electricar MAGAZIN
2026
electricar Edition 7/26
FACHPREIS SPEZIAL
Deutschland, Österreich € 5,90 Schweiz SFR 11,80 / BeNeLux € 7,00
DAS MAGAZIN FÜR DIE MOBILITÄT VON MORGEN
Premium im Pariser Chic
Klasse kompakt Fakten und Zahlen zum Marktstart des E-SUV
7/26// November 2026
Der DS N°7 E-Tense glänzt mit feinem Design, Komfort und Reichweite
S. 18
STARKE PARTNER
FAKTOR QUALITÄT
SCHNELL GELADEN
Leapmotor: Bilanz mit Potenzial dank Stellantis
Wie VW Produkte und Prozesse optimiert
EnBW-Chef Roemheld im exklusiven Interview
S. 40
S. 76
S. 86
DER NEUE P7+ In nur 10 Minuten ultraschnell laden. Elektrisch ohne Kompromisse.
446 kW Ladepower, in nur 10 Minuten von 20-80% ultraschnell laden, größter Innenraum seiner Klasse, Vollausstattung und 7 Jahre Garantie. Ab 46.600 € UVP | Aus Europa für Europa. Stromverbrauch 15,2 - 17,4 kWh/100 km; CO2-Emission 0 g/km; CO2-Klasse: A (kombinierte Werte gem. WLTP).
xpeng.com/de Leading the Future of AI Mobility
BESTE KLASSE D as Auto des Jahres ist elektrisch. Batteriegetrieben. Es ist ein Fakt, den keiner mehr zu diskutieren braucht. Die Frage ist nur: Was hat der beste Stromer des Landes zu bieten? Überzeugt er durch eine herausragende Reichweite von 700 Kilometern und mehr? Ist es die vehemente Ladeleistung an der Stromsäule, die ihn so begehrenswert macht? Sind es die künstlich intelligenten Assistenten, die es dem Fahrer erlauben, ohne Hände am Lenkrad über die Autobahn zu gleiten? Oder geht es doch mehr um Effizienz, das möglichst günstige Verhältnis aus Preis und Vortrieb? Klein und fein, zumindest im urbanen Raum? Es sind genau diese Fragen, die in den vergangenen Wochen und Monaten auch die Mitglieder der Jury von BEST IN CLASS intensiv beschäftigten. Es wurde erklärt, analysiert, mitunter kontrovers diskutiert – und am Ende bewertet. BEST IN CLASS, die besten Elektroautos des Jahres. Es erfüllt uns mit Stolz, dass wir Ihnen, verehrte Leserinnen und Leser, bereits zum dritten Mal diesen einzigartigen Fachpreis präsentieren können, den electricar in Kooperation mit dem Institut Neue Mobilität veranstaltet. Es sei an dieser Stelle festgehalten: Jedes Auto und jeder Hersteller, der beim großen Finale am Hockenheimring mit dem BEST IN CLASS Award ausgezeichnet wird, hat sich diesen Preis allein aufgrund seines herausragenden Gesamtpakets aus harten und weichen Fakten verdient – wie Sie mit einem Blick auf die Siegerliste feststellen können. Wie stark das Bewusstsein für die Mobilität von morgen in der breiten Gesellschaft ansteigt und wie
Armin Grasmuck Chefredakteur
herausfordernd sich parallel dazu diese Phase speziell für die großen und traditionsreichen Autobauer darstellt, darüber kann der oberste Hüter der Güte lange referieren. „Qualität braucht Klarheit und Konsequenz“, sagt Andreas Krepp, Chief Quality Officer der Volkswagen Group, im Interview mit electricar. Die Alterung der Akkus in E-Autos und das Takten von Updates für Software sind beispielsweise Themen, die ihn und seine Mitarbeiter konzernweit umtreiben. Pariser Chic und den ikonischen Markennamen hat DS Automobiles zu überführen. Frisch, fein und komfortabel – der französische Premiumhersteller passt per Definition perfekt zu den Elektromobilen. Der neue DS N°7, der die Titelseite dieser Ausgabe schmückt, besticht übrigens auch mit harten Fakten: 740 Kilometer ohne Nachladen, das verspricht höchst genussvolles Reisen selbst über längere Distanzen. Das Erlebnis der Kunden an der Ladestation interessiert Martin Roemheld genauso wie der Umsatz von Kilowattstunden in Minuten und Euro. Der CEO von EnBW mobility+, der führenden Plattform für Ladestrom in Deutschland, treibt den Ausbau seines Netzes nachhaltig voran. Er weiß genau, wo, wie und wie viel Strom bundesweit in die E-Autos fließt. Den massiven Aufschwung der Elektromobilität kann Roemheld an seinen Ladepunkten ablesen. Der Herr der Säulen ist davon überzeugt, dass das Stromtanken mittelfristig einfach, transparent und komfortabel zur Gewohnheit wird. Die bei BEST IN CLASS prämierten Modelle werden dazu beitragen, die große Transformation nachhaltig voranzutreiben – auf dem Asphalt und an der Ladestation. Viel Spaß beim Lesen!
4
Inhalt
62
Rubriken 03
EDITORIAL
06
NEWS
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IMPRESSUM
BEST IN CLASS: Die E-Autos des Jahres
Drive 18
NUMMER SIEBEN SCHWEBT Der Premium-SUV DS N°7 verbindet Reisekomfort mit moderner Technologie und Pariser Chic
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Diese Elektroautos bieten besonders viel Reichweite fürs Geld
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WEIT FAHREN, WENIGER ZAHLEN
DIE BESTEN AN DER SÄULE
BYD-Oberin Stella Li mit Reporterin Beatrice Bohlig
Diese Stromer ziehen beim Ladestopp besonders viele Kilometer
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MODERNE MIT TRADITION MG kombiniert Markenhistorie mit frischer Antriebstechnik
36
FRISCH GELADEN BYD bringt batteriegetriebene Nutzfahrzeuge auf Europas Straßen
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MAXI ALS MULTITALENT Der VW Caddy eHybrid besticht durch nachhaltige Vielseitigkeit
40
„WIR SIND BEREIT, ANDERE WEGE ZU GEHEN“ Martin Resch, Deutschland-Chef von Leapmotor, umreißt den nächsten Wachstumsschritt
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GUTES GELD FÜR GEBRAUCHTE Elektroautos holen beim Restwert gegenüber Verbrennern weiter auf
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UNTER STROM UND UNTER SCHNEE Mit diesen Reifen meistern Stromer winterliche Straßen souverän
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TEST: CHANGAN DEEPAL S05 Kompakter SUV mit starkem Vortrieb und Komfort
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TEST: SUBARU UNCHARTED Allradgetriebener SUV mit Qualitäten im Gelände
40 Im Interview: Martin Resch von Leapmotor
82 Flexibel: Auto-Abos bieten kalkulierbare Mobilität auf Zeit
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RELEASE: MERCEDES GLC Der Elektro-GLC punktet mit Reichweite und Ladegeschwindigkeit
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RELEASE: AUDI A2 E-TRON Effizienz und Reichweite stehen bei dem kompakten Stromer im Fokus
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BEST IN CLASS AWARD: SO SEHEN SIEGER AUS!
E-POWER SOLUTIONS
Ihr Partner für nachhaltige Energie- und Mobilitätslösungen.
Diese Elektroautos und Marken sichern sich den begehrten Fachpreis
Business 76
„QUALITÄT BRAUCHT KLARHEIT UND KONSEQUENZ“ VW-Qualitätschef Andreas Krepp spricht über neue Maßstäbe für Qualität
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PROFIS UNTER STROM Das CharIN Testival zeigt Fortschritte bei moderner Ladetechnik
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FLOTTE MIT FRIST Auto-Abos versprechen planbare Kosten und hohe Flexibilität
Mobility 86
„UNSER ZIEL IST, MARKTFÜHRER ZU BLEIBEN“
Energie- und Lastmanagement Optimierung des Energieverbrauchs in Echtzeit.
Monitoring & CO₂-Bilanzierung Datenerfassung zur Erreichung Ihrer Nachhaltigkeitsziele.
Ladelösungen Planung, Installation und Betrieb.
Fuhrparkmanagement Analyse, Optimierung und Abwicklung.
Martin Roemheld, CEO von EnBW Mobility+, über Ausbau, Preise und Ladegewohnheiten
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ELECTRICAR-LESERWAHL 2026 Diese Marken stehen bei den Leserinnen und Lesern hoch im Kurs
86 An der Ladesäule: EnBWCEO Martin Roemheld (l.) mit Armin Grasmuck
Vision 94
TRUCKS FÜR DEN TRANSFER
Wir unterstützen Ihr Projekt von der ersten Planung bis zur Umsetzung. Kontaktieren Sie uns für einen kostenlosen Beratungstermin!
Die Zukunft der Logistik fährt elektrisch und autonom
wuerth.at/epower Kontakt: epower@wuerth.at
News
Fotos: Geely
Range Rover Sport Electric: Pure Leistung auch im Gelände Auf dem Goodwood Festival of Speed ist er im Sommer schon einmal kurz hineingerauscht. Jetzt fährt der Range Rover Sport Electric höchst offiziell vor. Dieser Performance-SUV ist das zweite rein elektrische Modell der britischen Edelmarke – und mit entsprechenden Merkmalen versehen. Zwei 261 Kilowatt starke Motoren liefern bis zu 550 PS bei dem imposanten Drehmoment von maximal 850 Newtonmetern. Die 118,5 Kilowattstunden fassende Lithium-Ionen-Batterie soll Reichweiten von mehr als 600 Kilometern ermöglichen. Interessant für Vielfahrer: Dank des modernen 800-Volt-Bordnetzes können laut Hersteller in nur zehn Minuten bis zu 220 Kilometer Reichweite nachgeladen werden. Die einzigartige Qualität dieses Durchstarters wird, der DNA von Range Rover entsprechend, auch auf den Fahrten abseits des Asphalts deutlich. Im Gelände brilliert der Sport Electric mit virtuellem Allradantrieb und neu entwickelten Systemen für das Management der Traktion. Wasserdurchfahrten von bis zu 900 Millimeter und Steigungen von 45 Grad – no problem. Zumindest für all diejenigen, die über das nötige Kleingeld verfügen. Der Einstiegspreis liegt bei 120.400 Euro.
Geely fährt auf EnBW-Stationen ab
INFO rangerover.com
Fotos: Range Rover
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Ein bisschen Geely steckt in jedem Volvo, Polestar, Lotus, Smart, Zeekr sowie Lynk & Co. Auch die einzigartigen Taxis der London Electric Vehicle Company gehören zur Geely Holding Group, einem der größten und weltweit einflussreichsten Automobil- und Technologiekonzerne. Jetzt beschleunigt die Kernmarke auf den europäischen Straßen. Der Geely E2 ist bereits das dritte Modell, das in diesem Jahr vorgestellt wird – und der meistverkaufte Kleinwagen der Welt. Konkret fährt hier ein Stadtmobil vor, gut ausgestattet, bei beachtlichem Volumen. Attraktiv wirkt der Preis: 19.990 Euro in der Basisversion, das Leasing startet bei monatlich 99 Euro. Auch der Ladevorteil, den Geely in Kooperation mit EnBW anbietet, klingt interessant. Das Startguthaben von 144 Euro deckt die Grundgebühr des EnBW-Tarifs L für zwölf Monate ab. Dafür können die E2-Fahrer an jedem Ladepunkt des Energieversorgers in Deutschland den Strom für 39 Cent pro Kilowattstunde in die Autobatterie ziehen. INFO geely.de
electricar Magazin
Der Premiumhersteller hat in Ingolstadt die Serienproduktion des vollelektrischen A2 e-tron gestartet. Für das Modell wurde der Entwicklungsprozess laut Hersteller um 21 Monate verkürzt. Zugleich reduzierte Audi die Zahl produktionsrelevanter Teile und nutzt standardisierte Abläufe. In der Fertigung kommen mehr als 1200 bestehende Komponenten und etwa 250 bereits eingesetzte Roboter weiter zum Einsatz. Neu sind unter anderem ein vollautomatischer Radanbau und kameragesteuerte Roboter, die Bauteile selbstständig aus Behältern entnehmen. Auch die Steuerung der Produktion wurde vereinfacht: Mehrere bisher getrennte Systeme laufen nun über eine zentrale digitale Plattform, was mehr als 450 Industrie-PCs sparen soll.
Fotos: Audi
Audi: Produktion des A2 e-tron gestartet
INFO audi.de
Einfach smart Laden Mit den beliebtesten Wallboxen für E-Autos und Plug-In-Hybride Für Flotten, Wohnbau und Einfamilienhäuser. Ideal zum Laden mit PV-Überschuss. Optional mit MID- oder mess- und eichrechtskonformen Zähler. Mit go-e App und Portal, fertigen Integrationen zu EMS und Abrechnungssystemen oder offenen Schnittstellen behältst du die Kontrolle.
Made in Austria
www.go-e.com
News
Mehr Extras, mehr Raffinesse: Sonderedition von Citroën Chic und clever: Während die Wellenreiter der Weltklasse vor Sylt ihre Wettkämpfe austragen, präsentiert Citroën seine neu gestalteten Modelle der Sonderedition Collection. Mehr Extras, mehr Raffinesse für einen akzeptablen Aufpreis – so lautet das Motto des Autobauers. Der ë-C3 Aircross fährt genauso aufgepimpt wie der kleinere ë-C3 und der größere ë-C4 vor. Optisch sind die Stromer leicht an den roten Zierleisten und den schwarzen Leichtmetallfelgen sowie dem markanten Interieur im Farbton Urban Blue zu erkennen. Citroën hat zudem seine Aktion rund um die staatliche Förderprämie bis zum Jahresende verlängert. Das heißt: Jeder Kunde, der den Bonus vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) erhält, bekommt ihn vom Hersteller verdoppelt. INFO citroen.de
Fotos: Citroën
Xpeng L03 greift in der kompakten Klasse an Scharf geschnitten: Der Xpeng L03 bringt fortschrittliche Technologie, frisches Design und sportliche Attitüden auf höchstem Niveau zusammen. Dieses SUV-Coupé der kompakten Klasse fährt mit einem 15,6 Zoll großen Touchscreen, mehr als einem Dutzend künstlich intelligenter Assistenzsysteme, Panoramadach sowie Vordersitzen, die beheizt und belüftet werden können, vor. Ist die Batterie vollständig gefüllt, sind Strecken von mehr als 500 Kilometern ohne Nachladen möglich. Wie die anderen Modelle dieser Marke besticht der L03 auch an der Ladesäule. Mit der maximalen Leistung von 236 Kilowatt zieht er den Strom, der Akku kann in rund 20 Minuten von zehn auf 80 Prozent geladen werden. Der Innenraum präsentiert sich modern, klar und hochwertig gestaltet. Hochwertige Materialien und dezente Akzente schaffen eine angenehme, fast loungeartige Atmosphäre. Die Sitze bieten viel Komfort und unterstützen das entspannte Reisen auch auf längeren Strecken. Nach einer ersten Testfahrt durch das Elsass kann electricar festhalten: Der L03 besticht auch durch seinen massiven Schub. In der allradgetriebenen Version zieht das SUV-Coupé mit 338 PS bei dem maximalen Drehmoment von 431 Newtonmetern kräftig nach vorn. Ab 35.600 Euro, das Leasing startet bei etwa 330 Euro im Monat.
Fotos: Xpeng
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INFO xpeng.com
electricar Magazin
NRGkick x Charging4Fleets
Im Bulli um die Welt: ID. Buzz kehrt auf IAA zurück
Das All-inclusive Package für E-Flotten
Nach 445 Tagen, 92 Ländern und 99.767 Kilometern ist Rainer Zietlow mit seinem vollelektrischen VW ID. Buzz nach Hannover zurückgekehrt. Die Fahrt wurde von Guinness World Records in der Kategorie „Die meisten besuchten Länder während einer kontinuierlichen Reise in einem vollelektrischen Fahrzeug“ ausgezeichnet. Gestartet war Zietlow am 1. Juli 2025 am Volkswagen-Kundencenter in Hannover. Die Route führte über sechs Kontinente durch Metropolen, Wüsten und Gebirge. Laut Volkswagen absolvierte der ID. Buzz dabei mehr als 300 Ladestopps und 16 Seepassagen per Containerschiff. Eingesetzt wurde ein ID. Buzz Pro mit langem Radstand, 86-kWh-Nettobatterie und bis zu 498 Kilometern WLTP-Reichweite. Die Ladeleistung beträgt bis zu 200 kW. Nach Angaben des Herstellers blieb das Fahrzeug während der gesamten Reise ohne technische Panne. Nach der Rückkehr prüfte der TÜV Nord den Zustand der Hochvoltbatterie und kam zu einem Ergebnis von 95,75 Prozent. Die Urkunde für den Weltrekord wurde Zietlow im Rahmen der IAA Transportation 2026 in Hannover überreicht.
Die Elektrifizierung von Firmenflotten bringt viele Chancen – aber auch neue Herausforderungen. Wie können Mitarbeiter ihre E-Dienstwagen unkompliziert laden? Und wie lässt sich der Stromverbrauch transparent und fair abrechnen? NRGkick × Charging4Fleets liefert genau dafür die passende Lösung. Mitarbeiter laden ihre Firmenfahrzeuge einfach dort, wo es am praktischsten ist: zu Hause oder am Unternehmensstandort. Im Hintergrund werden alle Ladevorgänge automatisch erfasst und zentral im Flottenportal zusammengeführt – für maximale Transparenz und minimalen administrativen Aufwand. Mit der mobilen Wallbox NRGkick wird das Laden besonders flexibel. Sie funktioniert an nahezu jeder Steckdose und ist sofort einsatzbereit – ganz ohne aufwendige Installation. Die Ladeeinheiten sind vorkonfiguriert und können direkt an Mitarbeiter ausgegeben werden. So lässt sich Elektromobilität schnell und unkompliziert in den Arbeitsalltag integrieren. Im Charging4Fleets Online-Portal behalten Unternehmen jederzeit den Überblick über Fahrzeuge, Nutzer und Ladeeinheiten. Sämtliche Ladevorgänge werden automatisch dokumentiert und übersichtlich aufbereitet – die ideale Grundlage für eine einfache und nachvollziehbare Abrechnung und Auszahlung von Heimladekosten. Das Ergebnis: weniger Verwaltungsaufwand, klare Kosten und zufriedene Fahrer. Eine Lösung, die mit deiner Flotte wächst und Elektromobilität im Unternehmen so einfach macht, wie sie sein sollte.
INFO volkswagen.de
Fotos: NRGkick
Fotos: Volkswagen AG
INFO www.NRGkick.com
PROMOTION
News
Kraftmobil von morgen: Der Dodge Charger gibt Strom
Hyundai Staria Cargo fährt vollelektrisch vor
The world’s most powerful muscle car! Sonst noch Fragen? Der elektrische Dodge Charger Daytona steht für pure Leidenschaft, markant und kompromisslos. Auch die nackten Zahlen untermauern die Ansprüche des traditionsreichen US-Herstellers: bis zu 680 PS, das maximale Drehmoment liegt bei massiven 850 Newtonmetern. In 3,3 Sekunden von null auf Tempo 100. Seit 60 Jahren brettert der Charger über den Asphalt, stärker als der neue Stromer war tatsächlich noch keiner. Der Einstiegspreis liegt bei 66.000 Euro.
Hyundai bringt mit dem Staria Cargo Elektro einen rein elektrisch angetriebenen Transporter auf den deutschen Markt. Das Modell verfügt über eine 84-kWh-Batterie, schafft bis zu 450 Kilometer mit einer Ladung und hat einen 160 kW starken Elektromotor. Der Laderaum bietet Platz für bis zu drei Europaletten, die Nutzlast beträgt maximal 1102 Kilogramm. Die Anhängelast liegt bei 2000 Kilogramm. Bei 48.315 Euro netto startet der Listenpreis.
INFO dodge.com
INFO hyundai.com
Foto: Hyundai
Foto: Dodge
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Leicht und locker über den Asphalt? Der Peugeot E-208 GTi mag es lieber kernig. 207 Kilowatt, das sind 281 PS, bei dem maximalen Drehmoment von 345 Newtonmetern. In 5,5 Sekunden geht es von null auf Tempo 100. Die Spitzengeschwindigkeit liegt bei 180 km/h. Mit vollgeladener Batterie kommt der Kleinwagen mehr als 370 Kilometer weit. Ab 44.900 Euro, das Leasing startet bei monatlichen Raten von 275 Euro. Auf der ersten Ausfahrt mit electricar durch die schottischen Highlands belegt der Durchstarter eindrucksvoll, dass er selbst auf holprigen Pisten durchweg stabil bleibt. Natürlich hat er das Potenzial, mittelfristig und entsprechend modifiziert auch in den Rennserien rund um den Globus eingesetzt zu werden. Der E-208 GTi fährt auf flott gestalteten Leichtmetallfelgen in 18 Zoll mit GTispezifischem Fahrwerk und der entsprechenden Bremsanlage vor. Ein zehn Zoll großer Touchscreen mit Navigation, Rückfahrkamera samt Einparkhilfe vorne und hinten, Sitzheizung, Klimaautomatik, Wärmepumpe und die Schale für das induktive Laden des Smartphones sind ebenfalls mit an Bord. Selbstverständlich ist der 208er auch am speziellen GTi-Design zu erkennen. INFO peugeot.de
electricar Magazin
Foto: Peugeot
Mit Vorschub: Kleiner Durchstarter von Peugeot
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News
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Klaus Zellmer verlässt den tschechischen Hersteller und wechselt nach Schweden. Der 59-Jährige soll bei Volvo spätestens zum 1. Oktober 2027 die Position des Präsidenten und CEO übernehmen. Bis dahin bleibt Håkan Samuelsson an der Spitze des schwedischen Herstellers und begleitet die Übergabe. Zellmer führt Skoda seit Juli 2022 und war zuvor unter anderem Vertriebsvorstand der Marke Volkswagen sowie in einigen Führungspositionen bei Porsche tätig. Unter seiner Leitung legte der tschechische Autobauer in der Zulassungsstatistik kräftig zu. Bei Volvo trifft Zellmer auf ein schwieriges Marktumfeld mit schwächerem Absatz in China, hohen Kosten und zunehmendem Wettbewerbsdruck. Der schwedische Hersteller gehört mehrheitlich zum chinesischen GeelyKonzern und befindet sich derzeit in einer umfassenden Neuaufstellung.
Fotos: Skoda
Skoda-Boss Zellmer wechselt zu Volvo
INFO volvocars.com
Return-on-Mobility Intelligentes Lademanagement mit Wattpilot Flex Niedrigere Gesamtbetriebskosten dank intelligenter Nutzung von PV-Strom, effizientem Energiemanagement und optimal abgestimmten Ladeprozessen – ganz ohne zusätzliche Anschlussleistung.
www.fronius.com/wattpilot-flex
News
Foto: TinoGrafiert
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TU München: 25 Jahre Lehrstuhl für Fahrzeugtechnik Stolzes Jubiläum: Seit 25 Jahren steht der Lehrstuhl für Fahrzeugtechnik der Technischen Universität München für anwendungsnahe Forschung an der Schnittstelle von Wissenschaft und Automobilindustrie. Im Jahr 2000 aus der Teilung des früheren Lehrstuhls für Verbrennungskraftmaschinen hervorgegangen, widmet sich das Institut heute den zentralen Fragen künftiger Mobilität. Seit 2009 leitet Prof. Dr.-Ing. Markus Lienkamp (Foto) den Lehrstuhl. INFO tum.de
Quelle: gridX, Connectivity Report 2026
Intelligentes Laden spart bares Geld
Mazda wächst prozentual stark, doch chinesische Marken holen auf Der deutsche Elektroautomarkt wächst 2026 deutlich. Besonders stark legt Mazda zu: Von Januar bis August wurden 3271 Stromer neu zugelassen, ein Plus von 1008,8 Prozent. Der Sprung basiert allerdings auf einer niedrigen Ausgangsbasis von 295 Fahrzeugen. Aussagekräftiger sind daher die Zuwächse bei höheren Stückzahlen. Leapmotor kommt auf 12.558 Elektroautos und damit auf ein Plus von 307,3 Prozent, Xpeng erreicht 5773 Fahrzeuge (+257,7 Prozent), BYD 14.161 (+143,8 Prozent). Auch Nissan (+322,1 Prozent), Peugeot (+243,5 Prozent), Citroën (+220,8 Prozent) und Tesla (+182,0 Prozent) wachsen kräftig. VW bleibt mit 66.584 Stromern klar die Nummer eins nach Stückzahl, liegt mit einem Minus von 2,1 Prozent jedoch unter dem Vorjahresniveau. Insgesamt stiegen die Neuzulassungen von E-Autos in Deutschland bis Ende August um 53,1 Prozent auf 515.545 Fahrzeuge. Vor allem mehrere chinesische Marken zeigen damit, dass große Wachstumsraten inzwischen nicht mehr ausschließlich auf niedrigen Ausgangswerten beruhen. INFO bit.ly/wachstum_mazda_ec
Fotos: Mazda
Das Elektroauto wird zunehmend Teil des häuslichen Energiesystems. Smart Charging und dynamische Tarife können dabei die Ladekosten senken. Laut Connectivity Report 2026 von Grid X laden in Deutschland 80 Prozent der befragten E-Auto-Fahrer zu Hause. Durch die Verlagerung des Ladens in günstige Zeiten nennt der Report ein Einsparpotenzial von bis zu 33 Prozent. Wie das in der Praxis funktioniert, zeigt der niederländische Anbieter Essent mit dem sogenannten Slim-Laden: Tausende Fahrzeuge werden cloudbasiert nach an der Strombörse ermittelten Day-Ahead-Preisen geladen. INFO bit.ly/gridx_report_ec
electricar Magazin
E-Mobilität so flexibel wie Ihr Business:
35 Prozent mehr Kilometer pro Jahr: E-Autos fahren Benzinern davon Die batteriegetriebenen Modelle werden offenbar intensiver genutzt als vielfach angenommen. Nach Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamts kamen rein elektrische Pkw 2025 auf eine durchschnittliche Jahresfahrleistung von 11.312 Kilometern. Benziner erreichten 8406 Kilometer. Damit legten E-Autos im Schnitt rund 2900 Kilometer oder 35 Prozent mehr pro Jahr zurück. Auch insgesamt nahm ihre Fahrleistung deutlich zu: Gegenüber 2024 stieg die mit elektrischen Pkw gefahrene Strecke um 25,8 Prozent. Bei Benzinern sank sie um 1,3 Prozent, bei Dieselfahrzeugen um 4,1 Prozent. Dennoch dominierten Verbrenner weiterhin: 47,4 Prozent aller Pkw-Kilometer entfielen 2025 auf Benziner, 35,4 Prozent auf Diesel. Warum Elektroautos pro Fahrzeug mehr Kilometer zurücklegen, weist das KBA nicht aus. Eine Rolle dürfte der vergleichsweise junge Bestand spielen. Zudem sind E-Autos im gewerblichen Bereich und bei Dienstwagen stärker vertreten, wo häufig höhere Laufleistungen anfallen. Die Zahlen sprechen damit gegen die Annahme, Stromer würden vor allem als Zweitwagen für kurze Strecken genutzt. Hinzu kommt, dass günstigere Ladekosten zu Hause oder im Betrieb die Nutzung auf längeren Strecken attraktiver machen können. Damit gewinnen E-Autos im Alltag zunehmend an Bedeutung. INFO bit.ly/jahresfahrleistung_ec
Fotos: VW
E-Mobilität ist ein zentraler Baustein moderner Unternehmens- und Standortentwicklung. Mit der „Business Solution“ bietet die LINZ AG ein modulares Full-Service-Angebot für professionelle Ladeinfrastruktur – individuell angepasst an die Anforderungen von KMUs, Großbetrieben, Gemeinden und öffentlichen Einrichtungen. Ganzheitlich gedacht. Professionell umgesetzt. Die Business Solution begleitet Kund*innen entlang des gesamten Prozesses: von der Standortanalyse und Projektierung, über die Lieferung und fachgerechte Installation geeigneter Ladehardware, bis hin zur Anbindung an das LINZ AG-Backend, technischem Monitoring und laufendem Support. Klar strukturiert. Einfach im Betrieb. Mit der LINZ AG-Ladekarte lassen sich über das StromMOBIL-Ladeportal, das auch als App verfügbar ist, Ladeinfrastruktur, Ladevorgänge und Nutzer*innen jederzeit online verwalten. Automatisierte Abrechnung, monatliche Reportings und transparente Kostenstrukturen sorgen für maximale Nachvollziehbarkeit, ganz ohne versteckte Gebühren oder zusätzlichen administrativen Aufwand. Testsieger „StromMOBIL-Tarif More Power“. LINZ AG-LadekartenKund*innen profitieren von einheitlichen und fairen Tarifen ohne Roaming-Aufschläge – auch an Partnerstationen im Ausland. Der als Testsieger ausgezeichnete LINZ AG-Ladekartentarif „StromMOBIL More Power“ bietet besonders attraktive Konditionen für die regelmäßige Nutzung öffentlicher Ladeinfrastruktur.
INFO www.strommobil.at PROMOTION
Mit mehr als 1.750 Ladepunkten an 680 Standorten betreibt die LINZ AG eines der dichtesten und leistungsfähigsten Ladenetze Österreichs. Fotos: LINZ AG
Foto: Envato
Die LINZ AG Business Solution
News
Foto: Volkswagen AG
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Volkswagen: Rekord dank effizienter Studie VW hat ein sparsames Elektrofahrzeug entwickelt: die Studie Mission Efficiency. Mit dem cW-Wert von 0,158 erreicht der Stromer nun eine neue Bestmarke bezüglich der Aerodynamik. Auf der 1278 Kilometer langen Strecke von Wolfsburg über Poznan und Olmütz nach Wien lag der Verbrauch inklusive Ladeverlusten bei 7,51 Kilowattstunden pro 100 Kilometer. Antrieb und 54,9-kWh-Batterie stammen weitgehend aus dem ID. Polo. Ergänzt wird die Studie durch ein Photovoltaiksystem.
Foto: go-e
INFO bit.ly/vw_rekord_ec
Wallbox als Spende Der österreichische Ladeanbieter go-e hat nach eigenen Angaben die 500.000ste Wallbox produziert. Die Wallbox, mit welcher der historische Meilenstein erreicht worden ist, geht nicht in den Verkauf, sondern wird an die Diakonie de La Tour für den Gartenhof Waiern nahe dem Firmensitz in Feldkirchen (Kärnten) gespendet. Dort arbeiten 14 Männer mit Behinderungen in einem landwirtschaftlichen Kleinbetrieb, bauen Biogemüse an und verkaufen es im eigenen Hofladen. Jährlich werden dort rund 30.000 Kilogramm Biogemüse geerntet sowie teils in Einrichtungen der Diakonie genutzt und im Hofladen verkauft.
Er trug die weltweit wichtigste Sammlung von Lamborghini-Fahrzeugen zusammen. Über der Parte zum Ableben des Albert Spiess (Porträt) findet sich die Würdigung „Vorausgefahren, im Herzen geblieben“. Dazu das Bild eines strahlend gelben Zweisitzers des Typs Huracán Performante Spyder. Ja, der stets freundlich und zurückhaltend auftretende Schweizer war ein glühender Fan von Kraftwagen mit Verbrennungsmotor. Zugleich zeigte sich der Ex-Unternehmer stets offen für alternativaußergewöhnliche Antriebsarten: In seiner Kollektion steht etwa ein Bugatti-Prototyp mit 18 Zylindern, und den Lamborghini Fenomeno Roadster (Foto) hatte er sich sogleich bestellt. Dieser Hybrid-Bolide kombiniert einen V-12-Benziner mit drei E-Maschinen und leistet so bis zu 794 kW (1080 PS). Über Lamborghinis Lanzador, die Studie eines reinen Stromers mit dem Kampfstier im Wappen, hat Spiess mit dem Verfasser dieser Zeilen bisweilen gemeinsam sinniert. Auch einige Ferrari zählen zu Spiess’ Schätzen auf Rädern. Könnte ihn eine Ausfahrt im Luce, dem ersten puren Elektro-Sportwagen aus Maranello, begeistern? Die Automobilwelt wird es nicht mehr erfahren: Am 20. September 2026 ist Albert Spiess im Alter von 76 Jahren verstorben. Henning Krogh
INFO go-e.com
electricar Magazin
Bleistiftzeichnung: Beatrice Bohlig; Foto: Lamborghini
Ein Eidgenosse mit viel Herz, Freude an Sportwagen und Sinn für Hybride
Renault Megane E-Tech: Modellpflege mit LFP-Batterie Zum neuen Modelljahr erhält der Renault Megane E-Tech elektrisch eine 67-kWh-LFP-Batterie, überarbeitete Ladetechnik und ein vereinfachtes Angebot. Die WLTP-Reichweite steigt auf bis zu 494 Kilometer. An der Schnellladesäule lässt sich der Akku laut Hersteller in rund 24 Minuten von 15 auf 80 Prozent laden. Der Elektromotor leistet 160 kW und 300 Nm. Serienmäßig sind ein bidirektionales 11-kW-Ladegerät, Wärmepumpe und Batterievorkonditionierung an Bord, optional gibt es einen 22-kW-AC-Lader. Das OpenR-link-System mit 12-Zoll-Display integriert Google Maps und weitere Apps. Zur Wahl stehen Techno und Esprit Alpine. Der Kofferraum fasst 440 Liter. In Deutschland starten die Preise bei 34.990 Euro. Auch die Optik wurde angepasst, sieben Karosseriefarben stehen zur Wahl.
Deutsche Post setzt verstärkt auf Elektrofahrzeuge Zum Internationalen „Green Postal Day“ haben die in der International Post Corporation (IPC) zusammengeschlossenen Postunternehmen ihre Fortschritte bei der CO2-Reduktion bilanziert. Gegenüber 2008 sanken die jährlichen Gesamtemissionen nach IPC-Angaben um 41 Prozent. Bis 2030 ist eine Halbierung vorgesehen. Als wichtige Faktoren gelten der stärkere Einsatz erneuerbarer Energien und die Umstellung der Zustellflotten auf alternative Antriebe. Mit gutem Beispiel geht die Deutsche Post voran: Alleine in Deutschland setzt sie inzwischen 40.000 E-Fahrzeuge ein. Diese werden an 44.400 Ladepunkten mit nach Unternehmensangaben 95 Prozent Ökostrom versorgt. Auch der Fernverkehr der Post wird schrittweise umgestellt: Im Paket- und Brieftransport sind derzeit 50 Elektro-Lkw sowie 570 Bio-CNG-Lkw im Einsatz. INFO dhl.com
INFO bit.ly/modellpflege_ec
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Foto: DHL
Fotos: Renault
News
News
Foto: BYD, E.ON
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Eon und BYD starten Partnerschaft
Torcal: Erster Elektro-SUV aus dem Hause Bentley
Der Autobauer und der Energieversorger starten in Deutschland ein gemeinsames Angebot für intelligentes Laden. Es verbindet den Kauf oder das Leasing eines vollelektrischen Fahrzeugs bei BYD mit einem smarten Stromtarif von Eon. Wer die Ladefunktionen nutzt, kann laut Anbieter bis zu 20 Euro monatlich sparen. Mittelfristig beabsichtigen BYD und Eon zudem, Lösungen für bidirektionales Laden zu testen.
Foto: ABB
INFO byd.com
Kooperation für Nutzfahrzeuge
Die britische Edelmarke hat ihr erstes vollelektrisches Serienmodell vorgestellt. Der Torcal, ein rund fünf Meter langer SUV, wird im englischen Crewe gebaut und kommt in zwei Varianten auf den Markt. Das Basismodell leistet 604 Kilowatt, also 821 PS, bei dem maximalen Drehmoment von 1194 Newtonmetern, der Torcal S 653 kW (888 PS) und 1.350 Nm. Die stärkere Version beschleunigt in 2,9 Sekunden von null auf Tempo 100, das Basismodell benötigt 3,4 Sekunden. Beide nutzen zwei Elektromotoren und Allradantrieb. Die 800-VoltBatterie bietet 113 Kilowattstunden Kapazität und soll bis zu 600 Kilometer WLTP-Reichweite ermöglichen. Geladen wird mit bis zu 400 Kilowatt. Der Kofferraum fasst 460 Liter, hinzu kommen 90 Liter Stauraum unter der Fronthaube. Serienmäßig sind unter anderem Allradlenkung und ein vollaktives Fahrwerk. Der Torcal ist als vierte Bentley-Baureihe positioniert und ergänzt die bestehenden Modelle mit Verbrennungs- und Hybridantrieb. Im Innenraum gibt es fünf Sitzplätze, eine elektrisch klappbare Rückbank und neu entwickelte Sitze. Der Wendekreis liegt dank Hinterachslenkung bei 11,1 Metern. INFO bentleymotors.com
Fotos: Bentley
ABB E-mobility und Elexon arbeiten künftig bei der Ladeinfrastruktur für Logistik- und Nutzfahrzeugflotten zusammen. Die Kooperation startet in Deutschland und Österreich. Sie umfasst DC-Ladetechnik, Planung, Installation, Betrieb und Service. ABB liefert die Schnellladetechnik, Elexon übernimmt unter anderem Analyse, technische Umsetzung sowie Energie- und Lastmanagement. Als zertifizierter Partner ist Elexon zudem für Inbetriebnahme und Service qualifiziert. Perspektivisch soll die Zusammenarbeit auf weitere europäische Märkte ausgeweitet und das gemeinsame Angebot ausgebaut werden. INFO elexon-charging.com
electricar Magazin
Kolumne Drive
sigl@electricar E-MAIL AUS INGOLSTADT
China baut, Europa diskutiert Hier schreibt Kurt Sigl Er streitet, poltert und insistiert. Er treibt und verbindet, erklärt und stört. Kurt Sigl ist Experte der Elektromobilität und schickt für jede Ausgabe von electricar eine E-Mail aus Ingolstadt, in der er aktuelle politische, wirtschaftliche und soziale Themen seiner Branche analysiert und kommentiert. Als Mitbegründer und langjähriger Präsident des Bundesverbandes eMobilität gilt Sigl als Leitfigur auf den Gebieten der Elektromobilität und der erneuerbaren Energie. Der kernige Oberbayer, einst im Dienst von Audi, punktet mit seiner über Jahrzehnte ausgeprägten Expertise und der Gabe, Menschen zusammenzubringen. Mit Nachdruck arbeitet er daran, traditionelle Strukturen und Denkmuster zu hinterfragen, um Raum für neue und zukunftsfähige Modelle zu schaffen.
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anchmal sagen Bilder mehr als tausend Gipfelerklärungen. Während China in Afrika Häfen, Eisenbahnstrecken, Kraftwerke und digitale Netze mitfinanziert, sitzt Europa gerne am Konferenztisch und diskutiert über die richtige Formulierung. Peking denkt in Jahrzehnten. Europa denkt oft bis zur nächsten Haushaltsrunde. China hat für Afrika bis 2027 Finanzierungen von 360 Milliarden Yuan, umgerechnet knapp 48 Milliarden Euro, angekündigt. Die BRICS – ein internationales Staatenbündnis aufstrebender Volkswirtschaften, zu dem auch Nationen wie Brasilien, Russland und Indien gehören – wachsen und werden für immer mehr Länder des Globalen Südens zu einer zusätzlichen politischen und wirtschaftlichen Plattform. Und Deutschland? Wir reden über Afrika vor allem dann, wenn es um Migration, Entwicklungshilfe oder Krisen geht. China redet über Märkte, Rohstoffe, Infrastruktur, Technologie und langfristige Partnerschaften. Das ist der Unterschied. Dabei hätte Deutschland eigentlich beste Voraussetzungen. Maschinenbau, Technologie, Ausbildung, Mittelstand, Kapital und jahrzehntelange wirtschaftliche Erfahrung. Europa verfügt ebenfalls über erhebliche finanzielle Möglichkeiten. Mit Global Gateway soll allein in Afrika ein Investitionsvolumen von bis zu 150 Milliarden Euro mobilisiert werden.
Doch Geld auf dem Papier ist noch keine geopolitische Strategie. Afrika braucht keine europäischen Belehrungen. Afrika braucht Partner, die investieren, produzieren, ausbilden und Wertschöpfung ermöglichen. Und vor allem Partner, die verlässlich sind. Denn während wir in Europa über Bürokratie, Zuständigkeiten und politische Abstimmungen diskutieren, entstehen anderswo neue Handelswege, neue Finanzierungsstrukturen und neue politische Bündnisse. Das bedeutet keineswegs, dass China automatisch der Gewinner dieser Entwicklung ist. Und es heißt schon gar nicht, dass Afrika sich zwischen China und Europa entscheiden muss. Aber es zeigt etwas anderes: Wer nicht präsent ist, verliert Einfluss. Deutschland darf deshalb nicht länger glauben, seine wirtschaftliche Bedeutung sei selbstverständlich. Die Welt von morgen wird multipolarer. Indien wächst. Die Golfstaaten investieren. Brasilien sucht neue Spielräume. Die BRICS erweitern ihre Zusammenarbeit. Afrika wird wirtschaftlich und politisch selbstbewusster. Und Europa? Europa besitzt eigentlich alles, was man für eine starke globale Partnerschaft braucht – außer mitunter den politischen Willen, daraus eine gemeinsame Strategie zu entwickeln. Vielleicht sollten wir deshalb aufhören, ständig zu fragen, was Afrika von Europa braucht. Die bessere Frage lautet: Was wollen wir gemeinsam mit Afrika aufbauen? China hat darauf längst eine Antwort. Europa sollte seine nicht erst formulieren, wenn die anderen bereits gebaut haben.
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SIEBEN SCHWEBT
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Text: Armin Grasmuck
Reisen mit Finesse: Der neue DS N°7 präsentiert Pariser Premium, Komfort und Technologie auch auf Ausfahrten über längere Strecken.
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ür die Strategen des französischen Nobelproduzenten ist es das Auto des Jahres: Der DS N°7 – sprich: DS Nummer sieben – wird als neue Interpretation des 2017 vorgestellten DS 7 forciert. Das Urmodell war das erste eigenständig konzipierte Fahrzeug der 2014 gegründeten Edelmarke – und es ist der Bestseller bis heute. Mehr als die Hälfte aller Verkäufe des Herstellers in Europa entfielen zuletzt auf den DS 7, in Deutschland sogar zwei Drittel. Der neue N°7 E-Tense soll in dieser erfolgreichen Spur die Fahrt aufnehmen. „Mit dem N°7 erneuern wir unser wichtigstes Modell in Bezug auf Verkaufsvolumen – unseren bisherigen Bestseller“, sagt Xavier Chardon, der CEO von DS Automobiles: „Es ist ein Fahrzeug, das für eine andere Art des Reisens entwickelt wurde: mit unvergleichlichem Komfort und Ruhe, bei der Technologie vor allem dazu dient, das Leben zu erleichtern und jede Fahrt angenehmer zu machen.“
Neues Raumgefühl Die Nummer sieben des Jahres 2026 ist in den Grundzügen bewusst an den Vorgänger angelehnt. Ein kompaktes Außenmaß trifft auf Elemente, die aus höheren Fahrzeugklassen bekannt sind – gediegener Komfort, moderne Technik und üppiges Volumen. Die Außenmaße bleiben im Vergleich zum Vorgängermodell nahezu unverändert. 190 Zentimeter breit und 163 Zentimeter hoch ist der neue DS N°7. Nur die Länge der Karosserie ist um rund sieben Zentimeter auf 4,66 Meter angewachsen.
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In der Konsequenz bedeutet dies, dass der um fünf Zentimeter auf nun 2,79 Meter verlängerte Radstand entsprechend mehr Platz für den Innenraum schafft, von dem speziell die Passagiere profitieren.
Markant und individuell Elegant und dynamisch zugleich – so präsentiert sich der N°7 von außen betrachtet, die Dachlinie stilvoll nach hinten dahinschwebend. Markant ist die Frontpartie samt der neuen Lichtsignatur, die mit dem DS N°8 eingeführt wurde. Der beleuchtete Kühlergrill „DS Lumina Screen“ und das charakteristisch geformte Tagfahrlicht „DS Light Blade“ strahlen in einzigartiger Form. Die entsprechend gestalteten Rückleuchten tragen zur effizienten Aerodynamik bei. Selbstverständlich setzt Nummer sieben auch mit seinen Farben besondere Akzente. Die Karosserie kann in Palladium-Grau, Topas-Blau, Alabaster-Weiß, Kristall-Grau, Perla-Nera-Schwarz sowie im neuen Seiden-Grün lackiert werden. Kunden, die es gern individuell haben, können das Dach in tiefem Schwarz abheben. Mithilfe moderner Paintjet-Technologie können auch die Motorhaube und der Kühlergrill schwarz abgesetzt werden. Exquisiter Komfort gilt als eines der herausragenden Merkmale von DS. Auch der N°7 ist für entspannte und komfortable Ausfahrten konzipiert worden. Ein Schlüsselelement stellt das Fahrwerk DS Active Scan Suspension dar. Dieses System analysiert den Zustand der Fahrbahn mithilfe einer Kamera am oberen Rand der Windschutzscheibe und mit mehreren Sensoren. Innerhalb von Millisekunden passt das aktive Fahrwerk die Stoßdämpfer entsprechend an. Die moderne Technik schafft
Aerodynamisches Design: Durchgängig gestaltete Rückleuchten samt sauber geführter Abrisskante prangen am Heck. Auch die Front ist von der neu konzipierten Lichtsignatur geprägt, die den SUV markant und hochwertig erscheinen lässt.
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es, Unebenheiten der Straße rechtzeitig zu registrieren. Elektrisch aktivierte Magnetventile steuern den Ölfluss innerhalb der Stoßdämpfer. Je nach Beschaffenheit der Fahrbahn wird die Kraft der Dämpfer an jedem Rad individuell geregelt.
Klangwelt in drei Dimensionen
Dynamisch elegant: Die leicht nach hinten abfallende Dachlinie des DS N°7 ist vom Konzeptmodell Aero Sport Lounge inspiriert.
Auf 19-Zoll-Rädern rollt die Basisversion, die limitierte Sonderedition La Première (unten) fährt auf exklusiven Felgen in 21 Zoll vor.
Wer zum ersten Mal in Nummer sieben unterwegs ist, wird relativ schnell feststellen, wie ruhig dieser SUV dahingleitet, selbst bei höheren Geschwindigkeiten. Es ist das Ergebnis eigens integrierter Elemente wie der akustisch optimierten Windschutzscheibe und den zahlreichen Dämpfungsmaterialien im Fahrgastraum. Auf Wunsch ist zudem besonders schalldämmendes Verbundglas für die vorderen und hinteren Seitenscheiben erhältlich. Dieses Ambiente bietet die perfekte Grundlage, um während der Fahrt auch Musik und andere Klangwelten genießen zu können. Die im N°7 verbaute Hi-Fi-Anlage Electra 3D ist aus einer Zusammenarbeit von DS und der französischen Audiomarke Focal entstanden. 14 Lautsprecher, die zusammen 690 Watt leisten. Der Clou: Zwei Lautsprecher im Bereich des Dachs sorgen für die Dreidimensionalität im Klang. Brillant konzipiert wirken auch die vorderen Sitze, die mit hochdichten Schaumstoffen aufgepolstert sind – Kopfstützen integriert, Seitenwangen verstellbar. Entsprechend der gewünschten Komfortlinie können sie wärmen, kühlen und massieren.
Wohltuend und effizient wirkt der Nackenwärmer, der sanfte Warmluft rund um Kopf und Schultern verströmt. Diese körpernahe Beheizung trägt laut DS dazu bei, den Energieverbrauch zu optimieren und die Reichweite des Fahrzeugs im Alltag zu erhöhen. Auch die Passagiere im Fond können eine eigene Sitzheizung nutzen und die Klimaanlage separat regulieren. Optional ist das Panoramaglasdach erhältlich. Sein Verbundglas ist so strukturiert, dass keine gefährlichen Strahlen in den Innenraum dringen können und das Klima im Fahrzeug unbeeinflusst bleibt.
Edel mit Echtholz und Nappa Eine Klasse für sich sind das Design und die Materialien im Innenraum. Nummer sieben bietet diverse Optionen für Sitze, Armaturentafel, Mittelkonsole sowie die Verkleidungen der vorderen und hinteren Türen. Entsprechend dem Markenbild von DS sind nahezu alle Flächen mit weichen Stoffen bezogen und durch Kontrastnähte oder geprägte Muster aufgewertet. Wer es besonders edel mag, kann das Interieur je nach gewählter Ausstattung mit gebürstetem Aluminium oder mit Echtholzsequenzen kombinieren. Gravierte Einsätze im Clous-de-ParisMuster, Perlenstickereien und Sitzbezüge in Nappaleder – drei charakteristische Merkmale von DS – unterstreichen den gediegenen Komfort. Die Ausstattungsniveaus Pallas und Étoile sowie zum
Typisch DS: Der Innenraum verbindet französische Eleganz mit hochwertigen Materialien. Weiche Oberflächen, Kontrastnähte, geprägte Muster sowie optional gebürstetes Aluminium oder Echtholz schaffen das Ambiente. Fotos: DS
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La Première heißt die voll ausgestattete Sonderedition zum Marktstart. Marktstart die limitierte Sonderedition La Première werden für den Innenraum angeboten – dazu fünf spezielle Linien, von schwarzem Stoff bis Nappa. Die zentralen Steuerelemente sind das zehn Zoll große und digitale Kombiinstrument und der 16-Zoll-Touchscreen, der oberhalb der Mittelkonsole in die Armaturentafel integriert ist. Ein Blickfang ist auch das Lenkrad mit den X-förmig angeordneten Speichen.
740 Kilometer ohne Nachladen Stichwort Antrieb. Der DS N°7 E-Tense ist in drei Leistungsstufen erhältlich. Als Einstiegsversion fährt das Modell FWD mit Vorderradantrieb und einer 73,7 Kilowattstunden großen Batterie vor, die laut Hersteller eine Reichweite von bis zu 543 Kilometern ermöglicht. Die Fahrleistung beträgt 169 Kilowatt respektive 230 PS. Per Kickdown kann der Vortrieb kurzfristig auf 191 kW, also 260 PS gesteigert werden. Reichweiten von bis zu 740 Kilometern verspricht der SUV in der Variante FWD Long Range. Die effiziente Aerodynamik und eine Batteriekapazität von 97,2 kWh sowie der vergleichsweise geringe Luftwiderstand mit dem cw-Wert von 0,26 sorgen für die entsprechende Ausdauer. Selbst auf der Autobahn sollen bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 120 Kilometern pro Stunde mehr als 450 Kilometer ohne Nachladen möglich sein. Das Topmodell ist der DS N°7 E-Tense AWD Long Range, der die Antriebskraft auf alle vier Räder verteilt. Er bietet die Leistung von 350 PS. Per Boost sind sogar 375 PS möglich. In 5,4 Sekunden geht es damit von null auf Tempo 100. Die Reichweite liegt bei bis zu 679 Kilometern.
Ladekurve konstant Die große Batterie kann laut DS innerhalb von 27 Minuten von 20 auf 80 Prozent
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mit einer maximalen Ladeleistung von 160 Kilowatt aufgeladen werden. Die Ingenieure des N°7 haben mit großer Akribie an der Stabilität des Stromflusses gearbeitet. Es spricht für sich, dass die Ladekurve sehr flach verläuft und nur langsam abfällt, beim Batteriestand zwischen 20 und 55 Prozent bleibt die Leistung annähernd konstant bei 160 kW. So lässt sich innerhalb von zehn Minuten eine Reichweite von bis zu 200 Kilometern nachladen.
Basisversion ab 56.300 Euro Entscheidender Faktor speziell für Gewerbetreibende sowie die Manager von Fuhrparks und Flotten: Nummer sieben bietet auch Volumen im Kofferraum – je nach Ausstattung zwischen 500 und 560 Litern. Ist die Rückbank umgeklappt, entsteht eine ebene Fläche mit bis zu 1570 Litern Stauraum. Der DS N°7 E-Tense ist in der frontgetriebenen Einstiegsversion der Linie Pallas ab 56.300 Euro erhältlich. Der FWD Long Range liegt 5400 Euro darüber, allradgetrieben startet es bei 66.600 Euro. Das komplett ausgestattete Topmodell der Version La Première kostet 78.450 Euro. Im Leasing ist der Premium-SUV direkt bei DS mit monatlichen Raten von 299 Euro veranschlagt. Die Eckdaten lauten in diesem Fall: Laufzeit 48 Monate, Laufleistung 10.000 Kilometer pro Jahr, Sonderzahlung 7710 Euro.
IM NAMEN DES LEGENDÄREN ERFOLGSMODELLS DS Automobiles ist eine französische Premiummarke, die 2014 in Paris gegründet wurde und seit 2015 eigenständig auftritt. Sie geht auf die legendäre Citroën DS von 1955 zurück, ein Pkw-Modell, das mit seinem futuristischen Design und der hydropneumatischen Federung Automobilgeschichte schrieb. Heute gehört DS zum Stellantis-Konzern. Die Marke verbindet französische Eleganz, hochwertige Materialien und einen ausgeprägten Komfortanspruch mit moderner Antriebstechnik. Ein zentraler Baustein der Positionierung von DS ist die Elektrifizierung: Unter der Bezeichnung E-Tense bündelt die Marke batterieelektrische Modelle, Vollhybride und Plug-in-Hybride – Premiumkomfort, lokal emissionsfrei und alltagstauglich.
Seit einem Jahr auf dem Markt: Der DS N°8 ist das Spitzenmodell des französischen Herstellers.
Text: Armin Grasmuck
Das SUV-Coupé N°8 und das kompakte Modell N°4 verfeinern das Angebot der Premiumklasse.
STILVOLL: DS MIT E F ranzösisch, luxuriös, vollelektrisch: Der DS N°8 ist ein SUV-Coupé der oberen Mittelklasse, das für höchst komfortables Reisen auch über große Distanzen konzipiert wurde – und als Alternative zu den konventionellen Mitbewerbern im Premiumsegment. Das Topmodell von DS Automobiles wirkt wie der raffinierte Mix aus klassischem SUV und Coupé im Charakter einer massiven Limousine: Nummer acht ist lang gestreckt, aerodynamisch geformt und in der Konsequenz auf Effizienz getrimmt. Die Frontpartie unterstreicht den speziel-
len Charakter. Auch weil die Lichtsignatur einzigartig umrissen ist.
Komfortables Reisen
Den Anspruch des entspannten Fortkommens im luxuriösen Ambiente unterstreicht auch der Innenraum. Vergleichsweise hoch, breit und gut gepolstert sind die Sitze, die mit diversen Komfortelementen ausgestattet wurden. Fahrer und Beifahrer können sie beheizen oder kühlen, sich jedoch auch massieren und den Nacken wärmen lassen. So wird das Reisen zum Genuss. Der Innenraum wirkt loungeartig, pointiert gestaltet, ausgestattet mit hochwertigen Materialien sowie gut gedämmt und
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gedämpft. Zentrales Element ist der 16 Zoll große Touchscreen. Auch das X-förmige Lenkrad und die wie freischwebend wirkende Mittelkonsole unterstreichen die besondere Note des Fahrzeugs.
geht es hier aus dem Stand auf Tempo 100. Die Reichweite liegt bei knapp 700 Kilometern nach WLTP. Alle drei Varianten werden bei der Höchstgeschwindigkeit von 190 km/h automatisch abgeregelt.
Reichweite bis zu 749 Kilometer
22-kW-Charger optional
DS bietet den N°8 in drei Antriebsvarianten an. Die Einstiegsversion nutzt einen 73,7 Kilowattstunden großen Akku und Frontantrieb, Reichweiten von bis zu 550 Kilometern nach WLTP-Standard können so erreicht werden. Die ideale Kombination aus Komfort und Effizienz bietet die Variante FWD Long Range. Sie vereint den Frontantrieb mit dem größeren Akku von 97,2 Kilowattstunden und der Systemleistung von 207 Kilowatt respektive 281 PS. Damit sind laut Hersteller bis zu 749 Kilometer ohne Nachladen möglich, im Stadtzyklus sogar bis zu 908 Kilometer. Große Distanzen auf der Autobahn, etwa von Frankfurt nach Hamburg, schafft dieser DS ohne Ladepause. Das Topmodell mit Allradantrieb nutzt ebenfalls die große Batterie, leistet 276 Kilowatt bei dem maximalen Drehmoment von 509 Newtonmetern. In 5,4 Sekunden
Die maximale Ladeleistung des SUVCoupés liegt bei 160 Kilowatt. Laut DS kann die große Batterie in rund 25 Minuten von 20 auf 80 Prozent geladen werden, im kleineren Akku dauert es demnach rund vier Minuten länger. Wird Nummer acht an eine 11-kW-Wallbox angeschlossen, kann die Batterie in weniger als fünf Stunden entsprechend geladen werden. Mit dem 22-kW-Onboard-Charger, den DS optional anbietet, reduziert sich die Zeit am Wechselstromlader auf drei Stunden und 20 Minuten. Der DS N°8 startet mit einem Listenpreis von 58.300 Euro. Rund 6000 Euro mehr sind für die Long-Range-Variante veranschlagt. Das allradgetriebene Topmodell ist ab 69.100 Euro erhältlich. Im Leasing steht ein Angebot mit monatlichen Raten von 489 Euro zu Buche – ohne Anzahlung.
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Fotos: DS
Markant ist das Heck des SUV-Coupés gestaltet. Die vertikal ausgerichteten LED-Elemente greifen das einzigartige Design der vorderen Scheinwerfer auf. So wird der visuelle Kontakt zwischen Front- und Heckpartie hergestellt.
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NUMMER VIER UNTER STROM: EINFACH ELEGANT IM KOMPAKTEN SEGMENT Stilbewusst und technisch im Zeitgeist: Der DS N°4 E-Tense präsentiert sich als höchst gehaltvolle Alternative im kompakten Segment. „Designed in Paris, Made in Germany“ – so lautet die Kernbotschaft. Nummer vier wurde im Pariser Designstudio von DS konzipiert, gefertigt wird der Stromer in Rüsselsheim für den europäischen Markt. Für den Antrieb sorgt ein 213 PS starker E-Motor an der Vorderachse. Als Energiespeicher dient eine 61 Kilowattstunden fassende Lithium-Ionen-Batterie, die eine Reichweite von bis zu 449 Kilometern nach WLTP ermöglichen soll. Der Verbrauch liegt bei rund 15 Kilowattstunden pro 100 Kilometer. An der Schnellladesäule kann der Akku in knapp einer halben Stunde von 20 auf 80 Prozent geladen werden. In der Basisversion startet der DS N°4 E-Tense bei 45.900 Euro, das Leasing beginnt bei monatlichen Raten von 299 Euro.
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WEIT FAHREN, WENIGER ZAHLEN Text: Harald Gutzelnig
Welche E-Autos in ihrer Klasse am meisten Reichweite fürs Geld bieten.
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e i c h we i t e g e h ö r t nach wie vor zu den wichtigsten Kriterien beim Kauf eines Elektroautos. 600, 700 oder sogar mehr als 900 Kilometer nach WLTP klingen beeindruckend – sagen für sich allein aber wenig darüber aus, wie attraktiv ein Fahrzeug tatsächlich ist. Denn zusätzliche Kilometer Reichweite können teuer erkauft sein. Deshalb betrachten wir die Sache aus einer anderen Perspektive: Wie viel kostet ein Kilometer elektrische Reichweite? Dafür setzen wir den deutschen Listenpreis eines Fahrzeugs ins Verhältnis zu seiner offiziellen WLTPReichweite. Ein Elektroauto für 40.000 Euro mit 600 Kilometern Reichweite kommt beispielsweise auf 66,67 Euro pro Kilometer. Je niedriger dieser Wert ausfällt, desto mehr Reichweite bekommt der Käufer für sein Geld. Das verändert die gewohnte Rangfolge zum Teil erheblich. Ein günstigeres
Modell mit 500 oder 600 Kilometern kann beim Preis-Reichweiten-Verhältnis klar vor einem deutlich teureren Langstreckenauto liegen. Gleichzeitig zeigt die Auswertung, dass große Reichweiten längst nicht mehr ausschließlich besonders teuren Elektroautos vorbehalten sind. Für den Vergleich teilen wir die Fahrzeuge wie beim electricar E-AutoIndex in fünf Klassen ein. Innerhalb jeder Klasse zeigen wir die fünf Modelle mit dem günstigsten Verhältnis aus Preis und Reichweite und stellen die jeweiligen Spitzenreiter näher vor. Zusätzlich werfen wir einen Blick auf die reinen Reichweiten-Champions jeder Klasse. Denn für Vielfahrer kann die maximal mögliche Distanz wichtiger sein als der letzte Euro beim Kaufpreis. Grundlage der Auswertung ist die laufend aktualisierte electricar- Elektroautodatenbank mit den deutschen Listenpreisen und WLTP-Reichweiten der jeweiligen Modellvarianten.
Foto: shutterstock.com (PH888)
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KLEIN- UND KLEINSTWAGEN Fast 500 Kilometer für unter 33.000 Euro Bei den kleinen Stromern führt der Hyundai IONIQ 3 weiterhin souverän: 497 Kilometer WLTP für 32.950 Euro sind in dieser Klasse sowohl die höchste Reichweite als auch das beste Preis-Reichweiten-Verhältnis. Dahinter folgen Renault 5 und – neu auf Rang drei – der besonders günstige Geely E2 Max.
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Hyundai IONIQ 3 Long Range 66,30 €/km
Fotos: Hersteller
Mit dem IONIQ 3 setzt Hyundai bei den kleinen Stromern eine bemerkenswerte Marke. Die Long-Range-Version mit 61-kWh-Batterie kostet 32.950 Euro und erreicht nach WLTP 497 Kilometer. Damit kostet jeder Kilometer Normreichweite rechnerisch nur 66,30 Euro – der beste Wert dieser Klasse. Gleichzeitig ist der IONIQ 3 auch ihr Reichweiten-Champion. Der Verbrauch fällt mit 13,7 kWh/100 km niedrig aus. Der 99 kW starke Fronttriebler lädt Gleichstrom mit maximal 110 kW; für 10 bis 80 Prozent sind rund 30 Minuten angesetzt. Mit 4,16 Metern Länge und 441 Litern Kofferraum bewegt sich der Hyundai bereits am oberen Ende des Kleinwagenformats. Damit verbindet er hohe Reichweite mit einem für seine Größe beachtlichen Nutzwert.
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Top 5: Am meisten Reichweite fürs Geld
Preis
WLTP €/km WLTP
1.
Hyundai IONIQ 3 Long Range 61 kWh
32.950 €
497 km
66,30 €
2.
Renault 5 E-Tech Electric 150 Comfort Range Evolution
29.290 €
424 km
69,08 €
3.
Geely E2 Max
23.990 €
345 km
69,54 €
4.
Hyundai Inster Select 49 kWh
26.150 €
370 km
70,68 €
5.
Leapmotor T03
18.900 €
265 km
71,32 €
2
Renault
5 E-Tech Electric
69,08 €/km
Der Renault 5 zeigt, dass Retro-Charme und ein gutes Preis-Reichweiten-Verhältnis kein Widerspruch sein müssen. In der Variante E-Tech Electric 150 Comfort Range Evolution kostet der Franzose 29.290 Euro. Mit seiner 52 kWh netto großen Batterie erreicht er 424 Kilometer nach WLTP. Daraus errechnen sich 69,08 Euro pro Kilometer Reichweite. Der 110-kW-Motor sorgt mit rund 150 PS für deutlich mehr Leistung als bei vielen klassischen Stadtstromern. Geladen wird mit maximal 100 kW DC, Wechselstrom nimmt der R5 mit 11 kW auf. Bei nur 3,92 Metern Länge bietet er 326 Liter Kofferraum. Damit bleibt er handlich genug für die Stadt, bietet aber gleichzeitig eine Reichweite, mit der auch längere Strecken problemlos möglich werden.
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Geely E2 Max
69,54 €/km
Der Geely E2 Max schafft den Sprung auf Rang drei vor allem über seinen niedrigen Kaufpreis. Für 23.990 Euro gibt es 345 Kilometer WLTP-Reichweite – rechnerisch 69,54 Euro pro Kilometer. Die Batterie fasst netto 45,7 kWh, der Verbrauch liegt laut Datenbank bei 15,5 kWh/100 km. Der 85-kW-Antrieb leistet rund 116 PS, beim Schnellladen sind maximal 80 kW möglich. Für den Bereich von 30 bis 80 Prozent werden 25 Minuten angegeben. Mit 4,14 Metern Länge ist der E2 kein winziger Stadtwagen mehr, 375 Liter Kofferraum sorgen zudem für brauchbaren Alltagsnutzen. Bei der absoluten Reichweite liegt er zwar hinter mehreren Konkurrenten, beim Gegenwert pro investiertem Euro spielt sein niedriger Preis jedoch seine Stärke aus.
EUU N E Drive 26 N EU N EU N EU N EU KOMPAKTKLASSE N EU N EU Viel Reichweite muss nicht teuer sein N EU N EU Top 5: Am meisten Reichweite fürs Geld Preis WLTP €/km WLTP Die korrigierte Einteilung verändert das N EU Nissan Leaf Long Range Engage 75 Bild in der Kompaktklasse deutlich. Nissan 1. 41.200 € 624 km 66,03 € kWh N EU Leaf und Leapmotor B05 bleiben vorne, N EU 2. Leapmotor B05 BEV Pro Max Life 32.400 € 482 km 67,22 € auf Rang drei folgt nun der MG4 EV Urban Comfort. Die absolut größten Reichweiten N E 3. MG4 EV Urban Comfort 54 kWh 28.490 € 416 km 68,49 € stammen dagegen von Peugeot, Jeep und N Mercedes – bis zu 698 Kilometer sind in N 4. Kia EV3 Air 81,4 kWh 41.590 € 605 km 68,74 € dieser Klasse möglich. N 43.240 € 625 km 69,18 € 5. Kia EV4 Air 81,4 kWh
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Nissan Leaf Long Range 66,03 €/km Engage
Fotos: Hersteller
Der Nissan Leaf verbindet in der LongRange-Version Engage eine hohe Reichweite mit einem vergleichsweise moderaten Kaufpreis. Für 41.200 Euro gibt es 624 Kilometer nach WLTP. Daraus errechnen sich lediglich 66,03 Euro pro Kilometer Reichweite – der beste Wert der Kompaktklasse. Die Batterie bietet 75,1 kWh netto, der Normverbrauch liegt bei niedrigen 13,8 kWh/100 km. Der Elektromotor leistet 160 kW beziehungsweise rund 218 PS. Gleichstrom lädt der Leaf mit maximal 150 kW, für 10 bis 80 Prozent sind etwa 30 Minuten vorgesehen. Mit 4,35 Metern Länge und 437 Litern Kofferraum bleibt er klar im Kompaktformat. Besonders interessant ist damit die Kombination aus alltagstauglichen Abmessungen und einer Reichweite, die bereits an deutlich größere Langstreckenmodelle heranreicht.
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Leapmotor B05 Pro Max Life
67,22 €/km
Der Leapmotor B05 liegt mit 67,22 Euro pro Kilometer nur wenig hinter dem Klassenbesten. Seine große Stärke ist der Preis: 32.400 Euro stehen einer WLTP-Reichweite von 482 Kilometern gegenüber. Die Batterie fasst brutto 67,1 kWh, der Verbrauch wird mit 15,9 kWh/100 km angegeben. Mit 160 kW beziehungsweise rund 218 PS ist der B05 zudem kräftig motorisiert und beschleunigt in 6,7 Sekunden auf Tempo 100. Beim Laden sind bis zu 168 kW DC möglich; von 30 auf 80 Prozent sollen 17 Minuten genügen. Mit 4,43 Metern ist er ein stattlicher Kompakter, der Kofferraum fällt mit 295 Litern eher knapp aus. Wer nicht zwingend 600 Kilometer Reichweite braucht, bekommt hier besonders viel elektrische Reichweite für vergleichsweise wenig Geld.
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MG4
EV Urban Comfort
SAVE TH
TH E V A S / E DATE /
68,49 €/km
Der MG4 EV Urban Comfort punktet vor allem mit seinem niedrigen Preis. Für 28.490 Euro bietet die Version mit 54-kWh-Batterie 416 Kilometer WLTP-Reichweite. Das ergibt 68,49 Euro pro Kilometer und Rang drei. Die Batterie stellt 52,8 kWh netto bereit, der Normverbrauch liegt bei 15,3 kWh/100 km. Der 118-kW-Motor leistet rund 160 PS. Beim Schnellladen sind maximal 87 kW möglich, für den Bereich von 10 bis 80 Prozent werden rund 30 Minuten genannt. Mit 4,40 Metern Länge entspricht der MG4 dem klassischen Kompaktformat, während 470 Liter Kofferraum einen beachtlichen Nutzwert bieten. Gerade für Käufer, denen gut 400 Kilometer Reichweite reichen, ist der MG4 ein interessantes Beispiel dafür, dass ein gutes Reichweitenangebot nicht mehr als 30.000 Euro kosten muss.
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U MITTELKLASSE U EUU 750 Kilometer – und trotzdem unter 45.000 Euro E U N E Beim Preis pro Kilometer bleibt das Tesla Model 3 Premium klar vorne. Bei der abN EU soluten Reichweite sieht die korrigierte Mittelklasse jedoch anders aus: Der neue N EU BMW i3 kommt auf beachtliche 906 Kilometer. N EU N EU Top 5: Am meisten Reichweite fürs Geld €/km Preis WLTP WLTP N EU N N EU 1. Tesla Model 3 Premium E B 44.990 € 750 km 59,99 € N EU RLEEBEN E U N E ENTesla 59,99 €/km RL 40.118 € 623 km E 64,39 € EB N E2.UTogg T10F V1 N L ER LEBE Model N EU N 3 Premium E R U B E N3. ETesla Model 3 36.990 € 534 km 69,27 € Kilometer EN WLTP bei 44.990 Euro: Das Tesla U RLEE750 B N E E 3 Premium N bietet das beste Preis-ReichweiL Model U E R N B E E ten-Verhältnis 4. Mercedes CLA 250+ EQ 55.728 € 792 km 70,36 € E ENaller fünf Klassen. Rechnerisch kostet L R N EU jeder Normreichweite nur 59,99 Euro. BKilometer E LE N U E Selbst deutlich günstigere und kleinere Fahrzeuge N R Citroën E ë-C5 Aircross 230 Long-Range BdiesenN E 49.690 € 679 km 73,18E € 5. U L können Wert nicht unterbieten. PlusN R EBE E U E N E RL EBEN E U N E RL EBEN E U N E L BEN DATE E R H T U E E EE /E N E SAV LT /N R INTERMOT.DE U B A E D N E THEERLE BEN E V U A S N E LE BEN ATE // D U E R H T N E E EN AVENE U L S / / R E T E LEB N E U DA E H T E R EBE N E AV E FEB 2027 ERLLEBEENN EUU KÖLN,NN19.–21. E ER LEB N N EU ER LEBE N N EU ER LEBE N N EU ER LEBE N N EU ER LEBE N N EU ER LEBE N N EU ER LEBE N N EU N EU ER LEBE N U N E ER LEBE N U N E ER LEBE N U T N E R EBE E E U N V N E RL EBE A E U S N N E RL EBE // E U N E TEEN ERLLDEAB N EU N EHRE LEBE N N EU TER EBE N N EU E V ERL EBE N N EU A RL EBE N EU // S E EU RL EBEN NT E E N L A U
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INTERMOT
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OBERE MITTELKLASSE Der ID.7 setzt sich durch Nach der korrigierten Klassenzuordnung ergibt sich hier ein völlig neues Bild. Volkswagen stellt mit dem ID.7 Pro S und dem ID.7 Tourer Pro S gleich zwei der drei besten Modelle. Dazwischen schiebt sich der DS N°8 Long Range, der zugleich zu den absoluten Reichweiten-Champions gehört.
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Volkswagen
Preis
WLTP
€/km WLTP
1.
Volkswagen ID.7 Pro S
59.495 €
709 km
83,91 €
2.
DS N°8 Long Range Pallas
64.200 €
749 km
85,71 €
3.
Volkswagen ID.7 Tourer Pro S
60.295 €
688 km
87,64 €
4.
BYD Seal Design
49.990 €
570 km
87,70 €
5.
Škoda Peaq 90 Selection
57.900 €
642 km
90,19 €
ID.7 Pro S 83,91 €/km
Der Volkswagen ID.7 Pro S übernimmt in der oberen Mittelklasse die Führung. 59.495 Euro Listenpreis treffen auf 709 Kilometer WLTP-Reichweite – das ergibt 83,91 Euro pro Kilometer. Die Batterie stellt 86 kWh netto bereit, der Normverbrauch liegt bei sparsamen 13,6 kWh/100 km. Der Heckantrieb leistet 210 kW beziehungsweise rund 286 PS und beschleunigt den fast fünf Meter langen ID.7 in 6,6 Sekunden auf 100 km/h. Beim Schnellladen sind maximal 199 kW möglich, für 10 bis 80 Prozent nennt die Datenbank 28 Minuten. 532 Liter Kofferraum machen die Limousine zudem ausgesprochen reisetauglich. Vor allem die Kombination aus mehr als 700 Kilometern Reichweite und einem Preis knapp unter 60.000 Euro bringt den ID.7 an die Spitze dieser Wertung.
Fotos: Hersteller
Top 5: Am meisten Reichweite fürs Geld
2
DS
N°8 Long Range Pallas
85,71 €/km
Der DS N°8 Long Range Pallas bietet noch mehr Reichweite als der ID.7 und erreicht 749 Kilometer nach WLTP. Mit einem Listenpreis von 64.200 Euro kommt er auf 85,71 Euro je Kilometer Reichweite und damit auf Rang zwei. Hinter der hohen Reichweite steht eine 97,2 kWh große Nettobatterie. Der 180-kW-Antrieb leistet rund 245 PS, der Verbrauch wird mit 15,9 kWh/100 km angegeben. Beim Schnellladen sind maximal 160 kW möglich. Mit 4,82 Metern Länge und 621 Litern Kofferraum verbindet der DS viel Platz mit echter Langstreckentauglichkeit. Bemerkenswert ist, dass er nicht nur im Preis-Reichweiten-Vergleich weit vorne liegt, sondern mit 749 Kilometern zugleich Platz zwei der absoluten Reichweitenwertung dieser Klasse einnimmt.
3
Volkswagen ID.7 Tourer Pro S
87,64 €/km
Nur knapp hinter dem DS landet die Kombiversion des ID.7. Der Tourer Pro S kostet 60.295 Euro und kommt nach WLTP 688 Kilometer weit. Daraus errechnen sich 87,64 Euro pro Kilometer Reichweite. Technisch teilt er sich viel mit der Limousine: 86 kWh Nettokapazität, 210 kW Leistung und maximal 199 kW DC-Ladeleistung. Der etwas höhere Verbrauch von 14,1 kWh/100 km und die geringere Reichweite sind der praktischeren Karosserie geschuldet. Dafür wächst der Kofferraum auf 605 Liter. Wer häufig mit Familie und Gepäck unterwegs ist, erhält damit einen interessanten Kompromiss: fast 700 Kilometer Normreichweite, viel Stauraum und dennoch ein Preis-Reichweiten-Verhältnis, das in der oberen Mittelklasse für Rang drei reicht.
N
L electricar Magazin
F
Drive
29
OBERKLASSE Große Reichweite hat ihren Preis In der Oberklasse bleibt die Reihung unverändert: Der Lucid Air Pure bietet das beste Verhältnis aus Preis und Reichweite, während der Mercedes EQS 450+ mit 920 Kilometern den absoluten Reichweitenrekord hält.
Top 5: Am meisten Reichweite fürs Geld
Preis
WLTP
€/km WLTP
1.
Lucid Air Pure RWD
85.900 €
747 km
114,99 €
2.
Mercedes EQS 400
94.403 €
810 km
116,55 €
3.
Mercedes EQS 450+
108.635 €
920 km
118,08 €
4.
Lucid Air Touring
99.900 €
780 km
128,08 €
5.
Mercedes EQS 500 4MATIC
123.284 €
869 km
141,87 €
1
Lucid
114,99 €/km
Air Pure RWD
Der Lucid Air Pure kostet 85.900 Euro und erreicht 747 Kilometer nach WLTP. Das ergibt 114,99 Euro pro Kilometer Reichweite und damit den besten Wert der Oberklasse. Entscheidend ist die Verbindung aus sehr hoher Effizienz, großer Reichweite und einem im Segment vergleichsweise moderaten Preis.
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VERGLEICHSTEST
Drive
Fotos: Midjourney (KI-generiert), Hersteller
30
DIE BESTEN AN DER SÄULE Text: Harald Gutzelnig
Beim Ladestopp zählt nicht allein die maximale Ladeleistung. Entscheidend ist, wie viel Reichweite in möglichst kurzer Zeit zurück in den Akku kommt. Wir haben berechnet, welche E-Autos pro Stunde die meisten Kilometer nachladen – und zeigen zusätzlich die schnellsten unter 50.000 Euro. electricar Magazin
Drive
W
er ein Elektroauto für die Langstrecke sucht, stößt in den technischen Daten fast zwangsläufig auf die
SO BERECHNEN WIR DAS LADETEMPO
maximale DC-Ladeleistung. 150, 250 oder in-
zwischen sogar mehr als 500 kW sollen zeigen, wie schnell ein Auto an der Ladesäule wieder startklar ist. Doch der Spitzenwert allein sagt erstaunlich wenig über die tatsächliche Ladegeschwindigkeit aus. Entscheidend ist zunächst, wie lange das Fahr-
zeug eine hohe Ladeleistung halten kann. Die maximale Leistung wird häufig nur während eines Teils des Ladevorgangs erreicht. Ebenso wichtig sind Akkugröße und Verbrauch: Ein effizientes Elektroauto kann mit weniger nachgeladener Energie mehr Kilometer zurücklegen als ein schweres und verbrauchsstarkes Fahrzeug. Deshalb verwendet electricar eine andere Kennzahl: nachgeladene Reichweite pro Stunde, angegeben in km/h. Grundlage sind die WLTP-
Warum km/h statt nur kW?
Die maximale Ladeleistung in kW zeigt lediglich, wie viel Leistung ein E-Auto an der Ladesäule aufnehmen kann. Für den Fahrer ist jedoch entscheidender, wie viele Kilometer Reichweite während eines Ladestopps hinzukommen. Deshalb berechnet electricar die Ladegeschwindigkeit in Kilometern Reichweite pro Stunde (km/h).
Die Formel
WLTP-Reichweite × nachgeladener Akkuanteil ÷ Ladezeit × 60 Beispiel 600 km WLTP · Laden 10–80 % · 15 Minuten 600 km × 70 % = 420 km nachgeladene Reichweite 420 km ÷ 15 min × 60 = 1680 km/h Das bedeutet nicht, dass das Auto 1680 km/h fährt. Der Wert besagt: Unter den angegebenen Idealbedingungen wird innerhalb einer Stunde rechnerisch Reichweite für 1680 Kilometer nachgeladen. Wichtig: Die Werte basieren auf WLTP-Reichweiten und den vom Hersteller angegebenen Ladezeiten. Ladefenster können unterschiedlich sein. Zudem hängt das reale Ladetempo von Ladesäule, Batterietemperatur, Ladezustand und weiteren Faktoren ab. Eine extrem hohe maximale DC-Leistung kann nur genutzt werden, wenn die Ladesäule diese Leistung auch bereitstellt.
Reichweite, das vom Hersteller angegebene Ladefenster und die dafür benötigte Zeit. Ein Beispiel zeigt die Berechnung: Schafft ein
600 km WLTP
x 70 %
420 km
÷ 15 min
x 60
1680 km/h
E-Auto 600 Kilometer WLTP-Reichweite und lädt 70 Prozent seines Akkus in 15 Minuten, kommen Foto: Envato
rechnerisch 420 Kilometer Reichweite hinzu. Hochgerechnet auf eine Stunde entspricht das einer Ladegeschwindigkeit von 1680 km/h. Der
leistungsfähiger Fahrzeuge lässt sich dort also
50.000 Euro gedeckelt. Das Ergebnis zeigt: Eine
Wert bedeutet natürlich nicht, dass man anschlie-
gar nicht vollständig ausschöpfen. Hinzu kommen
hohe Ladegeschwindigkeit ist längst nicht mehr
ßend mit 1680 km/h fahren könnte. Er macht viel-
Faktoren wie Batterietemperatur, Ladezustand und
ausschließlich der automobilen Oberklasse vor-
mehr unterschiedliche Fahrzeuge vergleichbar:
Außentemperatur.
behalten. Hochvolttechnik und hohe DC-Lade-
Je höher die Zahl, desto mehr Reichweite wird in einer bestimmten Zeit nachgeladen.
Auch die Herstellerangaben sind nicht vollkommen einheitlich. Üblich ist die Ladezeit von 10
leistungen wandern zunehmend in günstigere Fahrzeugsegmente.
auf 80 Prozent. Manche Hersteller nennen jedoch
Wer häufig lange Strecken fährt, sollte deshalb
beispielsweise 20 bis 80 oder – wie beim Denza –
beim Kauf nicht nur auf Reichweite und maxi-
Wie weit die Entwicklung inzwischen fortgeschrit-
ein anderes Ladefenster. electricar berücksichtigt
male kW-Leistung achten. Die interessantere
ten ist, demonstriert der Denza Z9GT. Für den
deshalb jeweils exakt den angegebenen Prozentbe-
Frage lautet: Wie viele Kilometer bekomme ich
elektrischen Shooting Brake werden 600 Kilometer
reich: Es wird nur jener Anteil der WLTP-Reichweite
während meines Ladestopps tatsächlich zurück?
WLTP-Reichweite und eine Ladezeit von lediglich
eingerechnet, der während dieses Ladefensters
neun Minuten von 10 auf 97 Prozent angegeben.
theoretisch nachgeladen wird. Die Ergebnisse sind
Daraus ergeben sich rechnerisch spektakuläre
damit rechnerisch vergleichbar, bleiben aber – wie
3480 km/h. Möglich machen soll das eine extrem
WLTP-Reichweiten und Hersteller-Ladezeiten
hohe Ladeleistung.
generell – Idealwerte.
3480 Kilometer pro Stunde
Genau hier zeigt sich allerdings auch die Grenze solcher Werte. Was das Fahrzeug technisch auf-
Eine Frage des Kaufpreises
nehmen kann und was die öffentliche Ladeinfra-
Ein Blick auf die absolute Top 10 könnte zunächst
struktur bereitstellt, sind zwei verschiedene Dinge.
den Eindruck vermitteln, extremes Schnellladen sei
Ladeleistungen jenseits von 500 kW sind an euro-
vor allem eine Domäne teurer Oberklassemodelle.
päischen Autobahnen noch keineswegs Standard.
Tatsächlich stehen mehrere Fahrzeuge mit sechs-
Viele verbreitete HPC-Säulen liefern maximal 300
stelligen Listenpreisen weit vorne. Deshalb haben
oder 350 kW. Das theoretische Potenzial besonders
wir ein zweites Ranking erstellt und den Preis bei
electricar Magazin
31
Drive
Die am schnellsten geladenen Fahrzeuge Hier zählt nur das Tempo: unabhängig von Fahrzeugklasse und Preis. An der Spitze stehen Modelle, deren Ladeleistungen noch vor wenigen Jahren kaum vorstellbar gewesen wären. Allerdings zeigt gerade der Spitzenreiter auch die Grenzen des Vergleichs: Was ein Auto theoretisch aufnehmen kann, muss eine Ladesäule in der Praxis erst einmal liefern können.
DENZA Z9GT EV
MERCEDES-AMG GT 53 4-TÜRER COUPÉ
XPENG G9 LONG RANGE
Platz 1
Platz 2
Platz 3
3480 km/h Der Denza Z9GT setzt sich mit gewaltigem Abstand an die Spitze. 600 Kilometer WLTPReichweite treffen auf eine außergewöhnlich kurze Ladezeit: Von 10 auf 97 Prozent sollen lediglich neun Minuten vergehen. Daraus errechnen sich spektakuläre 3480 km/h. Ein theoretischer Spitzenwert, der allerdings eine entsprechend leistungsfähige Ladeinfrastruktur voraussetzt.
Top 10
2084 km/h
2048 km/h
Auch der elektrische AMG kombiniert große Reichweite mit enormem Ladetempo. Bis zu 794 Kilometer nach WLTP und nur 16 Minuten von 10 auf 80 Prozent ergeben rechnerisch 2084 km/h. Damit überspringt auch der Mercedes die 2000er-Marke. Die maximale DC-Ladeleistung von 350 kW ist zudem näher an dem, was leistungsfähige HPC-Stationen heute tatsächlich liefern können.
Preis
Reichweite (WLTP)
Der Xpeng G9 zeigt, dass extremes Ladetempo nicht zwingend einen sechsstelligen Kaufpreis verlangt. Der Long Range schafft 585 Kilometer nach WLTP und lädt seinen Akku laut Hersteller in zwölf Minuten von 10 auf 80 Prozent. Das entspricht 2048 km/h. Mit bis zu 525 kW DC gehört der große SUV allerdings ebenfalls zu den Fahrzeugen, die viele heutige Ladesäulen überfordern.
DCLadefenster Ladezeit
DC max.
Ladetempo
1.
Denza Z9GT EV
142.000 €
600 km
10–97 %
9 min
1500 kW*
3480 km/h
2.
Mercedes-AMG GT 53 4-Türer Coupé
115.430 €
794 km
10–80 %
16 min
350 kW
2084 km/h
3.
Xpeng G9 Long Range
63.600 €
585 km
10–80 %
12 min
525 kW
2048 km/h
4.
Xpeng P7+ Long Range
49.600 €
530 km
20–80 %
10 min
446 kW
1908 km/h
5.
Xpeng G6 Long Range
47.600 €
525 km
10–80 %
12 min
451 kW
1838 km/h
6.
BMW i3 50 First Edition xDrive
75.340 €
906 km
10–80 %
21 min
400 kW
1812 km/h
7.
Volvo EX60 Plus P12 AWD
71.990 €
810 km
10–80 %
19 min
370 kW
1791 km/h
8.
Porsche Cayenne Coupé S Electric
130.300 €
668 km
10–80 %
16 min
390 kW
1754 km/h
9.
Zeekr 7GT Long Range Edition
53.490 €
655 km
10–80 %
16 min
480 kW
1719 km/h
107.990 €
580 km
10–80 %
15 min
420 kW
1624 km/h
10. Lotus Emeya 600 GT
Fotos: Hersteller
32
* Herstellerangabe für FLASH Charging; bis zu 1.500 kW mit entsprechend ausgelegter Ladeinfrastruktur
electricar Magazin
Drive
Die schnellsten bis 50.000 Euro Schnelles Laden ist längst kein Privileg der Luxusklasse. Deshalb ziehen wir bei unserem zweiten Ranking die Preisgrenze bei 50.000 Euro. Das Ergebnis ist bemerkenswert: Zwei Modelle kommen auf mehr als 1.800 km/h, ein drittes auf deutlich über 1.600 km/h. Vor allem chinesische Hersteller bringen damit Ladeleistungen in Preisklassen, in denen sie vor Kurzem noch undenkbar waren.
XPENG P7+ LONG RANGE
XPENG G6 LONG RANGE
ZEEKR 7GT CORE
Platz 1
Platz 2
Platz 3
1908 km/h Für 49.600 Euro liefert der Xpeng P7+ Long Range beeindruckendes Ladetempo. 530 Kilometer WLTP-Reichweite und lediglich zehn Minuten für den Ladevorgang von 20 auf 80 Prozent ergeben rechnerisch 1908 km/h. Die maximale DC-Leistung beträgt 446 kW. Damit fährt der P7+ im electricar-Vergleich sogar in die absolute Spitzengruppe – trotz eines Preises unter 50.000 Euro.
Top 10
1838 km/h
1677 km/h
Nur knapp dahinter folgt der zweite Xpeng. Der G6 Long Range verbindet 525 Kilometer WLTP-Reichweite mit einer maximalen Ladeleistung von 451 kW. Für den Sprung von 10 auf 80 Prozent nennt der Hersteller zwölf Minuten. Daraus ergeben sich 1838 km/h. Mit 47.600 Euro bleibt der elektrische SUV zudem komfortabel unter unserer Preisgrenze.
Preis
Auch der Zeekr 7GT Core zeigt, wie weit Hochvolt- und Schnellladetechnik inzwischen in günstigere Preisregionen vorgedrungen sind. Bei 519 Kilometern WLTP-Reichweite dauert der Ladevorgang von 10 auf 80 Prozent lediglich 13 Minuten. Rechnerisch ergibt das 1677 km/h. Mit einem Listenpreis von 47.990 Euro landet der Zeekr damit auf Platz drei unseres Rankings.
Reichweite Ladefenster DC(WLTP) Ladezeit
DC max.
Ladetempo
1.
Xpeng P7+ Long Range
49.600 €
530 km
20–80 %
10 min
446 kW
1908 km/h
2.
Xpeng G6 Long Range
47.600 €
525 km
10–80 %
12 min
451 kW
1838 km/h
3.
Zeekr 7GT Core
47.990 €
519 km
10–80 %
13 min
480 kW
1677 km/h
4.
Tesla Model 3 Premium
44.990 €
750 km
10–80 %
22 min
250 kW
1432 km/h
5.
Kia EV6 84 kWh Air
49.990 €
582 km
10–80 %
18 min
258 kW
1358 km/h
6.
Hyundai IONIQ 6 63 kWh
45.750 €
521 km
10–80 %
18 min
195 kW
1216 km/h
7.
Mercedes CLA 200 EQ
49.421 €
542 km
10–80 %
20 min
200 kW
1138 km/h
8.
Xpeng L03 Long Range
38.600 €
520 km
10–80 %
20 min
236 kW
1092 km/h
9.
Leapmotor B05 BEV Pro Life
27.900 €
401 km
10–80 %
16 min
140 kW
1053 km/h
45.750 €
440 km
10–80 %
18 min
195 kW
1027 km/h
10. Hyundai IONIQ 5 63 kWh
electricar Magazin
33
34
Drive
MODERNE MIT TRADITION Der einst englische Fahrzeughersteller MG gebietet über ein reiches Erbe an meist kleinen Flitzern. Heute, als Teil von SAIC aus China, setzt MG Motor auf geräumige Limousinen und SUV. Die neuen IM-Modelle fahren mit besonders starken Elektroantrieben vor. Text: Beatrice Bohlig
E
REVERENZ AN DEN GROSSEN IMPRESSIONISTEN electricar-Reporterin Beatrice Bohlig am MG IM5, der im Farbton „Renoir Blue“ – benannt nach dem französischen Maler mit Vornamen Pierre-Auguste (1841–1919) – lackiert ist.
in sonniger Herbsttag in der Region AuvergneRhône-Alpes. Der Autohersteller MG Motor lädt zu Testtouren in das französische Département Ain. Hier, rund um die kleine Gemeinde Crozet, lässt sich die Eignung der neuen E-Modelle MG IM5 und IM6 für die verschiedensten Einsatzzwecke erfahren – vom dichten Stadtverkehr der unweit gelegenen Schweizer Großstadt Genf über breite Schnellstraßen hinaus aufs Land bis hin zu den engen Serpentinen des Jura-Gebirges. An einem pittoresken Bauernhaus macht electricar Pause. Kaum parkt der strahlend blau lackierte IM5-Viertürer im sorgsam gekieselten Innenhof, tritt eine betagte Dame hinzu, man kommt ins Gespräch. Fotografiert werden mag die Besitzerin des Anwesens nicht. Erzählen umso lieber: Ihrer Familie gehörten die altehrwürdigen Gebäude schon seit Generationen. Auf einer Bank gegenüber der Scheune döse ein lieber Nachbar mittags gern im Schatten. Und das kleine „Café du Commerce“ im Nebentrakt habe der Dorfgemeinschaft einst als zentraler Treffpunkt gedient. Bald kommt Madame auf den Fünfsitzer direkt vor ihr zu sprechen. Ist MG nicht eine urbritische Marke? Und bauen sie noch immer diese flotten Verbrenner? Ja – und nein. Gegründet wurde das Label vor über hundert Jahren im englischen Oxford. Längst legendär ist etwa der Roadster MGB von 1962 mit kernigem 1,8-Liter-Vierzylinder.
Drive IMPOSANTES ERKENNUNGSZEICHEN
Seit der Übernahme durch den SAIC-Konzern aus China steht das Unternehmen vor allem für reine Elektro- und Hybridfahrzeuge. So ändern sich die Zeiten – im beschaulichen Crozet wie in der sich rund um die Welt fundamental wandelnden Kraftwagenszene.
Hinten prägt das große SUV MG IM6 eine durchgehende Lichtsignatur.
Unter neuer Führung begreift MG Motor die tiefgreifende Transformation der Automobilindustrie als Chance. Und mit Pkw der Typkennzeichnung IM – das Kürzel steht für „Intelligence in Motion“ – drängt der Herausforderer aus dem Reich der Mitte jetzt verstärkt in die gehobenen Premium- und Technologie-Segmente. Das Management der deutschen Landesgesellschaft formuliert es beispielsweise so: „Mit dem MG IM5 erweitert MG Motor sein Portfolio nach oben – um eine vollelektrische BusinessClass-Limousine mit 800-Volt-Technologie“. Zu Preisen ab 53.990 Euro soll es den erhofften Geschäfts- wie Privatkunden demnach nicht fehlen an allerlei Annehmlichkeiten beim Sehen, Hören – und Laden. Den Charakter einer Business-Lounge stifte unter anderem die sogenannte Ambientebeleuchtung mit gleich 256 Farboptionen für eine „individuell passende Lichtstimmung“, heißt es im Produktblatt dieses E-Autos mit der „coupéhaften Fastback-Silhouette“. Sein Audiosystem mit nicht weniger als 20 Lautsprechern prädestiniere den IM5 als „Lieblingsplatz für die nächste Playlist“. Und der 100-kWh-Akku des
RENOMMIERTER ZULIEFERER Die Bremsanlage des IM5 steuert der deutsche Toplieferant Continental bei.
electricar Magazin
Fotos: BeHonest
Mut zur Parklücke
Stromers lasse sich „unter optimalen Bedingungen mit bis zu 396 kW DC-Ladeleistung in nur 17 Minuten von 10 auf 80 Prozent“ bringen, versprechen die MG-Statthalter aus Neu-Isenburg. Humor beweisen die Hessen mit ihrer Wortschöpfung „Parkhausentschrecker“. Ein solcher sei der immerhin 4,93 Meter lange und 1,96 Meter breite IM5 aufgrund seiner ausgeklügelten Allradlenkung. Diese ermöglicht, dass die Hinterräder gegenläufig um bis zu plus/ minus sechs Grad einschlagen – das ergibt einen Wendekreis von nur 9,98 Metern. Zum Vergleich: Auf 10,3 Meter in dieser wichtigen Handlichkeitsdisziplin kommt der 3,92 Meter kurze Kompaktstromer Renault 5 E-Tech.
Sportives Elektro-SUV Mit seinen 10,18 Metern Wendekreis lässt sich auch der MG IM6 auf beengtem Raum leicht und locker rangieren. Der Redaktion gefällt zudem ein bei höherem Tempo stets unbeirrbarer Geradeauslauf. Das bis zu 2,86 Tonnen schwere SUV unterstreicht seinen Oberklasseanspruch etwa mit rahmenlosen Scheiben und trägt stolz eine Heckpartie zur Schau, deren markanter Schwung an jenen der Luxuskarosse Aston Martin DBX erinnert. Mit dem Basispreis von 56.990 Euro ist MGs IM6 erheblich günstiger. Aber beileibe nicht lahm. In der 553 kW (umgerechnet 752 PS) starken und allradgetriebenen Topversion „Premium AWD“ (ab 60.990 Euro) stürmt der Koloss in 3,5 Sekunden von null auf Tempo hundert und wird erst bei 239 km/h nicht mehr schneller. Dass bei einer Häufung solcher Manöver der kombinierte Stromverbrauch von offiziell 21,7 bis 23,4 kWh/100 km weit übertroffen wird, darf als gesetzt gelten. Auch die
INTUITIVE MENÜFÜHRUNG „Kein Studium notwendig!“, verspricht MG Motor humorvoll für die Bedienung des Cockpits im IM6.
WLTP-Reichweite des Spitzen-IM6 von 505 bis 545 Kilometer dürfte dann in weiter Ferne liegen. So wie jenes „Dach Europas“, das besagte Dame aus Crozet an diesem Tage noch zu sehen erhofft. Nein, für eine spontane Mitfahrt im gediegenen MG sei sie ja auch gar nicht fein gemacht. Und das Wetter solle doch später nochmals weiter aufklaren. Mit etwas Glück komme dann der 4807 Meter hohe Gipfel des Mont Blanc in Sicht. Schneeweiß, majestätisch. So schön der Blick durch das serienmäßige Panoramaglasdach des IM5 sein mag – mit den prächtigen Perspektiven von besagter Bauernbank aus kann er nun mal nicht mithalten.
35
Text: Beatrice Bohlig
D FRISCH GELADEN Mit E-Nutzfahrzeugen von 3,5 bis 44 Tonnen drängt BYD aus China in das europäische Geschäft. Topmanagerin Stella Li präsentiert in Hannover neuartige Lieferwagen, schwere Lkw und blitzschnelles Stromziehen.
ie drei Buchstaben IAA stehen zwar für Internationale Automobil-Ausstellung. Doch in Verbindung mit dem Wort Transportation benennen sie „die weltweit wichtigste Plattform für die Zukunft der Nutzfahrzeugindustrie“, wie die Gastgeber vom Branchenverband VDA gern betonen. Alle zwei Jahre lässt sich auf dem Messegelände in Hannover die Zukunft der internationalen Transportund Logistikzunft erleben. Viele Fachgespräche auf der IAA Transportation kreisen schon seit langer Zeit um das Buchstaben-Trio TCO. Damit gemeint sind die Total Cost of Ownership, also Gesamtkosten des Geschäftsbetriebs. Kleine Kurierdienstleister etwa treibt auf der Branchenschau in Niedersachsen keineswegs nur um, was sie dieser oder jener neue Lieferwagen in der Anschaffung kosten würde. Für sie fallen beim Modellvergleich die potenziellen Ausgaben für Service und Reparaturen über die gesamte Nutzungsdauer besonders ins Gewicht.
Elektro-Truck mit 1.000 PS Gleichfalls knallhart kalkulieren müssen mittelständische Busunternehmer oder die Betreiber ganzer Flotten schwerer Sattelschlepper. Auch bei ihnen, das ist ein zentraler Befund der diesjährigen BrummiMesse an der Leine, schlagen unter anderem die in letzter Zeit drastisch gestiegenen Dieselpreise voll durch auf die wichtigen TCO-Analysen. Alternative Antriebsarten
electricar Magazin
Drive
37
Kraftvoller Auftritt Der große Messestand von BYD auf der IAA Transportation rund um den Strom-Lkw ETT 44 unterstreicht die Ambitionen des Anbieters aus China.
stoßen somit in der gesamten Selbstzünderszene zunehmend auf Interesse. Hier nun kommen zum dritten Mal drei Buchstaben ins Spiel: BYD. Sie dienen als Abkürzung für Build Your Dreams. So fantasievoll heißt jener Global Player mit Hauptsitz im chinesischen Shenzhen, dessen Tochterunternehmen BYD Auto mit reinen Stromern in der Art des Atto 3 und Hybrid-Pkw à la Seal U DM-i längst Schlüsselmärkte wie Deutschland aufmischt. Zuständig für die Europa-Expansion von BYD ist Stella Li. Am Rande der IAA Transportation kommt electricar mit der Topmanagerin ins Gespräch. „Wir haben Flash Charging bereits bei Personenkraftwagen in die Praxis umgesetzt“, hebt Stella Li auf der Messe
electricar Magazin
Stilvoller Stadtlieferwagen „Das Herzstück des ETT 44 ist die 651-kWhBlade-Batterie von BYD, die sich dank Megawatt-Ladetechnologie in nur 20 Minuten von 20 auf 80 Prozent aufladen lässt und dabei bis zu 400 Kilometer zusätzliche Reichweite bereitstellt“, lässt BYD in diesem Kontext wissen. Deutlich kleiner, aber ebenfalls rein elektrisch motorisiert ist der E-Vali von BYD. Auf dem Messestand in Hannover
Fotos: BeHonest/BYD
Für die Stadtlogistik: Der Transporter E-Vali bietet Kurierunternehmern und Handwerksbetrieben viel Stauraum.
in Hannover hervor. „Heute bringen wir diese Technologie in Nutzfahrzeuge ein, beginnend mit unseren Lkw“, kündigt die Vizepräsidentin an. Mit vollelektrisch angetriebenen Trucks, daran lässt die BYD-Führungskraft keinen Zweifel, wollen die Chinesen ihre Präsenz auf dem europäischen Markt ebenso weiter ausbauen wie mit „elektrischen Transportlösungen“ (BYD) für innerstädtischen Zustellverkehr, kommunale Lieferfahrten und Warenverteilung auf regionaler Ebene. Als „Flaggschiffmodell einer neuen Generation“ positioniert BYD die Sattelzugmaschine ETT 44. Dieser schwere Stromer basiert auf einer reinen E-Plattform und bietet eine Leistung von bis zu 735 kW, umgerechnet 1000 PS. Beachtlich und höchst relevant für Spediteure ist die Reichweite mit einer Akkuladung: 600 Kilometer, das entspricht der Autobahnstrecke von Hamburg-Süd bis in Nürnbergs Norden.
gefällt der Redaktion an diesem cool-kantigen Kastenwagen sein durchdachtes Seiten- und Hecktürkonzept sowie das vergleichsweise futuristisch anmutende Cockpitdesign mit ausgeprägt digitaler Note. Nutzfahrzeugklassen von 3,5 bis 44 Tonnen beabsichtigt BYD künftig aus einer Hand abzudecken. Mehr noch: „Von der Fahrzeugeffizienz und Ladeleistung bis hin zur Energiebeschaffung, Infrastrukturnutzung und Lebenszyklusverwaltung“ möchte der Anbieter aus China seiner Kundschaft zur Seite stehen. Diese „ganzheitliche Vision“ bezeichnet BYD selbst als „Total-Cost-ofMobility-Philosophie“, abgekürzt: TCM. Schon wieder drei Buchstaben.
Drive
MAXI
Der VW Caddy punktet in der fünften Generation auch als Hybridmodell.
als Multitalent
Text: Beatrice Bohlig
B
ei der Marke Volkswagen Pkw denken viele Automobilisten sofort an den Golf. Beim Schwesterlabel Volkswagen Nutzfahrzeuge (VWN) ist es der Caddy. Letzterer, eingedeutscht mit Caddie, dient im Golfsport als Assistent, der den Profi bei der Auswahl des Schlägers berät und ihm die schwere Tasche mit der Ausrüstung schleppt. Als vielseitiger Lastenträger abseits vom Grün ist die aktuelle, inzwischen schon fünfte Generation des VW Caddy besonders geeignet: Das auf der bewährten MQB-Architektur basierende Modell lässt sich unter
anderem als Pkw oder als Stadtlieferwagen mit dem Namenszusatz „Cargo“ konfigurieren, mit kurzem oder verlängertem Radstand („Maxi“), mit Heckklappe oder sogenannten Flügeltüren, ergänzt durch seitliche Schiebeportale mit serienmäßigen Zuziehhilfen. Die Motorenpalette wiederum umfasst Diesel, Benziner – und einen E-Hybrid-Antrieb, der laut VW Nutzfahrzeuge über 620 Kilometer Reichweite, davon bis zu 122 Kilometer rein elektrisch, bietet. Auch die spannende Stromfahrt möchte die Redaktion im Alltag erleben und probiert einen Testwagen des Typs Caddy 5 Maxi Flexible 1,5l eHybrid aus. Das bedeutet eine auch bei forscher Überlandfahrt allzeit ausreichende Systemleistung von 110 kW, umgerechnet 150 PS, in Verbindung mit einer stets sanft die sechs Stufen wechselnden DSG-Box. Hinzu kommt die beim „Caddy Flexible“ kurzerhand zu einer Art Trennwand hochklappbare zweite Sitzreihe, was den Laderaum nochmals vergrößert – zur Freude der zupackenden Nutzer. Denn was allen Golfspielern ihr Putter ist, Eisen 9 oder als Driver das Holz 1, ist electricar-Autorin Beatrice Bohlig dieser Tage das Brennholz für den nahenden Winter – ein so wichtiger wie gewichtiger Transportfall. 1.964 kg nennt der Hersteller als Leerge-
Fotos: BeHonest
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Großzügige Portale: Hinten erfolgen Ein- und Ausstieg durch Schiebetüren mit ab Werk verbauten Zuziehhilfen.
wicht mit Fahrer(in), und immerhin 2.560 kg beträgt das zulässige Gesamtgewicht eines Caddy Maxi. „Außerdem kann der Caddy – je nach Modell – bis zu 1.500 kg mit der Anhängerkupplung zusätzlich ziehen“, lässt VW Nutzfahrzeuge wissen. Bei 44.304 Euro brutto starten die Preise für den Caddy als eHybrid. Der offizielle Wert „Energieverbrauch, gewichtet, kombiniert: 14,3 – 14,8 kWh/ 100 km plus 1,7 – 2,0 l/100 km“ erscheint electricar nach 563 Testkilometern im reinen Strom- und Benzinbetrieb als recht realistisch. Die Herstellergarantie hat Volkswagen Nutzfahrzeuge von zwei auf fünf Jahre verlängert. Und im Rahmen des neuen Relax-Pakets, das VWN etwa für Handwerksbetriebe schnürt, lockt beim Caddy Cargo eHybrid eine modellabhängige Kaufprämie von bis zu 5.760 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer. Da kann der Winter kommen.
Im Cockpit des Caddy gibt es ein digitales Fahrerdisplay und den 12,9 Zoll großen Touchscreen.
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Drive
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Auch wenn BYD in Österreich 70 Prozent E-Autos verkauft, der SEAL U DM-i war 2025 und ist 2026 auch der meistverkaufte PHEV-Pkw des Landes.
Vertrauen, das sich in Zahlen zeigt
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it 7.830 Neuzulassungen seit Jahresbeginn, 3,7 Prozent Marktanteil und Rang 8 am Gesamtmarkt hat sich BYD 2026 fest in den Top 10 etabliert. Im August ging es noch weiter nach vorne: Mit 4,3 Prozent Marktanteil erreichte BYD Platz 6 bei den Pkw-Neuzulassungen – die bislang beste Monatsplatzierung seit dem ÖsterreichStart im Jänner 2023. Hinter diesen Zahlen steht vor allem das Vertrauen der Kundinnen und Kunden. Besonders deutlich zeigt das der Privatkundenanteil von fast 70 Prozent. Das Wachstum wird damit in hohem Maße von Menschen getragen, die sich ganz persönlich für einen BYD entscheiden. Mittlerweile sind mehr als 20.000 Fahrzeuge der Marke auf Österreichs Straßen unterwegs.
70 Prozent E-Autos, 30 Prozent DM-is Vor allem die Elektromobilität treibt diese Entwicklung: Knapp 70 Prozent des BYDGesamtabsatzes in Österreich entfallen auf rein batterieelektrische Fahrzeuge. Das Wachstum wird damit maßgeblich von jener Antriebstechnologie getragen, die seit jeher zu den Kernkompetenzen des Technologiekonzerns zählt. Dass die Entwicklung
Fotos: BYD
Vom unbekannten Newcomer in die Spitzengruppe des österreichischen Automarkts: Nur dreieinhalb Jahre nach dem Marktstart zählt BYD zu den zehn meistverkauften Automarken des Landes. kein kurzfristiger Effekt ist, zeigt der Blick zurück: Schon nach acht Monaten wurden 2026 über 800 BYD-Fahrzeuge mehr neu zugelassen als im gesamten Jahr 2025. Dabei hatte BYD bereits damals mit knapp 7.000 Neuzulassungen und rund 75 Prozent Wachstum ein Rekordjahr erzielt.
Mehr als ein Autohersteller Hinter jedem Fahrzeug steht weit mehr als ein Automobilhersteller. BYD ist ein globaler Technologiekonzern mit Kompetenzen von Batterien und Energiespeichern über Elektronik und Halbleiter bis zu Lkw, Bussen und Zügen. Viele Schlüsseltechnologien werden selbst entwickelt und produziert. Diese industrielle Basis schafft Innovationskraft und technologische Eigenständigkeit. Gleichzeitig rückt BYD näher an Europa. Europäische Produktion schafft regionale Wertschöpfung und kürzere Wege. Auch Österreich ist Teil dieser Entwicklung: Stahl aus Linz steht beispielhaft dafür, wie heimische Kompetenz in die europäische BYD-Erfolgsgeschichte einfließt.
Nähe(r) am Kunden Eine starke Marktposition aber auch Kundennähe. Deshalb setzt BYD in Österreich auf etablierte Partner wie UNIQA und Raiffeisen Leasing sowie auf heimische KMUs. Das Händlernetz soll bis Jahresende
BEV-Erfolgsmodell: Der BYD SEALION 7 erfreut sich dank Allradantrieb in Österreich konstant hoher Beliebtheit.
auf mehr als 60 Standorte wachsen. Viele davon sind Familienunternehmen, die ihre Regionen und ihre Kundschaft seit Jahren kennen. „Unser Anspruch bleibt unverändert: Wir wollen nachhaltig wachsen, langfristig das Vertrauen unserer Kundinnen und Kunden rechtfertigen und BYD dauerhaft unter den führenden Automarken Österreichs verankern“, sagt Danijel Dzihic, Managing Director BYD Austria. Platz 8 am Gesamtjahresmarkt, Platz 6 im August, mehr als 20.000 Fahrzeuge und fast 70 Prozent Privatkundenanteil: Aus dem Newcomer ist innerhalb weniger Jahre eine feste Größe am österreichischen Automarkt geworden – getragen vom Vertrauen der Kundinnen und Kunden. PROMOTION
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Drive Interview
WIR SIND BEREIT, ANDERE WEGE ZU GEHEN
Text: Armin Grasmuck
Martin Resch, Deutschland-Chef von Leapmotor, spricht über den erfolgreichen Marktstart des chinesischen Herstellers, das spezielle Profil seiner Kunden und die geplante Kooperation mit Opel.
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Drive Interview
Wir sprechen hier in München, kurz nach Ende des Oktoberfests. Hatten Sie bereits Gelegenheit, auf die Geschäftszahlen von Leapmotor anzustoßen? Nein, so weit sind wir noch lange nicht. Wir sehen uns gut im Plan. Vielleicht setzen wir uns am Ende des Jahres, wenn wir alle Zahlen analysiert und bewertet haben, zusammen und blicken zurück. Wir hatten ein sehr gutes drittes Quartal, doch es gibt für uns auch noch sehr viel zu tun. Nüchtern betrachtet: Wie fällt Ihre Bilanz rund zwei Jahre nach dem Marktstart in Deutschland aus? Exakt am 7. November 2024 hatten wir die erste Zulassung in Deutschland. 2025 ging es darum, mit den ersten beiden Modellen die Strukturen zu schaffen, etwa das Händlernetz aufzubauen. 2026 sind noch einmal zwei Modelle in neuen Segmenten dazugekommen, der B05 und der B03X. 2027 können wir also zum ersten Mal mit einem kompletten Line-up in den Markt gehen. Es soll ein Jahr des Wachstums werden. Wir sind so unterwegs, wie es in unserem Dreijahresplan vorgesehen war, sogar einen Tick schneller. Die Zwischenbilanz fällt für uns sehr zufriedenstellend aus. Selbstverständlich profitieren wir von den Möglichkeiten, die wir durch
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Stellantis haben. Nur so können wir unser Netz in dieser Geschwindigkeit skalieren. Das ist ein riesiger Wettbewerbsvorteil. Wir erwarten in Deutschland dieses Jahr deutlich mehr als 20.000 verkaufte Fahrzeuge. Worauf führen Sie diese positive Entwicklung konkret zurück? Stellantis bringt uns in eine Ausgangslage, die in dieser Industrie einzigartig ist. Unser Wachstum ist darauf zurückzuführen, dass wir neue Modelle und mehr Händler haben. Mit unserem Portfolio decken wir, was die Segmente betrifft, 65 Prozent des PkwMarktes ab. Dazu kommt das Timing. Jetzt ist der Punkt, an dem die Elektromobilität Fahrt aufnimmt. Sie kommt im Mainstream an, das merken wir. Es gibt die staatliche Förderprämie, die E-Mobilität für alle zugänglich macht – nicht nur für Privilegierte. Die Benzinpreise steigen. Es kommen gerade viele Dinge zusammen, die unsere Fahrzeuge noch attraktiver wirken lassen.
INTERVIEW IN MÜNCHEN Martin Resch (links), Deutschland-Chef von Leapmotor, mit electricarChefredakteur Armin Grasmuck.
Foto: electricar
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erzlichen Glückwunsch zu Ihrem Erfolg bei BEST IN CLASS. Haben Sie vielleicht insgeheim damit gerechnet, dass der B05 als bestes Elektroauto des Jahres in der Kompaktklasse ausgezeichnet werden könnte? Martin Resch: Es hat uns positiv überrascht. Wir sind stolz und dankbar, dass wir bereits zum zweiten Mal mit diesem Award ausgezeichnet werden. Im vergangenen Jahr als Newcomer der Branche, jetzt mit dem B05 – wir betrachten es keineswegs als selbstverständlich, dass wir in relevanten deutschen Medien diese Aufmerksamkeit bekommen. Es freut uns deswegen umso mehr, dass die Jury uns allein aufgrund von Fakten auf den ersten Platz gewählt hat.
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Drive Interview
FLAGSCHIFF DER PREMIUMKLASSE
KLEINWAGEN FÜR DEN URBANEN RAUM Der kompakte B03X kommt gerade in Europa auf den Markt – Einstiegspreis unter 25.000 Euro, Reichweite bis zu 382 Kilometer.
„Wir sind top aufgestellt und in jedem relevanten Segment vertreten.“
Sie bauen in Vertrieb und Service vornehmlich auf Händler aus dem Konzern Stellantis. Wie haben die Fachkräfte, die bislang bevorzugt etwa Modelle von Opel, Citroën oder Fiat verkauften, den neuen Partner aus China angenommen? Ich denke, die Händler sehen die Möglichkeit, mit dieser chinesischen Marke Kunden zu erreichen, die sie sonst nicht erreicht hätten. Wir haben mittlerweile detaillierte Auswertungen über die Kundenwanderung innerhalb des StellantisKonzerns. Da bekommen wir bestätigt, was wir erwartet hatten: Es gibt nur wenige Effekte, die auf direkte Konkurrenz im eigenen Konzern hindeuten. Von den Händlern, die uns aufnehmen, höre ich unisono, dass sie viele neue Kunden gewinnen und auf diese Weise auch ihr gesamtes Geschäft profitiert. Welches Feedback bekommen Sie von Ihren Kunden? Wir haben mehrere Schleifen, in denen wir die Meinung unserer Kunden einholen. Wir screenen, auch technisch sehr intensiv, das Internet – und dort die Foren rund um Leapmotor. So wissen wir:
Fotos: Leapmotor
Auf dem Pariser Autosalon präsentierte Leapmotor das 5,25 Meter lange, dreireihige und hochwertig ausgestattete Modell D19.
Worüber wird debattiert? Wo können wir uns noch verbessern? Uns sind auch offene Worte nach Testfahrten wichtig – vom Kunden direkt oder vom Händler. Nach dem Launch des B05 hörten wir beispielsweise, dass der Spurhalteassistent etwas grob agiert. Wir haben die Punkte direkt nach China weitergegeben und bereits wenige Tage später war klar: Es gibt ein Over-the-Air-Update, damit der Assistent in Zukunft smarter eingreift. Das ist mittlerweile auch schon angekommen und hat das Fahrgefühl noch einmal deutlich aufgewertet. Wo hakt es noch? Wenn es Kritikpunkte gibt, arbeiten wir sie konsequent ab. Wir haben gerade den C10 des Modelljahres 2027 vorgestellt.
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Drive Interview
AUTOBAUER BÖRSENNOTIERT
Foto: Leapmotor
Zhu Jiangming ist Gründer und CEO der Zhejiang Leapmotor Technology Co., Ltd. Der europäische Konzern Stellantis ist mit rund 21 Prozent beteiligt.
AUS CHINA IN MEHR ALS 40 MÄRKTE AUF VIER KONTINENTEN
Wie kommt der kleine SUV B03X an, den Sie gerade auf den Markt bringen? (lacht) Brutal gut. Im Ernst: Die Auftragseingänge sind phänomenal. Es passiert uns auch zum ersten Mal, dass Kunden das Auto bestellen, ohne es überhaupt richtig gesehen zu haben. Der Zuspruch ist so stark, dass selbst wir überrascht sind. Der B03X scheint optisch und inhaltlich voll den Zeitgeist zu treffen. Auf dem Autosalon in Paris haben Sie den riesigen Luxus-SUV D19 vorgestellt. Wie passt dieser zu Ihrem Markenbild?
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Wie weit ist der kompakte SUV gediehen, den Opel auf der technischen Basis von Leapmotor vorantreibt? Die 21-prozentige Beteiligung von Stellantis an Leapmotor und das Joint Venture für das internationale Geschäft bringen die beiden Firmen grundsätzlich eng zusammen. Natürlich gibt es gleichermaßen Erwartungshaltungen. Der komplett eigenständig entwickelte Opel auf der Plattform von Leapmotor ist das erste Projekt dieser Art. Es gibt einen intensiven Austausch. Genau das ist der Kerngedanke dieser Kooperation. Ein gutes Beispiel sind auch die europäischen Werke, die wir mithelfen auszulasten. Seit dem 16. Oktober produziert Leapmotor offiziell auch am Stellantis-Standort Saragossa, dort wird der B10 gebaut. Was sind Ihre nächsten Schritte auf dem Weg, Leapmotor nachhaltig im deutschen Markt zu etablieren? Im ersten Quartal 2027 werden wir den B03 bringen und unser Portfolio damit
Foto: BeHonest
Die Kunden hatten bemängelt, dass sie ihre Smartphones nicht koppeln können. Ab sofort wird es Apple Carplay und Android Auto im C10 geben. Keine Lordosenstütze? Hat er jetzt. Kein Parksensor vorn? Hat er jetzt. Und in der 400-VoltVariante erhöhen wir die Ladeleistung von 84 auf 120 Kilowatt. Alles, was wir nicht softwaremäßig Over-the-Air lösen können, packen wir ins neue Modelljahr. Wir sind bereit, andere Wege zu gehen. Der Sprachassistent des C10 wird künftig etwa durch den Einsatz von KI optimiert.
Paris war in diesem Jahr eine globale Leitmesse. Da wollte Leapmotor natürlich zeigen, dass es ein Techkonzern ist. Der D19 ist das Aushängeschild – mit 1000-Volt-Technologie. Es heißt allerdings nicht, dass wir den D19 demnächst in Europa sehen werden. Für uns geht es weiterhin darum, bezahlbare Elektromobilität anzubieten.
abrunden. Auf diese sechs Modelle, die wir dann im Markt haben werden, möchten wir uns intensiv konzentrieren. Jedes Modell muss gepflegt und beworben werden. Wir sind top aufgestellt und in jedem relevanten Segment vertreten. Die Breite haben wir. Jetzt geht es darum, jedes Modell konsequent in Szene zu setzen und weiterhin nachhaltig zu wachsen.
Fotos: Leapmotor
Die weltweite Palette des Herstellers umfasst derzeit vier Baureihen – vom Kleinstwagen T03 bis zum Van D99.
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Drive
GUTES GELD FÜR
GEBRAUCHTE Text: Armin Grasmuck
Der klare Trend zur E-Mobilität lässt auch die Stromer aus zweiter Hand attraktiver erscheinen. Restwerte steigen. Das Geschäft mit dem Wiederverkauf zieht an.
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Drive
Fotos: Envato, Hersteller
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Als wichtigste Treiber für die Entscheiie Elektromobilität boomt. dung zur Elektromobilität gelten aktuell In der Konsequenz werden die Kraftstoffpreise. Auch im EU-Autoauch gebrauchte Stromer markt insgesamt werden die gestiegenen attraktiver – und teurer. Spritkosten als wesentlicher Faktor für den Von Mai bis August dieses Aufwind bei batterieelektrischen NeuzulasJahres sind die Restwerte sungen genannt. Diese haben laut DAT für für dreijährige E-Autos um 1,4 Prozenteine erhöhte Nachfrage nach gebrauchten punkte gestiegen – und laut dem aktuellen und auch neuen Stromern gesorgt. DAT-Barometer hält der Trend an: Die Restwerte steigen kontinuierlich. Dagegen sind Model Y liegt vorn die Restwerte für Benziner parallel um 0,4 Prozentpunkte, die für Diesel sogar um 1,1 Die professionellen Marktbeobachter haben Prozentpunkte gesunken. Der Anstieg bei zudem deutlich gesunkene Standzeiten für den Stromern ist ungewöhnlich. NormalerElektroautos ermittelt. Noch im Mai und den weise sinken die von der DAT ermittelten Monaten davor brauchte ein Händler demRestwerte im Jahresverlauf aus technischen nach ein gutes Stück länger, ein E-Auto zu Gründen leicht. Die DAT – Deutsche Autoverkaufen als einen Verbrenner. Inzwischen mobil Treuhand – ist eine Institution der hat sich dieses Verhältnis gedreht. SchwieBranche, speziell für rig ist dagegen der die neutrale BewerVerkauf von Dieseln, Das Verhältnis hat tung von Gebrauchtdie auf 92 Standtage fahrzeugen und die kommen. Bei Benzisich auch bei den Kalkulation von Repanern sind es 84, bei raturkosten bekannt. Standzeiten gedreht. Stromern nur 74. Noch sind die proLaut Analysen von zentualen Restwerte Experten für den Rest– hier der von der DAT im Barometer erwert wie Bähr und Fess sowie Schwacke mittelte Händlerverkaufspreis – bei Elektroerzielen aktuell speziell die Modelle von autos niedriger als bei Verbrennern. Wer die Tesla und einige Fahrzeuge aus dem VWGesamtkosten von E-Auto und Verbrenner Konzern die besten Preise im Wiederververgleichen möchte, muss neben dem kauf. Das wertstabilste E-Auto ist demnach Restwert auch Versicherung, Steuer und das Tesla Model Y in der Premiumversion, Energiekosten einrechnen. Für reine Elektmaximale Reichweite und Allradantrieb. roautos liegt der Restwert nach drei Jahren Nach drei Jahren und 60.000 Kilometern im Schnitt bei 51,5 Prozent des Listenneuerzielt es noch 55 bis 57 Prozent des Neupreises, bei Dieseln sind es 58 Prozent, bei preises. Auf den weiteren Plätzen folgen Benzinern 59,4 Prozent. Der Abstand ist im Porsche Macan Electric, VW ID.3 Pro Pervergangenen Jahr aber deutlich gesunken: formance, Mercedes CLA, Skoda Enyaq und Noch im November 2025 waren E-Autos der Renault Twingo E-Tech, die allesamt mit nur auf 48,4 Prozent gekommen, Benziner Restwerten von 50 bis 55 Prozent gelistet aber auf 62,6 und Diesel auf 61,2 Prozent. sind. Entscheidende Faktoren für den Wiederverkauf: Over-the-Air-Updates, Garantie für den Akku, Ladeleistung und Reichweite sowie Markenimage und Nachfrage.
STABIL AUF KURS Der chinesische Hersteller Leapmotor positioniert sich bewusst als Volumenmarke mit attraktiven Preisen und verzichtet laut Deutschland-Chef Martin Resch auf aggressive Rabattaktionen. Diese Strategie soll helfen, die Restwerte stabil zu halten – ein wichtiger Faktor für Privatkunden sowie Fuhrparks und Flotten. Es gibt noch keine flächendeckenden Prognosen von DAT oder Schwacke für die Restwerte von LeapmotorModellen, weil die Marke auf dem deutschen Gebrauchtwagenmarkt noch zu jung ist.
BESTWERTE IM RESTWERT Das Tesla Model Y, der Mercedes CLA und der Porsche Macan Electric erzielen stabile Preise im Weiterverkauf.
electricar Magazin
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Drive Service
UNTER STROM UND UNTER SCHNEE
DIESE E-AUTOREIFEN BIETEN IM WINTER SICHERHEIT UND FAHRKOMFORT. Text: Philipp Lumetsberger
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it sinkenden Temperaturen rückt auch für Fahrer von Elektroautos die Reifenwahl wieder stärker in den Fokus. Denn das höhere Fahrzeuggewicht, das unmittelbar anliegende Drehmoment und der Anspruch an eine möglichst hohe Effizienz stellen besondere Anforderungen an Winter- und Ganzjahresreifen. Ein niedriger Rollwiderstand kann dazu beitragen, den Energieverbrauch zu
senken und damit die Reichweite zu erhöhen. Gleichzeitig müssen die Reifen ausreichend Grip auf nasser, verschneiter oder vereister Fahrbahn bieten und auch mit dem höheren Gewicht vieler Stromer zurechtkommen. Hinzu kommt das Thema Geräuschkomfort: Da Elektroautos im Betrieb deutlich leiser sind als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor, treten Abrollgeräusche stärker in den Vordergrund. Die Hersteller reagieren darauf mit angepassten Profilen, speziellen Gummimischungen und
teils zusätzlichen Dämmmaterialien im Reifeninneren. Auch der Einsatz erneuerbarer und recycelter Rohstoffe gewinnt an Bedeutung und spielt bei neuen Reifengenerationen eine zunehmende Rolle. Auf den folgenden Seiten stellen wir aktuelle Winter- und Ganzjahresreifen verschiedener Hersteller vor und zeigen, mit welchen technischen Ansätzen sie auf die Anforderungen der modernen Elektrofahrzeuge reagieren.
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ULTRAGRIP PERFORMANCE 3
ALPIN 7
BLIZZAK 6 ENLITEN
Zuverlässiger Grip
Effizient durch den Winter Hohe Traktion im Schnee
Mit dem Alpin 7 hat Michelin einen für E-Autos geeigneten Winterreifen im Sortiment, der bei Schnee, Nässe und niedrigen Temperaturen zuverlässig für Grip sorgen soll. Sein laufrichtungsgebundenes Profildesign kombiniert eine hohe Anzahl an Lamellen mit Rillen, die Wasser effizient ableiten sollen. Gegenüber dem Vorgänger Alpin 6 wurden laut eigenen Angaben sowohl die Bremsleistung als auch die Traktion auf Schnee verbessert. Gleichzeitig weist der Reifen einen geringeren Rollwiderstand auf, was den Energieverbrauch positiv beeinflusst. Das Profildesign ist auch auf eine möglichst gleichmäßige Leistung über die Lebensdauer ausgelegt.
Beim Blizzak 6 legt Bridgestone den Schwerpunkt auf Grip bei Schnee und Nässe und eine höhere Laufleistung. Gegenüber dem Vorgängermodell soll sich diese laut dem Hersteller um 32 Prozent erhöht haben. Für Grip auf Schnee sorgen eine optimierte Profilgestaltung und eine angepasste Lamellenverteilung, zugleich wurde die Bewegung der Profilblöcke reduziert. Die Enliten-Technologie zielt auf einen effizienteren Materialeinsatz und eine auf unterschiedliche Fahrzeugtypen abgestimmte Konstruktion ab. Der Blizzak 6 ist für Fahrzeuge mit Verbrennungs- und Elektroantrieb gleichermaßen geeignet. Laut Bridgestone besteht der Reifen zu einem Viertel aus erneuerbaren Materialien.
Foto: Envato
Zusätzliche Profilrillen an den Reifenschultern stehen beim Goodyear UltraGrip Performance 3 im Mittelpunkt. Sie sollen die Traktion auf weichem und tiefem Schnee verbessern. Eine optimierte Lamellenanordnung und eine höhere Lamellendichte unterstützen zudem Bremsen und Handling auf verschneiter Fahrbahn. Der Winterreifen wurde für Pkw und SUVs entwickelt und ist laut Goodyear ebenso für Elektrofahrzeuge geeignet. Auch bei Nässe soll der Reifen eine hohe Leistung bieten. Technologien zur Verringerung des Rollwiderstands zielen darüber hinaus auf einen niedrigeren Energieverbrauch und eine höhere Effizienz im Alltag ab.
MICHELIN ALPIN 7
BRIDGESTONE BLIZZAK 6 ENLITEN
ab € 64,71
GOODYEAR ULTRAGRIP PERFORMANCE 3
TYP
Winterreifen
TYP
Winterreifen
TYP
Winterreifen
ZOLL
15 bis 20 Zoll
ZOLL
16 bis 22 Zoll
ZOLL
14 bis 22 Zoll
LASTINDEX
ab 81 (462 kg / Reifen)
LASTINDEX
ab 85 (515 kg / Reifen)
LASTINDEX
ab 81 (462 kg / Reifen)
PREIS
ab € 65,75
PREIS
ab € 85,99
PREIS
ab € 64,71
SPEED-INDEX
ab T (bis 190 km/h)
SPEED-INDEX
ab H (bis 210 km/h)
SPEED-INDEX
ab T (bis 190 km/h)
ROLLGERÄUSCH
71 dB
ROLLGERÄUSCH
70 dB
ROLLGERÄUSCH
70 dB
BESONDERHEIT
verbesserte Traktion, hohe Langlebigkeit, verbesserte Bremsleistung
BESONDERHEIT
starke Nasshaftung, optimierter Rollwiderstand, hohe Laufleistung
BESONDERHEIT
für Pkw und SUVs konzipiert, geringer Rollwiderstand, verbesserte Traktion auf Schnee
LINK
bit.ly/ec-alpin-7
LINK
bit.ly/ec-blizzak-6
LINK
bit.ly/ec-performance-3
Preise: Stand 5.10.2026
electricar Magazin
Preise: Stand 5.10.2026
Preise: Stand 5.10.2026
Fotos: Michelin, Bridgestone, Goodyear
ab € 85,99
ab € 65,75
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Drive Service
CINTURATO WINTER 3
CINTURATO ALL SEASON SF 3
Hohe Performance
Für jede Witterung
Beim Cinturato Winter 3 setzt Pirelli auf ein neu gestaltetes Profil und eine überarbeitete Gummimischung. Kleine, speziell geformte Elemente in den Profilrillen halten Schnee fest und sollen so den Grip auf verschneiter Fahrbahn verbessern. Das V-förmige Profil unterstützt zusätzlich die Traktion beim Bremsen und leitet Wasser bei Nässe ab. Gleichzeitig soll die Konstruktion für geringe Fahrgeräusche im Auto und eine hohe Laufleistung sorgen. Ausgewählte Größen sind zusätzlich mit der Elect-Technologie erhältlich, die speziell auf die Anforderungen von Elektro- und Plug-inHybridfahrzeugen abgestimmt ist. Ein schallabsorbierendes Material im Reifeninneren soll Geräusche im Innenraum verringern.
Der Cinturato All Season SF 3 ist für den ganzjährigen Einsatz bei wechselnden Wetterbedingungen ausgelegt. Sein Profil kombiniert eine Zickzack-Mittelrille mit großen Querrillen, um Wasser abzuleiten und die Traktion auf Schnee zu unterstützen. V-förmig angeordnete Profilblöcke sollen zudem das Bremsverhalten und die Stabilität auf nasser sowie trockener Fahrbahn verbessern. Eine neue Gummimischung ist auf einen breiten Temperaturbereich und geringen Rollwiderstand abgestimmt. Je nach Ausführung kommen zusätzliche Technologien zum Einsatz. Dazu zählt Seal Inside, bei dem eine Dichtschicht kleinere Beschädigungen der Lauffläche verschließen kann, ohne dass der Reifen unmittelbar an Druck verliert.
ALLSEASON CONTACT 2 Viel Grip und Kontrolle Beim AllSeasonContact 2 kombiniert Continental ein V-förmiges Profil samt offenen Rillen an den Reifenschultern. Diese Anordnung soll Wasser zügig aus der Lauffläche ableiten und damit das Risiko von Aquaplaning verringern. Die Gummimischung ist auf einen breiten Temperaturbereich abgestimmt und soll sowohl bei winterlicher Kälte als auch bei wärmeren Bedingungen ausreichend Haftung bieten. Gleichzeitig wurde der Rollwiderstand reduziert, was den Energie- beziehungsweise Kraftstoffverbrauch senken soll. Der Ganzjahresreifen ist für Pkw und SUVs mit unterschiedlichen Antriebsarten, darunter auch Elektrofahrzeuge, ausgelegt.
ab € 69,99
PIRELLI CINTURATO WINTER 3
ab € 77,39
PIRELLI CINTURATO ALL SEASON SF 3
CONTINENTAL ALLSEASONCONTACT 2
TYP
Winterreifen
TYP
Ganzjahresreifen
TYP
Ganzjahresreifen
ZOLL
16 bis 20 Zoll
ZOLL
15 bis 21 Zoll
ZOLL
15 bis 22 Zoll
LASTINDEX
ab 89 (580 kg / Reifen)
LASTINDEX
ab 84 (500 kg / Reifen)
LASTINDEX
ab 77 (412 kg / Reifen)
PREIS
ab € 86,50
PREIS
ab € 77,39
PREIS
ab € 69,99
SPEED-INDEX
ab H (bis 210 km/h)
SPEED-INDEX
ab T (bis 190 km/h)
SPEED-INDEX
ab T (bis 190 km/h)
ROLLGERÄUSCH
72 dB
ROLLGERÄUSCH
72 dB
ROLLGERÄUSCH
70 dB
BESONDERHEIT
hohe Laufleistung, konstante Traktion und stabiles Handling auf Schnee
BESONDERHEIT
konstante Bremsleistung, hohe Nasshaftung, verbesserte Laufleistung
BESONDERHEIT
reduzierter Rollwiderstand, verbessertes Handling auf nasser Fahrbahn
LINK
bit.ly/ec-cinturato-winter-3
LINK
bit.ly/ec-all-season-sf-3
LINK
bit.ly/ec-allseasoncontact-2
Preise: Stand 5.10.2026
Preise: Stand 5.10.2026
Preise: Stand 5.10.2026
electricar Magazin
Fotos: Pirelli, Continental
ab € 86,50
Drive Service
Sicher durch alle Jahreszeiten Der Euroall Season AS220 von Falken ist als Ganzjahresreifen für Kleinwagen, Mittelklasse und SUVs ausgelegt. Steiler angewinkelte Profilrillen leiten Wasser aus der Aufstandsfläche ab und sollen so die Stabilität bei Nässe verbessern. Vertiefungen im Profil verdichten Schnee und schaffen so zusätzliche Griffkanten für mehr Traktion. Eine temperaturstabilisierte Gummimischung soll bei unterschiedlichen Witterungsbedingungen gleichbleibende Eigenschaften bieten. Abgeschrägte Blockkanten erhöhen die Steifigkeit beim Bremsen und Beschleunigen. Der Reifen ist für alle Antriebsarten geeignet und trägt die neue Vario-Core-Kennzeichnung.
ADVAN WINTER V907 Robuster Pneu
Bereit für Schnee
Eine breite Mittelrippe und eine große Aufstandsfläche prägen den Advan Winter V907 von Yokohama. Sie sollen das Handling unterstützen, während 3D-Lamellen auf Schnee zusätzlichen Halt bei Geradeaus- und Kurvenfahrt bieten. V-förmige sowie sich kreuzende Rillen führen Schnee und Regen aus dem Profil ab. Zwei umlaufende Rillen verbessern zusätzlich die Wasserableitung. Eine robuste innere Struktur soll Bewegungen des Reifens begrenzen und so die Fahrstabilität unterstützen. Zudem ist die Konstruktion auf höhere Fahrzeuggewichte, wie sie etwa bei SUVModellen oder Elektrofahrzeugen auftreten, abgestimmt.
Der WinterCraft WP52+ von Kumho setzt auf ein optimiertes Laufflächenprofil und neu entwickelte 3D-Lamellen. Sie sollen Bremsleistung und Grip auf Schnee verbessern und zugleich für mehr Stabilität bei winterlichen Straßenverhältnissen sorgen. Eine spezielle Gummimischung bleibt laut Hersteller auch bei niedrigen Temperaturen flexibel. Zusätzlich wurde die Konstruktion auf die Anforderungen von Elektrofahrzeugen abgestimmt. Dazu zählen eine angepasste Mischung und ein Aufbau, der auch mit höheren Fahrzeuggewichten zurechtkommen soll. Breite Profilrillen sollen Wasser zügig aus der Aufstandsfläche ableiten und so die Fahreigenschaften bei Nässe und Schnee verbessern.
ab € 62,78
FALKEN EUROALL SEASON AS220
WINTERCRAFT WP52+
ab € 129,16
ab € 48,56
YOKOHAMA ADVAN WINTER V907
KUMHO WINTERCRAFT WP52+
TYP
Ganzjahresreifen
TYP
Winterreifen
TYP
Winterreifen
ZOLL
15 bis 20 Zoll
ZOLL
19 bis 22 Zoll
ZOLL
13 bis 21 Zoll
LASTINDEX
ab 77 (412 kg / Reifen)
LASTINDEX
ab 91 (615 kg / Reifen)
LASTINDEX
ab 75 (387 kg / Reifen)
PREIS
ab € 62,78
PREIS
ab € 129,16
PREIS
ab € 48,56
SPEED-INDEX
ab T (bis 190 km/h)
SPEED-INDEX
ab V (bis 240 km/h)
SPEED-INDEX
ab T (bis 190 km/h)
ROLLGERÄUSCH
68 dB
ROLLGERÄUSCH
71 dB
ROLLGERÄUSCH
72 dB
BESONDERHEIT
verbesserte Bodenhaftung bei Schnee, hohe Wasserverdrängung
BESONDERHEIT
große Bodenaufstandsfläche für bessere Traktion, hohe Wasserverdrängung
BESONDERHEIT
hohe Wasserverdrängung, verbesserter Grip und Bremsleistung auf Schnee
LINK
bit.ly/ec-falken-as220
LINK
bit.ly/ec-advan-v907
LINK
bit.ly/ec-wintercraft-wp52
Preise: Stand 5.10.2026
Preise: Stand 5.10.2026
Preise: Stand 5.10.2026
Fotos: Falken, Yokohama, Kumho
EUROALL SEASON AS220
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Drive Test
electricar Magazin
Drive Test
NEUSTARTER MIT NIVEAU Der Changan Deepal S05 kombiniert moderne Technik mit minimalistischem Design und massivem Vortrieb. Text: Armin Grasmuck
electricar Magazin
Von speziellem Charakter ist die Frontpartie mit den zweigeteilten Scheinwerfern. Oben, direkt an der Kante zur Haube, befinden sich die schmalen und dynamisch funkelnden Tagfahrlichter. Die eigentlichen Scheinwerfer sind rechteckig und tiefer in der geschlossenen Schürze positioniert. Interessantes Detail: Im unteren Bereich gibt es aktive Klappen, die sich bei Bedarf öffnen, um die Aerodynamik zu optimieren.
Im sportlichen Ambiente Am Heck dominiert das über die gesamte Breite durchgezogene Lichtband
mit dem illuminierten Markenlogo in der Mitte, das dem Zeitgeist entspricht. Markant eingesetzt ist das Logo zudem am unteren Ende des Seitenfensters links hinten: Dieser beleuchtete Ring, offiziell als „Energy Interaction Ring Lights“ bezeichnet, zeigt den Ladezustand der Batterie in Echtzeit an. So, genug geschaut. Jetzt möchten wir einsteigen und fahren. Wir sitzen – und wir fühlen uns wohl. Es fällt auf, dass die klare Sprache des Designs radikal wie reduziert auch in den Innenraum übertragen worden ist. Ein großer Bildschirm sowie ein paar Tasten, Hebel und Schalter
Fotos: CDA Verlag GmbH (Armin Grasmuck)
C
h a n g a n? D e e p a l ? Wie jetzt? Bevor wir uns intensiv mit dem Modell S05 beschäftigen, möchten wir den Namen und die Herkunft dieses neuen Wettbewerbers auf dem europäischen Markt erläutert wissen. Deepal ist eine rechtlich eigenständige Marke für Elektrofahrzeuge, die mehrheitlich dem chinesischen Automobilkonzern Changan gehört. Konkret soll Deepal so viel wie „tiefblau“ bedeuten – ein Kunstbegriff, der aus dem Chinesischen ins Englische „deep blue“ übersetzt entstanden ist. Die Strategen des Herstellers sehen in dem Markennamen konkret Tiefe, Weitläufigkeit und unbegrenzte Möglichkeiten, assoziiert mit dem tiefen Blau des Meeres und des Universums. In Europa wird Deepal oft als Teil von Changan vermarktet. Alles klar?! Jetzt möchten wir erfahren, was das Fahrzeug des Neustarters zu bieten hat. Vor uns steht der Changan Deepal S05 AWD Max, ein gehaltvoll ausgestatteter SUV der kompakten Klasse, der optisch und inhaltlich imposant wirkt. Modern, scharf akzentuiert und von gediegener Eleganz, so erscheint der SUV von außen betrachtet. Die Optik wurde im Turiner Designzentrum von Changan unter der Regie von Klaus Zyciora, einst Chefdesigner von Volkswagen, entwickelt.
IM PRAXISTEST electricar-Chefredakteur Armin Grasmuck fährt den allradgetriebenen Changan Deepal S05.
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Drive Test
Platz für die Beine. Das Volumen des Kofferraums, bei umgeklappten Rücksitzen bis zu 1250 Liter, ist ebenfalls stattlich. Dazu kommt der Laderaum unter der vorderen Haube, im Fachjargon als Frunk bezeichnet, mit mehr als 150 Litern.
Stabil in jeder Sequenz Im höheren Tempo auf der Landstraße, in den lang gezogenen und selbst in den engeren Kurven beweist der Deepal verlässlichen Fahrkomfort. Stabil und sicher in jeder Sequenz liegt der SUV bei allem Volumen auf dem Asphalt. Allein das Erkunden der technischen Finessen erfordert eine gewisse Zeit des Eingewöhnens. Der S05 hat keinen
SPORTLICHE LINIEN
Fotos: CDA Verlag GmbH (Armin Grasmuck)
Die leicht nach hinten abfallende Dachlinie und der dezente Heckspoiler geben dem SUV die dynamische Silhouette. Sein Ladevolumen beträgt im Kofferraum bis zu 1250 Liter.
am Lenkrad, hochwertige Materialien – so fahren die Minimalisten der Moderne.
Fast alle Funktionen werden über den Touchscreen geregelt.
Gut gedämpft und gedämmt Der Deepal S05 hat keinen Startknopf. Einfach das Bremspedal treten, das Auto schaltet sich daraufhin automatisch in den Fahrmodus. Den Gangwahlhebel rechts hinter dem Lenkrad nach unten drücken, D wie Drive, das Strompedal treten, und los rollt der Changan. Sanft und leise schnurrt er vom Parkplatz. Gut gedämpft und gedämmt wirkt der SUV. Doch auf der Ausfallstraße gen Norden wird relativ schnell klar: Aufgepasst, dieser allradgetriebene Stromer hat gehörig Kraft unter der Haube. Genau gesagt, sind es 435 PS bei dem maximalen Drehmoment von 502 Newtonmetern. Ein etwas stärkerer Tritt auf das Fahrpedal, der Deepal schiebt massiv an, uns drückt es in die Sitzlehnen. Ja, das wirkt. Wir fahren allerdings lieber entspannt in die Peripherie. Auffallend ist, wie viel Platz der kompakte S05 bietet. Selbst die Passagiere im Fond haben noch genügend
Bildschirm hinter dem Lenkrad, diese Fläche liegt wie bei einigen anderen Elektromodellen brach. Die relevanten Daten zur Fahrt, etwa die Geschwindigkeit, Verkehrszeichen und die Reichweite, sind nur über das Head-up-Display in der Windschutzscheibe abzulesen. Die Informationen sind dort gut illustriert, daran können wir uns schnell gewöhnen.
Nur wenige Tasten und Knöpfe Mehr Aufmerksamkeit erfordern die normalerweise einfach zu bedienenden Funktionen wie das Einstellen der Außenspiegel oder das Aktivieren der Heckscheibenheizung. Keine Tasten, keine Knöpfe. Es wird fast alles per Fingerwisch auf dem 15,4 Zoll großen Touchscreen, der hoch über der Mittelkonsole angeordnet ist, geregelt. Die richtigen Menüs zu finden, ist während der Premierenfahrt auf keinen Fall zu schaffen. Also fahren wir auf einen Parkplatz, um die zahlreichen Komfortelemente des SUV besser kennenzulernen. Gut gelöst: Wichtige Funktionen und Assistenzsysteme lassen sich auf Schnellwahltasten am Bildschirm und auch auf Tasten des Lenkrads legen. Positiv registriert haben wir
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Drive Test
zudem, dass die Signaltöne der künstlich intelligenten Assistenten, zum Beispiel für den Tempowarner, vergleichsweise angenehm und ohne nervtötendes Potenzial integriert werden konnten.
Zahlreiche Extras Der Deepal S05 ist bereits in der Basisversion für 38.990 Euro üppig ausgestattet. Serienmäßig bietet er 17 Assistenzsysteme, darunter den automatischen Spurhalter, den Ausstiegswarner und die Kamera, die fortwährend prüft, ob der Fahrer übermüdet ist. Außerdem sind 360-Grad-Kamera, elektrisch verstellbare Kunstledersitze, Wärmepumpe und der schlüssellose Zugang zum Fahrzeug enthalten. Die von uns gefahrene Variante AWD Max bietet neben dem Allradantrieb zusätzlich unter anderem Leichtmetallfelgen auf 20 Zoll, das 1,9 Quadratmeter große Glasdach und das Soundsystem mit 14 Lautsprechern.
In 23 Minuten wird die Batterie von zehn auf 80 Prozent geladen. Auf der Autobahn aus München heraus in Richtung Nürnberg testen wir den adaptiven Tempomat. Einfach den Hebel rechts hinter dem Lenkrad zweimal hintereinander nach unten drücken. Jetzt übernimmt der Deepal die Kontrolle, was die Geschwindigkeit betrifft. Über Tasten auf dem Lenkrad justieren wir das Tempo: 130 km/h auf der mittleren Fahrspur. Unser Auto fährt, es bremst, wenn der Vorausfahrende bremst – und es schließt auf, wenn es nötig ist. Wir brauchen nur noch zu lenken. Es fühlt sich besonders im dichten Verkehr höchst angenehm an.
Integrierte Ladeplanung Unser Changan hat eine 68,8 Kilowattstunden große Lithium-EisenphosphatBatterie, kurz LFP, an Bord. Laut Hersteller soll sie Reichweiten von bis zu 445 Kilometern nach WLTP-Standard ermöglichen. Der Verbrauch liegt demnach bei 17,5 Kilowattstunden pro 100 Kilometer.
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ZENTRIERTE TECHNIK Im Innenraum setzt der Deepal S05 auf den großen Bildschirm und minimalistisches Design, auch die Passagiere im Fond können opulente Beinfreiheit genießen.
An der Schnellladesäule kann der Strom mit der Leistung von maximal 200 Kilowatt in den Akku gezogen werden. 23 Minuten soll es dauern, bis die Batterie von zehn auf 80 Prozent geladen ist. Der SUV bietet auch eine integrierte Ladeplanung im Navigationssystem. Für Reisen über größere Distanzen plant er die entsprechenden Stopps zum Stromziehen ein – mit dem konkreten Hinweis, wie viel und wie lange geladen werden soll. Es kann zudem nach Ladeanbieter und Ladeleistung gefiltert werden.
Attraktives Gesamtpaket Der Changan Deepal S05 AWD Max ist zum Preis von 44.990 Euro erhältlich, was gemessen an dem Gesamtpaket aus Leistung und Fahrerlebnis attraktiv erscheint. Einige Plattformen bieten aktuell nur kurz zugelassene Fahrzeuge zu Tarifen von rund 37.000 Euro an. Die Leasingraten für den kompakten wie komfortablen SUV liegen beispielsweise im Bereich zwischen 400 und 500 Euro – bei Laufzeiten von 48 oder 60 Monaten und 10.000 bis 15.000 Kilometern im Jahr, ohne Anzahlung.
TECHNISCHE DATEN HERSTELLER
Changan Deepal
MODELL
S05 AWD Max
ANTRIEBSART
Elektro
LEISTUNG
320 kW / 435 PS
MASSE / GEWICHT
4598 x 1900 x 1600 mm / 2040 kg
ANTRIEBSACHSE
Allrad
ANZAHL DER TÜREN 5 KOFFERRAUM VOLUMEN
492 - 1250 l + 152 l (Frunk)
REICHWEITE
445 km (WLTP)
0-100 KM/H
5,5 Sekunden
SPITZE
180 km/h
PREIS
44.990 €
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Drive Test
electricar Magazin
Drive Test
VORTRIEB AUF JEDEM TERRAIN Kraftvoll und kernig: Der Subaru Uncharted schiebt vehement an – auch im schroffen Gelände. Text: Armin Grasmuck
electricar Magazin
Dynamisch und kernig wirkt der Uncharted auf den ersten Blick. Flach die Dachlinie, hochgebockt der Unterboden. Von vorn betrachtet, ist dieses SUVCoupé klar als Subaru zu identifizieren. In der Mitte prangt das typische und nun auch illuminierte Sternenlogo. An den Flanken blitzen – an das Emblem angelehnt – scharf die Leuchten in je sechs LED-Punkten. Die eigentlichen Scheinwerfer sind in den Ecken gleich darunter verbaut. Auch das steil abfallende Heck ist modern gestaltet. Über die gesamte Breite verläuft das LED-Lichtband, an den Ecken ragen die kantigen Rückleuchten
frech heraus. Zentral und in großen Lettern prangt der Markenname.
Optisch im Zeitgeist Bitte einsteigen! Jaha, all denjenigen, die gerne drücken, drehen und schieben, sei gesagt: Der Uncharted hat auffallend viele Druckknöpfe, Schalter und Hebel – in dem Innenraum, der optisch ebenfalls den Zeitgeist trifft. Es dürfte speziell für Einsteiger in die Elektromobilität vertrauensbildend wirken. Ja, es gibt sogar große und leicht zu erreichende Drehregler, über die Fahrer und Beifahrer die Temperatur einstellen können. Die Sitze, auch das
Fotos: CDA Verlag GmbH (Armin Grasmuck)
U
ncharted. Was haben sich die Strategen von Subaru nur dabei gedacht? Uncharted, zu Deutsch: unerforscht, so heißt das neue Modell des japanischen Herstellers. Der Name soll laut Subaru dokumentieren, dass dieser SUV der kompakten Klasse bereit ist, auch neue Wege abseits der Straße zu meistern. Entdeckergeist im robusten Elektrofahrzeug, so lautet demnach das Motto. In der Branche hält sich allerdings auch die Interpretation, es könnte sich hier auch um den „Un-C-HR-ted“ handeln, der sich klar und deutlich vom Toyota C-HR+ abzugrenzen versucht. Denn klar ist: Technisch basiert der Uncharted auf dem C-HR+, der in Kooperation mit dem langjährigen Geschäftspartner Toyota entwickelt worden ist. Die beiden Modelle teilen sich dieselbe Plattform, dieselbe Batterie und denselben Allradantrieb. Auch elektrische Bauteile wie die Achsen, das Batteriemanagement und das Ladesystem sind im Gleichtakt konzipiert worden. Unser Testwagen fährt als Subaru Uncharted in der Variante 77 AWD Platinum plus vor. Es ist die Topversion des Modells, die den stärksten Antrieb mit nahezu allen verfügbaren Komfortelementen vereint. Dazu zählen unter anderem das riesige Glasdach und das beheizbare Lenkrad.
ERSTE AUSFAHRT electricar-Chefredakteur Armin Grasmuck testet den Subaru Uncharted in der Platinum-Variante.
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Drive Test
straße und widmen uns den Inhalten rund um das Cockpit. Der Subaru bietet ein sieben Zoll großes Digitaldisplay, hinter dem Lenkrad hochgezogen bis an das untere Ende der Windschutzscheibe. Alle wichtigen Fahrdaten wie Geschwindigkeit, Energiefluss, Rekuperation und die verbleibende Reichweite werden hier angezeigt.
Schalter und Tasten statt Touch Die Assistenzsysteme und das Infotainment werden über den 14-Zoll-Touchscreen gesteuert, der hoch über die Mittelkonsole herausragt. Selbstverständlich kann auch über das oben wie unten abgeflachte Sportlenkrad agiert
CROSSOVER KOMPAKT
Fotos: CDA Verlag GmbH (Armin Grasmuck)
Die sportlich nach hinten abfallende Dachlinie lässt den SUV dynamisch wirken. Sind die Rücksitze umgeklappt, fasst der Laderaum bis zu 1323 Liter.
spüren wir sofort, sind gut gepolstert und ausgesprochen bequem. Wer sich für Subaru entscheidet, möchte manchmal etwas mehr, als nur gediegen über den Asphalt gleiten. Subaru, das heißt traditionell auch: Fahrspaß im Gelände, schlammig oder schneebedeckt. Steile Rampen, schräge Winkel, alles inklusive. Wir werden sehen, ob der Uncharted diesem Ruf gerecht werden kann. J et z t g e ht ’s l o s . E ntspannt, auf dem Parkplatz der Vorstadt. Den Startknopf gedrückt, Drehregler auf der Mittelkonsole gen D wie Drive. Los fährt der Unerforschte, der auf Anhieb ziemlich reif wirkt. Für einen kompakten SUV liegt er überraschend satt auf der Straße, klar in der Spur, gut gedämpft. Ruhig und gediegen gleiten wir dahin. Straff wirkt das Fahrwerk – und doch komfortabel. Einmal kurz das Strompedal gedupft, ohhh ja, der Unerforschte schiebt forsch nach vorn. Wir gleiten lieber tiefenentspannt über die Bundes-
Im Gelände bleibt das kompakte SUV auffallend stabil. werden. Es bietet direkten Zugang auf Fahrmodi, Rekuperation, Tempomat, Telefon und Medien – mit Schaltern und Tasten statt Touch. So ruhig und ausgeglichen, wie wir dahingleiten, können wir uns an den Uncharted gewöhnen. Doch klar, der Subaru muss ins Gelände. Also biegen wir im Freisinger Hinterland auf einen engen Feldweg ab. Es ist imposant: Wo reine Straßenfahrzeuge schnell anfangen, flatterig werden, und schwieriger zu steuern sind, bleibt dieser SUV auffallend stabil. Kein Ruckeln, kein Zappeln. Der Uncharted fährt wie auf Schienen, zumindest bis zur ersten gröberen Mulde.
Okay, das Tempo passt Enger wird der Weg, schroffer die Böschung. Es ist die gute Gelegenheit, die Offroad-Modi auszuprobieren, die Subaru in das Allradmodell integriert hat. Die Taste „X-Mode“ auf der rechten Seite der Mittelkonsole gedrückt. Laut Hersteller drosselt das System nun gezielt Leistungsabgabe, es hält das Getriebe in niedriger Übersetzung, verteilt das Drehmoment verstärkt auf die einzelnen Räder und greift genau dort ein, wo es
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Drive Test
nötig ist. Speziell auf Schotter, Matsch und Schnee soll auf diese Weise für mehr Traktion gesorgt werden. Wir können festhalten: So lässt es sich auch gut zwischen Äckern und Hopfenfeldern schleichen. Dazu passt auch die Grip Control, die den X-Mode ergänzt. Über einen Kippschalter, ebenfalls auf der Mittelkonsole, lässt sich die Geschwindigkeit im Kriechmodus justieren. Der Subaru hält sie konstant, bergauf und bergab, so kann sich der Fahrer auf das Lenken konzentrieren.
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INDIVIDUELLES COCKPIT Das digitale Fahrerdisplay ist weit vorn an der Windschutzscheibe platziert, auffällig ist das kupferfarbene Dekorband. Auch die Fahrgäste in der hinteren Reihe haben ordentlich Platz.
Knapp 500 Kilometer im Akku Wir kehren auf die asphaltierte Landstraße zurück. Der Ausflug ins Gelände hat Spaß gemacht. Unser Testwagen kombiniert generell eine 77 Kilowattstunden große Batterie mit zwei Elektromotoren, die 252 Kilowatt, rund 343 PS, bei dem maximalen Drehmoment von 438 Newtonmetern bereitstellen. Ist der Akku voll geladen, soll er laut Hersteller die Reichweite von knapp 500 Kilometern nach WLTP-Standard ermöglichen. Die maximale Ladeleistung ist mit 150 Kilowatt angegeben. An der Schnellladesäule kann die Batterie in rund einer halben Stunde von zehn auf 80 Prozent geladen werden. Der Uncharted bietet se-
In einer halben Stunde ist die Batterie auf 80 Prozent geladen. rienmäßig auch einen 22-Kilowatt-Bordlader für das Wechselstromziehen, etwa an entsprechend ausgelegten Wallboxen.
Kamera im Unterboden Apropos Serie. Auch X-Mode, Grip Control und Leichtmetallfelgen auf 20 Zoll sind in der Topvariante Platinum plus an Bord – genauso wie die elektrisch verstellbaren Vordersitze, das Soundsystem von Harman Kardon mit zehn Lautsprechern und Subwoofer, das Panoramadach, die 360-Grad-Kamera sowie die im Unterboden verbaute Geländekamera. Volle Hütte, heißt es im Fachjargon.
electricar Magazin
Der Uncharted bietet für ein SUV der kompakten Klasse auch höchst akzeptables Ladevolumen. Gut 400 Liter fasst der Kofferraum. Sind die Rücksitze umgeklappt, werden daraus 1323 Liter. Über das zweistufige Ladebodensystem können Höhe und Tiefe flexibel aufgeteilt werden. Die Ladekante sitzt relativ niedrig, speziell beim Einladen von schweren und sperrigen Gütern kann sich dies als Vorteil erweisen.
Attraktive Alternative Der Subaru Uncharted 77 AWD Platinum plus, so wie wir ihn als Testwagen fahren, steht mit 50.442 Euro auf der Preisliste. Speziell bei einigen Händlern im Internet wird er gerade auch etwas günstiger angeboten. Im Detail liegt es auch an Extras wie dem zweifarbigen Lack oder der Anhängerkupplung. Im Leasing startet das Kompakt-SUV bei monatlichen Raten von rund 450 Euro, berechnet auf 36 Monate und mit der jährlichen Laufleistung von 10.000 Kilometern. Speziell für Kunden, die es gern kraftvoll und kernig haben, stellt der Uncharted eine attraktive Alternative dar – auf schwierigem Untergrund sowieso.
TECHNISCHE DATEN HERSTELLER
Subaru
MODELL
Uncharted 77 AWD Platinum plus
ANTRIEBSART
Elektro
LEISTUNG
252 kW / 343 PS
MASSE / GEWICHT
4535 x 1870 x 1625 mm / 2029 kg
ANTRIEBSACHSE
Allrad
ANZAHL DER TÜREN 5 KOFFERRAUM VOLUMEN
403 - 1323 l
REICHWEITE
490 km (WLTP)
0-100 KM/H
5 Sekunden
SPITZE
160 km/h
PREIS
50.442 €
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Drive Release
SPITZE AUF DISTANZ
MERCEDES GLC: KOMFORT, TECHNIK, REICHWEITE
Text: Armin Grasmuck
D
ieser Neustarter soll
Zeitgeist entsprechend ist die Frontpartie
einer für alle sein. Zu-
im neuen Markendesign gestaltet. Auf der
mindest für all dieje-
großflächigen Vorderseite sind 942 LED-
nigen, die ein Fahr-
Pixel eingearbeitet, die gegen Aufpreis
zeug suchen, das den
auch animiert werden und das Sternlogo
höchsten Ansprüchen
in der Mitte beleuchten können. Der Stern,
genügt – und sich dieses auch leisten
dieses legendäre Markenzeichen, ist auch
können. Der Mercedes GLC mit EQ-Tech-
in die Lichtsignatur der Scheinwerfer inte-
nologie startet als potenzielles Volumen-
griert worden. Elegant gestreckt, fließt die
modell, das die traditionellen Werte des
Silhouette nach hinten. Am Heck setzen
Premiumherstellers in die Mobilität von
die Designer ebenfalls auf Lichtgrafiken
morgen transportieren soll – komfortabel
mit LED-Elementen im Zeichen des Sterns.
wie alltagstauglich in jeder Sequenz. Der Stromer der Mittelklasse erscheint
Der Innenraum vermittelt den Eindruck eines modernen Raumgleiters – voluminös,
optisch klar an die für SUV klassische
luxuriös und maximal digital. Höchst be-
Dachlinie angelehnt. Markant und dem
eindruckend wirkt die riesige Bildfläche,
DESIGN IM ZEITGEIST Die markanten Rückleuchten sind zweigeteilt und mit dem dreizackigen Stern-Design veredelt.
electricar Magazin
Drive Release
59
TYPISCH MERCEDES
von Mercedes als MBUX-Hyperscreen
gelegten Stromsäulen in gut 20 Minuten von
bezeichnet, die das gesamte Armaturen-
zehn auf 80 Prozent gefüllt werden. Nach
brett von Tür zu Tür überspannt. Es ist ein
nur zehn Minuten soll der SUV genug Strom
einziger, durchlaufender Touchscreen. In
für frische 300 Kilometer gezogen haben.
der Basisversion fährt der elektrische GLC
Ladeleistung, Reichweite und das in
mit dem MBUX-Superscreen vor, der aus
höchstem Maße komfortable Fahrerlebnis
drei Displays inklusive Bildschirm für den
machen den neuen Mercedes selbstver-
Beifahrer besteht.
ständlich speziell für Vielfahrer und Pendler
Das Panoramadach ist in allen Varianten
sowie als Dienstwagen für Fuhrparks und
serienmäßig eingebaut. Es verfügt über
Flotten interessant. Dazu passt auch das
neun schaltbare Segmente, von Klarsicht
großzügige Ladevolumen. Im Kofferraum
bis abgedunkelt. Clou: Auch ein Sternen-
fasst der GLC bis zu 570 Liter. Sind die
himmel mit 162 LED-Punkten kann in die
Rücksitze umgeklappt, werden daraus ma-
Glasfläche projiziert werden.
ximal 1740 Liter. Dazu kommt der Laderaum
Bis zu 673 Kilometer ohne Laden Zum Marktstart wird der batteriegetriebene GLC in drei Varianten – 250 EQ, 300 4Matic
Fotos: Mercedes
Der luxuriöse Innenraum bietet den Hyperscreen, digitalen Service und hochwertige Materialien.
unter der vorderen Haube, im Fachjargon
TECHNISCHE DATEN
als Frunk bekannt, mit weiteren 128 Litern.
HERSTELLER
Mercedes
MODELL
GLC EQ
ANTRIEBSART
Elektro
LEISTUNG
ab 260 kW / 354 PS
MASSE / GEWICHT
4845 x 1913 x 1644 mm / 2535 kg
Rabatte zum Marktstart
EQ und 400 4Matic EQ – angeboten. Je
Preislich startet der Mercedes GLC mit EQ-
nach Modell fasst der Akku 85 oder 94 Kilo-
Technologie bei knapp 65.000 Euro. Das
wattstunden. Die Leistung reicht von 260
Topmodell GLC 400 4Matic EQ beginnt
ANTRIEBSACHSE
Allrad
Kilowatt, das sind 354 PS, bis 360 Kilowatt,
bei rund 72.500 Euro. Im firmeneigenen
TÜRANZAHL
5
rund 489 PS. Das maximale Drehmoment
Online-Store lockt der Premiumhersteller
570 bis 1740 l + 128 l (Frunk)
reicht von 505 bis zu 800 Newtonmetern.
zum Marktstart mit fünf Prozent Rabatt und
KOFFERRAUM VOLUMEN
Die Batterien sollen laut Hersteller Reich-
mit speziellen Konditionen für Flotten, die
REICHWEITE
613 - 673 km (WLTP)
0-100 KM/H
ab 4,3 Sekunden
weiten von 613 bis zu 673 Kilometern nach
einen zehnprozentigen Nachlass beinhalten.
SPITZE
210 km/h
WLTP-Standard ermöglichen. Da der GLC
Die monatlichen Raten für das Leasing
PREIS
ab 64.736 Euro
die neuartige 800-Volt-Architektur an Bord
liegen im Bereich zwischen 450 und 700
hat, kann er auch extrem schnell geladen
Euro, typischerweise mit einer Laufzeit von
werden. Die Ladeleistungen liegen bei 320
36 Monaten und ohne Anzahlung – basie-
bis 330 Kilowatt. In der Praxis bedeutet
rend auf den Leasingfaktoren von 0,6 bis 0,7
dies: Der Akku kann an entsprechend aus-
Prozent im Verhältnis zum Bruttolistenpreis.
electricar Magazin
Drive Release
PREMIUM KOMPAKT
AUDI A2 E-TRON: HÖCHSTE EFFIZIENZ UND REICHWEITE Text: Armin Grasmuck
V
orsprung durch Tech-
Okay, der neu gestaltete A2 hat im Ver-
nik. Der neue Audi A2
gleich zu dem Urmodell, das bis 2005 ge-
e-tron hat das Poten-
baut wurde, massiv zugelegt. Der e-tron ist
zial, die legendäre
deutlich länger, breiter und schwerer sowie
Werbebotschaft in die
stärker motorisiert und preislich natürlich
Mobilität von morgen
entsprechend gehoben. Und doch: Im Profil
zu transportieren. Dieses Modell der
ist das ursprüngliche Konzept in der Neu-
kompakten Klasse, das in seiner äußeren
auflage klar zu erkennen.
Form stark an den ursprünglichen A2 aus
Der A2 des Jahres 2026 erscheint aller-
dem Jahr 1999 angelehnt ist, bringt einige
dings konsequent auf Effizienz getrimmt.
Superlative auf den Asphalt. Zuallererst ist
Stromlinienförmig mit abgerundeter Front,
der rein elektrische Neustarter der bis dato
noch straffer fließender Dachlinie, bündigen
effizienteste Audi: Feingeschliffene Aero-
Türgriffen und dynamisch akzentuiertem
dynamik, cW-Wert 0,24 – die Basisversion
Heck. Langer Radstand, kurze Überhänge
verbraucht im Schnitt nur 12,8 Kilowatt-
– so sieht ein modernes Elektroauto aus.
stunden auf 100 Kilometer.
Markant wirkt die schwarze Frontpartie,
Fotos: Audi
60
DYNAMISCH IN FORM Der kompakte Audi ist konsequent auf Aerodynamik getrimmt – stromlinienförmig mit fließender Dachlinie und flottem Heck.
electricar Magazin
Drive Release
TECHNISCHE DATEN HERSTELLER
Audi
MODELL
A2 e-tron
schafft er Strecken von bis zu 646 Kilometern
ANTRIEBSART
Elektro
nach WLTP-Standard. Laut Audi ermöglicht
LEISTUNG
ab 125 kW / 170 PS
MASSE / GEWICHT
4324 x 1789 x ab 1548 mm / ab 1.915 kg
selbst der 52-kWh-Akku der Einstiegsversion vom Hersteller als „Black Panel“ bezeichnet,
bereits Reichweiten von mehr als 420 Kilo-
ANTRIEBSACHSE
Hinterrad
mit den schmalen wie scharf blitzenden
metern. Die Ladeleistungen reichen je nach
TÜRANZAHL
5
Modell von 100 bis 183 Kilowatt. Es braucht
KOFFERRAUM VOLUMEN
396 - 1336 l + 13 l (Frunk)
REICHWEITE
423 - 646 km (WLTP)
0-100 KM/H
ab 5,7 Sekunden
SPITZE
160 - 200 km/h
PREIS
ab 38.200 Euro
Tagfahrlichtern.
Klassenbester in der Reichweite
24 bis 29 Minuten, um die Batterie von zehn auf 80 Prozent zu laden. Einen Spitzenwert im
Dazu passt auch der Innenraum, der groß-
Segment der Kompakten markiert zudem die
zügig und klar definiert erscheint. Hochwer-
Anhängelast von 1600 Kilogramm.
tige Materialien, darunter recycelte Textilien und mit weichen Stoffen bezogene Oberflä-
Gebaut im Stammwerk
chen, werden hier mit Steuerelementen der
Das Ladevolumen ist für dieses Segment
modernen Technik kombiniert. In das zum
ebenfalls als überdurchschnittlich zu be-
Fahrersitz hin gekrümmte Panoramadisplay
trachten. 396 Liter fasst der Kofferraum. Ist
sind zwei Bildschirme, das digitale Cockpit
die Rückbank umgeklappt, werden daraus
und der fast 13 Zoll große Touchscreen für
bis zu 1336 Liter. In den leistungsstärkeren
das Infotainment, integriert.
Modellvarianten gibt es zudem einen Lade-
Per Fingerwisch, auch über Tasten,
raum mit 13 Litern unter der Vorderhaube.
Knöpfe und Hebel am Lenkrad sowie auf
In vier Leistungsstufen wird der Audi A2
der Mittelkonsole können alle relevanten
e-tron angeboten – von 125 Kilowatt, das
Funktionen bedient werden. Einen neuen
sind 170 PS, bis 240 Kilowatt, also 326 PS.
Standard setzt Audi auch durch sein induk-
Die Basisversion steht mit dem Grundpreis
tives Ladesystem. 25 statt der klassischen
von 38.200 Euro auf der Preisliste, dagegen
fünf Watt – mit dieser Leistung soll die
startet die Topvariante bei 51.200 Euro. Im
Ladezeit um bis zu 70 Prozent verkürzt
Leasing beginnen die monatlichen Raten bei
werden. Die Ladeschalen sind zudem aktiv
rund 500 Euro, wenn 6000 Euro angezahlt
gekühlt, damit das Mobiltelefon nicht über-
werden. Laufzeit 48 Monate, 10.000 Kilome-
hitzt. Und: Das Smartphone zieht den Strom
ter im Jahr. Ohne Sonderzahlungen liegen
stabil, weil es magnetisch fixiert ist.
die Raten bei etwa 420 Euro im Monat. Der
Der A2 e-tron punktet auch als Klassen-
A2 wird am Hauptsitz von Audi in Ingol-
bester, was die Reichweite betrifft. Mit der
stadt gebaut, noch in diesem Jahr sollen
großen, 84 Kilowattstunden starken Batterie
die ersten Fahrzeuge ausgeliefert werden.
electricar Magazin
MARKANTE FRONT Auf der Frontpartie in geschlossenem Schwarz blitzen die Audi-Ringe und die schmalen Tagfahrlichter. Auch die Sensoren der Assistenzsysteme sind hier integriert.
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Drive Exclusive
[BEST IN CLASS AWARD 2027]
SO SEHEN SIEGER AUS! Text: Armin Grasmuck
Hier fahren die besten Elektroautos des Jahres vor. Vom Kleinwagen bis zur Luxuslimousine – die Jury von BEST IN CLASS hat die herausragenden Fahrzeuge und Marken in elf Kategorien gewählt. Jeder Gewinner dieses einzigartigen Fachpreises ist eine Klasse für sich.
AWARD 2027 electricar und das Institut Neue Mobilität zeichnen im Rahmen des Fachpreises BEST IN CLASS die besten Elektroautos und die stärksten Marken der E-Mobilität aus.
Mehr Infos unter best-in-class-award.de
electricar Magazin
Drive Exclusive
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electricar Magazin
Fotos: CDA Verlag GmbH (Tino Böcher)
D
er Lehrstuhl für Fahrzeugtechnik der Technischen Universität München ist einmal mehr der perfekte Ort für das ultimative Treffen der Jury: BEST IN CLASS – die besten Elektroautos des Jahres. Professor Markus Lienkamp, der renommierte Inhaber des Lehrstuhls, empfängt auf dem Campus vor den Toren der bayerischen Metropole die Mitglieder des entscheidenden Gremiums, welche die herausragenden E-Modelle küren werden. Folgende Persönlichkeiten gehören der Jury an: Beatrice Bohlig – Autorin, Geschäftsinhaberin von BeHonest. Christian Clerici – Fernsehjournalist, Moderator, Produzent, Autor, Head of Content and Creation bei Vibe. Matthias Groher – Geschäftsführer des Instituts Neue Mobilität, das den Fachpreis BEST IN CLASS in Kooperation mit electricar präsentiert. Harald Gutzelnig – Verleger des CDA-Verlags (electricar), Gründer von elektroautodatenbank.com. Michael Jost – Head of Group Strategy Product und CSO Volkswagen Brand a. D. Ursula Kloé – Managing Partner der JuKnow GmbH. Christoph Knogler – Vorstandsvorsitzender der Keba Group AG. Kurt Sigl – Mobility Consultant, Mitgründer und langjähriger Präsident des Bundesverbands eMobilität (BEM). Johann Tomforde – Professor sowie Geschäftsführer der Teamobility GmbH, Strategieberater, Designer und Erfinder des Smart. Astrid Witzany – Geschäftsführerin der Witzany GmbH und Managerin des Wiener Fachkongresses El-Motion. Auch der Autor dieser Zeilen ist Teil der Jury, die alle in Deutschland angebotenen Elektroautos anhand ihrer Spezifikationen selektiert und bewertet – vom Einstiegsmodell bis zur Limousine im Luxussegment. Effizienz und Nachhaltigkeit stehen genauso im Fokus wie Fahrleistung, Komfort und Qualität. Zudem fließt das Votum der von electricar befragten Leser in das Ergebnis des Fachpreises ein.
Der Fachpreis BEST IN CLASS ermittelt die Sieger des Jahres in elf Kategorien, darunter die klassischen Segmente: • Das beste E-Auto der Klasse Kleinwagen/Kleinstwagen • Das beste E-Auto der Kompaktklasse • Das beste E-Auto der Mittelklasse • Das beste E-Auto der oberen Mittelklasse/Oberklasse • Das beste E-Auto bis 25.000 Euro
Award am Hockenheimring Stark frequentiert sind die Einreichkategorien, für die sich Autohersteller und andere Produzenten aus dem Bereich der Elektromobilität in Eigeninitiative mit ihren Modellen und Projekten beworben haben. „Bestes Design“, „Bestes Familienfahrzeug“, „Bestes Stadtfahrzeug“, „Bestes E-Auto Flotte“ sowie „Newcomer der E-Mobilität“ und „Best Global Brand“ – so lauten die Auszeichnungen in diesen Sonderklassen. BEST IN CLASS: Alle Preisträger werden am 16. Oktober im Rahmen des e4 Testival in der Boxengasse des legendären Hockenheimrings veröffentlicht, ausgezeichnet und gebührend gefeiert. Die besten Elektroautos des Jahres fahren zu diesem Anlass vor. Sie können von den Besuchern vor Ort ausgiebig begutachtet und mitunter auch für Testfahrten gebucht werden.
BEST IN CLASS: Am Lehrstuhl für Fahrzeugtechnik der TU München diskutieren die Mitglieder der Jury.
Am Ende der intensiven Debatte werden die herausragenden Modelle und Marken des Jahres gewählt.
Drive Exclusive
BESTES E-AUTO KLEIN-/KLEINSTWAGEN
SKODA EPIQ
SKODA
Als Gewinner der Kategorie „Bestes E-Auto Klein-/Kleinstwagen“ punktet der Skoda Epiq mit kompakten Abmessungen, effizientem Antrieb und viel Platzangebot. Der 4,17 Meter lange Elektro-SUV wird von einem 155 kW bzw. 211 PS starken E-Motor an der Vorderachse angetrieben und beschleunigt in 7,1 Sekunden auf 100 km/h. Mit einem Verbrauch von 13,7 kWh je 100 Kilometer kommt der Epiq nach WLTP auf eine Reichweite von 440 Kilometern. Die Batterie verfügt über 55 kWh Bruttokapazität und lässt sich mit maximal 105 kW laden. Für den Ladevorgang auf 80 Prozent sind mindestens 24 Minuten vorgesehen. Trotz kompakter Maße bietet der Kofferraum 475 Liter Volumen. Damit verbindet der Skoda Epiq alltagstaugliche Reichweite, ordentlich Stauraum und solide Fahrleistungen. skoda-auto.de
Epiq 55 Essence Listenpreis (€ inkl USt) Modellstart Kapazität Verbrauch / kWh/100 km Reichweite / WLTP 0-100 km/h Top Speed Leistung (PS) min. Ladezeit bis 80% max. Ladeleistung in kW Länge Breite Höhe Leergewicht
32.100 € 6/26 55 kWh 13,7 440 km 7,1 s 160 km/h 211 PS 24 min 105 kW 4171 mm 1798 mm 1581 mm 1625 kg
Finalisten 2027 MARKE Modell
CITROËN ë-C3 Urban Range
KIA EV2
RENAULT Twingo
VOLKSWAGEN ID. Polo
Listenpreis (€ inkl USt) Motorleistung (PS) Verbrauch (kWh/100 km) Ladegeschwindigkeit (km/h)
20.140 € 113 PS 17,2 205 km/h
26.600 € 147 PS 15,1 459 km/h
19.990 € 82 PS 12,7 366 km/h
33.795 € 211 PS 13,3 795 km/h
Reichweite (km)
205 km
317 km
263 km
454 km
Fotos: Hersteller
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Drive Exclusive
BESTES E-AUTO KOMPAKTKLASSE
LEAPMOTOR B05
LEAPMOTOR B05 BEV Pro Life
Der Leapmotor B05 sichert sich den Klassensieg bei den kompakten Elektroautos. Die 4,43 Meter lange Limousine leistet 160 kW bzw. 218 PS und beschleunigt in 6,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 170 km/h. Mit einem Verbrauch von 15,8 kWh je 100 Kilometer schafft der B05 nach WLTP eine Reichweite von 401 Kilometern. Die Batterie verfügt über 56,2 kWh Bruttokapazität und kann mit bis zu 140 kW geladen werden. Unter optimalen Bedingungen steigt der Ladestand in 16 Minuten auf 80 Prozent. Der Kofferraum fasst 295 Liter und ist damit kompakt bemessen. Insgesamt verbindet der B05 dynamische Fahrleistungen mit einer für den Alltag gut nutzbaren Reichweite und hoher Ladeleistung. leapmotor.net
Listenpreis (€ inkl USt) Modellstart Kapazität Verbrauch / kWh/100 km Reichweite / WLTP 0-100 km/h Top Speed Leistung (PS) min. Ladezeit bis 80% max. Ladeleistung in kW Länge Breite Höhe Leergewicht
27.900 € 5/26 56,2 kWh 15,8 401 km 6,7 s 170 km/h 218 PS 16 min 140 kW 4430 mm 1880 mm 1520 mm 1775 kg
Finalisten 2027 MARKE Modell
electricar Magazin
MG MG4 EV Urban
CHANGAN Deepal S05
BYD Atto 3 EVO
TOYOTA C-HR+
Listenpreis (€ inkl USt) Motorleistung (PS) Verbrauch (kWh/100 km) Ladegeschwindigkeit (km/h)
28.490 € 160 PS 15,3 582 km/h
38.990 € 272 PS 15,9 886 km/h
44.990 € 313 PS 16,4 857 km/h
45.990 € 224 PS 13,4 911 km/h
Reichweite (km)
416 km
485 km
510 km
607 km
65
Drive Exclusive
BESTES E-AUTO MITTELKLASSE
MERCEDES CLA SHOOTING BRAKE
MERCEDES
Bis zu 768 Kilometer WLTP-Reichweite machen den Mercedes CLA Shooting Brake 250+ EQ Edition besonders langstreckentauglich. Dazu passt die hohe Ladeleistung von maximal 320 kW: Unter optimalen Bedingungen steigt der Ladestand der 85-kWh-Batterie in 22 Minuten auf 80 Prozent. Trotz des Fokus auf Effizienz kommt die Dynamik nicht zu kurz. Der 200 kW bzw. 272 PS starke Heckantrieb beschleunigt den Stromer in 6,8 Sekunden auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 210 km/h. Mit 4,72 Metern Länge bietet der Shooting Brake zudem 455 Liter Kofferraumvolumen. Der WLTP-Verbrauch beträgt 12,7 kWh je 100 Kilometer. So verbindet das Modell große Reichweite, schnelles Laden und ein praxistaugliches Raumangebot. mercedes-benz.de
CLA Shooting Brake 250+ EQ Edition Listenpreis (€ inkl USt) Modellstart Kapazität Verbrauch / kWh/100 km Reichweite / WLTP 0-100 km/h Top Speed Leistung (PS) min. Ladezeit bis 80% max. Ladeleistung in kW Länge Breite Höhe Leergewicht
57.096 € 3/26 85,0 kWh 12,7 768 km 6,8 s 210 km/h 272 PS 22 min 320 kW 4723 mm 1855 mm 1469 mm 2075 kg
Finalisten 2027 MARKE Modell
GEELY E5
LEAPMOTOR C10
TESLA Model Y
XPENG G6
Listenpreis (€ inkl USt) Motorleistung (PS) Verbrauch (kWh/100 km) Ladegeschwindigkeit (km/h)
37.990 € 218 PS 15,8 645 km/h
41.900 € 299 PS 18,0 974 km/h
39.990 € 299 PS 13,1 935 km/h
47.600 € 296 PS 17,5 1.838 km/h
Reichweite (km)
430 km
510 km
534 km
525 km
Fotos: Hersteller
66
electricar Magazin
Drive Exclusive
BESTES E-AUTO OBERE MITTELKLASSE/OBERKLASSE
VOLVO ES90
VOLVO ES90 Single Motor Core Extended Range
Mit fünf Metern Länge positioniert sich der Volvo ES90 als großzügige Elektro-Limousine für komfortorientierte Vielfahrer. Statt möglichst vieler Leistungsdaten steht hier vor allem die Langstreckentauglichkeit im Vordergrund: Bis zu 664 Kilometer Reichweite nach WLTP treffen auf eine Ladeleistung von maximal 310 kW. Damit lässt sich die 92-kWh-Batterie unter optimalen Bedingungen in 22 Minuten auf 80 Prozent bringen. Für souveränen Vortrieb sorgt der 333 PS starke Heckantrieb, der den ES90 in 6,6 Sekunden auf 100 km/h beschleunigt. Der Verbrauch liegt bei 15,6 kWh je 100 Kilometer. Dazu kommen 424 Liter Kofferraumvolumen und eine Höchstgeschwindigkeit von 180 km/h. volvocars.com
Listenpreis (€ inkl USt) Modellstart Kapazität Verbrauch / kWh/100 km Reichweite / WLTP 0-100 km/h Top Speed Leistung (PS) min. Ladezeit bis 80% max. Ladeleistung in kW Länge Breite Höhe Leergewicht
71.490 € 12/25 92,0 kWh 15,6 664 km 6,6 s 180 km/h 333 PS 22 min 310 kW 5000 mm 1942 mm 1546 mm 2410 kg
Finalisten 2027 MARKE Modell
LUCID Gravity Grand Touring
POLESTAR 4
XPENG P7+
ZEEKR 7GT
Listenpreis (€ inkl USt) Motorleistung (PS) Verbrauch (kWh/100 km) Ladegeschwindigkeit (km/h)
116.900 € 839 PS 18,2 1.208 km/h
69.900 € 544 PS 19,0 826 km/h
53.600 € 503 PS 17,4 1.800 km/h
47.990 € 421 PS 16,6 1.677 km/h
748 km
590 km
500 km
519 km
Reichweite (km)
electricar Magazin
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Drive Exclusive
BESTES E-AUTO BIS 25.000 EURO
RENAULT TWINGO E-TECH ELECTRIC In der Kategorie „Bestes E-Auto bis 25.000 Euro“ geht der Sieg an den Renault Twingo E-Tech Electric. Der 3,79 Meter kurze E-Stromer ist klar auf den urbanen Alltag zugeschnitten und kombiniert kompakte Abmessungen mit einem vergleichsweise großen Kofferraum von 305 Litern. Sein 60 kW bzw. 82 PS starker Frontantrieb beschleunigt den Twingo in 12,1 Sekunden auf 100 km/h, bei 130 km/h ist Schluss. Mit 12,7 kWh je 100 Kilometer fällt der Verbrauch vergleichsweise niedrig aus. Die 27,5-kWhBatterie ermöglicht eine Reichweite von bis zu 263 Kilometern. Geladen wird mit maximal 50 kW. Damit richtet sich der Twingo vor allem an Fahrer, die ein kompaktes Elektroauto für Stadt und Umland suchen. renault.de
RENAULT Twingo Electric Evolution Listenpreis (€ inkl USt) Modellstart Kapazität Verbrauch / kWh/100 km Reichweite / WLTP 0-100 km/h Top Speed Leistung (PS) min. Ladezeit bis 80% max. Ladeleistung in kW Länge Breite Höhe Leergewicht
19.990 € 3/26 27,5 kWh 12,7 263 km 12,1 s 130 km/h 82 PS 28 min 50 kW 3789 mm 1720 mm 1491 mm 1275 kg
Finalisten 2027 MARKE Modell
MG MG4 EV Urban
DACIA Spring Electric
HYUNDAI Inster
BYD Dolphin Surf
Listenpreis (€ inkl USt) Motorleistung (PS) Verbrauch (kWh/100 km) Ladegeschwindigkeit (km/h)
24.990 € 150 PS 15,5 488 km/h
18.700 € 71 PS 12,4 206 km/h
24.400 € 97 PS 14,3 458 km/h
22.990 € 88 PS 15,5 308 km/h
Reichweite (km)
325 km
226 km
327 km
220 km
Fotos: Hersteller
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electricar Magazin
Drive Exclusive
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BESTES E-AUTO STADT
NISSAN MICRA
NISSAN
In der Kategorie „Bestes E-Auto Stadt“ setzt sich der Nissan Micra durch. Seine kompakten Abmessungen erleichtern das Manövrieren, während der Kofferraum 326 Liter fasst. Markante runde Leuchten und eine klare Linienführung geben dem knapp vier Meter langen Fünftürer einen eigenständigen Auftritt. Die 40-kWh-Batterie ermöglicht bis zu 317 Kilometer Reichweite nach WLTP, der Verbrauch liegt bei 14,2 kWh je 100 Kilometer. Für den Vortrieb sorgt ein 90 kW starker Elektromotor an der Vorderachse. Von 0 auf 100 km/h vergehen 9,0 Sekunden, maximal sind 150 km/h möglich. An der Schnellladesäule steigt der Ladestand in 30 Minuten von 15 auf 80 Prozent. Damit ist der Micra auf kurze Wege ebenso vorbereitet wie auf längere Etappen auch im Umland. nissan.de
Micra Engage (40 kWh) Listenpreis (€ inkl USt) Modellstart Kapazität Verbrauch / kWh/100 km Reichweite / WLTP 0-100 km/h Top Speed Leistung (PS) min. Ladezeit bis 80% max. Ladeleistung in kW Länge Breite Höhe Leergewicht
27.990 € 1/26 40,0 kWh 14,2 317 km 9,0 s 150 km/h 122 PS 30 min 80 kW 3974 mm 1774 mm 1490 mm 1452 kg
electricar Magazin
MARKE Modell
SKODA Epiq
MG MG4 EV Urban
RENAULT Twingo
BYD Dolphin Surf
Listenpreis (€ inkl USt) Motorleistung (PS) Verbrauch (kWh/100 km) Ladegeschwindigkeit (km/h)
32.100 € 211 PS 13,7 770 km/h
24.990 € 150 PS 15,5 488 km/h
19.990 € 82 PS 12,7 366 km/h
22.990 € 88 PS 15,5 308 km/h
Reichweite (km)
440 km
325 km
263 km
220 km
Fotos: Hersteller
Finalisten 2027
Drive Exclusive
BESTES E-AUTO FAMILIE
SMART #5 PREMIUM
SMART
Viel Platz und eine hohe Reichweite machen den Smart #5 Premium zum Gewinner der Kategorie „Bestes E-Auto Familie“. Mit 4,70 Metern Länge und 630 Litern Kofferraumvolumen bietet das SUV viel Platz für Alltag, Einkauf und Reisegepäck. Auch bei längeren Strecken ist der #5 gut aufgestellt: Die 100-kWh-Batterie ermöglicht bis zu 590 Kilometer Reichweite nach WLTP. Besonders kurz fallen die Ladepausen aus. An einer 400 kW Ladesäule wird die Fahrzeugbatterie in 18 Minuten zu 80 Prozent gefüllt. Der Heckantrieb leistet 267 kW (363 PS) und beschleunigt den rund 2,3 Tonnen schweren Stromer in 6,5 Sekunden auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 200 km/h, der Verbrauch bei 18,4 kWh je 100 Kilometer. smart.com
#5 Premium Listenpreis (€ inkl USt) Modellstart Kapazität Verbrauch / kWh/100 km Reichweite / WLTP 0-100 km/h Top Speed Leistung (PS) min. Ladezeit bis 80% max. Ladeleistung in kW Länge Breite Höhe Leergewicht
55.900 € 4/25 100 kWh 18,4 590 km 6,5 s 200 km/h 363 PS 18 min 400 kW 4695 mm 1920 mm 1705 mm 2260 kg
Finalisten 2027 MARKE Modell
CITROËN ë-C5 Aircross
ZEEKR 7X
TOYOTA bZ4X Touring
VOLVO EX60
Listenpreis (€ inkl USt) Motorleistung (PS) Verbrauch (kWh/100 km) Ladegeschwindigkeit (km/h)
42.590 € 213 PS 17,0 624 km/h
54.990 € 421 PS 17,8 1.551 km/h
51.990 € 227 PS 14,0 887 km/h
62.990 € 374 PS 14,9 1.604 km/h
Reichweite (km)
520 km
480 km
591 km
611 km
Fotos: Hersteller
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electricar Magazin
Drive Exclusive
BESTES E-AUTO FLOTTE
VOLVO EX60
VOLVO
Mit hoher Reichweite und kurzen Ladezeiten empfiehlt sich der Volvo EX60 besonders für den Einsatz als Dienst- und Firmenwagen und gewinnt damit die Kategorie „Bestes E-Auto Flotte“. In der P6-Version treibt ein 275 kW bzw. 374 PS starker Elektromotor die Hinterachse an und ermöglicht bis zu 611 Kilometer Reichweite nach WLTP. Der Verbrauch liegt bei 14,9 kWh je 100 Kilometer. Dank 800-Volt-Technik lässt sich die 83-kWh-Batterie in rund 16 Minuten von 10 auf 80 Prozent laden. Für den Arbeitsalltag praktisch sind 523 Liter Kofferraumvolumen, dazu kommen Over-the-Air-Updates und Google Gemini als integrierter KI-Assistent. Mit 4,8 Metern Länge bietet der EX60 zudem großzügige Platzverhältnisse. volvocars.com
EX60 Plus P6 Listenpreis (€ inkl USt) Modellstart Kapazität Verbrauch / kWh/100 km Reichweite / WLTP 0-100 km/h Top Speed Leistung (PS) min. Ladezeit bis 80% max. Ladeleistung in kW Länge Breite Höhe Leergewicht
62.990 € 8/26 83,0 kWh 14,9 611 km 5,9 s 180 km/h 374 PS 16 min 320 kW 4803 mm 1899 mm 1635 mm 2190 kg
Finalisten 2027 MARKE Modell
electricar Magazin
DS N°7
MERCEDES C-Klasse Limousine
OPEL Grandland
XPENG P7+
Listenpreis (€ inkl USt) Motorleistung (PS) Verbrauch (kWh/100 km) Ladegeschwindigkeit (km/h)
56.300 € 230 PS 16,1 730 km/h
67.711 € 489 PS 14,3 1.438 km/h
59.990 € 325 PS 17,9 703 km/h
46.600 € 245 PS 15,2 1.638 km/h
Reichweite (km)
543 km
753 km
502 km
455 km
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Drive Exclusive
BESTES E-AUTO DESIGN
POLESTAR 5
POLESTAR
Mit flacher Front, niedriger Dachlinie und einer gestreckten Silhouette setzt der Polestar 5 auf einen klaren, eigenständigen Auftritt. Damit steht beim Polestar 5 das Design besonders im Mittelpunkt. Die aerodynamische Form ist dabei nicht nur Stilmittel, sondern unterstützt auch die Effizienz und Reichweite. Bis zu 678 Kilometer sind nach WLTP möglich. Der Allradantrieb leistet 550 kW bzw. 748 PS und beschleunigt den 5,09 Meter langen Stromer in 3,9 Sekunden auf 100 km/h. Die 112-kWh-Batterie lässt sich mit bis zu 350 kW laden. Im Innenraum setzt Polestar auf ein reduziertes, skandinavisch geprägtes Design mit großem Panoramadach. Die Karosseriestruktur aus Aluminium trägt zugleich zu hoher Steifigkeit und niedrigem Gewicht bei. polestar.com
5 Dual Motor Launch Edition Listenpreis (€ inkl USt) Modellstart Kapazität Verbrauch / kWh/100 km Reichweite / WLTP 0-100 km/h Top Speed Leistung (PS) min. Ladezeit bis 80% max. Ladeleistung in kW Länge Breite Höhe Leergewicht
118.600 € 9/25 112,0 kWh 17,8 678 km 3,9 s 250 km/h 748 PS 22 min 350 kW 5087 mm 2015 mm 1425 mm 2462 kg
Finalisten 2027 MARKE Modell
ALPINE A390
DS N°7
LOTUS Emeya
SMART #5
Listenpreis (€ inkl USt) Motorleistung (PS) Verbrauch (kWh/100 km) Ladegeschwindigkeit (km/h)
67.500 € 401 PS 18,7 741 km/h
56.300 € 230 PS 16,1 730 km/h
107.990 € 612 PS 18,7 1.624 km/h
55.900 € 363 PS 18,4 1.377 km/h
Reichweite (km)
551 km
539 km
580 km
590 km
Fotos: Hersteller
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electricar Magazin
Drive Exclusive
NEWCOMER E-MOBILITY
XPENG Xpeng zählt zu den jungen Elektroautomarken, die ihren Auftritt in Europa konsequent ausbauen. Seit dem Marktstart in Deutschland hat die chinesische Marke ihr Modellangebot deutlich erweitert und deckt mit Limousinen und SUVs mehrere Fahrzeugsegmente ab. Technologisch setzt Xpeng auf moderne Elektroplattformen, hohe Ladeleistungen und stärkere Vernetzung der Fahrzeuge. Auch die Entwicklung für den europäischen Markt gewinnt an Bedeutung: In München betreibt das Unternehmen ein Forschungszentrum, G6 und G9 werden zudem bei Magna in Graz gefertigt. Mit neuen Modellen wie dem P7+ treibt Xpeng seine Expansion weiter voran. Dazu kommen KI-basierte Assistenzsysteme, Over-the-AirUpdates und eigene Entwicklungen rund um Robotik und automatisiertes Fahren. xpeng.com
Finalisten 2027
Der chinesische Hersteller nimmt mit einer breiten Modelloffensive und starkem Wachstum in Europa Fahrt auf – vom Kleinstwagen bis zum luxuriösen SUV.
electricar Magazin
Die Premiummarke aus dem Hause BYD setzt auf einzigartiges Design, neue Technologie, herausragende Ladeleistungen – und ein global definiertes Markenbild.
Der US-Hersteller punktet mit großen Reichweiten und starkem Technikprofil. Erste Aufmerksamkeit erzielt der Lucid Air, weitere Modelle sollen folgen.
Mit Modellen wie X, 001 und 7X startet die Edelmarke des chinesischen Autogiganten Geely in Deutschland. Auch hier gilt: Top-Technik, stark an der Ladesäule.
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Drive Exclusive
BEST GLOBAL BRAND
BYD BYD hat sich in wenigen Jahren zu einer weltweit sichtbaren Marke der Elektromobilität entwickelt. Der chinesische Hersteller setzt auf ein breites Modellangebot und eigene Schlüsseltechnologien wie die Blade Battery sowie Elektroplattformen. Zugleich baut BYD seine Präsenz in Europa und weiteren Märkten weiter aus. Die Verbindung aus Batteriekompetenz, Fahrzeugentwicklung und globaler Markenstrategie verschafft dem Unternehmen eine feste Stellung. Als Gewinner der Kategorie „Best Global Brand E-Mobility“ steht BYD für international ausgerichtete Elektromobilität.
byd.com
Finalisten 2027
Genesis ist die Premiummarke der Hyundai Motor Group und stammt aus Südkorea. Die Marke verbindet elegantes Design mit moderner Technik, Komfort und hohen Qualitätsansprüchen. Zum Angebot zählen Limousinen und SUVs. International hat sich Genesis mit einem eigenständigen Markenauftritt sowie zahlreichen Design- und Qualitätsauszeichnungen einen Namen gemacht.
Renault steht für französische Ingenieurskunst, Alltagstauglichkeit und ein breites Modellangebot. Einen Schwerpunkt setzt die Marke auf Elektround Hybridantriebe, etwa mit R5 E-Tech und Scénic E-Tech. Auch bei Nutzfahrzeugen ist Renault stark vertreten. Effizienz, Design und neue Technologien prägen die internationale Ausrichtung der Marke auch weiterhin.
Toyota zählt zu den bekanntesten Automobilmarken weltweit und steht für Qualität, Zuverlässigkeit und Langlebigkeit. Früh setzte das Unternehmen auf Hybridantriebe und treibt heute auch Elektro- und Wasserstofftechnologien voran. Innovation, hohe Kundenzufriedenheit und ein breites Modellangebot prägen das internationale Markenimage.
Xpeng hat sich als chinesische Marke für intelligente Elektrofahrzeuge international etabliert. Im Mittelpunkt stehen moderne Technik, eigenständiges Design und digitale Funktionen. Fortschrittliche Assistenzsysteme, große Reichweiten und vernetzte Software prägen die Modelle. Zugleich investiert Xpeng kontinuierlich in Forschung, Entwicklung und Vernetzung.
electricar electricarMagazin 1/2023
Drive Exclusive
Im ersten Schritt geht es für die Mitglieder der Jury von BEST IN CLASS darum, aus dem Kreis der jeweils zehn Kandidaten pro Kategorie die Shortlist zu ermitteln – und in der Folge die Klassensieger. Traditionelle Hersteller oder ambitionierte Neustarter? Technische Innovation, purer Fahrgenuss oder Design in Bestform? Nachhaltigkeit als höchste Prämisse? Effizienz? Sicherheit? Es versteht sich von selbst, dass im Kreis dieses Fachgremiums intensiv bis kontrovers diskutiert wird, bevor die einzelnen Modelle abschließend bewertet werden. Die Wahl der besten Elektroautos des Jahres ist geheim. Jeder Juror hat – klassisch per Wahlkarte – die Gelegenheit, frisch und frei abzustimmen. Umso kraftvoller wirkt das Resultat. Allein der Blick auf die Kandidaten belegt eindrucksvoll, wie ausgereift und attraktiv die batteriegetriebenen Topmodelle heute sind.
Finalisten aller Klassen Von klein und fein bis kräftig ausbalanciert: Die jeweils fünf herausragenden Elektroautos des Jahres jeder Kategorie schaffen es in den Kreis der Finalisten, aus denen im nächsten Schritt die Klassenbesten ermittelt werden. Die Finalisten in der Kategorie der Klein- und Kleinstwagen sind der Citroën ë-C3, der Kia EV2, der Renault Twingo, der VW ID. Polo und der Skoda Epiq. Die Einstiegsmodelle zum kleinen Preis – oder mit etwas mehr Volumen. Die Finalisten in der Kompaktklasse sind der BYD Atto 3, der Changan Deepal S05, der Leapmotor B05, der MG4 EV und der Toyota C-HR+ – allesamt Topmodelle in dem hart umkämpften Segment. Die Finalisten in der Mittelklasse sind der Geely E5, der Leapmotor C10, der Mercedes CLA, das Tesla Model Y und der Xpeng G6. Neue und überarbeitete Modelle, die das Publikum elektrisieren. Die Finalisten in der Gemeinschaftskategorie für die obere Mittelklasse und die Oberklasse sind der Lucid Gravity, der Polestar 4, der Xpeng P7+, der Volvo ES90 und der Zeekr 7GT. Hier trifft, groß und gehaltvoll, technische Innovation auf
electricar Magazin
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pures Volumen – für Familien, Fuhrparks und Flotten im Zeitgeist. Die Finalisten in der Kategorie der E-Autos mit einem Neupreis bis 25.000 Euro sind der BYD Dolphin Surf, der Dacia Spring, der Hyundai Inster, der MG4 Electric und der Renault Twingo. Es sind die Trendmobile des Jahres, effizient und vergleichsweise erschwinglich.
Topmodelle der Einreicher In der Kategorie Design schaffen es die Alpine A390, der DS N°7, der Lotus Emeya, der Polestar 5 und der Smart #5 in den Kreis der Finalisten. Bei den Familienfahrzeugen sind es der Citroën ë-C5 Aircross, der Smart #5, der Toyota bZ4X Touring, Volvo EX60 und der Zeekr 7X. In der Kategorie Flotte: der DS N°7, die Mercedes C-Klasse, der Opel Grandland, der Volvo EX60 und der Xpeng P7+. Und bei den Stadtfahrzeugen: der BYD Dolphin Surf, der MG4 EV, der Nissan Micra, der Renault Twingo und der Skoda Epiq. In der Kategorie Newcomer des Jahres heißen die Finalisten BYD, Denza, Lucid, Xpeng und Zeekr. Für das neu geschaffene Segment Best Global Brand empfehlen sich BYD, Genesis, Renault, Toyota und Xpeng. Die Auswahl der letztendlich siegreichen Automodelle und Marken bestätigt, wie nachhaltig sich die Elektromobilität in dieser Phase weiterentwickelt hat.
AWARD 2027 electricar und das Institut Neue Mobilität zeichnen im Rahmen des Fachpreises BEST IN CLASS die besten Elektroautos und die stärksten Marken der E-Mobilität aus.
Mehr Infos unter best-in-class-award.de
Business
„
Qualität braucht Klarheit und Konsequenz
VW-Manager Andreas Krepp (Mitte) im Gespräch mit dem electricar-Reporterteam Beatrice Bohlig und Henning Krogh.
electricar Magazin
Fotos: BeHonest, VW
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Fotos: BeHonest, VW
Business
Text: Beatrice Bohlig und Henning Krogh
Ob Alterung der Akkus in E-Autos oder das Takten von Updates für neue Software: Als Chief Quality Officer der Volkswagen Group ist Andreas Krepp mit seinen Teams konzern- und weltweit gefragt. Im electricar-Interview legt der Topmanager seine Sicht auf die Güte von Produkten und Prozessen dar.
S
ie wurden im Januar zum Chief Quality Officer der Volkswagen Group befördert, für den VW-Konzern arbeiten Sie bereits seit mehr als drei Jahrzehnten. Hat sich im Laufe der Zeit rund um das Verständnis des Begriffs Qualität etwas Grundlegendes geändert? Der Qualitätsbegriff hat sich erweitert – über mechanische Präzision weit hinaus zu Aspekten wie Software-Güte und Menüführung. Ich gebe Ihnen ganz konkrete Beispiele: Exakte Spaltmaße und eine akkurate Lackschichtdicke sind noch immer höchst bedeutsam. Auch wie aus dem Vollen gefräst wirkende Bedienelemente weiß die Kundschaft nach wie vor zu schätzen. Inzwischen jedoch umfasst Qualität etwa auch die Geschwindigkeit und Einfachheit von Over-the-Air-Updates. Von solchen OTA-Maßnahmen war in den frühen Neunzigerjahren noch nirgendwo die Rede.
QUALITÄT MIT NEUEN MATERIALIEN Im Rekordauto „Mission Efficiency“ zeigt VW frische Farben, Formen und Werkstoffe.
electricar Magazin
Anhand welcher Kriterien definieren Sie das Gelingen eines Software-Updates „over the Air“? Im Mittelpunkt steht dabei immer die Frage, wie wir die Erwartungen unserer Kundinnen und Kunden möglichst schnell, umfassend und nachhaltig erfüllen können. Weltweit hat Volkswagen inzwischen mehr als 19 Millionen Over-the-Air-Updates auf Kundenfahrzeuge übertragen. Unsere aktuelle Generation ID. Software 6.0 ist vollumfänglich OTA-fähig, sie ermöglicht besseren Komfort und mehr digitale Dienste. Und Updates dienen ja nicht nur der Fehlerbehebung, sondern schalten neue Funktionen frei, um die Kundenzufriedenheit nach dem Kauf stetig zu erhöhen. Auch daher passen wir unsere Strategie an: Statt vergleichsweise selten eher große OTA-Pakete zu schnüren, führen wir jetzt häufigere, dafür aber kleinere Updates durch. Bestehen je nach Verkaufsregion signifikante Unterschiede in der Definition von Qualität? Ja, je nach Kulturkreis gibt es spezielle Anforderungen. Viele Kunden in China erwarten fast schon Raumschiffe auf Rädern, mit umfassender Sprachsteuerung und einer besonderen Fülle an digitalen Features. US-Kunden wiederum, die oft lange Pendelstrecken absolvieren, legen vermehrt Wert auf Komfortelemente wie Cupholder und großzügig dimensionierte Ablagefächer. Der legendäre „Zählpunkt 8“ gilt nicht nur in den VW-Fabriken als Ort strengster Endkontrolle der Produktgüte. Sollte kritisches Qualitätsempfinden bereits weitaus früher beginnen als am „ZP 8“? Ja, unbedingt. Die Prüfung am Zählpunkt 8 zielt auf die Bauqualität, nicht auf die konzeptionelle Qualität. Mit meinen Teams integriere ich daher die Qualitätssicherung inzwischen direkt in die frühesten Konzept-
VW-KONZEPTSTUDIE ID. EVERY1 Der Stadtstromer soll ab 20.000 Euro erhältlich sein und könnte Ende 2027, in der Serienversion, ID. Up heißen.
gespräche im Design. Seither haben wir schon bei den ersten Entwürfen für neue Modelle, bei Farben, Formen, Slidern oder Schaltern ein besonders waches Auge auf potenzielle Qualitätsthemen. Salopp formuliert: Wir Qualitäter kommen gleich zu Beginn an den Tisch. Nicht erst als Tatortreiniger. Stehen sie noch, die legendären „Schadenstische“ aus Martin-Winterkorn-Zeiten? Anders, sie stehen wieder. Ich habe den Schadenstisch, der für geraume Zeit ausgemustert war, neu aufgestellt und mit dem Fehlerabstellprozess, kurz FAP, ein weiteres zentrales Instrument reaktiviert. Das Prinzip dahinter ist einfach: Probleme sichtbar machen, die richtigen Fachleute zusammenbringen, die Ursache verstehen und schnell entscheiden. Intern sage ich manchmal etwas salopp: „Kill the monster while it’s little.“ Die Werkzeuge dafür sind heute natürlich andere als vor 20 Jahren.
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Business
Fotos: BeHonest, VW
AUGEN AUF DEN AKKU Das Qualitätswesen von VW checkt stetig die Batteriedegradation.
Ein ganzes Berufsleben bei VW – und für Qualität Zum Interview empfängt Andreas Krepp das electricar-Team auf dem Gelände der Technischen Entwicklung (TE) von VW in Wolfsburg. Hierher, an den Stammsitz des Konzerns, war der studierte Maschinenbauer nach langjährigen Auslandseinsätzen im August 2025 zurückgekehrt. Seither verantwortet er die Qualitätssicherung des Kernlabels Volkswagen Pkw und der Markengruppe Core, zu der auch Volkswagen Nutzfahrzeuge sowie Skoda und Seat/Cupra gehören. Im Januar dieses Jahres kam das Amt des Chief Quality Officers der gesamten Volkswagen Group hinzu. Krepps Berufsweg bei VW begann 1992 – mit seiner Ausbildung zum Industriemechaniker beim Tochterunternehmen Audi. Im Vier-Ringe-Haus leitete er von 2004 bis 2008 das Fachteam in der Gesamtfahrzeugentwicklung Q7 sowie den Montageanlauf des großen SUV. „Anschließend verantwortete er in Kaluga (Russland; Anm. d. Red.) die Qualitätssicherung der Kaufteile für die Marken Volkswagen und Skoda“, heißt es in seiner offiziellen VW-Biografie. 2012 zog es Krepp zum Joint Venture FAW-Volkswagen in China, wo ihm die Qualitätssicherung am Standort Foshan oblag. Fünf Jahre später wurde er Werkleiter im ostchinesischen Qingdao. Aus dem Reich der Mitte wechselte der in Verhaltenswissenschaften und Arbeitsorganisation promovierte Topmanager in die Neue Welt, um die Qualitätssicherung innerhalb der VW-Region Nordamerika zu übernehmen. Im Gespräch mit der Redaktion scheint denn auch immer wieder durch, dass das holistische Qualitätsverständnis von Andreas Krepp unter anderem auf profunden Kenntnissen rund um Fahrzeugentwicklung und -produktion weltweit basiert. Viel Kraft für den Job zieht der zweifache Vater nach eigenen Worten „aus der Familie“. Gemeinsam mit Frau und Kindern läuft der drahtige 50-Jährige „an Wochenenden gern lange Strecken“.
Wir haben enorme Mengen an Daten und können mit KI viel früher Muster und Zusammenhänge erkennen. Aber das Prinzip bleibt gleich: Ein Problem abstellen, solange es klein ist und bevor es beim Kunden ankommt. Früher waren Qualitätsrunden bei VW häufig knallharte Tribunale. Welches Führungsmodell pflegen Sie? Ich schaue lieber in die Zukunft als in die Vergangenheit. Klar ist: Qualität braucht Klarheit und Konsequenz – aber keine Angstkultur. Wenn Menschen versuchen, Probleme zu verstecken, weil sie Konsequenzen fürchten, verlieren wir wertvolle Zeit. Ich möchte, dass Auffälligkeiten früh auf den Tisch kommen. Dann können wir sie gemeinsam analysieren, entschei-
den und daraus lernen. Verantwortung bedeutet für mich nicht, einen Schuldigen zu finden. Verantwortung bedeutet, ein Problem zu lösen und dafür zu sorgen, dass wir daraus lernen. Und Entscheidungen sollten möglichst auf Fakten beruhen, nicht auf Lautstärke oder Bauchgefühl. Deshalb nutzen wir zunehmend messbare Studiendaten aus unterschiedlichen Märkten – unter anderem aus der J.D. Power Initial Quality Study. Themen wie Bedienbarkeit, Infotainment und User Experience haben dort heute eine deutlich größere Bedeutung als früher.
SOFTWARE-INTEGRATION Updates „over the Air“ (OTA) erfolgen jetzt häufiger – dafür mit geringerem Umfang.
EINBINDUNG INS AUTODESIGN Früh in der Konzeption künftiger Kraftwagen, hier der kommende ID. Polo GTI, checkt die VW-Qualität das Einhalten höchster Standards.
Was wissen Ihre Teams schon jetzt über den Alterungsprozess der rein elektrisch angetriebenen ID.-Modelle? Da liegt die Realität deutlich über unseren Erwartungen. Daten von aus dem Markt zurückgekauften ID.-Autos zeigen nach 100.000 bis 160.000 Kilometern eine nutzbare Batteriekapazität von 91 bis 93 Prozent. Das sind sehr gute Werte. Und unterstreicht zugleich, wie wichtig
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ein batterieschonendes Lademanagement ist. Der Battery Care Mode bei Volkswagen begrenzt den maximalen Ladestand der Hochvoltbatterie in ID.-Fahrzeugen standardmäßig auf 80 Prozent und trägt so dazu bei, die Batterie im Alltag möglichst schonend zu nutzen. Gibt es ein bestimmtes Batteriealter, bei dem Sie und Ihre Mannschaft von einem Weiterbetrieb abraten? Da müssen wir bitte zwei Dinge unterscheiden: die Alterung beziehungsweise den Kapazitätsverlust einer Batterie und ihren technischen oder sicherheitsrelevanten Zustand. Eine Batterie mit geringerer Kapazität ist nicht automatisch eine Batterie, mit der ein Fahrzeug nicht mehr betrieben werden sollte. Volkswagen garantiert bei seinen vollelektrischen Fahrzeugen acht Jahre oder 160.000 Kilometer und dabei mindestens 70 Prozent des ursprünglichen Netto-Batterieenergieinhalts – je nachdem, was zuerst eintritt. Das ist eine Garantiezusage und keine technische Grenze für den Weiterbetrieb. Entscheidend ist immer der konkrete Zustand der Batterie. Beim geplanten Kleinstwagen ID. Every1 setzt VW auf eine Software- und Elektronikarchitektur, die gemeinsam mit RV Tech entwickelt wird. Wenn es bei diesem Auto einmal an der Qualität hapern sollte, wer trägt dann die Verantwortung?
FERTIGUNG VON BATTERIEZELLEN In den Reinräumen des Akkubaus sind Sauberkeit und Akkuratesse von ganz besonderer Bedeutung.
Volkswagen trägt gegenüber seinen Kunden selbstverständlich und grundsätzlich Verantwortung für die Qualität des Gesamtfahrzeugs – unabhängig davon, mit welchen Partnern wir einzelne Technologien entwickeln. Gewiss, ein Volkswagen für rund 20.000 Euro erzeugt Kostendruck. Bezahlbarkeit darf aber niemals bedeuten, bei Sicherheit oder Zuverlässigkeit Abstriche zu machen. Qualität bedeutet andererseits auch nicht, möglichst viel und möglichst teuer einzubauen. Qualität bedeutet, die richtigen Dinge gut zu machen. Innovative Werkstoffe können
MARKENÜBERGREIFENDE VERANTWORTUNG Der Raval von Cupra (links) und der VW ID. Polo teilen sich neben der Seat-Fabrik im spanischen Martorell auch den obersten Qualitätschef.
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beispielsweise eine hochwertige Anmutung ermöglichen, ohne automatisch höhere Kosten zu verursachen. Auf einer Dienstreise zu potenziellen Lieferanten in China habe ich jüngst eine ganze Reihe überzeugender Lösungen gesehen. Und die Anmutungsqualität bestimmter Bauteile lässt sich durch Feinjustierung von Werkzeugen oder das Sandstrahlen für noch geschmeidigere Kanten, etwa an Fensterheberschaltern, sicherstellen. Der VW-Konzern steht vor einer Verschlankung seiner Strukturen. Werden auch in Ihrem Ressort Stellen entfallen? Müssen Sie sich auch im Qualitätswesen auf geringere Budgets einstellen? Entscheidend für uns in der Qualität ist nicht die reine Zahl der Menschen, sondern wie wirksam wir Qualität organisieren und welche Fähigkeiten und Werkzeuge wir dafür haben. Automatisierung, Datenanalyse und KI verändern auch die Qualitätsarbeit. Wir können dort effizienter werden, wo Technologie uns Arbeit abnimmt, und gleichzeitig die Kompetenzen stärken, die wir für Software, Elektronik und datenbasierte Qualität künftig brauchen. Für mich ist entscheidend, dass wir unseren Qualitätsanspruch für den Kunden erfüllen – und gleichzeitig schneller und effizienter werden.
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PROFIS UNTER STROM M
Text: Armin Grasmuck
Auf dem CharIN Testival wird die Ladetechnik für Elektrofahrzeuge in allen Sequenzen geprüft – vom konventionellen Schnelllader bis zum modernen Megawatt Charging System.
ehr als ein Jahrhundert im Dienst der Elektromobilität: Phoenix Contact wurde 1923 in Essen gegründet. Eines der ersten Produkte, die das Unternehmen auf den Markt brachte, waren Fahrdrahtklemmen für elektrische Straßenbahnen. Heute sitzt der Familienkonzern für Elektro- und Verbindungstechnik sowie industrielle Automatisierung, milliardenschwer und weltweit agierend, im ostwestfälischen Blomberg, rund 50 Kilometer südöstlich
von Bielefeld. Die Mobilität von morgen wird nachhaltig vorangetrieben. Im All Electric Society Park, dem futuristisch gestalteten Teil des Betriebsgeländes, bringt das CharIN Testival & Conference Europe mehr als 360 Experten aus 27 Unternehmen der Branche zusammen. Es geht um Ladetechnik in allen Facetten: Live-Tests von konventionellem Schnellladen bis zum Megawatt Charging System, kurz MCS – inklusive einer 720-KilowattStation für Pkw und Nutzfahrzeuge. „Testing instead of discussing“, so lautet das Leitmotiv. Testen statt Diskutieren.
Expertise an 19 Testplätzen In Blomberg ist es möglich, Fahrzeuge, Ladesäulen und Testsysteme unter realen Bedingungen zu validieren sowie möglichst flexible Lösungen für die gesamte Wertschöpfungskette voranzutreiben. Die zentralen Punkte sind 19 Testplätze, an denen insgesamt 33 sogenannte „Pieces of Equipment“, also E-Fahrzeuge, Ladepunkte und spezielle Prüfsysteme, kombiniert werden. Groß ist die Bandbreite – von Pkw über Lkw bis hin zu Prototypen, die teils noch
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Fotos: CharIN e.V. 2026
FACHVORTRÄGE IM ALL ELECTRIC SOCIETY PARK Parallel zu den Live-Tests wird in Blomberg ein gehaltvoller Mix aus Keynotes, Impulsvorträgen und Panel-Diskussionen geboten.
geheimnisvoll abgeklebt in hunderten Ladegängen professionell getestet werden. Im Fokus stehen auch Zukunftsthemen wie das bidirektionale Laden und das MegawattLaden für schwere Nutzfahrzeuge, die nun schrittweise standardisiert und marktreif gemacht werden sollen.
Fachkonferenz zur Energiewende „Phoenix Contact ist als Gründungsmitglied von Anfang an Teil von CharIN – und das zahlt sich aus“, sagt Claas Bracklo, Vorstandsvorsitzender des global agierenden Verbands CharIN: „Die Konferenz spiegelt genau jenes langfristige technische Engagement wider, auf das unsere Arbeit angewiesen ist. Interoperabilität lässt sich nicht in einer einzigen Sitzung oder innerhalb eines einzigen Produktzyklus herstellen. Sie entsteht durch Mitglieder, die sich Jahr für Jahr kontinuierlich einbringen.“ Im Rahmen des Testivals steht auch eine Fachkonferenz auf dem Programm, die zentrale Fragen der Energiewende beleuchtet. Themen wie intelligente Ladeinfrastruktur, Netzintegration und Speicherlösungen sowie Smart Grids und regulatorische Rahmenbedingungen werden hier diskutiert.
die Vernetzung entlang der gesamten Energiekette von der Netzanbindung über die Speicherung bis zum Energiemanagement anschaulich dargestellt. Blomberg, der Sitz von Phoenix Contact, ist damit eine Woche lang die Anlaufstelle für Profis und andere Interessierte. Ein Labor unter freiem Himmel, das die Vision, in der Energie aus erneuerbaren Quellen effizient, vernetzt und für alle verfügbar ist, greifbar macht. Das CharIN Testival ist mittlerweile eine internationale Plattform für Austausch, Partnerschaften und konkrete Lösungen. Mit mehr als 300 Mitgliedern weltweit treibt die Initiative die sektorübergreifende Integration von Mobilität und Energie nachhaltig voran.
AKTUELLE ZAHLEN IN DER ANALYSE Konzentriert werten die Entwickler die gewonnenen Daten am Computer aus.
Internationale Plattform Im Anschluss an die Fachdebatten bietet sich interessierten Gästen aus der breiten Öffentlichkeit die Möglichkeit, Einblicke in den All Electric Society Park zu gewinnen. Auf geführten Touren und Vorträgen wird
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PRÜFSTÄNDE VOR GROSSER KULISSE Das Fachpublikum kann die Tests auf dem Gelände von Phoenix Contact live miterleben.
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FLOTTE MIT FRIST Text: Wolfgang Plank
Steht der Umstieg auf die Mobilität von morgen an, wird der Autokauf zum Risiko. Selbst Leasing ist zeitlich betrachtet ein Wagnis. Dagegen wirkt das Auto-Abo wie ein kluges Testmodell.
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ancher erinnert sich an die Zeit vor den Tankrabatten, ZwölfUhr-Regel und ähnlich zweifelhaftem Gedöns: Da besaß man in aller Regel kein Auto – es gehörte einem. Ein feiner juristischer Unterschied, vor allem aber sichtbarer Ausdruck, dass man sich individuelle Mobilität leisten konnte. Gerne auch stark motorisiert. Stärker jedenfalls als dieses blecherne Dingsda des Nachbarn. Als wenig satisfaktionsfähig galt da schon, wer seinen Wagen in monatlichen Raten abstotterte. Fahren auf Kredit? Da schien es um die Rücklagen nicht besonders gut stehen. Seither haben sich allerdings nicht nur die Spritpreise massiv geändert, sondern auch die Gewohnheiten. Mit wachsender Zahl an Geschäftsautos, Leasing-Modellen und Carsharing-Angeboten verblasst die Idee vom gekauften Gefährt immer stärker. Man kann sein Geld schließlich für nützlichere oder schönere Dinge ausgeben als für ein optisch wie technisch rapide alterndes Fortbewegungsmittel. Zumal es mit der reinen Beschaffung ja kein bisschen getan ist. Stattdessen türmen sich Kosten auf Kosten – und die wenigsten Autofahrer haben überhaupt eine Idee davon, wie hoch. Bei Steuer, Versicherung und Sprit treffen die Schätzungen noch einigermaßen zu, haben Studien ergeben. In Sachen Reparaturkosten und Wertverlust indes liegen die gefühlten Summen meist meilenweit daneben.
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– und nicht nur bei einer halbstündigen Probefahrt? Und mit null Risiko obendrein. Ist schließlich nicht gekauft. Mag der technische Fortschritt noch so rasen – nach Ablauf gibt man retour und holt sich das Neueste vom Neuen. Sollen doch andere sehen, auf welcher Gebrauchtwagenbörse sie das antike Teil hintennach wieder loswerden.
Mehr Flexibilität Die modernste Art des Teilzeitbesitzes ist zweifellos das Abo. Klarer Vorteil gegenüber dem Carsharing, das es ohnehin fast nur in Großstädten oder an Flughäfen gibt: Man besitzt ein eigenes Auto für einen längeren Zeitraum, muss also nicht ständig neu buchen oder sich an andere Fabrikate gewöhnen. Nachteil gegenüber Finanzierung oder Leasing: Die Prämien sind höher – und nur selten kann man das Modell nach eigenen Vorstellungen konfigurieren. Auch nagelneu ist das im Abo angebotene Fahrzeug nicht unbedingt, weil sich der Verleih in mehreren Zyklen für den Anbieter natürlich besser rechnet. Immerhin: Steigt das Alter der Gebrauchten, sinken die Tarife spürbar.
Das Abo ist zweifellos die modernste Art des Fahrens auf Zeit.
Unterm Strich summiert sich schon die durchschnittliche Belastung eines Kompaktwagens auf etwa 500 Euro im Monat. Und nach oben ist reichlich Luft. Für annähernd gleiches Geld lässt sich auch nutzen statt kaufen. Ohne große Investition, vor allem ohne Stress. Manager von Fuhrparks wissen es längst. Sie gehen jedoch auch mit dem Taschenrechner zu Werke und nicht mit reinen Emotionen. Der zunehmende Wandel zum E-Auto beschleunigt diesen Trend. Was läge näher, als die Sache mit dem Strom deutlich ausgiebiger auf Plus und Minus zu testen
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Fotos: MINI, Envato
Klare Kalkulation statt Emotion
SANFTE TRANSFORMATION Für Unternehmen wie im Privaten bieten Auto-Abos die Möglichkeit, den Umstieg auf die E-Mobilität voranzutreiben.
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attraktive Alternative zum üblichen Leasing sein. Vor allem beim Umstieg auf E-Mobilität. Ein Schritt, den bei Spritpreisen hartnäckig oberhalb von zwei Euro immer mehr Firmen angehen wollen. Trotzdem trauen nicht alle bedenkenlos der Transformation. Viele fürchten, wegen der schnellen Entwicklung bei Batterien schon kurz nach der Anschaffung auf einem veralteten Vehikel zu sitzen – mit fatalen Folgen für den Restwert. Andere zweifeln generell an der Tauglichkeit. Und was, wenn infolge der ganzen Krisen demnächst auch der Strompreis massiv steigt? Doch egal, ob Reichweite, Lademöglichkeit oder Ersparnis: Mit einem Abo lässt sich ein E-Auto im Geschäftsalltag nahezu ohne Risiko ausprobieren. Die Mindestlaufzeit beträgt in aller Regel 30 Tage, aber auch drei, sechs oder zwölf Monate sind möglich. Darüber hinaus wäre ohnehin meist das Leasing die bessere, weil effizientere Wahl. Nach Ablauf verlängert man, bucht eine Alternative – oder gibt den Wagen einfach wieder ab. Ohne Stress oder gar Verpflichtungen. Tür zu und Tschüss: Mehr Freiheit war selten.
Tarife ab 300 Euro im Monat
ALLES IN EINEM Aboanbieter wie Finn bieten Fahrzeuge in mehreren Kategorien – Versicherung und Steuern inbegriffen.
Und Klapperkisten nimmt ohnehin keiner mehr ins Angebot. Stärkstes Argument pro Abo ist die maximale Kostensicherheit. Per Monatsbetrag ist alles pauschal abgegolten: Steuer, Versicherung, Wartung, Pannenhilfe, Reparaturen und sogar die passende Bereifung inklusive Wechsel und Lagerung. Nur Strom geht auf eigene Rechnung. Dazu kommt: Gerade für junge Menschen ist die hohe Flexibilität des Abos von großem Wert. Neuer Job, anderer Ort, Nachwuchs – irgendwas ist schließlich immer. Da sind dann selbst drei Jahre Leasing eine sehr lange Zeit für ein über Nacht unpassend gewordenes Auto.
Alternative zum Leasing Gerade für Gewerbekunden und Fuhrparkmanager kann das Auto-Abo eine
Das Angebot an Rundum-sorglos-Offerten ist üppig. Auf dem wachsenden Markt tummeln sich Start-ups und Hersteller ebenso wie Autovermieter und Mineralölkonzerne. Die Palette ist so breit gefächert wie die der Modelle. Auf der Suche nach guten Angeboten kommt man um ein bisschen Rechenarbeit aber leider nicht herum. Ähnlich wie beim Leasing lässt EINFACH BUCHEN Die meisten Auto-Abos können schnell und vollständig über die Internet-Seiten der Anbieter abgeschlossen werden.
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Fotos: FINN, Envato
FAKTOR GELD Wer den Aufwand für Fuhrpark und Flotte klug kalkuliert, kann von dem Auto-Abo nachhaltig profitieren.
sich auch das Abo in eine Formel pressen, bei der Listenpreis, Laufzeit, Gebühren, Inklusivkilometer und monatliche Raten zueinander ins Verhältnis gesetzt werden. Ja, und manchmal lockt ja sogar ein Schnäppchen. Um die 400 Euro allerdings darf man pro Monat durchaus veranschlagen. Nach oben gelten speziell im Premiumbereich kaum Grenzen. Es ist beim Abo nicht anders als beim Kauf. Beim Autovermieter Sixt etwa liegt die Spanne aktuell zwischen 444 Euro für einen Volvo EX30 und 822 Euro für einen Audi Q6 e-tron. Der Anbieter Finn startet bei 309 Euro für einen MG4, hinauf geht’s bis zum BMW i5 Touring für 989 Euro. Die Tarife bei Mivodo bewegen sich zwischen 320 Euro für einen Fiat 500e und 899 Euro für einen Tesla Model Y. Die THG-Quote bleibt übrigens beim Anbieter, weil dieser als Halter in den Fahrzeugpapieren steht.
ein zu einfacher Weg, um hohe Prämien auszubremsen. Wie stets steckt der Teufel im Kleingedruckten. So stellt sich bei kürzeren Laufzeiten die Frage nach einer Bearbeitungsgebühr, bei längeren die nach Servicekosten. Noch wichtiger vielleicht: Wie teuer wird jeder Kilometer, den ich über die vereinbarte Laufleistung hinaus abspule? Fährt man lustig drauflos, kann das sehr schnell sehr teuer werden. Klar ist zudem: Schlamperei kostet auch hier. Was man gewinnt, ist wertvolle Zeit. Eben weil man sich bei einem Abo um nichts kümmern muss. Der Hersteller Volvo hat es penibel ausgerechnet und kommt auf eine ganze Woche in zwei Jahren, die als Plus verbucht werden kann.
Wertvolle Zeit Buchbar sind Abo-Autos üblicherweise binnen weniger Tage und meist schon mit ein paar Mausklicks. Oft wird nicht mal die Bonität geprüft, aus versicherungsrechtlichen Gründen schränken allerdings viele Anbieter das Alter ein – und zwar nach unten wie nach oben. Sicher ist man meist zwischen 23 und 73. Sonst wäre das Abo
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Start-ups, Autovermieter und Mineralölkonzerne tummeln sich auf dem wachsenden Markt.
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Mobility Interview
UNSER ZIEL IST, MARKTFÜHRER ZU BLEIBEN Text: Armin Grasmuck
Martin Roemheld, CEO von EnBW Mobility+, über den konsequenten Hochlauf der Ladeinfrastruktur, die Profile der Nutzer und die Logik hinter dem Preismodell.
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Mobility Interview
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ie Zahl der neuzugelassenen Elektrofahrzeuge steigt stark an. Spüren Sie diesen Aufschwung auch an den Ladesäulen? Martin Roemheld: Diese Entwicklung spüren wir an der Ladesäule. Innerhalb eines Jahres hat die Abgabemenge pro Ladepunkt und Tag bei der EnBW um 42 Prozent zugenommen. Es ist ein Ergebnis unserer Arbeit. Wir haben sehr früh sehr viel in Ladeinfrastruktur investiert und ein flächendeckendes Netz aufgebaut. Das hat den Effekt, dass wir Ladeparks haben, die an hoch ausgelasteten Strecken sehr gut laufen. Wir gehen teilweise bereits in den ersten Ausbau, weil Ladeparks den Punkt der Auslastung erreichen, an dem die Kunden anfangen, Schlange zu stehen. Auf der anderen Seite haben wir in der Fläche auch Ladeparks, wo relativ selten jemand vorbeikommt. Sie sind nötig, um das Vertrauen der Kunden zu schaffen und sicherzustellen, dass sie überall weiterkommen. Die aktuellen Kennzahlen lauten: In 89 Prozent ist die nächste EnBW-Ladesäule deutschlandweit maximal 30 Kilometer weg – und in 98 Prozent sind es 50 Kilometer. Wie entwickelt sich Ihr Geschäft generell? Wir haben für den Hochlauf der E-Mobilität einen realistischen Businessplan erstellt, den wir erfüllen. Mit dem Geschäft sind wir zufrieden, das Unternehmen steht voll dahinter. Wir werden genauso weitermachen – und unser Ziel ist klar: Marktführer zu bleiben und deutlich weiter auszubauen bis in die 2030er-Jahre hinein. Sie sind mit Abstand der größte Ladestromanbieter im Land. Können Sie konkret benennen, an welchen Orten oder in welchen Regionen besonders viel oder eher weniger Strom gezogen wird? Es ist ein halbmondförmiges Gebilde, das unten an der österreichischen Grenze in Bayern losgeht und dann über den Westen in Richtung Hamburg hochläuft. Wir sehen in den Bundesländern im Osten noch geringere Auslastung. Es wird interessant zu
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beobachten, was passiert, wenn sich das Produktportfolio erweitert und das entsprechende Angebot da ist. Selbstverständlich sind die Ballungsräume sehr stark. Es ist wichtig, diesen Epochenwechsel festzuhalten: Früher haben die Menschen erst darüber nachgedacht, wo sie laden können. Zuhause oder am Arbeitsplatz – dann haben sie das Fahrzeug gekauft. Dieser Gedankengang ist nicht mehr notwendig, weil die Infrastruktur inzwischen so gut ist. Welche Standorte sind für Ladeparks der EnBW besonders interessant? Wir haben ein dreistufiges Produktangebot. Das heißt, die Versorgung an der Langstrecke ist für uns ein klares Produktziel. Wir möchten gewährleisten, dass Sie, wenn Sie auf deutschen Autobahnen unterwegs sind, in einer vernünftigen Reichweite einen EnBW-Ladepark finden. Der zweite große Anwendungsfall ist das Retail-Laden. Also das Stromtanken am Supermarkt, wo Kunden wöchentliche Routinen mit dem Laden kombinieren. Laut Auskunft der Supermarktketten verweilen die Kunden zwischen 30 und 37 Minuten im Geschäft. In dieser Zeitspanne bekommen Sie an einer 200-kW-Ladesäule – selbst wenn die doppelt besetzt ist, sind hier noch 100 kW verfügbar – 50 Kilowattstunden in Ihre
Fotos: Thomas Riese
INTERVIEW AN DER LADESÄULE Martin Roemheld (links) mit electricar-Chefredakteur Armin Grasmuck an der EnBWHauptverwaltung in Stuttgart.
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Mobility Interview
POPULÄRE LADESTATION Der Schnellladepark in Stuttgart-Fasanenhof gilt als sehr gut frequentiert. Besonders zur Mittagszeit sind die 14 HPC-Anschlüsse regelmäßig voll belegt, die Wartezeiten bleiben dank Ladeleistungen von bis zu 400 Kilowatt jedoch kurz.
Foto: Thomas Riese
Autobatterie – etwa den Wochenbedarf eines Pendlers. Urbanes Leben und urbanes Laden passen gut zusammen. Und die dritte Sparte, die wir anfangen aufzubauen, ist die elektrische Tankstelle in der Stadt. Weil die Ladeleistungen und die Reichweiten der Fahrzeuge so stark gestiegen sind, kann man sich inzwischen vorstellen, dass jemand nur fünf Minuten zum Laden braucht. Er deckt seinen Ladebedarf an einem City-Hub ab. Foto: T. Riese
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PIONIER DER E-MOBILITÄT Martin Roemheld begann seine Karriere in dieser Branche 2000 bei BMW. 2018 wechselte er zu Volkswagen, gründete unter anderem die Ladetochter Elli, bevor er 2023 als Chief Product Officer zu BP Pulse ging. Zum 1. Januar 2026 übernahm er als CEO die EnBW mobility+.
Wie herausfordernd ist es, die entsprechenden Flächen in der Stadt zu finden? So ein City-Hub hat einen relativ geringen Flächenverbrauch. Selbst in großen Städten mit enger Bebauung und einer großen Flächenkonkurrenz sind wir der festen Überzeugung, dass wir damit einen großen Teil der Flotte versorgen können und die E-Mobilität auch dort einfach praktikabel darstellen können. Stichwort Netzanschluss: Wie kooperativ sind Gemeinden und Behörden? Es gibt ein breites Spektrum. In manchen Gegenden haben wir weniger Probleme, den Netzanschluss zu bekommen als in
anderen. Man erkennt, dass das Stromnetz in Deutschland unterschiedlich stark gestresst ist. Es hängt von vielen Faktoren ab: Wie viel erneuerbare Energie wird dazu gebaut? Wie hoch ist die Netzlast bereits durch andere Verbraucher? Wie viel Leistung bekommen wir? Das ist ein wichtiger Punkt, an dem wir teilweise Kompromisse machen müssen. Dann kriegen wir nur ein Megawatt, obwohl wir eigentlich zwei gebraucht hätten. Das Laden vor dem Supermarkt ist ein Trend. Wie registrieren es Kooperationspartner wie Rewe und Edeka? Es hat sich in der Branche etabliert, dass so ein Ladekunde mit einer gewissen Kaufkraft kommt und auch aufgrund seines Ladebedarfs eine Aufenthaltsdauer mitbringt. In der Regel haben wir sechs bis acht Parkplätze, die elektrifiziert sind. Welche zusätzlichen Vorteile bietet die EnBW neben dem eigentlichen Laden? Wir denken das Kundenerlebnis rund um das Laden kontinuierlich weiter. Ein aktuelles Beispiel ist EnBW Collect, das wir vor ein paar Wochen eingeführt haben.
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Mobility Interview
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LADESTROM IN DER STADT
NEUER PARTNER FÜR DEN STROMFLUSS Neben den Schnellladesäulen des bisherigen Hauptlieferanten Alpitronic setzt EnBW nun auch auf Modelle aus dem Hause XCharge mit Sitzen in Hamburg und Austin (USA).
Der Kunde sammelt bei jedem Ladevorgang automatisch Punkte und kann diese später als Ladeguthaben einsetzen. So möchten wir uns für die Treue unserer Kundinnen und Kunden bedanken. Warum ist der Preis speziell an den Schnellladepunkten im Vergleich zum Haushaltsstrom so hoch? Das ist er gar nicht. Mit 39 Cent pro Kilowattstunde liegen wir in unserem Ladetarif L nur knapp über dem durchschnittlichen Haushaltsstrompreis von 37 Cent. Wir werden oft mit der Tankstelle verglichen. Doch dort haben wir eine völlig andere Ausgangssituation. Das Produkt an der Tankstelle hat im Grunde nur proportionale Kosten: Öl, Steuern, Raffinieren und Transport – alles wird pro Liter berechnet. Sie haben also eigentlich keine Fixkosten an der Tankstelle. Der Preis ist voll proportional an diesen Literkosten angelehnt. Ein anderes Extrem ist die Telekommunikation. Sie bezahlen nichts mehr für eine Minute Telefonieren. Sie bezahlen nur noch eine Gebühr dafür,
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dass Sie die Infrastruktur nutzen. 19, 29, 39 Euro im Monat, egal ob Sie zehn oder 100 Stunden telefonieren. Wir liegen irgendwo in der Mitte. Wir haben relativ hohe proportionale Kosten, aber wir haben auch relativ hohe Fixkosten. Unser Produktangebot haben wir so gestaltet, dass der Kunde diesen Fixkostenanteil mit monatlichen Gebühren abdecken kann. Wenn er 12 Euro im Monat zahlt, ist ein relevanter Teil der Fixkosten gedeckt. Der Ladevorgang ist pro Kilowattstunde danach deutlich günstiger, als wenn ein Kunde einmal im Monat kommt und wir ihm die Fixkosten sowie auch die proportionalen Kosten verrechnen müssen. Lassen sich bei den Deutschen typische Ladegewohnheiten feststellen? Gerne vor oder nach der Mittagszeit. Über die Woche betrachtet: Samstag ist wie beim Autowaschen der Tag, wo man sich ums heilige Blechle kümmert und es eben auch lädt. Der Großteil startet bei einem Batteriestand von etwa 25 Prozent – und lädt je nach Zeit, Lust und Laune bis auf 80, 90 oder sogar 100 Prozent.
Neue Stromstelle am Stammsitz in Karlsruhe (Foto unten): Mit City-Hubs treibt die EnBW den Ausbau urbaner Ladeinfrastruktur nachhaltig voran. Die modernen, innerstädtischen Schnellladeparks richten sich speziell an Autofahrer ohne eigene Wallbox zuhause. Strategisch günstig gelegen, an viel befahrenen Hauptstraßen und Knotenpunkten, sollen sie das Laden direkt in den Alltag integrieren. Diese zukunftsweisenden Standorte verdichten das bundesweite EnBW-Schnellladenetz im Herzen deutscher Großstädte und Ballungsräume. Ausgestattet sind die Hubs mit High-Power-Chargern der neuesten Generation für extrem kurze Ladezeiten. Mit enormen Ladeleistungen von bis zu 480 Kilowatt sind die Stationen perfekt für die entsprechend ausgestatteten Fahrzeuge. Dank intelligenter Power-Sharing-Technologie können zwei Fahrzeuge zeitgleich und mit optimierter Leistung an einer Säule laden. In nur wenigen Minuten lässt sich so genügend Reichweite für die Fahrten im Alltag oder auf der Langstrecke generieren. Das architektonische Konzept der urbanen Parks kombiniert hohe Funktionalität geschickt mit modernen Aspekten der Nachhaltigkeit. Ein markantes optisches Merkmal vieler City-Hubs ist das innovative Dach aus nachhaltig zertifiziertem Holz. Integrierte Photovoltaikmodule auf den Dächern speisen saubere Sonnenenergie direkt in das lokale Ladesystem ein.
Foto: EnBW
Fotos: Thomas Riese
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LESERWAHL 2026 Text: Lukas Wenzel-Horner
ABGESTIMMT. AUSGEWERTET. AUSGEZEICHNET!
Welche Marken der Elektromobilität sind in Deutschland besonders beliebt? 2592 Leserinnen und Leser haben abgestimmt und in 26 Kategorien ihre Favoriten gekürt – vom Elektroauto über Wallbox und Ladekarte bis zu Stromtarif, Balkonkraftwerk und E-Bike.
E
lektromobilität ist längst mehr als die Frage nach dem passenden Auto. Wer elektrisch fährt, entscheidet sich auch für eine Wallbox, einen Ladetarif und eine Versicherung – oft auch für ein Balkonkraftwerk oder ein Dienstrad. Genau diese Breite bildet die electricar-Leserwahl 2026 ab, die wir gemeinsam mit DIE TESTER durchgeführt haben. Aufgerufen hatten wir in electricar 4/2026, auf
electricar-magazin.de und über die Kanäle von DIE TESTER. Vom 22. Juni bis zum 12. Juli 2026 gaben 2592 Teilnehmerinnen und Teilnehmer insgesamt 112.867 Stimmen ab. Dabei zeigt sich ein klares Muster: Je stärker ein Markt von einem Namen geprägt ist, desto deutlicher fällt der Sieg aus – in zehn Kategorien nennen mehr als 55 Prozent der Teilnehmer den Sieger. Bei den Autoherstellern verteilen sich die Stimmen dagegen breit, hier liegt der Spitzenwert bei 44,44 Prozent.
112.867 STIMMEN
2592 TEILNEHMER
26
KATEGORIEN
E-AUTOS UND NUTZFAHRZEUGE BMW gewinnt bei den europäischen Marken und den SUV. BYD führt bei den asiatischen Marken und wird zum innovativsten E-Autohersteller gewählt. Skoda liegt bei Familienfahrzeugen sowie Kompakt- und Stadtfahrzeugen vorn. EUROPÄISCHE MARKEN
ASIATISCHE MARKEN
1 BMW
39,81 %
1 BYD
44,44 %
2 Skoda
30,56 %
2 Kia
32,48 %
3 Volkswagen
29,63 %
3 Hyundai
30,56 %
4 Cupra
25,00 %
4 Leapmotor
25,42 %
5 Mercedes-Benz
23,15 %
5 Xpeng
22,22 %
SUV
INNOVATIVSTER HERSTELLER
FAMILIENFAHRZEUGE
1 BMW
28,70 %
1 Skoda
29,63 %
1 BYD
28,70 %
2 Skoda
22,22 %
2 Volkswagen
25,93 %
2 Xpeng
26,85 %
3 Mercedes-Benz
21,30 %
3 Kia
21,30 %
3 BMW
24,07 %
4 Audi
18,52 %
4 BMW
20,37 %
4 Tesla
20,37 %
5 BYD
14,81 %
5 Audi
19,44 %
5 Xiaomi
13,89 %
KOMPAKT- UND STADTFAHRZEUGE
E-TRANSPORTER SO WURDE GEWÄHLT Die Leserwahl lief ausschließlich online, vom 22. Juni bis zum 12. Juli 2026. In jeder Kategorie konnten mehrere Marken oder Anbieter gewählt werden. Der Prozentwert gibt an, wie viele der 2592 Teilnehmer eine Marke genannt haben – deshalb können sich die Werte einer Kategorie auf mehr als 100 Prozent summieren. Die Balken zeigen diesen Anteil von 0 bis 100 Prozent. Die Umfrage bildet die Meinung der Leserschaft von electricar und DIE TESTER ab und ist nicht repräsentativ. Die Ergebnisse zeigen die Beliebtheit der Marken und Anbieter, nicht deren technische Qualität. Für Österreich wurde separat abgestimmt.
Fotos: Shutterstock.com, BMW
1 Mercedes-Benz Vans
35,19 %
1 Skoda
22,30 %
2 VW Nutzfahrzeuge
28,70 %
2 BYD
22,22 %
3 Renault
15,74 %
3 Volkswagen
21,33 %
4 MAN
11,11 %
4 Fiat
15,86 %
5 Citroën
10,19 %
5 Renault
15,74 %
Die höchsten Stimmenanteile Die höchsten Stimmenanteile aller 26 Kategorien
1 Bosch eBike Systems · E-Bike-Antrieb
79,63 %
2 IAA Mobility (München) · Messe
64,81 %
3 Markengebundene Vertragswerkstätten · Werkstatt
62,96 %
4 JobRad · Dienstrad-Leasing
60,19 %
5 mobile.de · Gebrauchtwagen-Plattform
58,33 %
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go-e gewinnt alle drei Kategorien rund ums Laden zu Hause – am deutlichsten bei den mobilen Ladelösungen mit 57,41 Prozent.
LADEN ZU HAUSE STATIONÄRE WALLBOX
MOBILE WALLBOX / LADELÖSUNG
SMARTE LADELÖSUNG
1 go-e
36,11 %
1 go-e
57,41 %
1 go-e
32,41 %
2 Mennekes
19,44 %
2 Juice Booster
18,52 %
2 Fronius
14,00 %
3 Heidelberg / Amperfied
18,52 %
3 em2go
17,59 %
3 1KOMMA5°
13,89 %
4 KEBA
12,96 %
4 NRGkick
14,81 %
4 KEBA
13,89 %
5 Bosch
12,08 %
5 Webasto
10,19 %
5 NRGkick
9,49 %
LADEN UNTERWEGS
Unterwegs prägt EnBW das Ergebnis: Ladenetz, Ladekarte und Hypernetz kommen jeweils auf mehr als 55 Prozent.
LADEINFRASTRUKTUR
LADEKARTE / LADE-APP
LADEPARK / HPC
1 EnBW
56,48 %
1 EnBW mobility+
55,56 %
1 EnBW Hypernetz
55,56 %
2 EWE Go
35,19 %
2 EWE Go
32,41 %
2 Ionity
31,48 %
3 Ionity
25,00 %
3 ADAC e-Charge
16,01 %
3 Tesla Supercharger
27,78 %
4 Tesla Supercharger
21,30 %
4 Tesla App
15,74 %
4 Aral pulse
24,07 %
5 Aral pulse
18,52 %
5 Aral pulse
14,81 %
5 Shell Recharge
8,33 %
ENERGIE UND PRÄMIEN STROMANBIETER
Beim Autostrom liegt Octopus Energy knapp vor EnBW. Bei den THG-QuotenAngeboten führt Check24, bei Balkonkraftwerken Anker Solix.
THG-QUOTE
BALKONKRAFTWERK
1 Octopus Energy
31,48 %
1 Check24
37,04 %
1 Anker Solix
42,59 %
2 EnBW
30,56 %
2 EnBW
25,00 %
2 EcoFlow
25,93 %
3 E.ON
17,59 %
3 Geld-für-eAuto
14,81 %
3 Kleines Kraftwerk
20,37 %
4 MAINGAU
15,74 %
4 carbonify
13,89 %
4 Green Solar
10,92 %
5 EWE
12,96 %
5 E-Bonus
5,56 %
5 Hoymiles
10,19 %
ALLE ERGEBNISSE ONLINE Die ausführliche Auswertung für Deutschland finden Sie auf dietester.de, die Ergebnisse für Österreich auf dietester.at. Fotos: go-e, EnBW, Continental, Bosch eBike Systems; Logos: Hersteller; Siegel: DIE TESTER
electricar Magazin
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Fotos: Hersteller
Business
SERVICES RUND UMS E-AUTO E-AUTOVERSICHERUNG
HUK-Coburg/HUK24 führt bei den E-Auto-Versicherungen, Finn bei den Abos. Bei den Werkstätten bevorzugt die Mehrheit markengebundene Werkstätten.
E-AUTO-ABO
WERKSTATT FÜR E-MOBILITÄT
1 HUK-Coburg / HUK24
43,44 %
1 FINN
50,00 %
1 Marken-Vertragswerkstätten
62,96 %
2 ADAC
14,39 %
2 SIXT+
31,48 %
2 Bosch Car Service
21,30 %
3 Allianz
13,81 %
3 INSTADRIVE
14,81 %
3 ATU
12,96 %
4 CosmosDirekt
6,98 %
4 like2drive
4,63 %
4 Euromaster
4,63 %
5 ERGO
6,60 %
5 Mercedes-Benz Flexperience
3,70 %
5 Vergölst
2,78 %
REIFENHERSTELLER
GEBRAUCHTWAGENPLATTFORM
1 Continental
55,56 %
1 mobile.de
58,33 %
2 Michelin
34,26 %
2 AutoScout24
50,00 %
3 Goodyear
30,56 %
3 Autohero
14,81 %
4 Hankook
18,52 %
4 Kleinanzeigen.de
10,19 %
5 Bridgestone
15,74 %
5 Das WeltAuto
3,70 %
ZWEIRAD, FLOTTE UND BRANCHE E-BIKE-MARKE
DIE AUSZEICHNUNG Alle 26 Kategoriesieger erhalten das Siegel »Die beliebtesten Marken 2026 – Elektromobilität«.
Bosch eBike Systems erzielt mit 79,63 Prozent den höchsten Stimmenanteil. Bei den Messen und Veranstaltungen führt die IAA Mobility deutlich.
E-BIKE-ANTRIEB
DIENSTRADLEASING
1 Cube
44,44 %
1 Bosch eBike Systems
79,63 %
1 JobRad
60,19 %
2 Canyon
16,67 %
2 Shimano
12,96 %
2 Deutsche Dienstrad
12,96 %
3 Riese & Müller
15,74 %
3 Pinion
8,33 %
3 Lease a Bike
8,33 %
4 KTM
12,04 %
4 Yamaha
7,18 %
4 Bikeleasing-Service
7,41 %
5 Kalkhoff
8,33 %
5 MAHLE
6,48 %
5 mein-dienstrad
5,56 %
FLOTTENDIENSTLEISTER
MESSE / VERANSTALTUNG
1 Volkswagen Financial Services
24,07 %
1 IAA Mobility (München)
2 DKV Mobility
20,37 %
2 Power2Drive / The smarter E (München) 23,15 %
3 ATU Flottenlösungen
14,85 %
3 polisMOBILITY (Köln)
10,19 %
4 Mobility Concept
14,74 %
4 e-Mobility Play Days (Spielberg)
6,48 %
5 Deutsche Leasing Fleet
12,85 %
5 IAA Transportation
6,48 %
electricar Magazin
64,81 %
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Vision
TRUCKS FÜR DEN TRANSFER
Batteriegetriebene Transporter und Lkw gelten als Schlüsselfaktoren der Mobilität von morgen. Es geht um möglichst effizient beförderte Güter, Reichweite und Ladeleistung sowie die entsprechend ausgelegte Software.
„The Boulder“ ist eine massive Skulptur in Steinoptik, mit der Mercedes-Benz Vans einen Ausblick auf das Design und die Form der nächsten Generation des Sprinters gibt.
electricar Magazin
Vision
Text: Armin Grasmuck
D
er nächste Sprinter kommt be-
über Fahrzeuge für das Handwerk bis hin zu Spe-
stimmt. Es ist in Stein gemei-
zialaufbauten für Logistik, Personenbeförderung
ßelt. So lässt sich die impo-
oder kommunale Anwendungen. Konkrete tech-
sante Skulptur „The Boulder“
nische Daten zur neuen Generation wird Mercedes
– zu Deutsch: Der Felsbrocken
passend zum Marktstart des neuen Sprinters, der
– interpretieren, die Mercedes-Benz als Vorschau auf die nächste Generation des Transporters
für Ende 2027 erwartet wird, nennen.
präsentiert. 6,50 Meter lang, 2,75 Meter hoch und
Effizienter, intelligenter, flexibler
2,50 Meter breit – auf der IAA Transportation war
Mit dem Auftritt in Hannover gibt der Hersteller
der massive Block einer der Publikumsmagneten.
jedoch klar zu erkennen, in welchem Bereich er
Gefertigt wurde die Skulptur auf einer stein-
sich entwickeln möchte. Mercedes setzt auf eine
ähnlichen Oberfläche. Aus dem groben Werkstück
Kombination aus elektrischer Mobilität, digitaler
zeichnen sich die Konturen des künftigen Sprinters
Vernetzung und hoher Variantenvielfalt. Die neue Van-Architektur soll die Fahrzeuge effizienter,
Der Felsbrocken: Aus dem groben Werkstück zeichnen sich die Konturen des künftigen Sprinters ab.
intelligenter und flexibler machen. So können
IM ZEICHEN DES STERNS
auch in Zukunft die Märkte bedient werden, in
Das traditionsreiche Logo von Mercedes ist an der Front der Skulptur deutlich zu erkennen.
denen batterieelektrische Antriebe aufgrund von Infrastruktur, Kosten oder Einsatzprofilen nur für wenige Kunden geeignet sind. Neben dem massiven Felsbrocken, der die Mobilität von morgen andeutet, präsentierte MercedesBenz auf der IAA Transportation selbstverständlich auch sein aktuelles Portfolio. Der Schwerpunkt lag auf dem E-Sprinter, der in vier unterschiedlichen Ausführungen zu sehen war. Für den Produzenten bot sich damit die gute Möglichkeit darzustellen, wie breit das Einsatzspektrum des batteriegetriebenen Transporters bereits heute ist. Der E-Sprinter
ab. Sichtbar werden zudem erste Merkmale des
war unter anderem als klassischer Kastenwagen
Designs, die auf eine deutlich kantigere und robus-
mit digitalen Zusatzdiensten zu begutachten.
tere Form im Vergleich zu den aktuellen Modellen
Diese sollen das Fahrverhalten verbessern, die
hindeuten. Die Strategen von Mercedes machen
Betriebszeit verlängern und die Betriebskosten
damit deutlich, dass der populäre Transporter kei-
senken.
neswegs nur technisch, sondern auch gestalterisch neu interpretiert werden soll.
Vielseitiger Dienstleister Auf der Beifahrerseite der Skulptur sind außerdem die Umrisse eines mittelgroßen Vans zu erkennen. Auch dieses Fahrzeug soll auf der neuen VanArchitektur des Premiumherstellers basieren. Die Plattform ist für unterschiedliche Antriebskonzepte ausgelegt, sie soll batterieelektrische Fahrzeuge und auch Modelle mit modernen Verbrennungsmotoren ermöglichen. Der Sprinter der nächsten Dimension soll seine Rolle als vielseitiger Dienstleister im Transportgeschäft behalten. Er wird auch in Zukunft in verschiedenen Varianten angeboten, was Länge, Radstand und Gewicht betrifft. Dadurch bleibt der Transporter für unterschiedliche Branchen konfigurierbar – vom klassischen Kastenwagen Fotos: Mercedes-Benz AG
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Als Kastenwagen (Foto) und Pritsche ist der E-Sprinter aktuell erhältlich. Zur Konfiguration stehen zwei Fahrzeuglängen, drei Batteriegrößen und drei Komfortlinien bereit.
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Vision
Live-Demonstration auf der IAA Transportation: Der L4-Robo-Van war bei seinem Debüt in Europa auf dem Freigelände der Messe allgegenwärtig. Das vollständig autonome Fahrzeug bewältigte eine definierte Route ohne Fahrer an Bord und zeigte damit die im kommerziellen Maßstab erprobte Einsatzreife der Technologie. Zudem kündigte das chinesische Unternehmen an, eine Europazentrale in Luxemburg einzurichten, um den Übergang von Pilotprojekten zu einem skalierbaren Geschäftsmodell zu vollziehen. Der Robo-Van verfügt über ein 360-Grad-Spektrum mittels zwölf Kameras und einem Lidar-Sensor. Weltweit hat Neolix nach eigenen Angaben rund 27.000 Fahrzeuge im Einsatz, die mehr als 230 Millionen autonom zurückgelegte Kilometer verzeichnen.
Andere plagen sich noch mit den Behörden, Lidl ist bereits autonom unterwegs. Seit ein paar Wochen erprobt der Lebensmittelkonzern gemeinsam mit der schwedischen Technologiefirma Einride einen kabinenlosen und vollelektrischen Lkw im realen Filialbetrieb. Der Test läuft in Edermünde bei Kassel ausschließlich auf der genehmigten, rund 400 Meter langen Strecke zwischen dem Verwaltungsgebäude und dem Warenverteilzentrum – ohne Fahrer. Der Laster des Typs „eBot“, der bis zu 15 Europaletten fasst, fährt bis zu dreimal täglich und übernimmt auf der Route die vollständige Belieferung mit Trockensortiment. Lidl prüft, wie sich autonome E-Lkw in bestehende Logistikprozesse integrieren lassen.
Foto: Einride
Robo-Van auf Touren
Ohne Fahrer ins Verteilerzentrum
Fotos: VDA/IAA TRANSPORTATION 2026, Volkswagen
Foto: Lars Hübner
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Autonomer Bulli In Hamburg rollen bereits die Prototypen des VW ID. Buzz AD auf öffentlichen Straßen zum Test – noch mit Sicherheitsfahrern an Bord. Die autonome Version des ID. Buzz, entwickelt in Kooperation mit der VW-Tochter Moia und den Technologieprofis von Mobileye, ist ein zentraler Baustein in der Strategie von Volkswagen Nutzfahrzeuge. In absehbarer Zeit soll der futuristisch gestaltete Bulli als Robotaxi oder Roboshuttle im urbanen Raum eingesetzt werden. Selbstverständlich ist der Kleinbus auf Basis des ID. Buzz Pro mit langem Radstand äußerst gehaltvoll konzipiert, mit erhöhtem Dach und umgebautem Innenraum für vier Passagiere samt Einstieg zur Straßenseite. Autonomiestufe SAE Level 4, das heißt: hochautomatisiertes Fahren innerhalb eines definierten Betriebsbereichs. 27 Sensoren, darunter 13 Kameras, neun Lidar und fünf Radar – so wird das Umfeld auf 360 Grad erfasst.
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Fotos: MAN
Vision
Effizient auf der Langstrecke
E-Pionier: Frische Power
Foto: Lars Hübner
Bereits Ende 2017 stellte Tesla das Modell Semi vor, jetzt wird der vollelektrische Sattelzug in großer Serie produziert. Das neue Werk in Sparks, Nevada (USA) ist auf die Jahreskapazität von 50.000 Einheiten ausgelegt. Der Semi fährt in zwei Varianten vor: Standard Range mit etwa 523 Kilometern und Long Range mit gut 800 Kilometern Reichweite bei voller Zuladung von rund 37,2 Tonnen. Beide Versionen nutzen einen 800 Kilowatt, also rund 1088 PS starken Dreimotor-Antrieb an der Hinterachse. Die Batteriepakete haben je nach Modell eine nutzbare Kapazität von 548 bis 822 Kilowattstunden. Geladen wird über das Megacharger-System mit bis zu 1,2 MW Leistung, womit in 30 Minuten bis zu 60 Prozent Reichweite nachgeladen werden können.
Prädestiniert für Einsätze auf der Langstrecke: Der eTGX von MAN schafft bis zu 720 Kilometer, ohne nachzuladen. In rund 30 Minuten kann die Batterie von 20 auf 80 Prozent gefüllt werden.
44-Tonner mit 1000 PS Jetzt schiebt BYD auch im Schwerverkehr vehement an. In Hannover hat der chinesische Konzern sein neues Topmodell vorgestellt – den ETT 44. Dieser massive Sattelzug ist natürlich batteriegetrieben, er zieht bis zu 44 Tonnen. Beeindruckend wirken die Kerndaten. 651 Kilowattstunden fasst der Akku, der eine Reichweite von rund 600 Kilometern ermöglichen soll. Leistung: bis zu 1000 PS. Das Leergewicht liegt bei etwa elf Tonnen. Neue Bestmarken verspricht BYD an der Ladesäule. Das selbst entwickelte Flash Charging soll den Strom mit der Leistung von mehr als 1,5 Megawatt in die Batterie des Lkw fließen lassen. „Von 20 auf 80 Prozent in nur 20 Minuten“, sagte Stella Li, die Vizepräsidentin des Konzerns: „Das sind 400 Kilometer.“ Auf die Akkus gibt der Hersteller die Garantie von zehn Jahren oder 1,2 Millionen Kilometern.
Foto: VDA/IAA TRANSPORTATION 2026
Optimierte Aerodynamik, verbesserte Rekuperation, die nächste Generation der Batterie – und in der Konsequenz deutlich mehr Reichweite: Der MAN eTGX setzt Maßstäbe im schweren Fernverkehr. Als 4×2Sattelzugmaschine erreicht der massive Stromer bis zu 660 Kilometer. In der 6×2-Ausführung mit zusätzlicher siebter Batterie sind bis zu 720 Kilometer möglich. Damit ist der E-Lkw prädestiniert für anspruchsvolle Einsätze auf der Langstrecke. Seit Ende Juli produziert MAN den eTGX und den eTGS zudem mit Megawatt-Ladesystem. Damit lässt sich die Batterie innerhalb von etwa 30 Minuten von 20 auf 80 Prozent füllen. Der eTGX ist Teil eines elektrischen Portfolios von zwölf bis 50 Tonnen. Gemeinsam mit eTGL, eTGM und eTGS deckt der Hersteller damit das komplette Spektrum von der Verteil- bis zur Fernverkehrslogistik ab.
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