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B. Zetti Kindermagazin

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Lustige Girlanden

Die Weißstörche klappern wieder

Bilderrätsel für Hingucker


Liebe Kinder, habt ihr sie auch schon gesehen und gehört? Die Störche klap-

Ge

m e l de t

pern wieder! Betti Z. und ich haben schon einige Paare beobachtet, zum Beispiel auf dem Mundenhof. Wir hoffen

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jetzt, dass das Wetter wärmer wird und der Regen nachlässt, damit die Jungstörche sich gut entwickeln können. Dass sich die Weißstörche hier in der Region heute so wohl fühlen, ist keine Selbstverständlichkeit. Vor einigen Jahren sah das noch ganz anders aus, da waren die Störche sogar vom Aussterben bedroht. Das berichtet Felix Bergmann, Geschäftsführer des Freiburger NABU, auf den Wissenschaftsseiten hier im Heft. Da könnt ihr auch nachlesen, wie viele freiwillige Helfer dazu beigetragen haben, dass heute die Weißstörche nicht mehr zu den bedrohten Arten gehören ... Zischgrüße, euer B. Zetti

Kurz gemeldet

Foto: dpa

Koffer voller Geld gefunden Die meisten Menschen, die einen Koffer voller Geld finden, werden wohl einen Moment zögern, ob sie ihn abgeben. Nicht so zwei 16-jährige Jugendliche aus Norwegen, die in einem Zug einen – offensichtlich vergessenen – Koffer mit umgerechnet 62.000 Euro fanden und sofort der Polizei übergaben. In Norwegen ist man der Meinung, dass diese zwei Jungen für ihre vorbildliche Tat eine Belohnung verdient haben, findet ihr nicht auch?

Foto: dpa

Wisente in freier Wildbahn In Nordrhein-Westfalen sind acht Wisente ausgewildert worden. Im Mittelalter waren sie zahlreich in ganz Europa verbreitet, aber Anfang des 20. Jahrhunderts wurde das letzte freilebende Wisent erschossen und die Art war fast ausgestorben. In Zoos und Tiergehegen überlebten einige Exemplare, und acht Wisente sind nun in Nordrhein-Westfalen freigelassen worden. Bisher kommt die kleine Herde gut zurecht: Im Mai wurde seit vielen hundert Jahren das erste Wisent-Kalb in freier Wildbahn geboren.

Foto: dpa

Verbot von Tierversuchen für Kosmetik Ab sofort dürfen Ratten, Mäuse und Affen nicht mehr für Tierversuche für Kosmetikartikel genutzt werden, denn die Europäische Union hat es verboten. Zwar sollen uns glänzende Haare und Cremes gegen Falten schön machen, doch dafür mussten Tiere schmerzhafte Tests über sich ergehen lassen – bis jetzt. Nur noch für medizinische Zwecke ist dies weiterhin erlaubt. Nicole Dihlmann

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Es klappert wie W is sen

Der Weißstorch hat sich bei uns

Vielleicht ist es euch ja auch schon aufgefallen: Es gibt wieder mehr Weißstörche, bei uns als Klapperstorch bekannt. Wie kommt das und vor allem, warum war das mal anders? Felix Bergmann ist Geschäftsführer des Naturschutzbundes – kurz Nabu – in Südbaden. Er hat Biologie studiert, mit Schwerpunkt Ornithologie – also der Vogelkunde –, und da im Besonderen die Vogelzugforschung. Und da der Weißstorch auch im Emblem des Nabu auftaucht, ist der Biologe doch der ideale Ansprechpartner, oder?

Heute gibt es wieder 5000 Weißstörche

„Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung nach dem Krieg, in den 1950er Jahren, entstanden viele Neubaugebiete, es wurden Straßen gebaut. Und je mehr Platz der Mensch bebaut hat, desto weniger Platz blieb für die Störche“, sagt der 49-Jährige. Weißstörche brauchen Feuchtwiesen. Dort finden sie ihr Futter wie Mäuse, Regenwürmer, Insekten, Frösche, Fische oder Schlangen. Kein Futter, keine Störche also. Bald gab es weniger als 50 Brutpaare in Baden-Württemberg. Die Gefahr, dass die Tiere aussterben, war so groß, dass der Staat 1982 ein Storchenprogramm ins Leben rief. Erfolgreich geholfen hat es aber erst 1997. Warum hat das so lange gedauert? Foto: Pixelio

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Foto: NABU

in Deutschland, davon leben 500 in Baden-Württemberg. So viele Tiere waren es zuletzt nach dem Zweiten Weltkrieg. Warum aber waren Weißstörche lange Zeit vom Aussterben bedroht? Felix Bergmann ist Geschäftsführer des Freiburger Nabu und weiß, was wichtig ist, damit sich Weißstörche bei uns wohl fühlen.

„Damals war das Bewusstsein noch ein anderes als heute. Die Natur zu schützen und zu achten ist eine Einstellung, die bei den Menschen erst wuchs, ganz langsam“, sagt der Biologe.

Bei den Störchen hat es geklappt. „Störche wurden dort ausgewildert, wo sie gut leben konnten, also in der Nähe von Feuchtbiotopen, die ihnen genug Futter boten. Zudem haben Helfer, die als Storchenbetreuer auf die Tiere achten, Nisthilfen in ihren Dörfern angebracht. Dort kann die Brut sicher aufwachsen“, nennt Bergmann Beispiele. Die Storchenbetreuer haben auch die Jungvögel und Brutpaare gezählt und an eine Zentralstelle weitergegeben, so dass man heute genau weiß, wie viele Weißstörche wieder in Deutschland leben. Ab August, wenn sich die Weißstörche in ihr Winterquartier nach Afrika auf-


der auf den Wiesen wieder gut eingelebt machen, kann man im Freiburger Rieselfeld oder auch in St. Georgen auf den Wiesen hinter der Kirche sehr schön sehen, wie sich die Vögel gemeinsam auf den Weg machen. Die Tiere, die bei uns genistet haben, nehmen die Westroute. Sie fliegen über Spanien nach Afrika.

Doch auch der Flug birgt Gefahren. Bergmann: „Doch vieles hat sich zum Guten gewendet. Durch Gespräche mit Tierschützern in Frankreich und Spanien werden die Tiere beispielsweise nicht mehr bei der Jagd abgeschossen. Und auch die Stromanbieter sichern ihre Hochspannungsleitungen, damit sich Störche daran nicht verletzen. Auch das hat der Gesetzgeber gefordert, so dass immer mehr Leitungen umgerüstet werden.“

Also steht der Reise in den Süden nichts mehr im Wege? Die große Distanz meistern die Weißstörche mit Geschick. Sie achten auf gute Thermik, also die Form von Aufwind, die entsteht, weil die Sonne sowohl Erdoberfläche als auch die Luft am Boden erwärmt. Mit diesem Aufwind schraubt sich der Weißstorch in die Höhe und gleitet dann wie ein Segelflieger durch die Lüfte. „Er fliegt also nicht aktiv und spart dadurch sehr viel Energie. So bewältigt der Weißstorch den Flug nach Afrika ohne zu großen Kraftaufwand“, erklärt der Biologe. Und weil die Thermik ab Oktober nicht mehr zur Verfügung steht, macht sich der Weißstorch ab August auf den Weg.

Wer neugierig geworden ist und beim Nabu mitmachen will, darf Felix Bergmann gerne anrufen. Telefon: 0761/58539529. Ulrike Sträter

Foto: Klaus Echle

Einen wahren Weißstorch-Boom erlebte 2012 auch der Mundenhof in Freiburg. Statt der üblichen drei waren sieben Nester belegt. 15 Jungtiere traten im Herbst mit ihren Eltern den Flug in den Süden an.

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Girlanden Ba

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, So wird s gemacht:

Das wird benötigt:

buntes Papier

1) Zeichne die Sachen, die du an

Filzstift Schere, Kleber Schnur

deine Schnur hängen willst, auf Papier und schneide sie aus. Schneide dann Einzelheiten wie die Flügel des Käfers aus oder male sie mit Filzstift auf.

Bastelidee & Bilder aus: „Tolle Sachen zum Selbermachen“, Ravensburger Buchverlag, 2011

2)

Schneide ein langes Stück Schnur zu. Lege die Sachen, die du gebastelt hast, mit der Rückseite nach oben auf den Tisch und lege die Schnur darauf. Befestige sie mit Klebeband auf den Sachen.

Girlandenvarianten Du kannst deine Girlande natürlich auch mit anderen Motiven gestalten, z. B. mit Tieren und Weltraummotiven.

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Bilderrätsel Ra

te f u c h s

Und das gibt es zu gewinnen:

3 x 1 DVD ,,Die Abenteuer von Figaro Pho“ von Universal

3 x 1 CD ,,Conni und die große Eiszeit“ von Sternenpark

Illustration: Harald Meyer www.harryderzeichner.de

2 x 1 Comic ,,Robinson Crusoe“ von Brockhaus

Finde die 6 Fehler im rechten Bild.

Schick die Lösung an folgende Adresse: B. Zettis findefuchs, Neunlindenstr. 35, 79106 Freiburg oder per E-Mail an: gewinnspiel@findefuchs.de Nicht vergessen, dein Alter, deine Adresse und deine Telefonnummer mit anzugeben!

Einsendeschluss ist der 18. Juni 2013. Teilnehmen kannst du natürlich auch übers Internet: www.findefuchs.de Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Impressum B. Zetti Kindermagazin Herausgeber: chilli Freiburg GmbH Redaktionsanschrift: B. Zettis findefuchs, Neunlindenstr. 35, 79106 Freiburg Tel. 0761/555 331, Fax 0761/555 92 71 E-Mail: info@findefuchs.de www.findefuchs.de

3 x 1 DVD ,,Wer ist reif für die Insel?“ von Karussell

Redaktionsleitung: Michaela Moser Autoren/innen dieser Ausgabe: Gina Kutkat (BZ), Ulrike Sträter (BZ), Nicole Dihlmann (BZ) Lektorat: Beate Vogt

Fotos: dpa, fotolia, pixelio, istockphoto Titel: Rudolpho Duba – pixelio.de Grafik: Andreas Aschenbrenner, Johanna Klausmann, Lina Meyer Druck: Freiburger Druck GmbH & Co. KG, Freiburg

Die Gewinner der Juni-Ausgabe: Moritz Hercher; Freiburg/ Louisa Walz; Freiburg/ Atanas Tsokev; Sulzburg/ Julian Müller; Kirchzarten/ Dennis Steinhart; Hürth/ Florina Schulthess; Freiburg/ Marcel Selinger; Simonswald/ Aurel Berger; Müllheim/ Samira Fischer; Elzach/ Remigio Spagnolo; Waldkirch/ Salvatore Bocchino; Freiburg/ Rosalie Steyert; Teningen

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