Bayreuther
Sonntagszeitung www.bayreuthersonntagszeitung.de
Ausgabe 47 | 1. Jahrgang | 02. März 2014
Faschingszug
BFV-Präsident
Als Höhepunkt des Bayreuther Faschings steigt am heutigen Sonntag der Faschingszug. Start ist um 13 Uhr am Volksfestplatz. Über die Äußere Badstraße und die Richard-Wagner-Straße geht es durch die Fußgängerzone zum Markt. Seite 4
In unserer Rubrik „Auf eine Tasse Kaffee“ lesen Sie diesmal ein ausführliches Interview mit Dr. Rainer Koch, dem Präsidenten des Bayerischen Fußballverbandes (BFV) und Vizepräsidenten des Deutschen Fußballbundes (DFB). Seite 6
Die heutige Ausgabe beinhaltet eine Beilage von
Teile der Ausgabe eine Beilage von
Zukunftsfähiges Konzept
Klinikum Bayreuth GmbH beginnt mit Generalsanierung BAYREUTH. Der erste Bauabschnitt der Generalsanierungsarbeiten am Klinikum Bayreuth in Höhe von 45 Millionen Euro wird im Rahmen des Jahreskrankenhausbauprogramms des Freistaates Bayern mit 42,5 Millionen Euro gefördert. Die Klinikleitung hat dazu einen Masterplan für die bauliche Entwicklung ausgearbeitet. Die gesamten Umbau- und Sanierungsarbeiten werden sich in sechs Bauabschnitten wahrscheinlich über 15 Jahre hinziehen. Voraussichtlich werden danach zirka 200 Millionen Euro ausgegeben worden sein.
dass Gebäude und Ausstattung nicht mehr Schritt halten können. Die Sanierung des Bayreuther Klinikums sieht vor, dass zunächst alte Gebäude in Betrieb bleiben und einzelne Stationen dann in die jeweiligen Neubauten umziehen. Am Ende der Baumaßnahmen wird dann auch das Gebäude seine bisherige charakteristische Form verloren haben. Die sogenannten „Pflegefinger“, dort wo heute die Bettenstationen untergebracht sind, haben sich von Anfang an als unpraktisch erwiesen. Roland Ranftl dazu: „Aufgrund der sechseckigen Zimmerform, ergibt sich viel ungenutzter Raum. Der Platz fehlt für Duschen im Zimmer. Das zweite Bett kann nur aus dem Raum verschoben werden, wenn das erste Bett vorher aus dem Raum ist“. Weiter Seite 2
Grafik: Klinikum GmbH
Klinikum-Geschäftsführer Roland Ranftl freut sich über die Aufnahme ins Jahreskrankenhausbauprogramm im vergangenen Jahr, die gleichzeitig eine gesamte Förderzusage bedeutet. „Nachdem wir 2012 noch eine Null-Runde gedreht haben, ist mit dieser Zusage nun die gesamte Finanzierung gesichert“, sagt Roland Ranftl. Eine solche Investition stärkt die Region nachhaltig, verbessert Arbeitsbedingungen und ermöglicht ein noch wirtschaftlicheres Arbeiten. In den vergangenen Wochen wurden mit Mitarbeitern und Architekten Details der gesamten Generalsanierung erörtert und abgestimmt.
Die Baumaßnahmen für den ersten Abschnitt sind bereits in vollem Gange. In einem Neubau werden künftig Kinderklinik und Geburtshilfe untergebracht. Es entstehen zwei neue Pflegestationen und ein zentraler Therapie- und Laborbereich. „Der Umbau muss bei vollem Betrieb erfolgen“, so Ranftl, „da wird es an der Tagesordnung sein, dass sich Handwerker und Pflegepersonal begegnen“. Die Flachbauweise des Klinikum Bayreuth erweist sich jetzt von Vorteil. „Wir bauen an, ziehen um, reißen ab und bauen weiter“, erklärt der Klinikum-Geschäftsführer, „durch diese Modullösung wird der Klinikalltag am wenigsten gestört“. Eine allgemein anerkannte Regel besagt, dass ein neu erbautes Krankenhaus bis etwa 25 Jahre den Anforderungen entspricht – dann haben Medizin und Technik sich so weiterentwickelt,
Die roten Flächen sind die bestehenden Gebäude, die grauen Flächen bezeichnen den 1. Bauabschnitt.