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BN Ökotipp: Bärenbegegnungen

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WIR ZEN T Ü H C S S N R E BAY ! N AT U R

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Es gelten natürlich die bereits genannten Verhaltenstipps für Wanderer. Außerdem raten wir:

N! MIT IHNE

Der BUND Naturschutz setzt sich ein für das, was Ihnen am Herzen liegt: für unsere Heimat und eine gesunde Zukunft unserer Kinder – bayernweit und direkt bei Ihnen vor Ort. Je mehr Mitglieder wir haben, desto wirkungsvoller können wir deshalb auch für Ihre Naturschutz­interessen eintreten.

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TIPPS FÜR BEWOHNER EINES BÄRENGEBIETES

Impressum (Stand 2024): Herausgeber: BUND Naturschutz in Bayern e.V. Landesfachgeschäftsstelle Nürnberg, Artenschutzreferat, Dr. Christine Margraf Fotos: Wolfgang Korazija, gettyimages, Adobestock, istock, A & U Buhani Gestaltung und Satz: www.janda-roscher.de, Regensburg Redaktion: BN Referat Öffentlichkeitsarbeit Autor: Christian Hierneis Druck und Vertrieb: BUND Naturschutz Service GmbH, www.service.bund-naturschutz.de

erschließbare oder wegsperrbare MüllcontaiV ner sind sicherer als herkömmliche Container oder Abfalleimer. Dies gilt zum Beispiel auch für Wanderwege und Campingplätze. F uttermittel vor den Gebäuden oder in zugänglichen Ställen locken den Bären an. Deshalb sollten sämtliche Futtermittel für Nutztiere oder bei Fischzuchtanlagen in verschlossenen Gebäuden gelagert werden.

Füttern ist verboten! Ein Bär lernt sehr schnell, uns Menschen oder unsere Nähe mit leicht verfügbarer Nahrung in Verbindung zu bringen. Er wird dann gezielt Menschen oder Siedlungen aufsuchen und damit gefährliche Situationen heraufbeschwören. Dringt ein Bär in einen Stall ein oder attackiert er Nutztiere, so sollte nicht versucht werden, ihn mit Stöcken, Steinen, grellem Licht oder ähnlichem zu verjagen, das kann den Bären provozieren und zu einem Angriff auf den Menschen verleiten. Geben Sie dem Bären eine Fluchtmöglichkeit. Deshalb: Am besten ist es in diesem Fall, sich zurückzuziehen und sofort die zuständige Behörde oder den Bärenbeauftragten zu alarmieren.

rganische Abfälle, Tierkadaver und SchlachtO abfälle sollten kontrolliert und fachmännisch entsorgt werden. omposthaufen in Privatgärten wie auch K kommerzielle Kompostieranlagen können mit bärensicheren Zäunen gut gesicher werden. efüllte Futternäpfe für Hunde und Katzen oder G auch Igel im Freien interessieren auch den Bären, deshalb sollten Tiere nicht unkontrolliert draußen gefüttert werden.

Frei zugänglicher Müll kann Bären anlocken.

BN ÖKOTIPP

LASSEN SIE DEM BÄREN SEINE WÜRDE

Laut Verhaltensforschern wollen Bären in Stresssituationen „ihr Gesicht nicht verlieren“. Sie haben „Stolz“ und wollen nicht überrascht und angebrüllt werden. Deshalb zieht sich ein Bär bereitwillig zurück, wenn man ihm eine Rückzugsmöglichkeit gibt und sich entsprechend verhält. Wenn der Mensch, als der Schwächere von beiden, sich mit einer gewissen Demut entfernt, kann der Bär in Würde gehen.

Mehr Informationen zum Thema finden Sie hier www.bund-naturschutz.de/ tiere-in-bayern/braunbaer

N E R Ä B UNGEN N G E G BE ES T R E W S N E WISS


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