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Sy. 4827 - Georg Friedrich Haas - Konzert für Klangwerk und Orchester (2019)

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Georg Friedrich Haas Konzert für Klangwerk und Orchester

2019

Partitur

Commissioned by Philharmonie Luxembourg and Orchestre Philharmonique du Luxembourg, Wiener Konzerthaus, Gürzenich-Orchester Köln and Casa da Música, Porto

Besetzung

Piccolo

2 Flöten

2 Oboen

2 Klarinetten in B

Bassklarinette in B

2 Fagotte

Kontrafagott

3 Hörner in F

2 Trompeten in B

2 Posaunen

Tuba

Pauken

Klangwerk I. (Orchester)

Große Trommel, Marimbaphon, 4 Becken, 5 Tomtoms, Woodblock

Klangwerk II. (Orchester)

Peitsche, Kleine Trommel, Woodblock, 3 Becken, Vibraphon, 2 Tenortrommeln, Pauke, 2 Basstrommeln, Vibraphon

Harfe

Akkordeon

Klangwerk Solo

Klangwand (ca. 48 Metallinstrumente ad lib.)

Die Metallinstrumente sind z.B. in 6 Reihen übereinander à 8 Instrumente aufgehängt.

Je höher die Instrumente hängen, desto höher klingen sie (bzw. je tiefer sie hängen, desto tiefer klingen sie).

Je weiter rechts die Instrumente hängen, desto obertonreicher, schärfer wird der Klang (bzw. je weiter links sie hängen, desto obertonärmer, dunkler klingen sie).

Die Punkte im Kästchen geben ungefähr an, welche Instrumente zu spielen sind

zum Beispiel:

2 Tenortrommeln

2 Basstrommeln

5 Tomtoms

6 Woodblocks

5 Templeblocks

3 Tamtams

12 Violinen I

10 Violinen II

8 Violen

8 Violoncelli

6 Kontrabässe

Partitur in C

Dauer: ca. 20 Minuten

Mikrotöne (Microtones)

Vorzeichen mit Pfeil bedeuten eine Erniedrigung oder Erhöhung um einen Sechstelton oder Achtelton (Hinweis in der Partitur): Accidentals with an arrow attached indicate to raise or lower the pitch by a sixth or an eight of a tone (instruction in the score):

Vierteltöne wie üblich: Quartertones are all notated as usual:

Georg Friedrich Haas

Konzert für Klangwerk und Orchester

Anmerkung zur dynamischen Balance zwischen "Klangwand" und Orchester: Die Lautstärke der Instrumente der "Klangwand" kann vom Komponisten nicht vorhergesehen werden: sie hängt von der freien Wahl der Klangelemente durch den die Solisten/in ab. Grundsätzlich ist in allem Stellen, wo Klangwand und Orchester gleichzeitig spielen, die Lautstärke so zu dosieren, dass beide Klangkörper deutlich wahrnehmbar sind. Bei der UA musste die notierte Dynamik der Solostimme reduziert werden und die notierte Dynamik des Orchesters leicht angehoben (vom piano zum mezzopiano).

1. Flöte

2. Klarinette

1. Fagott

2. Fagott

1. Horn in F

2. Horn in F

1. Posaune

2. Posaune

Die Metallinstrumente sind z.B. in 6 Reihen übereinander à 8 Instrumente aufgehängt. Je höher die Instrumente hängen, desto höher klingen sie (bzw. je tiefer sie hängen, desto tiefer klingen sie). Je weiter rechts die Intrumente hängen, desto obertonreicher, schärfer wird der Klang (bzw. je weiter links sie hängem, desto obertonärmer, dunkler klingen sie). Die Punkte im Kästchen geben ungefähr an, welche Instrumente zu spielen sind Klangwand ca. 48 Metallinstrumente ad lib.

& legato, Bogenwechsel ad lib., unauffällig, jedes Instrument selbständig

legato, Bogenwechsel ad lib., unauffällig, jedes Instrument selbständig Ÿ

Ÿ & legato, Bogenwechsel ad lib., unauffällig, jedes Instrument selbständig Ÿ

Ÿ & legato, Bogenwechsel ad lib., unauffällig, jedes Instrument selbständig Ÿ

& legato, Bogenwechsel ad lib., unauffällig, jedes Instrument selbständig Ÿ

& legato, Bogenwechsel ad lib., unauffällig, jedes Instrument selbständig Ÿ

Ÿ B legato, Bogenwechsel ad lib., unauffällig, jedes Instrument selbständig Ÿ

Ÿ

B legato, Bogenwechsel ad lib., unauffällig, jedes Instrument selbständig Ÿ

Ÿ B legato, Bogenwechsel ad lib., unauffällig, jedes Instrument selbständig Ÿ

Ÿ ? legato, Bogenwechsel ad lib., unauffällig, jedes Instrument selbständig

? legato, Bogenwechsel ad lib., unauffällig, jedes Instrument selbständig

? legato, Bogenwechsel ad lib., unauffällig, jedes Instrument selbständig

1. Fl.

2. Fl.

1. Ob.

2. Ob.

1. Kl.

2. Kl.

1. Fg.

1. Hn.

2. Hn.

3. Hn.

1. Tpt.

2. Tpt.

1. Pos.

2. Pos.

Klangwk. I. (orch.)

Klangwk. II.

2. Fg.

3. Hn.

1. Tpt.

2. Tpt. 1. Pos.

2. Pos.

Allmählich verlangsamen, sehr organisches ritardando , bis ca. 2 Schläge pro Viertel, dann wieder–ebenso organisch–beschleunigen, wieder rit ., wieder ., und so fort. Unterschiedliche Dauern der . und der rit Die notierten Modelle dabei in beliebiger Reihenfolge spielen, wiederholen (aber niemals dasselbe Modell unmittelbar auf sich selbst folgen lassen), variieren.

für die Dauer von ca. 2 Minuten acc. und rit., frei, organisch, unterschiedlich, immer sehr leise und klangvoll – immer lautstark genug, um deutich gehört zu werden

Klangwk. II.

Klangwk.

Klangwk. II.

Abstand zwischen zwei Akzenten: zunächst ca. 3 sec. Etwas verlangsamen auf ca. 4 sec., dann wenig beschleunigen auf den Abstand ca. 2 sec., allmählich verlangsamen bis zum Abstand von ca. 7 sec., beschleunigen auf den Abstand ca. 2 1/2 sec., dann verlangsamen bis zum Abstand von ca. 5 sec., eventuell weiter beschleunigen und verlangsamen. In Takt 202 (Woodblock-Schlag des Orchesters): decrescendo und accelerando bis zum Chaos. Ab dem Beginn von Takt 205 wieder crescendo , dieses crescendo setzt nach dem Ende des Orchesters fort bis zum Fortefortissimo, in höchster Dichte und ohne erkennbare Binnenstruktur.

1. Fl.

2. Fl.

1.Ob. 2. Ob.

1. Kl.

2. Kl. Bkl. 1. Fg.

2. Fg. Kfg.

1. Hn.

2. Hn.

3. Hn.

1. Tpt.

2. Tpt.

1. Pos.

2. Pos.

Klangwk. I. (orch.)

Klangwk. II. (orch.)

Klangwk. Solo

Vln. II

legato, Bogenwechsel ad lib., unauffällig, jedes Instrument selbständig con sordino

& U legato, Bogenwechsel ad lib., unauffällig, jedes Instrument selbständig con sordino Ÿ & U legato, Bogenwechsel ad lib., unauffällig, jedes Instrument selbständig con sordino Ÿ & U con sordino legato, Bogenwechsel ad lib., unauffällig, jedes Instrument selbständig Ÿ & U legato, Bogenwechsel ad lib., unauffällig, jedes Instrument selbständig con sordino

Ÿ & U legato, Bogenwechsel ad lib., unauffällig, jedes Instrument selbständig con sordino

Ÿ

B U legato, Bogenwechsel ad lib., unauffällig, jedes Instrument selbständig con sordino

Ÿ

B U legato, Bogenwechsel ad lib., unauffällig, jedes Instrument selbständig con sordino

Ÿ

B U legato, Bogenwechsel ad lib., unauffällig, jedes Instrument selbständig con sordino Ÿ

? U legato, Bogenwechsel ad lib., unauffällig, jedes Instrument selbständig

1. Tpt.

2. Tpt.

1. Pos.

Dauern stark variieren nach Möglichkeit jedes Instrument nur ein einziges Mal streichen (die 3 Tamtams dürfen nur jeweils ein einziges Mal gestrichen werden) für kontinuierlichen Klang sorgen!

bis einschließlich Takt 252 ohne Koordination mit dem Orchester spielen geringfügige Verschiebungen sind möglich. Wichtig ist, dass der Puls sich unmerklich verlangsamt, während die "Melodie" sich beschleunigt 5 Tomtoms

Klangwk. I. (orch.)

Klangwk. II. (orch.) Hfe. Akk.

mf

, zunächst noch vom Nachhall der Tamtams verdeckt langsames crescendo, nach ca. 25 sec. sollte f erreicht sein.

mfpp

mfpp pp

mfpp

1. Fl.

2. Fl.

1. Ob. 2. Ob.

1. Kl.

2. Kl. Bkl.

1. Fg.

1. Hn.

2. Hn.

3. Hn.

1. Tpt.

2. Tpt.

1. Pos.

2. Pos.

Klangwk. I. (orch.)

Klangwk. II.

Klangwk.

Vln. I

Vln. II

die Dauer dieser G.P. richtet sich nach der Zeit, die für den Schlägelwechsel des Soloinstruments benötigt wird. ossia: längere Fermate, um den Nachklang der KLANGWAND wirken zu lassen

sempre fff, plötzlich abbrechen p fff sempre fff, plötzlich abbrechen

fff sempre fff, plötzlich abbrechen

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fff sempre fff, plötzlich abbrechen pp pp fff

mp mp fff sempre fff, plötzlich abbrechen

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mp mp fff sempre fff, plötzlich abbrechen

mp mp fff sempre fff, plötzlich abbrechen

mp mp fff sempre fff, plötzlich abbrechen

mp

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2. Kl.

2. Hn.

3. Hn.

1. Tpt.

Vln. I

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