18 Episodes for Orchestra
für Orchester und Zuspiel
2019
Partitur
Sy. 4805/01
ISMN 979-0-2042-4805-6
CopyrightbyG.Ricordi&Co./Forperusalonly
Auftragswerk von Acht Brücken | Musik für Köln, gefördert durch die Ernst von Siemens Musikstiftung
UA: 5.5.2019 Acht Brücken-Festival, Kölner Philharmonie
3 Flöten (2. und 3. auch Piccolo), alle drei spielen auch Kazoo
3 Oboen (3. auch Englishhorn), alle drei spielen auch Kazoo
3 Klarinetten in B (1. auch eine kleine Klarinette in Es, 2. und 3. auch Bassklarinette in B), 1. und 2. spielen auch Kazoo
2 Saxophone (1. Sopran- und Tenor-, 2. nur Tenorsaxophon)
4 Hörner in F
3 Trompeten in B (alle drei spielen auch Kazoo)
3 Posaunen (werden auch mit Klarinetten- oder Bassklarinettenmundstück präpariert)
Tuba (wird auch mit Baritonsaxophon-Mundstück präpariert)
Schlagzeug (4 Spieler)
Schlagzeug 1
1 Große Pauke (F-d)
1 Große Trommel
1 hängendes Donnerblech mittlerer Größe (wird angeschlagen, mit der Hand geschüttelt und gestrichen)
1 großer Gong auf Stativ
1 großes Becken auf Stativ
1 Metallrohr auf einer Ablage liegend, etwa 40 cm lang und ca. 5-10 cm im Durchmesser – wird mit Hammer angeschlagen
1 Eiseneimer, der mit Hammer geschlagen wird
2 Almglocken, in verschiedenen Tonhöhen (unbestimmt)
Glasscheibe (etwa A4, wie zum Beispiel welche, die für Fotorahmen verwendet werden)
1 Antike Zymbel (gis1)
Schlagzeug 2
1 Grosse Pauke (F-d)
1 Grosse Trommel
1 hängendes Donnerblech mittlerer Größe (werden angeschlagen, mit Hand geschüttelt und gestrichen)
1 großer Gong auf dem Stativ, ein kleiner Gong auf dem Stein (z. B. Ziegelstein) bzw. auf einer Keramikplatte liegend
Tom-Tom (mittel)
2 große Becken (eines auf Stativ und eines, das auf die Pauke gelegt und gestrichen wird)
1 Metallrohr auf einer Ablage liegend, etwa 40 cm lang und ca. 5-10 cm im Durchmesser – wird mit Hammer angeschlagen
1 Eiseneimer (groß), der mit Hammer angeschlagen wird
2 Almglocken, in verschiedenen Tonhöhen (unbestimmt)
Glasscheibe (etwa Din-A4, z. B. wie sie für Fotorahmen verwendet werden)
Schlagzeug 3
1 Große Pauke (F-d)
1 Große Trommel
1 hängendes Donnerblech mittlerer Größe (wird angeschlagen, mit der Hand geschüttelt und gestrichen)
1 großer Gong auf Stativ
2 große Becken (eines auf Stativ und eines, das auf die Pauke gelegt und gestrichen wird)
1 Metallrohr auf einer Ablage liegend, etwa 40 cm lang und ca. 5-10 cm im Durchmesser – wird mit Hammer angeschlagen
1 Eisenkanister, auf den mit Hammer geschlagen wird
1 Almglocke, hoch.
Amboss (oder Metallbarren), wird mit Hammer angeschlagen
2 große Stücke Styropor, die aneinander gerieben werden.
Glasscheibe (etwa Din-A4, z. B. wie sie für Fotorahmen verwendet werden)
Schlagzeug 4
1 Große Pauke (F-d)
1 Große Trommel
1 hängendes Donnerblech mittlerer Größe (werden angeschlagen, mit Hand geschüttelt und gestrichen)
1 Tam-Tam
1 Metallrohr auf einer Ablage liegend, etwa 40 cm lang und ca. 5-10 cm im Durchmesser – wird mit Hammer angeschlagen
1 Eisenkanister, auf den mit Hammer geschlagen wird
2 Almglocken, in verschiedenen Tonhöhen (unbestimmt)
Amboss (oder Metallbarren), wird mit Hammer angeschlagen
2 große Stücke Styropor, die aneinander gerieben werden.
Glasscheibe (etwa Din-A4, z. B. wie sie für Fotorahmen verwendet werden)
Anreger für alle Schlagzeuger
Weiche Schlegel
Harte Schlegel
Hammer Superball
Kontrabass-Bogen
Metallstab oder Triangelschlegel
Kleine Stückchen Styropor (etwa 10x10x10 cm), die aneinander gerieben werden
Eine kleine Plastikkiste (z. B. für Büroklammern), mit der der Gong gestrichen wird
2. Schlagzeuger: Ein Stein (z. B. ein Ziegelstein oder eine Keramikplatte)
Klavier
(Braucht einen Metallbarren oder ein Glas, das über die Saiten mittleren Registers bewegt wird)
14 Zweite Violinen
12 Viole
10 Celli
8 Kontrabässe (brauchen auch 8 Superballs)
Elektronisches Zuspiel (Stereo), wird nach dem Zeichen des Dirigenten gestartet und gestoppt.
Aufführungsdauer ca. 15 Minuten.
Die Partitur ist transponierend notiert.
Legende
Die Mikrochromatik wird folgendermaßen notiert:
µ B ˜ Bb 1/4 Ton höher
µ B ˜ Bb 1/4 Ton tiefer
µ B ˜ Bb3/4 Ton höher
µ B ˜ Bb 3/4 Ton tiefer
Holzbläser
O Sehr leise Töne mit einem hohen Luftgeräuschanteil Slap
M
œ Multiphonic, basierend auf der gegriffenen Tonhöhe
Bei Klarinetten und Saxophon:
O überblasen, basierend auf der gegriffenen Tonhöhe
œ
O Kazoo: Ins Kazoo singen, die Tonhöhen sind annähernd notiert. Die männlichen Instrumentalisten können dabei Falsett verwenden, die weiblichen können in Bereich der ersten Oktave bleiben.
O Tongue Ram
Blechbläser
O Lippenglissando: ein hohes quietschendes Geräusch; Tonhöhe nicht kontrollierbar, nur ungefähr angegeben; immer im Bereich der 2. Oktave Slap
O Kazoo: Ins Kazoo singen, die Tonhöhen sind annähernd notiert. Die männlichen Instrumentalisten können dabei Falsett verwenden, die weiblichen können in Bereich der ersten Oktave bleiben.
O Tuba und die Erste und Zweite Posaune benutzen an einigen Stellen Baritonsaxophon- bzw. Klarinettenmundstück. Der Klang lässt sich hinsichtlich der Tonhöhe nicht kontrollieren, ist extrem rau und grob. Die in Klammern stehende Basistonhöhe ist nur als Griff gemeint.
œ
Hörner: Offen o + œœ gestopft o + œ œ
Schlagzeug Spielarten angeschlagen
œ arco (mit Kontrabassbogen) Kreisbewegung ~
œ weiche Wischbewegung
œ gerieben (mit Styropor, Superball)
œ~~~~~
œ Das auf der Pauke liegende Becken mit dem Bogen streichen
Anreger
weiche Schlegel
harte Schlegel
Hammer
Superball (Gummikopfschlegel)
Styropor
Plastikkiste (z. B. für Büroklammer)
Kontrabassbogen
Klavier
) Nimmt einen Metallbarren (oder eine Tasse) und bewegt sie quer über die Saiten des mittleren Registers. Es muss ein hoher «singender» Klang entstehen.
Streicher
- Tapping, die angezeigten Tonhöhen mit der Hand hörbar niederdrücken
œO œ O Naturflageolett-Glissando auf der angezeigten Seite
œ O œ O Kunstflageolett-Glissando, hier zusammen mit dem Glissando der gegriffenen Tonhöhe
o
Semiflageolett (man hört die gegriffene Tonhöhe mit einem sehr hohen Obertonanteil)
¿ ¿ ¿ Streichen mit Unterdruck. Beim Flageolettgriff ändert sich der Griff vom normalen zum Flageolettgriff nur für die Dauer des Werts über dem das Flageolettzeichen steht, danach - Rückkehr zum normalen Griff. &
–1 Hinter dem Steg auf der angezeigten Saite spielen. Bei den Kontrabässen ist arco hinterm Steg immer mit einer Vertikalbewegung vom Steg zum Saitenhalter verbunden.
c.l.b col legno battuto
c.l.salt. col legno saltando (auch hinter dem Steg) arco salt. arco saltando legno e crini gleichzeitig mit Bogenholz und Bogenhaar spielen, sehr weich ?
… arco
œ œ
Korpus
Die angezeigten Saiten (hier G- und D-Saite) gut mit der Hand dämpfen, gleichzeitig eine knarrende Bewegung des an der Saite gepressten Bogens entlang der Saite
œ Cello: die Decke des Instrumentes mit der Handfläche streichen (ohne großen Druck)
œ Kontrabass: die Rückseite des Instruments mit Superball streichen
Tape (1 und 2)
Es gibt zwei Einsätze des Zuspiels mit den Stadt-Geräuschen. Die Idee des Zuspiels besteht im Gedanken eines Perspektivenwechsels: die Orchestermusik soll die Geräuschmauer durchdringen, und gleichzeitig die Geräusche der Stadt imitieren. Im Idealfall sollen die Geräusche der Stadt verwendet werden, in der die Aufführung stattfindet. Das Zuspiel soll vom Dirigenten gestartet werden
18EpisodesforOrchestra
Flöte2
Oboe1
Oboe2
Oboe3
Klarinette1 inB
Klarinette2 inB
Bassklarinette1 inB
Tenorsaxophon1
Tenorsaxophon2
Horn1 inF
Horn2 inF
Horn3 inF
Horn4 inF
Trompete1 inB
Trompete2 inB
Trompete3 inB
Posaune1
Posaune2
Posaune3 Tuba
Perkussion1
Perkussion2
Perkussion3
Perkussion4
Perk.1
Perk.2
Perk.3
Perk.4
Kl.1(B)
Kl.2(B)
Ten.Sax.1
Hn.1(F)
Hn.2(F)
Hn.3(F)
Hn.4(F)
Trp.1(B)
Trp.3(B)
Perk.1
Perk.2
Perk.3
Trp.1(B)
Perk.1
Picc.2
Ob.1
Ob.2
Ob.3
Kl.1(Es)
Ten.Sax.1
Hn.1(F)
Hn.3(F)
Trp.2(B)
Pos.1
Pos.2
Perk.1
Perk.2
Perk.3
Perk.4 Klav. Vl.I (1-7) Vl.I (8-14) Vl.II (1-7) Vl.II (8-14) Va. (1-4) Va. (5-8)
(9-12) Vc. (1-5) Vc. (6-10)
(1-4)
(5-8)
Kl.1(Es)
Kl.2(B)
Ten.Sax.1
Ten.Sax.2
Trp.1(B)
Trp.2(B)
Trp.3(B) Pos.1 Pos.2
Perk.1
Kl.1(B)
Kl.2(B)
Bkl.1(B)
Ten.Sax.2
Hn.1(F)
Hn.3(F)
Trp.1(B)
Trp.2(B)
Trp.3(B)
Bkl.1(B)
Ten.Sax.1
Ten.Sax.2
Perk.1
Perk.2
Perk.3 Perk.4
Bkl.1(B)
Bkl.2(B)
Ten.Sax.1
Ten.Sax.2
Hn.2(F)
Trp.1(B)
Trp.2(B) Tb.
Bkl.1(B)
Bkl.2(B)
Ten.Sax.1
Ten.Sax.2
Hn.1(F)
Hn.3(F)
Pocopiùmossoq=54 pocoapocoaccel.
Kl.1(B)
Bkl.1(B)
Bkl.2(B)
Ten.Sax.1
Ten.Sax.2
Hn.1(F)
Trp.1(B)
Sop.Sax.
Ten.Sax.
Kl.2(B)
Kl.3(B)
Sop.Sax.
Ten.Sax.
Hn.1(F)
Hn.2(F)
Hn.3(F)
Hn.4(F)
Trp.1(B)
Trp.2(B)
Kl.1(B)
Kl.2(B)
Kl.3(B)
Sop.Sax.
Ten.Sax.
Hn.1(F)
Hn.2(F)
Kl.1(B)
Kl.2(B)
Kl.3(B)
Sop.Sax.
Hn.2(F)
Hn.3(F)
Hn.4(F)
Trp.1(B)
Trp.2(B)
Trp.3(B)
Kl.1(B)
Kl.2(B)
Kl.3(B)
Sop.Sax.
Hn.1(F)
Hn.2(F)
Hn.3(F)
Hn.4(F)
Trp.1(B)
Kl.1(B)
Kl.2(B)
Kl.3(B)
Sop.Sax.
Hn.1(F)
Hn.2(F)
Hn.3(F)
Hn.4(F)
Hn.3(F)
Hn.4(F)
Trp.1(B)
Kl.1(B)
Kl.2(B)
Kl.3(B)
Sop.Sax.
Ten.Sax.
Hn.1(F)
Hn.2(F)
Hn.3(F)
Hn.4(F)
Trp.1(B)
Trp.2(B)
Trp.3(B)
Kl.1(B)
Kl.2(B)
Bkl.1(B)
Sop.Sax.
Ten.Sax.
Kl.1(B)
Kl.2(B)
Bkl.1(B)
Sop.Sax.
Ten.Sax.
Hn.1(F)
Hn.2(F)
Hn.3(F)
Perk.2
Kl.1(B)
Kl.2(B)
Bkl.1(B)
Sop.Sax.
Ten.Sax.
Hn.1(F)
Hn.2(F)
Hn.3(F)
Hn.4(F)
Trp.1(B)
Trp.2(B)
Kl.1(B)
Kl.2(B)
Bkl.1(B)
Sop.Sax.
Ten.Sax.
Hn.1(F)
Hn.2(F)
Hn.3(F)
Hn.4(F)
Trp.1(B)
Trp.2(B)
Kl.1(B)
Kl.2(B)
Bkl.1(B)
Sop.Sax.
Ten.Sax.
Hn.1(F)
Hn.2(F)
Hn.3(F)
Hn.4(F)
Trp.1(B)
Trp.2(B)
Va. (7-12)
Vc. (1-5)
Vc. (6-10)
Ob.1
Ob.2
Kl.1(B)
Kl.2(B)
Bkl.1(B)
Sop.Sax.
Ten.Sax.
Hn.1(F)
Hn.2(F)
Hn.3(F)
Trp.1(B)
Trp.2(B) Pos.1
Bkl.1(B)
Ten.Sax.
Kl.1(B)
Kl.2(B)
Bkl.1(B)
Sop.Sax.
Ten.Sax.
Hn.1(F)
Trp.1(B)
Perk.1
Perk.2
Sop.Sax.
Trp.1(B)
Perk.1
Perk.2
FüralledreiSoli:Sopransax,TrompeteundKlavierdieTonhöhennurandeuten,quasi,ausdemNebenraum,nichtsolistisch. DieTonhöhensindrelativ.DieStreicherundSchlagzeugMusikdagegenmussmitnormaleLautstärkegespieltwerden.
Sop.Sax.
Trp.1(B)
Perk.2
Klav.
Trp.1(B)
Perk.1
Kl.1(B)
Kl.2(B)
Sop.Sax.
Trp.1(B)
Trp.2(B)
Trp.3(B)
Perk.1
Perk.3 Klav.
Trp.1(B)
Hn.1(F)
Trp.1(B)
Perk.2
Perk.3
Kl.1(B)
Kl.2(B)
Sop.Sax.
Ten.Sax.
Hn.1(F)
Hn.2(F)
Hn.3(F)
Hn.4(F)
Trp.1(B)
Trp.2(B)
Trp.3(B)
setztdasBarytonsaxmundstückauf
Trp.1(B)
Trp.2(B)
Trp.3(B)
Bkl.1(B)
Ten.Sax.
Hn.3(F)
Hn.4(F)
Trp.1(B)
Trp.2(B)
Trp.3(B)
Kl.1(B)
Kl.2(B)
Bkl.1(B)
Sop.Sax.
Ten.Sax.
Hn.1(F)
Hn.2(F)
Hn.3(F)
Hn.4(F)
Trp.1(B)
Trp.2(B)
Trp.3(B)
Kl.1(B)
Kl.2(B)
Bkl.1(B)
Sop.Sax.
Ten.Sax.
Hn.1(F)
Hn.2(F)
Hn.3(F)
Hn.4(F)
Trp.1(B)
Trp.2(B)
Trp.3(B)
Bkl.1(B)
Sop.Sax.
Ten.Sax.
Perk.1
Perk.2
Perk.3
Kl.2(B)
Bkl.1(B)
Ten.Sax.
Hn.2(F)
Hn.4(F)
Perk.1
Perk.2
Perk.3
Perk.4