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Bayreuther sonntagszeitung vom 14 07 2013

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Bayreuther

Sonntagszeitung www.bayreuthersonntagszeitung.de

Ausgabe 15 | 1. Jahrgang | 14. Juli 2013

Parküberwachung

Kleiner Ring

SpVgg Oberfranken

Die seit Anfang Mai geltende neue Form der Parkraumbewirtschaftung des Behelfsparkplatzes am Sendelbach sorgt für Unruhe bei der dortigen „Parkhausinitiative“. Diese vertritt mit ihrem Vorsitzenden Dieter Vogel die Anlieger. Seite 3

Aus Anlass des 200. Geburtstages von Richard Wagner wird im Europasaal des ZENTRUM eine vierstündige „Pocketversion“ des wagnerischen Heldenepos „Der Ring des Nibelungen“ aufgeführt. Regie führt Philippe Arlaud. Seite 5

Die SpVgg Oberfranken Bayreuth startet am kommenden Freitag zu Hause gegen die SpVgg SV Weiden in die neue Saison der Fußball-Bayernliga Nord. Wir sprachen mit SpVgg-Aufsichtsratsvorsitzendem Dr. Mathias Fleischmann. Seite 10

Vandalen wüteten in der Stadt

Wilhelminen-Büste vom Sockel gestoßen und zerstört – Am Reisebus der burgenländischen Delegation wurden Scheiben eingeschlagen BAYREUTH. Sie war eines der beliebtesten Fotomotive der Stadt. Doch Zerstörungswut kennt offenbar kaum mehr Grenzen. In der vergangenen Woche wurde die bronzene Wilhelminen-Büste im Rosengarten zwischen Markgräflichem Opernhaus und der Schlosskirche mit vermutlich schwerem Werkzeug vom Sockel gestoßen. Die Büste wurde vor mehr als 15 Jahren vom Verein Markgräfliches Bayreuth in Auftrag gegegeben, aufgestellt und dann der Stadt geschenkt. Lange wurde nach einem passenden Standort gesucht. Der Platz im idyllischen Rosengarten, zwischen dem Grab der Markgräfin in der Schlosskirche und mit Blick auf das von ihr konzipierte Opernhaus, erschien ideal. Der Vorsitzende des Vereins Markgräfliches Bayreuth, Walter Nadler, zeigte sich betroffen von dem Vorfall. „Die Täter müssen sich mit entsprechendem Werkzeug an der Büste zu schaffen gemacht haben. Nur mit bloßen Händen ist die Büste nicht aus der Verankerung herauszureißen“. Das Kulturamt der Stadt hat in der Sache inzwischen Strafanzeige gestellt. Zur Höhe des Schadens können derzeit noch keine Angaben gemacht werden. Die Pressestelle des Rathauses stellte jedoch klar: „Die Büste wird repariert und in absehbarer Zeit wieder aufgestellt. Derzeit ist sie beim Stadtgartenamt zwischengelagert. Mit der Reparatur, die eventuell auch in Regie der

Die im Sandstein fest verankerte Büste der Markgräfin wurde abgesägt und umgeworfen. Fotos: privat Stadt selber erfolgen könnte, muss wegen der laufenden polizeilichen Ermittlungen noch gewartet werden“. Für Werner Schnödt von der Einsatzplanung der Polizeiinspektion Bayreuth Stadt ist ein solcher Vorfall leider Routine. „Eine solche Sachbeschädigung im öffentlichen Raum ist eine Straftat“, sagt er auf Nachfrage der Bayreuther Sonntagszeitung. „Pro Jahr liegen der Polizeiinspektion zirka 200 Anzeigen über Sachbeschädigung vor“. Taten wie umgestoßene Verkehrsschilder, mit Graffiti beschmier-

te Hauswände, Vandalismus und grober Unfug, bewegen sich nach wie vor auf einem hohen Niveau. Gleichzeitig sinkt der Respekt vor fremdem Eigentum. „Meist sind es betrunkene Jugendliche, die einzeln oder in Gruppen diese Straftaten begehen“, so Werner Schnödt. Die Aufklärungsquote der Bayreuther Polizei liegt derzeit zwischen 30 und 50 Prozent. Sachbeschädigungen im öffentlichen Raum sind Bestandteile der Straßenkriminalität und haben Einfluss auf das Sicherheitsempfinden der Bürger. „Wenn wir den Eindruck haben, dass sich die Fallzahlen erhöhen, dann erhöhen wir die Anzahl der Streifenfahrten. Wir arbeiten auch präventiv“. Am Bürgerfestwochenende wurde leider nicht nur Wilhelmine vom Sockel gestoßen, sondern auch am Bus der burgenländischen Delegation wurden Scheiben eingeschlagen. gmu


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