Info: www.hans-bunte.de
Riva Party
Electro, Hip-Hop, House Riva Bar, Freiburg H 23 Uhr
Info: www.instagram.com/riva.freiburg
Bis InDie Puppen
Indie-Rock, Alternative, Folk & Postpunk Elpi, Freiburg H 23 Uhr
Info: www.instagram.com/elpi_freiburg
Club meets Tacheles
Wechselnde DJs
Tacheles, Freiburg H 23 Uhr
Info: www.tachelesfreiburg.de
OK Boomer
Die Throwback-Party Jazzhaus, Freiburg H 23 Uhr
Info: www.jazzhaus.de
Kiss
DJ Fyne, DJ Jaywelz & DJ Ebay
Neko Bar.Club, Freiburg H 23 Uhr
Info: www.instagram.com/neko_club_freiburg
Deters
Foto:

„Jugendstil international“
Keramikmuseum, Wettelbrunner Straße 3, Staufen
Bis 28. November 2027, Mi.–Sa., 14–17 Uhr, So., 12–17 Uhr
Keramische Kunst ohne Grenzen
Die Begriffe „Raumkunst“, „Gesamtkunstwerk“ und „Universalkünstler“ sind typisch für die Ära des Jugendstils. Künstler wie Émile Gallé, Henry van de Velde, Richard Riemerschmid, Peter Behrens, Joseph Maria Olbrich oder Max Laeuger waren „Alleskünstler“: Sie wagten sich über ihre ursprüngliche Ausbildung hinaus in neue künstlerische Gebiete. So widmeten sich beispielsweise Malerinnen und Maler der Architektur oder dem Kunsthandwerk, während Architektinnen und Architekten zu töpfern oder zu malen begannen
Je nach Temperament der Künstlerinnen und Künstler entstanden äußerst eigenwillige und divergierende Formen. Dies hatte zur Folge, dass sich keine homogene Formensprache des Jugendstils herausbildete. Die Vielfalt wurde zum gemeinsamen Nenner, wie die Sonderausstellung mit Jugendstil-Keramik zeigt. www.landesmuseum.de/weitere-standorte/keramikmuseum-staufen
ANZEIGE


Schlemmen in der Hotelküche
Parkhotel Adler, Adlerplatz 3, Hinterzarten
Sonntag, 22. Februar, ab 17 Uhr
580. Jubiläum als Gastgeberbetrieb
Nach einer längeren Pause veranstaltet das Parkhotel Adler wieder seine legendäre Küchenparty – und feiert sein 580. Jubiläum als Gastgeberbetrieb. In der 120 Quadratmeter großen Hotelküche kann den ganzen Abend geschlemmt werden – und getanzt, denn Katja Newman, Hotelchefin in der 16. Familiengeneration und Sängerin, tritt mit Ehemann Jimmy und Band auf. Den Auftakt bildet ein Champagnerempfang. Später genießen die Gäste feine Weine der Weingüter Bercher und Dr. Heger. Das Team von Küchendirektor Bernhard König und Küchenchef Alexander Kolodziej lässt sich beim Kochen über die Schulter schauen. Unterstützt wird die Mannschaft vom ehemaligen Adler-Mitarbeiter Christoph Kaiser, der heute als Sternekoch das Jacobi in Freiburg leitet. Ebenfalls dabei: Erik Koch vom Meisenheimer Hof, der früher ebenfalls schon im Parkhotel Adler am Herd stand.
www.parkhoteladler.de/kuechenparty
TAPAS & WEIN

Genuss und Livemusik
Freiämter Hof, Reichenbach 10, Freiamt
Samstag, 28. Februar, 18 Uhr
Tapas, Häppchen und erlesene Weine
Kulinarische Vielfalt in besonderer Atmosphäre: Das erwartet die Gäste eines Genießerabends in s’Bierhaase Schiere des Freiämter Hofs. Die Zutaten sind Tapas, Wein und Musik. Während die Köche kleine Genusshäppchen zaubern, liefern das Weingut Schmidt und Kiesewetter – „Der Weinmacher“ erlesene Weine, die harmonisch auf die Tapas abgestimmt sind. Die Kiesewetter-Weine kommen von Weinbergen in Jechtingen, die Andreas Kiesewetter neben seinem Hauptberuf bewirtschaftet. Die einzigartige Umgebung in s’Bierhaase Schiere bietet den passenden Rahmen für den genussreichen und geselligen Abend. Stimmungsvolle Unterhaltung mit Livemusik macht das Event perfekt. Im Preis sind neben Tapas und Weinen auch Bier, Softgetränke sowie Kaffee enthalten. Zudem kann ein Shuttle-Service auf Bestellung genutzt werden.
www.freiaemterhof.de
SONNTAG
22.2.2026
BÜHNE
Nein zum Geld
Komödie von Flavia Coste
Theater Harrys Depot, Freiburg H 18 Uhr Info: www.ensemble-harry.de
Ewig Jung
Pop als Lebenselixier E-Werk, Freiburg H 19 Uhr Info: www.dieschoenen.com
Wasserwelt. Das Musical La La Land am Meeresgrund: ein kleiner Krebs auf großer Reise
Kleines Haus, Theater Freiburg H 19 Uhr Info: www.theater.freiburg.de
Seit Beginn der Wetteraufzeichnung
SpielArt Emmendingen
Waldsee, Freiburg H 19 Uhr Info: www.waldsee-freiburg.de
EVENTS
„Wehkrüglein schlägt Funken“ Leben & Werk von Christine Lavant, mit Lisbeth Felder
Wallgraben Theater, Freiburg H 16 Uhr Info: www.wallgraben-theater.com Raumrythmen – Zeitfaltungen
Kunstperformance Planetarium, Freiburg H 19.30 Uhr Info: www.planetarium-freiburg.de 25. Jubiläumsausgabe: Dinner-Show Brillante Show & kulinarisches Verwöhnprogramm Europa-Park, Rust H 19.30 Uhr Info: www.europapark.de Küchenparty
Zum 580. Jubiläum des Gastgeberbetriebs Parkhotel Adler, Hinterzarten H ab 17 Uhr Info: www.parkhoteladler.de
MUSIC
Tigran Tatevosyan „Mer Tan Itev“-Tour Jazzhaus, Freiburg H 20 Uhr Info: www.jazzhaus.de
PARTY
All Colours of Pole Pole-Dance-Show Kulturraum, Freiburg H 20 Uhr Info: www.kulturraum-freiburg.de
MONTAG
23.2.2026
AUSSTELLUNGEN
Manfred Weil: „Leben!“ Malerei & Grafik des jüdischen Künstlers Dreiländermuseum, Lörrach, bis 1.3. Info: www.dreilaendermuseum.eu
EVENTS
Michels Quiz
Pubquiz für Ratefüchslein, Quiznerds & Friends Waldsee, Freiburg H 19 Uhr Info: www.michelsquiz.de MUSIC
Hint of Oak Roccacoustic im Café Roccafé, Denzlingen H 19.30 Uhr Info: www.roccafe.de
PARTY
Freds Montags Bar Mixed Music Frederics, Freiburg H 19 Uhr Info: www.instagram.com/fredericsfreiburg
Metal Karaoke
Rock & Metal Karaoke-Party Eimer, Freiburg H 20 Uhr Info: www.eimer-freiburg.de Monday Blues Das Tanzbein schwingen Kiss, Freiburg H 21 Uhr Info: www.kiss-freiburg.jimdofree.com
DIENSTAG 24.2.2026
AUSSTELLUNGEN
Ende der Zeitzeugenschaft? Vom Erzählen zum Bewahren. Wie Erinnerung weiterlebt
Dokumentationszentrum NS, Freiburg, bis 13.9. Info: www.museen.freiburg.de
BÜHNE
Endlose Aussicht
Monolog von Theresia Walser Wallgraben Theater, Freiburg H 19 Uhr Info: www.wallgraben-theater.com
EVENTS
25. Jubiläumsausgabe: Dinner-Show Brillante Show & kulinarisches Verwöhnprogramm
Europa-Park, Rust H 19.30 Uhr Info: www.europapark.de
SWR Bestenliste
Neues, Überraschendes, Ungewöhnliches vom Büchermarkt Literaturhaus, Freiburg H 19.30 Uhr Info: www.literaturhaus-freiburg.de
Alpenvorland – Meine wilde Heimat Vortrag von Bernd Römmelt
Bürgerhaus Seepark, Freiburg H 19.30 Uhr Info: www.mundologia.de
Karaoke
Full sparkle mode on: Shine bright like a diamond!
TheaterBar, Freiburg H 20 Uhr Info: www.theater.freiburg.de
KINO
Sauna Wenn Minderheiten Minderheiten ausgrenzen, OmU Kommunales Kino, Freiburg H 19 Uhr Info: www.koki-freiburg.de
MUSIC
4. Sinfoniekonzert
Von Schicksalsschlägen & Trostgesängen Konzerthaus, Freiburg H 19.30 Uhr Info: www.theater.freiburg.de
Kadebostany
„Live“-26 Jazzhaus, Freiburg H 20 Uhr Info: www.jazzhaus.de
PARTY
Noche de Baile
Salsa, Bachata, Kizomba Mamita Club, Freiburg H 21 Uhr Info: www.mamita.club.de
BÜHNE
Endlose Aussicht
Monolog von Theresia Walser
Wallgraben Theater, Freiburg H 19 Uhr Info: www.wallgraben-theater.com
Poetry Slam – Hosted by Ansgar
Hufnagel
Wortkunst live auf der Bühne
Egon54, Freiburg H 20 Uhr Info: www.ansgarhufnagel.de
EVENTS
BioCirclE
Urbane Bioökonomie für Freiburg
Messe Freiburg H 10 Uhr Info: www.messe.freiburg.de
Literatur mit Genuss
Abend für Geist & Gaumen
Buchhandlung zum Wetzstein, Freiburg H 19 Uhr Info: www.zum-wetzstein.de
Drinks & Drama
Überraschungen, Dialoge & Genüsse mit dem Theater Ensemble
Kantine, Theater Freiburg H 21 Uhr Info: www.theater.freiburg.de
MUSIC
Quadro Nuevo
„Live“-26
Jazzhaus, Freiburg H 20 Uhr Info: www.jazzhaus.de
PARTY
After Work & Study Party
Coole Drinks, entspannte Beats & gute Gesellschaft
Cohibar, Freiburg H 20 Uhr Info: www.cohibar-freiburg.de
Bierpong
Happy Hour bis 22 Uhr
Othello Bar, Freiburg H 20 Uhr
Info: www.othellobar.de
DONNERSTAG
26.2.2026
BÜHNE
Der zerbrochne Krug
Pyjama-Party gone wrong
Großes Haus, Theater Freiburg H 19.30 Uhr Info: www.theater.freiburg.de
Slam Poetry
Hosted by Marvin Suckut
Cafe Atlantik, Freiburg H 20 Uhr Info: www.cafe-atlantik.de
EVENTS
Bauen in Dietenbach Infoveranstaltung
Messe Freiburg H 16.30 Uhr Info: www.messe.freiburg.de
Nightclub Workout
Move, burn & vibe mit Carla Petersen Karree, Freiburg H 18.30 & 19.30 Uhr Info: www.daskarree.de
Die Reise zum Klima
Live-Reportage mit Naturfotograf
Markus Mauthe
Friedrichsbau, Freiburg H 19 Uhr
Info: www.greenwire.greenpeace.de
25. Jubiläumsausgabe: Dinner-Show Brillante Show & kulinarisches Verwöhnprogramm
Europa-Park, Rust H 19.30 Uhr Info: www.europapark.de
La Réunion – Naturparadies im Indischen Ozean
Vortrag von Steffen Hoppe Bürgerhaus Seepark, Freiburg H 19.30 Uhr Info: www.mundologia.de
Erik Satie & seine Zeit Literarisch-musikalischer Streifzug durch Paris Humboldtsaal, Freiburg H 20 Uhr Info: www.resonance.de
K.I.S.S. Quiz Quiz-Night Kiss, Freiburg H 20.30 Uhr Info: www.kiss-freiburg.jimdofree.com
MUSIC
Zweierpasch
Hip-Hop unter Sternen Planetarium, Freiburg H 19.30 Uhr Info: www.planetarium-freiburg.de
Orquesta Nacional de España Seelenvoller Überschwang Konzerthaus, Freiburg H 20 Uhr Info: www.albert-konzerte.de
Freds Karaoke Club
Gratis Shot vor deinem Auftritt Frederics, Freiburg H 19 Uhr Info: www.instagram.com/fredericsfreiburg Students Night
Viele Special-Angebote Cohibar, Freiburg H 20 Uhr Info: www.cohibar-freiburg.de
1-Euro-Nacht
Ausgewählte Drinks für nur 1Euro Othello Bar, Freiburg H 20 Uhr Info: www.othellobar.de
FREITAG
27.2.2026
Heimsuchung
Nach dem Roman von Jenny Erpenbeck Theater, Baden-Baden H 19 Uhr
Info: www.theater-baden-baden.de
Endlose Aussicht
Monolog von Theresia Walser
Wallgraben Theater, Freiburg H 19 Uhr Info: www.wallgraben-theater.com
Der zerbrochne Krug
Pyjama-Party gone wrong
Großes Haus, Theater Freiburg H 19.30 Uhr
Info: www.theater.freiburg.de
Ewig Jung
Pop als Lebenselixier E-Werk, Freiburg H 20 Uhr Info: www.dieschoenen.com
Best of Musicals
Highlights aus über 20 Musicals Konzerthaus, Freiburg H 20 Uhr Info: www.livemacher.de
Schampus für Alle 30 Jahre LinkMichel Theater am Mühlenrain, Weil am Rhein H 20.15 Uhr Info: www.tam-weil.de
EVENTS
25. Jubiläumsausgabe: Dinner-Show Brillante Show Europa-Park, Rust H 19.30 Uhr Info: www.europapark.de
Gebäude.Energie.Technik
Planen, Bauen & Modernisieren
Messe Freiburg H ab 10 Uhr Info: www.messe.freiburg.de
Regionalwettbewerb Jugend forscht Preisverleihung ab 15.15 Uhr
Messe Freiburg H ab 9 Uhr Info: www.jugend-forscht-suedbaden.de
MUSIC
Phil.on.Tour
Stadtteilkonzertmit dem Philharmonischen Orchester Freiburg Glashaus im Rieselfeld, Freiburg H 19 Uhr Info: www.theater.freiburg.de
Nick & June
„New Year's Face“-Tour 26 Vorderhaus, Freiburg H 20 Uhr Info: www.vorderhaus.de
Cara Rose „Live“-26 Jazzhaus, Freiburg H 20 Uhr Info: www.jazzhaus.de
Sascha Bendiks & Simon Höness „In Teufels Küche“ Theater Kumedi, Riegel H 20 Uhr Info: www.kumedi.de
Souls in Motions
Interaktiver Klangparcours
Schopf2, Freiburg H 20 Uhr, auch am 28.2. Info: www.duo-coskun-picas.de
Brenda Boykin & Saveurs du Sud
Jazz Band
Erlebnis für Herz & Sinne
Wodan Halle, Freiburg H 20 Uhr Info: www.wodanhalle.com
PARTY
Destrøyed x Club Ost
Feat. Bovski, Cara Elizabeth, Dice u. v. m. Hans-Bunte-Areal, Freiburg H 22 Uhr
Info: www.hans-bunte.de
Ladies Night Fiesta Latina Mamita Club, Freiburg H 22 Uhr
Info: www.mamita.club.de
Wilde Herzen
Die Indie-Pop Party Jazzhaus, Freiburg H 23 Uhr
Info: www.jazzhaus.de
Friday Night Beats
Wechselnde DJs
Tacheles, Freiburg H 23 Uhr
Info: www.tachelesfreiburg.de

Erholsame Auszeit mitten im Schwarzwald Schwarzwald-Resort Rößle, Todtmoos-Strick Saunalandschaft und Hallenbad, besondere Angebote
Wellness mit Panoramablick
Das ganze Jahr bietet das Schwarzwald-Resort Rößle Genuss und Wellness. Besonders erholsam ist eine Auszeit mitten im Schwarzwald in den Monaten Februar und März. Wenn der Alltag leiser wird und der Schwarzwald zur Ruhe kommt, rückt das Wohlbefinden in den Mittelpunkt. Der modernisierte und großzügige Wellnessbereich mit mehreren Saunen, Dampfbad, Sanarium und der neuen Außensauna lädt dazu ein, wohltuende Wärme zu genießen und neue Energie zu tanken. Ergänzt wird das Angebot im Schwarzwald-Resort Rößle durch ein lichtdurchflutetes Panoramaschwimmbad, in dem man entspannt seine Bahnen ziehen oder einfach abtauchen kann. Wellness im Rößle entfaltet in der ruhigen Zeit einen besonderen Zauber – perfekt für alle, die bewusst entspannen und dem Winter mit Wärme begegnen möchten.
www.hotel-roessle.de












Wohnen mitten in der Stadt THE FIZZ, Habsburgerstraße 132–134, Freiburg Jetzt buchen für das Sommersemester 2026
Möblierte Appartements, internationale Community Studenten, Auszubildene, Sprachschülerinnen und Sprachschüler: Junge Menschen auf dem Weg in den Beruf finden im Studentenwohnheim THE FIZZ mitten in Freiburg nicht nur einen Ort zum Schlafen, sondern die perfekte Kombination zwischen eigenem Wohnraum, toller Community und vielen Services, die den Alltag so angenehm wie möglich machen. Die vollmöblierten, modernen Apartments laden dazu ein, sich wie zu Hause zu fühlen. Dank einer aktiven, internationalen Community und vielseitigen Gemeinschaftsräumen bleiben die Mieterinnen und Mieter nicht lange allein. Kulinarisches aus aller Welt steht beim gemeinsamen Kochen in der Gemeinschaftsküche auf der Speisekarte. Im Study Room stehen konzentrierte Lernsessions auf dem Programm, Workout im hauseigenen Gym sorgt für Fitness.
www.the-fizz.com/studentenwohnheim/freiburg-mitte/
28.2.2026
AUSSTELLUNGEN
Das perfekte Dinner
Kulinarische Genusswelt der Antike
Augusta Raurica, Augst, bis 31.8. Info: www.augustaraurica.ch
Siegfried Kreitner – Minimalkinetik Bewegung & Licht
Museum Art.Plus, Donaueschingen, bis 8.3. Info: www.museum-art-plus.com
Zukunfts(t)räume
Museum im Wandel
Augustinermuseum, Freiburg, 28.2. bis 21.2.27 Info: www.museen.freiburg.de
BÜHNE
Endlose Aussicht
Monolog von Theresia Walser Wallgraben Theater, Freiburg H 19 Uhr Info: www.wallgraben-theater.com
Rigoletto
Bis eine·r stirbt: Ein Hofnarr zwischen Lachzwang & Selbstdemontage
Großes Haus, Theater Freiburg H 19.30 Uhr Info: www.theater.freiburg.de
Ewig Jung
Pop als Lebenselixier
E-Werk, Freiburg H 20 Uhr
Info: www.dieschoenen.com
ONKel fISCH
„Hoffnung – ein Serviervorschlag“
Vorderhaus, Freiburg H 20 Uhr
Info: www.vorderhaus.de
Nein zum Geld
Komödie von Flavia Coste
Theater Harrys Depot, Freiburg H 20 Uhr Info: www.ensemble-harry.de
Heimsuchung
Nach dem Roman von Jenny Erpenbeck Theater im Marienbad, Freiburg H 20 Uhr Info: www.marienbad.org
Bea von Malchus
„Die 7 Todsünden“
Theater Kumedi, Riegel H 20 Uhr Info: www.kumedi.de
Gebäude.Energie.Technik
Planen, Bauen & Modernisieren
Messe Freiburg H ab 10 Uhr
Info: www.messe.freiburg.de
Immo
Alles rund um Ihre Immobilie
Messe Freiburg H ab 10 Uhr
Info: www.messe.freiburg.de
MUSIC
Gewohnheitstrinker
25 Jahre Jubiläum
Crash, Freiburg H 19 Uhr
Info: www.crash-musikkeller.de
Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ Immersives Konzert
Konzerthaus, Freiburg H 19.30 Uhr Info: www.alegria.de
Madeline Juno „Anomalie Pt.1“-Tour 26
E-Werk, Freiburg H 20 Uhr Info: www.vaddi-concerts.de
Linebug
„Portraits of Invisible Places“
Kulturkneipe im Nellie, Lörrach H 20 Uhr Info: www.nellie-nashorn.de
Joseph G. Thompson
„Sorrento“
Schloss-Café Lorettoberg, Freiburg H 20 Uhr Info: www.schlosscafe-freiburg.de
Blues People Mix aus Jazz, Hip Hop, Rock & Blues the birds eye jazz club, Basel H 20.30 Uhr Info: www.birdseye.ch
Die Braut haut ins Auge
Girlpower Pop-Energie, Hop ’n’ Roll Pop
Cow Beat Slow Club, Freiburg H 21 Uhr Info: www.slowclub-freiburg.de
Mixed Music
Wechselnde DJs
Cohibar, Freiburg H 19 Uhr Info: www.cohibar-freiburg.de
Dänzneid
DJs ab 23 Uhr

Best of Musicals
50 Jahre Musicalgeschichte Burghof, Lörrach H 20 Uhr Info: www.livemacher.de
Dr' Großbabbe us dr' Türkei Lustspiel von Yvette Kolb Theater am Mühlenrain, Weil am Rhein H 20.15 Uhr Info: www.tam-weil.de
Foto:
Anna-Katharina Rintelen
ARKANA Forum GmbH, Im Hausgrün 29, Emmendingen Bis 12. April, Mo.–Do., 9–17 Uhr, Fr., 9–14 Uhr
„Take Your Playfulness Seriously“
Was passiert, wenn Farbe und Linie zu einer Sprache werden, die tief im Inneren spricht? Anna-Katharina Rintelen öffnet mit ihrer Malerei und ihren Zeichnungen Fenster zu emotionalen Welten – mal zart und fragil, mal kraftvoll und expressiv. Sie schafft Bildräume jenseits des Gegenständlichen. Da rauscht ein blauer Schwall wie Wasser durch das Bild, Laub knistert in leuchtenden Farben, ein Teppich aus Blüten wirbelt durch den Himmel, leuchtendes Gras spiegelt sich im Gegenlicht. Die Malerei zielt auf die Sinne, nicht auf Begriffe. Auch ihre Zeichnungen – mit Tuschpinsel auf Papier – sind ein Wechselspiel zwischen konkret und abstrakt. In ihnen lebt die Bewegung des Tuschpinsels, der freie Schwung – erinnernd an die Wildheit von Gewächsen, verwunschene Gärten, an Schwärme, wirbelnde Blätter, an eine große Lebendigkeit.
www.arkana-forum.com/ueber-uns/kunst/
Doisri – Jonas Frey auf tänzerischer Spurensuche Interdisziplinäre Performance, die Bewegung, Klang & Sprache verbindet E-Werk, Freiburg H 20.30 Uhr Info: www.ewerk-freiburg.de
EVENTS
Eselwanderung mit Kräuterführung „Esel führen – Natur erspüren“, 6–8 km Tourist-Information, Bad Krozingen H 13 Uhr Info: www.bad-krozingen.info
Mord auf der Klinikfeier Krimi-Dinner
Restaurant Kranz, Freiburg H 18 Uhr Info: www.freistil-theater.de „Schreiben & Erzählen der Erinnerung“ Literarische Begegnung mit der chilenischen Schriftstellerin Nona Fernández Goethe-Institut, Freiburg H 19 Uhr
Info: www.goethe.de
25. Jubiläumsausgabe: Dinner-Show Brillante Show & kulinarisches Verwöhnprogramm Europa-Park, Rust H 19.30 Uhr Info: www.europapark.de
Bier-Tasting
Eine Reise durch die Welt der Biere
Vita Culinaria, Bad Krozingen H 19.30 Uhr Info: www.bad-krozingen.info
Puzzles, Freiburg H 20 Uhr Info: www.puzzles-freiburg.de
Beats & Rhymes
Oldschool Hip-Hop & R’n’B mit DJ Wuk, Rusty & Friends jos fritz, Freiburg H 21 Uhr Info: www.josfritz.de
Reznik
„Keinemusik“ Karree, Freiburg H 22 Uhr Info: www.daskarree.de
Gran Fiesta Latina
Reggaeton, R ’n’ B, Electro Latino, Salsa Mamita Club, Freiburg H 22 Uhr Info: www.mamita.club.de
Freds Cocktailclub
DJ-Session-Samstag
Frederics, Freiburg H 22 Uhr Info: www.instagram.com/fredericsfreiburg
Wir sind zurück!
Die große Wiedereröffnung
Freiraum, Offenburg H 22.30 Uhr Info: www.freiraum-offenburg.de
Connected
Die 90er Party Jazzhaus, Freiburg H 23 Uhr Info: www.jazzhaus.de
Bis InDie Puppen
Indie-Rock, Alternative, Folk & Postpunk
Elpi, Freiburg H 23 Uhr Info: www.instagram.com/elpi_freiburg
Club meets Tacheles
Wechselnde DJs Tacheles, Freiburg H 23 Uhr
Info: www.tachelesfreiburg.de
Riva Party
Electro, Hip-Hop, House Riva Bar, Freiburg H 23 Uhr Info: www.instagram.com/riva.freiburg




























Prokofjews Cinderella
Paulussaal, Dreisamstraße 3, Freiburg
Freitag, 20. März, 19 Uhr
Einen außergewöhnlichen Ballettgenuss für kleine und große Fans präsentiert das „Classico Ballet Napoli“ auf der Bühne des Paulussaals. In seiner fantasievollen Inszenierung von „Cinderella“, einer der schwungvollsten Ballettkompositionen überhaupt, malt das Ballettensemble die Liebesgeschichte der fleißigen Dienstmagd und des Prinzen mit glänzenden Farben. Das Bühnenbild und die fantasievollen Kostüme holen das klassische Ballett nach der Musik von Sergei Sergejewitsch Prokofjew in unsere Zeit. Meisterhaft wird die Sprache des klassischen mit den Ausdrucksformen des modernen Tanzes kombiniert. Die klassische Ballettausbildung der Tänzerinnen und Tänzer macht sich schon in den ersten Szenen bemerkbar. So werden das Aufkeimen der Liebe, die Hindernisse und schließlich das Happy End zu einem märchenhaften Balletterlebnis.
www.klassisches-ballett.com
ANZEIGE
SONNTAG
1.3.2026
AUSSTELLUNGEN
Wildlife Photographer of the Year
Die 100 weltbesten Naturfotografien
Naturhistorisches Museum, Basel, bis 28.6.
Info: www.nmbs.ch
Waldeslust
Bäume & Wald in Bildern & Skulpturen Forum Würth, Arlesheim, bis 5.4.
Info: www.kunst.wuerth-ag.ch
Der Weg ins Jenseits
Wie gestalten Gesellschaften das „Dazwischen“?
Museum der Kulturen, Basel, bis 26.4. Info: www.mkb.ch
Cezanne
Bahnbrechende Werke des Pioniers Fondation Beyeler, Basel/Riehen, bis 25.5. Info: www.fondationbeyeler.ch
BÜHNE
Ich, Ikarus
Von Oliver Schmaering
Theater im Marienbad, Freiburg H 16 Uhr Info: www.marienbad.org
S’ Weiße Rössl
Frei nach dem Lustspiel von Oskar Blumenthal
Theater am Kastelberg, Waldkirch H 18 Uhr
Info: www.theater-am-kastelberg.de
Nein zum Geld
Komödie von Flavia Coste
Theater Harrys Depot, Freiburg H 18 Uhr Info: www.ensemble-harry.de
Ewig Jung
Pop als Lebenselixier E-Werk, Freiburg H 19 Uhr Info: www.dieschoenen.com
MONTAG 2.3.2026
EVENTS
Michels Quiz
Pubquiz für Ratefüchslein, Quiznerds & Friends
Waldsee, Freiburg H 19 Uhr
Info: www.michelsquiz.de
Open Monday Chillout, Drinks & Überraschungen
Steinfoyer, Theater Freiburg H ab 17 Uhr Info: www.theater.freiburg.de
MUSIC
Blues Experience Roccacoustic im Café Roccafé, Denzlingen H 19.30 Uhr Info: www.roccafe.de
Federico Albanese
„Blackbird & the Sun of October“ Jazzhaus, Freiburg H 20 Uhr Info: www.jazzhaus.de
PARTY
Freds Montags Bar
Mixed Music
Frederics, Freiburg H 19 Uhr Info: www.instagram.com/fredericsfreiburg
Metal Karaoke
Rock & Metal Karaoke-Party Eimer, Freiburg H 20 Uhr Info: www.eimer-freiburg.de
Monday Blues
Das Tanzbein schwingen
Kiss, Freiburg H 21 Uhr Info: www.kiss-freiburg.jimdofree.com
Montagstherapie
Hard Techno & Techno, Rave LaLuna, Freiburg H 22 Uhr Info: www.lalunafreiburg.club

Matthias Deutschmann „Propaganda à la carte“ Vorderhaus, Freiburg H 19 Uhr Info: www.vorderhaus.de
EVENTS
Circus Harlekin
„Aber bitte mit Farbe!“ Großes Haus, Theater Freiburg H 16.30 Uhr Info: www.theater.freiburg.de
Gebäude.Energie.Technik Planen, Bauen & Modernisieren
Messe Freiburg H ab 10 Uhr Info: www.messe.freiburg.de
Immo
Alles rund um Ihre Immobilie
Messe Freiburg H ab 10 Uhr Info: www.messe.freiburg.de
MUSIC
Quelle SURprise & Friends
Arnold Schönberg: Verklärte Nacht Burghof, Lörrach H 18 Uhr Info: www.burghof.com
SWR Symphonieorchester Werke von Rihm & Wagner Konzerthaus, Freiburg H 19 Uhr Info: www.swr.de
Phil.on.Tour



Stadtteilkonzert mit dem Philharmonischen Orchester Freiburg Tuniberghalle, Tiengen, Freiburg H 19 Uhr Info: www.theater.freiburg.de
Tabasco meets Momo
„Nu Funk in Town“ Jazzhaus, Freiburg H 20 Uhr Info: www.jazzhaus.de
PARTY
SalsaColada
Salsa, Bachata & Kizomba Freiraum, Offenburg H 18 Uhr Info: www.freiraum-offenburg.de
DIENSTAG 3.3.2026
Die Impronauten
Impro-Grümpeli
Tabourettli, Basel H 20 Uhr Info: www.fauteuil.ch
EVENTS
Clarice Lispector
Hommage an eine Waghalsige von Sebastian Guggolz
Literaturhaus, Freiburg H 19.30 Uhr Info: www.literaturhaus-freiburg.de
MUSIC
Schlag 6!
Das spontane Konzertformat von FBO & Ensemble Recherche
Ensemblehaus, Freiburg H 18 Uhr Info: www.ensemble-recherche.de
Pippo Pollina & Quartetto Acustico „La vita è bella cosi com’è“
Paulussaal, Freiburg H 20 Uhr Info: www.jazzhausartists.com
PARTY
Déjà-vu-Party
Hip-Hop, Mixed Music & Techno
T.I.K., Freiburg H 20 Uhr Info: www.instagram.com/t.i.k_club
Noche de Baile
Salsa, Bachata, Kizomba
Mamita Club, Freiburg H 21 Uhr
Info: www.mamita.club.de
Rebel Music
DJs: Flowin’ Vibes & Friends, Reggae & Dancehall
The Great Räng Teng Teng, Freiburg H 23 Uhr Info: www.raengtengteng.com
MITTWOCH
4.3.2026
AUSSTELLUNGEN
Paradis perdus
Retrospektive des französischen
Comicstars Christophe Blain
Cartoonmuseum, Basel, bis 15.3. Info: www.cartoonmuseum.ch
BÜHNE
Emmvee
„War das zu hart?“
Konzerthaus, Freiburg H 20 Uhr Info: www.vaddi-concerts.de
EVENTS
Literatur mit Genuss Abend für Geist & Gaumen
Buchhandlung zum Wetzstein, Freiburg H 19 Uhr Info: www.zum-wetzstein.de
MUSIC
Redhouse Hot Six
Jazz-Stammtisch
Großer Meyerhof, Freiburg H 20 Uhr Info: www.grosser-meyerhof.de
Cardinal Black
„Midnight at the Valenciaga“-Tour Jazzhaus, Freiburg H 20 Uhr Info: www.jazzhaus.de
PARTY
Groove!
Electro Spezial mit dem Juicy Loops Kollektiv
Waldsee, Freiburg H 20 Uhr Info: www.waldsee-freiburg.de
Open Stage
Bühne für Newcomer, alte Hasen & alles dazwischen Eimer, Freiburg H 20 Uhr Info: www.eimer-freiburg.de
Unicorn Sessions
Konzerte & Jams mit Newcomer-Bands & alten Hasen
Ruefetto, Freiburg H ab 21 Uhr Info: www.unicorn-sessions.com
DONNERSTAG
5.3.2026
AUSSTELLUNGEN
400 Jahre Trompetengeschichte
Das breite Spektrum der Trompetenbaukunst Trompetenmuseum, Bad Säckingen Info: www.trompetenmuseum.de
BÜHNE
Markus Krebs
„15 Jahre Markus Krebs – Das Beste aus 6 Live-Programmen“ Kultur- & Bürgerhaus, Denzlingen H 20 Uhr Info: www.karoevents.de
Josephine Baker
Schillernde Bühnenshow zwischen Tanz, Freiheitskampf & Bling-Bling
Kleines Haus, Theater Freiburg H 20 Uhr Info: www.theater.freiburg.de
Olaf Bossi
„Generation XY: Die 80er, die 90er & das Leben heute“ Theater im Teufelhof, Basel H 20.15 Uhr Info: www.theater-teufelhof.ch
EVENTS
Wildnis vor der Haustür 2 Vortrag von Klaus Echle Burghof, Lörrach H 19.30 Uhr Info: www.mundologia.de
Sophia Klink: „Kurilensee“ Lesung & Gespräch Literaturhaus, Freiburg H 19.30 Uhr Info: www.buchhandlung-schwarz.de
K.I.S.S. Quiz
Quiz-Night Kiss, Freiburg H 20.30 Uhr Info: www.kiss-freiburg.jimdofree.com
PartiPrivati
Support: MayBe
Tacheles, Freiburg H 19 Uhr
Info: www.tachelesfreiburg.de
Doctor Krápula
„Live“-Tour 2026
Jazzhaus, Freiburg H 20 Uhr Info: www.jazzhaus.de
Jazz Session
Konzerte & Jams mit Newcomer-Bands & alten Hasen
Ruefetto, Freiburg H 21.30 Uhr Info: www.ruefetto.de
PARTY
Beer Pong Night
Mixed Music Puzzles, Freiburg H 20 Uhr Info: www.puzzles-freiburg.de
Throwback Thursday Alternative, Punk, Hip-Hop Elpi, Freiburg H 23 Uhr Info: www.instagram.com/elpi_freiburg
Urban Thursday
Afrobeats, Hip-Hop & Latin Neko Bar.Club, Freiburg H 23 Uhr Info: www.neko-club.de
AUSSTELLUNGEN
Le Corbusier
Visionär der Moderne Kunsthalle Messmer, Riegel, bis 15.3. Info: www.kunsthallemessmer.de
Jugendstil international
Keramische Kunst ohne Grenzen
Keramikmuseum, Staufen, bis 28.11. Info: www.landesmuseum.de
BÜHNE
Kellerkinder Comedy
Stand-up-Comedy, Open Mic
Harmonie Gewölbekeller, Freiburg H 19 Uhr
Info: www.gewoelbekeller.harmonie-freiburg.de
Dance Insights
Work-in-progress-Präsentation der Residenzkünstlerin Maureen Nass
Ballettsaal, Theater Freiburg H 19 Uhr Info: www.theater.freiburg.de
Doctor Atomic
Der erste Atombombentest als musikalisches Wissenschaftsdrama
Großes Haus, Theater Freiburg H 19.30 Uhr Info: www.theater.freiburg.de
Der Haken
Schauspiel von Lutz Hübner & Sarah Nemitz
Kultur- & Vereinshaus, Gundelfingen H 20 Uhr Info: www.theatermacher-gundelfingen.de
Ewig Jung
Pop als Lebenselixier
E-Werk, Freiburg H 20 Uhr Info: www.dieschoenen.com
Ohne Rolf „Unter Druck“ Fauteuil, Basel H 20 Uhr Info: www.fauteuil.ch
BurghofSlam
Das Original Burghof, Lörrach H 20 Uhr Info: www.burghof.com
Tobii Live „Mutti & Friends“
Vorderhaus, Freiburg H 20 Uhr Info: www.vorderhaus.de
Josephine Baker
Schillernde Bühnenshow zwischen Tanz, Freiheitskampf & Bling-Bling
Kleines Haus, Theater Freiburg H 20 Uhr
Info: www.theater.freiburg.de
Premiere: Kei Muckser, sunscht
knallt's
Komödie von Chris Arnold
Alemannische Bühne, Freiburg H 20.15 Uhr
Info: www.alemannische-buehne.de

Foto:
Quadro Nuevo Jazzhaus, Freiburg Mittwoch, 25. Februar, 20 Uhr
Die Jugendfreunde Mulo Francel und Didi Lowka haben mit dem Ensemble Quadro Nuevo unzählige Orte weltweit bereist. Mit dem neuen Album „HAPPY Deluxe“ brechen die Virtuosen auf in improvisatorisches Neuland, mal hoch schwingend in schwirrende Lüfte, mal abtauchend in glitzernde Meere, mal versponnen in Tagträumen und Nachtschwärmerei.
www.jazzhaus.de
Foto: © Katharina Kraus

Vortrag: Robert Betz Bürgerhaus Zähringen Freitag, 6. März, 19.30 Uhr
Über die Freude hat sich bei vielen Menschen ein dunkler Mantel der Schwermut gelegt, in dem Angst, Trauer, Schuld, Scham und andere Emotionen verwoben sind, glaubt Robert Betz. In seinem Vortrag will er aufzeigen, wo und wie wir die Quellen wahrer Freude wiederfinden und mit Begeisterung zurückkehren in die Liebe zu uns selbst und zum eigenen Dasein.
www.robert-betz.com

60 Jahre Fotorealismus
Museum Frieder Burda, Lichtentaler Allee 8 b, Baden-Baden 28. Februar bis 2. August, Di.–So. & Feiertage, 10–18 Uhr
Wettstreit mit der Wirklichkeit
Seit der Antike gehört die detailgetreue Wiedergabe der Realität zu den zentralen Anliegen der Malerei. Kaum eine Kunstrichtung hat den Anspruch auf Wirklichkeitsnähe so radikal ins Zentrum ihres Schaffens gerückt wie der amerikanische Fotorealismus. In seiner Ausstellung widmet sich das Museum Frieder Burda einer der konsequentesten Bewegungen der gegenständlichen Malerei nach dem Zweiten Weltkrieg. Werke aus der Sammlung Frieder Burda treten in einen Dialog mit über 80 Arbeiten von mehr als 30 Künstlerinnen und Künstlern aus sechs Jahrzehnten – darunter Leihgaben aus dem Museo Nacional Thyssen-Bornemisza in Madrid und dem Whitney Museum of American Art in New York. Auch international renommierte Gegenwartskünstlerinnen und -künstler sind vertreten, die den Fotorealismus unter heutigen Vorzeichen weiterentwickeln.
www.museum-frieder-burda.de

Rigoletto
Theater Freiburg Großes Haus
Samstag, 28.2., 19.30 Uhr

Vorderhaus, Freiburg Tomaten auf den Ohren Samstag, 7.3., 20 Uhr
AUSSTELLUNG

Fondation François Schneider, Wattwiller Bis 29. März, Mi.–So., 13–17 Uhr
Unter dem Thema Métamorphose zeigt die Ausstellung die Werke von sieben Künstlerinnen und Künstlern, die Transformation, Veränderung und Evolution erforschen. Pascale Ettlin, Elise Grenois, Vardit Goldner, Maryam Khosrovani, Yosra Mojtahedi, Aurélie Scouarnec und Suhail Shaikh enthüllen Geschichten von Körpern, Materialien und Welten, die sich vermischen. Ihre Schöpfungen sind Geschichten von Passagen, wo das Alte verschwindet, um dem Neuen Platz zu machen. So verwandelt Suhail Shaikh unter der Erforschung der Materie ein einfaches Blatt Papier in eine komplexe und fragile Struktur, während Élise Grenois eine einzigartige Mutation betreibt, die flüchtige Körper zu einem ewigen und zarten Material macht. Wasser, der rote Faden all dieser verschiedenen Werke, ist der Spiegel von physischen, symbolischen und emotionalen Metamorphosen.
www.fondationfrancoisschneider.org/
ANZEIGE

EVENTS
Waterland
Zirkus auf dem Wasser Messe Freiburg H 15.30 Uhr Info: www.waterlandcircus.de
Mord am Filmset
Krimi-Dinner
Restaurant Herr Fröhlich, Kirchzarten H 19 Uhr Info: www.freistil-theater.de
Mord auf dem Klassentreffen Krimi-Dinner
Gasthaus Schützen, Herbolzheim H 19 Uhr Info: www.freistil-theater.de
MUSIC
Spottiswoode
„I have so many friends“-Tour 26 Kulturkneipe im Nellie, Lörrach H 20 Uhr Info: www.nellie-nashorn.de
Anders
„So Kurz Davor“-Tour Jazzhaus, Freiburg H 20 Uhr Info: www.jazzhaus.de Pupo 50
„World“-Tour 25/26 Konzerthaus, Freiburg H 20.45 Uhr Info: www.dema-agency.ch
Sedlmeir
„Befehl aus dem Weltraum I & II“ Swamp Club, Freiburg H 21 Uhr Info: www.sumpfkultur.org
PARTY
Mixed Music
Wechselnde DJs
Cohibar, Freiburg H 19 Uhr Info: www.cohibar-freiburg.de
Haus der Jahrzehnte
Tenne, Club-Disco, Musikstadl Heuboden, Umkirch H 20 Uhr Info: www.heuboden.de
Ladies Night
Fiesta Latina
Mamita Club, Freiburg H 22 Uhr
Info: www.mamita.club.de
I Love 80s
80s music nonstop!
Jazzhaus, Freiburg H 23 Uhr Info: www.jazzhaus.de
SAMSTAG
7.3.2026
BÜHNE
Rigoletto
Bis eine·r stirbt: Ein Hofnarr zwischen
Lachzwang & Selbstdemontage
Großes Haus, Theater Freiburg H 19.30 Uhr Info: www.theater.freiburg.de
Der Haken
Schauspiel von Lutz Hübner & Sarah Nemitz
Kultur- & Vereinshaus, Gundelfingen H 20 Uhr Info: www.theatermacher-gundelfingen.de
Ewig Jung
Pop als Lebenselixier
E-Werk, Freiburg H 20 Uhr Info: www.dieschoenen.com
Nein zum Geld
Komödie von Flavia Coste
Theater Harrys Depot, Freiburg H 20 Uhr Info: www.ensemble-harry.de
Zum Dessert Mousse au Chocolat
E polyamori Beziehig
Tabourettli, Basel H 20 Uhr Info: www.fauteuil.ch
Matthias Deutschmann
„Propaganda à la carte“
Theater Kumedi, Riegel H 20 Uhr Info: www.kumedi.de
Okan Seese
„Tomaten auf den Ohren“
Vorderhaus, Freiburg H 20 Uhr Info: www.vorderhaus.de
Josephine Baker
Schillernde Bühnenshow zwischen Tanz, Freiheitskampf & Bling-Bling
Kleines Haus, Theater Freiburg H 20 Uhr Info: www.theater.freiburg.de
EVENTS
Island
Vortrag von Olaf Krüger
Paulussaal, Freiburg H 12.30 Uhr Info: www.mundologia.de
Wildnis vor der Haustür 2
Vortrag von Klaus Echle
Paulussaal, Freiburg H 16.30 Uhr Info: www.mundologia.de
Mord auf der UFO-Tagung
Krimi-Dinner
Hotel Rößle, Todtmoos H 19 Uhr Info: www.freistil-theater.de
Bergsüchtig
Vortrag von Hans Kammerlander
Paulussaal, Freiburg H 19.30 Uhr Info: www.mundologia.de
MUSIC
Selfish Hate
Spring Fest
Jugendzentrum, Denzlingen H 18 Uhr Info: www.tachelesfreiburg.de
Bach in Space
Audiovisuelles Erlebnis mit Konzertpianistin Mona Asuka & Bildmaterial der NASA
Konzerthaus, Freiburg H 19.30 Uhr Info: www.alegria.de
Phil it!
Phil Collins Tribute Show
Musical Theater, Basel H 19.30 Uhr Info: www.musical.ch
Tetzlaff Quartett
Gipfelwerke
Hochschule für Musik, Freiburg H 19.30 Uhr Info: www.albert-konzerte.de
Garth
„Good Taste“
Schloss-Café Lorettoberg, Freiburg H 20 Uhr Info: www.schlosscafe-freiburg.de
The Busters „Calling“-Tour Jazzhaus, Freiburg H 20 Uhr Info: www.jazzhaus.de
Elternabend
Early Disco für Mamas, Papas & Freund·innen
Burghof, Lörrach H 19 Uhr Info: www.burghof.com
Mixed Music
Wechselnde DJs Cohibar, Freiburg H 19 Uhr Info: www.cohibar-freiburg.de
Dänzneid
DJs ab 23 Uhr
Puzzles, Freiburg H 20 Uhr Info: www.puzzles-freiburg.de
Haus der Jahrzehnte Tenne, Club-Disco, Musikstadl Heuboden, Umkirch H 20 Uhr Info: www.heuboden.de
Heartbeat
Der Puls der Stadt
TheaterBar, Freiburg H 21.30 Uhr Info: www.theaterbar-freiburg.de
Gran Fiesta Latina
Reggaeton, R ’n’ B, Electro Latino, Salsa Mamita Club, Freiburg H 22 Uhr Info: www.mamita.club.de
Freds Cocktailclub
DJ-Session-Samstag
Frederics, Freiburg H 22 Uhr
Info: www.instagram.com/fredericsfreiburg 2000 meets 2010
Die angesagtesten Hits aus dem letzten Jahrzehnt
Freiraum, Offenburg H 22.30 Uhr Info: www.freiraum-offenburg.de
90er Dance Party
Die besten Hits der 90s
Harmonie Gewölbekeller, Freiburg H 23 Uhr Info: www.gewoelbekeller.harmonie-freiburg.de
Somewhen
It’s getting loud, dark, hard & bouncy
Hans-Bunte-Areal, Freiburg H 23 Uhr Info: www.hans-bunte.de
Bis InDie Puppen
Indie-Rock, Alternative, Folk & Postpunk
Elpi, Freiburg H 23 Uhr
Info: www.instagram.com/elpi_freiburg
Club meets Tacheles
Wechselnde DJs
Tacheles, Freiburg H 23 Uhr
Info: www.tachelesfreiburg.de
Riva Party
Electro, Hip-Hop, House Riva Bar, Freiburg H 23 Uhr
Info: www.instagram.com/riva.freiburg
SONNTAG
8.3.2026
AUSSTELLUNGEN
Jugendstil international Keramische Kunst ohne Grenzen Keramikmuseum, Staufen, bis 28.11. Info: www.landesmuseum.de
BÜHNE
Der Haken
Schauspiel von Lutz Hübner & Sarah Nemitz
Kultur- & Vereinshaus, Gundelfingen H 18 Uhr Info: www.theatermacher-gundelfingen.de
S’ Weiße Rössl
Frei nach dem Lustspiel von Oskar
Blumenthal Theater am Kastelberg, Waldkirch H 18 Uhr Info: www.theater-am-kastelberg.de
Nein zum Geld
Komödie von Flavia Coste Theater Harrys Depot, Freiburg H 18 Uhr Info: www.ensemble-harry.de
Zum Dessert Mousse au Chocolat E polyamori Beziehig Tabourettli, Basel H 18 Uhr Info: www.fauteuil.ch
Farm Fatale
Vogelscheuchen-Band beschwört den Neuanfang
Großes Haus, Theater Freiburg H 18 Uhr Info: www.theater.freiburg.de
Ewig Jung
Pop als Lebenselixier
E-Werk, Freiburg H 19 Uhr Info: www.dieschoenen.com
Kernölamazonen
„Das Beste aus 20 Jahren!“ Vorderhaus, Freiburg H 19 Uhr Info: www.vorderhaus.de
Ohne Rolf
„Unter Druck“ Fauteuil, Basel H 20 Uhr Info: www.fauteuil.ch
EVENTS
Colm Tóibín: „Marias Testament“
Lesung mit Nicole Heesters Burghof, Lörrach H 18 Uhr Info: www.burghof.com
MUSIC
4. Kammerkonzert
Mit Werken für Flöte, Schlaginstrumente & Klavier.
Winterer-Foyer, Theater Freiburg H 11 Uhr Info: www.theater.freiburg.de
Johann Sebastian Bach
Matthäuspassion
Konzerthaus, Freiburg H 18 Uhr Info: www.freiburger-bachchor.de
Phil.on.Tour
Stadtteilkonzert mit dem Philharmonischen Orchester Freiburg Bundschuhhalle, Lehen, Freiburg H 19 Uhr Info: www.theater.freiburg.de
Helge Lien Trio vs. Tore Brunborg
„Live“-Tour 2026 Jazzhaus, Freiburg H 20 Uhr Info: www.jazzhaus.de
MONTAG 9.3.2026
EVENTS
Michels Quiz
Pubquiz für Ratefüchslein, Quiznerds & Friends
Waldsee, Freiburg H 19 Uhr Info: www.michelsquiz.de
MUSIC
Mike Evin
Roccacoustic im Café
Roccafé, Denzlingen H 19.30 Uhr Info: www.roccafe.de
6euroneunzig
„Fotzen an die Macht“-Tour Jazzhaus, Freiburg H 20 Uhr Info: www.jazzhaus.de
PARTY
Freds Montags Bar
Mixed Music
Frederics, Freiburg H 19 Uhr Info: www.instagram.com/fredericsfreiburg
Metal Karaoke
Rock & Metal Karaoke-Party Eimer, Freiburg H 20 Uhr Info: www.eimer-freiburg.de
Monday Blues
Das Tanzbein schwingen
Kiss, Freiburg H 21 Uhr Info: www.kiss-freiburg.jimdofree.com
Montagstherapie
Hard Techno & Techno, Rave LaLuna, Freiburg H 22 Uhr Info: www.lalunafreiburg.club
DIENSTAG 10.3.2026
BÜHNE
The Magic of Tina Turner feat. Diva Turner Power, Leidenschaft & Stärke Burghof, Lörrach H 19.30 Uhr Info: www.burghof.com
MUSIC
Betterov
„Große Kunst“-Tour Jazzhaus, Freiburg H 20 Uhr Info: www.vaddi-concerts.de
PARTY
Déjà-vu-Party
Hip-Hop, Mixed Music & Techno
T.I.K., Freiburg H 20 Uhr Info: www.instagram.com/t.i.k_club
Noche de Baile
Salsa, Bachata, Kizomba Mamita Club, Freiburg H 21 Uhr Info: www.mamita.club.de
Rebel Music
DJs: Flowin’ Vibes & Friends, Reggae & Dancehall
The Great Räng Teng Teng, Freiburg H 23 Uhr Info: www.raengtengteng.com
MITTWOCH 11.3.2026
BÜHNE
Poetry Slam im Räng
Dichterwettstreit
The Great Räng Teng Teng, Freiburg H 21 Uhr Info: www.raengtengteng.com
EVENTS
„Wir Töchter“
Lesung & Gespräch mit Oliwia Hälterlein
Literaturhaus, Freiburg H 19.30 Uhr Info: www.literaturhaus-freiburg.de
Drinks & Drama
Überraschungen, Dialoge & Genüsse mit dem Theater-Ensemble
Kantine, Theater Freiburg H 21 Uhr Info: www.theater.freiburg.de











Fondation Beyeler, Riehen|bis 25. Mai 2026| www.fondationbeyeler.ch
Paul Cézanne revolutionierte die Kunst durch immer neue Sichtweisen auf seine Sujets – und durch deren sich stetig weiterentwickelnde Darstellung. Knapp 120 Jahre nach dem Tod des Malers widmet die Fondation Beyeler ihm nun eine Einzelausstellung. 79 Exponate aus seinem „bahnbrechenden Spätwerk“ sind hier zu bewundern, darunter auch die sieben Werke aus der hauseigenen Sammlung. Zu dieser gehört eine zwischen 1900 und 1902 entstandene Arbeit, die einen durch Unterholz führenden felsigen Weg zu dem in der Nähe von Cézannes Atelier gelegenen Château Noir abbildet. Doch anders als die vorwiegend düsteren Bilder zu diesem Thema wirkt es durch Sonnenlicht-Flecken sogar heiter. Zumindest deutlich heiterer als eine zehn Jahre früher entstandene Ölmalerei, die laut Museumsdirektor Sam Keller „noch nie zuvor nach Europa ausgeliehen wurde“ und die ein eher undurchdringliches Dickicht darstellt. „La Pierre à Moudre au Parc du Château Noir“ (Mühlstein) heißt es und ist im Besitz des Philadelphia Museum of Art. Es dokumentiert Cézannes allmähliche Abkehr von der traditionellen Illusionstiefe und seine Suche nach der Struktur hinter der Natur, von der sein Schaffen in den letzten Lebensjahren zunehmend geleitet war. Auffällig ist auch die Platzierung des titelgebenden Mühlsteins am unteren linken Rand des Bildes; sie markiert die Befreiung der Kunst von der Zentralperspektive und der naturgetreuen Anatomie –ein radikaler Neuanfang, der ihn zu einer Schlüsselfigur der Moderne werden ließ. Oder zum „Vater von uns allen“, wie Pablo Picasso ihn nannte. Eine weitere Erstmaligkeit, auf die man bei Beyeler immer großen Wert legt, ist die Gegenüberstellung des berühmten Ölbilds „Der Knabe mit der roten Weste (1888–90) mit zwei zeitgleich entstandenen Aquarellen mit demselben Motiv aus anderer Perspektive. In den Aquarellen stimmen die anatomischen Proportionen noch; im

Gemälde sind sie aufgelöst: Ein Arm des Jungen ist übermäßig lang und hängt, wie bei den „Kartenspielern“ (o.l.), in einem seltsamen Winkel an der Schulter. Cézannes Werdegang von der naturalistischen hin zur stark abstrahierten und analytischen Darstellung seiner Sujets lässt sich besonders gut an einem Landschaftsmotiv nachvollziehen: die Montagne Sainte-Victoire (u.). Mehr als 80 Ansichten dieses Bergs und der umgebenden Wälder und Felder im speziellen provenzalischen Licht hat er gemalt, sie wurden zum Herzstück seiner neuen, aus strukturierten Farbfeldern bestehenden Bildsprache. Und diese prägte nicht nur die Entwicklung der „Kunst als Parallele zur Natur“, sondern auch die Wahrnehmung der Region als Sehnsuchtslandschaft, indem Natur, Stille und Schönheit in kraftvollen Farben miteinander verschmelzen. Sieben Ölbilder und zwei Aquarelle der Sainte-Victoire sind nun in Riehen zu sehen; ihre Zusammenführung gehörten laut Kurator Ulf Küster „zu den Höhepunkten der Ausstellung“. Denn hier spiegelt sich deutlich sein künstlerischer Ansatz, „die beständige Kraft des Berges und die flüchtigen Eindrücke des Augenblicks“ in Einklang zu bringen. Und das gelingt Cézanne durch die selbstverständlich erscheinende Übertragung seiner reinen Farbempfindungen durch schnelle farbige Pinselstriche auf die Leinwand oder auf Papier.
Auch in den verschiedenen Variationen seiner „Badenden“, die teilweise förmlich in der sie umgebenden Natur aufgehen, sowie auch in den Stillleben zeigt sich Cézannes Bestreben, die sichtbare Welt als Ausdruck einer unsichtbaren Struktur abzubilden: Was wie ein schlichtes Arrangement aus Obst, Krügen und sorgfältig drapierten Tüchern erscheint, entpuppt sich als Tableau für eingehende Erkundung von Form, Farbe und Gleichgewicht. Eine augenöffnende und intensive Präsentation, die man sich nicht entgehen lassen sollte.

ANZEIGEN
Laura Cox
„Troubled“-Tour 2026 Jazzhaus, Freiburg H 20 Uhr Info: www.jazzhaus.de
PARTY
Queer Bar Night
BlitzerBar
Swamp Club, Freiburg H 20 Uhr Info: www.sumpfkultur.org
Bierpong
Happy Hour bis 22 Uhr
Othello Bar, Freiburg H 20 Uhr Info: www.othellobar.de
Open Stage
Bühne für Newcomer, alte Hasen & alles dazwischen Eimer, Freiburg H 20 Uhr Info: www.eimer-freiburg.de
Unicorn Sessions
Konzerte & Jams mit Newcomer-Bands & alten Hasen
Ruefetto, Freiburg H ab 21 Uhr Info: www.unicorn-sessions.com
12.3.2026
Das Spil
Musikalisches Kammerspiel über Janusz Korczak Burghof, Lörrach H 20 Uhr Info: www.burghof.com
Kawus Kalantar
„Witzlebenstraße“ Vorderhaus, Freiburg H 20 Uhr Info: www.vorderhaus.de
Comedy Flex
Stand-up-Comedy
MensaBar, Freiburg H 20 Uhr Info: www.comedyflex.de
Ferruccio Cainero
„Zwischen den Regentropfen“ Theater im Teufelhof, Basel H 20.15 Uhr Info: www.theater-teufelhof.ch
EVENTS
Donnerstags-Dinner
Es wird gegessen, was auf den Tisch kommt
Waldsee, Freiburg H 18 Uhr Info: www.waldsee-freiburg.de
K.I.S.S. Quiz
Quiz-Night Kiss, Freiburg H 20.30 Uhr Info: www.kiss-freiburg.jimdofree.com
MUSIC
Pinsa & Jazz
Mit dem Josephine Davies Quartett TheaterBar, Freiburg H 20 Uhr Info: www.theater.freiburg.de
SWR Symphonieorchester
Werke von Wagner, Bartók, Janáček & Prokofjew
Konzerthaus, Freiburg H 20 Uhr Info: www.swr.de
Jazz Session
Konzerte & Jams mit Newcomer-Bands & alten Hasen
Ruefetto, Freiburg H 21.30 Uhr
Info: www.ruefetto.de
PARTY
Freds Karaoke Club
Gratis Shot vor deinem Auftritt
Frederics, Freiburg H 19 Uhr
Info: www.instagram.com/fredericsfreiburg
Students Night
Viele Special-Angebote Cohibar, Freiburg H 20 Uhr
Info: www.cohibar-freiburg.de
1-Euro-Nacht
Ausgewählte Drinks für nur 1 Euro Othello Bar, Freiburg H 20 Uhr
Info: www.othellobar.de
Beer Pong Night
Mixed Music
Puzzles, Freiburg H 20 Uhr
Info: www.puzzles-freiburg.de
Throwback Thursday
Alternative, Punk, Hip-Hop
Elpi, Freiburg H 23 Uhr
Info: www.instagram.com/elpi_freiburg
Urban Thursday
Afrobeats, Hip-Hop & Latin Neko Bar.Club, Freiburg H 23 Uhr Info: www.neko-club.de
FREITAG 13.3.2026
AUSSTELLUNGEN
Science Fiction Design
Vom Space Age zum Metaverse Vitra Design Museum, Weil am Rhein, bis 10.5. Info: www.design-museum.de
BÜHNE
Heimsuchung
Nach dem Roman von Jenny Erpenbeck Theater im Marienbad, Freiburg H 19 Uhr Info: www.marienbad.org
Farm Fatale
Vogelscheuchen-Band beschwört den Neuanfang
Großes Haus, Theater Freiburg H 19.30 Uhr Info: www.theater.freiburg.de
Ewig Jung
Pop als Lebenselixier E-Werk, Freiburg H 20 Uhr Info: www.dieschoenen.com
Birgit Süss „Die kleinen Dinge“ Vorderhaus, Freiburg H 20 Uhr Info: www.vorderhaus.de
Kei Muckser, sunscht knallt's Komödie von Chris Arnold
Alemannische Bühne, Freiburg H 20.15 Uhr Info: www.alemannische-buehne.de
EVENTS
Mord auf dem Klassentreffen
Krimi-Dinner
Schlossbergrestaurant Dattler, Freiburg H 19 Uhr Info: www.freistil-theater.de
MUSIC
The Sound of Zimmer & Williams
Die größten Filmmusikwerke live gespielt von der Philharmonie Südwestfalen
SICK-Arena, Messe Freiburg H 19.30 Uhr Info: www.alegria.de
Indoor Streetmusic Festival 26 Freiburger Straßenmusik auf der professionellen Bühne
Wodan Halle, Freiburg H 20 Uhr Info: www.wodanhalle.com
Catastrophe Waitress „Live“-Tour 2026
Jazzhaus, Freiburg H 20 Uhr Info: www.jazzhaus.de
PARTY
Mixed Music
Wechselnde DJs
Cohibar, Freiburg H 19 Uhr Info: www.cohibar-freiburg.de
Discofox Tanzparty
Den ganzen Abend im 4/4 Takt tanzen Freiraum, Offenburg H 20 Uhr Info: www.freiraum-offenburg.de
Ladies Night
Fiesta Latina Mamita Club, Freiburg H 22 Uhr
Info: www.mamita.club.de
Crossing all over
Indie-Folkrock, Punk, Big Beats
Elpi, Freiburg H 23 Uhr Info: www.instagram.com/elpi_freiburg
Friday Night Beats
Wechselnde DJs
Tacheles, Freiburg H 23 Uhr Info: www.tachelesfreiburg.de








Foto:

Catastrophe Waitress
Jazzhaus, Freiburg
Freitag, 13. März, 20 Uhr
Charme & Raffinesse
Sphärisch, fein, berauschend und in breitem Farbenspiel kommt die Musik von Catastrophe Waitress auf die Bühne. Synthi-Sound trifft auf Handgemachtes. Die Songs sind detailreich arrangiert. Besondere Akzente setzen Instrumente wie Violine, Glockenspiel und Metallophon. Dabei trägt der weibliche Harmoniegesang durch unterschiedliche Klangwelten.
www.jazzhaus.de

Özcan Cosar
Messe, Freiburg
Sonntag, 15. März, 18 Uhr
Irritierende Prominenz
Wer entscheidet eigentlich, wer wichtig ist? Und warum benehmen sich manche Leute, als wären sie es, obwohl sie es einfach nicht sind? Mit seinem Programm „VIP“ nimmt Özcan Cosar das Konzept von „Very Important Person“ auseinander. Bei ihm bedeutet VIP eher „Very Irritierende Prominenz“. Der Comedian steht für Comedy, die unterhält und nachhallt.
www.eventim.de

Urban Priol: Im Fluss
Burghof Lörrach, Herrenstraße 5, Lörrach
Samstag, 14. März, 20 Uhr
Tiefgründig durch die Tagespolitik
Der Mann mit der Sturmfrisur lädt sein Publikum ein auf eine Wildwasserfahrt durchs Tagesgeschehen. Tiefgründig bemüht er griechische Philosophen, erklärt Genderitis, die Regierungspolitik und andere politische Staugewässer. Dabei springt der gebürtige Aschaffenburger unterwegs über so manche Stromschnelle des täglichen Irrsinns.
Nimmt das Boot Fahrt auf, sprudeln die Ideen nur so aus Urban Priol heraus. Die Bahn ist für ihn keine Konkurrenz, denn flussab geht es deutlich schneller und zuverlässiger. Während man an braunen Marschgebieten vorbeipaddelt, werden vom Kabarettisten komplexe Zusammenhänge spielerisch erklärt. Dieser parodiert treffsicher Winfried Kretschmann oder Markus Söder. Manchmal genügt ein Halbsatz, den Rest kann man sich denken.
www.burghof.com
SAMSTAG 14.3.2026
BÜHNE
Premiere: Iphigénie en Tauride
Antiken-Spektakel zwischen Trauma & Befreiung
Großes Haus, Theater Freiburg H 19.30 Uhr
Info: www.theater.freiburg.de
Der Haken
Schauspiel von Lutz Hübner & Sarah Nemitz
Kultur- & Vereinshaus, Gundelfingen H 20 Uhr Info: www.theatermacher-gundelfingen.de
Ewig Jung
Pop als Lebenselixier
E-Werk, Freiburg H 20 Uhr Info: www.dieschoenen.com
Nein zum Geld
Komödie von Flavia Coste
Theater Harrys Depot, Freiburg H 20 Uhr Info: www.ensemble-harry.de
Heimsuchung
Nach dem Roman von Jenny Erpenbeck
Theater im Marienbad, Freiburg H 20 Uhr Info: www.marienbad.org
Murzarella
„Bauchgesänge“
Theater Kumedi, Riegel H 20 Uhr Info: www.kumedi.de
Urban Priol
„Im Fluss. Täglich quellfrisch, immer aktuell!“
Burghof, Lörrach H 20 Uhr Info: www.burghof.com
Matthias Deutschmann
„Propaganda à la carte“ Vorderhaus, Freiburg H 20 Uhr Info: www.vorderhaus.de
Kei Muckser, sunscht knallt's Komödie von Chris Arnold Alemannische Bühne, Freiburg H 20.15 Uhr Info: www.alemannische-buehne.de
EVENTS
Prachtliebe & Wunderfakten
Biodiversitäts-Show mit Dominik Eulberg Paulussaal, Freiburg H 20 Uhr Info: www.dominik-eulberg.de
Galanacht des Sports
Der Freiburger Sport feiert seine Besten Konzerthaus, Freiburg H 20 Uhr Info: www.sportkreis-freiburg.de
MUSIC
Die Happy „Empathy is no Weakness“-Tour 2026 Jazzhaus, Freiburg H 19.30 Uhr Info: www.jazzhaus.de
Karl Kave & Durian „Aus dem Patriarchat macht Gurkensalat!“ Slow Club, Freiburg H 21 Uhr Info: www.slowclub-freiburg.de
Das blanke Extrem „Prekär“-Album Release Konzert Swamp Club, Freiburg H 21 Uhr Info: www.sumpfkultur.org
PARTY
Mixed Music
Wechselnde DJs
Cohibar, Freiburg H 19 Uhr Info: www.cohibar-freiburg.de Dänzneid
DJs ab 23 Uhr
Puzzles, Freiburg H 20 Uhr Info: www.puzzles-freiburg.de
RoccaBeats
Forever young – die 80s/90s Party
Roccafé, Denzlingen H 21 Uhr
Info: www.roccafe.de
Haus Nummer 5
1x Eintritt bezahlen & überall reinkommen
Etage 1, Freiraum, Circle, Sauna, Offenburg H 22 Uhr
Info: www.etageeins-og.de
Gran Fiesta Latina
Reggaeton, R ’n’ B, Electro Latino, Salsa
Mamita Club, Freiburg H 22 Uhr
Info: www.mamita.club.de
Freds Cocktailclub
DJ-Session-Samstag
Frederics, Freiburg H 22 Uhr
Info: www.instagram.com/fredericsfreiburg
Beats for Freaks
Drum & Bass
Harmonie Gewölbekeller, Freiburg H 23 Uhr Info: www.gewoelbekeller.harmonie-freiburg.de
Schrotthagen
Storytelling vereint mit hartem Techno & Trance
Hans-Bunte-Areal, Freiburg H 23 Uhr Info: www.hans-bunte.de
Fuse Freiburg mit Dominik Eulberg
DJ-Sets von !K7, Herzblut & Cocoon TheaterBar, Freiburg H 23 Uhr Info: www.loveyourartist.com
Club meets Tacheles
Wechselnde DJs Tacheles, Freiburg H 23 Uhr Info: www.tachelesfreiburg.de
SONNTAG 15.3.2026
AUSSTELLUNGEN
Biodiver–Cité
Vielfalt der Fauna in der Stadt Musée Zoologique, Straßburg, bis 31.12. Info: www.musees.strasbourg.eu
BÜHNE
Der Haken
Schauspiel von Lutz Hübner & Sarah Nemitz
Kultur- & Vereinshaus, Gundelfingen H 18 Uhr Info: www.theatermacher-gundelfingen.de
Nein zum Geld
Komödie von Flavia Coste
Theater Harrys Depot, Freiburg H 18 Uhr Info: www.ensemble-harry.de
Özcan Cosar
„VIP“ Messe Freiburg H 18 Uhr Info: www.s-promotion.de
Ewig Jung
Pop als Lebenselixier
E-Werk, Freiburg H 19 Uhr Info: www.dieschoenen.com
Thomas C. Breuer
„Gesünder kränkeln“
Theater Kumedi, Riegel H 20 Uhr Info: www.kumedi.de
EVENTS
Hamlets Geisterstunde
„Séance“ mit Eberhard Bauer & Shakespeares Geistern
TheaterBar, Freiburg H 17.30 Uhr Info: www.theater.freiburg.de
Tanzmainz
Workshop mit Rafaële Giovanola Burghof, Lörrach H 18 Uhr Info: www.burghof.com
„Säwentitu“
Interaktive-Lesung mit Bea von Malchus
Vorderhaus, Freiburg H 19 Uhr Info: www.vorderhaus.de
KINO
„Le Parc“ Ballett aus der Opéra de Paris – Live im Kino
Harmonie, Freiburg H 19 Uhr Info: www.friedrichsbau-kino.de
MUSIC
Jahreskonzert
Acappella-Voice-Event
Jazzhaus, Freiburg H 19 Uhr Info: www.jazzhaus.de
Freiburger Barockorchester
Bach & Telemann
Konzerthaus, Freiburg H 19 Uhr
Info: www.barockorchester.de

EIN DICHTER FOLGT ERFUNDENEN SPUREN
Kreuzgang: Wo einst Mönche wandelten, gibt es mit dem neuen Museumscafé auch heute Gelegenheit zum Verweilen
Foto: © FWTM/Schwerer

AM 28. FEBRUAR ÖFFNET DAS KOMPLETT SANIERTE AUGUSTINERMUSEUM MIT EINEM FESTPRORGRAMM SEINE TORE UND NEUE THEMENBEREICHE
WANZEIGE
as lange währt, wird endlich eröffnet: Die insgesamt 21 Jahre dauernde und sehr kostspielige Sanierung des Augustinermuseums steht vor dem Abschluss. Am 28. Februar beginnt für das ehemalige Konventgebäude eine neue Zeit: Dann werden sämtliche Museumsbereiche für alle Besucher zugänglich sein.
von Erika Weisser
„Jede*r willkommen“ heißt es auf der Einladung zu dem lang erwarteten und mit einem vielfältigen Programm sowie vor allem durch die Arbeit vieler am Bau beteiligter Firmen und Handwerker gut vorbereiteten Festwochenende am 28. Februar und 1. März. Und das ist wörtlich zu nehmen: Eine Woche lang, bis zum 8. März, ist der Eintritt in das denkmalgeschützte, doch mit viel technischem Aufwand hochmodern und großzügig gestaltete sowie komplett barrierefrei ausgestattete Haus mit seinen 2900 Quadratmetern Ausstellungsfläche kostenlos.
Eröffnet werden die neuen Räume außer von Oberbürgermeister Martin Horn auch von Ulrich von Kirchbach, der in seiner Funktion als Kulturbürgermeister fast seine gesamte Amtszeit lang eng mit dem von vielen Überraschungen und Volten, aber auch von großer Spendenbereitschaft begleiteten Sanierungsprozess verbunden war. Es wird seine letzte große Amtshandlung sein; nach 24 Jahren im Rathaus geht er am 1. April in den Ruhestand.
Das Museum, das sich nach den Worten von Direktorin Jutta Götzmann im Lauf der Sanierung zunehmend selbst als kulturhistorisches Kunstwerk offenbarte, das in seinem Innern Kunst und Kultur beherbergt, wird durch die neuen Ausstellungsflächen um einige

Themenbereiche erweitert und in seiner Gestalt spürbar verändert: Auf vier Etagen werden Besucher·innen ein deutlich breiteres und vielfältigeres kulturelles Angebot erleben als bisher; dazu kommt ein verstärkter Medieneinsatz sowie durch viele interaktive Angebote neue Formen der Beteiligung und Vermittlung. Und eine deutliche Öffnung nach außen.

Das wird besonders in dem neuen Themenbereich „FREI_Raum“ erlebbar: An diesem Ort der Begegnung und des gemeinsamen Gestaltens entwickelt das Museum zusammen mit unterschiedlichen Akteur·innen aus Freiburg und der Region Ausstellungen, Projekte und Ideen. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft treffen aufeinander und entwerfen neue Perspektiven – immer mit Blick auf die Stadt und ihre Menschen. Der FREI_Raum umfasst drei Bereiche, die sich gegenseitig ergänzen: Ein Ausstellungsraum mit jährlich wechselnden Themen, eine Werkstatt für Kreativität und einen Filmraum für vertiefende Einblicke.
Die erste Sonderausstellung, die dort stattfindet, wird ebenfalls am 28. Februar eröffnet: „Zukunfts(t)räume“ heißt sie und sie erzählt die wechsel-
Filigraner Metallbau: Die Kleinodientreppe als skulpturales Verbindungselement fügt sich präzise in das denkmalgeschützte Ensemble ein.






volle Geschichte des Hauses – vom Kloster über die Nutzung als Kartoffellager und Theater bis zum heutigen, zeitgemäßen Museum. Bis zum 21. Februar 2027 gibt es hier reichlich Gelegenheit, ins Gespräch zu kommen. Etwa über gesellschaftliche Veränderungen – und wie ein Museum als lebendiger Ort darauf reagieren soll.
Mit dieser Frage setzt sich übrigens eine ganze neue Dauer-Themenstrecke auseinander: „Protest und Revolution“ ist sie benannt, und sie zeigt die Ursachen für das Streben nach Veränderung – oder auch Verhinderung –, die die gesellschaftliche und kulturelle Landschaft in der Region prägten. Anhand zahlreicher interaktiver Protestschilder und anderer Exponate wie dem Heckerhut oder einem Porträt von Che Guevara geht die Reise von aktuellen Bewegungen wie den Fridays for Future oder den Anti-AKW-Aktionen in Wyhl über die Freiburger Studentenrevolten der 1960er-Jahre
ANZEIGE

Stadtgeschichte wird überall im sanierten Augustinermuseum sichtbar gemacht.
zurück bis zu den Verhältnissen, die zur niedergeschlagenen Revolution von 1848/49 in Baden führten. Ein besonderes Licht wird dabei auch auf die Rolle der Frauen geworfen. Das gilt auch für die neue Porträtgalerie im Südgang: Da die Hälfte der Menschheit – und der Freiburger Bevölkerung – aus Frauen* besteht, ist ihnen nun ein eigener und sehr zeitgemäßer Bereich mit 80 jüngst entstandenen Porträts der Freiburger Fotografin Britt Schilling gewidmet. Sie zeigen Momentaufnahmen „unserer pluralistischen

Stadtgesellschaft mit ihrer starken Frauenkultur“, wie es im erläuternden Saaltext heißt.
Eine weitere Bereicherung für das Augustinermuseum ist der sehr facettenreich dargestellte Themenbereich „Schwarzwald“ und die Unterbringung des seit einem Jahr geschlossenen Museums für Stadtgeschichte. Und natürlich die Eröffnung eines schönen, hellen und auch ohne Museumseintritt frei zugänglichen Cafés im historischen Kreuzgang mit Zinnengarten im Erdgeschoss.












Im Kommunalen Kino und den Kinos Friedrichsbau, Kandelhof und Harmonie war das Jahr 2025 einmal mehr „sehr erfolgreich“. Außer rekordverdächtigen Besucherzahlen gab es bei ihnen für ihre besonderen Programme und Festivals sowie innovativen Formate auch viel Lob und Preis.
„Corona ist Geschichte!“, jubelt Ludwig Ammann, einer der Geschäftsführer der Programm-Kino-Gruppe Friedrichsbau, Kandelhof und Harmonie: Das Jahr sei „mit 98 Prozent der Besucher von 2019 abgeschlossen“ worden, das Publikum habe sich verjüngt und die Sneaks seien wieder ausverkauft gewesen. „Ein Traum“ bilanziert er. Auch Rosaly Magg vom Kommunalen Kino (Koki) zeigt sich begeistert: 2025 sei mit 28.184 Gästen ein „neuer Besucher·innenrekord“ zu verzeichnen gewesen: Fast 6000 mehr Menschen als im Jahr zuvor seien in das kleine Lichtspielhaus im Alten Wiehrebahnhof geströmt.
Beide führen die sehr erfreuliche Bilanz neben nötig gewordenen Investitionen und Erneuerungen vor allem auf die sorgfältige Auswahl an Filmen, die verschiedenen Festivals und die besonderen, oft in Kooperation realisierten thematischen Reihen und Einzelveranstaltungen sowie die Möglichkeit zu Begegnungen mit Filmschaffenden zurück. So seien laut Rosaly Magg im Koki die bewährten Formate Cinelatino, die Lesbenfilmtage und natürlich das Freiburger Filmforum als „Festival of Transcultural Cinema“ wieder sehr gut angenommen worden. Als regelrechte Publikumsmagneten hätten sich zudem die neuen, klar feministisch akzentuierten Formate „Herstories“ und „Cinèpolska“ und ihre Akteurinnen aus der polnischen und arabischen Filmpionierinnenszene erwiesen.
Auch im Friedrichsbau hat ein erstmals veranstaltetes Großereignis viele Kinogänger neugierig gemacht: Das Black Forest Film Festival, das nach Ludwig Ammanns Einschätzung „vom Feinsten“ war und die Region neu und anders als
von Erika Weisser
im Heimatfilm in den Blick nahm. Er freut sich, dass sein Kino Gastgeber für dieses fantastische Format sein durfte. Zu den meistgesehenen Filmen im Friedrichsbau habe übrigens eine Produktion aus und über Freiburg gehört: Die Doku „Und sonst war es still: Zeitzeugen der Freiburger Bombennacht erzählen“. Mehr als 7000 Besucher kamen zu diesem Film, der hinter Rennern wie „22 Bahnen“, „Wunderschöner“, „Das Kanu des Manitu“ und anderen Magneten einen „sensationellen“ 7. Platz belegte.
Die Arbeit hat sich gelohnt: In der Kategorie „herausragendes Jahresfilmprogramm“ erhielt der Friedrichsbau den mit 15.000 Euro dotierten Spitzenpreis des Kinopreises der Filmförderung Baden-Württemberg. Und Neriman Bayram, Geschäftsführerin des Koki, nahm zum 20. Mal in Folge den Kinopreis der Deutschen Kinemathek entgegen. Der Preis würdigt Vielfalt und den Ideenreichtum bei der Präsentation von Filmen aus der gesamten Filmgeschichte.

Italien 2023
Regie: Nanni Moretti
Mit: Nanni Moretti, Margherita Buy u.a.
Verleih: Prokino
Laufzeit: 95 Minuten
Start: 12. Februar 2026
(ewei). Junge Arbeiter mit roten Halstüchern und Farbeimern werden von ihren Genossen an Seilen an einer Wand heruntergelassen und pinseln in riesigen roten Lettern: „Il sol dell’avvenire“ daran.
Die an die „Internationale“ angelehnte Losung ist zugleich der Originaltitel von Nanni Morettis neuer Komödie. Einem Film im Film: Er selbst verkörpert einen alternden – und sehr selbstunzufriedenen – Regisseur, der ein großes Politdrama plant. Es spielt in einem kommunistisch regierten Arbeiterbezirk Roms und hat die 1956 erfolgte Ablösung der PCI von der Sowjetunion zum Inhalt.
Doch die Dinge laufen anders als der selbsternannte Alleskönner und ewig dozierende Besserwisser denkt: Die Darsteller verstehen den Stoff nicht, der windige Produzent ist pleite, und seine ebenfalls in der Branche tätige Ehefrau ist zur Konkurrentin geworden und will ihn verlassen. Er rappelt sich auf und versöhnt sich mit der Welt. Und die entscheidende Wende gelingt doch noch.


USA, Irland, Frankreich 2025
Regie: Jim Jarmusch
Mit: Tom Waits, Charlotte Rampling u.a.
Verleih: Weltkino
Laufzeit: 110 Minuten
Start: 26. Februar 2026
(ewei). In seinem neuen, bei der Biennale di Venezia 2025 mit dem Goldenen Löwen ausgezeichneten Film zerlegt Jim Jarmusch den Begriff – und das Wesen – der Familie in schmerzhafteste Einzelteile. Dazu komponiert er drei Geschichten, die um oft distanzierte Beziehungen erwachsener Kinder zu ihren Eltern kreisen.
Jede Geschichte fokussiert jeweils eine Beziehung – zum Vater, zur Mutter, zu Geschwistern – und zeigt Menschen an den Wendepunkten ihrer Leben, an denen Nähe genauso schmerzt wie Distanz. Bei den gnadenlos präzisen Beschreibungen der von großartigen Schauspielern bestens in Szene gesetzten Begegnungen werden verpasste Chancen ebenso sichtbar wie Dinge, die nie ausgesprochen wurden und dennoch alles bestimmen. Oft über Generationen hinweg. Ein leiser, zugleich trocken humorvoller und latent melancholischer Film über die Unmöglichkeit, Familie ganz zu verstehen. Und über die Notwendigkeit, es dennoch immer wieder zu versuchen.


USA 2025
Regie: Josh Safdie
Mit: Timothée Chalamet, Gwyneth Paltrow u.a.
Verleih: Tobis
Laufzeit: 149 Minuten
Start: 26. Februar 2026
(ewei). New York in den 1950ern: Marty verkauft Schuhe im Laden seines Onkels. Doch er hat nur ein Ziel: Weltmeister im Tischtennis werden und in den Olymp der gefeierten Athleten aufsteigen.
Um an einem toreöffnenden Turnier in London teilzunehmen, investiert er sein mühsam erspartes Geld und seine spärliche Freizeit, die er zu intensiven Trainingsstunden nutzt.
Als er jedoch beim nervenaufreibenden Finale gegen den japanischen Superstar Endo verliert, wird sein Ehrgeiz zur Besessenheit: Mit allen – wirklich allen – Mitteln will er Revanche, will um jeden Preis zu Ruhm und Erfolg gelangen. Dass er dabei immer größenwahnsinniger, einsamer, für die Leute in seiner Umgebung zunehmend unerträglich und extrem selbstzerstörerisch wird, scheint nicht zu interessieren.
Eine meisterhafte, rastlos inszenierte Charakterstudie eines Mannes, der gewinnen muss, um sich selbst zu spüren. Gespielt von einem ganz großartigen Timothée Chalamet.



Zwei Zwillinge, eine Leidenschaft. Phillip Türemis und Sebastian „Tino“ Türemis (30) machen sich deutschlandweit einen Namen mit AccapellaRap-Battles. Im Eins-gegen-Eins-Wortgefecht mit vorbereiteten Texten geht es um die besten Zeilen. Das Publikum wählt am Ende den Sieger. Die in Hamburg lebenden Freiburger aka Faivel und Young Kennedy erzählen im Interview mit chilli-Redakteur Till Neumann, worauf es im Duell ankommt und wer höher hinaus will.
Was ist das für ein Gefühl, im Accapella-Ring zu stehen? Es ist eine absolute adrenalin-technische Ausnahmesituation. Danach weiß man oft nicht mehr genau, was passiert ist. Man ist einfach nicht 100 Prozent Herr dessen, was man tut.
Phillip: Das unterschreibe ich genau so. Deswegen passieren relativ oft halbwegs peinliche Sachen. Tino ist aufgefallen, dass er seine Körpersprache manchmal nicht ganz im Griff hat. Die Battles fühlen sich an, als ob der ganze Körper vibriert.
chilli: Wie viel von dem, was ihr tut, ist geplant?
Tino: Ich versuche mich meist sehr genau dran zu halten, was ich mir vorgenommen habe. Außer manchmal die Freestyle-Konter (spontane Reaktionen). Aber da habe ich auch über die Zeit gelernt: Nicht jeder Freestyle ist eine gute Idee.

Machen AccapellaBattles: Phillip Türemis (Faivel/links) und Sebastian Türemis (Young Kennedy)
Foto: © Endlessstory
Phillip: Bei mir 50-50. Ich würde jedem raten, die 50 Pro zent Freestyle abzubauen. Ich habe damit schlechteste Erfahrungen gemacht. Wobei: In zwei, drei Video-Com pilations von Dltlly (die wichtigste Accapella-Freesty le-Liga) habe ich es wegen einem Freestyle-Konter reingeschafft. Mit geschriebenen Parts ist mir das noch nicht passiert. Diese spontane Genialität ist schon schwer aufzuwiegen mit anderen Sachen.
chilli: Welche Angriffe funktionieren am besten?
Tino: Das ist eine Frage der Era. Heute funktionieren andere Sachen als noch vor 15 Jahren. Damals waren es Brutalität und Schockfaktor. Dieser Das-hat-er-nichtgesagt-Moment. Heute zieht vorwiegend Humor oder ein persönlicher Angriff, der ein bisschen tiefer geht.
Phillip: Real-Talk-Parts funktionieren heutzutage sehr gut. Geschichten, die so wirklich passiert sind, mit denen man den anderen ausziehen kann, sind gerade Status quo.
chilli: Wie bereitet ihr euch vor?
Tino: Sehr akribisch. Ich habe normalerweise einen Monat vorher alle Battle-Runden fertig. In der Woche vor dem Battle hab’ ich alle Runden auswendig drauf. Ich versuche mir zu überlegen: Wie ist die Situation, wenn ich da stehe? Damit ich einfach vorbereitet bin für diesen seltsamen Moment, dass du einer anderen Person gegenüberstehst und beleidigt wirst. Vorbereitung ist alles.



Was ich seit drei, vier Battles unschätzbar wertvoll finde: Ich mache ein, zwei Probeläufe vor guten Freunden. Die müssen gar nicht bewerten. Einfach, dass der Text einmal über deine Lippen gegangen ist. Mit diesem zittrigen Gefühl, das du auch im Kreis (das Publikum steht um die beiden Rapper·innen herum) hast.
Wie tief geht die Recherche über eure Gegner·innen?
Ich bereite jetzt gerade ein neues Battle für Ende Februar vor. Dabei ist mir aufgefallen, dass ich von Anfang vor allem über diesen Gegner nachdenke. Das mache ich viel mehr mittlerweile als zu recherchieren. Was natürlich aber trotzdem der gewöhnliche Weg ist für die meisten.
Phillip: Eine Grundrecherche gehört dazu. Ich will keine Sachen bringen, die ich dem Publikum erklären muss. Wenn du das musst, dann fliegt es bei mir schon raus. Ich grabe nicht tiefer als nötig. Du willst ja nicht wirken wie so ein schleimiger Privatdetektiv.

chilli: Warum macht ihr das überhaupt?
Tino: Als wir angefangen haben mit Hip-Hop war es schon so: Man will dazugehören, sich beweisen. Man will nach einem Leben, in dem man früher nicht so oft Platz eins war, sich diese Bühne nehmen. Der ganzen Welt zeigen: Seht ihr, ich hab’s euch gesagt. Ich hab’s richtig drauf, Digga. Und ja, der Competition-Gedanke ist es natürlich auch. Wenn das Battle vorbei ist, fällt so eine Last ab. Diese Abende nach einem Battle sind unvergesslich. Phillip: Total. Was dazukommt: Die ganzen Hip-Hop-Elemente leben vom Respektgedanken. Wie es in vielen Kinderbüchern heißt: Es ist egal, wer du bist, wenn du was draufhast, kriegst du Respekt. Gerade bei Battle-Rap kommst du dahin und die gucken schief. Wenn du dann einen raushaust, kannst du das switchen. Wir waren früher komische Vögel. Wir hatten diesen Respekt ehrlich nötig.
merkt man, er kann sehr gut entertainen. Er ist gerade vor Live-Publikum ein unglaublich effizienter Rapper. Und er hat diese unglaubliche Konstanz. Ich habe bei ein paar Battles böse reingeschissen. Tino würde das in hundert Jahren nicht passieren.
Einer „will den Titel“ – der andere macht's „für die Kunst“
chilli: Wie viel verdient ihr mit den Battles?
Tino: Sagen wir mal dreistellig pro Battle. Phillip: Die ganz Großen kriegen deut lich mehr. Wir haben am Anfang für 50 Euro plus Anfahrt gebattelt.
chilli: Und wie weit wollt ihr hoch?
chilli: Zeigt ihr euch eure Texte vor den Battles und gebt Tipps?
Phillip: (lacht). Ich bin ein großer Fan davon, es sich zumindest zu zeigen. Tino hasst das. Das kann ich sehr gut verstehen. Er möchte nicht des Bühnen-Momentes beklaut werden. Andere sollen das als Rap-Fan auch erst im Kreis hören und dort die Flashs bekommen.


Tino: Phillip kommt, wenn er grad nicht als Koch arbeiten muss, mit zu den Battles. Auch meine Homies kommen mit zu den Battles. Für die schreibe ich das ja auch. Wenn die schon fünfmal meinen Text gehört haben, das ist ein bisschen kacke.
chilli: Könnt ihr sagen, welchen Skill ihr an eurem Bruder feiert?
Tino: Phillip hat einen wahnsinnig schönen Stift, sagt man so schön.
Phillip: Danke. Tino ist großer Wrestling-Fan. Das

Tino: Ich will den Titel. Es wäre absurd, was anderes zu behaupten. Phillip: Ich behaupte was anderes: Ich mache es für die Kunst.
Tino: Ich sag nicht, dass ich morgen ein Titelmatch bekommen soll. Ich mag's einfach, hoch zu pokern. Ich bin nicht sauer, wenn ich die Geschichte beende irgendwann, ohne es geschafft zu haben. Aber ich weiß, dass ich in jedem Match das vor Augen haben werde. Mein All-over-Ziel. Phillip: Ich mach's einfach, um dort zu stehen. Für die großen Matches hat man eine sehr lange Vorbereitungszeit und viel Krise im Kopf. Ich habe eine andere Leidenschaft, die ist kochen. Die stellt mich zufrieden.
Die eineiigen Zwillinge Phillip Türemis (Faivel) und Sebastian Türemis (Young Kennedy) sind in Flensburg geboren und in Freiburg aufgewachsen. Seit vier Jahren leben sie in Hamburg und pendeln regelmäßig nach Freiburg. Sie sind Teil der Rap-Crew Endlessstory und nehmen an Rap-Battles teil. Anfangs beim Rap-Anker in Freiburg. Mittlerweile unter anderem bei Deutschlands wichtigster Liga DLTLLY (Don’t let the label label you).
Im Netz: instagram.com/faiv.el instagram.com/young_kennedy08 instagram.com/dltlly.official


Neues Jamformat in Freiburg: Seit November treffen sich monatlich Musiker·innen im Black Forest Hostel. Organisatorin ist Hostel-Chefin Tania Rittershaus (57). Sie erzählt im Interview mit chilli-Redakteur Till Neumann, was das Besondere an der Jam ist.
Wie kam‘s zur Jam im Hostel?
Die Idee ist im Kern das Get-together der Musikerinnen. Sich zu treffen und zu musizieren für mögliche weitere gemeinsame Projekte. Wir treffen uns jeweils am ersten Sonntag des Monats von 17 bis 21 Uhr im Hostel. Ein einfaches Schlagzeug, ein Kammerflügel, zwei Mikrofone und eine Mini-PA stellen wir zur Verfügung. Die ersten Ausgaben waren inspirierend und aufregend.
Warum gerade eine Jam im Hostel?
Weil wir den Raum dafür haben: ein großes, gemütliches Wohnzimmer. Instrumente haben wir für unsere Gäste, seit wir vor 23 Jahren das Hostel eröffnet haben. Viele Mitarbeiterinnen spielen in Bands wie Skybones oder Elektrosauna. Mit Profis wie Schröder, bester Schlagzeuger der Stadt, Lichi Crespo, hervorragender Gitarrist, und Fabio Mahlmann, Klavierstimmer/-spieler und Tenorsaxophonist mit einem Ansatz, der das ganze Haus sanft vibrieren lässt, gibt es eine starke musikalische Basis.
Was ist das Besondere bei euch?
Das Besondere ist, dass unplugged gespielt wird. Die Lautstärke richtet sich nach dem Kammerflügel. Das Schlagzeug wird daher mit viel Gefühl gespielt, Gitarre und Bass richten sich nach dem Flügel.

(jsj). Mit „Reconnect“ präsentiert Max Büttner ein Album, das Zuhörerinnen und Zuhörer auf eine Reise einlädt. Der Freiburger Schlagzeuger und Komponist bewegt sich souverän im Spannungsfeld von modernem Jazz, freien Elementen und Storytelling. Dabei steht nicht Virtuosität um ihrer selbst willen im Vordergrund, sondern das Zusammenspiel, der Dialog und das „Wieder-Verbinden“ –mit der Welt, dem Leben, der Gesellschaft, mit sich selbst.
Die Arbeit hat Max Büttner fünf Jahre gekostet. Die Stücke sind offen und atmend, ein sanfter, aber kraftvoll getragener Groove, angereichert mit Gedichten, Kurzgeschichten, gesellschaftskritischen Statements. Dazu gesellt sich das Max-Büttner-Klanguniversum. Die Drums sind präsent, ohne zu dominieren –hier und da schwingt sich ein atmosphärisches Klavier empor, wie bei „Melody For Dom“. Immer verbunden mit einer narrativen Tiefe.
Das Album ist „das Ergebnis tiefer musikalischer, persönlicher und sozialer Beobachtungen“, erklärt der Künstler selbst. Und das Publikum ist eingeladen: „This ist a journey“, heißt es zu Beginn des titelgebenden Songs gleich zu Anfang des Albums. Es ist ein konzentriertes Hörerlebnis – Musik, die nicht konsumiert, sondern erlebt werden will.
ELEKTROSAUNA GEISTER (LP) Indie

(tln). Da isses, das Debütalbum der Freiburger Kombo Elektrosauna. Vorgestellt haben es die sechs Musiker·innen im Januar im KuCa Freiburg, aufgenommen im Planktonstudio. Acht Tracks sind drauf.
Ausgelassen und skurril geht es los mit „Brett“. Amtliche 6:25 Minuten geht der Song. Wer dann noch mit 1:36 Minuten Instrumentalteil beginnt, macht was er will. „Ich liebe die Katzen nicht, sie sind keine Freunde der Menschen“, so die erste Zeile.
Zum rockigen Indiesound kann getanzt werden – bis es am Ende düster wird. Kommen jetzt die bösen Geister? Ja. Es folgen „Geister“ und „Geisterland“. Doch die klingen nicht böse. Gitarren, Drums und Keys lassen es federleicht schweben.
„Gedanke 1: Ich liebe dich. Und Nummer 2: Ich bring dich um“ singen die Freiburger·innen und lassen die Gitarre doch noch lauter fauchen als erwartet. Unheil verkündende Glocken erklingen. Der Sänger findet keinen Schlaf. Doch es wird erneut sanft statt gruselig.
Ausgefeilt-charmanten Indie-Sound hat das Sextett hier gebastelt. Das klingt erfrischend anders und überrascht immer wieder. Heimliche Hits der Platte: Die Uptempo-Nummer „Chamäleon“. Und ihr schwermütiges „Schwimmen“ zum lauthals Mitsingen, wenn es live rundgeht.
ZWEIERPASCH
NIX GELERNT
Hip-Hop

(jsj). „Was undenkbar schien – es ist heute wahr“: Vielen spricht die Freiburger Hip-Hop-Kombo Zweierpasch damit aus dem Herzen. Mit ihrer neuen Single „Nix Gelernt“ legen sie ein eindringliches, aber zugleich leises Stück vor. Kein kämpferischer Aufruf zum Widerstand, keine Battle-Rap-Attitüde: Zweierpasch setzten auf Reduktion und auf den Nachhall.
Balladenhaft und instrumental getragen setzt die Single auf die Kraft ihrer Botschaft. Der Songtext setzt an der deutschen Erinnerungskultur an. „Alles brennt nieder am 9. November“, auf der einen Seite. „Aus der finsteren Vergangenheit nix gelernt“, auf der anderen.
Und doch: Hier ist nicht die Zeit, der Verzweiflung anheimzufallen, kein Fatalismus. Zunächst wirkt es fast irritierend, doch eingerahmt wird der Track durch die Stimme von Teddy Teclebrhan. „Was labersch du?“, fragt der Comedian in seiner Paraderolle als Antoine Burtz, „Hasch du überhaupt gelernt?“. Der Kontrast lässt die Zuhörenden stutzen. Doch dem bitteren Befund über die Zeit, in der wir leben, stellt sich in dem Wort „lernen“ auch eine Perspektive an die Seite. Das Statement wird damit auch zum Orientierungspunkt: weitermachen, weiter sprechen, weiter lernen und lernen lassen.
THE DEAD ORCHIDS CELESTIAL GROOVE
Space Rock

(tln). Space Rock Jam nennen die Dead Orchids aus Freiburg ihren Sound. Wie das klingt, zeigen sie im Videorelease „Celestial Groove“ auf YouTube: 13 Minuten und 7 Sekunden geht die Nummer. Genügend Zeit, um tief einzutauchen.
Psychedelisch geht’s zu: Ein Synthie wabert, Gitarren pirschen sich leise an, die Drums treiben sanft durch den dichten Nebel. Es ist die zweite Auskopplung der „2025 Live Sessions“.
Zurücklehnen und wirken lassen, so geht das hier. Was die Toten Orchideen entstehen lassen, ist Baldrian fürs Ohr. Eine Flucht aus dem Alltag voller Lärm und Lichter.
Die Sängerin setzt nach lässigen zweieinhalb Minuten ein. Wie ein Lichtstrahl, der die Dunkelheit flutet. Ein Wegweiser Richtung Wildnis. Denn kurz darauf dröhnen schwere Drums und schieben den Nebel zur Seite.
Zum Song gibt’s ein mysteriöses Video mit brennenden Blumen, brodelnder Lava und einem Raumschiff. Aufbruch in eine andere Dimension. Live zu hören war die Kombo zuletzt im Slow Club. Bei den Shows wird atomsphärisch improvisiert. Stille trifft da auf stampfende Grooves, Power auf Pause. Musik für Menschen, die sich fallen lassen wollen, um nach oben zu fliegen. Nerdig genug, um dem ein Ohr zu schenken.

Die Freiburger Geschmackspolizei ermittelt schon seit 20 Jahren gegen Geschmacksverbrechen, vor allem in der Musik. Für die cultur.zeit verhaftet Kommissar Ralf Welteroth fragwürdige Werke von Künstlern, die das geschmackliche Sicherheitsgefühl der Bevölkerung empfindlich beeinträchtigen.
DJ Ötzi, Österreichs Allzweckwaffe für psychologische Kriegsführung in Form von Après-Ballermann-Heimatunrühmlichkeiten, ist mit einem seiner älteren Machwerke unfreiwillig zwischen die Fronten und in die Schlagzeilen geraten. Was ist passiert? Seine „Tirol“-Hymne von 2013
„I kimm ausm landl tirol, de berg so hoch und tiaf es tal i vermiss mei dahoam olle mol mei hoamatlaund mei hoamatlaund tirol“
dummdreist auf die Melodie von Men at Works 80er-Jahre-Hit „Down Under“ vertont, wird neuerdings von zwielichtigen Internetfreaks als Projektionsfläche und Soundtrack/Saunddreck für deren wirre und in Teilen auch rechtslastigen Verschwörungstheorien verwendet – unlustig. Gerhard Friedle, Tarnname DJ Ötzi, kann da erst einmal nichts dafür, für sein Oeuvre aber schon. Was er nun aber machen könnte und wozu wir ihm mit Nachdruck auch raten: sich distanzieren. Am besten gleich von allem, was er in der Vergangenheit so fabriziert hat. Auch davon zum Beispiel:
„Ich bin so schön, ich bin so toll. Ich bin der Anton aus Tirol. Meine gigaschlanken Wadln san a Wahnsinn für die Madln.“
Das könnte sich unter Umständen strafmildernd auswirken, zumindest in Australien – aber Tirol wird ihn mit Sicherheit nicht ausliefern.
From ä Länd ziemlich down under grüßt Ihre Geschmackspolizei
DER FREIBURGER DICHTER ULRICH LAND FOLGT DEN VON IHM ERFUNDENEN
SPUREN EINER KOLLEGIN
Vor 81 Jahren, im Januar 1945, starb Else Lasker-Schüler in Jerusalem. Der Freiburger Schriftsteller Ulrich Land, der gerne biografische Stoffe neu-, ver- oder umdichtet, zeichnet in seinem Roman nun ein Szenario, in dem die des Lebens im Jerusalemer Exil überdrüssige avantgardistische Dichterin, Zeichnerin und Verwandlungskünstlerin diesen Tod nur fingiert, um heimlich in das Land zurückzukehren, das sie 12 Jahre zuvor vertrieben hatte.

Lieber reich leben als arm sterben
Ein Else-Lasker-Schüler-Krimi mit Rezepten
Von Ulrich Land
Verlag: Oktober, 2025
391 Seiten, Taschenbuch
Preis: 16,90 Euro
Zunächst lässt der überaus fantasiebegabte Autor, der in den letzten 30 Jahren 22 Bücher veröffentlichte, die fast verarmte und in Vergessenheit geratene 75-Jährige einen 70 Kilo schweren Goldschatz erben. Mit einem großen Teil davon besticht sie, die schon in jungen Jahren immer wieder in relativer Armut lebte, den unverkennbar geldgierigen Bestatter. Zum Schein lässt sie sich von ihm in einen Sarg legen, aus dem sie sich alsbald „wie eine zu groß geratene Kapitänin im zu klein geratenen Nachen“ erhebt und, nachdem ihr dubioser Geschäftspartner sie gegen einen ihr unbekannten echten toten Menschen ausgetauscht hat, sich endlich auf den Weg zurück macht.
Zurück aus dem „Hebräerland“, das sie einst aus der Ferne als Sehnsuchtsort gerühmt, das sie in der Alltagsnähe aber enttäuscht hatte. Ihr Ziel ist Berlin, wo sie 40 Jahre zuvor ihre ersten lyrischen Werke und Prosa-Sammlungen veröffentlichte, später als Kunstfigur „Prinz Yussuf von Theben“ durch die Straßen und Salons stiefelettete, in einem regen Briefwechsel mit ihrem „Blauen Reiter“, dem Maler Franz Marc, stand. Doch da sie wie auch schon auf dem Hinweg „als Inkognito-Existenz unter eiserner Tarnkappe“ unterwegs ist, gelangt sie erst nach mehreren Zwischenstationen in die kriegszerstörte Hauptstadt, in der sie ihren über alles geliebten Sohn Paul alleine großgezogen hatte. Und für den sie 1917 schon einmal etwas fingiert hatte: ein ärztliches Attest, das

Ulrich Land bei einer Lesung in Düsseldorf
ihm ermöglichte, in einem Zürcher Sanatorium unterzutauchen, um seiner mit der bevorstehenden Volljährigkeit drohenden Einberufung zum Militär – und damit in den Ersten Weltkrieg – zu entgehen.
Dass Paul zehn Jahre später tatsächlich krank wurde und starb, hat sie in eine tiefe Krise gestürzt, von der sie sich nie ganz erholte. Und genau dieses Trauma ist der Ausgangspunkt für Ulrich Lands virtuosen Krimi, der im November 2025 in der Reihe „Mord und Nachschlag“ im Münsteraner Oktober-Verlag erschien und der die Leser mitnimmt in das exzentrische Leben und Wirken dieser Literatin, die sich selbst zu einer literarischen Gestalt erschuf: Der „jahrelang angestaute Schmerz“, schreibt er, sei übergekocht. Und habe die Frau, die „keiner Fliege was zu Leide tun kann“, in einen Racheengel verwandelt. Denn sie glaubt zu wissen, wer schuld ist am Tod ihres Sohnes – und macht sich auf die Suche.
Ein rasantes und ziemlich fantastisches Vergnügen, das nebenbei dazu anregt, sich wieder näher mit der großartigen Else Lasker-Schüler zu beschäftigen.

von Joseph Croitoru
Verlag:
Wagenbach, 2025
304 Seiten, gebunden
Preis: 29 Euro
Mit allen Wassern
(ewei). Von den einen wird er verehrt und unterstützt, von anderen gefürchtet und abgelehnt: Benjamin Netanjahu. Niemand hat die Politik Israels in den letzten Jahrzehnten so geprägt wie er. Und niemand polarisiert wie er – nicht erst seit dem Krieg in Gaza und dem vom Internationalen Strafgerichtshof wegen der dort begangenen Kriegsverbrechen ausgestellten Haftbefehl gegen ihn.
Der seit 1988 in Freiburg lebende Historiker, Journalist und Nahost-Experte Joseph Croitoru hat nun eine Biografie des umstrittenen Politikers veröffentlicht. Darin geht er der Frage nach, wie dieser sich trotz vieler Skandale und laufender Strafverfahren seit 30 Jahren an der Macht halten kann. Und er kommt zu dem Schluss, dass der weit rechts stehende Politiker, der schon als junger Mann gegen die Zwei-Staaten-Lösung agitierte und einflussreiche Netzwerke aufbaute, mit allen Wassern gewaschen ist: Es sei ihm etwa gelungen, mögliche Rivalen frühzeitig auszumanövrieren und sich der durch die Angriffe der Islamistenorganisationen Hamas und Dschihad verängstigten Bevölkerung als einzigen Sicherheitsgaranten darzustellen. Die verschiedenen Intifadas seien für ihn „ein gefundenes Fressen“ gewesen, das ihm half, die Gesellschaft weiter nach rechts zu rücken.

von Lotte Paepcke
Verlag:
8 Grad, 2026
Neuauflage
120 Seiten, gebunden
Preis: 24 Euro
(ewei). „Voll Freude am wechselnden Schauspiel der Tage lebte ich unter den Menschen. (...) war Freund unter Freunden und allem Lebendigen zugetan“, schrieb Lotte Paepcke in ihrem 1952 erschienenen autobiografischen Roman „Unter einem fremden Stern“. Und im nächsten Satz: „Dann wurden die Synagogen zerstört. (...) Wir waren auf dem Weg nach draußen, wo keine Heimat mehr ist.“
Heute kennen viele Freiburger·innen kaum mehr den Namen der Frau, die 1910 als Tochter des Lederhändlers und SPD-Stadtrats Max Mayer hier geboren wurde und 2000 in Karlsruhe starb. Dabei zeugt das Werk Paepckes, die als Jüdin dank ihres getreuen nichtjüdischen Ehemanns, mutiger Freunde und eines beherzten Stegener Kloster-Paters das Naziregime überlebte, von tiefem Humanismus und ist heute sehr aktuell.
Nachdem das schmale, aber überaus gehaltvolle Buch seit vielen Jahren vergriffen war, hat der Freiburger Verlag 8 Grad es nun neu aufgelegt. Und darin ist hautnah und sensibel viel von dem beschrieben, was ausgegrenzte Menschen auch heute wieder erleben: Angst, Verlassenheit, Isolation und der verzweifelte Versuch, unsichtbar zu werden. Es ist aber auch ein kraftvolles Plädoyer für Zivilcourage, Solidarität und die Achtung der Gleichwertigkeit aller Menschen.

von Oliwia Hälterlein
Verlag:
C.H. Beck, 2026
357 Seiten, gebunden
Preis: 25 Euro
(ewei). Vier Frauen, die über zwei Jahrhunderte eine Familie bilden: Mit poetischer Klarheit verknüpft die aus Polen stammende Freiburger Autorin Oliwia Hälterlein die unsichtbaren Bande zwischen Cecylia, Marianna, Róža und Waleria. Waleria ist die Letzte in der Generationenfolge; das erfährt sie nach einer Eierstock-Not-OP. Als ihr die Tragweite dieser Botschaft allmählich klar wird, hat sie, die bis dahin nie einen Kinderwunsch verspürte, ein Gefühl von Verlust. Und das Bedürfnis, sich mit ihrer Mutter Róža über Herkunft und Zukunft auszutauschen. Deren Feststellung „Auch das hast du von uns“ macht sie neugierig; sie erkundet die Lebenswege ihrer Großmutter Marianna und deren Mutter Cecylia, die eine besondere Beziehung zu ihrer Enkelin Róža hatte – wie Walerias Großmutter Marianna zu ihr. Und umgekehrt. Sie erinnert archaische Landschaften, bäuerliches Leben, schützende und wärmende Frauenkörper, abgearbeitete und dennoch tröstende Hände, Krieg, Veränderung, Umzug in ein anders Land. Sie erzählt vom Verlust und Wiederfinden der Muttersprache und von Geschichten, die mit ihr zu Ende gehen.
Das Buch ist ab 20. Februar im Handel; am 11. März bringt die Autorin es zur Lesung in der Reihe Freiburger Andruck: 19 Uhr, Literaturhaus.
21.03. – 20.04.
Du stürzt dich jedes Jahr mit Feuereifer in die Fastnacht, als ginge es um alles. Dein Kostüm ist laut und nimmt entsprechend viel Raum ein – deine Meinung auch. Das Universum kann dich und deinen Tatendrang gut verstehen – will dich allerdings erinnern: Nicht jede Polonaise ist ein Aufruf zur Revolution. Die kommt später.
21.04. – 21.05.
Du feierst gut bürgerlich. Deine Prioritäten sind klar: heiß und fettig. Vegan ist was für – nun ja – die anderen. Aber sie tanzen und lachen, du beobachtest sie mit verkniffenen Augen. Während du in endlosem Reigen die Theken frequentierst und nach der zehnten Halben noch den Rest an Menschenwürde abstreifst. C'est dommage.
22.05. – 21.06.
Du liebst es, gleich mehrfach die Rollen zu wechseln. Tagsüber Clown, abends Statist aus Michael Jacksons Thriller-Video. It’s your time to shine. Dieses eine Mal im Jahr. Morgen schon wieder im Büro – ja, erst morgen. Heute weckt der Vodka-E dein schlummerndes Tanztalent. Doch Vorsicht: Es schlummert tiefer als du denkst.
22.06. – 22.07.
Du bist für den Deep-Talk auf der Party. Doch sei sensibel für die Situation. Sieh: Deine Gesprächspartner sind als Riesen-Gummibär und Jack Sparrow verkleidet. Du bist Sand im Getriebe ihres Eskapismus – und den haben sie sich verdient. Das Universum würde es lieber sehen, wenn du dich auch einfach auf die Tanzfläche begibst.
23.07. – 23.08.
Fünfte Jahreszeit? Fastnacht ist dein natürlicher Lebensraum. Dein wahres Kostüm, deine Maske, trägst du eigentlich das restliche Jahr über. Und lass dir nicht einreden, es wäre kindisch, was du machst sei seltsam oder du wärst viel zu albern. In diesen Zeiten können wir wirklich ein wenig mehr kindische Seltsamkeit gebrauchen.
24.08. – 23.09. Der ganze Zirkus ist dir herzlich egal. Du bist auf Mission. Für diese eine Person hast du dich rausgetraut. Du erträgst die unsägliche Musik, die schlechten Cocktails und die allgemeine Begeisterung, wenn zum fünften Mal der Pur-Party-Mix läuft. Das ist nicht leicht. Aber das Universum ist immer auf der Seite der Liebenden.
24.09. – 23.10.
Wer hat den Quatsch eigentlich in den Februar gelegt? Dein Vitamin-D-Vorrat geht zur Neige und dann auch noch Fastnacht? Na danke. An jeder Ecke aufsässige Halbstarke und auf den Partys betrunkene Ü-50er, die nach vier Drinks denken, Konsens sei ein dehnbarer Begriff. Die Sterne stimmen dir zu: Das ist die wahre Spooky-Season.
24.10. – 22.11.
Du bist für den Spaß extra in die Heimat gefahren. An der Provinz-Fastnacht kannst du mal wieder ausgelassen sein. Ist es nicht schön, die ganzen Leute wiederzusehen? Alte Klassenkameraden oder deine alten Mitstreiter vom Sportverein. Nur eins ist problematisch: Warum unterhalten sich alle plötzlich so gern über Versicherungen?
23.11. – 21.12.
Du hast Fastnacht als soziales Experiment eingestuft. Dein Selbstverständnis: Forscher auf unbekanntem Terrain. Die anderen: Alles Narren. Doch Vorsicht, du bekommst plötzlich überraschend gute Laune. Ja, du wippst sogar im Takt der Musik. Wehre dich nicht. Lass es passieren. Sonst wärst du nur der größte Clown von allen.
22.12. – 20.01.
Die Sterne sind sich bewusst, dass du vor dem Spiegel immer wieder schwankst zwischen selbstbewusst auftreten und absoluter Unsicherheit. So geht es jedem einmal, vor allem bei der Frage, ob man die eigene Verkleidung auch wirklich rocken kann. Aber keine Sorge: Dein Hühnerkostüm wird dir auf der Straße Respekt einbringen.
21.01. – 20.02.
Fastnacht ist für dich die Zeit der gruseligen Kostüme und für eine kleine Flucht in die Parallelwelt der Narren-Zunft. Es ist die Gelegenheit, ein wenig Abstand zu gewinnen. Und Jahr für Jahr fühlst du stärker, wie nötig das ist. Also los. Du weißt doch mittlerweile nur zu gut: Kein Kostüm ist so gruselig wie die Realität.
21.02. – 20.03.
Der Tradition nach soll bekanntlich durch das Getöse und die Kostüme der Winter vertrieben werden. Die bösen Geister sollen gefälligst die Flucht ergreifen. Am besten geht das natürlich mit der richtigen Musik. Also wähle für deine Playlist das grausamste Getöse aus. Und natürlich: Taylor Swift darf dabei nicht fehlen.












































