STEIN
S 07 | 2016
ZEITSCHRIFT FÜR NATURSTEIN
DAS TRAMINER WUNDER
VOM FELSSTURZ ZUM FUSSBODEN
GESCHWUNGENE FASSADE
PRAKTISCHE KLEINGERÄTE
WEIBLICHE STÄRKE
Kongresszentrum besticht durch außergewöhnliche Form
Handgeführte Maschinen ermöglichen Detailarbeiten
Immer mehr Frauen erobern das Handwerk
INHALT
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Moderne Elemente Geschwungene Fassaden können alte Friedhöfe charakterisieren das auflockern, wenn sie neue Montforthaus in der sich, wie hier in Altdorf Feldkircher Altstadt. Die bei Nürnberg, zurückBekleidung mit Naturnehmen und Herausfornicht stein war eine in den für Vordergrund derung Verarbeiter drängen. und Architekten.
Für Detailarbeiten kommen in Steinmetzbetrieben oft noch handgeführte Maschinen zum Einsatz. Wir stellen einige dieser nützlichen Helfer für die manuelle Bearbeitung vor.
Ein600 unter DenkmalEin Tonnen schwerer schutz stehender Felsbrocken löst sich, Bunker stürzt zu in TalMünchen und kommt wurde renokurz vorbehutsam einem Weingut viertStillstand. und innenHeute mit zum dem Naturstein zieren Platten aus„Fade to Grey“ ausgelegt. diesem Naturstein ein Wohnhaus bei München.
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SCHÖNE WELT DER STEINE 06
Fassadenverkleidung Wie aus eckigen Natursteinplatten eine runde Sache wurde.
STEINE BEARBEITEN 12
Möbel aus Stein Welche Bearbeitungsschritte bis zu einer DesignMöbelkollektion nötig sind.
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Naturstein verlegen Was mit dem Felsbrocken passierte, der fast ein ganzes Wohnhaus zerstörte.
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Manuelle Bearbeitung Für welche Arbeiten sich handgeführte Maschinen und Werkzeuge eignen.
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PR ÜBER GEGEN EF T H L E IN Z E
Ein Megatrend verändert Wirtschaft, Kultur und Politik: Im sogenannten „Female Shift“ erobern Frauen auch das Handwerk. Wir beleuchten die Chancen dieses Wandels für Steinmetzbetriebe.
KUNDEN GEWINNEN 34
Erfolgreiche Positionierung Wie Sie sich als Steinmetz klar positionieren und von anderen Betrieben abheben.
CHANCEN NUTZEN 42
Frauen im Handwerk Warum immer mehr Frauen auch das Handwerk erobern.
PANORAMA 50
Menschen, Termine, Produkte und mehr
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Seitenblicke Glück gehabt
RUBRIKEN 59 60
Vorschau Impressum
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SCHÖNE WELT DER STEINE
MIT SCHWUNG IN DIE MODERNE Wiedergeburt einer Kulturstätte Geschwungene Fassaden charakterisieren das neue Montforthaus im Herzen der Feldkircher Altstadt. Das spricht nicht unbedingt für eine Bekleidung mit Naturstein. Es sei denn, das Gestaltungsvermögen des Verarbeiters ist ebenso groß wie der Gestaltungswille des Architekten. Von Anne Marie Ring
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SCHĂ–NE WELT DER STEINE
Beim neuen Montforthaus harmonieren Jurakalkstein als klassisches Fassadenmaterial und eine moderne Gebäudeform.
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STEINE BEARBEITEN
FUSSBODEN MIT GESCHICHTE Naturstein verlegen Ein rund 600 Tonnen schwerer Felsbrocken löste sich aus dem Hang und stürzte zu Tal. Ein Teil davon kam wenige Zentimeter vor einem Weingut zum Stillstand. Heute zieren Platten aus diesem Naturstein ein Wohnhaus bei München. Von Anne Marie Ring
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STEINE BEARBEITEN
600 Tonnen Gesteinsmasse bahnten sich ihren Weg ins Tal. Dabei entstand ein erheblicher Sachschaden. Wie durch ein Wunder wurde niemand verletzt.
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KUNDEN GEWINNEN
GOLDSTÜCK ODER KIESELSTEIN? Erfolgreiche Positionierung Was kann Ihr Betrieb besser als andere, und wissen Ihre Kunden das auch? Eine klare Positionierung ist für den Steinmetz heute spielentscheidend.
Foto:
Von Annette Mühlberger
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Foto: iStock
KUNDEN GEWINNEN
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CHANCEN NUTZEN
Freude am Tun: Steinmetzmeisterin Sylke Lambert hat sich nach dem Abitur gegen ein Studium und fĂźr die Arbeit am Stein entschieden.
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CHANCEN NUTZEN
AUF DER ÜBERHOLSPUR Frauen im Handwerk Ein Megatrend verändert Wirtschaft, Kultur und Politik: Im sogenannten „Female Shift“ erobern Frauen auch das Handwerk. Das wirkt sich auf den Wertekanon und eingefahrene Denkweisen bei Steinmetzen aus. Von Karin Fink
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rauen geben Gas – auch im Steinmetzhandwerk: Sowohl in der Fachrichtung Steinbildhauer als auch Steinmetz waren die Bundessieger im Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks im vergangenen Jahr weiblich. Der erste Platz bei den Steinmetzen ging an Cécile Verry aus Bayern, der zweite an Joy Schnellenbach aus Nordrhein-Westfalen. Die Nummer eins in der Fachrichtung Steinbildhauer war Verena Boiger aus Bayern, auf Rang zwei lag Jennifer Lynn Ellis aus Rheinland-Pfalz. Den dritten Platz besetzte – als einziger Mann auf dem Treppchen – David Schwindling für das Saarland. Die Ergebnisse im Leistungswettbewerb sind ein Beleg dafür, dass sich inmitten des 21. Jahrhunderts traditionelle Geschlechterrollen aufgelöst haben. Das spiegelt sich auch darin wider, dass sich das Berufs- und Privatleben von Männern und Frauen deutlich verändert hat. Frauen besetzen inzwischen immer häufiger Führungspositionen. Die Bundeskanzlerin, die seit 2005 der deutschen Regierung vorsteht, ist das beste Beispiel dafür. Während Frauen ihre Karriere und eine ausgewogene Work-Life-Balance klar vor Augen haben, streben gleichzeitig Männer danach, mehr Zeit mit der Familie zu verbringen. Die alte Vater-Mutter-Kind-Konstellation weicht damit einem neuen Familienbild, in dem Männer und Frauen gleichberechtigt arbeiten und sich gemeinsam um Haushalt und Kinder kümmern.
Foto: Sylke Lambert
FEMALE SHIFT Diese gesellschaftliche Tendenz bezeichnen Zukunftsforscher als „Female Shift“ und ordnen sie den sogenannten „Megatrends“ zu, die unsere Welt derzeit massiv verändern. Der Female Shift wirkt sich mit dem Megatrend „Demografischer Wandel“ besonders stark auf den Berufsmarkt aus. Künftig müssen sich Arbeitgeber nicht nur um Aufträge, sondern auch um Fachkräfte und Auszubildende bemühen. Dabei werden Frauen eine deutlich wichtigere Rolle spielen als bisher.
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