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Sy. 5965/01 - Sarah Nemtsov - HAUS (2013-2022)

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Die Werkteile Halle, Keller, Luke und Flur sind Kompositionsaufträge der Ruhrtriennale, für das Projekt „HAUS“, 2022.

Die Werke Kammer und Tür sind für den Abend „Roses for my funeral“ entstanden (Forum neuer Musik, Deutschlandfunk, April 2020) im Auftrag vom Decoder Ensemble – finanziert durch die Ernst von Siemens Musiks tiftung.

Farhad Showghi, Die große Entfernung © Farhad Showghi

Sylvia Plath, Dark House © Faber Books, Ltd.

E. E. Cummings, Complete Poems © W.W. Norton & Company Ltd.

Sy. 5965/01

ISMN 979-0-2042-5965-6

Copyright © 2022 by G. Ricordi & Co. Bühnen- und Musikverlag GmbH Berlin

Alle Rechte vorbehalten

All rights reserved / Tutti i diritti riservati

Sarah Nemtsov HAUS

Eine musiktheatrale Raumperformance

Szenische Uraufführung des Instrumentalzyklus (2013-2022) eine Produktion der Ruhrtriennale

UA: 31.8.2022, Ruhrtriennale, Turbinenhalle Bochum

AMPLIFIED IMAGINATION

für Flöte und Elektronik (mit live-Video ad libitum)

[extension a zu „ZIMMER I-III“ (2013)]

Sarah Nemtsov
(2014)

newlys of silence (both an only moon the with star one moving are twilight they beyond near)

girlest she slender is cradling in joy her flower than now

(softly wisdoms enter guess) childmoon smile to your breathing doll

UA: 7.8.2014, Darmstädter Ferienkurse für Neue Musik

(E. E. Cummings, Complete Poems, S. 518)

Flöte und Elektronik-Musiker:in sind beide auf der Bühne.

Raum sollte sehr dunkel sein, Flöte nur in einem schwachen Spot, Elektronik-Musiker:in hat noch weniger Licht.

Elektronik-Musiker:in sitzt an Tisch mit Korg ElecTribe (eher rechts auf der Bühne, je nachdem ggf. auch noch laptop/mini-Mischpult/mp3-player für Zuspiel dabei) und ist Flöte zugewandt (also seitlich gegenüber dem Publikum).

Flöte steht in der Mitte oder etwas links der Bühne, quasi frontal zum Publikum oder auch etwas seitlich in Richtung Elektronik. Wichtig: Flöte spielt aber ganz autark, in sich versunken – ohne Kontakt mit dem Publikum oder dem/der anderen Musiker/in aufzunehmen, kein Blickkontakt.

FLÖTE

- ist verstärkt mit 1 oder 2 Mikrophonen – dabei gerne headset Mikrophon. Verstärkung stereo oder mono (dann Box bei Flöte direkt);

- trägt (ohrumschließende) Kopfhörer;

- Kopfhörer sind an ein smartphone (oder mp3 player mit loudspeaker Option) angeschlossen, smartphone möglichst in Hosentasche o. ä. haben, sodass Bewegungen beim Spielen davon nicht eingeschränkt werden;

- smartphone im Flugmodus (damit keine Anrufe eingehen können);

- hört über Kopfhörer den soundfile „amplified-headphones (inside)“;

- der soundfile wird zu Beginn gestartet, hat einige Sekunden (20-30″) quasi Stille (Rauschen) am Anfang, Flöte beginnt mit Einsatz der Cembalo-Klänge im Kopfhörer zu spielen, spielt zu den Klängen im Kopfhörer, ohne sich selbst zu hören;

- der soundfile „amplified-headphones-inside“ ist eine Collage aus Ausschnitten mit Werken von Bach – gespielt auf Cembalo. Die Schichtung enthält gewissermaßen im Kern auch die Grund-Idee des gesamten Zyklus, der Schichtung: „Zimmer I-III“, „extensions a-c“, wie auch im eigenen Stück „amplified imagination/ extension a“ (die Schichten Flöte, Elektronik, Zuspiel) – wie ein Fraktal oder Kristall in einer Selbstähnlichkeit entsteht;

- Flöte spielt zu den Cembaloklängen – das ist als Herausforderung gedacht: die komplexen Klänge innen, außen imaginiert Klänge größter Zerbrechlichkeit schaffen, oft pppp, innig und zugleich an der Grenze...

- Einatmen immer durch das Instrument (bis auf Schnappatmung, zwischendurch oder bei Zäsur etwa – dann normal);

- die Flötenklänge werden dann für den Raum extrem verstärkt (sollen für das Publikum sehr nah klingen);

- möglichst auswendig spielen: so ist der/die Flötist/in frei (um etwa auch mal die Augen im Spiel zu schließen o. ä.), zugleich ist auch der Blick auf den Musiker frei (ohne Notenständer);

- spielt bis zum ersten Metallstück-Klang („amplified-headphones“ ca. 7:40, sffz);

- stoppt, holt smartphone hervor, zieht den Stecker aus dem smartphone (alles so schnell, wie möglich), sodass der soundfile hörbar wird (ab hier nur Rauschen-Collage), smartphone gegen das Mikro halten – das Stück endet mit dem Ende des smartphone soundfiles. Black. Ossia: Kopfhörer von Ohren nehmen und nahe Mikro halten, sodass die Klänge hörbar und verstärkt werden.

Fermaten:

Zäsur sehr kurz kurz lang sehr lang

Viertelton höher, 3/4-Ton höher

Viertelton tiefer, 3/4-Ton tiefer

minimal höher/tiefer

vib. vibrato

s.v. senza vibrato

molto vibrato

Schwanken (ggf. nur Ansatz)

gliss. glissando

Multiphonic (möglichst komplexer Klang, ad libitum)

Stimme ( ² )

Atem (aus)

Flöte + Stimme

ELEKTRONIK (Musiker:in)

KORG ElecTribe SX (groovebox) – STEREO

Vorbereitung: soundfiles a-z (siehe unten) auf vier Patterns (A.01-04) laden, ggf. bearbeiten (Stereo, etwas Hall etc.) und speichern und 4 Loops (siehe Partitur) eingeben, einspeichern.

Musiker:in spielt Patterns, Samples und Loops nach Partitur. Wendet dabei Effekte an (pitch-glide, cut off, start point, modulation, pan-r/l-Klang über Boxen wandern lassen, Arpeggiator etc.) und Filter (cut off und resonance, auch gegensteuern). Einsatz der eingespeicherten Loops ist angegeben. Das direkte Anspielen der einzelnen Samples und die Effekte/Filter etc. sind angegeben – insgesamt sind die Vorgaben hier aber sehr frei, Improvisation und andere Optionen sind erwünscht und sollen auch an die klangliche Situation vor Ort angepasst werden (wie auch auf Flöte reagierend). Der Live-Elektronik-Part ist also mit Komponistin zu erarbeiten.

Zuspiel - STEREO

- audiofile „amplified-imagination-audio“ setzt nach ca. 3 (oder 3:30) Minuten Flöte (+ Korg-ElecTribe) ein.

- Der Soundfile dauert ca. 4:42 und endet somit vor Ende des Stücks.

- Es sollte tendenziell sehr laut klingen – stereo – ggf. von Boxen hinter dem Publikum, mindestens so laut wie verstärkte Flöte und Korg. Das „Außen“ bricht ein.

live-Video (ad libitum – und nur, wenn Flöte auswendig spielt)

- live-Video startet mit Einsatz des Zuspiels (soundfile: „amplified-imagination-audio“) und endet mit dem „stopp“ der Flöte (wenn sie aufhört zu spielen).

- live-Video ist eine webcam, die übergroß das Gesicht der Flötistin/des Flötisten auf Bühnenrückwand projiziert. Wenn möglich: quasi nur Augen (und Stirn).

- kann auch weggelassen werden.

Zuspiel und live-Video können auch von externem Sound Technician gestartet werden, also vom Mischpult aus – hinten im Konzertsaal.

Soundfiles (Mono) für KORG ElecTribe:

Im Gerät ggf. etwas Stereo-Panorama einstellen (abwechselnd etwas mehr links oder rechts – je nach Lautsprecher-Situation vor Ort)

A.01: 1-2-3-4-5-6a-6b-7a-7b – TEMPO 100

a-korg: Rauschen 4″ (hell, field recording)

b-korg: Rauschen 2″ (dunkel, Flöte, Luft)

c-korg: Rauschen 6″ (Knistern, hell)

d-korg: Rauschen + Störgeräusche audio device 7″

e-korg: Rauschen dunkel 6″ (Flöte, Luftgeräusch verfremdet)

f1-korg: Rauschen 4″

f2-korg: Rauschen, hell 1″

g1-korg: perkussiv, Bauarbeiter stellt etwas ab, 2 Schläge 1″

g2-korg: Luftgeräusch Flöte 4″

A.02: 1-2-3-4-5-6a-6b-7a-7b – TEMPO 60

h-korg: Flöte+Stimme cis‘ verfremdet 30″

i-korg: Flöte+Stimme es 8″

j-korg: Flöte+Stimme d‘ 16″

k-korg: Schleifmaschine, laut, quasi Ton d 16″

l-korg: Baustelle 6″

m-korg: Schleifmaschine sehr verfremdet 11″ (quasi Rauschen)

n1-korg: Flöte p Multiphonic, bearbeitet 7″

n2-korg: Flöte p Multiphonic, bearbeitet 9″

n3-korg: Flöte p Multiphonic, bearbeitet 5″

A.03: 1-2-3-4-5-6a-7a – TEMPO bis 150

o-korg: 3 Klappengeräusche Flöte (hell) 3″

p-korg: abstellen von etwas 1″

q-korg: Metallstück fallen lassen, hell, mf <1″

r-korg: Handyfeedback <1″

s-korg: Spielzeug-Affe (Becken) 2″

t-korg: Knistern (aus) <1″

u-korg: Arbeiter an Tür, 3 Geräusche 2″

A.04: 1-2-3-4-5-6a-6b-7a – TEMPO ca. 130 + SWING ca. 70

v-korg: Metallplatte fallen lassen (sffz, krass) <1″

w-korg: Rauschen, hell, kurz <1″

x-korg: Metallstücke gegeneinander, hell, 6 schnellere Schläge 1,5″

t(2)-korg: s.o.

u(2)-korg: s.o.

y1-korg: Tür zu und 2 Geräusche 1″

y2-korg: Flöte slap (tiefer) <1″

z-korg: Baustellenfahrzeug 1″

Sarah Nemtsov

»amplified

imagination«

für Flöte und Elektronik (mit live-Video ad libitum) (2014)

Flöte hat Kopfhörer auf − an smartphone angeschlossen − stellt soundfile „amplified-headphones-inside“ an − beginnt beim Einsatz der Klänge

OHNE SICH SELBST ZU HÖREN. Klänge (Flöte) äußerster Zerbrechlichkeit − und innig im Ausdruck. Möglichst auswendig spielen. Autark.Ganz für sich.

Flöte

Elektronik beginnt: 1 - 2 - 3 - 6a (+ Filter) eher flächig werden

(Loop-ähnlich Samples immer wieder anspielen − dabei beweglich − variieren − wie in Trance...)

A.01

(Pattern)

( + d - e - f2) bewegter, unregelmäßig + 7a - 7b gliss. ( ) ( ) sub. s.v. 2 quasi einatmen IMMER durchs instrument (aber natürlich, nicht „extra“ geräuschvoll) ( + g1 - g2)

+ 4 - 5 - 6b

viel Luftgeräusch

Korg 1 soundfile an, smartphone ggf. in Hosentasche s.v. ma dolce Fl. − Verstärkung heftig, sodass Klang für Publikum dennoch ganz nah ist (laut) so lang der Atem reicht, ca. 30'' frei Samples anspielen (a - b - c - f1)

norm. (im Kopfhörer) zu spielen

s.v. poco vib. für Leah [extension a zu „ZIMMER I-III“ (2013)] Frei

wdh. − Dauern dabei immer variieren − kein cresc. über Wdh.(ca. 30'')

dazu einzelne Samples anspielen + Effekte (pitch, pan etc.)

2 3 (Samples weiter − dicht

wie zu

gegensteuern)

− schattenhaft − s.v. nur ab und zu poco vib. − kein cresc. über Phrase

56a 1

Doppelzunge (norm.) mit Ansatz „Schwanken“(ca. 20'') gliss.

(+ Effekte / Filter)

Samples 1-7b über pitch jeweils ganz tief drehen (gliss.), alles „fährt in den Keller“ + tiefes Wummern gliss. wirr rauf u. runter

(Doppelzunge) (poco rit. - accel.)(stabil) / + Stimme (ins Instrument singen) * * ggf. Falsett - oder 8vb

Stimme etwas gliss.

7 Flöte + Stimme (Stimme darf + soll natürlicherweise etwas schwanken − Schwanken aber nicht wie im Takt zuvor forcieren) + dazu Samples

(zum Loop)

A.02 sub. A.01

+ immer wieder 4 anspielen (Effekte, Arpeggiator)

wiederholen − so lange bis zum 1. fallenden Metallstück (in „amplified-headphones“) − damit:

mit den Wiederholungen subtil cresc. und accel., dichter werden bis quasi intensivo

1 - 7b (viel 7a) dicht

mit Ende Zuspiel LOOP

denkbar wäre: einfach fallen lassen auf Boden − nicht zu Flöte (auf schwarzes Kissen sehen im Bühnenlicht)

Ende Loop 6a - 6b - 7a - 7b wirres Anspielen von (viel 4 und 7a) LOOP

* ossia: Kopfhörer absetzen und nahe Mikrophon halten.

frei, wirr improvisierend, schnell wechselnd

zum Mikro weg zum Mikrowegzum. Mikro so halten bis ENDE (soundfile) (vom Mikro) anspielen von 1-7b, Effekte, Arpeggiator usw.

PARTS

Samples drehen wild durch alle (Part edit) stoppt vorher

zieht Stecker aus phone, sodass soundfile (Rauschen) hörbar wird (smartphone im loudspeaker modus) − gegen das Mikrophon halten: smartphone hervorholen − * Sy. 5965/01

(Loop stoppt)

LUNGA

A.02: 2 TAKTE

A.03: 1 TAKT A.04: 5 TAKTE A.01: 1 TAKT

IMPLICATED AMPLIFICATION (2014)

für Bassklarinette mit Elektronik

[extension c zu „ZIMMER I-III“ (2013)]

UA: 26.6.2014,

think twice before you think (E. E. Cummings – nonlectures)

Mannheim, Turley Baracks

Bassklarinette sitzt.

Bassklarinette ist verstärkt.

Außerdem bedient Bassklarinette über Fußpedale folgende Effektgeräte:

Loopstation (z. B. RC 2 Loop Station von Boss)

Octaver (z. B. Super Octave OC 3 von Boss)

Distorsion (z. B. Boss DS 1)

kaputtes bzw. nicht angeschlossenes Pedal (nur Geräusch, s. u.)

Anordnung der Pedale: linker Fuß – Loopstation und Octaver; rechter Fuß – Distorsion und zusätzlich ein nicht-angeschlossenes bzw. kaputtes Pedal (möglich ist aber auch, auf den Boden zu treten bzw. eine Holzplatte o. ä. zu nehmen).

Auch die Pedale (das Geräusch beim Drauftreten) soll verstärkt sein (extra).

Es werden also 2 Mikrophone gebraucht (+ Mischpult).

Bassklarinette bedient ggf. auch das Mischpult selbst.

Der Klang soll sehr laut sein (E-Gitarren-ähnlich.)

Wünschenswert ist ein sehr dunkler Konzertraum mit nur einem (eher schummrigen) Spot auf Musiker:in.

Für den Klarinettenpart ist Permanentatmung hilfreich, wenn nicht notwendig. Um die nötige Intensität im Spiel und große Phrasen zu bekommen, soll Permanentatmung eingesetzt werden. Atmung ansonsten möglichst unauffällig und musikalisch integriert.

Fermaten:

Zäsur sehr kurz kurz lang sehr lang

Bassklarinette

schneller, langsamer werden

kurze Note, Vorschlag

schnell so schnell, wie möglich

Viertelton höher, tiefer / bzw. 3/4-Ton

Distorsion

Oktaver Fußpedal OFF Loop play (Loop abspielen) stoprecstop rec ON

minimal höher, tiefer

vib. vibrato gliss. glissando + slap

Klappengeräusche

Multiphonic (ad lib.)

Bassklarinette

Bassklarinette ist in B notiert.

»implicated amplification«

Sarah Nemtsov (2014)

für Bassklarinette (B) und Elektronik

[extension c zu

„ZIMMER I-III“ (2013)]

Spieler:in sitzt. Instrument ist verstärkt. Spieler:in bedient über Fußpedale drei Effektgeräte: Loopstation, Octaver, Distorsion. auf Boden. Fußpedale sollten geräuschvoll getreten werden − ggf. Verstärkung (Mikro) für die Pedale.

Neben den Pedalen ggf. Holzplatte

Zügig, vorwärts - aber nicht hektisch - schnell

gliss. non legato! etwas „seltsam“

Octaver ON

Klappengeräusche:

mehrere Finger gleichzeitig, ggf. + etwas Zungengeräusch

(sempreposs.)

Flz. 3 (ad lib.) wdh. 7-13x

etwas unregelmäßig

LOOP - aufnehmen abspielen (LOOP) (STOPP) a tempo (LOOP)

LOOP ist lauter (hier) als Live-Klarinette

(runder Klang, voll) Multiph. gliss.

Schnell ( = 100 - 120) (dist.)

ON (LOOP) (abspielen, kurz) (OFF)

(sempre „marcato“) (Octaver)

Flz.
M.

„quasi störend durchbrechend“ *

* Triller mit irgendeiner Klappe

Zahnton - instabil (und etwas Multiphonic-artig „brechen“ lassen)

ca. 5-7x
(LOOP aus)
(LOOP)
[ggf.

(ca. 9'')

mit Zeit (Ausdauer) gliss. abspielen

LOOP aufnehmen

LOOP OFF (Neue Phase)

Stopp LOOP-Aufn. gliss. + neuen LOOP aufnehmen abspielen Octaver (ON) (ca. 13-15'') (weich ansetzen)

(Zahnton)
Flz. dolce

abspielen

abspielen gliss.

Octaver OFF (Distorsion bleibt)

AKKORD:

ca. 10''
bisb.
Flz. + Multiph.
gliss.
bisb.
(scharf)

bewegt (vorwärts) (aber nicht eilig) sempre poco marcato

(auf Akkord spielen)

slap sempre

3:4 wdh. gliss. ewig wdh. (ca. 3-5x)

cresc. ca. 5x ad lib. um 1 (30 - 45'') ab und zu + [ 1x ] weiter Ped. zu lang oder zu kurz + 5-7x

* weiteres, aber kaputtes bzw. nicht angeschlossenes Pedal rechts − oder Boden bzw. Holzplatte

cresc. Sy. 5965/01

LOOPAkkord OFF

etwas Zungenschlag ( ) − aber kaum Ton − Klappenger. − perkussiv

Bassklarinette poco a poco dim. − aber Klappengeräusch dabei cresc.

wiederholen 5-11x (ad lib.)

wiederholen (ad lib.)

poco(marcato) 3

marcato poss.

etwas Zungenschlag ( ) − aber kaum Ton − Klappenger. − perkussiv

wiederholen 5-11x (ad lib.)

Bassklarinette poco a poco dim. − aber Klappengeräusch dabei cresc. poss. 3

wiederholen (ad lib.)

Kompositionsauftrag des Decoder Ensembles

finanziert durch die Ernst von Siemens Musikstiftung

UA: 3.4.2020, Jonathan Shapiro –Deutschlandfunk Köln, Forum neuer Musik

für Jonathan

Je länger man vor der Tür zögert, desto fremder wird man.

(Franz Kafka)

Pseudo-Drumset: Hi-Hat

OpernGong Crash Tam-Tam Ride

Ruhig - fließend

= ca. 74 - 80

Tam-Tam + Metallkette (leichte Präparation) (mit montierter Fußmaschine)

Sarah Nemtsov

für Schlagzeug solo »Tür« (2020)

Ridebecken

Hi-Hat (nur Fuß) offen geschl. halb Chin. Operngong gliss. aufsteigendauf Ständer wie Snare 18''-20''

Crashbecken 14''-16''

Kante (Rand)

R = Rand

M = Mitte

N = normal + 2 Sticks

Fermaten:

(kurz)

(lang)

7 Kuppel N R M

3 (Kante) hiermit Spitze) (Stickord.

N R R

Kuppel

Zügig, vorwärts, fließend (più mosso) ( = ca. 90 - 100)

entlang Beckenrand („schaben“) quasi marcato ( ) stoppen am Rand [senza espr.]

(immer bei Pause - quasi Freeze)

(Fuß)
(Fuß)

senza espr.]

entlang Beckenrand („schaben“) quasi marcato ( ) stoppen am Rand

(immer bei Pause - quasi Freeze)

(Fuß)
(Fuß)

Installation

für Subwoofer, Zuspiel, Ventilator, Mikrophon, Lautsprecher und Leuchtstoffröhre

Kompositionsauftrag der Ruhrtriennale für das Projekt „HAUS“

UA: 31.8.2022, Ruhrtriennale, Turbinenhalle Bochum

I have a deeply hidden and inarticulate desire for something beyond the daily life.

(Virginia Woolf)

Lautsprecher

Ventilator

Mikro

»KELLER«

Installation (2022)

für Subwoofer, Zuspiel, Ventilator, Mikrophon, Lautsprecher und Leuchtstoffröhre

Leuchtstoffröhre

Aufbau im Keller, Schacht, Mulde, Kammer, an Treppe, hinter Wand o. ä. –

Subwoofer-Klänge möglichst von unten –ggf. unsichtbar.

Ventilator und Leuchtstoffröhre sichtbar.

ZUSPIEL ž Subwoofer: drones (sehr tiefe Frequenzen, wabernd, mit Interferenzen, beatings und Pausen – ca. 5 Minuten – im Loop)

Ventilator ž mikrophoniert ž Lautsprecher (Ergebnis tiefes Brummen – ON+OFF – Dauern zufällig programmiert. ON 7″–70″, OFF 4″–40″, sowie ON-OFF-ON-OFF usw.

Leuchtstoffröhre: ebenfalls zufällig programmiert. ON+OFF (siehe Ventilator), sowie FLACKERN – ggf. extra mikrophoniert.

Sy. 5965/01

Subwoofer Tape

Lautsprecher

Ventilator

Mikro

»KELLER«

Installation (2022) Sarah Nemtsov

für Subwoofer, Zuspiel, Ventilator, Mikrophon, Lautsprecher und Leuchtstoffröhre

Leuchtstoffröhre

Aufbau im Keller, Schacht, Mulde, Kammer, an Treppe, hinter Wand o. ä. –

Subwoofer-Klänge möglichst von unten –ggf. unsichtbar.

Ventilator und Leuchtstoffröhre sichtbar.

ZUSPIEL ž Subwoofer: drones (sehr tiefe Frequenzen, wabernd, mit Interferenzen, beatings und Pausen – ca. 5 Minuten – im Loop)

Ventilator ž mikrophoniert ž Lautsprecher (Ergebnis tiefes Brummen – ON+OFF – Dauern zufällig programmiert. ON 7″–70″, OFF 4″–40″, sowie ON-OFF-ON-OFF usw.

Leuchtstoffröhre: ebenfalls zufällig programmiert. ON+OFF (siehe Ventilator), sowie FLACKERN – ggf. extra mikrophoniert.

Subwoofer

für 3 Musiker:innen

[1 (Pianist:in) = Toypiano und Minisynthesizer, 2 = Monotron Delay 3 = Monotron]

Sarah Nemtsov

entstanden für den Abend „Roses for my funeral“

(Forum neuer Musik, Deutschlandfunk, April 2020) im Auftrag vom Decoder Ensemble –

finanziert durch die Ernst von Siemens Musikstiftung

UA: 3.4.2020 – Decoder Ensemble – Forum neuer Musik, Deutschlandfunk Köln

One need not be a Chamber – to be Haunted –

One need not be a House –The Brain has Corridors – surpassing Material Place

Far safer, of a Midnight Meeting External ghost Than its interior Confronting That Cooler Host.

Far safer, through an Abbey gallop The Stones a’chase –Than Unarmed, one’s a’self encounter –In lonesome Place –

Ourself behind ourself, concealed –Should startle most –Assassin hid in our apartment Be Horror’s least.

The Body – borrows a Revolver –He bolts the Door –O’erlooking a superior spectre –Or More –

(Emily Dickinson)

Besetzung/Setting:

1: Toypiano (2 Oktaven c‘-c‘‘‘) und ein Minisynthesizer/Kinder-Keyboard (mit verschiedenen Klängen – z. B. Casio-S46 mit 32 Tasten, f-c‘‘‘)

Das Keyboard wird auf das Toypiano gelegt. Somit werden die Instrumente von Pianist:in quasi zweimanualig gespielt (in der Regel linke Hand Toypiano unten und rechte Hand Casio oben).

Beide werden verstärkt (mit 2 Mikros, evtl. Kontaktmikros und 1-2 Lautsprecherboxen) – außerdem wird nach Möglichkeit dass Toypiano zusätzlich mit ring modulator verfremdet – dazu kann ein analoges Effektgerät (ring thing z. B.) verwendet werden (ein subtiler, irisierender ringmod-Klang sollte gesucht werden, gerne können auch ein paar Mal die Presets im Stück wechseln). Denkbar ist aber auch ring modulation via Live-Elektronik. Es ist aber auch möglich, ohne den Verfremdungseffekt das Stück aufzuführen.

2: Korg Monotron Delay – Miniklinke Ausgang – 1 Lautsprecher

3: Korg Monotron – Miniklinke Ausgang – 1 Lautsprecher (das einfache Korg Monotron, das von Komponistin zu erhalten ist oder gebraucht, derzeit leider nicht mehr im Handel. Zur Not kann aber auch ein zweites Korg Monotron Delay verwendet werden oder ein Monotron Duo im glissando Modus. Theoretisch könnten beide Monotron-Effekte auch nachgebaut werden, aber mir gefällt hier auch der performative Aspekt, das kleine Gerät).

Aufstellung:

Musiker:innen sitzen möglichst auf Teppichen auf dem Boden oder auf kleinen Kinderstühlen – bescheiden – mit kleinem Spot, wenig Licht – im Kreis (Dreieck) bzw. Halbkreis – intime Atmosphäre.

Komposition:

„Kammer“ ist eine Neuinstrumentierung und Neukomposition von „Zimmer IV“ aus dem Jahr 2019. Beide Stücke bestehen unabhängig voneinander. „Zimmer IV“ ist jedoch nur im Kontext von „Zimmer I-III“ (2013) zu denken – in der Schichtung für 12 Musiker:innen.

„Kammer“ kann für sich stehen. Es ist zwar im musikalischen Material zum Teil auf „Zimmer IV“ bezogen, jedoch als Komposition eigenständig und ist speziell für den Abend „Roses for my funeral“ (Decoder Ensemble/DLF Forum neuer Musik 2020) entworfen und komponiert worden.

mini-synth./Keyboard (Kinder) 32 tasten – z. B. Casio (46)

Toypiano ] ] ž verstärkt ž verstärkt & verfremdet ad lib. (ring thing)

Casio Toypiano ] zweimanualig ž ž

+ 2 Korg Monotrone (Delay + ord. bzw. Duo)

Minisynthesizer

= ca. 120, schnell

Casio sound 02 (Keyb.) or 39 (pseudo-Harfe)

Korg Monotron Delay Toypiano poco

Monotron 1

Korg Monotron *

Monotron 2

pitchrateint.cut offpeak

»KAMMER«

(2020) Sarah Nemtsov

für drei Musiker:innen

rateint.autotimefeedback (Tonhöhen sind im Resultat nur ungefähr − oft sogar anders in Verlauf)

* das normale - ossia: Duo in gliss. modus oder Delay abgewandelt mod pitch mod Sy. 5965/01

(pitch) pitch cut off cut off

(rhythmisch umschalten)

mod. cut offpitchrateint.cut offpeak rate

3-7x
3-7x
3-7x

* Wdh. an Monotrone anpassen - ggf. variieren mod. pitch pitch rate int.cut off peak

* Casio sound 72 (synth.) 8va bassa:

M.

für zwei Windmaschinen

(Performer:in 1: Windmaschine/Orchesterinstrument, Wind whistle, Malerfolie –

Performer:in 2: Theaterwindmaschine/elektronisches Gebläse)

für zwei Windmaschinen

(Performer:in 1: Windmaschine/Orchesterinstrument, Wind whistle, Malerfolie –

Performer:in 2: Theaterwindmaschine/elektronisches Gebläse)

Kompositionsauftrag der Ruhrtriennale für das Projekt „HAUS“

UA: 31.8.2022, Ruhrtriennale, Turbinenhalle Bochum

We carry our homes within us which enables us to fly.

(John Cage)

»LUKE«

für zwei Windmaschinen (2022)

Performer:in 1

Windmaschine (Orchesterinstrument: Holztrommel mit Kurbel, mit Stoff bespannt)

Wind whistle (klein, pfeifenähnlich, Metall – mit Mund zu spielen; „hängt“ im Mund wie Zigarette, wenn nicht gespielt...)

Malerfolie (auf dem Boden: Performer:in steht darin – mit dem Fuß zu spielen)

9 Der Anblick soll durchaus etwas Absurdes haben!

Performer:in 2

Theaterwindmaschine (elektrisches Gebläse – stark – mind. 2 Geschwindigkeiten, lieber mehr – mit Nebelmaschine kompatibel)

9 Live „gespielt“ (gerne unsichtbar – nur Maschine auf der Bühne) – auch programmiert wäre denkbar – mitunter wird durch Theaterwindmaschine auch Malerfolie in Bewegung versetzt.

Nebelmaschine ad lib.

Performer:innen 1+2 stehen einander auf Bühne wie in einem Zweikampf gegenüber.

KAMMERMUSIK.

Jeweils Spot für Performer:in.

Sy. 5965/01

Performer:in 1

Windmaschine, Wind whistle, Malerfolie

Folgende Module können frei kombiniert werden, wiederholt, ergänzt etc. – im Zusammenspiel mit der Theaterwindmaschine/Performer:in 2: agieren, reagieren, zuhören, stören, Kräfte messen, aufgeben, „singen“-„lachen“-„tanzen“ oder „wüten“ – FREI!

Dauer zwischen 5–12 Minuten.

Ein Modul kann dabei zwischen 4 und 40 Sekunden dauern – immer variieren, sich selbst überraschen.

Außerdem Pausen zwischen Module einbauen (ab und zu):

Zäsur < 1″–2″

sehr kurz 2″–4″

kurz 4″–7″ lang 7″–11″

sehr lang 11″–30″

Folie (Malerfolie − Fuß bzw. Füße − auf dem Boden)
Windmaschine (Holzkurbel mit Stoff)
Wind whistle (Mund)

(ggf. mit Fingernägeln oder Bürste

auf Stoff der Windmaschine) (etc.)

mit Bürste, Fingernägeln o. a. auf Stoff − wie Schreibgeräusche − ad lib. Wind whistle dazu (etc.)

Lachen (ad lib. mit Wind whistle + Stimme)

quasi(poss.) zwischen fast regelmäßig und ziemlich unregelmäßig changieren

− Geräusch (Windmaschine + Fußbewegung unisono)

+ Stimme (summen) (sanft)

(+ „Töne“ „anstoßen“) quasi − ruckartig, wild, wirr

Performer:in 2

an Theaterwindmaschine (starkes elektrisches Gebläse)

- nach Möglichkeit Windmaschine „unsichtbar“ steuern - Gebläse muss mindesten 2 Stärken haben (piano + forte), ggf. gerne mehr.

Module (frei) – jeweils piano und/oder forte

[IMPROVISATION – je nach Gerät]

Gebläse/Windmaschine regt mitunter Malerfolie von Performer:in 1 an. Windmaschine kann gerne auch wie eine Puppe bewegt werden. Ad lib. kann Nebelmaschine involviert werden. (usw.)

Schichtung für 8 Musiker (2013)

für das Ensemble Adapter – und Wolfgang und Rike

CopyrightbyG.Ricordi&Co./Forperusalonly

I do not know myself sometimes, or how to measure and name and count out the grains that make me what I am.

Virginia Woolf – „The Waves“

ZIMMER I-III (2013) Schichtung für 8 Musiker

Zimmer I, II, III können jeweils für sich gespielt werden oder zusammen – als Schichtung.

Dabei ist Zimmer I zentral, dazu kommen (simultan) Zimmer II und III, Zimmer I kann aber auch nur mit Zimmer II oder nur mit Zimmer III kombiniert werden.

AUFSTELLUNG

Mögliche Aufstellung für Zimmer I-III – je nach Raum gern auch Ausnutzung von Möglichkeiten jenseits der (frontalen) Bühne – um das Publikum herum etwa. Musiker:innen sollten aber immer sichtbar bleiben (ggf. Podeste).

Streichquartett

Duo Bassfl./Basskl.

Bassflöte

Harfe+Kaosspad (Streichquartett) (Publikum)

Bassklarinette

Harfe+Kaosspad (Bassflöte) (Bassklarinette)

(Publikum)

Streichquartett

Harfe+Kaosspad (Publikum)

EINSÄTZE, STRUKTUR

Zimmer I – Harfe solo spielt solistisch, gibt ggf. ab und zu Einsatzzeichen an das Duo oder an das Quartett.

Zimmer II und III – Duo und Quartett haben jeweils 7 Abschnitte, die – werden die Zimmer für sich allein aufgeführt – direkt aufeinanderfolgen.

In der Schichtung sind die Abschnitte in ihren Einsätzen an das Zimmer I (Harfe) gebunden, ansonsten jedoch nur lose koordiniert, im Ergebnis ist die Schichtung also jedes Mal etwas anders!

Für die Einsätze folgen Duo und Quartett der Harfe, spielen aber ansonsten autark – die Schichten stehen für sich, wenngleich sie auch aufeinanderbezogen sind.

Das musikalische Reagieren auf die jeweils anderen Schichten (dabei durchaus impulsiv – oder sich auch mal zurücknehmend – je nach dem...) erfolgt aus dieser „individuellen“ Sicht.

Ergänzung, Kommentar, Bereicherung – Echos und Resonanzräume entstehen, Entlegenes wird verknüpft. lmmer wieder gibt es darin aber auch aggressive Momente: eine Schicht kann etwa eine andere „auslöschen“, überschreiben oder zerschneiden. [Das gilt speziell auch für das Ende von Zimmer III, wenn das Streichquartett quasi zu sich kommt].

Die Positionierung auf der Bühne, die Kombination der drei Ensembles/Zimmer und im Musizieren die mitunter „autistische“ Gleichzeitigkeit trägt in sich etwas Theatrales, ja: Seltsames. Das Theatrale soll aber ansonsten nicht weiter forciert werden!

Simultaneität ist hier auch als Bild unserer Gegenwart und Gesellschaft zu verstehen, das Einzelne (und Einsame) im Gemeinsamen, das Komplexe, Paradoxe, gar Absurde und zum Teil Unverständliche, zugleich das hoch Sinnliche – und Schöne.

Der Epilog ist ad libitum und kann auch weggelassen werden. Spielt Harfe mit dem Kaosspad (Zimmer I) den Epilog, so setzt der Epilog direkt ein [nachdem das Streichquartett Zimmer III beendet hat. In diesem Fall soll in der Schichtung aber auch unbedingt das Streichquartett seinen Epilog dazu spielen. Harfe bleibt am Ende übrig (stimmend) – alle anderen verharren bis zum Schluss].

Schichtung Zimmer I-II

Duo Bassflöte und Bassklarinette – Einsätze:

I T.32 von Zimmer I

II T.37 von Zimmer I

III ca. T.65 von Zimmer I

IV ca. T.77 von Zimmer I

V T.94 (genau) von Zimmer I

VI T.122 von Zimmer I (Stopp T.124)

VII ab T.172 von Zimmer I – Ende offen – Tacet (verharren)

für (verstimmte) Harfe und Kaosspad

Sarah Nemtsov

für Gunnhildur und Matthias

Something now leaves me; something goes from me to meet that figure who is coming, and assures me that I know him before I see who it is. How curiously one is changed by the addition, even at a distance, of a friend. How useful an office one’s friends perform when they recall us. Yet how painful to be recalled, to be mitigated, to have one’s self adulterated, mixed up, become part of another. As he approaches I become not myself but Neville mixed with somebody — with whom? — with Bernard? Yes, it is Bernard, and it is to Bernard that I shall put the question, Who am I?

(Virginia Woolf – „The Waves“)

Harfe

Harfe solo – der Klang wird mit Kontaktmikrophon (pickup) abgenommen und geht direkt in das Kaosspad, wird durch das Kaosspad verstärkt.

Kaosspad auf Tisch, Musiker:in sitzt, Lautsprecher unter bzw. neben dem Tisch.

Der Klang (inklusive der Kaosspad-Effekte) sollte ausgewogen sein – nicht „Harfe plus“ – sondern es sollte beides zu einem Klang verschmelzen.

Kaosspad ist sozusagen die „Präparation“ der Harfe.

Kaosspad sitzt Harfe gegenüber, der Abstand nah, jedoch so, dass kein feedback entsteht, sie sollen aber als Duo wahrgenommen werden.

Gleichwohl ist es auch ein Solo für Harfe – Kaosspad folgt.

4 Saiten der Harfe werden im Vorhinein verstimmt: G, H, C, D1.

1 Saite wird vorher (oder während des Stücks) mit Haarklammer oder honeyspoon präpariert: A2.

Außerdem wird ein Stimmschlüssel benötigt, um während des Stücks Saiten zu verstimmen (siehe Partitur), insgesamt werden so 17 Saiten verstimmt.

Kaosspad – KP3 (Korg K AOSS PAD 3 – 1 Musiker:in, ggf. Schlagzeuger:in)

Kaosspad hat 8 Grundeinstellungen und wird von dort je nach Angabe weiterverstellt (siehe Partitur).

1 dlY.2

2 FL.12 (radio filter)

3 drM.6 (drumpad – auch drM.3, 4, 5)

4 Md.10 (distortion)

5 Grn.1 (grainshifter – auch Grn.2, 3, 4, 5)

6 Mod.7

7 LP.13

8 dL.15 – LF.22

Beim Wechseln zwischen den Filtern ad libitum hold-Taste verwenden.

Während des Stücks werden 4 Abschnitte (Harfe) gesampelt – für Loops. Je nach Angabe 8″ bzw. 4″ lang. Damit sie als Loops funktionieren, einen Ton abspielen lassen, dann stopp (siehe Partitur).

Sollte das Sampeln (speziell auch in der Schichtung mit Zimmer II und III) problematisch sein, können die 4 Samples auch vorher aufgenommen werden.

Außerdem wird ein vorproduziertes mp3 (Zuspiel im Kaosspad) benötigt:

Harfe Takte 177-Ende (ohne Epilog).

Das Zuspiel setzt dann auch in T. 177 ein, Harfe spielt dazu quasi synchron (die Asynchronität ist einkalkuliert und erwünscht). Zusätzlich die Effekte – nach Angabe.

Für die Bewegungen auf dem Kaosspad-touchpad ungefähr den graphischen Angaben in der Partitur folgen, diese nachempfinden – obere und untere „Register“, Bewegungsrichtungen, Bewegungsarten, Tempi usw. Bei allem ist aber Improvisation (hier = Interpretation) möglich.

Epilog ist ad libitum und kann auch weggelassen werden.

Fermaten:

Zäsur sehr kurz kurz lang sehr lang

schneller werden

langsamer werden

kurze Note

schnell

so schnell, wie möglich

vib. vibrato

gliss. glissando

p.d.l.t. près de la table

p.d.l.ch. près des chevilles

bisb. bisbigliando

Triller bzw. bisbigliando zwischen 2 Saiten

mit Fingernagel zupfen

norm. normale (Spiel-Position auf den Saiten gemeint)

ord. ordinario (Spieltechnik)

dämpfen (Töne immer klingen lassen, wenn kein Zeichen steht)

„Bartók“-pizz. (Saite anreißen und dann auf das Holz schnellen)

Korpus schlagen (perkussiv)

mit der flachen Hand

Cluster auf den Saiten (mit Hand – unbestimmte Töne, ungefährer Ambitus angegeben)

nachfedern/scheppern durch die Präparation

buzzing sound

Bei Flageoletts wird sowohl die Saite angegeben, auf der das Flageolett gespielt werden soll (untere – „normale“ Note), sowie der gewünschte, klingende Flageolett-Ton (Raute), dabei handelt es sich je nach Abstand zur Grundnote um ein Oktav-, Quint-, Doppeloktav- oder auch Terz-Flageolett.

schneller werden

langsamer werden

kurze Note

schnell

so schnell, wie möglich

vib. vibrato

gliss. glissando

p.d.l.t. près de la table

p.d.l.ch. près des chevilles

bisb. bisbigliando

Triller bzw. bisbigliando zwischen 2 Saiten mit Fingernagel zupfen

norm. normale (Spiel-Position auf den Saiten gemeint)

ord. ordinario (Spieltechnik)

dämpfen (Töne immer klingen lassen, wenn kein Zeichen steht)

„Bartók“-pizz. (Saite anreißen und dann auf das Holz schnellen)

Korpus schlagen (perkussiv)

mit der flachen Hand

Cluster auf den Saiten (mit Hand – unbestimmte Töne, ungefährer Ambitus angegeben)

nachfedern/scheppern durch die Präparation buzzing sound

Bei Flageoletts wird sowohl die Saite angegeben, auf der das Flageolett gespielt werden soll (untere – „normale“ Note), sowie der gewünschte, klingende Flageolett-Ton (Raute), dabei handelt es sich je nach Abstand zur Grundnote um ein Oktav-, Quint-, Doppeloktav- oder auch Terz-Flageolett.

Harfe *

Schnell

»Zimmer I« (2013) Sarah Nemtsov

für Harfe solo und Kaosspad

Do Re Mi Fa Sol La Si brillante cresc. ggf. I Streichquartett Einsatz geben:

1 dlY.2 (Finger auf touchpad) (+ smooth delay)

Kaosspad

Frei

nicht hektisch, durchaus mit Zeit, dennoch: immer vorwärts

Stimmschlüssel:Saite verstimmen... 1 **

nimmt

Stimmschlüssel

* Harfe: vorher 4 Saiten verstimmen und eine Saite präparieren

** Die Saiten bleiben jeweils im weiteren Verlauf des Stücks verstimmt. Der Einfachheit halber (zur besseren Lesbarkeit) ist die Verstimmung dieser 17 Saiten nicht weiter notiert.( Spielnotation) Die resultierende Mikrotonalität ist aber genauestens einkalkuliert!

einmal spielen lassen nach Aufnahme!

(sempre)

die Saiten 14, 15, 16 Ped.-gliss.

werden vorher verstimmt

14 Ped.-glissando

ggf. Einsatz: II Streichquartett

SAMPLE 4 (sofort stopp) 4 aufnehmen - 8''

(Klang) 16

(gliss.) (gliss.) (Klang tiefer) gegen Korpustable - schlagen

Stimmschlüssel weg

Kaosspad Solo: 11 Module frei - wild - wirr - spielen, wiederholen, kombinieren (dicht)

drM.6)

Korpus - Seiten (Holzklang)

wdh. Module 1-11

verschiedene Positionen table poss.

wdh. Module 1-11

quasi perkussiv auf table

dämpfen

Wechsel (drehen zu)

drM.5 ( )

cresc.
Schnell!

32

ggf. Einsatz geben: I Duo (Flöte / Klarinette) + III Streichquartett

Do Re Mi Fa Sol La Si

( ) Wechsel (drehen zu) 3 drM.3 wdh. Module 1-11 + Tempovariation + Improvisation (reagieren auf Harfe)

( 1 4 Md10 + 2 LOOPS) (wdh. Module)

2 1

nimmt Stimmschlüssel (stimmtvib. verstimmt)

(Md.10) schnelle Bewegung - fast regelmäßig (Alligator o. Paperclip) [A ggf. präparieren:

Honeyspoon o. Hairclip]

(Md.11)

ggf. Einsatz geben: II Duo

fließend

Schnellrhythmisch streng - und doch beweglich (bewegt)

senza Stimmschlüssel

(sempre poco marcato) cresc.

5 Grn.1 (sachte mitgehen)

(auf Position) (stehen bleiben)

mit oberem System Harfe mitgehenschnelle Bewegung - etwas schräg - über Kaosspad (rit.)

Sy. 5965/01

Grn.5 ( ) wechseln zu (drehen)

während Wdh.

H.
La cresc. La Sol Mi Re La Fa 3x

Einsatz: V Duo

(zügig - fließend)

(quasi Verstimmung)

Bewegungen quasi nur senkrecht - hochrunter - mit Harfe (bis T. 107)

- Hilfe für Übergang)

ggf. Einsatz: IV Streichquartett

Mi

(unregelmäßig - quasi rit.)

H.

sempre

Grn.1Grn.4

ggf. Einsatz: IV Duo

quasi mit Harfe (Viertel) mitgehen

Sy. 5965/01 (schräge Bewegungen)

(Korpus - table)
Do Re (Mi Fa Sol) La (Si)
8ba
p. d. l. t.
d. l. ch. − Pendulum −
H.
H.
H.

Stimmschlüssel nimmt

H.

ggf. Einsatz: VII Duo + V Streichquartett

Frei

mit Stimmschlüssel - ggf. aufstehen zum weiteren verstimmen

2 3 4 + ( 8 dL.15) H. (sempre) tief „runter-stimmen“

Tempo wie zuvor

ggf. Einsatz: VI Streichquartett

Harfe spielt quasi-synchron zu Zuspiel

beim “Pendulum” ( bei Wdh. vorheraufgenommen

(ohne Epilog) − (andere Töne, Verstimmung ist genau einkalkuliert)

mp3 quasi synchron mit Harfe (laufen lassen) Harfen solo: T.177 −Ende

H.

Kp.

poco a poco accel.

185 e sempre (quasi) cresc.

mit Harfe “mit-empfinden”

Kp.
H.

ad lib. cresc. molto

ggf. Einsatz: VII Streichquartett Fa

(Stimmschlüssel) EPILOG ad libitum

in Kombination mit Zimmer III (Streichquartett) − weiter Rauschen − 2 FL.12 - bis zum gemeinsamen Epilog ( ).

EPILOG: (ad libitum)

Frei (Saiten ad lib. häufiger anschlagen, auch andere Töne...) mit Stimmschlüssel (und ggf. Stimmgerät)

stimmen Saiten “zurückstimmen” (ggf. aufstehen)

LOOP COLLAGE freestyle - wirr - wechseln, schnipseln in schnellem Tempo

+ ad libitum Harfe frei weiter stimmen - bis alle Saiten stimmen

(kein Arpeggio!)

für (verstärkte) Bassflöte und Bassklarinette – mit Laptops

Sarah Nemtsov

Langsam legst du wieder die Zimmer an, wo du plötzlich wohnst. Die Haustür hat einen Schwung bekommen. Manch ein Balkon geht mitten durchs Herz. Oder ist vorher schon ganz durcheinander, so leicht lässt keine Wäsche los. Aber das meiste ist sowieso oben und ringsherum. Jeder Vogel will gekonnt sein weit und breit, von den Wolken ganz zu schweigen. Jetzt hast du manchmal deinen Mund unter der Hand. Und die Straße untersteht sich weit weg zu führen, umzuspringen mit einer letzten Bedeutung.

(Farhad Showghi – „Die große Entfernung“)

For my room is always scattered with unfinished letters. (Virginia Woolf – „The Waves)

Bassflöte und Bassklarinette (in B notiert) sind verstärkt – mit Kontaktmikrophonen, pickups – Lautsprecher bei den Musiker:innen. Musiker:innen sitzen jeweils an einem Tisch – entweder nebeneinander oder gegenüber. Auf dem Tisch steht bei jedem ein Laptop – unverkabelt, ggf. auch nicht funktionstüchtig. Der Klang (Tippen) wird wiederum auch von Mikros abgenommen (pickups).

Variante (auch in Kombination): 4 Transducer statt 4 (Kontakt-)Mikrophone – 2 Transducer an den Instrumenten – Klang geht „in“ den Tisch (unter Laptops), weitere Transducer von Laptops auf eine Box unter dem Tisch; die Box: Lautsprecher, unverkabelt, ggf. nicht funktionstüchtig.

Flöte und Klarinette sollten das Spielen im dynamischen Bereich pppp immer als Wagnis begreifen – das Risiko des Wegbleibens von Tönen ist einkalkuliert und die Musiker sollten es auf sich nehmen – der Klang sollte brüchig sein, an der Grenze... Zugleich soll die Verstärkung den Klang nah heran holen – wie unter Mikroskop –und das Geräuschhafte verstärken. Eine Ästhetik des Fragilen... das Brüchige, Gebrochene suchen... poetisch und zart... die Kontraste dabei aber setzen und darin Mut zur Hässlichkeit haben.

Die Wechsel zwischen Instrumenten und Laptops lediglich „ausführen“, nicht weiter theatralisieren.

Fermaten:

Zäsur sehr kurz kurz lang sehr lang

schneller, langsamer werden

kurze Note, Vorschlag

schnell

so schnell, wie möglich

Viertelton höher, tiefer / bzw. 3/4-Ton

minimal höher, tiefer

vib. vibrato gliss. glissando + slap tongue ram (Bassflöte)

Klappengeräusche

Multiphonic (ad lib.)

Verhältnis Luft/Nebenluft – zu Ton (normal)

nur Luft

Bassflöte und Bassklarinette (in B notiert) sind verstärkt – mit Kontaktmikrophonen, pickups – Lautsprecher bei den Musiker:innen. Musiker:innen sitzen jeweils an einem Tisch – entweder nebeneinander oder gegenüber. Auf dem Tisch steht bei jedem ein Laptop – unverkabelt, ggf. auch nicht funktionstüchtig. Der Klang (Tippen) wird wiederum auch von Mikros abgenommen (pickups).

Variante (auch in Kombination): 4 Transducer statt 4 (Kontakt-)Mikrophone – 2 Transducer an den Instrumenten – Klang geht „in“ den Tisch (unter Laptops), weitere Transducer von Laptops auf eine Box unter dem Tisch; die Box: Lautsprecher, unverkabelt, ggf. nicht funktionstüchtig.

Flöte und Klarinette sollten das Spielen im dynamischen Bereich pppp immer als Wagnis begreifen – das Risiko des Wegbleibens von Tönen ist einkalkuliert und die Musiker sollten es auf sich nehmen – der Klang sollte brüchig sein, an der Grenze... Zugleich soll die Verstärkung den Klang nah heran holen – wie unter Mikroskop – und das Geräuschhafte verstärken. Eine Ästhetik des Fragilen... das Brüchige, Gebrochene suchen... poetisch und zart... die Kontraste dabei aber setzen und darin Mut zur Hässlichkeit haben.

Die Wechsel zwischen Instrumenten und Laptops lediglich „ausführen“, nicht weiter theatralisieren.

Fermaten:

Zäsur sehr kurz kurz lang sehr lang

schneller, langsamer werden kurze Note, Vorschlag

schnell so schnell, wie möglich

Viertelton höher, tiefer / bzw. 3/4-Ton

minimal höher, tiefer

vib. vibrato gliss. glissando + slap tongue ram (Bassflöte)

Klappengeräusche

Multiphonic (ad lib.)

Verhältnis Luft/Nebenluft – zu Ton (normal) nur Luft

Nemtsov
»Zimmer

II«

für (verstärkte) Bassflöte und Bassklarinette

mit Laptops (2013)

Bassflöte und Bassklarinette sitzen je an einem Tisch mit Laptop (stumm, ggf. kaputt, unverkabelt).

Instrumente liegen neben Laptops − beide (mit pickups) verstärkt.

Instrumente spielen frei, jeder für sich, (dicht) (wirr), in freier Abfolge mit Wdh. ad libitum 11 Module

Il. H.

quasi(sempre), extrem schnell

r. H. (2 Finger) tasten auf Laptop quasi tremolo (2 Daumen) auf Leertaste wirr, schnell über Tastatur Taste klopfen auf Gehäuse neben Tastatur trem. mit Fingernägeln

Instrument:

Klappengeräusche

9 (Griff - 3 Finger mind.) (Einzelklappen) (Instrument)

10 Laptop - Text tippen, zügig, aber nicht zu schnell / hektisch (noch “bedacht”)

“Langsam legst du wieder die Zimmer an, wo du plötzlich wohnst.”

* (aus: Farhad Showghi “Die große Entfernung”, Urs Engeler Editor 2008, S. 43)

schnelles vib. (ggf. bisb.)

(ohne Zungenstoß) (Zwerchfellakzent)

(bisb.)

8tel etwas schneller als Bassflöte, dabei leicht unregelmäßig, unbeständig im Tempo

(Zwerchfellakzent)

(ohne Zungenstoß)

Bkl.
Bfl.
Bkl.
Bkl.
Bfl.
Bfl.

(sub.) gliss. poco vib.

(ggf. Permanent Atmung)

(subito!) (slap) (Doppelzg.) (viel Nebenluft) 8:7 (stacc.) (slap)

(Klappengeräusch marcato possibile beiseitelegen Instrument

Klappengeräusch intensivieren)

Bkl.

Laptop

François Couperin:

tippen: Les barricades mistérieuses

Bkl.

(schreiben:)

Bassflöte: Klappengeräusche

(3 Klappen auf einmal)

“Zimmer” 1 Hand nimmt Bassfl.

(BassKl.)
Laptop
Bkl.
Bfl.
Bkl.
Bkl.
Bfl.
Bfl.
+ Mult. (überblasen)
+ Flz.
Sarah Nemtsov, sub. STOPP
Bkl.

Elektronische Komposition

Kompositionsauftrag der Ruhrtriennale für das Projekt „HAUS“

UA: 31.8.2022, Ruhrtriennale, Turbinenhalle Bochum

»FLUR«

Elektronische Komposition (2022)

Elektronische Komposition:

Zuspiel (ca. 7 Minuten) – kann als Zwischenspiel, auch nur mit einem Ausschnitt, dienen oder als Installation (in Loop). Idealerweise über Transducer an Wänden ausgespielt.

VISION INSTALLATION IN EINEM FLUR bzw. TUNNEL oder SCHACHT

Wände metallisch

Zuspiel Transducer („Flur“)

Schritte werden übertragen (als würde jemand neben einem gehen…) Transducer

Kontaktmikrophon(e) +delay +reverb

Sarah Nemtsov
Sarah Nemtsov

Kompositionsauftrag der Ruhrtriennale für das Projekt „HAUS“

UA: 31.8.2022, Ruhrtriennale, Turbinenhalle Bochum, Sebastian Berweck

Und die Stimme des Sängers Nun in blauender Halle schweigt; (aus Friedrich Hölderlins Dichtermut)

Instrumente/Geräte/Programme

• Anyma phi Physical Modeling Synth Aodyo Instruments (>>>PA)

• MYSTERIA Vocal Synth Native lnstruments (>>>PA – gerne 4 Lautsprecher, 2 hinter dem Publikum, L R der Mysteria Presets gerne als Verräumlichung aufgreifen!)

+ Kontakt (o. a. -Programm)

+ Rolirise (o. a. -Tastatur zum live spielen inkl. x/y-pad und 3 „wheels“ für Effekte noise/overdrive, hacker, resonance (glass), ggf. pitch/glissando mit Abstand None)

+ Volume-Pedal

• Formanta POLIVOKS duophonic, analog (soviet) synthesizer (gerne extra Lautsprecher/Amp – powerful – z. B. Leslie Hammond Speaker o. ä., direkt bei Synthesizer Aufbau)

+ Effektgerät Hall/Reverb (z. B. Eventide Space)

+ Volume-Pedal

• Keyboard – 88 Tasten mit Anschlagsdynamik, pitch wheel und Filtern/Effekten (je nach Gerät), recht konkrete, harte Attacke, release eher sanft mit etwas Hall/reverb

• MAINSTAGE Apple (o. a.) für Gesamtkoordination

MYSTERIA – die beschriebenen Presets sind Vorschläge und können abweichen. Die konkreten Tonhöhen spielen bei den meisten „Vocal clouds“ keine Rolle, wohl aber Timbre, Lage und Atmosphäre. (Lediglich bei der g‘-g-Aura-Stelle und den Sirenen-glissandi spielen Tonhöhen eine Rolle.)

Angespielte Noten/Klänge müssen in der Regel (automatisch) gehalten werden bzw. weiterspielen und dafür ggf. (programmiert oder physisch) fixiert werden.

Ist das nicht moglich oder live insgesamt zu kompliziert, ist es möglich, die gesamte Mysteria-Stimme vorher aufzunehmen und LIVE ALS one-shot SAMPLES über ein kleines Midi-Keyboard abzuspielen (+ einige Regler für live Effekte).

Formanta POLIVOKS – ist es nicht möglich, diesen alten sowjetischen Synthesizer aufzutreiben, kann ein anderer Synthesizer mit ähnlichen Qualitäten verwendet werden, auch ein aktueller – etwa der Moog MiniMoog Synthesizer. Die Zeitangaben sind nur ungefähr und dienen der Orientierung und dem Gefühl für ungefähre Proportionen. Die Performance darf und soll abweichen (in beiden Richtungen, so kann das Stück mehrere Minuten länger dauern oder auch 1-3 Minuten kürzer sein). Insgesamt geht es darum, möglichst interessante und komplexe Klänge und Schichtungen zu erzeugen; braucht eine Stelle mehr oder weniger Zeit, soll darauf intuitiv reagiert werden.

Die Komposition HALLE ist für das Projekt HAUS, Ruhrtriennale 2022, entstanden – die ersten Sekunden können im Kontext des Abends durchaus als Übergang genutzt werden. Ebenso das Ende. Zusätzliche live Klänge oder Resonanzen (erzeugt durch das Ensemble unter der Zuschauertribüne) können ca. ab Minute 11:00 bis 13:30 erfolgen (– oder an anderen Stellen), aber nur in Absprache mit Komponistin.

HALLE kann ebenso entkoppelt vom Zyklus aufgeführt werden – als Synthesizer solo Stück in einem Konzertprogramm in „Hallen“ unterschiedlicher Art. Gerne mit Lichtinszenierung, Nebelmaschine etc.

Das Synthesizer set up wurde in enger Zusammenarbeit mit Sebastian Berweck entwickelt, dem mein Dank gilt.

für Bassflöte, Bassklarinette, präparierte Harfe, Schlagzeug, Verstärkung und (live-)Video

Sarah Nemtsov

für Kristjana, Ingólfur, Gunnhildur und Matthias – für das Ensemble Adapter –in Verbundenheit

UA: 22.10.2017 – Ensemble Adapter – Festival Transit, Leuven, Belgien

This is a dark house, very big. I made it myself, Cell by cell from a quiet corner, Chewing at the grey paper, Oozing the glue drops, Whistling, wiggling my ears, Thinking of something else.

It has so many cellars, Such eelish delvings! U an round as an owl, I see by my own light. Any day I may litter puppies Or mother a horse. My belly moves. I must make more maps.

These marrowy tunnels! Moley-handed, I eat my way. All-mouth licks up the bushes And the pots of meat. He lives in an old well, A stoney hole. He’s to blame. He’s a fat sort.

Pebble smells, turnipy chambers. Small nostrils are breathing. Little humble loves! Footlings, boneless as noses, It is warm and tolerable In the bowel of the root. Here‘s a cuddly mother.

Besetzung

Bassflöte (mit Kontakmikrophon verstärkt)

+ 1 Gong Tonhöhe g, hängend (mit Kondensatormikrophon verstärkt)

+ 1 Blechdose (leere Konservendose) und ein mittelharter Schlägel

Bassklarinette (B) (mit 1-2 Kontaktmikrophon/en verstärkt)

+ 2 Gongs (oder 1 Gong und 1 Almglocke) Tonhöhen gis und fis’ (mit 1-2 Kondensatormikrophon/en verstärkt)

+ 1 Blechdose (leere Konservendose) und ein mittelharter Schlägel

Zwischen Bassflöte und Bassklarinette aufgestellt:

1 bol taoiste (Wasserspringschale mit Wasser) auf kleinem Tisch, mit Tuch daneben für die Hände (wird mit 1 Kondensatormikrophon verstärkt)

Präparierte Harfe (mit 1-2 Kontaktmikrophon/en verstärkt)

+ 2 Gongs (oder 1 Gong und 1 Almglocke) Tonhöhen f und e’ (mit 1-2 Kondensatormikrophon/en verstärkt)

+ mittelharter Schlägel, Bogen und Glas und Stimmschlüssel

Folgende Utensilien werden für die Präparation benötigt:

2 Honeyspoons (Holz), 11 Plastikhaarklammern (mit Plastikzacken und Drahtfeder, in gängigen Drogeriemärkten erhältlich – auf die Saiten gesteckt für gong-ähnlichen Klang), 3 oder mehr Radiergummikeile (stark dämpfender Effekt), 6 Büroklammern (Metall),

1 Fahrradschlauchstück (zwischen bzw. um Saiten gewoben/gewickelt, stark dämpfend), 2 Metallhaarklemmen (quer über Saiten),

1 Bindfaden mit Knoten, an eine Saite geknotet, 4 alte Darmsaiten an 4 Saiten geknotet, unten an diesen Saiten jeweils noch 4 Aktenklammern (rasselnd), evtl. 1 Stück Alufolie (sirrend) – außerdem werden einzelne Saiten verstimmt (siehe hinten).

Schlagzeug

1 (zu) tief gestimmte Floortom (bassdrum-ähnlich, mit Kontaktmikrophon), Snare (minimal tiefer gestimmt, Schnarrsaiten on, mit Kontaktmikrophon), 1 Donnerblech (mind. 2 x 1 m, im Querformat hängend – durch 1 Mikrophon verstärkt), 2 Becken (Ride und Crash, gerne etwas verbeultes Crash, jeweils mit einem Kondensatormikrophon verstärkt, die 2 Mikros für Becken an je einem Ständer, der Ständerarm muss seitlich beweglich sein/bleiben), 2 Sorten Chimes: a) Shellchimes (2 verschiedene nebeneinanderhängend oder ineinander, gerne optisch besonders, auch farbig), daneben b) Glaschimes (darein oder darunter außerdem mehrere Glühbirnen/Glühbirnenchimes, evtl. auch noch einige Glas- oder Porzellanscherben) – für die Chimes-Sammlung reicht wahrscheinlich 1 Kondensatormikrophon. Außerdem werden 2 Gongs benötigt – Tonhöhen d und a, tiefaufgehängt, auf Fußhöhe, sodass sie mit 2 Fußmaschinen (von bassdrums) angespielt werden können (Gongs werden mit 1-2 Mikrophonen verstärkt).

Aufstellung Schlagzeug

Das Donnerblech hängt quer und direkt zum Publikum, der Schlagzeuger (es ist auch die Schlagzeugerin gemeint) steht dahinter mit seinem Aufbau (Trommeln, Becken, Chimes, Gongs und Fotos). Er ist demnach für das Publikum (quasi) nicht zu sehen! Er filmt hinter dem Donnerblech und was er filmt, wird auf das Donnerblech (oder eine andere Leinwand) projiziert. Die anderen Musiker (Bassflöte, Bassklarinette, Harfe) sind sichtbar und neben seinem „Haus“ platziert, sodass Kammermusik möglich ist.

Fotos/Video

Verschiedene Fotos (mindestens 20) ausgedruckt und in mehreren Reihen neben-/untereinandergehängt – es gibt quasi Fotowände und der/die Schlagzeuger/in hat sein/ihr eigenes Haus. Die Fotos werden von Schlagzeuger ausgewählt – bitte fantasievoll und überraschend – Einzelfotos und Dramaturgie in Absprache mit Komponistin, folgende Themen und Motive sind gewünscht: Häuser, Landschaften, ein Haus, auch innen, Treppen, seltsame Gegenstände, Objekte auf Tisch, Kurioses, ein Selfie des Schlagzeugers in einem Spiegel, vielleicht andere Musiker in Landschaft, dazwischen auch dokumentarische Bilder, auch politisch/gesellschaftlich relevantes (aktuelles) Material, merkwürdige Gegenstände oder Konstellationen, bizarre bis verstörende Motive, ein Tier, ein verwahrlostes Kind, eine Ruine, eine Straßenecke, aber auch poetische Bilder, schöne Farben oder spröde Poesie: vertrocknete Pflanzen etc. Die Fotos werden mit einer Minikamera, die an einen Kombischlägel befestigt wird, abgefilmt, so entsteht eine Art Live-Video. Mit der Minikamera gibt es auch weitere Aktionen. Sollte es technisch zu kompliziert sein, ist auch eine Variante mit eingespielten, vorproduzierten Videos denkbar – diese sollten dann aber von (grandiosem) Videokünstler eigens geschaffen werden.

Schlagzeug

Harfe

(Klarinette)

(Flöte)

(Klarinette) (Flöte)

Publikum

Anreger Schlagzeug

Kombischlägel (Filz/Stick) mit Minikamera (siehe oben)

Sticks (Trommelstöcke)

hart

mittelhart

weich

Superball

Taschenlampe c

Bogen

Kreide

Hand/Finger

Faust

Knöchel

Ellenbogen

TECHNICAL RIDER (grob)

>>> für Bläser und Harfe insgesamt 3-5 Kontaktmikrophone und 4-6 Kondensatormikrophone (bei geschickter Aufstellung weniger)

>>> für Schlagzeug 5-6 Kondensatormikrophone und 2 Kontaktmikrophone

>>> entsprechende Kabel/Ständer und Mixer mit genügend Kanälen!

>>> gerne 4 Lautsprecher, 2 auch hinter dem Publikum – der Klang soll sehr groß und physisch sein, dunkel, gegen Ende durchaus sehr massiv und heftig. Zur Not ist auch einen simple Stereovariante denkbar, 4+ Lautsprecher und der Sound insgesamt etwas mehr „sophisticated“ wäre aber wünschenswert. Wenn 4 Lautsprecher vorhanden sind, wird es insgesamt „räumlicher“, außerdem könnte z. B. das Schlagzeug etwas mehr von hinten kommen, gerne kann auch mit einzelnen Signalen gespielt werden, so könnten auch die verschiedenen Gongs im Raum akustisch „verteilt“ werden etc.

>>> außerdem wird ein Videobeamer benötigt, der das (live-)Video (siehe unten) auf das Donnerblech des Schlagzeugers projiziert (ggf. Rückseite weiß gestrichen) – denkbar wäre aber auch eine extra Leinwand neben oder über dem Ensemble, auch eine projektionsfähige weiße (oder quasi weiße, gerne raue) Wand des Saales oder eine transluzente Leinwand (Gaze), die vor dem Ensemble aufgestellt wird, sind denkbar. Das Video entsteht live: es filmt der Schlagzeuger mit einer Minikamera (kabellos), ein und ausschaltbar über Fußpedal (bluetooth o. ä. + ggf. extra Software, Rechner...) – die Minikamera ist an einen Schlägel (Kombischlägel Filz/Stick, näher zur Filzseite) angebracht, damit werden die Schläge, die lnstrumente etc. gefilmt, aber auch Fotos, die extra ausgewählt, ausgedruckt und in eine Reihenfolge/Dramaturgie gebracht wurden – langsam abgefilmt (+Taschenlampe) entsteht eine Art lo-fi-homemade Video. Es wäre auch möglich, statt des live-Videos vorproduzierte Videos einzuspielen. Diese Videos sollten dann aber (hi-fi) von einem Videokünstler geschaffen werden und künstlerisch anspruchsvoll. Es wären dann ca. 4 Einsätze: T. 146, T. 187, T. 192 und am Ende. Videoentscheidung, sowie Fotoauswahl bitte unbedingt mit Komponistin absprechen.

>>> Raum soll möglichst dunkel sein, ggf. schwache Spots auf Instrumente

>>> Pultleuchten und Ablagen

>>> Instrumente und Extras siehe oben

Fermaten:

Zäsur sehr kurz kurz lang sehr lang

Die Tempoangaben sind nur zur Orientierung gedacht, ebenso die Sekundenangaben.

schneller werden

langsamer werden

kurze Note

schnell

so schnell, wie möglich

Viertelton höher, Dreiviertelton höher

Viertelton tiefer, Dreiviertelton tiefer

minimal höher/tiefer

vib. vibrato

s.v. senza vibrato

Bläser slap

tongue ram (Bassflöte)

Klappengeräusche

Multiphonic

Flatterzunge

Zahnton (Klarinette)

Verhältnis Luft/Nebenluft – zu Ton (normal)

nur Luft (aus/ein)

+ Stimme (reinsingen – nach Angabe)

Harfe

Präparation siehe nächste Seite.

vib. vibrato

gliss. glissando

p.d.l.t. près de la table

p.d.ch. près des chevilles

bisb. bisbigliando (Tremolo/Triller zwischen zwei Saiten)

mit Fingernagel zupfen

ord. ordinario (normale Spieltechnik)

dämpfen (Töne immer klingen lassen, wenn kein Zeichen steht)

,,Bartók“-pizz. (Saite anreißen und dann auf das Holz schnellen)

Korpus schlagen (perkussiv)

mit flacher Hand

Cluster auf den Saiten (mit Hand – unbestimmte Töne, ungefähr Ambitus angegeben)

Bei Flageoletts wird die Saite angegeben, auf der das Flageolett gespielt werden soll (untere – „normale“ Note), die Flageoletts klingen 1 Oktave höher. Vereinzelt werden Quintflageoletts über Raute angegeben.

Perk. (s. u.)

(Kl. + Fl. auch hier möglich)

live-Video auf Donnerblech oder extra Leinwand

Publikum

Harfe Präparation + Scordatur:

2 Honeyspoons (Holz)

11 Plastikhaarklammern

3 oder mehr Radiergummikeile

6 Büroklammern (Metall)

1 Fahrradschlauchstück

2 Metall - Haarklammen

4 Aktenklammern

4 alte Darmsaiten (an S. geknotet)

1 Bindfaden mit Knoten (an Saite geknotet) verstärkt über 1-2 Kontaktmikrophone 1-2 Mikros für Gongs +

Schlagzeug

Donnerblech1 Mikro (ca. 1x2 m)

Taschenlampe

Bassflöte

( − außerdem 1-4 Mikros für Gongs etc. Fl. + Kl.)

Bassklarinette

Kontakt- oder Kondensator-

Mikrophon

Honeyspoon (Plastik)

Haarklammern ( ) gummi

Scordatur

Haarkl. (Plastik)

SchlägelBogenGlas 8ba

Darmsaiten

+ Konservendose (Metall, leer)

+ 1 Gong (rechte Seite): g

bol taoïste: zwischen Fl. + Kl. steht auf kleinem Tisch (+ Tuch) Wasserspringschale (mit Wasser)

+ 2 Gongs (rechte Seite): gis + fis'

+ Konservendose (oder Gong und Almglocke)

Radier-Büroklammern Fahrradschlauch

Büroklammern verstimmt Metallhaarkl. 1-2Alufolie

Scordatur Honeysp.

Scordatur

+ AktenKlammer ( )

Haarklammern (Plastik)

Scordatur

Darmsaiten

Haarklammern (Plastik) ++ + AktenKlammer + Radiergummikeile Bindfader + Knoten

++ + 2 Gongs (oder 1 Gong u. 1 Almglocke): f, e' mit 1-2 Mikros

Donnerblech (Ride)

Becken (Crash)

Becken

Floortom Snare (rim)

(viel tiefer gestimmt − Bassdrum-ähnlich)

(ganz leicht tiefer gestimmt)

Video: Kombischlägel − Filz/Stick − mit Kontaktmikrophon mit mittig (mehr Richtung Filz) eine Mini-Kamera drangemacht − kabellos)

Glasschimes + Shellchimes (2 Sorten gemischt)

Glühbirnen

2 Gongs: ad tief gehängt mit Fußmaschinen (von 2 Bassdrums...)

7-8 Mikrophone:

Floortom, Snare, evtl. Donnerblech mit Kontaktmikros, Becken einzeln je 1 Kondensator-Mikro mit je eigenem Ständer, Chimes und Gongs je 1-2 Mikros.

Perkussion

Sarah Nemtsov
»Haus«

(2017)

für Bassflöte, Bassklarinette, präparierte Harfe, Schlagzeug, Verstärkung und (live-)Video

= ca. 72 (- 60)

Flz. slap (Klappengeräusch) (Mikroton mit Ansatz)

Multiphonic (überblasen)

Schattenhafter (mehrere Finger)

Klappengeräusch mit etwas Nebenluft

cluster (mit flacher Hand)

Do Re Mi Fa Sol La Si ord.

mit Hand Becken (tiefer) (Ecke) Donnerblech mit Faust R mit Ellenbogen p. d. l. t. p. d. ch. entlang der Saite mit Fingernagel

3 dead stroke mit Stick: Floortom (rim)

sempre l.v. (immer klingen lassen wenn nicht dämpfen steht)

1 Finger

Schlägel mit live-cam liegt auf Floortom

langsam mit Stick auf rim

quasi legato nur Luft nur Luft! quasi marcato nur Luft

(aus)

Becken: rim - hin u. her marcato entlang sub. 5 Mi La Mi Fa Fa La ord. mit Knöchel auf table klopfen quasi legato (ganz leicht angestoßen) (ganz leicht angestoßen)

(am Metall entlang kreisen)

mit Fingerknochel klopfen

Multiph. (ad lib.)

Schallloch (1 Hand) im Fingernägeln entlang Holz mit schaben / kratzen (nur Luft)

Becken mit einer Sol

unter Mikro: Hand runterbiegen

(verschiedene

Positionen)

Video ON [Kamera filmt quasi Floortom - Fell - unklare Strukturen]

ON + OFF möglichst über Fußschalter (bluetooth pedal o. ä.)

biegen (→ Spektrum)

Becken nach oben (ans Mikro) norm.

Honeyspoonlassen (zwischer Saiten)

hin und her schnellen (ord.) sub.

(mit 2 Fingern)

Finger auf Fell pressen (glissando)

Kamera-Stick auf Fell „rumschieben“

(bewegen − Bild ändert sich)

(Honeyspoon) auf table klopfen ord.

zurückgenommen) bisb. Luft + Klappenger. (vib.)

(wieder bewegen)

Bkl.

Honeyspoon rausnehmen! ablegen

OFF (Video aus)
(rimshot) mit Schlägelstiel cresc.
Kuppel

r.H. schlägt

r.H. nimmt Schlägel

(Gong)(Almgl.)

(norm.) (mit Schlägelstiel - Rattan o. Holz)

mit Ellenbogen

von Becken wegbewegen (nach rechts bzw. links) − rhythmisch (dynamisch) Klang ändern

Mikro ruckartig (hin und her) r l

nur 3. + 7.x (1., 2., 4.-6.x ) )

Gong (mit Händen angeschlagen) Mi

+ Almglocke

nimmt Schlägel

Becken bewegen norm.

Mikro bewegen: ab 4.x

Gong

Almgl. cresc. (Rand Gong)

(1.-3.x )

R Fingertrem.M

knapp vor Kuppel

(wenn möglich) (weg)

Kombi-Camera-Schlägel auf Floortom-Fell bewegen (leicht drehen)

Sy. 5965/01

Perk.

hochnehmen

Luft)

Kamera immer

cam. mit Kombi-Kamera-Schlägel

Richtung Instrumente zeigen lassen!!!

(1.-6.x)

Shell-chimes

(über 7x)poco

1 Hand: frei dazu − unterschiedliche Dauern − wdh. M R (tänzerisch) poco sub.

(sub.) (Schlägel weg) (Schlägel weg)

Schlägel wieder auf Fell liegen lassen

Glass-chimes ab u. zu

ad lib. (mit etwas Klang) bewegen

(instabil - bewegt - brüchig)

(wg. Scordatur klingt h') cresc.

(Schlägel weg) (weg)

Superball auf Donnerblech durch Chimes mit Kombi-Kamera-Schlägel

Druck auf Becken mit etwas

Zahnton

() Sol Slap

1 Hand (filmt:)

oder Schlägel

flüsternd in Flöte “sprechen”

Elemente frei wdh. whistle tones krch krch krch krch

Elemente frei wdh. Luft + Klappen

1 Hand in Schallloch

Fa Sol ab und zu: kratzen

andere (Schreib-)Hand

mit Stick auf Snare + den auf einer anderen Oberfläche schon aufgeschriebenen Text abfilmen.

Ossia: schreiben mit Kreide auf Donnerblech. Schrift wird dabei abgefilmt. Möglichst rhythmisch schreibenGeräusche (Kratzen, Schläge, evtl. Quietschen)

Text leise sprechen (wiedergeben) u. gleichzeitig mit einem Stick auf Snare schreiben: “This is a dark house, very big. I made it myself, cell by cell from a quiet corner, chewing at the grey paper, oozing the glue drops, whistling, wiggling my ears, thinking of something else.”

(Sylvia Plath)

Darmsaite, die an (Stahl-)Saite geknüpft ist,

ziehen und mit anderer Hand zupfen

(possibile)

(Spannung änderngliss.)

“Sssss” Stimme in Schallloch (mit Becken) in 1 Hand beide Darms.

Alle Aktionen filmen:

Schlägel auf Fell dann ablegen, liegen lassen

“Ssssss” “Ssssss” nimmt Faden Mi + mit beiden Händen entlang dem Bindfaden (abwechselnd − kontinuierlich) ziehen / fahren − [Klang wurde von Juliana Hodkinson gefunden − vielen Dank!]

(subtil)” mit Hand auf table (Korpus) schlagen (Hand liegen lassen)

(Schlägel weg)

Kamera vors Gesicht halten
Augen zu − mit Handballen (Becken filmen)
Zahnton

mit Flöte (Ende) langsam

(weg von Gong) am Gong entlang (leicht schaben)

(ossia Schlägelstiel o. Metallstück)

Fa mit Fingernagel

der Saite entlang

* Harfe solo − nicht auf andere warten... für sich... vorwärts... wie ein Tanz...

Schnell, vorwärts (subito) = ca. 104 - 120

Re Mi Fa Sol La Si

(poco ) [TANZ]

Do

möglich)

(Pedal geräuschvollquasi perkussiv treten)

(son xylophonique) leicht uneben (groove)

verschiedene Becken auf Positionen

Becken zu Mikro bewegen

[“Schlägel-Kamera” bewusst auch als Kamera führen − Details (im Schlagen) zeigen etc., nach Möglichkeit] (so bis T. 124)

(Schlägel weg)

(poco rit.) A tempo

(Schlägel weg)

Do
Re
Perk.
(Kuppel)
subito:
(1.x) cresc. Kuppel
3x
Kamera:
La La (possibile) Si La Sol
Sol
La Re Si

unregelmäßiges

(2 / 11 / 2)
verschiedene Griffe
(bisb. 1 / 2 )
tremolo
mit Schlägelstiel (seitlich - Holz)
Chimes
Kreisen auf rim
p. d. ch. gliss.
Zahnton

Frei − Dauer ad lib. − hängt von Video [Möglichkeiten] ab − (bis 1' 30'')

flz. + ab und zu: Doppelzg. Improvisation

ggf. + etwas Frei

ad lib. wdh. flz. Doppelzg.

ggf. ab und zu flz. a tempo

zu:

(ggf. + Variation / etwas Improvisation)

+ Stimme in Schallloch (so hoch wie möglich, erstickter Schrei, krächzend, gebrochen)

Fa (bis 8x) sempre marcato! Sol Do

+ Taschenlampe nehmen (on) ggf. (1 Hand + , andere Hand ) a tempo

Kamera drehen (auf sich, live) - flackerndes Gesicht

VIDEO: Foto bzw. Fotostrecke filmen ( Motive: ein Haus oder Häuser, womöglich seltsame (irritierende bis verstörende) Details, evtl. 1 Foto Schlagzeuger Selfie im Spiegel

live-Video kreieren) Sy. 5965/01

bisb.

oberhalb der Stimmstöcke −

dicht, wirr − Saiten zupfen (untemperierte Töne)

(ausein) durch instrument

natürlich atmen - aus / ein/

ins Schallloch atmen

(quietschend) mit Stick (weiter “filmen”)

I ( = ca. 72 - 60) (weg) noch Faust (Hand hält

2 Gongs mit Fußmaschinen

angeschlagen (treten)

(tiefhängende) Gongs

von Harfe, Fl. + Kl.) (darf sich rhythmisch etwas

Länge hängt von Video (Möglichkeiten) ab... (gemeinsam entscheiden)

(Schlägel weg)

(Schlägel weg)

(quasi) (Schlägel weg - ggf. fallen lassen)

(VIDEO) Foto bzw. Fotostrecke filmen − Fotoauswahl und Konstellation mit Komponistin absprechen. und Details: aus den Gemälden von Elisabeth Naomi Reuter, besonders Augen

z. B.: Häuser, Landschaften, ab und zu seltsame(verstörende, auch politisch relevante, mitunter bizarre) Bilder. (inkl. von Virginia Woolf u. Sylvia Plath)

− vereinzelt auch Musiker auf den Bildern.

(+ Taschenlampe ( weglegen)

1.x tacet

staccatissimo marcato 2-4x spielt

(g ausgehalten, atmen ad lib., cresc.)

tacet

spielt

mit flacher Hand auf table schlagen (eher oben, hellerer Klang)

cresc.

(geschl.) am Beckenrand mit Stick entlang “schaben”

(Konservend.)

(schaben) (Instrument weg)

Bfl. (Instrument weg) mit Dose auf Gong kreisen (schaben) mit Dose auf Gong

nimmt Blechdose

nimmt Blechdose (Konservend.)

(Kuppel) (weg) (Kuppel) geschl. (kurz Chimes bewegen + Bogen nehmen) +

Bkl.

Hände in wasser tauchen

“water sounds”

gibtDose an Klarinette weiter bol taoïste

(ggf. Instrument weg) (2. Dose annehmen)

2 Honeyspoons zwischen Saiten stecken (bis Fermate inkl.)

(Bogen:) + arco

Video -

Vorschlag verfallenes Haus (Ruine)

streichen kurz bevor Klangspectrum “anspricht” - kein Quietschenrauer Klang (wie Atem) weg)( (Donnerbl. mit Ellenbogen) (mehr Klang) + “Hhhh”

(wenn möglich + einatem − subtil − in irgendein Mikro)

Bfl.

Frei - Dauer ad lib. bis 1' Tutti: alles sehr dicht − Aktionen insgesamt dicht und immer aktiv

8 Kl. + Harfe (+ Perk.) - Module frei wiederholen und abwechseln / mischen − variieren − (Fl. + Kl. + Harfe dichte Textur)

beide Hände mit Dosen - irregulär kreisen, ab und zu ruckartig hin und her

Almgl. + Gong

Bkl.

streichen − gepresster, rauer, leicht rasselnder Klang drangeknotete Saite springen lassen

Honeyspoons

H. Do Re Mi Fa Sol La Si

bol taoïste (Wasserspringschale) zum Schwingen / Klingen bringen, Tempo & Dynamik variieren, tendenziell intensiver werden − ab and zuauf Rand schlagen... c

ziehen − gliss. extra Saiten − pizz. der ord. Glas an Saiten möglich − wenn irgend lassen fallen Glas

” gliss. Almgl. + Gong ab und zu

8ba

dazwischen − Gongs (Fußpedale)

ab u. zu − mit größeren Pausen + verschiedene Aktionen auf Donnerblech wenn möglich (wenn Hand frei - oder Video kurz unterbrechen) - poco oder (ggf. Superball! wenn irgend möglich) (+ var.)

Perk. oder oder

(ON)(ggf. + Taschenlampe) VIDEO: Haus, Häuser, ggf. ein verwahrlostes Kind (dokum. Foto) seltsamer Gegenstand (auf) (,) Tisch, Musiker in Landschaft etc.

Sy. 5965/01

Dauer ad lib. − 45'' − 1' 30''

1 Dose fallen lassen

Trichter stecken andere Dose in Bassklarinetten-

Re Kreisen / Streichen ab und zu: La (Obertöne rausholen)

(Module wie zuvor)

VIDEO (wie zuvor - ad lib.) . . . . über Fotos Richtung Donnerblech

ord. 8ba arco (eher später u. sparsam einsetzen) ab und zu buzzing sound buzzing sound + Gong arco auch gleichzeitig + sehr intensiv nur noch Hände streichen

M tremolo (leicht unregelmäßig) R + (Faust)

überblasenMultiphonic

Richtung Publikum halten (eher statisch) Video und Taschenlampe über Donnerblech Taschenlampe in Kamera halten (langsam “blenden”)

„knicken“

Schnell R N 5:4 Sol Saiten halten − arco dran geknotete pizz. gliss. (Bogen weg) (Saiten ziehen) nur 2.x 1.x ( ) La Si Re

Donnerblech anstoßen / hinter Donnerblech „verschwinden“

+ weglegen

(Trio “abhängen”) vorwärts

2 Honeyspoons

8va u. fallen lassen rausnehmen

Dose rausnehmen+Dose fallen lassen (Dose) + Basskl. (ab u. zu ) Sy. 5965/01

ChimesBecken l.v. l.v. heftig!

evtl. hier doch wiedernehmen (wenn nicht zu unbequem + gefährlich (ossia: andere Aktion mit Kamera) ON für Kamera)

Mi Do Mi Do La
Do Re Mi Fa Sol La Si Mi
(kein slap)
(aggressiv)
marcato
Do (Re Mi) Fa (Sol La Si)
(p. d. l. t.)
vib.

wildes “Gequietsche” (+ Stimme evtl.)

(irgendein Ton) + Doppelzunge (nicht koordiniert mit Fingern!) (cresc.)

(Zahnton + ggf. ab un zu höchste (schnelle) „normale“ Töne)

table Sol 8ba buzz

über hohe u. höchste Saiten unregelmaßig − „zackig“ − hin u. her

Mal

(rasend!) + 4-7x 2-5x (oder ca. 8x mehr) + ab und zu 3

Stimme

wild Pedale treten dabei Do Re Mi Fa Sol La Si (senza cresc. / senza dim.) (nicht nach oben enden!) + mit Zunge stoppen (kein slap)

cresc.
cresc.

Subito langsamer ( = ca. 64) Fa (Do Re Mi Fa) Sol (La) Si

1 Mikro eines Beckens rhythmisch bewegen

Mi Sol Mi Mi Re Re Saite geschlagen

anderes Mikro des anderen Beckens rhythmisch bewegen

1 Stick weglegen

[VIDEO ON] ggf.

Stickwechsel − Fermate bzw. Wdh. 1. Takthälfte (wenn nötig) (ossia: statt Hand)

Gong (f)
Almgl. (e')

(Bassklarinette weg) nimmt

Mikro bewegen 8 die 2 Saiten stecken Honeyspoon zwischen

Re La

(ggf.Falls Harfe bzw. wdh. braucht)

La Mi ord. Fa beide Saiten treffen (Schlägel weg) ord.

Mi Mi Sol La auf Fell wischen

Sol
Mi
Sol

freie Hand in Wasser tauchen

andere Hand in Wasser tauchen

Bkl.

Bfl. Frei Fa

(Dauer an Perk. anpassen)

gemeinsamen (komplementären) Rhythmus finden − Schale zum Klingen bringen + Stimme usw. + ab und weg

+ ab und zu Gong / Almgl. am Rand + Summen: g (subtil)

(sempre poco rubato, trotzden irgendwie strong)

Sol Mi La Sol Fa Mi La Mi Fa Mi Do Mi wdh. + poco cresc.

Tür zu buzz

(Tür auf) (aber nicht knallen)

(evtl. auf Snare wischen)

Dauer je nach weg (gerne ungewöhnliche Lösungen − z. B. irgendwo rüberklettern − kaum zu sehen − vielleicht wird das Publikum noch gefilmt im “verschwinden” etc.)

geth mit Kamera filmend − am liebsten backstage raus (ossia durch Konzertsaal − lieber aber “versteckter”)

ON “OFF” Hand vor Kamera

Flöte Gong + Summen: g + ab u. zu (subtil) Sy. 5965/01

freie Hand in Wasser tauchen

andere Hand in Wasser tauchen

gemeinsamen (komplementären) Rhythmus finden − Schale zum Klingen bringen + Stimme usw. + ab und weg

+ poco cresc.

(sempre poco rubato, trotzden irgendwie strong)

(Tür auf) (aber nicht knallen) Tür zu buzz

(evtl. auf Snare wischen)

Flöte Gong + Summen: g + ab u. zu (subtil) Sy. 5965/01 Bkl. Bfl. Frei Fa

(Dauer an Perk. anpassen) poco + ab und zu Gong / Almgl. am Rand + Summen: g (subtil)

Dauer je nach weg (gerne ungewöhnliche Lösungen − z. B. irgendwo rüberklettern − kaum zu sehen − vielleicht wird das Publikum noch gefilmt im “verschwinden” etc.)

ON “OFF” Hand vor Kamera AB geth mit Kamera filmend − am liebsten backstage raus (ossia durch Konzertsaal − lieber aber “versteckter”)

DRUMMED VARIATION

für kein Drumset und Kaosspad

[extension b zu „ZIMMER I-III“ (2013)]

Sarah Nemtsov
(2014)

Act so that there is no use in a center. A wide action is not a width. A preparation is given to the ones preparing. They do not eat who mention silver and sweet. There was an occupation. A whole center and a border make hanging a way of dressing. This which is not why there is a voice is the remains of an offering. There was no rental. So the tune which is there has a little piece to play and the exercise is all there is of a fast.

Gertrude Stein – ,,Rooms” (in ,,Tender Buttons”)
UA: 7.8.2014, Darmstädter Ferienkurse für Neue Musik (Ensemble Adapter) ür

Schlagzeug: kein Drumset

• Hi-hat mit zwei Sägeblattern oder auch einem Sägeblatt und unten einem „Schrottbecken”, scheppernd, krasser Klang

• Metallstück, hängend (eher hoher, durchdringender, unangenehmer Klang)

• Holzstuhl (schlicht, ohne Armlehnen, aber möglichst mit Gitterstäben o.ä. in der Rückenlehne)

• Gummieimer (tief, dumpfer Klang – statt tiefes Tomtom)

• Zinkeimer (durchdringend, komplexer Klang – statt Snare)

• Großer Pappkarton, Umzugskarton o.ä. – mit Fußmaschine (statt bass drum, auch oben und an der Seite zu bespielen)

• Bierkiste (Plastik) mit 24 leeren (Glas-Bier-)Flaschen drin, auf dem Boden (rechts)

• Sticks (Trommelstöcke)

• 1 Jazzbesen

• 2 Metallsticks

Der Klang vom Schlagzeug wird abgenommen (mit mehreren Mikros) und geht direkt ins Kaosspad (wird durchs Kaosspad entsprechend der Angaben verfremdet).

Je nach Raum sollte der „Normalklang” des Schlagzeugs (also durch Kaosspad unverändert) ggf. auch verstärkt werden.

Kaosspad sollte klanglich quasi so präsent wie (kein) Drumset sein.

Kaosspad – KP3 (Korg KAOSS PAD 3 oder KP3+ – es spielt: 1 Musiker:in, ggf. noch Klangregie)

Kaosspad hat 8 Grundeinstellungen und wird von dort je nach Angabe weiterverstellt (siehe Partitur).

1 dlY.2

2 FL.12 (radio filter)

3 drM.6 (drumpad – auch drM.3, 4, 5)

4 Md.10 (distortion)

5 Grn.1 (grainshifter – auch Grn.2, 3, 4, 5)

6 Mod.7

7 LP.13

8 dL.15

Beim Wechseln zwischen den Filtern ad libitum hold-Taste verwenden.

Wahrend des Stücks werden 4 Abschnitte gesampelt – für Loops. Je nach Angabe 8” bzw 4” oder 2” lang.

Sollte das live-Sampeln problematisch sein, können die 4 Samples auch vorher aufgenommen werden.

Für die Bewegungen auf dem Kaosspad-touchpad ungefähr den graphischen Angaben in der Partitur folgen, diese nachempfinden – obere und untere „Register“, Bewegungsrichtungen, Bewegungsarten, Tempi usw. Bei allem ist aber lmprovisation (hier = lnterpretation) möglich.

Fermaten:

Zäsur sehr kurz kurz lang sehr lang

Hi-hat (mit Sägeblatt)

zuoffenhalb nur Fuß Stuhl (Holz) Metallstück

Zinkeimer

Kante

GummieimerBierkiste

Gummieimer Bierkiste mit FußFlaschen darin SitzflächeLehne

Karton (Bass drum) oben (Seite)

Karton (Bass drum)

mit Fußmaschine

KAOSS PAD

Drum Set

Pseudo-Drumset:

Sägeblatt Holzstuhl Metallstück hängend

„Hi-hat“

= ca. 72, heftig

Hi-hat

Metallgeschl. + Fuß

Kaosspad

Stuhl (Sitzfläche)

Zink-Eimer

Karton (Bass drum)

Kiste (Rand) stück

Bass drum (Fußmaschine)

»drummed

variation«

für kein Drumset und Kaosspad (Korg KP3)

[extension b zu “ZIMMER I-III” (2013)]

Pappkarton

„Bass drum“

Eimer (Gummi, Zink) (2014)

Bierkiste (mit 24 leeren Flaschen)

Fuß Stuhl (Lehne)

1 dlY.2 (ungefähr mitgehen in Bewegungen) (reagieren)

Sy. 5965/01

Klang abgenommen (mehrere Mikros) (Kaosspad: Musiker:in).

KP3 Korg

Je nach Raum wird Drumset ggf. zusätzlich verstärkt.

Zink l.v.

Gummi
für David

mit Stick über Flaschen in Kiste

Kante

(nicht nachlassen!)

LUNGA (ca. 20'')

l.v. tremolo mit 1 Stick zwischen Stäben o. ä. der Stuhllehne

gegen Flaschenhälse schlagenimmer andere anschlagen kaleidoskopartig variieren

gegen Flaschen

Kiste an Griff halten und rütteln auf Boden „fallen/knallen“ lassen

1 Sample 1 sofort (in Loops) abspielen + 2 Sample 2: 4'' aufnehmen - sofort (in Loops) abspielen

(Tempo wie Takt 36, ggf. schneller - poss.)

verschiedene Stellen Kiste - Rand

Handballen Kiste anheben auf Boden knallen lassen

(l. H. nimmt Metallstab)

zwei Flaschenhälsen

Metallstab trem. zwischen cresc. (poss.)

Schnell
(senza dim. - eher cresc.)

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