Die Malerzeitschrift 10/2019
Wissen wie’s geht – wissen was kommt
IM BRENNPUNKT
MOBILE GENERALISTEN DIE UNFASSBARE KONKURRENZ
Feines Tapezieren
Exklusive Papiertapeten richtig an die Wand bringen ■ Spritztechnik
■ Untergründe
■ Trends und Chancen
Unkompliziert zu bedienende Geräte und nützliches Zubehör erleichtern den Einsatz
Lackieren, lasieren, ölen oder wachsen – wie man den Anforderungen gerecht wird
Welche Rezepte gegen den Fachkräftemangel helfen
Einfacher beschichten
Holz im Innenraum
Recruiting
INHALT // AUSGABE 10/2019
10
IM BRENNPUNKT
Mobile Generalisten
26
Technik
Bei der Verarbeitung exklusiver Papiertapeten kommt es auf besondere Kniffe an, damit Kunden das Tapezierergebnis überzeugt
54
46
Beschichtung
Farbmessgeräte
Einfach zu bedienende
Die handlichen Farbton-
Spritzgeräte erleich-
finder sind ein nütztliches
tern den Einstieg in
Tool bei der Farbberatung
die Spritztechnik
KUNDENAUFTRAG //
10
06 72
20
Führung
24
Mitarbeiter
IM BRENNPUNKT //
26
Technik // Tapezieren
Mobile Generalisten
34
Untergründe
Die vier Typen
Udo Hermann meint...
Exklusive Papiertapeten verarbeiten
Farbeimer, Pinsel und Roller und Leiter, das passt alles locker in einen Lieferwagen ‒ fertig ist die rollende Malerwerkstatt. Erkenntnisse einer Baumarktstudie zur Entwicklung und Marktbedeutung mobiler Generalisten im Jahr 2015 führten dazu, dass diese Art der Unternehmensführung für viele ein Thema ist. Fachhandwerker beobachten teils sorgenvoll die Konkurrenz der werkstattlosen Kollegen.
40
Gestaltung
44
Studienprojekt
46
Messtechnik
AKTUELL //
50
Gerüstbau
Meldungen Panorama
54
Beschichtung
4 • MAPPE 10/19
Holz für den Innenraum beschichten Besuch in einem Gemälde Stadt, Farbe, Identität Analog trifft digital
Sicherheit vor allem
Weil Spritzen einfach Spaß macht
100 Jahre Bauhaus
Zum großen Jubiläum der Moderne wurde das Meisterhaus Kandinsky/Klee in Dessau renoviert
64
Recruiting
Dem Fachkräftemangel trotzen ‒ welche Methoden heute Erfolg versprechen, die passenden Mitarbeiter zu finden
Fotos: Alligator, artinspiring/Adobe Sock, Thomas Knappheide, rogistok/Adobe Stock, Bernd Ducke/Mappe, Covermotiv: Bernd Ducke/Mappe
40
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TRENDS UND CHANCEN // 64
Trends erkennen // Recruiting
68
Chancen nutzen // Recruiting
Neue Mitarbeiter sucht das Land Kreative Ideen kommen an
RUBRIKEN // 03 04 18 19 49 57 63 74
Editorial Inhalt Dialog // Mappe Erfa-Gruppe Dialog // MALER DES JAHRES 2020 Partner-Statement Impressum Schaufenster // Materialien und Produkte Malerquellen Vorschau // Heft 11/2019
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ENERALISTEN
MOBILE G IM BRENNPUNKT //
Die Werkstattlosen F
arbeimer, Pinsel und Roller und Leiter,
wagen laufende Kosten für Pacht, Miete und
pflichtigen handwerklichen Tätigkeiten. Jeder,
das passt alles locker in einen Lieferwa-
Betriebsmittel. Wenn der Kunde dann noch
der es sich zutraut, kann einfach ein Reisege-
gen ‒ fertig ist die rollende Malerwerk-
das Badezimmer gefliest haben möchte, ist
werbe anmelden, nicht mal eine Gesellenaus-
statt. Handwerker, die ohnehin fast ausschließ-
das auch kein Problem. Die sogenannten mo-
bildung braucht man vorzuweisen. Im Sep-
lich auf Baustellen und vor Ort beim Kunden
bilen Generalisten sind Allrounder. Sie müssen
tember 2000 hat das Bundesverfassungsge-
tätig sind, sparen mit der Werkstatt im Liefer-
keine Meister sein, auch nicht in zulassungs-
richt entschieden, dass grundsätzlich jedes
10 • MAPPE 10/19
Fotos: Adobe Stock/ rogistok
WETTBEWERB Erkenntnisse einer Baumarktstudie zur Entwicklung und Marktbedeutung mobiler Generalisten im Jahr 2015 führten dazu, dass diese Art der Unternehmensführung für viele ein Thema ist. Baumärkte, Fachhandel und Hersteller schneidern seither fleißig Angebote für diese Kundengruppe, Fachhandwerker beobachten teils sorgenvoll die Konkurrenz der werkstattlosen Kollegen.
handwerkliche Gewerbe auch im Reisegewer-
der Gebäudehülle ausgeführt, wie z. B. am
be ausgeübt werden kann.
Dach, an Fassaden oder an Fenstern.
Die rollenden Allrounder boomen Die Zahl der mobilen Generalisten ist Untersuchungen des Hagebau Report 2015 zufolge von 70.000 Betrieben im Jahr 2005 auf 120.000 im Jahr 2014 gestiegen ‒ Tendenz weiter steigend. In dem Report wurde das Phänomen der werkstattlosen Handwerker erstmals umfassend beleuchtet. 2020 werden mobile Generalisten einen Umsatz von 20 Milliarden Euro erwirtschaften, lautet die Prognose. Be-
»Die Entwicklungen stellen das Bauhandwerk in Deutschland vor große Herausforderungen und haben Auswirkungen auf den Fachhandel.« Hartmut Goldboom Geschäftsführer Hagebau Fachhandel
reits 2014 waren es 14,7 Milliarden Euro, mel-
Zunahme wegen Handwerksreform und EU-Osterweiterung Der Hagebau Report hat auch die Gründe für die Zunahme der mobilen Generalisten ausgemacht: Ein maßgeblicher Faktor für das Wachstum war 2004 die Reform der Handwerksordnung, durch die die Zahl der meisterpflichtigen Handwerke von 94 auf 41 reduziert wurde. 53 Handwerke wurden zulassungsfrei, auch um den Weg zur Selbstständigkeit zu vereinfachen. So können beispielsweise Fliesenleger und Parkettleger sich ganz einfach als mobile Generalisten selbstständig machen. Das nutzten vor allem Menschen aus Osteuropa
det der Hagebau Report. Die Daten wurden
Mobile Generalisten werden zu 43 Prozent
durch die EU-Osterweiterung. Die Zahl der
von der Agentur »B+L Marktdaten« erhoben
von privaten Bauherren und Modernisierern
werkstattlosen Handwerker liege bei 120.000
und analysiert. Geschäftsführer Martin Langen
beauftragt. Dabei entfallen 80 Prozent auf die
Betrieben ‒ Tendenz steigend, sagen die Zah-
wird auf www.handwerk-magazin.de zitiert:
Renovierung und Sanierung. Oft werden sie
len, die laut www.baustoff-partner.de auf dem
»Da sie im Prinzip keine Verwaltungskosten
traditionellen Handwerksbetrieben vorgezo-
Fachpressetag 2017 eines Bauchemie-Herstel-
oder Abschreibungen auf Gebäude und Ma-
gen, weil sie alles aus einer Hand anbieten und
lers genannt wurden. Interessant dabei: Den
schinen mit in ihre Kalkulation einbeziehen
Nebenaufträge vergleichsweise unkompliziert
Verbänden ZDH, ZDB und dem Bundesver-
müssen, werden sie insbesondere bei
anbieten«, weiß www.meistertipp.de.
band Farbe Gestaltung Bautenschutz liegen
Montagearbeiten weiter an Marktanteilen ge-
STATEMENT DES ZENTRALVERBANDS DES DEUTSCHEN HANDWERKS
winnen.« Ein Zwischenreport 2017 habe die positive Entwicklung der Zielgruppe bestätigt, so ein Konzernsprecher auf Nachfrage.
»Im Wettbewerb mit traditionellen Handwerksbetrieben haben sich ›werkstattlose Handwerker‹ in Deutschland mit wachsender Tendenz fest etabliert.« handwerk-magazin.de
Primär private Bauherren und Sanierung Der mobile Generalist übt laut
»Am Ende entscheiden die Kunden.« Die Mappe Redaktion bat den Zentralverband
len. Dies hängt sicherlich auch von Art und
des Deutschen Handwerks (ZDH) um eine Stel-
Umfang des auszuführenden Auftrags ab. Je
lungnahme. Von dem vorgelegten Fragenkata-
komplexer und größer der Auftrag ist, desto
log beantwortete der ZDH nur einige wenige,
wahrscheinlicher ist es, dass die Kunden sich
zusammengefasst in diesem Statement:
für einen stationären Meisterbetrieb mit ein-
»Die Handwerksordnung regelt die Ausübung
gerichteter Werkstatt und ggf. Lager entschei-
von Handwerken und handwerksähnlichen
den. Dies schon alleine deshalb, weil sich nicht
Gewerben und geht dabei immer von einem
jedes Gewerbe für die Ausübung im Reisege-
stehenden Gewerbe aus. Die Ausübung von
werbe eignet.«
Tätigkeiten im Reisegewerbe regelt die Gewer-
Auf die meisten unserer Fragen gab es von
beordnung. Demnach ist von einer Tätigkeit
Seiten des ZDH leider keine Antworten. Offen
Definition im Hagebau Report mindestens
im Reisegewerbe auszugehen, wenn der Ge-
blieben etwa diese Fragen: Welche Herausfor-
drei unterschiedliche Gewerke aus und ver-
werbetreibende außerhalb seiner Niederlas-
derungen oder Chancen gibt es durch die Zu-
fügt nur über mobile Strukturen: Er hat keine
sung oder ohne eine solche zu haben, seine
nahme der Werkstattlosen für das Bauhand-
Werkstatt, ist aber immer mobil erreichbar.
Waren oder Leistungen ohne vorhergehende
werk? Gibt es Überlegungen die werkstatt-
Seine Werkstatt hat er im oft weißen Lieferwa-
Bestellung vor Ort beim potentiellen Kunden
losen Handwerker unter das Dach des ZDH
gen, weshalb er auch der »White-Van-Man«
feilbietet bzw. vertreibt (vgl. § 55 GewO). Da-
einzubeziehen? Wie lässt sich das Werbeverbot
genannt wird. 63 Prozent der Befragten sind
runter fallen in der Regel handwerklich weni-
der mobilen Generalisten in Zeiten von Home-
Einzelunternehmer, 19 Prozent haben zwei
ger aufwendige und weniger komplizierte Tä-
page und sozialen Medien überhaupt kontrol-
Mitarbeiter, zehnProzent drei, sechs Prozent
tigkeiten und Arbeiten mit geringem Gefah-
lieren? Wie beurteilen Sie die Aussage, dass
vier und zwei Prozent fünf Mitarbeiter. Der
renpotenzial.
aus den mobilen Generalisten bei entspre-
Durchschnitt liegt bei 1,6 Mitarbeitern. Mobile
Unabhängig davon, ob Handwerker und Hand-
chender Unterstützung durch den Baumarkt
Generalisten kommen für kleinste Jobs ins
werkerinnen ihre Dienstleistungen mobil oder
klassische Handwerksunternehmen werden
Haus vom Kunden. Ȇber 50 Prozent der Ar-
stationär anbieten, steht der Meisterbrief für
würden? Was können stationäre Einzelge-
beiten der Kleinbetriebe machen Fußboden-
Qualität, Ausbildung und Beschäftigung. Am
werke aus dem Boom der mobilen Genera-
arbeiten, Malerarbeiten, Trockenbauarbeiten
Ende entscheiden die Kunden, ob sie eine stati-
listen im Hinblick auf ihre Unternehmensfüh-
und Badsanierungen aus. Mit steigender An-
onäre oder mobile Auftragsabwicklung wäh-
rung lernen bzw. ändern?
zahl an Mitarbeitern werden auch Arbeiten an
MAPPE 10/19 • 11
KUNDENAUFTRAG // FÜHRUNG
CHEFQUALITÄTEN
Foto: Adobe Stock
Wie gut geführt sich Mitarbeiter fühlen, entscheidet stark über ihre Motivation, ihre Zufriedenheit und ihre Bindung an den Betrieb. Aber wie macht man das als Chef richtig? Nicht mit einem allgemeingültigen Chefrezept. Aber mit Chefqualitäten, die auf Persönlichkeit beruhen.
TYPEN
Wie jeder Mensch ist auch jeder Chef ein Individuum mit eigener und einzigartiger Persönlichkeit.
Die vier N
ur einem von zehn Mitarbeitern
Stelle stehen einige allgemeine Qualitäten
zum Delegieren sowie mit einer Kultur, die
ist es zweitrangig, wie gut sein
im Chef-Mitarbeiter-Verhältnis, die unbe-
gleichermaßen führt und fördert.
Verhältnis zum Boss ist. Für alle
dingt erfüllt sein sollten: Ein guter Chef
Ebenso feine Antennen haben Mitarbei-
anderen, also für 90 Prozent aller Mitarbeiter,
pflegt einen Führungsstil mit klaren Spielre-
ter dafür, ob ein Chef das, was er an Vorga-
entscheidet sich an der Frage »Habe ich ei-
geln, mit möglichst unmissverständlicher
ben ans Team stellt, auch selbst lebt. Doch
nen guten Chef?«, ob sie langfristig bei
Kommunikation, mit Wertschätzung und Re-
lässt sich aus diesen generellen Qualitäten
einem Unternehmen bleiben. Doch was ist
spekt für seine Mitarbeiter, mit hohem Ver-
bereits der Prototyp eines guten Chefs
das eigentlich ‒ ein guter Chef? An erster
antwortungsbewusstsein und der Fähigkeit
schnitzen? In der Theorie vielleicht. Praktisch
20 • MAPPE 10/19
sieht das ganz anders aus. Glücklicherweise.
Schwierig wird es für ihn, wenn es um
bringen, gehört nicht zu seinen natürlichen
Denn jeder Mensch ‒ auch ein Chef ‒ ist ein
klare Ansagen und konfliktträchtige Ge-
Individuum mit eigener und einzigartiger
spräche geht. Hier muss der Kumpel-Chef die
Stärken.
Persönlichkeit. Genauso individuell muss die
Abgrenzung üben, um ein wirklich guter
sollte sich vor Augen führen: Was passiert,
Art und Weise sein, in der dieser einzigartige
Chef zu werden. Ein Mehr dieser wichtigen
wenn ich einmal ausfalle ‒ oder in meinen
Chef die oben genannten allgemeinen Füh-
Trennschärfe bedeutet konkret: Nicht alles,
eigenen Reihen einen Nachfolger suche, um
rungsqualitäten umsetzt. Sonst wirkt das
was den Betrieb betrifft, muss auf der per-
beruhigt in Ruhestand zu gehen? Fürs Wohl
»guter Chef sein wollen« nur bemüht und
sönlichen Ebene verhandelt werden. Manch-
des eigenen Lebenswerks, des Betriebs,
wenig glaubwürdig. Soll die gute Führung
mal tut es auch die Sachebene ‒ und kann
lohnt es sich, sich weiterzuentwickeln. Man
authentisch und somit wirksam sein, spre-
trotzdem unterm Strich harmonisch bleiben.
kann alle Zügel in der Hand behalten ‒ und
chen wir von einem fortlaufenden Entwick-
Weil der Kumpel-Chef ein guter Kommunika-
doch fähigen Mitarbeitern Teilbereiche
lungsprozess. Jeder Chef hat aufgrund seiner
tor ist, sollte er seinen Rollenwechsel ‒ von
übertragen. Man kann der Beste bleiben ‒
Persönlichkeit Führungsstärken, die ihm ei-
der persönlichen auf die sachliche Ebene ‒
und doch Talente fördern. Man kann seine
nige der guten Chefqualitäten leicht machen
offensiv vermitteln: Ein Satz wie »Gestern
unangefochtene Position behalten ‒ und
‒ und Führungsschwächen, an denen sich im
hatten wir einen tollen Grillabend. Heute be-
doch mit verdienter Anerkennung seine
Rahmen der eigenen authentischen Persön-
sprechen wir, was auf unserer Baustelle bes-
Leute wertschätzen. All das zeugt von
lichkeit arbeiten lässt. Erkennen Sie sich in
ser laufen muss«, kündigt die neue Szenerie
echter Größe.
einem der folgenden Cheftypen, die nur eini-
eindeutig an und passt dennoch zur Chef-
ge der vielen möglichen individuellen Facet-
persönlichkeit: So kombiniert sich Zuge-
ten aufzeigen, wieder?
wandtheit glaubwürdig mit Stärke.
Ziemlich beste Freunde: der Kumpel
Hier geht s lang: der Patriarch
Wer patriarchale Züge an sich erkennt,
Bleibt alles, wie es ist: der Bewahrer
Am wohlsten fühlt sich der Chef vom Typ Bewahrer, wenn fachlich immer alles beim Der Betrieb ist seine erweiterte Familie, für
Alten bleibt, wenn in seinem Betrieb traditi-
Ein Chef, den die Begeisterung für sein
die er sorgt und die er kraftvoll leitet: Der
onelle Werte von allen gelebt werden und
Handwerk antreibt, der seine Mitarbeiter
Chef vom Typ Patriarch hat keinerlei Pro-
sich so wenig wie möglich verändert. Mitar-
vor allem als Mitstreiter in der gemein-
bleme, klare Ansagen zu machen, Spielre-
beiter können sich auf diesen Chef verlas-
samen schönen Arbeitssache sieht und per-
geln eindeutig vorzugeben und auf deren
sen. Sie lernen mit Sicherheit von ihm ihr
sönlich ein hohes Bedürfnis nach Harmonie
Einhaltung zu pochen. Eng wird es dafür für
Handwerk von der Pike auf. Sie respektieren
hat, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit ei-
ihn in anderen Bereichen. Der Patriarch tut
ihn für sein fachliches Können. Doch was
nen kumpelhaften Führungsstil pflegen.
sich schwer damit, Verantwortung zu über-
passiert, wenn ein innovativer gewerblicher
Das hat seine Vorteile: Der Kumpel-Chef ist
tragen. Schließlich kann keiner Aufgaben so
Mitarbeiter einen durchaus smarten Vor-
gesprächig, die Kommunikation mit seinen
gut wie er selbst erledigen. Seine eigenen
schlag für eine zeitgemäße Baustellenab-
Mitarbeitern fällt ihm leicht. Er legt Wert auf
Vorstellungen kommuniziert er zwar gut,
wicklung macht? Was geschieht, wenn die
Gemeinschaft und drückt seine Wertschät-
doch Zuhören und auf Bedürfnisse und An-
Büromitarbeiterin zum wiederholten Mal
zung gegenüber dem Team gern durch ge-
regungen von Mitarbeitern einzugehen so-
auf eine dringend notwendige Modernisie-
meinsame Freizeitaktivitäten aus.
wie ihnen aktiv Wertschätzung entgegenzu-
rung der IT drängt? Was, wenn sich der
MAPPE 10/19 • 21
KUNDENAUFTRAG // UNTERGRÜNDE
Holz für den Innenraum beschichten HOLZBESCHICHTUNG Man kann Holz
und Holzwerkstoffe für Innenräume lackieren, lasieren, ölen oder wachsen ‒ Möglichkeiten gibt es viele. Beim Kunden spielen neben gesundheitlichen Kriterien vermehrt ökologische und ökonomische Aspekte eine Rolle. Als Handwerker hat man es deshalb schwer, allen relevanten Blickwinkeln gerecht zu werden. Wir geben eine Orientierung.
A
ktuell sind Bienen in aller Munde
und stehen stellvertretend für unsere Natur und unser Bestreben ‒
derzeit personifiziert durch Greta Thunberg ‒ diese zu erhalten. Aber nicht das bayrische Volksbegehren gegen das Bienensterben, auch nicht die Konservierungsstoffe, die in unseren Farben und Lacken verwendet werden, nicht die Diskussion über Titandioxid als krebserregend , sollen heute das Thema sein, sondern Endprodukte, die das Image von Natürlichkeit und Ökologie tragen, an denen auch Bienen als fleißige Helfer beteiligt sein können.
34 • MAPPE 10/19
Foto: Adobe Stock/ ostrez
Leinölsamen ist Ausgangsprodukt für viele Produkte, unter anderem eignet sich das daraus gewonnene Leinöl nach der Aufbereitung für verschiedene Beschichtungsstoffe
Qual der Wahl Bienenwachs, Carnauba-
Carnaubawachs oder aus tierischen Pro-
setzte man Wachse als Möbelpolitur ein.
wachs, Palmöl, Leinöl oder die klassische Al-
dukten, wie das erwähnte Bienenwachs.
Heute erleben diese eine Renaissance, da sie
kydharzlasur? Wir stellen uns der Frage, wel-
Vereinfacht wird ein Stoff als Wachs be-
als natürliche Holzschutzmittel gelten.
che Produkte für Beschichtungen auf Holz im
zeichnet, wenn er bei 20 ° C knetbar und ab
Carnaubawachs kennt der Fahrzeuglackie-
Innenbereich bereits auf dem Markt sind, in-
40 ° C ohne Zersetzung flüssig wird. Demnach
rer als Zusatz in seiner Politur, Bienenwachs
wieweit Wachse und Öle schon Einzug in das
müssten wachsartige Produkte fest und löse-
wird vorrangig im Do-it-yourself Bereich
Repertoire des Malers genommen haben.
mittelverdünnbar sein. Allerdings ist durch
verkauft. Aber auch Öle, klassisch als Leinöl-
Oder anders gefragt ‒ werden sie tatsächlich
die eingesetzte Hybridtechnologie und ver-
produkt bis hin zur wasserverdünnbaren
nachgefragt?
schiedenste Additive auch das Wachs meist
Acrylhybridtechnologie stehen dem Maler-
in streichbarer und wasserverdünnbarer
handwerk zur Auswahl.
Chemisch betrachtet unterscheiden sich Wachse, Öle und Fette lediglich in ihrer spezi-
Form auf dem Markt. Bis zum Biedermeier, ab
ellen Art der Zusammensetzung und somit in
hier übernahm Schelllack diese Aufgabe,
Allerdings haben die klassischen Lasuren, wasser- wie lösemittelverdünnbar, auf Alkyd-
der molekularen Struktur ihrer Monomere aus
TREND HOLZBESCHICHTUNGEN
Fettsäuren und Alkoholen. Öle sowie Fette ‒ aus einem dreiwertigen Alkohol und ungesättigten und/oder gesättigten Fettsäuren. Je mehr ungesättigte Fettsäuren enthalten sind desto flüssiger ist das Öl bei Raumtemperatur. Wachse hingegen sind Veresterungen einfacher Alkohole mit verschiedenen Fettsäuren. Werden diese Grundstoffe aus Erdöl gewonnen, bezeichnet man diese als Paraffine. Sie werden meist nach dem Rohstoff, aus dem sie gewonnen werden, benannt. Bei-
Prozentwert Gesamtanteil
auch als Triglyceride bezeichnet ‒ bestehen
2 0 -2
-4
lösungsmittelhaltige Produkte biozidfreie Produkte
Holzöle
-6 Produkte
Quelle: Xxxxxxxxxxx
spiele sind Pflanzen wie das Soja- oder
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KUNDENAUFTRAG // FARBGESTALTUNG STUDIENPROJEKT Initiiert vom Bundesausschuss Farbe und Sachwertschutz arbeitet das Institute International Trendscouting IIT in Hildesheim zusammen mit weiteren Hochschulen an der groß angelegten Studie colorCODES. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, Farbe und Architektur in Deutschlands Innenstädten zu erfassen, zu analysieren und zu dokumentieren. Daraus soll ein Gestaltungswerkzeug entstehen, mit dem zukunftsfähige und kulturell begründbare Farbstrategien für Städte entwickelt werden können. Zum Zwischenstand eines Mammutprojekts.
Exemplarische Anwendung der colorCODES: Aus den regional spezifischen ermittelten Farbtönen wurden erste Farbkonzeptionen auf stilisierte Lageplanmodelle, die sich an unterschiedlichen Städten orientieren, übertragen
STADT, FARBE, IDENTITÄT
verwendeten Farbtönen. Dabei sind nicht nur Farbtöne für einzelne Objekte, sondern typische Kombinationen, Reihungen, Staffelungen und Zuordnungen gemeint. Diese Informationen gibt es in Deutschland aber nur höchst vereinzelt.
Eine Architekturfarbkarte Deutschlands Mit dem
W
as bestimmt das Erscheinungsbild einer Stadt,
Ziel, das Erarbeiten von Farbmasterplänen, die eben die städte- und regionaltypischen Farb- und Materialkonzepten berücksichtigen, zu vereinfachen, soll eine Farbkollektion entwickelt werden, die nachweisbar häufig verwendete Einzelfarbtöne, Reihungen und Kombinationen enthält.
Grundlage von allem ist eine Bestandsaufnahme und
was macht ihre Identität im Wesentlichen aus?
Analyse historischer und aktueller Daten. Als Quellen
Es sind architektonische Parameter wie Farbe
dienten den Studienbeteiligten die jeweiligen Stadtarchive,
und Form im Zusammenspiel mit kulturellen, künstlerischen,
wo historisches Bildmaterial erfasst werden konnte, Archive
grafischen, digitalen, mobilen und gesellschaftlichen Parame-
von Fachzeitschriften und Industrie, außerdem Bildmaterial
tern. Was nicht von der Natur geformt oder auf natürliche Wei-
aus dem Bereich Tourismus und Aufnahmen von Google
se wächst, wird von Gestaltern im weitesten Sinn gemacht.
Earth und Google Street View, die miteinander abgeglichen
Gebäude, Werbung, Typografie oder mobile und temporäre
wurden. Mehr als 15.000 Bilder wurden gesichtet und nach
Objekte prägen Stadt und Raum bei Tageslicht und bei Kunst-
einer festegelegten Matrix ausgewertet. Dieser erste Metho-
licht in der Dunkelheit. Die Stadt ist quasi ein dreidimensio-
denbaustein, das Sammeln, Vergleichen und Bewerten von
nales, dynamisches Zeichensystem, das wir als Bewohner und
Bildmaterial unterschiedlicher Herkunft und Zeit beschränkt
Betrachter wahrnehmen, decodieren und bewerten.
sich, wie auch die beiden folgenden Methoden, auf die hi-
Wer sich heute und künftig mit Farb- und Materialkonzep-
storischen Zentren und deren nähere Umgebung der jewei-
ten für Städte und Stadtquartiere auseinandersetzt, benötigt
ligen Städte, da sie gegenüber der Peripherie-Bebauung
Wissen und Informationen zu typischen, in der Architektur
weniger beliebig ist.
44 • MAPPE 10/19
Color Codes
colorCODES
KOLLEKTION IDENTITÄT
chen kann, könnte bald neuer Standard werden. »Sollte es uns in den nächsten Monaten gelingen, verwertbare Farbdaten zu extrahieren, dann ist Methode 3 nicht nur zukunftsweisend, sondern auch beim Volumen der Aufgabenstellung die aktuell einzig sinnvolle«, meint Prof. Schlegel.
Eine erste Kollektion Zur Messe Farbe, Ausbau & Fassade im vergangenen März zeigte die Studie erste praktische Ergebnisse in Form der Kollektion »Identität« mit 120 Farbtönen. Abgemustert im neuen RAL DesignSystemPlus, sind die Farben in 32 Farbtonebenen sortiert. In der Auswahl
Die Airless-Marke ohne Schnickschnack!
wurden neben den katalogisierten Farbtönen vorhandener Putzfassaden regionale Werkstoffnuancen berücksichtigt, um die Landkarte typischer Stadt-colorCODES zu komplettieren. Um den Zwischenstand der Studie visuell beEin erstes Ergebnis des Projekts colorCODES: die Kollektion »Identität« mit 120 Farbtönen, abgemustert im RAL DesignSystemPlus
25
Mit einem zweiten Methodenbaustein fließen
greifbar zu machen und auch um erste exemplarische Anwendungen zu skizzieren, wurden aus den regional spezifischen ermittelten Farbtönen erste Farbkonzeptionen auf stilisierte Lageplanmo-
Ergebnisse von Studien weiterer Hochschulen,
delle, die sich an unterschiedlichen Städten orien-
Institutionen und der Bau- und Farbmaterial lie-
tieren, übertragen. Die Kleinstudie zeigt einen
fernden Industrie ein. Eine große Datensammlung manuell abgemessener Farbtöne und Materialkombinationen wurden katalogisiert und integriert. Diese händische Arbeit, die mit Farbmessgeräten und Farbtonfächern in aufwendigen Vor-Ort-Begehungen durchgeführt wird, ist ein unverzichtbares Mittel, um die Farbdaten, die durch die anderen Methodenbausteine aufgenommen wurden, stichprobenartig zu prüfen. Aktuell sind 20 ausgewählte Städte mit jeweils mindesten 15 Straßen- und Platzansichten katalogisiert, die wiederum jeweils mindestens zwölf Objekte enthalten. In Summe ergibt das eine Datensammlung verwendeter Architekturfarbnuancen von nun mehr als 2.500 Fassaden.
Die digitale Transformation In einem dritten Methodenbaustein werden Ansichten, Plätze
Fotos: IIT International Institut Trendscouting, Hildesheim
und Fassaden mittels 3D-Scanverfahren erfasst. Ziel ist hier mittelfristig, »den kulturellen Datenspeicher einer Stadt in einen digitalen Speichersatz
Real wird digital: Farbe und Architektur wird per 3DScanverfahren erfasst
zu transformieren«, wie Prof. Markus Schlegel vom
möglichen Umgang mit den colorCODES. Das so
IIT der HAWK Hildesheim erklärt.
entstandene digitale Farb- und Architekturarchiv
Mit dieser Technik ist es möglich, innerhalb
des Kulturspeichers Stadt wird so sichtbar ge-
weniger Minuten einen ganzen Platz mit all sei-
macht und zum probaten Hilfsmittel für Stadtpla-
nen Gebäuden zu erfassen. Die große Herausfor-
ner, Gestalter und Entwickler.
derung, vor der das Projekt aktuell steht, ist das
Für die Zukunft sind von den Machern des
Auslesen von Farbwerten aus den umfangreichen
Projekts Workshops und Leitfäden geplant, die den
Datensätzen, die der Scanner liefert. Was momen-
Anwendern die Möglichkeit bieten sollen, ihre
tan nur über das Vehikel Foto funktioniert und so-
Städte sowohl sensibel als auch historisch und regi-
mit auch nur dessen ungefähre Genauigkeit errei-
onal begründet zu gestalten.
Eva-Maria Knoth
monster-airless .com
CHANCEN NUTZEN // RECRUITING
Kreative
IDEEN
Auch beim E-Recruiting können Ausbilder mit Authentizität, Humor und Menschlichkeit punkten
kommen an L
assen Sie den Farbeimer vom Gerüst fallen ‒ als Knalleffekt. Und dann erzählen Sie, was Sie alles zu bieten ha-
ben. Das wäre die Blaupause zu dem viralen Hit von Glasermeister Sterz. In seinem YouTube-Video lässt er gleich zu Beginn mit einem großen Knall eine große Glasscheibe fallen. Völlig ungerührt stellt er sich dann hin und zählt auf, was Azubis bei ihm erwarten können. Das kam sehr gut an ‒ über vier
68 • MAPPE10/19
Foto: Adobe Stock/auremar
PERSONAL Wer gute Mitarbeiter und Azubis sucht, braucht gute Ideen und muss wissen, was bei den Bewerbern ankommt. Es braucht eine authentische, zum Betrieb passende Form der Ansprache. Wir haben Tipps zusammengestellt und stellen Beispiele vor.
Millionen Mal wurde der Clip geklickt ‒ und zeigt, dass man mit Kreativität und Authentizität auf der Suche nach Personal punkten kann. Schließlich geht es darum, sich im Wettbewerb um Kandidaten abzuheben
Der Glaser-Hit ist eine Form des Guerilla-Recruiting Was man vom
Foto: YouTube Screenshot
und besonders attraktiv darzustellen.
Inmitten von Glasscherben trägt Glasermeister Sterz in seinem Video die Benefits für Azubis vor ‒ das Video wurde ein Hit und die Azubisuche ein Erfolg
Guerilla-Marketing bereits kennt ‒ dass man Kunden durch ungewöhnliche und überraschende Situationen gewinnt ‒ wird auch bei der Mitarbeitergewinnung eingesetzt. »Im Unterschied zu klassischen Recruiting-
Er führt eine aufmerksamkeitsstarke Gueril-
ter folgt ‒ auf einer Stufe mit der Ausstat-
Maßnahmen setzt Guerilla-Recruiting da-
la-Aktion eines bekannten Herstellers von
tung mit Top-Geräten ‒ das Angebot von
rauf, dass die Zielgruppenansprache extrem
Hochdruckreinigern an. »In einer belebten
Jobtickets für den öffentlichen Nahverkehr
unerwartet beziehungsweise in einem un-
Innenstadt war nachts ein Stück der Fuß-
(49 Prozent).
gewöhnlichen Kontext erfolgt«, schreibt
gängerzone intensiv gereinigt worden. Ge-
Stefan Scheller auf persoblogger.de. Man
genüber der natürlich verdreckten Umge-
wirklich? Zunächst soll die Bewerbung leicht
könnte diese auch je nach Ausprägung als
bung war die Werbebotschaft deutlich
funktionieren, das ist vor allem der jungen
»Wink-mit-dem-Zaunpfahl-Recruiting«,
strahlend im Vorübergehen zu erkennen«,
Generation wichtig. So zeigt die Studie »Azu-
»Holzhammer-Recruiting« oder »Markt-
so Scheller. Zwar habe es in diesem Falle Är-
bi-Recruiting Trends 2019 von U-Form Test-
schreier-Recruiting« bezeichnen.
ger mit der Stadtverwaltung gegeben, doch
systeme, dass Google bei der Kanalauswahl
Doch was wünschen sich die Bewerber
durch den entstandenen Medienrummel
ganz vorne mit dabei ist: 84,3 Prozent der Be-
Der Zielgruppe schmeicheln Ein
habe die Marke vermutlich auch davon pro-
werber nutzen Google »sehr oft« oder »oft«,
wichtiges Erfolgskriterium sei, die zu begei-
fitiert.
wenn es um die Suche nach einem Ausbil-
»Reichern Sie Ihr Personalmarketing mit der einen oder anderen Guerilla-Aktion an.«
Welche Vorlieben hat sie? Wofür ist die Gruppe besonders empfänglich? Und vor allem: Bei welcher Art der Ansprache fühlt sich die Zielgruppe extrem geschmeichelt? »Beim Guerilla-Recruiting sollte die Zielgruppe in besonderer Weise merken, dass
Stefan Scheller persoblogger.de
sich das Unternehmen viel Mühe gegeben hat, gerade sie sehr individuell anzuspre-
JOBSUCHE ÜBER GOOGLE
Die Auffindbarkeit erhöhen Bei Google selbst suchen die Jugendlichen nach Ort (76,8 Prozent) und Ausbildungsberuf (79 Prozent), wäh-
chen«, erklärt Scheller. Doch seien derartige
Die populärsten Anreize In der Reali-
Aktionen gewissermaßen das i-Tüpfelchen,
tät ist die Ansprache der umworbenen Ziel-
die Kür bzw. das Highlight. »Das gilt schon
gruppe eher konventionell. Genauso sind
oder einem bestimmten Unterneh-
deswegen, weil wirklich neue und kreative
die Anreize zur Personalgewinnung. Dem-
men Ausschau hält (34,5 Prozent).
Maßnahmen nicht einfach mal schnell ne-
nach setzen zwei von drei Unternehmen (64
Bisher nutzen nur 10,1 Prozent der
benbei entstehen. Zumindest nicht in Mas-
Prozent) auf Weiterbildungsmaßnamen, wie
befragten Ausbilder Google AdWords
se. Dennoch sollten Sie Ihr Personalmarke-
eine Befragung von Bitkom unter Personal-
zur Rekrutierung des Nachwuchses.
ting mit der einen oder anderen
verantwortlichen und Geschäftsführern von
Ganze 86,8 Prozent nutzen weder
Guerilla-Aktion anreichern«, rät Scheller.
Unternehmen aller Branchen ergab. Dahin-
FRAGEN AN SCHÜLER, BEWERBER UND AUSZUBILDENDE: Wenn Du online nach Ausbildungsstellen suchst, wie oft nutzt Du dabei ...? Google Jobbörse der Arbeitsagentur Ausbildungsplattformen oder andere Jobbörsen
84,3 % 54,8 % 51,7 %
Google steht an erster Stelle bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz im Internet
rend nur rund ein Drittel gezielt nach einzelnen Branchen (35,6 Prozent)
Google noch YouTube für ihr Azubimarketing. Das ist einerseits schade, andererseits die Chance: »Um die 84 Prozent der auf Google nach Jobs suchenden Azubis zu erreichen, sollten Betriebe ihre Auffindbarkeit in Suchmaschinen beispielsweise durch Google for Jobs oder aber durch Google AdWords erhöhen«, rät Kathrin Hennings von der Agentur www.wollmilchsau.de.
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Quelle: www.masterblog.wordpress.com
sternde Zielgruppe bestmöglich zu kennen.