Die Jobbörse der
Baukultur
Special für StudentInnen der Architektur, Landschaftsarchitektur und Stadtplanung » » » »
Tipps zum Portfolio Masterstudiengänge mit Fokus Stipendienprogramme Im Interview mit Markus Müller: Wie schwer haben es junge Architekten?
new-monday.de
Editorial
Stell Dir vor: Das lange Durchforsten von Stellenanzeigen wäre vorbei! Stattdessen bewerben sich Büros der Baubranche bei Dir. Klingt gut? Dann haben wir gute Neuigkeiten für Dich: New Monday bietet Dir dafür die richtige Plattform.
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Auf New Monday stellen sich Dir Arbeitgeber mit einem Büroprofil vor. So kannst Du Möglichkeiten entdecken, von denen Du bisher noch gar nichts gehört hattest. Zum Beispiel, dass viele ArchitektInnen bei Start-ups arbeiten oder, dass es Masterstudiengänge gibt, die Dich auf eine Stelle bei einem NGO vorbereiten? Häufig sind diese mit zusätzlichen Kosten verbunden. Doch was viele nicht wissen: Es gibt viele Stipendien auf die Du als Studieren-
der zugreifen kannst. Damit Du immer auf dem Laufenden bleibst, was Karrierethemen angeht, fassen wir einige davon in dieser Broschüre für Dich zusammen. Zum Beispiel, wo Du passende Staffagen für Deine Pläne im nächsten Semester findest. Außerdem findest Du in unserem Online-Journal noch mehr Tipps für Deine Bewerbungen. Das lange Suchen nach der passenden Stelle hat also ein Ende: Nicht mehr suchen, sondern gefunden werden. Wer will kann natürlich selbst aktiv werden: Denn wir haben regelmäßig spannende Stellen für WerkstudentInnen und PraktikantInnen. Das New Monday-Team und ich wünschen Dir viel Erfolg im nächsten Semester und bei der Jobsuche.
Isa Fahrenholz Project Manager i.fahrenholz@georg-media.de
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www.new-monday.de/journal
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Bei New Monday kannst Du Dich ArbeitgeberInnen vorstellen: Lege Dir kostenfrei ein Talentprofil an und lass Dich von ArbeitgeberInnen finden. Du kannst Deinen Lebenslauf hochladen, Dein Portfolio einbinden und angeben, welche Position zu Dir passt. Anhand dieser Daten schlägt Dir New Monday passende ArbeitgeberInnen vor. Doch nicht nur das: Arbeitgebende haben die Möglichkeit in dem Talent-Pool nach passenden KandidatInnen zu suchen. Passt Dein Profil auf die Anforderungen des Büros, kann Dich dieses ansprechen. Doch keine Sorge – Deine Privatsphäre liegt uns am Herzen. Daher kann der Arbeitgebende Deine Daten erst einsehen, wenn Du zustimmst.
Coverbild: Juri Agostinelli
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2019 gründete der Verlag GEORG Media die neue Stellenbörse für ArchitektInnen, BauingenieurInnen und FreiraumplanerInnen New Monday. Mit dem Fachwissen des Baumeisters und der Garten+Landschaft bringt New Monday die Branche zusammen. Das Besondere ist der Matching-Algorithmus, der Dich mit dem passenden Unternehmen zusammenführt. Denn in den letzten Jahren hat sich der Arbeitsmarkt der Baubranche verändert. Gab es lange zu viele PlanerInnen für die ausgeschriebenen Stellen, gibt es nun zu wenige BewerberInnen.
Portfolio
D A S P O R T F O L I O : W O R A U F E S A N KO M M T. DAS PORTFOLIO IST FÜR DEN ARCHITEK TURSCHAF-
Tipps
FENDEN WIE DAS PROBESPIEL FÜR DEN MUSIKER: D IE DA RST EL LU N G D ES EI G ENEN KÖ NNEN S . D O C H WOR AUF IST ZU ACHTEN, WENN MAN SEIN PORTFOL I O G E S TA LT E T U N D S I C H D A M I T B E W I R B T ? Autorin: Catherine Folawiyo
Das Portfolio soll perfekt sein, jedoch nicht zu perfekt wirken. Und besonders sein, jedoch nicht zu ausgefallen. Doch sobald man vor dem PC sitzt, um mit dem Portfolio zu beginnen und auf das leere weiße InDesign Dokument starrt, beschäftigt man sich immer wieder mit den gleichen Fragen: Hochformat oder Querformat? Welche Größe ist die Richtige? Wie lang darf das Portfolio sein? Welche Projekte sind wichtig? Der erste Eindruck: „Das Gesamtkonzept eines Portfolios ist für uns mit das Wichtigste. Letztlich ist ein Portfolio wie ein Projekt zu betrachten: Es kann groß oder klein sein, alles muss jedoch durchdacht sein“, meint die Bewerbungsabteilung von Bruno Fioretti Marquez aus Berlin. Das Layout vermittelt den ersten und bleibenden Eindruck. Daher ist es wichtig, dass es in seiner Schriftart, seinem Format und dem Design den Projekten entspricht und eine Gesamtkomposition bildet.
Die Qual der Wahl – welche Entwürfe sind wichtig? Generell ist es ratsam, die Entwürfe so zu wählen, dass sie eine weite Bandbreite der eigenen Fähigkeiten präsentieren. Skizzen und Abbildungen, die den Prozess zeigen, sowie Handzeichnungen oder Fotografien können Teil des Portfolios sein. Wichtig dabei ist, ein ehrliches Bild der eigenen Begabungen und der Persönlichkeit zu vermitteln. Als Berufserfahrener sollte man auch Projekte der bisherigen Büroarbeit zeigen. „Die gewählten Projekte sollten übermitteln, ob der oder die Bewerbende zu unserer Bürophilosophie passt“, betont der spanische Architekt Luis Palacios von arenas basabe palacios. Es hilft, sich die Projekte des jeweiligen Büros anzusehen, bevor man auswählt, welche Entwürfe man zeigt. Allerdings sollte man darauf achten, die eigene Note beizubehalten und nicht den Stil des Büros zu kopieren. Da ArchitektInnen während des Bewerbungsgesprächs häufig nach Projekten
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aus dem Portfolio fragen, sollte man diese sicher erläutern können und von ihrer gestalterischen Qualität überzeugt sein. Wie stelle ich die ausgewählten Entwürfe dar? Verena Lindenmayer von EM2N empfiehlt ein ansprechendes, reduziertes, klares Design, welches den Fokus auf die Pläne und Visualisierungen setzt. Die Architektin rät, auf die Lesbarkeit bei verkleinerten Plänen sowie die Wahl der Strichstärken zu achten. Für einige Büros ist die gewählte Schriftart ebenfalls ein wichtiges Kriterium, da diese das grafische Verständnis des Bewerbenden zeigt. Die Schriftart sollte daher nicht zu simpel aber auch nicht zu ausgefallen sein, sondern zur Gesamtkomposition passen. Als Portfolioformat wird häufig A4 empfohlen. Laut Katharina Fußeder, Grafikdesignerin aus München, ist es wichtig, dass die Abbildungen gut zur Geltung kommen. „Ein Format von A5 bis maximal A3 ist möglich. A3 könnte allerdings schon fast
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zu groß sein“, so die Grafikerin. Die Länge des Textes richtet sich nach den Projekten und sollte zum Layout passen. Generell gilt: mehr Bild, weniger Text. „Es ist wichtig, dass die Pläne und Bilder für sich selbst sprechen, ohne, dass sie einen langen Erläuterungstext benötigen“, meint Luis Palacios. Struktur und Länge „Die Projekte, die einem besonders am Herzen liegen, sollten zuvorderst gezeigt werden. Daran erkennen wir schnell, welches Architekturverständnis der oder die Bewerbende hat“, so die Bewerbungsabteilung von Bruno Fioretti Marquez. Bei dieser Frage sind sich alle einig – die wichtigsten Entwürfe kommen an erster Stelle. Eine bestimmte oder chronologische Reihenfolge sei laut Palacios dabei weniger bedeutend. Den Projekten vorangestellt befindet sich der Lebenslauf. Häufig interessiert die Büros hierbei besonders, bei wem man sein Praktikum absolviert und bei welchen Professoren und Professorinnen man seine Entwürfe gemacht hat. Aber auch wo man studiert hat, welche Programme man beherrscht, Sprachkenntnisse sowie Auslandsaufenthalte sind essenzielle Informationen. Zur Länge des Portfolios gibt es keine konkreten Angaben. Palacios zufolge sei „ein kürzeres Portfolio, das die besten Projekte zeigt, besser, als ein langes, das alle Projekte – unabhängig ihrer Qualität – präsentiert“.
CHECKLISTE FÜR DEIN PORTFOLIO:
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Deckblatt als Übersicht Lebenslauf vor den Projekten Format von DIN A5 bis max. DIN A3 Seitenzahlen angeben Kontaktdaten angeben Die wichtigsten Projekte als Erstes zeigen Bei verkleinerten Plänen auf Lesbarkeit und Strichstärke achten
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PDF mit maximal 15 MB bei digitalem Portfolio
UNSER TIPP Registriere Dich kostenfrei bei New Monday, fülle Deinen Lebenslauf aus und lade Dein Portfolio hoch. So verfügst Du über ein vollständiges Talent-Profil und kannst Dich mit nur einem Klick auf offene Werkstudenten- und Praktikumsstellen bewerben. Der tolle Nebeneffekt: ArbeitgeberInnen können Dich - nach Deiner Zustimmung - entdecken und Dir Jobangebote schicken. www.new-monday.de/zukunft
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Masterstudiengänge mit Fokus
D E N B A C H E L O R I N D E R TA S C H E U N D K E I N E L U S T A U F N U L L- A C H T- F Ü N F Z E H N ? A RC H I T EK T_ IN N EN U N D PL A N ER _ IN N EN ST EL L EN O F T F E S T, D A S S I H R E K E N N T N I S S E U N D FÄ H I G K E I T E N N I C H T
A U S R E I C H E N , U M D I E A U F G A B E N E I N E R G L O B A L I S I E R T E N U N D D I G I TA L I S I E R T E N W E LT A L L E I N E Z U B E W Ä LT I G E N . I M M E R M E H R U N I V E R S I TÄT E N RE AGIEREN AUF DIESE NEUEN HER AUSFORDERUNGEN UND BIETEN DAR-
Autorin: Svenja Binz
AUF ZUGESCHNIT TENE MASTERSTUDIENG ÄNGE AN. WIR HABEN FÜR EUCH
Bildcredit:
EINE AUSWAHL VON MASTERSTUDIENG ÄNGEN DER ANDEREN ART ZUSAM-
Foto 1: Nathan Dumlao
M E N G E S T E L LT.
Foto 2: Edwin Andrade
URBAN DESIGN Reflective Urban Practice — Der frühere Studiengang „Europäische Urbanistik“ wird nun mit stärkerer Praxis- und Entwurfsausrichtung und mit dem Praxissemester der Modellprojekte unter dem Namen „Integrated Urban Development und Design“ (IUDD) am bauhaus.institut für experimentelle architektur (ifex) angeboten. Ziel ist es, kompetente und reflektierende Experten für den städtischen Bereich auszubilden. Inhalte sind unter anderem forschungsbasierte Analysen von Städtebau und Stadtplanung und deren Auswirkungen auf die Gesellschaft, städtische Strategien, Zusammenhänge zur ländlichen Entwicklung, Entwicklung von Projekten, Stakeholder-Mediation und prozessorientierte Entwicklung, Stadtsoziologie, globale Zusammenhänge und Interdependenzen städtischer Lösungen.
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Institution: Bauhaus Universität Weimar Dauer: 2 Jahre Kosten: ca. 160 Euro Semesterbeitrag Sprache: Englisch
Urban Management and Development — Die Erasmus University Rotterdam bietet ein multidisziplinäres Programm, das in sechs spezialisierten Masterstudiengängen angeboten wird. Diese Struktur ermöglicht es den Studierenden, sich innerhalb ihres gewählten Fachgebiets zu spezialisieren. Folgende Vertiefungen sind möglich: Urban Environment, Sustainability & Climate Change, Strategic Urban Planning & Policy, Urban Housing, Equity and Social Justice, Infrastructure and Green Cities, Urban Land Governance for Sustainable Development, Urban Economic Development and Resilience.
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Urban Design — Der Masterstudiengang Urban Design richtet sich an Studierende verschiedener Disziplinen, die sich auf eine Karriere in einem kreativen und wissenschaftlichen Arbeitsfeld vorbereiten wollen oder eine Schlüsselrolle in der Stadtplanung und öffentlichen Verwaltung anstreben. Ziel ist es, die Fähigkeiten zur kritischen Forschungsgestaltung zu entwickeln: Kreative Lösungen für zeitgenössische städtische Probleme müssen wissenschaftlich fundiert und gerechtfertigt sein und die kulturellen, sozialen und politischen Bedingungen berücksichtigen.
Institution: Erasmus University Rotterdam Dauer: 1 Jahr Kosten: circa 14.000 Euro Sprache: Englisch
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Urban Design / Urban Architecture — Der Studiengang bietet eine Spezialisierung auf zukünftige Herausforderungen in den Bereichen Stadtarchitektur und Stadtentwicklung. Im Fokus steht die Ausbildung in den Bereichen Methoden, Theorien und Disziplinen, Design und Technologien, Modellierung und Nutzerbeteiligung. Besonders ist die Kombination aus problembasiertem Lernen (PBL) und realistischen Projekten mit praktischen Herausforderungen mit dem Fokus aus Klimawandel, temporäre Stadtentwicklungsprojekte, städtische Mobilität, Projekte und Strategien der Kulturstadt und Stadtwachstum.
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Institution: Technische Universität Berlin Dauer: 2 Jahre Kosten: circa 300 Euro Semesterbeitrag Sprachen: Englisch und Deutsch
Urbanism and Societal Change — Der Studiengang setzt sich inhaltlich mit den Verschiebungen der wirtschaftlichen und demographischen Bedingungen, einer veränderte Ressourcenverfügbarkeit und den räumlichen Auswirkungen des Klimawandels auseinander. Ein Großteil des Programmes ist forschungsbasierte Lehre. Zusätzlich werden grundlegenden Kenntnissen in den Bereichen Architektur- und Stadttheorie, Geschichte, Darstellungstechniken, Entwurfsmethoden, Formgebung, Strategieentwicklung und systemischem Denken vermittelt. » » » »
Institution: The Royal Danish Academy of Fine Arts (Kopenhagen) Dauer: 2 Jahre Kosten: 6.500 Euro Semesterbeitrag Sprache: Englisch
Institution: Aalborg University Dauer: 2 Jahre Kosten: 50.400 DKK (circa 6.700 Euro) Sprache: Englisch
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NACHHALTIGE MASTERSTUDIENGÄNGE
GLOBAL
Advanced Ecological Buildings & Biocities — Der Studiengang versteht sich als immersives akademisches Programm. Im Fokus stehen fortschrittliche ökologische Gebäude, die auf die aufkommenden Klimaherausforderungen reagieren. Besonders ist die Lernumgebung. Das Programm wird in den Valldaura Labs in Barcelona, einem 135 Hektar großen Waldgrundstück, durchgeführt. Studierende leben mitten in der Natur und arbeiten mit fortschrittlichsten Technologien und Designtechniken an Materialproduktion, thermischen und metabolischen Bausystemen, ökologischen Strukturen und Fassadensystemen. » » » »
Institution: Institute for advanced architecture of Catalonia (Barcelona) Dauer: 11 Monate Kosten: 24.500 Euro Sprache: Englisch
Building Sustainability – Management Methods for Energy Efficiency — Der Studiengang versteht sich als interdisziplinärer Kurs für diejenigen, die eine Karriere in der Planung und im Management von Immobilienprojekten im Kontext einer globalen Energiewende planen. Der Schwerpunkt liegt auf der Umsetzung von Nachhaltigkeit und der Anerkennung der Relevanz verschiedener städtischer Kontexte. Den Studierenden werden Fähigkeiten, Methoden und Konzepte vermittelt, um energieeffiziente Bau- und Immobilienprojekte zu entwickeln. Grundlage dazu ist ein umfassendes Verständnis weiterer sozialer, wirtschaftlicher und ökologischer Nachhaltigkeitskriterien. » » » »
Institution: Technische Universität Berlin Dauer: 3 Semester Kosten: 5.000 Euro Semesterbeitrag Sprache: Englisch
International Cooperation and Sustainable Emergency Architecture — Im Fokus des Studienganges stehen die wachsenden Auswirkungen des Klimawandels, militärischer Konflikte, der raschen Verstädterung und der Wirtschaftskrisen in Industrie- und Entwicklungsländern. Besonders ist die Kombination der Bereiche internationale Zusammenarbeit, nachhaltiger Stadtentwicklung und Notfallarchitektur. Ziel ist es, auf architektonischer und städtischer Ebene interdisziplinäre Ansätze und Projekte in Zusammenarbeit zu entwickeln. » » » »
Institution: Universitat Internacional de Catalunya (Barcelona) Dauer: 1 Jahr Kosten: 10.380 Euro Sprache: Englisch
Architektur BASEhabitat — Der sehr neue Studiengang beschäftigt sich mit sozial gerechter, ökologisch und ökonomisch verantwortungsvoller Architektur und räumlicher Entwicklung im globalen Kontext. Zentrale Elemente des Programms sind Planen und Bauen, vorrangig mit nachwachsenden Baustoffen wie Lehm und Bambus. Ein weiterer Fokus ist die Zusammenarbeit mit Partner-NGOs und lokalen Gemeinschaften. Ziel ist es, den Studierenden Kompetenzen in den Bereichen Architekturpraxis im internationalen Kontext, sozialräumliche Zusammenhänge, Umgang mit nachhaltigen Baumaterialien und Projektprozessen in Forschung und Recherche zu vermitteln. » » » »
Institution: University of Art and Design Linz Dauer: 2 Jahre Kosten: keine Sprache: Deutsch und Englisch
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Integrated Urbanism and Sustainable Design — Wie viele der bereits beschriebenen Studiengängen setzt sich auch dieser Master mit Themen der Nachhaltigkeit und Globalisierung im städtischen und architektonischen Kontext auseinander. Besonders ist jedoch die sehr gute Einbindung wichtiger Akteure und Institutionen. Das Doppeldiplomprogramm mit dem ersten Jahr an der Universität Stuttgart und dem zweiten Jahr an der Ain Shams University in Kairo wird vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) gefördert. Verschiedenen deutsche, ägyptische und internationale Organisationen unterstützten das Programm, darunter UNHabitat, GIZ (Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GmbH) und CEDARE (Zentrum für Umwelt und Entwicklung für die arabische Region und Europa).
DIGITALISIERUNG, THEORIE & KOMMUNIKATION
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Institution: University of Stuttgart und Ain Shams University Kairo Dauer: 2 Jahre Kosten: 170 Euro Semesterbeitrag (Stuttgart), 2.500 Euro Semesterbeitrag (Kairo) Sprache: Englisch
Mundus Urbano — Der Studiengang beschäftigt sich mit Bedürfnissen im Bereich der Stadtentwicklung und der internationalen Zusammenarbeit. Studierende befassen sich mit komplexen räumlichen, politischen und sozialen Phänomenen, vor allem in Entwicklungs- und Schwellenländern. Besonders ist der Doppelabschluss in internationaler Zusammenarbeit und Stadtentwicklung, den Studierende abhängig von einer gewählten Spezialisierung erlangen können. Folgende Spezialisierungen werden angeboten: Entwicklungsökonomie (Rom), nachhaltige Notfallarchitektur (Barcelona) oder Stadtplanung (Grenoble). » » » »
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Institution: TU Darmstadt und Partneruniversitäten Dauer: 2 Jahre Kosten: mindestens 11.000 Euro Sprache: Englisch
M-ARCH-T — Der Studiengang setzt das Thema Typologie in den Vordergrund und untersucht das Potenzial für aktuelle Herausforderungen. Grundlage dafür ist die zunehmende Verdichtung der Städte. Diese führt zu der Entwicklung neuer, offener und hybrider Gebäudetypen. Durch das Entwerfen im Zusammenspiel mit sozialen und technologischen Aspekten zielt das Programm auf die Entwicklung dieser Gebäudetypen ab. Die Studierenden wenden typologische Analyse- und Entwurfsmethoden in einem forschungs- und praxisnahen Lehrumfeld an und entwickeln sie weiter. Institution: Technische Universität Berlin Dauer: 2 Jahre Kosten: circa 300 Euro Semesterbeitrag Sprache: Englisch
Bühnenbild / Szenischer Raum — Der Studiengang verbindet zwei Denkweisen der dramaturgischen Gestaltung von Raum: Einerseits den Entwurf des Bühnenraumes für Schauspiel, Musiktheater und Tanz, andererseits die Gestaltung von szenischen Räumen für Ausstellungen, Installationen, Performance. Schwerpunkte sind dabei Raumgestaltungen im theatralen, urbanen und atmosphärisch exponierten Kontext. Studierende erlernen Strategien der dramaturgischen Raumgestaltung und deren Umsetzung methodisch und handwerklich. » » » »
Institution: Technische Universität Berlin Dauer: 2 Jahre Kosten: circa 2.500 Euro Semesterbeitrag Sprache: Deutsch
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Design for Manufacture — Der Studiengang vermittelt Studierenden wichtige Designfähigkeiten in den sich schnell entwickelnden Bereichen der Fertigungsindustrie im Bausektor. Schwerpunkte sind dabei Konstruktion, Fertigung, Montage und Automatisierung. Den Studierenden stehen dabei innovative Design- und Konstruktionswerkzeug zur Verfügung. » » » »
Institution: The Bartlett School of Architecture (London) Dauer: 15 Monate Kosten: 14.160 GBP (circa 16.000 Euro) Sprache: Englisch
Situated Practice — Der Studiengang beschäftigt sich mit konzeptuellen Raumtheorien in Kunst, Architektur, Performance, Urbanismus und Schrift. Im Fokus steht dabei die Frage, wie sich Architektur mit anderen kreativen Künsten überschneidet. Studierenden lernen Raumtheorien und -praktiken in Kunst, Architektur, Performativität, Urbanismus und Schrift kennen, entwickeln ein solides Verständnis für Forschungsmethoden in Kunst und Design und entwerfen praxisorientierte Forschung sowie ortsbezogene Projekte - von physischen Installationen und digitalen Interventionen bis hin zu Schriften über den Ort. » » » »
Architecture and Digital Theory — Der forschungsgeführte Studiengang beschäftigt sich mit der Geschichte, Theorie und Kritik der rechnergestützten Konstruktion und Fertigung. Die Lernumgebung ist als Forschungslabor konzipiert, bei dem Lernen und Experimentieren im Vordergrund stehen. Das Kernstück des Programms ist ein einjähriges Forschungsprojekt, in dem die Studierenden ein individuelles Thema ihrer Wahl innerhalb ihres Interessengebietes entwickeln, welches sie dann in einer Ausstellung oder Publikation präsentieren. Eine kleine Auswahl möglicher Forschungsbereiche sind digital design and fabrication, from machine to body, from bodies to collective intelligence. » » » »
Institution: The Bartlett School of Architecture (London) Dauer: 1 Jahr Kosten: 11.390 GBP (circa 12.700 Euro) Sprache: Englisch
Institution: The Bartlett School of Architecture (London) Dauer: 15 Monate Kosten: 11.670 GBP (circa 13.000 Euro) Sprache: Englisch
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Jung,
FACHSPEZIFISCHE STIPENDIEN ES GIBT Z AHLREICHE STIPENDIENPROGR AMME FÜR STUDIERENDE DER ARCHITEK TUR UND L ANDSCHAF TSARCHITEK TUR, ABER AUCH
smart
F Ü R J U N G E A B S O LV E N T_ I N N E N . D A D E N Ü B E R B L I C K Z U B E H A LT E N , I S T N I C H T G A N Z L E I C H T, LO H N T S I C H A B E R . WIR HABEN FÜR EUCH HAUPTSÄCHLICH FACHSPEZIFISCHE STIPEND I E N Z U S A M M E N G E S T E L LT, D I E S I C H A N N A C H W U C H S M I T Ü B E R DURCHSCHNIT TLICHEN LEISTUNGEN RICHTEN. DOCH AUCH DIE
und
BEK ANNTEN VON BUND UND EU GEFÖRDERTEN PROGR AMME MÖCHT E N W I R E U C H N I C H T V O R E N T H A LT E N .
Autorin: Svenja Binz
knapp bei Kasse?
ALL TIME FAVOURITES Deutschlandstipendium — Mit dem Deutschlandstipendium können besonders talentierte und leistungsstarke Studierende gefördert werden. Das Angebot variiert in jedem Förderjahr. Deshalb lohnt es sich, bei der eigenen Uni konkret nachzufragen. Oft stehen mehrere Stipendien für die Bereiche Architektur, Urbanistik und Bauingenieurwesen zur Verfügung. »
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Geber: Bundesministerium für Bildung und Forschung und deutsche Hochschulen Dauer: Das Stipendium wird in der Regel für mindestens zwei Semester vergeben. Die Laufzeit reicht in der
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Regel maximal bis zum Ende der Regelstudienzeit. Bewerbungsfrist: Für 2021/22 voraussichtlich der 12. Januar 2021 Umfang: monatlich 300 Euro zusätzlich zu BAföG-Leistungen oder anderen Einkünften
den DAAD gefördert werden. Neben einer monatlichen Stipendienrate unterstützt Dich der DAAD in Einzelfällen auch bei deinen Reisekosten, Versicherungen oder Sprachkursen. » »
DAAD Stipendium — Der DAAD fördert Studierende und Graduierte der Fachrichtungen Architektur, Innenarchitektur, Denkmalpflege, Stadtplanung/Städtebau, Regionalplanung, Landschaftsarchitektur und Landschaftsplanung für längere Studienaufenthalt im Ausland. Auch ein Studienabschluss im Ausland kann durch
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Geber: DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst) Dauer: Je nach Studiengang zwischen 12 bis 24 Monaten Bewerbungsfrist: unterschiedlich Umfang: Mindestens eine monatliche, je nach Gastland festgelegte Stipendienrate
Erasmus+ — Sollte das DAAD Stipendium nicht genau zu Deinem Vorhaben passen, kann das Erasmus+ eine gute Alternative sein. Im Zentrum des neuen EU-Programms steht die Förderung der Mobilität zu Lernzwecken und der transnationalen Zusammenarbeit. Gefördert werden insbesondere kürzere Auslandsaufenthalte. Auch wenn Du ein Praktikum im Ausland absolvieren möchtest, kann Erasmus+ das Richtige für Dich sein. Das Angebot richtet sich an Studierenden und Doktoranden innerhalb der Programmländer. » »
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Geber: EU (Europäische Union) Dauer: Studienaufenthalte zwischen 3 bis 12 Monaten, Auslandspraktika zwischen 2 bis 12 Monaten Bewerbungsfrist: unterschiedlich Umfang: meistens eine monatliche, je nach Gastland festgelegte Stipendienrate oder ein Mobilitätszuschuss
Building Europe — Building Europe fördert Unternehmenspraktika von drei Wochen bis zu sechs Monaten, deren Tätigkeiten sich an den Leistungsphasen der HOAI orientieren sollten. Das Stipendium funktioniert dann zusätzlich zu Deinem Praktikums-Gehalt. Außerdem kannst Du Dich mit einem
Sprachkurs fördern lassen. Die Förderung ist Teil des Berufsbildungsprogramms Projekt Leonardo da Vinci der EU und richtet sich an Studierende mit Bachelorabschluss bis vor Eintritt ins Rentenalter. Zwar wird das Programm durch die TU Braunschweig koordiniert, mitmachen können Bewerber und Bewerberinnen aus ganz Deutschland. Voraussetzung sind die Fachrichtungen Architektur, Bauingenieurwesen, Wirtschaftsingenieurwesen, Stadtplanung, Innenarchitektur oder Landschaftsplanung. » » »
Geber: EU (Europäische Union) Dauer und Bewerbungsfrist hängen von der Förderung ab Umfang: eine monatliche Stipendienrate zwischen 100 bis 300 Euro
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im Wintersemester. Herausragende Abschlussarbeiten werden mit insgesamt 1.350 Euro gefördert. Die nächste Frist ist voraussichtlich der 12. Januar 2021. Promotionen und künstlerisch-gestalterische Projekte werden über eine Dauer von 24 Monaten mit 1.400 Euro im Monat gefördert.
Auch Stiftungen bieten Förderprogramme an. Weitere Informationen dazu (StoStiftung, IKEA-Stiftung und Neufert-Stiftung) findest Du unter: www.new-monday.de/journal.
HOCHSCHULSPEZIFISCHE FÖRDERUNG Bauhaus-Universität Weimar Stipendium — Alle Studierende und Promovierende der Bauhaus Universität Weimar aufgepasst: Es werden gleich drei verschiedene Stipendien an Studierende, Graduierte und Promovierende vergeben. Die Förderung hängt dabei von dem Stipendium ab. »
Studierende können über 12 Monate lang mit 450 Euro gefördert werden. Die Ausschreibung beginnt jährlich
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Cut-Out
C U T- O U T U N D C A D - F I G U R E N : D I E B E S T E N Q U E L L E N GRUNDRISSE, RENDERINGS, VISUALISIERUNGEN BEKO M M E N I H R E A U S D R U C K S F Ä H I G K E I T D U R C H S TA F FAGEN UND CAD-OBJEK TE. VON DER DARSTELLUNG
und
EINER COUCH HINZU CAD-MÄNNCHEN, DIE DEN M A S S TA B V E R D E U T L I C H E N , I S T D I E A U S W A H L A N G E ZEICHNETEN OBJEK TEN GROSS. DOCH WO FINDET M A N A LS A RC H I T EK T U R ST U D EN T_ IN , KO ST EN LO S D IE
CAD-
PA S S E N D E N S TA F F A G E N U N D T E X T U R E N , U M S I E I N P H O T O S H O P, I L L U S T R A T O R O D E R C A D - P R O G R A M M E E I N Z U F Ü G E N ? W I R S T E L L E N E U C H P L AT T F O R M E N VOR, DIE DAS VISUALISIEREN VON PROJEK TEN UND
Figuren
Fast jeder kennt sie, und wer behauptet sie nicht zu kennen, dem kommt sie zumindest bekannt vor: die Frau mit der roten Tasche. Den Rücken dem Betrachter zugewandt und lässig davon schlendernd, zierte sie über Jahre hinweg etliche Architekturcollagen und Renderings. Zu ihren Zeiten war die Auswahl an Staffagen für Collagen noch stark eingeschränkt, was ihre Beliebtheit zusätzlich verstärkte. Doch seitdem hat sich einiges geändert. Verschiedene Gruppierungen spezialisierten sich darauf, umfangreiche Datenbanken von Cut-Out Figuren zu erstellen, sodass es inzwischen nicht mehr an Vielfalt mangelt. Ähnlich verhält es sich mit Datenbanken für 2D-CAD Zeichnungen. Das lästige Nachzeichnen hat durch Sammlungen, die als „free downloads“ im Internet angeboten werden, ein Ende.
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ERSTELLEN VON ZEICHNUNGEN ERLEICHTERN. Autorin: Catherine Folawiyo
DIE DREI BESTEN SEITEN FÜR STAFFAGEN Skalgubbar — Der Vorreiter aller Datenbanken von Cut-out Figuren stammt vom schwedischen Architekten Teodor Javanaud Emdén und nennt sich „Skalgubbar“. Hier können sich ArchitektInnen, sowie Studierende vom Fahrrad fahrenden Kind bis zum Hund in der Schubkarre an verschiedenen Figuren bedienen, um ihre Entwürfe zum Leben zu erwecken. Skalgubbrasil — Da die schwedische Seite „Skalgubbar“, nur eine eingeschränkte Auswahl an Personengruppen zeigt, haben sich in Anlehnung an „Skalgubbar“ einige Webseiten etabliert, die Cut-out Figuren von
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Menschen aus aller Welt anbieten. So entstand beispielsweise die Datenbank Skalgubbrasil. Die Webseite des brasilianischen Kollektivs „microlpolis“ ist ähnlich aufgebaut wie die schwedische Seite „Skalgubbar“. Über die Suchfunktion, die sehr spezifische Unterpunkte aufweist, gelangt man schnell an die passenden Figuren. Zusätzlich zu Cut-Out Menschen bietet Skalgubbrasil auch nützliche Objekte wie Liegestühle, Marktstände und Pflanzen an. Jedoch ist die Auswahl insgesamt kleiner als die von „Skalgubbar“. Mr. Cutout — Mr. Cutout ist eine sehr große und vielfältige Datenbank für Cut-Out Figuren. Die umfangreiche Plattform enthält acht verschiedene Kategorien: Cut-Out Tiere, Vegetation, Menschen, Objekte, Fahrzeuge, Himmel, Vorder- und Hintergründe. Um das Angebot nutzen zu können, muss man sich allerdings einen Account anlegen und anmelden. Die Downloadmenge ist limitiert und auf manche Objekte erhält man nur durch einen Premium-Account Zugriff.
DIE DREI BESTEN SEITEN FÜR 2D-CAD OBJEKTE Im Gegensatz zu den Plattformen für Cut-Out Figuren, verlangen die meisten Datenbanken von 2D-CAD Objekten eine Anmeldung, um die free-download Angebote nutzen zu können. Es gibt nur einige wenige, die keine Anmeldung fordern und dennoch eine große Auswahl anbieten.
Cadblocksfree — „Cadblocksfree“ ist eine Sharing-Plattform für 2D- und 3D-CAD Objekte. Nach Anmeldung ist es hier möglich, seine selbst gezeichneten CAD Objekte zu teilen oder die angebotenen Objekte zu verwenden. Für die free Download Objekte ist keine Anmeldung nötig. Allerdings gibt es einige Blocks die nur gegen Bezahlung oder als Premium-Mitglied nutzbar sind. Cad-blocks — Die Auswahl auf cad-blocks.net ist zwar eingeschränkter als Cadblocksfree, dafür jedoch kostenlos und ohne Anmeldung möglich. Die Seite bietet über 5.000 CADBlocks an. Über die übersichtliche Einteilung in einzelne Kategorien kann man sowohl Möbel, Pflanzen, Menschen, Fahrzeuge, als auch Treppen und Straßenbeleuchtungen finden. Cadblocksforfree — Eine ebenfalls kostenfreie Plattform ist „Cadblocksforfree“. Die Seite bietet über 10.000 CAD Blocks an, die man ohne Anmeldung herunterladen kann. Trotz der uneingeschränkten Möglichkeiten, die uns das Internet heutzutage bietet, ist eine nicht zu unterschätzende Quelle von CAD Blocks und Staffagen die Sammlung von Kommilitonen. Während des Studiums zeichnen viele ihre eigenen CAD Blocks nach oder stellen Figuren selbst frei. Dadurch entsteht die wohl umfangreichste und vielfältigste Plattform, die seit Generationen unter Studierenden fortgeführt wird.
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AUSZUG INTERVIEW F R Ü H E R G A LT D A S E I G E N E BÜRO ALS INBEGRIFF EINER
Wie
ERFOLGREICHEN ARCHITEK TENL AUFBAHN.
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A B E R G I LT D A S N O C H ? W I R SPR ACHEN MIT MARKUS MÜLLER, DEM PRÄSIDENTEN DER ARCHITEK TENK AMMER BADEN-WÜRT TEMBERG ÜBER S E L B S T S TÄ N D I G K E I T U N D IHRE RISIKEN,
haben
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D I G I TA L I S I E R U N G U N D SCHWIERIGE N A C H F O L G E R E G E L U N G E N . Autorin: Isa Fahrenholz
junge ArchitektInnen?
Bildcredit: Felix Kästle
NEW MONDAY: Herr Müller, lassen Sie uns erst mal einen Blick in die Architekturbüros werfen. Es wird immer schwieriger, Mitarbeiter zu finden – was, meinen Sie, ist die größte Herausforderung für Architekturbüros? MARKUS MÜLLER: Tatsächlich starten weniger junge Architekten in das Berufsleben als ArchitektInnen ausscheiden. Gerade in Zeiten, in denen die Baukonjunktur gut läuft, gilt es daher, mehr junge Menschen für den Beruf des Architekten zu begeistern. Und den Nachwuchs, so zu qualifizieren, dass er den Herausforderungen gewachsen ist. NM: Welche Rolle spielt die Architektenkammer dabei, eine neue Generation für den Beruf zu begeistern? MM: Die übergreifende Aufgabe besteht
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darin, deutlich zu machen, welche Faszination dieser Beruf ausübt – trotz all der Schwierigkeiten. Wir arbeiten eng mit den Hochschulen zusammen und haben den Übergang von Hochschulausbildung in das Berufsleben bewusst gestaltet. Und natürlich begleiten wir diejenigen, die sich dafür entscheiden, selbstständig zu werden. NM: Wie sieht diese Nachwuchsförderung konkret aus? MM: Das eine ist die Möglichkeit, unmittelbar nach der Kammer als AiP Mitglied der Kammer zu werden – das Modell feiert dieses Jahr 21 Jahre Bestehen: Das AiP-Programm ist aus dem Wunsch heraus entstanden, den Übergang zwischen Hochschule und Berufsleben nicht dem Zufall zu überlassen. Stattdessen muss die Kammer
sehr früh an die AbsolventInnen herantreten, damit sie sich im Zusammenspiel von anleitendem Büro und Kammerangeboten auch für diejenigen Praxisanforderungen qualifizieren, die an den Hochschulen gar nicht vermittelt werden können, und sich zugleich für künftige Tätigkeits-Schwerpunkte entscheiden können. Der andere wichtige Bestandteil der Nachwuchsförderung ist die Verpflichtung als ArchitektIn ein definiertes Fortbildungsangebot wahrzunehmen.
Interview mit
eingeht. Und natürlich geht man als Selbstständiger naturgemäß Risiken ein, die nicht jeder Mensch tragen will. NM: ...und das sind? MM: Zum Beispiel die betriebswirtschaftlichen Rahmenbedingungen oder organisatorische Herausforderungen im professionellen Betrieb eines Architekturbüros. Auch die Haftungsrisiken sind gestiegen. Und natürlich bewegen wir uns in einer immer komplexeren Welt, was sich auch auf unseren Berufsstand auswirkt. In dem Sinne ist natürlich die Digitalisierung ein wichtiges Thema, das immer mehr zusätzliche Fähigkeiten erfordert. NM: Wo wir gerade beim Thema Digitalisierung sind – bedeutet diese Entwicklung, dass es für junge ArchitektInnen immer wichtiger wird, sich zu spezialisieren? MM: Sagen wir lieber, dass die Einstiegshürden und der Spagat zwischen den unterschiedlichen Anforderungen größer wird. Das muss man eindeutig sehen. Die Diskussion, ob der Architektschaffende Generalist oder Spezialist ist, dauert schon lange an. Am Ende ist es so, dass wir vor allem großen Wert auf unsere Fähigkeiten legen müssen, unterschiedliche Handlungsstränge zu analysieren, zu priorisieren, zusammen zu führen und daraus ein gestalterisch hochwertiges neues Ganzes zu schaffen.
Markus Müller
NM: Sie erwähnten gerade das Thema Selbstständigkeit. Wie stehen junge ArchitektInnen heute zu dem Thema? MM: Ich habe das Gefühl, dass junge Leute heute sehr viel bewusster ihr Leben planen, als meine Generation das tat. Daher schätzt die heutige Generation die Risiken genauer ab, als wir das vielleicht taten. NM: Was schreckt junge ArchitektInnen denn am meisten davor ab, sich selbstständig zu machen? MM: Einerseits die fehlende Garantie, dass jeden Monat Geld auf dem Konto
NM: Welche Folgen hat das für die Architekturszene? MM: Tendenziell wird es weniger Bürogründungen in der heimischen Küche oder in der Werkstatt geben, sondern mehr professionelle Zusammenschlüsse. Auch die Nachfolge von bereits bestehenden Büros sind eine Herausforderung: Wir werden erfolgreiche Modelle für den Übergang zwischen Inhabern und potenziellen Büronachfolgern in die Breite tragen müssen. Es sind viele Lernprozesse, die wir im Augenblick durchlaufen. NM: Dabei wäre doch gerade jetzt, wo es der Baubranche gut geht, der ideale Zeitpunkt, um sich selbstständig zu machen, oder? MM: Das stimmt. Aber andererseits gibt es Parameter, die es schwieriger machen sich selbstständig zu machen. Die klassischen Wege – wie Zufallsakquise, um sich erst mal über Wasser zu halten – sind nicht mehr so einfach. Auch gibt es weniger Wettbewerbserfolge, was der Reglementierung des Wettbewerbswesens geschuldet ist. Was Büroübernahmen betrifft, sind die Übergangszenarien viel komplexer geworden. Das komplette Interview findest Du unter: www.new-monday.de/journal
Editorial Design: Daniela Gaulrapp
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