Kind ermaga zin
Ratefuchs Drachenr채tsel
Wissenschaft
Wie der Herbstwind entsteht
Bastelfuchs Katzenlaterne
Liebe Kinder, Drinhalt
jetzt ist der Herbst wirklich da. Die Tage werden kühler und
Ge
m e l de t
dunkler – genau das Richtige, um es sich zu Hause mit dem neuen findefuchs-Heft gemütlich zu machen.
Und nebenbei ein bisschen was zu naschen.
Kurz gemeldet 41 Wissenschaft 42-43 ZiSch 44-45 Bastelfuchs 46 Ratefuchs 47
Heute habe ich nämlich zwei Texte für euch, die vielleicht euren Appetit anregen. Viertklässler aus der Grundschule Lahr-Reichenbach haben ihr eigenes ZiSch’s Café eröffnet und vier internationale Stammgäste interviewt. Ein lustiges Kaffee-Kränzchen war das! Die Schüler Jona Blase und Philipp Lecher aus der Klasse 4b der Grund- und Werkrealschule Seelbach haben einen Foodstylisten getroffen. Das ist jemand, der sich gut mit Essen auskennt und es so anrichtet, dass es besonders schön anzugucken ist. Da bekommt man richtig Lust, selbst Euer B. Zetti
etwas Schönes auf den Teller zu zaubern! Reportergrüße
Kurz gemeldet Fleißiges Eichhörnchen
Foto: dpa
Viel beschäftigt sind Eichhörnchen jetzt im Herbst: dann sammeln sie ihre Vorräte für den Winter und verstecken sie. Zum Beispiel stibitzen sie Bucheckern vom Baum, eilen damit zum Boden, buddeln ein Loch, legen die Buchecker-Nuss hinein und schütten wieder Erde darüber. Die Nahrung brauchen sie im Winter, da Eichhörnchen keinen Winterschlaf halten, sondern Winterruhe. Das heißt, sie wachen zwischendurch auf und haben Hunger.
Zähneputzen nicht vergessen
Foto: ddp
Eine Umfrage hat ergeben, dass Eltern für ihre Kinder gute Zähne haben wollen. Deswegen müssen diese regelmäßig ihre Zähne putzen. 83 von 100 befragten Eltern achten darauf, dass ihre Kinder ihre Zähne mindestens zwei Mal am Tag reinigen. Weil Kinder nicht immer Lust auf Zähneputzen haben, gibt es oft auch Streit deswegen. Mindestens zweimal pro Tag sollte aber jeder zu seiner Zahnbürste greifen, sonst kommen Karius und Baktus.
3000 Jahre altes Schwert
Foto: Der Sonntag
Der chinesische Junge Yang Junxi wollte sich im Fluss eigentlich nur die Hände waschen, da entdeckte er ein Bronze-Schwert. Er nahm es mit nach Hause und zeigte es seinem Vater. Dieser schickte es an Fachleute, die nun herausfanden, dass das Schwert etwa 3000 Jahre alt ist. 26 Zentimeter ist das Schwert lang, seine Farbe ist gelb-braun. Die Experten glauben, dass es eher als Schmuckstück diente und nicht als Waffe. Gina Kutkat
B. Zetti Kindermagazin | Gemeldet
41
Von der Brise Mal still, mal ganz schön wütend
W is sen „Der Herbstwind blies die Bäume an und ließ auch nicht ein Blatt daran“ – der Dichter Gustav Falke war ein guter Naturbeobachter. Anfang des vergangenen Jahrhunderts beschrieb er in seinem Gedicht „Die Sorglichen“, welche Kräfte der Wind im Herbst so entwickelt. Gemessen wird die Windstärke in der Maßeinheit Beaufort, benannt nach Admiral Francis Beaufort. Dabei war er nicht einmal der Erste, der die verschiedenen Stärken des Windes gemessen und beschrieben hat. Aber er hat sie als Erster
Seemann akribisch in seinen Tagebüchern festgehalten. Dabei legte er auch klar fest, welche Segel bei welchen Windstärken zu setzen sind. Diese Regeln schrieb die britische Marine schnell als verbindlich vor.
Die Beaufortskala unterscheidet die Stärken null bis zwölf. Bei Windstärke null herrscht Windstille, es ist kein Hauch zu spüren; bei Windstärke zwölf sprechen wir von einem Orkan. Der Wind bläst dann 118 Stundenkilometer
warme Luft kühlt ab und zieht aufs Meer abgekühlte Luft sinkt aufs Meer hinab
Grafiken: © Simone Bednarek
warme Luft steigt nach oben
42
Seebrise
Wissenschaft | B. Zetti Kindermagazin
und schneller und kann die Landschaft schwer verwüsten. Bäume und größere Zweige bewegen sich etwa ab Windstärke fünf, im Herbst fallen die Blätter. Dann erleben wir die für uns unsichtbare Luft in Aktion. In solchen Momenten spüren wir die Luft auch, etwa wenn sie uns als Wind ins Gesicht bläst oder unser Haar zerzaust.
Wie aber entsteht der Wind? Am besten zu spüren ist das am Meer. Scheint die Sonne, erwärmt sich die Erde schneller als das Wasser und so steigt auch die Temperatur der Luft über der Erde schneller an. Weil warme Luft leichter ist als kalte, steigt sie nun nach oben – genauso wie ein Heißluftballon nach oben steigt, weil die Luft in seiner Hülle wärmer ist als die Luft um ihn herum. Die Lücke, die entsteht, füllt sich mit der kälteren Luft, die über dem Wasser
zum Orkan – wie Wind entsteht
liegt. Sie weht dann aufs Land. Diese Luftverschiebungen spüren wir als Seebrise, die uns tagsüber ins Gesicht weht.
Auf ihrem Weg nach oben kühlt sich die warme Luft wieder ab und zieht hinaus auf das Meer, wo sie auf das Wasser hinabsinkt. Keine Chance also für Luftlöcher, vielmehr ein Kreislauf verschieden warmer Luftströme.
So geht das Spielchen den ganzen Tag: Luft erwärmt sich über der Erde, steigt auf, kühlt sich ab und sinkt über dem Wasser herab, weht wieder an Land, erwärmt sich und so fort. In der Nacht funktioniert das Spiel genauso, nur in umgekehrter Richtung, weil Wasser langsamer abkühlt als die Erde. Also steigt nun die Luft über dem Wasser nach oben, und die Landluft weht auf das Meer, wir sprechen von Landwind.
Wichtig: Wind weht immer von den kühleren Orten zu den wärmeren. Damit wird der niedrigere Druck ausgeglichen, der entsteht, wenn warme Luft aufsteigt. Und je größer der Temperaturunterschied ist, desto stärker weht eben auch der Wind.
Dort, wo warme Luft aufsteigt, sinkt der Luftdruck, also die Kraft, mit der die Luft auf die Erde drückt. Wetterexperten nennen diese Stellen Tiefdruckgebiete. Umgekehrt ist in Hochdruckgebieten die Kraft der Luft größer, weil
dort kalte Luft absinkt und auf die Erde drückt. Übrigens wiegt ein Liter Luft etwa 1,3 Gramm. Weil aber die Lufthülle um unsere Erde 100 Kilometer dick ist, drückt die Luft mit einem Gewicht von rund 5500 Kilogramm auf uns – und wir spüren nichts! Weil nämlich der Druck in unserem Körper genauso hoch ist, sonst würde uns die Luft nämlich zerdrücken. Wo wir gerade bei Kräften sind: Ihr könnt Luft auch bewegen, nicht nur der Wind – ihr müsst einfach nur pusten. Ulrike Sträter
warme Luft kühlt ab und zieht aufs Land abgekühlte Luft sinkt über dem Land wieder ab.
warme Luft steigt nach oben Landbrise
B. Zetti Kindermagazin | Wissenschaft
43
„ Ich mag die ZiSch-Pralinen, sie zi schen im Mund“ f
t
W
is
sZeinsscchh a
ZISCH-INTERVIEW mit vier internationalen Gästen, die regelmäßig ZiSch’s Café der Grundschule Reichenbach aufsuchen und sehr begeistert davon sind.
Das neu eröffnete ZiSch’s Café in der Grundschule Reichenbach wurde zu einem Treffpunkt von Leuten aus aller Welt. Unsere ZiSch-Reporter Emily Kappus, Marie-Sophie Ehret, Amelie Heller und Sofia Charelas interviewten Chantal le Journal, eine Dame aus Paris, Samanta Miller aus New York, Svantje Bergrön, aus Holland auf der Durchreise in den Süden, und Therese Bauer, einen Stammgast aus Reichenbach.
ZiSch: Warum gehen Sie so gerne in dieses
Svantje Bergrön, Samanta Miller, Chantal le Journal und Therese Bauer (von links nach rechts).
Café?
Le Journal: Eh bien, es gibt so viele interessante et très elegants Leute, ici. Es gibt kein vergleichbares Café in Paris. Bergrön: Die Kuchen- und die Leseangebote sind unvergleichlich. Heel goed.
ZiSch: Wodurch wurden Sie auf dieses Café aufmerksam?
Le Journal: Ich hörte davon über ZiSch-book. Miller: Über die ZiSch-App bekam ich eine Nach-
ZiSch: Wie oft kommen Sie hierher? Miller: Well, nach jeder anstrengenden Shop-
richt.
Bergrön: Beim Surfen im Zischernet fand ich
ping-Tour in New York brauche ich einmal in der Woche genau diese Entspannung. Bauer: Ich komme jeden Tag hierher. Man muss doch im Bilde sein.
dieses Café in ZISCHoogle. Bauer: Beim täglichen Lesen der Badischen Zeitung fand ich eine Anzeige zu ZiSch’s Café.
ZiSch: Was mögen Sie hier aus der Speisekarte am liebsten?
Le Journal: Ich mag die ZiSch-Pralinen. Sie
zischen im Mund. Très jolie! Miller: I like the beautiful cocktails. Die Buchstaben und Wörter darin genieße ich besonders. Bergrön: Mir schmecken die frischen Früchte und auch die Buchstabensuppe. Es sieht alles bunt und zischig aus. Het smaakt heerlijk. Bauer: Die Zeitungsmuffins sind unglaublich. Jeden Tag frisch aus der aktuellen Zeitung hergestellt. Da bin ich immer gut informiert. Illustration: © Ferdinando Terelle
44 44
Zisch | B. Zetti Kindermagazin ti Kindermagazin
Zisch | B. Zet-
„Ich koche für Kunden und den Fotografen“ ZISCH-INTERVIEW mit Andreas Miessner, einem gelernten Koch, der al s Foodstylist arbeitet und beruflich unter anderem bereits nach Japan gereist ist. Wisst ihr, was ein Foodstylist ist? Wir auch nicht! Gut, dass wir Jona Blase und Philipp Lecher haben. Die beiden Schüler aus der Klasse 4b der Grund- und Werkrealschule Seelbach haben den Foodstylisten Andreas Miessmer interviewt.
ZiSch: Was ist ein Foodstylist? Miessmer: Ein Foodstylist ist eigentlich ein Koch. Der kocht aber nicht für die Gäste im Restaurant, sondern für den Fotografen. Er kocht und richtet es auf dem Teller schick an, damit alle, die es anschauen, Appetit bekommen.
ZiSch: Wie sind Sie auf den Beruf gekommen? Miessmer: Ich habe als Kind gern gekocht. Dann habe ich Koch gelernt und war viele Jahre als Koch unterwegs. Irgendwann hatte ich die Idee, die gekochten Gerichte und Rezepte in ein Kochbuch zu schreiben. Man hat mich gefragt, warum ich meine Gerichte
nicht gleich auf dem Teller anrichten würde, um es zu fotografieren und schicke Bilder zu machen. So beschloss ich, nicht mehr im Restaurant zu kochen.
ZiSch: Mit wie viel Jahren haben Sie angefangen? Miessmer: Mit 17 habe ich nach der Realschule eine Kochlehre begonnen. Dann habe ich in Deutschland in verschiedenen Hotels und Restaurants gearbeitet.
ZiSch: In welchen Städten oder Ländern waren Sie schon als Foodstylist? Miessmer: Als Foodstylist bin ich viel in Deutschland tätig. Ich arbeite in Offenburg, aber ich bin auch viel in großen Städten wie Hamburg, Frankfurt, München, Düsseldorf, Basel, Zürich. Ab und zu müssen wir in Länder fliegen, wo die Sonne scheint, damit wir gute Aufnahmen machen können. Zum Beispiel nach Mallorca oder Südafrika.
ZiSch: Verdient man viel Geld? Miessmer: Viel Geld zu verdienen ist immer relativ. Das, was ich verdiene, reicht, um meine Familie zu ernähren. Wir können davon gut leben, sind aber keine Millionäre.
ZiSch: Was war bisher der größte Erfolg? Miessmer: Als ich noch jung war, habe ich an einer deutschen Meisterschaft mitgemacht und war 1992 „Koch des Jahres“. Ansonsten sind die größten Erfolge, wenn ich Kunstkalender machen kann für große Firmen, die weltweit bekannt sind. Ich hatte auch einen Kunden, da durfte ich dreimal in Tokio kochen.
Fotos: © Privat
ZiSch: Was war das schwerste Gericht? Miessmer: Eine Schokoladenschale im Sommer war mein schwerstes Gericht, weil es zu heiß war.
B. Zetti Kindermagazin | Zisch
45
Katzenlaterne W
st
iBsa hf a ssetnes c h cu lf
, So wird s gemacht:
Das wird benötigt: zwei Pappteller Wellpappe Farbe & Pinsel Schere
1)
Die Pappteller und einen Streifen Wellpappe mit gelber Farbe bemalen.
Transparentpapier, verschiedene Farben
Bastelidee & Bilder aus: „Das große Buch vom Basteln und Spielen“ von Sabine Lohf, Gerstenberg, 2013
Laterne, Laterne Du kannst dir auch andere Tiermotive für deine Laterne überlegen. Oder beklebe sie doch einfach ganz bunt.
46
44 | Bastelfuchs Bastelfuchs | B. Zetti | B. Kindermagazin Zetti Kindermagazin
Schneide mit eine Cuttermesser aus den Papptellerböden Kreise aus. Lass dir dabei von einem Erwachsenen helfen.
2)
Die Löcher von innen mit gelbem Transparentpapier bekleben. Augen, Nase und Mund ausschneiden und aufkleben. Den Wellpappestreifen mit Klebstoff an den Tellerrändern festkleben und von innen mit Kreppband fixieren.
3)
Drachenrätsel Ra
Welcher Drachen gehört dem Mädchen?
Und das gibt es zu gewinnen:
2 1
te f u c h s
3 2 x 1 DVD „Frag den Lesch“ von Karussell
4 x 1 Hörbuch „Der kleine Wassermann“ von Karussell 2 x 1 Buch „Der Dreh mit dem Porträt“ von Boje
3 x 8 Pixiebücher „verschiedene Titel“ von Carlsen
Schick die Lösung an folgende Adresse: B. Zettis findefuchs, Neunlindenstr. 35, 79106 Freiburg oder per E-Mail an: gewinnspiel@findefuchs.de Nicht vergessen, dein Alter, deine Adresse und deine Telefonnummer mit anzugeben!
Einsendeschluss ist der 3. November 2014. Teilnehmen kannst du natürlich auch übers Internet: www.findefuchs.de Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Impressum B. Zetti Kindermagazin Herausgeber: chilli Freiburg GmbH Redaktionsanschrift: B. Zettis findefuchs, Neunlindenstr. 35, 79106 Freiburg Tel. 0761/555 331, Fax 0761/555 92 71 E-Mail: info@findefuchs.de www.findefuchs.de
Redaktionsleitung: Michaela Moser Autoren/innen dieser Ausgabe: Gina Kutkat (BZ), Ulrike Sträter (BZ) Lektorat: Beate Vogt
Fotos: dpa, ddp, BZ, Zoo Basel, fotolia.de, istockphoto.com Titel: © Zoo Basel Grafik: Simone Bednarek Druck: Freiburger Druck GmbH & Co. KG, Freiburg
3 x 1 DVD „Willi wills wissen – Wer macht das Auto mobil?“ von Karussell 3 x 1 DVD „Willi wills wissen – Wer fühlt den Zähnen auf den Zahn?“ von Karussell Die Gewinner der August/September-Ausgabe: Cora, Leni, Gloria & Romy Keller; Forchheim / Annalena Maier; St. Märgen / Jule Wernet; Rheinfelden / Anna-Elisabeth Waigel; Salgen / Nicolas Baur; Freiburg / Sarah Lockhorn; Kirchzarten / Jonathan Eckenfels; Freiburg / Daniela Fuchs; Uhingen / Lara Michelsen; Freiburg / Otto & Carlo Mensak; Freiburg / Hugo Gurrmann; Berlin / Milena Bianchi; Schönau / Maximilian Schmider; Herbolzheim
B. Zetti Kindermagazin | Ratefuchs
47