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Bayreuth, Juli/August 2015
Das lange Warten auf Tristan Mit der Tristan und Isolde-Inszenierung von Festspielchefin Katharina Wagner eröffneten die Richard-Wagner-Festspiele
Ministerpräsident Horst Seehofer (re.) mit Gattin Karin und dem Präsidenten der Slowakischen Republik, Andrej Kiska Mehr Spannung geht kaum, wenn Christian Thielemann im Bayreuther Festspielhaus den Taktstock zum diesjährigen Festspielauftakt hebt: Festspielchefin Katharina Wagner hat die Oper „Tristan und Isolde“ inszeniert. Die Premierengäste werden tatsächlich die Ersten sein, welche ihre Deutung der großen Liebesoper Richard Wagners komplett zu sehen bekommen. Haupt- und Generalproben waren nämlich nicht öffentlich. Evelyn Herlitzius, die kurzfristig für die Rolle der Isolde eingesprungen ist, konnte bei der Generalprobe nicht singen, da sie am Tag vorher einen Auftritt bei den Münchner Opernfestspielen hatte.
Der diesjährige Presseempfang am Tag vor der Eröffnung der 104. Festspiele im Hof vor der „Silver Lounge“ wurde als eine lockere Gesprächsrunde mit Barbecue gestaltet. Den Unmut der Medien bekamen alleine Heinz-Dieter Sense und Pressechef Peter Emmerich zu spüren, Festspielleitung und Premieren-Dirigent Christian Thielemann waren nicht erschienen. Besonders die Fernsehteams kritisierten das im Vorfeld zur Verfügung gestellte und kaum verwertbare Bildmaterial über die Neuinszenierung von „Tristan und Isolde“. „In der Generalprobe konnte nur szenisch geprobt werden, die Stimme kam von
Fürstin Gloria von Thurn und Taxis
Linda Watson am Bühnenrand“, so Heinz-Dieter Sense, kaufmännischer Geschäftsführer der Bayreuther Festspiele GmbH. Die Umbesetzung sei eben der Grund für die Improvisation bei den Proben. „Erst am Premierentag sind wir wirklich fertig“, so HeinzDieter Sense weiter. Gründe für die Umbesetzung wollten weder Sense noch Pressesprecher Peter Emmerich nennen, auch Nachfragen über die Höhe einer möglichen Ausfallgage der ursprünglich verpflichteten Anja Kampe wurden nicht beantwortet. Konnte die Abwesenheit von Regisseurin Katharina Wagner und Dirigent Christian Thielemann noch mit hohem Arbeitsaufwand
entschuldigt werden, gab es für das Fehlen von Eva Wagner-Pasquier eigentlich keine Gründe. „Als Festspielleiterin kann sie so entscheiden“, erklärte Peter Emmerich, „das ist zu akzeptieren“. Seit 15. März diesen Jahres nimmt Christian Thielemann die Position eines Musikdirektors ein. „Der Vertrag wird Christian Thielemann langfristig an die Bayreuther Festspiele binden“, so Geschäftsführer Sense, „er ist künftig zuständig für das Klangbild der Festspiele und entscheidet mit bei der Besetzung von Orchester und Chor. Den Gesellschaftern der Bayreuther Festspiele GmbH waren zudem seine internationalen Kontakte wichtig“. Weiter Seite 10
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Stadträtin Sabine Steininger und Ehemann Uwe
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Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe und Thomas Erbe
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Thomas Zimmer, Präsident der Handwerkskammer für Oberfranken, und Ehefrau Alexandra
Sabine Reibrich und Andreas Pflaum
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Wohlfühlatmosphäre im Herzen der Bayreuther Innenstadt – das Ergebnis der Renovierung im Plaka kann sich sehen lassen. Um es zu hören, schauen Sie auf einen Ouzo oder ein Glas Wein vorbei.
Auf einen Ouzo mit … … Alexis Karypidis, dem Gastwirt des Restaurants „Plaka“. Um noch mehr Wohlfühlatmosphäre für seine Gäste zu schaffen, hat er gerade renoviert. Rechtzeitig zur Festspielzeit sind die Gasträume noch schöner geworden – sie klingen sogar besser. Grünen-Fraktionsvorsitzende im Landtag, Margarete Bause, Stadtrat Stefan Schlags und MdL Ulrike Gote
„Mosi“, die Festspielgast-Ikone Sein Todestag jährt sich zum zehnten Mal Stets lächelnd und perfekt ge- führung geklingelt haben. Sein stylt, auf dem Arm Yorkshire-Hün- Verein „Licht für Obdachlose“, din Daisy mit Schleife auf dem in den nach seinem Tod 750.000 Kopf – so kannte man Rudolph Euro flossen, fördert bis heute Moshammer – auch in Bayreuth. die Straßenzeitung BISS. Als er in einer kalten JanuarRudolph Moshamnacht in seinem Grünmer liegt auf dem walder Haus ermorMünchner Ostdet wurde, war nicht friedhof begranur die Schickeria in ben. München erschüttert. „Mosis“ Tod wurde auch in Bayreuth betrauert. Der Geschäftsmann aus der Modebranche gehörte zu den extravaganten Festspielgästen – auch sein Handy soll schon mal während einer Festspielauf„Mosi“ schreibt Autogramme.
Einführungsvorträge Auch im Rahmen der Festspielsaison 2015 wird Dr. Sven Friedrich inszenierungsbezogene EinDr. Sven führungsvorFriedrich träge halten. Schon am Vormittag gibt es also die Gelegenheit, auf unterhaltsame Weise Einblicke in die Inszenierung der Aufführung des Abends zu gewinnen. Referent Dr. Sven Friedrich ist seit 1993 Direktor des RichardWagner-Museums mit Nationalarchiv und Forschungsstätte der Richard-Wagner-Stiftung, des Franz-Liszt-Museums und des Jean-Paul-Museums Bayreuth sowie Vizepräsident der Jean-Paul-Gesellschaft. Dr. Friedrich hat einen Lehrauftrag für Theaterwissenschaft an der Universität Bayreuth inne und
ist kompetenter Referent und Autor zu allen Gebieten der Richard Wagner-Forschung und -Publizistik. Die zirka einstündigen Einführungsvorträge werden von der BF Medien GmbH für die Bayreuther Festspiele organisiert und finden an allen Aufführungstagen jeweils um 10.30 Uhr im Zuschauerraum des Festspielhauses statt. Die Eintrittskarte für die Aufführung des Abends berechtigt zum kostenfreien Einlass. Platzreservierungen können im Voraus nicht entgegengenommen werden. Der Einlass zu den Einführungsvorträgen erfolgt über die Westseite (Straßenseite). Die inszenierungsbezogenen Einführungsvorträge werden finanziell durch die Gesellschaft der Freunde von Bayreuth e.V. unterstützt.
Herr Karypidis, Ihre Familie betreibt seit 1988 das griechische Restaurant „Plaka“ in Bayreuth. Ihr Erfolg hat sicher auch mit dem besonderen Ambiente zu tun, oder?
Unser tägliches Bestreben ist, dass sich unsere Gäste im Plaka wie zu Hause fühlen, wie zu Hause bei Freunden. Der Gesamteindruck ist uns dafür sehr wichtig – die familiäre Atmosphäre, die feine mediterrane, griechische Küche und natürlich legen wir großen Wert auf ein besonders schönes Ambiente. Unsere Philosophie ist, uns immer weiter zu entwickeln. Wir möchten die Wohlfühlatmosphäre für unsere Feinschmecker ständig verbessern und auch unser Restaurant. Deshalb haben Sie gerade renoviert?
Wir wollen uns in kleinen Schritten positiv verändern. Mir war ganz wichtig, den Gastraum akustisch besser in den Griff zu bekommen. Ich musste früher oft den großen Gastraum abtrennen, weil es einfach zu laut war. Der Geräuschpegel sollte sinken, ohne dass die Atmosphäre verloren
geht. Manche haben mir gesagt, ich müsste dafür Löcher in die Wände und in die Decken bohren! Das brauchte ich mit der Akustik-Tapete von Vitrulan zum Glück nicht tun. Hat sich denn die Akustik merklich verbessert?
Ja, sehr sogar. Jetzt kann ich Geräusche viel besser wahrnehmen. Ich höre jetzt sofort, wenn mich ein Gast ruft. Die Geräuschkulisse ist sehr angenehm geworden. Das bestätigen auch meine Gäste. Und das bei einer edlen Optik der Wände, ganz ohne Löcher.
ich die Heizkörper drosseln, weil die Wärme im Raum bleibt und er sich auch durch die Besucher selbst schneller erwärmt. Das spüren sowohl meine Gäste als auch meine Mitarbeiter. Sie würden diese Tapete also weiterempfehlen?
Es ist eine Investition, die sich schon jetzt bezahlt gemacht hat. Die Gäste sind zufriedener, weil sie die bessere Akustik und die angenehme Temperatur bemerken und mein Restaurant einladend aussieht. Diese Zufriedenheit ist mir das Wichtigste.
Und Sie heizen jetzt auch noch weniger?
Herr Karypidis, was empfehlen Sie Ihren Gästen?
Ja, das ist ein weiterer positiver Effekt. Da eine Außendämmung wegen des Denkmalschutzes nicht möglich ist, mussten wir also innen etwas machen. Früher musste ich in der Heizperiode zwei Heizkörper mit voller Energie laufen lassen, um Wärme in die Gasträume zu bringen. Heute reicht es aus, wenn ich die Heizung anschalte, kurz bevor die Gäste kommen. Dann kann
Für den kleinen Griechenland-Urlaub zwischendurch unbedingt einen Besuch bei uns im Plaka, bei Freunden sozusagen. Bei unserem Festspielmenü können Sie sich vor Ort überzeugen, was Wohlfühlen heißt. Und bei einem Ouzo erzähle ich Ihnen gern persönlich, was wir für Ihr Wohl in unserem Hause getan haben. Vielen Dank für das Gespräch!
Multitalent Die Akustiktapete von Vitrulan erzielt ihre Wirkung durch eingeschlossene Luft, die sowohl den Schall als auch den Wärmeabfluss dämpft – dadurch hilft das Akustikgewebe auch Energie sparen. Da sich die Raumtemperatur schneller erhöht und gleichzeitig die Wärme langsamer entweicht, muss insgesamt weniger geheizt werden. Nicht schlecht bei nur 3,0 mm Materialdicke. Weitere Informationen zur Akustiktapete unter www.vitrulan-acoustic.de
Alexis Karypidis mit seinem Sohn Panos.
Für unsere Gäste zur Festspielzeit Besonders empfehlen wir unsere warmen und kalten Vorspeisen. Im Sommer erfrischt Sie Panzari – ein Salat von Roter Bete in ZitronenLimetten-Dressing. Schön mediterran ist unser gegrillter Oktopus auf einem Lauch-Bett mit Balsamico und Olivenöl. Zu unserem frischen Fisch, wie Dorade, Lachs oder Rotbarbe, servieren wir Pilze der Saison. Frische Kalamaris gibt es natürlich auch, zum Beispiel auf Rosmarin gegrillt. Genießen Sie unser traditionelles Gyros oder feine Lammkronen vom Grill – Sie werden begeistert sein. Falls Sie sich nicht zwischen unseren Desserts entscheiden können, wählen Sie die Plaka „Spezial“ Variation – auch für mehrere Personen. Dazu gibt es feine griechische Weine von kleinen Winzern – teilweise exklusiv im Plaka und aus biologisch-dynamischem Anbau. Meine Familie und ich freuen uns sehr auf Ihren Besuch!
www.plaka-bayreuth.de
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Das langes Warten auf Tristan
Neue und bekannte Gesichter
Festspielpremiere 2015: Fortsetzung von Seite 1 Zur Stimmung während der Proben und über ihre Arbeit an Bühnenbild und Kostümen äußerten sich Frank Philipp Schlößmann, Matthias Lippert und Thomas Kaiser. Der Bayreuther Matthias Lippert hat bereits im Wagner-Jubiläumsjahr 2013 die Frühwerke des Meisters, „Die Feen“, „Das Liebesverbot“ und „Rienzi“, auf die improvisierte Bühne in der Oberfrankenhalle gebracht. Matthias Lippert erstellt Videokunst für Bühnenproduktionen, seine Arbeit wird vor allem im dritten Akt deutlich, wenn Tristans Fiebervisionen szenisch dargestellt werden. Mit Katharina Wagner verbinde ihn eine lange Zusammenarbeit, so Lippert, denn schon bei ihrer
Matthias Lippert, Kostümbildner Thomas Kaiser und Frank Philipp Schlößmann. ersten Regiearbeit im Festspielhaus, den „Meistersingern“, habe er mitgewirkt. „Für unsere Produktion des Tristan ist die gesamte
Musikalische Leitung Christian Thielemann Regie Katharina Wagner Bühne Frank Philipp Schlößmann Matthias Lippert Kostüm Thomas Kaiser Dramaturgie Daniel Weber Licht Reinhard Traub Chorleitung Eberhard Friedrich Tristan Marke Isolde Kurwenal Melot Brangäne Ein Hirt Ein Steuermann Junger Seemann
Stephen Gould Georg Zeppenfeld Evelyn Herlitzius Iain Paterson Raimund Nolte Christa Mayer Tansel Akzeybek Kay Stiefermann Tansel Akzeybek
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Technik und Maschinerie des Festspielhauses nötig“, so Frank Philipp Schlößmann, „im ersten Akt besticht ein dreieckiges Treppenlabyrinth und im zweiten Akt ist ein Gefängnis aufgebaut. Die Farbe schwarz dominiert im Bühnenbild, die Kostüme der Sänger sind in blau gehalten. König Marke verkörpert gleißendes Licht“. 60.000 Karten wurden in diesem Jahr angeboten und verkauft. Davon gingen etwa 15.000 Bezahltickets an die Gesellschaft der Freunde von Bayreuth e.V. und weitere Sponsoren. Für Rückläufer wurde erstmals eine Ticketbörse eingerichtet. Dort werden Rückgabekarten,
Fotos: Munzert
die aus persönlichen Gründen nicht mehr genutzt werden können, weiter verkauft. „Nur wenn sich ein neuer Käufer findet, gibt es das Geld zurück“, erklärt HeinzDieter Sense. So soll dem Schwarzmarktverkauf entgegen gewirkt werden. „Im vergangenen Jahr wurden bis zu 4.000 Karten auf dem Schwarzmarkt angeboten“, so Sense. „180 Fälle konnten wir namentlich zurückverfolgen und Abmahnungen aussprechen“. Die traditionelle postalische Bestellung für die Festspielsaison 2016 beginnt bereits in der kommenden Woche. Der Online-Verkauf startet am 31. Januar 2016.
V. l..: Heinz-Dieter Sense und Peter Emmerich
Seit Anfang Juni laufen die Proben für die mit Spannung erwartete Neuproduktion „Tristan und Isolde“ von Festspielchefin Katharina Wagner. Kaum kürzer wird für die Wiederaufnahmen geprobt. In dieser Saison werden neben dem „Ring des Nibelungen“ von Frank Castorf, „Der fliegende Holländer“ in der Inszenierung von Jan Philipp Gloger und „Lohengrin“, Regie Hans Neuenfels, erneut gespielt. Obwohl die äußerst beliebte Inszenierung des Lohengrin unter der Regie von Hans Neuenfels in diesem Jahr das letzte Mal auf dem Spielplan steht, übernimmt die musikalische Leitung ein neuer Dirigent, der gleichzeitig auch sein HügelDebüt gibt. Alain Altinoglu, der regelmäßig an allen großen Opernhäusern weltweit zu Gast ist und mit renommierten Orchestern zusammenarbeitet, leitet erstmals in Bayreuth das Orchester. Insgesamt sorgen 330 Mitglieder des Festspielorchesters und des Festspielchores für den guten Ton. Viele Musiker und Chorsänger wirken seit vielen Jahren immer aufs Neue bei den Festspielen mit, und nicht wenige betrachten diese als ihre zweite künstlerische Heimat.
den Holländer“ das Solistenensemble nicht verändert, wird Axel Kober anstelle von Christian Thielemann dirigieren, nachdem er im letzten Jahr beim „Tannhäuser“ am Pult stand. Auch bei den anderen Produktionen gibt es Veränderungen. So übernimmt Annette Dasch wieder die Partie der Elsa, und Jukka Rasilainen ist nach 2011 in der Partie des Friedrich von Telramund (Lohengrin) erneut zu hören. Viele neue Stimmen erwartet das Publikum im Solistenensemble des „Ring“, von denen stellvertretend Stefan Vinke erwähnt sei. Der erfahrene Wagner-Sänger, der diese Partie bereits in den Opernhäusern in London, Barcelona, Sevilla, Budapest und Berlin gesungen hat, ist der neue Siegfried.
Ein weiteres Novum ist das erste deutsch-türkische Ensemblemitglied auf dem Hügel: Tansel Akzeybek singt den jungen Seemann und den Hirten in „Tristan und Isolde“. Im Grunde ist der deutsch-türkische Tenor ein Berliner Junge. Als Kind von Gastarbeitern wurde er in Neukölln geboren. Als er sechs Jahre alt war, kehrten seine Eltern nach Izmir zurück. Dort ist er auch aufgewachsen. Seit 2012 gehört er in Berlin zum Solistenensemble der Komischen Während sich beim „Fliegen- Oper.
Alain Altinoglu
Tansel Akzeybek Fotos: red
Burg Rabenstein Hoch auf den Felsen über dem Ailsbachtal, wenige Kilometer südlich von Bayreuth, erhebt sich die Burg Rabenstein wie früher zu Zeiten der Ritter und Edelleute. Umfangreiches Programm Von April bis Oktober wird im Naturparadies Burg Rabenstein täglich viel Programm geboten: spannende Führungen durch die 800 Jahre alte Burg mit ihren Prunk-, Waffen- und Rittersälen (Di – So, 11 – 16.30 Uhr), faszinierende Flugschauen in der Falknerei und Besichtigungen der Tropfstein-Wunderwelt in der Sophienhöhle. Tagsüber sind die urige Gutsschenke und der idyllische Biergarten geöffnet und abends das Burgrestaurant (Di – So, 18 – 21 Uhr). Einzigartige Musikerlebnisse bieten Burg- und Höhlenkonzerte. Klezmer, Weltmusik und Gregorianik in der kerzenbeleuchteten Sophien-
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höhle, Oper, Operette und Jazz vom Feinsten im Prunksaal der Burg, begeistern die Musikfreunde. Besonders beliebt sind die regelmäßig stattfindenden Krimi-, Magie- und Gruseldinner sowie das legendäre Wildschwein-Grillbuffet mit einem Wildschwein am Spieß. Feiern und übernachten Zum Übernachten laden 22 komfortable Burghotelzimmer ein. Die Burg Rabenstein ist Premium-Partner-Hotel der Burgenstraße und eines von 46 Sightsleeping-Hotels in Bayern – in denen das Sightseeing schon beim Aufwachen beginnt. Für Familienfeiern, FirmenEvents und Tagungen bietet Burg Rabenstein einen außergewöhnlichen Rahmen – und für die große Traumhochzeit kann sogar die ganze Burg gemietet werden. www.burg-rabenstein.de
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Keine Angst vor Wagner! Oper ist ein Erlebnis!
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Richard-Wagner-Stätten in Graupa – Museale Wohnstätte und moderne Multimedia-Ausstellung „Gott sei Lob, ich bin auf dem Lande … in der reizendsten Gegend von der Sächsischen Schweiz und fange wieder an, als Mensch und Künstler aufzuatmen“ schrieb Richard Wagner (1813 – 1883) in einem Brief, den er am 21. Mai 1846 von Graupa nach Berlin schickte. Wagner, damals Sächsischer Hofkapellmeister, und seine erste Frau Minna geb. Planer (1809 – 1866) verbrachten hier ihren Sommerurlaub. Im Großbauernhaus der Familie Schäfer schuf er in einer Art Schaffensrausch die Musikskizzen zu seiner Oper „Lohengrin“. Einige Jahre später kehrte er auch mit Cosima hierher zurück. Lohengrin-Haus – eines der ältesten Wagnermuseen weltweit In der romantisch-idyllischen Landschaft in der Nähe der Pillnitzer Weinberge und der Sächsischen Schweiz, in der Einfachheit und Zurückgezogenheit des dörflichen Alltagslebens, fand er alles, was er benötigte, um innerlich zur Ruhe zu kommen, zu entspannen und um sich für sein musikalisches Schaffen inspirieren zu lassen. Das einstige Schäfersche Gut, später Lohengrin-Haus genannt, ist heute neben Bayreuth eine der wichtigsten Adressen für alle Wagnerianer. Als Museum eingerichtet, steht
das Holografietheater. In zwei kurzen Ausschnitten aus dem »Fliegenden Holländer« sowie der Oper »Lohengrin« werden mit modernster Projektionstechnik szenische Lösungen präsentiert, die Wagners Regieanweisungen folgen. Ebenso wie Wagners Orchester spricht auch das digitale Orchester-Modell die Menschen intuitiv an. Als multimedialer Höhepunkt vermittelt es ein Gefühl für seinen Umgang mit dem Orchester.
es als älteste erhaltene Wagner-Wohnstätte Besuchern bis heute offen. Seit 1907 beherbergt das Lohengrin-Haus Exponate, die an den Aufenthalt Richard Wagners vom 15. Mai bis Ende Juli 1846 in Graupa erinnern. Der Leipziger Gymnasialprofessor Prof. Dr. Max Gaßmeyer gilt als der Gründer dieser weltweit ersten Wagner-Ausstellung am authentischen Ort. Ihm gelang es, seine persönliche Wagnersammlung durch Schenkungen von weiteren Privatpersonen und Gaben der Wagner-Familie aus Bayreuth zu ergänzen. Zum 200. Geburtstag Richard Wagners im Jahr 2013 wurde das Jagdschloss aufwändig saniert. Neben dem Saal im Erdgeschoss erwarten die Besucher authentisch nachgestaltete Wagner-Räume mit Hörstationen zum Aufenthalt des Komponisten in Graupa. Außerdem befindet sich hier die Mediathek, in der Besucher nach Anmeldung Bücher, Tonträger, Noten und die über Jahrhunderte gesammelten Wagneriana in Augenschein nehmen können. Ebenfalls mit Blick auf das runde Jubiläum des Komponisten wurde im Jagdschloss Graupa die Ausstellung „Richard Wagner in Sachsen“ eröffnet, für
die Chefdirigent Christian Thielemann die Schirmherrschaft übernahm. Das stattliche Jagdschloss mit seinem weitläufigen Park stammt aus dem Jahre 1659. Um 1755 gelangte die Anlage in den Besitz des kurfürstlichköniglichen Hauses. Umgeben von Wiesen und Wäldern, die zum Pillnitzer Tännicht gehörten, nutzten es die Wettiner als Jagdschloss und bauten es 1839 zum Sitz des königlichen Forstmeisters aus. Von der Terrasse reicht die Aussicht über das Elbtal bis zu den Höhenzügen des Osterzgebirges. Unter der Leitung des Kurators Michael Hurshell entstand die heutige Dauerausstellung, die in sechs Räumen Wagners Lebens- und Schaffensweg in Sachsen bis 1850 vorstellt und dem Komponisten und seinen frühen Schaffensjahren ein zeitgemäßes Denkmal setzt. Die multimediale Ausstattung
Kultur- und Tourismusgesellschaft Pirna mbH Richard-Wagner-Stätten Graupa Richard-Wagner-Straße 6 · 01796 Pirna/OT Graupa Tel. 03501 4619650 www.wagnerstaetten.de Öffnungszeiten: Di – Fr 11 – 17 Uhr · Sa, So, Feiertag 10 – 18 Uhr Di – Fr 11 – 17 Uhr · Sa, So 10 – 17 Uhr (November – Gründonnerstag) Eintritt: 7 €, ermäßigt 4 €, bis 18 Jahre Eintritt frei
soll ein möglichst vielfältiges Erlebnis der Wagnerschen Klänge ermöglichen – und Wagner als Mensch, Komponist und Erneuerer des Musiktheaters gerecht werden. Der Besucher erhält einen emotionalen Zugang zu den Besonderheiten von Wagners Werken und zu seiner Klangvitalität. Dementsprechend ist auch das Ausstellungs-Motto zu verstehen: „Keine Angst vor Wagner! Oper ist ein Erlebnis!“ Wagner brach mit den Traditionen. Er verwarf die herkömmliche Textpraxis der alten Oper. Er kam vom Wort zur Musik und meinte, dass sich die Poesie mit anderen Künsten verschwistern müsse, um erneut zum Leben erweckt zu werden. Um Wagner zu erleben, bedarf es der dritten Dimension – der Einheit von Wort, Ton und Bild. Eines der zentralen multimedialen Exponate der Ausstellung ist daher
Wagner liebte den kulinarischen Genuss. Er hatte eine Schwäche für Champagner, Trüffel und Gänseleberpastete, mochte Fisch, Austern, Käse und vor allem Süßes – besonders italienisches Eis. Außerdem war er ein Freund des Schönen. Schöne Frauen dienten ihm als Musen. Schöne Düfte inspirierten ihn. Schöne Stoffe und Farben – insbesondere Rosa, Lila, Violett … – waren seine Leidenschaft. Dieses Erleben mit allen Sinnen spiegelt sich natürlich auch in den Richard-Wagner-Stätten von Graupa wieder. Im Obergeschoss des Schlosses wurde ein geräumiger Kam-
mermusiksaal für 180 Personen angelegt, welcher bereits als Location für zahlreiche hochkarätige Konzerte und Auftritte von Nachwuchskünstlern diente. Die frühere Remise im Schlosshof und der Sonderausstellungsbereich im Seitenflügel des Schlosses ergänzen die Dauerausstellung mit museumspädagogischen Angeboten und Sonderausstellungen zu verschiedenen Themen. Das bis heute weltgrößte Wagner-Monument schuf der Bildhauer Richard Guhr im Jahre 1911. Ursprünglich für den Großen Garten in Dresden konzipiert, fand das Denkmal im Wagner-Jahr 1933 seinen endgültigen Platz vor der stimmungsvollen Felsenkulisse des Liebethaler Grundes. Richard Wagner in Graupa – das soll nicht nur ein Angebot für diejenigen sein, die sich intensiv mit dem Werk des Komponisten befassen. Die RichardWagner-Stätten verstehen sich als eine Einrichtung, die sowohl für den Wagners-Sezialisten, als auch für den Musikfreund an sich Angebote bereit hält, generationsübergreifend von Interesse ist und auch als Bindeglied zwischen Natur- und Kulturerlebnis fungiert. www.wagnerstaetten.de
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Isolde wechsle dich Erst das dritte Engagement für die Partie passt Es war Knapp vier Wochen vor Beginn der diesjährigen Festspiele, da wurde die weibliche Titelrolle der aktuellen PreEva Maria miere von Westbroek „Tristan und Isolde“ überraschend neu besetzt. Statt Anja Kampe wird die Partie nun Evelyn Herlitzius übernehmen. Es ist bereits das dritte Engagement für die Rolle, nachdem anfangs Eva-Maria Westbroek vorgesehen war. Diskussionen hinter vorgehaltener Hand deuten an, dass der Grund ein Zwist zwischen den beiden Star-Dirigenten Christian Thielemann und Kirill Petrenko sei. Petrenko legt
nach dieser Festspielsaison das Dirigat von Frank Castorfs Ring in Bayreuth nieder. Medienberichten zu Folge Anja Kampe Fotos: red ist Anja Kampe die Lebensgefährtin von Petrenko. In einer Pressemitteilung bedauert die Festspielleitung, dass die Sopranistin Anja Kampe die Partie der Isolde in der diesjährigen Neuinszenierung zurückgegeben. Nichtsdestotrotz lässt diese Verlautbarung Raum für Spekulationen. An der Seite von Stephen Gould als Tristan steht eben nun Kammersängerin Evelyn Herlitzius. Der kurzfristige Wechsel der
Titelpartie und die dadurch veränderte Probesituation war auch mit ein Grund, dass weder Haupt- noch GeneralproEvelyn ben öffentlich Herlitzius waren. Musikdirektor und Tristan-Dirigent Christian Thielemann hatte dies so gewünscht. Die vor 150 Jahren in München uraufgeführte Oper „Tristan und Isolde“ wird in diesem Jahr von Richard Wagners Urenkelin und Bayreuther Festspielleiterin Katharina Wagner neu inszeniert. Es ist ihre zweite Regie-Arbeit am Grünen Hügel. 2007 inszenierte sie „Die Meistersinger von Nürnberg“.
„Mild und leise wie er lächelt“: Isoldes Liebestod Die letztlich unerfüllte Liebe zu Mathilde Wesendonck ist der Motor, der Richard Wagner 1857 antreibt, die Komposition des „Siegfried“ zu unterbrechen und sich erneut dem TristanDrama zu zuwenden. Er wohnt zu der Zeit im Gartenhaus der Wesendoncks in Zürich. „Tristan und Isolde“, vor 150 Jahren in München uraufgeführt, gehört zu den ganz großen
Liebesgeschichten. Neben dem sagenumwobenen Heiligen Gral und den Rittern der Tafelrunde von König Artus (mit dessen Geschichte die des Tristan verknüpft ist) gehört die tragische Verbindung der beiden Liebenden zu den am meisten bearbeiteten Stoffen in der europäischen Literatur. Das Musikstück am Ende des dritten Aktes, wenn sich auf
der Bühne Isolde über den toten Tristan beugt, ist allgemein unter dem Titel „Isoldes Liebestod“ bekannt. Richard Wagner selbst bezeichnete das Musikstück als „Isoldes Verklärung“. Kaum einer, der das Werk seit seiner Uraufführung 1865 hörte, konnte sich laut dem Dichter und Philosophen Friedrich Nietzsche einer „gefährlichen Faszination“ entziehen.
René Kollo (geb. 1937) war einer der führenden Tenöre seiner Generation. Er sang sämtliche Heldentenor-Rollen bei den Bayreuther Festspielen, auch 1981 den Tristan. In diesem Jahr entstand unser Bild und zeigt René Kollo beim Empfang nach der TristanPremiere in Bayreuth: V. l. René Kollo, Wolfgang Wagner, Johanna Meier (Isolde) und Daniel Barenboim (Dirigent). Foto: privat
„Tristan und Isolde“ in aller Kürze Während kriegerischer Auseinandersetzungen verliert Prinzessin Isolde von Irland ihren Verlobten. Im Todeskampf fügt dieser jedoch mit einem vergifteten Schwert seinem Mörder Tristan eine unheilbare Krankheit zufügt. Nur Isolde kennt das Gegengift. Mit einem Trick gelingt es Tristan, dass Isolde ihm das
Heilmittel verabreicht. Gesund zurück in der Heimat Cornwall überredet Tristan seinen alten Onkel Marke, König von Cornwall, Isolde zu heiraten, um den Frieden zu sichern. Als Brautwerber macht sich Tristan wieder auf den Weg nach Irland. Isolde ist sauer wegen der früheren Täuschung und zwingt Tristan Gift zu trinken. Im letz-
ten Moment ändert sie aber ihre Meinung und kippt einen Teil der Mischung selbst hinunter. Das Rezept war jedoch verwechselt worden, statt Gift war es ein Liebestrank. König Marke erwischt die beiden und beschuldigt Tristan des Vertrauensbruchs, Tristan bringt sich um und auch Isolde stirbt.
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Veranstaltungen bei Steingraeber Die Highlights im Juli und August zur Festspielzeit 24. Juli bis 5. Januar Galerie Die musikalischen Schätze der AXA Ausstellung, Eintritt frei. Sonntag, 26. Juli, 12 – 16 Uhr Schausonntag – Probespielen nach Herzenslust. 29. Juli bis 28. August Galerie Hütchen RELOADED Ausstellung, Eintritt frei. Mittwoch, 29. Juli, 19.30 Uhr Kammermusiksaal Klavierabend des Würzburger Pianisten Helge Gutsche Beethoven – Sonate op. 27 Nr. 2, Schumann – Fantasie op. 17, Webern – Variationen op. 27, Schubert – aus Klavierstücke D 946. Freitag, 31. Juli, 19.30 Uhr Kammermusiksaal Int. Meistersinger Akademie Lieder von Franz Schubert, Francis Poulenc und eine Auswahl aus Swing und Cabaret. Leitung: Prof. Edith Wiens, Schirmherrschaft Eva WagnerPasquier. Sonntag, 2. August, 12 – 16 Uhr Schausonntag – Probespielen nach Herzenslust.
Samstag Sonntag Montag Dienstag Donnerstag Freitag Samstag Sonntag Montag Dienstag Mittwoch Freitag Samstag Sonntag Montag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag Montag Mittwoch Donnerstag Freitag
Montag, 3. August, 11 Uhr Kammermusiksaal. „Klavier und Mehr” Soloprogramm von Matthias Alteheld, Professor für Liedgestaltung an der HfM Freiburg/ Br. mit Händel (Suite in B-Dur), Alexander von Zemlinsky (Vier Fantasien op. 9), Wolfgang Amadeus Mozart (Sonate in B-Dur KV 570), Arvo Pärt („Variationen zur Gesundung von Arinuschka“) und der Sonate in G-Dur op. 78, D 894 von Franz Schubert.
Verband Bayreuth spielt Beethoven Sonate op. 109 in E-Dur, Debussy „Estampes“, „L‘isle joyeuse“, Liszt „Isoldes Liebestod“, Sonetti del Petrarca No 104, 123, Ungarische Rhapsodie Nr. 9.
Freitag, 7. August, 10.30 Uhr Kammermusiksaal Freunde treffen Freunde: Mehr als ein Entwurf – Das Bühnenbild in „Tristan und Isolde“. Matthias Lippert im Gespräch. Im Wagnerjahr 2013 entwarf er das Bühnenbild für „Rienzi“ und hatte die Projektplanung für die Bayreuther Aufführung der Frühwerke in der Oberfrankenhalle inne. Vortragsreihe der Gesellschaft der Freunde von Bayreuth, Eintritt frei.
Sonntag, 9. August, 12 – 16 Uhr Schausonntag – Probespielen nach Herzenslust.
Samstag, 8. August, 11 Uhr Kammermusiksaal Klaviermatinée Florian Glemser, diesjähriger Stipendiat des Richard-Wagner-
25. Juli, 16:00 Uhr 26. Juli, 16:00 Uhr 27. Juli, 18:00 Uhr 28. Juli, 16:00 Uhr 30. Juli, 16:00 Uhr 31. Juli, 18:00 Uhr 01. August, 16:00 Uhr 02. August, 16:00 Uhr 03. August, 18:00 Uhr 04. August, 16:00 Uhr 05. August, 16:00 Uhr 07. August, 16:00 Uhr 08. August, 18:00 Uhr 09. August, 18:00 Uhr 10. August, 16:00 Uhr 12. August, 16:00 Uhr 13. August, 16:00 Uhr 14. August, 16:00 Uhr 15. August, 18:00 Uhr 16. August, 16:00 Uhr 18. August, 16:00 Uhr 19. August, 18:00 Uhr 20. August, 16:00 Uhr 21. August, 18:00 Uhr 22. August, 16:00 Uhr 23. August, 16:00 Uhr 24. August, 16:00 Uhr 26. August, 16:00 Uhr 27. August, 16:00 Uhr 28. August, 18:00 Uhr
Sonntag, 9. August, 11 Uhr Kammermusiksaal 65. Festival junger Künstler Bayreuth. Zu Gast: Jazz am Morgen für Trompete und Klavier Göran Bejstam am Klavier und Per Bejstam an der Trompete. Eintritt frei, Spende erbeten.
Dienstag, 11. August, 19.30 Uhr Kammermusiksaal Trio Franconia Tomoko Ogasawara am Klavier, der 1. Konzertmeister der Bamberger Symphoniker Vandenbogaerde und der 1. Solocellist Matthias Ranft mit Werken von Schumann, Dvorák u.a. Freitag, 14. August, 10.30 Uhr Kammermusiksaal Freunde treffen Freunde: Mehr als ein „Siegfried-Idyll“ – Richard Wagners „Nebenwerke“. Vortrag von Dr. Frank Piontek.
Tristan und Isolde Lohengrin Das Rheingold Die Walküre Siegfried Der fliegende Holländer Götterdämmerung Tristan und Isolde Der fliegende Holländer Lohengrin Siegfried Tristan und Isolde Der fliegende Holländer Das Rheingold Die Walküre Siegfried Tristan und Isolde Götterdämmerung Der fliegende Holländer Lohengrin Tristan und Isolde Der fliegende Holländer Lohengrin Das Rheingold Die Walküre Tristan und Isolde Siegfried Götterdämmerung Lohengrin Der fliegende Holländer
Richard Wagners Werkverzeichnis enthält nicht weniger als 113 Nummern – doch wer kennt schon außer den Musikdramen, den „Wesendonck-Liedern“ und dem „Siegfried-Idyll“ seine sogenannten „Nebenwerke“? Vortragsreihe der Gesellschaft der Freunde von Bayreuth, Eintritt frei. Samstag, 15. August, 11 Uhr „Johann Sebastian Bach und seine spanischen Nachfolger“ Iagoba Fanlo, Dekan am „Real Conservatorio Superior de Música de Madrid“, spielt ein Cello von Juan Guillami, 1746: J. S. Bach Suiten in G-Dur und D-Dur, Rogelio Huguet y Tagell Suite española nº2, Gaspar Cassadó Suite española. 65. Festival junger Künstler Bayreuth, Eintritt frei, Spende fürs Festival erbeten. Sonntag, 16. August, 11 Uhr Kammermusiksaal Klaviermatinée François-Frédéric Guy Als weltweit gefragter Pianist konzertiert er bei allen großen Festivals – sein Bayreuth-Debut widmet er Wagner und Liszt: Wagner/Kocsis „Einleitung“ (Prélude de Tristan), Wagner/ Liszt Isoldens Liebestodt, Liszt Bénédiction de Dieu dans la
Solitude, Beethoven, Waldstein Sonate n°21 op. 53. Sonntag, 16. August, 12 – 16 Uhr Schausonntag – Probespielen nach Herzenslust. Montag, 17. August, 19.30 Uhr Kammermusiksaal Mariam Batsashvili – Liszt Preisträgerin Utrecht 2014 „Tausend tolle Momente” lautete die Überschrift in der Süddeutschen Zeitung vom 9. Juni 2015 – in Bayreuth spielt sie Liszt Die Lorelei, S532, Ungarische Rhapsodie No. 2, Mozart/ Liszt – Fantasie über Themen aus Figaros Hochzeit und Don Giovanni, Händel/Liszt – Sarabande and Chaconne über Themen aus dem Singspiel Almira. Mittwoch, 19. August, 11 Uhr Rokokosaal Tristán e Isolda a los 150 años de su estreno. Dr. Miguel Ángel González Barrio, Einführungsvortrag in spanischer Sprache, Eintritt frei. Mittwoch, 19. August, 19.30 Uhr Kammermusiksaal „I like to be in America...“ Lieder & Klaviermusik aus den USA: Amélie Sandmann, Sopran
und Siegfried Mauser, Klavier mit Werken von Jerome Kern, Cole Porter, George Gershwin, Charles Ives, Henry Cowell, Philip Glass, Morton Feldman. Samstag, 22. August, 10.30 Uhr Kammermusiksaal Freunde Treffen Freunde: Mehr als ein Baugerüst – Die Generalsanierung des Festspielhauses. Detlef Stephan im Gespräch. Das Kölner Architekturbüro Stephan hat die Schäden aufgenommen und die Fachplanung läuft. Nach der Festspielzeit 2015 soll mit den Arbeiten begonnen werden. Detlef Stephan wird die Schäden erläutern, den Zeitplan und das geplante Vorgehen vorstellen und Fragen beantworten, Eintritt frei. Dienstag, 25. August, 19.30 Uhr Kammermusiksaal Kemal Gekic Der kroatisch-amerikanische Pianist spielt Liszt, WagnerLiszt, Rossini-Liszt. Tickets, Informationen und Beginn der Fabrikführungen im Klavierhaus Steingraeber, Friedrichstraße 2. Bayreuth. Tel. 0921/64049. www.steingraeber.de
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Sanierung des Festspielhauses – eine fast unendliche Geschichte Sanierungsbedarf bereits 2008 festgestellt / Nach Ende der diesjährigen Festspielzeit geht‘s los Bereits im Jahr 2008 wurde am Festspielhaus Sanierungsbedarf festgestellt. Bis jedoch eine Einigung über die Instandsetzung zwischen den beteiligten Parteien, den vier Gesellschaftern der Bayreuther Festspiele GmbH, Bund, Freistaat Bayern, Stadt Bayreuth und die Gesellschaft der Freunde von Bayreuth e.V., erzielt werden konnte, hat es allerdings gedauert. Im September 2013 wurde der Sanierungsvertrag unterzeichnet. Im November des gleichen Jahres wurde das historische Gebäude von Weltrang eingerüstet und mit Fotoplanen verhängt. Mit dem 30-jährigen Mietvertrag für die Bayreuther Festspiele GmbH und einer europaweiten Ausschreibung für Architekten- und Bauleistungen kamen die Sanierungsarbeiten im vergangenen Jahr ins Rollen. Unter 13 Architekten erhielt das
fahren für die weiteren Planungen durchgeführt worden und insgesamt acht Büros haben die Detail-Planungsarbeiten aufgenommen“, so Heinz-Dieter Sense, Geschäftsführender Direktor der Bayreuther Festspiele GmbH. „Die Sanierung gliedert sich in sechs Bauabschnitte, so dass nach heutigen Erkenntnissen die Baumaßnahmen 2023 beendet sein werden“, so Sense weiter. Nach den diesjährigen Festspielen werden die Fotoplanen abgenommen und mit den Arbeiten am 1. Bauabschnitt begonnen. Gearbeitet wird zunächst an die Südfassade einschließlich Königsbau.
Kölner Büro Detlef Stephan den Zuschlag für die Sanierung des Festspielhauses. Es wurde festgestellt, dass unter anderem bei der Fassade,
dem Brandschutz sowie im Heizungs- und Sanitärbereich dringender Handlungsbedarf besteht. „Zwischenzeitlich sind alle Ver-
V. l. Der damalige MdL Thomas Hacker, Regierungspräsident Wilhelm Wenning, der damalige bayerische Kunstminister Wolfgang Heubisch (FDP), GdFVorsitzender Dr. Wolfgang Wagner, Festspielleiterin Katharina Wagner, der Geschäftsführende Direktor der Festspiele GmbH Heinz-Dieter Sense, Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe, der damalige Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU), Bezirkstagspräsident Günther Denzler und MdB Hartmut Koschyk.
Die durchzuführenden Arbeiten umfassen Ziegelmauerwerk-, Natur- und Kunststein-, Putz-, Stahlbetoninstandsetzungs-, Dachdecker-, Klempner- und Holzarbeiten. Während der alljährlichen Proben- und Festspielzeit von Mai bis September müssen die Arbeiten ruhen. „Das Gebäude steht unter Denkmalschutz, deshalb müssen alle Arbeiten mit der Denkmalbehörde abgestimmt werden. Die denkmalrechtliche Erlaubnis für die Gesamtmaßnahme liegt bereits vor“, so Heinz-Dieter Sense. Für den ersten Bauabschnitt sind zirka 3 Millionen Euro veranschlagt.
Das Festspielhaus: Einzigartige Architektur Das Bayreuther Festspielhaus auf dem Grünen Hügel gehört zu den herausragenden Sehenswürdigkeiten der Stadt. Einzigartig in Architektur und Akustik, zählt es zu den größten Opernbühnen der Welt. Das Gebäude wurde 1872-1875 von Otto Brückwald nach den Entwürfen von Richard Wagner auf dem Grünen Hügel, inmitten einer Parkanlage, als Solitär erbaut. Die Fassade wurde gemäß den Vorstellungen Wagners, von einem „provisorischen“ Theater in Fachwerkbau, im Stil der Neurenaissance verwirklicht. Es wurden verschie-
denste Materialien verwendet, wobei der Großteil der Fläche aus Ziegelmauerwerk besteht, der durch Naturstein und Putz ergänzt bzw. gegliedert ist. Es sollte ein Ort ohne Ablenkung entstehen, an dem man sich in voller Konzentration allein den Darbietungen von Richard Wagners Werken widmet. Bereits 1876 fanden die ersten Festspiele mit der erstmals vollständigen Aufführung des „Ring des Nibelungen“ statt. Besonderes Merkmal des Festspielhauses ist, neben seiner einzigartigen Architektur, die unvergleichliche und weltbe-
kannte Akustik. Sie beruht vor allem auf dem gänzlich mit Holz verkleideten Innenraum und darauf, dass es keine Logen an den Seiten des Zuschauerraums gibt. Außerdem sind die Sitze der Zuschauerreihen nicht gepolstert, so dass kaum Schall geschluckt wird und sich der Klang im ganzen Raum verteilt. Informationen über das Festspielhaus und seine Baugeschichte sowie einen virtuellen Rundgang mit zahlreichen Fotos auf der Homepage der Bayreuther Festspiele unter www.bayreuther-festspiele.de
hier spielt die Musik!
Die Region der unbegrenzten Kultur-Vielfalt. Ob Bamberger oder Hofer Symphoniker, ob die Wagner-Festspiele in Bayreuth, die Faust-Festspiele in Kronach, das Samba-Festival in Coburg oder die Luisenburgfestspiele in Wunsiedel – die Kulturlandschaft Oberfrankens sucht weltweit ihresgleichen. Gehen Sie auf Entdeckungsreise!
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Von Königen, Rittern und Zaubergärten Motor-Nützel macht Richard Wagners „Parsifal“ für 76 Schüler und Schülerinnen zum einmaligen Erlebnis Seit vielen Jahren ziehen die Richard Wagner-Festspiele nicht nur erfahrene OpernAnhänger nach Bayreuth sondern an insgesamt zehn Vorstellungen auch ein ganz besonderes Publikum: den Nachwuchs. In einer eigens für Kinder erstellten Fassung der Wagner-Oper „Parsifal“ lässt sich mit Hilfe der Musik erleben, wie der reine, unwissende Mensch die Schwierigkeiten der Welt durchkämmen muss, um durch eigene Erfahrungen wirkliches
Mitgefühl und Weisheit zu erlangen.
Chance haben, Festspielluft zu schnuppern.
Ähnlich wie bei den Hauptvorstellungen, ist es auch für die Kinderopern nicht leicht, eine der heißbegehrten Karten zu ergattern. In Zusammenarbeit mit Rektorin Gabi Hemmer von der Grundschule St. Georgen in Bayreuth und der Klassenlehrerin der 4b, Cordula Schmidt, hat MotorNützel 20 Schülerinnen und Schüler ausgewählt, die schon in jungen Jahren die
Neben diesen Schülern und Schülerinnen der St. GeorgenSchule dürfen sich auch Kinder und Jugendliche von treuen Audi-Kunden und Mitarbeitern der Motor-Nützel Gruppe über Karten für „Parsifal“ freuen. Die zu den führenden Autohäusern Nordbayerns gehörende MotorNützel Gruppe, mit Zentren und Niederlassungen in Bad Berneck, Bamberg, Bayreuth, Burgkunstadt, Himmelkron,
Hof, Kulmbach und Pegnitz, engagiert sich seit jeher – nicht zuletzt durch den Stiftungsgedanken der Hans und Emma Nützel-Altenstifung – für den Nachwuchs und die Kultur in der Region. „Die soziale Verantwortung und die Verbundenheit mit unserer Region sind in unserer Unternehmenskultur tief verankert. Mit dem Sponsoring möchten wir den Kindern die Chance geben, bei einem so einzigartigen Projekt sozusagen in der ersten Reihe zu sitzen und Kultur aus
nächster Nähe zu erleben. Die Nachwuchsförderung ist eine Investition in unsere Zukunft“, so Jochen Sonntag, Geschäftsführer der Motor-Nützel GmbH. Vom 25. Juli bis 6. August gibt es auf der Probebühne IV auf dem Grünen Hügel, im Rahmen des Projektes „Richard Wagner für Kinder heuer die Oper „Parsifal“, unter der musikalischen Leitung von Boris Schäfer. Zur Vorbereitung auf das Stück recherchierten die Kinder online über die Entstehung der Oper und das Schaffen Richard Wag-
Umsonst und drinnen
Seit über 30 Jahren sind die Matineen zur Festspielzeit in der Schlosskirche ein fester Bestandteil des sommerlichen
Kulturprogramms in der Stadt. Auf Initiative und unter der Leitung von Christoph Krückl konnte einem stetig wachsenden Publikum ein breites Spektrum an OrMichael Dorn gel- und ChorFotos: red k o n z e r t e n ,
05.07. bis 09.08. 65. Bayreuther Kunstausstellung
Kammermusiken und Solokonzerten geboten werden. Ein besonderes Highlight der Konzertreihe ist das Orgelkonzert mit Transkriptionen und Paraphrasen Christoph Krückl zum Werk Richard Wagners in der Premierenwoche der Bayreuther Festspiele. Passend zur diesjährigen Premiere wird Christoph Krückl eine Orgelbearbeitung des Vorspiels zu „Tristan und Isolde“ vorstellen. Desweiteren stehen das Scherzo aus der 2. Symphonie von Anton Bruckner und die Fantasie und Fuge über den Namen B-A-C-H von Franz Liszt auf dem Programm. Die Konzerte finden bis 29. August immer samstags um 12 Uhr mittags statt. Die Stadtkirche „Heilig Dreifaltigkeit“ ist das älteste Gebäude der Stadt Bayreuth. Seit mehr als 800 Jahren schon versammelt sich die christliche Gemeinde der Bayreuther Innenstadt in der Stadtkirche „Heilig Dreifaltigkeit“ zum Gottesdienst. Seit der Reformation ist sie die evangelische Hauptkirche der Markgrafschaft Bayreuth und Grablege der Bayreuther Markgrafen und ihrer Familien. Heute ist sie die Predigtkir-
Die musikalische Leitung der Kinderoper liegt zum wiederholten Male in den Händen von Boris Schäfer, Erster Kapellmeister und stellvertretender Musikdirektor am Luzerner Theater und musikalischer Assistent bei den Bayreuther Festspielen. Es musiziert wie bereits in den Vorjahren das Brandenburgische Staatsorchester Frankfurt a. d. Oder.
Veranstaltungen der Stadt Bayreuth
Kirchenkonzerte während der Festspielzeit Am Schlossberglein, im Herzen der Stadt, steht die Schlosskirche. Der achteckige, 1565 erbaute Turm, bekannt als „Schlossturm“, ist ein Wahrzeichen der Stadt. Er erinnert an die Bayreuther Markgrafenzeit.
ners und konnten sich so, bestens vorbereitet, voller Vorfreude und Spannung auf die Oper freuen.
August 2015 65. Festival junger Künstler www.youngartistsbayreuth.de 01.08. 46. Sommernachtsfest in der Eremitage Der markante sechseckigen Turm der Schlosskirche. Fotos: Munzert
22.08. 3. Fashion & More – Show in der Sophienstraße
Blick in den Innenraum der Stadtkirche. che für die Regionalbischöfin des Kirchenkreises Bayreuth (Oberfranken) und Dekanatshauptkirche, aber auch Aufführungsort hochrangiger Kirchenmusik und Ausstellungsraum spiritueller Kunst. Die umfassend sanierte Stadtkirche ist ohne Frage auch eine Kulturkirche. Sie bietet qualitativ hochwertige Kirchenmusik, beherbergt sehenswerte Kulturgüter und
Kunstwerke und wird gerne von Kunstschaffenden aller Richtungen für Ausstellungen genutzt. Zur Festspielzeit bietet Dekanatskantor Michael Dorn an folgenden Terminen Orgelkonzerte aus kirchenmusikalischen Werken: Mi, 29. 7., So, 2.8., So, 9.8., Mi, 12.8., So, 16.8., Mi, 19.8. Der Eintritt zu allen Konzerten ist frei.
27.08. bis 31.08. Bayreuther Weinfest auf dem Stadtparkett www.weinfest-bayreuth.de
28.08. Xavier Naidoo auf dem Volksfestplatz Weitere Termine unter www.bayreuth.de
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2015 2 0. BAMBERGER www.ba
KUNST – UND ANTIQUITÄTEN WOCHEN
BAMBERGER KUNST- UND ANTIQUITÄTENWOCHEN Vom 21. Juli bis 21. August 2015
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21.07.–21.08.
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V.l.: Dr. Sebastian Preuss, Kunsthändler Christian Eduard Franke, Fiona Freifrau Loeffelholz von Colberg, Bürgermeister Dr. Christian Lange und Regierungspräsident Wilhelm Wenning bei der Eröffnung der Bamberger Kunst- und Antiquitätenwochen 2015.
Das fränkische Rom Nicht nur in Bayreuth hat die Festspielsaison begonnen. Während die Inszenierung Katharina Wagners im Fokus steht, findet 40 Kilometer entfernt ein leiseres, doch mindestens ebenso exquisites Kontrastprogramm statt: Im fränkischen Rom finden die 20. Bamberger Kunst- und Antiquitätenwochen statt. Denn im Herzen des Weltkulturerbes Bamberg befindet sich das größte Museum zum Anfassen, das Bamberger Antiquitätenviertel.
Thomas Herzog mit Pianoforte.
Marta Freifrau und Gregor Freiherr von Seckendorff.
Die Galeristen vor der Villa Concordia.
Zwölf hochkarätige Antikspezialisten haben sich in der Altstadt unterhalb des Bamberger Doms zusammengeschlossen und veranstalten gemeinsam eine Leistungsschau der Superlative. Auf einem Viertelquadratkilometer konzentriert sich ein Angebot an qualitätvollen Barockmöbeln, an mittelalterlichen Skulpturen, Altmeister-Gemälden, antiken Lüstern, Porzellan, Silber und Glas, das in Europa nahezu einmalig sein dürfte.
Christian Eduard Franke präsentiert dieses Jahr etwa ein um 1820 entstandenes Globustischchen, ein elegantes und raffiniertes Schreinerkunstwerk des Biedermeiers. Bei Senger lässt sich ein voll funktionsfähiges Fortepiano vom größten deutschen Ebenisten David Roentgen um 1785 bestaunen. Dazwischen lockt eine Leopold Hoys Uhr, etwa 1745/50, mit elegant ebonisiertem Birnbaumgehäuse bei Wenzel. Besonders reizvoll: Die Geschäfte befinden sich allesamt in denkmalgeschützten Gemäuern. Julian Schmitz-Avila hat einen Flensburger Mahagonischreibsekretär von 1828 non-chalant im prächtigen Treppenhaus des Marschalk von Ostheim’schen Palais aufgestellt und präsentiert zudem das Jochen Schmith Künstlerkollektiv der Villa Concordia. Das Kunst Auktionshaus Schlosser bietet das Himmelreich „ Il Paradiso“ aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts bei seiner Auktion am 25. Juli 2015.
Gekonnte Inszenierung und lebendige Tradition ist in Bamberg kein Widerspruch. Das Silberkontor Heiss, gegenüber dem berühmten Schlenkerla, das zur Einkehr lockt, besticht mit seinem Dänischen Silber von Georg Jensen. Und Gregor Freiherr von Seckendorff kombiniert klassizistische Kommoden mit zeitgenössischen Raum-Objekten von Petrine Vinje. Und so gehört ein Bummel durch die Gassen der alten Bischofsstadt – übrigens UNESCO-Weltkulturerbe – unbedingt zum Besuchsprogramm dieser sehr besonderen Kunstmesse. Mehr Informationen sowie das Rahmenprogramm erhalten Sie durch die teilnehmenden Händler sowie durch die Sprecherin der Bamberger Kunstund Antiquitätenwochen: Fiona Freifrau Loeffelholz von Colberg info@bamberger-antiquitaeten.de www.bamberger-antiquitaeten.de
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Landesgartenschau Bayreuth 2016 22.04. bis 09.10.2016: „Musik für die Augen“ – im nächsten Jahr zweites Highlight neben den Festspielen Es ist im kommenden Jahr das größte grün-bunte Ereignis in ganz Bayern: die vom 22. April bis 9. Oktober stattfindende Landesgartenschau Bayreuth 2016. Prägende Symbolfigur und „Gastgeberin“ der Gartenschau ist Markgräfin Wilhelmine von Bayreuth – weltbekannt für die während ihrer Regentschaft geschaffenen barocken Grünanlagen und Bauten wie das UNESCO-Weltkulturerbe Markgräfliches Opernhaus, die Eremitage oder das Schloss Fantaisie mit dem ersten deutschen Gartenkunstmuseum. Der Markgräfin zu Ehren heißt der neue Gartenschau-Landschaftspark nun auch Wilhelminenaue. Unter dem Motto „Musik für die Augen“ wird dieser „LustGarten“ in bester Bayreuther Gartentradition schon sehr bald Appetit auf eine klangvolle Entdeckungsreise machen!
einen Wasserspielplatz, eine Seebühne und eine Dirt-Bike-Anlage. Publikumsmagneten werden aber sicher auch die beliebten Blumenschauen, Konzerte, Theateraufführungen oder das Areal der „Jungen Landesgartenschau“ sein. Die „Junge Landesgartenschau“ lockt hier insbesondere Kinder und Jugendliche mit ungewöhnlichen MitmachAktionen in ein kultiges Outdoor-Schlösschen mit großem Weidenlabyrinth!
Outdoor-Schlösschen mit Weidenlabyrinth 45 ha groß und einzigartig in einem Talraum gelegen, ist der neue Landschaftspark Wilhelminenaue in seiner Gesamtheit der Star der Landesgartenschau. So findet der Besucher dort viele Attraktionen: eine renaturierte Flusslandschaft, unterschiedlich gestaltete Gartenkabinette,
Regionale Akzente Im neuen Park sind Spaß und Unterhaltung für die ganze Familie garantiert. Aber die Landesgartenschau setzt darüber hinaus auch eine Vielzahl an regionalen Akzenten. Denn: 15 Städte, Gemeinden und Einrichtungen mit beeindruckenden Bau- und Gartenkunstanlagen
oder Naturbereichen sind im Jahr 2016 offiziell Begleiter und Partner der Landesgartenschau Bayreuth. Dazu zählen unter
anderem der Ökologisch-Botanische Garten der Uni Bayreuth, das Schloss Fantaisie oder der Felsengarten Sanspareil. Vorhang auf für öffentliche Führungen und Baustellenfest Bis zum Start müssen sich die Gartenschau-Liebhaber noch einige Monate gedulden. Wer die Eröffnung aber nicht erwarten kann, hat die Möglichkeit, den Gartenschaupark Wilhelminenaue schon in der Bauphase kennenzulernen. So finden noch bis September 2015 regelmäßig öffentliche Führungen statt – zu denen die Landesgartenschau herzlich einlädt. Alle Termine, das Anmeldeprozedere und die Treffpunktskizze sind abrufbar unter www.landesgartenschau2016.de/veranstaltungen. Und auch das sei an dieser Stelle schon verraten: Am Sonntag, 20. September 2015 geht um 10 Uhr der Vorhang auf für das große Baustellenfest der Landesgartenschau. Bis 18 Uhr können sich die Besucher dann unter anderem auf die Gartenschauband „Bayreuth Eleven“, den Premierenauftritt des Gartenschau-Maskottchens Glotzaugengerch und den Start des Dauerkarten-Vorverkaufs freuen. www.landesgartenschau.de
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Künftig nur eine Doppelspitze Eva Wagner-Pasquier scheidet aus der Geschäftsführung aus
Katharina Wagner und Eva Wagner-Pasquier. Die Verträge der Urenkelinnen des Komponisten laufen 2015 aus. Während Vater Wolfgang noch mit einem Engagement auf Lebenszeit ausgestattet war, bekamen die Töchter Katharina Wagner und Eva Wagner-Pasquier 2008 lediglich einen Intendantenvertrag mit der üblichen Laufzeit von sieben Jahren. Eine Festspielleitung ohne die Familie Wagner könne man sich nicht vorstellen, so die damalige Meinung der einflussreichen politischen Gremien. Dennoch scheidet Eva Wagner-Pasquier nach Ende der Festspiele 2015 aus der Geschäftsführung aus. Dieser Tatsache wollte die Grünen-Fraktion im Bayreuther Stadtrat offensichtlich auf den Grund gehen und forderte Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe (Freie Wähler / Bayreuther Gemeinschaft) auf, die Position der Stadt als eine von vier FestspielGesellschaftern offenzulegen. An die Öffentlichkeit drang nur,
Foto: Archiv/Munzert
dass die Grünen-Stadträte eine entsprechende Hartnäckigkeit bei der Personaldiskussion vermisst hätten. Die Entlassung als Geschäftsführerin und ein angebliches Hügelverbot für Eva Wagner-Pasquier sorgte nicht nur für viel Wind in den Medien, auch zwei Stardirigenten, Daniel Barenboim und Kirill Petrenko, bezeichneten das Verhalten gegenüber der Noch-Festspielchefin als befremdlich.
Schluss mit den Ratten Lohengrin-Inszenierung von Hans Neuenfels endet nach fünf Jahren Hans Neuenfels, der fantasiewütige Altmeister der Opernregie, gab im Jahr 2010 mit 69 Jahren sein Debüt auf dem Grünen Hügel und lässt in der ersten Szene von Wagners Lohengrin Ratten mit langen Gummikrallen, beweglichen Schwänzen und rot leuchtenden Augen auf die Bühne trippeln. Putzige Rattenkinder in Rosa als Brautjungfern beim Hochzeitsmarsch! Was die Opernwelt damals in Aufruhr versetzte – ist längst Kult geworden, auch dank Klaus Florian Vogt in der Titelrolle und Andris Nelsons am Dirigentenpult. Bühnenbildner Reinhard von der Thannen hat die Nager ersonnen und rückblickend ge-
Foto: Bayreuther Festspiel / Enrico Nawrath sehen, ist ihm ein Coup gelungen. Die Ratten-Inszenierung,
bedauerlicherweise heuer zum letzten Mal aufgeführt – wird
in die Festspielgeschichte eingehen.
Andere schließen. Willkommen bei uns.
Ein Beratervertrag soll Eva Wagner-Pasquier jedoch weiter in die Festspielarbeit einbinden. Deshalb gebe es auch keinen Termin für eine offizielle Verabschiedung während der diesjährigen Festspiele. Von einer „Verabschiedung“ könne nur bedingt gesprochen werden, so Pressesprecher Peter Emmerich. Selbstverständlich gebe es jedoch Überlegungen zu einer entsprechenden „Zäsur“, nur stünde noch kein Termin fest.
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IMPRESSUM Herausgeber:
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Redaktion:
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Auflage:
12.000 Exemplare
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20.07.2015 11:44:50
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Unvergessliche Momente schaffen
Almanach 2015
Steigenberger-Festspielrestaurant im zeitgemäßen Outfit und neuem Konzept
Auch die sechste Ausgabe des Jahrbuches der Gesellschaft der Freunde von Bayreuth e.V. zu den Bayreuther Festspielen hält wieder viele Interviews mit Künstlern und Mitwirkenden bereit und ermöglicht interessante Einblicke in die Ereignisse auf dem Grünen Hügel. Das Buch ist zum Preis von 20 Euro in Bayreuth bei der Geschäftsstelle der Freunde von Bayreuth, Festspielhügel 6, in der Markgrafen-Buchhandlung, im Antiquariat Schlicht und online unter www.bayreuther-festspiele.de erhältlich. www.freunde-bayreuth.org
Ein wichtiger Zukunftstrend, dem sich die Gastronomie stellen muss, ist die Verarbeitung regionaler und saisonaler Erzeugnisse. Die Steigenberger-Gastronomie im Festspielrestaurant hat in diesem Jahr diese Herausforderung angenommen. 24.000 Stück Bratwürste, fast 10.000 Brezen und 1.000 Kilogramm Bachforelle verzehren die Festspielgäste pro Saison. Heuer werden für das Restaurant spezielle Bratwurstkreationen hergestellt. „Beim Verkosten unserer Wildbratwurst bin ich ins Schwärmen geraten“, so Steigenberger-Direktor Norman Mark. Zusammen mit F&B-Manager Daniel Hunger-Milkowitsch und Christian Schmauß von Feinkost Schmauß aus Bayreuth wurde die Wurst abgeschmeckt und exklusiv für das Festspielrestaurant produziert. Die regionalen Speisen werden durch Räucherfische aus heimischen Gewässern ergänzt. Erstmals wird auch frisches Faßbier gezapft. „Mit unserem Speisenangebot wollen wir uns auch optisch an aktuellen Trends orientieren. Der gesamte SB-Bereich, wie auch die Verkaufsstände, wurden im aktuellen Steigenberger-CI designt. Unser Hotelmanagement hat hier Geld in die Hand genommen, um das Ambiente aufzuwerten“, so Norman Mark, der aktuell neben dem Restaurant in
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Die Festspielidee ist unsere Mission Ein Gespräch mit Ina Besser-Eichler, Geschäftsführerin der Gesellschaft der Freunde von Bayreuth e. V. (GdF) V. l. Daniel Hunger-Milkowitsch und Norman Mark. Bayreuth auch für das Steigenberger Haus in Potsdam verantwortlich ist. Daniel Hunger-Milkowitsch arbeitet außerhalb der Festspielsaison im Steigenberger Hotel Herrenhof in Wien. Die Hotelgruppe ist Pächter des Festspiel-Restaurant, zum dem auch die Künstlerkantine gehört. „Die Verträge wurden 1973 von Eugen Steigenberger und Wolfgang Wagner persönlich ausgehandelt und sind langfristig angelegt“, so Daniel HungerMilkowitsch. Die Herausforderungen eines Restaurants auf Zeit haben sowohl Norman Mark als auch Daniel Hunger-Milkowitsch sehr gerne angenommen. „Große Lebensmittelmengen, die wir
Foto: Munzert
hier für einen Tag ordern und verarbeiten sind nicht vergleichbar mit einem Hotelbetrieb. Durchschnittlich bereitet das Küchenteam zirka 3.500 Portionen pro Tag zu“, so HungerMilkowitsch. Neu in diesem Jahr ist der LoungeBereich auf der Terrasse. Nach der Vorstellung kann der Gast hier verweilen und sich gastronomisch verwöhnen lassen. „Wir würden uns freuen, wenn auch viele Bayreuther das Angebot annehmen“, so Normann Mark, „ohne Voranmeldung bieten wir in angenehmer Atmosphäre mit Blick auf Festspielhaus und Festspielpark leckere Kleinigkeiten, um den Abend angenehm ausklingen zu lassen“.
Sie sehen der diesjährigen Festspielsaison mit Spannung entgegen? Wir freuen uns natürlich auf die zahlreichen „Freunde“, die dieses Jahr wieder die Bayreuther Festspiele besuchen. Derzeit hat die Gesellschaft 5.300 Mitglieder aus 49 Ländern. Für unsere Mitglieder ist der Aufenthalt in Bayreuth stets mehr als der Besuch einer Wagner-Oper. Aus Leidenschaft für das Werk und durch gemeinsame Opern-Erlebnisse sind über die Jahre weltweit zahlreiche Freundschaften entstanden.
Was gehört zu den Aufgaben der GdF? Die Gesellschaft der Freunde von Bayreuth mit Sitz in Bayreuth ist ein eingetragener und gemeinnützig anerkannter Verein, dessen Zweck die Förderung von Kunst und Kultur ist, im speziellen die Bayreuther Festspiele zum Ziel hat. Unsere Basisarbeit ist die Unterstützung des laufenden Betriebes der Bayreuther Festspiele GmbH. Manchmal sorgen wir auch für ganz unspektakuläre aber notwendige Anschaffungen wie Brandschutzmelder, Näh-
maschinen, Notstromaggregate, Bühnenvorhang, Fenster und Türrahmen oder Bestuhlungen. In den letzten Jahren wurden zwischen 1,5 und 2,5 Millionen Euro pro Jahr ausgeschüttet. Unsere Gesellschaft besteht seit 66 Jahren und wir sehen es als unserer Mission, die Bayreuther Festspiele heute und morgen zu erhalten. Wir freuen uns über jeden, der diese Vision mit uns teilt und uns durch eine Mitgliedschaft unterstützt. www.freunde-bayreuth.org
G r o S S z ü G i G k e i t • i S t d a S w e S e n d e r • freundSchaft Besuchen Sie unsere neue Lounge! Gegen Vorlage dieses Abschnitts erhalten Sie während der Festspielzeit
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zwei Gläser Champagner zum Preis von einem! gesellschaft der freunde von bayreuth. i-arts
gegründet 1949. www.freunde-bayreuth.org
Bayreuther
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Festspielzeitung
Neues aus dem Antiquariat Schlicht
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Antiquariat Rainer Schlicht hat sich auf Bücher und Raritäten zu Richard Wagner spezialisiert Interessantes und Wertvolles an alten Druckerzeugnissen sowie Kurioses und Seltenes für Liebhaber und Sammler. Alle diese Dinge gehören zum Sortiment eines Antiquariats. Seit 1999 betreibt Rainer Schlicht sein Antiquariat in Bayreuth, bis heute ununterbrochen, an verschiedenen Standorten. Seit 2009 ist er in der FunkhausPassage, Richard-Wagner-
Straße 22, nur 200 Meter von der Villa Wahnfried entfernt, zu finden. Wer den Komponisten Richard Wagner liebt, der wird in seinem Antiquariat fündig. Seit vielen Jahren hat sich Rainer Schlicht nämlich auf alte Bücher über klassische Musik spezialisiert, besonders auf solche, die den Opernkomponisten Richard Wagner und seine Welt zum Inhalt haben.
Seit seiner Jugend ist Rainer Schlicht von einer Sammelleidenschaft gepackt. Besonders alte Bücher haben ihn fasziniert. Mit dem Anund Verkauf alter und gebrauchter Bücher hat er sein Studium der Betriebswirtschaft mitfinanziert. Nach Abschluss des Studiums stand für ihn deshalb außer Frage, dass er Antiquar werden wollte.
Im Laufe der Jahre hat er zirka 5.000 Wagner-Titel zusammengetragen. Zu diesem Zweck besucht er regelmäßig Messen und Auktionen. Häufig erwirbt er auch komplette musikwissenschaftliche Bibliotheken. Sein Antiquariat in der Funkhaus-Passage ist während der Festspielzeit täglich ab 10 Uhr, ansonsten nach Terminverein-
Jullien, Adolphe. Richard Wagner sa vie et ses oeuvres. Ouvrage orné de quartorze lithographies originales par M. Fantin-Latour de quinze portraits de Richard Wagner de quatre eaux-fortes et de 120 gravures, scènes d‘opéras, caricatures vues de théâtres, autographes, etc. Paris und London, Librairie de l‘Art, 1886. Ca. 32 x 24 cm. XVI Seiten, 346 Seiten, mit 14 ganzseitigen OriginalLithographien von Henri Fantin-Latour, 15 Portraits und 120 Holzstichabbildungen, 1 Blatt. Halblederband der Zeit mit goldgeprägtem Rückentitel, Kopfgoldschnitt und Lesebändchen. Erste Ausgabe. Mit den 14 Original-Lithographien Fantin-Latours und der Original-Radierung.
Wiertz, Jupp. Bayreuth Festival Performances 1938. Ca. 101 x 65,5 cm. Farblithographie. Großformatiges Plakat von Jupp Wiertz (1888-1939), einem der bedeutendsten Vertreter der Reklamekunst, abgebildet im Ausstellungs-Katalog „Jupp Wiertz“ 2003, Seite 63. Herausgegeben von der Reichsbahnzentrale für den deutschen Reiseverkehr. Fachmännisch auf Leinen aufgezogen.
Fuchs, Ernst. Hommage à Richard Wagner. Berlin, Galerie Edition Ernst Fuchs, 1985. Ca. 30,5 x 28,5 cm. 1 Doppelblatt, 40 Farbillustrationen auf Tafeln und eine signierte und numerierte OriginalLithographie (Portrait Richard Wagner) von Ernst Fuchs. Illustrierte OriginalLeinenkassette im Plexiglasschuber. Eines von 999 numerierten Exemplaren, erschienen anläßlich der Bayreuther Festspiele am 25.7.1985. Titelblatt und die Lithographie vom Künstler signiert. Die Tafeln mit Illustrationen zu Parsifal und Lohengrin. Neuwertiges Exemplar.
barung, geöffnet. Die meisten Kunden suchen nach Historischem rund um die Bayreuther Festspiele. Ausgewählte Schätze finden Sie auf dieser Seite. Neuer Katalog erhältlich Ab sofort ist der neue Katalog im Antiquariat Schlicht, telefonisch unter 0173/3626884 oder online unter www.antiquariatschlicht.de erhältlich.
Rainer Schlicht.
Braune, Hugo L. Der Ring des Nibelungen. Ein Bühnenfestspiel. In Bildern dargestellt von Hugo L. Braune. Leipzig, C. F. W. Siegel‘s Musikalienhandlung (R. Linnemann), ohne Jahr (1906). Ca. 35,5 x 30 cm. Titelblatt, 4 Blätter mit Beschreibung der Tafeln, mit 40 teils mehrfarbige Illustrationen auf Tafeln. Illustrierter OriginalLeinenband mit Kopfgoldschnitt. Enthält: Das Rheingold; Die Walküre; Siegfried; Götterdämmerung. Jedes Ringteil mit 10 farbigen Tafeln. Rackham. - Wagner, Richard. The Ring of the Niblung. Translated by Margaret Armour. London, William Heinemann; New York, Doubleday, Page & Co., 1910. Ca. 27,5 x 21,5 cm. IX (1) Seiten, 159 (1) Seiten, mit 34 farbigen montierten Tafeln von Arthur Rackham (jeweils mit schützendem Seidenpapierhemdchen). Roter geglätteter breitnarbiger Maroquinband der Zeit mit goldgeprägtem Rücken und signiertem Meister-Einband.
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Bayreuther
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Sonderausgabe der Bayreuther Sonntagszeitung
Haus Wahnfried eröffnet: Kulturort mit mystischer Aura Das neue Epizentrum der Wagner-Welt lockt mit Ausstellungen, Konzerten und einer Schatzkammer Nach rund drei Jahren Generalsanierung ist Richard Wagners ehemaliges Wohnhaus „Wahnfried“ wieder öffentlich zugänglich. Die großbürgerliche Künstlervilla, einst von den Architekten Wilhelm Neumann aus Berlin und dem Bayreuther Baumeister Carl Wölfel im palladianischen Neorenaissance 1872 bis 1874 errichtet, war ein Geschenk von Wagners Gönner, dem bayerischen Märchenkönig Ludwig II. Hier residierte der Meister mit seiner Familie. Am 5. April 1945 wurde das Gebäude durch Kriegseinwirkung stark zerstört, wieder aufgebaut und seit 1976 als Museum genutzt. Die feierliche Wiedereröffnung einen Tag nach der Festspielpremiere, am 26. Juli, war mit Spannung erwartet worden, denn die kostenintensive Sanierung stand lange in der Kritik. Doch sämtliche Zweifler müssen nach einer ersten Begehung eigentlich verstummt sein. Es ist ein modernes Museum entstanden, das weltweit einmalig ist. Finanziert wurde das 20 Millionen Euro Projekt durch Bund, Freistaat Bayern und weiteren öffentlichen Zuschussgebern, wie der Oberfrankenstiftung, der Bayerischen Landesstif-
tung und der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern. Während der Bauzeit wurde nicht nur saniert und modernisiert, es entstand auch ein Erweiterungsbau, konzipiert von dem renommierten Berliner Museumsarchitekten Volker Staab. Dort sind künftig Dauerausstellungen mit unterschiedlichen Schwerpunkten zu sehen. Gezeigt werden beispielweise die Sammlung der historischen Bühnenbildmodelle, Kostüme und Apparaturen aus dem Bayreuther Festspielhaus. Die wertvolle Sammlung ist erstmals in dieser Vielfalt zu sehen. Im früheren Wohngebäude Haus Wahnfried werden Besucher am authentisch-auratischen Ort eine Dokumentation zu Leben, Werk und Schaffen Richard Wagners erleben. Das Erdgeschoss eröffnet erstmals einen vollständigen Einblick in die Zeit um 1880 und die Lebenswelt Richard Wagners. Viele Freunde und bekannte Persönlichkeiten waren hier zu Gast. Im Zuge der Neugestaltung wurden das Speisezimmer und Cosimas „Lila Salon“ rekonstruiert. Bei restauratorischen Untersuchungen des Treppenhauses im Mittelrisalit wurden
zudem umfangreiche Farbfunde gemacht, die es ermöglichten, die Ausmalung zu Wagners Lebzeiten weitestgehend zu rekonstruieren. Dokumente aus der Handschriften- und Grafiksammlung des Nationalarchivs werden im Zwischengeschoss in wechselnden Ausstellungen präsentiert. Im Siegfried Wagner-Haus, dem Nebengebäude, das sich Richard Wagners Sohn Siegfried 1894 zum eigenen Wohnhaus hatte umbauen lassen, erwarten die Besucher im Erdgeschoss die Wohnräume Winifred Wagners, die in Gänze erstmals für die Öffentlichkeit zugängig gemacht werden. Hier wird die Ideologiegeschichte Wagners dargestellt, wie Richard Wagner im Dritten Reich benutzt wurde, welche Beziehungen die Familie Wagner zu den Nationalsozialisten und zu Adolf Hitler persönlich unterhielt. Dem Richard Wagner-Museum angegliedert ist das Nationalarchiv der Richard-WagnerStiftung, das Schrift- und Bilddokumente, Druckwerke und Gegenstände, die Leben, Schaffen und Nachwirken Richard Wagners betreffen, sammelt, pflegt und bewahrt.
Die Museumsanlage mit Haus Wahnfried von der Gartenseite Diese Dokumente und Objekte werden in Ausstellungen des Richard Wagner-Museums sowie über wissenschaftliche Forschungen und Publikationen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Im Zuge der Neugestaltung wurde unter dem Vorplatz von Haus Wahnfried ein Museumsdepot eingerichtet, in dem die wertvolle Sammlung optimal archiviert wird.
Mit einer Konzertreihe im August 2015 wird die Tradition hochwertiger Musiksoireen wieder aufleben: Die Veranstaltungen finden im Saal von Haus Wahnfried, am Steinway Flügel Richard Wagners, statt. Der Flügel war ein Geschenk der New Yorker Firma Steinway & Sons. Als „FESTGRUSS AUS STEINWAY HALL“ wurde er 1876 anlässlich der Eröffnung
der ersten Bayreuther Festspiele an Richard Wagner übergeben. Seitdem steht der Flügel im Haus Wahnfried und wurde neben Richard Wagner von vielen begeisterten Gästen – darunter Franz Liszt – bespielt. Zum Glück überstand er die weitgehende Zerstörung des Hauses 1945 ohne ernstliche Beschädigung.
Der Salon in Haus Wahnfried mit Bibliothek
Der Flügel im Salon mit Blick auf den Garten
Die Räume im ersten Stock geben Einblicke ins Familienleben
Winifred Wagners Speisezimmer im Siegfried-Haus
Der Kamin in Winifreds Wohnzimmer
Der Eingang ins Museum erfolgt über den Neubau
Dr. Verena Naegele konzipierte die Ausstellung in vier Monaten
Die gläserne Front ermöglicht einen Blick in den Garten
Das Festspielhaus-Modell aus dem Besitz Wolfgang Wagners
Wahnfried oder Ärgersheim Richard Wagner war zeitlebens in halb Europa unterwegs und war fast 60 Jahre alt, als er 1872 in Bayreuth seine eigene Künstlervilla plante. Die Ausstellung „Wahnfried oder Ärgersheim“ vom 27. 07. bis 31. 01. 2016 im Richard Wagner-Museum dokumentiert die Geschichte des Hauses von seiner Erbauung bis heute.
Realisiert wurde der Bau mit Geldern von König Ludwig II.. Richard Wagner nannte sein Haus Wahnfried. Wegen der Bauverzögerungen sprach er auch von seinem „Aergersheim“. Die Ausstellung zur Geschichte von „Wahnfried“, die das Schweizer Büro ARTES unter Leitung von Dr. Verena Naegele konzipierte, zeigt die Entste-
hungsgeschichte und den Wandel dieser einzigartigen Kom ponisten-Villa, vom Wohnhaus mit Anbauten bis hin zum Museum. Die Ausstellung beinhaltet die wechselvolle Geschichte des Hauses Wahnfried, gibt Einblicke in das Leben der Familie Wagner und vermittelt neue Erkenntnisse zur Baugeschichte.
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