KLIMASCHUTZ UND ENERGIEWENDE …………………………………………………………….………........
SOLARPFLICHT FÜR MEHR KLIMASCHUTZ Um unsere Stromversorgung möglichst schnell und umweltverträglich erneuerbar zu machen, müssen wir alle Potenziale bereits versiegelter Flächen für die Photovoltaik verpflichtend nutzen. Daher setzt sich der BUND Naturschutz (BN) für eine Solarpflicht auf allen Dächern ein.
ROLLE DER SOLARKRAFT Bayern hat sich mit dem novellierten Klimaschutzgesetz aus dem Winter 2022 das ambitionierte Ziel gesetzt, bis spätestens 2040 klimaneutral zu sein. Neben dem massiven Ausbau der Windkraft spielt die Solarkraft und dabei vor allem die Photovoltaik eine bedeutende Rolle, denn als südliches Bundesland hat Bayern hier einen Standortvorteil. Der BN fordert, basierend auf einer Studie der TU München, einen Ausbau auf über 65 GW, um die Klimaziele zu erreichen (1). Ein verstärkter Ausbau der Solarkraft in Bayern führt nicht nur zu mehr Klimaschutz, sondern auch zu zehntausenden neuen Jobs in Bayern (2).
VORTEILE DER SOLARKRAFT AUF BEREITS VERSIEGELTEN FLÄCHEN Grundsätzlich priorisiert der BN Photovoltaik und Solarthermie auf Dächern, an Fassaden und technischen Infrastrukturen, auch wenn die Freiflächen-PV weiterhin augrund der geringenen Kosten, des geringeren Installationsaufwands und der größeren Ausbaugeschwindigkeit eine wichtige Rolle einnimmt. Anlagen auf Dächern haben jedoch von allen Formen der Erneuerbaren Energie die mit Abstand geringsten Auswirkungen auf die Biodiversität, andere Landnutzungen und das Landschaftsbild.
(1) https://www.bundnaturschutz.de/fileadmin/Bild er_und_Dokumente/Themen/ Energiewende/Erneuerbare_E nergien/100-Prozenterneuerbare-Energien-fuerBayern-TUM-ZAE-BUND2021.pdf (2) https://www.bundnaturschutz.de/fileadmin/Bild er_und_Dokumente/Presse_u nd_Aktuelles/2022/Wirtschaft /PM_LFGM_45_22_Anhang_I_ Studie_Zukunftsfaehiges_Baye rn.pdf
Zusätzlich ist durch den starken Zubau von Freiflächenanlagen das Verteilnetz in
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