NACHHALTIGE WÄRMEVERSORGUNG …………………………………………………………….………........
DIE WÄRMEPUMPE: ZUKUNFTSFÄHIG HEIZEN Beim Einsatz gegen den Klimawandel und für das Ziel, die Erderwärmung auf maximal 1,5° zu begrenzen, wird meist von Strom gesprochen, Verkehr und Wärme aber vergessen. Dabei ist der Gebäudesektor zentraler Baustein der Energiewende. Über die Wärmepumpe wird viel diskutiert – doch was kann sie wirklich?
WAS KANN EINE WÄRMEPUMPE? Mit einer Wärmepumpe lässt sich ein (Wohn-)Gebäude heizen – fast genauso wie bisher mit Ölkessel, Pelletheizung oder Gasthermen. Wärmepumpen können – je nach Größe und Leistung – alleine in einzelnen Häusern, aber auch in Kombination mit anderen Heizungsarten zum Einsatz kommen. Dabei spielt es eine untergeordnete Rolle, ob Flächenheizung (z.B. im Fußboden) oder Heizkörper verbaut sind bzw. wie alt das Gebäude ist. Maßgebend ist für den
effizienten Einsatz von Wärmepumpen die sogenannte Vorlauftemperatur des Heizsystems. Diese gibt die Temperatur des Wassers in den Heizungsrohren an. Zur Abschätzung, ob eine Wärmepumpe effizient arbeiten kann, sollte zuvor eine Analyse des bestehenden Heizsystems erfolgen. Traditionell werden die Heizsysteme mit zu hohen Vorlauftemperaturen betrieben. Somit muss beim Wechsel zur Wärmepumpe ermittelt werden, wie weit die Vorlauftemperatur gesenkt werden kann.
Laut European Heat Pump Association sind 2022 in den nordischen Ländern die Wärmepumpen sehr weit verbreitet. Pro 1000 Haushalte wurden in (2022) • Finnland 69 • Norwegen 60 • Schweden 39 • Dänemark 30 • Deutschland 7 Exemplare verkauft (Quelle: ehpa.org, 2022)
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