Robert HP Platz
main FLEUR (Echo III)
Bassklarinette/Tenorsaxofon, Schlagzeug, Klavier und Live-Elektronik
Partitur
Besetzung
Baßklarinette / Tenorsaxophon
Klavier
Schlagzeug (1 Spieler)
Live-Elektronik
Dauer: 11'
Die Vorzeichen gelten nur für die Note vor der sie stehen. Alle Instrumente klingen wie notiert mit der üblichen Oktavierung für das Piccolo.
main FLEUR (Echo III) liegt in zwei Versionen vor:
(1) als kleine Fassung für Baßklarinette / Tenorsaxophon, Schlagzeug, Klavier und Live-Elektronik, erhältlich unter der Editionsnummer Sy. 3386.
(2) als große Fassung für Baßklarinette / Tenorsaxophon, Schlagzeug, Klavier, Live-Elektronik und Bläser, erhältlich unter der Editionsnummer Sy. 3436.
FLEUR für Baßklarinette / Tenorsaxophon kann separat aufgeführt werden und ist unter Sy. 3385 beim Verlag erschienen.
Wird main FLEUR (Echo III) im direkten Anschluß an Echo II gespielt, so ist der letzte Trommelschlag jenes Stückes identisch mit dem Einsatz von main
Die Fassung mit Bläsern entstand im Auftrag des Ensembles de ereprijs und ist Wim und Ans Boerman gewidmet.
Uraufführung (kleine Fassung): Bordeaux, 4.11.97
Ensemble Proxima Centauri: Marie-Bernadette Charrier, Corinne Fouquer-Landrevie, Clément Fauconnet, Christophe Havel, mit freundlicher Unterstützung des Goethe-Instituts Bordeaux (M. Hassmann).
main FLEUR (Echo III) schrieb ich 1996-98 als Vorstudie und Rückblick auf den Zyklus up down strange charm. FLEUR für Tenorsaxophon oder Baßklarinette entstand zuerst, unmittelbare Reaktion auf den Tod meines Vaters. main folgte zunächst in einer „kleinen Version“ für Schlagzeug und Klavier mit Live-Elektronik für das Ensemble Proxima Centauri mit Unterstützung des Goethe-Instituts Bordeaux (M. Hassmann).
Vorstudie in wiefern? - ein Komponist ist kein Wissenschaftler; einen exakten Bericht kann ich er nicht vorlegen ...
1998 schrieb ich eine Erweiterung von main für Bläserensemble, Entwicklungen von tôku/NAH (für 2 Blasorchester) und Echo II (für Violine, Klavier, Percussion und Bläser) aufgreifend und weiterführend.
Die größere Fassung mit Bläsern entstand im Auftrag des Ensembles de ereprijs - auf Initiative von Wim Boerman, der dem Ensemble als Dirigent oder als Flötist ("am liebsten Piccolo") verbunden ist. main FLEUR ist so geschrieben, daß seine beiden Fähigkeiten gebraucht werden: wenn es zwei Möglichkeiten im Leben gibt, so soll man beide wählen.
Zeichenerklärung
breite
mittlereVorschlagsnoten, prinzipiell vor der Zeit. Entsprechend den Schwierigkeiten der Ausführung leicht unregelmäßig.
rasche
kurze Fermate
sehr lange Fermate
Für beide Teilstücke geltende Tempoangaben sind zur Deutlichkeit eingerahmt:
In bestimmten Fällen wurde das für Schlagzeug und Klavier geltende Metrum in eckige Klammern gesetzt: z.B [9/8]
Schlagzeug:
Holztrommel
Große Trommel
Großes Becken
Im ganzen Stück wird nur mit den Händen ohne weitere Anschlagsmittel gespielt. Im Einzelnen bedeuten:
Fingerkuppe ganzer Finger, flach geschlagen
Fingernagel
Knöchel (pochen) mit dem Daumen mit der Handwurzel "Fingernagelarpeggio": als einzelner rhythmischer Impuls gehörte äußerst schnelle Aufeinanderfolge (Fingersatz 5-4-3-2) "Fingerkuppenarpeggio" - s.o. mit der Faust
Live-Elektronik
2 Multieffektprozessoren mit vorprogrammierten Effekten (z.B. Lexicon LXP15 oder MPX1) 16-Kanal-Mischpult mit 4 Subgruppen, Mikrophone und PA-Anlage
Aufbau:
Auflistung der Effekte:
1) von 1 bis C: Reverb L1 - Schlagzeug 2) von 3 bis C: Delay 1 - Klavier
3) von C bis 2 nach E: Delay 2 - Klavier 4) von 2 nach E bis G: Filter - Klavier von 2 vor G bis G: Filter - Schlagzeug
5) von G bis H: Delay 3 - Klavier (notierte Akkorde) von 4 nach H bis 1 nach I (=cloche 4): Filter und Reverb - Schlagzeug
6) von cloche 4 bis L: Transposition - Klavier (gehaltenes F am Sampler) Filter - Schlagzeug und Klavier
7) von L bis Schluß: Transposition - Klavier (gehaltenes F am Sampler) Filter - Schlagzeug und Klavier Reverb






