Sarah Nemtsov „dropped.drowned“
Partitur
Sarah Nemtsov “dropped.drowned” für großes Orchester 2017
Auftragswerk des Staatstheater Cottbus in Zusammenarbeit mit RicordiLab
Besetzung:
3.3.3.3 - 4.3.3.1 - 3perc - hp - 10.8.6.5.3 - Zuspiel
Uraufführung: 22.09.2017, Cottbus Philharmonisches Orchester, Evan Christ (Dirigent)
"People dread silence because it is transparent; like clear water, which reveals every obstacle ‐ the used, the dead, the drowned, silence reveals the cast‐off words and thoughts dropped in to obscure its clear stream. And when people stare too close to silence they sometimes face their own reflections, their magnified shadows in the depths, and that frightens them. I know; I know."
Janet
Frame ‐ Scented Gardens for the Blind CopyrightbyRicordiBerlin/Onlyforperusal
BESETZUNG: 3.3.3.3 ‐ 4.3.3.1 ‐ hrp ‐ pno ‐ 3 perc ‐ 10.8.6.5.3 ‐ Zuspiel
3 Flöten (1+2 Gr. Fl. / auch Piccolo, 3 Altflöte)
3 Klarinetten (1+2 Klarinette, 3 Bassklarinette)
3 Fagotte (1+2 Fagott, 3 Kontrafagott)
4 Hörner
3 Posaunen (3 Bassposaune)
Tuba
* Harfe (verstärkt und mit Präparation siehe Legende)
Klavier (verstärkt und mit Präparation, die während des Stücks eingesetzt und auch wieder entfernt wird ‐ siehe Legende)
Harfe und Klavier sind sehr wichtig im Stück, wenn auch keine Solisten im traditionellen Sinn, doch ergeben sich gewissermaßen die orchestralen Verläufe aus der Konzeption der beiden Stimmen und die Dramaturgie. Daher sollten die Instrumente möglichst gut sichtbar und eher vorne, mitunter sogar vor dem Orchester platziert sein. Beide Instrumente sind verstärkt, der Klang sollte entweder mono über Boxen bei den Instrumenten abgegeben werden oder stereo über Lautsprecher von der Bühne ‐ je nach Aufstellung jeweils etwas "verortet" (links/rechts).
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3 Schlagzeuger
Perk 1: 1 großes Tam‐Tam, 1 Ride‐Becken, Große Trommel, Snare drum, Conga, Maracas, Triangel, Glas‐Chimes und eine Holzkiste (mit Tragelöchern) mit mehreren Wein‐ und Wassergläsern darin, sowie etwas Porzellan
Perk 2: 1 mittleres Tam‐Tam, 1 Crashbecken, Floortom, Triangel, Shell‐Chimes, 5 Almglocken (f', h', c'', es'', e'') und 6 Gongs (Thai‐Gongs: d, g, a, h, d', e')
Perk 3: 3 Pauken ‐ G, d und es, wobei auf den Pauken jeweils kleine Instrumente liegen ‐ auf der G‐Pauke sind 3 Crotales (cis'''', gis'''', h''''), auf d 2 Crotales (a'''' und c'''''), außerdem ein kleinen Becken (umgedreht) und ein Tamburin auf es, zusätzlich Metall‐Chimes hängend
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Streicher ‐ Mindestbesetzung:
10 Violine I
8 Violine II
6 Viola
5 Violoncello
3 Kontrabass (möglichst mind. 1 5‐Saiter dabei)
Hinter dem Publikum oder seitlich vom Publikum, keinesfalls auf der Bühne:
3 Oboen (1+2 Oboe, 3 Englisch Horn)
3 Trompeten (con sordino ‐ sempre)
Die Oboen und Trompeten haben nur sehr wenig zu spielen ‐ insgesamt 7 Einsätze, die aber wichtig sind ‐ eine Art Klangschatten oder Widerhall zum Orchester. Mit jedem Einsatz startet zugleich ein Zuspiel ‐ die Zuspiele sind eine klangliche Dopplung, Ergänzung und Verfremdung der Akkorde. Wenn es vor Ort möglich ist, sollten die Zuspiele stereo über Lautsprecher hinter dem Publikum abgespielt werden ‐ oder zumindest (wenn irgend möglich) über andere Lautsprecher als die Boxen, über die die Verstärkung von Harfe und Klavier kommt. Sollte die Realisation besetzungstechnisch oder technisch schwierig sein, können die 3 Oboen und Trompeten mit dem Zuspiel als optional betrachtet werden ‐ d.h. das Stück könnte auch ohne Oboen und Trompeten und/oder ohne Zuspiel aufgeführt werden. Es wäre dann allerdings nicht die ideale Variante.


