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YBusiness, Ausgabe 3, Saison 2020/21

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YBusiness Ausgabe 3, Saison 2020/2021 ¦ 9. März 2021

Erfolgsgeschichte YB-Merchandising Jan Borgmann und Daniel Marti über den Weg vom Insourcing zum Rekordjahr Rücktritt von Richard Gostony

Der Cheftrainer persönlich

Weibliche Fussballkompetenz

Der YB-VR im Abschiedsinterview

Unterwegs mit Gerardo Seoane

Frauenpower im YB-Netzwerk


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Vorwort

Inhalt

Liebe YB-Familie

Der Erfolg des

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YB-Merchandisings Es gibt im Fussballumfeld viele Exponenten, die sagen, dass sie nie auf die Tabelle schauen. Ich hingegen studiere liebend gerne alle Arten von Tabellen. Zum einen setze ich

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mich gerne mit Zahlen und Statistiken auseinander, zum anderen macht aber vor al-

Rücktritt von Richard Gostony

lem die Tabelle der Raiffeisen Super League seit vielen Jahren enorme Freude. Auch aktuell ist dies nicht anders. Mit beachtlichem Abstand führt unser Team das Ranking an

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und einmal mehr möchte ich unserer sportlichen Abteilung um Christoph Spycher und

Unterwegs mit Gerardo Seoane

Gerry Seoane herzlich danken. Ihre Arbeit verdient Applaus, Hochachtung und tiefen Respekt.

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Behind the Scenes mit ZONE B Ich verfasse dieses Vorwort am 26. Februar. Wir sind auf dem Rückweg unseres EuropaLeague-Trips in Deutschland. Und wissen Sie was? Es wird nicht unsere letzte interna-

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tionale Auswärtsreise in dieser Saison sein. Gestern Abend hat unsere Mannschaft Bay-

Bernhard Henzen von

er 04 Leverkusen mit 2:0 in der BayArena besiegt. Die deutsche Spitzenmannschaft hat

Rotra SA im Portrait

sich in den letzten elf Saisons nicht weniger als zehn Mal in den Top Five der deutschen Bundesliga platziert. Apropos fünf: Die Werkself verfügt über ein Personalbudget, das

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um diesen Faktor höher ist als jenes der Young Boys. Es erfüllt unseren Club mit Stolz,

Geschenk-Aktion für

dass wir ein solches Spitzenteam besiegen konnten. Voller Vorfreude erwarten wir die

unsere Partner

zwei Spiele Mitte März gegen den nächsten europäischen Top-Club - den niederländischen Rekordmeister Ajax Amsterdam.

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Frauen im Fussball Trotz der sportlich anhaltenden Erfolgswelle blicken wir bei YB auf ein sehr herausforderndes Jahr zurück. Unter dem Einfluss der Corona-Krise werden wir das erste Mal seit

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2016 wieder mit einer roten Zahl abschliessen müssen. Dennoch gilt es festzuhalten,

Interview mit dem

dass wir den Schaden im Jahr 2020 dank den sportlichen Erfolgen, dank Spielertrans-

YB-Hauptpartner

fers, aber auch dank der grossen Solidarität von Ihnen, liebe Partner, in einem aktuell noch ertragbaren Rahmen halten konnten.

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Presidents Club – Markus Friedli Ein Bereich, der sich trotz Corona im Jahr 2020 fantastisch entwickelt hat, ist unser Merchandising. Erfahren Sie mehr über die Hintergründe des Rekordergebnisses und

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warum sich das Insourcing dieses Geschäftsbereichs in mehrfacher Hinsicht bezahlt ge-

News aus dem Fussball-Business

macht hat. Darüber hinaus erwarten Sie in diesem YBusiness Hintergründe zu unserem Erfolgstrainer, Wissenswertes über unse-

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ren Hauptpartner Plus500 sowie Spannen-

Getroffen im YB Sky Club

des zum Thema Frauen und Fussball. 62

Und zu guter Letzt freuen Sie sich auf einen

Kurz gesagt – Meinungen

Beitrag über «unseren Riche». Auch wenn

aus dem YB-Netzwerk

er den Verwaltungsrat im Sommer verlassen wird, so wird er immer unser Riche

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bleiben. Er hat sich bei YB in vielerlei Hin-

Über uns: die YB-Ärzte

sicht verdient gemacht; seine Arbeit verdient maximale Anerkennung. Wie hat es unser Präsident so schön gesagt…

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3 Fragen an Martin Schneider von ms medium

… RICHE FOREVER 70

Wanja Greuel, CEO

Nachspielzeit: bunter Mix


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Vom Insourcing zum Rekordjahr im YB-Merchandising YB holte das Merchandising zurück ins Haus und kann nun Rekordzahlen schreiben – auch wegen dem neu gestalteten Fanshop im Stadion Wankdorf. Das Geschäft mit den gelb-schwarzen Fanartikeln bleibt vom sportlichen Erfolg abhängig. Trotz (oder vielleicht auch wegen) Corona war das Jahr 2020 für das YBMerchandising ein Rekordjahr. Jahrelang war das Geschäft mit den YB-Fanartikeln ausgelagert, mit einem halben Jahr Vorlaufzeit wurde das Merchandising auf die Saison 2019/20 wieder in die Organisation eingegliedert. Dabei ging der Club ein gewisses Risiko ein. «Alles musste neu überdacht werden. Von den Prozessen und Abläufen, über den Online-Auftritt und den Fanshop im Stadion, den wir als sehr wichtig erachten, bis zum ganzen Sortiment», sagt Daniel Marti, Leiter Marketing bei YB. Die Berner haben das Potenzial gesehen und den Wert der Merchandising-Artikel für den Fan erkannt. «Es ist eine Visitenkarte für

den Club und gehört zur Pflege des Images. Das Merchandising muss einfach zur YB-DNA passen», sagt Marti. Der Erfolg rechtfertigt die Entscheidung. «Nach dem ersten Titel nach 32 Jahren wurden 25 000 Meisterleibchen vekauft», erinnert sich Marti. «Wir hatten Respekt davor, dass der Umsatz wieder etwas zurückgehen würde. Darum sind wir sehr zufrieden und auch etwas stolz, dass es erneut eine Steigerung gab.» Die YBMerchandising-Abteilung unter Leitung von Jan Borgmann hat die Erfolge der Mannschaft auf dem Platz souverän ausgenutzt und den Peak der Erfolgswelle punktgenau getroffen, um auf ihr zu reiten.


Erfolgsgeschichte YB-Merchandising

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Herzstück Fanshop Für Jan Borgmann war von Anfang an klar: Neben einem passenden Produktesortiment und der Stärkung des Online-Shops ist die Neugestaltung des Fanshops im Wankdorf eine der zentralen Herausforderungen. Aus dem mit Waren zugestellten und dadurch eng wirkenden Shop ist ein Bijou entstanden. Trotz beschränkter Platzverhältnisse wirkt der Shop luftig und bietet ein ganz besonders Einkaufserlebnis. Der kleine Shop – vom YB-Partner FORM AG konzipiert – wurde mit einem innovativen Ansatz «in die Höhe» gebaut und sogar für den Marketing-Preis «XaverAward» nominiert. In «normalen» Zeiten werden zwei Drittel des Umsatzes über den physischen Fanshop im Stadion erzielt. Im Corona-Jahr 2020 war das Verhältnis zwar gerade umgekehrt, doch auch in Zukunft wird der Shop wichtig bleiben. Die Fans schätzen die Beratung und identifizieren sich auch über den Shop. Beim Bezahlen wird gerne das Abo präsentiert, um den Mitglieder-Rabatt zu erhalten – das erzeugt das gute Gefühl, dazu zu gehören. Dass diese Identifikation wichtig ist, bemerkte man, als der Abo-Rabatt einen Moment lang nur im Online-Shop gewährt wurde. Jetzt gibt es den Preisnachlass für die YBMitglieder wieder sowohl physisch im Shop als auch online. Zentral ist auch die Zusammenarbeit mit dem Merchandising-Partner «Kleidermachen» aus Flamatt. Die Firma übernimmt neben der Produktion bestimmter Textil-Artikel auch die gesamte Logistik, von der Qualitätskontrolle über die Lagerhaltung bis hin zum Versand der Daniel Marti, Leiter Marketing des BSC YB.


Erfolgsgeschichte YB-Merchandising

Mit Hingabe gestaltetes Sortiment Besonders stolz ist YB auch auf das neue Produktsortiment. Die sorgfältige und aufwändige Marktanalyse wurde in Zusammenarbeit mit der Uni Bern erstellt und nimmt Rücksicht auf die verschiedenen Kundensegmente und zahlreiche weitere Parameter. Borgmann und sein Team stehen auch mit verschiedenen Clubs aus der deutschen Bundesliga in Kontakt, um Ideen zu sammeln und Erfahrungen auszutauschen. Gleichzeitig baute man ein grosses Netzwerk an Lieferanten und Produzenten auf, um möglichst flexibel auf verschiedene Situationen reagieren zu können. Entstanden ist eine relativ schmale, aber authentische und heterogene Kollektion mit zum Teil kleinen Auflagen. Das Sortiment wird laufend erweitert und bietet immer wieder Neuigkeiten, so dass das Shopping-Erlebnis sowohl im Laden als auch online stets Abwechslung bietet. Tops und Flops aus der Kollektion

Jan Borgmann, Leiter Merchandising des BSC YB.

Online-Bestellungen. Dank der flexiblen Partnerschaft können Produkte wenn nötig schnell und in grossen Mengen geliefert werden, zuletzt zum Beispiel die beliebten Doubleshirts. Der Vertrag zwischen Gelb-Schwarz und

«Kleidermachen» auf Stufe Silberpartner wurde kürzlich vorzeitig um drei Jahre bis Ende der Saison 2023/24 verlängert. «Kleidermachen» baut das Engagement sogar aus und wird unter anderem Premium Partner der YB Kids Camps.

Der beste Merchandising-Artikel ist das klassische Heimtrikot. «Das ist unser Kernprodukt, und auch unser umsatzstärkster Artikel», sagt Borgmann. Ebenfalls sehr gut liefen die Meisterleibchen, die Doubleshirts und das Doublebuch. «Und speziell im Coronajahr natürlich die Masken. Mit diesem Produkt konnte vor einem Jahr noch niemand rechnen. Die Frage stellte sich: Nimmt man dieses Produkt ins Sortiment auf oder nicht. Dass die YB-Masken nun auf so grossen Anklang gestossen sind, hat uns überrascht», so Borgmann weiter. Weniger gut lief und läuft die Streetwear-Kollektion «Forever», die auch nicht in den Vereinsfarben gehalten


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ist. Diese wird es künftig nicht mehr geben. «Unser Learning: Die Vereinsfarben oder das YB-Logo gehören dazu, nur der Slogan ‘Forever’ reicht für die Identifikation nicht aus», erklärt Borgmann. In Zeiten der Pandemie laufen auch typische Stadionartikel, die man noch kurz vor dem Spiel spontan einkauft, weniger gut. Dazu gehören zum Beispiel Mützen, Schals oder Caps. «Grundsätzlich sind wir bei allen Artikeln und besonders bei den Trikots abhängig vom sportlichen Erfolg der Mannschaft», erklärt Borgmann. Andere, originelle Artikel wie zum Beispiel der «Ugly Sweater» – der kultige Weihnachtspulli war innert Stunden ausverkauft – oder der YB-Aaresack sind davon weniger betroffen. Ein Blick in die Zukunft Die Berner sind bestrebt, den eingeschlagenen Weg fortzuführen, auch in Zukunft positive Produkte auf den Markt zu bringen und die Fans zu überraschen. «Vermehrt legen wir den Fokus auch auf Nachhaltigkeit und regionale Zusammenarbeiten», so Borgmann. So wurde Ende Februar eine gemeinsame Kollektion mit den Berner Jungdesignern des Labels „hässig“ lanciert. Weiteres Potenzial sehen Marti und Borgmann auch in Lizenzgeschäften, Kollaborationen und Kooperationen mit verschiedenen Marken.

Simon Nufer (Inhaber, kleidermachen GmbH), Roman Grünig (YB), Joel Nufer (Inhaber, kleidermachen GmbH), Jan Borgmann und Reto Steffen (beide YB)

«Kleider machen Leute, Leute machen Unternehmen» Nach diesem Motto entwickeln und produzieren wir seit zwölf Jahren Corporate Fashion Projekte, veredeln Sporttextilien sowie Arbeits- und Vereinsbekleidung. Seit sieben Jahren sind wir stolzer Partner des BSC YB - immer mit dem Ehrgeiz, das Beste zu liefern. Dabei stehen vor allem Zuverlässigkeit, konstant hohe Qualität und innovative Ideen im Zentrum. Die Zusammenarbeit hat mit dem Bedrucken von Kids Camps Textilien begonnen. Laufend wurde die Partnerschaft mit YB ausgebaut. Heute dürfen wir dazu die Ausrüstung des Nachwuchses bedrucken, das Trikot der ersten Mannschaft veredeln und seit 2019 in Zusammenarbeit mit dem

Eine besondere Herausforderung wird sicher die Rückkehr der Fans ins Stadion. Inwiefern das Nachholbedürfnis der Fans auch im Fanshop zu spüren sein wird, ist schwer abzuschätzen. Die Merchandising-Abteilung von YB ist aber bereit und freut sich sehr auf den Tag, wenn die Fans wieder im Stadion und damit auch im Fanshop begrüsst werden können.

Marketing von YB das ganze Merchandising betreiben. Dazu gehört die Auswahl und Gestaltung neuer Merchandise-Artikel, Fotoshooting und Betreuung des Webshops und das Verpacken und Versenden der Bestellungen. Für diese Zusammenarbeit sind wir als YB-Fans ganz besonders motiviert - immer mit viel gelb-schwarzem Herzblut.

Text: Peter Pflugshaupt / Bilder: Remo Neuhaus


Erfolgsgeschichte YB-Merchandising

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Vom Flusco-Verkäufer zum Vize-Präsidenten Im YB-Verwaltungsrat wird es im Hinblick auf die GV vom Juni 2021 zu einem Wechsel kommen: Vize-Präsident Richard Gostony hat sich entschieden, das Gremium im Sommer nach sieben Jahren zu verlassen. Im Interview blickt er zurück auf seinen bewegten YB-Werdegang.

Richard Gostony, was waren die ersten Erlebnisse, die Du mit YB hattest? Alles begann 1978 mit dem Spiel gegen Chênois. Es war das erste YB-Spiel, das ich besuchte. Wir gewannen 1:0 und von da an war es um mich geschehen. Seitdem begleite ich YB durch alle Höhen und Tiefen. Ab April 1979, passenderweise wieder beginnend mit Chênois, war ich dann als FluscoVerkäufer zwei Jahre lang im Wankdorf unterwegs.

Und wie kamst Du dann vor 14 Jahren direkt zum Club? Ich war mit Beat Zahnd, Sohn von YB-Legende Niklaus Zahnd, Stefan Niedermaier und unseren Söhnen in London an einem Spiel des FC Chelsea. Bei Fish & Chips erzählte mir Stefan Niedermaier von der Idee, die er mit Charles Beuret entwickelt hatte – die Idee vom YB-Beirat, den ich schliesslich ab 2007 mit aufbaute. Das Ziel war es, Brückenbauer und Botschafter für YB zu sein. Ich war mit YB also seit 1978 immer eng verbunden. Wenn man so will vom Fan und Flusco-Verkäufer hin zum Donator, Beirat und schliesslich zum Vize-Präsidenten.

In dieser Entwicklung hast Du mit YB auch weniger schöne Zeiten erlebt. Woran erinnerst Du dich hier besonders? Da sind sicherlich die beiden Abstiege, 1997 und 1999, zu nennen. Das waren Zeiten, zu denen wir nur eine ganz kleine, aber sehr treue und verschworene Fangemeinde im altehrwürdigen Wankdorf waren. Diese Jahre haben mich noch enger an YB gebunden.

Was würdest Du als schönsten Moment in deiner YB-Geschichte bezeichnen? Das ist ganz klar die Meisterschaft 2018. Obwohl ich damals, 1986, in der Maladiére hinter dem Tor stand und wir einen unvergesslichen Abend erlebten, war 2018 einmalig und bleibt unerreicht. Als wir 1986 von Neuenburg nach Hause kamen, war eine vergleichsweise überschaubare Menge beim Stadion und feierte die Mannschaft, in der Stadt war allerdings nicht viel los. Kein Vergleich zu 2018 - da brachen sämtliche Dämme und die Bilder des Jubels werden mich ein Leben lang begleiten.


Rücktritt von Richard Gostony

Richard Gostony und «seine Entdeckung» Kasim Adams Nuhu feiern gemeinsam den Meistertitel 2018.

2016 hast Du als Verwaltungsrat wegweisende Restrukturierungsmassnahmen mit auf den Weg gebracht. Welche Erinnerungen hast du an diesen Umbruch, an dem du massgeblich beteiligt warst? Die damals Beteiligten und auch mich erfüllt es heute mit einer grossen Freude und Genugtuung, dass das vorhandene Potenzial erkannt und umgesetzt wurde und letztlich auch zum grossen Erfolg geführt hat.

Wie siehst Du YB für die Zukunft aufgestellt? In unserem Club wird vertrauensvoll, langfristig und stets mit einer gesunden Bescheidenheit gelebt und entschieden. Dies ist ein guter Nährboden und für die Zukunft bin ich daher sehr positiv gestimmt.

Welche Bedeutung misst Du dem Aktionariat bei? Dies kann man nicht hoch genug würdigen. Die Familie Rihs hat viel Geduld bewiesen mit YB und Bern, hat viel Herzblut investiert und wurde verdientermassen mit dem Erfolg der letzten Jahre belohnt.

Warum hast du dich entschieden, zurückzutreten? Die vergangenen Jahre mit den Erfolgen in der Meisterschaft, dem Double und den europäischen Nächten bleiben für mich zeitlebens unvergesslich. Es war weit mehr, als ich mir als YB-Fan seit 1978 zu erträumen wagte. Die Entscheidung fiel mir nicht leicht, doch nach dem Verkauf meiner Firma und dem Auszug unserer Söhne eröffnen sich nun neue Perspektiven. Ich werde mehr in Mallorca sein, eventuell versuchen, einen neuen Kasim Adams Nuhu zu entdecken und deutlich weniger an Präsenzen sowie Termine gebunden sein. Ich bleibe aber forever ein Teil der Young Boys. sh


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Danke Richard! Hans-Ueli Rihs, Aktionär Richard Gostony hat mit seinem „Bärner“ Geist und seinem Engagement viel dazu beigetragen, YB kontinuierlich weiterzuentwickeln; auch dank ihm stehen wir heute dort, wo wir sind. Die wunderbare YB-Familie wird ihn vermissen, aber „unser“ Werk weiter pflegen. Ich freue mich, Riche bald wieder im Stadion Wankdorf zu sehen. Nun halt nicht mehr in offizieller Funktion. Riche, merci für alles, machs guet und bis bald!  Hanspeter Kienberger, Präsident des Verwaltungsrats Wir bedauern den Entscheid von Richard Gostony, haben aber Verständnis für seine Beweggründe und den Wunsch nach neuen Herausforderungen, insbesondere mehr Zeit in seiner zweiten Heimat Mallorca zu verbringen. Wir bedanken uns bereits heute herzlich für sein ausserordentliches Engagement in den vergangenen 14 Jahren und möchten ihm unsere grösste Wertschätzung aussprechen. Er ist eine tolle, gewinnbringende Persönlichkeit, die sich mit sehr viel Herzblut und Elan für YB eingesetzt hat. YB FOREVER – aber heute sagen wir auch: Lieber Richard, THANKS FOREVER!

Roman Grünig, Leiter Sales & Sponsoring Bereits während meiner Zeit beim Grasshopper Club Zürich pflegte ich den Kontakt mit Richard Gostony und wir trafen uns gelegentlich zum Lunch. Nebst den Bemühungen von Wanja Greuel war auch Riche an meinem Wechsel zurück zu YB beteiligt. Richard war im Verwaltungsrat für den Bereich Sponsoring zuständig und wir pflegten einen sehr engen Austausch. Riche öffnete mir mehrfach Türen bei Sponsoren und unsere Zusammenarbeit war sehr vertrauensvoll und wertvoll. Danke Riche für die erfolgreiche und tolle Zeit. Ich wünsche Dir viele schöne Momente im sonnigen Spanien!


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«Gestresst ist es nicht möglich, ein Team zu führen»


Unterwegs mit Gerardo Seoane

YB-Erfolgstrainer Gerardo Seoane bleibt auch unter Druck souverän. Im Interview spricht er über Führungsqualitäten, Fussball in Zeiten von Corona und verrät, in welcher Sprache er schimpft.

machen ist Erfahrungssache. Es fällt mir jetzt leichter und ich nehme weniger aus dem Job mit nach Hause, als zu Beginn meiner Trainerlaufbahn. Ich komme schneller zur Ruhe.

Gerardo Seoane, Sie wirken an der Seitenlinie immer cool und abgeklärt, auch wenn es emotional wird. Wie schaffen Sie das?

Ist das zentral für den Erfolg?

Es gehört für mich zum Jobprofil einer Führungsperson, die Gefühle zu kanalisieren, die Emotionen im Griff zu haben und zu performen. Diese Souveränität ist für mich zentral.

In einer Teppichetage lässt sich das eher umsetzen, da ist man auch mal für sich. Bei ihnen sieht das anders aus… Als Trainer steht man natürlich beim Arbeiten in der Öffentlichkeit. Das Verhalten und selbst kleine Gesten werden bewertet. Man kann aber beim Arbeiten nicht ein ganz anderer Mensch sein. Ich bin in meiner Art gegen aussen eher ruhig, auch wenn innerlich die Emotionen manchmal brodeln.

Haben Sie da einen Trick? Vom Naturell her bin ich ein impulsiver und emotionaler Mensch. Ich habe einen Weg gefunden, in den grössten Stressmomenten an der Seitenlinie die Emotionen sozusagen durch mich hindurch Richtung Boden zu leiten. Es bringt der Mannschaft nichts, wenn ich mich sichtbar aufrege, ich versuche den Fokus auf meinen Job und die guten Entscheidungen, wie zum Beispiel die richtigen Wechsel, zu legen.

Wann zeigen Sie Emotionen? Ich juble nicht ausgelassen bei einem Tor oder einem Sieg. Statt mich nach einem Etappenziel zu freuen, warte ich lieber bis zum Schluss. So jubelte ich ausgelassen in Sion, als wir die Meisterschaft gesichert hatten. Jeder Trainer ist da anders, es gibt die ruhigeren und es gibt jene, die ständig pushen und versuchen, der Mannschaft auf diesem Weg Energie zu geben.

Nehmen Sie die Emotionen mit nach Hause? Zu Hause bin ich kein Trainer mehr, da bin ich Familienvater, Partner, Freund oder Kollege. Diesen Switch zu

Erholung ist enorm wichtig. Mit zu wenig Schlaf oder gestresst ist es nicht möglich, ein Team zu führen. Das gilt übrigens nicht nur im Fussball, sondern für alle Führungspersonen.

Haben Sie Tipps für andere Menschen in Führungspositionen, wie man die grosse Belastung aus dem Beruf bewältigen kann? Es ist wichtig, die richtige Balance zu suchen, egal auf welche Art, für jeden ist etwas Anderes das Richtige: Schwimmen, Yoga oder Meditation. Für mich ist es die Familie, ein bisschen Sport, mal eine lockere Joggingrunde, im Sommer schwimmen im See oder eine Partie Tennis. Im Moment ist es eher ein Spaziergang in der Natur oder ein gemütlicher Abend mit der Partnerin. Gerne bilde ich mich auch ausserhalb des Fussballs weiter, zum Beispiel mit Hörbüchern über Leadership.

Sie haben im Moment noch weniger Zeit für das Privatleben als in normalen Zeiten... Ja, in der aktuellen Situation mit vielen englischen Wochen, in denen man die Familie kaum sieht, ist es für mich zentral, Dinge zu machen, bei denen ich Energie tanken kann. In meinem Job habe ich natürlich grundsätzlich etwas weniger Zeit für die Kinder als andere. Aber ich versuche, so viel Zeit wie möglich mit der Familie zu verbringen. Qualität geht vor Quantität – es gilt dann vor allem, zusammen eine gute Zeit zu haben und im Hier und Jetzt zu sein.

Sie sind ein Familienmensch, oder? Ich mache keine Rangliste, aber Familie und Freunde sind sehr wichtig. Früher war der Sonntag natürlich der Familientag mit einem ausgedehnten Mittagessen. Meine Eltern leben jetzt wieder in Spanien und ich vermisse sie. Normalerweise würden sie ab und zu in die Schweiz reisen, auch um die Enkel zu sehen. Im Moment ist das wegen Corona leider nicht möglich.


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Viele haben während des Lockdowns mehr selber gekocht, wie sieht das bei ihnen aus? Ich koche gerne, aber meistens überlasse es ich trotzdem meiner Partnerin. Am liebsten koche ich in der Grillsaison. Gerne bereite ich ein Entrecôte zu, dazu feine Ofenkartoffeln und Gemüse. Pasta habe ich als Spieler genug gegessen (lacht). Und wenn ich in Spanien bin, bestelle ich sehr gerne Meeresfrüchte und Fisch.

Apropos Spanien. In welcher Sprache denken Sie? Ich denke eigentlich meistens auf Deutsch, ich spreche auch mit meinem Bruder so. Mit den Eltern reden wir Spanisch, sie können nicht sehr gut Deutsch, auch weil sie früher vor allem mit anderen Spaniern und Italienern verkehrten. Einzig beim Zählen wechsle ich ins Spanisch und natürlich beim Fluchen (lacht).

Wie veränderte Corona den Menschen Seoane? Man schätzt die Dinge, die jetzt plötzlich nicht mehr selbstverständlich sind, umso mehr, das geht, glaube ich, allen ähnlich. Es wird uns bewusst, was wir vermissen. Die Unbeschwertheit fehlt, das Spontane im Leben.

Vater, der zusammen mit seinen Kindern jubelt. Oder Fans, die vor Freude oder Enttäuschung weinen, das gehört auch zur Essenz des Fussballs. Das fehlt jetzt bei den Geisterspielen. Diese Emotionen setzen in normalen Zeiten zusätzliche Energie frei.

Hat sich der Fussball im letzten Jahr als Ganzes verändert? Das Tempo ist im Spiel aktuell fast wie vor der Pandemie, das zeigen zum Beispiel die Laufdaten bei YB. Aber es gibt weniger Gerangel, es fehlt diese zusätzliche Motivation. Der Heimvorteil ist kleiner geworden, qualitativ gute Mannschaften setzen sich klarer durch.

Also ist der Trainer noch wichtiger geworden? Grundsätzlich haben die Führungspersonen in dieser Corona-Zeit eine noch wichtigere Rolle. Das gilt nicht nur im Fussball, das fehlende Feedback von Fans oder Kunden hat einen direkten Einfluss auf die Leistung der Spieler oder das Personal. Jetzt muss der Chef eben die Leistung beurteilen und den Einsatz loben und ihm so einen Wert geben. Text: Peter Pflugshaupt Bilder: Remo Neuhaus

Ist die Corona-Situation für Sie persönlich eine grosse Belastung? Ich denke nicht täglich über die Corona-Pandemie nach, aber sie beschäftigt mich mehrmals pro Woche. Die neue Situation zu Hause in den Familien ist für uns alle eine Herausforderung.

Gerardo Seoane (43) ist als Sohn spanischer Eltern in Luzern geboren, er besitzt sowohl die schweizerische als auch die spanische Staatsbürgerschaft. Nach den ersten Schritten als Fussballer bei den Junioren des FC Rothenburg wechselte er als 12-Jähriger in den Nachwuchs des FC Luzern. Beim

Und wie veränderte Corona den Trainer Seoane?

FCL schaffte er es in die erste Mannschaft, ehe er nach Sion und später nach Spanien zu Deportivo La Coruña wechselte.

Im Lockdown der ersten Welle war es noch anders, da mussten wir mehr Verständnis aufbringen in den Trainings. Weil die Spiele fehlten, war es oft schwierig, an die Grenzen zu gehen, da mussten wir es im Training lockerer nehmen, mehr lachen und auf den Gemütszustand Rücksicht nehmen.

Zurück in der Schweiz, spielte er bei Aarau und GC und beendete schliesslich seine Karriere als Spieler mit 32 Jahren beim FC Luzern. Bei Luzern machte er die Ausbildung zum Trainer und stieg von der U15 über die U18 bis zur U21 auf, ehe er 2018 die erste Mannschaft übernahm. Nach einem halben Jahr wechselte Seoane im Sommer 2018 als Nachfolger von Adi Hütter zu den Young Boys. Seither wurde er mit Gelb-

Ist das jetzt mit den Geisterspielen anders?

Schwarz bereits zwei Mal Meister, ein Mal Cupsieger und erreichte die Gruppenphase der Champions League. Sein Ver-

Es gibt weniger Emotionen im Stadion, die Euphorie fehlt den Spielern. Man sieht keine Zuschauer, die man begeistern kann oder auch mal enttäuscht hat. Zum Beruf des Sportlers gehört es, Menschen glücklich zu machen. Ein

trag bei YB läuft bis Sommer 2023.


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Unterwegs mit Gerardo Seoane

Gerardo Seoane wurde von unserem Goldpartner Mode Bayard eingekleidet. Die Mode Bayard AG ist ein Modeversandhändlerund Einzelhandelsunternehmen. Das Unternehmen wurde 1912 gegründet und ist in der ganzen Schweiz mit über 70 Filialen vertreten, darunter eine Männer- und eine Frauenfiliale in der Marktgasse in Bern. Zum Sortiment zählt eine breite Auswahl an Modemarken wie Esprit, Marc O’Polo oder Tommy Hilfiger.


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Willkommen in der Familie der YB-Goldpartner Bereits seit 2016 dürfen wir die Kurt-Dallmaier-McDonald‘s-Restaurants zu den YB-Partnern zählen. 2018 wurde das YB-Fan-Menü ins Leben gerufen und die YBFans profitieren seitdem von einem attraktiven Angebot. Gleichzeitig fliesst pro verkauftem Menü ein Franken in die Youth Base, die Nachwuchsabteilung des BSC YB. Jährlich übergibt McDonalds dem YB-Nachwuchs einen Betrag um die CHF 20 000.-. Neu dürfen wir McDonald‘s als Goldpartner begrüssen. Der Familiensektor heisst in diesem Rahmen neu McDonald‘s Family Corner und die Zuschauer profitieren zusätzlich von spannenden Angeboten, welche nach dem Spiel in der Wankdorf-Filiale bezogen werden können. Der BSC YB ist stolz, dass die Partnerschaft trotz der Corona-Situation um drei weitere Jahre bis 2023 verlängert werden konnte. Umso erfreulicher ist der Schritt auf die Stufe Goldpartner.

Kurt-Dallmaier-McDonald‘sRestaurants-Gruppe In der Kurt-Dallmaier-McDonald‘s-Restaurants-Gruppe arbeiten rund 200 Mitarbeiter. Der Inhaber Kurt Dallmaier wie auch Mergim Lokaj bekennen sich als grosse YB-Fans. Die YB-Spiele verfolgen die beiden wenn immer möglich im Stadion Wankdorf. Mergim Lokaj arbeitet seit 15 Jahren für Kurt Dallmaier und führt die Gruppe als Geschäftsführer. Aktuell gehören die Filialen Schönbühl Shoppyland, Zollikofen, Wankdorf, Zytglogge und PostParc dazu (das Restaurant Neuengasse wurde per 2. Dezember 2020 geschlossen). Seit einiger Zeit wird ein Tisch-Service angeboten. Nicht nur die klassische Gastronomie, sondern auch McDonald’s muss sich immer wieder neu erfinden und so wird den McDonald’sGästen im Wankdorf das Menü direkt an den Tisch serviert.

rg

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Schabnam Hatef (2. Lehrjahr Systemgastronomie), Roman Grünig (YB), Mergim Lokaj (Geschäftsführer, Kurt Dallmaier Restaurants ) und Francesco Scali (Schichtleiter, Restaurant Wankdorf).

Seit dem Sommer 2020 hat sich McDonald‘s die Werbefläche im Family Corner gesichert. Nebst der Präsenz im Stadion ist diese Blache auch sehr gut im TV ersichtlich.


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Das Buch zur längsten Saison aller Zeiten


Behind the Scenes mit ZONE B

Blickt man auf die letzte Saison zurück, weiss man gar nicht, wo man mit den Superlativen anfangen soll. Das erste Double seit 1958 und zugleich der erste Titel-Hattrick seit 1959. Umso mehr erfüllt es ZONE B mit Stolz, die längste Spielzeit aller Zeiten in den Geschichtsbüchern zu verewigen – in Form eines Double-Buches.

1958 war die Welt noch eine andere. Der Konkurrenzkampf um die Vormachtstellung in der Raumfahrt zwischen den USA und der UdSSR gipfelte in der Gründung der Raumfahrtbehörde NASA. Weltweit erstarkt die Bewegung für die atomare Abrüstung. Die Schweiz nimmt die reguläre Fernsehausstrahlung auf. Und der BSC YB feiert 1958 mit

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Meistertitel und Cupsieg auch das erste Double der Vereinsgeschichte. Damals wie heute war der BSC YB im Stadion Wankdorf zuhause und machte das Stadion zu einer schier uneinnehmbaren Festung. Diese historischen Erfolge der Saison 2019/20 in Form eines DoubleBuches verewigen zu dürfen, war


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eine tolle Herausforderung für ZONE B. Damit sich das DoubleBuch optimal zu den beiden vorangegangenen Meisterbüchern in die Bücherregale der YB-Fans einreihen lässt, wurden das bisherige Format und der Umfang beibehalten. Auch inhaltlich orientiert sich der Aufbau des Buches an den bewährten Strukturen der Vorjahre.

grossflächigen Fotos jeweils durch einen Text sowie Einblicke in die Kindheit oder durch Zeichnungen der jüngsten YB-Fans. Bei der Gestaltung legte ZONE B grossen Wert auf eine klare, aufgeräumte Gestaltung, bei der die grossflächigen Aufnahmen optimal zur Geltung kommen.

Mit dem Double-Sujet – eine Kombination aus dem Meister- und Cupsieger-Pokal – auf dem Buchumschlag wird die begonnene Tradition der Feiersujets als Titelbild fortgeführt. Als kleines, aber feines Detail ist auf der Umschlagsrückseite das Geistermeister-Sujet mit Lack aufgedruckt.

Zahlreiche Geschichten aus der längsten Saison aller Zeiten

In enger Zusammenarbeit mit Albert Staudenmann und Stefan Stauffiger sowie Fotograf Thomas Hodel entstand ein abwechslungsreiches und spannendes Buch, das die zahlreichen Facetten der längsten Saison aller Zeiten für die Ewigkeit festhält. In spielerischer Form wird das Palmares des BSC YB – vom ersten Meistertitel 1903 bis zum jüngsten Double 2020 – in Form einer Infografik aufgeführt. Zum Einstieg begrüssen Jöggi Rihs und Hanspeter Kienberger die Leserinnen und Leser im vollen Stadion Wankdorf und stimmen auf die nachfolgenden Seiten ein. Die Protagonisten des Meisterkaders erhalten auf einer Doppelseite ihre ganz spezielle Würdigung. Bei der Bildauswahl legte ZONE B ein grosses Augenmerk darauf, die authentischsten, speziellsten und innigsten Momente des Shootings mit Fotograf Remo Neuhaus herauszupicken. Flankiert werden die

Jede Geschichte wird durch einen magischen gelben Moment im Titelbild eingeleitet. Grossflächige Fotos transportieren die Emotionen und stimmen auf die verschiedensten Artikel ein. Abgerundet wird jede Story durch das Double-Sujet, welches jeweils als Schlusszeichen fungiert. Zum Auftakt dribbelt sich Captain Fabian Lustenberger durch die Gassen Berns und blickt zurück auf die längste Saison aller Zeiten. Schlüsselmomente und spannende Randgeschichten werden jeweils durch entsprechende Bilder illustriert. Grosse Figuren der Erfolge in den letzten Jahren waren zweifelsohne Marco Wölfli und Guillaume Hoarau. Die beiden krönten ihre YB-Zeit mit dem Double und blicken zurück auf ihre Zeit in Gelb-Schwarz.

Ein einziger Schuss kann alles verändern – so war es auch beim Cupfinal gegen den FC Basel und dem späten Siegtreffer durch Marvin Spielmann. Das Bild des Siegestreffers ist der Auftakt zu einer Story, bei welcher der Hauptprotagonist mit Worten kaum beschreiben kann, was abgegangen ist.


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Behind the Scenes mit ZONE B

Anlässlich des zweiten Doubles der Vereinsgeschichte lohnt sich ein Blick zurück auf das erste Double. Gilbert Rey war damals als Spieler mittendrin und erzählt aus der damaligen Zeit. Nach 33 Jahren schier endloser Wartezeit konnte YB erstmals wieder den Schweizer Cup für sich entscheiden.

In einem abwechslungsreich gestalteten Artikel wird jeder der sieben Cup-Triumphe nochmals aufgerollt. Die zahlreichen Pokale in der Vereinsvitrine werden in einem eigenen Artikel behandelt. Gewürdigt wird das Double auch durch zahlreiche prominente Gratulantinnen und Gratulanten aus aller Welt.

ZONE B schliesst sich den Glückwünschen an und gratuliert dem BSC YB an dieser Stelle nochmals ganz herzlich zum Double. Hopp YB! mz


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Im Portrait

Bernhard Henzen Geschäftsleitung, Rotra SA

Die Firma Rotra SA wurde 1997 gegründet und das Unternehmen ist seitdem kontinuierlich gewachsen. Wie hat sich die Branche in den letzten Jahren verändert? Die Zeiten sind für unser Unternehmen viel anspruchsvoller geworden. Im Lebensmittelsektor hat die Sicherheit stark an Bedeutung gewonnen, was etliche Investitionen erforderte. Auch technisch gesehen wurden in unserer Branche umfassende Vorkehrungen getroffen. Lag vor 20 Jahren der Durchschnittsverbrauch eines LKW auf ca. 35 Liter pro 100 Kilometer, haben wir bei der neuesten Serie (zum Beispiel den beiden YB-Trucks) einen Verbrauch von knapp über 20 Liter. Das Gesamtgewicht ist zudem von 28 zunächst auf 34 und heute auf 40 Tonnen gestiegen. Ein LKW ist heute im Verhältnis zu Verbrauch und Gewicht umweltbewusster als jeglicher Klein- oder Elektrowagen.

Wie meistert die Rotra SA die Corona-Krise? Als Unternehmung in der Lebensmittelbranche und aktiv vor allem im Grundnahrungsmittelbereich hat uns die Krise zum Glück nicht allzu stark betroffen. Unser Event-Bereich hat allerdings gelitten. 2018 und 2019 konnten wir noch diverse Anlässe, wie zum Beispiel die Meisterfeiern von YB, Konzerte im Wankdorf, aber auch andere Events, mit Bier und dem Einsatz unserer Kühlfahrzeuge beliefern. Seit März 2020 ist das nicht mehr möglich.

Seit dem Sommer 2018 sind Sie Silberpartner des BSC YB. Und inzwischen sind zwei gebrandete YB-Lastwagen auf den Schweizer Strassen unterwegs. Was bedeuten Ihnen diese beiden YB-Trucks? Diese beiden Fahrzeuge sind einzigartig in der Schweiz und im Gegensatz zu den Fahrzeugen von z.B. Bayern München können beide theoretisch mit fünf Beifahrern eine Tour absolvieren. Das gibt die Möglichkeit zu schönen Anlässen und Wettbewerben. Stolz sind wir aber auch, dass wir als ausserkantonale Unternehmung mit YB diesen Deal aushandeln konnten. Dies ist sicherlich auch ein Lob an meine Lebenspartnerin, eine waschechte Bernerin, ohne sie wäre dies vermutlich nicht möglich gewesen.

Es sind auch diverse Videos mit den YB-Trucks im Umlauf. Welche Reaktionen und Feedbacks erhalten Sie? Es wird immer Leute geben, welche mit unschönen Gesten reagieren. Tatsache ist jedoch, dass die Reaktionen fast durchweg sehr positiv sind. Viele Leute filmen die Fahrzeuge und wenn die Trucks irgendwo am Beladen oder Entladen sind, hat es immer wieder Interessierte, welche kurz mal in die Kabine schauen wollen. Die Videos haben in der Zwischenzeit schon Geschichte geschrieben und wir haben damit über die sozialen Medien ein unerwartetes Plus an Aufmerksamkeit erhalten.

Normalerweise verfolgen Sie die YB-Spiele in der Gstaad Lounge. Wie erleben Sie die Matches während der Corona-Zeit? Man fühlt sich wie in einer Familie, welche zerrissen wurde. Ich vermisse all die schönen Stunden, die ich mit anderen YB-Fans erleben durfte. Ich schaue die Spiele selbstverständlich im TV. Die Atmosphäre ist aber nicht vergleichbar. Nichtsdestotrotz macht es sportlich viel Spass und ich kann nur sagen: macht weiter so! Ich drücke beide Daumen für die Zukunft und danke allen, welche sich bemühen, dass wir eines Tages wieder im ehrwürdigen Wankdorf Spiele auf höchstem Niveau geniessen dürfen. rg


Manuela Angst steht Ihnen bei Eventanfragen zur Verfügung: manuela.angst@bern.com

Bernhard Rhyn ist bei Anfragen für Meetings und Kongresse für Sie da: bernhard.rhyn@bern.com

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YBusiness

Exklusive Geschenkbox für unsere treuen Partner Es waren definitiv spezielle Weihnachten im vergangenen Jahr. Die Festlichkeiten in vielen Familien mussten meist angepasst oder zum Teil sogar abgesagt werden. Dies galt oft auch für Aktivitäten, welche Unternehmen traditionell für den Jahresabschluss planen. Und nicht zuletzt musste man in diesem Jahr neue Wege finden, seinen Geschäftspartnern für die Zusammenarbeit und Treue zu danken. Exklusive Geschenkbox als Dank für die grosse Solidarität Bei YB war schnell klar, dass die spezielle Situation auch spezielle Massnahmen des Dankes an die Partner erfordert. Es bedurfte eines besonderen Rahmens, denn gerade das Jahr 2020 hat gezeigt, auf welche Solidarität YB bei seinen Partnern vertrauen kann. So wurde eine speziell angefertigte YB-Geschenkbox als einmaliges und auch exklusives Geschenk zusammengestellt, welches an sämtliche Partner versendet wurde. Inhaltlich sollte mit dem Double-Buch sowie dem Meisterschal nochmals auf das erfolgreiche Jahr 2020 erinnert werden. Zudem sollte ein exklusiver Wireless-PhoneCharger im YB-Look einerseits helfen, die Batterien metaphorisch fürs neue Jahr aufzuladen und andererseits buchstäblich dafür sorgen, dass die Handys bereit für die gemeinsamen Kontakte im neuen Jahr sind. Schliesslich durfte natürlich auch das aktuelle YB-Trikot als krönender Abschluss im Paket nicht fehlen.

Corona-konformer Team-Effort für den Versand Im alten Jahr traf immer mehr an Material für die über 500 Geschenkboxen im Stadion Wankdorf ein und wurde für den Versand vorbereitet. Dank eines gemeinsamen Team-Efforts des Sales- sowie E&K-Teams konnten alle Boxen innerhalb von zwei Tagen im Januar zusammengesetzt, gefüllt und versendet werden. Das Ganze wurde detailliert geplant, damit die Corona-bedingten Anforderungen auch eingehalten und trotzdem speditiv gearbeitet werden konnte. Begeistertes Feedback Geschenke erhalten ist immer schön, selber zu beschenken ist aber zumeist eine noch grössere Freude. Ganz nach dieser Psychologie des Schenkens war die Aktion von Anfang an ein tolles Ereignis für YB. Umso schöner und überwältigend waren die vielen positiven Feedbacks, welche wir nach dem Versand der Boxen auf schriftlichem und mündlichem Weg erhalten haben. Die Freude ist gross, dass wir unseren geschätzten Partnern gerade in Zeiten wie diesen etwas zurückgeben konnten. Natürlich aber sehnen auch wir uns nach den Zeiten, in denen unsere Mannschaft uns wieder mit einzigartigen Momenten beschenken wird und wir diese Momente wieder gemeinsam im Stadion erleben können. st


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Geschenk-Aktion für unsere Partner

Zu Beginn wurden die Boxen in Team-Arbeit zusammengesetzt.

Sandra Dummermuth, Claudine Mariéthod und Veviély Gantenbein beim Befüllen der Boxen.

Die ganze Aktion wurde Corona-konform in der Gstaad Lounge umgesetzt.

Estelle Bläsi und Barbara Schild machen die Boxen versandfertig.

Mehr als 500 Geschenkboxen wurden versendet.


PUBLIREPORTAGE WAGNER AG

AUF DER ÜBERHOLSPUR IN DIE NEUE, HYBRIDE ARBEITSWELT CH Unsere Arbeitswelt verändert sich. Viel schneller als bisher angenommen. Neue Arbeitsformen wie das Home Office gewinnen an Bedeutung und haben in den vergangenen Monaten eindrücklich bewiesen, dass sie funktionieren. Doch wie gehen wir als Unternehmen mit den neuen Arbeitsformen, -räumen, -instrumenten und -abläufen um? Wie bleiben wir produktiv, effizient und erfolgreich?

N ME

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ORGA

Daniel, Du bist nicht nur ein grosser YB-Fan, sondern kennst Dich auch bestens mit neuen Arbeitsformen, -räumen, -instrumenten und -abläufen aus. Wo liegen hier die grössten Herausforderungen für Unternehmen? Am wichtigsten ist aus meiner Sicht, dass man das Thema New Work ganzheitlich betrachtet. Allein durch die Einführung entsprechender Technologien und Lösungen stellt sich nämlich noch kein Erfolg ein. Es braucht zusätzliche organisatorische Massnahmen und Veränderungen. Zudem sollte trotz fortschreitender Digitalisierung nach wie vor der Mensch im Mittelpunkt stehen. Und die hybride Arbeitswelt bietet viele Chancen, aber auch einige Gefahren. So sollte man stets auch die Informationssicherheit im Fokus haben.

NISA TION

Wo kommt dabei die WAGNER AG ins Spiel? Oder anders gefragt: Wie kann die WAGNER AG als IT-Dienstleister Unternehmen auf dem Weg in die neue, hybride Arbeitswelt unterstützen? Wir implementieren Lösungen für die flexible Zusammenarbeit auf Basis von Microsoft 365 und Teams, beschaffen Geräte für den modernen Arbeitsplatz (inkl. Printing und Peripherie), bauen zuverlässige, schnelle und sichere (kabellose) Netzwerke, ermöglichen praxistaugliche Lösungen hinsichtlich Datenschutz und IT-Sicherheit, besitzen eine professionelle Service Desk Organisation, stellen Betriebsunterstützung inkl. Vor-Ort-Dienstleistungen bereit und bieten nicht zuletzt Beratung rund um das Thema New Work inkl. Strategien und Trends.

WAS SIE AUCH PLANEN – ZÄHLEN SIE AUF UNS. Die WAGNER AG mit Hauptsitz in Kirchberg BE und weiteren Geschäfts-

Mit über 120 Mitarbeitenden, davon 4 IT-Lernenden, ist die WAGNER AG

stellen in Rümlang, St. Gallen, Basel und Bern verfolgt seit der Gründung

gross genug, einen kompetenten und professionellen Service für jeden

im Jahre 1996 ein Ziel: Schweizer KMU erstklassige und massgeschnei-

Kunden bieten zu können, und klein genug, um Kunden individuell und

derte IT-Services und IT-Dienstleistungen anzubieten. Dabei kann die

flexibel zu betreuen. All das macht die WAGNER AG zu einem kompeten-

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Da man sich aus bekannten Gründen aktuell nicht gross im Wankdorf über den Weg läuft: Wie kann man Dich bei weiteren Fragen zum Thema New Work und Interesse an den Dienstleistungen der WAGNER AG kontaktieren? Am einfachsten den QR-Code unter meinem Foto scannen und direkt meine digitale Visitenkarte aufs Handy laden. Zudem lohnt sich ein Besuch auf wagner.ch/new-work.

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Daniel von Gunten Verkaufsleiter WAGNER AG daniel.vongunten@wagner.ch

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YBusiness

Frauen im Fussball Fussballclubs werden zumeist geprägt von männlichen Protagonisten. Innerhalb des YB-Netzwerkes gibt es jedoch viele Frauen in verantwortungsvollen Positionen, die in ihren Unternehmen das Spiel gestalten. Im Rahmen dieses Berichts geben sie Auskunft über ihre private sowie berufliche Verbindung zum Fussball und dessen Bedeutung in ihrem Leben.

Andrea Meier, Head of Partnership & Live Experience bei Swisscom, YB Premium Partner:

Meine ersten Berührungspunkte mit Fussball hatte ich durch meinen jüngeren Bruder, der seit klein auf in einem regionalen Fussballverein im Bieler Seeland engagiert war. Meine Fussball-Begeisterung beschränkte sich damals auf das unregelmässige Mitfiebern bei seinen Matches am Fussballplatz. Viel lieber war ich auf der Kunsteisbahn und drehte Pirouetten. Heute verfolge ich Fussball meines Berufes wegen. Als stolze Partnerin der Swiss Football League und einer Vielzahl an

Super-League-Clubs - allen voran YB, unserem grössten Partner in der Super League – begleite ich das sportliche Geschehen auf Swisscom blue TV. Trotz umfangreicher TV-Berichterstattung im Schweizer Fussball sehne ich mich nach meinem nächsten Stadionbesuch mit hautnahem Mitfiebern und wahren Emotionen. Ich wünsche mir für die ganze Branche, dass 2021 eine gewisse Normalität zurückbringt und neue Zuversicht sowie Perspektive bietet. Fussball braucht wahre Emotionen der Fans!


Frauen im Fussball

Silvia Friedli, Gründerin und Verwaltungsrätin der Immo Friedli AG, Mitglied im YB Presidents Club: Ob mit Freunden und Familie, mit den Kunden oder im riesigen Rudel: Gemeinsam Fussball sehen macht einfach Freude! Bei einem Match entsteht ein Gefühl der Zusammengehörigkeit wie bei kaum einem anderen Ereignis. Alle fiebern mit, alle halten zusammen und alle haben das gleiche Ziel, dass ihre Lieblingsmannschaft gewinnt. Genau das lieben wir Frauen: Sie treffen sich zum Fussball mit Freunden, die sich im stressigen Alltag selten sehen. Man nimmt sich Zeit, um das spektakuläre Ereignis gemeinsam zu erleben. Zur Krönung des Tages gibt es noch die schmackhafte YB-Wurst. Hopp YB!

Catarina Jost-Pfister, CEO der Pfister Ladenbau AG, YB-Silberpartner:

Jeannine Blunier, Inhaberin der W. Blunier AG, YB-Partner: Im Frühling 2013 begann meine berufliche Beziehung zum BSC YB, als ich bei Honda Schweiz den Vorschlag machen durfte, den BSC YB als Hauptsponsor zu unterstützen. Ich habe schon fast nicht mehr daran geglaubt, als es im Februar 2014 dann so weit war. Für meine Familie und mich war das eine fantastische Sache, da mein Sohn schon als sehr kleines Kind ein riesiger Fan war. Er kritzelte bei seinen Tests immer noch schnell das YB-Zeichen drauf. Ich habe diese spannende und intensive Zeit sehr genossen. Für mich wird der BSC YB immer DER Fussballclub bleiben.

Wir geniessen jeweils mit unseren Kunden zusammen das hervorragende Essen in der Gstaad Lounge im Grand Diner und fiebern dem bevorstehenden Fussballspiel mit YB entgegen. Zusehends werden wir ungeduldiger. Da werden Minuten zu Stunden. Endlich. Wir nehmen unsere Plätze ein und schauen gespannt auf das Feld. Das Spiel wird angepfiffen. Die Spannung steigt und die Atmosphäre sucht ihresgleichen. Wir sind live dabei. Die YB-Spieler sorgen für Nervenkitzel und beeindrucken mit ihren Leistungen. Die Freude ist gross, YB gewinnt meisterlich. Unsere Kunden sprechen noch heute vom gemeinsamen Erlebnis bei und mit YB. Ganz nach dem Motto: YB verbindet.


YBusiness

Monika von Gunten, Verwaltungsrats-Präsidentin der ATO Treuhand AG Bern YB-Kunde: Unsere Leidenschaft für den Fussball, vom Vater in die Wiege gelegt, leben mein Bruder und ich von «Kindesbeinen» an im Wankdorf aus. Dank der Gelegenheit, meinen Vater beim schweizerischen Schiedsrichterverband administrativ und im Ausbildungstrainingslager zu unterstützen, wuchs der Respekt gegenüber den Spielleiterinnen und Spielleitern. Auch die Führung meines Unternehmens ist geprägt vom Fussball: Teamlife, Taktik, Positionierung der Mitarbeiter/innen nach Stärkeprofil. Der Erfolg eines Teams ist abhängig von der Führung – YB ist der beste Beweis dafür! Drei Wünsche habe ich an die Fussballbranche: Weniger Schauspielerei (die gehört ins Theater und nicht auf den Rasen), mehr Respekt dem Referee gegenüber (ohne Schiri wird kein Spiel der Welt angepfiffen) und eine Champions-League Gruppenphase 2021/22 mit: YB, Atlético Madrid, Dortmund und Liverpool.

Corinne Schmidhauser, Rechtsanwältin, Grossrätin und Leiterin Sportschulen Feusi, YB-Silberpartner: Ich sehe jeden Tag viele Fussballerinnen und Fussballer – nein, nicht auf dem Rasen. Eher in ihrer «ungeschliffenen» Form: junge, talentierte Mädchen und Buben, die täglich mehr oder weniger geduldig in unseren Schulzimmern sitzen und bereit sind, ihrer Leidenschaft einen soliden Boden zu geben. Einst waren es Sandro Lauper und Marilena Widmer – heute sind es Fabian Rieder, Saskia Bürki und viele mehr - sie haben unsere volle Unterstützung! Fussball ist zweifellos DER Weltsport und gerade trotz dieser Dimension setzt sich YB mit einer grundsoliden Arbeit vor und hinter den Kulissen durch – beeindruckend! Privat bin ich tatsächlich etwas mehr an Eishockeymatches (derzeit natürlich auch nur vor dem TV) anzutreffen. Das liegt aber ganz einfach an meinen beiden Söhnen, Mika und Andri Henauer, die beim SCB aktiv auf dem Eis stehen - da «leide» ich schon auch mit.


Frauen im Fussball

Monika Schäfli, Gruppenleiterin Fussball bei Raiffeisen Schweiz Genossenschaft, YB-Goldpartner: Sandra Ruckstuhl, Head of Europe Manufacturing Sites Communications bei CSL Behring, Stadionpartner: Schon seit vielen Jahren unterstützen wir die beiden Clubs im Nordquartier, den FC Breitenrain und den FC Wyler, und wir haben ein eigenes aktives CSL-BehringFussballteam. Und dann ab Frühjahr 2019, als Verantwortliche des Sponsorings, durfte ich die Stadionpartnerschaft von der ersten Minute an mitgestalten. Heute nehme ich die Fussballbranche sehr viel positiver wahr als vor ein paar Jahren. Es hat sich viel Gutes bewegt in der Fanarbeit. Es gibt aber immer noch Luft nach oben. Es ärgert mich und stimmt mich traurig, dass oft wegen ein paar unbelehrbaren Chaoten die schönen Geschichten, die der Fussball schreiben kann, verloren gehen. Ich selbst bin quasi am Fussballfeldrand gross geworden. Mein Vater spielte aktiv in einem Club. Der «Stallgeruch» der Garderoben und des Clubhaues ist mir heute noch in der Nase. Ich verfolge den Schweizer Fussball, aber auch die grossen europäischen Ligen. Ich durfte schon dem «You’ll never walk alone» an der Anfield Road zuhören. Das war echt cool!

Nach elf Jahren Swisscom-Sponsoring, davon etliche Jahre im Bereich Fussball (Swisscom Cup, Nationalmannschaften und Euro 2008), wechselte ich zur Raiffeisen Schweiz Genossenschaft. Zu meiner Freude stieg Raiffeisen im Jahr 2012 als Titelsponsor der Raiffeisen Super League ein und ich konnte dieses Projekt aufbauen und seither zusammen mit einem motivierten Team betreuen. Durch die Club-Partnerschaften durfte ich viele wertvolle Kontakte knüpfen. Ich habe Menschen kennengelernt, die sich mit sehr viel Herzblut für den Fussball einsetzen. Herzblut ist es dann auch, was mich persönlich mit dem Fussball verbindet. Ich bin immer wieder beeindruckt, wie umfassend das Thema Fussball ist, wie Fussball die Menschen verbindet und zu begeistern vermag.


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YB auf Social Media: sehr erfreuliche Entwicklung In der Kommunikation gewinnen die sozialen Medien nach wie vor stark an Bedeutung. Das beweist auch die positive Entwicklung der YB-Kanäle: Kumuliert erreicht der BSC YB mittlerweile über 300 000 Follower über Social Media.

Ein rasanter Anstieg ist auch auf YouTube zu erkennen. Mit 16 300 Subscribern steht YB hier sogar im nationalen Fussball-Ranking an der Spitze. Das Gleiche gilt für die Plattformen LinkedIn sowie TikTok, auf welchen YB jeweils seit einigen Monaten aktiv ist. Auf der vor allem von Teenagern genutzten Kurzvideo-App TikTok ist die Anzahl Follower in den letzten Wochen regelrecht explodiert und ermöglicht YB ganz neue ReichweiteDimensionen: So generierte allein ein Clip aus dem Training Anfang Februar über 2 Millionen Views und fast 300 000 Likes.

Die grösste digitale YB-Anhängerschaft befindet sich auf Facebook, dort konnte die Marke von 100 000 Followern geknackt werden. Das mit Abstand grösste Wachstum verzeichnet der YB-Account auf Instagram – seit Februar 2017 stieg die Followerzahl um 577% auf knapp 85 000. Konstantes Wachstum verzeichnet seit Jahren der TwitterKanal mit aktuell rund 38 000 Followern.

sh

Entwicklung der YB-Social-Media-Kanäle 2017-2021

Anzahl Follower / Abonnenten

Stand 22. Februar 2021 101 907

100 000

85 745

75 000 56 600

50 000

38 286

25 000

16 300 5 681

Jahr

Entwicklung

Kanal

17 18 19 20 21

17 18 19 20 21

17 18 19 20 21

+49%

+577%

+61%

Facebook

Instagram

Twitter

17 18 19 20 21

21

20 21

+345%

Start Februar 2020

Start Juli 2019

YouTube

TikTok

LinkedIn


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Kumho Tyre ist neuer Silberpartner von YB

Über Kumho Tyre Kumho Tyre mit Hauptsitz in Seoul wurde 1960 gegründet und ist heute mit über 60 Millionen verkauften Rei-

Der koreanische Reifenhersteller Kumho Tyre und YB unterzeichneten einen mehrjährigen Vertrag, der Kumho u. a. LED-Bandenwerbung bei sämtlichen Heimspielen in der Raiffeisen Super League garantiert.

fen einer der führenden Reifenhersteller weltweit. Mit über 10 000 Mitarbeitern entwickelt, produziert und vertreibt Kumho weltweit vorwiegend Reifen für PKWs, Transporter und LKWs. Kumho verfügt über Produktionsstätten in Korea, Vietnam, China und den USA, darüber hinaus be-

Im Rahmen der Vereinbarung, welche bis 2023 geschlossen wurde, sicherte sich Kumho Tyre eine umfangreiche Präsenz auf der digitalen Bande im Stadion Wankdorf. Ebenfalls wurden Anzeigen in den Printprodukten von YB sowie Hospitality-Packages zur Kundenpflege vereinbart. Als offizieller Silberpartner erhält Kumho Tyre zudem diverse Statusleistungen, Logoeinbindungen und Einladungen zu Partnerevents von YB. Namhwa Cho, Präsident und Geschäftsführer der Kumho Tire Europe GmbH, erklärt die Beweggründe für die Verbindung: «Wir sind stolz darauf, neuer Silberpartner beim BSC Young Boys zu sein. Wir freuen uns, mit dem amtierenden Schweizer Meister und Pokalsieger einen weiteren europäischen Top Club gefunden zu haben und sind überzeugt, dass YB auch in der Zukunft attraktiven und erfolgreichen Fussball spielen wird. Wir sind sicher, unsere Markenbekanntheit in der Schweiz mit Hilfe dieser Partnerschaft deutlich zu steigern und damit die Swiss Automotive Group (SAG), unseren Exklusivimporteur in der Schweiz, bei der Vermarktung unserer Reifen wirkungsvoll zu unterstützen!» Wanja Greuel, CEO des BSC Young Boys, ergänzt: «Mit Kumho Tyre konnten wir einen Global Player für uns begeistern. Wir haben nicht nur ehrgeizige Ziele in der Schweizer Meisterschaft, im Schweizer Cup und in den europäischen Wettbewerben, auch in Bezug auf unsere Wachstumsstrategie wollen wir unseren erfolgreichen Weg fortsetzen. Deshalb sind wir sehr froh, einen solch starken Partner an unserer Seite zu haben.»

treibt Kumho Zentren für Forschung und Entwicklung in Korea, China, Europa und Nordamerika. Weltweit werden Reifen von Kumho in der Erstausrüstung verbaut, beispielsweise bei Mercedes-Benz, Audi, BMW, VW, Skoda, Seat und den koreanischen Herstellern Hyundai und Kia. Seit Jahren sponsert Kumho zahlreiche europäische Fussballvereine als offizieller Reifenpartner, unter anderem Bayer 04 Leverkusen sowie Tottenham Hotspur.

SILBERPARTNER

Freuen sich auf eine persönliche Trikotübergabe nach Corona: Gian-Andrea Giacometti und Wanja Greuel (beide YB).

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Kumho Tyre nutzt LED-Bandenwerbung zur Steigerung der Bekanntheit.


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TCS-Testurteil: Sehr empfehlenswert!

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«Wir freuen uns darauf, endlich unsere Freunde in Bern treffen zu können!» Die Vertragsunterzeichnung mit dem Global Player Plus500 im letzten Sommer erfolgte online mit einer örtlichen Distanz von fast 3 000 Kilometern zwischen Bern und Haifa, Israel. Es war der offizielle Start in eine Hauptpartnerschaft, welche von Anfang an unter speziellen Voraussetzungen stand und für den BSC YB in den wirtschaftlich schwierigen Zeiten einen Glücksfall darstellt. Nach dem ersten halben Jahr, welches schwer von der Pandemie geprägt war, schauen wir mit Nir Zatz, CMO von Plus500, sowohl zurück als auch in die gemeinsame Zukunft.

Letzten Sommer, mitten in der ersten Welle der CoronaKrise, habt ihr den Vertrag für die Hauptpartnerschaft mit dem BSC YB unterschrieben. Inwiefern war es für euch eine spezielle Vertragsunterzeichnung? Der Vertrag mit YB war der erste Sponsorendeal, den Plus500 seit über fünf Jahren unterzeichnet hat - seit der Unterschrift als Hauptsponsor bei Atlético Madrid und den Brumbies, einem australischen Rugby-Team. Zudem ist dieses Sponsoring sicher einzigartig bezogen auf den Zeitpunkt. Aufgrund der globalen Pandemie konnten wir unsere Partner bei YB nicht persönlich treffen. Die Situation zwang uns auch dazu, die Assets auf ungewöhnliche Weise zu bewerten. Letztlich wurde die gesamte Kommunikation, einschliesslich der Verhandlungen über die detaillierten Leistungen, virtuell durchgeführt - was sicherlich nicht ideal war. Jetzt, bereits acht Monate später, freuen wir uns darauf, endlich unsere Freunde in Bern treffen zu können.

Die Partnerschaft mit dem BSC YB ist nicht eure einzige im professionellen Fussball. Weshalb legt ihr euren Hauptfokus im Sponsoring gerade auf den Fussball? Welche Strategie verfolgt ihr? Wir möchten mit den Besten in Verbindung gebracht werden. Jeder Sponsoring-Deal entsteht nach einer gründlichen Evaluierung vieler Faktoren – u.a. der Mannschaft, des Marktes, der Werte, der Fangemeinde und der Social-Media-Kanäle. Das erste Team, das wir gesponsert haben, war Atlético Madrid und ist für uns ideal. Ein Weltklasse-Team, das in einer der populärsten Ligen Europas spielt. Wir haben festgestellt, dass das Sponsoring uns dabei geholfen hat, unsere Strategie der Steigerung unserer Markenbekanntheit und der Erweiterung unseres Kundenstamms in Spanien und weltweit voranzutreiben. Da Fussball eine der populärsten Sportarten in Europa ist und wir dort wiederum unseren grössten Kundenstamm haben, war es die logische Konsequenz, dass wir beim Schweizer Meister unterschrieben haben. Dasselbe gilt auch für Legia Warschau, den polnischen Meister, und Atalanta Bergamo, eine der führenden Mannschaften in der italienischen Liga. In Australien hingegen ist Rugby eine populärere Sportart, daher haben wir einen Vertrag mit den Champions des australischen Super Rugby - den Plus500 Brumbies - abgeschlossen. Die Wahl ist also jeweils gut überlegt: Wir suchen nach einem führenden Team in einem Land, auf das wir uns konzentrieren möchten, stellen sicher, dass wir die gleichen Werte teilen und platzieren unsere Marke auf der Vorderseite ihres Trikots. Wenn wir uns für ein Sponsoring entscheiden, dann mit vollem Engagement.


Interview mit dem YB-Hauptpartner

Es waren aus bekannten Gründen sehr spezielle erste Monate der Partnerschaft. Rückblickend auf die letzten rund acht Monate, wie ist die Zusammenarbeit aus eurer Sicht angelaufen? Wir fühlen uns sehr geehrt und sind stolz darauf, mit dem BSC YB zusammenzuarbeiten. Die Kooperation verlief sehr reibungslos und es gab einen sofortigen «Klick» zwischen beiden Parteien, was uns während der Verhandlungen bis zur endgültigen Unterzeichnung sehr geholfen hat. Von Anfang an haben wir gemerkt, dass wir die gleichen Werte teilen - wir wollen beide erfolgreich und die Besten in unserem Bereich sein, beide Parteien sind zuverlässig, in ihrem Fach bekannt und mit dem Herzen bei der Sache. Wir stehen in stetem Austausch mit dem Verein, verfolgen jedes der Spiele und unterstützen YB auf jede erdenkliche Weise.

Was waren grundsätzlich die grössten Einschnitte, welche ihr durch die Corona-Krise eingehen musstet? Die grösste Auswirkung von Covid-19 auf Plus500 war die Remote-Arbeit. Vor der Pandemie arbeiteten unsere Mitarbeiter hauptsächlich von unseren Büros aus. Wir sind zwar ein globales Hightech-Unternehmen, das es gewohnt ist, über grosse Entfernungen mit Partnern, Tochtergesellschaften und Mitarbeitern aus der ganzen Welt zu kommunizieren, dennoch fehlen uns physische Meetings und Brainstormings, Mitarbeiteressen und gemeinsames Lachen. Wir mussten uns entsprechend anpassen - wir haben mehr Videomeetings, haben unsere Mitarbeiter zu Hause mit Büroausstattung versorgt und Eltern sogar mit Babysitter-Service unterstützt.

Seht ihr auch Chancen, welche durch die geänderte Situation für euch entstanden sind? Natürlich - es ist immer wichtig, eine positive Einstellung zu behalten und das Beste aus jeder Situation zu machen. Ich denke, dass die Menschen sich heutzutage mehr denn je ein gutes Fussballspiel ansehen wollen. Fussball ist und bleibt die meistgesehene Sportart im Fernsehen, was uns hilft, unsere Markenbekanntheit zu steigern und unseren Kundenstamm marktspezifisch und international zu erweitern. Aus geschäftlicher Sicht gibt es aufgrund der weltweiten Pandemie einen massiven Aufruhr auf den Märkten, der viele Handelsmöglichkeiten mit sich bringt. Kurzfristige Investitionen sind noch beliebter geworden. Daher ist es entscheidend, auf eine zuverlässige, stabile Plattform vertrauen zu können, die Zugang zu vielen verschiedenen Märkten bietet. Glaubwürdigkeit ist das Gebot der Stunde und wir wollen sicherstellen, dass wir den Tradern genau das mit unserem Service bieten können – auch in Bern.

Was wünscht ihr euch für das Jahr 2021? Was erwartet ihr insbesondere in den kommenden Monaten von der Partnerschaft mit dem BSC YB? Ich hoffe, dass wir die Pandemie im Jahr 2021 hinter uns lassen können und unsere Partner in Bern endlich besuchen dürfen. Gemeinsam ein Spiel im Stadion Wankdorf anschauen und gemeinsam «Hopp YB» rufen, darauf freuen wir uns. Es ist erstaunlich zu sehen, dass YB die Liga auch in dieser Saison wieder dominiert. Zudem stehen auch Legia Warschau und Atlético Madrid an der Spitze ihrer Ligen und auch Atalanta schlägt sich sehr gut in Italien. Wir hoffen auf maximalen Erfolg aller von uns gesponserten Teams. Wir sehen uns als eine Art «Glücksbringer» für die Vereine, also scheinen wir etwas richtig zu machen (lacht). Wir drücken die Daumen, dass wir diese tolle und erfolgreiche Reise gemeinsam fortsetzen können, wünschen uns ein grandioses Finale in der Schweizer Liga - hoffentlich mit dem BSC YB als Meister, lasst uns gemeinsam Geschichte schreiben! st

Nir Zatz, CMO von Plus500.


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Presidents Club - Markus Friedli

Er setzt auf Vertrauen Markus Friedli führt in Ittigen mit der Immo Friedli AG ein Familienunternehmen. Beim BSC YB ist er seit zwei Jahren Mitglied des Presidents Clubs und unterstützt so auch den Nachwuchs.

Corona hat fast genau vor einem Jahr Einzug gehalten und belastet die Wirtschaft seitdem stark. Auch an der Immo Friedli AG ging die Pandemie nicht spurlos vorbei. «Ziehen wir den Vergleich zu anderen Branchen, sollten wir uns nicht beklagen», meint Markus Friedli auf der Geschäftsstelle im Talgut-Zentrum in Ittigen. «Covid-19 hat eine Trendwende bei den Bedürfnissen unserer Kunden ausgelöst, allerdings nicht bezüglich Nachfrage.» Der Bedarf an Fläche sei wesentlich gestiegen, weil die Leute damit rechnen, künftig öfters von zu Hause aus zu arbeiten. Eine Veränderung erzeugte die Pandemie in den letzten Wochen vor allem aber auf Friedlis Geschäftsstelle. Vom 25-köpfigen Team arbeiten derzeit rund vier Fünftel im Homeoffice. «Die Stimmung ist

momentan ganz anders, es ist alles viel ruhiger. Der direkte Kontakt mit den Angestellten fehlt mir manchmal», erzählt der Geschäftsleiter. Dabei erwähnt er als Beispiel das traditionelle Feierabend-Wochenend-Apéro, dass vor der Pandemie jeweils am Freitagnachmittag durchgeführt wurde. Endlich sesshaft geworden Friedli führt die Immobilien-Firma seit vier Jahren als Geschäftsleiter. Die Themen Architektur und Design faszinieren ihn seit jeher. Diese Begeisterung hat er wohl von seinem Vater mit auf den Weg bekommen. Denn in seiner Kindheit und Jugend wechselte Friedli mit der Familie oft den Wohnort, weil der Vater

immer wieder neue spannende Gebäude zum Wohnen fand. «Ich habe mich immer dafür interessiert, wie ein Gebäude aufgebaut ist, und wollte mehr darüber wissen.» So war das Studium als Hochbauzeichner ein logischer erster Schritt in Friedlis beruflicher Karriere. 1998 trat er dem Familienunternehmen bei, arbeitete aktiv an der Gestaltung der Zukunft mit und lernte, wie man Geschäfte macht. Die Einstellung in der Firma war für ihn gleichbedeutend mit der Sesshaftigkeit bezüglich des Wohnsitzes. Nach Jahren des Umziehens ist er nun in der Berner Agglomeration ansässig geworden. «Ich konnte in meinen jungen Jahren viele Erfahrungen sammeln. Nun ist es schön, für längere Zeit am gleichen Ort zu bleiben», so Friedli.


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Presidents Club - Markus Friedli

Die Immo Friedli AG bietet in der Immobilienbranche mit Beratung, Akquirieren, Planung, Realisation und Verkauf für seine Kunden die ganze Palette an. «Das bringt den Vorteil, dass die gesamte Verantwortung für ein Projekt in unseren Händen liegt und es zu weniger Problemen bei den Schnittstellen mit anderen Partnern kommt», erklärt Friedli. Seit mehreren Jahren realisiert die Firma pro Jahr 30 bis 50 Einheiten. Das Tätigkeitsfeld beschränkt sich auf die Kantone Bern, Freiburg und Solothurn. Als entscheidende Punkte, um im Immobiliengeschäft erfolgreich zu sein, erwähnt Friedli die Stichwörter Vertrauen und Transparenz. Rammstein von der Presidents Lounge aus Seit 2019 ist Markus Friedli Mitglied im YB Presidents Club. Zugleich tritt seine Firma als Partner des BSC YB auf, wobei ein Teil des Sponsorings in die Nachwuchsabteilung fliesst. «Die Unterstützung der jungen Generation ist uns sehr wichtig», hält Friedli fest. Zudem biete das Engagement eine gute Möglichkeit, sich weiter zu vernetzen und neue interessante Kontakte zu knüpfen. Erfahrung im Sportsponsoring hat die Immo Friedli AG bereits reichlich gesammelt: So stieg das Unternehmen vor drei Jahren als Partner des SC Bern ein. «Wir haben mit der Unterstützung eines Sportklubs sehr gute Erfahrungen gemacht und möchten bei YB unseren Bekanntheitsgrad und unser Netzwerk auch weiter ausbauen. In unserem Fall ergänzen sich die Young Boys und der SCB ideal.» In der Presidents Lounge schätzt er den lockeren Umgang unter den

Mitgliedern, aber auch den Komfort und die spezielle Atmosphäre an den Heimspielen. Friedli gibt zu, dass er sich durch die Mitgliedschaft auch einen geschäftlichen Nutzen erhofft. Gleichzeitig goutiert er aber, dass es in den Gesprächen nicht von der ersten Sekunde an um das «Business» gehe, sondern dies eher erst im Verlauf des Kennenlernens zum Thema wird. Im Sommer 2019 profitierte Friedli auf eine besondere Weise von seiner Beziehung zur Presidents Lounge. Als die deutsche Metal-Band Rammstein im Wankdorfstadion vor über 40 000 Zuschauern einige ihrer grössten Hits zum Besten gab, mietete der Geschäftsleiter die Loge.

Mitarbeiter, Kunden und Partner konnten so einen unvergesslichen Abend mit besten Sichtverhältnissen und Verpflegung geniessen. «Der Service des BSC YB war – wie an allen anderen Anlässen auch – einmal mehr hervorragend. Eigentlich wollten wir den Event anlässlich des Guns n’ Roses-Konzerts wiederholen und hatten bereits unsere Geschäftspartner eingeladen.» Doch Corona machte Friedli einen Strich durch die Rechnung – genau gleich wie seinen Kollegen aus der Presidents Lounge und allen anderen YB-Fans. Text: Etienne Güngerich Bilder: Mauro Mellone


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NEWS AUS DEM FUSSBALL-BUSINESS Admiral Sportwetten wird Titelsponsor der Österreichischen Bundesliga und 2. Liga Der Sportwettenanbieter Admiral steigt zur kommenden Spielzeit 2021/22 als Bewerbssponsor der Österreichischen Bundesliga und 2. Liga ein. Im Rahmen der dreijährigen Partnerschaft werden die beiden höchsten nationalen Fussball-Ligen Österreichs erstmals mit dem gleichen Titelsponsor auftreten. Sowohl das aktuelle Bundesliga-Engagement des Wettanbieters Tipico als auch die Partnerschaft der 2. Liga mit Wettbewerber Interwetten enden bzw. werden ab dem Sommer nicht fortgesetzt. Juventus Turin verlängert Hauptpartnerschaft mit Jeep bis 2024 Juventus Turin und der italienische Ableger des internationalen Automobilkonzerns Fiat Chrysler Automobiles (FCA Italy S.p.A.) haben ihre seit 2012 bestehende Partnerschaft verlängert. Auch in Zukunft wird FCA Italy die Vereinbarung für die Bewerbung seiner Automobilmarke Jeep nutzen, deren Logo weiterhin und mindestens bis zum Abschluss der Saison 2023/24 wettbewerbsübergreifend auf der Trikotfront des Clubs sichtbar sein wird. Wie der italienische Rekordmeister bestätigte, beträgt die Vertragssumme 45 Millionen Euro zuzüglich variabler Boni pro Jahr. FC Bayern München erhält exklusive Dokumentarserie von Amazon Prime Video Amazon Prime Video arbeitet derzeit an einer exklusiven Dokumentarserie über den FC Bayern München, die ab Herbst 2021 erstmals ausgestrahlt werden soll. Der Online-Video-Anbieter des Konzerns Amazon begleitet den deutschen Rekordmeister auf seinem Weg zu den sechs Titeln: dem Triple-Sieg 2020, dem deutschen und europäischen Supercup sowie der Klub-WM in Katar. Darüber hinaus erhält das Produktionsteam exklusive Einblicke in Präsidiumssitzungen und Vorstandsverhandlungen, die im Rahmen der Serie erstmals mit der Öffentlichkeit geteilt werden. Mit der Serie baut Amazon seine Präsenz im Profifussball weiter aus, nachdem der Konzern vergleichbare Projekte bislang u.a. mit Manchester City, den Tottenham Hotspurs und Borussia Dortmund umsetzte.

FC Southampton unterzeichnet Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen Im Rahmen seiner Nachhaltigkeitsstrategie «The Halo Effect» hat der FC Southampton das Klimaabkommen UNFCCC (United Nations Framework Convention on Climate Change) Sports for Climate Action Framework unterzeichnet. Das internationale Umweltabkommen vereint Sportorganisationen, die unter dem Schirm des Pariser Klimaabkommens das Ziel der Verhinderung einer gefährlichen anthropogenen Störung des Klimasystems sowie der Verlangsamung der Erderwärmung verfolgen. Neben dem FC Southampton wird das Vorhaben u.a. von der FIFA, der UEFA, dem IOC sowie vom FC Liverpool, von Arsenal London und von Juventus Turin unterstützt. Glasgow Rangers und Hamburger SV werden offizielle Partner Die Glasgow Rangers und der Hamburger SV haben ihre seit vielen Jahren bestehende Verbundenheit in eine offizielle Kooperationsvereinbarung überführt. Im Fokus der Zusammenarbeit soll die Verstetigung und Weiterentwicklung der langjährig bestehenden Freundschaft zwischen Fans beider Traditionsclubs stehen. Im Rahmen dessen sollen u.a. spezifische Angebote am Volksparkstadion sowie dem Ibrox Stadium geschaffen werden, von denen die Anhänger des jeweils anderen Clubs bei ihren Besuchen profitieren sollen. Auch die Kids-Clubs und Fussballschulen beider Vereine wollen in Zukunft ihren Austausch vertiefen und gemeinsame Projekte umsetzen. Auch gemeinsames Merchandising sei zukünftig denkbar.


News aus dem Fussball-Business

Atlético Madrid und SPORTFIVE starten Partnerschaft Atlético Madrid und der internationale Sportrechtevermarkter SPORTFIVE beschliessen eine Zusammenarbeit. Im Rahmen der Kooperation unterstützt die Agentur den spanischen Erstligisten künftig im Auf- und Ausbau seiner internationalen Markenpräsenz, im Zentrum der Partnerschaft sollen dabei die Märkte China und Nordamerika stehen. Inhaltlich umfasst die Zusammenarbeit neben der Weiterentwicklung der internationalen Strategie und der kommerziellen Vermarktung des LaLigaClubs auch die Bereiche Produktentwicklung, Fan Experience und Digital Audience Development. Mastercard wird TechnologiePartner von Eintracht Frankfurt Der internationale Zahlungsdienstleister und YB-Silberpartner Mastercard engagiert sich ab sofort als Technologie-Partner von Eintracht Frankfurt und dessen kürzlich gegründeter Digitaltochter EintrachtTech. Der Fokus der Partnerschaft liegt auf dem Gebiet des mobilen Bezahlens. Eine zentrale Rolle nimmt dabei das in Kooperation mit der Deutschen Bank entwickelte bankenunabhängige Bezahlsystem ein, das im Laufe des Frühjahrs in die neue Eintracht-App integriert werden soll. Gleichzeitig wird sich Mastercard bei der Entwicklung weiterer Innovationen einbringen und sich auf sportlicher Ebene aktiv für die Förderung des Frauenfussballs einsetzen. Aktuelles Ranking der Deloitte Football Money League 2021 veröffentlicht Die Deloitte Sports Business Gruppe hat die 24. Ausgabe der Deloitte Football Money League und damit das aktuelle Ranking der 20 umsatzstärksten Clubs im Weltfussball präsentiert. Angeführt wird die auf den Geschäftszahlen der Saison 2019/20 basierende Liste vom FC Barcelona (715,1 Mio. €), gefolgt von LaLiga-Konkurrent Real Madrid (714,9 Mio. €) und dem FC Bayern München (634,1 Mio. €). Insgesamt erwirtschafteten die Top 20-Clubs in der Spielzeit 2019/20 8,2 Milliarden Euro, was einem Durchschnitt von 409 Mio. Euro pro Club entspricht. Im Vergleich zum Vorjahr (9,3 Mrd. Euro) sanken die Gesamtumsätze um ca. 12 Prozent, was insbesondere auf die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie zurückzuführen ist.

AC Mailand launcht das Milan Media House Der AC Mailand bündelt die Kreation, Produktion und Distribution eigener Medieninhalte ab sofort in einem hauseigenen Produktionsstudio. In dem «Milan Media House» soll künftig der Grossteil aller audiovisuellen Formate des italienischen Traditionsclubs zentralisiert geplant, gesteuert und umgesetzt werden. Die technische Ausstattung umfasst u.a. die Installation von 4K-Kameras und LCD-LED-Displays, einen Voice-over-Raum für Podcast-Formate und eine virtuelle Anbindung zum Pressecenter des Clubs. Das Zentrum befindet sich im 1. Stock des über 1 000 Quadratmeter fassenden AC-Headquarters «Casa Milan» und kann neben der hauseigenen Nutzung auch von Partnern und Drittparteien angemietet werden. TikTok wird offizieller Partner der UEFA EURO 2020 Die chinesische Kurzvideo-App TikTok beschliesst eine offizielle Partnerschaft mit der UEFA EURO 2020, die nach der Verschiebung nach wie vor unter ihrem ursprünglichen Titel vermarktet wird. Im Rahmen der internationalen Partnerschaft wird TikTok eine Reihe an Entertainment-Features wie Augmented-Reality-Effekte, Hashtag-Challenges, TikTok-LIVEs und Sounds für die Fussball-Community präsentieren. Die UEFA ermöglicht der Plattform darüber hinaus Zugang zu ihrem umfangreichen Bild- und Videoarchiv, aus dessen Daten unterhaltsamer und kreativer Content entwickelt werden soll. Anlässlich der Partnerschaft wird die UEFA EURO 2020 auch einen offiziellen TikTok-Account starten. sh


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Getroffen im YB Sky Club Viel zu erzählen in beruflicher Hinsicht hat Bruno Messerli. 1979 gründete er seine eigene Firma Messerli Kommunikation. Das Unternehmen bietet seinen Kunden integrierte Lösungen für deren Verkaufspunkte an und sorgt dafür, dass die Botschaften und Produkte immer gut ankommen und einen langanhaltenden Eindruck hinterlassen. Bruno hatte schon immer einen Flair für funktionelle Designs und merkte schon bald, dass in der Verkaufsförderung viel Potential liegt. Unter anderem hatte er mit seinem Team zuletzt auch etliche Desinfektionsständer für den BSC YB konzipiert. «Weil Grossanlässe aufgrund der Corona-Pandemie wieder verboten wurden, standen diese leider nicht allzu lang im Einsatz», erklärt er. Durch die Zusammenarbeit entstand auch die Mitgliedschaft im YB Sky Club. Dieser war Bruno nicht unbekannt, wurde er vorher doch von anderen Kollegen schon diverse male zu Bruno Messerli einem Spiel eingeladen. Auch zum Engagement beigetragen hat der bestehende Kontakt zu YB-VRP Hanspeter Kienberger, mit dem er sich gelegentlich zu einer Runde Golf trifft. Obwohl sich in der Kommunikationswelt in den letzten 40 Jahren enorm viel veränderte, hat sich Bruno mit seinem Unternehmen in der Branche festgebissen. «Beharrlichkeit, voraussichtiges Denken und proaktives Herantreten an die Kunden» nennt er als Erfolgsrezept. Im Verlauf des Jahres wird er die Verantwortung des Geschäfts in einem laufenden Prozess an seinen Sohn Patrik übertragen.

Lara Eyer wuchs in Naters im Kanton Wallis auf und zog es nach ihrem Tourismus-Studium in die Hauptstadt. Für sie hatten andere Länder und fremde Kulturen schon immer eine bestimmte Faszination. «Mein berufliches Tätigkeitsfeld verhalf mir, viele neue Erfahrungen auf der ganzen Welt sammeln zu dürfen. Von jedem Land kann man irgendetwas fürs Leben mitnehmen», erzählt sie. Seit eineinhalb Jahren arbeitet Lara für das Reise- und Transportunternehmen edelline in Köniz. Sie ist beim YB-Goldpartner vor allem für den Marketing-Bereich, aber auch für die Kooperation mit Sponsoren und Partnern zuständig. «Eigentlich sind wir ein Erlebnisveranstalter und organisieren Gruppen- und Individualreisen mit allem drum und dran», präzisiert Lara. Einer von den zwei edlen Reisbussen fährt jeweils auch den BSC YB an die Auswärtsspiele nach Lugano, Sion oder St. Gallen. Den Spielern und dem Staff fehlt es dabei, inklusive Reinigungsgerät für virenfreie Luft, an nichts. Auf langen Fahrten kann sich die YB-Mannschaft in den komfortablen Sitzen zurücklehnen. Der YB-Car wird manchmal auch für andere Anlässe genutzt, was den Kunden jeweils ein grosses Lächeln auf die Lippen zaubert. Nach mehreren Jahren in Bern hat Lara mittlerweile auch einen Bezug zu den Young Boys entwickelt. Kurz vor der Corona-Pandemie durfte sie, anstelle ihrer Mitarbeiterin Stephanie Steffen, erstmals Spiele im YB Sky Club besuchen. «Leider konnte ich noch nicht so oft an diesem tollen Event teilnehmen. Aber die Sicht ist hervorragend, es gibt gute Gespräche und an kalten Tagen kann man sich drinnen aufwärmen», sagt sie und hofft, schon bald wieder zurückkehren zu können. Jürg Hofmann Lara Eyer


Getroffen im YB Sky Club

Seit dreieinhalb Jahren arbeitet Yassin Sebai für die Mobiliar als Projektleiter im Sponsoring. Zuvor hatte er ein Master-Studium in Betriebswirtschaft absolviert und war bei verschiedenen Marketingagenturen tätig. An seiner Arbeit gefällt dem gebürtigen Seeländer die Vielfalt und dass mit der technischen Weiterentwicklung stets mitgegangen wird. Als er seine aktuelle Stelle antrat, zügelte Yassin ins Breitenrain-Quartier. «Bei den YB-Heimspielen sehe ich sogar die Flutlichtanlagen und kann die fantastische Stimmung hören», erzählt er. Zum FussYassin Sebai ball entwickelte er schon früh einen engen Bezug, spielte er doch bis zum Alter von 25 Jahren in verschiedenen Amateur-Ligen. Zu seinen Junioren-Zeiten stand er manchmal auch einem Team des BSC YB als Gegner gegenüber. Durch seine Vergangenheit als ehemaliger linker Mittelfeldspieler (Linksfuss!) verfolgt er von der Sky Lounge das Geschehen auf dem Platz jeweils sehr interessiert. «Während des Spiels begegnet man den Kunden auf emotionaler Ebene. Dadurch wird eine direkte persönliche Beziehung geschaffen», sagt Yassin. Wegen des lockeren Zusammenseins trifft für ihn der Begriff «VIP» nicht ganz auf den YB Sky Club zu. «Mich beeindruckt, wie sich das YB-Team um die Leute kümmert und eine grosse Bereitschaft zeigt, etwas Einzigartiges bieten zu wollen», lobt Yassin. «Von den eingeladenen Gästen wird dieser Service stets geschätzt.»

Kurz vor Ausbruch der Corona-Pandemie trat Marcel Schneider dem YB Sky Club bei. So konnte er nur wenige Spiele von der Lounge aus mitverfolgen. Trotzdem sagt er: «Das Ambiente ist sehr cool und es gibt viele interessante Leute und Gespräche.» Marcel arbeitet seit 18 Monaten für die Facility-Service-Firma Faro. Nach zwanzigjährigem, beruflich bedingtem Aufenthalt in Asien kehrte der Könizer 2019 in seine Heimat zurück und trat seinen neuen Job als Betriebsleiter an. «Wir sind ein familiengeführtes und agiles KMU mit kurzen Entscheidungswegen», sagt er. Zu den Kunden von Faro zählt seit Jahren auch das Wankdorfstadion. Wenige Minuten nach dem Schlusspfiff (oder nach einem anderen Event), macht sich ein Team bereits auf, um die Arena wieder für den nächsten Anlass herauszuputzen. Als gebürtiger Berner hat Marcel noch viele Erinnerungen an das alte Stadion und Spieler wie Walter Eichenberger, Lars Lunde oder Karl Odermatt. «Die Begeisterung rund um den Verein war immer da. Durch die DigitalisieMarcel Schneider rung hat sich einzig die Art und Weise etwas verändert», meint er. Die Fussballaffinität riss bei ihm auch während des langen Auslandaufenthaltes nicht ab. So blieb Marcel dank dem Internet auch im fernen Osten stets am gelb-schwarzen Ball. Nun findet er es spannend, dank der Sky-Club-Mitgliedschaft näher am Verein zu sein. «Es müsste mit dem Teufel zu und her gehen, wenn YB den Meistertitel noch verspielt», lässt er sich auch bereits auf einen Saisonprognose ein. Text: Etienne Güngerich Bilder: Mauro Mellone

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ÖFFNUNGSZEITEN Das YB-Museum kann jeweils samstags während der Meisterschaft besucht werden (14 bis 16 Uhr). An den Heimspielen ist das Museum grundsätzlich geschlossen. PREISE Kinder Erwachsene

Private Führungen (inkl. Catering) sind nach Absprache auch ausserhalb der Öffnungszeiten oder mit einem Spielbesuch im Stadion Wankdorf möglich. Gerne beraten wir Sie persönlich unter sales@bscyb.ch oder 031 344 88 80. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme

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Kurz gesagt Meinungen aus dem YB-Netzwerk – über die Bedeutung von Homeoffice und Remote-Arbeiten im Unternehmen.

Patrizio Bühlmann, Leiter Produktmanagement & Unternehmenskunden der Visana, YB Premium Partner: Wir haben uns rasch auf die Veränderungen eingestellt und die Umstellung auf Homeoffice ist uns gut geglückt – in dieser komplexen Ausnahmesituation haben wir gemeinsam viel erreicht und uns mit der Krise weiterentwickelt. Unser Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) ist heute wichtiger denn je: Die Herausforderung besteht darin, unsere Unternehmenskunden und ihre Mitarbeitenden wirksam zu unterstützen, damit sie diese schwierige Situation und die Zeit danach gesund meistern können.

Peter Affolter und Werner Abplanalp, 2ap Abplanalp Affolter Partner, YB-Kunde: Homeoffice bedeutet für uns organisatorisch keinen grossen Aufwand. Unsere Daten und Anwendungen sind in der Cloud und wir koordinieren intern und unsere Projekte über Microsoft Teams. So gut dies technisch funktioniert, so stark fehlt der soziale Kontakt innerhalb des Teams und zu unseren Kunden. Die täglichen Interaktionen sind über Video nicht zu kompensieren. Die jetzige Situation hat aufgezeigt, dass Homeoffice grundsätzlich gut funktioniert und dies, punktuell angewandt, in Zukunft auch ein Vorteil für uns als Arbeitgeber sein kann.

Peter Hirschi, Verkaufsleiter der AS Aufzüge AG, YB-Partner: Die Mehrzahl der AS-Mitarbeitenden arbeitet im Feld: Diese schützen wir mit allen möglichen Massnahmen, Remote-Working ist hier aber nicht möglich. Die Büromitarbeitenden sind hingegen verpflichtend im Homeoffice. Viele AS-Mitarbeitende haben schon in der Vergangenheit die Möglichkeit geschätzt, ab und zu von zuhause aus zu arbeiten, sodass wir gut auf die neue Arbeitssituation vorbereitet waren. Allerdings pflegen wir bei AS den persönlichen Kontakt mit unseren Kunden – entsprechend freuen wir uns darauf, wenn physische Treffen wieder möglich sein werden!

Karl-Martin Wyss, Leiter Fokus@2025+ der Berner Kantonalbank, YB-Silberpartner: Unsere Mitarbeitenden sind das wichtigste Kapital der BEKB. Sie haben mit sehr vielen Kundinnen und Kunden eine vertrauensvolle Beziehung. Durch die Pandemie wurde der persönliche Kontakt vorerst in der ersten Welle kurz gebremst. Trotz Homeoffice und dank dem professionellen Remote-Zugriff konnten wir sofort und unkompliziert die Nähe zu Kunden und Partnern sicherstellen oder sogar intensivieren. In Zukunft werden unsere Kundinnen und Kunden noch stärker wählen, wie wir Seite an Seite miteinander kommunizieren und gemeinsam Chancen nutzen.


Kurz gesagt

Thargye Gangshontsang, Leiter Broker & Key Accounts der Allianz Suisse, YB-Goldpartner: Die Allianz Suisse stand bereits vor Corona dem Thema Homeoffice offen gegenüber. Durch die Coronakrise und dem damit verbundenen Digitalisierungsschub hat Homeoffice innert kurzer Zeit aber noch einmal einen ganz anderen Stellenwert erhalten. Die Gesundheit unserer Mitarbeitenden, Kunden und Partner ist uns natürlich sehr wichtig, daher arbeiten und interagieren wir aktuell grundsätzlich digital. Und das funktioniert sehr gut, Servicelevel und Kundenzufriedenheit sind nach wie vor auf einem hohen Niveau - das ist uns ein sehr wichtiges Anliegen. Homeoffice ist und bleibt somit auch nach Corona ein Teil unserer Arbeitswelt und Unternehmenskultur.

Daniel Sprunger, Geschäftsführer der Sprunger Partner AG, YB-Kunde: Ich sehe im Homeoffice viele Chancen: Zeitersparnis statt Pendelei, zeitliche Flexibilität bezüglich des Tagesablaufes, smarte Work-Life-Balance trotz hohem Arbeitspensum, Stressreduktion durch hohe Konzentrationsphasen und letztlich sogar reduzierte Kosten, z.B. bei der Verpflegung oder Fahrspesen. Gefahren sehe ich im Fehlen von sozialen Kontakten und einer Vermischung von Beruf und Privatem, welche dann auf einmal in zu viel Homework anstelle von Feierabend ausartet. Für unsere gut eingespielten Teams, in denen wir auf gegenseitiges Vertrauen setzen und Arbeitsabläufe klar definiert sind, ist Homeoffice eine gute Option. In heissen Projektphasen, Umstrukturierungen oder Rekrutierungen würde ich nach wie vor auf «soziale Nähe» und somit ein irekt spürbares «vis-à-vis» setzen.

Stefan Fahrni, Abteilungsleiter Verkauf Innendienst Schweiz der Gilgen Door Systems AG, YB-Partner: Einige Mitarbeitende unserer Firma haben schon vor dem Lockdown einzelne Tage im Monat von zuhause aus gearbeitet. Seit Mitte März 2020 arbeiten nun die meisten „Büro“-Mitarbeitenden im Homeoffice. Dank der Pandemie konnten wir in kurzer Zeit viele interne Projekte zum Thema Digitalisierung vorantreiben und rasch umsetzen. Auch durch das Engagement aller Mitarbeitenden konnten wir einige Prozesse über Nacht optimieren. Dies macht uns Mut und zeigt, dass wir auch in ganz schwierigen Situationen gemeinsam viel bewegen können. Ich selber habe durch das Homeoffice viel Lebensqualität gewonnen - mehr Schlaf, gemeinsames Mittagessen mit der Familie und Joggen mit meinem Hund bei Tageslicht.

Americo Cipolla, Leiter Verkauf und Service der Biral AG Schweiz, YB-Partner: Wenn ich denke, dass ich als Vertriebsmann vor allem von persönlichen Kontakten lebe, ist Homeoffice nicht besonders einfach. Man vermisst die Face-to-Face-Termine und Veranstaltungen, in denen man die Beziehungen zu Kunden wie auch Partnern pflegen und aufrechterhalten kann. Die persönlichen Gespräche im Büro mit Mitarbeitenden fehlen im Daily Business schon sehr. Ich freue mich daher auf die «guten alten» Zeiten, in denen man sich im Büro persönlich mit Arbeitskolleginnen und Arbeitskollegen austauschen kann. Wenn Kundenbesuche wieder unter normalen Bedingungen möglich sind, man sich austauschen kann und ab und an an einem Tisch zusammen isst.


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Das Ärzte-Dream-Team Jan Montagne, Thomas Ringgenberg, Jörg Dünkel und Roberto Llano haben vieles gemeinsam: Sie sind die Ärzte des YB-Medical-Staffs, fast alle kennen Cuno Wetzel (☺) und jeder Einzelne ist ein Experte auf seinem Fachgebiet.

Jan Montagne ist in Grosshöchstetten aufgewachsen und hatte schon als kleiner Bub einen grossen Bezug zu YB. Durch seine Erstausbildung zum Turn- und Sportlehrer hegte er stets Interesse am Sport, sodass er im Verlauf seines Medizinstudiums zunehmend auch an der Sportmedizin Gefallen fand. Exakt vor zehn Jahren wurde Jan vom damaligen YB-Clubarzt Cuno Wetzel angefragt, ob er gerne im YB-Ärzteteam mitmachen möchte. Sehr erfreut nahm er an: «Ich musste nicht zweimal überlegen.» Seiner Tätigkeit als Hausarzt und Grundversorger geht er im Ärztehaus LEE in einer Gruppenpraxis in UrtenenSchönbühl nach, während er als Freelancer im YB-Medical-Staff für Gesundheit und Wohlbefinden der ersten Mannschaft verantwortlich ist. «Mir gefällt, dass ich durch unsere Tätigkeit einen Teil meines Herzensvereins sein darf. Auch die Kollegialität und der freundschaftliche Umgang bereitet mir grossen Spass.» Das vergangene Jahr 2020 sei unglaublich gewesen – in allen Belangen: «Viel Freude, Emotionen, Ungewissheit und Arbeit – wobei die Freude aber klar überwog.»

Jan Montagne

Thomas Ringgenberg

«Woher kommen Sie, Herr Ringgenberg?» «Bern Land!» Thomas Ringgenberg lacht und meint: «Ach, Sie wollen es genau wissen? Ich komme aus Münchenbuchsee.» Heute praktiziert er im Ärztezentrum Fellergut in Bümpliz und arbeitet als Freelancer und Facharzt für Allgemeinund Sportmedizin bei YB. Bei Thomas Ringgenberg geht nichts ohne Bewegung. Am liebsten ist er zu Fuss unterwegs oder fährt mit dem Rad den Berg hinauf. Seine Erfahrung als Sportmediziner reicht weit zurück, so war er schon im Ärzte-Team der überaus erfolgreichen Schweizer U17-Nationalmannschaft von 2009, welche in Nigeria zum ersten Mal einen Fussball-WM-Titel für die Schweiz gewann. Durch diesen Titelgewinn wurde wiederum Cuno Wetzel, der 36 Jahre für YB tätig war, auf den Sportmediziner aufmerksam. Gemeinsam mit Jan Montagne startete er seine Tätigkeit bei YB. Ihm gefällt das tolle und facettenreiche Medical-Team: «Die Vielfalt der Freelancer und die verschiedenen Spezialgebiete ergänzen sich sehr gut.» Nebst der ersten Mannschaft ist er auch für das YBFrauenteam im Einsatz.


Über uns: die YB-Ärzte

Jörg Dünkel gehört zusammen mit Roberto Llano zu den neuesten Teammitgliedern des Medical-Staffs. Der gebürtige Deutsche aus Freiburg im Breisgau ist seit der Saison 2019/20 bei YB und ergänzt das Team mit seinem Fachwissen über Muskel-/Sehnenverletzungen und Ultraschalldiagnostik. Nach seiner Ausbildung zum Facharzt für Innere Medizin nahm er sich der Sportmedizin an und absolvierte eine Spezialausbildung für Ultraschall des Bewegungsapparats. «Ich war früher schon immer sportinteressiert und auch beim SC Freiburg im Einsatz.» Heute arbeitet er in der Sportklinik Bern und ist Belegarzt in der Hirslanden Klinik Permanence. In seiner Jugend spielte er selbst Fussball, bis ihn die Leidenschaft zum latein-amerikanischen Tanz packte und er an internationalen Turnieren und sogar im Fernsehen für RTL auftrat. In der Zusammenarbeit mit YB gefällt ihm das tolle Team und die Erlebnisse, auch während den Europacup-Reisen. Dass er in seiner ersten Saison bei YB gleich das Double miterleben konnte, sei der Wahnsinn. Gleichzeitig sei es natürlich unendlich schade gewesen, dass keine Fans vor Ort sein durften.

Jörg Dünkel

Roberto Llano

Ähnlich wie Jörg Dünkel erlebte Roberto Llano die tolle Stimmung mit den Fans im Stadion Wankdorf nur zu Beginn der letzten Saison. Seit 2009 leitet Roberto Llano das Gesundheitszentrum Medbase Bern-Westside und ist als Sportmediziner und Allgemein-Internist tätig. In Winterthur gross geworden, studierte er Medizin in Zürich und absolvierte im Rahmen seiner Weiterbildung zwei Jahre allgemeine Chirurgie/Traumatologie, sechs Monate HNO und fünf Jahre Innere Medizin. Während der Ausbildung war er drei Jahre im Inselspital tätig, anschliessend praktizierte er drei Jahre im Spitalzentrum Biel. «Für mich war klar, dass ich mich als Sportmediziner auch im Leistungssport in einem möglichst professionellen Umfeld betätigen wollte. Durch meine Einsätze beim Schweizerischen Fussballverband kam ich mit Cuno Wetzel in Kontakt und signalisierte schon früh mein Interesse, ins Medical-Team einsteigen zu wollen.» Jan Montagne und Thomas Ringgenberg kannte Roberto Llano schon von der Ausbildung her, so stand der Aufnahme ins Medical-Team nichts mehr im Weg. Von Anfang an sei er von der Organisation und dem Zusammenspiel aller Staffmitglieder beeindruckt gewesen: «Der Austausch unter uns Ärzten und Physiotherapeuten, aber auch mit dem übrigen Staff ist unkompliziert, ich bin sicher, dass das auch den Spielern zugute kommt.» dg


3 Fragen, 3 Antworten

Martin Schneider Geschäftsführender Inhaber, ms medium satz+druck gmbh

Martin Schneider, als Inhaber und Geschäftsführer von ms medium sind Sie ein YB-Urgestein – das Wankdorfstadion ist Ihr zweites Wohnzimmer. Wie kam es dazu? Es ist eine Geschichte, die schon in den Sechzigerjahren, nicht nur, aber vor allem im Westturm des Stadions Wankdorf als «Beizer» intensiv anfing. Oft war ich dort als Aushilfe tätig, plötzlich fehlte eine Verantwortungsperson und so entschieden mein Bruder und ich, mit vier weiteren «Halbwüchsigen» diesen Laden zu übernehmen. Nach vier Jahren zog es mich arbeitsmässig nach Thun und so auch zum FC Thun. Eine Knieverletzung und ein Militärunfall beendeten meine nicht ganz glorreiche Fussballkarriere endgültig. Als damaliges Vorstandsmitglied des FC Thun ergaben sich viele «Streitgespräche» mit Trainer Hanspeter Latour, obwohl auch er ein YBler war. Denn mein Herz schlug immer für die Young Boys, auch wenn diese gegen Thun spielten. Als ich 1981 nach Kloten umsiedelte, besuchte ich fast jedes Heimspiel.

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Aus Ihren langjährigen Erfahrungen mit YB könnten Sie die Meister- und Doublebücher nicht nur drucken, sondern auch beinahe selber schreiben. Welches waren Ihre persönlichen Highlights?

Der eigentliche Startschuss war im Exil im Neufeld mit dem Spielerpatronat von Vardanyan und Petrosyan. Es folgte dasjenige von Stéphane Chapuisat und plötzlich «gehört» man dazu. Ab der Saison 2007/08 wurde mir von YB der Druck des Matchprogramms übergeben und so konnte ich mir endlich meinen Jugendtraum erfüllen, mich in «meinem» Wankdorf zu präsentieren. Dass es in einem neuen Stadion ist, war eine sensationelle Draufgabe. In der Gstaad Lounge wurden viele Bekanntschaften von früher aufgefrischt und mein innerer Drang nach mehr war fast grenzenlos. Einmal im Leben im Wankdorf Bandenwerber sein, einmal im Leben auf den Screens erscheinen und viele weitere Ideen wurden Realität. Mit dem Ausbau der Tätigkeiten wuchsen von YBSeite her auch Auftragsvergaben und als mir die Gelegenheit des ExklusivDruckvertrags geboten wurde, war für mich klar, dass auch das Engagement zu YB erweitert wird.

Erlebnisse und Erinnerungen reichen an den Anfang der Sechzigerjahre zurück. Speziell war das WM-Ausscheidungsspiel Schweiz - Holland im November 1965. Bert Theunissen, Mittelstürmer bei den Holländern und bei YB, liess sich vom holländischen Coach nicht überreden, in «seinem» Stadion gegen die Schweiz zu spielen, die schliesslich 2:1 gewann und an die WM fuhr. Der 1:0Sieg 1986 gegen Real Madrid oder der 4:2-Cupsieg 1987 nach Verlängerung gegen Servette sind nur zwei der vielen Highlights, die im Wankdorf erlebt werden durften. Auch die lange Durststrecke bis in die jüngste Vergangenheit beinhaltete viele schöne Momente. Nie werde ich aber den 28. April 2018 vergessen. Viele YBChancen, aber dann der Treffer des Ex-YBlers Christian Schneuwly, Penalty für YB, Penalty gegen YB. YB rennt an, aber kein Ball geht rein, das gibts ja nicht! Dann die SulejmaniFlanke von links, Kopfball von Hoarau retour und Nsame mit dem YBMeistertreffer. Das war der wirklich ergreifendste Moment, den ich im Wankdorf erleben durfte. Der Tränen musste sich niemand schämen.

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Nachspielzeit Weil YB dank der Partnerschaft mit der CSL Behring wieder im Stadion Wankdorf spielt und es das Stade de Suisse nicht mehr gibt, haben die Young Boys per Anfang Jahr eine formelle Vereinfachung der Unternehmensstruktur in Form einer Mutter-Tochter-Fusion vorgenommen: Die Sport und Event Holding AG übernimmt die bisherigen Tochtergesellschaften Stade de Suisse Wankdorf Nationalstadion AG sowie die BSC Young Boys Betriebs-AG und heisst neu BSC Young Boys AG. Im Rahmen der Fusion übernimmt die Sport und Event Holding AG die statutarischen Zwecke der beiden bisherigen Gesellschaften (Vermarktung und Betrieb des Stadions Wankdorf sowie Organisation und Durchführung des Fussballbetriebs) und wird in die BSC Young Boys AG umgewandelt. Dank diesen Anpassungen werden die internen Prozesse vereinfacht und können Kosten gesenkt werden. Die Aktionärsstruktur bleibt unverändert.

Die Boss Bern AG ist Ende 2020 umgezogen. Neuer Firmensitz des YBPartners ist ein eindrücklicher Neubau in Bolligen. Das 1 600 Quadratmeter fassende Gebäude, das neben den Arbeitsplätzen und der Produktion u.a. auch einen Showroom sowie einen Workspace enthält, wurde ökologisch konzipiert. So entspricht es den neuesten Minergie-Standards und wird von einer eigenen Photovoltaikanlage auf dem Dach mit Energie versorgt. Der gesamte Rohbau besteht zudem aus Holz.

Der neue Standort von YB-Partner Boss Bern in Bolligen.

Die Boss Bern AG ist eine DigitalDruckerei mit knapp 30 Mitarbeitenden. Ihr Geschäftsführer Stephan Boss sowie dessen Stellvertreter Elvis Hofstetter sind Mitglieder im YB Sky Club.


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Die AMAG Automobil und Motoren AG wird ab der neuen Saison Premium Partner und Official Car Partner des BSC Young Boys. Die grösste Autohandelsgruppe der Schweiz und YB haben einen Vertrag über drei Jahre bis zum Ende der Saison 2023/24 unterzeichnet. Die AMAG Automobil und Motoren AG gehört zur AMAG Group AG und betreibt an 82 Standorten in der ganzen Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein Garagenbetriebe. Ab der Saison 2021/22 werden die Betriebe des Verbundes der AMAG Bern YB betreuen und mit 50 Autos der Marken Audi, VW, Skoda und Seat ausstatten. Die 1945 gegründete Handelsgruppe löst damit Honda ab, mit denen YB seit 2014 erfolgreich zusammenarbeitet.

AMAG wird ab der Saison 2021/22 neuer Premium Partner und Official Car Partner von YB.

Bei einem Teil der neuen Flotte handelt es sich um Elektrofahrzeuge. Damit wollen YB und die AMAG ein Zeichen setzen. Die AMAG hat die Vision, die Nummer 1 im Markt der nachhaltigen individuellen Mobilität zu sein. Und auch YB hat sich zu nachhaltigem Handeln verpflichtet. Im Rahmen der Partnerschaft wird AMAG Automobil und Motoren AG auch eine der prominenten Werbeflächen auf der Hose einnehmen. Darüber hinaus beinhaltet das Rechtepaket u.a. umfassende Hospitality-Leistungen und vielseitige digitale Aktivierungsmassnahmen.

Der langjährige CEO des zukünftigen YB-Silberpartners Energie Wasser Bern, Daniel Schafer, wird ab dem 1. September 2021 CEO der BLS AG. Der BSC YB gratuliert Daniel Schafer zu dieser neuen Herausforderung und bedankt sich für die tolle Partnerschaft, die wir dank seiner Unterstützung mit der EWB in den vergangenen Jahren stetig weiterentwicklen durften. Wir wünschen Daniel Schafer bereits jetzt viel Erfolg beim Ausüben der neuen Tätigkeit und sind gespannt, wer seine Nachfolge bei EWB antreten wird.

EWB-CEO Daniel Schafer wird neuer Chef der BLS.


Stadion Wankdorf Einzigartige Möglichkeiten für Ihre Events und Kongresse. Gerne beraten wir Sie persönlich unter 031 344 88 20 oder events@bscyb.ch. Wir freuen uns auf Ihre Reservation!

Die Valiant Lounge • Bietet mit Theaterbestuhlung Platz für bis zu 700 Personen, durch eine Trennwand lässt sie sich in zwei kleinere Räume unterteilen. • Ist der grösste Plenarsaal im Stadion und wird dank grosszügigen Fensterfronten von zwei Seiten mit Tageslicht durchflutet. • Eignet sich durch ihre Vielseitigkeit bestens für Kongresse, Bankette, Versammlungen und Diplomfeiern. Die Gstaad Lounge • Ist der grösste VIP-Bereich im Stadion und bietet eine Fläche von über 1’900m2. • Die fünf Zonen erlauben es, den Raum in verschiedene Themenwelten einzuteilen und ist somit der ideale Ort um Seminare und Bankette zu kombinieren. • Der einmalige Ausblick durch die grossen Glasfronten ins Stadioninnere bietet einen edlen Rahmen für Ihren Event.

Das Media Center • Bietet mit seiner quadratischen Form Platz für 150 Personen in Theaterbestuhlung oder für 90 Personen mit Seminarbestuhlung. • Die moderne Einrichtung und technische Infrastruktur schafft ideale Voraussetzungen für einen erfolgreichen Anlass. • Die angrenzende Lobby kann als Empfangsoder Apérobereich für bis zu 100 Personen genutzt werden.


Nachspielzeit

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Patrick Cupelin war neuneinhalb Jahre Leiter Marketing und Mitglied der Geschäftsleitung des langjährigen YBPartners, der Grand Casino Kursaal Bern AG. Zwei Jahre davon war er gleichzeitig auch Marketing Director der Kursaal Bern AG. Der 49-jährige Berner startete am 1. März 2021 als Leiter Marketing und Kommunikation der Firma Losinger Marazzi AG, bei welcher er auch Mitglied der Geschäftsleitung ist. Sein neuer Arbeitgeber blickt auf eine über 100-jährige Firmengeschichte zurück. Losinger Marazzi ist nicht einfach ein Bauunternehmen. Die Firma schafft Werte, indem sie verantwortungsvoll nachhaltige Lebensräume kreiert, die Bedürfnisse heutiger und zukünftiger Generationen übertrifft und ihre Nutzer täglich inspiriert. Beispiele hierfür sind Smart Cities und Stadterneuerungen. Wir wünschen Patrick Cupelin einen guten Start in seine neue Tätigkeit. Patrick Cupelin ist neuer Leiter Marketing und Kommunikation der Losinger Marazzi AG.

Simon Wyss und Yellow-Top-Präsident Mike Krebs als Stellvertreter übernehmen die Leitung der Privatbank Von Graffenried AG.

Zum Jahreswechsel hat die Privatbank Von Graffenried AG personelle Wechsel in der Geschäftsleitung angekündigt. Per 1. Mai 2021 übernimmt Simon Wyss den Vorsitz der Geschäftsleitung des YB-Partners. Sein Stellvertreter wird Mike Krebs, der ebenfalls das Präsidium der YB-Gönnervereinigung Yellow Top innehat. Komplettiert wird die Geschäftsleitung durch Marc Huwiler, CFO und Leiter Operations. Alle drei blicken auf eine über 10-jährige Firmenzugehörigkeit zurück und gehörten bereits der Geschäftsleitung an. Als einzige Berner Privatbank im Familienbesitz ist die Privatbank Von Graffenried AG in die Von Graffenried Gruppe mit den Bereichen Immobilien, Treuhand und Recht integriert. Die Privatbank Von Graffenried AG steht als spezialisierter Vermögensverwalter bei privaten und institutionellen Kunden für persönliche Betreuung und individuelle Anlagelösungen.


YBusiness

Er absolviert die Sporthandelsschule bei unserem Silberpartner Feusi Bildungszentrum und arbeitet deshalb bei YB im Praktikum derzeit auch in der Buchhaltung. Er ist nicht nur ein Vorzeigebeispiel für die Nachwuchsförderung bei YB, sondern auch für die ausgezeichnete duale Ausbildung. Im Januar wurde der mittlerweile 19-jährige Fabian Rieder mit einem Profivertrag bis im Sommer 2024 ausgestattet. Der Mittelfeldspieler, ehemaliger Captain des YB-U21Teams, gehört seitdem fix zum Kader der ersten Mannschaft.

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Feusi-Schüler Fabian Rieder unterschrieb bei YB einen Profivertrag bis im Sommer 2024.


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Impressum Herausgeber BSC YOUNG BOYS AG Papiermühlestrasse 71 CH-3000 Bern 22 www.bscyb.ch Redaktion Sebastian Helbig Mitarbeit Roman Grünig Albert Staudenmann Anzeigenverkauf Pascal Erne Gian-Andrea Giacometti Roman Grünig René Hitz 031 344 88 88, sales@bscyb.ch Design LS Creative GmbH

Die seit Saisonbeginn laufende Silberpartnerschaft mit der TimeTool AG wurde bereits bis 2022 verlängert.

Autoren Darja Geiser (dg)

Seit Juli 2020 dürfen wir die Firma TimeTool AG zu unseren Silberpartnern zählen. Die Partnerschaft mit der Thuner Firma wurde bis 2021 abgeschlossen und nun bereits um ein weiteres Jahr bis 2022 verlängert. Seit Januar 2021 wird das Zeitmanagement der YB-Mitarbeiter zudem über die Lösung von TimeTool abgewickelt.

Gian-Andrea Giacometti (gg) Roman Grünig (rg) Etienne Güngerich (eg) Sebastian Helbig (sh) René Hitz (rh) Peter Pflugshaupt (pp) Simon Thomet (st)

Die TimeTool AG ist eine führende Schweizer Anbieterin von Zeit- und Zutrittsmanagementlösungen für KMU und Grossfirmen. Der Service reicht von der Beratung über die Umsetzung bis zum Betrieb massgeschneiderter Lösungen für Zeit- und Absenzmanagement, Personaleinsatzplanung, Betriebsdaten- und Leistungserfassung sowie Zutrittskontrollen. TimeTool kreiert frische, smarte und innovative Software-Lösungen rund um die Zeitwirtschaft für Kleinstfirmen bis hin zu internationalen Grosskonzernen – und das zuverlässig seit 1993. Rund 20 Mitarbeitende, die in einer flexiblen Organisation mit offener Kultur ausgesprochen kundenorientiert zusammenarbeiten, sind stets motiviert und engagiert, das Beste aus Ihrer Zeit zu machen. Der BSC YB freut sich über den neuen Partner und die künftige Zusammenarbeit.

Marc Zuberbühler (mz) Korrektorat Pierre Benoit Fotografen Thomas Hodel Mauro Mellone Remo Neuhaus Druck ms medium satz+druck gmbh Auflage 2 500 Erscheinung Vier Ausgaben pro Saison. ©COPYRIGHT BY BSC YOUNG BOYS AG


HERZSCHLAG FÜR YB Als globaler Anbieter von Biotherapeutika haben wir uns dem Versprechen verpflichtet, Leben zu retten. So auch im Kampf gegen das neuartige Coronavirus (COVID-19). Zusammen mit anderen Industriepartnern haben wir eine erfolgsversprechende Behandlungsmethode entwickelt. Das Medikament ist ein weiterer Hoffnungsträger, denn wie schön wäre es, bald wieder im vollen Stadion Wankdorf zu jubeln.

Ein Versprechen ans Leben. #heartbeat

Stadionpartner


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YBusiness, Ausgabe 3, Saison 2020/21 by BSC Young Boys - Issuu