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BN informiert: Salzach

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„Eine Kathedrale der Zukunft bauen“ unter diesem Motto wirbt der Naturpark Salzachauen mit einer Vision für die Untere Salzach © Andreas Zangl /Land Salzburg

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Unsere Salzach soll frei fließen Die Salzach fließt von Salzburg bis zu ihrer Mündung in den Inn unterhalb Burghausen auf über 60 km frei und ist damit einzigartig in Bayern. Der BUND Naturschutz (BN) plädiert für den Erhalt und die ökologische Aufwertung der Flusslandschaft und lehnt die Errichtung des geplanten Wasserkraftwerkes im Tittmoninger Becken ab. Die Renaturierung unserer freien Salzach ist eine historische Chance und für Bayern eine einmalige Möglichkeit. Folgen der Salzachbegradigung • Die Salzach war in Bayern ursprünglich ein weitverzweigter Fluss mit unzähligen Nebenarmen, Altwässern, Schotterbänken und Gumpen (1). Mitte des 19. Jahrhunderts entschied man sich, das zu ändern und begradigte die Salzach – sie schrumpfte dabei um 90 %, von ca. einem Kilometer Breite auf 100 Meter. Gleichzeitig verkürzte sich ihre Länge, wodurch ihr Wasser schneller floss, den bisher abgelagerten Schotter mitnahm und flussabwärts transportierte. Aufgrund des damals fehlenden Wissens

setzte man so die kontinuierliche Eintiefung der Salzach in Gang mittlerweile fehlen im Bereich „Tittominger Becken“ bis zu zweieinhalb Meter Kiesauflage. Auch wegen des zusätzlichen Kiesrückhalts durch Querbauwerke droht an manchen Stellen ein „Sohldurchschlag“: Der Fluss hat sich schon jetzt bis zu einen Meter in weiche Schichten aus „Seeton“ eingegraben und könnte dort bei größeren Hochwässern mehrere Meter tiefe Kolke bilden. Neben Sohldurchschlag und Problemen mit sinkendem Grundwasserstand sind

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